Die Verlagsvorschau Frühjahr 2013 - Edition Tiamat

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Die Verlagsvorschau Frühjahr 2013 - Edition Tiamat

Frühjahr 2013


Als Gretchen Morgenthau aufwachte, fiel

ihr der Himmel auf den Kopf und es fehlte

nicht viel, da wäre Gott gleich mitgefallen.

Sie hatte noch zwei Tage zu leben. Vielleicht

drei. Schnupfen. Unheilbar. Endstadium.

Die Nase war geschwollen und purpurrot.

Auch der Bauch gebar sich aufmüpfig, rumorig

und von Größenwahn getrieben. Die

Viren schienen aus allen Nähten zu platzen,

als fühlten sie sich nicht mehr wohl in diesem

Körper, als bräuchten sie Frischluft.

Sie ließ Dr. Mandelberg kommen, der eine

Etage unter ihr seinen Ruhestand genoss

und der ihr Rufen nie unbeantwortet ließ.

Es hieß, er habe eine Schwäche für die Frau

Intendantin, es könnte aber auch Demenz

gewesen sein. Denn jeden Tag aufs Neue

schob er heimlich einen kleinen Zettel unter

ihrer Wohnungstür hindurch, handbeschriftet,

mit schwarzer Tusche voller Rußpigmente,

und auf den Zetteln standen kleine

rätselhafte Botschaften. Und die klangen

so: Sie sind mein Lieblingsmädchen, für immer.

Oder: Wären Sie ein Tier, wären Sie ein Regenbogen.

Oder: Ohne Euch ist der Mond wie Löwenzahn.

Zudem bestäubte er das Aquarellpapier

von Hahnemühle mit einer Tinktur

aus Sandelholz und Bergamotte. Und auch

wenn er die Zettel nie unterschrieb und er

immer ein kleines Geheimnis um die Urheberschaft

machte, so war doch jedem im

Haus bewusst, welcher Absender hier am

Werke war. Dr. Mandelberg aber war kein

Zurückgebliebener, er wusste, dass seine

Chancen nicht die allerbesten waren, die

Hoffnung aber starb auch bei ihm zuallerletzt.

Gretchen Morgenthau hatte vor vielen,

vielen Jahren einmal klargestellt, dass

eine Liaison für sie unter keinen Umständen

in Frage käme. Nicht einmal in ihren

Träumen. Und in seinen besser auch nicht.

Dr. Mandelberg war fast ein Jahr älter als

sie, da hatte er nicht ernsthaft annehmen

können, sie würde mehr als nur Mitleid

empfinden.

Der Autor lebt. Er hat auch einen Vornamen.

Der ist allerdings geheim, dafür

aber todschick, supercool und selbstverständlich

echt. Ansonsten gibt es eigentlich

nicht viel Neues zu berichten.

HAR LD

einzlkind

Edition

TIAMAT

»Absurder, witziger, schwärzer.« Spiegel

»Sommerhit des Jahres.« FAZ

»Kleines Wunder.« Frankfurter Rundschau

»Das ist ja ziemlich wunderbar.«

Hans Magnus Enzensberger

»Hochprozentiges Debüt.«

Nürnberger Zeitung

»Der absurdeste Trip, die irrste Typenparade

in diesem Teil der Galaxis seit

Lichtjahren.« Stern


Sie haben Harold geliebt?

Dann werden Sie Gretchen

hassen.

Gretchen Morgenthau ist eine Legende.

Zum Unglück aller anderen eine lebende.

Als Prinzipalin steht sie auf einer Stufe

mit Gott. Wie sie findet. Seit sie aber ihr

Zuhause, das Theater, verloren hat, muss

sie mit gewöhnlichen Menschen üben. Sie

bringt Nachwuchsganoven erbarmungslose

Härte bei und bereitet im Salon der Debütanten

die kommende Revolution vor.

Als sie wegen einer Unachtsamkeit vor

Gericht geladen wird, ist ihr das eigentlich

gar nicht recht. Aus Höflichkeit nimmt sie

die Einladung an. Doch dann geschieht

das Undenkbare: Sie wird verurteilt. Zu

vier Wochen Hölle. Auf einer Insel voller

Papageientaucher und seltsamer Wesen.

Dabei ist sie erst 75 und hat das ganze Leben

noch vor sich.

Edition

tiamat

einzlkind

einzlkind

Gretchen

Roman

Critica Diabolis 207

Hardcover mit SU, ca. 240 Seiten, ca. 18.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-176-1, April 2013


To be or no go

(...) Als »no go« bezeichnen manche Leute die Plätze,

Bars, Landstriche und Stadt- oder Erdteile, die

sie nicht betreten möchten, denen sie den digitalen

»gefällt mir«-Status verweigern und vor deren

Aufsuchen sie auch andere warnen wollen. Ganze

Landstriche in Brandenburg und Sachsen wurden

schon zu »no gos« erklärt und somit als jene »national

befreite Zonen« und Beute bestätigt, als die

berufsdeutsche Schlagetots sie größenwahnsinnig

betrachten.

