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NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 24. Jahrgang Juni/Juli 2012 73713

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Container | Trailer | Logistik

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MESSE: TRANSFAIRLOG 2012

MESSE: TOC 2012 ANTWERPEN

MESSE: SMM IN HAMBURG


INHALT

Schiffbau zwischen heute und morgen S. 22

Die Schifffahrt verändert sich. Die SMM stellt die

geänderten Rahmenbedingungen und mehr in den

Fokus und will bereits zum 25. Mal Impulse setzen.

Juni/Juli 2012

Neue Generation voraus S. 18

Die Containerwelt ist im Wandel und fordert die

gesamte Branche auf der Suche nach neuer

Terminaleffizienz heraus. So stellt auch die TOC

CSC Europe 2012 den Terminalbetrieb der

nächsten Generation in den Hauptfokus.


Editorial

3 Lösungen statt Probleme

Tipps & Trends

6 Ein neuer Containerfonds

8 Eine Hamburger Zwischenbilanz

10 Mehr Platz an der Weser

12 Auf Knopfdruck verbunden

14 Sicherheit mit Umweltfaktor

16 Gesteuerte Bewegungen

TOC

18 Neue Generation voraus

Schiffstechnik

22 Schiffbau zwischen heute

und morgen

26 Saubere Luft auf hoher See

27 Regeländerung für Seeschiffe

28 Modell fürs Reinigen

Schiene

30 Schiene verbindet direkt

32 In eigener Koordination

transfairlog

34 Nordeuropäischer Wegweiser

36 Globale Netzstrukturen

38 Sichere Packkunst

für Container

40 Hinter den Kulissen

43 Hamburger Premieren

44 Bewegende Neuigkeiten

46 Fachkräfte zum „Ausleihen“

48 Logistik managen

Container

50 Es geht auch anders

52 Übersicht Containermiete

53 Vier Jahrzehnte

55 Bremer Boxenagenten

Chemie-Logistik

56 Elemente global auf Achse

58 Achtung flüssig!

62 Stapeln mit Ex-Schutz

64 Auf zu glatten Zeiten

66 So stimmt die Chemie

Logistik

70 Schlüssel zum Osten

72 Premiumservices erweitert

73 Täglich nach Russland

74 Neuer Zollposten

75 Sendungsbilanz

Containerumschlag

76 Hoch, höher, weiter

78 Der Seeluft widerstehen

80 Zweimal Flottenausbau

81 Impressum

Hoch, höher, weiter S. 76

Hoch und weit, für Reachstacker ist das

eine Kleinigkeit – so lassen sich bereits

die ersten Vorteile dieser Containerhandlingprofis

beschreiben. Ebenfalls nicht zu

unterschätzen: Faktoren wie Flexibilität

und Wendigkeit.


NEUE GENER


ATION VORAUS

Messe- und Kongressvorschau. Die Containerwelt

ist im Wandel – ein Wandel, der die

gesamte Branche herausfordert und nach

Lösungen für ein neues Level der Effizienz im

Terminalbetrieb erfordert. So stellt auch die

TOC CSC Europe 2012 den Terminalbetrieb

der nächsten Generation in den Hauptfokus.

Die letzte Welle ultragroßer Containerschiffe fordert

nicht nur die Terminals heraus, die diese

Schiffsriesen abfertigen sollen. Nein, die damit

ausgelösten Schiffswechsel, auch in anderen Märkten,

zwingt die gesamte Terminalindustrie zu reagieren. Daher

dreht sich auch das Konferenzprogramm der TOC Container

Supply Chain Europe 2012 vom 12. bis 14. Juni 2012

im Schwerpunkt genau um diesen Themenbereich.


SELBSTSTÄNDIGE HEBEKÜNSTLER

APM TERMINALS SETZT AUF LIFT AGV

In Rotterdam gehen die Bauarbeiten an der Maasvlakte II in eine neue Phase:

der Baustart für das APM-Containerterminal. Ab November 2014 soll

das neue Maasvlakte-II-Terminal nicht nur neue Kapazitäten bringen, sondern

mit bisher einmaliger Umschlagtechnik auch neue Maßstäbe setzen.

„Zu oft wird die Produktivität der Kaikrane behindert, weil die Aktivitäten im

Yard nicht Schritt halten. Tausende Container zu managen, die gelöscht oder

geladen werden, während ein Schiff am Kai liegt, ist ein Bereich, bei dem wir

für unsere Kunden höhere Produktivität anstreben“, sagt Frank Tazelaar, Managing

Director APM Terminals Maasvlakte II. Das Terminaldesign sei auf die

Abfertigung der größten Containerschiffe der Welt mit gesteigerter Produktivität

und höherem Servicelevel ausgerichtet – und zwar gleichzeitig mit einer

sicheren und umweltfreundlichen Betriebsweise. Nach den Schätzungen von

APM Terminals kann die Produktivität um 25 bis 50 Prozent gegenüber konventionellen

Terminallayouts verbessert werden.

Das Terminalkonzept setzt dabei auf einen neuen Automatisierungsgrad.

Ship-to-shore-Krane (STS) löschen die Container und setzen die Boxen dann

direkt auf eine neue Generation Automated Guided Vehicles (AGV). Diese sogenannten

Lift AGV können zwei Container gleichzeitig transportieren und mit

einer Geschwindigkeit von 22 km/h zwischen Kai und Yard pendeln. Dabei

sind die fahrerlosen Transporter mit Navigationssystemen ausgestattet, die

einem Transponderraster folgen. Sobald ein Lift AGV den Zielort erreicht,

hebt er den Container in ein spezielles Lagergestell. Von dort kann dann ein

automatisierter Schienenportalkran (ARMG) den Container aufnehmen und

z. B. zum Bahnterminal, einem Lkw oder auf einen Stellplatz im Containeryard

transportieren. Das APM-Containerterminal Maasvlakte II ist laut Betreiber

das erste Terminal weltweit, das Lift AGV nutzen wird. Für die erste Betriebsphase

plant APM Terminals, eine Flotte mit 36 Lift AGV und 128 Lagergestellen

einzusetzen. Die Lift AGV sind hierzu jeweils mit zwei elektrisch betriebenen

Hubplattformen ausgestattet, die unabhängig voneinander die transportierten

Container abladen können. Gottwald Port Technology baut die Spezialfahrzeuge.

Die 15 m langen und 3 m breiten Fahrzeuge sind mit diesel-elektrischen

Motoren ausgestattet, welche die neuesten europäischen Abgasnormen erfüllen.

Zum Auftrag gehört auch ein Flotten-Management-System für die Lift AGV.

Luftaufnahme vom Maasvlakte-Areal. (Fotos: APM Terminals/

Gottwald, Port of Rotterdam, Konecranes, Liebherr, Symeo)

Neben Diesel-Fuelsave

und Elektroantrieb bietet

Konecranes nun auch Hybrid-RTG an.

Störungen vermeiden

Steigende Mengen und Konzentrationen von Versandaktivitäten

in Kombination mit der aufkeimenden Nachfrage

in Entwicklungsmärkten setzen Häfen weltweit unter

Druck, ihren Betrieb zu neuer Effizienz zu führen.

Denn nur so könne die Zuverlässigkeit erhöht und kostspielige

Staus in den Häfen vermieden werden, die internationale

Containerverkehre ernstlich stören können.

Auf der TOC Europe können die Teilnehmer zu diesen

und weiteren Themen Meinungen und Blickwinkel zur

Terminaleffizienz hören. So zeigen Terminalnutzer, -betreiber

und Technologieanbieter, wie Maersk Line, CMA

CGM, Ports America und Cargotec, neue Erwartungen auf

und geben mögliche Antworten.

Neue Sicherheitsleitfäden

Andere Konferenzsequenzen beinhalten Themen wie Finanzierung

und die veränderte Rolle der Häfen in den

Lieferketten. Als ein weiteres Highlight führen die Veranstalter

eine Fallstudie von APM Terminals zum geplanten

Maasvlakte-II-Terminal an, auf dem neue Automatisierungstechnik

eingesetzt werden soll. Im Fokus des

Pema-Forums (Port Equipment Manufacturers Association)

stehen ebenfalls Technologien zur Verbesserung

von Produktivität, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit.

Neben dem Seminar stellt Pema zudem neue Empfehlungen

für die Mindestsicherheitsanforderungen an Container-Yard-Equipment

vor, die gemeinsam mit TT-Club und

der ICHCA International entwickelt wurden.

Gleise als Engpasslösung

Speziell für den Schienenbereich bietet der Tiger-Projektworkshop

Ansätze, mit denen Engpässe in und um Seehäfen

durch Containerverlagerungen per Schiene in das

Hinterland beseitigt werden sollen. Das TOC-Seminar-


und Vortragsprogramm bietet noch zahlreiche weitere

Themen und Vorträge. So z. B. der Vortrag Mega Trends &

Market forceasts von Luc Jacobs SVP Ocean Freight, Head

of Global FCL DHL Global Forwarding. Auf der begleitenden

Ausstellung können die Teilnehmer zudem mit mehr

als 150 Anbietern aus der Branche Kontakt aufnehmen

und sich über neue Produkte und Lösungen informieren.

Das zeigen Aussteller

Cargotec, der Hersteller von Hafenequipment, stellt an seinem

Stand in Antwerpen beispielsweise neue Automatisierungslösungen

und die neue Generation Yard-Equipment

vor, darunter auch den Kalmar E-One2 SmartPower RTG.

Das neue Motto von Cargotec lautet dabei: „Making your

every move count“. Konecranes komplettiert mit einem

neuen Hybridsystem (Diesel-Strom) die Palette der RTG-

Antriebsoptionen. Das System soll bis zu 60 Prozent Diesel

sparen können. Auch am Symeo-Stand sollen sich die

Besucher über neue Lösungen informieren können. Hier

steht die neue LPR ® -Plattform im Mittelpunkt, die erstmals

ermöglichen soll, mit nur einer Technologieplattform die

Position aller Fahrzeuge und Krane auf dem gesamten Terminal

zuverlässig zu erfassen und somit Lücken reiner

GPS- oder RFID-basierter Systeme schließen soll. Das System

ist bereits in verschiedenen Terminals im Einsatz,

z. B. bei Rail Cargo Austria, HHLA, Neuss Trimodal und im

asiatischen Raum. Zusätzlich stellt Symeo mit DR-1DHP

ein neues wartungsfreies Distanzmesssystem vor.

Um die Ausstellung herum

Letztlich steht nicht nur die Antwerp Expo im Zeichen

des Containerumschlags und Terminalbetriebs. Der Hafen

an der Schelde gehört zu den großen in Europa und

auch in den Terminals vor Ort finden sich verschiedenste

Technologien und Equipment im praktischen Einsatz. So

vermeldete Liebherr z. B. für Mai 2012 gleich drei Auslieferungen

von Hafenmobilkranen nach Antwerpen: den

Anfang macht ein LHM 280 am Europort-Right-Bank-Terminal,

dessen Hauptaufgabe der Umschlag von Zucker

ist. Im Sommer startet dann am Europort-Left-Bank-Terminal

ein LHM 420 als Allrounder durch, der sowohl

konventionelle Güter als auch Forstprodukte sowie Container

und Massengüter bewegen soll.

Der dritte im Bunde, ein LHM 550, stand im Mai für die

Nova & Hesse-Noord Natie Stevedoring in Antwerpen auf

dem Liebherr-Lieferplan. Neben diesen drei Modellen

kann Liebherr aber auch noch auf eine vierte Bestellung

aus Belgien blicken: In Ghent erwartet die Stukwerkers

Havenbedrijf einen neuen LHM 600, der z. B. für den

Umschlag von Papierrollen konfiguriert ist.

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SCHIFFBAU

zwischen heute und morgen

Messevorschau. Die weltweite Schifffahrt ist im Wandel: Wachsende Schiffsgrö-

ßen, Umweltschutzanforderungen, Wechsel in der Schiffsnachfrage und Piraterie

sind nur einige Zeichen für neue

Rahmenbedingungen. Die SMM stellt

dies und mehr in den Fokus und will

bereits zum 25. Mal Impulse setzen.

Die internationale Fachmesse Shipbuilding,

Machinery & Marine technology begleitet

inzwischen seit fast 50 Jahren die Branche

und geht auch im Jubiläumsjahr mit der 25. Auflage

mit ausgebuchter Ausstellungsfläche vom 4. bis

7. September 2012 wieder auf dem Gelände der

Hamburg Messe und Congress an den Start.

Erweiterte Fläche

Mehr als 2000 Aussteller aus über 60 Ländern präsentieren

in diesem Jahr Innovationen, Produkte,

Leistungen und Trends. Die Veranstalter rechnen

mit 50.000 Fachbesuchern aus aller Welt. Insgesamt

bietet das Rahmenprogramm mehr als 150 Punkte.

Einen Großteil der SMM-Ausstellungsfläche belegen

auch in diesem Jahr wieder deutsche Unternehmen.

Gerade auch für den deutschen Schiffbau erscheinen

Spezialschiffe als ein Hoffnungsträger. Ein Segment,

das zunehmend an Bedeutung gewinnt. So

erklärte Dr. Martin Stopford, Geschäftsführer Clarkson

Research, bei der Voraus-Pressekonferenz zum

Markthintergrund: 2011 machten Spezialschiffe ca.

zwei Drittel des Neubau-Auftragsvolumens aus.

Schiffbau-Grundlagenausbildung

Dr. Herbert Aly, President und CEO Blohm + Voss

Repair und Blohm + Voss Shipyards, zeigte verschiedene

Herausforderungen für einzelne Spezialsegmente

auf und führte auch das deutsche Problemfeld

der Wettbewerbsfähigkeit auf. Jedoch sieht

Aly die Qualität der deutschen Universitäten, der

Schiffbauingenieure, als Möglichkeit im Feld der

Unikatfertigung zu punkten. Denn die Fähigkeit

zum schnellen Lösen komplexer, projektbezogener


SMM-Voraus-Pressekonferenz

im Hamburger Empirio.

(Fotos: HMC/Nico Maak, HMC/Michael Zapf)

Problemstellungen erfordere ein Umdenken

in Richtung ausgeprägten Projekt-

Managements und hoher Grundlagenkompetenz

der Werftingenieure.

Schiffbaunationen im Wandel

Auch die aktuelle Schiffbaunation Nr. 1

darf in Hamburg nicht fehlen; die Volksrepublik

China ist neben den Werftverbänden

CSIC und CSSC mit Zulieferern

vertreten. Nach Auftragsbestandsprognosen

von Clarkson Research (CRSL) wird

China 2012 weiterhin führend sein mit

Ablieferungen von 18,4 Mio. CGT vor

Südkorea mit 14,2 Mio. CGT. Dennoch

hätten die beiden Nationen unterschiedliche

Probleme zu lösen: Die chinesischen

Werften müssten sich der Herausforderung

der Diversifizierung stellen.

Weitere internationale Vertreter

Demgegenüber ist die Produktpalette der

südkoreanischen Werften laut Clarkson

breiter aufgestellt und zeigt größere Präsenz

im derzeit gefragten Spezialschiffbau,

wie z. B. als Marktführer im Bereich

Containerschiffe. Die Republik Südkorea

präsentiert sich auf der SMM mit einem

großen Nationenpavillon mit Zuliefe-

24 ConTraiLo 6/2012

Die Messe zeigt wieder neue Lösungen und Produkte – auch für den Containerschiffsmarkt.

rern, dem Werftverband Koshipa und

Unternehmen wie Klassifikationsgesellschaften.

Japan ist mit Zulieferern, dem

Verband JSMEA und Werften vertreten.

Türkische Werften, der Werftverbund Tuzla

und die Desan Shipyard Istanbul sind

ebenso wie türkische Zulieferer dabei. Es

laufen zudem Planungen für einen Turkish

Maritime and Naval Summit am

6. September. Unter den insgesamt mehr

als 30 Nationenpavillons sind Argentinien

und Bulgarien neu dabei.

Fokus: Sicherheit

In diesem Jahr wird es auf der SMM mit

der Halle B8 eine zusätzliche Halle geben,

die dem Themenkomplex maritime Sicherheit

und Verteidigung gewidmet ist.

Ein wichtiges Thema für den weltweiten

Handel. Denn auch, wenn das Thema Piraterie

derzeit in vielen Medien und der

Öffentlichkeit in den Hintergrund getreten

ist, liegt hier weiterhin eine ernsthafte

Bedrohung. Dabei ist Piraterie, nicht

wie so oft angenommen, nur ein Problem

der Reeder und Ladungseigner. Nein, es

gehe um internationale Verantwortung,

die gerade auch einer Exportnation wie

Deutschland sie ist, bewusst sein sollte.

Seeräuber weiterhin problematisch

Denn letztlich bedrohe Piraterie die Lebensader

des Welthandels, die freien Handelsrouten

und steht nicht zuletzt im Zeichen

zahlreicher Menschenschicksale –

sowohl die betroffener Seeleute als auch

der Piraten. Wie z. B. Thomas Rehder,

Geschäftsführender Gesellschafter Carsten

Rehder Schiffsmakler und Reederei

GmbH & Co. KG, anlässlich der SMM-

Pressekonferenz zu bedenken gab. Die

Bedeutung des Themas maritime Sicherheit

findet mit der MS&D-Konferenz eine

weitere Plattform auf der SMM.

Fokus: Umweltschutz

Ein weiterer thematischer Schwerpunkt

wird erneut „Green Shipping“ sein: Laut

Stopford sind die Bunkerkosten in den

letzten sechs Jahren von 200 auf 700 US-

Doller/t gestiegen. Dazu kommen neue

Luftemissionsvorschriften wie z. B. für

CO2, SOX, NOX und Staub. Aus beiden

Gründen komme auf die Schifffahrt eine

Zeit der radikalen Änderungen zu, insbesondere

was die Schiffstypen und deren

Betriebsweise anbelangt. Mit Inkrafttreten

des IMO-Energieeffizienz-Index für

Schiffsneubauten (EEDI) im Januar 2013


werde diese Tendenz noch weiter vorangetrieben.

Bereits heute haben demnach

zahlreiche Werften und Zulieferer mit

der Herausforderung zu kämpfen.

Problematische Umweltalleingänge

Grünere Ansätze gibt es bereits verschiedene,

jedoch auch Bedenken. So mahnt

Aly zu ganzheitlichem Denken, um nicht

den „Teufel mit dem Belzebub auszutreiben“.

Beispielsweise sei bei LNG als

Antrieb weniger die technologische als

die infrastrukturelle Problemstellung als

Bremse zu sehen. Bei Maßnahmen wie

Landstromversorgung dürfe die ökologische

Gesamtbilanz nicht aus den Augen

verloren werden, damit Emissionen

nicht nur verlagert werden.

Auch regionale Alleingänge in einem weltweiten

Netz können entgegen der Umweltschutzabsicht

wirken. Rehder führt

als Beispiel ein Ergebnis des ISL Bremen

zu Ostseeverkehren an. Hier habe sich

aufgrund der mit den regionalen Umweltauflagen

höheren Treibstoffkosten

eine Verlagerung der Mengen auf Landtransporte

gezeigt. Fachlich begleitet und

vertieft wird das Thema „Green Shipping“

auf dem global maritime environ-

mental congress (gmec), der am 3. und

4. September stattfindet. Schirmherrin ist

Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Fokus: Offshore und Finanzen

Der dritte Schwerpunkt der SMM in diesem

Jahr wird durch den SMM Offshore

Dialogue abgebildet. Im Fokus stehen die

Themenbereiche „Offshore Oil & Gas“

sowie „Offshore Wind“. Denn das Orderbuch

zeigt: Das Offshoresegment ist für

die Schiffbau- und Zulieferindustrie ein

vielversprechender Zukunftsmarkt. Nach

Angaben der Schifffahrtsanalysten Clarksons

befanden sich Ende 2011 weltweit

993 Offshoreschiffe im Auftragsbestand.

Bereits zum vierten Mal findet zudem das

SMM Ship Finance Forum statt.

Unter dem diesjährigen Thema „Tomorrow’s

Champions“ soll das Forum Antworten

auf globale Finanzierungsfragen

in Schiffbau und Schifffahrt liefern. Auf

dem Markt für Schiffsfinanzierungen gelte

es, alternative Finanzierungsquellen

ausfindig zu machen, Investoren und

Reeder mit neuen Ansätzen zusammenzubringen,

so Bernd Aufderheide, Vorsitzender

der Geschäftsführung Hamburg

Messe und Congress GmbH.

Schiffbau 2012

Die Schiffbauproduktion sei laut

Dr. Martin Stopford, Clarkson Research,

in den letzten drei Jahren

um 30 Prozent auf 100,9 Mio. GT

im Jahre 2011 gewachsen. Auch

die Bestellungen von Neubauten

setze sich demnach fort, allerdings

auf einem niedrigeren Niveau als

die Ablieferungen. Dies bedeutet

laut dem Experten, dass die Werften

das derzeitige Produktionsniveau

nicht über 2012 hinaus aufrechterhalten

können. Zurzeit geht

Clarkson von einem Rückgang auf

94 Mio. GT 2012 und 70 Mio. GT

2013 aus. Aufgrund der starken

Ablieferungen wuchs die Handelsflotte

2011 weltweit um 7,8 Prozent

bei einer Zunahme des Handels

von 4,1 Prozent. 2011 wurde

mit 162,5 Mio. tdw ein neuer Ablieferungsrekord

aufgestellt. Das

scheint allerdings die Spitze des

langen Zyklus zu sein; Clarkson

rechnet mit einem Rückgang um

ca. fünf Prozent im Jahre 2012.

Die Abwrackung hat im Jahr 2011

auf 41,4 Mio. tdw zugenommen

und bleibt laut den Experten auch

im ersten Quartal 2012 stabil mit

Verschrottungen von 15,1 tdw.

