Hoc hsc hule für S oziale Arbeit im Überblick - Fachhochschule ...

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Hoc hsc hule für S oziale Arbeit im Überblick - Fachhochschule ...

Hochschule für Soziale Arbeit

im Überblick


Hochschule für Soziale Arbeit

Was uns auszeichnet 3

Profil 3

Was wir bieten 4

Ausbildung 4

Weiterbildung 6

Forschung und Entwicklung 6

Dienstleistungen und Beratung 7

Wie die Hochschule geführt wird 8

Direktion 8

Organigramm 10

Hochschulleitung 12

Kurzporträts 14

Studienzentrum Soziale Arbeit 14

Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement 20

Institut Integration und Partizipation 21

Institut Kinder- und Jugendhilfe 22

Institut Professionsforschung und kooperative Wissensbildung 23

Institut Soziale Arbeit und Gesundheit 24

Institut Sozialplanung und Stadtentwicklung 25

Situationsplan Olten 26

Situationsplan Basel 27

Kontaktadresse 28


«Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

ist lokal und regional verankert, international

vernetzt und in ihren Leistungen in Aus- und

Weiterbildung, Forschung und Dienstleistung

breit anerkannt.

In ihrem Forschungs- und Entwicklungs-

schwerpunkt ‹Soziale Innovation› analysiert,

initiiert und begleitet sie Innovationsprozesse

in Kooperation und im Austausch mit der Praxis.

Sie fördert damit die Professionalisierung der

Sozialen Arbeit und trägt massgeblich zum

Verständnis und zur innovativen Bearbeitung

sozialer Probleme und gesellschaftlicher

Herausforderungen bei.»

Prof. Dr. Luzia Truniger

Direktorin Hochschule für Soziale Arbeit

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Hochschule für Soziale Arbeit

Was uns auszeichnet

Die Hochschule für Soziale Arbeit ist Teil der Fachhochschule Nordwestschweiz

FHNW. Sie verfügt über eine ausgewiesene Stärke in For-

schung und Entwicklung und ist führend in ihrem Angebot für Stu-

dierende, Kundinnen und Kunden und Praxisorganisationen. Mit über

1200 Studierenden im Bachelor- und Master-Studium sowie rund 1000

Teilnehmenden in der Weiterbildung ist sie die grösste Hochschule

für Soziale Arbeit in der Deutschschweiz.

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW ist Ihre kompetente Ansprech-

partnerin für

– das Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit für die Berufsfelder

Sozialpädagogik und Sozialarbeit,

– das Master-Studium in Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt

«Soziale Innovation»,

– praxisnahe Weiterbildungsangebote,

– anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung und

– massgeschneiderte Dienstleistungen und Beratung.

Profil

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW steht für «Soziale Innovation».

Sie analysiert und erzeugt «Soziale Innovation», indem sie in kooperativen

Prozessen wissenschaftliches Wissen und Erfahrungswissen

der Praxis verschränkt, dieses kritisch hinterfragt und zur Entwick-

lung von neuem handlungsleitendem Wissen nutzbar macht.

In der Erfüllung des vierfachen Leistungsauftrags verbindet die Hochschule

die Entwicklung von Wissen mit der Vermittlung von Wissen.

Die thematischen Schwerpunkte der Institute sind:

– Beratung, Coaching und Sozialmanagement

– Integration und Partizipation

– Kinder- und Jugendhilfe

– Professionsforschung und kooperative Wissensbildung

– Soziale Arbeit und Gesundheit

– Stadtentwicklung, Sozialplanung und Change

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Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW begleitet die Studierenden in

ihren Bildungsprozessen individuell. Ausserdem unterstützt sie den

Aufbau von Netzwerken ihrer Absolventinnen und Absolventen, pflegt

die Kontakte mit Kundinnen und Kunden und arbeitet in disziplinären

und interdisziplinären, nationalen und internationalen Kooperationsprojekten

und Netzwerken mit.

Was wir bieten

Soziale Arbeit befasst sich mit einzelnen Menschen, mit Familien und

Gruppen in Problemsituationen und erschwerten Lebenslagen, mit

Organisationen und komplexen sozialen Systemen sowie politischen,

rechtlichen und ökonomischen Bedingungen. Professionelle der Sozialen

Arbeit wirken im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft und

intervenieren mit gezielten Massnahmen, wenn die eigenständige Lebensbewältigung

und die soziale Integration bedroht, eingeschränkt oder

verunmöglicht sind.

Ausbildung

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW ermöglicht den Studierenden

mit ihren Bildungsangeboten, Kompetenzen für ihr professionelles Han-

deln in unterschiedlichen Funktionen im Feld der Sozialen Arbeit zu ent-

wickeln.

Die Ausbildung basiert auf dem europäischen und schweizerischen

Qualifikationsrahmen und ist als konsekutiver Studiengang mit zwei

Stufen konzipiert – dem Bachelor- und dem Master-Studium in Sozialer

Arbeit. Grundlegend für die Ausbildung auf beiden Stufen sind das

Kompetenzprofil der Hochschule sowie die Kopplung der Lehre mit

Theorie, Forschung und Praxis.

Das Bachelor-Studium führt in einer wissenschaftlich fundierten, praxisnahen

Ausbildung zu einer generalistischen Berufsbefähigung und

qualifiziert die Studierenden für die professionelle Tätigkeit in den

Berufsfeldern Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Es befähigt die Studierenden,

Wissen für die Bearbeitung von fallspezifisch-situativen

Problemen zu erarbeiten, zum klienten- bzw. klientinnenzentrierten

Interventionshandeln sowie zum Handeln in professionellen und interprofessionellen

Kontexten.

4

Ich denke an meine Zukunft.

Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit

Master-Studium in Sozialer Arbeit

www.fhnw.ch/sozialearbeit


Das Master-Studium in Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt «Soziale Innovation»

ist anwendungsorientiert, forschungsbasiert und international.

