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Konzeption - Stadt Eschborn

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Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort der Einrichtung 2

2 Beschreibung des Hortes und seines Standortes 3

3 Unser Bild vom Kind 4

4 Pädagogische Ziele 5

4.1 Selbstständigkeit 5

4.2 Soziales Miteinander erleben 6

4.3 Mitbestimmung 6

5 Offene Arbeit 7

6 Tagesablauf und Nachmittagsangebote 8

7 Ernährung 9

8 Hausaufgaben 10

9 Interkulturelle Arbeit 11

10 Integration 11

11 Zusammenarbeit im Team 12

12 Zusammenarbeit mit den Eltern 12

13 Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationspartner 13

14 Qualitätsstandards 14

15 Perspektiven 15

16 Impressum 16


1. Vorwort der Einrichtung

Den Kinderhort „Alter Höchster Weg“ gibt es seit 1. Mai 1991. Zunächst als Provisorium

auf fünf Jahre befristet, ist er seit 1996 eine feste Institution.

Die außergewöhnliche Bauweise des Hauses schafft eine angenehme, helle und

bunte Ausstrahlung. Die Größe der Einrichtung ist für Eltern und Kinder übersichtlich

und die Atmosphäre im Haus familiär. Seit dem Jahr 2002 ist die Einzelintegration

von Kindern mit Behinderung offiziell im Hort möglich und seit dem ein wichtiges

Thema für uns.

Mit dieser Konzeption öffnen wir unsere Türen und führen Sie durch das Haus. Der

Tagesablauf der Kinder wird beschrieben, sowie ihre Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Die Konzeption erklärt unsere Arbeitsschwerpunkte und pädagogischen Ziele.

Wir wollen die Selbständigkeit, soziale Entwicklung und Mitbestimmung der Kinder

fördern, sowie die Eltern bei der Erziehung, Bildung und Betreuung ihrer Kinder

unterstützen. Wir arbeiten nach den Prinzipien des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans.

Auf dem Weg dahin unsere Ziele zu erreichen, sind wir immer neuen

Veränderungen ausgesetzt, so dass unsere Arbeit in ständiger Weiterentwicklung ist.

Wir möchten mit dieser Konzeption Interesse und Neugier für eine wichtige Form der

Kinderbetreuung wecken. Die Konzeption sehen wir nicht als fertiges Ergebnis unserer

Arbeit, sondern als Auszug eines sich weiterentwickelnden Prozesses.

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2. Beschreibung des Hortes und seines Standortes

Der Hort befindet sich in einem verkehrsberuhigten Wohngebiet, umgeben von viel

Grün und grenzt an die Grundschule Süd – West. Das Einzugsgebiet besteht aus

Hoch-, Ein- und Mehrfamilienhäusern. In der Umgebung befinden sich einige Geschäfte

und es besteht eine gute Anbindung an S-Bahn und Bus. In dem Wohngebiet

sind überwiegend verkehrssichere Straßen, es gibt mehrere Spielplätze und ein Naturerlebnisraum.

Die Kinder haben im großen Außengelände vielseitige Spiel- und

Rückzugsmöglichkeiten. Sie können Wippe, Sandkasten und Schaukel nutzen. Außerdem

steht ihnen durch die Mitbenutzung des Schulgeländes eine große Kletterkombination

und vielfältige Spielbereiche der Schule zur Verfügung.

Wir betreuen 40 Kinder im Alter von 6 – 11 Jahren und haben die Möglichkeit zur

Einzelintegration. Der Hort hat von 7 – 17 Uhr geöffnet.

Betreuungsmodule: 1. von 7:00 – 8:00 Uhr

2. von 8:00 – 14:00 Uhr

3. von 14:00 – 16:00 Uhr

4. von 16:00 – 17:00 Uhr

Es besteht die Möglichkeit von Platzsharing (Aufteilung des Hortplatzes auf 2 oder 3

Nachmittage, ab 14 Uhr).

Schließung: - zwischen Weihnachten und Neujahr

- Betriebsausflug

- z.Zt. 3. Woche der Sommerferien

-

In den Sommerferien müssen sich die Eltern entscheiden, ob sie in der 1. und 2. Ferienwoche

oder in der 4. und 5. Ferienwoche eine Betreuung benötigen. In der 6. Ferienwoche

hat der Kinderhort wieder für alle Kinder geöffnet.

