Benteli Verlag - re-book: marketing-kommunikation

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Benteli Verlag - re-book: marketing-kommunikation

VerLAg FÜr KuNst, FOtOgrAFie uNd KuLturgeschichte

NeuerscheiNuNgeN herbst 2010


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Monique stauder

Latitude Zero

Mit Essays von Paul Theroux

2 x 128 Seiten

220 Abbildungen in Duotone

21,5 x 27,5 cm

Zwei Hardcover, am Rücken

miteinander verbunden

Euro 49,50 (D) / 50,90 (A) /

CHF 72,—

ISBN 978-3-7165-1635-5

≥ Juni 2010

Monique Stauder arbeitet als

Dokumentar- und Kunstfotografin

in der ganzen Welt. Ihre fotojournalistischen

Arbeiten erscheinen

regelmässig u.a. in der

TI ME, der New York Times und

im GEO. Masterabschluss in

den Fächern Internationale

Beziehungen und Geschichte

(Institut Universitaire de Hautes

Etudes Internationales, Genf).

Paul Theroux, geb. 1941 in

Massachusetts / USA. Er veröffentlichte

mehrere Romane,

Kurzgeschichtensammlungen

und Reiseberichte.

Latitude Zero

Eine fotografische Reise entlang des Äquators

«Wie sehr ich diese Frau doch bewunderte — wegen ihrer Bilder und ihrer

Hingabe an ihre Kunst, dafür, alleine unterwegs zu sein und einen Teil der Welt

zu dokumentieren, den nur wenige sehen.» Paul Theroux

Der Fotobildband «Latitude Zero» erzählt von der 25’000-Meilen-Odyssee der Fotografin

Monique Stauder. Drei Jahre lang reiste die Schweiz-Amerikanerin auf sich allein gestellt

durch die Länder am Äquator. An der Quelle des Amazonas beginnend, folgte sie dem

unsichtbaren Band in westlicher Richtung. Brasilien, Kolumbien und Ecuador lagen

ebenso auf ihrem Weg wie die Pazifikstaaten Kiribati und Nauru. Weiter ging die Reise

über Indonesien, die Malediven, Somalia, Kenia, Uganda, die Republik Kongo, Gabun

bis zum Inselstaat São Tomé und Príncipe.

Monique Stauder benötigte keinen Reiseplan und keine Agenda. Das Ziel ihrer besonderen

Expedition war es, die Menschen, die ihr unterwegs begegneten, und ihre Lebensweisen

authentisch zu dokumentieren. Ihre Begegnungen waren ungewöhnlich und

eindrücklich: Eine Bohnenreismahlzeit gemeinsam mit Guerillakämpfern mitten im südkolumbianischen

Regenwald. Der Genuss von honigbestrichenen Schildkröten zusammen

mit Pygmäen im Kongo. Magische Tänze und leuchtende Kostüme auf einem brasilianischen

Volksfest. Ihre Schwarz-Weiss-Fotos zeigen ganz eigene Welten, die eines

gemeinsam haben: den Breitengrad Null.


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Flor garduño

trilogie 1980 – 2010

Bestiarium – Fantastic

Women – Silent natures

Hrsg. von Flor Garduño

Mit Texten von Guido

Magnaguagno, Alfredo Lopez

Austin, Francisco Reyes

Palma, Tereza Siza und

José Maria Espinasa

ca. 252 Seiten

ca. 200 Abbildungen in Duotone

29,7 x 29,7 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

Euro 68,— (D) / 69,90 (A) /

CHF 98,—

ISBN 978-3-7165-1639-3

≥ September 2010

Flor Garduño, geb. 1957 in

Mexiko-Stadt. Studium an der

Akademie von San Carlos,

Mexiko-Stadt, Tätigkeit als

Assistentin von Manuel Álvarez

Bravo. Die Kulturzeitschrift DU

widmet ihrer Arbeit im Januar

1992 ein ganzes Heft. Die Affinität

der Künstlerin zur Volkskunst

ihrer Heimat zieht sich durch ihr

Schaffen. Ihre Fotografien befinden

sich u.a. im MoMA New York,

im Getty Center in Los Angeles

und im Fotomuseum Winterthur.

Flor Garduño lebt in Tepotzlan,

Mexiko, und Stabio/TI.

Flor Garduño

Innovativ, überraschend, geheimnisvoll — die fotografische Poesie der Flor Garduño

Drei Themenbereiche begleiten die Fotografin Flor Garduño in den dreissig Jahren, in

denen sie sich bereits der Fotografie widmet. Zum einen das Animalische, das sich im

Menschen finden lässt. Vermischungen zwischen den beiden Welten leben in ihren Bildern

auf. Mann oder Jaguar? Frau oder Eule? Oder das eine in die Seele des anderen

verwoben? Zum anderen das Thema der «fantastischen Frauen». In diesen Fotografien

gestattet Flor Garduño dem Betrachter Einblicke in ihr intimes, sehr weibliches Universum,

dessen Zentrum die eng miteinander verknüpften Themen Weiblichkeit, Fruchtbarkeit,

Erotik bilden. Der dritte Schwerpunkt in ihrem Werk sind die «Stillleben». Hier

beleuchtet das natürliche Licht Tableaus, die eine grosse Ruhe und Sinnlichkeit ausstrahlen

und als Meditation über Zeit und Vergänglichkeit verstanden werden können.


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Marco Paoluzzo

terra borealis

Mit einem Essay von Pierre Rouyer

deutsch / englisch / französisch

192 Seiten

138 Abbildungen in Duotone

30 x 32,5 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

Euro 68,— (D) / 69,90 (A) /

CHF 98,—

ISBN 978-3-7165-1638-6

≥ September 2010

Bisher bei Benteli erschienen:

Marco Paoluzzo. NorthNord

ISBN 978-3-7165-1416-0

Marco Paoluzzo.

Geheimnisvolles Island

ISBN 978-3-7165-1548-8

Marco Paoluzzo. Färöer Inseln

ISBN 978-3-7165-1588-4

Marco Paoluzzo, geb. 1949 in

Biel. Arbeitete nach seiner

Ausbildung an der Schule für

Fotografie in Vevey als Werbefotograf.

Freier Fotograf für

Werbung und Industrie. Seit dem

Erscheinen seines ersten Buches

über Island, «NorthNord», ist

die Reisefotografie immer mehr

ins Zentrum seiner Arbeit gerückt.

Pierre Rouyer, ehemaliger Chef -

redaktor der Schweizer Zeitschrift

«Animan», publiziert regelmässig

umfangreiche Reportagen mit

Schwerpunkt Natur und Umwelt.

Pierre Rouyer lebt in Lausanne.

Terra Borealis

Fotografien aus 20 Jahren Reisen im Norden per Schiff, im Auto und zu Fuss

Mystik und Geheimnis der nordischen Welt jenseits des 60. Breitengrades

Im Jahr 1991 entdeckte der Schweizer Fotograf Marco Paoluzzo Island, sein dramatisches

Licht und seine beeindruckenden Landschaften. Von diesem geheimnisvollen

Norden in den Bann gezogen, dehnte er seine Reisen allmählich nach Norwegen und

auf die Färöer Inseln aus. 2006 begab er sich nach Grönland. Dies war der Auslöser für

die Idee, die im Norden des 60. Breitengrads gelegenen Inseln und Länder in einem

Fotoband zu vereinen. So umfasst «Terra Borealis» Fotografien, die in den letzten Jahren

auf Island, den Färöern, den Shetland-Inseln, in Norwegen, Grönland und Spitzbergen

aufgenommen wurden. Eine bezaubernde und zugleich magische Augenreise in

Schwarz-Weiss.


8 FOtOgrAFie

FOtO sZeNe gr

Albert steiners erben

Hrsg. von Katharina Ammann

ca. 80 Seiten

ca. 80 farbige Abbildungen

23,5 x 30 cm

drahtgeheftet

Euro 19,50 (D) / 20,— (A) /

CHF 28,—

ISBN 978-3-7165-1653-9

≥ Juni 2010

Dr. Katharina Ammann studierte

Kunstgeschichte und Englische

Literatur an den Universitäten Genf

und Oxford. Von 2001 bis 2004

arbeitete sie als wissenschaftliche

Assistentin am Kunstmuseum

Solothurn. Nach ihrer Promotion

2008 in Bern wurde Ammann als

Konser vatorin an das Bündner

Kunst museum Chur gewählt.

Zahlreiche Publikationen zur

Gegenwartskunst sowie Tätigkeit

als freie Kuratorin, Jury- und

Kommissionsmitglied.

