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ZEITSCHRIFT FÜR DAS TAXI-, MIET- & LEIHWAGEN UND FIAKERGEWERBE ÖSTERREICHS

Ausgabe 1 / 2009

EUR 2,80

Postentgelt bar bezahltTAXI

Flughafen München:

2000 berechtigte Taxis

Rücksendung an: WIHUP Taxiservice GmbH, Laaer Berg Straße 32, A-1100 Wien HALLO


HALLO

TAXI

TITELGESCHICHTE

Flughafen München: Taxiverkehr ist straff organisiert

BUNDESLÄNDER AKTUELL

Burgenland: Fahrsicherheitstraining für SchulbuslenkerInnen

Salzburg Stadt: Neuer Taxitarif mit Indexklausel

Salzburg: FG-Obmann Tutschku wechselte in die WK-Bezirksstelle

Wien: Landeskollektivvertrag für MietwagenlenkerInnen

Tirol: Neuer Taxitarif in Innsbruck seit 1. März

SERVICE FÜR PROFIS

Steuertipps für Taxiunternehmen

Neue Eichstelle für Fahrpreisanzeiger

Juristisches: Gefährliche Handzeichen

FUNKGEFLÜSTER

Wien: Mehr Sicherheit und Qualität bei Taxis

General Mahrer ist Wiener Landespolizeikommandant

Im Gespräch mit Umweltstadträtin Ulli Sima

AUFGESCHNAPPT

Taxiunternehmer und Lenker am Daten-Highway

Von Profis und Dilettanten

AKTUELLES & INFORMATIVES

Ein Dankeschön an alle Freunde des Taxicenter Wien

Wissen sie es zu schätzen?

Taxi 40 100:

Tochterfirmen verschmelzen zur CC Taxicenter GmbH

Taxicenter Wien-Team gewann 10:8

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GESCHÄTZTE LESERINNEN UND LESER!

Unsere österreichweit erscheinende

Fachzeitschrift „Hallo Taxi“ geht

bereits ins dritte Jahr nach der

Übernahme und wir hoffen unseren

Leser mit den Beiträgen immer

zum letzten Stand im Gewerbe zu

verhelfen.

Dafür möchte ich mich bei den

zahlreichen Verfassern und

Lieferanten von Artikeln aus allen

Bundesländern für die Mitarbeit

und die Vielfalt von aktuellen

Meldungen und Meinungen

bedanken.

Besonders freut es mich als

Wiener, dass wir so viele positive

Rückmeldungen aus den Bundesländern

erhalten. Ich ersuche

auch in Zukunft um Ihre kritischen

Betrachtungen und um Zusendung

von Leserbriefen, die wir gerne

veröffentlichen.

Auch in dieser Ausgabe setzen wir

uns mit dem Thema Flughafentransfers

in Großstädten (diesmal

in München, Näheres dazu ab

Seite 4) und im Besonderen auch

Impressum

Medieninhaber:

Impressum

WIHUP Taxiservice GmbH,

Laaer Berg Straße 32, Ladenzeile,

Medieninhaber:

A-1100 Wien

WIHUP Herausgeber Taxiservice & Geschäftsführer:

GmbH, Laaer Berg Straße

32, Gerhard Ladenzeile, Pfister A-1100 Wien

Herausgeber Leitende Redakteurin: & Geschäftsführer: Karin Cisar-Loder

Gerhard Auslandskorrespondent: Pfister Wim Faber

Leitende Layout & Redakteurin: Grafik: Karin Cisar-Loder

Auslandskorrespondent: Adele Formanek, Karin Cisar-Loder Wim Faber

Layout Adresse & von Grafik: Redaktion & Anzeigen-

Adele verwaltung: Formanek, Karin Cisar-Loder

Adresse Laaer Berg von Straße Redaktion 32, Ladenzeile, & Anzeigen-

verwaltung: A-1100 Wien,

Laaer Tel.: 01/602 Berg Straße 31 45 – 32, DW Ladenzeile, 212,

A-1100 Fax: 01/602 Wien, 31 Tel.: 45 – 01/602 DW 744 31 45 – DW 212,

Fax: 01/602 31 45 – DW 744;

in Wien auseinander. Hier, zwischen

den Bundesländern Wien

und Niederösterreich, findet nach

wie vor – gezwungenermaßen

durch die Verpflichtung zur

Retourfahrt ins jeweilige Tarifgebiet

– der Öko-Wahnsinn statt.

An die 30.000 Leerkilometer legen

niederösterreichische und Wiener

Taxis täglich zurück!

Die Wiener Umweltstadträtin Mag.

Ulli Sima wird sich dieses Themas

annehmen, wie sie im Interview

mit „Hallo Taxi“ (siehe dazu Seite

20) betont und wir hoffen auf eine

baldige Lösung im Sinne einer einheitlichen

Regelung.

Wir freuen uns auch, den Wiener

KollegInnen ab 15. April unseren

neu eröffneten Taxi-Shop im

Taxicenter Wien zur Verfügung

stellen zu können. Hier wird es

nicht nur günstige Handyverträge

und nützliches Zubehör bzw.

Accessoires und Kleidung für den

Taxialltag geben, sondern auch

die Möglichkeit sich die Bürgerkarte

in unserer neuen Registrie-

e-mail: hallotaxi@taxi 60160.at

Internet: www.taxi60160.at

Verlag e-mail: & hallotaxi@taxi Produktion: 60160.at

Businessworld Internet: www.taxi60160.at

Media, A-1106 Wien,

Postfach Verlag & 64 Produktion:

Businessworld Media, A-1106 Wien,

Hersteller: Postfach 64

GÜTTLER Hersteller: Ges.mbH,

Laxenburger “agensketterl“ Straße Druckerei 246, GmbH, 1230 Wien

Kreuzbrunn 19, A-3001 Mauerbach

Die Redaktion behält sich Kürzungen und

stilistische Die Redaktion Modifizierungen behält sich Kürzungen vor. und

Namentlich stilistische Modifizierungen gezeichnete Beiträge vor. müssen

sich Namentlich nicht unbedingt gezeichnete mit der Beiträge redaktionellen müssen

Meinung sich nicht decken. unbedingt mit der redaktionellen

Meinung decken.

Medieninhabers Nachdruck –auch oder auszugsweise– deren Autoren oder

erfolgen. Fotokopien dürfen nur mit Quellenangaben

und schriftlicher Genehmigung des

„Hallo Medieninhabers Taxi“ erscheint oder 4x deren jährlich. Autoren

erfolgen.

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz:

“Hallo Taxi” versteht sich als unabhängige

Taxi-Zeitschrift für das österreichische

Personenbeförderungsgewerbe mit PKW

und dessen LenkerInnen Lenker und erscheint und erscheint 4x jähr-

4x lich. jährlich.

HALLO

TAXI

rungsstelle (siehe Seite 21) ausstellen

zu lassen.

Wir sind über die Fahrtenvermittlung

hinaus bemüht laufend allen

im Taxigewerbe tätigen FahrerInnen

und UnternehmerInnen zusätzliche

Serviceeinrichtungen zu

bieten, um ihnen den Dienst zu

erleichtern.

Am 15. April sind Sie herzlichst

eingeladen, uns bei der Shop-

Eröffnung (ab 10 Uhr) im Taxicenter

Wien zu besuchen!

Ihr Gerhard Pfister

Nachdruck – auch auszugsweise – oder

Fotokopien dürfen nur mit Quellenangaben

und schriftlicher Genehmigung des

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz:

Unternehmensgegenstand: Taxiservice

HALLO TAXI 1|09 3


TITELGESCHICHTE Flughafen München

Flughafen München:

Taxiverkehr ist straff

organisiert

Der Flughafen München

Franz Josef Strauß – ca.

30 km nördlich der Stadt

München gelegen – gilt

mit 1.150 Starts und Landungen

sowie 94.346

Passagieren täglich als

internationale Luftverkehrsdrehscheibe. Mit

34,5 Millionen Fluggästen im letzten Jahr

behauptete München damit Platz 7 unter

den „Top Ten“ Europas.

IsarFunk organisiert den

Taxiverkehr

Um ein dem internationalen Standard entsprechendes

Taxiservice zu bieten, wurde

die Münchner IsarFunk Taxizentrale vom

Flughafenbetreiber FMG erstmals 2003 und

neuerlich 2008 mit der Organisation der Taxis

auf dem Airport für fünf Jahre beauftragt.

4

Die Flughafen München GmbH – kurz FMG – hat nach einer Ausschreibung

im Jahr 2003 die IsarFunk Taxizentrale mit der Organisation des Taxiverkehrs

betraut. Im Oktober 2008 erhielt IsarFunk neuerlich den Zuschlag für einen

fünfjährigen Vertrag. Mit 34,5 Millionen Fluggästen (2008) liegt München im

Ranking deutscher Flughäfen auf Platz 2 hinter Frankfurt (53,5 Millionen).

HALLO TAXI 1|09

von Leo Müllner

Christian Hess (li.) und Hubert Schmidt (Mitte), die beiden Geschäftsführer

von IsarFunk erklärten KommR Leo Müllner (re.), Geschäftsführer

des Taxicenter Wien, den von IsarFunk organisierten Taxiverkehr

am Flughafen München

Wer hier in dieser Warteschleife vor dem Terminal 2 auf das weitere Aufrücken wartet, hat bereits einige Zeit

investiert. Die Lenker der 2000 berechtigten Taxis fahren zuerst sogenannte Speicher (= Aufstellbereiche) an,

wo Platz für rund 500 Taxis von IsarFunk zur Verfügung gestellt wird


„Derzeit haben 2000 Taxis mit

uns einen Flughafenvertrag

abgeschlossen“, erklärt

Hubert Schmidt, Geschäftsführer

bei IsarFunk. Diese Taxis

kommen aus dem Pflichtfahrgebiet,

das die Landeshauptstadt

München sowie die

Landkreise München, Erding

und Freising umfasst.

Um am Flughafen aufstellberechtigt

zu sein, schließt der

Unternehmer für das Fahrzeug

sowie der Fahrer mit IsarFunk

Verträge ab. Die Jahres-

gebühr für die Standplatzplakette beträgt

€ 205,– pro Fahrzeug, zusätzlich ist vom Fahrer

pro Aufstellung eine Gebühr von € 1,– zu

zahlen. Dies funktioniert über seinen Flughafen-Ausweis, auf

den er bis zu 100 Punkte (1 Punkt = € 1,–) aufladen kann,

und den er am Zufahrtsschranken durchziehen muss. Dieses

fahrerbezogene Bezahlungssystem sowie eine eigene

Sanktionsordnung sollen den reibungslosen Ablauf gewährleisten.

