Dav-Depesche - Deutscher Anwaltverein

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Dav-Depesche - Deutscher Anwaltverein

DAV-Depesche

DeutscherAnwaltVerein

Nr. 26/11

30. Juni 2011

1. Das DAV-Forum „Rechtsschutzversicherungen“ am 19. Oktober 2011 in Hamburg:

Freie Anwaltswahl? Anwaltspools, Prämienvergünstigungen, Hotlines, Mediation!

Angebot und Praxis der Rechtsschutzversicherer haben sich rasant verändert. Damit sind

erhebliche, nicht immer erfreuliche Veränderungen im Umgang mit Rechtsanwältinnen und

Rechtsanwälten und ihren Mandanten verbunden. Vor wenigen Jahren noch „Anwalts

Liebling“, heute – so mag es manchem erscheinen – „Teufels Werk und Gottes Beitrag“?

Der Mandant kann vermögenswerte Vorteile erlangen, wenn er nicht zum Anwalt seines

Vertrauens, sondern zu der ihm von der Rechtsschutzversicherung empfohlenen Anwältin

geht; die Mandantin erhält Rechtsrat über Hotlines oder der Fall des Mandanten wird ohne

rechtliche Beratung von einem Mediator der Rechtsschutzversicherung gelöst. Wettbewerb

um das Mandat, wo früher der Rechtsschutzversicherer vor allem als Garant für die

Einlösung des Honoraranspruchs galt?

Der DAV nimmt die für die gesamte Anwaltschaft bedeutsame Entwicklung zum Anlass, alle

Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich zum DAV-Forum „Rechtsschutzversicherungen“

einzuladen. Programm und Anmeldeformular sowie die Möglichkeit zur direkten Online-

Anmeldung finden Sie hier.

2. Sommerzeit = Reisezeit: DAV-Kooperationspartner für die Hotelsuche

Als Mitglied eines örtlichen Anwaltvereins haben Sie seit Kurzem die Möglichkeit, Ihre Hotels

über unsere Kooperationspartner hrs.de oder hotel.de zu besonders günstigen Konditionen

zu buchen. Sie profitieren dabei bei einer Vielzahl von Hotels von Angebotspreisen, die

unsere Kooperationspartner mit den Hotels vereinbart haben. Diese Konditionen sind über

das öffentliche Suchportal nicht buchbar.

Die Links zu den jeweiligen Angeboten sind für Sie auf der DAV-Onlineplattform hinterlegt.

Für die Anmeldung benötigen Sie Ihre DAV-Mitgliedsnummer und Ihr Passwort. Die

Mitgliedsnummer finden Sie auf Ihrem Mitgliedsausweis oder im Adressfeld Ihres

Anwaltsblatts. Sollten Sie noch keinen Zugang zur Onlineplattform haben, können sie diesen

über den Button „Zugang anfordern“ erhalten. Die Hotelangebote finden Sie dann im

„Persönlichen Bereich“ unter „Vorteile der Mitgliedschaft“.

Bitte merken Sie sich schon vor: Die Mitgliedsausweise öffnen Ihnen zukünftig noch mehr

Zugangsmöglichkeiten zu unseren Kooperationsangeboten. Bleiben Sie gespannt!

3. Stellenmarkt des DAV: Anzeigenschluss für Doppelheft Anwaltsblatt

Mitte August erscheint wieder das Doppelheft des Anwaltsblattes für August/September. Wie

immer mit dabei: der Stellenmarkt des Deutschen Anwaltvereins. Viele Anwältinnen und

Anwälte kennen ihn bereits. Er ist auch online unter www.anwaltsblatt-karriere.de abrufbar.

Wenn Sie Referendare suchen, ein Anwaltspraktikum anbieten oder einen jungen Kollegen

einstellen wollen, sind Sie mit dem Stellenmarkt gut beraten. Schalten Sie gleichzeitig eine

Standardzeile im Anwaltsblatt Karriere (Ausgabe Wintersemester 2011/2012), dem Magazin

für Studierende und Referendare zu attraktiven Sonderkonditionen für DAV-Mitglieder.


Frau Busse berät Sie gerne unter Tel. 030 726152-158 oder per E-Mail unter anwaltsblattkarriere@anwaltverein.de.

Bitte denken Sie daran: Anzeigenschluss für die Doppelausgabe ist abweichend von

normalen Turnus der 14. Juli 2011.

4. Kommission untersucht Haftbedingungen in den Mitgliedstaaten

Die EU-Kommission untersucht die Haftbedingungen in den Gefängnissen der

Mitgliedstaaten. Bis zum 30. November 2011 führt sie auf Grundlage des Grünbuchs

KOM(2011) 327 eine öffentliche Anhörung durch. Die Haftbedingungen können sich direkt

auf die gegenseitige Anerkennung gerichtlicher Entscheidungen auswirken, die die

Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen den Gerichten in der EU bildet. Die Dauer der

Untersuchungshaft vor und während des Prozesses variiert erheblich zwischen den

Mitgliedstaaten. In manchen Mitgliedstaaten könne eine Person bis zu vier Jahren in

Untersuchungshaft gehalten werden, so die Kommission. Justizkommissarin Reding sagte,

der EU-Haftbefehl könne nicht funktionieren, wenn die Überstellung eines Beschuldigten mit

der Begründung abgelehnt werde, dass die Haftbedingungen in dem betreffenden

Mitgliedstaat nicht den Standards genügen. Da die Kommission keine Kompetenz zur

Regelung der Haftbedingungen hat, stützt sie den am 14. Juni 2011 veröffentlichten

Fragenkatalog auf den EU-Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung. Hintergrund ist die

Umsetzungspflicht der Rahmenbeschlüsse 2008/947/JI und 2009/829/JI bis zum

6. Dezember 2011 bzw. bis zum 1. Dezember 2012.

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v.i.S.d.P.: Rechtsanwalt Swen Walentowski, Pressesprecher des DAV, Berlin

Für eine Abmeldung aus dem Verteiler schreiben Sie eine e-mail an dav@anwaltverein.de

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Littenstraße 11, 10179 Berlin, Tel.: 030 726152-0, Fax: 030 726152-1 90, dav@anwaltverein.de

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