FOTO SZENE GR

Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur vom 19. Juni bis 12. September 2010

Mit Fotografien von Guido Baselgia, Hans Danuser, Goran Galić / Gian-Reto Gredig,

Gaudenz Metzger, Thomas Popp, Florio Puenter, Corinne L. Rusch, Stephan Schenk,

Gaudenz Signorell, Jules Spinatsch und Ester Vonplon

Das Projekt FOTO SZENE GR des Bündner Kunstmuseums reflektiert das reiche fotografische

Schaffen in und aus Graubünden und ist als längerfristige Recherche angelegt,

bestehend aus einer Webseite, Ausstellungen und einem Magazin. Die erste Ausstellung

und die erste Ausgabe des Magazins laufen unter dem Thema «Albert Steiners

Erben».

Wie kein anderer prägte Albert Steiner (1877–1968) das fotografische Bild von Graubünden

und setzte einen hohen technischen wie ästhetischen Massstab. Bis heute

spielen die fotografische Perfektion und der dokumentarische Ansatz eine zentrale Rolle.

Auch die Auseinandersetzung mit der Landschaft bleibt ein dominantes Thema. Den

zeitgenössischen Positionen werden einzelne historische Fotografenpersönlichkeiten

wie Adolphe Braun, Andrea Garbald, Romedo Guler Elizabeth Main, Emil Meerkämper,

Josef Rauch oder Albert Steiner gegenübergestellt, um das Fotoschaffen in Graubünden

nach Traditionslinien und Unterschieden zu befragen.

FOTO SZENE GR stellt zudem die Frage, was eine künstlerische Szene ausmacht und

ob heute von einer Bündner Fotoszene die Rede sein kann. Zu diesem Ziel wird eine

Datenbank lanciert, die über die Ausstellung hinaus als Informationsplattform zur Bündner

Fotografie dienen wird.


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Oliver gemperle

calanca

Verlassene Orte

in einem Alpental

Luoghi abbandonati

in una valle alpina

Mit Texten von Markus Rottmann

und Oliver Gemperle

deutsch / italienisch

168 Seiten

ca. 62 farbige Abbildungen

25 x 39 cm

Leinenband mit Banderole

Euro 54,— (D) / 55,50 (A) /

CHF 78,—

ISBN 978-3-7165-1639-3

≥ August 2010

Oliver Gemperle, geb. 1972,

Grafiker und Fotograf in Zürich.

Mitbegründer einer Werbeagentur,

die auf soziale und ökologische

Anliegen spezialisiert ist. Nach

einer Auszeit mit Bergtouren in

Asien und in der Schweiz startete

er Anfang 2008 seine eigene

Agentur und begann künstlerische

Projekte zu realisieren.

Markus Rottmann, geb. 1971,

freier Texter in Zürich und freier

Bergsteiger in der ganzen Welt.

Agenturlaufbahn bei Werbeagenturen

in Basel und Zürich.

Heute übernimmt er Kommunikationsmandate

aus der Schweiz

und Deutschland.

Calanca

Von der Natur zurückerobert — verlassene Orte des Calancatals

Wir erleben heute einen in der Menschheitsgeschichte einmaligen Rückgang des bäuerlichen

Lebens und der ländlichen Kulturen. Die Kleinbauern geben ihre Höfe auf und

ziehen in die Städte. Diese aktuelle Migrationswelle hat eine bisher wenig beachtete

Vorgängerin im südbündnerischen Calancatal. Seit einigen hundert Jahren sind grosse

Bevölkerungsteile aus den Tälern der Alpensüdseite in die städtischen Zentren abgewandert.

Als Folge des Zusammenbruchs der Berglandwirtschaft vollzieht sich ein

grundlegender Landschaftswandel: Wiesen und Weiden werden wieder von Wald überwachsen,

Alpwege verschwinden, Landwirtschaftsgebäude zerfallen. Doch nur in wenigen

Regionen ist dieser Vorgang auf so dramatische Weise sichtbar wie im Calancatal,

wo die vorliegenden Fotografien von Oliver Gemperle entstanden sind. Neben dem

dokumentarischen Wert dieser Aufnahmen steht für den Fotografen im Vordergrund,

dass die Bilder die Vergänglichkeit und das an sich unsichtbare Wesen der Zeit visualisieren.

Das fotografische Inventar der verlassenen Orte des Calancatals lotet dadurch

gekonnt die Schnittstelle zwischen Dokumentar- und Kunstfotografie aus.


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dimitri

Die Welt des Clowns

Ein Gesamtkunstwerk

Hrsg. und mit Texten

von Hanspeter Gschwend

Mit Fotografien von

Adriano Heitmann

ca. 300 Seiten

ca. 250 Abbildungen

29 x 29 cm

Hardcover

Euro 48,— (D) / 49,30 (A) /

CHF 68,—

ISBN 978-3-7165-1641-6

≥ August 2010

Hanspeter Gschwend, geb. 1945,

Studium der Geschichte und

Germanistik. Freischaffender

Redaktor beim Schweizer Radio

DRS, Autor von Hörspielen.

Er verfasste Theaterstücke und

Reportagen, Essays und Kurzgeschichten.

Adriano Heitmann ist renommierter

Kunstfotograf, Fotoreporter und

Journalist. Seine Bilder finden sich

u.a. in Zeitschriften und Zeitungen

wie GEO, Zeit-Magazin, Das

Magazin oder in der NZZ. Das

Spektrum seiner Arbeiten reicht

von der Architektur über Sozialreportagen,

Porträts, Werbung

bis zu Sport. Er lebt in Stabio/TI.

Dimitri

Buchpräsentation anlässlich einer grossen Feier zu Dimitris 75. Geburtstag

in Anwesenheit der Bundespräsidentin Doris Leuthard am 18. September 2010

Dimitri ist seit Jahrzehnten der berühmteste lebende Schweizer Clown. Selbst Leute,

die ihn nie auf der Bühne oder im Zirkus gesehen haben, kennen sein breites Lachen,

die verschatteten, grossen Augen unter der Pagenfrisur, sein liebevoll kindliches Auftreten,

sein Trippeln und Schlurfen – und dies quer durch alle Generationen. Bekannt ist

er nicht nur für seine Auftritte als Clown, sondern auch für sein humanitäres und ökologisches

Engagement, für sein Ausbildungszentrum für Bühnenkünstler, als Autor und

Regisseur von Stücken, als Zeichner und Aquarellist...

Das Buch dokumentiert Dimitris Wirken in seiner ganzen Vielfalt, die in den Texten, Bildern

und in ihrer grafischen Verknüpfung widergespiegelt wird. Sie lassen die geistigen

Fäden spüren, die sich durch Dimitris Leben als Gesamtkunstwerk hindurchspinnen.

Historische und speziell für dieses Buch aufgenommene Bilder sowie Dokumente aus

Dimitris Leben – Briefe, Kritiken, Programme, Requisiten und so weiter – erzählen von

der Welt des Clowns. Für die neuen Bilder hat der Fotograf Adriano Heitmann Dimitri zu

Vorstellungen begleitet, ihn bei Proben und dem Training beobachtet, seine Lebenswelt

festgehalten.


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der glanz des

Alltäglichen

Meisterwerke der

Schweizer Moderne

in der Villa Flora

Hrsg. von Angelika

Affentranger-Kirchrath

Mit Texten von

Angelika Affentranger-Kirchrath

und Isabelle Messerli

ca. 104 Seiten

ca. 100 Abbildungen

23 x 28 cm

Klappenbroschur

Euro 26,50 (D) / 27,20 (A) /

CHF 38,—

ISBN 978-3-7165-1652-2

≥ September 2010

Angelika Affentranger-Kirchrath,

Dr. phil., Kunsthistorikerin, Kuratorin

der Villa Flora Winterthur.

Autorin von Texten zu Themen der

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

für Fachzeitschriften

und Publikationen (Monografien

über Franz Gertsch, Alexej von

Jawlensky, Rémy Markowitsch u.a.).

Isabelle Messerli, geb. 1966 in

Bern, Studium der Kunstge schichte,

Architekturgeschichte und Denkmalpflege

sowie Soziologie.

Seit 2003 Kuratorin der Stiftung

für Kunst, Kultur und Geschichte,

Winterthur. Mitarbeiterin bei

Ausstellungsprojekten, u. a.

«Albert Anker, Schöne Welt»

2010 im Kunstmuseum Bern.

Der Glanz des Alltäglichen

KuNst

Ausstellung in der Villa Flora vom 10. September 2010 bis 29. Mai 2011

Hodler, Amiet, Giacometti, Vallotton — die grossen Namen der Schweizer Kunst

in einer Ausstellung

Meisterwerke aus der Hahnloser/Jäggli Stiftung und aus der Stiftung für Kunst,

Kultur und Geschichte vereint

Die Schweizer Künstler Cuno Amiet, Giovanni Giacometti, Ferdinand Hodler und Félix

Vallotton haben die Welt des Alltäglichen, des vermeintlich Unbedeutenden thematisiert

und durch ihre Malerei mit dem Glanz des Kostbaren und zeitlos Gültigen versehen.