Ein »no go«, gern auch »absolutes no-go« oder

»defi nitives no-go« genannt, ist das Gegenteil eines

»place to be«. Ein »place to be« ist ein Ort, an dem

man aus Gründen der Hipness einfach sein muss;

Hipsein kommt übrigens nicht von der Babybreinahrung

»Hipp«, obwohl die Sprechgewohnheiten

hip sein wollender Menschen, die Restaurants

durch die Bank als »Restos« bezeichnen, durchaus

einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von

Alete und gesellschaftlicher Elite nahelegen.

Ein »no go« erkennt man auch daran, dass dort

nichts feilgehalten wird, das als »must have«

schlichtweg Pfl icht ist. Wo sich kein »must have«-

Produkte-Publikum trifft, kann einfach kein »place

to be« sein, das versteht sich von selbst. In Zeiten

des »to go« muss ein »place to be« aber auch ein

»place to go« sein, und das im doppelten Sinne:

Man muss dort hingehen, um jemand zu sein beziehungsweise

im Gegenteil als jemand zu gelten, aber

man muss das Flair des »place to be« auch im Akt

des »to go« mitnehmen können, um damit an einem

nächsten, anderen »place to be« zu renommieren.

Wenn das nicht gewährleistet ist, wird ein »place

to be« schnell zum »no go«, also zu einem jener

schrecklichen Orte, an denen Nichtwichtigtuer sich

eventuell wohlfühlen könnten.

Ein »place to be« unterscheidet sich von einem »no

go« dadurch, dass an einem »place to be« alles und

jeder jederzeit verfügbar ist. Solange aber Prostituierte

keine »Fellatio to go« anbieten, und das als

»special offer« zum »nice price«, sieht die »place

to be«-Sorte Mensch ihr Leben noch von einem erschreckenden

Mangel an Perfektion verdüstert.

Die Welt, sagt man, sei voller Wunder, Rätsel und

Reize. Ihr Kaufanreiz allerdings besteht darin, Banalitäten

als Wunder anzubieten, als Rätsel: Kann

ich mir auch ganz sicher sein, dass ein »place to be«,

der »coffee to go« im Pappbecher als »must have«

ausschenkt, auf keinen Fall ein »no go« ist? Oder,

mit Shakespeare gesprochen: to be or not to go to

no go, das ist hier die Frage.

Wiglaf Droste, 1961 in Herford/

Westfalen geboren, lebt unterwegs oder

in Berlin. Seit 1999 gibt er gemeinsam

mit dem Stuttgarter Meisterkoch Vincent

Klink die Vierteljahreszeitschrift Häuptling

Eigener Herd heraus. Seine Texte erscheinen

auch im guten Radio und in der

Tageszeitung junge Welt.

Wiglaf Droste

Sprichst du noch oder

kommunizierst du

schon?

Neue Sprachglossen

Edition

TIAMAT

»Über vernetzungssüchtige Menschen,

Worthülsen, Seifenblasenphrasen und die

It-Krankheit Burnout lässt sich Wiglaf Droste

in seinem neuen, wunderbar zynischen Werk

aus.« stern

www.pertramer.at


»Droste ist einer der besten deutschen

Prosa-Autoren im unterschätzten

Genre der kurzen Form, und weit

mehr als einer der orthographischgrammatikalischen

Wutbürger.«

Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

Mit Schwung, Grazie und Eleganz seziert Wiglaf

Droste die sprachlichen Entgleisungen der

Deutschen, den Neusprech aus »Nachhaltigkeit«

und »Transparenz«, in dem »Teamplayer«

und »Goods Flow Mitarbeiter« gefragt sind,

»Apps zum Entdecken von Apps« aufwendig

»kuratiert« werden und den das Lied eines

halbalphabetischen Sängers quasi »im Paket«

zusammenfasst: »Wenn Worte meine Sprache

wären«. Droste spürt der »gefühlten Unsportlichkeit«

nach, analysiert die »cremige Fülle«

eines Weins, die »Menschenrechte« aus dem

Hause Hoeneß und einen »sich nach allen Seiten

absichernden Mehrzweckjournalimus«, der

mit »Jogi« immer nur Joachim Löw und niemals

Jogi Gauck meint. Im Sprachschlamassel entdeckt

Droste aber auch jede Menge Kleinode

wie »betropetzt«; wenn Sie wissen wollen, was

das zu bedeuten hat, bestellen Sie das Buch.

Dann erfahren Sie auch, was Shakespeare meinte,

als er »to be or not to go to no go« schrieb.

Wiglaf

Droste

EdiTion

TiamaT

Die WÜrDe Des

Menschen ist

ein KonjunKtiv

Wiglaf Droste

Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv

Neue Sprachglossen

Critica Diabolis 206

Klappenbroschur, ca. 192 Seiten, ca. 14.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-175-4, März 2013


Berlin-Touristen sind Leute, die mit der Ankunft

am Ziel ihrer Reise Höflichkeit und Gehirn auf Null

stellen, um sich der fröhlichen Regression hinzugeben,

am liebsten lautstark. Sie haben irgendwo gehört,

Berlin, dieses gemütliche Dorf, sei ein Ort der

unglaublichsten Ausschweifungen. Also machen

sie auf der Suche nach dem verlorenen Kick zwecks

Anpassung an die örtlichen Sitten und Gebräuche

ganze Straßenzüge unbewohnbar, indem sie sie als

Freiluftkneipe okkupieren.

