Preise & Daten 2011

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Preise & Daten 2011


Inhaltsverzeichnis

2

Inhalt 2

Begrüßungsworte 3

Blattaufbau & Beilagen 4–5

Mediadaten 6

Ansprechpartner 7

Anzeigenteil 8

Textteil 9–10

Sonderplatzierungen 11

Kleinanzeigen, sonstige Anzeigen 12

Beilagen, Rabatte, Zuschläge, Datenanlieferung 13

Sonderthemen 14–15

KarriereNachrichten 16–17

MotorNachrichten 18–19

ImmobilienNachrichten 20–21

Immobilienmagazin 22

Sonderwerbeformen, Großkundenberatung 23

Land & Leute 24–28

wasistlos? 29

Wochenende, Reiselust 30

Gesundheit 31

Wirtschaftsraum OÖ 32

Sonderprodukte 33

nachrichten.at 34–36

Geschäftsbedingungen 37

OÖN-Geschäftsstellen 38

Schlusswort 39


Begrüßungsworte

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3


4

Blattaufbau

Die OÖNachrichten bestehen unter der Woche aus 5 Büchern.

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Braunauer

Warte am Inn ■ Donnerstag, 12. August 2010

■ nachrichten.at/braunau

E

ggelsberg ist nicht nur für ihren

Automatisierungsriesen B&R

und ihr Naturjuwel Ibmer Moor

bekannt. Auch die soziale Ader reich-

te weit über die Gemeindegrenze hi-

naus. So etwa beka-

men 35 Bedürftige

aus sieben Gemein-

den täglich vom Ver-

ein zur Förderung

der Sozialdienst-

gruppe eine warme

Mahlzeit ins Haus

geliefert. Als Beilage ein netter

Mensch zum Reden, der ein Glas

Wasser reicht und – wenn nötig – das

Schnitzel schneidet.

Die Frauen von der Sozialdienst-

gruppe halfen nicht nur beim Wa-

schen und Anziehen. Auch einhei-

zen, Mut machen, einfach da sein,

zeichnete sie aus. Dass die Helferin

meist die Nachbarin war, eine ver-

traute Person also, machte das Ganze

unbezahlbar.

In jener Zeit, in der sich jeder

selbst der Nächste ist, klingt das fast

kitschig. Umso bedauerlicher ist es,

dass dieses soziale, hausgemachte

Netzwerk zusammenbricht. Sowieso,

Richtlinien gehören eingehalten und

das Rote Kreuz wird sicher die be-

treffenden Personen bestens pflegen.

Trotzdem geht in der Gemeinde et-

was verloren: Zusammenhalt.

E-Mail: m.huber@nachrichten.at

In der Ge-

meinde geht

etwas verlo-

ren:Zusam- menhalt.

Verlust

Kommentar

Kommentar

Von Marina Huber

Von Marina Huber

Der Braunauer Peter Wolf

arbeitet in Stockholm als

Software-Experte für eine

internationale Organisa-

tion, die Staaten beim De-

mokratieaufbauunter- stützt. Seite 2

Demokratie-Experte

Bezirk Nord Seiten 2-7

Bezirk Ost Seiten 8-11

Bezirk Süd Seiten 13-16

Meinung/Unterhaltung Seite 12

Thema Seite 3

Bezirk Ried Seite 17

Gartenwahl Seiten 18-19

Sport Seiten 20-23

TV-Programm Seite 24

Aus dem Inhalt

WERBUNG

In Lengau sollen

neue Blinkanla-

gen künftige Un-

fälle an den

Bahnübergän-

gen verhindern.

Seite 11

Unfälle

richtet“, bedauert Bürgermeis-

ter Christian Kager das Aus der

Gruppe sowie des dazugehöri-

gen Vereins zur Förderung der

Sozialdienstgruppe, dem rund

340 Mitglieder angehörten.

„Es war ein Stück Heimat.

Ein Stück Gemeinde“, sagt Pau-

la Langthaler. Die Sozialdienst-

gruppe war ihr Lebenswerk.

Unzählige Stunden hat sie in

den vergangenen Jahren inves-

tiert. Größtenteils ehrenamt-

lich.

tern wurde angeboten, ihre Tä-

tigkeit beim Roten Kreuz fort-

zusetzen. Die Betreuung der

etwa 20 Personen übernimmt

ebenfalls das Rote Kreuz.

Trotzdem herrscht Wehmut

in der Gemeinde. „Die Bevölke-

rung ist aufgelöst. Das war eine

gute Initiative. Die Gruppe war

individuell, ortsgebunden und

vor allem flexibel. Bei Bedarf

ist auch jemand am Sonntag-

abend gekommen. Sie war von

und für Eggelsberger ausge-

entspricht diese Beschäftigung

nicht mehr den Richtlinien des

Landes. Da der Sozialhilfever-

band selbst über keine Haupt-

oder Teilzeitkräfte in der Pfle-

ge verfügt, könne er laut Richt-

linien auch kein geringfügiges

Personal beschäftigen. Der So-

zialhilfeverband bediene sich

der Organisationen Rotes

Kreuz, Caritas, Volkshilfe und-

Diakonie, sagt Johann Gruber

von der Bezirkshauptmann-

schaft Braunau. Den Mitarbei-

EGGELSBERG. Weil die gering-

fügige Beschäftigung der

Heimhelfer nicht mehr den

Richtlinien des Landes ent-

spricht, stehen nach 18 Jahren

die Sozialdienstgruppe sowie

der dazugehörige Verein in Eg-

gelsberg vor dem Aus.

Etwa 20 Eggelsberger wur-

den zuletzt von acht Heimhel-

ferinnen, die beim Sozialhilfe-

verband geringfügig beschäf-

tigt waren, betreut. Allerdings

Neue Richtlinien setzten der

Sozialdienstgruppe ein Ende

Pechvogel Zum

ersten Mal fand das

Braunauer Stadtfest zeit-

gleich mit den Braunauer

Radsporttagen statt.

Beim Kriterium am

Samstag sah es lange

nach einem Sieg von Ver-

anstalter KTM Gebrüder

Weiss aus. Petr Lechner

lag in Führung, stürzte

allerdings 150 Meter vor

der Ziellinie. Schlussend-

lich musste er sich mit

dem 13. Platz begnügen.

Den Sieg erkämpfte sich

der Tscheche Adam Ho-

molka. Obwohl der

Sonntag aus Veranstal-

ter-Sicht kaum besser

lief, denkt Klubchef Er-

win Hörtl schon an eine

Fortsetzung im Jahr

2011. Foto: Hatheuer

WETTERWERTE Prognose für heute

VIERTAGEVORSCHAU

TAGESWERTE für heute

Altheim

Aspach

Braunau

Eggelsberg

Lengau

Maria Schmolln

Mattighofen

Mauerkirchen

Ostermiething

Wetter Braunau

Mattighofen

Altheim

Braunau

QUELLE:

Gewitter

Regenschauer

Gewitter

Gewitter

Gewitter

Regenschauer

Gewitter

Regenschauer

Gewitter

16/24°

16/23°

15/23°

16/22°

16/22°

16/22°

16/24°

16/23°

16/23°

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Am Donnerstag werden im Innviertel die Braunauer Warte am Inn und die

Rieder & Schärdinger Volkszeitung als eigene Produkte für die Region beigelegt.

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Alles bio im Paradei-

ser-Paradies der

Familie Stockenhuber

in den Glashäusern

des Stiftes Engelszell.

Seite 18

Bio-Vielfalt

Schärdinger

Volkszeitung ■ Donnerstag, 12. August 2010

■ nachrichten.at/schaerding

D

ie Uhus abknallen und die

ebenfalls im Steinbruch

Schnürberg-Ach vorkommen-

den, höchst seltenen Gelbbauchun-

ken den Feinschmeckern zum Fraß

vorwerfen – Frosch-

schenkel sind

schließlich eine lu-

kullische Rarität.

Und schon ist der

Weg frei in den Stein-

bruch Schnürberg-

Ach. Das Gelände

kann dann beliebig genutzt werden.

Als Freiluftarena mit mehreren hun-

dert Plätzen. Als Freizeitzentrum.

Als Sportstadion. Als Open air-Gelän-

de eignet sich der Steinbruch eben-

falls hervorragend. Der derzeit noch

verlassen wirkende Tümpel könnte in

einen Riesen-Swimmingpool ausge-

baggert und -gebaut werden. Dane-

ben ein Parkplatz für ein paar hun-

dert stinkende Karossen. Und jede

Menge Infrastruktur wie Buffet, Toi-

lettenanlagen und so weiter.

Einnahmen winken. Auch ein paar

Arbeitsplätze.

Und jede Menge Lärm. Gestank.

Dazu ein schlechtes Gewissen, eine

Landschaft unwiederbringlich rui-

niert zu haben.

Die Vernunft besagt: Hände weg

vor einer Mega-Anlage! Die Erfinder

der „Soft-Lösung“, sollte es diese

wirklich einmal geben, gehörten ab-

gebusselt, oder – besser – für einen

Umweltpreis vorgeschlagen. Sie wol-

len den Steinbruch in seiner Natür-

lichkeit belassen. Am Rande Beob-

achtungsplattformen anlegen, von

denen aus Tier- und Pflanzenwelt im

Steinbruch beobachtet werden kön-

nen. Mehr nicht.

Damit wäre allen geholfen. Den

Uhus. Den Unken. Und uns.

E-Mail: r.burgstaller@nachrichten.at

Die Erfinder

der „Soft-

Lösung“ ge-

hörenabge- busselt.

Halali auf Uhus!

Gestatten!

Gestatten!

von Reinhard

von Reinhard

Burgstaller

Burgstaller

E-Mail: schaerding@nachrichten.at

Fax: 0 77 52 / 80 1 21-930

Telefon: Roman Kloibhofer

0 77 52 / 80 1 21-940

Michaela Krenn-Aichinger

0 77 52 / 80 1 21-941

Reinhard Burgstaller

0 77 52 / 80 1 21-942

Josef Schuldenzucker

0 77 52 / 80 1 21-935

Elisabeth Hartl

0 77 52 / 80 1 21-943

Lucia Stempfer

0 77 52 / 80 1 21-944

Eva Rabenberger

0 77 52 / 80 1 21-945

auf mehr als ein kurzes Zwi-

schenhoch.

Die Antwort darauf, warum

immer mehr Firmen Mitarbei-

ter suchen, gibt eine Aussen-

dung der Wirtschaftskammer:

Im ersten Halbjahr 2010 wur-

den im Bezirk Schärding 84 Un-

ternehmen neu gegründet und

zwölf Betriebe übergeben. Die

meisten Firmengründungen

hat es in der Sparte Handel mit

34 gegeben, gefolgt vom Ge-

werbe und Handwerk mit 28

Neugründungen.

len beauftragt, das ist eine Stei-

gerung um über hundert Pro-

zent zum Vorjahr“, sagtAMS-

Leiter Harald Slaby. „Die Unter-

nehmen sind aber noch immer

sehr vorsichtig, ehe sie die

Stammbelegschaft erhöhen.

84 neue Unternehmen

Ob die derzeitige Entspan-

nung am Arbeitsmarkt des Be-

zirkes Schärding auch dauer-

haft abgesichert ist, lässt sich

sehr schwer vorhersagen“,

hofft AMTS-Chef Slaby aber

lungsteilnehmern waren Ende

Juli um 127 Personen weniger

arbeitsuchend gemeldet als im

Vergleichsmonat des Vorjah-

res. Anders ausgedrückt sind

das gut 15 Prozent. Erfreulich

sei, dass sich der Rückgang der

Arbeitslosigkeit quer durch

alle Alterklassen erstreckt. Au-

ßerdem würden die Unterneh-

men derzeit wieder verstärkt

nach Arbeitskräften suchen.

„Wir wurden von den regiona-

len Firmen im Juli mit der Be-

setzung von 178 offenen Stel-

BEZIRK SCHÄRDING. Glückli-

ches Mayrhof mit nur einem

Arbeitslosen im Juli. Es dürfen

sich freilich generell alle Schär-

dinger freuen, ist doch die Zahl

der Arbeitslosen im ganzen Be-

zirk rückläufig. Um gut 15 Pro-

zent gegenüber dem Vorjahr.

VON REINHARD BURGSTALLER

Wer den einen Mayrhofer als

arbeitslos nennt, muss freilich

erwähnen, dass die kleinste Ge-

meinde des Bezirkes nur 278

Einwohner zählt. Repräsentati-

ver ist da schon der Vergleich

der größten mit der zweitgröß-

ten Gemeinde: Die Stadt Schär-

Schärdinger Arbeitsmarkt wie-

der positiv. Mit 859 arbeitslos

Vorgemerkten und 255 Schu-

Firmen suchen Mitarbeiter:

100 Prozent mehr Anfragen

Alleine im ersten Halbjahr 2010 wurden im Bezirk Schärding 34 Handelsunternehmen gegründet.

Die Nachfrage nach Handelsangestellten ist entsprechend gestiegen. Foto: rubra

men, haben nette und interes-

sante Menschen kennenge-

lernt. Der Abschied fällt uns

schwer. Nun kehren wir nach

Innsbruck zu unseren Kindern,

Enkerl und den Bergen zurück

und gehen ,wirklich’ in Pensi-

on. Wir sagen den Innviertlern

auf gut Tirolerisch: ,Pfiat enk

God, alle miteinander!’“

Den letzten Gottesdienst in

der Schärdinger Kirche am

Stein leitet Pfarrer Hof am

Sonntag, 22. August.

schreibung für die Nachfolge

niemand gemeldet hat, ist die

evangelische Pfarrgemeinde ab

1. September ohne eigenen

Pfarrer. Superintendent Lehner

hat darum den Rieder Pfarrer

Tom Stark zusätzlich mit der

Administration der Schärdin-

ger Pfarrstelle beauftragt.

Pfarrer Hof und seine Frau

Christel sind sich einig: „Ein

Jahr waren wir in Schärding. Es

war ein gutes Jahr für uns. Wir

wurden herzlich aufgenom-

SCHÄRDING. Mit 31. August

endet der Dienst von Mag.

Bernd Hof als evangelischer

Pfarrer von Schärding.

Hof, der schon seit zwei Jah-

ren in Pension ist, war vom

Oberkirchenrat gebeten wor-

den, als Überbrückung für ein

Jahr als „Pfarrer im Ehrenamt“

die Pfarre Schärding zu versor-

gen, die den ganzen Bezirk mit

500 Gemeindemitgliedern um-

fasst. Da sich auf die Aus-

„Pfiat enk!“ Pfarrer geht – keiner kommt

Bernd und Christel Hof verlas-

sen Schärding. Foto: privat

WETTERWERTE Prognose für heute

VIERTAGEVORSCHAU

TAGESWERTE für heute

Andorf

Engelhartszell

Freinberg

Kopfing

Münzkirchen

Raab

Riedau

Schärding

Taufkirchen

Wetter Schärding

Andorf

Schärding

Engelhartszell

QUELLE:

Regenschauer

Gewitter

Regenschauer

Regenschauer

Gewitter

Gewitter

Regenschauer

Gewitter

Regenschauer

16/23°

15/25°

16/23°

17/22°

16/23°

16/23°

16/23°

15/24°

16/24°

FR SA SO MO

22° 25° 24° 21°

14° 13° 14° 15°

ENGELHARTSZELL.

Alles bio im Paradei-

ser-Paradies der

Familie Stockenhuber

in den Glashäusern

des Stiftes Engelszell.

Seite 18

Bio-Vielfalt

Sc

Sc

■ nachrichten.at/schaerding

BEZIRK SCHÄRDING. Glückli-

ches Mayrhof mit nur einem

Arbeitslosen im Juli. Es dürfen

sich freilich generell alle Schär-

dinger freuen, ist doch die Zahl

der Arbeitslosen im ganzen Be-

zirk rückläufig. Um gut 15 Pro-

zent gegenüber dem Vorjahr.

VON REINHARD BURGSTALLER

Wer den einen Mayrhofer als

arbeitslos nennt, muss freilich

erwähnen, dass die kleinste Ge-

meinde des Bezirkes nur 278

Einwohner zählt. Repräsentati-

ver ist da schon der Vergleich

der größten mit der zweitgröß-

ten Gemeinde: Die Stadt Schär-

Schärdinger Arbeitsmarkt wie-

der positiv. Mit 859 arbeitslos

Vorgemerkten und 255 Schu-

Firmen suchen Mitarbeiter:

100 Prozent mehr Anfragen

„Pfiat enk!“ Pfarrer geht – keiner kommt

Bernd und Christel Hof verlas-

sen Schärding.

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Ein gefragter Mann am

Sprechstunden-Telefon

war Primar Dr. Johann

Froschauer vom Kran-

kenhaus Schärding.

Seine Antworten auf

Leserfragen: Seite 17

Sprechstunde

Rieder

Volkszeitung ■ Donnerstag, 12. August 2010

■ nachrichten.at/ried

N

och ist es im Innviertel nicht

so weit, dass Abteilungen in

Seniorenheimen geschlossen

werden müssen, weil Personal fehlt.

Doch diplomierte Pflegekräfte wer-

den bereits jetzt ver-

zweifelt gesucht.

Umso unverständli-

cher ist der Fall einer

mit öffentlichen Gel-

dern gut ausgebilde-

ten Pflegerin, die als

Nicht-EU-Bürgerin

jetzt nicht arbeiten darf, weil das

Dienstrecht dagegen spricht (Bericht

Seite 5). Der Aufschrei der Sozialor-

ganisationen, dass tausende Pflege-

kräfte fehlen, sollte endlich die Poli-

tik wachrütteln. Bis 2020 werden die

Kosten in der Pflege um mehrere 100

Millionen Euro ansteigen, die Finan-

zierung über Sozialhilfeverbände

und Gemeinden stößt schon jetzt an

Grenzen.

Wenn im Mai 2011 die Barrieren

für Jobsuchende aus acht EU-Län-

dern, die 2004 in die Union gekom-

men sind, fallen, dann könnte es Per-

sonalnachschub in der Pflege geben.

Der Gesetzgeber ist dann aber gefor-

dert, dass es zu keinem Lohndum-

ping im schon jetzt schlecht bezahl-

ten Pflegesektor kommt.

E-Mail: m.krennaichinger@nachrichten.at

Warum darf

eine ausge-

bildetePfle- gerin nicht

arbeiten?

Barrieren

Kommentar

Kommentar

Von Michaela Krenn

Von Michaela Krenn

Stadt Ried Seiten 2 bis 4

Bezirk Ried Seiten 5 bis 10

Bezirk Braunau Seiten 11, 12

Kultur & Freizeit Seite 13

Schärding Seiten 15 bis 20

Gartenwahl Seiten 22, 23

Sport Seiten 25 bis 28

Aus dem Inhalt

E-Mail: ried@nachrichten.at

Fax: 0 77 52 / 80 1 21-930

Telefon: Roman Kloibhofer

0 77 52 / 80 1 21-940

Michaela Krenn-Aichinger

0 77 52 / 80 1 21-941

Reinhard Burgstaller

0 77 52 / 80 1 21-942

Elisabeth Hartl

0 77 52 / 80 1 21-943

Josef Schuldenzucker

0 77 52 / 80 1 21-935

Lucia Stempfer

0 77 52 / 80 1 21-944

Eva Rabenberger

0 77 52 / 80 1 21-945

Abo: 0 73 2 / 78 05-560

Die Kicker haben auf ihre

Weise geantwortet – mit Ta-

bellenplatz eins.

Peter Hackmair hat sich

nach langer Verletzungs-

pause am Sonntag ein-

drucksvollzurückgemel- det. Er erzielte das Goldtor

zum 1:0-Auswärtssieg ge-

gen die Wiener Austria. Da-

mit beendete er nach elf

Jahren die sieglose Serie

der Innviertler im Horr-Sta-

dion. Am Sonntag, 15. Au-

gust, 18 Uhr treffen die Wi-

kinger im ÖFB-Cup aus-

wärts auf die Amateure von

Sturm Graz. Seite 26

RIED. Ewald Brenner mit

seinem Goldtor gegen den

LASK und Peter Hackmair

mit seinem Volltreffer in

Wien haben die SV Josko

Ried zur Nummer 1 im Fuß-

ball-Österreich gemacht.

Ried-Trainer Paul Gludo-

vatz bezeichnet die Tabel-

lenführung zwar als „un-

wichtigeMomentaufnah- me“, Fußball-Innviertel ist

trotzdem mächtig stolz.

Wie fast jedes Jahr wurde

Ried vor Beginn der Meis-

terschaft als möglicher Ab-

stiegskandidat gehandelt.

Im Fußball

sind wir die

Nummer 1!

Heiß geliebte Kalorien-

bombe Leberkäsesemmel.

Foto: vowe

In Kuba von Hubert Berndorfer geknipster „Zirkushund“.

Auf den Hund gekommen

SCHÄRDING. Voll angenommen

wird unsere Urlaubsfoto-Aktion.

Er hat nicht nur beim Schnap-

pen von Gesetzesbrechern eine

„glückliche Hand“, sondern auch

beim Knipsen toller Motive: Hu-

bert Berndorfer, Polizist und Hob-

byfotograf in Schärding, war

kürzlich bei der Motivjagd in

Kuba erfolgreich, wie das Foto

oben beweist.

Weitere „schöne Urlaubsmoti-

ve“ finden Sie auf Seite 24.

Nicht nur Big Mac

macht Jugend fett

INNVIERTEL. Ernährungs-

berater warnen: Die heuti-

ge Jugend isst „falsch“.

Wobei nicht nur Big Mac

& Co als Kalorienbomben

im Visier der „Krankheits-

fahnder“ sind, sondern

auch Bodenständiges. Etwa

die auch bei Jugendlichen

beliebte warme Leberkäse-

semmel. Ebenso gewarnt

wird vor allzu zuckerhälti-

gen Getränken. Seite 2

WETTERWERTE Prognose für heute

VIERTAGEVORSCHAU

TAGESWERTE für heute

Eberschwang

Geinberg

Kirchheim

Lohnsburg

Mühlheim

Obernberg

Ried

St. Martin/I.

Taiskirchen

Wetter Ried

Ried

Obernberg

Eberschwang

QUELLE:

Gewitter

Gewitter

Gewitter

Gewitter

Gewitter

Gewitter

Gewitter

Regenschauer

Regenschauer

16/23°

16/23°

16/23°

16/22°

15/23°

16/24°

17/24°

15/23°

16/23°

FR SA SO MO

22° 25° 24° 21°

14° 13° 14° 15°

12. August 2010 Wirtschaft 9

Donnerstag,

B

ei all den Skandalen im Staate

Österreich (Buwog, Hypo,...) ha-

ben viele Menschen die Meinl-

Affäre vergessen. Die Ermittlungen

der Staatsanwaltschaft scheinen ein-

geschlafen. Es geht unter anderem

um den Verdacht des Betruges und

der Untreue. So gese-

hen muss man der

Nachfolgefirma von

Meinl European

Land, der Atrium Eu-

ropean Real Estate,

dankbar sein, dass

sie eine Zwei-Milliar-

den-Klage gegen Meinl einbringt.

Zweifelhaft ist, ob die Klage den

Anlegern mehr bringt als Spektakel.

Diejenigen, die mit hohen Verlusten

ausgestiegen sind, müssen auf die Er-

mittlungen der Justiz, Sammelklagen

oder außergerichtliche Vergleiche

mit der Meinl Bank hoffen. Jene, die

noch Atrium-Aktien (vormals MEL)

besitzen, hoffen wohl auf eine Son-

derdividende, sollte ihre Gesellschaft

gegen Meinl erfolgreich sein.

Die Realität sieht aber anders aus.

Der Prozess könnte bis zu sieben

Jahre dauern und wird sehr viel Geld

kosten. Anwälte und Berater reiben

sich die Hände. Vielleicht endet die

Auseinandersetzung mit einem Ver-

gleich. Ob genug übrig bleibt, um

auch den Anlegern eine Freude zu

bereiten, ist unsicher. Dass Julius

Meinl V. weiter an Ruf verliert, ist für

die Anleger ein schwacher Trost.

E-Mail: a.zens@nachrichten.at

Fraglich, ob

Anleger von

der Klage

profitieren

werden.

