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Rotpunktverlag.

Vorschau

Herbst 2010

Belletristik

Das politische Buch

Wandern und Freizeit Buenos Aires, Foto: Jorge Sclar


2 |

Argentinien-Schwerpunkt

In diesem Jahr ist Argentinien Gastland auf der Frankfurter Buchmesse

und feiert unter dem Stichwort Bicentenario wie viele andere Länder

Lateinamerikas seine 200-jährige Unabhängigkeit vom spanischen

Imperium.

Argentinische Autorinnen und Autoren sowie Bücher zu Argentinien

haben ihren festen Platz im Programm des Rotpunktverlags. Wir freuen

uns, zum Argentinien-Jahr einen Schwerpunkt mit vier Neuerscheinungen

präsentieren zu können. Besondere Aufmerksamkeit der Presse

zeichnet sich bereits für die beiden Titel von Rodolfo Walsh ab: Mit dem

Massaker von San Martín haben wir einen Klassiker der Moderne in

Neuüber setzung im Programm, dazu einen Band mit Kriminalerzählun-

gen, Die Augen des Verräters, ein wunderbarer Einstieg in das erzähleri-

sche Werk des legendären argentinischen Autors.

Bitte beachten Sie neben den Novitäten auch die Argentinien-Backlist

und unseren Argentinien-Prospekt (S. 17). Unsere Vertreterinnen und

Vertreter schnüren Ihnen gern ein attraktives Paket.

Leseexemplare

Gern überreichen wir Ihnen Leseexemplare der beiden Titel von Rodolfo

Walsh (Das Massaker von San Martín und Die Augen des Verräters). Bitte

wenden Sie sich an unsere Vertreterinnen und Vertreter oder auch direkt

an mich (thomas.heilmann@rotpunktverlag.ch).

Azubi-Aktion

Den Azubis im Buchhandel reservieren wir im Argentinien-Jahr insgesamt

100 Leseexemplare: die Titel von Rodolfo Walsh (Das Massaker von

San Martín und Die Augen des Verräters), María Teresa Andruetto (Wer

war Eva Mondino?) und Antonio Dal Masetto (alle fünf). Wer gehört zu den

schnellsten hundert? Gern notiere ich Ihre Bestellung!

Nun hoffe ich, Sie lassen sich von unserer Begeisterung für die

argentinische Literatur anstecken!

Mit freundlichen Grüßen aus Zürich

Thomas Heilmann und Andreas Simmen


3 | Belletristik – Argentinien

Falsches Leben in der Diktatur

Wenn sie nur wüsste, wo ihr Kind ist und wie es ihm geht! Sie haben es ihr

weggenommen, kaum war die Nabelschnur durchgeschnitten, damals in

dem Verlies, wo man sie gefangen hielt, und sie sagten ihr, es sei tot

geboren. Aber sie weiß, dass das nicht stimmt.

Eva Mondino, aus politischen Gründen inhaftiert, überlebt die Folter

der Militärdiktatur, jedoch zu einem hohen Preis. Sie lässt sich auf eine

sexuelle Beziehung mit ihrem Folterer ein und wird für diesen »Verrat«

nach Ende der Diktatur geächtet. Doch es stellt sich nach und nach heraus,

dass auch andere von den Verhältnissen profitiert oder aus Angst kollaboriert

haben: die Nachbarin, die ihr kein Versteck bot, der Anwalt, der sie

denunzierte, der Professor, der sie erpresste …

Zahlreiche Zeugenaussagen verweben sich zu einem Roman, der in der

Form eines Untersuchungsberichts die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen

Frau erzählt, aber auch das Spektrum einer gebeutelten,

verängstigten und heuchlerischen Gesellschaft aufzeigt.

»Wenn es eines Beweises bedurfte, dass María Teresa Andruetto zu

den besten Erzählerinnen dieses Landes gehört, dann trägt dieser

Beweis den Titel ›Wer war Eva Mondino?‹«

Andrés Rivera

Ein aufwühlender Roman aus Argentinien über eine

Frau, die in die Mühlen der Diktatur gerät.

María Teresa Andruetto

Wer war Eva Mondino?

Roman

Aus dem Spanischen von Susanna Mende

Originaltitel: La mujer en cuestión

Ca. 150 Seiten, gebunden

Format 12,5 × 20,4 cm

Ca. Fr. 24.– / ca. € 16.–

isbn 978-3-85869-423-2

Erscheint im September 2010

María Teresa Andruetto ist 1954

in der argentinischen Provinz

Córdoba geboren. Ihre Eltern waren

1948 aus dem italienischen

Piemont nach Argentinien ausgewandert.

Sie unterrichtet heute

Literatur und unterhält Schreibwerkstätten

in der Stadt Córdoba.

Sie hat mehrere Romane, Gedichtbände

und Jugendbücher veröffentlicht.


4 | xxx

Klassiker der argentinischen

Literatur

Am 9. Juni 1956 wird im Stadtteil Florida in Buenos

Aires eine Gruppe Männer verhaftet und abtransportiert.

Sie stehen im Verdacht, in einen Aufstand gegen

die Regierung verwickelt zu sein, der zu der Zeit

gerade stattfindet. Nur wenige in der Gruppe haben

überhaupt eine Ahnung, worum es geht und wessen

man sie bezichtigt. Aber die Angelegenheit nimmt

ihren Lauf, und in dem Ort San Martín kommt es zum

Massaker.

Doch es gibt Überlebende. Walsh ist der Sache mit

den Mitteln des investiga tiven Journalismus nachge-

gangen, hat die Überlebenden gefunden, befragt, hat

ihre Aussagen überprüft und verglichen. Was er hier

vorlegt, ist die spannende Geschichte eines ungeheuerlichen

Vorgangs in der Nach-Perón-Zeit, eine

»wahre Geschichte«, geschrieben wie ein Krimi. Sie

ist heute ein Klassiker der argentinischen Literatur

und eines der frühen Beispiele für das, was man als

nichtfik tionalen oder dokumentarischen Roman

bezeichnet hat.

»Er zeichnete sich aus durch seine Art, sich mit der

Realität einzulassen, durch eine fast einmalige

analytische Begabung, durch seine persönliche

Integrität und sein politisches Engagement.«

Gabriel García Márquez über Rodolfo Walsh

Rodolfo Walsh, 1927 in der Provinz

Río Negro geboren, Abkömmling

von irischen Einwanderern, 1977

während der Militärdiktatur in

Buenos Aires von Sicherheitskräften

entführt und getötet, nachdem

er in einem offenen Brief die

Militärjunta gegeißelt hatte. Er war

Journalist und Schriftsteller und

gilt heute als Klassiker der modernen

argentinischen Literatur.

