PETER SCHWARZ - das City Magazin

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PETER SCHWARZ - das City Magazin

Postentgelt bar bezahlt VERLAGSORT 2700 WIENER NEUSTADT RM 09A038058K FOTO Florian Sitter

AUSGABE 09 | 09 � www.dascitymagazin.at

DAS CITY MAGAZIN

PETER SCHWARZ

Warum Sie diesem Mann unbedingt trauen sollten.

BUSINESS

Der 2700 Jobbörsen-Check.

LOCATION CHECK

Das „Grüne Juwel“ am Golfplatz

Föhrenwald.

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Wie Sie mit Lehrberufen

voll durchstarten.

JA ICH WILL!

Worauf´s beim Heiraten

ankommt.

REISE

„Spielplatz“ Zinnfi gurenwelt,

Stockholm und Samos.


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2 7 0 0

IMPRESSUM

2700 DAS CITY MAGAZIN

Herausgeber

„Das City Magazin“ Verlags-GmbH

Anzeigenleitung

Alexander Csitkovits

anzeigen@dascitymagazin.at

Chefredaktion

Mag. (FH) Anita Oberhofer

Stv. Chefredaktion

Mag. Sonja Knotek

RedakteurInnen dieser Ausgabe

Caroline Mempör

Anja Trapper

Mag. Gudrun Blümel

Mag. Sophie Kaiser

Mag. Patricia de Maré

Birgit Nowak

Dr. Philip de Maré

Cornelia Fasching

Petra Lenz

Jan Hestmann

Birgit Suppan

Sabine Eckerstorfer

Christoph Wawra

Jan Hestmann

Alexandra Cech

Sabine Eckerstorfer

Christoph Wawra

Jasmin Hirtl

Art Direction

René Haller

Corporate Identity

Mick Gapp

FotografInnen dieser Ausgabe

Florian Sitter

Konrad Dummer

Kordula Brunner

René Haller

Lektorat

Mag. Sonja Knotek

Grafi k & Layout

DI (FH) Konrad Dummer

Kordula Brunner

Mick Gapp

Repro & Druck

Leykam GmbH

Redaktionsadresse

„Das City Magazin“ Verlags-GmbH

Lange Gasse 10, 2700 Wiener Neustadt

E-Mail: redaktion@dascitymagazin.at

www.dascitymagazin.at

FB.Nr.

274079 h

UID Nr.

ATU 62309013

Bankverbindung

Bank Austria

BLZ 12000

Kontonummer

51858015527

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!

Da wären wir wieder! Der Sommer neigt sich dem Ende zu und der Arbeitsalltag hat uns

wieder. Was bleibt, ist die Erinnerung. Bei mir ist es die Erinnerung an einen Korfu-

Urlaub, bei dem wir insofern Glück hatten, als dass die Scheibenwischer unseres etwas

in die Jahre gekommenen Mietwagens die riesigen Regenmengen verkraften konnten.

Gott sei Dank war in Korfus Boutiquen die Wintermode bereits eingetroffen - so waren

die kalten Abende auch gar nicht mehr so schlimm! „Das darf doch nicht wahr sein“,

denkt man sich nach einer Regenwoche auf Griechenlands grünster Insel und weiß die

lauen Abende auf unserem schönen Hauptplatz gleich wieder mehr zu schätzen.

Nach drei Wochen in 2700 traten wir dann die Autofahrt in den obligatorischen Italien-

Urlaub an, um uns selbst für Griechenland zu entschädigen. Drei Taschen und noch

mehr Paar Schuhe später war die Regenwoche (zumindest bei mir) wieder vergessen

und der alljährliche Aperol Spritz unter der Rialto Brücke in Venedig (den ich Ihnen nicht

vorenthalten wollte) brachte uns an den Zenit unserer Urlaubsstimmung. Und dann

ging‘s nach Grado, ins Wiener Neustadt Italiens. Wer schon dort war, weiß sicher, wovon

ich spreche! Sitzt man in einem Cafe am Hafen, trifft man halbstündlich Bekannte

und fragt nicht etwa: „Ihr auch da?“, sondern plaudert so selbstverständlich, als hätte

man sich gerade eben im Witetschka getroffen! Grado sollte unsere neue Partnerstadt

werden – halb Neustadt ist im Sommer sowieso schon dort.

Nun, das war mein Urlaub! Und wie haben Sie Ihren Sommer verbracht? Schreiben Sie

uns, wenn Sie Lust haben! Vielleicht haben Sie Insider-Tipps aus Ihrem Urlaubsland

mit nach Hause genommen, die Sie gerne mit unseren Lesern teilen wollen? Auch unsere

Redakteure waren unterwegs und informieren Sie diesmal über Stockholm und

Strängnäs sowie die Insel Samos. Auch sonst hat die September-Ausgabe Einiges zu

bieten! Viel Spaß damit und willkommen daheim!

Ihre

Foto: Anita Oberhofer

Mag. (FH) Anita Oberhofer

Chefredakteurin

E-Mail anita.oberhofer@dascitymagazin.at

Editorial

3


27 27CITY

MAGAZIN

27DAS

4 Inhalt

Stadtnotizen 6/7

Die Geburtsstunde der „Silberpfeile“ 8/9

Wasser für Wiener Neustadt 10/11

pro statt contra 12

Wussten Sie ... 13

Über den Dächern 14/15

Foto: Konrad Dummer

Foto: Mercedes

STADTGESPRÄCH

MODE & BEAUTY

Das 2700 Model Casting 30/31

Adi Weiss 32

MQ Vienna Fashion Week 34/35

MOTOR & TECHNIK

Nutzfahrzeuge 2.0 The Next Generation 36-43

Foto: z.V.g.

16/17 Lehre hat Zukunft

Lehre in Wiener Neustadt

18

20/21

22

WOHNEN & FAMILIE

44/45

Der 2700 Gartenwettbewerb – die Gewinner

48-52 Hochzeitsspecial

Lerntipps für die Schule

53

54

55

Traditionsbetrieb Buchbinder Josef Wladika

2700 Insiderin - Patricia de Maré

23-27 Jobbörsen-Check im Internet

28/29 Business Tipps

BUSINESS

Lernen – ein Leben lang

Aus dem Nähkästchen

Foto: Florian Sitter


Sporttrends 56/57

00

Foto: Kordula Brunner

Sporttrends 56/57

Es muss nicht immer Fußball sein 58/59

Der Hundefl üsterer 60/61

Therapiehunde 63

SPORT & GESUNDHEIT

INHALTSVERZEICHNIS

September 2009

GOURMET & GENUSS

66/67 Regionalreport Zinnfi gurenmuseum

68/69 Cityreport Stockholm

70/71 Inselreport Samos

REISELUST

RUBRIKEN

3

86/87

89

90

KULTUR & FREIZEIT

80/81

83

84/85 Kino & Film

88

Bücher

Editorial / Impressum

Eventkalender

Preisrätsel

Das letzte Wort

Aufgegabelt 72/73

World Music Festival Wiener Neustadt

Erlacher Kürbisfest 74

Zwei Leben für die Musik

Kürbiskernöle im Test 75

& Film

Location Check Golfrestaurant Föhrenwald 76/77

Lockstoff – Whisky 78/79

00Kino

00Bücher

Foto: Foto: Florian Florian Sitter Sitter

Foto: Gulet Touristik

00Foto: Constantin Film

Inhalt

5


Foto Hauptplatz: Georg Wallner, Foto Hrdlicka: z.V.g.

STADTNOTIZEN

Foto Hauptplatz: Georg Wallner,

6 Stadtgespräch

Besucherrekord bei Sommerkino

Das diesjährige Sommerkino, das von 13. bis 22. August am Wiener

Neustädter Hauptplatz stattfand, stand heuer unter besonders

guten Sternen. Der Wettergott war gnädig gestimmt und belohnte

die Besucher mit einem lauen Sommerabend nach dem anderen,

doch vor allem das Programm an Kinofi lmen für dieses Open Air

Kino-Festival der „Stadtmarketing Wiener Neustadt“ war überaus

abwechslungsreich und bestens gewählt. Und so konnten die Veranstalter

eine Rekordbilanz von mehr als 15.000 Besuchern bei

Sommer-Kino(T)raum ziehen. Als absoluter Publikumsmagnet erwies

sich dabei „Der Knochenmann“ mit Josef Hader, der allein

3.000 Kinofans anzog. Bürgermeister Bernhard Müller war ebenfalls

unter den begeisterten Sommerkinobesuchern: „Ich freue

mich sehr über den großen Erfolg des Sommer-Kino(T)raums. Die

Stimmung war wirklich lässig, die hervorragenden Filme, das tolle

Wetter dazu, einfach perfekt.”

Passantenfrequenzmessung in der Innenstadt!

Das Wiener Neustädter Stadtmarketing führt ab Anfang August

eine permanente Passantenfrequenzmessung in der Innenstadt

durch. Dipl. Ing. Martin Hesik, Bereichsleiter Stadtmarketing der

Kultur Marketing Event Wiener Neustadt GmbH, zu diesem Schritt:

„Wir können durch diese Messung auf tagesaktuelle Zahlen genauso

zugreifen wie auf Statistiken über längere Zeiträume. Dadurch,

dass wir das System angeschafft haben, sind wir auch nicht von

externen Partnern und deren turnusmäßigen Frequenzzählungen

abhängig. So erhöhen wir den Servicecharakter des Stadtmarketings

enorm.“

Die Anzahl der Passanten in Innenstädten ist die wichtigste Kennzahl

für den Einzelhandel und ein professionelles Stadtmarketing.

Die Zahlen liegen de facto zu jeder Minute vor, womit die Messung

zu einem professionellen Baustein für das Stadtmarketing wird.

Mieter, Eigentümer, Investoren und Verwaltung können durch dieses

Tool zeitnahe und seriöse Berichte über die Entwicklung der

für den Handel wichtigsten Standortkennzahl erhalten. Die Kamera

wurde an der Ecke Hauptplatz/Wiener Straße (Haus Wiener

Straße 1) in mehreren Metern Höhe an der Fassade montiert. Die

Gesichter der Passanten werden bei der Methode nicht erfasst,

zudem werden die Bilder nirgendwo gespeichert, sondern lediglich

die Anzahl der Zählobjekte je Zeiteinheit. Alle weiteren Infos

zur Frequenzmessung erhalten Sie bei der KME GmbH unter 0 26

22/373-970.

Die Stadtrundfahrt der anderen Art

Was in London die Stockautobusse, das waren im Sommer die

Stadtbusse der WNSKS in Wiener Neustadt, wurde doch ein umfangreiches

Sightseeingprogramm geboten. Wer die Reiseführer

waren? Keine Geringeren als die Stadt- und Gemeinderäte und

sogar der Bürgermeister persönlich führte Interessierte via Bus

durch die Allzeit Allzeit Getreue - vorbei an den den wichtigsten Bauten und

Unternehmen. Die Aktion, die an acht acht Vormittagen lief und an der

rund 400 Menschen Menschen teilnahmen, fand großen großen Anklang Anklang und soll

nächstes Jahr wiederholt werden.


Hrdlicka Ausstellung noch bis 27. September im Stadtmuseum!

Am 30. Juli eröffneten Bürgermeister Bernhard Müller und Kulturstadträtin

Mag. Isabella Siedl die Ausstellung „Alfred Hrdlicka“,

in der bis 27. September 2009 Zeichnungen, Radierungen und

Skulpturen des großen österreichischen Künstlers Hrdlicka im

Stadtmuseum, im Museumshof und in St. Peter an der Sperr zu sehen

sind. Zuvor fand der Galerist Prof. Ernst Hilger kundige Worte

zum Werk des Künstlers, der es sich nicht nehmen ließ, trotz seines

angegriffenen Gesundheitszustands an diesem Abend persönlich

in Wiener Neustadt anwesend zu sein.

Alfred Hrdlicka

Wiener Neustädter Stadtmuseum (Petersgasse 2a),

Museumshof und St. Peter an der Sperr,

Dauer der Ausstellung: 31. Juli bis 27. September 2009,

Öffnungszeiten:

Dienstag und Mittwoch von 10 bis 17 Uhr,

Donnerstag von 10 bis 20 Uhr,

Freitag von 10 bis 12 Uhr,

NEU: Samstag von 10 bis 13 Uhr

Sonn- & Feiertage von 10 bis 16 Uhr.

Eintritt:

Erwachsene: 3 Euro

Schüler, Studenten, Präsenzdiener, Zivildiener,

Lehrlinge und Senioren: 1,50 Euro

Angelina Siegmeth, Alfred Hrdlicka (vo. v. li.), Prof. Florian Jakowitsch,

Kulturstadträtin Mag. Isabella Siedl, Galerist Prof. Ernst Hilger

und Bürgermeister Bernhard Müller (hi. v. li.).

STADTGESPRÄCH

Humboldt Matura Schule ab September auch in Wr. Neustadt

Basierend auf einer Studie der

Karmasin Motivforschung hat

KommR Eva Braunstein, Direktorin

der Humboldt Matura

Schule, Wiener Neustadt als

idealen ersten Standort außerhalb

Wiens ausgewählt. „Gerade

in wirtschaftlich schwierigen

Zeiten ist die Matura die

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7

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Fotos: Mercedes

Alfred Neubauer (re.) mit

Rennfahrer Rudolf

Caracciola (1901 – 1959).

Der Vater der „Silberpfeile“

Von Sophie Kaiser

Alfred Neubauer war von 1926 bis 1955 Rennleiter des Mercedes-Benz-Grand-Prix-Teams.

Ihm verdanken die legendären

„Silberpfeile“ ihre Entstehung. Im Norden Wiener Neustadts

erinnert die Alfred Neubauer-Gasse (nähe Fischapromenade)

an die Verdienste dieses ausgewöhnlichen Mannes.

Alfred Neubauer wurde am 29. März 1891 als erster und einziger

Sohn des Bau- und Kunsttischlers Karl Neubauer und seiner

Frau Marie im mährischen Neutitschein, dem heutigen Novy Jicin

/ Tschechische Republik – zirka 150 Kilometer nordöstlich von

Brünn (Brno) – geboren. Schon früh begann er, sich für das Automobil

zu interessieren. So kam es, dass sich der kleine Alfred mit

den Chauffeuren jener wohlhabenden Familien anfreundete, bei

denen sein Vater Tischlerarbeiten verrichtete, und die ihn in die

Geheimnisse der frühen Automobile einweihten.

Ausbildung bei Austro Daimler in Wiener Neustadt

Nach der Schule ging Alfred Neubauer zur Artillerie-Kadettenanstalt

in Traiskirchen bei Wien. Viel wichtiger waren ihm aber die

Prospekte, die er sich von den Automobilfabriken schicken ließ.

Daraus und aus der „Österreichischen Automobil-Zeitung“ eignete

er sich ein umfangreiches Wissen an. Im Jahre 1911 wurde er zum

Festungsartillerie-Regiment Nr.1 in Wien versetzt. Zur gleichen

Zeit begann man mit der Motorisierung der österreichischen Artillerie,

wozu geeignete Offi ziere zur Spezialausbildung bei Austro-

Daimler gesucht wurden. Zum Glück hatte der Fähnrich Neubauer

einen Oberst, der seine Talente richtig erkannte und es ihm ermöglichte,

die Spezialausbildung bei der Automobil-Abteilung der

k. u. k. Armee in Klosterneuburg zu beginnen. Nach hervorragend

bestandener Abschlussprüfung wurde er zur praktischen Ausbil-

8 Stadtgespräch

dung bei Austro-Daimler in Wiener Neustadt abkommandiert. Dort

begegnete er zum ersten Mal Ferdinand Porsche.

Leitende Position bei Porsche

1919 wird Neubauer von Generaldirektor Porsche zum Leiter der

Einfahrabteilung ernannt. Da damals die Automobilfabrikation im

Grunde genommen ein überdimensionaler Handwerksbetrieb war,

musste jedes fertiggestellte Fahrzeug auf Herz und Nieren geprüft

und alle individuellen Fehler abgestellt werden. Diese Arbeit übernahmen

die „Einfahrer“, aus deren Reihen sich die ersten großen

Rennfahrer rekrutierten.

Neubauer als erster Rennleiter

Ab 1922 fuhr Neubauer auch Rennen, jedoch ohne großen Erfolg.

Als Ferdinand Porsche 1923 zur Daimler-Motoren-Gesellschaft

nach Stuttgart ging (Daimler-Benz wurde erst 1926 gegründet),

nahm er Neubauer als bewährten Mitarbeiter mit. Da Neubauer

erkannt hatte, dass er kein großes Rennfahrer-Talent war, kam er

1926 auf eine andere Idee: Er erfand den Posten des Rennleiters.

Weil die Rennfahrer bis dato keine Verbindung zur Außenwelt

hatten, wussten sie oft nicht, an welcher Position sie lagen, und

manchmal wurde ein Fahrer nach dem Rennen von der Nachricht

überrascht, dass er gewonnen hatte. Daher erfand Alfred Neubauer

ein ausgeklügeltes System mit Fahnen und Tafeln, mit denen er

seinen Fahrern taktische Hinweise geben konnte. Als er das System

am 12. September 1926 beim Solitude-Rennen erstmals testete,

wurde er vom Veranstaltungsleiter erbost aufgefordert, die

Rennstrecke zu verlassen, weil sein Mumpitz die Fahrer irritieren

würde.


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Zeit der Erfolge

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Bald stellten sich zahlreiche Erfolge der Mercedes-Mannschaft ein,

die bis 1931 mit den Mercedes-SS- und SSK-Rennsportwagen

erzielt wurden und oft auf das Konto des damals besten Fahrers

Rudolf Caracciola gingen. Neubauers Anteil bestand nicht nur in

seinem taktischen Geschick, sondern auch in dem perfektionistischen,

fast militärischen Drill der Mechaniker-Crew, der dem

Team immer einen Zeitvorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffte.

Eine Meisterleistung Neubauers war die Organisation des

Einsatzes bei der Mille Miglia (Autorennen über öffentliche Straßen

auf einem Dreieckkurs im Norden von Italien in den Jahren von

1927 bis 1957, Anm. d. Red.) 1931, als er mit seinen wenigen Helfern

quer durch Italien reisen musste, um jeweils vor Caracciola an

den Haltepunkten zu sein.

Silberpfeil-Ära

Die Zeit der größten Erfolge war die Silberpfeil-Ära (1934 – 1939),

die fast mit einem Flop begann: Das Reglement schrieb ein Gewichtslimit

von 750 Kilogramm vor, doch einen Tag vor dem ersten

Einsatz des neuentwickelten Wagens zeigte die Waage 751

Kilogramm an. Neubauer und Manfred von Brauchitsch kamen

schließlich auf die Idee, den weißen Lack zu entfernen. Das silberne

Aluminiumblech kam zum Vorschein und der Silberpfeil war

geboren. Die Silberpfeil-Ära war geprägt von der Dominanz der

deutschen Rennwagen und der Rivalität von Mercedes-Benz und

Auto-Union. Während seiner erfolgreichsten Phase bestand das

Mercedes-Team aus den Stamm-Fahrern Rudolf Caracciola, Hermann

Lang, Manfred von Brauchitsch und Richard Seaman.

Nach dem Krieg wollte Mercedes-Benz so bald wie möglich wieder

ins Renngeschehen eingreifen, jedoch wurde für 1954 eine neue

Rennformel ausgeschrieben und es lohnte sich für die verbleibende

kurze Zeit keine Neuentwicklung. Daher wurde als Verlegenheitslösung

die Konstruktion der Mercedes 300 so umgearbeitet,

dass daraus 1952 der Rennsportwagen 300 SL entstand. Neubauer

führte diese Wagen zu Siegen bei der Carrera Panamericana

und dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Le-Mans-Schock

Als in der Formel-1-Saison 1954 wieder Formel-Rennwagen von

Mercedes an den Start gingen, erwiesen sich die neuen Silberpfeile

als ebenso überlegen wie vor dem Krieg und Juan Manuel Fangio

wurde 1954/55 Formel-1-Weltmeister. Seinen wohl schwärzesten

Tag als Rennleiter erlebte Neubauer in Le Mans 1955, als ein Mercedes-Benz

300 SLR ohne eigenes Verschulden in die Zuschauermenge

geschleudert wurde und 80 Menschen tötete. Neubauer

nahm nach Rücksprache in Stuttgart die verbliebenen Wagen aus

dem Rennen.

Abschied mit Tränen

Mercedes zog sich nach dem Le-Mans-Schock vom Rennsport zurück

und Alfred Neubauer ging in Rente. Als er zusammen mit Juan

Manuel Fangio ein Tuch über die Rennwagen zog, die nun ins

Museum rollen sollten, hatte er angeblich Tränen in den Augen.

Quellen: Mercedes Benz Austria, Wikipedia

Stadtgespräch

9


Fotos: z.V.g.

Wasser für Wiener Neustadt

Die Verteilung wird durch rund 300 Kilometer Transport- und

Versorgungsleitungen sichergestellt.

Das Wasserwerk ist in der Lage, über 5.700 Kubikmeter Trinkwasser

für Notfälle zu speichern.

10 Stadtgespräch

Von Sophie Kaiser

Die Wasserwerke Wiener Neustadt versorgen die zirka

40.000 Einwohner der Stadt jährlich mit rund 4 Millionen

Kubikmeter Trinkwasser.

Seit 101 Jahren gibt es in Wiener Neustadt eine geregelte Wasserversorgung.

In den Jahrhunderten davor bezogen die Einwohner

ihr Wasser aus Brunnen, aus denen allerdings nicht immer einwandfreie

Qualität zu Tage gefördert wurde und es aus diesem

Grund häufi g zur Ausbreitung von Krankheiten und sogar Seuchen

kam. Jene Zeiten sind jedoch seit 1908 vorbei: In diesem Jahr beschloss

der Wiener Neustädter Gemeinderat die Gründung eines

städtischen Wasserwerks. Wenige Monate danach kam es bereits

zur Verlegung der ersten Rohrstränge vom Wasserwerk Süd bis

in die Innere Stadt und später auch in die Vorstadt. Als Speicherbehälter

wurde 1910 der Wasserturm in Betrieb genommen (siehe

Bericht Seite 13).

Pumpwerke ausgebaut

Durch die starken Schwankungen des Grundwasserspiegels kam

es in regelmäßigen Abständen zu Versorgungsproblemen, die

1969 zur Inbetriebnahme eines zweiten Pumpwerks (Wasserwerk

West) an der Fischauer Gasse und 1973 zur Errichtung des Wasserwerks

Ost in der Werftgasse führten. Seither wurde permanent

an Sanierungen und Erweiterungen des Wasser-Netzwerks der

Stadt gearbeitet. So kamen unter anderem neue Hauptleitungen in

die Badener Siedlung und entlang der Neunkirchner Straße hinzu.

Insgesamt gibt es derzeit 237 Kilometer Hauptwasserleitungen in

der Stadt, die über 8.700 Hausanschlüsse rund 40.000 Einwohner

versorgen.

Sowohl Verteiler als auch Speicher

Das Wasserwerk Wiener Neustadt fördert jährlich rund 4 Millionen

Kubikmeter Trinkwasser aus 3 Brunnenfeldern und insgesamt 8

Brunnen. Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt insgesamt

bei 11.000 Kubikmeter. Das Wasserwerk ist in der Lage, über

5.700 Kubikmeter Trinkwasser zu speichern und damit Bedarfsspitzen

abzudecken. Die Verteilung wird durch rund 300 Kilometer

Transport- und Versorgungsleitungen sichergestellt.


Wasserwerk & Installation

Das Wasserwerk wurde mit der Gründung der „Wiener Neustädter

Stadtwerke und Kommunalservive GmbH“ in diese 100-prozentige

Tochtergesellschaft der Stadt ausgegliedert. Unter der Leitung von

Betriebsleiter Erwin Müllner und Wassermeister Manfred Becker

arbeiten derzeit 21 Mitarbeiter. Zu den ständigen Aufgaben des

Teams „Wasserwerk und Installation“ gehören neben der Erneuerung

sowie Neuverlegung des Rohrnetzes die ständige Qualitätskontrolle,

die Pfl ege der Brunnenanlagen, Zählerablesungen und

der gesetzlich vorgeschriebene Zählertausch. Für Notfälle steht ein

24-Stunden-Störungsdienst zur Verfügung.

Grundwasserspeicher „Mitterndorfer Senke“

Die Versorgung der Stadtgemeinde Wiener Neustadt erfolgt ausschließlich

aus Grundwasser aus der so genannten „Mitterndorfer

Senke”. Dieser Grundwasserspeicher ist einer der größten Grundwasserreservoirs

Europas und wird seit Jahrzehnten von zentralen

Wasserversorgungsanlagen für die Trinkwassergewinnung

genutzt. Hierzu zählen neben Wiener Neustadt die Wasserwerke

Baden, Mödling, die Stadt Wien (seit 1998), der „Wasserleitungsverband

der Triestingtal- und Südbahngemeinden“ sowie der

„Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland”. Die Mitterndorfer

Senke stellt einen zirka 40 Kilometer langen, von Neunkirchen

bis Mitterndorf-Moosbrunn reichenden tektonischen Grabenbruch

Wasserwerk und Installation

Zentrale Wasserwerk und Installationsbetrieb

Ungargasse 25

2700 Wiener Neustadt

Tel: +43 2622 373-550

Fax: +43 2622 373-549

E-Mail: wasserwerk@wnsks.at

Direktlink zum Wasserwerk:

� www.wasserwerk.at/wnstadt

Aufgrund von Versorgungsproblemen im Jahr 1969 wurde das

Wasserwerk West in Betrieb genommen.

dar, der sich in der Eiszeit mit Schottermassen füllte. Der Trog ist

2 bis 8 Kilometer breit und bis 150 Meter tief. Die Grundwasseranreicherung

erfolgt großteils durch Versickerung von schmelzwassergespeisten

Flüssen.

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2700 Wr. Neustadt

Stadtgespräch

11


Foto: Florian Sitter

Interview geführt von Sonja Knotek

Jugendbeauftragter Christoph Gausch

Christoph Gausch, der Jugendbeauftragte

der Stadt Wiener Neustadt, sprach mit 2700

über die Herausforderungen und Chancen,

die diese Funktion mit sich bringt.

2700: Wie stehen Sie persönlich zu Ihrer

Funktion als Jugendbeauftragter der Stadt?

Gausch: Meiner Meinung nach war es

ein weiser, aber auch mutiger Entschluss,

diesen Job ins Leben zu rufen, denn damit

kommt man der Verantwortung als Kommune

nach und stellt sich einer sehr speziellen

und vielschichtigen Thematik, setzt

sich aber gleichzeitig dem Risiko aus, nicht

alle Wünsche erfüllen und jedes Problem

lösen zu können. Das fand ich gut. Das war

für mich ein großer Schritt in die richtige

Richtung und nach bereits 7 Monaten weiß

ich mit Sicherheit, dass es viel für und mit

den Jugendlichen dieser Stadt zu tun gibt –

da liegt noch Einiges an Arbeit vor mir.

2700: Welches sind Ihre Hauptaufgaben in

diesem Bereich?

Gausch: In erster Instanz besteht meine

Aufgabe darin, in allen Belangen, die das

Thema Jugend betreffen, eine kompetente

Ansprechperson zu sein – ob für Jugendliche,

Politiker, Magistratsbedienstete oder

Zur Person

Mag. Christoph Gausch, geboren am 12. Februar 1976, inskribierte

nach der Matura am BRG Gröhrmühlgasse ein Wirtschaftsstudium.

Parallel dazu absolvierte Gausch die Ausbildung zum Tontechniker.

Nach dem Tontechniker-Abschluss gründete Gausch gemeinsam

mit zwei Freunden ein eigenes Unternehmen im Live-Technik-

und Tonstudio-Bereich. Das Wirtschaftsstudium brach er nun ab

12 Stadtgespräch

Pro statt contra

interessierte Bürger, das ist ganz egal. In

zweiter Instanz plane ich Projekte in den

verschiedensten Bereichen zu wichtigen

und aktuellen Themen der Jugend und begleite

sie bis zum Schluss. Das kann von

einer Schulschlussfeier im Stadtpark über

eine neue, junge Homepage für Wiener

Neustadt bis zur Errichtung eines Skateparks

alles sein. In dritter Instanz sind es

viele kleine Anliegen und Themen oder

Fragen, die das Telefon oft heißlaufen lassen.

2700: Wo sehen Sie in der Stadt Wiener

Neustadt die größten Probleme für junge

Menschen?

Gausch: Das größte Problem in Wiener

Neustadt – wie auch meist anderswo – ist

die fehlende Akzeptanz der Jugend gegenüber.

Junge Leute sind heute noch viel

weiter mit ihren Interessen, Ansichten und

Prioritäten von den älteren Generationen

entfernt als früher. Das haben die rasanten

und teilweise gravierenden Veränderungen

und Entwicklungen der letzten Jahrzehnte

mit sich gebracht – wirtschaftlich, technisch

wie auch gesellschaftlich. Weiters ist

im urbanen Raum der Platz bei gleichzeitigem

massiven Zustrom von Jugendlichen

aus der Region sehr schnell enden wollend.

Unter der Woche kommen tausende, um

hier in die Schulen zu gehen, am Wochenende

kommen tausende um auszugehen.

Es gibt einige wenige Plätze außerhalb der

Ausbildungsstätten und Schulen, an denen

sie gerne gesehen werden – das sind

die Konsumorientierten. Aber es fehlt an

Alternativen im nicht konsumorientierten

Freizeitbereich. Da möchte sie keiner vor

seiner Haustüre haben – zu manchen Tages-

und Nachtzeiten ist das auch teilweise

verständlich – aber das ist ein Problem!

2700: Wo sehen Sie in der Stadt Wiener

Neustadt die größten Chancen für Jugendliche?

Gausch: In der Sensibilisierung der letzten

Jahre zum Thema Jugend. Nicht jeder

hat die Hetzschriften der Medien in den

vergangenen Jahren geglaubt beziehungsweise

generalisiert. Dadurch hat sich auch

eine Gegeninitiative gegründet, die sagt:

„Für die Jugend muss etwas getan werden!“

Das ist sogar bei der Bürgerbefragung

von pro futuro herausgekommen – und das

war ein richtig hoher Prozentsatz. Dass

sich aber wirklich etwas bewegt, braucht

es viele gute Ideen und Leute, die auch

dahinter stehen und sich etwas zu sagen

trauen. Das Ziel sollte ein Generationen-

Miteinander, nicht ein Nebeneinander sein.

Ich bin froh, dass das viele Personen aus

Politik und Verwaltung bei uns auch so sehen,

das motiviert zusätzlich.

2700: Welches war Ihr größter Erfolg seit

Amtsübernahme? Worüber freuen Sie sich

am meisten?

Gausch: Der bisher größte Erfolg war das

Fruchten meines partizipativen Ansatzes

– Partizipation ist für mich der Schlüssel

zum Erfolg in der Jugendarbeit. In jedem

Bereich gibt es Spezialisten – sozusagen

Profi s in einer Nische – und solche, die es

noch werden wollen. Die muss man zuerst

fi nden, für eine Sache motivieren und mitmachen

lassen, ihnen dann Verantwortung

übertragen und ihnen natürlich auch vertrauen.

Das funktioniert zwar nicht immer

ganz reibungslos, hin und wieder auch gar

nicht, aber immer öfter. Für mich sind diese

jungen Leute der Gewinn eines jeden Projekts,

denn sie werden automatisch zu Vorbildern

für andere.

2700: Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Gausch: Wird der Weg zu steil, nimm eine

Leiter!

2700: Vielen Dank für dieses aufschlussreiche

Gespräch!

und inskribierte Soziologie. Mit dem Ende der Firma nach etwa

drei Jahren begann Gausch als Tontechniker im Triebwerk Wiener

Neustadt. Innerhalb von 7 Jahren schloss er sein Soziologie-

Studium ab und stieg zum Bereichsleiter auf. 2006 kam Gauschs

Tochter Rosa Sidonia zur Welt. Seit Februar 2009 ist Gausch als

Jugendbeauftragter der Stadt Wiener Neustadt tätig.


Foto: Georg Wallner

Wussten Sie, dass der Wasserturm heuer erst 100 Jahre alt wird?

Am 1. September 1909 wurde mit dem Bau des Turms begonnen.

Die Fertigstellung erfolgte im Jahr darauf am 12. Dezember – allerdings

nicht durch eine offi zielle Einweihungsfeier. Die erste Befüllung

wurde ohne öffentliches Aufsehen durchgeführt, da man

befürchtete, das Gebäude könnte ob der schweren Last im Wassertank

einstürzen. Damals wie heute fasste der Behälter im Wasserturm

750 Kubikmeter Wasser – ein Gewicht von 750 Tonnen lastet

somit auf den tragenden Mauern des schmalen Unterbaus.

…warum der Wasserturm erst so spät gebaut wurde?

Da genügend Grundwasser vorhanden war, konnten sich die meisten

Haushalte durch einen Hausbrunnen versorgen. Leitungen zu

verlegen, schien also nicht notwendig. Das größte Hindernis für

die Pläne der Stadtverwaltung waren jedoch die Widerstände

der Industrie und der Bauern aus Wiener Neustadt: Viele Fabriken

wurden mit Wasserkraft betrieben, und vor allem die Neustädter

Salatbauern waren auf das Grundwasser angewiesen,

das ihre Felder zu fruchtbaren Sümpfen werden ließ. Für

die Versorgung der Stadt durch Wasserleitungen würde

dieses Grundwasser benötigt werden – ein mögliches

Sinken des Grundwasserspiegels sahen

sie als Bedrohung ihrer Existenz. Als sich

jedoch die Beschwerden über Krankheiten,

vor allem im Darm, häuften, sank ihre

Bedeutung. 1899 wütete schließlich

eine Typhus-Epidemie in der Stadt.

Anfang des 20. Jahrhunderts galt

Wiener Neustadt bei der Wasserversorgung

bereits als rückständig,

einige Jahre später konstatierte

ein Inspektor des Kaisers

gar sanitäre Mängel: Unter

Anderem wurde auf eine Verunreinigung

des Grundwassers

und – wieder – auf das gehäufte

Auftreten von Typhus verwiesen.

1908 wurde schließlich der Bau

einer Wasserleitung beschlossen

– und somit auch die Errichtung

eines Wasserspeichers. Von den

Architekten Hans Jaksch und

Siegfried Theiss wurde das Gebäude

entworfen; gebaut wurde

unter der Leitung des Wiener

Neustädter Baumeisters Anton

Koblischek.

…wie eine Wasserleitung die Kommunikation

beeinfl ussen kann?

Nach der Inbetriebnahme des Wasserturms

stieg die Anzahlt der angeschlossen

Haushalte stetig an. Gleichzeitig erfolgte

dadurch auch ein zügiger Ausbau des

Rohrleitungsnetzes. Im Unterschied zu den

Einzelhaushalten, die nach und nach ihren

eigenen Anschluss erhielten, wurde bei

den Gemeindebauten jedoch nicht jede

Wohnung mit einem eigenen Anschluss

versehen. Nur jedes Stockwerk bekam

einen Wasseranschluss und so entstand

auch in Wiener Neustadt das Phänomen „Bassena“: Vor allem

die Hausfrauen trafen sich an dem gemeinschaftlich genutzten

Wasser becken. Sie prägen – bis heute – das Klischee des „Bassena-Tratschens“.

dass der Wasserturm zwei Weltkriege überstanden hat?

