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daseigenehaus.de

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Das Bau- und Wohnmagazin für Ihre Region

14. Jhg. Juni 2013

www.daseigenehaus.de

tag der architektur | bauen | neue energien | modernisieren | garten

Individuelle

Architektenhäuser

Architektenhäuser aus

Schleswig-Holstein und Hamburg

Pflegeleichter Garten bietet

mehr Zeit zum Genießen

gratis

Elektromobile zum Probefahren

im Energieeffizienz-Zentrum

Foto: NOAH


tag der architektur

Foto: Jebens Schoof

2

Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

mittlerweile ist es gute Tradition – alljährlich im Juni findet der

„Tag der Architektur“ statt. Architekten stellen ihre kürzlich fertiggestellten

Projekte vor und öffnen deren Türen, gemeinsam mit ihren Bauherren.

Sie gewähren Einblick in ihre Arbeiten und die Hintergründe – von der Idee

und Planung über die Realisierung bis hin zur Fertigstellung, stehen

für Fragen und zur Diskussion bereit und freuen sich auf den Gedankenaustausch

mit Ihnen.

Der „Tag der Architektur“ lädt alle Interessierten ein, über die Projekte und

das Thema Baukultur ins Beobachten, Nachdenken und ins Gespräch

zu kommen. Lässt sich über Geschmack streiten? Welche Bauten, welche

gestalteten Außen- und Innenräume empfinden wir als gelungen? Und aus

welchen Motiven heraus? Was ist gute Gestaltung, die über Geschmacks

fragen erhaben ist? Nur allzu häufig nehmen wir unsere Umwelt eher

unbewusst und im Vorbeigehen wahr; und doch

ist es so, dass sie ganz entscheidend darauf

Einfluss hat, ob wir uns in einer Umgebung wohl

fühlen – oder nicht. Und besonders auch tagesaktuelle

Themen wie beispielsweise der

demographische Wandel, Fragen ökologisch

nachhaltigen Bauens und Gestaltens sowie

die Energiewende verlangen nach Antworten,

die sich in gebauter Umwelt niederschlagen.

Sie sind herzlich eingeladen zum „Tag der

Architektur 2013“, der am Wochenende 15. und

16. Juni stattfindet. Auf den folgenden Seiten sehen Sie eine Auswahl der

beteiligten Referenzobjekte. Genügend Anregungen, um eine Exkursion im

Zeichen der Baukultur zu planen. Und da die Sensibilisierung für das Wahrnehmen

von Raum und Maßstab bereits im Kindesalter geschieht, wird

auch in diesem Jahr wieder ein Workshop für die kleinen Leute angeboten.

Nutzen Sie die Gelegenheit des „Tages der Architektur“, erobern Sie für sich

die von einer unabhängigen Jury ausgewählten Projekte, öffentliche wie

private – das zu Wohnzwecken umgenutzte Stallgebäude, Begegnungsstätten,

Kindertagesstätten und Schulen, private Wohnhäuser, Büro- und Geschäftsgebäude,

Bauwerke, die aus unterschiedlichen Planungs- und Umgebungsvoraussetzungen

geschaffen wurden. Architekten und Bauherren freuen

sich darauf, Sie zu den ausgewiesenen Führungen zu begrüßen und mit

Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Ihr Uwe Schüler

Präsident der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein

Übersichten mit allen Teilnehmern aus Schleswig-Holstein und die

konkreten Besichtigungstermine stehen auf der Webseite der

Architektenkammer: www.aik-sh.de. In Hamburg finden die Aktionstage

am 29./30. Juni statt. Mehr dazu auf www.akhh.de

Architektenhäuser sind zu besichtigen

Foto: Perlbach

Anregungen rund um den Hausbau

Foto: Roth-Massivhaus

Elektromobile zum Probefahren

Foto: Neumann

Gartenarbeit ganz ohne Stress

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37

41

45

Foto: epr/Floragard

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tag der architektur

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vorschau


tag der architektur

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Großzügigkeit auf kleinstem Raum

Modernisierung und Erweiterung eines Ganghauses im Lübecker Domviertel

Fotos: Schümann Sunder-Plassmann

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Die Gänge sind ein typisches Merkmal

der Lübecker Altstadt, die bei keiner

Stadtführung fehlen dürfen. Mit Zugang

über das straßenseitige Vorderhaus

erschließen die Gänge die sehr tiefen

Grundstücke.

Ursprünglich lebten hier die Hausangestellten

und Handwerker in kleinen dunklen Buden.

Mittlerweile erfreuen sich die Ganghäuser trotz ihrer

Kleinteiligkeit großer Beliebtheit. Mitten in der

Stadt sind sie ruhige gemütliche Oasen mit eigenem

Hauszugang und eigenem oder gemeinschaftlich

genutztem Außenraum.

Ursprünglich sollte ein Ganghaus im Lübecker

Domviertel umfassend instand gesetzt und modernisiert

werden. Allerdings ließ ein größerer

Hausschwammbefall einen Teilabbruch erforderlich

werden.

Dieser wurde genutzt, um die sehr kleine Wohnfläche

von ca. 32 m² zu erweitern. Die angrenzende

Parzelle war frei und konnte mit einem Neubau

besetzt werden, der nun auch städtebaulich den

ehemals längeren Gang abschließt.

Verbunden mit dem Bestand sind flexibel nutzbare

90 m² entstanden. Alt- und Neubau sind

ablesbar geblieben und bilden doch eine Einheit.

„Im Anbau wurde in die massive Außenwandkonstruktion

ein skulpturales Holzinlay aus weiß

lasierten Fertigelementen gehängt, aus denen Innenwände

und Decke gefertigt wurden“, betont

Cornelius Strübing von Schümann Sunder-Plassmann

Architekten. „So ist eine sehr wohnliche

Atmosphäre entstanden, und trotz begrenzter

Fläche wirkt es im Inneren hell und großzügig mit

dem Charakter eines Einfamilienhauses.“

Auch behaglich sind die Räume. Der geschliffene

Estrich im Erdgeschoss sowie die mit Lehmputz

versehenen Außenwände sind mit Boden- und

Wandheizung temperiert und schaffen zusammen

mit der kontrollierten Wohnungslüftung ein

angenehmes Raumklima bei gleichzeitig hoher

Energieeffizienz.

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Fotos: Bernd Perlbach

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Klarer Baukörper an spektakulärem Standort direkt an der Ostsee

Direkt an der Steilküste in Kiel-Schilksee sind neben den Bedürfnissen

der Bauherrschaft auch die Wetterbedingungen zu bedenken.

Das Ergebnis ist ein klarer, widerstandsfähiger Baukörper.

An der Küste wird man auf den

Boden der Tatsachen zurückgebracht.

Die rauhe See konzentriert

die Gedanken, erfrischt. Dieser

Ort ist wie geschaffen, um das

Leben im ursprünglichen Sinne zu

erleben.

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und Ruhe, wie man sie nicht vermuten

würde.

Selbst Sturmböen und Möwengeschrei

dringen nicht in das Gebäude.

Erst wenn man die Loggia des

Erdgeschosses betritt und den Blick

bis zum Laboer Ehrenmal schweifen

lässt, bläst einem der Seewind um

die Ohren. „In der Bibliothek und im

Wohnbereich des Erdgeschosses fas-

Schlüsselfertiges Bauen Umbauten Reparaturen

Lichtplanung, Leuchtenlieferung,

Lichtinstallation für das Projekt

„Wohnen & Arbeiten mit Meerblick“.

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ziniert der Blick auf die See, welcher

durch die lange Raumausbildung bewußt

gelenkt wird“, sagt Architekt

Heiko Nielson.

Das Souterrain ist für die Ausstellung

von Fotos, Objekten und der

Vorführung von Filmen konzipiert.

Die nötige Verdunklungsmöglichkeit

dient gleichzeitig als Sonnenschutz

und wird durch eine anpassungsfähige

Lichtplanung ergänzt.

Die vorgelagerte Terrasse ermöglicht

auch hier das Erleben der direkt an-

Im Bodenbereich harmonieren

belgischer Blaustein und Schlossdielen.

Die Sockelfliesen sind putzbündig

Großzügige Fensterflächen zur

Seeseite ermöglichen einen freien

Blick auf die Ostsee

grenzenden Steilküste mit Blick auf

Strand, Wasser und Himmel.

Im Kontrast zu den verglasten

Fronten der Seeseite zeigt sich die

gebäudeprägende, hochwertige

Klinkerfassade im Läuferverband.

Die Fassade nimmt sich durch die

dunkle Farbe sehr zurück. Der direkte

Blick, welcher von der Promenade

auf die lange Nordseite

des Gebäudes möglich ist, nimmt

den Baukörper kaum wahr.

„Erst unmittelbar vor dem Grundstück

überrascht der Bau mit einer

ruhigen Fassadengestaltung

und einem sehr schönen Attikaabschluss“,

so der Architekt. „Die

Nordseite des Gebäudes ist mit

einem grauen Sandsteinsockel bekleidet,

welcher durch ein profiliertes

Sandsteingesims und massiven Fensterfaschen,

ebenfalls aus grauem

Sandstein, zur Klinkerfassade hin

begrenzt wird.“

Die äußere Klarheit wird durch die

fast einfach anmutende Raumgestaltung

im Gebäudeinneren fortgeführt.

Die durchdachten Bauteilanschlüsse

setzen zudem detaillierte Akzente in

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der Gestaltung. Belgischer Blaustein

und Schlossdielen harmonieren im

Bodenbereich. Die Materialauswahl

wurde bewusst klein gehalten.

Ein fast unscheinbarer Höhepunkt

in der Detaillierung sind die putzbündigen

Sockelfliesen der Geschosstreppe,

welche ebenfalls mit

belgischem Blaustein belegt wurde.

Moderne und klassische Elemente

ergänzen sich in allen Bereichen.

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7

tag der architektur


tag der architektur

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Eine Scheune zum Wohnen

Einfamilienhaus-Neubau in Epenwöhrden mit einer offenen Wohnhalle

Gemeinsam mit dem Bauherrenpaar wurde ein sehr innovatives

Wohnkonzept entwickelt und umgesetzt, das von ungewöhnlicher

Offenheit in Grundriss und Gebäudehülle lebt.

Der Holzrahmenbau mit klassischem

Satteldach wurde als

KFW70-Effizienzhaus geplant und

mit entsprechend hochgedämmter

Gebäudehülle ausgeführt.

Architekt Ole Jebens sagt: „Dem

Wunsch der Bauherren nach einem

möglichst großzügigen Wohn- und

Essbereich mit direktem Bezug zu

den privaten Räumen wurde durch

eine scheunenartige Grundkonzeption

des Hauses entsprochen, das

sich um eine offene Wohnhalle entwickelt.“

Der Grundriss bietet im Erdgeschoss

einen zentralen Wohn-Essbereich mit

offener Küche, der über eine durch-

gehende Erschließungsachse von Ost

nach West erschlossen wird. Diese

Achse wird durch einen Materialwechsel

im Fußbodenbelag hervorgehoben.

Der Wohnraum öffnet sich

bis unter den First und lässt daher das

Gebäudevolumen begreifen.

Der Schlafbereich der Eltern und das

Hauptbad werden direkt von hier

erschlossen und sind durch Schiebewände

abtrennbar. Über eine einläufige

Treppe erreicht man die beiden

nördlichen Kinderzimmer im Dachgeschoss,

die über die Giebelseiten und

Lichtbänder belichtet werden.

Der Arbeits- und Abstellbereich auf

der gegenüberliegenden Seite des

Hauses wird über eine Raumspartreppe

erschlossen. Die Außenwände

wurden mit unbehandeltem Lärchenholz

verschalt (Boden-Deckel-Schalung).

Das Dach mit hellgrauer Faserzementdeckung

harmoniert mit der

mit den Jahren ergrauenden Fassade

und fügt sich in die die höfische

Fotos: Volker Smidt

Zentrum des Hauses ist der großzügige

Wohn- und Essbereich bei einer

Firsthöhe von 7,50 Metern

Nachbarbebauung. Das Carport und

der Schuppen bilden den nördlichen

Abschluss des Gebäudes.

Umnutzung statt Abriss

Umbau eines ehemaligen Schweinestalls in Angeln zum Wohnhaus

Das Projekt versteht sich als Denkanstoß, um Gebäude, die in

ihrer Funktion obsolet geworden sind, umzunutzen statt

abzureißen. Die ehemals eingesetzte Energie zur Errichtung des

Bauwerks sollte nicht per Rückbau vernichtet werden.

Dieses Projekt etwas Prozesshaftes

an sich, standen doch

auf dem Hofgelände des Angeliter

Dreiseithofes mehrere Bau- oder

Umbauoptionen zur Wahl. Aus eingehender

Analyse ging der Schluss

hervor, den in den 1980er Jahren

erbauten Schweinestall zum Wohnhaus

umzubauen.

vorher

Ein Blick in den alten Schweinestall

und Ausblick auf den

landwirtschaftlich genutzten Hof

Die „Möbel“ sind aus Holz gebaut

und sind multifunktional. Sie wirken

raumbildend, sind Stauraum, Regal,

Schrank, Hängefläche und nehmen

ganze Nebenräume in sich auf. Oft

sind sie winklig oder als “U“ angeordnet

und beziehen sich mit ihrer

Öffnung auf den Außenraum.

„Meist fängt eine in den Maßen darauf

bezogene Öffnung ein Landschaftsbild

ein, so dass der Raum

Rückzugsnische und Aussichtsraum

gleichermaßen ist“, so die Architekten

Tobias Mißfeldt und Hauke

Kraß. „Die Trennbarkeit der Räume

untereinander gewährleisten Schiebetüren,

die im Möbel verschwinden

können.“

nachher

Gegenläufig zum langen, schmalen

Baukörper, befindet sich das

Eingangspodest mit Diele und Terrasse.

Der Bodenbelag, in Niveau

In den Außenabmaßen musste das

Haus aus baurechtlichen Gründen

erhalten bleiben, lediglich eine

neue Schale aus Wärmedämmung

und Ziegel wurde außenseitig hinzugefügt.

Der „Einraum“ im Innern

blieb erhalten. Erklärtes Ziel war mit

Architekten

raumbildenen Elementen zu arbeiten

Kraß

– eher mit „Möbeln“ als mit Wänden

– die nicht an die Außenwand

Mißfeldt

anschließen und so diese Raumidee

spürbar werden lassen. Fotos:

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Auf der Gartenseite im Westen

des Gebäudes gewährleisten alte

Obstbäume den Sonnenschutz

und Farbe gleich behandelt, verdeutlicht

die räumliche Durchdringung

zweier Richtungen und ein

Schwerpunkt formuliert.

Das Energiekonzept verfolgt die

Bauteilaktivierung. Die Masse der

neuen Bodenplatte, die unterseitig

gedämmt wurde und zum Innenraum

nur mit einer 5mm Spachtelmasse

auskommt, strahlt durch

innenliegende Warmwasserleitungen

ab und erzeugt eine angenehme

Temperierung des gesamten

Hauses. Die Heiztechnik funktioniert

über eine Erdwärmepumpe, eine

Lüftungsanlage gewährleistet die

Wärmerückgewinnung und eine

Solarthermieanlage stellt die Warmwasserversorgung

sicher.

9

tag der architektur


tag der architektur

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Fotos: Zastrow + Zastrow

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Wohnen mit Kindern

Neubau von drei Mehrfamilienhäusern

in Lübeck-Kücknitz

Die ca. 4,4 ha große Fläche

des Plangebietes im Lübecker

Stadtteil Kücknitz war bebaut

mit viergeschossigen Gebäuderiegeln

aus den 1960er Jahren

mit ca. 290 Wohneinheiten,

deren funktionaler und

technischer Zustand nicht

mehr den heutigen Anforderungen

entsprach.

Durch sukzesiven Abriss und

städtebauliche Neukonzeption

soll diese innenstadtnahe Fläche für

eine familiengerechte, kinderfreundliche

und generationsübergreifende

Wohnbebauung aktiviert werden.

Der Stadtteil Kücknitz als Wohn- und

Lebensort soll aufgewertet und die

vorhandene Infrastruktur gestützt

werden.

In mehreren Bauabschnitten entstehen

92 öffentlich geförderte Wohnungen

in fünf Häusern für Familien

mit Kindern und eine Kita entlang

der Tilsitstraße, ein Quartiershaus in

der mittig gelegenen Grünfläche, ein

Gebäude mit Seniorenwohnungen

und 18 Reihenhäuser entlang der

Tannenbergstraße.

Ungewöhnlich sind die hofartigen

Freiflächen, die durch die kettenförmige

Anordnung der fünf Gebäude

entlang der Tilsitstraße entstehen.

Sie sind im Wechsel gestaltet als

Spielinseln bzw. Grünflächen. Da

die Autos auf von Hecken umgebenen

Stellplatzinseln entlang der

Tilsitstraße untergebracht sind,

ist das Spielen in den Höfen nicht

durch fahrende Pkw gefährdet.

Großzügige Abstellräume für Fahrräder

bzw. Kinderwagen gibt es in

Fahrradkellern.

Am Tag der Architektur 2013 wird

der erste Bauabschnitt mit drei

Häusern in der Kette und 66 Wohnungen

vorgestellt. Der zweite Bauabschnitt

mit 26 Wohnungen und

Kita ist im Bau.

„Zur Stärkung der fließenden Bewegung,

die die Häuser als Glieder der

Kette vollführen, sind die Außen-

und Innenecken abgerundet“, so

die Architekten Zastrow + Zastrow.

„Durch die Höhenstaffelung der

einzelnen Gebäude bekommt jedes

Haus einen eigenen Charakter, wobei

nur das Kopfgebäude der Kette

fünfgeschossig ist.“ Der überwiegende

Teil ist zwei- bis dreigeschossig,

um eine gerade für das Wohnen

mit Kindern angenehme Maßstäblichkeit

zu generieren.

Jedes Gebäude hat mehrere Treppenhäuser,

um die Anzahl der angeschlossenen

Wohnungen gering zu

halten. Die vier- und fünfgeschoss-

Vorgestellt wird der erste

Bauabschnitt mit 66 familienfreundlichen

Wohnungen

igen Bereiche sind mit einem Aufzug

ausgestattet. Alle Wohnungen haben

eine Terrasse bzw. Balkon oder

Dachterrasse. Die Wohnungsgrößen

variieren zwischen 47 und 106 m²

für ein bis sechs Personen, wobei die

Mehrzahl der Wohnungen für drei bis

vier Personen ausgelegt ist. Es werden

im zweiten Bauabschnitt auch einige

Wohnungen für Alleinerziehende realisiert

(60 m², drei Zimmer).

Aufgrund der Gebäudeformen haben

die Wohnungen sehr unterschiedliche

Raumstrukturen. Die Küchen

sind zu den Wohnzimmern hin

geöffnet, so dass – trotz der durch

den geförderten Mietwohnungsbau

bedingten sparsamen Raumgrößen

– eine gewisse Großzügigkeit im Zentrum

einer jeder Wohnung entsteht.