Ein Spektakel

Kommentar

Kommentar

Von Alexander Zens

Von Alexander Zens

ATX 2438,56 (-1,89 %) EURO/DOLLAR 1,3016 (-0,89 %) GOLD ($/UNZE) 1205,5 (+1,09 %) DOW JONES (ERÖFFNUNG) 10.535,82 (-1,02 %)

E-Mail: wirtschaft@nachrichten.at

Fax-Nr. 0732 / 78 05-329

Internet: www.nachrichten.at

OÖN ÜBERBLICK

US-Exporte geschrumpft

Die Ausfuhren von

Waren in Dienstleis-

tungen aus den USA

sind im Juni um 1,3

Prozent auf 150,5 Mil-

liarden Dollar (115,9

Milliarden Euro) ge-

schrumpft, teilte ges-

tern das Handelsminis-

terium in Washington mit. Die Impor-

te stiegen hingegen um drei Prozent

auf 200,3 Milliarden Dollar (154,2

Milliarden Euro).

Finanzberater verurteilt

Das Oberlandesgericht Linz hat den

Finanzberater Euro Finanz Service Ver-

mittlungs AG (EFS) wegen Fehlbera-

tung verurteilt. Vermittelt wurden Zer-

tifikate der Meinl European Land. EFS

muss einer Anlegerin die gesamte Ver-

anlagungssumme samt Zinsen zurück-

zahlen. Die Beratung wurde vom Ge-

richt nicht nur als fehlerhaft, sondern

als „grob schuldhaft“ bezeichnet. Das

Urteil sei laut Anwalt der Anlegerin be-

reits erfüllt worden, heißt es in einem

Bericht der „Salzburger Nachrichten“.

Griechen senken Defizit

Griechenland hat im ersten Halb-

jahr das Defizit im Staatshaushalt um

39,7 Prozent im Vergleich zum ersten

Halbjahr 2009 senken können. EZB

und IWF hatten eine Senkung um 39,5

Prozent verlangt. Das gelang in erster

Linie über die Kürzung von Ausgaben.

Bei den Einnahmen liegt Griechenland

unter den vereinbarten Zielwerten.

Foto: Reuters

ausmachen, das schade den

Aktionären.

Atrium sei im Interesse der

Anleger „verpflichtet“, die Be-

schuldigten zur Verantwortung

zu ziehen, kontert Knötzl: „Wir

haben einen starken Stand-

punkt. Die Anleger werden defi-

nitiv davon profitieren.“ Nach

österreichischem Recht drohte

im August Verjährung. Auf eine

Diskussion darüber habe man

sich nicht einlassen wollen, sagt

Knötzl. Für alle Genannten gilt

die Unschuldsvermutung. (az)

Meinls Hauptwohnsitz ist in

Österreich.“ Die Aktienrück-

käufe seien legal gewesen. Das

hätten der britische Kronan-

walt und der Unabhängige Ver-

waltungssenat Wien bestätigt.

Außerdem hätten Atrium

und Meinl eine Schuld- und

Klagloshaltung unterschrie-

ben, als der Einstieg der neuen

Investoren Gazit und CPI 2008

paktiert worden sei (siehe

Chronologie). Die Prozesskos-

ten würden bei einer Klage ei-

nen hohen Millionenbetrag

Bank über die Jahre hunderte

Millionen Euro verdiente.

Knötzl schloss nicht aus,

dass versucht werde, auf das

Vermögen von Julius Meinl

durchzugreifen. Die Klage wird

in London eingebracht. „Die

englischen Gerichte sind mit

Jersey-Recht vertraut“, sagt die

Anwältin. Außerdem habe

Meinl die britische Staatsbür-

gerschaft, und er wohne dort.

Das stimme nicht, hält

Meinl-Bank-Sprecher Thomas

Huemer entgegen: „Julius

WIEN. Die Immobiliengesell-

schaft Atrium will nicht auf die

Ermittlungsergebnisse der Jus-

tiz warten. Sie bringt eine 2,1

Milliarden Euro schwere Klage

gegen Julius Meinl V., die

Meinl Bank und andere ehe-

malige Führungskräfte ein.

Die Verdachtslage zeige,

„Atrium ist das Opfer von Be-

trug, Untreue und Marktmani-

pulation“, sagte am Mittwoch

Bettina Knötzl. Sie ist die

Rechtsanwältin von Atrium Eu-

ropean Real Estate. Diese Ge-

sellschaft ist aus der Meinl Eu-

ropean Land (MEL) hervorge-

gangen, notiert an der Wiener

Börse und hat ihren Sitz auf der

britischen Kanalinsel Jersey.

Bei der Klage geht es vorran-

gig um die massiven Aktien-

rückkäufe der MEL im Jahr

2007. Davon soll die Meinl

Bank profitiert haben, die MEL

habe einen Schaden von 1,8

Milliarden Euro erlitten. „Wir

wollen beweisen, dass Julius

Meinl der Anstifter war“, sagte

Knötzl. Wie berichtet, soll

Meinl MEL gesteuert haben –

nicht nur über die Manage-

mentverträge, mit denen die

Atrium will Milliarden zurück:

„Julius Meinl war Anstifter“

Julius Meinl V.

Aufsichtsratschef und

Ex-Vorstandschef der

Meinl Bank. Ihm wird

Untreue in Zusam-

menhang mit der

Meinl European Land

(MEL) vorgeworfen.

Meinl

gegen

Atrium

Chaim Katzman

Vorsitzender der

Atrium European

Real Estate (vormals

MEL) und Chef der

der Atrium-Kernak-

tionärin, der israeli-

schen Gazit Globe.

• 2009: Hausdurchsuchungen an

Meinl-Standorten, die Staatsan-

waltschaft ermittelt. Über Julius

Meinl V. wird Untersuchungshaft

verhängt. Er kommt aber gegen

eine Kaution von 100 Millionen

Euro frei.

• 2010: Die Meinl Bank ver-

gleicht sich mit 5500 MEL-Anle-

gern. Die von der Arbeiterkammer

vertretenen Anleger bekommen

mehr als zwölf Millionen Euro.

Marktmanipulation und der In-

siderhandels).

• 2008: Der Einstieg neuer In-

vestoren wird paktiert. Der is-

raelische Immobilieninvestor

Gazit Globe und der US-Citi-

bank-Immobilienfonds CPI

übernehmen über eine Wandel-

anleihe und eine Kapitalerhö-

hung 30 Prozent der Anteile.

Heute stehen sie bereits bei 49

Prozent.

• 2002: Die Immobiliengesell-

schaft Meinl European Land

(MEL) geht an die Börse. Die

Meinl Bank kassiert im Laufe der

Jahre hunderte Millionen Euro

über Managementverträge.

• 2007: Massive Aktienrück-

käufe der MEL werden nach-

träglich bekannt. Der Aktien-

kurs stürzt ab, Anleger verlieren

ihre Ersparnisse. Die Finanz-

marktaufsicht prüft (Vorwurf der

Dubiose Aktienrückkäufe und eine 100-Millionen-Kaution

CHRONOLOGIE

Fotos: APA, Reuters

Den Ermittlungsstopp

erklärt Sedlacek so: „Über

Initiative des zuständigen

Staatsanwaltes wird ein-

mal innegehalten bei den

Ermittlungen, das vorhan-

dene Material reicht, um

eine Sichtung vorzuneh-

men.“ Dass die Krimina-

listen „die Suppe für sehr

dick halten“, bestätigte er.

„Die von der Polizei ange-

regten weiteren Ermitt-

lungen sind derzeit nicht

aktuell.“

Im Hypo-Verfahren

geht es um den Verdacht

der Bilanzfälschung und

Untreue. Ermittelt wird

seit einer Anzeige der Fi-

nanzmarktaufsicht.

ren solle angeblich einge-

stellt werden.

Dieses Vorgehen in der

politisch brisanten Causa

Hypo – die Bank gehört

dem Land Niederöster-

reich – bezeichnet Preining

als „ungewöhnlich“. Es

gebe noch offene schriftli-

che Ermittlungsaufträge

des Staatsanwaltes.

In diesem Punkt wider-

spricht die Staatsanwalt-

schaft St. Pölten. „Nach

Ansicht des ermittelnden

Staatsanwaltes gibt es kei-

ne offenen Anordnungen

an die Kriminalisten“, sagt

Gerhard Sedlacek, Spre-

cher der Staatsanwalt-

schaft St. Pölten.

ST. PÖLTEN. In der Cau-

sa „Niederösterreichische

Hypo Investmentbank“

dürfen Kriminalisten auf

Weisung der Staatsanwalt-

schaft St. Pölten nicht

mehr ermitteln, obwohl es

noch zahlreiche offene

Fragen gibt.

Das bestätigte der im

Landeskriminalamt für

Wirtschaftsstrafsachen zu-

ständige Referent Klaus

Preining dem „Standard“.

Deshalb gebe es in der Sa-

che auch keinen Abschluss-

bericht der Kriminalisten.

Trotzdem liege bereits ein

Vorhabensbericht der

Staatsanwaltschaft im Jus-

tizministerium. Das Verfah-

HYPO NIEDERÖSTERREICH: Polizisten halten „die Suppe für sehr dick“

Staatsanwalt untersagt Ermittlungen

Kriminalisten zurückgepfiffen. Foto: APA

12. August 2010 Sport 15

Donnerstag,

Österreichs Kapitän Christian Fuchs übernahm beim Elfmeter Verantwortung, scheiterte aber am Schweizer Torhüter Benaglio. Foto: Reuters

nahm die Verantwortung.

Sein erster Versuch landete

in den Armen von Schweiz-

Keeper Diego Benaglio, der

Nachschuss von Fuchs per

Kopf ging nur an die Latte.

(63.) Auch das 0:1 war eher

ein Geschenk. Klein fuhr

bei seinem Abwehrversuch

daneben. Constanzo hatte

aus kurzer Distanz gegen

den dieses Mal chancenlo-

sen Gratzei keine Mühe

(73.).

Bei Österreich blieb vor-

ne die Null stehen. In je-

nem Stadion, das so viele

Nullen gekostet hat.

Christian Gratzei und der

Umstand, dass man auch

gegen Österreich den Ball

nicht ins Tor tragen kann,

verhalfen zum 0:0 zur

Halbzeit.

Faire Gastgeber

Nach der Pause wurde

Österreichs Spiel optisch

etwas besser. Man erwies

sich auch als fairer Gastge-

ber. Das Elfer-Foul von Af-

folter an Harnik hätte nicht

jeder Referee gegeben.

Christian Fuchs, für den

verletzten Marc Janko als

Kapitän nachgerückt, über-

halten war, bemerkte man

an der Reaktion von Team-

chef Didi Constantini: Da

wärmten ab Minute 25 alle

Spieler auf, die als Ersatz

für diese Positionen in Fra-

ge kamen. Dass er über-

haupt Wolf gegenüber

Korkmaz den Vorzug gege-

ben hatte, begründete Con-

stantini mit „Wolfs guter

Form und den zahlreichen

Verletzungen von Kork-

maz.“ Er revidierte die Ent-

scheidung zur Pause.

Da hätten die Schweizer

längst führen müssen.

Aber ein starker Torhüter

zu machen, ließ man bald

sein. 18.000 Zuschauer

können verdammt wenig

sein. Und man will gar

nicht daran denken, dass in

diesem (zu großen) Traum

von einem Stadion künftig

nur noch Mannschaften

wie Allerheiligen oder

Gleinstätten in der Regio-

nalliga gegen die Klagen-

furter Austria den EM-Ra-

sen umackern werden.

Auch Österreichs Natio-

nalteam konnte das Publi-

kum nicht aus der Lethar-

gie reißen. Was von der

rechten Seite (Dag/Wolf) zu

KLAGENFURT. Österreichs

Fußball-Nationalteam

konnte beim 0:1 (0:0) ge-

gen die Schweiz bei der Ge-

neralprobe zur EM-Qualifi-

kation wenig Selbstver-

trauen tanken. Fuchs ver-

gab einen Elfmeter, die

Schweizer trafen.

VON GÜNTHER MAYRHOFER

UND HARALD BARTL

75 Millionen Euro soll es

gekostet haben, das Klagen-

furter EM-Stadion. Stim-

mung kann man sich aber

um kein Geld der Welt kau-

fen. Den Versuch, die Welle

Im EM-Stadion war Österreich

weit von der EURO entfernt – 0:1

SPIELFILM

7. Minute: Yakin flankt,

Pogatetz blockt Inlers

Schuss.

10. Minute: Fuchs bringt

einen Freistoß, Torhüter

Benaglio verfehlt, Schie-

mers Kopfball wird von

einem Schweizer zur

Ecke abgelenkt. Den

Corner schießt Jantscher,

Benaglio pariert den

durch Hoffer abgefälsch-

ten Kopfball von Poga-

tetz glücklich.

12. Minute: Stocker lässt

Dag stehen, den Pass

bringt Yakin nicht ins Tor.

23. Minute: Ziegler-Flan-

ke, Torhüter Gratzei pa-

riert Derdiyoks Kopfball.

25. Minute: Yakin um-

spielt Gratzei, kommt

aber nicht zum Schuss.

37. Minute: Gratzei pa-

riert Stockers Schuss aus

spitzem Winkel.

49. Minute: Jantscher-

Corner, Schiemer Kopf-

ball geht daneben.

60. Minute: Stocker ver-

fehlt eine Padalino-Flan-

ke knapp.

63. Minute: Harnik fällt

im Laufduell mit Affolter

– Elfmeter. Benaglio pa-

riert gegen Fuchs, der

Kopfball danach geht an

die Latte.

70. Minute. Baumgart-

linger erobert den Ball

und schießt vom Straf-

raumeck, Benaglio klärt.

73. Minute: Flanke von

Padalino, Klein fährt be-

drängt beim Rettungs-

versuch daneben, Cos-

tanzo schließt ab – 0:1.

88. Minute: Costanzo-

Kopfball, Gratzei pariert.

Kapitän Inler (gepa)

S

ehen wir es positiv: Österreichs

Leistung gegen die Schweiz ist

gestern nach der Pause zumin-

dest besser geworden. Auch wenn

das nach Halbzeit eins kein großes

Kunststück war.

Eine echte Mannschaft, eine Elf

des Vertrauens war

da nicht zu sehen.

Ein Team, dem man

es wirklich zutrauen

kann, in der EM-Qua-

lifikation eine echte

Chance zu haben.

Für eine Generalpro-

be wurde auch noch ziemlich viel ex-

perimentiert, war keine klare Linie zu

erkennen. Die rechte Seite mit Ver-

suchskaninchen Patrick Wolf ist das

beste Beispiel dafür.

Und trotzdem ist das alles zweit-

rangig. Ein Sieg in einem Monat gegen

Kasachstan zum Qualifikations-Auf-

takt, ein weiterer im Oktober gegen

Aserbaidschan – und alle Experimen-

te sind richtig gewesen. Wer denkt

dann noch an die Generalprobe?

E-Mail: h.bartl@nachrichten.at

Zu viele

Experimen-

te für eine

Generalpro-

be.

Generalprobe

Kommentar

Kommentar

von Harald Bartl

von Harald Bartl

Tor: 0:1 (73.) Costanzo

Österreich

Teamchef: Didi Constantini

FIFA-Weltrangliste: 60

Wechsel: Klein für Dag (46.),

Korkmaz für Wolf (46.), Harnik für Hoffer

(46.), Hölzl für Jantscher (79.),

Linz für Junuzovic (79.)

Gelb: Jantscher

Schweiz

Teamchef: Ottmar Hitzfeld

FIFA-Weltrangliste: 17

Wechsel: Eggimann für Grichting (46.),

Padalino für Shaqiri (58.), Costanzo für

Yakin (71.), Ben Khalifa für Derdiyok (71.),

Bunjaku für Stocker (75.), Fernandes für

Schwegler (81.)

Österreich – Schweiz 0:1 (0:0)

Klagenfurt, 18.000; Rubinos Perez (Spanien)

Gratzei

Prödl

Dag Fuchs

Pogatetz

Baumgartlinger

Hoffer

Wolf Jantscher

Junuzovic

Schiemer

Yakin

Derdiyok

Grichting

Ziegler Lichtsteiner

Affolter

Shaqiri

Schwegler

Inler

Stocker

Benaglio

NOTEN

Tricks auch nur gegen den LASK

und Mattersburg. Viele Ballfehler.

Zlatko Junuzovic (bis 79.) 3

Er lief unermüdlich und war aggres-

siv, das Glück fehlte aber in der Of-

fensive.

Jakob Jantscher (ab 79.) 3

Licht und Schatten – gute Pässe,

schlechte Flanken.

Erwin Hoffer (bis 45.) 3

Seine Schnelligkeit konnte er nicht

ausspielen, weil er keine brauchba-

ren Bälle bekam.

Florian Klein (ab 46.) 4

In der Defensive bei weitem nicht

so anfällig wie Dag vor der Pause,

weil auch der Druck der Schweizer

nachließ. In Bedrängnis legte er un-

freiwillig den Gegentreffer auf. Da-

nach verunsichert.

Ümit Korkmaz (46.) 3

Er brachte nach der Pause Schwung

über links, seine Abspiele waren

aber ungenau. Es fehlt noch die

Spielpraxis.

Martin Harnik (ab 46.) 3

Der Stürmer kam viel mehr ins Spiel

als vor der Pause Hoffer. Er holte

den Elfmeter heraus, wich viel aus

und suchte den Abschluss.

Roland Linz (ab 79.) 0

Andreas Hölzl (ab 79.) 0

Benotung nach Schulnotensystem

0 = zu kurz eingesetzt

Christian Gratzei 2

Er spielte seine gute Form auch im

Team aus – fehlerlos. Beim Gegen-

tor war er ohne Chance.

Ekrem Dag (bis 45.) 5

Der Besiktas-Legionär war ein To-

talausfall: Alleine in den ersten 20

Minuten ermöglichten seine Stel-

lungsfehler vier Chancen über seine

Seite. Einzige Entschuldigung: Wolf

ließ ihn allein.

Sebastian Prödl 3

Solide und abgebrüht am Boden,

mit Stellungsfehlern bei einigen

Flanken.

Emanuel Pogatetz 3

Er dirigierte lautstark, hatte aber bei

Kopfbällen zu oft das Nachsehen.

Christian Fuchs 3

Der Kapitän übernahm beim Elfme-

ter Verantwortung und vergab. De-

fensiv ohne Probleme, bemüht in

der Offensive.

Julian Baumgartlinger 2

Er lief viel, stopfte Löcher und bot

sich oft an. Er spielte mit Übersicht,

aber glücklos beim Spiel nach vor-

ne.

Franz Schiemer 3

Er erkämpfte einige Bälle, gute

Spielverlagerungen wechselten sich

mit Fehlpässen ab.

Patrick Wolf (bis 45.) 5

In der Defensive ließ er Dag allein,

in der Offensive funktionieren seine

Torhüter Gratzei war Österreichs bester Mann

„Die Feinabstimmung hat

noch gefehlt. Einige Ansätze

hat man aber gesehen“.

SEBASTIAN PRÖDL

ÖFB-Abwehrspieler


„Es tut mir Leid, dass ich den

Elfmeter nicht verwandelt

habe. Ich kann mich nur bei

der Mannschaft entschuldi-

gen. Ich denke aber, dass die

Leistung in Ordnung war“.

CHRISTIAN FUCHS

ÖFB-Kapitän

„In der ersten Halbzeit sind

wir überhaupt nicht ins Spiel

gekommen, nach dem Seiten-

wechsel haben wir ganz gut

angefangen, aber dann leider

den Elfmeter vergeben. Sonst

hätte es anders ausgesehen.“

DIDI CONSTANTINI

ÖFB-Teamchef


„Wenn man gewinnt, dann ist

man immer zufrieden.“

OTTMAR HITZFELD

Schweizer Teamchef

STIMMEN

DAS BUCH

„Ich bin dann mal offline“:

Christoph Koch, 270 Seiten,

Blanvalet Verlag, ca. 13 Euro

OÖN-Kritik ������

AUSSERDEM

„13 Dinge, die das Inter-

net auf seinem Gewis-

sen hat“, zählt Christoph

Koch in seinem Buch auf:

• den Teletext

• unangenehme Überra-

schungen auf Klassen-

treffen

• angenehme Überra-

schungen auf Klassen-

treffen

• den Quelle-Katalog

• Höflichkeit unter

Fremden

• Privatjets und Kokain-

orgien in der Musik-

industrie

• angenehme und tage-

lange Unwissenheit

vom Tod Prominenter

• Telefonbücher

• den guten Ruf nigeria-

nischer Geschäftsleute

• die fabelhaften Ge-

schäftsaussichten von

Lexikonverlagen

• in Plattenläden ver-

brachte Teenagerjahre

• Rechthaber-Wetten

auf Partys, die nie auf-

gelöst werden

• die romantische und

unerreichbar verschol-

lene Ferienliebe

Tod durchs Netz

das dahin, und am Ende des

Tages hat man das Gefühl,

man hat wahnsinnig viel ge-

tan, hat aber das, was man

eigentlich machen wollte,

gar nicht geschafft. Das ha-

ben mir auch viele Men-

schen erzählt: Sie fühlen

Stress, arbeiten viel und ha-

ben abends trotzdem das

eine große Wichtige nicht ge-

schafft.

OÖN: Wie viele Minuten

waren Sie heute schon im In-

ternet?

KOCH: Heute habe ich

mich den ganzen Vormittag

in der Bibliothek wieder

freiwillig von Internet und

Handy abgehängt. Das habe

ich aus meinem Selbstver-

such mitgenommen. Ich

traue mich jetzt, einen hal-

ben Werktag nicht erreich-

bar zu sein. Was ich außer-

dem mache, ist ein Internet-

Sabbat, jeden Samstag lasse

ich das Internet ganz ruhen.

OÖN: Haben Sie das Ge-

fühl, mit Ihrem Buch einen

Nerv getroffen zu haben?

KOCH: Ja, es ist ein The-

ma, das die Menschen be-

schäftigt. Bei Internet und

Co. ist der Reiz des Neuen

jetzt endgültig weg, man

beginnt zu überlegen und

sein Kommunikationsver-

halten zu hinterfragen: Ist

das wirklich toll und so ein

Gewinn für mein Leben,

wenn ich beim Restaurant-

besuch mit Freunden kurz

nach draußen gehe, um am

Blackberry berufliche E-

Mails zu beantworten?

glaubt, dass meine Freund-

schaften in der Realität und

nicht im Internet verwur-

zelt sind. Mit Leuten, die bei

mir in der Nähe wohnen, die

ich besuche, mit denen ich

essen gehe ... und dann

habe ich plötzlich gemerkt,

selbst mit den „echten

Freunden“ findet die ganze

Verabredung, darüber,

wann und wo man sich

sieht, per SMS oder Face-

book statt. Wenn man von

einem Tag auf den anderen

das Rundmail mit dem

Grillparty-Termin nicht

mehr bekommt, fühlt man

sich abgeschnitten.

OÖN: Am Ende wollten

Sie gar nicht mehr in die On-

line-Welt zurückkehren. Was

haben Sie während Ihres

Selbstversuchs am meisten

schätzen gelernt?

KOCH: Ich fand es ange-

nehm, mich wieder auf eine

Sache konzentrieren zu kön-

nen. Ich war nicht mehr so

zerfasert. Jeder kennt das:

Man will etwas machen,

dann checkt man kurz die

Mails, schaut kurz auf seine

Lieblings-Internetseite, be-

antwortet eine SMS... So geht

ich an Internet und Handy

nichts Schlechtes. Die Frage

ist nur, ob man sich nicht

hin und wieder Ruhepausen

davon verschaffen sollte.

OÖN: Ist ein Berufsleben

ohne Handy und Internet

überhaupt möglich?

KOCH: Es ist schwierig. Ei-

nerseits wird es für einen

selbst unbequemer, aber es

verlangt auch den anderen

eine ganze Menge ab. Die

müssen auch Umwege in

Kauf nehmen, etwas aus-

drucken, in einen Umschlag

stecken, eine Briefmarke

draufkleben und zum Brief-

kasten bringen. Von da her

war ich schon auf Verständ-

nis angewiesen – sowohl pri-

vat im Freundeskreis als

auch beruflich. Dauerhaft

offline zu leben wäre

schwierig. Dann ist man

eine Zumutung für die an-

deren und nur noch der

kauzige Typ, der einfach

nicht gut erreichbar ist.