Den Ersten Weltkrieg überlebte der Wasserturm noch unbeschadet,

den Zweiten nur fast. Am 4. März 1945 wurde bei einem groß

angelegten Bombenangriff mit über 500 Bomben auch der Wasserturm

nicht verschont und der obere Teil mit dem Behälter vollstän-

dig zerstört. So kurz vor Kriegsende noch getroffen zu werden, war

für das Wahrzeichen der Stadt wohl Pech – Glück hingegen war,

dass die tragenden Mauern des Schafts nicht zerstört wurden und

somit wieder verwendet werden konnten. Das war einer der

Gründe dafür, dass der Wasserturm in seiner ursprünglichen

Form erhalten blieb. Einige Stimmen sprachen sich für einen

industriellen Zweckbau aus Fertigteilen aus, der billiger gewesen

wäre. Die Vertreter der Gemeinde überstimmten

jedoch die Pragmatiker und nach einigen Schwierigkeiten

mit der Finanzierung wurde 1950 mit dem

Wiederaufbau begonnen. Allerdings in modernisierter

Form: So wurde der Behälter, der in

seiner ursprünglichen Form genietet

gewesen war, nun geschweißt. Am

30. April 1951 wurde der Wasserturm

wieder in Betrieb genommen.

dass der Wasserturm auch

heute noch genutzt wird?

Allerdings dient er mittlerweile

nicht mehr als Wasserspeicher,

sondern als Regelwerk.

Wird weniger Wasser gefördert,

als gerade verbraucht wird, sinkt

der Wasserspiegel im Behälter,

umgekehrt steigt er natürlich.

Sensoren messen diese Vorgänge

und senden Signale an

die Pumpwerke, die – je nach

Bedarf – Pumpen hinzu- oder

abschalten. Betreten wird der

Wasserturm nur noch selten:

Es gibt zwar eine begehbare

Treppe, allerdings ist diese –

laut den Wasserwerken – nicht

für die Massenbenützung geeignet.

Führungen werden daher wohl auch

in Zukunft nicht stattfi nden. Seit ungefähr

25 Jahren wird der Wasserturm

auch von einer Alarmanlage überwacht –

alles ist elektronisch geregelt. Ein „Turmwächter“

für das Wahrzeichen der Stadt

wird heute nicht mehr benötigt.

Quellen: Wasserwerke WN (Erwin

Müllner, Betriebsleiter),

� � www.wasserwerk.at.

Stadtgespräch

13


Fotos: ifp, Agentur die keuche / René Haller

Der traumhafte Ausblick aus dem Skyline macht jede Veranstaltung zum perfekten Event.

Über den Dächern Von

120 Sitzplätze stehen für Festgäste im Saal zur Verfügung.

14 Stadtgespräch

Sonja Knotek


Die perfekt ausgestattete Bar spielt alle Stücke.

Wer eine besondere Location für private oder öffentliche Feierlichkeiten sucht, braucht nicht weit zu fahren: Das „Skyline“

in Wiener Neustadt bietet alles, was für ein perfektes Fest nötig ist.

Die städtische Tochtergesellschaft IFP (Immobilien Freizeit-Parken)

GmbH hat seit September 2008 das leer stehende Lokal im oberen

Stockwerk des Dom Centers am Baumkirchnerring gemietet.

Nach einer Neuadaptierung bietet die IFP diese Räumlichkeiten

nun gegen Bezahlung für öffentliche und private Veranstaltungen

sowie Feiern an. Ob Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder Kongresse,

Tagungen, Vorträge etc. – das „Skyline“ ist auf jeden Fall der passende

Ort dafür.

„Zuckerl“ Dachterrasse

Neben einem einzigartigen Ausblick über die Dächer von Wiener

Neustadt bietet das „Skyline“ eine komplett ausgestattete Bar

mit Kühlladen, Zapfsäule, Eiswürfl er etc., eine Musikanlage mit

Verstärker und CD-Pult, einen Beamer mit Leinwand sowie eine

Garderobe. Als besonderes Zuckerl gibt es auch noch eine große

Dachterrasse – für besonders schöne Abende. Das Fassungsvermögen

des Veranstaltungssaals beläuft sich auf rund 200 Stehplätze

beziehungsweise 120 Sitzplätze.

Neues Beleuchtungskonzept

„Im Zuge der Adapierung der Räumlichkeiten wurde auch das Beleuchtungskonzept

neu überarbeitet“, so Stephan Türk, gastronomischer

Leiter der IFP: „Das Skyline bietet einfach den perfekten

Rahmen für besondere Veranstaltungen jeder Art.“ Für Privatpersonen

kostet die Miete des „Skyline“ 450 Euro, für Firmen 750

Die Dachterrasse des Skyline ist ein absoluter

Geheimtipp für laue Sommernächte.

Ein neues Beleuchtungskonzept rückt

jedes Fest ins richtige Licht. Die gepfl egte Bar-Atmonsphäre ist im Mietpreis inbegriffen.

Euro – exklusive Steuern. „Die gesamte Ausstattung des Skyline

ist in diesen Preisen inbegriffen“, so Türk weiter: „Lediglich um

das Catering müssen sich unsere Gäste selbst kümmern. Aber natürlich

können wir ein paar Tipps geben.“ Nach dem rauschenden

Fest sind die Räumlichkeiten „besenrein“ zu übergeben. „Die Gäste

müssen nicht aufwischen, wir erwarten jedoch, dass alles weggeräumt

und kein Chaos hinterlassen wird“, so Türk.

Interessenten steht Stephan Türk gerne zur Verfügung:

Telefon: 02622/373-886

E-Mail: stephan.tuerk@wiener-neustadt.at

skyline

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Ihre Location für Veranstaltungen mit Niveau!

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Stadtgespräch

15


Foto: match pr GmbH

Top-Internetadressen für Lehrlinge

� www.frag-jimmy.at

Online-Kurzcheck, Lehrstellenbörse,

Lehrbetriebe & -berufe, Bewerbungscoach,

Bezahlung und vieles mehr.

� http://portal.wko.at/wk/startseite _

br.wk?BrID=4

Bildungsseite der Wirtschaftskammer

mit Infos zu Fördermöglichkeiten, Lehrbetrieben

sowie Downloads von Formularen

� http://wko.at/noe/bildung

Infos zu Schnupperlehre, Rechtsberatung,

Statistiken, Lehrstellenberater,

Berufsschulen, Lehre & Matura, Berufsreifeprüfung

etc.

� www.job4future.at

Suchmaschine für jugendliche Berufseinsteiger

� www.wifi -biz.at

Homepage des Wirtschaftsförderungsinstituts

mit Berufs- und Bildungsberatung,

Lehrlingstests, Schulgruppeninformation

etc.

„startmesse 2009“

– Zukunft mit Ideen,

1. bis 3. Oktober 2009,

jeweils von 09:00 bis 18:00 Uhr

ACV Austria Center Vienna,

Bruno-Kreisky-Platz 1,

A 1220 Wien,

� www.startmesse.at

16 Business

Lehre hat Zukunft

Von Sonja Knotek & Cornelia Fasching

Dank vielfacher Ausbildungsmöglichkeiten und neuer Förderrichtlinien ist die Lehre

in Österreich populärer denn je.

Die Österreichischen Bundesbahnen bieten Lehrlingen eine

abwechslungsreiche und fundierte Fachausbildung.

Die Berufswahl ist eine wichtige Entscheidung. Trotzdem werden dabei immer wieder

Fehler gemacht. Vor allem der erste Einstieg in den Beruf sollte auf Anhieb gelingen.

Teilweise falsche Vorstellungen vom angestrebten Wunschberuf oder eine nicht richtige

Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Talente verhindern einen optimalen Start. Es

gibt zwar kein Patentrezept, das die absolut richtige Berufswahl garantiert, allerdings

kann ein überlegtes Herangehen an das Thema wesentlich dazu beitragen, die richtige

Wahl zu treffen. Die Lehre bietet hier mannigfaltige Möglichkeiten.

Lehre in Österreich

In Österreich beginnt die Lehrausbildung nach Berufsausbildungsgesetz (Bundesgesetz

über die Berufsausbildung von Lehrlingen) üblicherweise nach dem Pfl ichtschulabschluss,

also nach dem 9. Schuljahr, und dauert zwischen zwei und vier Jahren. Während

der Lehr zeit ist der Lehrling sozialversichert und bekommt eine Lehrlingsentschädigung.

Der Abschluss eines Lehrberufs ist die Lehrabschlussprüfung (LAP). Nach erfolgreicher

Absolvierung ist der Lehrling Geselle oder Facharbeiter. Dies ist Voraussetzung, um ohne

Matura oder Handelsschule den Titel „Meister“ zu erhalten und sowie die Berechtigung zu

erhalten, als Lehrberechtigter selbst Lehrlinge auszubilden. Absolvieren kann man seine

Lehre in Österreich auf mehrere Arten:

Ausbildung in der Berufsschule

Der Schwerpunkt der Ausbildung in der Berufsschule Berufsschule liegt mit zirka zirka 75 Prozent beim

berufsorientierten Fachunterricht, Fachunterricht, ein Viertel der Schulzeit nimmt der der allgemeinbildende

Unterricht ein. Im Rahmen des Fachunterrichts wird zusätzlich praktisch in in Werkstätten


oder Laboratorien ausgebildet. Die Berufsschulen sind für bestimmte Lehrberufe eingerichtete

fachliche Schulen. Der Lehrling ist zum Besuch der Berufsschule verpfl ichtet. Er

wird entsprechend dem Standort des Lehrbetriebs in dem jeweiligen Bundesland zum

Berufsschulbesuch einberufen. Die Klassen werden nach einzelnen Lehrberufen oder in

einigen Fällen auch nach Gruppen verwandter Lehrberufe zusammengestellt.

Ausbildung im Betrieb

Die Berufsausbildung fi ndet unter Bedingungen des realen Arbeitslebens statt. Der Lehrling

erwirbt die im Berufsbild für den jeweiligen Lehrberuf festgeschriebenen notwendigen

Fähigkeiten und Fertigkeiten an modernsten Maschinen und Geräten. Der ausgebildete

Lehrling kann anschließend als Fachkraft sofort eine qualifi zierte berufl iche Tätigkeit

übernehmen. Die Ausbildung kann weitgehend im Wege von produktiven Arbeiten durchgeführt

werden. Dies mindert die Kosten und verstärkt die Lernmotivation des Lehrlings.

Für kleinere Betriebe, die alleine nicht die ganze Breite und Vielfalt der Ausbildung in einem

Lehrberuf anbieten können, ist es möglich, durch ergänzende praktische Ausbildung

in einem Ausbildungsverbund mit anderen Betrieben eine vollwertige Berufsausbildung

zu gewährleisten. Daneben werden von der Wirtschaft in manchen Branchen überbetriebliche

Ausbildungsstätten (zum Beispiel Lehrbauhöfe) eingerichtet.

Neu: Lehre & Matura

Die Kombination „Lehre und Matura“ bietet die ideale Möglichkeit, mit zwei Qualifi kationen

eine berufl iche Karriere zu starten. Durch den Qualifi kationsmix aus Theorie und

Praxis gewinnen Betriebe gut ausgebildete, praxisbezogene Facharbeiter und Nachwuchsführungskräfte.

Vier Tage Lehrausbildung im Betrieb und einen Tag die Schulbank

drücken: Die Kombination Facharbeiterausbildung und Reifeprüfung ist seit 30. Jänner

2009 für Jugendliche möglich. Der Einstieg in Lehre mit Matura steht allen Lehrlingen –

auch jenen im zweiten oder dritten Lehrjahr – offen. Kann ein Jugendlicher nicht in das

Tagesmodell einsteigen, gibt es alternativ einen Abendkurs. Die Reifeprüfung ist für jeden

Lehrling kostenlos.

Lehre international

Unternehmen erwarten von ihren Mitarbeitern, dass sie mobil, fl exibel und international

versiert sind. Auslandspraktika sind der beste Weg, die sprachlichen, fachlichen

und interkulturellen Kompetenzen zu erweitern. Der „Verein zur Förderung des internationalen

Austauschs von Lehrlingen, Facharbeitern und Ausbildern der Wirtschaft“

– kurz IFA – wurde 1995 vom Wirtschaftsministerium und den Wirtschaftskammern zu

diesem Zweck gegründet. Mitglieder sind alle Wirtschaftskammern in Österreich, die

Industriellen vereinigung, die Junge Wirtschaft und die Junge Industrie. Der Verein dient

als Servicestelle für Lehrlinge, Schüler, Facharbeiter und Ausbilder im Bereich Mobilität.

Heute ist IFA die führende Einrichtung, wenn es um internationale Berufserfahrung

geht. Als zentrale Anlaufstelle für Information und Beratung von Jugendlichen,

Betrieben und Bildungseinrichtungen organisiert IFA Auslandspraktika, beantragt und

vergibt die dafür notwendigen Fördermittel und stellt die Anerkennung der im Ausland

erworbenen Kompetenzen sicher. IFA hat sich auf die Betreuung von Nicht-Akademikern

spezialisiert und und ermöglicht ermöglicht jährlich mehr als 400 Lehrlingen, Schülern aus berufsbildenden

Schulen, Arbeitnehmern und Ausbildern Ausbildern ein Praktikum im Ausland. Mehr auf:

� � www.ifa.or.at

Förderungen für Lehrlinge

• Lehrlingsfreifahrt

• Fahrtenbeihilfe

• Schulfahrtbeihilfe

• Lehrlings-Pendlerhilfe

• Beihilfe für Fahrten zur Berufsschule

• Lehrlingsbeihilfe

• Zuschuss zu den Verpfl egungskosten

• Lehrausbildungsbeihilfe

• Begabtenförderung

• Berufsreifeprüfung

Förderungen für Lehrbetriebe

• Lehrlingsausbildungsprämie

(bis Lehrzeitbeginn 27. Juni 08)

• Bildungsprämie

• Bildungsfreibetrag

• Lehrlingsprämie der

Bundesinnung Bau

• Förderung der Lehrausbildung

durch das AMS

• Förderung für zusätzliche Lehrstellen

(bis Lehrzeitbeginn 26. Juni 2008)

NEU!

• Basisförderung

• Förderungen für neue Lehrstellen

• für zwischen- und überbetriebliche

Ausbildungsmaßnahmen

• Weiterbildung der Ausbilder

• Ausgezeichnete und gute Lehrabschlussprüfung

• Maßnahmen für Lehrlinge mit Lernschwierigkeiten

• Integrative Berufsausbildung & Teilqualifi

zierungen

Mehr dazu in der Broschüre „Förderungen

für Lehrlinge und Lehrbetriebe“ der

NÖ Wirtschaftkammer, erhältlich unter

dem Download: � www.wko.at oder

bestellbar bei den Wirtschaftskammer-

Bezirks stellen.

BUSINESS

Business

17


Lehre in Wiener Neustadt

von Sonja Knotek

Die Lehre nimmt in Wiener Neustadt &

Umgebung einen großen Stellenwert bei

den Firmen ein. Insgesamt gibt es allein

in der Stadt weit über 200 Lehrbetriebe

verschiedenster Sparten, die Nachwuchsfachkräfte

ausbilden. Die Stadt Wiener

Neustadt ist hier ebenfalls sehr aktiv:

Derzeit sind am Magistrat 3 Bürolehrlinge,

ein Maurer-, ein Tischler- und ein

KFZ-Lehrling am Referat Tiefbau und

Bauhof beschäftigt. Die WNSKS GmbH

(Neustädter Wasserwerke & Installation)

bildet derzeit 5 Installateurlehrlinge aus.

Im Verkehrsbetrieb Neunkirchner Straße

befi nden sich ein Reisebüroassistentin-

Lehrling, 4 KFZ-Techniker- und KFZ-

Elektrikerlehrlinge sowie ein Karosseur-Lehrling

in Ausbildung. Sämtliche

Lehrbetriebe in Wiener Neustadt fi nden

Sie auf:

� http://lehrbetriebsuebersicht.wko.at

Lehrlingsexpertin Petra Pinker

Bei all dieser Vielfalt ist es für angehende

Lehrlinge dennoch oftmals nicht einfach,

den richtigen Lehrplatz zu fi nden.

Wie nehme ich mit meiner Wunschfi rma

Kontakt auf? Wie verhalte ich mich beim

Vorstellungsgespräch? Was erwartet mich

in der Lehre? An wen kann ich mich bei

Problemen wenden? Wie sieht die rechtliche

Situation aus? Solche und viele weitere

Fragen schwirren in den Köpfen der

jungen Menschen herum. Aber auch die Eltern

sollten einige Ratschläge beherzigen

Die Situation in Niederösterreich:

Immer mehr Jugendliche leiden unter

dem Rekord-Minus an Lehrstellen. Alleine

in Niederösterreich waren Ende Juli 1.969

Jugendliche bis 19 Jahre auf Arbeits- und

Ausbildungssuche – das ist eine Zunahme

von 28,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Sozialministerium forciert daher die

Einrichtung überbetrieblicher Lehrstellen

und sich nicht zuviel für ihre Sprösslinge

engagieren. „Es macht beim angehenden

Lehrherrn einfach ein schlechtes Bild,

wenn der Bewerber mit der Mama zum Gespräch

kommt oder die Mama immer für ihn

anruft“, weiß Petra Pinker, ihres Zeichens

selbstständige Lehrlingsexpertin für den

Bezirk Wiener Neustadt.

Initiative & Spaß am allerwichtigsten

Pinker steht zukünftigen und in Ausbildung

befi ndlichen Lehrlingen mit Rat und Tat

zur Seite und veranstaltet auch Coachings

& Trainings für Lehrbetriebe (siehe auch

Business Tipp Seite 29). „Das Wichtigste ist,

dass die jungen Leute Initiative zeigen, das

ist bereits in der Schnupperlehre wichtig“,

so Pinker weiter: „Man sollte nicht warten,

bis einem was angeschafft wird, sondern

selbst Vorschläge machen.“ Angehende

Lehrlinge sollten schon jetzt im Herbst damit

beginnen, sich nach einer geeigneten

Lehrstelle umzusehen, auch wenn sie erst

ab Juli 2010 eine Lehre beginnen möchten.

„Dabei sollte man sich mehrere Berufe anschauen

und auch einmal eine Schnupperlehre

versuchen“, so Pinker: „Auf keinen

Fall sollte man sich danach richten, was

Freunde, Bekannte oder Verwandte machen

oder gemacht haben. Jeder muss seinen

eigenen Weg fi nden, denn der Spaß

am Beruf ist am allerwichtigsten.“

Wenn Sie mehr über Petra Pinker wissen

möchten: � www.pinker.at bzw.

� www.dielehrlingsexpertin.com

in Städten und Gemeinden. In der Stadtgemeinde

Schwechat werden bereits ab

September jährlich zehn Lehrlinge aufgenommen

und zu Landschaftsgärtnern und

Grünfl ächengestaltern ausgebildet. Die

Vorbereitung für weitere überbetriebliche

Lehrwerkstätten laufen auch in Ternitz

und Loosdorf.

Arbeitszeiterfassung leicht gemacht.

18 Business

keine Soft- & HardwareInstallation notwendig schnell, übersichtlich und immer dabei

Vom Lehrling zum Geschäftsführer

Helmut Edlinger, Geschäftsführer von

Czeczelits Automegastore Wiener Neustadt,

begann im Jahr 1984 in der Werkstatt

seines Vaters in Gloggnitz eine

Lehre als KFZ-Mechaniker. „Ich wollte

schon damals unbedingt bei Czeczelits

arbeiten“, erzählt Edlinger. Gesagt, getan:

Nach Lehrabschluss bewarb er

sich in seiner Traumfi rma und wurde

genommen. „Angefangen habe ich bei

Czeczelits als Mechaniker und ,Mädchen

für alles`“, so Edlinger weiter. 1992 absolvierte

er die Meisterprüfung und arbeitete

sich im Laufe der Jahre in die

oberste Führungsetage von Czeczelits

hoch. „Natürlich hatte ich auch Glück,

doch ich bin der Meinung, dass vor allem

der persönliche Einsatz zählt“, so Edlinger:

„Ich habe mich immer für mehr interessiert

als ich eigentlich musste. Man

muss einfach neugierig sein, sich etwas

trauen und sich auch vor allem etwas

zutrauen.“ Edlinger hat auch immer ein

offenes Ohr für seine Lehrlinge. Derzeit

bildet Czeczelits 15 KFZ-Mechaniker-

und Karosserie-Lehrlinge aus. Pro Jahr

werden bei Czeczelits mindestens 4

neue Lehrlinge aufgenommen.

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Fotos: Robert Hruby

Altes Handwerk

mit langer

Tradition

Von Caroline Mempör

An die 700 Jahre ist die Kunst des Buchbindens alt. Anfangs

selten, verbreitete sich das Wissen um das Handwerk erst mit

der Erfi ndung des Buchdrucks. Seit über 108 Jahren ist auch

die Buchbinderei der Familie Wladika ein Teil dieser Tradition,

die mittlerweile in dritter Generation in Wiener Neustadt

fortgeführt wird.

Reise in die Vergangenheit

Nur wenige Meter ist das Geschäft in der Brodtischgasse Nummer 7

breit, zur Hälfte Tür, zur Hälfte Schaufenster. „Buchbinderei“ steht

in altertümlicher Schrift über dem Eingang. Hinter dem Glasfenster

sind einige Bücher zu sehen, Kranzschleifen und, schon dahinter,

ein hölzerner Ladentisch. Beim Eintreten empfi ehlt es sich, zu klingeln

– so erfahren die Mitarbeiter in der Werkstatt vom Eintreffen

eines neuen Kunden. Vorne, im Geschäft selbst, ist etwas zu wenig

Platz, um lange zu warten. Auf wenigen Quadratmetern entfalten

sich hier Geschichte und Gegenwart der Buchbinderei: Ein kunstvoll

gestalteter Meisterbrief hängt an der Wand, neben Bildern mit

traditionellen Szenen aus einer Buchbinderei und vielen, vielen

Mustern der alten Handwerkskunst.

Geschichte eines Familienbetriebs

Seit 41 Jahren arbeitet Josef Wladika in dieser Werkstatt, die „immer

schon“ im Besitz seiner Familie war. Zu Beginn des letzten

Jahrhunderts, 1901, gründete sein Großvater – er hieß ebenfalls

Josef – den heutigen Traditionsbetrieb. Josef Wladika erzählt, wie

es dazu kam: Sein Großvater – eigentlich ein Bahnbediensteter –

beherrschte die damals noch seltene Kunst des Schreibens und er

sei eine Anlaufstelle gewesen für jene, die diese Fähigkeit nicht

besaßen. Irgendwann beschloss er, sein Talent zum Beruf zu machen

und gründete die Buchbinderei Wladika.

20 Business

Buchbinder Josef Wladika ist seit 41 Jahren in seinem Familienbetrieb tätig.

Zwei Weltkriege überlebt

Damals noch in der Brodtischgasse 23, an der Ecke zur Bahngasse,

angesiedelt, überstand der Betrieb den ersten Weltkrieg und den

folgenden Abschwung der Wirtschaft recht gut. Im Laufe der 30er

Jahre und des Zweiten Weltkriegs waren jedoch mehrere Hürden

zu überwinden: Durch Herstellungsverbote und Zensur verschlechterte

sich die Auftragslage für das gesamte Gewerbe der Buchbinderei;

zusätzlich wurde das Haus in der Brodtischgasse 23 bei

Bombenangriffen teilweise zerstört. Genaueres ist Josef Wladika

nicht mehr in Erinnerung; nur, dass seine Großeltern im Haus in

Nummer 7 wohnten und beschlossen, das Geschäft im Erdgeschoß

unterzubringen. Dort ist es bis heute bestehen geblieben.

Ein Leben im Traditionsbetrieb

Im letzten Kriegsjahr, 1945, wurde Josef Wladika geboren, 23 Jahre

später übernahm er die Buchbinderei von seinen Eltern. Das

war zwar nicht sein ursprünglicher Berufsplan; trotzdem ging er,

der praktisch in der kleinen Werkstatt aufgewachsen war, bei

seinem Vater in die Lehre – freiwillig, wie er betont. „Ich wollte

immer schon selbstständig entscheiden“, erzählt er. Ein eigener

Betrieb sei dafür gut geeignet, und so übt er seinen Beruf bis heute

gerne aus. Der Kontakt mit verschiedensten Menschen gefällt

ihm besonders. Vielfältig sei die Kundschaft, und die persönliche

Betreuung seiner Kunden liegt ihm sehr am Herzen: „Das ist bei

einem kleinen Betrieb wichtig.“ Auch die abwechslungsreiche Arbeit

schätzt er, denn diese besteht nicht nur aus dem Buchbinden

selbst. Kundenbesuche, das Herstellen verschiedenster Erzeugnisse

und die organisatorischen Anforderungen des Betriebs machen

den Arbeitsalltag alles andere als langweilig. „Man steht nicht

den ganzen Tag nur an einer einzigen Maschine“, erklärt Josef

Wladika. Das wäre ihm wohl zu eintönig.


Krise? Unbekannt!

Die gute Organisation des Geschäfts und der Gefallen am Kontakt

zu den Kunden sind unabdingbare Eigenschaften für jemanden,

der seinen eigenen Betrieb führt. Ebenfalls wichtig: die Fähigkeit

zum Teamwork. Zwei Mitarbeiter hat Josef Wladika in seiner

Buchbinderei, „mit weniger wäre die Arbeit nicht zu bewältigen.“

Denn: Die Auftragslage ist hervorragend. „Wir spüren keine Krise“,

sagt er und liefert damit gleich den Grund dafür, dass er mit 64

Jahren immer noch selbst im Geschäft steht. Der nächste Buchbinder

befi ndet sich in Wien und seine Aufträge bezieht Wladika

nicht nur aus Wiener Neustadt und den dazugehörigen Bezirken,

sondern auch aus Regionen bis ins Burgenland, wie er sagt. Von

Studenten, die ihre Diplomarbeiten binden lassen, über verschiedene

Firmen bis zur Öffentlichen Hand reicht die Bandbreite seiner

Kunden. Solange das Geschäft so gut läuft wie jetzt, gibt es für ihn

keinen Grund aufzuhören.

Nachfolger gesucht

Was aber mit dem traditionsreichen Wiener Neustädter Betrieb

passieren wird, ist dennoch ungewiss. Einen Nachfolger gibt es

nicht – Wladikas Kinder sind in anderen Berufen tätig und werden

die Buchbinderei wohl nicht übernehmen. Lehrlinge wurden in

den letzten Jahren keine mehr ausgebildet. 10 oder 15, so schätzt

Josef Wladika, hat er in seinen gut 40 Berufsjahren in das Handwerk

eingeführt, in den letzten Jahren habe er jedoch schlechte

Erfahrungen gemacht und dann niemanden mehr aufgenommen.

„Für diesen Beruf braucht man Intelligenz und viel Freude an der

Arbeit“, stellt er fest.

Relikte aus alten Zeiten: Die Vorlagen für die Druckpresse.

Traditionen bewahren

Was aber bleibt, wenn in einigen Jahren vielleicht eines der ältesten

Geschäfte der Stadt zusperren muss? Unzählige Erzeugnisse aus

einer selten einzigartigen Werkstatt, Einzelanfertigungen vor dem

Hintergrund einer über 100-jährigen Tradition. Zumindest eine

davon wird noch lange an die Handwerkskunst von Josef Wladika

erinnern: Das „Steinerne Buch“ von Wiener Neustadt, das er vor

vielen Jahren neu gebunden hat. Dieses besondere Buch kann im

Magistrat bestaunt werden: Gäste der Stadt tragen sich hier ein.

„Soweit ich weiß, hat Juri Gagarin darin unterschrieben und auch

der Herr Ratzinger, bevor er Papst wurde“, berichtet Josef Wladika.

Die Bewahrung solcher Traditionen, auch in den Betrieben, ist ihm

wichtig: „So etwas ist besonders, es braucht auch Kleinbetriebe“,

sagt er über das lange Bestehen seiner Buchbinderei.

Keine Angst vor dem Zusperren

Noch ist kein Ende in Sicht: Er habe genug Aufträge, sagt Josef

Wladika, und ein bisschen hängt er auch an seinem Betrieb. „Ich

kann mich schwer von alten Dingen trennen“, meint er, und der

Beweis fi ndet sich gleich hinter dem hölzernen Ladentisch: Heute

ist sie nur mehr ein Schaustück, aber als Kind hat er sie noch in

Verwendung erlebt – eine alte Prägepresse, zum Einprägen von

Schriftzügen, die früher noch mit Gas beheizt wurde. Der Luftzug

zwischen dem Eingang und der Hintertür, nur ein paar Meter weit

weg gegenüber, ließ die Flamme jedoch immer wieder ausgehen,

und so ließ sein Vater sie schließlich mit elektrischen Heizkörpern

versehen. Wie andere alte Maschinen, zum Beispiel zu Vervielfältigung,

ist sie jedoch nicht mehr in Gebrauch: Gleich neben der

massiven, eisernen Presse steht ein modernes Kopiergerät.

Quelle: � www.buchbinder.at, Josef Wladika

Traditionsbetrieb

| Business

21


2700 2700 2700 INSIDERIN

INSIDERIN

Name: Patricia de Maré

Alter: 32 Jahre

Mein Bereich bei 2700 ist:

Ich schreibe Reiseberichte – von Napa Valley bis Stockholm.

Das Beste an 2700 ist:

Die spannenden Themen für jeden Geschmack.

So würde ich mich beschreiben:

kommunikativ, ehrgeizig, offen, humorvoll

Mit dieser Persönlichkeit würde ich gerne einen Tag verbringen:

Oskar Schindler (sudetendeutscher Industrieller, 1908 – 1974)

Auf eine einsame Insel würde ich mitnehmen:

Loui & Philip, ein Mosquitonetz, Schokolade

Diese Marke wäre ich gerne:

Starbucks

Das kann ich gar nicht leiden:

Dummheit

In 5 Jahren wäre ich gerne:

Um viele Reiseerfahrungen reicher.

„Den guten Seemann erkennt man

erst bei schlechtem Wetter.“

Mit Marketingexperten durch Krisenzeiten.

die kueche - Ihre Werbeagentur in Wiener Neustadt

www.agentur-diekueche.at

22 Business


Jobbörsen-Check im Internet

von Gudrun Blümel

Das Internet zählt ohne Zweifel zu

den beliebtesten Recherchequellen in

puncto Jobsuche, denn mittels Online-

Jobbörsen ist der Arbeitssuchende

� www.jobkralle.at

Seitenaufbau: Erst durch Anklicken

des Feldes „Job fi nden“ kann mit der

Jobsuche begonnen werden. Das Feld

ist zwar Orange unterlegt, aber nicht

prompt ersichtlich.

Suchfunktionen/Begriffseingabe:

Man kann mit der Funktion „Schnellsuche“

sofort loslegen, oder die Suche

nach Begriffsgruppen starten. Der

User kann mit Angabe von Bundesland,

Beschäftigungsform, Aktualität

in Jobanzeigen ins Detail gehen.

Userfreundlichkeit: Ob rasche oder

detaillierte Suche - hier ist für jeden

Suchtyp etwas dabei.

,

stets „up to date“. Sehr viele Anbieter

versprechen oft, mit nur einem „Klick“ zum

Traumjob zu gelangen, doch ob das wirklich

so einfach ist, zeigt sich erst in der

� www.stepstone.at

Seitenaufbau: Die Seiten sind vollgepackt

mit Informationen und Werbung

- mancher Nutzer könnte sich

überfordert fühlen.

Suchfunktionen/Begriffseingabe:

Die Detailsuche kann auf Bundesländer

spezialisiert werden, aber auch

auf Bereich, Branche, Ebene, Anstellungsart

und Berufserfahrung.

Userfreundlichkeit: Die Informationsfl

ut auf jeder Seite könnte die

Freude am Stöbern nehmen. Aktuelle

Jobangebote per Mail zu erhalten, ist

möglich.

JOB JOBkralle kralle

D a s J O B - A u f s p ü r - S e r v i c e

Praxis. Um den Überblick im Jobbörsen-

Dschungel zu behalten, hat 2700 einige

um die Gunst der User buhlenden Plattformen

ins Visier genommen.

� www.jobrapido.at

Seitenaufbau: Sehr übersichtlich

und auf das Wesentliche reduziert.

Zwei Eingabefelder mit den Bezeichnungen

„Was“ und „Wo“ offenbaren

augenblicklich den Suchpfad.

Suchfunktionen/Begriffseingabe:

Auf der Startseite kann man im Feld

„Wo“ Stadt, Bezirk und Bundesland

eingeben. Zusätzliche Verfeinerungen

bietet das Feld „Was“ - durch die

Eingabe von Beruf, Branche, Qualifi -

kation. Die Trefferquote kann mittels

Optionen weiter erhöht werden.

Userfreundlichkeit: Diese Seite

bringt es auf den Punkt, die Suche

nach dem Traumjob verläuft unkompliziert.

Verständigung über neue

Jobs per Mail möglich.

Jobanzeigen von Zeitungen, Jobbörsen,

Firmenwebseiten, Personaldienstleistern und

Institutionen für Sie aufgespürt!

Business 23

J O B - A n z e i g e n d u r c h s u c h e n a u f w w w . J O B k r a l l e . a t


Zur Person:

� www.monster.at

Interviewpartner:

Mag. (FH) Barbara Wiesinger,

Country Manager & Sales Director Austria,

Monster Worldwide Austria

Barbara Wiesinger wurde 1972 in Horn

geboren. Nach dem Abschluss des Studiums

der Tourismuswirtschaft zeichnete sie

für Marketing & Sales bei Czak Führungstraining

sowie Rhetoriktrainings für Czak

Managementseminare verantwortlich. Im

Jahr 2002 erfolgte der Einstieg bei jobpilot

Austria GmbH als Key Account Manager,

im Jahr 2004 wechselte sie zu atms GmbH.

Im Dezember 2004 übernahm Wiesinger

als Sales Manager Austria den Verkauf der

Monster Worldwide Austria GmbH in Österreich.

Die Funktion des Sales Directors für

Österreich hat Barbara Wiesinger seit August

2007 inne – seit Jänner 2008 leitet

sie als Country Manager zusätzlich die Geschäfte

des Unternehmens in Österreich.

24 Business

Seitenaufbau: Auf „Monster.at“ wird der

Jobsuchende gerne am Ball bleiben. Ohne

Umschweife kann man mit der Suche starten,

auf den praktisch angelegten Seiten

erhält der User präzise Informationen und

mit dem ansprechenden Layout wird die

Jobsuche attraktiver.

Suchfunktionen regional/Begriffseingabe:

Die Felder „Stichwörter“ und „Bundes-

2700: Wie sieht die allgemeine Situation

am Arbeitsmarkt aus und wie wird sich

diese Ihrer Ansicht nach bis zum Ende

des Jahres entwickeln?

Wiesinger: Die aktuelle wirtschaftliche

Lage und die damit verbundenen Budgetkürzungen

machen auch vor den Personalabteilungen

nicht Halt. Dennoch ging der

Trend schon in der Vergangenheit zur

Kostenoptimierung. Durch den Einsatz von

Informations- & Kommunikationstechnologie

konnten Unternehmen ihren Rekrutierungsprozess

schneller, billiger und besser

gestalten. Laut der Studie Recruiting Trends

2009, in der im Auftrag von monster.at die

500 größten österreichischen Unternehmen

zu brisanten Recruiting-Themen befragt

wurden, planen Unternehmen trotz

der Wirtschaftskrise Neueinstellungen. Die

Personalverantwortlichen blicken durchaus

positiv in die Zukunft.

2700: Sind die Zugriffe seit dem Einsetzen

der Wirtschaftskrise gestiegen?

Wiesinger: Durch die wirtschaftliche Lage

sind natürlich vermehrt Leute auf Jobsuche.

Die Anzahl der Registrierungen haben sich

von 2008 auf 2009 verdreifacht, die Anzahl

der Jobsuchen beläuft sich im ersten

Halbjahr 2009 auf durchschnittlich 1,2 Mio

pro Monat.

2700: Wirkt sich die aktuelle Situation

auf die Jobsuche aus? Boomt die Suche

in speziellen Berufssparten?

