1 2009 - Evangelische Kirchengemeinde Graben-Neudorf

ev.gn.de

1 2009 - Evangelische Kirchengemeinde Graben-Neudorf

SchwerPUNKTE

in diesem Heft:

Dekan i.R. mit Aufgabe!

Dekan i.R. Pfefferle übt die

Vakanzvertretung in unserer

Gemeinde aus. Ein Interview

mit ihm auf Seite

18,19

Stille Nacht, eilige Nacht?

Zu mehr Besinnlichkeit am

Weihnachtsfest will Ihnen

unsere Weihnachtsgeschichte

verhelfen. Mit Infos zu unseren

Veranstaltungen

auf den Seiten 8,9

Ehemaligen-Treffen...

Ex-Mädchenkreis-Treffen

im Henhöferhaus –

Bericht auf Seite 17

2009

Winter 2008/09


Der Förderverein

„Musik hilft Menschen“ Bruchsal e.V.

veranstaltet am

Dienstag, den 6. Januar 2009

um 19.00 Uhr ein

Dreikönig#konzert

in der ev. Kirche in Graben

mit Werken von

W.A. Mozart

C.M. von Weber

C. Franck

J.G. Rheinberger u.a.

es singen und musizieren:

Shigeko Debatin-Tsuyuki Sopran

Marion Nagel Violine

Peter Nagel Klarinette

Karin Rothenberger Orgel

Der Eintritt ist frei

(Spende erbeten)

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,

.


Y

Adventsgedanken...

Titelthema

Das Kirchenjahr ist zu Ende gegangen. Am Ewigkeitssonntag haben

wir an die Menschen gedacht, die wir in den vergangenen 12 Monaten zu

Grabe getragen haben. Schon stehen wir am Neubeginn. Wir feiern

Advent und bald Weihnachten. Advent bedeutet Ankunft. Um anzukommen

müssen wir uns aber auf die Reise machen. An den Bahnhöfen

gibt es die Fahrpläne – ein Fahrplan meistens in gelber Farbe für die

Abfahrt und ein weißer für die Ankunft.

Wir machen uns also auf die Lebensreise durch das vor uns liegende Jahr

2009. Die Reise ist eine Fahrt ins Ungewisse. Was wird Neues auf uns zukommen,

wem begegnen wir, wird uns etwas aufhalten? Ist gar diese Reise die letzte

Etappe unseres Lebens? Wir wissen es nicht. Die Zukunft liegt im Verborgenen

und das ist auch gut so. Aber es ist tröstlich zu wissen, dass diese

Reise durch das neue Jahr keine Fahrt ist, die wir allein unternehmen müssen.

Wir haben als Christen einen Begleiter. Gott stellt uns seinen Sohn zur Seite.

Er wusste: die Meinen muss ich begleiten, ich kann sie nicht allein lassen. Sie

schaffen es sonst nicht. Darum hat Gott seinem Sohn den Auftrag gegeben, mit

den Menschen den Weg durch die Zeit zu gehen.

Als kleines Kind in einer Futterkrippe wurde er in diese Welt hineingeboren.

Maria, seine Mutter, war eine einfache Frau. Sein Vater war der allmächtige

Gott. Jesus hatte also keinen irdischen Vater. Er kam nach menschlichen

Worten unehelich zur Welt. Aber er trat seinen Auftrag an und erfüllte den

Wunsch seines Vaters, den Menschen dieser Welt Hilfe, Rettung und Erlösung

zu bringen. In einer modernen Bibelübersetzung lesen wir: „Ehre sei Gott in

der Höhe und Friede den Menschen, an denen Gott sein Wohlgefallen hat“.

Mit diesen wenigen Worten wird umschrieben, was an Weihnachten für

uns Menschen geschah: wir sind Kinder seines Wohlgefallens, wenn wir zu

Jesus Christus JA gesagt haben, wenn dieses Kind in der Krippe unser Heiland

geworden ist. Mit diesem JA zu Jesus Christus, der wahrer Mensch wurde und

zugleich wahrer Gott ist, haben wir einen Begleiter gefunden, der Partner auf

unserer Lebensreise ist.

Egal was dieses neue Jahr uns bringt an Schönem oder wenig Schönem, an

Gesundheit oder belastendem Schicksal. In allen Phasen und Momenten des

neuen Jahres dürfen wir wissen, wir sind von Jesus geführt und werden von ihm

gehalten. Das bedeutet, wir können nicht tiefer fallen als in die geöffneten

Vaterhände unseres Gottes.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest

und ein behütetes neues Jahr.

Peter Reinhard,

Vorsitzender des

Kirchengemeinderates

! Geleitwort

Peter Reinhard

„... keine Fahrt, die

wir alleine unternehmen

müssen.“

u

SchwerPUNKTE 1 2009 3


Informationen

i

1 Titelthemen

Bericht vom Ex-Mädchenkreis-Treffen ............ 17

Interview Dekan i.R. Gottfried Pfefferle ... 18/19

2 Weihnachten

2008

Vorwort Peter Reinhard .................................. 3

Weihnachtsgeschichte – Vom König... ........... 8

Kurzinfos zu Weihnachtsveranstaltungen ........ 9

C V JM

3Berichte aus dem

CVJM

Neues aus dem CVJM .................................... 25

CVJM-Termine ............................................... 26

Urgemeinde – Ein Erfahrungsbericht ............ 27

Begegnungen 2008 – Freizeitbericht ............ 28

Auswärtsspiel 0:8 – Freizeitbericht ............... 30

Bericht vom Jungschartag .............................. 31

Bildnachweis

Titelbild: Mit freundlicher Genehmigung

des Cartoon-Caricature-Contors

Postkartenmotiv: Markus Süss

4 · Inhaltsverzeichnis · Ausgabe Heft 1 2009

Das finden Sie in diesem Heft

Inhalt

4 Amtliches

und Interessantes

Inhaltsangabe ................................................... 4

Bericht des Kirchengemeinderates .................. 5

Gebetswoche, Ökumen. Bibeltage ................ 11

Brot für die Welt – Infos ................................ 16

@home – Der neue Gottesdienst .................. 20

Glaubensgrundkurs für Frauen ...................... 21

Minigottesdienst, Bericht ............................... 22

Schülerbibelwoche, Bericht ............................ 23

Ausflug 60plus, Bericht .................................. 32

Aus unseren Kirchenbüchern ........................ 33

Gottesdienstplan ............................................ 34

Impressum, Postkarte .................................... 35

Kontakt .......................................................... 36

KURZ

INFOS

i

>Y

Termine

und Tipps

der Gruppen

und Kreise

5

Kurzinfos „Rund um die Kirche“ ................... 10

Kurzinfos LIVE · Trauerkreis · P.U.S.H.

· Männervesper · 60plus ........................... 12,13

Kurzinfos Kinder-Kirche ................................ 14

Kurzinfos Frauenkreise .................................. 15


Bericht des KGR

Aus unserer Gemeindearbeit

Liebe Leserinnen und Leser der Schwerpunkte,

liebe Gemeindeglieder,

an der Schwelle vom Jahr 2008 zum neuen Jahr 2009 lohnt es inne

zu halten, sich Zeit zu nehmen und Bilanz zu ziehen. Auch wir wollen

Rückschau halten. Vor mehr als drei Monaten haben wir uns von

unserem geschätzten Pfarrehepaar Obenauer verabschiedet. Seit dieser

Zeit ist unsere Gemeinde vakant, die Pfarrstelle verwaist.

Der Kirchengemeinderat formulierte eine Ausschreibung der

Pfarrstelle, die im Gesetzes- und Verordnungsblatt unserer Landeskirche

veröffentlicht wurde. Dieser Tage teilte uns der Evangelische

Oberkirchenrat mit, dass sich auf diese Ausschreibung hin kein

Pfarrer oder Pfarrerin beworben hat.

Der Oberkirchenrat in Karlsruhe steht nun in der Pflicht, für

Graben-Neudorf einen Pfarrer oder eine Pfarrerin zu suchen. Die

weitere Vorgehensweise wird nun sein, dem Bezirkskirchenrat und

der Gemeinde Graben-Neudorf einen möglichen Pfarrer oder

Pfarrerin vorzuschlagen. Wir hoffen alle, dass der Oberkirchenrat

baldmöglichst seiner Verpflichtung nachkommen wird.

Mit Herrn Dekan i. R. Gottfried Pfefferle hat uns Wolfgang Brjanzew,

der Dekan unseres Kirchenbezirks, einen erfahrenen Mann zur

Seite gestellt. Er soll den Verantwortlichen in der Gemeinde helfen,

über die Schwierigkeiten der Vakanzzeit hinwegzukommen. An dieser

Stelle danken wir Herrn Pfefferle für seine Bereitschaft, sich in

unserer Gemeinde zu engagieren.

Alle Mitarbeiter unserer Gemeinde bitten wir, gerade in der

Vakanzzeit ihren Dienst treu zu tun. Auch wenn die Pfarrstelle unbesetzt

ist, müssen die Aufgaben wahrgenommen werden und soll die

Arbeit unverändert weiter gehen. Herr Pfefferle, Gemeindediakon

Becker und Herr Reinhard, der Vorsitzende des Kirchengemeinderates,

wollen Ihnen in allen Anliegen helfen und zur Seite stehen.

Gemeinde soll und muss auch ohne einen Pfarrer oder eine Pfarrerin

„funktionieren“.

