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Finanzw. Markus Hülshoff

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Die neue<br />

Elektronische Bilanz ab 2012<br />

IHK Bilanzbuchhaltertag 2011<br />

21.11.2011 in Köln<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong>


Zielsetzung des Gesetzgebers und der FinVerw<br />

Übermittlung Jahresabschluss<br />

? !<br />

Unternehmen Finanzamt<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

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Zielsetzung des Gesetzgebers und der FinVerw<br />

Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des<br />

Steuerverfahrens<br />

Abbau bürokratischer<br />

Lasten<br />

Ziele<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

Verfahrenserleichterungen<br />

bei der Steuererhebung<br />

im Interesse von<br />

Bürgern, Unternehmen<br />

und Staat<br />

Ersetzung papierbasierter<br />

Verfahrensabläufe durch<br />

elektronische Kommunikation<br />

3


Zielsetzung des Gesetzgebers und der FinVerw<br />

Zielrichtung der E-Bilanz<br />

Verfahrensvereinfachung<br />

Einführung der E-Bilanz im Kontext übriger elektronischer<br />

Übermittlungspflichten (E-Goverment)<br />

Verwaltungsvereinfachung, Senkung der Verwaltungskosten<br />

(maschinelle Verarbeitung, automatisierte Plausibilitätsprüfung)<br />

Zentrale Verwaltung aller Daten eines Steuerpflichtigen für alle<br />

finanzbehördlichen Prozesse<br />

Analyseverfahren<br />

Risikomanagement<br />

Prüfungsvorbereitung / Fallauswahl BP<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

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Rechtliche Grundlagen<br />

§ 5b EStG: Elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und<br />

Verlustrechnungen<br />

(1) Wird der Gewinn nach § 4 Abs. 1, § 5 oder § 5a ermittelt, so ist der Inhalt der<br />

Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich<br />

vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln.<br />

Enthält die Bilanz Ansätze oder Beträge, die den steuerlichen Vorschriften nicht<br />

entsprechen, so sind diese Ansätze oder Beträge durch Zusätze oder<br />

Anmerkungen den steuerlichen Vorschriften anzupassen und nach amtlich<br />

vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. Der<br />

Steuerpflichtige kann auch eine den steuerlichen Vorschriften entsprechende<br />

Bilanz nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung<br />

übermitteln. § 150 Abs. 7 der Abgabenordnung gilt entsprechend. Im Fall der<br />

Eröffnung des Betriebs sind die Sätze 1 bis 4 für den Inhalt der Eröffnungsbilanz<br />

entsprechend anzuwenden.<br />

(2) Auf Antrag kann die Finanzbehörde zur Vermeidung unbilliger Härten auf eine<br />

elektronische Übermittlung verzichten. § 150 Abs. 8 der Abgabenordnung gilt<br />

entsprechend.<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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§ 52 EStG<br />

Rechtliche Grundlagen<br />

(15a) § 5b in der Fassung des [Steuerbürokratieabbaugesetzes] ist erstmals für<br />

Wirtschaftsjahre anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2010 beginnen.<br />

Änderung durch<br />

Anwendungszeitpunktverschiebungsverordnung vom 17.12.10<br />

Verschiebung des Anwendungszeitpunktes um ein Jahr<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

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§ 51 Absatz 4 EStG<br />

Rechtliche Grundlagen<br />

Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, […]<br />

1b. im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder den<br />

Mindestumfang der nach § 5b elektronisch zu übermittelnden Bilanz und Gewinnund<br />

Verlustrechnung zu bestimmen,<br />

1c. durch Rechtsverordnung zur Durchführung dieses Gesetzes mit Zustimmung<br />

des Bundesrates Vorschriften über einen von dem vorgesehenen erstmaligen<br />

Anwendungszeitpunkt gemäß § 52 Abs. 15a in der Fassung des<br />

[Steuerbürokratieabbaugesetzes] abweichenden späteren Anwendungszeitpunkt<br />

zu erlassen, wenn bis zum 31. Dezember 2010 erkennbar ist, dass die<br />

technischen oder organisatorischen Voraussetzungen für eine Umsetzung der in §<br />

5b Abs. 1 in der Fassung des [Steuerbürokratieabbaugesetzes] vorgesehenen<br />

Verpflichtung nicht ausreichen.<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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Rechtliche Grundlagen<br />