Begrenzte Öffnungszeiten: - Faschingsdienstag

- Wiesenfest

- Personalversammlungen

Spielbereiche:

- 2 große Räume mit angrenzendem Nebenraum,

Hochebenen, Küchenzeilen und Funktionsbereiche

- Funktionsbereiche im Flur

- „Bistro“

- Werkraum

In diesem Rahmen finden Sie die Leitgedanken unseres Hauses – als „Verstärkung“

einiger Schwerpunkte.

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3. Unser Bild vom Kind

„Kinder werden individuell begleitet und

nach ihren Bedürfnissen gefördert“

Wir sehen die Kinder als Persönlichkeiten mit eigenen Wünschen und individuellen

Bedürfnissen. Sie agieren als selbstbewusste, willensstarke und entscheidungsfähige

Partner. Die Kinder haben neben dem Vertrauen in sich auch Vertrauen zu anderen

Kindern und Erwachsenen. Alle können Interesse entwickeln und Verständnis

für andere Kulturen aufbringen.

Sie können ihre Gefühle ausdrücken und mittels ihrer sozialen Kompetenzen

Freundschaften bilden. Die Kinder sind vielseitig interessiert und bringen ihre Fantasie

und Neugierde mit. Viele sind lebhaft und stecken voller Tatendrang, wollen ihren

Lebensraum entdecken und ihre Umwelt verstehen. Die Kinder wollen gemeinsam

Regeln aufstellen und Grenzen austesten. Hortkinder sind lernbereit, ehrgeizig und in

der Lage ihren Wissensdurst zu stillen.

In einer vertauensvollen Atmosphäre haben die Kinder einen sicheren Rahmen für

ihre Gefühle. Hortkinder brauchen Sicherheit und Geborgenheit. Sie suchen eine

partnerschaftliche Beziehung zu den Erzieherinnen und brauchen Verständnis, Aufmerksamkeit,

Akzeptanz, sowie Anerkennung und Lob. Sie benötigen Hilfe und Unterstützung

in alltäglichen Situationen.

Hortkinder brauchen Kontinuität in Form von Ritualen, Regeln und Grenzen. Kinder

wollen sich bewegen, mit Freunden spielen und Spaß haben. Sie sind neugierig und

wollen Neues erleben und erlernen. Sie brauchen auch Rückzugmöglichkeiten um

alleine zu sein und Ruhe zu finden. Kinder im Hort brauchen ihren Freiraum und

Freiheiten, wollen selbstständig entscheiden und mitbestimmen.

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4. Pädagogische Ziele

4.1. Selbstständigkeit

„Kinder werden stark zum selbstbewussten, selbstständigen Handeln“

Mit 10 allein zu Haus!

Der Hort bietet vielfältige Möglichkeiten, um die Kinder auf die Zeit nach dem Hort

vorzubereiten. Die Kinder lernen mit der Zeit für sich Verantwortung zu übernehmen

und sich in schwierigen Situationen Hilfe zu holen. Sie entwickeln ihre Fähigkeit weiter,

eigene Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen und anzubringen. Kinder erlernen

eigenständig Kontakte zu knüpfen und diese neben dem Hort aufrecht zu halten.

Wir unterstützen die Pflege der Freundschaften außerhalb des Hortes und ermöglichen

Besuche innerhalb der Hortzeit.

Ihre Hausaufgaben lernen die Kinder selbstständig und alleine mit der Nutzung von

Hilfsmitteln (z.B. Nachschlagewerke, Lexika) zu bewältigen. Durch das Ausleihen mit

„Ausweis“ (z.B. für einen Ball) und „Führerschein“ (z.B. Kettcar) lernen sie Verantwortung

für Materialien und Spielgeräte zu übernehmen. Wichtig ist uns auch, dass die

Kinder versuchen eigenverantwortlich z.B. an Schwimm- oder Turnsachen zu denken.