Holzhaus am Waldrand

Neubau eines Einfamilienhauses mit Pultdach in Heide

Das Baugrundstück liegt am Ostroher Weg in Heide in unmittelbarer

Nähe zum Waldrand und wird von Süden her erschlossen. Mit

einer Breite von ca. 13 Meter ist das Grundstück sehr schmal.

Ursprünglich diente das Grundstück als Durchwegung für Spaziergänger

zur nahegelegenen Trabrennbahn und war unbebaut.

Das Grundstück liegt in einem

heterogen bebauten Umfeld,

dessen Spektrum von kleinen Siedlungshäusern

aus den 20er und 30er

Jahren bis zu großzügig angelegten

Villen reicht.

Der Entwurf des Einfamilienhauses

ordnet sich der örtlichen Gegebenheit

mit der heterogenen Nachbarbebauung

unter. Da es für das Bebauungsgebiet

keinen B-Plan gibt,

gilt der § 34 BauGB, der neben der

Firsthöhe und in Abstimmung mit

dem zuständigen Bauamt nur die

Dachform vorgibt, so dass dem

Architekten, der auch gleichzeitig

Bauherr ist, viele Gestaltungsmöglichkeiten

blieben.

„Es wurde ein länglicher Baukörper

gewählt“, verrät Peter Schoof. „Im

Erdgeschoss befinden sich zum Westen

hin die Wohnräume, während

das Haus vom Osten her über die Zufahrt

und ein großzügiges, offenes

Treppenhaus erschlossen wird.“

Die drei Schlafräume im Oberge-

Auch hier lieferten wir

die Einbauküche.

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schoss werden über eine offene

Galerie erreicht und öffnen sich

nach Westen bzw. Norden zum

Wald hin. Die Wohnräume im Erdgeschoss

sind raumhoch verglast

und geben einen ungestörten

Blick in den Garten sowie in den

angrenzenden Wald frei. Es ergeben

sich fließende Raumbezie-

hungen zwischen Innen- und Außenraum

und der Garten wird über

die großzügige Terrasse Teil des

Wohnraums. Die Küche ist zum

Wohn- und Esszimmer hin offen.

Als Dachform wurde ein nach Westen

geneigtes Pultdach gewählt. Dadurch

ergeben sich der Nutzung entsprechend

hohe Räume im Westen

und niedrige im östlichen Übergang

zu Galerie und Treppenhaus.

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Fotos: Jebens Schoof Architekten

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tag der architektur


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Den Bestand für die Zukunft gerettet

Denkmalgeschützte Reetdachscheune am Schlossgut Weissenhaus wurde restauriert

Im Jahr 2005 erwarb der Hamburger Unternehmer Jan Henric

Buettner die 75 Hektar große Gutsanlage Weissenhaus mit über 30

historischen, zumeist denkmalgeschützten Gebäuden, um hier

ein exklusives Hotel-Resort und SPA direkt an der Ostsee zu errichten.

Zum historischen baulichen Ensemble

der Gutsanlage gehört

der im frühen 20. Jahrhundert errichtete

ehemalige Jungviehstall, der

nun restauriert und modernisiert als

Reetscheune für Veranstaltungen

(Kultur und Kulinarik) genutzt wird.

„Durch die Umnutzung als Versammlungsstätte

für Veranstaltungszwecke

mit bis zu 400 Personen

wurde das historische Bauwerk in

seinem Bestand für die Zukunft gerettet

und gesichert“, so Architekt

Edgar Schwinghammer.

vorher

Die Reste des 100 Jahre alten

Jungviehstalls wurden mit historischen

Baustoffen restauriert

Das Gebäude lag zu Baubeginn in

Ruinen und drohte vollends zu verfallen.

Der Bau besticht durch seine

gewaltige Rundholzbinderkonstruktion

mit einer freien Dachraumhöhe

von zehn Meter, die auf in Lehm

gemauerten Außenwänden ruhen.

Die Modernisierungsarbeiten wurden

traditionell unter Verwendung

historischer Baustoffe (wie etwa

■ Küchenarbeitsplatten

■ Waschtische

■ Wandverkleidungen

■ Fensterbänke

■ Mosaike

■ Bodenplatten

■ Treppenanlagen

dem Lehmverputz der Außenwände)

ausgeführt.

Der innere Ausbau erfolgte selbstbewusst

und die historische Konstruktion

respektierend in unaufdringlichem

gegenwärtigem Stil.

Neue Bauelemente wurden betont

in moderner Ausbildung dem historischen

Bestand spannungsvoll

gegenübergestellt. So wurde etwa

ein Windfang geschaffen durch den

Einbau einer neuen Stahl-Glastrennwand

hinter dem großen Giebeltor.

Die neuen sanitären Anlagen sind

in Material und Ausbildung in aktuellem

Design errichtet.

Weil der imposante Dachraum unter

Reet aus Brandschutzgründen

für den Besucher nicht zugänglich

ist, wurde auf Wunsch des Bauherrn

Fotos: Schwinghammer

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eine achsial angeordnete, brandgeschützte

Deckenverglasung in Sattelform

eingebaut, wodurch der

Dachraum für den Besucher mit

Blick aus der Veranstaltungshalle

erlebbar wird.

Die weiß gekalkten lehmverputzten

Wände und Holzgebinde des Hallenraumes

im Erdgeschoss ruhen

auf einem rot eingefärbten Estrich-

Die weiß gestrichenen Holzbalken

bieten heute ein schönes Ambiente für

Veranstaltungen

boden, der dem Großraum eine

kraftvolle, ruhende Unterlage bietet

und eine feierliche Atmosphäre vermittelt.

Das Gebäude wird über eine Fußbodenheizung

temperiert und ist mit

einer Belüftungsanlage ausgestattet.

Die Leitungsverläufe wurden hauptsächlich

im Deckenaufbau untergebracht,

der eine brandschutztechnische

Aufdoppelung erhielt.

Die Ermöglichung der ganzjährigen

Nutzung als Versammlungsstätte in

einem denkmalgeschützten Gebäude

unter einem Reetdach mit neuestem

medientechnischen Equipment

erforderte umfangreiche Planungsleistungen.

Neben dem zentralen Großraum des

ehemaligen Stalls wurden an den

Giebelseiten Räume für Catering und

sanitäre Einrichtungen eingebaut.

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13

tag der architektur


tag der architektur

14

Bezug zur Nachbarschaft

Neubau eines Ärztehauses in einer Villengegend von Bad Segeberg

Das Ärztehaus befindet sich in einer von Villen geprägten Straße

in Bad Segeberg. Das unterkellerte Gebäude ist bestimmt

durch zwei mit hellen Ziegeln verblendete Vollgeschosse und ein

dunkel abgesetztes Staffelgeschoss mit großer nach Westen

ausgerichteter Dachterrasse.

Der teilweise versetzt gemauerte

Verblendstein nimmt die helle

Farbgebung und Gliederung der umliegenden

Villenfassaden auf. Eine

Rauten-Dachverkleidung stellt den

Bezug zu traditionellen Schiefer-Eindeckungen

her.

Die nach innen abgewinkelte Wandfläche

im Erdgeschoß führt zum Eingang

hin. Sie weitet den Eingangsbereich

auf und bildet zugleich eine

Überdachung. „Die barrierefreie

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Erschließung der Geschosse erfolgt

über ein Treppenhaus mit Aufzug,

das auf jeder Ebene natürlich belichtet

wird“, sagt Dipl.-Ing. Architekt

Helge Riecken (die bauwesen).

Eine Loggia im ersten Obergeschoss

erweitert den Wartebereich der dort

befindlichen Arztpraxis. Der Personenaufzug

hält in allen Ebenen,

im Kellergeschoß gibt es ein Behinderten-WC,

das von allen Praxen

genutzt wird.

Fotos: Christoph Edelhoff

Die Gebäudeklimatisierung wird

über eine Geothermie-Anlage betrieben,

die die Lüftung im Winter

mit Wärme und im Sommer im umgekehrten

Verfahren durch Kühlung

unterstützt.

Die Gebäudehülle einschließlich der

Fenster ist hochwärmegedämmt.

Eine Verschattungsanlage sorgt für

ausreichenden sommerlichen Wärmeschutz.

Im Außenbereich wurde Wert auf

eine hochwertige Beleuchtung gelegt.

Dazu zählen die Ausleuchtung

von Wegen, Parkplatz und Eingangsbereich

sowie zusätzliche Lichtakzente

auf der Fassadenfläche, die

dem Gebäude auch bei Dunkelheit

Bedeutung geben.

Mit einfachen gestalterischen Mitteln

Ehemalige Lohmühle in Bad Segeberg wird zum Jüdischen Gemeindezentrum

In dem frühindustriellen Gewerbebau der ehemaligen Lohmühle

entstanden eine interreligiöse Kita, unterschiedliche Nutzungen

für die Gemeinde (wie Jugendraum und Bibliothek) sowie

die Synagoge mit Galerieebene. Sie ist auf Gottesdienste für

die ca. 150 Mitglieder umfassende jüdische Gemeinde

Bad Segeberg ausgerichtet.

Aufgrund ihrer überregionalen

Bedeutung als erster Neubau

einer Synagoge in Schleswig-Holstein

nach dem 2. Weltkrieg ist sie

jedoch als neues religiöses Zentrum

Die äußere Gestaltung des Gewerbebaus

ist erhalten geblieben und durch

Vordächer ergänzt worden

in Schleswig-Holstein für die insgesamt

340 Mitglieder umfassende

Landesgemeinde zu sehen. Sie bietet

im ersten Obergeschoss Platz für

ca. 120 Personen. Auf den Galerien

können weitere 80 Personen platziert

werden.

Im Gebäude sind neben der Synagoge

auch eine Bibliothek, Jugendräume,

Räume zur Mehrzwecknutzung,

Büroräume, eine Küche zur Zubereitung

von koscheren Speisen, eine

Wohnung im Dachgeschoß, eine

interkonfessionelle Kindertagesstätte

sowie ein rituelles Bad, die Mikwe,

entstanden.

„Mit einfachen gestalterischen Mitteln

und einfachsten Materialien

haben wir auf ca. 1.100 m² Nutzfläche

versucht, die Wünsche der

Jüdischen Gemeinde zu erfüllen und

den rituellen Anforderungen zu genügen“,

sagt Klaus Eggers von BAS

Architekten.

Die äußere Gestaltung der ehemaligen

Lohmühle als frühindustrieller

Gewerbebau ist unverändert erhalten

geblieben und durch Fluchttreppen

und Vordächer als Stahlkonstruktion

ergänzt worden. Nur

die Ostwand erhielt in der Höhe der

Galerie ein rundes Fenster, dessen

Verglasung in Form eines Davidsternes

geteilt wird. Dieses Fenster ist in

der Fassadengestaltung das einzige

Element, das auf die neue Nutzung

hinweist.

Das Speichergebäude ist genau in

Ost-West-Richtung angelegt und

bietet damit die optimale Ausrichtung

für einen Synagogenraum.

Der obere Abschluss des Synagogenraumes

folgt in Form einer

Bogendecke den idealen Gestal-

Wir führten bei

diesem Objekt die

Holzbauarbeiten aus

Fotos: BAS

Das Rundfenster an der Ostfassade

ist das einzige Element, das auf die neue

Nutzung als Synagoge hinweist

tungsvorstellungen. Dunkelblau

gestrichen korrespondiert sie mit

wüstensandfarbenen Wand- und

Fußbodenflächen.

Die Konstruktion des alten Lohmühlengebäudes

war im vorderen Teil

in Folge eines Brandes stark geschädigt.

Tragende Holzelemente

im Kellergeschoss wurden durch

gemauerte Pfeiler bzw. Stahlbetonstützen

ersetzt.

Teilweise wird die Konstruktion

durch Stahlstützen und Stahlunterzüge

ersetzt und neue Holzbalkendecken

eingeschoben, teilweise

bleiben die ursprünglichen Holzbalkendecken

sichtbar erhalten. Im

Dachgeschoss fängt eine Stahlrahmenkonstruktion

das vorhandene

Sparrendach ab und steift das Gebäude

ab.

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15

tag der architektur


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Fotos: Zastrow + Zastrow

Ineinander

gestellte Winkel

Neubau der Kindertagesstätte in Schönkirchen

Der Neubau der Kindertagesstätte befindet sich am östlichen

Rand der Gemeinde Schönkirchen an der Dorfstraße/ Schönhorster-

Straße. Der Neubau erweitert das Gemeindeangebot für

die Betreuung der Kinder sowie für das Gemeindeumland.

Die Gebäudekubatur wird aus

zwei ineinander gestellten Winkeln

gebildet, deren Schenkel parallel

zur nördlichen und westlichen

Grundstücksgrenze stehen. Der

Neubau wird barrierefrei erschlossen.

Der Gebäudewinkel umschließt

zweiseitig den offenen Innenhof, der

sich mit seinem Außenspielbereich

großzügig zu den östlich gelegenen

Feldern öffnet.

„Der äußere Gebäudewinkel ist eingeschossig

und hat ein flaches Dach.

In ihm sind die Verwaltung, Küche

sowie Schlaf- und Nebenräume

untergebracht“ erklären die Architekten

Zastrow + Zastrow. „Der innere

Gebäudewinkel mit den Gruppenräumen

ist ebenfalls eingeschossig,

jedoch etwas höher und hat eine

Schönkirchen

Wohnen auf dem Rinkenberg.

aus Pult- und Zeltdachkonstruktionen

bestehende Dachlandschaft

als oberen Abschluss.“

Raumprogramm und -struktur

Die Kita umfasst ein Angebot für

zwei Krippengruppen, zwei Elementargruppen,

Bewegungsraum und

Küche. Eine der Elementargruppen

ist eine „Inklusionsgruppe“, d.h.

hier können auch Kinder mit Behinderungen

aufgenommen und

betreut werden. Die Krippen- und

Elementargruppen orientieren sich

zum Innenhof. Der größte Raum ist

der Bewegungsraum mit 64 qm mit

direktem Ausgang zum Innenhof.

Die Gruppenräume haben im Durchschnitt

49 qm. Die Flure haben Aufweitungen

für Garderobeninseln und

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und in Schönberg/Strandstraße

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sind durch z.T. schräg verlaufende Innenwände

begrenzt. Insgesamt können

ca. 60 Kinder betreut werden.

Konstruktion und Materialien

Die Errichtung des Gebäudes erfolgt

in Massivbauweise. Tragende

Außen- und Innenwände werden

mit Poroton-Planziegeln hergestellt,

wobei deren Schichtdicke in den Außenwänden

36,5 cm beträgt und in

den Innenwänden 24 cm, 17,5 cm

bzw. 11,5 cm. Alle Außenwände

werden mit rotem Ziegelmauerwerk

verblendet. Die Konstruktion

des Flachdaches wird in Stahlbeton

ausgeführt. Die verglasten Flächen

zum Innenhof werden als Pfosten-/

Riegelkonstruktion hergestellt.

Heizung und Energiestandard

Vorgesehen sind eine Wärmepumpe

(Geothermie) in Verbindung mit einer

Fußbodenheizung. Der geplante

Jahres-Primärenergiebedarf liegt bei

83 kWh/m²a. Es wird ein sehr hoher

Dämmstandard gebaut.

Die Kita wird von der Dorfstraße

aus über den Hasenkamp aus erschlossen.

Auf der Westseite des

Hasenkamp entstehen 12 Stellplätze,

auf der Ostseite wird eine separate

Vorfahrt geschaffen mit weiteren 13

Parkplätzen zum Holen und Bringen

der Kinder.

Östlich grenzt das Grundstück, getrennt

durch einen Sandweg, an

Im äußeren Gebäudewinkel sind

Verwaltung, Küche und Schlafräume,

im inneren Winkel die Gruppenräume

landwirtschaftlich genutzte Flächen

an. Die für den Neubau der Kita zur

Verfügung stehende Fläche ist nahezu

quadratisch und wird im Norden

und Westen durch den Verlauf des

Hasenkamps definiert.

ist einer von mehr als 700 Partnern der Kamapagne „Klima sucht Schutz“,

die sich gemeinsam für die Senkung des klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoßes einsetzen.

Fotos: Mißfeldt Kraß Architekten

Autark, mobil,

flexibel, ökologisch

GründerCUBE in Lübeck besteht aus zwei

aneinander gestellten Holz-Container

Der GründerCUBE soll Einrichtung

eines Forums für

Gründungsinteressierte aus

dem studentischen Umfeld

von Forschungs- und

Entwicklungsprojekten in

Lübeck sein. Er ist autark und

mobil konzeptioniert, um

versetzbar sein zu können.

Sein erster Standpunkt ist am

Schnittpunkt zwischen Uni

und Fachhochschule, nahe der

Mensa und des zentralen Hörsaalgebäudes.

Der Gebäudekörper

basiert im Wesentlichen auf

der inhaltlichen Grundidee zwei

„Ausbildungshäuser“ gleichwertig

gegenüber zu stellen, um dazwischen

einen Raum des Gemeinsamen,

des Miteinanders, der

Kommunikation entstehen zu

lassen.

Ein äußerst reduziertes Vordach

kennzeichnet beidseitig den Zugang.

Somit ergibt sich eine Dreiteilung

des Gesamtbaus. Zwei

3,6 x 9,8 Meter große baugleiche

Module stehen sich gegenüber

und bilden aus nur fünf weiteren

Bauteilen den Zwischenraum.

Seine Funktion ist multifunktional

angelegt. Es ist Foyer, Eingangs-,

Gruppenarbeits-, Ausstellungsund

Vortragsraum in einem.

„Sichtbares Massivholz bildet die

allseitigen Raumschale und prägt

die Atmosphäre des Innenraums“,

sagt Architekt Tobias Mißfeldt.

Sein Kollege Hauke Kraß ergänzt:

„Holz ist umfassend eingesetzt,

als Baustoff und Energieträger. Ein

Pelletofen steht an zentraler Stelle.

Er übernimmt die Wärmeversorgung.

In direkter Abwärme

versorgt er den Mittelbau, wobei

die Seitenbauten mit erwärmtem

Wasser angedient werden.“

Eine Fußleistenheizung lässt einen

Warmluftschleier am Massivholz

aufsteigen und erwärmt das Bauteil.

Es strahlt warm ab und erzeugt

Behaglichkeit. Die Raumluft kann

kühler ausfallen und ist dem Raumklima

zuträglich. Eine diffusionsof-

Die in der Werkhalle vorgefertigten

Module werden per Kranmontage vor

Ort montiert

fene Holzlasur gewährleistet die

feuchteregulierende Tätigkeit des

Holzes und das sinnliche Erlebnis.

Eine Photovoltaikanlage übernimmt

die Stromversorgung. Die Ausstattung

ist nach konzeptueller Idee

reduziert. Dazu zählt ein kleines

WC und eine kleine Pantryküche.