Für das gesamte Jahr 2012 rechnet

Clarkson mit Abwrackungen

von ca. 50 Mio. tdw, was ca. ein

Drittel der Tonnage der Neubauablieferungen

bedeute.

6/2012 ConTraiLo 25


Schiffstechnik

„GRÜNER“ SCHIFFSDIESEL

Erste Montage

vereinbart

Vor Kurzem haben die CMD (CSSC-

MES Diesel Co. Ltd.) und MAN B&W

die Montage des ersten, in China gefertigtenGreen-Series-7G80ME-C9.2-Motors

vereinbart. Der Antrieb ist für den

Einsatz in einem 319.000 dwt großen

Rohöltanker (ABS-Klasse VLCC) vorgesehen,

der von der Shanghai Waigaoqiao

Shipbuilding Co. Ltd. (SWS) für

Maran Tankers of Greece gebaut und

im Juni 2013 abgeliefert wird.

CONTAINERSCHIFFBAU

Auftrag zur Triple-

E-Ausrüstung

Die Siemens-Division Drive Technologies

hat von DSME einen Auftrag zur

Realisierung umweltfreundlicher Antriebs-

und Stromerzeugungssysteme

für 20 Maersk-Containerschiffe der

Triple-E-Klasse erhalten. Neben Wellengeneratormotoren

liefert Siemens

ein Stromerzeugungssystem und

Know-how in den Bereichen Power-Management

und Waste Heat Recovery

(WHR). Das EcoMain-Decision-Support-

System trägt zur Optimierung des

Energieverbrauchs des Schiffs bei.

40

Das Thema Emissionen

gewinnt im Schiffsverkehr

an Bedeutung.

(Foto: Tehag)

Saubere Luft auf hoher See

Nachbehandlungskonzepte von Tehag

Das Thema Emissionen aus der Verbrennung

von Dieselmotoren gewinnt

stetig an Bedeutung. Während in den

90er-Jahren vor allem den gasförmigen

Schadstoffen durch Katalysatoren Einhalt

geboten wurde, konzentrieren sich

Maßnahmen jüngerer Vergangenheit

vor allem auf die Verminderung von

Rußpartikeln und Stickstoffoxiden.

Gesamtbilanz. Allen, auch politisch

geforderten, Maßnahmen ist jedoch

bisher gemein gewesen, dass sie sich

vor allem auf straßengebundene Fahrzeuge

bezogen. Um jedoch auch bei

einer Gesamtbetrachtung die Emissionen

zu reduzieren, rücken nun auch

andere Anwendungsgebiete weiter in

den Fokus. Zunehmend an Bedeutung

gewinnen hier die Schiffsantriebe,

welche aufgrund der teilweise geringeren

Kraftstoffqualitäten neben den

bereits genannten Schadstoffen Kohlenwasserstoff

und -monoxid, Partikeln

sowie Stickoxiden auch schwefelhaltige

Emissionen verursachen.

Die Schiffe im Fokus. Die geplante

Einführung von Emission control areas

in verschiedenen Seegebieten der Europäischen

Union sowie den amerikanischen

Küstengebieten zeigen den

Handlungsbedarf. Als besonders positive

Entwicklung kann in diesem Zusammenhang

der Vorstoß von einigen

Häfen gesehen werden, die die Hafenliegegebühren

an die jeweiligen Emissionen

der Schiffe koppeln. So können

wirtschaftliche Interessen der Reedereien

mit umweltpolitischen Maßnahmen

verbunden werden.

Anbieterbeispiel. Zu den Unternehmen,

die entsprechende Nachbehandlungskonzepte

anbieten, gehört auch

die Tehag Deutschland GmbH, die in

den vergangenen Jahren diverse Projekte

mit Abgasnachbehandlungsanlagen

bei Schiffen ausgeführt haben.

Besonders Binnenschiffe, die z. B.

auch in den Umweltzonen von Düsseldorf,

Berlin, Köln oder Frankfurt

messbar zur Schadstoffbelastung bei-

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tragen, wurden von den Experten in

den vergangenen Jahren mit entsprechenden

Filtersystemen ausgestattet.

Anfragen nehmen zu. Dabei sieht

sich das Unternehmen in erster Linie

als Berater von Betreibern und Werften.

„Gerade bei Schiffsanwendungen

ist das Thema Abgasnachbehandlung

noch recht neu und der Erfahrungsschatz

der Interessenten oftmals noch

recht gering. Gleichzeitig ist das Anwendungsprofil

bei Schiffen ausreichend

komplex, um jemanden, für

den dieses Thema noch neu ist, in

Schwierigkeiten zu bringen“, so Geschäftsführer

Florian Franken.

Projektbeispiele. Jüngstes Projekt der

Tehag ist die Ausrüstung der MS Munot.

Hier wurden sowohl die beiden

Antriebsmotoren als auch die beiden

Generatoren mit einem Rußpartikelfiltersystem

ausgerüstet. Damit emittiert

das Passagierschiff seit einigen

Wochen ca. 99 Prozent weniger Rußpartikel,

während Kohlenwasserstoffe

und -monoxid bis zur Nachweisgrenze

reduziert wurden.

Auf hoher See. Über den Binnenschiffsektor

hinaus, rüstet die Tehag

auch Hochseeschiffe mit Abgasnachbehandlungssystemen

aus. So wurde

bereits vor einigen Jahren ein Arbeitsschiff

im Hafen von Los Angeles mit

insgesamt etwas mehr als 10.000 kW

Leistung mit einer SCR-Anlage ausgerüstet,

die die Stickoxidemissionen

um ca. 80 Prozent reduziert. Die Tehag

fertigt die Abasnachbehandlungssysteme

in eigenen Werkstätten und

bietet einen Montageservice an.

Der Germanische Lloyd hat

die Vorschriften für Seeschiffe

neu angepasst. (Foto: GL)

AKTUALISIERTE VORSCHRIFTEN DES GERMANISCHEN LLOYDS

Regeländerung für Seeschiffe

Der Germanische Lloyd (GL) hat die Vorschriften für Seeschiffe mit Wirkung

zum 1. Mai 2012 aktualisiert. Die überarbeiteten Vorschriften betreffen verschiedene

Seeschifftypen, darunter auch Containerschiffe. Die Änderungen

der Klassifikationsvorschriften betreffen die Bereiche Klassifikation und

Besichtigungen, Rumpfstrukturen, Maschinenanlagen, elektrische Anlagen,

Automation sowie strukturelle Vorschriften für Containerschiffe und das

Stauen und Laschen von Containern.

Zu den wichtigsten Änderungen gehören z. B. neue Anforderungen an Abgasreinigungssysteme

in den Vorschriften für Maschinenanlagen. Diese

betreffen den Systemaufbau, das Sicherheitskonzept, Materialien und den

Umgang mit schädlichen Verfahrenssubstanzen. Auch die Anforderungen an

Funktionstests sind erfasst. In den GL-Vorschriften für das Verstauen und

Laschen von Containern, Anhang C „Container Stauteile“, ist ein neuer

Standard für Betriebstests vollautomatischer Verriegelungen festgelegt.

Die spezifizierten Anforderungen umfassen den Testaufbau, Beladeszenarien

und die Prüfkräfte für Druck, Stapeln und Anheben.

Auch bei den GL-Vorschriften für Containerschiffe haben sich wesentliche

Nachträge ergeben. So wurde z. B. im Abschnitt 8 „Bodenstrukturen“ ein

neuer Unterabschnitt „D“ zu strukturellen Anforderungen für Querstrahlruder

eingefügt und der Abschnitt 14 „Ruder und Steueranlage“ um den

Unterabschnitt „H“ ergänzt. Dieser befasst sich mit Einrichtungen zur

Verbesserung der Vortriebswirkung. Ebenso hat der GL den Abschnitt 17

„Luken“ überarbeitet. Hintergrund sind hier die neuen IACS Unified Requirement

S21A zur Beurteilung der Materialstärke von Lukendeckeln sowie

-süllen und Schließvorrichtungen für Schiffsladeräume. Zudem hat der GL

erstmals Vorschriften für die Klassifikation von Crew Boats erarbeitet.

Die überarbeiteten und neuen Vorschriften hat das Unternehmen auf seiner

Webseite zum Download bereitgestellt.


Schiffstechnik

LEISTUNGSSTARKER IRON MEN VON MTU

Sportlicher Einsatz

Arbeitsschiffe wie Hochseeschlepper oder Binnenschiffe

sind die Schwerstarbeiter unter den Wasserfahrzeugen.

Der weiterentwickelte MTU-Arbeitsschiffmotor

4000 M63 aus der Iron-Men-Baureihe mit wahlweise

8, 12 oder 16 Zylindern ist speziell auf die Anforderungen

von Arbeitsschiffen optimiert. So verbraucht

der Iron Men nach Angaben von MTU nur 195 g/kWh

und je nach Leistung und Lastprofil betragen die Wartungsintervalle

für die Grundüberholung 34.000 Stunden.

Die 16-Zylinder-Version leistet 2240 kW bei

1800 U/min. Der Motor hält erforderliche Grenzwerte

der ZKR Stufe 2 ein, erfüllt die Emissionsrichtlinien

EPA Tier 2 und EU Stufe IIIA und ist technisch für die

künftigen Emissionsstufen gerüstet.

ELEKTRONISCH GESTEUERTER ANTRIEB

Wärtsilä erweitert Motorensegment

Wärtsilä vergrößert sein Angebot

im Segment der langsam laufenden

Motoren der X-Generation um den

neuen X92-Motor. Dieser deckt das

obere Leistungssegment des Wärtsilä-Programms

ab. Mit einem Zylinderdurchmesser

von 920 mm soll

der neue W-X92 sehr effizient im

Hinblick auf Brennstoffverbrauch

sein und dabei gleichzeitig auch einen

minimalen Ausstoß von Schadstoffen

garantieren.

Der W-X92 soll in sehr großen

Containerschiffen über 8000 TEU

eingesetzt werden. Die erste Auslieferung

dieses Motorentyps ist für

28 ConTraiLo 6/2012

MTU-Arbeitsschiffmotor

16 V 4000

M63 mit einer Leistung

von 2240 kW.

(Foto: MTU)

2014 geplant. Der W-X92 basiert

auf bereits bekannten Konzepten:

So kommt die Wärtsilä-Zweitakt-

Common-Rail-Technologie zum Einsatz.

Dank Verwendung moderner

Technologien wird der Brennstoffverbrauch

des Wärtsilä-X92 im

Vergleich zu heutigen Anwendungen

um zehn Prozent oder mehr

reduziert. Das ermöglicht Werften,

einen besseren Energy Efficiency

Design Index (EEDI) für ihre

Schiffskonstruktionen zu erreichen.

Auch wird gegenüber früheren Lösungen

der Ausstoß von Schwefelund

Stickoxiden minimiert.

V. l.: Jens W. Kipp, Ingo O. Kipp, Prof. Dr. Wolfgang

Bremser, Dipl.-Ing. Swen Gerke, Christopher Schulte,

Andreas Keil. (Foto: Universität Paderborn/Patrick Kleibold)

Modell fürs Reinigen

Umweltfreundliche Filterreinigung von Kipp

Abgaspartikelfilter und Katalysatoren gewinnen immer

mehr an Bedeutung. Das gilt u. a. für die Bereiche Fahrzeuge,

Baumaschinen, Schiffe, Gabelstapler, Lokomotiven,

Untertagemaschinen und Blockheizkraftwerke. Im

Fahrzeugbereich wird die Einhaltung der Abgasnorm

durch entsprechende Partikelfilter realisiert.

Reinigungsprojekt. An einer Lösung für die Reinigung

dieser Abgaspartikelfilter und Katalysatoren im Einbauzu-

HISTORISCHER MUSEUMSFRACHTER

Maritimer Dauerläufer

MaK-Schiffsmotoren sind nach Aussage ihrer Konstrukteure

für Langlebigkeit bekannt. Dennoch ist es

immer wieder erstaunlich, wie viele der in den 50erund

60er-Jahren des letzten Jahrhunderts gebauten

Exemplare auch heute noch im Einsatz sind. Ein Beispiel

ist der MaK MV 423 des dänischen Museumsschiffs

M/S Caroline S, das im April bei Caterpillar

Motoren in Kiel-Friedrichsort zu Gast war. Das Küstenmotorschiff

wurde 1959 von der H.C. Christiansens

Staalskibsvæft im dänischen Marstal unter der

Baunummer 77 als Caroline Samsoe geliefert. Der

MaK-MV-423-Motor der Caroline S wurde 1959


stand arbeitet die Firma Kipp Umwelttechnik derzeit zusammen

mit dem Lehrstuhl Coating Materials & Polymers

(CMP) von Prof. Dr. Wolfgang Bremser im Bereich

der Technischen Chemie an der Universität Paderborn

und dem Institut für wirtschaftliche und technologische

Unternehmensführung an der Hochschule OWL e. V. unter

Leitung von Dipl.-Ing. Swen Gerke. Weitergehende

Projektunterstützung wird dabei von InnoZent OWL e. V.

in Person des Geschäftsführers Andreas Keil geleistet.

Die Lösungsidee. Es wird ein Trägergasstrom verwendet,

der mit einer umweltfreundlichen und wässrigen Substanz

beaufschlagt wird. Die Dimension des Filters bzw.

Katalysators und der Schmutzbeladung beeinflussen deren

Einsatzkonzentration. In Verbindung mit den weiteren

Verfahrensschritten führt dies zu einer weitgehenden

Aufspaltung der aus Asche und Ruß bestehenden Verschmutzungen

im Filter. Der Ausbau der Filter ist damit

nicht mehr erforderlich. Die Einsatzzeiten der Fahrzeuge

bzw. Geräte erhöhen sich bei sinkenden Reinigungskosten

beträchtlich. In Synergie ergeben sich daneben weitere

Möglichkeiten zur Senkung der Energiekosten.

Das Projektziel. Es soll der Nachweis erbracht werden,

dass mit diesem System eine praxistaugliche und effiziente

Reinigung ohne Beschädigung der katalytischen Oberflächen

der Abgaspartikelfilter bzw. Katalysatoren erfolgt.

Die Förderung für das Projekt beläuft sich für alle drei

Partner zusammen auf ca. 500.000 Euro durch das BMWi

im Rahmen der ZIM-Förderung.

unter der Fabriknummer 15787 in Kiel-Friedrichsort

hergestellt, basierend auf Konstruktion des

MaK-Vorgängerunternehmens DWK

(Deutsche Werke Kiel) aus den 30er-

Jahren. Der Viertaktdieselmotor leistet

in Vierzylinderausführung 200 kW

(265 PS) bei 375 U/min

und verbraucht 1000 l

Kraftstoff pro Tag.

MS Caroline S

zu Besuch

in Kiel.

(Foto: Caterpillar)

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Schiene

ENTSORGUNGSFACHBETRIEB HGK

Erneut zertifizert

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG

(HGK) ist zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb

gemäß Kreislaufwirtschafts- und

Abfallgesetz. 2012 hat das Unternehmen

zum inzwischen elften Mal erfolgreich

am Prüfungsverfahren der Entsorgergemeinschaft

Transport und Umwelt

e. V. teilgenommen. Das Zertifikat ist

eine Voraussetzung für den Transport

von Abfällen auf der Schiene. Die Gütereisenbahn

hat sich in dem Geschäftsfeld

etabliert und besitzt auch die erforderlichen

behördlichen Zulassungen

für Abfalltransporte auf der Schiene

in den Niederlanden.

UNTERNEHMEN

Neustrukturierung

Die DB und die Hamburger Hafen und

Logistik AG (HHLA) haben sich auf eine

Neustrukturierung ihrer Beteiligungsgesellschaften

im Seehafenhinterlandverkehr

geeinigt. Danach wird DB

Schenker Rail die unternehmerische

Führung bei der TFG Transfracht Internationale

Gesellschaft für kombinierten

Güterverkehr GmbH & Co. KG übernehmen.

Im Gegenzug erhält die HHLA

die DB-Anteile an Polzug Intermodal

GmbH und Metrans a.s. Prag. Die konzeptionelle

Zusammenarbeit von DB

Schenker und der HHLA zur Stärkung

des Hamburger Hafens und des Seehafenhinterlandverkehrs

soll fortgesetzt

werden. Der HHLA-Aufsichtsrat hat

dies im April beschlossen. Bei der DB

durchläuft der Beschluss zuständige

Gremien; zudem ist eine kartellrechtliche

Genehmigung nötig.

30 ConTraiLo 6/2012

Startschuss für

die direkte Schienenverbindung.

(Foto: TX Logistik)

Schiene verbindet direkt

Von Nürnberg bis zum Seehafen nach Rotterdam

Nürnberg wird für Rotterdam ein wich-

tiger Umschlagpunkt im Hinterland:

Künftig verknüpft eine neue Schienen-

verbindung den bayernhafen Nürn-

berg direkt mit dem umschlagstärksten

Seehafen Europas. Das neue Transportangebot

wurde gemeinsam von den

Partnern TX Logistik AG (TXL), European

Gateway Services (EGS) und der

Logistik-Tochter des Rotterdamer Terminalbetreibers

ECT entwickelt.

Günstiger als Lkw. „Mit dem neuen

Kombiverkehrszug können wir Container

und Wechselbrücken um rund

40 Prozent günstiger zwischen beiden

Wirtschaftszentren transportieren als

der Lkw“, sagt Dirk Steffes vom Vorstand

TX Logistik. In beiden Richtun-

MEHR TRANSPORTVOLUMEN ZWISCHEN RUHRGEBIET UND WIEN

Zwischen Deutschland und Österreich

Ab Mai erhöht das Unternehmen Kombiverkehr die Kapazität ihrer Direktzüge zwischen

Neuss und Wien um 25 Prozent. Dann fahren auf dieser Verbindung zwischen

den beiden Wirtschaftszentren pro Woche zehn statt bisher acht Direktzüge in jeder

Richtung. „Österreich ist für uns nicht nur im Transit nach Italien von zentraler Bedeutung,

sondern gehört auch bei den bilateralen Verkehren zu den Ländern mit den

meisten Verbindungen mit Deutschland“, erläutert Robert Breuhahn, Geschäftsführer

von Kombiverkehr. Insgesamt bietet Kombiverkehr wöchentlich 23 Direktzugpaare

zwischen Deutschland und Österreich an. Neben der Verbindung Neuss und Wien

fahren fünf Zugpaare zwischen Neuss und Wels, fünf zwischen Duisburg und Wels

sowie drei zwischen Ludwigshafen und Wels. Für Weiterleitungen oder Zuführungen

innerhalb Österreichs sind über den Knotenpunkt Wels auch die Städte Graz, St. Michael,

Krems/Donau, Hall in Tirol, Villach, Wolfurt und Salzburg an das intermodale


gen verkehrt künftig jeweils dreimal

pro Woche ein Zug. Die neue Relation

führt vom TriCon-Containerterminal

in Nürnberg über Würzburg, Kassel

und Emmerich (Betuwe Line) ohne

Zwischenhalt direkt nach Rotterdam.

In Rotterdam werden das RSC-Terminal

für kontinentale Verkehre sowie

die beiden Containerterminals ECT

Delta und Euromax angefahren. Für

die 870 km lange Strecke benötigen die

mit Mehrsystemlokomotiven bespannten

Züge rund 15 Stunden Fahrzeit.

Terminalerweiterung. Durch den Ausbau

der neuen Hinterlandverbindung

von Holland nach Deutschland erweitert

European Gateway Services das

Terminalangebot für nationale und

internationale Kunden und TX Logistik

realisiert damit den Einstieg in den

Hinterlandverkehr mit Benelux. Somit

fiel die Wahl schnell auf Nürnberg.

Dort haben zahlreiche Großunternehmen

und Mittelstandsbetriebe mit

einem hohen Anteil an Exportaktivitäten

ihren Sitz. „Dass hier Bedarf an

dem neuen Schienenangebot vorhanden

ist, hat auch unsere Marktanaly-

Kombiverkehr

verbindet

Deutschland

und Österreich.

(Foto: Kombiverkehr)

se ergeben“, bestätigt Steffes. Somit

fiel die Entscheidung schnell, den Umschlag

über das mit modernster Infrastruktur

ausgestattete TriCon-Containerterminal

abzuwickeln.

Zwischenresonanz. Vermarktet werden

die Züge, von denen jeder über eine

Stellplatzkapazität von 96 TEU verfügt,

von TXL und EGS gemeinsam,

wobei TX Logistik zusätzlich Organisation,

Disposition und Traktion übernimmt.

Angesprochen werden vor allem

Reeder, Spediteure, Agenten sowie

Branchen mit hohem Anteil an Imund

Exportgütern. „Die erste Resonanz

aus dem Markt ist positiv“, berichtet

Paul Ham, General Manager Business

Development von ECT.

Mehr Potenzial. Für Dirk Steffes bietet

die neue Relation neben dem Einstieg

in die Benelux-Verkehre weitere Optionen:

„Der Standort Nürnberg verfügt

über eine hervorragende Schieneninfrastruktur

und der bayernhafen Nürnberg

ist die größte Logistik-Drehscheibe

in Süddeutschland. Hier ergeben

sich Anbindungsmöglichkeiten nach

Südosteuropa und Österreich.“

Netz angebunden. Zusätzlich verkehren ab Wien fünfmal pro Woche Züge nach

Budapest und zurück. Die Züge bietet Kombiverkehr in Zusammenarbeit mit RCA

Intermodal an, einer Tochtergesellschaft der Österreichischen Bundesbahn.

