Vorschau Frühjahr 2013 - Rotpunktverlag

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Vorschau Frühjahr 2013 - Rotpunktverlag

Belletristik

Das politische Buch

Wandern und Freizeit

Rotpunktverlag.

Vorschau

Frühjahr 2013

Collage: Anna Sommer, www.annasommer.ch


2 | Belletristik

Aus: Christoph Keller, Übers Meer

Das Flugzeug in einem weiten Bogen über das Meer, das

zur Küste hin blau leuchtet in verschiedenen Abstufungen,

weiter draußen hohe Wellenberge, aufgepeitschte Schaumkronen,

und die Farben geschichtet wie Striemen gegen den

Horizont hin. Keine Tanker mehr und keine Frachter, wie

ich sie beim Überflug gesehen habe. In dieser weiten Kurve

über dem Golf von Gabès suchte ich das Meer ab nach einem

weißen Segel, nach einer langgestreckten, hellweißen Jacht.

Die Vorstellung, dass er da unten auf dem dunklen Wasser

sein Schiff zum Hafen lenkte, während ich in der Luft

hing … Ich drückte meine Nase ans Fenster, und als ich tatsächlich

ein Segel sah, viel zu klein für das Schiff, das mir

Claude geschildert hatte, hoffte ich doch, dass ich den Namen

vielleicht lesen könnte am Bug oder am Heck, von dieser

Höhe aus, den Schriftzug Cassiopeia, und je weiter das

Flugzeug sank, im heftigen Wind schlingernd, jetzt schon

über Land und über den weißen Häusern der Insel, die Salzsümpfe

an der Küste, die staubigen, trockenen Felder, desto

angestrengter blickte ich hinaus auf den Horizont des Meeres,

der flacher wurde, immer flacher, bis wir mit einem heftigen

Ruck landeten. Und als die Bremsklappen ausgefahren

wurden, als das Flugzeug zitternd abbremste und sich auf der

Rollbahn festklebte, sah ich, zur Küste hin, einen Schwarm

weißer Vögel, der aufflatterte, wie aufgescheucht durch unsere

Landung.

Später, im Fond eines Taxis unterwegs zum Hauptort

Houmt Souk, ging mein Blick immer nur aufs Meer hinaus,

hinter windgebeutelte Palmen und Gebüsch auf das aufgewühlte

Meer. Ich habe mir überhaupt nicht die Frage gestellt,

ob er es auch schaffen würde, bei diesem Wetter, Claude,

mein Freund aus früheren Zeiten, habe ihn mir einzig vorgestellt,

wie er sein Schiff auf Kurs hält, beide Hände am Steuerrad,

sein langer Körper, der geschmeidig die harten Schläge

der Wellen auffängt. Er hat dasselbe Ziel wie ich, Houmt

Souk auf Djerba.

Weiterlesen?

Gern schicken wir Ihnen einen längeren Textauszug!

daniela.koch@rotpunktverlag.ch


3 | Belletristik

Freie Sicht aufs Mittelmeer!

Das Jahr 1980. Eine Gruppe von jungen Leuten besetzt eine Villa und

erfindet die Gesellschaft neu. Ihre Aktionen werden immer gewagter und

gipfeln in der Forderung nach freier Sicht aufs Mittelmeer. Inmitten dieses

Aufbruchs verliebt sich Astèr in Claude.

Das Jahr 2002. Astèr sitzt in ihrer New Yorker Wohnung und sucht in

ihrem leeren Gedächtnis nach Antworten. Warum ist sie nach Djerba

gereist, um auf Claude zu warten? Was ist passiert nach der Explosion in

der Synagoge von Houmt Souk, die eine Lücke in ihr Hirn gerissen hat?

Was ist dem Fahrer zugestoßen, der ihr stundenlang von seiner Insel

erzählte? Wohin sind Claude und sein Segelboot von dem Sturm getrieben

worden, der in diesen Tagen über das Meer wütete? Und was wollte Claude

eigentlich damals, vor zweiundzwanzig Jahren, in der Villa?

Geschickt kreuzt Christoph Keller in seinem Roman die Geschichte von

Claude und Astèr mit den Bekenntnissen eines tunesischen Taxi fahrers,

der seinem Umfeld entkommen will, und dem Schicksal eines Flüchtlings

aus Mali, der in einem verwüsteten Segelboot auf Lampedusa strandet.

Dabei entsteht ein vielschichtiges erzählerisches Mosaik des Mittelmeers

als Raum von Such- und Fluchtbewegungen, als Schmelz tiegel afrika-

nisch-europäischer Geschichte und Geschichten.

Ein Gegenwartsroman im besten Sinn des Wortes:

kunstvoll verflochtene Geschichten über Revolten,

biografische Brüche, Migration und die Liebe

um die Jahrtausendwende.

Christoph Keller

Übers Meer

Roman

ca. 300 Seiten, gebunden

mit Lesebändchen

Format 12,5 × 20,4 cm

ca. Fr. 36.– / € 29,50

isbn 978-3-85869-530-7

Erscheint im April

Christoph Keller, in der Schweiz

geboren, in Peru aufgewachsen,

ist Autor zahlreicher Radio- und

Printreportagen und wurde u. a.

zweimal mit dem Zürcher Journalistenpreis

sowie beim Prix

Europa ausgezeichnet. Er arbeitete

als Reporter beim Magazin des

Tages-Anzeigers, schreibt heute

u. a. für geo. Weitere Publikationen:

Der Schädelvermesser.

Eine biographische Reportage

(1995), Building Bodies. Der

Mensch im biotechnischen Zeitalter

(2003) sowie Alamor drei

Tage, Roman (2007). Christoph

Keller ist hauptberuflich bei

Schweizer Radio SRF2 tätig und

lebt in Basel.


4 | Belletristik

Ob das Gute siegt?

»Missionsjäger« nannte man im Luzerner Hinterland die Vertreter der

verschiedenen Missionsgesellschaften, die bei den Bauernfamilien junge

Menschen für den Dienst in Afrika oder im fernen China rekrutierten.

Für viele Schweizer und Schweizerinnen war Mission in der Zeit um den

Zweiten Weltkrieg das Fenster zur Welt, ein Wagnis und ein Abenteuer.

In seinen Missionsgeschichten nimmt Al Imfeld die Leser mit auf

die Höfe, von denen die Schweizer Missionare weggeholt werden. Er

begleitet den pragmatischen Baumeister, den schlauen Schneider und den

Töff- verrückten Pater auf ihrem Einsatz in Afrika und porträtiert auch

die Brüder und Schwestern, die still und unauffällig ihren Dienst tun.

Die Geschichten führen schließlich zu den Unsicherheiten und Gefahren

der Unabhängigkeitskriege und auch in die heutige Zeit, in der die Mission

im traditionellen Sinn aufhört und etwas Neues entsteht.

Al Imfeld erzählt in seiner bekannt hintersinnigen Weise von Zwist

und Zweifel in der oft engen Missionswelt, aber er berichtet auch über

Nächstenliebe, Hoffnung und ausnehmend starke Persönlichkeiten.

»Sie fuhren damals im ganzen Land umher,

um fromme Buben für die Mission zu suchen.

Zuerst kamen sie auf dem Fahrrad, später

brausten sie auf dem Motorrad und bald

im Auto in die Dörfer.«

Al Imfeld

Auf den Straßen zum Himmel

Missionsgeschichten aus der Schweiz

und aus Afrika

Mit s/w-Abbildungen

ca. 210 Seiten, gebunden

Format 12,5 × 20,4 cm

ca. Fr. 32.– / € 26,50

isbn 978-3-85869-531-4

Erscheint im Januar

Zuletzt erschienen

Wie die Arche Noah auf den Napf kam

Kindheitsgeschichten aus dem Luzerner Hinterland

160 Seiten, gebunden, 2011, Fr. 24.– / € 18,–, isbn 978-3-85869-457-7

Al Imfeld, geboren 1935, aufgewachsen

im Luzernischen.

Studium der Theologie, Philosophie,

Soziologie, dann Journalismus

und Agrarwissenschaften.

