Ein Aushängeschild für RheinBerg

glkompakt

Ein Aushängeschild für RheinBerg

03

Mai / Juni 2011 · 9. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BERGISCH GLADBACH

Konzern M-real will sein

Werk Gohrsmühle verkaufen

oder stark verkleinern

BURSCHEID

Traditionelle Umwelttage der

Stadt wecken immer mehr

überregionales Interesse

KÜRTEN

Jetzt kann auch die Stockhausengemeinde

endlich ihre

Ehrenamtskarte ausgeben

LEICHLINGEN

Das IHK-Wirtschaftsgremium

feierte in Burg Haus Vorst

sein 30jähriges Bestehen

ODENTHAL

Altenberger Kultursommer

wartet wieder mit attraktivem

Programm auf

OVERATH

Die umstrittene Turnhalle

wird nun doch verkleinert,

aber auch gebaut

RÖSRATH

Aggerverband: Geplante

Gewerbeausdehnung liegt

im Überflutungsgebiet

WERMELSKIRCHEN

Monatelange Behinderung

für Autofahrer in der

Ortsdurchfahrt Tente

LEVERKUSEN

Sparkasse setzt auf onlinebanking

und erweitert ihren

Internet-Service

+++ Infos +++ Seite 27 +++

KRÜGER GMBH & CO. KG FEIERT 40JÄHRIGES BESTEHEN

Ein Aushängeschild für RheinBerg


Sicherheit und

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allen Finanzfragen:

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Mit 10 Mrd. Euro neuen Mittelstandskrediten haben wir in den letzten 3 Jahren seit Ausbruch der Finanzkrise die Kreditversorgung

in der Region sichergestellt. Und auch in 2011 bleiben wir der verlässliche Finanzpartner für die mittelständischen Unternehmen

in der Region. Wenn’s um Geld geht – s Kreissparkasse Köln.



GL&Lev kontakt • Nr. 03 / 2011

INHALT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land – 4

40 Jahre Krüger GmbH & Co.KG

DAS GESPRäCH - mit Heinz-Gerd Neu, 6

Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft

REGIO

Der ZENSUS 2011 ist unterwegs 08

Mediterana jetzt eine Star-Therme 09

Der Wanderbus kommt prima an 10

Forstamtszentrale in Gummersbach 11

Aufruf „Unser Dorf hat Zukunft“ 12

Mercedes-Neubau in Köln 13

LOKAL

BERGISCH GLADBACH - Possenspiel 14

um Pflastersteine

NEUES AUS TECHNOLOGIEZENTRUM 16

RöSRATH - Überflutungsgebiet bremst Pläne 18

OVERATH - Die Turnhalle wird kleiner gebaut 19

ODENTHAL - „Brötchenmütter“ ausgezeichnet 20

KÜRTEN - Die Ehrenamtskarte ist da 20

BURSCHEID - Umwelt-Tage sind der Hit 22

LEICHLINGEN - Wirtschaftsgremium 23

feiert Jubiläum

WERMELSKIRCHEN - Großbaustelle 24

im Ortsteil Tente

LEVERKUSEN - Sparkasse 26

forciert online-Geschäft

WFL - „Mittelstandsdialog“ heißt 27

die neue WfL-Initiative

SPORT - Fußball-WM der Frauen 32

SERVICE

LIFESTyLE - Gartenmöbel 33

GASTRONOMIE - Richtiges Frühstück 34

SEMINARE - TAGUNG - HOTELS 35

Unser Sonderteil

AKTION - Off-Road-Netzwerken 44

GOLF - Die Kölner Woche 2011 46

AUTO - Das neue Mercedes-Coupé 48

ENERGIE - Erdgastankstelle bei Bayer 50

TOURISMUS - Reisen für Trauernde 52

GESUNDHEIT - Die Bandscheiben 54

STEUERN RECHT FINANzEN

u. a. – Verpflegungspauschalen ab 55

– KSK zu Basel III

– Bilanz Bayer AG

– Controlling

EDITORIAL

Gute Fahrt ...

Wer jetzt oder später

eine Reise mit dem Auto

ins europäische Ausland

plant, muss stärker aufpassen

als bisher. Denn

Verkehrssünden werden

in vielen Ländern wesentlich höher bestraft

als in Deutschland. Darauf möchte ich hier

mal hinweisen.

Eine Trunkenheitsfahrt in Dänemark z.B.

kostet glatt einen Monatslohn, ein Parkverstoß

in Spanien bis zu 200 Euro. Der ADAC

informiert gern über Einzelheiten.

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

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INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Weil die Eisenbahner nicht rechnen konnten – wie peinlich ...

Eigentlich sollte der 2. Mai ein Freudentag für Touristen und Eisenbahn-Freaks werden. Nach fünfmonatiger Pause sollte

die auf Sicherheit geprüfte und ausgebesserte Müngstener Brücke wieder befahren werden. Doch es kam bei der Bahn

wieder einmal ganz anders. Es gab Gewichtsprobleme. Und die Farce begann. Erst fuhr ein Zug ohne Passagiere über

die Brücke, weil er sonst zu schwer gewesen wäre. Dann blieb der Zug ganz im Depot, weil seine eigene Achslast schon

zu schwer war. Die Bahn hatte sich verrechnet, und das Eisenbahnbundesamt verbot auch die Leerfahrt; wie peinlich ...

Dabei fällt auf: Die europäischen Nordlichter

sind besonders streng.

Teuer kann auch das Handy am Steuer

werden. In Italien und Holland z.B. kann

das 180 Euro kosten. In Spanien droht bei

über 60 km/h zu schnell oder bei Trunkenheitsfahrten

mit mehr als 1,2 Promille eine

Haftstrafe von wenigstens drei Monaten.

Seit 2010 können nicht bezahlte Bußgelder

auch in Deutschland vollstreckt werden.

Fahrverbote sowie Punkte in Flensburg gibt

es für Verstöße im Ausland nicht. Ist das ein

Trost? Gute Fahrt wünsche ich.

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Layout:

Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck:

Druckerei Engelhardt, Neunkirchen

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Juli /August 2011

Anzeigenschluß: 24. Juni 2011

GL&Lev kontakt 03/11

3

IMPRESSUM


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PROFIL

Marc Krüger, Willibert Krüger (beide Geschäftsleitung) und

Hilbrecht Buß (Leitung Vertrieb), von links.

Krüger feiert Jubiläum

40 Jahre Erfolgsgeschichte

GL&Lev kontakt 03/11

Von KRISTINA SASS

Die Stadt Bergisch Gladbach

hat in diesem Jahr einen

ganz besonderen Jubilar.

Das Unternehmen Krüger,

Marktführer im Bereich

lösliche Kaffeespezialitäten,

wird in diesem Jahr am 01. Juni

40 Jahre. 1971 machte sich

Gründer Willibert Krüger mit

der Produktion und dem

Verkauf von Instant-Getränken

in den Nebenräumen des

elterlichen Großhandels

selbständig. Was klein anfing,

hat sich innerhalb von 40 Jahren

zu einem weltweit tätigen

Unternehmen entwickelt.

Wer sich in Bergisch Gladbach dem

114.000 Quadratmeter großen

Werksgelände der Krüger GmbH &

Co. KG nähert, dem weht je nach Wetterlage

und Tagesproduktion der Geruch von

Kakao oder Zitronentee in die Nase. Vor 40

Jahren begann alles mit einer viel verspre-

SERIE: DIE ERFOLGREICHEN

Mit Zitronentee hat damals alles angefangen

chenden Idee: Innovative, hochqualitative

Produkte mit einem sicheren Gespür Märkte

und Chancen zu verbinden. Bereits fünf Jahre

nach Gründung lief der zehnmillionste

Zitronentee über das Band. Zahlreiche

Tochterfirmen entstanden und 1998 wurde

Ludwig Schokolade mit den beliebten Tra-

ditionsmarken Trumpf, Mauxion und FRITT

in die Krüger Gruppe eingegliedert. Durch

den Zukauf wurden die Weichen gestellt,

auch im Wettbewerb des 21. Jahrhunderts

auf nationaler und internationaler Ebene zu

agieren. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig

zu bleiben, wird das Unternehmen

weitere Marken-Zukäufe tätigen und viel

investieren. Vor allem aber ist eine Rohstoffabsicherung

enorm wichtig, denn ohne

Rohstoffe keine Produkte.

Und die Produktpalette von Krüger ist

breit: Sie umfasst ein Getränkekapselsystem,

Instantprodukte wie Kaffeespezialitäten,

Kakao, Tee, Flüssigprodukte, Vitamin-

und Mineralstoff-Brausetabletten,

Süßstoffe, Schokoladen sowie Sportlernahrung

bis hin zu rezeptfreien Arzneimitteln

(OTC-Produkte) und Kosmetika für den

Apothekenvertrieb. Die Unternehmensgruppe

ist Technologieführer bei verschiedenen

Verfahren des Instantisierens und

der Herstellung von Brausetabletten.

Verbrauchergerechte Produkte und der

Trend nach Individualität wird heutzutage

beim Konsumenten groß geschrieben. Vor

diesem Hintergrund nahm Krüger in 2007

beispielsweise das indische Milchtee-Getränk

chai latte in sein Produktportfolio auf

und führte bis heute drei Sorten erfolgreich

im Handel ein: im Vergleich 2010 zu 2009

konnte innerhalb der chai latte Range ein

Umsatzzuwachs von 500 Prozent erzielt

werden. Weitere neue Sorten sind bereits

in Planung.


PROFIL

Im vergangenen Jahr wagte Krüger sich an die Produktion

und den Verkauf einer Kapselmaschine und Kapseln in verschiedenen

Kaffeevariationen sowie Trinkschokolade heran. Es entstand

eine neue Krüger-Marke: K-fee System. Nach der Einführung

des Markt-Einstiegsmodells, wurde seit April 2011 mit der

„Preferenza“ bereits die zweite Maschinen-Generation für K-fee

System eingeführt. Heute steht die Gruppe für einen führenden,

weltweit tätigen Konzern mit einem Jahresumsatz von rund 1,6

Milliarden Euro (Stand 2010). 4.400 Mitarbeiter tragen tagtäglich

zum Erfolg mit bei. Obwohl der Markt um 10 Prozent nachgibt,

hat das Unternehmen den Anspruch, seine Marktführerschaft im

Bereich lösliche Kaffeespezialitäten zu halten und die Marke weiter

auszubauen. So soll die Bekanntheit der Marke auch im Ausland

gesteigert werden (Exportanteil derzeit bei ca. 49 Prozent).

Um dies zu erreichen, wird eine Export-Sortimentserweiterung

angestrebt. Neben zahlreichen Zielen, die sich Krüger für die

Zukunft gesteckt hat, ist das Hauptanliegen, den bisher hohen

Ansprüchen auch weiterhin immer gerecht zu werden.

Beruflich wie privat fühlt sich der Ehrenbürger der Stadt Bergisch

Gladbach seiner Heimat sehr verbunden. Auch soziale Projekte

liegen ihm am Herzen: für die geplante Errichtung eines

Arche-Hauses in Köln, konnte Krüger mittels einer breit angelegten

Spendenaktion mehr als eine Million Euro sammeln. Die

Eröffnung ist für Mitte/Ende 2011 vorgesehen.

Willibert Krüger ist wahrlich eine beeindruckende unternehmerische

Persönlichkeit mit viel Herz – auch weit über die Grenzen

von Bergisch Gladbach hinaus.

Nachgefragt bei Willibert Krüger

Welches Erlebnis hat Sie in Ihrer 40-jährigen Firmengeschichte

besonders geprägt?

Antwort Willibert Krüger:

Viele positive und negative Erlebnisse prägen einen Unternehmer.

Wird man zu Boden geworfen muss man wieder

aufstehen und härter nachfassen. Man darf sich nicht unterkriegen

lassen und sollte immer an sich glauben, vor allem

auch in schwierigeren Zeiten. An diesen wächst man letzten

Endes aber auch.

Ihr Sohn Marc ist in die Unternehmensführung als Geschäftsführer

eingestiegen. Fällt es Ihnen schwer, sich mit

dem Gedanken anzufreunden, das Zepter nach und nach

an Ihren Sohn zu übergeben?

Antwort Willibert Krüger:

Ich glaube an meinen Sohn und die junge Generation. Trotzdem

werde ich noch eine gewisse Zeit das Geschehen verfolgen

und natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Schauen wir in die Zukunft: Was wünschen Sie sich für die

nächsten 40 Jahre Krüger?

Antwort Willibert Krüger:

Es wird weiter gehen wie die letzten Jahre auch. Wir werden

arbeiten, arbeiten, arbeiten. Diese Einstellung hat uns wachsen

lassen und wird uns auch in Zukunft nach vorne bringen.

Drei Worte sind unsere Philosophie: „Zuerst der Kunde.“

Wenn die Familie wächst,

braucht man schon mal

ein neues Zuhause.

Wir bauen für Sie um

und erweitern unser

Porsche Zentrum Köln.

Damit Sie in Zukunft noch mehr

Raum haben, die Faszination

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des Umbaus auf höchste Qualität

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GL&Lev kontakt 03/11

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PROFIL DAS GESPRäCH

Rosige Aussichten wie schon lange nicht

GL&Lev kontakt 03/11

Das Handwerk

boomt, doch es

fehlt Personal

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Vom „Goldenen Boden“ will man

nicht sprechen. Aber dem Handwerk

in unserer Region geht es zur Zeit so

gut wie seit Jahren nicht mehr. Sagt

man bei der Kreishandwerkerschaft.

Die Konjunktur boomt - zumindest im Handwerk in Rhein-Berg, Leverkusen und Oberberg.

Da stellt sich Heinz-Gerd Neu, der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft in

Bergisch Gladbach, gern der öffentlichkeit.

Auftragslage bei

unseren Betrieben“,

„Die

so sagt Heinz-Gerd

Neu, der Hauptgeschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft in

Bergisch Gladbach, „ist so gut

wie noch nie!“ Und auf Nachfrage:

„Ich kann mich kaum erinnern,

dass sich die Umsatzsituation

je so positiv dargestellt

hat...“

Ein kleines Wirtschaftswunder?

Nein, soweit möchte man nicht

gleich gehen. Nur: „Wir haben

einfach eine tolle Konjunktur“.

Neu spricht dabei für Rhein-

Berg, Oberberg und Leverkusen.

Besonders gut geht es im

Baugewerbe, bei den Dachdeckern

und in der Tischlerinnung,

aber auch bei den Malern, in

Autowerkstätten und Sanitärbetrieben.

Hier sind zum Teil Umsatzsteigerungen

von über 60

und 80 Prozent zu verzeichnen!

Heinz-Gerd Neu und sein

Kollege Marcus Otto stützen

sich dabei auf die Ergebnisse

der Konjunkturumfrage 2011.

Danach meldeten 45 Prozent

aller Betriebe deutliche Umsatzsteigerungen

und sind die

Auftragsbücher von 52 % der

Handwerksbetriebe auf Wochen

hinaus gefüllt. In der KFZ-

Branche gebe es zum Teil Auslastungen

aufs ganze Jahr. Das

bedeutet aber auch mehr Überstunden

bei gestiegener Arbeitnehmerzahl.

Neu sieht Gründe für die

insgesamt verbesserte Situation

auch in den konjunkturellen

Maßnahmen der Kommunen.

„Das muss man auch mal anerkennen.

Die Konjunktur-Pakete

haben vor allem auch dem

Handwerk vor Ort geholfen...“

Es gibt allerdings auch

Schwachstellen. Marcus Otto

weiß aus dem Lebensmittelhandel

zu berichten: „Auffallend negativ

sind da die Bewertungen

in der Fleischerinnung. Hier

sprechen 25 % in Rhein-Berg

und 50 % in Oberberg von einer

schlechten Geschäftslage.“ Was

außerdem zu schaffen macht:

Die unvermindert schlechte Zahlungsmoral

der Kundschaft. Hier

haben sich die offenen Forderungen

auf 21 Prozent erhöht.

Und: Die Kreditaufnahme sei -

so klagt etwa ein Viertel der Betriebe

- immer noch schwierig.

Im Übrigen mangelt es ganz

massiv an Nachwuchs. Neu

wirbt deshalb mit viel Herz bei

der Jugend: „Handwerk macht

Spaß. Und Abitur ist überhaupt

nicht nötig. Wer allerdings will,

kann sich nach Abschluss der

Lehre immer noch an der Fachhochschule

weiter bilden.“


Public Relation

Versorgung auf hohem Niveau

Im Sommer 2006 startete die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus Bergisch

Gladbach. Das Konzept der Hotel Klinik ist zukunftsweisend und auf die Bedürfnisse

anspruchsvoller und selbstbewusster Patienten zugeschnitten. Medizinische

Spitzenversorgung ist hier gepaart mit individueller Betreuung. Hinzu kommt ein

angenehmes Ambiente mit wohnlichem Flair. Bei dem wundervollen Blick über die

Stadt Bergisch Gladbach, das Bergische Land bis hin zur Kölner Bucht fühlen Sie

sich aufgehoben und umsorgt wie in einem guten Hotel.

Individuelle Behandlung und sensible Gastlichkeit

In der Hotel Klinik stehen Sie mit Ihren persönlichen Wünschen und individuellen

Bedürfnissen im Mittelpunkt. In einer Atmosphäre des Wohlbefindens können

Sie sich ganz entspannt auf exklusiven Service, gehobenen Komfort und spezifisch

abgestimmte Abläufe verlassen. Die Räumlichkeiten sind mit warmen und sanften

Farben gestaltet, die Einrichtung ist von anspruchsvoller Unaufdringlichkeit.

Die persönliche Zuwendung des behandelnden Arztes und die sensible Betreuung

durch besonders geschultes Servicepersonal sind zwei wichtige Elemente, mit denen

die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus alles für Ihr Wohlergehen und

Ihre Genesung tut.

Komfort im Überblick

• Vollklimatisiertes Patientenzimmer in gehobener Hotelausstattung

mit außen liegendem Sonnenschutz

• Komfortables Bad mit Haartrockner, Bademantel und täglichem

Handtuchwechsel

• TV mit Flachbildschirm, DVD-/CD-Player und Radio

• Schreibtisch mit Utensilien und Internetanschluss

• Minibar mit individueller Bestückung

• Mehrere Tageszeitungen zur Auswahl

• Frühstück und Abendessen in Buffetform im Klinikbistro

• Entspannung und Erholung in der Klinik Lounge

Ärzte in der Hotel Klinik

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Herr Dr. med. Andreas Hecker

Kontakt: 0 22 02 / 1 22 - 2300

Gefäßchirurgische Abteilung

Herr Dr. med. Klaus Bieber

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Frauenklinik, Brustzentrum

Herr Prof. Dr. med.

Bernhard Liedtke

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2400

Medizinische Klinik und

Gastroenterologie

Herr Dr. med. Heinz Christian

Rieband

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2150

Medizinische Klinik und

Kardiologie

Herr Prof. Dr. med.

Hans-Peter Hermann

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2100

Psychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

Herr Prof. Dr. med. Ulrich

Schultz-Venrath

Herr Dr. med. Heinrich Knott

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 3100

Unfall- und Gelenkchirurgie

Herr Prof. Dr. med. Michael

Schnabel

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Die Klinik für Anästhesiologie,

Schmerztherapie und Intensivmedizin

Herr Dr. med. Manfred Molls

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2500

Das Institut für Diagnostische

Radiologie und Nuklearmedizin

Frau Dr. med. habil.

Gudrun Lasek

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2200


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REGIO

Attraktiver Neuzugang in Hangelar:

Ein flotter Flieger für Charterkunden

Doppeltaufe am Flugplatz Bonn/Hangelar: Anfang April wurden gleich zwei fabrikneue Aquilas

A 210 eingeweiht. Sie sind die ersten auf Deutschlands zweitgrößtem Privatflugplatz und

erweitern die Flotten der Flugschule ACC Flug GmbH sowie des Kölner Klubs für Luftsport

(KKfL), beide in Hangelar ansässig. Taufpaten war u.a. auch Michael Garvens, Geschäftsführer

Flughafen Köln/Bonn. Die einmotorige Aquila A 210 ist das derzeit modernste zweisitzige

Flugzeug in Deutschland: leistungsstark durch einen 100 PS-starken, 4-Takt/4-Zylinder Motor,

geräumig, lärmreduziert und energiesparend. Die großzügige Verglasung sorgt für hervorragende

Sicht. „Mit der neuen Aquila leiten wir einen Generationenwechsel ein,“ betont

ACC-Geschäftsführerin Doris Dapprich-Martiny, „die verbesserten Flugeigenschaften und die

größere Reichweite machen die Aquila auch besonders für Charterkunden interessant.“

Von Köln/Bonn aus

Marokko ist das

neue Reiseziel

Neue Ziele stehen auf dem Sommerflugplan

des Köln/Bonn Airports. Die

meisten Verbindungen nimmt Germanwings

auf. Gleich drei neue Ziele in Italien

steuert die Airline an: So kommen

Fluggäste vier Mal pro Woche nach Bari,

fünf Mal nach Pisa und zwei Mal nach

Cagliari. Zudem fliegt Germanwings für

TUI Deutschland im Vollcharter immer

dienstags und samstags ins märchenhafte

Marrakesch nach Marokko. Insgesamt

fliegen 35 Airlines über 100 Zielen

in 35 Ländern an

Auch Air Arabia (Maroc) verdoppelt ihr

Flugangebot. Ab dem 1. Juli bietet die

marokkanische Billigfluglinie wöchentlich

fünf Verbindungen nach Casablanca

an. Dienstags bis samstags geht es

ohne Zwischenlandung von Köln/Bonn

nach Casablanca. Hinzu kommt jeden

Sonntag ein Direktflug in den marokkanischen

Badeort Nador.

GL&Lev kontakt 03/11

In Odenthal geht’s um die

Bergische Grillmeisterschaft

Die Grillzeit ist längst wieder in vollem Gange.

Und schon suchen die „Experten“ nach

den Besten unter sich. In Odenthal findet

am 17. Juli die 4. Bergische Grillmeisterschaft

statt. Innerhalb von drei Stunden muss auf

dem Grill ein Drei-Gang-Menü gezaubert

werden.

Seit 9. Mai ist

„ZENSUS 2011“

unterwegs

Es besteht Auskunftspflicht

In Deutschland hat der Zensus 2011

begonnen. Dabei wird nicht nur jeder

zufällig ausgewählte zehnte Haushalt

befragt, auch über vier Millionen Gebäude-

und Wohnungseigentümer erhalten

Post vom Statistischen Landesamt.

Alle Fragen lassen sich einfach und schnell

beantworten: Bei Gebäuden möchten

die Statistiker z. B. wissen, um was für ein

Gebäude es sich handelt, wann es gebaut

wurde und wie viele Wohnungen

es in dem Gebäude gibt. Bei Wohnungen

werden Angaben zur Größe, Anzahl der

Räume und Bewohner sowie nach Bad

und Heizung erfragt. Ein Musterfragebogen

findet man unter http://www.

zensus2011.de/uploads/tx_templavoila/Fragebogen_GWZ_20101007.pdf

.

Von den Ergebnissen erwarten die Statistiker

Antworten auf z.B. folgende

Fragen: Wo gibt es eher zu wenige

Wohnungen, wo gibt es Wohnungsleerstand?

Wie viele Quadratmeter haben

die Menschen zum Wohnen zur Verfügung?

Solche Informationen sind beispielsweise

für die Stadtplanung wichtig.

Immobilienbestände werden deutschlandweit

in keinem Register erfasst. Deshalb

fehlen genaue Angaben darüber,

wie viele Gebäude und Wohnungen es

gibt, wie viel Wohnraum den privaten

Haushalten und Familien zur Verfügung

steht, wie alt die Häuser sind oder wie

sie beheizt werden. Es gibt auch keine

Statistiken darüber, in welchen Kommunen

besonders viele Wohnungen leer

stehen oder wie die Gebäude beheizt

werden.

Alle Einzelangaben werden strikt geheim

gehalten. Keine andere Behörde –

auch nicht die Meldebehörden oder

die Agentur für Arbeit – und keine Privatperson

erfährt etwas über die Daten.

Diese Volkszählung ist die erste in

Deutschland seit mehr als 20 Jahren. Es

besteht eine Auskunftspflicht.


Mediterana ist jetzt eine „Wellness-Stars-Therme“

So unerquicklich das Jahr 2010 für

Mediterana-Chef Siegfried Reddel

endete, so erfreulich begann das

Jahr 2011. Sein Hotel kann endlich

gebaut werden. Und: Seine Wellness-

Oase erhielt eine weitere Auszeichnung.

Viele Wochen stritten die Ratsherren

von Bergisch Gladbach um die Baupläne

des Mediterana. Die geplante

Hotelanlage erschien zu groß, zu pompös

und verschiedene Begleitmaßnahmen zu

undurchsichtig. Immer wieder wurde das

Thema vertagt. Erst eine Sondersitzung des

Bauausschusses Ende März brachte den

Durchbruch. Dem Bauvorhaben im orientalischen

Stil steht nichts mehr im Wege.

Allerdings etwas kleiner als geplant. Reddel

nennt dafür wirtschaftliche Erwägungen.

Die Nutzfläche wird nun um 3.000 qm

auf etwa 13.000 qm verringert. Manche

Zimmer werden kleiner, die Tiefgarage

unter dem Hotel bietet weniger Platz (100

Stellplätze). Zusammen eine Kostenerspar-

Serie X 700 – unbegrenzte

Einsatzmöglichkeiten

nis von etwa sieben 7 Millionen Euro. Mehr

als 20 Millionen will Reddel nicht verplanen.

Alles in allem wird es ein Schmuckstück

werden, so wie nahezu alle Maßnahmen,

die der umtriebige Unternehmer in den

letzten Jahren an der Saaler Mühle im

Ortsteil Bensberg bisher veranlaßt hat. Sein

Urlaubs-Resort ist seit jetzt elf Jahren ein

Aushängeschild der Kreisstadt.