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HGK ERWEITERT FERNVERKEHRSANGEBOT

Kölner Tochter in der Schweiz

Anfang 2014 soll das neue Umschlagterminal im Kölner

Norden in Betrieb gehen. Dann wird die HGK eine

durchgehende Logistik-Kette aus dem Rheinland in die

Schweiz und nach Italien anbieten. Die Gründung einer

Niederlassung in Basel soll bereits heute die rechtliche

Voraussetzung schaffen. Paul Schumacher, Leiter der

HGK-Güterverkehrssparte wird zukünftig Geschäftsführer

des Schweizer Tochterunternehmens sein. Dessen

Gründung war eine Auflage für die HGK, um als Eisenbahnverkehrsunternehmen

zwischen Basel und Domodossola

aktiv werden zu können.

WAGGONFLOTTE

GCS baut

Schienenflotte aus

Die Global Container Service Group (GCS),

der weltweite Speditions- und Zollagent, hat

kürzlich 32 Containertragwagen mit 80’ Länge

erhalten. Die Tragwagen sind Teil einer Bestellung

mit insgesamt 224 Einheiten, die in

der Transmash (Engels) Engineering Plant gefertigt

werden. Die neuen Tragwagen sollen

für Blockzüge von Ruscon eingesetzt wer-

32 ConTraiLo 6/2012

(Foto: HGK)

Ein Angebot:

Schienenverkehr.

(Foto: Gefco)

den. Der Multimodalspezialist gehört zur

GCS-Gruppe und betreibt bereits mehrere

reguläre Intermodalservices vom Hafen Novorossiysk

zu Zielen im europäischen Teil

Russlands, inklusive Moskau.

Zusätzlich zum Ausbau der eigenen Waggonflotte

plant GCS, die Tragwagenflotte von

Ruscon über Langzeitleasing auf über 450

Einheiten zu erweitern. Zu den neuesten

Verbindungen von Ruscon gehört die zwischen

Novorossiysk und dem Tikhonovo-Intermodalterminal

in Elabuga, Tatarstan. Zwei

In eigener Koordination

Gefco – die Rolle im Schienenverkehr

„Gefco wird vom Nutzer zum echten Integrator und

Koordinator der gesamten Schienenverkehre“, erklärt

Philippe Robert, verantwortlich für das Equipment im

Fahrzeugtransport bei Gefco. Die Koordination ihrer

europäischen Schienenverkehre übernimmt die Gefco-

Gruppe jetzt in Eigenregie.

Beförderung übertragen. Seit Dezember vergangenen

Jahres hat der Dienstleister privaten Bahnunternehmen

die Beförderung von Fahrzeugen auf der Schiene innerhalb

Frankreichs und in mehrere europäische Länder

Züge liefern so wöchentlich 112 bis 128

40’-Container nach Elabuga. Hauptsächlich

sind dabei CKD-Teile für die Automontagewerke

am Zielort als Ladung unterwegs.

Hier fallen beispielsweise Namen wie Ford,

Isuzu, Voith Turbo, Saint-Gobain, Rockwool,

Air Liquide und P-D Fibreglass.

Ruscon expandiert darüber hinaus auch seine

Lkw-Flotte und hat vor Kurzem 20 neue

MAN-Container-Lkw in Auftrag gegeben. Mit

diesen hat der Spezialist dann 108 Einheiten

in seiner Straßenflotte.


übertragen. Im Juli 2010 hatte Gefco die einzelnen Strecken

ausgeschrieben. Im Anschluss wurden die Operateure

nach wirtschaftlichen Kriterien und Netzwerkdichte

ausgewählt und gemäß geografischen Regionen aufgeteilt.

So übernimmt Euro Cargo Rail Zentral- und Ostfrankreich,

Eurotunnel den französischen Süden und Colas Rail den

Norden und den Westen des Landes. Die Verbindung von

Streckennetzen und Kompetenzen dieser drei Anbieter erfolgte

in Einvernehmen mit dem französischen Schienennetzbetreiber

Réseau Ferré de France (RFF).

Das Zusammenspiel. Die Sendungsverfolgung und das

ganze Transport-Management müssen mit der Reservierung

von Trassen und der Koordination verschiedener

Operatordienste verknüpft werden. Der Vorlauf für die

Planung der Transportflüsse beträgt einige Monate, da eine

Trasse bei RFF bereits neun Monate vor seiner Nutzung

reserviert werden muss. Für die Umsetzung des Transportkonzepts

ist es also einerseits erforderlich, die zu befördernden

Fahrzeugmengen jedes Werks und ihre jeweiligen

Bestimmungsorte zu kennen und andererseits die

Zugabfahrten und Ankunftszeiten zu steuern.

Überwachung und Steuerung. Speziell für dieses Projekt

wurde die Software Geri entwickelt. Auf Basis der Transportdokumente

wird hiermit die Zusammenstellung der Züge

überwacht und die Sendungsverfolgung auf Waggonebene

gesteuert. Dieses Projekt soll die nachhaltige Nutzung der

Schiene im Fahrzeugtransport garantieren. Antoine Redier,

Leiter für Transport und Automobil-Logistik bei der Gefco-

Gruppe: „Diese Revolution in Bezug auf die Rolle von Gefco

im Schienenverkehr unterstreicht unsere Kompetenz in

diesem Bereich und stärkt unser Know-how.“

Ein Blockzug wird im GCS-eigenen

MANP-Terminal in Moskau entladen. (Foto: GCS)

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Eingang West

Die transfairlog findet bei ihrer Premiere

in zwei Messehallen in Hamburg statt.

(Foto: Messegesellschaft + Hamburg Messe,

© Rainer Sturm/PIXELIO)

Lagerstraße

Parkhaus Mitte

A3 A4

A2 A1

Grabenstraße

Karolinenstraße

Fernsehturm

Taxi

B1

B7

Messeplatz


Eingang Mitte

B2

Nordeuropäischer

Messevorschau. „Neue Wege für neue Herausforderungen“ – so lautet das

Eröffnungsmotto für die transfairlog. An drei Tagen spannt die neue internationale

Fachmesse dabei einen Bogen von externer bis zu interner Logistik.

Mit dem Messewegweiser geht ConTraiLo schon jetzt auf die Messetour.

Ab dem 12. Juni dieses Jahres startet

auf dem Hamburger Messegelände

für insgesamt drei Tage erstmals

die internationale Fachmesse für

Transport- und Logistik-Management.

Die Ausstellung und das Rahmenprogramm

greifen dabei sowohl die externe

Transport- und Logistik-Branche als auch

die innere Logistik auf. Eine Verknüpfung,

welche sich letztlich auch im Logistik-Alltag

wiederfindet.

Nordeuropa im Zentrum

Als eine Messe der kurzen Wege bringt

die transfairlog dabei über 200 Unternehmen

aus der ganzen Bandbreite strategischer

und operativer Lösungen für die

Lieferkette auf 20.000 m2 in den Hallen

A3 und A4 direkt zusammen. Stets im

Fokus steht dabei der Wirtschaftsraum

Nord- und Ostseeanrainer. „Mit dieser

Ausrichtung würdigt die transfairlog

nicht nur den Stellenwert, den diese Re-

gion für die Wirtschaftsleistung des Kontinents

einnimmt“, so Peter Kazander,

COO der Euroexpo GmbH. „Sie gibt den

beteiligten Gestaltern und Operateuren

der logistischen Ketten zugleich eine

erstklassige internationale Plattform, ihr

Leistungsspektrum einem lösungsinteressierten

Fachpublikum zu präsentieren.“

Abgerundeter Rahmen

In insgesamt 16 Wissensforen erörtern

Experten und Wissenschaftler Trends,

Herausforderungen und Möglichkeiten

zu verschiedenen Themen und Ausstellungsbereichen.Unternehmenspräsentationen

im Forum 30M sowie Aktionsflächen

mit Live-Vorführungen runden das

transfairlog-Angebot für Wissenstransfer

und Informationsaustausch ab. Auch die

Ausstellung soll den Besuchern zahlreiche

Neuigkeiten, Tipps und Trends bieten.

ConTraiLo stellt auf den folgenden Seiten

einige Ausstellungsbreiche vor.


GLOBALE NETZSTR

Häfen und Logistiker

Finnlines Deutschland, Halle A4, Stand 411

Fraunhofer-Center für Maritime

Logistik und Dienstleistungen CML,

Halle A4, Stand 451

Gemeinschaftsstand „Gateway Hamburg“,

Halle A4, Stand 341

Hanauer Hafen, Halle A4, Stand 450

PKS Gdansk – Oliwa SA, Halle A4, Stand 550

Rail Cargo Austria, Halle A4, Stand 301

Transconsult, Halle A4, Stand 525

36 ConTraiLo 6/2012

Häfen und Logistik. Damit Güterströme rund um die Welt

fließen können, sind sie unentbehrlich: die Terminals an Küsten

und Binnenland ebenso wie Transport- und Logistik-Dienstleister,

die sie über Wasser, Straße und Schiene verbinden.

Auf einer Logistik-Messe dürfen diese

drei Eckpfeiler daher keinesfalls

fehlen. Hamburg und Logistik sind

untrennbar miteinander verbunden – kein

Wunder, dass die Elbmetropole nicht nur

als Veranstaltungsort, sondern auch direkt

auf der transfairlog als Gateway Hamburg

Flagge zeigt. Gemeinsam mit Hafen Ham-

burg Marketing (HHM) präsentiert sich

die Logistik-Initiative Hamburg (LIHH)

auf dem Gemeinschaftsstand. Im Mittelpunkt

des Messeauftritts steht die breite

Palette an Produktinnovationen und

Logistik-Dienstleistungen „made in Ham-


UKTUREN

burg“. Als Aussteller sind Unternehmen

wie Lufthansa Systems oder die Hamburg

Port Authority vertreten. Aber nicht nur

Hamburg, auch andere Regionen stehen

auf der transfairlog bzw. begleitend im

Fokus: So referieren Experten aus Finnland

und Deutschland z. B. auf dem 2.

Deutsch-Finnischen Logistikforum.

Umweltlandkarte

Eine der Herausforderungen vor denen

Häfen und Logistiker verstärkt stehen,

sind die steigenden Anforderungen zum

(Foto: PKS)

Schutz der Umwelt. Ein Thema, dem sich

auch das Wissensforum Towards Zero-

Emission widmet. Ergänzend wird auch

das Fraunhofer CML einen Einblick in

eigene Forschungsarbeiten zur Reduzierung

von Energieverbrauch und Schadstoffemissionen

geben. Das Institut ist einer

von acht Partnern des Projekts Green

Efforts (kurz für Green and Effective Operations

at Terminals and in Ports).

Neben den Seehäfen dürfen im internationalen

Transportgefüge auch die Binnenhäfen

nicht vergessen werden. Auf

der transfairlog veranstaltet hierzu z. B.

das Short Sea Shipping Inland Waterway

Promotion Center (SPC) das Wissensforum

„Die Bedeutung der Binnenhäfen als

multimodale Logistikknoten“.

Knotenpunkte im Binnenland

Auch auf dem Ausstellungsparkett ist der

Binnenhafensektor vertreten, z. B. mit

dem Hafen Hanau, der im letzten Jahr

einen Umschlag von 3 Mio. t Güter verzeichnete.

Die Verbindungen zwischen

Logisitk-Drehscheiben stellen Transportund

Logistik-Dienstleister her. Auch aus

diesem Bereich sind verschiedene Aussteller

in Hamburg zu finden.

Die Reederei Finnlands ist mit RoRo-

Schiffen auf Nord- und Ostsee unterwegs

und kann dank Zugehörigkeit zur Grimaldi-Gruppe

auch Liniendienste zu Zielen

im Mittelmeerraum, Westafrika und

nach Nord- und Südamerika anbieten.

Mit mehr als 200 Lkw ist das polnische

Transportunternehmen PKS Gdansk-Oliwa

SA auf Europas Straßen unterwegs. Die

Dienstleistungen nutzen z. B. Kunden

aus Polen, Deutschland, England, Belgien,

den Niederlanden, Frankreich, Schweden,

Norwegen und Italien.

Bis zur Schiene

Ein Angebot ist auch ein polnisches Portal

für die Buchung von Fährüberfahrten.

Ebenfalls in Europa unterwegs ist das

Unternehmen Transconsult. Der Schwerpunkt

des Leistungsangebots liegt auf

Speditions- und Transportdienstleistungen

von und nach Russland, Weißrussland,

der Ukraine und Kasachstan sowie

auf dem Verkauf und der Vermietung von

Lkw und Trailern. Mittlerweile verfügt

Transconsult über mehrere Tochtergesellschaften

wie z. B. die Transconsult BV

mit einem Fokus auf Osteuropa.

Im intermodalen Logistik-Angebot darf

natürlich auch die Schiene nicht fehlen.

Aussteller Rail Cargo Austria hat z. B. den

Hafen Triest mit Verbindungen nach

München, Ulm und Budapest als Umschlagplatz

in den Vordergrund gehoben.

6/2012 ConTraiLo 37


transfairlog

Sichere Packkunst für Container

Verpackung. Ob auf der Straße, auf der Schiene oder auf See: Es herrschen raue Transportbedingungen.

So machen erst die richtige Verpackung und Ladungssicherung internationale

Warenverkehre möglich. Ein Thema, dem sich auch die transfairlog in Hamburg widmet.

Verpackung und Ladungssicherung

Automated Packaging System

Halle A3, Stand 340

Easypack Maschinen

Halle A3, Stand 444

B+W Ladungssicherungen

Halle A4, Stand 140

Inotec Barcode Security

Halle A4, Stand 560

Log:IT GmbH

Halle A4, Stand 410

Bei 80 Prozent der kontrollierten Container stellen

Kontrollorgane erhebliche Mängel bei der Ladungs-

sicherung und bei der Handhabung der Gefahrgutvorschriften

fest. Dies ist einer der Hintergründe für das

tägliche Aktionsforum „Der Container: Blechkiste, Behälter,

Alleskönner“ in der Halle A3 am Stand 605, welches

Ladungssicherung unter die Lupe nimmt.

Das Expertenteam Sigurd Ehringer von SE-LogCon und

Rainer Köbl vom Sachverständigenbüro Köbl stehen den

Besuchern mit Informationen, Tipps und Tricks zur Verfügung.

Bei der täglichen Veranstaltung steht die Sensibilisierung

der beauftragten Personen, also die Verantwortlichkeiten

in der Führungsebene, ebenso auf der Agenda


(Fotos: B+W)

wie die Qualitätssicherung in der Transportphase und die

Aufgaben der Lkw-Fahrer.

Herausforderung Sammelgut

Als Königsklasse in der Ladungssicherung führen die Experten

Stückgutsammelverkehre an. An einzelnen Infoständen

können sich die Besucher im Gespräch an die Experten

wenden, um sich gezielt Fragen beantworten zu

lassen. Neben dem Forum präsentieren auch im Ausstellungsbereich

verschiedene Unternehmen ihre neuesten

Lösungen und Produkte rund um effiziente Verpackung

und Ladungssicherung.

Eine reine Kennzeichnungsfrage

Automated Packaging Systems (APS) erklärt unter anderem,

wie mit dem Luftpolstergerät AirPouch FastWrap

bedarfsorientiert Luftpolsterfolien hergestellt werden können.

Easypack zeigt Verpackungssysteme, die sich über

SAP-Schnittstellen fest in IT-Systeme integrieren lassen.

Die Packmaster stellen dabei automatisch Papierpolster

zur Verfügung, mit denen sich im Vergleich zu losen Füllmaterialien

Verpackungen einsparen lassen sollen.

Die B+W Ladungssicherungen ist spezialisiert auf die Ladungssicherung

von Gütern während des Transports im

Container, Lkw, Bahn und Schiff. Als Vertriebspartner von

Bates Cargo-Pak gehören z. B. Staupolster aus Dänemark

zum Angebot. Mit einer neuen Highspeed-Füllpistole können

diese jetzt noch schneller befüllt werden.

Kennzeichnungsfrage

Am Beispiel des Anbieters für maßgeschneiderte Hämatologielösungen

Sysmex, zeigt Inotec, wie mit dem Sicherheitsettikett

Diosecure sowohl Versiegelung als auch ein

Originalitätsverschluss möglich sind. Die Log:IT GmbH

präsentiert auf der transfairlog erstmalig ihr neues Supplychain-Portal

für net.Label. Beispiele, die andeuten: ein

komplexes Thema, das lohnt, im Augenschein zu sein.

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KULISSEN

Unter Dach & Fach. Gütertransport ist mehr als nur Waren

von A nach B zu bringen – dies zeigt sich insbesondere bei Abläufen

im Vorfeld und an Zwischenstationen. Denn genau hier – hinter den

Kulissen von Produktions- und Logistik-Zentren – entscheidet

sich bereits vieles für optimierte Güterwege.

Auch auf der transfairlog bieten zahlreiche

Aussteller Produkte und Lösungen

genau für diese Bereiche.

So beispielsweise zu den Bereichen Logistik-Immobilien,

Hallenlösungen und Industrieböden.

Die deutsche Vertretung der

australischen Goodman-Gruppe stellt ihre

lokale Kompetenz und Expertise rund um

maßgeschneiderte Logistik-Immobilien vor.

Andreas Fleischer, Regional Director Germany

bei Goodman, kennt die regionalen Besonderheiten

mit hohem Bedarf im Hamburger

Logistik-Immobilienmarkt.

Telogs präsentiert ein herstellerunabhängiges

Fullserviceangebot. (Fotos: Aussteller)

Hallenkonzepte

Ist der richtige Ort gefunden oder sollen

Standorte ausgebaut werden, stellt sich die

Frage nach passenden Gebäudelösungen.

Möglichkeiten hierzu hat beispielweise der

Hersteller, Vermieter und Vertreiber mobiler

und permanenter Raumlösungen, Losberger,

im Programm. So realisierte der Spezialist

z. B. vor Kurzem eine 15 x 42 m

Stahlsystemhalle mit 4 m Traufhöhe für die

RWS Railway Service GmbH.

Logistische Einrichtungsfragen

Der nächste Aspekt: die Einrichtung für

Lager und Betrieb. Während Tabla Regaltechnik

erstmals sein multifunktionales

Durchlaufregal für Produktions- und Fertigungslinien

vorstellt, zeigen KHT und

Storage Tec, wie beim InduStore aus einem

Apothekenautomaten ein Kleinteilelager

für industrielle Anwendungen entstanden

ist. Bei Kardex MLog, einem Anbieter von

Materialflusssystemen und Hochregallagern,

steht intelligentes Energie-Management

im Messefokus und KDL Logistiksysteme

präsentiert Erfahrungen zu Teil- und

Vollautomatisierungen, für die das Unternehmen

einen Nachfragetrend feststellt.

Regalsicherheit

Da auch Regale in die Jahre kommen, sind

für die Sicherheit im Betrieb neben qualifizierten

Regalprüfern auch Reparaturen ein

Thema. Auf beides hat die Firma Klein als

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Logistik-Immobilien

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Hallen

Losberger, Halle A4, Stand 241

Faber Betonbodensanierung

Halle A4, Stand 220

Concrete Floor Diagnostic, Halle A3, Stand 236

Lager und Betrieb

Kardex MLog, Halle A4, Stand 501

KDL Logistiksysteme, Halle A4, Stand 615

Tabla Regaltechnik, Halle A4, Stand 210

Telogs, Halle A4, Stand 622

Krause, Halle A4, Stand 250

Storage Tec und KHT, Halle A3, Stand 311

Innerbetrieblicher Transport

Habat, Halle A3, Stand 201

Luga Transportsysteme, Halle A4, Stand 210

Wanzl, Halle A4, Stand 401

Betriebliche Sicherheit

1A Tapes, Halle 4, Stand 334

A-Safe, Halle A4, Stand 211

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Ergomat, Halle A3, Stand 350

Klein, Halle A4, Stand 304

42 ConTraiLo 6/2012

Fachbetrieb und mit dem Instandsetzungsset

Robusto für beschädigte Regalstützen

Antworten im Gepäck.

Komplexität erfordert Lösungen

Ein wichtiges Thema ist auch die steigende

Komplexität und schwere Zugänglichkeit

moderner Industrieanlagen sowie

deren Konsequenzen. Der Spezialist für

Aluminiumsonderbau, Krause, zeigt beispielsweise

Lösungen für den sicheren

Überstieg von Produktions- und Transportanlagen.

Telogs weist auf die wachsenden

Anforderungen an die Wartung

und Instandhaltung automatischer Lager-

und Fördertechnik hin.

Standsicher und flexibel

Das richtige Fundament rückt u. a. Faber

Betonbodensanierung in den Blick und

erklärt, wie mithilfe von Schaumbetoninjektionen

abgesackte und instabile Betonböden

wieder instandgesetzt werden

können. Ebenso können Bodenfugensanierungen

mit CFD-Systemen, wie am

Concrete-Floor-Diagnostic-Stand zu erfahren

ist, die Sicherheit und Effizienz in

Logistik-Anlagen optimieren. Industrieböden

bieten dabei auch die Möglichkeit,

mithilfe von Markierungen flexible Arbeitsplätze

und -wege sicher zu gestalten.

Bodenmarkierungen

Zwei neue Lösungen zeigt hier beispielsweise

1A Tapes mit der Bodenmarkierung

WT-6000 mit einer retroreflektierenden,

antirutschbeschichteten Sicherheitskenn-

Bereits am Standort werden die

Grundlagen für Transporte gelegt.

zeichnung, die auch schweren Staplern

ohne größere Beschädigung standhalten

soll. Auch Ergomat bietet neben weiteren

Produkten für Gesundheit und Sicherheit

am Arbeitsplatz mit DuraStripe selbstklebende

Bodenmarkierungen.

