Presseheft

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Ab

16. Oktober 2008

im Kino!


Eine Produktion von ndF: neue deutsche Filmgesellschaft und Caligari Film

In Koproduktion mit Beta Film und Universum Film

In Zusammenarbeit mit dem ZDF

Gefördert durch FFA Filmförderanstalt und FFF FilmFernsehFonds Bayern

Im Verleih von Universum Film


Inhaltsverzeichnis

I

Kurzinhalt

Pressenotiz

Inhalt

Produktionsnotizen

Interviews

Gabriele M. Walther

Mike Maurus

Stab

Über den Coppenrath Verlag

Über die Universum Film GmbH

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Große Aufregung im Wald! Der Mond ist vom Himmel verschwunden!

Es ist stockdunkel und Dachs, Frosch, Ente und Marienkäfer

stolpern umher. Wo kann der Mond nur sein? Gemeinsam mit den

anderen Tieren machen sie sich auf die Suche. Plötzlich entdecken

sie, dass in Mondbärs Haus ein helles Licht strahlt. Ja, gibt es denn

sowas? Mondbär und Mond sitzen einträchtig am Tisch und spielen

Dame. Die Tiere sind ratlos: Der Mond muss an den Himmel

zurück und zwar sofort – nur wie? Und es kommt noch schlimmer:

5

Kurzinhalt

Jetzt ist der Mond auch noch tief und fest eingeschlafen ...

Nicht einmal ein Donnerschlag kann ihn aufwecken! Da man

einen schlafenden Mond nicht zurück an den Himmel bringen

kann, suchen die Tiere den Sonnenvogel. Sein fröhliches Trällern

weckt sie schließlich morgens alle – und bestimmt auch den

Mond. Doch wo steckt der kleine Freund bloß? Der Sonnenvogel

ist verschwunden. Mutig und entschlossen brechen Mondbär,

Hase und Marienkäfer auf, um ihn zu suchen …


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Alle Kinder lieben den Mondbär! Der Bär, der den Mond so sehr

mag, ist ein treuer Gefährte von Kindern in vielen Ländern dieser

Erde. Seine spannenden Abenteuer führen ihn nun erstmals auf

die große Leinwand.

DER MONDBÄR – DAS GROSSE KINOABENTEUER wurde von

der ndF: neue deutsche Filmgesellschaft und Caligari Film produziert,

wie zuvor auch schon die erfolgreichen Kinofi lme „Felix

– Ein Hase auf Weltreise“ und „Felix 2 – Der Hase und die verfl ixte

Zeitmaschine“. Der Film entstand in Co-Produktion mit Beta Film

und Universum Film sowie in Zusammenarbeit mit dem ZDF. Gefördert

wurde die Produktion von der FFA Filmförderungsanstalt

und dem FFF FilmFernsehFonds Bayern. Das Drehbuch stammt

aus der Feder von Mark Slater und Gabriele M. Walther. Der Film

basiert auf den seit 1997 im Coppenrath Verlag erschienenen

Kinderbüchern von Rolf Fänger und Ulrike Möltgen.

Pressenotiz

P

In DER MONDBÄR – DAS GROSSE KINOABENTEUER begeistert

der Mondbär seine kleinen und großen Fans mit einem lehrreichen,

mitreißenden und kindgerechten Filmspaß. Liebenswerte

Charaktere, ideenreiche Helden und augenzwinkernder Humor

bestechen in dem einmaligen Kinoevent, das in ungewöhnlicher

Flat-3-D-Optik fröhliche Familienunterhaltung garantiert.


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Friedlich schlafen der Mondbär und seine Freunde im nächtlichen

Wald. Hell leuchtet der Mond über ihnen am Himmel. Plötzlich

taucht am Horizont ein Fluggerät auf, das scheinbar unkontrolliert

durch die Wolken düst. Mit voller Wucht rammt es den Mond

und schlingert zu Boden! Der Mond taumelt bedenklich und fällt

auf die Erde – direkt vor seinen größten Fan, den Mondbär! Der

kann sein Glück gar nicht fassen, als er den Mond entdeckt. Entzückt

nimmt er seinen noch leicht benommenen Freund mit zu

sich nach Hause.

Wenn der Mondbär geahnt hätte, was er mit seinem Fund auslöst!

Denn die anderen Tiere fi nden es gar nicht lustig, dass der

Wald ohne Mond stockdunkel ist. Man sieht Pfote und Tatze

vor den eigenen Augen nicht! Gemeinsam machen sich Dachs,

Hase, Marienkäfer und all die anderen auf die Suche nach dem

verlorenen Mond. Wo ist er? Jemand muss ihn gestohlen haben!

