bond men's magazine - Ausgabe #002 [2010]

brainfire

Neue Helden gesucht!

Wahrhafte Kriegerpoeten, coole Typen, unverwüstliche Kerle, zähe Haudegen, romantische Gentlemen, versnobte Underdogs.

bond men’s magazine bietet allen ästhetikverbundenen, charakterstarken, trendbewußten und glaubwürdigen Männern jeglichen Alters - und deren Liebsten - eine eigene Plattform in höchster Qualität und modernster Form.

Ehre, Offenheit, Mut und Charakterstärke

MÄNNER die das Leben schätzen, sich an schönen Dingen erfreuen und denen wahre Werte wie Respekt, Ehre, Loyalität, Offenheit, Mut, Willen, Kraft und Charakterstärke genau wie uns sehr am Herzen liegen.

bond men’s magazine möchte alle MÄNNER und deren Familien erreichen, die sich die Zeit nehmen, ausgefallene Stories über Menschen und Produkte gemeinsam zu lesen und zu genießen. Der gebildete und erfolgreiche Leser entdeckt vielfältige und anspruchsvolle Themen wie Interviews, Mode, Automobil, Technik, Länder & Städte, Reisen, Hotels, Schmuck, Uhren, Kosmetik, Genussmittel, Sport, Lifestyle und hochwertige Gewinnspiele.

Wahre Werte

bond men's magazine steht für "wahre Werte" und echtes Wertedenken wie Stil, Respekt, Ehrlichkeit, Charakter, Loyalität, Charme, Ehre, Offenheit, Mut, Stolz, Teamgeist, Emotionen, Tradition, Dankbarkeit, Freiheit und Menschlichkeit.

Es geht um Menschen und das Engagement ihres Wirkens. Es geht um Zusammenhalt und den WIR-Gedanken. Es geht um starke Partnerschaft und ehrlichen Respekt.

Es geht um Geben, nicht nur Nehmen. Es geht um Vertrauen und Loyalität.

Es geht um Menschen, um uns!

ond men’s magazine 005


006 bond men’s magazine


ond men’s magazine 007


008 bond men’s magazine


010 bond men’s magazine


ETON

Authentischer Sinn für zeitlosen Style und

traditionele Kunstfertigkeit spiegeln sich in

der Herbst-/Winterkolektion 2010 von ETON.

Die Balance der Farben von zeitlos, verspielten

Hemden und die reiche Farbpalee der sich

ständig ändernden Stimmungen des Herbstes

mit einem authentischen Sinn für zeitlosen

Style bilden die solide Grundlage dieser

einzigartigen und hervorragend detailierten

Kolektion.

Hoch Hochwertige Materialstruktur, liebevole

Akzente und die Verarbeitung weicher purer

Baumwole garantieren höchste Qualität und

die perfekte Passform eines ETON Hemdes.

Fühlen Sie ETON’S Hemden und spüren Sie

das Gefühl von unvergänglicher Natur!

www.etonshirts.com

bond men’s magazine 011


“Ich liebe ich es, Weine der Neuen

[und Alten!] Welt auszuprobieren.”

012 bond men’s magazine


Peter Gago

Ein Mann für alle Weine

Es war schon immer eine der Stärken des australischen

Luxus-Weinguts Penfolds, nie stehenzubleiben oder

sich auf Ereichtem auszuruhen. Vieleicht ist Chief

Winemaker Peter Gago - milerweile eine der

anerkanntesten Wein-Persönlichkeiten der Welt -

deshalb so bodenständig und charmant geblieben.

Der hoch dekorierte und vielfach ausgezeichnete

Winemaker, der zu den erfahrensten des fünften

Kontinents zählt, ist seit Juli 2002 der Gaumen hinter den

langlebigen und exklusiven Rot- und Weißweinen des

Weinguts Penfolds und damit sozusagen der Herr des

Penfolds Grange - dieser legendäre Wein hat längst

einen Pla auf den besten Weinkarten der Welt. Er ist

gewissermaßen der Beitrag des Fünften Kontinents zum

önologischen Weltkulturerbe und sein 2004er Jahrgang

wurde mit 99 von 100 Parker Punkten ausgezeichnet.

bond men’s magazine 013


„Big Red Winemaker of the Year“. Peter Gago ist seit Jahren

ein hoch dekorierter und vielfach ausgezeichneter Winemaker

014 bond men’s magazine


Peter Gago kennt das Geheimnis der Trauben

Seit 1989 ist Peter Gago bei Penfolds Wines Pty Ltd. tätig.

Zunächst begann er seine Karriere mit der Herstelung von

Schaumwein, dann Rotwein, und war schließlich als

Önologe für die Rotweine von Penfolds zuständig, bevor er

zum Penfolds Chief Winemaker ernannt wurde. Im Juli

2002 übernahm er den Posten von seinem langjährigen

Freund und Kolegen John Duval, der ihn zum vierten

Winemaker bei Penfolds erkor. In dieser Position zeichnet

Peter Gago für Penfolds Grange, das Wahrzeichen des

australischen Weinguts, verantwortlich.

Bevor sich Peter Gago dem Wein widmete, arbeitete er als

Mathematik- und Chemielehrer. Anschließend absolvierte

er das Studium der Önologie am Roseworthy Agricultural

Colege, das er mit dem Grad „Dux of the Bachelor of

Applied Science“ abschloss. Während zahlreicher Reisen

und Weinproben rund um den ganzen Globus verfeinerte er

sein Wissen über Wein in mannigfacher Weise, stets

bemüht, den australischen Wein überal bekannt zu

machen. So war der Chef-Önologe für Meisterklassen,

Weinverkostungen und zahlreiche, unterschiedliche

Weinveranstaltungen auf internationalem Parke

verantwortlich und wurde vielfach im Radio und

Fernsehen sowie in Webcasts im Internet interviewt.

„Winemaker of the Year“

Im Oktober 2005 erhielt Peter Gago eine der bedeutendsten

Auszeichnungen der internationalen Weinwelt und wurde

vom U.S. Wine Enthusiast Magazine als „Winemaker of the

Year“ gewürdigt. Darauf erhielt im Jahr 2007 das komplee

Penfolds-Team um Peter Gago die Auszeichnung

„Winemaker of the Year“ von den Baronen von Barossa

[einer Gruppe von herausragenden Persönlichkeiten in der

australischen Weinszene]. Im Jahr 2008 verfasste Peter Gago

schließlich das Vorwort für das Big Red Wine Book von

Campbel Mainson, mit dem Titel „Big Red Winemaker

of the Year“.

Peter Gago strebt stets danach, den Stil von Penfolds

Weinen treu zu bleiben und sich zugleich auf neue Wege zu

begeben. „Penfolds Weine - sowohl Rot- als auch

Weißweine - werden so gemacht, dass sie jedes Jahr einem

bestimmten Stil treu bleiben“, erklärt er. „Ich spiele bei der

Entwicklung neuer Weinstile auch eine Role, was einen

sehr aufregenden Teil in meinem Beruf darstelt.“

Wie bei vielen Weinmachern spannt auch Peter Gago einen

weiten Bogen beim Geschmack von Wein. „Es ist sehr

wichtig, nicht in die Fale zu tappen und nur die eigenen

Weine zu trinken”, sagt er. „Man solte auch immer über

den Telerrand blicken und schauen, was die Konkurrenz -

auch in anderen weinproduzierenden Ländern - macht.

Man muss auch dies als Richtgröße nehmen, an der wir die

eigenen Leistungen und Errungenschaften messen;

abgesehen davon, liebe ich es, Weine der Neuen

[und Alten!] Welt auszuprobieren!“

Zusammen mit Dr. Patrick Iand

verfasste Peter Gago vier Bücher:

"Discovering Australian Wine - A Taster's Guide" 1995

"Australian Wine - From the Vine to the Glass" 1997

"Australian Wines - Tastes and Styles" 2003

“A Taste of the World of Wine” 2009

bond men’s magazine 015


016 bond men’s magazine

Eine schotische

Legende


w.fairmont.com

bond men’s magazine 017


“Wer ehrlich durch’s Leben geht

ist von einem starken Charakter geprägt.”

018 bond men’s magazine


Udo Walz

Das Leben ist Keine Generalprobe

Udo Walz ist Friseur - nicht mehr und nicht weniger.

Und - er ist ein Phänomen. Inzwischen so berühmt wie

seine Kunden aus aler Welt, längst eine

Deutschlandweite Institution, ständig in Bewegung,

diszipliniert, fleißig, ewig im Einsa für die Schönheit

- dabei bescheiden und verschwiegen. Vor seinem

Wilen zum „perfekten Kopf“ ist niemand sicher:

jung, alt, berühmt, unbekannt, weiblich, männlich.

Udo Walz glaubt auch nach mehr als 45 Jahren mit

Schere und Kamm noch an das Schöne in jedem

Menschen. Hinter seiner krabürstigen Fassade mit

gepflegtem „Dreitagebart“ steckt ein gutmütiger,

liebenswerter Mensch, dem die Kunden vertrauen, der

mit beiden Beinen fest auf der Erde steht, jeden Tag bis

zu 12 Stunden arbeitet, inzwischen mehr als 250 000

Köpfe frisiert hat und sich verantwortlich fühlt für seine

mehr als 90 Mitarbeiter in milerweile 9 Salons.

bond men’s magazine 019


Lieber Her Walz, Sie bezeichnen sich selbst als

Glückskind? Was bedeutet für Sie "Glück"?

Als Glück bezeichne ich mein ganzes Leben, am

wichtigsten ist es für mich gesund zu sein, bis auf meine

Diabetes, mit der ich milerweile gut umgehen kann.

Das größte Glück jedoch bedeutet mir mein Partner und

meine Hunde.

Wie sieht ein Arbeitstag in Ihrem Leben aus?

Mein Arbeitstag unterscheidet sich nicht von anderen, ich

arbeite jeden Tag von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr in meinem

Salon. Als Unternehmer muss man doppelten Einsa

bringen.

Ziehen Sie Ratgeber für modische Einflüsse zur täglichen

Arbeit hinzu?

Selbst Selbstverständlich, das ist ein "Muss" in unserer Branche.

Es gibt ständig neue Techniken oder Trends, die ich nicht

kenne; von meinen Kunden aber erwartet und gewünscht

werden. Auch ist es wichtig, dass das Personal immer

geschult wird, denn wir ale zusammen sind ein Team und

stehen für Qualität. In meinen Salons arbeite ich mit

einigen Topstylisten zusammen, mit denen wir unsere

Techniken austauschen bzw. auch Trends entwickeln.

020 bond men’s magazine

Gibt es einen besonderen Tag, den Sie privat genießen und

an dem Sie entspannen?

Ja, der Sonntag. Da gehe ich auf meinen geliebten

Flohmarkt, stöbere in Altem und Neuen und entdecke oft

Stücke, die ihre eigene Geschichte erzählen oder mich an

meine Jugendzeit erinnern. Nachmiags kommen dann oft

Freunde zu uns nach Hause. In gemütlicher Runde trinken

wir dann Kaffee, essen Kuchen und philosophieren über

das Leben oder erzählen uns die neuesten Geschichten.

Meistens kochen wir dann noch gemeinsam und lassen den

Sonntag gemütlich ausklingen.

Was bedeutet für Sie "Genuss"?

Genuss, ein einfaches, altägliches Wort das viele Gefühle

vereint ausdrücken kann und uns glücklich stimmt.

Verbinde ich das Wort Genuss mit Essen, so ist dies für

mich Spaghei al dente, Sauce Bolognese und frischer

Parmesan.


Wie sieht ein entspannter Moment für Sie aus?

Wenn ich ungestört zu Hause bin und meine

Fernbedienung quälen kann.

Welches waren die gefühlvolsten Momente in Ihrem

Leben?

Es bleibt für mich immer ein unglaubliches Ereignis, dass

ich nie vergessen werde. Nach meiner Geselenprüfung

arbeitete ich in einem Salon in St. Mori. An Sylvester -

nachmiags - ondulierte ich Marlene Dietrich eine Wele in

ihr Prachthaar, und danach fragte sie mich, ob ich abends

mit ihrer Geselschaft ausgehen möchte. Ich hae so die

große Ehre, einen meiner schönsten Sylvesterabende mit

der gölichen gölichen Marlene Dietrich zu verbringen.

Das Schlimmste, das mich berührt hat, war die Beerdigung

meiner Muer und die Trauer um den Verlust, der nicht

mehr enden wolte. Jet denke ich, ein Mensch, der uns

verlässt, ist wie die Sonne, die versinkt. Etwas von ihrem

Licht bleibt immer in unserem Herzen zurück.

Der bewegendste Moment war der 26. Juli 2008.

Nach 14jähriger Beziehung habe ich meinen Partner

Carsten Thamm geheiratet. Die Trauung fand in einem

kleinen intimen Kreis unserer Freunde sta. Carsten hae

Tränen in den Augen, als wir die silbernen Armreifen als

Symbol unserer Partnerschaft ansta der üblichen Ringe

tauschten.

Wie sehr hat sich die Generation "Mann" verändert? Wie

hat sich "Mann" in den leten Jahren verändert?

Oh ja, der Mann von heute hat sich geändert. Er achtet viel

mehr auf sein Äußeres. Das fängt bei den Haaren an und

hört bei den Füßen auf. Kosmetik, Maniküren, Pediküren

und Welness speziel für den Mann werden zunehmend

populärer. Natürlich spielt auch die Mode eine große

Role. Männer von heute pflegen und kleiden sich anders

als noch vor ein paar Jahren. Besonders junge Männer

sehen oft sehr gut und lässig aus, ohne viel Offensichtliches

dafür zu tun. Neu ist, dass Männer mehr Wert auf

Sicherheit legen. Sie geben gerne viel Geld für Mode und

Pflege aus, erwarten aber, dass sich die Investition lohnt,

die oft auch den persönlichen Life Style ausdrückt.

Gibt es noch das Leitmotiv des "Gentleman"? Haben Sie

ein Vorbild, der den typischen "Gentleman" verkörpert?

Ich gebe ehrlich zu, die sterben anscheinend aus. Mit dem

Wort Gentleman verbindet ein Mann der "alten Schule",

einen Kavalier mit Bildung und guten Umgangsformen.

Für ihn ist Höflichkeit und Zuvorkommenheit selbstverständlich.

Ab und zu fält mir alerdings auf, dass

vorwiegend im Ausland, es doch noch Männer gibt, die

den Damen Pläe anbieten oder die Türen öffnen.

Rock Hudson war für mich ein Gentlemen der ersten

Klasse. In der heutigen Zeit wäre für mich Clemens Schick

derjenige, den man als Gentleman bezeichnen würde.

Was bedeutet für Sie "Stil"?

Stil, das kann man meiner Meinung nach nicht lernen.

Es ist der Charakter, der eigentlich jedem mit in die

"Wiege" gelegt und im Laufe des Lebens ausgeprägt wird.

Beispielsweise ist dies für mich, wenn eine Person schön

und typgerecht gekleidet ist, Benehmen hat und dazu auch

noch gebildet ist ohne aufgeset zu sein.

Zum Thema Stil: Welcher Darsteler verkörperte bis dato

Ihrer Meinung nach James Bond am Stilvolsten? Wie

finden Sie den aktuelen Bond?

Keine Frage ganz eindeutig Sir Sean Connery.

Sir Roger Moore und Pierce Brosnan waren würdevole

Nachfolger. Daniel Craig ist ein guter Bond in der heutigen

Zeit, aber mein Favorit ist und bleibt Sir Sean Connery.

Sie schreiben ein Drehbuch für den nächsten

Geheimagenten-Thriler. Wie würden Sie den

Geheimagenten charakterisieren?

Keine Frage, ein sexy Gentleman, sportlich, geheimnisvol,

klug, charmant. Ein Geheimagent, der Frauen und Männer

gleichermaßen zum Schwärmen bringt.

Ihre Lebensdevise lautet: "Das Leben ist keine

Generalprobe!" Woher leiten Sie diese Devise ab? Gab es

außergewöhnliche Momente, die Sie zu dieser Devise

führten?

Dies sagte mir einmal eine sehr gute Freundin nach einem

langem Gespräch über das Leben. Es betraf die

Vergangenheit, die Gegenwart in der wir momentan lebten

und die Zukunft die vor uns liegt.

Später habe ich lange über diese Worte nachgedacht und

ebenso lange bis ich sie verstanden habe. Seit diesem

Moment ist das mein Leitmotiv.

bond men’s magazine 021


Was bedeuten "alte Werte" wie Ehre und Tugend für Sie?

Sind Sie der Meinung, dass alte Werte wie Ehre und Tugend

aus der Mode gekommen sind?

Die "alten Werte" gibt es noch immer, diese haben sich

jedoch verändert.

Anstand und Image besteht als Wort weiter, hat jedoch

eine ganz andere Bedeutung als vor 10 - 15 Jahren.

Die Menschen von heute sind sehr egoistisch. Vergessen

darf man alerdings auch nicht, dass sich der Altag in

dieser Zeit auch verändert hat. Man muss bedenken, dass

sich alein schon die Übergänge zwischen Kindheit und

Jugend geändert haben, die Kindheit endet immer früher.

Ich denke die "alten Werte" haben sich verschoben,

der heutigen Zeit angepasst. Erfreulich kann ich jedoch

auch erkennen, daß Werte, wie Treue, Fleiß, Familie etc.

in weiten Teilen wieder an Wert gewonnen haben.

Welche Tugenden schäen Sie an Ihren Mitmenschen?

Ehrlichkeit ist für mich das Wichtigste. Wer ehrlich durch

das Leben geht ist von einem starken Charakter geprägt.

Er wird mit Respekt behandelt, den er jedoch auch vor sich

selbst und seinem Gegenüber hat.

Was erwartet einen Kunden, der einen Ihrer Salons

aufsucht? Welche Serviceleistungen sind einzigartig?

Heuutage

Heuutage gibt es diese Einzigartigkeiten nicht mehr.

Salons entwickeln sich zu Spa und Ruhepole. Wir bieten

nun wirklich ales an, was sich Kunden wünschen und

auch von Udo Walz erhoffen. Die Kunden haben

unterschiedliche Ansprüche und Wünsche. Wir geben uns

die größte Mühe diese zu erfülen; der Kunde sol sich

rundum wohl fühlen. Alerdings muss auch ales im

Rahmen bleiben, sonst verliert man den Überblick und

seine eigenen Grenzen.

Erfülen Sie ale Kundenwünsche, auch wenn es ein

absolutes "No-go" wäre?

Nein, wenn Kunden kommen die etwas wünschen, das

überhaupt nicht zu der Person passt, dann empfehle ich

andere Kolegen.

022 bond men’s magazine

Tina Turner & Udo Walz

Im Grunde ist jeder gute Hairstylist auch Psychologe und

Ratgeber. Wie ist Ihre Vorgehensweise bei radikalen

Eingriffen der Style-Veränderung? Gibt es eine Anekdote,

bei der Sie einem Kunden/einer Kundin durch Ihren

Ratschlag besonders hilfreich waren?

Es ist nach wie vor das Wichtigste in meinem Beruf, dass

uns Kunden angenehm empfinden, uns vertrauen und sich

auch anvertrauen können. Wenn ich zu viel tratschen

würde oder indiskret wäre, wird niemand gerne wieder

kommen. Stammkunden gewinnt ein Friseur über das

reine Zaubern einer Traumfrisur hinaus vor alem durch

seine Umgangsformen, durch seine Unspürbarkeit,

tro tro der intimen Nähe, die wir zum Arbeiten brauchen.

Wir Friseure kommen unseren Kunden so nahe - seelisch

und körperlich - wie sonst vieleicht nur ihre Liebsten. Aus

diesem Grund rede ich nicht darüber, doch ja das gab es

schon einige Male.

Was zeichnet Ihre eigene Pflegeserie aus? Wie kam es zu der

Entwicklung, eine eigene Serie anzubieten?

Bis auf meine Standardserie habe ich nun eine Serie

produzieren lassen, mit Hilfe von professionelen

Produzenten, die es bei DM zu kaufen gibt. Diese Produkte

beinhalten die wichtigsten Zutaten bei verschiedenen

Haarproblemen. Sie sind nicht teuer und jeder kann

sie sich leisten. Aber im nächsten Jahr, kommt eine neue

‘Udo Walz Serie’ heraus, über die freue ich mich

schon jet. jet.

Gibt es eine Warteliste, wenn ich von Ihnen persönlich

frisiert werden möchte? Wie lange müssen Kunden warten,

um in diesen Genuss zu gelangen?

Ich denke, dass jeder, der einen Termin bei einem

bekannten Friseur, sei es bei mir oder einer meiner

Kolegen, möchte sich bewusst ist, dass dies mit

Wartezeiten verbunden ist. Natürlich versuchen wir einen

schnelst möglichen und zeitnahen Termin zu finden.

In der Regel sind die Termine für Freitag und Samstag

momentan bis auf 6 - 7 Wochen im Voraus gebucht.

Die Termine Dienstag bis Donnerstag haben einen Vorlauf

von ca. 4 Wochen.

Manchmal geht es auch noch in leter Minute.

Nimmt Sie die Prominenz zeitlich so ein, dass Sie für

"Oo-Normalverbraucher" überhaupt noch Zeit finden?

Auf keinen Fal, bei mir kann sich jeder der den Wunsch

äußert, einen Termin geben lassen.

Gibt es prominente Kunden, denen Sie gerne die Haare

frisieren, die "pflegeleicht" sind?

Selbstverständlich gibt es die.

