Ausgabe 8/2006 - Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

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Ausgabe 8/2006 - Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

Der öffentliche Dienst aktuell Ausgabe 8/2006 7 1,09

VOLLER ERFOLG. SICHER.

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Foto: Strandperle


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*) In den Backtest-Analysen wurde zu mehr als 2.100 unterschiedlichen Zeitpunkten (zwischen Jänner 2000 und September

2006) eine Rückschau auf die Indexentwicklung der jeweils abgelaufenen 10 Jahresperioden vorgenommen und die daraus

resultierenden Rückzahlungsniveaus berechnet. Aus vergangenen Wertentwicklungen kann die zukünftige Performance nicht

abgeleitet werden. Die tatsächlichen Leistungen können höher oder auch niedriger als die angegebenen Werte sein. Diese

Angaben sind daher ein unverbindlicher Richtwert. Die genauen Zahlen entnehmen Sie dem ÖBV Gipfelstürmer-Offert.


STÄRKE MACHT SICH BEZAHLT!

GEHALT SABSCHLUSS 2007

„ Gerade in schwierigen Zeiten

braucht man die Kraft einer stabilen

Solidargemeinschaft, um ein

Ziel zu erreichen. Gemeinsamkeit,

Beharrlichkeit und Stärke

führen zum Erfolg. Die GÖD setzt

sich durch!


Die Gehaltsverhandlungen für das Jahr 2007 wurden am 13. November 2006 erfolgreich

abgeschlossen. Nach harten Verhandlungen mit der Bundesregierung, vertreten durch

Staatssekretär Dr. Alfred Finz, konnte die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst eine

Gehaltserhöhung von +2,35 %

unter Einschluss der Zulagen und Nebengebühren erreichen.

Damit konnte die volle Inflationsrate der letzten 12 Monate von 1,57 % abgedeckt und

0,78 % des Wirtschaftswachstums für 450.000 Kolleginnen und Kollegen gesichert

werden. Der Abschluss gilt vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007.

Ich bin stolz auf unsere Gewerkschaft Öffentlicher

Dienst, die auch in innenpolitisch turbulenten Zeiten

Einigkeit beweist, ihre Segel hart am Wind setzt und

damit stabile Erfolge nach Hause bringt! Am 15. GÖD-Gewerkschaftstag vom 4. bis

zum 7. Dezember 2006 in Wien werden wir die Stärke unserer Solidargemeinschaft

erneut unter Beweis stellen und gemeinsam weitere entscheidende Schritte setzen.

Fritz Neugebauer

EDITORIAL

Gehälter, Zulagen und Nebengebühren steigen ab 1. Jänner 2007 um 2,35 Prozent.


INHALT

TITELGESCHICHTE

Sichere Zukunft ............................................... 20

Die Entwicklungen von Wissenschaft, Wirtschaft

und Politik schreiten immer rasanter voran. Dabei

gewinnt die Egozentrik scheinbar an Bedeutung,

und die globale Balance bleibt auf der Strecke.

Es ist daher an der Zeit, sich zu fragen, was eher für

weltweite Gerechtigkeit sorgen kann: Das „Ich“

oder das „Wir“?

„Die Gefahr ist die Perversion“ .......................... 22

Univ.-Prof. Johannes Huber, Vorsitzender der

österreichischen Bioethikkommission, über Ethik in

der Wissenschaft, Gentechnik und Dolly.

Einwanderung auch in Zukunft .......................... 24

Die Politik und der öffentliche Dienst sind gefordert,

bestmögliche Rahmenbedingungen für Integration

zu schaffen und dabei die Grundprinzipien unserer

offenen Gesellschaft zu wahren. Keine unlösbare

Aufgabe. 22

26

28

20

GEWERKSCHAFT

Mit der Kraft der Solidargemeinschaft! ..................................... 11

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnten die Gehaltsverhandlungen

für das Jahr 2007 nach nur zwei Gesprächsrunden

erfolgreich abgeschlossen werden. Das Erfolgsrezept für die letztlich

rasche Einigung: Von Anfang an war die Verhandlungsgrundlage

außer Streit gestellt worden.

Gehaltstabellen 2007 .............................................................. 12

Nachdem die GÖD die Gehaltsrunde für 2007 mit einer Erhöhung

der Gehälter um 2,35 Prozent abgeschlossen hat, werden in dieser

Ausgabe die ab 1. Jänner wirksamen Gehaltstabellen abgedruckt.

EHRUNG

Augezeichneter öffentlicher Dienst ........................................... 26

Alle zwei Jahre vergibt der Anton-Benya-Stiftungsfonds Preise für

Initiativen, die sich um die Facharbeit verdient machen. Mit dem

LPBZ Schloss Haus und der Österreichischen Staatsdruckerei zählt

der öffentliche Dienst auch dieses Jahr wieder zu den Preisträgern.

REPORT

Der öffentliche Dienst präsentiert sich ..................................... 28

Unter dem Motto „WIR für SIE“ lud die Gewerkschaft Öffentlicher

Dienst zu einer großen Leistungsschau. Den zahlreichen Besuchern

wurde ein abwechslungsreiches, interessantes Programm geboten.

4 GÖD_Ausgabe 8_2006

Foto: Andi Bruckner

Foto: © Kevin Dodge/Masterfile


Foto: © Yek Mang Loke / Agency: Dreamstime.com

Die GÖD wünscht allen

Kolleginnen und Kollegen

gesegnete Weihnachten und

alles Gute für das Jahr 2007!

AUS DER REDAKTION

THEMA

Soziale Verantwortung als Erfolgsmodell ................................... 32

Das Konzept Corporate Social Responsibility wird salonfähig und

ist in der Unternehmenslandschaft nicht mehr wegzudenken.

FREIZEIT

Helden von heute ..................................................................... 33

42,2 Kilometer. Eine ungeheure Strecke. Eine Wahnsinnsdistanz.

Jeder, der diesen Kraftakt auf sich genommen hat, ist ein Held.

KOLLEKTIVVERTRÄGE

Verlust von Rechten? .............................................................. 34

Behält ein Beamter einer ausgegliederten Einrichtung sämtliche

Rechte? Eine Erörterung Anhand eines praktischen Beispiels.

RECHT

„Wir müssen in uns selbst den Willen finden, nach den Werten zu leben,

die wir verkünden – in unserem Privatleben, in unseren lokalen und nationalen

Gemeinwesen und in der Welt“, meint UNO-Generalsekretär Kofi

Annan zum Thema Weltethos. In Zeiten der Globalisierung scheint dies

zunehmend schwierig. Ein weltweit gültiges Wertesystem als Basis für

internationale soziale Gerechtigkeit scheint utopisch. Eine Annäherung

muss aber das Ziel sein. Weniger Egozentrik und mehr Solidarität sind der

Schlüssel zu einer ausgewogeneren Welt. Unsere Titelgeschichte widmet

sich dem Thema Ethik ausführlich ab Seite 20.

Ihre Solidargemeinschaft GÖD hat am 13. November die Gehaltsverhandlungen

für das Jahr 2007 abgeschlossen. Die neuen Gehaltstabellen

finden Sie ab Seite 12. Weitere Themen der aktuellen Ausgabe: GÖD-

Bundessektionschef Johann Hable erhielt ebenso wie die Österreichische

Staatsdruckerei den Anton-Benya-Preis für innovative Projekte für Facharbeiter

(Seite 26). Im Bezirk Zwettl präsentierte sich der öffentliche Dienst

in all seinen Facetten (Seite 28). Soziale Verantwortung ist aus der Unternehmenslandschaft

nicht mehr wegzudenken (Seite 32).

Viel Spaß beim Lesen! Die Redaktion

IMPRESSUM „GÖD – Der öf fentliche Dienst aktuell“ ist das Mitgliedermagazin der Ge werkschaft Öf fentlicher

Dienst und erscheint im 60. Jahr gang. Herausgeber: Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer.

Medieninhaber: GÖD Wirtschaftsbetriebe GmbH, A-1010 Wien, Tein faltstraße 7. Chefre dakteur: Hermann

Feiner, A-1010 Wien, Tein faltstraße 7, Tel.: 01/534 54-233, Fax: DW 326. Internet: www.goed.at. E-Mail:

goed@goed.at. Redaktion & Produk tion: Dr. Michaela Baumgartner, Hermann Muhr. Mitarbeiter Text:

Mag. Ernst Bassler, Doris Bayer, Dr. Otto Benesch, Hermann Feiner, Christina Gschwendtner, Mag. Martin

Holzinger, Dr. Susanne Kirchner, Mag. Helmut Moos lechner, Cordula Puchwein, Dr. Norbert Schnedl, Mag.

Claudia Süß, Hannes Taborsky, Mag. Edgar Wojta. Grafische Leitung & Layout: Dipl.-Designerin Andrea

Christ. Konzeption, An zeigen: Modern Times Media Ver lagsgesmbH, A-4111 Wal ding. Bü ro Wien: A-1030

Wien, Lagergasse 6/2/35, Tel.: 01/513 15-50, Fax: DW 21. Hersteller: Niederösterreichisches Pressehaus

Druck- und Verlagsges. m. b. H., A-3100 St. Pölten, Gutenbergstraße 12. Verlagsort: Wien. Herstellungsort:

St. Pölten. DVR-Nr.: 0046655. Die Re daktion be hält sich das aus schließliche Recht der Ver vielfältigung

und Ver trei bung der zum Ab druck ge langenden Bei träge so wie ihre Ver wendung für andere Aus gaben vor.

Namentlich ge kennzeichnete Bei träge stel len die Mei nung des Au tors dar, die sich nicht mit der Mei nung

der GÖD dec ken muss.

33

Schmerzengeld ........................................................................ 39

Erfolg beim VwGH: Rechtsanspruch auf volles Schmerzengeld.

Der GÖD-Rechtsschutz im Sozialrecht! ..................................... 40

Ein weiterer wichtiger Grund, dabei zu sein.

Rubriken

INHALT

Panorama ............................................ 6

Kolumne ............................................ 10

Signs of Life ...................................... 27

BUWOG .............................................. 35

Pensionist.......................................... 36

GÖD-Card ........................................... 42

Zimmerbörse ..................................... 43

Heimverein......................................... 44

BS 2 Info ............................................ 46

WBV .................................................. 47

Haben Sie einen neuen Arbeitgeber

oder stehen Sie vor einer Pensionierung?

In diesen Fällen rufen Sie bitte:

01 / 534 54-131 oder 132

Evidenz der GÖD, oder senden Sie

uns eine E-Mail: goed@goed.at.

GÖD_Ausgabe 8_2006 5


PANORAMA

GLOSSE

GEWERKSCHAFT – WOZU?

3 PUNKTE …

Nach den Turbulenzen der letzten

Monate wird es hoch an der Zeit, sich

der wahren Werte der Gewerkschaftsbewegung

zu besinnen. Brauchen wir

unselbstständig Erwerbstätige eigentlich

eine Gewerkschaftsbewegung?

Statt einer historischen Abwandlung

oder einer philosophischen Betrachtung

nur 3 Punkte ...:

1. Gemeinsame Stärke

Kein Dienstgeber der Welt gibt freiwillig

etwas her; ein Blick in andere Länder

in Europa (von anderen Kontinenten

ganz zu schweigen) zeigt, was unsere

Gewerkschaft alles erreicht hat: Lohn-

/Gehaltsstandards, Urlaubsregelungen;

Sozialleistungen, div. arbeitsrechtliche/

dienstrechtliche Absicherungen usw.

Eine/r allein richtet da wenig aus ...

2. Solidarität

Wir leben bekanntlich nicht alleine auf

dieser Welt. Gegenseitige Unterstützung

und Hilfeleistung sind überlebenswichtig

(was man spätestens im Falle einer

Erkrankung zu schätzen weiß). Gemeinsam

geht es besser ...

3. Sicherheit

Es geht um die eigene Sicherheit und

um die des Betriebes/Unternehmens/

der Einrichtung. Bestens ausgebildete

Betriebsräte/PersonalvertreterInnen

sorgen für Information, Hilfestellung,

Vertretung aller Anliegen. Ganz wichtig

ist auch der Rechtsschutz, also die Vertretung

des Rechts jedes/jeder Einzelnen

von uns gegenüber Vorgesetzten,

Behörden, Gerichten. Sicherheit geht

vor ...

Allein diese 3 Punkte sind es wert,

auch in der Zukunft auf einer starken

Gewerkschaftsbewegung aufbauen zu

können. Das sollten sich auch die „TrittbrettfahrerInnen“

zu Herzen nehmen,

die von allen Errungenschaften profitieren,

selbst aber nichts dazu beitragen

(wollen), meint ...

Ihr Helmut Mooslechner

Haben Sie Ihren Namen oder Ihre

Adresse geändert?

In diesen Fällen rufen Sie bitte

Evidenz der GÖD: 01 / 534 54-131

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E-Mail: goed.evidenz@goed.at.

Pilzkopfparade in Pink und Rot

ANDY WARHOL: POP(-ART-)STARS

Die Albertina präsentiert bis 18. Februar 2006 Zeichnungen und

Collagen des schrillen Künstlers.

Die Ikone der Pop-Art, Andy Warhol, porträtiert die Ikonen der englischen,

französischen und amerikanischen Pop- und Rockszene: In den 70er und 80er

Jahren hat Warhol Stars wie die Beatles, Mick Jagger (das berühmte Zungenlogo

der Rolling Stones stammt übrigens nicht von Warhol, sondern von John Pasch),

Keith Richards, Liza Minelli, Aretha

Franklin oder Ron Wood gezeichnet.

Die Albertina zeigt etwa 50 Handzeichnungen

und Collagen, die zum Großteil

direkt aus der „Factory“, verschiedenen

in New York gelegenen Fabrikshallen,

die als Ateliers fungierten, stammen.

Einige Eckpunkte des Lebens und

Schaffens Andy Warhols: Ende der

1950er Jahre entschied sich der – höchst

erfolgreiche – Werbegrafiker, seinen Job

an den Nagel zu hängen und auf künstlerischen

Pfaden zu wandeln. Bei der Wahl

seiner Sujets bevorzugte er durchwegs

Triviales: Hollywoodstars, Comic- und

Cartoon-Motive wie Mickymaus, Popeye

„Rolling Stones“-Kopf Mick Jagger

in gewohnt zungenlastiger Pose

oder Superman. Zu Beginn produzierte

und vervielfältigte er seine Kunstwerke

noch händisch.

Anfang der 60er machte er sich mit der

Technik des Siebdrucks vertraut und fing an, Bilder aus Flugblättern, Kinoheften

und Zeitschriften auszuschneiden und zu sammeln, um sie für seine Arbeiten

zu verwenden. Kennzeichnend für die folgende Periode seines Schaffens ist die

serielle Wiederholung. Warhols in den Jahren als Werbegrafiker erworbenes

untrügliches Gespür für die Effekte, die durch eine entsprechende Gestaltung und

Farbgebung hervorgerufen werden, bildeten die konsequent weiterentwi ckelte

ästhetische Grundlage.

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr, Sa, So 10–18 Uhr, Mi 10–17 Uhr

6 GÖD_Ausgabe 8_2006

Fotos: The Estate and Foundation of Andy Warhol/VBK, Wien, 2006


GEWERKSCHAFTSWELT

Top-News international

EU RO PA

DEUTSCHLAND. GEWARNT. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei,

Konrad Freiberg, sieht eine akute Gefahr von Anschlägen islamistischer

Terroristen in Deutschland. „Es liegt etwas in der Luft“, so Freiberg. „Unsere

Nervosität nimmt zu, weil bei intensiven Ermittlungen immer wieder deutlich

wird, dass in Deutschland Islamisten leben, die zu Anschlägen bereit sind.“

Die Polizei sei aber nicht in der Lage, diese rund um die Uhr zu observieren.

Man müsse täglich mit einem Anschlag rechnen.

SCHWEIZ. GEFORDERT. Die Gewerkschaft Unia fordert den Lebensmittelhändler

Migros auf, die Gewerkschaftsrechte zu akzeptieren. In Bern kritisierte

Unia zudem den neuen Gesamtarbeitsvertrag des Konzerns als unsozial. So

käme es etwa zu einer Schlechterstellung der Mütter, indem Migro Leistungen

unter Umständen zurückfordern oder der Mutterschaftsurlaub zu einer Kürzung

des Ferienanspruchs führen könne. Zudem sei es rechtswidrig, dass von den

Mitarbeiterinnen verlangt wird, eine Schwangerschaft zu melden.

PORTUGAL. GESTREIKT. Anfang November kam es in Portugal zu einem

landesweiten Streik der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. In mehreren

Städten türmte sich der Abfall an den Straßenrändern, weil die Müllabfuhr

bestreikt wurde. Zahlreiche Schulen blieben geschlossen. In den Krankenhäusern

legten Ärzte und das Pflegepersonal die Arbeit nieder. Die Gewerkschaften

des öffentlichen Dienstes hatten die Beschäftigten für Donnerstag und Freitag

zur Niederlegung der Arbeit aufgerufen, um die Regierung zur Aufnahme von

Verhandlungen über Lohnerhöhungen zu bewegen.

INTERNATIONAL

USA. GEFÄHRDET. Gewerkschafter des Konzerns IBM fordern Krebs-Vorsorgeuntersuchungen

für alle derzeitigen und ehemaligen Beschäftigten. Sie

reagieren damit auf eine kürzlich veröffentlichte wissenschaftliche Studie,

nach der das Risiko einer Tumorerkrankung bei Produktionsarbeitern des Herstellers

deutlich höher liegt als bei Vergleichsgruppen. Der Konzern soll außerdem

einen Fonds einrichten, über den Betroffene und deren Familien finanziell

unterstützt werden, so ein Gewerkschaftssprecher.

INDIEN. UNTERDRÜCKT. Im indischen Bundesstaat Westbengalen haben

sich Topmanager von über 100 Unternehmen getroffen, um Strategien gegen

den Aufbau von Gewerkschaften zu vereinbaren. Die Konferenz wurde von der

Handelskammer des Bundesstaates organisiert, wie eine lokale Tageszeitung

berichtete. Man einigte sich auf verschiedene Zwangsmaßnahmen, um den

Aufbau von Arbeitnehmervertretungen zu unterdrücken. So wollen die teilnehmenden

Firmen gewerkschaftlich tätige Beschäftigte entlassen. Außerdem will

man in der gesamten Branche schwarze Listen mit den Namen von Aktivisten

erstellen, denen man keine Arbeit mehr geben will.

PANORAMA

DIE GESCHICHTE

DER FAHNDUNG

Von Richard Benda

Was hat Jesus von

Nazareth mit Osama

Bin Laden gemeinsam?

Worin gleichen

sich die Dominikaner mit einer Zielfahndungsgruppe?

Welche Möglichkeiten

hatten die Behörden vor 1000,

500 oder 100 Jahren, um geflüchtete

Straftäter zu fangen? Worin besteht der

Unterschied zwischen Ermittlung und

Fahndung?

Diese und noch viele andere unbekannte

Details werden in dem Buch

unseres Mitglieds Richard Benda aus

dem Dunkel der Geschichte geholt. Die

Entwicklung der Fahndung wird von der

Zeit des Römischen Reiches bis heute

dokumentiert. Erstmalig wird damit die

Fahndung im Laufe ihrer 2000-jährigen

Geschichte vollständig dargestellt.

Im zweiten Teil des Buches werden

alle Ziele der Fahndung aufgelistet und

detailgenau beschrieben. Der Streifzug

läuft über die Verfolgung von geflüchteten

Sklaven in der Antike bis zur Ausforschung

von Juden im Dritten Reich

durch so genannte „Greifer“ und endet

bei Saddam Hussein und den noch

immer gesuchten Verbrechern des jugoslawischen

Bruderkrieges.

Im dritten Teil des Buches werden alle

möglichen Methoden angeführt, zum

Teil sogar solche, die bis vor kurzem

unter Geheimhaltung standen und daher

unbekannt sind.

Die „Geschichte der Fahndung“ ist ein

„Must“ für alle, die an der Geschichte der

Menschheit interessiert sind, und sollte

in keiner Bibliothek fehlen, die sich mit

Kriminalität, Polizei und Strafverfolgung

befasst. Der Autor Richard Benda, ehemaliger

Kriminalist, liefert Wissen mit

Unterhaltungswert.

Geschichte der Fahndung

Richard Benda

312 Seiten / 175 Abbildungen

ISBN 10: 3-86189-761-X

ISBN 13: 978-3-86189-761-3

Preis: Euro 24,90

GÖD_Ausgabe 8_2006 7


PANORAMA

FAIR (VER)MIETEN

Von Erwin

Bruckner und

Martin Gruber

Sie haben ein Einfamilienhaus

geerbt und

grübeln über die Frage: verkaufen oder

vermieten? Ihre Eigentums wohnung

steht leer, und Ihre Kinder können oder

wollen dort noch nicht einziehen? So

erfreulich Immobilienbesitz sein kann –

er kann auch zur Belastung werden. Laufende

Kosten und Pflichten legen eine Vermietung

nahe. Viele Eigen tümer fürchten

jedoch unangenehme Über raschungen

oder davor, ihre Mieter nicht mehr loszuwerden.

Allen, die ihr Eigentum auf einige Jahre

oder dauerhaft vermieten möchten, wird

dieser Ratgeber gute Dienste erweisen.

Beginnend mit der Beauftragung eines

Immobilienmaklers, werden alle Punkte

erläutert. Sie erfahren alles Wesentliche

über Miete, Kaution, mögliche Klauseln,

Kündigungsgründe und Instandhaltungspflichten.

ISBN 3-7035-1246-6, Euro 14,90

TATORT

SOZIALSTAAT

Angriffe auf

das Netz der

Generationen

50 Jahre nach dem

Beschluss des ASVG steht der Sozialstaat

unter Druck. Neoliberale Leit bilder

bestimmen den Deutungs- und Orientierungsrahmen.

Ist die Trendwende unvermeidbar,

unumgänglich, alternativelos?

Wird der Sozialstaat weniger gebraucht?

Die Autoren der Beiträge dieses Bandes

meinen: weder – noch. Ein ausgebauter

Sozialstaat ist mit wirtschaftlicher Prosperität

vereinbar.

Sozialstaatliche Einrichtungen sind

nicht Ursache wirtschaftlicher Probleme,

sondern Teil der Lösung. Sozialstaatlichkeit

erschöpft sich nicht in

materiellen Leistungen, sondern erfordert

auch strukturelle Maßnahmen.

ISBN 3-7035-1105-2, Euro 24,80

MAK: VERTICAL GARDEN

Das Projekt

„Fake Plastic

Trees“ basiert

auf einem Netzwerk

gebogener,

abgeschrägter

PVC-Rohre, die

Hydrokulturen

Wasser spenden

Vertical Garden. Project to Project the Schindler House, LA.

Die Ausstellung „Vertical Garden“ zeigt die Ergebnisse des von Eric Owen Moss

(Leiter des SCI-Arc, Los Angeles) und Peter Noever (Direktor MAK) initiierten

Architekturwettbewerbs zum Schutz der revolutionären Architekturikone Schindler

House in Los Angeles. 14 Architekten und Designer wurden eingeladen, durch

Landschaftsgestaltung einen „Puffer“ zwischem dem Schindler House und einem

soeben entstandenen vierstöckigen benachbarten Wohnblock zu entwerfen.

Das MAK zeigt nun die vier Siegerprojekte sowie sämtliche eingereichte

architektonische Beiträge, mit denen es gelungen ist, avantgardistische Architektur

mit den spezifischen Gegebenheiten dieses speziellen Ortes in Einklang

zu bringen. Die Ideen zur Wahrung der Eigenständigkeit des Schindler House

übertrafen bei Weitem die Erwartungen der Wettbewerbsveranstalter.

FOTOREALISMUS IM MUMOK

Franz-Gertsch-Retrospektive – das malerische Werk 1951–1984.

Ausstellung im MUMOK bis 11. Februar 2007.