Es befähigt die Studierenden, in unterschiedlichen Feldern kom-

plexe konzeptionelle Aufgaben an der Schnittstelle von Forschung und

Praxis zu übernehmen. Die Studierenden erwerben die Kompetenz zur

Evaluation, zur Entwicklung von Verfahren, Handlungsansätzen, Angeboten

und Programmen, zur Antizipation von Zukunftsmodellen und

zur Implementierung von Innovationen in der Sozialen Arbeit. Das Studium

bereitet auf anspruchsvolle Aufgaben in der Berufspraxis vor. Es

eröffnet aber auch den Zugang zu einer späteren wissenschaftlichen

Tätigkeit.

Weiterbildung

Mit ihrem attraktiven, vielfältigen Weiterbildungsprogramm hat sich

die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW über den Fachbereich hinaus

einen Namen gemacht. Die Weiterbildungsangebote sind wissenschafts-

basiert und anwendungsorientiert und knüpfen an den Erkenntnissen

und Erfahrungen der professionellen Praxis an. Sie umfassen eidgenössisch

anerkannte Master of Advanced Studies MAS, Diploma of Advanced

Studies DAS, Certificate of Advanced Studies CAS wie auch

Fachseminare und Tagungen in den Themenfeldern:

– Behinderung und Integration

– Beratung und Coaching

– Ethik

– Forschung

– Gesundheit

– Kinder und Jugendliche

– Methoden

– Migration

– Praxisausbildende in der Sozialen Arbeit

– Recht

– Sozialmanagement

Die Weiterbildungsangebote richten sich an ein breites Fachpublikum –

an Professionelle der Sozialen Arbeit, an Fachpersonen, die im Feld der

Sozialen Arbeit tätig sind, und an Professionelle aus anderen Disziplinen,

die sich Wissen, Kompetenzen und Methoden der Sozialen Arbeit in den

ausgewiesenen Schwerpunkten aneignen möchten.

Forschung und Entwicklung

Forschung in der Sozialen Arbeit entwickelt Wissen über soziale Problemlagen

sowie deren Bearbeitung im Hinblick auf das Ziel einer Förderung,

Erhaltung bzw. Wiederherstellung einer selbstbestimmten

Lebensführung – also Grundlagenwissen und Problembearbeitungs-

wissen. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der Hochschule für

Soziale Arbeit FHNW umfasst

– die Erforschung sozialer Probleme und der Lebenswelten

von Adressatinnen und Adressaten der Sozialen Arbeit,

– die Untersuchung der Bearbeitung von Problemlagen durch die

Soziale Arbeit und der Organisationen der Sozialen Arbeit sowie

– kooperative Entwicklungsarbeiten mit der Praxis mit dem

Ziel, deren Angebote aktuell und effektiv zu gestalten sowie

zukunftsgerichtet zu entwickeln und zu innovieren.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten erfolgen als Auftragsprojekte

beispielsweise von Stellen der öffentlichen Hand und von Nonprofit-Organisationen

oder werden mit Drittmitteln vom Schweizerischen

Nationalfonds SNF und der Förderagentur des Bundes KTI finanziell

unterstützt.

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW führt einen Forschungs- und

Entwicklungsschwerpunkt «Soziale Innovation». Innerhalb des Schwerpunktes

werden vier Forschungs- und Entwicklungsfelder unterschieden:

– Adressatenforschung

– Organisations- und Professionsforschung

– Kooperative Praxisentwicklung und

– Evaluations- und Wirkungsforschung

Dienstleistungen und Beratung

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW unterstützt mit ihren Dienst-

leistungen Personen und Organisationen in der Bearbeitung sozialer

Problemlagen sowie in der qualitativen und quantitativen Weiterentwicklung

der Steuerung und Gestaltung sozialer und organisationaler

Prozesse. Sie bietet ihren Kundinnen und Kunden in den thematischen

Schwerpunkten der Institute eine breite Referenzbasis und eine ausgewiesene

Fach- und Methodenkompetenz.

Die Dienstleistungen der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW sind

nachfrage- und kundenorientiert sowie wissenschaftsbasiert. Sie

werden in Form von Fachberatungen, Fachreferaten, Gutachten, Workshop-Moderationen

oder länger dauernden Prozessberatungen durchgeführt.

In den Dienstleistungen wird, in Abgrenzung zu Forschung

und Entwicklung, situationsspezifisch bereits vorhandenes Wissen

adaptiert und es werden massgeschneiderte adäquate Umsetzungsmöglichkeiten

erarbeitet.

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Wie die Hochschule geführt wird

Direktion

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW mit ihren Standorten Olten

und Basel wird von der Direktorin Prof. Dr. Luzia Truniger geführt. Die

Direktorin ist zusammen mit den Mitgliedern der Hochschulleitung

für den fachlichen Leistungsausweis in Lehre, Forschung und Dienstleistung,

die Anerkennung in Wissenschaft und Praxis, die ökonomischen

Ergebnisse und für die Entwicklung, Profilierung und er-

folgreiche Positionierung der Hochschule für Soziale Arbeit im In-

und Ausland verantwortlich. Die Leiterinnen und Leiter der Institute,

des Studienzentrums und der Services sind Mitglied der Hochschulleitung.

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW bündelt, vernetzt und entwickelt

ihr Wissen und ihre Kompetenzen in sechs thematisch fokussierten

Instituten und im Studienzentrum. Mit der strategiebasierten Or-

ganisation der Hochschule soll Wissensproduktion mit den vielfältigen

Formen der Vermittlung von Wissen verbunden und damit Forschung

und Entwicklung, Ausbildung, Weiterbildung und Dienst leis tung systematisch

gekoppelt werden. Die Kopplung wird strukturell und personell

abgestützt durch die Bündelung der Kompetenzen der Mitar -

beitenden in den einzelnen Organisationseinheiten und spiegelt sich

auch in deren Leistungsauftrag wider.

