Zusammenarbeit ohne Grenzen - Vinzenz Gruppe

vinzenzgruppe

Zusammenarbeit ohne Grenzen - Vinzenz Gruppe

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Benefizkonzert in Ried

Weltweit wird in dreijährigen Abständen

der internationale Hospiztag

mit Konzerten rund um den Erdball

begangen. Die Palliativstation

St. Vinzenz veranstaltet aus diesem

Anlass ein Benefizkonzert:

J. Brahms „Ein Deutsches Requiem“

Samstag, 4. Oktober 2003, 20 Uhr,

Stadtpfarrkirche Ried

weitere Infos unter: www.bhs.at/ried

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Die St. Vinzenz Holding &

das Palliativteam

Herzlichen Glückwunsch

Mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste

um das Land Wien wurde

Sr. Josefa Michelitsch von Gesundheitsstadträtin

Dr. Elisabeth Pittermann-

Höcker ausgezeichnet. Sr. Josefa ist seit

30 Jahren Mitglied der Kongregation der

Barmherzigen Schwestern und ist als

Generalökonomin und als Co-Geschäftsführerin

der St. Vinzenz Holding tätig.

Kreative und spirituelle

Oase in Wien-Nähe

Das völlig neu renovierte Kloster Laab im

Walde der Barmherzigen Schwestern

beherbergt nun auch ein modernes

Seminarzentrum für die Einrichtungen

der St. Vinzenz Holding. Es steht darüber

hinaus auch für externe Interessierte gerne

zur Verfügung (Tel. 02239/2203-31).

Ausgabe 2/03 - September

Eine Information der St. Vinzenz Holding und ihrer Krankenhäuser

Zusammenarbeit ohne Grenzen

Fast hätte es so ausgesehen, dass sich Entwicklungen

im europäischen Gesundheitswesen

erst sehr zeitverzögert

auf die österreichische Spitalslandschaft

auswirken würden.

Mittlerweile merken

wir, dass sich die

Wachstumsbestrebungenausländischer

privater

Spitalsträger

auch unmittelbar

auf Österreich

konzentrieren.

Immerhin geht es um

die Übernahme der Betriebsführung

der steirischen

Landesspitäler. Zumindest zwei der

ernstzunehmenden Anbieter stammen

aus Deutschland: die SANA-Kliniken aus

München und die zur deutschen Fresenius-

Gruppe gehörende VAMED. Schnell ist uns

klar geworden, dass es sicherlich künftig

nicht mehr ausreichen wird, sich als Spital

regional zu vernetzen. Europäische Kooperation

unter Gesundheitseinrichtungen

wird wesentlich früher auf privater Ebene

stattfinden, als dies die europäische Gesundheitspolitik

offiziell vorsieht.

Auch die St. Vinzenz Holding trägt diesem

Trend frühzeitig Rechnung durch die

Mitgliedschaft bei dem im vergangenen Jahr

gegründeten Arbeitskreis Vinzentinischer

Spitäler. In diesem Arbeitskreis sind über

40 rechtlich selbständige Krankenhäuser,

vornehmlich in Deutschland und Österreich,

aber auch in Frankreich und Italien

miteinander verbunden. Diese Spitäler sind

mittelbar oder unmittelbar im Eigentum der

Barmherzigen Schwestern, sind professionell

geführt und der spirituellen Tradition des

hl. Vinzenz von Paul verpflichtet. Durch den

Arbeitskreis Vinzentinischer Spitäler wollen

wir Trends im europäischen Gesundheitswesen

früher aufspüren, um unsere

Krankenhäuser rechtzeitig darauf ausrichten

zu können.

Der erste konkrete Schritt in dieser

Zusammenarbeit Vinzentinischer Spitäler

soll mit dem Aufbau einer Plattform für Personalaustausch

zwischen den verbundenen

Spitälern gesetzt werden. Auf einen bestimmten

Zeitraum begrenzt soll

Mitarbeitern die Möglichkeit geboten

werden, andere europäische

Krankenhäuser und

Gesundheitssysteme kennen

zu lernen. Der Blick

über die Grenzen

hinweg kann die

Arbeit im eigenen

Haus nur befruchten.