Kartenakzeptanz ist verpflichtend

HALLO

TAXI

Eine weitere Auflage seitens des Flughafenbetreibers ist,

dass alle aufstellberechtigten Taxis nun Kartenzahlung

akzeptieren müssen. „Dies ist eine wesentliche Qualitätsverbesserung

des Taxiservices. Wer noch kein Kartenlese-

HALLO TAXI 1|09 5


TITELGESCHICHTE Flughafen München

Die wahren Dimensionen sind hier kaum sichtbar: Täglich warten rund 500 Taxis am Flughafen. Dieser Parkplatz

(Speicher genannt) bietet für 200 Taxis Platz. Über eine Laufanzeige werden jeweils ganze Fahrzeugreihen zum

Aufrücken in den nächsten Speicher aufgefordert. In einem Aufenthaltsraum können die Fahrer die lange

Wartezeit überbrücken

gerät hat, kann beispielsweise bei IsarFunk den neuen

DBGtouch um rund € 1.300,– kaufen“, betont Schmidt, „bis

längstens Juli 2009 müssen dann alle Vertragspartner über

einen Kartenleser im Taxi verfügen.“

Die Logostik ist umfangreich

Die Dimensionen sind beeindruckend: Für die 2000 berechtigten

Taxis werden sogenannte Speicher (= Aufstellbereiche)

für 200 sowie für weitere 240 Taxis von IsarFunk zur

Verfügung gestellt. Von diesen Vorlaufspeichern rücken die

Fahrzeuge wiederum auf die verschiedenen Taxistandplätze

auf, die insgesamt Platz für weitere 100 Taxis bieten.

Im Durchschnitt warten die Fahrer zwei bis sechs Stunden,

bis sie sich schließlich direkt vor den Flughafenterminals aufstellen

und Fahrgäste aufnehmen können.

Auf diesem Speicher ist Platz für weitere

120 Taxis. Je nach dem vor welchem

Ausgang bei Terminal 1 (A bis E) der

Fahrer sich aufstellen will, hat er sich

schon hier in die richtige Spur einzureihen.

Beim Einfahren muss jeder Lenker

beim Schrankensystem seinen Ausweis

durchziehen, dabei wird seine Berechtigung

kontrolliert und die Aufstellgebühr

von € 1,– abgebucht

6

HALLO TAXI 1|09

Gute Lösung: Das Terminal 2 darf nur von Bussen,

Taxis und mit Sonderausweis angefahren werden

Bei den Speichern befinden sich Aufenthaltsräume

für die Fahrer, die sich auf Bildschirmen

über den aktuellen Stand der wartenden

Taxis vor den Terminals informieren

können. Mit einer großen Laufanzeige werden

von den Speichern dann jeweils ganze

Fahrzeugreihen zum Aufrücken aufgefordert.

An den Einfahrten zu den Terminals 1 und 2,

die mit Einfahrtsschranken ausgerüstet sind,


TITELGESCHICHTE Flughafen München

müssen sich die Fahrer mit ihrem

Ausweis registrieren, dabei wird

ihnen eine Aufstellgebühr von

€ 1,– abgebucht.

Um bei so vielen Taxifahrern

eine reibungslose Abwicklung

zu gewährleisten, „haben wir

Aufsichtspersonen abgestellt,

die bei Unregelmäßigkeiten

berechtigt sind, sofort Sanktionen

auszusprechen“, erklärt

Christian Hess, Geschäftsführer

von IsarFunk.

Ein eigenes Schalterbüro, der

Taxi Service Point im Ankunftsbereich

des Terminals 2 ist

Anlaufstelle für die Taxifahrer

und Fluggäste. „Diese umfangreiche

Logistik ist aber notwendig,

um den Taxiverkehr in

geregelten Bahnen steuern zu

können.“

Die Tarife für Fahrten zum/vom

Flughafen München sind durch

die „Taxitarifordnung München“

verbindlich geregelt. Die Tarifzone I

gilt in der Stadt München sowie auf

dem Flughafengelände und Tarif II für

acht Landkreise um München herum.

Ein Festpreis von € 51,– besteht für die

direkte Fahrt vom Flughafen zur Messe

8

München (bzw. umgekehrt). Im Durchschnitt

zahlt der Kunde für eine Fahrt

zum Flughafen zwischen € 50,– und

€ 55,–. „Dafür muss auch beste Qualität

beim Service sowie ein reibungslo-

Fakten zum Flughafen

München Franz Josef Strauß

Lage:

28,5 Kilometer nordöstlich der Landeshauptstadt München

Betreiber:

Flughafen München GmbH

Gesellschafter:

Freistaat Bayern (51 %),

Bundesrepublik Deutschland (26 %),

Stadt München (23 %)

Eröffnung:

17. Mai 1992

nach Flughafen Frankfurt zweitgrößtes Luftfahrt-Drehkreuz Deutschlands

Fluggäste im Jahr 2008:

34,5 Mio. (zum Vergleich: Wien 19,7 Mio.)

Durchschnittswerte pro Tag im Jahr 2008:

1.150 Starts und Landungen mit 94.346 Passagieren (an + ab + transit)

HALLO TAXI 1|09

Fotos: Flughafen München

Der Flughafen München Franz Josef Strauß liegt ca. 30 Kilometer nordlich der

Stadt München im Erdinger Moos in unmittelbarer Nachbarschaft zu Freising. Er

wurde am 17. Mai 1992 in Betrieb genommen, nachdem der Flughafen

München-Riem zu klein geworden war

ser Ablauf geboten werden, der den

Ansprüchen eines europäischen

Großflughafens entspricht“, sind sich

die beiden Geschäftsführer Hubert

Schmidt und Christian Hess einig.

Fakten zu

IsarFunk

Die IsarFunk Taxizentrale GmbH & Co.

KG, (München, Rosenheimer Str. 139)

wurde 1997 gegründet und ging am

1. März 1998 in Betrieb.

Geschäftsführer sind Christian Hess

und Hubert Schmidt.

Angeschlossene Taxis: 330, davon

ca. 250 Doppelfunker, die auch bei

der Taxi-München eG (Betreiber der

Münchener Rufsäulen) sind

Fahrtenvermittlung:

Austrosoft-fms-Datenfunk; ca. 20 %

der Fahrzeuge sind bereits mit GSM

ausgerüstet

Fahrten: 2/3 der Aufträge kommen

über Funk, restliche Aufträge von

Rufsäulen und Einsteiger


Burgenland

Fahrsicherheitstraining für

SchulbuslenkerInnen

Um Qualität und Sicherheit bei der Schülerbeförderung

zu verbessern hat die Wirtschaftskammer und

das Verkehrsreferat der Landesregierung das

Projekt „Sicherer Schulbus“ gestartet, das finanziell

von Landesrätin Mag. Michaela Resetar unterstützt

wird.

„Kindern und Jugendlichen müssen wir einen

sicheren Weg zur und von der Schule ermöglichen",

betont Patrick Poten, Obmann der Fachgruppe

Taxi. „Ein Maximum an Sicherheit kann nur

garantiert werden, wenn sich die Entscheidungsträger

in den Gemeinden, Schulbusunternehmer,

Schulbuslenker, Lehrkräfte und Eltern dafür engagieren.

Wir stellen uns dieser Verantwortung und

bieten gemeinsam mit ÖAMTC und ARBÖ spezielle

Schulungen zur Höherqualifizierung von Schulbuslenkern

an", sagt Poten, der kürzlich den ersten

Absolventen eines Fahrsicherheitstrainings gratulierte.

Etwa 50 burgenländische Autobus-, Taxi- und Mietwagen-

Taximarkt

Diese Rubrik steht allen Taxi- und MietwagenunternehmerInnen

kostenlos zur Verfügung. Einfach Ihren

Wunschtext an die Redaktion faxen unter

Fax: 01/602 31 45 744 oder per email an:

hallotaxi@taxi60160.at senden.

Wir kaufen laufend:

fms-Datenfunkterminals der Generation DBGE 100

werden laufend angekauft; Tel. 01/680 08 42

Zu verkaufen:

MB E 200 (BR 124), Diesel, Weiß, Baujahr 12/92,

500.000 km, komplett ausgestattet mit Taxileuchte,

Taxameter und Alarmanlage, ABS, elektr.

Schiebedach, elektr. Fenster, Airbag, Radio, VB

1.800,– Euro;

Tel: 0650/47 00 660 ab 18 Uhr.

Obmann Patrick Poten (5.v.li.) mit den ersten TeilnehmerInnen

eines Fahrsicherheitstrainings für Schulbuslenker

unternehmen sorgen täglich dafür, dass ca. 18.000 Kinder

und Jugendliche sicher in die Schule und wieder nach

Hause kommen.

HALLO TAXI 1|09 9

BUNDESLÄNDER Aktuell


BUNDESLÄNDER Aktuell

Salzburg

Salzburg Stadt: Neuer Taxitarif mit

Indexklausel seit 1. Februar

Mit Februar wurde für die Stadt Salzburg sowie die Gemeinden Bergheim und

Wals-Siezenheim ein neuer Taxitarif verordnet. Damit gelang nach langen und

intensiven Verhandlungen, noch unter Obmann Komm.-Rat Peter Tutschku, die

Erhöhung des seit Dezember 2006 bestehende Tarifes.

Mit der neuen Verordnung trat nicht nur eine Erhöhung des

Taxitarifs in Kraft, sondern auch eine Indexklausel.

10

Indexklausel regelt Preisanpassungen

Die zwischen Fachgruppe und den Sozialpartnern ausverhandelte

Tarifgestaltung sieht vor, dass der Taxitarif in

Zukunft alle zwei Jahre nach dem Verbraucherpreisindex

und dem Tariflohnindex angepasst wird „Damit sollten derartig

lange Tarifverhandlungen der Vergangenheit angehören“,

sagt FG-Geschäftsführerin Mag. Verena Umlauft.

In der Stadt Salzburg und den Gemeinden Bergheim und

Wals-Siezenheim gilt seit Februar an Werktagen (6 bis 21

Uhr) die Grundtaxe von € 3,– und in der Nacht sowie an

Sonn- und Feiertagen ganztags von € 3,70. In der Grundtaxe

ist die erste Wegstrecke von 110 m bzw. die erste

Wartezeit von 30 Sekunden enthalten. Die Streckentaxe I für

die der Anfangsstrecke folgenden Wegstrecke je begonnene

110 m beträgt € 0,20 und die Streckentaxe II (ab 1541 m

gefahrene Strecke) beträgt je begonnene 155 m € 0,20. Die

Zeittaxe für Wartezeiten je angefangene 33 Sekunden

beträgt € 0,20.

Zuschläge (ein Zuschlag beträgt € 0,70) dürfen nur für die

Behebung von Wagenverunreinigungen eingehoben

HALLO TAXI 1|09

werden: 30 Zuschläge bei kleineren Verschmutzungen und

60 Zuschläge bei größeren Verunreinigungen.

Der verbindliche Taxitarif gilt nicht für Botenfahrten und

Krankentransporte, wenn dafür mit dem den Fahrpreis übernehmenden

Sozialversicherungsträger Pauschalentgelte

vereinbart sind.

Wien

Seit 1. März gilt eine höhere

Stehtagvergütung

Die zuletzt im März 2006 angehobene Stehtagvergütung

wurde zwischen der Wiener Fachgruppe und dem

Versicherungsverband neu verhandelt. Man einigte sich auf

eine Erhöhung der bisherigen Sätze um rund 6 Prozent.