Bericht des

Kirchengemeinderates

Suche nach einem

neuen Pfarrer

Gottfried Pfefferle

– Interview auf den

Seiten 18 und 19

SchwerPUNKTE 1 2009 5


Bericht des

Kirchengemeinderates

Wir

Bericht vom

Henhöfertag

bauen aus!

Gemeindezentrum Henhöferhaus

Evangelische Kirchengemeinde Graben-Neudorf

6 SchwerPUNKTE 1 2009

Aus unserer Gemeindearbeit

Über zwei Jubiläen in diesem Jahr freuen wir uns besonders.

Unser Organist Klaus Geißert feierte sein 10-jähriges Dienstjubiläum

als Organist. Bei Markus Süss, auch im Organistendienst, sind es

sogar schon 25 Jahre geworden. Der Kirchengemeinderat und die

ganze Gemeinde gratulieren den Jubilaren von Herzen und wünschen

sich weitere gesegnete Jahre des Dienstes. Die Gemeinde freut

sich Sonntag für Sonntag an dem Dienst und an dem Spiel unserer

Organisten.

Markus Süss verantwortet schon seit Jahren mit Gerhard

Kammerer, dem Leiter des Posaunenchores, den „Abend bei Kerzenschein“

am 1. Advent. Auch in diesem Jahr soll dieser musikalische

Höhepunkt stattfinden, wir laden herzlich zu dem Konzertabend ein.

An dieser Stelle wollen wir auch den Pfarrern im Ruhestand,

Predigern und Prädikanten herzlich danken, die in unserer Gemeinde

die Gottesdienste gestalten. Es ist bestimmt interessant, unterschiedliche

Redner an den Sonntagen zu erleben. Aber trotzdem fehlt die

Beständigkeit durch einen im Ort ansässigen Pfarrer oder Pfarrerin.

Der Henhöfertag, veranstaltet vom Amt für Missionarische

Dienste, fand in diesem Jahr wieder in unserer Gemeinde statt. Das

Thema war: „Ewiges Leben — ich will’s!“ In zahlreichen Vorträgen,

beim Familienfrühstück oder bei der Abendveranstaltung klang diese

Sehnsucht durch, auf ewig mit unserem himmlischen Vater verbunden

zu sein. Der Henhöfertag war auch für unsere Gemeinde wieder

eine Stärkung im Glauben. Allerdings mussten wir feststellen, dass

der Besuch aus unserer Gemeinde deutlich nachgelassen hat. Wir

sollten uns jedoch diese Chance, Impulse und Hilfen für unseren

Glauben zu bekommen, nicht entgehen lassen.

Die Baumaßnahme „Aufstockung Henhöferhaus“ ist inzwischen

so gut wie erledigt. Einige kleine Restarbeiten stehen noch an. Die

Möbel wurden geliefert. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen bald diese

Aufstockung vorstellen können und Sie sich persönlich ein Bild

machen können, wie Ihre Spende sinnvoll eingesetzt wurde.

Wie bereits in unserer Gemeinde gewohnt, hat der Kirchengemeinderat

die Mitarbeiter zum Mitarbeiterfest eingeladen. Durch

diesen gemeinsamen Abend, mit Gottesdienst und einem gemeinsamen

Essen, soll die Gemeinschaft unter den Mitarbeitern unserer


Aus unserer Gemeindearbeit

Gemeinde gestärkt werden. Auch einen Dank möchte der

Kirchengemeinderat damit allen Mitarbeitern ausdrücken, dass sie

die Arbeit hier in unserer Gemeinde mittragen. An dieser Stelle

danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für einen segensreichen

Dienst. Ohne ihre Mitarbeit würde Gemeinde nicht lebendig

sein!

Die Reformationsfeier des Kirchenbezirkes fand in diesem Jahr in

der Kirchengemeinde Heidelsheim statt. Die Predigt hielt Dekan

Brjanzew. Die Bezirkschöre beteiligten sich an der Gestaltung dieser

Feier.

Am Sonntag des 2. November fand am frühen Abend ein besonderes

Highlight in der Evang. Kirche statt. Mit der Jagdhornbläsergruppe

Graben-Neudorf / Liedolsheim und dem Gesangverein

Liederkranz wurde eine Hubertusmesse gefeiert. Beeindruckend

war der Ein- und Auszug der Bläser mit einer Gruppe Greifvögeln in

die herbstlich geschmückte Kirche. Wir danken auf diesem Wege

herzlich allen Mitwirkenden, sowie Bürgermeister Reinwald für die

einleitenden Worte über die Tradition und Herkunft der

Hubertusmesse und Erläuterungen der Instrumente.

Ein besonderes Anliegen sind dem Kirchengemeinderat die Tage

des gemeinsamen Gebets (ehem. Allianz-Gebetswoche) im Januar.

Diese gute Einrichtung droht zu vernachlässigen. Deshalb soll mit den

Verantwortlichen in unserer Gemeinde ein Gespräch geführt werden,

um diese Tage des gemeinsamen gebets-Gebetswoche zu beleben.

Das Gebet eines Gläubigen vermag viel, das sagt uns die Bibel.

Nehmen Sie deshalb recht zahlreich an der Tage des gemeinsamen

gebets-Gebetswoche im Januar teil.

Bitte denken Sie in der Fürbitte auch an die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der Kirchengemeinde und an den Kirchengemeinderat.

..

Wir wunschen Ihnen,

liebe Leserinnen und Leser, eine frohe

und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

sowie im neuen Jahr alles erdenklich Gute.

Peter Reinhard und Uwe Stefan

Bericht des

Kirchengemeinderates

Jagdhornbläser

in der Kirche

Einladung zu den

„Tagen des gemeinsamen

Gebets“

SchwerPUNKTE 1 2009 7


Weihnachten

2008

Vom König, der Gott sehen wollte

8 SchwerPUNKTE 1 2009

Eine Geschichte

zur Weihnacht

u

In einem fernen Land lebte einmal ein König. Der König wurde alt und

sehr traurig. Er wollte gar nichts mehr tun. „Seht“, sagte er, „in meinem Leben

habe ich alles erlebt, was man erleben kann. Ich habe viel gesehen, gehört und

erfahren. Nur eins habe ich nicht gesehen in meinem ganzen Leben: Gott

habe ich nicht gesehen. Ihn möchte ich noch sehen, bevor ich sterbe.“

Deshalb befahl der König allen mächtigen Leuten, den Weisen und Priestern:

„Zeigt mir Gott! Ihr habt dafür drei Tage Zeit. Wenn ihr es nicht schafft, werdet

ihr schwer bestraft!“ Alle Bewohner des königlichen Palastes waren sehr traurig.

Sie warteten auf ihren Tod. Genau nach drei Tagen rief der König alle vor sich.

Aber keiner öffnete den Mund. Der König war sehr zornig. Er wollte das

Todesurteil aussprechen.

Da kam ein Hirte vom Feld heim. Er hatte den Befehl des Königs gehört und

sagte: „Erlaube mir König, deinen Wunsch zu erfüllen!“ „Gut“, sagte der König,

„aber denk daran, es geht um deinen Kopf!“

Der Hirte führte den König auf einen freien Platz und zeigte ihm die Sonne.

„Sieh in die Sonne“, sagt er. Der König hob seine Augen und wollte hineinsehen.

„Ich werde ja ganz geblendet, willst du mich umbringen?“, fragt der König.

„Aber König“, sagte der Hirte, „das ist doch nur ein kleines Ding der Schöpfung.

Wie ein kleiner Funke eines großen Feuers. Gott ist noch viel größer. Wie willst

du mit deinen schwachen Augen Gott sehen? Suche ihn mit anderen Augen!“

Das gefiel dem König. Er fragte den Hirten: „Was war vor Gott?“ Der Hirte

dachte nach und sagte dann: „Fang an zu zählen!“ Der König begann: „Eins,

zwei, drei....“ „Nein, nein“, unterbrach ihn der Hirte, „nicht so. Fange mit dem

an, was vor eins kommt!“ „Wie kann ich das denn? Vor ‚eins’ gibt es doch

nichts.“ - „Sehr klug gesprochen“, sagt der Hirte. „Auch vor Gott gibt es nichts.“

Diese Antwort gefiel dem König noch besser. „Ich werde dich reich beschenken,

wenn du mir noch eine dritte Frage beantworten kannst: Was macht Gott?“

Der Hirte merkte, dass das Herz des Königs weich geworden war. „Gut“,

sagte er, „auch darauf will ich dir antworten. Nur um eins bitte ich dich: Lass uns

für eine kurze Zeit die Kleider tauschen.“

Der König legte die Zeichen seiner Königswürde ab und kleidete damit den

Hirten. Er selber zog dessen kaputte und schmutzige Kleider an und hängte sich

die Hirtentasche um. Der Hirte setzte sich auf den Thron, nahm das Zepter und

zeigte damit auf die Stufen des Throns. Dort stand der König mit seiner

Hirtentasche. „Siehst du, das macht Gott: in Jesus Christus wurde der große

Gott selber ein Mensch. Er stieg von seinem Thron herab, kam als kleines Kind

in einem Stall zur Welt und wurde einer von uns. Er gibt uns, was er hat, und

nimmt an, was wir haben und sind.“

Der Hirte zog wieder seine eigene Kleidung an. Der König stand lange da

und dachte nach. Die letzten Worte des Hirten gingen durch seinen Kopf.