OÖN: Und privat?

KOCH: Auch privat war es

nicht so leicht, Freund-

schaftenaufrechtzuerhal- ten. Davon war ich sehr

überrascht. Ich habe ge-

KOCH: Auf beide Kommu-

nikationsmittel zu verzich-

ten ist natürlich schwieriger,

weil sich die Möglichkeiten

ja sonst oft gegenseitig er-

setzen. Was mich über-

rascht hat, war, wie schwer

mir der Verzicht anfangs

fiel und wie umständlich

das Leben ohne Internet

und Handy wird. Man ruft

bei der Auskunft an, statt

online Telefonnummern

nachzuforschen, holt den

alten Schulatlas hervor, an-

statt Google Maps zu bemü-

hen, oder muss unterwegs

eine Telefonzelle benutzen.

Es geht alles, im Vergleich

zu der unkomplizierten und

schnellen Online-Welt ist es

aber sehr mühsam.

OÖN: Gerade Telefonzel-

len werden immer mehr ab-

gebaut. Ist analog und offline

zu leben immer möglich?

KOCH: Ja. Es gibt den

Buchhändler statt Amazon,

die ganze analoge Welt ist

noch vorhanden. Gerade

wenn man wie ich ein Inter-

net-Junkie ist, vergisst man

das leicht.

OÖN: Hatten Sie Entzugs-

erscheinungen?

KOCH: Auf jeden Fall.

Meine Kopfschmerzen und

Unruhegefühle, die mich in

den ersten Tagen plagten,

haben Experten als Entzugs-

erscheinungen definiert.

Von einer richtigen Sucht

spricht man aber erst, wenn

man auch die Arbeit oder

die Beziehung vernachläs-

sigt. Grundsätzlich finde

40 Tage völlig ohne Inter-

net und Handy: Der 36-jäh-

rige Journalist Christoph

Koch wagte das, was den

meisten unmöglich er-

scheint. Sein Tatsachenbe-

richt „Ich bin dann mal of-

fline“ wird in einer Version

besonders stark nachge-

fragt: als E-Book.

VON JULIA EVERS

OÖN: Wie ist die Idee zu

Ihrem Selbstversuch, 40

Tage ohne Handy und Inter-

net zu leben, entstanden?

KOCH: Der Auslöser war

ein Umzug, nach dem ich

mehrere Wochen kein Inter-

net hatte. Ich wurde mit je-

dem Tag genervter, und es

fiel mir schwer, zu überle-

ben – beruflich und privat.

Ich bin losgezogen und habe

mir einen mobilen Internet-

Stick gekauft, der damals

noch sehr teuer war, nur um

ein paar Tage früher wieder

online zu sein. Im Gespräch

mit meinen Freunden bin

ich draufgekommen, dass

sie Ähnliches erlebt haben:

Ohne Handy fühlt man sich

halb amputiert, wenn das

Hotel doch kein W-LAN hat,

obwohl es versprochen war,

ist man sauer. Da hab ich

dann erkannt, dass diese In-

ternet-Abhängigkeitmehre- re Leute betrifft. Dann kam

die Idee: Wenn man absicht-

lich alles ausschaltet – wie

verändert sich das Leben?

OÖN: Handy oder Inter-

net – welcher Verzicht war

schwieriger?

„Ich bin dann mal 40 Tage offline“

Pro Tag 100 Mails und acht

Stunden online – bis Christoph

Koch das Leben ohne Internet

und Handy versuchte.

(Urban Zintel /OÖN Grafik)

D

ie Anzahl der Mails, die jeden

Tag den Posteingang über-

schwemmen, sind Ausdruck

der eigenen Wichtigkeit. Wer sich bei

einem Mittagessen auf das Gespräch

mit dem Gegenüber konzentriert, ge-

steht die eigene Unwichtigkeit ein –

denn sonst würde er

ja wohl wie alle ande-

ren gebraucht wer-

den und entweder

ins Handy tippend

E-Mails beantworten

oder gleich telefonie-

ren. Also Wichtigeres

mit wichtigeren Menschen zu bespre-

chen haben. Permanente Erreichbar-

keit und ständiges Gebraucht-Werden

sind mittlerweile größere Statussym-

bole als die Geräte, mit denen die

Kommunikation abgewickelt wird.

Dass die Technik helfen kann, mit

Verwandten und Freunden in weit

entfernten Ländern Kontakt zu hal-

ten, macht die Welt auf angenehme

Art kleiner. Dass sie davon abhält, ein

viertelstündiges Gespräch zu führen,

ohne durch nervöses Drücken, Kli-

cken und Schielen auf diverse Kom-

munikationsinstrumente ständig mit

mindestens einem Auge, einem Ohr

und der Hälfte der Gedanken ganz

weit weg zu sein, bringt hingegen

Menschen, die nebeneinander sitzen,

auseinander.

Freiwillige Selbstkontrolle wäre im

Internet nicht nur beim „Was“, son-

dern auch beim „Wann“ und „Wie oft“

angebracht.

E-Mail: j.evers@nachrichten.at

Nicht nur

was ist

wichtig,

auch wann

und wie oft.

Selbstkontrolle

Kommentar

Kommentar

von Julia Evers

von Julia Evers

12. August 2010 Kultur 23

Donnerstag,

Das monatliche Pflege-

geld wird, in sieben Stu-

fen, nach benötigten Be-

treuungsstundenzuer- kannt:

• Stufe 1: 154,20 Euro,

mehr als 50 Stunden

Pflege

• Stufe 2: 282,30 Euro,

mehr als 75 Stunden

• Stufe 3: 442,90 Euro,

mehr als 120 Stunden

• Stufe 4: 664,30 Euro,

mehr als 160 Stunden

• Stufe 5: 902,30 Euro,

mehr als 180 Stunden

und bei „außergewöhnli-

chem Pflegebedarf“

• Stufe 6: 1242 Euro,

mehr als 180 Stunden,

regelmäßige, zeitlich un-

koordinierbare Pflege,

auch während der Nacht,

nötig

• Stufe 7: 1655,80 Euro,

mehr als 180 Stunden

und schwerste Bewe-

gungseinschränkungen

Pflegestufen

2 Politik Donnerstag, 12. August 2010

klagt sich in einem Inter-

view mit der deutschen

„Bunte“, dass er im Buwog-

Verfahren noch nicht ein-

vernommen wurde. „Etwa

zehn Mal“ hätten seine An-

wälte den Ermittlern be-

reits angeboten, dass er „zu

den Vorwürfen Stellung be-

ziehen möchte“. „Bisher

durfte ich es nicht“, so

Grasser. Zuschulden kom-

men lassen habe er sich

nichts.


D

iese Ermittlungen

drücken auch zuse-

hends auf das Koali-

tionsklima:SP-Bundesge- schäftsführerin Laura Ru-

das, die Justizministerin

Claudia Bandion-Ortner

(VP) wegen der langen Ver-

fahren schon als „norma-

lerweise rücktrittsreif“ be-

zeichnet hatte, bremste

sich gestern zwar wieder

ein. Sie habe nicht den

Rücktritt Bandion-Ortners

verlangt, sondern nur ei-

nen „Hilferuf“ abgegeben,

so Rudas. (jabü)

Jeder hat seine eigenen Kommunikationsprobleme: Glawischnig, Grasser, Rudas apa/rts

gegeben, den Budgetfahr-

plan nochmals zu revidie-

ren. Am 18. August, wenn

Strache aus dem Urlaub zu-

rück ist, will er sich mit

Glawischnig und BZÖ-Chef

Josef Bucher zur Bespre-

chung der weiteren Vorge-

hensweise treffen.


E

inen langen Atem, und

den angeblich völlig

unfreiwillig, braucht

auch Ex-Finanzminister

Karl-Heinz Grasser: Er be-

nicht ganz klar: Für die Ein-

berufung sind Unterschrif-

ten aller drei Oppositions-

parteien nötig.

Die Grünen stellen ihre

ab sofort bereit, Vizepartei-

chef Werner Kogler geht

davon aus, dass das BZÖ

ebenfalls jederzeit zur Ver-

fügung stehe. Nur in der

FPÖ wird noch auf die

selbst gesetzte Frist gewar-

tet: Bis „Mitte August“ hat

Obmann Heinz-Christian

Strache der Regierung Zeit

unterstützt und offensicht-

lich beide Augen zuge-

drückt“.

Freilich sind die Grünen

auch mit der aktuellen Re-

gierung unzufrieden: Ganz

besonders mit Finanzmi-

nister Josef Pröll (VP), gegen

den sie wegen der Budget-

verschiebung im Parlament

einen Misstrauensantrag

stellen wollen. Wann die

dazu notwendige Sonder-

sitzung stattfinden wird,

ist allerdings noch immer

seine einstigen Mitstreiter

herausfordert. Diese hatten

ihn nicht mehr an der Spit-

ze ihrer Bezirks-Wahlbewe-

gung haben wollen. Ganz

ähnlich war ein Streit in Ma-

riahilf verlaufen, wo nun

ebenfalls eine Liste „Echt

Grün“ antritt.

Dass diese Vorgänge „al-

les andere als erfreulich“

sind, wie Glawischnig be-

kennen musste, ist wohl

eine Untertreibung. Eine

Portion Realismus fügte die

Grünen-Chefin auch bei:

„Es ist klar“, dass die Spal-

tung in zwei Hoffnungsbe-

zirken für die Wahl „nicht

förderlich“ sei.


A

uch Kritik teilte Gla-

wischnig aus, aber

an diesen Gegnern:

Die ÖVP hätte von den an-

geblichen Geldflüssen an

FP-Politiker und deren Um-

feld, etwa bei der Buwog-

Privatisierung, gewusst, so

ihr Vorwurf. Ex-Bundes-

kanzler Wolfgang Schüssel

habe „alles mitgetragen,

S

chlechtes Timing

nennt man das: Da trat

Grünen-Bundesspre-

cherin Eva Glawischnig ges-

tern erstmals seit Wochen

wieder an die Öffentlich-

keit, um in einer Pressekon-

ferenz zum Rundumschlag

gegen die Regierung auszu-

holen. Und dann eskalierte

ausgerechnet an diesem Tag

der Streit bei den Wiener

Grünen – und sie musste

dazu Stellung beziehen.

Wobei es korrekterweise

nicht um „die“ Wiener Grü-

nen in ihrer Gesamtheit geht

– und genau das ist auch das

Problem: Denn nach dem

sechsten Bezirk, Mariahilf,

hat sich nun auch im achten,

der Josefstadt, eine zweite

Grüne Liste gebildet, die ge-

gen die „Alt-Grünen“ bei der

Landtagswahl am 10. Okto-

ber antreten wird.

Pikanterweise ist es noch

dazu der derzeitige Bezirks-

vorsteher, Heribert Rahdji-

an, der mit seiner gestern

verkündeten Kandidatur

auf der Liste „Echt Grün“

POLITIKSZENE

Grüne Spaltung, Rudas-Rückzieher und ein Grasser-Wunsch an die Justiz

E

s ist ein Geniestreich erster Güte,

dass es der Großen Koalition ge-

lungen ist, mit ein paar Halbinfor-

mationen den Eindruck zu erwecken,

im Herbst könnte es zu

Einschränkungen beim

Pflegegeld kommen.

Das wird alle im

Pflegesystem Tätigen,

aber vor allem die vie-

len pflegenden Ange-

hörigen so richtig

schön vor den Kopf stoßen. Denn im-

merhin werden mehr als 80 Prozent der

älteren Menschen, die Betreuung brau-

chen, von Verwandten versorgt. Diese

Angehörigen sind eine tragende Säule

im Pflegesystem und bräuchten in

Wahrheit Entlastung durch ein größeres

Angebot an Kurzzeitpflege-Plätzen, die

es ihnen zum Beispiel ermöglichen,

auch einmal guten Gewissens auf Ur-

laub zu fahren und sich zu erholen.

Einschränkungen beim Pflegegeld

sind aber auch deshalb schwer zu argu-

mentieren, weil es seit seiner Einfüh-

rung 1993 nur vier Mal zu einer Erhö-

hung gekommen ist (1994, 1995, 2005,

2009). Gemessen an der Inflationsrate

ist es damit beim Pflegegeld von 1993

bis 2008 zu einem Wertverlust von 13,5

Prozent (Pflegestufen 2 bis 7) bzw. 34

Prozent (Pflegestufe 1) gekommen.

Wenn man beim Pflegegeld schon et-

was ändern will, dann ist es die meist

monatelange, für die Betroffenen ent-

würdigende Wartezeit bis zur Bewilli-

gung.

E-Mail: w.braun@nachrichten.at

Kommentar

Kommentar

von Wolfgang Braun

von Wolfgang Braun

Die Debatte

um das Pfle-

gegeld stößt

viele vor den

Kopf.

Geniale Koalition

OÖN ÜBERBLICK

Bischöfe auf Wallfahrt

WIEN. Österreichs Bi-

schöfe treten der Rekord-

austrittswelle aus der Kir-

che (Details auf Seite 29)

unter anderem mit einer

Jugendwallfahrt entge-

gen. Kommendes Wo-

chenende laden die Bi-

schöfe 800 Jugendliche

unter dem Motto „Voll Leben“ nach Ma-

riazell. Die Bischöfe wollen damit signa-

lisieren, dass die Kirche „lebendig und

auf die Zukunft orientiert ist“, heißt es.

Foto: APA

❞An den Bedingungen

für das Pflegegeld sollte

man nicht rütteln.❝

WALTER AICHINGER

oö. Hilfswerk-Obmann

Mehr als 350.000 Menschen in Österreich brauchen Pflege. Foto: colourbox

die SPÖ, dass eine Aussetzung

der Pflegegeldstufen 1 und 2,

was als Spar-Möglichkeit kol-

portiert worden war, nicht in

Frage komme. Dies würde

nicht nur die Situation der Be-

troffenen deutlich verschlech-

tern, sondern auch Arbeits-

plätze bei den mobilen Diens-

ten kosten, so SP-Abgeordnete

Christine Lapp. Sie sprach sich,

wie Hundstorfer, dafür aus,

Teile der von der SPÖ geforder-

ten Vermögenszuwachssteuer

in die Pflege zu investieren.

Die Opposition vermutet

dennoch Einsparungen zu Las-

ten der Pflegebedürftigen, was

Grünen-Sozialsprecher Karl Öl-

linger aus den Aussagen Wö-

gingers schloss. FP-Chef Heinz-

Christian Strache sprach von

einem „Armutszeichen für Ös-

terreichs Sozialpolitik“, BZÖ-

Abgeordnete Ursula Haubner

verglich Pflegegeld-Kürzungen

mit „unterlassener Hilfeleis-

tung“. (bock)

terreich, Walter Aichinger, hält

davon aber wenig: „An den Zu-

gangsbedingungen zum Pflege-

geld zu rütteln, halte ich nicht

für gut“, sagte Aichinger zu

den OÖNachrichten.

Dass das Pflegegeld vor al-

lem in den höheren Stufen 5

bis 7 bei weitem nicht mehr die

Betreuungskosten abdeckt, sei

eine „Tatsache“, sagt Aichinger.

Einspar-Überlegungen seien

unrealistisch. Vorstellbar ist

für den Hilfswerk-Chef, dass

bei künftigen Erhöhungen

„asymmetrisch“ angehoben

wird – also eine Gesamt-Erhö-

hung beim Pflegegeld den Stu-

fen 3 bis 7 zugute kommt.

Gestern Nachmittag betonte

gen gestern nicht äußern: Vor

dem Herbst werde man zu

Sparplänen nichts sagen.

Bereitwillig aufgenommen

hat den Ball allerdings VP-Sozi-

alsprecher August Wöginger. Er

sagte, er könne sich „verschärf-

te Zugangsbedingungen“ zum

Pflegegeld vorstellen, wenn im

Gegenzug die Höhe des Pflege-

geldes jährlich angepasst wird.

Gelten sollten, so Wöginger, die

strengeren Bestimmungen für

die Zuerkennung der Pflege-

geldstufen 1 und 2. Es gehe

ihm um einen „effizienteren

Einsatz der Mittel“, Einsparun-

gen in Summe seien aber „ab-

surd“. Die monatlich 50 Stun-

den Pflegebedarf bei Stufe 1

könnten „familiär oder im Be-

kanntenkreis erledigt werden“,

meinte Wöginger, auch Hilfsor-

ganisationen könnten sich da-

für „erwärmen“, hier die Hür-

den zu erhöhen.

Wögingers Parteifreund und

Hilfswerk-Obmann in Oberös-

WIEN. Am Dienstag präsen-

tierte Sozialminister Rudolf

Hundstorfer (SP) seine Pläne

für die Neuorganisation der

Pflegegeld-Einstufung, am Tag

darauf geriet die Sozialleistung

in die Spar-Debatte: Aus der

VP kam ein Vorstoß für „er-

schwerten Zugang“ zum Pfle-

gegeld.

Eine Erhöhung des Pflege-

geldes (siehe Kasten oben)

oder, wie von vielen Sozialorga-

nisationen gefordert, eine jähr-

liche Anpassung entsprechend

der Inflationsrate (Valorisie-

rung) sei derzeit „budgetär

nicht umsetzbar“, sagte

Hundstorfer. Kolportiert wur-

den aber auch angebliche

Überlegungen des Sozialminis-

teriums, angesichts des Drucks

zur Budgetsanierung 80 bis

100 Millionen Euro beim Pfle-

gegeld einzusparen.

Im Sozialministerium wollte

man sich zu derlei Mutmaßun-

Keine Erhöhung, neue Hürden? Das

Pflegegeld gerät in die Spardebatte

Grafik: OÖN, APA

Pflegegeldbezieher

in Österreich

Foto: dpa

Quelle: APA/HV/BMASK

150.000

100.000

50.000

0

jeweils Jänner

1993-2009,

Mai 2010

Pflegegeldbezieher

1993

230.344

258.391 282.220

322.907

359.717

1997 2000 2005 2010

nach Pflegestufen

Stufe 1

76.751

Stufe 2 119.943

Stufe 4

52.127

Stufe 3

59.526

Stufe 5

32.545

Stufe 6

12.230

Stufe 7

6 595

Grafik: OÖN, APA

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ÖGB sieht noch keine Entspannung am Arbeitsmarkt / Seite 33

Mit Berichten aus dem Salzkammergut auf den Seiten 33, 34 und 35

Donnerstag, 12. August 2010

Land&Leute Oberösterreich 4010 Linz, Promenade 23: Tel.: 0 73 2 / 78 05-429, E-Mail: regional@nachrichten.at Fax: 0 73 2 / 78 05-569, Abo-Service: 0 73 2 / 78 05-560 Internet: www.nachrichten.at/regional

noch nicht. Der 52-Jährige

nimmt Medikamente und

ist krankgeschrieben. „Vor

allem nachts und wenn ich

nach dem Haus meiner

Mutter sehe, kommen die

Emotionen hoch.“ Regelmä-

ßig fährt er von Gampern

zu dem drei Kilometer ent-

fernten Haus, um nach dem

Rechten zu sehen. „Ich

muss runter fahren. Das ist

mein Haus. Ich hänge

dran“, sagt er. Für die Zu-

kunft wünscht er sich nur

eins: „Ich hoffe, dass die Fa-

milie weg zieht, das wäre

das Beste für uns alle.“

❞Ich frag mich ständig

wie man einer Frau wie

meiner Mutter so et-

was antun kann.❝

RUDOLF MOSER,

Sohn von Opfer Hedwig

Moser

Familien dementiert der

Sohn: „Ja, es hat Spannun-

gen wegen eines Anbaus

gegeben, der hat meiner

Mutter nicht gefallen, aber

keinen Streit“, sagt Moser.

Auch er kenne die mutmaß-

liche Täterin Daniela K.,

hätte sie bei seinen häufi-

gen Besuchen bei der Mut-

ter angetroffen. „Sie hat ihr

ihre Probleme erzählt und

dann diese Brutalität.“

Auch wenn es Rudolf

Moser gesundheitlich

schon etwas besser geht,

wie er sagt, arbeiten kann

der Verschublokführer

sie sei gestürzt. „Ich hab

der Nachbarin geschrien:

Schnell, ruf die Rettung.

Die Mama liegt im Vor-

haus.“ Doch Hedwig Moser

ist nicht gestürzt. Wie be-

richtet, gestand später eine

andere Nachbarin die Tat.

Er frage sich ständig wie

man einer Frau wie seiner

Mutter so etwas antun kön-

ne, kann sich Rudolf Moser

die 40 Messerstiche nicht

erklären: „Das war eine

Hinrichtung.“

Berichte über einen an-

geblichenNachbarschafts- streit zwischen den beiden

Hedwig Moser die 77-jähri-

ge Pensionistin in ihrem

Haus gefunden – getötet

durch unzählige Messersti-

che. Auch Rudolf Moser

wurde von der Polizei über-

prüft. Im Ort wurde getu-

schelt.

„Ich hab’ das immer so

gemacht. Bin zu ihr gefah-

ren, hab zum Rasenmähen

begonnen und wenn sie

den Motor gehört hat, ist

sie irgendwann rausgekom-

men“, sagt er. Nur am 28.

Juli kam sie nicht.

Der Sohn findet die Mut-

ter, glaubt zunächst noch

TIMELKAM. Nach dem ge-

waltsamen Tod seiner Mut-

ter Hedwig Moser (77) hofft

ihr Sohn Rudolf, dass die Fa-

milie der Mordverdächtigen

wegzieht. Die Tat der Nach-

barin sei für ihn „eine „Hin-

richtung“ gewesen, sagt der

52-Jährige.

VON ROSWITHA FITZINGER

Wie er das, was er emp-

findet, ausdrücken soll -

Rudolf Moser weiß es nicht.

„Ich kann das Gefühl nicht

beschreiben“, sagt er und

ringt nach Worten. Vor 15

Tagen hat der Sohn von

Sohn von Mordopfer: „Das war eine Hinrichtung“

kommen (siehe Bericht). Österreichweit

wird heuer mit bis zu 80.000 Austritten

gerechnet. 53.216 waren es im Vorjahr.

Zum Vergleich die Eintritte in die katholi-

sche Kirche in Oberösterreich:

• 2009: 807 neue Mitglieder

• 2008: 892 neue Mitglieder

• 2007: 753 neue Mitglieder

Derzeit sind etwa eine Million Oberöster-

reicher Katholiken.

Im Jahr 2008, als die katholische Kirche kei-

ne Krise zu meistern hatte, kehrten 6497

Oberösterreicher der Kirche den Rücken.

Hatte die Zahl der Kirchenaustritte in den

Jahren davor nur moderat zugenommen, so

stieg sie im Jahr 2009 sprunghaft auf 9338

an. Und heuer dürfte es noch schlimmer

DIE KATHOLISCHE KIRCHE IN ZAHLEN

Aus- und Eintritte der katholischen Gläubigen

Gerhard Hochreiter, Neu-Katholik der katholischen Kirche?

HOCHREITER: Seit 1996.

Ich verabscheue natürlich

die Missbrauchsfälle, die

erst kürzlich aufgekom-

men sind. Aber wie gesagt,

bei mir ist es ein bisserl ein

Spezialfall. Es war jeden-

falls kein Papierkrieg um

wieder beizutreten.

OÖN: Haben Sie in der

Schule den Religionsunter-

richt besucht?

HOCHREITER: Ja, aller-

dings den evangelischen,

obwohl ich katholisch ge-

tauft wurde. Mein Religi-

onslehrer ist erst in der Ma-

turaklassedraufgekom- men, dass ich den katholi-

schen Unterricht besuchen

hätte sollten.

aber auch evangelisch ge-

worden, wenn es notwen-

dig gewesen wäre. Grundla-

ge ist ja immer die Bibel.

OÖN: Wie lange waren

Sie kein offizielles Mitglied

Seit 1. August ist der Leon-

dinger Student Gerhard

Hochreiter wieder Katho-

lik. Der Grund des 22-Jähri-

gen ist ein wenig opportu-

nistisch: „Ich bin seit kur-

zem Mitglied einer Studen-

tenverbindung.“

OÖN: Warum sind Sie

wieder der katholischen

Kirche beigetreten?

