Gemeindebrief Oktober / November 2009 - FeG Bingen

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Gemeindebrief Oktober / November 2009 - FeG Bingen

Gemeindebrief Oktober / November 2009

Gott spricht: Ich schenke ihnen ein anderes Herz

und schenke ihnen einen neuen Geist.

Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust

und gebe ihnen ein Herz von Fleisch.

Hesekiel 11,19


An - ge - dacht

Gott spricht: Ich schenke ihnen ein anderes Herz

und schenke ihnen einen neuen Geist.

Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust

und gebe ihnen ein Herz von Fleisch.

Hesekiel 11,19

„Geh, wohin dein Herz dich trägt.” „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche

ist für die Augen unsichtbar.” „Im Widerstreit zwischen Herz und Verstand folge deinem

Herzen.” Es gibt eine Menge Zitate und Aphorismen, die das menschliche Herz sehr hoch

schätzen.

Die Bibel ist an dieser Stelle zurückhaltender. Sie weiß auch darum, dass das Herz „ein

trotzig und verzagt Ding” ist (Jer 17,9); sie weiß darum, dass aus dem Herzen Mord, Ehebruch,

Diebstahl, Lüge kommen (Mt 15,18). Dem Herzen zu folgen, das ist nur dann eine

gute Idee, wenn das Herz neu, rein, lebendig ist.

David z.B. hatte das verstanden. „Gib mir ein neues Herz”, so betet er in Psalm 51. David

war schuldig geworden, hatte die Ehe gebrochen und einen Menschen ermorden lassen.

Als er endlich die Tragweite seines Tuns begriff, da spürte er: Diese Schuld ist nicht nur

eine Folge einer schwachen Stunde. Das sitzt tiefer. Ich habe ein Herz-Problem. Ich brauche

ein neues Herz. Darum betet er: Gib mir ein neues Herz.

Erneuerung muss immer im Herzen beginnen. Das weiß auch Gott. Darum verheißt er

durch den Propheten Hesekiel, dass er selbst seinen Leuten ein neues, anderes, lebendiges

Herz schenken will.

Das Neue Testament sagt uns, dass diese Herz-Erneuerung durch Jesus begonnen hat. Unser

Herz ist zu einer Wohnung Jesu Christi geworden (Epheser 3,17), es ist der Raum des

Heiligen Geistes in uns (1. Kor 1,22 / Gal 4,6). Die Erneuerung von innen her, vom Herzen

her, hat begonnen.

Darum gilt jetzt wirklich: Trau deinem Herzen. Geh, wohin

dein Herz dich trägt. Folge deinem von Gott erneuerten, von

Christus und dem Heiligen Geist bewohnten Herzen.

Ingo Scharwächter


Taufe im Rhein

Ganz in weiß...... falsche Richtung?

Gleich wird’s ernst

Herzlichen Glückwunsch

Lasse, Sonja, Carolin, Birgit, Annette, Gabriel, Daniela, Manfred, Gideon


Vater-Kind-Camp

Herrliche Tage mit tollen Erlebnissen in Gottes freier Natur

Das von der FeG Bingen schon seit vielen Jahren veranstaltete „Vater-Kind-Camp“ fand in

diesem Jahr in der letzten Schulferienwoche erstmals in neuer Umgebung vom 19. – 22.

August statt. Die erstklassige Vorbereitung lag wieder in den bewährten Händen von Dierk

Medinger und Ingo Scharwächter. Nachdem der in den vergangenen Jahren benutzte

„inoffizielle“ Zeltplatz in Henschhausen leider nicht mehr vergeben wird, hatten die beiden

Chef-Scouts (Ingo und Dierk) mit dem nötigen „Quentchen Glück“ einen neuen Zeltplatz

ausfindig gemacht und nach intensiver Vorab-Erkundung für geeignet erachtet und gebucht.

Schon in der Einladung und den Vorab-Informationen hatten Ingo und Dierk es verstanden,

den Vätern und Kindern „die Münder so richtig wässrig zu machen“. Nicht umsonst trudelten

am lang herbeigesehnten Mittwochnachmittag auf dem Jugendzeltplatz „Nothgottes“ in

bewaldeter Höhe oberhalb Rüdesheim nach und nach 10 Väter mit 22 Kindern ein.

Der Zeltaufbau ging schnell voran, dabei trat bei Alt und Jung schon viel Routine und Erfahrung

zutage. (Für jemanden, der einen Zeltkauf überlegte, wäre hier die perfekte Gelegenheit

gewesen, Vor- und Nachteile der vielfältigen Zeltarten und –modelle von A-Z zu erkunden).