Der sogenannte »Party«-Tourist verwechselt die

Stadt mit dem Ballermann und die Eingeborenen

mit Deko-Elementen, möglicherweise ja zu Recht.

Wer einmal enthemmte Berlin-Touristen in den

späten Abendstunden in einem U-Bahn-Waggon

erleben durfte, weiß, dass es sich bei dieser Spezies

um das von der Evolutionsbiologie lange gesuchte

Missing Link zwischen Affen und Menschen handeln

muss. Tagsüber belästigt der Berlin-Tourist

andere Verkehrsteilnehmer und kurvt auf Bier-

Bikes ums Brandenburger Tor oder über den Kurfürstendamm.

Fröhlich und ohne sich den Appetit

verderben zu lassen, picknickt er am Denkmal für

die ermordeten Juden.

Noch unangenehmer als Berlin-Touristen sind nur

aus der Provinz zugewanderte Kreuzberger, die

ihren Stadtteil vor touristischer Überfremdung

schützen wollen. Zu diesem Zweck sprayt der xenophobe

Kreuzberger Heimatschutz in deutscher

Tradition »Touristen raus« an die Wände. Auch

die Parole »Touristen fisten« erfreut sich an Berliner

Häuserwänden zunehmender Beliebtheit. Die

Forderung ist so takt- wie sinnlos. Schon weil nicht

wenige Touristen genau zu diesem Zweck anreisen.

Dieses Buch besichtigt die Berlin-Touristen im Vorübergehen,

also genau so wie der Tourist Berlin

besichtigt: Willkürlich, gut gelaunt, ungerecht, dem

Zufall vertrauend und natürlich ohne Anspruch

auf endgültige, gar objektive Wahrheiten.

Berlin-Touristen können hier erfahren, was Berliner

wirklich über sie denken. Der einzige Sinn des

Buches ist selbstverständlich der gleiche, der jeden

Berliner, vom mobilen Würstchen-Verkäufer am

Alexanderplatz bis zum Regierenden Bürgermeister,

dazu bringt, sich Touristen zu widmen, statt

dem ersten Impuls zu folgen und diese lärmenden,

seltsamen Leute zu ignorieren. Wir wollen am Berlin-Tourismus

mitverdienen. Indem wir Touristen

beleidigen. Berlin-Touristen mögen das. Sonst würden

sie sich ja schönere Reiseziele aussuchen.

Peter Laudenbach schreibt als Journalist

und Theaterkritiker über

Theater, Kultur und Wirtschaft und

darüber, was das eine mit den anderen

zu tun hat. Am liebsten und

seit Jahren regelmäßig für die Süddeutsche

Zeitung, den tip und brand

eins.

Er lebt gerne in Kreuzberg, aber nur,

weil er so oft wie möglich Urlaub

macht: in jedem von uns lauert ein

Tourist.

Dies ist nach einem Band mit

Gesprächen mit Jonathan Meese

(»Das Theater ist ein Tank, der von

innen gereinigt werden muss«, 2007)

sein zweites Buch.

Foto: Verlag


Eine gut gelaunte Polemik gegen

Berlin-Touristen, die die Stadt mit

einem Freizeitpark und sich selbst

mit Abenteurern verwechseln.

Die Bibel kennt zehn Plagen, Berlin kennt viele

Plagen. Die elfte ist die lästigste: Der Berlin-Tourist.

Er gehört zu Berlin wie Ben Becker, Kanalratten,

die B.Z. oder Schultheiss-Bier. Nicht schön,

aber unvermeidlich.

Im statistischen Durchschnitt halten sich jeden

Tag 500.000 Berlin-Touristen in der Stadt auf –

auf jeden Siebten der 3,5 Millionen Berliner

kommt ein Tourist. Jeden Monat kommen 340

zusätzliche Hotelbetten zum vorhandenen Angebot

hinzu. Der Tourismus ist die in Berlin am

schnellsten wachsende Branche.

Am liebsten gehen Berlin-Touristen laut Marktforschung

der »Berlin Tourismus & Kongress

GmbH« übrigens nicht in die Oper oder ins

KADEWE. Sie gehen bummeln oder setzen sich

in die Cafes, um das exotische Treiben der Eingeborenen

zu beobachten: Die Stadt als Zoo.

Vielleicht sollten die Tourismuswerber darüber

nachdenken, Kleindarstellern ein Honorar dafür

zu bezahlen, dass sie als pittoreske Punks das

Stadtbild bunter machen und einmal im Jahr bei

den Kreuzberger-Mai-Festspielen das Bild der

wilden Metropole in die Welt tragen.

Die elfte Plage

PeteR laUDenBaCh

ein BeitRag ZUR ethnologie

DeS BeRlin-toURiSten

eDition

tiamat

Peter Laudenbach

Die elfte Plage

Ein Beitrag zur Ethnologie des Berlin-Touristen

Critica Diabolis 208

Broschur, ca. 128 Seiten, ca. 13.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-177-8, März 2013


Wenn ich einem Patienten Medizin gebe, und

er kippt um, oder wenn ich ihm beste Gesundheit

bescheinige, und anderntags ist er

mausetot, dann sind das Beweise dafür, dass

ich den menschlichen Organismus nicht verstehe.