Die Institute sind im vierfachen Leistungsauftrag in folgenden Schwerpunkten

tätig:

– Beratung, Coaching und Sozialmanagement

– Integration und Partizipation

– Kinder- und Jugendhilfe

– Professionsforschung und kooperative Wissensbildung

– Soziale Arbeit und Gesundheit

– Stadtentwicklung, Sozialplanung und Change

Das Studienzentrum Soziale Arbeit ist verantwortlich für die Entwicklung,

Planung, Organisation, Durchführung und Evaluation des Studiengangs

Soziale Arbeit in den zwei Studienstufen Bachelor und Master.

Die Erfüllung des vierfachen Leistungsauftrags und die Entwicklung

und Profilierung der Hochschule werden von den Mitarbeitenden des

Hochschulzentrums und der Services mit professionellen Support- und

Beratungsdienstleistungen unterstützt.

Das Hochschulzentrum (Andrea Eichholzer, Leiterin Hochschulzentrum)

erbringt wissenschaftliche Dienstleistungen und Fachsupport, fokussiert

auf die Schwerpunkte Qualitätsmanagement der Hochschule für

Soziale Arbeit FHNW, Weiterbildung und Forschung & Entwicklung.

Überdies werden im International Office für Studierende und Dozierende

aus dem In- und Ausland Beratung und Unterstützung angeboten.

In den Services (Matthias Bopp, Leiter Services) erbringen Mitarbeitende

der beiden Standorte Dienstleistungen in den Bereichen Finanzen

und Controlling, Personal, ICT, Logistik, Infrastruktur, Weiterbildungs-

sekretariat (Rahel Lohner-Rück, Christina Corso, Leiterinnen Weiterbildungssekretariate)

und Marketing und Kommunikation (Christina

Beglinger, Leiterin Marketing und Kommunikation).

Insgesamt zählt die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW rund 170 interne

Mitarbeitende – Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche

Mitarbeitende und Assistierende sowie Sachbearbeiterinnen und

Sachbearbeiter, die in der Ausbildung, Weiterbildung, Forschung &

Entwicklung, in der Dienstleistung, im Studien- und im Hochschulzentrum,

in Fachstellen und in administrativen Funktionen tätig sind. Die

Wirkungen und die Qualität der Leistungen und der Leistungserbringung

werden regelmässig im Rahmen eines umfassenden Qualitätsmanagements

evaluiert und optimiert.

Kontakt

www.fhnw.ch/sozialearbeit

Prof. Dr. Luzia Truniger

Direktorin Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

T +41 62 311 96 96, luzia.truniger@fhnw.ch

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Organigramm

Direktorin Hochschule für Soziale Arbeit

Prof. Dr. Luzia Truniger

Hochschulzentrum

Andrea Eichholzer, lic. phil.

– Qualitätsmanagement

– Weiterbildung

– Forschung & Entwicklung

– International Office

Studienzentrum Soziale Arbeit

• Bachelor-Studium:

Prof. Dr. habil. Roland Becker-Lenz

Prof. Dr. Barbara Fäh

• Master-Studium:

Prof. Dr. Daniel Gredig

Institut Beratung,

Coaching und

Sozialmanagement

Prof. Agnès Fritze

Institut Integration und

Partizipation

Prof. Dr. Claudia Daigler

Institut Kinder- und

Jugendhilfe

Prof. Dr. Stefan Schnurr

Services

Matthias Bopp, Betriebsökonom FH

Institut Professions-

forschung und koope-

rative Wissensbildung

Prof. Dr. Edgar Baumgartner

(a.i.)

Institut Soziale Arbeit

und Gesundheit

Prof. Dr. Holger Schmid

Institut Sozialplanung

und Stadtentwicklung

Prof. Dr. Matthias Drilling

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Hochschulleitung

Prof. Dr. habil. Roland Becker-Lenz

Co-Leiter Bachelor-Studium

Matthias Bopp,

Betriebsökonom FH

Leiter Services

Prof. Agnès Fritze, lic. phil.

Leiterin Institut Beratung, Coaching

und Sozialmanagement

Prof. Dr. Edgar Baumgartner

Leiter Institut Professionsforschung

und kooperative

Wissensbildung a.i.

Prof. Dr. Claudia Daigler

Leiterin Institut Integration und

Partizipation

Prof. Dr. Holger Schmid

Leiter Institut Soziale Arbeit

und Gesundheit

Prof. Dr. Luzia Truniger

Direktorin Hochschule für

Soziale Arbeit FHNW

Prof. Dr. Barbara Fäh

Co-Leiterin Bachelor-Studium

Prof. Dr. Matthias Drilling

Leiter Institut Sozialplanung und

Stadtentwicklung

Prof. Dr. Stefan Schnurr

Leiter Institut Kinder- und

Jugendhilfe

Prof. Dr. Daniel Gredig

Leiter Master-Studium


Kurzporträts

Studienzentrum Soziale Arbeit

Das Studienzentrum Soziale Arbeit ist verantwortlich für die Entwicklung,

Planung, Organisation, Durchführung und Evaluation des Studiengangs

Soziale Arbeit in den zwei Studienstufen Bachelor und Master.

Das Studienzentrum umfasst die Leitungen des Bachelor-Studiums (Prof.

Dr. habil. Roland Becker-Lenz, Prof. Dr. Barbara Fäh), des Master-Studiums

(Prof. Dr. Daniel Gredig), der Ausbildungsadministration Bachelor-

Studium (Fabienne Geiger), der Ausbildungsadministration Master-Stu-

dium (Sonja Rohr) sowie die Mitarbeitenden der drei Fachstellen und der

Ausbildungsadministration. Das Studienzentrum wird an den Standorten

Basel und Olten geführt.