Schrank- und Stauräume sind anstatt

konventioneller Zwischenwände integriert.

Alle Leitungen wurden aus ökonomischen

Gründen sichtbar zur Reversibilität

montiert und Einfachheit

zum durchgängigen Prinzip erklärt.

Dinge, die sich normalerweise verstecken,

die normalerweise Endgewerke

wie Putzer, Maler oder

Trockenbauer übernehmen, sollten

sichtbar bleiben.

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tag der architektur


tag der architektur

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Halbdurchsichtiges Fassadenmaterial

Neues Parkhaus für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel

Die Bedeutung des Parkhauses als Eingangsgebäude

zum Klinikum stellt hohe Anforderungen an die Erscheinung des

Gebäudes. Es hat sieben Parkebenen mit insgesamt 896

Stellplätzen und ist mit versetzten Halbrampen erschlossen.

Eine Fassadenbekleidung aus

semitransparentem Gewebematerial

ist vor die Parkebenen gespannt

und gibt der Skelettkonstruktion

eine körperhafte Wirkung. Die

Erdgeschosszone ist als durchlässiger

Sockelbereich ausgebildet. Die drei

in Sichtbeton ausgeführten Treppenhäuser

gliedern das Gebäude.

Der Empfangs- und Servicebereich

ermöglicht durch seine verglaste

Außenhaut Durchblicke durch das

Gebäude. „Der mit kreisförmigen

Baukörpern gestaltete Bereich korrespondiert

mit der Struktur der

Außenanlagen und bildet einen

reizvollen Kontrast zu den kubisch

geschnittenen Formen der Parkebenen“,

so Christian Schmieder

von Schmieder.Dau.Architekten.

Hier sind sowohl die Pförtnerei

als auch die Telefonzentrale, ein

Edelhoff C.

Backshop sowie eine Apotheke und

die zentrale Kasse angeordnet. Fotos:

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7 Häuser in einheitlicher Gestaltung

Neubau der Wohnstätte Johannistal am Ortsrand von Schleswig

Die Wohnstätte Johannistal ist als eine private Einrichtung für

Menschen mit Behinderungen im Jahr 1888 in Schleswig

gegründet worden. Das Ziel der Betreuung ist es, die individuellen

Fähigkeiten der Bewohner zu fördern und zu erhalten. Ein

besonderes Anliegen ist es, die Eigenverantwortlichkeit und

Selbstständigkeit zu stabilisieren und zu erweitern, um ein

möglichst selbstbestimmtes Leben zu erreichen.

Auf einem ca. 1,3 ha großen

Gelände, ländlich gelegen am

Ortsrand Schleswigs in unmittelbarer

Nähe zur bestehenden Anlage, erweiterte

die Einrichtung ihr Angebot

durch sieben Neubauten, die in zwei

Wohnformen 72 Betreuungsplätze,

das Gemeinschaftshaus und die Verwaltung

beinhalten.

Um eine Bebauung zu realisieren,

wurde ein vorhabenbezogener Bebauungsplan

aufgestellt. Im Rahmen

der Änderung des Flächennutzungsplanes

ist das vorhandene Sondergebiet

Pflegeeinrichtung auf dem angrenzenden

Grundstück nach Süden

erweitert worden.

Die Disposition der Baufelder ist so

gewählt, dass eine städtebauliche


Struktur mit Einzelgebäuden entsteht.

Auf gute Belichtungs- und

Besonnungsverhältnisse wurde besonders

geachtet.

Die Anlage ist unter Ausnutzung der

Topografie mit zweigeschossiger und

eingeschossiger Bebauung geplant.

Dem sanften Übergang zum offenen

Landschaftsraum wird durch die

Baumassenverteilung in besonderem

Maße Rechnung getragen.

„Alle sieben Baukörper unterliegen

einem einheitlichen Gestaltungsprinzip.

Die unterschiedliche Ausformung

der Gebäude ergibt sich

aus der Nutzung“, so Mike Barth,

Projektleiter des Vorhabens im Architektenbüro

Lorenzen BDA aus

Flensburg. „Durch gleiche Dach-

Fotos: Arne Biederbeck

formen und gleiche Materialauswahl

entsteht eine einheitliche Gesamtanlage

mit spannenden Raum- und

Blickbeziehungen sowie abwechslungsreichen

Außenräumen.“

Für die Erstellung eines energetischen

Konzeptes wurde ein Ingenieurbüro

eingeschaltet. Für die

zwei Wohngruppenhäuser und die

vier Häuser mit Wohnungen ist

die Einhaltung des Kfw-Effizienzhauses

70 festgesetzt worden. Die

Durch gleiche Materialien und

gleiche Dachformen entsteht eine

einheitliche Gesamtanlage

Beheizung erfolgt über Gas-Brennwert-Einzelanlagen

mit solarer

Warmwasserversorgung. Eine dezentrale

kontrollierte Wohnungslüftungsanlage

mit Wärmerückgewinnung

unterstreicht das energetische

Konzept.






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tag der architektur


tag der architektur

20

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Foto: Hage

Fotos: Berghäuser

Anforderungen anpassen

Neubau der Kindertagesstätte in der Ansgarstraße, Elmshorn

Die Kita vermittelt mit ihrer

dynamischen Form zwischen

der benachbarten Kirche,

dem direkt angrenzenden

Gemeindehaus und der

umliegenden Wohnbebauung.

Die zentrale Halle dient als Erschließung

und Bewegungsraum,

der Höhenunterschied zwischen

Eingang und Gruppenräumen

wird mit einer breiten Treppe mit

Rutsche und einer Rampe thematisiert.

Öffnungen zwischen Gemeindehaus

und Halle lassen eine

gemeinsame Nutzung zu.

Die Gruppenräume bestehen aus

einem Basisraummodul, das sich

um zwei Module ergänzen lässt.

„Dieses System erfüllt je nach

Anforderung die (förderfähigen)

Raumprofile: Jedes Modul kann eine

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Krippen-, eine Familien- oder eine

Elementargruppe bilden“, sagt Architektin

Maria Felshart (hage.felshart.griesenberg

Architekten) und

ergänzt: „So lässt sich das Gebäude

an sich verändernde Anforderungen

anpassen.“

Die dunkle reliefartige Klinkerfassade

öffnet sich zum Freigelände

Der Höhenunterschied wird mit

einer breiten Treppe mit Rutsche sowie

einer Rampe thematisiert

durch großzügige Verglasungen.

Farbige Paneele zwischen den

Öffnungen betonen die einzelnen

Gruppen.

Wir danken dem Architekturbüro

hage.felshart.griesenberg für die

gute Zusammenarbeit und wünschen

der Kita Ansgarstraße viel Erfolg.

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Wilhelminismus

und Moderne

Muthesius Kunsthochschule in Kiel verbindet

die Kaiserzeit mit der Gegenwart

Auf dem Gelände der ehemaligen

Fachhochschule

Technik zwischen Legien- und

Wilhelminenstraße und dem

Knooper Weg entstand der

neue Campus der Muthesius

Kunsthochschule.

Die Neubauten für die Verwal-

„ tung und die Werkstätten der

Schule treten zwischen und vor

die Bestandsbauten der einstigen

Im frühindustriellen Kesselhaus

befinden sich die Kantine und ein

Multifunktionsraum

wilhelminischen Lehranstalten für

Schiffsbau und Kunstgewerbe“,

sagt Architekt Christian Schmieder.

„Sie komplettieren und transformieren

die historische Baugruppe

in ein spannungsreiches Architekturensemble

aus Alt- und Neubauten,

Wilhelminismus und Moderne,

Blockrandbebauung und Solitären.“

Die Baumaßnahme Muthesius

Kunsthochschule gliedert sich in

folgende Bauteile:

Bestandsgebäude Legienstraße

In dem Altbau wurden Seminar- und

Atelierräume sowie im 3. OG die

Büros der Lehrenden untergebracht.

Hofseitig wurden dem Gebäude die

„Parasiten“ vorgelagert: auf Pfählen

gegründete stählerne Treppenkonstruktionen

mit eingeschobenen

20-Fuß-Seecontainern, die aus der

Not fehlender Kellerflächen die Tugend

nutzungsnaher Lagerflächen

„auf der Etage“ machen.

Bestandsgebäude Kesselhaus

In den in ihrer frühindustriellen

Prägung belassenen Räumen des

Hochparterres sind die öffentlich

zugängliche Kantine und der Multifunktionsraum

untergebracht.

Neubau des Werkstattgebäudes

In dem markanten gläsernen Funktio-

nsgebäude am Knooper Weg wurden

alle schweren Nutzungen der Schule

gebündelt, die im Altbau teure Anpassungen

in der Gebäudestruktur

verursacht hätten. Auf den Geschossen

EG bis 3. OG sind die Werkstätten

untergebracht, die vierte Etage

nimmt die Bibliothek der Schule auf.

Neubau der Verwaltung

In dem geschwungenem, aufgeständerten

Baukörper am neuen

Hochschulplatz sind die Verwaltung

und im Erdgeschoss eine gläserne

Ausstellungsfläche untergebracht.

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Wir gratulieren herzlich zum neuen Campus

der Muthesius Kunsthochschule

Wir führten die

Lüftungsarbeiten durch.

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tag der architektur


tag der architektur

22

Klarer und stringenter Baukörper

Zweigeschossiger Bürohausneubau in Heide macht schwebenden Eindruck

Das neue Bürogebäude ist

gut sichtbar in Heide an

der Bundesstraße 203 auf der

grünen Wiese errichtet.

Aufgrund der vorhandenen

Bodenverhältnisse und der

dadurch erforderlichen Regenwasserrückhaltung

auf dem Grundstück

wird das Erdgeschossniveau

gegenüber dem Gelände um ca.

60 cm angehoben, was dem zweigeschossigen

Gebäude mit einer

Außenwandabwicklung von 20,30

x 20,30 Meter einen schwebenden

Eindruck verleiht.

„Die mäandrierende Fassade aus

Sonnenschutzverglasung und einer

flächenbündigen, anthrazitfarbenen

Faserzementbekleidung unterstreicht

die Leichtigkeit bei gleichzeitiger

Klarheit und Stringenz des Baukörpers“,

so Architekt Jörg Steinwender.

Die Open Space-Bereiche dienen

der Kommunikation der Mitarbeiter

und sind flexibel nutzbar

Die Nutzungseinheiten verteilen sich

zu je 350 m² Nutzfläche auf zwei

Ebenen und werden von Süden über

einen Einschnitt des Baukörpers erschlossen.

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Fotos: Helga Schulz

Um die Kernzone mit den Nebennutzflächen

wie (Küche, WC-Bereiche und

Archiv) legen sich die Büroräume in

offener und teilweise geschlossener

Form. Die Open Space-Bereiche dienen

der Kommunikation der Mitarbeiter

und sind flexibel nutzbar. Besprechungsräume

und die Büroräume der

Geschäftsführer werden durch Kombinationen

aus Trockenbauwänden und

„Planung innovativer Gebäudetechnik”

Blockheizkraftwerke – Energieberatung

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verglasten Elementen abgetrennt. Es

entsteht eine freundliche, transparente

und von Tageslicht durchflutete

moderne Bürolandschaft.

Das Gebäude ist in Mischbauweise

errichtet und besteht aus einem

massiven, aussteifenden Kern. Die

Sohle und Deckenelemente ist aus

Stahlbeton errichtet und werden von

Stahlstützen unterzugslos getragen.

Die Außenwandkonstruktion aus

vorgefertigter Holzrahmenbauweise

ermöglicht aufgrund der geringen

Wandstärke eine optimierte Flächenausnutzung

bei gleichzeitig hohen

Wärmedämmeigenschaften.

Die Fassade besteht im transparenten

Bereich aus einer Aufsatzkonstruktion

aus Aluminium. Die

geschlossenen Elemente erhalten im

Bereich der Brüstungen eine Faserzementfassade

in Form einer Vorhangfassade.

Diese Bauweise ermöglicht

eine sehr kurze Bauzeit.

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Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen ergänzt Bestandsbauten in Ratzeburg

Mit dem Neubau wird die Schulliegenschaft am Standort Vorstadt

um die Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen ergänzt.

Die Baumaßnahme beinhaltet den Abbruch von bestehenden Grundschulgebäuden

aus den frühen 1960er Jahren und den Neubau.

Der U-förmige Baukörper umschließt

eine großzügige zweigeschossige

Halle, die Raum für

Veranstaltungen, Mensa, Bibliothek

und Mehrzwecknutzungen bietet.

Dieses Forum bildet sowohl baulich

als auch im pädagogischen Konzept

den Mittelpunkt der Schule, zu dem

sich die Räume der Musik und des

darstellenden Spiels im Erdgeschoss

hin komplett öffnen lassen und an

den die Mensa mit Küche angegliedert

ist.

Im 1. OG lässt eine umlaufende

Galerie mit Freilernzonen vor der

Bibliothek Blicke nach unten in das

Forum zu und verbindet so die Geschosse

untereinander. Auch von der

Freitreppe, einem zentralen Element

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des Forums, sind Blicke in das Forum

möglich. Überdacht wird das Forum

durch ein Holzträgerdach, welches

über verschiedene große kreisrunde

Lichtkuppeln eine gute Belichtung

bietet und Ausblicke in den Himmel

zulässt.

Das U-förmige Gebäude beinhaltet

im Erdgeschoss die öffentlichen

Nutzungen wie Forum, Verwaltungsräume,

Musikräume und

darstellendes Spiel. Die Bibliothek,

Klassenzimmer und Fachklassenräume

befinden sich in den Obergeschossen

des Hauses.

Die Chemie- und Fachräume erhielten

eine spezielle Verdunklungsanlage,

die elektrisch betrieben wird.

Mit drei Geschossen erreicht der Neu-

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bau rund 6.190 m² BGF. Die Klassen-

räume gliedern sich einseitig der

lichtdurchfluteten Flure an.

Das Gebäude erhielt eine Verblend-

mauerwerksfassade mit hellen

Ziegeln und Fensterbändern, die

durch geschlossene Blechelemente

verkleidet sind. Hier bildet der helle

zum Teil sandfarbene Stein das Verbindungsglied

zu der größtenteils

Fotos: Julius Tietze

Die große Pausenhalle im

Zentrum wird durch runde Oberlichter

mit Tageslicht belichtet

in Backstein gehaltenen Wohnbebauung

der Umgebung. Das Lochmotiv

der Lichtkuppeln findet sich in

grünen Paneelen der Fassadenbänderung

wieder. Diese Lochbleche

lassen eine natürliche Nachtauskühlung

der Klassenräume zu. Das Motiv

der Lochung basiert auf einem stark

vereinfachten Luftbild von Ratzeburg

mit Ratzeburger- und Küchensee.

Mit dem später ausgeführten Verbindungsgang

am Bestandsgebäude

wird der Neubau die gesamte Schule

zu einem homogenen Gesamtensemble

zusammenbinden.

„Der Neubau soll als kompaktes

Gebäude und mit seiner Präsenz als

öffentliches Haus seine Wirkung entfalten

und sich gleichzeitig mit seiner

baukörperlichen Struktur und Materialität

maßstäblich in sein Umfeld

einfügen“, sagt Klaus Petersen vom

Architektenbüro petersen pörksen

partner.

23

tag der architektur


tag der architektur

24

„Licht und Luft“ geschaffen

Umgestaltung des Verkaufsbereichs der Möwen-Apotheke in Heikendorf

Die Apotheke liegt im Ortszentrum des Ostseebads Heikendorf,

eines Vorortes von Kiel. Sie besteht seit 55 Jahren und wurde

bereits mehrmals umgebaut. Die Planungsaufgabe bestand nun

darin, den Verkaufs- und Kundenbereich neu zu gestalten –

vor allem sollte „Licht und Luft“ geschaffen werden.

Die vorhandene Decke wurde

ersetzt durch eine neue glatte,

weiße Decke mit großen, kreisrun-

Unsere Kompetenz in Meisterqualität

Reinhard

Tischlermeister

Fotos: Christoph Edelhoff

An diesem Bauprojekt

haben wir den Ladenbau umgesetzt

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Umgestaltung des Verkaufsbereiches

der Apotheke in Heikendorf:

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den, bündig integrierten Leuchten.

Der vorhandene graue Steinboden

blieb erhalten. Eingelassen wurde

lediglich eine Edelstahlschiene.

Diese Schiene definiert den Diskretionsbereich

und ermöglicht

Kundengespräche an den vier Beratungsplätzen

am Verkaufstisch.

Der Tresen bekommt Leichtigkeit

durch eine indirekte Beleuchtung

im zurückspringenden Sockelbereich.

Die Oberflächen sind aus

weißem, strapazierfähigem Corian

gefertigt. Die Taschenablagen sind

aus Eichenholz.

Den Kundenraum dominieren weiße,

hinterleuchtete Regalflächen,

die scheinbar schweben. Alle neuen

Einbauten ordnen und rahmen die

bunte Produktvielfalt.

„Die von Ware und Werbung befreiten

Schaufenster stellen einen

Bezug zwischen Außen und Innen

her“, so Architekt Helge Riecken. Ein

Kindermaltisch mit großer Papierrolle

steht im Mittelpunkt des Schaufenstergeschehens.

Nach Ladenschluss tauchen in die

Decke integrierte LED-Leuchten den

Innenraum in wechselnde Farben

und ziehen bei Dunkelheit die Aufmerksamkeit

der Passanten an.

Die Regale „schweben“ scheinbar

– dank Wandbefestigungen und

hinterleuchteter Regalflächen

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Fotos: Fehrs

Begegnungsstätte

Neubau eines Cafés mit Beratungsbereichen

auf dem Südfriedhof in Neumünster

Im Dezember 2011 wurde die

Begegnungsstätte mit der

Eröffnung des Gezeiten-Cafés

seiner Bestimmung übergeben

und lädt die Friedhofbesucher

seitdem täglich zum

Verweilen ein.

Der Neubau auf dem Südfriedhof

in Neumünster setzt ein neuartiges

Nutzungskonzept um. Das Café

soll als Anlaufstelle den Trauernden

ein Gefühl von Gemeinschaft ge-

Das gewölbte Pultdach

und die Glasfront prägen die

einladende Fassade

ben und bietet die Möglichkeit der

Beratung sowie des Zusammen-

kommens.

Der Kirchengemeindeverband als

Träger der Begegnungsstätte bietet

auf den 200 m² Nutzfläche neben

dem Gastraum einen abgetrennten

Bereich für geschlossene Gesellschaf-

ten und für Vorträge an. Die zwei Büros

dienen der Friedhofsverwaltung

zur Beratung in Fragen Bestattung,

Gräber und Grabpflege sowie den

Pastoren zu ständigen Gesprächsterminen

und der Hospizinitiative zur

Realisierung von Angeboten für

Trauernde.