Eine weitere

Arbeitsgruppe beschäftigt

sich zur

Zeit mit dem Vergleich

von Strukturen und Abläufen

in beteiligten Vinzentinischen

Krankenhäusern, um

voneinander zu lernen.

Das mögliche Engagement ausländischer

privater Spitalsketten in Österreich wird

auch eine stärkere Betonung des

Wettbewerbs im Gesundheitswesen mit

sich bringen. Daher ist eine klare strategische

Ausrichtung für die Spitäler der

St. Vinzenz Holding entscheidend. Ich habe

bereits davon berichtet, dass wir ausgehend

von einer gemeinsamen Vision in unseren

Häusern Strategieprozesse vor Ort gestartet

haben. Ein Kernteam je Krankenhaus wird

den Prozess koordinieren und Vertreter

sämtlicher Berufsgruppen in Arbeitsteams

systematisch inhaltlich einbinden. Darüber

hinaus haben hausübergreifende Mediziner-

Teams die Arbeit an strategischen Überlegungen

ihren medizinischen Fachbereich

betreffend aufgenommen. Gemeinsam mit

den Zentralbereichen werden wir schließlich

strategische Pläne für die St. Vinzenz

Holding als Gesamtgruppe erstellen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir uns mit

diesen laufenden Projekten zur richtigen

Zeit mit den richtigen Dingen beschäftigen.

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

die in Arbeitsgruppen und in Einzelgesprächen

an der laufenden Weiterentwicklung

unserer Einrichtungen teilhaben,

darf ich auf das herzlichste danken.

■ Dr. Michael Heinisch

■ GF St. Vinzenz Holding


2

Orthopäden helfen bei Versöhnung

In Zusammenarbeit mit dem Versöhnungsfonds nehmen sich österreichische Spitäler der medizinischen Betreuung von ehemaligen

Zwangsarbeitern an. Auch das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien-Gumpendorf unterstützt neben den Barmherzigen Schwestern

Linz und dem Orthopädischen Spital Wien-Speising gerne dieses beispielhaft humanitäre Projekt. Den schwer hüft- und knieleidenden Patienten

kann durch die kostenlose Operation wieder zu mehr Lebensqualität verholfen werden.

Prim Dr. Anderl ist zufrieden mit dem Genesungsfortschritt seines Patienten.

Am 11. März 2003 war es soweit:

Der 78-jährige Josef Rumak aus

Polen kam unter die Obhut der

Mit Anfang März dieses Jahres wurde am

Orthopädischen Spital Speising der Betrieb

im neuen OP-Trakt aufgenommen. Die mit

High-Tech ausgerüsteten Operationssäle plus

Aufwachraum, eine topmoderne IMCU

sowie eine Zentralsterilisation, die technisch

ebenfalls nach dem aktuellen Stand der

Wissenschaft ausgestattet wurde, ergänzen

sich mit dem altehrwürdigen Spitalsgebäude

aus der Jahrhundertwende.

In den geräumigen Zimmern der neuen

Sonderklassestation erfreuen sich die zukünftigen

Patienten an allem nur möglichen Komfort

und genießen dabei die herrliche Aussicht

auf die grüne Gartenanlage des Spitals.

In Speising vereinen sich nun gediegenes

Ambiente aus den Anfängen des letzten

Jahrhunderts mit modernen Elementen: der

neue OP-Trakt, der sich an der Ostseite von

Pavillon I befindet, beherbergt auf drei Etagen

schöne lichte Räume, in denen sich Mitarbeiter

und Patienten wohl fühlen können.

Beruhigend wirkt unterdes nicht nur die

Farbkombination aus warmen Blau und Grün,

sondern auch die Tatsache, dass in Punkto

Medizintechnik für das Wohl und die

Sicherheit der Patienten nur das Beste angeschafft

wurde.

Gumpendorfer Spezialisten. Als

18-jähriger wurde er für zwei Jahre

als Zwangsarbeiter in der Land-

wirtschaft beschäftigt. Mittlerweile

litt der Pensionist bereits seit

Jahren unter Schmerzen und Bewegungseinschränkung

im Bereich

der rechten Hüfte. Das Team

unter Prim. Dr. Werner Anderl,

Leiter der Orthopädischen Abteilung,

sorgte für beste medizinische

und liebevolle Betreuung.

