baustellen

TestYumpu

die baustellen_Mai_13

die

baustellen

Fachzeitschrift für Hoch-/Tief- und Spezialbau Nr. 05 2013

Oberster Strassendirigent

Der Direktor des Bundesamts für Strassen

Rudolf Dieterle kennt die Schweizer Nationalstrassen

auch als Autofahrer.

Bauma 2013 – nachhaltig fasziniert

Die Highlights, die Modelle, die Bildergalerie.

Brückenbaustellen

Von Bordeaux über Brüttisellen bis zur Arlbergachse.

WTC und Suisse Public

Tunnelbau-Welt in Genf, Kommunalwesen in Bern.


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die baustellen_Mai/13

Werner Aebi

Chefredaktor «die baustellen»

75 Jahre unabhängige Konjunkturforschung

für die Schweiz

editorial 01

Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich KOF war bei ihrer Gründung 1938 eines der ersten

Konjunkturinstitute der Welt. Schon zu Beginn stützten sich ihre Analysen auf regelmässige Umfragen

bei den Unternehmen und auf den Austausch mit den im KOF angeschlossenen Wirtschaftskreisen.

Trotzdem betrieb die KOF eine stets unabhängige Forschungs- und Analystenarbeit, was bis heute

von der Politik bis zu den Firmen geschätzt wird. Des neusten hat die KOF je einen Lehrstuhl für «Öffentliche

Finanzen» sowie für internationale Ökonomie eingerichtet, dies zu ihrer angewandten Wirtschaftsforschung,

wo seit Anfang der 90er-Jahre auch die Baukonjunktur – einschliesslich Unternehmerumfragen

– miteinbezogen wurde.

Heute mehr denn je sind die Branchen verflochten, die Finanzströme bestimmen den Markt und internationale

Tendenzen beeinflussen den Schweizer Wirtschaftsstandort. Gründe genug, einer neutralen

Untersuchung Raum zu geben und unseren Standort im Auge zu behalten, die wirtschaftliche Entwicklung

zu beobachten und uns auf die Tendenzen sowie Änderungen einzustellen. Die Konjunkturforschungsstelle

der ETH Zürich ging sogar noch weiter. Sie schaltete sich bereits früh in die Diskussion

um die Frankenstärke und die anschliessende Einführung eines Mindestkurses gegenüber dem Euro

durch die Schweizerische Nationalbank ein. Der heutige Leiter Jan-Egbert Sturm verstärkte seit seinem

Antritt im Jahr 2005 die KOF mit einer starken wissenschaftlichen Präsenz, besonders auf internationaler

Basis. Dabei lässt sich sogar auf breiter Öffentlichkeit mitmachen, dies unter der neuen

Plattform www.oekonomenstimme.org.

Nun, die effektiven Leckerbissen der KOF kommen erst auf uns zu, nicht zuletzt bei der Jubiläumsfeier

am 23. September 2013 in der ETH Zürich. Als Gastredner sind Bundesrat Johann Schneider-Ammann

und der Chef der Schweizerischen Nationalbank, Thomas Jordan, eingeladen. In der anschliessenden

Podiumsdiskussion werden unter der Moderation von Christine Maier (SRF) der Präsident des

Verwaltungsrates der Zurich Insurance Group, Josef Ackermann, und der Direktor der KOF, Jan-Egbert

Sturm, mit weiteren Vertretern der Wirtschaft über ein aktuelles wirtschaftspolitisches Thema

diskutieren. Weitere Informationen zur Jubiläumsfeier finden Sie unter www.kof.ethz.ch/de/75-jahrekof.


02 inhalt

Faszinierende Bauma 2013

in München. In diesem Heft

finden Sie die Rückschau, die

Highlights an Baumaschinen

und Schalungssystemen und

seitenweise Fotoimpressionen.

In Rekordzeit wurde in

Bordeaux die grösste

Hubbrücke Europas erstellt.

Branche

kurz & knapp

04 Bauen ist Kundendienst, sei es b2b oder b2c.

fokus

06 Astra-Direktor Rudolf Dieterle dirigiert das Schweizer Strassennetz bereits seit zehn Jahren.

baukonjunktur

14 Langfristige Wachstumstendenzen zeichnen sich im In- und Ausland ab.

verbandsinformation vsgu

18 Für eine künftig bauliche Verdichtung sind Ersatzneubauten zu fördern.

projekte

20 Vom Badener Qualitätsanspruch bis zum Sinn für Gerechtigkeit in Den Haag.

bauen im ausland

22 Ökologische Wohnbauten aus rezyklierten Öltanks.

erfinder der bauwelt

26 Die Zeit war reif für das Räumungsfahrzeug.

28

Technik

bauma-messerückschau

Von der Münchner Leistungsschau nachhaltig beeindruckt.

30 Bauma-Baumaschinen: Die Neuheiten und Innovationen.

38 Bauma-Bautechnik: Schalungssysteme mit Plus an Effizienz und Sicherheit.

42 Bauma-Galerie: Ansichten und Einsichten in der Rückschau.

rohrleitungsbau

50 Grabenloser Rohrleitungsbau: Die Verfahren und was zu beachten ist.

52 GFK, das Material für schnelle Tankmontage.

betonschneiden

56 Unter harten Bedingungen schwere Teile zurückgebaut.

60 Präzise und nach Mass zurückgeschnitten.

baustellenbericht

60 Airport BER verlangt Geduld vor der Eröffnung.

68 Spanntechnik schafft das Drahtseildach über den neuen Wankdorfkreisel.

72 Vier Autobahnbrücken erhalten Totalsanierung unter Verkehr.

76 Bordeaux in Frankreich hat jetzt die grösste Hubbrücke Europas.

80 Zur Eröffnung von Brückenbauten für die neue Eisenbahn-Arlbergachse.

strassenunterhalt

84 Asphalt- und Betonoberflächen mit 100 Sachen geprüft.

bauplatz-reportage

88 Selbstbohranker reduziert das Versetzen auf einen Arbeitsgang.

baubiologie

90 Glasfaserbewehrung ermöglicht den angepassten Betonbau.

baumaschinen

104 Drei gute Gründe für drei Baumaschinen.

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

Für die Vernagelungen entlang

der Autobahnbaustelle zwischen

den Verzweigungen Härkingen

und Wiggertal kam ein Selbst-

bohranker zum Einsatz.

nutzfahrzeuge

106 Euro 6 bildet die Basis für diese Trucks.

die

baustellen

Fachzeitschrift für Hoch-/Tief- und Spezialbau Nr. 05 2013

Oberster Strassendirigent

Der Direktor des Bundesamts für Strassen

Rudolf Dieterle kennt die Schweizer Nationalstrassen

auch als Autofahrer.

Bauma 2013 – nachhaltig fasziniert

Die Highlights, die Modelle, die Bildergalerie.

Brückenbaustellen

Von Bordeaux über Brüttisellen bis zur Arlbergachse.

WTC und Suisse Public

Tunnelbau-Welt in Genf, Kommunalwesen in Bern.

Zwischen 31. Mai und 7. Juni

2013 wird der World Tunnel

Congress 2013 zum ersten

Mal in der Schweiz, nämlich

in Genf, durchgeführt.

Management

world tunnel congress

108 Genf wird zum globalen Zentrum für den Untertagebau.

suisse public

112 Die Plattform für den Schweizer Service Public in Bern.

firmenjubiläum

120 50 Jahre erfolgreich in Verkauf, Service und Unterhalt von Baumaschinen.

kolumne

122 Geschichten beleben die Fakten, gezielte Bereiche führen zur Diagnose.

forschungsplatz schweiz

124 Die Finanzierung von Forschung und Entwicklung in der Schweiz.

agenda

126 Die Bauagenda zum Herauspicken.

bau-karriere

127 Fachkräfte beleben das Geschäft.

128 Die Unterschiede zwischen Werkvertrag und SIA-Norm 118.

130 Felsbohrtechnik-Schulung am realen Objekt.

132 Feierliche Übergabe von Diplomen und Auszeichnungen in der Kaderschmiede.

sieben-fragen-interview

136 Wie der Baupraktiker seine massgeschneiderte Software erhält.

Service

verbandsnachrichten

138 Engagements für die Branche, den Nachwuchs und das Netzwerk.

recht & rekord

140 Forderungsprozesse möglichst vermeiden und die Möglichkeiten des Holzbaus nutzen.

bau & kunst

142 Naturquarzmaterial als Werkstoff für den Architekturkünstler.


bezugsquellen

149 Die aktuellen Angebote im Überblick.

blickpunkt

150 Projektleiterin mit Leib und Seele.

Impressum 6. Jahrgang 2013 – «die baustellen» Herausgeber Fachkom GmbH, Spinnereistrasse 12, Postfach 175, 8135 Langnau a. A.,

Tel. 043 377 89 04, Fax 043 377 89 05, E-Mail buero@fachkom.ch, www.diebaustellen.ch Geschäftsleitung Renato Polentarutti,

renato.polentarutti@fachkom.ch; Bettina Meier, bettina.meier@fachkom.ch Chefredaktor Werner Aebi, werner.aebi@fachkom.ch

Redaktionelle Mitarbeit Beat Matter, Urs Peyer, Peter Rahm Grafik Yvonne Helm, Stationsstrasse 36, 8003 Zürich, Tel. 044 422 96 40,

helm.grafik@hispeed.ch Key Account Manager Peter Sachs, peter.sachs@fachkom.ch, Tel. 043 377 86 64 Mediaberater/in Doris Heusser,

doris.heusser@fachkom.ch, Tel. 043 377 86 63; Werner Stähli, werner.staehli@fachkom.ch, Mobile 079 634 22 09 Inseratenservice Tel. 043

377 89 04, Fax 043 377 89 05, inserate@diebaustellen.ch Aboservice Tel. 043 377 89 04, Fax 043 377 89 05, abonnemente@diebaustellen.

ch Erscheinung 11-mal jährlich, Abopreis Fr. 48.– inkl. MWST., www.diebaustellen.ch Auflage 16’000/22’000 Exemplare, notariell beglaubigt

2011 Druckerei gdz AG, 8041 Zürich ISSN 1662-5552

inhalt 03

«die baustellen» ist

offizielles Publikationsorgan

folgender Verbände:


04 kurz & knapp

75-Jahr-Jubiläum

Die KOF Konjunkturforschungsstelle

der ETH Zürich feiert

am 16. Mai 2013

ihr 75-jähriges Jubiläum. Gegründet mit dem

Ziel, die Schweizer Konjunktur zu beobachten,

ist sie dieser Aufgabe vor allem mit ihren

Unternehmensbefragungen und Konjunkturprognosen

seit 75 Jahren treu geblieben. Die

KOF steht seit einem dreiviertel Jahrhundert

für unabhängige und fundierte Wirtschaftsforschung.

www.kof.ethz.ch/de/75-jahre-kof

Great Place to Work Award 2013

Der Schweizer Bauzulieferer für Werkzeug

und Tools, die Hilti Aktiengesellschaft, erhielt

am 24. April 2013 im Zunfthaus zur Zimmerleuten

in Zürich die Auszeichnung als einer

der besten Arbeitsgeber der Schweiz. Hilti

rangiert auf Platz fünf als erster der Branche

Bau, nach Autodesk (4.), Microsoft (3.), Cisco

(2.) und Google (1.).

de.greatplacetowork.ch/beste-arbeitgeber/beste-arbeitgeber-der-schweiz

Great Place to Work Award für Hilti 2013. Im Bild

Paul Jokiel, Leiter Personal Headquarter, Petra Jordan,

HR Projektleiterin, und Klaus Risch, Leiter Personal

Konzern von Hilti bei der Preisübergabe in Zürich.

Weltpremiere: Spezial-Umschlagmaschinen

für den Holzeinsatz

Auf der Ligna 2013 zeigte Liebherr mit dem

LH 35 M Timber und dem LH 60 M Timber

erstmals den Vertreter einer neuen Generation

von mobilen Maschinen, die speziell für

Einsätze im Holzumschlag entwickelt wurden.

Die Liebherr-Timber-Maschinengenera-

tion eignet sich in Kombination mit den Liebherr-Holzzangen

für das Be- und Entladen

von LKW, die Aufnahme von Rundhölzern in

verschiedenen Längen für die Beschickung

von Sägeaufgaben oder das Zwischenlagern

auf dem Holzplatz.

www.liebherr.com

Holzumschlagmaschine

LH 60 M

Timber.

Bestnoten für Kundenzufriedenheit

Mit 8,7 von 10 möglichen Punkten setzt sich

der Boswiler Kranspezialist und -aufbauer

Notterkran im Rahmen einer erstmals durchgeführten,

europaweiten Kundenzufriedenheitsumfrage

des Herstellers Cargotec (Hiab,

Multilift, Loglift Jonsered, Moffet) an die Spitze

in Europa. In keinem anderen Land war für die

Interviewer eine höhere Zufriedenheit der

Kunden in den Bereichen Leistungsfähigkeit,

Verkaufsberatung, Qualität und Kundendienst

zu ermitteln. Befragt wurden 77 Kunden mit

jeweils mehr als 50 Detailfragen.

www.notterkran.ch

Notterkran AG

feiert 2013

das 50-jährige

Bestehen.

250 Jahre Pestalozzi

Das Familienunternehmen Pestalozzi mit

Hauptsitz in Dietikon feiert 2013 sein 250-Jahre-Jubiläum.

Am 30. Mai wird mit VIP-Gästen

aus Politik und Wirtschaft sowie Medien im

Schiff «MS Pestalozzi» auf dem Zürichsee

gefeiert. Der Wasserski Akrobatik Club Untersee

Wacu, die Breakdancer Ghost Rockez

sowie die Comedians Sutter & Pfändler

sorgen für Unterhaltung. Mit der breiten Öffentlichkeit

wird am Samstag, 7. September

2013 gefeiert - am «Tag

der Öffentlichkeit» in Dietikon.

Der Sponsorenlauf

mit prominenten Sportlern,

Mitarbeitenden und

der Öffentlichkeit für gemeinnützige Organisationen,

unter anderem durch die Produktionshallen

von Pestalozzi in Dietikon, wird

umrahmt von einem Volksfest.

www.pestalozzi.com

Ausbildung von Lehrlingen als Kriterium

bei der Auftragsvergabe

Wenn ein Betrieb Lehrlinge ausbildet, soll

das bei der Vergabe öffentlicher Aufträge positiv

berücksichtigt werden. Die Wirtschaftskommission

Wak des Nationalrats hat eine

entsprechende Gesetzesänderung abgesegnet.

Voraussichtlich im Herbst entscheidet

der Rat. Die Lehrlingsausbildung soll wie beispielsweise

der Preis, die Qualität

oder die Umweltverträglichkeit

in die Bewertung eines Angebotes

einfliessen. Die Gesetzesänderung

geht auf eine parlamentarische

Initiative zurück, die

Ruedi Lustenberger (CVP/LU)

2003 eingereicht hat.

www.parlament.ch

Einblick in den

Nationalratssaal.

Niederlassung bei Bern

Die Sortimo Walter Rüegg AG, der grösste

Schweizer Anbieter von Fahrzeugeinrichtungen,

baut eine neue Niederlassung in Jegenstorf

bei Bern. Eröffnung ist anfangs Juli. Vom

Sommer an wird Sortimo die Westschweiz

vom Berner Mittelland über das Wallis bis in

Die neue Sortimo-Niederlassung in Jegenstorf

(Marc Hess Architektur GmbH).

die baustellen_Mai/13


den Jura direkt aus Jegenstorf betreuen. Die

neue Niederlassung liegt nur wenige Kilometer

nordöstlich von Bern und wird, wie die

Zentrale in Oberhasli bei Zürich, den vollen

Service von der Beratung bis zum kompletten

Einbau einer Fahrzeugeinrichtung bieten.

www.sortimo.ch

Baukonzern will mehr Frauen

Der börsenotierte europäische Baukonzern

Strabag SE will besonders für Frauen ein

attraktiverer Arbeitgeber werden. Das Ziel

ist, den weltweiten Frauenanteil von derzeit

13 Prozent im Konzern und 8 Prozent im

Management jährlich zu steigern. Um die

Verbindlichkeit dieses Ziels zu unterstreichen,

unterschreibt der Strabag SE Vorstandsvorsitzende

Hans Peter Haselsteiner

die «UN Women’s Empowerment Principles»

– Grundsätze zur Stärkung der Frauen

im Unternehmen.

Weil die Baubranche traditionell einen geringen

Frauenanteil aufweist, hat der Strabag-

Konzern beschlossen die Rahmenbedingungen

im Konzern zu ändern und so in die

Strukturen der Branche einzugreifen. Da

dies Zeit benötigen wird, gibt das Unternehmen

zunächst keine absolute Zielquote für

den Frauenanteil an.

www.strabag.com

Strabag stärkt

die Position

der Frauen im

Konzern; Beruf

und Familie sollten

besser vereinbart

werden.

Sonderschau «aqua-expo» an der Suisse

Public 2013

Die Suisse Public findet vom 18. bis 21. Juni

2013 an der Bernexpo statt. Die Leistungsschau

für das Öffentlichkeitswesen ist nicht

nur Plattform und Marktplatz für Aussteller

und deren Produkte und Dienstleistungen,

sie bietet jeweils auch Raum für eine nachhaltige

und intensive Auseinandersetzung

mit einer speziellen Thematik in Form einer

Sonderschau. 2013 ist dies in der Ausstellung

«aqua-expo» realisiert. Die Wanderausstellung

des Schweizerischen Vereins des

Gas- und Wasserfaches SVGW wurde mit

Unterstützung des Bundesamts für Umwelt

und namhaften weiteren Partnern erarbeitet.

Leitthemen der interaktiven Ausstellung

sind: Wasser als Element, die Wasserqualität,

der Trinkwasserpreis, die Wassernutzung

und die Wasserinfrastruktur.

www.suissepublic.ch

www.facebook.com/SuissePublic

www.twitter.com/SuissePublic

Neue Adresse für Profi-Handwerker

Der Montage- und Befestigungsspezialist

Würth AG Schweiz hat am 26. April 2013 in

Rorschach SG seinen 37. Handwerker-

Shop eröffnet. Der integrierte Shop im Neubau

führt ein Sortiment von über 4000 gängigen

Artikeln für Profi-Handwerker aller Branchen.

Das Portfolio umfasst Handwerkzeuge,

Maschinen, Schrauben, Dübel, Chemie- und

Arbeitsschutzprodukte PSA, Installationsmaterial,

Auto-Kleinteile, Berufskleider und Arbeitsschuhe.

Der Laden ist verkehrsgünstig

gelegen, verfügt über Gratis-Parkplätze und

ist werktags von 7 bis 12 und 13 bis 17.30

Uhr (Freitag bis 16.30 Uhr) geöffnet.

www.handwerker-shop.ch

Der Handwerker-Shop in

Rorschach hat sein Domizil in

einem beeindruckenden Neubau

gefunden.

Wassertropfen

(picasaweb.google.com,

Frank Raderschatt).

Restaurant Baulüüt eröffnet

Im Zuge der baulichen

wie wi strukturellen

Erneuerung Er und Erweiterung

we des Schweizer

ze Bauschulungsund

d SSeminarzentrums i

Campus Sursee

konnte am Wochenende vom 4. und 5.

Mai das Restaurant Baulüüt wieder eröffnet

werden. Nach über einem Jahr Bauzeit

präsentiert sich der Neubau als

architektonischer Glanzpunkt mit Grillrestaurant

und trendiger Bar & Lounge.

Die Architektur des 6,5-Millionen-Franken-Baus

gliedert sich mit kubischer

Gradlinigkeit in das Gesamtbild des

Campus ein. Für die Restaurantgäste

sind 30 Parkplätze direkt gegenüber dem

Ausseneingang reserviert.

www.baulüüt.ch

01

Absturzsicherung

Hebetechnik

Ladungssicherung

Safety Management

Die Höhe,

die Absturzgefahr

und die

Verlässlichkeit

Als führender Hersteller von Absturz-

sicherungen bieten wir speziell für das

gerüstlose Bauen eine zertifizierte

temporäre Lifeline, welche ein freies

und sicheres Bewegen bei Arbeiten mit

Absturzgefahr ermöglicht.

SpanSet – Certified Safety

www.spanset.ch


06 fokus

Entgegen seiner Partei und zahlreichen ihm nahestehenden Verbänden vertrat er ein Ja

zum revidierten Raumplanungsgesetz. Jakob Stark, SVP-Regierungsrat des Kantons

Thurgau und Präsident der Baudirektoren-Konferenz über Raum, Planung und Freiheit.

Text und Fotos: Beat Matter (Landschaftsfotos: Thurgau Tourismus)

«Das Auto ist meine Handtasche»

Er ist leidenschaftlicher Autofahrer. Und er ist der oberste Chef der Schweizer Autobahnen.

Rudolf Dieterle, Direktor des Bundesamts für Strassen, Astra, über Engpässe, Sanierungen und

den Gotthard. Text und Fotos: Beat Matter

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

«die baustellen»: Wir sind für dieses Interview

mit dem Auto von Zürich her

nach Bern und schliesslich nach Ittigen

gefahren. Würden Sie sagen, das war

eine gute Idee?

Rudolf Dieterle: Das hängt davon ab, wo

genau Sie gestartet sind. Wenn sich Ihre

Redaktion unmittelbar am Zürcher Hauptbahnhof

befindet, hätte ich Ihnen geraten,

mit der Bahn anzureisen. Wir haben durchaus

intermodales Verständnis. Zudem ist

Ittigen gut an das öV-Netz angeschlossen.

Man darf also annehmen, dass Sie mit

den öV zur Arbeit fahren?

Nein. Es entspricht meinen Bedürfnissen

besser, wenn ich mit dem Auto zur Arbeit

fahren kann.

Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel?

Wenig. Mein Tagesablauf ist geprägt davon,

dass ich an ganz verschiedenen Punkten

in der Schweiz präsent sein muss.

Mein Auto ist, was die Handtasche für die

Frau ist: Es ist alles drin, was ich unterwegs

brauche, vom Regenschirm über die

gepackte Fitnesstasche bis hin zum Schlafsack

für den Turboschlaf auf der Rückbank.

Für mich ist das Auto extrem praktisch.

Sind Sie Autofahrer von Amtes wegen?

Tatsächlich kenne ich dadurch das Schweizer

Autobahnnetz sehr gut. In meinem Arbeitsvertrag

steht aber nicht, dass ich mich

per Auto bewegen muss. Trotzdem schadet

es nicht, wenn ich aus eigener Erfahrung

weiss, was auf den Schweizer Strassen

abgeht.

Was geht denn ab?

Wir haben auf den Nationalstrassen grosse

Probleme mit dem Verkehrsfluss – namentlich

auf der A1, aber auch auf der A3

und auf anderen Teilstücken. Wir verzeichnen

regelmässig grosse Zuwachsraten

beim Verkehr auf den Nationalstrassen,

derweil das Verkehrswachstum auf den

anderen Strassen weitgehend zum Erliegen

gekommen ist.

Zwischen Zürich und Bern fährt man oft

Stossstange an Stossstange. Auf nur

zwei Spuren pro Richtung.

Früher dachte man sich halt, zwei Fahrspuren

würden auf lange Sicht ausreichen.

Heute sehen wir: Die Kapazitäten reichen

nicht mehr aus. Es gibt Stau. Dadurch entsteht

ein volkswirtschaftlicher Schaden.

Und die Leute ärgern sich, weil die Reisezeiten

nicht mehr zuverlässig planbar sind.

Eine Folge davon ist eine aggressivere

Stimmung auf der Strasse. Das macht uns

Sorgen.

Nervt es Sie, wenn Sie auf solchen Strecken

unterwegs sind?

Nein. Ich bin gelassener Fahrer. Mich beschäftigt

eher, wenn ich sehe, wie sich die

anderen Verkehrsteilnehmer ärgern. Ich

würde mir wünschen, dass alle mit mehr

Gelassenheit unterwegs wären.

Welches ist die wichtigste Baustelle im

Schweizer Nationalstrassennetz?

Die grösste Baustelle ist nicht unbedingt

die wichtigste. Und: Wichtiger und problematischer

als die Baustellen sind für uns je

länger desto mehr die Projektierungsarbei-

fokus 07 7

ten, bevor eine Baustelle endlich eröffnet

werden kann.

Welches ist also das wichtigste Projekt?

Im Moment die Nordumfahrung von Zürich.

Östlich des Gubrist-Tunnels ist die Reisezeit

nicht mehr kalkulierbar. Wir haben einen

echten Engpass. Leider ist in diesem

Projekt die Bauphase noch nicht erreicht.

Wo klemmt es, wenn die Projektierungsarbeit

ins Stocken gerät?

Es sind zahlreiche Faktoren, die den Prozess

schwierig machen. Es ist ein Ringen

um Lösungen. Die Lösungen müssen verschiedensten

Ansprüchen genügen: Sie

müssen technisch machbar sein. Sie müssen

die bestehenden Probleme wirksam

und nachhaltig lösen. Sie müssen im Betrieb

funktionieren. Sie müssen Sicherheit

gewährleisten. Sie müssen verträglich und

breit akzeptiert sein. Wir besitzen zwar das

Land innerhalb des Nationalstrassen-Perimeters.

Sobald wir jedoch Veränderungen

vornehmen wollen, kommen Grundstücke

der Kantone, Gemeinden oder von Privaten

und somit deren Ansprüche ins Spiel.

Heute hat man oft das Gefühl, man kann

die Strassen verbreitern wie man will,

sie füllen sich trotzdem innert kürzester

Zeit.

Das trifft nur zu, wenn die Gegend, die

durch eine neue Strasse besser erschlossen

wird, eine attraktive Region mit Potenzial

ist. Wenn wir eine Region erschliessen,

die weder Bauzonen noch Arbeitsplätze

bietet, passiert gar nichts.


08 fokus

Gemäss Direktor des Bundesamts für Strassen, Rudolf Dieterle, sind die Projektierungsbüros bezüglich Nationalstrassen ausgelastet,

auch die Tiefbauunternehmungen verfügen über einen guten Auftragsbestand.

“ Früher dachte

man sich halt, zwei

Fahrspuren würden auf

lange Sicht ausreichen.

Heute sehen wir: Die

Kapazitäten reichen nicht

mehr aus. Es gibt Stau.

Dadurch entsteht


ein

volkswirtschaftlicher

Schaden.

Ein wichtiger Markstein in Ihrer Wirkungszeit

war der Übergang der Nationalstrassen

von den Kantonen zum Bund, der per

Anfang 2008 vollzogen wurde. Wie beurteilen

Sie diesen Übergang aus einer Distanz

von fünf Jahren?

Durchwegs positiv. Wir sind überzeugt davon,

dass der Schritt richtig war. Und wir sind

überzeugt davon, dass wir den Schritt zum

richtigen Zeitpunkt machten. Heute spüren

wir den Gewinn dieses Entscheids: Der Blick

auf das Gesamtnetz hat das regionale Denken

abgelöst. Das wirkt sich im betrieblichen

und baulichen Unterhalt positiv aus. Und vor

allem profitieren wir davon, wenn es um die

systematische Optimierung des Netzes geht.

Nun sollen 400 weitere Kilometer Ihrer

Zuständigkeit unterstellt werden. Das

Geschäft ist allerdings verknüpft an die

Erhöhung des Vignettenpreises auf 100

Franken. Dagegen wurde das Referendum

ergriffen. Es wird vermutlich zu

einer Volksabstimmung kommen. Wie

verhalten Sie sich in dieser Situation?

Wie und wann das Geschäft abgewickelt

wird, hängt davon ab, ob das Referendum

zustande kommt und wie das Ergebnis

einer allfälligen Volksabstimmung ausfällt.

Trotzdem müssen wir uns schon jetzt auf

die zusätzlichen Strassenkilometer vorbereiten.

Es müssen Routinefragen geklärt

werden zum betrieblichen und baulichen

Unterhalt. Gleichzeitig kommen von allen

Seiten Erwartungen auf uns zu. Zahlreiche

Regionen wünschen sich Umfahrungsstrassen.

Wir müssen uns überlegen, wie

wir mit den Erwartungen umgehen sollen.

Im Gespräch mit Bauunternehmern hören

wir häufig die Klage über viel zu

grosse Lose bei der Vergabe von Aufträgen

im Zusammenhang mit Nationalstrassen.

Die grossen Lose würden viele

mittlere und kleinere Unternehmen von

vornherein ausschliessen. Wie reagieren

Sie auf solche Kritik?

Würde sie zutreffen, müssten wir eine Veränderung

ins Auge fassen. Bei solchen

Kritiken muss man bedenken, dass es bei

Ausschreibungen immer Gewinner und

Verlierer gibt. Und zwar mehr Verlierer als

Gewinner. Wenn wir allerdings unsere

Statistik betrachten, wird die Kritik erheblich

relativiert. Nebst grossen Losen vergeben

wir auch sehr viele mittlere und kleinere

Aufträge, bei denen mittlere und kleinere

Unternehmen problemlos mitofferieren

können. Insgesamt stellen wir fest, dass

sehr viel Arbeit auf den Markt kommt. Die

Projektierungsbüros sind ausgelastet und

auch die Tiefbauunternehmen haben einen

guten Auftragsbestand.

Weshalb macht man die grossen Lose

so gross?

An Schlüsselstellen machen wir die Lose

gross, weil wir die Arbeiten schnellstmöglich

erledigt und die dadurch entstehenden

Behinderungen so schnell wie möglich

wieder beseitigt haben wollen. Grosse

Lose lassen den Unternehmern zudem

grössere Freiheiten, zum Beispiel in der

Logistik. Kleine Lose dagegen verlangen

nach mehr Vorgaben unsererseits. Wir

glauben, der Mix an verschiedenen Losgrössen

ist nicht schlecht. Und ich glaube,

unsere Vergaben werden in der Baubranche

insgesamt relativ gut akzeptiert.

Die Kritik ist also nicht zutreffend?

Ja, das würde ich sagen.


die baustellen_Mai/13


TECHNOLOGIE MIT ZUKUNFT

WELTPREMIERE SUISSE PUBLIC BERN

18. Juni 2013, 10:00 Uhr, Halle 3.2, Stand D060

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10 fokus

Astra-Direktor Rudolf Dieterle zum Unterhalt der Nationalstrassen: «Erfahrungsgemäss liegt die Lebensdauer der Beläge und der Elektromechanik

bei 15 Jahren. Die anderen Gewerke sollten 30 bis 45 Jahre halten.»

Eine andere Kritik: Der Bau von Nationalstrassen

in der Schweiz ist wahnsinnig

teuer.

Das kann ich nicht abstreiten. Aber es

werden auch sehr hohe Ansprüche gestellt.

Die Projekte sollen rasch abgewickelt

sein und den Verkehrsfluss möglichst

gar nicht tangieren. Die verwendeten

Materialien müssen hochwertig sein,

damit die avisierte Nutzungsdauer eingehalten

werden kann. Und ganz wichtig:

Wenn wir an einer Strasse bauen, dann

erneuern wir in der Regel nicht nur den

Belag, sondern kümmern uns im gleichen

Aufwasch um oft zahlreiche weitere Aspekte

rund um die Strasse.

Ihre Chefin, Bundesrätin Doris Leuthard,

sagte vor ein paar Jahren, dass

der Bau eines Autobahnkilometers in

der Schweiz rund 72 Millionen Franken

koste. Trifft diese Zahl heute noch zu?

Das ist stark abhängig davon, welchen

Kilometer man betrachtet. Früher waren

die Autobahnkilometer günstiger, weil sie

häufiger durch unproblematisches Gebiet

geführt wurden. Die Knacknüsse hat man

eher aufgespart, teilweise bis heute. Die

heutigen Autobahnkilometer werden eher

in Siedlungsnähe gebaut. Das führt etwa

zu höheren Ansprüchen was den Lärmschutz

betrifft – es werden zum Beispiel

viel mehr Tunnels gebaut, obwohl sie topografisch

nicht notwendig wären. Das ist

teuer. Die Umfahrung in Biel ist dafür ein

klassisches Beispiel. Der Kilometer kostet

dort weit über 100 Millionen Franken. Wir

haben schon Autobahnkilometer gebaut,

die gegen 300 Millionen Franken kosteten.

Mit welchen Sanierungszyklen rechnen

Sie?

Die Autobahn ist ein Konglomerat aus verschiedenen

Gewerken mit unterschiedlichen

Lebensdauern. Wir versuchen die

Lebensdauern der einzelnen Gewerke jeweils

so aufeinander abzustimmen, dass

wir bei einer Sanierung möglichst viele

Gewerke zu einem optimalen Zeitpunkt im

Zuge eines Baueinsatzes erneuern können.

Erfahrungsgemäss liegt die Lebensdauer

der Beläge und der Elektromechanik

bei 15 Jahren. Die anderen Gewerke

sollten 30 bis 45 Jahre halten.

Was halten Sie von dem oft erwähnten

Flüsterbelag?

Leider nicht so viel. Wir haben eine Strecke

mit einem solchen Drainbelag übernommen

– und mussten den Belag schon

nach kurzer Dauer ersetzen. Hingegen

haben wir mit dem so genannt lärmarmen

Belag gute Erfahrungen gemacht. Es ist

für uns der derzeit ideale technische Kompromiss.

Wobei wir sehr gerne einen Belag

hätten, der bei gleicher Qualität zu

noch weniger Lärm führt.

“ Ein Teil unseres

Budgets, rund zehn

Millionen Franken pro

Jahr, setzen wir für die

Forschung ein. Unter

anderem läuft da auch


ein Projekt zum Thema

lärmarme Beläge.

Treiben Sie die entsprechende Forschung

aktiv voran?

Selbstverständlich. Ein Teil unseres Budgets,

rund 10 Millionen Franken pro Jahr,

setzen wir für die Forschung ein. Unter anderem

läuft da auch ein Projekt zum Thema

lärmarme Beläge.

Es gibt Szenarien, wonach man Transit,

Versorgung und Entsorgung über weite

Strecken unterirdisch abwickeln könnte,

um den Lärm zu reduzieren und um die

oberirdischen Verkehrswege zu entlasten.

Inwiefern ist das Astra an solchen

Ideen interessiert?

Wir werden immer wieder mit Ideen konfrontiert:

Doppelstöckige Autobahnen, konsequent

überdachte Autobahnen, den Aus-


die baustellen_Mai/13


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12 fokus

bau des Untergrundes. Wir haben für solche

Ideen offene Ohren und helfen gerne

mit, indem wir erläutern, welche Rahmenbedingungen

für eine Umsetzung zu berücksichtigen

sind. Oft stellt sich rasch heraus,

dass eine Umsetzung technisch sehr aufwändig

und enorm teuer wäre.

Wo liegt die Grenze zwischen brillanter

Idee und Spinnerei?

Das gilt es von Fall zu Fall abzuwägen. Wir

wollen natürlich nicht auf toten Pferden reiten.

Wobei: Manchmal sind wir gezwungen,

ein Weilchen auf ein totes Pferd aufzusitzen,

um nicht als Buhmann zu gelten.

Das Filetstück des Sanierungsbedarfs auf

Schweizer Nationalstrassen ist der Gotthard-Strassentunnel.

Der Bundesrat will

eine zusätzliche Röhre bauen, allerdings

ohne Kapazitätserweiterung. Wie soll das

einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden?

Erstens: Am Gotthard haben wir heute mit

Ausnahme von wenigen Tagen im Jahr keine

grösseren Kapazitätsprobleme. Zweitens:

Der Gotthard, wie er heute mit seinen zwei

Fahrspuren und ohne Pannenstreifen befahren

wird, ist nicht unterhaltsfähig. Es gibt keine

Ausweichmöglichkeiten, wenn Unterhaltsarbeiten

verrichtet werden müssen. Die einzige

Möglichkeit wäre es, den Gotthard für die

Dauer der Sanierung komplett zu sperren.

Mit einer zweiten Röhre können wir diese

Ausweichmöglichkeit schaffen. Drittens: Mit

einer zweiten Röhre wird die Sicherheit am

Gotthard massiv erhöht. Künftig würden pro

Röhre richtungsgetrennt eine Fahrbahn und

ein Pannenstreifen zur Verfügung stehen. Es

gäbe keinen gefährlichen Gegenverkehr

Persönlich

Name: Dr. Rudolf Dieterle

Funktion: Direktor Bundesamt für Strassen

Alter: 62

Zivilstand: verheiratet

Kinder: vier erwachsene Kinder

Hobbys: Sport, Garten, Kochen, Familie

Werdegang: 1973 an der ETH Zürich als

Bauingenieur diplomiert; 1981 Doktorexamen;

Parallel-Studium an der rechts-

und staatswissenschaftlichen Fakultät der

Universität Zürich, 1979 Lizenziat. 1981

in der Bauabteilung der Firma Suiselectra. 1982 Techdata AG in

Basel (in mehreren Kaderpositionen). Von 1998 bis April 2003 Berner

Kantonsoberingenieur (Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des

Kantons Bern). Seit Mai 2003 Direktor des Astra.

mehr. Wenn man diese Argumente nicht versteht,

verschliesst man meiner Meinung nach

die Augen vor der Realität.

Im Zusammenhang mit dem Gotthard

geistert immer wieder der Begriff «PPP»

umher. Was halten Sie davon?

Wir befassen uns intensiv mit dem Thema,

kommen allerdings immer wieder zum

Schluss, dass unser Vorgehen effektiv und

effizient ist. Wir steuern und kontrollieren die

Prozesse, müssen in der Ausführung aber

nicht alles selbst machen. Den betrieblichen

Unterhalt vergeben wir an die Kantone, den

baulichen Unterhalt an Private. Wir steuern,

vergeben Aufträge, kontrollieren. Private Gesamtdienstleister

müssten dieselben Probleme

lösen wie wir heute. Sie müssten dieselben

Risiken kalkulieren. Jedoch müssten sie

zusätzlich noch Gewinn erwirtschaften. Deshalb

würde ein PPP-Paket eher teurer, als wir

es heute abzuwickeln in der Lage sind.

PPP ist für Sie damit vom Tisch?

Letztlich haben wir auszuführen, was uns die

Politik aufträgt. Derzeit werten wir die Ergebnisse

der Vernehmlassung zum Strassentransit-Verkehrsgesetz

aus. Es sind Rückmeldungen

eingegangen, aus denen wir

Schlüsse ziehen können. Auch zu Fragen der

Finanzierung. Daraus können wir unsere

Meinung bilden und diese einbringen. Entscheiden

wird aber das Parlament.

Der Gotthard ist ein Schweizer Symbol. Er

verführt zu Symbolpolitik und zu Populismus.

Wie gehen Sie als Auftragsempfänger

damit um, dass ihr Auftrag unter solchen

Umständen zustande kommt?

Ganz gelassen. Unsere Aufgabe ist es, fak-

tenorientiert zu arbeiten und zu informieren.

Wir setzen uns in aller Ernsthaftigkeit für die

Optionen ein, die wir für die jeweils richtigen

halten. Was jedoch aus unseren Informationen

gemacht wird und wie sie in den politischen

Prozess und an die Öffentlichkeit

transportiert werden, liegt meistens nicht in

unserer Verantwortung. Wenn schliesslich

ein Resultat auf dem Tisch liegt, haben wir

dieses zu akzeptieren, ganz egal, ob es aus

unserer Sicht das richtige Resultat ist oder

nicht.

Fällt Ihnen das leicht?

Das muss es. Sonst wäre ich nicht der Richtige

für diese Position.

Interessant ist hier doch die Kollision der

politischen Entscheidungsfindung mit der

technischen Ausführung.

Dem ist so. Und ich kann Ihnen ehrlich sagen:

Wenn beim Gotthard anders entschieden

wird, als wir uns das wünschen, dann

haben wir das zu akzeptieren, auch wenn

eine alternative Lösung noch nicht vorliegt.

Mitte des vergangenen Jahres wurden Sie

persönlich problematisiert. Aufgrund der

Karriere Ihres Schwiegersohnes in Ihrem

Bundesamt wurde Ihnen Vetterliwirtschaft

vorgeworfen. Was läuft in einem Kopf ab,

wenn man derart in die Schusslinie

kommt?

Das ist das Unangenehmste an meiner Position.

Persönliche Angriffe gehen nahe. Ich

sage Ihnen, das ist viel unangenehmer als

jedes Sachgeschäft, das nicht nach unseren

Vorstellungen abläuft.

Rechnen Sie damit, dass im Zuge wichtiger

und umstrittener Vorlagen wie dem

Gotthard ein solches Thema wieder aufkommen

könnte?

Nein. Damit will ich mich nicht aufhalten. Ich

will meinen Job so machen, dass ich mit bestem

Gewissen dazu stehen kann. Wenn es

dann jemand auf eine andere Weise darstellen

will, muss ich damit leben.

Sie sind jetzt seit 10 Jahren im Amt. Sie

sind bald 63 Jahre alt. Wann treten Sie ab?

Mir gefällt der Job, ich mache ihn gerne. Ich

fühle mich sowohl im Departement als auch

bei den Mitarbeitenden gut akzeptiert. Deshalb

möchte ich noch weitermachen. Aber

klar, in gut zwei Jahren kommt die Alters-

Guillotine zum Einsatz.

die baustellen_Mai/13


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14 baukonjunktur

Moderates Wachstum in

stabilem Umfeld

Die Konsensprognose führender Forschungsinstitute liegt bei einem moderaten BIP-

Wachstum von 1,2 Prozent für das Jahr 2013, welches sich im Jahr 2014 jedoch festigen

dürfte (1,8 Prozent). Bis Ende 2014 wird mit einer weiteren starken Zunahme an leer

stehenden Büroflächen gerechnet. Das sind Kernaussagen aus dem Vergleich aktueller

Konjunkturberichte. Text: Werner Aebi // Tabellen: zvg.

Die Metaanalysen von Fahrländer Partner

Raumentwicklung FPRE vergleichen die

Analysen und Prognosen aus unterschiedlichen

Institutionen und Organisationen, verschaffen

damit einen Überblick aus den verfügbaren

Dokumenten und Quellen und stellen

sie in übersichtlicher Form bereit. Diese

Metaanalysen sind kostenlos verfügbar und

stehen unter www.fpre.ch/de/produkte_meta.asp

zum Download bereit. Nachfolgend

geben wir Ihnen einen Auszug aus allen drei

aktuellen Dokumenten Konjunktur (Meta

KON), Immobilien (Meta IMMO) und Immobilienanlagen

Schweiz (INV-I) von Fahrländer

Partner weiter.

Metaanalyse Konjunktur April 2013

Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco

rechnet für 2013 noch mit einem relativ moderaten

BIP-Wachstum von 1,3 und für 2014

mit einer Beschleunigung auf 2,1 Prozent.

Die Ursachen für das anziehende Wirtschaftswachstum

seien die stabile Inlandkonjunktur,

das wiedergewonnene Vertrauen

der Finanzmärkte sowie die sich anbahnende

weltwirtschaftliche Belebung und der aufhellende

Ausblick für die Exportwirtschaft.

Die KOF Konjunkturforschungsstelle der

ETH Zürich erwartet für das Jahr 2013 ein

Wachstum des Schweizer BIP von 1,4 Prozent.

Gegen Jahresende dürfte die Wirt-

schaft aufgrund der Erholung der Weltwirtschaft

an Dynamik gewinnen. Der private

Konsum steigt auch 2013 mit 1,9 Prozent

wieder deutlich an.

Im Februar stieg der UBS-Konsumindikator

im Vergleich zum Vormonat leicht von 1,18

auf 1,26 an. Neben der Stabilisierung der

Immatrikulationen von Neuwagen sei ein

leichter Anstieg des Geschäftsgangs im Detailhandel

dafür ausschlaggebend.

Der Purchasing Managers Index PMI hat im

März 2013 um 2,5 Punkte tiefer geschlossen

als im Vormonat und rutschte damit erstmals

seit Dezember 2012 wieder aus der Wachstumszone.

Die Wirren um das Rettungspaket

Seco KOF Créa CS UBS BAK Mittelwerte

2013 2014 2013 2014 2013 2014 2013 2014 2013 2014 2013 2014 2013 2014

BIP, real 1,3 2,1 1,4 2,2 1,1 1,9 1,5 2,0 0,9 1,3 1,4 1,9 1,3 1,9


Privatkonsum 1,9 1,7 1,9 2,0 1,6 0,8 1,5 1,6 0,9 1,2 1,7 1,8 1,6 1,5


Öffentlicher Konsum 1,3 1,5 1,3 1,4 – – 1,0 1,5 1,8 0,3 0,7 0,8 1,2 1,1


Ausrüstungsinvestitionen –1,0 3,0 2,0 5,0 3,3 6,4 3,0 4,0 1,1 3,7 3,0 5,9 1,9 4,7


Bauinvestitionen 2,0 1,0 0,5 1,3 0,7 –0,5 2,0 2,0 2,1 2,0 2,7 1,4 1,7 1,2


Exporte 2,6 4,8 2,9 4,6 4,6 5,1 4,0 5,0 2,8 5,1 2,6 4,6 3,3 4,9


Importe 3,0 4,3 2,3 4,9 6,3 4,9 3,0 4,0 3,2 5,6 3,3 5,6 3,5 4,9


Arbeitslosenquote 3,3 3,3 3,2 3,1 3,8 3,8 3,0 3,0 3,2 3,4 3,2 3,1 3,3 3,3


Teuerungsrate 0,1 0,2 –0,1 0,6 0,7 0,7 0,4 1,0 0,0 0,8 0,2 1,2 0,2 0,8



die baustellen_Mai/13


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16 baukonjunktur

Ökonomen mit Bezug zu Wirtschaft und Forschung

Die Fahrländer Partner AG Raumentwicklung wurde im Januar 2006 als privates und unabhängiges

Beratungs- und Forschungsunternehmen in Zürich gegründet. Mit einem interdisziplinären

Team bearbeitet das Beratungsunternehmen Themen der räumlichen Entwicklung,

mit speziellem Fokus auf ökonomische und demografische Dynamik des genutzten beziehungsweise

des nutzbaren Raums. Die Forschung und Entwicklung eigener Produkte und

massgeschneiderte Analysen für unsere Kunden bilden die Schwerpunkte der Tätigkeit bei

Fahrländer Partner. Wichtig für das Unternehmen sind die Nähe zur Forschung und die aktive

Teilnahme an der beruflichen Praxis sowie im Hochschulbereich. Im Januar 2008 wurde das

Qualitätsmanagementsystem von Fahrländer Partner nach der Norm ISO 9001 zertifiziert,

die Aufrechterhaltungsaudits 2009 und 2010, das Rezertifizierungsaudit 2011 sowie das Aufrechterhaltungsaudit

2012 wurden ebenfalls erfolgreich absolviert.

ww.fpre.ch

für Zypern sowie das Patt bei den italienischen

Wahlen sorgen gemäss procure.ch /

Credit Suisse auch bei Schweizer Unternehmen

für Verunsicherung.

Die Arbeitslosenquote sank gemäss Seco

von 3,4 im Februar 2013 auf 3,2 Prozent im

März 2013. Gegenüber dem Vorjahresmonat

erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um

12’601 Personen (+10,0 Prozent).

Metaanalyse Immobilien 1. Quartal 2013

Gemäss Preisindex SWX IAZI für Immobilien

sind die erzielten Preise für Mehrfamilienhäuser

gesamtschweizerisch im 4. Quartal 2012

um 1,6 Prozent gestiegen, nachdem sie im 3.

Quartal noch um 1,3 Prozent gesunken sind.

Die Preise für Einfamilienhäuser zogen um

1,7 (Vorquartal: 0,4 Prozent) an, jene für Eigentumswohnungen

um 1,6 (Vorquartal: 2,1

Prozent).

FPRE: Im 4. Quartal 2012 sind die Preise für

Eigentumswohnungen erneut gestiegen, wobei

der Anstieg im unteren und mittleren Segment

mit 2,4 beziehungsweise 2,6 Prozent

deutlich stärker als im gehobenen Segment

ausfällt (0,4 Prozent). Bei den Einfamilienhäusern

ist landesweit hingegen eine Seitwärtstendenz

festzustellen (0,2 Prozent). In den

Regionen Genfersee, Jura und Basel sind die

Preise im mittleren Segment sogar gesunken.

Preiserwartungsindizes HEV-FPRE: Die im

4. Quartal 2012 befragten Immobilienexperten

erwarten für 2013 landesweit moderat

steigende Wohneigentumspreise und Woh-

nungsmieten, jedoch deutliche Preissteigerungen

bei Mehrfamilienhaus-Transaktionen.

Homegate.ch-Mietindex: Die Schweizer Angebotsmieten

stiegen im Dezember 2012 im

Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent.

Laut Colliers ist die Angebotsquote an Büroflächen

im Jahr 2012 von 4,2 auf 4,7 Prozent

gestiegen. Hauptgründe seien die hohe Bautätigkeit,

die Probleme der Bankbranche und

Standortbereinigungen von Grossunternehmen.

