Primarschulgemeinde Rebstein Jahresrechnung 2011 mit ...

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Primarschulgemeinde Rebstein Jahresrechnung 2011 mit ...

Primarschulgemeinde

Rebstein

Jahresrechnung 2011

mit Amtsbericht und Voranschlag 2012

Schulbürgerversammlung:

Montag, 2. April 2012

20.00 Uhr

Progyzentrum Rebstein


PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Inhaltsverzeichnis

Verhandlungsgegenstände

BERICHTE

– Vorwort 3

– Amtsbericht 4

– Kurzinformationen 5

– Schulbetrieb 7

– Bericht der Geschäftsprüfungskommission 10

– Schulstatistik 11

JAHRESRECHNUNG

– Bestandesrechnung 12

– Rechnungsergebnis 13

– Kommentar zur Laufenden Rechnung 14

– Artengliederung 21

– Investitionsrechnung 21

– Abschreibungsplan 22

– Inventar der Liegenschaften 2

GUTACHTEN

– Gutachten und Antrag Gemeindeordnung 23

INFORMATIONEN

– Lehrpersonal 31

– Behörden und Verwaltung 32

– Ferienplan 33

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VERHANDLUNGSGEGENSTÄNDE

Schulbürgerversammlung

der Primarschulgemeinde Rebstein

Montag, 2. April 2012, um 20.00 Uhr

im Progyzentrum

1. Jahresrechnung 2011

Bericht und Antrag der Geschäftsprüfungskommission

2. Voranschlag 2012

3. Antrag Gemeindeordnung

4. Allgemeine Umfrage

Spielen macht Spass! Berg-Sporttag im Baggersee

Rebstein, 31. Januar 2012 PRIMARSCHULRAT REBSTEIN

Sommerlager in Schaffhausen


PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Vorwort

Geschätzte Schulbürgerinnen

Geschätzte Schulbürger

Ich darf auf ein intensives, spannendes Schuljahr zurückblicken

mit vielen Veränderungen und Neuem. Unter anderem hat sich

der Schulrat intensiv mit der neuen Schulgemeindeordnung

befasst und einen Vorschlag zuhanden der nächsten Bürgerversammlung

erarbeitet. Im Bereich Förderungen und Abklärungen

beim Schulpsychologischen Dienst SPD hat der Schulrat eine massive

Zunahme der Kosten zur Kenntnis nehmen müssen. Gerade

in diesem Bereich liegen wohl in Zukunft die grössten Herausforderungen

in unserer Primarschule. Der Schulrat ist bestrebt, in

diesem Bereich nach geeigneten Lösungen zu suchen, mit denen

die Kosten einigermassen im Lot gehalten werden können und

dennoch die Qualität beibehalten werden kann. Bereits für die

kommenden Jahre, hat uns der Kanton erhebliche Preiserhöhungen

für die Fremdbeschulungen (Heilpädagogische Schulen etc.)

angekündigt.

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Im Jahr 2012 werden wieder einige Änderungen auf die Primarschule

zukommen. Der Schulrat wird sich mit dem neu vom Kanton

vorgeschriebenen IKS (Internes Kontrollsystem) befassen und

dieses nach der Erarbeitung am 1. Januar 2013 auch gleich

umsetzen. Die Elternmitwirkung ist auf gutem Weg und es darf im

Jahr 2012 mit der teilweisen Umsetzung gerechnet werden. Das

Projekt Fremdevaluation wird im Jahr 2012 nicht weiter verfolgt,

da vom Kanton neue Rahmenbedingungen erwartet werden.

Ich möchte es an dieser Stelle nicht unterlassen, mich bei allen

herzlich zu bedanken, die zum guten Gelingen an der Primarschule

Rebstein ihren Beitrag geleistet haben. Bedanken möchte

ich mich auch bei Ihnen, geschätzte Schulbürgerinnen und Schulbürger,

für das Vertrauen, das Sie der Primarschule, unseren Mitarbeitenden

und dem Schulrat entgegenbringen.

Patrick Matter

Präsident Primarschulgemeinde Rebstein

Milch schmeckt auch grossen Männern

Räbschta läbt und hät attraktivi Spielplätz! Legendärer Kindergarten Isenbühl


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Amtsbericht 2011

Kurzinformationen

WER HOHE TÜRME BAUEN WILL,

MUSS LANGE BEIM FUNDAMENT VERWEILEN.

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ANTON BRUCKNER

Geschätzte Schulbürgerinnen und Schulbürger

Gerne informiert Sie der Primarschulrat Rebstein über einige

Schwerpunkte des vergangenen Jahres und gibt Ihnen Einblick in

die Tätigkeit von Behörde, Schulleitung und Lehrerschaft.

Behördentätigkeit

An elf ordentlichen und zwei ausserordentlichen Sitzungen behandelte

der Schulrat seine Geschäfte. Im Weiteren haben verschiedene

Kommissionssitzungen, Besprechungen und Augenscheine

stattgefunden. Die gesetzlichen Grundlagen schreiben vor, dass

an allen Schulratsitzungen eine Lehrervertretung mit beratender

Funktion anwesend sein muss. Die Lehrerschaft hat ab Sommer

2011 Cornelia Schapira gewählt; sie ersetzt Corin Weder.

Im November 2011 nahm das Departement des Innern, Amt für

Gemeinden, eine aufsichtsrechtliche Prüfung bei der Primarschulgemeinde

Rebstein vor. Dabei wurde die Haushalt- und Buchführung

sowie die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen

kontrolliert und beurteilt. Diese Prüfung erfolgt turnusgemäss

alle 4–5 Jahre. Bis auf kleinere Verbesserungsvorschläge hatte

der Revisionsdienst nichts zu beanstanden. Der Schulrat bedankt

sich vor allem beim Schulverwalter Urs Hartert für die tadellose

Arbeit und die grosse Mehrarbeit.

Durch die Einführung des neuen Gemeindegesetzes hat der Schulrat

seine Gemeindeordnung überarbeitet und den neuen gesetzlichen

Vorgaben angepasst. Die Gemeindeordnung wird der Bürgerschaft

anlässlich der Bürgerversammlung mittels Gutachten

zur Genehmigung vorgelegt.

Bürgerversammlung

An der ordentlichen Bürgerversammlung vom 25. März 2011

nahmen 121 Personen oder 5% der Stimmberechtigten teil. Die

Anwesenden haben allen Anträgen des Schulrates sowie der

Geschäftsprüfungskommission vorbehaltlos zugestimmt.

Laufende Projekte

Der Schulrat hat das Projekt Fremdevaluation gestoppt, da er in

nächster Zeit neue kantonale Rahmenbedingungen und Finanzierungen

erwartet. Die im Jahre 2010 eingesetzte Arbeitsgruppe

zum Thema «Elternmitwirkung» befindet sich auf gutem Weg, so

dass im nächsten Jahr mit der teilweisen Umsetzung gerechnet

werden kann.

Der Kanton St. Gallen verpflichtet die Schulgemeinden zur Einführung

eines internen Kontrollsystems IKS ab 1.1.2013. Dieses

kann unter anderem dazu beitragen, finanzielle Risiken zu minimieren

und im besten Fall sogar zu beseitigen. Es unterstützt die

Behörden bei der Erreichung ihrer Ziele. Schulrat, Schulleitung

und Schulverwaltung werden sich mit dem Thema in nächster

Zeit ausführlich beschäftigen.

Personal

Auch dieses Jahr zeigte sich, dass das Personalwesen eine der

wichtigsten Aufgaben einer Schulbehörde ist, da sich die Entscheidungen

längerfristig direkt auf die Kinder, auf die Eltern,

aber auch auf die einzelnen Lehrerteams und somit auf die

ganze Schule auswirken. Durch verschiedene Austritte von Lehrpersonen

und Angestellten waren Schulrat und Schulleitung stark

gefordert, um alle Arbeitsstellen wieder zu besetzen.

Austritte

Kammerlander Lidio Hauswart Schulhaus Berg

Lang Brigitte Fachlehrerin Deutsch für Fremdsprachige

Schmid Gertrud Klassenlehrerin

Sebek Michaela Fachlehrerin Englisch

Simeon Patrick Klassenlehrer

Stieger Franziska Klassenlehrerin

Zäch Melanie Fachlehrerin Deutsch für Fremdsprachige

Zünd Hagmann Sonja Primarlehrerin

Eintritte

Czarnecki Stefan Fachlehrer Englisch/Deutsch für

Fremdsprachige

Gmünder Vreni Fachlehrerin Deutsch für Fremdsprachige

Hardegger Kathrin Klassenlehrerin

Jost Mirjam Kindergärtnerin

Röthlisberger Kerstin Primarlehrerin

Schönenberger Edith Fachlehrerin ISF Englisch

Weder Claudia Fachlehrerin ISF Französisch

Wirth Bernhard Hauswart Schulhaus Berg

Jubiläum

Brägger Marianne 15 Jahre (Schulgemeinde)

Frei Albert 30 Jahre (Schulgemeinde)

Graf Claudia 15 Jahre (Schulgemeinde)

Göschler Marianne 15 Jahre (Schulgemeinde)

Hartert Gaby 15 Jahre (Schulgemeinde)

Rutishauser Esther 20 Jahre (Schulgemeinde)

Pensionierung Gertrud Schmid

Ende Schuljahr 2010/11 beendete die Primarlehrerin Gertrud

Schmid ihre Arbeit in unserer Schulgemeinde. Sie geniesst seither

den wohlverdienten Ruhestand. Gertrud Schmid trat im 1990 als

Nachhilfelehrerin ein und hat während vieler Jahre als Schulische

Heilpädagogin, als Lehrperson Deutsch für fremdsprachige Kinder

und in den letzten Jahren als Mittelstufenlehrerin gearbeitet.

Wo Not am Manne (an der Frau) war, konnten sich der Schulrat

und die Schulleitung stets auf ihre flexible und loyale Haltung

verlassen. In all den Jahren setzte sie sich für das Wohl der Schulkinder

ein und hat dabei vielen Schülerinnen und Schülern das

Rüstzeug für das spätere Leben mitgegeben. Dank ihrer

langjährigen Erfahrung konnten die jeweiligen Schulhausteams

von ihren wertvollen Impulsen profitieren; zudem hat sie


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Amtsbericht 2011

Kurzinformationen

während ihrer Schultätigkeit viele Spezialaufgaben übernommen.

Schulrat, Schulleitung und Lehrerteam danken Gertrud Schmid

für das grosse Engagement und wünschen ihr für die Zukunft

nur das Allerbeste.

Todesfälle

Am 4. Januar 2011 verstarb Herr Harry Torgler, der von 1954

bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1991 als Primarlehrer im

Schulhaus Berg tätig war. Der Schulrat musste weiters am 23.

September 2011 vom Tod des langjährigen Primarlehrers Walter

Lüchinger Kenntnis nehmen. Walter unterrichtete unzählige

Schulkinder von 1952 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1987

im Schulhaus Burggut. Wir werden beide Verstorbenen in ehrender

Erinnerung behalten.

Finanzen

Das Ziel, die Ausgabenseite gemäss Voranschlag abzuschliessen,

konnte in nahezu allen planbaren Finanzbereichen erreicht werden.

Die Rechnung schliesst erfreulicherweise mit einem

Ertragsüberschuss von rund Fr. 56'000 ab. Der Voranschlag für

das Jahr 2012 wurde vorsichtig und sparsam kalkuliert und

weist einen gegenüber dem Voranschlag 2011 um Fr. 85'000

gesenkten Finanzbedarf aus.

Schulbetrieb/Pädagogik

Klassenplanung

Durch den aktuellen Wiederanstieg der Anzahl Kindergartenkinder

wurde der Kindergarten Schachensonne ab Sommer 2011

nach einjähriger Pause – wiedereröffnet. Somit sind zurzeit wieder

alle fünf Kindergartenabteilungen für den Schulbetrieb

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genutzt. Im Primarschulbereich sind die Schülerzahlen leicht sinkend,

dadurch mussten im Sommer zwei Klassen zusammengelegt

werden, was wiederum eine Verkleinerung der Gesamtanzahl

an Klassen bedeutet.

Projekt Purzelbaum

Die drei Kindergartenabteilungen im Schachen wurden in das

kantonale Konzept «Purzelbaum» aufgenommen. Da Bewegung

für Kinder ein Grundbedürfnis ist, hat das Projekt zum Ziel, noch

mehr Bewegung im Kindergartenalltag zu integrieren und den

Kindergärtnerinnen die Möglichkeit zu bieten, dies auch in und

um den Kindergarten zu praktizieren. Entsprechende finanzielle

Mittel wurden dafür bereitgestellt. Die Grundzüge des Projektes

wurden den Eltern an einem speziellen Abend erläutert.