Diese besondere Qualität mag das Winterthurer Sammlerpaar Arthur und Hedy Hahnloser-

Bühler gefesselt haben: Früh gelangte das entzückende Bild «Das Kirschbäumchen»

(1905) von Hodler in ihre Sammlung. Weitere Werke dieses Malers kamen nach und nach

hinzu. Auch auf Giacometti und Amiet waren die Sammler aufmerksam geworden – ganz

zu schweigen von den Vallotton-Werken, die innerhalb der Sammlung eine eigene

Sammlung bilden und den Künstler in der Vielfalt seines medialen Könnens vorstellen.

Wesentlich bereichert wird die Ausstellung nicht nur durch Kunstschätze aus der Winterthurer

Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, sondern auch durch Arbeiten des

aus Luzern stammenden, in Berlin lebenden Künstlers Albrecht Schnider, die sich explizit

auf Hodler und Vallotton beziehen. So kann eine Ausstellung mit Spitzenwerken der

Schweizer Kunst garantiert werden – und ein Katalog, der sie wirksam zusammenführt.


14 KuNst


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Félix Vallotton

Von der Druckgrafik

zur Malerei

De l´estampe à

la peinture

Hrsg. von Christian Rümelin

Mit Beiträgen von

Alexandra Blanc, Mayte

Garcia-Julliard und

Caroline Guignard

160 Seiten

ca. 120 Abbildungen

23 x 28 cm

Klappenbroschur

Euro 34,— (D) / 35,— (A) /

CHF 48,—

Deutsche Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1649-2

Französische Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1655-3

≥ Oktober 2010

Christian Rümelin, Leiter des

Cabinet d´arts graphiques, Genf;

zuvor Konservator am Ashmolean

Museum, Oxford, und Projektleiter

des Catalogue raisonné von

Paul Klee, erschienen im Benteli

Verlag in neun Bänden. Zahlreiche

Forschungen und Publikationen

zur Druckgrafik und Zeichnung

seit dem 19. Jahrhundert.

KuNst

Félix Vallotton (D) Félix Vallotton (F)

Ausstellung im Cabinet d’arts graphiques, Genf, vom 7. Oktober 2 010

bis 10. Januar 2011

Félix Vallottons visionäre Druckgrafik und ihre Wechselwirkung mit seinen

anderen künstlerischen Techniken

Félix Vallotton ist sowohl für seine Druckgrafik als auch für seine Gemälde bekannt. In

zahlreichen Ausstellungen und Publikationen wurden die verschiedenen Werkgruppen

beleuchtet, aber nur selten wurde deren Verhältnis zueinander thematisiert. Dieser Ausstellungskatalog

sucht nun diese Lücke zu schliessen. Hierzu wird in erster Linie die

Bedeutung der druckgrafischen Serien im Gesamtœuvre Vallottons untersucht, damit

aber auch angestrebt, die Komplexität der Beziehungen der verschiedenen künstlerischen

Formen und die Mechanismen der Bildentwicklung zu hinterfragen.

Auffälligerweise verändert Vallotton seine Herangehensweise im Laufe von nur wenigen

Jahren grundlegend: Zu Beginn seiner Karriere begnügt sich Vallotton damit, seine eigenen

Gemälde druckgrafisch zu verbreiten, später dienen Radierung, Holzschnitt und

Lithografie dazu, neue Bildlösungen zu entwickeln, die schliesslich ihren Niederschlag

in der Komposition seiner Gemälde finden. Die sich ändernde Funktion der Druckgrafik

zeugt von sich wandelnden Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen künstlerischen

Medien. Dieser Prozess wird in dieser Publikation ausführlich aufgearbeitet.


16

charles hug

Ein Pinselstrich —

Ein Leben

Hrsg. von Guido Baumgartner,

Judith Annaheim und

museumbickel

Mit Texten von Dr. Ernst Schegg,

Silvia Weder Schegg, Christian

Hörler, Prof. Dr. Ernst Kern,

Esther Kern-Nyffenegger,

Guido Baumgartner und

Judith Annaheim

ca. 160 Seiten

ca. 100 farbige Abbildungen

21,7 x 28,6 cm

Broschur

Euro 40,— (D) / 41,10 (A) /

CHF 58,—

ISBN 978-3-7165-1646-1

≥ Oktober 2010

Guido Baumgartner, geb. 1964.

Studium an der F+F Schule

für Kunst und Mediendesign

Zürich. Seit 2002 kuratorische

Tätigkeit. Selbständige Arbeit

als grafischer Gestalter

für Ausstellungsprojekte.

Judith Annaheim, geb. 1970.

Teilstudium Germanistik und

Kunstgeschichte an der Universität

Basel. Ausbildung zur Buchhändlerin.

2000/2001 künstlerische

Ausbildung in Ravenna.

Zu sammen mit Guido Baumgartner

selbständige gestalterische

Tätigkeit. Spezialgebiet: Texte

im Zusammenhang mit Kunst,

Künstler-Porträts.

Charles Hug

KuNst

Retrospektive im museumbickel in Walenstadt vom 10. Oktober bis

28. November 2010

Der Mensch im Mittelpunkt — die erste Monografie über Charles Hug

Geboren 1899 in St. Gallen, zog es Charles Hug bald in die Kunstmetropolen Europas:

In Berlin war er befreundet mit Käthe Kollwitz, in Paris, wo er ab 1926 lebte, kam er in

Kontakt mit den Alten Meistern und auch mit denen der Moderne: Picasso, Matisse,

Rouault, Cézanne… Dies sind prägende und stilbildende Namen im Leben Hugs. Porträts,

Bilder von Clowns, Pferderennen sowie Landschaften — diesen Bildthemen blieb

er grösstenteils in seinem ganzen Schaffen treu, jedoch fand er seinen eigenen Weg, mit

dem Erbe der grossen Franzosen umzugehen, und erste Erfolge blieben nicht aus. Seine

Bilder wurden gekauft, Porträtaufträge erreichten ihn, seine Werke wurden in Ausstellungen

in Paris und New York gezeigt. Nur einen Tag vor der Eröffnung seiner ersten

Einzelausstellung im Kunsthaus Zürich – am 7. Mai 1979 – starb Charles Hug im Alter

von knapp 80 Jahren.

Charles Hug wirkte mitten in der Pariser Avantgarde-Szene der 1920er-Jahre; dieses

Buch entfaltet nun sein facettenreiches Werk im Zuge einer Retrospektive im museumbickel

in Walenstadt.


17 KuNst

Wolfgang-Adam töpffer

(1766 –1847)

Catalogue raisonné

des peintures

Lucien Boissonnas

französisch / deutsch

ca. 480 Seiten

ca. 450 Abbildungen

24 x 28 cm

Leinenband mit Schutzumschlag

Euro 68,— (D) / 69,90 (A) /

CHF 98,—

ISBN 978-3-7165-1643-0

≥ November 2010

Wolfgang-Adam Töpffer,

geb. 1766 in Genf, gest. 1847

ebendort. Sohn eines Schneiders.

Ausbildung zum Radierer, später

arbeitete er in Genfer Buchhandlungen.

178 6 bis 1789

Aufenthalt in Paris, wo er seine

künstlerische Ausbildung erhielt.

In Paris gewinnt er Ansehen

und wird Mitglied der Société

des Arts.

Lucien Boissonnas, geb. 1963

in Zürich, leitet das Konservierungsatelier

Boissonnas SA

in Zürich. Er lebt zwischen Zürich

und Genf. Lucien Boissonnas

publizierte bereits einige Essays

über die Genfer Malerei des

19. Jahrhunderts.

Wolfgang-Adam Töpffer

Der erste umfassende Catalogue raisonné über einen der bedeutendsten Künstler

der Schweizer Kunstgeschichte

Neben Jean-Etienne Liotard und Johann Heinrich Füssli wird Wolfgang-Adam Töpffer

heute in der Schweizer Kunstgeschichte als einer der wichtigsten Künstler seiner Epoche

eingestuft. Töpffer (1766–1847) war vor allem in Genf (und in seiner Umgebung Savoyen

und Waadt) und Paris tätig, u.a. als Zeichenlehrer von Kaiserin Joséphine. Von Napoléon

wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er erlangt heute mehr und mehr die Hochachtung, die

ihm bereits zeit seines Lebens erstrangige Sammler aus ganz Europa entgegenbrachten.