In der Ferne entdecken sie ein strahlend helles Licht, das aus

Mondbärs Haus scheint. Er wird doch wohl nicht ...

Inhalt I

Empört stellen die Waldtiere den Mondbär zur Rede, der gerade

mit dem Mond eine Partie Dame spielt und fröhlich Honigkuchen

knabbert. Nach einer ordentlichen Standpauke sieht der Mondbär

zerknirscht ein, dass der Mond an den Himmel zurückmuss.

Nur wie? Keinem der Tiere fällt etwas Gescheites ein. Mondbär

und Dachs beschließen den Mond selbst um Rat zu fragen.

Doch, oh nein! Unterdessen schnarcht der Mond tief und fest unter

Mondbärs Bettdecke. Auch der lauteste Donnerschlag kann

ihn jetzt nicht aufwecken. Ratlos wenden sie sich an Rabe Jonathan,

der eine tolle Idee hat. Der Sonnenvogel muss den Mond

wecken! Von seinem fröhlichen Gesang wachen jeden Morgen

alle Waldtiere auf, warum also nicht auch der Mond? Doch der

Sonnenvogel ist spurlos verschwunden. Mondbär, Marienkäfer

und Hase beschließen ihn zu suchen. Werden sie ihn fi nden und

wird er es schaffen, den Mond zu wecken, damit der dann wieder

am Himmel leuchten kann?

Die Suche gestaltet sich schwierig, denn keines der Tiere hat

eine Idee, wo der Sonnenvogel sein könnte.


Auch Freund Hase ist keine große Hilfe: Ein unbekannter Dieb hat

seinen Möhrenvorrat gestohlen. Das ist ein Skandal! Mondbär

und Marienkäfer haben für sein Gejammer keine Zeit, sie müssen

weiter! Aber was ist das? Ein Zwitschern lässt sie innehalten und

sie folgen dem Geräusch. Völlig unerwartet stoßen sie auf Meister

Reinecke, der schlimme Bauchschmerzen hat … Sie stellen

den Fuchs auf den Kopf und ihr intensives Trommeln auf seinen

Rücken löst einen befreienden Rülpser aus. Da fl attert der Sonnenvogel

aus dem Fuchsmaul und verschwindet in den Bäumen.

Die drei hasten hinterher. Doch, oh je: Der Sonnenvogel fl iegt

direkt ins Finstere Tal auf der anderen Seite der großen Schlucht.

Ausgerechnet in das Finstere Tal! Dahin hat sich bisher kein Tier

getraut. Es ist die Heimat von Pollux, der den Ruf hat, keinen

Spaß zu verstehen …

Uff, das ist ein Rückschlag. Beinahe hätten sie den Sonnenvogel

gefasst und jetzt das! Schließlich betritt der Mondbär die Hängebrücke,

die über die Schlucht in das Finstere Tal führt.

Inhalt I

Marienkäfer und Hase haben keine Wahl: Sie müssen ihm folgen,

wenn sie ihren Freund nicht im Stich lassen wollen.

Die schwankende Brücke, die von einer Krähenbande bewacht

wird, muss überquert werden und dann wartet das neblige Tal

auf sie. Was sollen sie nur tun? Der Mondbär schreitet mutig voran!

Er muss seinem Freund, dem Mond, einfach helfen …

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12

DER MONDBÄR – DAS GROSSE KINOABENTEUER ist ein Animationsfi

lm für alle kleinen und großen Zuschauer. Die spannende

Geschichte über den Mond, der vom Himmel fällt und vom

Mondbär gerettet wird, ist lustig, poetisch und kindgerecht erzählt

und in einzigartiger Ästhetik umgesetzt.

Nachdem die Produktionsfi rmen Caligari Film und ndF: neue

deutsche Filmgesellschaft bereits die Kinohits „Felix – Ein Hase

auf Weltreise“ und „Felix 2 – Der Hase und die verfl ixte Zeitmaschine“

verwirklicht hatten, beschloss man einen weiteren Stoff

aus dem renommierten Münsteraner Verlagshaus Coppenrath

gemeinsam zu realisieren. „Mich haben die Mondbär-Bücher von

Rolf Fänger und Ulrike Möltgen fasziniert. Diese Farbgewalt, dazu

eine so poetische Geschichte – das wollte ich unbedingt machen!“,

schwärmt Gabriele M. Walther, Produzentin von Caligari

Film. Zusammen mit Mark Slater entwickelte sie das Drehbuch.