Verschiedenes

Bedingt durch die Kalenderstellung hat der Schulrat beschlossen,

dass die Schulkinder im Schuljahr 2012/13 zwei Wochen Weihnachtsferien

geniessen dürfen. Der Schulrat geht davon aus,

dass die kantonalen Rahmenbedingungen zu den Weihnachtsferien

in nächster Zeit angepasst werden. Im Rahmen der Hausaufgabenhilfe

wurden 21 Schülerinnen und Schüler bei der Erledigung

der Hausaufgaben unterstützt und der Mittagstisch wird

leider nur von einem Kind benutzt.

Schulanlässe

Für eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag haben die verschiedenen

Sommer- und Winterlager gesorgt. So konnten nebst

dem normalen Schulunterricht wieder zahlreiche besondere

Anlässe wie Sonder- und Projekttage, Theater, Schülerkonzerte,

Exkursionen und vieles mehr durchgeführt werden.

Fördermassnahmen

Die Anzahl der Schulkinder mit Lern-, Leistungs- oder Verhaltensstörungen

nimmt von Jahr zu Jahr zu. Nebst Therapien und

Beschulungen in Institutionen (Logopädische Vereinigung, Therapiestellen,

Sonderschulen usw.) werden die Kinder in Rebstein im

Rahmen der Integrativen Schule ISF heilpädagogisch gefördert.

Zu den bereits erwähnten Fördermassnahmen bietet die Schulgemeinde

den Schulkindern neu auch ISF-Förderungen in den

Fremdsprachen Französisch und Englisch an.

Im Bereich des Schulpsychologischen Dienstes SPD musste im

Jahr 2011 festgestellt werden, dass die Zahl der Kinder, bei welchen

Abklärungen durchgeführt wurden, angestiegen ist. Dies

bedeutete eine überdurchschnittliche Kostenerhöhung in der Jahresrechnung

2011. Der Schulrat muss sich in nächster Zeit auf

eine massive Erhöhung der Sonderschulkosten gefasst machen,

da die kantonalen politischen Gremien eine teilweise Kostenumlagerung

der Schulgelder vom Kanton auf die Gemeinden planen.

Informatik

Die zweite Etappe der Hardware-Erneuerung mit Anschaffungen

von 29 Notebooks und 9 PC’s konnte wie geplant abgeschlossen

werden. Nun kann in allen Schulanlagen mit dem neuen Betriebssystem

Windows 7 gearbeitet werden. Die Suche nach einer


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Amtsbericht 2011

Kurzinformationen

geeigneten Person für die Gesamtverantwortung im Bereich

Informatik läuft trotz grosser Anstrengungen weiter.

Die Politische Gemeinde Rebstein realisiert derzeit ein gross -

flächiges Glasfasernetz. Im Zuge dieses Ausbaus wurde vereinbart,

alle Schulanlagen prioritär zu vernetzen. Dieser Schritt

wurde notwendig, da die bestehenden Laserlinks zwischen den

einzelnen Schulgebäuden sehr unzuverlässig arbeiteten und entsprechend

hohe Instandstellungskosten verursachten. Die Planungen

für die Änderungen der hausinternen Installationen wurden

bereits vorangetrieben.

Ärztlicher Untersuch

Es gehört zu den Aufgaben einer Schulgemeinde, den schulärztlichen

Dienst gemäss gesetzlichen Bedingungen zu vollziehen. Die

Grundaufgaben sind: Erhaltung und Förderung der körperlichen

und der seelischen Gesundheit der Kinder, die Früherkennung von

Gesundheitsstörungen und die ärztliche Beratung in Fragen der

Gesundheitserziehung.

Schülerinnen und Schüler im 2. Kindergartenjahr sowie in der 5.

und 8. Klasse müssen sich demnach einem obligatorischen,

schulärztlichen Untersuch unterziehen. Zentral ist dabei die

Sicherstellung, dass alle Kinder schulärztlich untersucht werden.

In der Regel erfolgt der Untersuch beim gewählten Schularzt; es

besteht jedoch die Möglichkeit der freien Arztwahl. In diesem

Falle dürfen die Schulgemeinden keine Kosten übernehmen.

Die zuständige Schulrätin Alexandra Friberg konnte zur Kenntnis

nehmen, dass von den insgesamt 78 Schülerinnen und Schülern

deren 63 den Untersuch bei unserem gewählten Schularzt Dr.

med. Hansjörg Oesch, Rebstein durchführen liessen.

Bauliches

Aufgrund zunehmender Feuchtigkeitsschäden mit Schimmelbildungen

beschloss der Schulrat, eine zentrale Luftentfeuchtungsanlage

im Untergeschoss der Schulanlage Burggut installieren zu

lassen. Obwohl die Anlage erst kurze Zeit in Betrieb ist, kann

jetzt schon eine signifikante Verbesserung der Luftqualität festgestellt

werden, was wesentlich zur Werterhaltung des Gebäudes

beiträgt.

Der seit vielen Jahren im Einsatz stehende Rasentraktor war den

hohen Belastungen bei der Pflege des Schulareals Schachen/

Progy nicht mehr gewachsen und musste ersetzt werden. Da

gleichzeitig der im Schulhaus Berg stationierte Rasentraktor

wegen Unreparierbarkeit ersetzt werden musste, wurde ein

Erneuerungskonzept ausgearbeitet. Der neu angeschaffte Rasentraktor

erfüllt sämtliche Qualitätsanforderungen an ein modernes

Arbeitsgerät inklusive Strassentauglichkeit und ist auf die

Bedürfnisse unserer Schule optimal abgestimmt.

Ein Hinweis aus der Bevölkerung hat den Primarschulrat veranlasst,

betreffend der Existenz von Giftpflanzen auf unseren Schulanlagen

eine Untersuchung durch eine Fachperson durchführen

zu lassen. Dabei hat sich herausgestellt, dass tatsächlich für Kinder

gefährliche Pflanzen auf unseren Kinderspielplätzen existierten.

In einer konzertierten Aktion wurden die giftigen Gartenund

Wildpflanzen in allen Schulanlagen eliminiert.

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Zusammen mit der politischen Gemeinde, der Oberstufe Rebstein-

Marbach und der Kantonspolizei St. Gallen wurde das leidige

Thema Littering besprochen; dieses bleibt leider auch für das

Jahr 2011 im Fokus. Der Schulrat hat diesbezüglich erste Mass -

nahmen umgesetzt, einige Personen für ihr Fehlverhalten gerügt

und eine Entschädigung für den ausserordentlichen Mehraufwand

verlangt. Weiters wurden Massnahmen zur Verhinderung

von Sachschäden und Littering ergriffen, indem Hauswart und

Behördenmitglieder sich bereit erklärt haben, an speziellen Abenden

wie z.B. Halloween Kontrollrunden bis nach Mitternacht

durchzuführen. Die sichtbare Präsenz hatte die präventive Wirkung

nicht verfehlt. Es konnte mit Genugtuung festgestellt werden,

dass an den Abenden, an denen Kontrollgänge stattfanden,

Sachbeschädigungen und Littering verhindert werden konnten.

Nicht nur unsere Schülerschaft ist bunt gemischt und teils exotisch,

sondern auch die ursprünglich aus den Anden Südamerikas

stammenden Alpakas, denen es sichtlich wohl ist auf der Wiese

beim Kindergarten Isenbühl. Dort werden sie als «lebende Rasenmäher»

eingesetzt und meistern ihre Aufgabe mit Bravour.

Dank

Der Primarschulrat Rebstein dankt allen Schulbürgerinnen und

Schulbürger für das Vertrauen, das sie unserer Schule Jahr für

Jahr entgegenbringen.

Ein besonderer Dank gebührt an dieser Stelle der Schulleiterin

Eveline Pfister und dem Schulverwalter Urs Hartert, welche die

Tagesgeschäfte kompetent erledigen, den Lehrpersonen sowie

dem ganzen Personal für den grossen Einsatz zu Gunsten der

Rebsteiner Schulkinder.

PRIMARSCHULRAT REBSTEIN


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Schulbetrieb

ERFOLGREICHE ZUSAMMENARBEIT

ZWISCHEN SCHULE, KINDERN UND ELTERN

UM EIN KIND ZU ERZIEHEN, BRAUCHT MAN EIN GANZES DORF.

AFRIKANISCHES SPRICHWORT

Das oben erwähnte Sprichwort kann vielleicht nicht eins zu eins

in die heutige Realität übernommen werden. Sicher ist aber, dass

beim Aufziehen eines Kindes ganz viele Menschen mitwirken. Zu

diesen Mitwirkenden zählen natürlich auch die Lehrpersonen, die

ein Kind unterrichten.

Eigentlich ist es eine Binsenweisheit: es ist für Kinder am besten,

wenn Eltern und Schule am gleichen Strick ziehen. Dadurch wissen

die ersteren klar, woran sie sind, was von ihnen erwartet

wird und wo die Grenzen sind.

Warum aber wird die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule

von beiden Seiten oft als harzig und belastend empfunden?

Lehrpersonen stören sich zum Beispiel daran, dass gewisse Eltern

schulische Entscheidungen kritisieren, ihre elterlichen Pflichten

vernachlässigen oder ihre Kinder in unangemessener Weise in

Schutz nehmen. Mütter und Väter hingegen fühlen sich teilweise

von den Pädagogen nicht verstanden, wehren sich gegen ungerechte

Behandlung ihrer Kinder oder sind nicht einverstanden mit

verhängten Strafmassnahmen. Anscheinend gelangen Eltern

auch in bestimmten Fällen gar nicht an die Lehrkraft, weil sie

befürchten, dass ihr Kind nachher dafür büssen muss.

Natürlich gibt es zu vielen Schulthemen verschiedene Standpunkte.

Damit sind gewisse Konflikte zwischen Eltern und Schule vorprogrammiert.

Andererseits bin ich überzeugt, dass in den meisten

Fällen eine konstruktive Auseinandersetzung entstehen

könnte, wenn die Bereitschaft zum Dialog und die richtige Einstellung

zum Gegenüber bei beiden Parteien stimmen. Denn eigentlich

haben sowohl die Eltern als auch die Lehrpersonen dasselbe

Ziel: sie wollen den Kindern möglichst viel auf den Weg geben,

damit sie zu selbstständigen, verantwortungsbewussten und

zufriedenen Erwachsenen heranwachsen, die über das nötige

Rüstzeug verfügen, um im Leben zu bestehen.

Gelingt es beiden Seiten, sich mit diesem Hintergrund zu begegnen,

kann aus der Zusammenarbeit zwischen Erziehenden und

Unterrichtenden der ideale Boden entstehen, auf dem das Kind

wachsen und gedeihen kann. Dann wird es von Seiten Eltern

nicht mehr als Angriff empfunden, wenn die Lehrperson die

bestehenden Schulschwierigkeiten des Kindes anspricht. Es geht

ja nicht darum, dass die Lehrkraft damit ausdrücken will, das

Kind sei dumm. Vielmehr bietet sich dadurch die Chance, herauszufinden,

mit welchen Massnahmen dem Kind geholfen werden

könnte, damit es dem Schulstoff besser folgen kann und es auch

in der Schule Erfolgserlebnisse erleben darf. Ein weiteres Beispiel:

die Lehrperson meldet den Eltern, dass das Kind durch negatives

Verhalten auffalle. Damit soll nicht bemängelt werden, die Eltern

seien unfähig, ihren Nachwuchs richtig zu erziehen. Vielleicht

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gelingt es beim gemeinsamen Besprechen des Problems, Regeln

für die Schule und zu Hause zu formulieren, die dem Kind helfen,

sich angemessen zu benehmen, was ihm auch im späteren Leben

hilfreich sein wird. Oder es stellt sich heraus, dass das Kind ein

tieferliegendes Problem hat, das durch eine geeignete Therapie

behoben werden kann. Natürlich ist diese Einstellung auch von

Seiten der Schule gefragt. Gelangen Eltern mit dem Anliegen an

die Klassenlehrerin, dass ihre Tochter zu viele Hausaufgaben

habe, geht es wiederum nicht darum, die Lehrperson in ihrer

Kompetenz zu hinterfragen. Vielmehr könnte es sein, dass die

Lehrerin den Aufwand der Hausaufgaben unterschätzt hat oder

nicht eingerechnet hat, dass die Kinder auch von anderen Lehrpersonen

zusätzliche Hausaufgaben bekommen. Oder es wird

klar, dass der Besuch der Hausaufgabenhilfe sinnvoll wäre, weil

die Eltern, aus welchen Gründen auch immer, ihr Kind nicht im

nötigen Mass dabei unterstützen können.

Wie auch immer, eine gute Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten

und der Schule ist ein wichtiger Grundstein

für die erfolgreiche Karriere unserer Schulkinder. Deshalb hat

sich unsere Schulgemeinde auch entschlossen, sich im Bereich

Elternmitwirkung weiter zu entwickeln. Das Projekt ist zurzeit

noch in den Kinderschuhen. Ich bin jedoch überzeugt, dass wir

mit einer für uns geeigneten Form unsere Schulgemeinde einen

grossen Schritt vorwärts bringen. Bei dieser Gelegenheit möchte

ich allen danken, die bei diesem Projekt aktiv mitarbeiten.

Ein herzlicher Dank auch an alle, die im vergangenen Jahr in

unserer Primarschule in irgendeiner Form mitgearbeitet haben.