Nach Aufenthalten in afrikanischen

Ländern, wo er u. a. Agrarwissenschaften

unterrichtete,

lebt er heute in Zürich. Entwicklungsexperte,

Mitarbeit bei Radio

und Zeitungen. Geschichtenerzähler.

Zahlreiche Buchveröffentlichungen.


5 | Belletristik

Als Gabriel vom Himmel fiel

Die Ich-Erzählerin träumt davon, einen Bestseller zu schreiben, muss fürs

Erste aber noch einem Job im Kulturbetrieb nachgehen. Während ihr

Freund als angehender Lehrer gerade in seinem Idealismus von der harten

Realität ausgebremst wird. Zusammen warten sie darauf, dass das richtige

Leben beginnt – und ahnen doch, dass sie sich anpassen und fortpflanzen

werden, wie alle anderen auch.

Bis Gabriel vom Himmel fällt, sprich ein reizender kleiner Hund eines

Morgens in ihrem Garten sitzt. Mit seiner schier ansteckenden Lebensfreude

stellt er nicht nur ihr mittelmäßiges Leben infrage, sondern scheint

fortan auch ihr Schicksal zu beeinflussen. Jedenfalls überstürzen sich die

Ereignisse, und was mit großen treuen Hundeaugen begann, läuft auf eine

erste veritable Lebenskrise hinaus, die dem jungen Paar nicht nur ganz

neue Perspektiven beschert – sondern auch ihr eigenes Leben zum Bestseller

macht.

Isabelle Flükiger erweist sich in ihrem ironisch-verzweifelten Roman als

Seismografin unserer Zeit. In ihrer hinreißend komischen Sprache

beschreibt sie die Lebenswelt der Dreißigjährigen, die sich nichts erkämpfen

mussten. Dort herrscht Panik vor dem langweiligen Dasein in einem

Land, in dem nichts passiert. Aber wenn die seichte Ruhe erst einmal

gestört ist, tritt ihr ungeheures Potenzial zutage.

»Raffiniert konstruiert, geschrieben in einer geschmeidigen

wie präzisen Sprache, verdient Bestseller höchstes Lob.

Und seinen Titel dazu.« Tribune de Genève

»Wir haben Geisteswissenschaften studiert

wie alle Welt, jetzt arbeiten wir wie alle Welt.

Wir lieben uns, später werden wir Kinder haben.

Der Weg ist abgesteckt.«

Isabelle Flükiger

Bestseller

Roman

Aus dem Französischen

von Lydia Dimitrow

Originaltitel: Best-seller

ca. 200 Seiten, gebunden

mit Lesebändchen

Format 12,5 × 20,4 cm

ca. Fr. 26.– / € 19,90

isbn 978-3-85869-532-1

Erscheint im März

Isabelle Flükiger wurde 1979 im

westschweizerischen Freiburg

geboren. Nach ihrem Studium der

Politik- und Literaturwissenschaft

und einem längeren Berlin-Aufenthalt

lebt die vielfach

ausgezeichnete Autorin, u. a. Prix

d'encouragement littéraire du

canton de Fribourg 2005, heute in

Bern. Bestseller ist ihr vierter

Roman und wurde mit einem

Werkbeitrag von Pro Helvetia

gefördert. Mehr zur Autorin:

www.isabellefluekiger.blogspot.ch


6 | Belletristik – Zeitschrift

Über die Sprachgrenzen hinaus!

In viceversa 7

– unterhält sich Kurt Marti mit Guy Krneta über engagierte Literatur,

Mundart-Lyrik und Übersetzungen

– sprechen Monique Schwitter und Händl Klaus über ihre Arbeit, die eng

mit Theater und Film verbunden ist

– würdigt eine Hommage die große Westschweizer Lyrikerin Anne Perrier

– stellt Etienne Barilier sein Prosa- und Essaywerk vor

– reist Paolo Di Stefano zwischen der Schweiz, Nord- und Süditalien

– gibt die Engadiner Autorin Leta Semadeni Einblick in die zweisprachige

Wortlandschaft

»Zu Gast« sind

– Plinio Martini aus dem Maggiatal

– die Argentinierin Ángela Pradelli

Im Übersetzungsdossier präsentieren ihre Carte Blanche

– Christina Viragh, Christian Viredaz und Maurizia Balmelli.

Unveröffentlichte Lyrik und Prosa gibt es von

– dem Basler Werner Lutz

– der Walliserin Noëlle Revaz

– dem Tessiner Ugo Petrini

Literaturchronik und Besprechungen ausgewählter Schweizer

viceversa literatur 7

Jahrbuch der Schweizer Literaturen

Neu erscheinungen geben dazu einen Überblick über das literarische

Jahr 2012.

Mit Fotografien von Yvonne Böhler

und Zeichnungen von Andreas Gefe,

Isabelle Pralong und Werner Lutz

ca. 250 Seiten, gebunden

mit Lesebändchen

Format 15 × 23 cm

ca. Fr. 34.– / € 30,–

issn 1662-0380

isbn 978-3-85869-533-8

Erscheint im Mai

E tuot ils pleds

paisan

listess

Und alle Wörter

wiegen

gleich schwer

Et tous les mots

pèsent

pareil

E tutte le parole

pesano

uguali

Leta Semadeni

Viceversa Literatur ist ein Jahrbuch

der Schweizer Literaturen,

das seit Mai 2007 einmal pro Jahr

in drei verschiedenen Ausgaben

erscheint: auf Deutsch neu im

Rotpunktverlag (Zürich), auf

Französisch bei Editions d’en bas

(Lausanne) und auf Italienisch

bei Edizioni Casagrande (Bellinzona).

Viceversa, hrsg. vom Service

de Presse Suisse (SPS) entstand

in der Nachfolge der

Zeitschrift Feuxcroisés und hat

zum Ziel, das literarische Schaffen

der Schweiz über die Sprachgrenzen

hinaus bekannt zu machen

und den Kulturaustausch zu

fördern. Neu hat Viceversa in der

Nachfolge der Plattform

www.culturactif.ch eine wöchentlich

aktualisierte, dreisprachige

Online-Schwester:

www.viceversaliteratur.ch


7 | Sachbuch

Brasilien boomt

Brasilien ist ein immens großes Land, das fünftgrößte der Erde. Vor zweihundert

Jahren lebten hier kaum 3 Millionen Menschen. Heute sind es

annähernd 200 Millionen.

Aber es ist nicht nur die äußere Größe mit all der landschaftlichen und

kulturellen Vielfalt, von der uns Verena Meier in diesem Buch erzählt,

sondern die ganze Wachstumsdynamik, die heute dieses Land im Aufbruch

charakterisiert. Aus dem großen Land wird zusehends eine große Wirtschaftsmacht.

Und aus Stefan Zweigs »Land der Zukunft« ist das Land der

Gegenwart geworden.

In den Städten boomt der Konsum, am Südrand von Amazonien fahren

Hundertschaften riesiger Erntemaschinen Soja ein, draußen in der Tiefsee

werden große Erdölfelder erschlossen. Die Politiker geben sich selbstbewusst,

in Lateinamerika und global. Doch Brasilien wächst in so rasantem

Tempo, dass es oft genug knirscht im Gebälk; auch die Wunden, die geschlagen

werden, sind von beachtlichen Dimensionen.

In diesem Buch mit Hintergrundinformationen zu Geschichte, Wirtschaft,

Geografie, Demografie, Politik und Kultur erforscht Verena

Meier aus immer wieder überraschenden Perspektiven die Wurzeln der

aktuellen Dynamik und stellt so Verbindungen her zwischen brasilianischen

Geschichten und globalem Geschehen.