Bis Ende 2014 rechnet Colliers mit einer

weiteren starken Zunahme an leer stehenden

Büroflächen. Der Bauindex Schweiz

der Credit Suisse und des Schweizer Baumeisterverbands

SBV sinkt im 4. Quartal

2012 um 3,5 Prozent und korrigiert damit

zum Teil das überaus dynamische Wachstum

des Vorquartals. Besonders ausgeprägt

ist die Wachstumskorrektur im Wohnungsbau

mit einem Rückgang um 5,3 Prozent.

Immobilienanlagen Schweiz

1. Quartal 2013

Die erzielten Preise für Mehrfamilienhäuser

stiegen gemäss IAZI im 4. Quartal 2012 um

1,6 Prozent, nachdem sie noch im Vorquartal

um 1,3 Prozent gesunken sind. Auf Jahresbasis

betrachtet ging die Preisentwicklung

um 0,6 auf 4,8 Prozent zurück. Vor dem Hintergrund

der weiterhin tiefen Zinsen und dem

hohen Anlagedruck bei den institutionellen

Investoren kann auch in diesem Jahr von weiter

steigenden Preisen von Mehrfamilienhäusern

ausgegangen werden.

Laut Colliers ist die Angebotsquote an Büroflächen

im Jahr 2012 von 4,2 auf 4,7 Prozent

gestiegen. Hauptgründe seien die hohe Bautätigkeit,

die Probleme der Bankbranche und

Standortbereinigungen von Grossunternehmen.

Bis Ende 2014 rechnet Colliers mit einer

weiteren starken Zunahme an leer stehenden

Büroflächen, was sich negativ auf die

Preisentwicklung auswirken dürfte.

Der UBS-Konsumindikator kletterte im Dezember

2012 von 1,23 auf 1,34 Punkte.

Kaum Verbesserungen waren jedoch im Detailhandel

zu verzeichnen. Die steigende Arbeitslosenquote

sowie Unsicherheiten bezüglich

der Einkommensentwicklung dürften

das Nachfragewachstum im Schweizer Detailhandel

im Jahr 2013 bremsen. Insofern

können von der Umsatzseite keine grossen

Impulse auf die Flächenmieten im Verkaufsflächenmarkt

erwartet werden.

Makroökonomisches Umfeld

Nachdem sich das wirtschaftliche Umfeld für

die Schweiz im vergangenen Jahr weiter eintrübte,

wird auch für dieses Jahr nur mit verhaltenen

Konjunkturaussichten gerechnet.

Die Konsensprognose führender Forschungsinstitute

liegt bei einem moderaten BIP-

Wachstum von 1,2 Prozent für das Jahr

2013, welches sich im Jahr 2014 jedoch festigen

dürfte (1,8 Prozent).

Trotz der angestiegenen Arbeitslosenquote

im vergangenen Jahr nahm die Beschäftigung

gemäss Seco weiterhin zu. Der KOF-

Beschäftigungsindikator deutet aber nun darauf

hin, dass die Beschäftigungsentwicklung

verglichen mit dem Vorjahresquartal in den

nächsten drei Monaten stagnieren dürfte.

Der Konsumentenstimmungsindex des Seco

zeigt, dass sich die Konsumentenstimmung

im Januar 2013 erstmals seit drei Quartalen

wieder spürbar aufgehellt hat und mit –6

Punkten über dem historischen Durchschnitt

liegt.

die baustellen_Mai/13


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18 verbandsinformation vsgu

Ersatzneubauten bieten ideale Möglichkeiten zur baulichen und

nachhaltigen Verdichtung.

Ersatzneubauten ermöglichen

mehr Nachhaltigkeit

Ersatzneubauten eignen sich ausgezeichnet für eine bauliche Verdichtung und

ermöglichen so eine nachhaltigere Nutzung von Grundstücken.

Text: Hans-Ruedi Amrein-Gerber // Fotos zvg.

Fakten

Bevölkerungszunahme, mehr Wohnraum

und Bodenknappheit: Unsere Bevölkerung

ist ab dem Jahr 2000 bis ins Jahr

2010 um rund 600’000 Personen gewachsen.

Gehen wir davon aus, dass die

Einwohnerzahl – wie prognostiziert von

heute acht bis 2035 auf neun Millionen

oder mehr – steigt, braucht es entsprechend

mehr Wohnraum. Durch den in

den letzten drei Jahrzehnten stetig gestiegenen

Anspruch auf Wohnfläche – dieser

liegt jetzt bei nahezu 50 Quadratmetern

pro Person (1980 noch 34 Quadratmeter)

– entsteht ein zusätzlicher Druck auf

die beschränkten Ressourcen Boden und

Kulturland. Die verfügbaren Bauzonen,

insbesondere in den urbanen oder Metropolitan-Regionen,

sind begrenzt. Viele

Gemeinden haben wegen der Bodenknappheit

nur wenig Möglichkeiten für

weitere Ein- und Umzonungen.

Viel Energieverbrauch in Gebäuden: Die

Hälfte des landesweiten Energieverbrauchs

beanspruchen unsere Gebäude. Zwei

Drittel dieser Gebäude wurden ab 1945

realisiert und ein Drittel ab 1960 bis 1980.

Ein grosser Teil der Substanz dieser Bauten

entspricht technisch und auch strukturell

nicht mehr einem zeitgemässen Stand.

Die Substanz weist Mängel auf, die mit

üblichen Instandhaltungs- und Instandsetzungsmassnahmen

nicht mehr behebbar

sind.

Geringe Abbruchrate: Die landesweit

recht niedrige Abbruchrate für Wohn-

und Büroliegenschaften liegt aktuell bei

nur 0,9 Prozent. Dies weist darauf hin,

dass sich ein Ersatzneubau – beziehungsweise

ein Abbruch mit anschliessendem

Neubau an gleicher Stelle – betriebswirtschaftlich

oft zu wenig lohnt

Ein hohes Verdichtungspotenzial weisen unter anderem die

Industriebrachen in Städten und Agglomerationen sowie alte

Gewerbeareale entlang von Bahnlinien auf.

und viele Gebäude deshalb «nur» saniert

werden.

Verdichtung und höhere Ausnutzung

Nachhaltigkeit bedeutet vor allem mehr

Effizienz, und zwar in ökonomisch-ökologischer

sowie energetischer Hinsicht. In

diesem Zusammenhang ist auch die

«Energiestrategie 2050» des Bundes zu

sehen, die schon bis im Jahr 2020 eine

C02-Reduktion von 20 Prozent einfordert

und auf längere Sicht die erwünschte

Energiewende beabsichtigt. Mit dieser

Strategie (senken des Endenergieverbrauchs

und der Umweltimmissionen)

verordnet sich die Schweiz ein weltweit

aussergewöhnliches Programm zur Steigerung

der Ressourcen- und Energieeffizienz.

Voraussetzung zur konsequenten

Umsetzung ist unter anderem eine gleichbleibend

sichere und wirtschaftliche


Energieversorgung für Dienstleister, Gewerbe

und Industrie sowie eine nachhaltige

Bautenproduktion, welche die gegebene

Bodenknappheit und die raumplanerischen

Vorgaben berücksichtigt. Unser

Gebäudebestand besteht grossteils

aus Wohn- und Geschäftsbauten. Wie

sind mit und in diesem Bestand namhafte

Effizienzsteigerungen erreichbar? – Dazu

braucht es eine weitgehende «Neutralisation»

der vorangehend erwähnten Fakten.

Diesbezüglich sind folgende Massnahmen

unbedingt erforderlich:

Eine bauliche Verdichtung nach innen:

Die Ausnutzung (Verhältniszahl zwischen

Bruttogeschoss- und Grundstückfläche)

beträgt heute in vielen Kantonen (zum

Beispiel auch im Kanton Zürich) lediglich

65 Prozent. Eine höhere Flächennutzung

– beziehungsweise eine bauliche Verdichtung

– um theoretisch 30 Prozent wäre

möglich, ohne Siedlungsflächen zu erweitern.

Dieses beachtliche Verdichtungspotenzial

ist nur bei höherer Ausnutzungsziffer

und mit entsprechend gestalteten Ersatzneubauten

nutzbar. Die Ausnützungsziffern

sind also zu erhöhen. Und das bedeutet

konkret mehr Wohnraum für mehr

Personen auf gleicher, bestehender

Grundstückfläche und allenfalls engere

Grenzabstände, höhere Bauten und mehr

Stockwerke als bisher. Mit der Erhöhung

von Ausnützungsziffern ist die «Energiestrategie

2050» des Bundes – was Gebäude

anbelangt – ohne Subventionen

umsetzbar.

Die Förderung des Ersatzneubaus: In Ersatzneubauten

wird in der Regel nur dann

investiert, wenn eine Nutzungsreserve

besteht, die Wohnfläche um rund 25 Prozent

erweiterbar und eine höhere Ausnutzung

realisierbar ist. Das zeigt die Praxis.

Damit in urbanen Regionen zusätzliche

Wohnfläche entstehen kann, müssen solche

Ersatzneubauten auch auf die Nachfrage

ausgerichtet sein.

Zur Förderung des Ersatzneubaus braucht

es Anreize, wie das im Sanierungsbereich

bereits der Fall ist. Sinnvoll wäre hier eine

Gleichbehandlung von Ersatzneubauten

und energetischen Gebäudesanierungen

(Flächenbonus).

Ersatzneubauten können – auch unter Berücksichtigung

grauer Energie – einen

nachhaltigen und markanten Beitrag zur

Energieeffizienz und so zur Minimierung

des Gesamtenergieverbrauchs leisten.

Das Steuerrecht und Mietrecht sind so

anzupassen, dass für Vermieter und Mieter

ein Anreiz besteht, Gebäude energieeffizienter

zu machen. Sowohl Sanierungen

als auch Ersatzneubauten sind bei

finanzieller Förderung mit fachlicher Beratung

und im Rahmen eines umfassenden

Konzepts durchzuführen.

Vorteilhafte Umsetzung mit

Generalunternehmen

Land für den nachhaltigen Ersatzneubau

bieten beispielsweise die zahlreichen, oft

zentral gelegenen Industriebrachen in

Städten und Agglomerationen. Aber auch

die mit Altbauten besetzten Areale, die

landesweit an den Bahnhöfen und Bahnlinien

liegen, weisen ein beachtliches Verdichtungspotenzial

auf. Bei der Wiederüberbauung

solcher Brachen und Areale

sind Sicherheit und professionelle Umsetzung

für Bauherren ein grundlegendes

Bedürfnis. Sicherheit erwarten die Bauherren

vor allem hinsichtlich Ausführungsqualität,

terminlicher Abwicklung sowie

bezüglich Kosten der Bauleistung. Und

deshalb fordern sie auch entsprechende

Garantien.

Der Verband Schweizerischer Generalunternehmer

VSGU zählt aktuell 18 Mitglieder.

Diese sind im Ersatzneubau sehr

aktiv. Im Rahmen von Gesamtlösungen

(ein Gesamtverantwortlicher, ein Ansprech-

und Vertragspartner und ein Garant

für die Planung und Realisation) bieten

sie Bauherren die geforderten Sicherheiten

und Garantien an.

Die Verbandsmitglieder sind durch das

VSGU/SQS-Qualitätslabel zu hohen Qua-

litäts-, Kompetenz- und Nachhaltigkeits-

Standards verpflichtet. Das Label bestätigt,

dass es sich beim Inhaber um ein

vorbildliches, zuverlässiges und fachkompetentes

Unternehmen handelt. In einer

Zusammenarbeit können Bauherren von

diesen Standards und so von hoher

Glaubwürdigkeit profitieren.

verbandsinformation vsgu 19

VSGU-Mitglieder

– Alfred Müller AG

www.alfred-mueller.ch

– Allreal Generalunternehmung AG

www.allreal.ch

– Anliker AG

www.anliker.ch

– Arigon Generalunternehmung AG

www.arigon.ch

– BAT-MANN SA

www.bat-mann.ch

– CAS Generalunternehmung AG

www.cas-generalunternehmung.ch

– Frutiger AG

www.frutiger.com

– Glanzmann Generalunternehmung AG

www.glanzmann-gu.ch

– Gross AG

www.gross-ag.ch

– HRS Real Estate AG

www.hrs.ch

– Immoroc SA Entreprise Générale

www.immoroc.ch

– Leuthard Baumanagement AG

www.leuthard.ag

– MLG Generalunternehmung AG

www.mlg-ag.ch

– Priora Generalunternehmung AG

www.priora.ch

– Renespa AG

www.renespa.ch

– Rhomberg Bau AG

www.rhombergbau.ch

– Steiner AG

www.steiner.ch

– Strabag

www.strabag.ch

Kontakt

Verband Schweizerischer

Generalunternehmer VSGU

Effingerstrasse 13, 3011 Bern

Telefon 031 382 93 82

info@vsgu.ch I www.vsgu.ch

Partner:

Gruppe der Schweizerischen

Gebäudetechnik-Industrie GSGI

Theaterstrasse 7, 6003 Luzern

Telefon 041 227 20 27

sekretariat@gsgi.ch I www.gsgi.ch


20 projekte

Ausgewählte Projekte: Eine genutzte Landreserve, ein frostiges Stadion, ein aufgefrischtes

Zentrum und ein aufgestocktes Silo.

gerichtet:

Im Brisgi in Baden

Das Areal Brisgi im Stadtteil Kappelerhof ist eine

der letzten grösseren Baulandreserven in Baden.

Entsprechend ist der Anspruch, wenn es um die

Bebauung geht. Nach eigenen Angaben strebt die

Stadt «eine qualitätsvolle und nachhaltige Entwicklung

dieses Areals an». Im Herbst des vergangenen

Jahres wurde ein Richtprojekt ausgewählt und

präsentiert. Es handelt sich um ein Projekt des

Teams Hosoya Schaefer Architects / Vogt Landschaftsarchitekten.

Es setzt auf vier Wohnensembles.

Wie die Stadt schrieb, verleiht die geplante

Siedlung dem Areal eine «starke Identität».

// www.hosoyaschaefer.com

aufgefrischt:

Das Zentrum in Regensdorf

olympisch:

Eislauf-Stadion in Kangneung,

Südkorea

Im Jahr 2018 werden die Olympischen

Winterspiele in Südkorea ausgetragen.

Und wie es sich mittlerweile für einen solchen

Anlass gehört, werden reihenweise

neue Infrastrukturen erstellt. Das ist in Südkorea

nicht anders. Im hier gezeigten Beispiel

präsentiert sich das Stadion, in welchem

in fünf Jahren die Eisschnelllauf-Wettkämpfe

ausgetragen werden sollen. Es

handelt sich dabei um ein Design von Samoo

Architects & Engineers. Es nennt sich

simpel «Ice Scape». Auf dem Areal werden

nebst dem Eislauf-Stadion noch weitere

Eissport-Tempel erstellt. Es sollen so kurze

Wege für die Schlittschuh-begeisterten Zuschauer

geschaffen werden.

// www.samoo.com

Bereits hat es 40 Lenze auf dem Buckel, das Zentrum Regensdorf.

Sekundiert von den drei weit herum sichtbaren Göhner-Hochhäusern

steht das Einkaufszentrum inmitten der Zürcher Vorortsgemeinde

Regensdorf. Pünktlich zum runden Geburtstag wird jetzt

aufgefrischt. Es steht eine Erweiterung und ein Facelifting an. Im

März begannen die entsprechenden Arbeiten. Für die Architektur

verantwortlich zeichnet die oederlin zambrini architekten ag, für

die Innenarchitektur zuständig ist Ramseier & Associates Ltd, Zürich.

Durch den Eingriff wird die Retailfläche im Zentrum um knapp

4000 Quadratmeter erweitert. Das Facelifting betrifft die Mall, die

Eingangsbereiche sowie die Parkings.

// www.zentrum-regensdorf.ch

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

körnig:

Aufstockung des Kornhauses in Zürich

Am Zürcher Sihlquai wird das Kornhaus, eines von vier Swissmill-

Getreidesilos in Zürich, von 40 auf 118 Meter aufgestockt. Mit der

Aufstockung kann das Unternehmen die Kapazität weiterhin gewährleisten,

welche durch die Schliessung eines Silos in Basel

verloren ging. Gemäss einer Medienmitteilung hat die Bauherrin

Coop den Baukonzern Implenia Mitte April mit den entsprechenden

Baumeisterarbeiten beauftragt. Das Projekt stelle hohe Ansprüche

an Technik und Logistik, da es während laufendem Betrieb

der Mühle ausgeführt werde. Zudem seien die Platzverhältnisse

vor Ort knapp. Gemäss Mitteilung beginnen die Arbeiten

dieser Tage – sie werden zwei Jahre in Anspruch nehmen.

// www.implenia.ch

justiziabel:

Internationaler Strafgerichtshof in

Den Haag

Dem internationalen Strafgericht wird derzeit in Den Haag

ein neuer Hof gebaut. Am 16. April fand die feierliche Grundsteinlegung

statt. Realisiert wird ein Entwurf von schmidt

hammer lassen architects. Das neue Gebäude, so heisst es,

soll symbolisch für Hoffnung, Vertrauen und Glauben in die

Gerechtigkeit und die Justiz stehen. Um dies zu gewährleisten,

könne kein anonym wirkendes Gebäude erstellt werden,

sagte Bjarne Hammer, Partner des Architekturbüros, bei der

Grundsteinlegung. Mit dem Neubau erhält die internationale

Institution erstmals überhaupt einen permanenten Sitz. Er

soll im Sommer 2015 fertiggestellt sein.

// www.shl.dk

projekte 21

gelegen:

Lindbergh-Allee im Glattpark

Der Glattpark nimmt ungebremst Formen an. Im

städtebaulichen Entwicklungsgebiet der Stadt

Opfikon sollen dereinst rund 6000 Menschen leben

und arbeiten. Ende März wurde der Grundstein

für die Realisierung eines weiteren Puzzlestücks

des Glattparks gelegt: Die Lindbergh-Allee.

Die Lindbergh-Allee liegt am nordwestlichen

Rand des Glattparks. Der Gebäudekomplex, der

hier realisiert wird, wurde von Stücheli Architekten

im Auftrag der Immobilien-Entwicklung der

Steiner AG entwickelt. Die Realisierung übernimmt

die Steiner AG, die Finanzierung übernimmt

die Credit Suisse. Insgesamt werden 173

Millionen Franken in die markante Blockrand-Bebauung

investiert. Wie es in einer Medienmitteilung

heisst, wird die Lindbergh-Allee nach Minergie

zertifiziert sowie nach den Kriterien von greenproperty,

dem CS-Gütesiegel, gebaut.

// www.lindberghallee.ch


22 bauen im ausland

Die Kugel-Wohnhäuser reduzieren den ökologischen Fussabdruck auf ein Minimum und bringen als Aktivhäuser einen Stromüberschuss.

Bewohnte Tanks für eine

Postöl-Welt

Wenn eines Tages die fossilen Brennstoffe zur Neige gehen, wird es für über

49’000 Ölsilos keine Verwendung mehr geben. Die dänische Architektengruppe

«Pink Cloud» hat deren sinnvolle Umstrukturierung zu Wohnhäusern im Visier.

Text: Werner Aebi // Fotos: zvg.

Unter dem Namen «Pink Cloud» arbeitet

eine Arbeitsgemeinschaft junger Architekten

in Kopenhagen, Dänemark. Die Designer

verfügen über internationale Erfahrungen

und nutzen die Architektur wie einen

Wandler für die gesellschaftliche Entwicklung.

Das Team gestaltet in eigenen Worten

«Umgebungen, die effizient das Kollektiv

fördern, dies in einer Welt mit wachsenden

politischen Spannungen und geteilten

Interessengruppen». Die Gestalter setzen

sich mit dem Kontext der Umwelt auseinander,

für zeitgemässe Umsetzungen und eine

kreative Forschung. Die Gruppe Pink

Cloud strebt danach, den baulichen Ausdruck

nicht nur mit abstrakter Ideologie,

sondern als funktionierendes, politisch flexi-

bles Organ zu formen. In dieser Arbeitsgruppe

wird die Architektur zum Gefäss

grosser Träume und Utopien. Es wird angestrebt,

Allgemeinplätze und Alltägliches als

Basis zu verwenden und die Leute zu mobilisieren.

Die Architekten von Pink Cloud

glauben daran, «dass geniale und innovative

Designs ein effektives Mittel sind, Probleme

zu lösen, Polemik einzugrenzen und

physische sowie virtuelle Auseinandersetzungen

aufzugreifen».

Das Ölsilo-Haus

Ein besonderer Wurf gelang den Pink-

Cloud-Architekten mit ihrem Ölsilo-Haus.

Dieses basiert auf der Idee, ausgediente

Öltanks in kostengünstigen Wohnraum um-

zuwandeln. Ein Ölsilo dient heute meistens

als Lagerbehälter für komprimiertes Flüssig-Erdgas.

Es sind aktuell schätzungsweise

49’000 Ölsilos in über 660 Raffinerien

weltweit vorhanden beziehungsweise in

Betrieb. Die Gestalter sehen darin ein grosses

Potenzial für künftige Behausungen:

«So wie die menschliche Bevölkerung exponentiell

steigt, nehmen die Vorräte fossiler

Brennstoffe dagegen ab. In nicht allzu

langer Zeit werden diese Silos als Öllager

ausgedient haben.»

Das Ölsilo-Haus ist eine zu 100 Prozent

selbsttragende Hauslösung für eine Welt

nach dem «Ölrausch». Die Tanks sind

hochstabil in Struktur und Form, wasserdicht,

lassen sich effizient aufstellen, auch


die baustellen_Mai/13


Installationsschacht AA EI 90 (nbb)

Installationsschächte und nichttragende

Innenwände EI 90 (nbb)

für Abgasanlagen.

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Das Brandschutz-Kabelkanalsystem

„Exklusiv“ besteht aus montagefertigen

geraden Kanal stücken und Formteilen.

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Decke, Stützen- und

Trägerbekleidungen, Lüftung, Elektro-

und Sonderkonstruktionen.

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belastbare Brandschutzelement D+2 ist

eine spezielle Entwicklung

zur Abdeckung von Betontrögen.

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Selbstständige Lüftungs- und

Entrauchungsleitungen aus geraden

Kanalstücken und Formteilen.

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Edelstahl, die innen mit einer expandierenden

Dichtungsmasse belegt ist.

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Kabelkanalstücke für Wand- oder

Deckenmontage.

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im Hochtemperaturbereich z. B. nach

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Klebearmierungen werden zur

Verstärkung von biegebeanspruchten

Stahlbetonbauteilen angewandt.

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24 bauen im ausland

Der Ausbau in Modulen aus Vorfabrikation soll die Kosten sowie die Bauzeit nochmals minimieren und spätere Sanierungen vereinfachen.

Energiebilanz und ökologischer Fussabdruck des Ölsilo-Wohnhauses sind gemäss den Berechnungen der Urheber ideal. Die Fotovoltaik auf der

Kugelfläche produziert einen Energieüberschuss, der ökologische Kreislauf ist mit der allgemeinen Versorgung kompatibel.

demontieren und transportieren. Durch die

Wiederverwendung sind Abfall sowie die

Graue Energie im Ölsilo-Haus erheblich

reduziert. Die Kugelform gewährt eine ideale

Oberfläche für die Fotovoltaik. Das erklärte

Ziel der Gestalter des Ölsilo-Hauses

ist eine positive Energiebilanz mit CO2-freier

Energierückspeisung ins Netz.

Nützliches Umstrukturieren

Im ersten Schritt sollen die kontaminierten

Ölsilos vor Ort mit einer biologischen Sanierung

entgiftet werden. Für diesen Prozess

vertilgen Bodenmikroben schädliche

Verunreinigungen, reinigen den Innenraum

von aggressiven Chemikalien und hinterlassen

ausschliesslich ungefährliche Nebenprodukte

wie CO2-Gas. Die Ölsilos werden

anschliessend am Aufstellplatz umgebaut.

Für den Ausbau kommen vorfabrizierte Module

zum Einsatz, was Baukosten und Erstellungszeit

reduziert. Der Architektenvor-

schlag sieht vor, dass die 700 bestehenden

Ölraffinerien selbst die Transformation der

Ölsilos zu Wohngebäuden vornehmen.

Dies eröffne den Raffinerien ein grosses

Entwicklungspotenzial. Sie könnten sich

damit in florierende Ökofirmen umwandeln,

die saubere Energie produzieren. Somit

hätten Ölsilo-Häuser die Kapazität, die bestehenden

Raffinerien in Gross-Solarkraftwerke

umzuformen für die Lieferung von

sauberer Energie.

Wohn- und Energiezentrale in einem

Die Architekten von Pink Cloud unterteilen

ihr Ölsilo-Haus in zwei oder mehr separate

Einheiten, die über einen zentralen druckluftbetriebenen

Aufzug und im Aussenbereich

über einen Fussgänger-Aufgang erschlossen

sind. Wohn- und Schlafräume umgeben

den runden Einfallschacht in der Mitte zur

Versorgung mit möglichst viel natürlichem

Licht. Die Variante «Mehrgenerationenhaus»

erschliesst eine Etage auf vollem Grundriss

sowie zwei kleinere Levels, während Zwei-

und Vierpersonenhäuser in zwei Ebenen

unterteilt sind. Alle Einheiten verfügen über

breite Öffnungen mit vorfabrizierten Balkonen

für eine grosszügige Belüftung von aussen.

Die Wohnungseingänge sind an der

externen Treppe angeordnet.

Ölsilos werden jeweils in einem extrem hohen

Industriestandard hergestellt. Sie widerstehen

Stürme sowie Hochwasser und sind

erbebenfest gebaut. Die Kugelform der Ölsilos

sorgt für eine optimale Ausrichtung zur

Gewinnung von Sonnenlicht über das ganze

Jahr. An den Stahl-Oberflächen lassen sich

Solarmodule auf einfache Weise montieren.

Im Architektenvorschlag sind Fotovoltaikpaneelen

und Warmwasserkollektoren an der

Silo-Oberfläche angeordnet.

pinkcloud.dk

le-pc.org

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

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26 erfinder der bauwelt

Raupentraktor Holt um 1911 am Winnipeg

Tractor Contest (wisconsinhistory.org).

Die Geschichte des Bulldozers

Es ist nicht eindeutig, wer den ersten Bulldozer erfunden hat. Zu Deutsch Planierraupe,

oder kurz «Dozer» genannt, entwickelten sich diese Arbeitsmaschinen aus Dampftraktoren

mit Raupenantrieb und Frontschild. Text: Werner Aebi // Fotos: zvg.

Es gibt Historiker, die die Ehre an einen

Amerikaner mit Namen Benjamin Holt vergeben,

der den ersten «Bulldozer» im Jahr

1904 erfunden habe und diesen im Original

als «Caterpillar» beziehungsweise Raupentraktor

benannte. Wie auch immer, diese

Geschichtsschreibung würde in die Irre leiten.

Benjamin Holt hat keinen Bulldozer

gebaut

Experten der Deas-Werke an der Goldküste

von Queensland, Australien, vermerkten,

dass Benjamin Holt Ende 1904 einen Kettenlauf

für seinen dampfbetriebenen Traktor

entwickelte. Um dieselbe Zeit baute das

englische Unternehmen Hornsby einen ihrer

Rad-Dampftraktoren zum Raupenfahr-

Der Hornsby-Kettentraktor, England 1910

(hornsbycrawler.org).

zeug um, dies auf der Basis eines Patents

des Chefingenieurs. Auch wenn aus diesen

Entwicklungen kein Bulldozer entstand, so

resultierte aus beiden eine reine und einfache

Traktor-Zugmaschine. Genau gesehen

war die Version von Hornsby näher am heute

bekannten Bulldozer dran, und zwar darin,

dass diese Maschine auf jeder Seitenspur

die Kraft steuern liess anstelle des

Geländerades an der Front, wie es bei den

Maschinen von Holt der Fall war. Die Firma

Hornsby verkaufte ihre Patente um

1913/1914 an Benjamin Holt.

Zuerst kam das Bulldozer-Schild

Auch wenn es nicht gewiss ist, wer wirklich

den ersten Bulldozer entwickelte, so war

das Bulldozer-Planierschild bereits vor je-

Chefingenieur David

Roberts entwickelte

den Hornsby-Kettentraktor,

der 1907

erstmals für militärische

Zwecke vorgestellt

wurde. Dieser leistete

20 PS und war dabei

10 Tonnen schwer

(wikipedia.org).

der Traktorenerfindung in Gebrauch. Dieses

bestand aus einem Rahmen mit einem

Frontblatt vor einem Zugtiergespann. Die

Arbeitstiere hatten das Schild durch ein von

einem vorangehenden Wagen verteiltes

Erd- oder Düngergut zu drücken und dieses

zu verteilen oder sie drückten ein

Schüttgut über eine Erhebung, um ein Loch

oder eine Rinne zu füllen. Der Spass begann

damit, wenn die Arbeitstiere für den

nächsten Stoss zurück zu bewegen waren.

Die Definition des Bulldozers

Die technische Bezeichnung des Bulldozers

bezieht sich ursprünglich nur auf das schaufelförmige

Schild. Über die Jahre kamen die

Leute überein, als Bulldozer das ganze

Fahrzeug zu benennen, dies als einzigen

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

Die Caterpillar-D6M-

Planierraupe. Die

Produktion des Modells

CAT D6 begann als

RD6 1935, D6600-

Antrieb mit 3 Zylindern

und 45 PS.

(wiktionary.org)

Begriff für die Kombination von Schild und

Raupentraktor. Die Deas-Werke fügten zur

Auseinandersetzung, wer zuerst einen Raupentraktor

mit einem Bulldozer-Schild ausgerüstet

hat: «Vielleicht war es die Firma La

Plante-Choate, einer der frühesten Hersteller

von Bulldozer-Schildern.» Ausserdem

hält Robert Gilmour Le Tourneau als führender

Anwärter verschiedene Ansprüche für

den Titel einer ersten befestigten Antriebskontrolle

zu einem Bulldozer-Schild.

Das Zugmaschinen-Unternehmen

Caterpillar

Der Name Caterpillar wurde durch einen

Fotografen im Auftrag von Benjamin Holt

geprägt, während seiner Arbeit für Aufnahmen

von Gleis- und Raupentraktoren. Während

er die Maschinen durch seine Kameralinsen

von oben her betrachtet, kommentierte

er, dass die gewellte Fahroberseite

über dem Räderwerk wie eine Planierraupe

(eng. Caterpillar) aussehe. Benjamin Holt

mochte diesen Vergleich und übernahm

diesen als Namen für sein Gleisbausystem.

So benutzte Holt den Namen bereits einige

Jahre vor der Gründung des Caterpillar-

Im Juli 1973 brachte Caterpillar die Planierraupe D10N

auf den Markt (wikipedia.org, MathKnight).

Traktor-Unternehmens. Die Caterpillar

Tractor Company wurde gegründet bei der

Fusionierung der Holt-Unternehmung mit

dessen Hauptkonkurrenten, der C. L. Best

Gas Tractor Co., im August 1925.

Was haben Bulldozer und Bullen

gemeinsam?

Es scheint, dass das Wort Bulldozer davon

abgeleitet ist, dass die stärkeren Bullen ihre

schwächeren Rivalen in einem nicht so seriösen

Kampf aus der Paarungszeit hinausstossen.

Während der Paarungszeit

werden diese Kämpfe in einer seriöseren

Weise ausgetragen.

Sam Sargent und Michael Alves schreiben in

«Bulldozers»: «Um 1880 war ‹bull-dose› ein

gebräuchlicher Ausdruck in den Vereinigten

Staaten und meinte das Verwalten von langfristigen

und effizienten Dosierungen von

Medizin oder Strafe. Wenn man jemanden

‹bull-dosiert›, gab man ihm scharfe Prügel,

man zwang ihn oder schüchterte ihn auf andere

Weise ein, wie beispielsweise ihm eine

‹Kanone› an den Kopf zu halten ...» Im Jahr

1886 kam eine abgeschliffenere Version in

die Aussprache, so bedeutete ein «Bull-

Der Bulldozer Caterpillar

D9 wurde 1955 erstmals

ausgeliefert. Eine ältere

Version steht im Museum

Sinsheim, Deutschland

(wikipedia.org, Hans-Peter

Scholz).

Pioniere der Baukunst

erfinder der bauwelt 27

Der IDF Caterpillar D9R als

bewaffneter Bulldozer. Die

Serienversion, wurde ab 1955 als

Modell D9E erstmals ausgeliefert

(wikipedia.org, Zachi Evenor).

dozer» jeweils eine Breitkaliberpistole und

gleichzeitig die Person, die sie trug... In den

späten 1800er-Jahren kam zu «Bulldozer» die

Bedeutung einer muskulösen Kraft, die bei

jedem Hindernis hinüber- oder hindurchstösst.

Autorenhinweis

Der Originaltext stammt von Mary Bellis,

About.com-Guide, und wurde vom Englischen

ins Deutsche übertragen von Werner

Aebi, Fachkom-Verlag.

Vieles, was wir heute als selbstverständlich

anwenden, war einst ein revolutionärer

Gedanke, eine gescheite Idee oder das

Resultat jahrelangen Suchens nach einer

Lösung. In dieser Serie bringen wir Ihnen

solche Pioniere näher, die das Bauwesen

mit ihren Erfindungen bis heute beeinflusst

haben.


28 bauma-messerückschau

Nach der Bauma 2013 –

nachhaltig fasziniert

Rund 530’000 Besucher aus über 200 Ländern besuchten vom 15. bis 21. April

das Münchner Messegelände mit der grössten Baumaschinenmesse Europas.

Der Anteil internationaler Besucher war so hoch wie nie. 3420 Aussteller aus

57 Ländern präsentierten auf imposanten Flächen ihre Neuheiten und Technologien.

Text: Werner Aebi // Fotos: zvg.

Nach den Bestmarken bei Ausstellerzahl

und Fläche hat die Bauma auch bei den

Besuchern einen neuen Rekord aufgestellt.

«Dies tut unserer Branche in diesen doch

turbulenten Zeiten gut und wird ihr sicherlich

Aufwind geben», sagt Johann Sailer,

Vorsitzender des Fachverbandes Bau- und

Baustoffmaschinen im Verband Deutscher

Maschinen- und Anlagenbau VDMA und

Präsident des Europäischen Baumaschinenverbandes

CECE.

Internationaler Besucheranteil hoch

wie nie

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung

der Messe München, ist mehr als

zufrieden: «Unsere Aussteller waren von

der Qualität und Internationalität der Besu-

cher begeistert. Es wurden gute Geschäfte

gemacht. Mit mehr als 200’000 Besuchern

aus dem Ausland lag die Zahl internationaler

Gäste so hoch wie nie zuvor. Der Zuspruch

dieses Jahr war einfach überwältigend.»

Die Top-Ten-Besucherländer waren Deutschland,

Österreich, Schweiz, Italien, die Russische

Föderation, Frankreich, die Niederlande,

Grossbritannien, Schweden und

Polen. Das Bauma-Partnerland Indonesien

war mit einer hochrangigen politischen Delegation

und gut 800 Besuchern ebenfalls

stark vertreten.

Qualität und Internationalität unerreicht

«Für Herrenknecht hat sich die Bauma

2013 von ihrer besten Seite gezeigt. Das

Publikum war erstklassig und sehr global.

Wir konnten unser breit aufgestelltes Portfolio

und unsere Spitzeninnovationen im

Tunneling und Mining sehr gezielt vermitteln»,

sagt Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht,

Vorsitzender des Vorstandes von

Herrenknecht. Dem schliesst sich Ron De

Feo, Chairman und CEO der Terex Corporation,

nahtlos an: «Als grösste Branchenveranstaltung

bietet die Bauma die einzigartige

Gelegenheit, eine Vielzahl von Kunden

aus aller Welt zu treffen.» Und Johannes

Weiermair, Geschäftsführer von SBM

Mineral Processing, ergänzt: «Für uns war

die Bauma 2013 eine grossartige Veranstaltung

und ein grosser Erfolg. Zum einen

wegen der weltumspannenden Internationalität

der Besucher und zum anderen auf-

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

grund des sehr hohen Niveaus der Kontakte.»

Geschäftsabschlüsse allerorten

Insgesamt 3420 Aussteller – 1346 nationale

und 2074 internationale Unternehmen –

aus 57 Ländern präsentierten auf einer Rekordfläche

von 570’000 Quadratmeter die

neuesten Produkte und Innovationen der

Bau- und Bergbaumaschinenbranche –

und das mit unglaublichem Erfolg, wie Stefan

Heissler, Mitglied des Direktoriums der

Liebherr-International AG, bestätigt: «Wir

können ein absolut positives Fazit nach der

Messe ziehen. Kunden aus aller Welt waren

zu Gast auf unseren Ständen und wir

haben zahlreiche Aufträge abgeschlossen.

In einigen Produktbereichen wurden die

Erwartungen sogar weit übertroffen.» Auch

Michael Heidemann, Vorsitzender der Geschäftsführung

der Zeppelin Baumaschinen

GmbH, ist mehr als zufrieden: «Vom

ersten Messetag an wurde der Stand von

Zeppelin und Caterpillar fast überrannt. Wir

haben auf der Bauma 2013 so viele Maschinen

verkauft wie noch nie zuvor und

damit einen neuen Rekord aufgestellt.»

Ebenso erfolgreich lief die Bauma für

XCMG, wie deren Vice President, Yanmei

Zhang, berichtet: «Wir haben Aufträge im

Gesamtwert von über 10 Millionen Euro,

was rund 120 Maschinen entspricht. Unsere

Investitionen in die Messe haben sich

gelohnt.»

Bauma – die unangefochtene

Nummer eins

Die Spitzenposition der weltweit wichtigsten

Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen,

Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge

und Baugeräte ist unbestritten.

Raul Garcia, Marketing Director von Ulma,

sagt: «Die Bauma ist für uns ‹die Messe›.

Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen

und natürlich 2016 auch wieder dabei.»

Die globale Baumaschinen-

und Bautechnikbranche fand

sich vom 15. bis 21. April auf

dem Münchner Messegelände

zur Bauma 2013.

Die Baumaschinenmessen der Messe München International

bauma-messerückschau 29

Frank W. Reschke, Gesamtvertriebsleiter

und Mitglied der Geschäftsführung der Masa

GmbH, zieht ebenfalls ein äusserst positives

Fazit: «Unsere ohnehin hohen Erwartungen

wurden noch übertroffen. Der Stellenwert

der Bauma ist immens, sie ist für

uns alternativlos und mit Abstand die Nummer

eins.»

Die nächste Bauma findet vom 11. bis 17.

April 2016 wiederum in München statt.

www.bauma.de

Zusätzlich zur Weltleitmesse Bauma verfügt die Messe München International über eine

breite Kompetenz in der Organisation weiterer, internationaler Baumaschinenmessen.

Neben den Brandveranstaltungen Bauma China in Shanghai und Bauma Africa in Johannesburg

sowie bei der bC India zusammen mit der Association of Equipment Manufacturers

AEM, ist die Messe München über ihre Tochtergesellschaft Imag auch als Kooperationspartner

regionaler Branchenveranstaltungen im Ausland tätig.

Die Messe München und die Association of Equipment Manufacturers AEM in Südafrika

haben Mitte April 2013 das Joint-Venture-Unternehmen bC Expo South Africa (Pty) Ltd

gegründet. Im September 2013 findet die erste Bauma Africa in Johannesburg statt,

durchgeführt von der MMI South Africa (Pty) Ltd, einer 100-prozentigen Tochter der

Messe München. Die Nachfolgeveranstaltungen sollen von der neu gegründeten Joint-

Venture-Firma organisiert werden.


30 bauma-messerückschau

Hybridbagger Caterpillar 336E H. Hydraulikbagger JCB JS220.

Mobilbagger Komatsu PW180-10.

Die Bauma ruft . . . und alle kommen

München, 15. bis 21. April 2013. Rund 530’000 Gäste aus über 200 Ländern

besuchten die 3420 Aussteller aus 57 Ländern, die auf einer Rekordfläche von 570’000

Quadratmeter ihre kleinen bis ganz grossen Bau- und Bergbaumaschinen präsentierten.

Viele der grossen Hersteller ziehen aus den 7 Messetagen ein absolut positives Fazit.

Text: Urs Peyer // Fotos: zvg.

Hydraulikbagger

Case erweitert ihr Programm in der 8-Tonnen-

Klasse um den Kurzheckbagger CX75C SR

und den Standardbagger CX80C. Die Motoren

entsprechen bereits der ab 2014 geltenden

Abgasnorm Tier 4 Final. Die Kabinen bieten

eine hochwertige Innenausstattung, mehr

Platz und schützen besser vor Lärm und Vibrationen.

Caterpillar präsentierte auf der Bauma in München

ihren ersten Hybridbagger mit der Bezeichnung

336E H. Statt die kinetische Energie

beim Abbremsen des Oberwagens zu

vernichten, wird sie in einen Druckspeicher

geleitet und anschliessend für die nächste Bewegung

des Baggers wieder genutzt. Gemäss

Herstellerangaben ist ein um 25 Prozent

niedriger Kraftstoffverbrauch möglich.

Doosan Construction Equipment war mit drei

Hydraulikbagger Doosan DX255LC-3. Raupenbagger Liebherr R914 Compact.

Menzi Muck M545.

neuen Hydraulikbaggern in der 15- und

25-Tonnen-Klasse am Start. Das Kurzheck-

Modell DX140LCR-3 mit 15,3 Tonnen eignet

sich für Einsätze mit begrenztem Platzangebot.

Die Modelle DX225LC-3 und DX-

255LC-3 mit 22 respektive 25 Tonnen Einsatzgewicht

verzeichnen 10 Prozent mehr

Motorleistung trotz einem geringeren Kraftstoffverbrauch

von 18 Prozent. Alle Motoren

erfüllen die Abgasnorm Stufe IIIB.

Hitachi Construction Machinery führte auf der

Bauma in der mittleren Klasse den Hydraulikbagger

ZX210LC-5 ein. Je nach Konfiguration

erreicht das neue Modell ein Einsatzgewicht

zwischen 20,8 und 21,5 Tonnen. Das neue

Trias-Hydrauliksystem mit drei Pumpen und

einem einzigartigen Steuerventil sorgt für feinfühlige

Bewegungen und maximale Kraftstoffeffizienz.

Der 16 Tonnen schwere ZX140W-5

und der ZW170W-5 sind die ersten Mobilbagger

der neuen 5-Serie. Durch die automatische

Druckzuschaltung konnte die Hubkraft

für schwere Lasten erhöht werden und die

neue Kabine trumpft mit einer verbesserten

Rundumsicht auf. Mit einem Heckschwenkradius

von nur 2 Meter ist der ZX225USR-5 der

erste schwere Kurzheckbagger der 5-Serie.

JCB erweitert die Baureihe ihrer grossen Hydraulikbagger

welche die Abgasstufe IIIB erfüllen

um die Modelle JS220, JS260, JS360 und

den Mobilbagger JS145W. Die beiden grossen

Bagger setzen auf Isuzu-Motoren, die anderen

beiden auf den neuen 4,8-Liter-Ecomax-

Motor von JCB.

Kaiser bekam den Bauma-Innovationspreis für

Design und Funktionalität für ihre beiden neuen

S10 und S12 Schreitbagger. Revolutionär

ist das intelligente Hydrauliksystem «Elis».


die baustellen_Mai/13


Den Fortschritt erleben.

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Wechsel von mechanischen und hydraulischen

Anbauwerkzeugen von der Kabine aus.

Exzellente Zuverlässigkeit. Mehr als 25 Jahre

Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von

hochwertigen und robusten Schnellwechselsystemen.

Hohe Sicherheit. Elektronischer Lagesensor zur

Kontrolle der Verriegelungsbolzen. Position des

Verriegelungsbolzens von der Kabine aus sichtbar.

Maximale Flexibilität. Anbaubar an alle Hydraulikbagger

zwischen 8 und 120 Tonnen Einsatzgewicht.

Die Firmengruppe


32 bauma-messerückschau

Midibagger Caterpillar 308E2. Kurzheckbagger Hyundai R25Z-9A.

Minibagger Yanmar SV26.

Beim Antrieb setzt Kaiser auf Motoren von

Perkins.

Komatsu sorgte anlässlich der letzten Bauma

mit ihrem Hybridsystem für Aufsehen. Seither

hat sich der 21,2 Tonnen schwere Hybridbagger

1900-mal verkauft. Mit dem HB215LC-1

zeigte Komatsu nun die neuste Version. Der

PC138US-10 ist der erste schwere Kurzheckbagger,

und der komplett in Europa entwickelte

PW180-10 der erste Mobilbagger

der neuen Serie 10.

Neben dem neuen 12,7 Tonnen schweren

A910-Compact-Radbagger zeigte Liebherr

im Bereich der Raupenbagger den neuen

R922 mit 23,6 Tonnen Einsatzgewicht. Auf

der Basis des erfolgreichen A914 Compact

entstand der zweite kompakte Raupenbagger

mit der Bezeichnung R914 Compact und einem

Heckschwenkradius von lediglich 1550

Millimeter. Je nach Konfiguration liegt das Einsatzgewicht

zwischen 14,7 und 16,6 Tonnen.

Im Bereich der Zweiwegebagger ersetzt der

neue A922 Rail den bewährten A900C ZW.

Der 3,6 Meter lange Verstellausleger ist mit

oder ohne Seitenknick lieferbar.

Neben Kaiser war auch Menzi Muck mit den

ganz neuen Modellen der M3- und M5-Serie

in München. Das neue Design besticht vor allem

durch das neue Panorama-Cockpit. Zwi-

Minibagger Kubota KX080 von Hutter.

Kurzheck-Minibagger Wacker Neuson EZ17. Kurzheckbagger Volvo ECR25D.

schen Ausleger und Stiel befindet sich eine

Umlenkung, die einerseits die Kraft verstärkt

und andererseits den Schwenkwinkel vergrössert.

Als Antrieb dienen Motoren von

Deutz.

Genau wie Case zeigte auch New Holland

zwei Bagger, die bereits mit Motoren der Abgasstufe

Tier 4 Final ausgerüstet sind. Es handelt

sich um das 7,5 Tonnen schwere Modell

E75C SR und um das 8,3-Tonnen-Modell

E85C MSR. Ebenfalls überarbeitet wurden

die schweren Kurzheckbagger E230C SR mit

23,6 Tonnen und der 26,6 Tonnen schwere

E260C SR. Dank des CEGR-Systems mit

gekühlter Abgasrückführung und einem Partikelfilter

entsprechen die Motoren der Abgasstufe

IIIB.

Als Allrounder im Materialumschlag ging der

23,9 Tonnen schwere 821 von Sennebogen

an den Start. Dank dem neuen Kontrollsystem

«Sencon» und der optimierten Motorensteuerung

sind Kraftstoffeinsparungen bis 25 Prozent

möglich.

Kurzheck- und Minibagger

Caterpillar war im Bereich der Mini- und Midibagger

mit den neuen Modellen 301.7D,

302.2D, 302.4D und 308E2 präsent.

Hitachi brachte fünf neue Kurzheck-Minibag-

ger von Japan nach München. Die Modelle

ZX33U-5, ZX38U-5, ZX48U-5, ZX55U-5 und

ZX65USB-5 der 5-Serie bringen zwischen 3

und 6,5 Tonnen auf die Waage. Dank dem

Einbau einer elektronischen Kontrolleinheit

konnten die Yanmar-Motoren der Abgasstufe

IIIA auf die aktuelle Stufe IIIB getrimmt werden.

Die neuen Kabinen sind grösser und

heller und mit Armlehnen und einem LCD-

Kontrollbildschirm ausgerüstet.

Hyundai füllt die Lücke zwischen den Modellen

R16-9 und R27Z-9 mit dem neuen Kurzheckbagger

R25Z-9A mit einem Einsatzgewicht

von 2,6 Tonnen. Die Antriebsquelle

stammt von Mitsubishi.

Kubota ersetzt den KX080 in der 8-Tonnen-

Klasse durch den neuen KX080-4. Der Kubota-Motor

entspricht der Abgasstufe IIIB und ist

mit einem Partikelfilter ausgerüstet. Die Minibagger

der Serie-4 umfassen nun sieben Modelle

mit Einsatzgewichten zwischen 1,5 und

8 Tonnen.

«Rock the road» war das Motto von Volvo,

unter anderem mit den neuen Kurzheckbaggern

ECR25D, ECR58D und ECR88D. Die

Einsatzgewichte liegen zwischen 2,5 und 9,5

Tonnen. Um den Transport zu erleichtern,

kann der ECR25D zusammen mit drei Löffeln

und einem Hydraulikhammer innerhalb des


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34 bauma-messerückschau

Radlader Caterpillar 988K. Radlader Komatsu WA470-7.