Die Mitarbeitenden der Fachstellen erarbeiten und vermitteln methodisch-didaktische

Grundlagen, unterstützen Dozierende und Studierende

im E-Learning, sind zuständig für Evaluationen und qualitätssichern-

de Massnahmen im Lehrbetrieb, bieten Beratung für Studierende und

fördern den Kontakt zu den Praxisorganisationen.

Die Fachstellen des Studienzentrums Soziale Arbeit:

– Zulassung und Studierendenberatung

– Praxisausbildung und Wissensintegration

– Kompetenzforschung und Didaktik

Die Mitarbeitenden der Administrationen des Studienzentrums sind in

Olten und Basel für alle Belange der Ausbildungsadministration zuständig.

Sie stellen den Ablauf von der Immatrikulation bis zur Diplomierung

sicher und unterstützen insbesondere die Lehrenden des

Bachelor- und Master-Studiums.

Der Studiengang Soziale Arbeit baut auf dem Kompetenzprofil der

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW auf, das für alle Stufen richtungsweisend

ist. Der Studiengang Soziale Arbeit ist konsequent modularisiert,

forschungsbasiert und praxisorientiert.

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Ich denke an meine Zukunft.

Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit

Master-Studium in Sozialer Arbeit

www.fhnw.ch/sozialearbeit


Bachelor of Arts (BA) in Sozialer Arbeit

Das Studium befähigt die Studierenden einerseits, als Angehörige der

Profession in der Praxis der Sozialen Arbeit reflektiert, wissenschaftsbasiert

und klienten- bzw. klientinnenzentriert zu handeln. Andererseits

führt das Studium die Studierenden in die Soziale Arbeit als wissenschaftliche

Disziplin ein. Das Bachelor-Studium führt zu einer gene-

ralistischen Berufsbefähigung. Die Studierenden erwerben Wissens-

bestände und Kompetenzen für das professionelle Handeln in den

vielfältigen Berufs- und Aufgabenfeldern der Sozialen Arbeit. Das Studium

vermittelt Kenntnisse und ermöglicht die Bildung von Kompeten-

zen zum unmittelbar klienten- bzw. klientinnenzentrierten Interven-

tionshandeln.

Eine besondere Bedeutung in diesem Zusammenhang hat die Praxisausbildung.

Sie umfasst zwei grosse Module, wobei mindestens eines

in einer von der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW anerkannten Praxisorganisation

absolviert wird. Studierende werden dabei von Ausbildnerinnen

und Ausbildnern in der Praxis begleitet. Das zweite

Praxismodul kann als Projektwerkstatt gewählt werden. Darin bearbeiten

Studierende Fragestellungen aus der Praxis und werden durch Dozierende

der Hochschule begleitet. Die an der Hochschule für Soziale

Arbeit FHNW und in der Praxis stattfindenden Prozesse des Wissenserwerbs

und der Kompetenzentwicklung werden in speziellen Integrationsmodulen

gezielt miteinander verknüpft. Für das professionelle

Handeln ist Wissen aus verschiedenen Disziplinen zum Verständnis von

menschlichen Bildungs-, Sozialisations- und Entwicklungsprozessen

ebenso erforderlich wie Wissen zu sozialen Problemen und den darauf

gerichteten gesellschaftlichen Bearbeitungsformen. Die Vermittlung

solcher Wissensbestände orientiert sich an den für die Soziale Arbeit

relevanten Gegenständen. Desgleichen erwerben die Studierenden auch

Kenntnisse und Fähigkeiten für die Verwendung dieser Wissensbestände

in der Interventionspraxis.

Die Bedingungen und Verfahren der Generierung von wissenschaftlichem

Wissen werden desgleichen zum Thema gemacht, damit dieses

im Kontext der Interventionspraxis angemessen rezipiert, beurteilt und

verwendet werden kann. Um im generalistischen Studium eine individuelle

Profilbildung zu unterstützen, werden Vertiefungsrichtungen

angeboten. Darin widerspiegeln sich die inhaltlichen Schwerpunkte der

Hochschule. Im Sinne der Vorbereitung auf eine wissenschaftliche Tätigkeit

in der Disziplin und auf weitere berufliche Aufgaben an der

Schnittstelle von Forschung und Praxis wird gewährleistet, dass die

Studierenden die Qualifikation für den Übertritt in konsekutive Master-

Studien in Sozialer Arbeit erwerben können.

Die Lehre folgt einem konzeptionell niedergelegten Lehr- und Lernverständnis.

Wichtige Gestaltungsprinzipien sind die Orientierung am

Grundsatz der Pluralität − sowohl in der wissenschaftlichen Theoriebildung

wie in den interventionspraktischen Methoden und Ansätzen.

Hohe Bedeutung wird auch der Verknüpfung von Lehre, Forschung und

Praxis beigemessen sowie der Begleitung und Unterstützung der individuellen

Lern- und Bildungsprozesse der Studierenden.

Das Studienangebot ist regional und national verankert und weist internationale

Bezüge auf. Durch diese Anlage und durch gezielte individuelle

Beratung wird die Mobilität der Studierenden unterstützt.

Master of Arts (MA) in Sozialer Arbeit

mit Schwerpunkt Soziale Innovation

Das Master-Studium vermittelt den Studierenden die Fähigkeit, anspruchsvolle

und komplexe Aufgaben an der Schnittstelle von Forschung

und Praxis Sozialer Arbeit zu übernehmen. Im Kontext des

beschleunigten gesellschaftlichen Wandels sieht sich Soziale Arbeit

von zunehmend komplexen und anspruchsvollen Problemstellungen

herausgefordert. Angesichts neuer Muster sozialer Ungleichheit und

veränderter Ausdrucksformen von sozialen Problemen, aber auch im

Zusammenhang mit neuen Steuerungsmodellen der öffentlichen Hand

gewinnen die Erforschung von sozialen Problemlagen, die Evaluation

der Praxis Sozialer Arbeit und die fundierte Entwicklung von neuen angemessenen

Methoden und Modellen in der Sozialen Arbeit wie auch in

der Sozialpolitik an Bedeutung. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht

dabei die Frage, wie konkrete Forschungsergebnisse für die innovative

Weiterentwicklung der Praxis nutzbar gemacht werden können. Das

Master-Studium vermittelt die spezifischen Kompetenzen, die zur Bewältigung

der Anforderungen an der Schnittstelle von Forschung und

Praxis erforderlich sind. Es befähigt zur Evaluation der Praxis Sozialer

Arbeit, vermittelt Konzepte und Methoden für die Entwicklung von innovativen

Vorgehensweisen, Verfahren, Angeboten und Programmen

der Sozialen Arbeit und befähigt die Studierenden, Soziale Arbeit auf

organisationaler, programmatischer und methodischer Ebene zu gestal-

ten und zu optimieren.