Rodolfo Walsh

Das Massaker von San Martín

Ein Bericht

Bereits angekündigt

Neuübersetzung aus dem Spanischen und Nachwort von Erich Hackl

Ca. 200 Seiten, gebunden, Format 12,5 × 20,4 cm

Ca. Fr. 32.– / € 19,50, isbn 978-3-85869-413-3

Erscheint im Juli 2010


5 | Belletristik – Argentinien

»Sie sind am Zug, Kommissar Laurenzi!«,

sagte ich leicht ironisch.

»Ich kann nicht«, brummte er. »Welchen Zug

ich auch mache, ich werde verlieren.«

Rodolfo Walsh

Die Augen des Verräters

Kriminalerzählungen

Hrsg. und mit einer editorischen Notiz

versehen von Wolfram Nitsch

Aus dem Spanischen von der

Übersetzergruppe Transports

Ca. 220 Seiten, gebunden

Ca. Fr. 30.– / ca. € 19,50

isbn 978-3-85869-424-9

Erscheint im Juli 2010

Ermittlungen am Río de la Plata

Kommissar Laurenzi ist, wie man in der Schachwelt sagt, in Zugzwang

geraten. Welchen Zug er auch macht, er wird verlieren. Dabei fällt ihm ein

ungelöster Fall ein: Ein Mann spielt seit Monaten eine Briefschachpartie

und ist in eine solche Schachfalle getappt. Die Partie entwickelt sich zur

langsamen Kreuzigung, bis er schließlich eine ungeheuerliche Entdeckung

macht: Sein Gegner auf der anderen Seite des Ozeans hat seine ums Leben

gekommene Frau gekannt und ist mehr, als ihm lieb ist, in sein Leben

verwickelt. Und so gerät er, auch jenseits des Schachbretts, in Zugzwang.

Liebe, Verrat, Rache – das sind die Zutaten von Rodolfo Walshs Kriminalerzählungen.

Sie führen mal in die Spielercafés und Villenviertel

von Buenos Aires, dann wieder ins dünn besiedelte, apathische Hinterland.

Und einmal auch nach Bremen. Die Protagonisten haben aber

alle etwas gemeinsam: Es gibt etwas Ungeheuerliches, das sie in ihrem

Leben nicht mehr loslässt. Das gilt auch für den ermittelnden Kommissar

selber: Seine arithmetischen Methoden führen zwar zu verblüffenden

Ergebnissen, er muss aber erkennen, dass die Lösung eines Falls fatale

Folgen haben würde. Oder er trifft eine falsche Entscheidung – und

löst damit ein Verbrechen aus.

Nicht nur die unkonventionelle Suche nach dem Täter trägt hier zur

Spannung bei, sondern auch das Aufdecken der Tragweite menschlichen

Handelns. Mit Rodolfo Walsh dringt man in die tiefsten Abgründe des

Menschlichen ein, in eine von Gewalt und Leidenschaft gezeichnete Welt,

die nach der jeweiligen Aufklärung des »Falls« nicht ohne Weiteres wieder

ins Lot kommt und in der sich die historischen Katastrophen des letzten

Jahrhunderts abzeichnen. – Moderne Kriminalliteratur vom Feinsten!


6 | Belletristik – Schweiz

Zimmer der Geheimnisse

Ein Sessel, eine Topfpalme, eine Couch – Zelenys Zimmer ist der Ort,

wo alle Geschichten zusammenfinden.

Fünf Personen machen hier eine Psychoanalyse und loten ihre eigenen

Grenzen aus: Amtsdirektor Blatter kommt seit dreißig Jahren. Zeleny weiß

längst alles über ihn, sie ist sein Schutzengel geworden,

er braucht sie beinahe nicht mehr, und trotzdem ist es gut, dass sie noch

immer da ist. Derweil hat Amalia von Anfang an einen Verdacht:

Weiß Zeleny etwas über die Dinge, von denen ich nicht spreche? Was

macht sie auf ihrem Sessel hinter mir? Und Denise fragt sich, ob sie

Fußball spielen oder pfeifen will, und vielleicht will sie etwas Drittes, doch

wie sagt man das einer Psychoanalytikerin? Ist Zeleny überhaupt eine

Analytikerin? Wer ist Frau Zeleny eigentlich?

Annette Hug hört fünf Menschen auf der Couch zu, die von Liebe und

unerfüllten Wünschen, von ihren Träumen und von Schlaflosigkeit

erzählen. Und immer sitzt da die Analytikerin Zeleny, nachsichtig, unnahbar

und rätselhaft. Ein eindringlicher Roman, voller Geheimnisse und von

feinem Humor.

»Annette Hug schreibt eine ruhige, unaufgeregte Prosa und lässt

viel Raum für das Ungewisse und Ungelöste.«

Neue Luzerner Zeitung

Geschichten auf der Couch – tiefgründig, aber auch

warmherzig erzählt Annette Hug in ihrem Roman

von fünf Personen, die eine Psychoanalyse wagen.

Annette Hug

In Zelenys Zimmer

Roman

Ca. 200 Seiten, gebunden

Format 12,5 × 20,4 cm

Ca. Fr. 29.– / € 19,50

isbn 978-3-85869-425-6

Erscheint im August 2010

Annette Hug, geboren 1970, aufgewachsen

in der Nähe von Zürich,

studierte Geschichte, Musikwissenschaften

und Women and

Development Studies, danach Dozententätigkeit

an der Fachhochschule

und Gewerkschaftssekretärin.

Regelmäßige Beiträge in

Zeitungen und Zeitschriften. Im

Rotpunktverlag erschien 2008 ihr

viel beachtetes Debüt Lady Berta.


7 | Belletristik – Schweiz

Ein Loosli für alle

Carl Albert Loosli (1877–1959) ist nicht nur der Sozialreformer, Kulturpolitiker

und Gesellschaftskritiker, als den ihn die siebenbändige

Werkausgabe des Rotpunktverlags in Erinnerung gerufen hat. Loosli war

immer auch Erzähler, Lyriker und Satiriker.