Wiesinger: Zu unseren Top-10 Berufsfeldern,

in denen die meisten Jobs angeboten

werden, zählen der Vertrieb & Verkaufsbereich,

IT & Telekommunikation,

Marketing & PR als auch der Finanzen &

Controlling-Bereich. Auf Platz 1 stehen administrative

und sachbearbeitende Funktionen.

Aufgrund unseres breiten Kundenstamms

sind diese Berufsfelder quer durch

die verschiedensten Fach- und Arbeitsbereiche

vertreten. Da Unternehmen kostenlos

Ausbildungsplätze, Lehrstellen, Prakti-

weite“ verschaffen ein schnelles Ergebnis.

Selbst wenn man nur die Region eingibt,

wird der User nicht enttäuscht. „Weitere

Suchoptionen“ führen ins Detail.

Userfreundlichkeit: Die Jobsuche macht

Spaß, auch „Schmankerln“ gibt es auf

„monster.at“ genug. Man kann u .a. Profi l

und Lebenslauf online stellen oder sich im

Karriere-Journal wertvolle Tipps holen.

ka, Studentenjobs und Diplomarbeiten auf

monster.at veröffentlichen können, wird

auch dieser Bereich gut abgedeckt.

2700: Welche Altersgruppe sucht vorwiegend

über dieses Portal?

Wiesinger: Unsere Zielgruppe erstreckt

sich von 19 bis 45 Jahre. Bisher fokussierte

monster.at immer die jüngeren Jobsuchenden.

Mit der Migration der jobpilot-User

auf Monster konnten wir durch den zeitgleich

laufenden Relaunch der monster.at-

Website auch die übrigen Kandidaten für

uns gewinnen, denn durch die neuen Web

2.0-Funktionalitäten kann sich der User

nun seine persönliche Karriereseite erstellen,

die als lebenslanger Karrierebegleiter

fungiert.

2700: Was schätzen User vorwiegend an

der Suche über eine Online-Jobbörse?

Wiesinger: Einen Vorteil, den das Internet

bietet, ist natürlich, rund um die Uhr zur

Verfügung zu stehen. Bis dato bestand der

Vorteil auch darin, dass der User über das

Internet via Suchmasken seine Suche gezielt

eingrenzen konnte. Die Idee des Web

2.0, geht weiter, um dem Kandidaten die

Jobsuche via Web noch einfacher und effi -

zienter zu gestalten. Mit der Einrichtung

einer persönlichen Karriere-Seite, die sich

jeder Bewerber selbst zusammenstellen

kann, gibt es viele Vorteile.

2700: Ist geplant, das Portal in der

nächsten Zeit zu modifi zieren?

Wiesinger: Monster erweitert seine Funktionen

stetig, um die Benutzerfreundlichkeit

der Seite zu erhöhen, aber auch, um auf die

aktuellen Bedürfnisse der Jobsuchenden

einzugehen. 2010 werden die beiden Karrieretools

„Karriere-Portraits“ und „Karriere-Vergleich“

die Funktionen der Monster-

Seeker-Seiten erweitern.

2700: Vielen Dank für dieses Gespräch!


NOCH NIE

WAR ES SO EINFACH,

SEINEN TRAUMJOB ZU FINDEN.

AUSSER ALS ASTRONAUT VIELLEICHT.

ABER SONST WIRKLICH ALLES.

FINDEN SIE JETZT DEN PASSENDEN JOB AUF DER NEUEN WEBSITE VON MONSTER.AT.


Zur Person:

� www.karriere.at

Interviewpartner:

Mag. Oliver Sonnleithner

Geschäftsführer von karriere.at

Oliver Sonnleithner, wurde am 18. April

1977 geboren und ist seit 2004 einer von

drei Gründern und Geschäftsführern von

karriere.at. Davor war er im Marketing bei

Fabasoft AG tätig. Sonnleithner erfuhr Ausbildungen

an der University of Montana,

USA (internationales Marketing & Export)

sowie an der Johannes Kepler Universität

Linz (eBusiness Management, Marketing).

26 Business

Seitenaufbau: Durch die freundliche und

einladende Gestaltung betritt man gerne

dieses Portal. Die Startseite ist gut gegliedert,

die Jobsuche kann rasch vertieft werden.

Die Suchergebnisse sind übersichtlich

aufgelistet.

Suchfunktionen/Begriffseingabe: Auf

der Startseite kann man mit der Suche unter

den Feldern „Was“ und „Wo“ sogleich mit

der Jobsuche loslegen. Mittels „erweiterter

2700: Wie sieht die allgemeine Situation

am Arbeitsmarkt aus und wie wird sich

diese Ihrer Ansicht nach bis zum Ende

des Jahres entwickeln?

Sonnleithner: Aktuell gibt es erste positive

Meldungen, welche die grundsätzliche

Stimmung in der Wirtschaft heben. Dennoch

wird die Zahl der Arbeitslosen in den

kommenden Monaten weiter steigen. Um

diesen Trend umzukehren, bedarf es wesentlich

mehr als einem leichten Auftrieb,

und davon sind wir noch weit entfernt.

Zudem sind viele Mitarbeiter in Kurzarbeit,

ein baldiges Ende ist aus meiner Sicht daher

nicht absehbar. Vor Mitte 2010 sehe ich

jedenfalls keine Entspannung am Arbeitsmarkt,

der ohnehin der Konjunktur nachhinkt.

2700: Sind die Zugriffe seit dem Einsetzen

der Wirtschaftskrise angewachsen?

Sonnleithner: Höhere Arbeitslosigkeit bedeutet

mehr Stellensuchende und somit einen

Anstieg der Zugriffszahlen. Gleichzeitig

sinken die vakanten Stellenangebote, was

wiederum zu einem deutlichen Anstieg an

gesendeten Bewerbungen pro Job führt.

2700: Wirkt sich die aktuelle Situation

auf die Jobsuche aus? Boomt die Suche

in speziellen Berufssparten?

Sonnleithner: Berufseinsteiger trifft die

Krise am stärksten und auch am längsten.

Finanzsektor, Automobil- und Zulieferindustrie

sind natürlich entsprechend

betroffen. Technische/IT-Berufe, Arbeitnehmer

mit hohem Ausbildungsstand und

Stammbesetzungen in Unternehmen sind

schon krisensicherer und es gibt auch einige

wachstumsstarke Berufsgruppen wie

zum Beispiel alternative Energieversorgung

oder Sozial- und Pfl egebereich.

Suchoptionen“ wird dem User ermöglicht,

die Resultate zu spezialisieren.

Userfreundlichkeit: Jobsuchen wird hier

zur Freude, auch per E-Mail wird man über

die neuesten Angebote auf dem Laufenden

gehalten. Das Anlegen eines Karriereprofi ls

steigert die Chancen, dass man von Unternehmen

gefunden wird oder automatisch

Jobvorschläge erhält.

2700: Welche Altersgruppe sucht vorwiegend

über dieses Portal?

Sonnleithner: Karriere.at ist das führende

nationale Karriereportal für Fach- und Führungskräfte.

Die meisten Zugriffe sind von

Usern zwischen 26 und 35 Jahren zu verzeichnen,

gefolgt von 19 bis 25-Jährigen.

Auf Platz 3 liegen die 36 bis 45-Jährigen.

Insgesamt beläuft sich der Altersdurchschnitt

auf 31 Jahre.

2700: Was schätzen User vorwiegend an

der Suche über eine Online-Jobbörse?

Sonnleithner: Einerseits die Aktualität,

denn die Jobsuche kann rund um die Uhr

stattfi nden und ist laufend aktuell, andererseits

ist die effi ziente Suche ein Vorteil. So

kann man nach Branchen, Qualifi zierung

und/oder Regionen sowie in bestimmten

Kategorien suchen. Weiters attraktiv ist die

passive Suche, die durch einen Profi leintrag

gegeben ist – die Unter nehmen können bei

Interesse direkt mit Usern in Kontakt treten.

Weiters bieten wir diverse Services an wie,

Jobs per Mail zu erhalten, den „Online-Karrierecoach“

und vieles mehr.

2700: Ist geplant, das Portal in der

nächsten Zeit zu modifi zieren?

Sonnleithner: Anfang September launcht

karriere.at, es gibt eine neue Linie und eine

neue Technologie! Wir passen uns den Bedürfnissen

der Jobsuchenden stets automatisch

an, man kann sagen, das Portal lernt.

Zum Einsatz kommt eine intelligente Jobsuche-Technologie,

die das Nutzerverhalten

speichert und logische Zusammenhänge

fi ndet, was soviel wie automatisches Matching

bedeutet. Wir bieten zusätzliche Servicetools

und noch mehr Informationen.

2700: Vielen Dank für dieses Gespräch!


Business

27


Neue Steuerabsetzbarkeit von Spenden (§ 18 Abs. 1 Z

8 EStG 1988)

Um das Spendenaufkommen nachhaltig zu erhöhen, wurde die bisher geltende

Rege lung zur Abzugsfähigkeit von Spenden im Rahmen der Steuerreform 2009

ausgedehnt. Ab 1. Jänner 2009 können Unternehmer maximal 10 Prozent ihres

Vorjahres gewinns auch an humanitäre Organisationen, Entwicklungs- oder Katastrophenhilfsorganisationen

spenden. Privatpersonen können derartigen Organisationen

maximal 10 Prozent ihres Vorjahreseinkommens zuführen.

2009 sind erstmals Spenden an Vereine

und Einrichtungen, die selbst mildtätige

Zwecke unterstützen - d.h. Unterstützung

von Personen in fi nanzieller Hinsicht bei

materieller Not und körperlichen, geistigen

oder seelischen Gebrechen (z. B. Blindheit,

Geisteskrankheit) – steuerlich wirksam absetzbar.

Unter folgenden Voraussetzungen sind

Spenden steuerlich anerkannt:

Die Spendenorganisation ist zum Zeitpunkt

der Zuwendung der Spende in der

Spenden liste (http://www.bmf.gv.at/Ser-

vice/allg/spenden/) eingetragen. Ausnahme:

Werden die Spenden an Organisationen

geleistet, die erstmals am 31. Juli 2009

auf den Listen stehen, sind diese Zuwendungen

ab 1. Jänner 2009 rückwirkend

absetzbar. Später hinzukommende Vereine

und andere Einrichtungen sind erst ab der

Aufnahme in die Liste begünstigt.

Die Spende ist in die Steuererklärung aufzunehmen

und auf Verlangen der Abgabenbehörde

belegmäßig nachweisen. Die Zahlungsbestätigung

der Spendenorganisation

hat jedenfalls den Namen und die Adresse

der Spenderin zu enthalten.

Pension im Fokus. Österreich: Eine Insel der Seligen?

In keinem anderen OECD-Land ist der Pensionsbezug höher als in Österreich. Die

durchschnittliche Pension in Österreich beträgt 80 Prozent des Bruttoarbeitseinkommens.

In den OECD-Ländern liegt die Durchschnittspension bei 59 Prozent!

In unseren Köpfen ist die Grundregel, mit

80 Prozent der Bemessungsgrundlage in

Pension zu gehen, verankert.

Leider gehört diese Gundregel der Vergangenheit

an.

Vielmehr sollten Sie mit 43 bis 71 Prozent

des letzten Einkommens rechnen.

Vorausgesetzt, Sie gehen nicht früher als

gesetzlich vorgesehen in Pension.

Waren es ursprünglich die besten fünf Jahre,

sind es aktuell die besten 20 Jahre der

Erwerbstätigkeit, die zur Berechnung der

Pension herangezogen werden.

(Am Ende werden es 40 Jahre sein.)

Was das für die Realität bedeutet, ist erschütternd!

28 Business

Lassen Sie uns positiv denken und gehen

wir von zukünftig 59 Prozent Pensionsanspruch

aus.

Das bedeutet, dass Sie in Ihrer wohlverdienten

Pension mit 41 Prozent weniger

Geld Ihr Auslangen fi nden müssen, als Sie

es bis zum Ruhestand gewöhnt waren.

Dabei ist zu bedenken, dass wir immer gesünder

immer älter werden und unsere Ansprüche

dementsprechend steigen.

Solange Sie erwerbstätig sind, können Sie

etwas tun – Reserven bilden für die besten

Jahre!

Nicht umsonst stellt uns der Staat geförderte

Zukunftsvorsorgen zur Verfügung.

Nicht umsonst gibt es geförderte betriebliche

Vorsorgen.

Selbst die OECD warnt wiederholt vor der

Gefahr der Altersarmut.

B&B-Tipp: Spenden – vom Fiskus mitfi -

nanziert – helfen „doppelt“.

Mehr Informationen und wertvolle Tipps

zu Steuer und Recht: Kontaktieren Sie uns

unter berater@bollenberger.com oder Tel.:

02622 / 22357!

Margit Bollenberger-Klemm

� www.bollenberger.com

BUSINESS

Tatsache ist, dass Sie persönlich angehalten

sind für Ihre Pension vorzusorgen!

Richard Kolano

� www.profi na.at


Reiserecht

Sind Sie im Urlaub gut gelandet oder hatte ihr Flug Verspätung oder wurde er gar

annulliert? Bei Problemen mit Fluggesellschaften kann die Klage nun seit einer Entscheidung

des EuGH nicht nur beim Gericht des Sitzes der Fluggesellschaft in einem

anderen EU-Mitgliedsstaat, sondern auch wahlweise am Gericht des Abfl ugortes

oder des Zielfl ughafens eingebracht werden.

Die EU-Verordnung Nr. 261/2004 regelt

Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen

für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung

und bei Annullierung oder großer Verspätung

von Flügen, wenn der Flug in der EU

angetreten wird oder der Zielfl ughafen in

der EU liegt und das ausführende Luftfahrtunternehmen

ein Unternehmen der EU ist.

wird dies nicht in angemessener Frist gemacht,

besteht die Möglichkeit, Preisminderung

oder Wandlung zu begehren.

Im Falle der Nichtbeförderung (zB wegen

Überbuchung) und bei der Annullierung

eines Fluges (bei nicht rechtzeitiger Information

über die Annullierung) haben Fluggäste

Anspruch auf Erstattung der Flugkosten

oder anderweitige Beförderung sowie

TIPPS

Anspruch auf Ausgleichszahlungen abhängig

nach der Flugentfernung zwischen

250,00 und 600,00, ebenso wie Anspruch

auf Betreuungsleistungen wie Mahlzeiten

und Erfrischung, Hotelunterbringung etc.

Wird ein Alternativfl ug angeboten und hält

sich die Verspätung in bestimmten Grenzen

steht 50 % der Ausgleichszahlungen zu.

Für Verspätungen zwischen 2 und 4 Stunden,

abhängig von der Flugentfernung, haben

die Fluggäste Anspruch auf Mahlzeiten

und Erfrischungen sowie falls notwendig

Hotelunterbringung. Bei Verspätungen von

mind. 5 Stunden besteht Anspruch auf vollständig

Erstattung der Flugscheinkosten.

Bisher konnte sich die Durchsetzung die-

ser Ansprüche schwierig gestalten, da das

Flugunternehmen am Gericht seines Sitzes

in der EU geklagt werden musste – die

vorliegende Entscheidung der EuGH stellt

diesbezüglich eine wesentlich Erleichterung

dar, da bei einem Abfl ug aus Wien

auch jedenfalls hier geklagt werden kann.

Mag. Erich Allinger

� www.schober.at/allinger.htm

Lehrlinge fordern & fördern: Damit Sie Ihre Lehrlinge nicht umsonst ausbilden.

So bleibt der ausgelernte Lehrling im Unternehmen/Betrieb.

Mit diesen einfachen Tipps können Sie

Ihre Lehrlinge ans Unternehmen binden

und wertschätzend im Berufsleben fordern

und fördern:

* Um eine gute Beziehung zum Lehrling

aufzubauen, setzen Sie sich regelmäßig

(einmal pro Monat) mit Ihrem Lehrling

zusammen. Interessieren Sie sich für ihn,

seine Bedürfnisse und Anliegen. Sollten Sie

mehrere Lehrlinge ausbilden, installieren

Sie Lehrlingstreffs im Unternehmen. Diese

können Sie in regelmäßigen Abständen intern

abhalten. Laden Sie dazu Lieferanten

ein, die etwas über ihre Produkte erzählen,

oder buchen Sie Persönlichkeitstrainings

(werden derzeit von der Wirtschaftskammer

zu 75 Prozent gefördert)

* Zeigen Sie, dass Sie alle Stücke auf Ihren

Lehrling setzen und ihm vertrauen. Das

stärkt auch sein Selbstvertrauen und die

Motivation!

* Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken,

welches Aufgabengebiet der Lehrling übernehmen

könnte, wenn er seine Lehre ab-

geschlossen hat. Dazu ist es wichtig, dass

Sie ihn fragen, welche Arbeiten ihm Spass

machen und wofür er sich besonders begeistern

kann.

* Signalisieren Sie, dass Aufstiegschancen

und Herausforderungen nach Ende der

Lehrzeit warten. Junge Menschen brauchen

Ziele und wollen gefordert werden.

* Setzen Sie, wenn möglich, auch Akzente

bei der Berufsbekleidung oder bei Namensschildern,

der Wechsel vom Lehrling zum

Gesellenstatus, darf nicht „unauffällig“ über

die Bühne gehen.

* Vom „du“ zum „Sie“ – auch immer so eine

Sache. Falls der Lehrling zuvor von der Belegschaft

geduzt wurde, sollte das, sobald

dieser ausgelernt ist, auf Gegenseitigkeit

beruhen oder man geht zum Sie über.

* Arrangieren Sie eine kleine schöne Lehrabschlussfeier.

Ein Ritual, mit dem Sie den

neuen Status des ehemaligen Lehrlings

ganz klar aufzeigen.

Noch mehr Informationen rund um die

Ausbildung Ihrer Lehrlinge fi nden Sie auf

meiner Webseite � www.dielehrlingsexpertin.com

oder Sie kontaktieren mich

persönlich!

Mag. (FH) Petra Pinker

Lehrlingsexpertin - Dipl.-Mentalcoach -

NLP-Trainerin (DVNLP) - zertif. Trainerin- &

Erwachsenenbildnerin. ECo-C(R) Beurteilerin

und TQS Trainerin Professional Member

der German Speakers Association

Business

29


30 Mode & Beauty

BE A

STAR

Das 2700

Modelcasting

Vom Kleinkind bis zur Großmutter haben sie uns

gestürmt - die Models von morgen aus Wiener

Neustadt und Umgebung! Schon bei den Castings

hatten wir jede Menge Spaß und waren überwältigt,

wie viele Menschen wir von unserer Idee begeistern

konnten!

Die Casting-Mappe wird immer dicker und das dank Ihres Engagements!

Durch die Vielzahl an Typen und Persönlichkeiten können

wir zukünftig jede Art von Mode und die unterschiedlichsten

Trends präsentieren, ohne die Menschen verändern zu müssen –

denn jeder hat seinen eigenen Stil und den soll er oder sie auch

behalten!

In den kommenden Ausgaben werden Sie die Models dann erstmals

in Aktion sehen, wenn sie die Herbst- und Wintermode der

Stadt präsentieren! Ziehen Sie sich warm an und vergessen Sie

New York und Mailand - 2700 wird die neue Modestadt!

Da wir von Ihnen gar nicht genug kriegen können und auch immer

noch unzählige Bewerbungen eintreffen, wird es in den

nächsten Wochen weitere Castings geben. Am besten

gleich heute anmelden unter � www.dascitymagazin.at

und dabei sein, wenn es heisst „authentische

Mode von 2700 für 2700“ .


Fotos: Konrad Dummer, Dummer, Agentur Agentur die kueche kueche

„Ich fi nde die Idee, mit Models wie DU und

ICH die Neustädter Modetrends zu präsentieren,

ganz toll. Wir machen immer wieder

die Erfahrung, dass unsere Kunden

aufgrund des Idealbilds der Modemagazine

falsche Erwartungen an die Outfi ts haben

und im Geschäft oft enttäuscht sind, wenn

die Mode an ihnen anders aussieht. Mit

Models aus der Region wird einerseits die

Identifi kation des Lesers gefördert und andererseits

wirken bekannte Gesichter sowieso

immer ansprechender als wildfremde

Menschen! Ich freue mich schon, wenn

es losgeht!“

Simone Klein, GF Fa. Borgata e.U., Wiener Straße

Ein erster Einblick

in unser Modelcasting!

MODE & BEAUTY

Mode & Beauty

31


Adi Weiss zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten

Modejournalisten Österreichs.

Der gebürtige Steirer leitete

bereits das Moderessort des Frauentitels

WOMAN, 2006 wechselte er als

Modechef zur Tageszeitung ÖSTER-

REICH. Von 2007 bis 2009 war

Weiss Mitglied der Chefredaktion und

Mode chef des wöchentlichen Frauenmagazins

MADONNA. Seit Juni 2009

leitet er mit seinem Partner Michael

Lameraner die Weiss&Lameraner

Media Group – Österreichs erste Lifestyle-Medienberatungsagentur.

Seine

Mode produktionen und Interviews

mit Superstars wie Naomi Campbell,

Heidi Klum, Victoria Silvstedt, Adriana

Karembeu, Esther Canadas, Marcus

Schenkenberg, Alek Wek sowie Wolfgang

Joop, Gianfranco Ferré und vielen

mehr sorgten für Aufsehen.

Screenshots: www.adiweiss.at

Zur Person:

32 Mode & Beauty

Die modischen

Betrachtungen des

Adi Weiss

Von Cornelia Fasching

Wer in Österreich beim Thema Mode die Nase vorn haben will, kommt

in Zukunft um die Website www.adiweiss.at nicht herum: Österreichs

Top-Modejournalist brachte unter diesem Link im August ein eigenes

Lifestyle-Magazin online.

Die Weiss&Lameraner Media Group startete

im August adiweiss.at – Österreichs erstes

Socialising Lifestyle-Online-Magazin für

trendy People. adiweiss.at bringt täglich

aktuelle Fashion- & Lifestyle-News, kultige

Interviews und sorgt mit der multimedialen

„Kolumnen“-Datenbank von fi xen Star-

Kolumnisten wie Supermodels Eva Padberg

und Melanie Scheriau sowie den TV-Stars

Mirjam Weichselbraun, Sabine Mord, Top-

Make-up-Artist Boris Entrup und Beauty-

Doc Eva Wegrostek für Aufsehen.

Rankings, Umfragen, Votings etc.

Absolutes Highlight: Neben einem täglichen

Blog von Modeexperten Adi Weiss

gibt es erstmals auf adiweiss.at ein monatliches

„Worst and Best-Ranking“ und die

Antwort auf die Frage: „Wer sind die 10 am

besten beziehungsweise am schlechtesten

angezogenen Österreicher des Monats“.

Umfragen, Votings sowie Kommentare und

Foren erlauben einen interaktiven Austausch

zu den spannendsten Themen aus

den Bereichen Fashion, Beauty & Lifestyle.

� www.adiweiss.at


Mode & Beauty

33


Foto: Mode von Callisti © Martin Siebenbrunner

Großer Auftritt

für heimisches

Modedesign

Von Sophie Kaiser

Im Herbst 2009 dreht sich in Wien alles um Fashion, wenn vom 24. bis 27. September 2009 erstmalig

die MQ VIENNA FASHION WEEK 09 stattfi ndet. Neben Designern aus aller Welt werden vor allem auch

österreichische Modeschaffende ihre Arbeiten vorstellen.

34 Mode & Beauty


Foto: Mode von R! by Dominique Raffa © Florian Mair

Darunter R! by Dominique Raffa, ein Wiener

Modelabel an der Schnittstelle von

Streetsound, Jugendkultur, konzeptionellem

Design und kritischem sozialen Bewusstsein.

R! produziert widerspenstige

Kleidung, die zum Denken und Handeln anregen

soll und jugendlich aufrührerischen

Gestus mit kühler Sachlichkeit verbindet.

Die Arbeit von R! stellt eigensinnige Fragen

zum Stoff selbst. Ergebnisse von Materialforschung,

wissenschaftliche Modelle und

soziokulturelle Codes werden auf den Trägern

abgebildet und verbinden zeitgemäße

urbane Streetwear mit klassischen und

futur istischen Elementen – R! „Unruhige

Kleidung für unruhige Zeiten“

Edle Weiblichkeit ist sexy!

Das erfolgreiche österreichische Label

Callisti von Martina Müller wird sich ebenfalls

auf der MQ VIENNA FASHION WEEK

09 präsentieren. Der Modestil von Callisti

ist sehr feminin, unterstreicht die Weiblichkeit,

ist sexy und behält doch immer einen

edlen klassischen Touch. „Nicht dem Trend

folgend, ist unser Anliegen, einzig und alleine

die Vorzüge des weiblichen Körpers

zu unterstreichen und jeder Frau das Gefühl

zu schenken, sich als die Schönste zu fühlen“,

so Designerin Martina Müller. Die außergewöhnlichen

Einzelstücke von Martina

Müller sind exklusiv bei Callisti und der MQ

VIENNA FASHION WEEK 09 erhältlich.

Brillendesign von Andy Wolf © Andy Wolf

Brillenkult

Ein besonderes Highlight des Mode-Events:

Die Show und Ausstellung von Andy Wolf.

Prominente Persönlichkeiten wie Schauspieler

Hugh Grant oder Sänger Eric Clapton

tragen sie: optische Brillen von Andy

Wolf. Mit der Idee, höchste Qualitätsstandards

mit prickelndem Retro-Design zu

verbinden, konnte das steirische Unternehmen

Andy Wolf seine Verkaufszahlen

innerhalb eines Jahres mehr als verdoppeln.

Die Marke Andy Wolf zielt nicht auf

Massenproduktion ab, sondern produziert

handgearbeitete Luxusgüter fürs Gesicht.

„Während andere Unternehmen ihre Brillen

im asiatischen Raum produzieren lassen,

um Kosten zu sparen, kommen die Produkte

der Marke Andy Wolf zu hundert Prozent

aus Österreich“, so Katharina Plattner, Designerin

und geschäftsführende Gesellschafterin

des Unternehmens.

Auf den Spuren von Bettie Page

Auf der MQ VIENNA FASHION WEEK 09 in

Wien im September wird die erweiterte

neue Kollektion vorgestellt: die erste Damen-

und Sonnenbrillenkollektion. Wobei

auch hier die Devise „Retro ist zeitlos“ gilt.

Wandeln die Damenmodelle doch auf den

Spuren des amerikanischen Pin-Up-Girls

& Sexsymbols Bettie Page, die in den 50er

Jahren als Königin der Pin-Ups galt. Umgemünzt

auf die Brillen heißt das, femininer

Schick wird mit der Leichtigkeit des „bad

girls“ verbunden. Bettie Page hatte den

Ruf, die Beste ihrer Zeit zu sein, einen Anspruch,

den Plattner und ihr Team an die

Qualität ihrer Brillen stellen.

Diese Designer und viele mehr sind von 24.

bis 27. September 2009 im Wiener MuseumsQuartier

zu sehen.

Die MQ VIENNA FASHION WEEK 09 entwickelt

die seit einigen Jahren im modequartier21

etablierte Programmschiene der

MQ-Fashion-Shows weiter. Die MQ VIENNA

FASHION WEEK 09 fi ndet an der Schnittstelle

der quartier21-Schwerpunkte Mode

und Design statt. Das Freigelände direkt vor

dem MQ fungiert als zentrale Location für

alle Shows. Die quartier21-Räumlichkeiten

Ovalhalle, Arena21 und Freiraum/quartier21

werden ebenfalls bespielt.

Man darf gespannt sein auf die Premiere

der MQ VIENNA FASHION WEEK 09.

Weitere Informationen fi nden Sie unter:

� www.mqviennafashionweek.com

2

WIN

Gewinnen Sie je 2 Eintrittskartentrittskarten

im Wert

von 76 EURO für das

internationale Modespektakelspektakel

im MQ!

Das Preisrätsel fi nden Sie auf S. 89.

Mode & Beauty

35


Fiat Fiorino Peugeot bipper Citroën Nemo

Opel Vivaro VW Crafter

NUTZFAHRZEUGE 2.0 – The Next Generation

Längst nicht mehr das, was sie einmal waren, sind die Nutzfahrzeuge

von heute. Funktionalität und Wirtschaftlichkeit

stehen nicht mehr alleine im Vordergrund. Auch auf Qualität

in der Verarbeitung, Top-Leistung und nicht zuletzt eine

ansprechende Optik wird vermehrt geachtet. So entscheiden

sich immer mehr Unternehmen dazu, auf die steuerlich günstigen

Nutzfahrzeuge der Neuen Generation umzusteigen. Gute

Gründe dafür erfahren Sie bei uns!

Was sind überhaupt Nutzfahrzeuge?

Unter einem Nutzfahrzeug wird ein Kraftfahrzeug verstanden, das

zum gewerblichen Personen- oder Gütertransport verwendet wird.

Nutzfahrzeuge müssen nicht immer motorisiert sein, ein Anhänger

gehört zum Beispiel auch dazu.

Die Geschichte der Nutzfahrzeuge

Natürlich ist die Erfi Erfi ndung des des Rads etwa 5.000 vor Christus

Grundbedingung für die Entwicklung der der heutigen heutigen motorisierten

Nutzfahrzeuge, die als Nachfolger von Kutschen und Schubkarren

Schubkarren

erstmals 1895 auftraten. Bis heute hat sich daraus daraus ein volkswirtvolkswirtschaftlichschaftlich bedeutender bedeutender Wirtschaftszweig Wirtschaftszweig entwickelt. entwickelt.

36 Motor & Technik

In unserem 2700 Schwerpunkt beschäftigen wir uns nachfolgend

aufgrund vielfachen Wunsches unserer Leser ausschließlich mit

Nutzfahrzeugen unter 3,5 Tonnen, die mit dem Autoführerschein

Klasse B gefahren werden können. Zielgruppe sollen nicht Unternehmen

aus dem Transport und Logistikgewerbe sein, sondern

Firmen der Region, die überlegen, ihre Flotte neu zu bestücken

und den ein oder anderen Transporter dafür ins Auge fassen.

Wie sieht sie nun aus, die neue Generation der Nutzfahrzeuge?

Wir haben die wichtigsten Marken und gängigsten Modelle für Sie

unter die Lupe genommen:

VITO – DER MERCEDES UNTER DEN NUTZFAHRZEUGEN

Nehmen wir das Mercedes Modell Vito unter die Lupe, wird schnell

klar, dass wir es hier mit einem Fahrzeug zu tun haben, das Funktionalität,

erstklassige Ausstattung und edles Design unter einem

Dach vereint. Den Vito gibt es in 3 Varianten.

Der Vito Kastenwagen

Die Kastenwagen-Variante bietet bei einem Laderaumvolumen von

bis zu 6,49 Kubikmetern und einem Durchlademaß zwischen den

Radkästen von 1,28 Metern einen hohen Nutzwert und fl exible


Autohaus Partsch Autorisierter Mercedes-Benz Servicepartner und Verkaufsagent, 2700 Wr. Neustadt, Wohlfahrtgasse 22, Tel. 0 26 22/23 2 40, www.partsch.at

Einsatzmöglichkeiten. Die Schiebetür von 0,99 Metern ermöglicht

eine seitliche Beladung per Gabelstapler. Die optionale Unterladefähigkeit

der Frontsitze sorgt für einen Zuwachs an Lade länge

von 20 Zentimetern - bei allen drei erhältlichen Aufbaulängen. Um

das Ladegut stets gut zu sichern, sind im ebenen Laderaumboden

Verzurrpunkte integriert.

Der Vito BusinessKombi

Transportieren Sie öfter Menschen als Güter, dann ist der Vito BusinessKombi

das richtige Modell. Das variable Bestuhlungskonzept

ermöglicht eine Beförderung von bis zu 9 Passagieren und das auf

höchstem Mercedes-Niveau. Der Vito BusinessKombi bietet neben

einer umfangreichen Serienausstattung jede Menge Extras, wie

Heckfl ügeltüren oder eine Fond-Klimaanlage. Bei voller Bestuhlung

erreicht der Vito ein Kofferraum volumen von 430 Litern beim

kompakten und 970 Litern beim extralangen Modell. Mehr Platz

schaffen Sie durch den Ausbau von Sitzreihen, die über ein intelli-

gentes Schienensystem in Längsrichtung verschiebbar sind.

Der Vito BusinessVan

Können Können Sie Sie sich sich nun nun nicht nicht entscheiden, entscheiden, ob ob Sie Sie eher dem Modell Modell

für für den Güter- oder dem für den Personentransport Personentransport den den Vorzug

Der Motor für Ihr Geschäft.

Jetzt mit Kostenbremse.

Geben Sie Gas, aber seien Sie vernünftig – im Geschäft wie auf der

Straße. Mit dem Vito haben Sie für beides den idealen Partner gefunden.

Er gibt Ihnen ein sicheres Gefühl. Denn dank der neuen, gewölbten

Außenspiegel wird die Sicht nach hinten merklich erhöht. Und

zuletzt bieten die Finanzierungsangebote der Mercedes-Benz Financial

Services alles, um Ihr Geschäft nach oben zu bringen. Kraftstoffverbrauch

kombiniert 11,9–8,2 l/100 km, CO 2 -Emission 284–218 g/km.

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geben sollen, dann haben wir hier das Richtige für Sie. Das Vito-

Modell Nummer 3, der Vito BusinessVan, kombiniert aufgrund

seiner Flexibilität beide Transportvarianten. Auf einem robusten

Holzfußboden bietet der BusinessVan mit verschiedenen Sitzvarianten

ausgesprochen viel Raum für bis zu fünf Personen und jede

Menge Ladegut. Je nach Aufbaulänge steht eine Ladefl äche von

bis zu 2,66 Quadratmetern sowie 1,70 Meter Ladelänge zur Verfügung.

Eine fest fi xierte Trennwand an der C-Säule sorgt für die

klare Trennung zwischen Lade- und Fahrgastraum. Ein vergittertes

Fenster gewährleistet den Durchblick nach hinten.

„VIVE LA FRANCE!“ AUCH BEIM TRANSPORT

Der „Van of the Year 2009“ kommt aus Frankreich

Der Peugeot Bipper wurde laut Hersteller auf die unterschiedlichsten

Einsatzbereiche eines Gewerbebetriebs abgestimmt. 4 große

Stärken zeichnen den Bipper aus: Kompaktheit durch die Kombi-

nation aus geringer Größe mit üppigem Ladevolumen, niedrige ��

MOTOR & TECHNIK

Motor & Technik

37


Betriebskosten, Fahrkomfort aufgrund der Wendigkeit im Stadtverkehr

und modernes Design durch die dynamische und robuste Silhouette.

Er wurde 2009 von einer internationalen Jury zum „Van

of the Year 2009“ gewählt. Der Bipper schafft ein Lade volumen

von bis zu 2.8 Kubikmetern und seine Nutzlast beträgt bis zu 610

Kilogramm – das macht den Kompakten zum Raumwunder.

Ihr Partner für noch mehr Ladegut sollte der Peugeot Partner

sein, denn der schafft in der kleinsten Version noch mal um 0,5

Kubik meter mehr als sein kleiner Bruder, in der großen sogar 3,7

Kubikmeter. Der Partner überzeugt nicht nur durch seine technischen

Fakten, auch multimedial hat er Einiges zu bieten. Seit

kurzem kann der Transporter mit dem MP3 kompatiblen System

Wip Sound plus 5-fach-CD-Wechsler oder Bluetooth-Freisprechset

aufgerüstet werden. Somit genießen die Insassen vollsten Komfort.

Wem das alles noch nicht fl exibel genug ist, der sollte sich an

einen wahren Experten im Transport wenden, den Peugeot Expert.

Erhältlich in 3 Karosserieformen ist er Meister in den Kategorien

Flexibilität und Stauraum.