Plötzlich aber wurde er froh und sagte: „Jetzt sehe ich Gott.“

Nach Leo N. Tolstoi Aus: www.derweg.org


Einladung zur

Adventfeier

der älteren Generation

am Sonntag, den 7. Dezember

um 14.30 Uhr im Henhöferhaus

in Graben. Herzlich eingeladen sind

alle Gemeindeglieder ab ca. 70 Jahren

mit Ehepartner. Falls Sie von zu Hause

abgeholt werden möchten, rufen Sie

bitte im Pfarramt an (Mo.-Mi. u. Fr. von

9 – 12 Uhr, Do. von 15 – 18 Uhr,

Telefon 9335). Ein Fahrdienst steht bereit.


Weihnachtszeit

Weihnachtszeit


Einsätze des

Posaunenchors

07.12., 2. Advent, 14.30 Uhr

Senioren-Adventfeier im Henhöferhaus

18.00 Uhr Markt der Sterne

Rathausplatz

24.12., Heilig Abend, 16.30 Uhr

Mitwirkung bei der Christvesper

ab 20.00 Uhr Weihnachtsliederblasen an

verschiedenen Plätzen in der Gemeinde

(witterungsabhängig)

25.12., 1. Weihnachtsfeiertag,

09.30 Uhr Mitwirkung im Gottesdienst

KURZ

INFOS

i

Ökumenisches

Hausgebet

im Advent

Auch in diesem Jahr laden die christlichen

Kirchen am ersten Montag im

Dezember ein zum ökumenischen Hausgebet

im Advent. Am 1. Dezember läuten in Baden-

Württemberg hierzu um 19.30 Uhr die

Glocken.

Lassen Sie sich mit hinein nehmen in den weihnachtlichen

Brauch, sich mit Freunden, Bekannten

und Verwandten in einem adventlich

geschmückten Zimmer zum Singen, Beten

und Lesen der biblischen Texte zu treffen.

Ein Heft mit Vorschlägen zur Gestaltung des

Hausgebetes erhalten Sie in der evang. Kirche

und im evang. Pfarramt.


Hausabendmahle

Für kranke und gehbehinderte Gemeindeglieder

bieten wir die Möglichkeit

zum Hausabendmahl am Donnerstag,

den 11. Dezember

ab 15.00 Uhr. Bitte

melden Sie sich über

das evang. Pfarramt,

Telefon: 9335

oder über die

kirchliche Sozialstation,

Telefon: 6425, an.

Dezember 2008 · Weihnachtszeit · 9


KURZ

INFOS

i

Gemeindebücherei

im Henhöferhaus

(neben der Kirche)

Öffnungszeiten

Rund um

jeden 1. Sonntag im Monat von

13 – 14 Uhr und ab Oktober

Dienstags von 18.30 – 20 Uhr

Kirchenchorprobe

Sollten Sie Freude und Lust am Singen haben,

so sind Sie herzlich eingeladen zu den Chorproben

freitags um 20.00 Uhr im großen Saal

im Henhöfer-Gemeindehaus (neben d. Kirche)

Blaues Kreuz

S u c h t k r a n k e n h i l f e

Begegnungsgruppe Graben-Neudorf

(für Alkoholabhängige und Angehörige)

Kontaktadresse:

Armin Fetzner, Taunusstr. 8, Tel. 07255/4412

Termin: Jeden Montag um 20 Uhr

im Henhöferhaus

Andachten

im

Seniorenzentrum Rheinaue

14-tägig, dienstags um 16.30 Uhr

Termine im Winter:

09. und 30. Dezember,

13. und 27. Januar,

10. und 24. Februar

10 · Rund um die Kirche · Dezember 2008 bis Februar 2009

die Kirche

Jahreslosung für 2009

Was bei den Menschen

unmöglich ist,

das ist bei Gott möglich.

Lukas 18, 27

Spendenhinweise:

Dem Gemeindebrief liegen

Spendentüten für die

Sammlung Brot für die

Welt bei. Auf Wunsch stellen wir eine

Spendenbescheinigung aus. Die Kollekten

der Adventssonntage sind bestimmt

für Brot für die Welt. Die Kollekten der

Gottesdienste an Heilig Abend werden

zu gleichen Teilen für Brot für die Welt

und Hilfe für Brüder weitergeleitet.

Hilfe für Brüder ist als

kirchlich und mildtätig

anerkannt. Eine Spendenbescheinigung

wird automatisch

zugesandt. Kto. 500500-500,

Postbank Köln, BLZ 37010050 oder

Kto. 415600, Evang. Kreditgenossenschaft

Stuttgart, BLZ 60060606

Aktion

offene Kirche

Unsere Kirche bleibt während der Wintermonate

bis März tagsüber geschlossen.

Zur Andacht oder zum Gebet kann der

Schlüssel im Pfarramt geholt werden.


Gebetswoche, Ökum. Bibelwoche

Tage des gemeinsamen Gebets 2009

„Durch den Glauben...“

Unter dem Motto „Durch den Glauben...“ stehen die Tage des

gemeinsamen Gebets 2009 vom 11. bis 14. Januar im Henhöfer-

Gemeindehaus. Alle Christen sind eingeladen, sich zur Andacht und

zum Gebet zu treffen, die Tage werden abwechselnd von der Evang.

Kirchengemeinde, dem CVJM, der AB-Gemeinschaft und der

Liebenzeller Gemeinschaft gestaltet. Der thematische Einstieg in die

„Tage des gemeinsamen Gebets“ wird am Sonntag mit dem

Gottesdienst sein, die Gebetsabende von Montag bis Mittwoch beginnen

jeweils um 20.00 Uhr.

Ökumenische Bibeltage 2009:

Paulus und seine Botschaft

Wir laden herzlich ein zu den Bibeltagen

am 28. und 29. Januar im Franziskushaus Graben.

Die Abende beginnen jeweils um 20.00 Uhr

und drehen sich um die Botschaft des Paulus.

Alle interessierten Gemeindeglieder sind

zu dieser Veranstaltung herzlich willkommen!

Gebetswoche,

Ökumene

Herzliche

Einladung zu den

Tagen des gemeinsamen

Gebets,

11. bis 14. Januar

2009

Ökumenische

Bibeltage

SchwerPUNKTE 1 2009 11


KURZ

INFOS

i

Lebendiger

Gottesdienst

Lebendiger Gottesdienst mit aktuellen

Themen, Anspielen und neuen Liedern.

Kindergottesdienst und Kinderbetreuung

zeitgleich. Einmal im Monat, Sonntags

um 9.30 Uhr im Henhöferhaus Graben.

Termine und Themen:

Termine

Termine

14. Dez. Brot für die Welt?

11. Jan. Die größte Liebesgeschichte

08. Feb. Wir kommen alle, alle, alle

in den Himmel?

8. März Wie erzielt man

den größten Gewinn?

Gesprächskreis

für Trauernde

Wer trauert, braucht

Geduld, Zeit, den eigenen

Weg zu finden,

Mut, sich anderen mitzuteilen.

Trauer sucht Wege. Trauer sucht das

Gespräch. „Vergiss-mein-nicht“ bietet

einmal im Monat diese Möglichkeit.

Treffpunkt mittwochs, 19 bis ca. 20.30

Uhr im Henhöfer-Gemeindehaus.

Infos bei Sabine Hutter, Tel. 8818

Termine: 03. Dezember,

07. Januar, 04. Februar, 04. März

12 · Tipps und Termine · Dezember 2008 bis Februar 2009

Tipps und Termine

Termine

PUSH

P raise Lobe

U ntil bis

s omething etwas

h appens geschieht

„Kommt, lasst uns dem Herrn zujubeln.

Wir wollen ihn laut preisen, ihn unseren

mächtigen Retter.“

Dieses Wort aus Ps. 95,1 ist das Motto für

unseren Anbetungs- und Lobpreiskreis. Wir

wollen uns an diesen Abenden bewusst viel

Zeit nehmen, um Gott mit Liedern, Gebeten,

Psalmen und anderen Bibeltexten anzubeten,

IHM zu begegnen und auf IHN zu hören.

Dabei soll sich jeder frei fühlen bezüglich

Formen, Gebetshaltungen oder einfach

stiller Beteiligung.

Wer mit uns im Lobpreis Gottes

Gegenwart erfahren will, ist herzlich

willkommen.

Fr., 12. Dez. Fr., 09. Januar

Fr., 06. Februar

Wir treffen uns ab 19.30 Uhr

(Programmbeginn 20.00 Uhr

pünktlich) in den Jugendräumen im

Keller des Henhöfer-Gemeindehauses

in Graben.


Tipps und Termine

Männerkreis 60+ – Kreis für

alle Männer unserer Gemeinde

ab 60 Jahren

Einmal monatlich, in der Regel am vierten

Montag jedes Monats, findet um

19.00 Uhr ein Treffen im Henhöferhaus

Graben (in Ausnahmefällen auch im

Hebelhaus Neudorf) statt.

Die Abende auf christlich-evangelischer

Grundlage haben kirchliche, kulturelle,

gesellschaftliche und heimatkundliche

Themen auf dem Programm. Auch

bleibt genügend Zeit für Gespräche und

Geselligkeit.

Das Männerkreis-Team:

Manfred Fitterer, Gerd Hartmann,

Alfred Metzger und Bernd Metzger

Wir laden alle Männer über 60 Jahre

herzlich ein zu den Abenden in den

Wintermonaten:

– Im Dezember findet kein

Männerkreis statt –

26. Jan. Gemeindediakon Steffen

Becker spricht über die

Jahreslosung 2009

23. Feb. Klaus-Dieter Sims:

„Wer hats erfunden?“

Termine im Winter

KURZ

INFOS

Dezember 2008 bis Februar 2009 · Tipps und Termine · 13

i

Unsere Abende beginnen mit einem zünftigen

Vesper, zu dem jeder etwas beisteuern

kann.