Kein Wunder, dass dies auch dem Nordrhein-Westfälischen

Heilbäderverband und

seiner Gesundheitsagentur nicht länger

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REGIO

verborgen blieb. Die Gesundheitsagentur

NRW nahm das Mediterana in seinen ersten

Wellness-Stars Thermen-Katalog auf

und zertifizierte das Unternehmen am See

ganz offiziell als „5-Sterne-Betrieb“. Die

Prüfer werteten die „eigenständige und

ganzheitliche Erlebniswelt“ als einen nicht

nur in NRW, sondern „für ganz Deutschland

richtungsweisenden Betrieb im Thermal-

Bereich“. Sie lobten das „hochwertige architektonische

Ambiente“ und zeigten sich beeindruckt

vom Licht-, Farb- und Dufterlebnis.

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GL&Lev kontakt 03/11

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REGIO

Werner Stump (Bild), Landrat des

Rhein-Erft-Kreises, hat

turnusgemäß für zwei

Jahre den Vorsitz der

Region Köln/Bonn e.V.

übernommen. Dem

Verein, der vor 20 Jahren

gegründet wurde

und der die kommunale Zusammenarbeit fördern

soll, gehören u.a. die Städte Köln, Bonn

und Leverkusen sowie die Landkreise Rhein-

Berg, Sieg, Rhein-Erft und Oberberg an. Ziel

ist es, eine rheinische Identität zu schaffen.

Wolfgang Mues (Bild), bislang BauundPlanungsdezernent

der Stadt Leverkusen,

wird neuer

Geschäftsführer der

Wohnungsbaugesellschaft

Leverkusen

(WGL). Mues, der vorübergehend

auch für die Wirtschaftsförderung

(WfL) verantwortlich war, wurde vom

Stadtrat in geheimer Wahl zum Nachfolger

von Jürgen Heinzel und Stefan Altenbach

bestimmt. Die beiden Prokuristen waren vorübergehend

zuständig.

Manfred Habrunner (Bild), Vorstand

der Bensberger Bank,

soll neuer Karnevalsprinz

2011/12 werden.

Pressemeldungen zufolge

wurde das bislang

weder bestätigt,

aber auch nicht dementiert.

Noch in diesen Tagen soll darüber

eine Entscheidung fallen. Die Große Bensberger

Karnevalsgesellschaft hat das Vorschlagsrecht.

Damit würde erstmals ein Bayer Obernarr

im Rheinisch-Bergischen Kreis werden.

Bernhard Langer (Bild) führt die internationale

Golf-Elite

der über 50jährigen

an, die vom 17. bis

19. Juni beim Golfund

Landclub Köln in

Refrath zum ersten

Berenberg Bank Masters

erwartet wird. Mit einem Preisgeld von

400.000 Euro gehört das Turnier zu den bestdotierten

der Seniorentour. In Refrath rechnet

man mit 80 Teilnehmern und über 5.000

Zuschauern. Bernhard Langer ist zusammen

mit seinem Bruder auch Veranstalter auf dem

Meisterschaftskurs.

GL&Lev kontakt 03/11

NAMEN

Der Wanderbus hat 2010

alle Erwartungen übertroffen

Was „GL&Lev kontakt“ bereits vor

zwei Monaten angekündigt hatte,

ist nun auch ganz offiziell Gewissheit

geworden: Der „Bergische Wanderbus“,

der im vergangenen Jahr eine erste

Testphase erfuhr, rollt weiter. Weil Kreis

und Gemeinden von seiner Sinn-

haftigkeit überzeugt sind.

Kreiskämmerer Udo Wasserfuhr, der

das Geld für den Bus (Linie 267)

zusammenkratzte (18.000 Euro),

zufrieden: „Wir sind froh und dankbar für

die Zusammenarbeit

aller Beteiligten. Diese

Einrichtung ist ein

echtes Vorzeigeprojekt

und hat unser

aller Erwartungen

weit übertroffen“.

Und Bürgermeister

Eric Weik (Wermelskirchen)

sagte: „Die

Maßnahme hat sich

gelohnt. Wir hätten

den Bus auch alleine

angeschafft.“

Der Wanderbus

verkehrt bis 1. Novemberzweistündlich

jeweils am Wochenende

und an

Feiertagen zwischen

Wermelskirchen (Wanderparkplatz Eifgen

und Rathaus) und Odenthal (Altenberg,

Schöllerhof und Odenthal-Kirche) und hat in

Dabringhausen Anschluss an die Linie 263,

mit dem Passagiere direkt an die Dhünntalsperre

gelangen können. Wanderer müssen

deshalb nur in einer Richtung starten. Den

Rückweg können sie per Bus unternehmen.

Odenthals Bürgermeister Wolfgang Roeske

erfreut: „Das wurde zuletzt super angenommen.“

Bus-Lieferant Sascha Meurer (Rösrath)

hat die Platzkapazität ab sofort erhöht. Jetzt

steht auch ein Bus

mit 26 Sitzen zur

Verfügung.

Die Naturarena

als Vermarkter sieht

im Wanderbus eine

vielversprechende

Fortentwicklung in

Richtung „Top-Wanderregion“.Bürgermeister

Weik: „Der

Bus ist ein echter

Kundenbringer“.

Haltestelle Schöllerhof

nahe Altenberg. Hier

beginnt ein Wanderweg

zum Ausflugsziel

„Maria in der Aue“.


Zentrale der Forstämter jetzt in Gummersbach

Das Regionalforstamt Bergisches Land

ist nun auch ganz offiziell auf dem Steinmüllergelände

zu Hause. Im Beisein von

NRW-Umweltminister Johannes Remmel

wurde das neue Gebäude in Gummersbach

Mitte April offiziell eingeweiht.

Das neue Forstamt geht aus den

früheren Teilämtern Mettmann,

Wuppertal, Wipperfürth und Waldbröl

hervor. Es ist eines von insgesamt 16

Regionalämtern, die vor vier Jahren unter

dem Dach des Landesbetriebs „Wald und

Holz NRW“ zusammengefaßt wurden.

„Bergisches Land“ ist mit 28 Revieren das

größte im Land. Es erstreckt sich über einige

Landkreise von Ratingen im Nordwesten

bis Morsbach im Oberbergischen. Hier gibt

es rund 30.000 Waldbesitzer mit ca 76.000

ha Waldfläche. Über 78 Prozent des Waldes

sind dabei in Privatbesitz.

Und zum Regionalforstamt in Gummersbach

gehört auch das Staatliche Forstamt

Bergisch Gladbach mit stattlicher Größe.

IMMER IN IHRER NÄHE.

So sehen die 300 NRW-Förster

seit einem Jahr aus. Hier vor dem

neuen Verwaltungsgebäude in

Gummersbach. Zum ersten Mal

nach 70 Jahren erhielten sie eine

zivile Dienstkleidung.

DIE SCHÖNSTE

FORM VON

DYNAMIK.

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Proportionen: Sportlichkeit und Eleganz sind ideal

ausbalanciert. Die lange Motorhaube und der lange Radstand

verleihen ihm die athletische Erscheinung. Doch das ästhetische

Erlebnis wird beim Fahren noch intensiviert - und

verbindet sich mit atemberaubender Dynamik. So ist es jeden

Tag eine Freude, den BMW 5er Touring zu entdecken.

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Bergisch Gladbach

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Seine Ausdehnung erstreckt sich über die

dicht besiedelte Rheinschiene mit den Städten

Köln und Leverkusen sowie die überwiegend

ländlich geprägten Regionen des

Rheinisch Bergischen Kreises. Die Gesamtfläche

des Forstamtsbereiches beträgt 922

qkm, davon sind ca. 20,2 % bewaldet.

Eine Besonderheit des Forstamtes Bergisch

Gladbach sind ungefähr 1.000 ha

Overath

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Wermelskirchen

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REGIO

Staatswaldflächen außerhalb des eigentlichen

Forstamtsbezirkes. Diese Flächen liegen

in den Bereichen der Städte Solingen,

Wuppertal und Gevelsberg und werden von

Bergisch Gladbach aus bewirtschaftet. Zentrale

Aufgabe des Forstamtes ist die Verwaltung

und Bewirtschaftung des Staatswaldes

(z. B. des Königsforsts) unter besonderer

Berücksichtigung öffentlicher Belange.

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Kaltenbach

Gruppe Freude am Fahren

Wipperfürth

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12

REGIO

In die Schloßanlage Venauen in Hoffnungsthal (Rösrath) kommt Bewegung. Ein Investor will in

dem ehemaligen Rittersitz 22 komfortable Wohneinheiten einrichten und darunter eine Tiefgarage

bauen. Auch die Denkmalschützer haben keine Einwände. Die Fassade soll erhalten bleiben.

Landrat Rolf Menzel ruft zum Mitmachen auf

Jetzt anmelden zur Aktion

„Unser Dorf hat Zukunft“

Der Rheinisch-Bergische Kreis führt in

diesem Jahr zum 24. Mal den Kreiswettbewerb

„Unser Dorf hat Zukunft“

durch. Landrat Rolf Menzel hat dazu

in einem Internet-Aufruf

„alle engagierten Dorfgemeinschaftenmotivieren,

mitzumachen.“ Mit

dem Wettbewerb werden

besonderes Engagement

und außergewöhnliche

Beiträge zur zukunftsfähigen

Entwicklung der

Dörfer herausgestellt.

Orte mit dörflichem

Charakter werden angesprochen,

ihren eigenen

Lebensraum eigenverantwortlich

mit zu gestalten

und damit eine hohe

Lebensqualität auf Dauer

Bayer setzt 15.000 Bachforellen in die Wupper

Bayer HealthCare Wuppertal setzte im März 15.000 Bachforellenbrütlinge in die Wupper.

Mit dieser jährlichen Frühjahrsaktion hilft das Unternehmen seit 1989, den Fischbestand in

der Wupper zu erhalten. Bayer HealthCare hat dazu die Fischerei-Pacht für die Wupper zwischen

Pestalozzi-Straße und Schwebebahnhaltestelle Zoo übernommen. „Als verantwortungsvolles

und nachhaltig agierendes Unternehmen fühlen wir uns auch gegenüber der

Umwelt und Natur verpflichtet. Es ist ein großer Erfolg, dass Fische und andere Tiere seit

einigen Jahren wieder bessere Lebensbedingungen in der Wupper vorfinden. Dazu leisten

wir sehr gerne unseren Beitrag“, sagt Standortleiter Dr. Klaus Jelich.

GL&Lev kontakt 03/11

zu sichern. Der Wettbewerb geht dabei von

der Unverwechselbarkeit eines jeden Ortes

aus. Teilnahmeberechtigt sind alle räumlich

geschlossenen Orte mit überwiegend dörflichem

Charakter bis zu

3.000 Einwohner.

Bei der Bewertung wird

die unterschiedliche Ausgangssituationberücksichtigt.

Es geht z.B. um eine

Konzeption der Dorfentwicklung

und deren Umsetzung,

um wirtschaftliche

Entwicklung und

Initiativen, um Soziales und

kulturelles Leben, Bau- und

Grüngestaltung. Es sind

Preisgelder vorgesehen.

Die Bereisung ist nach den

Ferien im September vorgesehen.

Bonn steckt Millionen

in die Beethovenhalle,

um sie zu erhalten

Noch in diesem und dem kommenden

Jahr will die Stadt Bonn insgesamt 2,8

Millionen Euro in die Beethovenhalle investieren,

um die Situation in der Kongress-

und Konzerthalle zu verbessern

und ihre bisherige Nutzung sicherzustellen.

Dabei geht es um die Erneuerung

und Instandsetzung technischer

Anlagen. Die Maßnahmen sollen den

Betrieb des Beethovenfestes 2011 und

der Konzertsaison 2011/2012 ohne

Beeinträchtigung ermöglichen. Daher

sollen erste Sanierungen noch rechtzeitig

vor dem Beethovenfest bis zum 31.

August mit geeigneten Maßnahmen

erfolgen, die insbesondere die klimatische

Situation in der Beethovenhalle

verbessern und die Betriebssicherheit

des Bühnenaufzugs gewährleisten. Insgesamt

sollen 2011 etwa 1,725 Millionen

Euro in die Halle fließen.

2012 will die Verwaltung insgesamt

1,065 Millionen Euro in die Halle investieren,

die u.a. für die Sanitäranlagen,

für weiteren Brandschutz und für eine

Dachreparatur eingesetzt werden.


Mercedes errichtet einen Neubau in Köln-Ehrenfeld

Nach über 47 Jahren an der Inneren

Kanalstraße verändert die Marke mit

dem Stern das Erscheinungsbild der

Niederlassung „Am Gleisdreieck“

in Köln-Ehrenfeld. Mercedes-Benz

errichtet dort einen Neubau.

Bereits ab Ende diesen Jahres soll sowohl

Taxi- als auch Privat- und Großkunden

in einem modernen Betrieb

das umfassende Service- und Dienstleistungsportfolio

der Marke Mercedes-Benz

zur Verfügung stehen. Auch der Pkw-

Teileverkauf wird in den Betrieb integriert

und somit die Teileverfügbarkeit für alle

Mercedes-Benz Pkw-Kunden sicher gestellt.

Mit einem Investitionsvolumen von über

6 Millionen Euro werden damit die Maßnahmen

der Niederlassung Köln/Leverkusen im

Rahmen des Standortkonzeptes weiter fortgesetzt.

Die bisher wichtigsten Meilensteine

waren das 2003 fertig gestellte Lack- und

Karosserie-Zentrum in Brauweiler und das

2006 eröffnete Mercedes-Benz Center in

Köln-Braunsfeld. „Mit der Neuausrichtung

unseres Betriebes in Köln-Ehrenfeld bekennen

wir uns weiterhin zu diesem traditionsreichen

Standort, der seit 1963 das Bild der

Stadt Köln prägt. Die neue Servicestation

und das umfassende Dienstleistungsangebot

mit dem umfangreichen Teilelager

garantieren die gewohnte Service- und Betreuungsqualität.

Und: Die Kunden werden

auch weiterhin ihre vertrauten Ansprech-

Strecken-Eröffnung

by

PARIS

REGIO

partner für den Service und die Betreuung

unserer Taxikunden antreffen.“, so Manfred

Simon, Direktor der Mercedes-Benz Niederlassung

Köln zum Neubau.

Auch nach der Fertigstellung des neuen

Betriebes werden alle heute bereits im Service

eingesetzten Mitarbeiter den Kunden

in Köln-Ehrenfeld als Ansprechpartner zur

Verfügung stehen. Während der Bauarbeiten

bleibt der Betrieb geöffnet .

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13


14

LOKALES

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

Ein wahres

Possenspiel um

Pflastersteine

Vor Wochen war eigentlich schon

alles klar. Da war diskutiert,

die Bürgerschaft befragt und eine

Entscheidung herbeigeführt worden:

Die Stolpersteine in der Fußgängerzone

sollten endlich entfernt und das

Shopping über einen neuen „gesunden“

Bodenbelag wieder gefördert

werden. Der Einzelhandel war bereit,

200.000 Euro aus eigener Tasche als

Anteil der Stadt beizusteuern.

Der Rest kommt aus dem Gesamtpaket

der Regionale 2010. Alles

super, denkste! Eine Partei fand ein

Haar in der Suppe, legte sich quer

und erzwang mit einem parlamentarischen

Trick eine neue Debatte.

Machtpoker... Die Folge: Der Handel

ist sauer, will das Geld nicht mehr

bereitstellen. Das Planungsbüro droht

mit Verweigerung. Die Regionale sieht

Zeitverzug und die Fördermittel in

Gefahr. Verzweifelt sucht der

Bürgermeister den Konsens.

Nun gibt es dazu am 16. Mai eine

Sondersitzung des Rates über …

Pflastersteine. Und rund um

Gladbach spottet der Kreis. eg

GL&Lev kontakt 03/11

Leichlingen

Burscheid

Wermelskirchen

LUTZ URBACH, Bürgermeister

Odenthal

Kürten

Rathaus Stadtmitte

Bergisch Gladbach

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Stadtentwicklungsbetrieb: Bernd Martmann, Rathaus Bensberg,

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Tel. 02202-141424 m.westermann@stadt-gl.de

M-real will verkaufen oder schließen

M-real Corporation, Teil der finnischen

Metsäliitto Gruppe,

plant das gesamte Werk Gohrsmühle

in Deutschland (also auch den Standort

in Bergisch Gladbach) oder Teile

des Werkes zu verkaufen. Das teilte

das Unternehmen Anfang Mai mit.

Gelingt das nicht, wird M-real den

Bereich der ungestrichenen Papiere

sowie den nicht rentablen Teil des

Geschäftsbereichs der Spezialitäten

im Werk Gohrsmühle einstellen und

nur noch gussgetrichenes Etiketten-

und Verpackungspapier (Chromolux)

produzieren. Dieser Bereich gilt als

hochprofitabel.

In der Mitteilung heißt es weiter:

M-real hat in den letzten Jahren

mehrfach erfolglos Versuche unternommen,

das Werk Alizay zu veräußern.

Sollte ein erneuter Versuch bis

Ende September wieder scheitern,

will M-real das Papierwerk schließen.

Der Standort Gohrsmühle selber

hat ebenfalls über Jahre hinaus Verluste

eingefahren. Falls jetzt kein Käufer

gefunden wird, wären insgesamt

480 von zusammen 880 Arbeitsplätzen

(Bergisch Gladbach und Düren) in

Gefahr. Ohne Abstimmung mit dem

Betriebsrat im Rahmen der gesetzlichen

Vorgaben soll keine der geplanten

Maßnahmen umgesetzt werden.

Man bemühe sich, den Standort

Gohrsmühle unter allen Umständen

zu erhalten.

Britisches Shopping-

Center will Bergisch

Gladbach erobern

Einzigartige Auswahl und große

Marken immer bis zu 60 Prozent günstiger“

– mit diesem Slogan wirbt das

neue Shoppingcenter „TK Maxx“ auf

rund 2.390 qm und zwei Etagen in

der City gegenüber dem Eingang der

RheinBerg-Galerie. Das britische Unternehmen,

das Ende März eröffnete,

bietet Marken und Designermode aus

den Bereichen Damen, Herren, Kinder,

Accessoires, Beauty und Schuhe sowie

eine Auswahl an Wohn-Accessoires.

Jeden Tag soll es neue Lieferungen

geben. In Großbritannien, wo TK

Maxx seit 15 Jahren mit mittlerweile

252 Filialen vertreten ist, gehört der

regelmäßige Besuch von TK Maxx angeblich

zur britischen Einkaufskultur. In

Deutschland ist TK Maxx seit Oktober

2007 mit aktuell 49 Filialen vertreten.

Bürgermeister will

Ehrenamtler öffentlich

auszeichnen

Bürgermeister Lutz Urbach hat die

Wohlfahrtsverbände, Jugendverbände,

Kirchen und Vereine aufgerufen,

noch bis 31. Mai Personen vorzuschlagen,

die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit

in besonderer Weise Verantwortung

für andere übernehmen und dem

Gemeinwohl der Stadt dienen. Sie

sollen öffentlich mit einer Ehrennadel

ausgezeichnet werden.


Ein breiter Rand aus Steinplatten

und unbehauene Steinblöcke als

„Sitzmöbel“ laden an der Quelle

zum Verweilen ein.

LOKALES

Quelle der Strunde

neu eingefaßt

Ein wesentliches Etappenziel „entlang

der Strunde“ ist erreicht: Im Rahmen der

Regionale-2010 wurde das Tal des „fleißigsten

Baches Deutschlands“ für Naturliebhaber

und (Rad-)Wanderfreunde

noch attraktiver gestaltet. Start- und Zielpunkt

ist der „Sprudelnde Auftakt“, der

Quelltopf der Strunde nahe dem Ortszentrum

von Herrenstrunden. Bürgermeister

Lutz Urbach und Landrat Rolf Menzel

übergaben die Quellfassung, brandneu

in Naturstein gestaltet, jetzt symbolisch

der öffentlichkeit. Die Strunde gilt als Lebensader

für Bergisch Gladbach. Mit ihrer

beständigen Wasserkraft trieb sie jahrhundertelang

die Mühlen entlang ihrer

Ufer an und bildete die Wurzel für die Papierindustrie.

Diese Wurzeln sollen nicht

verkümmern. Neu gestaltet wurde dazu

auch der Zugang vom nahen Parkplatz.

VR Bank präsentiert in Heidkamp

eine alte Filiale in neuem Glanz

Nach neun Wochen Umbauzeit hat die VR Bank eG Bergisch Gladbach

Ihre neu gestaltete, moderne Filiale in der Bensberger Straße 147 präsentiert.

In der Eröffnungsrede dankte Franz Hardy, Vorstandsvorsitzender der

VR Bank, den ortsansässigen Handwerksbetrieben für die „hervorragende

Arbeit“ und übergab Geschäftsstellenleiter Reiner Fleck den symbolischen

Hausschlüssel. Den kirchlichen „Segen“ spendete in seiner gewohnt persönlichen

Art Pfarrer „Jahn“ P. Jean Bawin.

Durch die Modernisierung wurden ein großzügiger Eingangsbereich und eine

integrierte SB-Zone mit gläserner Nachtabtrennung geschaffen. Für die individuelle

Beratung stehen ruhige, ansprechende Beratungszimmer bereit. Die

Filiale in Heidkamp besteht seit 1971 (ursprünglich Bensberger Straße 171).

DEUTA-Werke auf

Hannover Messe

Auf einem gewaltigen Truck

(Bild) präsentierten sich die Deuta

Werke aus Bergisch Gladbach auf

der Hannover Messe und machten

damit als Neuling sofort Eindruck.

Das Publikumsinteresse galt dabei

u.a. den Deuta-Displays, Sensoren

und Videokomponenten, die auch

außerhalb des Bahnbereichs nützliche

Anwendungen finden können,

z.B. bei Unterwasserbohrungen.

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16

LOKALES TECHNOLOGIEzENTRUM

DTR Industries im Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum

managt den Know-how-Transfer von Deutschland in die Türkei

Brückenbauer in Eurasien

Ramazan Ergin hat sich vor

gut eineinhalb Jahren den

Traum vom eigenen Unternehmen

erfüllt: Er gründete im

Oktober 2009 die DTR Marketing,

heute DTR Industries mit

Sitz im Rheinisch-Bergischen

TechnologieZentrum.

Seine Geschäftsidee kreist um

Know-how-Transfer in allen

Facetten: DTR Industries stellt verschiedene

technologische Verfahren

und Produkte aus Deutschland in

türkischen Unternehmen vor – Implementierung

inklusive.

fleißig, erfolgreich, zuversichtlich

Jungunternehmer Ramazan Ergin

(Bild) ist mittlerweile 37 Jahre alt und

lebt seit 1979 in Deutschland. In Radevormwald

wuchs er auf, ging dort zur

Schule und absolvierte anschließend

eine Ausbildung zum Maschinenbautechniker.

Er arbeitete bei Delphi in

Wuppertal, GIRA in Radevormwald

und öztürk Industries in Velbert, immer

in unterschiedlichen Bereichen, vom

Einkauf über Technik bis zum Vertrieb.

Nebenher – abends – studierte Ergin

Betriebswirtschaft an der FH in Remscheid.

Mittlerweile ist er umgezogen

und lebt mit Ehefrau und zwei Söhnen

im Bergisch Gladbacher Stadtteil Refrath.

Ergin: „Bis jetzt hat alles wunder-

GL&Lev kontakt 03/11

bar geklappt. Ich schaue mit sehr viel

Zuversicht in die Zukunft.“

Effektiv und umweltfreundlich

Durchaus zu Recht. Seinen Fokus

hat er auf Stahl- und Elektrizitätswerke

sowie chemische Fabriken in

der Türkei gelegt, denen er Möglichkeiten

bietet, bestimmte Verfahren

oder Produkte aus Deutschland zu

übernehmen, um Kosten zu sparen

und gleichzeitig umweltfreundlich zu

produzieren. Meist handelt es sich

dabei um patentierte Lösungen, die

der Jungunternehmer exklusiv für den

türkischen Raum vertreibt. Ramazan

Ergin: „Wir beliefern zwei türkische

Stahlwerke mit neuen, innovativen

Granulaten aus Deutschland, immerhin

zwischen 110 und 300 Tonnen

pro Monat. Wenn es so rasant weitergeht,

werde ich noch dieses Jahr

mehr Mitarbeiter einstellen.“

Produktiv-Start im

TechnologieZentrum

Neben dem Büro im Technologie-

Zentrum, das sich mit seiner professionellen

Start-up-Beratung und dem

unterstützenden Umfeld als fruchtbarer

Nährboden erweist, baut Ramazan

Ergin gerade eine Dependance in

Istanbul auf. Ein weiterer DTR-Stützpunkt

ist vorgesehen für den Osten

der Türkei, wo die meisten Stahlwerke

produzieren. Denn: „Wir wollen Präsenz

zeigen und auch kontinuierlich

beraten.“ Die Perspektiven von DTR

Industries sind in der Tat sehr gut. Die

Türkei zählt mittlerweile zu den wich-

TechnologieZentrum: Startup-Beratung von A - Z

• Kostenlose Beratung vor, während und nach der Betriebsgründung

• Wettbewerbsvorteile durch preiswerte Nutzung zentraler Infrastruktur

und Gemeinschaftseinrichtungen

• Veranstaltungen zur Fortbildung von jungen Unternehmern

• Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft

• Günstige Mietflächen ab 25 m 2 mit der Option auf Erweiterung

tigsten und aufstrebendsten Industriestaaten

im eurasischen Raum. Da trifft

es sich gut, dass mit dem ebenfalls

jungen Unternehmen ILKE Air Freight

International GmbH ein Frachtunternehmen

gleich nebenan im Rheinisch-

Bergischen TechnologieZentrum sitzt,

mit dem DTR kooperiert.