Der Schriftsteller Pedro Lenz verhilft diesem belletristischen Loosli zu

seinem Recht, indem er seine Lieblingstexte aus Looslis Werk vorstellt.

Zugleich soll dieses Buch als vergnüglicher und nachdenklich stimmender

Einstieg in den Loosli-Kosmos dienen – mit Texten, die teils aus der

Werkausgabe stammen, teils hier zum ersten Mal überhaupt veröffentlicht

werden. Wir lesen von den Leiden und nicht wirklich vorhandenen

Freuden eines geplagten Lokalberichterstatters, von einem, der aus

Dankbarkeit Brandstifter wurde, von einer außergewöhnlichen Arbeiter-

Weihnachtsfeier in Ostberlin, von dem umwerfend komischen Besuch

bei einem berühmten Dichter, auf den Looslis Verse über die »Zweckdichtung«

zutreffen, die da lauten: »Wähnt ihr euch ernstlich des Parnasses

Pächter, / Weil sorglich ihr die Kunst vom Leben trennt?«

Das handliche »Einstiegsbuch« lädt zur Begegnung ein mit einem

zutiefst menschlichen und teilweise wohl unerwartet poetischen

C. A. Loosli.

Von C. A. Loosli liegen die siebenbändige Werkausgabe, hrsg. von Fredi

Lerch und Erwin Marti, sowie der Gedichtband Mys Ämmital vor.

»Wir müssen Loosli als Schriftsteller entdecken.«

Hugo Loetscher

Pedro Lenz (Hrsg.)

Loosli für die Jackentasche

Geschichten, Gedichte und Satiren

Ca. 270 Seiten, Broschur

Format 11,5 × 19 cm

Ca. Fr. 28.– / ca. € 19,–

isbn 978-3-85869-426-3

Erscheint im September 2010

Pedro Lenz, geboren 1965 in

Langenthal, arbeitet seit 2001

vollzeitlich als Schriftsteller.

Lenz ist Mitglied des Bühnenprojekts

»Hohe Stirnen« und der

Spoken-Word-Gruppe »Bern ist

überall«. Er schreibt für die »Morgengeschichte«

auf Radio DRS,

Kolumnen für Zeitungen und

Zeitschriften, derzeit für NZZ,

WOZ und Blick. Zahlreiche

Buchveröffent lichungen und Auszeichnungen,

zuletzt Der Goalie

bin ig, Roman.


8 | Sachbuch – Mexiko

Erinnerungen an die Freiheit

2010 feiert das offizielle Mexiko nicht nur den Bicentenario, den Beginn

der Unabhängigkeitskämpfe vor 200 Jahren, sondern auch den Auftakt der

mexikanischen Revolution vor 100 Jahren. Letzteres ist für die konservative

Regierung unter Felipe Calderón weit schwieriger zu feiern. Die

beiden großen Projekte dieser Kämpfe in der Vergangenheit, Freiheit

und Gerechtigkeit, sind uneingelöste Versprechen geblieben.

Für die Autorin ist das Doppeljubiläum Anlass, vom Traumland

Mexiko im 21. Jahrhundert zu erzählen: von seinen Kämpfen und Traumata,

seinen Paradoxien und seinem oft surrealem Alltag. Jenseits der

üblichen Folklore werden Bilder eines Landes in Bewegung skizziert: von

Ciudad Juárez, Szenerio der brutalen Eskalation des aktuellen Drogenkrieges,

über die Kulturmetropole Oaxaca, Schauplatz gelebter Multikulturalität

und selbstbewusster indigener Völker, bis in die mexikanische

Hauptstadt. Mexiko-Stadt ist ein erstaunlicher Ort, an dem mitten im

urbanen Kollaps Zivilität und öffentliches Leben gedeihen – Alltag statt

Apokalypse. Die Rede ist auch vom Niedergang des politischen Machismo

und vom Aufstieg mächtiger Frauen, von Grenzgängern und Grenzüberschreitungen.

Und nicht zuletzt von einem Mexiko, das sich in der Erinnerung

– allem Identitätskitsch zum Trotz – immer wieder neu erfindet.

200 Jahre Unabhängigkeit, 100 Jahre Revolution –

wo steht Mexiko heute? Eine Bestandsaufnahme

in der bewährten Art unserer Länderbücher.

Anne Huffschmid

Mexiko –

das Land und die Freiheit

Ca. 270 Seiten, Broschur,

farbiger Bildteil

Format 13,5 × 20,4 cm

Ca. Fr. 36.– / ca. € 24,–

isbn 978-3-85869-427-0

Erscheint im August 2010

Anne Huffschmid, geboren 1960,

lebt als Autorin und Kulturwissenschaftlerin

in Berlin. Sie lebte

und arbeitete 11 Jahre als Korrespondentin

der tageszeitung und

der Wochenzeitung in Mexiko. Sie

publizierte mehrere Bücher

über Mexiko und die Zapatistenbewegung,

zuletzt Diskursguerilla:

Wortergreifung und Widersinn

(Synchron, 2004). Zurzeit arbeitet

sie am Lateinamerika-Institut

der FU Berlin über die Gegenwart

politischer Erinnerung in lateinamerikanschen

Megastädten.


9 | Sachbuch – Kapitalismusdebatte

Psychogramm einer verschwiegenen Klasse

Die Schweiz ist ein kleines Land. Doch jeder zehnte Milliardär der Welt

wohnt in der Schweiz. Drei Prozent der hier wohnhaften privaten

Steuerpflichtigen haben gleich viel Nettovermögen wie die restlichen

97 Prozent. Die Vermögen der 300 Reichsten stiegen in den letzten zwanzig

Jahren von 86 Milliarden auf 459 Milliarden Franken. Wer sind diese

Menschen? Wo und wie leben sie? Die Autoren dieses Buchs zeigen auf,

wie dieser Reichtum entstanden und verteilt ist, wie er sich erneuert, wie

Reiche denken und lenken, wie sie soziale Gegensätze wahrnehmen und

wie Medien über Reiche berichten.

Diese Studie knüpft an die frühere Untersuchung über den Reichtum in

der Schweiz (Mäder/Streuli 2002) an und erweitert den Kontext. Der Blick

richtet sich auf soziale Ungleichheiten, auf Kontinuitäten und Wandel, auf

die Selbst- und Fremdwahrnehmung von Reichen, besonders auch im

Zusammenhang mit der globalen Finanzkrise. Als Grundlage dienen

statistische Auswertungen aktueller Daten, ethnografische Zugänge im

Feld der Reichen, Auswertungen von Medienberichten sowie zahlreiche

Gespräche mit Reichen.

