Taxi-Gewinnspiel 2011 - Erlebnisbank.ch

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Taxi-Gewinnspiel 2011 - Erlebnisbank.ch

Taxi-Gewinnspiel 2011

RAIFFEISEN

MISCHABEL-MATTERHORN

Unsere Kunden schrieben

gemeinsam Geschichte

Aline sitzt im Taxi von Visp

nach Zermatt. Den Zug hat

sie um 5 Minuten verpasst.

Eine Stunde warten?

Unnötige Zeitverschwendung,

hat sie doch

ohnehin schon viel um die

Ohren.

Aber die folgenden zwei

Wochen will sie sich einmal

Zeit nehmen, Zeit für sich

selbst. Die Ferien im Hotel

in Zermatt hat sie sich mehr

als verdient, findet sie. „Auf

dieses Hotel bin ich sehr

gespannt“, denkt sie sich.

„Dieser Star-Architekt hat

bestimmt ein paar nette

Überraschungen mit

eingebaut!“

Sie sitzt, in Gedanken

versunken, auf der

Rückbank des Taxis. Die

Landschaft fliegt an ihr

vorbei. Stalden,

St. Niklaus, Herbriggen,

Randa, Täsch.

„Täsch habe ich aber anders

in Erinnerung“, denkt sie

sich. „Viele neue

Wohnhäuser und Hotels. Na

ja, ich war auch schon lange

nicht mehr hier.“

geschrieben von

Raiffeisenbank Mischabel-Matterhorn

Sie geniesst die ruhige Fahrt

durchs Nikolaital.

Verblüffend entspannend,

findet sie.

Plötzlich hält das Taxi an.

„Wir sind da, Spiss,

Zermatt. Das macht dann

CHF 87.50 bitte.“

„Vielen Dank, hier sind

CHF 90 - den Rest können

Sie be...“ und als sie sich

vom Rücksitz nach vorne

lehnt und sich der Blick mit

demjenigen des Taxi-

Chauffeurs trifft, erkennen

sie sich plötzlich wieder...


Taxi-Gewinnspiel 2011

„Hey, Chris! Bist du es?

Chris?“

Er schaut sprachlos aus dem

Fenster. Sein leerer Blick

beunruhigt sie.

„Chris“, wiederholt Aline,

„was ist mit dir?“

„Hallo Aline“, äussert sich

Chris nach einem kurzen

Zögern, „nichts. Nein... ach,

das ist eine lange

Geschichte. Und du Aline“,

wechselt Chris abrupt das

Thema, „wie geht es dir und

was machst du in Zermatt?“

Aline berichtet Chris über

ihre geplanten Ferien in

Zermatt und ihr

bevorstehendes Treffen mit

einem Star-Architekten.

Aline bemerkt jedoch nicht,

dass Chris

gedankenversunken ihre

Koffer aus dem Taxi auslädt

und sich wieder ins Taxi

setzt.

Erst als sich die beiden

verabschieden und Aline

alleine vor ihrem

Reisegepäck steht, erinnert

sich Aline an die

gemeinsame Studienzeit mit

Chris und seine lebenslustige

Art.

geschrieben von

Uli Truffer

Damals war Chris voller

Pläne und Visionen. Und

heute? Noch bevor Aline mit

Chris weiterreden kann,

fährt das Taxi los.

Nach wenigen Metern

jedoch leuchten die

Bremslichter auf.


Taxi-Gewinnspiel 2011

„Was soll das?“ fragt sich

Chris und überlegt kurz.

Sein Blick weilt auf der im

Rückspiegel ersichtlichen

attraktiven Mittvierzigerin

neben all ihrem Gepäck

stehend.

„Ich kann nicht immer vor

meiner Vergangenheit

davonrennen!“ Obwohl, bei

Chris momentaner

beruflichen Stellung müsste

man eher von davonfahren

reden.

Er legt den Rückwärtsgang

ein und fährt bis auf

Augenhöhe zu der verdutzt

dastehenden Aline zurück.

Nachdem Chris das Fenster

heruntergelassen hat, blickt

er zu seiner ehemaligen

Studienkollegin hoch und

meint mit einem verlegenen

cheln: „Hat wohl eben

nicht so richtig hingehauen,

das erste Wiedersehen nach

so vielen Jahren?“

Aline winkt ab: „Du warst

wohl genauso überrascht wie

ich – nach all den alten

Geschichten.“

geschrieben von

Michel Bumann

Chris fasst sich ein Herz,

schluckt einmal leer und

schaut hoffnungsvoll in

Alines dunkelbraune Augen.

„Hast du morgen Abend

schon etwas vor? Wir

könnten doch zusammen im

Grampi’s etwas trinken

gehen?“ stammelt Chris

hervor und blickt Aline

erwartungsvoll an.


Taxi-Gewinnspiel 2011

Aline seufzt und wird etwas

verlegen. Sie hat sich erst

vor kurzem von ihrem

Ehemann getrennt und will

die Zeit in Zermatt nutzen,

um sich auf andere

Gedanken zu bringen.

„Weisst du Chris, ähmm,

eigentlich würde ich ja sehr

gerne,aber...“

„Aber was?“, fragt Chris,

„...aber morgen kann ich

nicht. Ich treffe mich mit

einem guten Bekannten,

einem Star-Architekten aus

Italien.“

Chris ist enttäuscht, lässt

diese Absage aber nicht auf

sich sitzen.

