EuroMed Destinationen

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EuroMed Destinationen

EuroMed Destinationen

Die Wahl des passenden Bade- oder Klimakurortes für Gesundheitstouristen ist die Basis eines

erfolgreichen Kuraufenthaltes. Sowohl klassische Kuren als auch moderne Vitalreisen greifen auf

lokale, naturgegebene Ressourcen zurück und nutzen die natürliche Umgebung zur Heil- und

Wellnessbehandlung. EuroMed veranstaltet europaweit Kurreisen, die sich je nach

geographischer Lage der Destination zum Beispiel durch Klimazone, Sonneneinstrahlung,

Vegetation oder durchschnittliche Jahrestemperatur unterscheiden. Da die äußeren Faktoren die

natürlichen Wirkstoffe der lokalen Heilmittel und auch die Art der Heilwirkung beeinflussen, ist

die bewusste Wahl des Kurortes für jeden Reisenden je nach Genesungsziel ratsam. EuroMed hat

nachfolgend zu den einzelnen Ländern die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Deutschland – Vielfalt im eigenen Land

Deutschland ist mit seiner reichen Bäderlandschaft, abwechslungsreichen Natur und

interessanten Geschichte ein ideales Urlaubsziel für Kurreisende. Von der Ostsee über die

Mecklenburgische Seenplatte, dem Harz in Thüringen und dem Erzgebirge in Sachsen bis hin zum

schönen Schwarzwald bietet das Land hierfür attraktive Szenerien. Mit rund 360 staatlich

anerkannten Kurorten ist Deutschland eines der bedeutendsten Bäderländer der Welt. Vielfältige

Heilklimata, Moor- und Thermalwasservorkommen und natürliche Naturheilmittel, die bereits

seit Jahrhunderten genutzt werden, bilden die Grundlage traditioneller Anwendungen.

Technologien auf modernstem Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse unterstützen bewährte

Heilmethoden. Darüber hinaus wird die klassische Schulmedizin ergänzt durch asiatische

Gesundheitsansätze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin sowie der indischen,

tibetanischen, japanischen oder indianischen Medizin.

Italien – Erholung mit mediterranem Flair

Einer von insgesamt 180 Kurorten in Italien und zugleich eines der reichsten Thermalgebiete des

Landes ist Ischia. Aus mehr als 100 Quellen sprudelt das radonhaltige, bis zu 99°C heiße

Mineralwasser. Das Wasser der Thermen von Abano hingegen kommt aus dem sauberen Becken

der Voralpen und fließt unterirdisch auf einer Strecke von 80 Kilometern. Das alkalische

Heilwasser, das bereits die Römer in der Antike schätzten, enthält Schwefel, Jod, Chlor, Eisen,

Kali und Spurenelemente anderer Wirkstoffe. Zahlreiche gesundheitsfördernde Anwendungen wie

Schlammpackungen, Thermal- und Dampfbäder, Inhalationen und verschiedene Massagen

beruhen auf der wohltuenden Wirkung des Heilwassers und werden bevorzugt angewendet.

Zusammen mit wunderschönen Landschaften, mildem Klima, leichter mediterraner Küche,

italienischer Lebensfreude und einem reichen Kunst- und Kulturangebot genießen Reisende in

italienischen Kurorten die Kombination aus anspruchsvollem Urlaub und Kurbehandlung.

Österreich – Erlebnis und Kur

Österreich ist ein beliebtes Kurreiseziel der Deutschen, denn Erlebnisurlaub und Kuraufenthalt

lassen sich hier optimal miteinander kombinieren. Sowohl erholungsuchende Urlauber, als auch

Berg- und Wintersportler profitieren vom reichhaltigen Angebot des Landes. Der weltberühmte

Kurort Bad Hofgastein zum Beispiel liegt inmitten der Alpen im Gasteiner Tal umgeben vom

Naturpark Hohe Tauern. Das Hochgebirgsklima mit seiner reinen, staubfreien Luft und die

sonnige Lage bieten hervorragende Voraussetzungen für einen erfolgreichen Kur- oder

Gesundheitsaufenthalt. Die speziell angebotene Heilstollen-Therapie aktiviert die natürlichen

körpereigenen Selbstheilungskräfte und hilft, Schmerzen zu lindern. Im Gasteiner Heilstollen im

Inneren des Radhausberges herrscht ein weltweit einzigartiges Klima, entstehend aus Wärme,

hoher Luftfeuchtigkeit und mit dem Edelgas Radon angereicherter Luft, das die Rehabilitation

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Stand: 08.04.2010


des Bewegungsapparates sowie die Heilung von Haut- und Atemwegserkrankungen unterstützt.

Nach der Aufnahme von Radon über Lunge und Haut verteilt sich das Edelgas rasch im Körper.

Der Zellreparaturmechanismus des Körpers wird angeregt. Es kommt zu einer lang anhaltenden

Linderung von Schmerzzuständen.

Polen – Tradition und Moderne

Polen verfügt über eine Vielzahl natürlicher Heilfaktoren: Verschiedene Klimata wie See-, Reiz-

oder Mittelgebirgsklima ermöglichen in Verbindung mit traditionellen Heilmitteln wie Meer-,

Mineral- und Thermalwasser oder Heilschlamm wirkungsvolle Kuren. Die gezielte Nutzung dieser

natürlichen Ressourcen geht in Polen bis in das 13. Jahrhundert zurück, denn Schönheitspflege

und lebensverlängernde Rituale genossen schon damals öffentliches Interesse. Während

andernorts Heilmittel noch unkontrolliert und eher zufällig Anwendung fanden, entstanden in

Polen bereits Kurhäuser mit erquickenden Badeeinrichtungen. Zur Blütezeit des Kurwesens im

18. und 19. Jahrhundert verwandelten sich bestehende Häuser in weitläufige Kuranlagen und -

parks mit moderner Architektur und gesundheitsorientiertem Ambiente, die bis heute typisch

sind für Polen.