2013 Gastland auf der Frankfurter Buchmesse

2014 Austragungsland der Fußballweltmeisterschaft

2016 Austragungsland der Olympischen Spiele

Verena Meier

Brasilien – das Land der Gegenwart

Mit farbigem Bildteil

ca. 250 Seiten, Klappenbroschur

Format 13,5 × 20,4 cm

ca. Fr. 38.– / € 29,90

isbn 978-3-85869-534-5

Erscheint im Mai

Verena Meier, geboren 1959, lebt

in Zürich. Sozial- und Wirtschaftsgeografin

mit Schwerpunkt

Regionalentwicklung. Als

Lateinamerikanistin schrieb

sie ihre Habilitationsschrift über

die Blumenarbeiterinnen der

Sabana de Bogotá in Kolumbien

und hält seit gut zwanzig Jahren

Vor lesungen zu Lateinamerika an

verschiedenen Hochschulen

( Bogotá, Wien, München, Basel,

Zürich und Luzern). Im Rotpunktverlag

erschien Andermatt

im Umbruch. Vom Waffenplatz

zum Luxusresort (zusammen mit

Robert Kruker, 2012).


8 | Sachbuch

Der Hafen um 1900.

Jean-Claude Izzos Marseille: das Panier-Viertel.

Sprengung des Hafenviertels durch die deutsche Wehrmacht

1943.

Le silo, hinten Notre-Dame de la Garde.

Frankreichs

größte Mittelmeerstadt

Die Außenseiterin unter den Städten Frankreichs:

Marseille zwischen Opferrolle und Aufbegehren

Von der Marseillaise zur »Stadt ohne Namen«: Ancien

Régime und Französische Revolution

Händlerelite und Seifenbarone: Aufbruch ins

Industriezeitalter

La Commune: Sozialistische Rebellion gegen die

Zentralregierung

Tor zum Süden: Marseille wird Frankreichs

Kolonial hafen par excellence

Kosmopolis am Mittelmeer: Der Erste Weltkrieg und

seine Folgen

Literarische Rauschzustände: In den 1920er-Jahren

begeistern sich in- und ausländische Literaten für das

exotische Hafenmilieu

Les »pagnolades«: Die Marseille-Stereotypen

Kampf ums Rathaus: Linke Parteien im Aufwind

Das letzte Tor zur Freiheit: Zweiter Weltkrieg und

Vichy-Regime. Marseille wird zum Anlaufpunkt für

zahllose Flüchtlinge

Marseille unterm Hakenkreuz: Im November 1942

besetzt die Wehrmacht den französischen Süden und

damit auch Marseille

Nach der Befreiung: Fabriken unter Arbeiterkontrolle

Die Ära Defferre: Pieds-noirs, Drogenbusiness,

French Connection, Dekolonisierunge, Niedergang

des Hafens

Aufstieg des Front National: Der Vormarsch der

extremen Rechten

La Reconquête: Das Zentrum wird schick und teuer

Mittelmeermetropole und Kulturhauptstadt:

Marseille soll zukunftsfähig gemacht werden und

wird 2013 Kulturhauptstadt Europas


9 | Sachbuch

Die Widerspenstige

Für 2013 hat sich Marseille herausgeputzt, und ein urbanistisches Erneuerungsprogramm

soll Frankreichs älteste Stadt für ihre postindustrielle

Karriere als Business-Standort rüsten.

Marseille jedoch spielte immer eine besondere Rolle unter Frankreichs

großen Städten. Sie verteidigte ihre Eigenständigkeit und wehrte sich

gegen Zugriffe des Zentralstaats. Dafür wurde sie auch mehrmals hart

bestraft.

Das Buch beschreibt die große Bedeutung des Marseiller Hafens als

Durchgangsstation für Waren und Reisende, Ein- und Auswanderer,

Kolonialbeamte, Truppen- und Fluchtbewegungen. Wellen von Immigranten

haben das Bevölkerungsgemisch dieser Stadt hervorgebracht: Korsen,

Italiener, Griechen, Armenier, Maghrebiner, Pieds-noirs und Komorer.

Auch Deutsche hatten mit dieser Stadt zu tun – als neugierige Literaten

wie Egon Erwin Kisch, Joseph Roth, Siegfried Kracauer, Walter Benjamin,

Kurt Tucholsky u. a., als antifaschistische Flüchtlinge oder als Besatzer

im Zweiten Weltkrieg.

Dass die zentralen Viertel von Marseille noch heute von Immigranten

und kleinen Leuten bewohnt sind, passt der aktuellen Stadtpolitik nicht

ins Konzept. Ob aber die »Normalisierung« gelingt, ist nicht sicher in

dieser Stadt, in der die Dinge selten liefen wie geplant.

2013 ist Marseille Kulturhauptstadt Europas.

Frankreichs älteste Stadt wird erneuert –

und fasziniert nach wie vor.

Günter Liehr

Marseille

Porträt einer widerspenstigen Stadt

Mit zahlreichen historischen und

farbigen Bildern sowie Stadtplänen

ca. 260 Seiten, Klappenbroschur

Format 13,5 × 20,4 cm

ca. Fr. 38.– / € 29,90

isbn 978-3-85869-535-2

Erscheint im März

Günter Liehr, geboren 1949 in

Göttingen, Germanistikstudium,

Journalist und Schriftsteller. Bis

2009 Redakteur bei Radio France

Internationale. Zuletzt erschienen:

Der Untergrund von Paris

(Ch. Links 2000) und Frankreich

– eine Nachbarschaftskunde

(Ch. Links 2007). Der Autor erhielt

zweimal den Deutsch-Französischen

Journalistenpreis

(2002 und 2005). Er lebt in Paris

und Marseille.


10 | Sachbuch

Ägyptens Literatur geht auf die Straße

Die Journalistin Susanne Schanda porträtiert ägyptische Autorinnen und

Autoren als Aktivisten für Freiheit und Demokratie und zeigt, wie sie mit

ihrem Schreiben die Bereitschaft für eine Revolte seit Jahren genährt

haben. In einer Zeit des politischen Stillstands sprengten sie Tabus, demaskierten

Scheinheiligkeit und Korruption und mokierten sich über die

Geistlosigkeit des Regimes. Der Bestsellerroman Der Jakubijân-Bau von

Alaa al-Aswani löste 2002 einen Boom aus: Das Lesen von Romanen –

bisher eine Angelegenheit von Intellektuellen – wurde zur unterhaltenden

Selbstreflexion für breitere Leserschichten. Neue Bücher wurden in den

sozialen Medien, unabhängigen Zeitungen und Straßencafés diskutiert.

Die öffentlichen Debatten befeuerten die Kritik am Regime und halfen mit,

den Boden für den Umsturz vorzubereiten. Als Seismografen der ägyptischen

Gesellschaft haben Autorinnen und Autoren Jahre zuvor in ihren

Werken eine von Wut aufgeladene Atmosphäre spürbar gemacht.

16 Schreibende aus mehreren Generationen wie Gamal al-Ghitani,

Chalid al-Chamissi, Nawal al-Saadawi, Ahdaf Soueif und Youssef Rakha

äußern sich in diesem Buch über Selbstzensur und Zivilcourage, die

Funktion des Schreibens für Selbstreflexion und Emanzipation und die

Bedeutung der Intellektuellen für den gesellschaftlichen Wandel.

»Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Schriftsteller

sich hinter seinem Schreibtisch verschanzt

und seine Ideen aufschreibt, während zwanzig

Millionen Menschen auf der Straße demonstrieren

und für Freiheit kämpfen.«

Alaa al­Aswani, Autor von Der Jakubijân-Bau

Susanne Schanda

Literatur der Rebellion

Ägyptens Schriftsteller

erzählen vom Umbruch

Mit farbigem Bildteil

ca. 250 Seiten, Klappenbroschur

Format 13,5 × 20,4 cm

ca. Fr. 38.– / € 29,90

isbn 978-3-85869-536-9

Erscheint im April

Susanne Schanda, 1960 in Geldrop

(Niederlande) geboren und

aufgewachsen in Bern, beschäftigt

sich seit fünfzehn Jahren mit

dem Nahen Osten. Sie hat als

Übersetzerin und Moderatorin

bei Radio Kairo gearbeitet und

Podiumsgespräche mit ägyptischen

Autoren geleitet. Sie

arbeitet für schweizerische, deutsche

und österreichische Medien

und lebt in Bern.


