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u 1/2007 · 113. Jahr ISSN 0259-7454

P.b.b. • Verlagspostamt 1052 Wien

07Z037243M

Papier & Druck

Ö S t e r r e I c h S u N a b h ä N g I g e S P r I N t M a g a Z I N

u Karl-heinz Milz

Die Vorarlberger Verlagsanstalt arbeitet mit

der Branchensoftware von Printplus. Seit

zwei Jahren wird auch die elektronische

Planung eingesetzt. Das Gespräch mit dem

Printplus-Management startete mit einem

Besuch bei der VVA in Dornbirn.

Die Xeikon 6000 bringt Sie mit einer Geschwindigkeit

von 160 Seiten/p. Min. als Ersten ins Ziel.

Produktivität auf einem neuen Niveau. Als schnellste digitale Farbdruckmaschine,

die gra sche Bildqualität bietet, bringt Sie die Xeikon 6000 ohne Zwischenstopp

sicher als Ersten ins Ziel. Die Xeikon 6000 baut auf bewährten Erfolgen auf und

wird mit einer Produktivität von 3.700.000 Farbseiten pro Monat industriellen

Anforderungen gerecht. Kombiniert mit variabler Rollenbreite, verbesserter

Registration und einem neuen, optimierten Toner ergibt sich ein

Digitaldrucksystem, das Ihre Erwartungen übertri t. Kurzum: Mit der Xeikon 6000

ist Ihnen der Sieg sicher … und nichts ist gewinnbringender als der Erfolg.

Punch Graphix Austria GmbH, Eastern Europe - T. +43 (0)1-585 42 42 0 - www.xeikon.com

u Jörg höllwarth

Gut besucht war das Technologieforum

von MAN Roland Österreich im Zillertal.

Im Mittelpunkt stand das Thema „Value

Added Printing“ – der Mehrwertdruck –

und die ROLAND 700 bei Sterndruck in

Fügen.


Papier & Druck Österreichs unabhängiges Printmagazin

erfolgreiches Softwarehaus für die grafische Industrie

Printplus ag

u Die Vorarlberger Verlagsanstalt arbeitet seit vielen Jahren mit der branchensoftware

von Printplus. Seit zwei Jahren wird auch das integrierte Planungswerkzeug

eingesetzt. es lag daher auf der hand, dass das Presse-gespräch mit

dem Printplus-Management mit einem besuch bei der VVa in Dornbirn startete.

Karl-Heinz Milz im Gespräch mit Michael Mittelhaus und Stephan Feichtinger.

Die Unterstützung durch die elektronische

Plantafel ist vielfältig,

angefangen bei der automatischen

Datenübernahme aus der Kalkulation,

über das einfache Umplanen, bis hin

zur Online­Verfügbarbarkeit des Produktionsstatus.

Karl­Heinz Milz von der Vorarlberger

Verlagsanstalt zum Thema „elektronische

Planung“: „Bei uns werden

Aufträge häufig geändert. Auftragstaschen

einsammeln, abändern und neu

verteilen ist heute undenkbar. Mit der

elektronischen Planung sind die Informationen

dann, wenn wir sie ändern,

sofort am Arbeitsplatz verfügbar.“

u JDF-Vernetzung

Kalkulation und Produktion sind

in Dornbirn natürlich vernetzt. Mit

CIP3­Daten werden klarerweise die

Druckmaschinen angesteuert. Mit JDF

ist man in der Startphase. Daher ist

JDF für die Vorarlberger Verlagsanstalt

ein zentrales Thema. Nochmals

Karl­Heinz Milz: „Die Auftragsdaten

müssen nicht mehr neu erfasst werden

und in der Vorstufe sind durch die

Übernahme der Druck­ und Falzbogen

lediglich letzte Feineinstellungen nötig.

Das bringt schon heute eine erhebliche

Zeitersparnis und vermeidet Fehler.“

Max Spies von Printplus: „Beim Thema

JDF verhalten sich rund 80% der Druckereien

passiv. 15% sind heute schon

aktiv und rund 5% kann man zu den

Pionieren zählen.“ Die Vorteile der

externen und internen Vernetzung sind

aber nicht mehr zu übersehen. Für die

Vernetzung mit den Kunden sieht Spies

Vorteile in der Beschaffung (einfache

Bestellung, Statusmeldung, Preise,

Verfügbarkeit,…), in der Kreation

(Inhalte erstellen und verändern, Webto­Print)

und in der Produktion (online

Proof, Datenanlieferung). Im Bereich

Lieferanten nennt man bei Printplus

beispielsweise die Vernetzung mit dem

Papierhandel.

Die interne Vernetzung bringt Rationalisierungen

in den Bereich Vorstufe

(Übergabe ausgeschossener Druckbogen

vom MIS an die Vorstufe, Auftragsanlegung,

Rückmeldungen über Status

und Materialverbrauch) und Druck und

Weiterverarbeitung (Auftragsanlegung,

Rückmeldung der Leistungsdaten).

u Die Printplus-geschichte – ein

langer und erfolgreicher Weg

1984 gründet Ernst Bolliger die

Bolliger AG und entwickelt die erste

Version der Druckerei­Software. Bereits

diese Version wird auf einem PC­Netzwerk

eingesetzt. 1988 wird die Bolliger

AG von Mannesmann Kienzle übernommen.

Zu diesem Zeitpunkt sind

5 Mitarbeiter beschäftigt. Bereits 150

Kunden haben die Software im Einsatz.

1991 kommt es zur Übernahme der

Mannesmann Kienzle AG durch Digital

Equipment.