Er öffnet die Tür und steigt

aus dem Taxi. Erst jetzt fällt

Aline auf, dass Chris nichts

von seiner Attraktivität

verloren hat.

„Jetzt treffen wir uns nach so

langer Zeit wieder und du

erteilst mir eiskalt eine

Abfuhr?“

geschrieben von

Daniel Zurwerra

Ohne darauf einzugehen

wendet sich Aline von ihm

ab und packt ihre Koffer.

Dabei fällt ihr ihre

Handtasche auf den Boden

und eine Postkarte kommt

zum Vorschein.


Taxi-Gewinnspiel 2011

Chris bückt sich umgehend,

um Aline zu helfen.

Als er die besagte Postkarte

ergreift, reisst Aline sie ihm

aus der Hand. Sie versucht

sofort, diese verschwinden

zu lassen.

Geistesgegenwärtig realisiert

Chris, um welche Karte es

sich handelt, und nimmt sie

abrupt an sich.

Er dreht sie um und sieht,

was er vermutet hat.

Aufgeregt stellt er Aline zur

Rede: „Alineeee... du trägst

diese Karte immer noch mit

dir herum?

Das sind bald 10 Jahre... Du

hast sie nicht weggeworfen,

und nun erteilst du mir eine

solche Abfuhr für ein

simples Nachtessen.

Ich weiss, ich habe dich

damals sehr verletzt. Komm,

lass uns einen Kaffee trinken

gehen. Ich glaube, wir

sollten dringend darüber

sprechen.“

Aline sucht ihre letzten

Habseligkeiten zusammen

und steht auf. „Also gut,

wenn du meinst. Ich werde

mir jetzt ein Hotel suchen

und wir können uns in einer

Stunde am Bahnhof

treffen.“

geschrieben von

Karin Meichtry

Zur Sicherheit tauschen die

beiden noch ihre Handy-

Nummern aus und

verabreden sich für 16 Uhr

vor dem Bahnhof.


Taxi-Gewinnspiel 2011

Aline findet schnell ein freies

Zimmer und macht sich auf

den Weg ins Hotel.

In Gedanken allerdings ist

sie beim bevorstehenden

Treffen mit Chris. Sie hofft,

sich noch ein bisschen

entspannen zu können und

ihre Gedanken zu ordnen.

Doch an der Reception des

Hotels, der nächste Schock!

Das kann doch gar nicht

sein! Beim Anblick des

Receptionisten, Urs, wird sie

schon wieder an ihre

Vergangenheit und die

tragischen Geschehnisse

erinnert.

Angespannt spricht er sie an:

„Aline, welche

Überraschung! Was machst

du denn hier?“

Perplex meint Aline:

„Eigentlich Ferien, aber du

solltest mich um 16 Uhr

zum Bahnhof begleiten!“

Als Urs rausfindet, dass

Aline sich mit Chris

verabredet hat, sucht er

nach Ausflüchten.

Aline bleibt, trotz ihrer

Angst vor der Konfrontation

mit der Vergangenheit und

derer zwischen Chris und

Urs, hart.

geschrieben von

Jessica Gorza

Leider stellt sich heraus, dass

Alines Angst begründet war!

Als Chris Urs erblickt,

stürmt er auf ihn los, schlägt

ihn nieder und springt auf

den gerade abfahrenden

Zug...


Taxi-Gewinnspiel 2011

„Was soll das?“ Aline bleibt

ganz verdutzt stehen. Sie

versteht nichts mehr.

Urs und Chris wohnen

beide in Zermatt und sehen

sich bestimmt oft. Und jetzt

schlägt Chris Urs am

helllichten Tag und haut

einfach ab.

Ein Zuschauer

benachrichtigt per Handy

die Polizei. Urs liegt immer

noch am Boden, er kann

kaum seinen Kopf heben.

Seine rechte Kopfhälfte ist

blutverschmiert.

Aline bückt sich zu ihm und

wischt ihm mit einem

Taschentuch und dem

Schnee, der daneben liegt,

die grössten Blutflecken weg.

Aline versucht mit Urs zu

sprechen, doch der kann ihr

kaum antworten. Er

schüttelt nur den Kopf.

Zum Glück haben Aline und

Chris ihre Handy-Nummern

ausgetauscht. Sie versucht,

ihn zu erreichen, doch es

ertönt nur das

Besetztzeichen. Mit wem

telefoniert Chris wohl?

geschrieben von

Josiane Fux

Kaum hat Aline das Handy

in ihrer Handtasche

verstaut, erscheint die Polizei

auf Platz.

Aline ist erleichtert. Die

Polizei jedoch rennt an ihr

vorbei - geradewegs zur

Bahnstation.

In unmittelbarer Nähe hat

sich ein schweres Unglück

ereignet...


Taxi-Gewinnspiel 2011

Aline bekommt einen

Schrecken. Hoffentlich hat

Chris sich selber nichts

angetan!

Da kommt auch schon die

Ambulanz angefahren. Zum

Glück hat die Ambulanz

zwei Ärzte mit sich. Ein Arzt

versorgt den auf dem Boden

liegenden Urs und der

andere rennt Richtung

Bahnhof.