Stahl, Elektrizität und Chemie

Die Branchen, die Ergin beliefern

möchte bzw. beliefert, haben Wachstumscharakter

in der Türkei. Beratung

und Produkte „Made in Germany“

scheinen in der Türkei gut anzukommen.

Ramazan Ergin: „Wir haben

die Gegebenheiten in der Türkei

und Deutschland sehr genau untersucht.

Für unsere Branchen – Stahl,

Elektrizität und Chemie – haben wir

Verfahren und Produkte in Deutschland

gefunden, die insgesamt besser,

innovativer, umweltschonender und

vergleichsweise günstiger sind als

die zurzeit in der Türkei eingesetzten.

Das sind natürlich Argumente, die ankommen.“

DTR Industries Ramazan Ergin

Friedrich-Ebert-Straße

D-51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 22 04 / 97 66 95-0

Fax: 0 22 04 - 97 66 95 6

www.dtr-industries.com

ramazan.ergin@dtr-industries.com

Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum GmbH

Friedrich-Ebert-Straße · D-51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 22 04 - 84-24 70 · Fax: 0 22 04 - 84- 24 71

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18

LOKALES

RÖSRATH

GL&Lev kontakt 03/11

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

MARCUS MOMBAUER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

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Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Geplante Gewerbefläche

liegt im Überflutungsgebiet

Und was macht jetzt der Produktionsbetrieb Paja?

Der Hick-Hack um das

geplante Gewerbegebiet rund

um die Produktionsfirma Paja

im Ortsteil Lehmbach-Nord

hat eine überraschende

Wendung erfahren.

Das heftig diskutierte Gelände

liegt im Überflutungsgebiet der

Sülz. Das hat eine Überprüfung des

Aggerverbandes ergeben.

Start frei fürs Schloss und

die neue Bildungswerkstatt

Hier - direkt an der Sülz - ist das Unternehmen Paja angesiedelt

Rösrath

Die Stadt hatte um diese Prüfung

gebeten. Der Beigeordnete Berthold

Kalsbach informierte darüber die

Bürgerinitiative und stellte fest: Formaljuristisch

ist eine Ausdehnung

des Gewerbegebietes zwar möglich,

die politische Durchsetzung aber

höchst zweifelhaft. Jetzt sieht alles

so aus, als sei das Thema damit

schon fasst zu den Akten gelegt.

Mit viel Stadt- und Regional-Prominenz sind das renovierte Schloss Eulenbroich

und die ganz neue Bildungswerkstatt (im Bild hinter dem Bogen rechts) soeben

der Öffentlichkeit übergeben worden. 4,8 Millionen Euro wurden in der 20monatigen

Bauzeit auf dem Gelände investiert. Und es hat sich gelohnt. Kein Gast, der

nicht voll des Lobes war. Wird das Schloss künftig wieder als die „Gute Stube“ der

Stadt eher repräsentativ wirken, soll die Bildungswerkstatt als Regionale-Projekt

„KennenLernenUmwelt“ ihrem Namen gerecht werden. Der Titel ist Motto und

Auftrag zugleich. Raus aus den Klassenzimmern, rein ins außerschulische Lernvergnügen

heißt die Devise. Selbermachen und Experimentieren sind angesagt:

Natur erleben und Umwelt erkunden. Vor allem auch künstlerische Talente sollen

gefördert werden.

Kampf dem Müll

Rösrath soll wieder sauberer

werden. Das ist die Maxime von

Bürgermeister Marcus Mombauer.

Müll in Grünanlagen, auf Straßen

und Schulhöfen hatte zuletzt in

der Bürgerschaft für Unmutsäußerungen

gesorgt. Jetzt will die Stadt

gegen „wilden Müll“ vorgehen. Ein

Bußgelderrahmen soll sich an den

Vorgaben des Umweltministeriums

orientieren. Hundekot auf

Spielplätzen soll z.B. mit 70 Euro

geahndet werden, Plastikbeutel

und Kartons bis zu 80 Euro.

Demnächst ein attraktives Wohnviertel

Industriebrache

soll attraktives

Wohnviertel

werden

Zwei größere Bauvorhaben bahnen

sich in Rösrath an. Bagger rollen rund

um Schloss Venauen und auf dem

ehemaligen Reuschgelände (Bild). Ein

Investor aus Köln hat das alte Schloss

Venauen erworben und plant, dort 22

Wohneinheiten des gehobenen Standards

einzurichten (siehe auch S. 12).

Im Innenhof soll eine Tiefgarage mit

22 Einstellplätzen entstehen, weitere

Stellplätze entlang der Straße. Vor

den bislang offenen Innenhof wird ein

Gebäuderiegel gesetzt. Das entspricht

der historischen Bauweise eines „Vierkanthofes“.

Denkmalschützer haben

bereits Zustimmung signalisiert. Ausgesprochen

positiver Konsens besteht

in der Politik auch bei den Ausbauplänen

für das ehemalige Reuschgelände

und den Leibniz-Park, die ein Investor

jetzt vorstellte. Hier soll ein Mischgebiet

aus Wohnlichkeit und Arbeitsplätzen

entstehen. Unser Magazin hatte

darüber schon vor Wochen berichtet.

Leere Bürogebäude sollen für Eigenheime

abgerissen werden.


OVERATH

ANDREAS HEIDER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WIRTSCHAfTSföRDERUNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Nach zähem Ringen: Die

Halle in Immekeppel wird

nun doch nur „einspurig“

„feuer frei für Overath“leicht

theatralisch könnte

man so den Bescheid kommentieren,

den die Stadt an

der Agger jüngst von der

Kommunalaufsicht erhielt.

Die Kreisverwaltung hatte die

Sparliste genehmigt und damit

der Stadt wieder Handlungsfreiheit

zugestanden.

Den Bürgermeister wird’s gefreut

haben. Er darf neue Bauaufträge

vergeben. Aber Sektkorken werden

sicher nicht geknallt haben, zu sehr

war der Verwaltungschef in den letzten

Wochen gebeutelt worden. Zu

heftig war die Auseinandersetzung im

Rat und außerhalb. Schließlich hatte

sich die Hauspartei auch noch gegen

ihren Repräsentanten gestellt und die

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Eine fast neue VR-Bank

Wermelskirchen

von Andreas Heider monatelang verteidigte

Doppelhalle in Immekeppel

zu einer Einfach-Lösung degradiert.

Die umstrittene Doppelturnhalle wird

nun in Fertigbauweise errichtet, ohne

Veranstaltungsraum (für 200 Gäste),

allerdings anstatt der ursprünglichen

2,8 Millionen immer noch 1,3 Millionen

Euro kosten. Und rund 460.000

Euro Planungskosten für die schon

fast perfekte Halle sind mehr oder

weniger „im Eimer“. Der Bürgermeister

mit unterdrückter Wehmut: „Ich

habe gekämpft und verloren“.

Andererseits können jetzt Bauprojekte

wie Gut Eichthal und die

Mensa am Schulzentrum Cyriax voran

getrieben werden. Fast scheint

es so, als könne endlich wieder

Ruhe einkehren in Overath. eg

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Nach 13-wöchiger Umbauphase hat

die VR Bank eG Bergisch Gladbach ihre

grundlegend neu gestaltete Filiale in

der Siegburger Straße wiedereröffnet.

Geschäftsstellenleiter Dieter Lippmann, seit

1974 bei der Bank, freut sich über die helle

Raumgestaltung und zwei gut sichtbare,

barrierefreie Eingänge.

Metten-Forum

mit viel Redner-

Prominenz

„Stadtentwicklung

mit

Zukunftsperspektiven“

war

das Thema

des traditionellen

Metten-Forums“, zu

dem Dr. Michael Metten (Bild)

Architekten, Planer und Entscheidungsträger

der Verwaltung

diesmal nach Düsseldorf eingeladen

hatte. Der Chef der Overather

Firma „Metten Stein+Design“

präsentierte dazu prominente

Redner; u.a. Prof. Dr. Albert

Speer, Zukunftsforscher Prof. Dr.

Horst W. Opaschowski und dem

Fernseh-Journalisten Ulrich Wickert.

Metten selber erläuterte

die ambitionierten Planungen

seines Unternehmens.

Die Stadt gibt

mehr Zeit für die

Kanalkontrolle

Ex-Rewe-Markt zu vermieten

LOKALES

Die vertrackte

Erfolgsgeschichte

eines Hallenbades

Die intimen Kenner des Overather

Hallenbades verstehen die Welt nicht

mehr. „Ihr“ Schwimmbad brummt,

doch die Schlagzeilen sind negativ. Die

Overather mögen ihr Bad. Die Besucherzahl

hat sich verdoppelt. Nur: Den

Einnahmen von rund 200.000 Euro

stehen satte 1,2 Millionen Euro Kosten

gegenüber. Der Betriebsausschuss

wird sich im Juni mit der Thematik

beschäftigen und registrieren müssen:

Was man beim Neubau eingespart

hat, muss jetzt bezahlt werden. Die

Heizungskessel z.B. sind fast 30 Jahre

alt und müssen für rund 100.000 Euro

erneuert werden. Das ganze Energie-

System steht auf dem Prüfstand. Und

bald auch das Personal.

Was jüngst bei Haus+Grund in Bergisch

Gladbach ein kontroverses

Thema war, hat nun auch Overath

erreicht: Die Dichtungsprüfungen

für den Kanalanschluss. Da gibt es

nicht nur Streit über die höchst unterschiedlichen

Kosten und sogenannten

„Kanal-Haie“. Da gibt’s immer

häufiger auch Zeitprobleme. Bislang

galt: Bis Ende 2015 muss jeder Kanal

untersucht sein. Jetzt hat das Land

NRW die Frist bis 2023 verlängert

und Overath hat sich dem angepasst.

Das aber gefällt jenen Bürgern nicht,

die schon fertig sind und dadurch

demnächst wieder früher ran müssen.

Der ehemalige REWE-Markt (Bild links) in Steinenbrück steht leer und wartet

auf neue Mieter. Der Mietvertrag für den Supermarkt war bereits im Januar

abgelaufen. Und noch ist nicht erkennbar, wer die leer stehenden Räume übernehmen

will. Vor Monatsfrist hieß es noch, diese Maßnahme sei das Ergebnis

einer „brutalen“ Konkurrenzsituation in Overath. In Zeitungsberichten war sogar

schon von einer „Stadt der Supermärkte“ zu lesen, weil es davon zu viel gibt.

Zumal es in Richtung Heiligenhaus demnächst noch einen Penny-Markt gibt.

GL&Lev kontakt 03/11

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20

LOKALES

ODENTHAL

KÜRTEN

GL&Lev kontakt 03/11

WOLfGANG ROESKE, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WIRTSCHAfTSföRDERUNG

David Bosbach

Tel. 02202-710-104

E-Mail: d.bosbach@odenthal.de

ULRICH MICHAEL IWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WIRTSCHAfTSföRDERUNG

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Unzufriedene Unternehmer

spekulieren mit Ortswechsel

Bemerkenswert deutlich

war jüngst die Aussprache

beim Treffen des IHK-Wirtschaftsgremiums

in Kürten.

Das Grund-Thema war zwar wie

bei den Nachbar-Gremien auch

der allgemeine Fachkräftemangel

und wie man ihm begegnen könne,

doch intensiver war es beim Thema

lokaler Wirtschaftsstandort. Hier taten

sich überraschend Risse auf. Einige

Unternehmer sehen die örtliche Wirtschaftsförderung

nicht beweglich genug

und ließen durchblicken, dass im

Ernstfall ein Ortswechsel ihrer Firmen

Rösrath

in Frage kommen könnte. So klagte

zum Beispiel B&R-Medienhaus-Inhaber

Bernd Kugler (Zitat: „Die Alarmglocken

läuten Sturm“). Und Ulrich Müller („Der

Weidener“), Vorsitzender des Gremiums,

vermisst notwendiges Interesse

im Rathaus. Von Müller heißt es sogar

schon, er wolle gegebenenfalls nach

Overath umziehen. Ein Grundstück an

der Autobahn sei schon „ausgeguckt“.

Bürgermeister Ulrich Iwanow trat

dem entgegen. Die Vorwürfe seien

„absurd“. Es gäbe durchaus Möglichkeiten.

Er sei für Gespräche immer

bereit. Wirtschaft sei Chefsache.

Initiator Tönnies

Da hat die Jury in der Tat ein

goldenes Händchen bewiesen,

als sie jetzt in der Gemeinde

Odenthal den ersten „Odenthaler“

als Ehrenamtspreis gleich

an ein Dutzend „Brötchenmütter“

(und einen Vater) der

Hauptschule Odenthal verlieh.

Ein schöner Preis für eine ungewöhnliche

Initiative, die sich zur

Nachahmung empfiehlt. Rund 60

Anregungen waren bei Dietmar

Tönnies, dem Geschäftsführer des

REWE-Marktes, und bei Johannes

Berens, dem Vorstandsmitglied der

Raiffeisenbank Kürten Odenthal, –

den Initiatoren des Ehrenamtpreises

– eingegangen, womit zugleich der

Beweis angetreten wurde: Odenthal

ist ein lebendiges Gemeinwesen mit

Umweltmesse in Kürten

Am 28. und 29. Mai findet auf

dem Rathausvorplatz und im Bürgerhaus

in Kürten die zweite Umweltmesse

statt. Künftig soll es

sie dann alle zwei Jahre geben.

Dargestellt werden die Themenbereiche

Bauen und Sanieren,

Wohnen und Leben und Wellness

und Gesundheit. Um den

besonderen Charme der Messe

zu erhalten, wird die Anzahl der

Aussteller pro Branche limitiert.

Der erste neue

Odenthaler ging an

„Brötchenmütter“

einem stark ausgeprägten, sozialen

Engagement.

Seit Beginn der 90er Jahre sind

diese ausgezeichneten Mütter eine

Institution in Odenthal. Die von ihnen

für die große Pause geschmierten

Käse- und Salamibrötchen kosten 60

Cent und sind für ganze Schülergenerationen

das tägliche Grundnahrungsmittel.

Vom Erlös, etwa 25 Euro pro

Tag, hat die Schule Anschaffungen

wie u.a. digitale Tafeln, Beamer und

Laptops gemacht. Zur festlichen Verleihung

mit Sektempfang hatte Hubertus

Prinz zu Sayn-Wittgenstein auf

sein Schloss Strauweiler eingeladen.

Die Initiatoren und der Sternekoch

Christopher Wilbrand (Hotel zur Post)

überreichten die Urkunde und 1.000

Euro als Scheck dazu.

Ehrenamtskarte ist da

Die Idee gab es in Kürten schon länger,

doch erst jetzt kam es zur vertraglichen

Abmachung und Anfang

Dezember soll sie erstmals vergeben

werden: Die Ehrenamtskarte.

Bürgermeister Iwanow, Petra Zwickert

vom Familienministerium NRW

und Mario Bredow vom Verein „Förderung

des Ehrenamtes in Kürten“

machten es jetzt amtlich (Bild). Beim

Vereinsfestival am 15. Mai wird die

Karte vorgestellt werden.


LOKALES

Steht beim Altenberger Kultursommer neben dem Dom immer wieder im Blickpunkt:

Das Schloss Strauweiler mit seinem eindrucksvollen Ambiente.

Der Altenberger Kultursommer

entwickelt sich immer mehr zu

einem überregionalen Highlight

Der Altenberger Kultursommer hat sich zu einem traditionellen

festival im Rheinisch-Bergischen Kreis mit zunehmend

überregionaler Bedeutung entwickelt und findet 2011 zum

siebten Mal statt.

Das Festival wird ehrenamtlich durch den Förderverein Kultursommer

Odenthal-Altenberg e.V. organisiert und durchgeführt. Wie schon in

den letzten Jahren stehen die entlang des Dhünnkorridors gelegenen einzigartigen

baulichen Kleinode Odenthals St. Pankratius, Gut Amtmann Scherf,

Schloss Strauweiler, der Altenberger Dom und die einen traumhaften Ausblick

bietende Tagungsstätte Haus Maria in der Aue in Wermelskirchen im

Mittelpunkt der Veranstaltungen. Auftakt ist am 28. Mai mit dem Tölzer

Knabenchor im Altenberger Dom. Weitere Highlights sind u.a. ein Musikfest

mit den Bläck Föös und einer Jazz-Matinee am 3. und 4. September auf

Schloss Strauweiler. Viele Eintrittskarten sind allerdings auch schon vergriffen.

Nobilissima zum Dritten

Wieder Unternehmerinnen-Messe in Odenthal

Wegen des überzeugenden Erfolges im

vergangenen Jahr gibt es auch in diesem

Jahr wieder eine Unternehmerinnenmesse

(„Nobilissima“) in Odenthal.

Die Informations-Veranstaltung findet

am 17. Juli vor dem Bürgerhaus statt.

Erstmalig firmiert die Nobilissima als

GbR in der neben den Gründerinnen der

Messe, Dagmar Gross (AOG – Allround

Office Gross, Büroservice) und Sandra

Knie-Scherer (Pierre Lang – Schmuckberaterin)

noch Claudia Hütten (Point

GmbH – Fair & Event Solutions) und

Bärbel Prokop (Start-Plan B und Werk-

Tag-Bildung) dazu gekommen sind und

sich speziell um den Messeauftritt bzw.

die gesamte Kommunikation kümmern.

Über 20 Teilnehmerinnen haben sich

schon angemeldet.

> Besichtigung des

NORDHAUS-Werkes

> Präsentation der beiden

Musterhäuser

> Finanzierungsservice und

Grundstücksbörse

> Passivhausberatung

> Renovierungs-Service

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Kinderprogramm

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GL&Lev kontakt 03/11

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22

LOKALES

BURSCHEID

Das Echo auf die traditionelle

Umweltwoche in Burscheid

wird immer größer. Klimaschutz

und Energieversorgung

stehen diesmal im Mittelpunkt

der viel beachteten Veranstaltung

vom 14. bis 20 Mai.

Über 80 Teilnehmer sind diesmal

dabei, das ist Rekord in

der 14jährigen Geschichte und

erklärt, warum erstmals auch die

Kreisverwaltung unter dem Motto

„Rheinisch-Bergische Umwelttage“

Mitveranstalter ist und Umweltminister

Remmel die Schirmherrschaft

übernommen hat.

Das Besondere an diesem „landesweit

einzigartigen Projekt“: Alle

Burscheider Schulen sowie die Pestalozzischule

aus Wermelskirchen und

neun Kindertagesstätten sind wieder

GL&Lev kontakt 03/11

STEfAN CAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

WIRTSCHAfTSföRDERUNG

Dr. Siegfried Kempf

Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Die Umwelt-Tage sind

ein Hit in RheinBerg

Rösrath

Schüler zeigen, was sie in Projektwochen getan und gelernt haben.

dabei, um Natur und Umwelt kennen-

und schützen zu lernen. Thema:

Wie gehe ich als Jugendlicher damit

um. Natürlich sind auch die Stadtwerke,

der Bergische Abfallwirtschaftsverband

(BAV) und diverse themenadäquate

Organisationen dabei.

Höhepunkt ist der 14. Burscheider

Umweltmarkt am 20. Mai.

Ein Bayer-Scheck für den Bürgerbus

Die Linie 249 ist als offizielle Route aus dem Bus-Fahrplan der Stadt Burscheid

nicht mehr wegzudenken: Seit der ersten Tour im Mai 2005 fährt auf ihr der

Bürgerbus und sichert dadurch die Mobilität vieler Bürgerinnen und Bürger.

Jetzt kann für die 28 ehrenamtlichen Fahrer ein Fahrsicherheitstraining finanziert

werden. Die Sozialstiftung des Bayer-Konzerns, machte dafür im Rahmen

ihrer über 120 Sozialprojekte 2.500 Euro locker.

Friseur-Nachwuchs

gewann 1. Preis

Jessica Morawietz

(Bild) aus dem Salon

Volker Steffens in

Burscheid, gewann

bei den Junioren-Landesmeisterschaften

des Friseurhandwerks

NRW unter 50 Teilnehmern

den 1. Preis in der Kategorie „Damen

Steckfrisuren“. Im Herrenfach kam

Dana Iwanow aus dem gleichen Salon

auf Platz 10.

Die Brennstoffzelle

Stadtwerke

testen

eine neue

Technologie

D ie Stadtwerke Burscheid sind auf

Innovationskurs. In Burscheid

nahmen sie die erste Brennstoffzelle

aus dem Gallux-Brennstoffzellentest

in Betrieb. Das Bundesministerium

hatte das Projekt vor zwei Jahren mit

zehn Partnern aus Industrie und Wissenschaft

angestoßen.

Ziel ist eine Technologieoffensive

von Energieversorgungsunternehmen,

in deren Verlauf Brennstoffzellen

ab 2013 als „stromerzeugende

Heizungen“ zu kaufen sind.

Die Burscheider sind Partner von

E.ON Ruhrgas, die den Feldversuch

steuert, und von einem Schweizer

Gerät-Hersteller.

Brennstoffzellen-Heizgeräte (BZH)

erzeugen umweltschonend Wärme

und Strom in Wohnhäusern durch

elektrochemische Energiewandlung.

Federal Mogul hat

mit Johannes Pink

(unser Bild)

einen neuen

Geschäftsführer

Die Federal Mogul Corp., die

weltweit über 43.000 Mitarbeiter

beschäftigt und in 34 Ländern

präsent ist, ist mit ihrer Niederlassung

Burscheid als einziger

Kolbenringhersteller an dem groß

angelegten Förderprojekt der

Europäischen Union „Hercules“

beteiligt. Mit diesem Projekt soll

die Entwicklung hocheffizienter

und besonders leistungsfähiger

Großmotoren vor allem für den

Marine-Bereich vorangetrieben

werden. Am Standort Burscheid

sind die Entwicklungs- und Vertriebskapazitäten

für diesen

Markt gebündelt.

Federal Mogul gilt als Markt- und

Technologieführer bei industriellen

Großkolbenringen. Entsprechend

dem jeweiligen Marktauftritt

und Motorentyp werden die

Industrie-Ringe von Federal Mogul

unter den Marken „Goetze“

bzw. „Daros“ vermarktet.

Neuer Geschäftsführer bei Federal

Mogul ist im übrigen seit

1. April Johannes Pink. Er kommt

vom Standort Wiesbaden und

löst Karsten Evers ab, der nach

Ratingen wechselte.


LEICHLINGEN

Leverkusen

ERNST MüLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WIRTSCHAfTSföRDERUNG UND SEL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Leichlingen

Burscheid

LOKALES

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

IHK-Wirtschaftsgremium feierte Jubiläum

Ihr 30jähriges Bestehen feierte das IHK Wirtschaftsgremium von Leichlingen

jüngst standesgemäß im historischen Gemäuer von Burg Haus Vorst. Dem Fotografen

stellten sich dazu (v.l.) der Gremiumsbegründer Hans Ludwig Platthaus,

der heutige Vorsitzende Bus-Unternehmer Rainer Hüttebräucker, IHK-

Chefin der Niederlassung Leverkusen/Rhein-Berg Eva Babatz und Leichlingens

Bürgermeister Ernst Müller. Themen waren die demografische Entwicklung und

der Fachkräftemangel, aber auch die Innenstadt-Entwicklung, die der Bürgermeister

sachlich und überzeugend darlegte..

Richterspruch gibt der City-

Planung vielleicht die Wende

Kommt in die Innenstadtverplanung des Stadtparks von Leichlingen doch

endlich positive Bewegung? Am 25. Mai ist Gerichtstermin. Vor dem Verwaltungsgericht

in Köln soll die Klage der Bürgerinitiative „Rettet den Stadtpark“

gegen die Zurückweisung des Bürgerbegehrens durch den Stadtrat

verhandelt werden. Auf das Ergebnis warten auch die Investoren gespannt,

weil sie erst danach mit Planungssicherheit rechnen können. Und dann stellt

sich immer noch die Frage: Kommt in den Stadtpark nur ein Mini-Center oder

doch ein Kaufhaus, das der Innenstadt Attraktivität verleiht oder entgegen

allen Abmachungen schließlich doch überhaupt nichts? Der 25. Mai soll die

notwendige Rechtssicherheit für Rat, Verwaltung und Investoren, aber auch

für die Bürgerinitiative bringen.

zum 7. Mal Seniorenmesse in Leichlingen

Zur Seniorenmesse 2011 laden die Senioren-Arbeitsgemeinschaft Leichlingen

und die Seniorenberaterin der Stadt, Claudia Wolf, für Samstag, 18. Juni, von

11 bis 18 Uhr auf das Gelände des Pilgerheimes Weltersbach ein. Die Veranstaltung,

die sich an alle Menschen im Alter von 50 plus und deren Angehörige

wendet, findet in 2011 zum siebten Mal statt. Die Messe soll wieder einen

umfassenden Einblick über Möglichkeiten und Hilfsmittel geben, die älteren

oder behinderten Menschen das Leben im Alltag erleichtern.

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LOKALES

WERMELSKIRCHEN

Wer zwischen Wermelskirchen

und Burscheid über die B 51

pendeln muss, hat seit kurzem

keine große freude mehr an

der fahrerei. Denn die Ortsdurchfahrt

Tente wird ausgebaut.

Bauzeit: Bis zu 2 Jahre!

Das etwa 1,4 km lange Teilstück

der Bundesstraße wird saniert.

Die Bauarbeiten haben begonnen.

Ampeln regeln den Autoverkehr.

Wechselseitig soll abschnittsweise immer

eine Fahrbahn frei sein. Die Straße

soll etwas schmaler werden, um

den „rasanten Durchgangsverkehr“

GL&Lev kontakt 03/11

ERIC WEIK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

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Florian Lesske

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Zwei Jahre lang Baustelle in Tente

Autofahrer müssen Geduld aufbringen

Rösrath

zu bremsen. Es werden Querungshilfen

für die Fußgänger eingerichtet.