Produktionsnotizen

P

DER MONDBÄR – DAS GROSSE KINOABENTEUER erzählt eine

neue Geschichte, die weder aus der Buchvorlage noch aus der

TV-Serie bekannt ist. Kindgerecht wird eine Kombination aus

Abenteuer-Detektivgeschichte und Roadmovie aufgebaut. Der

Mondbär und seine Freunde bestehen kniffl ige Abenteuer und

klären rätselhafte Vorkommnisse im Wald auf. Mutig überwinden

sie ihre Ängste und mithilfe von Teamgeist und Durchhaltevermögen

schaffen sie es, auch die schwierigsten Herausforderungen

zu meistern.

Im Frühjahr 2006 wurde mit der Produktion begonnen. „Ziel war es

erst einmal, die Buchvorlagen so adäquat und originalgetreu wie

möglich umzusetzen“, erzählt Thomas Bodenstein (Regisseur).

„Wir wollten dabei insbesondere den kindlichen, malerischen Stil

erhalten.“ Er fügt hinzu: „Der Anspruch war auch, einen neuen,

wiedererkennbaren Look zu schaffen, der sich bewusst von den

bisherigen Sehgewohnheiten abgrenzt.“


In einer komplexen Planungsphase einigte man sich auf eine

zweidimensional erscheinende 3-D-Produktionsweise („fl at 3-D“).

Der Film besticht mit ästhetischen Besonderheiten: Das Location

Design besteht aus satten und reinen Farben, die gesamte

Mondbär-Welt ist bühnenartig aufgebaut aus 3-D-Vordergründen

(z. B. Häusern) und 2-D-Kulissen (z. B. Himmel). Materialien wie

zum Beispiel Holz werden nicht fotorealistisch wiedergegeben,

sondern tragen sichtbare Pinselspuren. Die Formensprache ist

dabei so einfach und plakativ wie die der Figuren: Die Hintergründe

und Charaktere sind ansprechend kindlich und klar gezeichnet,

warme Farben dominieren. Zusätzliche Wirkung wird

durch eine spezielle Lichtgebung erzeugt. Co-Regisseur Hubert

Weiland erläutert: „Es gibt keine echte Lichtquelle, vielmehr

leuchten die Farben selbst. Und sogar die Schatten sind farbig,

nicht schwarz. Denn wir wollten das gesamte Erscheinungsbild

so hell und freundlich wie möglich halten.“ Unter der Regie von

Mike Maurus und Thomas Bodenstein wurden das Design der

Charaktere und Hintergründe sowie das Storyboard in einem

Produktionsnotizen

P

eigens eingerichteten Produktionsbüro in München erarbeitet.

Das 3-D-Modeling, die Animation, die Effekte und das Compositing

(das Zusammensetzen aller Bilder) fanden bei Colorland

Animation statt, einem erfahrenen chinesischen Studio (u. a. „Tabaluga“).

Mithilfe einer individuell eingerichteten Serverplattform

war es möglich, die Zusammenarbeit mit einem 8.000 km entfernten

Studio zu koordinieren.

Insgesamt waren mehr als 150 Mitarbeiter für 26 Monate an der

Realisation des Films beteiligt.

Und worüber freut sich das Team jetzt am meisten? „Darüber,

dass uns der Mondbär weiter erhalten bleibt“, sagt Thomas Bodenstein.

„Denn es laufen bereits die Vorbereitungen für eine

neue TV-Serie.“

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14

Interview mit Gabriele M. Walther (Produzentin)

Frau Walther, was macht den Mondbär Ihrer Meinung nach

so erfolgreich?

Mich haben die Bücher sehr fasziniert, zum Beispiel „Träum

schön, kleiner Mondbär“. Wegen ihrer Farbgewalt, ihrer Motive.

Man schaut drauf und bleibt hängen.

Die Herausforderung war, genau diesen Look in der Verfi lmung

umzusetzen. Denn das sind nicht „irgendwelche“ Kinderbücher,

sondern sie sind von außergewöhnlicher Kraft und etwas Besonderes.

Mit viel Respekt vor der Vorlage und mit dem Anspruch,

quasi „nebenbei“ das Kinderauge ästhetisch zu schulen, haben

wir uns an die Umsetzung gemacht.

Dabei gab es immer zu bedenken: Nicht nur die Kinder, sondern

alle im Publikum – auch die Eltern – sollen lachen und berührt

sein.

Interviews I

Was genau mögen die Zuschauer an DER MONDBÄR – DAS

GROSSE KINOABENTEUER?