Innerbetrieblicher Transport

Apropos Fahrtwege: Natürlich dürfen auf

einer Logistik-Messe in diesem Feld auch

die Fahrzeuge und Lösungen für innerbetriebliche

Transporte nicht fehlen. Luga

präsentiert beispielsweise neben einem

neuen Kommissionierwagen auch den

Elektroschlepper Transporta. Mit dem

KT4 drive mit elektrisch angetriebenem

fünften Rad erweitert auch Wanzl seine

Kommissionierwagenfamilie.

Passendes Zubehör

Im Betriebsalltag ist dabei neben den

Flurförderfahrzeugen auch das Zubehör

gefragt, beispielsweise für Batterien. Habat

stellt als ein „Neuer“ im Batteriegeschäft

seine Produkte sowie Dienstleistungen

und Services auf der Messe vor.

Die betriebliche Sicherheit beim alltäglichen

Fahrzeugeinsatz in Betrieben spielt

bei Ampere Deutschland und A-Safe eine

ausgesprochen große Rolle. Beide zeigen

Rammschutzlösungen aus Kunststoff.

Neuestes Produkt bei A-Safe ist beispielsweise

der Regalbeinschutz Rackguard.

Schon dieser „Hinter-den-Kulissen-Messewegweiser“

zeigt: Es gibt auf der transfairlog

und in der Branche vieles hinter

den Kulissen zu entdecken.


Hamburger Premieren

Erstmals in der Hansestadt gesehen

Neben der Theorie steht die Praxis – dies ist auch in Hamburg

klar. So stehen denn auch nicht nur die Messehallen

mit der Premiere der transfairlog im Zeichen von Neuigkeiten

für die Containerbranche. Nein, auch an den Terminals

gibt es regelmäßig Neues zu sehen.

Die Taufe. So taufte die Reederei United Arab Shipping

Company (UASC) in diesen Tagen mit der Ain Snan in

Hamburg das erste Containerschiff mit 13.500 TEU Kapazität.

In Anwesenheit des UASC Vice President Europe,

Bjarne Ehlig-Jensen, wurde die Taufzeremonie durch Emanuel

Schiffer (Eurogate Management) vorgenommen. Das

Besondere: Die Ain Snan wurde mit Wasser aus dem Brunnen

Zamzam in Mekka, Saudi-Arabien, getauft.

Gigantendoppelpack. Das Containerschiff ist im gemeinsam

mit CMA CGM und CSCL betriebenen Far-East-Red-

Sea-Europe-Service AEC 8 auf Fahrt. Bei dem Stopp inklusive

Taufe war der 366 m lange und 48 m breite Megacarrier

mit einer Ladekapazität von mehr als 145.000 dwt

und 808 Anschlüssen für Kühlcontainer dabei nicht allein

im Elbhafen. Denn zur gleichen Zeit machte das

Schwesterschiff Malik Al Ashtar auf ihrer Jungfernreise

gegenüber am HHLA-Containerterminal Burchardkai

fest. Im Laufe des Jahres soll UASC übrigens von der Samsung-Heavy-Industries-Werft

in Korea noch weitere sieben

Schiffe der Baureihe Samsung 12500 erhalten.

Noch ein Jungfernanlauf. Ebenfalls im Mai machte erstmals

die Hanjin Sooho am Hamburger Eurogate-Terminal

fest. Auch hier führte die Jungfernfahrt den Neubau der

koreanischen Reederei mit 13.100 TEU Kapazität in den

Hamburger Hafen. Die Hanjin ist dabei der erste von

neun Neubauten dieser Größenklasse, den die Reederei

gemeinsam mit den Partnern der CKYH-Allianz betreibt.

Zur Taufe kam

der Gigant an das

Eurogate-Terminal.

(Foto: HHM)

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Bewegende Neuigkeiten

Containerumschlag. Auf einer Logistik-Messe in einer der bedeutenden Containerhafenstädte Europas

darf natürlich auch der Bereich des Umschlagequipments nicht fehlen. Dabei können die Messebesucher

sich z. B. an folgenden Messeständen über aktuelle und neue Lösungen informieren.

Das Seitenladersystem

Boxmover.

(Fotos: Aussteller)

Geschäftsführer und Firmengründer der Boxmover

GmbH Dipl.-Ing. Rudolf Hubauer hat in den

vergangenen Jahren eine Seitenladertechnologie

entwickelt. Hinter dem Namen Boxmover verbirgt

sich dabei eine Container-/Wechselbehälter-Verladeund

Transportvorrichtung in Ultraleichtbauweise, die in

drei Systemvarianten für den europäischen Straßenverkehr

zugelassen ist.

Einige Seitenladerdetails

Die zwei hydraulischen Teleskopzylinder können Lasten

wie Wechselbehälter mit 16 t und Container mit 32 t

Gewicht heben bzw. senken oder seitlich bewegen. Die

Umschlagzeit beträgt nach Unternehmensangaben weniger

als acht Minuten. Die Containerumschlagtechnologie

wird u. a. als Wechselrahmen auf Standard-Lkw montiert

oder als kompletter Sattelauflieger hergestellt und


entspricht den europäischen Normen inklusive der CE-

Zertifizierung. Die Seitenladerkonstruktion bietet 28 t

Nutzlast bei 44 t Gesamtgewicht im europäischen Kombinierten

Ladungsverkehr. Die Kleinserienproduktion soll

im vierten Quartal 2012 starten.

Container auf Rollen

Die Jung Hebe- und Transporttechnik GmbH bringt 20und

40’-Container auf Rollen und bietet so z. B. eine

Lösung für den Transport der Container von der Produktion

bis zur Verladung. Da Container über genormte ISO-

Ecken verfügen, war es naheliegend, eine entsprechende

Transportaufnahme mit Twistlocks zu konzipieren. Basis

der Containertransportfahrwerke ist ein bereits bewährtes

Schwerlastfahrwerk der Serie G.

Es stehen zwei Versionen mit Tragfähigkeiten von 30

oder 60 t zur Verfügung. Die Tandemversion eignet sich

nach Anbieterangaben besonders bei fehlendem Mittelauflagepunkt.

Zum Lieferumfang gehören zudem zwei

Deichseln mit Zugöse. Die Einbauhöhe von nur 330 mm

erlaubt die Durchfahrt von Hallentoren mit einer lichten

Höhe ab 3 m. Für leichtere Wechselbehälter, die zum

Transport nicht verriegelt werden müssen, stehen auch

Fahrwerke der Serie K Professional zur Verfügung. Auch

für das Anheben der Container hat Jung mit verschiedenen

Maschinenhebermodellen Lösungen im Programm.

Die nächste Generation

Cargotec zeigte bereits 2011 seine neue Modellreihe

DCG90-180 der Kalmar-Gabelstapler und führte damit

die „G“-Generation von Gegengewichtsgabelstaplern ein.

Die neue Gabelstaplerreihe mit Hublasten von 9 bis 18 t

ist die erste Reihe der Generation von Kalmar-Flurfördergeräten,

die eine verbesserte Kraftstoffeffizienz, Sicherheit,

Wartungsfreundlichkeit und Ergonomie sowie weniger

Umweltbelastung bieten soll. Die Merkmale der

G-Generation, darunter ein neuer Aufbau der Kabine,

werden zukünftig in allen Gabelstaplern, Reachstackern

und Loghandlern implementiert.

Aussteller

Boxmover

Halle A4, Stand 753

Jung Hebe- und Transporttechnik

Halle A3, Stand 125

Cargotec Kalmar

Halle A3, Stand 131

HLS Container Bremen Tel.: +49 (0)421/65990-14

Diedrich-Rebetje-Str. 18 Fax.: +49 (0)421/65990-29

D-28759 Bremen www.hls-container.de

E-Mail: kerstin.wacker@hls-container.de

> neue und gebrauchte ISO-Container

> Boxen > Open Top > Reefer

BASEL I WEIL I KEHL I STRASBOURG I OTTMARSHEIM

... sowie an der gesamten Rheinschiene

Tagesaktuell im Internet

www.contrailo.de

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Im Rohnweiher 16 • 53797 Lohmar • Germany

Tel.: +49 (0)2205/901090 • www.lueck-isah.de

Wir sind für Sie auf der Halle A3 • Stand 335


transfairlog

Fachkräfte zum „Ausleihen“

Personal. Einen passenden Bewerber für eine offene Stelle zu finden setzt großen Zeitaufwand voraus.

Auf der transfairlog präsentieren verschiedene Dienstleister Lösungen für Personalengpässe und

erklären, mit welchen Vorteilen Personal mit passgenauer Berufserfahrung vermittelt werden könnte.

Fahr-Zeit Personalleasing GmbH &

Co. KG ist ein Spezialist für Lkw-

Fahrpersonal auf Zeit. Das Angebot

von Fahr-Zeit macht die Personalkosten

planbar und kann Lieferanten zu einem

schlankeren Fuhrpark verhelfen. Die Suche

nach dem passenden Personal beinhaltet

aufwendige Einstellungsverfahren

und nimmt oft viel Zeit in Anspruch. Mit

der Beauftragung eines Zeitarbeitsunter-

Fach- und Führungspersonal

Fahr-Zeit Personalleasing GmbH & Co. KG

Halle A4, Stand 215

GTW German Timework GmbH

Halle A4, Stand 430

Hiko’s Container Logistik GmbH & Co. KG

Halle A4, Stand 302

Logistic Analytic GmbH, Halle A4, Stand 323

logistic people GmbH, Halle A4, Stand 341

46 ConTraiLo 6/2012

nehmens kann die eigene Personalabteilung

entlastet werden.

Personal produktiv einplanen

Die GTW German Timework GmbH ist

ein Zeitarbeitsunternehmen mit der Spezialisierung

auf Hafen und Lagerdienstleistungen.

GTW bietet Staplerfahrer, Packer,

Exportstauen, Kistenbauer, Lascher

und Lkw-Fahrer. Hier kann der Arbeitgeber

kurzfristig auf einen großen Bewerbungspool

zurückgreifen und somit Personal

produktiv einplanen.

Logistischer Bereich

Hiko’s Container Logistik GmbH & Co.

KG ist ein Dienstleistungsunternehmen,

das sowohl im Containerentladungsbereich

als auch in vielen anderen logistischen

Bereichen ableistet. Hiko’s Logistik

fungiert im Hause des Kunden als Werksunternehmen

und bietet erfahrene Fachkräfte

zum Leasing an.

Personaldienstleister

stellen sich

und ihre Lösungen vor.

(Foto: © Guedo/PIXELIO)

Die Logistic Analytic GmbH ist ein Personalberater

in der Logistik-Branche. Der

Schwerpunkt des Unternehmens ist die

Vermittlung von kaufmännischem Fachund

Führungspersonal für die Logistik.

Außerdem werden Arbeitnehmerüberlassungen

und Schulungen für Firmenkunden

und Quereinsteiger angeboten.

Internationales Netzwerk

Mit acht Niederlassungen organisiert die

logistic people GmbH ein internationales

Netzwerk von Logistik-Beratern sowie

Interim-Managern und vermittelt an entsprechende

Unternehmen mit Personalbedarf

einen weltweiten Kandidatenpool

mit regionaler Verfügbarkeit in Festanstellung.

Außerdem bietet der Personaldienstleister

logistic people GmbH über

seine unternehmenseigene logistic people

academy für Kunden und Kandidaten

bedarfsbezogene Aus- und Weiterbildungen

für Interessierte an.


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D3210

Kalmar DRF420-65-S5

Year 2007

Price € 220.000

DK016

SMV SC4531TB5

Year 2007

Price € 215.000

D3099

Linde C4130TL5

Year 1999

Price € 120.000

D2847

Fantuzzi FDC350RoRo

Year 2003

Price € 160.000

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D3131

Kalmar DRF450-70-S5

+ Piggy Back

Year 2005

Price € 210.000

D3056

SMV SC4535TA5

Year 2002

Price € 165.000

D3083

Linde C400-4

Year 1998

Price € 85.000

D3174

Svetruck 2812046

Year 1995

Price € 79.000

D3193

Kalmar DRD400-60-S5

+ Piggy Back

Year 2002

Price € 140.000

DK017

SMV SC108TB6

Year 2007

Price € 140.000

D3199

CVS-Ferrari F477.5

Year 2007

Price € 185.000

D3175

Svetruck 2512045

Year 1997

Price € 75.000

D3178

Kalmar DC4160RC4

Year 1996

Price € 85.000

D3213

SMV SC108TB6

Year 2007

Price € 110.000

D3201

CVS-Ferrari F477.5

Year 2007

Price € 180.000

D3211

Kalmar DCD160-12

Year 1997

Price € 52.000

D3169

Kalmar DRD100-52-S6

Year 2002

Price € 120.000

D3206

Linde C4234TL5

Year 2005

Price € 160.000

D3202

CVS-Ferrari F477.5

Year 2007

Price € 180.000

D3192

Fantuzzi FDC160

Year 2000

Price € 55.000

DK014

SMV SC4123CB5

+ Piggy Back

Year 2007

Price € 205.000

DK006

Linde C4535TL4

Year 2000

Price € 120.000

D3215

CVS-Ferrari F258.6

Year 2003

Price € 78.000

D2977

Fantuzzi PPH434HSW

Year 1998

Price € 55.000

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transfairlog

Softwareanbieter

active logistics GmbH, Halle A4, Stand 744

AEB mbH, Halle A4, Stand 511

Anton GmbH, Halle A4, Stand 244

BNS Software GmbH, Halle A4, Stand 231

CargoSoft GmbH, Halle A4, Stand 561

CheckMobile GmbH, Halle A3, Stand 435

CostPartner Deutschland GmbH, Halle A4, Stand 441

B&M TRICON Auto-ID Solutions, Halle A4, Stand 421

dbh Logistics IT AG, Halle A4, Stand 665

DIVIS (Deutsche Industrie Video System) GmbH,

Halle A4, Stand 544

Dr. Malek Software, Halle A4, Stand 520

IGL, Halle A4, Stand 205

inconso AG, Halle A4, Stand 551

Kewill, Halle A4, Stand 321

Logicway, Halle A4, Stand 440

Mobisys, Halle A4, Stand 515

OPAL Associates GmbH, Halle A4, Stand 619

OPUS//G, Halle A4, Stand 644

PRAXIS EDV-Betriebswirtschaftund

Software-Entwicklung AG,

Halle A3, Stand 436

Projektron, Halle A4, Stand 755

Rhenania Computer GmbH, Halle A4, Stand 715

Soloplan, Halle A4, Stand 505

Stat Control/Remira, Halle A4, Stand 541

TIS GmbH, Halle A3, Stand 410

Trimble, Halle A3, Stand 445

VLS Visual Location Studio, Halle A4, Stand 221

Wanko, Halle A4, Stand 618

Weber Data Service, Halle A4, Stand 205

Zetes Industries, Halle A4, Stand 654

Hardware

cab Produkttechnik GmbH & Co. KG,

Halle A3, Stand 128

Dreyer+Timm, Halle A3, Stand 441

Heidler Strichcode GmbH,

Halle A3, Stand 247

Identisys Beratungs- und Vertriebsgesellschaft,

Halle A3, Stand 250

Pro Logistik, Halle A4, Stand 311

48 ConTraiLo 6/2012

Logistik managen

Soft- und Hardware. „Ich schau‘ mal im Computer nach“, so

lautet der Satz, wenn Unklarheiten oder Probleme auftauchen.

Es ist aber die Software, die Aufgaben erledigt und die starre

Hardware individuell arbeiten lässt.

Auch in der globalen Logistik-

Welt machen es die stets weiterentwickelten

Softwaretools

und Module möglich, die komplexen

Prozesse der Überwachung, Steuerung

und Optimierung zu unterstützen und

sind hilfreiche Werkzeuge, die einem

Unternehmen zu besserer Kontrolle,

Transparenz und einer enormen Kostenersparnis

verhelfen. Auf der Transfairlog

werden Experten, Anwender

und Gäste die Möglichkeit haben, sich

im Rahmen von Wissensforen mit der

Problematik, den Trends und möglichen

Lösungen zu beschäftigen.

Am 12. Juni 2012 werden anhand von

Praxisvorträgen im Forum „Effizientes

Logistikmanagement mit Auto-ID“

der aktuelle Stand und die neuen Ent-

wicklungen von Auto-ID-Lösungen in

der Logistik vorgestellt. Diskutiert wird

über die aktuellen Trends in den Berei-

chen Barcodes, 2D-Codes, RFID, Kenn-

zeichnung, mobile IT-Systeme und

Voice-Technologien, als Basis für die

effiziente Planung sowie die Optimierung

und Steuerung internationaler

logistischer Prozesse.

Software aus der Wolke

Ebenfalls am 12. Juni dieses Jahres

wird im Wissensforum „Logistik-Software

aus der Wolke“ des EffizienzClusters

LogistikRuhr und des Fraunhofer-

Instituts für Materialfluss und Logistik

IML die Frage gestellt: Hält die serviceorientierte

Softwareentwicklung, was

sie verspricht?


Kostenoptimierte IT

Soft- und Hardware bieten

viele Möglichkeiten Logistik

zu optimieren. (Foto: DIVIS)

Die nächste Generation adaptiver IT-Systeme

soll Unternehmen bei der Gestaltung,

Planung und Steuerung der Supply

Chain bzw. des Unternehmensnetzwerks

entscheidend und weit über das bisher

bekannte Maß hinaus unterstützen.

„Wir bieten Anbietern und Anwendern

die Möglichkeit, sich mit uns technolo-

gisch auszutauschen und gleichzeitig den

Zugriff auf über 900 Personenmonate

Forschungsergebnisse – das ist insbesondere

für kleine und mittlere Unternehmen

sehr interessant, die bedarfsgerecht

und kostenoptimiert IT-Lösungen beziehen

können“, verspricht Oliver Wolf, Abteilungsleiter

Software Engineering im

Fraunhofer IML und kreativer Kopf der

Logistics Mall.

Einsatz von Telematiksystemen

Die GVB e. V. hat sich zum Ziel gesetzt,

zusammen mit den Herstellern und Anwendern

die Problematik in der Telematikbranche

zu erörtern und mögliche

Standardisierungsansätze zu erarbeiten.

Im Rahmen des Forums „Praktische Probleme

beim Einsatz von Telematiksystemen“,

am 13. Juni, wird nicht nur der

Handlungsbedarf praxisnah aufgedeckt,

sondern es wird anhand eines Dialogs

auch auf die zukünftigen Bedürfnisse der

Nutzer eingegangen.

Zu den Themen gehören Fragestellungen

über die künftige Gestaltung der Hardwareoberflächen,

die eine intuitiv erfassbare

Eingabeaufforderung ermöglichen

sollten. Ein weiterer Schwerpunkt für

künftige Entwicklungen ist auch im Feld

der sensorischen Überwachung des Ladeguts

und der -fläche zu sehen. Es sind

Fragen zu klären, wie und wo die Sensoren

anzubringen sind, um aussagekräftige

Daten übermitteln zu können.

Die Erweiterung der bisherigen sowie die

Erarbeitung neuer Standards, um die Systematisierung

eines offenen und definierten

Datenflusses zu ermöglichen, gehört

insbesondere hierzu. Neben den entsprechenden

Foren präsentieren zahlreiche

Anbieter den transfairlog-Besuchern ihre

Innovationen und Neuheiten.

Gemeinsam Problematiken lösen

Das Angebotsspektrum ist groß: Angefangen

bei neuen Industriedruckern mit

Touchscreen, Kameralösung, Funksensoren,

für die Erfassung von Volumen- und

Gewichtsdaten bis hin zu vielseitigen Software-

bzw. Toolangeboten und Lösungen

in unterschiedlichen Bereichen, wie weltweites

Transport-Management ohne Medienbrüche,

Zollabwicklung, See- und

Luftfrachtabwicklung, neue Möglichkeiten

zur Kosten- und Prozessoptimierung

für den Speditions-, Lager-Logistik- und

Paketdienstleisterumschlag oder auch

Simulatoren, die eine ganzheitliche Betrachtungsweise

ermöglichen sollen.


Boris Schäfer:

Geschäftsführer

Caru Thollembeek.

Es geht auch anders

Markttrends. Der Container ist ein Markenzeichen im Seeverkehr.

Neben diesem klassischen Markt, dem maritime market,

finden sich jedoch noch weitere interessante und nachgefragte

Geschäftsfelder für die universellen Transportbehälter.

Mit eigenen Depots und Büros

in Europa, den USA und Asien

sowie 50.000 verkauften und

110.000 vermieteten TEU im Jahr 2011 ist

Caru Containers international im Containergeschäft

aufgestellt. Die Geschichte

des Spezialisten rund um Verkauf, Vermietung,

Leasing und Rückkauf von Containern

reicht bereits fast 30 Jahre zurück.

Gruppenweites System

Die Caru-Gruppe verfügt nach eigenen

Angaben über eine Kapitaldecke, die es

50 ConTraiLo 6/2012

ermöglicht, zusammen mit Kunden deren

Anforderungen zu realisieren, flexibel

zu reagieren und in Produkte und Services

zu investieren.

Ein speziell entwickeltes, gruppenweites

ERP-System ermöglicht die Abwicklung

großer Aufträge mit Reedereien. Womit

das Unternehmen nach eigenen Angaben

weltweit die Verfügbarkeit und Rücknahme

von Containern sicherstellen kann.

Dabei haben die Containerspezialisten

sich nicht auf den klassischen Markt Seeverkehr

beschränkt, sondern auch fü wei-

tere Container-Nachfragetrends passende

Lösungen im Gepäck.

Möglichkeit Inland

In den vergangenen Jahrzehnten hat

sich die Nachfrage nach Containern gewandelt.