„Die Architektur des Gebäudes soll

durch seine Transparenz das Nutzungskonzept

unterstützen sagt

Architekt Markus Fehrs. Die Gäste

betreten ein offenes, freundliches

Gebäude, das durch seine prägnan-

te Glasfront, das gewölbte Pultdach

sowie die Materialwahl auf sich

aufmerksam macht. Die Konstruktion

des Gebäudes wurde in einer

Kombination aus Mauerwerksbau

und sichtbarer Holzkonstruktion

verwirklicht. Es wurde ein hoher

energetischer Standard unter Nutzung

der Geothermie erreicht. Die

Pultdachfläche ist für die Installation

einer Photovoltaikanlage, die

das Gebäude mit Strom versorgen

soll, vorbereitet.

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tag der architektur


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Flexible Nutzungen

ermöglichen

Graduiertenzentrum der Christian-Albrechts-

Universität Kiel (CAU)

Der Neubau des Graduiertenzentrums

der Christian-

Albrechts-Universität zu Kiel

befindet sich auf einem

keilförmigen Grundstück an der

Leibnitzstraße zwischen der

Zentralbibliothek und dem

sogenannten Fakultätenblock.

Hier entstand ein modernes und

flexibel nutzbares Ensemble,

bestehend aus einem Hörsaal- und

Seminargebäude sowie einem Institutsgebäude.

Im Institutsgebäude

befinden sich hauptsächlich Büros

und Besprechungsräume.

Eine Besonderheit ist die gewählte

Konstruktion, welche eine sehr

flexible Anpassung der Raumaufteilung

bei sich ändernden Anforderungen

ermöglicht und so

verschiedenen Ansprüchen ge-

recht werden kann. Das Panora-

mafenster des Hörsaalgebäudes

spiegelt die innere Raumorgani-

sation wider. Es lenkt den Blick

auf den großen Hörsaal mit ansteigendem

Gestühl, der Platz

für 350 Personen bietet. Darüber

hinaus befinden sich im Gebäude

weitere Unterrichtsräume und

Hörsäle für jeweils ca. 60-80 Personen.

Eine Unterteilung in kleinere

Einheiten ist mit mobilen Trenn-

wänden möglich.

„Die Ausrichtung der beiden dreigeschossigen,

L- und U-förmigen

Baukörper auf dem Grundstück

nimmt städtebaulich Bezug auf die

benachbarten Gebäude und fügt

sich harmonisch in den bestehenden

Campus ein“, heißt es von Seiten der

Schnittger Architekten + Partner. Die

Haupteingänge orientieren sich zum

gemeinsamen Innenhof.

Fotos: Bernd Perlbach

Industriecharme bewusst erhalten

Hotelneubau „Altes Stahlwerk“ in Neumünster mit 100 Betten und Tagungsräumen

Wo einst die Nordischen Stahlwerke Bach ihren Firmensitz

hatte, wurde am 1. November 2012 das Business- und Lifestylehotel

„Altes Stahlwerk“ eröffnet.

Auf eine Bruttogeschossfläche

von 5.500 m² verteilen sich

nun die großzügige Lobby mit

Kaminlounge, die Vinothek, das

Restaurant „1500 Grad“ mit offener

Frontküche, Tagungsräume

sowie ein Wellnessbereich und

100 Zimmer (davon drei Suiten) mit

200 Betten.

„Industriecharme, moderner Zeitgeist,

klare Linien – das war die

Vorgabe durch die Bauherren“,

sagt Architekt Willem Hain von

der Architektengemeinschaft Hain

+ Ladehoff. „Die Putzerhalle der

ehemaligen Eisengießerei konnte

mit ihren massiven Stützen und

Trägern, den Laufkatzen an den

freiliegenden Stahlträgern sowie

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dem eindrucksvollen Oberlicht erhalten

werden.“ Zusammen mit

einem im industriell geprägten

Backsteinstil entworfenen Neubau

bildet sie den neuen U-förmigen

Hotelkomplex.

Der Industriecharakter zieht sich

auch im Inneren wie ein roter Faden

durch das gesamte Gebäude. Es

gibt jede Menge Stahlblech in Rostoptik,

bunte Graffitis auf rustikalen

Betonwänden. Retrosteckdosen,

Drehlichtschalter im Stil der 1920-er

Jahre, Industrielampen und nicht zu

vergessen der ehemalige Stahlofen

vor dem Eingang runden das Ambiente

durch moderne Accessoires,

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Lichtgestaltung ab.

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Fotos: Hain + Ladehoff

27

tag der architektur


tag der architektur

28

Grundstück optimal genutzt

Neue Wohnanlage in Hamburgs beliebten und lebendigen Stadtteil Ottensen

Ein stark sanierungsbedürftiges und energetisch mangelhaftes

Wohngebäude aus der Nachkriegszeit in der Bahrenfelder Straße

wurde abgerissen und mit einen zeitgemäßen Neubau

bezüglich Wohnraumangebot und Energiestandard nachverdichtet.

LRW Architekten und Stadtplaner,

selbst auch mit ihrem Büro

in Ottensen ansässig, begannen

mit dem Vorentwurf bereits im Jahr

2009. Ende 2012 wurde der Neubau

mit 18 Eigentumswohnungen

fertiggestellt. Das stark verwinkelte

sec, Osnabrück

Fotos: Oliver Heissner

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Grundstück hat dabei den Entwurf

maßgeblich geprägt.

Dieser besteht aus einem Vorderhaus

an der Straße mit vier Vollgeschossen

und einem Staffelgeschoss

mit zwölf Wohnungen sowie einem

Hofgebäude mit drei Vollgeschossen

und einem Staffelgeschoss mit sechs

Wohnungen. Das Hofhaus wird über

einen Durchgang im Vorderhaus erschlossen.

Das Gebäude besitzt im ersten Untergeschoss

eine Tiefgarage mit 17

Stellplätzen, einem Fahrradraum,

einem Müllraum und die Haus-

Durch die individuelle und gestaffelte

Kubatur wird das verwinkelte

Grundstück optimal ausgenutzt

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technikräume. Die Tiefgarage wird

wegen des außergewöhnlichen

Grundstückzuschnittes mit einem

Autoaufzug erschlossen. Das zweite

Untergeschoss beherbergt die

Abstellräume.

Das Vorderhaus schließt die Bau-

lücke zur Bahrenfelder Straße. Das

Hofhaus zeichnet sich dagegen

durch seine verwinkelte und ge-

staffelte Kubatur aus. Dadurch

wird das Grundstück optimal ausgenutzt.

Zur Bahrenfelder Straße fügt sich der

Baukörper mit kräftigen Balkonen

und hellem Verblendstein in das

Straßenbild der benachbarten Bestandsbauten

ein. „Die Lage und Anordnung

der Balkone wurde durch

den markanten Straßenbaum an der

Bahrenfelder Straße beeinflusst“, so

Architektin Julia Wohlgethan. „Die

verspringende Straßenflucht wird

durch einen Erker aufgenommen

und vermittelt zwischen der Nachbarbebauung.“

Harmonie in Hamburg

Foto: Wohlgethan

Das Staffelgeschoss nimmt sich

zurück und bietet zudem reichlich

Platz für Dachterrassen

Die Wohnungen im Erdgeschoss

sind in Bezug auf das begleitende

Straßenniveau erhöht, um die

Privatsphäre der Bewohner zu stärken.

Eine Verblendstein-Bänderung

begleitet diese Sockelzone, in der

sich auch die Zufahrt zum Autoaufzug

in die Tiefgarage befindet.

Das Staffelgeschoss nimmt sich zurück

und vermittelt in seiner Höhe

zwischen den angrenzenden Nachbarbauten.

Der Blick durch die Eingangstür

des Vorderhauses lässt schon die

Hofbebauung in dem grünen Innenhof

durch die Glastüren erahnen.

Eine helle Putzfassade, Glasbrüstungen

sowie eine lebendige

Fensteranordnung prägen das Bild

im Innenhof.

Im Quartier 21 in Barmbek-Nord schufen

die APB. Archi tekten BDA und das Hamburg Team

mit »acer antrum« aus der Ziegelei Hebrok

Natrup-Hagen einen har monischen Wohnkomplex.

Wie in Ottensen zeigt auch hier die Fassade aus

»Original Wasserstrich Backstein Klinkern« ihren

unverwechselbaren Charakter.

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Die verwinkelte und gestaffelte

Kubatur des Hofhauses ist auch

den Abstandsflächen, Grundstücksgrenzen

und Brandwänden geschuldet.

Durch die Rückstaffelungen sind

vielfältige Dachflächen entstanden,

welche als großzügige Freisitzbereiche

im hochverdichtetem Ottensen

dienen.

Individuelle und vielfältige Wohnungsgrundrisse,

spannende Ausblicke

in die Straßenfluchten sowie

ein buntes Angebot an Loggien,

Balkonen und Terrassen qualifizieren

ein hochwertiges Wohnen in

dem stark nachgefragten Stadtteil

Ottensen.

Zur Bahrenfelder Straße fügt sich

das Gebäude mit hellem Verblendstein

in das Straßenbild ein

Haus aus Fertigelementen

Case Study House auf der Internationalen Bauausstellung Hamburg

Das Case Study Haus ist Teil des neuen Wohnquartiers

„Am Inselpark“ im Rahmen der Internationalen Bauausstellung

(IBA) in Hamburg Wilhelmsburg.

Die Gebäude sind als Modellhäuser

geplant und sollen

Antworten auf die Frage geben,

wie wir im 21. Jahrhundert leben

und arbeiten wollen. Die

Projekte sollen sich zudem den

Herausforderungen unserer Zeit

in Bezug auf die Nachhaltigkeit

des Bauens und des Zusammenlebens

stellen.

Im Rahmen eines von der IBA ausgelobten

Wettbewerbes entwarf

das Londoner Büro Adjaye Architekten

ein Haus im Baukastenprinzip.

Gleich große Grundmodule

werden horizontal und vertikal um

einen zentralen Erschließungskern

gestapelt, um unterschiedliche

Wohnungstypen zu ermöglichen.

Planpark Architekten folgen dieser

Grundidee.

Die Grundrissaufteilung ist als

Dreispänner konzipiert. Es entstehen

neun Wohnungen zwischen

45 und 124 m², zwei davon als

Maisonettwohnung.

Jede Wohnung verfügt über

eine Loggia, die je nach Wohnungskonfiguration

aus dem

kompakten Baukörper herausgeschnitten

wird.

Der Einsatz des Materials Holz

im urbanen, mehrgeschossigen

Wohnungsbau ist in Hamburg bisher

wenig verbreitet. Nach dem

IBA-Leitthema „Stadt im Klimawandel“

wird Holz, ein traditio-

neller Baustoff, der umweltschonend

ist und ein gesundes Raumklima verspricht,

neu entdeckt. Durch einen

hohen Vorfertigungsgrad der tragen-

den Elemente sollen die Bauzeit reduziert

und die Baukosten gesenkt

werden.

Alle tragenden Wände bestehen aus

massiven Brettsperrholzelementen

in den Stärken von 9,5 bis 12 cm,

die Geschossdecken sind als Holzbeton-Verbunddecken,

die Dachdecke

als reine Brettsperrholzdecke konzipiert.

Lediglich die Treppenläufe und

Treppenpodeste müssen aus Brandschutzgründen

aus Stahlbeton hergestellt

werden.

Durch die ausschließliche Verwendung

von Fertigteilelementen konnte

der Holzrohbau innerhalb von

vier Wochen aufgestellt werden.

Die ursprünglich vorgesehenen

reinen Holzdecken wurden aus

Gründen des besseren Schallschutzes

und der Möglichkeit

von größeren Spannweiten

durch HBV-Decken ersetzt. Die

Brettsperrholzelemente wurden

im Werk des Herstellers KLH abgebunden

und dann im Fertigteil-

Die Modellhäuser sollen Antworten

geben, wie wir im 21. Jahrhundert

leben und arbeiten wollen

werk mit Stahlbeton versehen.

Die Einzelteile haben ein Transportgewicht

von bis zu 8.000 kg

und eine maximale Größe von

2,95 x 7,50 Meter.

Das Gebäude ist der Gebäudeklasse

4 zuzuordnen, d.h. alle

tragenden Bauteile müssen hoch

feuerhemmend in F 60 hergestellt

werden. Ausnahmegenehmigungen

erfordern Brandschutzgutachten.

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Foto: Christian Lohfink

29

tag der architektur


tag der architektur

30

Eine Treppe mit vielen Funktionen

Stair Case Study House 03 integriert Küchenzeile, Anrichte, Abstellraum und Bücherregal

Das Stair Case Study House 03 in Hamburg-Harburg vereint

als Hybridmöbel Küche, Treppe, Bücherregal und Abstellraum

zu einer Einheit mit homogenem, eigenem Charakter.

Nach der Geburt des zweiten

Kindes beschlossen die Bauherren,

die Küche in die Verlängerung

des Raumkontinuums von Essund

Wohnzimmer zu verlegen, um

ein weiteres Kinderzimmer in der

ehemaligen Küche einrichten zu

können. Des Weiteren sollte eine

Im Obergeschoss wird die Brüstung

der Treppenöffnung zum Regal. Ein

Polyesterrost dient als Absturzsicherung

Maisonettetreppe von der neuen

Küche aus ein zusätzliches Arbeits-

und Schlafzimmer im Dachgeschoss

erschließen.

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Die eigentliche Treppe ist in zwei Abschnitte

geteilt. Die ersten fünf Stufen

führen auf die Küchenanrichte,

die hier 1,20 Meter tief ausgeführt

ist. Über der Anrichte schwebt das

eigentliche, abschließbare Treppenhaus,

dessen Stufen aus dunkler

Raucheiche in einem Mäander über

die Arbeitsfläche zum ersten Treppenblauf

zurückgeführt werden.

Eine LED-beleuchtete Halbkugel als

Bullauge erlaubt auf kindgerechter

Höhe breit gestreute Durchblicke. In

die Setzstufen in Höhe der Geschossdecke

sind versteckte Schubladen

integriert.

Da die Küche mit der Treppe eine

Einheit bildet, ist die Tiefe der Anrichte

mit 90-120 cm sehr großzügig

bemessen und bietet überdurchschnittlich

viel Ablageflächen und

Stauraum – vor allem im Bereich des

ersten Treppenabschnittes. Unter

den ersten fünf Stufen ist eine zweite

Treppe versteckt, die als Tritt auf

Rollen die hohen Oberschränke zugänglich

macht und in der spielend

ein Sack Kartoffeln lichtgeschützt

gelagert werden kann.

Versenkbare Steckdosenleisten in

den Arbeitsflächen halten den „Fliesenschild“

aus emailliertem Glas frei

von Störungen und sind optimal

erreichbar. Separat an der gegenüberliegenden

Wand installierte

Einbaumöbel beherbergen Dampfgarer/

Mikrowelle sowie den häufig

genutzten Schrank für Gläser und

Geschirr bzw. Kleinutensilien.

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Die Maisonettentreppe erschließt

den Zugang zum Arbeits- und Schlafzimmer

im Dachgeschoss

In der oberen Etage befindet sich

das Rückzugsgebiet des Bauherrn

mit Arbeitsplatz, Schlafmöglichkeit

und umfangreicher Comicsammlung.

Ausgewählte Exemplare der

TISCHLEREI

Sammlung sind in der Brüstung der

Treppenöffnung untergebracht, die

als Regal ausgeführt ist.

Eine transparente Absturzsicherung

aus einem Polyesterrost schließt die

ebenfalls als Treppe ausgeführte

Stirnseite des Comicregales ab.

Diese Abtreppung erhöht auf elegante

Weise die Regalkapazität und

macht den zweiten Zugang zum

Haupttreppenhaus des Gebäudes

von 1912 besser nutzbar. „Stair

Case Study House 03 ist baurechtlich

deshalb als nicht notwendige

Treppe allein gestalterischen Fragen

verpflichtet“, sagt Architekt Gerd

Streng.

Ein elektrisch bedienbares Oberlicht

sowie eine dezente Lichtvoute sorgen

für eine angemessene Grundbeleuchtung.

Treppe als raumbildendes und

multifunktionales Möbel, das die

Raumbezüge neu definiert

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Freitags im Stilwerk von 14:30-19:00 Uhr

Große Elbstraße 68, 1. OG

Fotos: Uwe Scholz

Fünfköpfige Familie

liebt das urbane Leben

Neubau eines Einfamilienhauses im grünen Hamburger Stadtteil Lokstedt

Der Entwurf des Stadthauses Corveystraße 17 hat sich ausschließlich

aus den Nutzungsbedürfnissen der Bewohner und

den Himmelsrichtungen entwickelt. Der Eingang liegt seitlich

zur Nordseite, von wo aus das Gebäudeinnere nach Süden und

Westen in einem Rundumgang erschlossen wird.

Im Hochparterre orientiert sich

die Küche von Osten nach Süden

mit einem eigenen Gartenzugang.

„Das gesamte Geschoss ist als offenes

Loft mit der Treppe und dem

Kamin als Raumteiler konzipiert“,

betont Architekt Henrik Diemann.

Sichtbetondecken, glatte Estrichflächen,

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dunkle Hölzer bieten zusammen

mit den weißen Putzflächen eine

ruhige Raumatmosphäre.

Im Obergeschoss sind die drei Kinderzimmer

und das Bad untergebracht.

Das „Reich der Eltern“ befindet

sich im obersten Geschoss.

Durch eine Zurückstaffelung der

Fassade entstehen jeweils zur Straße

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und zum Garten großzügige Dachterrassen.

Die Fassaden wurden aus

handgefertigten Ziegeln im langen

Format, dem Kolumba-Ziegel

von Petersen Tegl, hergestellt. Zusammen

mit den tiefer liegenden

Fugen entsteht eine reliefartige

Haut, die das Licht immer wieder

neu bricht.

Weiße Putzflächen und dunkles

Parkett bieten zusammen eine ruhige

Raumatmosphäre

Fotos: Diemann

31

tag der architektur


tag der architektur

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Penthouse-Wohnung

geschaffen

Zeitgemäße Dachaufstockung eines

Gründerzeithauses in Hamburg Uhlenhorst

Das bestehende Wohnhaus in

Hamburg Uhlenhorst „Am

Langenzug“ sollte um ein

Geschoss mit einer Penthouse-

Wohnung erweitert werden.

Als Material wurden

metallisch schimmernde

Fassadenplatten und große

Glasflächen gewählt.

Die Aufstockung setzt einen

zeitgemäßen Kontrapunkt zur

gegliederten Fassade des Altbaus,

ohne dessen Wirkung zu schmälern.

Zur Aufgabe der WRS ARCHITEKTEN

& STADTPLANER (www.wirsind.net)

gehörten auch die Sanierung des

Altbaus und die Gestaltung des Interieurs.

„Die Bauherrin und ursprünglich

alleinige Eigentümerin des Hauses

wohnte während der Bauzeit im

ersten Obergeschoss des Hauses.