Erfolgreich wurde ein Prothesenwechsel

an der rechten Hüftseite

durchgeführt. Die Operation verlief

komplikationslos, ebenso die

Mobilisierung und Nachbehandlung.

Bereits nach wenigen Tagen

konnte der Patient freudestrahlend

das Spital verlassen und

seine Heimreise antreten.

Wenige Wochen nach seiner

Rückkehr in die Heimatstadt

Przewrotne, meldete sich Josef

So verfügt der OP-Vorraum über eine

Umbettanlage, die eine Erschütterung des

Patienten nach der Operation gegen Null

absenkt. Oft ist es nach schwierigen orthopädischen

Operationen z. B. an der Wirbelsäule

absolut notwendig, den Patienten so wenig wie

möglich zu bewegen, was mit der neuen

Technik schnell und unkompliziert zu handhaben

ist.

Auch in der Zentralsterilisation wird auf größtmögliche

Sicherheit für Patienten und

Mitarbeiter geachtet. In den 250 m 2 großen

Wien

Gumpendorf

Alt und neu in Harmonie nebeneinander

In der IMCU sind die Patienten rund um die Uhr optimal versorgt.

hellen Räumen wird Sterilgut vollelektronisch

verwaltet, gewaschen und vakuumverpackt.

Ein wichtiger Teil des OP-Bereichs ist die

IMCU – Intermediate Care Unit: hier werden

Patienten nach schweren Operationen intensiv

und mit großer Fürsorge betreut. Neben bester

medizinischer Versorgung erhält der Patient

stete menschliche Zuwendung in einer angenehmen

Atmosphäre, was wesentlich zu seiner

raschen Genesung beitragen kann.

■ Mag. Sabine Thomas

Rumak telefonisch wieder: Erneut

bedankte er sich unter Tränen für

die erfolgreiche Behandlung, die

ihm nach jahrelangem Leidensweg

wieder hohe Lebensqualität

ermöglichte. Prim Dr. Anderl

freut sich besonders über diese

Rückmeldung: „Es ist mir ein

persönliches Anliegen, mit

meiner Arbeit weiteres Leiden

unserer Patienten zu ersparen.

Vor allem Menschen, die schwere

Schicksalsschläge erleiden mussten

und in ihrer Heimat keinen

Zugang zur modernen Medizin

erlangen, benötigen verstärkt

unsere Hilfe.“

■ Tamara Katja Frast

Speising


Oberösterreich

Ein erfolgreicher "Letzter Akt Liebe"

Am 14. August fand im Moar Resl Stadl in Lichtenberg die Benefiz-Musical-Premiere "Letzter Akt Liebe" zugunsten der Palliativstationen

St. Vinzenz (Ried i.I) und St. Louise (Linz) statt. Über 200 Gäste zeigten sich vom Musical, in dem über 80 Schauspielerinnen und Schauspieler,

darunter viele Kinder mitwirkten, begeistert.

Die Lichtenberger Bühne hatte sich nach

einem Besuch der Palliativstation-Hospiz St.

Louise am Krankenhaus der Barmherzigen

"Annie - das Waisenkind" eroberte die Herzen der Premierengäste.

Schwestern Linz spontan dazu bereit erklärt,

die Erlöse aus der Musical-Premiere für die

Palliativeinrichtungen der St. Vinzenz

Holding zu spenden. Gerhard Schwentner,

Mitglied der Lichtenberger Bühne: "Beim

"Der spirituelle Kreis" – Herzliche Plauderei unter Ordenskollegen

Durchblättern der Erinnerungsalben der

Palliativpatienten bin ich auf einen

Bekannten von mir gestoßen. Das hat mich

schon sehr beschäftigt. Für uns ist es schön,

wenn wir durch unser Musical beitragen können,

den Palliativgedanken weiterzutragen."

Nach intensiver Vorbereitung und enger

Zusammenarbeit mit der Lichtenberger

Theatergruppe war es dann soweit. Der

"Moar Resl Stadl" in Lichtenberg füllte sich

bis auf den letzten Platz. Das Stück begann.