Schon da wurden viele Erfahrungen, Tipps, Tricks und Kniffe ausgetauscht, die sicher für

künftige Vorhaben sehr hilfreich und nützlich sind. Wie selbstverständlich griffen wir uns

auch gegenseitig unter die Arme (insbesondere bei diesen ewig-langen Zeltstäben, die in diese

elend-engen Einschubtaschen zu bugsieren sind).

Sehr herzlich begrüßten uns Ingo und Dierk und nach dem gemeinsamen Gebet gab’s leckeres

Abendbrot. Anschließend wurden die Lagerregeln ausgegeben, u.a. wurden die Grenzen der

Bewegungsfreiheit im Gelände abgesteckt und so schöne, weil einprägsame Regeln wie z.B.

„Schnitzen nur im Sitzen – ohne Spitzen“ oder „Feuer bleibt beim Feuer“ vereinbart. Schon

an diesem ersten Abend wurde dem Motto des diesjährigen Camps „Leben in der Steinzeit“

getreu von allen Mut, Krafteinsatz, Geschick und ideenreiches Miteinander gefordert. Drei

Gruppen durften sich zunächst beim Brennholzsammeln, Steinhaufen-Hochbau und Nüsse-Suchen

und -Knacken messen, was alle tüchtig in Bewegung brachte und riesig Spaß machte.

Und dann kam gleich noch eine dicke Prüfung obendrauf: eine Nachtwanderung der besonderen

Art. In Gruppen waren vier Streckenabschnitte im mangels Mondlicht stockfinsteren Wald

zu absolvieren: der erste mit Unterhaltung und voller Taschenlampenbeleuchtung, der zweite

mit einem selbst gewählten Lied und Taschenlampeneinsatz, der dritte mit Lampen aber

mucksmäuschenstill, der vierte ohne jegliches künstliche Licht und ganz still. Als die zweite

Gruppe (5 Jungs) auf der dritten Etappe plötzlich einen Maggi-ähnlichen Geruch wahrnahm

und dann auch noch lautes Grunzen hörte, war es mit der Stille vorbei, und in großer Aufregung

suchten die Jungs durch Umkehr das Weite. Sie warnten die nachfolgende Gruppe, und

gemeinsam traten wir den Rückweg an. Alle im Lager heil angekommen, begaben wir uns einigermaßen

aufgewühlt aber ganz schön müde in unsere Schlafsäcke.

Freundliches aber bestimmtes Wecken war so gegen acht, und gemeinsames Frühstück am

herrlich sonnigen Morgen gab es um halb neun. Bei der Morgentoilette beschränkten sich die

meisten angesichts des immerhin fließenden, aber doch ziemlich kalten Wassers auf das Nötigste.

Zur allmorgendlichen Andacht mit gemeinsamem, durch Jens Gitarrenklänge begleiteten

Liedersingen kamen wir immer um die Feuerstelle zusammen. Ingo führte im Zwiegepräch

mit Fritz-Jakob (wer kennt ihn nicht, den lustigen, neugierigen Raben) durch Themen, wie „Johannes

der Täufer“ und „Glaube und Zweifel“. In den abendlichen Runden um das lodernde

Feuer baute Dierk fesselnde Spannungsbögen mit der Geschichte von Akim und Aruma auf.


Diese beiden Zwillinge in der Steinzeit, die als „ungeliebte Mitesser“ in schwerer Zeit geboren,

nur knapp dem „Geopfertwerden“ entgingen und nach Jahren des lehr- und erlebnisreichen

Umherziehens bei ihrer späteren Heimkehr zu ihrem Stamm diesem Rettung und reiche

Beute bescheren konnten. Es war fast immer so still beim Erzählen ums Feuer, dass man einen

Stein hätte ins Gras fallen hören können. Zwei abendliche, von Ingo eingeleitete Gesprächsrunden

waren exklusiv den Vätern vorbehalten, in denen wir uns über „Vorbilder“ und „Glauben

und Zweifeln“ austauschten.

Die Tage waren erfüllt von gemeinsamen Spielen, Toben, Schnitzen, aber natürlich auch von

der nötigen gemeinen Haus-, oder besser Camp-Arbeit, bei der ein jeder einen Anteil übernahm.

Zu den vielen Höhepunkten gehörte auch die steinzeitgemäße Herstellung von Steinschleudern

und der dazugehörigen Munition aus Lehm. An der Sonne getrocknet dienten die

kleinen Lehmkugeln zur Großwildjagd, denn es galt ein Wildschwein und ein Mammut zur

Strecke zu bringen, was in gemeinsamer Aktion unter Aufbietung aller Konzentration und

Kräfte schließlich auch gelang. Auch lernten wir, wie man innerhalb weniger Sekunden köstliches

Brot auf im Feuer erhitzten Steinen backen kann. Natürlich ließen wir uns auch Stockbrotbacken

und köstliche Steaks vom Grill nicht entgehen. Dass unser Nachwuchs künstlerisch

äußerst talentiert ist, stellten die Kinder in einem Mal-Wettbewerb zum Thema „Steinzeit“ und

„Höhlenmalerei“ ausdrucksvoll unter Beweis.