Die poetische Geschichte zum Beispiel: Da nimmt ein kleiner Bär

den vom Himmel gefallenen Mond unter den Arm und pfl egt ihn

– rührend. Und auch faszinierend, denn wer träumt nicht davon,

diesem Himmelskörper einmal so nahe zu sein? Dazu die Welt

des Waldes, die eine Parallele zur realen Kinderwelt darstellt:

Man freut sich miteinander, man ärgert sich aber auch manchmal,

Probleme müssen gemeinsam gelöst werden. Ebenso wichtig

fi nde ich den Humor in unserem Film: Nichts ist schöner, als

Menschen zum Lachen zu bringen – das verbindet Generationen.

Und dann berühren die Stimmungen im Film, die Kombination

aus Licht, Farbigkeit, Atmosphäre und Emotionen.

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Kindern? ndern?

Ich selbst habe keine Kinder, aber das Verhältnis zu meinen

Nichten und Neffen ist sehr eng.


Tante zu sein hat ja etwas Gutes: Man hat keine direkte Verantwortung,

ist aber frei, die Kinder ohne einen gemeinsamen Alltag

an die Welt heranzuführen. Und so darf ich bei einem Film – als

Tante wie als Produzentin – meiner Fantasie getrost freien Lauf

lassen. Wenn das ankommt, freue ich mich einfach. Ich fi nde es

immer wunderbar, im Kino zu sitzen und zu sehen, wie gebannt

die Kinder sind, wie sie lachen.

Ihr Name steht auch für Filmwirtschaft und Medienpolitik, für

unterschiedlichste Programme von Sitcom bis Dokumentation.

Welchen Stellenwert nehmen in diesem Zusammenhang Kinderfi

lme ein?

Wenn man Lust am Erzählen hat, ist es egal, in welcher Form man

etwas erzählt erzählt. Wichtig ist, was man sagen will. Für mich macht es

keinen Unters Unterschied, ob ich an einer Dokumentation oder an einer

Animation arb

arbeite.

Interviews I

Das fi lmische Mittel diktiert lediglich, wie ich erzähle. Kinder und

Familie haben dabei einen ganz großen Stellenwert für mich. Ich

habe als Produzentin eine klare Zielgruppe vor Augen, für die ein

Kinobesuch so etwas wie ein Event bedeutet. Family Entertainment

heißt, dass eine Familie einen gezielten Ausfl ug unternimmt

und im Kino ein Stück gemeinsame Freizeit verbringt. Das ist

kostbare Zeit. Deshalb möchte ich dazu so viel Gutes wie möglich

beitragen.

Sie haben gemeinsam mit der ndF: neue deutsche Filmgesellschaft

bereits dem beliebten Hasen Felix das Laufen beigebracht

und arbeiten zurzeit an Prinzessin Lillifee. Was ist

reizvoll an der Verfi lmung bekannter Buchvorlagen?

Es muss „klick“ machen bei der ersten Berührung mit einem

Stoff. Sich eine große Kindlichkeit und Lebensfreude zu erhalten

ist eine wunderbare Voraussetzung, um Kinderstoffe erfolgreich

zu verfi lmen.

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Am Beispiel von Prinzessin Lillifee meine ich damit: Eine rosa Puppe

im Plüschkleid mit Glitzer – welches Mädchen möchte nicht so

schön aussehen? Beim Hasen Felix ist es seine große Reiselust

und Neugier auf die Welt, die uns fasziniert. Beim Mondbär ist es

der Aspekt, dass er den Mond bei sich zu Gast hat. All das sind

gute Geschichten, die es wert sind, als Film ein breites Publikum

zu erfreuen.

Was unterscheidet so eine Adaption von der Realisation eines

eigenen Stoffs?

Wichtig bei einer Adaption ist der Aspekt der Wertschätzung. Die

Menschen, die beispielsweise den Mondbär erfunden haben,

sind der Welt ihrer Figuren viel enger verbunden als wir Filmproduzenten.

Es gilt also, von diesen Erfi ndern zu lernen, sich auf

ihre Figurenwelten einzulassen und sich darüber auszutauschen

– erst dann kann man die Stoffe weiterentwickeln und ihnen hnen auf

die Leinwand helfen. Es gilt, die fi lmische Erzählweise e an den

Originalstoff anzupassen. Veränderungen müssen zwangsweise ngsweise

Interviews I

stattfi nden, aber immer nur orientiert an den Vorlagen – das hat

viel mit gegenseitigem Vertrauen zu tun.

