Activities 2006 - European Academy of Sciences and Arts

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Activities 2006 - European Academy of Sciences and Arts

ACTIVITIES 2006

Dynamik der KICs erst die Erschließung von zusätzlichen Finanzmittel möglich machen

werde, verkennt die Notwendigkeit einer dafür erforderlichen Grundausstattung beim Start.

5. VERLEIHUNG VON TITELN UND DIPLOMEN DURCH DAS EIT

Wenngleich in einer Übergangsphase die vorgesehenen Master- und PhD-Studiengänge

gemeinschaftlich mit renommierten Universitäten anlaufen können, ist für eine hohe, auch

globale Attraktivität die Einrichtung von eigenständigen EIT-Studiengängen und EIT-

Abschlüssen erforderlich.

Zur Absicherung einer hohen Mobilität zwischen den KICs sind einheitliche

Studiengangsstrukturen entsprechend des Bologna-Prozesses in allen KICs erforderlich

(was bei einer ähnlichen Organisation aller KICs leichter realisierbar ist). Die Abschlüsse

sollten zur Wahrung der globalen Attraktivität in Abstimmung mit den KICs vom

EIT/Central Core oder den KICs selbst vergeben werden.

Da im Europäischen Hochschulsraum die universitären Abschlüsse den nationalen

Gesetzen unterliegen, kann die Anerkennung auf zwei Wegen realisiert werden: (a) Die

KICs werden innerhalb der Rahmenvorgaben des EIT/Central Core als nationale

Einrichtung etabliert, sodass für die europaweite Anerkennung der Abschlüsse ein

EIT-Abkommen zwischen allen Mitgliedstaaten erforderlich ist. (b) Ein weitgehender

Ansatz ist die Einrichtung des EIT und aller KICs als europäische Institutionen, deren

Abschlüsse auch durch ein EIT-Abkommen national anerkannt werden müssten (Florenz-

Institut).

Da das EIT und auch die KICs vorzugsweise auf der europäischen Ebene eingerichtet werden

sollten, kommt der zweite Lösungsansatz in Frage, d.h. nach einer Übergangsphase

sollten die gemeinschaftlichen Studiengänge mit bestehenden Universitäten in die KICs

bzw. das EIT verlagert werden und unabhängig von den institutionellen Evaluierungen des

Central Core gegenüber den KICs (S. 20) dem europäischen Qualitätssicherungssystems

unterliegen.

6. AUSBILDUNGSPROGRAMME

Aufgrund der Ausrichtung des EIT auf Innovationen ist die Beschränkung auf Masterund

PhD-Studiengänge in den Natur- und Ingenieurwissenschaften gerechtfertigt. Dabei

kommt es jedoch auf ein breites Verständnis an, sodass die Interdisziplinarität,

Sozialkompetenz, Praxissemester und vor allem entrepreneurship eine wichtige Rolle

spielen müssen.

Die Studiengänge sind je nach den gewählten Themenschwerpunkten der KICs auf die

entsprechenden Inhalte zu fokussieren und auf die Bologna-Kriterien einschließlich der

(künftigen) europäischen Qualitätssicherung auszurichten. Für die Zulassung zum Studium

sollte ein Auswahlverfahren und ein Stipendiensystem vorgesehen werden, das an die

weltweit führenden Universitäten angelehnt ist.

7. STRUKTUR DES EIT/CENTRAL CORE

Die Struktur des Central Core mit dem Governing Board, Excutive Committee, Direktor

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