HOCHREITER: Ich bin dem

Cartellverband beigetreten

und die Voraussetzung da-

für ist, dass man Mitglied

der katholischen Kirche ist

– ich weiß, dass dieser Be-

weggrund ein wenig oppor-

tunistisch ist, aber an Gott

habe ich ja auch vorher

schon geglaubt. Ich wäre

3 FRAGEN AN...

Gerhard Hochreiter Foto: privat

mit Blick auf die Statistik.

Im gesamten Jahr 2008

zählten die Steyrer damals

vergleichsweise nur 265

Austritte, im Jahr darauf

waren es 419.

Ein ähnliches Bild zeigt

sich in der Stadt Wels. Heu-

er traten bereits 504 Katho-

liken aus der Kirche aus. Im

gesamten Jahr 2008 gab es

hingegen nur 358 Austritte.

Im Vorjahr waren es 518

Welser.

„Viele Austritte sind auf

die Missbrauchsvorwürfe

zurückzuführen“, sagt Hel-

mut Ausserwöger vom

Kommunikationsbüro der

Diözese Linz und fügt hin-

zu, dass der Kirche „eine

konsequente und transpa-

rente Aufarbeitung der

Missbrauchsfälle in enger

Zusammenarbeit mit der

Staatsanwaltschaft“ sehr

wichtig sei. Jeder Austritt

sei schmerzhaft und werde

ernstgenommen.

(no/tropp/staro)

845 Linzer den Entschluss

gefasst, der Kirche den Rü-

cken zu kehren. 1117 wa-

ren es schließlich im ge-

samten Jahr 2008. Es folgte

ein sprunghafter Anstieg

ein Jahr später – auf 2178

Austritte. Damals dürfte

die umstrittene, dann nicht

vollzogene Bestellung des

Windischgarstner Pfarrers

Gerhard Wagner zum Weih-

bischof eine Rolle gespielt

haben.

Die Halbjahresstatistik

über die heurigen Kirchen-

austritte in Oberösterreich

wollte die Diözese Linz

zwar nicht bekannt geben.

Wie OÖN-Recherchen bei

den Magistraten ergaben,

kam es heuer noch schlim-

mer. Nicht nur in Linz stieg

die Zahl der Austritte mas-

siv an. In Steyr kehrten von

Jänner bis Juni 388 Bürger

im Magistrat per Formular

der Kirche den Rücken.

„Schon erschreckend vie-

le“, sagt eine Mitarbeiterin

LINZ. Die Zahl der Austritte

aus der katholischen Kir-

che ist nach Bekanntwer-

den vieler Missbrauchsfälle

stark angestiegen. Das

zeigt ein Rundruf der

OÖNachrichten. In Bal-

lungszentren sind bis Juni

mehr Gläubige ausgetreten

als im gesamten Jahr 2008.

„Ich habe schon länger

überlegt, aber dann auch

noch diese Missbrauchs-

skandale in den kirchlichen

Einrichtungen. Jetzt reicht

es“, sagt eine Linzerin und

verlangt im Bürgerservice

des Magistrats ein Aus-

trittsformular.

1748 Gläubige haben es

ihr im ersten Halbjahr des

heurigen Jahres in der Lan-

deshauptstadt gleichgetan.

„Die meisten kamen im

März und im April zu uns“,

sagt Bürgerservice-Chefin

Gabriele Ambach den OÖ-

Nachrichten. Im Vergleichs-

zeitraum 2008 hatten nur

Bis Juni schon mehr

Kirchenaustritte als im

gesamten Jahr 2008

Tausende Oberösterreicher betrachten die Kirche mit kritischem Blick. Foto: Wodicka

Foto: Tom Leitner

Land & Leute mutiert

für 6 Regionen

(Di. – Fr.): Innviertel,

Linz und Umgebung,

Mühlviertel, Salzkam-

mergut,Steyr/Amstet- ten/Kirchdorf, Wels/

Eferding/Grieskirchen

5

Blattaufbau Montag bis Freitag

11. September 2010 Karriere K1

Samstag,

Mit 336 Job-

anzeigen

auf 24 Seiten

KARRIERE INHALT

Energiemanagement: Stipendiat

ergattert letzten Platz Seite 4

Reha: Schwieriger Neubeginn im Be-

ruf nach Krankheit Seite 13

Mehr Durchblick für Ihren Lehrvertrag

LINZ. Hunderte Jugendli-

che starten im Herbst in ihr

erstes Lehrjahr. Bevor sie

einen Lehrvertrag unter-

schreiben, sollten sie die-

sen aber genau unter die

Lupe nehmen.

Der Lehrvertrag bildet

die rechtliche Grundlage

für das Lehrverhältnis. „Er

ist ein Arbeitsvertrag mit

besonderen Vereinbarun-

gen über die Ausbildung

des Lehrlings und muss

schriftlich in vierfacher

Ausfertigung abgeschlos-

sen werden“, sagt Georg

Bachmair, Landessekretär

des OÖAAB.

Der Lehrlingsausbildner

muss den Lehrvertrag in-

nerhalb von drei Wochen

ab Beginn des Lehrverhält-

nisses bei der Lehrlings-

stelle anmelden und den

Lehrling darüber informie-

ren. Zudem muss dieser

binnen sieben Tagen bei

der Gebietskrankenkasse

und innerhalb von zwei

Wochen in der Berufsschu-

le angemeldet werden.

Nicht zu viele Dienstorte

Bevor der Lehrling sei-

nen Lehrvertrag unter-

schreibt, sollte er darauf

achten, dass die grundle-

genden Daten festgehalten

sind (siehe Kasten rechts).

Darüber hinaus gibt es eini-

ge weitere Dinge, die ge-

klärt werden sollten.

„Der Lehrling sollte da-

rauf achten, dass nicht zu

viele verschiedene Dienst-

orte ausgemacht werden“,

sagt Roland de Zuani,

Rechtsexperte der Arbei-

terkammer Oberösterreich.

Man könne zwar zusätzli-

che Standorte vereinbaren,

diese sollten aber für den

Lehrling einfach erreichbar

sein.

Auch die Arbeitszeit ist

ein wesentlicher Punkt:

„Vereinbarungen über Gra-

tisarbeitszeit oder Ausbil-

dung außerhalb der Ar-

beitszeit sind rechtlich un-

wirksam. Man kann aber

möglichen Konflikten aus

dem Weg gehen, wenn man

derartige Forderungen von

vornherein aus dem Lehr-

vertrag streicht“, sagt de

Zuani. Die Arbeitszeit

muss im gesetzlichen Rah-

men sein. Ein Beispiel: Im

Gastgewerbe muss jeder

zweite Sonntag frei sein.

Lehrlingsentschädigung

Während der Lehrzeit

steht dem Lehrling eine

Lehrlingsentschädigung

zu. Die Höhe ist im jeweili-

gen Kollektivvertrag gere-

gelt. „Falls es keinen pas-

senden Kollektivvertrag

gibt, ist der Betrag indivi-

duell zu vereinbaren“, sagt

Bachmair. Auch für die Zeit

in der Berufsschule muss

der Lehrling dieses Geld

bekommen.

Speziell für das Gastge-

werbe gilt: Der Arbeitgeber

darf für Logis 3,27 Euro

pro Tag von der Lehrlings-

entschädigung abziehen,

so de Zuani. Auch kann der

Ausbildungsbetrieb Inter-

natskosten übernehmen.

„Man sollte ihn darauf di-

rekt ansprechen, ob er sich

daran beteiligen will“, rät

de Zuani.

Schulzeiten anrechnen

Ebenfalls wichtig: Schul-

zeiten können angerechnet

werden. „Wenn jemand

eine Handelsschule be-

sucht hat und später eine

kaufmännische Lehre be-

ginnt, kann er sich einein-

halb Lehrjahre sparen“,

sagt der AK-Rechtsexperte.

Aber: Das muss schon vor-

ab im Lehrvertrag festge-

halten sein.

Grundsätzlich gilt:

Wenn Unklarheiten im

Lehrvertrag auftreten, noch

vor der Unterschrift bei der

Arbeiterkammer oder dem

ÖAAB um Rat fragen. (ee)

� Bezeichnung des Lehrberufes

� Standort der tatsächlichen Ausbildungsstätte

Daten des Lehrberechtigten, des Lehrlings und dessen

gesetzlichen Vertreters

� Sozialversicherungsnummer

� Name des Ausbilders (Ausbildungsleiters)

� Datum des Beginns und des Endes des Lehrverhält-

nisses

� Hinweis auf die Höhe der Lehrlingsentschädigung

� Allfällige Ausbildungen im Rahmen eines Ausbil-

dungsverbundes mit anderen Betrieben oder Bildungs-

einrichtungen. Wenn dies der Fall ist, auch welche Be-

rufsbildpositionen, in welchem Lehrjahr, in welcher Dau-

er und wo sie durchgeführt werden.

Das muss im Lehrvertrag stehen

WORAUF ZU ACHTEN IST

� Wenn die Lehrlingsentschädigung

nicht im Kollektivvertrag geregelt ist, ist

deren Höhe im Lehrvertrag zu vereinba-

ren. Klären Sie auch die Höhe des Ur-

laubs- und Weihnachtsgeldes.

� Lernen Sie in einem Betrieb, der meh-

rere Standorte hat, achten Sie darauf,

dass im Lehrvertrag der Standort der

konkreten Ausbildungsstätte angegeben

ist. An anderen Standorten dürfen Sie

nicht eingesetzt werden.

� Machen Sie gleich nachdem der Lehr-

vertrag unterschrieben ist, eine Kopie da-

von. Es dauert, bis er geprüft ist und Sie

Ihre Ausfertigung erhalten.

� Melden Sie eine Erkrankung umge-

hend. Bei unentschuldigtem Fernbleiben

riskieren Sie eine Entlassung.

� Achten Sie darauf, dass die im Lehrver-

trag vereinbarten Ausbildungsverbund-

maßnahmen termingerecht durchgeführt

werden.

Tipps


Blattaufbau & Beilagen

Blattaufbau am Samstag

Wochenende

Samstag, 21. August 2010 MAGAZIN

Heute mit 8 Seiten

Inhalt

Gefühlte Heimat

Der Begriff Heimat

schleppt durch die Ereignisse

des 20. Jahrhunderts

Ballast mit sich herum.

Das verpönte Gefühl

wird aber wieder entdeckt.

Seite 4

Geblitzte Heimat

Bis Mitte August wurden

in Oberösterreich 29.000

Blitze verzeichnet. Die

Gewittersaison geht zwar

zu Ende, ein neues Blitz-

Rekordjahr ist aber so gut

wie sicher. Seite 5

Samstag,

21. August 2010 Karriere

Mit Energiemanagement-Kurs

geht Absolventen das Licht auf

K1

Mit 308 Jobanzeigen

auf 18 Seiten

Kommentar

von Sigrid Brandstätter

Alles mit Vorbehalt

LINZ. Das Energieinstitut der

darf es einer umsichtigen Fa-

Linzer Kepler Uni und die

milie“, sagt Führer. „Aber es

ehr als 20 Stellungnahmen

Oberösterreichischen Nach-

haben fast alle durchgehalten

gab es in den vergangenen Tarichten

vergeben einen Gratis-

und sich gegenseitig moti- Mgen

aus Wirtschafts- und Arplatz

in dem viersemestrigen

viert.“ Das letzte Semester ist beiterkammern, nahestehenden Or-

Masterlehrgang Energiemana-

für das Verfassen der Masterganisationen sowie Parteizentralen

gement. Wert des Stipendithesis

vorgesehen. Der Lehr- zur Lehrlingausbildung. Dabei sind

ums: 7500 Euro.

gang schließt mit dem Titel vor allem die angeführten abenteuer-

Professional Master of Science lichenZahlenverglei- Klimawandel, steigende

(Energiemanagement) ab.

che mit Vorbehalt zu Lehrstellen-

Preise für fossile Rohstoffe auf-

Die Ausbildung richtet sich betrachten: Juli und diskussiongrund

des zunehmenden Ener-

an leitende Mitarbeiter in Ener- August sind jene Mo-

ist zu häufig

giebedarfs in Schwellenländern

gieunternehmen, an Verantnate, in denen die

Zahlen der gesuch- nur Interes-

wie China und Indien. Der

wortliche für Energiefragen in

Energiemarkt steht vor Umbrü-

mittleren und großen Unterten und verfügbaren senpolitik.chen.

„Wer sowohl theoretisch

nehmen oder in Verbänden Lehrstellen am we-

fundiert als auch mit hochrele-

oder der öffentlichen Verwalnigsten aussagekräftig sind.

vantem praktischen Wissen

tung genauso wie an Mitarbei- Darüberhinaus schwankte die Dis-

ausgestattet die Energie-Theter

in Forschungsinstituten kussion zwischen den Polen: „Die Jumen

vernetzen kann, der hat

und Unternehmensberater. gendlichen sind ungeeignet.“ Oder:

einen entscheidenden Wettbe-

Ein einschlägiges Studium „Offene Lehrstellen gibt es nur in

werbsvorteil“, sagt Horst Stein-

und zwei Jahre Berufserfah- Branchen mit schlechten Arbeitsbemüller,

der Geschäftsführer

rung sind Voraussetzung. Eine dingungen und niedrigen Gehältern.“

des Energieinstitutes.

Zulassung ohne Studienab- Jenseits der Pauschalurteile ist es

schluss ist bei gleichwertiger einfach so, dass man ohne dem Be-


Absolventen

Qualifikation möglich.

herrschen der Grundrechnungsarten

des Lehrgangs

Für Interessierte findet am in keinem Lehrberuf bestehen kann.

haben einen

am Montag, dem 30. August Wo – aus welchen Gründen immer –

Wettbewerbs-

2010, um 18 Uhr im Manage- aus der Schule zuwenig hängen gevorteil.mentzentrum

der Kepler Uni, blieben ist, helfen bei vielen besonde-

Erdgeschoß, Raum 03 A, ein Inre Förderungen, damit der berühmte

formationsabend statt.

Knopf noch aufgeht. Das bleibt an

der öffentlichen Hand hängen und

Zum zweiten Mal startet am

rechtfertigt überbetriebliche Projekte

7. Oktober der Universitäts-

BEWERBUNG

und Lehrwerkstätten.

lehrgang, der eine Kombinati-

Gleichzeitig ist es unfair, Jugendlion

aus rechtlichem, wirtschaft-

Bis 3. September chen vorzuwerfen, sie seien zuwenig

lichem und technischem Wis-

flexibel. Wer mit 15 Jahren auf Öffis

sen bietet. „Diese Kombination

Bewerber für das Stipendium oder ein Moped angewiesen ist, um

war sehr gut. Die Ausbildung

haben bis Freitag, 3. Septem- zur Arbeit zu kommen, ist einge-

ist fächerübergreifend, dort,

ber, Zeit, ihren detaillierten schränkt mobil. Oder soll sich ein

wo man selbst ausgebildet ist,

Lebenslauf, das Zeugnis der Lehranfänger mit 350 bis 500 Euro

ist es eine Wiederholung und

höchsten abgeschlossenen Entschädigung pro Monat im ersten

Vertiefung. Darüber hinaus ist

Ausbildung sowie ein Moti- Lehrjahr einen Umzug finanzieren?

es eine große Verbreiterung

vationsschreiben (Wieso will

des eigenen Wissens – und das

ich diesen Masterlehrgang E-Mail: s.brandstaetter@nachrichten.at

von guten Vortragenden aus

absolvieren, was würde er

Wissenschaft und Praxis “, sagt

mir beruflich bringen?) an lar-

Thomas Führer, der in der

cher@energieinstitut-linz.at KARRIERE INHALT

AMS-Engineering Sticht in Ha-

zu senden. Die Finalisten

genberg für den Geschäftsbe- Geistesblitze für zukünftige Energiemanager (wodicka) sind am 7. September (vo- Arbeitsrecht: Besonderer Kündireich

Gebäudeautomation und

raussichtlich ab 16.30 Uhr) zu gungsschutz bleibt umstritten Seite 2

deren Energieeffizienz zustän- Aus den daraus resultierenden der Lehrgang. Die Ausbildung einem Hearing geladen. Sie

dig ist.

Diskussionen profitiert man findet berufsbegleitend, zwei- werden kurzfristig informiert. Lehrberuf: Feinkost-Fachverkäufer

„Was mir auch getaugt hat, sehr“, sagt der Absolvent des wöchig an Donnerstag, Freitag Infos zum Lehrgang:

soll Image für Handel und Lehrlinge

ist die viele Erfahrung, die die ersten Lehrgangs. Vier Semes- und Samstag statt. „Um den www.energieinstitut-linz.at heben Seite 4

Teilnehmer eingebracht haben. ter mit je 37,5 Stunden dauert Zeitaufwand zu bewältigen, be-


HORST STEINMÜLLER

Energieinstitut JKU

Foto: privat

Der berühmte Vogelfänger Heinz Hörhager (mehr über ihn auf Seite 3) tritt am 28. August als Moderator bei den „Gamsjagatagen“ auf.

50 Jahre Gamsjagern

Jubiläum für die Goiserer Gamsjaga- Sie die Gamsjagatage in Bad Goisern besu- Name ja bereits sagt, nur alle vier Jahre inszechen.

Denn Anni und ihre Freundin Martina niert wird, denn ursprünglich bedeutet der

tage! Von 27. bis 29. August lockt

veranstalten mit ihrem Team seit sieben Jah- griechische Begriff „Olympiade“ eben diesen

diese treffliche Brauchtumsveranstalren dieses traditionsreiche Fest des Brauch- Zeitraum. Aber halt, genau so stimmt das

tung bereits zum 50sten Mal in das tums, das nun erfreulicherweise seinen 50. nicht. Denn die Goiserer wechseln sich mit

innerste Salzkammergut. Dann ist es Geburtstag feiern kann.

den Kollegen in Mittenwald in Bayern und

Gegründet wurde die Veranstaltung 1960 Leutasch in Tirol ab. So gesehen wird die

auch für städtische Besucher an der

auf Anregung des damaligen Kurdirektors Gamsbart-Olympiade alle zwei Jahre ausge-

Zeit, das Dirndl oder die Lederhose Karl Pilz. Seine Absicht galt freilich nicht nur tragen, aber alle vier Jahre am selben Ort. Al-

aus dem Kleiderkasten zu holen. der Brauchtumspflege, nahe liegender Weise les klar? Die Gamsjagatage symbolisieren üb-

sollte damit auch der Tourismus angekurbelt rigens für viele auch ein bedauerliches Ende.

VON ALEXANDER RITZINGER (TEXT)

werden. Deshalb wurde gleich einmal eine Denn Anni weiß: „Nach diesem Wochenende

UND VOLKER WEIHBOLD (FOTOS)

Olympiade ins Leben gerufen, die dem heeren ist es erfahrungsgemäß mit dem Sommer

Wettstreit um den prächtigsten Gamsbart ge- endgültig vorbei!“ Wenn das kein zusätzlicher

aben Sie die Anni schon einmal lachen widmet war. Pilz war weitsichtig genug, um Grund ist, der herzlichen Einladung der Goi-

gehört, beziehungsweise gesehen? sich durch das Olympische Komitee diesen serer zu folgen, und noch einmal einen köstli-

HNein?

Da ist Ihnen bisher einiges ent- „Adelstitel“ absegnen zu lassen.

chen und vergnüglichen „Sommernachtsgangen.

Am nächsten Wochenende können sie Heuer wird in Goisern wieder ein entspretraum“ zu erleben?

ihr kraftvoll-strahlendes Wesen erleben, wenn chender Wettkampf abgehalten, der, wie der

Lesen Sie weiter auf Seite 2

Reıselust

Samstag, 21. August 2010 NAH UND FERN

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Foto: Kalmar

Irische Eindrücke

Die Qualität eines irischen

Tweedsakkos ist so hoch,

dass es seinen Besitzer oft

überlebt. Unter britischer

Herrschaft war den Iren

das Weben verboten.

Doch Qualität setzt sich

durch. Seite 4 und 5

Beilagen unter der Woche

REGIONALLIGA, OÖ-LIGA, UNTERHAUS

Montag, 23. August 2010 www.nachrichten.at/unterhaus Nummer 1

Eisenköck vor

dem Abschied

Seite 3

Anpfiff im Unterhaus: In ganz Oberösterreich regiert wieder König

Fußball! Auch bei Barbara Mayrhuber (19, links) und Gerlinde Finner

(29) war die Vorfreude auf ihr Auftaktspiel groß. Mit Garsten siegten

sie gestern in der 2. Frauen-Liga beim FC Lustenau mit 2:1. Foto: Moser

LASK kassiert für

Bayern-Talent ab

Der Transfer von Jung-Star

Christian Derflinger, der vor

drei Jahren vom LASK zum

FC Bayern gewechselt war,

soll dem Linzer Bundesligisten

in diesem Sommer

250.000 Euro gebracht haben.

Mehr über den 16-Jährigen

und seine Rückkehr

mit dem U17-Nationalteam

nach Oberösterreich lesen

Sie auf Seite 5.

Hier finden Sie

Regionalliga 3

Oberösterreich-Liga 4

Unterhaus-Spezial 5

Landesligen 7

Immer ein Leiberl 8

Niederösterreich 9

Schlusspfiff 12

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Montag

Unterhaus Beilage,

alle Spiele, Ergebnisse

und Tabellen

aus dem Fußball

Unterhaus

Foto: Lui

Foto: Schindlbacher

Ein Kaffee mit Pessoa

Traditions-Cafés im Stadtzentrum laden Lisboetas und Touristen zum gemütlichen Plausch ein. Foto: Jörg-Brosche

Im Passeiertal

Wo früher Andreas Hofer

für die Freiheit kämpfte,

genießen heute Wanderer

PORTUGAL. Auf und ab geht es auf Die dottergelbe 28er-Straßenbahn ist ein und 38 Stehplätze vergeben sind und der

den Blick entlang des Me-

mittleres technisches Wunder, ein Mythos, ein Kondukteur niemanden mehr zusteigen lässt.

raner Höhenweges.

den sieben Hügeln Lissabons, der

Anachronismus. Seit vielen Jahrzehnten Tipp 2: Nehmen sie alternativ die Linie 12: Sie

Seite 7 Hauptstadt des Weltschmerzes „Sau- schlängelt sie sich stöhnend und scheppernd ist touristisch genauso interessant aber wedade“.

Doch präsentiert sie sich auch durch die steilen und engen Kurven der ursentlich weniger frequentiert, da sie nur in ei-

als spannender Mix zwischen Alt und wüchsigen, hügeligen Lissabonner Stadtteile ner Richtung von Martim Moniz durch die Al-

Alfama und Graça. Die Wagen sehen nicht nur fama zuckelt.

Neu und als ewige Achterbahn der

historisch aus, sie stammen auch mehrheit-

Gefühle.

lich aus den 1930er-Jahren, aufgepäppelt frei- Gepflegte Traurigkeit

VON CLAUDIA JÖRG-BROSCHE

lich mit zeitgemäßer Technik für mehr Sicher- Im Stadtteil Alfama erleben Sie am besten

www.nachrichten.at/reisen

heit. Die Kurvenradien in den ältesten Stadt- jenes melancholische Lebensgefühl, das für

er Tramwayfahrer verfügt über eine beteilen Lissabons betragen mitunter weniger Lissabon so typisch ist – gepaart mit einer

wundernswerte Geduld. Gerade mal 50 als zehn Meter, die Steigungen bis zu 13,5 Pro- deutlich spürbaren Aufbruchsstimmung.