Die Indexklausel in Salzburgs neuer Tarifverordnung

sieht vor, dass alle zwei Jahre eine

Anpassung erfolgen wird

Seit 1. März beträgt die Stehtagvergütung:

für ein einfach besetztes Taxi € 85,– (plus 6,25 %) und

für ein mehrfach besetztes Taxi € 132,– (plus 6,45 %).


Salzburg

FG-Obmann Peter Tutschku

wechselte in die WK-Bezirkstelle

Aufgrund seiner Bestellung zum Generalsekretär des Österreichischen Wirt-

schaftsbundes hat NAbg. Peter Haubner seine Funktion als Obmann der WK-

Bezirksstelle Salzburg Stadt mit 1. Februar 2009 zurückgelegt. Ihm folgt

Komm.-Rat Peter Tutschku, bisher Obmann der Fachgruppe für die Beförde-

rungsgewerbe mit Pkw in Salzburg.

„Ich habe die Arbeit als WK-Bezirksstellenobmann seit

Oktober 2006 mit großer Freude und persönlichem Einsatz

für die UnternehmerInnen in der Stadt Salzburg gemacht.

Als schlagkräftige Interessenvertretung haben wir zuletzt

viele Erfolge wie die Errichtung des Parkleitsystems, die

Verhinderung der Überwachungskameras in der Fußgängerzone

oder die Entschärfung der Schlechtwetterregelung im

Sommer erzielt“, zieht Haubner eine positive Bilanz seiner

Tätigkeit als Bezirksstellenobmann.

Sein Nachfolger, Peter Tutschku, Obmann der Fachgruppe

Taxi und Mietwagen (2005 – 2009) ist seit 1995 Mitglied des

Ausschusses der WK-Bezirksstelle Salzburg Stadt. Auch deshalb

weiß er genau, wo die UnternehmerInnen in der Stadt

der Schuh drückt. „Wir werden uns den Sorgen der Unternehmer

engagiert annehmen und versuchen, gemeinsam

mit den Betroffenen Lösungen zu finden. Aus diesem Grund

werden wir mindestens zweimal im Monat eine Sprechstunde

für unsere Mitglieder in der Bezirksstelle abhalten“, kün-

Fotos: WKS

Peter Tutschku (li.) löste am 1. Februar 2009 NAbg.

Peter Haubner (re.) als Obmann der WK-Bezirksstelle

Salzburg Stadt ab

digt Tutschku an. Der gebürtige Bregenzer ist seit 1993

Geschäftsführer der Salzburger Funktaxi-Vereinigung und

seit vielen Jahren aktiv in der Salzburger Wirtschaftspolitik

tätig: seit 2002 Delegierter zum Wirtschaftsparlament, seit

2003 Stellvertretender Obmann der Sparte Transport und

Verkehr und seit 2005 Obmann-Stellvertreter des Fachverbandes

für die Beförderungsgewerbe mit Pkw in der WKÖ.

Durch den Wechsel

von Peter Tutschku in

die WK-Bezirksstelle

wurde mit 2. Februar

der bisherige Obmann-Stellvertreter

Erwin Leitner zum

Obmann bestellt.

Obmannwechsel auch in der

Fachgruppe für die

Beförderungsgewerbe mit PKW

Der 50jährige TaxiundMietwagenunternehmerübernahm

im Jahr 2002

die Firma SMS (Salzburger

Mietwagen

Service), 2003 gründete

er eine Zweigstelle

der Firma SMS

in Linz und 2004 eine

Zweigstelle in Erding.

Die Firma SMS führt Erwin Leitner ist seit Februar Obmann

vor allem Flughafen- der Fachgruppe für die Befördetransporte

in Kooperungsgewerbe mit PKW in Salzburg

ration mit Reisebüros

und der Lufthansa durch. Erwin Leitner ist seit 2005 Mitglied

im Fachverband sowie seit 2005 Fachvertretungsvorsitzender

und Obmann-Stellvertreter des Fachverbandes

der Allgemeinen Fachvertretung des Verkehrs.

HALLO TAXI 1|09 11

BUNDESLÄNDER Aktuell


BUNDESLÄNDER Aktuell

Wien

Landeskollektivvertrag für

MietwagenlenkerInnen

Damit gilt für Mietwagenlenker in Wien

seit Jahresbeginn nicht nur der Bundeskollektivvertrag

für das Taxi- und

Mietwagengewerbe sondern es gelten

auch die besonderen Bestimmungen

des Landeskollektivvertrags für das

Mietwagengewerbe.

Mit dem Bundeskollektivvertrag wurde

u.a. festgelegt, dass die Normalarbeitszeit

für Mietwagenlenker 45 Stunden

und der Brutto-Mindestlohn € 1.000,–

betragen. Wenn ein Dienstnehmer

länger als 45 Stunden

arbeitet hat er

ab der 46. Stunde

Anspruch auf Überstundenentgelte.

Der

Grundstundenlohn

beträgt lt. Bundeskollektivvertrag

1/173 und

der Zuschlag 50 %.

Mit dem neuen Landeskollektivvertrag

wurden

die Ansprüche auf Tagesgelder

geregelt. Der

Arbeitnehmer hat nun

Anspruch auf Tagesgeld in

Höhe von € 10,– pro

Kalendertag. Dauert die

Fahrtätigkeit oder beträgt

die Abwesenheit vom

Dienstort mehr als 3 Stunden,

gebührt für jede angefangene Stunde

1/12 des Tagesgeldes (= € 0,83). Bis zu

3 Stunden gebührt kein Tagesgeld. Als

Abgeltung für den erhöhten Lebensaufwand

bei Dienstleistungen (Fahrtätigkeit)

außerhalb des Dienstortes

(Betriebsstätte, Werksgelände, Lager,

usw.) werden Taggelder gewährt. Als

Dienstort (Betriebsstätte, Werksgelände,

Lager, usw.) gilt jener Ort (Anschrift) an

12

Rückwirkend mit 1. Jänner 2009 hat die Wiener Fachgruppe mit der

Gewerkschaft vida einen Landeskollektivvertrag für das Mietwagengewerbe

abgeschlossen. Anlass dafür war der Wunsch seitens vieler

Mietwagenunternehmen, ihren ArbeitnehmerInnen steuerlich und sozialversicherungsrechtlich

begünstigte – und somit auch exekutionsfreie –

Taggelder auszubezahlen.

dem der Dienstnehmer zur Sozialversicherung

gemeldet ist. Das bedeutet,

dass Mietwagenunternehmen diese

Taggelder unter den obigen Bedingungen

auszahlen müssen. Diese Taggelder

sind sowohl laut Einkommensteuergesetz

steuerbefreit, als auch

von den Beiträgen zur Sozialversicherung

ausgenommen. Diese Zahlungen

stehen auch dann zu, wenn der

Mietwagenlenker seine Fahrleistungen

nur in Wien erbringt. Denkbar

wäre, dass er länger als 3 Stunden

vom Betriebsstandort entfernt ist und

Kranken- bzw. Behindertentransporte

durchführt, oder bei Staatsempfängen

tätig ist.

Von dieser Regelung unabhängig ist

die Bestimmung des § 26 Z.4 Einkom-

HALLO TAXI 1|09

mensteuergesetz, wonach einem

Mitarbeiter Tagesgelder bis zu € 26,40

pro Tag einkommensteuerfrei ausbezahlt

werden können, wenn der

Dienstnehmer das Wiener Stadtgebiet

für 24 Stunden verlässt und dieselbe

Fahrt nur maximal 5 Tage dauert. Auch

bei dieser Regelung ist zu beachten,

dass die Dienstreise länger als 3 Stunden

dauern muss und für jede angefangen

Stunde 1/12 dieses Taggeldes

gerechnet wird. Das volle Taggeld

steht für 24 Stunden zu. Erfolgt die

Abrechnung nach Kalendertagen,

steht das Taggeld für den

Kalendertag zu.

Der komplette

Text des Landeskollektivvertrags

für das Wiener

Mietwagengewerbe

ist auf der

Homepage der

Fachgruppe unter

www.wko.at/wien/taxi

abrufbar.

Diätenregelung

demnächst auch

in der Steiermark

Auch in der Steiermark steht

man derzeit in Verhandlungen

mit der Gewerkschaft

vida um einen Landeskollektivvertrag

für Mietwagenlenker mit einer Diätenregelung

zu verhandeln.

„Besonders Mietwagenunternehmen

im ländlichen Bereich sind mit diesem

Wunsch an uns herangetreten“, sagt

dazu Geschäftsführer Mag. Peter

Lackner.


Tirol

Neuer Taxitarif in Innsbruck

seit 1. März

Die im Jahr 2008 stark angestiegenen

Kosten für Treibstoff, Kfz-Reparaturen

aber auch der seit 1. Jänner 2009 gültige

Bundeskollektivvertrag haben eine

Anhebung des seit 2006 geltenden

Taxitarifes für die Landeshauptstadt

Innsbruck notwendig gemacht.

Nach langwierigen Verhandlungen mit

der Arbeiterkammer konnte sich die

Tiroler Fachgruppe mit Jahresanfang

über einen neuen Tarif ab 1. März

einigen.

Es konnte erreicht werden, dass der

Innenstadt-Zonentarif von bislang

€ 5,20 um 30 Cent auf € 5,50 angehoben

wurde. Der bisherige 15-Cent-

Sprung beim Streckentarif wurde auf

einen 20-Cent-Sprung geändert. Somit

beträgt der Streckentarif für die auf

die ersten 1.300 m folgende Fahrtstrecke

bis zu einer Fahrtstrecke von

4.000 m € 1,70 pro Kilometer, ab einer

Fahrtstrecke von mehr als 4.000 m wird

seit März € 1,50 pro Kilometer verrechnet.

Der Wartezeittarif nach der ersten

Minute beträgt einheitlich für jede vollendete

Minute € 0,50, der Wartezeittarif

pro Stunde bleibt davon jedoch

unberührt und beträgt unverändert

€ 30,–.

Der Nacht-, Sonn- und Feiertagstarif

wurde durch die Anpassung des

Innenstadt-Zonentarifes auch erhöht

und zwar von bislang € 5,50 auf € 5,80.

Für die Tiroler Taxiunternehmer war

diese Erhöhung des Tarifes dringend

notwendig, da sie in den letzten Jahren

sehr stark unter der Teuerung gelitten

haben, betont FG-Geschäftsführer

MMag. Klammer. „Die dadurch entstandenen

Mehrkosten konnten aber

nicht an den Kunden weiterverrechnet

werden und somit standen den gestiegenen

Kosten bislang keine höheren

Einnahmen gegenüber.“

HALLO TAXI 1|09 13

BUNDESLÄNDER Aktuell


SERVICE für Profis

Steuertipps für Taxiunternehmen:

Das Konjunkturbelebungspaket wurde

am 11. März 2009 im Parlament

beschlossen und sieht eine Steuerbegünstigung

vor, die auch für

Taxiunternehmen interessant ist: Die

vorzeitige Abschreibung in Höhe von

30 Prozent.

Vorzeitige Abschreibung

steht allen Unternehmen zu

Grundsätzlich kann die vorzeitige

Abschreibung unabhängig von der

Rechtsform in Anspruch genommen

werden.