Das Master-Studium ist anwendungsorientiert, forschungsbasiert und

international. Es ist über verschiedene Module mit der Berufspraxis

verknüpft. Es ist in mehreren Hinsichten eng mit der Forschung verbunden

und kooperiert hierbei mit der Universität Basel. In diversen Modulen

werden die länderspezifischen Konfigurationen der Sozialen

Arbeit und Sozialpolitik thematisiert und internationale Trends in Forschung

und Theoriebildung aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit

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Ich denke an meine Zukunft.

Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit

Master-Studium in Sozialer Arbeit

www.fhnw.ch/sozialearbeit

der Evangelischen Hochschule Freiburg im Breisgau (D) fördert die internationale

Mobilität von Studierenden und Dozierenden.

Das Studium eröffnet auch den Zugang zu einer späteren wissenschaftlichen

Tätigkeit und zur weiteren wissenschaftlichen Qualifikation im

Rahmen von Doktoratsstudien. Die Kooperation mit der Evangelischen

Hochschule Freiburg im Breisgau, die ebenfalls einen forschungsorientierten

Master Soziale Arbeit anbietet, ermöglicht den Absolventinnen

und Absolventen des Master-Studiums an der Hochschule für Soziale

Arbeit FHNW, sich in das Master-Studium an der Evanglischen Hochschule

Freiburg im Breisgau einzuschreiben und so einen Abschluss

mit insgesamt 300 ECTS-Credits zu erwerben. Dies stellt den Zugang

zu einem Ph.D.-Studium bzw. zur Promotion sicher.

Ab Frühlingssemester 2011 führen die Pädagogische Hochschule Freiburg

im Breisgau, die Evangelische Hochschule Freiburg im Breisgau

und die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW an der Fakultät für Gesellschafts-

und Naturwissenschaften der Pädagogischen Hochschule Frei-

burg im Breisgau ein gemeinsames Doktorandenkolleg durch mit dem

Ziel, Dissertationen mit thematischem Bezug zu sozialen Problemen

und der Sozialen Arbeit zu fördern.

Kontakt

www.fhnw.ch/sozialearbeit/szsa

Leitung Bachelor-Studium

Prof. Dr. habil. Roland Becker-Lenz

T +41 62 311 96 60 und

T +41 61 337 27 05

roland.becker@fhnw.ch

Prof. Dr. Barbara Fäh

T +41 62 311 96 66 und

T +41 61 337 27 05

barbara.faeh@fhnw.ch

Leitung Master-Studium

Prof. Dr. Daniel Gredig

T +41 62 311 96 76

daniel.gredig@fhnw.ch

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Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement

Öffentliche Verwaltungen und Unternehmen, Nonprofit-Organisationen

und Netzwerke im Bereich des Sozialen sind durch Veränderungen

in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft herausgefordert. Sie sind mit Deregulierung,

Verwaltungsreformen oder Kooperationsverpflichtungen

und mit einer zunehmend kritischen Umwelt konfrontiert. Dies erfordert

kontinuierliche Veränderungs- und Legitimationsleistungen auf

allen Ebenen. Es gilt, die Wirkungen des professionellen Handelns von

Einzelnen, von Organisationen sowie der Politik und der öffentlichen

Verwaltung im lokalen, regionalen, nationalen oder internationalen

Kontext zu analysieren und zu optimieren. Ebenso müssen situationsspezifische

Lösungen auf qualitativ und quantitativ stark variierende

Nachfragen und Rahmenbedingungen im Spannungsfeld von Gesellschaft,

Politik, Staat, Markt und informellen Netzwerken entwickelt

werden. Dazu bedarf es des Zusammenspiels und des konsequenten

Einbezugs der unterschiedlichen Perspektiven und Akteure, die eine

markt- bzw. kundenorientierte Unternehmensführung mit professionellen

(sozialarbeiterischen) Grundsätzen vor dem Hintergrund sozialpolitischer

Entscheidungen verknüpfen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts Beratung, Coaching

und Sozialmanagement ICSO bieten Weiterbildungen, Beratungen und

Entwicklungsdienstleistungen an und lehren in Modulen des Bachelor-

und Master-Studiums:

– Eidgenössisch und international anerkannte qualifizierende

Weiterbildungprogramme (Master of Advanced Studies MAS) in

Beratung, Coaching, Psychosozialem Management und

Sozialmanagement

– Entwicklung und Beratung auf der Basis des von uns entwickelten

«Social-Impact-Modells»: Bedarfsanalysen, Leitbildentwicklungen,

Wirkungs-Evaluationen

– Social-Business-Pläne und Implementierung neuer (Beratungs-)