Urs wird zur Sicherheit zum

Notarzt gefahren.

Aline geht auf den Bahnhof

schauen, was da passiert ist.

Chris hat sich vor den Zug

geworfen. Der Lokführer hat

ihn jedoch früh genug

gesehen, so dass er schon

vorher abbremsen konnte.

Chris ist leicht verletzt. Der

Arzt versorgt ihn und bringt

ihn in die Ambulanz. Die

Ambulanz bringt ihn mit

Blaulicht ins Spital Visp.

geschrieben von

Edith Lengen

Die Polizei fragt Aline, ob sie

ihn kenne. Sie sagt: „Ja.“

Die Polizei nimmt Aline mit

aufs Polizeirevier. Aline

erzählt der Polizei die

Geschichte mit Urs und

Chris.

Chris habe Urs

zusammengeschlagen und

Urs sei beim Notarzt. Die

Polizei fragt Aline, zu

welchem Arzt man denn Urs

gebracht habe. Sie sagt, die

Ambulanz habe ihn zum

Notarzt gebracht.


Taxi-Gewinnspiel 2011

Nach einer schlaflosen

Nacht hat sie einen

Entschluss gefasst.

Aline ist nicht mehr nach

Ferien zumute. Sie muss

wissen, was mit Chris los ist.

Der Architekt kann warten.

In der Notaufnahme stösst

sie mit Chris zusammen. Sie

stellt ihn zur Rede. Er wollte

sich nicht vor den Zug

werfen, sondern auf

schnellstem Wege weg aus

Zermatt.

Mit einem Taxi fahren sie

ins Saas, dorthin, wo alles

begann.

Aline kennt sich hier nicht

schlecht aus, war sie doch

letztes Jahr gerade hier.

In Saas-Grund nehmen sie

die Gondelbahn nach

Kreuzboden, dort

angekommen, setzen sie sich

in die schönen Liegestühle

mit Blick auf die

Mischabelkette und Saas-

Fee. Ist es herrlich dort

oben, Schnee, frische Luft...

Jetzt ist Zeit für eine

Aussprache!

geschrieben von

Kirsten Cina

Chris atmet tief ein und

fängt an:

„Vor etwa 10 Jahren, als du

weggezogen warst, wohnte

ich mit Urs zusammen in

einer WG.

Ich wartete sehnsüchtig auf

eine Nachricht von dir, aber

es kam nichts, obwohl du es

versprochen hattest.”

„Das stimmt nicht!...


Taxi-Gewinnspiel 2011

...Ich habe dir doch

andauernd Briefe

geschrieben“, erwidert Aline.

„Wie bitte? Nicht einen

einzigen hab ich erhalten,

niemals!“

„Du Lügner, erzähl doch

nicht so etwas, du hast mir

doch geantwortet!“

Chris entgegnet:

„Geantwortet? Ich soll dir

geantwortet haben? Wie soll

denn das möglich sein?“

Und noch während seiner

letzten Worte dämmert‘s bei

Chris langsam aber sicher.

„Aline, ich habe wirklich nie

einen Brief von dir erhalten.

Das war bestimmt Urs, der

dir in meinem Namen

geantwortet hat. Er hat

während unserer

gemeinsamen WG-Zeit

deine persönlichen Briefe an

mich abgefangen und mir

vorenthalten!“

„Denkst du wirklich, Chris?“

„Ja sicher, der wollte doch

immer schon einen Keil

zwischen uns treiben, selbst

als wir noch zusammen

waren.“

„Aber Chris, wieso hast du

denn gestern am Bahnhof in

Zermatt so forsch reagiert?

Wieso hast du dich nur so

brutal auf Urs gestürzt?“

„Aline, als ich dich da auf

dem Bahnhof mit Urs

gesehen habe, habe ich

gedacht, dass du seinetwegen

wieder hier bist. Die

Emotionen haben mich

übermannt, ich hatte mich

geschrieben von

Raiffeisen Mischabel-Matterhorn

einfach nicht mehr unter

Kontrolle. Du bedeutest mir

immer noch sehr viel!

Tut mir leid.“

„Ich verstehe ja deinen Frust

und deine Verunsicherung,

Chris. Aber deshalb kannst

du doch nicht einfach Urs

halb spitalreif

zusammenschlagen!

Lass uns jetzt die Saaser

Sonne, das feine Käse-

Fondue und den edlen

Tropfen Walliser Wein

geniessen. Auf der

Gondelfahrt hinunter ins Tal

können wir dann

besprechen, was wir

unternehmen wollen!“


Taxi-Gewinnspiel 2011

So eine Gondelfahrt hat

schon was Besonderes, denkt

Aline und schaut Chris tief

in seine himmelblauen

Augen, um herauszuspüren,

ob sie in sich das fast

erloschene Feuer „der Liebe

ihres Lebens“ wieder

brennend erfühlen könnte.

„Ich könnte stundenlang

in deine wunderschönen

braunen Bambiaugen

sehen“, sagt Chris mit

sanfter Stimme und nimmt

die Hände von Aline in die

seinen.