Wer sind eigentlich die Vermögenden und Gutbetuchten?

Dieses Buch liefert Einblicke,

Analysen und Statistiken zu den in der Schweiz

wohnenden Reichen.

Ueli Mäder

Ganga Jey Aratnam

Sarah Schilliger

Wie die Reichen denken und lenken

Eine Analyse des Reichtums in der Schweiz

Ca. 300 Seiten, Broschur

Format 13,5 × 20,4 cm

Ca. Fr. 38.– / ca. € 26,–

isbn 978-3-85869-428-7

Erscheint im September 2010

Ueli Mäder, geboren 1951, arbeitet

als Ordinarius für Soziologie

an der Universität Basel. Er leitet

das Institut für Soziologie und

das Nachdiplomstudium in Konfliktanalysen.

Sein Forschungsschwerpunkt

ist die soziale Ungleichheit.

Ganga Jey Aratnam, geboren

1972, Studien an der Universität

Colombo in Sozialmedizin und

Philosophie und an der Universität

Freiburg in Sozialpolitik,

Sozialforschung und Volkswirtschaft,

wissenschaftlicher

Mitarbeiter am Institut für Soziologie

der Universität Basel.

Sarah Schilliger, geboren 1979,

Studium der Politikwissenschaft,

Soziologie und Philosophie. Sie

arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin

am Institut für Soziologie

an der Universität Basel und

forscht zu Migration und sozialen

Ungleichheiten.


10 | Sachbuch – Kapitalismusdebatte

Plädoyer für sinnerfüllte Arbeit

André Gorz gehört zu jenen Globalisierungskritikern, die die gegenwär tige

Wirtschaftskrise bereits vor Jahren beschrieben haben. Alles andere als

ein Zufall, dass er heute intensiv gelesen und diskutiert wird.

Der Rotpunktverlag macht nun Gorz’ Hauptwerk neu zugänglich. Darin

zeigt er auf, wie und warum die ökonomische Vernunft uns ihr Gesetz

aufzwingen konnte und die Trennung von Arbeit und Leben, von Produktion

und Bedürfnissen immer weiter vorantreibt und warum sie die

Gesellschaft letztlich spaltet. Man hat ein System zugelassen, das viel freie

Zeit schafft, diese aber permanent ökonomisiert, das heißt soziale und

schöpferische Tätigkeiten in Dienstleistungen verwandelt. Wirtschaftliches

Wachstum schafft so nicht mehr Freiheit, sondern weniger. Autonomes,

soziales Handeln – im Sinne von Hannah Arendts »Vita activa« –

verliert mehr und mehr seinen Raum.

Für André Gorz gilt es, Werte wie Selbstverwirklichung, Gemeinschaft

und Emanzipation zu verteidigen – mittels einer neuen Utopie, die die

heutige ökonomische Vernunft überwindet.

»Dieses Buch unternimmt die Verteidigung des

Individuums gegen die Invasion einer Welt aus

Maschinen und Waren.«

Alain Touraine

André Gorz

Kritik der ökonomischen Vernunft

Sinnfragen am Ende der Arbeitsgesellschaft

Aus dem Französischen übersetzt

und mit einem Vorwort von Otto Kallscheuer

Originaltitel: Métamorphoses du travail.

Critique de la raison économique

Ca. 450 Seiten, Broschur

Format 13,5 × 20,4 cm

Ca. Fr. 42.– / ca. € 28,–

isbn 978-3-85869-429-4

Erscheint im August 2010

André Gorz, geboren 1923 in

Wien, verbrachte die Kriegsjahre

in der Schweiz und ließ sich

nach Kriegsende in Paris nieder.

Arbeit mit Jean-Paul Sartre an

dessen Zeitschrift Les Temps modernes,

Mitbegründer des Nouvel

Observateur. 2007 nahm er sich

gemeinsam mit seiner Frau Dorine

das Leben.

Seine Schriften waren und sind

noch immer Kultbücher für die

ökologische Linke. Im Rotpunktverlag

erschienen: Wissen, Wert

und Kapital (3/2010), Brief an D.

(7/2008), Der Verräter (2008) und

Auswege aus dem Kapitalismus

(2009).


11 | Sachbuch – Energie

Energiewandel statt Klimawandel

Der Klimawandel ist in aller Munde: Schlagwörter und Szenarien kursieren,

Politiker verkaufen Lösungen und damit meist nur sich selbst, Lobbygruppen

führen ideologische Grabenkämpfe – kurz, die Klima debatte

pro duziert selbst viel heiße Luft.

Energien freisetzen liefert Grundlagen zu den aktuellen Diskussionen.

Herbert Girardet und Miguel Mendonça vom World Future Council

schauen zurück in die Geschichte der Industrialisierung, erklären klima-

tische Vorgänge und ihre Auswirkung auf Natur und Landwirtschaft,

stellen technologische Möglichkeiten vor und problematisieren aktuelle

Lösungsansätze. Sie widmen sich auch den Verflechtungen und fatalen

Rückwirkungen von Klima, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Da

diese Zusammenhänge den eigentlichen Kern der Klimaproblematik

aus machen, gilt es, Denkfehlern und ideologisch motivierten Irrtümern

auf den Grund zu gehen.

Zahlreiche Grafiken und Abbildungen machen das Buch zu einem

idealen Kompendium, das den aktuellsten Stand der Forschung, der

Klimadiskussion, aber auch die politischen Hindernisse und Möglichkeiten

dokumentiert. Ein Handbuch für Schule, Studium, politische Arbeit

und für all jene, die den Durchblick haben wollen.

»Dieses wichtige Buch zeigt auf, wie wir unseren

ökologischen Fußabdruck verkleinern und zugleich

den menschlichen Wohlstand verbessern können.«

Vandana Shiva

Herbert Girardet

Miguel Mendonça

Energien freisetzen

Für eine ökologische und gerechte Welt

Mit Farbfotos und Tabellen

Ca. 300 Seiten, Klappenbroschur

Format 16 × 24 cm

Ca. Fr. 39.– / € 26,–

isbn 978-3-85869-430-0

Erscheint im Oktober 2010

World Future Council

Der Weltzukunftsrat wurde 2007 vom Stifter des Alternativen Nobelpreises, Jakob

von Uexküll, gegründet. Er berät weltweit Politiker und Organisationen und arbeitet

Lösungen für eine ökologische, soziale und gerechte Zukunft unseres Planeten aus.