Radlader Terex TL120.

3,5-Tonnen-Limits verschoben werden.

Der neue Kurzheck-Minibagger EZ17 von

Wacker Neuson ergänzt die Baureihe in der

1- bis 2-Tonnen-Klasse. Das Kraftpaket vereint

maximale Beweglichkeit, Grabkraft und

Ergonomie mit dem bewährten Konstruktions-

Know-how von Wacker. Die modularen Steuerhebelträger,

der breite Kabineneinstieg und

die geringe Einstiegshöhe verbessern die Sicherheit

am neuen EZ28-Kompaktbagger.

Neu bei Yanmar war der 2,6 Tonnen schwere

SV26-Minibagger. Das neue Gerät ist ein

Kompromiss zwischen Kompaktheit, Kraft,

Komfort und Zugänglichkeit. Der 3-Zylinder-

Yanmar-Motor mit Direkteinspritzung verbraucht

weniger als vier Liter pro Stunde.

Rad- und Raupenlader

Case zeigte zum ersten Mal in Europa den

neuen 621F-Radlader. Als Antrieb für den

12,2 Tonnen schweren Lader dient ein der

Abgasstufe Tier 4 Interim entsprechender Motor.

Um die Abgaswerte zu erreichen, setzt

Case auf die SCR-Technik. Für eine optimale

Traktion sorgt ein ZF-Automatikgetriebe mit

automatischer Wandlerüberbrückung.

In der populären 50-Tonnen-Klasse präsentierte

Caterpillar das neue Modell 988K. Augenfälligste

Änderung ist die Rückkehr zum

Radlader JCB 427. Kompaktradlader Liebherr L506 Compact.

Kompakt-Raupenlader New Holland C238. Radlader Wacker Neuson WL20.

zweiarmigen Ausleger mit Z-Kinematik. Der

Antriebsmotor entspricht bereits der Abgasstufe

IV und soll rund 20 Prozent weniger

Kraftstoff verbrauchen.

Hitachi lancierte den neuen ZW250-5-Radlader

mit einer Kapazität von 2,8 Kubikmeter

und einer Antriebsleistung von 181 Kilowatt.

JCB zeigte anlässlich der Bauma die beiden

Radladermodelle 427 und 437. Die 6,7-Liter-

Motoren stammen von Cummins, entsprechen

der Abgasstufe IIIB und erreichen 9,4

Prozent mehr Drehmoment.

Neu bei Komatsu sind die drei Radlader

WA70-7, WA320-7 und WA470-7. Ein neu

entwickelter Drehmomentwandler mit automatischer

Wandlerüberbrückung sorgt beim

WA470-7 für bessere Beschleunigung und

Steigfähigkeit sowie einen geringeren Kraftstoffverbrauch.

Kubota zeigte in München Kompaktradlader-

Prototypen in der 4,2- respektive 4,8-Tonnen-

Klasse. Die beiden Modelle werden in

Deutschland produziert und sollen 2014 auf

den Markt kommen.

Ganz neu von Liebherr sind die beiden Kompaktradlader

L506 Compact und L508 Compact

mit 3,5 respektive 3,9 Tonnen Betriebsgewicht

und Schaufelkapazitäten von 0,8 und

1,0 Kubikmeter. Ein Hauptmerkmal ist die

Bauhöhe von nur 2,5 Meter, um auch in niedrigen

Räumen zu arbeiten.

Im Bereich der kompakten Rad- und Raupenlader

lanciert New Holland den L230 respektive

C238. Das Radmodell hebt 1,4 Tonnen

und das Raupenmodell 1,7 Tonnen. Die Einsatzgewichte

liegen beim L230 bei 3,7 Tonnen

respektive bei 4,5 Tonnen beim C238.

Der verbesserte Ausleger mit Vertikalhubkinematik

ermöglicht einen Entladewinkel von 55

Grad und damit schnellere Zykluszeiten und

eine verbesserte Produktivität.

Mehr Produktivität und weniger Emissionen

verspricht der neue TL120 von Terex. 74,4

Kilowatt leistet der gemäss Abgasstufe IIIB

abgasarme Deutz-Motor des 7,1 Tonnen

schweren Radladers.

Wacker Neuson rundet ihre Radlader-Baureihe

mit dem kompakten WL20 nach unten ab.

Die 2 Tonnen schwere Kompaktmaschine ist

mit einem klappbaren Fahrerschutzdach erhältlich.

Dadurch ist eine minimale Durchfahrtshöhe

von 1,88 Meter möglich.

Knickgelenkte Muldenkipper

Bell zeigte die neuen Modelle B25E und B30E

mit 24 respektive 28 Tonnen Nutzlast. Als Antrieb

dienen Stufe-IIIB-Motoren von Mercedes

Benz mit einer Leistung von 210 respektive


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35


36 bauma-messerückschau

Knickgelenkter Muldenkipper Liebherr TA240. Grader New Holland F106.7. Strassenfertiger Bomag BF900C.

Kegelbrecher Gipocone B4 Giga.

240 Kilowatt. Neu ist auch die Verwendung

von Allison-Getrieben. Nach der Vorstellung

der E-Serie an der Intermat 2012 geht es nun

um die Markteinführung.

Nachdem Liebherr anlässlich der Bauma

2010 mit dem TA230 seinen ersten Knicklenker

einführte, war dieses Jahr sein grösserer

Bruder TA240 an der Reihe. Seine Nutzlast

liegt bei 40 Tonnen oder 26 Kubikmeter. Der

476 PS starke Liebherr-V8-Motor setzt auf die

SCR-Technology, um die Abgasstufe IIIB zu

erreichen.

Fertiger, Bulldozer, Grader und Brecher

Bomag feierte mit dem neuen Strassenfertiger

BF900C eine Weltpremiere. Die neue Bohle

mit verstärktem Schnecken- und Kratzerkettenantrieb

fördert und verteilt grosse Asphaltmengen

zuverlässig. Maximale Einbaubreiten

von bis zu 13 Meter sorgen für beeindruckende

Einbauergebnisse.

Als Weltpremiere standen die drei neuen Modelle

aus der M-Serie auf dem Case-Stand in

München. Die Dozer 1150M, 1650M und

2050M haben Betriebsgewichte zwischen 13

und 20 Tonnen. Bei den Motoren setzt Case

auf die Adblue-Technik. Der hydrostatische

Antrieb der drei neuen Modelle überzeugt

durch enorme Schubkraft und hervorragende

Lenkeigenschaften.

Dozer Komatsu D61 PXi-23.

Komatsu präsentierte die überarbeitete Version

des D61EXi/PXi-23-Dozers mit der Zusatzbezeichnung

«i». Intelligente Maschinensteuerung

nennt sich die Innovation, die in Zusammenarbeit

mit Topcon entstanden ist. Die Abnehmer

für die automatische Schildsteuerung

sind nicht mehr auf dem Schild aufgebaut,

sondern in die Hydraulikzylinder integriert. Das

gleiche System gibt es auch für die Hydraulikbagger

der Serie 10.

Als erste der neuen 6-Serie-Planierraupen von

Liebherr stand die maximal 25 Tonnen schwere

PR736 in München. Sie verfügt über eine

neu entwickelte, elektronisch geregelte Fahrsteuerung

mit integrierter Eco-Funktion.

Um die New-Holland-Grader F106.7 und

F156.7 problemlos mit dem Tieflader zu transportieren,

reduzierten die Ingenieure die Kabinenhöhe

um 180 Millimeter. Trotzdem sind die

Kabinen geräumiger als die Vorgängermodelle

und bieten dem Fahrer einen komfortablen

Arbeitsplatz. Die grosse Frontscheibe und die

vom Kabinendach bis in den Fussraum reichenden

Glasflächen garantieren eine perfekte

Rundumsicht.

Gipo ergänzt ihr umfangreiches Mobilbrecher-

Programm um den Gipocone-Kegelbrecher

für maximale Veredelung in der Splitt- und

Brechsandaufbereitung. Je nach Aufgabegrösse

erreichen die beiden Modelle B3 und

Wolffkran 7032clear.

B4 eine maximale Durchsatzleistung von 350

respektive 600 Tonnen pro Stunde.

Hochbaukrane

Der neue Liebherr-Flat-Top-Kran 1000 EC-B

125 Litronic erweitert die Baureihe EC-B nach

oben. Mit einer maximalen Traglast von 125

Tonnen ist der leistungsstarke Spezialkran für

die sichere Montage von Windkraftanlagen

mit Nabenhöhen über 120 Meter konzipiert.

Mit nur einer Verankerung klettert der Kran auf

eine Hubhöhe von 170 Meter.

Potain präsentierte auf dem Manitowoc-Stand

den Topless-Turmdrehkran MDT 248 mit einer

Tragfähigkeit von 10 Tonnen. Der Kran ist

der grösste aus dem City-Sortiment und wird

auf einem 60-Meter-Mast errichtet. Der Oberwagen

des Krans einschliesslich Gegenausleger,

65 Meter Hilfsausleger und 50-LVF-Hubwerk

finden auf vier Lkw Platz.

Neu im Wolff-Rudel zu finden ist der spitzenlose

7032clear. Er ergänzt die Clear Line um

zwei leistungsstarke Ausführungen im 250-

Metertonnen-Bereich. Durch das modulare

Bauprinzip setzt er im Bereich Montagefreundlichkeit

und Sicherheit neue Massstäbe.

Mehr Komfort und innovative Technikfeatures

verspricht die neu gestaltete Wolff-

Cab-Kabine.

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37


38 bauma-messerückschau

Die vollflächige Rahmeneinhausung

Xbright

von Doka ist ein selbstkletterndes,

am Grundriss

anpassbares

Schutzsystem.

Schalungstechnik 2013 – an der

Bauma vorgestellt

Im Bauma-Fokus der Schalungshersteller stand die höchstmögliche Rationalisierung

des Arbeitsaufwandes bei Schalungsarbeiten und Gerüstanwendungen – bei gleichzeitiger

Schaffung sicherer Arbeitsbedingungen. Text: Urs Peyer // Fotos: zvg.

Doka präsentierte in ihrer Messehalle Neuheiten

im Bereich Deckenschalung, Einhausungen,

Tunnelbau und Kletterschalung.

Dokadek 30 ist eine trägerlose Handschalung

in Stahlleichtkonstruktion. Die Element-

Deckenschalung punktet mit Sicherheit,

einfacher Handhabung und hohem Tempo

nicht nur beim Aufbau, sondern auch im

Abbau. Sicheres Arbeiten auf der Baustelle

und Schutz vor Witterungseinflüssen in den

obersten Gebäudeebenen ermöglicht die

neu entwickelte vollflächige Rahmeneinhausung

Xbright. Das selbstkletternde System

lässt sich einfach an wechselnde Grundrisse

anpassen. Die neue vollhydraulische

Schalungslösung DokaCC ist das erste

System, das speziell für die offene Tunnelbauweise

konzipiert wurde. Der Schalwagen

lässt sich ohne zwischenzeitiges Absetzen

millimetergenau 3-dimensional aus-


richten. Dies ermöglicht eine rasche Montage

und einen einfachen Einsatz auf der

Baustelle. Die weiterentwickelte und optimierte

Selbstkletterschalung SKE100 plus

steht für schnelle Taktzeiten und hohe Vielseitigkeit.

Der leistungsstarke Systembaukasten

ermöglicht für jeden Bauwerkstyp

individuelle, wirtschaftliche und sichere Lösungen.

Die Layher Bautechnik GmbH hat ihre

neue Bodenplattenschalung erstmals auf

der Bauma vorgestellt. Die Steckstütze,

welche das System hält, wird durch einen

Erdnagel befestigt. Das Element kann

durch diese Befestigung auf Zug und Druck

einfach senkrecht ausgerichtet werden und

hat dadurch gegenüber herkömmlichen

Schalelementen wirtschaftliche Vorteile.

Die 300 Millimeter hohen Grundelemente

können mit dem gleichen Verbindungssys-

Die Layher-Bodenplattenabschalung

lässt

sich auf Zug und Druck

senkrecht ausrichten.

tem sowohl in der Länge verbunden als

auch durch übereinander stellen auf 600

Millimeter aufgestockt werden.

Meva präsentiert zur Bauma mit dem baustellentauglichen

Betonmessgerät «Solid-

Check» eine Weltneuheit. Das Gerät ermittelt

dank Ultraschalltechnik das exakte Erstarrungsende

von Frischbeton. Dadurch

lässt sich die Frischbetondruckaufnahme

der Schalung voll ausnutzen und ebenso

einhalten. Die neue Rundschalung «Radius»

ist ein abgestimmtes System für alle runden

Wände ab einem Radius von 2500 Millimeter.

An integrierten Spindeln wird der gewünschte

Radius mit einer Ratsche eingestellt

– stufenlos und millimetergenau. Die

Fixierung von Aussparungen auf der hochwertig

beschichteten Stahlhaut erfolgt mit

Hochleistungsmagneten. Mit einer Frischbetondruckaufnahme

von 60 kN/m² ist die


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Das Betonmessgerät «SolidCheck» von Meva misst

mittels Ultraschalltechnik das Erstarrungsende von

Frischbeton auf der Baustelle.

Der Hightech-Schalbelag des NOEboard ist

schnell aufgefrischt. Nagel- und Schraubenlöcher

schliessen sich selbsttätig.

Die radienverstellbare Trapezträger-Rundschalung

lässt sich neu mit Verbindungsklammern

aneinanderreihen.

Die Variokitt-Gesimskappenkonsole von Peri

gewährt sichere Arbeitsplätze und lässt sich am

Boden vormontieren.

Verzinkter oder feuerverzinkter Vierwegkopf der

Mato-F-Deckschalung von Tobler.

Radius-Rundschalung auch für grosse Betonierhöhen,

hohe Betoniergeschwindigkeiten

und schnelle Takte bestens gerüstet.

«SecuritBasic» nennt Meva ihr komplettes,

modulares Sicherheitssystem für alle heutigen

Meva-Wandschalungssysteme. Der Baukasten

ermöglicht je nach Anforderungen

unterschiedliche Sicherheitsausstattungen,

vom einfachen Holzbohlenbelag bis zum

rutschfesten Belag aus Aluminium-Riffelblech.

Betonierbühnen, Rückenschutz, Frontgeländer,

Durchstiegsluke mit Leiter, Inneneckbühne,

Ausgleichsbühne und Stirngeländer

sind weitere Bestandteile des

Baukastens. Um Montagezeit und -aufwand

zu sparen, lässt sich das ganze System einfach

und sicher am Boden montieren und

als komplette Einheit mit der Schalung per

Kran umsetzen.

Mit «NOEboard» bietet Noe einen Hightech-Schalbelag

an, der kein Wasser aufnimmt

und nicht quillt und damit eine gleichmässige,

gute Betonqualität garantiert.

Grössere Schäden lassen sich mit dem

einfachen «NOErepair»-Verfahren hervorragend

beseitigen. Nagel- und Schraubenlöcher

schliessen sich beim nächsten Betonieren

von selbst. NOEboard kann wie Holz

genagelt, geschraubt und gesägt werden.

Die Lebensdauer ist um ein vielfaches höher

als ein herkömmlicher Sperrholz-Schalbelag.

«NOEplast»-Strukturmatrizen ermöglichen

es, Betonoberflächen Struktur und Form zu

geben. Noe ist der einzige Hersteller, der

sowohl die Schalung als auch die Strukturmatrize

aus einer Hand anbietet. Auf

Wunsch liefert Noe die Strukturmatrizen auf

Betonschalung vormontiert einsatzfertig auf

die Baustelle oder in das Betonfertigteilwerk.

Paschal zeigte in München die bewährte

radienverstellbare Trapezträger-Rundschalung

mit einem neuen Randprofil. Die einzelnen

Schalsegmente werden neu mit Verbindungsklammern

aneinander befestigt.

Dies beschleunigt die Schalarbeiten auf der

Baustelle deutlich. Neben den Standardelementen

gibt es nun neue Grossflächenelemente

270 × 340 sowie 135 × 340 Zentimeter.

Aufgrund geordneter Spannstellen

und Design ist eine hervorragende Betonqualität

möglich. Weltweit steigen die Ansprüche

an individuelle Sonderschalungen

für Beton. Paschal zeigte, wie man die beste

technische Lösung mit hervorragender

Verarbeitungsqualität kombiniert. Im Bereich

Software demonstriert Paschal ein

neues IT-Erzeugnis für die Schalungsplanung

mit integrierter Logistiklösung.

Um die Arbeitssicherheit zu erhöhen, präsentierte

Peri an der Bauma erstmals die

neue Konsole MXK für das Maximo- und

Trio-Schalsystem. Das aus leichten Einzelbauteilen

aufgebaute Bühnensystem bietet

sichere Arbeitsplätze an der Wandschalung

und lässt sich komplett am Boden vormontieren.

Bei der Skydeck-Deckenschalung

wird die Sicherheit am Deckenrand mit

neuen Geländereinheiten sichergestellt.

Die neue Schwerlaststütze aus leichten

Systemteilen des Modulgerüsts Peri UP

Rosett Flex wird zur sicheren Ableitung von

konzentrierten Einzellasten von bis zu 200

Kilonewton eingesetzt. Der Hydraulikzylinder

am Fussteil erlaubt das wegkontrollierte

Absenken der Stützen in 10-Millimeter-

Schritten. Alle Bauteile lassen sich von

Hand transportieren. Mit dem SCS-Klettersystem

zeigt Peri ein neues Klettergerüst

für einhäuptige Anwendungen. Die Arbeitsbühnen

lassen sich in verschiedenen Positionen

neigen und erlauben ein sicheres Arbeiten.

Mit neuen Bauteilen für die Längsrichtung

des Variokit-Freivorbaugeräts lassen

sich bis zu 5,75 Meter lange Segmente

betonieren. Der Umsetzvorgang zur nächsten

Betonieretappe ist jetzt äusserst praxisgerecht

gestaltet. Denn dank einer neuartigen

mechanischen Lösung sind die notwendigen

manuellen Arbeiten schnell erledigt.

Bei der Sanierung von Brückengesimsen

bewährt sich die neue Gesimskappenkonsole

VGK-2. In einem ersten Schritt

dient sie als Arbeitsfläche für den Rückbau

und anschliessend als Basis für die Schalung

der neuen Gesimskappe.

Die neu konzipierten Stahlrahmen der Mato-Top-Schalung

von Tobler wurden zusätzlich

verstärkt und zeichnen sich durch

eine erhöhte Stahlqualität aus. Sie verfügen

über integrierte Vollguss-Eckausbildungen

und sind für einen Frischbetondruck von 80

kN/m² ausgelegt. Die Ankerbindestellen

sind mit einem stabilen Stahlkonus und entsprechenden

Stahlhülsen ausgestattet.

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48 produktreportage

Der neue Hutter Kubota KX080-4

Hutter mit exklusiver Schweizer Bagger-Premiere – erster 8-Tonnen-Kompaktbagger mit Dieselpartikelfilter

ab Werk. Ab sofort lieferbar!

Die Hutter Baumaschinen AG präsentiert als erster Schweizer

Anbieter einen 8-Tonnen-Kompaktbagger mit Dieselpartikelfilter

ab Werk. Das Schweizer Baugewerbe kann aufatmen:

Die Partikelfilter-Nachrüstung gehört nun der Vergangenheit

an – das bedeutet geringere Kosten und perfekte

Systemintegration.

Der neue Hutter Kubota KX080-4 verfügt über einen Dieselpartikelfilter

ab Werk, der im Motorenmanagement hervorragend

integriert ist. Die Regeneration des Partikelfilters erfolgt

während dem Maschineneinsatz, was eine maximale

Verfügbarkeit der Maschine garantiert.

ECO Mode – Dieselersparnis bis zu Fr. 6000.– pro Jahr

Der neue Kubota Common-Rail-Dieselmotor sorgt für geringere

Schadstoffemissionen und gleichmässige Leistung.

Ebenfalls verfügt der neue KX080-4 über einen ECO-/Power-Mode.

Im ECO-Mode spart man im Vergleich zum Vorgängermodell

satte 25 Prozent Diesel bei gleicher Leistung.

Im Power-Mode hingegen wird die Maschinenleistung um

5 Prozent erhöht und dennoch 20 Prozent Diesel gespart!

Ein Arbeitsplatz zum Wohlfühlen

Kompakt und leistungsstark, ist der Hutter Kubota KX080-4

gerade mal 2,2 Meter breit und 2,5 Meter hoch. Baggerführer

profitieren von einer grösseren Übersichtlichkeit in der

neu gestalteten Kabine. Die zweite Proportionalsteuerung

sorgt dabei für zusätzlichen Komfort beim Arbeiten. Dank

der neuen Instrumentenanzeige können bis zu fünf Anbaugeräte,

wie Greifer oder Abbauhammer, bequem per Knopfdruck

angewählt werden.

Innovativer Common-Rail-Motor mit

eingebautem Dieselpartikelfilter ab Werk.

Kontakt

Hutter Baumaschinen AG

Transportstrasse 6

9450 Altstätten SG

Tel. 071 757 86 70

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50 rohrleitungsbau


Schneidezug für das Berstlining-Verfahren.

Die vier Bilder links zeigen, wie das Gerät

durch das Altrohr gezogen wird.

Durchbruch beim dynamischen

Rammverfahren.

Den Graben umgehen –

aber wie?

Wenn Rohre neu verlegt oder saniert werden, geht das auch ohne Graben. Denn es

stehen heutzutage mehrere grabungslose Rohrleitungsbauverfahren zur Verfügung.

Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches hat dieses Jahr erstmals

Richtlinien publiziert, die diese Verfahren thematisieren. Text: Christoph Meier, SVGW // Fotos: zvg.

Der Grossteil der Infrastruktur für Gas und

Wasser in der Schweiz ist unsichtbar. Viele

Verteilnetze weisen aber ein beachtliches

Alter auf, zudem wachsen viele Siedlungen

weiter. Darum müssen vermehrt Rohre saniert

oder neu verlegt werden, häufig in

dicht besiedeltem Gebiet. Um nicht den

Verkehr zu behindern und um weniger

Lärm zu verursachen, werden die Leitungen

immer häufiger grabenlos gebaut. So

setzt zum Beispiel die Stadt Genf bei der

Erneuerung des Gasnetzes seit einiger Zeit

auf Polyethylenrohre, da sich diese nicht

nur für die traditionelle Verlegetechnik eignen,

sondern auch für den grabungslosen

Leitungsbau. Damit konnten die Kosten pro

verlegten Rohrmeter seit dem Jahr 2000

deutlich gesenkt werden. Der vermehrte

Einsatz des grabungslosen Leitungsbaus

Aufweitungsdurchgang auf 140

Millimeter für einen Enddurchmesser

von 110 Millimeter.

hat auch den Schweizerischen Verein des

Gas- und Wasserfaches SVGW dazu bewogen,

in seinem Regelwerk detailliert auf

die dazugehörigen Techniken einzugehen.

Die neue Version der Richtlinie W4 zur

Wasserverteilung, die als Referenz für die

Branche gilt, enthält darum praxisbezogene

Angaben, wie der grabungslose Leitungsbau

durchgeführt werden soll.

Sanierungsfälle

Doch welche Verfahren und Techniken gibt

es überhaupt? Als erstes kann man nach

der Verfahrensart unterscheiden: Sanierungs-,

Erneuerungs- oder Neuverlegungsverfahren.

Zu den Sanierungsverfahren zählt die Zementmörtelauskleidung.

Dabei wird zur Wiederherstellung

des Innenschutzes das Be-

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

schichtungsmaterial mit einem Schleuderkopf

gegen die Rohrwand geworfen. Die

einzelnen Arbeitsabschnitte sind bis 400

Meter lang. Beim Gewebeschlauchrelining

zieht man einen mit Epoxidharz getränkten,

hochfesten Gewebeschlauch in die Röhre

ein und bläst ihn mit Druckluft auf. Zu beachten

ist, dass der Gewebeschlauch keine

statischen Funktionen übernimmt. Die Reichweite

des Verfahrens beträgt rund 100 Meter.

Mit der Muffensanierung können zudem

grabenlos Rohrverbindungen saniert werden.

Dabei wird eine Kunststoffmanschette

mit Spannbändern auf die gereinigte, glatte

Rohroberfläche gelegt.

Neue Rohre in alten

Ist eine Rohrerneuerung notwendig, gibt es

eine ganze Palette an Verfahren. Beim

Close-fit-Verfahren werden Polyethylenrohre

von einer Länge von bis zu 500 Meter

mittels Dampfdruck so in die bestehende

Leitung eingebracht, dass die neue Leitung

an der Innenfläche der alten Leitung anliegt.

Beim Swage-Lining zieht man die Kunststoffrohre

zuerst durch ein konisches Gelenk

– das verringert ihren Durchmesser um

rund 10 bis 12 Prozent – und danach bis

zur Zielbaugrube. Das Neurohr nimmt in

der Folge den ursprünglichen Durchmesser

wieder ein. Eine Art Kombination der

beiden erwähnten Verfahren ist das Rolldown-Verfahren.

Um einen Einzug zu ermöglichen,

verringert eine Rolldown-Maschine

den Querschnitt des Rohrs bis zu 10

Prozent. Nach dem Einzug dehnt man sie

mit Wasserdruck so aus, dass sie sich

close-fit an die Rohrinnenwand anlegen.

Rohre aus Polyethylen hoher Dichte, sogenannte

PE-HD-Rohre, eignen sich für das

Compact-Pipe-Verfahren, auch U-Liner-

Verfahren genannt. Nach dem Einzug, der

bis zu 600 Meter reichen kann, wird durch

die Beaufschlagung mit Dampf und Druck

der Inliner in die kreisrunde Rohrform zurückgeführt.

Dabei wird der so genannte

Memoryeffekt von thermoplastischen Kunststoffen

ausgenutzt. So entsteht ein Close-fit

ohne Ringraum. Beim Press-Zieh-Verfahren

wiederum wird das alte Rohr mittels

Zuggestänge auf einen Spaltkegel gezogen.

Die neuen Rohre werden gleichzeitig

mit einem Zugkopf am Ende des letzten

Altrohrs angehängt und in den freiwerdenden

Hohlraum gezogen. Zu einer Zerstörung

des Altrohrs gerade vor Ort kommt es

beim Berst-Lining. Dabei werden ein Bersthammer

und danach das neue Rohr durch

den Boden gezogen. Die Reichweite beträgt

rund 100 Meter.

Spülen, Fräsen oder Raketenschiessen

Kommt es schliesslich zu einem Rohrneubau

ohne Graben, braucht es grundlegend

neue Verfahren. Denn es kann nicht auf einen

vorbereiteten Untergrund zurückgegriffen

werden. Beim Spülbohrverfahren gibt

es drei Arbeitsschritte. Zuerst baut der

Bohrkopf das anstehende Bodenmaterial

bis zum Zielschacht hydraulisch ab. Zusätzlich

wird das Bohrloch geschmiert. Danach

kommt es zur Aufweitbohrung. Zum

Schluss wird das aussengeschützte Trinkwasserrohr

an einem Zugkopf montiert und

eingezogen. Die Reichweite einer Bohrung

reicht mehrere 100 Meter. Ein ähnliches

Verfahren, bei dem auch noch gepresst

wird, stellt Micro-Tunneling dar.

Sind neue Hausanschlüsse gefordert, dann

kommt immer häufiger die Erdrakete zum

Einsatz. «Rakete» ist dabei etwas übertrieben,

denn es ist ein pneumatisch betriebener

Hammer, der durch Verdrängung einem

Hohlraum zwischen Start- und Zielgrube

schafft. Ebenfalls pneumatisch werden

Rohre beim dynamischen Rammverfahren

verlegt. Damit können Stahlrohre mit einen

Aussendurchmesser von bis zu 4 Meter

über Längen bis 80 Meter ohne Presswiderlager

vorgetrieben werden. Vor allem im

ländlichen Raum setzt man auch noch das

Fräsverfahren und Pflugverfahren ein. Dabei

öffnet eine motorbetriebene Fräse einen

schmalen Graben, das Trinkwasserrohr

wird eingebracht und zeitgleich wird der

Graben wieder gefüllt. Beim Pflugverfahren

wird das Trinkwasserrohr direkt eingezogen,

ohne dass das Erdmaterial verschoben

werden muss.

Grabenlos: Nicht zwingend das

Verfahren der Wahl

Bei allen Möglichkeiten, die heute der grabenlose

Leitungsbau bietet, ist er aber nicht

immer das Verfahren der Wahl. So sollten

bei einem allfälligen Bauvorhaben seriös

rohrleitungsbau 51

Das neue Rohr am Platz des alten.

Die Baustelle an der Rue de

l’Ecole de Chimie, Genf.

Rolldown-Maschine in Betrieb.

Erster Durchbruch beim dynamischen

Rammverfahren.

Abklärungen zur Wirtschaftlichkeit und

technischen Machbarkeit durchgeführt

werden. Aspekte wie Bodenbeschaffenheit,

Hausanschlussdichte, Lage zu benachbarten

Werkleitungen oder Verkehr

gilt es zu beachten. Da beim grabungslosen

Leitungsbau zudem die Rohre besonders

stark beansprucht werden, sollte man auch

mit einem Unternehmen zusammenarbeiten,

das einschlägige Kompetenzen und

Referenzen vorweisen kann.


52 rohrleitungsbau

Unkomplizierte Installation der Hobas-GFK-Elemente dank Modulbauweise.

600-Kubikmeter-Wasserspeicher

innert 11 Stunden installiert

Grossformatige GFK-Rohrsysteme eignen sich bestens als dauerhafte Trinkwasserbehälter,

weitere Systemmodule gewährleisten Versorgung sowie Kontrolle. Die relativ

leichtgewichtigen Elemente sind unkompliziert transportiert, kostengünstig und

schnell installiert. Ein Objektbericht. Text: Wilfried Sieweke // Fotos: zvg.

Um die Trinkwasserversorgung auch bei

steigendem Wasserbedarf für die nächsten

Jahrzehnte abzusichern, liess die 1100 Einwohner

zählende Marktgemeinde Ottenschlag

(Niederösterreich) einen neuen

Hochbehälter errichten. Erforderlich wurde

der Ausbau vor allem durch das 2008 eröffnete

Lebensresort Ottenschlag. Solch ein

Wasserspeicher dient der Sicherstellung

der Versorgung mit Trinkwasser während

Spitzenlasten zum Beispiel im Sommer, zur

Überbrückung von Störzeiten, Betriebsreserve

und als Löschwasserreserve.

Mit der Planung und Bauaufsicht wurde

das Büro Hydro Ingenieure Umwelttechnik

GmbH aus Krems-Stein beauftragt. Die

Gesamtinvestitionskosten für die Errichtung

des Hochbehälters beliefen sich dabei

auf 765’000 Euro netto und wurden mit

Mitteln des Bundesministeriums für Land-

und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft,

des Niederösterreichischen

Wasserwirtschaftsfonds sowie durch Eigenmittel

der MG Ottenschlag finanziert.

Man entschied sich für ein Trinkwasserspeichersystem

der Firma Hobas aus Kärn-


die baustellen_Mai/13


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WIR SIND SPEZIALISTEN FÜR

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für Leitungen und Rohre bis über 100 cm Durchmesser.

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Mit unserem Pressbohrsystem verlegen wir Rohre für den Abwasser-

und den Strassenbaubereich bis 180 cm Durchmesser, richtungsgesteuert,

für Einsätze bis Bodenklasse 7 (Fels).

Stahlrohre Rammen bis 160 cm Durchmesser, bis Bodenklasse 6

mit hoher Präzision. Pneumatisches Rammen bis 2.5 t Einsatzgewicht

zum Unterqueren von Bahngeleisen, Autobahnen, Gartenanlagen usw.

Grabenloses verlegen von Kabeln und Rohren, max. Tiefe 115 cm,

max. Durchmesser der Zugglocke 20 cm, dadurch können mehrere

Rohre zusammen eingelegt werden, gleichzeitiges Verlegen des

Warnbandes möglich.

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53


54 rohrleitungsbau

Der Hobas-Trinkwasserbehälter mit 600 Kubikmeter Nutzinhalt konnte innert

nur 11 Stunden installiert werden.

Blick in die Schieberkammer mit Revisionseinstiegen und Schaugläsern.

ten (AT). Das Unternehmen besitzt jahrzehntelange

Erfahrung in der Herstellung

von GFK-Rohrsystemen (glasfaserverstärkter

Kunststoff). Die Trinkwasserbehälter

von Hobas werden den jeweiligen örtlichen

Gegebenheiten und Anforderungen angepasst

und kundenspezifisch produziert. Zur

Montage werden sie in Modulen auf die

Baustelle geliefert und dort zusammengesetzt.

Aufgrund des relativ geringen Gewichts

verlaufen der Transport und die Installation

unkompliziert, kostengünstig und

schnell. Falls mit der Zeit ein höherer Bedarf

an Speicherkapazität entsteht, kann

der Behälter mit geringem Aufwand nachträglich

erweitert werden.

600-Kubikmeter-Trinkwasserbehälter

innert 11 Stunden versetzt

Die Erd- und Baumeisterarbeiten sowie die

Materiallieferungen für die Errichtung des

Trinkwasserbehälters der Gemeinde Ottenschlag

übernahm die Firma Swietelsky

Baugesellschaft mbH aus Zwettl (AT). Der

Wasserspeicherbereich des Hochbehälters

besteht aus vier 36 Meter langen Kammern

(Aussendurchmesser 2555 Millimeter),

die je 150 Kubikmeter Fassungsvermögen

aufweisen. Quer dazu liegt eine 12

Meter lange Schieberkammer mit der technischen

Ausstattung. Dazu gehören die Armaturen

für den Zulauf, die Entnahme und

die Entleerung sowie die Überlaufleitung,

Schieber, Rückstauklappen und Wasserzähler.

Um zur Bedienung der Armaturen

den Zugang in die Schieberkammer zu ermöglichen,

sind mit Luftschlitzen versehene

Edelstahltüren mit einer lichten Weite von

einem Meter eingebaut. Ausserdem gibt es

Schnellrevisionseinstiege für die Wartung,

die mit Schaugläsern für Sichtkontrollen

ausgestattet sind.

Neben der Schieberkammer befindet sich

ein angebauter GFK-Schacht mit einem

enormen Aussendurchmesser von 3000

Millimeter, der eine Drucksteigerungsanlage

enthält. Diese Anlage dient zur Versorgung

der Hochzone und besteht aus drei

drehzahlgeregelten Pumpen (Fabrikat der

Firma Wilo). Im Regelfall dient eine Pumpe

als Betriebspumpe, die anderen als Reserve.

Im Maximalfall (Spitzenverbrauch)

schaltet sich eine zweite Pumpe automatisch

ein. Zum Feuerlöschen bei einem

Brand können alle drei Pumpen gleichzeitig

in Betrieb genommen werden.

Alle Hobas-GFK-Module wurden vor Ort

zusammengesetzt und in einem vorbereiteten

Kiesbett in einer 1,2 Meter hohen Überdeckungsschicht,

welche somit eine natürliche

Isolierung darstellt, aufgebaut. Aus

diesem Grund waren keinerlei Betonierarbeiten

erforderlich. Der gesamte Versetzvorgang

dauerte lediglich 11 Stunden! Einmal

im Einsatz, verhindert der dichte und

korrosionsresistente Trinkwasserbehälter

sowohl ein Austreten des gespeicherten

Trinkwassers als auch die Verunreinigung

des Behälters durch Grund- oder Umgebungswasser.

Er ist vor allem ablagerungs-

und verschleissfrei, gewährleistet eine lange

Lebensdauer sowie einen störungsfreien

Betrieb mit sehr geringem Wartungsaufwand.

Somit trägt er einen wichtigen Teil

zur sicheren Trinkwasserversorgung der

Marktgemeinde Ottenschlag bei.

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55


56 betonschneiden

1

4 5

2 3

6 7

Abbau 1 eines der freigeschnittenen Fundamente mit Stütze bis zu 80 Tonnen. Abbau 2 Säulen der Hauptstützen. Abbau 3 Schiebeträger über A13.

4 Seilsägeschnitt am Fundamentfuss, Schnittfläche 20 Quadratmeter. 5 Freigeschnittene Stützen zwischen den Fahrbahnen. 7 6 Vorbereitungsarbeiten für den

Abbau. 7 Die Sicherheit steht an oberster Stelle.

Im Autobahnsandwich

zurückgebaut

Westlich von St. Margrethen SG überquert die europäische West-Ost-Eisenbahnverbindung

die Nationalstrasse A13. Sofort nach dem Verschieben der neuen Brücke

an ihren definitiven Ort wurde die betonierte Verschiebekonstruktion rückgebaut. Dies

geschah durch ein Schweizer Unternehmen in sehr kurzem Zeitrahmen, reibungslos und

ohne Zwischenfälle. Text: Marcel Fleisch // Fotos: zvg.

Die internationale Bahnstrecke zwischen

St. Margrethen im Kanton St. Gallen und

Lauterach im österreichischen Vorarlberg

wird erneuert. Der Schienenausbau verbindet

die Nachbarländer noch sicherer und

schneller. Der Ausbau bringt verbesserte

Hochwassersicherheit, weniger Lärm, einen

attraktiven Nahverkehr und einen beschleunigten

Fernverkehr auf der Achse

Zürich–Bregenz–München. Die grenzüberschreitende

Strecke wird in zwei Abschnitten

umgesetzt. Einerseits mit dem seit November

2010 sich im Bau befindenden Teil

St. Margrethen–Lustenau einschliesslich

der Rheinbrücke, andererseits mit dem in

Planung begriffenen Teil Lustenau–Lauterach.

Auf dieser europäischen «Arlbergachse»

überquert die Bahnlinie die zum schweizerischen

Nationalstrassenregister gehörende

Autobahn A13 westlich von St. Margrethen.

Für den Ausbau der Bahnstrecke

musste die bestehende Überquerung ersetzt

werden. Um den Bahnverkehr möglichst

kurzfristig zu unterbrechen, wurde die

neue Bogenbrücke parallel zur alten ge-


die baustellen_Mai/13


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57


58 betonschneiden

8

11 12

baut. Während der Gleissperre vom 2.

Feb ruar bis 22. März 2013 fanden der

Rückbau der alten Brücke und die Verschiebung

der neuen Eisenbahnbrücke

statt.

Abbruch der Verschiebekonstruktion

Nach fast zweijähriger Bauzeit wurde Mitte

März die auf einem Nebenplatz neu errichtete

Eisenbahnbrücke der Österreichischen

Bundes Bahnen ÖBB an ihren bestimmten

Platz über der A13 verschoben. Die extra

dafür gebaute Verschiebekonstruktion aus

Betonelementen und Ortbetonstützen wurde

ursprünglich während sechs Wochen

erstellt. Sie diente als Auflager für die rund

2200 Tonnen schwere Neubaubrücke über

der Autobahn. Diese Verschiebekonstruktion

bestand aus 1800 Tonnen Stahlbeton.

Sie hatte nach der zweitägigen Verschiebeaktion

ihren Dienst getan und war nun frei

für den Rückbau. Der Bauherrschaft, dem

Auftraggeber und nicht zuletzt den Behörden

waren die Sicherheit, das Einhalten

des Zeitplans und das genaue Vorgehen

gemäss Bauprogramm sehr wichtig. Da die

Autobahn A13 eine wichtige Achse Richtung

Süden ist, mussten allfällige Sperren

9 10

Das 8 erste von 56 Teilen. Spezialgehänge 9 für die grossen Lasten. Geschnittene 10

Schiebeträger unter der neuen Brücke werden demontiert.

Die 11 Vorarbeiten, bevor die neue Brücke abgesenkt wird. Brücke 12 angehoben auf Hydraulikzylinder. Der 13 Längsverschub der neuen Brücke ist im vollen

Gange. Noch 14

steht das neue Bauwerk an seinem alten Platz. Im Vordergrund das Erstellen der Verschiebekonstruktion, die nach 2-tägigem Gebrauch

rückgebaut wurde.

minimiert werden. Ausserdem mussten die

beiden Hauptachsen zur Durchfahrt für

Schneeräumungen durchgehend gewährleistet

bleiben.

Auf den Transport zugeschnitten

Der Auftraggeber betraute die Diamantbohr

AG mit der Aufgabe, ein Rückbaukonzept

vorzulegen, das die Kriterien der Bauherrschaft

sowie der Behörden erfüllen sollte.

Grossen Wert wurde vor allem auf das nötige

Know-how, die vorhandene Personalkapazität

sowie sonstige Ressourcen gelegt.

Nach der Vorstellung des Rückbaukonzepts

durch das Unternehmen Diamantbohr

AG waren alle Beteiligten überzeugt,

mit der Diamantbohr AG den richtigen

Partner für dieses anspruchsvolle Rückbauprojekt

gefunden zu haben.

Die Verschiebeträger im Querschnitt von

1,7 × 1,8 Meter und in Längen bis zu 12

Meter wurden mittels Seilsägen und Wandsägen

auf den Pfeilern getrennt und so geschnitten,

dass die getrennten Betonteile

bis zu den Abbauetappen durch Autokrane

an Ort und Stelle belassen werden konnten.

Dies beschränkte die Kraneinsätze auf

ein Minimum. Die Sperrungen der sechs

13

14

Fahrbahnachsen konnten so um einiges

reduziert werden, was die Kosten verkleinerte.

Die geschnittenen Betonteile brachten bis

zu 80 Tonnen auf die Waage. Diese wurden

jeweils in den Nachtstunden mit Autokranen

abgehoben, verladen und auf einen

nahegelegenen Recyclingplatz verschoben.

Auch in dieser Hinsicht bot die Diamantbohr

AG dem Bauherrn eine umweltschonende

Lösung, die nur mit geringen Emissionen

verbunden war.

Die Umsicht aller Mitwirkenden

führte zum erfolgreichen Abschluss

Um der Umwelt zu entsprechen, musste

auch der Wasserhaltung grosse Aufmerksamkeit

beigemessen werden, was bei bis

minus 15 Grad Celsius einen grossen Anteil

an der Arbeit ausmachte. Unter Einhaltung

aller Rahmenbedingungen wurden die

Fahrbahnen der A13 sowie die Nebenstrassen

nach 13-tägiger Tätigkeit dem

Auftraggeber sauber übergeben. Dank

dem unbeugsamen Willen und der hohen

Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden erfolgte

der unfallfreie und erfolgreiche Abschluss

des Projekts.

die baustellen_Mai/13


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59


60 betonschneiden

Die vier Seiten wurden mit den Universalsägen sauber abgeschnitten. Gesichert wurden die Elemente an einem Portalkran mit Ketten unter den

Unterzügen hindurch. Mit Kernbohrungen wurden die Ecken jeweils freigebohrt und Anhängelöcher für die Krankette erstellt.

Kontrollierter Rückbau – so viel

wie gewünscht

Die gebaute Substanz ist heutzutage eine Ressource für Industrie und Bauwesen.

Sei es für den kompletten Rückbau oder für das Ändern des Baukörpers durch Entfernen;

die Anforderungen verlangen viel Erfahrung und breite Kompetenzen.

Text: Markus Rohrer, Roger Furter // Bilder: Betoncoupe

Rückbau ist nicht gleich Abbruch – und dies

ist wohl die Basis für ein breites Tätigkeitsfeld

diverser Branchen. Die Zeiten, als ganze

Häuser und Bauteile abgebrochen wurden

und unsortiert vergraben, verbrannt

und deponiert wurden, sind definitiv vorbei.

Aus diesem Grund spricht man heute auch

vom Rückbau, weil man eben ein Gebäude

zurück baut. Der Rückbau verlangt ein systematisches

Vorgehen und koordiniertes

Zurückbauen von Gebäuden, Gebäudeteilen,

Ausschnitten oder Öffnungen. Werden

dabei tragende Bauteile wie Decken,

Wände, Fundamente und so weiter abgeändert,

ist meist die Zusammenarbeit mit

einem Ingenieur unumgänglich. Kontrollierter

Rückbau heisst auch, die abzubrechenden

Teile wieder zu trennen und in ihre

Grundstoffe zu zerlegen. Dies passiert oft

schon beim Rückbau, indem schichtweise

die verschiedenen Materialien abgetragen

werden und separat dem Baustoffkreislauf

über ein Recyclingcenter wieder in die Umlaufbahn

gebracht werden.

Herausforderungen sind Material,

Konstruktion und Grösse

Für den kontrollierten Betonrückbau sind oft

spezialisierte Dienstleisterfirmen ideal eingerichtet.

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die baustellen_Mai/13


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61


62 betonschneiden

Die Deckenstücke wurden so gross gewählt,

dass ein Viersäulen-Portalhebekran das

Element von rund 80 Tonnen herausheben

konnte. Die Deckenstärke betrug etwa 30

Zentimeter und die Elementgrösse je nach

Unterzug zwischen 60 bis 90 Quadratmeter.

Das Betonelement wird neben der Öffnung

deponiert und anschliessend mit der

Betonzange und einem Bagger in kleine

Stücke getrennt, so dass der Betonschutt

sauber getrennt abgeführt werden kann.

Die fertige Aussparung. Bei den Unterzügen

wurde mit dem Diamantseil und der Seilsäge

von oben her ein Trennschnitt erstellt.

Fugen-Freischnitt in Beton bei Tramtrog.

Bohren, Sägen, Zangenabbruch oder Pressen

an, um möglichst effizient den Beton

oder das Mauerwerk zu trennen oder zu verkleinern.

Vom Heraustrennen bis hin zur Entsorgung

wird dies oft alles aus einer Hand

erledigt. Einfache Durchbrüche oder Installationsöffnungen,

Türen- und Fensteröffnungen

und anderes werden mit diamantbestückten

Kernbohrern oder Sägeblättern erstellt.

Teilabbrüche von ganzen Gebäudeteilen

werden in Kombination mit Abbruchgeräten,

Bohr- und Trenngeräten realisiert. Dies

ist auch der Weg, um möglichst geräuscharm,

emissionsarm und etappenweise einen

Rückbau zu realisieren. Bei grossen Stärken

von Beton oder Stein kommt die Seilsägetechnik

zur Anwendung. Mit dem Seil können

eckige sowie kreisrunde Löcher geschnitten

werden.

Ein jeweils angepasstes

Rückbaukonzept

Die Schwierigkeit des Bohrens und Trennens

liegt heute nicht nur mehr in der Bedienung

der Maschinen, sondern in der

ganzheitlichen Planung des Konzepts über

das Sichern und Ausbauen, die Wasserhaltung

und die Logistik der auszubauenden

Teile. Dies unter der Berücksichtigung aller

Anforderungen des Objekts, der Sicherheit

und der Umwelt.

Die Bohr- und Sägemaschinen wie auch

die Diamantwerkzeuge werden mit Wasser

gekühlt. Damit durch das Kühlwasser keine

Überschwemmungen und Verunreinigungen

entstehen, ist oft eine vorgängige – und

nicht zu unterschätzende – Abdeckarbeit

durchzuführen. Der Abtransport und die

Entsorgung erfolgen über das Mehrmul-

Eine Gruppe für ganz harte Fälle

Fünf lokale Einzelunternehmen mit Fachkompetenz in Bohren, Schneiden,

Beissen, Pressen und Fugen von Beton sind in der Marco Dätwyler

Gruppe durch ökonomische, ökologische und fachliche Synergien optimal

vereint.

Die Betoncoupe gehört durch das bald 50-jährige Bestehen zu den Pionieren

im Betonrückbau in der Schweiz. Das Unternehmen Betoncoupe

gliedert ihre Leistungen in diverse Bereiche, wie das Erstellen von Kernbohrungen

aller Art, das Ausführen von Wandsägearbeiten, auch Bodensäge-

und Seilsägearbeiten, für den Rückbau von Beton und Asphalt

mittels Presstechnik und generell als Spezialistin für Rückbauarbeiten

im Hoch- und Tiefbau. Dank mehreren Filialen in der gesamten Deutschschweiz

ist der Markt aus kurzer Distanz jederzeit bedienbar.

denkonzept MMK. Bauteile, die aus verschiedenen

Gründen nicht auf der Baustelle

sortiert werden können, müssen auf einem

Sortierplatz zerlesen und recycelt werden.

Dank der Möglichkeit, eine breite Palette unterschiedlicher

Hebegeräte zu nutzen, sind

heutzutage praktisch jederzeit irgendwelche

Lösungen möglich, welche die abzubrechende

Bausubstanz in die Schuttmulde

bringen (mittels Mobilkranen, Staplern, Raupenkranen

und anderem).

Trennschnitte sind auch unumgänglich,

wenn ein Rückbau von Gebäudeteilen mit

schwerem Gerät, mittels Spitzen und Beissen,

ausgeführt wird. Dieses Vorgehen dient

zum Unterbrechen von Vibrationen des Rückbaus.