Der vom Kunsthistoriker Lucien Boissonnas erarbeitete Werkkatalog der Gemälde gibt

Einblick in das vielseitige Schaffen dieses bemerkenswerten Genfer Künstlers, das hinsichtlich

der thematischen Vielfältigkeit sowie der von ihm eingesetzten Techniken den

Vergleich mit den Besten seiner Zeit nicht zu scheuen braucht. Einer der innovativsten

Aspekte von Töpffers Malerei sind die Pleinair-Landschaften, wo er als Vorläufer eines

Landschaftsgenres gelten kann, welches später den Ruhm von Corot und der Schule

von Barbizon begründen sollte, und seine Karikaturen haben Töpffer seinerzeit den

Beinamen « Hogarth de Genève » eingebracht. In der Schweiz findet man seine Werke im

Musée d’art et d’histoire in Genf und in der Oskar Reinhardt Sammlung in Winterthur.


18 KuNst

© SIK-ISEA, Zürich


© SIK-ISEA, Zürich

19 KuNst

Adolf dietrich

Hrsg. von Rudolf Koella

Mit Texten von Rudolf Koella,

Markus Landert, Dorothee

Messmer und Gerhard Saner

ca. 136 Seiten

ca. 110 farbige und sw Abbildungen

24 x 22 cm

Hardcover

Euro 34.– (D) / 35.– (A) /

CHF 48.–

ISBN 978-3-7165-1656-0

≥ Oktober 2010

Bisher bei Benteli erschienen:

Adolf Dietrich. Fotografien

ISBN 978-3-7165-1490-0

Adolf Dietrich, geb. 1877 in

Berlingen, gest. 1957 ebendort.

Die gewünschte Lehre als Lithograf

wird von den Eltern abgelehnt,

da er als Arbeitskraft auf dem

elterlichen Hof gebraucht wird.

1913 erste Ausstellung in

Konstanz, danach internationale

Ausstellungen. Dietrich wird zum

«deutschen Rousseau» erklärt.

Rudolf Koella, Dr. phil., Kunsthistoriker.

Von 1973 bis 1984

Konservator des Kunstmuseums

Winterthur, danach künstlerischer

Berater der Bank Julius Bär. Seit

1991 freiberufliche Tätigkeit als

Publizist, Ausstellungsorganisator

und Kunstberater.

Adolf Dietrich

Ausstellung vom 24. Oktober 2010 bis 27. Februar 2011 in der Fondation Saner,

Studen

Retrospektive von Adolf Dietrichs Kunst

Der 1877 in Berlingen am Bodensee geborene Adolf Dietrich hat stets nur einen Lehrmeister

gekannt: die Natur. Die Tiere im Wald, der Garten des Nachbars, die Landschaft

des Untersees in den vier Jahreszeiten – das waren seine wichtigsten Motive. Anfänglich

war Dietrich im eigentlichen Sinne des Wortes Sonntagsmaler. Er arbeitete die ganze

Woche hindurch – zuerst als Maschinenstricker in der lokalen Trikotfabrik Naegeli,

dann als Waldarbeiter und Bahnarbeiter – und da man damals den freien Samstag noch

nicht kannte, blieb eben nur der Sonntag fürs Malen.

Dietrich feierte seine ersten Erfolge in Deutschland. In der Schweiz gelangte er dagegen

erst nach dem Zweiten Weltkrieg zu Ansehen, und dies fast ausschliesslich in der Ostschweiz.

Die Publikation will Adolf Dietrich nun umfassend würdigen, sowohl als Maler

wie als Zeichner und Fotograf.

Die Qualität seiner Malerei liegt zum einen in der ausgeprägten Gabe der Beobachtung

und Differenzierung, zum andern im intuitiven Farbensinn. Dietrich zählt zu den bedeutenden

Schweizer Malern des 20. Jahrhunderts; als einer der Hauptvertreter der Naiven

Malerei hat er internationalen Rang.


20

gebrochene heimat

Wie der Bauboom einen

Bauernweiler überrollte

und sich der Aussenseiter

Werner Schwarz

eine Insel schuf

Konrad Tobler

160 Seiten

ca. 50 farbige und

50 sw Abbildungen

20 x 27 cm

Leinenband mit Schutzumschlag

Euro 34,— (D) / 35,— (A) /

CHF 48,—

ISBN 978-3-7165-1647-8

≥ Oktober 2010

Werner Schwarz, geb. 1918 und

gest. 1994 in Schliern. Lehre

als Stilmöbelzeichner, danach

Arbeit als Restaurator. Beschäftigung

mit Homöopathie und

Pflanzenheilkunde. Ab 19 40 als

freischaffender Künstler tätig.

Seit den 50er-Jahren ausgedehnte

Reisen durch die ganze Welt.

Fotografische und filmische

Experimente ergänzen später das

künstlerische Werk und seine

Farb- und Kunstphilosophie.

Konrad Tobler, geb. 19 56, Studium

der Germanistik und Philosophie

in Bern und Berlin. Kulturredaktor

für die Berner Zeitung. Seit

2007 freier Autor, Kulturjournalist,

Kunst- und Architekturkritiker.

U.a. Mitglied der Stiftungsräte der

Hermann und Margrit Rupf-Stiftung

und der Robert Walser-Stiftung.

Gebrochene Heimat

KuNst / KuLturgeschichte

Der Künstler Werner Schwarz und seine Verflechtung mit einem typischen Stück

Schweizer Mentalitätsgeschichte

Die Entwicklung eines Schweizer Dorfes — vom Bauernweiler zur

Agglomerationssiedlung

Schliern bei Köniz in der Nähe von Bern. Ein gewöhnliches Agglomerationsquartier, wie

überall in der Schweiz: Wohnblöcke, ein Einkaufszentrum, ein Schulhaus, ein Zivilschutzzentrum.

Aber da steht mitten drin eine Baracke, wie eine Insel, umgeben von Bäumen

und von einem verwilderten Garten. Hier lebte und arbeitete der mystische Wahrheitssucher

und Aussenseiterkünstler Werner Schwarz (1918–1994). Fast hätten Hochkonjunktur

und Bauboom den Bauernsohn überrollt. Aber Schwarz entzog sich und schuf

sich seine eigene Bilderwelt aus Licht, Farbe, Glas und Geometrie. Die Grenzen seiner

Insel reichten bis Grönland, Marokko, Ägypten, China, Indien und Peru. So bodenständig

der Outsider nämlich war, so sehr war er zugleich ein Globetrotter avant la lettre.

Das Buch erzählt von einem alten Bauernweiler und von dessen schlagartiger Veränderung

zum Agglomerationsquartier. Es dokumentiert einen zeittypischen Wandel, der kaleidoskopartig

im Kosmos von Werner Schwarz, in dessen Schmerz über die Veränderung

der Welt und in der Sehnsucht nach einer Weltgeometrie gespiegelt wird.


anna Biedermann

21 KuNst / KuLturgeschichte

Apprendre à regarder

susanna biedermann

Sehen lernen

Sehen lernen

Learning Apprendre toà look regarder

Learning to look

J©q∏º K≤Éaá GdôhDjá

S°ƒRGfÉ H«óQeÉ¿

Hrsg. von Max Alioth und

Beat Keusch

Mit Texten von Max Alioth,

réaliséBeat par Max Keusch, AliothMarc et Beat Amstutz, Keusch

Juan Goytisolo, Vincent Melilli,

Les auteurs

Marc Amstutz, Aziz Bouyabrine Juan Goytisolo, und Vincent Melilli

Maha Elmadi

français/allemand/anglais/arabe

deutsch

26,5 x 31

/

cm,

französisch

448 pages

/

englisch / arabisch

ACR Édition Internationale, Courbevoie (Paris)

448 Seiten

www.acr-edition.com ISBN 978-2-86770-198-6

425 farbige Abbildungen

Éditions Benteli SA, Berne, Sulgen, Zurich

26,5 x 31 cm

www.benteli.ch ISBN 978-3-7165-1636-2 Halbleinenband

Euro 68,— (D) / 69,90 (A) /

CHF 98,—

ISBN 978-3-7165-1636-2

≥ Mai 2010

Susanna Biedermann, geb. 19 43,

absolvierte ein Innenarchitektur-

Studium in Genf, Florenz und

Basel. Anschliessend reiste sie

durch Brasilien, Tunesien und die

USA. 1972 bis 1977 arbeitete sie

als freischaffende Architektin im

eigenen Innenarchitekturbüro in

Basel. Nach dreijähriger Zusammenarbeit

mit dem Architektur -

büro Suter et Suter in Lausanne

und Paris machte sie sich 1980

als Innenarchitektin und Malerin

selbstständig. Sie verstarb im

Jahr 2007.