Nemo wurde gefunden – in der Transporterfamilie von

Citroën

Der baugleiche Bruder des Peugeot Bipper aus dem Hause Citroën

ist das Modell Citroën Nemo. Mit einem Ladevolumen von 2,5

Kubik metern liegt er genau in der Mitte der Modellpalette. Kleiner

ist noch der Xsara Picasso Profi mit einem Volumen von 1,9 Kubikmetern

– eine Kombination aus PKW und Transporter, wie auch

die CityVans von VW. Wer mehr Platz benötigt, dem empfehlen

wir den Citroën Berlingo, den es mit einer Ladekapazität von 3

Fiat Fiorino

Mercedes Vito

38 Motor & Technik

bis 3,7 Kubikmetern gibt. Noch größer geht’s dann nur noch mit

dem Citroën Jumpy, dem „Van of the Year 2008“. In den Versionen

als Kastenwagen, Kombi oder Kombi Van gibt es ihn in 2 Fahrzeuglängen,

mit einem Lade volumen bis zu 7 Kubikmetern und

vielen weiteren Features, wie ABS und dem Notbremsassistenten.

Renault macht die Franzosen komplett

Renault bezeichnet sich selbst als Nummer 1 im Nutzfahrzeugsegment.

Die Flotte defi niert sich als jung, modern und innovativ

und soll den täglichen Arbeitseinsatz erleichtern. Für die gesamte

Palette sind die modernen Common-Rail-Dieselmotoren (dCi) verfügbar,

was einen Vorsprung bei „Geräuschkomfort“ und Spritzigkeit

bedeutet. Weiters sollen die Wartungsintervalle kürzer und

somit die Wirtschaftlichkeit höher sein. Der Bereich Sicherheit

wird bei Renault ebenfalls groß geschrieben: Alle Modelle sind

mit ABS und EBV ausgestattet und der Bremsassistent erkennt aufgrund

des Pedal drucks eine Notbremsdung sofort.

Die gängisten Modelle bei Renault sind der Kangoo mit einem

Lade raum von bis zu 3,6 Kubikmetern, die durch die schwenkbare

Trennwand und den umklappbaren Beifahrersitz erreicht werden,

der Traffi c mit ausreichend Platz für bis zu 6 Personen plus 4

Kubik meter Stauraum und der Master mit einem Ladevolumen von

8 bis 13,9 Kubikmeter.

ITALIENS TRANSPORTER IM ÜBERBLICK

Denkt man zurück an die süßen italienischen Pizza-Wägen aus

dem alten Italien, haben die heutigen Transporter aus dem Hause

Fiat Ducato

Renault Kangoo


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Fiat nicht mehr viel damit gemeinsam. Zwar an italienischem Flair

eingebüßt, dafür aber mit moderner Technik und Funktionalität

ausgestattet, begeistert die Nutzfahrzeugfl otte aus Turin nicht nur

die Italophilen unter uns.

Der Kleine mit viel Platz: der Fiat Fiorino

Der Fiat Fiorino, der kleinste Transporter aus dem Hause Fiat Professional

wurde laut Hersteller entwickelt, um Sie bei Ihrer Arbeit

bestmöglich zu unterstützen. Der für die vielfach engen Gassen der

Stadtzentren konzipierte Fiorino ist in der Stadt wendig und agil

wie ein Cityfl itzer, kann sich aber auch im Überlandverkehr sehen

lassen. Der Fiat Fiorino verfügt über ein Laderaumvolumen von

2,5 Kubikmetern, während er eine Laderaumlänge über 1,5 Meter

erreicht: Dies ist ein Rekord, wenn man berücksichtigt, dass die

Außenlänge unter 3,9 Metern liegt. Mit bis zu 535 Kilogramm ist

auch die Nutzlast des Fiorino revolutionär im Segment.

25 Jahre erfolgreich: der Fiat Ducato

Wem das zuwenig ist, der sollte auf den Riesen unter den Fiat

Transportern zurückgreifen. Der Ducato präsentiert sich nach 25

Jahren Erfolgsgeschichte als multifunktional und bietet innovative

und praxisgerechte Lösungen für den Güter- und Personentransport

sowie für Aufbauten für Sonder- oder Freizeitfahrzeuge. Wem

das jetzt immer noch nicht genug ist, dem können wir nur noch

den Ducato Maxi empfehlen. Dieser bietet noch mehr Ladevolumen

und dank höchster Robustheit des Rahmens und der Aufhängungen

sowie der größeren Reifen auch wesentlich höhere Achslasten.

In Zahlen bedeutet das beim Ducato Maxi ein Lade volumen

von bis zu 17 Kubikmetern. Besonders tragfähige Rahmen und

Aufhängungen sowie 16´´ Reifen sorgen für Achslasten von 2.100

Kilogramm vorne und 2.400 Kilogramm hinten.

DEUTSCHE VERLÄSSLICHKEIT BEI DEN NUTZFAHR-

ZEUGEN VON VW, OPEL UND FORD

Von CityVans, Caddys und dem neuen Crafter

Haben Sie auch schon einmal einen Golf ohne Fenster im Bereich

der Rücksitze gesehen? Dann wundern Sie sich nicht, denn, was

sich außen kaum von einem normalen PKW unterscheidet, ist der

CityVan von VW. In den Varianten als Fox und als Golf vereint

dieses Modell geschickt die Vorzüge eines PKWs mit den Eigenschaften

eines Transporters.

Wer es etwas größer braucht, ist mit dem Caddy gut bedient. Der

Klassiker aus dem Hause VW schafft mit einer Nutzlast von bis

zu 800 Kilogramm, einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu

2,2 Tonnen und bis zu 1.500 Kilogramm Anhängelast jede Menge.

Selbst voll beladen merkt man ihm laut Hersteller die Last kaum an:

Er beweist in jeder Situation ein ausgewogenes Fahrverhalten.

Mit seinem markanten Design und der enormen Variantenvielfalt

ist der VW Crafter die neue Generation in Sachen Transport,

eine kraftvolle Erscheinung gepaart mit Wirtschaftlichkeit durch

seine leistungsstarken und gleichzeitig sparsamen TDI®-Motoren.

Weiters sind hier das Top-Sicherheitskonzept und der großzügige

Innenraum für Fahrer und Beifahrer jeder Größe erwähnenswert.

Die Vanfamilie aus dem Hause Opel: Corsa, Astra und Zafi ra. �

Peugeot Bipper – Van of the Year 2009

Anlässlich der 62. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover wurde der

Peugeot Bipper mit dem Award „International Van of the Year“

ausgezeichnet.

Die Jury würdigte die Originalität dieses neuen Konzepts, das für den

Einstieg in den europäischen Markt kleiner Nutzfahrzeuge entwickelt

wurde, seine kompakte Größe, sein optimiertes Lade volumen

(bis zu 2.8 Kubikmetern), seine Nutzlast (bis zu 610 Kilo gramm),

seinen hohen Nutzwert und seine ausgezeichneten Fahreigenschaften.

Alles Merkmale, die den Anforderungen der spezifi schen

Zielgruppe in besonderer Form gerecht werden. Was seine dynamischen

Merkmale betrifft, strich die Jury seine Motoren, das

Angebot eines elektronisch geregelten manuellen Schaltgetriebes

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und seine Straßenlage heraus. Sein niedriger Treibstoffverbrauch

(4.5 l/100 km Normverbrauch gesamt) und CO 2 -Ausstoß (119 g CO 2 /

km) für die 1.4 HDi 70 Version waren weitere Argumente, die für

ihn gesprochen haben.

Seit 1992 wird der jährlich verliehene Preis „International Van of

the Year“ von einer Fachjury aus 20 europäischen Ländern vergeben.

Peugeot hat diesen Award in der Vergangenheit mit dem

BOXER (1995), dem PARTNER (1997) und dem EXPERT (2008) gewonnen.

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Motor & Technik

39


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Was bei VW in der Version von Fox und Golf die Fließbänder verlässt,

bietet Opel sogar in drei Varianten an. Der Kleinste unter

ihnen ist der Corsavan, gefolgt vom Astravan und dem Zafi ravan.

Auch hier werden die Fahrqualität und Optik eines klassischen

PKWs mit den Vorteilen eines Transporters vereint.

Combo, Vivaro und Movano

Wer’s größer mag, der wird auch im Hause Opel fündig. Der Combo

ist mit einem Ladevolumen von bis zu 3.200 Litern und maximal

657 Kilogramm Nutzlast einer der besten seiner Klasse. Dank

niedriger Ladekante und großer Türen können Sie selbst Euro-

Paletten mühelos ein- und ausladen. Mit der optional erhältlichen

Anhänger zugvorrichtung und den innovativen Dachträgersystemen

lösen Sie laut Hersteller jedes Transportproblem.

Flexibel wird’s beim Multitalent Opel Vivaro. Dank seiner herausnehmbaren

Sitzbänke in der 2. und 3. Reihe transportieren Sie

entweder bequem bis zu neun Personen oder nutzen das maximale

Ladevolumen. Beim 6- und 9-Sitzer ist die hinterste Sitzbank

doppelt klappbar, damit sich der Laderaum schnell den Transportaufgaben

anpassen lässt.

Der Opel Movano hat nicht nur eine, sondern auf Wunsch auch

zwei Schiebetüren. Mit rund 1,10 Metern Breite und bis zu 1,80

Metern Höhe gehört sie in dieser Klasse zu den Größten. Selbst

Europaletten lassen sich mühelos ein- und ausladen. Die riesigen

Hecktüren tun ihr Übriges. Sie lassen sich 270° nach außen umklappen

(Option) und sicher an den Außenwänden fi xieren. Viele

„Echt scha(r)f!“ - der Herbst im

Czeczelits-Automegastore!

Schon wieder lässt der Czeczelits-Automegastore mit tollen

Aktionen aufhorchen! Doch was macht das Schaf im Autohaus?

Und „Wollfühlen" soll man sich beim Neuwagenkauf? Da kenn

sich doch einer aus!

So richtig an die „Wolle“ geht es jedoch am Freitag, dem 18. und am

Samstag, dem 19. September. Was mit den Wortspielen „scha(r)f“

und „Wollfühlen“ gemeint ist, wird an diesen Tagen allen Besuchern

völlig klar: Im Rahmen einer Sonderschau hat sich das Czeczelits-Verkaufsteam

noch weitere extrascharfe Angebote für alle

Neuwagen sowie auch Vorführ- und Gebrauchtwagen ein fallen

lassen.

Gäste können sich auf leckere Bewirtung mit mehr (und natürlich

auch weniger) „scha(rfen“ Chili-Spezialitäten freuen. Als Stargast

wird am 19. September Dorian Steidl erwartet. Um das Thema

„Wollfühlen“ abzurunden, wird in Zusammenarbeit mit der Firma

KIKA eine Produktausstellung vorbereitet. Weiters warten tolle Gewinnspiele

und Top-Konditionen beim Autokauf. Diese Tage sollten

Sie sich am besten schon jetzt rot im Kalender anstreichen!

Geschäftsstellenleiter NK Günter Diertl, Petra

Czeczelits, Geschäftsführer Helmut Edlinger und

Vekaufsleiter Gerald Günther (v. li.) freuen sich

schon auf Sie!

40 Motor & Technik


weitere Features sorgen dafür, dass der Opel Movano von 8,0 bis

zu 13,9 Kubikmetern Ladevolumen fassen kann.

Der traditionelle Kassenschlager – der Ford Transit

Neben dem FiestaVan, Tourneo und Ranger ist der Ford Transit

Spitzenreiter bei Verkaufszahlen. Vielleicht liegt das an den verschiedenen

Varianten, in denen das Multitalent angeboten wird.

Der Ford Transit Kastenwagen ist – abhängig vom Modell – mit

kurzem, mittlerem oder langem Radstand sowie in drei verschiedenen

Dachhöhen erhältlich. Die Kunden können außerdem zwischen

Front-, Heck- oder Allradantrieb wählen. Der Transit Kastenwagen

hat ein Ladevolumen von 4,2 bis 6,81 Kubikmetern.

Eine andere Variante des Transit ist der Personentransporter,

der den Transport von Personen und Gütern optimal vereint. Der

Transporter fasst je nach Modell 9 bis sogar 17 Personen – das optimale

Fahrzeug für eine Fußballmannschaft mitsamt Betreuerstab!

Der Transit ist auch in Form eines Pritschenwagens verfügbar.

WAS SIE IN PUNCTO STEUERN NOCH WISSEN MÜSSEN

Immer wieder sind die Steuern beim Autokauf ein Thema. Damit

Ihnen ab jetzt niemand mehr etwas vormacht, haben wir

für Sie die wichtigsten Steuer-Facts auf Seite 42 zusammen gestellt.


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WAS SIE ÜBER STEUERN UNBEDINGT WISSEN SOLLTEN!

1. Umsatzsteuer:

Grundsätzlich gelten in Österreich Lieferungen und sonstige Leistungen

in Zusammenhang mit der Anschaffung, Miete oder dem

Betrieb von PKW, Kombis und Krafträdern umsatzsteuerlich als

nicht für das Unternehmen ausgeführt – mit der Folge, dass diese

vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen sind.

Bei welchem KFZ kann ich mir trotzdem die

Vorsteuer abziehen?

• LKW, Autobusse, Kleinlastkraftwagen, Kastenwagen, Pritschenwagen

und Kleinbusse lt. Liste des BMF (sog. „Fiskal Lkw“,

www.bmf.gv.at)

• PKW und Kombi, wenn Fahrschulfahrzeug; Vorführfahrzeug;

Fahrzeuge zur Weiterveräußerung,

• Kraftfahrzeuge, die zu mindestens 80 Prozent dem Zweck der

gewerblichen Personenbeförderung oder Vermietung dienen.

Wovon kann ich mir die Vorsteuer abziehen?

• Von allen Aufwendungen, die Umsatzsteuer enthalten, wie

Treibstoff, Leasing, Reparatur, Anschaffung etc.

• Konsequenz ist, dass auch der Verkauf und die Privatnutzung

umsatzsteuerpfl ichtig sind.

Auch für Private kann umsatzsteuerlich etwas zu berücksichtigen

sein, nämlich im Fall des Ankaufs eines KFZ aus dem EU-Raum

durch Privatpersonen.

Hierbei ist zwischen Neu- und Gebrauchtwagen zu unterscheiden:

• Neu: erste Inbetriebnahme nicht länger als 6 Monate oder nicht

mehr als 6.000 Kilometer

• Gebraucht: erste Inbetriebnahme länger als 6 Monate und mehr

als 6.000 Kilometer

Erwirbt nun ein Privater ein neues KFZ aus dem übrigen Gemeinschaftsgebiet,

hat er eine Erwerbsbesteuerung durchzuführen

(Fahrzeugeinzelbesteuerung).

Eine weitere umsatzsteuerliche Problematik ist das vieldiskutierte

Auslandsleasing:

Hier vermietet eine (zum Beispiel deutsche) Leasingfi rma einen

PKW an einen österreichischen Unternehmer. Ort der Leistung

ist der Sitz des Leasingunternehmens in Deutschland. Es fällt

deutsche Umsatzsteuer an, die sich der österreichische Unternehmer

in Deutschland rückerstatten lassen kann (bis 30. 6. des

Folge jahrs).

Nach Ansicht der österreichischen Finanzverwaltung ist in Österreich

die Leasingleistung vom Vorsteuerabzugsverbot betroffen,

daher hat der österreichische Unternehmer die Leasing raten im

Ausmaß der Vorsteuervergütung in Deutschland der Eigenverbrauchsbesteuerung

in Österreich zu unterwerfen (mit 20 Prozent

österreichischer Umsatzsteuer).

Diese Ansicht widerspricht nach übereinstimmender Meinung aller

Fachexperten den EU-Richtlinien. Sprechen Sie mit uns, wenn

Sie sich für diese Variante des Leasings entscheiden sollten, wir

42 Motor & Technik

helfen Ihnen weiter, falls von der Finanzverwaltung eine Eigenverbrauchsbesteuerung

vorgenommen werden sollte.

2. Ertragsteuer:

In folgenden Bereichen gibt es hier Besonderheiten zu beachten:

Abschreibungsdauer

PKW und Kombi sind grundsätzlich auf 8 Jahre abzuschreiben,

wenn es sich um Neufahrzeuge handelt. Bei Gebrauchtfahrzeugen

ist die Restnutzungsdauer auf 8 Jahre zu berücksichtigen. LKW

und die weiter oben angeführten „Fiskal LKW“ können auf 4 bis

5 Jahre abgeschrieben werden, wenn es sich um Neufahrzeuge

handelt, bei Gebrauchtfahrzeugen ist analog die Restnutzungsdauer

auf 4 bis 5 Jahre zu berücksichtigen. Somit ist es steuerlich

unerheblich, ob der PKW oder Kombi geleast oder gekauft wird,

der Aufwand ist immer auf 8 Jahre aufzuteilen.

Angemessenheitsprüfung bei PKW und Kombi

(sog. Luxustangente)

Aufwendungen für PKW werden steuerlich nur anerkannt, wenn

sie betrieblich veranlasst und angemessen sind. Die Angemessenheitsgrenze

beträgt ab dem Anschaffungsjahr 2005 40.000,00

Euro (davor 34.000,00 Euro). Die Angemessenheitsgrenze der

Anschaffungskosten beinhaltet neben dem Nettopreis auch die

Umsatzsteuer, die Normverbrauchsabgabe sowie alle Kosten für

Sonderausstattungen (Klimaanlage, Alufelgen, serienmäßig eingebautes

Autoradio, serienmäßig eingebautes Navigationsgerät usw).

Selbstständig bewertbare Sonderausstattungen gehören hingegen

nicht zu den Anschaffungskosten (nachträglich eingebautes Navigationsgerät).

Übersteigen die so ermittelten Anschaffungskosten

die Angemessenheitsgrenze, sind Leasingraten, Abschreibung

und anschaffungskostenabhängige Nutzungsaufwendungen (zum

Beispiel: Kasko-Versicherung, Zinsen usw.) im entsprechenden

Ausmaß zu kürzen. Anschaffungskostenunabhängige Nutzungsaufwendungen

(zum Beispiel: Treibstoffkosten, Vignette etc.)

sind in voller Höhe abzugsfähig. Bei Gebrauchtfahrzeugen ist

für die Ermittlung der Luxustangente der Neupreis maßgeblich.

Hierzu gibt es allerdings die Ausnahme, falls der PKW älter als

5 Jahre ist, wird auf die tatsächlichen Anschaffungskosten abgestellt.

Die Angemessenheitsprüfung kommt auch bei Leasing- und

Mietfahrzeugen zur Anwendung, eine Ausnahme besteht nur bei

kurzfristigen Anmietungen bis höchstens 21 Tage.

Sachbezugswerte bei PKW und Kombi

Wird einem Dienstnehmer ein Firmen-PKW zur Verfügung gestellt,

ist ein Sachbezug zu berücksichtigen. Der Sachbezug beträgt monatlich

1,5 Prozent der Anschaffungskosten (inklusive Umsatzsteuer,

auch wenn der Dienstgeber vorsteuerabzugs berechtigt ist, wie

zum Beispiel bei Kleinbussen), höchstens aber 600,00 Euro monatlich.

Wird das Fahrzeug im Jahresdurchschnitt für Privatfahrten

von höchstens 500 Kilometern monatlich benützt, ist der halbe

Sachbezugswert (0,75 Prozent der Anschaffungskosten, höchstens

300,00 Euro monatlich) anzusetzen. Die Führung eines Fahrtenbuchs

ist notwendig. Bei Gebrauchtfahrzeugen sind die Prozentsätze

auf den Neuwert anzuwenden! (Neupreis der entsprechenden

Modellvariante zum Zeitpunkt der Erstzulassung.) Wahlweise

können die seinerzeitigen tatsächlichen Anschaffungskosten angesetzt

werden, wenn diese nachgewiesen werden können.

Noch Fragen? Wenden Sie sich an die Steuerexperten der Bollenberger

& Bollenberger Beratungsgruppe in Wiener Neustadt.

� www.bollenberger.com


Zezula - Das Autohaus mit HEIMVORTEIL

SC MAGNA fährt mit ZEZULA das

Auto haus

Seit Juli ist das Autohaus Zezula offi zieller

Partner des SC Magna und stattet die

Vereinsfl otte aus – und das gleich mit

dem Flaggschiff der Marke Opel. Der Opel

Insignia, seines Zeichens von der internationalen

Fachjury zum „Auto des Jahres

2009“ gekürt, wird Spieler und Funktionäre

des SC Magna durch die kommende Saison

begleiten. Einmal mehr stellt Ferdinand

Schwarz die Kompetenz seines Teams als

starker Partner in Sachen Mobilität unter

Beweis.

Der Opel Insignia – Auftakt einer

neuen Ära

Der neue Insignia setzt Maßstäbe in Sachen

Design, Technologie und Sicherheit – gepaart

mit höchster Dynamik und perfekter

Ergonomie. Wegweisend ist auch das neu

gestaltete Markenemblem im Kühlergrill,

das sowohl auf der Limousine als auch am

Sports Tourer zu fi nden ist. Auch sonst

Der Opel Insignia –

Auto des Jahres 2009.

www.opel.at

hat der Opel Insignia ungeahnte Extras zu

bieten, wie zum Beispiel eine Frontkamera

mit Verkehrsschilderkennung und Spurassistent.

Dadurch werden Geschwindigkeitsbegrenzungen,

Überholverbote etc.

erkannt und angezeigt. Ermüdungserscheinungen

wird ebenso vorgebeugt, denn sobald

man die Fahrspur zu verlassen droht,

wird man vom Fahrzeug gewarnt. Weitere

Extras sind sowohl in der neuen Limousine

als auch im Sports Tourer versteckt.

ZEZULA – Ihr Partner, wenn’s ums

Auto geht

Ob Neuwagen oder Gebrauchter, ob Kauf

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geht, und steht mit seinem Team in

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zur Verfügung. Kommen Sie vorbei, vereinbaren

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Der Opel Insignia wurde europaweit zum „Auto des Jahres 2009“ gewählt. Kurvenlicht AFL Plus, Frontkamera, adaptiver 4x4-Allradan-

trieb und viele weitere zukunftsweisende Innovationen haben ihn zum absoluten Liebling der Jury werden lassen.

MVEG-Verbrauch gesamt in l/100 km: 5,8–11,6; CO2-Emission in g/km: 154–272.

Näheres bei:

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Motor & Technik 43


44 Wohnen & Familie

DER

GROSSE 2700

Garten-

wettbewerb

die Gewinner

Mit freundlicher Unterstützung von

Jeder Gewinner erhält einen 75 Euro Gutschein

der Gärtnerei Zimmermann sowie ein hochwertiges

Premium-Gartengeräteset mit Tasche von der

Firma Sonneck.

2700 gratuliert allen Gewinnern recht herzlich!

Hermann Zimmermann

(Mi.) bei der

Gutscheinübergabe an

Norbert Dinhopl.


2700 suchte die schönsten Terrassen, Gärten und Innenhöfe in Wiener Neustadt. Dank der regen Teilnahmen unserer Leser

konnten wir wahre Oasen im Herzen unserer Stadt entdecken. Einige davon wollen wir Ihnen nun hier vorstellen:

Kategorie Terrasse:

Andrea Ebner, 2700:

„Für mich ist meine Terrasse ein kleines

mediterranes Reich. Ich habe erst

voriges Jahr damit begonnen, mir die

Terrasse und meinen kleinen Garten

anzulegen. Jetzt verbringe ich jede freie

Minute draußen. Es ist eine Freude, die

Pfl anzen wachsen zu sehen, ich setze

auch immer neue dazu. Das macht mir

einfach Spaß!“

GUTSCHEIN

� www.sonneck.com

Kategorie Garten:

Cordula Mayr, 2700:

„Unsere Oase ist bis ins Detail ,selfma- ,selfma- ,selfmade‘!

Wir haben alles selbst selbst geplant und

arrangiert. Die meisten Pfl anzen habe

ich ich selbst gezogen oder von Freunden

und und Familie in Form von Ablegern übersiedelt.siedelt.

Nicht Nicht nur wir, sondern sondern auch

,unsere‘ Igelfamilie, viele Vögel Vögel etc. fühlen

sich sich hier wie im Paradies!“ Paradies!“

Weiters haben in der Kategorie Garten

gewonnen:

Agnes Schieder, 2700

Dagmar Czeipek, 2700

Kategorie Innenhof:

Thomas Schaden, 2700:

„Unser Innenhof ist einer der ältesten

und auch schönsten der Stadt Wiener

Neustadt. Die Begrünung und liebevolle

Restaurierung machen diesen Hof zu etwas

ganz Besonderem. Außerdem ist der

Innenhof absolut ruhig, sodass man dort

abseits von Fußgängern und Autolärm

ungestört sein kann. Ein idealer Ort für

Leute, die nicht gesehen werden wollen.“

Norbert Dinhopl, 2700:

„Mein Garten ist nicht nur bei Tag

schön, sondern – dank eines raffi

nierten Beleuchtungskonzepts –

auch bei Nacht. Ich persönlich weiß

nicht, zu welcher Zeit er mir besser

gefällt. Er hat noch jedem mehr als

gut gefallen, aber haben wollte ihn

noch niemand, denn er macht ziemlich

viel Arbeit. Aber das ist eben

mein Hobby.“

WOHNEN & FAMILIE

Wohnen & Familie 45


„Wenn Sie sich einen neuen Laminatboden

anschaffen wollen und daran interessiert

sind, dass die Verlegung schnell,

sicher und sauber erfolgen soll, würde

ich Ihnen die patentierte CLICKitEASY-

Verbindung nach dem Türschlossprinzip

empfehlen. Mit einfachem Druck clicken

die Kopfkanten der Diele zusammen, die

CLICKitEASY-Feder verriegelt die Dielen

sicher wie ein Türschloss. Sie benötigen

für die Verlegung keinen Hammer oder

Schlagklotz, daher kann es zu keiner

Materialbeschädigung kommen. Die Verbindungen

an Kopf- und Längskanten

sind sehr kraftschlüssig. Sie schonen bei

dieser besonders komfortablen und leisen

Montage Ihre wertvollen Kräfte.

Für Schönheit, die Ihre Augen erfreut,

sorgt das Laminat-System „Beauty-

Match“, das den Übergang der Laminatdielen

fast unsichtbar macht. Wie ein

Puzzleteil setzt das Dekorbild der einen

Diele dort an, wo das der vorherigen

Diele aufhört, und sorgt so für ein harmonisches,

ausgeglichenes Raumbild.

Die beiden technischen Systeme

CLICKitEASY und BeautyMatch gibt es in

vielen Holzdekornachbildungen sowohl

bei Landhausdielen als auch bei Schiffsböden.“

Boden-Tage von 17. bis 19. September

09 im Holzfachmarkt HOLZWURM in

Wiener Neustadt, Zehnergürtel 110, mit

SUPER-Aktionspreisen!

Seit 70 Jahren wird HOLZWURM Wiener

Neustadt als bodenständiger Familienbetrieb

geführt und verfügt daher über

fachliches Know-how zum Thema Holz wie

kaum ein anderer. HOLZWURM ist vor allem

Ihr erster Ansprechpartner bei Markenböden:

HARO, MEISTER, TERHÜRNE, TILO,

ADMONTER sind nur einige der klingen den

Namen, die sich unter dem Dach von HOLZ-

WURM befi nden. Über 200 verschiedene

Böden beziehungsweise 20.000 Quadratmeter

Parkett lagern bei HOLZWURM:

urige Eichenholzdielen, modernes Ahornparkett,

trendiger Nussbaum für lebendige

Raum akzente voller Natürlichkeit,

als Parkett-Ausführung für Liebhaber des

echten Holzes, oder – als Alternative – die

Laminat- Ausführung; Korkböden für den

elastischen Tritt; Laminatböden in toller

Steinoptik, robuste Linolböden und vieles

mehr.

von Alfred Lechner, Geschäftsführer Holzwurm EXPERTENTIPP B O D E N S T Ä N D I G E

Türschlossprinzip

für Laminatboden

46 Wohnen & Familie

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„Mehr“ Raum mit Böden

Bodenmaterialien bestimmen den Charakter eines Raums mehr,

als man vermutet. Die neuen Böden von HARO, Deutschlands führendem

Parketthersteller, haben zum Beispiel alle das „Endlich

zuhause“-Gefühl als serienmäßiges Feature: Neben einer Auswahl

an attraktiven Parkettvarianten als Schiffsboden oder Landhausdiele

trumpft das HARO Aktions-Sortiment mit verschiedenen Premium-Laminatböden,

Kork- und Linolböden sowie allen Artikeln

der exklusiven Holzfl iese Celenio auf.

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Überzeugen Sie sich selbst bei den Bodentagen von 17. bis 19.

September bei HOLZWURM Wiener Neustadt von der unschlagbaren

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Wohnen & Familie

47

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WARUM SIE DIESEM MANN

UNBEDINGT TRAUEN SOLLTEN

Von Caroline Mempör

Seit fast 25 Jahren ist Peter Schwarz

mittler weile Standesbeamter in Wiener

Neustadt – und damit zuständig für alle

Personenstandsfälle, die sich im Stadtgebiet

ereignen. Ein Job, der nicht nur

Talent für Organisation erfordert,

sondern vor allem soziale und

emotionale Kompetenz.

Wenn Peter Schwarz – so

wie meistens – um halb

sieben Uhr morgens in sein

Büro kommt, wartet ein arbeitsreicher

Tag auf ihn: Geburten

wollen registriert, Eheanträge

behandelt werden. Aber

auch die andere Seite des

Lebens ist mehr als präsent:

An manchen Tagen müssen

bis zu drei bis sechs Sterbefälle

ausgestellt werden, in verschiedensten

Altersklassen – auch das

ist Aufgabe eines Standesbeamten.

Und Peter Schwarz ist einer, der sei- sei-

nen Beruf ernst nimmt. Deshalb gehen ihm

solche Situationen durchaus zu Herzen.

2700: Herr Schwarz, in welchen Situationen

haben Sie Ihren Beruf besonders gern

und wann ist es besonders unangenehm?

Schwarz: „Besonders unangenehm ist

der Beruf logischerweise bei Sterbefällen.

Überhaupt dann, wenn man erst ein paar

Wochen vorher die Ehe geschlossen hat.

Das betrifft meistens Personen, die schon

im Krankenhaus stationiert sind, schwer

krank sind. Da machen wir dann auch

Trauungen im Krankenhaus, die so genannten

Nottrauungen.“

Diese sind eher eine Ausnahme, denn eine

Hochzeit ist durchaus nicht an allen Orten

möglich. In Wiener Neustadt ist der Trauungssaal

im Alten Rathaus erlaubt. Verboten

sind Trauungen unter freiem Himmel.

Der skurril anmutende Grund dafür: Die

unterzeichnete Trauungsurkunde könnte

Standesamt Wiener Neustadt:

Es werden Geburten, Trauungen, Namensänderungen, Sterbefälle Sterbefälle beurkundet

bzw. durchgeführt. Servicezeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr, Di auch 13-16 Uhr. Tel.:

02622/373-170

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von einem Windstoß verweht, von Regen

oder gar einem Brand zerstört werden. Die

Pfl icht des Standesbeamten ist es jedoch,

die Urkunde vor Schaden zu schützen.

Sobald jedoch alles organisiert ist und

die Trauung stattfi ndet, beginnt für Peter

Schwarz der schönste Teil seines Berufs:

Schwarz: Eine Trauung, ich sage immer

eine grüne Trauung, bei jungen Leuten,

zwischen 19 und 25 Jahren – das ist so

ungefähr das Alter, in dem die meisten

Menschen die Ehe schließen – das ist dann

schon schön, wenn jemand in weiß heiratet.

Und wenn sie dann vor dir stehen und,

kaum hast du angefangen zu reden, haben

sie Tränen in den Augen… Und wenn man

sie dann fragt, bringen sie da Ja gar nicht

so richtig heraus, weil ihnen die Kehle so

eng ist – das sind dann schon schöne Dinge.

80 % der Trauungen fi nden an Samstagen

vormittags statt. In einem Jahr sind es um

die 200. Jedes Paar möchte natürlich eine

schöne Zeremonie, und jedes Paar möchte

sich an seinem großen Tag einzigartig fühlen.

Peter Schwarz hat in seiner fast 25jährigen

Dienstzeit schon mehrere tausend

Trauungen durchgeführt.

2700: Wie schafft man es trotzdem, jede

einzelne Zeremonie zu etwas Besonderem

zu machen?

Schwarz: „Man lernt die Paare während

der Ermittlung zur Ehefähigkeit ein bisschen

kennen, ansonsten schaue ich mir

Zur Person:

die Unterlagen an: Wie alt sind sie, haben

sie schon einmal geheiratet,… Und dann

vari iert man aufgrund der Erfahrung. Nachdem

ich selber schon jahrelang verheiratet

bin, seit 30 Jahren, rede ich auch aus

eigener Erfahrung. Ich habe noch nie eine

der vorformulierten Reden verwendet –

aus dem einfachen Grund, weil sie viel zu

geschwollen geschrieben sind. Und: Alles,

was nicht von mir selber kommt, ist nicht

ernst gemeint.“

Wenn man auf jedes Paar eingeht, erarbeitet

man sich nicht nur die Menschenkenntnis,

die man für diesen Beruf braucht, man lernt

auch viele Menschen kennen. Das Wiener

Neustädter Standesamt, so Schwarz, sei

für seine Diskretion bekannt, und so habe

sich in den 1970er Jahren unter anderem

Niki Lauda entschlossen, diese Tatsache

für eine Trauung ohne viel Medienrummel

zu nutzen. Nachdem er seine guten Erfahrungen

an Franz Klammer weitergegeben

hatte, entschied sich auch dieser für eine

Trauung in Wiener Neustadt. Das war allerdings

vor seiner Zeit, so Schwarz; bekannte

Persönlichkeiten, die bei ihm geheiratet

hätten, könne er nicht verraten – die Diskretion!

Mittlerweile ist Schwarz jedoch

selbst schon stadtbekannt.

2700: Können Sie überhaupt durch die

Stadt gehen, ohne erkannt zu werden?

Schwarz: „Schwer. Aber Gott sei Dank

musste ich bis jetzt noch keine Angst haben,

dass mich jemand prügelt. Was natürlich

vorkommt, ist, dass ich in der Stadt nicht

gehen kann, ohne gegrüßt zu werden und

Geb. am 23. Okt. 1956, verheiratet seit 1981,

stolzer Vater von zwei Söhnen (15 und 27

Jahre). Schulischer Werdegang: Volksschule

Steinabrückl 1963-1968, Hauptschule

Markt Piesting 1968-1972, Bundeshandelsakademie

Wiener Neustadt 1972-1977

(Matura). Berufl icher Werdegang: 1978-

1982 kaufmännischer Angestellter bei der

Firma Gustana in Wien, 1982-1984 Außendienstmitarbeiter

beim DAS-Rechtschutz,

seit November 1984 Standesamt Wiener

Neustadt, seit März 1985 Standesbeamter,

seit 1996 Leiter des Standesamts, Motto:

1) Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter.

2) Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

3) „Stü da wos, daun host wos, und loss an

jedn des Seine."

das auch zu erwidern. Das ist auch nicht

unangenehm, nur manchmal bin ich so in

Gedanken – weil ich nicht aus dem Büro

gehen und gleich abschalten kann – und

dann erkenne ich eben nicht jeden.“

Nicht nur die Bekanntheit kommt mit der

langen Dienstzeit, auch der Alltagstrott –

könnte man meinen. Doch man merkt, dass

Peter Schwarz seinen Beruf gerne ausübt

und mit ungetrübter Begeisterung mitfühlt.

Bei jeder Zeremonie hat er auch heute noch

Lampenfi eber.

2700: Sind Trauungen nach so langer Zeit

für Sie noch berührend?

Schwarz: „Jede Trauung, die ich mache,

ist für mich etwas Besonderes, weil die

meisten eine Generation jünger sind als

ich, und ich mir denke: Siehst du, jetzt sind

die Kinder, die du vor ein paar Jahren gesehen

und ihre Geburt beurkundet hast,

auch schon erwachsen.“

2700: Sind Sie also ein Romantiker?