Durch die Begrenzung der abzubrechenden

Teile sind Rückbauarbeiten auch

wirtschaftlicher und da hilfreich, wo speziell

geräuscharm gearbeitet werden muss.

Rückbau von grossen Betonmassen

in schwieriger Umgebung

In einem mehrstöckigen Industriegebäude

mussten mehrere Decken herausgebrochen

werden. Das Gebäude war ein Skelettbau

mit Stützen und Unterzügen. Die

Schwierigkeit des Rückbaus war die Höhe

des Gebäudes. Es konnte kein Kran gestellt

werden, der während der ganzen Rückbauzeit

diese Betonteile ausgebaut hätte. Zudem

befand sich auf zwei Seiten des

Gebäudes eine stark frequentierte Hauptstrasse,

die nicht gesperrt werden konnte.

Aus diesem Grund beschlossen die Spe-

zialisten von Betoncoupe, dass die Decken

vom obersten Gebäudeteil mittels Bohren

und Trennen zurückgebaut werden sollten.


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04_DACHKONSTRUKTION

Terrasse - Umkehrdach

(von oben nach unten)

Zementplatten 50 x 50 x 3 3 cm

Splittbett 3.5 cm

Trittschalldäm. Enkadrain TP 1cm

Dachvlies Jackodur WA

(zwingend zu verwenden!)

XPS Jackodur KF 300 SF 14 cm

PBD 1-lagig vollfl. verschweisst 0.5 cm

Betondecke im Gefälle 1.5% 26 - 31 cm

EPS Lambda Plus 6 cm

Deckputz 1 cm

Dachrand mit dichtem

Abschluss,

keine Notüberläufe

+17.87

+17.61

01_DACHKONSTRUKTION

Loggia Standard - Warmdach

(von oben nach unten)

Zementplatten 40 x 40 x 3 3 cm

Splittbett 3 cm

2 Polyproylenvlies 400g/m 0.5cm

EG V3 / EP5 WF Flam 1 cm

PUR alukaschiert Dämmung 4 cm

EVA Abdichtung 0.5 cm

Betondecke im Gefälle 1.5% 22 - 26 cm

EPS Lambda Plus 6 cm

Deckputz 1 cm

OK R.B.

+14.92 +14.88

+14.66

OK R.B.

+11.97 +11.93

+11.71

+20.30

Terrasse

Loggia

Gefälle

Loggia

Gefälle

+20.95

22 6 1.395 +20.56

+17.92

Dachrand mit dichtem

Abschluss, keine

Notüberläufe

der

Zimmer

Zimmer

11_DACHKONSTRUKTION

Dach Attika - Umkehrdach

(von oben nach unten)

Substrat (Höhe min.) 8 cm

Schutzvlies

Drainageschicht N20 3 cm

Trennlage Roofmate MK (zwingend zu verwenden!)

XPS Roofmate SL-X 20 cm

PBD 1-lagig vollfl. verschweisst 0.5 cm

Betondecke im Gefälle 1.5% 26 - 38 cm

Glattputz 1 cm

OK R.B.

03_DACHKONSTRUKTION

Loggia gegen beheizt - Warmdach

(von oben nach unten)

30_BODENAUFBAU_WOHNUNGEN

Zementplatte 40 x 40 x 3 3 cm

Bodenbelag 1 cm

Splittbett 3 cm

Unterlagsboden

2 Polyproylenvlies 400g/m 0.5cm

mit Bodenheizung 8 cm

EG V3 / EP5 WF Flam 1 cm

PE-Folie

PUR alukaschiert Dämmung 10 cm

EVA Abdichtung 0.5 cm

Betondecke im Gefälle 1.5% 22 - 26 cm

OK R.B.

05_AUFBAU EINGANGSSITUATION

(von oben nach unten)

Zementplatten 100 x 100 x 5 5 cm

Splittbett 4 cm

Vlies

Rundkies grob im Gefälle 5 - 80cm

Drainagematte 1 - 2 cm

Bitum. Abdichtung 2-lagig 1 cm

Betondecke im Gefälle


Trittschalldämmung EPS-T 2 cm

Wärmedämmung EPS 20 2 cm

Betondecke 26 cm

31_BODENAUFBAU_GEWERBE

Bodenbelag 1 cm

Unterlagsboden

mit Bodenheizung 8 cm

PE-Folie +9.02 +8.98

+8.76

537

P-R

+6.07 +6.03

+5.81

+5.47

Trittschalldämmung EPS-T 2 cm

Wärmedämmung PUR alu 2 cm

Dampfbremse

Betondecke 30 - 44 cm

WD Isover Thermo Plus 16 cm

535.04

RWA5_bis8_Arkade

+1.22

+0.81

+0.71

+0.60

5

+2.40

5 20 90 4.12 5.35 60 3.58

+0.725 +0.80

+0.715

Loggia

Zimmer

Wohnen/Essen

533.04

Detail Loggia

Gefälle

5 49 1.83 55 4.41 10 7.73 7.735 7

30_BODENAUFBAU_WOHNUNGEN

O U

Bodenbelag 1 cm

Unterlagsboden

mit Bodenheizung 8 cm

Loggia

Zimmer

Wohnen/Essen

PE-Folie

Trittschalldämmung EPS-T T 2 cm

ISOVER PB F 032

Wärmedämmung EPS 20 2 cm

oder gleichwertig

Betondecke 26 cm

537 5

Gefälle

P-R P

Einbauleuchte a u Solo

Regent e 130mm

Abgehängte Abgehäng Decke Mieterausb

EPS swisspor porr Lambda Plus 20cm

= 0.06 W/mK mK

oder gleichwertig wertig

31_BODENAUFBAU_GEEWERBE

E R

Bodenbelag 1 cm c

Unterlagsboden

mit Bodenheizung 8 cm c

PE-Folie

Trittschalldämmung EPS-T - 2 cm c

Wärmedämmung PUR alu 2 cm c

Dampfbremse

Betondecke 300 - 44 cm

WD Isover r Thermo Plus 166 cm

5 12 535 60

Terrain

Podest gemäss sep. Eingabe M

5

Nr. 01 2013

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Wer irgendwo auf der Welt an der Projektierung oder

am Bau von Tunnels beteiligt ist, pilgert nach Genf.

Da findet nämlich der nächste World Tunnel Congress statt.

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Die Digitalisierung hält Einzug:

Sei es in der Vernetzung auf dem Bauplatz

oder in der Baustatik.

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von Baustellenabfällen

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Sämtliche Anlieferungen werden bei

der digitalen Waage erfasst und mit

einem Waagschein dokumetiert. In den

Annahmebunkern wird das Material

mittels Trommelsieb vorsortiert.

Aludosen, Petflaschen und Steine

werden in Mulden zur Recyclingstelle

transportiert. Das restliche Material

wird mit dem Tiefladedumper zur

Waschanlage gebracht und über den

Kratzförderer in dieVorwaschanlage

befördert. In zwei weiteren automatisierten

Schritten werden Organik mit

Plastik (Verbrennung) sowie Kies und

Steine (Recycling) aussortiert. Im

nächsten Schritt werden Sand und

Feinorganik getrennt. Der Sand wird

zur Wiederverwertung im Tief- und

Gartenbau verwendet, während die

Feinorganik einer Kompostieranlage

zugeführt wird. Letztendlich gelangt

lediglich etwa ein Drittel in die

Verbrennungsanlage.

Aussortierter Kies

Ausgepresster Bohrschlamm

Bohrschlamm und Flüssigabfälle aus

Geschieberückhaltungen und Weihern

werden in unserer Anlage in einen

Abladebunker gekippt. Nachdem Sand

und Kies vom Feinschlamm getrennt

wurden, wird dieser in die Kammerfilterpresse

gepumpt und dort gepresst.

Trennung des Schlammsammler- und Wischgutes

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63


64 baustellenbericht

Der Willy-Brandt-Platz kurz vor

der Fertigstellung des Airports

Berlin Brandenburg in Erinnerung

an den vierten deutschen

Bundeskanzler Willy Brandt.

Berliner Grossflughafen wartet auf

Eröffnung

Am 3. Juni 2012 hätte das erste Flugzeug vom neuen Hauptstadt-Flughafen Berlin Brandenburg

abheben sollen. Die rund sechsjährige Bauzeit ist abgeschlossen, doch wegen der

ungenügenden Brandschutzanlage wurde der Eröffnungstermin auf unbestimmte Zeit –

«wahrscheinlich 2015» – verschoben. Text: Peter Rahm // Fotos: Alexander Obst, Marion Schmieding

Das ausgeklügelte Wegeleitsystem

erleichtert dem

Fluggast die Orientierung

im Terminal, den Piers

und in der Airport City.

Ansicht des 715 Meter langen Main-Piers

mit seinen insgesamt 16 Fluggastbrücken,

im Vordergrund der Tower der Deutschen

Flugsicherung (DFS).

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

Berlin ist mit über 25 Millionen Passagieren

pro Jahr der drittgrösste Flughafenstandort

in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen:

Den Flughafen Berlin Schönefeld im

Südosten Berlins sowie den Flughafen Berlin

Tegel, der nordwestlich des Berliner

Zentrums liegt. Der Flughafen Tempelhof

wurde in einem ersten Schritt bereits am

30. Oktober 2008 geschlossen, die

Schliessung des Flughafens Tegel erfolgt

mit der Eröffnung des neuen Flughafens.

Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft

zu schaffen, entstand in sechsjähriger Bauzeit

der neue Flughafen Berlin Brandenburg.

Die Gesellschafter des neuen Airports

sind mit jeweils einem Anteil von 37

Prozent die Länder Berlin und Brandenburg

sowie die Bundesrepublik Deutschland mit

einem Anteil von 26 Prozent. Die Kosten für

das Prestigeprojekt in Schönefeld haben

sich seit Baubeginn 2006 von 2 Milliarden

Euro auf 4,3 Milliarden Euro mehr als verdoppelt.

Weitere Mehrkosten sind zu erwarten,

da die Eröffnung wahrscheinlich

erst 2015 möglich sein wird.

Grösste Flughafenbaustelle Europas

Zum Zeitpunkt der Bauausführung war der

Flughafenneubau Berlin Brandenburg die

grösste Flughafenbaustelle Europas und

das grösste Infrastrukturprojekt Deutschlands.

Bis zu 3000 Bauarbeiter waren in

drei Schichten und vorwiegend an sechs

Tagen im Einsatz. Auf einer Fläche von

14,7 Millionen Quadratmeter – das entspricht

2000 Fussballfeldern – entstand

von 2006 bis 2012 ein moderner Flughafen

mit kurzen Wegen, bei dem das Terminal

zwischen den beiden parallel angelegten

Start- und Landebahnen liegt. Berlin Brandenburg

gilt als ein Flughafen der neuen

Generation: Kostengünstig, funktional,

weltoffen mit moderner Industriearchitektur.

Geschäftsreisenden, Touristen und Unternehmen

wird die Hauptstadtregion mit dem

neuen Flughafen einen Airport mit besten

Verbindungen, mit internationalen Flügen,

Der Weg zum Flughafen Berlin Brandenburg

eigenem Autobahnanschluss und einem

Bahnhof direkt unter dem Terminal bieten.

Für den drittgrössten deutschen Flughafen

ist eine Startkapazität von bis zu 27 Millionen

Passagieren pro Jahr vorgesehen. Je

nach Passagierentwicklung kann der Flughafen

für bis zu 45 Millionen Fluggäste ausgebaut

werden. Damit stellt der neue Flughafen

der Region Berlin-Brandenburg die

Kapazitäten zur Verfügung, die für die

nächsten Jahrzehnte benötigt werden. Der

neue Airport wird aber auch für die Nachbarn

attraktiv. Polen zum Beispiel verzichtete

auf den Neubau eines Grossflughafens

und setzt stattdessen auf den Flughafen

Berlin Brandenburg, der nur etwa 70 Kilometer

von der polnischen Grenze entfernt

liegt. Vom neuen Flughafen werden aber

auch nachhaltige wirtschaftliche Impulse

für die Region erwartet: Gemäss Schätzungen

soll der Gesamtbeschäftigungseffekt

bei 73’000 Arbeitsplätzen liegen. Aber

auch als Kongress- und Messestandort

wird Berlin gestärkt.

Das Terminal als Herzstück

Konzipiert ist das Terminalgebäude als

grosszügige, lichtdurchflutete Halle, die mit

einer filigranen Stahl-Glas-Konstruktion überspannt

ist. Die Haupthalle dient der Zentralfunktion

des Eincheckens (zehn Check-In-

Inseln mit insgesamt 118 Schaltern), der

baustellenbericht 65

1996 Beschluss der Gesellschafter für den Bau in Schönefeld.

Tegel und Tempelhof werden im Gegenzug geschlossen

1999 Einreichung des Planfeststellungsantrags

1999 Einigung über die Umsiedlung

2000 Bürgerbeteiligung 1: Auslegung der Planungsunterlagen

2001 Bürgerbeteiligung 2: Anhörungen

2003 Beginn der Bauvorbereitungen

2004 Genehmigung: Planfeststellungsbeschluss

2004/2005 Abschluss der Umsiedlungen

16.03.2006 Bundesverwaltungsgericht genehmigt den Ausbau des

Flughafens Schönefeld zum Airport Berlin Brandenburg

2006 Einrichtung der Baustelle

2006-2012 Bauausführung

08.05.2012 Eröffnung nicht wie geplant am 3. Juni 2012 infolge

technischer Probleme bei der Brandschutztechnik

07.09.2012 Bekanntgabe des neuen Eröffnungstermins auf den 27. Oktober 2013,

Beginn des Winterflugplans 2013/2014

07.01.2013 Bekanntgabe, dass der für 27. Oktober 2013 geplante Eröffnungstermin

nicht mehr einzuhalten ist und es nicht möglich ist, über einen neuen

Eröffnungstermin zu sprechen.

Sicherheitskontrolle und bietet zugleich

Raum für Gastronomie. Das sechsgeschossige

Terminal verfügt in der Startversion

über 16 Fluggastbrücken am 715 Meter

langen Main-Pier. Weitere neun Brücken

befinden sich am 350 Meter langen

Pier Süd. Am 350 Meter langen Pier Nord

sind die Flugzeuge über Walk-Boarding zu

erreichen. Im Juli 2008 fiel der Startschuss

für die Bauarbeiten am Terminalgebäude.

Bis zu 900 Bauarbeiter und über 30 Hochbaukrane

waren auf der Baustelle im Einsatz.

Insgesamt wurden für das 220 Meter

lange, 180 Meter breite und 32 Meter hohe

Terminalgebäude 160’000 Kubikmeter Beton

und über 30’000 Tonnen Bewehrungsstahl

verbaut. Ende August 2009 konnte mit

der Montage der Stahlkonstruktion des

Hallendaches begonnen werden. Zu versetzen

waren Stahlteile mit Stückgewichten

von bis zu 123 Tonnen. Das Gewicht der

gesamten Konstruktion liegt bei rund 9000

Tonnen. Zum Vergleich: Der Eiffelturm

wiegt 7000 Tonnen. Viel Tageslicht soll ins

Terminal fallen, deshalb wurde neben Beton

und Stahl auch viel Glas verwendet: 12’766

Scheiben bedecken die Fassadenfläche

von 33’000 Quadratmeter.

Zwei Millionen Kubikmeter Beton verbaut

Die Dimensionen des neuen Flughafens

Berlin Brandenburg sind gewaltig – und der


66 baustellenbericht

Bedarf an Beton war enorm: Bis zu 11’000

Kubikmeter Beton täglich beziehungsweise

900 Kubikmeter Beton in der Stunde produzierte

Europas modernstes Betonwerk

mit sechs Hochleistungsmischanlagen für

die Baustelle. Insgesamt mussten für Start-

und Landebahnen, Rollfelder, Terminal, unterirdischer

ICE-Bahnhof, Bahntunnel, Verwaltungs-

und Nebengebäude, Autobahnzubringer

sowie Strassenanbindung rund 2

Millionen Kubikmeter Beton hergestellt

werden. Mehr als 4 Millionen Liter Zusatzmittel

(wie zum Beispiel Betonverflüssiger,

Fliessmittel, Luftporenbildner) waren dem

Beton noch beizumischen. Das baustelleneigene

Betonwerk wurde in unmittelbarer

Nähe auf einer Fläche von rund 70’000

Quadratmeter mit direktem Gleisanschluss

errichtet. Denn die knapp 4 Millionen Tonnen

Gesteinskörnungen und die 600’000

Tonnen Zement wurden per Bahn in einem

zeitlichen Intervall von zwei bis vier Stunden

angeliefert. Rund 140 Mitarbeiter waren im

Betonmischwerk beschäftigt und rund 60

Fahrzeuge standen für den Transport im

Einsatz. Die Gesamtgrösse der neu zu errichtenden

Flugbetriebsflächen (Start- und

Landebahn, Rollwege und Vorfelder) beträgt

mehr als 1,8 Millionen Quadratmeter.

Allein für die Erstellung der luftseitigen Flächenbauwerke

mit einer Gesamtfläche von

1,5 Millionen Quadratmeter standen drei

grosse Einbauzüge und zwei kleinere Gleitschalungsfertiger

praktisch im Dauerein-

Der erste Spatenstich für den

neuen Airport Berlin Brandenburg

International BBI fand am am

5. September 2006 statt. Beteiligt

waren Berlins Bürgermeister

Klaus Wowereit, der Brandenburger

Ministerpräsident Matthias

Platzeck, Bundesverkehrsminister

Wolfgang Tiefensee und die

Geschäftsführung der Berliner

Flughäfen.

Im Mai 2009. Der

BBI war die grösste

Flughafenbaustelle

Europas und das

grösste Infrastrukturprojekt

Deutschlands.

satz. Rund 600’000 Kubikmeter Fahrbahndeckenbeton

waren für diese Bauteile über

die gesamte Projektlaufzeit einzubauen. Die

mit diesen Arbeiten beauftragte Arbeitsgemeinschaft

verarbeitete mit einem Personalbestand

von bis zu 350 Personen in 24

Stunden mit dem grossen Fertiger bis zu

6000 Kubikmeter Beton. Die neue Start-

und Landebahn Süd umfasst eine Fläche

von 240’000 Quadratmeter und beeindruckt

mit einer Länge von 4000 Meter und

einer Breite von 60 Meter. Die bereits bestehende

Start- und Landebahn Süd des

Flughafens Schönefeld wird zur Nordbahn

des neuen Flughafens und wurde von 3000

auf 3600 Meter verlängert. Damit künftig

Kolosse wie der Airbus A 380, der mit Passagieren

bis zu 560 Tonnen wiegt, problemlos

landen und starten können, wurde

auf der Start- und Landebahn und auf allen

anderen Flugbetriebsflächen in Betonbauweise

ein 130 Zentimeter hoher Aufbau realisiert.

Zuoberst liegt die mit Gleitschalungsfertigern

eingebaute 40 Zentimeter

dicke Betonschicht. Die Einbaubreiten bewegten

sich zwischen 12,5 und 15 Meter.

Für die korrekte Höhe und Neigung sorgten

Drehgeber am Leitdraht beziehungsweise

Schlittschuhtaster auf der bereits gefertigten

Betondecke.

Wann wird die Eröffnung erfolgen?

Im Hinblick auf die geplante Eröffnung am

3. Juni 2012 wurden in einem sechsmonati-

gen Probebetrieb ab November 2011 alle

Abläufe intensiv geübt: Kofferbänder wurden

in Bewegung gesetzt, Check-in-Counter

probehalber besetzt, Sicherheitskontrollen

getestet und alle nur erdenklichen Situationen

simuliert. Damit sich ein Kofferchaos

wie 2008 bei der Eröffnung des Terminals

5 in London-Heathrow nicht widerholt,

wurden 9000 Komparsen engagiert, die mit

Gepäckstücken einer Verleihfirma den neuen

Flughafen auf Herz und Nieren testeten.

Am 8. Mai 2012 wurden sowohl Projektbeteiligte

wie auch die Bevölkerung mit einer

unerfreulichen Nachricht überrascht: Technische

Probleme bei der Brandschutztechnik

machen eine Verschiebung des Eröffnungstermins

unumgänglich. Vier Monate

später wurde das neue Datum für die Eröffnung

bekannt gegeben: Der 27. Oktober

2013. Dann kam im Januar dieses Jahres

eine weitere Hiobsbotschaft: Der geplante

Eröffnungstermin vom 27. Oktober 2013

sei nicht mehr einzuhalten. Grund für die

erneute Verschiebung seien Probleme mit

der Brandschutzanlage, insbesondere bei

der Nachströmung im Brandfall sowie der

Komplexität der Gesamtanlage. Weiter

wurde bekannt gegeben, es sei in diesem

Zeitpunkt zu früh, über einen möglichen

neuen Eröffnungstermin zu sprechen. Die

Brandschutzanlage des Flughafens ist eine

der grössten der Welt und sehr komplex.

Sie erstreckt sich über mehrere Geschosse

und muss 75’000 Sprinklerköpfe, etwa

16’000 Brandmelder, 3400 Klappen in Zu-

und Abluftkanälen sowie 84 Ventilatoren

koordinieren. Im Brandfall hat die Anlage in

einer Viertelstunde eine rauchfreie Zone

von 2,50 Meter über dem Boden zu schaffen,

dafür muss sie in der Stunde 3,4 Millionen

Kubikmeter Luft bewegen können.

Laut der Flughafengesellschaft gibt es

Mängel in der «Verkabelung, Programmierung

und Einregulierung» der Anlage. Die

zentrale Computersteuerung kann die Daten

aus den Teilbereichen – Brandmeldung,

Brandbekämpfung, Rauchentfernung –

nicht koordinieren. Deshalb erwartet Horst

Amann, Technikchef der Betreibergesellschaft,

die Eröffnung des Flughafens Berlin

Brandenburg wahrscheinlich erst 2015.

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67


68 baustellenbericht

Die 2 × 2 Meter grossen Lampen schaffen Räumlichkeit und eine Dachwirkung. Drahtseile eignen sich für solche Konstruktionen besonders gut.

Dezentes Drahtseildach überspannt

Wankdorfkreisel

Wie platziert man Beleuchtungskörper sicher und elegant über dem neuen Wankdorfplatz

in Bern? Mit einem riesigen, intelligent konzipierten Drahtseilwerk des

bekannten Berner Drahtseilproduzenten aus dem Emmental. Text: Cornelia Gafner // Fotos: zvg.

Täglich befahren über 65’000 Fahrzeuge

den am stärksten belasteten Verkehrsknoten

im Kanton Bern. Das führte zu langen

Staus und Verspätungen während den

Stosszeiten. Zudem bestand die Absicht, in

diesem Raum den öffentlichen Verkehr zu

intensivieren und sicherere Bedingungen für

Velofahrer und Fussgänger zu schaffen. Vor

allem aus diesen Gründen entstand das

91-Millionen-Bauwerk, das Ende August

2008 in Angriff genommen und im Dezember

2012 eröffnet wurde. Wichtigste Neue-

rung war die Verlegung auf zwei Stockwerke:

Dadurch kommen Autos, Tram, Bus,

Velos sowie Fussgänger sicherer und

schneller durch den Verkehrsknotenpunkt.

Ein Drahtseilwerk von 60 × 60 Meter

für die Beleuchtung

Eine der grossen Herausforderungen war

die Platzbeleuchtung. «Uns schwebte ein

dezentes Drahtseilwerk in der Grösse 60 ×

60 Meter vor, getragen von vier möglichst

leichten Pylonen», erklärt Franz Bamert, Mit-

inhaber der 3B Architekten AG in Bern:

«Drahtseile eignen sich besonders gut für

solche Konstruktionen, denn sie zeichnen

sich durch hohe Zugfestigkeit bei relativ kleinem

Querschnitt aus.»

Das mit dem Vorhaben betraute Planungsteam

BE3 wandte sich bereits im Jahr

2006 an die Jakob AG in Trubschachen und

konsultierte die Drahtseilspezialisten frühzeitig

für die Planung. Ausschlaggebend für

diese Wahl war die nachgewiesene Erfahrung

und Kompetenz des Unternehmens.


die baustellen_Mai/13


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69


70 baustellenbericht

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durchdachten Systemen.

Tatsächlich sind die Anforderungen an eine

derartige Konstruktion sehr hoch. Bei jedem

Wetter und in jeder Jahreszeit soll die Drahtseilverspannung

Sicherheit durch optimale

Lichtverhältnisse gewährleisten, also auch

bei Sturm und hohen Temperaturschwankungen,

wenn sich die Seile ausdehnen und

zusammenziehen.

Filigrane Leichtigkeit bei hoher Stabilität

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg einer derartigen

Konstruktion ist die optimale Auswahl

der Seilstärken und das korrekte Bemessen

der Vorspannkräfte. Sie entstand in

enger Zusammenarbeit zwischen Spezialisten

von Jakob und auswärtigen Fachleuten.

«Es ging ja darum, Ästhetik, Funktion und

Sicherheit in Einklang zu bringen», erklärt

Bamert: «Mit den 2 × 2 Meter grossen Lampen

wollten wir Räumlichkeit und eine Dachwirkung

erzielen. Das ist bei diesem Projekt

gut gelungen, denn die Drahtseile verschwinden

diskret im Hintergrund.»

Montage unter hohem Zeitdruck

Bis zum Ausführungsbeginn des Drahtseildachs

wurde es September 2012. Die

knappen Termine für Produktion und Aufbau

forderten alle Beteiligten besonders.

Erschwerend für die Monteure des Drahtseilspezialisten

Jakob AG war die Bedingung,

dass an Werktagen während des Ta-

Ein sturm- und wetterfestes

Drahtseildach mit minimalem

Materialeinsatz. Auch die

Pylonen (Tragmaste) sind

auf das Wesentliche

reduziert (Bild links).

Die optimale Beleuchtung

schafft Sicherheit für die

vielfältigen Verkehrsteilnehmer

auf dem neuen

Wankdorfplatz: Fussgänger,

Fahrräder, motorisierter

Privat- und öffentlicher

Verkehr.

Der neue Wankdorfplatz

mit zwei Etagen ist mehr

als ein Kreisel – und jetzt

mit der Drahtseiltechnik

der Jakob AG auf jedem

Punkt ausgeleuchtet

(Bild links).

Das Unternehmen Jakob AG

in Trubschachen verfügt über

internationale Erfahrung und

eigene bewährte Systeme

zur dauerhaften und stabilen

Drahtseilverspannung.

ges der Verkehr nicht behindert werden

durfte. So kam es im Verlauf der zwei Wochen

Montagezeit zu Nacht- und Wochenendschichten

mit hohen Anforderungen an

Mitarbeiter und Projektleitung.

Eine zufriedene Bauherrschaft

«Ich bin sehr froh, dass Jakob die Fristen mit

viel Engagement eingehalten hat», bestätigt

Gesamtprojektleiter Adrian Gugger vom

Tiefbauamt des Kantons Bern: «Entscheidend

für das Gelingen dieses Projekts war

ebenfalls die vorbildliche Zusammenarbeit

und Kommunikation zwischen allen Beteiligten

– auch unter enormem Zeitdruck.»

die baustellen_Mai/13


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72 baustellenbericht

Gesamterneuerung ohne

Betriebsunterbruch

Die Instandsetzungsarbeiten bei der Verzweigung Brüttisellen stellen die Bauherrschaft

und die beteiligten Unternehmen vor ganz besondere Herausforderungen: Unter Aufrechterhaltung

aller vier Verkehrsspuren sowie der bestehenden Ausfahrten werden die

vier Brückenbauwerke um bis zu 15 Zentimeter angehoben.

Text: Peter Rahm // Fotos: Peter Rahm; Astra, Infrastrukturfiliale Winterthur

Rund 130’000 Fahrzeuge verkehren täglich

über die Verzweigung Brüttisellen, wo sich

die A1 und die A53 treffen und den Verkehr

aus den Richtungen Zürich, Ostschweiz,

Zürcher Oberland und Zürcher Unterland

verflechten. Somit zählt die Verzweigung

Brüttisellen zu einem der meistbefahrenen

Autobahnabschnitte der Schweiz. Die aus

dem Jahr 1974 stammenden vier Brückenbauwerke

leiden aufgrund der unterschiedlichen

Fundationsarten von Stützen und Widerlagern

sowie aufgrund des weichen Baugrunds

und der massiven Dammschüttungen

der A1 unter grossen differenziellen Setzun-

1

3

Nachtaktionen auf einem der meistbefahrenen Autobahnabschnitte der Schweiz. Nach 40 Jahren Baugrundabsenkung mussten die vier Brückenbauwerke an

der Verzweigung Brüttisellen um bis zu 15 Zentimeter angehoben werden. 1 Fräsen des Fahrbahnbelags auf Brücken-Anschlussflächen für Einbau der

Belagskeile. 2 Anhebung Brückenbauwerk mit hydraulischen Pressen. 3 Bauarbeiter bei Handspitzarbeiten und Vorbereitung provisorischer Fahrbahnübergänge.

4 Einbau der Belagskeile nach Anheben an Brückenenden.

gen, welche die zulässigen Grenzwerte erreicht

haben. Konkret bedeutet dies, dass

alle vier Brücken um bis zu 15 Zentimeter

angehoben werden müssen. Zudem ist der

bestehende Korrosionsschutz in einem

schlechten Zustand und muss komplett erneuert

werden. Die Tragsicherheit der Brücken

wird den geltenden Normen angepasst

und die Betonkonstruktion saniert.

Bauausführung in drei Etappen und

im Zweischichtbetrieb

Die Projektleitung der auf 30 Millionen Franken

veranschlagten Brückeninstandsetzung

2

4

obliegt dem Bundesamt für Strassen Astra

zuständig ist die Infrastrukturfiliale Winterthur.

«Der Umstand, dass während der Instandsetzungsarbeiten

alle Fahrspuren, sämtliche

Anschlüsse sowie alle Ein- und Ausfahrten

durchgehend offen bleiben müssen, stellt

sowohl technisch wie auch logistisch eine

sehr grosse Herausforderung dar», erklärt

Andrea Federli, zuständiger Projektleiter

seitens des Bauherrn, des Astra. Deshalb

erfolgt die Bauausführung in drei Etappen:

Im letzten Jahr wurden in der ersten Etappe

die beiden nördlichen Brücken in Fahrtrichtung

Zürich angehoben und saniert. Die


die baustellen_Mai/13


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74 baustellenbericht

Mit Aufwendungen von 30 Millionen

Franken werden in der dreijährigen

Bauzeit unter anderem die vier

Brücken angehoben, der bestehende

Korrosionsschutz komplett erneuert

und die Betonkonstruktion saniert.

diesjährige Etappe beinhaltet die Anhebung

respektive Sanierung der beiden südlich gelegenen

Brücken in Fahrtrichtung St. Gallen

sowie die Ausführung erster Korrosionsschutzarbeiten.

Die dritte und letzte Etappe

dauert von Februar 2014 bis voraussichtlich

Oktober 2014. Während dieser Zeit erfolgt

die Ertüchtigung der Tragkonstruktion und

der Stahlträger. Nach Abschluss dieser

Arbeiten entsprechen die vier Bauwerke

wieder den geltenden Normen und Richtlinien.

Andrea Federli: «Grundsätzlich kann

davon ausgegangen werden, dass nach

erfolgter Instandsetzung die Verzweigung

Brüttisellen mit ihren vier Brücken – je nach

Fortschritt weiterer differenzieller Setzungen

– während der nächsten 15 bis 20

Jahre sicher befahren werden kann.» Um

die Bauzeit möglichst kurz zu halten wird

normalerweise im Zweischichtbetrieb gearbeitet.

Geprüft wurde auch die Ausführung

im Dreischichtbetrieb. Aus Gründen der Sicherheit,

der Qualität und der eingesetzten

Materialien erwies sich dieser aber nicht als

sinnvoll. Nur in einzelnen Bauphasen, wie

zum Beispiel beim Anheben der Brückenbauwerke,

wird auch nachts gearbeitet.

Nächtliches Arbeiten unter Zeitdruck

Bei den vier Brücken handelt es sich um so

genannte «Zwillingsbrücken» in Stahlbetonverbund-Ausführung.

Die Haldenbrücke ist

184 Meter lang, die zweite Brücke, die Unterführung

Verbindungsstrasse A53, misst

86 Meter. Die vier Brücken werden in Etappen

von bis zu 4 Zentimeter um gesamthaft

rund 15 Zentimeter angehoben. Die auf den

einzelnen Stützen (respektive Lagern) der

Brücken liegenden Lasten sind unterschiedlich.

Bei den vier Stützen der Haldenbrücke

zum Beispiel beträgt diese pro Stütze zwischen

80 und 450 Tonnen. Die Anhebung

der Brücke erfolgt, indem alle auf einer Brückenseite

sich befindenden Stützen und

Widerlager gleichzeitig angehoben werden.

Die Anhebearbeiten werden jeweils während

der Nacht, zwischen 21.00 und 5.00

Uhr, ausgeführt. Das extrem enge Zeitfenster

setzt eine präzise Planung und Vorbereitung

voraus. Deshalb ist die Baustelle auch

für Stephan Hofer, Geschäftsleiter des Ingenieurbüros

Gruner & Wepf, St. Gallen,

und leitender Bauingenieur des Projektes

Verzweigung Brüttisellen eine besondere

Herausforderung: «Die Anhebung der einzelnen

Brückenbauwerke muss innert weniger

Stunden erfolgen. Allein die Vorbereitungs-

und Abschlussarbeiten nehmen von

den zur Verfügung stehenden acht Stunden

deren fünfeinhalb in Anspruch. Für den eigentlichen

Anhebeprozess verbleiben also

nur noch zweieinhalb Stunden.»

Anhebeprozess in neun Schritten

Im Zentrum des nächtlichen Anhebeprozesses

stehen neun Prozessschritte, die nachstehend

in chronologischer Reihenfolge

kurz beschrieben sind:

Schritt 1: Vorbereitungsarbeiten

Schritt 2: Demontage Fahrbahnübergangsteile

Schritt 3: Stabilisieren des gesamten

Brückenbauwerks in Längs- und Querrichtung

Schritt 4: Anheben (hydraulisch) und Einbauen

von Futterplatten

Schritt 5: gleichzeitig: Anschlussbereiche

fräsen für Belagseinbau

Schritt 6: Lokale Handspitzarbeiten im

Fahrbahnübergangsbereich

Schritt 7: Reinigen der Baustelle beziehungsweise

des angehobenen Brückenteils

(Vorbereitung für Voranstrich und

Einbau des Deckbelags)

Schritt 8: Voranstrich

Schritt 9: Belagskeil einbauen

Der vierte Schritt umfasst mit dem Anheben

der Brücken das eigentliche «Filetstück» der

Instandsetzungsarbeiten. Dazu Stephan

Hofer: «Es ist nun 22.00 Uhr vorbei und die

Anhebung des Brückenteils startet. Das

Brückenbauwerk wird millimetergenau hydraulisch

angehoben und die Lagerplatten

werden vorbereitet. Zuletzt folgen der Einbau

und die Fixation der Stahlscheiben beziehungsweise

der Futterplatten.» Kurz

nach 23.00 Uhr ist es dann so weit: Die

Brücke ist angehoben. Es folgen die Vorbereitungsarbeiten

für den Belagseinbau. Die

Zeit drängt, denn spätestens um 2.00 Uhr

muss der letzte Schritt, der Einbau der Belagskeile,

abgeschlossen sein. Diese dienen

dem Ausgleich des Niveauunterschieds,

welcher durch das Anheben des Brückenbauteils

entstanden ist. Drei Stunden später,

um 5.00 Uhr – wenn die nun um rund

15 Zentimeter höher liegende Brücke dem

morgendlichen Verkehr übergeben wird –,

müssen die Belagskeile vollständig ausgekühlt

und hart sein. Und die beteiligten Personen

rüsten sich wieder für den nächsten

Nachteinsatz, der nach den gleichen Prozessschritten

ablaufen wird.

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76 baustellenbericht

Die grösste Hubbrücke

Europas steht jetzt in

Bordeaux.

Rekord-Hubbrücke

in Bauzeit und

Dimensionen

Die grösste Hubbrücke Europas, deren 117 Meter

langer Mittelteil um 53 Meter angehoben werden kann,

steht jetzt in Bordeaux. Sie wurde am 16. März 2013

feierlich eingeweiht. Text: Peter Rahm // Fotos: Richard Nourry

Die nach dem ehemaligen Bürgermeister

der Stadt benannte «Jacques-Chaban-Delmas-Brücke»

über die Garonne, die die

östlichen und westlichen Stadtteile von

Bordeaux miteinander verbindet, soll die

Verkehrssituation im Stadtbereich nachhaltig

verbessern. Bordeaux selbst hat rund

240’000 Einwohner (Stand 2010) und ist

damit die neuntgrösste Stadt Frankreichs.

Seit 2007 steht der Port de la Lune unter

dem Schutz des Unesco-Weltkulturerbes.

Wein und Seehandel sind noch heute wichtige

Wirtschaftsfaktoren. Der Bau der neuen

Brücke wird die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts

Bordeaux weiter stärken.

Denn die grosse und wichtige Hafenstadt

soll unter anderem auch von der Entwicklung

der Kreuzfahrtbranche profitieren. In

diesem Jahr sollen mehr als 40 Kreuzfahrtschiffe

im Hafen von Bordeaux anlegen.

Eine technologische Meisterleistung

Bei der Einweihung der Brücke am 16.

März 2013 unterstrich der französische

Staatspräsident François Hollande die

technische Meisterleistung der Konstrukteure

und würdigte die Rolle der Gebietskörperschaften

bei der Realisierung dieses

Projekts. Die Baukosten in der Höhe von

156 Millionen Euro wurden zu zwei Dritteln

(105 Millionen Euro) vom Stadtverbund

Bordeaux und mit der Beteiligung des Staates

(18 Millionen), des Departements Gironde

(18 Millionen) und der Region Aquitaine

(15 Millionen) finanziert. Die Jaques-

Chaban-Delmas-Hubbrücke wurde in der

Rekordzeit von drei Jahren gebaut. Von der

öffentlichen Anhörung und Bauentscheidung

2007 bis zur Fertigstellung vergingen

nur fünfeinhalb Jahre. Die Brücke wird aber

auch als technologisches Meisterwerk in

die Geschichte eingehen. Das 117 Meter

lange Mittelstück lässt sich in nur 11 Minuten

auf 53 Meter über den Meeresspiegel

anheben. So können hohe Dreimaster

ebenso wie grosse Passagierschiffe und

Frachter das Brückenbauwerk passieren.

Dies bewies am Tag der Eröffnung beson-


die baustellen_Mai/13


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78 baustellenbericht

1 2 3

4. Die vier Schutzpfeiler und die

beidseitigen Fundationskörper

der Pylone wurden im Trockendeck

vorgefertigt und mit Schlepper

an ihren Platz transportiert.

5. Das Haupt-Brückenteil wurde in

Stahl vorgefertigt und auf dem Seeweg

über 5000 Kilometer von Venedig nach

Bordeaux transportiert.

ders eindrucksvoll eine Schiffsparade, die

vom ältesten französischen und dem ältesten

noch verkehrstüchtigen Dreimaster Europas,

der Belem, angeführt wurde. Für die

Planung und Realisierung zeichnet ein

Team unter Leitung des Ingenieurs Michel

Virlogeux und des französischen Architekturbüros

Lavigne verantwortlich, das bereits

andere ebenso spektakuläre Brücken

gebaut hatte, die zum Markenzeichen der

französischen Architektur wurden: Die

Strassenverbindung zur Insel Ile de Ré, den

Pont de Normandie zwischen Honfleur und

Le Havre oder auch den bewundernswerten

Viadukt von Millau.

Derzeit grösste Hubbrücke Europas

Mit ihrer Gesamtlänge von 433 Meter und

dem beweglichen Mittelstück von 117 Meter

Länge ist die neue Brücke an der Mündung

der Gironde die derzeit grösste Hub-

Die «Jacques-Chaban-Delmas-Brücke» in Bordeaux

Gesamte Brückenlänge 433 m

Breite 45 m

Länge bewegliches Mittelstück 117 m

Anhebung des Mittelstücks 53 m

Anzahl Hebungen pro Jahr 60

Dauer des Hebevorgangs 11 Min.

Gewicht Stahlbau 6500 Tonnen

Verbrauch Beton 40’0000 m³

Ausgebrachte Aushubmenge 70’000 m³

4 5

brücke Europas. In fünf Feldern überquert

sie den Flusslauf und sorgt für die neue

Strassenverbindung zwischen den Quartieren

Bacalan und Bastide. Auf der Brückenbreite

von 45 Meter finden sich in jeder

Fahrtrichtung je zwei Spuren für den Individualverkehr

und je eine Spur für die öffentlichen

Transportmittel sowie je ein Gehweg

für Fussgänger und Velofahrer. Spektakulär

sind die vier 77 Meter hohen Türme in

Stahlbeton, die im Flusslauf der Garonne

mit Pfählen fundiert wurden. Die in den Pfeilern

verborgenen Aufzüge erlauben es, das

2750 Tonnen schwere und 117 Meter lange

Mittelteil in nur elf Minuten um rund 53

Meter in die Höhe zu ziehen. Die je zehn

Stahlseile verlaufen dabei über die sich in

den Spitzen der Pylone befindenden Antriebsscheiben

mit einem imposanten Durchmesser

von 4 Meter. An den Kabeln hängen

Gegengewichte mit insgesamt 2694 Ton-

1. Die neue «Jacques-Chaban-

Delmas-Brücke» verbindet die

östlichen und westlichen Stadtteile

von Bordeaux über die Garonne.

2. In den Pylonenspitzen wurden

Antriebsscheiben mit 4 Meter

Durchmesser montiert, über die

je zehn Stahlseile laufen.

3. Blick in das Trockendock,

in dem die Schutzpfeiler und die

Fundationskörper der Pylone

gebaut wurden.

nen, die also 56 Tonnen weniger als das zu

hebende Brückenteil wiegen.

Stahlbau der Brückenelemente auf

dem Seeweg angeliefert

Die Hauptkonstruktion des Brückenübergangs

besteht aus in Stahl gefertigten Elementen,

die auf dem Seeweg vom Fabrikanten

mit Sitz in der Nähe von Venedig nach

Bordeaux transportiert wurden. Rund 22 Tage

dauerte dieser Transport für die zurückzulegende

Strecke von 5000 Kilometer durch

das Mittelmeer via Gibraltar an die Atlantikküste

und dann auf der Gironde und der

Garonne weiter bis an ihren Bestimmungsort.

Im Juli 2011 folgte die Anlieferung der

Elemente für die Widerlagerseite rechts, im

Februar 2012 diejenigen der Widerlagerseite

links und im Oktober 2012 die Elemente für

das bewegliche Mittelstück. Insgesamt wurden

rund 6500 Tonnen Stahl verbaut. Das ist

annähernd so viel, wie das Stahlgerüst des

Eiffelturms wiegt. Vorgefertigt wurden aber

noch andere Bauteile: Die vier Schutzpfeiler

und die beidseitigen Fundationskörper der

Pylone für das Aufziehen des Mittelteils wurden

in einem Trockendock rund 6 Kilometer

entfernt von der Baustelle gebaut und dann

mit Schleppschiffen zum Ort des Brückenneubaus

gebracht. Die beiden grösseren

Elemente hatten ein Gewicht von 5750 Tonnen,

waren 44 Meter lang, 18 Meter breit und

16 Meter hoch.

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Brückenschlag über den Rhein

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit konnte Ende März 2013

der erste Zug den neuen, 1600 Meter langen grenzübergreifenden

Streckenabschnitt zwischen St. Margrethen

in der Schweiz und Lustenau in Österreich befahren.

Herzstück ist die imposante und weithin sichtbare

Bogenbrücke über den Rhein mit einer Spannweite von

102 Metern.

Text: Peter Rahm // Fotos: Peter Rahm, zvg.

Beim ersten Meilenstein mit der neuen

Rheinbrücke standen für die Projektleitung

vor allem die Hochwasser-

sicherheit und der Lärmschutz im Vordergrund.

Im nächsten Bauabschnitt,

der voraussichtlich 2014 gestartet wird,

geht es nach Angaben von ÖBB um

die kundenfreundliche Gestaltung der

Verkehrsstationen. Rund 90 Millionen

Euro wurden in den Streckenausbau

St. Margrethen – Lustenau investiert.

Die Schweiz hat sich mit 20 Millionen

Franken am Neubau der Rheinbrücke

beteiligt. Das Land Vorarlberg steuert

zum Gesamtprojekt einen Kostenbeitrag

von 20 Prozent für den Bau und

40 Prozent für die Planung bei. Für die

Verlängerung der neuen Eisenbahnbrücke

über die Schweizer Autobahn und

die Ausführung der neuen Brücke ohne

Stützen im Autobahnquerschnitt hat

sich das Bundesamt für Verkehr (BAV)

zusätzlich finanziell beteiligt.

Bauausführung in drei Baulosen

Die Bauausführung wurde in drei Lose

aufgeteilt, die ab November 2010 nacheinander

starteten und in der Folge bis

zur Fertigstellung parallel gelaufen sind.

Der gesamte Bauabschnitt hat eine Länge

von 1601 Meter. Davon liegen 871

Meter in der Schweiz und 730 Meter in

Österreich. Die neue Linienführung liegt

gegenüber dem alten Bahntrassee rund

zwölf Meter weiter südlich und bis zu

zwei Meter höher. Neben der zentralen

Rheinbrücke waren sieben weitere Brücken

neu zu errichten. Die Verflachung

des Lustenauer Bogens ermöglicht die

Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit

von bisher 60 auf 90 km/h.

Das Baulos 1 umfasste die 275 Meter lange

neue Rheinbrücke mit sechs Vorland- und

einem Haupttragwerk und die Überplattung

der Unterführung des Rheinbähnles. Im

November 2010 starteten die Bauarbeiten

mit der Erstellung der künftigen Brücken-

Eine der drei neuen

Brücken überspannt den Rhein.

pfeiler und dem Kolkschutz aus grossen

Wasserbausteinen. Unter den Fundamentplatten

der sechs Pfeiler befinden sich

insgesamt 128 Betonbohrpfähle mit einem

Durchmesser von 90 Zentimeter und einer

Länge von bis zu 20 Meter. Anschliessend

wurden die Baugruben um die Pfeiler mit

wasserdichten Spundwänden gesichert.

Nach dem Ausbringen des Aushubes bis

auf eine Tiefe von rund vier Metern konnten

die Fundamentplatten erstellt werden und

anschliessend die Brückenpfeiler. Bis im

Juni 2011 wurden auf der österreichischen

und der Schweizer Seite die trogförmigen

Vorlandbrücken fertiggestellt. Über zwei im

Flusslauf des Rheins stehende Hilfsjoche

erfolgte der hydraulische Einschub der beiden

je 250 Tonnen schweren und über 100

Meter langen hohlkastenförmigen Hauptträger.

Nächster Schritt war die Montage

des Lehrgerüstes für die parabelförmigen

Stahlbetonbögen, die an vier Stellen in die

Stahlköcher der beiden Stahlhauptträger

eintauchen. Nach Abschluss der Schal-

und Bewehrungsarbeiten erfolgte am 12.

Juli 2012 das Betonieren des Brückenbogens:

Parallel von allen vier Seiten mussten

die Bogenstiele gleichmässig mit Beton

befüllt werden. Nach erfolgter Aushärtung

des Betonbogens wurde eine angehängte

Hilfskonstruktion für das Betonieren der

Fahrbahnplatte montiert. Diese wurde bis

im September 2012 im so genannten Pilgerschrittverfahren

betoniert. Die bereits

im Brückenbogen einbetonierten schräg

geführten Hänger wurden danach endgültig

in der richtigen Höhenlage mit den


die baustellen_Mai/13


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82 baustellenbericht

Stahlträgern verschweisst. Im November

wurde die Brücke mit erschütterungsdämpfenden

Unterschottermatten, einem neuen

Gleisschotterbett und den Lärmschutzelementen

ausgerüstet. Bei der Planung der

neuen Rheinbrücke wurde grösste Priorität

auf den Hochwasserschutz gelegt. So

steht kein Brückenpfeiler direkt im Fluss,

sondern ausschliesslich im Vorlandbereich.

Zulaufstrecke Seite Österreich

Im November 2011 erfolgte der Baustart

für das Baulos 2. Es erstreckt sich von

der neuen Rheinbrücke bis zum Bahnhof

Lustenau und umfasst unter anderem die

Erstellung von drei Brückenbauwerken.