Thomas Forster gründete mit zwei

Partnern 1992 die Printplus AG und

übernimmt von Digital Equipment als

Management­Buy­Out den kompletten

Bereich Printplus. Aktuell arbeiten

circa 400 Kunden auf über 3500

Arbeitsplätzen mit der Software Printplus

DRUCK.

In der Schweiz sieht man sich, so Max

Spies, als Marktführer. In Deutschland

und Österreich nimmt man eine führende

Position ein.

Max Spies: „Heute bieten wir weit

mehr als qualitativ hochwertige Soft­

Papier & Druck 1/2007

12 http://www.papierunddruck.co.at


Österreichs unabhängiges Printmagazin Papier & Druck

ware an. Unsere Beratungsleistung und

unser Know­how in der Optimierung

der Geschäftsprozesse stehen gleichwertig

neben dem Softwareangebot.

Wir unterstützen unsere Kunden aktiv

beim Aufbau einer exzellenten Organisation

und dem optimalen Einsatz

der Branchensoftware. Ein Beweis für

die Qualität unserer Software ist die

Zertifizierung durch Microsoft. Im Jahr

2006 wurde unsere Software analysiert

und erfolgreich getestet. Als „Microsoft

Certified Partner“ bieten wir unseren

Kunden höchste Kompetenz beim Einsatz

von Microsoft­Technologien.“

u Firmensitz im Dreiländereck

Der Printplus­Firmensitz liegt in Diepoldsau,

im Schweizer Rheintal, direkt

an der Grenze zu Österreich. Die Lage

im Dreiländereck Schweiz, Deutschland

und Österreich mit optimaler

Verkehrsanbindung bietet den Vorteil

kurzer Wege zu den Kunden. Aktuell

beschäftigt Printplus 24 Mitarbeiter

in drei Teams. Die Gesamtleitung der

Printplus AG liegt bei Thomas Forster.

u Die Produkte – Software für Druck

und Verlag

Die Branchensoftware Printplus

DRUCK ist ein umfassendes Management­Informations­System

und bietet

dank der offenen, modularen Struktur

für jede Anforderung in der grafischen

Industrie eine massgeschneiderte

Lösung. Als betriebswirtschaftliches

Das Printplus-Management.

http://www.papierunddruck.co.at

Führungsinstrument ist die Software

die Grundlage für eine exzellente

Organisation. Sie optimiert die Arbeitsabläufe,

verbessert den Informationsfluss,

minimiert potentielle Fehlerquellen

und steigert ganz allgemein die

Leistungsfähigkeit des Unternehmens

in jeder Beziehung. Das heißt konkret,

dass Printplus DRUCK Funktionen für

den Verkauf und das Marketing (CRM

und E­Business), für das Angebots­ und

Auftragsmanagement, für den Einkauf

und die Materialwirtschaft, für die

Planung und Produktionssteuerung, für

die Betriebsdatenerfassung und Vernetzung

(JDF) sowie für das Controlling

und Qualitätsmanagement beinhaltet.

Vernetzungsfähigkeit mit der Umwelt

wie Schnittstellen zu allen häufig

verwendeten Finanz­ und Lohnbuchhaltungen

sowie zu Lieferanten für

Papier und über JDF/JMF zu Produktionssystemen

ist im Standard verfügbar.

Printplus DRUCK wird heute von

Unternehmen mit unterschiedlichsten

Produktionsverfahren eingesetzt.

Printplus DRUCK.X, die Software für

kleine Druckereien, wurde für die

Anforderungen von kleinen Akzidenzdruckereien

entwickelt. Minimale

Kosten, sofort einsetzbar und maximale

Sicherheit zeichnen DRUCK.

X aus. Schnell und sicher kalkulieren,

massgeschneiderte Offerten erstellen

oder auf Knopfdruck abrechnen, das

sind Aufgaben die DRUCK.X optimal

unterstützt.

Österreichs 1. Speedmaster

XL 105 für die VVa.

Die Vorarlberger Verlagsanstalt (VVA)

in Dornbirn installierte vor knapp

einem Jahr Österreichs erste Speedmaster

XL 105­5­L. Parallel dazu wird

mit einer Zehn­ und einer Achtfarben­

Maschine gearbeitet.

Die beiden Wendemaschinen im

Drucksaal erlauben der VVA eine sehr

effiziente Produktion von Akzidenzdrucksachen,

Katalogen und Büchern

im oberen Qualitätssegment. Gleichzeitig

ist die Nachfrage für die Veredelung

von Druckprodukten mit Lack

sprunghaft angestiegen. „Gerade beim

Druck auf Karton, aber auch beim Einsatz

von Lack sind wir mit den beiden

Wendemaschine immer wieder an

unsere Grenzen gestoßen. Aus diesem

Grund konnten wir Kunden aus den

Segmenten Schmuck, Mode, Möbel

und Automobil nicht optimal betreuen“,

schildert Karl­Heinz Milz.

2004 suchte das Management der VVA

auf der drupa nach einer Möglichkeit,

um die Flexibilität im Drucksaal zu

erhöhen. Die Lösung fand man in der

Speedmaster XL 105 – ein Maschinenkonzept,

das neben hoher Produktivität

und Qualität die gewünschte Flexibilität

bietet. „Was mich an dem Konzept

der Speedmaster XL 105 von Anfang

an überzeugte, ist die außerordentlich

hohe Konstanz der Druckergebnisse.

Nach einem Jahr Praxiseinsatz lautete

das Resümee von Geschäftsführer

Karl­Heinz Milz: In puncto Qualität

und Produktivität hat sich Heidelberg

mit der Speedmaster XL 105 ganz nach

vorn geschoben.

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