Aline geniesst diese

Zärtlichkeit sehr nach der

langen Zeit der

Ungewissheit und spürt, dass

sie sich erneut in Chris

verliebt hat!

Gleichzeitig kommen

Zweifel in ihr auf, ob sie sich

nun voll den schönsten

Ferien ihres Lebens

hingeben kann oder nicht.

Da war doch damals die

Affäre mit der Golflehrerin

Fabienne gewesen.

geschrieben von

André Roger Ruff

Doch Aline will nicht

vernünftig sein und beginnt,

Chris innig zu küssen.

Als sie wieder im Taxi sitzen,

sagt Chris: „Jetzt oder nie -

wir verreisen auf eine

einsame Insel!“

„Yesss!“ schreit Aline.

9 Stunden später: „Hier

spricht Ihr Pilot, festhalten,

wir müssen

notwassern!“ „Männnner!“

ruft Aline.


Taxi-Gewinnspiel 2011

Aline hat schreckliche Angst

und klammert sich an Chris.

Die Ansprache des Piloten

nimmt sie kaum wahr. Er

spricht irgend etwas von

Schwimmwesten bereit

halten.

Danach geht alles sehr

schnell. Es gibt einen starken

Aufprall, die Leute schreien

und kreischen.

Wasser strömt von überall

her ins Innere des Flugzeugs.

Dann wird ihr schwarz vor

Augen.

Heisses Sonnenlicht scheint

ihr ins Gesicht. Langsam

blinzelt sie mit ihren Augen.

Es fühlt sich an, als hätte ihr

jemand Salz in die Augen

geschüttet. Sie ignoriert den

Schmerz und öffnet die

Augen.

Da erblickt sie Chris, der

ganz nah bei ihr sitzt. „Wo

sind wir? Was ist passiert?“

fragt sie erschrocken.

„Hab keine Angst“, beruhigt

sie Chris, „wir sind auf einer

Insel.“

geschrieben von

Angela Kalbermatter

„Und wo sind all die

anderen Passagiere?“, fragt

Aline voller Sorge.

„Ich weiss es nicht“, gibt

Chris zu. „Niemand ist uns

nachgeschwommen...“

Aline richtet sich auf und

betrachtet die Insel. Es

scheint, als wären die beiden

die einzigen Menschen weit

und breit...


Taxi-Gewinnspiel 2011

„So eine Scheisse! Chris, was

machen wir nun?

Wir sind ganz alleine hier.

Mein Handy ist kaputt.

Niemand wird uns finden.

Ich habe schreckliche Angst,

auch habe ich Durst und

Hunger.“

„Aline, bleib ruhig. Komm,

wir gehen auf die Suche

nach Trinkwasser und dann

werde ich einen grossen,

schönen Fisch angeln. Zum

Glück geht noch das

Feuerzeug.“

Chris lächelt Aline lieb an,

schaut in ihre

atemberaubenden Augen

und sie beginnen sich zu

küssen.

Zärtlich streichelt er über

ihre Haare bis hinab zum

Brustansatz. Einen kurzen

Moment hält er inne und

spürt, wie erregt sie beide

sind.

Sie lassen sich langsam in

den Sand fallen und eine

Woge von Lust und

Leidenschaft überkommt sie.

geschrieben von

Peter-Josef Anthamatten

Lange später, nachdem

Durst und Hunger gestillt

worden sind, beraten sie, wie

es nun weitergehen soll.

Plötzlich zerrt Chris Aline

am Ärmel und schreit vor

Aufregung: „Guck mal, da

vorne im Wasser schwimmt

etwas!“ „Tatsächlich, ein

silbermetallener Koffer“,

kreischt Aline vor Freude

zurück.

„Los, den holen wir uns!“


Taxi-Gewinnspiel 2011

Zusammen können sie den

Koffer an den Strand

ziehen, kaputt, aber

überglücklich.

Aline blickt auf das Meer, es

dämmert bereits. Sie

umarmt Chris von hinten

und schmiegt ihren Kopf an

seine Schulter. „Danke“,

flüstert sie ihm ins Ohr.

„Wofür?“ Chris dreht sich

zu ihr um. „Ohne dich

würde ich das alles hier nicht

so gelassen nehmen“, sie legt

ihren Zeigefinger auf seine

Lippen.

„Sag jetzt nichts.“ Zärtlich

berühren ihre Lippen seinen

Mund.

Er erwidert den Kuss, seine

Beine sind ganz zittrig. Er

streicht mit seiner Hand

langsam über ihre Wange.

Wie lange hat er auf diesen

Moment gewartet!

Der neue Morgen ist

atemberaubend schön. Beim

Öffnen des Koffers gibt es

eine Überraschung, er

scheint mehr zu beinhalten

als nur Reisegepäck.

„Aline, siehst du auch den

Laptop?“ Innerhalb

kürzester Zeit kann Chris

über den Internet-Notruf

Hilfe anfordern.

geschrieben von

Roger Imboden

Am nächsten Tag steht

folgende Schlagzeile auf der

Titelseite vom Blick:

„Air Zermatt rettet

gestrandetes Schweizer

Liebespaar auf einsamer

Insel!“


Taxi-Gewinnspiel 2011

Als Urs den Blick liest, bleibt

ihm beinahe das Frühstück

im Hals stecken, denn er

ahnt, um wen es sich

handelt.