Zum Ende der Bauzeit hin verkaufte

sie die neu entstandene

Wohnung an den Bewohner der

Erdgeschosswohnung“, verrät Architekt

Daniel Schöning. „Nach Fertigstellung

ist der neue Eigentümer

in das neue 2. OG gezogen und die

Bauherrin ins Erdgeschoss, um von

dort den Garten besser nutzen zu

können.“

Die Penthouse-Wohnung im 2. OG

glänzt von außen durch metallisch

schimmernde Fassadenplatten

Fotos: Thies Rätzke

Innerstädtische Nachverdichtung

Dreigeschossiger Neubau mit 49 Wohnungen in Hamburg Ottensen

Eine Armaturenfabrik zog aus strukturellen Gründen an den

Stadtrand und hinterließ dem boomenden Stadtteil Ottensen eine

größere Grundstücksfläche in Mischgebietsausweisung an

einer der ältesten Straßen im Stadtteil – parallel zur Elbchaussee.

Das Grundstück an der Kirchentwiete

ließ sich hervorragend für

ein neues Wohnquartier in Elbnähe

umnutzen – ohne B-Plan Änderung.

Die Bebauung musste sich dreigeschossig

in die umgebenden Nachbarschaft

einfügen. An die nördliche

Brandwand des noch bestehenden

gewerblichen Nachbarn fügen sich

kammartig nach Süden gerichtete

Kopfbauten mit zur Kirchentwiete

geöffneten Wohnhöfen an.

„Leicht verdrehte Raumkanten und

Staffelgeschosse vermeiden Frontalitäten

und weiten die knappen

Innenhöfe zur Kirchentwiete, die

somit auch der Freiraumerweiterung

der wenig befahrenen Wohnstraße

dienen“, so Cornelia Kalmlage (LRW

Architekten und Stadtplaner, Loosen,

Rüschoff + Winkler). Bauherr des

neuen Wohnquartiers ist der Projektentwickler

WHB – Wulff Hanseatische

Bauträger GmbH.

„Die schrägen Raumkanten knüpfen

an die heterogen gewachsene Ottenser

Baustruktur an, die helle Materialisierung

der Fassaden mit leicht

farbigen Putzakzenten nimmt Bezug

auf die farbigen Gründerzeitbauten

des Stadtteils“, so die Architektin

weiter. „Der Wechsel von Putz- und

Verblendfassade vollzieht sich als

laufendes Band mit Auflösung in

den Höfen zu Putz und Massivität

in Verblend zu den Gebäudeköpfen

an der Straße. Die Putztöne werden

in den jeweils nächsten Hof als

Brüstungen und im Staffelgeschoss

weitergetragen.“

Durch die Treppenhäuser wandert

ein von dem Hamburger Künstler

Rupprecht Matthies interpretierter

Vers von Friedrich Gottlieb Klopstock

als Referenz an den deutschen

Dichter, dessen Grab sich in unmittelbarer

Nähe zum Quartier auf dem

Friedhofspark der Christianskirche

befindet und somit dem Quartier

noch einen besonderen Ortsbezug

vermittelt.

Die Fassade ist wechselweise in

Putz und Verblender ausgeführt und

nimmt Bezug auf den Stadtteil

WHB – IHR STARKER PARTNER IN HAMBURG

Seit mehr als drei Jahrzehnten fördern wir den Bau von Immobilien in attraktiven Wohnlagen der Metropolregion

Hamburg. Wir entwickeln eigene individuelle Projekte und begleiten darüber hinaus Ihr Bauvorhaben

von der Idee bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe. Unser Leistungsumfang erstreckt sich dabei

vom Grundstückserwerb, der konzeptionellen Planung und deren Umsetzung bis hin zur Finanzierung

und Vermarktung. Dank unserer langjährigen Erfahrung bieten wir höchste Bau- und Wohnqualität.

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Fotos: LRW

33

tag der architektur


auen

34

Fotos: Woppowa

Ruhige Oase in der Altstadt

Denkmalgeschützter ehemaliger Schulkomplex in Lübeck

wird zu modernen Wohnungen und Büro

In enger Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten und der

Denkmalpflege entstand inmitten der Lübecker Altstadt in

Innenhoflage eine „ruhige Oase“ zum Wohnen und Arbeiten.

Der denkmalgeschützte ehemalige

Schulkomplex „Progymnasium

Dr. Bussenius“ von 1867/1875

ist eines der wenigen erhaltenen

Gebäude in Lübeck, die nachweislich

von Heinrich und Thomas Mann

In den ehemaligen Klassenräumen

und der Turnhalle wurden ganz

individuelle Wohnräume geschaffen

So will ich leben!

Jedes Haus ist ein KfW-Effizienzhaus 70 und damit 30%

besser als in der EnEV gefordert. Ganz ohne Aufpreis!

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genutzt worden sind. Das Hofensemble

wird von einem massiven

Gebäuderiegel (Turm-, Lang- und

Vorderhaus), in dem die Klassenräume

untergebracht waren und einer

gegenüberliegenden Turnhalle mit

Fachwerkfassade gebildet.

Es ist hier gelungen aus dem Gebäudekomplex

ein modernes Büro

sowie fünf Wohnungen für unterschiedlichste

Ansprüche zu schaffen

– von der Einraumwohnung mit

eingestelltem Funktionskubus in den

ehemaligen Klassenräumen bis hin

zur großzügigen Loftwohnung in der

Turnhalle.

„Eine besondere Herausforderung

an die denkmalpflegerische Maßnahme

war die Entwicklung eines

innovativen und nachhaltigen Heizkonzeptes“,

sagt Petra Woppowa

von Schröder-Berkentien Architekten.

Die Inanspruchnahme kostenloser

Umweltwärme erfolgt über sieben

Erdsonden kombiniert mit einer

Erdwärmepumpe. Strom wird unter

anderem über eine Photovoltaik-Anlage

erzeugt.

Zeit für ein neues Zuhause

Wohnimmobilien-Spezialist NCC auch an Elbe und Alster außerordentlich aktiv

Gute Lagen, gute Preise, gute Qualität: Das ist das einfache

Prinzip, mit dem sich das Bauunternehmen NCC Deutschland

einen Namen gemacht hat.

NCC Deutschland realisiert Jahr

für Jahr und nahezu bundesweit

über 100 Projekte mit modernen,

qualitativ beständigen und

zugleich bezahlbaren Eigentumswohnungen,

Reihen-, Doppel- und

Einfamilienhäusern. In der Summe

eine riesige Fläche Wohnraum.

Mehr noch: Wie das Analysehaus

BulwienGesa jetzt errechnet hat, ist

NCC der mit Abstand aktivste Projektentwickler

für Wohnimmobilien

in Deutschland.

Auch in der traditionell von regionalen

Bauträgern dominierten Region

Hamburg ist die deutsche Tochter

Der aktive Projektentwickler

erstellt allein in diesem Jahr 450

Wohneinheiten in Hamburg

des skandinavischen Bau- und Immobilienriesen

NCC AB alles andere

als ein kleines Licht. Seit 2005 in

der Hansestadt aktiv, gehört NCC

mittlerweile zu den drei größten

Projektentwicklern auf dem Ham-

Foto: NCC

burger Haus- und Wohnungsbaumarkt.

Hier treibt das Unternehmen

mit dem blauen Stern im Logo denn

auch allein in diesem Jahr den Bau

von rund 450 Eigenheimen und Eigentumswohnungen

voran.

Ob in Othmarschen, Stellingen, Ohlsdorf,

Rahlstedt oder Allermöhe: In

fast jedem Hamburger Bezirk drehen

sich Baukräne von NCC. Und nicht

nur dort. Auch vor den Toren der

Holz und Beton im Dialog

Anbau einer Krippe im denkmalgeschützten Kirchenensemble in Lübeck

Das Ensemble, in das sich der Neubau einfügt, entspringt den

1960er Jahren. Formal gesucht wurde der Bezug und Eigenständigkeit

gleichermaßen. Der Bau wird in die Topografie des abfallenden

Geländes gebaut, Dach und Landschaft verschmelzen

und der Bau bleibt vom Straßenraum unerkannt.

Die Bestandsfassade des Kirchbaus

ist geprägt von Sichtbeton,

Glas und durch verspringende

Felder im gerasterten Skelettsystem

von plastischer Qualität.

„Diese Merkmale werden in den

Anbau übertragen, aber neu interpretiert“,

sagt Architekt Tobias

Mißfeldt.

„Entgegen der strengen Rasterstruktur

entsteht nun ein aus der

inneren Funktion entwickeltes,

kubisches und farbliches Spiel.

Hölzerne Kuben in verschiedenen

Farben bilden die Trennwände

zwischen den Räumen: Gruppenraum,

Garderobe, Elementar- und

Schlafraum. Außen dienen sie als

Aufbewahrungsort mit verschließ-

barer Tür für Spielsachen, Hocker,

Tisch, Grill, Matschhosen, Gummistiefel

und diverses andere.

Nach Innen werden sie Küchen-

zeile, Matratzenschrank, Garderobe,

Schrank, Klapp- oder Ausziehtisch.

Der Raum kann somit bei Bedarf frei

und „möbellos“ erlebt werden, um

ein Höchstmaß an Geräumigkeit zu

erzielen. Den Eindruck von Größe

vermittelt auch die große Fensterfront.

Neben einzelnen Oberlichtern

sind sie die einzige Chance,

um den Neubau natürlich zu

belichten, weshalb die maximale

Ausbeute gesucht wurde.

Der vorgelagerte Außenraum ist

sowohl Teil der gesamten Außenspielfäche

als auch eine Nische. Er

lässt die Möglichkeit des Rückzugs,

zum Spielen in überschaubarer Größe,

lädt aber auch zur Teilnahme am

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Stadt ist NCC aktiv. In Neu Wulms-

torf etwa hat das Hamburger NCC-

Team gerade erst den Startschuss für

den „Familienhof an der Schifferstraße“

gesetzt, eine neue Wohnanlage

mit 53 energieeffizienten Reihenhäusern

und Doppelhaushälften. Grün

und familienfreundlich, optimal an

die Hamburger City angebunden

und auch für Normalverdiener erschwinglich.

Ein gutes Projekt eben

– in guter Lage, zu guten Preisen, in

guter Qualität.

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Fotos: Mißfeldt Kraß Architekten

Im Flur wurden Schränke und Garderoben

angefertigt, um ein zusammenhängendes

Bild zu schaffen

größeren Geschehen ein. Das Material Holz ist auf verschiede

Weise zum Einsatz gekommen. Sowohl

der Bodenbelag, Türen, Fassade

und beschriebene Möbel sind

damit ausgeführt, variierend in ihrer

Oberflächenbeschaffenheit und Farbe.

Veredelter Sichtbeton stellt sich

dem entgegen und entwickelt durch

die Unterschiedlichkeit der Material-

und Oberflächenqualitäten ein

atmosphärischen und sinnlichen

Dialog.

35

bauen


auen

36

Höchste Qualität und Design

Prien Bau hat ganzheitliches Qualitätsmanagement eingeführt

Das Leistungsspektrum der seit 1979 in Familientradition

geführte Klaus Prien Bau GmbH reicht von kleinen Reparaturarbeiten

für Privatkunden über komplexe und gewerkeübergreifende

Generalunternehmerleistungen für Architekten

bis hin zur Projektierung von Mehrfamilienhäusern.

Klaus Prien Bau bietet qualitativ

hochwertige Planungs-, Bauund

Dienstleistungen bei einer hoher

Termintreue. „Wir sehen uns als modernes

und designorientiertes Bauunternehmen

und bieten höchste

Qualität zu marktgerechten Preisen“,

so Geschäftsführer Klaus Prien.

Aufgrund der immer weiter steigenden

Komplexität und Anforderungen

an die Bauleistungen, wurde

bei Prien Bau ein ganzheitliches Qualitätsmanagementsystem

eingeführt.

Fotos: Prien

Um die Einhaltung der festgelegten

Qualitätsstandards kümmert sich der

Qualitätsmanagementbeauftragte

Arek Machyna (B. Eng).

Für das passende Design mit durchdachten

Detaillösungen ist Architekt

Eike Walther zuständig. Für diesen

liegt der Unterschied zwischen einem

schönen zu einem sehr schönen

Gebäude häufig an der Summe der

Detaillösungen. „Ausführungsdetails

müssen technisch allen Anforder-

ungen genügen und den architekto-

nischen Anspruch des Kunden erfüllen“,

so Architekt Eike Walther.

Das Zusammenspiel aus Qualität

und Design steht somit im Mittelpunkt

des Leistungsspektrums. Die

Das designorientierte Bauunternehmen

und bieten höchste Qualität

zu marktgerechten Preisen

gestellten Anforderungen zu erfüllen

und ggf. zu übertreffen, steht

als Kernelement in allen Prozessen

des Qualitätsmanagementsystems.

Dabei übernimmt Prien Bau die gestellten

Aufgaben mit der gebotenen

Verantwortung und erzielen beste

Resultate im Hinblick auf Qualität,

Design und Termintreue.

Klaus Prien Bau GmbH

Am Bahnhof 12

24232 Schönkirchen

Telefon 04348/ 91 27 20

info@prienbau.de

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Anregung rund um

den Hausbau

Massivhaus Hamburg lädt ein am 9. Juni

zum „Tag der offenen Tür“

Damit der Traum von den

eigenen vier Wänden Realität

wird, benötigen Bauinteressierte

vor allem Informationen

und gute Beratung.

Wenn die künftigen Bauherren

sich dann noch eigene Eindrücke

verschaffen, etwa über Besichtigungen,

wie sie Massivhaus

Hamburg regelmäßig anbietet, steht

dem schnellen Einzug nicht mehr viel

im Weg.

Am Sonntag, dem 9. Juni, lädt der

regionale Massivhausanbieter zum

Foto: Roth-Massivhaus

Gelegentlich ist zu hören, dass

es kurz nach Fertigstellung

oder schon während der Bauphase

bei Neubauten zu Bauschäden

gekommen ist. Dabei sollte doch

gerade bei der Investition in einen

Neubau alles richtig laufen.

Im Rahmen einer Veranstaltung

für Fachleute am 6. Juni um 18.30

Uhr werden technische, bauphysikalische

und baukonstruktive

„Tag der offenen Tür“. Von 14-18

Uhr stehen in der Hamburger Niederlassung

erfahrene Fachberater für

alle Fragen rund ums eigene Haus

zur Verfügung.

Neben einem kurzweiligen Vortragsprogramm

zu den wichtigen

Themen energiesparender Hausbau,

effiziente Heiztechnik und moderne

Küchenplanung werden aktuelle

Baufinanzierungsmodelle vorgestellt.

Außerdem wartet das Bemusterungszentrum

mit zahlreichen

konkreten Ausstattungsideen. Der

Eintritt für die ganze Familie ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten.

Typische Baufehler

sind zu vermeiden

Fachveranstaltung am 6. Juni im

EnergieBauZentrum

Hinweise gegeben, um typische

Fehler am Bau zu vermeiden.

Außerdem werden von einem

Juristen rechtliche Tipps für Fachleute

gegeben. Die Veranstaltung

ist kostenfrei.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze

ist eine Anmeldung

erforderlich: Telefon 040/ 35905-

822 oder www.energiebauzentrum.de/veranstaltungen.

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37

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Leserhauswettbewerb

2. Platz

IM IMMOBILIENJOURNAL

C U B A T

U R

Energiesparen

in der Praxis

Schenefeld wird „Energieeffizente Kommune“

Die Stadt Schenefeld will ihren

Energieverbrauch und ihre

Energieausgaben systematisch

reduzieren. Hierzu wird sie –

als erste Stadt in Schleswig-

Holstein – das Programm

„Energieeffiziente Kommune“

der Deutschen Energie-Agentur

GmbH (dena) umsetzen.

Unterstützt werden das Projekt

und seine Einführung vor Ort

durch E.ON. Eine entsprechende

Partnerschaftsvereinbarung unterzeichneten

die Bürgermeisterin der

Stadt Schenefeld Christine Küchenhof,

der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung

Stephan Kohler und

der Vorstandsvorsitzende der E.ON

vorangeht“, kommentierte dena-

Geschäftsführer Stephan Kohler.

„Angesichts der Herausforderungen

der Energiewende und wegen der

in vielen Kommunen kritischen

Finanzlage müssen Lösungen gefunden

werden, vorhandene Energieeinsparpotenziale

richtig auszuschöpfen.“

„Energie sparen wird immer wichtiger,

nicht nur für Privathaushalte

und Unternehmen, sondern auch

für Kommunen. Daher haben wir

entschieden, uns ab sofort noch

intensiver mit diesem Thema zu befassen

und alles zu tun, um Energieverbrauch

und -kosten im Griff zu

behalten“, so Christiane Küchenhof.

„Es gibt viele Gründe, Energie effizient

einzusetzen: Es senkt die Ko-

Architektenhäuser vom Spezialisten

Individuelle Holzrahmenbauten, die zugleich ökologisch und ökonomisch überzeugen

Auf der Suche nach effizienten Lösungen, um Geldbeutel

und Umwelt zu schonen, brauchen Baufamilien ihre persönlichen

Vorlieben nicht zurückstellen. Hersteller schlüsselfertiger Holzhäuser

wie NOAH Haus berücksichtigen heute die individuellen

Wünsche ihrer Kunden bis ins Detail.

Alle unsere Häuser erfüllen den KFW-Effi zienzhaus 70 Standard er einzigartige Charakter eines

D individuell entworfenen Architektenhauses

ergibt sich aus dem

ästhetischen Zusammenspiel aller

Wünsche und Bedürfnisse der Baufamilie.

Es gilt, Funktionalität, Komfort und

ökologische Haustechnik in Einklang

zu bringen, dabei Individualität zu

gewährleisten – und dennoch bezahlbar

zu bleiben. Spezialisten wie

NOAH-Haus machen dies möglich,

indem als Basis eine wohngesunde

Holzbauweise zum Einsatz kommt,

die sich dann individuell mit Mate-

Hanse AG Matthias Boxberger in sten, spart Ressourcen und schont

rialien wie Ziegel, Glas, Stahl oder

Anwesenheit des Innenministers von das Klima. Energieeffizienz ist ein

Aluminium kombinieren lässt. Dabei

Schleswig-Holstein, Andreas Breitner Schlüssel zur Erreichung der energie-

entstehen eigenständige, schlüssel-

und des Landrats des Kreises Pinne- und klimapolitischen Ziele und ein

fertige Eigenheime, die durch das

berg, Oliver Stolz.

wesentlicher Baustein unserer Unter-

Know-How eines erfahrenen Anbie-

Damit ist Schenefeld nach Magdenehmensstrategie“, sagte Matthias

ters ausgesprochen zukunftssicher

burg und Remseck am Neckar die Boxberger zur Partnerschaft mit der

und wohnkomfortabel sind.

bundesweit dritte Musterkommune, Stadt Schenefeld und der dena. „Wir

Wer neu baut, ist gut beraten, den

die das von der dena entwickelte sehen dies als weiteren Baustein in

Heizenergieverbrauch so niedrig wie

Managementsystem für Kommunen unserer langjährigen engen und

möglich zu halten. Das Prinzip ist

einführt. In dessen Rahmen können vertrauensvollen Zusammenarbeit

einfach: Statt teurer, umweltschäd-

Maßnahmen wie zum Beispiel die mit der Stadt und hoffen, dass dielicher

fossiler Brennstoffe kommen

energetische Sanierung städtischer ses Modell auch bald von anderen

regenerative Energien zum Einsatz.