Welchen Stars & Sternchen würden Sie in Sachen

"Hairstyling" gerne ein paar Tipps geben?

Grundsälich verweise ich auf meine Diskretion, kann

jedoch sagen, dass mir momentan dazu niemand einfält.

Eröffnen Sie weitere Salons? Welchen Ort favorisieren Sie?

Nein, momentan ist nichts geplant, obwohl mich Zürich

noch reizen würde. Wer weiß, was noch kommt. Lassen wir

uns überraschen.


Nach welchen Kriterien stelen Sie Mitarbeiter ein? Gibt es

einen besonderen Test?

Einen besonderen Test würde ich es nicht nennen. Wie bei

jedem anderen Unternehmer müssen die Bewerber 1 - 2

Tage bei mir arbeiten. In dieser Zeit ist dann schon zu

erkennen, ob die Bewerber ins Team passen, ob sie Talent

haben oder was sie Besonderes von anderen unterscheidet.

Wenn wir dann eine Wahl getroffen haben, entscheidet es

sich dann nach der Probezeit wie es weiter geht.

Sie bieten eine CD mit Lounge-Musik an? Wie kam es zu

dieser Idee?

Ich mag diese beruhigende Art dieser Musik, sie inspiriert

mich auch kreativ und läuft als Hintergrundmusik im

Salon. Meine Kunden sprachen mich vermehrt darauf an,

dass die Musik sehr angenehm und entspannend sei.

Dies führte dazu, dass ich irgendwann auf die Idee kam,

eine eigene anzubieten

Die Fotografie gehört auch zu Ihren Leidenschaften. Wie

kam es dazu? Welche Kamera seen Sie ein? Welche

Motive fotografieren Sie am liebsten?

Das ist nicht ganz richtig. Ich sammle Fotografien schon

immer aus Leidenschaft. Um mit möglichst vielen

Menschen meine Leidenschaft zu teilen, habe ich mir nun

auch selbst einen Wunsch erfült. In den Räumen der

einstigen traditionsreichen Galerie Bremer am

Fasanenpla eröffnete ich meine Fotogalerie "Fasanen 37"

mit angeschlossener Bar, um meine Lieblingsfotografen

auszustelen und zu präsentieren.

Welchen Trend sehen Sie bei Frisuren für 2010/2011?

Das wechselt doch in bestimmten Abständen, mal Big Hair

dann wieder Minimalismus. Ich denke Natürlichkeit ist

sehr gefragt, d. h. wieder Pferdeschwanz für den Altag

und abends ein paar Locken selbstgedreht. Zurückhaltend

solte es sein. Der Bob ist endgültig vorbei.

Wer bestimmt im Frisurenbereich den Trend?

Die Trendseer werden vorwiegend durch die Modenschauen

und ihrer Designer geset. Zu jedem neuen

Modetrend wird auch ein neuer mit der Mode

abgestimmter Trend für die Frisur präsentiert. Das gleiche

gilt auch für die Musikindustrie.

Was wünschen Sie sich von dieser Welt, von der

Geselschaft, von Ihrer Umwelt?

Das Hunger kein Thema mehr sein muss, Kriege auören

und Friede einkehrt und wir mehr Rücksicht auf unsere

Mitmenschen nehmen. Wir müssen endlich lernen unsere

Umwelt besser zu verstehen und zu schüen. Es wird Zeit

zu erkennen, dass es nur eine Welt gibt, die wir gemeinsam

erhalten müssen und nicht zerstören.

Was wünschen Sie sich von der Generation "Mann"?

Dass er weiterhin Wert auf sich - und nicht nur auf das

Äußere - sondern auch das Innere legt und dazu beiträgt,

das der "Gentleman" nicht ausstirbt.

Vielen Dank Her Walz für Ihre Zeit.

Udo Walz wurde am 28. Juli 1944 im schwäbischen

Waiblingen geboren. Mit 14 Jahren wird der „hübsche

Junge mit den blauschwarzen, glänzenden

Traumhaaren“ zur Probe in den Friseursalon eines

Bekannten der Eltern gesteckt.

Aus den angedachten drei Tagen wird ein ganzes Leben.

Heute sagt Udo Walz: „Nach einer Stunde wusste ich: das

ist es!“ Was dann kam, ist längst Geschichte: Drei Jahre

Lehre in Stugart. Anschließend - mit einem Umweg über

Zürich - ein Engagement in St. Mori. Aus Udo Walz wird

und das mit noch nicht mal 18 Jahren der Liebling der

mondänen Society, berühmt schon damals für seine

Hochsteckfrisuren. Aber der große Durchbruch kommt in

Berlin: Dort landet er, um der Wehrpflicht zu entgehen.

1968, nach einigen schönen, wilden Jahren bei

Weltmeisterin Ina Sailer, eröffnet er seinen ersten eigenen

Salon. Im ersten Stock eines Hauses in der Fasanenstraße.

Der Erfolg kommt über Nacht. Romy Schneider wird seine

Kundin, er macht ihr die Haare für den Film

„Die Spaziergängerin von Sanssouci“. 1974 vergrößert er -

jet kommen auch Karajan und Leonard Bernstein, gefolgt

von den Schönen und Reichen dieser Welt, wie z. B.

Claudia Schiffer, Naomi Campel, Marlene Dietrich,

Cathérine Deneuve, Placido Domingo, Romy Schneider,

Wolfgang Joop, Maria Calas, Helen Schneider,

Sydney Rome, Demi Moore, Jodi Foster, Andie McDowel,

Sabine Christiansen, Gwyneth Paltrow, Barbara Becker

u.v.a. Für arabische Prinzessinnen oder amerikanische

First-Ladys ist ein Besuch bei oder auch von Udo Walz in

der Hotel-Suite genauso ein „Must“ wie z. B. für

Carolyn Murphy, Top-Model von Estée Lauder,

die dänische Kronprinzessin Mary oder auch

Oscar-Preisträgerin Charlize Theron, die ihn regelmäßig

besucht, wenn sie in Berlin ist.

1986 eröffnet er sein Flaggschiff auf dem Kurfürstendamm.

Udo Walz arbeitet weltweit für die großen Modemacher

Wolfgang Joop, Jil Sander, Krizia, Thierry Mugler,

Jean Paul Gaultier usw. Seit dem Jahr 2001 residiert er auf

500 Quadratmetern im „Kempinski-Plaza“, hat einen Salon

am Roseneck und einen weiteren Salon in Potsdam,

seit dem Jahr 2000 auch einen in Palma de Malorca, die er

ale selbst eingerichtet und gestaltet hat. Inzwischen hat er

zwei Salons auf der beliebten Insel. Im Herbst 2004

gestaltete er seinen Hauptsalon an der Berliner

Uhlandstraße neu und erweiterte ihn.

Udo Walz hat inzwischen neun Salons. Die Salons in der

Schlüter-, Friedrich- und Knesebeckstraße weichen ein

wenig von der klassischen Walz-Linie ab: Diese 3 Salons

sprechen vor alem junge, kreative Kunden an. Junge

Friseure seen hier die aktuelsten Trends zu moderaten

Preisen - auch mal ohne Anmeldung - blischnel um.

„Von dieser Idee habe ich schon lange geträumt. Ich bin

glücklich, das ich dieses innovative Konzept endlich

umseen konnte.“

Mit seiner privaten Leidenschaft der Schwarz/weiß

Fotografie erfült er sich einen weiteren Traum.

Er eröffnete seine eigene Galerie in der Fasanenstrasse in

Berlin Charloenburg/Wilmersdorf. Dort zeigt er

Fotokunst seiner guten Fotografenfreunde aus alten

Shootingzeiten, wie z. B. FC. Gundlach, Roger Fri,

Walter Kober etc.

www.udowalz.de

bond men’s magazine 023


• PUT YOUR JEANS ON • BONDTIPP

024 bond men’s magazine


ond men’s magazine 025


026 bond men’s magazine


ond men’s magazine 027


028 bond men’s magazine

“Fotografie: Eine Emotion,

die für immer konserviert ist.”


Martin Wieland

Lassen Sie Die Bilder Auf Ihre Sinne Wirken

Seit 1989 nut Martin Wieland seine angeborene

Fähigkeit, das Wesentliche des menschlichen

Körpers auf Film zu bannen.

Die erotische Sinnlichkeit in ihrer alumfassenden

Faszination mit einem Minimum an technischem

Aufwand - im Idealfal im reinen Licht der Natur -

ist Martin Wieland ein großes Anliegen.

Bei seinen puren, anmutigen und ästhetischen Aufnahmen

verschmelzen das weibliche Model, der Photograph und

das Umfeld zu einer emotionalen Einheit.

Diese unbeschreibliche Grenzenlosigkeit schafft die

außergewöhnliche Ausdruckstärke seiner Bilder.

bond men’s magazine 029


030 bond men’s magazine

Photos by Martin Wieland


Lieber Martin, wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Nachdem mein Vater bereits ein Fotostudio hae, war für

mich schon von Beginn an klar, daß ich auch Fotograf

werden wolte.

Hast Du studiert oder vorher einen anderen Berufsweg

verfolgt?

Es gab eigentlich nie eine Diskussion über einen anderen

Berufsweg. Mit 14 habe ich eine Berufsberatung gemacht,

um zu sehen, ob ich mich überhaupt für den

Fotografenberuf eignen würde. Nach der positiven

Absolvierung dieses Tests habe ich mich bei der Höheren

Grapischen Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt in Wien

beworben, wurde aufgenommen und habe dann den Beruf

des Fotografen erlernt.

Auf was muss man sich einstelen, wenn man Fotograf

werden wil?

Auf viel Arbeit. Auf interessante Leute mit denen man

immer wieder zu tun hat. Auf nächtelanges bearbeiten der

Bilder auf dem Rechner. Das Bearbeiten der Fotos nimmt

milerweile mehr Zeit in Anspruch als das Fotografieren

selbst. Auf einen abwechslungsreichen und schönen Beruf.

Auf viele Freunde, die einmal bei einem Shooting dabei

sein wolen ;-)

Wie viel Zeit investierst Du täglich für den optimalen

Schuss bzw. was muss das beste Bild beinhalten?

Das kann man so nicht sagen. Nachdem ich nicht täglich

fotografiere investiere ich auch nicht laufend. Ich denke, es

ist eine Mischung aus Inspirationen holen, Informationen

sammeln, Gespräche führen und vielem mehr. So gesehen

bin ich eigentlich fast immer damit beschäftigt um einmal

ein optimales Foto zu bekommen.

Ein gutes [es wäre anmaßend zu sagen das beste] Bild

muss für mich dem Betrachter eine Stimmung vermieln,

es muss ihn emotional berühren [in welcher Weise auch

immer]. Und es muss nicht unbedingt technisch perfekt

sein! Aber das beste Bild ist eine subjektive Sache. Für den

Einen ist es dieses, für den Anderen wieder jenes.

Was fasziniert Dich an der Fotografie am meisten?

Dass ich mit einem Knopfdruck einen Moment für die

Ewigkeit festhalten kann. Eine Emotion, die für immer

konserviert ist.

Was inspiriert Dich?

Inspiriert werde ich durch viele Dinge. Das können

Kleinigkeiten im Altag sein, ein kleines Plaerl irgendwo,

eine schöne Lichtstimmung, ein Bericht im Fernsehen, ein

Kinofilm und nicht zulet auch die Arbeiten anderer

Fotografen.

Welche Techniken oder Stile set Du ein?

Ich arbeite relativ viel mit Photoshop und probiere immer

wieder herum, welcher Effekt am besten zu welchem Foto

passt. Es geht mir dabei nicht darum, eine fiktive

Persönlichkeit zu erschaffen - die Retusche am Model

versuche ich so gering wie möglich zu halten - sondern

vielmehr darum, mit Farben, Kontrasten und Heligkeit

verschiedene Stimmungen zu erzeugen.

Was macht den größeren Reiz für Dich aus: Farbe oder

schwarz/weiß? Digital oder analog?

Ich bin ein Fan von schwarz/weiß und in leter Zeit auch

von reduzierten Farben. Bei schwarz/weiß müssen die Pose

und das Licht überzeugen, da keine Farben das Auge

ablenken können.

Ich habe lange analog fotografiert. Eigentlich war die

Hasselblad meine erste "richtige" Digitalkamera, die ich für

Shootings eingeset habe. Natürlich habe ich schon vorher

mit anderen Spiegelreflexkameras digital fotografiert.

Aber die Modelfotografie ist für mich erst vor ca. 2 Jahren

digital geworden. Das Filkorn, daß es ja bei digital nicht

gibt, simuliere ich jet über ein Plugin in Photoshop.

Ich glaube man kann digital/analog recht gut vergleichen

mit LP/CD. Die CD ist reiner und qualitativ bestimmt

hochwertiger, aber bei einer LP hört man das Knistern und

die Kraer und ist dadurch nicht so steril wie eine CD.

Das gleiche Gefühl habe ich bei einer digitalen Aufnahme.

Deswegen versuche ich durch die Bearbeitung wieder

etwas mehr Emotion in das Bild zu bringen.

Welche Magazine und Blogs liest Du?

Bei den Magazinen natürlich Playboy und Penthouse, weil

mich interessiert, welche Aufnahmen die Kolegen machen.

Auch Magazine, die mit Fotografie im Algemeinen zu tun

haben. Und . die TV - Zeitschrift ;-)

Blogs lese ich eigentlich weniger. Ich liebe es in einer

Zeitung zu bläern und das Rascheln des Papiers zu hören.

Auch die Haptik spielt für mich eine große Role.

Wenn ich im Internet etwas lese, dann eher nur zu

Informationszwecken.

Welche Fotografen, Designer und Marken gefalen Dir?

Hast Du ein Vorbild oder einen Lieblingsfotografen?

Zur Modelfotografie bin ich eigentlich durch Herb Ris

gekommen und zwar war das das Bild "Fred with Tyres".

Danach hab ich mir den Bildband gekauft - "Pictures".

Die Art, wie er fotografiert, hat mich damals zutiefst

beeindruckt. Die Kreativität seiner Aufnahmen und das

Lebendige in seinen Bildern fasziniert mich immer wieder

auf's Neue. Auch jet nehme ich mir hin und wieder

meinen ersten gekauften Bildband heraus und bläere

darin herum.

Auch von Greg Gorman bin ich beeindruckt. Er fotografiert

zwar hauptsächlich Männer, dennoch bin ich von seiner

Lichtführung begeistert. Greg durfte ich letes Jahr im

Rahmen eines Workshops persönlich kennen lernen.

Seine Tipps sind mir immer noch hilfreich. Und die

Routine die er hat, ist faszinierend.

Apple finde ich gut. Nicht nur weil ich aus der graphischen

Branche bin, sondern weil mir das Design gefält.

Einen iMac kann ich ins Wohnzimmer stelen und er stört

nicht weiter. Bei einem normalen PC weiß ich nicht, ob das

auch so edel aussehen kann.

Sonst habe ich keine konkreten Designer die mir gefalen.

Generel stehe ich mehr auf eher geradlinge, schlichte

Designs.

bond men’s magazine 031


032 bond men’s magazine

Photos by Martin Wieland


Was genau wilst Du auf deinen Fotos festhalten? Was ist

das "perfekte" Foto?

Das perfekte Foto gibt es für mich nicht. Ich wil mich

immer weiterentwickeln und wenn ich das perfekte Foto

geschossen habe, würde es nichts mehr für mich geben, um

mich weiter zu entwickeln. Spätestens beim nächsten

Shooting habe ich wieder ein Bild, das mir besser gefält,

als mein vorheriges "perfektes".

Welches Equipment nut Du? Gibt es eine Marke, mit der

Du am liebsten arbeitest?

Ich arbeite zur Zeit mit einer Hasselblad H3D und einer

Nikon D3. Für die Modelshootings verwende ich meist die

Nikon, da sie meiner Arbeitsweise entgegenkommt.

Im Studio see ich eher auf die Hasselblad.

Hörst Du beim Shooting Musik? Wenn ja, welche?

Sofern es möglich ist, lasse ich beim Shooting Musik

laufen. Je lauter und schneler desto lieber. Ich lege mich

dabei auf keine Richtung fest. Es kommt drauf an, was ich

gerade fotografiere. Bei einer romantischen Strecke, wäre

Heavy Metal wahrscheinlich fehl am Pla. Aber um

ehrlich zu sein, höre ich die Musik nach kurzer Zeit gar

nicht mehr.

Was machst Du, wenn du mal in einem “Kreativloch”

steckst? Hast Du deshalb schon einmal ein Shooting

beendet?

Solte ich einmal keine Ideen haben, mache ich ganz

einfach keine Shootings in dieser Art. Im Studio habe ich

genug andere Arbeiten zu verrichten, die mich von einem

etwaigen Kreativloch abhalten. Ausserdem versuche ich,

nicht zuviele Shootings pro Jahr zu machen [nicht mehr als

50 - 60]. Mir würde die Kreativität verloren gehen, wenn

ich täglich Models fotografieren müsste.

Ein Shooting habe ich aber wegen fehlender Kreativität

noch nie unterbrochen. Durch die vielen Shootings habe

ich doch auch schon ein ziemlich großes Repertoire an

Posen vorrätig. Im schlimmsten Fal kann ich mich dann

mit diesen Posen durch das Shooting bringen.

Ich arbeite aber auch immer mit anderen Models, dadurch

ist die Gefahr relativ gering in ein Kreativitätsloch zu

falen. Jedes Model hat ein paar andere Posen und einen

anderen Zugang zu der Location in der wir fotografieren,

deshalb wird es nie langweilig.

Gibt es eine besonders schöne fotografische Erfahrung oder

Erinnerung, die Du bei einem Shooting haest?

Jedes Shooting ist anders und immer wieder auf's Neue

interessant.

Einmal hae ich ein Shooting in einem Hotel vor einer

großen Glaswand. Nach ein paar Minuten hat mich die

Direktion angerufen, daß ich auören muss zu

fotografieren, weil die Fussbalnationalmannschaft dort

trainiert hat und einige entdeckt haben, daß ich vor dieser

Glaswand fotografiere. An ein Training war dann nicht

mehr zu denken für die Herren ;-)

Wie kommst Du zu den Models? Oder kommen die Models

auf Dich zu? Wo und wie können sich Models bewerben?

Früher habe ich die Models angeschrieben, ob sie eventuel

ein Shooting mit mir machen wolen. Milerweile

bekomme ich recht viele Anfragen von Models, die mit mir

arbeiten wolen und ich suche mir dann diejenigen aus,

die ich interessant finde. Ich bin auch auf diversen

Plaformen registriert, wo Models und Fotografen

Kontakte knüpfen können.

Viele bewerben sich auch über meine Webseite:

www.martinwieland.at

Was muss ein Model mitbringen, um von Dir fotografiert

zu werden? Sind Silikonimplantate oder Tätowierungen

hinderlich?

Leider ist es so, daß sich Models immer häufiger ihre

Brüste mit Silikon vergrößern lassen. Es wird daher immer

schwieriger für mich, solche zu finden, die einen schönen

natürlichen Busen haben. Wenn die Proportionen stimmen

und der Busen nicht zu sehr künstlich aussieht, habe ich

jedoch kein Problem damit. Taoos stören mich nicht

unbedingt, solange sie nicht zu groß sind und

ich sie eeventuel

wegretuschieren kann.

Viele Kunden bevorzugen Mädchen ohne Taoos und mit

natürlichen Brüsten, da ist es dann schon oft eine

Herausforderung das richtige Model zu finden.

Du machst inzwischen weite Strecken für das

PENTHOUSE-Magazin. Wie bist Du dazu gekommen?

Das war wieder einmal Zufal, wie sovieles im Leben.

Ich habe mich damals bei Facebook registriert und den

Namen des damaligen Chefredakteurs zufälig auch dort

gefunden. Eine Freundschaftsanfrage war schnel

geschickt, dann durfte ich ein paar Fotos hinschicken.

Nach ein paar Tagen bekam ich einen Anruf, dass das

Magazin mit mir arbeiten möchte, ein Fotograf sei ihnen

ausgefalen und sie brauchen eine Strecke für das “Pet des

Monats”. Ich hae dann 4 Tage Zeit ein Shooting zu

organisieren - Model, Visagistin, Location und ales was

dazu gehört. Die Strecke habe ich produziert, danach die

Bilder zur Auswahl an die Chefredaktion geschickt,

nach der Entscheidung wurden die Bilder noch von mir

retuschiert und im darauffolgenden Monat hae ich mein

erstes Penthouse Cover.

Welchen Tipp kannst Du angehenden Fotografen mit auf

den Weg geben?

Üben, üben, üben! Nicht zu sehr auf die Technik seen und

immer mit professionelen Visagisten und geübten Models

arbeiten [sofern dies möglich ist].

“Für die Modelshootings

verwende ich meist Nikon,

im Studio see ich

eher auf Hasselblad.”

bond men’s magazine 033


Photos by Martin Wieland

034 bond men’s magazine


Wo siehst Du deine größten Schwächen in der Fotografie?

Ich würde es vieleicht nicht unbedingt als Schwäche

bezeichnen, aber ich gehe immer etwas chaotisch in ein

Shooting. Viele Kolegen von mir planen schon Wochen im

voraus ein Shooting, ich lasse immer ales auf mich

zukommen. Bei mir entstehen die besten Bilder immer aus

der jeweiligen Situation. Das können durchaus auch

einmal Schnappschüsse sein. Alerdings ist der

Schnappschuss dann auch oft nur die Grundlage auf der

ich weiterarbeite und diesen Schnappschuss dann

inszeniere, damit wirklich ales passt.