Dem Rat gehören Persönlichkeiten aus allen Kontinenten an, u. a. Hans-Peter Dürr,

Prinz Hassan von Jordanien, Youssou N’Dour und Tim Flannery.

Herbert Girardet ist Dozent,

Autor und Filmproduzent, Vorsitzender

der Schumacher

Society, Förderer der Soil Association

und erhielt den UN Global

500 Award für herausragende

Leistungen im Umweltschutz.

Miguel Mendonça ist Natur- und

Sozialwissenschaftler und hat

sich auf Möglichkeiten der politischen

Förderung erneuerbarer

Energien konzentriert. Er ist

Forschungs koordinator des World

Future Council.


12 |

Aus dem Inhalt:

»Der Geltenschuss im Lauenental«, Gemälde von Caspar Wolf, 1778

Wanderung: Lauenen – Lauenensee – Underer Feisseberg – Geltenschuss – Geltenhütte SAC –

Chüetungel – Üsseri Tüüffi – Lauenen

»Le Wetterhorn, vue prise depuis le Hasliberg«, Gemälde von Barthélemy Menn, 1845

Wanderung: Planplatten (Alpentower) – Hääggen – Käserstatt – Alpbrücke – Bort – Hohfluh

»Die Jungfrau von der Isenfluh aus«, 1902, und »Das Jungfraumassiv von Mürren aus«,

1911, beide Gemälde von Ferdinand Hodler

Wanderung: Isenfluh – Soustal – Oberberg – Allmendhubel – Mürren

»Der Niesen«, Paul Klee, 1915, »Der Niesen«, Ferdinand Hodler, 1910, »Niesen mit

Spiegelung im See«, Cuno Amiet, 1926, »Niesen IV, 12. November 1990«, Jean-Frédéric

Schnyder, 1990, Niesen plakat, Leo Keck, 1957

Wanderung: Neuhaus – Sundlauenen – Beatusbucht – Merligen – Sigriswil – Gunten

»Meiringen: Reichenbach – Aareschlucht«, Fahrplanposter von Plinio Colombi, 1914

Wanderung: Innertkirchen – Aareschlucht – Meiringen – Reichenbachfälle

Der Thunersee, gesehen von Auguste Baud-Bovy: Béatitude (Le Lac de Thoune depuis Krattigen), 1896 und auf einer Wanderung 2009.


13 | Lesewanderbuch

Durchs Original wandern!

In 14 Wanderungen stellen die Autoren 22 Gemälde, Stiche und Werbe-

plakate vor, die das Berner Oberland darstellen. In den letzten drei

Jahrhunderten verschmolzen Bilder von dramatischem Terrain, idyllischer

Natur und vom Hort stolzer Hirten zu einem bunten Kaleidoskop von

Kunst, Kommerz und Werbung. Die Autoren schildern die Geschichte

dieser Bilder und konfrontieren sie auf Wanderungen mit der aktuellen

Landschaft: Wandern mit den Augen eines Malers!

Die Autoren gehen auch der Frage nach, warum der Maler damals

genau diesen Standort, diesen Ausschnitt gewählt hatte. Zu jedem Kapitel

gehören biografische Informationen über den jeweiligen Künstler, kulturund

kunsthistorische Überlegungen und Standortbestimmungen, Hinweise

auf die Museen, wo die Bilder hängen, und genaue Informationen

(Karten, Routenangaben, Erreichbarkeit) zu den Wanderungen.

Vorgestellt werden Werke von u. a. Caspar Wolf, François Diday,

Alexandre Calame, Barthélémy Menn, Ferdinand Hodler, Cuno Amiet,

Paul Klee und Jean-Frédéric Schnyder.

Kunstwandern ist wandern mit den Augen eines

Malers – 14 Ausflüge zu den »Vorlagen« berühmter

Gemälde im Berner Oberland.

Ruth Michel Richter

Konrad Richter

Wandern wie gemalt

Auf den Spuren bekannter Gemälde

im Berner Oberland

Mit Farbfotos und Routenskizzen

Ca. 320 Seiten, Broschur

Format 13,5 × 20,4 cm

Ca. Fr. 45.– / ca. € 28,–

isbn 978-3-85869-431-7

Erscheint im August 2010

Ruth Michel Richter, geboren in

Baden AG, Studium der Geschichte

und Anglistik in Zürich und

Aberdeen, einige Jahre Tätigkeit

als Gymnasiallehrerin, anschließend

Wechsel in den Journalismus.

Mitarbeit als Redaktorin

und freie Journalistin bei verschiedenen

Verlagen.

Konrad Richter, geboren in Hannover,

Studium der Germanistik

und Publizistik in Zürich. Lektor

in renommierten Kinderbuchverlagen

in der Schweiz. 1985

Gründung eines PR-Büros. Seither

entstanden zahlreiche

Bücher, Reise- und Fotoreportagen.

Heutige Haupttätigkeit:

freier Fotograf.


14 | Wanderführer

Am Ende der Alpen

Die hochalpin geprägten Ligurischen Alpen sind die letzte Alpengruppe

vor dem Apennin. Schluchtartige Täler, über 2600 Meter hohe Kalksteinmassive,

Karsthochflächen und weite Alpgebiete charakterisieren diese

Landschaft. Höhepunkte der Ligurischen Alpen sind die artenreiche Flora

und Fauna, die Karsterscheinungen und die fantastischen Fern- und

Tiefblicke. Auf terrassierten Kuppen, Graten oder Kämmen liegen die

geschichtsträchtigen Villages Perchés (Höhensiedlungen).

Die Wanderung führt durch ein Gebiet ohne Massentourismus – in

einer Region, die stark vom Bevölkerungsrückgang betroffen ist. In beiden

Parkgebieten (Naturpark Marguareis auf der piemontesischen, Naturpark

Ligurische Alpen auf der ligurischen Seite) setzt man sich für einen

sanften Wandertourismus ein, den dieses Buch fördert und unterstützt.

Die Routen wurden in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Marguareis

erarbeitet.

Dieser Führer beschreibt eine 12-tägige Wande- SCHWEIZ

rung durch das Hochgebirge bis ans Mittelmeer, die

ITALIEN

leicht zu einer 4–6-tägigen Rundwanderung verkürzt

und auch sonst abgewandelt werden kann. Dazu alle

praktischen Informationen und zahlreiche vertiefende

Hinweise, denn: Man sieht nur, was man weiß!