Bei der Realisation eines eigenen Stoffs hingegen muss man

wirklich alles komplett neu erfi nden. Das ist ein schöpferischer

Prozess, der in jeder Hinsicht umfangreicher ist – von der Idee als

solche bis hin zum Test, ob die Idee, die Figuren beim Publikum

überhaupt ankommen.

Welches sind Ihre kommenden Projekte?

Gemeinsam mit der ndF: neue deutsche Filmgesellschaft arbeiten

wir jetzt an „Prinzessin Lillifee“ – der Film soll im Frühjahr

2009 in die Kinos kommen. Darüber hinaus plane ich mit Caligari

Film das Zeichentrickabenteuer „Ritter Rost“, das 2010 an den

Start geht.

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Interview mit Mike Maurus (Regie, Storyboard)

Herr Maurus, Sie zeichneten bei DER MONDBÄR – DAS

GROSSE KINOABENTEUER für Regie, Character- und Set-

Design sowie Storyboard verantwortlich. Worin bestand für

Sie die Herausforderung, die Figur und ihre Welt fürs Kino zu

inszenieren?

Richtig schwierig war es, die Art des Illustrationsstils der Mondbär-Bücher

möglichst originalgetreu umzusetzen. Doch genau

das war auch sehr reizvoll. Zudem sollte der Film auf ein kindliches

Publikum zugeschnitten sein, gleichzeitig aber der ganzen

Familie Spaß machen. Ich denke, das haben wir geschafft – der

Film ist wirklich einzigartig im Look geworden und die Story bietet

gute Unterhaltung für kleine und große Zuschauer.

Waren während der Produktion künstlerisch besondere

Schwierigkeiten zu meistern?

Interviews I

Ich würde sagen: Die Kartoffelkuchenmaschine, in die der Hase

fällt, war eine besondere Hürde. Einerseits sollte sie sehr ausgefallen

sein – langes Fließband, gefährliche Messer, große Trichter ...

Doch bei aller technischen Finesse mussten wir natürlich Grenzen

einhalten, um die Maschine für die kleinen Zuschauer nicht bedrohlich

erscheinen zu lassen und natürlich, damit der Hase heil wieder

herauskommt. Ähnlich war es mit Reineckes Bungee-Sprung, der

lustig, aber nicht zu riskant wirken sollte. An solchen Details saßen

jeweils verschiedene Storyboarder, von denen jeder seine eigenen

Vorstellungen hatte: Der eine betonte mehr den Slapstick, der andere

eine Art Humor von „Dick und Doof“. Einer liebte Maschinen,

der andere Figuren. Das war prima, denn so waren inhaltlich und

stilistisch immer verschiedene Zutaten garantiert.

Welche sind für Sie die herausragenden Merkmale des Films?

Zunächst einmal ist das sicher der Look. Denn das Design ist

einzigartig, schon von der Originalvorlage her.


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Rolf Fänger und Ulrike Möltgen haben für ihre Bücher Bilder entwickelt,

die so aussehen, als wären sie von Kindern gemalt: Einfach,

aber sehr aussagekräftig, dazu mit starken, tiefen Farben.

All das musste bei uns in Animation umgesetzt werden.

Außerdem wird eine Geschichte erzählt, die alle Zutaten enthält,

um großes Kino für die Kleinen zu präsentieren. Und unter den

Akteuren kommt eine klassische Rollenverteilung gut zur Geltung,

denn wir begegnen dem tapferen Mondbär, dem weisen

Dachs, dem schlauen Fuchs und dem ängstlichen Hasen. Dazu

ein wenig Rätselhaftes und kindgerecht Spannendes.

Sie selbst haben zwei Töchter – geben diese Ihnen Tipps

oder äußern sie Wünsche zu Ihrer Arbeit?

Klar. Sie sind sechs und elf Jahre alt, das ist optimal

für meine Arbeit. Ich habe sie auch zu DER MOND-

BÄR – DAS GROSSE KINOABENTEUER befragt. Die Elfjährige

ist inzwischen natürlich schon ziemlich kritisch, aber

Interviews I

trotzdem war es interessant, was sie an dem Film mochte: Dass

er so viele „coole“ Elemente hat, z. B. dass es einen Bungee-

Sprung und schräge Flugzeuge gibt. Und der Krähen-Rap – das

ist für sie so etwas wie das Sahnehäubchen auf der Torte.

Seit Jahren beschäftigen Sie sich berufl ich vor allem mit Kinder-

und Jugendthemen. Woraus resultiert diese Vorliebe?

Ich bin einfach ein furchtbarer Kindskopf. Das war schon immer

so, auch als ich noch nicht Vater war.