Liegenschaften, die Umrüstung der Kommunen übernommen wird.“

Mit Wärmepumpen und Solarther-

Straßenbeleuchtung auf LED-Leuch- Der Prozess und die Werkzeuge für

mieanlagen werden Hausbesitzer

ten oder ein Mobilitätsmanage- das Energie- und Klimaschutzma-

unabhängig von Erdöl und Erdgas,

ment in der Verwaltung umgesetzt nagement wurden von der dena

denn auf ein herkömmliches Heizwerden.

konzipiert, um den Energieverbrauch

„Wir freuen uns, dass Schenefeld und die CO2-Emissionen von Kom-

als dritte Musterkommune unser munen in den Bereichen Gebäude,

kommunales Managementsystem Stromnutzung, Verkehr und Ener-

Ein individuelles Haus in Holz-

für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz

einführt und beispielhaft

giesysteme langfristig und systematisch

zu senken.

bauweise erfüllt die Wünsche und

Bedürfnisse der Baufamilie

Foto: dena

system kann verzichtet werden.

Das schont die Umwelt und auch

der Geldbeutel profitiert. Denn

nicht nur die Heizkosten sind sehr

niedrig, dank der umweltschonenden

Bauweise können vergünstigte

KfW-Kredite in Anspruch genommen

werden, die deutlich Zinsen bei der

Hausfinanzierung sparen.

Moderne Energiesparhäuser bieten

dabei viel Spielraum für eigene Ideen

– und müssen trotzdem kein Vermögen

kosten. So bietet beispielsweise

NOAH-Haus im schleswig-holsteinischen

Heede zahlreiche Möglichkeiten,

um Baumaterialien, Formen

und Farben individuell aufeinander

abzustimmen.

Statt trister Einheitsoptik haben

Baufamilien viele Optionen, um

ihr Eigenheim in geschmackvoller

Mischbauweise mit Holz, Ziegeln,

Glas, Stahl oder Aluminium bauen

zu lassen. Innen sorgen dann die

Fotos: NOAH

konsequent verwendeten Holzwerkstoffplatten

für ein angenehmes und

ökologisch einwandfreies Wohn-

klima.

Musterhauspark mit 7 Häusern

Wer sich selbst ein Bild von der

Vielfältigkeit moderner Holzbauweise

machen möchte, sollte den

Musterhauspark in Heede besuchen.

Dort können sieben unterschiedliche

Typenhäuser besichtigt werden.

Das Spektrum reicht vom typischen

roten Schwedenhaus bis zur toska-

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Telefon 04123/ 90 00 80

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Das zukunftsweisende Energie-

Plus-Haus produziert mehr Energie

als die Bewohner benötigen

nischen Villa. Neu ist das zukunftsweisende

Energie-Plus-Haus, das

mehr Energie produziert als es benötigt.

Der Musterhauspark ist täglich

von 10-17 Uhr geöffnet, auch am

Wochenende.

39

bauen


neue energien

40

Außenluft effizient nutzen

Zukunftsweisende Kombination aus Split-Wärmepumpe und Hydro-Tower

Hinter der Produktneuheit Splydro verbirgt sich die Kombination

aus einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe in Split-Bauweise mit

einer weiterentwickelten Variante des Hydro-Towers. So kann

die Außenluft mit minimalem Erschließungs- und Installationsaufwand

genutzt werden, um ganzjährig zu heizen, zu

kühlen und die Warmwasserversorgung sicherzustellen.

Das System besteht aus einer

kompakten Außeneinheit, die

in Nähe der Außenwand aufgestellt

werden kann, und einer Weiterentwicklung

des bewährten Hydro-Towers

im Inneren des Gebäudes. Die

Außeneinheit entzieht der Umgebungsluft

Wärme, die dann über Kältemittelleitungen

zum Hydro-Tower

transportiert und dort an das Heizungswasser

abgegeben wird.

„Beide Komponenten zeichnen sich

durch einen minimalen Platzbedarf

für die Aufstellung aus“, erläutert

Oliver Tapken von den Energiespar-

Welten. „So entsteht mit wenigen

Handgriffen ein perfekt aufeinander

abgestimmtes System zum Heizen,

Ausstellungen auf über 5.500 m²

Kühlen und zur Warmwasserbe-

reitung.“

Die einfache Erschließung der Wärmequelle

Außenluft macht Erdarbeiten,

Sonden- oder Brunnenbohrungen

und somit Eingriffe in Gärten

überflüssig. Durch den geringen

Platzbedarf kann die Außeneinheit

der Split-Wärmepumpe flexibel

aufgestellt und einfach installiert

werden. Darüber hinaus sichert der

langsam laufende Axialventilator einen

leisen Betrieb.

„Die Inneneinheit wird einfach über

eine Kältemittelleitung mit der Außeneinheit

verbunden“, so Herr

Tapken. „Die integrierten Komponenten

für einen ungemischten

Foto: Dimplex

BU:

Die Produktneuheit kombiniert eine

Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einem

Hydro-Tower

BU:

Ein perfekt aufeinander abgestimmtes

System zum Heizen, Kühlen und

Die schönsten BäderWelten EnergiesparWelten

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24109 Kiel | Wittland 14 - 18 | Tel: (0431) 5863 -225

24537 Neumünster | Neueröffnung der Ausstellung im Herbst 2013

25746 Heide | Feldstraße 1 - 3 | Tel: (0481) 7896 -27

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garantieren den geforderten Heizwasserdurchsatz

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störungsfreien Betrieb.“

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Split-Wärmepumpe und Hydro-Tower

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Ausstellung in Kiel-Wittland – in

Kürze auch in Norderstedt und

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Foto: Dimplex

Die Produktneuheit kombiniert

eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit

einem Hydro-Tower

Hamburg-Harburg – besichtigt werden.

Beratungstermine sollten in

den entsprechenden Ausstellungen

vereinbart werden. Kontaktmöglichkeiten

finden sich unter www.

andreaspaulsen.de.

Elektromobile zum Probefahren

Aktionstag am 15. Juni im Energie-Ausstellungszentrum SHeff-Z in Neumünster

„Sie wollten schon immer

mal ein Elektromobil testen?

Dann kommen Sie zum

Aktionstag ins SHeff-Z“, sagt

Swea Evers, Ausstellungsleiterin

des Schleswig-Holstein

Energieeffizienz-Zentrums

in Neumünster.

Um das Thema Elektromobilität

dreht sich alles bei der Veranstaltung

am Sonnabend, dem

15. Juni, von 10-16 Uhr auf dem

Parkplatz vor dem Gebäude an den

Holstenhallen. Interessierte haben

nicht nur die Möglichkeit, sich über

umweltfreundliche Verkehrsmittel

auf zwei, drei oder vier Rädern zu

informieren, sondern können diese

vor Ort auch Probe fahren.

An Energie dafür wird es nicht

fehlen. Das SHeff-Z nimmt am Aktionstag

die von den Stadtwerken

Neumünster gesponserte Elektro-Tankstelle

in Betrieb. Besucher

des Ausstellungszentrums können

hier künftig ihr Elektroauto aufladen,

während sie sich über innovative Gebäudetechniken

informieren.

Kangoo Z.E., Fluence Z.E. und Twizy

– mit drei Elektrofahrzeugen von

Renault beteiligt sich das Autohaus

Süverkrup aus Neumünster am Aktionstag.

Die Stadtwerke Neumünster

kommen mit dem Kleinstwagen

Karabag 500 E, ein auf Elektrotechnik

umgebauter Fiat 500. Friedrich

Niemann aus Kiel stellt einen Elektroroller

von emco vor.

Weniger bekannt ist der Scuddy. Der

von zwei ehemaligen Maschinenbau-Studenten

aus Kiel entwickelte

Elektroroller lässt sich mit Hilfe seines

patentierten Klapp-Mechanismus

im Handumdrehen zum Trolley

umfunktionieren, der nicht nur den

Transport von Taschen ermöglicht,

sondern auch in Bus und Bahn mitgenommen

werden kann.

Der trendige Einpersonen-Transporter

Segway, den die Firma eco2go

Beim Aktionstag stehen mehrere

Elektrofahrzeuge auf zwei, drei und

vier Rädern zur Probefahrt bereit

zur Verfügung stellt, wird beim Aktionstag

des SHeff-Z ebenso wenig

fehlen wie das eher klassische Elektrofahrrad.

Für die Besucher ist mit

Getränken und Eis – natürlich aus

einem effizienten Gefrierschrank –

zum Selbstkostenpreis gesorgt. Die

Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Gesellschaft für Energie und

Klimaschutz Schleswig-Holstein

(EKSH) hat das SHeff-Z-Ausstellungszentrum

konzipiert und fördert

es in der Startphase. Das Zentrum

ist seit Herbst 2011 von mittwochs

bis samstags für Besucher geöffnet.

Das SHeff-Z-Ausstellungszentrum ist

„Ausgewählter Ort 2012“ im Rahmen

der Initiative „Deutschland –

Land der Ideen“.

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verkauft bei gleichzeitigem Abschluss eines Mietvertrags für die Antriebsbatterie mit der Renault Leasing, z. B. zu einem

monatlichen Mietzins von 50,– € bei einer Jahresfahrleistung von 7.500 km und 36 Monaten Laufzeit. Der monatliche Mietzins

deckt die Bereitstellungskosten für die Batterie ab. ***Reichweite gemäß NEFZ; abhängig von der individuellen Fahrweise,

Geschwindigkeit, Außentemperatur, Topografie und Nutzung elektrischer Verbraucher kann sich die Reichweite deutlich

reduzieren. Abbildung zeigt Sonderausstattung.

Foto: Neumann

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Nachhaltiges Bauen

naturtec-Messe am 23. Juni in Glücksburg

Pünktlich zum Beginn der Sommerferien

findet am 23. Juni

Deutschlands nördlichste Messe

statt: naturtec, die Sommermesse

rund um nachhaltiges

Bauen und Wohnen, erneuerbare

Energien, Elektromobilität

und gesunde Ernährung.

Urlaubsfeeling und Fachberatung

durch kompetente Aussteller

passen im Powerpark von artefact

in Glücksburg gut zusammen. Rund

um nachhaltiges Bauen, erneuerbare

Energien und Elektromobilität

informieren Praktiker mit Rat

und Tat. Ökologische Tischler- und

Zimmerer sind ebenso dabei wie

Solaranbieter oder ein Fachbetrieb

für Biomasse-Heizanlagen. Eine

Hackschnitzelanlage kann ebenso

im Echtbetrieb begutachtet werden

wie verschiedene Photovoltaik- und

Solarthermie-Anlagen.

Der Flensburger Klimapakt präsentiert

erstmals seine neue Klimaaustellung

in Glücksburg. Der Landrat

des Kreises, Dr. Wolfgang Buschmann,

wird um 12 Uhr zum offiziellen

Markt- und Messerundgang

erwartet.

Neben den Ausstellern stehen Mitmachaktionen

und der EnergieErleb-

nispark zur Verfügung. Ein Highlight

ist der Solarcup, der bereits zum

fünften Mal parallel zum Marktgeschehen

stattfindet. Hunderte Kinder

und Jugendliche kommen mit ihren

in den letzten Monaten selbst gebauten

kleinen Solarflitzern, um sich

in der Ultraleicht- und Kreativklasse

Lüftungstechniken

Fachveranstaltung am 10. Juni 2013

im EnergieBauZentrum Hamburg

In einer Fachveranstaltung des

EnergieBauZentrums am 10.

Juni um 17 Uhr wird hinterfragt,

wann bei Neubau und energetischer

Sanierung lüftungstechnische

Maßnahmen vorgenommen

werden müssen. Es

wird Bezug auf die Rahmenbedingungen

der EnEV sowie

die DIN 1946-6 genommen.

Maßnahmen zum Feuchteschutz

werden erläutert und

für konkrete Einsatzbereiche hinsichtlich

Funktion und Effizienz bewertet.

Dabei liegt der Schwerpunkt

Beim Solarcup messen sich Kinder

und Jugendliche mit selbst gebastelten

Solarflitzern

zu messen. Ab 11 Uhr steigen die

Achtelfinalläufe, bis nach zahlreichen

Rennen, Posterpräsentationen und

Jury-Entscheidungen die Landessieger

in jeder Altersklasse gekürt

werden. Die Pokale sind gleichzeitig

das Ticket für die Deutschen Meisterschaften

in Frankfurt.

Schirmherr des 5. Solarcup ist der

Energiewende-Minister des Landes,

Dr. Robert Habeck.

auf Systemen mit Wärmerückgewinnung.

Es gibt Hinweise zu Planung,

Ausführung und Bedienung der

Anlagen für einen störungsfreien

Betrieb. Außerdem wird auf die Anforderungen

an Lüftungsanlagen in

den Hamburger Förderprogrammen

eingegangen.

Die Veranstaltung richtet sich an

Fachleute wie Architekten, Ingenieure,

Energieberater, Qualitätssicherer

und technische Angestellte

von Wohnungsbauunternehmen.

Eine Anmeldung ist erforderlich

unter: Telefon 040/35905-822

oder www.energiebauzentrum.de/

veranstaltungen.

Was tun bei zu viel Sonne?

Beim Sonnenschutz wird Komfort, Design und Effizienz groß geschrieben

Markisen, Jalousien, Plissees und Co. können weitaus mehr als nur

Schatten spenden. Sie setzen dekorative Akzente und unterstreichen

die individuelle Note von Haus, Terrasse oder Balkon.

Die Multitalente für Sonnen-, Sicht-, Hitze- und Blendschutz werten

Haus und Wohnung dadurch innen wie außen optisch auf.

In der Sonnenschutzsaison 2013

liegen bei den Klassikern des Rollladen-

und Sonnenschutztechniker-Handwerks

frische Farben, klare

Formen sowie zusätzliche Funktionen

im Trend.

Bei innen liegenden Sonnenschutzprodukten

sind vor allem Rollos und

Plissees beliebt, die es in vielen attraktiven

Designs, unterschiedlichen

Formen sowie als Maßanfertigung

für nahezu jede Fenster- und Wintergartenform

gibt.

Die Fachbetriebe bieten eine

breite Palette an Materialien und

Farben an. Beim innen liegenden

Foto: dubau

Außen liegende Anlagen punkten

mit besonders hohen Wirkungsgraden

beim Sonnenschutz

Sonnenschutz liegt der Fokus auf

raffinierter Optik und cleveren Features.

So sind Rollos mit speziellen

Beschichtungen verfügbar, die Wärme

reflektieren und Energieverluste

reduzieren.

Außen liegende Anlagen punkten

mit besonders hohen Wirkungsgraden

beim Sonnenschutz und

vielen Möglichkeiten zur Kombination

von Form und Funktion. Gerade

bei großen Fensteröffnungen eignen

sich Fensterläden optimal, um Sonnen-

und Sichtschutz mit zeitlosem

Design zu verbinden.

Von der klassischen Ausführung bis

zur modernen Automatikvariante

sind die Klassiker mit prägnanter

Optik für jeden Baustil in zahlreichen

Ausstattungen erhältlich und betonen

den Stil des Hauses. Sind die

Bewohner nicht zu Hause, können

einbruchhemmende Roll- und Fensterläden

zudem vor Langfingern

schützen.

Jalousien mit flexibel verstellbaren

Lamellen und in metallischen Farben

oder charakteristischer Holzoptik

liegen im Trend. Markisen gibt es

in verschiedenen Materialien - zum

Beispiel mit wasserabweisenden

Beschichtungen oder aus selbstreinigendem

Gewebe - und sorgen in

satten Farben für Wohlfühlatmosphäre

auf Terrasse und Balkon.

Mit Motor und automatischer Steuerung

ausgestattet, bewegen sich die

Foto: BVSR

Wir feiern

50 Jahre

dubau

Produkte des Qualitätshandwerks

ganz einfach per Fernbedienung,

Sensor oder zur eingestellten Uhrzeit.

So steigt neben Wirkungsgrad

und Effizienz auch der Komfort der

Bewohner erheblich bei ganzjährig

angenehmem Wohnklima.

Per Smartphone und Tablet-PC können

Anwender den aktuellen Status

ihrer Rollläden und Sonnenschutz-

jede 50. geschriebene Rechnung wird mit 50% Rabatt rabattiert

Rabatt-Aktion im Juni:

30% auf Markisen, Insektenschutz und Plissees

Auf alle Markisen, Insektenschutz und Plissees die im Zeitraum vom 1.6.-30.6.2013 bestellt werden. Die Rabattierung erfolgt auf

das Produkt gemäß unserer Preisliste 2013. Montagekosten, Zubehör oder Ähnliches sind von der Rabattierung ausgeschlossen.

Die Lieferung der bestellten Ware erfolgt im Juli 2013. Die Rabattierung gilt nur für den angegebenen Zeitraum.

1963

2013

Farbenfroh, passgenau

und komfortabel – aktuelle Trends

setzen dekorative Akzente

produkte jederzeit mobil prüfen und

ändern. In ein Smart Home, das alle

Energieverbräuche transparent anzeigt,

lassen sich die Multitalente

dadurch perfekt einbinden.

Sonnenschutz

Rollläden

Jalousien

Vertikal

Markisen

Fliegengitter

Rolltore

Garagentore

Köpenicker Straße 55-57

24111 Kiel

Tel. 0431/69645-0

Fax 0431/69645-20

www.dubau.de

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garten


garten

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Schöne Gärten

in Norddeutschland

Das Paradies auf Erden – ob es in

Norddeutschland liegt? Blättert

man in dem GartenReiseführer

Norddeutschland, muss man

auf die Idee kommen. Denn

stolze 387 private Gärten und

öffentliche Parks listet das Kompendium

auf. Sie

verteilen sich auf

Schleswig-Holstein,Niedersachsen,

Hamburg,

Bremen und

Mecklenburg-

Vorpommern.

Autor Ronald

Clark lädt ein zu einer

Entdeckungsreise durch die

schönsten Gärten Norddeutschlands.

Er widmet sich jedem

Garten mit einer detaillierten

Beschreibung hinsichtlich Anlage,

Geschichte, Gestaltung und

Größe. Stimmungsvolle Bilder

unterstreichen die Ausführungen

und machen Lust auf einen

persönlichen Besuch.

Clarks Führer ist der einzige, der

alle Partnergärten der Internationalen

Gartenschau Hamburg vorstellt.