Wandern hoch über der italienischen Riviera

mit fantastischen Fern­ und Tiefblicken.

Werner Bätzing

Michael Kleider

Die Ligurischen Alpen

Naturparkwandern zwischen

Hochgebirge und Mittelmeer

Mit Farbfotos und Routenskizzen

Ca. 240 Seiten, Broschur

Format 13 × 19 cm

Ca. Fr. 36.– / ca. € 24,–

isbn 978-3-85869-432-4

Erscheint im August 2010

Ligurien

Werner Bätzing, geboren 1949,

ist Professor für Kulturgeografie

an der Universität Erlangen-

Nürnberg. Seit vielen Jahren

prägt er die Diskussion um die

Alpen. Im Rotpunktverlag erschienen:

die Wanderführer

Grande Traversata delle Alpi

(2 Bände, 5/2006), Die Seealpen

(2/2010) und Valle Stura (mit

Michael Kleider, 2008) sowie Entgrenzte

Welten (mit Evelyn

Hanzig-Bätzing, 2005) und Orte

guten Lebens (2009).

Michael Kleider, geboren 1970,

ist Geograf und beschäftigt sich

seit 2002 beruflich mit den Alpen.

Er arbeitet als wissenschaftlicher

Berater, Journalist, Übersetzer,

Buchautor und Wanderführer. Im

Rotpunktverlag erschienen: Valle

Stura (mit Werner Bätzing, 2008)


15 | Wanderführer

Sprachgrenzschlängeln

Die Grenze zwischen Deutsch- und Westschweiz – der Röstigraben – ist

auch eine Kulturgrenze und Zankapfel aller Diskussionen um schweizerische

Identität. Wir wollen wandernd ergründen, ob der viel beschworene

und beschimpfte Graben wirklich existiert und wie die Menschen

hier leben.

Auf dem Sprachgrenzweg vom Jura zum Matterhorn erwarten uns nicht

nur interessante Begegnungen links und rechts des Röstigrabens, sondern

auch wenig bekannte Landschaften. Die Route führt quer durch die

Schweiz, über den Jura, durch das Mittelland, in die Voralpen und über

die Alpen, von Neumühle im Lützeltal bis an den Fuß des Matterhorns.

Unterwegs treffen wir auf größere und kleinere Dörfer und Städte wie Biel/

Bienne oder Fribourg/Freiburg, aber auch auf einsame Landstriche.

Die Route ist in 22 Tagesetappen unterteilt. Unterwegs weist der

Wanderführer immer wieder auf Vorder- und Hintergründiges, auf

Ge schichten und Geschichtliches hin, zum Beispiel auf das jurassische

Dorf, das vier Jahre lang eine freie Republik war, oder auf die freibur-

gische Ferienhaussiedlung, mit der es eines Tages buchstäblich bergab

ging. Natürlich fehlen auch ausführliche Informationen zu Wegen, Unterkünften

und Restaurants nicht.

Grüezi – Bonjour!

Ausflüge und Begegnungen an der Sprachgrenze

zwischen Romandie und Deutschschweiz.

Philipp Bachmann

Die Röstigraben-Route

Zu Fuß vom Jura bis zum Matterhorn

Mit Farbfotos und Routenskizzen

Ca. 280 Seiten, Broschur

Format 13 × 19 cm

Ca. Fr. 39.– / ca. € 26,–

isbn 978-3-85869-433-1

Erscheint im August 2010

SCHWEIZ

Philipp Bachmann, geboren 1950,

ist promovierter Geograf, lebt mit

seiner Familie im solothurnischen

Oberdorf nahe der Sprachgrenze

und ist Geschäftsführer des Verbands

Geographie Schweiz. Im

Rotpunktverlag sind von ihm bisher

die Wanderbücher Jurawandern

(4/2007) und Zu Fuß von Genf

nach Nizza (2 Bände, 2008) erschienen.


16 | Spitzenreiter

Spitzenreiter Frühjahr 2010

Ramón Chao, Ignacio Ramonet

Paris – Stadt der Rebellen

Ein Kulturführer

Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer

Mit Fotos von Silvia Luckner und

zahlreichen historischen Abbildungen

420 Seiten, Klappenbroschur

isbn 978-3-85869-418-8

Fr. 49.– / € 32,50

»Diese Welt muss unser sein!«

Keine Frage: Paris ist (auch) die Stadt der Revolten und der

Revolution. Ging es 2005 um die prekäre Situation Jugendlicher

nordafrikanischer Herkunft, so waren es im Mai 68

die Studenten und später die Arbeiter, die gegen die

Bildungspolitik und für mehr Arbeiterrechte auf die Straße

gingen. Sie errichteten Barrikaden und griffen damit auf

eine alte Pariser »Erfindung« zurück. Sie wurden auch in

der Julirevolution von 1830 und während der Pariser

Kommune von 1848 gebaut. Und über allem steht natürlich

die Mutter aller Revolutionen, jene von 1789, die die Welt

nachhaltig veränderte.

Dieses Buch nimmt – als Stadtführer und als Lesebuch –

die Leserin, den Leser mit durch die Arrondissements,

erzählt Anekdoten und hebt vergessene Schätze der

Geschichte von Paris. Ergänzt wird der Band mit vielen

historischen und zeitge nössischen Fotos und praktischen

Stadtplänen.

Werner van Gent, Antonia Bertschinger

Iran ist anders

Hinter den Kulissen des Gottesstaates

Mit 35 Fotos von Kamran Ashtary und Tori Egherman

270 Seiten plus 20 Seiten Bildteil, Klappenbroschur

isbn 978-3-85869-415-7

Fr. 36.–/€ 24,–

Land des Aufbruchs

Seit dem Sommer 2009 kommt Iran nicht mehr zur Ruhe.

In den größeren Städten gehen die Leute trotz massiver

Repression seitens der Ordnungskräfte auf die Straße und

protestieren gegen die Machthaber des Landes. Die umstrittene

Präsidentschaftswahl vom Juni 2009 hat das Land

in eine politische Krise gestürzt, deren Ausgang ungewiss

ist.