11 | Sachbuch

Nach der Krise ist vor der Krise

Die Finanzwelt hält die Weltwirtschaft nach wie vor im Würgegriff,

ihre »Pannen« haben massive Auswirkungen auf die Beschäftigungslage

und die Wohlfahrt der Bevölkerung in der ganzen Welt. Politiker versprechen,

die finanzielle Instabilität zu bekämpfen, Journalisten berichten

und kommentieren eifrig. Es bleibt die Frage, ob die Politiker selbst verstehen,

was eine Finanzkrise ist und ob die in den Medien nacherzählten

Geschichten von früheren Krisen mehr als einen oberflächlichen

Erkenntnisgewinn bedeuten.

Christian Chavagneux hat den Versuch unternommen, die großen

Finanzkrisen der Neuzeit unter die Lupe zu nehmen und sie in ihrem

jeweiligen historischen, politischen und gesellschaftlichen Umfeld zu

untersuchen: die »Tulpenmanie« im Holland des 17. Jahrhunderts; John Law

und die Mississippi-Spekulation von 1720; die amerikanische Finanzkrise

von 1907; die Weltwirtschaftskrise von 1929; schließlich die heutige weltweite

Finanzkrise. Seine Analysen helfen zu verstehen, welche wirtschaftlichen

Mechanismen in den Krisen auf dem Spiel stehen, macht aber auch

die Rolle der Reichtumsschere, die Dynamik der politischen Kräfte und die

ideologischen Grabenkämpfe sichtbar.

»Der Leser wird in diesem Buch eine Fülle von detaillierten Informationen

über geheime Abläufe in der Finanzwelt finden, begleitet von

köstlichen Anekdoten über das Verhalten der Financiers und einer

eingehenden Analyse der Finanzkrisen.« L’Humanité

Endlich Übersicht!

Die heutige Finanzkrise versteht man nur,

wenn man die früheren Krisen begreift.

Christian Chavagneux

Kleine Geschichte der Finanzkrisen

Spekulation und Crash von 1637 bis heute

Originaltitel: Une brève histoire des crises financières

Aus dem Französischen von Claudia Steinitz

ca. 260 Seiten, Klappenbroschur

Format 13,5 × 20,4 cm

ca. Fr. 38.– / € 29,90

isbn 978-3-85869-537-6

Erscheint im Mai

Christian Chavagneux ist Journalist

und stellvertretender

Chefredakteur von Alternatives

Economiques und Chefredakteur

von L’Economie politique. Er ist

Autor von Les paradis fiscaux

(2007). Une brève histoire des

crises financières erschien 2011.


12 | Biografie

August Bebel 1840–1913

»Als 1853 die Mutter im Alter von 49 Jahren starb, wurde der Haushalt in Wetzlar

aufgelöst und das Waisenkind bei Verwandten untergebracht. ›Bettwerk, Weißzeug,

Kleidungsstücke, Möbel und Hausgerätschaften‹ verzeichnete die Inventarliste. […]

Als sich in den 1860er-Jahren wieder Arbeitervereine bildeten, gehörte Bebel zu

den ersten Mitgliedern und stieg bald intern auf. Für seine Überzeugungen nahm er

Gefängnisstrafen in Kauf, reiste unermüdlich als Wahlkämpfer durch die deutschen

Länder, formulierte ihre programmatischen Entwürfe mit und überbrückte im

späten Kaiserreich die immer deutlicher sich abzeichnenden Flügel innerhalb der

Sozialdemokratie. Eine Biografie Bebels ist damit immer auch ein Grundkurs zur

Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert. Darüber hinaus

befasst sie sich mit der Frage, was für eine Art Arbeit politische Arbeit ist, zeichnet

so den Weg zur Professionalisierung und Demokratisierung politischer Arbeit nach

und hinterfragt kritisch die 1911 von Robert Michels erhobenen Vorwürfe einer

› Verbonzung‹ der (sozialdemokratischen) Parteipolitik.

Bebel elektrisierte die Arbeiter. ›Aber der Alte ist mehr als ein effektsicherer

Sprecher, nicht Beredsamkeit trägt ihn: Er reitet auf einer Woge von Vertrauen,

August Bebel, mehr als ein Abgeordneter und Parteiführer von diktatorischem

Gehabe, nein, der eigentliche Erwählte des Volkes, der Präsident einer unsichtbaren

deutschen Republik, der Gegenkaiser der Massen‹, erinnerte sich Carl von Ossietzky

1927 in der Weltbühne.«

Aus der Einleitung

In Kilchberg 1893. Von links Clara Zetkin, Friedrich Engels, Julie Bebel,

August Bebel.

SPD-Parteischule in Berlin, links stehend u. a. Wilhelm Pieck,

Rosa Luxemburg, August Bebel, Friedrich Ebert, 1907.

Bebels Bestseller

Die Frau und der

Sozialismus, in dem

er die berufliche

und politische

Gleich berechtigung

der Frau fordert.

Bebels Beerdigung am 17. August 1913. Trauerzug auf dem Weg

zum Friedhof Sihlfeld in Zürich.


13 | Biografie

Polit-Star des deutschen Kaiserreichs

August Bebel, der »Kaiser der Arbeiter«, war die Führungsfigur der

deutschen Arbeiterbewegung von Mitte der 1860er-Jahre bis zu seinem

Tod am 13. August 1913. Sein Weg vom einfachen Drechslergesellen zum

Politstar des deutschen Kaiserreichs stand paradigmatisch für den Aufstieg

der Arbeiterbewegung.

Bebels Wirken verband den Kampf um soziale Gerechtigkeit mit

bürgerschaftlichem Engagement. In Bebels Lebensweg und Arbeit spiegeln

sich Fragen, die bis heute aktuell sind: Fragen nach der Integration in

die Gesellschaft, nach sozialer Gerechtigkeit und politischer Partizipation

sowie nach der Zukunft unserer Gesellschaft.

Das Buch verortet August Bebel in einer von Kapitalismus, Industrialisierung

und zunehmender Politisierung geprägten Gesellschaft. Es zeigt

dabei einen vielgestaltigen Charakter, der souverän die Parteigelder auf

dem Kapitalmarkt anlegte, gegen Militarismus und Aufrüstung kämpfte,

aber durchaus bereit war, Deutschland gegen das zaristische Russland

zu verteidigen. Einer, der für die Politik lebte und an die Zukunft des

Sozialismus glaubte, ohne sich grundsätzlich der Reformpolitik zu verschließen.

Einer, der für die Politik lebte und an die Zukunft

des Sozialismus glaubte

Zum 100. Todestag von August Bebel

am 13. August 2013

Jürgen Schmidt

August Bebel – Kaiser der Arbeiter

Biografie

Mit zahlreichen historischen Bildern

ca. 200 Seiten, gebunden

mit Lesebändchen

Format 12,5 × 19,5 cm

ca. Fr. 29.– / € 24,–

isbn 978-3-85869-538-3

Erscheint im Juni

Jürgen Schmidt, geboren 1963 in

Würzburg. Studium der Geschichte,

Politikwissenschaft

und Germanistik in Heidelberg,

Innsbruck und Berlin (Freie

Universität). Wissenschaftlicher

Mitarbeiter u. a. am Wissenschaftszentrum

Berlin für

Sozialforschung, seit 2009 im

Internationalen Geisteswissenschaftlichen

Kolleg »Arbeit und

Lebenslauf in globalgeschichtlicher

Perspektive« an der

Berliner Humboldt-Universität.

Diverse Buchveröffentlichungen.

Freier Mitarbeiter für verschiedene

Zeitungen wie FAZ, Die

Zeit, Tagesspiegel.