Grösstes Einzelbauwerk ist die neue Brücke

über die Landesstrasse L203. Das

vorgespannte Stahlbetontragwerk mit 47

Meter Länge, 10 Meter Breite und 5 Meter

Höhe wurde bis im November 2012 seitlich

neben der in Betrieb stehenden Bahnlinie

vorgefertigt. Nach der Fertigstellung

wurde die alte Brücke in der siebenwöchigen

Streckensperrung 2013 abgetragen

und danach die neue Brücke auf einer

Verschubbahn in die endgültige Lage über

die Strasse eingeschoben. Der Zuschlag

für den 33 Meter langen Querverschub

des 1600 Tonnen schweren Brückentragwerkes

erhielt die Hebetec Engineering

AG mit Sitz in Hindelbank. Das Stahlbetontragwerk

wurde an vier Punkten mit

je zwei APS-Modulen mit einer Kapazität

von je 385 Tonnen angehoben und mit vier

Push & Pull-Units mit einer Kapazität von

je 32 Tonnen und einem Kolbenhub von

1250 mm eingeschoben.

Zulaufstrecke Seite Schweiz

Im Baulos 3 auf der Zufahrtsstrecke Seite

Schweiz erfolgte der Baustart im September

2011. Zu erstellen waren unter

anderem drei Brückenbauwerke: Eine

Bogenbrücke über die Autobahn A1, die

Rheintaler Binnenkanalbrücke und eine

neue Wegunterführung. Spektakulärstes

Bauwerk ist die neue Bogenbrücke über

die Autobahn A1 mit einer Gesamtlänge

von 82,50 Meter und einen Gewicht von

2240 Tonnen. Die neue Eisenbahnbrücke

samt Tragbögen aus Stahl und Beton

wurde auf einem Installationsplatz direkt

neben der Autobahn komplett vorgefertigt.

Wie bei der Rheinbrücke besteht

die Brücke aus einem Verbundbogentragwerk.

Zwei geschlossene Hohlkasten

in Trapezform mit veränderlichem Querschnitt

überspannen die lichte Weite von

rund 80 Metern. Das Gesamtgewicht der

Stahlkonstruktion beträgt rund 535 Tonnen.

Sie wurde in Einzelteilen mit Stückgewichten

von bis zu 65 Tonnen auf die

Baustelle geliefert. Im August 2012 konnte

die Fahrbahnplatte betoniert werden,

anschliessend erfolgte die Erstellung

der Betonbogen. In der Nacht vom 5.

auf den 6. März konnte das Brückenbauwerk

innerhalb von dreieinhalb Stunden

in Längsrichtung um 70 Meter über die

Autobahn eingeschoben werden. In der

nachfolgenden Nacht wurde der rund

zwei Stunden dauernde Querverschub

um 20 Meter abgewickelt. Für die Verschubarbeiten

war Hebetec Engineering

AG aus Hindelbank verantwortlich. Wie

beim Verschub der Unterführung L203

Brücke über die Autobahn bei

St. Margarethen mit

Blickrichtung Österreich.

bei Lustenau lagerte das über 80 Meter

lange, 13 Meter breite und 18 Meter hohe

Bauwerk an vier Punkten auf jeweils zwei

APS-Modulen mit je 385 Tonnen Kapazität.

Der Verschub erfolgte mit vier Push &

Pull-Units. Für den Wechsel vom Längs-

auf den Querverschub wurde die Brücke

temporär angehoben und an vier Punkten

mit je vier Stellringpressen unterstellt.

Eine besondere Herausforderung stellte

sich den Fachspezialisten nach dem Verschub:

Nämlich das Absenken der 2240

Tonnen schweren Konstruktion um 4 Meter.

Dazu wurde die Brücke mit Türmen,

bestehend aus Stapelelementen von je

15 Zentimeter Höhe, unterstellt. Mit Hilfe

von Stellringpressen erfolgte die kontinuierliche

Absenkung mit fortlaufendem

Ausbau der Stapelelemente. Dieser Vorgang

dauerte rund zwei Tage.

Absenkungsvorgang: Insgesamt

mussten 4 Meter Höhenunterschied

überwunden werden.

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83


84 strassenunterhalt

Ein einzelner Laserscanner genügt,

um die Ebenheit einer 4 Meter

breiten Strasse mit einem Laserstrahl

zu vermessen (Lehmann + Partner

GmbH).

Laser scannt die Strassen –

schnell und digital

Das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM hat einen Laserscanner

entwickelt, der den Zustand von Asphalt- sowie Betonoberflächen schnell und digital

erfasst – und dies bei einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h. Das ermöglicht

eine kostengünstige Bestandsaufnahme sowie eine schnelle und exakte Beurteilung

für den Strassenunterhalt. Text: Werner Aebi // Fotos: zvg.

Wie bereits der Fachverband Infra mehrfach

festgestellt hat, ist der Zustand der

Schweizer Strassen in Ordnung; unsere

Gemeinde-, Kantons- und Nationalstrassen

sind im internationalen Vergleich gut

unterhalten. Die zum Teil grossen Unterschiede

in der Strassenqualität zwischen

Kantonen und Gemeinden sind dabei eine

andere Geschichte.

Vor der Inangriffnahme der Unterhaltsarbeiten

und für deren Planung muss das

Strassennetz einer Zustandsaufnahme unterzogen

werden. Bis heute erfolgt diese

Bestandsaufnahme optisch-manuell, und

im besten Fall gibt es Fahrzeuge, die bis zu

Geschwindigkeiten von 80 km/h schnell

fahren können, um die Strassen mit Kameras

aufzunehmen.

Bis danach aber die Zustandsanalyse in

einer entsprechenden Datenbank abgelegt

ist, müssen die Bilddaten manuell beurteilt,

erfasst und kategoriert werden. Ein mühsamer

Prozess, der aber notwendig ist, da

schlecht unterhaltene Strassen im späteren

Sanierungsfall höhere Kosten verursachen

als permanent überwachte und renovierte

Strassenbeläge.

Es gibt also genug Gründe, ein leistungsfähiges

Untersuchungssystem mit modernen

Mitteln einzusetzen. Bisher gab es aller-

dings ein derartiges Direktscansystem

noch nicht. Die Forscher und Entwickler

des deutschen Fraunhofer-Instituts haben

sich diesem Problem angenommen und

stellten Anfang April ihren Laserscanner für

Strassen vor. Das Gerät ist einfach und

schnell am Fahrzeug zu montieren und erfasst

Unebenheiten sowie Schäden sowohl

auf Asphalt als auch an Betonflächen.

Scanner ist kleiner und leistungsfähiger

als die bisherigen Methoden

Wie lassen sich der aktuelle Zustand und

der Wert einer Strasse ermitteln? «Ein

wichtiger Faktor ist die Qualität der Ober-


die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13











85


86 strassenunterhalt

Nationalstrasse N1 von Zürich in Richtung Dietikon, Bern, Basel.

fläche, genauer gesagt, der Grad ihrer

Ebenheit», erklärt Dr. Alexander Reiterer,

Leiter der Forschungsgruppe «Laser Scanning»

am Fraunhofer-Institut für Physikalische

Messtechnik IPM in Freiburg. Es handelt

sich hierbei um eine Technologie, die

sich bereits in der Bahnmesstechnik bewährt

hat. Diese Lasermethode ist schneller,

genauer und kostengünstiger als die

bisher angewandten Techniken. Ein einzelner

hochauflösender Laserscanner ist genug,

um die Fahrbahnoberfläche auf einer

Breite von 4 Meter zu erfassen.

Der Scanner selbst ist nicht grösser als ein

Schuhkarton und wird in der Höhe von 3

Meter über der Fahrbahnfläche am Messfahrzeug

befestigt. Im Innern des Laserscanners

rotiert ein achtseitiger Spiegelkörper,

der den Laserstrahl quer zur

Fahrtrichtung über die Strasse lenkt. Ein

Öffnungswinkel von 70 Grad ist genug, um

die komplette Strassenbreite auf 4 Meter

Breite abzutasten – und dies bei normaler

Fahrzeugbreite. Das Signal wird vom Asphalt

zurück auf den Scanner reflektiert

und trifft dort auf einen speziellen Detektorchip.

Und aus der Laufzeit des Laserlichts

lässt sich die Distanz zwischen Scanner

und Strassenoberfläche bestimmen, dessen

Genauigkeit liegt zwischen 0,15 und

0,3 Millimeter.

Breite Anbauten am Fahrzeug wie bei herkömmlichen

Messapparaturen sind nicht

nötig. Es muss lediglich dafür gesorgt werden,

dass Orientierung und Position des

Messfahrzeugs bestimmt werden können.

Dies geschieht durch den Einsatz des globalen

Navigationssatellitensystems «GNss»

und eines inertialen Messsystems. «Die

Messung ist unabhängig von äusseren

Lichteinflüssen und kann bei Geschwindigkeiten

von bis zu 100 km/h erfolgen», beschreibt

Reiterer die Vorteile.

In der Praxis erfolgreich, ein System

mit Potenzial

In Deutschland wurde der Fraunhofer Laserscanner

durch die Bundesanstalt für

Strassenwesen «BASt» zur Messung der

Strassenebenheit zugelassen, und es wurden

mit dem «Pavement Profile Scanner

PPS» des IPM bereits 15’000 Kilometer

Autobahnen und Bundesstrassen gescannt.

Im Frühjahr 2013 werden damit gemäss

Mitteilung die Start- und Landebahnen des

Hamburger Flughafens unter die Lupe genommen.

«Für die Zulassung auf der Strasse

stellten die Behörden, die «BASt»,

strenge Kriterien auf: Der Laser sollte nicht

nur auf 0,3 Millimeter genau messen, sondern

auch augensicher sein. Das heisst,

auch wenn man längere Zeit in den Laser

blickt, darf dies für die Augen nicht gefährlich

sein. Beide Hürden hat die Technologie

der Entwicklungspartner problemlos

genommen», berichtet Dr. Dirk Ebersbach,

Geschäftsführer der Strassengutachter

Lehmann + Partner.

Das Erfurter Ingenieurbüro erfasst Daten

für die Strasseninformationsbanken der

Länder und Gemeinden in Deutschland

und bewertet die Verkehrsinfrastruktur.

Ebersbach berichtet aus seiner Erfahrung:

«Die durchschnittliche Lebensdauer einer

Strasse beträgt etwa 30 Jahre; die Asphaltdecke

kommt meist nur auf zwölf Jahre. Die

Erfassung von Unebenheiten oder Verformungen

wie zum Beispiel Spurrinnen muss

in einem frühen Stadium erfolgen, um

durch rechtzeitige Sanierungsmassnahmen

Schädigungen an tiefer liegenden

Schichten zu vermeiden.»

In den Laboren des Freiburger IPM verfeinern

die Forscher den Laserscanner währenddessen

weiter. Sie wollen vor allem

die Messgenauigkeit verfeinern. So registriert

der Prototyp der neuen Scannerversion

mit einer Frequenz von 2 Megahertz

(MHz) – das heisst mit zwei Millionen Messungen

pro Sekunde. Das aktuelle Modell

arbeitet noch mit 1 MHz. «Zukünftig wollen

wir nicht nur die Ebenheit einer Strasse untersuchen,

sondern auch gezielt kleinste

Risse aufspüren. Das beugt Schäden besser

vor. Bislang wird das noch mit Kameras

gemacht», schildert Reiterer.

Bleibt abzuwarten, bis das Laserscannersystem

auch auf den schweizerischen

Strassen seinen Betrieb aufnehmen wird.

Die Technologie spart Zeit und Kosten, erfasst

die Beschaffenheiten schneller und

bringt die Daten direkt ins digitale System.

Somit schafft der Strassenscanner eine

Schnittstelle mehr für eine direkte Bewirtschaftung

des Strassennetzes.

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88 bauplatz-reportage

Küchler-Selbstbohranker KSB mit durchgehendem Gewinde, mit Bohrköpfen oder Verlängerungsmuffen.

70’000 Meter Anker in

Rekordzeit

Im Vergleich zum verrohrt gebohrten Anker ist der KSB-Selbstbohranker schneller

versetzt, sofort im Untergrund verpresst und erfordert kein Nachinjizieren. Die Redaktion

besuchte Mitte April die Arbeiten auf einer Autobahnbaustelle der A1, die von bis

zu 120’000 Fahrzeugen pro Tag passiert wird. Text und Fotos: Werner Aebi

Für die Autobahnbaustelle zwischen den

Verzweigungen Härkingen und Wiggertal

auf der A1, kurz Häwi genannt, erhielt das

Unternehmen Ghelma AG Spezialtiefbau

den Auftrag, die Böschungs- und Hangsicherungsarbeiten

mittels Nagelwänden

zu erstellen. Das Bauvolumen umfasst rund

20’000 Quadratmeter Nagelwandfläche

mit etwa 70’000 Laufmeter ungespannten

Selbstbohrankern. Die Baugrubensicherungen

erfolgen in zwei Ausführungsetappen:

Im August und September 2012 wurden

rund 7000 Quadratmeter Nagelwand

an der Autobahn-Nordseite erstellt, im

März und April 2013 folgten die restlichen

13’000 Quadratmeter an der Autobahn-

Südseite. Für die Arbeiten sind 3 bis 8

Gruppen mit jeweils 2 bis 5 Mann während

insgesamt 5 Monaten im Einsatz. Der enge

Zeitrahmen erfordert von allen Beteiligten

maximalen Einsatz, pro Tag müssen bis zu

1000 Laufmeter Selbstbohranker versetzt

und bis zu 400 Quadratmeter Spritzbetonfläche

erstellt werden.

Bohren, Injizieren und Verpressen

des Ankers in einem Arbeitsgang

Das rund 1,9 Kilometer lange Autobahnstück

der Nationalstrasse A1 zwischen den

Verzweigungen Härkingen und Wiggertal

wird bei beengten Verhältnissen von 4 auf

6 Spuren ausgebaut. Die gesamte Bauzeit

läuft von 2011 bis 2014. Aufgrund der erforderlichen

Geländeeinschnitte sind auf

beiden Seiten, Nord und Süd, Nagelwände

erforderlich. Für den Bau der bis 8 Meter

hohen Einfassungsmauern müssen die

steilen Böschungen – mit einer Neigung

von bis zu 20:1 – mit Nagelwänden gesichert

werden. Die Tiefbauspezialisten sichern

die Böschungen und Abhänge mit

Spritzbeton und den KSB-Ankern (Nägeln)

der Firma Küchler Technik AG in Kriens.

Die KSB-Anker basieren auf dem modernen

Selbstbohrsystem. Mit dieser Technik

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13


Mutter 1 Stange 2 Muffe 3 Bohrkrone

4

sind die Anker schneller und kraftschlüssiger

versetzt als verrohrt ausgeführte Anker.

Die Verzahnung mit dem Untergrund erfolgt

direkt, ein Nachinjizieren entfällt. Dank

dem Selbstbohrsystem können Nagelwände

schnell, effizient und sicher erstellt werden.

Auch wird die stabilisierende Geologie

nicht durch Wasser- oder Luftspülung

zerstört, aufgeschwemmt oder aufgelockert.

Der KSB-Ankerstab mit durchgehendem

Bohrstangengewinde wird mit einer

76-Millimeter-Bohrkrone (wahlweise in

verschiedenen Durchmessern und Geometrien)

in den Untergrund getrieben. Das

Injektionsgut wird durch das Ankerinnere

zur Krone gepumpt und während des

Bohrvorgangs mit 25 bis 30 bar in den Untergrund

verpresst. Durch die laufende

Verpressung des Kümix (Ankermörtel) via

Bohrkrone in den Untergrund entstehen

keine Hohlräume und Lufteinschlüsse, wodurch

sich die Mantelreibung automatisch

erhöht. Eine optimale Verzahnung mit dem

Untergrund ist sichergestellt. Die gleichzeitige

Verfüllung des Bohrlochs während des

Bohrens gewährleistet eine optimale Qualität

und eine effektive Rückverankerung im

Untergrund. Beim Selbstbohrsystem entfallen

nachträgliche Injektionen. Alle Arbeitsschritte

eines verrohrt ausgeführten

Ankers sind mit dem KSB-System auf einen

Arbeitsgang reduziert.

Der Selbstbohranker unterstützt ein

flexibles Vorgehen

Im Tiefbau und gerade im Spezialtiefbau

wie bei der Nagelwandtechnik treffen die

Bauleute stets auf neue Schwierigkeiten

und Herausforderungen. Im Hochbau kann

häufig mit gleichbleibenden Arbeitsprozessen

gerechnet werden, wie zum Beispiel

eine Betondecke zu betonieren, tragende

und nichttragende Wände zu erstellen. Der

Tiefbauer findet im Baugrund stets andersartige

Vorkommnisse, wie Fels, Gestein,

Kies, hartes oder weiches Material, und

muss sich auf diverse Herausforderungen

gefasst machen. Auch wenn der Baugrund

Küchler-Selbstbohranker KSB basieren auf Injektionsbohrstäben

mit durchgehendem Aussengewinde.

vorsondiert wurde und die Planung rund

verläuft, ist man nicht vor Überraschungen

gefeit.

Wenn zum Beispiel Lehmschichten im Fels

auftauchen, schräge und quer verlaufende

Schichten sich ablösen oder plötzlich viel

Wasser oder Porenwasser aus dem Untergrund

erscheint, müssen die Tiefbauleute

sofort reagieren können. Trotz der ungewissen

Vorkommnisse ist natürlich der

Zeitrahmen einzuhalten, und die Sicherheit

auf der Baustelle muss gewährleistet bleiben.

Die Beschäftigten schöpfen aus einer

reichen Erfahrung und sind daher fähig,

selbständig die entsprechenden Massnahmen

einzuleiten.

Bis heute ist niemand in der Lage, effektiv

in den Boden hineinzuschauen. Es ist nur

möglich, diesen stichprobenartig zu untersuchen.

Allerdings kann der Untergrund

nur wenige Meter neben der Sondierbohrung

wieder komplett anders beschaffen

sein. Zum Beispiel wird die Baugrunduntersuchung

im Herbst gemacht und die

Bauarbeiten starten im Frühling. Also war

der Baugrund im Herbst trocken, ist jedoch

im Frühling nass und stellt sich der Bautechnik

auf ganz andere Weise entgegen.

Die Spezialtiefbauer können also niemals

von derselben Voraussetzung ausgehen,

eher ist es wichtig, hier mit Flexibilität vorzugehen.

Das gilt für jeden einzelnen Mitarbeiter,

gerade diesen vor Ort. Sobald er

spürt, dass die Bohrung nicht auf das trifft,

was man eigentlich erwartet, muss er handeln

und kommunizieren.

Für das Setzen der Selbstbohranker genügen

ein flexibles Felsbohrgerät anstelle eines

Überlagerungsbohrgerätes mit schweren

Bohrrohren, eine K-Mungg-Injektions-

pumpe, ein Kümix-Mörtelsilo sowie ein Injektionsschlauch.

Die Stäbe des KSB-Ankers

lassen sich am durchgehenden Gewinde

mittels Muffen auf einfache Weise

verlängern und kürzen. Das KSB-System

erhöht die Effizienz, Flexibilität und Geschwindigkeit

einer Vernagelung enorm und

ermöglicht, enge Bauzeiten einzuhalten.

Im April 2013. Die höchste Nagelwand dieses

Projekts weist eine Neigung von 20:1 auf. Sie

sichert 8 Meter Höhendifferenz zwischen der

Baugrube zur Grundwasserabsenkung und der

Autobahn A1 zwischen den Verzweigungen

Härkingen und Wiggertal.

Die selbstbohrende Verankerung gewährleistet

eine sofortige Verzahnung mit dem Untergrund,

lässt sich einfach erweitern und reduziert den

Aufwand auf einen Arbeitsgang.

Nordseite Verbreiterung Autobahn Häwi A1,

2012. Die Nagelwand mit Küchler-Selbstbohrankern

KSB war in Rekordzeit erstellt.

Die K-Mungg-Injektionspumpe von Küchler

Technik AG, spezialisiert für die KSB-Selbstbohranker.

Der Kümix (Injektionsgut) wird in einem

Arbeitsgang gemischt und während des

Bohrvorgangs in den Untergrund injiziert.

89


90 baubiologie

Baubiologisch – einschliesslich

Bewehrung

Für Menschen, die an MCS – Multipler Chemikalien-Unverträglichkeit

(Multiple Chemical

Sensitivity) – erkrankt sind, ist es kaum möglich,

geeigneten Wohnraum zu finden. Sie

reagieren bereits auf geringste Chemikalienkonzentrationen

sowie elektromagnetische

Felder mit körperlichen Beschwerden bis hin

zu chronischer Erschöpfung. In der Schweiz

leiden schätzungsweise 5000 Betroffene unter

dieser Krankheit, in Deutschland wird die

Zahl auf mehrere Zehntausend geschätzt.

Wer stark von MCS betroffen ist, kann keiner

Erwerbstätigkeit mehr nachgehen und sieht

sich zunehmend sozial isoliert.

Bei dem Bau galt es von Anfang an, zwei

wichtige Aspekte zu beachten. Zum einen

sollten primär mineralische Baustoffe verwendet

werden, da diese nahezu emissionsfrei

sind. Zum anderen mussten Richtlinien

der Elektrobiologie erfüllt werden. Die gesamte

Konstruktion wurde daher weitestgehend

stahlfrei konzipiert. Anstatt der üblichen

Stahlarmierung wurde deshalb die Glasfaserbewehrung

«Schöck ComBAR» eingesetzt.

Bei gleichen Verbundeigenschaften

wie Betonstahl ist Combar weder elektrisch

leitend noch magnetisierbar.

Materialsuche erfordert grossen Einsatz

Das 1214 Quadratmeter grosse Grundstück

in Zürich-Leimbach wurde für dieses spezielle

Bauvorhaben gründlich evaluiert. Auf 875

Quadratmeter entstehen insgesamt fünfzehn

2- bis 3-Zimmer-Wohnungen. Ausgeführt

wird das bisher einzigartige Projekt durch

Andreas Zimmermann Architekten, Zürich.

«Eine besondere Herausforderung ist die

Materialfindung. Alle Materialien, welchen die

Mieter ausgesetzt sind – wie Putze, Bodenbeläge,

Fugen –, müssen an einer Testgruppe

von MCS-Betroffenen getestet werden.

Teilweise gestaltet sich durch Fehlschläge

Das MCS-Wohngebäude in Kürze

Gemeinsam mit der Stadt

Zürich, die das Bauland

im Baurecht zur Verfügung

stellt, plant, projektiert und

realisiert die Wohnbaugenossenschaft

Gesundes

Wohnen MCS zurzeit ein

MCS-gerechtes Mehrfamilienhaus

in Zürich-Leimbach.

Es handelt sich um

ein europaweit einmaliges

Pilotprojekt.

Text: Rosa Weimer // Fotos: zvg.

Die Wohnbaugenossenschaft Gesundes Wohnen MCS erstellt in Zürich-Leimbach das erste MCS-gerechte Mehrfamilienhaus der Schweiz.

die Suche nach einem geeigneten Material

sehr aufwändig, und an sich lineare Planungsprozesse

können nur erschwert eingehalten

werden. Dies erfordert einen grossen

Einsatz und die Neugier aller am Projekt beteiligten

Planer, da die Aufgabengebiete stärker

als bei konventionellen Aufgaben ineinander

greifen», so Andreas Zimmermann. Das

Konzept hat mit seinem durchdachten Zwiebelschalenprinzip

überzeugt und trat 2010

aus einem Studienauftrag als Siegerprojekt

hervor. Ende Mai wurde der Spatenstich gefeiert,

der Erstbezug soll im Herbst 2013 erfolgen.

Die Baukosten dieser Spezialwoh-

Bauherrschaft: Wohnungsbaugesellschaft Gesundes Wohnen MCS, Zürich

Architektur: Andreas Zimmermann Architekten AG, Zürich

Tragwerksplaner: Heyer Kaufmann Partner, Bauingenieure AG, Zürich

Bauleitung: WT Partner GmbH, Zürich

Bauunternehmen: Gautschi Bau AG, Affoltern am Albis

Glasfaserbewehrung: Schöck Bauteile AG, Aarau

Investitionsvolumen total: CHF 6 Mio.

Fertigstellung: Herbst 2013


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92 baubiologie

Die Glasfaserbewehrung Combar der Schöck Bauteile AG erfüllt

mehr als alle Bedingungen des Bewehrungsstahls und weist dabei

ein elektromagnetisch neutrales Verhalten auf.

nungen werden voraussichtlich bei rund 6

Millionen Franken liegen.

Das Zwiebelschalenprinzip

Der Grundriss entwickelt sich punktsymmetrisch

um einen Kern aus Treppenhaus und

Lift und ist nach den spezifischen Anforderungen

der MCS-Erkrankten aufgebaut. Die

Betroffenen sollen sich mit dem Durchschreiten

der Raumfolge Garderobe/Schleuse –

Diele/Badezimmer – Schrankraum – Schlafraum

kontinuierlich von Verschmutzungen

der Aussenwelt (Dreck, Staub, Gerüche)

reinigen können. Eine weitere Besonderheit

des Gebäudes liegt in der Betonarmierung.

Um negative elektrobiologische Einflüsse zu

minimieren, werden die Betondecken und

-wände der Ruhe- und Erholungsräume mit

der Glasfaserbewehrung Schöck Combar

bewehrt.

Vermeidung von Erdmagnetfeldverzerrungen

Eine Verzerrung des natürlichen Erdmagnetfelds

kann durch Stahlteile hervorgerufen

werden, die sowohl in Einrichtungsgegenständen

als auch in Bauteilen vorkommen.

«Durch den Einsatz der alternativen Glasfaserbewehrung

Schöck Combar wird die Verzerrung

insbesondere in Erholungsbereichen

vermieden und gewährleistet, dass diese

Bereiche nicht durch in Armierungseisen

wandernde Kriechströme negativ beeinflusst

werden», erklärt Zimmermann weiter. Denn

bei ähnlichen Verbundeigenschaften wie

Stahl ist Combar weder elektrisch leitend

noch magnetisierbar. Um die tatsächlichen

Veränderungen magnetischer Gleichfelder

durch Stahl nachweisen zu können, führte

das unabhängige Ingenieurbüro Dr. Moldan

Umweltanalytik bereits Anfang diesen Jahres

Messungen durch und stellte fest, dass

durch den Einsatz von Combar in Betonbauteilen

die Verzerrung des Erdmagnetfeldes

ausgeschlossen wird. Zu diesem Schluss

kam auch Andy Schmidiger vom Zentrum für

Elektrobiologie und anverwandte Fragen,

Retschwil/Schweiz, der eigens für das Zürcher

Bauvorhaben als Elektrobiologie-Spezialist

beauftragt wurde. Aufgrund seiner Empfehlung

werden umfangreiche Massnahmen

umgesetzt, um schädigende Einflüsse durch

hoch- und niederfrequente elektromagnetische

Felder zu verringern. «Basierend auf

den fünf Bausteinen der Elektrobiologie

konnten viele Massnahmen umgesetzt werden»,

erklärt Schmidiger und erläutert weiter:

«Wie bereits erwähnt, bewirkt die Glasfaserbewehrung

im Gegensatz zur üblichen Stahlarmierung

keine Magnetfeldverzerrung. Um

weitere vorhandene geopathogene oder anderweitige

Störzonen (Erdstrahlen) messbar

auszugleichen, wird unter dem Bodenbelag

flächendeckend ein so genanntes Nip-Netz

verlegt, auf welchem Grundfrequenzen des

ungestörten Erdmagnetfelds gespeichert

sind. Dadurch entsteht im ganzen Gebäude

ein elektromagnetisches Biofeld und somit

eine optimale Raumenergie. Um niederfrequente

elektrische Wechselfelder auszugleichen,

werden alle Installationen mit geschirmten,

halogenfreien Kabeln ausgeführt.

Dadurch ergeben sich Messwerte von 0,2

V/m. In handelsüblichen Bauten werden im

Vergleich dazu Werte von 10 bis 200 V/m

gemessen. Um die Werte der niederfrequenten

magnetischen Wechselfelder möglichst

tief zu halten, sind sternförmige Leitungsfüh-

Das MCS-gerechte Wohnhaus in Zürich-Leimbach ist ein

europaweites Pionierprojekt. Material und Konstruktion erforderten

einiges an Tests und Vorabklärung.

rungen sowie eine vernünftige Platzierung

von Elektroapparaturen und Leitungen vorgesehen.

Combar trägt auch hier zu einem positiven

Ergebnis bei. Für den Schutz vor

hochfrequenten elektromagnetischen Wellen,

wie beispielsweise Mobilfunkstrahlung,

werden das Dach sowie die Fassade mit einer

Hochfrequenz-Abschirmung versehen.

Mittels eines sternförmig aufgebauten Erdungs-

und Potentialausgleichskonzepts und

weiteren Massnahmen – auch hier ist der

Einsatz von Combar hilfreich – werden Streuströme

auf ein Minimum reduziert.»

Spezielle Baustelle

Die Vorgabe, Schadstoffe möglichst zu vermeiden,

prägt auch die Arbeitsweise auf der

Baustelle. Es gilt beispielsweise absolutes

Rauchverbot. Beim Baubetrieb sollen möglichst

keine Chemikalien zum Einsatz kommen.

Montageschäume und Spraydosen

dürfen nicht eingesetzt werden. Der Zeitplan

gestaltet sich wesentlich straffer als üblich,

da beim Betonieren weder Fliessmittel, Verzögerer

oder sonstige Betonzusatzmittel verwendet

werden dürfen. Sämtliche Betonarbeiten

mussten deshalb noch vor Einbruch

des Winters abgeschlossen sein.

Modellaufnahme des MCS-Gebäudes.

Die Bewohner gelangen vom Zentrum

der «Zwiebelschalen» aus durch diverse

Räume bis zum Schlafgemach.

die baustellen_Mai/13


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Volvo FMX 500 10×4

Volvo-Lastwagen stehen auch im Kanton Obwalden hoch im Kurs. So hat die H. Jakober Transporte & Kanalservice AG in

6060 Sarnen kürzlich einen Volvo FMX 500 10×4 für den Einsatz im Baustellentransport übernommen.

Mit seiner massiven Stahlmulde kann

der Rückwärtskipper problemlos auch

schweres Gestein laden. Der FMX 500

hat einen 13-Liter-Motor mit 500 PS und

einem maximalen Drehmoment von 2500

Nm zwischen 1050 und 1400 1/min. Die

Wahl des automatisierten Zwölfganggetriebes

I-Shift erleichtert dem Chauffeur

seine Arbeit und schont dank sehr

schneller, präziser Gangwechsel den

Antriebsstrang. Mit dem eigens für Geländeeinsätze

konzipierten Baustellenmodus

ist der 40-Tonner das ideale Fahrzeug für

die harten Einsätze in der Zentralschweiz.

Im Gebirge kommt der ab Werk montierte

integrierte Retarder als verschleissfreie

Bremse wirkungsvoll zum Einsatz.

Um das Fahrzeug trotz der fünf Achsen

kompakt zu halten, hat das Obwaldner

Unternehmen die verlängerte Tageskabine

gewählt. Sie bietet Raumkomfort und

einen Fahrerplatz mit klar gegliedertem

Armaturenfeld, Tripcomputer sowie dem

für leichteren Ein- und Ausstieg weit nach

vorn rückbaren Volant. Die trotz der grossen

Bodenfreiheit niedrig auf dem Chassis

platzierte Kabine hat einen sicheren

Einstieg mit beweglicher unterster Trittstufe.

Der in den Stahlstossfänger integrierte

Aufstieg zur Front lässt sich leicht

hinunterklappen.

Geschweisste Bewehrungselemente

Ferroflex ist der professionelle Anbieter

von geschweissten Bewehrungselementen.

Die Körbe werden fixfertig nach Vorgaben

zusammengeschweisst. Mit den

vorfabrizierten Bewehrungselementen

werden wertvolle Zeit und teure Verlegungskosten

bei gleichbleibender Qualität

gespart. Ferroflex mit den Standorten

Rothrist, Oberglatt und Moudon ist als

Handels- und Dienstleistungsunternehmen

die kompetente, unkomplizierte, innovative

und zuverlässige Stahlhandelsfirma,

die mit Leidenschaft qualitativ hohe

Marktleistungen zu attraktiven Bedingun-

gen erbringt. Sie ist die sympathische

Adresse im Bereich Stahl und Bau. Ihren

Kunden gehört die ganze Aufmerksamkeit

mit dem Ziel einer langfristigen und

vertrauensvollen Partnerschaft. Durch

Beobachtungen, eigene Ideen und die

Umsetzung der Kundenbedürfnisse verbessert

sie das Gesamtangebot. Der

Kundenkreis soll durch intensive Marktbearbeitung

ständig erweitert werden.

Qualität ist für sie umfassend. Qualität

entsteht durch Identifikation eines jeden

Mitarbeitenden. Produkte und Dienstleistungen

auf höchstem Niveau sind das

Ergebnis. Das gelebte Managementsystem

unterstützt diese Zielsetzung.

Seit Jahren bietet Ferroflex AG geschweisste

Bewehrungen an. Ob es um

Tübbinge geht, Werkleitungskanäle,

Fahrbahnplatten, Zwischendecken oder

Gitterträger (Lizenz der BEH-Marke

«starke Welle»), Ferroflex ist immer einen

Bogen voraus. In den Produktionsstätten

schweisst sie den bearbeiteten Beton-

H. Jakober Transporte ist mit Volvo-Lastwagen

vertraut und hebt die Zuverlässigkeit

der Fahrzeuge hervor. Der FMX 500

10×4 überzeugte das Unternehmen durch

seine Motorleistung, das I-Shift-Getriebe,

die herausragende Wendigkeit und das

Fahrverhalten im Baustellenbetrieb. Sie

setzen zurzeit 22 Lastwagen ein und übernehmen

sämtliche Transportaufgaben im

Hoch-, Tief- und Strassenbau, Kranservice

sowie Spezial- und Schwertransport

bis 40 Tonnen. Weiter führen sie Kanalservice,

Flächenreinigungen und Höchstdruckarbeiten

bis 2900 bar aus.

Volvo Trucks (Schweiz) AG

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8105 Dällikon

Tel. 044 847 61 00

www.volvotrucks.ch

stahl in enger Zusammenarbeit mit der

Partnerfirma Armaspez GmbH zusammen,

genau nach den Plänen der Ingenieure.

Dank Fachkompetenz und Erfahrung

werden nicht selten Innovationen

und Vorschläge zur gewinnbringenden

Lösung für alle Beteiligten. Der Transportdienst

liefert die einbaufertigen Bewehrungselemente

direkt auf Ihre Baustelle.

Seit 2010 gehört die Ferroflex

Braillard Fers SA zur FF Group und bearbeitet

vom Standort Moudon aus die

Westschweiz.

Ferroflex AG

Neue Industriestrasse 2

4852 Rothrist

Tel. 062 785 84 84

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Stauss liefert Siebanlage an Käppeli

Strassen- und Tiefbau AG Schwyz

Die Anfänge der Käppeli Strassen- und

Tiefbau AG Schwyz gehen zurück in die

Zeit nach dem Ersten Weltkrieg.

Heute betreibt die Firma Tief- und Spezialtiefbau,

Strassen- und Belagsarbeiten,

Erdbewegungen, Transporte, Rückbau

und Recycling.

Im Frühjahr 2013 konnte der Kunde für

eine neue Keestrack Novum Schwerlastsiebanlage

gewonnen werden, geliefert

von der Stauss Recyclinganlagen GmbH.

Die Anlage verfügt über eine Sieblänge

von mehr als vier Meter und ermöglicht

die Aufbereitung von schwer trennbaren

Stoffen wie Aushub- und Abbruchmaterial;

es können jedoch auch grobstückige

Materialien bis 800 Millimeter Kantenlänge

verarbeitet werden. Durch die Anpassung

der Siebe (Finger, Lochblech,

Masche usw.) sind unzählige Einsatzmöglichkeiten

gegeben.

Bauma 2013: Ein grosser Erfolg

«Die Bauma 2013 war für uns ein grosser

Erfolg. Bereits an den ersten Tagen war

der Andrang auf unserem Messestand

überwältigend», sagt Cem Peksaglam,

CEO der Wacker Neuson SE. «Die Stimmung

auf der Bauma war hervorragend

und lässt uns optimistisch auf die kommenden

Monate blicken. Die diesjährige

Messe bestätigt, dass die Bauma die Leitmesse

unserer Branche ist.»

Ein besonderer Gast besuchte den Messestand

bereits am ersten Tag: Bundesmi-

nister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Dr. Peter Ramsauer informierte sich

im Zuge seines Eröffnungsrundgangs

über die Messe auch über die Bauma-

Neuheiten von Wacker Neuson. Bei seinem

Rundgang begleitete ihn unter anderem

der indonesische Minister for Public

Works, Djoko Kirmanto. Indonesien war

in diesem Jahr Partnerland der Bauma.

«Das Thema Umweltschutz ist von zunehmender

Bedeutung, das wurde auf dieser

Bauma sehr offenkundig», berichtet Cem

Peksaglam. «Von dementsprechendem

Interesse waren für die Fachbesucher

unsere Marktneuheit ‹dual power›, ein

alternativer Antrieb für Minibagger, der

emissionsfreies Arbeiten ermöglicht, sowie

unsere Stampfer und Hämmer mit

sehr emissionsarmen Zweitaktmotoren.»

Neben der Beteiligung des Konzerns an

der VDMA Initiative Blue Competence

zeichnet Wacker Neuson besonders wirt-

Stauss Recyclinganlagen GmbH

Stauss Haus 2

A-6850 Dornbirn

Tel. +43 5572 25615

www.stauss-recycling.com

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Mit rund 530’000 Besuchern aus über 200 Ländern konnte die Bauma 2013 die bisherigen Besucherrekorde knacken. Auch

Wacker Neuson ist mit dem Ergebnis der Messe sehr zufrieden.

schaftliche und umweltfreundliche Produkte

mit seinem neuen ECO-Siegel aus

– ECO für ECOlogy (Umweltschutz) und

ECOnomy (Wirtschaftlichkeit).

Wacker Neuson engagiert sich darüber

hinaus bei der Initiative Think Big des

VDMA und unterstützte die Aktion «Werkstatt

live» in Halle B0. Hier arbeiteten

Auszubildende des Wacker-Neuson-Konzerns

an Maschinen und Geräten und berichteten

Schülern, wie sie zu ihrem Beruf

gekommen sind und was sie an der Arbeit

mit Baumaschinen begeistert.

Impressionen und Messeneuheiten gibt es

unter www.wackerneuson.com/bauma

Wacker Neuson AG

Geissbüelstrasse 5

8604 Volketswil

Tel. 044 835 39 39

www.wackerneuson.com


98 marktinformation

H-KUSA wird zu H-MOVE

Nach erfolgreicher Integration des Bereiches

H-KUSA in unserem Hause haben

wir das Sortiment für Sie angepasst

und erweitert. Unter dem neuen Namen

H-MOVE führen wir zu unserem kompletten

Fluidsortiment zusätzlich ein umfangreiches

Pneumatik-Programm und freuen uns,

Ihnen auch in diesem Bereich fachmännische

Unterstützung zu bieten. Unter dem

neuen Fachbereich H-MOVE bieten wir

Ihnen folgendes Produkte-Programm an:

Fluid Pneumatik

Pumpen Lufterzeugung

Motoren Rohrleitungssysteme

Zylinder Druckluftaufbereitung

Steuerungen Schnellkupplungen und Zubehör

Aggregate Pressluftschläuche und -spiralen

Pneumatik Zubehör Blaspistolen und Zubehör

Antriebe Verteiler und Schalldämpfer

Ölbehälter/Filter Manometer

Ventile Schläuche und Anschlüsse

Anzeigen und Stopfen Ventile

Zylinder und Zubehör

Der Allrounder für den Beton

Mit dem bewährten fischer Highbond FHB

für höchste Lasten, dem fischer Powerbond

FPB für dünne Betonbauteile und

dem fischer Suberbond FSB für zahlreiche

Anwendungsfelder bietet SFS unimarket

drei leistungsstarke Verbundanker-Systeme

für maximale Sicherheit. Beim neuen

Superbond-System können erstmals Ankerstangen

mit metrischem Gewinde wahlweise

mit Injektionsmörtel oder Möbelpatronen

in ein zylindrisches Bohrloch gesetzt

werden, wie man es von Systemen für un-

gerissenen Beton gewohnt ist. Das Superbond-Ankersystem

von fischer überzeugt

durch seine einfache und sichere Montage

auch bei Frost, im wassergefüllten oder im

diamantgebohrten Loch. Mit dem Anwendungstemperaturbereich

von –40 °C bis

+150 °C eröffnet das Superbond-System

ganz neue Anwendungsfelder. Verankerungen,

die unter dem Einfluss erhöhter

Temperaturen stehen, wie beispielsweise

Befestigungen in Trocknungsanlagen können

zugelassen mit einem Verbundanker

ausgeführt werden. Mit dem Superbond-

Spezialmörtel FIS SB können Installationen

bei –15 °C und bei der Reaktionspatrone

RSB sogar noch bei –30 °C durchgeführt

werden. Die Reaktionspatrone erspart dem

Verarbeiter darüber hinaus sogar das Ausbürsten

des Bohrlochs. Das fischer Superbond-System

eignet sich unter anderem für

die Befestigung von Schallschutzwänden,

Heizmann AG

Neumattstrasse 8

5000 Aarau

Tel. 062 834 06 11

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www.heizmann-shop.ch

Als Schweizer Generalimporteur für die hochwertigen Befestigungslösungen von fischer verfügt SFS unimarket über

umfassendes Know-how im Bereich der chemischen Schwerlast-Befestigungssysteme. Eines davon ist das vielseitig

einsetzbare Suberbond-System FSB für gerissenen und ungerissenen Beton.

Siloanlagen, schweren Stahlkonstruktionen,

Geländern, Konsolen, Kabeltrasssen,

Leitern, Fassaden-Unterkonstruktionen und

Fassadenelementen. Der Superbond bietet

Anwendern die Wahlmöglichkeit zwischen

dem Superbond-Spezialmörtel FIS

SB und der Reaktionspatrone RSB, denn

bei Standardanwendungen ist die Leistungsfähigkeit

von Injektions-Mörtel und

Patrone gleich. Das System eignet sich

für Ankerstangen M8–M30 mit Verankerungstiefen

von 60 mm bis 600 mm sowie

fischer Innengewindeanker M8–M20 und

auch Armierungsstahl von Ø 8 mm bis Ø

32 mm. Aktuell ist das neue fischer Superbond-System

auf Vinylesterbasis das leistungsfähigste

Verbundsystem mit normalen

Ankerstangen im gerissenen Beton.

SFS unimarket AG

Nefenstrasse 30, 9435 Heerburg

Tel. 0848 80 40 30, www.sfsunimarket.biz

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

UP AG goes Online

Früh am Morgen begrüsste Jürgen Hartmann,

der Werkstattleiter der UT, die Herren

im Montagewerk in Ruggell. Aus der

ganzen Deutschschweiz waren die Verantwortlichen

der UT-Servicestellen angereist.

Zur Begrüssung war dann auch gleich eine

Vielfalt von Schweizer Dialekten zu hören.

Die Truppe wurde von den Konstrukteuren

Urs Elkuch und Edi Veith sowie dem Servicetechniker

Alois Fasching begleitet.

Die UT hat ein straff geführtes Programm

aufgestellt. So galt es, den Presscontainer

der neuen Modellreihe PC 600, den

Absetzkipper Gigant und den Abrollkipper

Saurier detailliert kennen zu lernen. Vertieft

geschult wurden die Funktionen der

Geräte, der Einsatz von neuen Bauteilen

sowie die qualifizierte Fehlersuche. Zudem

wurden einfache Tipps für den täglichen

Gebrauch vermittelt. Aufgrund der hohen

Verfügbarkeit aller Ersatzeile kann die UT

den Servicestellen eine optimale Service-

Unterstützung bieten.

Einsatz Wartungs- und Sicherheitsplakette

Sie ist in der Schweiz noch nicht Pflicht, bei

der UT kommt die Wartungs- und Sicherheitsplakette

aber schon seit einiger Zeit

zum Einsatz. Mithilfe dieser Plakette wird

dokumentiert, dass alles vorschriftsgemäss

marktinformation 99

Als Pionier auf dem Arbeitsbühnenmarkt stellt die UP AG dieses Jahr zum ersten Mal eine neue Online-Vermietung zur

Verfügung, bei welcher Sie bequem und in wenigen Schritten aus über 1200 Arbeitsbühnen ihr Mietgerät auswählen und

direkt für Ihren Einsatz buchen können.

Das Sortiment der UP AG erstreckt sich

auf verschiedenste Arbeitsbühnen-Typen.

Scherenbühnen eignen sich ideal für Sanitär-

und Heizungsmontagen oder Veranstaltungen

aller Art. Teleskopbühnen

werden für flexible Einsätze durch eine umfangreiche

Auswahl an Anbauwerkzeugen

eingesetzt. Die Teleskop-Gelenkarmbühnen

werden für schwierigere Arbeitsbe-

Servicestellenschulung

Für die Fachleute der UT Umwelt- und Transporttechnik AG bietet die Schulung der Servicestellen die Gewährleistung der

Servicequalität bei den Kunden vor Ort. Der Austausch der Fachkräfte über Produkte, Erfahrungen und Lösungen ist für alle

Beteiligten hilfreich und nützlich in der Kundenbetreuung.

Bei der UT im Einsatz – die Wartungs- und

Sicherheitsplakette.

dingungen im Innen- oder Ausseneinsatz

verwendet.

Bei einem Gerätepark von über 1200

Arbeitsbühnen an 29 Standorten in der

ganzen Schweiz können wir schnell und

jederzeit auf die Anforderungen unserer

Kunden eingehen. Für Umbauten und

Sonderkonstruktionen ist innovatives, mit

viel Praxiserfahrung verbundenes Denken

unabdingbar. Als Kompetenzzentrum mit

über 30 Jahren Erfahrung im Sektor Hubarbeitsbühnen

vermitteln wir unseren Kunden

technisches Know-how und stellen dieses

Wissen zur Verfügung, beispielsweise für

Projekte oder auch für Versicherungsexpertisen.

Zufriedene Kunden sind uns wichtig, deshalb

wird guter Kundenservice bei uns

gross geschrieben. Wir sind uns bewusst,

dass mit der Servicequalität die Zufriedenheit

der Kunden steht oder fällt. Störungen

vor Ort werden durch einen von unseren

ausgewiesenen Servicetechnikern behoben.

Für alle Marken und Gerätetypen,

auch Fremdfabrikate, werden Reparaturen

und Wartungen in unseren modern eingerichteten

Werkstätten durchgeführt. Die

internationale Beschaffung unserer über

8000 Serviceartikel und Ersatzteile erlaubt

uns, einen vom Hersteller weitgehend unabhängigen

Geräteservice anzubieten.

An der Suisse Public vom 18. bis 21. Juni

2013 können Sie sich gerne persönlich

von der Qualität der UP-Arbeitsbühnen

überzeugen. Wir freuen uns auf Ihren

Besuch an unserem Stand D4 123.

UP AG

Moosbachstrasse 48

8910 Affoltern a. A.

Tel. 044 763 40 60

www.upag.ch

geprüft wurde, und sie erinnert gleichzeitig

an den nächsten Prüftermin.

Schulung der UT-Servicestellen

im Montagewerk

Schulung Absetzkipper Gigant,

Abrollkipper Saurier, neue Modellreihe

Presscontainer PC 600

Erfahrungsaustausch zwischen den

Servicestellen

Kennenlernen des Montagewerkes und

dessen Mitarbeitende in Ruggell (FL)

Einsatz der Wartungs- und Sicherheitsinspektion

UT Umwelt- und Transporttechnik AG

Noflerstrasse 2

9491 Ruggell

Tel. 00423 377 37 11

www.ut-ag.ch


100 marktinformation

Einfach stark – der neue Secomat von Krüger

Vor 30 Jahren brachte Krüger den ersten Secomat auf den Markt. Nun hat das Schweizer Traditionsunternehmen den

legendären Raumluftwäschetrockner komplett überarbeitet. Die neuen, kraftvollen Geräte bestechen durch die Energieeffizienzklasse

A, trocknen wesentlich schneller und verbrauchen bedeutend weniger Energie als ihre Vorgänger.

In den Kellern vieler Mehrfamilienhäuser

steht bereits seit Jahren ein Secomat. Zuverlässig

sorgt er dafür, dass die feuchte

Wäsche zu jeder Jahreszeit schnell und

schonend trocknet. Das Prinzip heisst Kondensationstrocknung.