Sei dies der Lehrkörper, die Hauswarte, das Reinigungspersonal,

die Behörden, der Schulverwalter, die Hausaufgabenhilfen und

die vielen Eltern, die immer wieder Mithilfe leisten. Ich freue mich

auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Ihnen allen, zum

Wohle unserer Schule und der Schulkinder.

AUS DEN SCHULHÄUSERN

Schulhaus Burggut

Als erste besondere Veranstaltung des Jahres fand im Februar

der traditionelle Fasnachtsanlass statt. Nachdem die besten Masken

prämiert worden waren, ging es ab in die Eishalle nach Widnau,

wo auf scharfen Kufen hin und her geflitzt werden konnte.

Nach solchen Anstrengungen mundeten Berliner und Punsch

ganz besonders.

Vor Auffahrt fanden Projekttage unter dem Motto «Ab in den

Dschungel» statt. Während dieser Tage verbrachten die Kinder

einen Tag bei Spiel und Spass im Wald, gaben ihr Bestes beim

Sponsorenlauf zu Gunsten des WWF und konnten bei einer Vorführung

des Tierli Walter allerlei exotische Tiere hautnah erleben.

Die fussballbegeisterten Jungen der 5. Klasse schafften es auch

dieses Jahr an den CS-Cup Final nach Basel und konnten den

beachtlichen zweiten Platz erobern.

Zum Start ins neue Schuljahr und ins neue Jahresmotto «Wir sind

Künstler» verwandelte sich das Schulhaus Burggut in ein Atelier.


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Schulbetrieb

Es entstanden kunterbunte, originelle Selbstportraits und fantasievolle

Drahtskulpturen, die das Schulhaus für die nächste Zeit

schmückten.

Mitte September waren die Kinder gefordert, anlässlich des

Sporttags im Leichtathletikwettkampf ihre sportlichen Talente zu

zeigen. Sei es im Schnelllauf, Ballwurf, Weitsprung oder im

Langstreckenlauf, jeder gab sein Bestes.

Inspiriert vom Englischaufenthalt einer unserer Lehrerinnen

konnten die Schüler ihrer Klasse an einem «Irish School Day»

erleben, wie der Schulalltag in Irland aussieht. Besonders lustig

fanden es die Kinder, dass sie eine «Uniform» tragen mussten

und manch einer wünschte sich, dass man immer zum Lunch in

der Schule bleiben könnte.

Anfangs Dezember dekorierten die Burggut-Kinder anlässlich des

Adventsbastelns das Schulhaus in winterlich-weihnachtlichem

Blau-Weiss. Im Adventskalender gab es für jede Klasse wöchentlich

eine neue Überraschung zu entdecken.

Schulhaus Berg

Im Februar verwandelte sich das Schulhaus Berg anlässlich der

Fasnacht in ein «Casino». Egal, ob man sein Glück beim Glücksrad

versuchte, an der Bar einen Drink nahm, am Maskenball das

Tanzbein schwang, beim Büchsenwerfen, Ringwurf oder Bowling

die Treffsicherheit bewies oder beim Umzug die Stimmung

genoss. Es war ein riesengrosser Spass!

Mit Ziel St. Anton wurde im März eine gemeinsame Wanderung

durchgeführt. Am Gartentag nach den Frühlingsferien brachten

alle Kinder und Lehrkräfte die ganze Schulhausumgebung auf

Vordermann. Im gleichen Monat war mit Stefan Koch ein waschechter

Autor zu Gast, der aus seinen Werken vorlas und sich den

vielen Fragen der Schüler stellte. Als Abschluss des Jahresthemas

«bewegt» fand im Juli eine grosse Elternveranstaltung statt, wo

unter anderem an mehreren Vorführungen in der Turnhalle

bewundert werden konnte, wie kreativ die Bergschüler das

Thema in Gruppenpräsentationen umgesetzt hatten.

Über die Sommerferien hatte jedes Kind aus dem Schulhaus Berg

den Auftrag, eine Postkarte ins Schulhaus zu schicken. So konnten

am ersten Schultag alle noch einmal in ihren Ferienerinnerungen

schwelgen, als diese präsentiert wurden. Da sie danach

im Schulhaus aufgehängt wurden, konnte die Ferienstimmung

noch etwas verlängert werden.

Der Sporttag führte dieses Jahr an den Baggersee in Kriessern.

Im Oktober fand noch einmal ein Gartentag statt, um die Umgebung

auf den Winter vorzubereiten. Diesmal wurde ein Schwerpunkt

auf die Zusammenarbeit der älteren Schüler mit den Jüngeren

gelegt.

Im November verabschiedeten die Bergschüler die langjährige

Lehrerin, Frau Gertrud Schmid, mit einem eigens für sie gedichteten

Lied. Eine Woche später fand die im Berg traditionelle

Lesenacht statt. Am Freitagabend hatten die Kinder und ihre

Familien Gelegenheit, in «Anderswelten» einzutauchen. Im Advent

konnten die Schüler jeweils dreimal pro Woche frühmorgens

einer Geschichte lauschen. Den krönenden Abschluss des Jahres

bildete eine Fackelwanderung, die von der 5./6. Klasse musikalisch

umrahmt wurde.

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Schulhaus Schachen

Am Schmutzigen Donnerstag fand im Schulhaus Schachen ein

Fasnachtsplausch statt. Ob man sich als Guggenmusikant versuchte,

eine Maske bastelte, sich schminken liess oder sein Glück

bei verschiedenen Spielen versuchte, Spass war garantiert.

Natürlich gab es auch coole Musik und Snacks und Drinks von

der Bar. Eine Polonaise, bei der auch die Kindergartenkinder mitmachten,

bildete den krönenden Abschluss.

Anlässlich des Sporttags wurde ein Sternmarsch zur Rebster

Forsthütte unternommen. Bei herrlichem Wetter hatten die altersdurchmischten

Gruppen allerlei Aufgaben zu lösen, so dass gute

Zusammenarbeit gefragt war. Nach all der Anstrengung

schmeckte der Lunch aus dem Rucksack besonders gut.

Im Juni führten die Schachen-Kindergärten eine Projektwoche im

Wald durch. Über siebzig Kinder genossen diese Woche im Freien,

wo sie die Natur mit allen Sinnen entdecken konnten. Den Höhepunkt

bildete das Urwaldfest, zu dem alle Eltern eingeladen

waren. An verschiedenen Urwaldposten konnten Gross und Klein

Geschicklichkeit, Ausdauer und Treffsicherheit unter Beweis stellen.

Der Schuljahresbeginn stand ganz unter dem Motto «Musik».

Nach gemeinsamem Singen wurde fleissig gebastelt und in den

Schulhausgängen waren darauf zahlreiche fantasievolle Notenschlüssel

und Musiknoten zu bewundern.

Zum Thema «Spiel ohne Grenzen» wetteiferten im September verschiedene

Gruppen um den Sieg. Zu den Disziplinen gehörten:

Pantoffelrennen, Kissenschlacht, Turmbau und Frisbee-Rundlauf.

Dank der sommerlichen Temperaturen konnten sich die Kinder

am Nachmittag auf einer Wasserrutsche austoben.

Dank dem Einsatz aller Schüler und Lehrpersonen entstanden

Ende November fantasievolle, festliche Dekorationen, die

während des Advents die Eingangshalle und die Gänge mit einer

weihnachtlichen Ambiente versahen und den verschiedenen

Adventsanlässen eine feierliche Atmosphäre verliehen.

Pädagogik

SCHULREISEN, LAGER UND ERLEBNISTAGE

Die Primarschule Rebstein setzt schon seit je her einen besonderen

Schwerpunkt darauf, dass unsere Schulkinder während

Lagern, Erlebnistagen und Schulreisen neue Erfahrungen ausserhalb

des Schulzimmers sammeln können.

Wie es schon seit Jahren Tradition ist, führte die Primarschule

Rebstein Ende Januar eine Wintersportwoche durch. Im Kindergarten

erlebten die Kleinen während 2 Tagen ein Spezialprogramm

und durften sogar einmal in der Schule zu Mittag essen.

Den 1.-4. Klassen wurde ein attraktives Programm bestehend aus

Turnen, Eislaufen, Ski- oder Schlittenfahren etc. geboten. Neu

konnten die Kinder von zwei Schneetagen profitieren. Die 5. Klasse

verreiste nach Wildhaus und die 6. Klassen nach Brigels ins

Schneesportlager.

Insgesamt 8 Klassen erlebten zwischen Frühling und Herbst in

drei- bis fünftägigen Lagern ein attraktives Lagerprogramm und

pflegten das Gemeinschaftsleben.


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Schulbetrieb

Besondere Veranstaltungen

Am 10. November wurde der Nationale Zukunftstag durchgeführt.

Alle Kinder der 5. Klassen konnten ihre Eltern oder Bekannte

an ihren Arbeitsplatz begleiten und so einen ersten Einblick in

den Berufsalltag bekommen.

Weiterbildungen

SCHULGEMEINDEÜBERGREIFENDE WEITERBILDUNG

Am 30. März fand zusammen mit der Oberstufe Rebstein-Marbach

und der Primarschule Marbach eine schulgemeindeübergreifende

Weiterbildung statt. Neben dem gegenseitigen Sich-Kennen-Lernen

wurden verschiedene Themen bearbeitet wie zum Beispiel:

Optimierung des Übertritts von der Mittelstufe in die Oberstufe,

Problematik Schulweg, Vandalismus, Umgang mit Computer,

Disziplinarmassnahmen, Vergleich Lagerkonzepte, Absprachen

in den Fächern Handarbeit/Werken, Zusammenarbeit auf

der Kindergartenstufe oder Elternmitarbeit. Einige dieser Themen

werden auch in Zukunft weiterverfolgt.

Neue Wege in der Rechtschreibung

16 Lehrkräfte besuchten im Mai eine Weiterbildung, in der vermittelt

wurde, wie das Erlernen einer korrekten Rechtschreibung

mit Hilfe von wenigen einfachen Grundregeln erleichtert werden

kann. Im Schulhaus Schachen wird seit dem neuen Schuljahr

durchgehend mit dem neuen System gearbeitet.

IMTA 2011

Anfangs Mai besuchten alle Lehrkräfte und ein Teil der Behörde

die Internationale Musische Tagung (IMTA) in Rorschach. Unter

dem Motto «Grenzen überwinden» hatte die Rorschacher Schülerund

Lehrerschaft Ateliers, Workshops, Aufführungen und Ausstellungen

vorbereitet. Dieser Anlass wurde organisiert von der

Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen und bot neue

Impulse und Ideen für die musischen Fächer wie Handarbeit, Wer-

Projekt Purzelbaum Kindergarten Schachen Warten am Sporttag Schachen

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ken, Bildnerisches Gestalten, Sport und Musik für Lehrkräfte aus

der Schweiz, Deutschland und Österreich.

Fortbildungskonzept Fördern Fordern

Im September fand der erste Teil des schulgemeindeinternen

Abrufkurses zum Thema «Beurteilungsgespräche führen» statt.

Es nahmen 12 Lehrkräfte teil. Der zweite Teil findet im Februar

statt. Damit werden alle Lehrkräfte der Primarschule Rebstein

das Weiterbildungskonzept Fördern-Fordern abgeschlossen

haben, welches vorschreibt, dass sich jede Lehrperson in mindestens

3 Kursen zum Thema Beurteilung fortbildet. Ein Einführungskurs

und ein weiterer Kurs fanden als schulgemeinde -

übergreifende Fortbildungen in den Jahren 2009/10 statt, der 3.

Kurs konnte von jeder Lehrkraft individuell bestimmt werden.

Nachqualifikation Englisch und Französisch

Aufgrund der Umsetzung der neuen Stundentafel ab 2008 wurde

auch Englisch als neues Fach auf der Primarschulstufe eingeführt.

Dazu mussten natürlich auch die Lehrkräfte weitergebildet

werden. Insgesamt 11 Lehrpersonen bildeten sich im Rahmen der

Nachqualifikation Englisch weiter. Dazu gehörten das Erlangen

eines Sprachniveaus auf der Stufe des Cambridge Advanced Certificate,

eine Weiterbildung im Bereich Methodik Englisch und ein

dreiwöchiger Aufenthalt in englischsprachigen Gebieten, wo die

Lehrpersonen an einer Primarschule eine Unterrichtsassistenz

absolvierten. Sechs Lehrpersonen erlangten dabei die Berechtigung

zum Englisch-Unterricht auf der Primarstufe, drei werden

in nächster Zeit die Ausbildung definitiv abschliessen und zwei

sind im Besitz einer provisorischen Unterrichtsberechtigung. Eine

Lehrperson ist auf dem Weg, sich im Fach Französisch auf freiwilliger

Basis ein erhöhtes Niveau anzueignen.