Eine weitere Schwäche [wenn man das als Schwäche

bezeichnen wil] ist, daß ich technisch nicht sonderlich

begabt bin. Viele Amateurfotografen wissen ales über ihre

Kameras - ich beherrsche die grundlegenden Einstelungen

[eigentlich kommt das noch aus der Zeit, als ich mit

analogen Kameras fotografiert habe].

Ich konzentriere mich bei Shootings immer auf das Model,

kommuniziere ununterbrochen mit dem Mädchen, gebe

ihr Anweisungen, immer wieder positives Feedback [auch

wenn's mal nicht so gut ausschaut] und bringe sie dadurch

zu ihrer Höchstform.

Die ganze Technik würde mir nichts bringen, wenn ich

nicht das richtige Auge für den Bildausschni und den

richtigen Zeitpunkt häe, wann ich auf's Knopferl drücken

sol. Also ist es so gesehen keine richtige Schwäche,

sondern ganz einfach meine Herangehensweise an ein

Shooting.

Du arbeitest den ganzen Tag mit wunderschönen und dazu

noch leicht bekleideten bis nackten weiblichen Models.

Auf was konzentriert sich der Mann in Dir bei solch

unwiderstehlichen Aufnahmen? Versuchen die Models Dir

näher zu kommen?

Ich konzentriere mich immer auf das Model und versuche

sie in der bestmöglichen Art und Weise darzustelen. Es ist

für mich immens wichtig, daß die Fotos nie bilig aussehen.

Gerade in der Aktfotografie ist das immer eine

Gratwanderung. Das Foto muss den Betrachter einladen,

länger zu verweilen ohne mit plumper Erotik zu punkten.

Es gelingt natürlich nicht immer und die Wirkung auf

unterschiedliche Personen zur Person sind auch

verschieden. Jedoch kann ich mit ruhigem Gewissen

behaupten, daß ich immer mein bestes gebe um ein

erotisches Bild entstehen zu lassen, dass nicht ordinär

wirkt.

Bei meinen bisherigen Shootings ist das noch nie

vorgekommen. Weder von seiten des Models, noch von

meiner Seite aus. Ich arbeite meistens mit professionelen

Models zusammen, die wissen worauf es ankommt.

Ausserdem konzentrieren sich beide Parts auf ihre Arbeit,

da wäre so etwas nur hinderlich. Aber wenn der Eindruck

beim Betrachter ensteht, daß es hier geprickelt hat, dann

haben das Model und ich unsere Arbeit richtig gemacht.

Ausserdem haben Models auch Kontakt untereinander

und das würde sich extrem schnel herumsprechen und in

kürzester Zeit würde ich keine Models mehr bekommen.

Aber es hilft, wenn ich mich mit dem Model gut verstehe.

Durch eine gute Stimmung am Set enstehen, meiner

Meinung nach, bessere Bilder.

Welcher James Bond war der Beste und warum?

Früher Sean Connery, seit Daniel Craig den Bond

verkörpert finde ich den aber fast besser. Das liegt

wahrscheinlich daran, daß ich für Sean Connery noch zu

jung bin. Mein erster Bond war, soweit ich mich erinnern

kann, Roger Moore.

Die Filme mit Connery habe ich erst später gesehen.

Brosnan war mir zu gelackt, Daniel Craig kommt für mich

irgendwie cooler rüber. Und ein Geheimagent muss doch

cool sein, oder? ;-)

Welchen Promi würdest Du gerne fotografieren und

warum?

Also wenn Angelina Jolie anrufen würde, häe ich nix

dagegen ;-) Alerdings häe sie das vieleicht ein paar Jahre

früher machen müssen. Ich würde auch gerne mal ein

Shooting mit George Clooney machen, weil der für mich

ein irrsinnig fotogenes Gesicht hat.

In Deutschland oder Österreich wären am ehesten

Eva Padberg und Sky Dumont oder Peter Simonischek

interessant. Eva Padberg weil ich von ihr schon so viele

gute Aufnahmen gesehen habe und sie auch sympathisch

rüberkommt. Dumont und Simonischek, weil sie für mich

Ausstrahlung haben.

Was macht für Dich einen echten "Mann" aus?

Ein Gentleman gegenüber Frauen, kein Softie, aber auch

kein Macho.

Was bedeuten "alte Werte" unter Männern für Dich? Und

damit meinen wir nicht "Machos" oder "Spät-Gestrige".

Gentleman-Agreement, Freundschaft, 100%iges Vertrauen,

Handschlagqualität.

Was wünscht Du Dir von der Generation "Mann"?

Gibt's die Generation "Mann" eigentlich noch? Oder ist das

nicht eine Generation ‘Internet’ oder Generation ‘Web 2.0’?

Deine größte Tugend?

Ich bin sehr gutmütig und versuche zu helfen, wo's geht.

Das ist aber wahrscheinlich auch gleichzeitig eine

Schwäche von mir. Hin und wieder müsste ich wohl mehr

Elbogen einseen.

Was wünscht Du Dir von dieser Welt, von der Geselschaft,

von Ihrer Umwelt?

Natürlich könnte ich jet Antworten nehmen, die bei

Misswahlen gebräuchlich sind ;-)

Aber es wäre schön, wenn die Menschen mehr nachdenken

würden und nicht so oberflächlich wären. Auch innere

Werte solten wieder etwas zählen und eine Person nicht

nur an ihrem Reichtum gemessen werden.

Herzlichen Dank für Deine Zeit, lieber Martin.

www.martinwieland.at

bond men’s magazine 035


Der Magnet

036 bond men’s magazine

Ich bin seit 36 Jahren ein Magnet. Meine Farbe ist Rot. Obgleich ich Rot nicht sonderlich mag.

Mein erstes Auto - eine Ente - war rot. Nur ich durfte sie beleidigen. Rote Kleidung? Bite nicht. Rote Rosen?

Dan doch lieber in weiß oder - wen ich die Wahl haben solte - bite lieber Tulpen. Das aber nur am Rande…

Warum ich ein Magnet bin? Tja, die, die mich glauben zu kenen, würden sagen, sie ist ein echter Sonenschein.

Sie Sie ist niedlich, klug, frech, schlank, blond und kan auf 100 verschiedene Arten lachen. Sie löst Probleme

anderer, wen diese noch nicht einmal die Frage selber gedacht, geschweige den formuliert haben. Ein Magnet

hat viele Einladungen, viele Bekante, steht auf jeder Gästeliste und hat zumindest 1500 Nummern in seinem

persönlichen Handy. OK, ich war 36 Jahre lang ein Magnet.

Warum Warum ich das heute nicht mehr bin? Tja, ich habe meinen Pol verloren. Nicht meine Identität, nicht meinen

Optimismus und nicht mein Handy - OK, selbiges habe ich 14 Meter tief in den Garten geworfen und bis jetzt auch

nicht wirklich vermist. Das ist aber eine andere Geschichte, die ich eventuel später erzähle.

Also, was ist ein Pol? Glaubt man dem Duden, so ist ein Pol bzw. Magnetpol die beiden Orte, in deren Umgebung

die magnetische Feldstärke besonders hoch ist,

Für Für mich war mein Pol Groß, Blond, mit grünen Augen und selten zu Hause. Mein Pol sagte bei meiner Geburt:

„Dickes (Kosename meiner Mama), Mensch ist die Kleine häßlich!” OK, ich war dün, hate keine Hare, Schupen

an den unterschiedlichsten Körperstelen und kotzte meinem Pol zur Begrüßung auf den Anzug. Wie so oft im

Leben wuchs ich mich zurecht und irgendwan sprach mein Pol davon, ich häte seine Schönheit gerbt. Gesagt

hat er das zu mir nur im Spaß, aber ich hofe und möchte so gerne daran glauben, das es seiner Wahrheit

entsprach. Mit der Sicherheit eines Gegenpoles konte ich mich frei entfalten. Ich durfte, ja es wurde sogar

gewünscht,

gewünscht, eigene Gedanken zu entwickeln, eigene Wege zu gehen, ungewöhnliche Menschen mit meinem Pol zu

konfrontieren. Mein Pol wurde durch mich inspiriert und ich durch Ihn. So ein Pol ist klase, wen es nicht zu

unerklärlichen physikalischen Abstoßsituationen kommt.

Das pasiert, kein Pol ist wie der andere und nicht immer haben Pole eine Meinung, aber wen, dan scheint

dieses Ding zwischen gegenseitig anziehend oder bei Drehung abstoßend (erkläre mir jemand die Physik)

absolut wahr zu sein. Mein Pol hate die unangenehme Angewohnheit, Dinge und damit mich, zu hinterfragen.

Nicht immer mochte ich das. Aber Unbequemlichkeit bedeutet Kritik. Und Kritik bedeutet nicht egal zu sein.

Und nicht egal zu sein bedeutet gesehen zu werden. Und gesehen zu werden bedeutet, jemandem wichtig zu sein!

Wer möchte das nicht? Ich hate viele kosmische Reibungen mit meinem Pol - ich denke, er war farblich gefühlt

eher schwarz - aber er hat mich zu dem gemacht, was ich Heute bin. Blond. Schlank. Etwas älter. weniger frech

und das Lachen habe ich auf 10 Arten beschränkt. Warum? Mein Pol ist tot. Ich bin ohne Halt. versuche hier

oder da mich anzudocken, aber die meisten haben schon ein magnetisches Equivalent. oder denken es

zumindest. Glückwunsch dazu!

Ich Ich bin nicht verzweifelt. Ich werde wieder in eine Pole-Position kommen. Nicht so wie bisher - einfach anders -

aber bestimmt gut. Da bin ich mir ganz sicher.

Soviel zur Physik. Das nächste Mal erzähle ich Euch die Sache mit dem Handy;

evtl. gesponsort by Vodafone.


Text: Daniela de la Barre

Photo: Marco Abis

bond men’s magazine 037


038 bond men’s magazine


ond men’s magazine 039


040 bond men’s magazine


ond men’s magazine 041


042 bond men’s magazine


ond men’s magazine 043


044 bond men’s magazine

Familienbesprechung

oder: „Bruno und ich“

von daniel carinsson

Die Familienbesprechung, zu der ich unlängst einladen

musste, gehörte wieder einmal zu den weniger

angenehmen Terminen in meinem Organizer.

Ich versuchte daher, zumindest für ein positives

Ambiente zu sorgen. Ich räumte ein wenig auf und ließ

eine große Menge frischer Luft in den Raum, plaierte

zwei kleine Terrakoablumentöpfe auf dem Arbeitstisch

an der rechten Seite sowie eine Schale mit frischem Obst.

Ich stelte sogar ein paar kleine Duftkerzen auf und

dimmte das Hauptlicht ein wenig herunter. Schließlich

war ich recht zufrieden mit der wohligen Atmosphäre,

die ich geschaffen hae. Es war so gemütlich, wie es in

einer Garage nur sein konnte. Und natürlich schöpfte

mein misstrauischer Gesprächspartner sofort Verdacht.


„Oh oh“, meldete sich Bruno zu Wort, noch ehe ich recht

ihm gegenüber auf einem Werkstaschemel Pla genommen

hae. „Sag es gleich, was ist es diesmal? Schon wieder TÜV?

Nein, das kann nicht sein, oder? Hab’ ich Rost am Hintern?“,

er blickte sich vorsichtig um und schüelte sich. „Nein, nein,

ich weiß es, sag’s nicht. Deine Schwester kommt mit den drei

Kindern. Stimmt’s? Feige Nasen an den Fensterscheiben,

Eiscreme auf den Rücksien und dieser peinliche

Kinderwagen auf dem Dachgepäckträger, der noch dazu

krat und entselich beim Gasgeben stört. Ist es das? Dann

sag einfach ich bin zur Kur in Jimmys Tuningwerksta, ok?“

Man kann über italienische Sportwagen sagen, was man wil –

Vorurteile gibt es ja reichlich – aber dumm sind sie nicht.

Bruno war schon immer ein besonders aufgewecktes

Exemplar, wobei die Lebenserfahrung, die so ein

79er Maserati Bora mitbringt, natürlich auch ein Übriges tat.

„No, falsch, daneben“, verneinte ich dennoch seine drei

Rateversuche. „Wir müssen uns unterhalten.“ Abwartend

legte er die Motorhaube etwas schief. „Ernsthaft unterhalten.

Über die Zukunft.“ Die Motorhaube schob sich noch etwas

tiefer in sein Gesicht. „Kurz gesagt, es geht um

Energieeffizienz.“

Stile.

Seine Windschuscheibe war ratlos leer, dann klimperte er ein

wenig verstört mit den Scheibenwischern.

„Energie… was?“

„Energieeffizienz. Sparsamer, sinnvoler und rationalerer

Umgang mit Energie. Du musst wissen“, ich lehnte mich etwas

zurück und holte ein wenig aus, „seit Beginn der industrielen

Revolution vor nun bald anderthalb Jahrhunderten verfeuert

die Menschheit die natürlichen Ressourcen an Energieträgern

auf Teufel komm raus. Mit zunehmend dramatischen Folgen.

Das Klima verändert sich, die Polkappen schmelzen,

Südseeinseln versinken im Ozean, Tierarten sterben aus,

Dürre und Hungersnöte auf der einen Seite,

Überschwemmungen und Orkanverwüstungen auf der

anderen. Das ganze Programm. Und außerdem gehen die

Reserven langsam zur Neige. Kurzum, wir – die Menschheit –

muss etwas ändern.“

„Und was…“, ich konnte den leicht ungeduldigen Unterton

in seiner Frage kaum überhören, „was hat das mit mir zu tun?“

„Du mein Freund,“ ich seufzte und stüte das Kinn auf

Handbalen, „Du verbrauchst 19 Liter Superbenzin auf 100

Kilometer und das auch nur bei ruhiger Fahrt auf der leeren

Landstraße. Und das Schlimmste.“

„Ist das denn schlecht?“, unterbrach er mich und ich war

mir nicht sicher, ob er mich nicht verstehen konnte oder nicht

wolte, also führte ich meinen Gedanken fort, ohne auf seinen

Einwurf einzugehen, „.das Schlimmste dabei ist, dass man es

Dir ansieht. Aus drei Kilometern Entfernung erkennt schon ein

Blinder, dass Du ein hochgezüchtetes, PS-stroendes

Turboladermonster bist“, ich nahm ein stolzes Blien in seinen

Schein Scheinwerfern wahr, „das bei einer sonntäglichen Spritour

mehr Sprit verschlingt, als eine politisch korrekte

Familienkutsche im ganzen Monat. Und hören kann man das

schon, lange bevor man überhaupt die Staubwolke, die Du

aufwirbelst, am Horizont sieht.“

„Das hast Du schön gesagt“, er strahlte mich an und es

schien, als wäre er um ein paar Zentimeter gewachsen

während ich gesprochen hae.

„Aber das geht heuutage nicht mehr“, fuhr ich ihn an,

obwohl er streng genommen ja nichts für sein Wesen konnte.

Aber es machte mich fuchsig, dass er das Problem so gar nicht

erfassen wolte. Ich seufzte.

„Was also gedenkst Du zu tun?“, eine leicht verächtliche

Skepsis umspielte seinen Kühlergril, „wilst Du mich künftig

mit Biodiesel füern? Da bekomm ich Geschwüre im

Verdauungstrakt, das kannst Du vergessen!“

„Nein, nein, natürlich nicht“, ich versuchte beruhigend zu

klingen, „ich habe wirklich lange nachgedacht, was wir tun.

Und ich bin da auf eine neue Firma gestoßen, die haben eine

Lösung entwickelt, für Dein Problem?“

„Mein Problem? Ich hab kein Problem mit Südseeinseln und

Polkappen!“, zischte er, nun schon leicht ungehalten.

„Also schön, unser Problem. Kurz und gut, diese Leute

werden Dich etwas umbauen. Ein neues Tuning, wenn Du so

wilst. Und dabei machen sie Dich zu einem Hybriden.“

Erneut ratlose Stile.

„Du bekommst einen Elektromotor“, erklärte ich den

Begriff.

Wenn ich ihm gesagt häe, dass er in Zukunft als

Transportkabine auf einem Kinderkarussel eingebaut würde,

häe seine Reaktion kaum heftiger ausfalen können. Die

blanke Panik glänzte in seinen Scheinwerfern, Schweißperlen

bildeten sich an der Scheibenwischanlage und das Husten und

Röcheln, das aus seinen Auspuffrohren dröhnte, ließ mich

ernsthaft um den Zustand seines Hubraumes bangen.

„Ich bin, ich bin, ich bin doch kein Rasenmäher!

„Du behältst Deinen normalen Motor ja, aber der wird dann

eben nur dazugeschaltet, wenn die Baerien leer sind.”

„Ba – te – ri – en?“, geradezu angewidert spuckte er jede der

Silben aus. „Nimmst Du vieleicht einen Vibrator mit zu einem

Date und benut Dein eigenes Ding nur, wenn dem Spielzeug

der Saft ausgeht?“

Ich zögerte einen Moment. Dann versuchte ich zu

beschwichtigen: „Ich hab ja nicht gesagt, dass wir es gleich

machen. Schau mal“, ich erhob mich und faltete ein paar große

Papierbögen auseinander, die ich vorbereitet und mitgebracht

hae. „Ich hab hier ein wenig Anschauungs- und

Informationsmaterial. Das werde ich Dir jet hier ans

Garagentor hängen. Dann kannst Du Dich in Ruhe damit

beschäftigen und Dich damit anfreunden. Ich bin sicher, wenn

Du das ales mal verdaut hast, wirst Du es auch vernünftig

und rational sehen. Du bist doch ein Mann.“ Damit verließ ich

vorsichtig die Garage.

„Ja, noch! Noch bin ich das!“, hörte ich ihn mir hinterher

fauchen.

Seither fahre ich mit dem Zug. Vorübergehend. Ich habe mich

bisher nicht wieder in die Garage getraut. Nur ab und zu höre

ich nachts sein Husten und Stöhnen im Schlafzimmer. Dann

stehe ich auf und schließe die gekippten Fenster. Er braucht

einfach noch etwas Zeit. Und ich auch.

Aber immerhin habe ich einen Plan. Wir werden einen

Wochenendausflug nach Paris machen. In einem Vorort dort

eröffnet demnächst Europas größte Niederlassung von Tesla.

Wenn er erstmal Bekanntschaft mit den floen Elektrofliern

gemacht hat, wird er die Dinge sicherlich anders sehen.

Und wenn nicht?

Ich habe auch schon überlegt, ob ich ihn einfach meiner Ex

überlassen sol. Frauen haben doch Erfahrung im

Domestizieren und außerdem ist sie Tierärztin und kennt sich

mit Kastrationen gut aus.

Aber womit fahre ich dann an den Wochenenden zum Golfen?

Ob ich mir eventuel ein Pferd kaufen solte? Einen

Araberhengst vieleicht. Sportlich und ökologisch

volkommen einwandfrei.

Ach ja, Entscheidungen, Entscheidungen! Warum nur müssen

diese schweren Zeiten die meinen sein?

www.carinsson.com

bond men’s magazine 045


046 bond men’s magazine


ond men’s magazine 047


048 bond men’s magazine


ond men’s magazine 049


050 bond men’s magazine


Max Fortner by Su Haitao

bond men’s magazine 051


Beauty vs Alien by Su Haitao

052 bond men’s magazine


ond men’s magazine 053


Halowen Witch by Su Haitao

054 bond men’s magazine


Su Haitao

Genie, Mensch und Freund

Die Arbeiten und Ilustrationen von Su Haitao leben

durch seine exakte Ausarbeitung von Details und

liebevole Finessen, die vom Betrachter erst nach

längerer Reise über das Bild entdeckt werden.

Seine Werke sind mehrfach international ausgezeichnet

und er gilt bereits heute als der chinesische Walt Disney.

Su Haitao erhielt 2010 zwei Master Awards und einen

Ehrenpla in der von Grafikern und Künstlern

begehrten und anerkannten Buchreihe “EXPOSÉ 8”.

Wir trafen uns mit unserem chinesischen Freund Su zu

einem ausführlichen Gespräch.

Wie begann Deine Liebe zum Zeichnen?

Zunächst möchte ich mich bei meiner Familie bedanken.

Ohne meine Familie wäre mir das ales nicht möglich

gewesen. Mein Onkel zeichnete sehr viel und bei jeder

Gelegenheit beobachtete ich seine Kunst und lernte so das

Zeichnen. Meine Freizeit verbrachte ich im Grunde fast nur

noch mit Ideen und der zeichnerischen Umseung.

Wie hast Du das perfekte Skizzieren gelernt?

Als Kind lernt man zu kopieren und so verfeinerte ich bis

zu meinem Besuch auf der Kunstuniversität meine

Fertigkeiten. Tatsächlich findet ales im Kopf sta, jedoch

benötigt jeder eine Schule oder Universität, um das Ganze

noch besser umseen zu können. Lehrer weisen Wege,

die der Schüler noch nicht kennt. Mit Hilfe von Gelehrten

kommen deine Gedanken perfekter auf’s Papier.

Wie sieht Dein Arbeitstag aus?

Ich lese und beantworte morgens zunächst die Mails

meiner Freunde, aktualisiere meinen Blog und beantworte

Fragen einiger Anfänger. Die Seitenaufrufe meines

chinesischen Blogs hat die unglaubliche Zahl von

1.4 Milionen erreicht. Danach organisiere und verteile ich

die Arbeit meiner Mitarbeiter in meinem Studio und helfe

bei Problemen und unterstüe sie, um ihre Zeichnungsfertigkeiten

zu verbessern. Nachmiags öffne ich

mein Skizzenbuch und bringe einige Ideen aus meinem

Kopf zu Papier. Normalerweise wähle ich einige Skizzen,

die ich besonders gerne mag und färbe diese in

entsprechende Farben. Damit beschäftige ich mich

meistens bis Miernacht.