In Zermatt gelandet, hat

Chris eine Idee, denn hier

will er mit Aline nicht

bleiben, zu gross ist die

Gefahr, Urs über den Weg

zu laufen.

„Aline, komm mit!“ Er

nimmt sie bei der Hand.

„Lass dich überraschen!“

Sie laufen Richtung

Bahnhof und setzen sich in

den Zug Richtung Täsch.

Dort angekommen wartet

bereits das von Chris

bestellte Taxi. Schnell

steigen die beiden ein.

Die Spannung bei Aline ist

gross, denn sie hat keine

Ahnung, wohin diese Fahrt

führt.

Das Taxi biegt in Stalden

Richtung Törbel ein und

fährt immer weiter und

weiter.

Als das Taxi anhält, weiss

Aline immer noch nicht, was

sie erwartet.

Sie steigen aus und

bezahlen. Chris nimmt sie

bei der Hand und beginnt

zu laufen. Sie laufen den

Weg bergauf.

geschrieben von

Mary Juon

„Wir sind am Ziel“, flüstert

Chris.

Müde, aber glücklich setzen

sie sich hin.

„Welch herrliche Aussicht

und dieses Nebelmeer!“,

flüstert Aline ihm ins Ohr...


Taxi-Gewinnspiel 2011

...und küsst ihn sanft. „Was

gibt es Romantischeres, als

bei einer einsamen Hütte im

Törbeltal mit meiner

grossen Liebe auf einer

Bank zu liegen“, geht es

Aline durch den Kopf.

Als sie einnickt, erscheinen

ihr die vergangenen

Ereignisse nochmals im

Traum.

Plötzlich schreckt sie hoch:

„Wie konnte ich das nur

übersehen? Bin ich aus

Liebe blind geworden?“

Schon bei der ersten

Begegnung in Zermatt hat

sie es im Unterbewusstsein

bemerkt:

„Mit Chris stimmt etwas

nicht! Sein leerer Blick war

ein Warnzeichen. Zudem

hat er ja bis vor wenigen

Tagen in der Notaufnahme

nicht gewusst, dass Urs ihm

meine Briefe vorenthalten

hat. Warum ist er so

aggressiv auf Urs

losgegangen? Er konnte

doch früher keiner Fliege

etwas zuleide tun.“

„Chris, es ist so schön mit

dir, aber ich merke, dass du

mir etwas verheimlichst!“

geschrieben von

Adrian Schnyder

Der Gesichtsausdruck von

Chris versteinert sich: „Ok,

Aline, ich werde dir die

ganze Wahr...“

Ein Auto braust heran. Als

Urs aussteigt, weiss Chris,

dass diese Geschichte

tragisch enden wird.


Taxi-Gewinnspiel 2011

Chris verkriecht sich mit

Aline hinter einen

grösseren Stein und

bewaffnet sich mit einem

dicken Ast.

Als er sieht, dass Urs ein

Messer in der Hand hält,

fängt sein Puls an zu rasen.

Aline sinnt: „Oh, wäre ich

doch im Moment alleine

vis à vis auf der

Sonnenterrasse Grächen!“

„Chris, komm raus du

Feigling, es ist höchste Zeit,

dass Aline nun die volle

Wahrheit erfährt!

Aline, Chris hatte in unserer

WG damals ein uneheliches

Kind mit Myriam. Da er

sich trotz positivem

Vaterschaftstest nicht um sie

kümmerte, liessen wir ihn

rausschmeissen.

Daher der Groll auf mich.

Da ich nicht dein Typ bin,

wollte ich keine Verbindung

zu dir aufnehmen, dich

Aline aber auch nicht mehr

länger zum Narren halten.

Ich habe daher die Briefe

unterschlagen.

geschrieben von

René Truffer

Myriam und ihr Sohn Toby

wohnen nun schon seit

einigen Jahren bei mir in

Zermatt, und ichchte

dich, Chris, da nie mehr

sehen! Und nun

verschwinde!

Um die Heimkehr von Aline

werde ich mich kümmern.“


Taxi-Gewinnspiel 2011

„Jetzt reicht`s, ich habe so

endgültig genug von euch

beiden, wäre ich doch nur

mit der MGB nach Zermatt

gefahren!“ schreit Aline und

rennt weinend davon.

Der Kuh-Bauer Alois, der

gerade mit seinem

Einspänner unterwegs ist,

bemerkt die traurige Frau

am Strassenrand, hält mit

seinem Fuhrwerk an und

sagt: „Komm, steig auf und

nimm einen kräftigen

Schluck aus meinem

„Butilli“, das vertreibt

Kummer und Sorgen.“

Nach dem turbulenten Tag

nimmt Aline dieses Angebot

dankend an und setzt sich zu

Alois auf den Heustock. „Es

ist zwar ein langsames Taxi,

dafür aber umweltfreundlich

und gratis“, meint Alois

aufmunternd, „erzähl mir,

warum du so traurig bist.“

Aline, die wegen dem

hochkarätigen Schnaps

kaum zu Atem kommt,

keucht nur: „Hätte ich bloss

nicht mit diesem Botta

abgemacht, würde ich nie

mehr nach Zermatt fahren!“

geschrieben von

Willi Summermatter

„Botta?“, fragt Alois

erstaunt, „meinst du etwa

diesen Star-Architekten, der

hier eine Kapelle bauen

wollte? Gnade Gott, wenn

ich diesem „Gsell“ zufällig

begegnen sollte!“


Taxi-Gewinnspiel 2011

Da fragt Aline neugierig:

„Wieso denn?“

Der Bauer erzählt wütend

und aufgebracht davon, dass

der Architekt die Kapelle

auf seinem Land bauen

wolle.