SCHULLEITUNG

Eveline Pfister


PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Bericht der

Geschäftsprüfungskommission

Bericht der Geschäftsprüfungskommission an die Bürgerversammlung

der Primarschulgemeinde Rebstein

Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen haben wir die Buchführung,

die Jahresrechnung und die Amtsführung für das Rechnungsjahr

2011 sowie die Anträge des Schulrates über Voranschlag

und Steuerbedarf für das Rechnungsjahr 2012 geprüft.

Für die Jahresrechnung und die Amtsführung ist der Schulrat

verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, diese zu

prüfen und zu beurteilen.

Wir prüften die Posten und Angaben der Jahresrechnung mittels

Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner

beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Haushaltsvorschriften,

die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung

der Jahresrechnung als Ganzes. Bei der Prüfung der

Amtsführung wird beurteilt, ob die Voraussetzungen für eine

gesetzeskonforme Amtsführung gegen sind.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung, die

Jahresrechnung und die Amtsführung sowie die Anträge des

Schulrates über Voranschlag und Steuerbedarf den gesetzlichen

Bestimmungen.

Aufgrund dieser Prüfungstätigkeit stellen wir folgende Anträge:

1. Die Jahresrechnung 2011 der Primarschulgemeinde

Rebstein sei zu genehmigen.

2. Die Anträge des Schulrates über Voranschlag und

Steuer bedarf für das Rechnungsjahr 2012 seien zu

genehmigen.

8. Februar 2012

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Die Geschäftsprüfungskommission

Sieber Kurt, Präsident

Büchel Regula

Sutter Irma

Hutter Jakob

Eggenberger Remo

Lernen oder Pizza-Essen?

Einen guten Appetit!


PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Schulstatistik

Stand: 31.1. 2012

Schulhaus Klasse Lehrer Anzahl

Kindergarten Isenbühl 1./2. Jahr Brigitte Egger 19

Mühlener 1./2. Jahr Mirjam Jost 18

Schachensonne 1./2. Jahr Sarah Schmid 17

Schachenmond 1./2. Jahr Annekäthi Belorf 17

Schachenstern 1./2. Jahr Veronique Sieber 19

Einschulungsjahr Berg Lernschiff Cornelia Schapira 5

Primarschule Berg 1. Ursula Häne 24

Burggut 1./2. Sabrina Ricchello 22

Schachen 2. Marianne Göschler/Esther Rutishauser 18

Berg 2. Albert Brägger 19

Schachen 3. Sina Habegger 22

Burggut 3. Mara Salzgeber 20

Schachen 4. Albert Frei 21

Burggut 4. Iris Tinner (Andrea Eugster) 20

Berg 4. Kathrin Hardegger 15

Schachen 5. Ursula Pfändler 21

Berg 5. Jürg Biefer 21

Berg 5./6. Erika Dierauer/Tanja Breu 19

Schachen 6. Rosmarie Dal Molin 21

Burggut 6. Florian Gemperle 21

Zusammenzug Kindergarten inkl. Einschulungsjahr 95

Primarschule 284

Sonderschulen/Spezialschulen/Heime 7

Privatschulen 1

Total 387

Turn-Impressionen Vorbildlich mit Helm!

SEITE 11

Vorjahr: 381


JAHRESRECHNUNG PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Bestandesrechnung

ANFANGSBESTAND ENDBESTAND VERÄNDERUNGEN

Konto Bezeichnung per 1.1.2011 per 31.12.2011 Zuwachs / Abgang

1 A K T I V E N 4'947'865.12 4'438'149.34 -509'715.78

10 FINANZVERMÖGEN 121'741.12 172'658.64 50'917.52

100 Flüssige Mittel

1000 Kassa 261.60 326.90 65.30

1001 Postcheck 12'564.28 20'826.98 8'262.70

1002 Raiffeisenbank Marbach-Rebstein 53'842.84 121'251.06 67'408.22

101 Guthaben

1011 Guthaben bei Gemeinden 0.00 0.00

1014 Ausstehende Kantonsbeiträge 0.00 0.00

1019 Übrige Guthaben 33'886.75 7'755.85 -26'130.90

102 Anlagen

10230 Wohnhaus Bergstrasse 0.00 0.00 0.00

108 Transitorische Aktiven

1080 Rechnungsabgrenzung 21'185.65 22'497.85 1'312.20

11 VERWALTUNGSVERMÖGEN 4'826'124.00 4'265'490.70 -560'633.30

1103 Schulbauten und Anlagen

11031 Kindergarten Schachen 467'735.85 409'135.85 -58'600.00

11033 Mehrzweckhalle Progy 99'433.30 0.00 -99'433.30

11038 Schulhaus Berg Neubau 2'155'493.15 1'975'793.15 -179'700.00

11039 Schulhaus Burggut 110'850.05 73'850.05 -37'000.00

11042 Schulhaus Schachen 1'161'252.95 1'061'352.95 -99'900.00

11044 Allwetterplatz/Laufbahn Schachen 19'404.80 9'904.80 -9'500.00

11045 Schulhaus Berg Altbau 573'587.65 532'087.65 -41'500.00

11046 Kindergarten Schachensonne 238'366.25 203'366.25 -35'000.00

2 P A S S I V E N -4'947'865.12 -4'438'149.34 509'715.78

20 FREMDKAPITAL -4'947'865.12 -4'438'149.34 509'715.78

200 Laufende Verpflichtungen

2000 Kreditoren -359'966.15 -362'482.98 -2'516.83

201 Kurzfristige Schulden

2011 Politische Gemeinde Rebstein -62'729.97 -56'846.36 5'883.61

202 Mittel- und langfristige Schulden

20220 Politische Gemeinde Rebstein -4'500'000.00 -4'000'000.00 500'000.00

208 Transitorische Passiven

2080 Rechnungsabgrenzung -25'169.00 -18'820.00 6'349.00

SEITE 12


JAHRESRECHNUNG PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Rechnungsergebnis

ZUSAMMENZUG

VORANSCHLAG 2011 RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

1 Bürgerschaft/Behörden/Verwaltung 454'000 6'100 433'421.85 6'103.15 439'800 4'900

2 Kindergarten/Volksschule 3'922'300 56'500 3'900'196.84 78'997.10 3'903'500 66'800

3 Schulanlässe/Freizeitveranstaltungen 121'000 35'200 120'572.25 39'450.65 107'000 32'200

4 Gesundheitsdienst/Schulbetriebskosten 115'200 35'500 144'398.35 35'369.45 125'200 36'100

5 Schulanlagen 610'200 146'000 683'600.10 189'268.80 617'600 94'500

9 Finanzen 954'600 5'898'000 906'376.65 5'896'223.25 852'200 5'810'800

ABWEICHUNGEN ZUM VORANSCHLAG

RECHNUNG 2011

Ergebnis

Die Verwaltungsrechnung 2011 der Primarschulgemeinde Rebstein

schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 56'846.36 gegenüber

dem Voranschlag ab; dies entspricht einer Besserstellung von

0.97%.

Viele Aufwandpositionen konnten erfreulicherweise unter den

geplanten Werten abgeschlossen werden. Davon ausgenommen ist

der Personalaufwand mit einer minimen Kostensteigerung. Im

Bereich Schulanlagen mussten unvorhergesehene hohe Kosten für

Reparaturen verbucht werden und die Energiekosten sind höher als

erwartet ausgefallen. Die Besserstellung ist zudem auf den Rückgang

der Schulgelder und der Schuldzinsen zurückzuführen. Verschiedene

Mehrerträge haben ebenfalls massgeblich zum guten

Ergebnis beigetragen.

SEITE 13

Ertragsüberschuss 56'846.36

Gesamttotal 6'177'300 6'177'300 6'245'412.40 6'245'412.40 6'045'300 6'045'300

Konto Bezeichnung Besserstellung Schlechterstellung

1 Bürgerschaft, Behörden 20'581.30

2 Kindergarten/Volksschule 44'600.26

3 Schulanlässe, Freizeitgestaltung 4'678.40

4 Gesundheit, Schulbetriebskosten 29'328.90

5 Schulanlagen 30'131.30

9 Finanzen 46'446.60

Ertragsüberschuss (Besserstellung) 56'846.36

Total 116'306.56 116'306.56

VORANSCHLAG 2012

Ergebnis

Die zu erwartenden Ausgaben und Einnahmen für 2012 hat der

Primarschulrat nach den Grundsätzen einer realistischen Haushaltsführung

aufgestellt.

Der Voranschlag rechnet mit Gesamtaufwendungen von Fr.

6'045'300.00, was gegenüber dem Vorjahr einer Reduktion von

rund Fr. 132'000 entspricht. Der Personalaufwand mit rund 4.31

Mio. Franken ist der grösste Aufwandposten und konnte leicht

reduziert werden. Die Sachaufwendungen und Schulgelder steigen,

die Kosten für Passivzinsen und Abschreibungen können reduziert

werden und es muss mit leicht tieferen Einnahmen gerechnet werden.

Steuerbedarf

1. Aufwand gemäss Voranschlag Fr. 6'045’300

2. Ertrag gemäss Voranschlag Fr. 244’300 -

3. Steuerbedarf Fr. 5'801’000

Die Politische Gemeinde Rebstein deckt den vom Primarschulrat

Rebstein errechneten Steuerbedarf als gebundene Ausgabe ab. Dieser

reduziert sich um Fr. 85’000.00 oder 1.4% gegenüber dem Vorjahr.


JAHRESRECHNUNG PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Kommentar zur

Laufenden Rechnung

BÜRGERSCHAFT, BEHORDEN, VERWALTUNG

VORANSCHLAG 2011 RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

1 Bürgerschaft, Behörde, Verwaltung 454'000 6'100 433'421.85 6'103.15 439'800 4'900

10 Bürgerschaft, Geschäftsprüfung 9'500 0 10'696.10 0.00 12'400 0

10.3000 Sitzungs- und Taggelder 1'300 757.50 1'700

10.3100 Drucksachen, Inserate 4'000 4'749.90 7'500

10.3170 Fortbildung / Spesenentschädigungen 500 493.75 900

10.3180 Porti/Verteilkosten/Buchprüfung 3'700 4'694.95 2'300

12 Schulrat, Verwaltung, Schulleitung 444'500 6'100 422'725.75 6'103.15 427'400 4'900

12.300 Gehälter Schulrat/Schulverwaltung/Schulleitung 322'200 320'751.15 317'800

12.3030 Sozialversicherungsbeiträge 24'400 24'814.70 25'000

12.3040 Personalversicherungsbeiträge 23'500 22'507.60 22'500

12.3050 Unfall-/Krankenversicherungsbeiträge 1'500 1'512.25 1'500

12.3090 Personalaufwand/Fortbildung 5'600 2'719.65 10'000

12.3100 Büromaterial/Drucksachen/Inserate 4'100 5'290.35 4'000

12.3110 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 0 839.95 3'200

12.3150 Unterhalt Mobilien/Maschinen 0 0.00 0

12.3160 Mieten 19'200 19'200.00 19'200

12.3170 Spesenentschädigungen 4'500 4'553.40 4'500

12.3180 Porti/Telefon-/Bank-/PC-Gebühren/Fremd- 28'000 9'252.65 7'000

evaluation

12.3181 EDV-Leistungen Verwaltung 9'500 9'369.05 10'800

12.3190 Mitgliederbeiträge Verbände 2'000 1'915.00 1'900

12.4340 Verwaltungskostenanteile 0 3.20 0

12.4360 Rückerstattung Dritte 6'100 6'099.95 4'900

RECHNUNG 2011

Aufwand Bürgerschaft/Schulrat/Verwaltung

In Zusammenarbeit mit der Politischen Gemeinde Rebstein wurden

Kuverts mit dem neuen Rebsteiner-Logo angeschafft. Das

geplante Projekt «Fremdevaluation» wurde gemäss Schulratsbeschluss

auf unbestimmte Zeit verschoben; deshalb sind keine

Kosten angefallen.

Obervögel mit Schulkindern am 11.11.11 um 11.11 Uhr

SEITE 14

VORANSCHLAG 2012

Schulrat/Verwaltung

Die Kosten für die Erneuerungswahlen der Behörde im Herbst

2012 sind berücksichtigt und für Aus- und Weiterbildung der

Schulratsmitglieder sind Gelder bereitgestellt worden. Schulverwaltung

und Schulleitung benötigen zusätzliches Mobiliar.