Konzepte

– Forschungsbasierte Entwicklungen und Beratung für Sozialfirmen

und Zugang zum Verein Arbeitsgemeinschaft Schweizer

Sozialfirmen ASSOF

Kontakt

www.fhnw.ch/sozialearbeit/icso

Prof. Agnès Fritze, lic. phil., Institutsleiterin

T +41 62 311 96 56, agnes.fritze@fhnw.ch

Institut Integration und Partizipation

Die Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung von Integration ist

eine zentrale Zielsetzung der Sozialen Arbeit. Das Institut Integration

und Partizipation IIP beschäftigt sich mit den Prozessen der Benachteiligung

und Ausschliessung von Menschen in unserer Gesellschaft wie

auch mit Prozessen der Integration und Ermöglichung von Partizipa-

tion. Zudem befasst es sich mit den Interventionsmöglichkeiten von

Sozialer Arbeit, die darauf zielen, die Partizipation von benachteiligten

Menschen an unterschiedlichen Systemen und Ressourcen der Gesellschaft

zu fördern, zu erhalten oder wiederherzustellen

Im Zentrum stehen dabei Menschen, deren Partizipation in unserer Gesellschaft

in besonderer Weise prekär ist. So thematisiert das Institut

– Menschen im Kontext von Behinderung

– Menschen im Kontext von schweren Krankheiten wie z.B. HIV

– Menschen im Kontext von Migration

– Menschen im Kontext von Erwerbslosigkeit

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts Integration und

Partizipation IIP

– sind in der Forschung und Entwicklung tätig,

– bringen ihre Expertise in die Module des Bachelor- und des

Master-Studiums in Sozialer Arbeit ein,

– erbringen Dienst- und Beratungsleistungen wie z.B. Evaluationen

von neuen Vorgehensweisen und Massnahmen in der Sozialen

Arbeit, Analysen zur Fundierung von Leitbildern, Konzepten und

Massnahmen im Bereich der Integration sowie spezialisierte

Fachberatungen für Fachleute und Organisationen der Behindertenhilfe

in der Schweiz,

– bringen ihre Expertise in die Weiterbildung ein wie z.B. in das

MAS Behinderung und Partizipation, MAS Sozialrecht, DAS

Eingliederungsmanagement, CAS Forschen in den Sozialwissenschaften

und diverse Fachseminare.

Kontakt

www.fhnw.ch/sozialearbeit/iip

Prof. Dr. Claudia Daigler, Institutsleiterin

T +41 62 311 96 80, claudia.daigler@fhnw.ch

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Institut Kinder- und Jugendhilfe

Das Institut Kinder- und Jugendhilfe IKJ beschäftigt sich mit der Frage,

wie Kinder und Jugendliche heute leben und aufwachsen und wie Institutionen

der Kinder- und Jugendhilfe junge Menschen in ihren Bildungs-

und Entwicklungsprozessen unterstützen können.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts Kinder- und Jugendhilfe

sind in der Forschung und Entwicklung tätig, erbringen Dienstleis-

tungen, führen Weiterbildungsangebote und wirken in den Modulen

des Bachelor- und des Master-Studiums in Sozialer Arbeit mit.

Thematische Schwerpunkte des Instituts sind:

– Lebenslagen und Lebensweisen von Kindern und Jugendlichen

– Das System der Kinder- und Jugendhilfe: Angebots-,

Entscheidungs- und Kooperationsstrukturen

– Evaluation von Angeboten, Programmen und Einrichtungen

– Entwicklung wirksamer und bedarfsgerechter Angebote und

Interventionen in der Zusammenarbeit mit Praxispartnerinnen

und Praxispartnern

Das Angebot des Instituts richtet sich an alle Akteure, Organisationen

und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe. Damit sind insbesondere

folgende Handlungsfelder angesprochen:

– Kindesschutz und Vormundschaftswesen

– Heimerziehung, Pflegekinderwesen, Familienbegleitung

– Schulsozialarbeit, Tagesschulen/Tagesstrukturen

– Unterstützungsangebote für Jugendliche im Übergang von der

Schule in Berufsausbildung und Arbeitsmarkt

– Kinder- und Jugendarbeit

– Präventions- und Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche

und Familien

Das Institut führt zurzeit folgende eidgenössisch anerkannte qualifizierende

Weiterbildungsangebote, Letzteres in Kooperation mit der

Pädagogischen Hochschule FHNW: Schule und Soziale Arbeit – Systemische

Schulsozialarbeit; Von der Schule zum Beruf (mit den Profilen

«Fachlehrer/in Berufswahlunterricht» und «Berufsintegrationscoach»).

Kontakt

www.fhnw.ch/sozialearbeit/ikj

Prof. Dr. Stefan Schnurr, Institutsleiter

T +41 61 337 27 83, stefan.schnurr@fhnw.ch

Institut Professionsforschung und kooperative Wissensbildung

Im Zentrum der Tätigkeiten des Instituts Professionsforschung und kooperative

Wissensbildung IPW steht das professionelle Handeln in den

diversen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit und die Frage, wie dieses

Handeln weiterentwickelt werden kann. Die Leitidee ist einerseits, theoretische

Grundlagen und empirische Evidenz zu erarbeiten, z.B. über

die gesellschaftlichen Konstitutionsbedingungen oder die handlungsleitenden

Strukturierungen in den Organisationen der Sozialen Arbeit.

Andererseits sollen diese Erkenntnisse mit der Praxis kooperativ in

Entwicklungsprozesse überführt werden.

Das Institut hat dazu ein Verfahren – Praxis-Optimierungs-Zyklus genannt–

entwickelt, mit dem unmittelbare Transferprozesse erfolgreich

organisiert werden können. In diesem Zusammenhang bildet die Wirkungsforschung/Evaluation

einen Schwerpunkt. Das Institut ist führend

in Evidence Based Social Work in der Schweiz, mit internationaler

Ausstrahlung und Vernetzung.