DMeter

sind wir seit dem letzten Stopp zent (die der Pöstlingbergbahn übrigens max. „Saudade“ nennt sich Ersteres, „Trendstadt“

weiter geruckelt – und schon wieder muss er 11,6 Prozent)!

weissagen Auguren über Zweiteres. Tatsäch-

WERBUNG halten. Die Bremsen kreischen, die ganze Wa- Oft sind die Gehsteige so schmal, dass sich lich findet man in der ganzen Lissabonner

gengarnitur ächzt und stöhnt, wir stehen. die Fußgänger nur mit einem Sprung in den Altstadt ein unmittelbares Nebeneinander

Wieder einmal! Wer Lissabon mit der nächsten Hauseingang in Sicherheit bringen von morbidem Charme und idyllischem Ver-

„Eléctrico 28“ befährt, erlebt die Stadt aus können. Tun sie es nicht, erfolgt die nächste fall gemischt mit Neuem, Trendigem und

erster Hand. Obwohl diese Stadtrundfahrt Notbremsung. Dass solcherart nicht gerade Frisch-aus-dem-Ei-gepellten. Gebaut wird al-

zum Preis eines Fahrscheines (1,45 Euro) in Geschwindigkeitsrekorde gebrochen werden, lerorts, vieles ist schon renoviert, noch mehr

jedem Reiseführer als heißer Tipp steht, darf liegt auf der Hand.

muss geschehen! Musikalischen Ausdruck

man sie als Lissabon-Tourist tatsächlich nicht Da die Eléctrico 28 oft hoffnungslos über- findet dieser Weltschmerz im Fado, einem

versäumen. Dem Status der Touristenattraktifüllt ist, hier zwei Insidertipps: Erstens begin- rührseligen Klagegesang, der die Lisboetas zu

on verdankt die Straßenbahnlinie 28 schließnen Sie Ihre Fahrt an der Endstation an der wahren Sturzbächen an Tränen verleitet. Den

lich auch ihre Existenz: Als Anfang der Acht- Largo Martim Moniz, denn nur hier haben Sie Nicht-Einheimischen lässt der Fado in den

zigerjahre im Zuge des U-Bahn-Baus ein Radi- Chancen auf einen Sitzplatz an den in der meisten Fällen kalt, zumal es bei den Liedern

kalschnitt im Straßenbahnnetz Lissabons vor- warmen Jahreszeit stets vollständig geöffne- wesentlich auf das Textverständnis ankommt.

genommen wurde, wagte niemand, die „Eléctten Fenstern. Wollen Sie auf der Strecke einrico

28“ abzuschaffen.

steigen, laufen Sie Gefahr, dass die 20 Sitz-

Lesen Sie weiter auf Seite 2

Serie: Leben mit

Neurodermitis

An einer extremen

Form von Neurodermitis

litt die 14-jährige

Melanie Wachlhofer

als Kleinkind. Was sie

und ihre Mutter durchgemacht

haben, bis sie Foto: privat

eine geeignete Therapie

fanden, lesen Sie auf Seite 4.

Höher! Weiter! Schneller! Ein Symposium bringt neue Erkenntnisse

aus der Trainingswissenschaft. Seite 3

Gesundheit

Mittwoch, 25. August 2010 WOHLFÜHLEN UND MEHR

Heute mit 4 Seiten

Vorsorge auf dem Teller

Osteoporose, Gedächtnispro- und hochwertiges Leinöl mit un- • GEHIRNFITNESS:

bleme, Arthrose, Herz-Kreisgesättigten Fettsäuren können zu Wichtig ist es, dass man Blutzulauf-Störungen

– so manchem

dauerhafter stabiler positiver ckerschwankungen hintanhält.

Altersproblem kann man in

Stimmung beitragen.

Tipps für Brainfood:

Tipp: 1 TL Leinöl pro Tag etwa als •Langsam resorbierbare Kohlen-

jüngeren Jahren nicht nur Salatmarinade. Enthält Alpha- hydrate essen: Sie sind in Getrei-

durch Bewegung, sondern Linolsäure, welche dafür sorgt, deprodukten, Reis, Nudeln, Brot,

auch durch optimale Ernäh- dass der zerebrale Kortex besser Obst und Gemüse enthalten und

rung vorbeugen.

arbeitet. Diese Gehirnregion ist halten den Blutzuckerspiegel

für Glücksgefühle zuständig. konstant. Ein Müsli am Morgen

VON CHRISTINE RADMAYR

30 plus

verhindert die Ermüdung am Vormittag,

wenn der Blutzucker in

m Körper ändern sich mit den

den Keller sackt.

Jahren verschiedene Funktio- Kleine Sünden, wie exzessives • Hochwertiges Eiweiß und Ami-

Inen,

und Degenerationspro- Sonnenbraten, können vorzeitinosäuren: Sie dienen als Bausteizesse

beginnen. Verschleißgem Altern Vorschub leisten. ne für Nervenzellen und sind teilerscheinungen

kann man hintanweise

Ausgangssubstanzen für

halten. Hier einige Beispiele, wel- • SCHUTZ FÜR DIE GELENKE: Gehirnbotenstoffe. Fisch, Fleisch,

che Rolle die Kost in der Alters- Arthroseschmerzen etwa im Knie Eier, Hülsenfrüchte, Milchprovorsorge

spielt:

treten auf, wenn der Korpel dündukte, Soja sind Lieferanten.

ner und/oder beschädigt wird. • Ausreichend Eisen: Minderver-

20 plus

Puffert er die Knochen nicht sorgung kann zu Blutarmut füh-

mehr, reiben diese aufeinander. ren und die Sauerstoffversorgung

Man fühlt sich, als ob man Bäume Arthrosen gehören zum degene- des Gehirns beeinträchtigen.

ausreißen könnte. Der Organisrativen Rheuma. „Rheumadiät • Vitamine der B-Gruppe: Die

mus verzeiht manche „Lebens- gibt es keine spezielle, dennoch Anti-Stress-Vitamine sind in Vollstil-Sünde“.

Vorsorgen für: hilft Mittelmeerkost nicht nur korngetreide, Weizenkeimen,

dem Herzen, sondern auch den Hefe, Hülsenfrüchten, Schweine-

• KNOCHENAUFBAU

Gelenken. Sie enthält einfach und fleisch enthalten.

Bis zum 30. Lebensjahr nimmt mehrfach ungesättigte Fettsäu- • Omega-3-Fettsäuren (Lachs,

die Knochenmasse zu, erreicht ren, hat einen hohen Anteil an Makrelen, Walnüsse, Leinsamen,

ihren Höhepunkt und fällt da- Ballaststoffen, Kohlenhydraten, grünblättriges Gemüse): Sie sind

nach langsam wieder ab. Diese Vitaminen und Mineralstoffen“, unerlässlich für optimale Gehirn-

Abbaurate führt nicht zwangs- sagt die Linzer Rheumatologin funktion.läufig

zu Osteoporose. Ab 50 lei- Gabriele Eichbauer-Sturm, die ein • Ideale Kost hilft kaum, wenn

det jede dritte Frau und jeder Rheumakochbuch verfasst hat man zu wenig trinkt. Über den

achte Mann an Knochenschwund. („Das Rheumakochbuch“, Verlag Tag verteilt ein Glas Wasser zu je-

„Ausgewogene Mischkost, kalzi- papermaker.at, 19,90 Euro). der Stunde zu sich nehmen.

umreiche Lebensmittel, die über Tipp:

• Magnesium in Stresszeiten: Es

den Tag verteilt aufgenommen • Purinarme Kost (wenig Ölsardi- wirkt beruhigend und regulie-

werden sollen, und ausreichend nen, wenig Fleisch, kaum Hülsenrend auf Herz-Kreislauf. Getrei-

Vitamin D gehören auf den Speifrüchte, dafür fettarme Milchprodeprodukte, Nüsse, Trockenseplan“,

sagt Marianne Tammegdukte, viel Obst und Gemüse) früchte, Kürbiskerne essen.

ger, Diätologin und Leiterin der beugt Arthrosen vor.

Akademie für Diätdienst und er-

• GUTE SICHT:

nährungsmedizinische Beratung • FALTEN SOLLEN WARTEN Bestimmte antioxidative Stoffe

in Linz.

Um die Augen, auf der Stirn oder helfen, die Reparatur- und Ab-

Tipps:

um den Mund können sich erste wehrmechanismen der Augen

• Müsli mit Naturjoghurt zum Linien bemerkbar machen. hoch zu halten. Vitamin A, C und

Frühstück

Zutaten fürs Anti-Falten-Menü: E sowie Heidel- und Preiselbeeren

• Zwei Mal Seefisch pro Woche, Gemüse, Obst, Fisch, Olivenöl essen. Rucola, Tomaten, Spinat

etwa Lachs oder Hering, weil sie und Hülsenfrüchte. Forscher ma- und Kohl können helfen, die

viel Vitamin D enthalten.

chen für straffere Haut Vitamin Netzhautdegeneration (Makula)

• Käse und Brokkoli

C, Kalzium, Karotinoide, Magne- zu verlangsamen, weil sie die Ma-

• Milchprodukte und Käse sind sium, Eisen und Zink verantwortkulapigment-Dichte erhöhen.

Kalziumlieferanten, genauso wie lich.

Brokkoli.

Tipp: Karotten, Brokkoli, Spinat • GUT DURCH DEN WECHSEL:

und Tomaten häufig essen, weil Etwa ab 40 sinkt der Östrogen-

• HERZSCHUTZ

sie Betakarotin enthalten.

spiegel, und die Haut verliert

Die ballaststoffreiche Kreta-Diät Auf zu langes Sonnenbaden und langsam an Elastizität. Bei einer

mit viel Gemüse, Fisch, wenig Rauchen verzichten.

frühzeitig begonnenen, langzeiti-

Fleisch und herzgesundem Oligen,

phytoöstrogenhaltigen und

venöl soll man auch in jungen

ballaststoffreichen Kost kann das

Jahren beherzigen.

40 plus

Risiko für Wechselbeschwerden

Tipps:

sowie Osteoporose und Brust-

• Viel Gemüse, Kohlenhydrate in Vor allem Männer sind um die krebs gesenkt werden.

Form von Erdäpfeln, Reis, Brot 50 herum anfällig für einen Tipp:

oder Nudeln

Leistungsknick und Stressfol- • Verstärkte Aufnahme von Hül-

• Olivenöl statt Butter und gen. Das kann sich in Magen- senfrüchten, Sojaprodukten, Sa-

Schlagobers

Darm- oder Herzproblemen solat, Brokkoli, Weißkohl und blau-

• Zweimal wöchentlich Fisch. wie Konzentrationsschwäche en Trauben sowie Beeren.

und Potenzstörungen zeigen. • Kalziumhaltige Kost, etwa 2 x

• GUTE-LAUNE

Frauen können sich mental und täglich Viertelliter Milch oder

Depressive Verstimmungen ken- kostmäßig für den Wechsel rüs- Milchprodukte plus eine Portion

nen keine Altersgrenze. Seefisch ten.

Gesunder Genuss hält Leib und Seele zusammen. Foto: colourbox

Käse, schützen vor Osteoporose.

Foto: Wodicka

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Samstag, 21. August 2010 MOBILITÄT UND TECHNIK

nachrichten.at/motor

Drehmoment

Von Helmut Wahl

Es stellt uns ruhig

arantieleistungen sind alte Hüte

im Autogeschäft. Seit eh und je Gwird

die Zuneigung der Käufer

mit Beruhigungspillen erkauft. Vor dem

Auftauchen japanischer und koreanischer

Hersteller haben

deren europäische Kon- Früher wurkurrenten

diesen Köder de der Ga-

aber unwillig ausgelegt. rantieköder

Es war ja niemand da,

nur unwillig

der sie überboten hätte.

ausgelegt

Längst ist alles anders.

Der Wettbewerb

hat sie in Zugzwang gebracht. Doch

Opel und Toyota tun jetzt etwas, was es

zuvor nicht gab. Sie erweitern ihre Garantien

rasant nach oben, weil sie Vertrauen

zurückgewinnen wollen (Toyota)

oder ums Überleben kämpfen (Opel).

Für Autokäufer ergibt sich daraus ein

nachvollziehbarer Zugewinn an finanzieller

Überschaubarkeit, sollte sich dieses

Lizitieren auf andere Marken übertragen

– auch wenn jeder, der rechnen

kann, zum Schluss kommen muss, dass

eine Garantie, egal wie kurz oder lang,

vom Konsumenten bezahlt wird. Aber,

was soll’s: Garantie ist fast wie Valium,

es stellt uns ruhig.

Opel gewährt in zwei Märkten – Deutschland und Großbritannien – seit kurzem eine „lebenslange“ Garantie. Fotos: OÖN

E-Mail: h.wahl@nachrichten.at

Wegweiser

In der Not hilft Garantie

Neuwagenkäufer dürfen

nedies schon auf drei Jahre auf-

sich freuen. Manche Hergestockt

(vor allem japanische

und koreanische Hersteller).

steller locken neuerdings

Auf manche Modelle (Sharan,

mit noch längeren und noch

Touareg oder Phaeton) gewährt

besseren Garantiebedin-

etwa auch VW drei Jahre.

gungen. Opel wirbt auf

manchen Märkten sogar

Etablierte halten sich zurück

mit einer Garantie auf „Le-

Prinzipiell lässt sich aus

benszeit“ des Fahrzeugs.

dem gegenwärtigen Status ein

Schluss ziehen: Etablierte An-

VON HELMUT WAHL

bieter, zumal in höherpreisigen

Fiat Doblò: Die Neuauflage des Familien-

Klassen, sehen keine Veranlas-

uch Toyota verlängert ab

sung, an der Garantieschraube

Transporters von Fiat bietet ein attraktives

sofort auf fünf Jahre.

zu drehen. Oder, wie Johann Preis-Leistungs-Verhältnis – und mit bis zu

AKIA

hat sich mit einer 7-

Schmiedinger, Leiter für Ser- 3200 Litern ein mehr als ausreichendes La-

Jahres-Garantie bisher am weivice

und Technik bei Porsche devolumen. Test auf Seite M2

testen vorgewagt. Diese Her-

Austria, den OÖN sagt: „Es helsteller

markieren die Bestwerfen

keine Garantierichtlinien,

Elektroauto: Nun

te. Sie tun es aus unterschiedli-

wenn ich den Kunden nicht zu-

beginnt auch in Europa

chen Gründen: Die längere Gafriedenstellen

kann.“

die Markteinführung

rantie soll die Produktqualität Trotz Garantieversprechungen: Verschleißteile kosten immer.

Längere Garantie gegen Bares

von Nissans neuem

herausstreichen und neue Käu-

Elektroauto Leaf. Befer

zur Marke bringen.

uns passiert, ist offen. Man will 160.000 Kilometer auf. Fünf Ein typisches Beispiel für

Erfahrungen sammeln“, sagt Jahre Garantie ohne Wenn und eine zu bezahlende Garantiericht

mit ersten Richt-

Österreicher müssen warten Opel-Sprecher Josef Ulrich. Aber können sich sehen lassen. verlängerung liefert BMW. Die

preisen auf Seite M3

Bei Opel ist die Situation Nachvollziehbar ist auch der Gespannt darf man sein, ob Bayern treiben mit dem „Paket

klar: Die GM-Tochter muss im Schritt von Toyota. Die Japaner, andere bei diesem Wettlauf mit- Care“ die Gewährleistung auf

Überlebenskampf Vertrauen deren exzellentes Qualitätsmachen oder sich entspannt bis zu zehn Jahre oder auf bis

aufbauen. Wobei Österreichs image durch noch nicht restlos zurücklehnen. Grundsätzlich zu 200.000 Kilometer hinauf.

Käufer noch warten müssen: geklärte Vorfälle in den USA gelten ja für alle neuen Autos Ähnlich verfahren andere

„Die lebenslange Garantie gilt angekratzt wurde, stockten die zwei Jahre Garantie (Gesetzge- Hersteller, allerdings – und das

vorläufig nur für Deutschland Drei-Jahres-Garantie für Neuber verlangt Gewährleistung). ist entscheidend – ohne Auf-

und Großbritannien. Was bei wagen um zwei Jahre bzw. auf Zahlreiche Hersteller haben ohpreis. Mercedes verlängert seine

Garantie (bis 120.000 Kilometer

Laufleistung) kostenlos

auf vier Jahre. In allen Fällen

Gewährleistung, Garantie, Kulanz ...

gilt: Service und Wartung müssen

bei einem Partnerbetrieb

Gewährleistung: Gesetzlich ist eine zwei- angeboten, aber in unterschiedlichsten Varian- durchgeführt werden.

BMW 320d Coupé: Mit 4,7 Litern Verjährige

Gewährleistung vorgeschrieben. Eine ten. Zwei Jahre bieten viele Europäer, drei Jah- Honda Austria (drei Jahre brauch und einem CO2-Ausstoß von 125

heikle Sache: Bis zu sechs Monaten muss der re und mehr japanische oder koreanische Mar- Garantie) hat den „Quality- Gramm pro Kilometer gehört der 320d zu

Hersteller gewährleisten, dass sein Produkt ken. In jedem Fall aber mit limitierter Laufleis- Club“, mit dem die Garantie- den effizientesten Sportcoupés. Den Test-

mangelfrei funktioniert. Danach setzt die Betung (jenseits der 100.000-km-Marke).

zeit kostenlos um weitere fünf bericht lesen Sie auf Seite M6

weislastumkehr ein: Dann muss der Käufer Kulanz: Kommt oft, aber nicht immer in

Jahre gestreckt wird (oder

nachweisen, dass der Mangel schon von An- Grenzfällen zum Tragen, wenn sich etwa eine 150.000 km). „Bei Neuwagen

fang an bestanden hat.

Garantie knapp nicht mehr ausgeht und ein sehen wir in dieser Sache daher E-Mail: motor@nachrichten.at

Garantie: Wird von fast allen Autoherstellern guter Kunde nicht verprellt werden soll.

keinen Handlungsbedarf“, wur- Fax-Nr. 0732 / 7805-435

de den OÖN erklärt.

Internet: www.nachrichten.at/motor

Samstag,

21. August 2010 Immobilien

Das neue Einkaufszentrum an der B1 in Vöcklabruck: Die Varena soll 750 Arbeitsplätze schaffen. Fotos: Volker Weihbold (3)

Einkaufszentrum Varena ist ein

geschwungener Marktplatz

1900 Parkplätze, davon 1400 überdacht

Anzeigen-Ansprechpartner Tel. 0732 / 78 05 -

WochenendeMagazin Erwin Schöppl DW 390

Reisen Erwin Schöppl DW 390

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Immobilien Günther Edenstöckl DW 523

Karriere Diethard Atzmüller DW 351

Mittwoch

Gesundheitsmagazin:

alles zum Thema

Gesund sein und

bleiben

Donnerstag

tele: das TV-

Programm für

die ganze Woche

Am Mittwoch werden die ersten Kunden den Eingang benutzen. Varena bei Nacht: Farben- und Lichtspiele (SES/Karin Lohberger)

Lesen Sie heute auf Seite I 7: Historische Gebäude im Strudengau stehen zum Verkauf

I1

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VÖCKLABRUCK. Nach gut Jede Woche wurden 2100 Qua-

pumpen und Wärmerückge-

zwei Jahren Bauzeit wird am dratmeter Geschoßfläche ver- ❞Der Marktplatz soll winnung Energie zum Heizen

kommenden Mittwoch das baut. Das entspricht zwölf für die Kunden eine entzogen. Spitzenlasten sollen

Einkaufszentrum Varena in Einfamilienhäusern.

emotionale Atmosphäre mit Fernwärme abgedeckt

Vöcklabruck eröffnen. 82 Mil- Für den Rohbau wurden schaffen und somit Treff- werden. Im Sommer will SES

lionen Euro wurden investiert, pro Monat 600 Tonnen Stahl punkt sein.❝

für die Kühlung großteils ohne

pro Monat 600 Tonnen Bau- und 3000 Kubikmeter Beton

Kältemaschinen auskommen.

stahl verarbeitet.

verarbeitet. 17.000 Quadrat- MARCUS WILD

Die mechanisch eingebrachte

Vorstandschef von SES

meter Deckenschalungs- und

Zuluft wird mit dem Grund-

32.000 Quadratmeter Ver- 1500 Quadratmeter Wandwasser

gekühlt. Ein ähnliches

kaufsfläche, 1900 Parkplätze schalungselemente kamen te gruppieren“, sagt Marcus System findet sich im Ein-

und mehr als 80 Geschäfte zum Einsatz. 180 Personen Wild, Vorstandsvorsitzender kaufszentrum Atrio in Villach.

und Lokale: Mit Spannung waren auf der Baustelle be- des Bauherrn und Betreibers, Dort konnten 500 Tonnen CO2

wird erwartet, wie sich die Erschäftigt. Spar European Shopping Cen- eingespart werden.

öffnung der Varena auf die re- Im Zentrum der Varena ist ters (SES). Der Marktplatz solle SES hat bei der Varena mit

gionale Handelslandschaft ein 2000 Quadratmeter großer für die Kunden eine emotiona- dem Planungsbüro ATP aus

auswirken wird.

Platz entstanden, flankiert von le Atmosphäre schaffen und Innsbruck zusammengearbei-

Im Mai 2008 begannen die Geschäften und Restaurants. somit Treffpunkt sein.

tet. Abgewickelt wurde das

Bauarbeiten. Der Standort an „Wir haben keine klassische Der Bauherr hat Wert auf Projekt in einer Arbeitsge-

der Bundesstraße 1 war lange Mall konzipiert, sondern einen ein nachhaltiges Energiekonmeinschaft mit den Bauunter-

die größte Hochbaustelle zwi- großen, geschwungenen Marktzept gelegt. Im Winter wird nehmen Alpine, Dywidag und

schen Wien und München. platz, um den sich die Geschäf- dem Grundwasser mit Wärme- Strabag. (az/le)

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• zahlreiche Grundrisstypen

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Samstag, 21. August, bis Freitag, 27. August 2010

Darius &

Finlay

Das Wiener DJ-Duo

ist international auf

der Überholspur

Das Interview über

Erfolg, Tanzmusik

und Anerkennung

Seite 16/17

Redaktion „NachrichtenImmobilien“:

Alexander Zens, 0732 / 7805-583

a.zens@nachrichten.at

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Günther Edenstöckl. 0732 / 7805-523

g.edenstoeckl@nachrichten.at

Bergtour vom

Schönberg zum

Rinnerkogel

Seite 7

Die Natur vor den

Vorhang Seite 8

Apocalyptica und

Iron Maiden im

Kopfhörer Seite 12

Neue Spiele im

Gamecheck

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Was ist los?

Freizeitmagazin,

alle Veranstaltungstermine

auf einen

Blick für die

folgende Woche

5


Mediadaten auf einen Blick

Media-Analyse

6

OÖN-Wochenendleser 381.000

OÖN-Leser pro Ausgabe 331.000

Weitester Leserkreis* 671.000

Quelle: MA 09/10, durchgeführt im Auftrag des Vereins Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen, Erhebungszeitraum Juli 09 bis Juni 10, 16.081 Interviews (davon 2.684 in

OÖ), max. Schwankungsbreite +/- 0,3 %

*Weitester Leserkreis: Zahl der Personen, die innerhalb der letzten 7 Tage zumindest eine Ausgabe der OÖNachrichten gelesen oder durchgeblättert haben.

Leseranalyse Entscheidungsträger 2009

Oberösterreichs Entscheidungsträger lesen die OÖNachrichten.

Krone 32,0

Standard 27,2

Presse 19,7

Salzburger

Nachrichten

14,1

Kurier 12,5

Angaben in Prozent

75,8

Quelle: LAE 2009, ein Gemeinschaftsprojekt 17 österreichischer Verlage, die Studie stellt kein Abbild des gesamten Zeitungsmarktes dar, Erhebungszeitraum Feb.–Nov.

2009, Wochenendleser OÖ – Tageszeitungen; Tabellenbasis: 4.000 Interviews (davon 583 in OÖ), theoretische Schwankungsbreite +/– 3,5

Österreichische Auflagenkontrolle

Verkaufte Auflage

2009 / 2010

Quelle: ÖAK, Jahresschnitt roulierend 2009/2010, verkaufte Auflage (Mo.–Sa.)

ÖAK, Jahresschnitt roulierend 2008/2009, verkaufte Auflage (Mo.–Sa.)

Ein Plus von 2.770 Exemplaren

Direktverkauf

Direktverkauf 1. HJ 2010

Direktverkauf 1. HJ 2009 103.057

Quelle: ÖAK, 1. HJ 2010, Abonnements (Mo.–Sa.)

ÖAK, 1. HJ 2009, Abonnements (Mo.–Sa.)

Ein Plus von 1.233 Exemplaren

Abonnements

Abonnements 1. HJ 2010

Abonnements 1. HJ 2009 98.777

Quelle: ÖAK, 1. HJ 2010, Abonnements (Mo.–Sa.)

ÖAK, 1. HJ 2009, Abonnements (Mo.–Sa.)

