Gemeindebrief

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Gemeindebrief

Gemeindebrief

Ev. Apostel-Kirchengemeinde

November 07 - Februar 08


Wie lange dauert Weihnachten?

Weihnachten - 30 Min. Geschenke aufreißen?

Liebe Leserinnen und

Leser!

Wie lange dauert Weihnachten?

Das ist eine ungewöhnliche

Frage. Das Auspacken

der Päckchen dauert

– je nach Menge der Personen

und der Geschenke

und der jeweiligen Tradition

– vielleicht eine halbe

Stunde. Der Gottesdienst

dauert ungefähr

eine Stunde. Die Brenndauer

der Kerzen am

Christbaum beträgt eineinhalb

Stunden. Die

freie Arbeitszeit beläuft

sich als gesetzliche Feiertage

auf 48 Stunden. Der

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Tannenbaum und die

Weihnachtskrippe stehen

mindestens eine Woche

im Zimmer.

Wie lange dauert Weihnachten?

Diese eher ungewöhnliche

Frage ist

nicht nur mit unseren

persönlichen und familiären

Traditionen zu beantworten.

Sie findet ihre

Antwort vielmehr in Gott

selbst. Die Antwort auf

diese Frage gibt Gott

selbst, von dem der Apostel

sagt: „Gott ist die

Liebe“ und „Die Liebe

hört niemals auf“. Gottes

Weihnachten hört

niemals auf

Entgegenkommen ist der

tragende Grund dafür,

dass wir Weihnachten

feiern. Gott lässt die

Menschen nicht im Abgrund

von Vergehen und

Vergänglichkeit allein.

Gott wendet uns sein

menschliches Angesicht

zu, und in dieser Zuwendung

wird nicht nur der

Himmel mit der Erde

verbunden, sondern in

dieser Zuwendung bin

ich auch in meiner

menschlichen Höhe und

Tiefe in Gott gehalten.

Entgegenkommen und

Zuwendung, das sind

Begriffe, die Gottes

Richtung beschreiben.

Eine Richtung, die Gott

zu Weihnachten auf seine

Menschen bezogen hat.

Entgegenkommen und

Zuwendung sind Gottes

Richtung und Gottes Haltung,

die über meine Zeit

hinaus reichen.

So wünsche ich Ihnen

gute Antworten und eine

gesegnete Erfahrung mit

der Frage „Wie lange

dauert Weihnachten?“

Ihre Ulrike Krüger


Ein Licht - auch nach Weihnachten

Gedanken des Redaktionsteams

Das kleine Licht, das

einst in der Weihnacht zu

leuchten begann, kann

nur strahlen, wenn wir es

in die Welt tragen und

pflegen - mit Liebe, Vertrauen

und Zuversicht.

Liebe Leserinnen, liebe

Leser, dieser Gemeindebrief

umfasst die Zeit vor

Weihnachten und den

Anfang des neuen Jahres.

Für viele eine ereignisreiche,

manchmal eine hektische

Zeit, aber für hoffentlich

ebenso viele eine

Zeit der Besinnlichkeit,

des Zusammenseins, der

Freude.

Die Natur kommt zur

Ruhe, es wird dunkel um

uns und wir erhellen unser

Umfeld mit viel Licht

und Glanz - in Kerzen

erhellten Räumen, auf

dem Weihnachtsmarkt

und in strahlenden Kinderaugen

soll dieses

Licht leuchten. Doch tragen

wir es auch bewusst

in das neue Jahr? Was

bleibt vom Weihnachtsgedanken

und durch wie

viel Äußerlichkeiten wird

er in der Vorweihnachtszeit

überlagert? Was ändert

sich für mich? Wann

ist Weihnachten eigentlich

zu Ende? Dies fragten

wir die Redakteurinnen

und Redakteure in

den Gruppen unserer Gemeinde.

Einige Lichter werden in

den nächsten Wochen in

unseren Räumen leuchten

und wir lesen in den folgenden

Artikeln von vielen

Bemühungen - in

Form der unterschiedlichsten

Aktivitäten - das

kleine Licht, das in der

Weihnacht zu leuchten

begann mit Liebe, Vertrauen

und Zuversicht zu

nähren.

So wünschen wir unseren

Leserinnen und Lesern

ein frohes und gesegnetes

Weihnachtsfest, dass sie

ihr Licht in die Welt tragen

und es selbst nicht

nur zur Weihnachtszeit

leuchten sehen.

Für das Redaktionsteam

Dr. Anja Lenz

Anmerkung zum Layout:

Auch unser Gemeindebrief

erscheint wieder

etwas leuchtender = bunter.

Wir haben die Möglichkeit

auf Umweltpapier,

zu besseren Konditionen,

in Farbe drucken

zu lassen. Eine Änderung

in der Vorweihnachtszeit,

die aber nicht auf diesen

Gemeindebrief beschränkt

bleibt.

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Wie geht es hier weiter?

Entwicklungen in der Apostel-Kirchengemeinde

„Wie geht es weiter“ –

das ist eine Frage, die

Presbyterinnen und Presbyter

der Apostel-Kirchengemeinde

in der

letzten Zeit nicht nur

häufig zu hören bekommen

– sondern das ist

eine Frage, an der das

Presbyterium seit langer

Zeit intensiv arbeitet. Es

ist eine Frage, deren Antworten

sich keiner leicht

macht.

Nachdem die Arbeit im

Versöhnungszentrum und

in der Versöhnungskirche

im Frühjahr aus finanziellen

Gründen eingestellt

worden ist, musste

anschließend mit dem

Kirchenkreis und der

Landeskirche der formale

Weg der Veränderungen

in unserer Gemeinde

weiter beschritten werden.

Der Beschluss über die

Entwidmung der Versöhnungskirche

liegt inzwischen

der Kirchenleitung

in Bielefeld vor.

Inventar aus dem Gemeindezentrum

ist entweder

in der Kirchenge-

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meinde verblieben, oder

es konnte zur weiteren

Nutzung in andere Kirchengemeindenabgegeben

werden.

Die Orgel der Versöhnungskirche

wird in der

Martin-Luther-Kirche in

Mecklenbeck ein neues

gottesdienstliches Zuhause

bekommen.

Neues Zuhause für

kirchliches Inventar

Das Nagelkreuz, das seit

mehr als 40 Jahren auf

dem Altar der Versöhnungskirche

die Mitte

bildete, soll nun auf

Wunsch als Altarkreuz in

der Andreaskirche in

Coerde einen neuen Platz

bekommen. Im Gottesdienst

am Buß- und Bettag

wird es dort überbracht

werden.

Auch das weitere kirchliche

Inventar soll möglichst

in gottesdienstlicher

Nutzung bleiben.

Gespräche und Vorüberlegungen

sind hierzu

schon geführt worden.

Und wie geht es dann

weiter: Die Gemeinde ist

seit langem in Gesprächen

über eine künftige

Vermietung. Es ist davon

auszugehen, dass die

Verhandlungen hierzu

noch vor Jahresende zum

Abschluss kommen. Im

nächsten Gemeindebrief

werden Sie hierzu Neues

erfahren.