Werner van Gent und Antonia Bertschinger führen uns

mit diesem Buch hinter die aktuellen Ereignisse, leuchten

hinter die Kulissen des Gottesstaates. Sie korrigieren

das durch Vorurteile geprägte Iran-Bild und zeigen uns

un vermutete und oft überraschend witzige Facetten: Von

wahrsagenden Kanarienvögeln über rebellische Lyrik

bis hin zum nordiranischen Knoblauchgeheimnis wird die

Leserschaft in den iranischen Alltag eingeführt, der

zunächst so anders erscheint und dann doch so vertraut

wird.


17 | Nachauflagen

Zweite Auflage!

Köbi Gantenbein, Marco Guetg, Ralph Feiner (Hrsg.),

Himmelsleiter und Felsentherme

Architekturwandern in Graubünden

Mit Farbfotos, Bauplänen und Routenskizzen

472 Seiten, Broschur, 2. Auflage 2010

isbn 978-3-85869-396-9

Fr. 49.–/€ 32,50

Im Paradies des neuen Bauens

Wandern einmal anders: Nicht in die luftigen Bergeshöhen

geht die Reise, sondern mitten hinein in die Zivilisation, in

die Dörfer, Alpenstädte und entlang der großen Routen.

Dorthin, wo gebaut wird, wo bemerkenswerte zeitgenössische

Architektur entstanden ist und wo auch die alten

Baudenkmäler stehen. Es sind »Besichtigungswanderungen«

durch die architektonisch reich bestückten Bündner

Talschaften. Und das Buch erfüllt den Anspruch einer

umfassenden Darstellung zeitgenössischer Architektur der

letzten 25 Jahre in Graubünden.

Das Buch präsentiert in Porträts, Bildern und Plänen

65 Perlen zeitgenössischen Bauens von der Felsentherme in

Vals über die Himmelsleiter bei der Kapelle von Sogn

Benedetg bis zum Kirchner-Museum in Davos. Eingeleitet

wird das Buch von einem Essay über Baukultur und

zeitgenössische Architektur Graubündens.

»Nur wenige haben gelernt, Architektur bewusst

anzuschauen. Dieser erstaunliche Reiseführer aber

regt uns an, fremd gebliebene Gegenstände unserer

Daseinswelt zu betrachten und auf zusuchen.«

Susanne Mayer, DIE ZEIT

Argentinien-Titel

Antonio Dal Masetto

Als wärs ein fremdes Land, 2010

Fr. 34.–/€ 21,50, 978-3-85869-414-0

Als wäre alles erst gestern

gewesen, 2008

Fr. 34.– / € 21,50, 978-3-85869-375-4

Unten sind ein paar Typen, 2007

Fr. 27.– / € 16,–, 978-3-85869-352-5

Noch eine Nacht, 2/2007

Fr. 36.– / € 22,–, 978-3-85869-309-9

Blut und Spiele, 2006

Fr. 34.– / € 19,80, 978-3-85869-324-2

Walsh Rodolfo

Wer erschoss Rosendo G.?

Fr. 18.– / € 9,– , 978-3-85869-080-7

Christoph Kuhn

Wo der Süden im Norden liegt, 2007

Fr. 38.–/€ 24,–, 978-3-85869-344-0

Garbely Frank

Evitas Geheimnis, 2003

Fr. 38.– / € 22,–, 978-3-85869-226-9

Prospekt der Argentinien-Titel.

Erhältlich bei den Auslieferungen

oder direkt beim Verlag.