Mit seinen großformatigen Porträts von Bohemiens und Künstlerkollegen

aus der Hippieära machte Franz Gertsch bereits in den 70ern Furore. In den

folgenden Jahren verschwanden sukzessive die individuellen Lebensräume und

Zeitbezüge aus seinen Bildern, und er entwickelte einen klassischen und auratischen

Porträttyp. Ausgehend von Foto- und Diavorlagen hat Gertsch ein in

seiner Detailgenauigkeit und Ausdrucksstärke einzigartiges Werk geschaffen,

das jenseits bloß dokumentarisch-realistischer Wiedergabe vor allem lyrischpoetische

Dimensionen besitzt.

Als wichtigster europäischer

Vertreter des Fotorealismus ist

er heute wieder zu einer wichtigen

Bezugsgröße für eine Generation

jüngerer Maler geworden.

Das Museum für moderne

Kunst zeigt das malerische Werk

von 1951 bis 1984, in der Albertina

werden vor allem Gertschs

monumentale Holzschnitte, die

seit den 80er Jahren entstanden

Nach einer Make-up-Session 1973

sind, ausgestellt.

8 GÖD_Ausgabe 8_2006

Foto: Team Marcelo Spila – PATTERNS

Foto: Sammlung Sander


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KOLUMNE

NUR MIT DER GÖD

GIBT’S A MUSI

Der neue ÖGB muss ein starker, transparenter und parteipolitisch

unabhängiger werden, in dem rechtsfähige

Gewerkschaften die Stützen sind.

xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Von Hermann Feiner

Als ich 1975 mit 18 Jahren in den Polizei dienst

in Wien eintrat und mir ältere Kollegen nach

einigen Monaten den Beitritt zur GÖD nahe

legten, da hatte ich so meine Bedenken.

Gewerkschaft hatte ich bis dahin als „revolutionäre

Kampfgemeinschaft“ wahrgenommen, und das war

beileibe nicht meine Welt. Umso beeindruckender

war für mich dann eine gewerkschaftliche Informationsveranstaltung

mit dem damaligen GÖD-Vorsitzenden

Dr. Gasperschitz: keine parteipolitische

Agitation, keine gesellschaftspolitische Umbruchrhetorik,

keine Über- und Unterordnung zwischen

Mitgliedern und GÖD-Führung. Im Gegenteil: Es

war eine unbefangene Begegnung eines erfahrenen

öffentlich Bediensteten in seiner Funktion als GÖD-

Vorsitzender mit einem Beamtenneuling, wobei im

Zentrum des Gesprächs unsere Arbeit im Exekutivdienst,

unsere sozialen Ansprüche und die Arbeit der

GÖD standen.

Die GÖD ist die erfolgreiche soziale Gemeinschaft aller

Bediensteten des Bundes, der Länder und der ausgegliederten

Bereiche dieser Gebietskörperschaften.

Die rund 14.000 Funktionärinnen und Funktionäre

der GÖD sind Bedienstete wie Sie und ich, die sich,

auf Zeit gewählt, für die Anliegen dieser Bediensteten

einsetzen, und alle haben sie ihren Hauptarbeitsplatz

in ihrer Stammdienststelle. Niemand von diesen Personen

ist bei der GÖD angestellt.

Es gibt Situationen, wo es selbst jemanden wie mich

für den das Gespräch und die Kommunikation im

Allgemeinen das tägliche Brot sind, die Sprache

verschlägt. So geschehen letzte Woche, als mich ein

Anrufer im Zusammenhang mit den Vorkommnissen

rund um den ÖGB und die BAWAG als „Großkopferter“,

der „an die Wand gestellt werden sollte“,

beschimpfte. Jetzt kann man sagen, ein Funktionär

sollte nicht so zimperlich sein. Das mag für manche

und manches zutreffen. Aber Menschen, die ihre

„Zimperlichkeit“ verlieren, verlieren auch ihr soziales

Gespür. Und das wollen – so wie ich – tausende

Funktionärinnen und Funktionäre der GÖD nicht.

Und gerade, weil wir „zimperlich“ sind, stelle ich

in Bezug auf die unglaublichen Ereignisse in der

BAWAG und dem ÖGB nochmals unmissverständlich

fest: Kein Funktionsträger, keine Funktionsträgerin

der GÖD hat diese kriminellen Vorgänge vorher

gekannt oder ist in diese verwickelt. UND keine

Mitgliedsbeiträge von GÖD-Mitgliedern sind in diese

Malversationen geflossen.

Umso kraftvoller und glaubwürdiger werden wir als

GÖD daher über alle Parteigrenzen hinweg anlässlich

unseres 15. Gewerkschaftstages vom 4. bis 7.

Dezember 2006 in Wien die Erneuerung des ÖGB

vorantreiben. Es muss ein starker, transparenter und

parteipolitisch unabhängiger ÖGB werden, in dem

rechtsfähige Gewerkschaften die Stützen sind. Die

GÖD muss die rechtliche Möglichkeit bekommen,

durch eine förmliche jährliche Bilanzpflicht den Mitgliedern

die Verwendung der Beiträge offen darlegen

zu können. Deshalb brauchen wir eine rechtsfähige

GÖD.

In den letzten Tagen haben wir die über 14.000 Funktionärinnen

und Funktionäre der GÖD gebeten, dass

sie – so wie dies in selbstverständlicher Weise der

GÖD-Vorsitzende oder ich dies machen – auf Nicht-

bzw. Nicht-mehr-Mitglieder offen zugehen und um

ihre Mitgliedschaft bei der GÖD werben. Denn: Es

geht ohne GÖD nicht. Denken Sie sich einmal die GÖD

weg. Sehr schnell werden Sie merken, dass es keine

jährlichen Gehaltserhöhungen und andere soziale

Selbstverständlichkeiten mehr geben wird. DIE GÖD

SIND WIR ALLE. Deshalb brauchen wir diese soziale

Gemeinschaft im öffentlichen Dienst. ■

10 GÖD_Ausgabe 8_2006


Die innenpolitische Großwetterlage

seit der Nationalratswahl

lässt sich am besten als wechselhaft

bis stürmisch beschreiben,

im Tauziehen um eine neue Regierung

schlägt sie bisweilen wilde Kapriolen.

Angesichts dieser Turbulenzen tauchte

in den letzten Wochen immer wieder

die Frage auf: Können die Gehälter

derzeit überhaupt verhandelt werden?

Sie konnten. Am 13. November 2006

wurden die Gehaltsverhandlungen für

450.000 Beamte und Vertragsbedienstete

des Bundes, der Länder und der

Gemeinden zu einem erfolgreichen

Ab schluss gebracht.

NEUE BERECHNUNGSBASIS

In einer ersten Gesprächsrunde zwischen

der Bundesregierung, vertreten

durch Staatssekretär Dr. Alfred Finz,

und dem Verhandlungsteam der GÖD

unter Führung von Fritz Neugebauer

konnten am 8. November 2006 die

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

außer Streit gestellt werden. Als Verhandlungsgrundlage

setzte die GÖD

eine gesicherte Datenbasis statt der bisher

verwendeten Prognosewerte durch.

Demnach wurden als Inflationsrate der

Durchschnitt der letzten zwölf abgerechneten

Monate sowie das Wirtschaftswachstum

der letzten vier Quartale als

Basis für die Verhandlungen herangezogen.

Die in früheren Jahren übliche

Auftaktrunde unter Beiziehung von

Wirtschaftsexperten mit der Festlegung

der volkswirtschaftlichen Daten entfiel

damit zugunsten einer Straffung des

Verhandlungsablaufes.

TAUZIEHEN UM ERGEBNIS

Der nächste Verhandlungstermin

– diesmal waren auch Dienstgebervertreter

der Länder und Gemeinden mit

an Bord – wurde für Montag, den 13.

November 2006, 14 Uhr, vereinbart.

„Der öffentliche Dienst hat hervorragende

Arbeit geleistet und gut gewirtschaftet,

er hat daher ein Anrecht darauf,

einen guten Teil auch vom Wirtschaftswachstum

für sich zu lukrieren“, erklärte

Fritz Neugebauer gegenüber den

Me dien. Die Forderung der GÖD und

der mitverhandelnden Gewerkschaft der

BESOLDUNG

GEWERKSCHAFT

MIT DER KRAFT DER

SOLIDARGEMEINSCHAFT!

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnten die Gehaltsverhandlungen

für das Jahr 2007 erfolgreich abgeschlossen werden. Das Erfolgsrezept für

die letztlich rasche Einigung: Von Anfang an war die Verhandlungsgrundlage

außer Streit gestellt worden. TEXT: DR. MICHAELA BAUMGARTNER

Gemeindebediensteten: ein Plus von 2,6

Prozent. „Zu viel“, konterte Staatssekretär

Finz. Sein Angebot wiederum war für

die GÖD inakzeptabel, nach zweieinhalb

Stunden wurden die Verhandlungen

unterbrochen. Um 18 Uhr unternahm

man einen erneuten Anlauf – diesmal

mit Erfolg. Ein Plus von 2,35 Prozent

lautete das Ergebnis, das wenig später

von den beiden Verhandlungsteams präsentiert

wurde. „Sehr zufrieden“ zeigte

sich GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer

mit dem Ergebnis: „Der GÖD ist

es gelungen, ein größeres Stück vom

Kuchen des Wirtschaftswachstums als

letztes Jahr herauszuholen. Man sieht,

Solidarität, Beharrlichkeit und Stärke

führen auch in schwierigen Zeiten zum

Erfolg.“ ■

GEHALTSABSCHLÜSSE FÜR DEN ÖFFENTLICHEN DIENST 2004–2007

3

2,5

2

1,5

1

0,5

0

2004 2005 2006 2007

Gehaltsabschluss 1,85 %

Inflationsrate 1,2 %

(Basis: Prognose

WIFO für 2004)

Gehaltsabschluss 2,3 %

Inflationsrate 1,95 %

(Basis: Prognose

WIFO und IHS für 2005)

Gehaltsabschluss 2,7 %

Inflationsrate 2,1 %

(Basis: Prognose

WIFO für 2006)

Gehaltsabschluss 2,35 %

Inflationsrate 1,57 %

(Durchschnitt der

letzten 12 Monate)

GÖD_Ausgabe 8_2006 11


GEWERKSCHAFT BESOLDUNG

GEHALTSTABELLEN 2007

Gehaltsabschluss für 2007. Nachdem die Gewerkschaft

Öffentlicher Dienst am 13. November 2006

die Gehaltsrunde für 2007 mit einer Erhöhung der

Gehälter um 2,35 Prozent abgeschlossen hat, werden

in dieser Ausgabe die ab 1. Jänner 2007 wirksamen

neuen Gehaltstabellen abgedruckt.

BEAMTE der allgemeinen Verwaltung

in der Verwendungsgruppe

Gehalts- E D C B A

stufe Euro

Dienstklasse III

1 1.131,5 1.181,9 1.232,4 1.383,9 1.730,6

2 1.145,6 1.204,8 1.262,6 1.421,6 -

3 1.159,5 1.227,4 1.292,9 1.459,6 -

4 1.173,2 1.250,1 1.323,4 1.497,3 -

5 1.187,1 1.272,9 1.353,7 1.535,3 -

6 1.200,9 1.295,4 1.383,9 1.575,8 -

7 1.214,9 1.318,3 1.414,0 1.617,6 -

8 1.228,8 1.340,8 1.444,4 - -

9 1.242,5 1.363,6 1.474,5 - -

10 1.256,7 1.386,3 1.504,9 - -

11 1.270,5 1.409,1 1.535,3 - -

12 1.284,4 1.431,7 1.567,8 - -

13 1.297,9 1.454,3 - - -

14 1.312,1 1.477,1 - - -

15 1.326,0 1.500,0 - - -

16 1.339,9 1.522,8 - - -

17 1.353,7 1.586,0 - - -

18 1.367,6 - - - -

daz 1.381,5 1.649,2 - - -

DAZ 1.402,4 1.744,0 - - -

Dienstklasse

IV V VI VII VIII IX

1 - - 2.451,0 2.970,9 3.986,8 5.650,9

2 - 2.090,3 2.523,1 3.065,4 4.194,0 5.963,4

3 1.654,2 2.162,5 2.594,7 3.159,4 4.400,9 6.275,7

4 1.726,0 2.234,2 2.689,2 3.366,3 4.713,4 6.588,5

5 1.798,8 2.306,5 2.783,4 3.573,2 5.025,7 6.901,1

6 1.871,6 2.378,7 2.877,1 3.780,4 5.338,2 7.213,2

7 1.944,4 2.451,0 2.970,9 3.986,8 5.650,9 -

8 2.017,6 2.523,1 3.065,4 4.194,0 5.963,4 -

9 2.090,3 2.594,7 3.159,4 4.400,9 - -

Daz - 2.702,1 3.300,4 4.711,3 6.432,2 7.681,4

daz 2.163,0 2.666,3 - - - -

DAZ 2.272,1 2.773,7 - - - -

LEGENDE

Verwaltung

Militärischer Dienst/Berufsoffiziere

Exekutivdienst/Wachebeamte

Vertragsbedienstete/VB neu/Krankenpflegedienst

Lehrer/Lehrer 2/Hochschule

Richter

ADV

BEAMTE in handwerklicher Verwendung

in der Verwendungsgruppe

Gehalts- P1 P2 P3 P4 P5

stufe Euro

Dienstklasse III

1 1.232,4 1.207,3 1.181,9 1.156,7 1.131,5

2 1.262,6 1.232,4 1.204,8 1.174,6 1.145,6

3 1.292,9 1.257,7 1.227,4 1.192,1 1.159,5

4 1.323,4 1.283,0 1.250,1 1.209,7 1.173,2

5 1.353,7 1.308,2 1.272,9 1.227,4 1.187,1

6 1.383,9 1.333,5 1.295,4 1.245,0 1.200,9

7 1.414,0 1.358,5 1.318,3 1.262,6 1.214,9

8 1.444,4 1.383,9 1.340,8 1.280,5 1.228,8

9 1.474,5 1.409,1 1.363,6 1.297,9 1.242,5

10 1.504,9 1.434,2 1.386,3 1.315,7 1.256,7

11 1.535,3 1.459,6 1.409,1 1.333,5 1.270,5

12 1.567,8 1.484,8 1.431,7 1.351,0 1.284,4

13 1.600,7 1.510,2 1.454,3 1.368,9 1.297,9

14 1.635,3 1.535,3 1.477,1 1.386,3 1.312,1

15 - 1.562,2 1.500,0 1.404,1 1.326,0

16 - 1.589,8 1.522,8 1.421,6 1.339,9

17 - 1.644,0 1.586,0 1.439,5 1.353,7

18 - - - 1.457,2 1.367,6

daz - 1.698,2 1.649,2 1.474,9 1.381,5

DAZ - 1.779,5 1.744,0 1.501,5 1.402,4-

Verwaltungsdienstzulage Beamte

Dienstklasse Euro

III bis V 138,8

VI bis IX 176,2

12 GÖD_Ausgabe 8_2006


BEAMTE – allgemeiner Verwaltungsdienst

in der Ansätze der Grund- bzw. Vorrückungslaufbahn

Gehalts- A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7

stufe Euro

1 1.936,2 1.519,2 1.367,7 1.342,4 1.317,1 1.292,1 1.266,8

2 1.936,2 1.560,1 1.401,4 1.368,0 1.339,9 1.310,4 1.280,6

3 1.936,2 1.601,0 1.435,0 1.393,4 1.362,6 1.328,5 1.294,7

4 2.003,8 1.642,6 1.468,8 1.419,1 1.385,4 1.347,0 1.308,5

5 2.070,6 1.684,5 1.502,4 1.444,5 1.408,1 1.365,2 1.322,5

6 2.167,2 1.726,3 1.536,2 1.470,0 1.431,0 1.383,4 1.336,5

7 2.328,7 1.768,9 1.569,8 1.495,3 1.455,6 1.401,6 1.350,3

8 2.491,0 1.893,5 1.613,5 1.521,0 1.480,2 1.419,8 1.364,0

9 2.652,9 2.018,2 1.658,2 1.546,4 1.504,7 1.438,0 1.378,2

10 2.814,7 2.142,3 1.702,8 1.573,6 1.529,3 1.457,2 1.392,2

11 2.976,6 2.266,1 1.747,8 1.600,7 1.553,8 1.476,2 1.406,2

12 3.138,6 2.389,5 1.793,3 1.628,2 1.578,7 1.495,3 1.420,9

13 3.300,6 2.526,5 1.846,5 1.655,9 1.603,2 1.514,5 1.436,0

14 3.462,5 2.663,6 1.899,8 1.683,5 1.632,7 1.533,6 1.450,8

15 3.624,3 2.749,1 1.966,0 1.711,3 1.662,5 1.552,6 1.466,0

16 3.786,5 2.835,1 2.031,9 1.773,1 1.728,6 1.572,7 1.480,7

17 3.948,4 2.921,0 2.100,8 1.835,1 1.795,6 1.592,8 1.495,7

18 4.110,9 3.006,7 2.169,1 1.897,3 1.862,6 1.612,8 1.510,7

19 4.335,6 3.194,7 2.237,7 1.922,0 1.887,8 1.633,4 1.525,6

19+Daz 4.672,7 3.476,7 - - - - -

19+daz - - 2.306,3 1.946,7 1.913,0 1.654,0 1.540,5

19+DAZ - - 2.409,2 1.983,8 1.950,8 1.684,9 1.562,9

Fixgehalt A-Schema

Funktionsgruppe Stufe 1 Stufe 2

A1/7 7.299,0 7.736,3

A1/8 7.817,2 8.254,5

A1/9 8.254,5 8.862,3

MILITÄRISCHER DIENST

Ansätze der Grund- bzw. Vorrückungslaufbahn

in der in der Verwendungsgruppe

Gehalts- M BO 1 M BO 2 M BUO 1 M BUO 2

stufe M ZO 1 M ZO 2 M ZUO 1 M ZUO 2 M ZCh

Euro

1 1.936,2 - - 1.377,8 1.266,8

2 1.936,2 1.698,3 - 1.400,7 1.281,2

3 1.936,2 1.735,8 1.541,4 1.423,2 1.296,0

4 2.003,8 1.735,8 1.541,4 1.445,9 1.310,5

5 2.070,6 1.773,4 1.570,5 1.468,7 1.325,2

6 2.167,2 1.811,2 1.599,6 1.491,4 1.339,9

7 2.328,7 1.897,6 1.628,9 1.515,9 1.354,5

8 2.491,0 1.983,7 1.673,6 1.540,8 1.369,2

9 2.652,9 2.070,0 1.718,0 1.565,3 1.383,8

10 2.814,7 2.205,0 1.763,4 1.589,9 1.398,3

11 2.976,6 2.340,0 1.808,9 1.614,5 1.413,0

12 3.138,6 2.402,1 1.854,3 1.639,6 1.427,7

13 3.300,6 2.493,0 1.907,4 1.664,8 -

14 3.462,5 2.615,7 1.960,8 1.694,4 -

15 3.624,3 2.687,6 2.026,9 1.724,3 -

16 3.786,5 2.767,2 2.092,6 1.791,3 -

17 3.948,4 2.852,4 2.161,0 1.858,6 -

18 4.110,9 2.937,2 2.229,8 1.925,8 -

19 4.335,6 3.141,2 2.298,5 1.950,8 -

19+Daz 4.672,7 3.447,2 - - -

19+daz - - 2.367,2 1.975,8 -

19+DAZ - - 2.470,3 2.013,3 -

BESOLDUNG

GEWERKSCHAFT

Ansätze der jeweiligen Funktionszulagen

in der in der in den Funktionsstufen

Verw.- Funkt.- 1 2 3 4

gruppe gruppe Euro

1 46,8 140,2 261,7 299,1

2 233,6 373,8 841,1 1.401,9

3 252,5 462,5 1.013,2 1.676,8

A 1 4 269,1 588,8 1.102,5 1.768,4

5 618,5 1.086,8 1.940,1 2.643,4

6 745,3 1.256,0 2.126,3 2.812,5

1 28,0 46,8 65,4 84,2

2 46,8 74,7 93,5 140,2

3 158,9 224,4 327,0 654,3

A 2 4 205,6 280,4 467,3 841,1

5 252,5 327,0 560,8 981,2

6 280,4 373,8 654,3 1.102,7

7 327,0 467,3 747,6 1.214,9

8 659,0 879,0 1.318,6 1.846,0

1 28,0 37,5 46,8 56,0

2 46,8 60,8 74,7 93,5

3 74,7 112,2 186,9 327,0

A 3 4 102,7 140,2 233,6 373,8

5 140,2 186,9 280,4 420,6

6 186,9 233,6 327,0 467,3

7 233,6 280,4 392,4 514,1

8 280,4 373,8 467,3 560,8

A 4 1 23,3 28,0 32,8 37,5

2 46,8 74,7 112,2 186,9

A 5 1 23,3 28,0 32,8 37,5

2 32,8 42,1 51,5 60,8

Ansätze der jeweiligen Funktionszulagen

in der in der In den Funktionsstufen

Verw.-- Funkt. 1 2 3 4

gruppe gruppe Euro

1 46,8 140,2 261,7 299,1

2 233,6 373,8 841,1 1.401,9

M BO 1 3 252,5 462,5 1.013,2 1.676,8

M ZO 1 4 269,1 588,8 1.102,5 1.768,4

5 618,5 1.086,8 1.940,1 2.643,4

6 745,3 1.256,0 2.126,3 2.812,5

1 56,0 65,4 74,7 84,2

M BO 2 2 65,4 84,2 102,7 140,2

M ZO 2 3 158,9 224,4 327,0 654,3

4 205,6 280,4 448,6 887,9

5 224,4 299,1 486,0 953,3

6 280,4 373,8 654,3 1.102,7

7 327,0 420,6 700,8 1.214,9

8 659,0 879,0 1.318,6 1.846,0

9 703,1 966,9 1.450,1 2.197,4

1 28,0 37,5 46,8 56,0

2 46,8 60,8 74,7 93,5

M BUO 1 3 74,7 112,2 186,9 327,0

M ZUO 1 4 102,7 140,2 233,6 373,8

5 140,2 186,9 280,4 420,6

6 186,9 233,6 327,0 467,3

7 233,6 280,4 392,4 514,1

M BUO 2 1 28,0 37,5 46,8 56,0

M ZUO 2 2 74,7 112,2 148,5 220,1

Für die Verwl. Gr. M Z (§ 89 GG) gelten nur die Gehaltsansätze

1 bis 12. Die Gehaltsstufe 2 gilt nur für M ZO 2.