Und warum haben Sie sich dem Zeichentrick verschrieben?

Ich habe als Kind irre viele Comics gelesen, z. B. „Fix und Foxi“

und „Lucky Luke“. Mit elf hatte ich dann zum ersten Mal einen

„Asterix“-Band in der Hand. Ich glaube, das war „Asterix und

Kleopatra“. Wahrscheinlich kann ich bis Band 20 alle auswendig ...

Da hab’ ich beschlossen: Ich muss Comiczeichner werden! Am

Ende war es für mich ein logischer Schritt, aus Comics auch

„laufende Bilder“ zu machen.


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Das Team

Ausführende Produzenten

Co-Produzenten

Regie

Co-Regie

Animationsregie

Drehbuch

Dialogbuch und Dialogregie

Redaktion ZDF

Gabriele M. Walther

(Caligari Film)

Frank Piscator

(ndF: neue deutsche Filmgesellschaft)

Tania Reichert-Facilides

(Universum Film)

Eric Welbers

(Beta Film)

Mike Maurus

Thomas Bodenstein

Hubert Weiland

Zhijian Xu

Mark Slater

Gabriele M. Walther

Ursula von Langen

Heribert Beigel

Mike Maurus

Der D Stab

Das Team

Set Design

Prop Design

Storyboard

Musik

Schnitt

Gesamtleitung Produktion

Herstellungsleitung

Sound Design und Mischung

Animationsstudio

Mike Maurus

Valerio Tosoni

Laila Jordt Petersen

Laila Jordt Petersen

Boris Kiskelicki

Alexander Lozano

Mike Maurus

Laila Jordt Petersen

Gyula Szabo

Valerio Tosoni

Danny Chang

Sascha Wolff-Täger

Michael Krotky

Marcus Schmidt

Gisela Schäfer

Uwe Reimer

Klaus Wendt

Colorland Animation


Die Stimmen

Mondbär

Entenmutter

Krähenchef

Jonathan

Polli

Reinecke Fuchs

Mond

Frosch

Marienkäfer

Specht

Hase

Dachs

Pollux

Maximilian Belle

Angelika Bender-Wilschrei

Eric Brodka

Uli Frank

Julia Haacke

Gudo Hoegel

Christoph Jablonka

Tobias Lelle

Marike Oeffi nger

Jacob Riedl

Manuel Straube

Jochen Striebeck

Kai Taschner

Der D Stab

Die Sänger

„Mond-Lied“

„Krähen-Rap“

Catrin von Spannenberg

Eric Brodka

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GABRIELE M. WALTHER – Produzentin und Co-Autorin

Gabriele M. Walther ist Geschäftsführerin und Eigentümerin der

seit 20 Jahren bestehenden Caligari Film- und Fernsehproduktions

GmbH. Zu den Geschäftsfeldern der Caligari Film gehören

die Bereiche Animation (TV-Serie und Kinofi lm), Comedyserie,

TV-Movie, Factual Entertainment und Dokumentation.

Filmografi e (Auswahl) – Gabriele M. Walther:

- „Cloudchasers“ (AT) (TV-Movie) Produzentin

- „Ritter Rost“ (26-teilige TV-Serie und Kinofi lm)

Produzentin

- „Prinzessin Lillifee“ (Kino) Produzentin und Co-Autorin

- „Der Mondbär – Das große Kinoabenteuer“ (Kino)

Produzentin und Co-Autorin

- „Der Mondbär“ (TV-Serie, 26 Folgen)

Produzentin und Co-Autorin

Der D

Stab

- „Hausmeister Krause – Ordnung muss sein“

(TV-Comedy-Serie, 70 Folgen) Produzentin und Co-Autorin

(Deutscher Comedypreis 2002)

- „Windstärke 8 – Das Auswandererschiff 1855“

(TV-Dokumentationsserie) Produzentin

- „Briefe von Felix“ (TV Serie, 52 Folgen)

Ausführende Produzentin und Co-Autorin

- „Felix – Ein Hase auf Weltreise“ (Kino)

Ausführende Produzentin und Co-Autorin

- „Felix 2 – Der Hase und die verfl ixte Zeitmaschine“

(Kino) Ausführende Produzentin und Co-Autorin

- „Die Nimbols“ (TV-Serie, 26 Folgen)

Produzentin

- „Kanalschwimmer“ (TV-Dokumentation)

Produzentin (Deutscher Fernsehpreis 2005)


FRANK PISCATOR – Produzent

Frank Piscator ist als Produzent zuständig für die Animationsprojekte

der ndF: neue deutsche Filmgesellschaft mbH und leitet

den Bereich Business Affairs für alle Geschäftsfelder der Firma.