Anschließend befassen wir uns mit aktuellen

christlichen und gesellschaftlichen Themen,

wozu wir meistens Referenten einladen.

Auch für persönliche Gespräche in geselliger

Runde bleibt genügend Zeit.

Wenn nicht anders angegeben, treffen wir

uns immer um 20.00 Uhr im Männervesper-

Keller in der Hauptstr. 4, Ecke Bahnhofstr.

(unter dem Fabrikgebäude der Fa. Seipel).

Unsere nächsten Termine:

21. Januar, 13. Februar

(Kegeln), 18. März

Ansprechpartner:

Jürgen Funk (Tel: 3633),

Heribert Patzschke (Tel: 8617),

Klaus Reichenbacher (Tel: 5259),

Bernd Seipel (Tel: 4292),

Karl Wabersich (Tel: 4736)

Gerne senden wir Ihnen regelmäßig

eine persönliche Einladung zu unseren

Treffen per Email oder als Flyer zu.

Bitte wenden Sie sich hierzu an einen

unserer Mitarbeiter!


i

KURZ

INFOS Kinder-Kirche

Taufen im

Termine Termine Winter

Winter 08/09

In den kommenden Monaten

besteht in folgenden Gottesdiensten

die Möglichkeit zur Taufe:

10.01. 15.00 Uhr Taufgottesdienst

(Samstag)

21.02. 15.00 Uhr Taufgottesdienst

(Samstag)

04.04. 15.00 Uhr Taufgottesdienst

(Samstag)

Bitte melden Sie die Taufe

spätestens zwei Wochen vor

dem Termin im Pfarramt an.

Wir bitten um Verständnis, dass

außerhalb der vorgesehenen Termine

keine Taufen stattfinden können.

Krabbelgruppe

Morgenstern

Winter-Termine

09. Dezember 2008,

13. und 27. Januar 2009

Treffpunkt für Eltern mit Kleinkindern,

jeweils um 10 Uhr im

J.-P.-Hebel-Haus in Neudorf.

Kontaktadressen:

Uta Zimmermann, Tel. 2856

Simone Jäckle, Tel. 2612

14 · Kinder-Kirche · Dezember 2008 bis Februar 2009

KiNderflohmarkt

im Henhöferhaus, gestaltet von Eltern und

Elternbeirat des Arche-Noah-Kindergartens

25.01.2009

12 bis 15 Uhr

Kinderbetreuung

während der Gottesdienste

für Kinder ab 3 Jahren,

von Dezember bis Februar

im Henhöferhaus.

07.12. Dagmar Roth 718138

14.12. LIVE.-Gottesdienst

21.12. Martha Zimmermann9499

Vom 24.12.08 bis 04.01.09

ist keine Kinderbetreuung!

11.01. LIVE.-Gottesdienst

18.01. Angelika Kammerer 1499

25.01. Heidi Funk 3633

01.02. Uta Zimmermann 2856

08.02. LIVE.-Gottesdienst

15.02. Heike Rath 724044

22.02. Ute Hüther 3590

Sollten Änderungen bei der Einteiteilung

notwendig werden, bitte mit

Esther Süss (Tel. 9538) absprechen.

Einteilungsliste Winter


Unsere

Frauenkreise

Wir treffen uns einmal im Monat,

um bei einer Tasse Tee oder Kaffee

zu reden über Themen und Fragen,

die uns bewegen. Für Kinder sind

Spielmöglichkeiten vorhanden.

Ort: Liebenzeller Gemeinschaft Graben,

Sofienstraße 30 · Zeit: Vierzehntägig

von 9.30 bis ca. 11.00 Uhr

Ansprechpartnerin:

Linde Franz, Tel. 1497

Termine

17. Dezember,

21. Januar

18. Februar

Frauengesprächskreis

Montags 19.30 Uhr monatl.

im kleinen Saal im

Henhöfer-Gemeindehaus.

Wie unser Logo zeigt: bei

uns geht es rund; wir haben

etwas zu erzählen und weiterzugeben.

Wir freuen uns, wenn wir Sie neugierig

gemacht haben; kommen Sie einfach vorbei!

Neue Teilnehmerinnen sind immer herzlich

willkommen. Ansprechpartnerin: Heidrun

Kappler, Telefon 5831

08. Dez.: Adventsfeier

19. Jan.: Steffen Becker: Jahreslosung

09. Feb.: Zu Gast ist Ruth Kölbl

Termine

Herzliche

Einladung!

KURZ

INFOS

Frauenkreis Lichtblick

Termine Winter 2009

22.01. Gedanken zur Jahreslosung

12.02. Glaubenswege

12.03. Kreativabend

26.03. Kind Gottes sein

i

Wann: 05. März 2009

von 9.00 Uhr bis ca. 11.15 Uhr

(Kinderbetreuung ab 8.45)

Wo: Gemeindezentrum Henhöferhaus

Thema: Hoffen in einer bedrohten Welt

Referentin: Silke Traub

Frühstück: 6,– Euro

Anmeldung bei: Cornelia Herbster,

Kußmaulstr. 7, Tel. 4723

Kontaktadresse: Erika Decker, Tel. 2576

Alle interessierten Frauen sind herzlich

eingeladen zum „Lichtblick“, 14-tägig,

Donnerstagabends um 20 Uhr im kleinen

Saal des Henhöferhauses.

Kontaktadressen:

Simone Jäckle, Mannheimerstr.42, Tel. 2612

Annette Höffele, Kinzigstr.18, Tel. 4441

Petra Stefan, Kaiserstraße 31, Tel. 724543

Ute Wabersich, Schellingweg 6, Tel. 4736

Marion Becker, Kußmaulstr.15,

Tel: 7689980

Dezember 2008 bis Februar 2009 · Frauenkreise · 15


Informationen

Spenden sind auch

mit den beiliegenden

Spendentüten über

das evang. Pfarramt

möglich, gerne

stellen wir Ihnen

eine Spendenbescheinigung

aus.

Spendenkonto:

Diakonie Baden

EKK Karlsruhe

Konto: 0 510 009

BLZ 660 608 00

Kennwort:

„Brot für die Welt“

i

50. Aktion Brot für die Welt

Es ist genug für alle da!

In diesem Jahr möchten wir Ihnen zwei Projekte vorstellen, die der

Badischen Landeskirche am Herzen liegen und mit der Sammlung unterstützt

werden:

Angola – Projektziel: zwei Mahlzeiten am Tag

Noch immer verbindet man mit Angola vor allen den jahrzehntelangen

Bürgerkrieg. Dieser ist zwar seit 2002 beendet, doch für die Meisten hat sich

kaum etwas zum Guten gewendet. Über 70 Prozent der Einwohner müssen

mit weniger als einem US-Dollar pro Tag auskommen. Es fehlen die elementarsten

Dinge wie Brunnen oder Saatgut. Viele haben nicht einmal zwei

Mahlzeiten pro Tag. Ein Liter Trinkwasser kostet oft einen Dollar!

Kein Wunder also, dass sich die Bevölkerung von Rioco Centro zuallererst

einen Brunnen wünscht. Die Bauern marschieren acht Kilometer weit bis

zu einem Steinbruch, um dort Steine zusammenzutragen, die dann von

einem Fahrzeug ins Dorf transportiert werden. Die Kirche kauft Pickel und

Schaufeln zum Graben des Schachts. Auch Zement für die Brunnenfassung,

Eimer und Seile bezahlt der „Brot für die Welt“ – Partner, doch den Bau

besorgen die Dorfbewohner selbst.

Neu ist für sie, dass die gemeinsam und eigenverantwortlich Entscheidungen

treffen. Das müssen die Menschen in Rioco Centro mühsam lernen,

denn der Krieg hat jedes gemeinschaftliche Engagement erstickt. Umso wichtiger

ist es, dass die evangelische Kirche Angolas auf gemeinsame und demokratische

Entscheidungen setzt.

Indonesien – Miteinander statt nebeneinander

„Vor Jahren habe ich einen eingeladen“, erinnert sich Endang, der

Vorsitzende des Dorfzentrums von Sulobaja. „Während wir aßen, bemerkte

ich, das er nichts zu trinken hatte.“ Engang holte ihm ein Glas Wasser. Da

hörte der Bekannte auf zu essen und verschwand. Später erfuhr Endang,

dass man in der Heimat des Gastes erst dann Wasser reicht, wenn die

Mahlzeit beendet ist (!). „Sulobaja“ ist die Abkürzung für Sulawesi, Lombok,

Bali und Java – von dort stammen die 480 Familien, die den Ort Anfang der

neunziger Jahre gründeten. Doch das Zusammenleben gestaltete sich

schwierig. Es kamen Muslime, Christen und Hindus aus verschiedenen

Volksgruppen zusammen mit unterschiedlichen Sprachen, Gesten und

Ritualen. Obwohl – oder weil – jeder in seinem eigenen Viertel lebte, kam es

zu Spannungen. Dass sich dies geändert hat, ist vor allem der protestantischen

Toraja-Kirche zu verdanken. „Wir sind nun nicht sofort beleidigt, sondern

fragen nach, wenn sich andere scheinbar unhöflich verhalten“ sagt

Endang. „Dank Gereja Toraja haben wir gelernt, dass wir Konflikte vermeiden

können, indem wir miteinander reden“.