Nach mehreren Übungsstunden können die Kinder ein Werkraum Diplom erwerben,

um im Werkraum selbstständig zu arbeiten. Dabei müssen wir uns auf den sachgemäßen

Umgang mit den Materialien und das Einhalten der Regeln verlassen können.

Sie sollen in der Lage sein, selbstständig in der Küche zu arbeiten, um sich etwas

zubereiten zu können. Bei der täglichen Imbisszubereitung werden neben dem Umgang

mit elektrischen Geräten die eigenverantwortliche Versorgung mit verschiedenen

Snacks eingeübt. Es ist uns wichtig, dass die Kinder die eventuellen Gefahren

und das Verhalten in solchen Situationen erlernen.

In Absprache mit den Eltern werden sie im Laufe der Zeit an die selbstständige Bewältigung

des Heimweges herangeführt. Älteren Kindern bieten wir, in Übereinkunft

mit den Eltern, die Möglichkeit ohne Erwachsene zum Kiosk oder Supermarkt einkaufen

zu gehen. Dabei lernen die Kinder über ihr Taschengeld zu entscheiden, und

erproben den eigenverantwortlichen Umgang damit. Schritt für Schritt können sie

sich auch Lebensräume außerhalb des Hortes (z.B. Spielplätze, Kino, Jugendzentrum,

Bücherei, usw.) zuerst mit und später ohne Erwachsene erschließen.

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4.2. Soziales Miteinander erleben

„Kinder sollen gewaltfreie Konfliktlösungen und

respektvollen Umgang miteinander erfahren“

Die Kinder sollen eine starke Persönlichkeit entwickeln und lernen Verständnis für

die Bedürfnisse anderer aufzubringen. Wir begleiten die Kinder in Konfliktsituationen

um diese auf sozial verträgliche Weise selbstständig lösen zu lernen.

Wir geben Hilfestellungen und achten darauf in Gesprächen den Partner ausreden

zu lassen und ihm zuzuhören. Als Vorbilder versuchen die Erzieherinnen ihre Wertvorstellungen

zu vermitteln.

Durch das Zusammensein und Zusammenerleben in kleinen und großen Gruppen

wird soziales Verhalten eingeübt. Bei der Bewältigung der alltäglichen Arbeiten wie

z.B. das Abwischen der Tische nach dem Mittagessen oder die Imbisszubereitung

erledigen einzelne Kinder die Aufgaben für die Gemeinschaft.

Die Kinder lernen einen respekt- und rücksichtsvollen Umgang miteinander. Durch

die Kinderbesprechung und Vollversammlung üben die Kinder Hemmschwellen zu

überwinden, Ideen und Beschwerden anzubringen.

4.3. Mitbestimmung

„Kinder lernen, dass sie durch Mitbestimmung den Hortalltag

verändern und etwas bewegen können“

Unsere Kinder können ihre Wünsche, Bedürfnisse und Interessen äußern um ihre

Freizeit im Hort mit zu gestalten, sowie bei Neuanschaffungen und Raumgestaltung

mitzuwirken. Im 14-tägigen Abstand finden Kinderbesprechungen in vier Kleingruppen

und die Vollversammlungen mit allen Kindern der Einrichtung statt. Sie lernen

ihre Vorstellungen und Ideen, was ihnen gefällt und nicht gefällt, einzubringen und

finden gemeinsam Lösungen für ihre Probleme.

Eine vier- köpfige Kindervertretung organisiert und führt durch diese Besprechungen.

Sie sind Ansprechpartner für Wünsche und Probleme von Kindern und Erzieherinnen.

Die Kinder erlernen eine Mitverantwortung für Ihr Haus, ihre Freizeitgestaltung

und für die Zeit die sie in der Gemeinschaft verbringen mit zu tragen.

Die Kinder lernen durch die Mitbestimmung demokratische Regeln. Die Meinung der

anderen zu akzeptieren und zu tolerieren steht für uns im Vordergrund.

Die Kinder können ihre Vorschläge bei der Gestaltung des Essens- und Imbissplanes

einbringen. Besonders begehrt ist unser „Kinderbestimmtag“. An diesem Tag gibt es

für einige Regeln Ausnahmen, z. B. können die Kinder die Bälle ohne Ausweis ausleihen,

die Mädchen und Jungen essen in getrennten Räumen und die Erzieherinnen

wischen die Tische.