14 | Wanderführer

Das wilde Piemont entdecken

Die Landschaft ist steil und wild. Es dominiert die großartige Hochgebirgsnatur

mit scharfen Gipfelgraten und steilen Felswänden aus hartem

Gneis, Gletschern, Schuttfeldern, Karseen. Die königlichen Jagdwege und

andere historische Pfade mit fantastischen Aussichten ermöglichen es den

Wandernden, eine faszinierende Gebirgslandschaft mit artenreicher Flora

und Fauna zu erleben, die aber auch eindrückliche Zeugnisse menschlichen

Lebens im Hochgebirge bereithält, etwa weit läufige Alpgebiete, gut

erhaltene Ortschaften und religiöse Bauwerke. Ausgesuchte Osterien

servieren die vorzügliche Küche des Piemonts.

Der Nationalpark Gran Paradiso liegt zu beinahe gleich großen Teilen

in der Autonomen Region Valle d’Aosta und in der Region Piemont.

Während der valdostanische Teil dieses Nationalparks gut erschlossen ist,

liegt der piemontesische Teil noch ganz im Abseits. Dieser Wanderführer

beschreibt eine neuntägige Wanderung, die erst am Rande des Nationalparks

entlang, später durch den Nationalpark vom Soanatal ins Orcotal

führt. Vom Ende jeder Tagesetappe wird jeweils ein Tagesausflug in den

Kern des Nationalparks beschrieben. Zusätzlich wird eine hochalpine

Variante mit fünf Etappen vorgestellt.

Bätzing/Kleider im Rotpunktverlag

Die Ligurischen Alpen

Naturparkwandern zwischen Hochgebirge und Mittelmeer

240 Seiten, Klappenbroschur, 2011, 978-3-85869-432-4, Fr. 34.– /€€26,–

Die Seealpen

Naturpark-Wanderungen zwischen Piemont und Côte d’Azur

224 Seiten, Klappen broschur, 2/2010, 978-3-85869-434-8, Fr. 34.– /€€26,–

Valle Stura

Rundwanderung durch ein einsames Tal der piemontesischen Alpen

216 Seiten, Klappen broschur, 2008, 978-3-85869-370-9, Fr. 34.– /€€26,–

Über Stock und Stein, durch einsame Täler und

durch schmucke Dörfer: Unterwegs auf königlichen

Wegen im Gran­Paradiso­Nationalpark

Werner Bätzing und Michael Kleider

Gran Paradiso

Wandern auf der piemontesischen

Seite des Nationalparks

Farbfotos und Routenskizzen

ca. 240 Seiten, Klappenbroschur

Format 13 × 19 cm

ca. Fr. 34.– / € 26,–

isbn 978-3-85869-539-0

Erscheint im März

SCHWEIZ

DEUTSCHLAND

ITALIEN

Gran Paradiso

ÖSTERREICH

Werner Bätzing, geboren 1949,

Professor für Kulturgeografie an

der Universität Erlangen-Nürnberg

mit Schwerpunkt Alpenraum,

beschäftigt sich seit 1977

wandernd und analysierend mit

den piemontesischen Alpen. Im

Rotpunktverlag: Grande Traversata

delle Alpi GTA, 2 Bände

(6. Auflage 2011), Orte guten Lebens

(2009).

Michael Kleider, geboren 1970,

hat Geografie an der Universität

Erlangen-Nürnberg studiert und

seine Abschlussarbeit über Dronero

(Mairatal, Provinz Cuneo)

geschrieben. Seit 2002 engagiert

er sich beruflich für die piemontesischen

Alpen und besonders

für die GTA.


15 | Wanderführer

Plateau suisse

Quer durch die Schweiz wandern, vom Bodensee bis zum Genfersee,

unterwegs sein im dicht besiedelten und verbauten Mittelland und doch

immer wieder abseits auf selten begangenen Wegen: Der vorliegende

Wanderführer verspricht eine überraschend abwechslungsreiche Durchquerung

der Kulturlandschaft des Mittellandes bzw. des Plateau suisse.

Die Wanderroute, gleichermaßen für Familien wie den geübten

Wanderer geeignet, führt meist über Wiesen und Felder und durch gepflegte

Wälder, an vielen Bächen, Flüssen und Seen entlang und immer

wieder durch Weiler und Dörfer. Etappenorte sind oft kleine Städte mit

einem mittelalterlichen Kern, wie Bischofszell, Wil (SG), Zofingen, Büren

an der Aare, Aarberg, Murten oder Cossonay.

Unterwegs erfährt man Geschichten über Industriepioniere

im Zürcher Oberland, das Mosttrinken in

der Ostschweiz oder ein gescheitertes Bahnprojekt

im Oberaargau, aber auch über

Renaturierungen im Sihlwald oder

am Südufer des Neuenburgersees.

Daneben serviert der

Naturpunkt- Führer alle

notwendigen Informationen

zum Wandern,

Essen, Trinken und

Übernachten.

Morges Morges

Aubonne Aubonne

Nyon Nyon

Yvonand Yvonand

Echallens Echallens

Cossonay Cossonay

Murten Murten

Portalban Portalban

Aarberg Aarberg

Arbon Arbon

Bischofszell

Bischofszell

Wil Wil

Sterneberg

Sterneberg

Pfäffikon Pfäffikon

Meilen Meilen

Horgen Horgen

Albispass Albispass

Muri Muri

Seengen Seengen

Langenthal

Langenthal

Solothurn Solothurn

Büren Büren a. a. A. A.

In 21 Etappen von Arbon am Bodensee

durch 8 Kantone nach Nyon am Genfersee

Philipp Bachmann

Mitten durchs Mittelland

Zu Fuß vom Bodensee zum Genfersee

Farbfotos und Routenskizzen

ca. 280 Seiten, Klappenbroschur

Format 13 × 19 cm

ca. Fr. 42.– / € 34,50

isbn 978-3-85869-540-6

Erscheint im Juni

Wanderplakat A3

Philipp Bachmann, geboren

1950, ist promovierter Geograf

und Geschäftsführer des Verbands

Geographie Schweiz. Im

Rotpunktverlag sind von ihm bisher

die Wanderbücher Jurawandern

(4. Auflage 2007), Zu Fuß von

Genf nach Nizza (2 Bände, 2008)

und Die Röstigraben-Route (2010)

erschienen. Bachmann lebt im

solothurnischen Oberdorf.


16 | Wanderführer

Cécile Lauber Christian

Kracht

Auswahl Literatouren in der Zentralschweiz

Mit Cécile Lauber und Gertrud Leutenegger zur Tellskapelle und nach Bauen

Mit August Strindberg über den Gotthard

Mit Gottfried Keller und Beatrice Whitby auf den Bürgenstock

Mit Carl Spitteler und Meinrad Inglin über Einsiedeln, zwischen den Mythen hindurch nach Schwyz

Mit Friedrich Schiller über den Surenenpass

Mit Max Frisch ins Schächental

Mit Tim Krohn zum Zugersee

»Ihm reiche es. Er zündete sich eine Zigarette an,

er rauchte keuchend, mußte natürlich jetzt husten.

Echt spannend, die Urschweiz! Ruth, schon

fünfzig Meter weiter vorn, weiter oben, rief etwas.

Jetzt nahm er wieder wahr, dass das Tosen des

Wassers aus der Schlucht neben dem Weg überhaupt

nicht leiser geworden war.«

Otto F. Walter, »Schlafwandler«

»Gibt’s Länder, Vater,

wo nicht Berge sind?«

Walterli zu Vater Tell

Max Frisch Gottfried

Keller

Christina

Viragh

August

Strindberg

»Ich will Dir alle Bilder

der Freiheit erzählen.«

Gertrud Leutenegger, »Komm ins Schiff«

»Ein Ritter ohne Sinn für Landschaft

ritt an einem sommerlichen Tag des

Jahres 1291 durch die Gegend, die heute

als Urschweiz bezeichnet wird. Wahrscheinlich

herrschte Föhn; das Gebirge,

das der dickliche Ritter vor sich sah,

schien näher als nötig.«

Tyrann Gessler nach Max Frisch

Tim Krohn Friedrich

Schiller


17 | Wanderführer

Bühne aus Fels, Wasser, Wald und Himmel

Die Vierwaldstättersee- und Gotthardgegend ist ein Knotenpunkt auf

der Landkarte der Literatur. Unzählige Werke haben die teils raue,

teils liebliche Landschaft zwischen Luzern und der Gotthardhöhe zum

Schauplatz gemacht.