Welche große Hürde gilt es im aktiven Arbeitsprozess

zu überwinden?

Zeit! Das größte Problem des heutigen Arbeitsaltags ist

Zeit. Man kann jedoch jedes zeitliche Problem, jede noch so

große Hürde überwinden, wenn man sein Bestes gibt.

Die ideale Lösung: Verbessere deine Arbeitseffienz, werde

jeden Tag besser, arbeite an dir und deinem Können und

die Hürde Zeit wird ohne Mühe überwunden.

Wie siehst Du Deinen Idealismus und das Arbeitsumfeld?

Ich denke, derzeit läuft ales ideal. Mein Beruf und meine

Leidenschaft sind meine Arbeit und führen mich stetig zu

meinem Erfolg. Ich führe mein Studio und meinen Stab mit

großer Energie. Meine Ideale dienen auch dazu, der

Geselschaft meinen geistigen Reichtum zu vermieln.

Man muß nur genügend Kraft und Fleiß mitbringen, erst

dann können persönlicher Idealismus und das Arbeits-

umfeld harmonieren.

Welche “Werkzeuge” benut Du für Deine Arbeit?

Ich verwende normalerweise zwei Werkzeugsets: Ein Sa

besteht aus einem Druckbleistift und meinem geliebten

Skizzenbuch. Das zweite Set umfasst mein Notebook und

ein digitales WACOM Zeichenbre. Ich schaffe Skizzen

durch Handzeichnung und benue für die Finalisierung

den Computer und Photoshop. Besonders gerne nue ich

Sets der deutschen Marke STAEDTLER.

Hat sich Deine Arbeitsweise durch digitale Einflüsse wie

den PC geändert?

Ja, ich habe inzwischen große Erfahrung bei meiner Arbeit

von Handzeichnungen in Kombination mit digitaler

Bildbearbeitung gesammelt. Der persönliche Stil wird

natürlich nicht beeinflusst, denn der findet im Kopf sta.

Jedoch konnte ich meine Arbeitseffizienz verbessern.

Das Einfärben von Bildern zum Beispiel ist am PC sehr viel

einfacher. Bei Handzeichnungen benötigt man sehr viel

Zeit mit der Mischung von Farben, so ist das nachträgliche

Ändern von Pigmenten innerhalb einer Zeichnung sehr

aufwendig. Im Sommer muß man als Zeichner aufpassen,

dass nicht zu viele Schweißtropfen auf die Zeichnung

gelangen. Jedoch bringen Handzeichnungen neben der

Freude an der Erschaffung von einzigartigen Ilustrationen

auch Realismus und die Liebe zum Detail hervor. Welche

Kunstausstelung zeigt Bilder von gedruckten Werken?

Nur das handgemalte Bild ist ein echtes Unikat.

Wie sieht ein normaler Arbeitsprozess aus?

Ein Arbeitsprozess umfasst drei Teile. Erster Teil:

Gestaltung, Modelierung und Skizzierung. Zweiter Teil:

Einfärben. Drier Teil: Verfeinerung von Details und

Finalisierung der Zeichnung. Wenn man das Ganze auf

Prozent verteilt, sind es 40-30-30. Eine gute

Kommunikation zwischen dem Kunden und mir sind

natürlich Grundvorausseung für einen reibungslosen

Arbeitsprozess und ein perfektes Endergebnis. Im Grunde

bin ich also fast immer glücklich mit meinem Endergebnis.

bond men’s magazine 055


056 bond men’s magazine

MASTER AWARD WINNER 2010

WWW.BALLISTICPUBLISHING.COM


Woher nimmst Du Deine fantastischen Ideen?

Meine Inspiration ist meine Umwelt wie z. B. Models,

Zeitungen, Magazine, Bücher, Museen, Ausstelungen,

Fernsehen, Kino, Internet, Sammlungen anderer Künstler,

meine Notizen und mein Skizzenbuch, welches mich Tag

und Nacht begleitet.

Wie sieht das optimale Ergebnis für Deine Kunden aus?

Das ist schwer zu sagen. Ich betrachte zunächst ales aus

dem Blickwinkel meiner Kunden und überlege, welches

Ergebnis das gewinnträchtigste ist. Ich beziehe sie in meine

Überlegungen ein und wir finden gemeinsam die beste

Lösung rund um das Projekt. Durch meine Skizzen

überzeuge ich die meisten Kunden, natürlich entscheiden

aber dann die Kunden, denn sie bezahlen ja am Ende

meine Arbeit.

Ziehst Du Referenzen für Deine Arbeit zu Rate?

Ja, ich besie eine umfangreiche Bibliothek bekannter

Meister und alter Künstler, sowie Bildbänder, Comicbücher

und traditionele chinesische Zeichnungen.

Das meiste Geld gebe ich wohl für Bücher bei Amazon aus.

Welche Arbeit magst Du lieber? Ilustrieren oder

Skizzieren?

Es ist schwer, diese Frage zu beantworten, da ich ales rund

um das Zeichnen liebe. Relativ gesagt ist das Skizzieren

leichter umzuseen, da man nur einen Stift und ein

Skizzenbuch benötigt.

Wer hat Dich künstlerisch beeinflusst?

Viele Künstler und Freunde wie z. B. Norman Rockwel,

Frank Frazea, Mucha, J. C. Leyendecker, Peter de Seve,

Dean Yeagle, Jean-Baptiste Monge, Hajime Sorayama,

Sco Gustafson, Enrique Fernandez, Chris Sanders,

Didier Crisse, Francisco Herrera, Humberto Ramos,

Skoie Young und Ben Caldwel. Und noch viele mehr!

bond men’s magazine 057


UNITED COLORS

OF OFFICE.

058 bond men’s magazine


ond men’s magazine 059


060 bond men’s magazine


ond men’s magazine 061


062 bond men’s magazine


ond men’s magazine 063


Lippenbekenntnis

oder

Chance auf Veränderung?

von Christin Grobe

064 bond men’s magazine


Wer kennt nicht die vielen guten

Vorsäe, die wir uns gern zum

Geburtstag, zum Beginn eines neuen

Lebensabschnis oder traditionel

für das neue Jahr vornehmen?

Und trodem: Es ist immer wieder

das Gleiche. Dieses Mal sol ales

anders werden! Schluss mit alten

Lastern! Radikal Abnehmen, mehr

Sparen und weniger Rauchen stehen

ganz oben auf der Liste. Durchhalten

sta Kneifen. Eisern bleiben sta

bei der kleinsten Kleinigkeit wieder

in alte Muster zu verfalen. Zeit für

eine kleine Zwischenbilanz!

Was ist aus Ihren Vorsäen

geworden? Sind Sie noch auf Kurs

oder waren Ihre Versprechungen

doch nur Lippenbekenntnisse?

bond men’s magazine 065


„Liebe zur Schönheit ist Geschmack.

Das Schaffen von Schönheit ist Kunst.“

[Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph 1803* – 1882†]

066 bond men’s magazine


Damit „schöne Vorsäe“ doch noch in Erfülung gehen

Lassen Sie uns ehrlich sein und einen Rückblick wagen.

Die Tage und Wochen gingen ins Land und Altag und

Berufsleben haen uns wieder fest im Griff. Ganz im

Gegensa zu unseren Vorsäen. Gut, in den ersten

Wochen haen wir uns noch nichts vorzuwerfen. Mit viel

Wilen und Engagement haben wir versucht, unsere

großen Ziele in die Tat umzuseen. Wir haben uns durch

Crash-Diäten gequält, waren Dauergast im Fitnessstudio

und mieden jede Stäe des Vergnügens, wo auch nur ein

Tropfen Alkohol genossen oder der Geruch von

Glimmstengeln in der Luft lag. Doch nach und nach

meldete sich unser innerer Schweinehund laut belend zu

Wort und unsere guten Vorsäe ähnelten zunehmend

einer Kompromisslösung. Erkennen Sie sich wieder?

Sport wurde mit Süßigkeiten aufgewogen, das deftige

Miagsmenü mit Frühstücks-Enug oder Alkohol mit

Rauchverbot. Mit der Zeit schien auch das nicht mehr zu

funktionieren und plölich, war wieder ales beim Alten.

Was folgte war nicht nur die Ernüchterung, sondern auch

das schlechte Gewissen uns selbst und anderen gegenüber.

Damit die „schönen“ Vorsäe doch noch in Erfülung

gehen, heißt es jet Ärmel hochkrempeln, Ziele neu

definieren und sich nicht entmutigen lassen. Noch ist es

nicht zu spät, die Chance für echte Veränderungen zu

ergreifen und den Lippenbekenntnissen endgültig den

Kampf anzusagen.

Keine Angst! Damit geht es nicht nur Ihnen so!

Vorsäe haben anfangs jedes Mal aufs Neue

Hochkonjunktur und verfalen spätestens wenige Wochen

später in eine tiefe Rezession. Meistens noch früher.

Laut einer aktuelen Umfrage des Forsa-Instituts hat jeder

zweite Deutsche gute Vorsäe. An oberster Stele der

Top-Ten-Liste liegen Ziele wie „Mehr Bewegung,

gesündere Ernährung und Abnehmen“ sowie „weniger

Stress und mehr Zeit für mich, Freunde und Familie.“

Doch einige quält auch ale Jahre wieder der Gedanke,

den Mut aufzubringen, eine Veränderung an seinem

Äußeren vorzunehmen. Und hier kommen die „schönen“

Vorsäe ins Spiel. Anders als Sport, Ernährung, Stress

oder Alkohol lassen sich beispielsweise eine schiefe Nase,

die ersten Spuren des Alters oder eine unförmige

Männerbrust nicht durch vergleichsweise kleine Tricks

und „good wil“ beheben.

Holger Fuchs, ärztlicher Direktor der Hamburger Klinik

Pöseldorf, kennt die Bedenken, die Patienten Jahr für Jahr

daran hindern, ihre „schönen“ Vorsäe in die Tat

umzuseen: „Es gibt Menschen, die sich durch Ihr

vermeintlich unschönes Äußeres gehemmt fühlen und

über lange Zeit einen enormen Leidensdruck auauen.

JeJe länger man das eigentliche Problem vor sich herschiebt,

umso mehr wächst der Frust. Das kann Einfluss auf das

ganze Leben nehmen, die Psyche, das Selbstwertgefühl, die

Leistungsfähigkeit und die Partnerschaft belasten.“

Ein breit gefächertes Spektrum an Behandlungsmethoden

InIn diesem Fal rät Holger Fuchs, jet Mut zu fassen, den

Schri zum Beauty-Eingriff zu wagen und die „schönen“

Vorsäe für ein neues Lebensgefühl in die Tat umzuseen.

Hier steht die Klinik Pöseldorf für plastische, ästhetische

und rekonstruktive Chirurgie mit einfachen Tricks zur

Seite. Damit werden nicht nur gute, sondern auch

„schöne“ Vorsäe wahr:

• Realistische Ziele: Formulieren Sie ein klar

umschriebenes und realistisches Ziel. Überlegen Sie sich,

wie Sie dieses Ziel erreichen können und welche Schrie

dafür notwendig sind.

• Richtiger Zeitpunkt: Aler Anfang ist schwer. Seen Sie

ihre „schönen“ Vorsäe dann um, wenn Sie entspannt sind

und sich stark genug fühlen.

• Ehrliche Motivation: Der Wunsch nach Veränderung

muss für Sie persönlich dringend sein. Fremdmotivation

durch Freunde oder den Partner sind von vornherein zum

Scheitern verurteilt.

• Positive Einstelung: Machen Sie sich die Vorteile Ihres

„schönen“ Vorsaes bewusst. Stelen Sie sich zum Beispiel

Ihr neues Äußeres vor dem Schlafengehen in der Phantasie

vor und machen Sie sich gedanklich mit dieser

Veränderung vertraut.

• keine Geheimniskrämerei: Wissen Freunde und

Bekannte über Ihre „schönen“ Absichten, fält es viel

schwerer, sie aufzugeben.

• Professionele Beratung: Ein erfahrener Experte –

Facharzt für plastische Chirurgie - und eine ausführliche

und professionele Beratung schafft die Sicherheit, in guten

Händen zu sein und das Vorhaben in die Tat umzuseen.

Natürlich solte die Entscheidung für einen operativen

Eingriff nicht von heute auf morgen erfolgen, sondern

mit ausreichend Bedenkzeit gut abgewogen werden.

Doch Fakt ist, je mehr Zeit verstreicht, umso mehr

schwindet die Motivation und der innere Schweinehund

siegt. Damit das nicht passiert und die „schönen“ Vorsäe

zur Realität werden, steht die Klinik Pöseldorf Ihren

Patienten mit einer umfassenden Beratung und einem breit

gefächerten Spektrum an Behandlungsmethoden zur Seite.

Dabei sind Nasenkorrekturen, minimalinvasive

Faltenbehandlungen, Bruststraffung und -formung sowie

Feabsaugungen und Bauchdeckenstraffungen

nur ein kleiner Auszug aus dem Leistungsangebot der

Hamburger Klinik für plastische, ästhetische und

rekonstruktive Chirurgie.

In liebevoler und privater Atmosphäre gelingt

es gemeinsam mit der Klinik Pöseldorf „schöne“ Vorsäe

zu erfülen und mit dem zufriedenen Gefühl „Ich habe

es geschafft!“ das neue Leben in volen Zügen zu genießen.

Ganz ohne Lippenbekenntnisse und schlechtes Gewissen.

Klinik Pöseldorf

Mielweg 55

20149 Hamburg

Daniela Fuchs [Geschäftsführung]

Holger Fuchs [Ärztlicher Direktor]

Phone +49 - (0)40 - 44 41 66

Fax +49 - (0)40 - 44 59 25

www.klinik-poeseldorf.de

info@klinik-poeseldorf.de

bond men’s magazine 067


068 bond men’s magazine


SCABAL

Die neue Herbst-/Wintersaison bringt eine starke

Wendung in Richtung Casual Chic. Scabal vergrößert

daher seinen Bereich lässiger und sportlicher

Bekleidung. In der Konfektion wird diesem Trend

Rechnung getragen mit einer neuen Linie: „Soft Jackets“.

Sakkos haben ein starkes Comeback. Auβerdem sind

Hosen ein wichtiger Teil von Scabals neuer

Herbst-/Winterlinie. Die Kolektion umfasst klassische

Modele, Kaschmir-Denim-Jeans und Streichgarnflanel im

Five-Pocket-Stil, Cordsamt und Winterstoffe aus

Baumwole, die sich perfekt mit den Soft-Jackets und der

Strickmode kombinieren lassen.

Drei neue Sakko-Linien betonen den relaxten, aber

dennoch eleganten Look in farbigen Designs. Die „Finest

Jacketings“-Kolektion kommt mit einer umfangreichen

Palee zeitloser Klassiker [Unis, Fischgrat-, Hopsack- und

Karomuster] in reiner, feiner Wole sowie in Wole in

Mischung mit edlem Kaschmir. Die neue Baumwol-Linie

„Colorado“unterstreicht besonders den sportlichen

Freizeitlook und „Galery“, eine neue Sakko-Kolektion,

präsentiert eine vielfältige Auswahl modischer Karos.

Weiterhin bringt Scabal drei neue Anzuglinien „Made in

England“ heraus. Eine davon heiβt „St. James“ und

präsentiert modische, lebendige Karos sowie elegante

Streifen.

Soft-Flanel

„Flannel and Saxony“ bietet verschiedene, weiche

Flannelqualitäten von feinem 290g leichten Super 130’s

Kammgarn bis hin zu einem 360g schweren flauschigen

Flannel mit dem etwas rustikaleren Look einer „Saxony“-

Streichgarnqualität. Des Weiteren bietet „Noble House“

zwei neue Super 150’s Qualitäten. Bei der ersten handelt es

sich um eine Köperbindung, gewebt in England, bei der

den edlen Wolfasern 10% feine Seide zugemischt werden.

Dies verleiht dem Stoff einen überaus luxuriösen Griff mit

einem maglänzenden Aussehen. Die zweite Qualität

besteht aus reiner Super 150’s Wole, die als vornehmes

Satingewebe mit feinen raffinierten Streifen erhältlich ist.

Komfortabler Cordsamt

Im Bereich Hosen präsentiert Scabal für diesen Herbst/

Winter mit der Kolektion „Centurion - Made in England“pflegeleichte

Qualitäten aus Wole und Polyester oder als

Leinwandbindung. Darüber hinaus bietet die Kolektion

„Corduroy“ vier verschiedene Cordqualitäten in leichten,

samtig weichen Feinrippcord aus reiner Baumwole, der

sowohl in klassischen als auch modischen Farbtönen

erhältlich ist oder in superfeiner Baumwole mit 2% Lycra.

Vervolständigt wird die Auswahl durch einen Baumwolcord

mit etwas breiter Rippe und klassischen Farben.

„Unsere Stoffdesigns bringen mehr Farbe als im vorigen

Jahr, leuchtende Blautöne, Roöne von Bordeaux bis Beere,

ein Comeback für Grün und eine umfangreichere

Farbpalee bei unseren Karomustern,“ sagt Michael Day,

Chefstoffdesigner von Scabal.

www.scabal.com

bond men’s magazine 069


070 bond men’s magazine

Wie viele haben aus anderer Herzen

das Blut gesogen, ohne Strafe!

Wie viele vergosen für andre

ihr eigenes Herzblut, ohne Lohn!

Doch wer sein Herz opfert,

tut's nicht des Wahnes wilen;

er opfert es hin

der Liebe zu nützen.

How many have sucked

out the blod of others hearts,

without punishment!

How many have shed their blod for others,

without acknowledgement!

But who sacrifices their heart,

does not do it for paranoia

but for the use of love.


stalking

Verehrung durch Aufdringlichkeit

von Hendrik Birke

Es beginnt wie in diesen schaurig-schmoddrigen B-Movies.

Da klopft die säuselnde Lady aus der Nachbarschaft an deine

Eiche-Rustikal-Tür. Mit gewinnendem Lächeln erkundigt sie

sich nach Unterstüung in Sachen Salzanleihe und siehe

da… du biest sie herein, obwohl da ein klie-

kleines Unbehagen in Verbindung mit schauerartigen

Schweißergüssen, eindringlich davor warnt! Dieser eine

Schri… dieser eine Meter Distanz, der dir die Sicherheit und

den Schubrief für sanfte Privatsphäre deines bis dahin so

ruhigen Lebens und deiner Träume vermielt… er ist mit

dieser einladenden Geste ausradiert. Im Trashmovie stelt

sich später heraus, dass es sich um eine adelige Blutsaugerin

handelt, die dich in ihr glanzvoles Prachtgemäuer

verschleppt und dich dort nächtens aufgrund steigender

Blutkonservenpreise anzapft. Im wahren Leben sieht das

ales ganz anders aus und du häest am liebsten niemals

diese eine Person in dein bis dahin mehr oder weniger

ruhiges Leben gelassen und somit nicht so unendlich viel

an visionärem Herzblut und Lebensfreude verloren.

bond men’s magazine 071


Das Spiel beginnt

Vor einigen Jahren lebte ich als freiberuflicher Dozent und

Grafiker ein recht überschaubares und simples Leben.

Meine „Heiligtümer“ waren der Fitnesstempel, der

Boxclub, meine Wochenendausflüge in die schilernde Welt

der Nachtclubs und natürlich mein kleiner Freundeskreis.

Nach zwei Scheidungen hae ich den Glauben an die

Frauenwelt noch nicht verloren, jedoch noch keinen

„Ersa“ „Ersa“ für meine lete Liebeserfahrung gefunden.

Ergo verbreitete ich - wie damals und auch heute noch so

üblich - ein enückendes Profil meines Konterfeis im

WWW [Wein, Weiber, Wagenheber].

Ich lernte einige nee Mädels kennen, bei Treffen kam man

sich näher oder verabschiedete sich nach 3 Stunden

nichtssagender Gespräche. Und hier trat nun eine Dame -

wobei der Begriff Dame aus heutiger Sicht übertrieben ist -

in mein Leben. Sie - nennen wir sie einfach „Duly“ - hae

zu jener Zeit ein familiengeführtes Unternehmen ihres

damaligen Lebensgefährten übernommen und übertrug

mir sogleich über ihre damalige Freundin - die ich über das

singlefreundliche Portal kennen gelernt hae - einen

grafischen Auftrag, um die Homepage des

sanierungsbedürftigen Unternehmens aufzufrischen.

Dies sete ich auch zur größten Zufriedenheit in die Tat

um. Aufgrund dieser Glanzleistung wurde ich zu einem

Abendessen eingeladen, was für mich bis dato noch kein

Grund zur Furcht war. Jedoch mündete das Abendessen in

ein einseitiges Besäufnis der Gastgeberin mit

anschließendem Versuch einer Vergewaltigung.

Vergewaltigung?! Ein echter Kerl kann sich doch wohl

wehren!? Nun ja… aber ein echter Gentleman versucht

mit sanfter Zurückhaltung dem Angriff zu entgehen.