14

Steuereffekt besteht in

„Vorfinanzierung“

von Investitionen

Die vorzeitige Abschreibung steht für

Neuanschaffungen von begünstigten

Wirtschaftsgütern in den Jahren 2009

und 2010 zu. Zu diesen begünstigten

Wirtschaftsgütern zählen auch zu mindestens

80 Prozent gewerblichen

Personenbeförderung dienende Kraftfahrzeuge.

Erfolgt im Jahr der Anschaf-

von Mag. Daniel Mercsanits, TPA Horwath

Wirtschaftstreuhand und Steuerberatung GmbH

Vorzeitige Abschreibung

für neue Taxis

fung auch die Inbetriebnahme des

Kraftfahrzeuges, umfasst der Prozentsatz

von 30 Prozent auch die Normalabschreibung.

Die Funktionsweise der vorzeitigen

Abschreibung lässt sich am besten

anhand eines Beispiels darstellen:

Ein Taxiunternehmen schafft im April

2009 drei neue Autos zu einem Kaufpreis

von rund € 100.000,– für seinen

gewerblichen Fuhrpark an.

Erfahrungsgemäß werden diese

Autos fünf Jahre im Unternehmen

genutzt. Im Jahr 2009 kann für diese

drei Autos eine steuerliche Gesamtabschreibung

von 30 Prozent, somit

€ 30.000,– in Anspruch genommen

werden. In den Jahren 2010 bis 2012

beträgt die jährliche Abschreibung

€ 20.000,– und im Jahr 2013 € 10.000,–.

In Summe werden somit nicht mehr

als die Anschaffungskosten von

€ 100.000,– geltend gemacht, allerdings

ein wesentlicher Teil vorgezogen.

Damit besteht die Wirkung der vorzeitigen

Abschreibung (mindert den steuerlichen

Gewinn im Jahr der Anschaf-

HALLO TAXI 1|09

fung) in einem kurz- bis mittelfristigen

Liquiditätsvorteil – Investitionen werden

vom Staat zum Teil „vorfinanziert“.

Vorsicht:

Nicht der Begünstigung unterliegen

beispielsweise gebrauchte Wirtschaftsgüter

(Hinweis: Vorführwagen gelten

grundsätzlich als Neufahrzeuge).

Rechtsformwahl beachten

Sofern im Jahr 2009 hohe Investitionen

in Relation zum Gewinn des Unternehmens

geplant sind, ist mitzudenken,

dass durch die vorzeitige Abschreibung

auch Verluste entstehen können. Um

diese Verluste optimal verwerten zu

können, sollte bereits frühzeitig ein

„Rechtsform-Check“ erfolgen.

Ein Rechtsform-Check ist auch im

Hinblick darauf empfehlenswert, dass

mit dem ebenfalls beschlossenen

Steuerreformgesetz ab 2010 der

Gewinnfreibetrag für Investitionen neu

gestaltet und auf 13 Pozent erhöht

wird. Auch dieser eröffnet interessante

Gestaltungsmöglichkeiten, steht allerdings

nur Einzelunternehmern oder

Personengesellschaftern zu.

Berater sein heißt Partner sein:

hohe fachliche Qualifikation – langjährige Erfahrung – persönliche Kundenbetreuung vor Ort –

umfassendes Service – Verlässlichkeit – Kreativität – rasche kompetente Lösungen

TPA Horwath zählt zu den führenden Steuerberatungs - und Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Österreich sowie in Zentralund

Osteuropa. Mag. Daniel Mercsanits informiert in dieser Kolumne über interessante Steuertipps für Taxiunternehmen.

TPA Horwath Wirtschaftstreuhand und Steuerberatung GmbH,

1020 Wien, Praterstraße 62-64, E-Mail: wien@tpa-horwath.com, Tel.: +43 1 588 35-0 , Fax: DW 500, www.tpa-horwath.com


Neue Eichstelle für

Fahrpreisanzeiger

Mit der Akkreditierung durch das Wirtschaftsministerium ist das Wiener Unter-

nehmen „DIE Taxameter Eich GmbH“ zur Eichstelle ernannt worden. Sie ist ein

Tochterunternehmen der im Gewerbe bestens bekannten WAL Taxiservice

GmbH und hat ebenfalls ihren Sitz im 4. Bezirk, Heumühlgasse 13-15.

Bis in den Spätherbst 2008 erfolgten

Eichungen von Fahrpreisanzeigern ausschließlich

durch das Bundesamt für

Eich- und Vermessungswesen. Diese

bisher behördlich durchgeführten

Tätigkeiten wurden in den letzten

Monaten an die Privatwirtschaft, an

akkreditierte Eichstellen übertragen.

Die zuständige staatliche Behörde, das

Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen,

beschränkt sich nun auf die

Überwachung der privaten Eichstellen

und auf Kontrollen des Taximarktes.

Eine Eichung ist immer nach dem

Einbau eines neuen Taxameters, nach

einer Reparatur oder nach einer Tarifeinspielung

sowie regelmäßig alle zwei

Jahre vorgeschrieben. Die Verantwortung,

dass das Gerät geeicht ist, liegt

Zum Einsatz kommt ein kalibriertes

Messrad zur Wegstreckenmessung

allerdings beim Unternehmer, d.h. er

muss sich selbst darum kümmern, dass

er z.B. die regelmäßige Eichprüfung

einhält.

„Der Vorteil für die Taxiunternehmer

aber auch für die Konsumenten ist“,

betont Ing. Egon Punz, Geschäftsführer

der Taxameter Eich GmbH, „dass

bereits nach drei Tagen ein Fahrpreisanzeiger

geeicht ist. In der Vergangenheit

mussten die Unternehmer bis zu 14

Tage auf einen Eichtermin beim Eichamt

warten.“

Alles an einem Standort

„So bequem wie jetzt“, sagt Ing. Punz,

„war es für die Unternehmer noch nie.

Der Einbau eines Taxameters sowie

seine Eichung – und das alles in der

Heumühle, das bieten wir jetzt mit den

beiden Firmen Wal Taxiservice und der

Taxameter Eich GmbH.“ Sowohl Punz

als auch sein Mitarbeiter, Erwin Felsner

mussten praktische und theoretische

Prüfungen vor Gutachtern des physikalisch-technischen

Prüfdienstes im Auftrag

des Wirtschaftsministeriums ablegen,

um Eichungen an Fahrpreisanzeigern

durchführen zu können.

Vorort-Eichservice in

den Bundesländern

Um besonders flexibel zu sein und diese

Dienstleistung auch Taxi- und Mietwagenunternehmern

in den Bundesländern

anbieten zu können, wird ein kalibriertes

Messrad zur Wegstreckenmessung

verwendet. Das Vorort-Eichservice

wird daher nach telefonischer Vereinbarung

österreichweit angeboten.

HALLO TAXI 1|09

Fotos: DIE Taxameter Eich GmbH

DIE Taxameter Eich GmbH ist eine

akkreditierte Eichstelle für Fahrpreisanzeiger.

Ihr Geschäftsführer

ist Ing. Egon Punz

Tipp des Fachmanns:

Reifendimension prüfen

„Gerade jetzt, wo viele ihre Winterreifen

auf Sommerreifen wechseln,

empfehle ich unbedingt die Reifendimension

zu überprüfen. Denn bei

jeder Eichung des Taxameters wird die

Dimension der gerade aufgesteckten

Reifen protokolliert. Wer unterschiedliche

Dimensionen bei seiner Winterund

Sommerbereifung hat, muss daher

eine neue Eichung durchführen lassen“,

rät Egon Punz.

DIE Taxameter Eich GmbH,

1040 Wien, Heumühlgasse 13-15,

Tel. 587 87 41-0, geöffnet Mo bis Do

von 8 – 15.30 Uhr und Fr von 8 – 12 Uhr.

Homepage: www.taxieich.at

15

SERVICE für Profis


SERVICE für Profis

Juristisches:

Gefährliche Handzeichen

16

von Rechtsanwalt Dr. Christian Preschitz

Aus einer jüngst ergangenen Entscheidung

des Obersten Gerichtshofs

zeigt sich wieder einmal wie gefährlich

Handzeichen sein können, die man

anderen Verkehrsteilnehmern gibt: Ein

zehnjähriges Mädchen war mit seiner

Freundin auf Rollerblades unterwegs

und wollte die Bundesstraße überqueren,

die den von ihnen benützten Weg

kreuzt.

Auf der Bundesstraße

hatte sich in

einer Richtung ein

hauptsächlich durch

LKW-Züge verursachter

Rückstau gebildet,

während der

Gegenverkehr nicht

beeinträchtigt war.

[

Als der Erstbeklagte die Kreuzung der

Bundesstraße B1 mit diesem Weg

erreichte, befand sich die Kolonne vor

ihm im Stillstand. Er hielt knapp vor der

Kreuzung an. Vor ihm stand ein Sattelzug,

der den Kreuzungsbereich blokkierte.

Die Mädchen auf dem Weg

näherten sich von rechts der B1 und

beabsichtigten die Straße in gerader

Richtung zu überqueren. Am Beginn

des Mündungstrichters war auf dem

Weg ein für die Mädchen geltendes

Nachrangzeichen angebracht. Da der

Sattelzug die Kreuzung blockierte, blieben

sie vor der Kreuzung stehen. Nach

ca. einer Minute fuhr der Sattelzug ein

Stück nach vor und hielt wieder an, so

dass zwischen diesem LKW und dem

Beklagtenfahrzeug eine mehr als 20 m

große Lücke entstand. Der PKW-Lenker

blieb weiter vor der Kreuzung stehen

und gab den Kindern ein Handzeichen,

dass sie die B1 überqueren könnten.

Ob zu diesem Zeitpunkt aus der Gegenrichtung

ein Fahrzeug kam, konnte

der Lenker – vermutlich wegen des

sichtbehindernden Sattelzugs – nicht

sehen. Die Mädchen verstanden sein

Handzeichen so, dass sie die Bundesstraße

überqueren könnten und setzten

sich in Bewegung. Sie hielten da-

bei eine Geschwindigkeit ein, die

eines schnell gehenden Fußgängers

entsprach.

Nachdem sie den ersten Fahrstreifen

überquert hatten, bewegten sie sich

ohne in der Fahrbahnmitte neuerlich

anzuhalten und ohne auf den von

rechts kommenden Verkehr zu achten,

hinter der linken hinteren Ecke des

„Sind Sie besonders

vorsichtig, wenn Sie Kindern

ein Handzeichen im

Sattelzuges hervor und in den – vom

PKW-Lenker gesehen – linken Fahrstreifen

der Bundesstraße hinein. Dort

wurden sie von einem aus der Gegenrichtung

kommenden VW-Golf erfasst

und zu Boden geschleudert. Beide

Kinder hatten an einem Verkehrsunterricht

teilgenommen und auch den in

der vierten Klasse üblichen Radfahrerkurs

absolviert. Die Prüfung für den

„Radfahrerführerschein“ war erst für

einen nach dem Unfallstag gelegenen

Termin vorgesehen. Die Klägerin erlitt

HALLO TAXI 1|09

bei dem Unfall mehrere Knochenbrüche,

eine Lungenquetschung und

eine schwere Schädelhirnverletzung

mit schwersten körperlichen und psychischen

Dauerfolgen.