Die IGS läuft noch bis zum

13. Oktober 2013.

Das 320-seitige Buch (ISBN 978-

3-7667-2017-7) ist für 19,95 Euro

im Buchhandel erhältlich.

Frisch und einfach

Unkomplizierte Gerichte für entspannten

Genuss. Zum Mittagessen

gibt es große Platten, beladen

mit frischem

Gartengemüse

und Dips, Meeresfrüchten

und Häppchen.

Ferner Kaffeekränzchen

mit

bestäubten

Keksen, Kuchen

und sommerliche Desserts. „Da

in meiner Vorstellung alles ums

Kochen herum völlig entspannt

sein sollte, sind die Rezepte

simpel, schnell und unaufwändig“,

sagt Michele Cranston. „Es

geht darum, Spaß am Zubereiten

zu haben und den frischen

Geschmack einfacher Küche zu

genießen.“

Das 256-seitige Kochbuch „Fresh

+ Easy“ (ISBN 978-3-7995-0779-

0) kostet 19,99 Euro.

Gartenliebhaber unter sich

Aktion „Offener Garten“ lädt ein zum Besuch privater Gärten

in Schleswig-Holstein und Hamburg

Für Gartenliebhaber in Schleswig-Holstein und Hamburg ist es

inzwischen schon zur Tradition geworden. Seit 14 Jahren

können sie am dritten Juni-Wochenende viele Privatgärten

besichtigen. Diesjähriger Termin der Aktion „Offener Garten“

ist am 15. / 16. Juni 2013.

Durch schöne Gärten schlendern,

die Blütenpracht oder Vielfaält

bewundern Anregungen sammeln,

fachsimpeln, Erfahrungen austauschen

oder einfach anerkennen, was

Tucano, der Terracotta-Lagerverkauf

in Bahrenfeld, ist in

Hamburg ja längst ein Begriff.

Die Firma steht für eine Riesenauswahl

an Pflanzgefäßen, echte

Qualität und faire Preise. Das hat

sich deutschlandweit unter Garten-

sich aus den verschiedenen Gartensituationen

so machen lässt. Dies alles

ermöglicht die Aktion "Offener Garten“.

Rund 250 zumeist private Gärten

öffnen 2013 ihre Pforten für alle

Größer, besser, schöner

Deutschlands größter Lagerverkauf von frostfesten Pflanztöpfen

„Jetzt sind wir der größte Lagerverkauf für frostfeste Pflanztöpfe

in Deutschland“, sagt Inhaber Patrik Pohle freundlich

lächelnd, „und unsere Kunden profitieren.“

Foto: Brenning

freunden herumgesprochen. Neben

der klassischen Terracotta vertreibt

Tucano auch Pflanzgefäße aus leichtem

Fibrestone, einem Steingranulat,

das stabil, dünnwandig und

elegant ist. „Das Beste daran,

Fibrestone ist frostfest und vor

Foto: Tucano Trading

Interessierten. Sie bilden das "grüne

Band" durch Schleswig-Holstein und

Hamburg. Ein Band, das in vielerlei

Hinsicht verbindet: Gartenbesitzer

und Garteninteressierte, Pflanzensammler

und Fotografen, Pressevertreter

und Wochenendausflügler.

Die Gartenwelt entlang des grünen

Bandes ist so vielfältig, dass jeder

ein Plätzchen findet, das seinem

Geschmack entspricht und von dem

er Eindrücke mit nach Hause nimmt.

Wo die konkreten Adresse in Ihrer

Umgebung liegen, was Sie dort erwartet

und wie Sie selbst mitmachen

können, erfahren Sie auf der Homepage

www.offenergarten.de.

Ebenfalls zur Aktion gehört die "Lange

Nacht der Gärten" am 3. August

mit ca. 50 Teilnehmern. Darüber

hinaus öffnen am jeweils ersten

Sonntag bis Oktober etwa 30 Gartenbesitzer

ihre Pforten. Der Eintritt

ist überwiegend frei oder gegen eine

kleine Spende möglich.

Tucano Trading

Boschstraße 2/ Kreuzung

Bornkampsweg

22761 Hamburg-Bahrenfeld

www.tucano.de

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allem eines: leicht“, schwärmt

Herr Pohle.

Töpfe von Tucano stehen vor dem

Bundesrat in Berlin, vor der Spielbank

in Hamburg, vor den Hotels

Elysée und East, vor unzähligen Restaurants

und Geschäften, sie stehen

auf kleinen Balkons in Eimsbüttel,

auf großen Dachterrassen in der

Hafencity, in Gärten von Bergedorf

bis Blankenese. Töpfe von Tucano

flankieren Firmeneingänge und

Haustüren von Flensburg bis Frankfurt.

Natürlich gilt auch hier Tucanos

zweijährige Garantie und das Rückgaberecht

bei Nichtgefallen.

Geöffnet ist montags bis freitags von

10-19 Uhr, samstags 10-17 Uhr.

Foto: epr/Floragard

Gartenarbeiten ganz ohne Stress

So erhalten Sie einen pflegeleichten Garten – und mehr Zeit zum Genießen

Jede Woche Rasen mähen, die Beete von Unkraut befreien,

Hecke schneiden, Tulpenzwiebeln vor Wühlmäusen retten oder

Salat vor Schnecken – viele Arbeiten im grünen Wohnzimmer

kosten Zeit. Dabei würden viele Gartenbesitzer oft lieber einfach

nur im Liegestuhl die Blumenpracht bewundern. Hier lesen Sie,

wie Ihr Garten mehr Freiraum zum Genießen lässt.

Ob schlicht wenig Zeit bleibt,

weil Nachwuchs oder Arbeit

Ansprüche stellen oder ob das Alter

die Fähigkeiten einschränkt – es gibt

viele Gründe, sich einen pflegeleichten

Grünraum zu wünschen.

... Immer eine Pause wert...

www.eiderstedter-strandkoerbe.de

Wir sind für Sie da auf der Park & Garden Veranstaltung oder über unsere Fachhändler

Brooks Wohnen & Garten

Kieler Chaussee 12, 24214 Gettorf

Tel. 04346/7435 · Fax 04346/8076

lenschau@broocks-moebel.de

www.broocks-moebel.de

Bodenqualität und Licht

Besonders bei frisch gebackenen

Gärtnern entscheiden die ersten

Schritte mit, wie viel Arbeit sie später

haben. Ist etwa die Bodenzusammensetzung

unbekannt, gilt es, Pro-

Foto: Staudengärtnerei Gaissmayer

Gartenmöbel|Strandkörbe|

Wohn- u. Gartenaccessoires|Mode

Hauptstraße 32, 24647 Wasbek

Tel. 04321/2518250 · Fax 04321/2518259

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ben analysieren zu lassen. Dann fällt

es einfacher, Pflanzen zu wählen, die

gut mit dem Nährstoffangebot klar

kommen, viel Sand, Lehm oder sogar

Staunässe verkraften.

Nächster Faktor: das Licht. Eine Sonne

liebende Staude wird im Schatten

nicht gedeihen – Enttäuschung ist

vorprogrammiert.

Wenig düngen und gießen

Wer wenig düngen und gießen

will, wählt anspruchslosere Arten

wie beispielsweise Rittersporn,

Fachhandel LANDHAUS PÜLSEN

Dorfstraße 41 · 24257 Pülsen

Tel. 04385 / 593720 · Fax 04385 / 593721

E-Mail: info@fachhandel-puelsen.de

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garten


garten

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Ökologisches Gleichgewicht

Plätscherndes Nass, vielleicht sogar

einige Kois. Mancher träumt

vom eigenen Teich. Doch wie für

Stauden und Einjährige gilt: Der

Standort muss mit Bedacht gewählt

werden.

Brennt zu viel Mittagssonne darauf,

kann das Wasser bei Sommerhitze

„umkippen“ oder Algen

wachsen viel zu stark; zu schattig

gelegen bleiben die Sauerstoff liefernden

Wasserpflanzen kümmer-

Fetthenne oder Storchschnabel.

Auch ein Steingarten ist eine anspruchslosere

Alternative.

Toll wäre, wenn Sträucher fast wie

im Wald wuchern dürften oder statt

Rasen eine Wiese den Sommer über

vor sich hin blühte. Das ist nicht

immer erlaubt oder gern gesehen,

doch wenn, entscheiden Sie sich für

mehr Naturnähe – Sie sparen das Zurückschneiden.

Und begrenzen Sie

lich. Unter Bäumen fällt herbstliches

Laub an, das man heraus fischen

muss.

Umso größer und tiefer der Teich,

desto stabiler ist sein ökologisches

Gleichgewicht. Bei schlechter Wasserqualität

können Tiere und Pflanzen

sterben. Ein Teich mit Fischen

sollte wenigstens sechs Quadratmeter

Wasserfläche bieten und ab

90 Zentimeter tief sein, damit er im

Winter nicht durchfriert.

Foto: epr/Söll

sich auf weniger Sorten in größeren

Gruppen, das reduziert den Pflegeaufwand

gegenüber einer Artenvielfalt.

Geeignet dafür wären etwa

Taglilie, Funkie, Bartnelke oder Wald-

Geißbart. Auch Lavendel, Rosmarin

und andere der mediterranen Gewürze

machen wenig Mühe, ebenso

wie Zwiebelgewächse, die sich selbst

vermehren, etwa Traubenhyazinthe

oder Maiglöckchen.

Beständige Stauden

Stauden haben gegenüber Einjährigen

den Vorteil, dass sie dauerhaft

am geeigneten Standort bleiben und

nur ab und an verjüngt werden müssen.

Wer mag, kann dazwischen immer

noch aussäen – etwa Mohn, der

sich nach dem Ausreifen seiner Kapseln

selbst verbreitet. Auch langsam

wachsende Sträucher und Bäume,

die nicht geschnitten werden müssen,

eignen sich für pflegeleichte

Gärten (Japan-Ahorn, Zierkirsche

oder Magnolie).

Unkraut eindämmen

Egal, wie dicht Stauden stehen –

Unkraut will fast überall ans Licht.

Ein Bodenvlies, unter einer Erdschicht

versteckt, kann das Sprießen

mindern. Auch Rindenmulch gilt

als Hilfsmittel gegen unliebsame

Pflanzen.

Wer es schlicht mag oder gar einen

japanischen Garten zum Vorbild hat,

greift zu Kies auf der Folie. Damit das

gut aussieht, sollten Pflanzen nicht

zu dicht stehen.

Giersch und Schachtelhalm können

Gärtnern jede Freude nehmen. Hier

hilft leider nur Umgraben und Aufsammeln

der Wurzeln – die kleinste

davon verbreitet sich sofort wieder.

Größere Unkrautflächen kann man

für ein Jahr mit schwarzer Folie abdecken,

doch der Anblick ist keine

Augenweide.

Ob Mulch, Kies oder Platten aus

Naturstein bis Beton – auch die

Wege sollen unkrautfrei sein und

brauchen eine entsprechende Ab-

deckung. Mobile Lösungen lassen

Foto: Max Bahr

sich zum Beispiel zwischen Beeten

auslegen, von Holzsteg bis Kunst-

stoffplatten.

Rasenfläche eingrenzen

Rasen ist neben dem Blütenmeer im

Garten unverzichtbar. Hier spielen

die Kleinen Fussball oder Fangen.

Der Rasen bietet Platz fürs Sonnenbad

oder eine Familienfeier. Doch

die Grasfläche will gepflegt werden,

sollen sich weder Moos noch Unkräuter

ansiedeln. Regelmäßig mähen,

vertikutieren und düngen geht

zu Lasten der Freizeit. Also die Größe

nur nach Bedarf anlegen.

Auch Rasenkanten stechen ist aufwändig.

Rasenkantensteine, Metallblech

oder Kunststoffbegrenzungen

Zerkleinerte Baumrinde stoppt

Unkraut und der Boden trocknet

weniger rasch aus

Foto: Staudengärtnerei Gaissmayer

Perfekter Bodendecker unter

Gehölzen – Maiglöckchen verbreiten

sich durch Ausläufer

zähmen Gras-Wildwuchs. Traditioneller

wirken Feldsteine oder niedrige

Holzpflöcke. Wählen Sie eine

Variante, die das Mähen entlang

des Randes einfach macht.

Praktische Bodendecker

Sie wollen gar nicht mehr zum Rasenmäher

greifen? Es gibt Bodendecker,

die Flächen gegen Unkraut schließen

und wenig bis keiner Pflege bedürfen:

Englische und Römische Rasenkamille,

Fiederpolster, Korsische

Minze und einige Thymianarten sind

begehbar und duften zudem.

Nie mehr Hecke schneiden

Rund zweimal im Jahr geht es einer

Grenzhecke an die Äste. Ihre Austriebe

müssen regelmäßig in Form

gebracht werden. Wem das zu viel ist,

kann sich für einen Zaun entscheiden.

Maschendraht sieht eher nüchtern

aus, lässt sich aber durch einjährige

Rankpflanzen wie Schwarzäugige Susanne

oder Indianerfeder erobern und

blickdicht machten. Je nach Material

muss man allerdings mit Streichen

rechnen.

Lang haltbare Materialien

Auch anderswo im Garten stellt sich

die Frage nach Haltbarkeit: Vom Terrassenbelag

bis zu den Möbeln gibt

es eine Bandbreite an Materialien.

Entscheiden Sie nicht nach Optik,

sondern ganz praktisch! Ist die

Kunststoff-Oberfläche UV-beständig,

vergraut das Holz und mögen

Sie das oder kann man die Gegenstände

mit einem Hochdruckreiniger

säubern?

Bewährte Pflanzgemeinschaften

Ein Gemüsegarten gehört zu den

aufwändigsten Gartenpartien. Hier

kommt man um regelmäßiges Jäten,

Düngen, Gießen und Krankheiten

vorbeugen nicht herum – von Kartoffeln

bis Tomaten wollen die Früchte

Statt abendlichem Aufsammeln:

Spezialzäune, die Nacktschnecken

vom Gemüse abhalten

gepflegt werden. Unterstützung gegen

Schädlinge und gute Nachbarschaft

für besseres Gedeihen bieten

Pflanzgemeinschaften. Gute Partner

sind beispielsweise Erdbeeren und

Knoblauch, Kartoffeln und Spinat,

Radieschen und Tomaten. Dabei

müssen sie keine exakten Beete anlegen:

Tagetes und Ringelblume blühen

hübsch zwischen dem Gemüse

und bekämpfen die Nematoden im

Boden.

Auch Küchenkräuter, zwanglos mit

anderem Essbaren vereint, unter-

Foto: epr/Neudorff

stützen das Wachstum. Basilikum

verträgt sich mit Zwiebeln und Tomaten,

Dill mit Karotten oder Petersilie

mit Rettich. Pfefferminze soll

Kartoffelkäfer verjagen und Lauch

dem Mehltau vorbeugen.

Pflegeleichter Rosenbogen

Überrankter Rosenbogen oder Edelrosenstrauch,

davon träumen viele

Fotos: Beckmann KG

Gartenbesitzer. Zugleich fürchten

sie den Aufwand von Rückschnitt

bis Winterschutz. Ohne geht es allerdings

fast nicht, obwohl manche

Sorten auch ohne Sommerschnitt

gut aussehen. Doch eine gute Versorgung

mit Nährstoffen ist ebenso

ein Muss wie der Schnitt gegen

Vergreisen. Als pflegeleichtere Alternative

kann man Clematis ins Auge

fassen. Mit einem schattigen Fuß

gepflanzt und einigen sommerlichen

Düngergaben überrankt sie rasch

Pergola und Pavillon.

Automatische Bewässerung

Gerade wenn der Sommer am

Schönsten ist, muss viel gegossen

werden – besonders Gemüse ist

Wer die Gartenarbeit auf ein

Minimum beschränken möchte, lege

sich einen pflegeleichten Garten an

durstig. Statt Kanne um Kanne zu

schleppen oder mit dem Schlauch zu

kämpfen, vereinfacht eine Bewässerungsanlage

die Wasserversorgung.

Ob mehrere Sprühvorrichtungen

oder Schläuche zur Tropfenbewässerung,

mit einer Zeitschaltuhr

versehen ist für garantierten Regen

gesorgt. Im Minigarten gibt es auch

Lösungen für einzelne Pflanzen, zum

Beispiel Tomaten.

Leicht gängiges Werkzeug

Auch für andere Arbeiten gilt: Gutes

Werkzeug erleichtert das Tun. Besonders

Ältere sollten auf praktische

Hilfsmittel wie Erdkralle oder Knieschutz

zurückgreifen.

Komfortables Hochbeet

Praktisch und komfortabel ist ein

Hochbeet. Einmal angelegt, liefert

es bis zu fünf Jahre lang Gemüse in

bequemer Arbeitshöhe von etwa 80

Zentimetern. Dank Absperrgittern

kommen hier keine Wühlmäuse an

die Pflanzen, eine höhere Temperatur

im Vergleich zum Boden liefert

früher Erträge.

Erspart das Bücken: Ein Hochbeet

ist wärmer als der Boden, perfekt für

Kürbis, Zucchini und Melone

Hundertmal das

Paradies auf Erden

„Garten gestalten heißt: Stimmungen

entdecken und zum

Leben erwecken.“ So lautet das

Motto der Gärtner von Eden, die

in „100 Traumgärten“ bereits

zum vierten Mal in Buchform

Gartendesign in Perfektion präsentieren.

Die Wünsche der Gartenbesitzer

stehen stets im Vordergrund. Je

nach persönlicher Vorliebe und

dem individuellen Geschmack

wurden Gärten für Designfreunde,

für Ästheten, Genießer

oder für Naturliebhaber

geplant und

umgesetzt.

Anschauliches

Fotomaterial und

detaillierte Pläne

lassen den Leser

am Gestaltungs-

sowie am Realisierungsprozess

teilhaben. Auf

diese Weise kann man leicht

nachvollziehen, welche Details

im eigenen Garten auf keinen

Fall fehlen dürfen und welche

Stimmung bei der Gestaltung des

eigenen Traumgartens erweckt

werden soll.

Die Traumgarten-Reihe zählt mit

über 34.000 verkauften Exemplaren

der ersten drei Bände zu

den erfolgreichsten überhaupt

im Gartenbuch-Segment. Auch

der vierte Band wird dort anknüpfen,

ist doch die einzigartige

Kombination aus schönsten

Gärten der wichtigsten Gartengestalter,

anschaulich gemacht

durch ausführliches Planmaterial

unerreicht.

Der 258-seitige Einband (ISBN

978-3-7667-2015-3) ist für 59,95

Euro im Buchhandel erhältlich.

Band 1 ist in der fünften Auflage,

Band 3 in der dritten Auflage

lieferbar. Band 2 ist seit kurzem

vergriffen.