Rohe Gewalt wird aufgrund überzogener Emanzipation

inzwischen mehr von der Damenwelt ausgeübt. Männer

müssen herhalten, ansonsten gibt es eine Anzeige oder

andere boshafte Beleidigungen. Bevor ein Aufschrei der

Empörung durch die Damenwelt zieht: Denken ernsthaft

ale Damen, dass nur Frauen Opfer von verbalen und

tätlichen Aacken werden? Nein… das beste Beispiel an

Ungerechtigkeiten liefern zwei prominente Brüder im

Geiste: Jörg Kachelmann und Andreas Türck.

Ich muss dazu ergänzend erwähnen, dass ich prinzipiel an

das Gute im Menschen glaube und selbst nach

schlechtesten Erfahrungen optimistisch durch‘s Leben

schreite. Mein unverbesserlicher Optimismus basiert wohl

aus alten Mönchslehren, wobei ich es einfach nicht lassen

kann, immer wieder zu hoffen, dass sich Menschen durch

Vorkommnisse in ihrem Leben endlich ändern. Nein… die

meisten - ich betone, die meisten, nicht ale! - ändern sich

nicht und verfahren nach alten Verhaltensmustern.

Der Schaden für die Betroffenen und gutgläubige Beteiligte

wird immer größer und erreicht ungeahnte Ausmaße bis

hin zur existenzielen Vernichtung vieler unschuldiger

Menschen. Es mag wohl auch an der Eitelkeit verschiedener

Justizbeamter liegen, einen Irrtum einzugestehen.

Stadessen wird durch undurchsichtige Verschleierung ein

Unschuldiger vorverurteilt und dem wütenden Mob auf

sehr lange Zeit zum Fraß vorgeworfen! Damit weiter zu

leben, zu existieren, in der Geselschaft mit erhobenem

Haupt zu bestehen ist das Problem des einzelnen Mannes.

072 bond men’s magazine

„Vorsicht! Du stehst am Abgrund und wirst vernichtet!“

Wenige Tage später entschuldigte sich „Duly“ für ihr

Benehmen und bezog sich auf den extremen Genuss von

spirituosen Flüssigkeiten, die sie sich des Öfteren

einverleibte. Nun gut, das kann ja jedem mal passieren und

so nahm ich ihre Entschuldigung an. Ich schlug vor, dass

wir es beim geschäftlichen Teil unserer weiteren

Zusammenarbeit belassen solten und glaubte daran, dass

wir ein ordentliches Geschäftsmodel für die Zukunft auf

die Beine stelen. Ein grober Schnier in meiner naiven

Einstelung zur Trennung von privaten und geschäftlichen

Dingen. Ihr ging es leider weiterhin um mehr! Obwohl ich

mehrfach betonte, dass sie keinen Romeo in meiner Person

finden würde, hielt sie daran fest und machte auch dem

Umfeld Glauben, dass wir zusammen gehörten, sogar

verheiratet waren. Waren es wirklich meine männliche

Eitelkeit, der ungebrochene Optimismus oder die große

Liebe zu meinem Beruf, die meine Augen verschlossen

hielten? Es sind wohl jene Punkte, welche mich jeden Tag

auf’s Neue vorantreiben und meinen Glauben an Träume

und die Menschheit nicht untergehen lassen.

Lass einen Menschen - ob männlich oder weiblich - an

deinen Träumen teil haben. Dies kann grundsälich

niemals schlecht sein. Jedoch teste vorher, ob dieser Mensch

deine Träume, Leidenschaft und Visionen wirklich teilt und

auch versteht. Ohne Träumer und Optimisten wäre unsere

Welt arm und es gäbe keine Schönheit, keine Kunst, keine

Marken, kein Design, letendlich keine Produkte.

„Duly“ verstand meine Träume nicht, sie hae nämlich

keine! Sie betankte Firmen- und Leihfahrzeuge gar nicht

oder falsch, belog Kunden und Partner, fälschte meine

Unterschrift, zerstörte mein Fahrzeug [um Termine zu

verpassen], rief unter falschen Namen bei Firmen an, um

mich dort lächerlich zu machen, bestelte Ware unter

meinem Namen, unterschlug Geld. Es folgte ein bunter

Reigen an bösartigen Verleumdungen und einer

Niedertracht, wie man sie sonst nur aus Klassikern wie

“Eine verhängnisvole Affäre” kennt. Und so trennte ich

mich aufgrund von Lügen und einem Ne von Intrigen -

und unendlicher Geduld und unzähligen Bien, diesem

dummen Treiben ein Ende zu seen - von ihr.

Ich habe inzwischen verstanden, was einem/r Stalker/in fehlt:

ein ehrliches Herz am rechten Fleck, Liebe für andere, starker Glaube

und die echte Leidenschaft an eine Sache! Denn darum leben wir!

Seltsam: Man wird im Grunde erpresst, man wird

vernichtet, man merkt es auch, aber meint, es wird schon

werden, denn man ist doch ein echter Naturbursche.

Vieleicht erhält man ja seine persönlich verlorene Würde

zurück. Es wird aber nicht werden und für ale Optimisten

da draußen: Beendet etwas, wenn ihr spürt, dass etwas

nicht stimmt, euch euer Gefühl sagt „Vorsicht! Du stehst am

Abgrund und wirst vernichtet!“

Letendlich wurde es natürlich noch viel schlimmer.

Mir wurde ales auf den Hals gehet, was es in ihrem

Umfeld an Beamten, dummen Hinterwäldlern und geistig

Verwirrten zu finden gibt. Polizei, Zol, Finanzamt.

Keenraucher. Polnische Schlägertrupps. Anrufe. Faxe.

Emails. Mord- und Klagedrohungen. Verleumdung.

Zerstörung. Diebstahl. Mobbing. Nächtliche Ruhestörung

durch ihre “Freunde”, [Insider sprechen hier

umgangssprachlich auch von Nichtsnuen und Säufern].

Sie verhöhnte mich weiterhin mit jedem neuen Tag.


Es kostet mehr als nur den männlichen Stolz…

Natürlich führte mein Weg zwangsläufig irgendwann zur

Polizei, vorbei an falscher männlicher Eitelkeit, hinweg

über naiv gekränkten Stolz. Männer werden dort zunächst

belächelt, denn welcher gestandene Kerl kann sich denn

nicht gegen eine kleine untersete Frau zur Wehr seen!

Jedoch gibt es kompetente und sympathische Polizisten, die

sich mit diesem Thema ausführlich beschäftigen und

entsprechend hilfreich zur Seite stehen; eben echte Männer

in einem echten Männergespräch! Um nicht weiter

angegriffen zu werden, legte mir die Polizei nahe, mich

überal - so weit es geht - zurück zu ziehen. Facebook?

Adieu. XING? Tschüss. Globale Newerke? Good Bye.

Keine Sorge. I’l be back.

Ich möchte nichts beschönigen, denn an dieser Geschichte

ist nichts Schönes, nichts Gutes, hier gibt es kein

Happy-End. Mein Tipp: Polizei und Staatsanwalt

einschalten. Ansonsten werden diese “Dulys”, ob Mann

oder Frau, immer so weitermachen. Ohne gerechte Strafe

Menschen ins Unglück reißen und nervlich zerstückeln.

Eigentlich so wie in diesen packenden Thrilern, die man

jedoch nach Belieben Abschalten kann. Das Leben kann

man nicht so leicht abschalten, jedenfals nicht so simpel

und einfach, wie es sich manche wünschen. Was ich daraus

gelernt habe? Vertrauen ist Glückssache, Menschen sind

unberechenbar, im positiven wie auch negativem Sinne und

nicht ale wolen sich geselschaftlich anpassen oder ihr

Verhalten ändern. Stalker wolen etwas darstelen, was sie

nicht sind und niemals sein werden. Ein Lächeln spricht

durch die Augen - sofern man in diese blicken kann!

Es geht einem Stalker nur darum kapu zu machen, so zu

zerstören, dass sich das Opfer einen reißfesten Strick knüpft

und dann mit hängendem Genick von dieser Welt

verabschiedet! Aber hey… an al die Stalker ohne Träume

da draußen, ob männlich oder weiblich… wir sind

Optimisten, Träumer, Fighter, Weltverbesserer… al das,

was ihr so gerne sein möchtet! Und . wir entwickeln uns

weiter - nicht zurück!

Letendlich rächt sich das Leben irgendwann auf seine

eigene Weise, auch wenn diese Gaung von Stalkern,

Erpressern und Betrügern dies nicht glaubt. Wo bleibt die

Gerechtigkeit? Gerechtigkeit… sie kommt… manchmal erst

nach Jahren, wobei wieder der Zeitfaktor eine

entscheidende Role spielt. Das ewige Spiel zwischen Gut

und Böse, diese Begriffe wurden nicht umsonst vom

Menschen definiert. Ich glaube nachwievor an das Gute

im Menschen, denn ich habe viele sympathische und

durchaus hilfsbereite Menschen kennen gelernt, die mich

wohlwolend auf meinem Weg begleiten.

Und wofür kämpfen Menschen wie du und ich jeden Tag?

Du liest gerade darin. du entdeckst faszinierende Dinge,

von Menschenhand geschaffen - Menschen, wie du und ich.

Menschen, die mit einer großen Portion Optimismus’,

dem Herz am rechten Fleck und aufrichtiger Leidenschaft

jeden Tag auf’s Neue beginnen, frische Ideen, fabelhafte

Visionen für ihre Welt zu entwickeln und zu teilen.

Wer wir sind? Unergründlich für ale Stalker/innen und

“Dulys” dieser Welt.

Was ist Stalking?

Der Begriff "Stalking" ist vom englischen Verb "to stalk"

abgeleitet, das in der Jägersprache "anpirschen / sich

anschleichen" bedeutet. Dahinter verbirgt sich das

beabsichtigte und wiederholte Verfolgen und Belästigen

eines Menschen, so dass dessen Sicherheit bedroht und

erer in seiner persönlichen Lebensgestaltung schwerwiegend

beeinträchtigt wird.

Stalker sind Personen, die einen anderen Menschen

verfolgen, belästigen und terrorisieren. Dabei kann sich das

Handeln der Stalker auf einen fremden Menschen, eine ihm

oberflächlich bekannte Person oder einen ehemaligen

Lebensgefährten / Geschäftspartner beziehen.

Es kommt nicht darauf an, wieviele Schläge du austeilst,

sondern wieviele Schläge du einstecken kannst

und wieder aufstehst, um für eine Sache zu kämpfen. [Sylvester Stalone]

Tipps und Verhaltenshinweise für Opfer von Stalkern

Machen Sie dem Stalker sofort und unmissverständlich

klar, dass Sie keinerlei Kontakt mehr wünschen.

Öffentlichkeit kann Sie schüen: Informieren Sie Ihr

gesamtes Umfeld (z. B. Ihre Familie, Freunde,

Arbeitskolegen und Nachbarn), wenn Sie Opfer eines

Stalkers geworden sind. Teilen Sie Personen Ihres

Vertrauens Ihre Sorgen und Ängste mit.

Bei einer akuten Bedrohung alarmieren Sie die Polizei über

den Notruf 110.

Verfolgt Sie ein Stalker im Auto, fahren Sie zur nächsten

Polizeidienststele.

Dokumentieren Sie ales, was der Stalker schickt, mieilt

oder unternimmt in einem Kalender, damit Sie, fals

erforderlich, Fakten und Beweismiel haben.

Persönliche Daten gehören nicht in den Hausmül! Gehen

Sie sorgsam mit Unterlagen um, auf denen sich Ihre

persönlichen Daten befinden (z. B. Post, Kataloge, Bilder,

elektronische Datenträger etc.).

Lassen Sie sich bei Telefonterror und anderen Stalking-

Handlungen, über technische Schumöglichkeiten

(geheime Rufnummern, Fangschaltung, Anrueantworter,

Handy, Zweitanschlüsse, E-Mail-Adresse etc.) beraten.

Wenden Sie sich an eine Einrichtung, die Opfern hilft.

Scheuen Sie sich nicht, bei Gesundheitsproblemen ärztliche

und / oder psychotherapeutische Hilfseinrichtungen

aufzusuchen.

Erstaen Sie definitiv Anzeige bei der Polizei!

Um sich vor Stalking zu schüen, können Sie beim

Amtsgericht eine „Einstweilige Verfügung / Schu-

anordnung“ nach dem Ge Gewaltschugese beantragen.

Vertrauensvole Hilfe und wertvole Unterstüung finden

Sie bei jeder Polizeidienststele und unter

bond men’s magazine 073


POLICE

Eine M arke, ein Lebensstil

POLICE wurde 1983 in Italien

von De Rigo, einem der weltweit

bedeutendsten Unternehm en

für die Herstelung und den

Vertrieb von Qualitätsbrilen,

ins Leben gerufen und steht als

erste und einzige M arke für

gr großstädtisches Flair und die

Verschm elzung von Gegenwart

und Zukunft – für ale, die ein

wenig „anders“ sein wolen.

074 bond men’s magazine


ond men’s magazine 075


ZEIT DER ZÄRTLICHKEIT RASUR- & PLFEGETIPPS

076 bond men’s magazine

FÜR DEN GESCHNIEGELTEN GRANDSEIGNEUR

PHOTO:

PHILIPS SENSOTOUCH 3D


ond men’s magazine 077


078 bond men’s magazine

PHILIPS SENSOTOUCH 3D

TROCKEN-&NASSRASIERER

KATEGORIE LUXUS

DESIGN *****

RASUR *****

HANDHABUNG *****

PRESTIGE *****

MUST-HAVE *****

WWW.PHILIPS.COM

REMINGTON F7790

TROCKENRASIERER

KATEGORIE FIRSTCLASS

DESIGN ****

RASUR ****

HANDHABUNG *****

PRESTIGE ***

MUST-HAVE ***

WWW.REMINGTON.DE

DICK RASIERMESSER

"LOUP ET BÉLIER" DELUXE

NASSRASIERER

KATEGORIE LUXUS

DESIGN *****

RASUR *****

HANDHABUNG **

PRESTIGE *****

MUST-HAVE *****

WWW.DICK.BIZ

NASSRASUR MIT DEM MESSER

DOZENT JÖRG FAHN

24. ODER 25.10.2010

WEITERE SPANNENDE KURSE

UNTER WWW.DICK.BIZ

REMINGTON R6130

TROCKENRASIERER

KATEGORIE KOMFORT

DESIGN ***

RASUR ****

HANDHABUNG *****

PRESTIGE ***

MUST-HAVE **

WWW.REMINGTON.DE


GRUNDIG MS 5840

TROCKENRASIERER

KATEGORIE STANDARD

DESIGN **

RASUR ***

HANDHABUNG ****

PRESTIGE **

MUST-HAVE *

WWW.GRUNDIG.DE

GILLETTE FUSION POWER TM

NASSRASIERER

KATEGORIE KOMFORT

DESIGN ****

RASUR ****

HANDHABUNG ****

PRESTIGE ****

MUST-HAVE **

WWW.GILLETTE.COM

PANASONIC ES-LA93

TROCKEN-&NASSRASIERER

KATEGORIE LUXUS

DESIGN ****

RASUR *****

HANDHABUNG *****

PRESTIGE ****

MUST-HAVE ****

WWW.PANASONIC.DE

BRAUN SERIES 3 350CC

TROCKENRASIERER

KATEGORIE FIRSTCLASS

DESIGN ****

RASUR ***

HANDHABUNG *****

PRESTIGE *****

MUST-HAVE ***

WWW.BRAUN.DE

bond men’s magazine 079


080 bond men’s magazine

“Liebe ist Leben!”


Marcus

Schenkenberg

Zeitlos schön

Der Name Marcus Schenkenberg steht weltweit

für Erfolg, Schönheit, Fitness und Glamour.

Seine Kariere ist einzigartig im Männermodel

Bereich. Im Laufe seiner über 20-jährigen

Kariere hat der hübsche Schwede so ziemlich

jede Titelseite aler bekannten Magazine verziert

und wurde für die wichtigsten und größten

Designer und Kampagnen gebucht.

1987 führte der Wunsch, neue Erfahrungen zu

machen, den 193 cm großen Schweden in die USA.

1989 am Venice Beach entdeckte ihn der Fotograf

Barry King während Markus sich mit Rolerskating

fit hielt. King empfahl ihm Model zu werden und

bot sowohl Probeaufnahmen als auch Hilfe bei der

Suche nach einer Agentur an. Selbige fand er dann

auch 1990 in New York, er bekam seinen ersten

Modelvertrag bei der Modelagentur Boss Models.

Er wurde neben Carré Otis für die Jeans-Kampagne

von Calvin Klein verpflichtet. Diese Fotos vom

Starfotografen Bruce Weber waren der Durchbruch

seiner Lauahn als Model. Im selben Jahr schaffte

es Marcus Schenkenberg als erster Mann auf das

Cover des Magazins Harper's Bazaar.

Seit Beginn seiner Modelkarriere wurde er unter

anderem für zahlreiche Werbekampagnen und

Modenschauen von namhaften Designern wie

Calvin Klein, Gianni Versace, Donna Karan,

Ungaro und Iceberg gebucht.

Marcus Schenkenberg war auf den Titelseiten von

Harpers Bazaar, Vogue, Ele und vielen weiteren

Magazinen zu sehen.

bond men’s magazine 081


Lieber Marcus Schenkenberg, was ist das Geheimnis Ihres

guten Aussehens?

Ich schäe, es sind die guten Gene von meinen Eltern und

das ich sehr gut auf mich und meinen Körper aufpasse.

Hierzu gehören natürlich gutes Essen, ausreichend Schlaf

und viel Sport.

Wolten Sie immer Model werden oder haen Sie

ursprünglich einen anderen Berufswunsch?

Nein, als Kind wolte ich Polizist oder Feuerwehrmann

werden.

Nehmen Sie auf langen Reisen eine Art Maskochen mit?

Nein.

Welches ist Ihr Lieblingsland, Ihre Lieblingsstadt?

Ich habe kein spezieles Lieblingsland oder eine bestimmte

Lieblingsstadt. Es gibt so viele tole Pläe auf dieser Welt

und ale haben ihre Besonderheiten.

Wo arbeiten Sie ungern, was mögen Sie an Ihrem Beruf

überhaupt nicht?

Ich arbeite überal mit viel Engagement und Freude, da ich

gerne neue Orte und Städte auf der Welt entdecken und

besuchen kann. Reisen und das Leben im Hotel aus dem

Koffer sind teilweise aber sehr anstrengend.

Besien Sie Haustiere? Wenn ja, welche?

Nein, es ist durch meine Reisen nicht möglich. Ich liebe

Tiere und werde mir wahrscheinlich Hunde und Kaen

zulegen, wenn ich ein ruhigeres Leben führe.

Wie sieht ein Arbeitstag in Ihrem Leben aus?

Es gibt keinen normalen Arbeitstag. Jeder Tag ist anders,

aber ich mag das - so wird mir nicht langweilig.

Wie hält man sich am besten fit? Können Sie unseren

Lesern ein paar Tipps geben?

Regelmäßigen und abwechslungsreichen Sport, gesundes

Essen und mind. 8 Stunden Schlaf.

Wie sehr hat sich das Bild des Models geändert?

Leider gibt es keine Supermodels, wie in den 90ern, mehr.

Mit welchem Designer arbeiten Sie am liebsten zusammen?

Ich habe schon mit fast alen gearbeitet. Meine Favoriten

sind Calvin Klein - er hat mich groß herausgebracht - und

Gianni Versace, mit dem ich vor seinem Tod sehr viel

zusammen gearbeitet habe.

Gibt es einen Designer, mit dem Sie unbedingt noch

arbeiten möchten?

Ich habe bereits mit alen gearbeitet, mit denen ich arbeiten

wolte.

Welches weibliche Model entspricht Ihren Vorstelungen

von natürlicher Schönheit?

Christy Turlington, Claudia Schiffer.

082 bond men’s magazine

Wie sehen Sie die Entwicklung des Magerwahns bei

Models?

Ich bin der Meinung, das viele junge Mädchen in den 90ern

Probleme haen, weil "Heroin chic" damals “in” war. Diese

Models waren auch ihre Vorbilder. Ich denke aber, das es

schon besser geworden ist.

Was empfehlen Sie Männern, die Model werden wolen?

Ich müsste die Person sehen, um Vorschläge machen zu

können.

Was ist Ihr größter Wunsch, Ihr Lebensziel?

Ich möchte weiterhin innovative Projekte für Produkte wie

Düfte, Schmuck, Sportvideos, Unterwäsche etc. umseen.

Wer ist in Sachen Mode Ihr Lieblingsdesigner?

Giorgio Armani

Welche Modedesigner prägten Ihrer Meinung nach

Generationen?

Prada

Wie halten Sie Ihr Gewicht? Gönnen Sie sich auch mal

etwas Leckeres wie eine Pizza oder einen Cheeseburger?

Ich halte mein Gewicht, obwohl ich Pizza und

Cheeseburger esse. Ich habe einen sehr guten Stoffwechsel.

Was essen Sie am liebsten?

Ich esse ales gerne.

Wie heißt Ihr Lieblingsfotograf?

Und warum?

Richard Avedon.

Wir haben die Versace Kampagne

für 6 Tage in New York mit

Stephanie Seymore gemacht.

In meinen Augen ist er

der absolut Beste seiner Zunft.

Engagieren Sie sich für soziale Projekte? Wenn ja, welche?

Ich bin der Schwedische Botschafter für LR Global Kids

Fond. Ich arbeite auch seit 15 Jahren mit PETA zusammen.

Außerdem engagiere ich mich für die Krebsforschung,

Kinder in Not und viele andere soziale Projekte.

Was bedeutet für Sie "Genuß"? Wie sieht ein entspannter

Moment für Sie aus?