Filmografi e (Auswahl) – Frank Piscator

- „Die wilden Kerle“ (Animationsserie, 26 Folgen)

Produzent

- „Prinzessin Lillifee“ (Kino)

Produzent

- „Der Mondbär – Das große Kinoabenteuer“ (Kino)

Produzent

Der D

Stab

- „Der Mondbär“ (TV-Serie, 26 Folgen)

Produzent

- „Briefe von Felix“ (TV-Serie, 52 Folgen)

Produzent

- „Felix – Ein Hase auf Weltreise“ (Kino)

Produzent

- „Felix 2 – Der Hase und die verfl ixte Zeitmaschine“

(Kino) Produzent

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MARK SLATER – Drehbuch

Seit über zwölf Jahren ist Mark Slater als Drehbuchautor, Regisseur

und Animator für TV-Animations- und Kinderprogramme

tätig. Einige seiner Arbeiten wurden ausgezeichnet, darunter

2001 die BBC-Vorschulserie „Yoho Ahoi“.

Für DER MONDBÄR – DAS GROSSE KINOABENTEUER erarbeitete

er das Drehbuch gemeinsam mit Gabriele M. Walther.

Filmografi e (Auswahl) – Mark Slater

- „Prinzessin Lillifee“ (Kino)

Drehbuch

- „Der Mondbär – Das große Kinoabenteuer“ (Kino)

Drehbuch

Der D

Stab

- „Der Mondbär“ (TV-Serie, 26 Folgen)

Drehbuch

- „Felix 2 – Der Hase und die verfl ixte Zeitmaschine“

(Kino) Drehbuch

- „Briefe von Felix II“ (TV-Serie, 26 Folgen)

Drehbuch

- „Yoho Ahoi“ (TV-Serie, 52 Folgen)

Regie und Drehbuch


THOMAS BODENSTEIN – Regie

Thomas Bodenstein betreut die Animationsprojekte der Caligari

Film GmbH. Bei DER MONDBÄR – DAS GROSSE KINOABEN-

TEUER zeichnete er als Producer und gemeinsam mit Mike Maurus

für die Regie verantwortlich.

Filmografi e (Auswahl) – Thomas Bodenstein

- „Prinzessin Lillifee“ (Kino)

Producer

- „Der Mondbär – Das große Kinoabenteuer“ (Kino)

Regisseur und Producer

- „Der Mondbär“

(TV-Serie, 26 Folgen)

Producer

Der D

Stab

- „Felix 2 – Der Hase und die verfl ixte Zeitmaschine“

(Kino) Producer

- „Felix – Ein Hase auf Weltreise“ (Kino)

Post-Production Supervisor

- „Briefe von Felix II“ (TV Serie, 26 Folgen)

Junior Producer

- „Briefe von Felix I“ (TV-Serie, 26 Folgen)

Assistant Producer

- „Die Nimbols“ (TV-Serie, 26 Folgen)

Junior Producer und Art Director

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MICHAEL “MIKE“ MAURUS –

Regie, Storyboard, Character- und Set-Design

Neben seiner Tätigkeit im Animationsfi lmbereich arbeitet Mike

Maurus als Jugendbuchautor und veröffentlichte u. a. die Fußball-Fantasy-Trilogie:

„Mittelsturm“ (2006), „Jenseitsfalle“ (2007),

„Teamgeister“ (2008), die mit eigenen Illustrationen versehen sind.

Für DER MONDBÄR – DAS GROSSE KINOABENTEUER teilte

sich Mike Maurus die Regie mit Thomas Bodenstein.

Filmografi e (Auswahl) – Mike Maurus

- „Hexe Lilli“ (Kino)

Character-Design

- „Der Mondbär – Das große Kinoabenteuer“ (Kino)

Regie, Storyboard, Character- und Set-Design

Der D

Stab

- „Der Mondbär“ (TV-Serie, 26 Folgen)

Regie und Storyboard

- „Die Nimbols“ (TV-Serie, 26 Folgen)

Regie und Storyboard

- „Hexe Lilli“ (TV-Serie, 26 Folgen)

Storyboard

- „Moby Dick“ (Kino)

Character-Design

- „Peter Pan“ (Kino)

Storyboard und Character-Design

- „Till Eulenspiegel“ (Kino)

Drehbuch und Character-Design


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Seit vielen Jahren schon beobachtet der kleine Bär den Mond

bei seinem Spaziergang am Himmel. Zu gerne würde er ihm einmal

etwas näher kommen. Daher nennen ihn alle den Mondbär

... Das ist die Geschichte vom Mondbär, die im Herbst 1997 im

Coppenrath Verlag erschienen ist. Aus der Feder von Rolf Fänger

und Ulrike Möltgen entstand ein Bilderbuch, das schnell die

Herzen der Kinder erobert hat. Doch nicht nur die Bücher sorgen

für Begeisterung. In der Edition „Die Spiegelburg“ hält der Verlag

attraktive Geschenkideen bereit, die so manches Kinderzimmer

bunter machen.