Konzert der 1. Klässler


JAHRESRECHNUNG PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Kommentar zur

Laufenden Rechnung

UNTERRICHT KINDERGARTEN, VOLKSSCHULE

VORANSCHLAG 2011 RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

2 Kindergarten und Volksschule 3'922'300 56'500 3'900'196.84 78'997.10 3'903'500 66'800

20 Kindergarten 577'200 5'400 568'212.55 7'400.00 662'900 10'500

20.302 Gehälter Kindergarten 473'100 468'518.05 541'800

20.3030 Sozialversicherungsbeiträge 37'200 36'348.30 43'200

20.3040 Personalversicherungsbeiträge 35'000 34'680.00 39'000

20.3050 Unfall-/ Krankenversicherungsbeiträge 2'300 2'215.15 2'600

20.3090 Personalaufwand/Fortbildung 1'900 128.60 800

20.3100 Lehrmittel/Verbrauchsmaterial 9'000 9'596.55 10'000

20.3110 Anschaffungen Mobilien/Geräte 0 69.90 5'000

20.3150 Unterhalt Mobilien/Geräte 1'000 172.80 500

20.3520 Musikalische Früherziehung 17'700 16'483.20 20'000

20.4360 Rückerstattungen Dritte 5'400 7'400.00 10'500

21 Primarstufe 2'668'100 31'300 2'671'797.48 51'619.15 2'549'800 41'300

21.302 Gehälter Primarschule 2'119'300 2'156'911.15 2'015'200

21.3030 Sozialversicherungsbeiträge 166'500 165'390.55 160'000

21.3040 Personalversicherungsbeiträge 183'000 165'560.40 170'000

21.3050 Unfall-/ Krankenversicherungsbeiträge 10'200 9'903.50 9'700

21.3090 Personalaufwand/Fortbildung 53'000 36'075.85 41'000

21.3100 Lehrmittel/Verbrauchsmaterial 70'000 72'953.81 71'000

21.3103 Schülerbibliothek 5'100 4'075.82 4'500

21.3104 Lehrerbibliothek/Fachzeitschriften 3'800 2'435.90 3'400

21.3110 Anschaffung Mobilien/Maschinen/Apparate 6'200 7'621.20 26'000

21.3113 Anschaffungen Turngeräte 6'000 3'403.30 6'000

21.3150 Unterhalt Mobilien/Maschinen/Apparate 6'000 4'633.55 4'000

21.3160 Mieten/Leasing Fotokopierer 23'000 26'875.95 23'000

21.3520 Schulgeld Musikalische Grundschule 16'000 15'956.50 16'000

21.4350 Schüleranteile/Verkäufe 300 388.15 300

21.4360 Rückerstattungen Dritte 31'000 51'231.00 41'000

RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Personalaufwand Kindergarten und Primarschule

Die Gesamtpersonalkosten für Lehrpersonen liegen leicht über den

erwarteten Werten. Ein ausserordentlicher Lehreraustritt verursachte

grössere Stellvertreterkosten. Die Arbeitgeber-Nachzahlungsbeiträge

für die Pensionskasse sind tiefer ausgefallen als

geplant und die Versicherungsleistungen decken einen Teil der

unfallbedingten Arbeitsausfälle ab.

Fortbildung Kindergarten/Primarschule

Es wurden nicht alle geplanten und budgetierten Weiterbildungsveranstaltungen

durchgeführt.

SEITE 15

Gehälter allgemein

Der Kantonsrat hat beschlossen, die Gehälter der Volksschullehrpersonen

im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr unverändert zu

belassen. Hingegen wird der ordentliche Stufenanstieg gewährt.

Personalkosten Kindergarten und Primarschule

Aufgrund der vorliegenden Schülerzahlen geht der Schulrat

davon aus, dass der Schulbetrieb ab Sommer 2012 in fünf Kindergartenabteilungen,

einer Einschulungsklasse und 13 Primarklassen

geführt werden kann, was einer Klasse weniger als im

Vorjahr entspricht. Die Stellvertreterkosten für zwei Schwangerschaftsurlaube,

einen Bildungsurlaub, Kurzabsenzen und die Spezialbeschulungen

für zugezogene fremdsprachige Kinder sind

berücksichtigt.


JAHRESRECHNUNG PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Kommentar zur

Laufenden Rechnung

UNTERRICHT, SONDERPÄDAGOGISCHE MASSNAHMEN, VERSICHERUNGSBEITRÄGE, INFORMATIK

VORANSCHLAG 2011 RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

27 Sonderpädagogische Massnahmen 579'600 19'800 567'375.06 19'977.95 623'800 15'000

27.3020 Gehälter Integrative Schule/Lernschiff 398'000 399'192.35 444'000

27.3030 Sozialversicherungsbeiträge 31'200 31'539.30 35'400

27.3040 Personalversicherungsbeiträge 40'000 36'839.90 41'000

27.3050 Unfall-/Krankenversicherungsbeiträge 1'900 1'922.10 2'100

27.3090 Personalaufwand / Fortbildung 2'500 1'090.60 1'800

27.3100 Lehrmittel/Verbrauchsmaterial 5'000 2'500.66 2'500

27.3521 Schulgeld Sonderpädagogische Massnahmen 101'000 94'290.15 97'000

27.4360 Rückerstattungen Dritte 1'800 1'750.00 0

27.4600 Bundesbeiträge IV 18'000 18'227.95 15'000

29 Informatik Schule 97'400 0 92'811.75 0.00 67'000 0

29.3010 Löhne 1.Level-Support 10'000 6'250.00 10'000

29.3030 Sozialversicherungsbeiträge 1'300 791.60 1'300

29.3050 Unfall-/Krankenversicherungsbeiträge 100 48.25 100

29.3090 EDV-Weiterbildung 7'200 4'352.80 300

29.3100 EDV-Verbrauchsmaterial 2'700 329.45 1'000

29.3110 Anschaffungen Hard-/Software, Mobilien, 59'300 56'134.95 0

Geräte

29.3114 Bauliche Massnahmen 1'200 1'171.30 35'000

29.3150 Unterhalt Hard-/Software 5'800 12'656.25 8'000

29.3160 Miet-/Leasing-/Lizenzgebühren 6'000 6'839.75 7'500

29.3180 Dienstleistungen/Honorare 3800 4'237.40 3'800

29.4360 Rückerstattungen Dritte 0 0.00 0

RECHNUNG 2011

Sonderpädagogische Massnahmen

Um einen geordneten und optimalen Schulunterricht garantieren

zu können, musste der Schulrat im Laufe des Jahres für einige

lern- oder verhaltensauffällige Schulkinder aber auch für schwierige

Schulklassen spezielle pädagogische Massnahmen durchführen.

Dieser kostenintensive befristete Spezialunterricht verursachte

einen Mehraufwand im Bereich Gehälter Sonderpädagogische

Massnahmen ISF.

Informatik

Der zweite Teil der Ersatzanschaffung Informatik mit 38 neuen

Laptops/PC’s konnte mit einer leichten Kostenunterschreitung

abgeschlossen werden. Die unstabilen Funknetzverbindungen

verursachten im laufenden Jahr immer wieder Probleme mit entsprechend

hohen Instandstellungskosten.

SEITE 16

VORANSCHLAG 2012

Sonderpädagogische Massnahmen

Zusätzliche Massnahmen für Schülerinnen und Schüler mit

besonderem Förderbedarf erfordern Zusatzpersonal und flankierend

hierzu erhöhte Personalkosten. Darunter zählen z.B. Nachhilfeunterricht,

Massnahmen zur Behebung von Lern- und Verhaltensauffälligkeiten

bei einzelnen Kindern aber auch von schwierigen

Klassensituationen.

Informatik

Das Projekt der Hardware-Ersatzbeschaffung konnte im 2011

abgeschlossen werden. Schülerschaft und Lehrpersonen stehen

derzeit optimale EDV-Hilfsmittel zur Verfügung. Um die akuten

Probleme der Datenübertragung durch Wireless zu beheben, hat

der Schulrat beschlossen, die Umstellung auf Glasfaserverkabelung

mit entsprechenden Kosten für den Innenausbau zu realisieren.


JAHRESRECHNUNG PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Kommentar zur

Laufenden Rechnung

SCHULANLÄSSE, FREIZEITGESTALTUNG

VORANSCHLAG 2011 RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

3 Schulanlässe, Freizeitgestaltung 121'000 35'200 120'572.25 39'450.65 107'000 32'200

30 Schulreisen 5'000 2'500 4'640.50 2'196.50 4'000 2'000

30.3170 Aufwand Schulreisen 5'000 4'640.50 4'000

30.4360 Teilnehmerbeiträge Schulreisen 2'500 2'173.50 2'000

30.4690 Übrige Beiträge 0 23.00

31 Sportanlässe während der Schulzeit 1'000 0 1'188.65 0.00 1'000 0

31.3170 Aufwand Schulsportanlässe 1'000 1'188.65 1'000

32 Wintersportwoche/Klassenlager 103'000 32'200 103'693.05 36'176.00 90'000 29'700

32.3171 Aufwand Wintersportwoche 70'000 65'581.55 70'000

32.3172 Aufwand Klassenlager 33'000 38'111.50 20'000

32.4361 Teilnehmerbeiträge Wintersportwoche 25'000 26'540.00 25'000

32.4362 Teilnehmerbeiträge Klassenlager 7'000 9'137.00 4'500

32.4600 Beitrag Jugend und Sport 200 499.00 200

32.4690 Übrige Beiträge 0 0

34 Besondere Schulveranstaltungen 12'000 500 11'050.05 1'078.15 12'000 500

34.3170 Aufwand Besondere Schulveranstaltungen 12'000 11'050.05 12'000

34.4360 Teilnehmerbeiträge 500 490.00 500

34.4690 Übrige Beiträge 588.15 0

RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Schulanlässe

Zwei Klassenlager fanden bereits im Herbst 2011, also zu Beginn

des Schuljahres statt; diese Kosten sind nicht budgetiert worden.

Die restlichen vielfältigen Schulanlässe und Veranstaltungen liegen

in den budgetierten Werten.

Die Sonnenbräu ist überall präsent! Zeichnen in freier Natur

SEITE 17

Sommerlager/Wintersportwoche

Durch die Vorziehung zweier Klassenlager in den Herbst verschieben

sich auch die entsprechenden Kosten. Die Aufwendungen

für die Wintersportlager sind gleichbleibend gegenüber dem

Vorjahr.


JAHRESRECHNUNG PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Kommentar zur

Laufenden Rechnung

GESUNDHEITSDIENST, SCHULBETRIEBSKOSTEN

VORANSCHLAG 2011 RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

4 Gesundheitsdienst, Schulbetriebsaufwand 115'200 35'500 144'398.35 35'369.45 125'200 36'100

40 Schularztdienst 5'400 100 5'052.85 100.00 8'400 100

40.3010 Honorare Arzt und Hilfspersonal 4'000 4'012.40 6'800

40.3030 Sozialversicherungsbeiträge 300 316.70 500

40.3050 Unfall-/Krankenversicherungsbeiträge 100 19.30 100

40.3130 Verbrauchsmaterial 1'000 704.45 1'000

40.4360 Rückerstattung Dritte 100 100.00 100

41 Schulzahnpflege 12'400 600 12'721.10 494.00 12'400 600

41.3010 Schulzahnarzt Honorare Untersuche 10'500 10'180.60 10'500

41.3011 Schulzahnarzt Honorare Behandlungen 0 0.00 0

41.3030 Sozialversicherungsbeiträge 800 747.10 800

41.3050 Unfall-/Krankenversicherungsbeiträge 100 45.55 100

41.3130 Verbrauchsmaterialien 1'000 1'747.85 1'000

41.3300 Debitorenverluste 0 0.00 0

41.4340 Schüleranteile Zahnbehandlungen 0 0.00 0

41.4350 Verkäufe 600 494.00 600

42 Schulpsychol. Dienst/Beratungsstellen 35'000 0 60'234.05 0.00 39'000 0

42.3640 Schulpsychol.Dienst/Beratungsstellen 35'000 60'234.05 39'000

44 Religions- und Bibelunterricht 29'200 29'200 29'030.45 29'030.45 30'300 30'300

44.3020 Personalaufwand 27'000 26'924.35 28'000

44.3030 Sozialversicherungsbeiträge 2'100 2'066.80 2'200

44.3050 Unfall-/Krankenversicherungsbeiträge 100 39.30 100

44.4520 Rückerstattungen Gemeinwesen 29'200 29'030.45 30'300

45 Schülertransporte 6'000 0 9'914.60 0.00 8'000 0

45.3180 Schülertransporte durch Dritte 6'000 9'914.60 8'000

47 Übrige Freizeitangebote 18'400 5'500 19'265.85 5'745.00 18'500 5'000

47.3020 Gehälter Aufgabenhilfe 17'000 17'741.15 17'000

47.3030 Sozialversicherungsbeiträge 1'300 1'437.10 1'400

47.3050 Unfall-/Krankenversicherungsbeiträge 100 87.60 100

47.4360 Teilnehmerbeiträge 5'500 5'745.00 5'000

48 Übrige Schulbetriebskosten 8'800 100 8'179.45 0.00 8'600 100

48.3180 Schülerunfall-/Haftpflichtversicherungen 1'700 1'570.80 1'700

48.3181 Telekommunikation Schulhäuser 6'700 6'608.65 6'500

48.3660 Beiträge an Dritte 400 0.00 400

48.4360 Rückerstattungen 100 0.00 100

RECHNUNG 2011

Schulpsychologischer Dienst

Der Schulpsychologische Dienst des Kantons St. Gallen erfasst

Problemsituationen von Schulkindern, beantragt die notwendigen

Massnahmen und berät Eltern, Lehrpersonen und die Behörde. Er

setzt sich für die richtige Behandlung von Fehlentwicklungen bei

Schulkindern ein und leistet in Einzelfällen direkte psychologische

Hilfe.