GÖD_Ausgabe 8_2006 13


GEWERKSCHAFT BESOLDUNG

Fixgehalt

Funktionsgruppe Stufe 1 Stufe 2

M BO 1/7 7.299,0 7.736,3

M BO 1/8 7.817,2 8.254,5

M BO 1/9 8.254,5 8.862,3

Truppendienstzulage

M BO 1 M ZO 1 88,9

M BO 2 M ZO 2

M BUO 1 M ZUO 1

M BUO 2 M ZUO 2 45,0

M ZCh

BERUFSOFFIZIERE

Gehalts-

Verwendungsgruppe

H 2 H 1

stufe Euro

1 1.383,9 1.730,6

2 1.421,6 -

3 1.459,6 -

4 1.497,3 -

5 1.535,3 -

6 1.575,8 -

7 1.617,6 -

Gehalts- Dienstklasse

stufe IV V VI VII VIII IX

Euro

1 - - 2.451,0 2.970,9 3.986,8 5.650,9

2 - 2.090,3 2.523,1 3.065,4 4.194,0 5.963,4

3 - 2.162,5 2.594,7 3.159,4 4.400,9 6.275,7

4 1.726,0 2.234,2 2.689,2 3.366,3 4.713,4 6.588,5

5 1.798,8 2.306,5 2.783,4 3.573,2 5.025,7 6.901,1

6 1.871,6 2.378,7 2.877,1 3.780,4 5.338,2 7.213,2

7 1.944,4 2.451,0 2.970,9 3.986,8 5.650,9 -

8 2.017,6 2.523,1 3.065,4 4.194,0 5.963,4 -

9 2.090,3 2.594,7 3.159,4 4.400,9 - -

Daz - 2.702,1 3.300,4 4.711,3 6.432,2 7.681,4

Heeresdienstzulage

Beamte in UO-Funktion

Berufsoffiziere gem. § 151 GG Euro gem. § 131 GG Euro

Dienstklasse III, Gehaltsstufe 1–4 106,9 Heeresdienstzulage 200,9

Dienstklasse III, Gehaltsstufe 5–7

und Dienstklasse IV 80,7 Truppendienstzulage 45,0

Dienstklasse V 53,6

Truppendienstzulage (§ 152 GG)

Verwendungsgruppe Euro

H 2 88,9

H 1 88,9

Dienstzulage (§ 150 GG)

Dienst bei Führung eines Amtstitels, der Dienst

klasse einem der nachstehend angeführten zulage

Amtstitel vergleichbar ist Euro

III Fähnrich 75,1

und Leutnant 94,0

IV Oberleutnant 112,6

Hauptmann 131,2

ab der Dienstklasse V 146,4

EXEKUTIVDIENST

Ansätze der Grund- bzw. Vorrückungslaufbahn

in der in der Verwendungsgruppe

Gehalts- E1 E2a E2b E2c

stufe Euro

1 - - 1.396,6 1.308,7

2 - - 1.414,7 1.327,1

3 - - 1.445,7 1.345,4

4 1.811,2 1.603,2 1.507,1 1.368,0

5 1.888,7 1.640,3 1.538,1 1.390,7

6 1.966,1 1.731,7 1.569,1 1.416,0

7 2.043,5 1.765,6 1.600,0 1.441,0

8 2.120,5 1.799,6 1.631,3 1.466,4

9 2.197,0 1.833,5 1.662,9 -

10 2.361,8 1.867,4 1.694,5 -

11 2.526,4 1.901,5 1.771,9 -

12 2.610,6 1.946,0 1.849,9 -

13 2.731,6 2.064,6 1.919,0 -

14 2.852,7 2.130,6 1.952,0 -

15 2.936,8 2.196,4 2.029,8 -

16 3.021,1 2.267,1 2.107,6 -

17 3.105,5 2.337,7 2.184,7 -

18 3.189,7 2.408,3 2.261,8 -

19 3.385,3 2.451,6 2.304,9 -

19+Daz 3.678,7 - - -

19+daz - 2.494,9 2.348,0 -

19+DAZ - 2.559,9 2.412,7 -

Ansätze der jeweiligen Funktionszulagen

in der in der in den Funktionsstufen

Gehalts- Funkt.- 1 2 3 4

stufe gruppe Euro

1 56,0 65,4 74,7 84,2

2 65,4 84,2 102,7 140,2

3 158,9 224,4 327,0 654,3

4 205,6 280,4 448,6 887,9

5 224,4 299,1 486,0 953,3

E1 6 280,4 373,8 654,3 1.102,7

7 327,0 420,6 700,8 1.214,9

8 659,0 879,0 1.318,6 1.846,0

9 703,1 966,9 1.450,1 2.197,4

10 835,2 1.054,6 1.582,0 2.724,7

11 1.054,6 1.230,5 1.758,0 2.988,4

1 56,0 65,4 74,7 84,2

2 65,4 84,2 102,7 121,5

3 93,5 140,2 186,9 233,6

E2a 4 140,2 186,9 233,6 280,4

5 186,9 233,6 373,8 570,1

6 233,6 280,4 467,3 607,4

7 280,4 373,8 560,8 747,6

Wachdienstzulage Vergütung

(§ 81 GG) (§ 83 GG/12x)

E2c 66,1 Ec2 92,7

E2a u. E2b 77,7 E2a u. E2b 92,7

E1 88,9 E1 92,7

14 GÖD_Ausgabe 8_2006


WACHBEAMTE

in der Verwendungsgruppe

Gehalts- W 2 W 1

stufe Euro

Dienstklasse III

1 1.232,4 1.383,9

2 1.262,6 1.421,6

3 1.292,9 1.459,6

4 1.323,4 1.497,3

5 1.353,7 1.535,3

6 1.383,9 1.575,8

7 1.414,0 1.617,6

8 1.444,4 -

9 1.474,5 -

10 1.504,9 -

11 1.535,3 -

12 1.567,8 -

Gehalts- Dienstklasse

stufe IV V VI VII VIII

Jugendliche VB § 11 Abs. 3 VBG

Entlohnungsgruppe

d e p 4 p 5

1.188,9 1.147,0 1.173,9 1.152,2

BESOLDUNG

DIENSTZULAGE (§ 140 GG)

nach Verwendungsgruppe W 2

Dienst- Dienst- Dienstzeit

zulage zulagen- Grund Dienststufe

Jahre stufe stufe 1a 1b 2,00 3,00

30 118,5

1 - - 2.451,0 2.970,9 3.986,8

2 - 2.090,3 2.523,1 3.065,4 4.194,0

3 1.654,2 2.162,5 2.594,7 3.159,4 4.400,9

4 1.726,0 2.234,2 2.689,2 3.366,3 4.713,4

5 1.798,8 2.306,5 2.783,4 3.573,2 5.025,7

6 1.871,6 2.378,7 2.877,1 3.780,4 5.338,2

7 1.944,4 2.451,0 2.970,9 3.986,8 5.650,9

8 2.017,6 2.523,1 3.065,4 4.194,0 5.963,4

9 2.090,3 2.594,7 3.159,4 4.400,9 -

DAZ 2.199,4 2.702,1 3.300,4 4.711,3 6.432,2-

VERTRAGSBEDIENSTETE Entlohungsschema I (Angestellte)

Entloh- Entlohnungsgruppe

nungs- a b c c e

stufe Euro

1 1.807,6 1.427,9 1.264,8 1.212,3 1.160,1

2 1.852,1 1.462,7 1.294,8 1.235,7 1.173,2

3 1.896,9 1.497,4 1.324,7 1.258,9 1.186,3

4 1.941,9 1.532,6 1.354,5 1.282,2 1.199,4

5 1.986,8 1.569,6 1.384,4 1.305,4 1.212,3

6 2.031,7 1.607,5 1.414,2 1.328,5 1.225,7

7 2.107,6 1.647,7 1.444,3 1.351,7 1.238,7

8 2.183,8 1.688,2 1.474,1 1.374,8 1.251,9

9 2.259,6 1.745,1 1.503,9 1.398,2 1.264,9

10 2.335,0 1.803,3 1.534,1 1.421,5 1.278,2

11 2.410,8 1.879,5 1.566,1 1.444,7 1.291,2

12 2.486,1 1.956,0 1.598,7 1.467,7 1.304,5

13 2.561,9 2.032,5 1.632,6 1.490,9 1.317,4

14 2.637,8 2.108,3 1.667,2 1.514,4 1.330,6

15 2.713,2 2.184,0 1.701,9 1.538,0 1.343,5

16 2.812,0 2.259,8 1.737,0 1.562,5 1.356,9

17 2.910,8 2.335,9 1.772,3 1.587,8 1.370,0

18 3.009,5 2.411,1 1.807,6 1.613,2 1.383,2

19 3.108,4 2.487,2 1.842,8 1.640,4 1.396,3

20 3.207,4 2.562,5 1.878,0 1.667,2 1.409,3

21 - - 1.913,2 1.694,3 1.422,4

1 55,7 118,5 150,1 214,7 316,2

2 99,7 169,8 214,7 265,3 378,4

Vor der Definitivstellung: 27,0

Verwendungsgruppe W1

Dienst bei Führung eines Amtstitels, der Dienst

klasse einem der nachstehend angeführten zulage

Amtstitel vergleichbar ist Euro

III Leutnant 126,6

und Oberleutnant 148,8

IV Hauptmann 193,4

ab der Dienstklasse V 211,9

Pauschalisierte Gefahrenzulage für Sicherheitswache,

Gendarmerie, Kriminalbeamte und Zollwache

(ausgen. Pkt. c)

a 66% Außendienst der Dienstleistung 252,1

b 50% Außendienst der Dienstleistung 190,8

c für rechtskundige Beamte 156,4

d 40% Außendienst der Dienstleistung 152,6

Gefahrenzulage für außerhalb des Dienstplanes im exekutiven

Außendienst erbrachte Dienstleistungen pro Stunde 2,090

Pauschalierte Gefahrenzulage für Beamte der Justizwache

60% Außendienst der Dienstleistung 232,2

Erhöhte Nachtdienstzulage §82b(4) 10,28

GEWERKSCHAFT

Verwaltungsbedienstete Vertragsbedienstete

Entlohnungsgruppe Entlohnungsstufe

p 1 bis p 5, e, d, c, b

Euro

a 1 bis 8 138,8

a ab 9 176,2

GÖD_Ausgabe 8_2006 15

2

Besondere

Dienstzulage

(§ 141 GG)

W 2 95,1

W 1 112,9

Dienstzulage

(§ 142 GG)

W 2 53,5

W 1 53,5

Wachdienstzulage

(§ 143 GG)

W 2 77,7

W 1 88,9

Vergütung

(§ 145 GG) (12x)

W 2 92,7

W 1 92,7

Gefahrenzulage

2,090

Sonn- u.

Feiertagszulage

3,135

Erschwerniszulage

pro NStd. 2,14

VERTRAGSBEDIENSTETE Entlohungsschema II (Arbeiter)