Schwarz: „Ja. In solchen Momenten denke

ich mir schon: ,Ist das nicht schön: Kaum

haben sie laufen gelernt, kaum sind sie aus

der Windel draußen, sind sie auch schon

verheiratet.´ So schnell läuft nämlich das

Leben. Es geht wirklich schnell.“

2700: Vielen Dank für dieses interessante

Gespräch!

Wohnen & Familie

49


Manche Reisebüros, wie die Jumbo Gruppe, organisieren für Romantiker Hochzeiten „am Wasser“.

Sie haben beschlossen zu heiraten. Die Frage ist also nicht

mehr, ob - außer natürlich an Ihrem Hochzeitstag! - sondern

wie. Es soll der schönste Tag, die schönste Reise, das schönste

Fest werden. Ob traditionell oder ausgefallen, in großem

Rahmen oder schlicht, im eigenen Garten oder am anderen

Ende der Welt. Heute ist fast jede erdenkliche Art zu heiraten

möglich.

Hochzeitsplaner oder Eigenregie

Entweder Sie engagieren Hochzeitsplaner oder führen an Ihrem

großen Tag selbst Regie. Gleichzeitig Hauptdarsteller und Regisseur

zu sein, kann aber auch Stress bedeuten. Vielleicht wird deshalb

der amerikanische Trend, seine Hochzeit von professionellen

Weddingplanern organisieren zu lassen, auch bei uns immer

beliebter. Die Angebotspalette reicht vom einfachen Beratungsgespräch

bis zur kompletten Organisation.

Wer lieber alles selbst in die Hand nimmt, um die Geldbörse zu

schonen oder einfach aus Spaß an der Planung, sollte auch rechtzeitig

damit beginnen. Da traditionelle und aufwendige Hochzeiten

nach wie vor nicht aus der Mode gekommen sind, können

Lokale, Musiker und Fotografen schon für längere Zeit ausgebucht

sein. Die Zeremonie selbst betreffend gibt es auch alternative

Möglichkeiten, „Ja“ zu sagen, wie zum Beispiel spirituell – für

Paare, die eigentlich nicht klassisch heiraten möchten, oder mit

freien Theologen für eine individuell gestaltete Hochzeit.

Was für viele traditionell zum Heiraten gehört und auch geplant

werden will, ist das „Poltern“. Neu ist der Trend zu alternativen

50 Wohnen & Familie

Ja ich will!

Trends rund um das schönste „Ja“

von Petra Lenz

Jungesellenabschieden, wie zum Beispiel Wellness-Ausfl ügen

oder Sportaktivitäten.

Um einen Überblick zu gewinnen und auch nichts bei der Planung

zu vergessen, können Frau und Mann sich im Vorfeld schon auf den

reichlich vorhandenen Internetseiten zum Thema schlau machen.

Für die richtige Inspiration und Heiratsstimmung ist vielleicht der

Besuch einer Hochzeitsmesse geeigneter. In den nächsten Monaten

fi nden einige Messen in Niederösterreich und Wien statt.

Ja, ich will, feiern & fl ittern

Sich traditionell im Rahmen eines großen, prunkvollen Festes

feiern lassen oder, im wahrsten Sinne des Wortes, mit einem Heißluftballon

abheben, oder vielleicht doch lieber nur zu zweit leger

am Strand auf einer tropischen Trauminsel die Hochzeit gleich mit

den Flitterwochen verbinden – ob in der Luft, am Wasser oder an

Land, das ist Geschmacksache. Heiraten an ungewöhnlichen Orten

liegt im Trend, ebenso wie exklusive Feste.

Beliebte Ziele für das Ja-Wort unter Palmen sind die Malediven und

Mauritius. Dabei ist zu bedenken, dass in manchen Ländern, wie

zum Beispiel auf den Malediven, zwar eine Hochzeits-Zeremonie

möglich ist, die Ehe aber in Österreich nicht anerkannt wird. Daraus

ergibt sich allerdings die Möglichkeit, ein offi zielles Fest mit

Freunden und Verwandten zuhause zu feiern und dann in romantischer

Zweisamkeit auf einer Insel nochmal Ja zu sagen. Auf Mauritius

geschlossene Ehen sind übrigens in Österreich gültig. Lassen

Sie sich einfach ein „Hochzeitspaket“ von einem Reise veranstalter

schnüren. Diese schöne Variante ist nicht nur beliebt, weil man


Hochzeitsmessen

Wiener Neustadt

Hochzeitsmesse im Rahmen der Life Style Vital Messe

20. – 22. November 2009

Arena Nova

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Baden

Badener Hochzeitstage

17. – 18. Oktober 2009

Casino Baden

� www.badenerhochzeitstage.com

Perchtoldsdorf

Perchtoldsdorfer Hochzeitsmesse

20. September 2009

Kulturzentrum Perchtoldsdorf

� www.diehochzeitsmesse.at

Wien

Österreichs größte Hochzeitsmesse „Trau dich“

22. – 24. Jänner 2010

Messegelände Wien

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einmal im Leben tragen, dann melden Sie

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einfach die Seele baumeln lassen kann und sich vor Ort um nichts

mehr kümmern muss, sondern auch, weil eine Trauung an einem

exotischen Ort besondere Erinnerungen mit sich bringt.

„Kurzurlaube“ mit der gesamten Hochzeitsgesellschaft, so genannte

„Wedding Weekends“, liegen ganz im Trend aufwendig gestalteter

Hochzeiten. Von Vorteil ist, dass man mehr Zeit für sich und die

Gäste hat. Da die meisten ohnehin vor Ort übernachten, feiert es

sich vielleicht auch unbeschwerter.

Um bei den großen, exklusiveren Events zu bleiben: als passender

Rahmen für eine romantische Hochzeit bieten sich vor allem Burgen

und Schlösser an. Die Auswahl solcher Locations ist in Österreich

groß. Imperiales Flair kommt sicher im Schloss Schönbrunn

auf. Verspielt romantisch heiratet es sich dagegen im Schlosspark

Laxenburg vor der idyllischen Franzensburg. Feuerwerke und

Showeinlagen sind beliebt und machen eine Feier zum Event.

Burg-Romantiker mit Fernweh können in einem alten schottischen

Gemäuer die Ehe einer Zeitreise gleich beginnen. Vielleicht

holt man sich aber auch britisches Flair nach Österreich, in Form

von englischen Hochzeiten, die im Freien stattfi nden und wo zur

Unter haltung auch mal ein Badminton-Spiel dient.

In Niederösterreich liegt es natürlich nahe, in Weingärten zu heiraten

und gleich das kulinarische Angebot und die landschaftliche

Atmosphäre vor Ort zu genießen. Ganz persönlich wird das Fest

im eigenen Garten klassisch auf amerikanische Art oder vielleicht

einmal ganz locker in Form eines Grillfests. Im Idealfall spielt das

Wetter mit – oder man geht auf Nummer sicher und organisiert

ein Zelt.


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Erinnerung an den schönsten Tag

Fotos, Geschenke und natürlich die Erinnerung an die Trauung,

das bleibt auch nach dem Fest. Ein besonderes Andenken schaffen

aber bewegte Bilder. Viele Filmproduktionsfi rmen haben sich

auf Hochzeitsvideos spezialisiert. Während sie sich hauptsächlich

auf die Inszenierung ihrer Hochzeit konzentrieren, übernehmen

engagierte Hochzeitsfi lmer die Regie an ihrer persönlichen

bewegten Erinnerung. Natürlich kann es auch sehr unterhaltsam

sein, wenn ein Hobby-Filmer unter den Gästen sich bereit erklärt,

das Geschehen aus einer privateren Sicht aufzunehmen. Auch in

diesem Fall bieten manche Filmfi rmen das Service an, aus bereits

gefi lmtem Material ein Video zu schneiden.

Ganz im Zeichen des Computerzeitalters erstellen viele Paare eine

eigene Hochzeits-Homepage. Von Informationen bezüglich der Location

oder Geschenkliste über die Präsentation der Fotos nach der

Trauung bis zum Gästebuch kann alles auf die Homepage gestellt

werden. Mit Hilfe von E-commerce Webseiten können sie sich ihre

Homepage selbst bauen, oder sie überlassen diese Arbeit einem

Hochzeitsplaner.

Neben klassischer Hochzeitsfotografi e bietet ein ausgefallener

Trend, aus den USA kommend, eine alternative Möglichkeiten, die

Braut nach der Hochzeit in ihrem Kleid künstlerisch abzulichten.

„Trash the Dress“ – Zerstöre das Kleid - muss nicht bedeuten, dass

das Brautkleid tatsächlich bei den Fotoaufnahmen zerstört wird.

Ob sie an ungewöhnlichen Orten posieren, oder in Kletteraktionen,

im Wasser oder vielleicht auf Müllhalden tatsächlich ihr Kleid

beschädigen, entscheiden sie selbst. Auf jeden Fall sind ihnen ungewöhnliche

Fotos sicher.

Sind Sie schon dabei, Pläne für die Gestaltung Ihrer Hochzeit zu

schmieden? Damit Ihre Hochzeit besonders schön wird, ist einiges

an Vorbereitung zu leisten und an vieles zu denken.

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Foto: istockphoto.com

Am 7. September 2009 öffnen die Schulen

in Wr. Neustadt wieder ihre Türen und

Jahr für Jahr überlegen sich engagierte

Eltern, wie sie ihrem Nachwuchs denn

heuer das Lernen erleichtern könnten.

Wir haben ein paar wertvolle Tipps für

Sie zusammengestellt.

Finden Sie heraus, welcher Sinnestyp

Ihr Kind ist

Wie Sie sicher wissen, haben wir Menschen

5 Sinne. Hören, Fühlen, Sehen, Schmecken

und Riechen. Jeder hat eine gewisse Vorliebe

für zumindest einen Sinn, wenn Sie

diese Vorliebe Ihres Kindes herausfi nden,

dann können Sie ihm das Lernen erleichtern.

Beispiele? Ihr Sohn tendiert womöglich

am liebsten zum Sehen, er begreift am

besten, wenn man ihm mathematische Beispiele

aufzeichnet und beim Erklären mitschreibt,

sodass er es vor sich sehen kann.

Oder Ihre Tochter ist eher der hörende Typ,

sie sollte sich den Lernstoff auf Tonband

sprechen oder von Ihnen vorlesen lassen.

Kontinuierlich lernen

Versuchen Sie Ihr Kind dazu zu animieren,

den Lehrstoff kontinuierlich mitzulernen,

anstatt von Schularbeit zu Schularbeit zu

büffeln. Das bringt auf Dauer gesehen den

meisten Lernerfolg. Achten Sie aber dabei

besonders auf Erholungsphasen. Die Ferien

sollten auch als solche genützt werden.

Finden Sie eine Ausgewogenheit zwischen

Erholung und Zeiten für die Wiederholung

und Aufarbeitung des Lehrstoffes. Quälen

Sie Kind nicht im Urlaub mit Lehrbüchern,

auch Schüler haben sich die Auszeit verdient.

Geben Sie dem Kind Zeit

Es bringt absolut nichts, den Nachwuchs

mit den Hausaufgaben zu belästigen, wenn

es noch nicht einmal die Schultasche im

Hausfl ur abgestellt hat. Lassen Sie das Kind

in Ruhe Mittagessen und gönnen Sie ihm

eine Pause, es hat den ganzen Vormittag

gearbeitet und braucht Erholung. Ein kurzer

Rückzug in die Privatsphäre ist der beste

Energiequell, um dann umso konzentrierter

die Arbeit wieder aufnehmen zu können.

Lernen kann Spaß machen

Natürlich stimmt es, dass man lernen

MUSS. In Österreich herrscht Schulpfl icht

und das ist auch gut so. Aber lernen sollte

nicht zwangsläufi g negativ behaftet

sein. Es gibt mittlerweile einen riesigen

Markt an Lernspielen, der so gut wie jeden

Fachbereich abdeckt. Computerspiele,

Brettspiele, Gedächtnisspiele, Lernlaptops,

Bücher, das Angebot ist so vielfältig, sodass

auch hier jeder Sinnestyp auf seine Rechnung

kommt. Sprechen Sie mit befreundeten

Eltern, schaffen Sie ein paar der Spiele

an und tauschen Sie untereinander, somit

halten sich auch die Kosten in Grenzen.

Suchen Sie die Spiele gemeinsam mit den

Kindern aus und lassen Sie sie mitentscheiden.

Belohnen statt strafen

VON BIRGIT NOWAK

ACHTUNG, FERTIG, SCHULE – LOS!

DIE WICHTIGSTEN LERNTIPPS ZUM SCHULSTART

Wir müssen alle keine großen Erziehungsexperten

oder Pädagogen sein um zu erkennen,

dass Kinder eher Durchhaltevermögen

und Ehrgeiz entwickeln, wenn man

ihnen eine Belohnung bei Erfolg anstatt einer

Strafe bei Misserfolg in Aussicht stellt.

Das muss nicht immer mit einer Geldausgabe

verbunden sein, auch immaterielle

Belohnungen stellen für Kinder einen großen

Anreiz dar. Bei einem Einser auf eine

Mathematikschularbeit, zum Beispiel, darf

der Musterschüler vielleicht die Menüwahl

vom Wochenende entscheiden. Oder welcher

Film von der Videothek ausgeborgt

wird. Oder er darf ausnahmsweise auch

einmal unter der Woche beim besten Kumpel

übernachten. Belohnungen fi nden sich

sehr leicht, wenn man sich ernsthaft mit

den Wünschen seines Kindes auseinandersetzt.

Und Belohnung macht süchtig nach

mehr! Das ist der positive Nebeneffekt an

der Geschichte.

Mit Hilfe dieser Handvoll Tipps wünschen

wir Ihnen und Ihren Kindern ein erfolgreiches

Schuljahr 2009/2010! Wird schon

schief gehen!

Wohnen & Familie

53


Foto: istockphoto.com

LERNEN –

EIN LEBEN LANG!

VON BIRGIT NOWAK

Nicht für die Schule, sondern für´s Leben lernen wir.

Diesen schlauen Satz hat schon jeder einmal gehört. Und er

stimmt haargenau! Wer in der heutigen Berufswelt am Ball

bleiben will, wird sein Leben lang nicht aus dem Lernen

heraus kommen. Doch lernen Erwachsene anders als Kinder?

Auf alle Fälle!

Der größte Unterschied

Kinder, die lernen, darf man sich wie ein „leeres Gefäß“ vorstellen,

das mit Wissen und Erfahrung gefüllt werden möchte. Erwachsene

hingegen verfügen bereits über breit gefächertes Know-how an

Lebenserfahrung, berufl ichen Informationen und schulischem Wissen.

Wenn Erwachsene also lernen, wird ihr vorhandenes Wissen

verändert. Sie müssen das bereits Erfahrene mit den Neuigkeiten

kombinieren und erweitern. Das ist wohl der größte Unterschied

zwischen lernenden Kindern und Erwachsenen.

Motivation

Ein weiterer Unterschied zwischen kindlichem und erwachsenem

Lernen ist die Motivation des Lernenden. Abgesehen von

der Schulpfl icht, die unseren Nachwuchs quasi zwingt zu lernen,

besteht bei Kindern die große Motivation im Wissensdurst und

Entdeckerdrang. Die meisten Kinder lieben es, Dinge auszuprobieren

und zu benützen, zu erfahren, wie die Welt funktioniert

und wie sie die Fertigkeiten erlernen, daran aktiv teilzuhaben. Sie

wollen nachahmen und dazugehören, als gleichwertiges Gegenüber

akzeptiert und respektiert werden. Das funktioniert am besten,

wenn sie sich das Wissen aneignen, das Erwachsene bereits

besitzen. Die Motivation der Lernenden in der Erwachsenenbildung

ist wesent lich vielfältiger. Die verschiedensten berufl ichen

und priva ten Gründe führen dazu, dass der gelehrige Mensch in

die Seminarzentren und Universitäten, Kollegs und Maturaschulen,

Volkshochschulkurse und Workshops pilgert. Der Eine möch-

54 Wohnen & Familie

te endlich die ersehnte Position im Büro ergattern, der Andere

Versäumtes nachholen. Wieder ein Anderer zieht aufs Land und

braucht plötzlich einen Führerschein, an den er in der Großstadt

nie gedacht hat. Ja, manchmal genügt auch die Motivation, im Urlaub

eine Bestellung beim Kellner in der Landessprache abgeben

zu können. Der Grund, warum man eine Weiterbildung anstrebt,

ist im Übrigen auch der wesentlichste Faktor dafür, ob diese auch

bis zum Schluss durchgehalten wird.

Methoden

Wir waren alle in der Schule und wissen daher darüber Bescheid.

An den Universitäten ist es ähnlich wie in der Schule. Meistens

wird frontal unterrichtet, hin und wieder gibt es Gruppenarbeiten,

Projekte, Ausfl üge oder Referate, wo der Schüler selbst den Mitlernenden

etwas beibringt. Diese Methoden haben sich in den

letzten Jahren zwar wesentlich weiterentwickelt und die Gewichtung

wurde eher vom Frontalunterricht weg gelenkt. Auch dem

spielerischen Zugang zum Lehrstoff wurde mehr Raum gewährt,

aber dennoch bleibt die Schule der Ort, wo die Pädagogen die

Sender und die Schüler die Empfänger der Information darstellen.

In der Erwachsenenbildung sehen die Methoden ein wenig anders

aus. Die Lernenden kommen bereits mit ihrem „gefüllten Gefäß“

und der Lehrende/Vortragende muss dieses Wissen in seinen

Unterricht einbauen. Ebenso muss die Motivation der Teilnehmer

hinterfragt und berücksichtigt werden. Erwachsenen bildung

funktioniert nur teilweise, in verschwindender Gewichtung, als

Frontal unterricht. Vielmehr muss der Lehrstoff in Gruppen, in

Brainstormings und in Alleinlernzeit erarbeitet werden.

Was bei uns allen, Kindern wie Erwachsenen, aber gleich ist, ist

die Tatsache, dass Wissen den Menschen verändert und weiterbringt.

Es lohnt sich auf alle Fälle zu lernen!


Aus dem Nähkästchen

Der Mann an meiner Seite und ich hatten schon mehrmals überlegt, China

zu bereisen, und so entschlossen wir uns heuer dazu.

Was wir auf dieser Reise sahen, überstieg aber bei Weitem meine Erwartungen.

Das China, das wir zu sehen bekamen, ist ein modernes, extrem

sauberes Land und die Leute sind überaus freundlich. Die Einkaufs straßen

sind wie in europäischen Städten. Die Grünanlagen in den Großstädten

sind mit einer unglaublichen Sorg falt gep fl egt (wir haben auch das Glück,

zur Zeit der Kirsch- und Mandelblüte dort zu sein). Auf den Grünstreifen

zwischen den Autobahnen stehen Bäume in Reih und Glied, kleine

und größere Hecken sind in allen möglichen geometrischen Formen oder in Tiernachbildung geschnitten,

blühende Sträucher und Blumen mit ausgesuchtem Geschmack dazwischen gep fl anzt. Kilometer

für Kilometer fahren wir mit dem Bus an dieser Augenweide entlang.

Bei den Besichtigungen fällt uns auf, dass vor allem Chinesen, und da besonders alte Leute, sich mit

großem Interesse und besonderer Disziplin die Sehenswürdigkeiten ansehen. Alle genießen die Möglichkeit,

zum Beispiel einmal den Kaiserpalast zu besichtigen.

An den Wochenenden zieht es die Bewohner der Großstädte aus den kleinen Wohnungen in die vielen

Parks , die nach dem Abriss der alten ebenerdigen Häuser angelegt wurden.

Dort sieht man an einer Stelle Leute tanzen, allein oder mit Partner, an anderer Stelle fi nden sich Sänger

zusammen, oft 10 bis 20, die eine Oper zum Besten geben, drüben sitzen Leute mit Instrumenten

beisammen und die Musik tönt durch den Park, an anderer Stelle tänzeln Mädchen oder Frauen mit

langen bunten Bändern an kurzen Stöcken und malen damit schwungvolle Figuren in die Luft – kurzum,

man hat das Gefühl, dass jeder sich vergnügt.

Besonders hat mich beeindruckt, dass viele ältere Männer durch die Parks gehen, mit einem Stock in

der Hand, an dem eine nach unten offene Wasserfl asche befestigt ist, aus dem ein am Ende des Stocks

befestigter Schwamm das Wasser saugt. Auf diese Art werden auf den Beton oder Asphalt chinesische

Zeichen gemalt, um sich im Schreiben zu üben und die mindestens 2.500 Zeichen, die das untere

Limit an Bildung sind, um eine Zeitung lesen zu können, immer und immer wieder zu üben und sie so

im Gedächtnis zu behalten.

Die Reise war ein großes Erlebnis und hat ein besonders positives Bild von China in meinem Kop f

hinterlassen.

Nähkästchen

| Wohnen & Familie

55


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Tanzen Sie sich schlank

56 Sport & Gesundheit

Zumba® Fitness wurde Mitte der 90er Jahre von dem Kolumbianer

Alberto “Beto” Perez entwickelt, einem bekannten

Fitness-Trainer, der auch als Choreograf für internationale

Superstars der Popmusik tätig ist.

Angeregt durch die Musik seiner Heimat, mit der er aufwuchs –

Cumbia, Salsa, Samba und Merengue – kombinierte Beto die feurigen

lateinamerikanischen Rhythmen, die ihm am besten gefi elen,

mit den heißen Tanzschritten, die seine internationalen Kunden

liebten und schon war Zumba® (der spanische umgangssprachliche

Ausdruck für „sich schnell bewegen und Spaß haben“) geboren.

Nach seinem Erfolg in Kolumbien brachte Beto 1999 sein Zumba®

Fitness-Programm in die Vereinigten Staaten. Er wollte, dass

die Zumba® Fitness-Kurse in der ganzen Welt angeboten werden.

Aufgrund der wachsenden Popularität von Zumba® Fitness organisiert

Beto derzeit mehr als 10.000 zertifi zierte Trainer auf der

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Höchstform bringen.

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SPORT & GESUNDHEIT

Sport & Gesundheit

57


Die Sportart „Futsal“

Futsal ist eine in Sporthallen stattfi ndende

Variante des Hallenfußballs, wobei ohne

Banden-Begrenzungen gespielt wird.

Dabei wird mit 5 Spielern mit einem

sprungreduzierten Ball der Größe 4 auf

Handballtore gespielt. Die Spielzeit beträgt

zweimal 20 Minuten. Da der Platz

sehr klein ist, spielt bei Futsal die Geschwindigkeit

eine große Rolle. Es hat

kein Spieler Zeit, den Ball lange zu halten.

Außerdem müssen sich die Spieler

sehr schnell bewegen, um Freiräume zu

fi nden, in denen sie angespielt werden

können. In Österreich genießt Futsal noch

keinen besonderen Bekanntheitsgrad.

In den vergangenen Jahren wurde der

öster reichische Meister zunächst anhand

einzelner Turniere ausgespielt. Später

gab es regionale Ausscheidungen, ebenfalls

mit einem Abschlussturnier. Seit der

Saison 2006/2007 gibt es eine österreichische

Futsal-Bundesliga, die Murexin

Bundesliga. Der österreichische Meister

ist berechtigt, an der Qualifi ka tion zum

UEFA Futsal Cup teilzunehmen.

Der UEFA Futsal Cup in 2700 –

die Ergebnisse:

19.8.: Asa Tel Aviv (ISR)– Hvöt Blönduós

(ISL) 5:2 / 1. FC Allstars Wr. Neustadt

(AUT) – Erebuni Yerevan (ARM) 2:3

20.8.: Erebuni Yerevan (ARM) – Asa Tel

Aviv (ISR) 3:3 / 1. FC Allstars Wr. Neustadt

(AUT) – Hvöt Blönduós (ISL) 5:4

22.8.: Hvöt Blönduós (ISL) ¬– Erebuni

Yerevan (ARM) 0:7 / Asa Tel Aviv (ISR) –

1. FC Allstars Wr. Neustadt (AUT) 6:3

ES MUSS NICHT IM

Futsal-Amateure stürmen UEFA

Der 1. FC Allstars Wiener Neustadt startete

vor 4 Jahren als Hobby-Futsalmannschaft.

Nun konnte sich das Team für die

UEFA 2009/2010 qualifi zieren. In 2700

lesen Sie die Geschichte dieser Bilderbuchkarriere.

Was Menschen mit Leidenschaft und einer

gehörigen Portion Ehrgeiz erreichen können,

hat der „1. Futsalclub Allstars Wiener

Neustadt“ bewiesen: Am 18. Februar 2005

startete die Mannschaft als Hobbyteam der

Firma Murexin AG als „Murexin All Stars“.

Innerhalb von nur 4 Jahren haben die

Mannen einen regelrechten Senkrechtstart

absolviert. „Ursprünglich haben wir als

Hallenfußballmannschaft begonnen“, erinnert

sich Murexin-Generaldirektor Andreas

Wolf: „Wir haben aber immer gewusst, dass

wir es auch international schaffen können.“

RASANTE KARRIERE

Die Erfolge gaben ihm recht: In der Österreichischen

Bundesliga im Jahr 2007

wurde das Team auf Anhieb Vizemeister

und weni ge Monate danach Österreichischer

Futsal Cupsieger. 2008 holten die

Murexin All Stars erneut den Vizemeistertitel

und wurden Cupfi nalist. Im Jänner

2007: 2008: 2009:

Österreichischer Futsal Cupsieger

Österreichischer Futsal Super Cupsieger

Österreichischer Futsal Vizemeister

58 Sport & Gesundheit

Österreichischer Cupfi nalist

Österreichischer Futsal Vizemeister

2009 wurde das Team schließlich Österreichischer

Futsal Meister und daraufhin

in den Niederösterreichischen Fußballverband

aufgenommen. Im April dieses Jahres

konnte sich die Mannschaft sogar für den

UEFA Futsal Cup 2009/2010 qualifi zieren

und wählte demzufolge einen Namen, der

den strengen UEFA-Linien angepasst war:

„1. FC Allstars Wiener Neustadt“.

UEFA VORRUNDE IN WIENER NEU-

STADT

Doch damit nicht genug: Am 10. Juni dieses

Jahres erhielt das Team von der UEFA den

Zuschlag zur Ausrichtung einer Vorrunde

im UEFA Futsal Cup, die von 19. bis 22. August

in Wiener Neustadt stattfand. „Dies ist

eine Anerkennung der bisher geleisteten

Arbeit und ein weiterer Meilenstein in der

Geschichte des 1. FC Allstars Wiener Neustadt“,

freut sich Rene Gaida, sportlicher

Leiter.

INTERNATIONALER ERFOLG

In der Vorrunde traf der 1. FC Allstars Wiener

Neustadt gleich auf starke Gegner: den

israelischen Futsal-Meister Asa Tel Aviv, die

routinierte armenische Mannschaft Erebuni

Yerevan und den isländischen Fußballmeister

Hvöt Blonduosi.

Österreichischer Futsal Meister

Österreichischer Cuphalbfi nalist

Fair Play Pokal 2. Österreichische Futsal Liga

1. Platz World Sports Festival U13

3. Platz Österreichische U13 Futsal Meisterschaft


MER FUSSBALL SEIN

The Rugby-Spirit

Hartes Training, Disziplin und eine gehörige

Portion Ehrgeiz machten aus

einer „Wirtshauspartie“ eine erfolgreiche

Mannschaft, von der es drei Spieler sogar

bis in die österreichische Rugby

National mannschaft schafften.

Der „Wombats Rugby Club Wiener Neustadt“

hatte seine Geburtsstunde im Jahr 2003:

Damals beschlossen einige Stammgäste

des australischen Pubs „The Flying Kangaroo“

in Bad Fischau-Brunn, sich sportlich im

Rugby zu versuchen. Und so versammelten

sich um Barchef Colin McLachlan anfangs

jeden Sonntag früh einige Hartgesottene am

Brunner Sportplatz, um zu trainieren. Diese

ersten Engagements waren alles andere

als sportlich, weshalb klingende Vereinsnamen

wie „The Dragon Rugby Club“ oder

„The Flying Kangaroo Rugby Club“ sich als

nicht wirklich passend erwiesen. Colin

McLachlan, der heutige Präsident des Vereins,

gab schließlich den entscheidenden

Input: „Ihr bewegt euch nicht wie Drachen

oder fl iegende Kangaroos, sondern eher wie

Wombats (in Australien lebende höhlengrabende

Pfl anzenfresser mit bären artigem

Aussehen, Anm. d. Red.): plump und ungeschickt,

aber lieb.“ Der Wombats Rugby

Club war geboren.

Die harte Hand des Trainers

Die Spieler entdeckten ziemlich rasch ihren

Ehrgeiz für die Sportart Rugby und bereits

ein Jahr später (2004) wurde das Training

auf die Neuklosterwiese nach Wiener Neustadt

verlegt. Seither trifft sich die Mannschaft

zweimal pro Woche. „Das Training

ist seit diesem Zeitpunkt für jeden Spieler

Von Sonja Knotek

verpfl ichtend“, so Trainer Michael Darr:

„Einfach nach Lust und Laune zu kommen,

ging dann nicht mehr.“ Noch im selben

Jahr verzeichneten die Wombats ihren

ersten Turniersieg im Sevens Rugby. 2005

erreichten sie die Play Offs der österreichischen

Rugby Bundesliga.

Die Zeit der Siege

Mittlerweile zählen die Wombats 18 erwachsene

Mitglieder, 10 Nachwuchs spieler

und zwei Mädchen. Drei Spieler der Wombats

haben es sogar in die österreichische

Rugby Nationalmannschaft geschafft, nämlich

Michael Darr selbst, Paul Hruschka

und Martin Leidl. Die nächste Herausforderung

für die Wombats wartet bereits Ende

September: Am 25. September startet die

Mannschaft zu einem Auslandsturnier nach

Dublin (Irland).

Fair & gesellig

„Das Reizvolle am Rugby ist, dass es eine

kreative Sportart ist, die sehr viel mit Fairness

und Respekt zu tun hat“, so Darr weiter:

„Und natürlich auch der Rugby-Spirit,

das gemütliche Beisammensein nach den

Matches. Während dem Spiel sind wir Feinde,

aber danach Freunde.“ Geistig haben

sich die Wombats in diesem Sinn eine

Eigenschaft aus der damaligen Stammtischrunde

erhalten: das gesellige Beisammensein

in einem ihrer Vereinslokale, dem

Flying Kangaroo in Bad Fischau-Brunn,

in dem traditionellerweise jedes Jahr die

Wombats Weihnachtsfeier steigt, und dem

Clumsy´s in Wiener Neustadt, wo man sich

nach dem Training noch auf ein oder zwei

Seiderl trifft.

Die Sportart Rugby

Rugby wird im Normalfall mit 15 Feldspielern

gespielt, es gibt jedoch Sonderformen

und Bewerbe, bei denen 7

gegen 7 oder 10 gegen 10 antreten. Ziel

ist es, den eiförmigen Ball in zweimal

40 Minuten so oft wie möglich in der

Endzone des Gegners abzulegen („Try“)

beziehungsweise durch die beiden Torstangen

zu schießen („Goal“). Der Ball

darf dabei nicht nach vorne geworfen

werden. Raumgewinn ist somit nur

durch Laufen mit dem Ball oder Kicken

möglich. Der ballführende Spieler darf

zu Boden gebracht werden („Tackling“)

und muss daraufhin den Ball freigeben.

Wer mehr über die Wombats wissen will

oder mitspielen möchte:

� www.wombatsrugby.at

Übrigens: Die Wombats

suchen Nachwuchsspieler!

Bei Interesse:

Martin Hörmandinger, 0664-827 27 49

Sport & Gesundheit

59


Fotos: Kordula Brunner / Agentur die kueche

Wolfgang Zangger verlor vor 14 Jahren bei einem Sportunfall

beide Beine und ist seither auf Rollstuhl und Prothesen angewiesen.

Er entdeckte seine Liebe zu Hunden. 2007 wurde er

mit seinem Hund „Balu“ Vizeweltmeister in Para-Agility.

Wolfgang Zangger (45) war bis zum Jahr 1995 engagierter Sportler.

Als sportliches Multitalent war er im Paragleiten, Bodybuilding und

Motorsport aktiv. „Ich war ein richtiger Draufgänger, immer unterwegs“,

erinnert sich Zangger. Berufl ich war er als Rauchfang kehrer

sowie Türsteher und Geschäftsführer der Diskothek „Malibu“ in

Wiener Neustadt tätig. Doch innerhalb weniger Sekunden änderte

sich sein Leben zur Gänze und es war nichts mehr so wie vorher:

Zangger befand sich an der Hohen Wand mit seinem Paragleiter im

Schwebefl ug. „Ich kam zu nahe an die Felswand und wurde von

einer Thermikblase erfasst“, schildert er die dramatischen Sekunden.

Als Folge drehte sich der Schirm des Paragleiters ein, Zangger

wurde gegen die Felswand geschleudert und verlor bei dem Unfall

beide Beine. Mit einem Schlag wurde Zangger arbeitsunfähig und

lebt nun von der Invalidenpension.

Nicht Ende, sondern Neuanfang

Was für andere Menschen ein Aus darstellt, war für Zangger jedoch

der Beginn eines neuen Lebens. Bereits 4 Jahre nach dem Unfall,

also 1999, schaffte sich Zangger seinen ersten Hund, den Tibet-

Spaniel-Mischling „Balu“, an und begann damit, diesen in Unterordnung

(Gehorsam) zu trainieren. Bald darauf entdeckte er seine

Liebe zu Agility. Hierbei geht es in erster Linie darum, dass der

Hund auf Anweisungen seines Führers einen Hindernis parcours

in einer vorgegebenen Zeit fehlerfrei bewältigt. Seit 2005 nimmt

Zangger bereits an Wettbewerben in Para-Agility (für körperlich

60 Sport & Gesundheit

DER HUNDE-

FLÜSTERER

VON SONJA KNOTEK

behinderte Menschen, Anm. d. Red.) teil und holte bereits 2007

mit seinem Balu in Spanien den Vizeweltmeistertitel.

Nachwuchstalent „Schoko“

Balu ist mittlerweile bereits in Pension. Da sein Nachfolger, ein

Rottweiler, zwei Wochen vor diesem Interview leider verstarb,

hat sich Zangger sogleich einen neuen Gefährten angeschafft,

nämlich den 12 Wochen alten „Schoko“, einen hinreißenden

Australian Shepherd-Welpen. Derzeit kann Schoko jedoch seine

Kindheit noch in vollen Zügen genießen, denn laut Gesetz darf mit

dem Agility-Training erst ab einem Hunde-Alter von 18 Monaten

begonnen werden. „Zum Schutz der Hunde wurde diese Frist erhöht“,

so Zangger: „Und darüber bin ich sehr froh. Man braucht

schließlich nichts übertreiben. Mit 18 Monaten ist der Hund voll

ausgewachsen, bis dahin sollte man ihm Zeit geben.“ Um aber

auch in der Zwischenzeit nicht auf Agility verzichten zu müssen,

trainiert Zangger momentan mit der kleinen Emi.

Motivation statt Bestrafung

„Umso mehr man sich geistig mit seinem Hund beschäftigt, umso

größer ist die Bindung zu ihm“, erläutert Zangger die Bedeutung

von Agility: „Der Hund sieht diesen Sport als Bewältigung gemeinsamer

Abenteuer – und das erlebt er natürlich viel intensiver als

bloßes Spazierengehen.“ Das Training erfolgt bei Zangger gänzlich

ohne Zwang und Bestrafung. Sein Erfolgsgeheimnis ist die positive

Bestärkung des Hundes durch Leckerli oder Klickern. Dabei

macht der Hundeführer mit einem Klicker ein kurzes metallisches

Geräusch, worauf ein Leckerli folgt. Nach einiger Zeit empfi nden

die Hunde bereits das Klickern allein als Belohnung. „Die Hunde

müssen den Sport aus Spaß machen und nicht, weil sie dazu ge-


Wolfgang Zangger und Hündin „Emi“ bewältigen mit Liebe und Spaß sämtliche Agility-Hindernisse.

zwungen werden“, so Zangger weiter: „Natürlich gibt es auch

Hunde, die nicht mitmachen, doch dann erreiche ich mit Gewalt

auch nichts. In einem solchen Fall sind die Hundeführer schuld,

die einfach nicht genug auf ihre Hunde eingehen und es nicht

verstehen, sie zu motivieren.“ Laut Zangger hat jeder Hund seine

individuellen Talente, Anlagen und Vorlieben. „Jeder Hund ist motivierbar,

wenn man es richtig macht“, so Zangger.