Es gibt zusätzliche Parkbuchten und

einen Radweg. Das alles wird etwa

1,5 Millionen Euro kosten. Dass die

Arbeiten solange dauern, liegt an

weiteren Aufgaben. So sollen auch

die Versorgungsleitungen - etwa für

Gas, Wasser und Telekommunikation

erneuert werden. Schon vor zwei

Jahren war ein Teilstück der B 51 im

Ortsteil Hilgen saniert worden. Auf

den Restausbau wartet man noch.

Terminspekula-tionen reichen bis in

die zweite Jahreshälfte 2012.

Tankstellen für E-Autos

In der Innenstadt von Wermelskirchen

soll es in kürze zwei Ladestationen für

Elektroautos geben. Als Haltepunkte

sind die Telegrafenstraße und die

Obere Remscheider Straße vorgesehen.

Auch die Stadt wird dann zwei

E-Autos nutzen.

So flüssig wie hier, läuft der Straßenverkehr nicht mehr auf der B 51 im Ortsbereich Tente. Die Bundesstraße wird saniert.

Und das kann dauern ... Autofahrer müssen sich auf Staus einstellen.

„Das ultimative Fest“

in Wermelskirchen

Ein verkaufsoffener Sonntag, Frühjahrskirmes

(vom 2. bis 5. Juni) auf

dem Schwanenplatz (Bild rechts),

Leistungsschau des Handwerks auf

dem Loches-Platz und eine Auto-

Schau in der City - am 5. Juni steigt in

Wermelskirchen „Das ultimative Fest“.

Kampf dem Müll

Um die Sauberkeit in der Stadt

sorgen sich die Kommunalpolitiker

und forderten im Ausschuss für

Stadtentwicklung einen Arbeitskreis,

der für Abhilfe sorgt. Vor

allem in den Fugen im Pflaster der

neuen Bürgersteige sammelte sich

der Dreck, hieß es. Ordnungsamt

und Polizei sollten stärker durchgreifen.

Zugleich sollten Info-Maßnahmen

etwa von WiW und VVV

das Bewußtsein in der Bevölkerung

für mehr Sauberkeit stärken.

Frank von Juterzenka

Der neue WiW-

Vorsitzende

legt gleich

mit Volldampf los

Der Stadtmarketing-Verein

„Wir in Wermelskirchen“

(WiW) hat wie jüngst

angekündigt einen neuen

Vorsitzenden: frank von

Juterzenka (50).

Der langjährige Postbank-Manager

(jetzt im Ruhestand)

wurde auf der gut besuchten

Jahreshauptversammlung ohne

Gegenkandidat einstimmig in

das Amt gewählt. Johannes

Schnütgen, der den Verein bisher

anführte, sieht sich beruflich zu

stark beansprucht, bleibt aber im

erweiterten Vorstand. Der neue

Mann zeigte auch gleich Initiative:

„Es gilt zu realisieren, was die

Vorgänger angestoßen haben.“

Zugleich soll Neues geschaffen

werden. Von Juterzenka will die

Themen Kultur und Mode stärker

herausstellen und dafür Arbeitskreise

gründen. Er sagte: „Wir

wollen ein einheitliches Bild als

Kultur- und Modestadt“ schaffen.

Von Juterzenka heißt es, er

verfolge dabei keine persönlichen

oder beruflichen Interessen. Er

mache den Job vielmehr, weil es

ihm Spaß mache. Immerhin will

er die Vereinsarbeit straffen und

neue Highlights setzen. Für eine

Modenschau im September im

Bürgerzentrum haben bereits 18

Händler ihre Zusage gegeben.

Angedacht sind ferner ein „Biker-

Tag“, eine Industriemesse und ein

„Festival der Spitzenköche“.


Ein Angebot der Unternehmerverbände

Lehrer für Praktika an

Werkbank gesucht

Für Lehrer: Praxis kennenlernen - z.B. bei

Federal Mogul in Burscheid

Die Unternehmerverbände

Rhein-Wupper führen auch

in diesem Jahr in Zusammenarbeit

mit der Kreishandwerkerschaft

Bergisches Land

und dem Schulamt der Stadt

Leverkusen die sogenannten

„Lehrerbetriebspraktika“

durch.

Seit 2003 können Lehrer für eine

Woche die Schulbank mit der

Werkbank tauschen. Als „Praktikantenplatz“

ist in diesem Jahr der

Job beim Automobilzulieferer Federal

Mogul in Burscheid genauso

im Angebot wie der beim Schuhhersteller

Ara Shoes in Langenfeld

oder beim Deutschen Roten Kreuz

in Leverkusen. Die vollständige Liste

mit den Angeboten ist online

unter www.uvrw.de/projekte zu

finden. „Die Praktika eröffnen den

Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit,

in direkter Weise die Realität

der örtlichen Wirtschaft kennen

zu lernen, Kontakte zu knüpfen und

die oft als störend empfundenen

Lücken zwischen schulischer Wissensvermittlung

und realer Berufs-

und Arbeitswelt zu schließen“, so

Volker Sailer, Bildungsreferent der

Unternehmerverbände. Das Praktikum

ermögliche insbesondere

praxisnahe Einblicke in wirtschaftliche

Zusammenhänge und in die

Anforderungen der modernen Arbeitswelt

- nicht indem über Wirtschaft

gesprochen, sondern indem

Wirtschaft vor Ort erlebt werde.

„Bewerben“ für ein Praktikum können

sich interessierte Lehrer bei

den Unternehmerverbänden Rhein-

Wupper, Die Praktika werden vom

11. bis 15. Juli 2011 durchgeführt.

Der Handelshof feiert 50jähriges Bestehen

Der Handelshof in Köln feiert gegenwärtig sein 50jähriges Bestehen. Der

Großmarkt für Gastronomen, Hoteliers, Handel- und Gewerbetreibende

wurde 1961 – mitten in der deutschen Wirtschaftswunderzeit – von den

Kölner Unternehmen Franz Willick KG und A. Himmelreich KG gegründet,

die damit zu den Pionieren des Cash & Carry-Konzepts in Deutschland

gehören. Seitdem tragen 16 Märkte in Deutschland das rote H als Erkennungszeichen.

Schwerpunkt des deutschlandweit größten Cash & Carry-

Sortiments ist der Lebensmittelbereich. Die Betriebe in Köln-Poll und Müngersdorf

erwirtschafteten zuletzt einen Umsatz von 672 Millionen Euro.

AUS KöLN, LEVERKUSEN UND DEM KREISGEBIET

Auf dem Dach des Sponti-Marktes hat das Smidt Wohncenter mit einer Gesamtfläche von

über 2.000 qm die drittgrößte Solaranlage Leverkusens in Betrieb genommen. Sie soll ca.

250.000 kWh Strom im Jahr erzeugen.

Innovative Unternehmer

für Ideen ausgezeichnet

Bundesministerin Angelica

Schwall-Düren und Oberbürgermeister

Reinhard Buchhorn

haben auf dem NaturGut

Ophoven 16 Leverkusener Unternehmen

für ihr Engagement

zum Klimaschutz geehrt.

Die Unternehmer hatten beim

Wettbewerb „Klimaschutz in Leverkusen“

ihre innovativen Ideen zu

Ressourcenschutz und Energieeffizienz

präsentiert.

Oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn würdigte das Engagement

des NaturGuts Ophoven. Hans-Martin

Kochanek präsentierte die Gewinner

aus Handwerk, Dienstleistung und

produzierendem Gewerbe. Beispiel:

Die Biofleischerei Müller. Sie spart

mit dem Einbau eines Blockheizkraftwerkes

jedes Jahr 30 Tonnen CO ein. 2

LOKALES

In der Rubrik Dienstleistung überzeugte

die Firma Smidt mit einer

großen Solaranlage, der Umrüstung

der Beleuchtung und der Erneuerung

des Fuhrparks mit energieeffizienten

LKWs.

In der Kategorie Produzierendes

Gewerbe gewann die BS*E Solardach

GmbH. Neben Photovoltaikanlagen

auf dem Dach und an den Fassaden,

nutzen sie einen ElektroScooter für

Fahrten im Stadtgebiet, planen die

Installation eines Windrades und die

Umstellung der Beleuchtung auf LED.

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Beratungen von Energieexperten

der Energieeffizienz Agentur NRW

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LOKALES

LEVERKUSEN

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Leverkusen

REINHARD BUCHHORN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: reinhard.buchhorn@stadt.leverkusen.de

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Leben in die City

Mit einem Ostermarkt hat die Sparkasse

Leverkusen das erste Event auf ihrem

neuen Vorplatz in Wiesdorf präsentiert.

Die Sparkasse will mit solchen Veranstaltungen

vor der Haustür zur Belebung der

City C beitragen.

Einfamilienhäuser

sind wieder

mehr gefragt

Der Grundstücksmarkt in Leverkusen

hat sich wieder dem Niveau der Jahre

2007 und 2008 genähert. Die Zahl

der Kaufverträge und der Flächen- und

Geldumsatz hat sich erhöht. Die Preise

liegen auf dem Niveau des Vorjahres.

Das gab der Gutachterausschuss für

Grundstückswerte bekannt. Im Verhältnis

zum Jahr 2009 ist sowohl die

Zahl der Kauffälle als auch der Geldumsatz

um rd. 10% gestiegen. Die

Zahl verkaufter Einfamilienhäuser stieg

um rd. 15%. Neue Doppelhaushälften

wechselten zwischen 229.000 Euro

und 382.000 Euro (Vorjahr: 237.000

Euro bis 362.000 Euro) den Besitzer.

Ein neues Reihenhaus kostete zwischen

239.000 Euro und 308.000

Euro (Vorjahr: 217.000 Euro bis

333.000 Euro). Der Durchschnittspreis

für eine neue Eigentumswohnung

betrug 2.050 Euro/m 2 Wohnfläche in

mittlerer Lage. Die Preise lagen damit

etwa 3% über denen des Vorjahres.

Campus Monheim

eröffnet

Jetzt ist auch Monheim Hochschulstandort.

Die Geschäftsleitung mit Dr. Hubert

Schäfer (im Bild ganz rechts) und Kollegin

Dr. Silke Mittrach freut es. Etwas später

zwar als geplant feierte die Hochschule

für Unternehmensführung (HFU) soeben

ihre Eröffnung zum Sommersemester 2011.

Schwerpunkt sind Betriebswirtschaftslehre

und Wirtschaftsinformatik.

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Die Sparkasse erweitert

ihren Internet-Service

Mit einem umfangreichen

Vertriebskonzept will die

Sparkasse Leverkusen auf die

Veränderungen im Bankengeschäft

reagieren. Das hat der

Vorstand beschlossen und ein

Konzept präsentiert.

Das Verhalten der Kunden hat sich

verändert“, so Manfred Herpol-

sheimer, Vorstandsvorsitzender der

Sparkasse. „Jeder dritte Kunde wickelt

heute seinen Zahlungsverkehr bereits

online ab; 76% aller Bargeldverfügungen

finden nicht mehr an der Kasse

sondern am Geldautomaten statt.“

Dagegen sind bei komplexen Finanzthemen

die Erwartungen der

Kunden an eine persönliche und

qualifizierte Beratung gestiegen.

Herpolsheimer: „Wir passen uns den

Anforderungen an, indem wir unseren

Telefon- und Internetservice

erweitern und auf den Wunsch nach

qualifizierter und flexibler Beratung

reagieren.“ Die Sparkasse verzeichnet

täglich 8.000 Online-Zugriffe und 600

Anrufe im Telefon-Servicecenter“.

Die Sparkasse Leverkusen will außerdem

in den nächsten ein bis zwei

Jahren die Möglichkeiten des „Social

Media“ inklusive Facebook nutzen, so

Vorstand Stefan Grunewald.

Der „Sponti-

Markt“ plant

einen Neubau

Geplant ist ein Neubau mit

noch mehr Ausstellungsfläche

und einem besonderen

Angebot für „Junges

Wohnen“, siehe Bild oben.

Mit dem Erwerb der Fläche zwischen

dem Wohnkaufhaus an

der Manforter Straße und dem „Sponti-

Markt“ entlang der Carl-Duisberg-

Straße nutzt die Firma Smidt die Chance,

ihre Möbelhäuser und Logistik neu

zu ordnen und die Baulücke an der

Carl-Duisberg-Straße mit einem dreigeschossigen

Baukörper zu schließen.

Dabei wird die vorhandene Verkaufsfläche

des SB-Marktes in Richtung

Wohnkaufhaus verlagert und um

ca. 5.000 qm erweitert, so dass ein

komplett neues Verkaufshaus mit ca.

15.000 qm Gesamtverkaufsfläche

und rund 425 weiteren Parkplätzen

entsteht. Es entstehen außerdem

über 30 neue Arbeitsplätze. Der Baubeginn

ist für den Winter 2011/12 geplant,

so dass im Sommer 2012 das

neue Haus eröffnet werden kann.

Diesel-Tankstelle

ausgezeichnet

Die Hebbel Auto Service GmbH

Dieselkraftstoff ist von der Expense

Reduction Analyst, einem

weltweit tätigen Unternehmen

im Bereich der Gemeinkostenoptimierung,

im Rahmen einer

deutschlandweiten Studie mit

einem Zertifikat ausgezeichnet

worden. Weil Hebbel besonders

optimal einkauft, profitierten die

Kunden (mit Nutzfahrzeugen) in

besonderem Maße, hieß es.


Mit freundlicher Unterstützung der

WfL-Mittelstandsdialog

Die Leverkusener Wirtschaftsförderung

baut ihren Service für

den Leverkusener Mittelstand aus

und stößt 2011 eine speziell konzipierte

Veranstaltungsreihe an: den

WfL-Mittelstandsdialog. Anfang April

fiel der Startschuss zu der Veranstaltungsreihe,

die ab sofort dreimal im

Jahr stattfinden wird. In knackigen

Infoveranstaltungen sollen die Leverkusener

Mittelständler die Möglichkeit

bekommen, sich nach der Arbeit

innerhalb von zwei Stunden über aktuelle

Themen zu informieren und ihr

Netzwerk auszubauen.

Thema der Auftaktveranstaltung

bei Gastgeber Rhenus Office

Systems GmbH: „Wie komm` ich an

mein Geld? – Optimierung des Forderungsmanagements“.

Rund 40

Mittelständler mit Firmensitz in Leverkusen

wurden von Gastgeber Rhenus

Logistics, den drei Referenten, den

Sponsoren der Veranstaltung und

dem WfL-Dialogteam am Hornpottweg

willkommen geheißen.

Nach der Begrüßung durch WfL-

Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier

sowie Till-Martin Schuldt, Leiter

Deutschland, Rhenus Office Systems

GmbH, hieß es „ran an den Speck“.

Drei fachkundige Referenten beleuchten

die wichtigsten Themen rund

um das Forderungsmanagement. In

WIRTSCHAFTSFöRDERUNG LEVERKUSEN

Flächen des Monats

Ab sofort möchten wir Ihnen an

dieser Stelle regelmäßig unsere

„Flächen des Monats“ vorstellen.

Die Wirtschaftsförderung Leverkusen

hilft Ihnen auf der Suche nach dem

richtigen Objekt in Leverkusen gerne

weiter!

Weitere Flächen und Immobilien

finden Sie online im Einzelhandels-

flächen- oder Gewerbeflächenkataster

auf unserer Homepage:

www.wfl-leverkusen.de

„logistischer Atmosphäre“ wurden

die Teilnehmer kurz und knapp zum

Liquiditätsmanagement, zur Vermeidung

von Forderungsausfällen durch

Wirtschaftsauskünfte, zum optimalen

Mahnwesen und Warenkreditversicherung

und zu gerichtlichen

Mahnverfahren von den Referenten

der Sparkasse Leverkusen (Olaf Kolk),

Creditreform Solingen (Dirk Busse)

und Rechtsanwältin Ulrike Frentzen

Gastronomiefläche, Ladenlokal

oder Bürofläche, 217 m2 direkt

in der City, historischer Altbau

(Dönhoffstr. 19), mögliche Branchen:

Gastronomie, Einzelhandel,

Dienstleistungen. Ansprechpartner:

Rainer Bertelsmeier,

Tel. 0214 / 83 31-30,

bertelsmeier@wfl-leverkusen.de

Moderne Büroetage in der

Schlebuscher Str. 77, ca. 295 m2 helle und flexibel nutzbare

Büroetage mit drei Zugängen.

Ansprechpartner: Achim Willke,

Tel. 0214 / 83 31-40,

willke@wfl-leverkusen.de

www.wfl-leverkusen.de

LOKALES

InhaltsübersIcht

• WfL-Mittelstandsdialog

• Flächen des Monats

• Portrait Meißner Media

• Preis für Kieserol

• Kronos OB-Besuch

• Wir & Leverkusen

• Unternehmerinnentreff

• Portrait BayAkademie

• Rheinland a la Menu

fit gemacht.

Im Anschluss wurden den Gästen

Führungen durch das Rhenus-Sicherheitslager

angeboten, um sich ein

Bild vom „neuen Mittelständler“ vor

Ort zu machen.

Ihr Kontakt bei der WfL:

Verena Knoll

Tel. 0214 / 83 31-25

knoll@wfl-leverkusen.de

Gewerbegrundstück Moosweg

im Innovationspark Leverkusen,

Grundstücksfläche ca. 7.156 m2 .

Das zu veräußernde Grundstück

liegt an der repräsentativen

Zufahrt zum Innovationspark im

Stadtteil Manfort.

Ansprechpartner: Achim Willke,

Tel. 0214 / 83 31-40,

willke@wfl-leverkusen.de

Neuwertige Gewerbefläche in

der Borsigstr. 5-7.

Modernes revitalisiertes Gebäude

in zweiter Reihe, ca. 900 m2 .

Ansprechpartner: Achim Willke,

Tel. 0214 / 83 31-40,

willke@wfl-leverkusen.de

GL&Lev kontakt 03/11

27


28

LOKALES WIRTSCHAFTSFöRDERUNG LEVERKUSEN

Eine professionell gestaltete Homepage

gehört mittlerweile zum

Pflichtprogramm jedes größeren

Unternehmens. Doch die Zeiten, in

denen dem Besucher ausschließlich

Bleiwüsten mit nicht enden wollenden

Textpassagen begegnen, sind vorbei.

Kleine Animationen oder sogar ganze

Video-Beiträge geben oftmals einen

umfassenderen ersten Eindruck. Hier

ist Carsten Meißner (Bild r.) in eine

Nische vorgedrungen, die zukunftsträchtig

ist.

Der Leverkusener Produzent hat

sich auf das Anfertigen von so genannten

Image-Filmen spezialisiert,

einer Art visueller Visitenkarte der jeweiligen

Institution. Meißner arbeitet

unter anderem für Verlage, Museen

und Stiftungen, Wirtschaftsunternehmen

oder Mode-Labels. „Wir befinden

uns hinsichtlich unseres medialen

Konsums gerade in einer Übergangsphase“,

erläutert Meißner. „Durch die

permanente Verfügbarkeit von Informationen

im Internet können wir gezielt

das anschauen, was wir gerade

anschauen wollen. Das färbt sich auch

auf das wirtschaftliche Umfeld ab.“

Für eine bekannte Bekleidungs-

Kette hat Meißner kürzlich einen Film

über die Fotoshootings der neuesten

Kollektion gedreht. Dieser Clip lief

dann parallel zu den im Geschäft aufgehängten

Postern sowohl auf den

vielen Flachbildschirmen im Laden,

auf youtube und Facebook und natürlich

auch auf der Internet-Seite des

Unternehmens.

Als Producer verantwortete er

erfolgreich unterschiedlichste TV-

GL&Lev kontakt 03/11

Image ist alles

Sendungen für ARD, ZDF und private

Sender, produzierte hochwertige

Werbefilme für Agenturen und war

Mitarbeiter der Kaufhof-Marketing-

Abteilung, verfügt also als Produzent,

Regisseur und Autor über jede Menge

Berufserfahrung. Diese verhalf ihm im

vergangenen Jahr auch in die Selbstständigkeit,

mit Hilfe der WfL-Existenzgründungsberatung

glückte der

Start auf Anhieb. Derzeit plant Meißner

u.a. einen visuellen Ausstellungskatalog

auf DVD für die Art Cologne

2012. Damit haben Besucher die

Kiesewetter GmbH erhält

Cleaning Award 2011

Die Horst Kiesewetter GmbH aus Leverkusen,

Hersteller von Reinigungshochkonzentraten,

ist mit dem Cleaning

Award 2011 prämiert worden,

den der Europäische Verband zur Förderung

innovativer Technologien für

Reinigung, Logistikmanagement und

Service für Transport und Lagerbehäl-

ter e.V. (ENFIT e.V.) in der Kategorie

Reinigungs-Innovation vergibt.

Kieserol T3 und Hochkonzentrat eignen

sich durch Ihre Produkteigenschaften

hervorragend für die Reinigung

von Tanks, Silos und Behältern,

dies in Bezug auf die Innen- und

Außenreinigung. Durch den Einsatz

Möglichkeit, sich in aller Ruhe

zu Hause die Ausstellung noch

einmal genau anzuschauen

und Stimmungen mitzuerleben.

Interessant sind die Image-Filme

eigentlich für jede Sparte, findet der

Fachmann. „Die Produktionskosten

sind in den vergangenen fünf Jahren

zurückgegangen, die Qualität ist aber

viel besser geworden. Für einen hochwertigen

in HD produzierten Film mit

einem Drehtag und einem Tag Nachbereitung

muss der Kunde bei ihm

nicht mehr als 3.000 Euro ausgeben.“

eines Produktes

minimieren sich

Zeit, Aufwand

und Kosten.

Zudem werden

ökologische Aspekteberücksichtigt.

Gerade für mittelständische Unternehmen

sei diese Form des Image-

Aufbaus fast schon Standard und verbessert

den Internet-Auftritt genauso

wie den Messe-Auftritt.

Kontakt:

Meißner Media

Parkstraße 10

51371 Leverkusen

Tel. 02173 / 42 09 87

www.meissner-media.de


WIRTSCHAFTSFöRDERUNG LEVERKUSEN

Von A wie A 380 bis Z wie Zahnpasta ...

as Weißpigment Titandioxid

...dvom Leverkusener Traditionsunternehmen

Kronos Titan ist überall

vertreten. Davon durften sich kürzlich

bei einem Unternehmensbesuch OB

Buchhorn und WfL-Geschäftsführer

Dr. Obermaier ein Bild machen. Kronos

ist einer der führenden Hersteller

von Titandioxid und Eisensalzen. Seit

1927 in Leverkusen ansässig, sind sie

ein Tochterunternehmen der Kronos

Worldwide, Inc., Dallas, Tx/USA. Das

Breite Basis für

Wir & Leverkusen schaffen

Um den Verein „Wir & Leverkusen“

auf eine breite Basis zu stellen,

bedarf es noch vieler weiterer

Mitglieder. Der Verein soll unter

anderem dazu beitragen, die

Realisierung der Gütergleisverlegung

auf dem Gelände der neuen

Bahnstadt Opladen Wirklichkeit

werden zu lassen. Weitere Ziele

sind die Förderung von Wissenschaft

und Forschung, Kunst und

Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege,

Erziehung, Volks- und

Berufsbildung, Naturschutz und

Landschaftspflege sowie von

bürgerschaftlichem Engagement

zugunsten gemeinnütziger Zwecke

in ganz Leverkusen. „In den

nächsten Wochen und Monaten

wollen wir möglichst viele Vereinsmitglieder

– also Bürgerinnen

und Bürger, große, kleine und

mittlere Unternehmen – aber

auch Unterstützung, Sympathie,

positive Netzwerke und Geld akquirieren“,

äußerte sich Oberbürgermeister

Reinhard Buchhorn.

Neben Mitgliedsbeiträgen (60

Euro/Jahr) will der Verein auch

Spendengelder akquirieren.

Weitere Informationen zum Verein

und zur Mitgliedschaft samt

Beitrittserklärung gibt es auf

der städtischen Internetseite

www.leverkusen.de sowie beim

Vereinsvorstand Rainer Schiefer

unter folgender Email-Adresse:

wirundleverkusen@gmx.de.

Unternehmen beschäftigt in Deutschland

ca. 1.200 Mitarbeiter, davon 840

in Leverkusen. 2010 erzielte Kronos

Titan einen Umsatz von 516 Millionen

Euro. In 2011 sind Investitionen von

17 Millionen Euro für Produktion, Umweltschutz

und Forschung geplant.

Von Seiten der Kronos Titan GmbH

hießen Geschäftsführer Klemens

Schlüter (Geschäftsführer, Kronos

Titan GmbH Director and President

Manufacturing, Kronos International,

Inc.), Ulrich Kabelac (Geschäftsführer,

Kronos Titan GmbH European

Controller, Kronos International, Inc.)

und Hans-Dieter Schäde (President

European Sales, Kronos International,

Inc.) die Gäste im Unternehmen herzlich

willkommen. Oberbürgermeister

Buchhorn und WfL-Geschäftsführer

Dr. Obermaier erfuhren unter anderem,

dass das Weißpigment Titandioxid

in Autolacken, Bautenanstrichen,

Industrielackierungen, Fensterprofi-

Unternehmerinnentreff im

Sensenhammer

Am 7. Juni um 19.30 Uhr ist es

wieder soweit: Der 34. Unternehmerinnentreff

in Kooperation von

Frauenbüro Stadt Leverkusen und

WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen

GmbH findet diesmal im Industriemuseum

Freudenthaler Sensenhammer

statt. Thema des Abends: „Kulturarbeit

im Industrie-Denkmal – oder: wie

kommt eine Gemälderestauratorin

in eine Sensenschmiede?“ Bei dieser

Veranstaltung wird den Unternehmerinnen

im Gebäude der ehemaligen

Fabrik „Freudenthaler Sensenhammer“

(Freudenthal 68 in Schlebusch)

die kulturelle Nutzung als Museum

vorgestellt.