Den Ausbau der Wissensbasis der Sozialen Arbeit voranzutreiben, ist

das Leitziel des Instituts. Dies zusammen mit der Praxis zu tun, ist die

Leitidee des Instituts. Damit soll ein wesentlicher Beitrag zur Innova-

tion der Sozialen Arbeit und zur Steigerung ihrer Problemlösefähigkeit

geleistet werden. Das Ziel der Mitarbeitenden des Instituts ist es, einen

anspruchsvollen Erkenntnis- und Verwertungsbogen von den zu erarbeitenden

Grundlagen über die kooperative Wissensbildung mit der

Praxis bis hin zur begleiteten Implementation in der Praxis und der

wissenschaftlichen Verwertung der Erkenntnisse zu realisieren.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts Professionsforschung

und kooperative Wissensbildung IPW bringen ihre Expertise in

Modulen des Bachelor- und des Master-Studiums ein. Sie arbeiten mit

Praxispartnern der Sozialen Arbeit zusammen, die an der Modernisierung

und Professionalisierung ihrer Arbeit interessiert sind und dafür

die Mittel wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung nutzen und in ihrem

beruflichen Alltag umsetzen wollen. Dazu gehören auch Weiterbildungsangebote,

die wir auf der Grundlage der beschriebenen Zusam-

menarbeit zwischen Forschung und Praxis fortlaufend entwickeln und

die daher sowohl innovativ als auch praxisnah sind.

Kontakt

www.fhnw.ch/sozialearbeit/ipw

Prof. Dr. Edgar Baumgartner, Institutsleiter a.i.

T +41 62 311 96 42, edgar.baumgartner@fhnw.ch

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Institut Soziale Arbeit und Gesundheit

Gesundheit ist seit jeher zentraler Bestandteil der Theorie und Praxis

Sozialer Arbeit. Soziale Arbeit legt die psychosozialen Dimensionen von

Gesundheit, Beeinträchtigung und Krankheit frei, entwickelt und stellt

Handlungsansätze bereit, die von ressourcenorientierten Strategien bestimmt

sind. Mit der Einsicht in die Bedeutung sozialer Phänomene für

ein zeitgemässes Gesundheitsverständnis sind unvermeidlich ethische

Überlegungen angesprochen. Gleichzeitig steht das methodische und

politische Handeln auf dem Prüfstand, da die Soziale Arbeit das Verhalten

von Menschen und die Verhältnisse, in denen sie leben, beeinflussen

soll. Schwerpunktmässig bearbeitet das Institut Soziale Arbeit und Gesundheit

ISAGE:

– Ressourcenmanagement, Gesundheitsförderung, Prävention

– Psychosoziale Beratung und klinische Sozialarbeit

– Sucht, Psychische Gesundheit, Ethische Entscheidungsfindung

– Gesundheitliche Aspekte in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit

Arbeit und Gesundheit, Gesundheits- und Sozialpolitische

Rahmenbedingungen

Das Institut betreibt anwendungsorientierte Forschung und erbringt

Dienstleistungen für Dritte. Es zeichnet sich durch vielfältige Vernetzungen

und Kooperationen im In- und Ausland aus. Die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Instituts bringen ihre Expertise in Modulen des

Bachelor- und Master-Studiums ein und bieten Weiterbildungen an: Eidgenössisch

anerkannte qualifizierende Weiterbildungen in Gesundheitsförderung

und Prävention, Gerontological Care, Ethischer Ent-

scheidungsfindung in Organisationen und Gesellschaft, Psychosozialer

Beratung, Spezialisierung in Suchtfragen und diverse Fachseminare.

Die Förderung der psychosozialen Gesundheit bildet den Forschungsschwerpunkt

des Instituts. Dabei werden Förderungsmassnahmen entwickelt,

begleitet und in ihrer Wirkung evaluiert. Themen wie Gesund-

heitskompetenz, gesundes Körpergewicht, Lebenskompetenzförderung,

Förderung des Nichtrauchens und vieles mehr werden behandelt.

Das Institut Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule für Soziale

Arbeit FHNW betreibt zusammen mit dem Institut Forschung und Entwicklung

der Pädagogischen Hochschule FHNW das hochschulübergreifende

Kompetenzzentrum RessourcenPlus R+. R+ ist Teil des Netz-

werks «bildung und gesundheit Schweiz» des Bundesamts für Gesund-

heit BAG.

Kontakt

www.fhnw.ch/sozialearbeit/isage

Prof. Dr. Holger Schmid, Institutsleiter

T +41 62 311 95 97, holger.schmid@fhnw.ch

Institut Sozialplanung und Stadtentwicklung

Im Institut Sozialplanung und Stadtentwicklung ISS wird theoretisch

und empirisch fundiertes, praxisnahes Wissen in den Bereichen Sozialplanung,

Change Management und Stadtentwicklung generiert und

vermittelt.

«Sozialer Wandel» bildet die Klammer über diese drei Themenfelder. In

allen ist Wandel ein fester Bestandteil und zentrale Herausforderung.

Die Mitarbeitenden des Instituts untersuchen solche Veränderungen,

beraten bei deren Gestaltung und vermitteln Kenntnisse in Bildungsprozessen.

Sie sind im Rahmen der Bachelor- und Masterstufe des Studiengangs

Soziale Arbeit sowie in Fort- und eidgenössisch anerkannten

Weiterbildungen namentlich in den Themenbereichen Sozialplanung,

Stadtentwicklung und Change engagiert. Ausserdem sind sie in der

Lehre an den Universitäten Basel, Zürich und Lausanne sowie im Masterstudiengang

Gemeinwesenentwicklung der Fachhochschule München

tätig.

Stadtentwicklung: Städte sind Zentren der ökonomischen Entwicklung

und zugleich Brennpunkte sozioökonomischer und kultureller Polarisierung.

Mitarbeitende des Instituts suchen nach Erklärungen für diesen

Wandel, diskutieren Strategien einer nachhaltigen Stadt- und Quartierentwicklung

und entwerfen Szenarien, die insbesondere dem Sozialen

Rechnung tragen.