16 SchwerPUNKTE 1 2009


Ex-Mädchenkreis-Teilnehmerinnen treffen sich

Ex-Mädchenkreis-Treffen

Schon vor längerer Zeit hatte Ursula Kemm die Idee, einmal ein

Ehemaligen-Mädchenkreis-Treffen durchzuführen. Aber es blieb nur bei

dem Wunsch. Doch in diesem Jahr war es anders.

Ursel lud ein paar frühere Mä-Kreislerinnen ein, unterbreitete erneut

ihre Idee und diesmal zündete es. Ein Durchführungsteam, dem Helga

Herbster, Ilsetraud und Inge Metzger, Doris Reinhard und Heidrun Kappler

angehörten, wurde gebildet. Alte Fotos gesammelt, um festzustellen, wer

damals dabei war, Adressen ausfindig gemacht, ein Einladungsbrief entworfen

und über siebzig Einladungen im Ort und über Graben hinaus in viele

Gegenden unseres Landes verschickt. Die Resonanz auf die Einladungen war

großartig. Fast alle Angeschriebenen meldeten sich bei Ursel, um sich entweder

anzumelden oder mit Bedauern abzusagen. Drei meldeten sich

schriftlich mit vielen Grüßen an die Ehemaligen.

Dann war es soweit: Bei schönem Wetter trafen sich knapp sechzig

Frauen in unserem neuausgebauten, schön dekorierten Medienraum im Henhöferhaus.

Das war ein freudiges Wiedersehen vor allem auch mit den

„Weggezogenen“. Aus den Mädchen waren Frauen geworden und manche

hatte man Jahrzehnte nicht mehr gesehen. Da gab es natürlich viel zu

erzählen. Nach einer kurzen Begrüßung hat ein leckeres Kuchenbüfett (die

Kuchen und Salate wurden von den Teilnehmerinnen gespendet) auf

Verzehr gewartet. Mit viel Mühe und Können hatte Inge alte Fotos aufgearbeitet,

die sie uns als Dias und an zwei Stellwänden zum Anschauen präsentierte.

Das brachte manches „Aha-Erlebnis“ und viele angeregte Gespräche

untereinander. Helga hat einen interessanten Abriss über die Geschichte des

Mädchenkreises bzw. des Jungfrauenvereins vorgetragen. Es gab in unserem

Land Zeiten, die einige Teilnehmerinnen noch miterlebt haben, in denen es

von politischer Seite her nicht gern gesehen wurde, sich in einem kirchlichen

Kreis zu treffen. Ein weiterer Programmpunkt waren zwei gemeinsam

gesungene Lieder und ein geistlicher Impuls von Ursel. Sie lud uns ein, wieder

aufs Neue der tragenden Kraft Gottes in unserem Leben zu vertrauen.

Ein reichhaltiges Salatbüfett und heiße Wienerle stärkten uns am Abend.

Von allen Teilnehmerinnen wurde dieses Treffen als etwas Wunderschönes

empfunden. Es wurde gelacht und in Erinnerungen geschwelgt, alte

Fotos angeschaut. Es gab auch genug Zeit, um ernstere Gespräche zu führen

und sich auszutauschen. Man erinnerte sich gern an die Mädchenkreiszeit

zurück, an die geistliche Prägung aber auch an die Fröhlichkeit und

Unbeschwertheit, die wir gemeinsam erlebten.

Ein besonderes Bonbon gab es noch für uns Frauen: Peter Reinhard,

Alfred und Bernd Metzger spülten das ganze Kaffee- und Abendgeschirr!

Herzlichen Dank!

Frauen

in der Kirche

SchwerPUNKTE 1 2009 17


Das

Interview

Im Interview: Gottfried Pfefferle

Vakanzvertretung durch

Herrn Gottfried Pfefferle,

Dekan im Ruhestand

Nach der Grundordnung der Evangelischen

Landeskirche in Baden

muss auch während einer Vakanz

ein Pfarrer mit dem Kirchengemeinderat

die Gemeinde leiten.

Noch vor Ende der Tätigkeit von

Silke und Andreas Obenauer wurde

gemeinsam mit dem Kirchengemeinderat

beschlossen, Herrn

Pfefferle zu bitten, diese Aufgabe

für die evangelische Kirchengemeinde

in Graben-Neudorf zu

übernehmen.

Herr Gottfried Pfefferle, Dekan im

Ruhestand, hat sich freundlicherweise

bereit erklärt, während der

gegenwärtigen Vakanz diese Aufgabe

zu übernehmen.

Frage: Herr Pfefferle, wir freuen uns

sehr, dass Sie diese Vakanzvertretung

für unsere Gemeinde übernommen

haben. Dürfen wir ein bisschen neugierig

sein und fragen, woher Sie

kommen?

Pfefferle: Ich war vierzig Jahre

lang im Dienst der evangelischen

Landeskirche tätig. Meine letzte

Pfarrstelle war in Sinsheim an der

Elz, wo ich fast vierzehn Jahre lang

die Markus-Gemeinde geleitet

habe. 2004 wurde ich pensioniert,

und wir, das heißt meine Frau und

ich fanden es wichtig, uns einen

Platz an einem anderen Ort zu

suchen. Und so kamen wir nach

Linkenheim, wo wir uns mittler-

18 SchwerPUNKTE 1 2009

weile sehr wohl und wieder zu

Hause fühlen.

Frage: Das war doch bestimmt ein

großer Einschnitt in Ihrem Leben, vierzig

Jahre lang waren Sie als Pfarrer

tagtäglich gefordert, und dann plötzlich

im Ruhestand?

Pfefferle: Ja, das war im Anfang

für meine Frau und mich nicht einfach.

Wir waren neu im Ort, und

plötzlich nicht mehr ständig Ansprechpartner

für alle möglichen

Sorgen und Nöte der Gemeindeglieder.

Zumal mein Beruf für

mich nie nur ein Job, sondern

immer Berufung gewesen ist. Ein

bisschen einsam haben wir uns da

schon gefühlt. Aber es war uns

auch sehr wichtig, dem neuen

Pfarrer in Sinsheim den Anfang

nicht zu erschweren, Sie wissen ja,

die Vergleiche zwischen bisherigem

und neuem Pfarrer bleiben

nicht aus, auch deshalb haben wir

uns ein neues Umfeld gesucht.

Frage: Und wie fühlen Sie sich heute

in Linkenheim, nun wohnen Sie ja

schon wieder vier Jahre in unserer

Nachbarschaft?

Pfefferle: Inzwischen gehören wir

zur Gemeinde in Linkenheim.

Auch meine Frau ist noch aktiv im

Ehrenamt (sie übernimmt viele

Aufgaben, unter anderem im

Bereich der Seelsorge). Ich selbst

übernehme dann und wann

Ferienvertretungen im Kirchenbezirk,

oft in Gottesdiensten oder

bei Kasualien. Wir sind also angekommen

und wieder zuhause hier

in der Hardt.


Professionelle Hilfe für die „verwaiste“ Gemeinde

Frage: Was waren Ihre Beweggründe

dafür, dass Sie die Vakanzvertretung

für Graben-Neudorf übernommen

haben?

Pfefferle: Ich habe viel über Ihre

Gemeinde gehört und war eigentlich

immer informiert darüber,

was hier an Arbeit geleistet wird.

Es ist kein Geheimnis, ich habe

gemeinsam mit dem Vater von

Andreas Obenauer studiert, und

der Kontakt zwischen uns besteht

noch immer. So wusste ich über

Ihre Gemeinde eigentlich immer

ein wenig Bescheid, und ich freue

mich, dass ich in dieser lebendigen

Gemeinde zum Dienst gebraucht

werde.

Frage: Welche Aufgaben sind mit

einer Vakanzvertretung verbunden?

Pfefferle: Ich bin verantwortlich für

die Verwaltungsaufgaben in der

Gemeinde und leite die Gemeinde

gemeinsam mit dem Kirchengemeinderat.

Meine Aufgabe ist die

Unterstützung des Kirchengemeinderates

und des Pfarrbüros

bei der täglichen Arbeit. Und wie

Sie sich vorstellen können, bei der

Größe der Graben-Neudorfer

Gemeinde, ist das nicht gerade

wenig. Einmal pro Woche bin ich

im Pfarramt und bespreche mit

Ute Hüther alle anstehenden

Aufgaben und Probleme.

Natürlich bin ich auch bei den

Sitzungen des Kirchengemeinderates

dabei.

Frage: Werden Sie bei uns auch den

Gottesdienst gestalten?

Pfefferle: Ich war erstaunt, wie gut

sich der Kirchengemeinderat auf

die Vakanzzeit vorbereitet hat. So

war schon für fast alle Gottesdienste

bis Jahresende der Dienst

vergeben. Das heißt, ich selbst

werde nur am 2. November 2008

den Gottesdienst mit Ihnen feiern.

Ab 2009 werde ich dann einmal

im Monat den Gottesdienst gestalten

und in der davor liegenden

Woche auch die Kasualvertretung

übernehmen. Ich stehe also bereit

und kann einspringen, wann immer

das erforderlich sein könnte.

Frage: Herr Pfefferle, wir wissen nicht,

wie lange die Vakanz dauern wird,

aber wir freuen uns, dass Sie uns in

den bevorstehenden Monaten mit

Ihrem Dienst begleiten wollen. Wir bitten

für Sie und Ihre Familie um Gottes

Segen, er möge Ihnen Gesundheit und

Kraft für diese Aufgaben erhalten!