Der Weg der Kirche in

unserer Zeit ist von den

strukturellen Veränderungen

beschwert. Das

betrifft nicht nur unsere

Kirche, das betrifft auch

nicht nur unsere Gemeinde.

Dass der Weg des

„Umziehens“ nicht leicht

ist, daran haben wir alle

zu tragen. Aber es tut

gut, dass sich viele mit

auf den Weg gemacht

haben, um Gemeinde mit

Leben zu füllen, um miteinander

in den Gottesdiensten

unter Gottes

Wort zusammen zu kommen

und das Lob Gottes

in die Welt zu tragen.

Ulrike Krüger


Verantwortung wählen

Ein evangelisches Markenzeichen

„Aufkreuzen für die Gemeinde“

lautet das Motto

der Kirchenwahlen, die

am 24. Februar 2008 in

der Evangelischen Kirche

von Westfalen stattfinden.

Aufkreuzen und Ankreuzen:

Alle vier Jahre

stehen die Presbyterien,

die Leitungsgremien der

örtlichen Kirchengemeinden,

zur Wahl.

Das Presbyterium ist verantwortlich

für die Gestaltung

des Gemeindelebens,

kümmert sich um

Mitarbeitende, um die

Bauten und die Finanzen;

es vertritt die Gemeinde

auch im rechtlichen Sinne.

Neu ist in der Evangelischen

Kirche von West-

falen, dass eine Amtsperiode

ab jetzt nur noch

vier statt bisher acht Jahre

dauert. Die Amtszeit

der vor 4 Jahren gewählten

Presbyterinnen und

Presbyter bleibt aber

nach dem alten 8-Jahresturnus

bestehen. Für

unsere Apostel-Kirchengemeinde

kommt als

Veränderung dazu, dass

durch die Reduzierung

der Pfarrstellen auch das

Presbyterium kleiner

werden wird und sich

dann auf insgesamt acht

Mitglieder beschränken

wird. Da sechs Presbyterinnen

und Presbyter bis

2012 gewählt sind, stehen

zwei Plätze im Presbyterium

zur Wahl. Neu

wird auch sein, dass wir

in der Apostel-Kirchengemeinde

nur einen

Wahl- und Stimmbezirk

bilden.

Am Sonntag, dem

04.11.2007, findet zur

Presbyteriumswahl nach

dem Gottesdienst in der

Apostelkirche eine Gemeindeversammlung

statt. Hier werden weitere

Informationen gegeben.

Bitte achten Sie auch auf

die Abkündigungen zur

Wahl in den Gottesdiensten

unserer Gemeinde.

Ulrike Krüger

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Jetzt geht es erst richtig los

Das Mehrgenerationenhaus entwickelt sich weiter

Im Café des Mehrgenerationenhauses

gibt es jetzt

eine Bücherkiste, für die

Bücher, die nicht mehr in

den Bücherschrank passen,

abgegeben werden

können. Wir freuen uns

über gut erhaltene Exemplare,

die dann anderen

lesebegeisterten Menschen

kostenlos zur Verfügung

gestellt werden.

Fragen Sie bei uns im

Café nach, kommen Sie

zum Probelesen, entdecken

Sie neuen Lesestoff

und tauschen Sie sich mit

anderen Leserinnen und

Lesern aus.

Cornelia Demtschück

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Ende März 2007 hat das

Mehrgenerationenhaus

(MGH) seine Arbeit aufgenommen.

Die Anfangszeit war neben

dem Enthusiasmus

des Neubeginns auch

geprägt von Befürchtungen

und nicht immer unbegründeten

Ängsten.

Wir sind froh und dankbar

für die direkten kritischen

Anfragen von Gemeindegliedern.

Sie haben

uns geholfen, das

MGH behutsam in die

Apostel-Kirchengemeinde

zu integrieren. Denn

das MGH versteht sich

als ein Teil der Apostel-

Kirchengemeinde.

Ein gutes halbes Jahr

MGH – Zeit, einen ersten

Rückblick, ob die Konzeption

auch sinnvoll

umgesetzt wurde, zu

betreiben.

Dazu wurden wir drei

Tage von einer durch die

Bundesregierung beauftragten

Berliner Agentur

für Wirkungsforschung

visitiert und einige unserer

zwölf Kooperationspartner

befragt.

Ergebnis ist, dass unser

Mehrgenerationenhaus

nach der Auswertung als

so genanntes „Leuchtturmhaus“

von der Agentur

vorgeschlagen wurde

– als Vorbildhaus für

andere MGH in Deutschland.

www.

mgh-muenster.de

Wer hat das ermöglicht?

Werfen Sie doch einmal

einen Blick auf das große

Poster neben dem Eine-

Welt-Laden. Ohne viele

dieser Menschen darauf

würden wir nun nicht da

stehen, wo wir sind.

Und wo Sie doch schon

im Café stehen - nehmen

Sie sich doch gerne noch

ein Programmheft des

MGH mit. Denn im Gemeindebrief

finden Sie

längst nicht alle Angebote.

Wir freuen uns auf Sie

- als Teilnehmende oder

als Mitwirkende.

Dr. Jörn Dummann


Stern über Bethlehem führ uns zur Krippe

Ein offener Brief an die Kinder im Kindergarten Friesenring

Liebe Kinder,

noch beschäftigt ihr euch

im Kindergarten mit dem

Thema „Herbst“. Ihr

sammelt bunte Blätter

und Kastanien, singt

Herbstlieder und bastelt

Herbstliches wie neulich,

als wieder einmal der

Club 70 im Kindergarten

zu Gast war und ihr ein

kleines Herbstfest miteinander

gefeiert habt.

Wie ihr wisst, bin ich

gern bei euch im Kindergarten,

und nun freue ich

mich mit euch auf die

vorweihnachtliche Zeit,

die in wenigen Wochen

beginnt. Ich möchte

mich dann wieder anstecken

lassen von eurer

Vorfreude auf Weihnachten

und über die schön

geschmückten Räume

mit den von euch selbst

gebastelten Sternen und

den vielen anderen schönen

Dingen staunen.

Das tut mir gut, sollt ihr

wissen, denn von euch

kann ich lernen, das Jetzt

einer Jahreszeit oder

auch eines Kirchenjahres

neu zu erleben und zu

genießen.

So lasse ich mich auch

in diesem Jahr wieder

gern von euch und den

Figuren der wieder aufgestellten

Krippe mitnehmen

auf den Weg durch

die Adventszeit bis

Weihnachten, wenn wir

miteinander singen:

Stern über Bethlehem,

zeig uns den Weg

„Stern über Bethlehem,

zeig uns den Weg, führ

uns zur Krippe hin, zeig,

wo sie steht, leuchte du

uns voran bis wir dort

sind, Stern über Bethlehem,

führ uns zum Kind.

Stern über Bethlehem,

bleibe nicht stehn. Du

sollst den steilen Pfad vor

uns her gehen. Führ uns

zum Stall und zu Esel

und Rind. Stern über

Bethlehem, führ uns zum

Kind.