Boris Schäfer, Geschäftsführer

Caru Thollembeek sieht hier als einen

der „Meilensteine“ beispielsweise die Erschließung

des Binnenmarkts, dem sogenannten

domestic market. Denn neben

den bekannten Seecontainern bietet dieser

auch Absatzmöglichkeiten für Containerumbauten

und kundenspezifische

Technikcontainer sowie für Lager- und

Bürocontainer. Dabei beobachtet Caru die

Tendenz, dass Kunden zunehmend Containerlösungen

bevorzugen, um Bauzeiten

zu verkürzen, höhere Vorfertigungen

zu realisieren und die Anlagen gegebenenfalls

umstellen zu können.

Möglichkeit Offshore

Ebenfalls fern dem Festland und doch

anders als in der Seeschifffahrt, bietet

auch der Offshoremarkt weitergehende

Chancen. So stellt Caru auch hier eine

Zunahme des Containerabsatzes aufgrund

neuer und strenger, weltweit gültiger Regularien

fest. Eine Spezialität von Caru

Thollembeek ist die Fertigung von Sonderkonstruktionen.

Inzwischen gehören die Hildrizhausener

seit drei Jahren zur Caru-Gruppe und können

so bei der Versorgung von Kunden


Container bieten verschiedene

Absatzmärkte. (Fotos: Caru Containers)

mit Seecontainern von der globalen Gruppe

profitieren.

Schäfer zieht eine entsprechend positive

Zwischenbilanz und berichtet von einem

ausgewogenen Verhältnis zwischen dem

Verkauf und der Vermietung von See-,

Lager- und Bürocontainern sowie dem

Verkauf von Technikcontainern.

Gefragte Spezialitäten

Insbesondere bei den Technikcontainern

aus den Bereichen dezentrale Energieversorgung,

erneuerbare Energien und Wasseraufbereitung

nimmt dabei die Nachfrage

zu. Die Kunden fordern eine kurze

Realisierungsdauer mit modularer Technik

für Plug-and-play-Betrieb bei Schaltanlagen,

Druckluftstationen, Blockheiz-

4

Boris Schäfers Containertipp

„Für viele Firmen sind Containerlösungen eine sehr willkommene Alternative zum

klassischen Gebäude. Die Wirtschaft verändert sich sehr schnell und jede Firma

muss sich diesen Veränderungen anpassen. Mit Containerlösungen sind flexible

Konzepte realisierbar, beispielsweise für die Lagerung und den Transport von

Waren, die Schaffung von Büroarbeitsplätzen, die Unterbringung von technischen

Anlagen. Des Weiteren bieten Containerlösungen ein hohes Maß an Sicherheit

gegen Diebstahl und Vandalismus, benötigen in der Regel keine Baugenehmigung

und sind sehr schnell verfügbar.“

kraftwerken, Notstromanlagen, etc. Auch

Raumlösungen auf Containerbasis, ob als

Büro-, Verkaufs- oder Aufenthaltsraum in

modularer Bauweise sollen preisgünstig

und schnell verfügbar sein. Natürlich entsprechend

ausgestattet, ob mit Blick auf

Dämmwerte, Elektrifizierung und Sanitäranlagen

oder mehr. So finden sich also

auch die bisher ungewöhnlichsten Projekte

von Caru Thollembeek im Feld der

Technikcontainer wieder.

Für eine Niederlassung eines IT-Weltkonzerns

entwickelten die Containerspezialisten

einen 16,50 x 3,50 x 3,60 m großen

Container mit einem Gewicht von 58 t

für die mehrfach redundante Notstromversorgung.

Auch die komplette Stromversorgung

eines Produktionswerks für

Der Seitenlader Spezialist

Mehr als 30 Jahre Erfahrung mit weltweitem Service und Ersatzteilnetz

Hammar Maskin AB SE- 517 95 Olsfors, Sweden

Tel: (+46) 33 29 00 00, Fax: (+46) 33 29 00 01

e-mail: info@hammar.eu, webside: www.hammar.eu

Gipskartonplatten in Usbekistan realisierte

das Unternehmen Caru Thollembeek

im Containerformat.

Individuelle Eckdaten

Damit solche und andere kundenspezifische

Einzellösungen erfolgreich entwickelt

werden können, benötigen die Projektingenieure

im Vorfeld entsprechend

verschiedene Informationen. Allem voran

den Einsatzzweck, denn dann können

die Experten Eckdaten wie Anlagengröße,

Anzahl und Positionierung von Öffnungen,

Türen etc. sowie Installationen,

Gewichte und Dämmungen gezielt abfragen.

So entstehen letztlich stetig neue

Beispiele, das Containerbau eben auch

mal ganz anders geht.

Die Nr. 1 – In mehr als 90 Länder geliefert.


Container

Firma Angebot/Leistungen Besonderheiten/Spezialitäten

A-TAINER & SERVICE

Containerhandel

& Vermietung

D-22113 Hamburg

Caru Containers

R. Thollembeek

D-71157 Hildrizhausen

CHS CONTAINER

Handel GmbH

D-28239 Bremen

CONTAINEX

Container-Handelsgesellschaft

m.b.H.

A-2355 Wiener

Neudorf

Container Rent

Petri KG

D-57562 Herdorf

Contargo AG

CH-4019 Basel

Contargo

Ludwigshafen GmbH

D-67065

Ludwigshafen

Contargo

Rhein-Main GmbH

D-56070 Koblenz

Contargo

Wörth-Karlsruhe GmbH

D-76744 Wörth

Co*Operator

Container Transport

& Logistic GmbH

D-28215 Bremen

CST GmbH, Container-

Speditions- und

Transportges. mbH

D-21107 Hamburg

Deutsche Industriebau

Group

D-59590 Geseke

52 ConTraiLo 6/2012

Vermietung und Handel mit 8-, 10-, 20- und 40’-Box, HC, PW-Box,

Opentop, Kühler, Flats, Isolierer- und Aufenthaltscontainer.

Raum- und Containerlösungen für technische Anlagen, Lagerung und

Transporte, See- und Lagercontainer (in Depots in Moerdijk, Rotterdam

und Antwerpen), Spezialcontainer (für Technik im Anlagen- und

Maschinenbau), Schnellbaucontainer.

Vermietung/Handel/Sonderbau: Alle Arten von Seecontainern für

Transport- und Lagerzwecke, wie z. B. 20- und 40’-Standardcontainer,

20’-Reefercontainer, Hardtop, Opentop, Openside, Sidedoor, 45’-

DV+High-Cube, 13,60-m-Container, Selfstorage oder Raumelemente.

Verkauf, Vermietung, Leasing: Containeranlagen, Büro-, Sanitär-,

WC-, Lager-, Material- und Seecontainer.

Raum-, Lager-, Sanitär-, Schul- und Kiga-Container, S/W-Schleusen,

Tanks, Officeanlagen, umfangreiches Zubehör.

0’-DV; 20’-DV Used Quality A+B+Export Quality; 20’-OT Quality B+

Ex-port Quality; 40’-DV New 40’-DV Used Quality A+B+Export Quality:

40’-HC New; 40’-HC Used Quality A+B+Export Quality; 40’-OT Original,

Used Quality B+Export Quality; 40’-OT Rebuild Used Quality B+Export

Quality; 40’-Flatrack Used; 20’-Flatrack Used, weitere auf Anfrage.

Lang- und Kurzzeitvermietung von Lagercontainern (20-/40’-Box).

An- und Verkauf von neuen und gebrauchten Übersee-, Lager-,

und Spezialcontainern (Opentop orginal und rebuild, Flatracks,

Kühlcontainer) aller Größen.

An-, Verkauf und Vermietung von Iso-Seecontainern und Wechselbrücken

in verschiedenen Qualitäten: neu, gebraucht, Export – eine

Reise mit CSC und Lagerqualität.

Vermietung/Leasing/Handel weltweit: 8-, 10-, 20-, 40- bis 45’-Standardcontainer,

Hardtop-, Opentop-, High-Cube-Container, 40’ x 2,50 m

x 9’6’’ und 45’ x 2,50 m x 9’6’’ palettenbreite Container, 45’ x 2,50 m

x 9’6’’ Curtainside-, Kühlcontainer auch 45’ x 2,50 m x 9’6’’ Kühlcontainer

mit Diesel- und Elektroaggregat, Swap Bodies (7,45 oder 7,82),

Flatracks, Platformen, Büro-Mannschaftscontainer (auch möbliert),

Rolltrailer, Skeletal-, Cornerless- und Industrialtrailers, Multitrailer-

Train-Systems, Custom-buit und special trailers, Goosenecks, Containerersatzteile,

Weather-Routing und Bunkersavingtools.

Vermietung/Leasing/Handel: 10-, 20-, 40- und 45’-Container

(Standard), High-Cube-, PW-, Opentop-, Kühlcontainer, Büro- und

Tankcontainer, Flat-/Plattform, Wechselbrücken (Swap Bodies),

Isoliercontainer.

Vermietung/Verkauf/Leasing/Handel mit neuen und gebrauchten

8-, 10- und 20“-Seecontainern, Büro-, Lager-, Sanitär-, Material-,

Verkaufs- und Baustellencontainern sowie Containeranlagen.

Persönliche Beratung, Depotservice, Anlieferservice; gern werden

auch Sonderwünsche erfüllt.

Mehr als 20 Jahre Erfahrung, Planung, Herstellung und Vertrieb

von technischen Stahlcontainern und Sofortraum – Lösungen,

Beratung und europaweitem Montageservice, Entwicklungen nach

Kundenwunsch.

Lackierung, Ausstattung und Umbau nach Kundenwunsch,

zertifiziert durch Germanischen Lloyd (darf CSC-Prüfungen

vornehmen), weltweite Lieferung.

Über 30 Jahre Erfahrung im Containerhandel. Europaweite Lieferung

direkt oder über ausgewählte Handelspartner; persönliche

Betreuung vor Ort.

Schnelle und flexible Montage und Lieferung, Office mit Wechselwandsystem

für individuelle Raumgestaltung und mehr, Schwarzweiß-Schleusen

vor allem für stark verschmutzte oder kontaminierte

Einsatzbereiche.

Alle Container mit CSC (mindestens drei Jahre);

verfügbar innerhalb von zehn Tagen.

Containertransporte (bei Bedarf Anlieferung/Abholung mit

Selbstlader-Lkw), Containerreparaturen (eigene Werkstatt).

Besichtigung und Auswahl vor Ort möglich, Beratung, Zustellung

per Kran-Lkw, CSC-Abnahme durch eigene M&R-Abteilung.

Beratung und Betreuung, Belabelung mit Änderung des check digits

für Export, Containertransporte mit Anlieferung und Bereitstellung,

Seitenlader, Motorwagen mit Kran, eigene Reparaturwerkstatt.

Agent für UNIT45/Rentalworld/GAC-SMHI, Sonderbauten, -größen

und -farben möglich, Beratung, Komplettservice, inklusive Verzollung,

weltweite Lieferung: per Lkw (auch mit Selbstladekran), Barge

und Bahn, weltweites Containerdepotverkaufsnetzwerk, Schiffsrouten-,

Schiffsperformance-Optimierung.

Depot, Einlagerung, Reparatur (eigene Werkstatt), Umbau, Lackierung,

Sonderbau/Spezialcontainer aller Art (z. B. Reifencontainer),

Genset-Vermietung, Lieferung/Transport (auch inklusive Abladen)

per Lkw, Barge und Bahn.

Seit 40 Jahren Modul- und Stahlsystemgebäude, Bürocontainer,

Pavillons, Seecontainer runden Programm ab.


Vier Jahrzehnte

Geschäftsleitung:

(v. l.) Tim

Albers, Liesel

Albers-Bentlage

und Günter Albers.

(Foto: www.

fotogen-Lingen.de,

Ela Container)

Ela Container feiert 40-jähriges Jubiläum

„Verwurzelt im Emsland – erfolgreich in der ganzen

Welt“ – mit diesen beiden Merkmalen lässt sich die Firmengeschichte

von Ela Container beschreiben. Denn vor

40 Jahren startete Bernhard Albers in Haren mit seiner

Containervermietung.

Harener Wurzeln. Der Name Ela drückt die regionale Zugehörigkeit

zum Emsland aus und leitet sich aus dem Namen

der Frau des Gründers ab: Elisabeth Albers. Der Standort

Haren war von Firmengründung an Ausgangspunkt für

die Containervermietung. Heute blickt das Unternehmen

auf einen Containerpark mit mehr als 20.000 Einheiten

und neben dem Mietangebot ist auch der Kauf von neuen

und gebrauchten Containern möglich. Dabei hat Ela mit

selbst entwickelten Systemen eine komplette Raumlösung

bis zu Anlagen mit Wohnraumqualität im Angebot.

Spezielle Lösungen. Im Laufe der Entwicklung stieg insbesondere

die Nachfrage nach Baucontainern. Ela entwickelte

branchenexklusiv einen eigenen Container – den sogenannten

Ela-Premiummietcontainer. Das Modell ist 3 m

breit und bietet 3 m2 mehr Innenraum als herkömmliche

Lösungen. Mit dem Wohnhaus CYMH (create your mobile

home) bietet Ela Container zudem ein flexibles und individuelles

Zuhause in mobilen Räumen an.

Europäischer Ausbau. Was so einst in Haren begann, ist

inzwischen in ganz Deutschland und Europa aktiv. So ist

Ela heute an neun Standorten in Europa präsent und verfügt

über Tochterbetriebe in Polen, den Niederlanden, in

der Ukraine und in Litauen. Von den Stützpunkten aus

werden die Kunden durch die 50 firmeneigenen Lkw mit

Ladekran oder auch per Bahn und Schiff beliefert. Der

Zubehörpool bietet neben Mobiliar auch Ausstattungen

wie Klimatisierung, Sicherheitstechnik und mehr. Für

Maschinen, Aggregate oder Schaltanlagen bietet Ela darüber

hinaus auch Sonder- und Spezialkonstruktionen an.

2

Hamburg und im ganzen Norden

PTI-Reefer-Service

für Kühlcontainer

Tel.: (0 40)593958-0

Fax: (0 40)593958-20

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Container-Kompetenz

• Containerdepot

• Containerhandel

• Containervermietung

• Containerservice

• Büro-/Kühl-Container

• Projektverladungen

CST

Container-, Speditions- und Transportgesellschaft mbH

Industriestraße 55

21107 Hamburg

Telefon +49 (40) 741 190-66 e-mail: info@cst-container.com

Telefax +49 (40) 741 190-30 Internet: www.cst-container.com

Wissen, was bewegt!

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www.nfm-verlag.de ı www.kran-und-hebetechnik.de

www.in-fbll.de ı www.contrailo.de

ONLINE


Container

Firma Angebot/Leistungen Besonderheiten/Spezialitäten

DLM GmbH Containerhandel

und Vermietung

D-28197 Bremen

Ela Container GmbH

D-49733 Haren

Fritz Giesecke

Container-Handel

+ Vermietung

D-66299 Friedrichsthal

Gas Equipment Rental

GmbH & Co. KG

D-40880 Ratingen

HLS Container

Bremen e. K.

D-28759 Bremen

Magellan Maritime

Services GmbH

D-20095 Hamburg

MBX Container GmbH

D-27419 Sittensen

Oecon Mobilraum

GmbH

D-73566 Bartholomä

Rhenus Logistics GmbH

D-55120 Mainz

Rhenus Logistics GmbH

D-68159 Mannheim

TWS –

Tankcontainer-Leasing

GmbH & Co. KG

D-19246 Camin

UNITAINER

Trading GmbH

D-21107 Hamburg

WCT World Container

Trading GmbH

D-25336 Elmshorn

WCT Europe GmbH

D-21217 Seevetal

54 ConTraiLo 6/2012

Verkauf und Vermietung von neuen und gebrauchten Seecontainern

aller Art.

Vermietung/Verkauf: Büro-, Mannschafts-, Wohn-, Sanitär- und

Lagercontainer; Offshore- und Sondercontainerbau, Kindergärten,

Schulen, Bankgebäude, Jugend- und Freizeiträume, Seniorenresidenzen.

Verkauf und Vermietung von Büro-, Mannschafts-, Sanitär- und Lagercontainern

sowie Containeranlagen in Deutschland, Frankreich und

Luxemburg; Ankauf von gebrauchten Containern.

Vermietung/Leasing, 20’-Gastankcontainer T50 mit ca. 24 m 3 ,

Schwallwände, nicht isoliert, Druckstufen 15,1/24,5/34,5 bar working

pressure, mit Zinklining, weltweite Zulassung u. a. für Kühlmittelgase.

Vermietung/Leasing/Handel weltweit, alle Arten von Containern,

An- und Verkauf.

Finanzierung/Vermietung/Leasing/Handel/Sonderbau: Standard- und

Spezialcontainer (z. B. Kühl-, Opentop-, Hardtop-, Palletwide-, Doubledoor-,

Flat-/Platform-, Sidedoor- und Bulkcontainer) in allen gängigen

Größen (z. B. 8, 10, 20, 30, 40 und 45’).

Vermietung Büro-, Wohn-, Mannschafts-, Sanitär- und Lagercontainer,

sowie Großraumanlagen; An- und Verkauf, Leasing und Mietkauf.

Vermietung/Verkauf von Büro-, Wohn-, Mannschafts-, Sanitär-, Materialcontainern

u. v. weitere Containertypen rund um die Baustelle inkl.

Möblierung/Montage/Demontage; Pavillon-/oder Containerraumsysteme

für die Automobilbranche, kommunale, temporäre Bauten wie

Schulen und Kindergärten, Bankcontainer, Verkaufspavillons, Bürogebäude

als Lösung bei Erweiterungen/Sanierungen oder Umbauten.

Vermietung und Handel: 20-, 40- und 45’-Standardcontainer,

High-Cube-, Opentop- und Kühlcontainer.

Verkauf, Vermietung von Lagercontainern (20-/40’-Box),

Containertransporte (bei Bedarf Anlieferung/Abholung mit

Selbstlader-Lkw).

Vermietung/Leasing/Handel: 20’-Tankcontainer, Standard, Zulassung

T11–T14 von 21 bis 26 m 3 Inhalt; Spezial-T20 und -T22 bis 22,50 m 3

zum Teil mit Schwallwänden. Swap-Tankcontainer bis 7,82 m Länge,

T2–T14, von 29,50 bis 35 m 3 Inhalt, Silo-Bulkboxen aus Aluminium

mit 39 und 50 m 3 Inhalt.

An- und Verkauf/Vermietung von Box-, neuen und gebrauchten

Lager- und Kühlcontainern, Hardtop, Opentop, Sidedoor, Doubledoor,

neue Offshore und andere Containertypen auf Anfrage.

An- und Verkauf von Neu- und Secondhandcontainern; Standard- und

Spezialcontainer, wie z. B. Reefer, Palletwide-, Doubledoor-, Sidedoorund

Bulkcontainer.

Vermietung von neuen und gebrauchten Wechselaufbauten und

Seecontainern jeglicher Art.

Organisation von Containertransporten mit Gestellung und europaweiten

Lastläufen. Anlieferung auch mit Seitenlader/Kranwagen,

europaweites Netzwerk.

Ela-Premium-Mietcontainer sind 0,50 m breiter – dadurch bis

zu 25 Prozent Einsparmöglichkeiten; Lieferung sofort, europaweit,

werkseigene Lkw mit Ladekran, per Bahn und per Schiff.

Lieferung mit eigenen Kran-Lkw, Vertriebspartner von Containex,

Containertransporte.

30- und 40’-Gastankcontainer für leichte Gase auf Anfrage.

Lieferung weltweit, mit oder ohne Abladen, Reparaturen,

Spezialcontainer, auch nach Kundenspezifikationen.

Netzwerk aus eigenen Büros, Agenturen und Depots in

über 30 Ländern, Modifikationen/Reparatur/Lackierung nach

Kundenwunsch; Kühlcontainer mit neuester CA-Technologie;

Lieferservice weltweit.

Lieferung und Montage deutschlandweit.

Langjährige Erfahrung, eigenes Produktionswerk in Halle/Saale mit

Qualität „made in germany“, bundesweite Standorte, keine Konzernmentalität,

kundennahe Ansprechpartner mit dem Service „alles

aus einer Hand“, Verkauf von Spezialcontainern (nach Kundenwunsch).

Alle Container mit CSC; verfügbar 1–2 Tage nach Bestellung; Containertransporte

(bei Bedarf Anlieferung/Abholung mit Selbstlader-Lkw).

Containerreparaturen (eigene Werkstatt).

Spezial- und Lebensmitteltankcontainer mit Reefer, Spezialgrößen,

Sicherheits-/Leckagewagen in Edelstahl nach WHG für Tank-/Boxcontainer,

auch in Sondergrößen, mobile Heizgeräte für Tankcontainer,

Depots und Werkstätten an sieben Standorten.

Verkauf und Vermietung weltweit, umfangreiches Angebot

an Dienstleistungen (multimodale Transporte, Kranungen,

Reparaturen, Packen und Lagerung, Zubehör).

Weltweites Netzwerk (Niederlassungen, Beteiligungen,

Partner/Agenten) für hohe internationale Depotdichte; auf

Kundenwunsch Vermittlung lokaler Dienstleister.

Reparatur-Management, Vermietung und Anbau von GPS-Systemen,

sämtliches Logistik-Equipment erfüllt die technischen

Voraussetzungen für die Zulassung im KV, Wechselbrücken werden

standardmäßig mit Cornercastings und Gabelstaplertaschen

ausgestattet.


Bremer Boxenagenten

Co*Operator einmal kurz vorgestellt

(Foto: Co*Operator)

Die Co*Operator GmbH ist nunmehr bereits seit 22 Jahren

im Containermarkt tätig. Dabei können die Bremer

Spezialisten auch als Exklusivagenten aufwarten, wie beispielsweise

seit Kurzem auch für UNIT45.