Dafür, dass wir ganz schnell zu einer guten Gemeinschaft gefunden haben, dass wir ein

heftiges nächtliches Gewitter mit kräftigem Regenguss unbeschadet und trocken überstanden

haben und auch von der nächtlichen Begegnung mit den Wildschweinen letzlich nur der

Schrecken blieb und ganz besonders dafür, dass zwei tolle Menschen, nämlich Ingo und Dierk,

dieses Camp erstklassig vorbereitet und für und mit uns so abwechslungsreich, lehrreich,

fröhlich, manchmal auch nachdenklich, ja, einfach unvergeßlich gestaltet haben, dafür sind wir

– und da bin ich mir ganz sicher, im Namen aller, die dabei waren, zu sprechen – sehr, sehr

dankbar! Auf’s kommende Vater-Kind-Camp freuen sich bestimmt nicht nur

Benjamin, Daniel und Klaus Mohr


Besondere Veranstaltungen

Wir wollen als Gemeinde zum 3. Mal eine Woche lang Fasten

und Beten. Die Form des Fastens kann jeder für sich selbst

bestimmen. Ich persönlich bevorzuge das so genannte „Heilfasten“,

das heißt, es werden nur Kräutertees, Säfte Wasser

und Gemüsebrühe zu sich genommen. Beim Fasten wird das

Leben intensiver, der Geist wacher. Plötzlich ist mehr Zeit,

für geistliche Impulse, Gebete, stille Zeit etc. vorhanden. Ich

verzichte bewusst auf Lebensmittel, von denen ich fast überzeugt bin, dass sie unverzichtbar

zu meiner Lebensqualität gehören. Die Erkenntnis, dass ich ohne sie genauso leben

kann, gibt mir ein Gefühl der Unabhängigkeit und der Freiheit. Die abendliche Gebetszeit

mit Austausch, Singen, Beten und geistlichem Impuls ist für mich ein wertvoller Tagesausklang

und intensives Einlassen auf Gott. Seid ihr zum Fasten bereit? Wenn ja, werdet ihr

viel Segen davon erfahren. Aber natürlich kann man auch auf andere Dinge verzichten und

sich z.B. Medienfasten vornehmen. Oder auch einfach nur zu den Gebetszeiten kommen.

Denn das Wesentliche dieser Woche soll ja die intensivere Ausrichtung auf Gott sein.

C. L.

Spirale und Co...Gedanken zu ei......nem "ver"hütendem Thema aus christlicher

Sicht. Viele Menschen wissen. dass die katholische Kirche Verhütung und Abtreibung

ablehnt. Welche Ablehnung ist medizinisch oder biblisch begründet? Welche ethischen

Probleme gibt es mit der Spirale? Wie zuverlässig sind die verschiedenen natürlichen

Verhütungsmethoden? Frau Dr. med. Phöbe Breuer (32, Assistenzärztin für Gynäkologie)

wird uns fachlich fundiert in das Thema einführen und ihre Bewertungen vermitteln. Sie

ist verheiratet, hat einen einjährigen Sohn und ist Mitarbeiterin und Mitglied in der

Landeskirchlichen Gemeinschaft Nürnberg. Zu diesem Abend am 9.10. um 19.30Uhr sind

Jugendliche, (Noch-Nicht-) Verheirate, Seelsorger/innen und alle, die sich dafür

interessieren, eingeladen.

„Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich

umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man

in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die

Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte

Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression

reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese

Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten

Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft.” (Aus dem

Klappentext). So beginnt die Geschichte, die William P. Young in seinem Buch „Die Hütte”

erzählt. Ein Buch über Gut und Böse, über das Leid und die Gnade. Und ein Buch mit

einem unerwarteten Erfolg: Platz 1 der Beststellerlisten in den USA, Platz 5 in Deutschland.

Viele Menschen sind tief angerührt von den Fragen, die das Buch stellt, und den Antworten,

die es gibt. Darum laden wir am 15. und 22.11.09. zu zwei besonderen

Gottesdiensten ein, die den Fragen und den Antworten von „Die Hütte” nachspüren. Zwei

Gottesdienste gerade für Menschen, die Gott nicht mehr verstehen. Kommen Sie mit und

laden Sie ein – zur „Hütte”.

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