Derzeit bin ich am Strand auf Ibiza. Es ist sehr erholsam

und ich kann viel mit Freunden unternehmen. Es ist mein

erster richtiger Urlaub seit langem.

Welches waren die gefühlvolsten Momente in Ihrem

Leben?

Die Geburt. Ich denke, wenn ich Kinder haben solte, wird

die Geburt mein bewegendster Moment sein.

Was bedeutet "Liebe" für Sie?

Liebe ist Leben!


Wie sehr hat sich die Generation "Mann" verändert?

Ein Mann ist meiner Meinung nach immer noch ein Mann.

Was wünschen Sie sich von der Generation "Mann", was

von der Generation "Frau"?

Frieden und Liebe.

Gibt es noch das Leitmotiv des "Gentleman"?

Schon.

Was macht für Sie den perfekten Gentleman aus?

Männer die genügsam und sanft sind.

Was bedeutet für Sie "Stil"?

Relaxt und einfach.

Welchen Kleidungsstil bevorzugen Sie?

Das gleiche, relaxt, einfach und bequem.

Welcher Darsteler verkörperte bis dato Ihrer Meinung

nach James Bond am Stilvolsten? Wie finden Sie den

aktuelen Bond?

Sir Sean Connery. Der aktuele James Bond ist ok, aber

nichts im Vergleich zu Sir Sean Connery.

Was bedeuten "alte Werte" wie Ehre und Tugend für Sie?

Sind Sie der Meinung, das alte Werte wie Ehre und Tugend

aus der Mode gekommen sind?

Ich denke, Ehre und Tugend sind immer noch sehr wichtig.

Dies hat jedoch nicht viel mit Mode zu tun. Entweder man

hat es oder nicht.

Welche Tugenden schäen Sie bei Ihren Mitmenschen?

Ehrlichkeit, Würde und Großzügigkeit.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Relaxen, Schlaf nachholen, viel Sport und mit meinen

Freunden abhängen.

Sind Sie vergeben [Frage meiner 15jährigen Tochter]?

*LOL* Nein.

Was ist Ihre größte Schwäche? Was sind Ihre Stärken?

Rauchen ist meine größte Schwäche. Mein Stoffwechsel ist

meine außergewöhnliche Stärke.

Welches ist Ihr Lieblingszitat/-spruch?

Momentan: Life is a beach. [ich bin gerade am Strand].

Was wünschen Sie dieser Welt?

Gesundheit und Glück :-)

Herzlichen Dank für Ihre Zeit, Marcus Schenkenberg.

Marcus Schenkenberg ist das erfolgreichste und bestbezahlte

männliche Super-Model der Welt

und bei Agenturen in den wichtigsten Metropolen

weltweit wie z. B. in New York, London, Paris oder

Mailand unter Vertrag.

Entdeckung als Model:

1989 in Kalifornien

Kampagnen-Durchbruch:

Buch:

Eigener Song:

Filme:

1991 Calvin Klein Kampagne

1997 "Marcus Schenkenberg, New Rules"

"La chica Marita„ von EMI-Virgin Records

2010 Multiple Sarcasms

2009 Perfect Woman

2005 Stacked

2000 Dinner Rush

1999 Hostage

1998 V.I.P.

1997 Prince Valiant

1988 Meatbals and Macaroni

Prominente Beziehungen:

2006-2007 Jessica Simpson

2005 Victoria Silvstedt

2002-2004 Pamela Anderson

2001 May Andersen

2001 Nicky Hilton

1999-2000 Kylie Bax

1998 Mariah Carey

Aktives Mitglied der Tierschuorganisation PETA

Sein internationales Image-, Media- und Lizenz-

Management ist die deutsche Kuhlmann-Beauty-

Consulting-GmbH mit Si in Offenbach am Main.

Kuhlmann-Beauty-Consulting-GmbH

Frank Kuhlmann

Kaiserstr. 51

D-63065 Offenbach

Deutschland / Germany

kuhlmann@kuhlmann-beauty.com

www.marcus-schenkenberg.eu

bond men’s magazine 083


084 bond men’s magazine


ond men’s magazine 085


086 bond men’s magazine

Dreifach ist der Schrit der Zeit:

Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,

Pfeilschnel ist das Jetzt entflogen,

Ewig stil steht die Vergangenheit.

Keine Ungeduld beflügelt

Ihren Schrit, wenn sie verweilt.

Keine Furcht, kein Zweifeln zügelt

Ihren Lauf, wenn sie enteilt.

Keine Reu, kein Zaubersegen

Kann die stehende bewegen.

Möchtest du beglückt und weise

Endigen des Lebens Reise,

Nimm die zögernde zum Rat,

Nicht zum Werkzeug deiner Tat.

Wähle nicht die fliehende zum Freund,

Nicht die bleibende zum Feind.

Dreifach ist des Raumes Maß:

Rastlos fort ohn Unterlaß

Strebt die Länge; fort ins Weite

Endlos gießet sich die Breite;

Grundlos senkt die Tiefe sich.

Dir ein Bild sind sie gegeben:

Rastlos vorwärts mußt du streben,

Nie ermüdet stilestehn,

Wilst du die Volendung sehn;

Mußt ins Breite dich entfalten,

Sol sich dir die Welt gestalten;

In die Tiefe mußt du steigen,

Sol sich dir das Wesen zeigen.

Nur Beharung führt zum Ziel,

Nur die Füle führt zur Klarheit,

Und im Abgrund wohnt die Wahrheit.


Friedrich Schiler

Der deutsche Schriftsteler ist neben Johann Wolfgang

von Goethe, mit dem er den Stil der Weimarer Klassik

begründete, eine der bedeutendsten Gestalten der

deutschen Literaturgeschichte. Johann Christoph

Friedrich von Schiler war nicht nur Verfasser

unerschöpflicher, sprachkräftiger Dramen wie

"Die Räuber", "Don Carlos", "Die Jungfrau von Orleans"

oder "Wilhelm Tel", sondern auch der politische Dichter

in deutscher Sprache, der die Vernunfts-, Humanitätsund

Freiheitsideale am Ende des 18. Jahrhunderts

entscheidend in der Literatur zum Ausdruck brachte.

Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire

der deutschsprachigen Theater.

Maßstäbe sete Schiler vor alem für die weitere

Entwicklung des deutschsprachigen Dramas. Auch als

Lyriker war er ungemein erfolgreich, seine Gedankenlyrik

wurde exemplarisch und seine Baladen zählen zu

den beliebtesten deutschen Gedichten.

Johann Christoph Friedrich von Schiler wurde am

10. November 1759 als Sohn von Caspar [1723–1796] und

Elisabeth [1732–1802, geb. Kodweiß] Schiler in Marbach

am Neckar geboren.

Er war das zweite Kind der Familie. Seine Schwester,

Christophine, war bereits 1757 zur Welt gekommen.

Caspar Schiler, der von einem Klosterbarbier unterrichtet

worden war, hegte den Wusch, als Chirurg tätig zu

werden. Wirtschaftliche Gründe hinderten ihn jedoch

daran und er trat dem Würembergischen

Infanterieregiment bei. Einige Jahre später leitete Caspar

Schiler die herzogliche Hofgärtnerei. Friedrich Schiler

wuchs in bescheidenen Verhältnissen in Lorch auf.

Dort wohnend wurde er von 1764 bis 1766 von Ortspfarrer

Moser, der als sehr geduldig und gütig charakterisiert

wurde, unterrichtet. Diesen Mann zu seinem Vorbild

nehmend und auf Drängen der pietistischen Eltern,

entschloss sich der junge Schiler in die Fußtapfen Mosers

zu treten und ebenfals als Pfarrer tätig zu werden.

1766 zog die Familie Schiler jedoch aus der ländlichen

Umgebung in die Stadt Ludwigsburg. Caspar Schiler

wolte seinem Sohn eine optimale Ausbildung

ermöglichen. So trat Friedrich Schiler der Lateinschule

der Stadt bei.

Schon bald demonstrierte er eine ungewöhnlich schnele

Auffassungsgabe und dichterische Talente. 1772 wurde

Schiler konfirmiert. In diesem Jahr schrieb er einen ersten

Trauerspielversuch: "Die Christen und Absalom".

Sein späterer Werdegang fing an sich abzuzeichnen.

Doch zunächst wolte Schiler 1773 auf seinen und den

Wunsch seiner Eltern das Studium der Theologie

beginnen. Er hae seinen alten Lehrer und dessen

Vorbildfunktion nicht vergessen.

Der zu jener Zeit in Ludwigsburg regierende Herzog Karl

Eugen, der als wilkürlich und gewalätiger Landesherr

galt, untersagte jedoch das Studium und wies Schiler

stadessen in die Militärakademie auf der Solitude bei

Stugart ein, die 1770 für Kinder aus bescheidenen

Verhältnissen gegründet worden war. Diese sogenannte

"Karlschule" unterstand ganz dem Landsherren und diente

zur Herausbildung treuer und qualifizierter Diener.

Hier fing Schiler an, Jura zu studieren. Theologie wurde

nicht als Studienrichtung angeboten.

Schiler li sehr unter dem ihm ungewohnten strengen,

militärischen Erziehungsstil, den diese Schule pflegte.

Die unliebsamen Umstände und das falsche Fach führten

dazu, dass Schiler nach drei Jahren als einer der

schlechtesten Schüler auffiel. Die Karlschule zog 1775 nach

Stugart um. Im selben Jahr, 1775, belegte Schiler nun das

neue Fach der Medizin und studierte dies fünf Jahre.

Während dieser Zeit beschäftigte er sich immer mehr mit

diversen literarischen Werken. Und dies obwohl das Lesen

schöngeistiger Literatur in der Akademie verboten war.

Schiler widersete sich heimlich dieser Anordnung und

fasziniert las er 1776 ale Werke Wiliam Shakespeares und

Jean Jacques. Wesentlich mehr als sein Studium der

Medizin prägten ihn die Werke von Klopstock, Johann

Wolfgang von Goethe, Gerstenberg und Schubart,

die seine literarischen Vorbilder im Bereich des "Sturm und

Drang" wurden. Inspiriert durch diese Lektüren entstand

im Jahre 1777 die erste Szene zu "Die Räuber".

1779 schrieb Schiler seine Dissertation über die

"Philosophie der Physiologie". Diese Arbeit, die später

auch als "Quelschrift der modernen Psychosomatik"

beschrieben wurde, lehnte der Landesherr ab.

Nun war Schiler genötigt, noch ein zweites Werk zu

verfassen. Der "Versuch über den Zusammenhang der

tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen" wurde

dann letlich anerkannt. Am 14. Dezember 1780 konnte

Schiler endlich die Akademie verlassen. Er sete sodann

seine Arbeit am Stück "Die Räuber" fort. Gleichzeitig

wurde Schiler Militärarzt im Stugarter Invaliden-

regiment Augé. Auf diese Weise lebte Schiler als Arzt und

als Dichter in den Jahren 1781 bis 1782 in Stugart.

1781 veröffentlichte er das Drama "Die Räuber".

Das Werk erschien anonym im Selbstverlag und mit

fingiertem Druckort.

Es hae großen Erfolg. Auf anschließendem Drängen des

Intendanten v. Dalberg arbeitete Schiler das Werk derart

um, dass es auf der Bühne aufgeführt werden konnte.

Schiler verdeutlichte in seinem Werk "Die Räuber" seine

Abscheu gegenüber jeglicher Form der Tyrannei.

Von Dalberg verlangte jedoch kleine Änderungen, um das

Stück dem Publikumsgeschmack adäquat zu machen.

So versete Schiler das Stück in die Rierepoche,

wodurch er einen Disput mit der damaligen Herrschaft

verhindern konnte.

bond men’s magazine 087


Im Alter von 19 Jahren, am 13. Januar 1782, erlebte Schiler

die Uraufführung seines Stückes im Mannheimer Hof- und

Nationaltheater. Es war eine überwältigende Prämiere.

Diesen Erfolg erlebte Schiler unerlaubt, da ihm ein

Fernbleiben von der Militärakademie untersagt war. Noch

im Frühjahr des selben Jahres erschien Schilers

"Anthologie auf das Jahr 1782". Zusammen mit Prof. Abel

und einem Freund namens Petersen veröffentlichte er

zugleich das "Wirtembergische Repertorium der Literatur".

Um der Aufführung des Dramas beizuwohnen, entfernte

sich Schiler erneut unerlaubt von der Akademie.

Nachdem dies entdeckt worden war, wurde Schiler zu 14

Tage Haft verurteilt. Ebenso legte das Land Graubünden

eine Beschwerde ein, die dazu führte, dass Schiler nur

noch medizinische Texte veröffentlichen durfte.

Schlussendlich verbot der Herzog im August 1782 Schiler

jegliche dichterische Betätigung. Diese Einschränkungen

veranlassten ihn dazu, mit einem Freund, Andreas

Astreicher, aus Stugart zu fliehen. Auf ihrer Flucht

zwischen Oktober und Dezember 1782 schlüpften Schiler

und Streicher zunächst in Mannheim, dann in Frankfurt,

Darmstadt, Mainz und Worms unter, bis sie sich endlich

inkognito in einem Gasthof in Oggersheim einmieteten.

Am 7. Dezember 1782 folgte Schiler der Einladung der

Muer eines Akademiekameraden, Henriee von

Wolzogen, die sich als seine spätere Gönnerin

herausstelen solte, nach Thüringen. Dort fand er von

Dezember bis zum 24. Juli 1784 einen Unterschlupf unter

dem Namen "Dr. Rier". In dieser Zeit verbrachte Schiler

viel Mühe mit dem Literaturstudium. Er lernte auch den

Meininger Bibliothekar Reinwald kennen. Dieser, der

später der Mann seiner Schwester Christophine werden

solte, versorgte ihn mit Literatur.

In dieser Zeit beendete Schiler sein Drama

"Louise Milerin", das später, auf Anregungen des

Schauspielers Iffland, in "Kabale und Liebe" umbenannt

wurde. Auch dieses Drama griff erneut die

Herrschaftsgebaren der Obrigkeit, insbesondere die damit

verbundene Verachtung der Menschenwürde, an. Im April

1784 wurde das Stück uraufgeführt und erfreute sich

großer Resonanz.

Schiler verliebte sich 1783 in Charloe von Wolzogen, der

Tochter des Hauses, in dem er Unterschlupf gefunden

hae. Diese Liebe solte aber eine einseitige und somit

unglückliche Liebe bleiben. Dadurch enäuscht und

unglücklich reiste Schiler fluchtartig am 24. Juli 1784 nach

Mannheim. Dort engagierte er sich am 1. August 1784 als

Theaterdichter bei Dalberg. Tro einer schweren

Krankheit gelang es Schiler das Stück "Fiesco" zu beenden,

das dann auch am 11. Januar 1784 uraufgeführt wurde.

Aber auch in dieser Zeit solte Schiler von emotionalen

Konflikten nicht befreit bleiben. Er lernte Charloe von

Kalb kennen, was ihn erneut in seelische Not versete. Am

31. Juli 1784 kam es zu der Beendigung seines Engagement

als Theaterdichter bei Dalberg – finanziele Nöte, intrigante

Kolegen und zweifelhafte Machenschaften von Dalbergs

führten zu einer Auebung des Vertrages. Schiler steckte

in einer großen persönlichen Krise.

An Weihnachten 1784 konnte Schiler die ersten Akte

seines Stückes "Don Carlos" bei Hofe vortragen. Davon

angetan verlieh Fürst Karl August dem Dramatiker den

Titel eines Hofrates. Doch tro dieser Auszeichnung

wurde dessen finanziele Not nicht gelindert. Erst durch

die Bekanntschaft mit Gofried Körner solte sich in

diesem Bereich eine Besserung einstelen.

088 bond men’s magazine

Körner, den Schiler im April 1785 kennen lernte, bot ihm

an, zu ihm in das Weinberghaus in Loschwi an der Elbe

zu ziehen. Schiler tat dies und die beiden verband einen

tiefe Freundschaft. Zwei Jahre lebten sie zusammen.

Unter dem Einfluss dieser Freundschaft entstand das

"Lied an die Freude" und auch "Don Carlos" nahm weiter

Gestalt an. Die enge Freundschaft zu Körner stelte Schiler

in diesem Stück durch die Beziehung von Don Carlos zu

dem Marquis Posa dar. Im Juli 1787 verließ Schiler seinen

Freund und siedelte nach Weimar, in das Einflussgebiet

von Goethe, Herder und Christoph Martin Wieland.

Da Goethe zu dieser Zeit in Italien weilte, lernte Schiler

zunächst Wieland und Herder kennen.

Erst am 7. September 1788 kam es zur ersten Begegnung

mit Johann Wolfgang von Goethe in Weimar. In diesem

Zeitraum verfasste Schiler ein Gedicht mit dem Titel

"Die Künstler". Eine Abhandlung über die Verantwortung

der Kunst in Bezug auf den Menschen. Im Dezember 1788

reiste Schiler nach Meiningen auf Besuch zu Henriee von

Wolzogen und seiner Schwester Christophine,

die milerweile den Bibliothekar Reinwald geheiratet

hae. Er machte Bekanntschaft mit der Familie Lengfeld.

Die Familie besuchte er von da an häufig.

Der Grund war die Tochter des Hauses - Charloe von

Lengfeld. Mit dieser fing Schiler im Februar 1788 einen

ständigen Briefwechsel an. Gleichzeitig beschäftigte sich

Schiler intensivst mit historischen Studien. Diese fanden

großen Anklang und man bot ihm am 15. Dezember 1788,

auf Goethes Vorschlag, eine Professur in Jena an.

1789 siedelte Schiler nach Jena über. Dort hielt er

am 26. Mai 1789 seine erste, später sehr berühmt

gewordene Vorlesung: "Was heißt und zu welchem Ende

studiert man Universalgeschichte?" Gleichzeitig sete er

sich intensiv mit der Darstelung des dreißigjährigen

Krieges auseinander.

Diese Auseinanderseung solte ihm später bei seinem

Drama "Walenstein" hilfreich sein. Im August 1789

verlobte sich Schiler mit Charloe von Lengefeld,

die postalisch ihr Ja–Wort übermielt hae. Sowohl diese

Verlobung als auch ein weiteres Ereignis solten das Jahr

1789 für Schiler eindrucksvol zu Ende gehen lassen:

ImIm Dezember schloss er mit Wilhelm von Humboldt

Freundschaft. Am 22. Februar trauten sich Schiler und

Charloe von Lengefeld in der Dorirche zu Menigenjena.

Schiler erkrankte 1791 schwer an einer Lungen- und

Rippenfelenündung. Aufgrund der damalig geringen

medizinischen Kenntnisse konnte diese Krankheit nie ganz

geheilt werden. Auch wenn Schiler in den folgenden

Jahren oft Kuren durchführte, so solte sein Leben durch

gesundheitliche Beschwerden beeinflusst bleiben.

Aufgrund seiner schlechten gesundheitlichen Verfassung

boten Graf Ernst von Schimmelmann und Christian von

Augustenberg Schiler eine dreijährige Pension von je 1000

Talern an. Dadurch ein wenig entlastet, fand Schiler den

Zugang zu den Fragen der Philosophie und Ästhetik.

Dabei orientierte er sich hauptsächlich an den Gedanken

Immanuel Kants, die er intensiv studierte. 1792 reiste

Schiler nach Leipzig und Dresden, wo er die

Bekanntschaft von Friedrich Schlegel machte.

Im selben Jahr wurde Schiler von der Französischen

Revolution begeistert angesteckt. In Anerkennung

seines Werkes "Die Räuber" verlieh ihm die

französische Nationalversammlung die Ehrenbürgerschaft.

Was ihn anfänglich faszinierte, kehrte sich

bald in Erschüerung über die Schrecken und

die Grausamkeit der Revolution um.


Ein Jahr später, im August 1793 reiste Schiler durch

das Schwabenland und besuchte dabei seine Eltern.

Hierbei kam am 8. September in Ludwigsburg das erste

Kind, Karl [1793–1857], zur Welt. Im gleichen Monat lernte

Schiler auch Friedrich Hölderlin kennen. Am 15. Mai 1794

beendete das Ehepaar die Reise und kehrte wieder nach

Jena zurück.

Kurze Zeit später intensivierte Schiler seine Beziehung zu

Goethe, die in einer Freundschaft endete.

Die beiden Denker beeinflussten sich gegenseitig und

konnten in ihren später entstandenen Werken von dieser

Freundschaft profitieren.

InIn dieser Zeit verfasste Schiler die Schriften "Über die

ästhetische Erziehung des Menschen" und "Über naive und

sentimentalische Dichtung". 1795 lehnte Schiler eine

Berufung nach Tübingen ab, um sich ansta dessen mit der

Arbeit an seinem Drama "Walenstein" zu beschäftigen.

Schiler gründete die literarische Zeitschrift "Die Horen"

und konnte Goethe zu einer Mitarbeit überreden.

Gleichzeitig erschien 1796 zum ersten Mal der

Musenalmanach, der noch bis 1800 herausgegeben wurde.

In diesem solten ein Jahr später die Xenien veröffentlich

werden, die Goethe und Schiler in Gemeinschaftsarbeit

produziert haen.

Im September 1796 verstarben Schilers Vater und seine

Schwester. Sein zweiter Sohn, Ernst [1796–1841],

wurde noch im selben Jahr geboren. Seine Werke

"Der Taucher", "Der Handschuh", "Die Kraniche

des Iibykus" und auch das Drama "Walenstein"

entstanden. In dieser Zeit erlebte Schiler eine geistige

Diskussion mit Goethe. In seinen nun veröffentlichten

Werken konnte auch eine erlangte Reife sichtbar werden.