Lokal verankerte Schreibende, berühmte Schweizer Autoren, Autorinnen

und ausländische Schriftsteller von Weltrang – alle haben sich Geschichten

ausgedacht, die sich auf dieser gigantischen Bühne aus Fels und

Wasser, Wald und Himmel entfalten: Mit F. H. Achermann erleben wir

einen Wildhüter-/Wilderer-Showdown an der Schwalmiswand, Meinrad

Inglin versetzt uns zurück in die Zeit der Völkerwanderungen aus dem

Norden, August Strindberg gelingt es, mythische Stimmungen mit der

grellen Realität des Gotthard-Tunnelbaus zu verschmelzen, mit Tim

Krohn lässt sich wunderbar abtauchen in die Unterwasserwelten des

Zugersees, Friedrich Schiller imaginiert von seinem Weimarer Schreibtisch

aus eine Überquerung des Surenenpasses, und Christina Viragh

scheint auf Heinrich Federer zu antworten, wenn beide einen Roman mit

dem Titel Pilatus schreiben und dem Luzerner Hausberg noch mehr

Rätselhaftigkeit verleihen als er seit jeher schon besitzt.

Unentwegt sind die literarischen Figuren unterwegs und ihre Reisen

werden so zur Grundlage der be schriebenen Wanderungen. Ausführlicher

Serviceteil mitsamt Hinweisen auf Kurioses und Exquisites inklusive.

Es lächelt der See ist das sechste Literatur-Wanderbuch im Rotpunktverlag.

»Es lächelt der See, er ladet zum Bade,

Der Knabe schlief ein am grünen Gestade«

Schiller, Wilhelm Tell

Barbara Piatti

Es lächelt der See

Literarische Wanderungen

in der Zentralschweiz

Luzern–Vierwaldstättersee–Gotthard

Farbfotos und Routenskizzen

ca. 380 Seiten, Klappenbroschur

Format 13,5 × 20,4 cm

ca. Fr. 42.– / € 34,50

isbn 978-3-85869-541-3

Erscheint im Mai Plakat A2

Barbara Piatti, geboren 1973, ist

promovierte Germanistin und

Forschungsgruppenleiterin an

der ETH Zürich. Ihr Projekt trägt

den Titel »Ein literarischer Atlas

Europas« und verbindet Literaturwissenschaft,

Kartografie,

Webtechnologie und visuelle Gestaltung.

Sie hat sich mehrfach

mit der Vierwaldstättersee- und

Gotthardgegend befasst, u. a. in

Tells Theater (2004) und Die Geographie

der Literatur (2008). Sie

lebt mit ihrer Familie in Basel.


18 | Zeitschrift

Care-Arbeit, Care-Ökonomie

Das aktuelle widerspruch-Heft 62 widmet sich der Care-Arbeit, also der

versorgenden, betreuenden, pflegerischen Arbeit, im Kontext der aktuellen

Wirtschafts- und Finanzkrise.

Die Beiträge beschäftigen sich mit folgenden Themen: Staatsfinanzen

und Care-Ökonomie, Care-Arbeit und Geschlechtergerechtigkeit, Auswirkungen

der Austeritätspolitik auf die Gesundheitsversorgung, steigender

Druck auf die Haushalte in Nord und Süd, Migration von Care-Arbeiterinnen,

Politisierung der Care-Arbeit.

Einige Beiträge sind im Rahmen einer Tagung des internationalen

feministischen Netzwerks WIDE entstanden. Weitere Autorinnen setzen

sich kritisch mit Konzepten und Geschichte der Care-Arbeit auseinander.

Im Diskussionsteil finden sich Beiträge zur Solidarischen Ökonomie,

zur Aktualität Gramscis, zur Renaissance der Kapital-Lektüren sowie zu

einer marxistischen Lacan-Rezeption.

Die Redaktion widerspruch hat sich 2012 neu formiert und ihre Struktu-

ren überarbeitet. Ab sofort wird sie den widerspruch in Zusammenarbeit

mit dem Rotpunktverlag herausgeben.

Widerspruch, Heft 62

228 Seiten, Broschur

Format 14,8 × 21 cm

Fr. 25.– / € 18,–

issn 1420-0945

isbn 978-3-85869-542-0

Erscheint im Januar

»Der ›Widerspruch‹ versteht sich als ein intellektuelles Projekt;

mit theoretischem Treibstoff entwickelt die Halbjahreszeitschrift

auch politisch immer wieder neue Schubkraft für eine ideell breit

gefächerte Linke.« Jakob Tanner in der WOZ

Das Zeitschriftenprojekt

Seit der ersten Nummer im

März 1981 folgt das Zeitschriftenprojekt

widerspruch dem

im Editorial formulierten

Anspruch, »ein theoretischpolitisches

Diskussionsforum

zu sein und ein breites linkes

Spektrum zu repräsentieren«.

Was damals in politischen

Auseinandersetzungen

inner halb der Linken begann,

konnte sich schon bald als poli-

tisch-editorisches Projekt

etablieren.

Die Zeitschrift ist politisch

unabhängig von Parteien,

Organisationen und Institutionen.

Sie bietet eine Plattform

für offene und kritische

Debatten, die von Autorinnen

und Autoren aus unterschiedlichen

Arbeits- und Forschungskontexten,

aus sozialen

Bewegungen und Gewerkschaften,

aus Politik, Kultur

und Wissenschaft im In- und

Ausland genutzt wird.

Autorinnen und Autoren

der aktuellen Ausgabe

Michèle Amacker, Wiss. Mitarbeiterin

am IZFG. Ewa Charkiewicz,

freischaffende Publizistin.

Alex Demirovic, Sozialwissenschaftler.

Céline Ehrwein Nihan,

Professorin für Ethik. Lilian

Fankhauser, Wiss. Mitarbeiterin

am IZFG. Frigga Haug, emeritierte

Professorin für Soziologie.

Stefan Kerber­Clasen, Soziologe.

Ulrike Knobloch, Lehrbeauftragte

für Wirtschaftsethik.

Christine Michel, Branchen- und

Gleichstellungs sekretärin Unia.

Franziska Müller, Gender- und

Kulturwissenschaftlerin. Shahra

Razavi, Forschungs koordinatorin

UNRISD. Annemarie Sancar,

Sozialanthropologin. Rita Schäfer,

Ethnologin. Sarah Schilliger,

Soziologin. Tove Soiland, Historikerin

und Philosophin. Christa

Wichterich, Soziologin. Frieder

Otto Wolf, Philosoph und Politologe


19 |

Spitzenreiter 2012

Ursula Fricker

Außer sich

Roman

256 Seiten, gebunden

4. Auflage 2012

Fr. 29.– / € 24,–

isbn 978-3-85869-470-6

NOMINIERT!

Im Niemandsland

Sommer in Berlin – gern hätten Katja

und Sebastian den Samstag mit

Nichtstun verbracht. Aber das Wochenende

ist, wie so vieles im Leben

des Architektenpaares, verplant. Auf

der Fahrt zu Freunden nach Mecklenburg

passiert es: Sebastian erleidet

einen Schlaganfall. Der Intensivmedizin

gelingt es, ihn am Leben zu halten –

fragt sich nur, zu welchem Preis?

»Bei all dem Dunklen und Schweren, das

Ursula Fricker ihren Lesern zumutet,

fragt man sich, warum es in diesem

Roman dennoch so hell aus den Sätzen

herausleuchtet. Es liegt daran, dass

›Außer sich‹ im Grunde eine Liebesgeschichte

ist.«

Tages-Anzeiger

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Marco Volken

Wandern in der Stadt Zürich

Farbfotos von Marco Volken

Mit Stadtplänen und Serviceteil

328 Seiten, Klappenbroschur

2. Auflage 2012

Fr. 39.– / € 32,–

isbn 978-3-85869-481-2

Wandern urban

Schon lange in Zürich, aber stets auf

denselben Pfaden unterwegs?