Der Schulrat musste im Jahr 2011 von einer überdurchschnittlichen

Erhöhung der schulpsychologischen Arbeit Kenntnis nehmen.

Die Grundversorgung und das vereinbarte Zusatzpensum

SEITE 18

der Fachstelle reichten bei weitem nicht aus, um den Mehraufwand

an schulpsychologischen Abklärungen und Beratungen zu

decken. Die Krisenintervention musste weiters für einen unangenehmen

Mobbingfall beansprucht und finanziert werden.


JAHRESRECHNUNG PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Kommentar zur

Laufenden Rechnung

SCHULANLAGEN

VORANSCHLAG 2011 RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

5 Schulanlagen 610'200 146'000 683'600.10 189'268.80 617'600 94'500

50 Betrieb und Unterhalt 595'900 31'000 670'540.55 68'191.55 603'300 500

50.3010 Gehälter Hauswart-/Reinigungsdienst 296'000 331'695.85 263'000

50.3030 Sozialversicherungsbeiträge 23'300 21'186.50 21'000

50.3040 Personalversicherungsbeiträge 17'000 20'909.40 20'000

50.3050 Unfall-/Krankenversicherungsbeiträge 1'400 1'291.15 1'300

50.3090 Personalaufwand/Fortbildung 200 0.00 700

50.3110 Anschaffungen Mobilien/Masch./Fahrzeuge 33'000 38'579.50 29'000

50.3111 Anschaffungen Progyzentrum 7'000 7'331.45 4'300

50.3120 Wasser/Energie/Heizmaterial 90'000 101'949.85 95'000

50.3130 Reinigungs- und Verbrauchsmaterial 20'000 21'266.40 20'000

50.3140 Baulicher Unterhalt 65'000 81'394.75 100'000

50.3141 Baulicher Unterhalt Progyzentrum 10'000 14'743.15 18'000

50.3150 Unterhalt Mobilien/Masch./Fahrzeuge 5'000 5'117.90 3'000

50.3180 Versicherungen/Gebühren/Dienstleistungen 28'000 25'074.65 28'000

50.4360 Rückerstattungen Dritte 31'000 68'191.55 500

51 Miete / Benützungsentschädigung 14'300 115'000 13'059.55 121'077.25 14'300 94'000

51.3160 Mieten/Pachten/Benützungskosten 14'300 13'059.55 14'300

51.4270 Liegenschaftsertrag Verwaltungsvermögen 65'000 65'000.00 44'000

51.4340 Benützungsentschädigungen 20'000 26'077.25 20'000

51.4520 Rückerstattung Gemeinwesen 30'000 30'000.00 30'000

RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Gehälter Hauswarte

Die optimistische Einschätzung betreffend Arbeitsfähigkeit eines

verunfallten Hauswartes trat leider nicht ein. Dies und zwei weitere

krankheitsbedingte Arbeitsausfälle haben zur Folge, dass die

Personalkosten höher als geplant ausgefallen sind. Flankierend

hierzu sind höhere Leistungen aus der Unfallversicherung eingegangen.

Baulicher Unterhalt Schulgebäude

Nebst dem ordentlichen Unterhalt konnten die geplanten und

budgetierten Bauprojekte realisiert werden. Während des Jahres

fielen jedoch einige kostenintensive Reparaturen an: Kesselhochhaltepumpe

Schachen, Heizung Berg, Platzbeleuchtung Spielwiese

Schachen, Lavabo WC Progyzentrum. Diese unvorhersehbaren

Reparaturen verursachten eine Kostenüberschreitung im baulichen

Unterhalt. Die optimistische Einschätzung betreffend Energieverbrauch

und -preisen sind leider nicht eingetroffen.

SEITE 19

Liegenschaften

Beim baulichen Unterhalt sind Aufwendungen von nahezu Fr.

120'000 vorgesehen. Grösste Einzelpositionen sind: Vorplatzgestaltung

Burggut, Fenstersanierung Burggut, Sanierung Laufbahn/Allwetterplatz

Schachen und Malerarbeiten Mehrzweckhalle

Progyzentrum.

Bedingt durch den regen Gebrauch, das Alter und Sicherheits -

überlegungen sind Ersatzanschaffungen respektive Sanierungen

von Aussenspielgeräten und Spielplätzen in den Schulanlagen

Burggut, Berg und Kindergarten Mühlener geplant.

Durch den Austritt eines verunfallten Hauswartes reduzieren sich

die Gehaltsaufwendungen; jedoch fallen auch die bisherigen

Rückvergütungen von Unfalltaggeldern weg.

Mieteinnahmen

Im Schulhaus Schachen endet das Mietverhältnis mit der Oberstufe

Rebstein-Marbach am 31. Juli 2012. Die freiwerdenden

Schulräume werden – wie ursprünglich vorgesehen – als Werkund

Mehrzweckraum genutzt.


JAHRESRECHNUNG PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Kommentar zur

Laufenden Rechnung

FINANZEN

VORANSCHLAG 2011 RECHNUNG 2011 VORANSCHLAG 2012

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

9 Finanzen 954'600 5'898'000 906'376.65 5'839'376.89 852'200 5'810'800

90 Finanzbedarf 0 5'886'000 0.00 5'829'153.64 0 5'801'000

90.4450 Finanzbedarf Gemeinde Rebstein 5'886'000 5'829'153.64 5'801'000

91 Schulgelder 303'000 0 290'339.65 0 330'000 0

91.3520 Schulgeld Kindergartenkinder 0 0.00 0

91.3521 Schulgeld Primarschulkinder 0 3'815.00 7'000

91.3523 Schulgeld Kleinklassenschüler 0 0.00 0

91.3526 Schulgeld Musikschüler 147'000 151'774.65 152'000

91.3528 Schulgeld Sonderschüler 156'000 134'750.00 171'000

94 Liegenschaften des Finanzvermögens 400 7'200 247.40 7'200.00 400 7'200

94.3180 Versicherungen/Steuern 400 247.40 400

94.4230 Miet- und Pachtzinserträge 7'200 7'200.00 7'200

95 Zinsen 90'200 300 55'156.30 172.90 60'200 300

95.3210 Zinsen für kurzfristigen Schulden 200 0.00 200

95.3220 Zinsen für langfristigen Schulden 90'000 55'156.30 60'000

95.4200 Zinsen von Kontokorrent 300 172.90 300

97 Allgemeine Posten 0 4'500 0 2'850 0 2'300

97.3300 Debitorenverluste 0 0.00 0

97.4370 Bussen 0 500.00 0

97.4400 Anteile Bundeseinnahmen 4'500 2'350.35 2'300

99 Abschreibungen Verwaltungsvermögen 561'000 0 560'633.30 0.00 461'600 0

99.3310 Ordentliche Abschreibungen 561'000 560'633.30 461'600

RECHNUNG 2011

Schulgelder

Die Sonderschulkosten für Kinder mit Beeinträchtigungen sind

tiefer ausgefallen, derweil ein Kind während längerer Zeit in

einer Spitalschule unterrichtet werden musste.

Die Musikschule Oberrheintal erhöhte die Gemeindebeiträge für

Schülerinnen und Schüler im Instrumentalunterricht.

Zinsen

Durch Kapitalbeschaffungen bei der Politischen Gemeinde Rebstein

zu optimalen Konditionen und dem stetigen Schuldenabbau

reduzieren sich die Schuldzinsen um rund Fr. 35'000.

Jahresrechnungen und Jahresberichte der Zweckverbände Musikschule

Oberrheintal und Logopädische Vereinigung Oberrheintal

liegen zur Einsichtnahme in der Schulverwaltung der Primarschulgemeinde

Rebstein auf.

SEITE 20

VORANSCHLAG 2012

Schulgelder/Abschreibungen

Durch Neuzuweisungen von Kindern mit Beeinträchtigungen steigen

die Schulgelder für Sonderschulen gegenüber dem Vorjahr.

Die ordentlichen Abschreibungen reduzieren sich durch den Wegfall

der Abschreibungsquote für die Mehrzweckhalle Progyzentrum.

Abwart mit neuem Rasentraktor


JAHRESRECHNUNG PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Artengliederung

Investitionsrechnung

AUFWAND NACH SACHGRUPPEN

Wie verteilt sich der Aufwand?

ERTRAG NACH SACHGRUPPEN

Woher stammen die Einnahmen?

SEITE 21

Voranschlag Rechnung Voranschlag

2011 2011 2012

Fr. Fr. Fr.

3 Aufwand 6'177'300 6'188'566 6'045'300

30 Personalaufwand 4'353'500 4'369'522 4'311'400

31 Sachaufwand 699'500 725'951 709'700

32 Passivzinsen 90'200 55'156 60'200

33 Abschreibungen 561'000 560'633 461'600

35 Zweckgebunde 437'700 417'070 463'000

Ausgaben

36 Eigene Beiträge 35'400 60'234 39'400

38 Einlagen 0 0 0

Spezialfinanzierung

Voranschlag Rechnung Voranschlag

2011 2011 2012

Fr. Fr. Fr.

4 Ertrag 6'177'300 6'188'566 6'045'300

42 Vermögenserträge 72'500 72'373 51'500

43 Entgelte 136'900 206'321 115'000

44 Steuerbedarf 5'890'500 5'831'504 5'803'300

45 Rückerstattungen 59'200 59'030 60'300

von Gemeinwesen

46 Beiträge für eigene 18'200 19'338 15'200

Rechnung

48 Entnahme 0 0 0

Spezialfinanzierung

INVESTITIONSRECHNUNG

INVESTITIONSRECHNUNG

Im 2011 und 2012 wurden keine investitionswirksamen Neubeschaffungen

oder Bautätigkeiten vorgesehen.

Eigene Beiträge

Zweckgebundene Ausgaben

Abschreibungen

Passivzinsen

Sachaufwand

Entgelte

Vermögenserträge

Beiträge eigene Rechnung

Rückerstattungen

Idyllischer Kindergarten Mühlener

Personalaufwand

Steuerbedarf


PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Abschreibungsplan

Inventar der Liegenschaften

ABSCHREIBUNGSPLAN

Objekt Kredit Tilgung Buchwert Nettoinvestition Abschreibung Buchwert Abschreibung

per 1.01.2011 2011 2011 31.12.2011 2012

Abgerechnete Investitionen

Mehrzweckhalle Progy 2'604'973.80 87-11 99'433.30 99'433.30 – –

Neubau

Doppelkindergarten Schachen 1'465'535.85 94-18 467'735.85 58'600.00 409'135.85 58'600.00

Erweiterungsbau

Schulanlage Berg – Neubau 4'509'893.15 98-22 2'155'493.15 179'700.00 1'975'793.15 179'700.00

Erweiterung/Sanierung

Schulhaus Burggut 554'850.05 99-13 110'850.05 37'000.00 73'850.05 37'000.00

Aussensanierung

Schulhaus Schachen 1'985'452.95 02-21 1'161'252.95 99'900.00 1'061'352.95 99'900.00

Erweiterung/Sanierung 2. Teil

Allwetterplatz/Laufbahn Schachen 85'904.80 04-14 19'404.80 9'500.00 9'904.80 9'904.80

Sanierung

Schulhaus Berg Altbau 970'000.00 05-24 573'587.65 41'500.00 532'087.65 41'500.00

Innen- und Aussensanierung

Kindergarten Schachensonne 350'000.00 08-17 238'366.25 35'000.00 203'366.25 35'000.00

Sanierung

Total 4'826'124.00 – 560'633.30 4'265'490.70 461'604.80

INVENTAR DER LIEGENSCHAFTEN

Objekt Parz.Nr. Vers. Nr. Fläche m 2 Verkehrswert Schätzungsjahr

Finanzvermögen

Wohnhaus Bergstrasse 841 690,691 390 110'000 2011

Verwaltungsvermögen

Schulanlage Berg 841 676,1242, 2045 7'109 4'510'000 2011

Schulhaus Burggut 957 518,1725,1726 2'178 1'420'000 2010

Spielwiese Burggut 1537 1'642 197'000 2004

Kindergarten Isenbühl 1307 977, 1926 1'464 397'000 2003

Kindergarten Mühlener 1282 956 1'088 242'000 2011

Progyzentrum inkl. Turnhalle Schachen 296 1828, 1033 4'591 3'250'000 2009

Kindergarten Schachen 72 1394, 1957 3'299 1'010'000 2009

Schulhaus Schachen 71 1289 9'310 2'550'000 2003

SEITE 22


GUTACHTEN UND ANTRAG

Gemeindeordnung

Geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Der Kantonsrat des Kantons St. Gallen hat im Jahr 2010 ein

neues Gemeindegesetz in Kraft gesetzt. Die Neuerungen dieses

Gesetzes haben zur Folge, dass zahlreiche Bestimmungen der

Gemeindeordnungen nicht mehr den aktuellen Vorschriften entsprechen.