Welche Möglichkeiten bietet das Museum

beispielsweise für Projekte mit

Schulklassen, Theatergruppen, Kunstgruppen,

als Ort für Ausstellungen

über Industriekultur, Alltagskultur und

LOKALES

len, Folien, Haushaltsgeräten, Möbeln

und Laminat, Chemiefasern, Kosmetika

oder auch Lebensmittelverpackungen

eingesetzt wird.

Das Leverkusener Unternehmen

Kronos ist aus dem heutigen Alltagsleben

nicht mehr wegzudenken.

Darauf sind OB und WfL stolz und

zeigten sich bei der Unternehmenspräsentation

beeindruckt. Weitere

Informationen zum Unternehmen unter:

www.kronos.de.

Kunst oder als Industriedenkmal hinsichtlich

Denkmalpflege und Denkmalschutz?

Diplom-Restauratorin

Anne Katrin Harscher erläutert die

Bedeutung von Industriekultur vor

Ort und gibt einen Einblick in ihre

Arbeit als Gemälderestauratorin. Die

Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.

Weitere Informationen zur Anmeldung

folgen in Kürze auf www.wflleverkusen.de.

GL&Lev kontakt 03/11

29


30

LOKALES WIRTSCHAFTSFöRDERUNG LEVERKUSEN

Frühlingsgenuss

par excellence

Vom 7. Mai bis zum 12. Juni

findet die dritte Frühlingsstaffel

„Rheinland à la menu“ statt

und das Restaurant Schloss

Morsbroich ist wieder mit dabei.

„Rheinland à la menu spricht

ein völlig altersunabhängiges,

qualitätsbewusstes Publikum an,

das gerne mal gut essen geht

und offen dafür ist, neue schöne

Locations kennen zu lernen“,

erklären die beiden Initiatoren

Birgit und Shahzad Akhter-Khan.

Die Schlossküche von Morsbroich

verwöhnt die Gäste mit einem

raffinierten Frühlingsmenü voller

Aromen, das mit ausgesuchten

Weinen des Restaurantleiters Stefan

Krüger abgerundet wird. Ab

dem 7. Mai können die Gäste ihr

persönliches Lieblingsrestaurant

auf dem Restaurantportal www.

dine-restaurant.de wählen. 2003

eröffnete das Bergisch Gladbacher

Unternehmen Kirberg GmbH

das Restaurant Schloss Morsbroich

in Leverkusen – mit Sommerterrasse

im Schlosspark und dem

Gartensaal für Veranstaltungen.

GL&Lev kontakt 03/11

Man lernt nie aus

Die BayAkademie Weiterbildung

Bayer Leverkusen e. V. ist die

traditionelle Weiterbildungseinrichtung

in Leverkusen und verfügt über

ein Jahrhundert Erfahrung auf dem

Bildungssektor. Zum 100. Geburtstag

im Februar diesen Jahres bekam die

Einrichtung einen neuen Namen: Aus

dem „Verein für Weiterbildung Bayer

Leverkusen e.V.“ wurde die „Bay-

Akademie“. „Wir wollen uns mit dem

neuen Namen zeitgemäßer präsentieren“,

sagt Geschäftsführerin Angelika

Herl. „Der alte Name wurde nicht

mehr unserem breiten Angebot gerecht.“

Denn aus dem Stenographen-

Verein „Stolze-Schrey“, wie er zu

Zeiten seiner Gründung im Jahr 1911

in Anlehnung an das gleichnamige

Kurzschriftsystems genannt wurde,

ist inzwischen eine Einrichtung geworden,

die weit über die Vereinsebene

hinaus agiert. Das Angebot des

Weiterbildungs-Vereins steht auch

Nicht-Bayer-Angehörigen und Nicht-

Vereinsmitgliedern zur Verfügung.

Zum Angebot zählen EDV- und

Sprachkurse, aber auch spezielle

Ferienprogramme wie Bewerbungstrainings

oder Nachhilfekurse in

Englisch für Schüler. Zwölf IHK-

Fortbildungslehrgänge zu geprüften

Fachkaufleuten bzw. Fachwirten und

entsprechende intensive Prüfungsvorbereitungstrainings

runden das Angebot

ab. Für den Herbst ist geplant,

die IHK-Fortbildungen zu erweitern.

Unternehmen bietet die Akademie

bedarfsgerechte, firmenspezifische

Schulungen in den Bereichen EDV,

Sprachen, BWL, Finanzen, Steuern

und Soft Skills wie Rhetorik oder Konfliktmanagement

an.

„Unser besonderes Markenzeichen

sind Lehrgänge in kleinen, kundenorientierten

Lern- und Studiengruppen,

die es unseren qualifizierten

Dozenten ermöglichen, den speziellen

Bedürfnissen unserer Schulungsteilnehmer

nachzukommen. Unser

Motto lautet: Qualität vor Quantität“,

sagt Sabine Brinkmann, bei der Bay-

Akademie zuständig für die öffentlichkeitsarbeit.

Die Weiterbildungs-

Einrichtung arbeitet mit rund 30

qualifizierten Referenten zusammen.

Ein weiteres Standbein hat sich

mit Qualifizierungsmaßnahmen im

kaufmännischen Bereich für Kunden

der Arbeitsagentur bzw. der Arbeitsgemeinschaft

ergeben. Seit Oktober

letzten Jahres ist sowohl die Bay-

Akademie selbst als Bildungsträger

als auch 27 spezielle Maßnahmen,

IMPRESSUM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel. 0214 / 83 31-0

Fax 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

die die Eingliederung bzw. die Rückkehr

in das Berufsleben ermöglichen

sollen, nach AZWV (Anerkennungs-

und Zulassungsverordnung Weiterbildung)

zertifiziert. Diese Maßnahmen

beinhalten die klassische EDV-Ausbildung

sowie spezielle grundlegende

bzw. aufbauende kaufmännische

Lehrgänge, die in Voll- bzw. Teilzeit

angeboten werden.

Durch die Mitgliedschaft in der

Qualitätsgemeinschaft „Berufliche

Weiterbildung Region Köln e. V.“

sowie die Zertifizierungen nach den

Zertifizierungsverfahren des „Gütesiegelbund

Weiterbildung e. V“ und

der „Anerkennungs- und Zulassungsverordnung

Weiterbildung (AZWV)“

erfüllt die BayAkademie höchste

Qualitätsstandards.

Kontakt:

BayAkademie Weiterbildung

Bayer Leverkusen e.V.

Rathenaustraße 70

51373 Leverkusen

Tel.: 0214 / 4 34 39

www.bayakademie.de

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz

Tel. 0214 / 83 31-55

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de


GOLF

Die Gelegenheit, mit Ihren

Stuttgart / Golfclub Schönbuch / Di 10.05.11

Wolfsburg / Golfclub Gifhorn / Do 12.05.11

Mönchengladbach / Golfpark Rittergut Birkhof / Di 17.05.11

Kaiserslautern / Golfclub Barbarossa / Mi 18.05.11

Köln / Golfclub Velderhof / Mi 08.06.11

Mainz / Mainzer Golfclub / Mi 15.06.11

Leverkusen / Golfclub Leverkusen / Mi 22.06.11

München / Golfanlage Gut Thailing / Di 28.06.11

Nürnberg / 1. Golfclub Fürth / Mi 29.06.11

Halbfinale 1 / Düsseldorf / Fr 19.08. bis So 21.08.11

Halbfinale 2 / Köln / Fr 09.09. bis So 11.09.11

Business-Partnern auf

die Runde zu gehen!

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Die Charity-Golf-Turnierserie zu Gunsten der

Schalke / Vestischer Golfclub Recklinghausen / Di 05.07.11

Frankfurt / Licher Golf-Club / Do 07.07.11

Hannover / Golfclub Rehburg-Loccum / Mi 13.07.11

Freiburg / Freiburger Golfclub / Di 19.07.11

Köln / Dr. Velte Golf / Do 21.07.11

Hamburg / Golfclub auf der Wendlohe / Di 02.08.11

Bremen / Golfclub Syke / Do 11.08.11

Dortmund / Royal St. Barbara’s Golfclub / Di 16.08.11

St. Pauli / Golf & Country Club Brunstorf / Mi 24.08.11

Finale / Berlin / Fr 30.09. bis So 02.10.11

Buchen Sie Ihre Startplätze für das Golfturnier des Jahres, deutschlandweit, an 18 Spielorten!

Die Final-Sieger qualifizieren sich für das Championsturnier im PGA National Palm Beach Florida.

Anmeldung und Information über die Turnierserie: www.fussball-golfcup.de oder Fon 021 71 - 39 88 11.


32

LOKALES FUSSBALL WM DER FRAUEN

Leverkusen rüstet

sich zu einem

gewaltigen

Fußball-Märchen

Viele Menschen können es kaum erwarten,

bis am 26. Juni mit dem Eröffnungsspiel zur

fIfA frauen-Weltmeisterschaft in Berlin ein

neues Sommermärchen beginnt. Speziell in

Leverkusen, wo vier Spiele ausgetragen werden,

rüsten sich Stadt und Organisationsbüro für

wahre fußball-feiertage.

Hier gibt es Tickets

Ticketshop und Feste Feiern,

Wiesdorfer Platz 80a

(Luminaden)

Bayer 04 Fanshop,

Bismarckstraße

Bayer 04 Fanshop,

Breidenbachstraße 6-8

GL&Lev kontakt 03/11

Große Gala zur FIFA Frauen-WM 2011

Die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft

(26. Juni bis 17. Juli) rückt immer näher.

Die Stadt Leverkusen ist stolz darauf,

einer der neun Spielorte zu sein.

Im wunderschönen FIFA Frauen-WM-

Stadion Leverkusen (so heißt dann

die BayArena) ist bei folgenden vier

Spielen Spitzenfußball in großer Atmosphäre

zu erwarten:

28. Juni, 15.00 Uhr

Kolumbien – Schweden

01. Juli, 15.00 Uhr

Japan – Mexiko

06. Juli, 18.00 Uhr

Australien – Norwegen

09. Juli, 18.00 Uhr

Viertelfinale Erster Gruppe B –

Zweiter Gruppe A

(evtl. Deutschland)

Gleich zwei Tage also nach dem Eröffnungsspiel

findet die erste Partie

in Leverkusen statt. Als festlicher

Auftakt zu diesem sportlichen Gro-

ßereignis veranstalten das WM-Büro

der Stadt Leverkusen und der Sportpark

Leverkusen die „WM-Gala zur

FIFA Frauen-WM 2011“ am 22. Juni

ab 18.00 Uhr im Forum Leverkusen

(Großer Saal und Terrassensaal) unter

dem Motto: „Die Welt zu Gast in Leverkusen“.

Das künstlerische Rahmenprogramm

orientiert sich an den Gastländern Kolumbien,

Schweden, Japan, Mexiko,

Australien und Norwegen.

Geboten werden u.a.

Ein internationales Unterhaltungs-

und Musikprogramm „Die Welt zu

Gast in Leverkusen“ im Großen Saal

Hochrangige Talk-Runden mit prominenten

Gästen aus Sport, Entertainment

und Wirtschaft

Das Gala-Buffet „Anpfiff bis Sturm“

der Bayer Gastronomie

Die WM-Party „Bis zum Abpfiff“ im

Terrassensaal im Anschluss an das

Gala-Programm

Und vor dem Spiel

noch eine

Stadtrundfahrt

Der Verein „Leverkusen, ein starkes Stück

Rheinland“ bietet an allen vier Spieltagen

der FIFA Frauen-WM in Leverkusen jeweils

vier Stunden vor Spielbeginn (11 und 14 Uhr)

zweistündige Stadtrundfahrten an. Abfahrt ist

am Sonderbusbahnsteig Leverkusen-Mitte,

Ankunft zwei Stunden vor Spielbeginn am Stadion,

Fahrpreis 10 Euro. Die Tickets gibt es im

WM-Büro der Stadt Leverkusen, Smidt-Arena,

Bismarckstraße 125. Für Fragen steht das WM-

Büro unter Tel. 0214-406-2011 zur Verfügung.

Exklusive Sitz- und Essplatzzonen

im Großen Saal und Terrassensaal

des Forums (ab 10 Personen). Der

Preis pro Person liegt bei 69 Euro

ohne Getränke.

Anfragen zu Tickets für dieses besondere

Event im Vorfeld der FIFA Frauen-

WM 2011 können an den Sportpark

Leverkusen/WM-Büro telefonisch unter

0214-86840-20oder per E-Mail

an eva.bergerhoff@sportpark-lev.de

gerichtet werden.

Die ganze Zeit über aber gibt es in der

Leverkusener City eine „Festmeile“ mit

vielen Attraktionen. Der zentrale Festplatz

ist vor der Rathaus-Galerie. Hier

finden sich auch ein WM-Truck mit

intern. Musikprogramm, hier gibt es

Street Soccer-Turniere, eine Torwand

und Info-Zelte zu allen in Leverkusen

teilnehmenden Ländern. Ein Public

Viewing mit WM-Büro und zwei großen

Bildschirmen gibt es in den Luminaden.


Der Garten als

grüne Lounge

Im Zuge des Homing-Trends,

der sich in diesem Jahr fortsetzt,

legen die Verbraucher großen

Wert auf eine eigene Outdoor-

Relax-Zone, die ihnen Erholung

vom hektischen Alltag bietet.

Dazu wird der Garten immer

hochwertiger ausgestattet - mit

stylischen Möbeln, poppigen

Accessoires und edlen Grills.

Aber auch sehr rustikal. Das

zeigte zuletzt die Gartenfachmesse

in Köln (spogafa).

Gartenmöbel

Der TÜV sorgt

sich: Beim Kauf

auf GS-Zeichen

achten

Rustikal - im vergangenen Jahr auf der

Gartenfachmesse in Köln für die Saison

2011 vorgestellt.

LIFESTyLE

In diesem Sommer ist rustikal angesagt

Total perfekt ist out - das gilt für die Gartenmöbel 2011. Beim angesagten Vintage-Stil stehen die „echten

Werte“ im Mittelpunkt. Ein lässiger Used-Look mit Gebrauchsspuren, Rissen und Unebenheiten betont

den lebendigen Charakter der Möbel und entspricht dem Wunsch der Verbraucher nach Authentizität.

Er entsteht, indem entweder recyceltes Boots- bzw. Fassadenholz oder auf alt gestylte Materialien verwendet

werden. Zudem setzen die Hersteller auf die Verbindung von Tradition und Fortschritt. Ein echter

Hingucker: die klassische Biergarten-Garnitur jetzt in modernem Loft-Design. Überhaupt sind Tisch-Bank-

Kombinationen gefragt.

Ob Frühstück auf dem Balkon oder

Grillabend auf der Terrasse – richtig

gemütlich wird das nur mit den

passenden Gartenmöbeln. „Beim Kauf von

neuen Stühlen, Tischen oder Liegen sollten

Verbraucher allerdings nicht nur auf Komfort,

sondern auch auf die Sicherheit achten“,

sagt Reimund Heym von TÜV Rheinland.

Ob die Gartenmöbel sicher sind, lässt

sich am GS-Zeichen erkennen, das TÜV

Rheinland an geprüfte Produkte vergibt.

Möbel mit diesem Siegel wurden mit ungiftigen

Farben behandelt, enthalten keine

Rückstände von Holzschutzmitteln und

haben keine scharfen Kanten oder Stellen,

an denen sich Benutzer klemmen oder

quetschen könnten. „Das lässt sich beim

Kauf eines neuen Möbels übrigens auch

im Selbsttest überprüfen“, sagt Reimund

Heym. „Einfach mal Probesitzen, Lehnen

verstellen und mit den Fingern vorsichtig

über alle Ecken und Kanten streichen.“

Darüber hinaus sollten sich Verbraucher

schon vor dem Kauf überlegen, wofür sie

Stühle, Tische und Liege verwenden wollen,

denn danach entscheidet sich die Wahl des

SERVICE

Materials. „Kunststoffmöbel vertragen auch

mal einen kräftigen Regenguss und können

notfalls im Winter draußen bleiben“, sagt

der Experte. Allerdings gibt es Qualitätsunterschiede

bei den einzelnen Produkten.

Lackierte Kunststoffe weisen den Schmutz

besser ab als unlackierte und lassen sich

leichter reinigen.

Für Fans von Holzmöbeln empfiehlt sich

die deutsche Robinie – ein Holz, das eine

hemmende Wirkung auf die Bildung von

Schimmelpilzen hat. Auch Eiche gilt als relativ

witterungsbeständig. Eine günstige

Alternative sind dagegen Möbel aus Kiefernholz.

Allerdings brauchen diese etwas

mehr Pflege. Doch auf welches Holz die

Wahl auch fällt – grundsätzlich benötigen

alle Möbel aus dem Naturmaterial ab und

an eine Verjüngungskur mit Pflegemitteln,

Lasuren oder Lacken. „Bei Aluminium

oder Schmiedeeisen reicht es indessen, die

Tisch- und Stuhlbeine, Platten und Lehnen

regelmäßig mit einer leichten Lauge abzuwaschen“,

sagt Reimund Heym. „Dann

steht dem perfekten Grillabend an lauen

Sommerabenden nichts mehr im Wege.

GL&Lev kontakt 03/11

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34

SERVICE GASTRONOMIE

Mit dem richtigen Frühstück fit

für einen anstrengenden Tag

Ob Morgenmuffel oder bekennender

Frühaufsteher - Was kann

man tun, um fit und gut gelaunt in

einen anstrengenden Tag zu starten?

Ernährungswissenschaftler

Günter Wagner hat auf Anfrage

von nutella fünf Tipps parat.

Er sagt: „Frühstücken und

Bewegung haben.“.

Günter Wagner, Diplom-Oecotrophologe

und Vorstandsmitglied

des Instituts für Sporternährung

e.V. Bad Nauheim, untersucht den Einfluss

von Essen und Trinken auf die körperlichen

und mentalen Fähigkeiten und weiß, wie

man schnell wieder fit wird: „Es ist erwiesen,

dass Frühstücker bessere körperliche

und geistige Leistungen erbringen als Menschen,

die darauf verzichten.“

Er erläutert: „Über Nacht leert der Körper

seinen Kohlenhydratspeicher. Daher ist es

nötig, die Depots zu füllen und den Stoff-

GL&Lev kontakt 03/11

Frühstücken ist für

37 % der Deutschen

die wichtigste Mahlzeit

am Tage. Sagen

die Forscher. Dabei

wird auch munter

drauf los geplaudert.

Lieblingsgesprächsthema

am Morgen

ist das Wetter. 67

Prozent werfen auch

gerne einen Blick in

die Zeitung, hören

Radio oder schalten

den Fernseher an.

wechsel morgens sofort anzukurbeln.“ Ein

Brot oder Brötchen mit süßem Belag wie

zum Beispiel Nuss-Nugat-Creme, Honig

oder Marmelade steuere dabei die Energiezufuhr

fast computergerecht.

Ganz allgemein empfiehlt Günter Wagner:

„Nehmen Sie sich Zeit. Das Frühstück

ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.“

Auch wer sich morgens bewegt, startet

fit in den Tag. Nach dem Aufstehen einfach

strecken und dehnen, oder auf dem Weg

zur Arbeit Treppe statt Lift nehmen. Jede

Bewegung unterstützt den Körper dabei,

Kraft und Sauerstoff zu tanken. Absoluten

Morgenmuffeln empfiehlt der Experte klassische

Wachmacher wie kalte Dusche, viel

frische Luft oder gute Musik.

Und damit auch die grauen Zellen in

Schwung kommen, helfen kleine Denksportaufgaben,

sagt der Experte. Also fix

ein Kreuzworträtsel lösen oder die Familie

mit einem kleinen Wortspiel überraschen.

fRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Zum

Thema

Weinseminare

frage: Herr Rüsing, Wein ist auch am Abend

eines Seminars oft ein Thema. Viele möchten

mehr über Wein erfahren. Wie stellt man das

am Besten an?

Klaus Rüsing: Viel Wein trinken (K. R. grinst).

Aber im Ernst, es gibt viele Möglichkeiten sich

dem Wein zu nähern. „Lesen-Trinken-Verstehen“

ist eine Methode. Also z.B. Lesen Sie

Fachliteratur über den Wein im Elsaß – danach

trinken Sie Elsässer-Wein. – Dann versuchen

Sie das gelesene wiederzuentdecken.

frage: Durch fachliche Hilfe geht es bestimmt

schneller. Was gibt es da für Möglichkeiten?

Klaus Rüsing: Es gibt Weinseminare z.B. in

den Volkshochschulen. Diese sind preiswert

und man trifft andere Menschen die sich auch

für Wein interessieren. Es ist natürlich vom Ansatz

her etwas verschult.

frage: Welche sinnvollen Wege gibt es noch?

Klaus Rüsing: Themenbezogene Weinseminare

sind immer gut. Themenabende über

„Weine zum Spargel“ oder „Welche Traube

wächst in welcher Region“ oder eine „Rotweinweltreise“

sind sehr informativ.

frage: Wer bietet solche Seminare an?

Klaus Rüsing: Geführte Verkostungen werden

häufig von Fachhändlern angeboten.

Einzelne Hotels und Restaurants bieten Ihren

Gästen einen solchen Service an. Auch wir

veranstalten auf Nachfrage Lagerweinproben.

Da habe ich richtig Spaß dran.

frage: Die sind bestimmt gut. Was kann ich

noch in meinem stillen Kämmerlein zu Hause

tun?

Klaus Rüsing: Man kann sich Probierpakete

zusammenstellen lassen. Die können Sie dann

verkosten, wenn Sie Zeit und Lust auf Wein haben.

Die bieten wir natürlich auch an.


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Ein schöner Traum - die Konferenz auf der grünen Wiese. Das Motiv macht aber auch deutlich:

Eine Tagung kann durchaus in einem angenehmen Ambiente stattfinden. Nicht unbedingt im Wald, aber schon auf dem Land und im Grünen

Es muss ja nicht gleich Fuerteventura sein - Es gibt viele Möglichkeiten

ATTRAKTIV TAGEN ist auch vor

der eigenen Haustür möglich

Immer mehr Tagungshotels versuchen

mit attraktiven Rahmenprogrammen und

lernzielfördernden Aktivitäten zu punk-

ten. Und haben Erfolg damit. Denn Lernen

macht Spaß, wenn auch das Ambiente

stimmt. Und das müssen nicht zwingend

Sand, Strand und

Meer sein. Der Branchenexperte

Rudi

Neuland, der sich

mit seinen „ExzellentenTagungshotels“

einen Namen

gemacht hat, weiß:

Zentraler Grund

für den Erfolg von

Tagungs- und Kongress-Hotels

ist neben

dem häuslichen

Ambiente das exzellenteLernumfeld,

das diese Häu-

ser bieten, und eben auch vor der Haustür.

„Je besser das Lernumfeld ist, desto höher

ist der Wirkungsgrad des Lernens“, sagt er.

Dadurch steigere sich der Erfolg von Qualifizierungsmaßnahmen

erheblich. Und da

hat jedes Tagungshotel seine eigenen Vorstellungen.

Weshalb es sich lohnt, sich einen

Überblick zu verschaffen.

Die Zeiten sind vorbei, da für Fortbildung

ein schlichter Raum mit Leinwand und Projektor

ausreichte, mit Kaffee- und Zigarettenpause

auf dem Gang. Da Unternehmer

längst erkannt haben, dass ihre Mitarbeiter

das wirkliche Kapital sind, sind heute neben

möglichst erstklassigem Catering auch

teambildende therapeutische Maßnahmen

angesagt. Und die müssen nicht unbedingt

auf den Kanaren stattfinden. Sie sind auch

an Rhein, Sieg und Dhünn erfolgreich.

Zum Beispiel im Bergischen

Dieses reizvolle Fachwerk-Ensemble (Bild) findet sich nicht weit vor

den Toren von Bergisch Gladbach. Beliebt bei Tagesausflüglern und

geeignet für Seminargäste, die nicht zu weit reisen und entspannt

lernen sollen. Das Bergische hat viele solcher Angebote.


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oder Sie informieren sich auf unserer Homepage.

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Sonderbeilage


38

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Seminare · Hotels · Tagungen · Catering special

Spitzenhotels

an Rhein, Sieg, Sülz

und Dhünn sind

eine Qual der Wahl

Unternehmen „an der Rheinschiene“

sind gut dran: Ihnen bieten

sich vortreffliche Tagungshotels im

Umkreis von nur 50 Kilometern in großem

Maße. Vor allem auch in den Großstädten

wie Köln, Bonn und Leverkusen, ob etwa

direkt an Dom oder Koelnmesse, ob rechtsrheinisch

gegenüber der Bundesstadt oder

sogar in der Fußball-Arena in Leverkusen.

Modernstes Equipment bieten heute aber

auch schon die kleinen und mittleren Hotels

im ländlichen Raum. Grundsätzlich wichtig

sollte bei der Auswahl allerdings sein: Haus

und Räumlichkeiten sollten ein sogenanntes

„Wohlfühlklima“ ausstrahlen. Um das

herauszufinden, lohnt sich ein privater Vorbesuch

als Test.

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Catering vom Feinsten

muss man in der Region

nicht lange suchen

Kein Weg ist zu weit, kein Event zu

klein, keine Herausforderung zu

groß: Unser Cateringservice ist für

Ihre großen und kleinen Veranstaltungen

der perfekte Partner. So oder ähnlich lauten

die Versprechen der vielen und guten Catering-Anbieter

in unserem Land. Und man

darf den Worten Glauben schenken. Ob

für Messen, Konferenzen und Tagungen –

ob Spezialbetriebe, Hotel-Küchen oder die

Bayer-Gastronomie (zum Beispiel) – fast

alle haben das passende Konzept vom Fingerfood

über den Pausensnack bis zum exklusiven

Buffet für Kongress- und Seminar-

Teilnehmer, ganz gleich, wo sie tagen.