Das Leistungsangebot. Aufgrund der jahrelangen Zusammenarbeit

mit der hiesigen Kundschaft und den

Containerproduzenten in China sowie internationalen

Containerleasinggesellschaften hat sich Co*Operator als

Containerlieferant für entsprechende Neubauten und gebrauchte

Container etabliert. Hier sind neben Direktkäufen,

Longterm- und Masterlease- sowie Finance-Arrangements

und Oneways möglich.

Investment und mehr. Co*Operator bietet neben Containern

auch ein breites Angebot and Dienst- und Vertriebsleistungen

rund um den Container an. Verzollung,

nationale und internationale Containertransporte sowie

Containerreparaturen und -umbauten als auch die Lieferung

von Containerersatzteilen gehören zum Repertoire

der Firma. Zusätzlich zu der eigenen Containervermietflotte

bieten die Bremer den Kunden die Möglichkeit, in

Containerfonds zu investieren oder vorhandene Containerparks

in das Management zu geben.

Exklusive Partner. Wie schon angesprochen, sind die

Containerspezialisten Agent für UNIT45 in Deutschland.

Das Rotterdamer Unternehmen bietet die eigene Produktion

sowie Vermietung von übergroßen, palettenbreiten

Containern aller Art an. Auch für RentalWorld ist

Co*Operator als Agent tätig; hier für Deutschland und

Polen. Die Tochtergesellschaft der niederländischen Houcon-Group

ist unter anderem spezialisiert auf die Produktion

und Vermietung von Rolltrailern. Somit umfasst das

Portfolio von Co*Operator nun auch Rolltrailer, Skeletal-

Cornerless-Industrial und Custom-Build-Trailers sowie

Goosenecks und Multitrailer-Train-Systems für Depotund

Terminalhandlings.

Schiffsperformance. Darüber hinaus vertritt Co*Operator

in Deutschland und Polen das Netzwerk von GAC-SMHI

im Bereich des Weather Routings für Schiffe. GAC, die Gulf

and Agency Company, hat sich mit dem schwedischen

Wetterdienst zusammengeschlossen, um ihre Weather

Routing und Bunkersavingtools zu vermarkten.

2

Containertransporte · Lagerung · Transporte · Containerentladung

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ConTraiLo

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(Fotos: HHM, Hoyer-Gruppe)

ELEMENTE

global auf Achse

Chemie-Logistik. Chemische Erzeugnisse stehen in der Liste

der deutschen Handelswaren direkt hinter Kraftwagen und -teilen

sowie Maschinen. Für die Logistik sind dabei echte Spezialisten

gefragt – insbesondere, wenn es um Gefahrgüter geht.

Nach den vorläufigen Ergebnissen

des Statistischen Bundesamtes

(Destatis) lagen chemische Erzeugnisse

im Export bei 101.196 Mio.

Euro, im Import schlug die Gütergruppe

demnach mit 71.799 Mio. Euro zu Buche.

Dies spiegelt bereits die Bedeutung der

Chemie-Logistik wider. Noch deutlicher

zeigen es die Zahlen zur Chemiewirtschaft

2011 des Verbandes der Chemischen Industrie

e. V. (VCI). So lag der Wert der

Weltexporte der chemisch-pharmazeutischen

Industrie 2010 bei 1.230.453 Mio.

Euro, die Weltimporte bei 1.273.300 Mio.

Euro. Am Weltexport hat Deutschland einen

Anteil von 11,5 Prozent, der Importanteil

liegt bei 7,8 Prozent.

Verkehrsträgeranteil

Laut Destatis und VCI wurden dabei im

Jahr 2010 im Straßenverkehr inländischer

Lkw 137,771. Mio. t chemisch-pharmazeutische

Erzeugnisse transportiert. An

zweiter Stelle folgte der Eisenbahnverkehr

mit 30,119 Mio. t. Binnenschiffe transportierten

mehr als 21 Mio. t und der Seeverkehr

über 26 Mio. t. In Hamburg gingen

z. B. 2011 15,4 Mio. t Gefahrgüter über die

Kaikanten. Hinzu kommen jährlich mehr

als 10 Mio. t an chemischen Grundstoffen

und chemischen Erzeugnissen. In der Bilanz

2011 des Seehafens finden sich so

chemische Erzeugnisse mit 16,2 Mio. t.

4. See-Hafen-Kongress

Die Bedeutung der Chemie-Logistik für

den Standort, zeigte sich auch vor Kurzem

beim 4. See-Hafen-Kongress. HHM und

die Umco hatten zu der Veranstaltung in

das Empire Riverside Hotel in Hamburg

geladen. Einer der Schwerpunkte: Was erwartet

die Branche von einem Seehafen

wie Hamburg? „Hamburg ist aufgrund seiner

exzellenten Anbindung an die Staaten

des Ostseeraums ein interessanter Standort

fur die Chemiebranche, aber es fehlen

Abfüllanlagen, Lager und Silos“, kritisierte

Thomas Drobisch, Leiter Logistik und

Kundenservice der Krahn Chemie GmbH.

Chemiecluster schaffen

Derk Christoph Proff, Geschäftsführer der

Hachemie GmbH, kritisierte außerdem die

zeitaufwendigen Genehmigungsverfahren

für Chemiegüter in Hamburg. Klaus Wessing

von der Helm AG schlug vor, ein

Chemiecluster zu schaffen. Mit den Anforderungen

an Logistiker aus der Chemiebranche

beschäftigen sich auch die

Leitfäden des VCI, die auf der Verbandswebsite

verfügbar sind. Ziel der Anforderungsprofile

ist die Qualitätssteigerung

und die Optimierung der Sicherheit der

Beförderung. Denn das Transportequipment

und die Einhaltung von Vorschriften

inklusive geschulten Fachpersonal

entscheidet in der Chemie-Logistik mit.

6/2012 ConTraiLo 57


ACHTUNG FLÜSSIG!

Tanktransporte. Im Bereich der Flüssigkeiten bedienen sich viele Chemieunternehmen oft den

Logistikern, die mit allen intermodalen Verkehrsträgern Kontakt und Erfahrungen im Flüssigkeitentransport

haben. Denn je nach Ziel und Produkt gilt es, zahlreiche Parameter zu berücksichtigen.

Tankcontainerspezialist TWS Tankcontainer-Leasing

gibt einen Einblick

in den Transport von Flüssigkeiten

in der Chemiebranche. Ob heiß

oder kalt, ob Wechsel- oder Einwegverkehr:

Das alles wird schon im Vorweg

erarbeitet. Zudem ermitteln die Spezialisten

das Volumen, prüfen die Stahlverträglichkeit

sowie das erforderliche Heiz-

oder Kühlsystem. Handelt es sich um

Gefahrgut, prüfen sie auch die Gefahrgutzulassung

nach dem T-Code.

Fachlich gerüstet

Auf der Produktseite müssen die Parameter

mit denen des Tankcontainers oder

-fahrzeugs übereinstimmen. Dabei sind

Dinge zu berücksichtigen, die außer der

Reihe schon mal „Kopfschmerzen“ bereiten

können. Der Serviceteil ist auch nicht

zu unterschätzen, wie beispielsweise besondere

Entladeschläuche, darf ein Kompressor

zur Entladung eingesetzt werden

oder muss eine Pumpe vorhanden sein

und mehr. Voraussetzung für

die Abwicklung und Bedienung

des techni-


schen Geräts ist geschultes Personal mit

einer Schutzausrüstung. Letztlich steht

und fällt alles mit der Praxis, besonders

im Gefahrgutbereich.

Unterschiedlicher Aufwand

Bei Routineaufträgen kann schnell mit

passendem Tankcontainer oder -fahrzeug

disponiert werden. Mit Spezialeinheit, sei

es von der Druckstufe, oder zusätzlicher

Ausrüstung, werden die Transportvorbereitungen

aufwendiger. Schwierig können

auch relativ unbekannte und seltene

sowie hochwertige und empfindliche

Flüssigkeiten sein, die mit überdurchschnittlicher

Sorgfalt verladen werden.

Sauberkeit ist oberstes Gebot und macht

zusätzliche Kontrollen vor der Beladung

erforderlich. Auch Vorgaben, die Behäl-

ter mit Stickstoff zu beaufschlagen und

mit Taupunkt zu gestellen, um Restfeuchtigkeit

zu binden und Korrosion zu verhindern,

sind heute keine Seltenheit.

Der eigentliche Transport

Der Straßentransport mit dem Tankauflieger

kann nach der Abfertigung im Werk

auf Fahrt gehen. Tankcontainer werden

zuerst mit Zugmaschine und Chassis zur

Befüllung gestellt, zum Terminal getruckt

und dort beispielsweise der Schiene oder

dem Schiff übergeben. Der Nachlauf vom

Zielterminal geht wieder über die Straße.

So können die Container lange Entfernungen

wirtschaftlicher mit Bahn oder

Schiff zurücklegen.

Arbeiten am Zielort

Nach der Ankunft des Tankcontainers

beim Empfänger beginnt ein besonderes

Ritual: Proben nehmen, Analyse abwarten,

Schlauchverbindung herstellen,

Kompressor oder Pumpe in Bereitschaft

versetzen und auf die Freigabe zur Entladung

warten. In einigen Fällen werden

die Ent- wie auch Beladungen im Einwegverkehr

aus Sicherheitsgründen durch

das Werkspersonal vorgenommen.

Einige Containervarianten

Die Tankcontainervolumina sind heute

im europäischen Verkehr mit bis zu 35/

36 m3 Inhalt und einem Gesamtgewicht

von 36 t/Container zugelassen. Großvolumige

Swaps können bei leichten Produkten

ermöglichen, auf ein wirtschaftliches

Gewicht zu kommen. Andererseits

Je nach Transportgut

sind

unterschiedlicheTankcontainer

gefragt.

(Fotos: TWS, ©

johnnyb/PIXELIO)

Qualifiziertes Fachpersonal

ist ebenfalls wichtig.

müssen die Logistiker die Kundenvorgaben

berücksichtigen, die aufgrund der

Volumen der Lagertanks nur bestimmte

Chargen abnehmen können. Eine Spezialität

sind die Tankcontainer mit Schwallwänden,

die eine Befüllung unter 80 Prozent

Füllgrad erlauben.

Andere Länder, andere Gesetze

Bei dem Gefahrgutumgang müssen die

Transportgesetze beachtet werden. Für

den Überseeverkehr gibt es wiederum

andere und fast unüberwindliche Transportgesetze,

wissen die Experten. Für den

nordamerikanischen Kontinent gelten

relativ geringe Gewichte, die sich heute

noch nach dem Boxcontainergeschäft


Spezielle Ausstattungsvarianten

sind auch für Flüssigtransporte

erhältlich.

60 ConTraiLo 6/2012

Großvolumige

Swap-Container

bieten für leichte

Produkte Vorteile.

orientieren; 24 t für Ladung und Behälter

sind erlaubt. Dies ist nur ein

Beispiel. So gilt es für den internationalen

Verkehr, die unterschiedlichen

Regeln zu kennen bzw. zu erkunden.

Ganz spannend wird es mit Produkten,

die eine Beschichtung im Tank

erforderlich machen, sei es aus Korrosion

oder wegen der Qualitätsvorgabe.

Diese Tankcontainer sind jedoch daher

nicht überall verfügbar und werden

oftmals von Auftraggebern für längere

Zeit angemietet.

Einige Spezialfälle

Säuren, Laugen oder chlorhaltige Produkte

erfordern eine besondere Fachkenntnis.

Ob die Produkte in einer

Phenolharz-, Chemline- oder Gummiauskleidung

transportiert werden dürfen

ist in jedem Fall vorab zu klären.

Eine Beschädigung oder Zerstörung

des Linings kann erhebliche wirtschaftliche

Folgen nach sich ziehen.

Auskleidungen mit PTFE, MFA, PFA

und PE werden bei besonders reinen

Produkten eingesetzt. Fast universell

einsatzbar ist nur PTFE.

Stark beansprucht

Für die Stahlindustrie werden Beizmittel

in Tankcontainern aus normalem

Stahl transportiert. Da diese Produkte

so aggressiv sind, darf die Befüllung

und die Entladung nur aus der Distanz

mit ferngesteuerten Ventilen erfolgen.

Auf diese Weise soll hier jegliches Unfallrisiko

vermieden werden. Gleichzeitig

wird dabei jedoch in Kauf genommen,

dass die Wandstärken sich

über die Jahre durch Korrosion verjüngen.

Dieses führt letztlich dazu, dass

die betroffenen Behälter vorzeitig zum

Verschrotten abgestellt werden müssen.

In der Folge bedeutet dies gleichzeitig

eine höhere Miete. Schon dieser

Einblick zeigt: Chemie-Logistik mit

Flüssigkeiten ist ein weites Feld – teilweise

stark eingegrenzt – mit vielen

Transportmöglichkeiten.


Rückkehr zur Dynamik

Chemiegeschäft zieht im ersten Quartal 2012 wieder an

Der chemischen Industrie in Deutschland

ist ein guter Start ins neue Jahr gelungen,

stellt der Verband der Chemischen Industrie

(VCI) in seinem Lagebericht fest. In

den ersten drei Monaten 2012 zog die Produktion

gegenüber dem Vorjahresquartal

wieder um 1,5 Prozent an. Das machte

sich auch in einer höheren Kapazitätsauslastung

der Anlagen bemerkbar. Im Vergleich

zum Vorjahr lag das Produtionsniveau

der Branche damit aber immer noch

vier Prozent niedriger, so der VCI.

Hohe Nachfrage der USA und Asien.

VCI-Präsident Dr. Klaus Engel sieht die

Konjunkturindikatoren als Anlass zur Zuversicht,

mahnt aber die Kennzahlen aufgrund

der Schuldenkrise nicht überzube-

www.vehicles-world-online.de

werten. Die Rückkehr der Dynamik im

Chemiegeschäft mit wieder steigenden

Umsätzen wurde vor allem von den Bestellungen

der Kunden im Inland getragen.

Aber auch im Ausland konnten die

Unternehmen mehr chemische Erzeugnisse

absetzen. Vor allem die Nachfrage

aus den asiatischen Schwellenländern und

den USA zeigte neuen Schwung. Für das

Gesamtjahr 2012 geht der VCI unverändert

von einer Stagnation der Chemieproduktion

aus. Bei einer Preissteigerung von

einem Prozent rechnet der VCI ebenfalls

mit einem Anstieg des Branchenumsatzes

um ein Prozent auf 186 Mrd. Euro.

Der Verband. Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen

Interessen von rund

VCI-Präsident Dr. Klaus Engel. (Foto: VCI)

1650 deutschen Chemieunternehmen

und deutschen Tochterunternehmen aus-

ländischer Konzerne gegenüber Politik,

Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft,

der Wissenschaft und den Medien.

Die Branche setzte im Jahr 2011

über 184 Mrd. Euro um.

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Chemie-Logistik

HILFE FÜR DIE ABWICKLUNG

Achtung Gefahrgut

Wird ein Artikel mit Gefahrstoffanteil

beim Packen nicht als Gefahrgut erkannt,

kann dies deutliche Folgen haben.

Denn transportieren die Frachtführer

diese Sendungen ohne die

korrekten Kennzeichnungen und Dokumentationen,

können Bußgelder drohen.

Bei Unfällen steht auch die Haftung

im Fokus. Rhenania Computer

hat als Hilfestellung für die korrekte

Gefahrgutabwicklung die Software

G10-Gefahrgutversand entwickelt.

Dank der Einhaltung der Vorschriften

schafft diese nach Anbieterangaben

Rechtssicherheit.

ZUBEHÖR

Eine Spezialbox

Denios hat unter der Typenbezeichnung

PolySkip Plus einen neuen

Kippbehälter mit einer Traglast bis

1000 kg auf den Markt gebracht.

Der Spezialbehälter ist aus Polyethylen

(PE) und weist damit laut Hersteller

eine hohe Beständigkeit gegen viele

aggressive Stoffe auf und ist leicht zu

reinigen. Je zwei Lenk- und Bockrollen

sorgen für eine leichte Verfahrbarkeit.

Einfuhrtaschen ermöglichen den

Transport per Stapler.

Schwerlastkippbehälter PolySkip

Plus. (Foto: Denios)

62 ConTraiLo 6/2012

In explosionsgefährdeten

Bereichen ist

passendes Equipment

gefragt. (Foto: Miag)

Stapeln mit Ex-Schutz

Miag zeigt neueste Gerätegeneration auf der Achema 2012

In wenigen Wochen öffnet in Frankfurt

am Main wieder die Achema ihre

Tore mit Neuigkeiten und Trends

für chemische Technik, Umweltschutz

und Biotechnologie. Mit dabei ist vom

18. bis 22. Juni 2012 auch Miag mit

REGALWANNEN AUS KUNSTSTOFF ZUM NACHRÜSTEN

Umrüsten für Gefahrstoffe

Ein Teil innerhalb der Chemie-Logistik-Kette fällt auch auf die Lagerung zurück

– ob an Zwischenstationen oder am Ziel. Wichtig ist auch hier die

richtige Ausstattung, wenn es sich um Gefahrstoffe handelt. So müssen

z. B. Regale für diesen Fall gemäß den gesetzlichen Vorschriften ausgerüstet

sein. Die Denios AG bietet jetzt auch geprüfte Regalbodenwannen aus

Kunststoff in gängigen Regalfachbreiten an.

Die Wannen aus Polyethylen (PE) erfüllen laut Anbieter die Anforderungen

des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und bieten eine hohe Beständigkeit

gegen viele aggressive Chemikalien. Sie sind zur Lagerung von wassergefährdenden

Stoffen (WGK 1-3) geeignet. Der Transport und die Regalbeschickung

sind dank 100 mm Bodenfreiheit möglich. Mit den Wannen

können auch vorhandene Regalsysteme umgerüstet werden. Denios hast

sich seit über 25 Jahren auf Gefahrstofflagerung, betrieblichen Umweltschutz

und Sicherheit am Arbeitsplatz spezialisiert. Heute sind über

10.000 Artikel hierzu bei dem Unternehmen im Angebot.


seinen neuesten Geräten in explosions-

geschützter Ausführung.

Elektrovierradstapler. Mit der Typenserie

12-25XC hat der Hersteller eine

neue Generation explosionsgeschützter

Vierradstapler in den Tragkraftklassen

von 1,2 bis 2,5 t. Im Vergleich zu

den Vormodellen gibt es verschiedene

Unterschiede. So bildet jetzt eine

kompakte Antriebsachse in der Explosionsschutzart

„erhöhte Sicherheit“,

integriert in einem einseitig offenen

Fahrzeugrahmen, die Grundlage der

Staplerserie von Miag.

Einige Staplerdetails. Die Antriebseinheit

vereint Drehstrommotor, Getriebe

und nasslaufende Lamellenbremsen

innerhalb eines wasser- und

staubdichten Gehäuses mit direkter

Anbindung des Hubwerks. Darüber

hinaus werden die Fahrleistungen erhöht

und sollen in Verbindung mit der

Absenkung der Gesamtschwerpunktlage

eine verbesserte Fahrdynamik und

Standsicherheit ermöglichen.

DREIACHS-CHEMIECHASSIS LIGHT VON FLIEGL

Sensibles Leichtgewicht

Containerfähig. Dank Gegengewichtsmodul

soll zudem je nach Anwendung

eine flexible Anpassung der Geräte an

geänderte Lastbedingungen gegeben

sein. Bereits das Serienfahrzeug unterschreitet

2100 mm Schutzdachhöhe

und kann, je nach Hubwerk, zum Beund

Entladen von Containern eingesetzt

werden. Erstmals ist, wie Miag erklärt,

bei den Staplern ein seitlicher

Batteriewechsel vorgesehen.

Kleinhubgerät. Zudem wurden die Batterievarianten

für die Miag-Drei- und

-Vierradstapler vereinheitlicht. Ebenso

für Arbeiten in explosionsgefährdeten

Bereichen ist das Kleinhubgerät KHG

120Ex bzw. KHG 300Ex geeignet. Es

ermöglicht das ergonomische Heben

und Bewegen von Lasten und Behältern.

Das Hubgerät ist mit einer ATEXkonformen

Wechselbatterie ausgerüstet

und kann laut Anbieterangaben

mit verschiedensten Plattformen und

Hebetools ausgerüstet werden; optional

auch in Edelstahlausführung.

Speziell für den Transport sensibler Güter hat Fliegel das Dreiachs-

Containerchassis Chemie light entwickelt. Mit einem Leergewicht von

2980 kg ist das Chassis laut Hersteller das einzige, das unter 3 t

bleibt. Die Grundkonstruktion und tragenden Elemente blieben dennoch

unverändert. Die Gewichtsreduzierung erreichte der Spezialist mit innovativem

Baumaterial und technischen Neuerungen. Das geringe Leergewicht

erlaubt ein umfassendes ADR-Ausstattungsangebot. Schlauchablage

und Tropfbleche gehören ebenso zur Grundausrüstung wie

Auffangwannen aus Edelstahl, Erdungslasche und die 385/65R22,5’’-

Bereifung. Lift- und Entlastungsachsen, Erdungskabel, Stützwinden

und weitere Elemente sind optional erhältlich.

(Foto: Fliegl)

BULKLOGISTIK

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Chemie-Logistik

UNTERNEHMEN

Chemieverkehr

über See

Der Logistik-Dienstleister Hoyer setzt

auf die Weiterentwicklung und Vernetzung

seiner Geschäftsbereiche interkontinentale

Verkehre und Chemie-

Logistik. Die Vertriebsteams sollen

künftig noch enger zusammenarbeiten,

um Synergieeffekte beider Geschäftsbereiche

auszubauen.

Frans Tutuhatunewa wird ab sofort die

neue Funktion des Global Procurement

Managers in der Tochtergesellschaft

Hoyer Global Transport übernehmen.