Schiler schrieb nun subjektiver und zurückhaltender

und versuchte das Publikum zu einem eigenen Urteil

zu animieren.

Im Oktober 1799 wurde die Tochter Karoline geboren.

Zwei Monate später siedelte Schiler nach Weimar über.

Hier arbeitete er an dem Werk "Maria Stuart", das im Juni

1800 beendet wurde. Kurze Zeit später begann Schiler mit

der Arbeit am Stück "Jungfrau von Orleans", welches 1801

zu Ende gebracht wurde. In dieser schöpferischen Phase

verbesserte sich auch Schilers finanziele Lage.

Er verkaufte seine Zeitschrift "Die Horen", gab

verschiedene Almanache heraus und verdiente durch

die Neuauflagen seiner Schriften und diversen

Theatervergütungen.

Im Jahr 1802 begann Schiler mit der Arbeit an dem

Drama "Wilhelm Tel". Im selben Jahr verstarb

seine Muer Elisabeth. Die Arbeit an "Wilhelm Tel" wurde

durch die "Die Braut von Messina" unterbrochen.

Am 16. November 1802 wurde ihm das Adelsdiplom

überreicht; er durfte sich von nun an Friedrich von Schiler

nennen. 1803 beendete Schiler "Die Braut von Messina"

und widmete sich nun ganz der Fertigstelung

des "Wilhelm Tel", die 1804 erfolgte. Kurze Zeit später

reiste Schiler nach Berlin. Grund der Reise waren erhoffte

geistige und kreative Impulse. Schiler glaubte,

durch ein verändertes Umfeld erneut inspiriert zu werden.

Jedoch machten ihm seine erneut quälenden

gesundheitlichen Beschwerden zu schaffen.

Aufgrund eines Schwächeanfals musste er wieder nach

Weimar zurückkehren. Dort begann er mit der Arbeit

an dem Drama "Demetrius". 1804 wurde Schilers Tochter

Emilie Henriee Luise [1804–1872] geboren.

Johann Christoph Friedrich von Schiler starb

am 9. Mai 1805 in Weimar an einer Lungenenündung.

Beigeset wurde er auf dem Jakobsfriedhof.

22 Jahre später wurden seine sterblichen Überreste,

als huldvole Geste an den Dichter, in die Weimarer

Fürstengruft überführt.

Freude heißt die starke Feder

in der ewigen Natur!

Freude, Freude treibt die Räder

in der großen Weltenuhr.

Blumen lockt sie aus den Keimen,

Sonnen aus dem Firmament,

Sphären Sphären rolt rolt sie sie in in den den Räumen, Räumen,

die des Sehers Rohr nicht kennt.

Froh, wie seine Sonnen fliegen

durch des Himmels prächt’gen Plan.

Laufet Brüder, eure Bahn,

freudig wie ein Held zum Siegen!

bond men’s magazine 089


090 bond men’s magazine


ond men’s magazine 091


092 bond men’s magazine


ond men’s magazine 093


094 bond men’s magazine


ond men’s magazine 095


096 bond men’s magazine


ond men’s magazine 097


098 bond men’s magazine


ond men’s magazine 099


100 bond men’s magazine


ond men’s magazine 101


102 bond men’s magazine

Trinken

Sie sich

schlank!

von Birgit Laube


Wasserdiät

Trinken Sie sich schlank!

Wenn Sie in regelmäßigen Abständen eine Mischung aus Wasser,

Ingwer, Gurke, Zitrone und Minze und zusälich verschiedene

Obstsorten wie z.B. Erdbeeren, Trauben und Orangen zu sich nehmen,

wird dem Magen [und dem Kopf] ein gewisses Säigungsgefühl

signalisiert. Stelen Sie jet noch Ihre Ernährung ein wenig um

und bleiben unter 1.200 Kalorien pro Tag, fließen die Pfunde

praktisch davon.

Bereits der römische Schriftsteler und Philosoph Apuleius fand treffende

Worte: „Trink dich sa am Wasser der helen Quele!“ Kannte er vieleicht

schon die Wirkung der Wasserdiät?

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass der menschliche Körper in

Notsituationen tagelang auf feste Nahrung verzichten kann. Aber ohne

Wasser hält er es nur wenige Stunden aus. Wen wundert’s, ist Wasser mit

einem Anteil von über 50 Prozent doch ein elementarer Bestandteil

unseres Körpers und zudem für den Stoffwechsel wichtig. Das macht sich

die Wasserdiät zu Nue. Durch regelmäßiges Trinken sol der

Energieumsa angekurbelt und damit die Gewichtsabnahme

beschleunigt werden.

Um die feverbrennende Wirkung zu verstärken und auch um dem

Diät-Drink ein wenig Geschmack zu verleihen, werden zwei Liter Wasser

mit einem Stück geriebenen Ingwer [etwa zwei Zentimeter groß], zehn bis

zwölf Minzbläern, einer geschälten und in Scheiben geschnienen Gurke

und dem Saft einer Zitrone angereichert. Ales wird in einem großen Krug

zusammengemixt und in den Kühlschrank gestelt, damit die Mischung

über Nacht durchziehen kann.

Um sich an das regelmäßige Trinken gewöhnen, solten Sie zu Beginn

klare Regeln aufstelen: Getrunken wird vor und nach den Mahlzeiten und

am besten zu jeder volen Stunde.

Die im Wasser enthaltenen Zutaten haben für den Stoffwechsel ale ihre

ganz eigene Wirkung: Der Ingwer regt – genauso wie die Zitrone – die

Feverbrennung an. Durchblutung und Verdauung wird durch die Minze

angekurbelt. Gurken enthalten viele Vitamine und Spurenelemente und

solen bei der Entschlackung helfen. Das zusäliche Obst gleicht den

Vitamin-Haushalt aus.

Zu Beginn kann es Überwindung kosten, immer nur die Wasser-Mixtur zu

trinken. Starten Sie mit einem Glas und steigern Sie sich nach und nach auf

jeweils drei Gläser pro Trinkeinheit. Erfreulicher Nebeneffekt

der Wasserdiät: Schadstoffe werden aus dem Körper geschwemmt und

die Haut wird durch die ausreichende Wasserzufuhr und das Obst

wesentlich zarter.

Ihre Mahlzeiten – denn auch wenn es der Name der Diät suggeriert,

können Sie trodem neben dem Obst regelmäßig feste Nahrung zu sich

nehmen – solten während der Diät genau strukturiert sein und aus einer

gesunden und kalorienreduzierten Mischkost bestehen. Frühstücken Sie

ausgiebig, das Miagessen solte eine Kombination aus

Volkornprodukten, magerem Fleisch und Salat sein. Halten Sie sich am

Abend zurück: wenig Kohlehydrate, viel Eiweiß. Zwischen den

Mahlzeiten solten Sie für etwa eine Stunde nichts essen.

Wie bei fast jeder Diät gibt es auch hier einige Punkte zu beachten. Trinken

Sie ausreichend, auch über den Durst hinaus. Aber übertreiben Sie es

nicht. Mehr als fünf bis sechs Liter in kürzester Zeit sind sehr ungesund.

Die Nieren werden überansprucht und der Körper schwemmt neben den

überflüssigen Schadstoffen auch Mineralien und Spurenelemente aus.

Begleiterscheinung sind dann schmerzende Muskelkrämpfe. Denen kann

man übrigens mit einer Extraportion Magnesium vorbeugen.

Wenn die ersten Pfunde purzeln, werden Sie feststelen, dass der römische

Schriftsteler und Philosoph Apuleius wirklich recht hae.

bond men’s magazine 103


104 bond men’s magazine


ond men’s magazine 105


106 bond men’s magazine

Karikatur/Ilustration „My Friend“

Su Haitao [Master Award Winner 2010]


H aban o s

„eine Kultur der Perfektion“

Auf dieser Welt gibt es nur wenige Dinge,

von denen man mit absoluter Gewissheit sagen kann,

dass sie zum Besten in ihrer Art zählen.

Die Havanna-Cigarre - oder Habano, gehört zweifelos dazu.

Die wichtigsten Gründe dafür bestehen in der Qualität der für

ihre Fertigung verwendeten Tabake und der unerreichten

Vielfalt ihrer Aromen. An vielen Orten dieser Welt kann man

die besondere, auf Cuba entwickelte Perfektion des

Tabakanbaus und der Cigarrenfertigung anwenden, dafür

sogar echtes cubanisches Saatgut erwerben - aber die

einzigartige Kombination der mineralstoffreichen Böden und

des für die Pflanzenzucht besonders geeigneten Klimas auf

Cuba bringen ganz besondere Tabakqualitäten hervor.

bond men’s magazine 107


108 bond men’s magazine


Eine Habano: Genuss in Perfektion.

Ein wichtiger Hinweis zur Verwendung der Begriffe

Havanna-Cigarre oder Habano: Ale Habanos stammen

aus Cuba; aber nicht ale in Cuba hergestelten Cigarren

sind auch Habanos.

Dieser Titel - Habano - eine weltweit geschüte

Bezeichnung, die Konsumenten über die Herkunft

und besondere Qualität des Produktes informiert -

ist alein für eine kleine Auswahl prominenter Marken

reserviert. Diese Cigarren werden unter strikten

Qualitätsvorgaben und aus Blagut alerbester Qualität,

das nur in einigen wenigen, besonders bezeichneten

Gebieten geerntet wird, gefertigt.

InIn den alermeisten Fälen erfolgt dies in aufwändiger

Handarbeit, nach Methoden, wie sie vor fast zwei

Jahrhunderten in Havanna entwickelt wurden und sich,

von Generation zu Generation weitergegeben, bis heute

fast unverändert erhalten haben. Bei der Herstelung

einiger weniger Marken und Formate werden auch

Maschinen eingeset. Ale Cigarren aber müssen strikte

Qualitätskontrolen bestehen, um den geschäten Titel

Habano zu verdienen.

Wie ist eine Habano aufgebaut?

Um eine Havanna-Cigarre herzustelen, benötigt man

insgesamt fünf verschiedene Sorten von Tabakbläern.

Jeder einzelne Blatyp muss dabei besonders für seine

speziele Verwendung kultiviert und vorbereitet werden.

Drei davon geben ihr den unverwechselbaren Geschmack.

Der innere Teil einer Havanna-Cigarre, die Einlage [tripa],

Quele des vorzüglichen Geschmacks und der

einzigartigen Aromenvielfalt, die eine Habano sofort

von alen anderen Cigarren unterscheidet, enthält

drei unterschiedliche Sorten von Bläern:

Volado [flüchtig]: leichte Tabakqualität

[fortaleza 1 = Stärke 1], leicht entflammbares Tabakbla

Seco [trocken]: aromatisch-würziges Bla

[fortaleza 2], milere Entflammbarkeit

Ligero [leicht]: sehr kräftiges, würziges Bla

Geschmackshöhepunkt [fortaleza 3], langsamer Abbrand

Ein viertes gibt ihr die Struktur:

Mit dem Umbla [Capote] einer Cigarre, einem speziel für

diese Verwendung entwickelten Blatyp, werden die

Bläer der Einlage umwickelt. Die Cigarre erhält dadurch

Form und Struktur. Das Umbla volendet die aromatische

Komposition jeder Habano und ist ausschlaggebend für

die Qualität des Produktes.

Das fünfte ist dazu da, um das Auge zu erfreuen:

Das Deckbla [Capa], ein auserlesen feines und

hochelastisches Bla, umhült das Umbla einer Cigarre

bündig und bildet die äußere Oberfläche der Cigarre.

Das Deckbla trägt zum Geschmack einer

Havanna-Cigarre nur wenig bei, aber seine samtige,

maglänzende Oberfläche verkörpert ihre

Volkommenheit perfekt.

Jede dieser fünf so grundverschiedenen Blasorten wird in

Cuba speziel für ihre Verwendung bei der Fertigung von

Habanos an- und ausgebaut. Sie werden Tabak dieser Art

und Qualität in keiner anderen Cigarre finden.

Für jeden Zweck das ideale Bla

Ein wichtiger Hinweis zur Verwendung der Begriffe

Havanna-Cigarre oder Habano: Ale Habanos stammen

aus Cuba; aber nicht ale in Cuba hergestelten Cigarren

sind auch Habanos.

Jede Havanna-Cigarre besteht - das macht sie so

unverwechselbar und einzigartig - volständig aus Tabaco

Negro Cubano [cubanischem Schwarztabak], einem

geradlinigen Abkömmling jener Tabakpflanzen, über die

Cristóbal de Colón [Columbus] vor mehr als fünundert

Jahren berichtete.

Mit Hilfe von zwei verschiedenen Anbaumethoden

werden die für die Herstelung von Habanos

erforderlichen Blatypen unterschiedlicher Eigenschaften

erzeugt:

Deckbläer werden auf Tabakfeldern gezogen, die durch

große Sto ahnen abgedeckt [Tabaco tapado] sind,

soso dass sie durch das dünne, luftdurchlässige Gewebe

gänzlich von der Sonne abgeschirmt und geschüt

werden.

Die Bläer für die Einlage und die Umbläer werden auf

Feldern unter freiem Himmel [Tabaco de Sol] angebaut.

So können sie die Kraft der cubanischen Sonne volständig

für ihre Reifung nuen.

Die Eigenschaften der Bläer unterscheiden sich dabei

je nach ihrer Position [Höhe] an der Pflanze

[oben, in der Mie, unten]. Jedes Bla wird nach seinem

Typ und seinen Eigenschaften einsortiert.

Jedes Bla hat seine eigene Bestimmung.

TABACO TAPADO

FÜR DECKBLÄTTER

Einteilung der Bläer Bläer

Corona

Centro gordo

Segundo Centro Fino

Primer Centro Fino

Segundo Centro Ligero

Primer Centro Ligero

Uno y Medio

Libre de pie

Mañanita

Aus den oberen Bläern, die besonders lang und intensiv

der cubanischen Sonne ausgeset waren, gewinnt man die

Deckbläer dunklerer Färbung.

Die unteren Bläer [vom Fuß der Pflanze] steuern die

heleren Farben bei.

Der Stoff im Tabaco tapado-Verfahren filtert das

Sonnenlicht, hält die Wärme zurück und schüt zugleich

vor Weerschäden, so dass die Bläer ungehindert

wachsen können und feiner werden - ideale Bedingungen

für alerbeste Deckbläer.

Nur die größten und die feinsten Bläer des Tabaco tapado

finden als Deckbläer für Havanna-Cigarren Verwendung.

Deckbläer sind die teuersten und empfindlichsten Bläer

in der Habanos-Herstelung.

bond men’s magazine 109


110 bond men’s magazine

Weitere Infos unter:

www.habanos-specialist.de


Das Genießen einer Habano

Man braucht vier der fünf Sinne in dem Moment, in dem

man seine Auswahl trifft und sich für seine Habano

entscheidet. Oder ale fünf Sinne, wenn man glaubt - wie

einige meinen - dass es die Entscheidung erleichtert, wenn

man das Geräusch einer Cigarre beim Abtasten beurteilt.

Das Deckbla sol einen angenehmen Anblick bieten.

Vieleicht bevorzugen Sie eher einen helen Farbton, oder

vieleicht doch einen dunkleren - auf jeden Fal solte das

Deckbla der Cigarre von einheitlicher Farbe sein und

einen leichten Glanz zeigen. Beunruhigen Sie sich nicht,

wenn Sie einen helen oder grünen Fleck wahrnehmen;

das sind kleinere Unregelmäßigkeiten, die während des

Pflanzenwachstums oder der Trocknung der Bläer

entstanden sind. Es sind natürliche Effekte,

Schönheitsflecken, wenn Sie so wolen; keiner von ihnen

beeinträchtigt die Qualität der Cigarre.

Tasten Sie die Cigarre zart ab, indem Sie sie leicht zwischen

Daumen und Zeigefinger drücken, um ihren Zustand zu

überprüfen. Sie solte sich fest, aber nicht hart anfühlen.

Genießen Sie den Geruch, die Aromen, die einem vol

ausgereiften Bla entströmen - ein Vorgeschmack auf das,

was Sie bald genießen werden. Den Geschmack einer

Cigarre kann man nur beim Rauchen beurteilen.

Das ist schon eine Herausforderung, wenn man bedenkt,

dass es alein 33 verschiedene Habanos-Marken mit über

240 verschiedenen Vitolas gibt.

Es wäre wirklich schade, eine Habano im Stich lassen zu

müssen, bevor sie die Möglichkeit hae, ihren Charakter

und ihre Stärken zu zeigen. Wir empfehlen Ihnen deshalb,

ein Format auszuwählen, dass es Ihnen erlaubt, es auch

von Anfang bis Ende genießen zu können .

Der Schni

Der Schni sol genau auf der Linie erfolgen, an dem das

Käppchen an das Deckbla anschließt [bei Cigarren in

Figurado-Formaten empfiehlt man 3 mm vom

Cigarrenende]. Der Grund für diesen Schni: Es sol eine

Öffnung geschaffen werden, die groß genug ist, um

genügend Zugkraft zu gewährleisten; gleichzeitig sol

sicher gestelt werden, dass ein ausreichender Teil des

Cigarrenendes erhalten bleibt, um zu verhindern, dass sich

das Deckbla löst.

Es gibt mehrere Werkzeuge, mit denen sich der Schni

ausführen lässt. Auf Cuba nennt man sie Cortaperilas

[„Abschneider für das Kopfstück“].

Das bekannteste ist die Guilotine, die eine oder zwei

Klingen haben kann. Es gibt auch speziele

Cigarrenscheren. Ein andere Variante ist der

Rundschneider [oder Puncher] mit einer runden Klinge:

Diese schneidet einen Teil des Käppchens aus und belässt

die Form des Kopfstücks unversehrt. Er ist jedoch für

Figurado-Formate nicht geeignet.

Cigarrenschneider in V-Form sind nicht zu empfehlen,

da sie dazu neigen, das empfindliche Käppchen zu

zerreißen. Man solte auch nicht die Spie mit einem

Streichholz oder einem Zahnstocher durchstechen, da

hiermit die Einlage gedrückt wird und sich ein Pfropfen

bilden kann, der dann das ordnungsgemäße Zugverhalten

der Cigarre behindert.

Ziehen Sie die Bauchbinde nicht ab, da Sie dabei das

Deckbla beschädigen könnten.

Das Anzünden

Achten Sie beim Anzünden Ihrer Cigarren immer auf

folgendes:

Zünden Sie Ihre Cigarre immer mit einer geruchlosen

Flamme an. Verwenden Sie dazu ein Butangas-Feuerzeug,

ein Cigarrenzündholz oder einen Zedernholzspan.

Verwenden Sie niemals ein Benzin-Feuerzeug, ein

Wachsstreichholz oder eine Kerze, da diese das Aroma

Ihrer Cigarre unwiederbringlich zerstören.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um Ihre Cigarre

anzuzünden. Nichts kann den Genuss einer Habano so

beeinträchtigen, wie fehlerhaftes Anzünden und hastiges

Rauchen.

ImIm Folgenden schlagen wir Ihnen ein besonderes

Verfahren vor, das Ihnen helfen sol, das Anzünden immer

auf die richtige Art und Weise vorzunehmen:

Halten Sie das Fußstück [die Seite der Cigarre, die

angezündet wird] der Cigarre rechtwinklig zur Flamme

und drehen Sie sie solange, bis ihre Oberfläche

gleichmäßig angezündet ist.

Nehmen Sie die Cigarre zwischen Ihre Lippen und ziehen

Sie gleichmäßig Luft ein, bis die Flamme an die Cigarre

heranreicht; halten Sie wieder etwas Abstand zwischen der

Cigarre und der Flamme [etwa einen Zentimeter] und

drehen Sie die Cigarre langsam über der Flamme weiter.

Blasen Sie ein wenig Luft auf den angezündeten Teil

der Cigarre, um zu überprüfen, ob sie gleichmäßig

angezündet ist.

Beim Rauchen

Vermeiden Sie es, den Cigarrenrauch zu inhalieren - es

handelt sich nicht um eine Zigaree. Ziehen Sie leicht an

Ihrer Cigarre, bis der Rauch Ihren Mund fült und Sie den

Geschmack Ihrer Habano genießen können.

Entspannen Sie sich und genießen Sie die zarten

Geschmacksnuancen und Aromen der Mischung dieser

besonderen Cigarre. Vermeiden Sie es, die Bauchbinde

Ihrer Habano zu verschieben oder sie abzunehmen, da Sie

sonst Gefahr laufen, das Deckbla zu beschädigen und so

Ihre Cigarre zu ruinieren.

Eine Cigarre verglimmt nach einiger Zeit, wenn Sie nicht

an ihr ziehen. Es ist kein Problem, Ihre Cigarre erneut

anzuzünden, wenn diese ausgegangen ist. Entfernen Sie

aber zuerst vorsichtig die lose Asche am Brandende - sonst

wird es Ihnen schwer falen, sie erneut anzuzünden.

Man kann eine Habano mit volem Vergnügen bis etwa

zum Beginn des leten Viertels rauchen. Machen Sie sich

keine Sorgen wegen der Länge der Asche an Ihrer Cigarre

und des Schicksals, das sie ereilt. Sie solte nicht nervös

abgeklopft werden, um die Asche zu entfernen, wie man es

mit einer Zigaree tut. Ermöglichen Sie es Ihrer Cigarre,

daß die Asche von alein abfält - am Besten im

Aschenbecher.