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39

Sonderbeilage


40

Sonderbeilage

Seminare · Hotels · Tagungen · Catering special

Feiern, tagen, genießen: Hotel-Restaurant Malteser Komturei

Ein Schmuckstück im Tal der Strunde

Die Malteser Komturei, im Bergisch

Gladbacher Stadtteil Herrenstrunden

gelegen, ist in der Tat etwas

Besonderes: Das über 350 Jahre alte Anwesen

liegt idyllisch bis pittoresk am hauseigenen

Teich, direkt vor dem offenen

Reitstall. Erbaut 1648, zieht das Hotel-Restaurant

mit seinem hohen Schopfwalmdach

und den rot-weißen Fensterläden ein

ums andere Mal faszinierte Blicke auf sich.

Einladend wirkt es durch den lichtdurchfluteten,

glasdurchsetzten Anbau und die

große Terrasse, auf der man direkt am

Wasser sitzt.

Indes: Jahrelang fehlte es – gefühlt – am

stimmigen Konzept für das Herrenstrundener

Kleinod. Seit knapp einem Jahr führen

Geschäftsführer Davide Leone und

Küchenchef Ralph Balzer die Regie im Hotel-Restaurant

– und die Komturei erwacht

zu neuer Blüte. Das Vorhaben, traditionelle

bergische Küche mit mediterranen Einflüssen

zu kombinieren, kommt bei den Gästen

exzellent an.

Herr Leone, die Malteser Komturei ist wieder

eine angesagte Adresse in der Region.

Was ist Ihr Rezept?

Davide Leone: Für die Rezepte ist im

Grunde genommen unser Küchenchef Ralph

Balzer zuständig. Sicherlich hat er einen

nicht unwesentlichen Anteil am jetzigen Erfolg

der Komturei.

Im Restaurant wird eine junge Landhausküche

vom Rheinischem Sauerbraten über

Klassiker neu interpretiert wie Gnocchi

Himmel un Ääd bis zur Bergischen Kaffeetafel

für jeden Geschmack etwas.

Davide Leone: Bewusst legen wir besonderen

Wert auf frische, regionale Produkte

und erlesene Weine.

GL&Lev GL&Lev kontakt 03/11 | SU.kontakt 03/11

Eine gute Küche ist ein Standbein des Erfolges.

Ausgesprochene Freundlichkeit,

traumhafte Lage und Landhausambiente

scheinen darüber hinaus wie gemacht für

Feierlichkeiten aller Art.

Davide Leone: Zunächst möchte ich festhalten,

dass wir eine sehr entspannte und

familiäre Atmosphäre in der Komturei pflegen,

was unsere Gäste sehr zu schätzen

wissen. Und da wir über Räumlichkeiten

bis 100 Personen verfügen, zählen Feierlichkeiten

aller Art natürlich zu unseren besonderen

Angeboten. Ob Hochzeit, private

Feierlichkeit oder Firmen-Event, gern planen

und richten wir Events nach ihren individuellen

Vorstellungen aus , vom gesetzten Essen

über BBQ bis zum Flying Dinner sind

der Phantasie keine Grenzen gesetzt .

Auftrieb erfährt aktuell auch das Hotel-

und Tagungsgeschäft in der Malteser

Komturei?

Davide Leone: Glücklicherweise: Ja. Mit

drei luxuriös eingerichteten Maisonette-

Suiten, sechs Doppelzimmern und einem

Einzelzimmer sind wir gut aufgestellt. Darüber

hinaus haben wir unser Engagement

im Bereich klassischer Unternehmensveranstaltungen

verstärkt.

Das heißt?

Davide Leone: Egal ob Tagungen, Seminare,

Konferenzen oder Präsentationen,

unser Team im Hause nimmt jede Herausforderung

an und kümmert sich kreativ und

professionell ums jeweilige Event. Damit es

ein Erfolg wird und unsere Gäste begeistert

sind. Das ist unser Anspruch.

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41

Sonderbeilage


42

SERVICE MARKETING & VERTRIEB

Alle gewinnen mit dem E-Postbrief

Was macht eine Region stark?

Leistungsfähige Unternehmen,

zufriedene Bürger und eine ef-

fektive Verwaltung. Der Großraum

Köln Bonn ist eine starke Region.

Und mit dem E-Postbrief der

Deutschen Post wird sie nun auch

Vorreiterregion in Sachen sichere

und einfache Kommunikation.

Ob Chemie, Informationstechnologie

oder Logistik – unmittelbar vor

unserer Haustür liegen beiderseits

des Rheins wichtige Standorte international

tätiger Dax-Konzerne, zusammen mit

ungezählten mittleren und kleineren Betrieben,

die sich allesamt in der schnelllebigen

Wirtschaft behaupten müssen. Zur alltäglichen

Kommunikation setzen die allermeisten

dieser Unternehmen E-Mails ein, mit

allen damit verbundenen Vorteilen, aber

auch Nachteilen.

Denn die E-Mail ist zwar schnell, mehr

aber auch nicht. Wirklich sichere und zuverlässige

Kommunikation war bislang nur

auf Papier möglich. Der moderne Lösungsansatz

kommt von einem Unternehmen im

Rheinland: Im Juli 2010 brachte die Deutsche

Post den E-Postbrief auf den Markt.

Inzwischen haben über hundert Großunternehmen,

mehrere Tausend kleine und

mittelständische Unternehmen sowie mehr

als eine Million Privatkunden in der Bundesrepublik

den E-Postbrief für sich entdeckt.

Chancen für die Region

Die Post hat sich für das Jahr 2011 das Ziel

gesetzt, in der Region Köln Bonn so viele

Bürger und Unternehmen wie möglich an

den E-Postbrief anzubinden und so miteinander

in einem durchdachten System zu

vernetzen. „Die Region hat ideale Voraussetzungen

dafür, ein First Mover in der sicheren

elektronischen Kommunikation zu

werden,“ sagt Ralph Wiegand, Mitglied des

Bereichsvorstands Brief bei der Deutschen

Post. „Es gibt hier viele innovative Unternehmen,

die auch mit ihren Kunden bequem

und sicher kommunizieren wollen.“

Schnelle und sichere Kommunikationsströme

fördern zum einen das Geschäft

mit dem Endkunden und beschleunigen

GL&Lev kontakt 03/11

zum anderen den Austausch zwischen Unternehmen,

Bürgern und Verwaltung. So

lassen sich wegweisende Projekte deutlich

transparenter gestalten und schneller realisieren.

Daher bietet die Entwicklung zur

E-Postbrief Region für das gesamte Rheinland

erhebliche Chancen. Dazu Wiegand:

„Mit dem E-Postbrief können Unternehmen

und Verwaltungen das papierlose Büro endlich

realisieren. Vom Posteingang bis zum

Versand läuft alles elektronisch. Das spart

Für Privatkunden:

Noch keine E-Postbrief Adresse? Dann

schnell www.epost.de aufrufen,

online registrieren, Postident-Verfahren

durchführen und nach der Freischaltung

den ersten E-Postbrief versenden.

Für Unternehmen:

Interessiert am E-Postbrief?

Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

Deutsche Post AG

Direkt Marketing Center Köln

Eupener Strasse 80, 50933 Köln

Tel.: 0221 / 94 98 58-0

www.dmcenter-koeln.de

E-Postbrief:

F.Hinckelmann@deutschepost.epost.de

Jeden Donnerstag ist E-POSTBRIEF-

Tag für Geschäftskunden.

Kommen Sie zwischen 9 Uhr und 17 Uhr

vorbei, ohne Terminvereinbarung.

Unsere Fachberater zeigen Ihnen das

Geschäftskunden-Portal live!

am Ende richtig Geld – im Idealfall bis zu

60 Prozent der Prozesskosten.“ Dieses Geld

können die Unternehmen dann in neue, innovative

Produkte investieren und so den

Vorsprung sowohl auf dem heimischen als

auch auf dem Weltmarkt weiter ausbauen.

Die Region wird so attraktiver für alle, die

hier Arbeitsplätze schaffen. Aber auch für

die Bürger selbst. Wiegand: „Die Menschen

wollen mit ihrer Verwaltung, Versicherung

oder der Bank schnell, bequem und sicher

kommunizieren. Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit,

kurze Durchlauf- und Reaktionszeiten

– darauf kommt es an.“

Ein Beispiel: Ein Umzug ist immer auch

eine Geduldsübung in Sachen Kommunikation,

die bislang meistens schriftlich ablief.

Wohnungssuche, Ummeldung, Anmeldung

für Strom, Wasser, Heizung. Hinzu kommen

Umzugsbenachrichtigungen an die Versicherung,

die Bank, den Automobilclub;

eventuell ein neues Konto und vieles mehr.

Mit dem E-Postbrief wird das künftig deutlich

einfacher.

All diese lästigen Dinge lassen sich dann

vom PC aus erledigen. Warum? Weil immer

mehr öffentliche Institutionen, Behörden,

Verbände und Unternehmen an den

E-Postbrief angebunden werden und Bürger

bequem elektronisch wichtige Inhalte

mit ihnen austauschen können. Damit wird

die Region in Zukunft zu den starken IT-

Standorten in Deutschland zählen.

Natürlich kann davon nur profitieren,

wer beim E-Postbrief mitmacht. Die Registrierung

ist für Privatkunden kostenlos

und wenn viele Bürgerinnen und Bürger

sich ein E-Postbrief Nutzerkonto einrichten,

kann die Region damit Vorbildcharakter

für Deutschland bekommen. So setzt das

Rheinland Impulse für die Verbreitung der

sicheren Online-Kommunikation.


Public Relation

zEITARBEIT

Flexibel durch Zeitarbeit

Actuell Personal –

ein Tochterunternehmen von

Hofmann Personal – unterstützt

Unternehmen erfolgreich in ihrer

flexiblen Personalpolitik.

An den Standorten Köln und Bonn

ist das Zeitarbeitsunternehmen

Actuell Personal ansässig. Neben

Zeitarbeitspersonal im gewerblichen

und kaufmännischen Bereich umfasst die

Dienstleistung auch Personalvermittlung,

Outsourcing, Projektmanagement und Ingenieursdienstleistungen.

„Als Tochterunternehmen von Hofmann

Personal, einem der größten Zeitarbeitsunternehmen

Deutschlands, profitieren wir von

einer engen Zusammenarbeit“, sagt der Prokurist

Heinz Ostermann. „Besonders unser

Qualitätsmanagementsystem garantiert unseren

Kunden und Mitarbeitern eine gleichbleibende,

qualitativ hochwertige Betreuung

kombiniert mit individuellen Lösungen.

Besonders

stark sind wir

in der Umsetzung

von On

Site Lösungen,

d. h., wir befinden

uns mit

einem Büro

auf dem Kundengelände

vor Ort und

setzen unbü-

Heinz Ostermann

rokratisch und

auf direktem Wege die Wünsche unserer

Kunden um. So sind wir auch für unsere

Mitarbeiter jederzeit Ansprechpartner.“ Hofmann

Personal zählt mit einem Umsatz in

Deutschland von 300 Mio. Euro und 15.000

Beschäftigten in über 70 Niederlassungen

zu den Großen der Branche. Neben Actuell

Personal hat es Tochterunternehmen in Österreich,

Tschechien, England und den USA.

SERVICE

Dass Mitarbeiter und Kunden mit den

Leistungen des Unternehmens sehr zufrieden

sind, spiegelt sich in Auszeichnungen

wie Kundenchampions 2010 und Deutschlands

Beste Arbeitgeber 2011 wider. Zudem

gewann das Unternehmen letztes Jahr

den Ludwig Erhard Preis, eine der höchsten

Qualitätsauszeichnungen in Deutschland.

„Wir orientieren uns seit Jahren an dem

EFQM-Modell, da es uns eine ganzheitliche

Betrachtungsweise auf unsere Unternehmensprozesse

im Hinblick auf unsere Strategie

ermöglicht und dabei ökonomische,

ökologische und soziale Nachhaltigkeit fordert“,

erläutert Heinz Ostermann. „Wie auch

immer die Entwicklung in der Zeitarbeitsbranche

sein wird, wir sind darauf vorbereitet

und werden auch in Zukunft unsere

Kunden in ihrer flexiblen Personalpolitik unterstützen

und für unsere Mitarbeiter ein attraktiver

Arbeitgeber sein.“ Actuell Personal

wie auch Hofmann Personal sind Mitglied

im Bundesverband Zeitarbeit Personaldienstleistungen

(BZA) und wenden ausschließlich

den BZA-Tarifvertrag an.

GL&Lev kontakt 03/11

43


44

SERVICE AKTION

GL&Lev kontakt 03/11

Und zum Abschluss

Fassbrause bei

Siegerehrung (mit

Michael Ortner, ganz

links) und „Palaver“,

nach immerhin einigen

durchaus aufregenden

Fahrsituationen im

matschigen Gelände.

Vom Büro zum Off-

Road-Abenteuer

auf die Piste bei Schloss

Ehreshoven

Seit 2010 veranstalten das Magazin

GL&Lev kontakt und der Unternehmensberater

Michael Ortner „Wirtschafts-Gespräche“

der besonderen

Art. Dabei geht’s um Netzwerken in

Wanderstiefeln, zuletzt aber auch per

Off-Road-Abenteuer in Form einer SUV

Fahrschule für kontaktfreudige Selbstständige

und Unternehmer. Und auch

sie war wieder ein voller Erfolg, so der

O-Ton der Teilnehmer, von denen sich

wohl mancher einen ganz besonderen

Traum erfüllte.

Das „Off-Road“-Abenteuer, mit insgesamt

47 Teilnehmern, startete in zwei

Gruppen und mit den unterschiedlichsten,

aber sehr attraktiven Automobilen

der SteinGruppe Engelskirchen schon

sehr früh morgens mit einem kleinen

Frühstück und endete am späten Abend

bei entspannter Kaminatmosphäre im

Forkscheider Hof (Schloss Ehreshoven).

Hinter Schloss Ehrenshoven nämlich

gibt es - relativ unbemerkt - ein richtiges

Off-Road-Gelände. Mit tiefen Wassern,

heftiger Schräglage und improvisiert

aussehenden Baumstamm-Brücken.

Das Wort des Tages lautete entsprechend:

„Laaaangsam, langsaaaam Gas

geben....!“ Dirigiert per Walkie Talkie und

mit hilfreichem Handanlegen erfahrener

Off-Road-Fahrer. Teamgeist war

gefragt, und dabei kam man sich eben

näher, um - zum Teil - ein ganz neues

Netzwerk zu „stricken“. Eg


AKTION

SERVICE

Nächste Wirtschafts-Gespräche am 27. Juni

Was im Herbst vergangenen Jahres

so erfolgreich war, soll nun wiederholt

werden. Die Wirtschafts-Gespräche

auf ungewöhnliche Weise.

Die Nachfrage zwingt förmlich dazu:

Netzwerken in Wanderschuhen.

Am 27. Juni.

Die Grundidee der Wirtschafts-Gespräche

ist ganz einfach: Kontakte

aufnehmen in einer eher persönlichen,

sehr natürlichen Umgebung; bei

jedem Wetter! Gastgeber ist die VR Bank

eG Bergisch Gladbach, die für das leibliche

Wohl der Teilnehmer sorgt. Die Privat Brauerei

Gaffel bewirtet mit Gaffel Kölsch oder

Gaffels Fassbrause. Den individuellen Rücktransport

zum Ausgangspunkt der Wanderung

übernimmt das Autohaus Stein.

Medienpartner ist der GL Verlag. Im vergangenen

Jahr hatten die Teilnehmer ihren Spaß

in der Hügellandschaft rund um Rösrath,

Ausgangspunkt war Rambrücken, Endstation

in der Kupfersiefer Mühle. Diesmal hat

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Termine in Leverkusen:

28.06.2011 Kolumbien – Schweden, 15.00 Uhr

01.07.2011 Japan – Mexiko, 15.00 Uhr

06.07.2011 Australien – Norwegen, 18.00 Uhr

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sich Organisator Michael Ortner das hübsche

Fleckchen Herrenstrunden ausgesucht. Dort,

in der Malteser Komturei, ist gegen 14.45

Uhr Treffpunkt. Von dort geht‘s über die

Rommerscheider Höhe Richtung Bergisch

Gladbach. Das kann zwei Stunden dauern.

Michael Ortner erläutert den wirtschaftlichen

Hintergrund des Wandertages: „Ich verstehe

unter Netzwerken das gezielte Knüpfen

und Pflegen von Kontakten, mit dem

Ziel eine Win-Win Situation für alle Seiten zu

Ein Schnappschuss von

den „gewanderten“

Wirtschafts-Gesprächen

im vergangenen Jahr

kreieren.“ Und weiter: „Nur wo kommuniziert

wird, kann Geschäftserfolg entstehen.

Die Wirtschafts-Gespräche schaffen für alle

beteiligten Unternehmen die Möglichkeit,

durch vernetzte Kommunikation das Neugeschäft

zu forcieren und bestehende Kundenbeziehungen

zu pflegen.“

Anmeldung und Anfragen an den Veranstalter:

Michael Ortner, 51503 Rösrath,

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Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

GL&Lev kontakt 03/11

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SERVICE GOLF

„KöGoWo by SteinGruppe“ vom 30. Juli bis 6. August

Kölner Golf-Woche beginnt

diesmal am Schloß Miel

Auch in 2011 bleibt es bei acht teilnehmenden

Golfanlagen während

der Kölner Golf-Woche, aber der

Golfclub Schloss Georghausen wird

nicht mehr teilnehmen. Stattdessen

wird eines der Turniere jetzt auf der

Anlage des Golf-Club Schloss Miel

bei Swisttal ausgetragen.

Insgesamt stehen

für alle Turniere

1040 Startplätze

zur Verfügung.

Interessierte können

sich über das

Formular des Programmheftes

zur

Kölner Golf-Woche,

Alfred Richter: Organisator

das seit Anfang

Mai in vielen Golfclubs ausliegt, sowie

auch auf der entsprechenden Homepage

www.koelnergolfwoche.de anmelden.

Wichtig: Anmeldungen nur

online ab 20. Mai, 8.00 Uhr.

Aber nicht nur die Turnierteilnahme ist

überaus beliebt, auch das Golf-Freizeitangebot

während der Kölner Golf-Woche

stößt auf reges Interesse. Denn unabhängig

von der Turnierteilnahme kann jeder Golfer

auf einer der teilnehmenden Golfanlagen

für ein ermäßigtes Greenfee von 40,- Euro

seine Runde spielen.

Wer lieber am Turniergeschehen teil-

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nimmt, kann an einem oder an maximal vier

Turnieren teilnehmen. Neben der Wertung

eines Tagessiegs, wird am Ende auch ein

Gesamtsieger bei Damen und Herren ermittelt.

Das Startgeld beträgt wie im Vorjahr

85,00 Euro.

Turnier-Termine der Partner-Clubs:

30. Juli, Golf Club Schloss Miel

31. Juli, Golf Burg Konradsheim

August, Golf Club Rhein-Sieg

August, Golf & Land Club Bad Neuenahr

August, Golf Club Clostermanns Hof

August, Golfanlage Römerhof

August, Golf Club Am Alten Fliess

August, Golf & Country Club Velderhof

Gesellschaftlicher Abschluss der 7. Kölner

Golf-Woche ist die Players Night am 6. August

2011 am GCC Velderhof. Live-Musik,

dancing und kulinarische Gaumengenüsse

sind das krönende Highlight.

Die Turnierteilnehmer kommen aus über

135 verschiedenen Golfclubs, zwar mehrheitlich

aus deutschen, aber auch österreichische

und niederländische Teilnehmer

sind vertreten. Neuer Presenter Sponsor ist

die Auto Stein-Gruppe, Engelskirchen, mit

den Fabrikaten Skoda, VW und Audi.

Über das Golfportal www.golfnet-rheinland.de

kann sich jeder über aktuelle Golf-

Arrangements, auch außerhalb der Kölner

Golf-Woche, informieren.

Um den Radecki-Cup

Schloß Georghausen, die Sieger

Brutto

1. Oliver Bell, 24 Punkte

2 Markus Geuenich, 23 Punkte

3. Peter Terock, 22 Punkte (alle Georghausen)

Netto

Gruppe A 1. Peter Terock, 38 Punkte

2. Markus Geuenich, 36 Punkte

Gruppe B: 1. Brigitte Klein, 35 Punkte

2. Constantin Kontargyris, Punkte

Gruppe C: 1. Renate Kleinmann, 35 Punkte

2. Adriana Tomaszewski, 35 Punkte

So kann der Putt richtig

angesetzt werden

Der Putt ist bekanntermaßen einer der

schwierigsten Schläge beim Golf. Auf

dem Grün entscheidet sich das Spiel.

Aber gerade die kurzen Putts gehen erstaunlich

oft daneben.

Gemeinsam mit PGA Pro Mario Majchszak

hat die Firma JG Golf mit „inUgo“

eine verblüffend einfache Weltneuheit,

das Ballausrichtungs-system mit den

2 Linien. Das System besteht aus einer

Ballmarkierunsschablone und dem

neuen Putter H207 des Unternehmens.

Mit der Schablone und einem Rotstift

(Edding 400) werden zwei Linien auf

den Golfball übertragen, optimalerweise

an einer Stelle auf dem Ball, auf der

sich keine Logos oder weitere Markierungen

befinden. Diese beiden Linien

werden auf das Ziel ausgerichtet.

Dieselben Ziellinien sind auch auf der

Oberseite der Schlagfläche des neu entwickelten

Putter H207 vorhanden. Treffen

nun die beiden Linien von Ball und

Putter beim Schlag genau aufeinander,

ist gewährleistet, dass der Putter gerade

am Ball steht. Das gibt Selbstvertrauen.

Und das Beste – man darf inUgo im Gegensatz

zu vielen anderen Puttinghilfen

auch während des Spiels oder Turniers

benutzen.


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GOLF

Verheißungsvoller Neustart in Overath-Steinenbrück

Viel Beifall für den neuen

Vorstand im Club am Lüderich

Mit viel Elan und Zuversicht ist der

Golfclub am Lüderich nach dem

Inhaberwechsel in die neue Saison

gestartet. Dazu fand im März die erste

und sehr zufriedenstellende Mitgliederversammlung

statt. Den immerhin 90 anwesenden

Mitgliedern stellte Präsident Max

Wilhelm Böntgen unter zustimmendem Beifall

den neuen Vorstand und eine ebenso renovierte

Anlage vor. Womit zugleich deutlich

wurde, in welch verbrauchtem Zustand der

Platz seinen Besitzer gewechselt hat. Inhaber

(und Schatzmeister) Rolf Henrich: „Man sieht

schon wieder, dass es sich hier nicht um eine

Wiese, sondern um einen Golfplatz handelt.“

Währenddessen freute sich Tochter Sabina

(führt die Geschäfte des Vereins) über eine

gelungene Neugestaltung des Klubhauses

durch ihren Bruder Markus und einen bemerkenswerten

Zuspruch von Jugendlichen auf

SERVICE

Das war einmal (Bild oben):

Kein Ball muss jetzt noch

die Straße überfliegen. Der

neue Vorstand mit Sabina

Henrich (Mitte) erläuterte die

Baumaßnahmen. Martina

Johnen (links) leitet jetzt das

Sekretariat.

dem Platz. Das erste Training hat im Mai mit

34 Kindern bereits begonnen. Der Jugendarbeit

soll besondere Aufmerksamkeit gelten.

Die wichtigsten Maßnahmen auf einen Blick:

Der Abschlag über die Straße ist aufgehoben,

das Loch 5 neu angelegt. Die Bahn 18

wurde wesentlich verbreitert, das gesamte

Wegenetz verbessert, 20 neue Elektro-Carts

(in schwarz) angeschafft. Das Greenkeeping

erhielt einen neuen Chef aus England und

wurde wesentlich intensiviert. Alles unter

dem neuen Vereins-Motto: „Mehr Spaß am

Sport“. eg

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SERVICE AUTO

Mit Müdigkeitserkennung und Abstandsregler

Ab Juni beim Händler: Das

neue Coupé der C-Klasse

Mit dem expressiven Coupé der

C-Klasse hat Mercedes-Benz im 125.

Jahr der Unternehmensgeschichte

ein neues Marktsegment betreten

und bietet erstmals ein kompaktes

klassisches Coupé an. Der jugendlichsportliche

Zweitürer rollt ab Juni zu

den Kunden. Die Preise beginnen bei

33.290,25 Euro

Drei Benzinmotoren und zwei Dieselaggregate

der neuesten Generation

sorgen für den kraftvollen

Vortrieb des Coupés. Allen gemeinsam

sind die Direkteinspritzung und die serienmäßige

ECO Start-Stopp-Funktion. Alle

GL&Lev kontakt 03/11

Motorisierungen tragen die Auszeichnung

BlueEFFICIENCY und sind mit dem neuen

wirkungsgradoptimierten 7-Gang Automatikgetriebe

7G-TRONIC PLUS erhältlich.

Mit zahlreichen Fahrassistenzsystemen

von der Müdigkeitserkennung bis zur Abstandsregelung

unterstützt und schützt das

Coupé seine Fahrer umfassend. Die Assistenzsysteme

basieren auf modernster Radar-,

Kamera- und Sensortechnik.

Mehr Bedienkomfort, größere Displays,

Telefonbuchübertragung, SMS-Anzeige

sowie drahtloses Abspielen von Musik per

Bluetooth und eine USB-Schnittstelle zählen

zu weiteren Merkmalen des Coupés.