Entloh- Entlohnungsgruppe

nungs- p 1 p 2 p 3 p 4 p 5

stufe Euro

1 1.271,4 1.245,0 1.218,7 1.192,2 1.165,7

2 1.301,5 1.271,0 1.242,0 1.210,5 1.179,2

3 1.331,7 1.296,9 1.265,3 1.228,9 1.192,3

4 1.361,8 1.322,7 1.288,8 1.247,1 1.205,9

5 1.392,2 1.348,5 1.312,2 1.265,3 1.218,9

6 1.422,1 1.374,4 1.335,7 1.283,6 1.232,0

7 1.452,4 1.400,5 1.358,6 1.301,8 1.245,3

8 1.482,5 1.425,8 1.381,9 1.320,1 1.258,7

9 1.512,8 1.451,8 1.405,4 1.338,3 1.271,7

10 1.543,3 1.478,0 1.428,8 1.356,9 1.285,0

11 1.575,7 1.503,7 1.452,1 1.375,0 1.298,2

12 1.608,5 1.529,6 1.475,5 1.393,4 1.311,9

13 1.643,6 1.556,8 1.498,6 1.411,6 1.324,8

14 1.678,7 1.585,2 1.522,1 1.429,8 1.338,0

15 1.713,6 1.613,2 1.546,1 1.448,5 1.351,4

16 1.749,2 1.643,4 1.571,0 1.466,8 1.364,2

17 1.784,6 1.673,5 1.596,5 1.484,9 1.377,9

18 1.820,2 1.703,4 1.622,8 1.503,3 1.390,9

19 1.855,8 1.733,7 1.650,2 1.521,5 1.404,2

20 1.891,4 1.764,0 1.677,1 1.540,1 1.417,3

21 1.926,7 1.794,7 1.704,4 1.559,8 1.431,0


GEWERKSCHAFT BESOLDUNG

VERTRAGSBEDIENSTETE h § 71 VBG VBRG 1998

Entloh- Entlohnungsgruppe

nungs- h 1 h 2 h 3 h 4 h 5

stufe Euro

1 1.478,1 1.407,0 1.373,5 1.340,1 1.306,9

2 1.494,7 1.431,3 1.397,7 1.359,7 1.321,5

3 1.536,7 1.455,0 1.421,5 1.379,2 1.336,7

4 1.566,0 1.478,9 1.445,3 1.398,3 1.351,4

5 1.595,0 1.502,6 1.469,1 1.417,6 1.366,5

6 1.624,5 1.526,2 1.492,9 1.437,1 1.381,2

7 1.654,5 1.550,2 1.516,6 1.456,5 1.396,3

8 1.684,5 1.573,8 1.540,4 1.475,7 1.411,0

9 1.714,4 1.597,7 1.564,2 1.493,6 1.423,2

10 1.744,6 1.621,8 1.588,2 1.511,7 1.435,4

11 1.775,0 1.646,1 1.611,9 1.529,6 1.447,4

12 1.805,2 1.670,4 1.636,1 1.547,6 1.459,6

13 1.835,4 1.694,4 1.660,3 1.565,5 1.471,7

14 1.865,8 1.722,6 1.684,7 1.583,5 1.483,8

15 1.896,2 1.751,7 1.708,9 1.601,6 1.495,9

16 1.926,4 1.782,0 1.733,5 1.619,6 1.508,0

17 1.957,0 1.812,8 1.758,2 1.637,9 1.520,1

18 1.987,3 1.843,0 1.782,6 1.656,2 1.532,5

19 2.017,5 1.873,5 1.809,7 1.675,5 1.544,5

20 2.047,9 1.904,1 1.835,4 1.694,5 1.556,6

21 2.078,3 1.934,8 1.887,6 1.726,4 1.568,8

FUNKTIONSZULAGE § 73 ABS. 2 VBG

Bewertungsgruppe Euro

v1/2 394,6

v1/3 494,2

v1/4 1.193,1

v2/2 42,7

v2/3 221,6

v2/4 323,8

v2/5 426,1

v2/6 826,7

Bewertungsgruppe Euro

v3/2 h1/2 31,5

v3/3 h1/3 110,8

v3/4 h1/4 196,0

v3/5 289,7

v4/2 h2/2 34,0

v4/3 h2/3 81,1

VERTRAGSBEDIENSTETE h § 72 VBG VBRG 1998

Entloh- Entlohnungsgruppe

nungs- h 1 h 2 h 3

stufe Euro

1 1.409,1 1.341,6 1.309,6

2 1.424,9 1.364,3 1.332,6

3 1.464,4 1.387,0 1.355,4

4 1.492,4 1.409,7 1.378,0

5 1.520,3 1.432,3 1.400,8

6 1.548,0 1.454,9 1.423,2

7 1.575,9 1.477,7 1.445,7

8 1.603,7 1.500,1 1.468,3

9 1.632,0 1.522,8 1.490,9

10 1.660,2 1.545,4 1.513,7

11 1.688,7 1.568,0 1.536,2

12 1.717,0 1.590,6 1.558,7

13 1.745,8 1.613,0 1.581,4

14 1.774,6 1.639,9 1.603,9

15 1.803,4 1.667,0 1.626,8

16 1.832,4 1.695,3 1.650,0

17 1.861,0 1.724,4 1.673,1

18 1.889,8 1.752,9 1.696,0

19 1.918,7 1.782,0 1.721,1

20 1.947,6 1.811,0 1.745,8

21 1.976,6 1.840,2 1.795,2

VERTRAGSBEDIENSTETE h § 71 VBG VBRG 1998

Entloh- Entlohnungsgruppe

nungs- v 1 v 2 v 3 v 4 v 5

stufe Euro

1 2.124,7 1.640,8 1.468,5 1.364,4 1.298,4

2 2.124,7 1.678,1 1.485,0 1.388,9 1.313,3

3 2.124,7 1.719,9 1.526,6 1.412,4 1.327,9

4 2.241,4 1.805,9 1.555,8 1.436,0 1.342,7

5 2.362,6 1.892,1 1.584,8 1.459,6 1.357,6

6 2.524,5 1.978,0 1.613,9 1.483,3 1.372,5

7 2.652,2 2.062,3 1.643,6 1.506,8 1.387,0

8 2.788,6 2.152,0 1.673,2 1.530,4 1.401,9

9 2.931,0 2.197,9 1.702,9 1.553,9 1.413,9

10 3.018,9 2.243,5 1.732,8 1.577,7 1.426,0

11 3.099,8 2.289,5 1.762,9 1.601,5 1.438,0

12 3.145,7 2.335,0 1.792,9 1.625,2 1.450,0

13 3.191,9 2.380,8 1.823,1 1.649,5 1.462,2

14 3.237,8 2.426,7 1.853,3 1.673,4 1.474,1

15 3.283,9 2.472,4 1.883,3 1.697,6 1.486,2

16 3.329,8 2.518,2 1.913,3 1.721,6 1.498,2

17 3.375,8 2.564,0 1.943,6 1.746,4 1.510,4

18 3.421,9 2.609,7 1.973,6 1.770,7 1.522,5

19 3.468,0 2.655,6 2.003,9 1.797,3 1.534,3

20 3.514,1 2.701,3 2.034,0 1.823,1 1.546,4

21 3.559,8 2.703,5 2.064,2 1.874,7 1.558,5

FIXES MONATSGEHALT § 74 ABS. 2 VBG

Bewertungsgruppe

Stufe 1 Stufe 2

v1/5 6.903,2 7.289,0

v1/6 7.360,6 7.746,7

v1/7 7.746,7 8.282,9

Jugendliche VB § 71/4 VBG

Entlohnungsgruppen

v4 v5 h4 h5

1.339,9 1.283,5 1.320,5 1.292,3

VERTRAGSBEDIENSTETE h § 72 VBG VBRG 1998

Entloh- Entlohnungsgruppe

nungs- v 1 v 2 v 3 v 4

stufe Euro

1 2.021,0 1.563,3 1.399,9 1.301,3

2 2.021,0 1.597,9 1.415,7 1.324,2

3 2.021,0 1.637,0 1.455,2 1.346,6

4 2.132,5 1.717,5 1.482,7 1.369,1

5 2.247,5 1.799,5 1.510,4 1.391,6

6 2.401,4 1.881,2 1.538,0 1.413,9

7 2.522,8 1.961,4 1.565,6 1.436,5

8 2.652,2 2.047,2 1.593,3 1.458,9

9 2.787,5 2.090,9 1.621,0 1.481,2

10 2.870,8 2.134,5 1.649,4 1.503,7

11 2.948,0 2.177,9 1.677,4 1.526,1

12 2.991,6 2.221,4 1.705,6 1.548,7

13 3.035,3 2.264,9 1.734,0 1.571,0

14 3.079,0 2.308,4 1.762,6 1.593,5

15 3.122,7 2.351,9 1.791,2 1.616,0

16 3.166,4 2.395,3 1.819,8 1.638,9

17 3.210,3 2.438,8 1.848,4 1.661,8

18 3.253,9 2.482,3 1.877,2 1.684,8

19 3.297,5 2.525,9 1.905,8 1.709,8

20 3.341,3 2.569,4 1.934,5 1.734,0

21 3.385,2 2.571,4 1.962,9 1.782,9

16 GÖD_Ausgabe 8_2006


VB – KRANKENPFLEGEDIENST

Entloh- Entlohnungsgruppe

nungs- k 6 k 5 k 4 k 3 k 2 k 1

stufe Euro

1 1.449,4 1.571,7 1.614,7 1.874,6 1.710,5 1.901,4

2 1.474,2 1.610,6 1.655,9 1.923,8 1.758,2 1.954,8

3 1.499,2 1.650,6 1.697,4 1.973,0 1.806,0 2.008,4

4 1.524,2 1.690,6 1.738,8 2.022,2 1.853,9 2.061,8

5 1.550,0 1.730,7 1.780,6 2.071,3 1.901,7 2.115,1

6 1.575,8 1.771,3 1.822,4 2.120,2 2.000,2 2.224,7

7 1.601,9 1.811,9 1.864,5 2.168,8 2.098,9 2.334,0

8 1.635,3 1.864,3 1.918,0 2.231,4 2.196,4 2.443,6

9 1.669,2 1.916,2 1.972,0 2.294,3 2.294,3 2.552,7

10 1.703,3 1.968,6 2.025,5 2.356,6 2.391,7 2.662,1

11 1.737,3 2.020,6 2.079,4 2.419,2 2.489,4 2.771,5

12 1.771,5 2.072,6 2.132,9 2.481,7 2.587,2 2.880,8

13 1.806,0 2.124,5 2.185,9 2.544,4 2.684,8 2.990,2

14 1.840,4 2.189,1 2.252,7 2.622,6 2.782,4 3.088,3

15 1.874,6 2.254,0 2.319,1 2.700,9 2.880,0 3.181,2

16 1.908,9 2.318,5 2.385,8 2.779,0 2.977,7 3.274,2

17 1.943,6 2.383,0 2.452,4 2.857,4 3.067,6 3.367,1

18 1.977,9 2.447,6 2.519,0 2.935,6 3.150,5 3.460,4

19 2.012,1 2.512,1 2.585,5 3.013,7 3.233,6 3.562,5

20 2.046,7 2.576,7 2.651,9 3.081,9 3.316,5 3.669,1

21 2.081,1 2.640,9 2.718,4 3.149,8 3.399,7 3.776,0

22 2.132,4 2.737,9 2.818,5 3.252,0 3.524,3 3.936,1

Pflegedienst-Chargenzulage § 62 VBG, § 111 Abs. 2 GG VB Beamte

für Stationsassistenten/innen 196,4 187,2

medizinisch-technische Oberassistenten/innen 253,0 240,9

leitende medizinisch-technische Oberassistenten/innen 309,0 294,3

LEHRER

Gehalts- L 3 L 2b 1

Verwendungsgruppe

L 2a 1 L 2a 2 L 1 LPA

stufe Euro

1 1.346,0 1.487,0 1.616,8 1.729,1 - 2.102,7

2 1.367,4 1.513,7 1.665,7 1.781,5 1.936,2 2.102,7

3 1.388,7 1.539,9 1.714,1 1.834,3 2.003,8 2.102,7

4 1.410,0 1.567,2 1.763,6 1.886,8 2.070,6 2.280,6

5 1.431,3 1.595,9 1.812,5 1.939,2 2.167,2 2.458,3

6 1.464,6 1.672,8 1.911,6 2.044,7 2.328,7 2.636,4

7 1.516,6 1.751,1 2.014,4 2.172,2 2.491,0 2.814,5

8 1.570,7 1.830,7 2.116,6 2.299,1 2.652,9 2.992,1

9 1.628,4 1.910,4 2.233,7 2.445,8 2.814,7 3.170,4

10 1.688,5 1.989,5 2.350,9 2.592,6 2.976,6 3.348,6

11 1.749,4 2.068,7 2.468,2 2.739,5 3.138,6 3.526,1

12 1.810,7 2.177,8 2.585,1 2.886,2 3.300,6 3.704,1

13 1.871,5 2.285,9 2.703,0 3.032,8 3.462,5 3.882,1

14 1.932,6 2.394,8 2.819,7 3.179,8 3.624,3 4.060,1

15 2.017,6 2.503,0 2.937,1 3.326,5 3.786,5 4.237,9

16 2.102,2 2.599,7 3.040,2 3.457,0 3.948,4 4.474,5

17 2.186,3 2.700,1 3.148,2 3.593,3 4.110,9 4.711,6

17+Daz 2.312,5 2.850,7 3.310,2 3.797,8 - -

18 - - - - 4.335,6 4.948,2

18+Daz 4.672,7 5.303,1

BESOLDUNG

GEWERKSCHAFT

BEAMTE – KRANKENPFLEGEDIENST

Entloh- Verwendungsgruppe

nungs- K 6 K 5 K 4 K 3 K 2 K 1

stufe Euro

1 1.419,8 1.537,7 1.579,9 1.832,5 1.672,8 1.858,3

2 1.444,1 1.575,6 1.619,3 1.880,3 1.718,5 1.910,8

3 1.468,1 1.614,1 1.659,5 1.928,3 1.765,2 1.962,9

4 1.492,6 1.653,1 1.699,9 1.976,3 1.811,9 2.015,2

5 1.516,9 1.692,2 1.740,5 2.024,3 1.858,7 2.067,4

6 1.541,8 1.731,4 1.781,2 2.072,1 1.954,7 2.174,2

7 1.567,1 1.770,9 1.822,1 2.120,0 2.051,0 2.281,2

8 1.599,5 1.821,9 1.874,4 2.181,1 2.146,9 2.387,9

9 1.632,2 1.872,7 1.926,8 2.242,3 2.242,3 2.495,0

10 1.665,3 1.923,8 1.979,3 2.303,4 2.337,6 2.601,3

11 1.698,4 1.974,7 2.032,1 2.364,4 2.432,9 2.708,2

12 1.731,8 2.025,6 2.084,9 2.425,5 2.528,2 2.815,1

13 1.765,2 2.076,6 2.136,7 2.486,5 2.623,6 2.921,7

14 1.798,7 2.139,8 2.202,0 2.562,7 2.718,9 3.028,5

15 1.832,5 2.202,8 2.266,6 2.639,6 2.814,4 3.135,5

16 1.865,7 2.266,1 2.331,8 2.715,9 2.909,4 3.242,2

17 1.899,5 2.328,8 2.396,7 2.792,1 3.005,0 3.349,0

18 1.933,0 2.392,0 2.461,7 2.868,7 3.100,3 3.455,7

19 1.966,6 2.455,2 2.526,7 2.944,8 3.195,7 3.562,5

20 2.000,2 2.518,0 2.591,7 3.021,1 3.290,9 3.669,1

20+daz 2.033,8 2.580,8 2.656,7 3.097,4 3.386,1 3.775,7

20+DAZ 2.084,2 2.675,0 2.754,2 3.211,9 3.528,9 3.935,6

Vergütung für die besondere Belastung § 112 Abs. 1 GG / § 63 VBG

(12 x jährlich) für VB und Beamte

1. Gehaltsstufen 1 bis 7 und im 1. Jahr i. d. Gehaltsstufe 8 138,1

2. im zweiten Jahr i. d. Gehaltsstufe 8 und in den höheren 157,2

VERTRAGSLEHRER

Entlohnungsgruppe

Gehalts- lpa l 1 l 2a 2 l 2a 1 l 2b 1 l 3

stufe Euro

1 2.193,1 1.982,2 1.802,5 1.684,8 1.539,1 1.382,9

2 2.193,1 2.046,8 1.857,0 1.735,1 1.567,4 1.406,5

3 2.193,1 2.111,5 1.911,3 1.785,7 1.597,1 1.429,6

4 2.377,9 2.183,3 1.965,8 1.836,4 1.627,2 1.453,2

5 2.563,2 2.338,5 2.020,1 1.887,0 1.658,7 1.476,8

6 2.748,4 2.501,6 2.131,1 1.990,3 1.740,6 1.513,3

7 2.933,0 2.664,7 2.263,8 2.097,2 1.824,1 1.570,0

8 3.118,2 2.822,2 2.395,9 2.202,9 1.907,3 1.630,6

9 3.304,1 2.985,0 2.548,5 2.324,5 1.990,0 1.693,4

10 3.490,4 3.152,5 2.701,0 2.446,5 2.072,9 1.757,2

11 3.676,7 3.300,6 2.855,3 2.570,0 2.155,2 1.821,8

12 3.864,2 3.462,5 3.009,4 2.692,6 2.268,7 1.885,1

13 4.050,5 3.624,3 3.162,9 2.816,3 2.382,4 1.949,8

14 4.237,2 3.786,5 3.316,9 2.939,7 2.495,6 2.014,6

15 4.424,2 3.948,4 3.470,9 3.062,6 2.608,9 2.102,8

16 4.684,4 4.105,4 3.607,5 3.170,0 2.709,1 2.190,9

17 4.932,1 4.310,2 3.751,4 3.284,3 2.813,8 2.278,0

18 5.179,9 4.310,2 3.904,4 3.406,2 2.925,8 2.365,6

19 5.426,8 4.616,9 4.044,4 3.516,7 3.027,7 2.453,0

GÖD_Ausgabe 8_2006 17


GEWERKSCHAFT BESOLDUNG

LEITER von Unterrichtsanstalten

Dienst- in den Gehaltsstufen ab der Gezulagen-

1 bis 8 9 bis 12 haltsst. 13

gruppen Euro

I 754,2 805,9 855,7

II 678,5 725,9 770,1

LPA III 602,9 644,8 684,5

IV 527,4 564,1 599,8

V 452,4 483,1 512,9

2 bis 9 10 bis 13 ab GSt.14

I 672,5 718,9 763,1

II 605,2 647,6 686,9

L1 III 537,7 575,6 610,5

IV 470,3 503,3 534,6

V 403,6 431,0 457,7

1 bis 8 9 bis 12 ab GSt.13

I 307,5 332,4 358,0

L 2a 2 II 252,2 272,1 292,8

III 202,6 218,0 233,2

IV 169,5 181,8 194,3

V 141,1 151,5 161,9

I 239,2 261,3 281,5

II 201,8 219,0 233,8

l 2a 1 III 168,5 182,2 194,6

l 2b 1 IV 140,5 152,8 161,9

V 101,3 109,2 116,6

1 bis 10 11 bis 15 ab GST 16

I 189,8 193,5 206,2

II 140,5 145,5 156,0

L 3 III 131,7 134,9 143,1

IV 94,7 97,4 103,3

V 66,1 67,4 70,9

VI 46,0 48,3 52,4

Erzieherzulage

Ver- Zulagenstufe

wend.- 1 2 3 4 5

gruppe Euro

L 1 396,0 434,9 500,7 566,3 632,0

L 2a 353,8 381,6 433,3 494,1 556,8

L 2b 287,0 328,0 373,1 386,0 409,5

L 3 252,5 264,9 288,6 314,6 341,0

VERTRAGSLEHRER Entlohnungsschema II L

Entloh- Unterrichtsgegen- für jede Jahresnungs-

stände der Lehr- wochenstunde

gruppe verpflichtungsgruppe Euro

lpa 1.996,8

I 1.528,8

II 1.447,2

III 1.375,2

l 1 IV 1.195,2

IVa 1.251,6

IVb 1.280,4

V 1.146,0

l 2a 2 1.010,4

l 2a 1 943,2

l 2b 1 829,2

l 3 757,2

LEITER von Unterreichtsanstalten § 106 LDG

Ver- Dienst- in den Gehaltsstufen

wend.- zulagen- 1 bis 8 9 bis 12 ab 13

gruppe gruppe Euro

I 493,3 527,1 559,6

L 2a 2 II 459,4 491,5 521,5

III 378,1 404,9 429,3

IV 336,8 360,3 382,9

V 226,3 241,8 256,5

VI 188,5 201,5 214,0

HOCHSCHULLEHRER

Universitäts- Universitäts- außerordentliche Universitäts- ordentliche

Gehalts- (Hochschul)- (Hochschul)- Universitäts- professoren Univ.-(Hochschul)stufe

assistenten dozenten professoren § 21 UOG 93 professoren

§ 49 GG § 48 a GG § 48 GG § 48 GG § 48 GG

Euro

1 - - 2.835,9 3.190,7 3.704,1

2 1.936,2 2.111,2 2.924,7 3.348,6 3.882,1

3 2.003,8 2.177,9 3.013,0 3.526,1 4.060,1

4 2.070,6 2.244,2 3.101,7 3.704,1 4.237,9

5 2.167,2 2.745,3 3.190,7 3.882,1 4.474,5

6 2.328,7 2.907,3 3.348,6 4.060,1 4.713,3

7 2.491,0 3.068,9 3.526,1 4.237,9 5.023,4

8 2.652,9 3.231,0 3.704,1 4.474,5 5.334,1

9 2.814,7 3.392,9 3.882,1 4.713,3 5.644,3

10 2.976,6 3.554,7 4.060,1 5.023,4 5.955,0

11 3.138,6 3.716,7 4.237,9 5.334,1 -

12 3.300,6 3.878,9 4.474,5 5.644,3 -

13 3.462,5 4.040,8 4.713,3 5.955,0 -

14 3.624,3 4.202,9 5.023,4 - -

15 3.786,5 4.396,6 5.334,1 - -

16 3.948,4 4.621,4 - - -

17 4.110,9 4.846,3 - - -

18 4.335,6 5.071,0 - - -

Daz 4.672,7 5.408,1 5.800,0 6.589,5 6.589,5

Schulaufsichtsbeamte

Gehalts- Verwendungsgruppe

stufe S1 S2

Euro

1 3.664,3 2.863,8

2 3.850,0 2.996,8

3 4.036,0 3.129,9

4 4.221,7 3.262,8

5 4.407,4 3.395,9

6 4.593,6 3.618,8

7 4.779,1 3.841,6

8 5.006,0 4.064,0

9 5.266,6 4.287,1

10 5.527,9 4.510,0

10 + Daz 5.919,9 4.844,4

Schulaufsichtsbeamte neu

Gehalts- Verwendungsgruppe

stufe S1 S2

Euro

1 5.233,2 4.383,1

2 5.723,9 4.939,7

3 6.347,1 5.412,9

Fachinspektoren neu

Gehalts- Verwendungsgruppe

stufe Fl 1 Fl 2

Euro

1 4.189,7 3.520,3

2 4.588,9 3.956,7

3 5.087,0 4.337,7

VERTRAGSASSISTENTEN

und VERTRAGSDOZENTEN

Entloh- Vertrags- Vertragsnungs-

assistent dozent

stufe § 54 VBG § 56 VBG

Euro

1 1.982,2 2.156,6

2 2.046,8 2.220,5

3 2.111,5 2.284,9

4 2.183,3 2.756,6

5 2.338,5 2.916,9

6 2.501,6 3.076,9

7 2.664,7 3.242,2

8 2.822,2 3.399,9

9 2.985,0 3.554,8

10 3.152,5 3.716,8

11 3.300,6 3.879,0

12 3.462,5 4.040,8

13 3.624,3 4.200,1

14 3.786,5 4.381,2

15 3.948,4 4.637,0

16 4.105,4 4.943,7

17 4.310,2 5.250,5

18 4.310,2 5.250,5

19 4.616,9 5.557,1

18 GÖD_Ausgabe 8_2006


Professor nach VBG § 49j

Jahresentgelt Monatsentgelt

Euro Euro

von 42.604,6 3.043,2

bis 127.813,9 9.129,6

Assistenten nach VBG

Jahresentgelt Monatsentgelt

Euro Euro

§ 49q 1. a) 41.246,4 2.946,2

§ 49q 1. b) 49.437,6 3.531,3

§ 49q 2. a) 45.342,0 3.238,7

§ 49q 2. b) 53.533,2 3.823,8

§ 49q 3. a) 50.900,3 3.635,7

§ 49q 3. b) 59.091,6 4.220,8

RICHTER UNS STAATSANWÄLTE

alter Staffel

Gehaltsgruppe

Gehaltsstufe

I II III

Euro

1 2.180,6 - -

2 2.409,1 - -

3 2.638,1 - -

4 2.866,5 - -

5 3.095,3 - -

6 3.324,2 - -

7 3.553,2 - -

8 3.703,2 3.895,1 -

9 3.920,5 4.123,8 4.177,2

10 4.138,1 4.352,5 4.405,9

11 4.356,0 4.581,3 4.863,7

12 4.573,4 4.810,2 5.549,9

13 4.790,8 5.038,6 5.778,6

14 5.019,6 5.496,1 6.007,5

15 5.248,4 5.953,5 6.236,1

16 5.477,3 6.182,5 6.464,9

DAZ 349,2 349,2 349,2

BESOLDUNG

Ausbildungsbeitrag für wissenschaftliche

Mitarbeiter nach UNIAbgG

ab 1. 10. 2007 ab. 1. 10. 2007

§ 6f 1) 1. a) 24.098,0 1.721,3

§ 6f 1) 1. b) 26.775,7 1.912,6

§ 6f 1) 2. a) 25.169,1 1.797,8

§ 6f 1) 2. b) 27.844,2 1.988,9

§ 6f 1) 3. a) 29.223,1 2.087,4

§ 6f 1) 3. b) 31.898,1 2.278,4

§ 6f 1) 4. a) 34.848,8 2.489,2

§ 6f 1) 4. b) 37.523,8 2.680,3

RICHTER neuer Staffel

in der Gehaltsgruppe

Gehaltsstufe

R 1a R 1b R 2 R 3

Euro

1 3.172,3 3.172,3 - -

2 3.641,0 3.641,0 - -

3 4.067,1 4.067,1 - -

4 4.493,2 4.493,2 5.004,4 -

5 4.919,1 5.047,1 5.515,8 6.708,7

6 5.302,8 5.430,6 6.027,1 7.305,4

7 5.601,0 5.728,8 6.538,5 7.902,0

8 5.856,7 5.984,5 7.007,2 8.862,3

Richteramtsanwärter ohne Prüfung 2.072,1

Richteramtsanwärter mit Prüfung 2.128,6

GEWERKSCHAFT

Staff Scientist

Entloh- Entgelt

nungs § 49 v VBG

stufe Euro

1 2.124,7

2 2.412,8

3 2.494,8

4 2.707,6

5 2.920,6

6 3.133,5

7 3.322,0

8 3.510,4

9 3.633,2

10 3.756,1

11 3.838,0

RICHTER neuer Staffel

in der Gehaltsgruppe

Gehaltsstufe

St 1 St 2 St 3

Euro

1 3.368,2 - -

2 3.837,1 - -

3 4.263,1 - -

4 4.689,2 5.004,4 -

5 5.115,4 5.515,8 6.708,7

6 5.498,7 6.027,1 7.305,4

7 5.797,0 6.538,5 7.902,0

8 6.052,8 7.007,2 8.862,3

ADV-SONDERVERTRÄGE

Entloh- Bedienstetengruppen

nungs- 1 - l 1 - ll 2 3 4 5 6 7

stufe Euro

1 4.626,7 4.184,6 3.153,0 2.490,3 2.376,7 2.195,5 1.603,4 1.510,2

2 4.714,9 4.273,0 3.337,4 2.674,3 2.545,2 2.349,9 1.749,9 1.646,8

3 4.803,2 4.361,2 3.521,7 2.858,3 2.713,4 2.504,9 1.898,7 1.794,7

4 4.891,6 4.449,8 3.705,6 3.042,9 2.881,7 2.659,6 2.047,8 1.943,6

5 4.980,0 4.538,0 3.889,9 3.226,6 3.049,9 2.814,4 2.195,5 2.092,6

6 5.068,4 4.626,7 3.982,0 3.319,0 3.134,1 2.891,5 2.269,2 2.166,3

7 5.157,0 4.714,9 4.011,7 3.348,5 3.157,9 2.915,5 2.293,0 2.185,6

8 5.245,2 4.803,2 4.041,3 3.378,4 3.181,9 2.939,2 2.316,8 2.205,0

9 5.334,0 4.891,6 4.071,2 3.407,8 3.205,6 2.963,1 2.340,6 2.224,4

10 5.422,3 4.980,0 4.100,6 3.437,5 3.229,7 2.987,0 2.364,4 2.243,6

11 5.510,5 5.068,4 4.130,3 3.467,3 3.253,4 3.010,7 2.388,3 2.263,0

12 - - 4.160,0 3.497,0 3.277,2 3.034,5 2.412,1 2.282,4

13 - - 4.189,7 3.526,5 3.300,9 3.058,6 2.435,9 2.301,6

14 - - 4.219,4 3.556,2 3.324,8 3.082,3 2.459,9 2.321,1

15 - - 4.248,9 3.585,9 3.348,6 3.106,0 2.483,7 2.340,3

GÖD_Ausgabe 8_2006 19


Foto: © Kevin Dodge/Masterfi le

TITELGESCHICHTE ETHIK

SICHERE

ZUKUNFT

Die Entwicklungen von Wissenschaft, Wirtschaft

und Politik schreiten immer rasanter voran. Dabei

gewinnt die Egozentrik scheinbar an Bedeutung,

und die globale Balance bleibt auf der Strecke.

Es ist daher an der Zeit sich zu fragen, was eher

für weltweite Gerechtigkeit sorgen kann: Das

„Ich“ oder das „Wir“? TEXT: HERMANN MUHR

Kann der Einzelne in einer globalisierten

Welt auf soziale Gerechtigkeit

hoffen? Finden Begriffe

wie Ethik und Moral genügend

Raum im Selbstverständnis moderner

Gesellschaften? Sind universelle Werte

für die Menschen überhaupt von

Bedeutung? In Anbetracht der über 30

derzeit weltweit herrschenden Kriege,

der unglaublichen Schieflage zwischen

Kinderarbeit einerseits und Managergehältern

in dreistelliger Millionenhöhe

andererseits oder dem gentechnischen

Basteln an Chimären müsste die Antwort

eindeutig negativ ausfallen. Doch

dem ist nicht so.

Der Blick in die Vergangenheit ist

keinesfalls einer in die gute alte Zeit.

Die Welt ist in vielerlei Hinsicht besser

20 GÖD_Ausgabe 8_2006


geworden. Die Grundwerte des Friedens,

der Freiheit, des sozialen Fortschritts,

der Gleichberechtigung und

der Menschenwürde, die in der Charta

der Vereinten Nationen und in der Allgemeinen

Erklärung der Menschenrechte

festgeschrieben sind, besitzen

heute nicht weniger Gültigkeit als vor

zwanzig Jahren. Freilich sind diese

universellen Werte alles andere als

vollständig umgesetzt. Aber sicher ist

auch, dass sie heute viel weitgehender

akzeptiert sind.

Dennoch laufen wir Gefahr, uns trotz

der vernetzten Welt immer weiter voneinander

zu entfernen. Die Unterschiede

zwischen Arm und Reich, zwischen

Mächtigen und Schwachen sind nicht

nur scheinbar – durch stärkere Medi-

enpräsenz –, sondern faktisch größer

geworden. Nicht nur zwischen, sondern

auch innerhalb der Gesellschaften. Die

Globalisierung treibt anachronistische

Blüten. Die Welt rückt zusammen, die

Menschen nur bedingt.

SCHLÜSSEL LIEGT IM MITEINANDER

Die Angst davor, ein Chinese oder

ein Inder könnte unsere Arbeit für ein

Zehntel der Kosten erledigen, veranlasst

uns dazu, uns verstärkt in die eigene

Gemeinschaft zurückzuziehen. Einzelne

religiöse Fanatiker etwa in Fernost

tragen das ihre dazu bei. Wir definieren

uns zusehends über Unterschiede und

übersehen die Gemeinsamkeiten. Im

Extremfall auch innerhalb der eigenen

Gemeinschaft. Die Ich-AG als Lebensprinzip

ist aber sicher nicht der Schlüssel

zu einer gerechteren Welt. Egozentrik

wird die Herausforderungen der

Zukunft nicht lösen.

Es kann kein Zweifel darüber bestehen,

dass universelle ethische Grundwerte,

gelebt in und durch die Solidargemeinschaft,

das einzige Mittel zu

globaler, aber auch regionaler Gerechtigkeit

sind. Die Rücksichtnahme auf

den Mitmenschen, der Zusammenhalt

ist es, der dem Einzelnen Sicherheit

geben kann. Die Gewerkschaft Öffentlicher

Dienst versteht sich als diese Wertegemeinschaft,

deren Sicherheit und

Stärke sich aus der Summe der einzelnen

Teile ergibt. Und die muss auch in

Zukunft groß bleiben. ■

GÖD_Ausgabe 8_2006 21


TITELGESCHICHTE INTERVIEW

„DIE GEFAHR IST DIE PERVERSION“

Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber leitet die Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie

an der Uni-Klinik für Frauenheilkunde in Wien. Er ist Vorsitzender

der österreichischen Bioethikkommission. INTERVIEW: HERMANN MUHR, FOTOS: ANDI BRUCKNER

■ Herr Professor, warum haben wir beim

Thema Gentechnik ethische Bedenken?

Das Grundproblem ist Ihnen vermutlich

besser bekannt als mir. Es besteht

darin, dass man jeden Fortschritt, auch

den der Medizin, in egoistischer Weise

instrumentalisieren kann. Letzten

Endes auf Kosten anderer Menschen

und zum eigenen Vorteil. Die große

Gefahr ist nicht der wissenschaftliche

Fortschritt und auch nicht die Gentechnik,

sondern die Möglichkeit ihrer Perversion

durch einzelne Menschen.

■ Gefährden also Geltungs- und Gewinnstreben

die reine Wahrheitssuche des

Wissenschafters?

Es ist eben eine Besinnung auf die

Sekundärtugenden von großer Bedeutung

in dieser ethischen Diskussion.

Ich verweise hier auf die historische Diskussion

von Helmut Schmidt und Oskar

Lafontaine. Lafontaine meinte, es gibt

nur eine Tugend, nämlich die Verteilung

der Güter.

Schmidt ist bis heute der Überzeugung,

die Sekundärtugenden seien

ge naus o wichtig, etwa Loyalität,

Solidarität, Aufrichtigkeit. Das Sich-

Zurücknehmen und dem anderen nicht

schaden – diese Sekundärtugenden

sind heute in Gefahr.

■ Auch in der öffentlichen Diskussion

rund um die Genforschung dominieren

die Begriffe „Gefahr“ und „Angst“ …

Die Gentechnik erlaubt uns eine Diagnose

von Krankheiten, bevor sie auftreten.

Sie ermöglicht uns völlig neue

Therapiestrategien zum Beispiel bei Prostata-

oder auch bei Brustkrebs. Indem

man etwa statt der Chemotherapie neue

biologische Methoden einsetzt. Das wurde

nur durch die Gentechnik möglich.

■ Wo liegt dann die Grenze zum ethisch

nicht mehr Tragbaren?

Nicht in der Wissenschaft, nicht in

der Molekularbiologie, auch nicht in

der Genetik selbst, sondern dort, wo

Menschen die molekularbiologischen

Daten in die Hand nehmen und sie auf

eine Art und Weise anwenden, die dem

Menschen schadet. Die Gentechnik ist

eine völlig neutrale und wertfreie Wissenschaft.

Sie wird zum Problem, wenn

Menschen sie pervertieren.

■ Nennen Sie ein Beispiel …

Sie können heute die Wahrscheinlichkeit,

dass ein Mensch an Morbus Alzheimer

erkrankt, bis zu einem gewissen

Grad durch genetische Untersuchungen

voraussagen. Man kann das nützen, um

alles zu unternehmen, damit der Betroffene

diese Erkrankung nicht, später oder

in abgeschwächter Form bekommt. Das

Univ-Prof. DDr. Johannes Huber

„Wenn ich Leben

retten kann, dann werde

ich alles dafür tun.“

ist gut. Man kann diese Information

allerdings auch dazu verwenden, um

diese Person aus dem Versicherungsschutz

zu nehmen, zu diskriminieren.

Aber, wie gesagt, daran wäre nicht die

Gentechnik als solche Schuld, sondern

eben die Art ihrer Anwendung.

■ Also der Mensch. Und um diesen Risikofaktor

möglichst gering zu halten,

benötigen wir die Ethikkommission …

Na ja, die Kommission ist nur ein kleines

Werkzeug, um Probleme zu artikulieren

und thematisieren. Unsere Ethikkommission

ist nicht die oberste ethische

Behörde der Republik, das wäre

lächerlich. Wir haben die Vorgabe, Themen

anzuregen, bei denen wir den Eindruck

haben, hier könnte ein Problem

entstehen, und eine öffentliche Diskussion

ins Laufen zu bringen. Wir können

den Weg der Gesellschaft und natürlich

auch der Politik nicht vorschreiben, das

macht das Volk. Das Volk soll aber aufgeklärt

werden. Das ist zumindest meine

persönliche Auffassung.

■ Laufen Länder wie Österreich, die sich

die ethische Latte hoch legen, Gefahr, bei

der Forschung international ins Hintertreffen

zu geraten?

Das ist eben die Frage: Was wollen

wir? Wollen wir, so wie die Südkoreaner,

die Frauen ausbeuten, um zu den

Eizellen zu kommen? Oder wollen wir

v ersuchen, hier einen humaneren, mittleren

Weg einzuschlagen, unter dem die

Forschung nicht zwangsläufig leiden

muss? Gerade was die Stammzellen

betrifft, war ich ja der Meinung, dass

man versuchen sollte, einen Kompromiss

zu finden. Es ist das absolute Verbot

genauso schlecht wie eine absolute

Möglichkeit.

22 GÖD_Ausgabe 8_2006


■ Was ist in Südkorea passiert?

Die Wissenschafter haben das Personal

missbraucht. Bei Bedarf mussten

die Frauen, die dort im Labor gearbeitet

haben, Eizellen spenden. Ein anderes

Beispiel ist das, was man jetzt bei der IVF

(In-vitro-Fertilisation, Anm. d. Red.) in

manchen Ländern sieht: Es gibt ganze

Flüge von Osteuropa nach Spanien, wo

diesen Frauen dann Eizellen entnommen

und teuer verkauft werden. Das heißt,

man muss bei dieser Thematik vorsichtig

sein und sich vor Extremen schützen. Es

ist aber nicht so, dass wir jetzt akut durch

eine gewisse vorsichtige Haltung den

internationalen Anschluss verlieren.