Zumindest muss ich einräumen, dass

die Sache viel komplizierter ist als das Wenige,

was über sie zu wissen ich mir eingebildet

hatte. Und so ist es beim Kapitalismus, er

ist eine Folge unvorhergesehener Ereignisse,

speziell auch für Marxisten. Sie sehen den

Zusammenbruch des Kapitals voraus – es

blüht auf. Sie prophezeien Massenelend – die

Konsumgesellschaft kommt. Sie erwarten

eine Revolution und warten immer noch wie

Reisende auf einem längst aufgegebenen

Bahnhof. Sie versprechen den Sieg des Sozialismus

– der Ostblock kollabiert.

Noch viel unbekannter, als es die bestehende

Gesellschaft schon ist, ist eine künftige.

Sicher ist nur, dass sie sich nicht plangemäß

entwickeln wird. Selbst wenn man die

Macht dazu hätte, weltweit Kapitalismus

durch Planwirtschaft zu ersetzen, bliebe es

ein Glückspiel, ob danach die Menschheit

ein Verein solidarischer Produzenten würde

oder die Welt ein riesiges KZ oder keins von

beidem, sondern etwas, das man sich heute

so wenig vorstellen kann wie die Menschen

im Mittelalter den Sozialstaat, die gleichgeschlechtliche

Ehe oder den Atomkrieg.

Tatsache ist also, dass kein Mensch die Zukunft

kennt, aber jeder sie gerne kennen

würde. Deshalb interessiert man sich für die

Vergangenheit. Wenn ich sie als Geschichte

begreife und die Geschichte als Ganzes, kenne

ich auch die Zukunft, die ein Teil dieser

Geschichte ist, eben der künftige. ... Und

genau das tut unausgesprochen Marx, wenn

er die Geschichte als Geschichte von Klassenkämpfen

beschreibt. Geschichte ist faktisch

endloses Hauen und Stechen, ewige Klopperei.

Einen tieferen Sinn erkennt man darin

mit dem bloßen Auge nicht. Die Menschen

sind halt so, die Tiere sind ja auch so. Warum?

Fragen Sie den lieben Gott.

Wolfgang Pohrt, Jahrgang 1945, ist Soziologe

und lebt in Stuttgart. Zahlreiche

Buchveröffentlichungen u.a.: »Brothers

in Crime« (1997), »FAQ« (2004), »Gewalt

und Politik« (2010).

Wolfgang Pohrt

Kapitalismus

Forever

Über Krise, Krieg, Revolution,

Evolution, Christentum

und Islam

Edition

TIAMAT

»... ein marxistisch geschulter Assoziationsrap

(...) Es gibt Passagen darin, die

man sich laut vorlesen möchte. So klug, so

klar, so heiter.«

Malte Lehming, Tagesspiegel

Wolfgang Pohrt

Honoré de Balzac

Der Geheimagent der

Unzufriedenheit

Edition

TIAMAT

»Kluger Essay.« Claudius Seidl, FAS

»Ein großartiges Buch über Liebe und Geld

bei Balzac, daraus habe ich natürlich auch

nichts gelernt, aber es begeistert mich immer

wieder aufs Neue.« Sophie Rois


»Die Treffsicherheit seiner Attacken ist

enorm, in gewisser Weise erschreckend

hoch.« Wolfgang Kraushaar

»Pohrt hat funkelnde Marksteine in die

Landschaft des Block-Konformismus

gesetzt, mit boshaft zugeschliffenem

Witz.« Josef Joffe

Hinter der Protestbewegung haben Atomkraft

und Raketentriebwerke gesteckt, nicht die

Liebe zum Sozialismus. Marx war Darwinist

und das Kommunistische Manifest übler Kitsch.

Der Kommunismus ist abgelaufen wie altes

Badewasser, als der Stöpsel gezogen wurde.

Der Mensch als Einzelner ist ein bösartiges

Tier und die Menschheit als Ganzes eine wild

wuchernde Amöbe. Im Kapitalismus haben

die Menschen einen Doppelgänger: Er ist wie

sie, sie haben ihn ja auch gemacht. Linksradikale

schöpfen aus dem Kapitalismus Lebenssinn

und Seelentrost. Die Geschichte ist keine

Schatzkammer, sondern eine Leichenhalle,

und aus der Vergangenheit kann man nur lernen,

dass man sie vergessen soll. Das ist die

Wahrheit, aber nicht die ganze, sondern wahr

ist auch das Gegenteil. Wie er es damit hält,

muss jeder selbst für sich entscheiden. Vorbeter

gehören in die Kirche oder ins Politbüro.

U .. ber den Universellen KapitalismUs, den KommUnismUs als episode Und die menschheit als amo .. be

WolFGanG

pohrt

EdiTion

TiamaT

das

aller

letzte

GeFecht

Wolfgang Pohrt

Das allerletzte Gefecht

Über den universellen Kapitalismus, den Kommunismus

als Episode und die Menschheit als Amöbe

Critica Diabolis 205

Broschur, ca. 128 Seiten, ca. 13.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-174-7, März 2013


Atmen ist schwierig, fast unmöglich geworden:

tatsächlich erstickt man. Man erstickt jeden

Tag, und die Symptome des Erstickens zeigen

sich überall im Alltag … unsere Chancen zu

überleben sind gering: Wir wissen es. Es gibt

keine Alternative zum Kapitalismus.