Stern über Bethlehem,

nun bleibst du stehn und

lässt uns alle das Wunder

hier sehn, das da geschehen,

was niemand ge-

dacht. Stern über Bethlehem,

in dieser Nacht.

Stern über Bethlehem,

wir sind am Ziel, denn

dieser arme Stall birgt

doch so viel! Du hast uns

hergeführt, wir danken

dir, Stern über Bethlehem,

wir bleiben hier.

Stern über Bethlehem,

kehrn wir zurück, steht

doch dein heller Schein

in unserem Blick, und

was uns froh gemacht,

teilen wir aus. Stern über

Bethlehem, schein auch

zu Haus.“ (A. H. Zoller)

Liebe Grüße, Eure

Erika Stein

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Um Mitternacht ist Geisterstunde

Grusical des Kinderchores

„Um Mitternacht ist

Geisterstunde auf Schloss

Eulenstein“ hieß es am

15. September 2007 im

Dietrich Bonhoeffer-

Haus, denn dort traf sich

die „Gespensterrunde“

des Kinderchores der

Apostelkirche.

In gespenstisch-gruseligen

Kostümen sangen,

spielten und tanzten die

Kinder zu Peter Schindlers

Grusical-Musik.

Nach der erfolgreichen

Premiere sollen nun noch

weitere Aufführungen

folgen, bevor wir dann

mit dem Weihnachtspro-

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gramm beginnen.

Am 24. Dezember 2007

wird es dann um 15.00

Uhr in der Apostelkirche

„Weihnachten fällt aus!“

heißen. Auch hier zeichnet

der Komponist Peter

Schindler für die Musik

verantwortlich. Für viele

Menschen (und nicht zuletzt

für all jene, die das

Weihnachtsfest musikalisch

zu gestalten haben!!)

bedeuten das

Weihnachtsfest und die

auf Weihnachten vorbereitende

Adventszeit

mehr Stress und Arbeit

als Vorfreude, Besinnung

und Ruhe. So wird aus

dem eigentlichen Beginn

der Heilsgeschichte des

Neuen Testamentes der

Zenit einer stressigen und

arbeitsreichen Zeit.

„Weihnachten – und

dann?“ Weihnachten ist

nicht das Ende, sondern

eigentlich der Anfang.

Dieser etwas kritische

Blick soll mit Hilfe des

Schindlerschen Musicals

spielerisch auf kindgerechte

Art und Weise

näher beleuchtet und erfahren

werden.

Zur Mitfeier lädt der Kinderchor

bereits an dieser


Stelle ganz herzlich ein.

Singbegeisterte Kinder

sind immer herzlich zu

Schnupperstunden willkommen.

Vier Jahrzehnte geistliche Musik

Dank an den Kirchenchor der Versöhnungskirche

Der Kirchenchor der

Versöhnungskirche hat

die Gottesdienste von der

Errichtung des Gemeindezentrums

und der Kirche

im Jahr 1963 an mitgestaltet.

Viele der Mitglieder

des Chores haben

ihm über Jahrzehnte die

Treue gehalten. In den

ersten 15 Jahren übernahmen

meist junge studierende

Dirigentinnen und

Dirigenten die Leitung,

dann nahm in langer

Kontinuität seit 1979 Peter

Heinrich dieses Amt

wahr. Die Mitgestaltung

der Gottesdienste, auch

mancher Abendmusiken,

in ausgewählten Chorsätzen,

hin und wieder mit

Unsere Probentermine

(außerhalb der Ferien):

siehe Seite 31.

einer Kantate von Johann-Sebastian

Bach oder

anderen größeren

Werken, ist vielen Gemeindegliedern

in guter,

bleibender Erinnerung.

Nachdem im Februar

dieses Jahres die Versöhnungskirche

geschlossen

werden musste, setzte der

Chor sein Wirken in der

Adventskirche fort. Mit

dem Erreichen des Ruhestandsalters

des Chorleiters

wurde im Sommer

die Arbeit beendet. Das

geschah aber nicht sang-

und klanglos, sondern

mit einer Chorfahrt nach

Sachsen-Anhalt, in die

Heimat Martin Luthers.

Davon wurde froh und

Infos und Kontakt (siehe

Seite 17)

Petra Giebelhausen

beeindruckt berichtet.

Auch in Wittenberg war

Gelegenheit zu musikalischer

Mitwirkung, sicher

ein besonderes Erlebnis.

Noch einmal hatte Peter

Heinrich die Leitung übernommen,

Mitglieder

des Chores sorgten für

die Vorbereitung.

Wir danken den Sängerinnen

und Sängern des

Kirchenchores der Versöhnungskirche

für Ihre

engagierte und treue Mitwirkung

in mehr als 40

Jahren geistlicher Musik!

Heinrich Kandzi

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Apostel auf dem Weg

Werkstatt-Tag

„Biblische Spurensuche“

und „Theologische Perspektiven“

standen auf

dem Programm des

Werkstatt-Tages 2007 für

unsere Gemeinde. Gemeindeglieder

und Mitarbeitende

folgten den Spuren

derer, die unserer

Gemeinde den Namen

geben, der Apostel. Leitung

und Moderation lag

wieder bei Pfarrer Werner

Schiewek, dem Vorsitzenden

des Gemeindebeirates.

Als Apostel wurden dabei

verstanden nicht nur

die Zwölf Jünger, sondern

all die Männer und

Frauen, die nach der biblischen

Überlieferung um

Jesus und in der frühen

Kirche eine besondere

Bedeutung hatten. Einige

von ihnen, etwa zwölf,

standen besonders im

Blickpunkt. Petrus und

Thomas waren dabei,

dazu Maria und Marta,

Jakobus, der Bruder des

Herrn, Maria Magdalena,

Junia, Simon Zelotes,

Paulus und andere be-

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kannte oder nicht so bekannte

Gestalten. Was an

ihnen erkennbar wird an

unterschiedlichen Arten,

Gott zu bezeugen, an unterschiedlichenBlickwinkeln,

Jesus Christus und

die Gemeinde zu verstehen

und auch zu gestalten,

wurde auf Grund der

biblischen Texte intensiv

in Gruppen und im Plenum

herausgearbeitet.

Gemeinsam die Türen

weiter öffnen

In einem zweiten Schritt

ging es dann um die Frage:

Wo finden wir das,

was gerade diese Figur

repräsentiert, wofür sie

wichtig ist, in unserer

Gemeinde? Oder: Wo

würden wir es gern finden?

Thomas, der Zweifelnde

und Nachfragende

etwa, will glauben und

fragt doch kritisch nach -

so geschieht es bei uns in

der Arbeit mit Kindern

und Jugendlichen, in Bibelgesprächen,

aber auch

bei der Vorbereitung ei-

ner Predigt. Maria und

Marta bilden eine Polarität

ab, die das Leben einer

Gemeinde durchzieht:

Aktion, zum Beispiel

die Eine-Welt-

Arbeit oder die Vorbereitung

eines Gemeindefestes

und das Hören auf

das Wort, zum Beispiel

in Gottesdienst und Kirchenmusik.