Bereits vor 30 Jahren

hat Krüger diese Methode – die bis anhin

nur in Industrie und Gewerbe bekannt

war – als Pionier für den Haushalt nutzbar

gemacht und damit die Wäschetrocknung

revolutioniert. Genauso richtungsweisend

wie der erste Secomat präsentiert sich

sein starker Nachfolger, den Krüger am

1. April 2013 auf den Markt gebracht hat:

Er trocknet die Wäsche wesentliche Prozente

schneller – und das mit bedeutend

weniger Energieaufwand. Selbst grosse

oder empfindliche Wäschestücke trocknet

er schonend und in kürzester Zeit. Dank

der Energieeffizienzklasse A belastet er

weder die Umwelt noch das Portemonnaie.

Dank den drei Automatikprogrammen

arbeitet der Secomat so lange, bis der

gewünschte Trocknungsgrad erreicht ist.

Steigt die Raumfeuchtigkeit wieder an,

nimmt das Gerät erneut seine Trocknungsfunktion

auf. Damit hält es gleichzeitig den

Raum trocken und verhindert so Schimmelbildung

– auch wenn die Waschküche

unbeheizt ist. Zum neuen Secomat ist einiges

an nützlichem Zubehör erhältlich: Die

Secomat-Wäschehänge sorgt dank ihrer

strahlenförmigen Anordnung dafür, dass

die Kleider noch schneller trocknen. Auf

dem Secomat-Trocknungstisch lassen sich

empfindliche Kleidungsstücke auslegen,

und das Fahrgestell sorgt dafür, dass der

Secomat stets mobil ist und überall eingesetzt

werden kann.

Krüger + Co. AG

Winterhaldenstrasse 11

9113 Degersheim

Tel. 071 372 82 82

www.krueger.ch

Menzi Muck präsentierte die neue M-Serie

Mit der Präsentation der neuen Schreitbagger-Generation hat die Menzi Muck AG in den ersten Monaten dieses Jahres für

grosses Aufsehen gesorgt.

An der Bauma in München wurde die neue

Menzi-Muck-M-Serie dem internationalen

Publikum auf spektakuläre Weise präsentiert.

Eindrücklich hat der Markt- und

Technologieführer seine Innovationskraft

demonstriert.

Optisch fällt an der neuen Menzi-Muck-

Generation sofort der neu entwickelte

und patentierte Baggerarm auf. Die neue

Weitwinkel-Kinematik sorgt für einen maximalen

Arbeitsbereich. Nicht nur bei den

Reichweiten, sondern auch im Nahbereich

und beim minimalen Schwenkradius glänzt

das neue Produkt mit Bestwerten. Zusätzlich

sorgt der Kraftverstärker bei den Hubkräften

über den gesamten Arbeitsbereich

hinweg für neue Dimensionen.

Durch die neue Menzi-APM-Steuerung erreicht

der neue Menzi Muck die optimale Effizienz.

Das Motor-/Hydraulik-Management

sorgt für ein harmonisches und schnelles

Zusammenspiel; das Resultat daraus ist ein

minimierter Treibstoffverbrauch.

In der Kategorie Baumaschinen gilt das

Fahren eines Menzi Mucks als die Königsdisziplin.

Die hohe Anforderung an

den Menzi-Muck-Fahrer sieht man als Verpflichtung,

dem Bediener das entsprechendes

Arbeitsumfeld zu schaffen. Das neue

Panorama-Cockpit sorgt einerseits für eine

optimale Rundumsicht, anderseits fühlt sich

der Fahrer in der geräumigen Komfortkabine

wie ein König.

Menzi Muck AG

Auenstrasse 7

9443 Widnau

Tel. 071 727 12 12

www.menzimuck.com

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

Im Zeichen des neuen Networking-Portals

Sichere Fluchtwege im Hochhaus

Regelmässig kommen Menschen bei

Bränden ums Leben. Etwa 75 Prozent

von ihnen werden nachts von einem Feuer

überrascht. Mit modernem Smoke-Management

ist es heute machbar, zumindest

die Fluchtmöglichkeiten erheblich zu

verbessern.

Rauchschutz-Druck-Anlagen (RDA)

Fluchtwege müssen im Brandfall rauchfrei

bleiben. RDA erfüllen dieses Schutzziel.

Mit kontrolliertem Luft-Überdruck wird

verhindert, dass im Brandfall Rauch in

die Flucht- und Rettungswege gelangen

kann. Ein jeder Brand ist mit hohem materiellem

Schaden, Arbeit und persönlicher

Belastung verbunden und führt zu haftungsrechtlichen

Ansprüchen. Bauherren,

Investoren, Architekten und Planer haben

jetzt die Chance, Personenschutz nicht

nur bei Neubauten, sondern auch bei Gebäude-Sanierungen

nach dem neuesten

marktinformation 101

Seit Personal- und Unternehmensberaterin Susanne Kuntner (sk consulting) den Anlass im August 2011 ins Leben gerufen

hat, erfreut sich dieser einer steigenden Beliebtheit. Zum vierten Event, der diesmal in der Tösstaler Natürli-Alphütte

stattfand, kamen knapp vierzig Fach- und Führungskräfte aus Bau- und Baunebenbranche. Im Zentrum stand der Relaunch

der Plattform baustellenprofi.ch.

Susanne Kuntner begrüsste ihre gutgelaunten

und erwartungsfrohen Gäste am

Feierabend des 18. April 2013 im charmanten

Tösstal. Treffpunkt war das Natürli-

Haus in Saland, Zentrum für Herstellung

und Vermarktung von Zürcher Bergkäse.

Die Gastgeberin durfte nebst langjährigen

Weggefährten und Partnern zahlreiche

neue Gesichter willkommen heissen. Unterhaltungswert

und Nutzen der Veran-

Fast 90 Prozent aller tödlichen Brandunfälle sind nicht auf das eigentliche Schadensfeuer, sondern auf Ersticken

durch Rauchgase zurückzuführen.

Durch das überdruckbelüftete Treppenhaus

konnten Einsatzkräfte bis zum Brandherd

vordringen. Foto: Hanny Dorer.

Sanierung

Marriott Hotel,

Zürich 2011.

Foto: Jomos.

staltung hatten sich in den vergangenen

Wochen und Monaten offensichtlich herumgesprochen,

und selbst vielbeschäftigte

Kaderleute aus dem heimischen Bauwesen

scheuten die für einmal etwas längere

Anfahrt nicht.

Die Plattform baustellenprofi.ch, zu welcher

auch die Seite facebook.com/baustellenprofi

gehört, wurde 2011 ursprünglich als

Newsportal mit aktuellen Stellenangeboten

aus dem Baukaderbereich konzipiert. Neu

liegt der Akzent der Website auf dem interaktiven

Austauschforum, das Fachpersonen

die Gelegenheit bietet, sich zu Themen

aus der Schweizer Bauwirtschaft, etwa politische

Entwicklungen, Neuigkeiten, aktuelle

Projekte oder Personalfragen, zu äussern

und auszutauschen. Wer sich registriert

und ein persönliches Passwort festlegt,

erhält Zugang zu lebhaften Gesprächen

und Diskussionen. Susanne Kuntner, Initiantin

der Plattform, lud dazu ein, auf der

neuen Seite zu schnuppern und sich aktiv

einzubringen. Das Forum lebe von der regen

Publikumsbeteiligung und diene nebst

Vernetzung und Beziehungspflege der

Stärkung der Schweizer Bauberufe inklusive

Nachwuchsförderung. Konzept und

Realisierung der Plattform stammen von

der Winterthurer Agentur Werbestadt AG.

Der nächste Schweizer Bau-Apéro findet

im Herbst 2013 statt. Informationen dazu

werden demnächst auf der Plattform baustellenprofi.ch

publiziert.

www.baustellenprofi.ch

www.sk-consultants.ch

www.werbestadt.ch

www.naturli.ch

Stand der Technik zu realisieren. Jomos

Rauchschutz-Druck-Anlagen (RDA), ein

Mehrwert für das ganze Gebäude und vor

allem für deren Benutzer. Wir haben schon

mehr als 100 Sicherheitstreppenhäuser

ausgerüstet. Planen Sie Ihre Rauchschutz-

Druck-Anlage (RDA) mit uns. Brandschutz

geht jeden an.

Jomos Rauchschutz AG

Sagmattstrasse 5

4710 Balsthal

Tel.: 062 386 17 40

www.jomos.ch


102 marktinformation

Kompetenz in der Ankertechnik

Felsanker werden weltweit im Tunnel- und Stollenbau sowie zur allgemeinen Sicherung von Felsen, Böschungen, Mauern

usw. eingesetzt. Die richtige Wahl der jeweils optimalen Ankersysteme zu treffen, stellt die Bauingenieure immer wieder vor

eine grosse Herausforderung.

Die Belloli SA produziert in den eigenen

Werkstätten u.a. die folgenden Ankertypen:

Bellex Reibrohranker: Dieser Anker besteht

aus einem speziell profilierten Rohr aus Legierungsstahl.

Er ist an beiden Enden mit

einer angeschweissten Buchse versehen.

Das durch eine dieser Buchsen mittels einer

Hochdruck-Wasserpumpe eingespritzte

Wasser bewirkt das Ausweiten des Profilrohrs

auf dessen ganzer Länge bis zum

Kontakt mit dem Felsen.

Bomag mit vielen Neuheiten an der Bauma

Bomag hat an der diesjährigen Bauma zahlreiche Neuheiten präsentiert. Dazu gehören drei neue Stampfer, die neuen

knickgelenkten Tandemwalzen in der Gewichtsklasse von 6 bis 8 Tonnen, die neuen Walzenzüge in der 5- bis 8-Tonnen-

Klasse sowie der neue Bodenstabilisierer MPH 600 mit einzigartiger Mischtechnologie. Der neue Strassenfertiger

BF 900 C mit Einbaubreiten von bis zu 13 Meter wird die Maschinenpopulation von über 40 Bomag-Fertigern in der Schweiz

schon bald erweitern.

Erstmals in dieser Gewichtsklasse: die neue

2,4-Tonnen-Bomag-Kombiwalze BW 120 AC-5

kann mit einem Verdichtungsmess-System

ausgerüstet werden.

Belbor Selbstbohranker: Ein wirtschaftlich

und verfahrenstechnisch vorteilhaftes,

selbstbohrendes Ankersystem. Optimaler

Einsatz bei schwierigem Untergrund

und Lockergestein. Ebenfalls geeignet für

Rohrschirmdecken. Die Ankerstange dient

gleichzeitig auch als Bohrstange. Setzen

des Ankers durch Injektion von Zementmörtel

direkt über den Ankerkanal vom

Bohrlochgrund aus.

Permanent Bolts: Dieser Anker kann mittels

sicherer Injektion von Mörtel oder Harzen

schnell manuell oder automatisch versetzt

werden. Dank Spreizkopf ist eine sofortige

Verfestigung garantiert. Es besteht die

Möglichkeit, mehrere Ankerstangen bis zu

einer Gesamtlänge von 12 m oder mehr zu

verbinden. Der doppelte Korrosionsschutz

kann durch zusätzliches Verzinken und/

oder Epoxy-Lackierung der Metallteile vergrössert

werden.

Neu: 2,5-Tonnen-Walzen mit Mess-System

Die neuen Tandem- und Kombiwalzen in

der Gewichtsklasse von 2,3 bis 2,7 Tonnen

sind serienmässig mit Vibrationseinzelschaltung

sowie IVC (Intelligent Vibration

Control) ausgerüstet. «Diese verhindert

automatisch ein Vibrieren im Stand oder

ein Verdichten bei zu hohen Geschwindigkeiten.

Das garantiert eine gleichmässige

Qualität der Einbauleistung», erklärt Manuel

Aeschbacher, Product Manager bei Probst

Maveg. Erstmals in dieser Gewichtsklasse

kann der Verdichtungsfortschritt bei der

neuen Serie 5 bequem vom Display des

Bomag Economizers abgelesen werden.

Schwachstellen im Untergrund werden

rechtzeitig erkannt und können behoben

werden. Eine rot aufleuchtende LED warnt

V-Bolts: Komplettes System für Anwendungen

im Tunnelbau (Aufhängung von

Zwischendecken usw.). Schnelles Versetzen

des Ankers ohne Gebrauch von Mörtel

oder Harzen. Die Gewindestange kann mittels

Muffen verlängert werden. Die Hülse

kann auf Anfrage mit einem Antilockerungs-

Sicherheitssystem geliefert werden.

Material: Inox- oder Carbon Stahl.

Weitere Ankerserien, die von der Belloli SA

produziert und geliefert werden sind: Belloli

Spreizhülsenanker, Belcem Mörtelanker,

Belars Stahlanker mit Kunstharzpatronen,

Belfiber glasfaserverstärkte Kunstharzanker,

Belswiss Anker mit durchgehendem

Gewinde, Belnetz Netz- und Befestigungsanker,

Belfor Mörtelanker mit perforiertem

Mantel, Belinox Anker aus rostfreiem Stahl.

Belloli SA

6537 Grono

Tel. 091 820 38 88, www.belloli.ch

zudem vor Überverdichtung. Das Resultat

ist eine hohe, flächendeckende Verdichtungsqualität.

Neue reversierbare Vibrationsplatten

Bomag hat das Angebot der reversierbaren

Vibrationsplatten um die Modelle BPR

50/55 D und BPR 60/65 D erweitert. Mit

dunkler Vollschutzhaube präsentieren sie

sich optisch attraktiv und gleichzeitig noch

besser gerüstet für die härtesten Baustellenbedingungen.

Sie sind 417 bzw. 467

Kilogramm schwer und enorm resistent

gegen Beschädigungen.

Probst Maveg SA

Industriering 11, 3250 Lyss

Tel. 032 387 08 08

www.probst-maveg.ch

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

Vollautomatische Feldvermessung

Wie alles von Krinner funktioniert auch

der KRM einfach, aber genial. Das Steuerungssystem

des KRM greift auf die zuvor

hochgeladenen GPS-Positionsdaten

der zu setzenden Schraubfundamente zu,

fährt den Bereich vollautomatisch ab, markiert

die Vermessungspunkte und bohrt

sie gleichzeitig vor. Auf diese Weise kann

marktinformation 103

Mit dem Geometer grosse Flächen abschreiten, Punkt für Punkt abmessen, per Funk Instruktionen geben, Daten berechnen

– so sieht eine Feldvermessung üblicherweise aus. Es geht auch anders: mit der Weltneuheit, dem Krinner Vermessungs- und

Bohrroboter (KRM).

eine grosse Fläche in kurzer Zeit millimetergenau

markiert und für den Einbau der

Schraubfundamente vorbereitet werden,

mit nur einem Koordinator vor Ort, um danach

die Krinner-Schraubfundamente einzusetzen.

Wie sich der KRM für Bauvorhaben einsetzen

lässt, möchten wir Ihnen in Lenzburg

zeigen. Hier wird ein Altersheim in modularer

Bauweise erstellt, und die 1300 Einbaupositionen

der Schraubfundamente

werden durch den KRM vollautomatisch

markiert und vorgebohrt.

Seien Sie live dabei, wenn der Krinner Vermessungs-

und Bohrroboter seinen ersten

Einsatz in der Schweiz hat. Wir laden Sie zu

einem Baustellenbesuch ein: Dienstag, 11.

Juni, ab 16 Uhr, auf der Baustelle Wylgasse

in Lenzburg. Parkplatzmöglichkeiten bei

Bachstrasse.

Big Player im Compact Crushing

Rubble Master ist als Pionier im Bauen von

mobilen Aufbereitungsanlagen weltweit erfolgreich.

Auf der grössten internationalen

Fachmesse der Baubranche stellte RM

Produktneuheiten wie das raupenmobile

Haldenband MTS 2010 und die Prallbrecher

RM 70GO! und RM 100GO! aus.

Entsprechend gross war das Interesse

auf dem RM-Messestand auf der Bauma

2013.

Mit der neuen Markenbezeichnung «RM»

trägt der Linzer High-Tech-Produzent der

Weiterentwicklung des Unternehmens

Rechnung und stellt die Weichen für die

Zukunft. Rubble Master hat sein Kompetenzfeld

sukzessive erweitert und sich vom

Compact Recycler zum Compact Crusher

entwickelt.

Auch Produktentwicklungen haben für

den Unternehmensfortschritt von Rubble

Master immer eine tragende Rolle gespielt.

Auf der Bauma feierten gleich zwei RM-Innovationen

Weltpremiere: das Haldenband

MTS 2010 und die Hybridtechnologie für

mobile Aufbereitungsmaschinen RM TWO-

GO!. Das raupenmobile Haldenband MTS

2010 mit 20 Meter Länge und einer Abwurfhöhe

von 8 Meter ist eine ideale Lösung

für das Aufhalden des aufbereiteten

Materials, ohne es dabei zu verdichten. Die

Vorteile des Haldenbandes liegen zudem

in der uneingeschränkten Mobilität auf der

Baustelle aufgrund des kostengünstigen

Dieselmotor-Antriebs.

Bei der neuen Hybridtechnologie RM

TWO-GO! vereint Rubble Master zwei

Die Vorteile des KRM auf einen Blick:


innerhalb von 24 Stunden





Auswertung



Gerne freuen wir uns auch über Ihren Besuch

vom 18.6. bis 21.6. auf der Suisse

Public, Halle 1.2 | Stand C031

Krinner GmbH (Schweiz)

Gimmiz 2c

3272 Walperswil

Tel. 032 396 21 64

www.krinner.ch

Rubble Master präsentierte seine Produktinnovationen auf der weltgrössten Fachmesse, der Bauma München, dem internationalen

Fachpublikum.

bewährte, effiziente Antriebskonzepte in

einer Maschine. So sind Brecher mit RM

TWO-GO! sowohl mit einem Dieselmotor-

Direktantrieb als auch einem Elektromotor

ausgestattet. Der mit externer Stromzufuhr

betriebene Elektromotor stellt zum Beispiel

in Kiesgruben oder Steinbrüchen eine kostensparende

Option dar.

Die Exportquote von Rubble Master beträgt

90 Prozent. Der Grossteil der RM-

Brecher wird am europäischen Kernmarkt

abgesetzt. Deshalb stärkte Rubble Master

seine Position in Europa mit einer eigenen

Niederlassung in der Schweiz und einem

starken Partner in Deutschland.

Rubble Master Schweiz AG

Grossacher 4

3326 Krauchthal

Tel. 079 835 87 78

www.rubblemaster.com


104 baumaschinen

Der Volvo-Pneubagger EW 160 D mit einem Einsatzgewicht

von 17 Tonnen ist eine hochmobile, leistungsfähige und besonders

flexibel einsetzbare Maschine.

Dreimal eine Maschine der

ersten Wahl

Eine bekannte Schweizer Baustoff- und Recyclingfirma ist seit wenigen Wochen

stolze Besitzerin von drei neuen Volvo-Maschinen: Einem Radlader und je einem Pneu-

und Raupenbagger. Damit setzt das Familienunternehmen auf bewährte Kennwerte

wie Sicherheit, Qualität und Umweltbewusstsein. Text: Peter Rahm // Fotos: zvg.

Der Dienstleister Richi AG in Weiningen

gilt im Grossraum Zürich als regionaler Logistiker,

der aus einer Hand Rückbau, Entsorgung,

Transport, Aufbereitung, Verwertung

und Lieferung anbietet. Das

Unternehmen wird heute in der dritten Generation

von Jakob Richi geführt und beschäftigt

rund 130 Mitarbeiter. Der innovative

Firmeninhaber überrascht die Branche

immer wieder mit pionierhaften Projekten.

Seit 2005 betreibt er in Weiningen ein Entsorgungszentrum.

Die in ihrer Art einzigartige

Anlage umfasst ein Biomassenkraftwerk

mit thermischer Bodenbehandlung, eine

Sperrgut- und Bauschuttaufbereitung sowie

Baustoffrecycling und Recycling-Betonproduktion.

Das Biomassenkraftwerk

gilt als das modernste in Europa. 2010

sorgte Jakob Richi wieder für grosses Aufsehen.

Beim neu erstellten Bürogebäude

auf dem firmeneigenen Areal wurde für alle

Betonteile ein Recyclingbeton mit 75 Prozent

Mischabbruchgranulat verwendet. Erneut

kam Jakob Richi bei der Konzeption

des neuen Kies- und Betonwerkes eine Pionierrolle

zu, indem er die Aufbereitung

von Primär- und Sekundärbaustoffen konsequent

trennt. Allerneustes Projekt ist das

Betriebsgebäude Rech und die daran anschliessende

Treibhausanlage. In dieser

Anlage wird es möglich sein, leicht belasteten

Humus der Kategorie II aufzubereiten.

Neuer Radlader für das Kies- und

Betonwerk

Im neuen Kies- und Betonwerk in Weiningen

werden jährlich rund 150’000 Kubikmeter

umgeschlagen. Die letztjährige Gesamtproduktion

von Beton lag bei rund

70’000 Kubikmeter, davon waren rund

50’000 Kubikmeter Recyclingbeton. Damit

diese Leistungen auch in Zukunft möglich

Im Kies- und Betonwerk von Richi in Weiningen wird der neue

Volvo-Radlader L120G mit einem Einsatzgewicht von rund

20 Tonnen für die Aufgabe der Zuschlagstoffe eingesetzt.

sind, wurde der für die Aufgabe der Zuschlagstoffe

im Einsatz stehende Radlader

nach 21’000 Betriebsstunden durch ein

neues Gerät ersetzt: Einen Volvo-Radlader

L120G mit einer Leistung von 200 Kilowatt

und einem Einsatzgewicht von rund 20

Tonnen. «Dieser Radlader muss bei uns in

der Lage sein, praktisch im Dauereinsatz

täglich bis zu 1000 Tonnen Material umzuschlagen»,

erklärt Jakob Richi die hohen

Anforderungen an die Leistung und die Zuverlässigkeit

dieser Maschine und fügt an,

«er steht deshalb jährlich rund 2000 Stunden

im Einsatz.» Der Volvo L120G verfügt

über eine drehbare Schaufel mit 2,88 Meter

Breite und einem Inhalt von 3,60 Kubikmeter.

Mit seinem Wenderadius von 5,73

Meter ist er äusserst beweglich. Zur weiteren

Ausrüstung gehören die CDC-Komfortlenkung

und das Wägesystem Loadtronic

III mit Drucker. Der Kraftstoffverbrauch ist

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

Der neue Volvo-Raupenbagger EC 300 DL mit einem

Einsatzgewicht von 30 Tonnen ist für den Schwereinsatz

konzipiert.

durch die Verwendung von Tier-4-Interim/

Stufe-IIIB-konformen Turbomotoren optimiert.

Ein Dieselpartikelfilter reduziert die

Abgas-Emissionen. Für das Wohlbefinden

des Fahrers sorgt die Klimaanlage, für die

Sicherheit die farbige Rückfahrkamera.

Pneubagger mit flexiblen

Einsatzmöglichkeiten

Die Erdbaugruppen von Richi haben bereits

seit längerer Zeit einen Volvo-Pneubagger

EW 160 C mit einem Einsatzgewicht

von 17 Tonnen im Einsatz. Die

hochmobile, leistungsfähige und besonders

flexibel einsetzbare Maschine erfreut

sich einer so hohen Beliebtheit, dass sich

Jakob Richi entschloss, einen zweiten

Pneubagger gleicher Grösse anzuschaffen.

Dieser ist mit einem Verstellausleger

von 5,1 Meter und einem Stiel von 2,45

Meter ausgerüstet. Er hat eine hohe Grableistung,

ist mit vielen Anbaugeräten einsetzbar

und verfügt über Räder, die Boden

und Asphalt weniger belasten. Weitere

Ausrüstungsfeatures sind das Schnellwechselsystem

von Volvo, ein Stützschild

vorne und die 2-Punkt-Abstützung hinten

sowie eine zweite Werkzeugkiste am Unterwagen.

Der Motor mit Partikelfilter erfüllt

Tier-4-Interim/Stufe IIIB, ist leistungsfähig,

sparsam und erzeugt geringe Emissionen.

Die geräumige Kabine und der Fahrersitz

mit Luftfederung und Sitzheizung geben

dem Maschinisten ein ideales Umfeld für

die Bedienung der Maschine. Auf besonderen

Wunsch ist der EW 160 D mit

Wichtig ist Jakob Richi die Ausrüstung des neuen Raupenbaggers.

So verfügt der Schwenkmotor über einen Tiltrotator und die

Anbaugeräte können dank dem Schnellwechselsystem Oil Quick

sehr schnell ausgetauscht werden.

Schlauchbruch-Sicherungsventilen am Stielzylinder

ausgestattet und in den charakteristischen

Firmenfarben weiss-blau lackiert.

Raupenbagger für den Schwereinsatz

Der neue Volvo-Raupenbagger EC 300 DL

mit einem Einsatzgewicht von 30 Tonnen

und einer Leistung von 170 Kilowatt ersetzt

einen Raupenbagger der Erdbauflotte, welcher

künftig im Deponiebetrieb eingesetzt

wird. Der 6-Zylinder-Motor der Stufe Tier-

4-Interim/Stufe IIIB mit Partikelfilter sorgt

für einen umweltbewussten Betrieb mit

bestmöglicher Kraftstoffeffizienz. Der Raupenbagger

ist für den Schwereinsatz konzipiert.

Ausgerüstet ist er mit einem 6,2

Meter langen Monoblockausleger und einem

3,05 Meter langen Stiel. Die

Spurweite misst 2,59 Meter, die Raupenplatten

sind 60 Zentimeter breit. Wichtig ist

Jakob Richi die Ausrüstung des Schwenkmotors

mit Tiltrotator. Dieser funktioniert

wie ein Handgelenk zwischen dem Stiel

und dem Löffel der Maschine. Er kombiniert

eine 360-Grad-Rotationsbewegung

mit einem Kippwinkel bis 40 Grad. Mit dem

Schnellwechsler Oil Quick OQ 80-5 können

die Anbaugeräte für Hammer-, Betonzangen-,

Schwenklöffel- und Greiferarbeiten

sehr schnell ausgetauscht werden.

Überzeugend in allen Belangen

Wie Jakob Richi im persönlichen Gespräch

ausführt, besteht mit der Robert Aebi AG in

Regensdorf als Schweizer Generalvertretung

von Volvo eine langjährige Geschäfts-

baumaschinen 105

beziehung. Es erstaunt deshalb nicht, dass

bei Jakob Richi im Moment vier Radlader

und acht Bagger aus dem Hause Volvo in

Betrieb sind. Das ist etwas mehr als ein

Drittel aller Maschinen, die bei Richi im

Werk oder auf den Baustellen im Einsatz

stehen. «Die Geräte überzeugen in Bezug

auf Leistung, Verbrauch, Komfort und

Qualität. Sie sind kostengünstig in Bezug

auf Unterhalt und Betrieb. Und auch den

Kundendienst und die Servicedienstleistungen

können wir nur lobend erwähnen»,

begründet Jakob Richi seinen jüngsten

Verkaufsentscheid zugunsten von Volvo.


Im April erfolgte die Übergabe der drei Volvo-Maschinen

durch die Robert Aebi AG an die Richi AG in Weiningen:

Der 30-Tonnen-Raupenbagger EC 300 DL, der 17-Tonnen-

Pneubagger EW 160 D und der 20-Tonnen-Radlader L120G.


106 nutzfahrzeuge

4. Scania R 113

4x2 Streamline und Scania R

490 4x2 Streamline (Stefan

Almers 1991 und Göran

Wink 2013).

Den Lkw-Fahrer im Zentrum,

die Effizienz im Visier

Euro 6 ist erst der Anfang. Die neue Generation Fernverkehrs- und Lastwagen-Fahrzeuge

hinterlässt diesen Eindruck und überzeugt mit noch ausgefeilterer Technologie

und den modernsten Features. Text: Werner Aebi // Fotos: zvg.

Der Nutzfahrzeughersteller mit dem Hauptquartier

in Södertälje, Schweden, ist in

über 100 Ländern auf dem ganzen Globus

vertreten, als führendes Unternehmen für

Fahrzeugtechnologie und Motorentechnik.

Die Marke Scania steht für qualitativ hochstehende

Lastwagen und Sattelschlepper

mit Spitzenentwicklungen bezüglich Sicherheit,

Fahrsysteme sowie Dienstleistungs-

und Servicezentren, aber auch bei

der Finanzierung. Das Unternehmen Scania

hat Mitte März 2013 zahlreiche Produktneuheiten

der Öffentlichkeit präsentiert.

Bei dieser Gelegenheit wurde unter

anderem der neue Scania Streamline vorgestellt,

mit der zweiten Generation von

Euro-6-Motoren sowie mit neuen Schaltprogrammen

für Scania Opticruise. Das

Streamline-Konzept beinhaltet erhebliche

Kraftstoffersparnis sowie Effizienzsteige-

1

4

rung, sowohl in Bezug auf neu entwickelte

Stromlinienformen, Fahrerunterstützung,

Motoren- und Fahrzeugtechnologie.

Bis zu 8 Prozent weniger

Kraftstoffverbrauch

Scania Streamline ist der Name für die

Fernverkehrsmodelle der Baureihen Scania

G und Scania R. Die Zug- und Nutzfahrzeuge

sind für niedrigen Kraftstoffverbrauch

optimiert und weisen eine ergono-

mische Optik mit verbesserter Aerodynamik

und einem kompletten Windabweiserpaket

auf. Eine neue Version von Scania

Opticruise beinhaltet Wahlmöglichkeiten

verschiedener Schaltprogramme. Um den

Kraftstoffverbrauch weiter zu reduzieren,

ist der neue Economy-Modus vollständig in

die vorausschauende Geschwindigkeitsregelung

Scania Active Prediction integriert.

2 3

1. Scania R 730 4x2

Streamline, Topline cab

(Göran Wink 2012).

2. Scania R 490 4x2

Streamline, Topline cab

(Göran Wink 2012).

3. Scania G 450

4x2 Streamline, Highline cab

(Göran Wink 2012)

In Kombination mit der noch effizienteren

zweiten Generation der Euro-6-Motoren

lassen sich im Fernverkehr bis 8 Prozent

Kraftstoff einsparen. Das entsprechende

Sparpotenzial für Euro 3/4/5 beträgt 5 Prozent.

Neue Serviceangebote helfen Fahrern

und Unternehmern, ihre täglichen Arbeitsaufgaben

zu bewältigen – auch bei

der Abstimmung mit der Werkstatt. Um

eine höhere Verfügbarkeit zu gewährleisten

und die für einen Werkstattbesuch notwendige

Zeit zu verkürzen, haben die Scania-Werkstätten

jetzt Zugriff auf die Diag-

nosedaten, die sich online per Fernzugriff

herunterladen lassen. Henrik Henriksson,

Executive Vice President und Verantwortlicher

für Vertrieb und Marketing bei Scania,

kommentiert die neue Streamline-Technik:

«Scania hat viel Kreativität und Know-how

in die Perfektionierung seines Lkw-Pro-

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

1

1. Die Frontlichter des Scania

Streamline V8 (Göran Wink 2012).

3. Scania G 450 4x2 Streamline, Highline

cab. Tuscany, Italy (Gustav Lindh 2012).

4W

gramms für Euro 6 investiert und wir sind

mit den Ergebnissen äusserst zufrieden.

Wir stellen im Dialog mit unseren Kunden

fest, dass unsere Euro-6-Motoren weniger

Kraftstoff verbrauchen als ihre Euro-

5-Vorgänger – und die neuesten Euro-

6-Motoren sind noch besser.» So ist die

zweite Generation der 13-Liter-Euro-

6-Motoren von Scania rund 2 bis 3 Prozent

wirtschaftlicher als der Vorgänger.

Das Fahrverhalten mit Opticruise und Active

Prediction trägt 2 bis 3 Prozent bei.

Zudem wurden Aerodynamik und Getriebeübertragung

nochmals verbessert. Also

bringt der Scania Streamline im Fernverkehr

Kraftstoffeinsparungen zwischen 5

und 8 Prozent – das kann pro Fahrzeug

monatlich einige Tausend Liter Kraftstoff

ausmachen. In mehrfacher Hinsicht wird

ein Gewinn für das Unternehmen erzielt.

2 3

2. Scania G 450 4x2 Streamline,

Highline cab (Göran Wink 2012).

Fleet Management – und der Echtzeit-

Service ist schon unterwegs dabei

Die Verwendung des Scania Communicator

wurde auf den Werkstattservice ausgedehnt,

was bedeutet, dass der Lkw ständig

online ist. Fernzugriff, fahrergesteuerte

Apps für die Übermittlung von Servicebedarf

von unterwegs und eine verbesserte

Planung der regelmässigen Wartung mit

Hilfe des Fleet Management Systems tragen

dazu bei, unplanmässige Stopps zu

vermeiden.

Fuhrparkleiter können die Funktion zur

Wartungsplanung für die Übermittlung von

Fehlern an die Werkstatt verwenden. Mit

dem Kalender zur Wartungsplanung können

Betreiber den Wartungsbedarf in Bezug

auf Fahrzeug, Aufbau und sonstige

Ausrüstung planen, der dann beim nächsten

planmässigen Werkstattbesuch be-

3

4. Aerodynamische Tests in Södertälje,

Schweden. Die Luftströmungen werden um

den neuen Scania Streamline so geleitet,

dass die Türen geschützt und der Kraftstoffverbrauch

nochmals reduziert wird

(Dan Boman 2013).

nutzfahrzeuge 107

rücksichtigt wird. Die Scania-Wartungsplanung

hilft dem Fahrer oder Fuhrparkmana-

ger bei der Meldung des Wartungsbedarfs.

Dies geschieht entweder über das

Scania Fleet Management Portal oder direkt

von unterwegs über das App von Scania

auf dem Tablet oder Smartphone. Zur

Optimierung des Wartungsvorgangs kann

der Fahrzeugstatus auch im Vorfeld eines

geplanten Werkstattbesuchs digital an die

Werkstatt gesendet werden.

Dank des Fernzugriffs können Werkstätten

die Wartung mit minimaler Ausfallzeit

durchführen. Wenn ein Werkstattbesuch

erforderlich ist, kann durch eine bereits

vorher gestellte Diagnose viel Zeit eingespart

werden. Das führt zu einer schnelleren

Fehlerbehebung. Ausserdem kann die

Werkstatt schon Werkzeuge, Teile und

Personal bereitstellen.


108 world tunnel congress

Wichtige Themen am diesjährigen WTC sind der Unterflurbau im Stadtraum sowie die Bauhilfsmassnahmen.

WTC 2013 – die Welt des

Untertagebaus in Genf

In diesem Jahr wird der World Tunnel Congress erstmals in der Schweiz durchgeführt.

Neben der Ausstellung sind die traditionellen Trainingskurse, zahlreiche Exkursionen und

Plenarveranstaltungen auf dem Programm. Für das Networking trifft sich das globale

Fachpublikum der Untertagebaubranche auf internationalem Parkett in Genf.

Text und Fotos: Werner Aebi

Zwischen Freitag, 31. Mai, und Freitag, 7.

Juni 2013, wird der in der Fachwelt angesehene

World Tunnel Congress, der WTC

2013, zusammen mit der 39. Versammlung

der International Tunnelling and Underground

Space Association ITA zum ersten Mal in der

Schweiz, in Genf, durchgeführt. So haben

sich im Tunnelland Schweiz viele pionierhafte

Untertageprojekte wortwörtlich für die Zukunft

hochgearbeitet, die Unterflurwege werden

auch in vielen Ländern zunehmend als

entwicklungsfähige und nachhaltige Lösungen

entdeckt.

Die traditionellen Trainingskurse vor dem

WTC-Kongress widmen sich dem aktuellen

Planungs- und Ausführungsstand der unterstützenden

Arbeiten wie Injektionen, Bodenfrost

oder Vortrieb, diversen entscheidenden

Themen für Ingenieure und Unternehmer,

nicht zuletzt auch dem Tunnelbau im Stadtraum.

Die Seminare werden theoretische sowie

praktische Aspekte in der breiten Palette

von unterstützenden Massnahmen beleuchten.

Das Veranstaltungsprogramm wurde

vom ITA-CETC-Komitee für Schulung und

Training aufgestellt. Mitorganisatoren der

Trainingskurse sind die ITACET-Stiftung und

die Fachgruppe für Untertagebau FGU. Eine

hervorragende Besetzung internationaler Referenten

aus Wirtschaft und Wissenschaft

wird über die Fachthemen vertiefende Informationen

weitergeben und entsprechende

Fallstudien vorstellen. Diverse Plenumsdiskussionen

werden den Teilnehmenden Gele-

genheiten geben, mit den Referenten zu

kommunizieren. Nicht zuletzt gewährt der

gesamte Kongress einen idealen Ort, Ingenieurkollegen

aus aller Welt anzutreffen und

sein berufliches und soziales Netzwerk zu

erweitern. Die internationale Stadt Genf

heisst die Tunnelfachleute am Weltkongress

2013 herzlich willkommen, an diesem einzigartigen

Anlass teilzunehmen.

Der ITA-CET-Trainingskurs

Es handelt sich um einen zweitägigen Kurs

zum Thema Bauhilfsmassnahmen, welcher

am 31. Mai und 1. Juni 2013 im CICG-Kongresszentrum

Genf stattfindet. Das Ziel des

Kurses ist es, den Stand der Technik von

Design und Konstruktion von Bauhilfsmassnahmen

wie Injektionen, künstliche Vereisung

oder vorauseilender Sicherungen zu

präsentieren. Der Kurs behandelt die theoretischen

und praktischen Aspekte der breiten

Palette von Bauhilfsmassnahmen. Neben

den theoretischen Aspekten der adäquaten

Gestaltung werden auch die Grundprinzipien

der Ausführung (Installation, Handhabung

und Materialien) sowie einige interessante

Fallstudien aus der ganzen Welt vorgestellt.

Es sind Referenten aus Österreich, Frankreich,

Deutschland, Italien, Norwegen, Portugal,

Grossbritannien, den USA, Südkorea

und der Schweiz eingeladen. Die Teilnahmegebühr

für den zweitägigen Kurs beträgt 360

Franken, für Studenten ist eine reduzierte

Gebühr von 180 Franken vorgesehen.

ITA-Generalversammlung

Die Generalversammlung der ITA wird im

internationalen Kongresszentrum CICG,

Raum 1, in Genf durchgeführt. Der 1. Teil

am Sonntag, 1. Juni 2013, von 9 bis 12.30

Uhr, der 2. Teil am Mittwoch, 5. Juni 2013,

von 14 bis 17 Uhr.

ITA COSUF

Das ITA-Komitee für Betriebssicherheit

von unterirdischen Anlagen ITA COSUF

hält anlässlich des WTC 2013 seinen jährlichen

eintägigen Workshop sowie seine

Generalversammlung ab. Der Workshop

befasst sich mit spezifischen Themen der

Sicherheit unterirdischer Anlagen und kann

mit einer speziellen, für diese Veranstaltung

gültigen Eintrittskarte besucht werden.

ITA Open Session

Die ITA Global Perspective Open Session

des WTC 2013 in Genf bietet interessante

Einblicke zu anstehenden Themen des Untertagebaus.

Sie wird am Dienstag, 4. Juni

2013, von 10 bis 13 Uhr am WTC-Kongress

in Genf durchgeführt. Die drei Referenten

wie die UN-Sonderbeauftragte für

die Strategie zur Katastrophenvorsorge

Margareta Wahlström, David Cadman, aus

Vancouver, Kanada, und Samuel Ng, Hong

Kong, geben einzigartige Einblicke in die

öffentliche Diskussion im Zusammenhang

mit dem städtischen Tiefbau.


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110 world tunnel congress

WTC 2013

Der World Tunnel Congress WTC 2013 und die 39. Versammlung des International

Tunnelling and Underground Space Association ITA sowie

die Trainingskurse finden am Freitag, 31. Mai, und Samstag, 1. Juni

2013, Kongress mit Veranstaltungen bis am Freitag, 7. Juni 2013, statt.

Ort: CICG Kongresszentrum, Genf, Schweiz, je nach Veranstaltung oder

Exkursion an diversen Treffpunkten oder Plätzen nach individuellem

Programm.

Itatech

Am WTC 2013 in Genf wird die Itatech zum

ersten Mal einem breiteren Publikum ihre verschiedenen

Projekte präsentieren und auch

am Präsentationsforum während der gesamten

Ausstellung des WTC vorstellen. Aktivitäten

der Itatech sind das Steering Board, die

Activity Group, die Innovation Session sowie

das Itatech Deminar.

ITA CUS

Das ITA-Komitee für den Untergrundraum,

die Itacus, wurde im Januar 2008 in Amsterdam

anlässlich des «Underground Space

Challenges in Urban Development» gegründet.

In diesen letzten fünf Jahren hat sich das

Itacus-Komitee als Wegbereiter des Untergrundraums

bewährt und etabliert. Das Komitee

setzt sich weltweit für die Möglichkeiten

und Vorteile des Untergrundraums ein, für

das Bewusstwerden dessen Nutzung. Die

Strategie beruht auf der Integration des Tunnelbaus

für eine nachhaltige und dauerhafte

Stadtentwicklung. Mehr Informationen über

die WTC-Veranstaltung und die Organisation

sind unter itacus.ita-aites.org zugänglich.

Swiss Sessions

Jeden Juni veranstaltet die Fachgruppe für

Untertagebau den Schweizer Tunnelkongress

in Luzern. Der Schweizer Tunnelkon-

www.halfen.ch

WTC 2013

Genf

Stand N7

gress hat einen sehr guten Ruf als herausragendes

Ereignis, bei dem qualitativ

hochwertige Vorträge stattfinden und bei

dem das einzigartige Umfeld des KKL eine

Atmosphäre erzeugt, in der das Netzwerken

und Kontakteknüpfen leicht fällt. 2013 wird

der Schweizer Tunnelkongress nach Genf

verlegt und als «Swiss Session» in den WTC

integriert.

Die «Swiss Session» wird den Geist des

Schweizer Tunnelkongresses nach Genf

bringen und diesen in ähnlicher Weise entfalten

wie in Luzern. Am Dienstagabend

findet das traditionelle Schweizer Tunnel-

Kollo quium statt, gefolgt von sorgfältig

ausgewähl ten Vorträgen und Präsentatoren

am Mittwoch. 2013 dreht sich die Swiss

Session um die Lektionen, die man beim

Bau des Lötschberg- und Gotthard-Tunnels

durch die Alpen gelernt hat. Die Vorträge

werden wie immer in deutscher, französischer,

italienischer oder englischer Sprache

gehalten und simultan ins Englische oder

Deutsche übersetzt.

Ausstellung Level 0 und –1

Der WTC 2013 bietet eine ideale Plattform

für die Kundenakquise und Marktdurchdringung.

Unternehmen können in diesem

Rahmen ihre Unternehmensprofile präsentieren,

da eine Vielzahl an Wirtschaftsak-

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teuren an der Veranstaltung teilnehmen

wird. Spezielle Veranstaltungen in der Ausstellung

bieten Gelegenheiten für Sitzungen

und Networking.

Ausstellung Level 1 Swiss Floor

Im 1. Obergeschoss sind verschiedene Firmen

aus dem Schweizer Untertagebau mit

ihren Ständen präsent. Hier können sich die

Besucher einen Überblick über die Kompetenz

des Schweizer Untertagebaus verschaffen.

Ausflüge und technische Exkursionen

Anschliessend zum WTC 2013 werden diverse

technische Exkursionen angeboten.

Die Teilnehmer werden zu beeindruckenden

Tunnelkonstruktionen, aber auch zu den

landschaftlich reizvollsten Flecken sowie zu

interessanten Schweizer Fabriken geführt.

Geplant sind Exkursionen zur Alp Transit,

dem grössten Schweizer Tunnelprojekt, an

die Nant de Drance und zum Schloss Chillon,

zum Sierre-Tunnel und Aletschgletscher,

zur Transjura-Autobahn A16 und in eine

Schweizer Uhrenfabrik und nicht zuletzt an

die Infrastrukturbaustelle der Ceva Genève.

Auch das Patek-Philippe-Museum (Uhrenhersteller)

sowie die Besichtigung des Cern-

Forschungszentrums sind vorgesehen.

Events

Je nach Kalender und Vorlieben sind diese

Veranstaltungen besonders empfohlen:

Empfang im Musée Ariana am 2. Juni 2013

ab 19 Uhr, der Abschieds-Cocktail im CICG

am 5. Juni 2013 ab 16.45 Uhr und das Kongress-Bankett

auf Dampfschiffen am 5. Juni

2013 ab 19.45 Uhr.

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112 rubrikzeile

Schweizer Plattform

für Verwaltung und

Unterhalt

Das Berner Messegelände wird vom 18. bis 21. Juni 2013

zum Treffpunkt der öffentlichen Hand. Wiederum findet im

zweijährigen Turnus zum 21. Mal die Suisse Public statt,

mit ihrer einmaligen Leistungsschau rund um das Kommunalwesen,

bezüglich Betrieb, Unterhalt sowie Management.

Text: Werner Aebi // Fotos: zvg.

Die kommunale Fachmesse Suisse Public

wird seit 1972 durchgeführt. Sie ist gleichzeitig

Treffpunkt und Marktplatz für Behörden,

Verwaltungen und Verbände. Auf

dem Platz der Bernexpo finden sich die

neusten Trends zusammen, vertreten

durch die führenden Hersteller und Anbieter

der jeweiligen Branche. Rund 600 Aussteller

stellen in den Bereichen Kommunalmaschinen

und -geräte, Feuerwehr-,

Wehr- und Rettungsdienste, Informatik,

Strassen, Signalisation und Verkehr sowie

Abfallentsorgung, Recycling und Energiegewinnung

ihre aktuellen Produkte und

Dienstleistungen vor.

Die Berner Öffentlichkeitsmesse erreicht

während vier Tagen rund 25’000 Besucher.

Sie ist zugleich Leistungsschau wie

auch Plattform für Fach- und Meinungsaustausch

von kommunalen und kantonalen

Verwaltungsangestellten, Mitarbeitern

von Werkhöfen, von Nutzern und Planern

aus den unterschiedlichsten Regionen,

Gemeinden und Städten, aber auch aus

Grossfirmen aus der ganzen Schweiz.

Ein breitgefächertes Angebot

Die Suisse Public präsentiert die aktuellen

Themen in unterschiedlichen Bereichen:

SIK – für eine blitzblanke Gemeinde

mit starkem Winterdienst

Hinter dem Kürzel SIK steht die Schweizerische

Interessengemeinschaft der Fabrikanten

und Händler von Kommunalmaschinen

und -geräten. Der Branchenverband

ist schon seit Beginn ein wichtiger Bestandteil

der Suisse Public. Eine grosse

Bandbreite von Produkten und Dienstleistungen

wird umfassend präsentiert. Von

Nutzfahrzeugen über Kommunalmaschinen

bis zu Reinigungsfahrzeugen ist im Bereich

Abfuhrwesen, Schneeräumung, Reinigung

und Grünflächenpflege und Zubehör auf

dieser Plattform alles vorhanden, was die

Branche zu bieten hat.

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

Die Messe für das Öffentlichkeitswesen an der Bernexpo richtet sich auch an die Bedürfnisse von Verwaltungen und grösseren Unternehmungen.

Feuerwehr, Wehr- und Rettungsdienste

– und ihr Aktionsradius

Rund um die Uhr retten, helfen und schützen

rund 110’000 Miliz- und Berufsfeuerwehrleute

schweizweit Menschen, Tiere, Einrichtungen

und Objekte. An der Suisse Public präsentieren

die landesweit führenden Hersteller

und Ausrüster ihre aktuellsten Produkte aus

den Bereichen Feuerwehr, Wehr- und Rettungsdienst.

Die Präsentation lässt innerhalb

des Bevölkerungsschutzes die neusten Systeme

von Sonderfahrzeugen, Einsatzsystemen

und Schutz- und Rettungsausrüstungen

erkunden.

Pro Aqua – Wasser ist Leben

Wasser wird zuweilen als Selbstverständlichkeit

wahrgenommen, sei es in puncto

Sauberkeit, einfachem Zugang oder immerwährendem

Vorrat. Doch weit gefehlt.

Global gesehen sieht die Sachlage ganz

anders aus: Der Rohstoff Wasser wird immer

bedeutender, der Bedarf an sauberem

Trinkwasser und einer sicheren Wasserversorgung

steigt.

Im Bereich Pro Aqua der Suisse Public

werden Produkte und Dienstleistungen

rund um Wassergewinnung, dessen adäquater

Verteilung und Aufbereitung präsentiert.

Der sorgsame Umgang mit den

Ressourcen belegt die Produktepalette im

Bereich Abwasserbehandlung, Kanalisation,

Abfallnutzung und Rückgewinnung.

E-Government ist nicht eine Zukunft,

sondern Realität

Der Informatikbereich ist einem stetigen

Wachstum ausgesetzt. Den Bedürfnissen

folgen laufend neue Entwicklungen und

Lösungen. Kommunale IT-Lösungen, IT-

Dienstleistungen und -Beschaffungen verschlanken

die Prozesse und vereinfachen

Abläufe. Der Messebereich E-Government

zeigt Strategien und Möglichkeiten auf, die

in der kommunalen Verwaltung nicht mehr

wegzudenken sind. Der steigenden Be-

deutung der ganzen IT-Thematik wird an

der Suisse Public 2013 besonders Rechnung

getragen. Der Ausstellungsbereich

Informatik ist deshalb neu prominent beim

Eingang B platziert.