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5. „Offene Arbeit – offnes Konzept“

Im Rahmen unserer offenen Arbeit lernen die Kinder ihre Interessen zu erkennen

und sind gefordert selbst aktiv zu werden. Sie können an allen Aktionen und Angeboten

nach ihren Bedürfnissen teilnehmen und sind frei in ihren Entscheidungen. Dadurch

lernen die Kinder Verantwortung für sich zu übernehmen und werden in Eigenständigkeit

und Selbstständigkeit gefördert.

Außerdem verstehen wir unter offener Arbeit, dass die Erzieherinnen alle Kinder

kennen und für sie verantwortlich sind. Für die Kinder sind alle Erzieherinnen gleichberechtigte

Ansprechpartner und Bezugspersonen. Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten

der Kinder untereinander und der Kinder zu den Erwachsenen werden

gefördert.

Als kleine Einrichtung erfahren die Kinder individuelle Zuwendung in familiärer Atmosphäre.

Verschiedene Funktionsbereiche im Haus (z. B. Bücherecke, Computerbereich,

Bauecke) ermöglichen eine optimale Raumausnutzung.

Durch das offene Konzept können die Kinder zu allen Kindern im Hort Kontakte

knüpfen und Freundschaften schließen. So können sie z.B. zu ihrer Geburtstagsfeier

im Hort Freunde und Freundinnen aus der Einrichtung einladen und entscheiden,

welche Erzieherin die Feier begleitet.

Zu Beginn ihrer Hortzeit werden die Kinder für die Mittagessenszeit in die beiden

großen Räume eingeteilt. Später können die Kinder selbst entscheiden, in welchem

Raum sie im nächsten Hortjahr essen möchten. Alle Erzieherinnen sind für die Eltern

und Lehrer gleichermaßen Ansprechpartnerinnen.

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6. Tagesablauf und Nachmittagsangebote

„Kinder können ihre Freizeit frei gestalten und

ihren Lebensraum in Eschborn entdecken“

7.00 Uhr Frühdienst

(Stand August 2011)

Schulbeginn Kinder werden zur Schule geschickt;

Erzieherinnen haben Zeit für Teamsitzung,

Planung, Vorbereitung, Besorgungen, Zusammenarbeit

mit anderen Institutionen, Arbeitskreise,

Gespräche mit Eltern und Lehrern

Schulschluss Montag – Donnerstag: 1. Hausaufgabenzeit,

Freispiel und Angebote

13.20 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr gemeinsame Pause im Freien

14.15 Uhr Montag – Donnerstag: 2.Hausaufgabenzeit,

Freispiel, Nachmittagsangebote, z. B.

Turnen, Schwimmen, Kinderkino

Freitag: Kinderbesprechung, Vollversammlung

15.15 Uhr Imbiss

anschließend Nachmittagsangebote, wie z.B. Projekte,

Freispiel, versch. AGs, Spielplatzbesuche,

Werkraum, Geburtstagsfeiern, Theater,

Mädchen- und Jungentag

16.30 Uhr Spätdienst

17.00 Uhr Ende der Betreuungszeit

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Wir halten unsere Kinder in Bewegung

Wir ermöglichen den Kindern ein vielfältiges Programm an Bewegungsformen und

bieten einen Ausgleich zum sitzenden Vormittag in der Schule. Der natürliche Bewegungsdrang

wird durch enge Wohnverhältnisse, steigendem Medienkonsum (Fernsehen,

Computerspielen) sowie häufige Fahrten mit dem Auto stark eingeschränkt.

Bei uns können die Kinder ihren Drang nach Bewegung ausleben:

• Fahrzeuge und vielfältige Spielgeräte (Springseile, Bälle, Inliner)

• Nutzung der Gruppen- und Nebenräume zum Tanzen und Toben

• Nutzung des großen Außengeländes

• Schwimmen im Eschborner Wiesenbad, Turnen in der Schulturnhalle

Die Bedeutung der Bewegung nimmt mit stärker werdenden gesundheitlichen Problemen

und einem steigenden Aggressionspotential der Kinder zu.