Max Alioth, geb. 1930, Architekt

in Basel. Lebte und arbeitete

von 1980 bis 2007 mit Susanna

Biedermann zusammen.

Er verstarb kurz nach Abschluss

der Buchproduktion.

Beat Keusch, geb. 1953, Grafiker

in Basel.

Susanna Biedermann

GENôGê eÉcù¢ GCd«ƒ• h H«É• ocƒrjû¢

eÉQ∑ GBeû°àƒJõ, LƒG¿ Zƒjà«ü°ƒdƒ, "Éfù°É¿ e«∏«∏»

GŸû°ÉQcƒ¿ GdµqàÉÜ

fù°îá HÉd∏¨á GdØôfù°«á/G’CŸÉf«á/G’E‚∏«õjá/Gd©ôH«á

5,62 x 13 S°º, 844 U°Øëá

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moc.noitide-rca.www 6-891-07768-2-879 NBSI

hc.iletneb.www 2-6361-5617-3-879 NBSI

S°ƒd¨ø, RhQjï

H«ô¿, GdªëóhOI, d∏æû°ô H«æà«∏»

Die Lebensgeschichte einer beeindruckenden Frau und Künstlerin in Bildern

Als «Malerin» bezeichnet sich die Innenarchitektin Susanna Biedermann (1943 –2007) in

ihrem Lebenslauf. Ihre Arbeiten zeigen jedoch ein noch viel weiteres Spektrum. Das von

ihrem langjährigen Lebensgefährten Max Alioth und dem Basler Grafiker Beat Keusch

editierte Buch über diese besondere Frau beginnt mit den Skizzenbüchern, weil hier

vieles seinen Ursprung Les dessins, hat. les In aquarelles, der Abfolge les peintures, von lesZeichnungen, peintures murales, les Aquarellen, objets, Malereien,

les photographies, les affiches, les logos, les plans, les modèles et les constructions

Wandbildern, Objekten, que Susanna Fotografien, Biedermann aPlakaten, créés de 1973 àSigneten, 2007 à Bâle, àPlänen, Paris, en Normandie, Modellen, Bauten und

en Espagne et au Maroc, l’ont conduite à fonder l’École Supérieure des Arts Visuels

Worten entsteht ein Mosaik, in dem das simultane Schaffen von Susanna Biedermann

de Marrakech.

erlebbar wird. Gemeinsam Nous sind souhaitons ihrem appuyer, facettenreichen encourager et rassurer Werk les étudiants das Leichte, Zauberhafte

dans leurs choix de création; leur donner cette chance; car c’est une grande

und die Gabe, die Dinge der Wirklichkeit zu verwandeln. Der Ursprung ihrer verschiede-

chance d’apprendre à regarder.

nen Interessenskreise liegt in ihrer spontanen Faszination für das, was sie umgibt. Ein-

Susanna Biedermann

zeln betrachtet sind ihre Arbeiten ganz unterschiedliche Teile eines Ganzen, die zur

Gründung der «Hochschule für visuelle Kunst» in Marrakesch führten.

Zeichnungen, Aquarelle, Malereien, Wandbilder, Objekte, Fotografien, Plakate,

Signete, Pläne, Modelle und Bauten, die Susanna Biedermann in den Jahren 1973 bis

2007 in Basel, Paris, in der Normandie, Spanien und in Marokko schuf, veranlassten

sie, die Hochschule für visuelle Kunst in Marrakesch zu gründen.

Unser Wunsch ist es, die Studierenden bei ihren schöpferischen Entscheidungen

zu unterstützen, sie zu ermutigen und ihnen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu

geben. Wir möchten ihnen eine grosse Chance geben, die Chance «Sehen zu lernen».

Susanna Biedermann

The drawings, watercolours, paintings, murals, objects, photographs, posters,

logos, plans, models and buildings that Susanna Biedermann created in Basel, Paris,

Normandy, Spain and Morocco between 1973 and 2007 led her to set up the

Marrakech School of Visual Arts.

We hope that by supporting and encouraging the students in their creative decisionmaking

we will give them this opportunity – the opportunity of learning to look.

Susanna Biedermann

GdôS°ƒΩ, GdôS°ƒΩ GdªÉF«á, Gd∏ƒMÉä, Gd∏ƒMÉä GdëÉF£«á, Gdü°ƒQ, Gdª∏ü°≤Éä

GdéóGQjá, Gdû°©ÉQGä, Gdªî££Éä, GdæªÉPê Gdª©ªÉQjá Gdà» GHàµôJ¡É S°ƒRGfÉ H«óQeÉ¿

eÉ H«ø 3791 h 7002 Hªójæá HÉ∫, HÉQjù¢, eæ£≤á GdæƒQeÉfó…, GS°ÑÉf«É hGdª¨ôÜ,

c∏¡É GCT°«ÉA Oa©â Hù°ƒRGfÉ GEd≈ JÉCS°«ù¢ GdªóQS°á Gd©∏«É d∏Ø惿 GdÑü°ôjá a» eôGcû¢.

GCeæ«àæÉ GC¿ fóYº hfû°é W∏Ñá GdªóQS°á a» GNàü°ÉU°ÉJ¡º G’EHóGY«á Gdà» hb GNà«ÉQgº Y∏«¡É,

hGC¿ fà«í d¡º gò√ GdØôU°á; GEf¡É aôU°á Kª«æá dà©q∏º {K≤Éaá GdôhDjáz.

S°ƒRGfÉ H«óQeÉ¿


22 KuNst

der Künstler ralf Abati

In der Spannung

zwischen Dorf und

Kosmos

Hrsg. und mit einer Einleitung

von Fritz Billeter

ca. 80 Seiten

ca. 40 Abbildungen

23 x 27 cm

Hardcover

Euro 34,— (D) / 35,— (A) /

CHF 48,—

ISBN 978-3-7165-1637-9

≥ Oktober 2010

Fritz Billeter, Dr. phil., geb. 1929,

hat als Kulturredaktor des

Tages-Anzeigers und als freier

Publizist Künstler und Kunstszenen

des In- und Auslandes während

mehr als vierzig Jahren kritisch

beobachtet.

Bisher von Fritz Billeter bei

Benteli erschienen:

Peter Somm – Arbeiten auf Papier

ISBN 978-3-7165-1357-6

Für den Tag, über den Tag hinaus

ISBN 978-3-7165-1575-4

Der Künstler Ralf Abati

Ausstellung vom 1. Oktober bis 29. Oktober 2010 in der Vadian Bank, St. Gallen;

Gruppenausstellung im Museum HR Giger in Gruyères ab dem 16. Oktober 2010

Ralf Abatis unheimlich-idyllisches Universum

Ralf Abati malt immer wieder das Weltgetriebe, halb als Idylle, halb als befremdlich-poetisches

Vexier- und Maskenspiel. Er ist von unerschöpflichem Lebensmut getragen und

verfügt über eine kaum zu bändigende Gestaltungskraft. In zahlreichen Bildern hat er sich

in das uralte Ornamentmotiv der Ranke eingefühlt, dieses stets abgewandelt, bereichert,

auf einer spannenden Grenzscheide zwischen Gegenständlich-Ungegenständlich entwickelt.

Wohl spriessen im Ornamentgezweig die Knospen des Bösen; doch gleichzeitig

wird der Betrachter vom mitreissenden Schwung von Abatis Liniengefüge verzaubert.

Ralf Abati, 1964 in Zürich geboren, zusammen mit der Familie in Bürglen / TG lebend, ist

Plastiker, Objektgestalter, aber in erster Linie Maler. Er besuchte ein Jahr lang die F+F

Schule für experimentelles Gestalten (heute F+F Schule für Kunst und Mediendesign),

1985 bis 1990 arbeitete er als Assistent bei HR Giger. Hier verfeinerte er sein Handwerk.

Gleichzeitig gelang es ihm aber schliesslich, sich von Gigers Abgründen und der Darstellung

exotisch-erotischer Kulte zu lösen.


23

Pictures of …

djawid borower

Mit Texten von Brita Sachs,

Julian Robson, 2xGoldstein

deutsch / englisch

ca. 120 Seiten

ca. 50 Abbildungen

17 x 21,5 cm

Hardcover

Euro 34,— (D) / 35,— (A) /

CHF 48,—

ISBN 978-3-7165-1654-6

≥ November 2010

Djawid Borower wurde 1958 in

Köln geboren. Er studierte

Philosophie und Geschichte in

Köln und Wien. Borower verfasste

mehrere Theaterstücke

und Hörspiele, die in Deutschland

und Österreich aufgeführt wurden.

Von 1989 bis 1997 schrieb er

für das Feuilleton der Frankfurter

Allgemeinen Zeitung. Er lebt

und arbeitet in Wien.