Nicht alle Hunde geeignet

Nach Zanggers Ansicht sei es daher extrem wichtig, dass sich

Menschen bereits vor der Anschaffung eines Hundes informieren.

„Wer einen Hund haben will, sollte vor dem Kauf auf einen Hundeabrichteplatz

fahren, zuschauen und sich klar werden, was er mit

seinem Hund einmal machen will“, rät Zangger: „Nicht jeder Hund

ist für Agility geeignet, manche Hunderassen taugen für Fährte

oder Schutz viel mehr. Wenn ein Hundebesitzer gleich mit seinem

Tier zum ersten Mal zum Hundetraining kommt, ist es zu spät, um

noch was zu ändern.“

Erfülltes Leben

Wer mit Zangger über seine Hunde spricht, hat das Gefühl, einem

Menschen gegenüber zu sitzen, der ein erfülltes Leben führt. „Mein

Leben ist jetzt anders, es ist nicht wertlos“, so Zangger: „Man muss

sich einfach engagieren und darf nicht in die Depression verfallen.

Allein im Behindertensport gibt es so viele Möglichkeiten, sogar

Baseball, Basketball oder Rugby.“ Auf der Straße sehe Zangger

aber kaum behinderte Menschen. „Scheinbar leben die alle zurückgezogen,

dabei ist es gerade für solche Leute enorm wichtig,

in die Öffentlichkeit zu gehen.“

Der Australian Shepherd-Welpe „Schoko“ ist Zanggers Nachwuchstalent

im Agility.

Sport & Gesundheit

61


PLASMA SPENDEN UND LEBEN RETTEN

IM MODERNSTEN PLASMAZENTRUM ÖSTERREICHS

Seit 1. April ist die Allzeit Getreue um

eine top-moderne Gesundheitseinrichtung

reicher, denn an diesem Tag eröffnete

das neue Baxter Plasmazentrum

im City Place in der Pottendorferstraße.

2700 zeigt Ihnen hier, warum Plasma

Spenden so wichtig ist und wer geeignet

ist, selbst Spender zu werden.

alle Spender optimale Rahmenbedingungen

zu schaffen. Wer Plasma spendet, ist

also immer am Laufenden, was seine Gesundheit

betrifft.

Spendersicherheit im Vordergrund

Im Zentrum ist immer ein Arzt vor Ort, der die

Spender medizinisch betreut. Für das vertrauliche

Gespräch mit dem Spender gelten

selbstverständlich die ärztliche Schweigepfl

icht und das Datenschutzgesetz.

Wofür wird Plasma gebraucht?

Baxter stellt lebenswichtige Arzneimittel

aus Blutplasma her, welche die Lebensqualität

und die Sollenau

Wien

Lebenserwartung von Wiener Neustädter spenden Plasma

Ebenfurth

Menschen mit Immundefekten oder Hämo- Gerade in Wiener Neustadt hat das Plasma-

B17

philie („Blutern“) entscheidend A2 verbessern spenden schon 30-jährige B60 Tradition. Im-

oder bei schweren Unfällen und großen mer mehr Menschen in der Stadt und im

Operationen den lebensrettenden Unter- Einzugsgebiet haben bereits erkannt, wie

schied ausmachen können.

wichtig das Spenden von Blutplasma ist,

und gehen regelmäßig zur Spende, was

Wer kann Plasma spenden? A2 Wiener auch den Bau des neuen, größeren Zent-

Jeder gesunde Mensch Wr. Neustadt ab einem Alter von Neustadt rums notwendig machte.

18 Jahren kann zum Plasmaspenden West kom- B26

B53

men – die erste Spende muss allerdings vor Spenden auch Sie Plasma

dem 60. Geburtstag stattfi nden. Für gesun- B17 und retten Sie Leben!

de Menschen ist eine Plasmaspende keine Zögern Sie nicht länger und werden Sie

Belastung. Vor jeder Spende zum B54 Lebensretter durch S4

Knoten erfolgt ein

Ihre Plasmaspende.

kostenloser Gesundheitscheck, Wr. Neustadt um für Als Erstspender Eisenstadt nehmen Sie bitte einen

S4

Neunkirchen

Graz Wechsel

ACHTUNG!

Neue Adresse!

Pottendorfer Str. 15-23

Pottendorfer Str.

Sa. 5. September 2009 von 10 - 15 Uhr

Wir veranstalten ein Fest für die ganze Familie, mit köstlichem Grillbuffet und

lustigen Spielen für die Kinder im Freien sowie einen Rundgang* durch das Plasmazentrum

mit vielen nützlichen, medizinischen Infos und Tipps.

Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team vom Plasmazentrum Wiener Neustadt

62 Sport & Gesundheit

* Während des Zentrum-Rundgangs gratis Kinderbetreuung für Kinder ab 3 Jahren in der BäxBär Malwerkstatt.

Lichtbildausweis und Ihren Meldezettel

ins Zentrum mit. Pro Spende erhalten Sie

EURO 15,- Aufwandsentschädigung und

es erwartet Sie ein attraktives Prämiensystem.

Alles weitere erfahren Sie von den

Baxter Mitarbeitern vor Ort.

B17

Fischauer G.

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Kontakt:

BAXTER Plasmazentrum

City Place

Pottendorfer Str. 15

2700 Wiener Neustadt

02622/25577

www.plasmazentrum.at

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Parkplätze

vorhanden!

Per Bus:

Linie H bis Haltestelle: Europaschule

30 Jahre Plasmazentrum

Wiener Neustadt

Tag der offen Tür

City Place, Pottendorfer Str. 15-23/1.Stock

2700 Wr. Neustadt | Tel. 02622/ 2 55 77


Foto: carlitos / photocase.com

THERAPIEHUNDE

Die Liebesgeschichte zwischen Hund und Mensch ist Jahrtausende alt. Bis heute fi ndet man Hunde an der Seite des Menschen als Beschützer

und Begleiter. Schon in früher Zeit wurde auch die beruhigende und heilende Wirkung von Tieren auf den menschlichen Geist

beobachtet, wissenschaftlich wird dies aber erst seit den 70er Jahren untersucht und eingesetzt.

Wie so oft in der Medizin, ist auch die Entstehungsgeschichte

des Therapiehunds eine aus einem Zufall entstandene. Dr. Boris

Levinson praktizierte als Kinderpsychiater in den 70er Jahren in

den USA. Ein verhaltensgestörter Junge erwies sich dabei als besonders

hartnäckiger Fall, er war in sich zurückgezogen und für

den Therapeuten über Therapiegespräche nur schwer erreichbar.

Während einer Sitzung beobachtete Dr. Levinson, dass der Junge

zunehmend Interesse an seinem Hund, Jingle, entwickelte. Jingle

musste an diesem Tag mit in die Ordination, da sonst keiner auf

ihn aufpassen konnte. Auf Grund seines fröhlichen Wesens erwiderte

Jingle sogleich das Interesse des Jungen. Das zuvor distanzierte

und stoische Verhalten des Jungen besserte sich zusehends,

sodass auch der Psychiater mit Hilfe des Hundes mehr und mehr

Zugang zu dem Jungen bekam. Der Hund als Co-Therapeut in der

tiergestützten Medizin war entstanden.

Die bei vielen Rassen ausgeprägte soziale Ader macht man sich

unter anderem bei Psychotherapien, Ergotherapien und Physiotherapien

in Alters- und Pfl egeheimen, Sonderschulen und Behindertenheimen,

Krankenhäusern, psychiatrischen Kliniken und

Gefängnissen zu Nutze. Geeignet dafür sind beinahe alle Rassen

wie auch Mischlingshunde, in den letzten Jahren werden aber vor

allem Jagdhunde wie Golden Retriever oder der Magyar Vizsla auf

Grund ihres Spieltriebs und ihrer Neugierde als Therapiehunde

eingesetzt.

Der Hund wirkt dabei als Katalysator. Aufgrund seiner unvoreingenommenen

Vertraulichkeit kann er Zugang zu Menschen bekommen,

die sich seit Jahren in ihre eigene Isolation zurückge zogen

haben und andere Menschen kaum noch an sich heranlassen.

Verhaltensgestörte Kinder kümmern sich gemeinsam um das Tier,

erfahren dabei Gemeinschaftssinn, körperliche Nähe und positive

Reize, das Selbstbewusstsein wird gesteigert. Auch nur ein Lächeln

bei einem Alzheimer-Patienten, ausgelöst durch einen freudig

erregten Hund mit heftig wedelndem Schwanz, kann dabei

als Therapieerfolg gelten. Kurzzeitig wird der Geist dieses sonst

in seiner Welt eingeschlossenen Menschen wieder in das Hier

und Heute zurückgeholt und auch anderen Reizen zugänglich

gemacht.

Auch in der Therapie autistischer oder schizophrener

Patienten kann die Interaktion mit einem Hund,

aber auch mit anderen Tieren, kleine Wunder bewirken.

Während diese Patienten bei intensiven

therapeutischen Einzelgesprächen fast unerreichbar

sind, zeigen sie aber zugleich ein hohes Interesse

beim Umgang mit Tieren. Durch das Anfassen, Streicheln,

Liebkosen erfährt der Patient wieder Sinnlichkeit,

das Bedürfnis nach Zärtlichkeit kann gestillt werden. Tiere

stellen keine hohen Erwartungen, sie werten und entwerten

nicht, fragen und hinterfragen nicht. Physische Attraktivität ist

dem Tier egal, wie auch Ungeschicklichkeit oder Langsamkeit.

Gleichzeitig regen sie aber zur Tätigkeit an, steigern die Motiva tion

zur körperlichen Bewegung, helfen dadurch gegen Langeweile

und steigern das Selbstwertgefühl. Junge wie auch ältere Patienten

kümmern sich gemeinsam um das Tier und erfahren Gemeinsamkeit

und Zusammengehörigkeit. Der chronisch schizophrene

Von Philip de Maré

Patient, der die Abteilung seit langer Zeit nicht mehr verlassen hat,

will plötzlich mit dem Therapiehund spazieren gehen.

Während anfangs die Tiertherapie belächelt und auch ins Lächerliche

gezogen wurde, ist heute die heilende und beruhigende Wirkung

vom Umgang mit Tieren in wissenschaftlichen Studien belegt

und bewiesen worden. Der Umgang mit Hunden senkt den Blutdruck

wie auch das Risiko bei Herzinfarktpatienten. Das Betrachten

von Fischen in einem Aquarium kann eine ähnlich beruhigende

Wirkung wie Valium haben, das Reiten auf einem Pferde rücken

aktiviert die Wirbelsäule und kann dem Nervensystem wichtige

Impulse liefern und Heilungsprozesse beschleunigen.

Wie sieht das in der Praxis aus und was für Voraussetzungen muss

ein Therapiehund haben?

Geeignet ist prinzipiell jede Hunderasse. Der Hund muss gesund

sein, eine regelmäßige Entwurmung ist Voraussetzung. Das Tier

muss ein friedliches und freundliches Gemüt haben, der Jagdinstinkt

muss unter Kontrolle sein (nicht dass der Hund der Katze

eines Heimbewohners hinterher jagt). Sie dürfen nicht schreckhaft

sein und müssen auch laute Geräusche ertragen können, auch vor

Rollstühlen oder Gehhilfen dürfen sie keine Angst haben.

Sowohl der Hund als auch der Hundeführer müssen eine eigens

dafür vorgesehene Ausbildung absolvieren. Der Hund muss teils

vor Ort, zum Beispiel im Altersheim, als auch am Abrichteplatz einen

Eignungstest bestehen. Dabei erfährt er neue Abläufe, auch

muss er den Umgang mit andersartigen Verhaltensweisen von

Menschen erlernen. Der Hundebesitzer wird in mehreren Seminaren

mit der Theorie vertraut gemacht und muss am Ende eine

Abschlussprüfung bestehen.

Bisher ist wohl die Delfi ntherapie die bekannteste,

wenn es um tiergestützte Therapien in der Medizin

geht. Die in den USA häufi g eingesetzte

Form der Hundetherapie hat seinen Siegeszug

bei uns gerade erst begonnen. Bei den

vielen sinnvollen Einsatzmöglich keiten

werden wir in Zukunft

(hoffentlich!) regelmäßig

Therapiehunden in

den verschiedenen

Institutionen begegnen.

Sport & Gesundheit

63


Fotos: Wiener Alpen in Niederösterreich, Fotograf: Franz Zwickl

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„PARADIES DER BLICKE“

von Sonja Knotek

Ausblicke – und auch Einblicke – stehen am 12. und 13. September

im Mittelpunkt, wenn sich die Wiener Alpen in Kooperation

mit Raiffeisen mit einem großen Veranstaltungsreigen

präsentieren.

Die Wiener Alpen in Niederösterreich sind für die grandiosen

Ausblicke bekannt, welche die Besucher von der Hohen Wand,

vom Semmering, Schneeberg, der Rax, von der Buckligen Welt

und vom Wechsel aus genießen können. Weit über den „kleinen

Alpen bogen“ der Wiener Alpen reicht das Auge. Die Wiener Alpen

präsentieren sich am 12. und 13. September in Kooperation mit

Raiffeisen in einem großen Veranstaltungsreigen als „Paradies

der Blicke“.

Spektakuläres & Informatives auf der Hohen Wand

Neben Aussichtsklassikern wie dem spektakulären Sky Walk im

Naturpark Hohe Wand sind an diesem Wochenende auch sonst

nicht zugängliche Orte geöffnet. Spannende Einblicke in ihre Arbeit

gewähren Bauern, Handwerker, Safthersteller und Edelbrenner.

Über alle Stationen informiert eine eigene Landkarte. Insgesamt

sind es über 70, die meisten davon sind bei jedem Wetter eine

gute Ausfl ugswahl. Für Informationen vor Ort werden 8 Info-Points

eingerichtet.

64 Reiselust

2

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Gewinnen Sie 5 x 2

2-Tagespässe für

„Paradies der Blicke“

von Alpenland NÖ,

Einfach auf � www.dascitymagazin.at

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Postkarte mit dem Kennwort

„Paradies“ an: „Das City

Magazin“-Verlags GmbH,

Lange Gasse 10, 2700 Wr.

Neustadt senden.

Spannende Bergerlebnisse in der Region

Bei der „Paradies der Blicke“-Eröffnung fahren Besucher mit den

Bergbahnen zum halben Preis, zum Beispiel mit der Raxseilbahn

und der Salamander-Sesselbahn. Die Ermäßigung gilt auch für rasante

Talfahrten auf der Rollerbahn in Mönichkirchen und am Zauberberg

Semmering sowie auf der Sommerrodelbahn in St. Corona

am Wechsel.

Vielerorts fi nden geführte Wanderungen und Spezialführungen

statt. Genusswandern am „Weg der Blicke“ steht in Bad Schönau

auf dem Programm. Als besonderes Schmankerl kann man hier am

Samstag, dem 12. September, sogar mit einem Heißluftballon dem

Erdboden entschweben. Fotowandern am Welterbe Semmeringbahn

wird mehrmals angeboten. Die Wanderung öffnet neue Perspektiven

auf die Bahntrasse – ein technisches Meisterwerk. Sie

führt auch zum berühmten „20-Schilling-Blick“, von dem aus man

die Viadukte und Tunnels der Bahnstrecke besonders gut sieht.

Exklusive Ausblicke über die Bucklige Welt

Aussichtsplätze, die normalerweise nicht zugänglich sind, öffnet

die Bucklige Welt. Besonders schön ist der Rundblick vom Kirchturm

der Annakirche in Wiesmath. Auch die 60 Meter hohe Aussichtsplattform

auf dem Windrad Lichtenegg lässt sich erklimmen.

Das Windrad steht alleine auf einem Hügel und ist eines von nur


zwei Windrädern in Österreich, die besichtigt werden können.

Gute Unterhaltung mit Volksmusik verheißt das Fest bei der Aussichtswarte

am Hutwisch.

Interessante Einblicke von Bad Fischau-Brunn bis zum

Wechsel

Zahlreiche Ausfl ugsziele und Museen öffnen ihre Türen und bieten

freien Eintritt. Darunter fi nden sich der Hochseilgarten in Puchberg,

die Kristalltherme in Bad Fischau-Brunn und die Hermannshöhle

in Kirchberg am Wechsel. Interessantes über die spannende

Geschichte der Region erzählen die aktuellen Ausstellungen im

Schloss Reichenau. Für nur 50 Prozent des üblichen Eintritts kann

man sich zudem in der neuen, großzügigen Würfl acher Wellness-

Welt bei einem Saunabesuch entspannen oder die Linsberg Asia-

Therme in Bad Erlach besuchen.

Kulinarische Kostproben von Zweiersdorf bis Katzelsdorf

Vielerorts fi nden Bauernmärkte statt, wo es Spezialitäten aus der

Region zu verkosten und zu kaufen gibt. Zum Besuch laden außerdem

Bauern und Direktvermarkter, Brennereien, die Mohr-Sederl

Fruchtwelt, die Kerzenmanufaktur Schlögl, die Köhlerei in Rohr im

Gebirge und das Schneckenland in Bad Erlach. Picknick im Weingarten

bietet der Heurige Böhm in Katzelsdorf.

Wunderbar bewanderbar…

… sind die Berge rund um Semmering, Rax und Schneeberg.

Diese Landschaft hat in ihrer Schönheit und Kleinräumigkeit Vielfalt

und Eigenart bewahrt. Mit dem neuen Wanderpaket erkunden Sie

die idyllischen Täler und das alpine Bergland noch leichter.

Für € 12,- (inkl. Versandspesen) erhalten Sie die Freytag & Berndt

Wanderkarte „Semmering-Rax-Schneeberg-Schneealpe“, die neue

Infobroschüre mit Highlights für Spaziergänger, Wanderer und

Bergsteiger, sowie eine Wanderkappe.

Weitere Informationen über das

neue Wanderpaket bei den:

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2801 Katzelsdorf, Schlossstraße 1

Tel. +43(0)2622/78960-60

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Gleich Wochenendpass lösen!

Der Wochenendpass für alle Ausblicke und Einblicke kostet für

Erwachsene 12 Euro, für Kinder von 6 bis 12 Jahren 3 Euro und

ist für Besucher unter 6 Jahren kostenlos. Inkludiert sind freie

Eintritte und jede Menge Programm sowie Gratis-Verkostungen

bei den Produzenten. Mit dem Wochenendpass kann der Super-

Bonus von 50 Prozent für Fahrten mit den Bergbahnen eingelöst

werden, der ebenso gültig ist für Eintritte in die Therme Linsberg

Asia und in die WellnessWelt Würfl ach. Außerdem nehmen alle

Besucher an einem Gewinnspiel teil, bei dem es Winterurlaube in

den Wiener Alpen zu gewinnen gibt. Alle Wochenendpässe, die

im Vorverkauf erworben wurden, können in den Infostellen gegen

ein Bschoad-Packerl mit genussvollen Kostproben aus der Region

eingetauscht werden. Erhältlich sind die Wochenendpässe in allen

Raiffeisen-Filialen in Wien & Niederösterreich und bei Ö-Ticket (�

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REISELUST

Reiselust 65


Fotos: Florian Sitter

Man darf unter Zinnfi guren keinesfalls nur Miniaturabbildungen

von Soldaten auf Kriegsschauplätzen verstehen. Ganz im Gegenteil

– ursprünglich dienten Zinnfi guren der Informationsvermittlung

und wurden als Spielzeug verwendet. Das Spektrum

an Zinnfi guren ist unglaublich weitreichend, wovon man

sich in der Zinnfi gurenwelt Katzelsdorf – unter der Leitung von

Museumsleiter Franz Rieder – überzeugen kann.

Seine heutige Gestalt verdankt das Museum einer Gruppe von

Pensionisten, die unter dem Namen „Grauer Panther“ der Gemeinde

freiwillig und kostenlos ihre Dienste zur Verfügung stellt und im

Jahr 2001 für die Sanierung des Gebäudes verantwortlich zeichnete.

Gleichzeitig wurde im Herbst desselben Jahres der Museumsverein,

ein Verband von Mitgliedern des Vereins 1683 – der

Gesellschaft der Freunde und Sammler kulturhistorischer Figuren

–, und der Gemeinde gegründet. Dieses zweitgrößte Zinnfi gurenmuseum

der Welt – das größte befi ndet sich in Kulmbach bei Bayreuth

– besitzt heute 40.000 Figuren, die in 250 Vitrinen ausgestellt

sind.

Zinnfi guren ≠ Zinnsoldaten

Franz Rieder ist es ein spezielles Anliegen, mit seinem Museum

zu zeigen, dass man unter Zinnfi guren nicht nur Zinnsoldaten

verstehen darf. Die ersten Zinnfi guren, die um 1790 entstanden

sind, stellten beispielsweise exotische Tiere, nämlich Affen, dar.

Die Menschen hatten zur damaligen Zeit noch keinerlei Vorstellung

von Affen, daher sahen die Gesichter aus wie jene von Menschen.

Die Affenfi guren dienten als Beilage zu einem Buch. Erst

um 1870, also zur Zeit der Kolonialisierung, setzte die Produktion

66 Reiselust

VON STRUWWELPETER

BIS ZU NAPOLEON

Wie Spielzeug zum beliebten Sammelobjekt avancierte.

von Anja Trapper

von Soldaten und Kriegsfi guren ein. Die frühen Zinnfi guren dienten

als Spielzeuge und der Informationsvermittlung. Heute gelten

sie vor allem als Sammlerstücke, daher besteht der Großteil der

Ausstellungsstücke des Museums aus privaten Leihgaben. Das

Repertoire der Zinnfi guren in der Zinnfi gurenwelt Katzelsdorf ist

äußerst beeindruckend – nahezu jedes Sujet ist in der Welt der

Zinn fi guren zu fi nden, seien es Comiccharaktere wie Donald Duck

und Popeye, Märchenfi guren wie der Struwwelpeter, die Kopie

von Bildern von Carl Spitzweg, historische Kriegsdarstellungen

(u.a. die zweite Türken belagerung Wiens von 1863 aus dem Besitz

eines Wiener Apothekers, der insgesamt drei Darstellungen

dieser Größen dimension in seinem Zuhause beherbergte), die

Vogel hochzeit oder das Leben der Inuits. Allerdings fi ndet man

keine Ausstellungsstücke aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg

in der Zinnfi gurenwelt Katzelsdorf – zwar existieren Darstellungen

vom Zweiten Weltkrieg in einem niederländischen Museum,

doch für Rieder ist diese geschichtliche Phase ein zu aktuelles und

sensibles Thema, um sie auszustellen.

Wechselausstellungen und Workshops

Am 12. September 2009 feiert die Zinnfi gurenwelt Katzelsdorf

ihr fünfjähriges Bestehen. Rund 10.000 Besucher konnten sich

seit der Eröffnung des Museums an den Zinnfi guren erfreuen.

Hauptträger des Museums sind Reisegesellschaften: Pro Woche

machen fünf bis sechs Reisebusse in der Zinnfi gurenwelt Halt.

Überraschend erscheint, dass Schulklassen eher selten die Zinnfi

gurenwelt Katzelsdorf besuchen, wenn man die Themenvielfalt

und den historischen Wert der Ausstellungsstücke berücksichtigt.

Neben der fi xen Ausstellung im Erdgeschoß gibt es außerdem noch


Zinnfi guren sind Metallfi guren, die dazu dienen, Szenen aus Märchen,

Sagen, historischen Schlachten und auch aus dem Alltag abzubilden.

Ihre Größe kann sich von einigen wenigen Milli metern

bis auf 20 Zentimeter und mehr erstrecken. Man differenziert zwischen

Flach-, Rund- und Spielfi guren. Am weitesten verbreitet waren

Zinnfi guren im 19. Jahrhundert, wo sie als Massenspielware

produziert wurden. Heute gelten sie vor allem als Sammlerstücke.

Wechselausstellungen im Obergeschoß, die sich mit Themen wie

dem „Revolutionsjahr 1848“ oder „Mit Pauken und Trompeten –

Militärmusik“ (ab September 2009 zu begutachten) beschäftigen.

Zudem bietet das Museum an Samstagen häufi g Workshops an,

in denen die Herstellung von Zinnfi guren erläutert wird. Oftmals

fi nden die Teilnehmer selbst Gefallen daran und versuchen sich an

einem Entwurf (es dauert allerdings einige Monate, bis ein Ausstellungsobjekt

fertiggestellt ist). An Freitagabenden werden einzelne

Räumlichkeiten an einen kleinen Kreis von Spielernaturen

vermietet, der sich Strategie- und Rollenspielen mit Fantasyfi guren,

Drachen und Feen widmen. Die eine oder andere napoleonische

Schlacht wurde hier schon geschlagen.

Die Zinnfi gurenwelt Katzelsdorf ist allemal einen Besuch wert – in

der äußerst freundlichen und gemütlichen Atmosphäre des Museums

lassen sich leicht eineinhalb Stunden zubringen. Die Zinnfi -

guren helfen dabei, die Liebe zum Detail und an der Geschichte zu

entdecken, und sind auch für Frauen und Kinder interessant, denn

unter Zinnfi guren versteht man eben nicht nur Zinnsoldaten.

Übrigens: Das Museumsgebäude war ursprünglich Teil des Meierhofs

des Schlosses Katzelsdorf, der während des Zweiten Weltkriegs

das größte Pferdelazarett der Ostfront darstellte. Nach dem

Ende des Kriegs wurden im Jahre 1955 Schloss, Wirtschaftsgebäude

und Stallungen voneinander getrennt, ehe die Gemeinde

Katzelsdorf von 1988 bis zum Jahr 2000 die noch vorhandenen

Stallungen, Schloss Katzelsdorf und schließlich die letzte originale

Halle des Meierhofs erwarb.

Öffnungszeiten & Preise:

Sa, So, Feiertage: 10.00 – 17.00 Uhr

Normalpreis 5,50 EURO

Ermäßigt (Schüler, Senioren) 4,50 EURO

Kinder & Jugendliche bis 14 Jahre 2,- EURO

Kinder bis zum 6. Lebensjahr, NÖ-Card-Inhaber Freier Eintritt

� www.zinnfi gurenwelt-katzelsdorf.at

� www.katzelsdorf.at

Gewinnen Sie 5 x 2 Eintrittskarten

für das Zinnfi -

gurenmuseum Katzelsdorf.

Einfach auf � www.dascitymagazin.at

am Gewinnspiel

teilnehmen oder eine Postkarte

mit dem Kennwort

„Zinnfi gur“ an: „Das City

Magazin“-Verlags GmbH,

Lange Gasse 10, 2700 Wr.

Neustadt senden.

2

WIN

Museumsleiter Franz Rieder wacht

über seine kleinen Schätze.

Regionalreport

| Reiselust

67


Fotos: TUI Österreich, photocase.com / christophe papke

Es sind bereits 7 Jahre vergangen, seit wir das letzte Mal hier

waren. Stockholm - für mich eine der schönsten Städte der

Welt- begrüßt uns wieder! Wir landen am Flughafen Arlanda,

und im Gegensatz zu 2002, wo wir bloß zwei Tramperrucksäcke

hatten, haben wir diesmal etwas mehr im Gepäck – auch

unsere kleine Tochter, die ganz erwartungsvoll im Tragerucksack

sitzt und über den Trubel um uns herum erstaunt ist.

Eine alte Freundin der Familie erwartet uns bereits - bei ihr werden

wir die nächsten 2 Wochen verbringen, in einem Haus am

Mälarsee in Strägnäs, 45 Minuten von Stockholm entfernt.

In Strängnas erlebt man wahre Kleinstadtidylle. Wir wohnen in

einem wunderschönen, typisch schwedischen Haus, mit rot gestrichenen

Außenwänden und weißen Fenstern. Der See liegt genau

vor uns - wir fühlen uns wie in einem der Filme von Inga Lindström,

die teilweise in dieser Gegend gedreht wurden. An Freizeitaktivitäten

gibt es hier alles, was das Herz begehrt: wunder schöne

Golfplätze, über die sich mein Mann freut, ein Freibad in der Stadtmitte

zum Planschen für unsere Lou, eine Kanutour auf dem See,

Reitmöglichkeiten oder Wanderrouten und Radwege in Schwedens

nahezu unberührter Natur. Und auch ich werde nicht zu kurz

kommen, gibt es hier doch eine Fülle an kleinen Geschäften, die

zum Bummeln einladen. Wir entscheiden uns gleich einmal für

eine Kanutour und mieten bei Kanotkungen unser Kanu. Lou bleibt

währenddessen bei Ulrika und lernt dabei vielleicht sogar ein paar

schwedische Worte. Dankend lehnen wir im Shop das Angebot

ab, eine ganze „Kanu-Safari“ zu machen. Das würde nämlich bedeuten,

nach einer langen Kanutour über Nacht im Zelt irgendwo

am Ufer des Sees zu schlafen und am nächsten Tag weiterzupaddeln.

Wie gut, dass ich hier als „Ausrede“ meine Mutterpfl ichten

68 Reiselust

Stockholm betört bei Nacht ...

vorschieben kann! Wen’s aber interessiert, der fi ndet hier mehr

dazu:

� www.kanotkungen.se

In einem Geschäft entdecken wir am nächsten Tag schöne, handgemachte

Tassen, die wir gleich für zu Hause ein packen lassen,

und bei einem Stand auf der Straße können wir uns nicht zurückhalten

und erstehen ein paar neue Holz-Buttermesser (Smörkniv).

Top Tipps für Strägnäs:

Familienurlaub im Norden:

STOCKHOLM und

STRÄNGNÄS

von Patricia de Maré

Der Dom: aus dem 13. Jahrhundert mit prächtiger Innenausstattung

Restaurant Riva: gutes Essen zu noch besseren Preisen

Café Grassagarden in der Altstadt: in herrlicher Atmosphäre isst

man selbstgebackenes Brot. Wer möchte, kann sich den Kaffee

in eine Thermoskanne geben lassen und zur Windmühle hinaufspazieren.

Tolle Bar im Hotel Rogge: schick, modern und richtig „stockholmisch“

Das Strängnäs Figurmuseum: wunderschön bemalte Miniaturfi

guren erzählen die Geschichte von der Steinzeit bis ins 19. Jahrhundert.

Keramikens Hus: das Haus der Keramik im Ugglans Park,

Schloss Gripsholm: das rote Backsteinschloss auf einer kleinen Insel

im Mälarsee (Mariefred)


Der Hafen von Stockholm bietet die

perfekte Kulisse für Romantiker.

... und fasziniert bei Tag.

Dampfschiff Mariefred: fährt zwischen Stockholm und Mariefred

Die Museumseisenbahn: � www.oslj.nu/index_en.html

Nun wird es aber endlich Zeit, Stockholm zu erkunden! Die schönen

Gebäude, die allgegenwärtige Natur und die Nähe zum Wasser

machen den besonderen Reiz dieser Stadt aus. Stockholm erstreckt

sich über 14 Inseln, die wiederum durch 57 Brücken miteinander

verbunden sind. Unser erster Weg führt uns zum Tourist Centre

(Hamngatan 27), wo wir die „Stockholmskortet“ kaufen. Mit dieser

haben wir freien Eintritt zu unzähligen Museen und Sehenswürdigkeiten

sowie freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Zuerst

wollen wir nun ins Vasamuseum, wo uns das weltweit einzige

erhaltene Schiff aus dem 17. Jahrhundert erwartet. Über 95 Prozent

des Schiffs sind Originalteile! Sowohl das Museum als auch der

Film über die Wrackbergung sind sehr beeindruckend.

Stockholm bietet ein vielfältiges Angebot an Attraktionen und

Abenteuern für die ganze Familie. Da sich gerade die Wolken

Aquaria: durch den Regenwald spazieren, Haien im Glastunnel

Aug in Aug gegenüberstehen uvm. � www.aquaria.se

Tom Tit: Experimentierwerkstatt für Kinder und Erwachsene zum

Spielen und Knobeln

Gröna Lund: der Vergnügungspark für große und kleine Gäste mit

Hochschaubahn, Geisterbahn, Karussell uvm.

Das Musikmuseum: Hier kann man alle Instrumente selbst ausprobieren.

� www.musikmuseet.se

Das Stadbild Stockholms ist geprägt

von zahlreichen romantischen Gassen.

am Himmel zusammenziehen, entscheiden wir uns, gleich ins

Märchen museum Junibacken zu gehen. Hier wird Astrid Lindgrens

Welt Wirklichkeit! Lou kann hier ausgelassen in Pippi Langstrumpfs

Reich der Villa Kunterbunt herumtollen, Kleider anprobieren, rutschen

und an Bord des Märchenzugs all die anderen beliebten

schwedischen Kinderbuchfi guren wie Willi Wiberg oder Pettersson

und Findus treffen. Es gibt auch ein Restaurant mit Köstlichkeiten

für Groß und Klein und einen gut sortierten Buchladen samt

Spielzeuggeschäft.

Nach einer verdienten Pause bei leckerem Essen mit Aussicht auf

Stockholm geht es nun weiter. Die Sonne ist wieder da. Skansen,

wir kommen! Skansen ist ein riesiges Freilichtmuseum mit mehr

als 160 Bauern- und Handwerkshäusern, einem Streichelzoo (Lill-

Skansen), einem Tierpark mit Bären, Elchen, Schlangen und Affen,

einem Vergnügungspark und einem Museumsladen mit Kunsthandwerk

und Geschenksartikeln. Und wenn wir hier durch sind,

gibt es immer noch Einiges zu erkunden:

Die königliche Rüstkammer: Ritter oder Prinzessin für einen Tag

sein

Übernachten im Segelschiff: Im STF-Gästehaus af Chapman &

Skeppsholmen laden komfortable Kajüten zum Träumen ein.

Modernes Museum: ab September 09 Salvador Dalí Ausstellung!

Cityreport

| Reiselust

69


Fotos: Gulet Touristik

Idyllische Hafenpromenaden laden zum Flanieren und Gustieren ein.

SAMOS

Entspannen und erholen auf der „grünen“ Insel

Samos liegt bloß eine Flugzeugstunde

und 25 Minuten von Wien entfernt. Nach

dieser kurzen Anreise fällt die Wahl

recht schwer: Was sollen wir zuerst tun?

Die Insel bietet jedem viele Möglichkeiten,

sich zu erholen:

Strand

Man fi ndet unzählige schöne Strände und

Buchten, zum Beispiel Pappa Beach im

Süden der Insel. Nach einem kurzen Fußmarsch

gelangt man zu einer herrlichen

Bade- und Schnorchelbucht, die dank ihrer

Abgeschiedenheit selten überfüllt ist. Trotzdem

gibt es Liegen und Schirme zu mieten

und auch eine kleine Taverne für den

Hunger zwischendurch. Für Kinder ist Psili

Ammos (Südost) mit seinem feinen Sandstrand,

zwischen Samos Stadt und Pythagorio

gelegen, empfehlenswert. Es gibt

einen kostenpfl ichtigen Parkplatz, mehrere

Tavernen und dazu den schönen Blick

auf die nahe gelegene Türkei gratis. Sehr

beliebt ist auch Tsamadou Beach, zirka 4

Kilometer von Kokkari entfernt. Das Wasser

schimmert in vielen Blau- und Türkis tönen,

in kleinen Felsvorsprüngen fi ndet man

schattige Plätze zum Verweilen.