Die hier beschriebene somatische Not gründet

in einer Art Hyperhoffnungslosigkeit,

eine Existenz, die angemessener durch

ihr Gegenteil definiert ist, eine des Nicht-

Lebens, ein Leben, das bereits tot ist. Nach

Gesprächen mit Arbeitern aus einer großen

Vielfalt von Berufen sowohl an der Spitze als

auch am unteren Ende der sozialen Hierarchie

argumentieren wir, dass dieses Gefühl

des Nicht-Lebens nirgendwo weiter verbreitet

ist als unter der Menge der Angestellten,

die in modernen Unternehmen eingeschlossen

sind. Ob im Büro, dem Callcenter, am

Serviceschalter, in der Kreativindustrie, in

Verkaufsräumen oder Warenlagern, Leben

scheint weit weg zu sein. Wir haben immer

gewusst, dass Kapitalismus numerische

Werte durch die Subtraktion sozialer Werte

akkumuliert, was als Entfremdung, Desillusionierung

und Dehumanisierung erfahren

wird. Aber was nun offensichtlich geworden

ist, das ist die schiere Sinnlosigkeit unserer

täglichen Anstrengungen. Eine Suche ohne

Ende oder Gründe, die langsam fast jeden

Aspekt unseres Arbeitslebens vergiftet und

auch die Zeit danach, wenn wir glauben, der

tägliche Trott ist zu Ende. Aber natürlich ist

es nie vorbei. In einer exaltierten und extremen

Gesellschaft wie der unseren hat das

Arbeiten eine universelle Präsenz gewonnen

– eine »Arbeitsgesellschaft« im schlimmsten

Sinne des Wortes. Auch die Unbeschäftigten

und selbst Kinder können sich der Obsession

nicht entziehen. Diese virengleiche Logik des

Kapitals hat auch auf unsere intimsten Beschäftigungen

übergegriffen und ein neues,

unabweisbares Unbehagen erzeugt.

Carl Cederström ist Dozent für Human

Resource Management an der Cardiff

Business School.

Peter Fleming hat eine Professur für Arbeit

und Organisation am Queen Mary

College (University of London).

»Was stellt Arbeit heute mit uns an?

Cederströms und Flemings brillantes,

trostloses und witziges Buch verrät uns

die Wahrheit. Arbeiten noch im Schlaf?

Sich kleiden wie Kleinkinder? Sucht

nach dem Isolationstank? Fitnesscenter?

Selbstmord? E-Mail-Terror? Wenn Sie

nicht bereits wissen, was Arbeit aus Ihnen

gemacht hat, dann könnte dieses Buch

eine äußerst beunruhigende Wirkung auf

Ihr Leben haben. Lesen Sie es!«

Simon Critchley, Hans Jonas Professor an

der New School for Social Research


»Dieses faszinierende und düstere

kleine Buch ist eine ausgezeichnete

und beunruhigende Einführung in

ganz neue Bereiche einer rasant sich

verändernden Arbeitswelt.«

Michael Hardt

»Auf ätzende Weise unterhaltsam.«

The Guardian

Der Kapitalismus wird immer seltsamer.

Während das »Zeitalter der Arbeit« zu Ende

geht, wird die Arbeit immer präsenter – wir

leben in einer »Arbeitsgesellschaft«, der sich

niemand entziehen kann. Der Arbeiter heute

fühlt sich leer und tot. Dieses Buch erzählt

die Geschichte des toten Menschen, von den

erniedrigenden »Teambildungsübungen«

und den peinlichen Begegnungen mit dem

hippen Boss, der vorgibt, den Kapitalismus

zu hassen, und seine Untergebenen auffordert,

»authentisch« zu sein. In dieser

Gesellschaft wird Arbeit als lebendiger

Tod erfahren. Und doch ist der »Dead Man

Working« gezwungen, ein nettes Lächeln

aufzusetzen, Begeisterung vorzutäuschen

und zwischendurch einen faden Witz zu

machen. Wenn die Unternehmen das Leben

bis in unsere Träume hinein kolonisiert

haben, dann wird die Frage nach dem

Entkommen umso drängender.

cArl ceDerströM Peter FleMing

DeAD MAn

Working

Die schöne neue Welt

Der toten Arbeit

EdiTion

TiamaT

Carl Cederström & Peter Fleming

Dead Man Walking

Die schöne neue Welt der toten Arbeit

Aus dem Englischen von Norbert Hofmann

Critica Diabolis 203

Broschur, ca. 128 Seiten, ca. 13.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-172-3, März 2013


»Zweifelsohne bietet dieses Buch eine

ganze Reihe von durchaus interessanten

Analysen und stellt der Kulturlinken

berechtigte Fragen.«

Mark Terkessidis in Deutschlandfunk

Die Postmoderne hält sich selbst für fröhlich.

In Wirklichkeit ist sie jedoch nur ignorant.

Hier geht es freilich weniger um die philosophische

Mode in Proseminaren als um den

sozialen Hintergrund ideologischer Konjunktur.

Die neoliberale Wende von der sozialpädagogischen

Staatsintelligenz zum kulturindustriellen

Dienstleistungskapitalismus hat

ein dringendes Bedürfnis hervorgebracht, das

Terrain von neuen Medien, Lebensästhetik

und Gewinnspielgesellschaft zu besetzen.