Pfefferle: Ich wünsche Ihnen, dass

die Gemeinde bald wieder eine

Pfarrerin oder einen Pfarrer findet,

bis dahin will ich gerne Ihre

Gemeinde unterstützen, die mir,

so muss ich sagen, in den letzten

Wochen schon richtig ans Herz

gewachsen ist. Ich freue mich über

die vielen Ehrenamtlichen, und ein

bisschen staune ich auch, wie vielfältig

die Arbeit ist, die von ihnen

geleistet wird. Auf gute Zusammenarbeit!

Das Interview führte Hubertus Winter

Das

Interview

„Auf gute

Zusammenarbeit!“

– Dekan i.R.

Pfefferle stellt

sich und seinen

Dienst vor

Stadtansicht

von Wellington,

der Hauptstadt

Neuseelands

SchwerPUNKTE 1 2009 19


Informationen

home

Marginalien

NEU!

i

20 SchwerPUNKTE 1 2009

Das kommt nach dem „Feierabend“:

@home – Ein weiteres Gottesdienstangebot!

Wie wir schon im letzten Heft der Schwerpunkte berichtet haben,

wird es ab Januar 2009 ein weiteres Gottesdienstangebot in unserer

Gemeinde geben. Neben dem traditionellen Gottesdienst, dem LIVE. und

dem HOMERUN für Jugendliche bieten wir ab 25.01.09 monatlich einen

zusätzlichen Gottesdienst im Hebelhaus in Neudorf an.

„@home“ bedeutet frei übersetzt „Zuhause“ und genau das wünschen

wir uns, dass sich die Gottesdienstbesucher in diesem Gottesdienst

wohlfühlen, Gemeinschaft haben und Heimat finden.

Bei unseren Vorüberlegungen haben wir festgestellt, dass es in unserer

Gemeinde Veranstaltungen mit ähnlichen Ausrichtungen und inhaltlicher

Gestaltung gibt. Der Feierabendgottesdienst, die Tanke und der UNO werden

deshalb zusammengefasst. Dadurch werden auch Termine verringert

und Kräfte gebündelt. Der neue @home-Gottesdienst soll einfach strukturiert

sein. Die Begegnung mit Gott durch Predigt, Gebet und Anbetungszeiten

soll im Vordergrund stehen. Ergänzt wird dies durch wechselnde

Elemente wie zum Beispiel Anspiel, Abendmahl, Tanz oder Möglichkeiten

sich segnen oder für sich beten zu lassen. Für die Kinder möchten wir ein

Kinderprogramm anbieten, das parallel zum Gottesdienst läuft.

Es gibt keine bestimme Zielgruppe für unseren neuen Gottesdienst, sondern

es sind alle eingeladen, denen diese Form von Gottesdienst gefällt. Es

wäre vor allem schön, wenn wir mit unserem Angebot auch Menschen

ansprechen könnten, die die Angebote unserer Kirchengemeinde bisher

noch nicht wahrgenommen haben.

Was wir möchten:

... für Menschen aus unserer Gemeinde eine Heimat bieten

... Stärkung des Glaubens und intensive Begegnung mit Gott

... bei Menschen Interesse für Glauben und Kirche wecken

Was wir nicht möchten:

... Konkurrenzdenken gegenüber den bestehenden Gottesdiensten

... einen ,, besseren“ Gottesdienst machen

Wie Sie den @home unterstützen können ...

... als Teilnehmer dabei sein

... die Chance nutzen, Bekannte und Freunde einzuladen

... sich in einem Team einbringen

... für das Gelingen des Gottesdienstes beten

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem ersten @home Gottesdienst am

Sonntag, den 25. Januar 2009 um 11.00 Uhr im Hebelhaus in Neudorf.

Das Mitarbeiterteam


Themenabende für Frauen

Abenteuer Alltag – Glaubenskurs für Frauen

Ein ganz normaler Tag mit Jesus

Unter dem oben genannten Motto laden wir 2009 die

Frauen unserer Gemeinde zu einem neuen Kurs ein.

Autoren des Kurses sind John Ortberg und Ruth Haley Barton.

Viele Christen sehnen sich danach ihren Glauben mehr im Alltag

zu integrieren. Aber wie kann das gelingen ?

„Abenteuer Alltag“ ist ein geistlicher Grundkurs, der Menschen

hilft, ihre Beziehung zu Jesus zu intensivieren – und das an jedem

ganz normalen Tag.

● Wie wacht man mit Jesus auf ?

● Wie gestaltet man mit Jesus Beziehungen ?

● Wie bleibt man mit Jesus auch

während der täglichen Arbeit verbunden ?

● Wie hört man seine Stimme ?

● Wie findet man einen individuellen geistlichen Zugang zu Gott ?

Der Kurs findet Mittwochs um 20.00 Uhr

im Henhöferhaus in Graben statt und dauert

jeweils ca. 2 Stunden.

Die Termine sind am:

4., 11., 18. und 25. Februar 2009,

11., 18. und 25. März und 1. April

Für das Kursbuch fällt eine Gebühr von 13,– € an.

Kursleiterinnen sind Simone Jäckle und Ute Wabersich.

Anmeldung bei:

Ute Wabersich, Schellingweg 6, Graben-Neudorf, Tel. 4736

oder im Evangelischen Pfarramt, Karlsruher Straße 29, Tel. 9335

Frauen

in der Kirche

Anmeldung:

Hiermit melde ich

mich zur Teilnahme am

Glaubenskurs an.

Den Betrag von 13,– €

für die Kursunterlagen

werde ich am ersten

Abend bezahlen.

Name, Anschrift, Telefon:

Datum, Unterschrift:

SchwerPUNKTE 1 2009 21


Kinder

in der Kirche

Besuche uns beim

Minigodi –

Spannung, Spaß

und Freude am

Hören,

Mitgestalten

und Musizieren

sind garantiert!

miniGottesdienst

22 SchwerPUNKTE 1 2009

Der Mini-Gottesdienst stellt sich vor!

Sonntags einmal im Monat nach dem Hauptgottesdienst im

Altarraum der Kirche: Der Minigottesdienst für unsere Kleinsten

aus unserer Gemeinde.

Ein einfach strukturierter Gottesdienst mit vielen Wiedererkennungsmerkmalen.

Da ist das Anfangs- und Schlussritual, welches

den Kindern signalisiert: jetzt geht es los bzw. „Tschüss, bis zum

nächsten Mal“. Oder die Kinderlieder, die unsere Kirche zum Beben

bringt. Und dann sind da auch noch die spannenden Geschichten und

Impulse im Mittelteil des Mini-Godi. Wir hatten z.B. an Ostern

Besuch von einem kleinen verrückten Schaf, welches uns durch die

Ostergeschichte mit verschiedenen Stationen geführt hat. Oder ein

Bodenbild zum Erntedank; da wurde aus dem Vorraum um den Altar

ein richtig bunter Erntekreis aus Äpfeln, Trauben, Kartoffeln, Nüssen

usw. Ein Bilderbuch, das uns gezeigt hat, wie toll Gott uns gemacht

hat und dass wir einmalig sind in seinen Augen. Ein blinder Mann, den

Jesus sehend machte. So könnte man noch vieles erzählen, denn an

Spannung fehlt es nie und auch der Spass und die Freude am Hören,

selbst mitgestalten, musizieren und auf Jesu Spuren zu sein, kommen

nicht zu kurz.

Kurzum: Der Minigottesdienst begeistert und nimmt gerade die

Kleinsten unserer Gemeinde mit hinein ins Gemeindegeschehen. Ihr

seht, ein Besuch bei uns lohnt sich. Wir freuen uns auf jedes neue

Gesicht. Wir freuen uns auf Dich!!!

Unsere Termine –

ACHTUNG: der Minigottesdienst beginnt ab

sofort immer um 11.15 Uhr:

28.12.2008, 04.01.2009, 01.02., 01.03., 05.04.,

03.05., 07.06., 05.07.

Das Gottesdienstteam: Jenny Gärtner, Kathrin Leiter,

Dagmar Roth (Tel. 718138), Andre Mayer (Tel. 90869) und Bettina

Herbster (Tel. 724054)

Der Bericht wurde geschrieben von Bettina Herbster


Schülerbibelwoche mit Kindermusical

Schülerbibelwoche 2008

„Unser Weltwechsel geht zu Ende und auch du gehörst dazu ...“

war am Freitagabend 31.10.2008 unser letztes Lied.

Aber fangen wir doch am besten von vorne an. In diesem Jahr

wurden wir von der Anmeldeflut überrascht. 160 Kinder haben

ihren Anmeldezettel abgegeben für die Schülerbibelwoche. 138

bekamen nach langem hin und her eine Zusage.

Ab Montag ging es dann los. Nach einem reichhaltigem Frühstück

(Milch, Tee, Brötchen, Marmelade, Nutella, Wurst, Käse, Cornflakes,

Schokopops) ging es für die Kinder in Workshops. Die Workshops

konnten sich die Kinder selbst auswählen. Hier standen Tanz,

Schauspiel und Chor und Sologesang zur Auswahl.

In diesem Jahr war für uns besonders spannend, dass wir einen

Tag weniger zum Proben hatten wie in den letzten zwei Jahren. Aber

die Kinder haben uns von Tag zu Tag mehr überrascht, wie viel

Energie sie hatten und wie gut sie lernen können. So gelang es Ihnen,

13 Lieder, 4 Tänze, viele Seiten Text einzustudieren!

Aber wir denken, dass dies auch ein bisschen an der guten Verpflegung

hing... Nach dem guten Frühstück gab es in den Pausen

Äpfel und Flachswickel, und zum Mittagessen Schupfnudel mit

Apfelmus, Spagetti mit Tomatensoße, Tortelini Panna und Maultaschen.