Aus diesem Grunde müssen alle Gemeinden im Kanton

St. Gallen (Politische Gemeinden, Schulgemeinden, Spezialgemeinden)

eine Anpassung an das neue Recht bis spätestens am

1.1.2013 vornehmen. Die aktuell gültige Gemeindeordnung der

Primarschulgemeinde Rebstein stammt aus dem Jahr 2006

respektive 2008 (Nachtrag). Der Primarschulrat Rebstein hat aus

den genannten Erwägungen die vorliegende Gemeindeordnung

überarbeitet und den neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst.

ZIELSETZUNGEN

Zwischen den Behörden der Primarschulgemeinde Rebstein und

der Politischen Gemeinde Rebstein besteht die Übereinstimmung,

dass beide Gemeindeordnungen sich in Bezug auf die politischen

Rechte, die Unterschriftenzahl für Initiativen und Referenden, das

Abstimmungsprozedere und weiteren Details gleichen sollten, um

dem Rebsteiner Bürger einheitliche Rahmenbedingungen zu

schaffen. Die neuen Gemeindeordnungen basieren deshalb inhaltlich

und sprachlich auf einer gemeinsamen Grundphilosophie.

WESENTLICHE ÄNDERUNGEN/NEUERUNGEN

Die neue Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Rebstein

weist einige wesentliche Änderungen/Neuerungen gegenüber der

bisherigen Version auf:

• Bei Behördenwahlen ist neu die stille Wahl im zweiten Wahlgang

möglich.

• Verschiedene kleinere Änderungen bei der Ausschreibung der

Bürgerversammlung, amtliche Bekanntmachung, Publikationsorgane

usw. sind angebracht worden.

• Der Einbau der neuen politischen Rechte wie Volksvorschlag

und Volksmotion ist fakultativ. Der Primarschulrat hat aufgrund

der eingegangenen Vernehmlassungsberichte und

Gesprächen mit dem Gemeinderat nachträglich entschieden,

auf diese Neuerungen zu verzichten.

• Mit dem Eventualantrag wird dem Rat bei Zustandekommen

eines fakultativen Referendums ermöglicht, konkrete Vorschläge

zur Verbesserung einer Vorlage anzubringen.

• Ein wesentlicher Teil der Gemeindeordnung sind die Kreditkompetenzen,

welche die Handlungsfähigkeit der Schulgemeinde

sicherstellen. Diese wurden neu strukturiert und mit geringfügigen

Wertveränderungen gegenüber dem IST-Stand angepasst.

• Der Schulrat hat ein internes Kontrollsystem IKS sicherzustellen.

• Falls die Geschäftsprüfungskommission nicht über die die

erforderliche Fachkunde in der Rechnungsprüfung verfügt, ist

eine externe Revisionsstelle beizuziehen.

SEITE 23

RECHTLICHES

Gemäss Art. 8 der heute gültigen Schulgemeindeordnung

beschliesst die Bürgerschaft an der Bürgerversammlung über die

Gemeindeordnung.

Ortsparteien und Bevölkerung wurden im September 2011 zur

Vernehmlassung eingeladen. Es sind zwei Anmerkungen eingegangen,

über die der Schulrat nochmals beraten hat.

Der Entwurf der neuen Gemeindeordnung wurde zur Vorprüfung

an das Bildungsdepartement des Kantons St. Gallen, Dienst für

Recht und Personal, eingereicht. Der Primarschulrat hat die neue

Schulgemeindeordnung zuhanden der Bürgerversammlung verabschiedet.

ANTRAG

Der Primarschulrat Rebstein stellt den Stimmbürgerinnen und

Stimmbürgern folgenden Antrag:

1. Die neue Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Rebstein

sei zu genehmigen und auf den 1. Januar 2013 in Kraft zu setzen.

Rebstein, 31. Januar 2012 Primarschulrat Rebstein

Schulgemeindeordnung


SEITE 24

Gemeindeordnung

der Primarschulgemeinde Rebstein

vom 2. April 2012 1

Die Bürgerschaft der Primarschulgemeinde Rebstein erlässt gestützt auf Art. 22 Abs. 3

Bst. a des Gemeindegesetzes vom 21. April 2009 2 als Gemeindeordnung:

I. GRUNDLAGEN

Geltungsbereich Art. 1

Gebiet Art. 2

Organisationsform Art. 3

Organe Art. 4

Aufgaben Art. 5

Diese Gemeindeordnung regelt Organisation und Zuständigkeit der

Organe der Primarschulgemeinde Rebstein sowie die politischen

Rechte der Bürgerschaft.

Die Primarschulgemeinde Rebstein umfasst das Gebiet der politischen

Gemeinde Rebstein.

Die Schulgemeinde organisiert sich als Gemeinde mit Bürgerversammlung.

Organe der Schulgemeinde sind:

a) die Bürgerschaft;

b) der Schulrat;

c) die Geschäftsprüfungskommission.

Die Schulgemeinde erfüllt die ihr durch die Verfassung und Gesetz

zugewiesenen Aufgaben.

Sie kann im Rahmen des allgemeinen Schulzwecks weitere im öffentlichen

Interesse liegende Aufgaben übernehmen.

_______________________

1

Von der Bürgerschaft der Primarschulgemeinde Rebstein erlassen am 2. April 2012, rechtsgültig geworden

durch Genehmigung des Bildungsdepartementes vom .., in Vollzug ab 1. Januar 2013

2

sGS 151.2


SEITE 25

II. BÜRGERSCHAFT

1. Stellung und Zuständigkeit

Grundsatz Art. 6

Sachabstimmungen

a) an der Bürgerversammlung

Die Bürgerschaft ist oberstes Organ.

Sie berät und beschliesst an der Bürgerversammlung, soweit nicht

Urnenabstimmung vorgeschrieben ist.

Art. 7

b) an der Urne Art. 8

Wahlen

a) an der Urne

Die Bürgerschaft beschliesst an der Bürgerversammlung über:

a) Erlass und Änderung der Gemeindeordnung;

b) Jahresrechnung;

c) Voranschlag;

d) Finanzgeschäfte gemäss Anhang;

e) Mitgliedschaft bei Gemeindeverbänden und Zweckverbänden;

f) weitere Geschäfte nach Massgabe der Gemeindeordnung.

Die Bürgerschaft beschliesst an der Urne über:

a) Erlass und Änderung der Gemeindeordnung, soweit ein Drittel der

Bürgerversammlung für die Schlussabstimmung zur Gemeindeordnung

die Urnenabstimmung verlangt;

b) Geschäfte nach Art. 7 Bst. d bis f dieses Erlasses, soweit die

Bürgerversammlung im Einzelfall Urnenabstimmung beschlossen hat;

c) Referendumsbegehren;

d) Initiativbegehren, soweit sie nicht die Gemeindeordnung betreffen.

Art. 9

b) Stille Wahl 3 Art. 10

2. Bürgerversammlung

Durchführung Art. 11

________________________

Die Bürgerschaft wählt an der Urne:

a) die Schulratspräsidentin oder den Schulratspräsidenten;

b) die weiteren Mitglieder des Schulrates;

c) die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission.

Für Gemeindebehörden ist stille Wahl im zweiten Wahlgang möglich.

Die Bürgerversammlung über Jahresrechnung und Voranschlag wird bis

15. April durchgeführt.

Bürgerschaft und Schulrat können weitere Bürgerversammlungen

anordnen.

Der Schulrat setzt Ort und Zeitpunkt der Bürgerversammlung fest.

3 Art. 20ter Bst. c des Gesetzes über die Urnenabstimmung, sGS 125.3


SEITE 26

Stimmenzählerinnen

und Stimmenzähler

Orientierungsversammlung

Art. 12

Der Schulrat bietet für die Bürgerversammlung Stimmenzählerinnen und

Stimmenzähler auf, die für die Urnenabstimmungen gewählt sind.

Art. 13

3. Fakultatives Referendum

Grundsatz Art. 14

Eventualantrag Art. 15

Amtliche Bekanntmachung

Der Schulrat kann vor Sachabstimmungen eine Orientierungsversammlung

anordnen.

Ein Zehntel der Stimmberechtigten kann schriftlich verlangen, dass ein dem

fakultativen Referendum unterstehender Erlass oder Beschluss der

Abstimmung durch die Bürgerschaft unterstellt wird.

Es ist die Zahl der Stimmberechtigten bei den letzten Gesamterneuerungswahlen

des Schulrates massgebend.

Der Schulrat kann einen Eventualantrag zu einer Vorlage stellen, die dem

fakultativen Referendum untersteht.

Das Verfahren richtet sich sachgemäss nach den Vorschriften des

Gesetzes über Referendum und Initiative 4 über Initiative und

Gegenvorschlag.

Art. 16

Frist Art. 17

Verfahren Art. 18

_______________________

4

sGS 125.1

5

sGS 125.1

Der Schulrat veröffentlicht referendumspflichtige Erlasse und Beschlüsse

im amtlichen Publikationsorgan.

Er veröffentlicht Beginn und Ende der Referendumsfrist, die notwendige

Zahl der Unterschriften sowie den Ort, wo die Referendumsvorlage

eingesehen und bezogen werden kann.

Die Frist zur Einreichung des Begehrens beträgt 30 Tage seit der amtlichen

Bekanntmachung.

Der Schulrat lässt die Unterschriften durch die Stimmregisterführerin oder

den Stimmregisterführer prüfen und stellt fest, ob das Begehren zustande

gekommen ist.

Ist das Begehren zustande gekommen, so ordnet er innert sechs Monaten

die Urnenabstimmung an.

Im Übrigen gilt sachgemäss das Gesetz über Referendum und Initiative 5 .


SEITE 27

4. Initiative

Grundsatz Art. 19

Form und Inhalt Art. 20

Prüfung der

Zulässigkeit

Anmeldung und

amtliche Bekanntmachung

Mit einem Initiativbegehren kann ein Zehntel der Stimmberechtigten

schriftlich eine Abstimmung über einen Gegenstand verlangen, der in die

Zuständigkeit der Bürgerschaft fällt.

Es ist die Zahl der Stimmberechtigten bei den letzten Gesamterneuerungswahlen

des Schulrates massgebend.

Das Initiativkomitee besteht aus mindestens fünf Stimmberechtigten.

Das Begehren ist als einfache Anregung zu stellen. Erlasse können in der

Form des ausgearbeiteten Entwurfs beantragt werden.

Das Begehren umfasst nicht mehr als einen Gegenstand.

Art. 21

Das Initiativkomitee legt das Begehren dem Schulrat zur Prüfung der

Zulässigkeit vor.

Der Schulrat stellt innert drei Monaten fest, ob das Begehren zulässig ist.

Art. 22

Einreichung Art. 23

Stellungnahme des

Schulrates

Das Initiativkomitee meldet das Begehren innert eines Monats seit

Rechtskraft des Entscheides über die Zulässigkeit bei der Schulverwaltung

an.

Die Schulverwaltung veröffentlicht das Begehren unverzüglich im amtlichen

Publikationsorgan.

Die Frist zur Einreichung des Begehrens beträgt drei Monate seit der

amtlichen Bekanntmachung des Begehrens.

Der Schulrat lässt die Unterschriften durch die Stimmregisterführerin oder

den Stimmregisterführer prüfen und stellt fest, ob das Begehren zustande

gekommen ist.

Art. 24

Der Schulrat beschliesst, ob er dem Begehren zustimmt, ob er es ablehnt

oder ob er auf eine Stellungnahme verzichten will.

Er kann einen Gegenvorschlag unterbreiten.

Stimmt der Schulrat dem Begehren nicht zu, so ordnet er innert sechs

Monaten seit Einreichung des Begehrens die Abstimmung durch die

Bürgerschaft an.


SEITE 28

Ergänzendes Recht Art. 25

III. SCHULRAT

Zusammensetzung Art. 26

Aufgaben

a) Im Allgemeinen

Im Übrigen gilt sachgemäss das Gesetz über Referendum und Initiative 6 .

Der Schulrat besteht aus:

a) der Schulratspräsidentin oder dem Schulratspräsidenten;

b) vier weiteren Mitgliedern.

Die Schulratspräsidentin oder der Schulratspräsident kann Verwaltungsfunktionen

ausüben.

Art. 27

______________________

6

sGS 125.1.

Der Schulrat ist das oberste Leitungs- und Verwaltungsorgan der

Schulgemeinde.

Er erfüllt die Aufgaben, die ihm von Gesetzes wegen zugewiesen sind,

sowie unter Vorbehalt der Übertragung an nachgeordnete Stellen durch

Schulordnung oder Reglement folgende Aufgaben:

a) Antragstellung an die Bürgerschaft;

b) Vollzug der Beschlüsse der Bürgerschaft;

c) Organisation und Führung der Verwaltung;

d) Bestellung von Kommissionen;

e) Begründung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses der Mitglieder

der Schulleitungen, der Lehrpersonen und der übrigen Angestellten der

Schulgemeinde;

f) Erlass des Stellenplanes im Rahmen des Voranschlages, die

Klassenorganisation sowie die Zuteilung der Lehrpersonen zu den

einzelnen Schulhäusern und Klassen;

g) Wahl der Schulärztin oder des Schularztes und der Schulzahnärztin

oder des Schulzahnarztes;

h) Erfüllung weiterer grundlegender Leitungs-, Planungs- und

Verwaltungsaufgaben;

i) Einreichung und Anerkennung von Klagen, Ergreifen von Rechtsmitteln

und Abschluss von Vergleichen;

j) Vertretung der Schulgemeinde nach aussen;

k) Information der Öffentlichkeit über Geschäfte von allgemeinem

Interesse;

l) Erlass eines Finanzplans;

m) Sicherstellen eines internen Kontrollsystems;

n) Erfüllung aller weiteren Gemeindeaufgaben, für die kein anderes

Organ zuständig ist.