Nach Zürich gezogen und neugierig,

die Stadt kennenzulernen?

Als Tourist an mehr interessiert als an

einer Sightseeingtour ?

Dieses Buch schlägt 16 zwei- bis

sechsstündige Wanderungen vor, auf

denen man die kleine große Stadt

Zürich ganz neu kennenlernen kann.

Dazu gibts leichtfüßige Hintergrundinformationen

und viele Bilder.

»Spaziert wird durch exotische Gärten,

auf Moränenhügeln aus der Eiszeit und

vorbei an den Feldern der Stadtbauern.

Und, Stärkung muss sein, immer wieder

gerne hinein in die gemütlichen Gartenwirtschaften.

Dort werden die Beine

ausgestreckt und die Nasen am Besten

ins Wanderbuch gesteckt, um eine der

vielen spannenden Anekdoten zu lesen.«

20minuten

Thomas Bachmann

Vallemaggia

Wandern in einem spektakulären

Tessiner Tal

Mit Farbfotos und Routenskizzen

296 Seiten, Klappenbroschur, 2012

Fr. 39.– / € 30,–

isbn 978-3-85869-480-5

Oben die Ruhe

Verästelt, verzweigt, verwinkelt – Vallemaggia,

Val Bavona, Val Lavizzara,

Valle di Peccia, Val hier Valle dort, das

Maggiatal im Tessin will entdeckt sein.

Unten die betriebsamen Dörfer, oben

die verlässliche Ruhe, unten die

Zukunft, oben die Vergangenheit.

Dazwischen liegt die Gegenwart.

Genau dahin führen die 40 Wandertage

dieses Buches, manchmal flach, dann

hinauf über tausendundeine Treppenstufe

und durch Kastanienwälder

wieder hinab.

»Detailliert beschriebene und reichhaltig

illustrierte Routen für vierzig Wandertage

laden ein, die landschaftlich,

kulturgeschichtlich und kulinarisch

spektakuläre Region auf Schusters

Rappen zu erkunden.«

St. Galler Tagblatt


20 |

Nachauflagen

3., aktualisierte und

erweiterte Auflage

Köbi Gantenbein, Marco Guetg,

Ralph Feiner (Hrsg.)

Himmelsleiter und Felsentherme

Architekturwandern in Graubünden

Mit Farbfotos, Bauplänen, Routenskizzen

und Serviceteil

536 Seiten, Klappenbroschur

3., akt. und erweiterte Auflage 2013

Fr. 49.– / € 39,50

isbn 978-3-85869-465-2

Architekturwandern

Wandern einmal anders: Nicht in die

luftigen Bergeshöhen geht die Reise,

sondern mitten hinein in die Zivilisa-

tion, in die Dörfer, Alpenstädte und

entlang der großen Routen. Dorthin,

wo gebaut wird, wo bemerkenswerte

zeitgenössische Architektur entstan-

den ist und wo auch die alten Bau-

denkmäler stehen.

Himmelsleiter und Felsentherme führt

mit der 3. Auf lage auf 14 mehrtägigen

Wanderungen zur Baukultur der

Alpen und bietet neuerlich eine

umfassende Darstellung der zeitgenössischen

Architektur Graubündens.

»Ein Buch für alle, die beim Wandern

auch mal was anderes sehen wollen als

immer nur Berge.«

Kulturplatz, SF1

2. Auflage 2., aktualisierte Auflage

Adrian Stokar

Dem Süden verschwistert

Literarische Wanderungen

im Oberengadin

Mit Farbfotos von Thomas Burla

Routenskizzen und Serviceteil

328 Seiten, Klappenbroschur

2. Auflage 2013

Fr. 38.– / € 29,–

isbn 978-3-85869-464-5

Literaturwandern

»Dem Süden verschwistert«, schrieb

Annemarie Schwarzenbach über das

Oberengadin und machte es zu ihrer

zweiten Heimat. Seit 150 Jahren ist

das Hochtal magischer Anziehungspunkt

für Schriftsteller und Intellektuelle,

Freigeister und literarische

Aristokraten.

Ob auf Murmeljagd mit Ulrich Becher,

im Dienst Ihrer Majestät mit Ian

Fleming oder unter Schmetterlingen

mit Vladimir Nabokov – die literarischen

Spuren zwischen S-chanf,

Maloja und dem Lago Bianco sind

vielfältig. Der Autor führt uns an

Orte, die von Bekannten aus

Literatur- und Kulturgeschichte

besungen, beschrieben oder verflucht

wurden.

»Es sind Perlen aus der Literatur- und

Kulturgeschichte« WortOrt, DRS1

Corina Lanfranchi

Das Puschlav

Wanderungen zwischen Gletscherseen

und Kastanienwäldern

Mit Farbfotos, Routenskizzen

und Serviceteil

296 Seiten, Klappenbroschur

2. Auflage 2013

Fr. 38.– / € 29,–

isbn 978-3-85869-371-6

Am südlichen

Ende der Schweiz

Von den eisgekrönten Bergspitzen des

Berninamassivs bis zu den ersten

Rebhängen im Veltlin sind es 25

Kilometer. Dazwischen liegt das Val

Poschiavo, das Puschlav. Das Tal,

hinter dem Berninapass gelegen und

an Italien grenzend, gehört zu den

vier italienischsprachigen Bündner

Bergtälern – und genießt zu Recht

den Ruf, ein Wanderparadies zu sein.

»Exakte Routenbeschreibungen,

historische Streifzüge und aktuelle

Porträts verweben sich zu einem der

besten Wanderführer über dieses so

interessante Grenzgebiet.« Die Zeit


21 |

Werbemittel

Plakate A2

95584 Es lächelt der See

95582 Alpenblumenlese

Schutzgebühr Fr. 6.–/ € 5,–

Plakate A1

95583 Albert Anker reloaded

95581 Route 66

95579 Wandern in der Stadt Zürich

95578 Dem Süden verschwistert

95574 Schüttelbrot und Wasserwosser

95573 Wandern wie gemalt

95569 Himmelsleiter und Felsentherme

Prospekte

24 Seiten

10 × 21 cm

95555 Gesamtverzeichnis

95557 Wanderprospekt

Leporello

9 × 15,5 cm

Erhältlich bei den Auslieferungen (Bestellnummer gilt für AVA und Prolit)

oder im Verlag. Weitere Werbemittel auf Anfrage.

Wanderplakate A3

Plakat mit Übersichtskarte

und Routenverlauf

95585 Mittelland

95580 Vallemaggia

95575 Surselva

95576 Die Röstigraben-Route


22 | Wandern, Entdecken & Genießen

neuer

Preis!

neuer

Preis!

Reihe Naturpunkt

neuer

Preis!

Westschweiz

Philipp Bachmann

Die Röstigraben-

Route

2010

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-433-1

Jura

Philipp Bachmann

Jurawandern

4/2007

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-219-1

Jura

Bruno Rauch

Heinz Dieter Finck

Im Herzen des

Jura

2007

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-359-4

Bern/Wallis

Thomas Bachmann

Jungfrau-Aletsch-

Bietschhorn

2006

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-318-1

Berner Oberland,

Wallis

Remo Kundert

Werner Hochrein

Bergfloh 3

2009

Fr. 36.– / € 28,–

978-3-85869-394-5

Zentralschweiz

Thomas Bachmann

Sagenhaftes

Wandern

2/2003

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-202-3

Zentralschweiz,

Glarus

Remo Kundert

Werner Hochrein

Bergfloh 1

3/2008

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-384-6

Zentralschweiz

François Meienberg

Gratwegs

ins Entlebuch

3/2008

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-373-0

Uri

Reto Solèr

Uri–Gotthard

2007

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-348-8

neuer

Preis!

neuer

Preis!

