Mineralstoffarmut in Nutzpflanzen - Peter-weck.de

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Mineralstoffarmut in Kulturpflanzen als Ursache vieler Erkrankungen.

Man hört sehr oft, wir leiden unter Vitaminmangel. Richtig wäre, wir leiden viel häufiger an

akuten Spurenelementmangel!

In den meisten Ländern mit industrieller Nahrungsmittelproduktion herrscht ein akuter Mangel an

Spurenelementen in Nutzpflanzen. Der Hauptgrund ist die fehlende Humusschicht unserer Böden.

Zum Verständnis dazu: In der Erdkruste sind 84 natürliche Elemente vorhanden, welche speziell

durch tiefwurzelnde Bäume aus den Erdschichten in verschiedenen Tiefen herausgelöst werden.

Diese herausgelösten Mineralien werden im Blattwerk angereichert und zersetzen sich nach den

abwerfen der Blätter auf dem Boden. Damit bildet sich eine Humusschicht, welche dem Baum

wiederum als angereicherte Mineralstoffquelle dient. Somit gelangen immer ausreichend Spuren

aller Elemente in bioverfügbarer Form in die Pflanzen. Baut man auf solchen humusreichen Böden

„flachwurzelnde“ Nahrungspflanzen an, ist eine ausreichende und vielfältige Mineralversorgung der

pflanzlichen Nahrung gesichert. Wildpflanzen in Waldgebieten auf Humusböden und abseits

konventioneller Landwirtschaft stellen somit die beste Quelle zur Ernährung dar.

Das das aber nicht für Millionen von Menschen ausreicht, liegt auf der Hand.

Also bleibt nur das züchten und anbauen von schnellwachsenden, ertragreichen Nutzpflanzen auf

den über Jahrzehnte ausgelaugten Böden. Nur mit künstlichen, oft anorganischen „Massedüngern“

sind überhaupt noch nennenswerte Erträge auf Böden ohne Humusschicht zu erzielen.

Kulturpflanzen sind also nur noch „Sättigungsbeilage“ mit wenig Nutzen für den Körper. Jede

weitere industrielle Verarbeitung gibt der Nahrung den Rest. Das dieser Zustand gewollt ist, liegt

auf der Hand. Mangelkrankheiten sind ein Milliardengeschäft.

Da immer mehr Menschen biologisch erzeugte Nahrungsmittel nachfragen, stellt sich die Frage, ob

diese besser sind? Was die Belastung mit industriellen chemischen Schadstoffen anbelangt,

eindeutig Ja. Nur, wo werden sie erzeugt? Auf frisch gerodeten Waldboden oder Äckern mit

Humusschicht und seiner Vielfalt an Mineralien? Nein, auf ehemaligen ausgelaugten Äckern mit

den von der EU nur zugelassenen 12 Elementen. Auch Kompost und Gründüngung kommen aus

ausgelaugten Quellen. Selbst der Dung von Nutztieren ist mineralstoffarm, da sie ja auch nur das

verwerten, was sie zu fressen bekommen. Wie soll dann BIO, mal abgesehen vom Fehlen von

Herbiziden und Pestiziden deutlich besser sein? Es ist das geringere Übel, nährstoffmäßig aber nicht

viel besser.

Biologischer Anbau würde bedeuten: Alte Kultursorten aus der vorindustriellen Zeit, auf Böden mit

Humusschicht welche nie Luftverschmutzung ausgesetzt waren, mit gefilterter Luft und Wasser, wo

keine Verunreinigungen eingetragen werden können. Also nicht machbar in einer Umwelt in der

mehr als 1 Million künstliche Stoffe allgegenwärtig sind.

Ein Beispiel dazu: Selen ist ein Amalgan. Blei aus der Zeit vor dem bleifreien Benzin bindet sich an

Selen und macht es für die Pflanze unerreichbar. Selendüngung erreicht die Pflanze erst, nachdem

alle Schwermetalle gebunden sind. Das dürfte, wenn überhaupt nach den Belastungen mit

Schwermetallen wohl noch Jahrzehnte dauern.

Es werden folgende Mineralstoffdünger verwendet:

http://www.landwirtschaft.sachsen.de/landwirtschaft/download/Mineralduenger.pdf

Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Natrium, Schwefel und Calzuim.

Dazu noch die Spurenelemente Bor, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink und Eisen.

http://www.landwirtschaft.sachsen.de/landwirtschaft/1916.htm


Wo sind die 72 übrigen Spurenelemente? Die EU und die Ökotrophologen erachten diese Stoffe

nicht als essentiell und damit für die Ernährung unnötig. Unter der Arroganz solcher

„Wissenschaftler“ und Bürokraten leiden Millionen Menschen mit all ihren negativen Folgen für

die Gesundheit. Pflanzen als Nahrungsgrundlage für Mensch und Tier sind sehr wohl in der Lage

Mineralien in den Konzentrationen einzulagern um selbst stark und gesund zu gedeihen. Eine

„Überdosierung“ von Mineralien in Pflanzen ist daher eher nicht zu erwarten.

Beispiel Lithium: Es darf nicht gedüngt werden, obwohl in vielen wissenschaftlichen Studien ein

enger Zusammenhang zwischen Lithiummangel und Gewalt nachgewiesen ist. Ein Link hierzu:

http://www.diagnostisches-centrum.de/Publikationen/DCMS-News/DCMS-

News_PDF/News_06_August.pdf

Man könnte das unendlich fortsetzen, zum Beispiel mit Strontium. Ohne Strontium kein

Knochenaufbau. Es hilft beim Knochenwachstum, erhöht die Knochendichte und reduziert Wirbel-,

Hüft- und periphere Frakturen. Strontiumsalze wie Strontiumcitrat oder Strontiumcarbonat werden oft in

Naturheilverfahren eingesetzt. Strontiumverbindungen wurden seit ca. 1950 erfolgreich in der

Osteoporose Therapie eingesetzt ohne toxische Folgen. Nur Düngung mit Strontium? Fehlanzeige! Und

so weiter…

Damit schließt sich der Teufelskreis. Alles Leben hat seinen Ursprung im Meer, in dem alle diese

Stoffe in unterschiedlichen Konzentrationen gelöst sind. Selbst das menschliche Blut hat die gleiche

mineralische Zusammensetzung wie Meerwasser. Es liegt also nahe, auch beim Salz vollwertige

Produkte wie unjodiertes Natursalz, Meersalz, oder Himalayasalz zu verwenden. Verfügt unsere

Ernährung nicht über alle Elemente der Erde in bioverfügbarer Form, liegt es auf der Hand, das der

Körper so nicht auf Dauer funktionieren kann.

Wie sagte schon Paracelsus: Die Menge macht das Gift. Aber der Mangel ist auch nicht gesund, da

sämtliche Enzymvorgänge im Körper ohne Spuren von sogenannten „unnötigen“ Mineralien nicht

funktionieren. Aber das ist schon wieder ein ganz anderes Kapitel.

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