Er ist damit für die strategische Entwicklung

der Überseechemieverkehre

verantwortlich. Tutuhatunewa wird

insbesondere auf die Entwicklung und

Nutzung gemeinsamer Netzwerke für

die Überseechemieverkehre setzen. Er

bringt dazu langjährige Erfahrung aus

dem Seefrachtgeschäft mit. Er war

bei den Reedereien P&O Nedlloyd und

Maersk als Controller und Procurement

Manager tätig. Seine Speditionserfahrung

sammelte er bei Kühne +

Nagel sowie beim Logistik-Dienstleister

Damco. Hoyer realisiert in der weltweiten

Bulk-Logistik umfassende Lösungen

für die Chemie-, Mineralöl-,

Lebensmittel- und Gasbranche.

64 ConTraiLo 6/2012

Neuer

Global Procurement

Manager:

Frans

Tutuhatunewa.

(Foto: Hoyer)

Chemions Robogrind-Team (v. l.): Marco Wilhelm,

Jens Heinzen, Ralf Kuhla, Jörg Molter und Bernhard Rockhoff. (Fotos: Chemion)

Auf zu glatten Zeiten

Robogrind bringt Tankcontainer wieder in Form

Die Innenwandungen von Tankcontainern

können Korrosionsschäden

aufweisen. Schäden, denen bei der

Chemion Logistik GmbH seit einiger

Zeit ein Team mit einem speziellen

„Kollegen“ zuleibe rückt.

Schäden beheben. Der neue „Kollege“

in den Chemion-Reihen nennt sich

robogrind. Exemplare des Industrieroboters

kommen derzeit laut den Logistik-Spezialisten

nur an 18 Standorten

weltweit und zweimal in Deutschland

zum Einsatz. Ihren robogrind nutzt das

Unternehmen, um Korrossionsschäden

in den Containern zu schleifen und

polieren. Die Investition in den neuen

Roboter der finnischen Firma Robogrind

Oy zahlt sich dabei für Chemion

Logistik nach eigenen Angaben gleich

in mehrfacher Hinsicht aus.

Optimierte Prozesse. „Die Innenwandungen

der rund 800 firmeneigenen

Tankcontainer und vor allen Dingen

die unserer Kunden können nunmehr

schneller, kosteneffizienter und schonender

geschliffen und poliert werden“,

erläutert Markus Hartges, der

Betriebsleiter Instandhaltung. „Dank

robogrind haben wir die Prozesse im

Sinne unserer Kunden optimiert und

bieten damit wirtschaftlich attraktive

Dienstleistungen aus einer Hand: vom

Vermieten über das Spülen und Kontrollieren

bis hin zum Instandhalten

der Tankcontainer.“

Eine längere Lebensdauer. Ein weiteres

Plus ist die hohe, gleichbleibende

Qualität: Jeweils in 2,50-cm-Schritten

schleift der Roboter die Innenwände

der Container und entfernt hierbei

Korrosionsschäden und Pittings – winzige

Korrosionslöcher, die die Innenwandung

dauerhaft beschädigen. Dank

des millimetergenauen Einsatzes soll so

auch die Lebensdauer der Tankcontainer

erhöht werden.

Zeitgewinn. Gerd Clemens, Bereichsleiter

Inbound-/Outboundlogistik I –

zu dem u. a. die Container-Logistik

gehört – betont die Zeiteinsparung

dank des Roboters: „Für das manuelle

Schleifen einer Containerinnenwand

benötigt man etwa 80 bis 100 Arbeitsstunden,

der robogrind erledigt diese

Arbeit in rund 40 Stunden. Darüber

hinaus bedeutet der Robotereinsatz


Mithilfe des robogrind kann

Chemion die Innenwandungen von Tankcontainern schleifen und polieren.

auch einen wichtigen Schritt zur Verbesserung

der Arbeitssicherheit und

Gesundheit unserer Mitarbeiter.“ Die

Nachfrage durch die bestehenden Kunden

sowie weitere Containerdienstleister

ist laut Chemion groß.

VTG-TANKCONTAINER-LOGISTIK

Stabile Nachfrage

Waggonvermiet- und Schienen-Logistiker

VTG konnte im ersten Quartal

2012 eine Umsatzsteigerung von 2,9

Prozent auf 191,8 Mio. Euro verzeichnen.

Die einzelnen Geschäftsbereiche

entwickeln sich unterschiedlich. So

konnte z. B. die Tankcontainer-Logistik

im ersten Quartal 2012 vor allem hinsichtlich

der Transportvolumina laut

VTG eine gute Nachfrage erzielen, die

knapp unter dem Vorjahrsquartal lag.

Insbesondere die Intra-Europa- und

Intra-Asien-Verkehre zeigten in diesem

Bereich einen positiven Trend.


SO STIMMT DIE


Ulrich Lück, Gefahrgutbeauftragter

Kombiverkehr.

Kombinierter Verkehr. Für Ulrich

Lück zählt die chemische Industrie

zu den Branchen, in denen

die Kombination der Verkehrsträger

Straße und Schiene am

klarsten bevorzugt wird. Aber

warum bevorzugen viele für

Langstreckenchemietransporte

die Schiene? Der Gefahrgutspezialist

von Kombiverkehr

erklärt die Hintergründe.

Chemische Grundstoffe, Vor- und

Endprodukte machen rund ein

Viertel der gesamten Transportmenge

auf den Zügen von Kombiverkehr

aus“, sagt Lück, der ein besonderes Auge

auf diese Güter hat. Denn der 49-Jährige

ist Gefahrgutbeauftragter des Unternehmens

Kombiverkehr. Und viele chemische

Stoffe sind Gefahrgut.

„Für die chemische Industrie ist der Kombinierte

Verkehr ideal“, meint der Fachmann.

„Denn nicht jeder Empfänger, ja

nicht einmal jedes chemische Werk hat

einen eigenen Schienenanschluss. Und

es gibt zahlreiche Vorteile des KV, die für

die Chemiebranche besonders zum Tragen

kommen.“

Priorität Sicherheitsfaktor

Weil der Großteil eines Transports im

Kombinierten Verkehr (KV) auf der Schiene

erfolgt, ist KV sicherer als der durchgehende

Lkw-Transport. Hauptgrund: Da

die Straße ein offenes System ist, auf dem

unterschiedlichste Verkehrsteilnehmer

mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten

fahren, individuell abbiegen und

einscheren können, ist das System Straße

einerseits flexibel, andererseits anfällig

für Unfälle.

Beim Bahnverkehr handelt es sich dagegen

um ein geschlossenes System. Das

Gleis bestimmt hier den Streckenverlauf.

Streckenwechsel sind im Gegensatz zu

6/2012 ConTraiLo 67


Chemische Erzeugnisse sind ein

bedeutendes Welthandelsgut.

Die Chemiebranche setzt

stark auf Kombinierte Verkehre.

(Fotos: Kombiverkehr)

Straßen nur an definierten und speziell

abgesicherten Stellen möglich.

Das Sicherheitssystem

Die Sicherheitsabstände zwischen den

Zügen sind nicht nur vorgeschrieben,

sondern auch überwacht. Jede Fahrt eines

Zugs wird durch den Fahrdienstleiter

in der Betriebszentrale genehmigt. Per

Signal gibt er den Fahrweg für jeden einzelnen

Zug frei. Auch dies überwachen

zusätzlich Sicherheitssysteme. So kann

der Fahrdienstleiter nicht zwei Zügen

gleichzeitig die Fahrerlaubnis für denselben

Streckenabschnitt erteilen.

Würde ein Lokführer schneller als vorgeschrieben

fahren oder ein Signal missachten,

erfolgt automatisch eine Zwangsbremsung.

„Die höhere Sicherheit lässt

sich besonders eindrucksvoll bei Gefahr-

guttransporten belegen“, meint Lück

und legt zur Verdeutlichung Zahlen des

Statistischen Bundesamts vor.

Ohne Tunnelverbot und Winterstopp

Das Amt hat für 2005 – neuere Vergleiche

liegen noch nicht vor – in Deutschland

auf der Schiene 0,34 Gefahrgutunfälle/

Mrd. tkm verzeichnet. Auf der Straße sind

es 15. Aufgrund dieser höheren Sicherheit

gibt es auch im Gefahrgutrecht Unterschiede,

die den KV zuverlässiger machen

als den reinen Straßentransport.

„Auf der Schiene gibt es keine Tunnelfahrverbote

für Gefahrgut“, so Lück.

„Auf der Straße dürfen Gefahrgüter teilweise

gar nicht oder teilweise nur zu

bestimmten Tageszeiten Tunnel durchfahren.“

Hinzu kommt, dass Gefahrguttransporte

auf der Straße vor allem im

Winter stehen bleiben müssen, während

sie auf der Schiene auch bei Eis und

Schnee sicher fahren können.

Priorität Gewichtsgewinn

Zu den weiteren Eigenschaften, die zur

besonderen Liebe der Chemieindustrie

zum KV geführt hat, zählt das hohe Gewicht

der zu transportierenden Güter.

„Viele Stoffe haben eine spezifische Dichte

von mehr als einem Kilogramm pro Liter“,

erklärt Lück. „Zusammen mit der aus

Sicherheitsgründen besonders aufwendigen

Konstruktion der Chemiecontainer

führt dies zu einem besonders hohen

Sendungsgewicht.“ Hier kommt dem KV

zugute, dass auch im Vor- und Nachlauf

auf der Straße zehn Prozent mehr Gewicht

erlaubt ist als üblich, nämlich 44

statt 40 t zul. GG.

Netz verbindet Zentren

Aufgrund der hohen Affinität zum KV

hat Kombiverkehr sein Netz früh an den

Bedürfnissen der Chemiebranche ausgerichtet.

„Wir bieten fast in ganz Europa

Verbindungen zwischen den wichtigen

Chemiezentren an“, sagt Lück. „Ob das

Nordspanien ist oder Norditalien, ob das

in Deutschland das Ruhrgebiet oder die


Region um Leipzig ist – teilweise nutzen

wir sogar die Terminals der Chemieindus-

trie selbst, etwa die Terminals von BASF

in Ludwigshafen oder in Antwerpen.“

Priorität Umweltfaktor

Nicht zuletzt ist das Thema Ökologie für

die Chemie wichtig. „Die chemische Industrie

gehörte zu den ersten Verladern,

die Interesse an Emissionsnachweisen

und -vergleichen zwischen reinem Straßenverkehr

und KV eingefordert haben.“

Mit einer Schnellbilanzierung transportbedingter

Emissionen, die Kombiverkehr

ins Netz gestellt hat, wird für jede Verbindung,

die das Unternehmen in Europa

anbietet, berechnet, wie viel CO2 oder

auch andere Schadstoffe ausgestoßen

werden und wie viel im reinen Straßenverkehr

entstehen würde.

Gerade bei Gefahrgütern ist Sicherheit ein entscheidendes Thema im Transport.

„Obwohl es sich beim KV um einen gebrochenen

Verkehr handelt, also die Güter

zweimal umsteigen müssen und obwohl

die Gesamtstrecke von Lkw teilweise kürzer

ist, weil direkt gefahren und nicht erst

ein Kombiterminal angefahren werden

muss, ist die Emissionsbilanz des KV trotzdem

immer deutlich besser“, weiß Lück.

„Mindestens zwei Drittel der Emissionen

werden beispielsweise beim Klimafeind

Nummer eins, dem CO2, eingespart.“ Keiner

der genannten Gründe ist laut Lück

allein dafür ausschlaggebend, dass so viele

chemische Güter im KV unterwegs

sind. Vielmehr stimme für die Chemie

die Gesamtbilanz.

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Logistik

Schlüssel zum Osten

Porträt. Oftmals dient ein Schlüssel als Symbol für die Übergabe eines Objekts an einen neuen Besitzer

oder Mieter. Am KV-Terminal Frankfurt (Oder) kann hinter dem Symbol noch viel mehr stehen: Denn ein

Schlüssel öffnet Türen und Wege – wie auch das Terminal an der deutsch-polnischen Grenze.

Umschlaggleis

KV-Terminal

Kranbahn 620 m

(geplant)

Bereits seit sieben Jahren steigen im Güterverkehrszentrum

(GVZ) auch Container und Co. erfolgreich zwischen

Schiene und Straße um. Der deutsch-polnische Logistik-

Standort befindet sich dabei seit diesem Frühjahr im neuen

Aufwind. Denn zum April 2012 hat PCC Intermodal (PCCI) den

Betrieb des Terminals für den Kombinierten Verkehr (KV) übernommen;

nur einer der kommenden Ausbauschritte.

Das GVZ Frankfurt (Oder)

Gelegen in der deutschen Hauptstadtregion

Berlin-Brandenburg und im Zentrum

der Wachstumsmärkte Mittel- und Osteuropas

wurden in den letzten Jahren mehr

als 1,5 Mrd. Euro in der Region rund um

die Städte Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt

investiert. Voraussetzung für die

Ansiedlung von Unternehmen des produ-

70 ConTraiLo 6/2012

Umschlaggleis/

Lokumfahrungsgleis

Umschlaggleise

(geplant)

Der Ausbau des KV-Terminals

ist bereits in Planung.

(Fotos: ETTC)

Logistik-Zentrum

(77.000 m 2 )

Öffentliches

Streckennetz

zierenden Gewerbes war die Entwicklung

der lokalen Infrastruktur. Mit dem Aufbau

des GVZ Frankfurt (Oder) errichtete die

Stadt 2005 den KV-Terminal. Für die

straßenaffine Logistik stehen direkt an der

Bundesautobahn A12/E30 voll erschlossene

Industrie- und Gewerbeflächen zur

Verfügung. Der Standort Frankfurt (Oder)

Stete Nord-West-Ost-Verbindung

Als Hub im Seehafen-Hinterlandverkehr bietet das KV-Terminal

Zugang zu den wichtigen Seehäfen Europas. Bereits heute bietet

PCCI mit 26 Zügen jede Woche stete Verbindungen zwischen

Hamburg, Bremerhaven und Rotterdam sowie mit Gliwice/

Slawkow und Kutno in Polen und darüber hinaus. Denn mit der

bereits von PCCI betriebenen Relation Kutno–Moskau besteht

nun auch eine neue Verbindung von den Seehäfen über Frankfurt

(Oder) bis in die russische Metropole. Noch für das erste

Halbjahr 2012 ist zudem der Aufbau einer Relation von Hamburg/Bremerhaven

nach Brzeg Dolny geplant. Zu den weiteren

Angeboten am KV-Standort zählen darüber hinaus Technikund

Value-added-Services. PCCI investiert hier kurzfristig ca.

1 Mio. Euro in Ausrüstungen und Anlagen, beispielsweise auch

in eine neue Servicewerkstatt.

Vision Bahnstandort 2014

Sowohl für die regionale Wirtschaft als auch für die internationalen

Nord-West-Ost-Güterverkehre entwickelt sich so das GVZ

in seiner Bedeutung als Schlüsselpunkt in der Logistik-Kette stetig

weiter. Denn nicht nur der neue Terminalbetreiber engagiert

sich für den weiteren Ausbau der intermodalen Möglichkeiten.

Auch die Stadt Frankfurt (Oder), als Eigentümerin der KV-Anlage,

entwickelt und gestaltet den Standort zukunftsweisend wei-

hat sich bereits als Logistik-Zentrum in

der internationalen Lieferkette für Wachstumsbranchen

wie Automotive, Konsumgüter

und Maschinenbau profiliert. Auch

der Versandhandel für den deutsch-polnischen

Raum ist ein wichtiger Wachstumsmarkt

sowie Fulfillment und Outbound-

Logistik einschließlich Reverse-Logistik.


Die Schlüsselübergabe in Frankfurt (Oder) kann

gleich verschiedene Möglichkeiten symbolisieren.

ter: So steht aktuell der Ausbau einer Kranbahnanlage bis

2014 auf dem Plan. Dabei fördert das Eisenbahnbundesamt

das Projekt mit Bundesmitteln aus seinem Förderprogramm.

Die Stadt sichert so als öffentlicher Eisenbahninfrastrukturbetreiber

(EIV) ein ergänzendes Angebot an

öffentlich nutzbarer Schieneninfrastruktur und als Umschlaganlage.

Für Akteure wie EVU, Operateure, Dienstleister

und Kunden erweitert sich mit diesem Standort

das von der DB-Netz an Gleisanlagen vorhandene schienenbezogene

Angebot.

Internationale Wertschöpfungsketten

Engagement um weitere internationale Türen für Güter

zu öffnen, beweist der Logistik-Standort auch in der Teilnahme

des Investor Center Ostbrandenburgs (ICOB) am

Projekt Amber Coast Logistics. Ziel der Partnerschaft ist

es, Ostbrandenburg stärker in die internationale Wertschöpfung

der Logistik einzubeziehen und leistungsfähige

Landtransportketten zwischen den Überseehäfen und

den GUS-Staaten zu entwickeln. Darüber hinaus soll die

Wirtschaftsregion entwickelt werden sowie Kooperationspotenziale

mit anderen Regionen entlang des Korridors

gefördert werden, um Neu-Investitionen anzuregen.

Unter der Federführung der Hafen Hamburg Marketing

(HHM) beteiligen sich 19 weitere Partner aus Deutschland,

Polen, Belarus, Lettland, Litauen und Skandinavien

an dem Projekt. Hinzu kommen mehr als 23 assoziierte

Partner aus Wirtschaft und Logistik.

Standort in Bewegung

So zeigt sich der Logistik-Standort Frankfurt (Oder) deutlich

bewegt und der Blick auf die ausgebauten Möglichkeiten

ist sehr vielversprechend. Neben der Stärkung des

regionalen Wachstumkerns mit der Schaffung von neuen

Arbeitsplätzen und der Sicherung einer leistungsfähigen

Logistik und optimierten Transportketten ist das GVZ

noch in weiterem Sinne ein Schlüssel. Denn mit der Verlagerung

von Güterverkehren kann das Lkw-Aufkommen

inklusive CO2-Belastung gesenkt werden.

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Logistik

VERBINDUNGEN

Internationale

Dreierkombi

Rund 13.500 TEU transportierte Contargo

mit dem Basel-Multimodal (BME)

in seinem ersten Jahr zwischen den

Seehäfen Rotterdam, Antwerpen und

Basel. Im Februar 2011 war die trimodale

Transportverbindung mit festem

Fahrplan und zwei Rundläufen pro Woche

gestartet.

Dabei kombiniert das Konzept drei Verkehrsträger:

den Zubringerdienst zwischen

den Westhäfen und Emmerich

übernehmen Binnenschiffe. Hier gehen

die Container für die nächste Etappe

auf die Schiene in Richtung Basel.

Schließlich übernehmen Lkw den

Transport zwischen Basel und dem

Hinterland. „Wir schöpfen mit dem

BME die Vorteile der drei Transportmodi

optimal aus. Dieses Prinzip werden

wir bei entsprechender Nachfrage

ausbauen“, so Thomas Löffler.

In den Terminals Basel und Emmerich

steigen die Container im BME auf andere

Verkehrsträger um. (Foto: Contargo)

72 ConTraiLo 6/2012

Die Servicefahrzeuge von der Gebrüder Weiss Holding AG. (Foto: Weiss)

Premiumservices erweitert

Logistiker baut zusätzlichen Service auf

Gebrüder Weiss ergänzt sein Portfolio

um einen zusätzlichen Service im

Sammelgutverkehr nach Deutschland,

Belgien und die Niederlande. Die Anlieferung

der Ware erfolgt zu einer definierten

Zeit an einem fix vereinbarten

Tag. Die Zustellung erfolgt je nach

Kundenwunsch bis 10, 12 oder 16 Uhr

– und bis zu drei Tage nach Ankunft

der Ware beim Empfangsspediteur.

LOGWIN BAUT NETZWERK FÜR ÖSTERREICH AUS

Neue Standorte eröffnet

Firmenprofil. Die Gebrüder Weiss Holding

AG, europaweites Transport- und

Logistik-Unternehmen mit Sitz in Lauterach,

beschäftigt über 4650 Mitarbeiter

an 158 Standorten. Unter dem

Dach der Holding fasst das Unternehmen

neben Landtransporten, Logistik,

See- und Luftfracht auch eine Reihe

von spezialisierten Branchenlösungen

und Tochterunternehmen zusammen.

Der Logistik-Dienstleister Logwin hat sein Niederlassungsnetz in Österreich

ausgebaut. Ein neuer Standort in Graz ging an den Start. Von dem 600 m2 großen Umschlaglager wird Logwin hauptsächlich seine Kunden in den

österreichischen Bundesländern Steiermark und Burgenland sowie im

benachbarten Slowenien beliefern. Mit dem neuen Standort möchte der

Logistik-Dienstleister das Retailnetz im Süden Österreichs leistungsfähiger

machen. Auch in Lauterach hat Logwin ein neues Büro eröffnet.


Täglich nach Russland

Kombinierter Verkehr von Berlin nach St. Petersburg

Von ihrem Hauptsitz am GVZ Berlin

Süd bringt die Rieck-Logistik-Gruppe

täglich Stückgutsendungen nach Russland.

Dafür nutzen die Logistiker den

Kombinierten Verkehr per Lkw und

Fähre. Im Schnitt ist diese Transportvariante

laut Unternehmensangaben

doppelt so schnell wie mit dem reinen

Landverkehr.

Sammelpunkt. Nationale und internationale

Güter mit Ziel Russland laufen

am Rieck-Hauptsitz zusammen.

Laut der Rieck-Beteiligung Fracht-Trans

Direktion in St. Petersburg ist der

Kombinierte Verkehr die beste Option

für uhrzeitgenaue Lieferungen in den

Norden Russlands. Insbesondere die

Automobilindustrie, Produzenten der

Haushaltstechnik und der Unterhaltungselektronik

sind darauf angewiesen,

dass alle Zulieferteile zum definierten

Zeitpunkt am Band sind.