Rechtliche Grundlagen<br />

§§ 5b, 51 Absatz 4 Nummer 1b EStG<br />

§ 150 Abs. 7 AO i.V.m StDÜV Datenfernübertragung<br />

BMF-Schreiben vom 19.01.2010<br />

(IV C 6 - S 2133-b/0 - 2009/0865962)<br />

u.a. Festlegung von XBRL als Format<br />

Entwurf eines BMF-Schreibens vom 30.08.2010<br />

(IV C 6 - S 2133-b/10/10001 - 2010/0628965)<br />

Entwurf der Taxonomie<br />

anschließend Verbandsanhörung mit zum Teil kritischen<br />

Rückmeldungen, gerade aus der Großindustrie (ERP-Anwender)<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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Rechtliche Grundlagen<br />

Rechtliche Grundlagen<br />

BMF-Schreiben vom 16.12.2010<br />

(IV C 6 - S 2133-b/10/10001 - 2010/1012271)<br />

Veröffentlichung der Taxonomie Investitionssicherheit<br />

für Softwarehersteller<br />

Pilotierung angekündigt<br />

Anwendungszeitpunktverschiebungsverordnung<br />

vom 17.12.2010 (§ 51 Absatz 4 Nummer 1c EStG)<br />

Gültigkeit für Wirtschaftsjahre, die nach dem<br />

31.12.2011 beginnen<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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Rechtliche Grundlagen<br />

Rechtliche Grundlagen<br />

BMF-Schreiben vom 28.09.2011 (IV C 6 - S 2133-b/11/10009)<br />

Übergangsregelung für bestimmte Fälle:<br />

Unternehmen mit ausländischen Betriebsstätten (für Positionen, die die<br />

ausl. Betriebsstätten betreffen)<br />

Ausländische Unternehmen mit inländischen Betriebsstätten<br />

Steuerbegünstigte Körperschaften<br />

BGA<br />

Übermittlungspflicht für WJ, die nach dem 31.12.2014 beginnen<br />

Für alle Unternehmen:<br />

„Für“ Erstjahr (2012) werden Papierbilanzen nicht beanstandet<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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Projekt E-Bilanz<br />

Arbeitsgruppe Taxonomie Steuer<br />

Bayern<br />

Nordrhein-<br />

Westfalen<br />

Bundesfinanzministerium<br />

Verwaltung<br />

Wirtschaft<br />

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XBRL<br />

Deutschland e.V.<br />

Bundessteuerberaterkammer<br />

Wirtschaftsprüferkammer<br />

Bundesrechtsanwaltskammer<br />

BDI<br />

Spitzenverbände<br />

der Wirtschaft<br />

DATEV<br />

SAP<br />

Deutschsprachige<br />

SAP-Anwendergruppe<br />

Weitere Softwareanbieter<br />

11


Projekt E-Bilanz<br />

AG Taxonomie-Steuer<br />

Zielvorstellungen:<br />

Möglichst geringe Änderungen in der bisherigen<br />

Übermittlungspraxis<br />

Übermittlung von Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung oder<br />

Steuerbilanz<br />

Kein Eingriff in Buchungspraxis<br />

Keine Größenklassenunterschiede<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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Projekt E-Bilanz<br />

Aufgaben des Projekts<br />

Konzeption und Realisierung einer elektronischen<br />

Übermittlungs- und Nutzungsmöglichkeit von<br />

Jahresabschlüssen für steuerliche Zwecke<br />

Modernisierung der Arbeitsabläufe<br />

Erstellung Übermittlung Verarbeitung<br />

Abbau von steuerlicher Bürokratie durch automatisierte<br />

Erstellung und Übermittlung der Jahresabschlüsse aus der<br />

elektronischen Unternehmensbuchhaltung sowie Abschaffung<br />

der Notwendigkeit einer Einreichung in Papierform<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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Projekt E-Bilanz<br />

Lösungsmöglichkeiten<br />

Vordruck / Verkennzifferung<br />

Nachteil:<br />

Belastung der Unternehmen<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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Aufsetzen auf verbreiteten<br />

Standard<br />

Vorteil:<br />

Bürokratieabbau<br />

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Projekt E-Bilanz<br />

XBRL (eXtensible Business Reporting Language)<br />

Vorteile:<br />

Vermeidung eines von der Verwaltung einseitig vorgegebenen<br />

Standards<br />

XBRL ist frei verfügbare elektronische Sprache für das "Financial<br />

Reporting“<br />

XBRL in der Wirtschaft weltweit verbreitet<br />

Bundesanzeiger akzeptiert bereits Jahresabschlüsse im XBRL-<br />

Format<br />

Synergieeffekte für Unternehmen<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

XBRL als technische Grundlage<br />

Technischer Übermittlungsstandard:<br />

XBRL (eXtensible Business Reporting Language)<br />

Vorteile von XBRL:<br />

Vermeidung eines von der Verwaltung einseitig vorgegebenen<br />

Standards<br />

XBRL ist frei verfügbare elektronische Sprache für das "Financial<br />

Reporting"<br />

XBRL in der Wirtschaft weltweit verbreitet (u.a. DATEV und SAP, USA:<br />

SEC; OECD-Empfehlungen)<br />

Bundesanzeiger akzeptiert bereits Jahresabschlüsse im XBRL-Format<br />

Synergieeffekte für Unternehmen<br />

Weitere Informationen: www.xbrl.de<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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XBRL-Anwendung<br />