Ein alter Mann und Theaterdirektor betrat

die Bühne und führte das Publikum durch

wichtige Stationen seines Lebens. In

Gedanken durchlebte er nochmals die Zeit

als er seine Frau als Hauptdarstellerin in

"Jesus Christ Superstar" kennen lernte oder

als sein Sohn in der Spielzeit von "Annie - das

Waisenkind" geboren wurde. Während seiner

Erinnerungen an das letzte Musical "Hair"

beschloss er dann sein Lebenswerk und auch

sein Leben in Frieden mit der Gewissheit

"heimgehen" zu können.

Den Gästen wurde ein lustiger, unterhaltsamer

und auch berührender Abend geschenkt.

Mag. Gabriela Neumaier, Leiterin des

Zentralbereichs PR & Marketing der St.

Vinzenz Holding: "Es passte von Anfang an

alles stimmig zusammen. Die Idee, das

Musical, der Titel und nicht zuletzt die

Unterstützung aller Personen, die sich dafür

engagiert haben."

Auch wenn der Titel des Musicals "Letzter

Akt Liebe" ist - mit diesem Abend wurde ein

neuer Funke entzündet. Ein Funke der uns

daran erinnert, wie kostbar das Leben und

wie wichtig die Liebe ist. Denn was übrig

bleibt ist "Liebe".

Ried & Linz

■ Mag.(FH) Lydia Haider,

■ Mag. Ulrike Tschernuth

Prominente Ehrengäste: Dr. Gernot Krenner (VKB) und Gattin, Christian

Hemmelmeir (Profi-Fotograf), Landtagsabgeordnete Elisabeth Freundlinger

und Gatte, Vizepräsident Prof. Mag. Wilhelm Schneider mit Gattin

Wir danken der Lichtenberger Bühne, den Medien und allen Personen, die sich im Sinne des Palliativgedankens dafür engagiert haben; unseren Ehrenschutzmitgliedern

Kardinal DDr. Franz König, BM Maria Rauch-Kallat, LH Dr. Josef Pühringer, LR Dr. Silvia Stöger, LH a. D. Dr. Josef Ratzenböck.

Unsere Sponsoren: ■ Alpquell ■ C+C Pfeiffer ■ Kattus ■ Kulinario - Die Ordensküche Linz ■ Raiffeisen Landesbank

■ Naturbäckerei Rath ■ Salzkammergut-Media Gmunden ■ Weinhof Schenkenfelder ■ Stift Schlägl

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Spannende Projekte

Die letztjährig gegründete

Plattform für Wissens- und

Erfahrungsaustausch in der

Orthopädie fand großes

Echo. Der 2. St. Vinzenz

Orthopädietag findet heuer

Mag. Gabriela Neumaier

am 8. November im neuen

Linzer Kunstmuseum Lentos statt. Im

Mittelpunkt steht das Thema "Knie". Inund

ausländische Top-Referenten haben ihr

Kommen zugesagt. Professor Dr. W.U.

Müller aus Basel referiert über "300

Millionen Jahre Knie". Mehr darüber auf

www.vinzenzholding.at.

Sensationelle Zugriffsraten beim "Cook &

Chill Millionenquiz". Spielerisch setzen sich

Mitarbeiter mit Themen rund um die "Küche"

und dem neuen im Oktober startenden

Produktionsverfahren auseinander.

Paris: Eine bemerkensWERTE Metropole

Mitte Juni machten sich rund 45 Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen aus allen vier Krankenhäusern der

St. Vinzenz Holding auf die Reise. Pater Georg

Witzel, Lazarist, verstand es, der Reisegruppe

eindrucks- und humorvoll Paris und deren

Verbindungen mit dem hl. Vinzenz näher zu

Sr. Cordula Kreinecker

bringen. Viele "Spuren" erinnern in der Weltstadt

noch an sein Wirken. Der Besuch in der Kirche der Lazaristen, wo der

Leib des hl. Vinzenz in einem Silberschrein verehrt wird, war daher

auch ein Höhepunkt der Reise. Einen ganz besonderen Akzent bekam

der Paris-Aufenthalt durch das herzliche Miteinander, das in der

Gruppe von Tag zu Tag wuchs.

Per Mausklick Zugriff auf 6,7 Millionen Dokumente

Das elektronische Dokumentenarchiv der St. Vinzenz

Holding beinhaltet gescannte Krankengeschichten,

Befunde aus alten IT-Systemen, Verträge, Bilderserien

von Digitalkameras (z.B. für die Plastische Chirurgie),

Patientenrechnungen, Drucklisten und vieles mehr.