Der Tourneo –

das neue

Multitalent

von FORD

Der Ford Tourneo Connect, Der Ford

Tourneo Connect ist ein echtes Multitalent

– der ideale Partner für Geschäft

und Freizeit. Sein flexibler Innenraum

passt sich Ihrem Lebensstil an. Denn er

bietet jede Menge Platz und Komfort:

für bis zu acht Personen. Transportieren

Sie Werkzeug, Waren oder Material.

Oder verstauen Sie das Reisegepäck

und die Sportgeräte für die ganze Familie.

Ab 18.750,- Euro zu haben.

Dank seiner robusten Konstruktion entspricht

der Ford Tourneo Connect allen

Anforderungen an ein echtes Nutzfahrzeug.

Darüber hinaus überzeugt er

durch kraftvolle Fahrdynamik und einen

hochwertigen Innenraum. Ob mit

kurzem oder langem Radstand: Der

Ford Tourneo Connect ist eine gute Lösung,

um das Nützliche mit dem Angenehmen

zu verbinden.

Ford baut sein Design-

Zentrum in Köln aus

Ford Köln hat im April den Grundstein

für die Erweiterung seines Design-

Zentrums gelegt und damit die Voraussetzungen

für 100 neue Arbeitsplätze

geschaffen. Die Arbeiten sollen Ende

2011 abgeschlossen sein. Ford investiert

rund 11,6 Millionen Euro.

Teile des Neubaus (Bild) sind u.a. für ein

neues Studio des Designbereiches Farben

und Materialien bestimmt. Außerdem

entsteht dort eine hochmoderne

„Powerwall“. Sie dient der virtuellen und

dreidimensionalen Darstellung von neuen

Fahrzeugen und Konzepten.


Weltweit lieferte Volkswagen im

vergangenen Jahr 435.600 leichte

Nutzfahrzeuge aus, ein bemerkenswertes

Plus von 22,8 Prozent.

Das hat an der allgemeinen Markterholung,

vor allem aber an den

neuen Modellen gelegen, sagt Jens

Schwenk vom Nutzfahrzeugverkauf in der

SteinGruppe Engelskirchen. Und ist überzeugt:

Dieser Trend hält an. Die aus dem PKW

Segment bekannte „BlueMotion-Technology“

zum Beispiel wird im neuen Crafter so wie

auch in den anderen Modellen weiter Einzug

finden. Effiziente Common-Rail-TDI-Motoren

senken den Verbrauch um bis zu 33%.

Die Entscheidung des Herstellers, trotz

Krise in neue Autos zu investieren, habe

sich gelohnt, meint auch Katja Menke, die

im Nutzfahrzeuggeschäft für das Gebiet

Bergisch Gladbach zuständig ist. Dass die

neuen Modelle wie der Amarok oder Caddy

4-Motion bei den Kunden angekommen

sind, zeigt z.B. die Wahl zum beliebtesten

Allrad-Fahrzeug ihrer Klassen. Besonders

gut gelaufen sei der neue Pick-up Amarok

und der überarbeitete Transporter T5, sagt

Ihre Ansprechpartner:

Engelskirchen:

Jens Schwenk 02263 809-86

Bergisch Gladbach:

Katja Menke 02202 95572-66

Gummersbach:

Karsten Thomas 02261 8107-0

AUTO

Nutzfahrzeuge

von VW liegen

total im Trend

Jens Schwenk Katja Menke Karsten Thomas

Der VW-Hit

auch bei der

SteinGruppe:

Der neue

Crafter

Karsten Thomas, der dritte „Nutzi“ in der

SteinGruppe und für das Gebiet Gummersbach

unterwegs.

In diesem Jahr will Volkswagen Nutzfahrzeuge

das Ergebnis des Vorjahres noch

Alles Drin Aktion

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SERVICE

übertreffen. Chancen dazu sieht die Stein-

Gruppe vor allem beim neuen Amarok und

dem neuen Crafter. „Der Amarok öffnet

uns die Türen zu neuen Käufergruppen“,

sagt Vertriebsleiter Michael Schmidt. Und:

Auch beim Zukunftsthema Elektroautos

sehen Menke, Schwenk und Thomas vor

allem Perspektiven für einen Stadtlieferwagen.

Ein elektrifiziertes Nutzfahrzeug, das

abends zur Firma zurückkehrt, dort über

Nacht geladen wird, und am nächsten

Morgen wieder einsatzbereit ist, wäre hier

eine sinnvolle Lösung.“ Die überwiegende

Mehrheit dieser Autos führe ohnehin nicht

mehr als 50 Kilometer am Tag. VWN werde

im zweiten Halbjahr eine Flotte mit elektrobetriebenen

Caddys gemeinsam mit einem

Großkunden erproben.

Die Nutzfahrzeugabteilung der Stein-

Gruppe ist eng mit der Großkundenabteilung

verflochten und kann dadurch mit

dem ausgeprägten Spezialwissen gerade

im Bereich Flotten wertvoller Dienstleister

sein. Ein Besuch im Nutzfahrzeug Zentrum

der SteinGruppe in Engelskirchen macht

daher für alle Interessenten Sinn.

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der SteinGruppe:

Nutzfahrzeug-Zentrum

Engelskirchen

Overather Straße 43

51766 Engelskirchen

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GL&Lev kontakt 03/11

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SERVICE ENERGIE

Kennedybrücke in Bonn liefert Solar-Strom

Die Kraft der Sonne soll künftig an der Südseite der Kennedybrücke zur Stromerzeugung

genutzt werden. Damit ist sie die nach Kenntnis der Stadt Bonn einzige Brücke über einer

Wasserstraße in Europa, an der Sonnenergie gewonnen wird. 396 Einzelmodule mit einer

Breite von zirka einem Meter und einer Länge von etwa 1,70 Meter sind über die gesamte

Brückenlänge von rund 400 Metern installiert. Nach Abschluss der Arbeiten kann hier

Strom für 20 Haushalte erzeugt werden. Diese Leistung wird in das allgemeine Stromnetz

eingespeist. Die Bonner Solarworld AG sponsert die Anlage.

Bayer rüstet 400 Autos der

Firmenflotte auf Erdgas um

Ab sofort steht für die Firmenfahrzeuge

des Bayer-Konzerns eine

Erdgas-Tankstelle im Chempark

Leverkusen zur Verfügung.

Ab sofort steht für die Firmenfahrzeuge

des Bayer-Konzerns eine Erdgas-Tankstelle

im Chempark Leverkusen

zur Verfügung (Bild: Erste Füllung).

Im Rahmen der Initiative „EcoFleet“ rüstet

das Unternehmen schrittweise seinen globalen

Fuhrpark mit 24.000 Fahrzeugen auf

energieeffiziente und umweltfreundliche

Antriebssysteme um. Seit 2007 wurden dadurch

bereits 15 Prozent CO 2 -Emissionen in

der Dienstwagenflotte eingespart.

„Somit liegt der Konzern im Plan, das

selbstgesteckte Ziel zu erreichen und bis

2012 die CO 2 -Emissionen seines Fuhrparks

um 20 Prozent zu senken“, sagt Dr. Wolfgang

Große Entrup, Leiter des Konzernbereichs

Nachhaltigkeit und Umwelt der Bayer

AG. Am Standort Leverkusen werden rund

400 Fahrzeuge auf Erdgas-Antrieb umgestellt.

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Der CO 2 -Ausstoß der bereits eingeführten

Erdgas-Fahrzeuge liegt zwischen

117 und 128 g/km. Für die Maßnahmen

im Rahmen von „EcoFleet“ ist Bayer bereits

mehrfach ausgezeichnet worden, zum Beispiel

mit dem „International Green Fleet

Award 2009“ und dem „CSR-Mobilitätspreis

2010“.

Die erste Tankstelle

präsentiert

Erdgas aus Bio-Müll

Anfang April hat das Unternehmen

„erdgas schwaben“ in Gersthofen an

der Autobahn A 8 seine 5. Erdgastankstelle

eröffnet und dabei gleich mit einer

Sensation aufgewartet. Die Erdgas-

Tankstelle in Gersthofen nämlich wird

als erste Tankstelle deutschlandweit

ausschließlich Bio-Erdgas aus biogenen

Reststoffen zur Verfügung stellen. Bio-

Erdgas aus Abfallstoffen aus der erdgas

schwaben Anlage in Altenstadt.

Bio-Erdgas aus Bio-Müll.

Das bedeutet, dass damit bereits heute

eine nahezu vollständige Emissionsreduktion

im Straßenverkehr erreicht

werden kann. Zero emission - ein Ziel,

das E-Mobilität erst in ferner Zukunft

zu erreichen hofft. 100% Bio-Erdgas

aus Abfallstoffen hat den Vorteil, dass

zu seiner Gewinnung weder Mais

noch Energiepflanzen angebaut werden

müssen und damit Null Hektar

Landverbrauch notwendig ist. Verwertet

wird nur, was sowieso anfällt. Abfallstoffe

werden somit nicht entsorgt

sondern zu hochwertiger Energie.

Bio-Erdgas kann wie Erdgas getankt

und für jedes Modell eines Erdgasfahrzeugs

genutzt werden.

Fahren mit Bio-Erdgas verursacht genauso

wenig Emissionen wie Fahren

mit Ökostrom aus 100 % Windkraft.

Dies bestätigt die Deutsche Energie

Agentur, dena, in Berlin.


Die EU droht mit saftigen Strafen

AUTO

SERVICE

Lkw- und Busfahrer müssen sich weiterbilden

Berufskraftfahrer müssen sich

allmählich um den von der EU

geforderten Weiterbildungsnachweis

kümmern. In vielen Betrieben

hat man sich darüber offensichtlich

noch keine Gedanken gemacht.

Fakt ist: Bis zum 10. September 2013

(Bus) und bis zum 10. September 2014

(Lkw) muss dieser Nachweis vorliegen.

Andernfalls können Berufskraftfahrer

ihren Job nach der aktuellen Gesetzeslage

nicht weiter auszuführen. Bei Missachtung

drohen hohe Geldstrafen für Unternehmer

und Fahrer. Die meisten Kraftfahrer qualifizieren

sich mit der Fahrerlaubnis, also dem

Führerschein. Nur maximal zehn Prozent

von ihnen haben eine BKF (Berufskraftfahrer)

-Ausbildung. Zu wenig, meint die EU-

Kommission. Gewünscht sind eine solide

Basis und eine regelmäßige Fortbildung.

Deshalb benötigt schon seit dem 10. Sep-

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tember 2008 jeder Busfahrer (D-Klassen)

und seit dem 10. September 2009 jeder

Lkw-Fahrer (C-Klassen) zusätzlich zum Führerschein

eine Grundqualifikation. Das gilt

für selbstständige und angestellte Fahrer

von Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht

von mehr als 3,5 Tonnen im

Güterkraftverkehr sowie von Fahrzeugen

mit mehr als acht Fahrgastplätzen im Personenverkehr.

Zudem fordert die EU eine Weiterbildung

von 35 Stunden alle fünf Jahre. Rechtliche

Grundlage sind das Berufskraftfahrer-

Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) und die

Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung

(BKrFQV). „Alte Hasen“, die bereits einen

Führerschein besitzen, müssen diese erstmals

bis spätestens zum 10. September

2013 (Bus) und bis spätestens zum 10.

September 2014 (Lkw) nachweisen. Die

Lernstunden können auf fünf Jahre ver-

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...macht das Spiel leichter

teilt werden. Michael Westermann von der

Berufskraftfahrerschule Westermann in Leverkusen

rät deshalb bereits jetzt, aktiv zu

werden: „Wer früh mit der Weiterbildung

startet, der kann den zeitlichen und finanziellen

Aufwand besser verteilen. Noch ist es

einfach, Termine zu finden. Doch das kann

sich bald ändern“. Westermann bietet in

seinem Haus alle erforderlichen Schulungen

und ebenso die beschleunigte Grundqualifikation

an. „Aber nur etwa 5 Prozent aller

Berufskraftfahrer haben bislang die Weiterbildung

absolviert,“ sagt er. Dabei drohen

sonst Bußgelder von bis zu 20.000 Euro für

das Unternehmen und bis zu 5.000 Euro für

den Fahrer.

Ausführliche Informationen bietet Westermann

bei einem „Tag der offenen Tür“ am

2. Juli in der Quettinger Str. 194 und im Internet

unter www.berufskraftfahrerschule-

westermann.de

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GL&Lev kontakt 03/11

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SERVICE TOURISMUS

Mit einer „Reise ins Leben“

persönliche Trauer bewältigen

GL&Lev kontakt 03/11

Fritz Roth (60) spricht von

einer „Reise ins Leben“

und bietet auf seiner Inter-

netseite für Hinterbliebene

höchst attraktive Reiseziele

an: Vom Allgäu über die

Ostsee, die Algarve und

Teneriffa bis Madeira.

Nicht eben billig, aber da-

für vom Feinsten. Als „Die

besondere Pauschalreise“

wurde das Angebot just

auf der weltgrößten Tou-

rismusmesse in Berlin mit

dem 1. Preis ausgezeichnet.

Was bislang kleinen, sehr individuell ausgerichteten

Unternehmen vorbehalten war, hat inzwischen

auch der Branchenriese TUI entdeckt. Mit

einem kleinen, aber feinen Sonderprospekt bietet TUI

„Reisen für Trauernde“ an und nutzt dabei Rat und

Begleitung von Bestatter Fritz Roth aus Bergisch Gladbach.

Der kreative Unternehmer aus der Kreisstadt

weckte damit Aufmerksamkeit in ganz Deutschland.

Die Algarve (Portugal)

– sie ist Reiseziel im

Oktober dieses Jahres.

Der renommierte Gladbacher ist

nicht der Veranstalter dieser Reisen.

Das hat er mal im Kleinen gemacht.

Die Organisation und Abwicklung

überläßt er jetzt der TUI. Er selber und sein

Team sind persönliche Begleiter, frei nach

der Firmen-Philosophie „Trauernde wieder

auf den Weg zurück zur Lebensfreude“ zu

geleiten. Roth sieht sein Engagement bei

allem „Lustvollen des Reisens“ in erster Linie

als Trauerbewältigung, so wie er die

Arbeit auch mit seiner Trauer-Akademie in

Bergisch Gladbach versteht.

Ein ungewöhnliches Vorhaben auch für

uns“, weiß man bei der TUI. Und ist überrascht

vom Zuspruch in den Reisebüros. Ein

Reisetrends 2011

Familie und Kultur

sind am wichtigsten

Familie und Kultur sind die Top-Reisetrends

der Deutschen im Reisejahr 2011.

Das ergab eine repräsentative Studie

mit über 1.000 Teilnehmern von „lastminute.de“,

durchgeführt von der GfK.

Demnach ist für 21 Prozent in ihrem Urlaub

dieses Jahr am wichtigsten, dass er

komplett auf Kinder und Familie abgestimmt

ist. Für 20 Prozent steht an erster

Stelle, Kultur zu erkunden: Städte,

Kulturgüter, Museen, Kirchen, Tempel.

An dritter Stelle folgt „lieber öfter kürzer

verreisen“ mit 18 Prozent – also immer

mal wieder ein Kurztrip statt eines

großen Urlaubes im Jahr. – Es folgen die

Klassiker:

4. Die Pauschalreise: Am Strand

erholen und nichts tun (10,7 %)

5. Wellness: Verwöhnen lassen (5,4%)

6. Kreuzfahrt (3,5 %)

7. Abenteuer und Natur (3,3%)

8. Luxus (2,6 %)

9. Ein langer Urlaub pro Jahr(2,5 %)

10. Sport: Austoben (2,3 %)

11. Umweltschutz (1,7 %)

12. Fortbildung (1,4 %)

Sprecher mit Nachdruck: „Die TUI macht

keinerlei Werbung dafür. Denn als ein Geschäft

mit der Trauer sehen wir unsere Angebote

nicht.“

Die Reiseziele sind sorgfältig ausgewählt,

die Hotels in mittlerer Größe und in ruhiger

Lage sind vom Feinsten, die Programme

kulturell ausgerichtet. Jede Reisegruppe soll

nicht mehr als maximal 20 Personen umfassen,

zehn bis zwölf sollen es allerdings

schon sein. Kein Ziel liegt weiter als vier

Flugstunden entfernt. Und mindestens vier

Monate sollten zwischen dem Trauerfall

und der Reise vergangen sein.

Fritz Roth hat die Vorstellung, dass Trauernde

mit solchen, im Schnitt einwöchigen

Pauschalreisen die Schönheit des Lebens

und der Natur mit allen Sinnen wieder neu

entdecken und damit einer Bewältigung des

Trauerprozesses ein Stück näher kommen.

Nächste Termine sind im Juni Teneriffa und

im Juli das Ostseebad Boltenhagen. eg


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verborgenen Schönheiten dieser facettenreichen

Stadt näher zu kommen. Nach

einem umfassenden Kulturprogramm in

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GL&Lev kontakt 03/11

53


54

SERVICE GESUNDHEIT

Körpereigene Zellen bieten eine

Chance, einen Bandscheibenvorfall

zu kurieren. Besser aber: Man läßt

es nicht soweit kommen. Und da ist

Bewegung ein zuverlässiges Mittel.

Wenn die Bandscheibe immer

häufiger Probleme macht

Zum Glück ist eine Operation nicht immer zwingend

GL&Lev kontakt 03/11

Bandscheibenvorfälle

gehören zu den typischen

Zivilisationskrankheiten

als Folge von zu wenig

Bewegung, schwacher

Muskulatur und falscher

Belastung bei körperlichen

Anstrengungen. Jeder 20.

gesetzlich Versicherte

bekommt heutzutage

diese Diagnose.

Die Bandscheiben sorgen zusammen

mit den Wirbelgelenken für

die Beweglichkeit und Stabilität der

Wirbelsäule. Bei einem Bandscheibenvorfall

treibt Druck auf die Bandscheibe den

weichen Gallertkern gegen den Bindegewebsring

und bringt ihn zum Reißen. Der

Gallertkern tritt aus und presst gegen die

dahinterliegenden Nerven. Gleichzeitig

geht die Stoßdämpferfunktion der Bandscheibe

verloren.

„Jeder Mensch hat 23 Bandscheiben.

Am anfälligsten für Bandscheibenvorfälle

ist die Lendenwirbelsäule, da an dieser

Stelle der größte Druck auf den Wirbeln

lastet“, sagt Frank Grunwald, Gesundheitsexperte

beim Deutschen Ring Krankenversicherungsverein.

„Betroffen sind vor allem

Menschen ab 30 Jahren, die viel im Sitzen

arbeiten und keinen sportlichen Ausgleich

finden“, so Grunwald weiter.

Um die richtigen Sofortmaßnahmen ergreifen

zu können, ist die richtige Einschätzung

der Symptome von großer Wichtigkeit.

Akute Bandscheibenvorfälle rufen immer

Schmerzen hervor, die je nach Symptom

auf unterschiedliche Ursachen hindeuten.

In Arme und Beine ausstrahlender Schmerz,

der oftmals mit Gefühlsstörungen wie Kribbeln

oder Ameisenlaufen einhergeht, zeigt

erhöhten Druck auf die Nervenwurzeln an.

Bis zur Diagnose durch einen Arzt können

die betroffenen Gliedmaßen in Ruhestellung

mit Wärmekompressen behandelt

werden.

Deutlich gefährlicher sind Beschwerden

wie Taubheit oder Funktionsstörungen, die

sich im Anal- und Genitalbereich bemerkbar

machen. Diese Symptome gelten als

Notfall, da der Gallertkern der Bandscheibe

auf das Rückenmark drückt.

Letzter Ausweg OP? Glücklicherweise

erfordern die wenigsten Bandscheibenvorfälle

tatsächlich eine Operation, da

schwerwiegende Krankheitsbilder eher

selten auftreten. In neun von zehn Fällen

liefert eine konservative Behandlung

die besten Ergebnisse. Dauerhaft Abhilfe

schafft nur die biologische Wiederherstellung

des Gewebes. Möglich macht dies die

Autologe Bandscheibenzelltransplantation

(ADCT). Eine EuroDisc Studie mit einer Laufzeit

von vier Jahren belegt den Erfolg dieser

Methode und stellt die vollständige Heilung

in Aussicht.

Trotz guter Heilungschancen lohnt es

sich, Bandscheibenvorfällen aktiv entgegenzuwirken.

Viel Bewegung und eine

gesunde Muskulatur verhindern plötzliche

Schmerzleiden. Bestens geeignet sind

Sportarten, wie Schwimmen oder Radfahren.

Diese schonen gleichzeitig die Gelenke.

Einige Entspannungstechniken wie Yoga

oder Tai Chi tragen ebenfalls zu einer guten

Körperhaltung bei und stärken dadurch

Rumpf und Rücken. Betroffene, die einen

Bandscheibenvorfall kurieren, sollten ihre

sportlichen Aktivitäten indes unbedingt mit

ihrem Arzt besprechen. „Fehlbelastungen

durch falsche Bewegungsabläufe provozieren

das Wiederauftreten eines Vorfalls an

derselben Stelle“, warnt Grunwald.

Der Experte rät zur Physiotherapie und

anschließendem Muskeltraining in einer Rückenschule.


Im Blickpunkt

RECHT: Ein Fachanwalt zu den steuerlichen

Aspekt von Photovoltaikanlagen � S. 56

STEUERN: Abzug von Verpflegungspauschalen

bei eigener Fahrtätigkeit � S. 58


GL&Lev kontakt

CONTROLLING: Spurensuche bei Moses oder

Controlling im Spiegel der Geschichte � S. 60

FINANZEN

Mittelstand

zahlt

die Zeche

KSK-Chef Alexander

Wüerst zu Bassel III

FINANzEN: Wenn es um die Frage geht, ob man sein Auto von der Steuer absetzen kann � Seite 62

� Seite 59

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


56

Im Blickpunkt Recht

GL&Lev kontakt 03/11

Steuerliche Aspekte

der Photovoltaikanlage

Von OLIvER TITzE

Steigende Energiepreise einerseits

sowie der Wunsch nach

Unabhängigkeit von Energielieferanten

und einem gestiegenen

Umweltbewusstsein andererseits

bringen Solar- und Photovoltaikanlagen

immer mehr in den Fokus.

Der Betrieb einer Photovoltaikanlage

stellt grundsätzlich eine unternehmerische

Tätigkeit dar, die gegenüber

dem Finanzamt anzuzeigen ist. Dieses

sendet dem Betreiber einen Erfassungsbogen

zu, der mit den Eckdaten des Gewerbes

auszufüllen und zurückzusenden ist. Im

Rahmen dieses Artikels gehen wir nur auf

die privaten Anlagenbetreiber, die Photovoltaikanlagen

auf ihrem Privathaus installiert

haben, ein.

Umsatzsteuer

Die Unternehmereigenschaft ist grundsätzlich

zu bejahen, da der Betreiber einer

Photovoltaikanlage selbständig in Einnahmenerzielungsabsicht

– auf die Gewinnerzielungsabsicht

kommt es nicht an – tätig

wird. Durch die Einspeisung des erzeugten

Stroms in das Netz und den Verkauf an den

Netzbetreiber entsteht ein nachhaltiges

Leistungsaustauschverhältnis, welches als

umsatzsteuerbare Lieferung regelmäßig

der Umsatzsteuerpflicht unterliegt und den

Betreiber als Unternehmer qualifiziert.

Die Umsatzsteuerpflicht bietet den privaten

Betreibern meist einen großen Vorteil. Die

anfangs geleistete Vorsteuer auf die hohe

Investition in die Photovoltaikanlage wird

ihnen vom Finanzamt als Vorsteuer erstattet

und mindert die Investitionssumme um

die 19% geleistete Umsatzsteuer. Weiterhin

werden die Vorsteuern aus den anderen

Betriebsausgaben ebenfalls erstattet.

Im Gegenzug muss der Photovoltaikanlagenbetreiber

die Umsatzsteuer auf die

Einspeisevergütung (Einspeiseerlöse) an

das Finanzamt zahlen, welche jedoch vom

Stromnetzbetreiber zusätzlich zum EEG-

Vergütungssatz an den einzelnen Anlagen-

Oliver Titze

Fachanwalt für Steuerrecht

bei der Kanzlei

Winter, Jansen, Lamsfuß

betreiber ausgezahlt wird. Gegebenenfalls

kann der Betreiber die Kleinunternehmerregelung

für die Stromlieferung nutzen, wobei

in diesem Falle auch der Vorsteuerabzug

entfallen würde.

Macht der Betreiber keinen Gebrauch

von der Kleinunternehmerregelung sind

(monatlich) Umsatzsteuervoranmeldungen

und jährlich eine Umsatzsteuererklärung

abzugeben.

Achtung Fallstrick:

Sofern Sie mit Ihrer beruflichen Tätigkeit

umsatzsteuerrechtlicher Kleinunternehmer

sind, führt der Betrieb einer Photovoltaikanlage

unter Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung

dazu, dass auch alle anderen

Umsätze umsatzsteuerpflichtig werden.

Einkommensteuer

Mit der Errichtung der Photovoltaikanlage

zu unternehmerischen Zwecken entsteht

für den Steuerpflichtigen ein Gewerbebetrieb.

Die reduzierten Vergütungen, die

nach dem EEG 2009 erstmals für nachweisbar

selbst erzeugten, nicht in das Netz

eingespeisten, sondern sofort verbrauchten

Strom gezahlt werden, stellen Betriebseinnahmen

im Rahmen des Gewerbebetriebes

dar. Durch den Eigenverbrauch des selbst

erzeugten Stroms generiert der Anlagenbetreiber

darüber hinaus eine Ersparnis in

Höhe des ortsüblichen Strompreises. Deshalb

ist hinsichtlich des für private Zwecke

verbrauchten Stroms eine Privatentnahme

anzusetzen. Auch Strom der an Dritte veräußert

wird oder Zuschüsse aus Förderprogrammen

stellen Betriebseinnahmen dar.

Alle Betriebseinnahmen sind nach Abzug

der Betriebsausgaben (z.B. Abschreibungen,

Finanzierung- und Instandhaltungskosten)

im Rahmen der Einkommensteuererklärung

als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu berücksichtigen.