Die Ergebnisse des

Werkstatt-Tages sind in

einer Übersicht festgehalten

und können so in die

weitere Arbeit an der

Gemeinde-Entwicklung

eingehen.

Weiterarbeit an

der Gemeinde-

konzeption

Die Darstellung der derzeitigen

Arbeit in unserer

Gemeinde als „Profilpunkte“

hat die vom

Presbyterium berufene

Arbeitsgruppe inzwischen

ausgearbeitet. Darin

eingeflossen sind unter

anderem die Beratungen


des Werkstatt-Tages

2006 sowie der nachfolgenden

vier Foren zum

Textentwurf in den verschiedenenArbeitsbereichen.

Dieser Teil der Ge-

Spendenkonto

für den Gemeindebrief:

KD-Bank e.G.

BLZ 350 601 90

Konto 2000 502 017

Stichwort: Gemeindebrief

Herzlichen Dank

allen Spenderinnen

und Spendern.

meindekonzeption ist

inzwischen vom Presbyterium

beschlossen. Nun

werden wir weiter an der

Beschreibung der „Ziele“

für das Handeln in unse-

Bildnachweis:

S. 1, 36 R. Schulte,

J. Dummann

S. 6 C. Demtschück

S. 8 N. Giebelhausen

rer Gemeinde zu arbeiten

haben.

Heinrich Kandzi

S. 18 S. Barenhoff

S. 20 E. Gothan

S. 23 D. Wilms

S. 24 J. Dummann

www.apostelkirchengemeinde-muenster.de

Impressum

Gemeindebrief der Evangelischen Apostel-Kirchengemeinde.

Herausgeber ist das Presbyterium.

Für die veröffentlichten Beiträge sind die Verfasser verantwortlich.

Nächster Gemeindebrief: März 2008

Auflage: 5.500 Exemplare

Redaktion und Layout:

Dr. Jörn Dummann (verantwortl. i.S.d.P),

Dr. Anja Lenz, Ralf Schulte, Erika Stein

gemeindebrief@apostelkirchengemeinde-muenster.de

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Alter halb weg, Neuer bald halb da

Jugendreferenten-Stelle wurde aufgeteilt

Für die Zeit ab dem

01.10.2007 habe ich als

Jugendreferent das Presbyterium

darum gebeten,

meine Vollzeitstelle als

Jugendreferent zu halbieren.

Grund dafür ist ein

Ruf an die Fachhochschule

(FH) Münster an

die Fachbereiche Erziehungswissenshaften

und

Soziale Arbeit/Sozialwissenschaften

sowie ein

Forschungsauftrag an der

evangelischen Fachhochschule

in Bochum.

Dieser „halbe Wechsel“

ist keine Überraschung,

da mit Unterstützung

durch die Landeskirche

Lehraufträge an der evangelischen

FH in Bochum

sowie der staatlichen

FH in Münster vorausgingen.

Für die Apostel-Kirchengemeinde

ergeben

sich dadurch folgende

Änderungen: Für den

Jugendtreff (das Bonni)

wurde eine halbe Stelle

ausgeschrieben. Künftig

wird es also zwei halbe

Jugendreferentenstellen

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in der Apostel-Kirchengemeinde

geben.

Zukünftig zwei

halbe Stellen in

der Jugendarbeit

Als Ansprechpartner und

Mitarbeiter bleibe ich

weiterhin für die Kinder-

und Jugendarbeit sowie

als Koordinator des

Mehrgenerationenhauses

für die Apostel-Kirchengemeinde

tätig. Mit halber

Stelle aber mit voller

Kraft - denn mein Herz

schlägt auch weiterhin

für und in der Apostel-

Kirchengemeinde.

Und so freue ich mich

darauf, mit allen, denen

das Wohl unserer Kirchengemeinde

ebenfalls

am Herzen liegt, auch in

den nächsten Jahren den

gemeinsamen Weg zu

gehen.

Dr. Jörn Dummann


Wir gratulieren zum Geburtstag

in der Apostel-Kirchengemeinde 01.07. - 31.10.2007

80 Jahre

Ingeborg Schnöring

genannt Bungstock

Horst Möller

Ruth Knape

Margit Schunck

Jutta Bohlecke

Ursula Burba

Hannelore Modersitzki

Dietrich Lankenau

Inge Fliedner

Dr. Viola Gräfin von

Bethusy-Huc

Irmtraut Richter

Sigrid Lange

85 Jahre

Auguste Formel

Ludwig Ryl

Elisabeth Ganzleben

Heinz-Werner Fuleda

Elsbeth Stein

Erich Hahlweg

Friederike Regenberg

Gertrud Mrozik

Gisela Weiershaus

Herta Bürke

Irmgard Koerdt

90 Jahre

Elfriede Herbst

Lieselotte Freundlieb

Irmgard Antze

Dr. Christiane Volger

Gerda Gräfin zu Münster

Louise Wascher

91 Jahre

Elisabeth Schäfer

Ruth Schiller

Dr. Irmgard Osthues

92 Jahre

Ruth Held

Margareta Eikhoff

Christiane Kleinknecht

Helene Pardon

Martha Andresen

Irmgard Simon

Gertrud Mertens

93 Jahre

Edith Jürgens

Ellen Majert

Gerda Finger

Anna Niewöhner

Irma Traue

Margarete Kreling

Margarethe Hattwich

Anna Rolf

Lydia Sumbeck

94 Jahre

Dr. Kurt Mayer

Lieselotte Sommer

Ruth von Koppenfels

Erna Bannert

Erika Großmann

95 Jahre

Walter Dingler

96 Jahre

Lydia Helmig

Margarete Herbst

97 Jahre

Hildegard Rehbein

Else Hilger

Erna Buss

Berta Zurgeißel

99 Jahre

Gerda Bretschneider

Frieda Kremkus

100 Jahre

Elisabeth Schwamborn

Charlotte Rieger

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Anschriften der Arbeitsbereiche

in der Apostel-Kirchengemeinde

Pfarrer Heinrich Kandzi

Wichernstraße 2, 48147 MS, ℡ 29 82 40

Pfarrerin Ulrike Krüger

Bergstraße 36-38, 48143 MS, ℡ 421 27

Pfarrer Uwe Slotta

Bergstr. 36-38, 48143 MS, ℡ 48 40 110

Gemeindebüro

Ina Kuhlmann

Monika Rachner

Bergstraße 36-38, 48143 Münster

℡ 48 44 90 44 / Fax 48 44 90 45

geöffnet: Mo. 15.30 - 18.30 Uhr

Di. - Fr. 09.00 - 12.00 Uhr

ms-kg-apostel-1@kk-ekvw.de

Kindergarten

An der Apostelkirche

An der Apostelkirche 1 - 3

Leiterin Kathrin Valtwies, ℡ 469 80

apostelkindergarten@apostelkirchen

gemeinde-muenster.de

Kindergarten Friesenring

Friesenring 30

Leiterin Meike Buller, ℡ 229 39

evkitafriesenring@apostelkirchengemeindemuenster.de

Küster

Ralf Schulte

An der Apostelkirche 5, ℡ 510 28 74

Fax: 510 28 73

ralf.schulte@apostelkirchengemeindemuenster.de

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Seniorenbüro & Senioren-Internet