Swissinfrasport – die Messe in der

Messe

Sportliche Betätigung und Bewegung in der

Freizeit benötigen eine geeignete Infrastruktur

und entsprechende Anlagen, kombiniert

mit den neusten Technologien. Doch damit

hört die Thematik nicht auf, sondern geht

weiter in die Bereiche Unterhalt, Sicherheit

und Zutritt. Swissinfrasport wird 2013 zum

zweiten Mal zeitgleich mit der Suisse Public

als Messe in der Messe durchgeführt und

steht für das weitläufige Angebot der Sport-

und Freizeitinfrastruktur.

Wohin des Weges? Strassen,

Signalisation und Verkehr

Die Strassen, der tägliche Verkehr und die

Signalisation, die dazu beiträgt, dass beides

im Einklang miteinander ist, müssen vielen

Nutzern gerecht werden. Der öffentliche Ver-

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

suisse public 113

kehr stellt andere Ansprüche als der Privatlenker,

der Fahrradfahrer hat andere Bedürfnisse

als der Fussgänger oder gar Tourist.

Eine sorgfältige Analyse und Planung ist für

eine erfolgreiche Projektrealisierung unumgänglich.

Die führenden Fachvertreter der

Branche stellen an der Suisse Public die

neusten Erkenntnisse, Produkte und Dienstleistungen

vor.

Abfallentsorgung, Recycling und

Energiegewinnung

In einem Vergleich der Nachhaltigkeitsleistung

von 151 Staaten belegte die Schweiz

2012 den ersten Platz. Dies verwundert

nicht, sind doch bei Herr und Frau Schweizer

Recycling und Nachhaltigkeit hoch im Kurs.

Die Diskussion um einen verantwortungsvollen

Umgang mit Energie, um erneuerbare

Energien und intelligente Energiegewinnung

ist hochaktuell. Grund genug dafür, dass an

der Suisse Public die Anbieter mit ihren neusten

Ideen und Technologien zur Ausstattung

von Bauten, Anlagen und Arealen und dem

zeitgemässen Umgang mit Energie, Recycling

und Nachhaltigkeit präsent sind.

Datum: 18. bis 21. Juni 2013

Ort: Bernexpo AG, Mingerstrasse 6, 3014 Bern

Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 8.30 bis 17.00 Uhr

Freitag, 8.30 bis 16.00 Uhr

Eintrittspreise: Tageskarten Erwachsene: CHF 25.–

Erwachsene mit Gutschein: CHF 15.–

Erwachsene mit V-Ticket oder Libero-Abo: CHF 15.–

AHV / IV / Studierende / Lernende (mit Ausweis) /

Militär in Uniform: CHF 15.–

Kinder bis 16 Jahre in Begleitung Erwachsener: gratis


114 suisse public

Sistag AG

Wey Plattenschieber

Neu: Als absolute Neuheit präsentieren

wir die Option Schneide-Paket Weyotine.

Das im Plattenschieber integrierte Schneidepaket

durchtrennt langfaserige Medien

wie Stroh, Holz, Plastik und anderes einfach

und sicher, damit die Dichtheit auch

bei problematischen Medien gewährleistet

werden kann.

Wey Absperr- und Rückschlagklappen

Neu: Die Absperrklappe TZ für den Einsatz

im Trinkwasser ist innen und aussen

komplett emailliert und mit einer rostfreien

Klappenscheibe ausgerüstet.

Neu: Die Rückschlagklappe RSK für den

Abwasserbereich stellen wir in den Nennweiten

DN 65 bis neu DN 300 her.

Neu: Als absolute Neuheit präsentieren

wir die Wey Rückschlagklappe RSK in

komplett rostfreier Ausführung, welche in

den Nennweiten DN 80 bis DN 150 gefertigt

wird.

Wey Schützen

Neu: Der Wey Rinnenschütz in den Nennweiten

LW 150 bis 500 wurde speziell für

den Schachteinbau konzipiert. Nun wird

er auch als Version für den Einbau in den

Rundschacht hergestellt.

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Glynwed AG

Straub Werke AG

Pünktlich zur Suisse Public 2013 präsentieren

Glynwed und Straub ein umfassendes

Produkt- und Serviceangebot zur

optimalen und sicheren Verbindung von

Rohrleitungen aus Polyethylen (PE). Baustellengerechte

Lösungen stehen dabei

an erster Stelle.

Das Erstellen von Abzweigen bei PE-

Rohrleitungen bis d 1000 war bisher mit

enormem Aufwand verbunden. Üblicherweise

kommen ein T-Stück sowie drei

Muffen zum Einsatz. Das Handling ist

schwierig und der Platzbedarf hoch. Mit

Frialen Stutzenschellen SA-XL werden

Abzweige an grossen Rohren um ein Vielfaches

einfacher erstellt.

Mit Frialoc profitieren Betreiber von Rohrleitungsnetzen

erstmals lückenlos von

den Eigenschaften des Werkstoffs Polyethylen.

Rohr und Armatur werden zu einer

Einheit – ohne Flansche, ohne Dichtungen,

ohne Übergangsstücke.

Korrosion und Inkrustation werden dauerhaft

vermieden.

Straub-Plast-Pro kommt zum Einsatz,

wenn sich Kunststoffrohre nicht durch

Schweissen verbinden lassen. Das einzigartige

Komplettsystem bietet den grossen

Vorteil, dass die Einzelteile ohne externe

Energieversorgung und Rohren-

denbearbeitung rasch durch einfache

Handgriffe zugfest miteinander verbunden

werden können.

Glynwed und Straub präsentieren weitere

interessante Neuheiten – lassen Sie

sich überraschen.

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Rohrer-Marti AG

Die Rohrer-Marti AG präsentiert an der

diesjährigen Suisse Public einen eindrücklichen

Querschnitt aus ihrem Angebot.

Die neuen Ammann-ARX-Tandemwalzen

überzeugen nicht nur durch ihr

neues Design. Ein modernes Hydraulikkonzept,

gepaart mit neuster Yanmar-

Dieselmotor-Technologie, erhöhen die

Effizienz und Leistung erheblich. Einzelne

Typen sind auch als Kombiwalze verfügbar.

Ebenfalls im neuen Outfit präsentieren

sich die Grabenstampfer und Verdichtungsplatten

Ammann. Diese Ver-

dichtungsgeräte bewähren sich dank ihrer

kompakten und trotzdem leistungsfähigen

Bauweise bei allen Strassen- und

Kanalbaureparatureinsätzen. Für schnelle

Einätze, erforderlich bei Leitungsbrüchen

oder anderen Reparaturarbeiten, darf ein

leistungsfähiger Kompaktbagger von

Yanmar nicht fehlen. Die Yanmar Kompakt-

und Nullheckbagger-Palette reicht

von 615 kg bis 9250 kg Einsatzgewicht.

Der ausgestellte Yanmar-ViO 17 enthält

alle Vorzüge eines modernen Null-Heckbaggers.

Mit dem geringen Einsatzgewicht

von nur 1695 kg und einer Breite

unter einem Meter lässt er sich leicht

transportieren und passt durch jeden Eingang.

Aus dem Hause KramerAllrad wird der

kleinste Lader, der Typ 350, mit 1980

kg Einsatzgewicht, hebt und transportiert

knapp 1 Tonne, ausgestellt. Mit

den kompaktesten Abmessungen

(Länge über Schaufel 4080 mm, Breite

1200 mm, Höhe über Kabine 1990

mm) kann er sowohl «in-house» wie auf

engen externen Arbeitsplätzen seine

Qualitäten zeigen. Für die Schneeräumung

auf Trottoirs und Fahrradwegen

ist das ausgestellte Modell mit Schneeschild

und Salz-Splittstreuer ausgerüstet.

Der KramerAllrad-680/Tele, bestückt

mit einem Böschungsmäher,

zeigt die universellen Einsatzmöglichkeiten

der Geräte eindrücklich.

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Lager an Baustromverteilern.

SERVICE: Wir bauen Ihre alten

Verteiler auf CEE Norm um!

Wässeristrasse 25

8340 Hinwil

Telefon 044 938 80 90

Fax 044 938 80 92

info@spaelti-ag.ch

www.spaelti-ag.ch

CEE Stecker-Komplettprogramm

von 16-125 Amp. ab Lager lieferbar.

Super Anschlusstechnik, leichtestes

Trennen der 63 und 125 Amp. Typen.

Bieri Tenta AG

6022 Grosswangen

info@bieri.ch

T +41 41 984 21 21

Heben, Bewegen, Sichern und Wiegen

■ Transport- und Hebegeräte

■ Anschlagmittel

■ Anschlagpunkte

■ Ladungssicherung

■ Sicherheitsausrüstung

Sicherheit

aus Leidenschaft!

ISOFER AG

115

Besuchen Sie uns!

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Halle 1.1, Stand CO34

Halle 2, Stand B 46

INDUSTRIEQUARTIER

CH-8934 KNONAU

TELEFON +41 (0)44-768 55 55

TELEFAX +41 (0)44-7685530

E-MAIL info@pfeifer-isofer.ch

INTERNET www.pfeifer-isofer.ch

38615


116 suisse public

vonRoll hydro (suisse) ag

Weltpremiere – Neben zahlreichen Produktneuheiten

präsentiert die vonRoll hydro

(suisse) ag an der diesjährigen Suisse

Public eine Weltneuheit im Bereich Wasserversorgung.

Lassen Sie sich diesen

Höhepunkt nicht entgehen und stossen

Sie zusammen mit uns auf das jüngste

Mitglied aus der vonRoll-hydro-Familie an.

Unsere weiteren Messe-Highlights:

Schweizer Premiere – Lassen Sie sich

überraschen.

Hydroport – Intelligente Netzmanagement-Software.

Hydroport hat sich im

Schweizer Wasser- und Gasversorgungsmarkt

als Standard für die Verwaltung

von Hydranten und Schiebern etabliert.

Mit keiner anderen Software werden

heute mehr Hydranten erfasst.

Hydrofiltersysteme – Strassenentwässerung

mit dezentraler Abwasserbehandlung.

Spezielle Filtersysteme aus Kunststoff

für den direkten Einbau in einen

Betonschacht oder Kunststoffschacht.

Die Qualität des gereinigten Wassers ist

so hoch, dass es direkt in die Versickerung,

in den Vorfluter und in Biotope eingeleitet

werden kann.

Leckortung – Beschädigte Rohre verursachen

enorme Schäden. Selbst ein

noch so kleines Leck kann bereits zu

grossem Wasserverlust führen. Wir setzen

deshalb auf Prävention und Früherkennung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann

freuen wir uns auf Ihren Besuch an der

Suisse Public.

www.vonroll-hydro.ch

Halle 3.2 | Stand D060

Terrasystems AG

Terrasystems AG ist seit 10 Jahren ihr

kompetenter Ansprechpartner für Generatoren,

Erdbohrgeräte, handgehaltene

Hydraulik, effiziente Ladungssicherung

und vieles mehr.

Professionelle Ladungssicherung bietet

Ihnen viele Vorteile.



Witterung und Diebstahl


dank korrekter Ladungssicherung


Wiederum finden Sie das Fahrzeug mit

vielen Ausstellungsboxen auf unserem

Stand und können diese 1:1 inspizieren.

Graben Sie noch oder bohren Sie schon?

Mit den Auger-Torque-Artikeln bieten wir

Ihnen Erdbohrantriebe und Grabenfräsen

mit hervorragender Leistung, Stabilität

und Langlebigkeit an. Dank geringerem

Aushub und schnellerer Hinterfüllung

sind Sie der Konkurrenz einen Schritt

voraus.

Mit den Produkten der Firma Pramac bieten

wir Ihnen beste Generatoren und Beleuchtungsballone

zu einem überzeugenden

Preis an. Wir unterstützen Sie von

der Bedarfsermittlung über die Evaluation

bis zur Inbetriebnahme.

Sie finden bei uns auch Geräte aus dem

Sortiment der handgehaltenen Hydraulik

und der leichten Verdichtung von Atlas

Copco – Hydraulikaggregate, Hämmer,

Trennsägen, Kernbohrmaschinen, Pfahltreiber,

Grabenstampfer, Rüttelplatten

usw. Überzeugen Sie sich selbst von der

Kompaktheit und dem hervorragenden

Preis-Leistungs-Verhältnis.

www.terrasystems.ch

Freigelände | Stand 121

Bucher AG Langenthal

Dieselmotoren in Lkw werden immer sauberer

und effizienter. Zur Erreichung tieferer

Grenzwerte ist das Motorenöl ein

hochkomplexer «Konstruktionsfaktor» geworden.

Davon zeugt auch die neueste

Entwicklung von Motorex: das zukunftsweisende

Nexus FE.

Mit dem neuen, revolutionären Nexus-Öl

für schwere Dieselmotoren spart der Anwender

gleich dreifach: weniger Treibstoffverbrauch,

weniger CO2-Ausstoss

und reduzierte Wartungskosten. Zusätzlich

ist Motorex Nexus FE eines der ersten

Motorenöle, das sowohl eine ACEA E9/

E7/E6 und gleichzeitig die API CJ-4, CI-4

erfüllt. Dies vereinfacht die Lagerhaltung

und sorgt so auch innerbetrieblich für

mehr Effizienz.

Der Motorex-Messestand an der Suisse

Public 2013 ist die erste Quelle für neuestes

Wissen zum Thema Fuel Economy.

Neben der Neuheit Nexus FE orientiert

Motorex aber natürlich auch über das

breiteste und spezialisierteste Schmiermittelsortiment

für öffentliche Betriebe aller

Art.

Die Motorex-Gebietsleiter aus der ganzen

Schweiz freuen sich, Sie an der einzigen

nationalen Messe für Kommunaltechnik

empfangen zu dürfen.

www.motorex.com

Halle 2.2 | Stand A002

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

FERROFLEX

Rothrist

18. - 21.6.13

Halle 3.0

Stand A019

www.ferroflex.ch

... hier beginnt der Tunnelbau.

www.rohrer-marti.ch | mail@rohrer-marti.ch

Hauptsitz

Rohrer-Marti AG

Industriestrasse 53

3052 Zollikofen

Tel. +41 31 910 30 40

Fax +41 31 910 30 41

DOOSAN – Zuverlässig in jeder Grösse

Unimax AG

Industriegebiet

CH-5606 Dintikon

Tel. 056 616 70 30

Fax 056 616 70 31

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Rohrer-Marti SA

Route de Cossonay 18

1040 Echallens

Tél. +41 21 881 20 07

Fax +41 21 881 20 32





info@unimax.ch

www.unimax.ch

117


118 suisse public

Bieri Tenta AG

Flexible Hallen- und Zeltsysteme mit kurzer

Bauzeit – Als günstige und flexible Alternative

zu herkömmlichen Massivbauten

erleben die textilen Systemhallen und

Lagerzelte einen grossen Aufschwung.

Helles Arbeitsklima dank textiler Membrane.

Der Vormarsch von modular geplanten

und vorgefertigten Baukomponenten hat

die Bauwirtschaft sowie die Industrie in

den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert.

Eine markante Verkürzung der

Bauzeiten sowie eine verbesserte Wirtschaftlichkeit

waren direkte Folgen dieser

Entwicklung. «Vorteile, die auch auf das

Hallensystem von Bieri vollumfänglich zutreffen»,

sagt Reto Marzer, Verkaufsleiter

bei der Bieri Tenta AG. Die frei gespannten

Konstruktionen von 8 bis 80 Meter

und Traufenhöhen von 4 bis 10 Meter

zeichnen sich nicht nur durch ihren

schnellen und kostengünstigen Aufbau

aus, «sondern auch durch die mobile,

stützenfreie Konstruktion sowie die Lichtdurchlässigkeit

der extrem reissfesten

textilen Bespannung», so Marzer. Dank

der hohen Lichtdurchlässigkeit weisen

die Hallen ein sehr helles und freundliches

Arbeitsklima auf. Problemloses Bewirtschaften

mit Kippern und Radladern

ist in den textilen Hallen dank der stützenfreien

Konstruktion möglich. Die Seitenwände

können wahlweise in textiler Folie

oder in Trapezblech-Ausführung geliefert

werden. Im Innenbereich besteht die

Möglichkeit einer individuellen Ausgestaltung

mit textilen Trennwänden, Rolltoren

und Vorhängen von Bieri. Mehr dazu unter:

www.bieri.ch | Industrie/Gewerbe |

Hallen/Zelte.

www.bieri.ch

Halle 1.2 | Stand A40

BRC Baurent Central AG

Diverto Multi-Handler der neue

Q-Synchro 100

Neben Kompaktheit, grosser Leistung

und Qualität überzeugt der neue QS 100

durch innovative Technik und viel Komfort.

Der Q-Synchro ist eine völlig neue Art Maschine

mit beeindruckender Multi-Funktionalität,

interessantem Design und einer

guten Ergonomie. Er kombiniert die Fähigkeiten

eines 360 Grad drehenden Pneubaggers,

Radladers und Traktors, in einer

Maschine. Um zwischen Radlader oder

Baggerfunktion zu wechseln, wird nur der

Ausleger hydraulisch umgelegt. Für die

Funktionen als Traktor ist der QS 100 mit

einer hydraulischen Drei-Punktaufhängung

sowie mit einem 65 PS starken

Zapfwellenantrieb ausgerüstet. Es gibt

kaum Anbaugeräte, die an einem QS 100

nicht verwendet werden können. Die

Möglichkeit, verschiedene Anbau-Tools

an einem Trägergerät gleichzeitig zu betreiben,

macht den QS 100 zum idealen

Helfer bei unzähligen Arbeitsaufgaben.

Mit einer Luftdruckbremsanlage ausgerüstet,

6 t Anhängelast und 40 km/h Fahrleistung

wird der QS-100 zum wendigen

und rationellen Transportfahrzeug.

Sembdner-Rasenbaumaschinen für

Grünflächen mit höchsten Ansprüchen

Das seit bald 100 Jahren unerreichte Sähprinzip

von Sembdner garantiert qualitativ

hochwertige Rasenflächen und rationelle

Arbeitsprozesse.

Sembdner-Vertikutierer für professionelle

Grünflächenpflege

Alle Sembdner-Vertikutierer sind stark

motorisiert und mit einem Fahrantrieb ausgerüstet.

Dies ermöglicht dem Bediener,

ohne grosse körperliche Anstrengungen

enorme Flächenleistungen zu erreichen.

Die Robustheit der Geräte ist die Basis

der langjährigen Erfolgsgeschichte von

Sembdner-Produkten.

www.baurent-central.ch

Freigelände | Stand 011

Pfeifer-Isofer AG

HIT Pro – Die neue Anschlag- und

Zurrkette Güteklasse 12 von Pfeifer

HIT Pro, die neue Güteklasse-12-Kette

der Pfeifer-Isofer AG macht den Anwendern

das Leben im wahrsten Sinne des

Wortes «leichter». In der Zurrtechnik

schont die im Vergleich zu einer üblichen

Güteklasse-8-Kette bis zu 50 Prozent

leichtere Kette die Gesundheit des Verladers

und macht den Zurrvorgang schneller

und damit wirtschaftlicher. Weitere

Merkmale wie die XLL-Beschichtung für

einen Top-Korrosionsschutz und das intelligente

D-Profil für höchste Stabilität

ergänzen die Anwendungsvorteile.

Auch in der Anschlagtechnik können Ketten

der Güteklasse 8 bis zu einem Nenndurchmesser

von 16 Millimeter meist

durch Güteklasse-12-Ketten in kleinerer

Nenndicke ersetzt werden. Gerade dann,

wenn die Ketten häufig gewechselt werden

müssen, lange Ketten zum Einsatz

kommen oder hohe Kettengewichte bei

mehrsträngigen Gehängen bewegt werden,

erleichtert das geringere Kettengewicht

die Arbeit erheblich.

Das HIT Pro-Kettenprogramm und viele

weitere Produkte rund um das Thema

Heben, Bewegen und Sichern von Lasten

finden Sie unter

Die neue HIT-Pro-Güteklasse-12-Zurrkette. Ersetzt

alle gängigen Güteklasse-8-Zurrketten in jeweils

einer Nenndicke kleiner. Das dadurch nahezu

halbierte Kettengewicht schont die Gesundheit der

Anwender und macht den Zurrvorgang schneller

und wirtschaftlicher.

Güteklasse-12-Anschlagkette 2-strängig verkürzbar.

Durch die kleinere Nenndicke kann der

Kantenschutz häufig entfallen. Das deutlich

kleinere Gewicht ist insbesondere bei langen

Ketten oder mehrsträngigen Gehängen eine

erhebliche Erleichterung für den Anwender.

www.pfeifer-isofer.ch.

Halle 1.1 | Stand CO34

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

EMS AG

Der grösste Anbieter von Anbau-Kehrmaschinen,

die Firma EMS AG aus Grosswangen,

ist auch dieses Jahr wieder an

der Suisse Public in Bern mit dabei.

Mit der neuen Kehrmaschine K560 von

Adler wurde das Programm nochmals erweitert.

Diese Maschine ist extra gebaut

für Kommunaltraktoren und kann mit

sämtlichen Zubehören ausgestattet werden.

Auch bei den Schneeschildern

konnte das Lieferprogramm erweitert

werden. Die neuen V-Schneeschilder von

Adler werden in den Arbeitsbreiten von

1,35 Meter bis 1,80 Meter angeboten.

Diese zeichnen sich aus durch die ausgereifte

Anfahrsicherung mit Federklappen.

Dank der kompakten Bauweise kann das

Schneeschild sehr nahe an das Trägerfahrzeug

angebaut werden. So entstehen

auch bei Kleintraktoren keine Gewichtsprobleme.

Die Modellreihe der Elektrodumper

von Alitrak wurde durch das

neue Modell DC 300 mit Raupenfahrwerk

erweitert. Die Elektrokarretten werden

als 3-Rad- oder 4-Radversion angeboten.

Alle Maschinen sind mit grossen

Akkus ausgestattet, so dass mit einer

Akkuladung ein ganzer Arbeitstag gearbeitet

werden kann. Bei den Aufbauten

werden diverse Mulden in verschiedenen

Grössen angeboten. Auf die Plattform

können verschiedene Arbeitsgeräte aufgebaut

werden.

www.ems-grosswangen.ch

Freigelände | Stand 035

Scania Schweiz AG

Gleich zwei Weltpremieren kann Scania

vom 18. bis 21. Juni 2013 an der Suisse

Public in Bern präsentieren. Bei beiden

Weltpremieren handelt es sich um Allrad-

Fahrzeuge mit neuen, umweltfreundlichen

Euro-6-Motoren mit 360 PS und

410 PS. Leistungsstufen in Kombination

mit Fahrgestellen aus der tiefen P-Fahrzeugbaureihe,

welche sich hervorragend

für Einsätze in allen kommunalen Aufgaben

eignen.

Im Freigelände Sektor G9, Stand 102

präsentiert Scania insgesamt fünf Fahrzeuge:

Scania P360 CB 4×4: Chassis/Kabine

mit CrewCab-Fahrerhaus und Euro-

6-Motor

Scania P410 CB 4×4: Chassis/Kabine

mit Euro-6-Motor der zweiten Generation

Scania G360 LB 8×2-2: Kabeltransportfahrzeug

mit zwei V-Achsen und nur einer

H-Achse

Scania G440 LB 6×2*4: Strassenwischmaschine

mit hydrostatischem Fahrantrieb

VW Amarok DoubleCab als Feuerwehr-

Fahrzeug

Für jede Anforderung eine passende

Lösung

Ob Strassenwischmaschine, Kanal-, Entsorgungs-

oder Winterdienstfahrzeug:

Scania baut kundenspezifische und hoch

effiziente Fahrzeuge für die unterschiedlichsten

Einsatzzwecke. Dabei sorgt das

bewährte Scania-Baukastensystem für

die nötige Flexibilität, ganz auf den Bedarf

der Kunden abgestimmt. Das gesamte

Modellprogramm überzeugt durch herausragende

Wirtschaftlichkeit, optimalen

Komfort und vorbildliche Ergonomie. Robuste

Fahrgestelle, hohe Sicherheit und

niedriger Kraftstoffverbrauch zeichnen

die modulare Fahrzeugpalette aus.

www.scania.ch

Freigelände | Stand 102

w

Indupro AG

suisse public 119

Alu-Rollgerüste in verschiedenen Abmessungen

sind schnell und einfach aufgestellt

und an fast allen Orten einsetzbar.

Das Angebot umfasst: handliche Zimmer-

fahrgerüste, Spanngerüste, Treppentürme

oder Fiberglas-Rollgerüste und natürlich

auch Leitern. Für jede Arbeit das

passende Gerüst für sicheres Arbeiten in

der Höhe.

Arbeitsbühnen werden dort eingesetzt,

wo hohe Mobilität gefragt ist und der

Standort oft gewechselt werden muss.

Die Niftylift SD120T Arbeitsbühne hat

einen beeindruckenden Arbeitsbereich

und bietet bedingt durch den teleskopischen

oberen Ausleger überlegene Genauigkeit

beim Positionieren der Plattform.

Hydraulische Abstützausleger und 45

Prozent Steigfähigkeit ermöglichen das

Befahren und Ausrichten der SD120T Arbeitsbühne

auf unebenen Oberflächen

und machen sie so zur idealen Maschine

für rauen oder weichen Untergrund. Das

niedrige Gesamtgewicht sorgt für geringeren

Treibstoffverbrauch und niedrigere

Transportkosten.

Das hochgradig effektive Bi-Energie-System

von Niftylift erhöht Flexibilität und maximiert

Nutzung, wodurch die SD120T

Arbeitsbühne länger und in einem grösseren

Spektrum an Umfeldern betrieben

werden kann.

Das Indupro-Team freut sich auf Ihren

Besuch.

indupro.ch | indupro-rental.ch | shop.indupro.ch

Freigelände | Stand 065


120 firmenjubiläum

Die AG für Baumaschinen Schmerikon führt ein breites Produktesortiment. In den bestens ausgerüsteten Werkstätten warten und

reparieren gut ausgebildete Mitarbeiter Baumaschinen aller Marken.

Herzlich willkommen in

Schmerikon

Die Baumaschinenspezialisten in Schmerikon feierten Ende April 2013 am oberen

Zürichsee ihr 50-Jahr-Jubiläum. Die Werkstätten öffneten sich für Kunden und Interessierte

und gaben Einblick in das fachliche Können und die Leistungsfähigkeit

des Unternehmens. Text: Werner Aebi // Fotos: Renato Polentarutti

Die Infrastruktur in Schmerikon, Kanton

St. Gallen, am oberen Zürichsee, und die

Servicewagenflotte der Agfbs stehen im

Zeichen der Bereitschaft zur Ausführung

jeder Art von Unterhalts-, Reparatur- und

Revisionsarbeiten. Von Beginn an gehören

Qualität, Zuverlässigkeit, Flexibilität, kostenbewusstes

Arbeiten und ökologisches

Verhalten zur Devise des Unternehmens.

Der Innendienst

Für die Ausführung kostenbewusster Instandstellungen

verfügen die qualifizierten

Maschinenspezialisten bei Agfbs über eine

grosszügige, moderne und ökologische Infrastruktur.

Ihre Kompetenzen umfassen

markenunabhängige Reparaturen und Revisionen

aller Baumaschinen, die Ersatzteilbewirtschaftung

bis zur Lehrlingsausbildung.

Der Aussendienst

Mit dem Ziel, Maschinenausfallzeiten möglichst

zu verkürzen, erledigt das Serviceteam

die eingehenden Aufträge zuverlässig, termingerecht,

flexibel und bestens ausgerüstet.

Zu den Leistungen gehören Störungsbehebungen,

Service und Reparaturen sowie

Serviceberatung.

Die Werkstatt

Mit Erfahrung, Können und Einrichtungen aller

Art werden die Kundenansprüche vollständig

erfüllt. Beispielsweise bei Ausrüstungs-

Revisionen, für das Ausdrehen und Instand-

stellen von Grundbohrungen, das Anfertigen

von Bolzen und Büchsen. Für Zubehör-Reparaturen

das Instandstellen von Baggerlöffeln

und Laderschaufeln sowie für allgemeine

Schweissarbeiten. Für Hydraulikzylinder-Reparaturen

mittels Abdichtungsarbeiten, Kolbenstangen-

und Zylinderrohr-Reparaturen

oder auch für das Dichtungslager-Sortiment

mit O-Ringen und Stützringen, für Stangen-

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

Individuelle Beratung und persönlicher Kundenkontakt

sind seit 50 Jahren für Agfbs das Erfolgsrezept.

und Kolbendichtungen, für Führungsbänder

und Abstreifer.

Die Infrastruktur

Wichtig bei allen Aufträgen ist für Agfbs die

Ausführung von qualitativen und kostenbewussten

Arbeiten bei ökologischem Verhalten.

Es stehen dem Betrieb 2000 Quadratmeter

Werkstattfläche, 1260 Quadratmeter

Ersatzteilfläche sowie 16’500 Quadratmeter

Arealfläche zur Verfügung. Die Serviceorganisation

besteht aus 10 Servicewagen, 3 Ersatzteilbewirtschaftern

und ist mit 5 Baumaschinenverkäufern

unterstützt.

Die Ausbildung

Es ist auch am Jubiläumstag besonders aufgefallen,

dass die AG für Baumaschinen

Schmerikon viel Wert auf die qualifizierte

Ausbildung legt. Um ihr Top-Niveau zu behalten,

werden die Mitarbeiter sowohl extern bei

den Lieferanten produktspezifisch wie auch

intern systemspezifisch regelmässig geschult.

Für einen guten Berufsnachwuchs

sorgt das Unternehmen mit der Ausbildung

von Baumaschinenmechaniker-Lehrlingen

sowie mit der Förderung und Unterstützung

von beruflichen Weiterbildungen.

«Ich freue mich an den

persönlichen Kontakten»

Wie viele Jahre begleiten Sie

schon die Agfbs?

Die Firma wurde ursprünglich von

meinem Vater gegründet. Ich führe

die Familien-AG nun seit 18 Jahren.

Welche Erfolge freuten Sie am

meisten?

Ganz zu Beginn meiner Tätigkeit

war es wichtig, die Firma zu stabilisieren.

Dank der Zusammenarbeit

aller Mitarbeiter ist uns dies gut gelungen.

Heute können wir mit einer

grundsoliden Firma neue Herausforderungen

angehen. Jeder Kontakt,

jede gelöste Herausforderung

und auch jede neue Kundenbeziehung

freut mich sehr.

Was für Ziele streben Sie mit

Agfbs an?

Wir streben an, auch in Zukunft mit

innovativen Produkten ein verlässlicher,

qualitativ hochstehender

Langzeitpartner für unsere Kunden,

Mitarbeiter und Lieferanten zu sein.

Wie erleben die Mitarbeiter das

Jubiläum?

Neben den aktuellen Feierlichkeiten

haben wir die 50 Jahre AG für Baumaschinen

Schmerikon während

einem Ausflug mit Mitarbeitern und

Pensionierten mit einigen Anekdoten

aufleben lassen.

Mit 50 Jahren ist die Agfbs einer

der Pioniere bei den Baumaschinen?

Pionierarbeit wurde vor 50 Jahren

bestimmt im Servicebereich geleistet,

indem die AG für Baumaschi-

firmenjubiläum 121

Während der Jubiläumsfeier in Schmerikon konnten wir uns

mit dem Agfbs-Geschäftsführer unterhalten. Herr Urs Helbling

berichtete aus seiner Erfahrung, was 50 Jahre Service und

Leistungen im Dienste der Kunden bedeuten.

Interview und Fotos: Renato Polentarutti

nen mit, für die damalige Zeit, topausgerüsteten

Servicewagen auch

Kunden in den hintersten Bündnertälern

optimal betreut hat. Perfekter

Service war der Grundstein und ist

auch heute noch unser oberstes

Gebot.

Was wünschen Sie sich für die

Zukunft?

Wieder mehr persönliche anstelle

administrativer Kontakte.

Urs Helbling ist seit 18 Jahren Geschäftsführer

der AG für Baumaschinen Schmerikon.

Zum breiten Produktesortiment kommen

kompetente Leistungen für grosse und kleine

Baumaschinen.


122 kolumne

Diego Bernardini

Die heilige Barbara

Ein einfacher Name genügt und schon feuern die

Erinnerungen durch den Kopf: heilige Barbara,

ungläubiger Vater, drei Turmfenster, vierter Dezember,

Patronin der Bergleute und Tunnelbauer,

Schützerin vor jähem Tod und Gewitter.

Die Legende dieses tapferen und mutigen Mädchens

begleitet viele Menschen in schwierigen

Situationen oder bei anspruchsvollen Herausforderungen

und lässt sie trotz aller Widrigkeiten an

das Gute glauben.

Mit Geschichten lassen sich komplexe Zusammenhänge

erklären oder wichtige Botschaften

verpacken, sodass sie emotional «berühren» und

– bestenfalls – Werte transportieren. Dadurch

bleiben sie länger und stärker in Erinnerung und

lassen sich blitzschnell wieder abrufen.

Ich bin kein Anhänger pseudophilosophischer

Geschichten von Unternehmen, dennoch ist eine

Tunnelbauer-Website, die einzig mit Maschinen

und Zahlen prahlt, inhaltlich dürftig. Es mag interessant

sein, mit welch’ wuchtigen Maschinen

der Tunnel in den Berg getrieben wird, aber so

gross auch Maschinen und so detailliert auch

Bohrpläne sein mögen – sie sind dennoch nur

die Suppe. Denn das Salz sind und bleiben die

Menschen.

Das Kombinieren von Maschinendetails – wie

zum Beispiel die 2700 Tonnen Gewicht auf 400

Meter Länge der Gripper-Tunnelbohrmaschine

– mit Geschichten der Menschen, die dieses Ungeheuer

während Jahren bedient und gezähmt

haben, wäre eine faszinierende Lektüre auf mancher

Website.

Aber dazu bräuchte es vorab – in den Worten

meiner Branchenfachwörter – eine differenzierte

Inhaltsstrategie für das Internet und entsprechend

kanalgerechte Aufarbeitung von Inhalten.

Meinen Kunden würde ich es jedoch anders verkaufen:

Versuchen Sie gar nicht erst, nur mit Fakten

zu langweilen und Emotionen zu beschreiben

oder abzubilden, sondern lösen Sie ganz einfach

Emotionen aus.

Denn genau dort liegt die Stärke von Geschichten.


www.dbx.ch

Management

von A bis Z

– Konzepte

– Begriffe

– Methoden

– Modelle

PIMS (Profit Impact of Market Strategy)

Text: Renato Polentarutti

PIMS wurde in enger Zusammenarbeit mit der Harvard Business School entwickelt.

In erster Linie wurde PIMS damals angewendet, um Betriebe aus dem

diversifizierten Portfolio zu bewerten und zu entwickeln.

Die Idee hinter PIMS geht von gewissen allgemeinen Umständen aus, die entscheidend

sind für den langfristigen Erfolg des Unternehmens. Wie bei einem

Menschen, der ärztliche Betreuung sucht, gibt es auch im Unternehmen Indikatoren,

die zu einer korrekten Diagnose führen. Die Metapher beinhaltet, dass

beispielsweise Puls, Blutdruck und der Anteil weisser Blutkörperchen Hinweise

über Krankheiten geben, die dann auf verschiedene Art behandelt werden. PIMS

gibt sich als eine Strategiemethodik aus. In einem gewissen Sinne können wir

das bestätigen, obwohl man bei der Diagnose stehen bleibt, was an sich wertvoll

ist. Aufgrund seiner durchgearbeiteten analytischen Struktur hat PIMS grosses

Gehör in den Akademien der Welt gefunden. Indessen sollte PIMS in den meisten

Fällen durch andere Ansätze ergänzt werden.

PIMS hat den Anspruch, folgende Fragen zu beantworten:

Welche Faktoren erklären Unterschiede in Rentabilität und Cashflow

zwischen verschiedenen Geschäften?

Welche Rentabilität ist normal für eine Geschäftseinheit in einer bestimmten

strategischen Position, unabhängig von der Branche?

Welche Veränderungen der Rentabilität sind im Hinblick auf die strategische

Position möglich?

Welche strategischen Massnahmen sollten also ergriffen werden, um

Rentabilität und Cashflow zu beeinflussen?

Diagnosebereiche:

Marktwachstum, Lebenszyklus, Marktposition, Qualität, Innovationen, Kapital,

Organisation und Forschung/Entwicklung.

PIMS ist ein ausgezeichnetes Instrument, um Messpunkte für die Geschäftseinheiten

eines diversifizierten Portfolios zu bekommen. Ausserdem hat PIMS versucht,

Wertschöpfung in synergetischen Portfolios auszuwerten, in der eigenen

Terminologie Clusters genannt.

die baustellen_Mai/13


MERLO PANORAMIC

mit und ohne Frontabstützung

Hubkraft bis 12 t

Hubhöhe bis 18 m

Seitenverschub des Hubarms

30 verschiedene Modelle

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Mit Sichereit mehr Effi zienz

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kontinuierliche Standsicherheitskontrolle

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Einzigartige Schwingungsdämpfung

W. Mahler AG l Forsttechnik, Strassenunterhalts- und Teleskopmaschinen l Bachstrasse 27 l CH-8923 Obfelden l Tel. 044 763 50 90 l www.wmahler.ch

Besuchen Sie uns in Halle 302, Stand D044.

SpeedWey Die stete Suche nach dem Besseren

treibt uns an. Unsere Produkte kommen unter anderem dort zum

Einsatz, wo für Mensch und Umwelt Gefahren drohen. Darum

haben wir uns kompromisslos der Sicherheit verpfl ichtet. Und

schaffen immer wieder Innovationen. Damit auch in heiklen

Situationen alles unter Kontrolle ist. Dafür bürgen wir. Und unsere

anspruchsvollen Kunden in der ganzen Welt bestätigen das.

Beim SpeedWey Schieber haben wir einen

natürlichen Refl ex eingebaut. Er schliesst

sich bei Gefahr innert Millisekunden.

Wey Plattenschieber Wey Kanalabsperrorgane

SISTAG AG, Alte Kantonsstrasse 7, 6274 Eschenbach, Switzerland, Tel +41 41 449 9944, weyvalve.ch

Wey Absperr- und

Rückschlagklappen

Wey Wasserwirtschaft

und Hochwasserschutz


124 forschungsplatz schweiz

FINANZIERUNGSQUELLEN

Total: 15’330 Mio. CHF

KANTONE KKKANTONE

BUND BUND

PRIVATWIRTSCHAFT

PPRRRRRRIVVVVVVVAAAAAAAAAATTTWIRTSCHAFT

1’370 Mio. CHF

HOCHSCHULEN

11‘115 Mio. CHF

PNP

Privatwirtschaft als grösster Player

Mehr als zwei Drittel aller Forschungsgelder

stammen aus der Privatwirtschaft und werden

auch da umgesetzt; allerdings bleibt die

Grundlagenforschung hauptsächlich dem

Hochschulsektor überlassen. Am intensivsten

wird in der Chemie- und Pharmabranche

geforscht, nämlich für fast 5,3 Mrd. Dass die

Privatwirtschaft mit einem Anteil von 73,5

Prozent der grösste Forschungssektor im

Land ist, ist kein besonderes Merkmal der

Schweiz: Der OECD-Durchschnitt liegt bei

69,6 Prozent.

370 Mio. CHF

120 Mio. CHF

2’355 Mio. CHF

10‘845 Mio. CHF

135 Mio. CHF

65 Mio. CHF

90 Mio. CHF

Geldquellen für Forschung

und Entwicklung

230 Mio. CHF

20 Mio. CHF

PRIVATWIRTSCHAFT AFT

11‘135 Mio. CHF

Die Ausgaben für Forschung + Entwicklung (F+E) in der Schweiz betrugen 2008 rund

15,3 Milliarden Franken. Die Hochschulen haben davon fast 4 Milliarden erhalten. Die

Grafik zeigt, welche Geldquellen es in der Schweiz gibt, wo überall geforscht wird und

wie die Finanzierung bei der Hochschule Luzern aussieht.

Text: Susanne Gmür // Illustration: Samuel Bucheli (Datengrundlage: BFS [2008], Hochschule Luzern)

Der Bund als zweitgrösster Investor

Der Bund unterstützt alle Forschung

durchführenden Sektoren. Der Hochschulsektor

erhält aber mit Abstand am

meisten (1,94 Mrd.). Fast drei Viertel

davon sind indirekte Zuwendungen, die

via Globalbudget ETH, Grundbeiträge

Universitätsförderungsgesetz usw. geleistet

werden. Vom Rest (530 Mio.)

wird der grösste Teil über die Förderagenturen

Schweizerischer Nationalfonds

(SNF) und die Kommission für

Technologie und Innovation (KTI) nach

dem Wettbewerbsprinzip verteilt, der

kleinere Teil über direkte Forschungsaufträge

und Beiträge.

Private Organisationen als Förderer

Zu den Privaten Organisationen ohne Erwerbszweck

(PNP) gehören Stiftungen wie

die Gebert Rüf Stiftung, die 2008 8,2 Mio. in

Forschungsprojekte investierte. Eine PNP,

die selbst forscht, ist zum Beispiel das vom

Bund geförderte Institut Schweizer Paraplegiker-Forschung

(SPF) in Nottwil. Die Zahlen

zu den PNP beruhen auf Schätzungen und

Modellrechnungen.

120 Mio. CHF

BUND

die baustellen_Mai/13

1’940

PN

250 M


Mio. CHF

P

120 Mio. CHF

Mio. CHF

die baustellen_Mai/13

Die Aufteilung der Gelder im

Hochschulsektor

Der ETH-Bereich erhält den Löwenanteil

der Bundesgelder, die Beiträge der

Kantone gehen hingegen hauptsächlich

an die Universitäten und Fachhochschulen.

Dafür schaffen es die Universitäten

beim SNF auf den ersten Platz

(rund 400 Mio.), weit vor dem ETH-Bereich

(etwa 150 Mio.) und den Fachhochschulen

(weniger als 12 Mio.). Die

Fachhochschulen sind dafür bei der KTI

mit rund 36 Mio. regulärer Projektförderung

an der Spitze. (Quellen: SNF, KTI)

370 Mio. CHF

270 Mio. CHF

1’235 Mio. CHF

Mio.

CHF

35

30

25

20

15

10

5

0

10 Mio. CHF

HOCHSCHULEN

3’825 Mio. CHF

im Auftrag von SECO, Gemeinde

Andermatt, Kanton Uri

Diverse (z.B. Stiftungen, Spenden, Sponsoring)

EU

Dritte (z.B. Wirtschaftspartner)

KTI

SNF

Bund (direkte Beiträge + Aufträge)

Konkordatskantone

Forschung an der Hochschule Luzern

2011 betrug der Forschungsumsatz

der Hochschule Luzern rund 32 Mio.

Franken, womit er wie in den Jahren zuvor

nochmals gewachsen ist. Verändert

haben sich die Anteile der verschiedenen

Finanzierungsquellen: Seit 2007

haben sich die Drittmittel von rund 10

auf knapp 20 Mio. verdoppelt, womit

der Finanzierungsanteil der Konkordatskantone

auf 40 Prozent gesunken

ist. Insbesondere konnten bei Wirtschaftspartnern,

bei der KTI und beim

Bund mehr Gelder akquiriert werden.

BESTandermatt

Langzeitstudie zur Wirkung

des Bauprojekts «Tourismus

Resort Andermatt» auf das

Zusammenleben der Bevölkerung,

INAT - Inaktivitätserkennung und

Alarmierung per Notruftelefon

Entwicklung eines Produkts zur

Erleichterung von sicherem und

eigenständigem Wohnen im Alter,

gefördert von der KTI, Wirtschaftspartner:

Firma Poly-Projekt

FABLAB (Fabrication Laboratory)

Einrichtung einer Hi-Tech-

Werkstatt, ausgestattet mit

Maschinen zur schnellen

Herstellung von Prototypen,

gefördert durch die Gebert

Rüf Stiftung

HOCHSCHULE LUZERN 2008: 28,70 Mio. CHF / 2011: 32,16 Mio. CHF

Trends bei der Forschungsförderung

Wie auch in anderen westeuropäischen Ländern

hat sich die Summe der zur Verfügung

gestellten Gelder in der Schweiz in den letzten

20 Jahren fast verdoppelt. Die Verteilung hat

sich dabei kaum verändert, zwei Entwicklungen

sind allerdings nennenswert. Erstens erhalten

die Forschungsinstitutionen in der

Schweiz anteilsmässig weniger Geld vom

Bund, was sich damit erklären lässt, dass die

Schweiz seit 2004 vollberechtigt an den europäischen

Rahmenprogrammen für F+E teilnimmt

und dadurch ausländische Institutionen

mit den Schweizern vermehrt um die Gelder

zum Beispiel beim SNF konkurrieren. Zweitens

führen die Bundesämter heute fast dreimal

weniger Forschung selbst durch als noch

vor 20 Jahren. Mit einem Anteil von 0,7 Prozent

am gesamten F+E-Volumen unterscheidet

sich die Schweiz damit stark von anderen

Ländern. In Frankreich und Deutschland zum

Beispiel führt der Staat 15,9 bzw. 14 Prozent

der Forschung durch.

2008 2009 2010 2011

forschungsplatz schweiz 125

Neue Volksmusik

Erforschung der rund 20-jährigen

Periode der Neuen Volksmusik,

finanziell unterstützt durch die

Gesellschaft für die Volksmusik

Schweiz.

Bildsymbole der Schweiz

Eine Studie zur Produktsprache

von Souvenirs,

gefördert vom SNF

Hochschule Luzern –

Das Magazin

Diese Infografik erschien

im Magazin der Hochschule

Luzern vom Februar 2013.

Das Magazin erscheint

dreimal jährlich in einer

Auflage von 40’000

Exemplaren und kann

gratis unter www.hslu.ch/

magazin bestellt werden.


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diverse Längen lieferbar

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6060 Sarnen

Tel. 041-666 70 50

www.disa.ch



Veranstaltungshinweise

Inland

Svit Summer Campus

World Tunnel Congress

16. bis 18. Juni 2013, Kongresszentrum

31. Mai bis 7. Juni 2013,

Rondo 6, Pontresina

Legende Legende

CICG-Kongresszentrum, Genf Leg Legende Zwei Legen Tage Intensiv-Workshops und Impulsde

Legendevvv

Der WTC 2013 wird zusammen mit der Referate von Bewirtschaftungs-Experten.

Legend nde v Lege

39. Versammlung der International

www.svit.ch

nde e Legendevvv

Tunnelling and Underground Space Legend nde v Lege

Association ITA zum ersten Mal in der

nde Suisse Public

Schweiz, in Genf, durchgeführt.

18. bis 21. Juni 2013, Bernexpo AG,

www.wtc2013.ch

Mingerstrasse 6, Bern

Zum 21. Mal wird im zweijährigen Turnus

das Berner Messegelände zum Treffpunkt

der öffentlichen Hand.

www.suissepublic.ch

Hybridbau-Tagung

4. Juni 2013, 9.30 bis 17 Uhr, ETH

Hönggerberg, HCI G3, Zürich

Fachpersonen aus den Bereichen

Stahlbau, Betonbau, Holzbau und

Architektur präsentieren ihre Lösungsansätze,

Erfahrungen und Visionen mit

Hybridbauten. Die Berner Fachhochschule

BFH ist Partnerin der Veranstaltung.

www.szs.ch

Informationsabend: Architektur und

Bauingenieurwesen

4. Juni 2013, 18.00 Uhr, Berner Fachhochschule

Architektur, Holz und Bau,

Pestalozzistrasse 20, Burgdorf

Die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

im Architektur- und Baubereich.

www.ahb.bfh.ch

Schweizer Betonforum

10. Juni 2013 ab 13.30 Uhr an der ETH

in Zürich (Zentrum)

«Farbbeton im Trend». Fachtagung für

Architekten, Ingenieure und die Bauwirtschaft.

www.betonsuisse.ch

wanderausstellung «darum

raumplanung»

4. bis 13. Juni 2013, Vernissage am

4.6.13 um 18. Uhr, täglich 10 bis 18 Uhr,

Thun, Aarefeldplatz

Mit der Wanderausstellung «DARUM

Raumplanung» wollen die ETH Zürich und

der SIA gemeinsam einen Beitrag zu dieser

Diskussion leisten.

www.sia.ch

Public Private Partnership Schweiz

12. Juni 2013 in Bern oder 12. September

2013 in Zürich

Wann und wo eignet sich das PPP-Modell

für öffentliche Investitionen? Eine Fachveranstaltung

/ Schulung des Vereins PPP

Schweiz.

www.pppschweiz.ch

3. Informationstagung für Bohr-,

Spreng- und Ankertechnik

23./24. August 2013, Campus Sursee

Bildungszentrum Bau

Grosse Maschinen- und Geräteausstellung

im Freigelände mit Vorführungen und

Neuigkeiten. Dazu läuft eine interessante

Vortragsreihe zu den Themen Bohr-,

Spreng- und Ankertechnik an beiden

Tagen.

www.sprengverband.ch

Bauen & Modernisieren

5. bis 8. September 2013, jeweils

10–18 Uhr, Messe Zürich

So baut die Schweiz: Die 44. Messe

Bauen & Modernisieren, zusammen mit der

Eigenheim-Messe Schweiz.

www.bauen-modernisieren.ch

International Benchmarking Forum

September 26 to 27, 2013, more details at

BAK Basel Economics AG, Güter-

strasse 82, Basel

Special theme: How can Smart Specialisations

Strategies – the 3s – strengthen

regional innovation systems?

www.bakbasel.com

Holz

8. bis 12. Oktober 2013, Messe Basel

Die Werk- und Leistungsschau über

Holzwerkstoffe und den Holzbau.

www.holz.ch

Ausland

Stone+tec Nürnberg 2013

29. Mai bis 1. Juni 2013, Messezentrum

Nürnberg, Deutschland

18. Internationale Fachmesse für

Naturstein und Natursteinbearbeitung.

www.stone-tec.com

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

baukarriere

Planen Sie mit uns Ihren nächsten Baukarriere-Schritt.