Pictures of …

KuNst

«Djawid C. Borowers Kunst steht ganz im Jetzt; um Geld und Gott kreisend,

um Zeit und Tod, um Sprache und Abbild, hinterfragt sie Kräfte, die die Welt

bewegen.» Brita Sachs

Borowers Bilder umkreisen die Frage, was es bedeutet, sich ein Bild von etwas zu machen.

Daher nennt er seine Serien konsequenterweise «Pictures of …». In den «Pictures

of God» porträtiert er keinesfalls einen alten Mann mit Bart, sondern bildet den Schriftzug

«God» ab — und thematisiert damit das Bilderverbot, das hinter der Visualisierung

dieses Begriffs steht. Wenn er etwa in «Portraits of Money» das auf dem Schweizer

Franken abgebildete Konterfei von Giacometti malt, dann porträtiert er keine Person,

sondern bildet eben nur einen Ausschnitt einer Banknote ab. Ein Film zeigt eigentlich

nur das, was Schauspieler als Realität dargestellt haben. In «Pictures of a Film» malt

Borower Szenen bekannter Filme, schafft damit also das Bild eines Bildes einer Illusion.

Und in «Pictures of Sex» stellt er keine Sexszenen dar, sondern erotische Texte. Erst

bei ihrer Lektüre entsteht das Bild im Kopf des Betrachters. Diese Destabilisierung des

Abbildes wird gerade auch dadurch erreicht, dass Borower seriell arbeitet. Für ihn existiert

das «eine» Bild der Realität nicht. Es gibt stets mehrere Bilder, die das Dargestellte

durch Variationen und Permutationen gleichsam zu umkreisen versuchen und damit

auch die Wirklichkeit und ihre künstlerische Wahrnehmung als veränderbar, unfertig

und zeitlich begreifen.


24

Kunstagenda 2011

Hrsg. vom Kunstmuseum

Liechtenstein

Kalendarium

deutsch / französisch / englisch

114 Seiten

20 x 25 cm

ca. 50 farbige Abbildungen

Spiralbindung

Euro 19,50 (D) / 20,— (A) /

CHF 28,—

ISBN 978-3-7165-1651-5

≥ Juni 2010

Kunstagenda 2011

KuNst

Das bewährte Kalendarium aus dem Benteli Verlag

Zum 10-jährigen Jubiläum des Kunstmuseum Liechtenstein mit dem Schwerpunkt

auf Kunst aus Liechtenstein

Die bereits in der 23. Ausgabe erscheinende Agenda ist jeweils einem oder mehreren

Schwerpunktthemen gewidmet und macht auf diesem Weg einen Teil der Sammlung der

Öffentlichkeit bekannt. Zum 10-jährigen Bestehen des Kunstmuseums setzt sich die

Kunstagenda 2011 mit Künstlern auseinander, die aus Liechtenstein stammen oder für

das Fürstentum eine besondere Bedeutung haben, wie zum Beispiel Barbara Bühler,

Jeanne Faust, Martin Frommelt, Olafur Gislasson, Georg Malin, Marcel Odenbach,

Susanne Zouyène.

Das Kunstmuseum Liechtenstein hat den Auftrag, die Sammlung kontinuierlich durch

ältere und neuere Werke der bildenden Kunst zu ergänzen. Bedeutende Bilder, Zeichnungen,

Skulpturen und Installationen — ausgewählt aus der ganzen Breite der Sammlungsstruktur

des Museums — werden vorgestellt, begleitet von Kurzbiografien und

Zitaten der jeweiligen Künstler. Während eines ganzen Jahres können sich die Benutzerinnen

und Benutzer eingehend mit einzelnen Kunstwerken aus der Sammlung des Museums

beschäftigen und sich damit teilweise auch Sammlungsbereiche erschliessen, die

nicht ständig im Museum ausgestellt werden. Ein dreisprachiges Kalendarium mit Angabe

der Festdaten lässt viel Raum für persönliche Notizen.


25 gesAMtAusgAbeN

c. F. Meyers

briefwechsel

Historisch-kritische

Ausgabe / Band 4.1:

Verlagskorrespondenz

Briefe 1855 –1875

Hrsg. von Wolfgang Lukas

und Hans Zeller

600 Seiten

17 x 25 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

Euro 68,— (D) / 69, 90 (A) /

CHF 98,—

ISBN 978-3-7165-1650-8

≥ September 2010

Bisher bei Benteli erschienen:

C. F. Meyer — Sämtliche Werke.

Leseausgabe in sieben Bänden

C.F. Meyer — Sämtliche Werke.

Historisch-kritische Ausgabe

in fünfzehn Bänden

C.F. Meyer — Briefwechsel.

Historisch-kritische Ausgabe,

Band 1–3

Hans Zeller, Prof. Dr. phil. emer.

für Neuere deutsche Literatur

an der Universität Fribourg, Hrsg.

der historisch-kritischen Werkausgabe

«C. F. Meyer — Sämtliche

Werke» (zusammen mit Alfred

Zäch (†), 15 Bände, Benteli

1958–1996) und Hrsg. der Reihe

«C. F. Meyers Briefwechsel.

Historisch-kritische Ausgabe»

(Benteli 1998ff.).

Wolfgang Lukas, Prof. Dr. phil.

für Neuere deutsche Literaturgeschichte

an der Bergischen

Universität Wuppertal, Leiter

des vom Schweizer Nationalfonds

geförderten Editionsprojekts

«C. F. Meyers Briefwechsel»

an der Universität Zürich.

C. F. Meyer

Der Briefwechsel des Schriftstellers C. F. Meyer in der Standard-Ausgabe

Mit modernsten Mitteln transkribiert zur Nachverfolgung des individuellen

Schreibprozesses

Der textkritische Apparat, Erläuterungen und Register bieten einen

besonderen Einblick in die Werkgenese

Mit diesem Band wird die auf acht Teilbände geplante Edition des ca. 2500 Briefe und

Dokumente umfassenden Verlagsbriefwechsels eröffnet. In deren Mittelpunkt steht die

Korrespondenz, die C. F. Meyer und seine Stellvertreter — allen voran die Schwester

Betsy Meyer — mit dem Leipziger Verleger Hermann Haessel, dem eigentlichen Entdecker

und Wegbereiter des Dichters, von 1864 bis 1908 geführt haben. Der Briefwechsel

dokumentiert die Entstehung und Publikation aller Werke Meyers seit etwa 1865 und

vermittelt neue Einsichten in die Werkgenese. Er enthält darüber hinaus eine Fülle von

Material zur Verlagsgeschichte und zur zeitgenössischen deutschsprachigen Literaturszene

(u.a. zahlreiche bislang unbekannte Rezensionen).

Die Edition folgt dem Prinzip einer textgenetischen und ‹integralen› Darstellung, die eine

leicht lesbare dokumentarische Darstellung der originalen Handschriften und der individuellen

Schreibprozesse bietet.

Der Eröffnungsband dokumentiert die schwierige Startphase des Dichters, von den frühen

Übersetzungsprojekten der 1850er-Jahre bis hin zu den ersten grossen «Würfen»

der 70er-Jahre, mit denen ihm der literarische Durchbruch gelang.


26

Der Tarot-Garten

Der kleine Führer durch

den Tarot-Garten

ISBN 978-3-7165 -108 7- 2 (D),

auch in englischer Sprache

lieferbar

Euro 11,50 (D) / 11, 80 (A) /

CHF 19,50

die FANtAstische WeLt der NiKi de sAiNt PhALLe

Harry and me. Die Familienjahre

Die Künstlerin schildert ihr Leben

mit dem amerikanischen Schriftsteller

Harry Mathews 1950–1960.

ISBN 978-3-7165-1457-3 (D),

auch in englischer Sprache lieferbar

Euro 32,— (D) / 32,90 (A) /

CHF 48,—

Monografie

Auf fast 600 Seiten zeigt der

monumentale Band Leben

und Werk der Künstlerin.

ISBN 978-3-7165-1258-6 (D/E/F)

Euro 74,40 (D) / 76,50 (A) /

CHF 120,—

Catalogue raisonné und Monografie

Der Catalogue raisonné umfasst

das malerische Werk, einschliesslich

der Schiessbilder, Reliefs und

Assemblagen, von 1949 bis 2000.