Der Kapitalismus erscheint in der linken Variante

als primär kultureller Gegenstand, und

die radikale Kritik wird zu einer Politik der

Selbstinszenierung entschärft. Die Hoffnung

auf einen positiven Schub der telematischen

Modernisierung blamiert sich an den Krisenpotentialen

der dritten industriellen Revolution;

aus den popmodernen kreativen Billigjobbern

und sozialen Simulationskünstlern wird

kein neuer Mittelstand mehr.

Robert Kurz

Die Welt als Wille und Design

Postmoderne, Lifestyle-Linke und

die Ästhetisierung der Krise

Neuauflage

Critica Diabolis 85

Broschur, 192 Seiten, 14.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-024-5, März 2013

Robert Kurz, geboren 1943, war Redakteur und

Mitherausgeber der Theoriezeitschrift EXIT!

(www.exit-online.org) und lebte als freier Autor

in Nürnberg. Seine Arbeitsgebiete umfassten die

Modernisierungs- und Krisentheorie, die kritische

Analyse des kapitalistischen Weltsystems, die Kritik

der Aufklärung und das Verhältnis von Kultur

und Ökonomie.

Robert Kurz starb am 18. Juli 2012 an den Folgen

eines Operationsfehlers.


»Der linke Publizist und Philosoph

Robert Kurz war einer der wichtigsten

zeitgenössischen linken Theoretiker

in Deutschland.« Spiegel-Online

»Robert Kurz war in seiner Kritik

unerbittlich und unbestechlich.

Er hat viele, die mit dem Linkssein

nichts anfangen konnten, wieder die

Kritik am Kapitalismus gelehrt.«

Freitag

Der Kapitalismus steuert auf eine Weltwirtschaftskrise

zu. Damit gewinnen die bereits in

den achtziger Jahren entwickelten krisentheoretischen

Thesen und Analysen von Robert

Kurz, die von der vereinigten Restlinken wie

vom bürgerlichen Wissenschaftsverständnis

stets grundsätzlich zurückgewiesen wurden,

weit mehr als bisher an Realitätsgehalt.

Das angeblich Unmögliche beginnt wahr zu

werden, auch wenn sich das herrschende

Bewusstsein gegen die Einsicht sträubt, dass

es um etwas anderes geht als um eine bloß

zyklische Abwärtsbewegung, die nach ein

paar Monaten oder höchstens einem Jahr

glücklich überstanden sein wird. Diese auf

Ignoranz basierende Zuversichtlichkeit eines

irre gewordenen positiven Denkens steht in

eigenartigem Kontrast zu den Aussagen der

meisten Konjunkturforscher, die an ihrer eigenen

Prognosefähigkeit zweifeln. Und auch der

offizielle akademische und politische Diskurs

sieht die systemischen Grundlagen in Gefahr.

RoBERt KuRZ

WEltKRisE uND iGNoRaNZ

EDitioN

Kapitalismus im NiEDERGaNG tiamat

Robert Kurz

Weltkrise und Ignoranz

Kapitalismus im Niedergang

Ausgewählte Schriften 1992 – 2012

Hrg. Roswitha Scholz & Claus Peter Ortlieb

Critica Diabolis 204

Broschur, ca. 240 Seiten, ca. 16.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-173-0, März 2013

Robert Kurz zeigt, dass das transnationale Weltkapital

ein Krisenprodukt der dritten industriellen

Revolution ist, in der sich das Selbstzerstörungsprogramm

der bürgerlichen Welt manifestiert.