Der beklagte PKW-Lenker argumentierte,

er habe mit dem Handzeichen

den Mädchen lediglich zu verstehen

geben wollen, dass er weiter stehen

bleibe und

ihnen das

Passieren

des von ihm

gelenkten

Fahrzeuges

ermöglichen

wird.

Aus seinem

Handzeichen

hätte

aber nicht abgeleitet werden können,

dass sie die gesamte Fahrbahn ungehindert

überqueren dürfen.

Straßenverkehr geben!“ ]

Das Erstgericht kam zu einer Verschuldensteilung

von 1: 3 zu Lasten des

PKW-Lenkers und führte aus, der

Beklagte habe gegenüber den Mädchen

auf seinen Vorrang verzichtet.

Diese seien dadurch zwar nicht von

der Verpflichtung enthoben worden,

vor dem Überqueren der Fahrbahn

den Verkehr zu beobachten. Er hätte


aber damit rechnen müssen, dass die beiden Mädchen

sein Handzeichen als Signal, die Bundesstraße gefahrlos

überqueren zu können, missverstehen können. Dadurch

hätte er fahrlässig eine Falle geschaffen, in welche die

Mädchen getappt seien. Darüber hinaus hätte er auch die

Möglichkeit gehabt, durch Hupen, Hinausrufen oder gar

Aussteigen, um den Gegenverkehr zu beobachten, Vorsichtsmaßnahmen

zu treffen. Andererseits hätte man aber

auch von den Mädchen erwarten können, dass sie nach

Überqueren der ersten Fahrbahnhälfte darauf achten, ob

auch die zweite Fahrbahnhälfte passierbar ist.

Die zweite Instanz bestätigte diese Aufteilung von 1: 3 zu

Lasten des PKW-Fahrers, der den Obersten Gerichtshof

anrief. Dieser führte aus, grundsätzlich gelten für Rollschuhfahrer

die Regeln für Fußgänger, da es sich dabei um Sportgeräte

bzw. Fortbewegungsmittel für Personen handle,

nicht aber um Fahrzeuge. Außerhalb von Radfahranlagen

haben daher Rollschuhfahrer die für Fußgänger geltenden

Vorschriften zu beachten. Da im Unfallbereich keine Radfahranlage

vorhanden war, hatte die Klägerin beim Überqueren

der Fahrbahn die für Fußgänger geltenden Vorschriften

zu beachten. Gemäß § 29a Abs 1 StVO hat der

Lenker eines Fahrzeuges, der erkennen kann, dass Kinder

die Fahrbahn einzeln oder in Gruppen überqueren oder

überqueren wollen, ihnen das unbehinderte und ungefährdete

Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen und zu diesem

Zweck, falls erforderlich auch anzuhalten. Diesem

Gebot ist der PKW-Lenker auch nachgekommen.

Durch sein Handzeichen wollte der PKW-Lenker jedenfalls

Klarheit schaffen, dass er den beiden Mädchen die Überquerung

der Fahrbahn gestatte. Hätte er es mit Erwach-

CAT – ein Erfolgszug?

Im Jahr 2004 startete in Wien der CityAirportTrain – kurz

CAT – und man hat anhand der Pressemeldungen den

Eindruck einen permanenten Gipfelsturm zu begleiten.

Ist dies wirklich so?

16,2 Millionen Euro wurden 2004 in drei Zuggarnituren und

in Umbauarbeiten am Flughafen sowie am Bahnhof

Wien-Mitte investiert. 2009 kamen die großen Erfolgsmeldungen:

1,1 Millionen Passagiere hat der CAT im Jahr

2008 befördert. Betrachtet man die mögliche Transportkapazität

von knapp unter 4 Millionen Passagieren, pro

Zuggarnitur gibt es 150 Sitzplätze und 36 Fahrten pro Tag

sowohl zum als auch vom Flughafen, liegt der CAT bei

einer Auslastung von ca. 25 Prozent.

Man ist auch versucht die Struktur der Passagiere zu hinterfragen.

Wie viele von den 1500 Passagieren, die täglich

zum Flughafen fahren, und von den 1500, die wieder

zurück nach Wien fahren, arbeiten am Flughafen? Dient

der CAT vielleicht gar nicht zur Vernetzung der Welt, son-

senen zu tun gehabt, wäre sein Verhalten unbedenklich

gewesen.

Da dieses Handzeichen allerdings nicht an Erwachsene

sondern an Kinder gerichtet war, denen gegenüber der

Vertrauensgrundsatz nicht gilt und darüber hinaus ein

Fahrzeuglenker verpflichtet ist, jede nur denkbare Vorsicht

walten zu lassen, ist hauptsächlich entscheidend, wie dieses

Handzeichen von Schulkindern im Alter der Klägerin

verstanden werden konnte.

Die Mädchen haben aber mit größter Wahrscheinlichkeit

das Handzeichen so verstanden, dass sie die gesamte

Bundesstraße überqueren könnten. Ihr sorgloses Verhalten

deutet darauf hin, dass sie sich während der Überquerung

vollkommen sicher fühlten und sie darauf vertraut haben,

dass die Fahrbahn frei sei. Sie haben auch nicht erkennen

können, dass der Erstbeklagte wegen des Sattelzugs die

zweite Fahrbahnhälfte gar nicht überblicken konnte.

Auf der anderen Seite musste es auch den 10 Jahre alten

Kindern, die bereits die schulische Radfahrerziehung genossen

haben klar sein, wie gefährlich es ist, hinter einem stehenden

Sattelzug die Fahrbahn ohne Rücksicht auf den

übrigen Verkehr zu überqueren. Im Hinblick auf das besonders

leichtsinnige Verhalten der Mädchen und unter

Beachtung der Rechtssprechung, wonach das Verschulden

Unmündiger geringer zu gewichten ist, kam der

Oberste Gerichtshof zu einer Verschuldens- und Schadensteilung

im Verhältnis 1:1.

Seien Sie also besonders vorsichtig, wenn Sie Kindern ein

Handzeichen im Straßenverkehr geben.

von Mag. Christian Holzhauser

dern ist er ein Pendlerzug? Ein moderner Werksbus?

Statt City Wien – London City für Flugreisende doch nur

Wien Mitte – Flughafen Schwechat und zurück?

Trotzdem, das Management hat Grund zur Freude. Für

2008 wurde erstmals ein positives Ergebnis in Höhe von

€ 105.241,– Euro eingefahren. Wohlgemerkt vor Zinsen

und Steuern.

Die Preisdifferenzierung hat ein hohes Maß erreicht. Normalerweise

ist dies kein Zeichen von Erfolg. In Begleitung

eines Erwachsenen fährt ein Kind bis 14 Jahre gratis. Zehn

Fahrten gibt es zum Preis von € 70,–. In Kombination mit

einem Mietwagen zahlen 4 Personen jeweils € 6,– von

ihrer Wohnadresse zum Bahnhof Wien-Mitte und weiter

mit dem CAT zum Flughafen.

Alles Gute zum Geburtstag, CAT. Danke, dass es dich in

dieser Form gibt. Als Erweiterung des öffentlichen

Verkehrs, als Kannibalisierung der Schnellbahn und der

Buslinien. Bleib wie du bist!

HALLO TAXI 1|09 17

SERVICE für Profis


FUNK Geflüster

Wien:

Mehr Sicherheit und

Qualität bei Taxis

Auf Grund von sicherheits-, verkehrspolizeilichen und strafrechtlichen

Ereignissen hat die Wiener Polizei ihre Zusammenarbeit mit dem Taxigewerbe

intensiviert. Ziel dieser Zusammenarbeit ist einerseits die Imageverbesserung

des Taxigewerbes und Qualitätssteigerung durch Aus- und Weiterbildung,

andererseits die Sicherheit der Lenker zu erhöhen.

In entsprechenden Schulungen sollen

Taxifahrer von der Polizei dahingehend

ausgebildet werden, möglichen Gefahren

durch kriminelle Personen entgegen

zu wirken oder im Anlassfall

richtig zu handeln.

„Der erste Schritt ist hier bereits getan“,

betont Taxicenter Wien-Geschäftsführer

Komm.-Rat Leo Müllner, „in unserer

Taxischule am Laaer Berg informieren

Polizeibeamten im Lenkerausbildungskurs

nun zwei Stunden zum

Thema Prävention.“

18

Überdies wird die Wiener Polizei in

Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der

KIAB, des Eichamtes, der Wiener Gebietskrankenkasse

und Magistratsmitarbeitern,

durch immer wiederkehrende

Taxischwerpunkte die Ziele

umzusetzen versuchen, ohne den

Taxibetrieb unzumutbar zu beeinträchtigen.

So soll das Sicherheitsbewusstsein der

Taxilenker erhöht und "Schwarze

Schafe" nach und nach aus dem

Verkehr gezogen werden.

Das Maßnahmenpaket für Wiener Taxis: Imageverbesserung,

Qualitätssteigerung durch Aus- und Weiterbildung

sowie Sicherheit der Lenker erhöhen

Im Jahr 2008

wurden bei

zehn Schwerpunktaktionen

insgesamt 766

Anzeigen

wegen diverser

Übertretungen,

davon 147 nach

der BO und

WLBO, erstattet.

Mehr als zehn

Lenker waren

nicht im Besitz

einer entsprechenden

Berechtigung

zum Lenken

eines Taxis, über

50 Personen

wurden bei der

"Schwarzarbeit"

erwischt.

HALLO TAXI 1|09

Frauenberger:

„KundInnenservice und

Zufriedenheit wird

verbessert"

Die zuständige Stadträtin Sandra

Frauenberger zeigte sich erfreut über

das vorliegende Maßnahmenpaket zur

Verbesserung von Image und Qualität

des Wiener Taxigewerbes.

Frauenberger hatte der Tariferhöhung

im vergangenen November nur unter

dieser Voraussetzung zugestimmt. Ein

wesentlicher Eckpunkt dabei ist auch

die Ausweitung der Kontrollen auf drei

Schwerpunktaktionen pro Monat unter

Einbeziehung des Magistrats der Stadt

Wien. Die Stadträtin wörtlich: „Damit ist

gewährleistet, dass das KundInnenservice

insgesamt verbessert und die

Zufriedenheit der Fahrgäste gesteigert

wird." Die vorgesehenen Sicherheitsschulungen

bezeichnete sie als wichtige

Maßnahme zum Schutz der TaxilenkerInnen.

„Von diesem Paket profitieren

jedenfalls alle, sowohl die Fahrgäste

als auch die LenkerInnen. Die

Vorgehensweise zeige außerdem, dass

es sich auszahlt, wenn alle an einem

Strang ziehen“, unterstrich sie.