ISBN 978-3-7165-1259-3 (D/E/F)

Euro 200,— (D) / 206,— (A) /

CHF 340,—

Der Tarot-Garten Harry and Me Monografie Catalogue raisonné


27

Am 29. Oktober 2010 wäre Niki de Saint Phalle

80 Jahre alt geworden.

Niki de saint Phalle

und der tarot-garten

256 Seiten

166 farbige und

27 sw Abbildungen

28 x 28 cm

Hardcover

Euro 49,80 (D) / 51,20 (A) /

CHF 78,—

ISBN 978-3-7165-1400-9 (D)

Englische Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1537-2

Italienische Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1538-9

… und der Tarot-Garten (D)

die FANtAstische WeLt der NiKi de sAiNt PhALLe

Auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität schuf Niki de Saint Phalle die fantastische Märchenwelt

ihres Tarot-Gartens in der Toskana.

Die eben im Benteli Verlag erschienene grosse Monografie zum Tarot-Garten, deren

Konzeption die 2002 verstorbene Künstlerin noch eigenhändig besorgte, ermöglicht

neue und einzigartige Einblicke in den Schaffensprozess Niki de Saint Phalles.

Aktion

Wir unterstützen Sie mit einem Plakat (45 x 61,5 cm) und

Postkarten.

Über Sonderkonditionen informiert Sie Ihr Vertreter / Ihre

Vertreterin.

Beiträge sind in vielen Magazinen und Zeitungen angekündigt.


28 AKtueLLe titeL (AusWAhL)

Jane hilton

dead eagle trail

144 Seiten

48 farbige Abbildungen

32 x 24 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

Euro 39,90 (D) / 41,— (A) /

CHF 59,—

ISBN 978-3-7165-1625-6

Väter und söhne

Liebesgeschichten

in bildern

Mit einer Erzählung

von Wladimir Kaminer und

einem Essay von

Guido Magnaguagno

88 Seiten

62 Abbildungen in Duotone

20 x 25 cm, Halbleinenband

Euro 25,— (D) / 25,70 (A) /

CHF 39,—

ISBN 978-3-7165-1558-7

Ferit Kuyas

chongqing

city of Ambition

Mit Texten von Diana Edkins

und Bill Kouwenhoven

112 Seiten

67 farbige Abbildungen

30 x 24 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

Euro 39,— (D) / 40,10 (A) /

CHF 58,—

ISBN 978 - 3 -7165 -1605-8

Jane Hilton. Dead Eagle Trail

Der Cowboy-Mythos weckt in jedem von uns die Sehnsucht nach Freiheit, Ungebundenheit

und Naturverbundenheit. Auch die Fotografin Jane Hilton fühlte sich davon

inspiriert und verspürte den Wunsch, sich diesem Land und seinen Bewohnern fotografisch

anzunähern. Nach vielen Reisen in die USA ist dabei «Dead Eagle Trail» herausgekommen,

Jane Hiltons Dokumentation der amerikanischen Kultur im Mittleren Westen.

Es wird deutlich, wie wichtig es den Menschen dort ist, ihr kulturelles Erbe zu zeigen

und es zu bewahren. Sie zeichnet das Bild einer Kultur, die sich standhaft gegen ihren

drohenden Untergang wehrt.

Väter und Söhne. Liebesgeschichten in Bildern

Die Liebe zwischen Vater und Sohn ist von besonderer Intimität und Intensität. Nähe,

Vertrauen, Stolz und Verantwortung, Freude und Trauer — es sind die ganz grossen

Emotionen, die beide miteinander teilen. Dieses Buch vereint berührende Augenblicke

der Gemeinsamkeit, festgehalten von bedeutenden Bildautoren unserer Zeit. Ergänzt

werden die Fotografien durch eine Erzählung von Wladimir Kaminer und einen Essay

von Guido Magnaguagno.

Ferit Kuyas. Chongqing. City of Ambition

Der Fotograf Ferit Kuyas bereiste mehrfach Chongqing in China, eine boomende Metropole

mit 32 Millionen Einwohnern. Er interessierte sich vor allem für die Randbezirke,

wo man die Grossstadt nicht richtig sehen, aber deutlich spüren kann. Nebel und Smog

dominieren die Fotos — eine echte «Stadt des Nebels». Dieser Beiname spiegelt aber

auch das Mysterium wider, das China darstellt. Die Bilder stehen für die enormen Veränderungen

nicht nur in der Stadt, sondern im ganzen Land.

Dominique de Rivaz. Endlosschleife. Der Berliner Mauerweg. The Never Ending

Wall. The Berlin Wall Trail. Sans Début ni Fin. Le Chemin du Mur de Berlin

Die Filmemacherin Dominique de Rivaz folgte dem einstigen Ring der Berliner Mauer

und fotografierte Orte seines ursprünglichen Verlaufs in der Stadt und auf dem Land.

Ihre Fotografien thematisieren das Verschwundene oder nur noch fragmentarisch Vorhandene,

demonstrieren aber umso deutlicher die Spuren neuen Lebens. Abwesend und

dennoch von stetiger Präsenz prägt die Mauer noch immer das Berliner Stadtgefüge.

Dead Eagle Trail Väter und Söhne Chongqing Endlosschleife

endlosschleife. the

Never ending Wall. Le

chemin du Mur de berlin

Mit einem Vorwort von

Jean Roudaut

deutsch / englisch / französisch

288 Seiten mit 4 Ausklapptafeln

242 farbige Abbildungen

24 x 18,5 cm, Hardcover mit

illustrierter Banderole

Euro 39,— (D) / 40,10 (A) /

CHF 58,—

ISBN 978-3-7165-1580-8


29 AKtueLLe titeL (AusWAhL)

stanley greene

black Passport. Journal

eines Kriegsfotografen

Hrsg. und mit einem Nachwort

von Teun van der Heijden

288 Seiten

90 farbige und 160 sw Abbildungen

Hardcover

Euro 49,80 (D) / 51,20 (A) /

CHF 78,—

ISBN 978-3-7165-1607-2

Black Passport

roger Wehrli

Pensione italia

Mit einem Text von Gerold Späth

128 Seiten

52 Duplex-Abbildungen

19,5 x 26,5 cm

Halbleinenband

Euro 32,— (D) / 32,90 (A) /

CHF 48,—

ISBN 978-3-7165-1599-0

iWc

engineering time

since 1868

536 Seiten, rund 500 Abb.

24,2 x 34,2 cm

Leinenband mit Banderole

Euro 160,— (D) / 165,— (A) /

CHF 250,—

Französische Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1632-4

Englische Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1631-7

Deutsche Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1630-0

sehnsucht und

erfüllung

Angelika Affentranger-Kirchrath

Mit Texten von

Angelika Affentranger-Kirchrath

und Gottlieb Leinz

104 Seiten

55 farbige und 40 sw Abbildungen

23 x 28 cm

Klappenbroschur

Euro 24,80 (D) / Euro 25,50 (A) /

CHF 39,—

ISBN 978-3-7165-1620-1

Stanley Greene. Black Passport. Journal eines Kriegsfotografen

Stanley Greene begann als Modefotograf, heute sind seine Kriegsreportagen weltbekannt.

In «Black Passport» versucht Greene, die Auswirkungen zu verarbeiten, die seine

unbeständige Arbeit in den Krisengebieten dieser Welt auf sein Leben haben. Durch die

Kombination von bisweilen schmerzhaft grausamen Fotografien mit den authentischen

Aussagen Greenes entsteht ein eindrucksvolles Porträt des Fotojournalisten.

Roger Wehrli. Pensione Italia

In «Pensione Italia» präsentiert der Fotograf Roger Wehrli ein Tagebuch seiner Italien-

Reisen. Seine Bilder zeigen uns den typisch italienischen Alltag, doch der Begriff des

«Alltäglichen» erhält eine neue, südländisch geprägte Ausdruckskraft. Wehrli hat das

italienische Leben mit viel Poesie, Humor und Zuneigung eingefangen. Seine Fotos sind

weder politisch noch wertend, sondern ein persönliches Statement über die kulturelle

und soziale Vielfalt des Landes.

IWC. Engineering Time Since 1868

Leidenschaft, Tradition und technische Perfektion — für all dies steht der Name IWC

Schaffhausen. Mit der Manufaktur ist eine der interessantesten Gründungsgeschichten

der Uhrenindustrie verbunden. Diese liegt nun erstmals in einem aufwendig gestalteten

Buch vor. Es enthält ausführliche Informationen zur Uhrenfertigung und ein Kaliberverzeichnis

der Produktfamilien sowie exklusive Kurzgeschichten von Paulo Coelho, die

von Enki Bilal illustriert wurden. Ein Luxusband mit hervorragenden Fotografien, lebendig

geschriebenen Texten von Manfred Fritz, der nicht nur für Sammler, Spezialisten und

Uhrenliebhaber attraktiv ist.

