Unabhängig, Innovativ und Zukunftsorientiert

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Unabhängig, Innovativ und Zukunftsorientiert

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Die Deutsche WertpapierService Bank AG ist die führende

Transaktionsbank für Wertpapierabwicklung im deutschen Markt. Sie

betreut derzeit 400 Finanzinstitute, rund 8,3 Millionen Wertpapierdepots

und wickelt im Jahr 40 Millionen Transaktionen ab.

Das Dienstleistungsspektrum der dwpbank basiert auf innovativen

Abwicklungssystemen, umfassender Migrationskompetenz und flexiblen

Lösungsangeboten bis hin zum Komplettoutsourcing des Wertpapier-

Backoffice – zugeschnitten auf die Anforderungen aller drei Sektoren der

deutschen Kreditwirtschaft.

Gegründet 2003 als erster sektorübergreifender Dienstleister in der

Das Bild ist Eigentum der: dwpbank

Wertpapierabwicklung, hat die dwpbank die Marktverhältnisse nachhaltig

beeinflusst. Sie bündelt das Know-How und die Erfahrung aus allen drei Säulen: Kunden der Sparkassen-

Finanzgruppe, des genossenschaftlichen Finanzverbundes sowie Privat- und Geschäftsbanken vertrauen ihren

Dienstleistungen.

Für die Massenverarbeitungen sind IBM Großrechner unter

dem Betriebssystem z/OS im Einsatz. tcACCESS wird bereits

seit mehreren Jahren genutzt. "tcACCESS wurde angeschafft,

um unseren Anwendern einen einfachen und schnellen Zugriff

von ihren Arbeitsstationen auf relevante Finanzdaten zu ermöglichen."

Gabriele Höffgen, Betreuerin der tcACCESS-

Projekte, beschreibt die ersten Anwendungen. "Im Verlaufe der

Jahre sind die Anforderungen gestiegen und tcACCESS ist

aus unseren Verfahren nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile

sind über 500 Arbeitsplätze mit tcACCESS Clients

ausgestattet und laufend werden Abläufe auf dem Mainframe

gestartet, die letztendlich zu einer tcACCESS Aufgabe und

damit zu einem Datentransfer vom Mainframe zu einer

anderen Plattform führen."

Die dwpbank bietet im Retail- und Wholesalegeschäft die

Übernahme aller Prozesse vom Orderrouting und der

Abrechnung über die Lieferung bis zur Verbuchung. Zentrale

Dienstleistungsangebote sind hierbei die IT- Plattform WP2

und die grafische Benutzeroberfläche für die Wertpapierpraxis

WPDirect. Gabriele Höffgen: "Bei einer Transaktion, z.B.

einem Wertpapierkauf, werden Daten über den Mainframe und

WP2 bearbeitet und lösen weitere Geschäftsprozesse aus, bei

denen Informationen transferiert, konvertiert, aufbereitet und

wieder an den Kunden zurückübertragen werden müssen.

Dies verlangt eine zeitnahe Datenübertragung zwischen

unterschiedlichen Systemen und Konvertierungen von und in

unterschiedlichen Formaten." Im Herbst 2007 hatte die

dwpbank den ersten Kontakt zu tcVISION. Christoph Welter,

Anwendungsbetreuer Datentransfers, erinnert sich: "Ein

Mitarbeiter der B.O.S. war im Hause und erzählte uns über

tcVISION. Das Konzept, Daten zwischen Sende- und

Empfangspartnern auszutauschen und beliebig zu

konvertieren, ließ uns aufhorchen. Bei der Demonstration von

tcVISION konnten wir dann erkennen, dass diese Lösung aus

vielerlei Gründen für uns wie geschaffen war: Sie konnte auf

den unterschiedlichen Betriebssystem-plattformen der

dwpbank installiert werden, die grafische Benutzeroberfläche

erlaubte eine Überwachung und Kontrolle aller beteiligten

Systeme und Ressourcen, natürlich im Rahmen der von der

dwpbank zu beachtenden Sicherheitsrichtlinien und

insbesondere die Tatsache, dass wir über die Scriptsprache

REXX nahezu alle denkbaren Anwendungsanforderungen

abdecken können. Wir sahen hier eine Möglichkeit, die

meisten der zukünftigen Datentransfers komplett zu

automatisieren und jederzeit überwachen zu können." Dieses

Konzept war ein Novum, auch für die B.O.S. tcVISION war

ursprünglich entwickelt worden, um Mainframedaten in

Echtzeit mit beliebigen relationalen Datenbanksystemen zu

synchronisieren. Heinrich von Parseval, Leiter Entwicklung

und Support der B.O.S.: "Ein Einsatz von tcVISION ohne

Beteiligung eines Mainframes war auch für uns eine

interessante Herausforderung, obwohl tcVISION alle

Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz als

intelligentes Transfersystem mitbrachte. Wir waren gespannt,

was die dwpbank auf die Beine stellen würde."

Im Verlaufe des Jahres 2008 sollten die ersten Prototypen

entwickelt werden und Erfahrungen gesammelt werden.

Christoph Welter: "Wir haben angefangen, die ersten

Verfahren zu entwickeln und mussten dazu die technischen

Voraussetzungen schaffen. Die Infrastruktur der dwpbank

besteht aus unterschiedlichen und voneinander unabhängig

betriebenen Netzen; es musste sichergestellt sein, dass die

tcVISION Komponenten innerhalb dieser Netze sicher

miteinander kommunizieren konnten. Nachdem dies

eingerichtet war, haben wir die ersten kleineren Verfahren

eingesetzt und damit eine regelrechte Transfer-Hype

eingeleitet. Die unterschiedlichsten Anforderungen wurden an

uns herangetragen; Anforderungen, die bisher nicht oder nur

mit großem Aufwand hätten realisiert werden können. Mit

tcVISION und Dank der großen Flexibilität des REXX

Scriptsprache waren diese Anforderungen jetzt lösbar."