Cornelia Demtschück

Sprechstunden:

Di. 14.30-15.30 & Do. 09.00-10.00 Uhr

An der Apostelkirche 5, ℡ 477 94

seniorenbuero@apostelkirchengemeinde-muenster.de

Jugendreferent

Dr. Jörn Dummann

Sprechstunden (Nov. 07 - Febr. 08):

Mo. 09.00-10.00 & Do. 14.00-15.00 Uhr

An der Apostelkirche 5, ℡ 510 28 55

jugendreferent@bonni-muenster.de

Kirchenmusik

Kantor Kirchenmusikdirektor

Klaus Vetter

An der Apostelkirche 5

℡ 26 11 87, Fax 510 28 64

kantorei@apostelkirchengemeinde-muenster.de

Mehrgenerationenhaus

Cornelia Demtschück

Anke Mühlenbein

Dr. Jörn Dummann (Ltg.)

An der Apostelkirche 5

neue Telefonnummer: ℡ 510 28 15

mgh@apostelkirchengemeinde-muenster.de

St. Johannes-Kapelle

Bergstraße 36-38

48143 Münster

Kircheneintrittsstelle

des Ev. Kirchenkreises Münster

Pfarrer Uwe Slotta

Bergstr. 36-38, 48143 MS, ℡ 48 40 110


Anschriften der Gruppenleitungen

in der Apostel-Kirchengemeinde

Apostelkirche

Neubrückenstraße 5

Dietrich-Bonhoeffer-Haus

An der Apostelkirche 5, 48143 MS

Apostelzwerge

Kathrin Schröder, ℡ 13 21 856

Angebote für Kinder

Cornelia Demtschück, ℡ 4 77 94

Dr. Jörn Dummann, ℡ 510 28 55

kinder@apostelkirchengemeindemuenster.de

Bonni-Jugendtreff

Dr. Jörn Dummann, ℡ 510 28 55

mail@bonni-muenster.de

Bläserensemble der Apostelkirche

Suse Barenhoff, ℡ 29 30 66

Versöhnungs-Frauenhilfe

Adelheid Hasenburg, ℡ 227 23

Apostel-Frauenhilfe

Anneliese Witting, ℡ 619 411

Kinderchöre

Petra Giebelhausen, ℡ 21 86 58

resingp@uni-muenster.de

Senioren-Frühstück

Erika Lüddecke, ℡ 27 33 33

Treffpunkt für Senioren

Susanna von Ruville, ℡ 200 74 81

Bibelgespräche

Ehepaar Severin, ℡ 27 29 32

Club 70

Caroline Seimen, ℡ 29 76 81

Eine-Welt-Gruppe

Claudia Steil,℡ 29 61 49

Gymnastik für Frauen

Monika Rachner, ℡ 48 44 90 44

Kindergruppe „Melchers“

(Friesenring 30)

Erika Stein, ℡ 27 38 54

Kinder– und

Krabbelgottesdienst

Uwe Slotta, ℡ 48 40 110

Kleistergeister

(Friesenring 30)

Gisela Baatz, ℡ 9 73 01 95

Kreativwerkstatt

Marco Eskera, ℡ 510 28 55

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Taufen, Beerdigungen und Trauungen

in der Apostel-Kirchengemeinde 01.07. - 30.09.2007

Taufen:

Emil Becher

Dana-Carolin Meyer

Harald Nielsen

Julius Ganz

Clara Börgel

Antonia Schröder

Kolya Lehrke

Jakob Lang

Nora Steinke

Elija Schildheuer-Rowe

Carl Caspary

Leo Hartmann

Liselotte Hartmann

Ole Brekenfeld

Mathis Ahrens

Lana Hidajat

Johannes Domagk

Levi Betz

Nora Steinke

Julius Gerlach

Philipp Schulte

Lena Bohling

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Beerdigungen:

Hildegard Müller, 85 J.

André Orschel, 42 J.

Waltraud Czygan, 72 J.

Antonie Eisbrenner, 98 J.

Ilse Zenker, 94 J.

Hanni Schleiter, 81 J.

Elisabeth Günther, 87 J.

Robert Bütof, 71 J.

Marianna Weyand-

Thalassinou, 57 J.

Erika Zellmann, 90 J.

Achim von Gorrissen, 94 J.

Ruth Zybarth, 86 J.

Heinz Bloch, 87 J.

Martin Wolgast, 90 J.

Dr. Magdalene Gerloff, 86 J.

Walter Schäfer, 85 J.

Else Schubert, 86 J.

Martha Bloch, 87 J.

Margot Orbe, 88 J.

Detlef Hahlweg, 55 J.


Trauungen:

Dr. Walther Paravicini und

Martina Hacker

Dr. Wolfgang Linke und

Hannah Schubert

Till Fischer und

Ramona Hakenes

Arnd Kleinbeck und

Sylvia Becker

Dr. Claus Reimertz und

Katrin Müller-Reimertz

Nicholas Hölting und

Julia Meurer

Dr. Claus-Christian

Westerberg und

Dr. Tannaz Zandbiglari

Roland Groß und

Barbara Unterlechner

Graham Gray und

Ina Riemer

Florian Krol und

Lena Osthues

Dr. Ingo Voß und

Janine Linker

Rosario De Luca und

Maike Wiele

Christoph Köster und

Merle Onken

Tobias Wichmann und

Sandra Koch

Florian Franke und

Inga Bendiks

Sebastian Schulte und

Evamaria Windt

Dennis Kollmann und

Jana Algermissen

Dr. Cord Rehmsmeier und

Ulrike Ruholl

Wulff Meineke und

Dr. Alexandra Lange

Jens Paweletz und

Miriam Nolte

Dr. Jan Helling und

Ursula Hauschild

17


Sie vereint, befreit und entspannt

Musik begleitet uns durch das ganze Jahr

In der Advents- und

Weihnachtszeit haben

viele Menschen mehr als

sonst das Bedürfnis nach

Musik und Andacht.

Chöre und Instrumentalgruppen

gestalten Gottesdienste

und Konzerte,

Adventsfeiern und Schulgottesdienste.

Höhepunkt

ist dann der Heilige Abend

mit Kinderchor,

Kantorei, Bläsern und

Orgel, zu dem viele Besucher

kommen.

Viele Familien nutzen

die Tage zu Besuchen

und gehen gemeinsam in

die Gottesdienste – am

Heiligen Abend und an

den folgenden Feiertagen.

Auch diese sind

musikalisch besonders

gestaltet: am 25. Dezember

von den Bläsern, am

26. Dezember als Kantatengottesdienst.

Das (Kalender-) Jahr endet

bei uns mit dem traditionellen

„Orgelkonzert

in der Silvesternacht“.