Sehnsucht und Erfüllung. Maillol und Lehmbruck in der Villa Flora

Den Ausgangspunkt des Kataloges «Sehnsucht und Erfüllung — Maillol und Lehmbruck

in der Villa Flora» bilden die Werke von Aristide Maillol (1861–1944) aus der Sammlung

Hahnloser. Maillols Œuvre wird Plastiken, Bildern und Zeichnungen von Wilhelm Lehmbruck

(1881 –1919) gegenübergestellt. Während Maillol den Körper der jungen Frau

sinnlich plastisch und voll vitaler Energie in immer wieder neuen Proportionen variiert,

wenden sich die Figuren von Lehmbruck hingegen scheu vom Betrachter ab, einer inneren

Schau zu — ein faszinierendes Wechselspiel zwischen Sehnsucht und Erfüllung.

Pensione Italia IWC Sehnsucht und Erfüllung


30 AKtueLLe titeL (AusWAhL)

Willi P. burkhardt

PANOrAMA

Hrsg. von M. Bonnard-Schindler,

C. Vischer-Bonnard und M. Imboden

deutsch / englisch

312 Seiten, 30 x 26 cm, 150 Panoramafotografien,

Leinenband mit

ausklappbarem Schutzumschlag

Euro 54,— (D) / 55,50 (A) /

CHF 88,—

ISBN 978-3-7165-1529-7

Auswahltitel «Deutscher

Fotobuchpreis 2009»

PANORAMA

Jean-Pierre grüter

Wohnort Autobahn.

Abitare l’autostrada

deutsch / italienisch

272 Seiten

31 grossformatige Falttafeln

mit 93 Abbildungen

32 x 24 cm

Hardcover

Euro 54,— (D) / 55,50 (A) /

CHF 88,—

ISBN 978-3-7165-1608-9

Willi P. Burkhardt. PANORAMA. Bilder vom Vierwaldstättersee. Pictures of

Lake of Lucerne

In einer erstaunlich dichten Folge von Fotografien umkreist Willi P. Burkhardt den Vierwaldstättersee,

die Wiege der Eidgenossenschaft. In beeindruckenden Panoramaaufnahmen

zeigt er diese einzigartige Landschaft mit ihren Dörfern und Städten aus der

Vogel- wie auch aus der Froschperspektive.

Jean-Pierre Grüter. Wohnort Autobahn. Abitare l’autostrada

Die Autobahn zwischen Luzern und Mailand ist eine der wichtigsten Verbindungen zwischen

Nord- und Südeuropa. Die Autobahn wurde in eine bewohnte Kultur- und Berglandschaft

gelegt, zum Teil unmittelbar neben Wohnhäuser. Das Interesse des Fotografen

Jean-Pierre Grüter gilt den Menschen, die sich in dieser besonderen Wohnsituation

befinden. Sein Fotobuch visualisiert und thematisiert die historischen, kulturellen und

sozialen Hintergründe der Menschen, die an der Transit achse leben.

Naomi Leshem. Runways

Die Bilder der in Tel Aviv lebenden Fotografin Naomi Leshem erzählen Geschichten vom

Verschwinden und Vergehen — Bilder von ambivalenter Schönheit, verortet zwischen Leben

und Tod und eingebettet in die Landschaft Israels. Sie stehen wie ein Memento mori

als Sinnbilder mitten im Leben und seiner nie abgeschlossenen Vergänglichkeit. Die Bilder

rennen und schreiten gegen den unausweichlichen Tod und formen so neues Erfahren

von Leben.

Wohnort Autobahn

rena effendi

Pipe dreams

184 Seiten

112 Abbildungen in Duotone

24 x 24 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

Euro 39,— (D) / 41,10 (A) /

CHF 58,—

ISBN 978 - 3 -7165 -1603- 4

Naomi Leshem

runways

Hrsg. von Michael Guggenheimer

und Peter Röllin

deutsch / englisch

112 Seiten

52 farbige Abbildungen

24 x 27 cm

Hardcover

Euro 39,— (D) / 41,10 (A) /

CHF 58,—

ISBN 978- 3 -7165 -1582-2

Rena Effendi. Pipe Dreams. Eine Chronik des Lebens entlang der Pipeline

Das Geschäft mit Öl ist eines der lukrativsten auf der Welt. Die Pipeline vom Kaspischen

Meer zum Mittelmeer verspricht der westlichen Welt Zugang zum Öl jenseits des

Kaukasus. Doch die kilometerlange Röhre bringt nur wenigen Anwohnern das verheissene

Geld. Rena Effendi bereiste die Länder entlang der Pipeline. In ihren Bildern wird

die Kluft spürbar zwischen ihrem Dasein und der Welt derer, die das Öl erhalten oder es

vermarkten.

Pipe Dreams

Runways


31 AKtueLLe titeL (AusWAhL)

explosions lyriques

Abstrakte Malerei in der

Schweiz 1950–1965

Hrsg. von Pascal Ruedin

Mit Texten von Iris Bruderer u. a.

420 Seiten, 235 farbige und

155 sw Abb., 25 x 28 cm, Hardcover

Euro 54,— (D) / 55,50 (A) /

CHF 88,—

Deutsche Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1590-7

Französische Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1589-2

der schweizer

symbolismus

Le symbolisme suisse

Valentina Anker

336 Seiten

250 farbige Abbildungen

24 x 30 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

Euro 49,80 (D) / 51,30 (A) /

CHF 78,—

Deutsche Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1523-5

Französische Ausgabe:

ISBN 978-3-7165-1536-5

sammeln und bewahren die seele einer

Zuckerdose

Franz-Josef Sladeczek und

Andreas Müller

528 Seiten

140 farbige und

43 sw Abbildungen

16 x 24 cm

Hardcover

Euro 42,— (D) / 43,20 (A) /

CHF 68,—

ISBN 978-3-7165-1552-5

Angelika Affentranger-Kirchrath

Mit einem Text von

Henriette Hahnloser

104 Seiten

60 farbige und 18 sw Abbildungen

23 x 28 cm

Klappenbroschur

Euro 24,— (D) / 24,70 (A) /

CHF 38,—

ISBN 978-3-7165-1549-5

Explosions lyriques. Abstrakte Malerei in der Schweiz 1950–1965

Explosions lyriques. La peinture abstraite en Suisse 1950–1965

Mit dieser Publikation schliesst sich die Lücke eines Standardwerks, das sich der expressiven

Seite der Abstrakten Malerei in der Schweiz widmet. Den Beiträgen zahlreicher

Kunsthistoriker gelingt es, neue Aspekte einer kulturell reichen Zeit aufzuzeigen und die

Kunst der 50er und 60er zu analysieren. Eine talentierte Generation von Schweizer Künstlern

kann neu entdeckt werden, z.B. Samuel Buri, Charles Rollier, Matias Spescha...

≥ Auch als französische Sprachausgabe erhältlich

Der Schweizer Symbolismus und seine Verflechtungen mit der europäischen Kunst

Le symbolisme suisse. Destins croisés avec l’art européen

Der Symbolismus hat nicht nur die Grenzen der Kunst erweitert, sondern auch den

künstlerischen Richtungen des 20. Jahrhunderts den Weg bereitet. Die Kunst der Symbolisten,

wie z.B. von Hodler, Böcklin, Schwabe, Segantini, wird hier einer eingehenden

Analyse unterzogen, um ihre Bedeutung zu verstehen. Die erste umfassende Darstellung

des Schweizer Symbolismus und seiner Verflechtungen mit der europäischen Kunst,

dargelegt von der Spezialistin Valentina Anker.

≥ Auch als französische Sprachausgabe erhältlich

Sammeln und Bewahren. Das Handbuch zur Kunststiftung für den Sammler,

Künstler und Kunstliebhaber

«Sammeln und Bewahren» ist das Handbuch für jeden privaten und institutionellen

Sammler, Künstler und Kunstliebhaber. Es zeigt, wie frühere Generationen die Nachsorge

von Sammlungen angingen, stellt Sammlungs- und Künstlerstiftungen vor, zeigt repräsentative

Fallbeispiele auf und bündelt praxisnah und anhand von Checklisten den

aktuellen Wissensstand.

Die Seele einer Zuckerdose. Stillleben und Interieurs in der Villa Flora

Die Villa Flora stellte in ihrer Ausstellung Stillleben von Cézanne, Vuillard, Manguin,

Matisse, Redon und anderen ins Zentrum: Blumen und Früchte, auf den Tisch gelegt,

bieten dem Auge des Betrachters Genuss und Sinnenfreude. Diese Künstler, die mit

wunderbaren Arbeiten im Katalog vertreten sind, trachteten danach, die Dinge in ihrem

Wesen zu erfassen und ihre Empfindung zu ihnen mitzumalen.

Explosions lyriques (D) Der Schweizer Symbolismus (D) Sammeln und Bewahren Die Seele einer Zuckerdose


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