U nU sn es er re e b Büücc h e r i n d deer r P pr re es s es

e

John Gibler

Sterben in

Mexiko

Berichte aus dem Inneren des

Drogenkriegs

Edition

TIAMAT

Broschur, 192 Seiten

Übersetzt von

Norbert Hofmann

16.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-167-9

»Eine fesselnde Lektüre und zugleich das klügste,

vernünftigste Buch, das bisher über das Thema

geschrieben wurde.« Ben Ehrenreich

»Wenige haben den mexikanisch-amerikanischen

Drogenkrieg mit solcher Anschaulichkeit und

Klarheit analysiert wie Gibler.« Howard Campbell

Joe Bauer

Im Kessel brummt der

Bürger King

Spazieren und über

Zäune gehen in

Stuttgart

Edition

TIAMAT

Broschur, 192 Seiten

14.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-171-6

»Ein Glück für Stuttgart, von einer solchen Stimme

besungen zu werden. Ich bin schon lange

süchtig nach diesen Texten.« Heinrich Steinfest

»Ein verdammt gutes Buch. Dieser Mann schaut

genau hin, forscht unerbittlich nach und vergisst

nichts.« Jess Jochimsen

Owen Hatherley

These

Glory

Days

Ein Essay

über Pulp

und

Jarvis Cocker

Edition

TIAMAT

Broschur, 168 Seiten

Übersetzt von

Sylvia Prahl

16.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-168-6

»Hatherley, der sich bisher als Architekturkritiker

einen Namen gemacht hat, erforscht sozusagen

die DNA einer archetypischen britischen

Pop-Band.« Neue Zürcher Zeitung

Gerhard Henschel

Beim Zwiebeln

des Häuters

Glossen und Verrisse

1992 – 2012

Edition

TIAMAT

Broschur, 240 Seiten

15.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-170-9

»Es ist eine Beruhigung, einen Polemiker von

Ihrer Stetigkeit, von Ihren Nerven und Ihrer

Wachheit im Land zu wissen. Es ist für einen

alten (80) Kraus-Jünger eine Freude, einen

Kraus-Jüngeren von solcher Empörungslust und

solchem Sprachwitz am work in progress zu erleben.«

Dieter Hildebrandt


U nU sn es er re e b Büücc h e r r i n d deer r P pr re es s es

e

Klaus Bittermann

Möbel zu Hause, aber

kein Geld für

Alkohol

Kreuzberger Szenen

Edition

TIAMAT

Broschur, 192 Seiten

14.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-159-4

»Geniale Schnipsel.«

Die Zeit

»Astrein.«

Frank Goosen

»Bezaubernde Skizzen.«

Südwestrundfunk

Wolfgang Pohrt

Honoré de Balzac

Der Geheimagent der

Unzufriedenheit

Edition

TIAMAT

Broschur, 144 Seiten

13.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-169-3

»Kluger Essay.«

Claudius Seidl, FAS

»Ein großartiges Buch...

es begeistert mich

immer wieder aufs

Neue.« Sophie Rois

Ry Cooder

In den Straßen

von

Los Angeles

Edition

TIAMAT

Klappenbroschur, 287 S.,

18.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-164-8

Übersetzt von Franz

Dobler

»Vollkommen unangestrengt

kommen

diese Stories daher.«

Elke Heidenreich

Die Welt

Wolfgang Pohrt

Kapitalismus

Forever

Über Krise, Krieg, Revolution,

Evolution, Christentum

und Islam

Edition

TIAMAT

Broschur, 112 S.

13.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-166-2

»Das ist, wie immer

bei Wolfgang Pohrt,

um ein paar Klassen

besser als das,

was man sonst lesen

muß.«

HM Enzensberger

Wiglaf Droste

Sprichst du noch oder

kommunizierst du

schon?