„Mir passt das gar nicht“,

meint der Bauer zum

Schluss.

Da verspricht Aline dem

Bauern, mit dem

Architekten zu reden. In

Stalden angekommen,

beschliesst Aline, den

chsten Zug nach Zermatt

zu nehmen. Dieser fährt

jedoch erst in einer Stunde.

Lustlos schlendert sie ins

Restaurant Hohlgässli.

Sofort entdeckt sie dort

Botta an einem Tisch

sitzend. Aline setzt sich zum

Architekten und erzählt ihm

von Alois. Doch der

Architekt will nicht mit sich

reden lassen. Wütend

springt Aline auf und rennt

hinaus.

Sie setzt sich auf eine Bank,

als ihr eine torkelnde und

blutüberströmte Person am

Ende der Strasse auffällt.

geschrieben von

Annette Kalbermatten

Es ist Chris!

Er schreit um Hilfe.

Aline will zu ihm hingehen,

doch da stürzt Chris schon

zu Boden. Er ist

ohnmächtig.

Plötzlich nähert sich ihm

Urs' Auto in rasantem

Tempo.


Taxi-Gewinnspiel 2011

Langsam aber sicher hat

Aline die Schnauze

gestrichen voll.

Immer wieder Theater mit

diesen beiden

Streithähnen... Und dann

dieser Stararchitekt...

„Nichts wie weg hier...“, sagt

sich Aline. Sie packt ihr Hab

und Gut, rennt Richtung

Dorfmetzgerei.

Dort streckt sie den Daumen

raus, macht Autostopp.

Schon der vierte Wagen hält

- ein Ferrari. Eine nicht sehr

freundliche Stimme fragt:

„Je vais à Sion...Dépêchezvous!“

Aline, die perfekt französisch

spricht, steigt ein. Nach 3-4

Minuten dämmert es ihr.

Sie sitzt im Wagen von...

Christian Constantin!

geschrieben von

Raiffeisen Mischabel Matterhorn


Taxi-Gewinnspiel 2011

Wie Aline von den Medien

her weiss, hat Constantin

schon 28 Trainer entlassen.

Er spricht mit ihr in einem

französisch-diktatorischen

Akzent.

Dies kann die aufgewühlte

Aline im Moment wirklich

nicht gebrauchen, obwohl

sie weiss, dass Herr

Constantin auch ein "Star-

Architekt" ist.

Aufgeregt entgegnet sie:

„Laissez-moi sortir à Viège,

s‘il vous plaît!“

Das Rad dreht sich! Nun

steht Aline ein wenig hilflos

am selben Punkt wie vor 3

Wochen auf dem Bahnhof

in Visp.

geschrieben von

Roger Burgener

Da ertönt von hinten eine

sanfte Stimme: „Kann ich

Ihnen behilflich sein?“

Es ist eine hübsche Frau mit

einem Kind an der Hand.

„Mein Name ist Myriam!“


Taxi-Gewinnspiel 2011

Aline hat diese Frau noch

nie gesehen, ihr sehr blasses

Gesicht gleicht eher einer

Fotografie als einem echten

Gesicht. Der Junge an

Myriams Seite zupft an

Mamas Hose; er möchte

heisse Marroni haben, fleht

mit Enzianaugen.

Diese Augen! Sind fast wie

Kunstaugen, wie jene

von...Chris, denkt Aline.

Ach, wie süss, ein kleiner

Chris!

„Und das ist Toby, nicht

wahr?“, hört sich Aline

fragen, wie von weit her.

„Genau“, lächelt Myriam.

„Und wissen Sie, dass das

mit Chris und Ihnen nichts

wurde, tut mir leid, ach, wir

sind ja gewissermassen

Leidensgenossinnen, müssen

uns mit Schürzenjägern und

Tobsüchtigen

herumschlagen, hat doch

der Urs schon wieder

zugeschlagen, und

verschuldet hat er sich, dass

man's nicht glaubt, sagen

Sie, Sie kennen doch diesen

stinkreichen Botta, könnten

Sie nicht versuchen...“

„Mama! Marrrooni!“, plärrt

der Bub.

„Mein Zug geht gleich, ich

muss mich beeilen“, sagt

Aline.

geschrieben von

Jolanda Brigger

„Oh, Sie könnten doch ein

Taxi nehmen, dann bliebe

uns Zeit für ein ,Gafi‘!“

„Nein danke, ich habe eine

Taxiphobie!“


Taxi-Gewinnspiel 2011

Aline ist nun in den Zug

gestiegen, doch der Bub ruft

wieder: „Mama! Marroni!“

Aber Aline schweigt

verträumt. Später, als sie an

der Endstation angekommen

ist, geht sie nach Hause.