Feriengestaltung

„Hier ist was los!“

In den Ferien bieten wir zum Ausgleich des Schulalltages besondere Aktivitäten an.

Gemeinsam planen wir mit den Kindern in Kinderbesprechungen und Vollversammlungen

die Ferien, z. B. Ausflüge in Parks, Zoo, zum Flughafen, und berücksichtigen

ihre Wünsche.

Bei ausreichender Nachfrage, versuchen wir eine 3tägige Freizeit in den Osternferien

anzubieten. Wir beginnen jeden Ferientag mit einem ausgewogenen Frühstück. Außerdem

organisieren wir Turniere, schauen im Kino hinter die Kulissen, gehen ins

Schwimmbad (Freibad), bieten Angebote die in der Schulzeit aus Zeitgründen nicht

wahrgenommen werden können an.

Wir haben Zeit, um unsere Stadt und nähere Umgebung zu erkunden. Die Kinder

können mehr Zeit für Werk- und kreative Angebote nutzen. Erfahrungsgemäß kommen

in den Ferien etwas weniger Kinder in den Hort. Dadurch können sie die Zeit in

ruhigerer Atmosphäre und mit mehr Spielauswahl genießen. In den Ferien erfahren

die Kinder einen anderen Zusammenhalt und knüpfen neue Kontakte.

7. Ernährung

Wir bieten den Kindern ein ausgewogenes Mittagessen und einen abwechslungsreichen

Nachmittagsimbiss. Frisches Obst und Gemüse stehen täglich nach der Schule

für sie bereit. Wir berücksichtigen die Essenswünsche der Kinder und beziehen sie in

Planung, Einkauf sowie Zubereitung des Imbisses mit ein. Bei den Mahlzeiten ist es

uns wichtig, dass die Kinder in einer ruhigen, vertrauensvollen Atmosphäre einen

genussvollen Umgang mit Lebensmitteln erlernen. In den Essensgruppen haben die

Kinder die Möglichkeit Tischmanieren und eine angenehme Esskultur einzuüben und

zu pflegen.

Besondere Regelungen, wie kein Schweinefleisch essen oder andere Lebensmittel

die aufgrund einer Allergie nicht gegessen werden dürfen, werden von uns im Rahmen

unserer Kapazitäten berücksichtigt.

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8. Hausaufgaben

Wir bieten den Kindern die Möglichkeit ihre Hausaufgaben von Montag bis Donnerstag,

in zwei Hausaufgabenzeiten auszuarbeiten. Zu den Hausaufgaben zählen die

schriftlichen Aufgaben. Übungsaufgaben, auswendig lernen, lesen und 1x1 üben

werden zu Hause erledigt.

Die Länge der Hausaufgabenzeit wird in Absprache mit der Schule vereinbart. Jeweils

zwei Erzieherinnen betreuen die Kinder in einer Großgruppe. Dabei bieten wir

unterstützendes Material in Form von Rechenschiebern, Lexika, Entspannungsmusik,

Arbeitsmaterialien, usw. an und achten auf genügend Pausen. Wir stehen im regelmäßigen

Austausch mit den Lehrern. Die Hausaufgabenzeit kann individuell auf

das einzelne Kind abgestimmt werden, ohne dabei individuelle Nachhilfe zum Ausgleich

von Leistungslücken anzubieten.

Es kann vorkommen, dass die Hausaufgaben in der Hausaufgabenzeit nicht vollständig

erledigt werden konnten. Wir empfehlen den Eltern sich abends nochmals

die Hausaufgaben Ihres Kindes anzuschauen. Freitag ist unser hausaufgabenfreier

Tag, da die Kinder am Wochenende die Möglichkeit haben, ihre Hausaufgaben zu

Hause zu erledigen.

Die Hausaufgaben sollten im Hort gemacht werden, wenn:

Beide Eltern berufstätig sind

die Kinder erst zwischen 16:00 – 17:00 Uhr nach Hause kommen

die Kinder abends keine Konzentrationsfähigkeit mehr haben

die Kinder zu Hause noch weiteren Freizeitaktivitäten nach gehen

es Schwierigkeiten im Umgang mit der deutschen Sprache gibt

Individuelle Absprachen können die Eltern jederzeit mit uns treffen.

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9. Interkulturelle Arbeit

„Kulturelle Vielfalt ist unsere Stärke, das macht uns aus!“

Wir empfinden es als Bereicherung, dass Kinder so vieler verschiedener Nationen

und Kulturen unseren Hort besuchen. So haben Kinder aus vielen Ländern, die Möglichkeit

zum friedlichen Zusammenleben und zum Kennenlernen ihrer Kulturen. Sie

lernen mit den Unterschiedlichkeiten umzugehen und ihnen mit Achtung und Respekt

zu begegnen.

Im alltäglichen Gespräch mit anderen Kindern und Erzieherinnen, lernen Kinder mit

einer anderen Muttersprache, sich mit der deutschen Sprache zu verständigen.

Selbstverständlich beachten wir religiöse Besonderheiten beim Essen (z. B. Alternative

zu Schweinefleisch). Internationale Büfetts sind ein Gewinn für unsere Hortfeste,

bei denen uns die Eltern in vielfältiger Weise unterstützen. Wir möchten allen Kindern

eine Atmosphäre schaffen, in der sie sich angenommen fühlen.

10. Integration

„In familiärer Atmosphäre, sich wohlfühlen und

Angenommensein mit allen Unterschiedlichkeiten“

Für uns bedeutet Integration das Zusammenwachsen zu einer Gemeinschaft. Wir

möchten den Kindern das Gefühl vermitteln, ein Teil unserer Gemeinschaft zu sein.

Alle Kinder sollen sich bei uns wohlfühlen. Sie erleben die gemeinsame Teilhabe und

Aufgaben im Alltag.

Wir unterstützen die Kinder in Rücksichtsnahme, sowie Akzeptanz und Toleranz gegenüber

Unterschiedlichkeiten anderer. Alle können voneinander lernen und wir geben

einen Rahmen von festen Strukturen und Ritualen. Durch die Teilnahme an Angeboten

und Projekten bauen sich neue Kontakte auf.

Im Umgang mit Behinderung und anderen Unterschiedlichkeiten helfen wir den Kindern

ihre Hemmschwellen zu verlieren und fördern die Wertschätzung aller Persönlichkeiten.

Wir berücksichtigen die sprachlichen und kulturellen Unterschiede im Umgang

mit den Familien.

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11. Zusammenarbeit im Team

„Jede Einzelne ist wichtig, gemeinsam kommen wir ans Ziel!“

In einer professionellen und angenehmen Atmosphäre sorgen wir für eine qualitativ

gute Teamarbeit, als Hintergrund zur bestmöglichen Förderung der Kinder. Kollegiale

Beratung, verlässliche Absprachen und Kooperation sind für uns Voraussetzungen,

um mit Eltern an einem Strang zu ziehen.

Das Team qualifiziert sich durch Fort- und Weiterbildung und engagiert sich in der

Praktikantenausbildung und der pädagogischen Nachwuchsförderung. In der Vorbereitungszeit

stehen Organisation, Vor- und Nachbereitung, Einkauf, Dienstbesprechung,

Konzeptionsarbeit im Vordergrund. Weiterhin werden Gespräche mit Lehrern

und Eltern geführt, Feste und Projekte vorbereitet.

Supervision ermöglicht einen anderen Blickwinkel auf das Geschehen einzunehmen.

Die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen nimmt einen hohen Stellenwert ein.

In Arbeitskreisen mit anderen Kinderbetreuungseinrichtung des Trägers stehen wir in

stetigem Austausch.

Im respektvollen Umgang miteinander und Anerkennung der einzelnen Persönlichkeiten

im Team wollen wir den Kindern unsere Philosophie vorleben.

12. Zusammenarbeit mit Eltern

Unser Hort ist eine familienergänzende Einrichtung. Eltern sind Experten für ihr Kind

und uns als Partner in der Zusammenarbeit sehr wichtig. Wir wollen das Vertrauen

der Eltern gewinnen. Das Kennen lernen der persönlichen Lebensumstände hilft uns,

besser auf die Kinder eingehen zu können. Es ist uns von großer Bedeutung den

Eltern unsere Arbeit transparent zu machen.

In der Abholsituation ergeben sich Möglichkeiten für Tür- und Angelgespräche. Regelmäßig

laden wir die Eltern zu Elterngesprächen ein, um uns mit ihnen über den

Entwicklungsstand ihres Kindes auszutauschen. Zum Wohle des Kindes hat es sich

bewährt, wenn Eltern und Erzieherinnen eine Erziehungspartnerschaft bilden. Bei

Bedarf bieten wir auch Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

(z.B. Erziehungsberatungsstelle) an.

Ein besonderes Erlebnis ist es für die Kinder, wenn wir sie zu Hause besuchen.

Mehrmals im Jahr gestalten wir Eltern – Kind - Nachmittage. So sind zum Beispiel

das „Herbstfest“ und das „Lichterfest“ schon zu einer Tradition geworden, dabei freuen

wir uns über die Mitwirkung der Eltern. Die Interessen der Eltern werden durch

den Elternbeirat gewahrt. Zu wichtigen oder aktuellen Erziehungsthemen organisieren

wir Themenelternabende mit kompetenten Referenten. Gute Zusammenarbeit

und gegenseitiges Vertrauen sind für uns die Säulen für eine qualitative Elternarbeit.

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13. Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationspartner

Ein wichtiger Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit unseres Hortes ist diese Konzeption. In

einer gesonderten Broschüre werden die wichtigsten Informationen an die neuen Eltern

weitergegeben. Auch im Internet sind wir auf den Eschborner Seiten präsent.

Um unsere Arbeit transparent zu machen präsentiert sich der Hort auf verschiedenen

städtischen Veranstaltungen, wie „Eschenfest“ und „Mädchentag“, und in Form von

Presseartikeln.

Die Eltern erhalten Eindrücke unserer täglichen Arbeit und besonderer Aktivitäten

durch regelmäßige Fotoausstellungen im Haus. Alle 2 Jahre findet in unserem Stadtteil

ein Flohmarkt statt, der gemeinsam mit den Nachbareinrichtungen veranstaltet

wird.

Kooperationspartner

Grundschule Süd – West Ärzte

und andere Schulen Therapeuten

andere Kindertagesstätten Sozialpädiatrisches Zentrum

Erziehungsberatungsstelle

Stadtverwaltung Pädagogische

Fachschulen

Jugendamt Jugendzentrum

Sozialamt Abenteuerspielplatz

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Darauf können Sie sich verlassen...

14. Qualitätsstandards

Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und anderen Institutionen sind für uns selbstverständlich

Die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt

In familiärer Atmosphäre begleiten wir die Kinder individuell

Wir bieten eine qualifizierte und regelmäßige Hausaufgabenbetreuung an

Die Vermittlung von lebenspraktischen und sozialen Fähigkeiten ist uns sehr

wichtig

Die Versorgung der Kinder durch eine ausgewogene Ernährung ist gewährleistet

Eine Betreuung vor und nach dem Schulunterricht ist möglich und ein Großteil der

Ferienzeit ist der Hort geöffnet

Die Zusammenarbeit im Team ist für uns selbstverständlich und wird durch regelmäßige

Fort- und Weiterbildung gefördert

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15. Perspektiven

Die bestehende Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten, der Schule und der

betreuten Grundschule des Stadtteils Süd-West wird weiterhin intensiviert.

Den Bereich Medien, der bereits mit Camcorder, Fernseher und Computer ausgestattet

wurde, werden wir erweitern.

Die Öffentlichkeitsarbeit in Form von Presseartikeln soll in der Zukunft noch ausgebaut

werden.

Wichtige Bereiche wie Partizipation und gesunde Ernährung wollen wir thematisieren

und je nach Budget mit professioneller Beratung durch Fortbildung vertiefen.

Ein weiteres Anliegen ist der musisch - gestalterische Bereich, den wir langfristig zum

Thema machen wollen.

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Kinderhort Alter Höchster Weg

Alter Höchster Weg 5

65760 Eschborn

E-mail: hortahw@eschborn.de

Tel.: 06196/9989830

Fax: 06196/9989831

Öffnungszeiten 7.00 – 17.00 Uhr

Eschborn, August 2011

16. Impressum

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