Bereits 1768 gründete Josef Heinrich Coppenrath den Verlag,

der 1977 von dem jungen Grafi ker & Verleger Wolfgang Hölker

übernommen wurde.

Über Ü

den Coppenrath Verlag

Dieser gab dem traditionsreichen Unternehmen mit seinen innovativen

Ideen entscheidende Impulse und führte es auf neue

Wege. Ein Schwerpunkt des Programms sind Kinderbücher. „Ich

muss stolz auf das Buch sein, das ich mache“, sagt Wolfgang Hölker.

So entstehen Bücher von anspruchsvoller grafi scher Qualität

mit dem besonderen Etwas. Einen weiteren Schwerpunkt bildet

seit 1992 „Die Spiegelburg“. Mit dieser Kollektion verfolgt der

Verlag die Philosophie, spielerisch eine Verbindung zum Buchprogramm

herzustellen. So tauchen „Felix“, „Prinzessin Lillifee“,

„Käpt´n Sharky“, „Die Lieben Sieben“ aber auch „Der Mondbär“

als bunte Spielkissen, kuschelige Plüschtiere, spannende Brettspiele

oder praktische Kindergarten- und Schulartikel auf.

www.coppenrath.de


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Koproduzent und Verleih für den deutschsprachigen Raum

Über Ü

die Universum Film GmbH

Die Universum Film GmbH ist seit fast dreißig Jahren im Filmgeschäft

tätig und einer der führenden Filmverleiher im Independent-Bereich

in Deutschland. Seit dem Einstieg ins Kinogeschäft

2002 brachte Universum Film erfolgreiche Titel wie “In 80 Tagen

um die Welt“, „Crank“, „Nach der Hochzeit“, „L.A. Crash“ und

„Die Fälscher“ in die Kinos. Ein besonderes Highlight 2008 ist

die Naturdokumentation „Unsere Erde“, welche seit dem Start im

Februar 2008 mehr als 3,6 Millionen Besucher gesehen haben.

Als erstes Koproduktionsprojekt der Universum Film kam 2006

der Thriller „Open Water 2“ von Hans Horn in die Kinos und wurde

in über 90 Territorien weltweit verkauft. Dieses Jahr wird mit

dem Animationsfi lm DER MONDBÄR – DAS GROSSE KINO-

ABENTEUER die bekannte Kinderbuchfi gur ihr Kinodebüt feiern.

Auch Brad Andersons neuer Thriller „Transsiberian“ mit Woody

Harrelson, Emily Mortimer und Ben Kingsley sind für das Kinojahr

2008 geplant. 2009 stehen für die jungen Kinobesucher der erste

Langfi lm über „Prinzessin Lillifee“ sowie „Lippels Traum“ mit Moritz

Bleibtreu und Anke Engelke auf dem Programm. Auch Marie

Reichs Debütfi lm „Summertime Blues“ mit Francois Göske und

Sarah Beck in den Hauptrollen und produziert von Uschi Reich

soll Anfang 2009 fertig gestellt werden. Neben der Naturdokumentation

„Serengeti“, die zurzeit produziert wird, befi nden sich

mehrere Projekte in der Entwicklungsphase, wie auch das Remake

von den „Dr. Mabuse“ Klassikern, welches mit der Ratpack

Filmproduktion zusammen realisiert werden soll.


Universum Film GmbH Credits

Verleih

VERLEIH

Universum Universum Film GmbH Film GmbH

Neumarkter Neumarkter Str. 28Str.

28

81673 München

81673 München

Tel.: 089 4136-9600

Fax: 089 Tel.: 4136-9871 089 4136-9600

www.universumfi Fax: 089 4136-9871

lm.de

www.universumfi lm.de

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Credits

Filmlänge: 71 min.

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FSK: freigegeben ab 0 Jahren

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Prädikat: wertvoll

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© UNIV UNIVERSUM FILM GMBH DER MONDBÄR

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VERLAG, GERMANY

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