■ Bahnt sich eine europäische Lösung an?

Ja, letzten Endes wird eine europäische

Lösung die einzig mögliche sein.

Wobei eine solche innerhalb der einzelnen

Länder gar nicht so stark diskutiert

wird. Unser Problem ist, ob der Schutz

des Individuums, den wir in Europa

als unser Kulturgut vertreten, auch auf

der globalen Börse so hält. Denn in der

asiatischen Welt wird das Wohl des Kollektivs

wesentlich höher eingeschätzt als

das Wohl des Individuums.

■ Der rasante Fortschritt in der medizinischen

Versorgung führt auch zu einer

Kostenexplosion. Eine gleichwertige bestmögliche

Behandlung aller Individuen

scheint daher auch in unseren Breiten

stark gefährdet …

Ja, da muss man aufpassen. Denn wir

haben heute schon Medikamente, die

so teuer sind, dass sie das öffentliche

System stark belasten. Und hier neue

Gedanken zu entwickeln und das Thema

anzusprechen, ist sicher hoch an

der Zeit. Andererseits möchte ich schon

sagen, dass unser Gesundheitssystem

im internationalen Vergleich immer

noch zu den besten gehört. Sicher auch

ein Verdienst einer funktionierenden

Sozialpartnerschaft. Das ist nicht das

Erbe von wenigen Jahren. Da stecken

Jahrzehnte österreichischer Kultur

dahinter.

■ Können Sie das erläutern?

Unsere Kultur ist sicher getragen von

einem Verständnis für die Probleme des

Anderen, von dem Wissen, dass man für

sozial Schwache Verantwortung über-

nehmen muss – solange man das kann.

Die große Gefahr ist aber, dass durch

diese Hochpreispräparate finanzielle

Belastungen auf uns zukommen, die die

Gesellschaft nicht mehr tragen kann.

■ Gibt es dazu Lösungsansätze?

Es ist die Frage, ob die Gewinnlatte

von den neuen onkologischen Präparaten

wirklich so hoch sein muss, wie sie

ist. Das ist ein Faktum, über das man

laut nachdenken könnte. Da habe ich

zwar eine persönliche Meinung, aber

da bin ich nicht so kompetent. (Lacht)

Aber glücklicherweise wird mittlerweile

ohnedies vermehrt laut darüber nachgedacht.

■ Haben Sie eigentlich gejubelt, als das

Klonschaf Dolly präsentiert wurde?

Na ja, die wirkliche Botschaft von Dolly

ist ja leider den Menschen verborgen

geblieben. Es ging nicht um die Frage,

ob man identische Individuen erzeugen

kann, sondern dass es zum ersten Mal

INTERVIEW

TITELGESCHICHTE

gelungen ist, die biologische Uhr nach

rückwärts zu drehen. Das hat auf die

Altersforschung und die Möglichkeiten,

Körper zu regenerieren, eine enorme

Bedeutung. Und das ist die wirkliche

Botschaft.

■ Wo liegt bei Ihnen die Grenze zum

ethisch nicht mehr Vertretbaren?

Wenn ich Leben retten kann, dann

werde ich alles dafür tun. Damit schließe

ich mich etwas der jüdischen Theologie

an, die auf dem Standpunkt steht,

wenn es um Leben und Tod geht, dann

ist klar alles erlaubt, um das Leben zu

retten. Die Organtransplantation ist ja

Gott sei Dank möglich in Österreich.

Eine Stammzellentransplantation wäre

genauso vorstellbar.

■ Und beim Pflegedienst?

Wie gesagt: In jedem Berufs-, aber

auch Lebensbereich kommt es besonders

auf die Sekundärtugenden an. Auch

der Umgang mit dem Patienten ist von

diesen Tugenden geprägt. Ich kann beispielsweise

einem Menschen sagen: „Sie

haben Krebs und werden noch ein halbes

Jahr leben.“ Punkt.

Oder ich nehme mir eine halbe Stunde

Zeit und versuche, ihm die Wahrheit

so näher zu bringen, dass er nicht von

ihr überfahren wird und in eine Depression

fällt. Das hängt letzten Endes von

den Tugenden ab. Die Heilkraft einer

intakten Umwelt, einer einfühlsamen

Zuwendung – egal durch wen –, heilt

viel stärker als ein Medikament.

■ Herr Professor, danke für das Gespräch.

GÖD_Ausgabe 8_2006 23


Foto: Andi Bruckner

TITELGESCHICHTE ETHIK

EINWANDERUNG WIRD AUCH

IN ZUKUNFT NOTWENDIG SEIN

Die Politik und der öffentliche Dienst sind gefordert, bestmögliche Rahmenbedingungen

für Integration zu schaffen und dabei die Grundprinzipien unserer

offenen Gesellschaft zu wahren. Keine unlösbare Aufgabe. TEXT: DR. NORBERT SCHNEDL

Außer Zweifel steht, dass Kriegsflüchtlinge bei uns

auch in Zukunft jederzeit Zuflucht finden müssen

Wir alle haben mit Einwanderern

zu tun. Sei es in der Begegnung

im täglichen Leben, sei

es beruflich oder sei es bei der

Konsumation von Medienberichten.

Einwanderung ist facettenreich und

kann auch nicht mit Schwarzweißdenken

beurteilt werden. Es ist wohl ein

Unterschied, ob wir über Asylantinnen

und Asylanten diskutieren, die vor Verfolgung

in ihrer Heimat geflüchtet sind,

oder über Einwanderer, die nach Öster-

reich gekommen sind,

um zu arbeiten und

hier eine neue Existenz

aufzubauen.

INTEGRATION

Die demografischen

Fakten sprechen eine

eindeutige Sprache.

Wir sind eine alternde

Gesellschaft und werden

Einwanderer dringend

benötigen, um

unser soziales System

aufrechterhalten zu

können. Deshalb ist es

unabdingbar, unsere

Migrationspolitik zu

überdenken. Einerseits

muss klar sein,

dass wir weiterhin

im Rahmen unserer

Möglichkeiten diejenigen,

die vor Krieg

und Verfolgung in

ihrer Heimat flüchten

mussten, bestmöglich unterstützen. Das

gebietet nicht nur die Menschlichkeit,

sondern auch der Umstand, dass wir

als eine der reichsten Industrienationen

dieser Erde wohl dazu auch in der

Lage sind. Andererseits müssen wir bei

der Einwanderung jener Menschen, die

hier arbeiten und leben wollen, stärker

darauf Rücksicht nehmen, welche Qualifikationen

wir brauchen. Ähnlich wie

Kanada oder die USA sollten wir hier

durchaus wählerisch sein. Das bedeu-

tet aber auch, dass wir die Menschen,

die wir brauchen, freundlich und offen

empfangen und ihnen Jobperspektiven

und Chancen bieten. Wirkungsvolle

Integrationsbemühungen müssen von

Anfang an diesen Prozess begleiten.

Integration ist sowohl eine Bring- als

auch eine Holschuld. Es ist nicht einfach,

verschiedene Kulturen zu einem

von gegenseitigem Respekt getragenen

Zusammenleben zu bringen. Gegenseitiger

Respekt bedeutet Toleranz dem

Anderen gegenüber. Für die Einwanderer

bedeutet es aber auch die gesellschaftlichen

Regeln des Gastlandes zu akzeptieren.

Und damit sind wir bei einem

entscheidenden Punkt angelangt.

NACHHOLBEDARF

Derzeit funktioniert Integration, vor

allem in Ballungsräumen, mehr schlecht

als recht. Hier wurden in der Vergangenheit

große Fehler gemacht. In den

70er, 80er und 90er Jahren des vergangenen

Jahrhunderts wurden Arbeitskräfte

geholt und nur unzureichende

Integrationsbemühun gen unternommen.

Vor allem die „Holschuld“ wurde

nicht konsequent eingefordert. Das

führte dazu, dass die deutsche Sprache

und die Wertewelt des Gastlandes nur

unzureichend vermittelt werden konnten

und damit eine wesentliche Barriere

entstanden ist, die eine aktive Teilnahme

am gesellschaftlichen Leben des

Gastlandes verhindert hat.

Verschiedene Kulturen bewegten sich

nicht aufeinander zu, sondern es wur-

24 GÖD_Ausgabe 8_2006


den Barrieren aufgebaut, und es entstanden

abgegrenzte Lebensräume. Vor

allem für radikale islamische Gruppen

bildete dieses Versagen ein Vakuum, das

es ermöglichte, eine Parallelwelt aufzubauen.

Zum Beispiel berichten unsere

Lehrerinnen immer wieder von Vorkommnissen,

wo sie aus kulturell-religösen

Gründen als Gesprächspartnerinnen

von Vätern nicht akzeptiert werden.

Solche Verhaltensmuster dürfen freilich

nicht dazu führen, pauschal über den

Islam zu urteilen. Es gibt ja auch viele

Moslems, die sich gut integriert haben

und unsere Werte akzeptieren.

GEGENSEITIGE TOLERANZ

Für eine offene und tolerante Gesellschaft

wie die unsere muss es aber über

alle gesellschaftlichen Gruppen, politischen

Parteien und Religionsgemeinschaften

außer Streit stehen, dass die

Errungenschaften von aufgeklärten

de mokratischen Gesellschaften wie

beispielsweise die Trennung von Religion

und Staat, die Meinungsfreiheit,

die Gleichberechtigung von Mann und

Frau, Religionsfreiheit usw. vorbehaltlos

akzeptiert werden müssen. Eine

Missachtung dieser gesellschaftlichen

Errungenschaften, die im Zuge der Aufklärung

blutig erkämpft und der Kirche

und Despoten abgerungen wurden, kann

nicht toleriert werden. Hier hat die Toleranz

ihre Grenzen. Sir Karl Popper, einer

der größten Österreicher, hat in seinem

Foto: Andi Bruckner

Der Autor, Dr. Norbert Schnedl,

ist GÖD-Vorstand für Dienstrecht

Toleranzgespräch am 16. März 1982 an

der Universität Wien dazu festgehalten:

„Voltaire begründet die Toleranz damit,

dass wir einander unsere Torheiten

vergeben sollen. Aber eine weitverbreitete

Torheit, die der Intoleranz, findet

Voltaire, mit Recht, schwer zu tolerieren.

In der Tat, hier hat die Toleranz ihre

Grenzen. Wenn wir der Intoleranz den

Rechtsanspruch zugestehen, toleriert zu

werden, dann zerstören wir die Toleranz

und den Rechtsstaat …“

MEINUNGSFREIHEIT

Dort wo in Migrantenfamilien Frauen

unterdrückt werden oder jugendliche

Mädchen aus der Schule genommen

werden, um in ihrem Herkunftsland

zwangsverheiratet zu werden, müssen

wir Antworten haben. Hier ist Toleranz

fehl am Platz. Diese unhaltbaren

Missstände, auch wenn es nur Einzelfälle

sind, müssen benannt und konsequent

mit allen zu Gebote stehenden

Mitteln verhindert werden.

Ebenso muss Meinungsfreiheit hoch

gehalten werden. Es muss weiter möglich

sein, öffentlich zu kritisieren und

seine Meinung zu äußern, auch zu heiklen

Themen oder die Religion betreffend.

Wenn der Papst in einem Vortrag ein

Zitat verwendet, so mag jeder Einzelne

eine Meinung dazu haben, den Vortrag

für gut oder schlecht zu befinden. Aber

ETHIK

TITELGESCHICHTE

Bei der Integration als Kernstück einer intakten offenen und toleranten

Gesellschaft ist der Öffentliche Dienst der wesentliche Schlüsselspieler

es muss außer Streit stehen, dass er seine

Vorträge mit Zitaten gestalten kann, wie

er es für richtig hält.

FAKTOR ÖFFENTLICHER DIENST

Was hat das alles mit dem öffentlichen

Dienst zu tun? Der öffentliche Dienst ist

der Schlüsselspieler bei der Integration

unserer ausländischen MitbürgerInnen.

Über den öffentlichen Dienst

wird das Integrationsangebot wie z. B.

Sprachkurse, Vermittlung des Rechtssystems,

Aufklärung über Rechte und

Pflichten, Schule, Zugang zum Gesundheitssystem

und zum Arbeitsmarkt usw.

sichergestellt. LehrerInnen, PolizistInnen,

KollegInnen in den verschiedensten

Ämtern geben täglich ihr Bestes,

um Integration mit Leben zu erfüllen.

Die Rahmenbedingungen werden von

der Politik vorgegeben. Es muss aber

letztendlich gesamtgesellschaftlicher

Konsens darüber bestehen, dass wir in

Zukunft unsere Bemühungen dahingehend

verstärken, MigrantInnen nicht

nur ins Land zu holen, sondern aktiv auf

sie zugehen und in unser Gesellschaftsleben

einbinden. Andererseits darf kein

Zweifel darüber bestehen, dass von den

MigrantInnen unsere Grund- und Freiheitsrechte

uneingeschränkt akzeptiert

werden. Nur so kann ein Miteinander,

getragen von gegenseitigem Respekt,

entstehen. ■

GÖD_Ausgabe 8_2006 25

Foto: © Photographer: Martin Purmonsky / Agency: Dreamstime.com


EHRUNG

ANTON-BENYA-PREIS

AUSGEZEICHNETER

ÖFFENTLICHER DIENST

Alle zwei Jahre vergibt der Anton-Benya-Stiftungsfonds Preise für Initiativen,

die sich um die Facharbeit verdient machen. Mit dem LPBZ Schloss Haus

und der Österreichischen Staatsdruckerei zählt der öffentliche

Dienst auch dieses Jahr wieder zu den Preisträgern.

Vor allem im psychiatrischen

Be reich leisten ehrenamtliche MitarbeiterInnen

wertvolle Arbeit.

Mit dem Projekt will Schloss Haus

die Lebensqualität seiner Kunden und

Kundinnen steigern und Kontakte nach

außen fördern“, so die offizielle Begründung

zur Verleihung des Förderpreises

der Anton-Benya-Stiftung an Johann

Die stolzen PreisträgerInnen 2006

des Anton-Benya-Stiftungsfonds

Hable und Erika Zeinhofer-Huemer.

Der Vorsitzende der GÖD-Bundessektion

„Landesanstalten und Betriebe“,

Hable, ist Leiter des Landespflege- und

Betreuungszentrums Schloss Haus.

Gemeinsam mit seiner Kollegin Zeinhofer-Huemer,

der Leiterin der eigenen

Stabstelle für Ehrenamtlichkeit, hat er

das innovative Projekt „Mehr Lebensqualität

durch ehrenamtliche Besuchsdienste“

ins Leben gerufen. Es ist neu,

dass sich Ehrenamtliche im Bereich der

psychosozialen Betreuung einbringen.

Die traditionellen Bereiche ehrenamtlicher

Tätigkeit sind Rettung, Feuerwehr

und Vereine. Dieses große Potenzial

auch für den Behindertenbereich auszuschöpfen,

ist das Ziel der Preisträger.

Ein weiteres Projekt aus dem Bereich

des öffentlichen Dienstes wurde mit

einem Anerkennungspreis gewürdigt. Die

FacharbeiterInnen der österreichischen

Staatsdruckerei gestalteten die Themen

„Nationalfeiertag“ und „Staatsvertrag“

künstlerisch und facharbeiterspezifisch.

Gemeinsam mit Präsidentschaftskanzlei,

Post und Bundesheer

organisierten sie am

26. Oktober 2005 ein Zelt am

Wiener Rathausplatz.

Kinder und Jugendliche

brachten ihre Ideen zum

Nationalfeiertag und zum

Staatsvertrag auf leeren

A4-Markenvordrucken zu

Papier. Die FacharbeiterInnen

druckten 20 dieser Entwürfe

zu einem bunten und

schönen Markenbogen mit

Seltenheitswert. Die Aktion fand nicht

nur bei allen Beteiligten, sondern eben

auch bei der Jury des Anton-Benya-Stiftungsfonds

großen Anklang.

BIENNALE PREISVERLEIHUNG

Der Anton-Benya-Stiftungsfonds wurde

1972 anlässlich des 60. Geburtstags

von Anton Benya gegründet und hat zum

Ziel, alle zwei Jahre Persönlichkeiten

und Projekte auszuzeichnen, die sich in

besonderem Ausmaß um die Facharbeit

verdient gemacht haben. Aus den Zinserträgen

des Vermögens werden Hauptpreise,

Einzelpreise, Förderungspreise

und Anerkennungspreise vergeben. Bisher

wurde die Facharbeit der PreisträgerInnen

mit über 494.000 Euro gefördert.

Zweck und Absicht der Stiftung ist, den

Wert und die Bedeutung der Facharbeit

– insbesondere der manuellen Arbeit

– der Öffentlichkeit bewusst zu machen

und ihr gesellschaftliches Ansehen zu

fördern. Außerordentliche Leistungen

und berufliche Qualifikationen werden

dabei im Wesentlichen unter folgenden

Gesichtspunkten berücksichtigt:

> Förderung und Anerkennung außergewöhnlicher

beruflicher Leistungen

von Lehrlingen,

> Auszeichnungen von Fachkräften,

die bedeutende Leistungen auf ihrem

Arbeitsgebiet vollbracht haben,

> Anerkennung von einzelnen ArbeitnehmerInnen

oder Gruppen, die durch

Ertragen eines besonderen Arbeitsleides

bedeutende Leistungen für die Gemeinschaft

vollbringen,

> Auszeichnung und Unterstützung

von wissenschaftlichen Untersuchungen,

die das gesellschaftliche Ansehen

der manuellen Arbeit erforschen, und

publizistische, künstlerische und wissenschaftliche

Arbeiten, die das Ansehen

der Facharbeit fördern.

An die PreisträgerInnen in den Kategorien

Haupt-, Einzel- und Förderungspreise

werden Urkunden und Skulpturen

vergeben.

26 GÖD_Ausgabe 8_2006


Fotos: Edition Modern Times

KRÄFTIGES LEBENSZEICHEN

Neue Zeiten, neue Methoden: Ein multimediales

Bekenntnis zur Religion ist erschienen. TEXT: KONRAD HOLZER

Von einem neuen Anlauf ist die Rede, mit allen in unserer Zeit zur Verfügung

stehenden Mitteln wird gearbeitet: Buch, CD und DVD sind

in den Dienst der Sache gestellt. Die Edition Signs of Life kann

gelesen, gehört und gesehen werden. Im Mittelpunkt steht das Evangelium,

gelesen von Prominenten. Unter ihnen Otto von Habsburg, Ernst Fuchs,

Christiane Hörbiger, Barbara Wussow, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis und andere.

Diese Lesungen – und die Kommentare dazu – sind auf zwei CDs zu hören, die

Mischung wirkt: zuerst die pure Botschaft und dann das Menschliche, die ganz persönliche

Annäherung.

Nummer 1 des Pakets ist ein Buch mit zwölf Dialogen, Antworten der Prominenten

auf Fragen, die Markus Mahringer (Herausgeber) und Michaela Baumgartner (Projektleiterin)

gestellt haben, so zum Beispiel: „Ist Ihnen Gott schon einmal begegnet?“

oder „Woraus schöpfen Sie die Kraft für morgen?“ Die Antworten zu diesen Fragen

kommen nicht immer brav und lieb und schön daher, da ist auch schon vom Kampf und

der Rebellion die Rede. Auf der dritten CD sind bisher unveröffentlichte Originalaufnahmen

der schönsten Predigten Papst Benedikts XVI. zu hören, der Film präsentiert

die Highlights der Gespräche auf DVD. Das abschließende „Buch der Antworten“

von Papst Benedikt XVI. enthält die schönsten Zitate aus den Predigten, die unter

Begriffen wie „Mensch-Sein“, „Gott suchen“, „Kirche und Welt“ oder „Gott ist die

Liebe“ zusammengefasst sind.

Das Ergebnis: eine ungewöhnliche Edition, die zum Nachdenken anregt, eine

besondere Geschenkidee für alle, die nach mehr Sinn im Leben suchen.

BESTELL-ABSCHNITT

Preise inkl. MwSt. zuzüglich Portokosten

____ Stück Dialoge. Das Wort Gottes. Das Buch, EUR 24,90,

ISBN 3-9502199-0-0

____ Stück Dialoge. Das Wort Gottes. Audio CDs und Film,

EUR 24,90, ISBN 3-9502199-1-3

____ Stück Dialoge. Das Wort Gottes. Buch, Audio CDs, Film,

ISBN 3-9502199-2-7. Im Paket mit 20 % Rabatt für EUR 39,90!

____ Stück Papst Benedikt XVI. Buch der Antworten, EUR 12,90

ISBN 3-9502199-3-5

Name: _______________________________________

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Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen.


Ein epochales

PROJEKT

DAS BUCH

12 Dialoge. Prominente im Gespräch über

den Glauben und das Leben.

Mit einem Essay Papst Benedikts XVI.

Format 170 x 250 mm. 208 Seiten.

Durchgehend vierfarbig. Gebunden mit Schutzumschlag.

DIE AUDIO-CDs. DVD-FILM

CD 1: unveröffentlichte Originalaufnahmen

der schönsten Predigten Papst Benedikts XVI.

CD 2 u. 3: „BEST OF BIBLE“-Geschichten.

Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens

lesen und kommentieren Textstellen aus

dem Matthäus-Evangelium.

Die Film-DVD: eine Zusammenfassung

aus den Lesungen und den daraus folgenden

Gesprächen auf DVD.

BUCH DER

ANTWORTEN

Die schönsten Zitate

aus den im Rahmen von

„SIGNS OF LIFE“

veröffentlichten Predigten

Papst Benedikts XVI.

Format 125 x 70 mm.

120 Seiten. Durchgehend vierfarbig.

Gebunden mit Schutzumschlag.

SIGNS OF LIFE

PAPST BENEDIKT XVI.

BUCH DER

ANTWORTEN

EDITION MODERN TIMES

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MODERN TIMES MEDIA

Lagergasse 6

1030 Wien


Bitte Kupon ausschneiden und im Kuvert

einsenden oder per Fax an 01/513 15 50-21 schicken.

Per Telefon unter 01/513 15 50 oder als

E-Mail unter vienna@moderntimesmedia.at.


REPORT

LEISTUNGSSCHAU

Den Besuchern wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Bild links: Kurt Votava (Mitte) führte durch das Programm,

an dem auch Spitzensportler wie Dominik Koll, Marcus Brelosnig, Petra Schlitzer und Christine Sponring teilnahmen (v. l.)

DER ÖFFENTLICHE DIENST

PRÄSENTIERT SICH

Unter dem Motto „WIR für SIE“ lud die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

zu einer großen Leistungsschau. Den zahlreichen Besuchern wurde ein

abwechslungsreiches, interessantes Programm geboten.

Mit einer großen Leistungsschau

präsentierte sich der öffentliche

Dienst des Bezirks Zwettl

(Niederösterreich) Mitte September

am Gelände der Landwirtschaftlichen

Fachschule Edelhof.

Von Bundesheer über Polizei, Hundestaffel,

Kinderpolizei, Straßendienst

und Brückendienst, Schulen, Kinder-

gärten, Finanzamt, Arbeitsmarktservice,

Jugend und Pensionistenheime

bis hin zum Landesklinikum, zur Feuerwehr

und dem Roten Kreuz reicht

das breite Spektrum der Aufgaben und

Tätigkeiten im öffentlichen Dienst, die

bei der Veranstaltung vertreten waren

und über die sich die Besucher informieren

konnten.

Rosa Golob-Fichtinger freute sich über das große Interesse. Im Bild rechts mit

Sicherheitsdirektor Franz Prucher (l.) und Polizei-Chef Arthur Reis

BUNTES PROGRAMM

Darüber hinaus gab es aktive Live-

Vorführungen, zum Beispiel den Ablauf

eines Einsatzes der Sondereinheit

COBRA. Weiters konnten Einsatzfahrzeuge

der Blaulicht-Organisationen

sowie schweres Gerät des Bundesheeres

besichtigt werden. Eine Diskussionsrunde

zum Thema Drogen mit dem

Sicherheitsdirektor Dr. Franz Prucher

und Oberst Gerhard Eckelsberger

sowie eine Autogrammstunde mit Spitzensportlern,

die im Bundesheer beziehungsweise

der Heeressportschule tätig

sind, rundeten das Programm ab.