Format: 9 × 15,5 cm


18 | Wandern, Entdecken & Genießen

Reihe Naturpunkt

Jura

Philipp Bachmann

Jurawandern

4/2007

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-219-1

Savoyen und

Dauphiné

Philipp Bachmann

Zu Fuß von Genf

nach Nizza, Bd. 1

2007

Fr. 38.–/€ 24,–

978-3-85869-360-0

Provenzalische

Alpen

Philipp Bachmann

Zu Fuß von Genf

nach Nizza, Bd. 2

2007

Fr. 38.–/€ 24,–

978-3-85869-361-7

UNESCO-Weltnaturerbe

Thomas Bachmann

Jungfrau-Aletsch-

Bietschhorn

2006

Fr. 42.– /€ 26,–

978-3-85869-318-1

Zentralschweiz

Thomas Bachmann

Sagenhaftes

Wandern

2/2003

Fr. 39.–/€ 22,–

978-3-85869-202-3

Piemont/Italien

Werner Bätzing

Grande Traversata

delle Alpi

Teil 1: Der Norden

5/2006

Fr. 36.–/€ 22,–

978-3-85869-321-1

Piemont/Italien

Werner Bätzing

Grande Traversata

delle Alpi

Teil 2: Der Süden

6/2010

Fr. 38.–/€ 24,–

978-3-85869-424-9

Piemont/Italien

Werner Bätzing

Michael Kleider

Die Seealpen

2/2010

Fr. 38.– /€ 24,–

978-3-85869-423-2

Piemont/Italien

Werner Bätzing

Michael Kleider

Valle Stura

2008

Fr. 38.–/€ 24,–

978-3-85869-370-9

Toggenburg

Bettina Dyttrich

Kreuz und quer

durchs Toggenburg

2005

Fr. 42.–/€ 24,–

978-3-85869-307-5

Graubünden

Silvia Fantacci

Ueli Hintermeister

Val Calanca

2/2009

Fr. 44.– / € 28,–

978-3-85869-238-2

Frankreich,

Schweiz, Italien

Elsbeth Flüeler

Wandern rund um

den Montblanc

2005

Fr. 42.–/€ 24,–

978-3-85869-297-9

Italien

Bernhard Herold

Thelesklaf

Nationalpark

Val Grande

2/2008

Fr. 44.– /€ 26,–

978-3-85869-369-3

Italien

Pepo Hofstetter

Marmor, Meer und

Maultierpfade

2010

Fr. 44.– /€ 28,–

978-3-85869-420-1

Puschlav

Corina Lanfranchi

Das Puschlav

2008

Fr. 44.–/€ 26,–

978-3-85869-371-6

Glarus,

Zentralschweiz

Remo Kundert

Werner Hochrein

Bergfloh 1

3/2008

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-384-6

Ostschweiz,

Graubünden

Remo Kundert

Werner Hochrein

Bergfloh 2

2007

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-347-1

Berner Oberland,

Wallis

Remo Kundert

Werner Hochrein

Bergfloh 3

2009

Fr. 42.– / € 26,–

978-3-85869-394-5

Glarnerland

François Meienberg

Glarner

Überschreitungen

3/2007

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-350-1

Zentralschweiz

François Meienberg

Gratwegs ins

Entlebuch

3/2008

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-373-0

Graubünden,

Voralberg

François Meienberg

Hinauf ins

Rätikon

2009

Fr. 44.– / € 28,–

978-3-85869-395-2

Frankreich,

Spanien

François Meienberg

Zu Fuß durch

die Pyrenäen. Der

Westen, 2005

Fr. 42.–/€ 24,–

978-3-85869-287-0

Frankreich,

Spanien

François Meienberg

Zu Fuß durch die

Pyrenäen. Der

Osten, 2005

Fr. 42.–/€ 24,–

978-3-85869-288-7

Jura

Bruno Rauch

Heinz Dieter Finck

Im Herzen des

Jura

2007

Fr. 38.–/€ 24,–

978-3-85869-359-4

Schweiz/Winter

Dominik Siegrist

Winterspuren

1999

Fr. 42.–/€ 24,–

978-3-85869-186-6

Uri

Reto Solèr

Uri–Gotthard

2007

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-348-8

Lesewanderbuch

Mittelmeer Westen

Andreas Fischer

Entdeckungsreisen

am Mittelmeer, Der

Westen

2009

Fr. 44.– / € 28,–

978-3-85869-408-9

Mittelmeer Osten

Andreas Fischer

Entdeckungsreisen

am Mittelmeer, Der

Osten

2010

Fr. 44.– / € 28,–

978-3-85869-419-5

Piemont

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Antipasti und alte

Wege

6/2009

Fr. 42.– / € 26,–

978-3-85869-399-0

Schweiz, Italien,

Frankreich

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Grenzschlängeln

5/2005

Fr. 45.–/€ 28,–

978-3-85869-123-1

Schweiz

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Bäderfahrten

2/2004

Fr. 45.–/€ 28,–

978-3-85869-236-8

Veltlin/Italien

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Veltliner Fußreisen

4/2007

Fr. 45.–/€ 28,–

978-3-85869-349-5

Schweiz

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Auswanderungen

2008

Fr. 45.–/€ 28,–

978-3-85869-372-3

Graubünden

Gantenbein, Guetg,

Feiner (Hrsg.)

Himmelsleiter und

Felsentherme

2009

Fr. 49.–/€ 32,50

978-3-85869-396-9


19 | Wandern, Entdecken & Genießen

Solothurn

Wolfgang Hafner

Dort oben die

Freiheit

2005

Fr. 36.–/€ 24,–

978-3-85869-296-2

Abruzzen/Italien

Christoph Hennig

Wilde Wege, stille

Dörfer

2007

Fr. 45.–/€ 28,–

978-3-85869-346-4

Mittelitalien

Marcus X. Schmid

Margarete Berg

Oliven, Wein und

alte Bäder

2004

Fr. 42.–/€ 24,–

978-3-85869-286-3

Literarischer Wanderführer

Graubünden

Andreas Bellasi

(Hrsg.)

Höhen, Täler,

Zauberberge

2/2010

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-422-5

Wallis

Michael T. Ganz,

Dominique Strebel

(Hrsg.)

Dies Land ist

maßlos und ist

sanft, 2006

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-316-7

Tessin

Beat Hächler (Hrsg.)

Das Klappern

der Zoccoli

5/2007

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-196-5

Bern

Dominique Strebel,

Patrik Wülser

(Hrsg.)

Mordsspaziergänge,

2001

Fr. 42.–/€ 24,–

978-3-85869-229-0

Weitere Freizeitführer

Bern, Wallis

Hans-Peter Bärtschi

Bahnwanderweg

Lötschberg

2008

Fr. 32.– / € 19,80

978-3-85869-383-9

Bern

Hans-Peter Bärtschi

Industriekultur im

Kanton Bern

2006

Fr. 38.–/€ 24,–

978-3-85869-315-0

Zürich

Hans-Peter Bärtschi

Industriekultur

im Kanton Zürich

2009

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-407-2

Schweiz

Markus Hostmann

Andreas Knutti

Befreite Wasser

3/2009

Fr. 34.–/€ 21.50

978-3-85869-397-6

Schweiz

Sabine Reichen

Der andere

Hotelführer

4/2009

Fr. 42.–/€ 26,–

978-3-85869-398-3

Deutschschweiz

und Graubünden

Martin Weiss

Urchuchi

3/2008

Fr. 68.–/€ 45,–

978-3-85869-374-7

Tessin und Misox

Martin Weiss

Urchuchi

3/2010

Fr. 59.–/€ 39,–

978-3-85869-425-6

Romandie und

Wallis

Martin Weiss

Urchuchi

2008

Fr. 68.–/€ 45,–

978-3-85869-339-6

Schweizer Küche

Martin Weiss

Urchuchi-Rezepte

2009

68.– / € 45,–

978-3-85869-409-6

4. Auflage

Ursula Bauer

Jürg Frischknecht

Grenzland Bergell

Wege und Geschichten zwischen

Maloja und Chiavenna

Mit sw-Fotos von Andrea

Garbald und Routenskizzen

368 Seiten, Klappenbroschur,

4. Auflage 2010

isbn 978-3-85869-267-2

Fr. 42.–/€ 26,–

Auf dem neusten Stand

Das Bergell bewegt sich – und mit ihm das Grenzland Begell,

das im Mai in 4. Auflage erscheint. Die bisherigen Gemeinden

haben sich soeben zur Comune di Bregaglia zusammengeschlossen

– Bauer & Frischknecht unterhalten sich mit der

neuen Gemeindepräsidentin. Hoteliers und Wirte kommen

und gehen – das Kapitel »Tisch & Bett« nennt den Stand von

2010. Was selbstverständlich auch für die Wege gilt. Und wie

immer bringt auch diese aktualisierte Auflage ein paar

»neue« fotografische Raritäten.

Liebe Buchhändlerinnen und Buchhändler,

Wanderbuch­Pakete können individuell

geschnürt werden.

Ihre Vertreterin oder Ihr Vertreter informiert

Sie gerne über die Konditionen.

Werbemittel

Gesamtverzeichnis und Wanderprospekt. Plakate zu

einzelnen Büchern auf Anfrage.

Wanderprospekt

Leporello, Format: 9 × 15,5 cm

Erhältlich bei den Auslieferungen

oder direkt beim Verlag.


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