«Wer baut – plant und realisiert zusammen mit

Fachleuten der Schweizerischen Bauschule Aarau.»

bau-karriere 127

Bauführung: Hoch-/ Tiefbau und Holzbau

Bauplanung: Architektur, Ingenieurbau, Innenarchitektur

Wir, die höhere Fachschule für Technik, bilden Baufachleute für die Übernahme von Kaderfunktionen

in der Baurealisierung, Konstruktion sowie Planung aus. Unsere Ausbildungen richten sich an Praktiker

mit Berufserfahrung.

Ausführliche Auskünfte erhalten Sie unter:

Schweizerische Bauschule Aarau, Suhrenmattstrasse 48, 5035 Unterentfelden

Tel. 062 737 90 20, Fax 062 737 90 30, www.bauschule.ch, info@bauschule.ch


128 bau-karriere

Damit die SIA-Norm 118 zwischen den Vertragspartnern gilt, muss ihre Geltung vertraglich vereinbart sein.

Vergleich von Werkvertrag (OR)

und SIA-Norm 118

Die Norm SIA 118 «Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten» ist die wichtigste Werkvertragsgrundlage

der Schweizer Bauwirtschaft. Für ihre Gültigkeit sollte sie allerdings

im Vertrag eingebunden sein, in allen anderen Fällen gilt das schweizerische Obligationenrecht,

jedoch mit abweichenden Unterschieden. Baukader Schweiz macht in seinen

Kursen die Spezialisten und Verantwortlichen mit den Feinheiten des Bauvertrags vertraut.

Text: Heribert Trachsel // Fotos: zvg.

Für den verantwortungsbewussten Unternehmer

stellt sich immer wieder die Frage,

ob die von ihm im Geschäftsleben verwendeten

Verträge «gute» Verträge sind. Als

«gut» kann ein Vertrag dann gelten, wenn

er alle wesentlichen Vertragspunkte regelt,

und wenn er dabei die für die Parteien bestehenden

Risiken angemessen verteilt

und entweder einer der beiden Vertragsparteien

zuordnet oder auf beide Parteien

aufteilt. Dies gilt in besonderem Masse für

Bauunternehmer. Der Bauunternehmer,

der seine Leistungen für einen eher knapp

bemessenen Werklohn zu erbringen hat,

soll nicht noch über Gebühr Risiken übernehmen

müssen, und dies vor allem dann

nicht, wenn die entsprechenden Risiken

für ihn nicht versicherbar sind (insbesondere

Mängelrisiko). Zwischen diesen Eckpunkten

muss der «gute» Vertrag eine für

den Bauunternehmer optimale Lösung darstellen,

die allerdings auch noch vom Vertragspartner,

dem Bauherrn, akzeptiert

werden kann.

Die vertraglichen Gültigkeitregelungen

Wer je als Bauunternehmer mit der Ausarbeitung

eines Werkvertrags beschäftigt

war, weiss, dass der Frage, ob er einen

Werkvertrag auf der Grundlage des gesetzlichen

Werkvertragsrechts (Art. 363

bis 379 OR) oder auf der Basis der SIA-

Norm 118 ausarbeiten soll, zentrale Bedeutung

zukommt. Die Bestimmungen in

der SIA-Norm 118 sind ihrer Natur nach

vorformulierte Vertragsbestimmungen, die

den Abschluss und den Inhalt des Bau-

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

werkvertrages regeln. Damit die SIA-Norm

118 zwischen den konkreten Vertragspartnern

gilt, muss sie von diesen rechtsgeschäftlich

übernommen werden, das heisst,

sie müssen deren Geltung vereinbaren.

Wird die SIA-Norm 118 nicht übernommen,

so gilt – vorbehältlich anderer Abreden

– das gesetzliche Werkvertragsrecht.

Möglich ist auch, dass die SIA-Norm 118

nicht integral in den Vertrag übernommen

wird, sondern nur teilweise. Der entsprechende

Vertrag stellt diesfalls eine Mischung

zwischen gesetzlichem Werkvertragsrecht

und Bestimmungen aus der

SIA-Norm 118 dar. Gerade diese Praxis ist

bei komplexen Bauwerkverträgen immer

häufiger anzutreffen, damit vertragliche

Optimierungen vorgenommen werden

können.

Zum Beispiel Mängelrüge und Fristen

Die Unterschiede zwischen dem gesetzlichen

Werkvertragsrecht und der SIA-

Norm 118 sind gross. Dies zeigt sich etwa

am Beispiel der Abnahme des Bauwerks,

die von zentraler Bedeutung ist. Mit der Abnahme

geht das Werk in die Obhut des

Bauherrn über, der fortan die Gefahr trägt.

Ausserdem beginnen mit der Abnahme die

Rüge- und Verjährungsfristen für die Mängelrechte

zu laufen. Das Obligationenrecht

regelt die Abnahme nicht näher. Die SIA-

Norm 118 hingegen enthält eine detaillierte

Abnahmeordnung mit gemeinsamer Prüfung

des Werks. Im Unterschied zum Obligationenrecht

sieht die SIA-Norm 118

auch die Möglichkeit von Teilabnahmen

vor. Gerade bei komplexen Werken ermöglichen

Teilabnahmen dem Unternehmer

Risikoverlagerungen auf den Bauherrn.

Mit der Abnahme eines jeden Teils

des Werkes geht die Gefahr für die zufällige

Verschlechterung oder den zufälligen

Untergang dieses Werkteils auf den Bauherrn

über und beginnen die Rüge- und

Verjährungsfristen für die Mängelrechte

hinsichtlich dieses Werkteils zu laufen.

Wenn erst mit Abschluss des gesamten

Werkes eine Abnahme stattfindet, trägt der

Unternehmer die Gefahr und die entsprechenden

Risiken unter Umständen viel länger

und beginnen die Rüge- und Verjährungsfristen

entsprechend später zu laufen.

Besondere Bedeutung kommt den Anzei-

Kurse von Baukader Schweiz zum Thema Werkvertrag

und Bauhandwerkerpfandrecht

Werkvertrag und Bauhandwerkerpfandrecht

Vertiefen und erweitern Sie Ihr Wissen im Baurecht.

Jeweils 1 Kurstag: 20.09.2013 Effretikon ZH, 27.09.2013 Dagmersellen.

ge- und Abmahnungspflichten des Unternehmers

zu, die sowohl im Gesetz als auch

in der SIA-Norm 118 geregelt sind: Der

Unternehmer hat Verhältnisse und Umstände,

«die eine gehörige oder rechtzeitige

Ausführung des Werkes gefährden» (Art.

365 Abs. 3 OR und Art. 25 Abs. 1 SIA-

Norm 118), dem Bauherrn beziehungsweise

der Bauleitung ohne Verzug anzuzeigen.

Genügt der Unternehmer diesen Pflichten,

so verlagern sich die entsprechenden Risiken

auf den Bauherrn. Was die Vergütung

des Unternehmers betrifft, hält das Gesetz

nur fest, dass diese erst bei Ablieferung

des Werkes fällig wird. Demgegenüber

sieht die SIA-Norm 118 ein durchnormiertes

System mit Regie- und Teuerungsabrechnungen

schon während der Bauzeit,

mit monatlichen Abschlagszahlungen entsprechend

dem Baufortschritt (im Einheitspreisvertrag),

und mit Installationspauschalen

bereits bei Betriebsbereitschaft, vor.

Auch bei der Mängelhaftung zeigen sich

erhebliche Unterschiede. Gemäss der

SIA-Norm 118 hat der Unternehmer das

prioritäre Recht auf Nachbesserung im Falle

eines Werkmangels. Die SIA-Norm 118

sieht eine zweijährige Rügefrist nach der

Abnahme vor, während dem gemäss gesetzlichem

Werkvertragsrecht das Werk

nach der Ablieferung umgehend zu prüfen

und allfällige Mängel beim Unternehmer

bau-karriere 129

Bauhandwerkerpfandrecht (ZGB) und Bedeutung des Strafrechts im Bauen

Kennen der präventiven Massnahmen, um kostspielige Ereignisse zu verhindern.

Jeweils 1 Kurstag: 14.11.2013 Burgdorf BE, 28.11.2013 Gossau SG.

Werkvertrags- und Bauversicherungsrecht

Rechtliche Bestimmungen der SIA-Norm 118 und des OR sowie die

Deckung der baurelevanten Versicherungen. Im Januar/Februar 2014.

Quellenhinweis

Autor des Artikels «Vergleich von Werkvertrag

(OR) und SIA-Norm 118» für «die baustellen» ist

Dr. iur. Heribert Trachsel, Rechtsanwalt M.B.L.-

HSG.

sofort zu rügen sind. Das Sofortigkeitserfordernis

bedeutet, dass dafür nur ein paar

Tage zur Verfügung stehen, was den Bauherrn

regelmässig überfordert. Für den Unternehmer

können auch Modifikationen

und Einschränkungen der Mängelrechte

des Bauherrn von erheblicher Bedeutung

sein, namentlich hinsichtlich der Pflicht des

Unternehmers, dem Bauherrn einen allfälligen

Mangelfolgeschaden zu ersetzen, der

oft weit höher ist als der eigentliche «Mangelschaden».

Fitnessprogramm für den

Vertragsverantwortlichen

Der Baukader-Schweiz-Kurs «Werkvertrags-

und Bauversicherungsrecht» vermittelt

dem Teilnehmenden die erforderlichen

Grundkenntnisse und das nötige Problembewusstsein,

damit er «seinen Werkvertrag»

erstellen beziehungsweise erstellen

lassen kann. Dabei wird auch auf die ab

1. Januar 2013 gültige neue SIA-Norm 118

eingegangen. Es werden mit den Kursunterlagen

Lösungsvorschläge und Muster

für die im Baualltag so wichtigen Mängelrügen

und Abmahnungen abgegeben. Die

erarbeiteten Kenntnisse werden in Gruppen,

die aktuelle Fälle aus der Praxis bearbeiten,

vertieft.

www.baukader.ch/?rub=35


130 bau-karriere

Die Felsbohrmaschine Vermeer D 36x34 DR.

Das HDD-Seminar – oder wie man

in den Felsen bohrt

Die Flumser Berge – das bekannte Ostschweizer Skigebiet bietet eine eindrückliche Kulisse.

Für einmal nicht auf, sondern mitten im Berg versammelten sich Fachleute der Bohrtechnik

aus ganz Europa für die Vorführung der neuen Felsbohranlage D36x50DR.

Text: Pedro Diaz // Fotos: zvg.

Tief im Fels, am Fuss des Gonzenbergs in

Flums gelegen, befindet sich der Versuchsstollen

Hagerbach mit über 5 Kilometer

langen, aus hartem Fels gebrochenen,

weitverzweigten Stollen. Dies bot den idealen

Schauplatz für die Kraftprobe der 169

kN starken Felsbohrmaschine. Sie war das

Highlight einer abwechslungsreichen Kundenschulung,

welche vor über 100 Kunden

fachmännisch geführt wurde. Der Event

startete mit der Begrüssung der Gäste

durch den technischen Leiter der Vermeer

AG, Hans Pfenninger, im kommunikationstechnisch

bestens ausgerüsteten Seminarraum

im Versuchsstollen. Die Gäste erhielten

in einer Reihe von Kurzvorträgen bereits

hier weitere Informationen zum Ablauf des

Events, aber auch zur Vermeer AG sowie

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

den Partnerunternehmen Baroid und DCI,

die ebenfalls partizipierten. Sehr wichtig

war auch das obligatorische vorgängige

Briefing des Sicherheitsbeauftragten des

Hagerbachs, denn im Stollen gelten aufgrund

des ausserordentlichen Arbeitsumfelds

besondere Sicherheitsbestimmungen,

darunter zum Beispiel das Tragen

eines Schutzhelms sowie das richtige Verhalten

bei Feuer oder Felsstürzen.

Der Schulungs-Parcours

Das Bohren ist eine Wissenschaft, deren

Anwendungsgebiete Kompetenzen in verschiedenen

Bereichen wie Geologie, Messtechnik

und Materialkunde erfordert. Der

Event war deshalb so ausgelegt, dass die

Teilnehmer in all diesen Bereichen an eigens

dafür eingerichteten Posten und unter

Leitung von ausgewiesenem Fachpersonal

in Gesteinskunde, Ortungs- und Vermessungstechnik,

Bohrflüssigkeiten, Bohrkopftypen

und ihre praktischen Anwendungen

geschult wurden. Nach einer kurzen Kaffeepause

und ausgerüstet mit Schutzhelmen

machten sich die einzelnen Gruppen auf

den Weg durch den nasskalten, aber gut

ausgeleuchteten Stollen zu ihren ersten

Posten.

DCI-Ortungsgeräte

Data Control Inc. oder DCI bietet Richtbohr-

Ortungssysteme, dank welcher der genaue

Verlauf des Bohrers im Gelände durch Sondierung

im Bohrloch auf einem LC-Display

angezeigt werden kann. Diese Geräte sind

mit 3D-Antennentechnik ausgestattet und

ermöglichen ein beinahe durchgehend störungsfreies

Signal an den Handbildschirm.

Durch diese Vermessungstechnik ist es

möglich, den Bohrkopf stets im gewünschten

Winkel zu halten und stets die genaue

Position zu überwachen. Ortungsgeräte

sind sozusagen die Augen des Bohrers. Ein

Parcours-Posten widmete sich ausschliesslich

den DCI-Geräten und stiess auf grosses

Interesse bei den Teilnehmern.

Baroid-Bohrflüssigkeit

Entscheidend beim Bohren ist, nebst der

entsprechend kraftvollen Maschine und

dem richtigen Bohrkopf, der Einsatz der

richtigen Bohrflüssigkeit. Am Posten der

Baroid-Experten, die extra aus Holland angereist

waren, wurde eindrücklich vorgeführt,

wie sich die Viskosität der Bohrflüssigkeit

durch den Einsatz von biologisch

abbaubarem Baroid auf das gewünschte

Bohrergebnis optimal einstellen lässt.

Durch die Bohrlochspülung mit Bohrwasser

kann die Bohrleistung dank entsprechender

Zähflüssigkeit des Wassers gesteigert

und das Bohrloch stabilisiert

werden.

Der Star des Tages: Die Felsbohrmaschine

Vermeer D 36x34 DR

Das neuste Modell des Weltmarktführers

für das HDD-Bohren hat die Schulungsteilnehmer

begeistert. Sei es die Vollautomatik

der Gestängebeschickung, der klassenstärkste

Bohrvorschub oder auch die vibra-

bau-karriere 131

Das Bohren ist eine Wissenschaft, deren Anwendungsgebiete

Kompetenzen in verschiedenen Bereichen wie Geologie, Messtechnik

und Materialkunde erfordert.

Hautnah und unter realistischen Bedingungen konnten sich die

Spezialisten selbst davon überzeugen, was die Felsbohranlage leistet.

tionsfreie, vollklimatisierte und ergonomische

Bedienungskabine, alle Elemente der

Maschine entsprechen dem neusten Stand

der Technologie und ermöglichen somit

dem Betreiber eine überlegene Tagesleistung.

Der Vermeer-Leitspruch «mehr Bohrmeter

bei geringeren Kosten» ist in dieser

Maschine vorbildlich umgesetzt.

Ein gemütliches Mittagessen mit 3-Gänge-

Menü war eine der vielen Möglichkeiten für

Fachgespräche unter den Teilnehmern.

Diese waren denn auch nötig, denn am

Ende der Schulung wurde das hinzugewonnene

Fachwissen mittels eines Fragebogens

getestet – und das Vermeer-Team

hat offenbar gute Arbeit geleistet: 90 Prozent

der Fragen wurden richtig beantwortet,

worauf sich die Teilnehmer mit einem

herzlichen Applaus selber dankten.

An dieser Stelle dankt das Vermeer-Team

allen Kunden für die angeregten Diskussionen

und die aktive Teilnahme sowie den

Organisatoren des Events für den reibungslosen

Ablauf.


132 rubrikzeile

Die Schweizerische Bauschule Aarau ehrte im April die Leistungen der erfolgreichen Diplomanden zum diplomierten Techniker / zur diplomierten Technikerin HF.

Diplome und Auszeichnungen

für verdiente Praxisleute

Mit Fahnen geschmückt lud die Schweizerische Bauschule am Freitag, 12. April 2013,

in die Aula zur jährlichen Diplomfeier ein. Es wurde betont, welche Charakterprofile zum

Erfolg führen und die Auszeichnung für herausragende Leistungen ging an erstaunlich

viele Frauen. Text: Michael Müller // Fotos: zvg.

Mit Charakterprofil zum Erfolg

Direktorin Erina Guzzi begrüsste die über

500 Familienangehörigen und Gäste und

hiess speziell die Diplomandinnen und Diplomanden

ganz herzlich willkommen. «Wir sind

alle extrem stolz und auch erleichtert, dass

sie es geschafft haben und heute das Diplom

zum diplomierten Techniker, zur diplomierten

Technikerin HF bekommen.» In ihrer kurzen

Ansprache machte sie auf die Bedeutung

des Charakters aufmerksam. «Das Charakterprofil

gibt Auskunft darüber, was jedem

wichtig ist im Leben und wohin wir uns entwickeln.»

So etwa ist vom Charakter abhängig,

wie wir an Probleme herangehen und sie zu

lösen versuchen (Intelligenz) oder mit welcher

Energie und Hartnäckigkeit wir unsere

Ziele verfolgen (Antrieb), um nur zwei der

sechs Verhaltensdimensionen unseres Charakters

zu erwähnen. An diese Schlüsselkompetenzen

(wozu auch die Fähigkeit zur

Zufriedenheit, zu Freundschaft und Vertrauen

sowie zu moralischem Handeln gehört)

gelte es in Zukunft anzuknüpfen und auf sie

aufzubauen.

Praxisorientiert im zweiten Bildungsweg

Im Namen der Aargauer Regierung überbrachte

der neu gekürte Baudirektor Stephan

Attiger die Gratulationen. In seiner

Rede machte er auf die Bedeutung des zweiten

Bildungswegs aufmerksam. Attiger betonte,

wie wichtig der zweite Bildungsweg für

die Schweizer Wirtschaft sei: «Das sind Berufsleute,

die sich weiterbilden, die von der

Basis kommen und ein grosses Wissen mitbringen

und eben nicht ein bloss theoretisches

Wissen, sondern auch ein praktisches,

fachliches Wissen mitbringen.» Dieser zweite

Bildungsweg sei ein wichtiges Standbein der

Schweizer Wirtschaft. Die Diplomierten sol-

len dieses Wissen nun anwenden. Dabei sollen

sie auch neue Wege gehen, neue Erfahrungen

machen und sich entsprechend

weiterbilden. Denn «das sind Leute, die brauchen

wir dringend in der Bauwirtschaft.»

Wie man Stärke gewinnt

Neue, ganz unerwartete Erfahrungen musste

auch der Gastredner Heinz Frei machen. Er

verunfallte im Alter von 20 Jahren bei einem

Berglauf und ist seither querschnittgelähmt.

Anhand seiner Lebensgeschichte schilderte

der heute 55-jährige Rollstuhl-Spitzen-

sportler, wie er diesen Schicksalsschlag überwinden

und sogar neue Kraft daraus schöpfen

konnte. Nach der langen Rehabilitationsphase

musste er erst lernen, Verantwortung

für sein «neues» Leben zu übernehmen. Das

Thema Bewegung habe ihn aber weiter beschäftigt.

Er habe früh begonnen, Rennen als

Rollstuhlsportler zu fahren. Dies habe viel Einsatz

und vor allem Selbstdisziplin erfordert.

Nur so hätte er seine sportlichen Ziele – einen

neuen Weltrekord, die nächsten Paralympics

– erreichen können. Trotzdem brauche es zur

Bewältigung des Alltags auch immer wieder

Abschlüsse mit Auszeichnung

Geduld. Damals im Spitalbett, so Heinz Frei

zum Abschluss, konnte er sich nicht vorstellen,

dass er noch so viel Tolles entdecken, dass

wieder so viel Tempo in sein Leben zurückkommen

würde. «Es ist gut, wie es herausgekommen

ist, es ist spannend und intensiv geworden.»

Das alles wünsche er auch allen

Anwesenden auf dem weiteren Lebensweg.

Auszeichnungen an Männer und Frauen

Anschliessend wurden den 114 Absolventinnen

und Absolventen der Bauschule die Diplome

sowie als symbolische «Bhaltis» ein

Bauhelm überreicht. Zusammen mit Marc

Hunziker, dem Leiter der Sektion Berufsbildung

Gewerbe/Industrie im Departement

Bildung, Kultur und Sport, zeichnete die Direktorin

Erina Guzzi die acht besten Absolventen

der verschiedenen Ausbildungsgänge

aus, darunter nicht weniger als drei

Frauen! Musikalisch umrahmt wurde die Diplomfeier

vom Duo «Gaby und Jack». Zum

Abschluss gab es wie immer ein reichhaltiges

Buffet, offeriert vom Verein ehemaliger

Bauschüler.

www.bauschule.ch

Bauplaner Tiefbau: Katja Gautschi, Notendurchschnitt 5,6 / Diplomarbeit 5,5

Bauplaner Hochbau/Innenarchitektur: Natalie De Rocco, Notendurchschnitt 5,5 /

Diplomarbeit 5,5

Bauführer Hochbau: Simona Luzi, Notendurchschnitt 5,4 / Diplomarbeit 5,5

Samuel Rufli, Notendurchschnitt 5,4 / Diplomarbeit 5,5

Bauführer Tiefbau: Jonas Willi, Notendurchschnitt 5,2 / Diplomarbeit 5,0

Bauführer berufsbegleitend: Nico Oswald, Notendurchschnitt 5,2 / Diplomarbeit 5,0

Andreas Ritschard, Notendurchschnitt 5,2 / Diplomarbeit 5,0

Bauführer Holzbau: Pascal Jöri, Notendurchschnitt 5,1 / Diplomarbeit 5,5

Diplomarbeiten mit der Note 6 (!): Mario Künzi, H6A und Mariano Serratore, H6A

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

Unser Auftraggeber ist eine innovative Bauunternehmung in Familienbesitz.

Sie ist seit Jahrzehnten in der Zentralschweiz verankert und gehört zu den Führenden der Branche. Erstklassige Leistungen, partnerschaftliche

und solide Kundenbeziehungen, offener und fairer Umgang mit Mitarbeitenden gehören zu den zentralen Werten.

Wir suchen zur Verstärkung des Teams eine erfahrene oder eine junge Kaderperson als

Bauführer Umbau/Hochbau

Dipl. Bauführer, Baumeister, Bauleiter HF

Ihre Aufgaben: Sie handeln innerhalb eines

Teams mit rund 30 Mitarbeitenden

weitgehend selbständig und sind verantwortlich

für Baustellen unterschiedlicher

Grössen. Entsprechend spannend

und vielseitig sind Ihre Aufgaben. Dazu

gehören: AVOR, Personal- und Materialplanung,

Einkauf, Termine, Kosten,

Qualitätsüberwachung, Ausmasse,

Abrechnung, Nachträge sowie Mithilfe

bei der Kalkulation und der Akquisition.

Ihr Profil: Sie sind dipl. Bauführer, Baumeister

oder Bauleiter HF mit Erfahrung

in der Bauausführung im Umbau.

Die hohen Anforderungen sehen Sie

als willkommene Herausforderung. Gut

organisiert führen Sie Mitarbeiter und

Baustellen nach unternehmerischen

Grundsätzen. Mit Kunden verhandeln

Sie auf Augenhöhe und bringen innova-

tive Lösungen ein.

bau-karriere 133

Das Angebot: Wir offerieren Ihnen eine

verantwortungsvolle Aufgabe mit viel

Freiraum und guten Zukunftsaussichten.

In diesem erstklassig geführten Unternehmen

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Andreas Schraner – CH-8034 Zürich – Seefeldstrasse – Postfach 1079

Telefon ++41 (0)43 819 33 30 – E-Mail: andreas.schraner@as-u.ch – www.as-u.ch

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umfassen das gesamte Spektrum der Bauausführung. Intern stehen die Mitarbeiter im Zentrum. Die Hierarchien sind flach und die

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Leitung der Abteilung mit einer überschaubaren

Grösse, wobei Sie auch

eigene Baustellen führen. Zum Fach-

gebiet gehören Aushub, Kanalisations-

anschluss, Wasserfassung, Bachverbauung,

Werkleitung und Erschliessung,

vorwiegend für die öffentliche Hand. Sie

repräsentieren das Unternehmen nach

Aussen, pflegen Kontakte und sorgen

für ein kontinuierliches Auftragsvolumen.

Ihr Profil: Sie sind dipl. Bauführer,

Baumeister oder Bauingenieur FH und

bringen praktische Erfahrungen im

Tiefbau mit. Sie zeichnen sich aus als

verlässliche Führungsperson, kommunizieren

und verhandeln geschickt und

partnerschaftlich. Mit Ihrer unternehmerischen

Handlungsweise beeinflussen

Sie direkt den Erfolg.

Das Angebot: Auf Sie wartet eine

vielseitige, verantwortungsvolle Aufgabe,

die mit allen nötigen Kompetenzen

ausgestattet ist. Dabei können Sie auf

ein fähiges und motiviertes Team sowie

auf einen modernen Maschinenpark

zählen. Fortschrittliche Arbeits- und

Anstellungsbedingungen runden das

erstklassige Stellenangebot ab.

Gehen Sie jetzt den nächsten Schritt in Ihre erfolgreiche berufliche Zukunft. Senden Sie uns Ihren Lebenslauf per E-Mail an:

andreas.schraner@as-u.ch. Sie werden von uns persönlich, vertraulich und professionell durch den Bewerbungsprozess begleitet.

Andreas Schraner – CH-8034 Zürich – Seefeldstrasse – Postfach 1079

Telefon ++41 (0)43 819 33 30 – E-Mail: andreas.schraner@as-u.ch – www.as-u.ch

Büro CH-4310 Rheinfelden – Bahnhofstrasse – Postfach 245 – Telefon ++41 (0)61 831 03 85


134 bau-karriere

Für das Schweizer Baukader Das Stahlbau Zentrum Schweiz SZS ist das Kompetenz zentrum

zur Förderung des Stahlbaus in der Schweiz. Es vereint die














bauspektrum

Susanne Kuntner, sk consulting

www.sk-consultants.ch

T: +41 44 748 39 75, M: + 41 79 450 12 85

www.baustellenprofi.ch




































Stahlbaubranche und das Zielpublikum Ingenieure, Architekten

und Hochschulen in einer kleinen Fachorganisa tion mit grosser

Ausstrahlung. Als Mitglied des Geschäftsleitungs gremiums

suchen wir eine unternehmerische Persönlichkeit, die als

Leiter/in Verband & Dienstleistungen

Mitglied der Geschäftsleitung

die Bereichsverantwortung für das Verbandsmanagement, die

Unternehmeranliegen, die effiziente und erfolgreiche Projektabwicklung

und Dienstleistungspalette des SZS übernimmt. Dazu

gehören auch die Interessenvertretung in Branchen verbänden,

die Informationspolitik sowie die administrative Leitung des

Schulungs- und Verlagswesens und der kleinen Geschäftsstelle.

Für diese Schlüsselposition wenden wir uns an eine selbständige,

integre und kommunikative Führungsperson mit grosser Affinität

zum Baugeschehen und für die Anliegen der Mit glieder sowie

mit entsprechendem fachlichem Know-how in der Organisationsführung.

Idealerweise haben Sie Architektur oder Ingenieurwesen

studiert, ergänzt mit einer Weiterbildung in Betriebswirtschaft

und Projekt management. Sie interessieren sich für die Effizienz

und Nachhaltigkeit der Stahlbauweise, haben einen Sinn für

die Qualität der Architektur und Ingenieurleistungen und können

sich im Umfeld eines anspruchsvollen Fachpublikums souverän

bewegen. Sie haben Verhandlungsgeschick, sind aus gesprochen

kommunikativ und drücken sich sowohl in Deutsch wie in

Französisch gewandt aus.

Wir bieten Ihnen eine selbständige und verantwortungs volle

Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld mit kreativem Spielraum.

Sie leiten Ihren Bereich selbständig und sind direkt mit den

Mitgliedern des SZS vernetzt. Ihre Führungsaufgabe besteht

weniger in der personellen Leitung als in der Entwicklung von

Dienstleistungen und der Zusammenarbeit mit der Branche.

Ihre Bewerbung richten Sie online an: Stahlbau Zentrum

Schweiz, Evelyn C. Frisch, Direktorin, Seefeld strasse 25,

8008 Zürich | frisch@szs.ch | www.szs.ch

«Auswege aus dem Verdrängungswettbewerb

in der Baubranche»

5.11.2013

www.bauspektrum.ch

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

Spezialisierung im Fachgebiet und Chance zur Teamleitung

bau-karriere 135

Unsere Mandantin ist eine solide, unabhängige und eigenfinanzierte Familienunternehmung, die zu den besten der Branche

zählt. Sie ist seit Jahrzehnten in der Region Zürich verankert und erbringt erstklassige Leistungen. Die Unternehmenskultur ist

geprägt von Offenheit, Respekt und Wertschätzung.

Wir suchen zur Verstärkung des Teams und im Zuge einer Nachfolgeplanung eine erfahrene Kaderperson oder ein junges Talent als

Baustellenleiter, Sparte verputzte

Aussenwärmedämmung/WDVS

Bauführer, Polier, techn. Kaufmann

Ihre Aufgaben: Nach einer seriösen

Einarbeitung betreuen Sie selbständig

Ihre Baustellen. Zum Verantwortungsbereich

gehören Personalführung,

AVOR, Materialeinkauf, Baustellenüberwachung

mit Termin-, Kosten- und

Qualitätskontrolle sowie Ausmasse,

Abrechnung und Kundenverhandlungen.

Ihr Profil: Sie bringen eine bautechnische

Ausbildung mit und haben sich

zum Bauführer, Polier oder technischen

Kaufmann weitergebildet. In der

Mitarbeiter- und Baustellenführung

haben Sie Erfahrung. Wichtig sind uns

Ihr Interesse und Ihre Fähigkeit, sich

fehlendes Fachwissen anzueignen!

Das Angebot: Wir offerieren eine verantwortungsvolle

Aufgabe mit viel Freiraum.

Sie werden ein kollegiales Team und sehr

gute Arbeitsbedingungen antreffen. Mit

einem leistungsgerechten Gehalt können

Sie rechnen. Bei Interesse und Fähigkeit

können Sie in absehbarer Zeit die Teamleitung

des Fachbereiches übernehmen.

Interessiert? Für Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Ihre Bewerbung senden Sie uns

bitte vorzugsweise per E-Mail an: andreas.schraner@as-u.ch. Volle Diskretion ist gewährleistet.

Andreas Schraner – CH-8034 Zürich – Seefeldstrasse – Postfach 1079

Telefon ++41 (0)43 819 33 30 – E-Mail: andreas.schraner@as-u.ch – www.as-u.ch

Büro CH-4310 Rheinfelden – Bahnhofstrasse – Postfach 245 – Telefon ++41 (0)61 831 03 85

K N E L L W O L F

Erfolgsmanagement für PLANUNG BAU IMMOBILIEN

Unsere Auftraggeberin ist ein Ingenieur- und Planungsbüro mit Sitz

im Limmattal. Das Unternehmen hat seit mehreren Jahrzehnten einen

ausgezeichneten Ruf und ist mit grossen und namhaften Projekten – vor

allem im konstruktiven Ingenieurbau – permanent ausgelastet. Zu den

Kernkompetenzen des Büros mit rund 15 Mitarbeitenden zählen Büro-

und Gewerbekomplexe, Wohnüberbauungen, Schulhäuser sowohl aus

Direktaufträgen als auch hervorgehend aus der Zusammenarbeit mit bekannten

Architekturbüros via Wettbewerbe. Der jetzige Inhaber möchte

altershalber die Verantwortung abgeben und sich möglichst rasch aus

dem operativen Alltag zurückziehen. Dafür hat er bereits einen jüngeren

Ingenieur als Partner gewonnen, und möchte die Verantwortung nun breiter

abstützen. Aus diesem Grunde suchen wir eine integre und unternehmerisch

denkende Führungspersönlichkeit als

Bauingenieur mit Schwerpunkt

Tragwerksplanung

Mitglied der Geschäftsleitung

Knellwolf + Partner AG

Tödistrasse 51 I 8002 Zürich I T 044 311 41 60 I F 044 311 41 69

claudia.willi@knellwolf.com I www.knellwolf.com

Partner gesucht

Der zukünftige Stelleninhaber ist gemeinsam mit seinem Partner für die

Leitung des Büros mit ca. 15 Mitarbeitenden fachlich und betriebswirtschaftlich

verantwortlich. Als Mitglied der Geschäftsleitung übernimmt er

Aufgaben in der Führung des Unternehmens und ist selbst daran beteiligt.

Der jetzige Inhaber und Mehrheitsaktionär möchte die Kontakte und das

Netzwerk schrittweise übergeben und steht bei Bedarf weiterhin beratend

und/oder für die Bearbeitung von Spezialaufträgen zur Verfügung.

Sie sind Bauingenieur ETH (oder FH mit Masterabschluss) und haben einige

Jahre Schweizer Praxiserfahrung in der Führung anspruchsvoller Projekte

sowie in der Mitarbeiterführung. Ausserdem verfügen Sie über versierte

Kenntnisse im Bereich Tragwerke/Konstruktion sowie bestenfalls auch im

Grundbau. Ein gutes Beziehungsnetz zu Architekten und Bauherren, sowie

eine generalistische, unternehmerische Denkweise runden Ihr Persönlichkeitsprofil

ab.

Sie sind an den langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten dieser Aufgabe interessiert

und bereit für den Schritt zum Unternehmer? Dann kontaktieren

Sie Claudia Willi unverbindlich für nähere Informationen. Wir garantieren

Ihnen absolute Diskretion.


136 sieben-fragen-interview

Branchenlösungen für Menschen

Die Entwickler und IT-Spezialisten von ABBF Software haben sich auf die Fahne geschrieben,

Software von Menschen für Menschen zu machen. Wir fragten Verkaufsleiter

Peter Brumann, wie der Baupraktiker genau das Instrument erhält, das ihn optimal

unterstützt. Interview: Werner Aebi // Foto: zvg.

Welche Teilbereiche der Baubranche

decken Sie mit Ihren Lösungen ab?

Das Bauhauptgewerbe wie Hochbau, Tiefbau,

Untertagebau und alle Spezialgebiete

wie Gerüstbau, Bohrungen, Pfählungen,

Wasserbau und so weiter. Das Baunebengewerbe

wie Maler, Gipser, Aussendämmungen,

Gartenbau und alle weiteren.

2. Bieten Sie integrierte oder Einzellösungen

an?

Unsere Lösung kann als Einzellösung eingesetzt

werden, aber auch als integrierte Lösung,

beispielsweise zusammen mit Bau financials,

Topbau+ und A3 (informaticon).

Weiter können die Daten mit Admoveo

(GPS-Lösung) und Visual Planning (Planungstool)

synchronisiert werden.

3. Ihr Slogan lautet «Von Praktikern für

Praktiker». Was muss man darunter

verstehen?

Unsere Mannschaft besteht neben Informatikern

auch aus Bauleuten (Baumeister und

Bauführer). Diese bringen ihre Erfahrungen

direkt in die Programmierung und in die Bedienung

mit ein. Auch können diese Berater

aufgrund ihres Fachwissens Kundenfragen

optimal beantworten und auf ihre Bedürfnisse

eingehen.

4. Welche Supportleistungen erhält ein

Kunde von ABBF?

Jeden Support, der unsere Software betrifft.

Aber auch Support in anderen EDV-Belangen.

Dazu gehören die regelmässigen Updates

und Releases per Internet, eine effiziente

Hotline, dazu Schulung und Beratung

sowie Programmanpassungen.

5. Welche Kursmodelle bieten Sie Ihren

Kunden an?

Wir führen öffentliche Gruppenschulungen

durch, übernehmen aber auch Firmenschulungen

und sind für Einzelschulungen engagiert.

6. Wie investieren Sie in die Aus- und

Weiterbildung Ihrer Mitarbeitenden?

Unsere Mitarbeiter werden regelmässig an

internen Events auf den neusten Stand gebracht

und geschult. Jeder Mitarbeiter kann

bei Bedarf geeignete Kurse für sein Tätigkeitsgebiet

besuchen. Zudem verfügen wir

über verschiedene Plattformen, die die Mitarbeiter

informieren und unterstützen.

7. Planen Sie Erweiterungen Ihres

Angebots?

Auf jeden Fall. Unser Programm wird laufend

weiterentwickelt. Vor allem aufgrund des

Feedbacks unserer Kunden, aber auch unserer

Fachberater, werden neue Ideen aufgenommen

und umgesetzt. So wird die Tagesrapportierung

auf der Baustelle neben

dem Notebook bald auch mit Tablet-PCs

möglich sein, und dies unabhängig vom Fabrikat

und dessen Betriebssystem. In der Kalkulation

wird im nächsten Release einiges

Neues enthalten sein, das dem Kalkulator die

Ausarbeitung der Offerte erleichtern wird.

Beim Ausmass wird die Möglichkeit ab PDF-

Plan auszumessen deutlich verbessert. Diese

Funktion ist auch für den Kalkulator ideal,

lässt sich dadurch doch eine Pauschale noch

einfacher erstellen. Auch Baubit CAD wird

noch mehr ins Baubit PRO integriert, sodass

auch hier ein Devis und/oder eine Pauschale

anhand der PDF-Pläne generiert werden

kann.

die baustellen_Mai/13


die baustellen_Mai/13

WACHTER WORKWEAR GmbH

Riedmoosstrasse 14

3172 Niederwangen

Tel. 031 985 85 00

Fax 031 985 85 01

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Berufs-, Sicherheits-

und Freizeitbekleidung

Ladenöffnungszeiten

Montag bis Donnerstag:

8 bis 18.30 Uhr

Freitag: 8 bis 20 Uhr

Samstag: geschlossen

(Gültig bis 31. August 2013)

WIR BRINGEN

SIE INS ROLLEN

– Abrollkipper montiert auf einem 4-Achs-Lastwagen-Chassis

– speziell geeignet für Baustellen, Recyclingbereiche und mehr

– umfangreiches Ausstattungspaket inklusive

– direkt vom Hersteller, Service und Beratung inklusive

137


verbandsnachrichten :: verbandsnachrichten :: verbandsnachrichten :: verbandsn

Neuer Direktor

Thomas Pareth ist

Direktor des CRB.

Anfang Mai hat Thomas

Pareth sein Amt

als Direktor bei der

Schweizerischen Zentralstelle

für Baurationalisierung

CRB übernommen.

Nachdem

der Bau- und Wirtschaftsingenieur

seine

vorherige Aufgabe als Leiter Realisierung

des umfangreichen Strassenbauprojekts

«Entlastung Region Olten» erfolgreich beendet

hat, wartet nun eine neue Herausforderung

auf ihn.

www.crb.ch

Paritätische Kontrollen als beste

flankierende Massnahme

Der Schweizerische Baumeisterverband

SBV zeigt sich erleichtert über den neusten

FlaM-Bericht des Seco. Dieser weist auf,

dass im Bauhauptgewerbe trotz fehlender

Allgemeinverbindlichkeit des LMV im Jahr

2012 die Kontrollen der Lohn- und Arbeitsbedingungen

gut funktioniert haben. Das ist

nicht selbstverständlich, hat das Bauhauptgewerbe

– mit 71'000 Franken pro Jahr für

Maurer und 57'000 Franken für Ungelernte

– doch die höchsten Mindestlöhne für Handwerker

in der Schweiz.

www.baumeister.ch

Die Ausstellung der

Berner Fachhochschule

gibt einen hervorragenden

Einblick in

die Studienrichtungen

Bauingenieurwesen.

Ausstellung Abschlussarbeiten

Bauingenieurwesen

Vom 27. bis 30. Juni 2013 präsentieren

die Absolventinnen und Absolventen der

Studiengänge Bachelor/Master Bauingenieurwesen

und des Zertifikatskurses

CAS Siedlungsentwässerung der Berner

Fachhochschule in Burgdorf ihre diesjährigen

Abschlussarbeiten. Diese sind in enger

Zusammenarbeit mit der Forschung

und Entwicklung entstanden. Erstmals

werden in diesem Jahr auch die Abschlussarbeiten

der Absolventen des CAS Siedlungsentwässerung

präsentiert.

www.ahb.bfh.ch

Erdwärmeprojekt Davos

Mitte 2012 hat die Gemeinde Davos im Kurpark

eine 400 Meter tiefe Erkundungsbohrung

vorgenommen. Der vor Kurzem veröffentlichte

Schlussbericht belegt, dass das

Wasservorkommen geeignet ist, Kongresszentrum

sowie Hallenbad mit Wärme

zu versorgen.

www.geothermie.ch/index.

php?p=documentation

Fachgruppe Unternehmerfrauen

von Holzbau Schweiz

Die Holzbaubranche

ist geprägt durch Familienbetriebe

– und

es gibt erstaunlich vie-

leUnternehmerfrauen. Oft übernehmen

die Ehefrauen der Unternehmer

als Quereinsteigerinnen

das Per-

Raupenbohrgerät im

Einsatz in Davos

(Christian Regli).

Die «Fachgruppe für

Unternehmerfrauen» – das

Netzwerk zur besseren

Vereinbarkeit von Beruf

und Familie.

sonal-, Werbe- oder Finanzwesen des gesamten

Unternehmens – nicht selten neben

Haushalt und Kindererziehung. Diese Doppelrolle

stellt für die Frauen meist eine grosse

Herausforderung dar. Deshalb wird ihre

Qualifizierung seit Sommer 2011 mit einer

Fachgruppe für Unternehmerfrauen von

Holzbau Schweiz unterstützt. Das nächste

Treffen findet am 31. Mai in Frauenfeld statt

– mit einer Stadtführung unter dem Motto

«Frauenwelt in Frauenfeld».

www.holzbau-schweiz.ch

Der Fachverband der Infrastrukturbauer in der

Schweiz bezog an seiner Mitgliederversammlung

im Mai 2013 Position.

Strasse und Schiene solid finanzieren

Die Schweizer Infrastrukturbauer betonten

an ihrer Jahresversammlung vom 15. Mai,

wie zentral eine verlässliche Finanzierung

von Strasse und Schiene ist. Ebenso wichtig


achrichten :: verbandsnachrichten :: verbandsnachrichten :: verbandsnachrichten

ist der Branche das Engagement für den

beruflichen Nachwuchs.

Der vom Bundesrat vorgeschlagene Bahninfrastrukturfonds,

aus dem künftig Betrieb,

Substanzerhalt und Ausbau finanziert werden,

ist ganz im Sinne der Infrastrukturbauer.

Er fördert die Gesamtsicht und berücksichtigt

die Folgekosten des Ausbaus. Zur

Gleichbehandlung von Strasse und Schiene

verlangt der Fachverband Infra allerdings

auch eine Fondslösung im Strassenbereich.

www.infra-schweiz.ch

Kurs «Hubarbeitsbühnen für

Führungskräfte»

Der IPAF-Lehrgang

wird ab diesem Jahr

weltweit angeboten.

Neben den Versionen

Die Non-Profit-Mitgliederorganisation

IPAF

unterstützt die Ausbildung

von Fach- und

Führungskräften mit

Bezug auf Höhenzugangstechnik.

für die USA und Grossbritannien

sind nun

auch Versionen auf

Deutsch, Französisch,

Italienisch, Niederländisch,

Spanisch und

Portugiesisch erschienen. Der eintägige

Schulungskurs für Führungskräfte deckt

Themenbereiche wie Arbeitsschutzbestimmungen,

Unfallverhütung, persönliche

Schutzausrüstung, Maschinen-Überprüfung

vor dem Einsatz und Wartung ab.

Es werden die Themen Disponierung,

Überwachung und Verwaltung angesprochen,

jedoch nicht die Bedienung der

Maschinen. Der Kurs wird mit einer

schriftlichen Prüfung abgeschlossen, die

die Teilnehmer bestehen müssen, um ein

Zertifikat zu erhalten.

www.ipaf.org

www.ipaf.org/m4m

Zeitgenössische Architektur- und

Ingenieurbaukunst

Die einzigartige Werkschau

der Fachleute des

Schweizerischen Ingenieur-

und Architektenvereins

SIA hat einen neuen

Namen: Aus der «SIA-

Woche der zeitgenössischen

Architektur und Ingenieurbaukunst»

werden die «SIA-Tage». Neu findet der Anlass

ab der nächsten Ausgabe 2014 nur

noch alle zwei Jahre und konzentriert auf ein

verlängertes Wochenende statt. Anmeldungen

von Bauwerken, die anlässlich der

Ausgabe 2014 besichtigt werden können,

sind zwischen dem 13. Mai und 28. Juni

2013 vorzunehmen.

www.sia-tage.ch

LGAV-Verhandlungen erfolgreich

abgeschlossen

Wie die Schweizerische Metall-Union SMU

im April 2013 mitteilt, sind die Verhandlungen

zum neuen Landesgesamtarbeitsvertrag

LGAV im Metallgewerbe beendet. Eineinhalb

Jahre intensive Gespräche haben

sich gelohnt. Der noch geltende LGAV war

acht Jahre gültig und läuft Ende 2013 aus.

www.smu.ch

World Skills Leipzig 2013 sind auch

«Green Skills»

World Skills Leipzig schlägt alle bisherigen

Zahlen – von der Teilnehmerzahl, der Gästezahl

und den Medienanfragen her. Das

Thema Nachhaltigkeit werde einen wichtigen

Stellenwert einnehmen, sagt Hubert

Romer, CEO der World Skills Leipzig, in

seinem Interview vom 29. April mit Swiss

Skills.

Vom 2. bis 7. Juli werden sich die besten

jungen Berufsleute aus der ganzen Welt

treffen, um an den Wettkämpfen einen Titel

zu gewinnen. Mit dabei ist auch ein Schweizer

Team, bestehend aus 39 Kandidatinnen

und Kandidaten.

www.swiss-skills.ch

www.worldskillsleipzig2013.com

An den World Skills in Leipzig

werden über 1000 Berufsleute aus

54 Nationen der ganzen Welt und

aus 46 Berufen auf 180’000

Quadratmeter Wettkampffläche vor

über 200’000 Besuchern den

«grössten Berufsbildungsevent aller

Zeiten» erleben.

ABLAUFDATUM

Zeit etwas

zu tun!

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140 recht & rekord

Marie-Theres Huser,

lic. iur. Rechtsanwältin

bei Spiess+Partner

Büro für Baurecht, Zürich –

www.baurecht.ch

Sind neue kooperative Vertragsmodelle

ein taugliches Mittel zur Verhinderung

von Forderungsprozessen aus

Kosten- und Terminüberschreitungen

auch in der Schweiz?

Im Zusammenhang mit immensen Kosten-

und Terminüberschreitungen bei

öffentlichen Bauvorhaben wurde sowohl

im europäischen Raum als auch bei uns

in der Schweiz der Ruf nach alternativen

Vertragsmodellen laut. Gleichzeitig beschäftigt

s