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36. AET-d Zusammenfassung der Vorträge Sektion VI

Einfluss der Äquilibrierungsdauer auf die Vitaltät von Bullensperma nach dem

Auftauen

M. Jung 1 , L. Rothe 1 , M. Griga 2 , C. Leiding 2 , H. Nehring 1

1 Institut für Fortpflanzung landwirtschaftlicher Nutztiere Schönow e.V.

2 Besamungsverein Neustadt/Aisch e.V.

Im Rahmen der vorliegender Studie wurde untersucht, in welcher Weise sich eine

unterschiedliche Äquilibrierungsdauer des Spermas auf die Vitalitätsparameter nach dem

Auftauen auswirkt. Es wurden Ejakulate einer Besamungsstation, die eine Mindestmenge von

700 Pailletten erwarten ließen in diese Studie aufgenommen. Die Spermaaufbereitung

erfolgte nach dem Standardverfahren der Station. Die Spermienzahl pro Paillette wurde auf 15

Millionen festgelegt.

Das gesamte verdünnte Sperma wurde in den Verdünnungsgläsern bei 4 °C äquilibriert. Nach

1, 2, 3, 4, 5, 24 und 28 Stunden wurden Anteile entnommen, konfektioniert und eingefroren.

Die Pailletten wurden in einem Wasserbad bei 37° C für 11 Sekunden aufgetaut und

anschließend analysiert.

Die Beurteilung der Ergebnisse erfolgte anhand des Anteils vorwärtsbeweglicher Spermien

im Resistenztestes, des Bewegungsverhaltens im computergestützten Motilitätsanalyseverfahren

sowie der flowzytometrischen Erfassung des Akrosomen- und Membran-zustandes.

Im Durchschnitt stiegen alle erfassten Motilitätsparameter von der Variante mit einer Stunde

Äquilibrierungsdauer bis zur Variante mit 28 Stunden kontinuierlich an (Abbildung 1).

Die mittlere Bahngeschwindigkeit VAP steigerte sich um 6,0 µm/s (p = 0,01) von 61,5 µm/s

auf 67,5 µm/s bei der Verlängerung der Äquilibrierungsdauer von einer Stunde auf 24

Stunden.

Abbildung 1: Einfluss verschiedener Äquilibrierungszeiten auf das Motilitätsverhalten nach dem Auftauen

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