SEITE 29

b) Rechtsetzung Art. 28

c) Finanzbefugnisse Art. 29

Geleitete Schule Art. 30

Teilnahme an

Sitzungen

Der Schulrat erlässt die Schulordnung sowie andere Reglemente und

schliesst Vereinbarungen ab.

Das fakultative Referendum bleibt vorbehalten.

Gebührentarife und Vollzugsvorschriften des Schulrates sind vom

Referendum ausgenommen.

Die Finanzbefugnisse des Schulrates sowie das Verfahren für die

Beschlussfassung über neue Ausgaben und Grundstückgeschäfte richten

sich nach dem Anhang.

Der Schulrat bestimmt Organisation und Zuständigkeit der Schulleitung in

der Schulordnung.

Art. 31

An den Sitzungen des Schulrates nimmt eine von den Lehrpersonen

gewählte Vertretung sowie eine vom Schulrat bezeichnete Vertretung der

Schulleitung mit beratender Stimme teil.

IV. GESCHÄFTSPRÜFUNGSKOMMISSION

Zusammensetzung Art. 32

Aufgaben Art. 33

Sicherstellung der

Fachkunde

Die Geschäftsprüfungskommission besteht aus fünf Mitgliedern.

Die Geschäftsprüfungskommission erfüllt die gesetzlich vorgeschriebenen

Aufgaben und prüft namentlich die:

a) Amts- und Haushaltsführung des Schulrates und der Verwaltung im

abgelaufenen Jahr;

b) Anträge des Schulrates über den Voranschlag für das nächste Jahr.

Art. 34

Die Geschäftsprüfungskommission stellt die angemessene fachkundige

Kontrolle des Finanzhaushalts sicher. Kann sie dies nicht selbst

sicherstellen, so überträgt sie die Rechnungskontrolle einer aussenstehenden

fachkundigen Revisionsstelle.


SEITE 30

V. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Aufhebung bisherigen

Rechts

Art. 35

Vollzugsbeginn Art. 36

Die Gemeindeordnung vom 3. April 2006 wird aufgehoben.

Die Gemeindeordnung wird mit Annahme durch die Bürgerschaft und

Genehmigung durch das Bildungsdepartement rechtsgültig.

Sie wird ab 1.1.2013 angewendet.

Vom Primarschulrat Rebstein erlassen am: 12. Januar 2012

PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Präsident Patrick Matter

Schulverwalter Urs Hartert

1. Neue Ausgaben

1.1. einmalige neue Ausgaben

Gegenstand Schulrat

abschliessend

1.2. während wenigstens zehn Jahren

wiederkehrende neue Ausgaben

2. Unvorhersehbare neue Ausgaben

2.1. Ausgaben oder Mehrausgaben 2

(nicht im Voranschlag enthaltene Aufwendungen)

3. Dringliche oder gebundene Ausgaben

3.1. Dringliche oder gebundene Ausgaben

4. Grundstücke des Finanzvermögens

4.1. Erwerb: Kaufpreis oder Anlagekosten,

die im Finanzvermögen bewertet sind

4.2. Veräusserung/Begründung von

Baurechten: Verkehrswert oder Anlagekosten

Anhang: Finanzbefugnisse

bis Fr. 50'000 je Fall,

höchstens Fr. 100'000

je Jahr

abschliessend

bis Fr. 250'000 je Fall,

höchstens Fr. 500’000

je Jahr

bis Fr. 250'000 je Fall

höchstens Fr. 500’000

je Jahr

Voranschlag Schulrat unter

Vorbehalt fakultatives

Referendum

bis Fr. 200'000

je Fall

bis Fr. 30'000

je Fall

bis Fr. 200'000 je Fall,

soweit nicht der Schulrat

abschliessend zuständig ist

bis Fr. 500'000 je Fall,

soweit nicht der Schulrat

abschliessend zuständig ist

bis Fr. 500'000 je Fall,

soweit nicht der Schulrat

abschliessend zuständig ist

1

Antrag in Form eines Gutachtens

2

Für Mehrausgaben ist ein Nachtragskredit zu gewähren. Ausgenommen sind Mehrausgaben als Folge der Teuerung und für Gegenstände,

in denen kein grösserer Ermessensbereich gegeben ist.

Bürgerversammlung 1

über Fr. 200'000 je Fall

über Fr. 30'000 je Fall

über Fr. 200'000 je Fall

über Fr. 500'000 je Fall

über Fr. 500'000 je Fall


PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Lehrpersonal

LEHRPERSONAL PER 31.1.2012

Kindergarten Isenbühl Brigitte Egger

Mühlener Mirjam Jost

Schachensonne Sarah Schmid

Schachenmond Annekäthi Belorf

Schachenstern Veronique Sieber

Teamteaching Bettina Fritz (Teilpensum)

Teamteaching Franziska Röthlisberger (Teilpensum)

Primarschule Schulhaus Berg Jürg Biefer

Albert Brägger

Tanja Breu (Teilpensum)

Stefan Czarnecki (Teilpensum)

Erika Dierauer (Teilpensum)

Claudia Graf (Teilpensum)

Kathrin Hardegger

Ursula Häne (Teilpensum)

Cornelia Schapira (Teilpensum)

SEITE 31

Schulhaus Burggut Florian Gemperle

Carmen Loher (Teilpensum)

Eveline Pfister (Teilpensum)

Sabrina Ricchello

Mara Salzgeber

Iris Tinner (Andrea Eugster)

Corin Weder (Teilpensum)

Schulhaus Schachen Rosmarie Dal Molin

Albert Frei

Marianne Göschler (Teilpensum)

Sina Habegger

Ursula Pfändler

Kerstin Röthlisberger (Teilpensum)

Esther Rutishauser (Teilpensum)

Handarbeit Schulhaus Berg Petra Fehr

Schulhaus Burggut Fabiola Fornasier (Teilpensum)

Schulische Heilpädagogik Kindergarten Bettina Fritz (Teilpensum)

(Integration ISF) Kindergarten ISF Cornelia Schapira (Teilpensum)

Schulhaus Berg ISF/BegabungsförderungMargrit Marquart (Teilpensum)

Schulhaus Burggut ISF Theres KordBacheh (Teilpensum)

Schulhaus Schachen ISF Ruth Zünd (Teilpensum)

Fachunterricht ISF Englisch Edith Schönenberger (Teilpensum)

Fachunterricht ISF Französisch Claudia Weder (Teilpensum)

Kindergarten Klassenhilfe befristet Gaby Hartert (Teilzeit)

Kindergarten Einzelbetreuung befristet Monika Emmert (Teilzeit)

Kindergarten Einzelbetreuung befristet Rosmarie Oesch (Teilzeit)

Primarschule Einzelbetreuung befristet Helene Aebischer (Teilzeit)

Deutsch für Fremdsprachige Kindergarten Marianne Brägger (Teilpensum)

Schulhaus Schachen/Kindergarten Franziska Röthlisberger (Teilpensum)

Schulhaus Schachen/Kindergarten Vreni Gmünder (Teilpensum)

Schulhaus Berg Stefan Czarnecki (Teilpensum)

Schulhaus Burggut Therese KordBacheh (Teilpensum)

Betreuerinnen Aufgabenhilfe Schulhaus Burggut Monika Emmert (Teilzeit)

Schulhaus Burggut Gaby Hartert (Teilzeit)

Schulhaus Schachen Gaby Bucher (Teilzeit)

Schulhaus Schachen Yvonne Keel (Teilzeit)

Schulhaus Berg Mara Sutter (Teilzeit)


PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Behörden und Verwaltung

PRIMARSCHULRAT

Patrick Matter (Präsident)

Rebhaldenstrasse 13, 9445 Rebstein

Alexandra Friberg (Vizepräsidentin)

Bahnhofstrasse 31, 9445 Rebstein

Gaby Bucher

Sonnenstrasse 23, 9445 Rebstein

Maria Reiss-Iorlano

Erlenstrasse 17, 9445 Rebstein

Helmut Kuster

Föhrenweg 4, 9445 Rebstein

KONSTITUIERUNG AMTSDAUER 2009/2012

Ressort Präsident/in

Finanzen/Verwaltung Maria Reiss-Iorlano

Personal Patrick Matter

Pädagogik Alexandra Friberg

Fördermassnahmen Gaby Bucher

Gesundheitswesen Alexandra Friberg

Informatik Maria Reiss-Iorlano

Liegenschaften/Anlagen Helmut Kuster

Betriebskommission Progyzentrum Helmut Kuster

REGIONALE SCHULAUFSICHT RHEINTAL

Priska Ritter, Präsidentin

Markus Schmidhauser, Delegierter

GESCHÄFTSPRUFUNGSKOMMISSION

Kurt Sieber (GPK-Präsident) Im Eberliwies 9, 9445 Rebstein

Regula Büchel Hirschelenstrasse 23, 9445 Rebstein

Remo Eggenberger Oberfeldstrasse 34, 9445 Rebstein

Jakob Hutter Föhrenweg 6, 9445 Rebstein

Irma Sutter Ergetenstrasse 20, 9445 Rebstein

PÄDAGOGISCHE SCHULLEITUNG

Eveline Pfister alte Landstrasse 75, 9445 Rebstein

Tel. 071 770 00 43

epfister@psrebstein.ch

SEITE 32

SCHULVERWALTUNG/SCHULKASSIER

Urs Hartert alte Landstrasse 75, 9445 Rebstein

Tel. 071 777 20 90

urs.hartert@rebstein.ch

SCHULZAHNARZT/SCHULARZT

Frank Michael Egli, Marbach Schulzahnarzt

Daniel Roth, Balgach Schulzahnarzt

Jörg Schwela, Rebstein Schulzahnarzt

Hansjörg Oesch, Rebstein Schularzt

HAUSWARTE/REINIGUNGSPERSONAL

Schulanlage Berg Bernhard Wirth (Hauswart)

Karin Stieger (Teilzeit)

Schulanlage Burggut Jolanda Gmünder

(Hauswartin, Teilzeit)

Schulanlage Schachen Wilfried Van Kesteren (Hauswart)

mit Progyzentrum und Claudia Rohner (Teilzeit)

Kindergarten Irma Sutter (Teilzeit)

Karen Mettier (Teilzeit)

Kindergarten Isenbühl Vreny Van Kesteren

(Hauswartin, Teilzeit)

Kindergarten Mühlener Bernadette Kuster

(Hauswartin, Teilzeit)

Lesenacht im Schulhaus Berg


PRIMARSCHULGEMEINDE REBSTEIN

Ferienplan

SCHULJAHR 2011/2012

SEITE 33

erster Tag letzter Tag

Frühlingsferien 2012 Fr. 06.04.2012 So. 22.04.2012

Sommerferien 2012 Sa. 07.07.2012 So. 12.08.2012

Wichtige Daten:

Schulfreie Tage Auffahrt 2012 Do. 17.05.2012 bis So. 20.05.2012

SCHULJAHR 2012/2013

erster Tag letzter Tag

Herbstferien 2012 Sa. 29.09.2012 So. 21.10.2012

Weihnachtsferien 2012/13 Sa. 22.12.2012 So. 06.01.2013

Semesterferien 2013 Sa. 26.01.2013 So. 03.02.2013

Frühlingsferien 2013 Sa. 06.04.2013 So. 21.04.2013

Sommerferien 2013 Sa. 06.07.2013 So. 11.08.2013

Wichtige Daten:

Schulfreie Tage Allerheiligen 2012 Do. 01.11.2012 bis So. 04.11.2012

Schulbesuchstage 2012 Do./Fr. 29./30.11.2012

Obligat. Wintersportwoche 2013 Mo. 21.01.2013 bis Fr. 25.01.2013

Schulfreie Tage Auffahrt 2013 Do. 09.05.2013 bis So. 12.05.2013

Urlaub bis 2 Halbtage Eltern können das Kind an höchstens zwei Halbtagen

je Schuljahr vom Unterricht befreien

➪ schriftliche Information an Klassenlehrperson/Kindergärtnerin

spätestens 2 Tage vor dem Urlaub

Urlaub über 2 Halbtage ➪ schriftliches Gesuch an Schulleitung mindestens 4 Wochen vor Antritt

– Entscheid/Bewilligung durch Schulleitung

Zukünftige Handwerkerin Seilbahn Schulhaus Berg

erker-druck rebstein

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