E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

In Deutschland (Auswahl)<br />

z.B. Bundesanzeiger: seit 2007 "Elektronischer Bundesanzeiger"<br />

mit XBRL-Annahme<br />

z.B. Bundesbank: Jahresabschlusspool mit XBRL-Annahme<br />

z.B. DATEV: seit einigen Jahren Erstellung von XBRL-Reports "auf<br />

Mausklick" für über 2 Millionen Mandanten<br />

z.B. Deutsche Bank: geplante Nutzung von XBRL bei der<br />

automatisierten Verarbeitung der Kreditwürdigkeitsprüfung<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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XBRL-Anwendung<br />

E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Taxonomie ist der amtlich vorgeschriebener Datensatz i.S.d.<br />

§ 5b EStG<br />

keine Annahme individueller Erweiterungen<br />

Hintergrund: Notwendigkeit eines hohen Standardisierungsgrades<br />

für verwaltungsinterne, automatisierte Weiterverarbeitung<br />

Nur eine Taxonomie<br />

für Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung und Steuerbilanz<br />

für alle Rechtsformen (nur Visualisierung zeigt gefilterte Sichten)<br />

für Betriebe aller Größenklassen<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

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NEU<br />

E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

§ 8 GewStG<br />

§ 9 GewStG<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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§ 8 GewStG<br />

§ 9 GewStG<br />

§ 3 Nr. 40 EStG<br />

§ 8b Abs. 6 KStG<br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Positionseigenschaften<br />

Rechnerische Verknüpfung<br />

Rechnerische Richtigkeit wird bei Einreichung geprüft<br />

Gültigkeitsdatum einer Position:<br />

ValidSince: ab ggf. eingetragenem Termin kann Position berichtet<br />

werden<br />

ValidThrough: bis zu ggf. eingetragenem Termin kann Position<br />

berichtet werden<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Positionseigenschaften<br />

Mussfeld<br />

Muss im Datensatz enthalten sein<br />

BMF-Schreiben vom 28.09.2011 (IV C 6 - S 2133-b/11/10009):<br />

„Sofern sich ein Mussfeld nicht mit Werten füllen lässt, weil die<br />

Position in der ordnungsmäßigen individuellen Buchführung nicht<br />

geführt wird oder aus ihr nicht ableitbar ist, ist zur erfolgreichen<br />

Übermittlung des Datensatzes die entsprechen¬de Position ohne<br />

Wert (technisch: NIL-Wert) zu übermitteln. “ (Rz 16)<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Positionseigenschaften<br />

Mussfeld, Kontennachweis erwünscht<br />

Position selbst ist „normales“ Mussfeld<br />

Verwaltungsseitig erwünscht, dass Auszug aus der Summen-<br />

/Saldenliste der in diese Position einfließenden Konten mitgeliefert<br />

wird (Kontonummer, Kontobezeichnung, Saldo zum Stichtag).<br />

„Mussfelder“ + „Mussfelder, Kontennachweis“ erwünscht<br />

= Mindestumfang i.S.d. § 51 Abs. 4 Nr. 1b EStG<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Positionseigenschaften<br />

Summenmussfelder<br />

letztlich keine eigenständige Bedeutung, da folgende Plausibilität<br />

erfüllt werden muss und bei Einreichung geprüft wird:<br />

werthaltige Übermittlung einer unteren Position verlangt auch<br />

werthaltige Übermittlung aller übergeordneten Positionen<br />

Rechnerisch notwendige Positionen<br />

Alle Positionen innerhalb einer Datenstruktur, auf deren Ebene sich<br />

ein Mussfeld befindet<br />

Positionen müssen werthaltig übermittelt werden, wenn sonst<br />

rechnerische Richtigkeit nicht erfüllt ist.<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

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Auffangpositionen<br />

E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Erkennbar durch Formulierung „nicht zuordenbar“ im<br />

Bezeichner<br />

BMF-Schreiben vom 28.09.2011 (IV C 6 - S 2133-b/11/10009):<br />

„Ein Steuerpflichtiger, der eine durch Mussfelder vorgegebene<br />

Differenzierung für einen bestimmten Sachverhalt nicht aus der<br />

Buchführung ableiten kann, kann zur Sicherstellung der<br />

rechnerischen Richtigkeit für die Übermittlung der Daten alternativ<br />

die Auffangpositionen nutzen.“ (Rz 19)<br />

Das Mussfeld ist in einem solchen Fall mit dem NIL-Wert zu<br />

übermitteln. Wenn eine in der Taxonomie vorgegebene Differenzierung<br />

durch Mussfelder aber in den Buchungskonten abgebildet wird,<br />

besteht kein Wahlrecht zwischen der Nutzung der Auffangposition und<br />

der als „Mussfeld“ gekennzeichneten Position.<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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Auffangpositionen<br />