Ein Höhepunkt war auch die Modenschau

mit Schülern der Fachschule

Edelhof.

Landesrätin Johanna Mikl-Leitner

eröffnete die Leistungsschau. LH-Stv.

Ernest Gabmann und Bundesministerin

Liese Prokop waren neben anderen

28 GÖD_Ausgabe 8_2006


Über acht Stunden zeigte der öffentliche Dienst, was er tagtäglich im Einsatz für unser Land leistet.

Zahlreiche Informationsstände rundeten die Veranstaltung ab

hohen Ehrengästen am Nachmittag zu

Besuch. Für die zünftige musikalische

Umrahmung des Tagesprogramms sorgten

die Musikkapellen von Polizei und

Militär.

Kurt Votava führte durch das umfangreiche

Programm der Veranstaltung,

deren Umfang und Größe beachtenswert

waren, wenn man bedenkt, dass

die Leistungsschau hauptsächlich in der

Freizeit und fast ohne Hilfe der übergeordneten

Landesorganisation von der

Zwettler Bezirksgruppe alleine geplant

und durchgeführt wurde.

SENSIBLES RÄDERWERK

Unter dem Motto „WIR für SIE“ war

das die erste Veranstaltung dieser Art

der öffentlichen Bediensteten im Bezirk

Zwettl und eine Initiative der neuen

Führung der Gewerkschaft Öffentlicher

Dienst im Bezirk. Die neue Vorsitzende

der Bezirksgruppe, Dir. Rosa Golob-

Fichtinger, will mit neuen Ideen und

neuen Wegen in der Öffentlichkeitsarbeit

einerseits das Bewusstsein für die

Vielfalt der Aufgaben im öffentlichen

Dienst stärken und andererseits auf

die Bedeutung dieser Aufgaben für ein

funktionierendes Gemeinwesen hinweisen

– vor allem auf die Wichtigkeit,

dass diese Aufgaben mit hohem persönlichem

Engagement sowie fachlicher

Kompetenz und Professionalität erfüllt

werden.

Der öffentliche Dienst umfasst im

Bezirk Zwettl rund 2000 Bedienstete,

denen ein sehr breites und vielfältiges

Aufgabengebiet anvertraut ist. Ihre täglichen

Dienste für die Menschen sind

zwar anerkannt, werden aber zusehends

als „selbstverständlich“ angenommen.

Teilweise besteht auch ein Informationsmangel

über die unterschiedlichen

Aufgaben und Tätigkeiten der vielen

Behörden und Nebenstellen.

Es entsteht der Eindruck, als ob die

vielen Bediensteten des öffentlichen

Dienstes zwar ein Teil des öffentlichen

Lebens sind, aber sonst nur geringe

Bedeutung haben, weil „eh“ alles funktioniert.

Tatsächlich ist es jedoch diese tägliche

Arbeit, das Zusammenwirken vieler

kleiner Räder, die so ein geordnetes

und harmonisches Zusammenleben

– also schlicht die hohe Lebensqualität

in unserem Heimatland – erst möglich

macht.

LEISTUNGSSCHAU

REPORT

Jedem Bürger sollte bewusst sein, dass

Abstriche, Einsparungen, Reduktionen

beim öffentlichen Dienst nicht nur die

einzelne Berufssparte mit ihren Beamten

oder Vertragsbediensteten treffen,

sondern die Allgemeinheit selbst.

„Wir wollten mit dieser Veranstaltung

Rauchzeichen setzen“, betonte die Vorsitzende

der Bezirksgruppe, Dir. Rosa

Golob-Fichtinger. „Es ist die Gewerkschaft

des öffentlichen Dienstes, die bei

Lohnverhandlungen, Arbeitszeitrege-

Johanna Mikl-Leitner, Franz Prucher, Oberst Daferner, Rosa Golob-Fichtinger,

Ernest Gabmann und Arthur Reis hießen die Besucher herzlich willkommen

lungen, Pensionsansprüchen und dergleichen

die Anliegen aller Mitglieder

vertritt. Für mich ist es wichtig, dass von

der Basis her Aktivitäten gesetzt werden.

Gerade in einer Zeit, in der nach dem

BAWAG-Skandal an der ÖGB-Spitze,

aber auch an der Basis so vieles hinterfragt

wird, ist es besonders wichtig, nicht

die Flügel hängen zu lassen und eine

,Vorwärtsstrategie‘ zu entwickeln.“ ■

GÖD_Ausgabe 8_2006 29


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1998/0300, Insolvenzversicherungsnummer: 1.050.593, DVR 628727.


HOTLINE:


THEMA WIRTSCHAFT

SOZIALE VERANTWORTUNG

ALS ERFOLGSMODELL

Das Konzept Corporate Social Responsibility (CSR) wird salonfähig und ist

in der Unternehmenslandschaft nicht mehr wegzudenken. Preisverleihungen

sollen in Zukunft standardisiert werden. TEXT: DR. SUSANNE KIRCHNER

Die Bedeutung von CSR nimmt zu.

Was noch vor Jahren als PR-Gag

belächelt wurde, ist nunmehr

zum unternehmerischen Alltag

geworden. Unternehmen mit sozialer

Verantwortung sind wirtschaftlich

er folgreich, eingebunden in die Gesellschaft

und verantwortlich für unsere

Umwelt und Zukunft.

Unternehmen sehen einen immer

stärker werdenden Bezug zwischen

ihrem Kerngeschäft und der Gesellschaft

– durch Bewusstseinsbildung

bei Kunden und Lieferanten sowie die

Schaffung von attraktiven Arbeitsplätzen,

die die Lebensqualität von Einzelnen

und von Regionen erhöhen.

SOZIALE NACHHALTIGKEIT

Dass nachhaltig verantwortungsvolles

Verhalten nicht nur nach außen, sondern

auch nach innen wirkt, beschreibt Johannes

Gutmann, einer der Vorreiter von

CSR und Gründer der Sonnentor Kräuterhandels

Gesellschaft: „Die Arbeitsplatzsicherheit

und das Betriebsklima

stehen bei uns an oberster Stelle. Die Zahl

der Krankenstände ist gering.“

„Den langfristigen Nutzen von CSR

sehe ich darin, dass meine MitarbeiterInnen

viele Jahre bleiben und eine

hohe Motivation aufweisen“, führt Helga

Öfferl, Geschäftsführerin der Tischlerei

Öfferl und Trigos-Preisträgerin

2005, einen der Vorteile von sozial verantwortlichem

Handeln an.

Aus der Initiative CSR Austria ist

mittlerweile eine Partnerschaft zwi-

schen Unternehmen und NPOs (Non-

Profit-Organisationen) entstanden, die

beginnend ab dem Jahr 2004 Unternehmen,

die in der Vergangenheit sozial

verantwortlich gehandelt haben, mit

dem Trigos-Preis prämiert.

WIN-WIN-WIN-SITUATION

„Trigos“ steht dabei für die drei Werte

„Erfolgreich wirtschaften – andere mit

einbeziehen – an Umwelt und Zukunft

denken“ und ist eine Initiative von Caritas,

Österreichischem Roten Kreuz,

SOS-Kinderdorf, WWF Österreich,

Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer

Österreich, der Tageszeitung

„Die Presse“ und der Business Data

Consulting Group. Unterstützt wird

diese Initiative von mehreren Bundesministerien.

„Diese Kooperation ist

einzigartig und symbolisiert den neuen

Geist, der zwischen Unternehmen und

Hilfsorganisationen langfristig entstehen

soll, um Win-win-win-Situationen

für beide Seiten und die Gesellschaft zu

schaffen“, betont Dr. Helmut Pechlarner,

Präsident des WWF Österreich.

Die Unternehmen werden in drei Kategorien

ausgezeichnet: In der Ka te gorie

Gesellschaft wird aktives Engagement

für die Gesellschaft und verantwortungsvolle

Mitgestaltung prämiert – darunter

fällt auch die soziale Verantwortung von

Unternehmen. In der Kategorie Arbeitsplatz

werden vorbildliche Maßnahmen

für Gleichbehandlung, Bildung und Motivation

der MitarbeiterInnen ausgezeichnet,

während in der Kategorie Markt die

Verantwortung für Produkt und Dienstleistung

sowie Offenheit und Transparenz

gegenüber Kunden und Partnern ausschlaggebend

ist. Die Bewertung erfolgt

über eine Jury, bestehend aus VertreterInnen

der Trigos-Trägerorganisationen

sowie ExpertInnen aus Wissenschaft

und Wirtschaft auf der Grundlage eines

vordefinierten Punktesystems. Während

Österreich hinsichtlich seiner CSR-Aktivitäten

im internationalen Vergleich im

Mittelfeld liegt, scheint das Bewertungsschema

noch optimierbar.

AUSBLICK

Eine Weiterentwicklung in diesem

Zusammenhang ist der Einsatz von

mathematischen Modellen, die die CSRrelevanten

Indikatoren so in Beziehung

setzen, dass ein CSR-affines Unternehmens-Ranking

entsteht. Der Vorteil

einer quantifizierbaren Methode ist

darin zu sehen, dass eine Grundlage als

Basis für die nachfolgenden ExpertInnen-Diskussionen

geschaffen wird, in

deren Rahmen dann weiterführende

Unternehmensinformationen für die

schlussendliche Auswahl von CSR-

Preisträgern einfließen. ■

32 GÖD_Ausgabe 8_2006


FREIZEIT

HELDEN VON HEUTE

SERVICE

„Es ist wichtig für jeden Läufer, das Ziel zu erreichen. Das Leben kann mit

einem Marathon verglichen werden, den wir alle laufen müssen, jeder auf

seine eigene Weise und in seinem eigenen Tempo. Die Ziellinie ist die gleiche

für uns alle. Habt einen guten Marathon“ (Papst Johannes Paul II. beim Start

des Millennium-Marathons in Rom am 1. Jänner 2000). TEXT: DORIS BAYER

Der Marathon ist für Teilnehmer und Zuseher ein einzigartiges Event

Es ist der 17. September 2006. Mit

der neuen Startzeit fällt pünktlich

um 10.15 Uhr im Ortsgebiet von

Emmersdorf der Startschuss für

den 9. Internationalen Wachau-Marathon.

Bei angenehm herbstlichen Temperaturen

und Sonnenschein werden die

Läuferinnen und Läufer stromaufwärts

bis zur Wende beim Freizeitzentrum

Luberegg geführt. Ab dort folgen sie der

Donau und ihren Windungen im Prinzip

geradeaus und ohne Umweg bis ins

Stadtzentrum von Krems durch eine der

schönsten Flusslandschaften der Welt

(UNESCO-Weltkulturerbe!).

42,2 Kilometer. Eine ungeheure

Strecke. Eine Wahnsinnsdistanz. Jeder

Einzelne, der diesen Kraftakt auf sich

genommen und sich den Strapazen

ausgesetzt hat, ist ein Held. Und heuer

waren es insgesamt wieder an die 9300

Heldinnen und Helden. Unter ihnen

auch 150 Bedienstete aus dem Bundes-

und Landesdienst, die sich als Mitglieder

der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

zur GÖD-Sonderwertung angemeldet

hatten. Die jeweils besten Frauen und

Männer ihrer Klasse werden von uns

mit Preisen belohnt.

MIT DER GÖD BEIM MARATHON

Abseits des sportlichen Ereignisses

war die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

nicht nur mit der Sonderwertung, son-

dern auch mit einem eigenen Stand im

Kremser Stadtpark vertreten. Hier wurden

die Sportlerinnen und Sportler von

den Kolleginnen und Kollegen der GÖD-

Zentrale mit Getränken und Obst versorgt

und hatten die Gelegenheit, GÖD-Vorsitzenden

Fritz Neugebauer sowie die Referenten

Mag. Hans Herold, Dr. Norbert

Schnedl und Hans Gansberger auf einen

gemütlichen Plausch zu treffen. Neben

den zahlreichen Mitgliedern, die unseren

Stand besuchten, fanden sich auch der

ÖBV-Generaldirektor Dr. Johann Hauff

– der erfolgreich den Viertelmarathon

bewältigte – und der Bürgermeister der

Stadt Krems, Franz Hölzl, ein.

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass

erstmals ein Österreicher den Wachau-

Marathon für sich entscheiden konnte:

Der Kärntner Erich Kokaly gewann mit

2:28:18.

Ergebnislisten und weitere Infos:

Referat Freizeit, Jugend und Sport,

GÖD, Teinfaltstraße 7, 1010 Wien,

Tel.: 01/534 54-0. ■

Auch GÖD-Chef Neugebauer und Referent Gansberger

zeigten sich von den Leistungen der Athleten beeindruckt

GÖD_Ausgabe 8_2006 33


VERLUST VON RECHTEN?

Behält ein Beamter, der in einer ausgegliederten Einrichtung beschäftigt ist,

sämtliche durch das Beamten-Dienstrechtsgesetz und Gehaltsgesetz garantierten

Rechte? Anhand der Frage der Auszahlung einer Jubiläumszuwendung

soll dieses Thema auch praktisch erörtert werden. TEXT: MAG. MARTIN HOLZINGER

Seit Mitte der neunziger Jahre wurde

die Ausgliederung von Bundesdienststellen

betrieben. Man verspricht

sich durch die Anwendung

privatwirtschaftlicher Wirtschafts- und

Führungsmechanismen eine Kostenreduzierung

und Effizienzsteigerung.

Durch die Ausgliederung werden die

bisher an einer Dienststelle angesiedelten

Kompetenzen und Aufgaben an

Kapitalgesellschaften (z. B. Bundesrechenzentrum

GmbH, Österreichische

Bundesforste AG) oder juristische Personen

öffentlichen Rechts (z. B. Universitäten,

Bundesmuseen) übertragen. Die

Gründung der Gesellschaft sowie Übertragung

der Kompetenzen erfolgt jeweils

durch ein eigenes Bundesgesetz. 1 Dieses

beinhaltet auch Überleitungsregelungen

des bisherigen Personals, welches vor

der Aus gliederung in einem öffentlichen

Dienst verhältnis stand. Während die Vertragsbediensteten

üblicherweise Ar beit -

nehmer des jeweiligen neuen Rechtsträgers

werden, wird die durch Hoheitsakt

(Bescheid) verliehene Pragmatisierung

zur Gänze beibehalten.

DARSTELLUNG

Die Frage ist, ob tatsächlich sämtliche

im Dienstrecht verankerten Rechte beibehalten

werden. Beamte werden entweder

direkt zur dauernden Dienstleistung

der neuen Einrichtung zugewiesen 2 , oder

aber es wird ein eigenes Amt gegründet 3 ,

welchem dann diese angehören, wobei sie

dann ebenfalls zur dauernden Dienstleistung

der Gesellschaft zugewiesen werden.

Weiters existiert die gesetzlich normierte

Versetzung in die Zentralstelle des zuständigen

Ressorts unter gleichzeitiger

dauernder Dienstzuteilung zum neu geschaffenen

Rechtsträger. 4

Mit diesen als Sonderregelungen im

Vergleich zu den allgemeinen Versetzungsregelungen

des Beamten-Dienstrechtsgesetzes

(BDG) 5 zu qualifizierenden

Normen wird praktisch eine „zwangsweise“

Versetzung durchgeführt. Das ansonsten

zwingend vorgeschriebene Dienstrechtsverfahren,

welches bei jeder Versetzung

durchgeführt und welches mit der

bescheidmäßigen Versetzung endet, wird

nicht geführt. Die im Ausgliederungsgesetz

normierte „Zuweisung“ gilt als speziellere

Norm gegenüber den allgemeinen

Versetzungsregelungen des BDG und genießt

daher Vorrang. Die Regelungen des

Dienst- und Besoldungsrechtes gelten jedoch

für diese Gruppen von Beamten solange

weiter, als im Ausgliederungsgesetz

keine die allgemeinen Regelungen verdrängende

Norm festgeschrieben wird.

Kollegin B wurde durch die Ausgliederung

ihrer Dienststelle dem neuen

Rechtsträger zur dauernden Dienstleistung

zugewiesen. Von der zuständigen

Personalabteilung erhielt sie die Information,

dass sie für die Auszahlung einer

Jubiläumszuwendung gemäß § 20c Gehaltsgesetz

(GehG) vorgemerkt wurden.

Nachdem ihr diese dann nicht ausbezahlt

wurde, beantragte sie schriftlich die Auszahlung.

Ihr Antrag wurde mit der „prekären

Budgetsituation“ der ausgegliederten

Einrichtung abgelehnt, wobei gleichzeitig

darauf hingewiesen wurde, dass diese Bestimmung

eine „Kann-Bestimmung“ darstellt,

welche zu keinem Rechtsanspruch

führt. In der Folge wurden dann vom Leiter

der Einrichtung, welcher gleichzeitig

für die zugewiesene Beamtin Dienstbehörde

erste Instanz ist, ein ablehnender

Bescheid erlassen. In der Begründung

dieses Bescheides wurde nicht mehr mit

der Budgetsituation argumentiert, sondern

unter Hinweis auf den Ermessensspielraum

und auf den „Mangel treuer

Dienste“ der Antrag abgelehnt.

Mit Hilfe des gewerkschaftlichen

Rechts schutzes wurde gegen diesen Bescheid

Berufung erhoben. Das als zweite

und letzte Instanz fungierende Ministerium

hob darauf den Bescheid auf und

wies die Angelegenheit zur neuerlichen

Verhandlung und Erlassung eines neuen

Bescheides zurück an die ausgegliederte

Einrichtung. Nachdem auch noch die

Erledigung von der GÖD urgiert werden

musste, erging ein Schreiben des dafür

zuständigen Amtes. Darin hieß es, dass

nach eingehender Prüfung der Rechts-

und Sachlage die Zuerkennung der Jubiläumszuwendung

erfolgen wird.

FAZIT

Das geltende Dienst- und Besoldungsrecht

gilt für Beamte weiter, die im Zuge

einer Ausgliederung bei einer solchen Einrichtung

beschäftigt werden. Ausnahmen

könnten zwar in Ausgliederungsgesetzen

normiert werden, davon wird jedoch im

Wesentlichen kein Gebrauch gemacht.

Mit Hilfe des GÖD-Rechtsschutzes konnte

einer zugewiesenen Beamtin zum Erfolg

verholfen werden. ■

1 Eine Übersicht über die den Vertretungsbereich

der GÖD betreffenden Bundesausgliederungen

findet sich auf http://www.goed.at/8684.html.

2 § Z.B. §7 Abs. 3 Bundesgesetz über die Bundesrechenzentrum

GmbH.

3 Siehe etwa § 7 Bundesgesetz über das Österreichische

Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal

GmbH oder § 125 Universitätsgesetz.

4 Siehe § 13 Gesundheits- und Ernährungssicherheitsgesetz.

5 § 38 BDG.

34 GÖD_Ausgabe 8_2006


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GÖD_Ausgabe 8_2006 35

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BS 22 PENSIONISTEN

der pensionist

36

Meinung des Vorsitzenden

Vielleicht gibt es bis zu Weihnachten

eine neue Re gierung,

vielleicht wissen wir bis zum

Gewerkschaftstag der GÖD, wie

es weitergehen soll im ÖGB. Wir

sollten auf jeden Fall optimistisch

bleiben. Wir in der Bundessektion

versuchen, Trends

in der Politik zu erkennen und diesen, wenn nötig,

entgegenzusteuern. Dazu gehören das von der

erweiterten BSL erstellte Leitbild für Bundespensionisten,

das am 19. 10. 2006 dem Präsidium

überreicht wurde, und die in finaler Ausarbeitung

stehende Homepage. Dem wird sich ein

Forderungskatalog an die neue Bundesregierung

anschließen, den wir ihr vorlegen werden.

Unsere Forderungen werden sich auf Schwachstellen

im Pensionsrecht beziehen, weil wir einen

in absehbarer Zeit ausbrechenden Generationskampf

vermeiden wollen. Nur eines sei aber jetzt

schon zur Kenntnis gebracht: Für eine Pflege- oder

Betreuungsvorsorge können wir keine Verträge

mehr abschließen, vielleicht fällt das Sozialexperten

bei Durchsicht von Geburtsdaten unserer Mitglieder

auf. Die Vorurteile, die sich die Gesellschaft

gegenüber den „Alten“ leistet, lehnen wir strikt ab.

Vom Standort Wien kann ich berichten, dass wir

versuchen, der Landessektion Leben einzuhauchen,

indem wir zunächst die Jungpensionisten

unter Mithilfe der ÖBV zu einem Treffen eingeladen

haben, in dessen Rahmen finanziell leistbare

Sparmodelle inklusive angefügter Steuerersparnis

vorgestellt werden soll.

Zum Schluss: Die Erhöhung der Pensionen

wird 2007 1,6 Prozent betragen, und das, obwohl

der Warenkorb für Pensionisten einen Index von

1,9 Prozent ausweist. Ich werde Sie in der nächsten

Ausgabe informieren. Ihr Otto Benesch

Bundessektion

WAS SOLL EIN LEITBILD

FÜR DIE BUNDESSEKTION PENSIONISTEN?

Grundsätzlich bildet ein Leitbild die Basis für eine

konstruktive Kommunikation und Auseinandersetzung

in einer Organisation. Innerhalb der Funktionäre und

zwischen den Funktionären und Mitgliedern. Den Veränderungen

in der Struktur der älteren Generation, der

Abkehr vom parkbankerlsitzenden, Tauben fütternden

älteren Menschen zum aktiven Senior bzw. zur aktiven

Seniorin muss auch bei uns in der GÖD Rechnung getragen

werden. Weg von der Mitgliederverwaltung zur aktiven

Seniorenbetreuung.

Deshalb haben wir uns die Fragen gestellt: Wer sind

wir? Was wollen wir? Wohin soll es gehen?

Mit dem vorliegenden Leitbild haben wir die Antworten

auf diese Fragen gesetzt. Sie sollen die Richtschnur

unseres künftigen Handels sein. Nun gilt es, diese auch

in die Tat umzusetzten.

Das Leitbild der Bundessektion Pensionisten wurde

bei der Erweiterten Sitzung der Bundessektionsleitung

am 8. September 2006 beschlossen und am

19. Oktober 2006 bei einer Leitungssitzung den Vertretern

des Präsidiums, Dr. Willi Gloss und Hans Freiler,

überreicht.

DAS LEITBILD

Die Bundessektion Pensionisten (BS 22) ist ein eigenständiges

Organ innerhalb der Gewerkschaft Öffentlicher

Dienst. Wir wollen eine moderne Sektion mit einem

zukunftsorientierten Leitbild sein. Damit wollen wir eine

gemeinsame Identität prägen, die von uns allen getragen

wird. Unser Leitbild soll Positionen für gemeinsames

Handeln setzen. Durch unser Engagement sollen diese

Leitsätze zum Wohle unserer Mitglieder umgesetzt

werden.

1. Wir, die BS 22, sind die Interessenvertreter unserer

nicht mehr im Erwerbsleben stehenden Generation der

ArbeitnehmerInnen des Öffentlichen Dienstes. Wir

sehen die Aufrechterhaltung und Stärkung der Soli-


darität und sozialen Gerechtigkeit unter den Generationen

als unsere Leitwerte und als Voraussetzung für

das Wohlergehen des Einzelnen. Unbedingte Priorität

kommt dabei der Sicherung der Pensionen zu.

2. Wir, die BS 22, sehen unsere Hauptaufgabe in der

bestmöglichen Betreuung unserer Mitglieder, die wir

durch kompetente Information und Beratung, durch

Rechtsschutz- und diverse Serviceleistungen in ihrem

Lebensumfeld unterstützen. Wir wollen auch zu deren

Kultur- und Freizeitgestaltung in Zusammenarbeit mit

der Wirtschaft beitragen. Damit wollen wir ihre Lebensbedingungen

verbessern und ihre Zukunftsperspektiven

erweitern.