Ein Plus von 869 Abos

Angaben in Exemplare

110.274

2008 / 2009 107.504

104.290

99.646


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4010 Linz, Promenade 23

Tel. 0732 / 78 05-0

Anzeigenleitung

Mag. Günther Plank

Tel. 0732 / 78 05-519

Stv. Anzeigenleitung

Walter Angermayr

Tel. 0732 / 78 05-524

Service

Gerald Danzmair, MBA, MSc

Tel. 0732 / 78 05-208

Sekretariat

Julia Heiml

Tel. 0732 / 78 05-518

Beilagen Gerlinde Simunovic Tel. 0732 / 78 05-504 e-mail: beilagen@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 96

Verrechnung Lene Zimmermann Tel. 0732 / 78 05-572 e-mail: verrechnung@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 98

Kleinanzeigenannahme Tel. 0732 / 78 05-500 e-mail: kleinanzeigen@nachrichten.at

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Geschäftsstellen

4150 Rohrbach, Gerberweg 6 Michael Stallinger Tel. 07289 / 40 3 14-21 Fax: 07289 / 40 3 14-22

4320 Perg, Herrenstraße 1 Nikolaus Gattringer-Ebner Tel. 07262 / 53 5 12-16 86 Fax: 07262 / 53 5 12-16 88

4400 Steyr, Leopold-Werndl-Straße 3 Margit Zeltner Tel. 07252 / 45 7 01-71 Fax: 07252 / 45 7 01-73

4600 Wels, Stadtplatz 41 Susanne Niederhauser Tel. 07242 / 248-770 Fax: 07242 / 248-781

4840 Vöcklabruck, Stadtplatz 37 Harald Haas Tel. 07672 / 78 5 00-15 Fax: 07672 / 22 0 16

4910 Ried, Stelzhamerplatz 19 Willibald Litzlbauer Tel. 07752 / 80 1 21-938 Fax: 07752 / 80 1 21-930

1080 Wien, Buchfeldgasse 3 Margit Baca Tel. 01 / 409 63 66-20 Fax: 01/409 63 67

Gerhard Bruny Tel. 01 / 409 63 66-25

Sabina Patoczka Tel. 01 / 409 63 66-13

5280 Braunau, Stadtplatz 14 Albin Eitzlmair Tel. 07722 / 62 8 32-977 Fax: 07722 / 62 8 32-970

4780 Schärding, Silberzeile 5 Franz Strobl Tel. 07712 / 60 5 50-16 42 Fax: 07712 / 60 5 50-16 46

7


Anzeigenteil

Erscheinungstag

Satzspiegel 270 x 410 mm

Preisbeispiele

A

B

A

B

8

1/1 Seite

270 x 410 mm

s/w Farbe

13.284,– 17.220,–

15.252,– 20.336,–

1/4 Seite hoch

134 x 200 mm

s/w Farbe

3.240,– 4.200,–

3.720,– 4.960,–

täglich von Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertag

A

B

A

B

1-spaltig = 32 mm 4,05 5,25 4,65 6,20

2-spaltig = 66 mm

3-spaltig = 100 mm

4-spaltig = 134 mm

5-spaltig = 168 mm

6-spaltig = 202 mm

7-spaltig = 236 mm

8-spaltig = 270 mm

s/w Farbe s/w Farbe

Anzeigen (nur 1-spaltig)

eingebaut im Kleinanzeigenteil + 20% Zuschlag

Junior Page

202 x 265 mm

s/w Farbe

6.439,50 8.347,50

7.393,50 9.858,–

1/4 Seite quer

270 x 100 mm

s/w Farbe

3.240,– 4.200,–

3.720,– 4.960,–

A Montag bis Freitag B Samstag und Freitag, wenn Samstag Feiertag

A

B

A

B

1/2 Panorama-Seite

564 x 200 mm

(im Textteil 568 x 200 mm)

s/w Farbe

13.770,– 17.850,–

15.810,– 21.080,–

1/8 Seite hoch

66 x 200 mm

s/w Farbe

1.620,– 2.100,–

1.860,– 2.480,–

A B

A

B

A

B

1/2 Seite quer

270 x 200 mm

s/w Farbe

6.480,– 8.400,–

7.440,– 9.920,–

1/8 Seite quer

134 x 100 mm

s/w Farbe

1.620,– 2.100,–

1.860,– 2.480,–

Abrechnung im Anzeigenteil

in 5-mm-Sprüngen


Textteil

Satzspiegel 272 x 410 mm

Mindestbuchung: 2-spaltig

Titelseite

Politikseiten

1-spaltig = 19 mm

2-spaltig = 42 mm

3-spaltig = 65 mm

4-spaltig = 88 mm

5-spaltig = 111 mm

6-spaltig = 134 mm

7-spaltig = 157 mm

9-spaltig = 203 mm

12-spaltig = 272 mm

Seite 1 der Bücher (Kultur-Buch und Kultursonderthemen auf Anfrage)

Andere Textseiten (ausgenommen Seite 1 der Bücher)

Textanschließende Platzierung (andere Textseiten)

s/w Farbe s/w Farbe

1-spaltig = 19 mm 8,25 10,65 9,72 12,92

Kommentarspalte = 61 mm 24,75 31,95 29,16 38,76

s/w Farbe s/w Farbe

1-spaltig = 19 mm 8,25 10,65 9,72 12,92

Kommentarspalte = 57 mm 24,75 31,95 29,16 38,76

s/w Farbe

1-spaltig = 19 mm 7,90 10,20 9,20 12,20

Kommentarspalte = 61 mm 23,70 30,60 27,60 36,60

s/w Farbe s/w Farbe

Nur über gesamte

Blattbreite möglich. 40,50 52,50 45,50 62,–

Breite = 272 mm

Mindesthöhe = 50 mm

Maximalhöhe = 135 mm

s/w Farbe s/w Farbe

1-spaltig = 19 mm 14,25 18,25 17,12 22,84

Kommentarspalte = 57 mm 42,75 54,75 51,36 68,52

A B

Montag bis Freitag Samstag und Freitag, wenn Samstag Feiertag

A B

A B

A B

A B

s/w Farbe

A B

9


Textteil

Preisbeispiele (andere Textseiten)

A

B

A

B

1/2 Seite quer

272 x 200 mm

s/w Farbe

18.960,– 24.480,–

22.080,– 29.280,–

1/8 Seite quer

134 x 100 mm

s/w Farbe

4.740,– 6.120,–

5.520,– 7.320,–

1/4 Seite quer

272 x 100 mm

s/w Farbe

9.480,– 12.240,–

11.040,– 14.640,–

3/70

65 x 70 mm

s/w Farbe

1.659,– 2.142,–

1.932,– 2.562,–

A B

Montag bis Freitag Samstag und Freitag, wenn Samstag Feiertag

10

A

B

A

B

A

B

A

B

1/6 Seite hoch

88 x 200 mm

s/w Farbe

6.320,– 8.160,–

7.360,– 9.760,–

Kommentarspalte

57 x 70 mm

s/w Farbe

1.659,– 2.142,–

1.932,– 2.562,–

Abrechnung im Textteil

je mm Höhe


Sonderplatzierungen

Titelseite Exklusivplatzierung unter „OÖN Wetter heute”

Wetterkasten

TV-Seite

Börseseite

Banken-Tipp

Erscheinungstage: Dienstag, Donnerstag, Samstag

Kursveröffentlichungen Fonds

s/w Farbe s/w Farbe

57 x 35 mm 1.647,88 2.103,27 1.977,78 2.637,38

s/w Farbe s/w Farbe

66 x 60 mm 486,– 630,– 558,– 744,–

s/w Farbe s/w Farbe

73 x 80 mm 2.034,31 2.617,57 2.362,41 3.140,35

s/w Farbe s/w Farbe

50 x 75 mm 450,91 580,05 516,10 685,97

Mit Bild des Autors und Quelle des Institutes s/w Farbe

Erscheinungstag: Dienstag

Rätsel Platzierung im „Wochenend-Magazin”

s/w Farbe

s/w Farbe

61 x 170 mm 1.033,49 1.324,04 1.184,38 1.580,58

Breite = 42 mm 1,63 2,13

Großes Kreuzworträtsel am Samstag (ausgenommen Ostern, Pfingsten, Weihnachten, Silvester)

A B

Montag bis Freitag Samstag und Freitag, wenn Samstag Feiertag

PRs und Advertorials

A B

Anzeigenschluss: Donnerstag der Vorwoche, 12 Uhr

Farbe

95 x 95 mm 1.815,41

PRs und Advertorials sind Anzeigen, die redaktionell gestaltet werden und in Typografie und Layout den Vorgaben des OÖNachrichten

PR- und Advertorial-Layouts entsprechen. Texte, Informationen und Bildmaterial werden vom Kunden zur Verfügung

gestellt, nach der Gestaltung des PRs/ Advetorials erhält der Kunde von uns zwei Korrekturabzüge, wobei der zweite lediglich

zur Kontrolle vor der Freigabe dient. Weitere Änderungen sind im Preis nicht inbegriffen und werden zu einem Satz von € 413,40

für 1/1 Seite, € 206,70 für 1/2 Seite bzw. € 103,35 für 1/4 Seite pro Abzug verrechnet. Verrechnung erfolgt zusätzlich zum Anzeigentarif.

Mindestformat: 1/4 Seite.

Die Kennzeichnung erfolgt laut MedienG §26.

Alle Preise verstehen sich in Euro, exklusive 20 % Mehrwertsteuer, 5 % Werbeabgabe

11


Kleinanzeigen,

sonstige Anzeigen

Kleinanzeigen – Karriere/Immobilien/Motor/Kontaktmarkt/A–Z

pro Zeile (werbeabgabefrei, ausgenommen Logos und Fotos) 4,– 4,90

Fortlaufend in Grundschrift gesetzt, mindestens 1 Wort fett.

Fettgedruckte Zeilen zählen doppelt. 8,– 9,80

Schlagzeile Ohne Hintergrund 12,– 14,70

Mit grauem (15 %) Hintergrund

oder negative Schlagzeile

16,– 19,60

Mit Farbhintergrund 24,– 29,40

Hintergrundfarbe Grau 15% 16,– 19,60

Farbe 24,– 29,40

Foto Foto (32 x 24 mm) 36,– 44,10

Logo 5 mm Logo, s/w 24,– 29,40

5 mm Logo, Farbe 32,– 39,20

7 mm Logo, s/w 32,– 39,20

7 mm Logo, Farbe 44,– 53,90

10 mm Logo, s/w 40,– 49,–

10 mm Logo, Farbe 52,– 63,70

Kombination Samstag/Wochentag Samstagtarif + 20 % Zuschlag pro Wochentag

Weitere Gestaltungsmöglichkeiten auf Anfrage (Großschrift, Farbschrift, Balken etc.)

Sonstige Anzeigen

12

A B

Glückwunschanzeigen, 66 x 50 mm (werbeabgabefrei) s/w 32,– 32,–

Farbe 44,– 44,–

Parten privat (werbeabgabefrei) mm-Preis 1,61 1,61

Parten von Firmen und Verbänden (werbeabgabefrei) mm-Preis 2,17 2,17

Rubrik Programm (Amtliche und kirchliche Bekanntmachungen,

öffentliche Bildungseinrichtungen, Vereine)

A B

2-spaltig = 66 mm 2,22 2,22

Rubrik Kino (nur 3- und 6-spaltig buchbar) s/w 1-spaltig = 19 mm 1,58 1,58

Anzeigenschluss

Dienstag- bis Freitagausgabe:

12 Uhr am Tag vor Erscheinen

Samstag- und Montagausgabe:

Freitag, 10 Uhr

Anzeigenschluss

Karriere, Immobilien, Motor:

Donnerstag 12 Uhr

Reiselust:

Mittwoch 12 Uhr

A B

Montag bis Freitag Samstag und Freitag, wenn Samstag Feiertag

Farbe 1-spaltig = 19 mm 2,18 2,18


Beilagen, Rabatte, Zuschläge,

Datenanlieferung

Beilagen

Höchstformat 220 x 297 mm, Anlieferung frei Haus, Lieferadresse: OÖN Druckzentrum, Medienpark 1, 4061 Pasching

Auflagen und Anlieferungstermin auf Anfrage (Gerlinde Simunovic, Tel. 0732 / 78 05-504)

Beilagenaufträge werden mit fixer Abschlussvereinbarung rabattiert

je 1.000 Stück bis 10 g 95,10 bis 30 g 106,– bis 50 g 152,– bis 100 g 194,30

bis 20 g 98,70 bis 40 g 115,10 bis 70 g 170,– Preise mit höherem Gewicht

auf Anfrage

Fremdinserate in Beilagen

Inserate (auch in Beilagen) dürfen lediglich Eigenwerbezwecken dienen. Eine Weitergabe an Dritte, sohin Fremdinserate, bedarf der ausdrücklichen vorherigen

schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers. Bei Zuwiderhandeln hat der Auftraggeber als verschuldensunabhängige Pönale den zweifachen Tarifwert der

Buchung bei jedem Verstoß unverzüglich zu bezahlen. Weitergehende Ansprüche des Auftragnehmers (z. B. Schadenersatz) bleiben davon unberührt.

Rabatte

Laufende Jahresrabattierung nur mit fixer Abschlussvereinbarung möglich.

3% von 7.551,– bis 21.264,–

5% von 21.264,– bis 53.728,–

7% von 53.728,– bis 85.879,–

9% von 85.879,– bis 128.700,–

11% von 128.700,– bis 171.694,–

13% von 171.694,– bis 214.589,–

15% über 214.589,–

Zuschläge

Platzierung 20 %

Chiffre bei Abholung oder Auskunft 1,10

Digitale Datenlieferung

Zahlungskonditionen

bei Postzustellung der Briefe 5,–

Ansprechpartner Rudolf Tiefenbacher, 0732 / 78 05-356

FTP-Server: auf Anfrage

Alle angeführten Preise verstehen sich in Euro, zuzüglich Werbeabgabe (sofern nicht anders angegeben) und MwSt.

Bankverbindung: Allgemeine Sparkasse OÖ, BLZ 20320, Kto.-Nr. 00000 132 803

IBAN: AT96 2032 0000 0013 2803; BIC: ASPKAT2L

Zahlbar sofort nach Rechnungslegungen, ohne Abzüge

Helmut Scheinost, 0732 / 78 05-264

ISDN: 0732 / 79 8 79 e-mail: anzeigen@nachrichten.at

Dateianlieferung: druckfähige PDF (Adobe Acrobat Distiller, PDF-Version 1.3)

Inserate, die in Farbe erscheinen, müssen in 4c-Auflösung (CMYK) angeliefert werden.

Weitere technische Details: http://service.nachrichten.at

13


Sonderthemen

Satzspiegel

Mindestbuchung: 2-spaltig

Themenplan 2011

s/w Farbe s/w Farbe

1-spaltig = 19 mm

2-spaltig = 42 mm

3-spaltig = 65 mm

4-spaltig = 88 mm

5-spaltig = 111 mm

6-spaltig = 134 mm

7-spaltig = 157 mm

2,65 3,45 3,20 4,15

9-spaltig = 203 mm

12-spaltig = 272 mm

Kommentarspalte = 57 mm 7,95 10,35 9,60 12,45

Immobilien/Bauen Sa., 26.02.11 Energiesparmesse (04.03.–06.03.11) Günther Edenstöckl

Sa., 05.03.11 Fertighäuser

Sa., 12.03.11 Massivhäuser

Sa., 19.03.11 Althaussanierung

Sa., 09.04.11 Fertighäuser

Sa., 10.09.11 Fertighäuser

Sa., 17.09.11 Massivhäuser

Sa., 24.09.11 Althaussanierung

Sa., 08.10.11 Heizen und Energiesparen

Sa., 15.10.11 Fertighäuser

Karriere Sa., 29.01.11 Berufe mit Zukunft, Aus- und Weiterbildung Diethard Atzmüller

Sa., 08.10.11 Jugend und Beruf (12.–15.10.11)

Reise/Gesundheit Sa., 14.05.11 Gesund 2011 (Hochglanz-Farbmagazin) Erwin Schöppl

Sa., 05.11.11 Gesund 2011 (Hochglanz-Farbmagazin)

Sa., 12.11.11 WinterNachrichten – Saisonstart

A B

Montag bis Freitag Samstag und Freitag, wenn Samstag Feiertag

14

A B


Sonderthemen

Themenplan 2011

Motor Sa., 05.03.11 Genfer Autosalon Mag. Thomas Schmäl

Sa., 12.03.11 Linzer Autofrühling (Motor-Sonderausgabe)

Sa., 26.03.11 Nutzfahrzeuge, Flotte u. Transport (Sonderdruck-Auflage mit OÖ Wirtschaftsraum 215.000 Stk.)

Sa., 14.05.11 E-Mobilität

Sa., 25.06.11 Nutzfahrzeuge, Flotte u. Transport (Sonderdruck-Auflage mit OÖ Wirtschaftsraum 215.000 Stk.)

Sa., 17.09.11 IAA Frankfurt

Sa., 24.09.11 Nutzfahrzeuge, Flotte u. Transport (Sonderdruck-Auflage mit OÖ Wirtschaftsraum 215.000 Stk.)

Sa., 19.11.11 Nutzfahrzeuge, Flotte u. Transport (Sonderdruck-Auflage mit OÖ Wirtschaftsraum 215.000 Stk.)

Sa., 03.12.11 Tokio-Motorshow

Wohnen & Lifestyle Sa., 08.01.11 Sa., 05.02.11 Sa., 05.03.11 Sa., 02.04.11 Günther Edenstöckl

Sa., 07.05.11 Sa., 04.06.11 Sa., 02.07.11 Sa., 06.08.11

Sa., 03.09.11 Sa., 01.10.11 Sa., 05.11.11 Sa., 03.12.11

Immobilienmagazin Ratgeber Sonderthema Günther Edenstöckl

Di., 08.02.11 Grundbuch Bad, Wellness

Di., 08.03.11 Umzugsplanung, Storage, Holzbau, Architektur

Übersiedlungsservice

Di., 12.04.11 Terrasse und Balkon Garten, Pool

Di., 10.05.11 Wohnbaufinanzierung Beschattung, Insektenschutz

Di., 14.06.11 Die Immobilie Luxusimmobilien, Wohnen

als Kaptialanlage am Wasser, Ferienimmobilien

Di., 12.07.11 Bauplanung Kälte und Klimatechnik

Di., 13.09.11 Energiecheck Baubiologie

Di., 11.10.11 Winterfester Garten Wintergarten

Di., 08.11.11 Erben und Vererben Küchen

Di., 13.12.11 Förderungen

bei Sanierungen

Weitere Themen auf Anfrage.

Hausfassaden/

Thermische Sanierung

Messe Sa., 26.02.11 Energiesparmesse (04.03.–06.03.11) Günther Edenstöckl

Sa., 08.10.11 Jugend und Beruf (12.10.–15.10.11) Diethard Atzmüller

15


OÖNachrichten Karriere

Erscheinungstag

Satzspiegel 270 x 410 mm

PR Berichterstattung

16

Verkaufsleitung

Diethard Atzmüller

Tel. 0732 / 78 05-351

Kundenservice

Anita Freiseder

Tel. 0732 / 78 05-520

s/w Farbe

1-spaltig = 32 mm 4,65 6,20

2-spaltig = 66 mm

3-spaltig = 100 mm

4-spaltig = 134 mm

5-spaltig = 168 mm

6-spaltig = 202 mm

7-spaltig = 236 mm

8-spaltig = 270 mm

KarriereKompass Preis auf Anfrage

KarriereSpezial / Gesundheits- und Sozialberufe Preis auf Anfrage

Kleinanzeigenpreise Siehe Seite 12

Abrechnung der Höhe in 5 mm-Sprüngen

Samstag bzw. Freitag, wenn Samstag Feiertag

e-mail: karriere@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 90

ISDN: 0732 / 79 8 79

Kundenservice

Christa Sillipp

Tel. 0732 / 78 05-296

Anzeigenschluss

Donnerstag,

12 Uhr


OÖNachrichten Karriere

Wichtige Inserenteninformation: Wir weisen darauf hin, dass das Gleichbehandlungsgesetz

vom 1. 7. 2004 zur neutralen Stellenausschreibung verpflichtet. Die

Einhaltung des gesetzlichen Gebotes trifft den Auftraggeber des Inserates – die

OÖNachrichten als Auf tragnehmer sind nicht verpflichtet, Inserate inhaltlich zu

überprüfen.

Sonderplatzierungen

1.Seite

Fixpreise

s/w Farbe

134 x 135 mm 3.013,20 4.017,60

272 x 135 mm 6.026,40 8.035,20

Kommentarspalte

s/w Farbe

57 x 50 mm 576,– 747,–

3.Seite, Top Job

s/w Farbe

4,88 6,51

Nur 4- und 8-spaltig buchbar (134 mm bzw. 270 mm)

Mindesthöhe: 100 mm

Buchung auf Anfrage

Seminar- & Kurs Nachrichten Jeden 2. und 4. Samstag im Monat

pro Kurs/Seminar bis 25 Wörter

1-spaltig/50 mm 75,–

pro Kurs/Seminar bis 50 Wörter

1-spaltig/100 mm 150,–

Sonderthemen

Seite 14–15 Anzeigenschluss: 10 Tage vor Erscheinen

(symbolische Darstellung, verkleinert)

Anzeigenschluss

Dienstag,

12 Uhr

17


OÖNachrichten Motor

Erscheinungstag

Kundenberatung

und Mediakonzepte

Mag. Thomas Schmäl

Tel. 0732 / 78 05-608

Kundenberatung

Robert Aitenbichler

Tel. 0732 / 78 05-525

Satzspiegel Anzeigenteil 270 x 410 mm

18

Samstag bzw. Freitag, wenn Samstag Feiertag

e-mail: kfz@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 91

ISDN: 0732 / 79 8 79

s/w Farbe

1-spaltig = 32 mm 4,65 6,20

2-spaltig = 66 mm

3-spaltig = 100 mm

4-spaltig = 134 mm

5-spaltig = 168 mm

6-spaltig = 202 mm

7-spaltig = 236 mm

8-spaltig = 270 mm

Bildanzeigen für Gebrauchtfahrzeuge (eingerahmt)

Eingebaut im Kleinanzeigenteil

Bild und Fließtext 32 x 40 mm

Bild und Text gestaltet, mit Logo 32 x 40 mm

Farbe

82,66

113,16

Kundenberatung

Christoph Eder

Tel. 07242 / 248-773

Kundenservice

Silvia Schmolmüller

Tel. 0732 / 78 05-537

Anzeigenschluss

Anzeigenteil

Donnerstag, 12 Uhr


OÖNachrichten Motor

Satzspiegel Textteil 272 x 410 mm

Mindestbuchung: 2-spaltig

Seite 1

Testbericht Anschlussleisten

Textanschließende Platzierung

Sonderthemen

1-spaltig = 19 mm

2-spaltig = 42 mm

3-spaltig = 65 mm

4-spaltig = 88 mm

5-spaltig = 111 mm

6-spaltig = 134 mm

7-spaltig = 157 mm

9-spaltig = 203 mm

12-spaltig = 272 mm

Kommentarspalte = 57 mm

s/w Farbe

Titelkasten = 57 x 43 mm 1.255,45 1.667,90

1-spaltig = 19 mm 9,72 12,92

Kommentarspalte = 57 mm 29,16 38,76

Maximalhöhe = 80 mm

Textteil, Seite 9

Seite 15 Anzeigenschluss: 10 Tage vor Erscheinen

s/w Farbe

2-spaltig = 99 mm 13,96 18,50

3-spaltig = 151 mm 20,94 27,75

4-spaltig = 203 mm 27,92 37,–

Anzeigenschluss

Textteil

Donnerstag

der Vorwoche

19


OÖNachrichten

Immobilien

Erscheinungstag

Satzspiegel 270 x 410 mm

Sonderthemen

20

Samstag bzw. Freitag, wenn Samstag Feiertag

Verkaufsleitung

Günther Edenstöckl

Tel. 0732 / 78 05-523

Kundenberatung

Stefan Auer

Tel. 0732 / 78 05-534

e-mail: immobilien@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 92

ISDN: 0732 / 79 8 79

1-spaltig = 32 mm 4,65 6,20

2-spaltig = 66 mm

3-spaltig = 100 mm

4-spaltig = 134 mm

5-spaltig = 168 mm

6-spaltig = 202 mm

7-spaltig = 236 mm

8-spaltig = 270 mm

s/w Farbe

Seite 14–15 Anzeigenschluss: 10 Tage vor Erscheinen

Kundenberatung

Robert Strütt

Tel. 07242 / 248-778

Kundenservice

Claudia Dunzendorfer

Tel. 0732 / 78 05-655


OÖNachrichten

Immobilien

Sonderplatzierungen

Redaktion

1

Bildanzeigen

5

6

1

2

2

3

1. Seite

Textanschließend

Farbe

1 Breite = 202 mm

Maximalhöhe = 100 mm

46,50

Kommentarspalte

Farbe

2 66 x 50 mm 775,–

3 66 x 150 mm 2.325,–

Kommentarspalte mm-Preis 15,50

3. Seite

Formatbeispiele

Farbe

5 66 x 50 mm 710,–

6 66 x 100 mm 1.420,–

1-Spaltig (32 mm breit) mm-Preis 7,10

Alle anderen Formate auf Anfrage!