Damit haben unsere Benutzer auf insgesamt

Dr. Christian Gierlinger

6,7 Millionen Dokumente Zugriff, unabhängig davon,

wo sich diese auf Papier befinden. Der derzeitige Speicherplatz beträgt 500

Gigabyte. Dies entspricht einem Bücherstapel in der Höhe von 12 km.

MBI - Ein Steuerungsinstrument

der Zukunft

Die finanziellen Mittel im

Gesundheitswesen werden

immer knapper und der

Kostendruck auf die Spitäler

steigt. Betriebswirt-

Mag. Josef Leitner

schaftliche Daten in Verbindung

mit medizinischen Informationen

werden

wichtiger.

zur Effizienzsteuerung immer

Die St. Vinzenz Holding hat daher heuer ein

Projekt zum Aufbau eines medizinischbetriebswirtschaftlichen

Informationssystems

(MBI) gestartet. Nach der Anforderungsanalyse

erfolgt 2004 die Anbieterevaluierung,

die Datenanalyse medizinischer Spezialsysteme

und die Auswahl des Umsetzungspartners.

2005 geht es bereits in die Teilumsetzung in

einem Pilot Krankenhaus der St. Vinzenz

Holding.

Herbert Atzlinger, MAS

Die Zentralbereiche

Finanzierungssicherheit

bei Großprojekten

Anfang Juli wurde im oberösterreichischen

Landtag

ein Vertrag genehmigt, mit

dem uns die Finanzierung

des Kooperationsbaus im

MMag. Walter Kneidiger

Rahmen der Brüder –

Schwestern Spitalpartnerschaft in Linz verbindlich

zugesagt wird. Im Gegensatz zu früheren

Investitionen ist damit die Landesfinanzierung

schriftlich garantiert. Mehrere Monate an

schwierigen Verhandlungen sind diesem

erfolgreichen Abschluss vorangegangen. Die

Anstrengungen haben sich aber gelohnt:

Es ist nunmehr ein Mustervertrag entstanden,

der für andere Großprojekte sowohl in unserer

Unternehmensgruppe als auch für andere

Ordenskrankenhäuser mehr Finanzierungssicherheit

bringt.

Starkes Team mit Breitenwirkung

Gelebte Werte im Pflegealltag

"Nur wer mit sich selbst im klaren ist, kann offen für

die Bedürfnisse von Patienten sein und sie dort

abholen, wo sie stehen." Die in der Ausbildung zur

Diplompflegekraft befindlichen jungen Menschen am

VINZENTINUM Linz erfahren die Auseinandersetzung

mit dem eigenen Ich. Neben der zu ver-

Mag. Brigitte Hellal

mittelnden Fachkompetenz bilden Gesundheit,

Kommunikation und Menschenbild die Hauptsäulen. In der im Mai

gemeinsam mit der Münchner Partnerschule Maria Regina abgehaltenen

Projektwoche durchleuchteten die Schülerinnen und Schüler intensiv die

eigene Wertewelt. Dadurch können sie offen für ihr Gegenüber sein: die

Patienten. Wer das Anderssein und andere Werte zulässt, kommuniziert

in einer partnerschaftlichen Form. "Ich bin für Sie da, ich begleite Sie ein

Stück. Sagen Sie mir, was Sie brauchen". Das ist die heutige

Ausbildungsprämisse, die die offene Werthaltung widerspiegelt.

Einkauf - völlig digital

Einzigartig im österreichischen Krankenhausbereich

werden seit Mitte Juli b2b (business to business)

Transaktionen des Geschäftsbereiches Einkauf voll

digital abgewickelt. Alle Bestellungen an die Industrie

sowie Rechnungen und Lieferscheine der Lieferanten

gehen auf dem elektronischen Weg ein und aus.

Diese zeit- und kostensparende Bestellform werden sukzessive auch die

Krankenhäuser der St. Vinzenz Holding anwenden.

www.vinzenzholding.at

Falls unzustellbar bitte retournieren an: St. Vinzenz Holding, Mag. Gabriela Neumaier, Langgasse 19, 4010 Linz

Impressum: Herausgeber – St. Vinzenz Holding GmbH, 1060 Wien · Redaktion / Organisation: Mag. Gabriela Neumaier, MAS

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