E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

Auffangposition<br />

MUSS<br />

32


E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

Unzulässige Positionen<br />

Für Einreichung bei Finanzverwaltung unzulässig (GCD)<br />

oder handelsrechtlich (für handelsrechtlichen Einzelabschluss<br />

unzulässig)<br />

keine Einreichung an Finanzverwaltung (wird durch<br />

Plausibilitätsprüfungen sichergestellt)<br />

Steuerlich (in Handelsbilanz zulässig, aber im Rahmen der<br />

Überleitung / Umgliederung aufzulösen).<br />

Plausibilitätsprüfung stellt sicher, dass diese Positionen in<br />

errechneter Steuerbilanz nicht enthalten sind.<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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Gültigkeitszeitraum<br />

E-Bilanz / XBRL-Taxonomie<br />

„fiscalValidSince“<br />

Mussfeld ist gültig für Wirtschaftsjahre, die nach dem ggf.<br />

eingetragenen Termin beginnen.<br />

„fiscalValidThrough“<br />

Mussfeld ist gültig für Wirtschaftsjahre, die bis zu dem ggf.<br />

eingetragenen Termin beginnen.<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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Branchenspezifische Unterschiede<br />

Spezial- / Ergänzungstaxonomien<br />

Für Bereiche mit Geltung von besonderen, von HGB<br />

abweichenden Rechnungslegungsvorschriften:<br />

Spezialtaxonomien<br />

Banken (RechKredV),<br />

Versicherungen (RechVersV), Pensionsfonds (RechPensV)<br />

Ergänzungstaxonomien<br />

Krankenhäuser (KHBV),<br />

Pflegeeinrichtungen (PBV),<br />

Land- und Fortwirtschaft (BMELV-Musterabschluss),<br />

Verkehrsunternehmen (JAbschlVUV),<br />

Wohnungsunternehmen (JAbschlWUV),<br />

Kommunale Eigenbetriebe (EBV o.ä.)<br />

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ERiC<br />

Übermittlung via ELSTER<br />

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Quelle: ELSTER<br />

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ERiC<br />

Clientseitige Validierungs- und Plausibilitätsprüfungen<br />

Elster Rich Client (ERiC)<br />

Prüfung, ob Mindestumfang eingehalten ist<br />

Prüfung, ob übermittelter Datensatz rechnerisch richtig ist<br />

(Rechenregeln der Taxonomie)<br />

Bestimmte Plausibilitätprüfungen<br />

Prüfungen im technischen Leitfaden veröffentlicht<br />

Bei Fehler keine Übermittlung des Datensatzes und<br />

unmittelbaren Rückmeldung an Übermittler mit Fehlerhinweisen<br />

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Wichtige Infos / Hinweise<br />

Informationen im Internet<br />

www.bundesfinanzministerium.de<br />

Suchmaske: „E-Bilanz“<br />

www.esteuer.de<br />

Taxonomie vom 16.12.2010<br />

Kerntaxonomie<br />

Ergänzungs- und Spezialtaxonomien<br />

Technischer Leitfaden (ERiC-Prüfungen)<br />

FAQ`s<br />

www.xbrl.de XBRL-Deutschland e.V.<br />

www.abra-search.com Taxonomie-Visualisierung<br />

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Herbst 2011 Referent: <strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

38


Ansprechpartner<br />

Ansprechpartner<br />

Sebastian Kolbe<br />

Projektleiter E-Bilanz<br />

Bay. Landesamt für Steuern, Sophienstr. 6, 80333 München<br />

E-Mail: Sebastian.Kolbe@lfst.bayern.de<br />

<strong>Markus</strong> <strong>Hülshoff</strong><br />

Projektteam E-Bilanz / Leiter Expertenteam Mindestanforderungen<br />

OFD Münster<br />

E-Mail: <strong>Markus</strong>.Huelshoff@OFD-MS.fin-nrw.de<br />

Andreas Arnold<br />

Projektteam E-Bilanz<br />

Oberfinanzdirektion Rheinland, Köln<br />

E-Mail: Andreas.Arnold@ofd-rhld.fin-nrw.de<br />

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39


Die E-Bilanz aus Sicht der Finanzverwaltung<br />

Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!<br />

Die neue Elektronische Bilanz ab 2012<br />

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