Gewerbe Immobilien

Standardformate

Kommentarspalte

Farbe

1 66 x 50 mm 650,–

2 66 x 100 mm 1.300,–

Kommentarspalte mm-Preis 13,–

Eingebaut im Kleinanzeigenteil (gerahmt mit individuellen Layout)

Bild und Text (1 Objekt), Samstag 32 x 45 mm

Bild und Text (1 Objekt), Montag–Freitag 32 x 45 mm

Kombitarif: Samstag + Wochentag

Samstag + Immobilienmagazin 32 x 45 mm

Farbe

145,–

120,–

217,50

Immobilien Schaufenster

Exklusive Angebote auf dem

Immobilienmarkt.

Darstellung der Objekte in Bild und Text.

Fixgrößen

Farbe

66 x 60 mm 690,–

134 x 60 mm 1.380,–

Anzeigenschluss

Donnerstag,

12 Uhr

21


OÖNachrichten

Immobilienmagazin

Erscheinungstermine 08.02.11, 08.03.11, 12.04.11, 10.05.11, 14.06.11,

12.07.11, 13.09.11, 11.10.11, 08.11.11, 13.12.11

Satzspiegel 207 x 270 mm geschnitten und geheftet, 52 g aufgebessertes Zeitungspapier

Preisbeispiele

Anzeigenteil

Farbe

1/1 Seite

168 x 243 mm 6.366,–

1/2 Seite

168 x 120 mm 3.144,–

Textanschließend Preis/mm

168 mm Breite 26,20

Anzeigenabo

Preis bei 10 Schaltungen in Serie 495,– pro Erscheinungstermin

bei 5 Schaltungen in Serie 585,– pro Erscheinungstermin

Sonderthemen

Seite 15 Anzeigenschluss: 11 Tage vor Erscheinen

Kombinationstarife

Kombinationstarife mit Einschaltung aus den OÖNachrichten plus 25 % Zuschlag auf mm-Grundpreis,

bei Bildanzeigen plus 50 %.

Online + Magazin–Kombi:

Einzelbuchung, 4 Wochen Onlinedarstellung der Immobilie plus standardisierte 45,– (Packages auf Anfrage)

Bildanzeige im Immobilienmagazin mit Querverweis mittels AnzeigenID

22

Verkaufsleitung

Günther Edenstöckl

Tel. 0732 / 78 05-523

Kundenberatung

Stefan Auer

Tel. 0732 / 78 05-534

e-mail: immobilien@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 92

ISDN: 0732 / 79 8 79

Textteil

Farbe

1/1 Seite

180 x 243 mm 7.308,–

1/2 Seite

180 x 120 mm 3.609,–

Textanschließend Preis/mm

180 mm Breite 29,–

Anzeigenteil: Standardformat 168 x 45 mm

Titelseite

Kundenberatung

Robert Strütt

Tel. 07242 / 248-778

Kundenservice

Claudia Dunzendorfer

Tel. 0732 / 78 05-655

Farbe

207 x 25 mm 1.091,–

Anzeigenschluss

11 Tage vor

Erscheinungstermin


Sonderwerbeformen,

Großkundenberatung

Verkaufsleitung

Walter Angermayr

Tel. 0732 / 78 05-524

Kundenservice

Petra Grilberger

Tel. 0732 / 78 05-597

e-mail: handel@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 93

ISDN: 0732 / 79 8 79

Sonderwerbeformen Kreative Vielfalt für Ihre Produkte

Tip-on-Card im Postkartenformat

Kundenberatung/

Mediakonzepte

Sabine Zeller

Tel. 0732 / 78 05-312

Kundenberatung/

Mediakonzepte

Dr. Johann Sperl

Tel. 0732 / 78 05-645

Titel- oder Rückseite, Preis je 1.000 Stück Preis auf Anfrage

(Druck nicht im Preis inbegriffen)

Händische Klebung Preis auf Anfrage

Cover-Mantel Seitenumfang: 8, 12, 16 Seiten Preis auf Anfrage

Titelseiten-Umschlag Werbung im Layout einer OÖN-Titelseite Preis auf Anfrage

Verlagsbeilage Preis auf Anfrage

PR-Berichterstattung Preis auf Anfrage

23


OÖNachrichten

Land & Leute

Land & Leute Linz,

Land & Leute Wels,

Verkaufsleitung

Günter Eberhardsteiner

Tel. 0732 / 78 05-573

Disposition

Gerlinde Simunovic

Tel. 0732 / 78 05-504

Kundenberatung Gabriele Beiganz Tel. 07242 / 248-741 Fax 07242 / 248-781

Land & Leute Mühlviertel,

Land & Leute Salzkammergut,

Erich Braunreiter Tel. 07242 / 248-779

Friedrich Kelemen Tel. 07242 / 248-782

Eva-Maria Arthofer Tel. 07242 / 248-777

e-mail: lokal@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 94

ISDN: 0732 / 79 8 79

Kundenservice

Tanja Huber

Tel. 0732 / 78 05-487

Kundenservice

Tanja Kollroß

Tel. 0732 / 78 05-522

Kundenservice Tanja Huber Tel. 0732 / 78 05-487 Fax 0732 / 78 05-10 6 94

Tanja Kollroß Tel. 0732 / 78 05-522

Kundenberatung Manfred Götz Tel. 0732 / 78 05-672

Alfred Maurer Tel. 0732 / 78 05-308

Markus Hackl Tel. 0732 / 78 05-279

Kundenberatung Nikolaus Gattringer-Ebner Tel. 07262 / 53 5 12-16 86 Fax 07262 / 53 5 12-16 88

Michael Stallinger Tel. 07289 / 40 3 14-21 Fax 07289 / 40 3 14-22

Kundenberatung Harald Haas Tel. 07672 / 78 5 00-15 Fax 07672 / 22 0 16

Erich Braunreiter Tel. 07242 / 248-779 Fax 07242 / 248-781

Thomas Steinbock Tel. 07672 / 78 5 00-14 Fax 07672 / 22 0 16

24

Promenade 23, 4020 Linz

Stadtplatz 41, 4600 Wels

Land & Leute Steyr/Amstetten/Kirchdorf,

Herrenstraße 1, 4320 Perg / Gerberweg 6, 4150 Rohrbach

Leopold-Werndl-Straße 3, 4400 Steyr

Kundenservice Margit Zeltner Tel. 07252 / 45 7 01-71 Fax 07252 / 45 7 01-73

Kundenberatung Ulrike Schuster Tel. 07252 / 45 7 01-80 Fax 07252 / 45 7 01-73

Walter Eckenfellner Tel. 07472 / 25 4 53-833 Fax 07472 / 25 4 53-830

Gabriele Beiganz Tel. 07242 / 248-741 Fax 07242 / 248-781

Stadtplatz 37, 4840 Vöcklabruck


OÖNachrichten

Land & Leute

Land & Leute Innviertel, Rieder/Schärdinger Volkszeitung, Braunauer Warte

Stelzhamerplatz 19, 4910 Ried / Silberzeile 5, 4780 Schärding / Stadtplatz 14, 5280 Braunau

Kundenberatung Erna Jagereder Tel. 07752 / 80 1 21-931 Fax 07752 / 80 1 21-930

Ried Willibald Litzlbauer Tel. 07752 / 80 1 21-938

Schärding Franz Strobl Tel. 07712 / 60 5 50-16 42 Fax 07712 / 60 5 50-16 46

Kundenberatung Braunau Albin Eitzlmair Tel. 07722 / 62 8 32-977 Fax 07722 / 62 8 32-970

Buchungen für die Land-&-Leute-Gesamtausgabe sind von Montag–Samstag möglich.

Buchungen für Land & Leute, mutiert für die 6 Regionen, sind von Dienstag–Freitag

möglich.

6 Lokalausgaben für ganz Oberösterreich

Linz

Wels

Braunau

Steyr/Amstetten/Kirchdorf

Salzkammergut

Innviertel

Mühlviertel

Schärding

Ried

Vöcklabruck

Mondsee

Rohrbach

Eferding

Grieskirchen

Gmunden

Bad Ischl

Wels

Freistadt

Bad

Leonfelden

Linz

Steyr

Kirchdorf

Perg

Amstetten

Waidhofen

25


OÖNachrichten

Land & Leute

Satzspiegel Textteil 272 x 410 mm

Mindestbuchung: 2-spaltig

26

1-spaltig = 19 mm

2-spaltig = 42 mm

3-spaltig = 65 mm

4-spaltig = 88 mm

5-spaltig = 111 mm

6-spaltig = 134 mm

7-spaltig = 157 mm

9-spaltig = 203 mm

12-spaltig = 272 mm

Kommentarspalte = 61 mm

Exklusivplatzierungen Land & Leute (Gesamtausgabe):

1

3

Schnelle Seite

2

Land & Leute mutiert für die 6 Regionen:

A B

s/w Farbe s/w Farbe

Titelseite Ohr = 61 x 50 mm 851,60 928,70

Schnelle Seite 1. 61 x 60 mm 918,– 1.140,–

2. 203 x 70 mm 3.150,– 3.780,–

3. 134 x 70 mm 2.100,– 2.520,–

A B

Montag bis Freitag Samstag und Freitag, wenn Samstag Feiertag

Anzeigenschluss

2 Tage vor Erscheinen, 15 Uhr

Montagausgabe: Donnerstag, 15 Uhr

Dienstagausgabe: Freitag, 12 Uhr

Andere

Formate

auf Anfrage

Ausgabe Titelseite mutierte Kommentarspalte

Ohr Textseiten mutierte Textseiten

Farbe s/w Farbe

s/w Farbe

Linz 608,40 1,96 2,60 5,88 7,80

Mühlviertel 162,– 0,51 0,67 1,53 2,01

Salzkammergut 162,– 0,51 0,67 1,53 2,01

Steyr 181,80 0,58 0,78 1,74 2,34

Wels 205,20 0,66 0,88 1,98 2,64

Innviertel 108,– 0,35 0,46 1,05 1,38

Gesamt 928,70 2,74 3,64 8,21 10,92


OÖNachrichten

Land & Leute

Satzspiegel Textteil 272 x 410 mm

Mindestbuchung: 2-spaltig

Donnerstagausgaben im Innviertel

Ausgabe

Andere

Formate

auf Anfrage

1-spaltig = 19 mm

2-spaltig = 42 mm

3-spaltig = 65 mm

4-spaltig = 88 mm

5-spaltig = 111 mm

6-spaltig = 134 mm

7-spaltig = 157 mm

9-spaltig = 203 mm

12-spaltig = 272 mm

Kommentarspalte = 61 mm

*Titelseite **Titelseite andere

Ohr Kommentarspalte Textseiten

Braunauer Warte 95,80 73,40 0,36 0,46 1,08 1,38

Rieder/Schärdinger 95,80 73,40 0,36 0,46 1,08 1,38

Volkszeitung

zusätzlich: Innviertel-Kombi: –25 %

* Titelseite Ohr Fixgröße 55 mm 52 mm hoch

** Titelseite Kommentarspalte Preisbeispiel 57 mm breit, 40 mm hoch

Anzeigenschluss

Montag,

15 Uhr

Kommentarspalte

Farbe Farbe

s/w Farbe

s/w Farbe

27


OÖNachrichten

Land & Leute

Sonderthemen mm-Tarife

Kombinationspreise

Ausgabe s/w Farbe

Linz 1,93 2,50

Mühlviertel 0,50 0,65

Steyr 0,57 0,75

Wels 0,65 0,85

Salzkammergut 0,50 0,65

Innviertel 0,34 0,45

Donnerstag: Braunauer Warte

Rieder /Schärdinger

0,34 0,45 Innviertel-Kombi – 25 %

Volkszeitung 0,34 0,45

Bau- und Ortsreportagen

sowie Sonderreportagen

auf Anfrage

Voraussetzung: gleiche Formate und Erscheinungstermine.

Mindestpreis ist der Preis der auflagenstärksten Ausgabe in der Kombination.

2 Mutationen Summe der Einzeltarife – 20 % Kombirabatt

3 Mutationen Summe der Einzeltarife – 25 % Kombirabatt

4 Mutationen Summe der Einzeltarife – 30 % Kombirabatt

5 Mutationen Summe der Einzeltarife – 35 % Kombirabatt

Sonderplatzierungen

Erste Adressen Preise und Formate auf Anfrage

Kontakt: Tanja Huber Tel. 0732 / 78 05-487

Tanja Kollroß Tel. 0732 / 78 05-522

28


wasistlos?

Erscheinungstag Freitag, Farbmagazin, 40 bis 56 Seiten, geheftet

Satzspiegel 180 x 245 mm

Sonderthemen

Sonderthemenplan auf Anfrage

Preisbeispiele

Produktmanagement

Thomas Jany, Dipl.-Fw.

Tel. 0732 / 78 05-493

Fax: 0732 / 78 05-10 4 77

e-mail: t.jany@nachrichten.at

Kundenberatung

Maria Maletic

Tel. 0732 / 78 05-578

Fax: 0732 / 78 05-10 5 78

e-mail: m.maletic@nachrichten.at ISDN: 0732 / 79 8 79

1-spaltig = 42 mm 6,70

2-spaltig = 88 mm

3-spaltig = 134 mm

4-spaltig = 180 mm

1/1 Seite

180 x 245 mm

Farbe 6.663,–

1/2 Seite

180 x 120 mm

Farbe 3.263,–

1/1 Seite abfallend

209 x 270 mm

(+ 3 mm Überfüller an 3 Seiten)

Farbe 7.314,–

U 4 209 x 270 mm

(+ 3 mm Überfüller an 3 Seiten)

Farbe 8.780,–

Farbe

Veranstaltungskalender

Kalender im Mittelteil des Magazins

Tip-on-Card

Preis und Format

auf Anfrage

Kundenberatung

Anita Grünbeck

Tel. 0732 / 78 05-580

Fax: 0732 / 78 05-10 5 80

e-mail: a.gruenbeck@nachrichten.at

1-spaltig = 34 mm 5,67

2-spaltig = 72 mm

3-spaltig = 111 mm

4-spaltig = 180 mm

Anzeigenschluss

Donnerstag der

Vorwoche, 12 Uhr

Farbe

29


OÖNachrichten Wochenende,

OÖNachrichten Reiselust

Erscheinungstag

Satzspiegel 272 x 410 mm

Mindestbuchung: 2-spaltig

Preisbeispiele

1/1 Seite

272 x 410 mm

s/w Farbe

15.744,– 20.418,–

Sonderthemen

30

Samstag bzw. Freitag, wenn Samstag Feiertag

Verkaufsleitung

Erwin Schöppl

Tel. 0732 / 78 05-390

Kundenberatung

Kornelia Stadler

Tel. 0732 / 78 05-496

e-mail: reise@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 92

ISDN: 0732 / 79 8 79

1-spaltig = 19 mm

2-spaltig = 42 mm

1/2 Seite quer

272 x 200 mm

s/w Farbe

7.680,– 9.960,–

4-spaltig = 88 mm

6-spaltig = 134 mm

8-spaltig = 180 mm

10-spaltig = 226 mm

12-spaltig = 272 mm

Siehe Seite 14

s/w Farbe

3,20 4,15

1/4 Seite hoch

134 x 200 mm

s/w Farbe

3.840,– 4.980,–

Kundenberatung

Mag. Daniela Maria Haller

Tel. 0732 / 78 05-607

Kundenservice

Melanie Reitter

Tel. 0732 / 78 05-532

Anzeigenschluss

Wochenende

Freitag der Vorwoche,

10 Uhr

Anzeigenschluss

Reiselust

Mittwoch,

12 Uhr

Magazin Reiselust

Ohr 42 x 55 mm

Farbe

995,–

Bildanzeigen 42 x 45 mm 145,–

88 x 45 mm 290,–

42 x 90 mm 290,–

Bildanzeigen eingebaut im Kleinanzeigenteil,

Samstag Bild und Text

(1 Pauschalangebot). Angebot gilt

ausschließlich für Hotels und

Tourismusverbände.


OÖNachrichten

Gesundheit

Erscheinungstag Mittwoch

Satzspiegel 272 x 410 mm

Mindestbuchung: 2-spaltig

Preisbeispiele

1/1 Seite

272 x 410 mm

s/w Farbe

13.038,– 16.974,–

Sonderplatzierungen

1 2

Redaktion

1-spaltig = 19 mm

2-spaltig = 42 mm

4-spaltig = 88 mm

6-spaltig = 134 mm

8-spaltig = 180 mm

10-spaltig = 226 mm

12-spaltig = 272 mm

1/2 Seite quer

272 x 200 mm

s/w Farbe

6.360,– 8.280,–

1. Seite

1 Ohr links oben Farbe

65 x 55 mm 615,–

2 Ohr rechts oben Farbe

80 x 55 mm 755,–

s/w Farbe

2,65 3,45

1/4 Seite hoch

134 x 200 mm

s/w Farbe

3.180,– 4.140,–

Anzeigenschluss

Bildanzeigen Farbe

42 x 45 mm 145,–

88 x 45 mm 290,–

42 x 90 mm 290,–

Mittwoch der

Vorwoche, 12 Uhr

31


Wirtschaftsraum OÖ

Erscheinungstermine Wirtschaftsraum OÖ Samstag, 26.03.11, 25.06.11, 24.09.11, 19.11.11

Gesamtauflage: 215.000 Stück

Satzspiegel 272 x 410 mm

Mindestbuchung: 2-spaltig

Preisbeispiele

1/2 Seite

272 x 200 mm

s/w Farbe

7.680,– 9.960,–

32

Produktmanagement

Mag. Dieter Csar

Tel. 0732 / 78 05-477

Medienkonzepte

und -entwicklung

Carmen Lenz

Tel. 0732 / 78 05-491

Produktmanagement + Verkauf

Mag. (FH) Gabriele Hackl-Lehner

Tel. 0732 / 78 05-920

1-spaltig = 19 mm

2-spaltig = 42 mm

3-spaltig = 65 mm

4-spaltig = 88 mm

5-spaltig = 111 mm

6-spaltig = 134 mm

7-spaltig = 157 mm

9-spaltig = 203 mm

12-spaltig = 272 mm

Kommentarspalte = 57 mm 9,60 12,45

Junior Page

203 x 265 mm

s/w Farbe

7.632,– 9.897,75

1/4 Seite hoch

134 x 200 mm

s/w Farbe

3.840,– 4.980,–

s/w Farbe

3,20 4,15

Mediakonzepte

und -entwicklung

Markus Oirer

Tel. 0732 / 78 05-915

Kundenservice

Verena Kreindl

Tel. 0732 / 78 05-492

e-mail: sopro@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 4 77

ISDN: 0732 / 79 8 79

Anzeigenschluss

16 Tage

vor Erscheinen


Sonderprodukte

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fww_u4_u1 02.06.2010 11:50 Uhr Seite 3

Erscheinungstermine auf Anfrage

Kontakt

Siehe Seite 32.

November 2010

Ausflüge Ausflüge • • Gastronomie Gastronomie • • Unterkunft Unterkunft • • Kunst Kunst & & Kultur Kultur • • Kinder Kinder & & Sport Sport •


Freitag,

6. November 2009 Thema

Literatur 2009

1

Hintergrundberichte über

Oberösterreichs Wirtschaft,

für die Zielgruppe

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der OÖNachrichten.

Im Wirtschaftsmagazin

der OÖNachrichten werden

die 250 TOP Betriebe

in Oberösterreich vorgestellt.

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OÖNachrichten widmet

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Die wichtigsten Termine im Wintersemester / Seite 14

Nr. 50 UNABHÄNGIG www.nachrichten.at

Nr. ??? UNABHÄNGIG www.nachrichten.at

Hochschulen müssen

sich Geld erkämpfen

Im Kampf um mehr Geld vom Bund

wird es an Oberösterreichs Universitäten

nicht leise: Die einen rufen

nach Studiengebühren, die anderen

wehren sich vehement dagegen.

Eine zündende Idee für die Finanzierung

haben weder Bund

noch Rektoren und Studierendenvertreter.

Auch die Fachhochschulen bangen

ums Geld: Die Studentenvertreter

müssen um jeden Cent in Wien

betteln gehen. Selbst verwalten

dürfen sie ihre Hochschülerschafts-

Beiträge nicht. Seiten 2, 3, 9

ECTS jonglieren – wie

entsteht Studienplan?

Eins und eins macht

drei: Wie kommt

eigentlich ein Studienplan

zustande?

Wer entscheidet,

wie viele ECTS-

Punkte ein Kurs bekommt?

Und wer

legt die Inhalte und

Foto: OÖN

Schwerpunkte eines Studiums

fest? Am Beispiel des neuen Kulturwissenschaftsstudiums

an der

Johannes Kepler Universität erklären

die Verantwortlichen die Hintergründe

in der Studienplan-Entwicklung.

Seite 6

Semesterstart für

Oberösterreichs

Studenten

Studentenreporter

unterwegs in Alpbach

Vier Oberösterreicher haben für die

Wirtschaftsgespräche beim Forum

Alpbach ein Stipendium der OÖ-

Nachrichten gewonnen. Abschließend

durften sie exklusiv für diese

Ausgabe über Alpbach berichten.

Du weißt, was auf deinem Campus

los ist? Du kennst die Tricks und

Kniffe im Studentenleben? Du bist

kritisch, wortgewandt und liebst

es, zu schreiben? Dann suchen wir

genau dich als Studentenreporter

für die Uni-/FH-Berichterstattung

der OÖNachrichten. Was du dafür

tun musst, findest du auf Seite 12

Oktober 2010

Foto: Weihbold

Technik von Studenten

für Studenten

Oberösterreichs

Technik-Studenten

forschen nicht nur

für die Industrie,

sondern auch für

sich selbst. Wir zeigen

einige Beispiele

auf, wie sich Studenten

mit interes-

Foto: JKU

santen Projekten ihr Leben leichter

machen. Mit verschiedenen Applikationen

können sie sich auf ihrem

Campus nun nicht mehr verirren.

Denn Kompass war gestern, heute

regiert das Handy als ultimatives

Navigationsmittel. Seiten 4/5

Gesund

Magazin für Gesundheit & Lebensqualität November 2010

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Mit Weiterbildung

neue Wege gehen

2010/11

Pfl egewegweiser

......... S.18

Nicht mehr jung,

noch lange nicht

alt .......................S.4

Lebensstiländerung

als Medikament

..................S.8

Mobiliät im besten

Alter ....... S.12

Umbau zum barrierefreienWohnen

................... S.14

Lebensqualität

............................ S.17

Sonderberichterstattung

zu aktuellen Themen der

Universität Linz und den

Fachhochschulen Oberösterreichs

auf Sonderseiten

in den OÖNachrichten.

Hochglanzjournal GE-

SUND – Das Magazin für

Gesundheit, Lebensqualität

& Wellness.

Die Beilage „einfach leben“

behandelt unter anderem

die Themen: Betreuung

und Pflege in

Oberösterreich, finanzielle

Unterstützung und

Vorsorge, Wohnberatung

bzw. barrierefreies Wohnen

und Planen.

Der Bildungsführer zum

Thema:

Bildung, Seminare, Trainer

und Hotels.