Change: Im Themenfeld «organisationaler Wandel» ist das Institut in

Forschungs- und Weiterbildungsangeboten auf den Wandel im Mesobereich

(Teamebene) von Organisationen spezialisiert. Zudem unterstützt

es Auftraggebende bei Veränderungsprozessen in Organisationen, entwickelt

Konzepte und begleitet Arbeitsteams bei der Bewältigung von

Changeprojekten.

Sozialplanung: Im Bereich «Sozialplanung» bietet das Institut Bedarfs-,

Konzept-, Angebots- und Programmplanung. Die Mitarbeitenden erstellen

mittels statistischer und empirischer Verfahren Bedarfsanalysen,

definieren geografische Einzugsgebiete und auf sie bezogene Versorgungskonzepte.

Das Institut formuliert Massnahmen und Hilfsangebote

zu deren Umsetzung.

Kontakt

www.fhnw.ch/sozialearbeit/iss

Prof. Dr. Matthias Drilling, Institutsleiter

T +41 61 337 27 12, matthias.drilling@fhnw.ch

24 25


Situationsplan Olten Situationsplan Basel

A1/A2 von Zürich, Luzern

Theodor-Schweizer-Weg*

Reiserstrasse

Sälistrasse

P

Aare

P

Louis-Giroud-Strasse*

2

1

3

Krummackerweg

Aarburgerstrasse

Hotel

Arte

Riggenbachstrasse

Bifangstrasse

von Aarau

Von Roll-Strasse

Aarauerstrasse

4

Unterführungsstrasse

Florastrasse

Rosengasse

Alte Brücke

Neuhardstrasse

Altstadt

Tannwaldstrasse

Bahnhofquai Gösgerstrasse

Martin-Disteli-Strasse

Bahnhof Olten (SO)

A

Baslerstrasse von Basel

Amthausquai

1 Riggenbachstrasse 16 2 Halle 20 3 Sälipark, Louis-Giroud-Strasse 26 4 Tannwaldstrasse 2

P Parkplätze Zufahrt via Sälistrasse

A Ausgang nach Gleis 12 Fachhochschule /Bifang /Berufsschulen

* Nur Fussweg

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Hochschule für Soziale Arbeit

Customer Care Center CCC

Riggenbachstrasse 16

4600 Olten

T +41 (0)848 821 011

F +41 62 286 00 90

info.sozialearbeit@fhnw.ch

www.fhnw.ch/sozialearbeit

Bahnhofsbrücke

Froburgstr. A2/A1 von Basel, Bern

Viaduktstrasse Centralbahnstrasse

Bahnhofeingang Gundeldingen

Tram 16

26 27

Margarethenstrasse

Dornacherstrasse

Gundeldingerstrasse

Heuwaageviadukt

A

Gempenstrasse

Solothurnerstrasse

Bahnhof SBB

Bruderholzstrasse

Aeschengraben

2

P

B

Nauenstrasse

E

Peter Merian

Tram 10/11

Tellplatz, Tram 15/16

Thiersteinerschule, Bus 36

Aeschenplatz

Peter-Merian-Str.

Hochstrasse

D

C

Thiersteinerallee

Münchensteinerstr.

St. Alban-Anlage

Münchensteinerstrasse, Tram 10/11

F

Grosspeterstr.

Heiliggeistkirche

Tram 15/16

1

Güterstrasse

Zürcherstrasse

St. Alban-Ring

Münchensteinerstrasse

Gellertstrasse

A3 von Zürich, Bern, Luzern

St.-Jakobs-Strasse

1 Thiersteinerallee 57 2 Dornacherstrasse 210 (Parking) P Post-Parking

A Ab Bahnhof SBB (Ausgang Süd/Güterstrasse) Tram Nr. 16 Haltestelle «Bahnhofeingang Gundeldingen»

B Tram Nr. 15/16 Haltestelle «Tellplatz» C Tram Nr. 15/16 Haltestelle «Heiliggeistkirche»

D Bus Nr. 36 Haltestelle «Thiersteinerschule» E Ab Bahnhof SBB Tram Nr. 10/11 Haltestelle «Peter Merian»

F Tram Nr. 10/11 Haltestelle «Münchensteinerstrasse»

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Hochschule für Soziale Arbeit

Thiersteinerallee 57

4053 Basel

T +41 61 337 27 27

F +41 61 337 27 20

info.sozialearbeit@fhnw.ch

www.fhnw.ch/sozialearbeit


Kontaktadresse

Fachhochschule Nordwestschweiz

Hochschule für Soziale Arbeit

Riggenbachstrasse 16

4600 Olten

T +41 (0)848 821 011

F +41 62 286 00 90

info.sozialearbeit@fhnw.ch

www.fhnw.ch/sozialearbeit

Impressum

Konzept und Redaktion: Christina Beglinger

Produktion: Astrid Fischer

Gestaltung: FHNW Büro für Kommunikationsdesign

Fotos Umschlag und Hochschulleitung: Gerhard Krischker, Zürich

Fotos Kampagne Studiengang in Sozialer Arbeit: Christian Schnur, Zürich

Herzlichen Dank allen Studierenden, die sich für Fotosessions

zur Verfügung gestellt haben.

Korrektorat: Alain Vannod

Druck: Dietschi AG, Olten

November 2010

Auflage: 4000 Exemplare

© Hochschule für Soziale Arbeit FHNW


Folgende Hochschulen bilden die Fachhochschule

Nordwestschweiz FHNW:

Hochschule für Angewandte Psychologie

Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik

Hochschule für Gestaltung und Kunst

Hochschule für Life Sciences

– Musikhochschulen

– Pädagogische Hochschule

Hochschule für Soziale Arbeit

Hochschule für Technik

Hochschule für Wirtschaft

Fachhochschule Nordwestschweiz

Hochschule für Soziale Arbeit

Riggenbachstrasse 16

4600 Olten

T +41 (0)848 821 011

F +41 62 286 00 90

info.sozialearbeit@fhnw.ch

www.fhnw.ch /sozialearbeit

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