Glarnerland

François Meienberg

Glarner

Überschreitungen

3/2007

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-350-1

Ostschweiz,

Graubünden

Remo Kundert

Werner Hochrein

Bergfloh 2

2/2011

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-451-5

Toggenburg

Bettina Dyttrich

Kreuz und quer

durchs Toggenburg

2005

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-307-5

Graubünden

Silvia Fantacci

Ueli Hintermeister

Val Calanca

2/2009

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-238-2

Graubünden

Robert Kruker

Reto Solèr

Surselva

2011

Fr. 38.–/€ 29,–

978-3-85869-448-5

Graubünden

Irene Schuler

Walserweg

Graubünden

2/2010

Fr. 38.–/€ 29,–

978-3-85869-421-8

Graubünden,

Vorarlberg

François Meienberg

Hinauf ins

Rätikon

2009

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-395-2

Tessin

Thomas Bachmann

Vallemaggia

2012

Fr. 39.–/€ 30,–

978-3-85869-480-5

Tessin

Remo Kundert

Werner Hochrein

Bergfloh 4

2011

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-449-2

neuer

Preis!

neuer

Preis!

neuer

Preis!

Italien/Piemont

Werner Bätzing

Grande Traversata

delle Alpi

Teil 1: Der Norden

6/2011

Fr. 31.–/€ 24,–

978-3-85869-437-9

Italien/Piemont

Werner Bätzing

Grande Traversata

delle Alpi

Teil 2: Der Süden

6/2011

Fr. 34.–/€ 26,–

978-3-85869-435-5

Italien/Piemont

Werner Bätzing

Michael Kleider

Die Seealpen

2/2010

Fr. 34.–/€ 26,–

978-3-85869-434-8

Italien/Piemont

Werner Bätzing

Michael Kleider

Valle Stura

2008

Fr. 31.–/€ 24,–

978-3-85869-370-9

Italien/Piemont

Bernhard Herold

Thelesklaf

Nationalpark

Val Grande

3/2012

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-369-3

Italien/Piemont

Werner Bätzing

Michael Kleider

Die Ligurischen

Alpen

2011

Fr. 34.–/€ 26,–

978-3-85869-432-4

Italien/Toskana

Pepo Hofstetter

Marmor, Meer

und Maultierpfade

2010

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-420-1

Savoyen und

Dauphiné

Philipp Bachmann

Zu Fuß von Genf

nach Nizza, Bd. 1

2007

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-360-0

Frankreich/Prov

e n z a l i s c h e A l p e n

Philipp Bachmann

Zu Fuß von Genf

nach Nizza, Bd. 2

2007

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-361-7

Frankreich,

Schweiz, Italien

Elsbeth Flüeler

Wandern rund um

den Montblanc

2005

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-297-9

Frankreich,

Spanien

François Meienberg

Zu Fuß durch

die Pyrenäen.

Der Westen

2005, Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-287-0

Frankreich,

Spanien

François Meienberg

Zu Fuß durch die

Pyrenäen.

Der Osten

2005, Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-288-7

Literarischer Wanderführer

Bern

Dominique Strebel,

Patrik Wülser

(Hrsg.)

Mordsspaziergänge

2001, Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-229-0

Graubünden

Andreas Bellasi

(Hrsg.)

Höhen, Täler,

Zauberberge

2/2010

Fr. 38.–/€ 29,–

978-3-85869-422-5

Tessin

Beat Hächler (Hrsg.)

Das Klappern

der Zoccoli

5/2007

Fr. 38.–/€ 29,–

978-3-85869-196-5

Wallis

Michael T. Ganz,

Dominique Strebel

(Hrsg.)

Dies Land ist

maßlos und ist

sanft

2006, Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-316-7


23 | Wandern, Entdecken & Genießen

Lesewanderbuch

neuer

Preis!

neuer

Preis!

Zürich

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Marco Volken

Wandern in der

Stadt Zürich

2012, Fr. 39.–/€ 32,–

978-3-85869-481-2

Schweiz

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Auswanderungen

2008

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-372-3

Schweiz

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Bäderfahrten

2/2004

Fr. 38.–/€ 29,–

978-3-85869-236-8

Solothurn

Wolfgang Hafner

Dort oben die

Freiheit

2005

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-296-2

Berner Oberland

Ruth Michel Richter

Konrad Richter

Wandern wie

gemalt

2/2011

Fr. 43.–/€ 33,–

978-3-85869-431-7

Graubünden

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Grenzland Bergell

4/2010

Fr. 38.–/€ 29,–

978-3-85869-267-2

Italien

Marcus X. Schmid

Margarete Berg

Oliven, Wein und

alte Bäder

2004

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-286-3

Italien/Piemont

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Antipasti und

alte Wege

7/2011

Fr. 38.– / € 29,–

978-3-85869-399-0

Italien/Veltlin

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Veltliner Fußreisen

4/2007

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-349-5

Italien/Südtirol

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Schüttelbrot und

Wasserwosser

2/2012

Fr. 43.–/€ 33,–

978-3-85869-447-8

Italien/Abruzzen

Christoph Hennig

Wilde Wege,

stille Dörfer

2/2011

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-450-8

Liebe Buchhändlerinnen

und Buchhändler,

Wanderbuch­Pakete

können individuell

geschnürt werden.

Ihre Vertreterin oder

Ihr Vertreter informiert

Sie gerne über die

Konditionen.

Weitere Freizeitführer

neuer

Preis!

Jennifer McLagan

Fett

Loblied auf eine verrufene Ingredienz

Aus dem Englischen von Stefanie

Schaeffler und Christel Klink

Mit zahlreichen Rezepten

240 Seiten, gebunden, 2012

Fr. 54.–/€ 44,–

isbn 978-3-85869-511-6

Ostschweiz

Hans-Peter Bärtschi

Industriekultur in

der Ostschweiz

und im FL

2012

Fr. 38.–/€ 29,50

978-3-85869-479-9

Zürich

Hans-Peter Bärtschi

Industriekultur im

Kanton Zürich

2009

Fr. 36.–/€ 28,–

978-3-85869-407-2

Bern

Hans-Peter Bärtschi

Industriekultur im

Kanton Bern

2006

Fr. 38.–/€ 29,–

978-3-85869-315-0

Bern, Wallis

Hans-Peter Bärtschi

Bahnwanderweg

Lötschberg

2008

Fr. 22.–/€ 18,–

978-3-85869-383-9

USA

Dres Balmer

Route 66

2012

Fr. 38.–/€ 29,50

978-3-85869-478-2

Ode ans Fett

Paris

Ramón Chao

Ignacio Ramonet

Paris – Stadt der

Rebellen

2010

Fr. 42.–/€ 32,50

978-3-85869-418-8

Schweiz

Markus Hostmann

Andreas Knutti

Befreite Wasser

3/2009

Fr. 34.–/€ 26,–

978-3-85869-397-6

Schweiz

Sabine Reichen

Silvia Müller

Der andere

Hotelführer

5/2011

Fr. 42.–/€ 32,50

978-3-85869-466-9

Deutschschweiz

Martin Weiss

Urchuchi

3/2008

Fr. 68.–/€ 52,–

978-3-85869-374-7

Tessin und Misox

Martin Weiss

Urchuchi

3/2010

Fr. 68.–/€ 52,–

978-6-85869-436-2

Ein lukullisches Kompendium: Jennifer

McLagan gibt den tierischen Fetten den

Ehrenplatz an unseren Tischen zurück, mit

einer Fülle von Geschichten und mehr als

120 Rezepten von einfach bis komplex,

klassisch bis zeitgenössisch.

»2008 ist das englischsprachige Original

erschienen, jetzt folgt die deutsche Ausgabe.

Zum Glück - denn es tut richtig gut,

wieder einmal Positives über diesen genialen

Baustein des Lebens, diese Säule des

Geschmacks zu lesen. McLagan beschreibt

das Fett in allen Facetten, historisch wie

kulinarisch, gespickt mit Geschichten und

Anekdoten, mit Zitaten, Sprüchen und

Sprichwörtern sowie zahlreichen Rezepten.

Ihre Auswahl ist international, frei von

molekularen Tricks, dafür opulent in der

Wirkung, nur schon beim Durchblättern läuft

einem das Wasser im Mund zusammen.«

Tages-Anzeiger


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