Am Abend gegen 20 Uhr

schaut Aline eine Sendung

im Fernsehn, es ist noch so

lustig.

Später geht sie zu Bett und

schläft sofort ein.

Sie träumt und träumt, nur

von Taxis, immer nur von

denen.

Aber am nächsten Morgen,

als sie erwacht, ist ja

schon die Sonne da.

„Heute könnte ich ja mal

nach Embd fahren. Ja, mit

dem Zug nach Kalpetran

und dann mit der Seilbahn

nach Embd. Ja, das könnte

noch lustig werden.

Und dann könnte ich ja im

Restaurant Morgenrot etwas

essen und nachher noch die

Yakfarm besuchen, das

Wetter ist doch so schön

heute.

geschrieben von

Carine Gsponer

Für diesen Ausflug brauche

ich ja kein Taxi, es reicht,

wenn ich Zug und Seilbahn

benutze“, denkt sie.

Es ist eine super Idee und sie

macht sich sofort auf den

Weg.


Taxi-Gewinnspiel 2011

Aline fährt mit dem Zug

nach Kalpetran und dann

nimmt sie die Seilbahn nach

Embd.

Unterwegs denkt sie:

„Hoffentlich läuft mir heute

niemand über den Weg, den

ich kenne. Vor allem möchte

ich Chris oder Urs nicht

sehen.

Ichchte mal endlich in

Ruhe den Tag verbringen.

Wo doch so schönes Wetter

ist!“

In Embd angekommen,

geniesst sie die schöne

Aussicht. Es ist

wunderschön, die

verschneiten Berge und die

Landschaft zu sehen.

Später isst sie dann im

Restaurant Morgenrot zu

Mittag.

Danach geht sie zur

Yakfarm. Plötzlich sieht sie

eine Frau mit einem Kind.

„Das sind doch Myriam und

ihr Sohn!

Da kommen sie schon auf

mich zu. Was will sie denn

von mir?“, denkt Aline.

Myriam sagt zu Aline: „So

ein Zufall! Jetzt laufen wir

uns schon wieder über den

Weg.“ Myriam erzählt, dass

geschrieben von

Marie-Therese Anthamatten

Toby unbedingt die Yaks

sehen wollte.

Dann fragt sie Aline, ob sie

noch was von Chris gehört

habe.

Aline sagt zu ihr, dass sie von

ihm lieber nichts mehr

hören wolle. Sie habe nun

schon in den letzten Tagen

genug Ärger gehabt!


Taxi-Gewinnspiel 2011

Myriam schlägt Aline vor,

sie zur Yakfarm zu begleiten.

Aline sagt zu.

Unterwegs unterhalten sich

die zwei Frauen. Myriam

erwähnt nebenbei: „Liebst

du Chris eigentlich immer

noch?“ „Lieben ist zuviel

gesagt, aber ich mag ihn“,

meint Aline.

„Aber dennochchte ich

im Moment keine neue

Beziehung, ich habe mich

von meinem Mann getrennt

und bin noch am

Verarbeiten.“

Inzwischen erblicken die

drei Wanderer die Yakfarm

von Wismer auf der Roti

Flüo. Toby ist total

begeistert von diesen

eigenartigen Yaks mit ihren

gewaltigen Hörnern.

Aline und Myriam planen

ihren Rückweg. Sie

beschliessen, über die

Riedflüe, Blattegga in

Richtung Törbel zu

wandern.

Doch der Weg ist für den

kleinen Toby zu

anstrengend. Aline und

Myriam müssen den

Kleinen abwechselnd

tragen.

geschrieben von

Samuel Lorenz

Schon fängt es an, dunkel zu

werden und die beiden

Frauen werden unsicher.

Das letzte Postauto nach

Stalden erreichen sie nicht

mehr. Aline telefoniert für

ein Taxi von Törbel nach

Zermatt.

Myriam macht einen

Fehltritt mit Toby auf dem

Rücken und fällt hin.


Taxi-Gewinnspiel 2011

Toby ist kaum noch

ansprechbar. Aline versucht,

Myriam zu beruhigen.

Gemeinsam bereiten sie

dem kleinen schluchzenden

Tobias aus hastig

zusammengetragenen

Kräutern und Blättern ein

Lager.

„Wir können nicht warten,

bis das Taxi kommt“, sagt

Aline mit einem besorgten

Blick auf den verletzten

Tobias, „aber Chris müsste

sich ja immer noch in

Stalden aufhalten.

Zumindest habe ich ihn da

zum letzten Mal gesehen.

Und seine Handy-Nummer

habe ich ja immer noch.

Jetzt muss er uns helfen.“

Zitternd und voller Angst

wählt sie Chris‘ Nummer

und wartet auf seine

Stimme.

„Ja, Aline? Hier Chris am

Apparat“, ertönt es endlich.

Und Aline hört, wie Urs im

Hintergrund sagt: „Was will

denn jetzt Aline von dir? Sie

ist doch mit Myriam und

dem kleinen Tobias in

Törbel oben gewesen.“

Aline ist erstaunt, dass die

beiden Erzfeinde überhaupt

miteinander sprechen.