Neue Sprachglossen

Edition

TIAMAT

Klappenbroschur, 192 S.,

14.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-165-5

»Böse und scharf ist

das, aber wieder so

brillant formuliert,

dass man es sich fast

zu bequem macht im

Unbequemen.«

Neue Presse

Hal Foster

Design

und

Verbrechen

Und andere Schmähreden

Edition

TIAMAT

Broschur, 224 Seiten

18.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-162-4

Übersetzt von Thomas

Atzert

»Design und Verbrechen

ist cool, unaufgeregt

und solide,

wie ein Duell im klassischen

Western.«

Greil Marcus

Doppel-CD, 140 Minuten, LIVE-Mitschnitt

ISBN: 3-89320-086-X

Rowohlt gilt voll kommen

zu Recht als Gott! Titanic


d A s G e s A M T p r O G r A M M

criTicA diAbOLis

21. Hannah Arendt, Nach Auschwitz, 13,- Euro, 23.80 SFr.

45. Bittermann (Hg.), Serbien muß sterbien, 14.- Euro, 25.60 SFr.

55. Wolfgang Pohrt, Theorie des Gebrauchswerts, 17,- Euro, 30.80 SFr.

65. Guy Debord, Gesellschaft des Spektakels, 20,- Euro, 36.10 SFr.

68. Wolfgang Pohrt, Brothers in Crime, 16.- Euro, 29.20 SFr.

112. Fanny Müller, Für Katastrophen ist man nie zu alt, 13.- Euro, 22.90 SFr.

119. Wolfgang Pohrt, FAQ, 14.- Euro, 24.50 SFr.

25. Kinky Friedman, Ballettratten in der Vandam Street, 14.- Euro, 25.30 SFr.

129. Robert Kurz, Das Weltkapital, 18.- Euro, 31.90 SFr.

130. Kinky Friedman, Der glückliche Flieger, 14.- Euro, 25.30 SFr.

131. Paul Perry, Hunter S. Thompson Biographie, 18.- Euro, 31.90 SFr.

133. Oliver M. Schmitt, Hit me with your Klapperstock, 12.- Euro, 21.20 SFr.

138. Kinky Friedman, Tanz auf dem Regenbogen, 14.- Euro, 25.30 SFr.

139. Hunter S. Thompson, Hey Rube, Die Abwärtsspirale der Dummheit, 10.- Euro, 17.50 SFr.

140. Gerhard Henschel, Gossenreport. Betriebsgeheimnisse der Bild, 5.- Euro, 9.- SFr.

145. Kinky Friedman, Katze, Kind und Katastrophen, 14.- Euro, 24.50 SFr.

148. Heiko Werning, In Bed with Buddha, 14.- Euro, 24.50 SFr.

150. Wiglaf Droste, Will denn in China kein Sack Reis ... 10.- Euro, 17.50 SFr.

153. Fanny Müller, Auf Dauer seh ich keine Zukunft, 16.- Euro, 29.- SFr.

154. Nick Tosches, Hellfire. Die Jerry Lee Lewis Story, 16.- Euro, 29.- SFr.

155. Ralf Sotscheck, Nichts gegen Engländer, 13.- Euro, 24.- SFr.

156. Hans Zippert, Die 55 beliebtesten Krankheiten der Deutschen, 14.- Euro, 25.90 SFr.

160. Hunter S. Thompson, Die große Haifischjagd, Reportagen, 19.80 Euro, 35.90 SFr.

161. Bittermann & Dobler (Hg.), Smoke that Cigarette, 15.- Euro, 27.90 SFr.

162. Lester Bangs, Psychotische Reaktionen, 19.80 Euro, 35.90 SFr.

163. Antonio Negri, Goodbye Mr. Socialism, 16.- Euro, 29.- SFr.

164. Ralf Sotscheck, Nichts gegen Iren, 13.- Euro, 24.- SFr.

165. Wiglaf Droste, Im Sparadies der Friseure, Sprachkritik, 12.- Euro, 22.- SFr.

166. Timothy Brook, Vermeers Hut, 18.- Euro, 32.90 SFr.

167. Hans Zippert, Was macht dieser Zippert eigentlich, 14.- Euro, 24.90 SFr.

170. Klaus Bittermann (Hg.), Unter Zonis. Ein Rückblick, 15.- Euro, 26.90 SFr.

171. Harry Rowohlt, In Schlucken-zwei-Spechte, Neuausgabe, 15.- Euro, 26.90 SFr.

172. Michela Wrong, Jetzt sind wir dran. Korruption in Kenia, 22.00 Euro, 37.50 SFr.

173. Einzlkind, Harold, Roman, 16.- Euro, 27.90 SFr.

174. Wolfgang Pohrt, Gewalt und Politik, Schriften, 22.00 Euro, 37.50 SFr.

176. Heiko Werning, Mein wunderbarer Wedding, 14.- Euro, 24.90 SFr.

177. Wiglaf Droste, Auf sie mit Idyll, 14.00 Euro, 23.90 SFr.

178. Kinky Friedman, Zehn kleine New Yorker, 15.00 Euro, 25.50 SFr.

179. Christian Y. Schmidt, Zum ersten Mal tot, 14.00 Euro, 23.90 SFr.

180. Jane Bussmann, Von Hollywood nach Uganda, 20.00 Euro, 33.50 SFr.

181. Ralph Rumney, Der Konsul, 16.00 Euro

182. Sue Townsend, Adrian Mole, Die schweren Jahre nach 39, 18.00 Euro

183. James Lever, Ich, Cheeta, Die Autobiographie, 18.00 Euro

184. Guy Debord, Ausgewählte Briefe 1957-1994, 28.00 Euro

185. Klaus Bittermann, The Crazy Never Die, Amerikanische Rebellen, 16.- Euro

186. Hans Zippert, Aus dem Leben eines plötzlichen Herztoten, 14.00 Euro

187. Fritz Eckenga, Alle Zeitfenster auf Kippe, 14,00 Euro

188. Ralf Sotscheck, Irland. Tückische Insel, 14,00 Euro

189. Hunter S. Thompson, The Kingdom of Gonzo, Interviews, 18,00 Euro

190. Klaus Bittermann, Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol, 14,- Euro

191. Jim Dawson, Motherfucker. Die Geschichte eines Schimpfworts, 18.- Euro

192. Heiko Werning, Schlimme Nächte, 14.- Euro

193. Hal Foster, Design und Verbrechen, 18.- Euro

194. Kuper & Szymanski, Warum England immer verliert, 18.- Euro

195. Ry Cooder, In den Straßen von Los Angeles, 18.- Euro

196. Wiglaf Droste, Sprichst du noch? Sprachglossen, 14.- Euro

197. Wolfgang Pohrt, Kapitalismus Forever, 13.- Euro

198. John Gibler, Sterben in Mexiko, Über den Drogenkrieg, 16.- Euro

199. Owen Hatherley, These Glory Days. Ein Essay über Pulp, 16.- Euro

200. Wolfgang Pohrt, Geheimagent der Unzufriedenheit Balzac, 13- Euro

201. Gerhard Henschel, Beim Zwiebeln des Häuters, 15.- Euro

202. Joe Bauer, Im Kessel brummt der Bürger King, 14.- Euro

nOViTÄTen FrühJAhr 2013

203. cederström & Fleming, dead Man Working, ca. 13.00 euro

204. robert Kurz, Weltkrise und ignoranz, ca. 16.00 euro

205. Wolfgang pohrt, das allerletzte Gefecht, ca. 13.00 euro

206. Wiglaf droste, die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv, ca. 14.00 euro

207. einzlkind, Gretchen, roman, ca. 18.00 euro

208. peter Laudenbach, die elfte plage, Zur Kritik des Tourismus, ca. 13.00 euro

AUs der reihe

Achim Greser, Der Führer privat, 44 Zeichnungen, Pb. Neuausgabe, 10.00 Euro

Greser & Lenz, Lesen? Das geht ein, zwei Jahre gut... Pb, 15.- Euro

Fanny Müller, Alte und neue Geschichten von Frau K., 9.- Euro

CD: Harry Rowohlt, Der Paganini der Abschweifung, 140 Min., 16.- Euro

CD: Horst Tomayer, Interessieren Sie sich für Sexualität? 70 Min. 16.- Euro

CD: Fanny Müller, Tanzen und Toben ohne Weiber, 70 Min., 16.- Euro

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