Bis dahin ist für mich als

Kantor natürlich nicht an

18

Ferien zu denken. Der

Heilige Abend zuhause

ist nur kurz und die Eltern

in Oldenburg müssen

mit einem Besuch bis

nach Neujahr warten.

Um auf das Thema dieses

Gemeindebriefes zurückzukommen:

Für die Gemeinde

bleibt die Musik im

ganzen Jahr wichtig

Für die Gemeinde bleibt

auch nach Weihnachten

die Musik ganz wichtig,

ja sie erreicht sie sogar in

ganz besonderer Weise:

durch die Ferien sind die

Menschen frei von Zeitdruck

und Arbeit. Viele

Familien sind wieder vereint

und vielleicht werdenKindheitserinnerungen

wach. Das öffnet die

Herzen und das spüre

ich, das höre ich am Gesang,

ich sehe es an den

Gesichtern und es wird

mir mitgeteilt.

Ich empfinde das als großes

Geschenk und bin

dafür sehr dankbar: ein

wechselseitiges Geben

und Empfangen - was

kann es schöneres geben?

In diesem Sinne wünsche

ich Ihnen viel Freude an

und mit der Musik

Ihr Klaus Vetter


Die Ohren verwöhnen

Musik in der Apostel-Kirchengemeinde

So., 11.11.07, 11.30 Uhr

Johannes-Kapelle

"halb12" 30-Minuten

Orgelmusik, Klaus Vetter

Sa., 01.12.07, 18.00 Uhr

und

So., 02.12.07, 17.00 Uhr

Apostelkirche

G.F. Händel: Der Messias

Heidrun Luchterhandt,

Sopran Yvi Jänicke, Alt

Kristian Sörensen, Tenor

Wolfgang Newerla, Bass

Kantorei und Kammerorchester

an der Apostelkirche,

Leitung: Klaus Vetter

Eintritt: 20,00 € / 12,00 € /

5,00 €, VVK ab 03.11.07

im Mehrgenerationenhaus,

werktags 12.00-17.00 Uhr

und bei Mackenbrock

So., 09.12.07, 10.00 Uhr

Buxtehude-Kantate:

Kommst du, Licht der Heiden?

Alters offener Chor

Münster AChoM

So., 09.12.07, 11.30 Uhr,

Apostelkirche

"halb12" 30-Minuten

Orgelmusik, Klaus Vetter

Mi., 26.12.07, 10.00 Uhr,

Apostelkirche

"Ehre sei dir, Gott, gesungen"

- Kantatengottesdienst

mit der

V. Kantate aus dem W.O.

von J.S. Bach

Ulrike Meyer-Krahmer,

Alt, Nils Giebelhausen,

Tenor, Michael Nonhoff,

Bass

Kantorei und Kammerorchester

an der Apostelkirche

Leitung: Klaus Vetter

Mo, 31.12.07

22.00-23.00 Uhr

Apostelkirche

Orgelkonzert in der

Silvesternacht

Dubois, J.S. Bach,

Buxtehude, Mozart,

Liszt (B-A-C-H)

Klaus Vetter, Orgel

Eintritt: VVK 8,00 €,

Abendkasse: 10,00 €

So, 20.01.08, 11.30 Uhr

Apostelkirche

"halb12" 30-Minuten

Orgelmusik

"Silvesternachlese"

Klaus Vetter, Orgel

2008 stehen Wartungs-

und Instandsetzungsarbeiten

an der Orgel der

Apostelkirche an.

Die enormen Kosten von

ca. 40.000 € sollen überwiegend

durch Spenden

finanziert werden.

5 Spender erhalten eine

Exklusivführung während

der Arbeiten.

Ein Flyer informiert ausführlich

über die Maßnahmen.

Förderkreis

für Kirchenmusik

Konto 2004 087 057

BLZ 350 601 90

KD-Bank Duisburg

Stichwort:

Apostel-Orgel

19


Nicht nur das Klosterbier wirkte nachhaltig

Tagesfahrt des Seniorenbüros

Sonne war angesagt und

sie stand auch wirklich

am Himmel, als wir unsere

Fahrt Richtung Eggegebirge

durch eine

schöne grüne Landschaft

antraten.

Nach einem gut vorbereiteten

Frühstück im Freien

vor dem Kloster Dalheim

folgte eine kurze

Einführung in die wechselvolle

Geschichte des

Klosters. Es war bedrückend

zu hören, was man

unter preußischer Verwaltung

seit der Säkularisierung

des Klosters den

sakralen Bauten angetan

hat. Die Besichtigung der

Klosteranlage und des

wunderschönen Klostermuseums

mit seinen

wertvollen und beeindruckendenKunstgegenständen

schloss sich an.

Nach einem gemeinsamen

Mittagessen mit leckerem

Klosterbier, das

bei Durst und Mehrbedarf

auch gefährlich werden

konnte, und einem

letzten Blick auf die zwischen

Kloster und grünem

Berg eingebetteten

20

Wirtschaftsgebäude ging

es mit dem Bus weiter

nach Paderborn.

Die Zeit dort reichte zu

einem Rundgang durch

die Stadt, zum Teil entlang

der Grünanlagen der

alten Stadtbefestigung,

die uns an unsere Promenade

erinnerten.

Der majestätische Dom,

bei dem sich die einzelnen

Bauelemente mit

erstaunlicher Harmonie

ineinander fügen, das

imposante Renaissance-

Rathaus und die gleich-

falls am Markt liegende

Barockkirche rundeten

den Eindruck von Paderborn

ab.

Es war ein schöner, erlebnis-

und lehrreicher

Tag, der allen Teilnehmern/innen

wohl lange

im Gedächtnis bleiben

wird - und deshalb einen

ganz besonders herzlichen

Dank für die gute

Organisation.

Edith Gothan


Auch nach Weihnachten anderen helfen

Die Aktion e - eine Stunde Zeit für andere - sucht Ehrenamtliche

Auch in unserer Gemeinde

gibt es ältere Menschen,

die auf die Hilfe

anderer angewiesen sind,

damit sie möglichst lange

in ihrer eigenen Wohnung

bleiben können.

Besuche und Gespräche,

Begleitung beim Spaziergang

oder Arztbesuch,

Erledigung von Einkäufen

oder anderen Besorgungen,

kleine praktische

Hilfen wie eine Glühbirne

einschrauben oder

Knöpfe annähen,... es

gibt viele Möglichkeiten

der Unterstützung.

Wenn Sie sich als ehrenamtliche/r

Mitarbeiter/in

in der Aktion e engagieren

möchten, freue ich

mich auf Ihre Mitarbeit.

Im Rahmen Ihrer Fähigkeiten

und zeitlichen

Möglichkeiten werden

Sie dann eingesetzt.

Professionelle Begleitung,

Fortbildungen und

der Austausch mit anderen

Ehrenamtlichen helfen

Ihnen bei Ihrer Aufgabe.

Die Aktion e ist Teil des

Projektes „Von Mensch

zu Mensch“ der Stadt

Münster.

Sprechen Sie mich gerne

an. Ihre

Cornelia Demtschück

21


Mit Weihnachtsgeschenken gegen die Armut

Weihnachten, dann...