3. Wir, die BS 22, wollen an der Stärkung der GÖD

zwecks Ausbau als bestimmende Kraft beitragen, wollen

eine gedeihliche Zusammenarbeit mit den Aktivsenioren,

um im Geiste der Solidarität anstehende Probleme

zu lösen bzw. Lösungsmöglichkeiten aus unserer Sicht

aufzuzeigen. Dies soll durch verstärkte Mitarbeit in den

einzelnen Gremien erreicht werden.

4. Wir, die BS 22, wollen unsere Ziele mit einem lösungs-

und konsensorientierten Verständnis gegenüber den

politischen Entscheidungsträgern und Behörden sowie

den Sozialversicherungsträgern mit selbstbewusster

Stärke durchsetzen.

5. Wir, die BS 22, wollen eine effizientere Zusammenarbeit

mit den politisch Verantwortlichen, mit den Seniorenorganisationen

und den Trägern der sozialen Sicherheit.

6. Wir, die BS 22, wollen uns dafür einsetzen, dass das

Recht auf Pension und finanzielle Sicherheit der älteren

Generation, deren Teilhabe an volkswirtschaftlichen

Gewinnen, sowie das Leistungsangebot ohne Rücksicht

auf das Alter in der Gesundheits- und Altersvorsorge

flächendeckend erhalten und ausgebaut werden. Eine

bundeseinheitliche Regelung ist anzustreben.

7. Wir, die BS 22, wollen durch eine Modernisierung

unserer Sektion die Stärkung unserer Handlungsfähigkeit,

unsere Akzeptanz und Attraktivität erreichen. Dies

wollen wir insbesondere durch Vernetzung, mehr gegenseitigen

Kontakten, Aufbau von Internetverbindungen

und intensivere Zusammenarbeit bewirken.

8. Wir, die BS 22, wollen unsere bisher bewährten

Serviceleistungen wie Zeitung, Broschürenausgabe,

Homepage, Jubilarsehrungen, Gratulationen, Pensionistenausweis,

Hilfestellung bei Ansprüchen aus der Solidaritätsversicherung

und Unterstützungen für in Not

geratene Mitglieder beibehalten und nach Möglichkeit

ausbauen. ■

PENSIONISTEN BS 22

Die Bundessektion Pensionisten

wünscht allen Kolleginnen

und Kollegen ein gesegnetes

Weihnachtsfest

und viel Glück

und Gesundheit

im Jahr 2007.

TAGESFAHRTEN 2007

Rückblick 2006

Die 6 Tagesbildungsfahrten wurden von 520 KollegInnen

begrüßt und mit großer Freude mitgemacht.

Unsere Fahrten „Toskana–Umbrien“ und „Rund um die

Ostsee durch 10 EU-Länder“ machten jeweils mehr als

40 KollegInnen mit, und beide Fahrten fanden großen

Anklang.

Ein Teil der Kolleginnen und Kollegen

der Toskana-Umbrien-Bildungsfahrt

Tagesfahrtenprogramm 2007

Für das Jahr 2007 sind sechs Tagesfahrten und drei

mehrtägige Reisen geplant. Im Folgenden werden die

Tagesfahrten und die erste der Mehrtagesfahrten vorgestellt.

1) 14. März 2007

Stadt Melk – Kartause Aggsbach

Stadtführung durch die Stadt Melk mit ihren Barock-

und Renaissancegebäuden. Nachmittag: Kartause Aggsbach

mit dem Altarbild von Tobias Pock.

37

Foto: © Gino Santa Maria / Agency: Dreamstime.com


BS 22 PENSIONISTEN

2) 18. April 2007

Kunsthalle Leoben und Stadtführung

Leoben: Besuch der Sonderausstellung „Jade und

Gold“ (Sensationsfunde aus chinesischen Herrschergräbern)

in der Kunsthalle und Stadtführung.

3) 9. Mai 2007

NÖ. Landesausstellung 2007 – „Feuer und Erde“

Feuer, das faszinierende Element in Waidhofen/Ybbs.

Erde, das vertrauteste Element in St.Peter/Au.

4) 20. Juni 2007 – Südmähren, Kloster Porta

Coeli und Burg Pernstejn

Fahrt über Nikolsburg, Brünn, nach Tisnov zum Kloster

Porta Coeli (Zisterzienserkloster aus dem Jahre 1233).

Nachmittag: Besuch der Adelsburg Pernstejn, der schönsten

Burg Mährens.

5) 19. September 2007 – Schloss Greillenstein

und die Amethyst-Welt in Maissau

Führung durch das Renaissanceschloss Greillenstein

Nachmittag: Führung durch den größten Amethystgang

der Welt.

6) 17. Oktober 2007 – Schloss Halbturn – Sonderausstellung

„Der Schatz der Neuen“

Kultur und Geschichte der neuen EU-Länder, Führung

im bedeutendsten Barockschloss des Burgenlandes.

Nachmittag: Führung durch die barocke Basilika Maria

auf der Heide und den Kalvarienberg in Frauenkirchen.

ANMELDEFORMULAR

Die Preise der Tagesfahrten für Mitglieder werden vermutlich

16 Euro betragen (Ausstellung und Führungspreise

sind inkludiert). Für Angehörige (= Nicht-Mitglieder

der GÖD) betragen die Fahrtkosten 19 Euro exklusive

Eintritts- und Führungskosten. Die Anmeldung zu den

jeweiligen Fahrten erfolgt mittels Anmeldeschein an die

GÖD-BS Pensionisten, 1010 Wien, Schenkenstraße 4/5,

z. Hd. Frau Edith Osterbauer.

Dresden & die Sächsische Schweiz

Mehrtagesfahrt vom 28. 3. bis 1. 4. 2007

1. Tag: Anreise von Wien über Prag nach Dresden, 2. Tag:

Stadtführung Dresden, Besuch des „Historischen Grünen

Gewölbes“ im Residenzschloss, Besuch des Domes. 3. Tag:

Ganztägige Fahrt durch die Sächsische Schweiz mit dem

Barockpark in Großsedlitz, der Felsenburg in Rathe, der

Festung Königstein u.v.a., 4. Tag: Meissen und Moritzburg:

Historische Altstadt mit Dom und Besuch des Porzellan-Museums

und der Schauwerkstätte. Am Nachmittag

Besuch der Moritzburg. 5. Tag: Dresden–Wien. Wir

wohnen im ****Sterne-Hotel Best Western Premier mit

Frühstücksbuffet und 3 Halbpensionen. Pauschalpreis

pro Person: € 425,–, Einzelzimmer: € 60,–. Leistung:

Busfahrt mit Komfortbus, Nächtigung im ****Hotel mit

Halbpension, 1 Abendessen in der Altstadt von Dresden.

Sämtliche Führungen und Eintrittspreise.

❍ TAGESFAHRT 1 ❍ TAGESFAHRT 2 ❍ TAGESFAHRT 3 ❍ TAGESFAHRT 4 ❍ TAGESFAHRT 5

❍ TAGESFAHRT 6 ❍ MEHRTAGESFAHRT DRESDEN UND DIE SÄCHSISCHE SCHWEIZ

Anmeldung bitte mittels Anmeldeschein an die Bundessektion Pensionisten,

z. Hd. Frau Edith Osterbauer, 1010 Wien, Schenkenstraße 4/5. Weiters nimmt an der Bildungsfahrt teil:

Zu- und Vorname Zu- und Vorname

Mitgliedsnr. Servicekarte Mitgliedsnr. Servicekarte

Adresse Adresse

Telefonnummer Telefonnummer

Einbett-/Zweibettzimmer Unterschrift


SACHVERHALT

Kollege X wurde im Zuge einer Amtshandlung

von einem Unbekannten am

Knie schwer verletzt. Nach Operation

und stationärer Behandlung war er

mehrere Wochen wegen Krankheit vom

Dienst abwesend. Im Antrag auf einmalige

Geldaushilfe als Ausgleichsmaßnahme

für entgangenes Schmerzengeld wurde

vorgebracht, dass sich aufgrund der den

Dienstunfallfolgen folgenden Schmerzperioden

ein Schmerzengeldbetrag in der

Höhe von 18.580 Euro ergibt und dieser

„weit über den Höchstbetrag gemäß § 83c

GehG liege“. Die Dienstbehörde erster

Instanz sprach mit Bescheid aus, dass

dem Kollegen als Ausgleichsmaßnahme

für entgangenes Schmerzengeld eine

einmalige Geldaushilfe von 1000 Euro

gebühre. Dieser Betrag sei nicht zuletzt

im Hinblick auf die vom Gesetzgeber

eingeführten Obergrenzen dieser Ausgleichsmaßnahme

gerechtfertigt.

In der mit gewerkschaftlichem Rechtsschutz

eingebrachten Berufung vertrat

Kollege X den Standpunkt, dass ihm der

Höchstbetrag nach § 83c GehG zustehe,

da sich aufgrund der Schmerzperioden

jedenfalls ein „Schmerzengeldbetrag von

weit mehr als 20.000 Euro“ ergibt. Die

Berufungsbehörde gab der Berufung teilweise

Folge und änderte den angefochtenen

Bescheid dahingehend ab, dass dem

Kollegen eine Geldaushilfe in der Höhe

von 1989 Euro zuerkannt wurde.

AUSGLEICHSMASSNAHME

§ 83c des Gehaltsgesetzes 1956, BGBl.

Nr. 54, eingeführt durch die Dienstrechts-

§

SCHMERZENGELD

Ausgleichsmaßnahme für entgangenes Schmerzengeld

(§ 83c GehG). Erfolg beim VwGH: Rechtsanspruch

auf volles Schmerzengeld bis Höchstgrenze

(€ 6126,90) für Exekutivbeamte. TEXT: MAG. ERNST BASSLER

Novelle 2002, BGBl. I Nr. 87, anzuwenden

auf Dienst- und Arbeitsunfälle, die sich

ab dem 1. 9. 2001 ereignet haben, lautet in

der Fassung der 2. Dienstrechts-Novelle

2003, BGBl. I Nr. 130: „Ausgleichsmaßnahme

für entgangenes Schmerzengeld,

§ 83c: Die Beamten des Exekutivdienstes,

der die Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 Z

1 und 2 des Wachebediensteten-Hilfeleistungsgesetzes,

BGBl. Nr. 177/1992, erfüllt,

kann, wenn eine gerichtliche Entscheidung

über den geltend gemachten

Schmerzengeldbetrag nicht zulässig ist

oder nicht erfolgen kann, eine einmalige

Geldaushilfe bis zur Höhe des dreifachen

Gehaltes (einschließlich allfälliger

Teuerungszulagen) der Gehaltsstufe 2

der Dienstklasse V der Beamten der Allgemeinen

Verwaltung gewährt werden.

Abweichend von § 1 gilt dies auch für im

Exekutivdienst verwendete Vertragsbedienstete.“

BESCHWERDE

NEWS der Rechtsabteilung

Der Verwaltungsgerichtshof hat über

die mit gewerkschaftlichem Rechtsschutz

eingebrachte Beschwerde erwogen:

1. Mangels einer dem Gesetz entnehmbaren

Ermessensrichtlinie ist davon auszugehen,

dass die Entscheidung, ob dem

Grunde nach eine Geldaushilfe nach

§ 83c GG gebührt, keine Ermessensentscheidung

ist. Vielmehr besteht ein

Anspruch auf Geldaushilfe dem Grunde

nach, wenn die Einstiegsvoraussetzungen

(Voraussetzungen nach § 4 Abs. 1 und

2 WHG: Körperverletzung bzw. Minderung

der Erwerbsfähigkeit als Folge eines

in unmittelbarer Ausübung der exekutivdienstlichen

Pflichten erlittenen Dienst-

oder Arbeitsunfalles) erfüllt sind.

2. Was die Höhe der Geldaushilfe

be trifft, kann nicht davon ausgegangen

werden, dass das Tatbestandsmerkmal

„bis zur Höhe des dreifachen Gehaltes“

dahinge hend zu verstehen sei, dass der

Höchstbetrag nur dann in Betracht komme,

wenn der zugrunde liegende Dienstunfall

in seiner Schwere einen Leidensgehalt

aufweise, der einer Blindheit oder

einer ähnlichen Verletzungsfolge gleichzuhalten

sei bzw. mit dem schwere medizinische

Eingriffe wie Amputation von

Gliedern oder schwere Operationen an

inneren Organen verbunden seien oder

wenn eine Ruhestandsversetzung wegen

Dienstunfähigkeit die Folge sei.

3. Ausgehend von der in den Gesetzesmaterialien

betonten Ausgleichsfunktion

des § 83c GehG für entgangenes Schmerzengeld

ist das Tatbestandsmerkmal „bis

zur Höhe des dreifachen Gehalts“ dahingehend

auszulegen, dass bei Erfüllung

der Einstiegsvoraussetzungen die Geldaushilfe

ihrer Höhe nach im Sinne eines

effektiven Ausgleichs für entgangenes

Schmerzengeld X in gleicher Weise zu

bemessen ist wie Schmerzengeld bei der

Geltendmachung (gegen den Schädiger)

im ordentlichen Rechtsweg bemessen

werden würde – höchstens jedoch mit

dem im Gesetz genannten „Deckel“.

Nach der Rechtsprechung der ordentlichen

Gerichte soll der Geschädigte durch

das Schmerzengeld Genugtuung für alles

Ungemach wegen seiner Verletzungen

und deren Folgen erlangen. Maßgeblich

sind die Dauer und die Intensität der

Schmerzen nach deren Gesamtbild, die

Schwere der Verletzung sowie die Schwere

der Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes.

Die Ermittlung dieser

Umstände erfordert regelmäßig die Einholung

eines Gutachtens eines ärztlichen

Sachverständigen.

Wieder einmal konnte mit gewerkschaftlichem

Rechtsschutz für eine

be sonders exponierte Berufsgruppe im

öffentlichen Dienst eine höchstgerichtliche

Leitentscheidung herbeigeführt

werden, die den Dienstgeber zwingt,

seine Verwaltungspraxis zugunsten des

Bediens teten zu ändern. ■

GÖD_Ausgabe 8_2006 39


NEWS der Rechtsabteilung §

DER GÖD-RECHTSSCHUTZ

IM SOZIALRECHT!

Der gewerkschaftliche Rechtsschutz greift auch in Sozialrechtssachen. In der

Praxis sind dies Streitigkeiten, die sich aus dem Versicherungsverhältnis mit

dem Sozialversicherungsträger ergeben. Anhand einiger Beispiele sollen hier die

möglichen Hauptstreitpunkte illustriert werden. Ein weiterer wichtiger Grund,

dabei zu sein! TEXT: MAG. EDGAR WOJTA

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Folgenden möchte ich

Ihnen anhand eines Detailbereiches

des GöD-Rechtsschutzes darlegen,

wie wichtig unser Rechtsschutz in jeder

Lebenslage ist, zumal wenn es um Ihre

Gesundheit geht.

SOZIALRECHT

Der GöD-Rechtsschutz greift auch

in den so genannten Sozialrechtssachen,

sofern die sonstigen Rechtsschutzvoraussetzungen

erfüllt sind.

In diesen Bereich fallen Streitfälle, die

dem aus Ihrem Dienstverhältnis abgeleiteten

Pflichtversicherungsverhältnis

entsprin gen. Als Anlassfälle kommen in

Betracht:

DER DIENSTUNFALL

Ein Unfall, der sich im Rahmen Ihres

Dienst- oder Arbeitsverhältnisses oder

am Weg von oder zu Ihrer Arbeitsstätte

ereignet, ist vom Sozialversicherungsträger

als Dienst- bzw. Wegunfall anzuerkennen.

Daran knüpfen sich einige

wichtige Rechtsfolgen.

Die Unfallheilbehandlung nach einem

Dienstunfall hat keinen Selbstbehalt

zur Folge. Wenn der Dienstunfall

für einen bestimmten Zeitraum eine

Minderung der Erwerbsfähigkeit von

zumindest 20 Prozent zur Folge hat,

gebührt eine Versehrtenrente etc. Diese

kann je nach Heilungsverlauf bis zu zwei

Jahre befristet, bei Dauerschäden auch

unbefristet zugesprochen werden.

Strittig ist dabei oft, ob es sich bei

dem Schadensereignis um einen Unfall

im Rechtssinne handelt, welche gesundheitlichen

Beeinträchtigungen tatsächlich

auf den Unfall zurückzuführen sind

und – nicht zuletzt – die Höhe der Minderung

der Erwerbsfähigkeit.

Wichtig: Eine einmal rechtskräftig

festgestellte Verletzungsfolge kann,

auch wenn anfangs die Voraussetzungen

für eine Versehrtenrente nicht vorlagen,

später doch noch zu einem Anspruch auf

Versehrtenrente führen, wenn sich der

Gesundheitsschaden verschlimmert.

Die Anerkennung von Verletzungen

als Folgen eines Dienstunfalls ist daher

auch für die Zukunft bedeutend. Wohlgemerkt,

muss es sich dabei aber um

Dauerfolgen handeln.

DIE BERUFSKRANKHEIT

Ähnliches gilt auch für die Anerkennung

einer Erkrankung als Berufskrankheit.

Dabei ist aber zu beachten,

dass nicht jede Erkrankung als Berufskrankheit

anerkannt werden kann. Diejenigen

Erkrankungen, die als Berufskrankheiten

in Betracht kommen,

sind in einer eigenen Liste als Anhang

zum ASVG gesetzlich (!) festgelegt. Als

Beispiel sei die Lärmschwerhörigkeit

genannt. Wenn die aus einer Berufskrankheit

resultierende M.d.E. zumindest

20 Prozent erreicht, so gebührt

ebenfalls eine Versehrtenrente.

BERUFSUNFÄHIGKEITS-/

INVALIDITÄTSPENSION

Machen gesundheitliche Beschwerden

das Arbeitsleben zunehmend zur

Qual oder wurde das Dienstverhältnis

aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen

gar schon beendet, so sehen

viele vertraglich beschäftigte Kollegen

den einzigen Ausweg in einem Antrag

auf „krankheitsbedingte Frühpension“.

Dabei sind zunächst sämtliche Gesundheitsstörungen

des Antragstellers und

deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit

zu erheben. Daraus ergibt

sich das verbleibende Leistungskalkül.

Kann der Betroffene seine bisherige

Tätigkeit nicht mehr ausüben, so stellt

sich die Frage nach einem zumutbaren

Verweisungsberuf. Hier wird anhand

40 GÖD_Ausgabe 8_2006


der Qualifikation des Betroffenen die

Frage des Berufsschutzes geprüft.

Findet sich ein zumutbarer Verweisungsberuf,

so besteht kein Anspruch

auf eine Pensionsleistung. Auch hier

zeigt sich schon die Komplexität der

Rechtsmaterie, die ohne qualifizierte

Beratung und Vertretung kaum zu

durchschauen ist.

PFLEGEGELD

Bei gesundheitlichen Einschränkungen,

die so schwerwiegend sind, dass

sie eine bestimmte Mindestanzahl

von objektivierbaren Pflegestunden

bedingen, gebührt dem Betroffenen

ein Pflegegeld. Ein Anspruch auf Pflegegeld

besteht ab einem Pflegeaufwand

von 50 Stunden pro Monat (Pflegegeld

Stufe 1).

Hier wird nach einem fixen Schema

geprüft, welche Verrichtungen des täglichen

Lebens der Betroffene nicht mehr

selbstständig verrichten kann. Dann

werden die erforderlichen Stunden an

Pflegebedarf anhand der gesetzlichen

Vorgaben ausgemessen.

KOSTENERSATZ

War man gezwungen, einen Arzt zu

konsultieren, der in keinem Vertragsverhältnis

zum eigenen Versicherungsträger

steht, so kann es bei der Frage

des Kostenersatzes nach § 131 ASVG

beziehungsweise § 59 B-KUVG zu Streitigkeiten

kommen. In der Regel sind die

Versicherungsträger nur verpflichtet,

80 Prozent des Behandlungsaufwandes

zu ersetzen, der ihnen auch bei Inanspruchnahme

eines Vertragspartners

erwachsen wäre.

Der privat behandelnde Arzt ist aber

bei der Berechnung seines Honorars

nahezu frei und kann es daher zu deutlichen

Differenzen kommen, die man aus

eigener Tasche zu bezahlen hat. Hier gilt

es nach Möglichkeit bereits im Vorfeld

abzuklären, wie viel vom Sozialversicherungsträger

ersetzt wird.

§

DAS VERFAHREN

In all den aufgezählten Fällen obliegt

die Entscheidungsfindung vorerst

dem Sozialversicherungsträger (BVA,

AUVA, PVA). Im Falle eines ablehnenden

Bescheides steht der Rechtszug

an den zuständigen Gerichtshof erster

Instanz offen. Haben Sie einen ablehnenden

Bescheid erhalten, übermitteln

Sie diesen umgehend unter Anschluss

eines Rechtsschutzansuchens an den

für Sie zuständigen gewerkschaftlichen

Betriebsausschuss. Dieser wird dann

unverzüglich für die Weiterleitung

an die Rechtsabteilung Sorge tragen.

Wenn Sie sich bereits im wohlverdienten

Ruhestand befinden, übersenden Sie

den Bescheid an den Landesvorstand

oder in Wien an die Bundessektion

Pensionisten. Bitte vergessen Sie dabei

nicht, das genaue Zustelldatum und

Ihre Telefonnummer anzugeben sowie

gege-benenfalls wesentliche Unterlagen

(z. B. medizinische Befunde) mitzusenden.Seit

Jahrzehnten vertreten die Juristinnen

und Juristen der GöD-Rechtsabteilung

unsere Mitglieder in Sozialrechtssachen

höchstpersönlich. Bei einem

durchschnittlichen Geschäftsanfall von

zirka 250 Causen pro Jahr haben wir uns

ein breites Expertenwissen angeeignet.

Viele der hier angesprochenen Rechtsstreitigkeiten

haben zwangsläufig das

Vorliegen gesundheitlicher Gebrechen

zur Voraussetzung, die sich in der Praxis

immer wieder wiederholen. So kann

man beispielsweise bei „typischen Verletzungsfolgen“

(z. B. Riss der Achillessehne,

Bandscheibenvorfall etc.)

aufgrund langjähriger Erfahrung mit in

gleich gelagerten Verfahren eingeholten

medizinischen Sachverständigengutachten

bereits zu Beginn des Verfahrens

eine erste Einschätzung der Erfolgsaussichten

abgeben.

DIE ERSTE INSTANZ

NEWS der Rechtsabteilung

Nach Einlangen Ihrer Unterlagen, bringen

wir gegen den ablehnenden Bescheid

eine Klage vor dem örtlich zuständigen

Landesgericht in Sozialrechtssachen

ein. In der Folge wird nun vom Gericht

durch Einholung von Sachverständigengutachten

aus den Bereichen der

Medizin oder auch der Berufskunde die

Tatsachenebene aufgearbeitet.

In der Regel wird der entscheidungswesentliche

Sachverhalt bereits in

erster Instanz vollständig und abschließend

geklärt. Infolge der umfangreichen

Judikatur des OGH zu den in der

Praxis am häufigsten vorkommenden

Rechtsfragen, die mit diesen Verfahren

in Zusammenhang stehen, kann

man gegen Ende des Verfahrens erster

Instanz auch bereits die Erfolgsaussichten

einer gegen das Urteil erster Instanz

möglichen Berufung abschätzen.

DIE ZWEITE INSTANZ

An dieser Stelle ist mit einem häufig

zu beobachtenden Irrtum aufzuräumen:

Ein Berufungsverfahren bedeutet nicht:

Neues Spiel – neues Glück! Das Oberlandesgericht

als Berufungsgericht überprüft

„lediglich“ anhand des bisherigen

Verfahrensablaufes die Rechtmäßigkeit

der Entscheidung des Erstgerichtes!

Der Überprüfungsrahmen ist durch die

Rechtsordnung und die Judikatur des

OGH daher deutlich abgesteckt.

Die Entscheidungsbasis bilden weiterhin

die bislang eingeholten Gutachten.

Sollten einer Berufung daher keine

Erfolgsaussichten einzuräumen sein, so

werden wir Ihnen dies offen darlegen.