Slowakei – Quelle der Natur

Die slowakischen Kurorte, unter ihnen Piestany und Bojnice, zählen im europäischen Vergleich

zu den Topadressen für Gesundheitsförderung. Zahlreiche Berühmtheiten aus Kunst und Politik

haben sich hier bereits in den attraktiven Hotels und Sanatorien behandeln lassen. Die Slowakei

verfügt über eine Vielzahl natürlicher Heilmittel. Reiche Thermalwasserquellen, Mineralwasser

und Heilschlamm praktisch in jeder Region der Slowakei, bilden die Grundlage für die Entstehung

des traditionellen Kurwesens vor Ort. Verschiedene klimatische und balneologische

Eigenschaften, die sich die Kurhäuser zunutze machen, erhöhen den Effekt der Behandlungen.

Zusammen mit reichen Naturvorkommen wie Berge, Flüsse, Seen und Wälder, die die Slowaken

in Nationalparks wie zum Beispiel der Tatra schützen, ist das Land ein beliebter Ausflugsort für

Erholungssuchende. Aktive Reisende schätzen das breite Angebot an sportlichen Aktivitäten in

der Natur – vom Rafting über Gleitschirmfliegen bis hin zum Wandern und Höhlenklettern.

Slowenien

Obwohl Slowenien ein noch junger Staat ist, besitzt das Land eine tausendjährige Kultur und

Geschichte, zu der auch die Tradition des Kurwesens gehört. Namen wie Rimski Vrelec

(Römerquelle) oder Rimske Toplice (Römische Therme) lassen unschwer auf die Bedeutung der

natürlichen Quellen schon zu Römerzeiten schließen. Urkunden, die bis auf das Jahr 1147

zurückgehen, belegen das Wissen um die Mineralwasser- und Thermalquellen. Slowenien verfügt

heute über 15 staatlich anerkannte Heilbäder mit verschiedenen natürlichen Heilfaktoren, vor

allem Thermalwasser und Mineralwasser in unterschiedlicher Zusammensetzung sowie

Meerwasser und Schlamm, die für alle Arten von Bädern, Trinkkuren, Inhalationen, Packungen

und anderem heilenden Einsatz finden. Der überwiegende Teil der Kurorte befindet sich im

östlichen Teil des Landes. Die regionalen Heilmittel werden von gesundem Klima und modernen

therapeutischen Methoden ergänzt. Die harmonische Verflechtung von Kur mit ausgedehntem

Freizeitangebot genießt in den slowenischen Kurorten einen hohen Stellenwert.

Tschechien – Kultur

Die Entwicklung des traditionellen Kurwesens verdankt Tschechien den natürlich vorkommenden,

ergiebigen Heilmitteln, wie den zahlreichen Mineral- und Thermalwasserquellen sowie den

Moorlagerstätten des Landes. Die Quellen bei Cheb (Eger) und in Karlovy Vary (Karlsbad) wurden

bereits im 12. Jahrhundert genutzt. Später entdeckte Vincenz Prießnitz im mährischen

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Gräfenberg, heute Bad Jesenik, die heilende Wirkung von kaltem Quellwasser. Zusammen mit

den klimatischen Verhältnissen in der schönen böhmischen oder mährischen Landschaft

garantieren die Kurbehandlungen qualitative hochwertige Anwendungen und Heilindikationen.

Besonderen Charme entwickelten die tschechischen Kurorte durch das kulturelle und

gesellschaftliche Ambiente. Kaiser, Könige, Adlige, Künstler, Komponisten, Schriftsteller, und

Politiker zogen sich hier zurück. Hochwirksame Kurbehandlungen, gelungene Architektur – egal

ob Klassizismus, Jugendstil oder Bauhaus – und das kulturelle Leben bilden heutzutage in allen

Kurorten ein harmonisches Geflecht, das die Gesundheitsreise zu einer Erlebnisreise werden

lässt.

Ungarn

Budapest ist die einzige Hauptstadt Europas, die als Kurort anerkannt ist. Für die Einwohner der

Stadt gehört ein Besuch im Bad zum täglichen Leben wie ein Besuch im Café. Die Badekultur in

Ungarn, einem Land mit wechselvoller Geschichte, hat eine lange Tradition: Bereits die alten

Römer errichteten Thermen in Aquincum, dem heutigen Budapest. Und die türkischen Besatzer

brachten im 16. und 17. Jahrhundert ihre Badekultur mit in das Land. Noch heute zeugen

Budapester Anlagen im orientalischen Stil von dieser Zeit. Im 19. Jahrhundert erreichte die

Badekultur in Ungarn mit der Errichtung prunkvoller Bauten, wie dem bis heute existierenden

Gellért-Bad, ihren Höhepunkt. Im ganzen Land gibt es bis heute riesige Flächen unberührter

Natur. In 22 Städten, unter ihnen das für seine Thermalquellen bekannte Eger im Norden des

Landes, und in rund 60 kleineren Orten, sprudelt das Wasser aus heißen Quellen – rund 350 000

Kubikmeter sind es jeden Tag. Das Heilwasser verfügt über ganz unterschiedliche

Zusammensetzungen und wird, je nach Wirkungsweise, in unterschiedliche Therapien

eingebunden.

Für weitere Presseinformationen:

Katja Rösener / Marion Krimmer

Wilde & Partner Public Relations

Tel. +49 (0)89 - 17 91 90 - 0

info@wilde.de

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Stand: 08.04.2010

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