Das Maßnahmenpaket war in einer

Expertengruppe unter Federführung

der Polizei mit Vertretern der Stadt

Wien, der Arbeiterkammer, Gewerkschaft

vida und Wirtschaftskammer

Wien erarbeitet worden.


Weiteres Ziel:

Führerschein und

Taxilenkerausweis

„vereinen“

Komm.-Rat Heinrich Frey, Obmann der

Fachgruppe Taxi und Mietwagen,

zeigt sich mit den ausgearbeiteten

Maßnahmen zufrieden. „Als Standesvertretung

stehen wir den verstärkten

Kontrollen von Lenkern und Unterneh-

General Karl Mahrer ist

Wiener Landespolizeikommandant

Am 23. Jänner 2009 wurde General Karl Mahrer offiziell mit der Funktion des

Landespolizeikommandanten für Wien betraut. Diese Aufgabe erfüllte er

schon bisher interimistisch.

Anlässlich seiner Amtseinführung zog

General Mahrer eine kurze Bilanz der

Leistungen im Jahr 2008 und betonte,

dass die Arbeit der Wiener Polizistinnen

und Polizisten für die Sicherheit Wiens

erfolgreich war. Mahrer möchte diesen

Weg kontinuierlich, mit erweiterten

Zielen und auch mit neuen Signalen

fortsetzen.

Das Ziel des neuen Landespolizeikommandanten

soll ein für die Einwohner

sicheres Wien sein, das nicht nur aufgrund

von Zahlen, Daten und Fakten

messbar ist. Deshalb soll die Polizeipräsenz

durch Fußstreifen verstärkt werden.

„267 junge Polizistinnen und Polizisten

werden heuer in Wien ihre Ausbildung

abschließen und die Außenpräsenz

der Wiener Polizei verstärken", kündigte

Innenministerin Maria Fekter bei der

Amtseinführung an. Eine funktionierende

Sicherheit ist aber auch das Produkt

der Zusammenarbeit mit dem einzelnen

Bürger. Deshalb wird die Kooperation

mit der Stadt Wien weiter forciert,

sowie Bürgerprojekte unterstützt.

Mahrer ist die nachhaltige Kommunikation

mit dem Bürger ein zentrales

Anliegen, und er wird daher den direkten

Kontakt zu den WienerInnen

suchen und in allen 23 Bezirken

Sicherheitsdiskussionen führen, sagte

General Mahrer.

mern positiv gegenüber und werden

diese Maßnahmen wie bisher intensiv

unterstützen. Wichtig ist aber auch,

dass parallel zur Qualitätssicherung die

bürokratischen Belastungen für die

Taxilenker und Unternehmer reduziert

werden. Beispielsweise bei der nicht

mehr zeitgemäßen Doppelgleisigkeit

von Führerschein und Taxilenkerausweis.

Unser Ziel ist, dass durch die

Eintragung eines entsprechenden

Codes im Führerschein nur mehr ein

Lenker-Dokument existiert."

Mit den vorläufigen Ergebnissen vollauf

zufrieden sind auch Georg Eberl, Bundessekretär

der Gewerkschaft vida für

Verkehr und Mag. Doris Unfried, Verkehrsreferentin

der AK-Wien.

Wesentlicher nächster Schritt sei es,

so Unfried und Eberl unisono, den

Taxilenkerausweis zu ersetzen durch

einen Code im Führerschein, der auf

fünf Jahre zeitlich befristet und

danach an eine verpflichtende

Weiterbildung gebunden ist.

Foto: BM.I - E. Weißheimer

Von Innenministerin Maria Fekter wurde General Karl Mahrer mit der

Funktion des Landeskommandanten für Wien am 23. Jänner betraut

HALLO TAXI 1|09 19

FUNK Geflüster


FUNK Geflüster

Im Gespräch mit

Umweltstadträtin Ulli Sima

Diesmal setzen wir unsere Gesprächsreihe mit Politikern über die Anliegen

des Taxigewerbes mit Wiens Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima fort.

„Die täglichen 30.000 km Taxi-Leerfahrten vom und zum Flughafen sind

Öko-Wahnsinn“, kritisiert Wiens Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima beim

Gespräch am 11. März mit Taxicenter Wien-Geschäftsführer Gerhard

Pfister. „Ich spreche mich jedenfalls für eine rasche Änderung dieser

Taxiregelung aus.“

Frau Sima, für unsere Leser ist immer interessant, welchen

Stellenwert dem Taxigewerbe von Politikern gegeben wird.

Ulli Sima: „Taxis sehe ich doch eher als Teil des Individualverkehrs,

aber sie sind sicherlich eine wichtige

Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr.“

In Linz sind Taxis im AST-System bereits seit Jahren ein wichtiger,

ergänzender Teil des öffentlichen Verkehrs. In Wien wird

AST von Mietwagen angeboten. Kennen Sie das Linzer

Modell?

Ulli Sima: „Ja, die Stadt Linz war hier Pionier und ich halte

dieses Angebot für gelungen. Das Wiener AST sehe ich

auch als wichtige Ergänzung des öffentlichen Verkehrs.“

Können Sie sich mittelfristig einen Weg vorstellen, der zum

Ziel führt, dass nur mehr Öko-Taxis in Wien unterwegs sind?

Ulli Sima: „Die Modellvielfalt bei Fahrzeugen mit Erdgasantrieb

ist heute schon recht akzeptabel. Auch das not-

20

HALLO TAXI 1|09

wendige Tankstellennetz ist in Wien

gut ausgebaut. Und vor allem fällt bei

Erdgas kein Feinstaub an. Anders verhält

es sich beim Hybridantrieb, wo

erst wenige Modelle zur Auswahl

stehen. Ich bin selbst eine Woche lang

mit einem unterwegs gewesen. Es

fährt zwar extrem leise – für Fussgänger

fast schon zu leise – aber von

einem 4- Liter-Verbrauch ist es weit

entfernt.“

In einer Presseaussendung haben Sie

die täglichen Taxi-Leerfahrten zum und

vom Flughafen der Wiener bzw. niederösterreichischen

Taxis als Ökö-Wahnsinn

tituliert. Wie wollen Sie hier – im

Sinne des Wiener Klimaschutzprogramms

– weiter vorgehen?

Ulli Sima: „Geschätzte 30.000 Leerkilometer

ergeben sich durch die bisherige

Taxiregelung täglich. Jeder,

der logisch denkt, wird eine Änderung

dieser Regelung unterstützen.

Laut Expertenberechnung würde

dadurch eine Reduktion von rund fünf

Tonnen Stickstoffoxide pro Jahr und

jeweils einer Tonne Stickstoffdioxid

und Feinstaub erzielt werden. Als Umweltstadträtin ist es

für mich unerlässlich, dass ich dieses Thema neuerlich

aufbereite. Wir werden noch einmal Gespräche mit allen

Beteiligten suchen, um diesen Öko-Wahnsinn zu beenden.

Ich spreche mich jedenfalls für eine rasche Änderung des

Ist-Zustands aus und sage jede Unterstützung zu, die zielführend

ist.“

Die Realisierung der Wiener Nordost-Umfahrung nimmt konkrete

Formen an. Ende März will die ASFiNAG die Umweltverträglichkeitserklärung

für den S-1-Abschnitt von

Schwechat nach Süßenbrunn mit einer Tunnelführung unter

der Lobau einreichen.

Ulli Sima: „Die Wiener Nordost-Umfahrung ist für unsere

Stadt enorm wichtig. Der letzte Stand bei der S1 ist für

Wien erfreulich. Wir haben sehr für die Tunnelführung

gekämpft. Oberirdisch wäre alles natürlich billiger gewesen,

aber die Zerstörung der Lobau kam nicht in Frage.“

Wir danken für das Gespräch.


Taxiunternehmer und Lenker am

Daten-Highway

Erster Berufsstand im Wiener Gewerbe öffnet sich dem E-Government

Seit 16. März bietet das Taxicenter Wien seinen angeschlossenen Taxiunternehmern

und Lenkern ein zusätzliches Service: Sie können ihre e-Card als

Bürgerkarte in der neu eingerichteten Registrierungsstelle kostenlos aktivieren

lassen. „Damit eröffnen wir erstmals im Wiener Gewerbe einem ganzen

Berufsstand das umfangreiche Angebot des E-Government für sich zu nützen“,

unterstrich Geschäftsführer Gerhard Pfister.

Präsentiert wurde dieses neue Service

beim E-Day der Wirtschaftskammer

Österreich am 5. März, der unter dem

Motto „Total vernetzt" stand und in der

Wiener Hofburg neueste Entwicklungen

der Informationstechnologie (IT)

und im E-Business vorstellte.

„Gerade in einem Gewerbe, das rund

um die Uhr seine Dienste anbietet“, so

Gerhard Pfister, „sind beispielsweise

Amtswege immer mit Verdienstentgang

und Zeitverlust verbunden.“

Doch mit der Bürgerkarte und den zahlreichen

Online-Services im E-Government

lassen sich viele Amtswege bereits

von daheim am Computer erledigen.

Kein Weg zum Amt, keine Öffnungszeiten,

kein Anstellen, kein Hin- und Herschicken

von einer Behörde zur anderen,

sondern unkomplizierte Abläufe und „intelligente

Formulare“. Per Mausklick lassen sich so rund um die Uhr

und sieben Tage die Woche wichtige Amtsgeschäfte erledigen.

„Unser neues Service steht natürlich allen Bürgerinnen und

Bürgern zur Verfügung. In unserer Registrierungsstelle, die

übrigens die erste im 23. Wiener Gemeindebezirk ist, kann

jeder seine e-Card als Bürgerkarte kostenlos aktivieren lassen.“

Ihre e-Card ist auch „Bürgerkarte“

Für rund 8 Millionen Sozialversicherte in Österreich ist die

e-Card der Schlüssel zum Gesundheitssystem. Doch die

e-Card ist noch mehr: Mit der Bürgerkartenfunktion ist sie

auch ein Schlüssel für die E-Government-Angebote der heimischen

Verwaltung und für Web-Dienste der Wirtschaft.

Bürgerkarte bedeutet für Lenker beispielsweise ihre Versicherungszeiten

bei der Sozialversicherung abrufen, die

Arbeitnehmerveranlagung, Familienbeihilfe oder eine

Strafregisterbescheinigung via Internet beantragen zu kön-

V.li.n.re.: Leo Müllner und Gerhard Pfister (Geschäftsführer Taxi 40100

und Taxi 60160), Christian Rupp (Bundeskanzleramt), Peter Goldgruber

(Leiter der Sicherheits- und Verkehrspolizeilichen Abteilung) und

Michael Butz (Geschäftsführer a-trust) beim Pressegespräch am 5. März

nen. Dokumente wie etwa der Meldezettel werden überflüssig,

weil Meldedaten zwischen den Behörden direkt

elektronisch ausgetauscht werden können.