Bitte bedenken Sie dabei, dass seriöse

und ehrliche Beratung unser oberstes

Prinzip ist.

Anhand der hier angeführten Beispiele

können Sie sich, sehr geehrtes Mitglied,

ein Bild darüber machen, wie wichtig

der gewerkschaftliche Rechtsschutz der

GöD in jeder Lebenslage ist.

In einer unserer nächsten Ausgaben

werden wir uns mit den wichtigsten in

diesem Artikel nur angerissenen sozialrechtlichen

Problemkreisen juristisch

näher befassen. ■

GÖD_Ausgabe 8_2006 41


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vor dem Haus. HS: € 13,50/P/T, NS: € 11,50/P/T

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04215/21 74, jutta.taumberger@gmx.at, www.ferienurlaub.at.

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T, + OT, EdR, Strom lt. Zähler € 3,–.

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Buchung direkt beim Vermieter.

Die Angebote sind für GÖD-Mitglieder

bereits um 10 % ermäßigt!

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BH Bauernhof/-haus Bk Balkon

DZ Doppelzimmer D(M)Z Doppel(mehrbett)zimmer

EdR Endreinigung EZZ Einzelzimmerzuschlag

F Frühstück FP(B) Frühstückspension

(-buffet) FRä Fahrräder (bzw. -verleih) FW(H)

Ferienwohnung/-haus GS Geschirrspüler KiE

Kinderermäßigung KiSp Kinderspielplatz Lw

Liegewiese MW Mikrowelle N Nacht Nk Nebenkosten

OT Ortstaxe O(St)Z Orts(Stadt)zentrum

Pp Parkplatz P/T(W) pro Person und Tag

(Woche) SchBe(Ba) Schwimmbecken(-bad) TT

Tischtennis V(HP) Voll-, Halbpension VR Vorraum

WM Wasch maschine WSZ Wohnschlafzimmer

(Wo)Kü (Wohn)Küche Zh Zentralheizung Zi Zimmer

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Lift! VS/NS: € 20,70 bis € 31,50/T, HS: € 24,30 bis

€ 45,–/T

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ausgestattet, Bk, Sat-TV, Semmelservice. Thermen-

u. Skigebietnähe. Weihnachtsferien: € 53,– bis

€ 58,– für 4–7 P, VS/NS günstige Pauschalpreise

NÖ HOLLABRUNN

DI TRIMMEL Andreas, 2020 Hollabrunn, Prof.-

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Ausgangspunkt für den „Rivaner“ Radwanderweg,

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MOSSHAMMER Ernestine, 5090 Lofer Nr. 234,

Tel.: 06542/760-0, ab 19 Uhr: 06588/73 79, ernestine.moeschl@land-sbg.gv.at.

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2 Bäder, Sat-TV, Bk. Ca. 5 Min. vom OZ + Skigondel

entfernt, Langlaufloipe v. d. Haus, Ausgangspunkt f.

Wanderungen, 20 Automin. z. d. Skigebieten Stein-

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Fax: 0662/85 03 13, offner@gmx.at. Garçonnière (2

P): WZ-SZ, Kü, Bad/WC, Garderobe. 6 km vom Zentrum,

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für Ausflüge und für Berg- und Radwanderungen.

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PÖCHLINGER Walter, 5760 Saalfelden, Loferer

Bundesstr. 26, Kontakt: 3644 Emmersdorf, Kolomanistr.

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Zentrum. VS/NS: € 10,80/T/P, HS: € 12,60/T/P

SALZBURG ABTENAU/TENNENGEBIRGE

RONACHER Anna, 5441, Fischbach 101, Tel./Fax:

06243/32 51, www.members.aon.at/ronacher. 2

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49,05 bis € 80,10/T, NS: € 42,30 bis € 72,90/T

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ROTTENSTEINER Elfi, 5580 St. Andrä 175, Tel./

Fax: 06474/74 54, FW (2–6 P): Wohnkü/GS, 2 SZ

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SCHWEINBERGER Christa, 5752 Viehhofen, Rehrenbergweg

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kienreich.franz@aon.at. 3 Appartements: WoKü,

WoSZ, Sz, Bad, WC getr., Bk, Sat-TV, ruhige Lage, F,

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Pers. frei. € 33,– bis € 53,–, EdR € 19,–

TIROL ZUGSPITZE

BADER Hannelore u. Alfons, 6632 Ehrwald, Schmiede

2, Tel.: 05673/35 01, hannelore.bader@aon.at,

www.tiscover.at/bader.ehrwald. Studio 2 Pers., AP

4 Pers.: Skifahren, Snowboarden, Schneeschuhwandern

im Tiroler Zugspitzengebiet! Im Studio

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€ 54,–/App., HS : € 41,50/Studio, € 67,50/App.,

NS : € 36,–/Studio, € 63,–/App.

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HACKL Werner u. Edith, 6432, Hinterrain 5, Tel.:

05252/68 50, Fax: 05252/210 06, ewhackl@aon.at.

Zi: Du/WC, Sat-TV, Radio/CD, Bk; 2 AP (2–6 P):

komplett eingerichtet. Sat-TV, GS, KS, MW, Radio/

CD, Bk, AR. Schnapsbrennen mit Verkostung, Ötztal-Card

mit vielen Ermäßigungen, Skiraum mit

beheizbarem Skiständer. Gratis-Skibus ins Skigebiet

Hoch-Ötz. Zi (inkl. FB): VS/NS: € 23,20/P, HS:

€ 24,20, AP: VS/NS: € 45,– bis € 80,–, HS: € 50,– bis

€ 85,–

GÖD_Ausgabe 8_2006 43


SERVICE GÖD HOTELS

WINTERSAISON 2006/2007

ERHOLUNGSEINRICHTUNGEN DER GÖD

Traumurlaube für GÖD-Mitglieder. Die aktuellen Angebote des Heimvereins

der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst für die Wintersaison 2006/2007.

ALPENHOTEL MOARALM

www.moaralm.at

Das Schneeparadies am Radstädter

Tauernpass erwartet Sie: Skifahrer, Snowboarder,

Langläufer oder Spaziergänger.

Geboten werden Ruhe und Entspannung

ebenso wie belebende Atmosphäre auf

bestpräparierten, schneesicheren Pisten

(High-Tech-Skipass statt Liftkarte) oder

beim Après-Ski.

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inklusive Benutzung der Tiefgarage

Halbpension (Frühst./Abendessen), Du/WC. Preise f. Mitglieder & Angehörige Preise f. Nichtmitglieder

Erwachsene 7 399,– 7 574,–

Kinder (im Zimmer der Eltern) von 10 bis 14 Jahren 7 238,– 7 448,–

Kinder (im Zimmer der Eltern) bis 10 Jahre 7 203,– 7 322,–

Kleinkinder bis 6 Jahre (Nächtigung, ohne Essen) 7 56,– 7 105,–

Einzelzimmer-Zuschlag 7 49,– 7 49,–

Termine: 16. bis 23. Dezember 2006, 6. bis 13. Jänner 2007, 10. bis 17. März 2007,

17. bis 22. März 2007 • www.moaralm.at

Sonderangebot: vom 16. bis 23. 12. 2006 Wochenpauschale E 322,–

Von „Ihrer“ Moaralm aus steigen Sie

direkt in den Skizirkus mit 26 Seilbahnen

und Liften ein. Sie beginnen, wo andere

aufhören (auf 1738 m). Die Tauernrunde

schaffen Sie ohne Auto und ohne Bus.

Wer Fitness tanken will, kann dies am

Olympiastützpunkt Obertauern tun. Wer

weiß, vielleicht treffen Sie ja Ski-Super- star Hermann Maier, der regelmäßig dort

trainiert.

Die Moaralm verfügt über 21 mo dernst

ausgestattete Zimmer. Außer der Tief-

Hintermoos, ein Ortsteil von Maria Alm

(unweit von Saalfelden), liegt eingebettet

in einem wunderschönen Talkessel zwischen

Steinernem Meer, Hochkönig und

den Schieferalpen. Eine ideale Voraussetzung

für Schneesicherheit, mit Pisten für

Anfänger und Könner bis auf 2000 m Seehöhe.

Auch den Langläufern und Tourengehern

bieten die lawinensicheren Gebiete

garage bieten wir Ihnen Lift, Tischtennis,

Großbildfernsehen sowie Sauna, Dampfbad,

Infrarotkabine und Solarium.

MOARALM

Tweng 34, 5562 Obertauern

Tel.: 06456/72 16

Fax: 06456/72 16 DW 44

www.moaralm.at

moaralm@sbg.at

WELLNESSHOTEL

SPORTALM HINTERMOOS

www.sportalm-hintermoos.at

beinahe unbegrenzte Möglichkeiten. Unser

Alpen gasthof liegt abseits vom Verkehr

und ermöglicht das Anschnallen der Skier

vor der Haustür mit direktem Einstieg in

den Arlberg-Skizirkus. Ohne viele Umwege

können Sie mit einem Skipass alle

Lifte im Großraum Maria Alm – Hintermoos,

Hinterthal, Dienten und Mühlbach

– benützen.

44 GÖD_Ausgabe 8_2006


Das Wellnesshotel Sportalm Hintermoos

verfügt über 24 modernst ausgestattete

Zimmer mit Dusche/WC, Direkt-

WOCHENPAUSCHALE

Kirchberg, das Winterparadies im Herzen

der Kitzbüheler Al pen, bietet dem

Wintersportler durch Zusammenschluss

aller Liftanlagen beste Möglichkeiten, das

einmalige Skigebiet auszunützen. Die nur

300 Meter vom Appartementhaus entfernte

„Maierl-Liftkette“ bietet die direkte

wahltelefon und Kabel-TV sowie Lift und

einen eigenen Fernsehraum. Nach viel

Fun und Action auf der Skipiste sucht der

Halbpension (Frühst./Abendessen), Du/WC. Preise für Mitglieder & Angehörige Preise f. Nichtmitglieder

Erwachsene 7 343,– 7 434,–

Kinder (im Zimmer der Eltern) von 10 bis 14 Jahren 7 231,– 7 343,–

Kinder (im Zimmer der Eltern) bis 10 Jahre 7 196,– 7 301,–

Kleinkinder bis 6 Jahre (Nächtigung, ohne Essen) 7 56,– 7 105,–

Einzelzimmer-Zuschlag 7 49,– 7 49,–

Termine: 16. bis 23. Dezember 2006, 23. bis 30. Dezember 2006 (Weihnachten),

20. bis 27. Jänner 2007 und 3. bis 17. März 2007, 31. März bis 7. April 2007 (Ostern)

www.sportalm-hintermoos.at

Sonderangebot: vom 16. bis 23. 12. 2006 Wochenpauschale E 301,–

APPARTEMENTHAUS KIRCHBERG

www.appartementhaus-k.at

WOCHENPAUSCHALE

Verbindung zum Hahnenkamm und damit

zum weltberühmten Kitzbüheler Skizirkus.

Geräumte Wanderwege in winterlicher

Natur laden auch die Spaziergänger ein.

Unser Appartementhaus bietet 14

Appartements für 2 bis 6 Personen. Die

Appartements sind mit Dusche/WC,

Preise je nach Appartementgröße (inkl. Parkplatzben.) Mitglieder & Angehörige Preise f. Nichtmitglieder

Erwachsene 7 133,–/147,– 7 147,–/161,–

Kinder (im Zimmer der Eltern) von 10 bis 14 Jahren 7 91,–/98,– 7 105,–/112,–

Kinder (im Zimmer der Eltern) bis 10 Jahre 7 91,–/98,– 7 105,–/112,–

Kleinkinder bis 6 Jahre (Nächtigung, ohne Essen) 7 49,–/49,– 7 84,–/84,–

Endreinigung (je nach Appartementgröße) 7 15,– bis 30,– 7 15,– bis 30,–

Termine: 23. bis 30. Dezember 2006 (Weihnachten), 6. bis 13. Jänner 2007

und 17. bis 24. März 2007 • www.appartementhaus-k.at

1. Bezahlung: Mit der Reservierung erhalten Sie einen oder zwei Zahlscheine

(je nach Haus). Die Bezahlung hat spätes tens sechs Wochen

vor Reiseantritt zu erfolgen.

2. Stornierung: Bei Stornierung der Buchung werden folgende Storno -

kosten in Rechnung gestellt (Stornogebühren sind dann zu entrichten,

wenn das gebuchte Zimmer nicht mehr weitergegeben werden kann.

Eine Tagespauschale/Person ist aber jedenfalls zu bezahlen):

42 bis 30 Tage vor Reisetermin .............................15 %

29 bis 15 Tage vor Reisetermin .............................30 %

14 bis 8 Tage vor Reisetermin ...............................60 %

ab 7 Tage vor Reisetermin .....................................80 %

No Show ............................................................100 %

3. No Show: No Show liegt vor, wenn Sie nicht zum vereinbarten Zeitpunkt

anreisen bzw. die Reservierung auch nicht stornieren oder Ihre

verspätete Ankunft nicht mitgeteilt wurde. In diesem Fall behält der

Heimverein den Anspruch auf den vollen Reisepreis.

Gerichtsstand: Wien.

GÖD HOTELS

SERVICE

Wintergast Erholung und Entspannung.

Dazu hat der hauseigene Wellnessbereich

von Sauna über Dampfbad, Infrarotkabine

und Whirlpool bis zum Solarium

alles zu bieten, was das Herz begehrt.

Ein eigener Parkplatz ist vorhanden.

SPORTALM

Bachwinkel 17

5761 Hintermoos/Maria Alm

Tel.: 06584/75 76

Fax: 06584/75 76 DW 7

www.sportalm-hintermoos.at

sportalm-hintermoos@sbg.at

Kabel-TV und Telefon ausgestattet und

für Selbstversorger komplett eingerichtet.

Zur Entspannung bieten wir Sauna,

Dampfbad, Infrarotkabine, Solarium, Tischtennis

und Darts an. Eigener Parkplatz.

KIRCHBERG

Stadlwies 7, 6365 Kirchberg/Tirol

Tel.: 05357/24 73

Fax: 05357/24 73 DW 73

www.appartementhaus-k.at

aon.913068470@aon.at

TURNUSWECHSEL ist in allen Häusern Samstag. Ihre Anmeldung erbitten

wir schriftlich an: Heimverein der GÖD, Teinfaltstraße 7, 1010 Wien.

Fragen und Auskünfte: Tel.: 01/534 54-274, Fax: 01/534 54-305,

E-Mail: goedhotels@goed.at

Wir hoffen, dass diese Angebote für unsere Kolleginnen und Kollegen

interessant sind, und wünschen bereits jetzt gute Erholung!

Hans Gansberger

Referent für Freizeit, Jugend und Sport

WINTERFERIENTERMINE 2006/2007

Weihnachten: 23. bis 30. Dezember 2006

30. Dezember 2006 bis 6. Jänner 2007

Semester: 3. bis 10. Februar 2007 (Wien, NÖ)

10. bis 17. Februar 2007 (Bgld., Ktn., Slbg., Tirol, Vlbg.)

17. bis 24. Februar 2007 (OÖ, Stmk.)

Ostern: 31. März bis 7. April 2007

GÖD_Ausgabe 8_2006 45


BS 2 WIRTSCHAFTSVERWALTUNG

Neu und modern:

www.bundessektion.at

Eine der wunderschönen

Kulissen, die am Betriebsausflug

bestaunt wurden

Die TeilnehmerInnen der

2. Summerchallenge 2006

BS 2 Relaunch www. bundessektion.at

Die Homepage der BS 2 erstrahlt in neuem,

modernem Design. Freundliche Aufmachung

und mehr Inhalt verbessern den Mitgliederservice.

Der bisherige Internetauftritt war

schon etwas in die Jahre gekommen. Ziel war

es, modernes Design und neue Möglichkeiten

mit besserem Mitgliederservice zu verbinden.

So ermöglicht es ein neues Redaktionssystem,

schneller die Meldungen ins Netz zu stellen.

BMWA Betriebsausflug nach Gmunden

Der diesjährige Betriebsausflug der Zentralleitung

des BMWA führte nach Oberösterreich,

in die Stadt Gmunden. In entspannter Atmosphäre

trafen sich bei dieser Veranstaltung

wieder die Kolleginnen und Kollegen, auch mit

der Vorsitzenden des DA-Zentralleitung, Mag.

Irene Janisch, und dem Vorsitzenden des ZA,

Mag. Hans Herold, und konnten bei herrlichem

Wetter die schöne Stadt erkunden. Es gab verschiedenste

Möglichkeiten dazu: zum Beispiel

SKEV 2. Summerchallenge 2006

8 Mannschaften trotzten der schlechten

Wettervorhersage und kamen zur 2. Summerchallenge

des SKEV im BEV – Bundesamt für

Eich- und Vermessungswesen. Das Organisationsteam

um DA-Obmann Christian Fischer

lies sich für die Kollegenschaft Bewerbe unter

dem Motto „Sport und Fun“ einfallen. So gab

es einen Hindernislauf, der den Teilnehmern

einiges an Geschicklichkeit abverlangte. Der

Wasserbewerb wurde alternativ im Trockenen

ausgeführt. Der Staffellauf über 300 Meter ließ

Unsere Homepage lebt vor allem von den Beiträgen

aus den Dienststellen. Ich ersuche deshalb

um Informationen über Veranstaltungen

und Neuigkeiten aus dem beruflichen, aber

auch privaten Bereich. Im Büro der Bundessektion

steht Heidemarie Maringer für Informationen

zur Verfügung. Ich gratuliere unserem

Internetteam zum neuen Auftritt, so Vorsitzender

Hannes Taborsky.

eine Fahrt auf den Grünberg oder eine Traunseeschifffahrt,

ein Besuch in der Keramik-Manufaktur

oder eine Führung durch die Altstadt u.s.w.

Alle Vorschläge wurden von den Kolleginnen

und Kollegen interessiert angenommen. Bei

herrlichem Sonnenschein konnte man aber auch

auf der Esplanade den Blick über den See genießen.

Zum Ausklang gab es auf der Rückfahrt im

Gesellschaftswagen für alle Tanzbegeisterten

Gelegenheit, sich ausgiebig zu bewegen.

die Schnelligkeit einiger KollegInnen erkennen.

Nach den Hauptbeweben ging es ans Runde! 3

Mannschaften fochten bei einem Fußballturnier

den Sieger aus. Andere nahmen es, was

den Ball angeht, ein bisschen lockerer und

kleiner. Auf der vorhandenen Minigolfanlage

wurde die Geschicklichkeit mit Ball und Schläger

gemessen. Das Organisationsteam kann auf

eine gelungene Veranstaltung zurückblicken

und freut sich schon auf „SPORT AND FUN“

bei der Summerchallenge 2007 des SKEV.

BS 2 Obertauern bekommt Wireless Lan (WLAN)

Wireless: Gunther Rabl und

Auf Initiative von Gewerkschaftsmitglied

Gunther Rabl wurde im Gewerkschafts hotel

Moaralm ein WLAN installiert. „Moderne

Gewerkschaftsarbeit braucht moderne Technologie“,

so Kollege Rabl. Seine Anwesenheit bei

einem Seminar der BS 2 nahm er zum Anlass,

dem GÖD-Heim einen WLAN-Router zu spenden.

Nach erfolgreichem Anschluss steht dieser

Hot Spot nun unter dem Passwort goed-bs2

Katharina Seifter allen Mitgliedern zur Verfügung.

Stadlhuber, Mag. Mäder, Vors. BR Rasch

Gewerkschaftsarbeit auf der Moaralm

V. l. n. r.: Dipl.-Ing.

46 GÖD_Ausgabe 8_2006


EIGENHEIMINITIATIVE 2006

Von der WBV-GÖD werden zwei neue Eigenheim-Projekte

in St. Pölten Hart und in Oberwaltersdorf errichtet.

Die Bauweise und Ausführung der einzelnen Häuser

sind in beiden Projekten gleich.

Jedes Eigenheim verfügt über drei Geschoße: Keller mit 60

m 2 Nutzfläche, Erdgeschoß und Obergeschoß mit insgesamt 125

m 2 Wohnnutzfläche, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Bad,

2 WC sowie einer dazugehörigen Garage und einem Geräteraum.

Die Eigenheime werden zu den angeführten Kosten belagsfertig

übergeben, und die restlichen Fertigstellungsarbeiten können

entweder selbst durchgeführt oder an die WBV-GÖD beauftragt

werden.

Belagsfertig bedeutet, dass jedes Eigenheim außen komplett

fertiggestellt ist und dass sämtliche Installationen, Heizung mit

Brennwertkessel, alle Anschlüsse (Wasser, Kanal, Gas, Strom)

und die komplette Außenanlage (Zäune, Müllplatz, Zufahrtsstraßen

und Gärten) bei der Hausübergabe fertiggestellt sind.

Lediglich die Malarbeiten im Inneren, Bodenlegearbeiten,

Ausstattung mit Sanitärgegenständen, Verfliesungen und

Innentüren sind vor Bezug der Eigenheime noch fertigzustellen.

Die zusätzlichen Kosten für eine komplett schlüsselfertige

Ausführung bei einer Beauftragung an die WBV-GÖD betragen

für eine Standardausstattung zirka 15.000 Euro, welche zum

Finanzierungsbeitrag dazuzuzahlen sind.

Die Eigenheime werden im Rahmen des WBV-GÖD-Mietkaufmodells

errichtet: Jeder Hausnutzer bezahlt vor Hausübergabe

einen Finanzierungsbeitrag und begründet mit der

WBV-GÖD ein ordentliches Mietverhältnis mit der vertraglichen

Vereinbarung und gesetzlichen Absicherung, dass nach

Ablauf der zehnjährigen Mietdauer das Haus ins Eigentum

jedes Hausnutzers mit der Restzahlung übernommen werden

kann. Der Finanzierungsbeitrag ist vor Bezug des Eigenheimes

in drei Teilbeträgen gemäß Baufortschritt zu bezahlen.

In den ersten zehn Jahren Mietdauer wird die für die Errichtung

aufgenommene Bankfinanzierung durch den monatlichen

Finanzierungsteil laufend rückgeführt, sodass bei Eigentumsübertragung

die Restzahlung dem aushaftenden Bankdarlehen

entspricht. Beide Projekte unterliegen nicht den Auflagen der

Wohnbauförderung, und es erfolgen deshalb keine Überprüfungen

auf Förderwürdigkeit. ■

Die WBV-GÖD startet Ende 2006 zwei neue

Eigenheim-Projekte in St. Pölten Hart und in

Oberwaltersdorf.

WBV-GÖD Eigenheim-Gartenansicht

3100 ST. PÖLTEN HART

Es werden in der Josef-Weidmann-Straße 9–15 insgesamt

19 EIGENHEIME auf Grundstücksparzellen in der Größe von

250 bis 400 m 2 errichtet. Baubeginn ist Ende 2006, und die

geplante Fertigstellung ist im Herbst 2007.

2522 OBERWALTERSDORF

WBV

WOHNEN

FINANZIERUNGSBEITRAG ab Euro 39.000,–

monatlicher Finanzierungsanteil Euro 620,–

+ Betriebskosten + Erhaltungsbeitrag

Es werden zwischen der Lichtäckerstraße und Kulturstraße

insgesamt 30 EIGENHEIME auf Grundstücksparzellen in

der Größe von 250 bis 300 m 2 in der Nähe der revitalisierten

Bettfedernfabrik errichtet. Der Baubeginn ist für Ende 2006

geplant, die Fertigstellung mit Herbst 2007.

FINANZIERUNGSBEITRAG ab Euro 40.000,–

monatlicher Finanzierungsanteil Euro 620,–

+ Betriebskosten + Erhaltungsbeitrag

Ihr persönlicher Ansprechpartner zur Reservierung eines Eigenheims: Wohnbauvereinigung Gewerkschaft

Öffentlicher Dienst, Frau Panzenböck, Tel.: 01/605 73 12, oder per E-Mail: wohnen@wbvgoed.at.

GÖD_Ausgabe 8_2006 47

Kalkulation

Basis 11/2006

Kalkulation

Basis 11/2006


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