Mittlerweile sind über 21 Workstation Manager Installationen

von tcVISION in Produktion, fast ebenso viele in Test- und

Entwicklungsumgebungen. Gabriele Höffgen: "Die tcVISION

Manager sind unter SUN Solaris, Linux und Windows

installiert. Die grafische Benutzeroberfläche, das tcVISION

Kontrollcenter, wird zentral auf einer CITRIX Farm gehostet.

Alle produktiven Verfahren arbeiten über Provider- und

Netzwerkgrenzen hinweg." Herr Welter beschreibt ein

typisches Verfahren: "Ein Bankmitarbeiter tätigt ein

Wertpapiergeschäft und arbeitet mit unserem WP2

Mainframeverfahren. Der dort ablaufende Geschäftsprozess

endet mit einem tcACCESS Filetransfer und es werden Daten

auf einen speziellen tcACCESS/tcVISION Server im Netzwerk

der Deutschen Börse, Frankfurt, übertragen. In definierten

Intervallen wird auf diesem Server ein tcVISION Script

aktiviert, welches erkennt, dass Daten angekommen sind.

Das Script startet sofort einen binären Transfer der Daten auf

einen WPIO Server (WP Integrator Online). Dort werden die

Daten entsprechend den individuellen Kundenanforderungen

konvertiert und das Ergebnis in einem sogenannten Channel

abgelegt. Dies sind Verzeichnisse, die ebenfalls von tcVISION

überwacht werden. Werden dort Dateien eingestellt, werden

sie von tcVISION entweder auf den tcACCESS/tcVISION

Server zurückübertragen, wobei tcVISION dann einen Upload

zurück an den Mainframe über tcACCESS ansteuert, oder die

Daten werden an einen WPIB Server (WP Integrator Batch)

geschickt und von dort über ein Connect:Direct Verfahren an

den Mandanten übermittelt. Die Entscheidung, welcher Weg

zu wählen ist, wird von tcVISION an Hand der Datasetnamen

der Dateien getroffen."

Weitere automatisierte Filetransfers werden von tcVISION

durchgeführt, wobei zusätzlich Steuerungsdateien von

tcVISION erstellt werden, um Daten als Fax, E-Mail oder SMS


zu versenden. tcVISION arbeitet hier eng mit einem

Mediaserver von TOBIT zusammen. tcVISION Verfahren

transferieren auch CSV-Daten und stellen diese in MS

SQLServer Datenbanken ein. Gabriele Höffgen: "Die

Anforderungen für tcVISION Transfers nehmen täglich zu. Alle

tcVISION Transfers erstellen Logdateien, so dass wir jederzeit

in der Lage sind, Detailinformationen über die Transfers

abzurufen. Mittlerweile ist es bekannt geworden, welche

1.

Ein Bankmitarbeiter tätigt ein

Wertpapiergeschäft und arbeitet mit

dem Mainframeverfahren "WP2".

Der dort ablaufende Geschäftsprozess

endet mit einem tcACCESS

Filetransfer und es werden Daten

auf einen speziellen

tcACCESS/tcVISION Server im

Netzwerk der Deutschen Börse,

Frankfurt, übertragen.

3.

Dort werden die Daten entsprechend den

individuellen Kundenanforderungen konvertiert und

das Ergebnis in einem sogenannten Channel

abgelegt. Dies sind Verzeichnisse, die ebenfalls von

tcVISION überwacht werden. Werden dort Dateien

eingestellt, werden sie von tcVISION entweder auf

den tcACCESS/tcVISION Server zurückübertragen,

wobei tcVISION dann einen Upload zurück an den

Mainframe über tcACCESS ansteuert....

Flexibilität man mit tcVISION erreichen kann. Es war nicht

schwierig für uns, mit der REXX Sprache vertraut zu werden

und somit auch komplexe Aufgabenstellungen zu realisieren.

Hierbei sind wir immer wieder vom B.O.S. Support tatkräftig

unterstützt worden, so wie wir das auch von tcACCESS her

gewohnt sind. Wir freuen uns auf die weitere

Zusammenarbeit".

tcVISION Kontrollcenter:

Alle beteiligten tcVISION Manager

sind auf einer Anzeige sichtbar. In

regelmäßigen Intervallen werden auf

verschiedenen Maschinen (z.B.

tcACCESS/tcVISION Server)

sogenannte tcVISION Jobs gestartet

(im Bild rote Symbole), welche

Verzeichnisse analysieren, ob

Transferdaten angekommen sind. Sind

solche Daten da, werden diese an die

entsprechenden Zielsysteme

weitergeleitet.

2.

In definierten Intervallen wird auf

diesem Server ein tcVISION Script

aktiviert, welches erkennt, dass Daten

angekommen sind. Das Script startet

sofort einen binären Transfer der

Daten auf einen WPIO Server (WP

Integrator Online).

4.

... oder die Daten werden an einen WPIB Server (WP Integrator Batch)

geschickt und von dort über ein Connect:Direct Verfahren an den Man danten

übermittelt. Die Entscheidung, welcher Weg zu wählen ist, wird von

tcVISION an Hand der Datasetnamen der Dateien getroffen.

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