„Nicht zuletzt wird die geplante Befristung des Taxilenkerausweises

mit sich bringen, dass bei einer Verlängerung

eine aktuelle Strafregisterbescheinigung beigebracht werden

muss“, verdeutlicht Gerhard Pfister die Vorteile, „die

Bürgerkarte ist daher eine wesentliche Erleichterung für die

Fahrer, die in einem Gewerbe arbeiten, das rund um die

Uhr für seine Kunden da ist.“

Auch Unternehmer, die häufig als alleinfahrende Lenker

fungieren und sich darüber hinaus um ihre Geschäftsaufzeichnungen

und ihre Buchhaltung kümmern müssen, werden

mit ihrer Bürgerkarte z.B. Anträge wie Konzessionsansuchen,

Verlustanzeigen, das Erbringen von Dokumenten

bei Vertragsabschlüssen bis hin zur digitalen Rechnungserstellung

nützen können.

Durch die elektronische Zustellung mit digitaler Signatur, die

dann auch möglich ist und rechtlich den Einschreibbrief

ersetzt, entsteht z.B. bei Schadensmeldungen, Versicherungs-

HALLO TAXI 1|09

21

TAXI Aufgeschnappt


TAXI Aufgeschnappt

polizzen oder Zusendung der Funkabrechnung

eine weitere Kosten- und Zeitersparnis.

Taxicenter Wien bietet bereits

Online-Services

Für die rund 4.500 bei Taxi 40 100 und Taxi 60 1 60

angeschlossenen Taxiunternehmer und Lenker ist

die elektronische Kommunikation nichts Neues.

„Bei unserer Fahrtenvermittlung setzen wir bereits

seit vielen Jahren auf den Datenfunk-Highway

und wir bieten spezielle Online-Services auf unseren

Homepages für unsere Partner“, verweist Gerhard Pfister

auf ein weiteres Angebot, das mit Login-Passwort jederzeit

genutzt werden kann. So können Taxilenker im Fahrerportal

z.B. ihre Leistungsmerkmale für die Vermittlung oder Negativadressen

bzw. persönliche Daten jederzeit ändern. Unternehmer

wiederum können die Einsatzzeiten ihrer Wagen,

den momentanen Standort und die Anzahl der Fahrten einsehen

bzw. persönliche Daten, Verrechnungsarten usw. im

Unternehmerportal ändern. Ebenso erhalten sie hier bereits

vor der Zusendung ihrer monatlichen Rechnung Einblick in

die Rechnungserstellung. „Die Bürgerkarte und das

E-Government sind daher eine absolut sinnvolle Ergänzung

für uns, unsere Partner und deren Lenker“, ist Gerhard Pfister

überzeugt.

Im Taxishop von Taxicenter Wien befindet sich seit März die

erste Registrierungsstelle im 23. Bezirk, die autorisiert ist die

22

Weiterführende Links

www.HELP.gv.at

www.amtswege.wien.at

www.ams.at/nextjob

„Es gibt nur Profis oder Dilettanten, dazwischen gibt es

nichts!“ Ein ziemlich radikales Statement von Humphrey

Bogart, das vielleicht nicht immer zutrifft, in mir aber

nach einem Blick in die letzte „Sonderausgabe der ÖTZ“

(Österreichische Taxizeitung) Erinnerungen wach werden

lässt.

Warum Bogart? Nun viele der jüngeren Generation kennen

diese Schauspielerlegende wahrscheinlich nicht

mehr (er war ein absoluter Profi). Bogart war auch

Hauptdarsteller des wohl bekanntesten (Schwarz-Weiß)-

Films „Casablanca“, der seine Premiere im Jahr 1942

hatte.

Karl Ramharter (Vizepräsident der WKW und Herausgeber

der ÖTZ), zufällig auch Jahrgang 1942, scheint

sich weniger als Profi zu empfehlen, indem er wieder

einmal ein Fantasieprojekt in Sachen Taxifunk erfindet.

Hatten wir doch schon – in den 1990ern mit dem

Taxi(-flopo)fon, wo Fachgruppengelder in den Sand

Was brauchen Sie an technischer Infrastruktur um

E-Government daheim nutzen zu können?

1. Ihre e-Card oder Bankomatkarte mit Bürgerkartenfunktion

2. einen Computer mit Internetzugang

3. einen Kartenleser, der entweder schon fix im Computer oder der Tastatur

integriert ist oder an den Computer extern angeschlossen wird

4. eine Bürgerkartensoftware: Damit Sie die Bürgerkarte bei Online-Geschäf-

ten und Verwaltungswegen einsetzen können, benötigen Sie die Bürgerkar-

ten-Software (wird auch als Bürgerkartenumgebung BKU bezeichnet), die

kostenlos downgeloadet (www.buergerkarte.at/BKU/) werden kann.

HALLO TAXI 1|09

Bürgerkarte für alle BürgerInnen, Kunden sowie Partner im

Taxigewerbe auszustellen. Für die persönliche Registrierung

sind lediglich die e-Card bzw. Bankomatkarte und ein gültiger

amtlicher Lichtbildausweis mitzubringen. Die Bürgerkarten-Registrierung

der e-Card ist gratis, die der Bankomatkarte

ist kostenpflichtig.

Zusätzlich wird in der „Welcome Zone“ des Taxicenters Wien

den Unternehmern und Fahrern ein entsprechendes

Equipment mit Internet-Zugang, Kartenleser und Drucker für

die Anwendung ihrer Bürgerkarte angeboten, um alle

Möglichkeiten des E-Governments nutzen zu können. Diese

„Welcome Zone“ ist von Mo bis Fr von 9 – 18 Uhr geöffnet.

Bürgerkarten-Registrierungsstelle:

Taxishop (EG), Taxicenter Wien, Pfarrg. 54, 1230 Wien;

Öffnungszeiten: Mo bis Do von 10 – 15 Uhr

www.sozialversicherung.at

www.a-trust.at

www.digitales.oesterreich.gv.at

Von Profis und Dilettanten

www.finanzonline.bmf.gv.at

www.buergerkarte.at

www.bmf.gv.at

gesetzt wurden. Eigenartig nur, wenn man die letzten vier

Jahre als FG-Ob-mannStv. nichts fürs Gewerbe getan hat

und plötzlich vor den Kammerwahlen sich wieder der

Taxis besinnt und krampfhaft ein Wahlkampfthema

sucht. Ich habe nicht vor in Zukunft weiter auf dieses

weniger klassische Wunderwutzi-Projekt näher einzugehen

– Schwarz-Weiß-Filme sind allemal spannender!

Jedweden Zeitgeist

kann ich darüber hinaus

auch dem „Taxi-

Charly“ der ÖTZ nicht

abgewinnen – in der

Stadtzeitung „Augustin“

gibt es trotz sehr ernster

Themen humorvollere

Cartoons in verständlicher

Sprache,

meint Ihr

Gerhard Pfister


Ein Dankeschön

an alle Freunde des Taxicenter Wien

Über 3000 Kunden, Partner, Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie

Freunde des Hauses folgten der Einladung von Taxicenter Wien zu den

Neujahr-Events am 4. Jänner.

„Auch heuer konnten wir wieder an

die 1800 Personen im Musikverein bei

unserem schon traditionellen Neujahrskonzert

der N.Ö. Tonkünstler

begrüßen“, freut sich Taxicenter Wien

Geschäftsführer Gerhard Pfister. „Hier

war die Stimmung ebenso hervorragend

wie bei dem zur gleichen Zeit

stattfindenden Galaauftritt der Nr. 1

vom Wienerwald, Wolfgang Ambros.“

Wolfgang Ambros

begeisterte das

Publikum

Über 1300 Gäste konnte Gerhard

Pfister erstmals im neuen Planet.tt im

Wiener Gasometer an diesem Abend

beim Konzert mit Austro-Pop-Legende

Wolfgang Ambros begrüßen. In bester

Laune feierten und sangen die Gäste

die bereits zum Kult gewordenen

Ambros-Songs mit. Im Anschluss wurde

„Von Wolfgang Ambros, der Nr. 1 vom Wienerwald, waren unsere

Gäste begeistert. In bester Laune sangen sie seine legendären Songs

lautstark mit“, freut sich Gerhard Pfister über die gelungene Veranstaltung

im Planet.tt

Das traditionelle Neujahrskonzert des N.Ö. Tonkünstlerorchesters im

Wiener Musikverein zählt für viele Kunden und Partner des Taxicenter

Wien bereits zum Fixpunkt

noch lange geplaudert und gemeinsam

auf das neue Jahr angestoßen.

„Unsere Kunden haben den Abend

genossen und sind natürlich schon sehr

gespannt, wer im nächsten Jahr für

Unterhaltung sorgen wird. Aber das

wird noch nicht verraten“, sagt Pfister.

Walzerklänge im

Musikverein

Das traditionelle Neujahrskonzert im

Musikverein zählt für viele Kunden und

Partner des Taxicenter Wien bereits

zum Fixpunkt. Auch in diesem Jahr

begeisterte das N.Ö. Tonkünstlerorchester

mit einem schwungvollen

Musikprogramm.

Im Rahmen dieser stimmungsvollen

Veranstaltung überreichte Geschäfts-

HALLO TAXI 1|09 23

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führer Mag. Christian Holzhauser dann

offiziell einen Spendenscheck über

€ 2.000,– an den Weißen Ring.

Der weiße Ring ist die größte österreichische

Opferhilfeorganisation, die flächendeckend

in ganz Österreich jährlich

über 4000 Opfer strafbarer Handlungen

betreut.

Bei der Spendenübergabe gab es

dann auch eine kleine Überraschung:

einer der Konzertgäste, Günther Laha

vom Verein Forum Bauernhof, entschloss

sich spontan den Weißen Ring

ebenfalls mit einer Spende zu unterstützen.

„Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir

Verbrechensopfern helfen können, in

dem wir beispielsweise die wichtige

Arbeit des Weißen Rings jährlich finanziell

unterstützen“ betont Taxicenter-

Gschäftsführer Mag. Holzhauser.

„Denn leider zählen auch Taxilenker

immer wieder zu den Opfern. Seit Jahren

sind unsere Firmen daher unterstüt-

24

„Jedes Jahr unterstützt Taxicenter Wien mit einer Spende die wichtige

Arbeit des Weißen Rings“, betonten Geschäftsführer Mag. Christian

Holzhauser (re.) und Beiratsvorsitzender KommR Walter Bruckberger (2.v.re.)

bei der Scheckübergabe an Dipl.Ing. Hauff (li.). Von dieser Idee begeistert,

überreichte auch Günther Laha, Obmann des Vereins Forum

Bauernhof (3.v.li.) einen Scheck über € 1.000,–

zende Partner bei der Beraubungshaftung

für TaxilenkerInnen im Fahrtdienst.

Durch unsere finanziellen Beiträge konn-

Wissen sie es zu schätzen?

Sieht man sich die Taxitarife in österreichischen und

deutschen Städten an, wird schnell deutlich, dass

konsumentenfreundliche (durchschaubare) Tarife

üblich sind. Was des Konsumenten Freud, ist des

Taxilenkers Leid.

Ich kann mir daher gut vorstellen, dass so mancher

Taxilenker in Frankfurt, Hamburg, Salzburg, … sich

wünschen würde, in Wien tätig zu sein.