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer ist an die Bedingung

geknüpft, dass eine Photovoltaikanlage Gewinne

erwirtschaftet. Eine Gewerbesteuer

entsteht erst, wenn der Gewinn aus der

gewerblichen Tätigkeit mehr als 24.500,-- €

pro Jahr beträgt. Dies wird von Photovoltaikanlagen,

die von Privatpersonen betrieben

werden, grundsätzlich nicht erreicht.

Achtung Fallstrick:

Erzielen bestimmte Gesellschaften aus der

Vermietung eines Gebäudes Einkünfte aus

Vermietung und betreiben daneben eine

Photovoltaikanlage, aus der gewerbliche

Einkünfte erzielt werden, so führt dies – sofern

die Umsätze aus der Photovoltaikanlage

im Verhältnis zu den Gesamtumsätzen

nicht nur geringfügig sind – zur sogenannten

Abfärbung, so dass die Gesellschaft

insgesamt, also auch aus der Vermietung,

gewerbliche Einkünfte hat.

Fazit

Die Ausführungen zeigen, dass es sinnvoll

ist, die Installation einer Photovoltaikanlage

umzusetzen. Neben den betriebswirtschaftlichen

Vorteilen einer günstigen

Refinanzierung und einer relativ stabilen,

gesetzlich fixierten Ertragsseite flankieren

auch positive steuerliche Effekte die Investition.

Gerade für Privatleute eröffnet sich die

Möglichkeit, die Investition ohne Vorsteuerbelastung

durchzuführen, wobei darauf

zu achten ist, unverzüglich die Zuordnung

der Anlage zum grundsätzlich eröffneten

unternehmerische Bereich vorzunehmen,

vorsichtshalber durch entsprechende Umsatzsteuervoranmeldungen.


Hauptversammlung in Köln

Bayer AG hat

die Dividende

angehoben

Für den Bayer-Konzern war

2010 insgesamt ein gutes Jahr.

„Wir haben unsere Konzernziele

erreicht“, sagte Vorstandsvorsitzender

Dr. Marijn Dekkers auf der

Hauptversammlung in Köln.

Die Aktionäre sollen am operativen

Erfolg mit einer Anhebung der Dividende

auf 1,50 (Vorjahr: 1,40) Euro

je Aktie beteiligt werden. Dies entspricht

einer Ausschüttungssumme von 1,24 Milliarden

Euro. Dekkers bezeichnete die Anhebung

auch als Signal, dass Bayer optimistisch

für die Zukunft sei. „Wir hatten einen

guten Start in das laufende Jahr“, erläuterte

der Vorstandsvorsitzende.

Dank seiner starken Produktpipeline habe

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benheiten mit ein. Gerade die persönlichen umstände verändern sich

im Laufe der Zeit immer wieder und dann ist es wichtig die richtigen

Berater an seiner Seite zu wissen.

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Bayer auch weiterhin gute Perspektiven. „Unser

grundlegendes Ziel ist, Bayer zu einem

Innovationsunternehmen von Weltrang zu

machen“, sagte Dekkers. Bis zum Jahr 2013

wolle der Konzern insgesamt 15 Milliarden

Euro in seine Zukunft investieren – rund zwei

Drittel davon in Forschung und Entwicklung

sowie ein Drittel in Sachanlagen.

In seinem Rückblick auf das vergangene

Jahr führte Dekkers aus, dass Bayer im Vergleich

zum Krisenjahr 2009 operativ wieder

auf Kurs gewesen sei. So erreichte der

Umsatz mit 35,1 Milliarden Euro den höchsten

Stand in der Geschichte des Unternehmens.

Der Umsatzanstieg von 12,6 Prozent

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Finanzen

entsprach bereinigt um Währungs- und

Portfolioeffekte (wpb.) einem Plus von 8,0

Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

(EBITDA) stieg um 9,7 Prozent auf

7,1 Milliarden Euro, wobei die bereinigte

EBITDA-Marge um 0,6 % zurückging.

Die Bayer-Aktie konnte im vergangenen

Jahr mit einem Plus von 1,8 Prozent nicht

mit dem DAX mithalten, der im gleichen

Zeitraum um 16,1 Prozent zulegte. Im 1.

Quartal 2011 erzielte Bayer in allen drei

Teilkonzernen Umsatz- und Ergebnissteigerungen.

Der Konzernumsatz stieg um 13,2

(wpb. 10,4) Prozent auf 9,4 Milliarden Euro.

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GL&Lev kontakt 03/11

57

Im Blickpunkt


58

Im Blickpunkt

Steuern

Bundesfinanzhof entschied in Abkehr zur bisherigen Rechtsprechung

Keine Dreimonatsfrist für den

Abzug von Verpflegungspauschalen

bei Fahrtätigkeit

GL&Lev kontakt 03/11

Von LOTHAR HEISTER

Wenn ein Arbeitnehmer an

derselben auswärtigen Tätigkeitsstätte

vorübergehend seine Tätigkeit

ausübt darf er Verpflegungsmehraufwendungen

nur für die

ersten drei Monate steuerlich als

Werbungskosten geltend machen.

Bei einer Fahrtätigkeit auf einem

Fahrzeug oder einem Schiff

handelt es sich dabei nicht um

eine auswärtige Tätigkeitsstätte.

Das hat der Bundesfinanzhof kürzlich

in Abkehr zu seiner bisherigen

Rechtsprechung entschieden. Danach

dürfen die betroffenen Arbeitnehmer

ohne zeitliche Begrenzung die gestaffelten

Verpflegungspauschalen geltend machen

und zwar diejenigen, die für den Ort, an dem

sich der Arbeitnehmer aufhält jeweils gelten.

Rückstellung für eine

Mietgarantie als ungewisse

Verbindlichkeit zulässig?

Gewährt der Verkäufer von Eigentumswohnungen

den Erwerbern für einen bestimmten

Zeitraum Mietgarantien, besteht

zum jeweiligen Bilanzstichtag eine wirtschaftliche

Belastung, für die er als ungewisse

Verbindlichkeit Rückstellungen bilden

kann. Unerheblich ist, ob die Zusage bei der

Kalkulation des Kaufpreises berücksichtigt

wurde, weil auch die vor dem Bilanzstichtag

erfolgt ist und keine weiteren Verpflichtungen

des Käufers auslöst.

Die ungewisse Verbindlichkeit ist betrieblich

veranlasst und vor dem Bilanzstichtag wirtschaftlich

durch den Abschluss des Kaufvertrags

verursacht worden. Der Verkäufer

musste aufgrund dieser Vereinbarungen

damit rechnen, in Anspruch genommen

zu werden, lediglich die genaue Höhe der

zu erwartenden Zahlungsverpflichtungen

steht noch nicht fest, weil diese von der Art

Lothar Heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

der Nutzung der Wohnung, Leerstand und

Grad der Vermietung sowie der Höhe der

vereinbarten Miete abhängt. Es handelt sich

nach Auffassung des Finanzgerichts um

keinen Drohverlust, für den keine Rückstellung

gebildet werden kann, weil es an dem

Leistungsaustausch fehlt. Es liegt lediglich

ein einseitiges Garantieversprechen vor, für

die der Erwerber nach Vertragsabschluss

keine Zahlung erbringen muss.

Geldwerter Vorteil nur für

tatsächliche Fahrten mit Firmenwagen

zur Arbeitsstätte

Wird der unentgeltlich dem Arbeitnehmer

überlassene Firmenwagen nur gelegentlich

für Fahrten zwischen Wohnung und

Arbeitsstätte genutzt, darf der geldwerte

Vorteil ab sofort in den offenen Fällen nach

der tatsächlichen Anzahl der Fahrten im

Rahmen der Einzelbewertung berechnet

werden. Der zwingende Ansatz mit 0,03%

vom Listenpreis pro Entfernungskilometer

und Monat ist jetzt nicht mehr notwendig.

Die Verwaltung wendet damit die für Arbeitnehmer

günstige Einzelberechnung an.

Für wenige Fahrten ist eine Einzelbewertung

mit 0,002% vom Bruttolistenpreis des

Dienstwagens vorzunehmen. Betroffenen

Arbeitgebern und Arbeitnehmern wird geraten

sich diesbezüglich mit ihrem Steuerberater

in Verbindung zu setzen.

Wann zählt die Ausbildung des

Kindes als Betriebsausgabe?

Aufwendungen für die Aus- oder Fortbildung

eigener Kinder zählen grundsätzlich

zu den nicht abziehbaren Lebenshaltungskosten.

Sie sind höchstens unter bestimmten,

speziell geregelten Voraussetzungen

als außergewöhnliche Belastungen absetzbar.

Nach einen Finanzgerichtsurteil können

die Kosten für eine Fachausbildung unter

bestimmten Bedingungen als Betriebsausgaben

absetzbar sein.

Betrieblich bedingt sind Ausbildungskosten

nur, wenn sie ganz überwiegend

durch das Unternehmen veranlasst sind. An

den Nachweis eines solchen Ausnahmefalls

sind strenge Maßstäbe anzulegen, auch

wenn die Ausbildung von Kindern auf eine

spätere Unternehmensnachfolge vor-bereiten

soll. Die Zuordnung zum betrieblichen

oder beruflichen Bereich setzt voraus, dass

Eltern und Kinder klare und eindeutige Vereinbarungen

getroffen haben, die einem

Fremdvergleich standhalten. Es muss also

nachgewiesen sein, dass derartige Aufwendungen

nicht nur für ein Kind, sondern

auch für einen Fremden getätigt würden.

Besteht im eigenen Betrieb keine Vergleichsmöglichkeit,

ist auf die Üblichkeit

solcher Abreden in anderen Betrieben vergleichbarer

Größe und Branche abzustellen.

Hierbei hat der Steuerpflichtige eine

erhöhte Mitwirkungspflicht, indem er Parallelfälle

angibt oder sich bei einschlägigen

Berufs- oder Interessensverbänden um eine

Benennung von Vergleichsfällen bemüht.

Verbleibende Unklarheiten gehen zu seinen

Lasten und schließen aufgrund des Sonderfalls

den Betriebsausgabenabzug aus.

Grünes Licht für

elektronische Rechnungen

Ab 01.07.2011 sollen elektronische Rechnungen

(alle Rechnungen in elektronischem

Format, die per E-Mail, im EDI- Verfahren, als

PDF- oder Textdatei im Wege des Datenträgeraustausches

oder per Computer- Telefax

oder Fax- Server übermittelt werden) Papier-

rechnungen grundsätzlich gleichgestellt

sein. Künftig sollen Rechnungsempfänger

selbst entscheiden können, wie die Anforderungen

an elektronische Rechnungen zu

erfüllen sind. Grundsätzlich ist hierzu jedes

innerbetriebliche Kontrollverfahren geeignet,

das einen verlässlichen Prüfpfad zwischen

Rechnung und Leistung schafft.


Der Mittelstand wird

die Zeche zahlen!

ALExANDER WÜERST, Landesobmann der rheinischen Sparkassen

und Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln zu Basel III

Bereits Basel II hatte den

Kreditinstituten höhere

Eigenkapitalanforderungen

auferlegt, nun droht über

Basel III eine weitere

Verschärfung. Eine undif-

ferenzierte Übernahme

der Regelungen in

nationales Recht wird

für den deutschen Mittel-

stand erhebliche

Auswirkungen haben.

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Nachdem die Vereinigten Staaten

bereits die Regelungen von Basel II

bis heute nicht umgesetzt haben

mehren sich bereits die Widerstände Basel III

einzuführen. Parallel bereitet sich die Finanzwelt

in Europa darauf vor, Basel III über

alle Kreditinstitute gleichermaßen zu stülpen

– egal ob klein oder groß, ob international

tätig oder nur regional, ob systemrelevant

oder nicht.

Dabei besteht gerade in Deutschland

aufgrund seiner mittelständisch geprägten

Unternehmensstruktur ein berechtigtes Interesse,

die neuen Regelungen nicht undifferenziert

zu übernehmen. Denn Basel III in

seiner gegenwärtigen Ausgestaltung stärkt

Trends, die wir in Deutschland eigentlich

nicht möchten. Große, international tätige

und kapitalmarktfähige Kreditinstitute dürften

die verschärften Regeln eher umsetzen

können und kleinere Institute nach und nach

vom Markt verdrängen. Gerade diese haben

aber in der Finanzmarktkrise für Finanzierungsstabilität

in Deutschland gesorgt.

Das Risiko des „too big to fail“ wird hierü-

Recht schaffend beraten.

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Telefon 0 22 06 / 29 28

Telefax 0 22 06 / 8 29 75

Finanzen

ber steigen. Die Zeche wird der Mittelstand

zahlen. Denn die verschärften Eigenkapitalanforderungen

beim Kreditgeschäft führen

zwangsläufig zu höheren Zinsen bis hin

zu einer möglichen Kreditverknappung. Ein

Grund ist, dass die neuen Eigenkapitalerfordernisse

an die Kreditinstitute nicht differenziert

genug an den Risiken ausgerichtet sind.

Dass lenkt die Geschäfte noch stärker

in die Kapitalmärkte und erschwert das

klassische Bankgeschäft, nämlich die zufließenden

Einlagen in Kredite zu transformieren.

Der häufig vorgeschlagene Ersatz des

Kredites durch Kapitalmarktprodukte bildet

für den Mittelstand keine Alternative. Denn

nur ein sehr begrenzter Kreis der mittelständischen

Firmen ist tatsächlich kapitalmarktfähig.

Die Banken werden entsprechend zur

Entlastung ihrer eigenen Bilanz stärker

zur Verbriefung von Krediten übergehen.

Für Verbriefungen braucht man jedoch

Standards. Für die Abschnitte der Großunternehmen

funktioniert das auch, aber

nicht für die vielen kleinen Unternehmen.

Diese sind damit von der günstigen Refinanzierung

über den Kapitalmarkt abgeschnitten.

Die Alternative bleibt künftig nur

die teurer und knapper werdende Kreditfinanzierung.

Mit Blick auf die durch den Mittelstand

geprägte deutsche Wirtschaft kann

man daher dem Vorgehen der USA, nationale

Interessen stärker zu berücksichtigen,

einiges abgewinnen.

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GL&Lev kontakt 03/11

59

Im Blickpunkt


60

Im Blickpunkt

Controlling

Die Grundfesten zahlenbasierten Controllings:

Berichtswesen – Planung – Kontrolle – Rechungswesens

Auf Spurensuche bei Moses

GL&Lev kontakt 03/11

Von BERnD BOSBAch

War Moses tatsächlich der erste,

ernst zu nehmende Controller?

Durchaus. Allerdings wurde er

lange nicht als solcher erkannt.

Sein Handeln jedoch war und ist

mit dem heutigen Berufsbild des

Controllers absolut vergleichbar.

So hatte Moses eine ganz klare Zielvorstellung:

„Wir wollen ins Gelobte

Land.“ Dann das strategische Controlling:

„Mit welchen Instrumenten kommen

wir ans Ziel? Zu Fuß? Per Schiff?“

Im Anschluss das operative Controlling:

„Haben wir genug Proviant? Sind wir

trainiert? Wie teilen wir uns auf?“ Als die

Ägypter dem Volk Israel kriegerisch folgten,

plante Moses das, was Controller recht trocken

„diversifizierte Zielabweichung“ nennen:

die Flucht durchs Rote Meer. Bei allem,

was er tat, wusste Moses: Die Knappheit

der Ressourcen ist die Grundlage seines

Wirtschaftens.

Untrennbare Einheit: Ziele und Zahlen

Klare Zielvorstellungen sind das A und O

beim Controlling. Ziele definiert man mit

Hilfe von Zahlen, die im Unternehmen gesammelt

und aufbereitet werden, um sie in

den unterschiedlichsten Bereichen wieder

zu nutzen. Trotzdem sind meine Kollegen

und ich immer wieder überrascht, wie selten

dieses vorhandene Potenzial in einigen

Unternehmen abgerufen wird. Oder wie

erklärt man sich sonst die Vielzahl offener

Fragen, die uns tagtäglich in unzähligen Gesprächen

begegnen?

„Frequently asked questions“

Warum laufen uns immer die Kosten aus

dem Ruder? Wo ist mein Geld – wo meine

Liquidität? Warum weichen Jahresplanung

und Jahresergebnis signifikant voneinander

ab? Die Kardinalfragen profitablen Wirtschaftens

begegnen uns auf Schritt und

Tritt. Letztendlich alles Indizien dafür, dass

das vorhandene Zahlenmaterial entweder

verkehrt eingesetzt, nicht korrekt ausgewertet

oder falsch interpretiert wurde.

Bernd Bosbach

Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

Was fatale Konsequenzen hat, denn das

gemeinsame Boot Unternehmen kann nur

richtig steuern bzw. in die richtige Richtung

lenken, wer Transparenz in sein Zahlenwerk

bekommt und Zahlen damit nutzbar macht.

Daher unterteilt man das Controlling in folgende

vier zentrale Aufgabenbereiche, die

allesamt von Zahlen getragen werden.

1. Berichtswesen

Unersetzlich. Der Aufbau eines geeigneten

und aussagefähigen Berichtswesens zur

Beschaffung aktueller Informationen für die

Unternehmensleitung.

2. Planung

Darunter versteht man die Mitwirkung des

Controlling bei der Erstellung, Koordinierung

und Realisierung des Unternehmensgesamtplanes.

Der Controller analysiert die

einzelnen Teilpläne der jeweiligen Abteilungen

und sorgt für die optimale Abstimmung

bis hin zum integrierten Gesamtplan.

3. Kontrolle

Durch die Überwachung der Unternehmensziele

und der Unternehmenspläne

durch Vergleich der geplanten Soll-Vorgaben

mit den realisierten Ist-Werten. Durch

die Erstellung der anschließenden Abweichungsanalyse

trägt der Controller zur Steuerung

des Unternehmens bei.

4. Rechungswesen

Dazu gehören die Organisation des Rechnungswesens

im Allgemeinen sowie der

Ausbau des internen Rechnungswesens zu

einem entscheidungs- und führungsorientierten

Instrument der Unternehmensführung.

Controlling im

Spiegel der Geschichte

Die ersten Controller finden wir im

alten Rom um 500 v. Chr. Hier gab

es staatliche Beamte, die so genannten

„Quästoren“, die sich um

die Verwaltung der Staatskasse inklusive

der Eintreibung von Steuern

kümmerten.

Der Begriff Controlling wird erstmalig

1242 erwähnt. Er geht auf

das lateinische Wort contrarotulus

(Gegenrechnung) zurück. Erste Ansätze

zu einem „echten Controlling“

gibt es zu Beginn des 15. Jahrhunderts

in England und Frankreich: Die

stetig wachsenden Staatshaushalte

bedurften einer zuverlässigen Überprüfung,

die von Staatsangestellten -

„Countrollour“ genannt - durchgeführt

wurden.

Ende des 19. Jahrhunderts wurden

in den USA die ersten Controller-

Stellen in privaten Unternehmen

eingerichtet; zunächst im Eisenbahnwesen,

dann auch in anderen

Industrieunternehmen.

Nach der Weltwirtschaftskrise, Ende

der 20er Jahre, erfuhr die Stellung

des Controllers eine generelle Aufwertung,

da bei vielen Firmenzusammenbrüchen

Mängel im Rechnungswesen

aufgedeckt wurden.


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62

„…ich hab da mal eine Frage: kann ich mein Auto von der Steuer absetzen?“

Geschäftswagen und Co

Im Blickpunkt Steuern

GL&Lev kontakt 03/11

Von KRISTInA GROSSER

Diese und ähnliche Fragen zum

Thema rund ums Kfz sind in der

Beratungspraxis an der Tagesordnung.

Verständlich. Denn der Sprit

wird stetig teurer, und die Mehrwertsteuer

schlägt mit knapp 20 %

zu Buche. Da wundert es nicht,

dass sich Unternehmer fragen,

wie sie den Fiskus an diesen

Kosten beteiligen können.

Wer seinen Geschäftswagen ausschließlich

betrieblich nutzt, darf

sämtliche damit verbundenen

Kosten von der Steuer absetzen. Häufig

werden Geschäftswagen nicht nur geschäftlich,

sondern auch privat genutzt,

etwa für Besuche bei Freunden, privaten

Einkäufen oder Urlaubsreisen. Diese Kosten

für private Fahrten sind – unter dem Strich

– steuerlich nicht absetzbar, vielmehr erhöhen

sie als (fiktive) Betriebseinnahme den

Gewinn.

Junggesellenregelung gilt nicht mehr!

Selbstverständlich ist es zulässig, auch mehrere

Fahrzeuge dem Betriebsvermögen zuzuordnen.

War der Unternehmer, der mehrere

Fahrzeuge im Betriebsvermögen hatte,

früher berechtigt, nur das teuerste Fahrzeug

der sog. 1 %-Regelung zu unterwerfen,

wenn sichergestellt war, dass nur er und

niemand sonst die Fahrzeuge privat nutzt,

ist damit spätestens seit 2010 Schluss. Denn

der BFH hat die Auffassung der Finanzverwaltung

bestätigt, dass eine Privatnutzung

für jedes betriebliche Fahrzeug anzusetzen

ist, das auch privat genutzt wird. Für Fahrzeuge

des sog. notwendigen Betriebsvermögens,

also solche mit einer mehr als

50 %igen betrieblichen Nutzung, ist hierbei

generell die 1%-Regelung anzuwenden.

Einzige Alternative ist das Führen eines ordnungsgemäßen

Fahrtenbuches. Für die Zeit

vor 2010 können Sie versuchen, die Altregelung,

etwa im Billigkeitswege durchzusetzen;

ein Rechtsanspruch darauf besteht

allerdings nicht.

Kristina Grosser

Steuerberaterin

Gesellschafterin

der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

Praxistipp: Sie müssen nicht unbedingt alle

Fahrzeuge gleich behandeln. Es ist durchaus

zulässig, für ein Fahrzeug ein Fahrtenbuch

zu führen, wenn dies steuerlich für Sie

von Vorteil ist, weil Sie dieses kaum oder

gar nicht privat nutzen, und bei einem anderen

die sog. 1%-Regelung anzuwenden.

Das ist keine lebenslängliche Entscheidung.

Sie dürfen jedes Jahr immer wieder neu

entscheiden, für welches Fahrzeug Sie ein

Fahrtenbuch führen oder die sog. 1%-Regelung

anwenden möchten.

Achtung: Die sog. 1 %-Regelung ist nur

zulässig, wenn das Fahrzeug zu mehr als

50 % betrieblich genutzt wird. Führen Sie

kein Fahrtenbuch, müssen Sie den mindestens

50%igen betrieblichen Nutzungsanteil

auf andere Weise nachweisen, etwa

durch Aufzeichnungen Ihrer Fahrten in

einer Exceltabelle, Reisekostenabrechnungen

oder Eintragungen der Fahrten im

Kalender. Fahrten zwischen Wohnung und

Betrieb rechnen bei der Ermittlung des betrieblichen

Nutzungsanteils zu den betrieblichen

Fahrten.

Steuervorteile bei

typischen Werkstattwagen

Für Fahrzeuge, die aufgrund ihrer Bauweise

für eine Privatnutzung ungeeignet sind,

darf die Finanzverwaltung jedoch keine private

Nutzung unterstellen, sondern muss

diese ggf. ihrerseits nachweisen. Dies gilt

z.B. für typische Werkstattwagen, die aufgrund

der Anzahl der Sitzplätze (2), das

äußere Erscheinungsbild, die Verblendung

der hinteren Seitenfenster und das Vorhandensein

einer Abtrennung zwischen Lade-

und Fahrgastraum für eine private Nutzung

nicht geeignet sind.

Aber Achtung: Lässt sich ein Werkstattwagen

durch wenige Arbeitsschritte so verändern,

dass eine private Nutzung möglich

ist, etwa, weil Sitze leicht eingebaut werden

können oder hochgeklappt werden können,

liegt kein typischer Werkstattwagen

vor. Hier darf die Finanzverwaltung eine private

Mitbenutzung unterstellen.

Firmenwagen für GmbH-Geschäftsführer

oftmals steuerlich attraktiv

In aller Regel sind Geschäftsführer einer

GmbH, auch beherrschende Gesellschafter-

Geschäftsführer, im steuerlichen Sinne Arbeitnehmer

der GmbH. Die Privatnutzung

ist deshalb üblicherweise als Sachbezug bei

der Berechnung der Lohnsteuer zu erfassen.

Die Versteuerung des geldwerten Vorteils

bei Fahrten zwischen Wohnung und

Arbeitsstätte kann auch der Arbeitgeber

übernehmen. Dann zahlt der Arbeitgeber

15% pauschale Lohnsteuer und zwar bis

zu dem Betrag, den der Arbeitnehmer als

Werbungskosten abziehen dürfte.

Praxistipp: Sind Sie Gesellschafter-Geschäftsführer?

Dann prüfen Sie, ob die private

Nutzung schriftlich mit der GmbH vereinbart

ist. Ansonsten droht eine verdeckte

Gewinnausschüttung.

Mehrwertsteuer

Hat der Unternehmer aus den Fahrzeugkosten

Vorsteuern geltend gemacht, muss

er die Privatnutzung im Gegenzug der Umsatzsteuer

unterwerfen.

Das liebe Fahrtenbuch…

Fahrtenbücher sind immer wieder Dauerbrenner

bei jeder Betriebsprüfung. Hier sind

die Finanzämter sehr genau: Elektronische

Fahrtenbücher werden nur dann von der Finanzverwaltung

akzeptiert, wenn sichergestellt

ist, dass keine nachträglichen Veränderungen

der Aufzeichnungen möglich ist.

Fahrtenbücher, die mit Excel oder ähnlichen

Programmen erstellt sind, werden von der

Finanzverwaltung nicht anerkannt.


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