Schnelle Zollabfertigung. Das pünktliche

Eintreffen am Bestimmungsort

gewährleistet Rieck dank des eigenen

Zolllagers am Hafen von St. Petersburg.

Sobald die Fähre angelegt hat,

werden die Sendungen am RoRo-Terminal

entladen, abgefertigt und an-

GVZ

Frankfurt (Oder)

Grenzen überwinden durch gemeinsame Investition in die Zukunft

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale

Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms zur

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft

Lubuskie) - Brandenburg 2007–2013 gefördert.

schließend per Lkw in Russland weiter

verteilt. Lkw-Verkehre über Straßengrenzübergänge

versucht Rieck zu vermeiden,

da hier die Zollformalitäten

diffizil und zeitaufwendig sind. Denn

hierzu gelten häufig weiterhin die alten

Gesetze: Bestimmte Warengruppen

dürfen danach nur an bestimmten

Zollämtern abgefertigt werden.

Vereinfachter Zollweg. Einige Unternehmen

haben besondere Vereinbarungen

mit ihren lokalen Zollämtern

getroffen. Zudem legt der Importeur

fest, wo er verzollen lassen will. Überall

im Land haben sich somit einzelne

Zollabfertigungsstationen entwickelt.

Wer keine Komplettladung für einen

Empfänger und mit nur einer Produktart

befördert, muss viele verschiedene

Zollstationen durchlaufen. Für

den Versender und seinen Logistik-

Dienstleister wird es dadurch schnell

kompliziert. Ein eigenes Zolllager und

die feste Zusammenarbeit mit einem

Zollagenten können die Prozesse somit

gerade im Bereich Stückgutsendungen

einfacher machen, wie Irina

Bogdanova, Direktorin Fracht-Trans

St. Petersburg erklärt.

STANDORTE

Neues Logistik-

Zentrum

Logistik-Immobilien-Spezialist Goodman

setzt seine Zusammenarbeit mit der

Schenker Deutschland AG weiter fort.

In Arnstadt soll ein etwa 19.000 m²

großes Logistik-Zentrum entstehen.

Die Übergabe ist für September 2012

geplant. Mit dem Projekt erweitert DB

Schenker die bestehenden Geschäftsaktivitäten

in Arnstadt. Das neue Lager

liegt an der Bundesautobahn BAB 4

sowie der BAB 71. Es ist das vierte

gemeinsame Projekt der beiden Unternehmen

in Deutschland. Das Lager sollte

nach modernsten Standards in Bezug

auf Nachhaltigkeit und Ökologie

entstehen. Das Lager wird nach DGNB

(Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges

Bauen e. V.) zertifiziert. Sowohl der

Logistiker als auch der Immobilienexperte

haben nach eigenen Angaben das

Thema Nachhaltigkeit fest in ihrer Unternehmenskultur

verankert. Neben der

Zusammenarbeit in Deutschland hat

Goodman für DB Schenker auch schon

europaweit zwei Immobilien entwickelt.

Frankfurt

(Oder)

GVZ

KV-Terminal

Airport

Flugplatz

BER

Pohlitz

Eisenhüttenstadt

100 Km


Logistik

UNTERNEHMEN

Von Kempten nach Malaysia

Dachser setzt seinen weltweiten Expansionskurs fort

und gründete Anfang Mai ein Joint Venture in Malaysia.

Das dortige Leistungsspektrum reicht von Luft- und

Seefrachtgeschäften bis zur Zollabwicklung und anderen

logistischen Leistungen. Über den JV-Partner werden

Spezialtransporte angeboten. Hauptsitz und zugleich

die erste Niederlassung ist Petaling Jaya. Die

Eröffnung einer weiteren Niederlassung ist in Planung.

Das Unternehmen hat vor im Jahr 2017 mit 220

Standorten in 49 Ländern präsent zu sein.

BILANZ DER GEFCO-GRUPPE

Wachstumsausbau

Die Gefco-Gruppe verzeichnete 2011 einen

Umsatz von 3,782 Mrd. Euro, was einen

Zuwachs von 12,9 Prozent im Vergleich

zum Vorjahr bedeutet. Das operative Betriebsergebnis

erreichte eine Rekordhöhe

von 223 Mio. Euro. Das internationale

Wachstum von Gefco geht mit der Diversifizierung

seiner Kunden einher. Um den

Anforderungen seiner Kunden noch besser

gerecht zu werden, hat Gefco 2011 seine Ex-

74 ConTraiLo 6/2012

(Foto: Dachser)

pansion vorangetrieben. Die Eröffnung neuer

Landesgesellschaften in Bulgarien und in

Kasachstan festigten demnach die Positionierung

der Gruppe auf dem Gebiet der logistischen

Querverkehre.

Gleichzeitig fördere der Ausbau regionaler

Verkehre in Asien, Osteuropa und Südamerika

die Wertschöpfung. Der im Juni 2011

abgeschlossene Zukauf von 70 Prozent der

Unternehmensanteile an der Gruppo Mercurio

stellte ebenfalls einen wichtigen Schritt

für Gefco dar, um seine internationale Präsenz

zu stärken und die Expansion in Asien

Feierliche Standorteröffnung des neuen Rhenus-Terminals

in Smolensk nahe der Westgrenze. (Foto: Rhenus)

Neuer Zollposten

Rhenus weiht Zoll- und Logistik-Terminal ein

Rhenus hat Mitte Mai sein neues Terminal Krasnaja Gorka

in der Region Smolensk eröffnet. Auf einer Fläche von 8 ha

stehen 2200 m2 Lagerfläche sowie 400 Lkw-Stellplätze zur

Verfügung. Als westeuropäisches Unternehmen begleitet

die Rhenus-Gruppe mit einer eigenen Zollbrokerlizenz in

Russland die Im- und Exportabwicklung ihrer Kunden.

Der Branchenfokus. Das neu eröffnete Terminal von Rhenus

an der Westgrenze der Russischen Föderation wird

unter anderem für Kunden aus den Branchen Automotive,

Industrieanlagen, Medizintechnik und der Textilindustrie

sowie für Projektgeschäfte genutzt.

voranzutreiben. Als besonders dynamisch

erwiesen sich das Wachstum in Südamerika

sowie in Mittel- und Osteuropa. In den

kommenden zehn Jahren plant die Gruppe

ihre Entwicklungsstrategie fortzusetzen. Dabei

stehen vier Grundpfeiler im Mittelpunkt:

ein führendes, globales, effizientes und verantwortungsbewusstes

Unternehmen zu

sein. 2012 dürfte laut Unternehmensangaben

ein entscheidendes Jahr für Gefco werden,

nachdem PSA Peugeot Citroën im Februar

in Aussicht gestellt hat, das Kapital des

Unternehmens zu öffnen.


Sendungsbilanz

Neuer Standort und Jahresrückblick

Die Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH (HLGD)

hat in Bardowick bei Lüneburg eine neue Niederlassung

eröffnet. In der ca. 4400-m 2-Halle können täglich rund

15.000 Pakete verarbeitet und auf den Weg zu den etwa

10.000 Haushalten bzw. den PaketShops gebracht werden,

die Hermes in der Region beliefert. Ermöglicht wird

dies durch zwei übereinander liegende Sortieranlagen.

Insgesamt investiert die HLGD 2011 und 2012 bundesweit

in den Bau von 18 neuen Niederlassungen.

Die Gesamtgruppe. Im Geschäftsjahr 2011 konnten die

unter der Dachmarke Hermes operierenden Einzelgesellschaften

ihre weltweiten Umsätze um 4,7 Prozent steigern.

Die Hermes-Paketdienste transportierten im vergangenen

Jahr in Europa rund 430 Mio. Sendungen. HLGD

hielt mit 986,3 Mio. Euro auch 2011 den größten Anteil

am Hermes-Gesamtumsatz. Die bislang auf Netzwerkverkehre

fokussierte Hermes Transport Logistics GmbH

(HTL) hat ihr Angebot im Bereich der Landverkehre erweitert.

Die Vertriebsbüros sollen 2012 noch um weitere

Standorte ergänzt werden.

Neukunden. Mit 120 eigenen Trailern wurde zudem die

bislang auf 7500 hauseigenen Wechselbrücken basierende

Transportkapazität ergänzt. Im Bereich „Sea & Air“

wurde mit dem Modeanbieter Gerry Weber ein Neukunde

gewonnen, der 90 Prozent seiner Luftfracht sowie die

komplette Seefracht über Hermes abwickelt.

Gefco hat im letzten Jahr

seine Expansion vorangetrieben. (Foto: Gefco)

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HOCH, HÖHER, WEITER

Reachstacker-Anbieter

Cargotec Kalmar

CVS Ferrari (über FSH GmbH)

Hyster Europe (über Zeppelin Gabelstapler)

Konecranes GmbH

Liebherr-MCCtec

Linde Material Handling GmbH

Terex Cranes

Reachstacker. Hoch und weit, für Reachstacker ist das eine

Kleinigkeit – so lassen sich bereits die ersten Vorteile

dieser Containerhandlingprofis beschreiben.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Faktoren

wie Flexibilität und Wendigkeit.

(Foto: Hyster/Zeppelin)


Reachstacker finden sich als flexible Stapelkünstler

sowohl auf Terminals an den Meeresküsten als gerade

auch auf kleineren Terminals im Binnenland.

Je nachdem, mit welchem Spreader die Stapelkünstler

ausgestattet sind, können sie so Container unterschiedlicher

Größe oder auch Sattelauflieger zwischen Verkehrsträgern

und Lagerbereichen transportieren.

Reichweitenvorteil

Ausgestattet mit anderen Anbaugeräten, können Reachstacker

sich darüber hinaus auch beim Umschlag anderer

Güter beweisen. Im Gegensatz zu Staplern mit Hubgerüst

können Reachstacker nicht nur in die Höhe, sondern

gleichzeitig auch über mehrere Containerreihen hinweg

arbeiten. Also zum Beispiel bei der Beladung von Zügen

nicht nur die Tragwagen im ersten, sondern auch auf

dem zweiten Gleis be- und entladen.

Eine Frage des Gewichts

Ein Auswahlkriterium ist daher die Reichweite und die

damit verbundene Tragfähigkeit – und zwar nicht nur die

für die erste Containerreihe, sondern auch für die zweite

und dritte. So sind beispielsweise Modelle erhältlich,

die über die drei Containerreihen hinweg

durchgehend 45 t Tragfähigkeit mitbringen.

Mit Blick auf die Stapelhöhe

finden sich in den

derzeitigen Baureihen

zahlreiche Typen,

die bis zu sechs

Lagen Container übereinander

stapeln können.

Verschiedene Aspekte

Wichtig sind je nach Terminallayout

und Einsatzvorgaben

darüber hinaus

Aspekte wie Wendigkeit,

Bedienung und nicht zuletzt

Kraftstoffverbrauch,

Verschleiß und Servicefreundlichkeit.

Neben

den Standardmodellen

bieten einige Hersteller

dabei auch spezielle

Modifikationen

nach Kundenwunsch

an. Auch bei der Finanzierung

gibt es verschiedene

Möglichkeiten.

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Der Seeluft widerstehen

Hafenverkehr. Callao in Peru – der wichtige Umschlagplatz für den wachsenden Güterverkehr zwischen

Asien und Südamerika. Das feuchte und salzige Hafenklima fordert die Krane, die rund um die

Uhr im Einsatz sind, heraus. Hier sind daher auch entsprechend robuste Krankomponenten gefragt.

Beim kontinuierlich wachsenden Güterumschlag spielt

der peruanische Seehafen Callao eine große Rolle. Im

Jahr 2010 wurden dort über 1,3 Mio. TEU umgeschlagen.

Einen entscheidenden Anteil daran hat das Containerterminal

DP World Callao „Muelle Sur“.

Hafenklima schädlich für alle Komponenten

Heute arbeiten in Callao sechs STS-Krane (Ship to shore) mit

einer Kapazität von bis zu 28 TEU/Stunde sowie 18 RTG (Rubber

Tired Gantry). Der Seilzugantrieb zur Anhebung und Absenkung

des Spreaders ist dabei eine der am meisten beanspruchten

Komponenten. Das Seil eines Twin-Spreaders muss Lasten

bis zu 65 t tragen können. In Callao kommen hier gleich zwei

Hebezeugantriebe pro Kran von Franz Wölfer mit je 620 kW

und einer 95 mm starken Welle zum Einsatz.

Ein Antrieb fungiert dabei als Emergency Drive. Für diese Anwendung

sind Dauerlaufeigenschaften gefordert. Daher waren

auch Drehgeber mit entsprechenden Eigenschaften gefragt. An

78 ConTraiLo 6/2012

beiden Containerkranen in Callao kommen hier Heavy-Duty-

Drehgeber von Baumer Hübner zum Einsatz.

Drehzahlregelung erfordert hohe Präzision

Ein weiteres entscheidendes Kriterium ist die Genauigkeit, da

der Drehgeber für die präzise Regelung der Hub- und Absenkgeschwindigkeit

des Spreaders entscheidend ist. Optische Dreh-

Die Produktfamilie

HOG 86. (Fotos:

Baumer)


geber können hier ihre Stärke besonders ausspielen. Der

Heavy-Duty-Drehgeber HOG 220 mit einer durchgehenden

Hohlwelle ist nach Angaben des Unternehmens für

die Montage auf Wellen von 80 bis 115 mm Durchmesser

geeignet. Das Gehäuse ist dickwandig und robust ausgeführt.

Es ist oberflächenveredelt, wirkt elektrisch isolierend,

hat eine seewasserfeste Grundierung und ist mit

einem Decklack überzogen. Das Gehäuse entspricht der

Kategorie C4 gemäß der ISO 12944.

Blocklagerung sorgt für hohe Lagerlast

Der Drehgeber ist mit hoher Lagerlast bis 450 N axial sowie

700 N radial robust. Grundlage dafür ist die Blocklagerung.

Ein weiteres Anwendungsbeispiel in Peru sind

RTG. Die eingesetzten Krane besitzen auf jeder Seite je

vier Räder. Dabei wird das jeweils äußere Rad von einem

30 kW starken Elektromotor angetrieben. Für den perfekten

Geradeauslauf ist eine sehr hohe Präzision des

Drehgebers notwendig, um die zwei gegenüberliegenden

Räder synchron zu regeln. Die besonders kräftigen elektromagnetischen

Bremsen, die hinter den Motoren montiert

sind, sind dabei die Herausforderung. Denn jede Verzögerung

des Brückenkrans geht so mit sehr hohen

Schockbelastungen für die Drehgeber einher. Das Vollwellenmodell

POG 10 mit B10-Euroflansch ist ein Drehgeber,

der hier eingesetzt werden kann.

Neue Produktfamilie für Hafenkrane

Die jüngste Heavy-Duty-Entwicklung aus dem Hause

Baumer ist der HOG 86. Dieser eignet sich laut Anbieter

für die Positions- und Geschwindigkeitsermittlung während

der Bewegung des Krans oder für die Antriebsregelung

der Hebezeuge. Die zweiseitige Lagerung ermöglicht

Lagerlastreserven bis 300 N radial bzw. 200 N axial. Die

Geräte besitzen eine einseitig offene Hohlwelle und sind

damit für die Montage auf Wellen mit 12 oder 16 mm sowie

Konuswellen 1:10 mit 17 mm Durchmesser geeignet.

Schädigungen der Kugellager durch induzierte Wellenströme

bis 2,5 kV werden dank des isolierten Lageraufbaus

unterbunden. Die Isolierung zeichnet sich, nach

Angaben von Baumer, auch unter starken Schock- und

Vibrationsbelastungen mit hoher Maßhaltigkeit aus. Alternativ

sind auch Hybridlager erhältlich.

Integrierte Funktionsüberwachung

Die Drehgeber sind mit der integrierten Funktionsüberwachung

EMS (Enhanced Monitoring System) erhältlich,

die kontinuierlich die Drehgeberfunktionen überwacht.

Eventuelle Störungen können so ermittelt und über einen

Alarmausgang an die Steuerung gemeldet werden.

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Containerumschlag

LIEBHERR-STS-KRANE FÜR BRASILIEN

Neuland für Kaikransparte

Das Produktprogramm von Liebherr rund um den Containerumschlag

reicht vom Reachstacker bis zur Containerbrücke.

Mit Letzteren konnte der Hersteller kürzlich

den Schritt in neue Regionen machen. Denn die

Liebherr Container Cranes Ltd. lieferte mit zwei Shipto-shore-Kranen

(STS) an TCP Paranagua seine ersten

Krane dieser Sparte nach Brasilien. Die Megamax-

Containerbrücken haben eine wasserseitige Reichweite

von 52,80 m, 18 m Spannweite und decken landseitig

15 m ab. Die Hubhöhe unter Spreader beträgt 38 m.

Die Hebefähigkeit mit Twin-Lift-Spreader liegt bei

65 und 75 t unter Hakentraverse. Möglich sind dabei

Hubgeschwindigkeiten von 70 bis 175 m/min. Gerry

Bunyan, Liebherr Container Cranes erklärte, dass die

Krane dem Terminal ermöglichen sollen, die jährliche

Kapazität auf über 1,2 Mio. TEU zu steigern.

IDENTEC SOLUTIONS IST NAVISREADY-PARTNER

Zertifizierung für CTAS

Das Container-Terminal-Asset-Management-System

(CTAS) von Identec

Solutions hat eine Schnittstelle

für Navis Sparcs N4 und 3.7-Terminalbetriebssysteme.

Dank der

Kombination von Software und aktueller

Identifikations-, Sensor- und

Lokalisierungstechnologie, können

Häfen und Terminals mit der CTAS-

80 ConTraiLo 6/2012

(Foto: Liebherr)

Plattform Hafen- und Terminalprozesse

automatisieren und komplexe

Abläufe in Echtzeit kontrollieren.

Hierzu gehören Technologien wie

RFID, RTLS, DGPS sowie kabellose

Sensoren und Telemetrie. CTAS-Lösungen

sind weltweit sowohl in bemannten

als auch in automatisierten

Containerterminals im Einsatz.

Zweimal Flottenausbau

Aufträge aus Malaysia und Australien

Containerumschlaggeräte der Marke Kalmar gehören sowohl

für den Terminalbetreiber Patrick Container Terminals

als auch für Hafenbetreiber Northport (Malaysia)

Bhd. bereits zum gewohnten Bild. Beide bauen ihre Flotten

wie Cargotec kürzlich mitteilte nun mit weiteren

Straddle-Carriern (SC) aus.

Australischer Großauftrag. Gleich 22 der Portalhubwagen

des Typs ESC 350W sind für die australische Patrick

Container Terminals vorgesehen. Während zehn der

50-t-Modelle bis September 2012 an das Port Botany Terminal

in Sydney gehen sollen, ist zwischen Juli und Dezember

2012 die Auslieferung von zwölf SC an Patrick

East Swanson Dock, Melbourne, geplant. Das australische

Cargotec-Team übernimmt auch die Wartung und Ersatzteilversorgung

direkt aus dem Lager in Melbourne.

Mehr als 100 Geräte. In den vergangenen 28 Jahren

hat der Kranhersteller den Terminalbetreiber mehr als

120 Kalmar-SC zur Verfügung gestellt. Insgesamt sind

derzeit 108 der Portalhubwagen an Standorten in Brisbane,

Sydney und Melbourne im Einsatz und handhaben

jährlich etwa 3,5 Mio. TEU.

Quartett für Malaysia. Auch aus Malaysia erhielt Cargotec

vor Kurzem einen Auftrag über Straddle-Carrier; in

diesem Fall vier ESC340W für Northport. Die 40-t-Modelle

sollen im September 2012 an die Port-Kelang-Anlage

des Hafenbetreibers ausgeliefert werden. Sie sind Teil einer

Modernisierungsstrategie der bestehenden Flotte, um

der wachsenden Nachfrage der Containerverkehre innerhalb

Asiens zu entsprechen und die Terminaleffizienz in

der Region zu verbessern. Im vergangenen Jahr schlug

Hafenbetreiber Northport 3,3 Mio. TEU um.

VERTRAG FÜR E-RTG IN LAEM CHABANG

„Grüner“ Hafenbetrieb

Conductix-Wampfler hat mit dem LCB Container

Terminal 1 Ltd. (LCB1) in der thailändischen Hafenstadt

Laem Chabang einen Vertrag zur Elektrifizierung

von RTG unterzeichnet. Unterstützt wird das Projekt

von der Port Authority of Thailand, mit dem Ziel


SC von Kalmar sind weltweit im Einsatz. (Foto: Cargotec)

Containerbrücken modernisiert. Die Cargotec-Flotte des

Hafenbetreibers umfasst dabei inzwischen 26 STS-Krane,

62 RTG, 37 SC sowie 153 Terminaltraktoren. Auch eine

Fünf-Jahres-Servicevereinbarung für die neuen SC ist vereinbart.

Bereits kurze Zeit zuvor hatte Cargotec acht der

STS-Krane von Northport am Container Terminal Two

modernisiert. In den vergangenen zwölf Monaten hat der

Containerequipmentspezialist Cargotec dabei die Kaikrane

mit seinem neuen Kran-Management-System und

Ferndiagnosetool ausgestattet.

einen „grünen“ Hafenbetrieb in Laem Chabang zu

schaffen. Bis 2013 werden insgesamt 26 Containergassen

von Diesel auf Strombetrieb umgestellt.

„Durch die Umstellung der RTGs in Laem Chabang

werden zukünftig rund 1300 t CO2 jährlich eingespart“,

betont Bernd Itzin, Manager Global E-RTG

Projects von Conductix-Wampfler. APM Terminals

hält einen Anteil von 35 Prozent an LCB1.

IMPRESSUM

Verlag: K&H Verlags-GmbH

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