Ganz nach dem bekannten Werbeslogan „Wien ist

anders“ – hat das Taxigewerbe in Wien nämlich einen

anderen Weg eingeschlagen: „Zuschlag hier,

Zuschlag da“ lautet seit vielen Jahren die Devise für

den Fahrgast.

Des Konsumenten Leid ist in der Bundeshauptstadt des

Lenkers Freud. Doch wissen sie,die Wiener Funktaxilenker,

das auch zu schätzen?

Quelle: Homepages der Fachgruppen in Österreich,

Deutscher Taxi- und Mietwagenverband, Hale

Stadt

Berlin

Frankfurt

Graz

Hamburg

Innsbruck

Köln

Linz

München

Salzburg

Stuttgart

Wien

HALLO TAXI 1|09

te auch den im Jahr 2008 überfallenen

Kollegen wieder ein Großteil ihres

geraubten Geldes erstattet werden.“

von Komm.R Leo Müllner

Grundtaxe in €

3,00 **

2,75 *

3,90 **

2,60 **

5,50 *

2,50 **

2,60 *

2,90 **

3,00 *

3,00 **

2,50 *

Zuschlag in €

für Funkbestellung







0,70

1,00



2,50

* Grundtaxe für Tag

** Grundtaxe für Tag- und Nacht


Taxi 40 100:

Tochterfirmen verschmelzen zur

CC Taxicenter GmbH

Mit Ende Februar wurden die Tochterunterneh-

men von Taxi 40 100 verschmolzen. Mit diesem

Schritt erfolgte eine wesentliche Vereinfachung

für unsere Kunden, die angeschlossenen Taxi-

unternehmer und natürlich auch bei der

internen Unternehmenskonstruktion.

Ein Blick zurück: Am

15. Mai 2007 wurden

die Unterschriften

unter den Transaktionsvertrag

zum

Kauf der WIHUP Taxiservice

GmbH gesetzt.

Damit hatte Taxi 40 100 mit

einem Schlag von zwei 100%igen

Tochterunternehmen – Taxi Cash und

VTS – auf drei erweitert.

Dazu kam, dass die Wihup ebenfalls

zwei 100%ige Tochterunternehmen –

die KMT und Cabcharge – miteingebracht

hatte. Somit bestand nun die

Firmengruppe Taxi 40 100 aus sechs

juristischen Personen.

Eine derartige Unternehmenskonstruktion

– noch dazu mit sehr ähnlicher

Funktion der einzelnen GmbHs –

macht in der täglichen Steuerung

keinen Sinn.

Vereinfachung

durch

Verschmelzungen

Aus diesem Grund wurde bereits 2007

mit Verschmelzungsschritten begonnen:

die KMT GmbH, die als Callcenter

auch Ansprechpartner für Umlandvermittlungen

hätte sein sollen, wurde

in ihre Mutter Wihup verschmolzen.

Mit Ende Februar 2009 erfolgte

dann der nächste Schritt. VTS,

verantwortlich für die Flughafenfahrtabwicklung

für die

Taxi 40 100-Flotte, wurde in die

Taxi Cash GmbH, verantwortlich

für die Kundenkarten und Kreditkartenverrechnung

für die Taxi 40 100-

Flotte, verschmolzen. Die Cabcharge

GmbH, das Pendant der Wihup für

Flughafenfahrtenabwicklung und Kartenverrechnung

wurde ebenfalls in die

Taxi Cash“ verschmolzen.

Damit sind nun Flughafenabwicklung

und Kartenverrechnung von unseren

beiden Wiener Flotten in einem Unternehmen

angesiedelt.

CC Taxicenter GmbH

taxicenter.cc

Da unser neues Unternehmen in

Zukunft – abgesehen von den bereits

erwähnten Abwicklungsfunktionen –

weitere Tätigkeiten wie Marketing oder

Verkauf übernehmen soll, wurde der

Name Taxi Cash in „CC Taxicenter

GmbH“ geändert.

Der ursprüngliche Plan, das Unternehmen

nach seiner Internetadresse

taxicenter.cc zu benennen, wurde

vom Firmenbuchrichter nicht gut ge-

von Mag. Christian Holzhauser

heißen und wir einigten uns auf die

Bezeichnung CC Taxicenter GmbH.

Vielfältige

Aufgabenbereiche

Die CC Taxicenter GmbH ist das Bindeglied

für das Firmenkartengeschäft. Sie

ermöglicht uns einen einheitlichen

Auftritt gegenüber den Kartenkunden.

Als Nebeneffekt wird ein einheitlicher

Kartenstandard geschaffen und die

Kartenvielfalt im Firmenkartenbereich

wird sich daher verringern. Aber natürlich

bleiben alle von Taxi Cash und

Cabcharge ausgegebenen Karten

weiterhin gültig.

Die Flughafenabwicklung wird in ein

System für beide Flotten gebündelt.

Das betrifft die Bereiche Kundenanwerbung,

Abwicklung am Flughafen

sowie Verrechnung.

Die CC Taxicenter GmbH wird in Werbeaktivitäten

als Bindeglied der beiden

Flotten 40 100 und 60 1 60 auftreten.

HALLO TAXI 1|09 25

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Taxicenter Wien-Team

gewann 10:8

Am 14. Februar war es soweit: Das Fußball-Team von Taxicenter Wien trat neu-

erlich gegen die Verbund-Betriebsmannschaft an. Bei ihrer ersten Begegnung

im September waren die Taxikollegen als Sieger (10:4) vom Platz gegangen.

Trotz Grippewelle fand Taxicenter Wien-

Teamkapitän Mario Kautzner für das

versprochene Revanche-Match die

richtige Mischung für einen Hallenzauber:

„Im Gegensatz zum Verbund-

Team, das heuer schon zwei Hallenturniere

gewonnen hat, habe ich zwei

Blöcke zusammengestellt, die wir alle

fünf Minuten ausgetauscht haben.

Dadurch hatten wir einen konditionellen

Vorteil.“

Um 17 Uhr ertönte der Anpfiff in der

Halle der Sportanlage Donaucity,

gespielt wurde zweimal 35 Minuten.

26

Bereits nach drei Minuten schoss das

Taxicenter-Team das erste Tor, doch

die Verbund-Mannschaft glich wenig

später aus, und ging kurz darauf mit

2:1 in Führung. Dies sollte jedoch die

einzige Führung des Gegners im ganzen

Spiel gewesen sein.

„Wir haben uns nicht verunsichern lassen,

und schafften es den Rückstand

bis zur Pause in ein 5:3 zu verwandeln“,

erzählt Kapitän Kautzner, der nach

einem schönen Zuspiel von Thomas

Atzberger das fünfte Goal für die

Taxicenter-Mannschaft schoss.

HALLO TAXI 1|09

Bis zum Schlusspfiff die

Führung gehalten

„Wir spielten schön zusammen, ausgefuchst,

konzentriert und clever. Daher

war es auch mehr als verdient als

Michael Miletich in der 38. Minute das

6:3 gelang. Kurz darauf konnte der

Verbund auf 6:4 verkürzen, aber Dank

tollen Spielzügen und unbändigem

Siegeswillen haben wir das Kommando

bei dieser auf technisch hohem

Niveau stehenden Begegnung behalten“,

freut sich Kautzner über den neu-

Das erfolgreiche Team von Taxicenter Wien: 1. Reihe v.l.n.re.: Markus Großkopf (3 Tore), Josef Lung, Christian

Knett, Michael Miletich (1 Tor), Desislav Krastanov; 2. Reihe stehend v.l.n.re.: Thomas Atzberger (1 Tor),

Hermann Ruis, Mario Kautzner (3 Tore), Dragan Milosavljevic (2 Tore) und Christian Holzhauser


erlichen Erfolg seiner Mannschaft. Durch

einen Treffer von Dragan Milosavljevic

sowie Thomas Atzberger führte Taxicenter

Wien 15 Minuten vor Schluss mit 8:4.

10:8 für Taxicenter Wien

Beim Stand von 8:5 verschoss das

Verbund-Team zwar einen Siebenmeter

(nach einem Foul von Tormann

Christian Knett), konnte aber dann

noch zwei Torchancen verwerten. Für

den endgültigen Sieg der Taxicenter-

Mannschaft netzten schließlich Kapitän

Kautzner und Markus Großkopf die

zwei entscheidenden Tore ein.

Damit war das absolut fair geführte

Spiel 10:8 entschieden. Ein gelungener

Auftritt des Taxi-Teams, das weiterhin

ungeschlagen bleibt. Nach dem

Match wurde natürlich noch auf den

Sieg angestoßen – gemeinsam mit

dem Verbund-Team. Gefreut hat die

Taxikollegen besonders das Kompliment,

das ihnen Verbund-Kapitän Eren

Hallo Taxi : Ganz ehrlich, haben Sie mit

dem neuerlichen Sieg des Taxicenter-

Teams gerechnet?

Mario Kautzner: „Nicht unbedingt,

Strahlende Gesichter bei den Spielern von Taxicenter Wien: Auch das

Revanche-Spiel gegen die Verbundmannschaft haben sie souverän mit

10:8 gewonnen

machte: „Es ist immer super nett

gegen euch zu spielen. Aber beim

HALLO TAXI 1|09

nächsten Mal werden wir euch

bestimmt schlagen.“

Im Gespräch mit Team-Kapitän

Mario Kautzner

denn die Verbund-Betriebsmannschaft

hat heuer bereits Hallenturniere gewonnen.

Aber unsere Spieler haben

Biss, sie wollen gewinnen – was uns ja

gelungen ist. Recht herzlich möchte

Der 26jährige Mario Kautzner (Bildmitte) ist Teamkapitän und koordiniert

mit großem Ehrgeiz die Mannschaft des Taxicenter Wien. Viele Fußballbegeisterte

Taxikollegen haben sich in den letzten Monaten bei ihm

gemeldet und wollen schon bald ihr Können unter Beweis stellen

ich mich bei allen Zuschauern bedanken,

die gekommen sind, um uns anzufeuern.

Und natürlich ein dickes Lob für

die disziplinierte Leistung meiner

Mannschaft. Danke, Jungs!“

Hallo Taxi: Wie geht es denn weiter?

Mario Kautzner: „Soviel sei schon mal

verraten: Wir sind bei zwei größeren

Turnieren im Mai fix dabei. Bis dahin

werden wir einige Matches spielen, um

unsere gute Form nicht zu verlieren.

Und wir treffen uns wöchentlich zum

Training.“

Hallo Taxi: Gibt es genügend Spieler?

Mario Kautzner: „Ich freue mich, dass

so viele Taxikollegen bei uns im Team

mitspielen wollen. Zurzeit kann ich auf

bis zu 40 Spieler zurückgreifen. Einerseits

eine feine Sache, wenn man eine

große Auswahl hat, andrerseits wird es

für mich nicht einfacher eine Auswahl

zu treffen. Den Stammkader habe ich

auf jeden Fall gefunden. Der eine oder

andere Neuling wird sicher noch dazu

stoßen.“

27

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