70 Reiselust

Stadt

Wer eher Lust auf „Stadt“ hat, ist in Kokkari,

dem schönsten Ort der Insel, richtig. Die

schmalen Gassen des ehemaligen Fischerdorfs

beherbergen urige Tavernen und

kleine Geschäfte. Die Einwohner sind einfache,

warmherzige und gastfreund liche

Menschen. Üppige Flora, endlos lange

Strände, kristallklares Wasser, Strandbars

und -cafés, gemütliche Tavernen und heiße

Nachtlokale machen Kokkari, überdies ein

Surferparadies, zum lebensfrohesten und

abwechslungsreichsten Ort der Insel. Im

„Pinnochio“ fi nden Sie Kunsthandwerk aus

Olivenholz, mundgeblasenes Glas, Kräutermischungen,

Naturkosmetik uvm. Hier befi

ndet sich die Pension Anthemis, auf einem

kleinen Hügel gelegen, die mit traumhafter

Aussicht, griechischer Herzlichkeit, sauberen

Zimmern, leckerem Frühstück auf der

Terrasse und einer kleinen Badebucht in

unmittelbarer Nähe punktet.

Bergdorf

Vourliotes ist eines der schönen Bergdörfer.

Es liegt im Norden der Insel, hoch oben

in den Bergen, inmitten von Weinbergen,

Oliven hainen und Kiefernwäldern und bie-

von Patricia de Maré

tet einen einzigartigen Ausblick. Die Anfahrt

mit dem PKW ist unproblematisch.

Das Dorf besteht aus typisch alten Häusern

mit samiotischen Erkern und malerischen

engen Gassen. In Dorfnähe liegt auch das

älteste Kloster der Insel, Pabagia Vrontiani.

Antike

Samos ist reich an antiken Baudenk mälern.

In Pythagorio fi ndet man die meisten Überreste,

so zum Beispiel den Tunnel des Eupalinos,

ein Teil einer Wasserleitung, die im

6. Jahrhundert vor Christus zur Versorgung

der Stadt Samos errichtet wurde. Oder Heraion,

ein bedeutendes antikes Heiligtum

der Göttin Hera und größte Ausgrabungsstätte

der Insel mit Überresten eines antiken

Tempels und den Grundmauern einer

frühchristlichen Basilika. Das archäologische

Museum in Samos Stadt und die Burg

des Lykourgos Logothetis sind ebenfalls

sehens wert.

Weitere Ausfl ugsziele:

• Potami Wasserfälle

• Bootswerft Agios Isidoros

• Die lebendige Hafenstadt Pithagorio

• Karlovassi


FACTS

KLIMATABELLE

• Östlichste der Ägäischen Inseln

• Mildes Klima

• Beste Reisezeit: April – September

• 59 Kilometer Küstenlänge

• Kaum Sandstrände; eher Kiesstrände

• Zahlreiche archäologische Sehenswürdigkeiten

40

30

20

10

15,00

11,25

Temperaturen

0

Jän Feb März April Mai Juni Juli Aug Sept Okt Nov Dez

Tagestemperatur

7,50

3,75

Wassertemperatur

Sonnenstunden/Tag

Nachttemperatur

0

Jän Feb März April Mai Juni Juli Aug Sept Okt Nov Dez

Essen & Trinken

Restaurant Archodospito in Kontakeika: Unter schattigen Bäumen

hat man hier oben einen grandiosen Ausblick über die Gartenlandschaft

der westlichen Inselregion.

Die Küche verwendet ausschließlich frische Zutaten aus eigenem

und nachbarschaftlichem Anbau. Und auch der fruchtbetonte

Weißwein und der vollmundige Rosé kommen aus kontrolliertem

Anbau rund um Kontakeika. Zu beliebten Gerichten zählt das

Lammfl eisch mit schmackhaften Ofenkartoffeln im Zitronensud

genauso wie „Kleftikio“ - in Backpapier eingewickelte, herzhaft

gewürzte Lammstücke, garniert mit Tomaten, Paprika und allerlei

Kräutern.

Dionisos in Karlovassi: Etwas versteckt in der Nähe der Kathedrale

gelegen, bietet kaum ein anderes Restaurant eine solche Vielfalt

an gut gelagerten und wohl temperierten Weinen. Auch die lokale

Küche verdient Lob – hier kommt man voll auf seine Kosten.

Übernachten

Pension Pigi in Ireon: Eine herzliche Atmosphäre durchströmt das

gepfl egte Haus. Zimmer zu moderaten Preisen, überall Blumen,

und zum Kaffeetrinken und Entspannen fi nden sich zahlreiche gemütliche

Plätze.

Valeondades-Houses: Stimmungsvoll restaurierte und authentisch

eingerichtete Häuser mit Terrassen, von denen man eine schöne

Aussicht auf das prächtige Tal und den Berg Lazarus hat. Es ist äußerst

ruhig hier, die einzigen Geräusche, die man des Nachts hört,

sind das Rauschen des Bachs und das Rufen der Eulen.

Die heilige Kirche der Verklärung Christi, erbaut zwischen den

Ruinen der frühchristlichen Basilika und der Burg von Lykourgos

Logothetis, beherrscht den Ort Pythagorio.

Im Hafen von Phytagorio kann man idyllische Fischerei-

Szenarien beobachten.

Traumhafte Kiesstrände und blaues Meer fi ndet man in Kokkari.

Samos Stadt, die Hauptstadt der Insel, beeindruckt mit Geschichte

und Zeitgeist.

Inselreport

| Reiselust

71


BEZAHLTE ANZEIGE

Aufgegabelt

Hier können Sie diese Köstlichkeiten

bestellen:

72 Gourmet & Genuss

100 Prozent reines Steirisches Kürbiskernöl

Schmecken Sie den Unterschied: Dieses Öl

besticht vor allem mit seinen nussigen Aromen.

Geschützt geografi scher Anbau und

frische Verarbeitung garantieren die hohe

Qualität dieses 100prozentigen Naturprodukts.

Erhältlich in der 1 Liter-Flasche oder

als „Kollers Punkerl“, 0,1 Liter-Flasche –

das ideale Mitbringsel!

Feine Kürbis-Delikatessen

Schmalzdelikatessen

3er-Geschenksbox

Mit dieser edlen, transparenten Geschenksbox

können Sie niemals falsch liegen.

Befüllt wird das Ganze mit köstlichen

Schmalz delikatessen. Sie können zwischen

getrüffeltem Kürbisschmalz, Kürbis kernschmalz,

süßem Kürbisschmalz oder Trüffelschmalz

wählen .


Kürbis-Konfi türe

Einfach lecker! Aus 55 Gramm Kürbisfruchtfl

eisch, Zucker, Pektin, Kürbiskernen,

Zitronen saft und Ingwer wird diese einzigartige

Kürbis-Konfi türe hergestellt. Die

müssen Sie unbedingt probieren!

vom Kürbishof Koller

Kürbiskernpesto

Das Original ist immer besser als die Kopie:

Dieses Kürbiskernpesto wird in Handarbeit

in kleinen Mengen aus Kürbiskernen,

Kürbis kernöl, Hartkäse, Petersillie und

Meersalz produziert. Es ist ohne Zusatz- und

Konservierungsstoffe gefertigt und haltbar

gemacht. Das Pesto eignet sich ideal zum

Verfeinern von Speisen wie Suppen, Saucen

oder Aufstrichen.

Von 1. bis 3. Oktober können Sie die Produkte

von Kürbishof Koller im Rahmen

der Genussmesse im Fischapark Wiener

Neustadt verkosten. Dort steht den ganzen

Oktober über das Thema Kulinarik

in all seinen Facetten am Programm!

Alle Infos dazu fi nden Sie in Kürze auf

� www.fi schapark.at

GOURMET & GENUSS

Gourmet & Genuss

73


Fotos: Marktgemeinde Bad Erlach / Johann Tomsich

Rundum ein Spaß!

von Sophie Kaiser

Das Erlacher Kürbisfest ist im gesamten Bezirk Wiener Neustadt

bereits Tradition. Am 19. September dreht sich in Bad

Erlach wieder alles um den Kürbis. Vereine, Private und

Unter nehmer aus der Thermengemeinde organisieren dieses

Fest jedes Jahr. Heuer haben sie sich für die Gäste viele neue

Attrak tionen einfallen lassen – wie ein Kürbislichtermeer, eine

Kürbisrätsel rallye und vieles mehr.

Bereits im November 2008 wurden in Bad Erlach neue Ideen für

das Kürbisfest 2009 gesammelt, um den Gästen in den nächsten

Jahren weiterhin noch mehr Attraktionen rund um den Kürbis bieten

zu können. Das heurige Konzept sieht vor, das vielfältige Festangebot

in „Themenplatz´ln“ zu gliedern, um den Besuchern neue

Perspektiven und Eindrücke zu vermitteln.

„Familienplatz´l“ & Vergnügungspark

Neu ausgerichtet ist auch das Programm für Kinder, Jugendliche

und Familien: Rund um die Volksschule öffnet erstmals ein „Familien–

und Kinderplatz´l“ seine Pforten. Spaß und Aktion für alle

Kinder bietet die Kürbisrätselralley entlang des Dorfrings mit tollen

Hauptpreisen und einer Abschlussshow am Nachmittag. Der Vergnügungspark

wird – noch größer und schöner – am anderen Ufer

der Pitten auf dem ehemaligen IAEG-Gelände situiert.

Fantasievolle Strohfiguren begeistern Kinder und Erwachsene.

74 Gourmet & Genuss

Gemütlichkeit am „Volksmusikplatz´l“

„Resi, i hoi di mit dem Traktor oh!“ ist das Motto am urigen

„Volksmusikplatz´l“ beim Gasthaus Baumgartner. Volksmusik und

volkstümliche Tanzmusik, Bullriding, Bier vom Faß und kulinarische

Schmankerl laden zum gemütlichen Beisammensein ein.

Trachten mode der Firma Köck aus Kirchberg und die Playbackshow

des SC Erlach begeistern den Besucher bis in den späten

Abend.

Shows & Livemusik im „Kürbislichtermeer“

Ein neu formierter Festumzug mit Stelzengehern und Straßenmusikanten

und ein Häuser-Deko-Wettbewerb unter Mitwirkung einer

Prominentenjury bringen neue Vielfalt für die Gäste und zusätzlichen

Spaß und Freude für die Bürger von Bad Erlach. Zusammen

mit dem traditionellen Kürbislichtermeer, einer unvergesslichen

Licht- und Feuerklangwolke der Showgruppe „shining & shadow“,

und dem großen Kürbisfeuerwerk wird der Beginn des Abendprogramms

präsentiert, das anschließend auf den „Themenplatz´ln“

und am Dorfring mit vielfältigen Musik -und Showacts weit über

Mitternacht seinen Höhe punkt findet. Wahrlich ein Fest für alle

Sinne!


Foto: Wikipedia / Chriusha

Kernige Tatsachen

von Cornelia Fasching

KERNÖL-TIPPS

„Echtes steirisches Kürbiskernöl

schmeckt großartig und ist

zu Recht von der EU anerkannt

und geschützt. Doch es zeigt

sich, dass nicht in allen Ölen,

die mit steirischen Anmutungen

werben, auch steirische

Kerne enthalten sind“, kritisiert

Ing. Franz Floss, Leiter des Bereichs

Untersuchung und Geschäftsführer

des Vereins für

Konsumenteninformation (VKI).

Sogar bei 16 von 26 Produkten

sei die Herkunft der Kerne laut

Etikett ungewiss. Auf Nachfrage

nannten einige Hersteller unter

anderem Ungarn, Rumänien,

Russland, Slowenien, Kroatien

und China als Einkaufsgebiete.

Chinesisch statt steirisch

Dick aufgetragen wird vor allem

bei den Beschriftungen: „Das

Grüne Gold aus Österreich“,

„Originalrezept aus der Steiermark“,

„in steirischer Tradition“

und so weiter. Doch einen

Hinweis, woher die Rohware

für das Kürbiskernöl eigentlich

kommt, sucht man auf den

meisten Flaschen vergeblich.

Informationen aus Insiderkreisen

zufolge stammt die

Rohware von zwei Drittel der im

Lebens mittelhandel vermarkteten

Öle aus dem Ausland – hier

wiederum zum Großteil aus

Qualität: Echt steirisches Kernöl ist zähfl üssig, dunkel und

schmeckt angenehm nussig. Öl von minderer Qualität ist bräunlich

und dünnfl üssig, die nussige Note fehlt, das Öl schmeckt eher

muffi g.

Ablaufdatum: Ungeöffnet ist Kernöl bis zu einem Jahr haltbar.

Eine kürzere Haltbarkeit zeigt, dass das Öl schon lange im Regal

steht und möglicherweise bereits Qualitätseinbußen durch Licht

und Lagerung erlitten hat.

Das grün-schwarze, nussig-aromatische Kürbiskernöl hat in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit

gewonnen. Es fi ndet sich in immer mehr Regalen – vom Diskonter bis zum Edelgreißler.

Doch ist dort, wo in Grün und Weiß geworben wird, auch tatsächlich Steirisches drin? Das

Testmagazin „Konsument“ hat 26 Kernöle, davon 11 Bio-Öle, unter die Lupe genommen. Das

Ergebnis ist alles andere als steirisch ...

China. Auf „Konsument“-Nachfrage

be kannten sich hingegen

ledig lich zwei Ölproduzenten

zu chinesischen Kernen. Der

Großteil der Öle, die in der Gastronomie

und Backwarenindustrie

verwendet werden, stammt

vermutlich daher. Über die jährlichen

Produktionsmengen von

Kernöl gibt es ebenfalls keine

offi ziellen Zahlen.

Schätzungen gehen von vier

Millionen Litern aus. Um diese

Menge zu schaffen, müssten

jährlich geschätzte 7.000 bis

9.000 Tonnen Kürbiskerne zusätzlich

importiert werden.

Zusammen mit den Ungaren

stellen dabei die chinesischen

Produzenten eine immer stärkere

Konkurrenz zu den steirischen

Kürbisbauern dar – nicht

zuletzt aus ökonomischen Gründen,

liegt doch der Einkaufspreis

25 bis 50 Prozent unter

jenem für inländische Ware.

Qualität hat ihren Preis

Hochwertige inländische Öle

(g.g.A.-Öle) haben ihren Preis,

schmecken aber auch hervorragend.

So legt man bei den erhobenen

Produkten dafür rund

15 bis 22 Euro pro Liter hin. Seit

1998 ist steirisches Kürbiskernöl

eine von der EU geschützte Regionalmarke.

Die Bezeichnung

„steirisches Kürbiskernöl g.g.A.“

(geschützte geographische Angabe)

bedeutet, dass die für das

Öl verwendeten Kürbiskerne

aus geografi sch defi nierten Gebieten

stammen (aus Teilen der

Steiermark, Nieder österreichs

und des Burgen lands), in einer

Ölmühle der Anbaugebiete

gepresst werden und dass es

sich um ein 100 Prozent reines

Kürbiskernöl aus Erstpressung

handelt.

Die Preise für die getesteten

Bio-Kürbiskernöle – keines davon

ist ein g.g.A.-Öl – liegen

zwischen 23 und 40 Euro. Die

Kerne für diesen noch recht

kleinen Markt kommen, falls es

sich um österreichische Rohware

handelt, überwiegend aus

Niederösterreich. Die Hälfte der

erhobenen Kürbiskernöle aus

konventionellem Anbau ist dagegen

bereits um rund zehn beziehungsweise

elf Euro pro Liter

erhältlich. „Um diesen Preis ist

es nur schwer vollstellbar, ein

hochwertiges Öl aus heimischen

Kernen zu produzieren – ganz

gleich, was auf den schön gestalteten

Flaschen draufstehen

mag. Man sollte sich von blumigen

Aussagen nicht in die Irre

führen lassen und genau auf

das Etikett achten“, so der Rat

der „Konsument“-Ernährungswissenschafterin

Birgit Beck.

Aufbewahrung: Kernöl zu Hause lichtgeschützt, kühl und dicht

verschlossen aufbewahren. Einmal geöffnet hält Kernöl im Kühlschrank

zwei bis drei Monate – sollte also zügig verbraucht werden.

Kennzeichnung: Die „geschützte geographische Angabe“ (g.g.A.)

ist Garant für die besondere Herkunft und schonende Verarbeitung

des Produkts. Der Großteil dieses Kernöls wird von den Erzeugern

direkt vermarktet.

Gourmet & Genuss 75


Fotos: Florian Sitter

Von der Terrasse des Golfrestaurants hat man einen uneingeschränkten Ausblick auf grüne Wiesen und Wälder.

Inmitten grüner Wiesen und Wälder liegt das idyllische Golfrestaurant

Föhrenwald. Vor allem für Nicht-Clubmitglieder ist

dieses Etablissement ein absoluter Geheimtipp. Das Team von

2700 testete für Sie diese unvergleichliche Location.

Als Grete Windbüchler im Jahr 1997 die Gastronomie im Golfclub

Föhrenwald übernahm, beschäftigte sie gerade mal eine Mitarbeiterin.

Aus dieser kleinen Kantine ist im Laufe der Jahre das

„Golfrestaurant Föhrenwald“ geworden – vom Ambiente und Angebot

her ein absolut empfehlenswertes Etablissement! Inmitten

des Golfplatzes Föhrenwald gelegen beeindruckt das Restaurant

mit einem wundervollen Ausblick auf grüne Wiesen und Bäume,

den man auf der geräumigen Terrasse oder im geschmackvoll eingerichteten

Wintergarten am besten genießen kann.

Täglich neue Schmankerl

Das Restaurant ist im Clubhaus des Golfclubs Föhrenwald untergebracht,

das im August des Vorjahrs neu errichtet und auch

winter fest gemacht wurde. Im Restaurant selbst befi ndet sich ein

offener Kamin, der in kalten Wintermonaten für besonders wohlige

Gemütlichkeit sorgt. Sowohl für gemütliche Stunden zu zweit

als auch für Feiern jeder Art steht das Golfrestaurant Föhren wald

zur Verfügung – und das auch für Nicht-Mitglieder! Aber auch die

preiswerten Mittagsmenüs (Mo – Fr) des Golfrestaurants Föhrenwald

sind ebenfalls sehr empfehlenswert. „Unsere Küche bietet

jeden Tag ein neues Speisenangebot“, so Grete Windbüchler:

„Bei uns gibt es daher auch keine fi xen Speisekarten, sondern

nur Tages karten. Der Gast kann sich dann aussuchen, ob er eine

76 Gourmet & Genuss

Suppe mit Hauptspeise oder eine Hauptspeise mit Dessert essen

möchte.“

Legere Atmosphäre

Die Betonung der Küche liegt auf regionalen Spezialitäten und

Hausmannskost wie Krautfl eckerln, Rindsgulasch etc. und saisonellen

Speisen. „Die Leute, die zu mir kommen, haben Hunger und

wollen rasch was Gutes essen“, so Windbüchler weiter: „Deshalb

bieten wir in erster Linie Gerichte aus der konventionellen Küche

an. Bei uns geht es leger zu, die Gäste wollen sich hier in ihrer

Freizeitkleidung hinsetzen und genießen.“ Stammgäste schwärmen

vor allem von den Kochkünsten der Chefi n, deren Rindsgulasch

und Szegediner Krautgulasch sprichwörtlich sein sollen.

„Ich habe im Laufe der Jahre viel von meinen Köchen gelernt“, so

Windbüchler: „Ich freue mich immer besonders, wenn Gäste zu mir

sagen, es schmecke wie zu Hause bei Mama!“

Ideal für Privatfeiern

Doch das Team des Golfrestaurants Föhrenwald hat noch ganz andere

Dinge drauf: So werden zum Beispiel bei Turnieren oder privaten

Feiern exzellente Buffets oder Menus herbeigezaubert. Zusätzlich

zum Schankwein gibt es ein umfangreiches Weinangebot

hauptsächlich österreichischer Spezialitäten vorwiegend aus dem

Burgenland. Es sind jedoch auch ausländische Weine zu haben.

Um das feierliche Ambiente perfekt zu machen, verfügt das Restaurant

über eine Bar, eine Lounge mit TV-Gerät und einen Nichtraucher-Speiseraum.

Nicht-Mitglieder werden allerdings ersucht,


Gourmet Hartmut Märtins und Golfspielerin Heidi Mauser

verkosteten für 2700 ein exquisites 2-Gang-Menü.

Das Golfrestaurant besticht durch sein stilvolles Ambiente.

abends und an Wochenenden Tische im Vorhinein zu reservieren,

um einen guten Platz zu gewährleisten.

Unser Fazit:

Im Golfrestaurant Föhrenwald passt einfach alles – das Ambiente,

der Ausblick, das Angebot, die Speisen und die Preise. Auch für

Nicht-Golfspieler ein tolles Etablissement, um auszuspannen und

bei Speis & Trank die Seele baumeln zu lassen! Sowohl Fans von

Hausmannskost als auch Gourmets und Weinliebhaber kommen im

Golfrestaurant Föhrenwald voll auf ihre Rechnung.

Golfrestaurant Föhrenwald

Öffnungszeiten: täglich ab 08:00 Uhr

Reservierungen unter:

02622-29171 12 oder 0664-105 70 50

oder info@restaurant-foehrenwald.at

2

WIN

Gewinnen Sie ein Abendessen für 2 Personen

bis zu einem Gesamtbetrag von 40 Euro im

Golfrestaurant Föhrenwald

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dem Kennwort „Föhrenwald“ an: „Das City

Magazin“-Verlags GmbH, Lange Gasse 10, 2700

Wr. Neustadt senden.

Melonen-Wildkräuter-Salat mit Barbarie-Entenbrust

Location Check

Zander auf Erbsenpüree mit roter Butter

| Gourmet & Genuss

77


Foto: istockphoto.com

Genuss „on the

Von Sophie Kaiser

Whisky wird seit dem 5. Jahrhundert als „Lebenswasser“ geschätzt. Aufgrund seiner Reinheit gilt Whisky unter allen alkoholischen

Getränken auch heute noch als am bekömmlichsten – vorausgesetzt natürlich, er wird in Maßen getrunken.

Whisky ist ein hochprozentiges alkoholisches Getränk, das durch

Gärung und Destillation aus Getreide gewonnen wird. Vor allem

in Irland, Schottland und den USA ist Whisky überaus populär,

aber auch in Österreich kommen immer mehr Menschen „auf den

Geschmack“. Das Wort „Whisky“ stammt übrigens aus dem Irischen

von „uisce beatha“, was übersetzt „Lebenswasser“ bedeutet.

„Medizin“ Whisky?

Das Herstellungsverfahren von Whisky geht auf uralte Rezepturen

zurück. Historischen Überlieferungen zufolge sollen bereits

im 5. Jahrhundert christliche Mönche dieses Lebenswasser destilliert

haben – damals allerdings als Arznei. Die medizinische

Wirkung von Whisky ist allerdings umstritten, doch leidenschaftliche

Whiskytrinker schwören darauf. In Schottland wird Whisky

zum Beispiel heute noch als „aqua vitae“ bezeichnet. Whisky soll

allerdings tatsächlich gesundheitliche Vorzüge besitzen, wenn

er in Maßen getrunken wird. Aufgrund seines hohen Anteils an

Antioxidantien wird dem Whisky nachgesagt, vorbeugend gegen

Krebserkrankungen zu wirken, ebenso wie gegen Osteoporose.

Weiters wird durch den hohen Salz- und Jodgehalt von Whisky

78 Gourmet & Genuss

die Schilddrüsenfunktion angeregt. Allerdings ist zu bedenken,

dass Whisky einen Alkoholgehalt von 40 Prozent aufweist, was

natürlich bei regelmäßigem Konsum weniger gesund ist.

Je älter, desto besser

Urkundlich erwähnt wurde Whisky zum ersten Mal 1494 in

Schottland, als der Mönch Bruder Cor „8 Bolzen Malz kaufte, um

aqua vitae zu brauen“, so der Originaleintrag. Im Jahr 1643 wurde

Whisky in Irland und ein Jahr später in Schottland als Genussmittel

besteuert. 1856 stellte der Schotte Andrew Usher jun. den ersten

Blended Whisky (Mischung aus verschiedenen Whiskysorten, Anm.

d. Red.) her. Sein Vater hatte bereits 1844 den „Old Vatted Glenlivet"

angeboten. Der erste Blend namens „Usher's Green Stripe"

existiert noch heute auf dem Markt. Für Whisky gilt grundsätzlich:

Je älter er ist, desto besser schmeckt er auch – aber auch desto

teurer wird er.

Der Artenreichtum von Whisky

Je nach Herstellungsort unterscheidet man Scotch, American und

Canadian Whisky, nach Herstellungsart den schottischen Single-

Malt Whisky (Lagavulin, Bruichladdich), der aus gemälzter Gerste

destilliert wird, den amerikanischen Bourbon (Jim Beam, Four

Roses), der aus mindestens 51 Prozent Mais hergestellt wird, und

den amerikanischen Tennessee Whisky (Jack Daniel´s, George

Dickel), für den Mais und Roggen verwendet werden. Um den

Whisky bekömmlicher zu machen, empfi ehlt es sich, ihn mit

Wasser zu verdünnen. Auf diese Weise entfaltet er besser seine

Whisky Mixtipps

AMERICAN WHISKY

Mint Julep

- 10 cl Bourbon Whisky

- 1 Barlöffel Streuzucker

- 10 Minzeblätter

- Puderzucker

- Trinkhalm

Minzeblätter, Zucker und etwas

Wasser in ein hohes Longdrinkglas

geben. Minzeblätter

mit einem Mörser zerdrücken.

Glas zur Hälfte mit Crushed Ice

anfüllen und umrühren. Whisky

darübergießen und dann mit

Crushed Ice auffüllen. Puderzucker

darüberstreuen.

CANADIAN WHISKY

Captain Collins

- 5 cl Canadian Whisky

- 3 cl Zitronensaft

- 2 cl Zuckersirup

- Kaltes Sodawasser

- Zitronenscheibe & Cocktailkirsche

als Deko

Whisky, Zitronensaft und Zuckersirup

im Shaker mit Eiswürfeln

schütteln. In ein hohes

Becherglas leeren und mit

Soda wasser auffüllen.


ocks“

Aroma- und Geschmacksstoffe und ist tatsächlich ein wahrer Genuss.

Die popülärste Form, Whisky zu trinken, ist „Whisky on the

Rocks“ – also Whisky mit Eiswürfeln. Es gibt jedoch noch einige

andere Varianten, die wir Ihnen im Anschluss vorstellen wollen.

Single Malt Whisky aus Österreich

Hans Reisetbauer, Whisky- und Schnapsbrenner aus Oberösterreich,

hat bewiesen, dass nicht nur die Iren und Schotten Whisky

brauen können: Sein neuestes Kunstwerk ist der erste 12-jährige

österreichische Single Malt Whisky. Das feine Destillat lagerte

zwölf Jahre in edlen Barriquefässern der Trockenbeerenauslese

vom Weingut Velich. In den Barriques vereinte sich die feine

Frucht des zuvor gelagerten Weins mit dem Destillat, dies verleiht

dem Single Malt Whisky die besondere Fruchtnote und verstärkt

zusätzlich das Malzaroma.

Hans Reisetbauer begann 1995 mit dem Abenteuer, den ersten

oberösterreichischen Whisky zu destillieren. 2002 ist dann vom

Meisterbrenner aus Axberg der erste 6-jährige Single Malt Whisky

auf den Markt gekommen. Durch das Reifen in den Barriquefässern

erreichte der Whisky eine ganz besonders fruchtige Note

und wurde in Fachkreisen mit großer Begeisterung aufgenommen.

Ein Barriquefass von 1995 wurde aufgehoben und konnte in Ruhe

weiter sein Aroma entfalten. Das Ergebnis ist der erste 12-jährige

Single Malt Whisky aus Oberösterreich. Abgefüllt in einer Sondere

dition von 300 Flaschen zu 0,7 l mit einem Alkoholgehalt von 48

Prozent.

SCOTCH WHISKY

Whisky Flip

5 cl Blended Scotch

1 cl Zuckersirup

2 cl Sahne

1 Eigelb

Muskatnuss

Im Shaker mit Eiswürfeln

schütteln und in ein Stielglas

füllen. Fein geriebene Muskatnuss

darüber streuen.

IRISH WHISKY

Morning Dew

- 4 cl Irish Whisky

- 2 cl Curacao blue

- 6 cl Maracujanektar

- 1 Spritzer Angostura

- einige Tropfen Zitronensaft

- Orangenspalte & Cocktailkirsche

als Deko

Im Shaker schütteln und in ein

Glas mit Eiswürfeln abfüllen.

Lockstoff

| Gourmet & Genuss

79


Fotos: z.V.g.

Neustadt als BÜHNE der WELT

Im Rahmen des „World Music Festivals“ am 11. und 12. September

entführen Bands verschiedenster Herkunft und Musikstile das

Publikum im Innenhof des Stadttheaters wieder auf eine musikalische

Weltreise.

Das „World Music Festival“ war bereits in den vergangenen Jahren

ein voller Publikumserfolg. Diese Mischung aus den verschiedensten

Klängen und dem stimmungsvollen Ambiente des Stadttheater-

Innenhofs begeistern die Zuseher. Das Erfolgskonzept wurde auch

für das heurige Programm beibehalten: Jeden Abend werden mehrere

Bands präsentiert, die dem Publikum mit ihren individuellen

Interpretationen und Zugängen gehörig einheizen.

5/8 in Ehr´n & Netnakisum

Am Freitag, dem 11. September, startet das Festival um 19 Uhr mit

den beiden österreichischen Bands „5/8 in Ehr‘n“ und „Netnakisum“.

„5/8erl in Ehr‘n“ ist ein Kollektiv aus fünf Musikern, die

nicht nur Freundschaft verbindet, sondern auch die Kreativität und

die Lust, neue Wege Wege zu zu beschreiten. Ihre Musik ist als Fortsetzung

des Wienerlieds zu verstehen, die Hommage an die Reblaus wird

man dabei allerdings allerdings vergebens suchen. Mit ihrer Neuinterpretation

beweisen „5/8erl in Ehr´n“, dass das Wienerlied durchaus

Soul hat und man dazu sogar tanzen kann. „Netnakisum“ ist ein

80 Kultur & Freizeit

Quartett, dass sich zwischen verschiedenen Musik- beziehungsweise

Volksmusikstilen auf einer Gratwanderung befi ndet. Sie

komponieren, arrangieren und bearbeiten Volksmusik aus allen

Ecken dieser Welt – direkt, frech, ernst, frisch, froh und immer mit

einer notwendigen Portion an Tiefgang.

Tschuschenkapelle feiert Jubiläum

Danach gibt sich die „Wiener Tschuschenkapelle“ anlässlich ihres

heurigen 20-Jahr-Jubiläums mit einem Festkonzert ein Stelldichein.

Die Band blickt auf eine große Zahl an Auftritten in Rundfunk

und Fernsehen, beim Grätzlfest und bei „Megaevents“ zurück. Das

Repertoire setzt sich aus traditionellen und komponierten Liedern

der Balkanländer, Serenaden des Mittelmeers, türkisch-orientalischen

Weisen, griechischem Rembetiko, der bosnischen Sevdalinka

etc. zusammen.

Pannonisches zum Haydnjahr

Am Samstag, dem 12. September, geht es dann ab 19 Uhr weiter

mit den Bands „Heigeign“ und „Kolo Slavuj“, die Pannonisches zum

Haydnjahr zum Besten geben werden. Das Programm der Gruppe

„Heigeign“ besteht aus völlig neu arrangierten pannonischen

Volksliedern, Popsongs mit neuen Texten im Dialekt und Eigenkompositionen.

Gesungen wird auf heanzisch (spezieller Dialekt


Von Cornelia Fasching

aus dem Südburgenland, Anm. d. Red.), kroatisch, ungarisch oder

in Romanes. Das Folkloreensemble „Kolo Slavuj“ hat seinen Sitz

im „größten kroatischen Dorf“ (Wien) und besteht seit 1971. Musik,

Tanz, die traditionellen Trachten und die alten Lieder entfalten

bei „Kolo Slavuj“ eine eigentümliche und einzigartige Wirkung, die

man erlebt haben muss.

Alles Tango!

Anschließend entführt „Tango Negro“ das Publikum auf eine Zeitreise

in die Geschichte des Tangos. Am Ende dieser Reise steht die

dem brasilianischen Marsch verwandte Karnevalsmusik Murga,

die argentinische Milonga, der afrikanische Candombe und die

kubanische Habanera – die schwarze Seele des Tangos, die in

Argentinien gerne vergessen und verdrängt wird. Mit rauchiglasziver

Stimme erzählt Caceres vom Leben in Buenos Aires, von

Heimweh, Exil und den Wunden der Zeit, webt ein schillerndes

Gefl echt aus musikalisch-historischen Querverweisen und sozialer

und politischer Realität.

Karten für „World Music“ erhalten Sie bei allen „Österreich

Ticket“-Vorverkaufsstellen und im Stadttheater. Bei

Schlechtwetter fi ndet die Veranstaltung im Stadttheater

statt.

kmek u

k u ll tt uu rr mm aa rr kk ee tt ii nn gg ee vv ee nn tt --

ww ii ee nn ee rr nn ee uu ss tt aa dd tt gg mm bb hh

Sa. 12. Sept.

Heigeign & Kolo Slavuj

(Pannonisches zum Haydnjahr)

Tango Negro Trio

(Argentinien)

Fr. 11. Sept. ab 19 Uhr

5/8 in Ehr‘n & Netnakisum

(Österreich)

20 Jahre

Wiener Tschuschenkapelle

(Süd-Ost)

ab 19 Uhr

Bei Bei Schlechtwetter Schlechtwetter im im Stadttheater Stadttheater Wiener Wiener Neustadt Neustadt

Karten: Karten: € € 15,- 15,- / / 22 Tage Tage € € 25,- 25,-

50%-Ermäßigung 50%-Ermäßigung für für SchülerInnen, SchülerInnen, StudentInnen,

StudentInnen,

Präsenz- Präsenz- und und ZivildienerInnen, ZivildienerInnen, SeniorInnen, SeniorInnen, Lehrlinge Lehrlinge

Kartenvorverkauf: Kartenvorverkauf: in in allen allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen

Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen

und und an an der der Abendkasse: Abendkasse: Stadttheater, Stadttheater, Herzog Herzog Leopold.Straße Leopold.Straße 17 17

KULTUR & FREIZEIT

Kultur & Freizeit

81


82 Kultur & Freizeit


ZWEI LEBEN FÜR DIE MUSIK

Zwei Menschen hatten denselben Traum,

trafen sich, verliebten sich ineinander

und aus dem Traum wurde Wirklichkeit.

Dies ist, kurz gesagt, die Geschichte der

Wiener Neustädter In-Bar „Backstage“.

Vor 7 Jahren lernten sich Christian Pinkernell

und Andrea Greiner kennen und

lieben. Zu einer ihrer zahlreichen Gemeinsamkeiten

zählte der Wunsch, ein eigenes

Lokal zu eröffnen. 2006 war es schließlich

soweit: Die vormals als „Lokal“ bekannte

Bar wurde frei und die beiden ergriffen ihre

Chance. Am 6. September 2006 wurde bereits

die Eröffnung des Backstage gefeiert.

„Alle sozialen Schichten vertreten“

„Zu Beginn war es für uns schon sehr hart“,

erzählt Andrea Greiner: „Ich hatte vorher

im Büro gearbeitet und daher einen komplett

anderen Tages- und Nachtrhythmus.“

Hinzu kam noch, dass es in der Anfangszeit

des Backstage schwierig war, bei der

Alters beschränkung „ab 18“ hart zu bleiben.