...sind wir alle wieder auf

der Suche nach dem richtigen

Geschenk für unsere

Liebsten, Freunde,

Nachbarn usw. Oft stellt

sich die Frage: „Was

schenke ich denn bloß?“

Warum schauen Sie auf

der Suche nicht mal im

Eine-Welt-Laden der

Gemeinde vorbei. Auch

in unserem reichhaltigen

Angebot findet sich was.

Wie wäre es, wenn der

Rotwein für den Nachbarn

diesmal nicht aus

Spanien sondern aus Chile

kommt? Wir würden

Ihnen den Gran Roble

empfehlen. Ein trockener,

fruchtiger Cabernet

Sauvignon. Mit 5,50 €

auch preislich angemessen.

Oder die Kinder bekommen

dieses Mal fairgehandelte

Süßigkeiten mitgebracht.Mango-Äffchen

z.B. lassen die Kinderaugen

leuchten und

schmecken übrigens auch

den Großen.

Aus unserem reichhaltigen

Angebot an Tee,

Kaffee, Knabbereien,

22

Schokoladen, aber auch

kunsthandwerklichen Artikeln

lassen sich auch

prima Präsentkörbe verschiedenster

Größe zusammenstellen.

Oder bestücken Sie Ihren

Adventskranz mit Kerzen

aus dem Laden.

Und ganz nebenbei tun

Sie mit dem Kauf im Eine-Welt-Laden

eine

Menge guter Werke.

Denn die fair gehandelten

Produkte sorgen dafür,

dass die Produzenten

nicht für einen Hungerlohn

arbeiten, sondern zu

einem, der ihnen und ihren

Familien (oft auch

ganzen Dörfern) das Überleben

sichert. Und mit

den hier erzielten Erlösen

unterstützen Sie unser

Projekt in Mexiko, das

CAS, welches wir in einem

der letzten Gemeindebriefe

schon mal vorgestellt

haben.

Weihnachten – da denken

wir viel über die Armut

in der Welt nach,

geben gerne, engagieren

uns vielleicht sogar mehr

als sonst – und dann...

nach Weihnachten hört

das oft schnell wieder

auf. Aber vielleicht suchen

Sie ja auch noch ein

Möglichkeit sich zu engagieren,

sich einzubringen.

Wenn Sie Interesse haben

mitzuarbeiten oder

noch weitere Informationen

möchten, wenden Sie

sich gerne an mich.

Claudia Steil

Termine Eine-Welt-Kreis

(19.00 Uhr im Dietrich-

Bonhoeffer-Haus):

15.11.07, 12.12.07,

16.01.08


Mit Lichtfülle durch das ganze Jahr

Gedanken aus dem Treffpunkt für Senioren

Bald steht Weihnachten

vor der Tür und überstrahlt

mit seinem Licht

alle kirchlichen Feste.

Der trübe November lässt

nachdenken über das

Licht:

Dunkelheit braucht

immer Licht

„Notwendiger wird im

Alltag das Licht, Dunkelheit

braucht immer Licht,

Einsamkeit sucht Hoffnung

im Licht, Seelen

suchen zur Weihnacht

das Licht.“

Im Advent nimmt die

Zahl der Kerzen zu - und

was bedeutet dies?

„Eine Kerze für den Frieden,

den wir brauchen,

weil der Streit nicht ruht.

Für den Tag voll Traurigkeiten

eine Kerze für den

Mut. Eine Kerze für die

Hoffnung gegen Angst

und Herzensnot, wenn

Verzagtsein unsren Glauben

heimlich zu erschüttern

droht. Eine Kerze,

die noch bliebe als wichtigste

der Welt: Eine Kerze

für die Liebe, voller

Demut aufgestellt, dass

ihr Leuchten den Verirrten

für den Rückweg ja

nicht fehlt, wie am Ende

nur die Liebe für die

Menschen wirklich

zählt.“

Und wann ist wirklich

Weihnachten? Hierzu ein

Wort von André Philippe:

„Wenn sich die Menschen

die Hände zur Versöhnung

reichen, wenn

der Fremde aufgenommen,

wenn einer dem

anderen hilft, das Böse

zu meiden und das Gute

zu tun, dann ist Weihnachten.“

Mit so viel Lichtfülle

kann man getrost ins

neue Jahr und durch das

ganze Jahr gehen:

„Und auch im neuen Lebenslauf

schlägt Gott dir

seine Türen auf an jedem

Tag aufs Neue. So tritt

ins Tor - ins neue Jahr.

Und glaub: Gott führt

dich wunderbar! Gelobt

sei seine Treue.“

Und vorausschauend sagte

Goethe:

„Auch das ist Kunst der

Gottesgabe, aus ein paar

sonnenhellen Tagen sich

so viel Licht ins Herz zu

tragen, dass, wenn der

Sommer längst verweht,

das Leuchten immer

noch besteht.“

Wir aber sagen dazu: Das

ist Glaubensstärke.

Wir treffen uns jeden

Mittwoch im Dietrich-

Bonhoeffer-Haus gegen

15.00 Uhr, Interessierte

sind immer willkommen.

Susanna von Ruville

23


Hauptsaison (?)

Gottesdienste in der Weihnachtszeit

09.12.07, 2. Advent

10.00 Uhr

Apostelkirche

Buxtehude-Kantate:

Kommst du, Licht der

Heiden? Alters offener

Chor Münster AChoM

24.12.07, Heiligabend

(geänderte Zeiten)

Apostelkirche

15.00 Uhr Christvesper

für Familien mit Kindern.

Mit dem Kinderchor und

Pfarrer Slotta

16.30 Uhr Christvesper

in neuer Form mit Konfirmandinnen

und Konfirmanden

und Pfarrer

Kandzi

18.00 Uhr Christvesper

mit der Kantorei und

Pfarrerin Krüger

St. Johannes-Kapelle

16.30 Uhr Christvesper

Tibusstift

15.00 Uhr Christvesper

Perthes-Haus

15.30 Uhr Christvesper

24

25.12.07

Apostelkirche

10.00 Uhr Gottesdienst

mit Abendmahl. Mit

Blechbläser-Ensemble

St. Johannes-Kapelle

08.30 Uhr Gottesdienst

mit Abendmahl

26.12.07

Apostelkirche

10.00 Uhr

Kantatengottesdienst

St. Johannes-Kapelle

08.30 Gottesdienst

mit Abendmahl

30.12.07

Apostelkirche

10.00 Uhr Gottesdienst

St. Johannes-Kapelle

08.30 Uhr Gottesdienst

mit Abendmahl

31.12. 07 Silvester

Apostelkirche

18.00 Uhr

Jahresschluss-

gottesdienst

Apostelkirche

22.00 Uhr

Orgelkonzert in der

Silvesternacht

01.01.08

Apostelkirche

10.00 Uhr Neujahrsgottesdienst

mit Abendmahl

06.01.08 Epiphanias

Apostelkirche

10.00 Uhr Gottesdienst

mit Abendmahl

St. Johannes-Kapelle

08.30 Uhr Gottesdienst

mit Abendmahl


Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen

in der Apostelkirche und in der St. Johannes-Kapelle

Krabbelgottesdienst

11.30 Uhr, Apostelkirche

25.11.07, 16.12.07,

07.01.08, 10.02.08

Kindergottesdienst

10.00 Uhr, Apostelkirche

11.11.07, 09.12.07,

13.01.08, 17.02.08

Familiengottesdienst

10.00 Uhr, Apostelkirche

02.12.07, 20.01.08,

09.03.08

Gottesdienst am Buß-

und Bettag

21.11.07

10.00 Uhr, Apostelkirche

mit Superintendent Dr.