33


nachrichten.at

Online-Werbung auf nachrichten.at

Platzierungsvarianten

Fix platzierte Werbeformen buchbar nach Laufzeit Sitelink, Advertorial, Wallpaper, Content Ad, Sitebar,

MicroSite, Videobeitrag

Dynamisch platzierte buchbar nach AdImpressions (TKP) Fullsize Banner, Super Banner, Flap Banner, Skyscraper,

Werbeformen Content Ad, Sitelink, Sitebar, L-Ad, Wallpaper,

Popup / Shaped / Dhtml, Interstitial

Startseite Wir platzieren Ihre Werbung auf der Startseite von nachrichten.at

Oberösterreich (OÖ) Ihre Werbung wird auf der regionalen Startseite nachrichten.at/oberoesterreich und allen

darunterliegenden Themenseiten platziert

Themen Buchen Sie Ihre Werbung je nach Zielgruppenwunsch im redaktionellen Themenumfeld

Run-over-Site Ihre Werbung wird über alle buchbaren Seiten von nachrichten.at gestreut.

34

Produkt- und

Kooperationsmanagement

Mag. Michael Huber

Tel. 0732 / 78 05-811

Fax: 0732 / 78 05-10 8 11

e-mail: michael.huber@nachrichten.at

Media Assistenz Online

Sabine Herdin

Tel. 0732 / 78 05-365

e-mail: s.herdin@nachrichten.at

nachrichten.at – die OÖNachrichten im Internet

nachrichten.at

Key Account Manager Online

Regionale Vermarktung

Oberösterreich

Michael Hatschenberger

Tel. 0732 / 78 05-402

e-mail: m.hatschenberger@nachrichen.at

Die OÖNachrichten im Internet sind mehr als die Internetausgabe Ihrer täglichen Zeitung.

Auf nachrichten.at bieten die OÖNachrichten viele zusätzliche aktuelle Dienste und Services für ihre Nutzer.

nachrichten.at/anzeigen: Der schnelle Zugang zum Online-Anzeigenmarkt der OÖNachrichten. Mit tausenden aktuellen

Angeboten aus den Branchen bzw. Rubriken Immobilien, Jobs, Kfz, Reise, Kontakte, Anzeigen A–Z. Diese und andere Zusatzservices,

die für die Nutzer wichtige, stark bundeslandbezogene Informationen bieten, werden laufend aktualisiert und durch neue Angebote

ergänzt, so dass nachrichten.at dem Anspruch gerecht wird, DAS oberösterreichische Online-Portal zu sein.

Die Zugriffszahlen des Online-Angebots der OÖNachrichten werden durch standardisierte Mess- und Kontrollverfahren

der Österreichischen Webanalyse (ÖWA) erhoben und laufend auf www.oewa.at veröffentlicht – seit

2006/2007 sind außerdem durch die Multimethodenstudie ÖWA Plus qualitative Aussagen über die Nutzer/User der

OÖNachrichten-Internetplattform möglich.


nachrichten.at

Fix platzierte Werbeformen

Format Preise Startseite Preise

1 Tag 3 Tage 7 Tage 1 Tag 3 Tage 7 Tage

Content Ad 300 x 250 1.300,– 2.900,– 4.400,– 650,– 1.500,– 2.100,–

Wallpaper L-Ad mit Hintergrund 1.800,– 3.800,– 5.900,– 900,– 1.900,– 2.900,–

Advertorial Bild, Teaser-Text (200 Zeichen) und Artikelseite (1000 Zeichen) 1.100,– 2.600,– 4.000,– 600,– 1.350,– 1.900,–

Sitelink Bild und Teaser-Text (200 Zeichen) 1.000,– 2.300,– 3.400,– 500,– 1.200,– 1.700,–

Sitebar

Dynamisch platzierte Werbeformen

Format TKP

Startseite OÖ / Thema

Fullsize Banner 468 x 60 20,– 20,– 15,–

Super Banner 728 x 90 (960 x 100) 40,– 40,– 35,–

Flap Super Banner / iTV

vergrößert 728 x 400 45,– 45,– 40,–

Skyscraper 120 x 600 / 160 x 600 40,–

ROS

40,– 35,–

Flap Skyscraper vergrößert 400 x 600 50,– 50,– 45,–

Contend Ad 300 x 250 40,– 40,– 35,–

Sitelink Bild-, Teaser-Text (200 Zeichen) und Link 35,– 35,– 30,–

Advertorial Bild-, Teaser-Text (200 Zeichen) 40,– 40,– 35,–

und Artikelseite (1000 Zeichen)

Sitebar variabel 50,– 50,– 40,–

L-Ad Skyscraper + Super Banner 50,– 50,– 40,–

Wallpaper L-Ad mit Hintergrund 60,– 60,– 50,–

Popup / Shaped / Dhtml max. 300 x 400 90,– 90,– 80,–

Interstitial

variabel

legt sich über die gesamte Seite und wird

nach 5 Sekunden automatisch ausgeblendet

1.500,– 3.400,– 5.300,– 700,– 1.600,– 2.400,–

Microsite 1 Übersichtsseite + 6 Artikel, 4 Wochen 9.900,– 4 Wochen 7.900,–

einem Ressort zugeordnet

Videobeitrag 3-minütiger Videobeitrag 1 Tag 980,– 1 Tag 980,–

inkl. Produktion

Content Sponsorship Sonderthema auf Anfrage

110,– 110,– 95,–

Mindestbuchung: 10.000 AdImpressions. TKP (Tausend Kontakte Preis): Preis für 1.000 AdImpressions (Sichtkontakte von

Seiten, auf denen das Werbemittel dynamisch eingebunden ist).

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nachrichten.at

Newsletter

Angebote und Gesuche auf nachrichten.at/anzeigen

36

Preis Laufzeit

Immobilien / Motor / Reise / Servicemarkt / Anzeigen A–Z / Kontaktmarkt / Kurs- und Seminarkalender

Online Only 15,– 4 Wochen

Online Only – Jahresschaltung 150,– 1 Jahr (= 13 x 4 Wochen)

Print Plus* 7,50

Laufzeit Print-Auftrag

(ohne inhaltliche Änderung)

Servicierung** 39,–

Kontingent: 25 187,50 25 x 4 Wochen Online Only

Kontingent: 50 300,– 50 x 4 Wochen Online Only

Kontingent: 100 500,– 100 x 4 Wochen Online Only

Flatfee Immobilien 150,–

pro Monat, unbeschränkte Objektzahl,

Import mittels Datenschnittstelle

Flatfee Motor

Karriere

37,50

pro Monat, unbeschränkte Objektzahl,

Import über Car4you Schnittstelle

Online Only 150,– 4 Wochen

Online Only – Jahresschaltung 1.500,– 1 Jahr (= 13 x 4 Wochen)

Print Plus* 75,– Laufzeit Print-Auftrag (ohne

inhaltliche Änderung, mindestens 4 Wochen)

Servicierung** 39,–

Kontingent: 25 1.875,– 25 x 4 Wochen Online Only

Kontingent: 50 3.000,– 50 x 4 Wochen Online Only

Kontingent: 100 5.000,– 100 x 4 Wochen Online Only

Flatfee Karriere auf Anfrage

Gesuche kostenlos

* Print Plus sind nur in Kombination mit einem Print-Auftrag (rubrizierte Wort- und Formatanzeigen in den OÖNachrichten) möglich.

Der Betrag für Ihren Print-Auftrag wird gesondert in Rechnung gestellt.

** Servicezuschlag bei Einpflegen Ihrer Inhalte (Bilder, Texte) durch das Serviceteam der OÖNachrichten

Bitte aktuelle Aktionen beachten!

Erscheinungsfrequenz TKP*

Täglicher Newsletter „eMail-Nachrichten“ 6 x wöchentlich 45,–

Monatlicher Newsletter „OÖN Newsletter“ Anfang des Monats 45,–


Geschäftsbedingungen

Pkt. 1

Anzeigenaufträge werden von Wimmer Medien GmbH & Co.KG. („Auftragnehmer“) ausschließlich

unter Anwendung der nachstehenden Bedingungen abgewickelt.

Pkt. 2

Die in der Anzeigenpreisliste bezeichneten Nachlässe werden nur für die innerhalb eines

Jahres erscheinenden Anzeigen eines Werbungstreibenden gewährt. Die Frist beginnt

mit dem Erscheinen der ersten Anzeige, wenn nicht bei Vertragsabschluss ein anderer

Beginn vereinbart wird. Bei Änderungen der Anzeigenpreise treten die neuen Preise auch

bei laufenden Aufträgen sofort in Kraft, sofern es sich beim Auftraggeber nicht um einen

Verbraucher im Sinne des KSchG handelt. Der Werbungstreibende kann allerdings binnen

1 Monat nach erfolgter Änderung erklären, mit den neuen Preisen nicht einverstanden

zu sein. Dann endet das Vertragsverhältnis 1 Monat nach erfolgter Änderung. Die bis

zur Beendigung erschienenen Anzeigen werden dann noch zum alten Preis abgewickelt.

Pkt. 3

Der Werbungstreibende hat rückwirkend Anspruch auf den seiner tatsächlichen Abnahme

von Anzeigen innerhalb Jahresfrist entsprechenden Nachlass, wenn er zu Beginn

der Frist einen Auftrag abgeschlossen hat, der aufgrund der Preisliste zu einem Nachlass

von vornherein berechtigt. Bei Zahlungsverzug, Ausgleichs- oder Konkursverfahren erlischt

der Anspruch auf eine Rabattgutschrift.

Pkt. 4

Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Nummern, in bestimmten Ausgaben und

an bestimmten Plätzen wird keine Gewähr geleistet, es sei denn, dass eine solche Platzierung

ausdrücklich schriftlich festgelegt wird. Für die Unterbringung einer Anzeige im

Textteil ist der Textteilpreis zu zahlen. Bei Wortanzeigen kann ein bestimmter Platzierungswunsch

innerhalb der Rubrik nicht berücksichtigt werden. Die Anzeigen werden

nach Möglichkeit thematisch sinngemäß gereiht.

Pkt. 5

Konkurrenzausschluss auf einer Seite oder auch auf der gegenüberliegenden Seite wird

bei diesbezüglichem schriftlichen Wunsch nach Möglichkeit berücksichtigt, ist – außer

bei schriftlicher Zusage – jedoch nicht bindend zugesichert.

Pkt. 6

Die Annahme eines Anzeigen- oder Beilagenauftrages kann nach freiem Ermessen des

Auftragnehmers insbesondere wegen des Inhaltes, der Herkunft oder der technischen

Form abgelehnt werden. Die Ablehnung wird dem Auftraggeber mitgeteilt. Für Anzeigenaufträge,

die an den Schaltern der Geschäftsstellen durch den Vertreter des Auftragnehmers

oder sonstigen Annahmestellen bereits entgegengenommen wurden, behält sich

der Auftragnehmer die Ablehnung vor. War bei Annahme eines Anzeigen- oder Beilagenauftrages

eine inhaltliche Prüfung durch den Auftragnehmer aus Gründen, die der Auftraggeber

zu vertreten hat, noch nicht möglich, so ist der Auftragnehmer berechtigt,

nach Erhalt des beabsichtigten Anzeigen- oder Beilageninhaltes nach freiem Ermessen

vom Auftrag zurückzutreten. Der Verlag behält sich insbesondere vor, die Publikation von

Werbemaßnahmen, die vom Österreichischen Werberat beanstandet wurden, jederzeit

abzulehnen oder einzustellen (einschließlich des sofortigen Stopps einer bereits laufenden

Werbekampagne). Der Verlag kann aus diesem Grund sowohl die Annahme eines

Werbeauftrags ablehnen als auch von rechtsverbindlich angenommenen Aufträgen zurücktreten.

Ptk. 7

Für Schäden aller Art haftet der Auftragnehmer nur im Falle krasser grober Fahrlässigkeit

oder im Falle vorsätzlicher Schädigung.

Im Falle eines unleserlichen, unrichtigen oder unvollständigen Abdruckes der Anzeige gilt

der Auftrag dennoch als vollständig erfüllt und es können keine Gewährleistungsansprüche

geltend gemacht werden, wenn durch die Mängel der Zweck der Anzeige nur unerheblich

beeinträchtigt wird (z.B. Kennziffern fehlerhaft gedruckt werden), sofern es sich

beim Auftraggeber nicht um einen Verbraucher im Sinne des KSchG handelt. Ist die Anzeige

in diesem Sinn als mangelhaft zu qualifizieren, erhält der Auftrag-nehmer das

Recht, sich von einer Minderung oder Rückzahlung des Entgeltes dadurch zu befreien,

dass die Anzeige oder Beilage zu einem späteren Erscheinungstermin, der mit dem Auftraggeber

abzustimmen ist, mängelfrei nachgeholt wird; diese Regelung gilt nur, sofern

es sich beim Auftraggeber nicht um einen Verbraucher im Sinne des KSchG handelt;

diese Regelung gilt weiters nur, sofern aus dem Text der Anzeige nicht ersichtlich ist, dass

es sich um eine termingebundene Angelegenheit handelt und dass somit von vornherein

erkennbar ist, dass kein Interesse an einer nachträglichen Anzeige oder Beilage besteht.

Sämtliche Ansprüche des Auftraggebers müssen innerhalb von drei Monaten ab Fälligkeit

bei sonstigem Verfall schriftlich beim Auftragnehmer geltend gemacht werden.

Pkt. 8

Sendet der Auftraggeber den ihm rechtzeitig übermittelten Probeabzug nicht fristgerecht

zurück, obwohl ihm zur Überprüfung desselben eine angemessene Frist gestellt wurde,

so gilt die Genehmigung zum Druck als erteilt, sofern es sich beim Auftraggeber nicht um

einen Verbraucher im Sinne des KSchG handelt.

Pkt. 9

Falls der Auftraggeber nicht Vorauszahlung zu leisten hat, wird die Rechnung spätestens

am fünften Tag des auf die Veröffentlichung der Anzeige folgenden Monats gestellt.

Rechnungen werden mit Zustellung an den Empfänger zur Zahlung fällig. Bei Kleinanzeigen

ist Vorauszahlung ohne Skontoabzug vereinbart. Bei Vorliegen eines sachlichen

Grundes, insbesondere bei Zahlungsverzug auch später eintretender oder bekannt werdender

mangelnder Bonität, ist der Auftragnehmer berechtigt, auch während der Laufzeit

eines Anzeigenabschlusses das Erscheinen weiterer Anzeigen, ohne Rücksicht auf

ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel, von der Vorauszahlung des Betrages und von

dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen.

Pkt. 10

Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden Zinsen in der Höhe von 8 Prozent über Ba-

siszinssatz sowie die Einziehungskosten berechnet; der Auftragnehmer kann die Ausführung

des Auftrages bis zur Bezahlung zurückstellen.

Pkt. 11

Der Auftragnehmer liefert auf Wunsch jeweils nach Erscheinen der Anzeige eine vollständige

Belegnummer, sofern Art und Umfang des Anzeigenauftrages dies rechtfertigen.

Pkt. 12

Für Änderungen ursprünglich vereinbarter Ausführungen und für Lieferung bestellter

Druckunterlagen hat der Auftraggeber die angemessenen Kosten zu bezahlen.

Pkt. 13

Bei Stornierungen vor Anzeigenschluss oder bei einer Nichterfüllung des Auftrages, die

der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, wird der bezahlte Anzeigenpreis rückvergütet,

abzüglich eventueller Satzkosten und einer Manipulationsgebühr von 10 Prozent des

vereinbarten Anzeigenpreises. Bei späterem Storno schuldet der Auftraggeber 50 Prozent

des vereinbarten Anzeigenpreises, es sei denn, die Stornierung erfolgt zu einem

Zeitpunkt, zu dem es dem Auftragnehmer aus produktionstechnischer Sicht nicht mehr

zumutbar ist, das Erscheinen der Anzeige noch zu verhindern; dann schuldet der Auftraggeber

bei tatsächlichem Erscheinen der Anzeige den vereinbarten Anzeigenpreis in

voller Höhe.

Pkt. 14

Bei Chiffreanzeigen wendet der Auftragnehmer für die Verwahrung und rechtzeitige Weitergabe

der Angebote seine üblichen Standards an. Er übernimmt aber keine Haftung.

Einschreibbriefe und Eilbriefe auf Chiffreanzeigen werden nur auf dem normalen Postweg

weitergeleitet. Wenn Urkunden, Lichtbilder usw., den Offerten beigelegt werden,

erfolgt dies allein auf Risiko des Offerten. Der Auftraggeber von Chiffreanzeigen verpflichtet

sich, Originaldokumente, Lichtbilder usw. zurückzusenden. Der Auftrag-nehmer behält

sich im Interesse und zum Schutz des Auftraggebers das Recht vor, die eingehenden

Angebote zur Ausschaltung von Missbrauch des Chiffredienstes zu Prüfzwecken zu

öffnen. Zur Weiterleitung von geschäftlichen Anpreisungen und Vermittlungsangeboten

ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet.

Pkt. 15

Im Falle höherer Gewalt, Streiks, Energieausfall, Verzug von Sublieferanten sowie technischer

Gebrechen kann der Auftragnehmer wahlweise vom Anzeigenauftrag zurücktreten

oder erklären, dass die Anzeige oder Beilage zu einem späteren Erscheinungstermin, der

mit dem Auftraggeber abzustimmen ist, nachgeholt wird; dieses Recht auf Aufschub gilt

nur, sofern aus dem Text der Anzeige oder Beilage nicht ersichtlich ist, dass es sich um

eine termingebundene Angelegenheit handelt und dass somit von vornherein erkennbar

ist, dass kein Interesse an einer nachträglichen Anzeige oder Beilage besteht. Wenn der

Auftragnehmer durch höhere Gewalt (Streiks u.ä.) oder Maschinenbruch daran gehindert

wird, die volle Kalkulationsauflage auszuliefern, hat er Anspruch auf das vereinbarte Entgelt

(für die Einschaltung oder Beilagengebühr), wenn mindestens 75 % der Kalkulationsauflage

ausgeliefert wurden, sonst nur auf den entsprechenden Anteil.

Pkt. 16

Druckunterlagen werden nur auf besondere Anforderung und auf dessen Kosten an den

Auftraggeber zurückgesandt.

Pkt. 17

Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Inserate auf ihren Inhalt hin zu überprüfen; hierfür

trägt der Inserent die volle Haftung und ersetzt dem Auftragnehmer jeden Schaden, der

diesem aus der Veröffentlichung des Inserates, insbesondere durch Entgegnung, Beschlagnahme,

zivil- oder strafrechtliche Verfolgung erwächst. Bei Erhalt eines Entgegnungsbegehrens

ist der Auftragnehmer berechtigt, dem Inserenten gegenüber aber

nicht verpflichtet, die gerichtliche Entscheidung hierüber herbeizuführen oder die Entgegnung

ohne Prüfung von Form, Inhalt oder Zulässigkeit zu veröffentlichen.

Pkt. 18

Der Auftraggeber garantiert dem Auftragnehmer sowie dessen Mitarbeiter, dass das Inserat

gegen keinerlei gesetzliche Bestimmungen verstößt und Rechte Dritter nicht verletzt.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Auftragnehmer sowie dessen Mitarbeiter

hinsichtlich aller Ansprüche Dritter, die auf das erschienene Inserat gestützt

werden, schad- und klaglos zu halten sowie für die entstandenen Nachteile volle Genugtuung

zu leisten; dies umfasst insbesondere auch anwaltliche Vertretungskosten in Verfahren

vor Gerichten und Behörden sowie (außergerichtliche) Vertretungskosten zur Abwendung

solcher Verfahren sowie volle Genugtuung hinsichtlich des aus einem Unterlassungsgebot

gegen den Verlag gemäß § 21 UWG resultierenden Schadens. Rechtsauskünfte

des Auftragnehmers zu Anzeigeninhalten sind kostenlos und unverbindlich, für

falsche Auskünfte wird nicht gehaftet, es sei denn, dass derartige Auskünfte wissentlich

falsch erteilt wurden; wird jedoch ausdrücklich die Einholung einer anwaltlichen Begutachtung

durch den Auftragnehmer vereinbart, so schuldet der Auftraggeber dem Auftragnehmer

dafür vollen Kostenersatz und Letzterer haftet für vorsätzliche oder grob

fahrlässige Beratungsfehler.

Pkt. 19

Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für beide Teile ist Linz/Donau.

Pkt. 20

Zusatzvereinbarungen, welche die vorstehenden Geschäftsbedingungen abändern oder

ergänzen, bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer, um rechtswirksam

zu werden. Soferne allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers den

vorstehenden Bedingungen entgegenstehen, gehen letztere vor.

Tarif gültig ab 1. Jänner 2011. Alle angeführten Preise verstehen sich in Euro, zuzüglich

Werbeabgabe und MwSt. Vorbehaltlich Druck- und Satzfehler. Abrechnung im Textteil je

mm Höhe, im Anzeigenteil in 5-mm-Sprüngen.

37


OÖN-Geschäftsstellen

OÖN-Geschäftsstellen

Wimmer Medien GmbH & Co. KG

4010 Linz, Promenade 23,

Telefon 0732 / 7805-0

Anzeigenleiter:

Mag. G. Plank, Tel. 0732 / 78 05-519

4320 Perg, Herrenstraße 1,

Tel. 07262 / 53 5 12-15,

Fax 07262 / 53 5 12-44

4910 Ried, Kirchengasse 15,

Tel. 07752 / 80 1 21,

Fax 07752 / 80 1 21-930

4400 Steyr, L.-Werndl-Straße 3,

Tel. 07252 / 45 7 01-0,

Fax 07252 / 45 7 01-73

38

4600 Wels, Stadtplatz 41,

Tel. 07242 / 248-0,

Fax 07242 / 248-781

4810 Gmunden, Theatergasse 4,

Tel. 07612 / 63 8 31, Dw. 831-833 u.

Fax 07612 / 63 8 31-830;

4840 Vöcklabruck, Stadtplatz 37,

Tel. 07672 / 78 5 00-14,

Fax 07672 / 22 0 16

5280 Braunau, Stadtplatz 14,

Tel. 07722 / 62 8 32,

Fax 07722 / 62 8 32-970

4780 Schärding, Silberzeile 5,

Tel. 07712 / 60 5 50,

Fax 07712 / 60 5 50-16 46

4150 Rohrbach, Gerberweg 6,

Tel. 07289 / 40 3 14-21,

Fax 07289 / 40 3 14-22

4240 Freistadt, Eisengasse 5,

Tel. 07942 / 72 3 90,

07942 / 871, 872, Fax 870

Anzeigenvertretung für Wien,

Niederösterreich und Burgenland:

1080 Wien, Buchfeldgasse 3,

Tel. 01 / 409 63 66,

Fax 01/409 63 67


Schlusswort

Von Vitus Mostdipf

Beruf: Redaktionsoriginal

Geb.: 16. Mai 1970

Anschrift: Promenade 23, 4020 Linz

So und jetzt

buch was G’scheits!

I find, des is a guade Idee

bei de OÖNachrichten!

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Kontaktadressen

Zentrale

Wimmer Medien GmbH & Co. KG

4010 Linz, Promenade 23

Tel. 0732 / 78 05-0

e-mail: anzeigen@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10680

ISDN: 0732 / 79 8 79

Verlag

4010 Linz, Promenade 23

Tel. 0732 / 78 05-0

Karriere

e-mail: karriere@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 90

ISDN: 0732 / 79 8 79

Motor

e-mail: kfz@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 91

ISDN: 0732 / 79 8 79

Immobilien

e-mail: immobilien@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 92

ISDN: 0732 / 79 8 79

Großkunden

e-mail: handel@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 93

ISDN: 0732 / 79 8 79

Land & Leute

e-mail: lokal@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 94

ISDN: 0732 / 79 8 79

Wochenende & Reiselust

e-mail: reise@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 6 92

ISDN: 0732 / 79 8 79

wasistlos?

Produktmanagement

Thomas Jany, Dipl.-Fw.

Tel. 0732 / 78 05-493

Fax: 0732 / 78 05-10 4 77

e-mail: t.jany@nachrichten.at

Sonderprodukte

e-mail: sopro@nachrichten.at

Fax: 0732 / 78 05-10 4 77

ISDN: 0732 / 79 8 79

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Produkt- und

Kooperationsmanagement

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Tel. 0732 / 78 05-811

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e-mail: m.huber@nachrichten.at

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