„Wir engagierten damals einen Türsteher,

Christian Pinkernell, geboren am 16. Dezember

1968 in Wiener Neustadt, besuchte

das Sportgymnasium, brach es aber mit

17 Jahren ab. Nach dem Grundwehrdienst

wollte er die Matura im BRG an der MilAk

nachholen. Am 4. August 1988 ereignete

sich jedoch jener folgenschwere Autounfall,

bei dem Pinkernell eine Querschnittlähmung

erlitt. Während seiner Anstellung

als Vertragsbediensteter beim ÖBH engagierte

sich Pinkernell beim Leistungssport

im Rollstuhlschnellfahren. 1992 stellte er

bei den paralympics, den Olympischen

Spielen für Körperbehinderte, den österreichischen

Rekord über 10.000 Meter auf.

Von 1996 bis 2006 war Pinkernell in der

Reha-Branche tätig und schaffte es bis zum

österreichischen Vertriebsleiter für einen

amerikanischen Konzern. 2006 setzte ein

Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule

Pinkernells berufl icher und sportlicher

Laufbahn ein Ende. Mit dem Backstage rea

li sierte er sich 2006 seinen Lebenstraum

von einem eigenen Musiklokal. Weiters

hält er Schulungen, Seminare etc. über

„Rollstuhlanpassung“ und „Leben im Rollstuhl“.

der jeden Abend an die 100 Leute weggeschickt

hat“, erinnert sich Christian Pinkernell:

„Wir haben von Anfang an die Alterbeschränkung

unter 18 eingehalten und

werden dies auch in Zukunft beibehalten.“

Die Mühe hatte sich also gelohnt: Heutzutage

ist das Backstage als gehobenes In-

Lokal für Erwachsene bekannt. „Zu uns

kommen Gäste von 18 bis 70, auch meine

Mutter besucht beinahe jedes Livekonzert“,

so Pinkernell weiter: „Bei uns sind alle sozialen

Schichten vertreten und alle vertragen

sich ausgezeichnet.“

Die Kraft des Geistes

Den Ausschank hinter der Bar managen

Pinkernell und Greiner stets persönlich

– und das trotz Pinkernells schwerer körperlicher

Behinderung: Nach einem Autounfall

im Alter von 21 Jahren ist Pinkernell

auf den Rollstuhl angewiesen. „Als ich

Christian kennengelernt habe, hat mich

seine Person gefangen genommen, der

Rollstuhl war und ist nebensächlich“, so

Lebensgefährtin Andrea Greiner. Neben

Backstage

Brodtischgasse 16

2700 Wiener Neustadt

offi ce@backstagebar.at

� www.backstagebar.at

ZU DEN PERSONEN

Von Sonja Knotek

seiner Bar hält Pinker nell auch noch an der

Fachhochschule Wiener Neustadt Seminare

über das Leben im Rollstuhl und nahm darüber

hinaus bis zu seinem Bandscheibenvorfall

vor 3 Jahren an diversen Rollstuhlmarathons

teil.

Alles dreht sich um die Musik

Neben ihrer Liebe füreinander leben

Pinker nell und Greiner in ihrem Backstage

vor allem auch ihre Leidenschaft für Musik.

„Wir sind beide große Musikfreaks und besitzen

privat rund 7.000 Tonträger“, erzählt

Pinkernell: „Daher haben wir den Slogan

,live more musically´ zum Motto unserer

Bar gemacht.“ Donnerstags und freitags

gibt es im Backstage immer Livemusik (ab

20 Uhr), samstags ist DJ Abend (ab 20 Uhr)

und sonntags Music Movie Sunday (ab 19

Uhr), wo entweder Konzerte oder mit Musik

in Zusammenhang stehende DVDs gezeigt

werden.

Mehr Infos zu Terminen fi nden Sie unter:

� www.backstagebar.at

Öffnungszeiten:

donnerstags + freitags

ab 20 Uhr Livemusik

samstags ab 20 Uhr DJ Night

sonntags ab 19 Uhr Music Movie Sunday

Andrea Greiner, geboren am 12. Jänner

1976 in Wien, verbrachte ihre Kindheit im

Mühlviertel in Oberösterreich. Nach dem

Besuch der Unterstufe im BRG Linz wechselte

sie in die HLA für Umwelt und Wirtschaft

im Yspertal im Waldviertel, die sie

mit Matura abschloss. Danach zog sie nach

Wien, wo sie als Assistentin der Geschäftsführung

verschiedensten Bürojobs nachging.

Danach begann Andrea Greiner ein

Vollzeitstudium an der Wiener Kunstschule

und absolvierte weiters eine Barkeeperausbildung

in einer Barkeeperschule in der

Gumpendorferstraße in Wien. Im Jahr 2002

lernte sie Christian Pinkernell kennen und

zog nach Bad Fischau-Brunn, woraufhin sie

bei Golobinjek in Wiener Neustadt einen

Bürojob annahm. Anlässlich der Eröffnung

des Backstage in Wiener Neustadt im Jahr

2006 löste Greiner ihr Arbeitsverhältnis

und widmet sich fortan ausschließlich der

Geschäftsführung ihres Musiklokals.

Gesprächskultur

| Kultur & Freizeit

83


Fotos: Warner Bros / Falcom Media Group / Disney Pixar / Pro Kino / Constantin Film

Kino & Film

Film von A bis Z

Ein Streifzug durch

Fernsehen und Film!

Beginnend von A wie Anfang bis Z wie Zeit

präsentieren wir jeden Monat einen ganz

persönlichen Einblick in die Welt des Films.

Sowohl Isolation als auch Irrsinn sind Themen und Bestandteile

vieler Filme. Besonders eindrucksvoll verbunden werden

sie in der gelungenen Literaturverfi lmung von Stefan Zweigs

„Schachnovelle“. Gefangen in einem Raum, der keinen Blick

nach draußen ermöglicht, ohne menschliche Ansprache und

mit einem ewig tropfenden Wasserhahn, vollzieht der Protagonist

einen Wandel von gesundem Menschenverstand hin zum Irrsinn.

Seine vermeintliche Rettung - ein gestohlenes Buch über Weltmeister-Schachpartien

- gewährt ihm nur einen kurzen Aufschub.

Schlussendlich, als er sich schon längst wieder in Freiheit befi ndet,

wird deutlich, dass Isolation jeden Verstand bricht und man somit

dem Wahnsinn nicht entkommen kann.

tivität, ihre ungeheure Vielseitigkeit – und natürlich ihre GarGarderobe. (Das Kostüm wurde von uns bis jetzt schändlichst vernachlässigt.

Wir wollen jedoch an dieser Stelle anmerken, dass

ohne ein gutes Kostümbild viele Filme nur halb so gut wären.

(Wir erinnern uns beispielsweise an folgende Szene: Miss Marple

sucht mit Mister Stringer als Streckenarbeiter (!) verkleidet Eisenbahngleise

nach Beweisen ab.) Eine ähnliche Figur ist Maude:

die wildeste Auto fahrerin (-diebin) ihrer Altersklasse. Sie hält

sich nur an ihre eigenen Regeln, lebt, liebt und stirbt schlussendlich

mit einer Leidenschaft, die einen zunächst vor Neid erblassen

lässt, dann aber animiert, sich eine Scheibe abzuschneiden.

se/cj

Kostümdesigner(in)

Der Kostümdesigner/Die Kostümdesignerin entwirft die

Kleidung der Darsteller. Abhängig vom Film wird die Kleidung

einer bestimmten Epoche angepasst oder komplett

neu erdacht. Oft werden durch ein Kostüm bild auch neue

Trends geboren. Was wäre Carrie Bradshaw ohne Manolo

Blahnik? Übrigens: Die Arbeit zum zweiten „Sex and the

City“-Film hat bereits begonnen! se

ABSPANN

Der nächste Buchstabe ist zwei etwas schrulligen alten Damen

gewidmet, denen unsere besondere Zuneigung gehört:

Jane Marple. An Miss Marple bewundern wir ihre Klugheit

und ihren Scharfsinn, ihr Einfühlungsvermögen, ihre Krea-

Starttermine Wiener Neustadt

„Julie und Julia“ und

„Wie das Leben so spielt“, Start: 18.9.09

„Die Frau des Zeitreisenden“, Start: 18.9.09

„Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“, Start: 25.9.09

84 Kultur & Freizeit | Kino

Einfach auf � www.dascitymagazin.at am Gewinnspiel teilnehmen

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„Das City Magazin“-Verlags GmbH, Lange Gasse 10, 2700 Wr. Neustadt

senden. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

DVD-TIPP

In dem Glauben, eine berufl iche Versetzung an die Côte

d’Azur sei die letzte Chance, seine Ehe zu retten, fälscht

Philippe die Angaben seines Antrags. Sein versuchter Betrug

wird jedoch durchschaut, woraufhin Philippe für zwei

Jahre ins nordfranzösische Begrues versetzt wird. Eingeschüchtert

von der Aussicht auf eisige Kälte und der Vorurteile

gegenüber den Menschen im Norden weigert sich

Philippes Frau Julie, mit ihm zu gehen. Frustriert und ängstlich

tritt Philippe allein die Reise an und es kommt – wie immer –

doch alles anders, als er denkt.

„Willkommen bei den Sch’tis“ ist doch etwas mehr als „nur“ eine

Komödie. Neben dem Witz, der sich nicht nur durch die sprachlichen

Missverständnisse, die der Dialekt der Sch’tis mit sich bringt,

auszeichnet, unterliegt man bald auch dem Charme der einzelnen

Charaktere. Gleichzeitig ist es aber auch ein Film über Freundschaft

und Liebe, über Klischees und Wahrheit. Und so endet die

Geschichte nicht unbegründet mit dem doch tiefgehenden Satz:

„Ein Fremder im Norden, der winselt (weint) zweimal – wenn er

kommt und wenn er fährt.“ Ab 17.09.09 im Verkauf ac

„Les quatre cents coups“ lautet der französische

Originaltitel eines der wichtigsten fi lmischen Werke

der berühmten Filmbewegung „Nouvelle Vague“. François

Truffaut – der Regisseur – war neben Jean-Luc Godard und

André Bazin einer der tongebendsten Regisseure dieser

Bewegung und schuf dieses Werk 1959.

Der Film handelt von einem Jungen namens Antoine, dessen

Eltern - beide berufstätig - eher nebeneinander als

miteinander leben. Nicht selten, wird er zum Sündenbock

ihrer unerfüllten Leben. Fehlende Aufmerksamkeit und Zuneigung

der Eltern sowie das pubertierende Verhalten Antoines

manövrieren ihn plötzlich in Situationen, deren Auswege

genau so unerfreulich wie ihre Ausgangsituationen sind.

Der Film vermittelt das Gefühl von Unverstandenheit, Orientierungs-

sowie Hilfl osigkeit, trifft nach wie vor den Nerv der Zeit

und bewegt durch seine Ehrlichkeit. jbh

KLASSIKER

Gewinnen Sie

5x2 Kinokarten

für einen Film Ihrer Wahl im

Cineplexx Wr. Neustadt und beantworten Sie folgende Frage:

Wie heißt Wickie‘s

kleine, blonde Freundin?

„Willkommen

bei den Sch‘tis“


„Final Destination“

Es ist wieder Zeit, vieler kreativer Tode zu sterben! Das verspricht

Final Destination – Death Trip, der bereits vierte Teil der Reihe.

Das Prinzip ist dasselbe wie das der Vorgänger: Jemand sieht ein

Unglück voraus und rettet dabei so manches Menschenleben. Doch

der Sensenmann ist hartnäckig und verfolgt die armen Seelen,

sollten sie doch schon längst unter der Erde sein. Ausschlaggebend

für das Massaker ist diesmal ein fataler Crash bei einem

Autorennen. Obwohl Fortsetzungen meist einen schlechten Ruf

genießen, bietet Final Destination trotz bekanntem Ablaufschema

immer wieder unterhaltsames Kino. START: 4.9.09 jh

„Wickie und die starken Männer“

Wickie, die absolute Kultfi gur, erobert nun unter der Regie von

Michael „Bully“ Herbig die Kinos. Wickie lebt zusammen mit seinen

Eltern im Dorf Flake und dieses wird eines Tages von furchteinfl

ößenden Fremden überfallen. Die allergrößten und liebsten

Schätze der Dorfbewohner werden geraubt: ihre Kinder! Alle, bis

auf Wickie. Wickies Vater Halvar versammelt seine wilde Horde

Wickinger, die von Natur aus starke, unerschrockene und laute

Gesellen sind, um sich gemeinsam mit Wickie auf die Suche nach

den Kindern zu machen. Wickie, der im Gegensatz zu den anderen

Wickingern eher zart besaitet und zurückhaltend ist, besitzt jedoch

eines, das ihm und seinen Freunden immer wieder aus ausweglosen

Situationen hilft: Köpfchen. So unterschiedlich die Freunde

aus Flake auch sind, eines gilt für alle: Sie halten zusammen, egal,

was kommt. Alles in allem ein Kinoabenteuer für die ganze Familie.

START: 9.9.09 se

„Oben“

Der Himmel ist die Grenze?

Nicht für Carl Fredricksen, der

sich im Alter von 78 Jahren

einen Lebenstraum erfüllt: Eine

Reise in das Amazonas-Gebiet.

Doch Carl besteigt nicht etwa

ein Flugzeug, das ihn nach

Süd amerika bringen soll – nein,

der ehemalige Ballonverkäufer

befestigt an seinem Häuschen

Tausende von Luftballons und

entschwebt in den Himmel.

Was Carl zunächst nicht ahnt:

Der achtjährige Pfadfi nderjunge

Russell hat sich heimlich auf

die Veranda geschlichen. Als

er ihn entdeckt, ist der grantige

Rentner zunächst nicht begeistert.

Doch Carl hat keine andere

Wahl, als die Quasselstrippe

Russell mit auf diese Reise zu

nehmen. Aus dem alten Mann

und dem kleinen Jungen wird

schließlich ein eingeschworenes

Team, zwischen das kein

Bananenblatt mehr passt.

START: 17.9.09

TIPP: Dieser Film wird im

Cineplexx Wr. Neustadt auch in

3D gezeigt. se

„Haus der Dämonen“

Nicht weniger übersinnlich geht es in einem Haus in Connecticut

zu. Dorthin zieht eine Mutter mit ihrem krebskranken Sohn Matt,

der in der Nähe ärztlich behandelt wird. Das neue geräumige Heim

erweist sich als Schnäppchen.

Doch dann passieren seltsame Dinge. Unheimliche Schatten,

schimmlige Nahrung – bald bemerkt Matt, dass es nicht Nebenwirkungen

seiner Medikamente sind, die für den Spuk verantwortlich

sind. Die Antwort liegt im Keller. Das Haus der Dämonen

ist Gruselspaß mit Schockgarantie.

START: 18.9.09 jh

„Lauras Stern

und der Drache Nian“

Diesmal verschlägt es die kleine

Laura auf eine abenteuerliche

Reise nach China. Sie begleitet

ihre Mutter, die dort ein Konzert

gibt. Der kleine Stern darf

natürlich auch nicht fehlen,

jedoch geht ausgerechnet dieser

bei der Reise verloren. Zum

Glück wird der Stern von dem

chinesischen Mädchen Ling-

Ling gefunden. Der Stern führt

Kino

nicht nur die beiden Mädchen

zusammen. Ohne dass er es

merkt, macht sein Sternenstaub

ein Wesen lebendig, den

geheimnisvollen Drachen Nian.

Gemeinsam mit dem Drachen

erleben die beiden Mädchen

ihr größtes Abenteuer.

START: 25.9.09 se

| Kultur & Freizeit

85

Fotos: Warner Bros


FÜR PATRIOTEN

2700

MUSIK

Marching Horns

5.9., 10:30, Fußgängerzonen

Jazz-Brunch

6.9., 11:00, Stadtmuseum

WORLD MUSIC

11. und 12.9., weitere Infos fi nden Sie auf Seite 80

Konzert: Pristup

17.9., 19:30, Stadtmuseum

Operette: Der Graf von Luxemburg

18.9., 19:30, Stadttheater

KUNST & KULTUR

Theater: Risky Marriage

22.9., 19:30, Stadttheater

HUMANKAPITAL – Der Faktor Arbeit im Blickpunkt

vom 25.9.2009 (Eröffnung 17 Uhr 30) bis 31.3.2010

im Industrieviertelmuseum, Anna Rieger – Gasse 4

� www.industrieviertelmuseum.at

BUCH

Fest des liebsten Buches

5.9., 19:30, Po-Tisch

Lesung Erich Sedlak

25.9., 19:00, BORG

CHARITY

8. Strudelheuriger zugunsten der Tagesstätte „Lebensraum“

5. und 6.9.,ab 16:00, Eisstockschützenhalle Bad Fischau

Help 4 Ghana Sommerfest

5.9. und 6.9.; 9:00-16:00, Familienkirche Schmuckerau

DIVERSES

Tag der offenen Tür des Roten Kreuzes

5.9., 9:00 – 17:00, Bezirksstelle Wiener Neustadt

86 Kultur & Freizeit

Das City Festival in Wiener Neustadt war DAS Highlight des

Konzertsommers der Region und noch dazu mit freiem Eintritt!

Natürlich möchten wir Ihnen dieses Ereignis nicht vorenthalten,

jedoch hat uns der Drucktermin einen Strich durch die Rechnung

gemacht. Deshalb fi nden Sie die besten Fotos auf

� www.dascitymagazin.at. Viel Spaß beim Schmökern!

Donnerstag & Freitag Livemusik Saturday DJ-Night

Moviesunday Rent the Backstage für Konzerte, Privatpartys usw.

EVENTKALENDER SEPTEMBER 2009

Do 3. LUTTENBERGER*KLUG

Deutscher Pop, € 16.-

Fr 4. PINKY ON SPEED

Rock, € 9.-

Do 10. ULRICH DRECHSLER QUARTETT

Jazz, € 9.-

Fr 11. GORDOPAC

Funk/Soul, € 9.-

Do 17. LaLisa

Soul/Pop/Rock, € 9.-

Fr 18. SCOTTISH FOLK NIGHT (2 Bands)

PAUL McKENNA & JEANA LESLIE/SIOBHAN MILLER (SCOT), € 16.-

Do 24. JON STRONG (UK)

Singer/Songwriter, € 9.-

Fr 25. FALCO TRIBUTE NIGHT

Konzert & Show nach dem Motto „Falco lebt“, € 16.-

Sa 26. TEXTA + DJ-Set by Knut & Neto

Deutscher Hip Hop/Rap, € 15.-

Weitere Infos unter www.backstagebar.at

Kartenvorverkauf von Do bis Sa ab 20 Uhr und So ab 19 Uhr

telefonisch unter 0664-855 45 35 oder Mail an tickets@backstagebar.at

Einlass 20 Uhr, Konzertbeginn 20:30 Uhr

Brodtischgasse 16, 2700 Wiener Neustadt

city magazin_09.indd 1 20.08.2009 16:54:20

Kartenverlosung: 2700 verlost je 2 Karten für „GORDOPAC“

und für die „JON STRONG“ im Backstage .

Einfach auf � www.dascitymagazin.at am Gewinnspiel teilnehmen

oder eine Postkarte mit dem Betreff „GORDOPAC“

bzw. „JON STRONG“ an

„Das City Magazin“-Verlags Gmbh,

Lange Gasse 10,

2700 Wiener Neustadt

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

2

WIN


FÜR PATRIOTEN

2700

ALTERNATIV

Konzert: A Life, A Song, A Cigarette

12. 9., 20:00, Triebwerk

Workshop: Radioworkshop

18. und 19.9., Triebwerk

Konzert: Frau Herz

22.9., 20:00, Triebwerk

Poetry Slam

23.9., 20:00, Triebwerk

Lesung: Austrofred

24.9., 20:00, Triebwerk

Konzert: MOB

25.9., 20:00, Triebwerk

Konzert: Kommando Elefant

26.9., 20:00, Triebwerk

SPORT

SUPERMOTO - INTERCUP 09

5.9., Freigelände Arena Nova

SC MAGNA Wiener Neustadt – KSV Superfund

12.9., Stadion (vorbehaltlich Terminänderung)

SportDrift® Race – WELTPREMIERE

12.9., 15:00, Arena Nova

SC MAGNA Wiener Neustadt – SV Mattersburg

17.9., Stadion (vorbehaltlich Terminänderung)

FÜR FREMDGEHER

1010

Almdudler Trachtenpärchenball

18.9., 20:00, Rathaus Wien

� www.trachtenpärchenball.at

1020

Der Rote Nasen Lauf

6.9., ab 10:00

� www.rotenasenlauf.at

FÜR FREMDGEHER

1080

Die Lange Nacht des Kabaretts

4. und 5.9., Kabarett Niedermair

� www.niedermair.at

1110

Konzert: Mr. Big

28.9., 20:00, Planet.tt Bank Austria Halle Gasometer

� www.oeticket.at

1150

Tori Amos

25.9., 20:00, Wien, Wiener Stadthalle / Halle F

� www.oeticket.at

2860

Staatsmeisterschaft Motocross

6. 9., ab 11:00, Geländekraftfahrsportzentrum Martini

� www.tiscover.at/kirchschlag

2822

Erlacher Kürbisfest

9.9., ganztags

� www.baderlach.gv.at

3730

Zeitreise ins Mittelalter

12. + 13. 9., ab 9:00, Stadtplatz

� www.mittelalter.co.at

DIVERSE

Paradies der Blicke – Wiener Alpen

12. und 3.9., ganztags

� www.wieneralpen.at

7064

Tamburica am Lagerfeuer

3.9., 20:00, Cselley Mühle

� www.cselley-muehle.at

7203

Festival: Two days a week

4.-5. 9., Festgelände Wiesen

� www.wiesen.at

8010

Fußball: ÖSTERREICH - FÄRÖER

5.9., UPC Arena Graz

� www.oeticket.at

Kultur & Freizeit

87


Fotos: www.kno.de

Daniel Glattauer, Schauma Mal, Kolumnen aus

dem Alltag, Deuticke im Zsolnay Verlag 14,90

Euro

Mit seinem Bestseller „Gut gegen Nordwind“ hat

Daniel Glattauer viele begeisterte Fans gewonnen,

die Leserinnen und Leser der Tageszeitung „Der

Standard“ schätzen den feinen Humor des Wiener

Autors schon länger. Seit mehr als zehn Jahren

widmet sich Daniel Glattauer dort in seinen Kolumnen

den Absurditäten und Vergnüglichkeiten

des Alltags. Das Werk erzählt vom Kampf mit mangelhaft übersetzten

Gebrauchsanweisungen, vom Richtig-Trennen statt möglichst

nervenschonendem Rückgängigmachen übereilig eingegangener

Partnerschaften, vom Zauber des unfreiwilligen Mithörens fremder

Handytelefonate. „Ehrlich lügen von seiner über Jahrhunderte entwickelten

speziellen Begabung des Homo austriacus“, „Lavendelpudding

von Höhepunkten der Nouvelle Cuisine“ und „Gescheitert

vom Druckfehlerteufel“ – Schauma mal versammelt die beliebtesten

Kurzprosatexte von Daniel Glattauer, für alle jene, die seine

Kolumnen noch nicht kennen oder sich ein weiteres Mal an ihnen

erfreuen möchten.

Gelesen von Hubert Hutfl ess

BÜCHER

gewidmet von

Benedict Wells, Spinner, Diogenes 19,90

Euro

Wenn man den Jungautor Benedict Wells nach

seinem Berufsleben fragt, fällt die Reaktion auf

seine Antwort immer gleich aus. Man glaubt

ihm nicht. Ein junger Mann von 25 Jahren kann

doch niemals bei einem renommierten Verlag

wie Diogenes als Autor schreiben? Doch! Mit

seinem Debütroman ‚Becks letzter Sommer’

stieg er als Jüngster in den Olymp der Literatur.

Parallel zu diesem Roman verfasste er sein soeben

erschienenes Werk ‚Spinner’, dass sich mit dem Erwachsenwerden

und Wells’ eigenen Erfahrungen von seinen Anfängen als

Autor beschäftigt. Benedict Wells wird zu Jesper Lier, ist Anfang

20, haust in einem Kellerloch am Prenzlauerberg und versucht

abwechselnd als Schriftsteller, Einzelgänger und Tagträumer in

der Stadt seiner Hoffnungen und Erwartungen – Berlin – Fuß zu

fassen. Hierbei ist die rauschhafte Odyssee bereits vorprogrammiert.

88 Kultur & Freizeit

Gelesen von Michael Kunc

Lydia Zeller, Suche Arbeit für Papa,

Illustration Monika Maslowska, Bajazzo-Verlag

13,90 Euro

Oskars Vater ist ein arbeitsloser

Lackierer, der keine Arbeit fi ndet. Jeden

in der Familie nervt der Vater

durch seine Nörgeleien. Die Familienverhältnisse

sind angespannt! Am liebsten würden alle das

Familienoberhaupt meiden. Eines Tages hat Oskar eine originelle

Idee. Er hängt im Hof einen Zettel auf mit der Aufschrift:

„Suche Arbeit für Papa, er kann es super mit Autos“. Zuerst reagiert

der Vater entrüstet auf diesen Zettel, doch als ein Nachbar

anruft und um Hilfe bittet, reagiert er prompt. Nachdem

der Nachbarmotor repariert ist, kommt der Vater gut gelaunt

zurück und verkündet, dass er sich weiterbilden möchte, um

bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu haben. - Die Zeit der

Wirtschaftskrise hat viele Menschen arbeitslos gemacht. Viele

haben Angst vor einer drohenden Erwerbslosigkeit. Diese

Ängste, Sorgen und Nöte, die diese Krise bei Eltern auslöst,

geht auch an Kindern nicht spurlos vorbei. „Suche Arbeit für

Papa“ ist ein sensibles Bilderbuch zum Thema Arbeitslosigkeit

und wie eine Familie so eine belastende Situation meistern

kann. Selbst die Illustrationen sind bestens auf das Thema

abgestimmt. Auf den ersten Bildern sieht man einen frustrierten,

unrasierten und deprimierten Vater. Am Schluss des

Buchs wird dem Leser sowohl durch die positive äußerliche,

als auch die seelische Veränderung ein Hoffnungsschimmer

suggeriert.

Gelesen von Sabine Veselka

Richard David Precht, Liebe, ein unordentliches

Gefühl, Goldmann 19,95 Euro

Der 44-Jährige Autor verbindet in seinem

neuen Buch – wie schon in seinem vorherigen

– Psychologie, Biologie und Soziologie

und versucht damit, das Phänomen der Liebe

philosophisch zu „durchleuchten“. Precht ist

indes selbst ein Phänomen: Mehr als ein Jahr

ist es nun her, dass der Roman- und Sachbuch-Autor

seine populärwissenschaftliche Abhandlung „Wer

bin ich und wenn ja, wie viele?“ herausbrachte, und er hält

sich damit bis heute in den oberen Rängen der Bestsellerlisten.

Auch bei der Untersuchung der Liebe greift Precht auf

Konzeptionen bekannter bis unbekannter Philosophen zurück.

Er schreibt: „In der Liebe erwarten wir heute so viel wie

möglich. In unseren Beziehungen suchen wir vielleicht noch

immer einen sozialen Halt. Mehr noch aber suchen wir eine

Idealmöglichkeit zur Selbstverwirklichung – in der romantischen

Liebe.“ Es werde immer leichter, einen Partner zu fi nden,

aber auch schwieriger, ihn zu halten. „Wir leben, was die

Liebe betrifft, in einer optimalen Zeit mit optimalen Möglichkeiten.

Aber parallel dazu sind die Ansprüche an uns selbst

und den geliebten Partner enorm gestiegen.“ Es herrsche ein

starkes Bedürfnis nach Abwechslung und „Kicks“. Treue werde

seltener, „dafür aber umso kostbarer“. Tipps will er aber

keine geben: „Aus diesem Buch werden Sie nichts lernen, das

Ihre Fähigkeiten im Schlafzimmer verbessert.“ Jeder Einzelne

werde in unterschiedlicher Hinsicht in der Liebe glücklich.

Gelesen von Nicole Wohlmuth


Preisrätsel

Klavierart

spanischer

Artikel

Mineral

Österr.

Wintersportler

9

altröm.

Münze

Bindewort

Brennstoff

KFZ.:

Frankreich

1

Samt-/

Plüschhaardecke

Redner

höchstes

Ziel/

Vorbild

Sudoku

6

KFZ.:

griech. Eisenstadt

Buchstabe

langweilig

4

In jeder Reihe, in jeder Spalte und in jedem Block dürfen

die Zahlen von 1 bis 9 nur ein Mal vorkommen!

fahler

Teint

afrik.

Fluss

eisern/ unbeugsam

abfallendes

Gelände

Abenteurerandeutungsweise

11

Lösungswort: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

5

1

Bussübung

Abk.: Leitsatz

französ.:

seine

Fluss in

Chile

8

7

4

6

Abdichtmittel

KFZ.:

Libanon

2

Postempfänger

3

10

Jugendlicher

(Kurzwort)

Baumstraße

Tonart

Elementarteilchen

Abk.: Rotes

Kreuz

Farbe

baskische

Terrororganisation

KFZ.:

Linz/

Land

Lat. Vorsilbe:

weg

Abendessen

Schnellzug

engl.:

Aal

4 1

8

9

3

4

6

7

9

1

3

7

9

8

4

5

7

9

4

Hauptstadt

d. Schweiz

Gesangsgruppe

Abendgesellschaft

5

4

8

7

Lösungen auf Seite 90

8

lateinisch:

und so

weiter

chem.

Zeichen

für Neon

3

1

7

Mit 2700 zur

Gewinnen Sie je 2 Eintrittskarten

im Wert von 76 EURO

für das internationale Modespektakel

im MQ.

Einfach auf � www.dascitymagazin.at

das Lösungswort eingeben oder eine Postkarte

mit deder Lösung an:

„Das City Magazin“-Verlags GmbH,

Lange Gasse 10,

2700 Wr. Neustadt

Viel Glück!

Teilnahmebedingungen: Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss

des Rechtsweges. Erfüllungsort: Wiener Neustadt.

Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Die Gewinner

werden schriftlich verständigt. Die Teilnehmer sind mit der

Verarbeitung Ihrer Daten einverstanden.

Fehlersuche

Entdecken Sie die 5 Unterschiede!

Kultur & Freizeit

89


2 7 0 0

D A S L E T Z T E W O R T

So sehen Gewinner aus:

Preisrätsel: Einen Koffer voll mit

Urlaubsutensilien hat gewonnen:

Franz Birnbaumer, 2640 Enzenreith

Je 1 Ticket für das „Cinema Bizarre

Konzert“ im Stadttheater sowie

„Made in Japan“ im Sparkassensaal

haben gewonnen:

Kevin Kleisz, 2700

Daniel Rieder, 2700

Stefan Kranzler aus 2700 freute sich

über seine neue „Brooks Barbican“-

Bag im Wert von knapp 300 Euro.

Wer im Juli sonst noch gewonnen hat,

erfahren Sie auf � www.dascitymagazin.at

in der Rubrik Gewinnspiele.

Des Rätsels Lösung:

Fehlersuchbild Sudoku

7

5

90 Das Letzte Wort

8

9 1 6

4

8 6 1

4 3 9 5 1

9

3

4

6

9

1

6 7 8 1 5

3 2

1

2 9

3 2

5

4 5 7

7

8 2

3

7

9

8 4 6

2

2 3

7

8

4

5 6 1

3 5 7

7

9

5

4

6 2

8 9 4

2

6

4

1 5

8

2

3

7

3

6

1

9

8

Wohnen an der Lebensader

Seit die Herrengasse zur Partymeile der Stadt wurde, ist es vorbei mit der ungestörten

Nachtruhe der Anrainer. Und das ist gut so.

Sonntag, 5 Uhr in der Früh. Fröhlich singende Lokalbesucher wecken die Anrainer der

Herrengasse. Und mit ihnen die Seele der Stadt, die jahrelang im Dornröschenschlaf

schlummerte. Die Herrengasse lebt. Endlich.

Dabei schreiben Trendforscher momentan eher das Zeitalter des „Cocooning“. Die Menschen

ziehen sich wieder in ihre Behausungen zurück, teils aus Sparsamkeit, aber auch

aus einer Art unterschwelliger Überwachungsparanoia. „Der Staat“ oder, schlimmer noch,

„die da oben“ überwachen ja mit ihren Google-Satelliten angeblich alles und jeden. Verschwörungsromane

von 1984 über Dan Brown fi nden reißenden Absatz, man bleibt wieder

zu Hause. Biedermeier 2.0. Die größten Profi teure davon sind die Baumärkte, die sich

eine Goldene Nase mit dem Wunsch nach der heimischen Oase verdienen. Schreber- statt

Biergarten.

Es schürt Hoffnung, dass in der Herrengasse jeden Mittwoch der „Garten Eden“ zelebriert

wird. Hunderte Menschen aus Wiener Neustadt und Umgebung feiern zu netter Live-

Musik den Sommer. Ebenso die Massen vornehmlich jugendlicher Lokaltouristen, die

am Freitag und Samstag die Gasse bevölkern. Ob sie werktags einfach zu Hause bleiben,

weil sie am frühen Morgen zur Arbeit bzw. Schule müssen, oder ob sie wirklich in ihrem

„Cocoon“ sitzen und sich nur mehr virtuell in der World of Warcraft bewegen, sei dahingestellt.

Am Wochenende jedenfalls füllen sie die Innenstadt mit dem wichtigsten Gefühl,

das sich eine Stadt wünschen kann: mit Lebensfreude. Dass da hin und wieder das ein

oder andere Lied markerschütternd dissonant abgesungen wird und die ein oder andere

Glasfl asche ihren Weg in den Mistkübel verpasst, ist zwar für Anrainer mitunter lästig.

Aber viel schlimmer wäre es, wenn selbst das Zentrum zur Geisterstadt verkäme.

Eine relative Neuerung sind aber die Geisterjäger, die vor fast jedem Lokal in der

Herrengasse die Nächte verbringen. Noch vor zehn Jahren, als es nur wenige Lokale in

der Gasse gab (die dafür jeden Tag geöffnet hatten), ging es ohne Securities und Videoüberwachung.

Als ob die oben erwähnte Überwachungsparanoia selbst in der nächtlichen

Lebensader der Stadt gefüttert werden müsste. Denn wenn zwei Menschen der Meinung

sind, sie müssten einander verprügeln, so tun sie das. Das war wohl schon immer

so und wird wahrscheinlich auch so bleiben. Nur verlagern sich derartige Aktionen heute

eben von der Lokalmeile ein paar Meter weiter, zum Beispiel auf den Pasterer-Parkplatz

in der Kurve zum Domplatz. Das vor wenigen Wochen dort installierte Flutlicht erleichtert

es zumindest für potenzielle Zuseher.

Auch Wirte sind Unternehmer

Sitzt man in einem der wunderschönen Kaffeehäuser in Neustadts Zentrum, so hört man

immer wieder die Mär der aussterbenden Innenstadt. Unternehmen würden an den Stadtrand

übersiedeln, denn im Zentrum könnte man nicht überleben. Abgesehen davon, dass

Einkaufszentren am Stadtrand eine Folge der auf billige Mobilität aufgebauten Gesellschaft

und international am Vormarsch sind: Auch Gastronomen sind Unternehmer. Eine

dichte und gut laufende Gastro-Struktur bringt wohl mehr Menschen und Geld in die Innenstadt

als ein paar Einzelhändler. Vor allem am Abend wäre es sehr unwahrscheinlich,

dass feiernde Menschen zwischen Eisenwaren- und Sportartikelhändlern umherziehen.

Es ist keine sonderlich ruhige Wohngegend am Wochenende, die Herrengasse. Aber jeder

„Juchatzer“, jedes falsch, aber dafür laut gesungene Lied zeigen eines: Die Stadt lebt.

Endlich.

Zum Autor: Mag. Ewald Bechtloff, Wirtschaftsredakteur DiePresse Digital, seit 28

Jahren Anrainer der Herrengasse


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