Was sie nicht weiss: Als Urs

seinen Kontrahenten Chris

blutüberströmt angetroffen

hat, ist er aus seinem Auto

gesprungen und hat erste

Hilfe geleistet, widerwillig

zwar, aber immerhin.

Und nun sitzen die beiden

Streithähne unter Aufsicht

geschrieben von

Kurt Schnidrig

des Dorfpolizisten im

Staldner Restaurant

Hohlgässli.

„Chris, du musst uns helfen,

der kleine Tobias ist

verunfallt...“, fleht Aline.

„Weisst du noch, was du mir

vor zehn Jahren auf eine

Karte geschrieben hast? Du

hast geschrieben: Liebe

Aline, werde dich nie

vergessen. Chris, jetzt kannst

du dein Versprechen

einlösen, bitte.“


Taxi-Gewinnspiel 2011

Nach einer Pause, die Aline

wie eine Ewigkeit

vorkommt, hört sie Chris

sagen: „Ich komme, von

Stalden aus bin ich in

einigen Minuten bei euch.“

„Da komme ich aber mit

dir“, ruft Urs dazwischen,

„schliesslich habe ich nun

jahrelang die Verantwortung

für Myriam und Tobias

übernommen!“

Kurze Zeit später treffen

Chris und Urs bei Aline,

Myriam und dem

verunfallten Tobias ein. Mit

Hilfe der beiden Männer

gelingt es, den Kleinen

vorsichtig bis hinunter an

die Strasse zu tragen. Unten

an der Törbjerstrasse wartet

das Taxi. Kaum ein Wort

fällt zwischen Aline,

Myriam, Chris und Urs,

während sie das Taxi ins

Spital von Visp fährt. Die

Ärzte diagnostizieren eine

Kopfverletzung und eine

schwere

Gehirnerschütterung bei

Toby.

Eine Woche muss er im

Spital bleiben. Und

während dieser Zeit wollen

die vier den kleinen Jungen

auf keinen Fall alleine

lassen. Sie wechseln sich ab,

morgens Chris mit Aline

und nachmittags Urs mit

Myriam.

Und da haben sie Zeit

miteinander zu reden, Chris

mit Aline und Urs mit

Myriam. Mit der

gemeinsamen Sorge um die

Gesundheit von Tobias

schwindet binnen einer

geschrieben von

Kurt Schnidrig

Woche der Hass zwischen

den zerstrittenen Paaren

und macht Platz für neues

Vertrauen. Manchmal

braucht es halt ein Unglück,

damit man sieht, was man

aneinander hat.

Am Ende der Woche macht

Urs seiner Myriam einen

Heiratsantrag und

zusammen mit Tobias

hoffen sie nun auf

Familienzuwachs in ihrem

Heim in Zermatt.


Taxi-Gewinnspiel 2011

Und als Tobias schon wieder

spitzbübischchelt und

bereits wieder wie früher

nach heissen Marroni

verlangt, da blickt Chris am

Ende dieser Woche im

Visper Spital verliebter denn

je in die braunen

Bambiaugen von Aline, und

diese schmilzt dahin wie ein

Osterhase in der warmen

Sonne des Wonnemonats

Mai, schaut überglücklich in

die enzianblauen Augen von

Chris und flüstert ihm ins

Ohr: „Jetzt rufe ich den

Architekten an!“

„Was zum Teufel willst du

jetzt mit Botta? Bin ich dir

nicht gut genug?“, fragt ganz

entrüstet Chris.

In diesem Augenblick zieht

eine Fangruppe des FC

Sitten am Spital vorbei,

Richtung Bahnhof Visp,

zum Cupfinal nach Basel.

„Nicht Botta, sondern

Constantin“, flüstert Aline

geheimnisvoll.

„Der Architekt aus Sitten

wird unseren Bungalow,

unsere exotische Villa auf

der einsamen Insel bauen,

dort, wo wir nach dem

Flugzeugabsturz gestrandet

sind. Dort, wo wir uns zum

ersten Mal geliebt haben.

Weisst du, ursprünglich

wollte ich ja den Star-

Architekten Botta mit dem

geschrieben von

Kurt Schnidrig

Bau eines Berghotels in

Zermatt beauftragen. Aber

für Exotisches ist der Mann

aus Sitten die bessere Wahl.

Schliesslich baut er auch das

Fussball-Stadion für die

Weltmeisterschaft in der

arabischen Wüste. Da ist

doch für ihn der Bau einer

exotischen Villa auf unserer

Trauminsel ein Klacks...“


Taxi-Gewinnspiel 2011

„Und woher, um Gottes

Willen, Aline, woher willst

du das Geld nehmen, um

unser Liebesnest, unsere

exotische Villa auf unserer

Trauminsel zu bezahlen?“

fragt Chris ungläubig.

Da versenkt Aline vielsagend

ihren braunen Bambiaugen

in Chris‘ enzianblauen

Augen und flötet ihrem

Chris mit zärtlicher Stimme

ganz verliebt ins Ohr:

„Chris, dafür gibt es doch

schon seit 100 Jahren die

Bankerlebnisse.

Hast du wirklich noch nie

etwas gehört von der

Raiffeisen-Erlebnisbank?

Die macht auch aus

unserem Traum ein

bleibendes Erlebnis!“

ENDE

geschrieben von

Kurt Schnidrig

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