Die Paradies-Macher

Die Gärtner von Eden sind ein

genossenschaftlicher Zusammenschluss

von rund 60 Gartengestaltern

in Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Sie

stehen für hochwertige Planung

und Umsetzung im Bereich der

Neu- und Umgestaltung von Privatgärten

sowie für kompetente

und nachhaltige Betreuung und

Pflege.Mehr Informationen finden

Sie unter www.gaertnervon-eden.de.

garten

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garten

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Größte Gartenmesse auf dem Lande

13. Park & Garden-Ausstellung vom 6.- 9. Juni 2013 auf Gut Stockseehof

„Lazy Gardens – Viel Genuss und wenig Stress!“ – unter

diesem Motto steht der Gartenwettbewerb, der zweifellos

eines der Highlights sein wird, wenn am 6. Juni Schleswig-

Holsteins größte und älteste Gartenmesse auf dem Lande zum

dreizehnten Mal ihre Tore öffnet.

Bewährtes Hauptthema für die

erwarteten gut 30.000 Besucher

ist aber wieder „Ideen pflücken“.

Eingebettet in den Park und die Hofanlage

des alten Gutes präsentieren

220 Aussteller aus vieler Herren

Länder ihre Pflanzen, Produkte und

Handwerkskunst. Gezeigt wird ländliche

Kultur auf höchstem Niveau –

kurz alles, was Haus und Hof, Garten,

Terrasse und Balkon und deren

Besitzer schöner macht.

Gleich zur Eröffnung, am 6. Juni

um 11 Uhr, wird der Gewinner des

Wettbewerbs 2012 geehrt, der den

mit 3.000 Euro von der UBS-Bank

Den Coupon senden Sie bitte an:

Carsten Frahm Verlag

das eigene haus • Vertrieb

Alte Eichen 1

24113 Kiel

oder per Fax an: 0431/26 09 32 39

dotierten Publikumspreis erhält.

Außerdem werden unter allen Besuchern,

die im vergangenen Sommer

an der Wahl des Publikumspreises

teilgenommen haben, wertvolle

Sachpreise verlost. Hauptgewinn ist

eine Gartenkreuzfahrt mit der „MS

Deutschland“ für zwei Personen im

Wert von 6.500 Euro, gestiftet von

der Reederei Deilmann.

Auf seinem idyllischen Rundgang

durch den Park, die Hofanlagen,

über die kleine Insel, vorbei an Pferdeställen

und durch den Herrenhausgarten

präsentiert sich dem Besucher

die ganze Vielfalt europäischer

für 6 Ausgaben (9,60 €)

Meine Anschrift

Name/Firma

Straße, Hausnummer

PLZ, Ort

Telefonnummer und E-Mail-Adresse

Datum, Unterschrift des neuen Abonnenten

Geöffnet ist vom 6.-9. Juni 2013,

Donnerstag bis Samstag von 10-19

Uhr, Sonntag von 10-18 Uhr

Ja, ich bin Neuabonnent/in… und möchte das beziehen.

für 12 Ausgaben (19,20 €)

Zahlungsweise

Verrechnungsscheck über entsprechenden Betrag liegt bei

Wenn Sie gerne den bequemen Bankeinzug nutzen möchten,

buchen wir den Betrag einfach von Ihrem Konto ab. Die

Einzugsermächtigung gilt bis zum schriftlichen Widerruf. Bitte

tragen Sie Ihre Bankverbindung ein:

Kontonummer

Bankinstitut

BLZ

Foto: Stockseehof

Garten- und Countrykultur: Agapanthus,

Blühgehölze, historische

Rosen, Paeonien, Ginkgos, Clematis,

Staudenraritäten, 120 Hortensiensorten

und mehr als 30 Arten Phlox

und noch mehr Rosen – so viele Gartenbaubetriebe

wie noch nie zeigen

ihre schönsten Blumen und seltenen

Pflanzen. Einen besonderen Schwerpunkt

bilden Seerosen, Sumpf- und

Wasserpflanzen.

Über 60 Aussteller zeigen die neuesten

Trends im Bereich Gartenmöbel

und Accessoires: vom traditionellen

englischen Gewächshaus und der

Laubenbank über den Gartenbrunnen

und -kamin bis hin zum handgefertigten

Strandkorb.

Gut 30 Künstler und Kunsthandwerker

stellen ihre Objekte für drinnen

und draußen vor und vermitteln

nicht nur Einblicke in ihre anspruchsvolle

Arbeit, sondern auch Tipps für

interessierte Hobbywerker.

Antike schmiedeeiserne Tore,

Tränken und Brunnen aus altem

Fotos: Frahm

Sandstein zeugen von vergangener

Gartenkultur, die wiedererweckt

werden möchte. Sammler

und Praktiker finden hier alle Arten

traditioneller oder moderner

Gartengeräte.

Auch Hobbyköche kommen nicht

zu kurz: Im Bereich des Bauernmarktes

findet der Gourmet alles,

was Herz (und Magen) begehren:

feinste Essige und Öle, Fisch-,

Fleisch- und Wildspezialitäten, Käse

aus deutschen, französischen und

Alpenlanden, Kräuter und Weine

und natürlich das noch warme

Stockseer Bauernbrot direkt aus der

Gutsbäckerei.

Wettbewerb „Small Gardens“

Der Gartenwettbewerb „Kleine Gärten

– Small Gardens“, der sich mittlerweile

zum Publikumsmagneten entwickelt

hat, steht in diesem Jahr unter dem

Motto „Lazy Gardens – Viel Genuss

und wenig Stress“. Hier wetteifern erneut

Gartenarchitekten und –designer,

Gartenbetriebe und Landschaftsbauer

um die Gunst der Juroren und des

Publikums. In wechselndem Umfeld

und in unterschiedlicher Größe präsentieren

sie ihre vielfältigen Ideen

und Konzepte zur Gestaltung von

pflegeleichten Gärten.

Neben den Ehrenpreisen der Jury

und der Presse ist wird wieder der

„Preis des Publikums“ ausgelobt.

Da die Schaugärten den ganzen

Sommer über zu besichtigen sind,

können sich an der Wahl dieses

Preises nicht nur die Messegäste,

sondern alle Besucher des Gutes bis

in den September hinein beteiligen

und dabei noch wertvolle Sachpreise

gewinnen. Natürlich kommt auch

das leibliche Wohl der Gäste nicht

zu kurz. Delikatessen aus Frankreich

und Italien laden den Gourmet zum

Genießen ein. Ländliche Speisen und

frisch gebackenen Kuchen bietet die

Gutsküche.

Für musikalische Begleitung auf dem

Rundgang über die Ausstellung sorgt

Eingebettet in die Hofanlage und

den Park des Stockseehofs

präsentieren sich 220 Aussteller

die a-cappella-Gruppe Bidla-Buh aus

Hamburg, und die Kinder vertreiben

sich derweil die Zeit beim Baum-

klettern oder im kunterbunten Kinder-Garten.

Geöffnet ist vom 6.-9. Juni 2013,

Donnerstag bis Samstag von 10-19

Uhr, Sonntag von 10-18 Uhr. Der

Eintritt kostet 14 Euro, Jugendliche

bis 16 Jahre sind frei. Weitere Infos

auf www.park-garden.de.

Ein Platz im Grünen

Garten-Homing wird immer beliebter

Gutes Wohnen ist den

Menschen wichtig. Garten,

Balkon und Terrasse, sprich

der Raum unter freiem

Himmel, rückt dabei immer

mehr in den Fokus.

Der Homing-Trend beschert

nicht nur dem Indoorbereich

Zuwächse, sondern er umfasst

auch immer mehr den Garten.

Mehr und mehr Investitionen

fließen in die Ausstattung von

Garten, Balkon und Terrasse.

Die Gründe für das Garten-

Homing sind vielfältig und sein

wachsendes Bedürfnis wird immer

wieder durch neue Aspekte ergänzt.

Grundsätzlich wird „Draußen

sein“ von den meisten Menschen

mit positiven Erfahrungen

verknüpft. Es wundert daher

nicht, dass heute über 60 Prozent

der Wohnungen in Deutschland

über Balkon, Terrasse oder Garten

verfügen.

Das „Leben unter freiem Himmel“

lässt wieder ein Stück Natur zu,

das sonst im oft synthetischen

Alltag keine große Rolle spielen

kann. Hier riecht man den Frühling,

Blumen und Grillfeuer, hier

summen echte Bienen und lauschige

Lüftchen erfrischen den

Geist.

Dabei soll der Garten in der beginnenden

Saison nicht nur Ort

des Wohlfühlens und Essens sein,

sondern auch Standort für eigenes

Gemüse und Obst. „Selbst

der kleinste Balkon wird heute

mit Kräutertöpfchen versehen,

großstädtische Brachlandschaften

werden zu Nutzgärten umfunktioniert

und im Garten am

Haus wir ein Stückchen Mutterboden

das Familienerlebnis

des eigenen Kartoffelanbaus“,

ergänzt Klaas.

Das tiefe Bedürfnis nach Naturerfahrung

lässt sich in der eigenen

Umgebung schnell realisieren. Die

Designer von Gartenmöbeln und

Accessoires haben in den vergangenen

Jahren echte Aufholarbeit

geleistet. Die vor noch gar nicht

allzu langer Zeit immer gleichen

Kunststoffgartenmöbel sind längst

durch vielfältige Entwürfe und

Materialien abgelöst.

Nach dem Motto „Weg mit dem Einheitsbrei“

werden auch Gartenmöbel

immer individueller. Für fast jede geschmackliche

Vorliebe findet sich das

passende Möbel: ob minimalistisch,

verziert, rustikal oder romantisch,

die Auswahl an Gartenmöbeln ist

beträchtlich.

Auffällig ist, dass gerade der nachwachsende

Werkstoff Holz seit

einiger Zeit deutliches Nachfragewachstum

erzielen konnte. Holzmöbel

sind zwar empfindlicher als der

wetterfeste Kunststoff, bestechen

aber durch ihre edle Anmutung und

ihre Gefälligkeit in der natürlichen

Umgebung.

Foto: Baur

Massivholzmöbel für den Garten

sind edel und bei guter Qualität auch

lange haltbar

Sehr präsent in der kommenden

Saison sind außerdem Gartenmöbel,

die aussehen wie Wohnzimmermöbel.

Das betrifft die Sitzmöbel und

auch die Gesamtausstattung. So gibt

es für draußen wetterfeste Teppiche,

Stehleuchten und Bilder im Bilderrahmen.

„Der Homing-Trend macht

keinen Halt vor dem Balkon, weil

die Menschen die Gemütlichkeit

und das Wohlfühlen nach draußen

mitnehmen wollen“, sagt Dirk-Uwe

Klaas, Hauptgeschäftsführer des

Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.

Und nicht nur das, draußen wird

nämlich zunehmend auch in einer

schicken Outdoorküche gekocht,

die Spa-Oase ermöglicht endlich

privates Freibadfeeling und abendliches

LED-Licht lässt den eigenen

Garten zur Aida-Bühne wie in Luxor

erstrahlen. Der individuellen Phantasie

sind kaum gestalterische Grenzen

gesetzt.

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garten


garten

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Fotos: NOMOTEC

Terrassenträume werden wahr

Schaffen Sie sich Ihr kleines Paradies – mit NOMETEC – jetzt auch in Kiel

„Einfach schöne Terrassen“ – unter diesem Motto gestaltet

die Firma NOMETEC beliebte Plätze am Haus und im Freien zu

einem gemütlichen Wohnbereich. Wirklich schön werden

sie dank der hohen Qualität der Materialien und der sorgfältigen

Verarbeitung und natürlich dadurch, dass jeder Kundenwunsch

individuell berücksichtigt wird.

Der Bau von Terrassen und Wintergärten

ist für den Bauherrn

zudem ganz einfach: NOMETEC bietet

einen Komplettservice von der

Beratung über die Planung Mittels

Zeichnung oder 3D-Animation bis

zur fachkundigen Umsetzung.

Moderne Profile und hochwertige

Wärmedämmgläser machen den

Wintergarten zu einer Oase im Grünen

Und das Beste: Das Unternehmen

mit Stammsitz in Brüsewitz, Mecklenburg,

hat eine Filiale in Kiel eröffnet.

So können auch Schleswig-Holsteins

Haus- und Wohnungsbesitzer

die umfangreichen Leistungen in

Anspruch nehmen. „Wir sind Exper-

ten in der Terrassengestaltung und

-überdachung sowie im Bau von

Wintergärten. Aufgrund der großen

Nachfrage freuen wir uns, auch für

unsere Kunden von Kiel aus tätig zu

werden“, sagt Ralf Sporny.

Der Firmeninhaber ist seit über 25

Jahren in der Branche tätig und

arbeitet an beiden Standorten mit

kompetenten Teams zusammen.

Darüber hinaus sind die NOMETEC-

Systempartner in den unterschiedlichen

Gewerken Meister ihres

Faches und persönliche Ansprechpartner

für ihre Kunden. Damit kann

man sicher sein, dass alles genau so

wird, wie besprochen.

NOMETEC bietet eine einzigartige

Vielfalt an Qualitätsprodukten, um

Terrassen und Wintergärten nach

persönlichen Wünschen zu gestalten.

Gleichzeitig steht das Unternehmen

für Innovation. Moderne Wintergartenprofile

und hochwertige Wärmedämmgläser

machen den gläsernen

Wohnraum zu einer wahren Oase

im Grünen. Doch es braucht nicht

immer der wärmegedämmte Wohnwintergarten

zu sein. Auch ein Sommergarten

mit Ganzglaselementen

hat seinen Reiz und gibt Schutz bei

Wind und Wetter.

Die Berater zeigen ihren Kunden auch

sieben unterschiedliche Terrassen-

dachvarianten – für einen geschütz-

ten Platz im Freien. Zusätzlich lässt

sich das Terrassendach mit einem

beweglichen Schiebe-Dreh-System

zu einem flexiblen Glashaus erweitern.

Das Ergebnis: Man sitzt

im Freien und ist vor Regen geschützt.

Gartenmöbel und Polster

brauchen nicht mehr weggeräumt

zu werden.

Die Terrassen-Experten installieren

schöne Licht- und Sonnenschutzanlagen.

Diese spenden nicht nur

Schatten im Sitzbereich, sondern

halten den hinter der Terrasse liegenden

Innenraum kühl und regulieren

das Licht. Architektonisch fügen sie

sich in das Gesamtbild des Hauses

ein, da sie individuell eingepasst

werden.

Zur Freiluftsaison gehört selbstverständlich

eine angemessene Möblierung.

NOMETEC bietet eine große

Auswahl hochwertigen Gartenzubehörs:

von Gartenmöbeln über

ANZEIGE

Grillanlagen bis zu Bodenbelägen.

Und wer sich noch mehr verwöhnen

lassen will, lässt sich einen kleinen

kompakten Whirlpools installieren.

Für kühle Tage und eine tolle Atmosphäre

werden Kamine, Öfen oder

Feuerstellen angeboten.

„Mit uns können Sie sich einen

schönen Bereich im Freien gestalten.

Ganz nach Ihren Wünschen und

komplett aus unserer Hand“, erklärt

Ralf Sporny. „Wir freuen uns, jetzt

auch in Schleswig-Holstein für Sie

da zu sein.“

Lutz Volkmann, Fachberater in Kiel

Von-Thünen-Straße 1-4

19071 Brüsewitz

Telefon 038874/ 21 58 91

Mobil 0173/ 231 05 94

www.nometec.de

Foto: Monier Braas

Vorschau

Das Hausdach hat mehrere Funktionen

Ein „Dach über dem Kopf“ zu haben, gehört zu den

Grundbedürfnissen des Menschen. Während Dächer

früher nur die Aufgabe hatten, die Bewohner vor der

Witterung zu schützen, sind sie inzwischen zu einem

Bauteil mit vielen weiteren Funktionen geworden.

Außer der Wärmedämmung kann das Dach auch zur

Foto: Baur

Bei Schwüle nicht

lüften!

Richtig lüften will gelernt sein – auch jetzt im

Sommer! Denn entgegen allgemeiner Ansicht sollten

Haus- und Wohnungsbesitzer an heißen, schwülen

Tagen am besten gar nicht lüften. Darauf weist der

Verband Privater Bauherren (VPB) hin und erklärt den

bauphysikalischen Hintergrund:

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit binden als kühle

Luft. Und warme Luft möchte sich mit kühlerer

ausgleichen, zieht also immer von der warmen zur

Energiegewinnung beitragen indem Solarthermie- oder

Photovoltaikanlagen installiert werden. Diese sorgen

für Warmwasser bzw. Strom. Unter vielen Hausdächern

schlummert noch Potential zur Schaffung preisgünstigen

Wohnraums. Was dabei zu beachten ist.

Lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Baumagazins.

Die Gewinner des

Gartenwettbewerbs

Das Bau- und Wohnmagazin erscheint zehnmal im Jahr.

Die nächste Ausgabe ist ab 12. Juli 2013 erhältlich.

Der Gartenwettbewerb „Small Gardens“ auf dem

Stockseehof bietet anschauliche Anregungen zur

Gartengestaltung. Der Ausstellungsbereich wächst

und wächst. Jedes Jahr kommen weitere Mustergärten

hinzu, die von renommierten Gartenarchitekten

und Landschaftsbauern umgesetzt werden. Im

kommenden Monat stellen wir Ihnen die neuen

Wettbewerbsbeiträge zum Thema „Lazy Gardens“

sowie die aktuellen Gewinner vor.

Foto: epr/Win Products

Impressum

Carsten Frahm Verlag

Alte Eichen 1, 24113 Kiel

Tel 0431/26 09 32 30

Fax 0431/26 09 32 39

www.daseigenehaus.de

Redaktion:

Dr. Lars Grabbe,

Carsten Frahm (v.i.S.d.P.)

Tel. 0431/26 09 32 33

redaktion@daseigenehaus.de

Anzeigenberatung:

Anja Lehmann

Tel. 0431/26 09 32 32

lehmann@daseigenehaus.de

Georg Dzierzon

Tel. 0431/26 09 32 36

dzierzon@daseigenehaus.de

Es gilt die Preisliste 14 vom Januar 2013

Druck: Strube Druck & Medien OHG,

34587 Felsberg

Erscheinungsweise:

Am ersten Freitag des Monats

Verteilung:

Bei Baufachgeschäften, Banken,

Baumärkten und Möbelhäusern.

Zusätzlich bei den führenden Baumessen

in Schleswig-Holstein

und Hamburg.

Artikel, Berichte, Beilagen usw.

die namentlich gekennzeichnet sind,

entsprechen nicht unbedingt der

Meinung von Redaktion und Verlag.

Für unverlangt eingesandte Artikel

und Bilder entstehen weder Honorarverpflichtungen

noch Haftung.

Alle Beiträge, Abbildungen und

Anzeigenlayouts sind urheberrechtlich

geschützt. Mit Ausnahme der

gesetzlich zugelassenen Fälle ist

eine Verwendung ohne Einwilligung

des Verlags strafbar.

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