Der Abschied

Wenn der traurige Moment gekommen ist, sich von Ihrer

Habano zu trennen, drücken Sie sie nicht aus. Lassen Sie

sie auf dem Aschenbecher ruhen, sie geht von selbst aus.

Erlauben Sie es ihr, in Würde zu vergehen. bond men’s magazine 111


112 bond men’s magazine


Soho House

B e r l in

Private Member Club

Die Hauptstadt ist um eine Institution reicher.

Im Sommer eröffnete der Private Member Club

Soho House Berlin direkt in Berlin Mie,

in der Torstraße N° 1. Der Club ist mit seinen

Restaurants, Bars, dem SPA, einem Kino und

40 Hotelzimmern zukünftig ein Treffpunkt für

Kreative aus der Medien-, Design-, Film-,

Musik- und Modebranche.

Nach den überaus erfolgreichen Soho House

Clubs in London, New York und West

Holywood, ist nun das Berliner Soho House die

erste Dependance in Deutschland.

Seit 1995 ist Soho House Magnet, Anlaufstele

und Konstante für aufgeschlossene Menschen

aus der nationalen und internationalen

Kreativszene. Das erste Soho House wurde im

gleichnamigen Londoner Stadeil derzeit als

Privatclub für Mitglieder aus der Film- und

Medienindustrie gegründet. Ein traditioneler

englischer Gentlemen-Club ist das Soho House

jedoch nicht.

Das Besondere an diesem Ort: Er besticht durch

seine ungezwungene, lockere Art, seinen

unaufdringlichen Service und die moderaten

Preise. Das Konzept richtet sich gezielt auf

kreativen und nicht monetäreren Reichtum.

bond men’s magazine 113


114 bond men’s magazine

Soho House Berlin orientiert sich an seinem britischen

Leitbild, greift jedoch zeitgleich bewusst den Charakter der

jeweiligen Location auf. Die Soho Häuser sind bekannt für ihr

unverwechselbares Design, das auf jedes Haus, seine

Geschichte und seine Umgebung abgestimmt ist.

InIn Berlin wird dies nicht zulet durch den unverkennbaren Stil

des geschichtsträchtigen Gebäudes sichtbar. Das Design des

Soho House Berlin greift den Chic der 20er und 30er Jahre sowie

Elemente des Industriedesigns auf. Kombiniert mit gemütlichen

Sofas und großen bequemen Sesseln, sorgt es für die lässige

Atmosphäre, die in alen Häusern zu spüren ist.

Das Berliner Haus ist dabei auf charmante Art und Weise so

individuel wie seine Mitglieder, denen es ein Refugium bietet,

mit Gleichgesinnten Zeit zu verbringen und sich zu verneen.

„Berlin ist eine der Top Cities dieser Welt. Jedes Mal wenn ich

hier bin spüre ich, wie dynamisch und pulsierend Berlin ist“, so

Nick Jones, Gründer der Soho House Group. „Die Berliner

Community entspricht genau dem Profil unserer Mitglieder.

Sie sind kreativ, interessant, voler Energie und Leidenschaft und

dabei ganz unterschiedlich. Wir wolen Individualisten, keine

Schlipsträger.“

Soho House Berlin ist ein Ort, der zum wohnen, essen und

trinken, zum sport treiben und relaxen, Freunde treffen, aber

auch zum arbeiten einlädt. Ein Ort, an dem man ales findet und

den man wegen seiner Vielfältigkeit nicht mehr verlassen

möchte. Auf den acht Stockwerken des denkmalgeschüten

Gebäudes verteilen sich die 40 Hotelzimmer mit

unterschiedlichen Größen, Meeting-, Party- und Arbeitsräume,

ein 3D-fähiges Kino sowie ein vol ausgestaeter Fitness- und ein

großzügiger Welness-Bereich. Die Dachterrasse mit einem

12 Meter langen Pool und einer Bar sowie die darunter liegende

Etage inklusive der sogenannten House Kitchen gehören zum

zweigeschossigen Soho House Club-Bereich. Mit Ausnahme des

Club-Bereichs, wird das Soho House Berlin auch für

Nicht-Mitglieder zugänglich sein.

Politbüro

„Das Politbüro“ in der zweiten Etage führt direkt auf den

Hauptbalkon mit Blick auf die Torstraße. In dem historischen

Raum, in dem sich einst das ehemalige Büro des ersten DDR

Staatspräsidenten Wilhelm Pieck befand, wird die original-

getreue Wandverkleidung nachgebildet. Auf dieser Etage gibt es

weitere Räumlichkeiten, die sowohl für private Events von

Nichtmitgliedern als auch für Veranstaltungen der Clubmitglieder

genut werden können.

Rezeption

Die Rezeption mit Blick auf einen lichtdurchfluteten Innenhof

beeindruckt durch ihre Deckenhöhe und Raumgröße sowie den

schwarzen Betonboden. Neben der Rezeption befinden sich auch

die Aufzüge, die zu den Club- und Hotel-Etagen und einem Ort

zum Verwöhnen und Entspannen - dem Spa - führen.

Cecconi’s

ImIm Sommer 2010 eröffnete im Soho House Berlin zudem das

Restaurant Cecconi’s. Es handelt sich dabei um ein klassisches

italienisches Restaurant, mit ca. 180 Sipläen in dem

Frühstück, Miag- und Abendessen serviert werden. In London

ist das Cecconi’s bereits eine Institution und wird auch in Berlin

mit seiner hohen Qualität sowie seinem zuvorkommenden,

unaufdringlichen Service eine Bereicherung der Berliner

Gastronomie-Szene sein.


ond men’s magazine 115


116 bond men’s magazine

Club-Floor

Den Mielpunkt der siebten Etage bildet die Club-Bar, mit der

angeschlossenen House Kitchen und einem weitläufigem

Lounge-Bereich: Große Sofas und bequeme Sessel sorgen hier für

eine entspannte Atmosphäre. Kronleuchter und zwei offene

Kamine verleihen dem Raum ein ganz besonderes Flair.

Auf den beiden Club-Etagen zeigt das Berliner Soho House

nationale und internationale Künstler mit ihren Werken und

verleiht so den künstlerischen Anspruch des Hauses.

Dachterasse

Die Dachterrasse über dem Club, bietet einen einzigartigen

Rundblick über die Dächer Berlins, den Alexanderpla und auf

den Fernsehturm. Um den Pool, der mit Fliesen aus grünem

Vulkanstein ausgelegt ist, laden Liegen und Schirme zum

Sonnenbaden ein. Die Indoor-Bar öffnet sich zur großen

Pool-Terrasse. Eine weitere Terrasse liegt auf der Nordseite der

obersten Etage, mit Aussicht auf den Innenhof.

Cowshed Active

Cowshed Active ist ein hoch modernes Fitness-Studio,

ausgestaet mit den neuesten Geräten von Technogym und wird

so zum idealen Ort für Bewegung und Regeneration. Zudem

verfügt der Active-Bereich über einen separaten Raum in dem

täglich zahlreiche Kurse stafinden. Die große Fensterfront

bietet den Soho House-Mitgliedern während ihres Workouts

eine einmalige Aussicht auf Berlin Mie.

Bibliothek & Kino

ImIm Untergeschoss des Gebäudes befindet sich ein vol

ausgestaetes Kino mit 36 Sipläen, in dem Filme in Digital-,

3D, HD und 35-mm-Format gezeigt werden. Im Kino werden

regelmäßig ausgesuchte Filmvorführungen und Events für die

Mitglieder stafinden: Meet and Greets mit Künstlern und

Regisseuren aus der Filmbranche, sowie Previews nationaler

und internationaler Filme sind dabei ein ganz besonderes

Highlight. Die Bibliothek ist mit einer besonderen Auswahl an

Kunst- und Designbüchern bestückt und kann entweder für

einen Cocktail in Kombination mit einer Kinovorführung oder

separat gemietet werden.

Hotel

Das Hotel bietet moderate Zimmerpreise in fünf verschiedenen

Kategorien: von „Tiny“ bis „Extra Large“ wobei sich die Größe

„Tiny“ schon sehr großzügig präsentiert. Die größten Zimmer

verfügen über einen Ess- und Sibereich und eine frei stehende

Badewanne. Einen Kontrast dazu bilden die kleineren und sehr

gemütlichen Zimmer im Dachgeschoss mit ihren rustikalen roten

Holzbeen und Stahlschränken im Industriedesign. Jedes

Zimmer ist auf seine Art besonders - was sich nicht nur auf die

einzigartige Ausstaung mit handverlesenen Designstücken

zurückführen lässt sondern auch auf das Spiel mit verschiedenen

Stilrichtungen des Interior Designs.

Cowshed Relax

Das Cowshed Relax ist ein Ort zum Verwöhnen und Entspannen.

Highlight des Relax-Bereichs sind die vier speziel entworfenen,

besonders komfortablen, Maniküre- und Pediküre-Sessel.

Der Spa Bereich umfasst zudem fünf Behandlungsräume für

Gesichts- und Körperanwendungen und Massagen, eine Sauna,

ein Dampad sowie ein großes Hamam mit Springbrunnen und

Wasserbecken. Einzelne Bereiche des Cowshed Relax sind mit

Vorhängen zu Alkoven abgetrennt, die Raum für Entspannung

und Ruhe nach den Anwendungen bieten.


ond men’s magazine 117


118 bond men’s magazine


ond men’s magazine 119


120 bond men’s magazine


ond men’s magazine 121


122 bond men’s magazine


ond men’s magazine 123


124 bond men’s magazine


ond men’s magazine 125


126 bond men’s magazine


ond men’s magazine 127


128 bond men’s magazine


ond men’s magazine 129


130 bond men’s magazine


ond men’s magazine 131


Photo: HanseYachts AG „Hanse 630 e“

www.hanseyachts.com

132 bond men’s magazine


Segeln

Ein Boot, die sprichwörtliche Handbreit

Wasser unter dem Kiel und die natürliche

Kraft des Windes - das sind die

Grundzutaten für die Faszination Segeln.

A les Weitere liegt in der Hand des Sportlers.

Ob die schnele Jole zum Auspowern nach Feierabend,

die klassische Yacht für den stilechten Auftri im Hafen

oder der rassige Racer, der die neuesten Technologien

im Bootsbau repräsentiert - der Vorstelung vom

perfekten Segelvergnügen sind kaum Grenzen geset.

bond men’s magazine 133


134 bond men’s magazine

Photos: HanseYachts AG

links „Hanse 400“ / rechts „Hanse 320“

www.hanseyachts.com


Segeln - Faszination und Vielfalt auf dem Wasser

Die Auswahl der passenden Reviere ist sehr groß. Auf den

bayerischen Seen wird gesegelt wie auch auf dem

Bodensee, Müri und Bodden. Selbst an den großen

Flüssen sind Segelclubs beheimatet. Maritim araktiv sind

auch die Nachbarländer Dänemark, Holand, Polen oder

die bekannten mediterranen Urlaubsdestinationen.

Das beliebteste Seerevier der Deutschen ist die Ostsee mit

ihren skandinavischen Anrainerländern. Westdeutsche

fahren oft über die niederländische Grenze und genießen

den Wassersport auf Ijsselmeer und friesischen Seen,

die wie für den maritimen Urlaub gemacht sind. An alen

warmen und sonnigen Urlaubsorten dieser Welt gibt es fast

immer einen passenden Segelsportanbieter.

Virus “Segeln”

Um sich dieser Faszination hingeben zu können, bedarf es

gewisser Vorausseungen: zum guten Boot mit

zuverlässiger Technik und funktioneler Ausrüstung

kommen Erfahrung, das Wissen und Zutrauen der eigenen

Fähigkeiten und - fast noch entscheidender: der Mut zur

Selbsterfahrung. Als Belohnung warten unvergleichliche

Erlebnisse und Impressionen, die den eigenen Horizont

buchstäblich erweitern. Wer einmal den Virus „Segeln“

eingefangen hat, wird ihn oft nur schwer wieder los.

Segeln ist ein Sport fürs Leben

Der Einstieg in den Segelsport ist oft völig unspektakulär:

Ein Sururs im Urlaub. Ein Segelkurs mit der Schulklasse.

Ein Besuch am nächsten See, oder eine Reise mit Familie

oder Freunden in die Niederlande oder an die Ostsee.

Es folgt ein Führerscheinkurs in der Segelschule oder im

Verein, die Prüfung, der erste begleitete Törn mit Freunden

oder Segelehrer. Egal ob auf einem der vielen Clubschiffe,

der ersten gebrauchten Jole oder vieleicht bei einer

ausgedehnten Charterreise.

Plölich gelingt es, mit ein wenig gut durchdachter

Technik, zu spüren, wie sich die Wikinger gefühlt haben

müssen. Abzulegen, das Segel zu seen, zu fühlen, wie der

Wind Besi vom Boot ergreift und lautlos fortbewegt.

Schri für Schri werden die Segel so eingestelt, dass

das Boot dabei den gewählten Kurs nimmt.

Kein Motorengeräusch. Der flache Blick über die

Wasserfläche, in der sich die Sonne spiegelt. Das lässt

erahnen, welche Erlebnisse, diese neue Welt des Wassers

zu bieten hat.

Deutscher Segler-Verband [DSV]

Organisationen wie der Deutsche Segler-Verband [DSV]

halten ales an Informationen und Beratung bereit,

was zum Segeln nötig ist.

1.400 Mitgliedsvereine im ganzen Bundesgebiet bieten

Liegepläe, Clubhäuser, einen interessierten Kreis

Gleichgesinnter und oft sehr preiswerte Möglichkeiten,

den Segelsport kennen zu lernen. Viele Vereine richten

auch Segelkurse für Einsteiger aus.

„Vereine, die ausbilden“

Kinder lernen hier im Team an Pinne und Schot, wie man

sich sicher auf dem Wasser bewegt. Sie bekommen dabei

ganz nebenbei mit, was es heißt Verantwortung für sich

und andere zu übernehmen. Der Sportgeist kommt dabei

nicht zu kurz.

Die ganze Vielfalt des Segelns

Deutsche Segelvereine richten jährlich tausende Regaen

aus, wie z. B. den großen und bekannten Segelwochen

„Kieler Woche”, “Warnemünder Woche”, “Travemünder

Woche”, “Nordseewoche”, “Essener Segelwoche”,

“Rheinwoche” bis hin zur “Bodensee-Rund-Regaa” und

zu Deutschen Meisterschaften in über fünfzig

verschiedenen Bootsklassen.

Eine wachsende Szene kümmert sich mit Begeisterung um

die Restaurierung und Pflege klassischer Segelyachten und

trifft sich zu urigen Events in historischen Hafenstädten.

Auch das Wind- und Kitesurfen, sowie das Strand- und

Eissegeln gehören zu diesem Sport dazu - die Vielfalt des

Segelns ist nahezu grenzenlos.

Segeln ist mehr als eine Sportart, Segeln verbindet Kraft

und Ausdauer, taktisches Denken und Teamfähigkeit und

Bewegung in der Natur zu einem Erlebnis für ale Sinne.

Nähere Informationen zur Vielfalt des Segelns:

Deutscher Segler-Verband

Gründgensstraße 18

22309 Hamburg

Telefon 040 632009-0

eMail info@dsv.org

Internet www.dsv.org

bond men’s magazine 135


136 bond men’s magazine

For Men


For Boys

bond men’s magazine 137


138 bond men’s magazine


ond men’s magazine 139


140 bond men’s magazine

Thorsten Jankowski

www.unscharf.de

"Ist doch mal was anderes" gilt nicht.

Gestaltung ist für mich gezielte pragmatische Veränderung

von Gegebenheiten an die definierten ästhetischen und

funktionalen Ansprüche. Pragmatisch ist hier das wichtige

Wort für mich. Das gilt für ale Bereiche, die einer

Gestaltung bedürfen. Das heisst aber auch nicht, dass

Gestaltung um der Gestaltung wilen nicht stafinden darf.

Dann heisst die Gestaltung jedoch Kunst.

Für mich, mit Verlaub.


Photo by orsten Jankowski

bond men’s magazine 141


Photo by orsten Jankowski

142 bond men’s magazine


Photo by orsten Jankowski

bond men’s magazine 143


Photo by orsten Jankowski

144 bond men’s magazine


Photo by orsten Jankowski

bond men’s magazine 145


Photo by orsten Jankowski

146 bond men’s magazine


Photo by orsten Jankowski

bond men’s magazine 147


148 bond men’s magazine


Kult im neuen Design

Die Kultfeuerzeug-Marke Zippo bietet eine große

Auswahl an hochwertigen Modelen in aktuelen Farben

und Designs - das richtige Equipment für besondere und

außergewöhnliche Momente.

Die einzigartigen und unverwechselbaren

Benzin-Sturmfeuerzeuge von Zippo seen seit über

70 Jahren weltweit Maßstäbe hinsichtlich Design, Qualität

und Zuverlässigkeit und gelten als Inbegriff für den

American Way of Life. Das unverkennbare Merkmal eines

Zippo-Feuerzeugs ist der einmalige Click-Sound beim

schnelen Öffnen der Klappenhülse.

Die Kolektion 2010 bietet für jeden etwas: Verziertes

Chrom oder eine solide Verkleidung, Metalic-Glanz oder

maes Pastel, Sterling Silber oder pures Gold. Kurzum,

es gibt zu jedem Style, jedem Outfit, jeder Stimmung

das passende Zippo-Feuerzeug.

Die Feuerzeuge sind ab sofort in der Klassik- oder

Slim®-Variation erhältlich. Das Slim®-Feuerzeug wurde

1956 eingeführt und war die erste Variante des originalen

Zippo-Feuerzeugs. Wegen der sehr zierlichen Bauweise ist

es beliebt bei Frauen.

Zippo hat seinen Unternehmenssi in Bradford,

Pennsylvania, und beliefert mehr als 160 Länder weltweit.

Die unvergleichliche Zippo-Lebenszeitgarantie ist ein

Synonym für US-amerikanische Qualität und traditionele

Handwerkskunst.

www.zippo.de

bond men’s magazine 149


150 bond men’s magazine


ond men’s magazine 151


152 bond men’s magazine


ond men’s magazine 153


154 bond men’s magazine


ond men’s magazine 155


156 bond men’s magazine


Am 17.09.2010 erscheint die Premium

Blu-ray Colection des Kultfilmes

„MATRIX“ als Digibook Colector‘s Edition

im Handel.

Besondere Specials:

Audiokommentar

Dokumentation

Einleitung

IN-MOVIE EXPERIENCE

Keanu Reeves wurde am 2. September 1964

in Beirut, Libanon geboren.

KEANU

REEVES

Reeves wuchs in Toronto/Kanada auf. Nach dem

Abschluss der Highschool stand für Reeves fest,

dass er Schauspieler werden wil. Zunächst

besuchte er die Hochschule für Schauspielkunst

in Toronto. Hier zeigte er sich als so talentiert,

dass er direkt nach seinem Abschluss ein

Engagement als Theaterschauspieler im

Hedgerow Theater erhielt.

Der US-amerikanische Schauspieler und Musiker

feierte nach Mitwirken in zahlreichen

Kinoproduktionen mit "Bram Stoker's Dracula"

[1992] seinen Durchbruch.

Mit "Speed" [1994], an der Seite von Sandra Bulock,

wurde er populär. In seinen Rolen verkörperte

Keanu Reeves zumeist den zielstrebigen,

durchsetzungsstarken und dabei sensiblen Typen,

wie etwa als Rechtsanwalt in "Im Auftrag des

Teufels" [1997], womit er sich als

Charakterdarsteler neben Al Pacino behaupten

konnte. Zu seinen erfolgreichsten Filmen zählen

weiter "Gefährliche Liebschaften" [1988], "Ich liebe

Dich zu Tode" [1990], "Was das Herz begehrt"

[2003], "Das Haus am See" [2006] und “Pippa Lee”

[USA 2009 / Deutschland 2010].

Seine bekannteste Role, mit der er endgültig zum

internationalen Superstar des Films avancierte,

markierte die des Hackers "Neo", der über das

Internet von einer geheimnisvolen Untergrund-

Organisation kontaktiert wird. Der Kopf der Gruppe -

der gesuchte Terorist Morpheus - weiht ihn in ein

Geheimnis ein: Die Realität, wie wir sie erleben,

ist nur eine Scheinwelt. In Wahrheit werden die

Menschen längst von einer unheimlichen virtuelen

Macht beherscht - der Matrix, deren Agenten Neo

bereits im Visier haben .

bond men’s magazine 157


158 bond men’s magazine


ond men’s magazine 159


IMPRESSUM / DISCLAIMER

Verlag / Publishing house

bond men’s magazine

Sundernstr. 21

D-49328 Mele

Deutschland / Germany

Kontakt / Contact

T +49 [0]151 200 77277

T +49 [0]160 5080 352

www.bondmag.eu

info@bondmag.eu

Chef- & Bildredaktion, Internet, Grafik & Design

Automobil, Motorad, Sport & Technik

Hendrik Birke

hendrik.birke@bondmag.eu

Anzeigenleitung, Buchhaltung & Vertrieb

Photography, Lifestyle, Mode & Merchandising

Catharina “Kim” van Zwol

kim.vanzwol@bondmag.eu

Redaktionstechnik

Daniela Saemann

daniela.saemann@bondmag.eu

Pressevertrieb

BPV Medien Vertrieb GmbH & Co. KG

www.bpv-medien.com

ISSN 1868-999X

Titelbild / Cover

Udo Walz

www.udowalz.de


162 bond men’s magazine

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine