Weltethos-Gespräche - Europäische Akademie der Wissenschaften ...

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Weltethos-Gespräche - Europäische Akademie der Wissenschaften ...

Zur Religionsfreiheit, zu Respekt und Toleranz

gegenüber anderen Religionen, zum friedlichen Dialog

mit ihnen gibt es keine Alternative, so sieht es schon

das Zweite Vatikanische Konzil. Der Dialog darf freilich

nicht naiv sein, weder fundamentalistisch im Hinblick

auf die eigene Glaubensüberzeugung, noch geprägt

von einer gleichgültigen und nachgiebigen Toleranz.

Die Religionen sind daraufhin zu befragen, in welcher

Form sie Sinn erschließen, wie sie zu Gerechtigkeit

und Frieden stehen, welches Gewaltpotential sie

freisetzen.

Das Projekt „Weltethos“ orientiert sich an der

Grundüberzeugung, dass es unter den Staaten und

Nationen keinen Frieden ohne Frieden unter den

Religionen gibt. Daher ist eine ethische

Grundausrichtung wichtig, um eine friedlichere,

gerechtere und humanere Welt zu ermöglichen. Es

geht um ein gemeinsames Ethos, um ein Weltethos

über den Weg der Begegnung von Menschen

verschiedener Kulturen und Religionen.

Die „Weltethos-Gespräche“ wollen den interreligiösen

Dialog fördern, um - trotz der Unterschiede - zu einer

interkonfessionellen Verständigung zu kommen.

In den „Weltethos-Gesprächen“ - einer mehrjährigen

Veranstaltungsreihe - die vom Innsbrucker Historiker

und Philosophen Helmut Reinalter geleitet werden,

steht zur Diskussion, welche Beiträge Religionen und

Kulturen zur Weltgesellschaft leisten können und

müssen.

Geplante Gespräche

Donnerstag, 10. Juni 2010:

Weltethos im Kontext des interreligiösen Dialogs“

Im Gespräch:

Günther GEBHARDT (Wissenschaftlicher Projektkoordinator der

Stiftung Weltethos, Tübingen)

Roman SIEBENROCK (Institut für Systematische Theologie der

Theologischen Fakultät, Universität Innsbruck)

Freitag, 24. September 2010:

Weltethos – Konsequenzen für globales Wirtschaften“

(Wirtschaftsmanifest)

Im Gespräch:

Hans KÜNG (Präsident der Stiftung Weltethos, Tübingen)

Wolfgang PALAVER (Institut für Systematische Theologie der

Katholisch-Theologischen Fakultät, Universität Innsbruck)

Heinrich NEISSER (Institut für Politikwissenschaften, Universität

Innsbruck)

Dienstag, 23. November 2010

Weltethos aus emanzipatorischer Perspektive“.

Im Gespräch:

Hans-Martin SCHÖNHERR-MANN (Geschwister-Scholl-Institut für

Politikwissenschaft, Ludwig-Maximilians-Universität München)

Die Gespräche finden jeweils um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung

statt.

Für 2011 sind weitere Gespräche geplant.

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