Alles wurde jeden Tag frisch gekocht und wer die Größe der

Küche im Gemeindehaus kennt, der weiß welche Herausforderung

dahintersteckt, jeden Tag für ca. 150 Kinder und Betreuer zu

kochen!

Am Donnerstagabend stand uns dann wieder der große Auszug

aus dem Gemeindehaus bevor, den wir in diesem Jahr dank vieler

Helfer recht zügig schafften. Dank der Unterstützung der Firma

Mattmüller (LKW) mussten wir nur einmal zur Pestalozzi Halle

fahren. Dort wurde dann ab 19.30 Uhr die Halle bzw. die Bühne

gerichtet, um am Freitagmorgen eine Generalprobe stattfinden zu

lassen.

Und dann stand der Freitagabend vor der Tür und es wurde Ernst

für die Kinder. Um 19.00 Uhr ging unser Musical los. Ca. 700

Zuschauer waren begeistert, was Kinder in nur einer Woche auf die

Bühne stellen können. Unser Abschlusslied „We are the world“

Kinder

in der Kirche

SchwerPUNKTE 1 2009 23


Kinder

in der Kirche

Marginalien

24 SchwerPUNKTE 1 2009

Schülerbibelwoche mit Kindermusical

sangen die Kinder für Kinder in Rumänien. Die Gelder werden wir

Herrn Wolfgang Kierdorf mitgeben, der in diesem Jahr wieder einen

Hilfstransport organisiert.

Zum Schluss möchten wir uns bei allen Helfern bedanken, die

es auch in diesem Jahr ermöglichten, eine solche Schülerbibelwoche

auf die Füße zu stellen. Aber auch die Sponsoren wollen

wir nicht unerwähnt lassen, ohne deren Unterstützung es auch

nicht ging : Sparkasse Karlsruhe, Raiffeisenbank Hardt-Bruhrain,

Firma Mattmüller Getränkehandel und der Firma Kierdorf und

Söhne.

Vielen, vielen Dank an euch alle für eure Unterstützung

Eurer Musicalteam

Hier noch ein paar Zahlen:

150 Liter Milch

750 selbstgemachte Maultaschen

1000 Flachswickel von Familie Kammerer gebacken

900 Brötchen

10 kg Butter

12 kg Lyoner

10 kg Salami

34 kg Schupfnudel

12 kg Spagetti

12 kg Tortellini

22 kg Apfelmus

30 kg Kornflakes, Schokopops usw.

ca. 2,5 Kilometer Kabel wurden verlegt

30 Mikrofone waren im Einsatz

20.000 Watt Lichteranlage war im Einsatz

11 Dosen Sprühfarbe für Haare

ca. 100 Meter Stoff vernäht und verschnitten für Kostüme und Bühne

und vieles mehr ...


Christlicher Verein Junger Menschen

C V J M

Der CVJM berichtet...

Graben-Neudorf e.V.

CVJM-Seiten

Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu. Für unseren Verein war es

aufgrund des 125-jährigen Jubiläums ein ereignisreiches Jahr. Mit

neuem Logo sind wir ins Jahr gestartet und haben mit unserer

Festschrift einen Einblick in die vielfältige Arbeit des CVJM geboten.

Am 19. September fand eine weitere Jubiläumsveranstaltung, der

Ehemaligenabend, statt. Etwa 120 Gäste sind unserer Einladung

gefolgt und es war schön zu sehen, wer unserer Arbeit über die

Jahre hinweg verbunden geblieben ist. Bei einem Diavortrag konnten

alte Erinnerungen an gemeinsame Unternehmungen und Freizeiten

aufgefrischt werden und es war sehr nett, alte Bekannte zu treffen

und sich mit ihnen zu unterhalten.

Anfang September wurden Hermann und Ruth Kölbl, die Leiter

des CVJM-Lebenshauses in Unteröwisheim, verabschiedet. Für

Hermann Kölbl beginnt die arbeitsfreie Phase der Altersteilzeit.

Hermann und Ruth haben das Lebenshaus mit aufgebaut und viele

Freizeiten, Seminare und andere Veranstaltungen geleitet. Ihre herzliche

und fröhliche Art durften sicher viele bei Baueinsätzen,

Mitarbeiterwochenenden oder anderen Anlässen erleben. Sie werden

nun eine lebendige Lebenshausarbeit an ihre Nachfolger, das

Ehepaar Rühle weitergeben.

Beim diesjährigen Wanderpreis des CVJM-Kreisverbandes in Neureut

nahmen zahlreiche Jungschargruppen aus unserem Verein teil.

Am 3. Oktober trafen sich die CVJMer aus Baden zum „Badentag“

in Linkenheim. Neben verschiedenen Seminaren und einem

Gottesdienst blieb genügend Zeit, um Leute zu treffen und mit ihnen

zu plaudern. Es ist immer wieder schön, die Verbundenheit und

Zusammengehörigkeit der großen CVJM-Familie zu erleben!

Vom 10.-12. Oktober war der Posaunenchor gemeinsam unterwegs

und verbrachte schöne Tage im Freizeitzentrum des CVJM

Baden in Belchenhöfe. Neben etlichen Proben kam natürlich die

Geselligkeit nicht zu kurz und am Samstagnachmittag konnten wir

bei herrlichem Sonnenschein den Gipfel des Belchen erklimmen.

Am darauffolgenden Wochenende verbrachten wir unser alljährliches

Mitarbeiterwochenende im Schloss in Unteröwisheim. „Folge

mir“ hieß das Thema, das von Ralf Zimmermann referiert wurde.

SchwerPUNKTE 1 2009 25


CVJM-Seiten

Termine von

Dezember 2008

bis Februar

nächsten Jahres

Christlicher Verein Junger Menschen

26 SchwerPUNKTE 1 2009

C V J M

Graben-Neudorf e.V.

Wir hoffen, dass jeder etwas von den Bibelarbeiten für sich persönlich

mitnehmen konnte und nun auch im Alltag davon zehren kann.

Außerdem war es eine Bereicherung, dass uns unsere Lobpreisband

während den Lobpreiszeiten begleitete. Zwischen den thematischen

Einheiten und dem leckeren Essen blieb genügend Zeit, um gemütlich

zusammenzusitzen, sich die Beine zu vertreten oder sich im

Schlosshof zu sonnen. Wir haben die herrliche Atmosphäre im

Schloss wieder in vollen Zügen genossen!

Am 26.10. hatte der Chor „Hohes C“ einen Auftritt beim

Gottesdienst in Hochstetten. Mit unseren Liedern konnten wir den

Gottesdienst ausschmücken und den Besuchern einen Ohrenschmaus

bereiten.

Wir wünschen Ihnen/Euch eine besinnliche Advents- und

Weihnachtszeit und Gottes Segen für das Jahr 2009!

Der CVJM-Vorstand

CVJM-Termine

Dezember bis Februar 2009

12. Dezember:

03. Männervesper

04. MAK

05. Konfi-Plus

07. Impulse

11. Lichtblick

12. After-eight-Gottesdienst

14. LIVE.

14. HOMERUN

22. Weihnachts-UNO

28. miniGottesdienst

01. Januar:

02.-07. Jungschar-Juniorleiterkurs,

Belchenhöfe

4. miniGottesdienst

10. Christbaumaktion

11. LIVE.

12. MAK (nach d. Gebetstreffen)

11.-14. Tage des gemeins. Gebets

16. Konfi-Plus

18. Helferfest

22. Lichtblick

23. After-eight-Gottesdienst

30.01.-01.02. Frauen-Verwöhn-

Wochenende im Lebenshaus

30. Generalversammlung

31. Jungscharschulung

Hardt-Kraichgau

02. Februar:

01. miniGottesdienst

01. ToGo

05. MAK

08. LIVE.

13. Konfi-Plus

12. Lichtblick

15. Cafe Lebenshaus

20. After-eight-Gottesdienst

20.-25. Jungschar-Juniorleiterkurs

25.02.-01.03. Konfirmandenfreizeit

C V JM


Christlicher Verein Junger Menschen

C V J M

Was ist eigentlich Urgemeinde?

Graben-Neudorf e.V.

5.50 Uhr: Der Wecker klingelt. Es ist dunkelste Nacht, ich

habe Semesterferien, ich bin müde – aber weiterschlafen gibt’s

nicht. Wecker aus, aufstehen, umziehen, kurz ins Bad und dann

in die Kapelle, wo schon 15 andere, mindestens genauso müde

Gesichter auf mich warten. Das ist Urgemeinde.

6.00 Uhr: Morgenlob. Die Stimme noch etwas kratzig, die Augen

noch ziemlich klein – aber beim gemeinsamen Start in den Tag darf

keiner fehlen, denn wir beginnen den Tag mit Gott. Das ist

Urgemeinde.

6.30 Uhr: Frühstück. Am großen Tisch haben alle Platz gefunden,

der Kaffee macht munter, erste Gespräche entwickeln sich und ich

weiß es wird ein schöner Tag werden – wer hätte gedacht, dass es

möglich ist vor 10 Uhr so gute Laune zu haben. Das ist Urgemeinde.

7.00 Uhr: Der Alltag beginnt. Nach und nach leert sich das

Henhöferhaus. Die Mitglieder der Urgemeinde gehen zur Arbeit, an

die Uni, in die Schule oder auch einfach nur ins Wohnzimmer. Unser

Alltag ist unterschiedlich, aber wir leben ihn gemeinsam und bewusst

mit Gott. Das ist Urgemeinde.