Dieter Beese

21.11.07

18.00 Uhr, Apostelkirche

„Selig, die hungern und

dürsten nach Gerechtigkeit“

Zentraler ökumenischer

Gottesdienst „10 Jahre

Sozialwort der Kirchen“

Ewigkeitssonntag

25.11.07, 08.30 Uhr

St. Johannes-Kapelle

mit Abendmahl

10.00 Uhr, Apostelkirche

Gottesdienste mit Gedenken

an die Verstorbenen,

mit Abendmahl

Offene Adventsfeier

für Seniorinnen und Senioren

am

Freitag, 14.12.2007,

15.00 Uhr bis 17.00 Uhr

im Dietrich-Bonhoeffer-

Haus. Wir nehmen uns

Zeit zu Feier und Besinnung

bei Kaffee und Kuchen.

„Kirche in der Stadt“.

Ökumenische Gespräche

17.01.2008, 19.30 Uhr

Dietrich-Bonhoeffer-

Haus

Lebensraum Großstadt.

Münster als Beispiel. Mit

Prof. Dr. Friedrich Udo

Schmälzle

24.01.2008, 19.30 Uhr

Kirchenfoyer Salzstr. 1

Suchet der Stadt Bestes.

Ideen und Profile in der

evangelischen Kirche.

Mit Superintendent

Dr. Dieter Beese

Abends ins Theater –

morgens in den Gottesdienst

jeweils 10.00 Uhr

Apostelkirche

16.12.07 Klamms Krieg.

Predigt:

Pfarrer Rainer Timmer

10.02.08 Michael Kohlhaas.

Predigt: Pfarrer

Werner Schiewek

25


Gruppen und Termine

in der Apostel-Kirchengemeinde

Sonntag

Gottesdienste

08.30 Uhr,

Joh.-Kapelle mit Abm.

10.00 Uhr, Apostelkirche

1. So. im Monat Abm.

Krabbelgottesdienst,

Kindergottesdienst und

Familiengottesdienst

siehe S. 25

Eine Welt-Laden

ca. 11.00-11.30 Uhr

halb zwölf Orgelmusik

11.30 Uhr, Apostelkirche

09.12.2007, 20.01.2008

Orgelmatinee

11.30 Uhr, Joh.-Kapelle

11.11.2007

Café Sonntag

15.00-17.00Uhr

26

Montag

Apostelzwerge

08.00-13.00 Uhr

Generationen-Café

12.00-17.00 Uhr

Eine-Welt-Laden

12.00-17.00 Uhr

Kindertreff (7-12 J.)

15.00-16.30 Uhr

Apostel-Frauenhilfe

15.00 Uhr, 12.11., 26.11,

10.12, 14.01., 28.01.,

11.02., 25.02.

Versöhnungs-

Frauenhilfe

15.00 Uhr, 05.11., 03.12.,

07.01., 11.02.

Bonni Jugendtreff

16.00-21.00 Uhr

„Kleistergeister“

16.00-18.00 Uhr*

F.-Apostelfrauen

20.00 Uhr, 03.12., 28.01.

Dienstag

Ökumen. Morgenlob

07.00 Uhr, Joh.-Kapelle

Apostelzwerge

08.00-13.00 Uhr

Frühstück für Senioren

09.00 Uhr, 06.11, 04.12.,

08.01., 05.02.

„Melchers“ Spielgruppe

09.00-12.00 Uhr*

Internet-Café für Sen.

09.30-12.30 Uhr

Generationen-Café

12.00-17.00 Uhr

Eine-Welt-Laden

12.00-17.00 Uhr

Literarisches Café

16.00 Uhr, Bergstr. 36-38

06.11., 20.11., 04.12.,

18.12, 08.01., 22.01.,

05.02., 19.02.

Bonni Jugendtreff

16.00-21.00 Uhr

Gymnastik für Frauen

18.00 Uhr

Bibel-Teilen, Pfarrheim

St. Lamberti, 19.30 Uhr,

1. Di. im Monat

Kantorei

ab 19.45 Uhr Probe

Bibelgesprächsgruppe

20.00 Uhr, Termine bei

Severins erfragen


Mittwoch

Apostelzwerge

08.00-13.00 Uhr

Gottesdienst

10.00 Uhr im Cohaus-

Vendt-Heim, monatl.

Generationen-Café

12.00-17.00 Uhr

Eine-Welt-Laden

12.00-17.30 Uhr

Ausflüge

für Senioren

14.00 Uhr n. Vereinb.

Club 70

15.00-17.00 Uhr

(14-tägig Seniorentanz)

Treffpunkt

für Senioren, 15.00 Uhr

Bonni Jugendtreff

16.00-21.00 Uhr

Bläserensemble

19.30-21.00 Uhr

Donnerstag

Apostelzwerge

08.00-13.00 Uhr

„Melchers“ Spielgruppe

09.00-12.00 Uhr*

Generationen-Café

12.00-17.00 Uhr

Eine-Welt-Laden

12.00-17.00 Uhr

Kindergottesdienstteam

15.30 Uhr (1 Woche vor

dem Kinder-GD)

Bonni Jugendtreff

16.00-21.00 Uhr

Kreativwerkstatt

16.00-17.30 Uhr

Kinderchor

16.15-17.00 Uhr (5-7 J)

17.30-18.15 Uhr (ab 7 J)

Sakristei der Apostelkirche

(Eingang neben dem

Kreiskirchenamt)

Gottesdienst

17.00 Uhr im Tibusstift,

monatlich

Werktagsgottesdienst

19.00 Uhr, Joh.-Kapelle,

mit Abendmahl

Freitag

Apostelzwerge

08.00-13.00 Uhr

Kindergarten-Andacht

KiGa Friesenring

09.00 Uhr, letzter Fr. im

Mo.*

Perthes-Haus

10.15 Uhr, Gottesdienst/

Andacht

Kindergarten-Andacht

Apostel-KiGa

11.00 Uhr, 14-tägig

(Apostelkirche)

Gemeindebücherei

11.30-12.30 Uhr*

Generationen-Café

12.00-17.00 Uhr

Eine-Welt-Laden

12.00-17.00 Uhr

Ohne Ortsangabe:

Dietrich-Bonhoeffer-Haus

* Friesenring 30

Weitere Angebote des

Mehrgenerationenhauses

siehe Extra-Programmheft

oder im Internet:

www.mgh-muenster.de

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