Activities 2006 - European Academy of Sciences and Arts

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Activities 2006 - European Academy of Sciences and Arts

ACTIVITIES 2006

Dollar. Der österreichische Rechnungshof ortet übrigens im Gesundheitswesen ein

Einsparungspotential von 2,9 Mrd. Euro.

„Die Konsequenz“ aus all dem, was auf diesem Symposion dargelegt worden war, zog der

Münchener Anästhesist Klaus Peter. Er unterschied mehrere Wissensformen und maß dem

bildlichen Wissen, der Intuition, eine bedeutende Rolle im ärztlichen Handeln zu: „Das ist

der Arzt, der von den Patienten gewünscht wird und der auch lebenslang lernen kann,

auch mit den Patienten. Der Neugierige sieht mehr und erinnert mehr.“

Der unglaubliche Fortschritt in der Medizin habe vor 30 Jahren noch nicht an bildgebende

Diagnoseverfahren, an Nanotechnik und Internet denken lassen. Dennoch sei der

Einfluss der modernen Medizin auf die Lebenserwartung des Menschen „erstaunlich

gering“. Dabei hätten heute die Kranken so gute Perspektiven wie noch nie. Es bleibt

bestehen, dass die Wissenschaft die Tumorerkrankungen noch nicht im Griff habe und die

Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach wie vor die Volkskrankheit Nummer eins seien.

Die Chancen für die Zukunft sieht Peter darin, die jungen Medizinstundenten so zu unterrichten,

dass sie den Aufgaben der Zukunft gewachsen sind.

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