Zum dritten Mal haben wir dieses Jahr vom 19. bis zum 26.09.08

so zusammen gelebt, nach dem Vorbild der ersten Christen wie es in

der Apostelgeschichte beschrieben wird. Wie in einer großen

Familie, wo alles geteilt wird und jeder sich einbringt. Der eine kocht

oder kauft ein, der andere leitet die Lobpreiszeit oder dekoriert die

Kapelle. Und wenn einer Hilfe braucht ist immer jemand da.

18.00 Uhr: Der Arbeits-, Uni-, Schul- oder Ferientag neigt sich

dem Ende zu und das Wohnzimmer füllt sich wieder. Wir erzählen

was wir erlebt haben, ein paar machen noch Hausaufgaben, andere

spielen Ligretto und aus der Küche duftet es lecker nach selbstgemachten

Semmelknödeln. Das ist Urgemeinde.

23.00 Uhr: Abendausklang. Wir danken Gott für den Tag und

bitten ihn um seinen Segen für die Nacht. Viele freuen sich auf ihr

Bett, andere sitzen noch eine Weile zusammen. Es war ein schöner

Tag und eigentlich könnten wir ewig so leben – nächstes Jahr

wieder… Das war Urgemeinde.

Nina Hüther

CVJM-Seiten

SchwerPUNKTE 1 2009 27


CVJM-Seiten

Christlicher Verein Junger Menschen

C V J M

Begegnungen 2008

CVJM und Lebenshilfe – ein prägendes Netzwerk...

Sich erneut gemeinsam auf den Weg machen, alte Begegnungen

auffrischen und vertiefen oder neue Kontakte schließen – unter diesem

Motto stand die zweite integrative Freizeit des CVJM Graben-

Neudorf gemeinsam mit der Lebenshilfe für Menschen mit

Behinderungen Bruchsal-Bretten.

Die Fakten...

Ort: Freizeitheim Rumbach in der Pfalz

Team und Teilnehmer: ein zweiköpfiges Küchenteam (Frank

Werner & Claudia Graf), drei Leiter des CVJM (Janine Werner,

Christoph Schindler & Felix Kappler), drei Betreuer der Lebenshilfe

(Kerstin Bebek, Mathias Ihle & Erhard Metzger) und jew. 11

Teilnehmer beider Vereine.

Zeitraum: 30. Oktober bis 2. November 2008

Das bietet sich doch an...

Da sowohl die Lebenshilfe als auch der CVJM Freizeiten veranstalten

und beide Vereine das Ziel haben, sich um Menschen zu kümmern,

war 2007 die Vision geboren, diese gemeinsame Ausrichtung

in einer Freizeit zu verbinden. Nach den positiven Erfahrungen der

ersten gemeinsamen Freizeit in 2007 wollten wir auch in diesem Jahr

das „Freizeit-Projekt“ fortführen.

Warum eine integrative Freizeit?

Wir möchten unseren christlich-sozialen Auftrag konkret wahrnehmen

und umsetzen. Menschen mit und ohne Behinderungen sollen

zusammenkommen, um eine gemeinsame, für alle prägende Zeit

zu erleben.

Jugendliche sollen Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit

Behinderungen sammeln, da der Kontakt in unserem Alltag aufgrund

mangelnder Berührungspunkte leider oft zu kurz kommt.

Wir möchten ein Netzwerk knüpfen, das auch über die Freizeit

hinaus bestehen kann.

28 SchwerPUNKTE 1 2009

Graben-Neudorf e.V.


Christlicher Verein Junger Menschen

C V J M

Graben-Neudorf e.V.

Ein spannendes Projekt... lässt Du dich darauf ein???

Trotz den positiven Erfahrungen des Vorjahres waren wir auch

dieses Jahr sehr gespannt, wie die Freizeit werden würde. Die

Teilnehmergruppe des CVJM bestand aus „neuen“ und „erfahrenen“

Teilnehmern des Vorjahres. Auch in diesem Jahr haben uns die

behinderten Teilnehmer mit ihrer begeisterten und begegnungsfreudigen

Art die Begegnung leicht gemacht. Schnell hatte man sich

gegenseitig ins Herz geschlossen und es wurde miteinander gespielt,

geredet und viel gelacht. Das große Thema dieser Freizeit waren die

Ritter. So wurden eifrig ritterliche Ausrüstungen, wie Helme,

Schwerter und Schilder hergestellt, ein Ritterfilm gedreht, die Burg

Berwartstein erobert oder ritterliche Aufgaben gemeistert. Den

Abschluss bildete auch in diesem Jahr der gemeinsam gestaltete

Gottesdienst, in dem sich alle mit ihren Begabungen einbrachten.

Eindeutiges Fazit!

In den abendlichen Reflektionsrunden der CVJM-Teilnehmer

waren wir wie im Vorjahr vor allem von der unkomplizierten und

offenen Art der behinderten Menschen beeindruckt und von der

unvoreingenommenen Liebe für ihre Mitmenschen. Ebenso haben

wir festgestellt, dass wir mit behinderten Menschen viel liebevoller

und verständnisvoller umgehen als mit nichtbehinderten. Vielleicht

können wir dies auch für den Umgang untereinander lernen.

Natürlich wurde auch bemerkt, dass es anstrengend sein kann,

sich auf das Gegenüber einzulassen und mit den Handicaps umzugehen.

„Es ist manchmal herausfordernd und nicht immer leicht, wenn

man im Gespräch nicht alles verstehen kann oder dem anderen beim

Essen hilft.“

Am Ende waren alle erfreut über die freundschaftlichen und

bereichernden Begegnungen.

Hoffentlich gibt es auch nach dieser Freizeit weitere Begegnungen

zwischen den Teilnehmern der Lebenshilfe und des CVJM. Der häufigste

Treffpunkt wird wohl der CAP-Markt in Graben sein, wo die

Jugendlichen die Lebenshilfe-Teilnehmer bei der Arbeit besuchen

können.

Schön, wenn die Begegnungen weitergehen!

Der Bericht wurde geschrieben von Felix Kappler

CVJM-Seiten

SchwerPUNKTE 1 2009 29


CVJM-Seiten

Christlicher Verein Junger Menschen

Auswärtsspiel 0:8

30 SchwerPUNKTE 1 2009

C V J M

Graben-Neudorf e.V.

„Auswärtsspiel“ – der Name der Freizeit war Programm und

so trafen sich am 24. August 46 Jugendliche, gemeinsam mit 17

Betreuern, um eine Woche lang auszuziehen.

Ziel war das „Maximilian-Kolbe Haus“ nahe der tschechischen

Grenze. Im schätzungsweise 70 Seelendorf Neualbenreuth erwartete

uns ein altes Schulhaus mit einer großen Rasenfläche vor dem

Haus, die zu mancherlei Aktionen einlud: Olympiade, Rangertest,

Lagerfeuer oder einfach ein Mittagsschläflein in der Sonne. Als Veranstaltungsraum

diente eine alte Turnhalle, die sowohl Räumlichkeit

für verschiedene Abendaktionen bot, als auch für die täglich stattfindenden

Bibelarbeiten. Dabei stand in diesem Jahr unsere Heimat bei

Gott im Vordergrund, aber auch die damit verbundene Aufforderung

nicht nur Heimspiele, sondern auch „Auswärtsspiele“ zu bestreiten,

d. h. in unserem täglichen Leben Jesus zu bezeugen und ihm

den gebührenden Platz einzuräumen.

Fragt man die jugendlichen Teilnehmer, was für sie das Highlight

der Freizeit gewesen sei, antworten viele mit: „Der Explorer!“ Doch

was versteckt sich hinter diesem Pseudonym? Die 24-Stunden Aktion

der diesjährigen Jugendfreizeit! Nach diversen Hinweisen, die im

Haus verteilt waren, kam Dienstagmittags der große Moment: eine

Packliste wurde ausgehängt und die künftigen „Explorer“ mussten

kurze Zeit später mit Rucksack, Schlafsack und Isomatte bepackt

bereit stehen. 24 Stunden in der Natur erwarteten sie! 24 Stunden in

einer kleinen Gruppe gemeinsam Aufgaben lösen, abgebildete Gegenstände

suchen, verschiedene Fotoaufträge ausführen, Kontakt mit

der Bevölkerung aufnehmen und tief in der Nacht die Diskussion ausfechten:

„Schlafen wir im Wald oder doch lieber auf einer

Lichtung?!“ Nach 24 Stunden konnte man strahlenden, aber erschöpften

Gesichtern zurück am Freizeithaus begegnen. Viele

Erlebnisse gab es zu berichten und man hörte manche Stimmen, dass

das seit langem eine der besten Aktionen gewesen sei…

Auswärtsspiel 0:8 – nur wenige Eindrücke konnten hier gegeben

werden. Bist du zwischen 14 und 17 Jahren? Dann komm im nächsten

Jahr am besten selbst mit und überzeuge dich, von der genialen

Gemeinschaft, den großen Herausforderungen und großartigen

Erlebnissen! Nina Hüther


Christlicher Verein Junger Menschen

C V J M

Jungscharfreizeit – Ganz oder gar nicht !

Graben-Neudorf e.V.

Am 16. August war es endlich soweit: Der schon lange

ersehnte Höhepunkt des Jungscharjahres stand vor der Tür – die

Jungscharfreizeit 2008! Unter dem Motto „Extreme – Ganz oder

gar nicht“ machten sich 20 Leiter/innen und ein Küchenteam

zusammen mit 41 Kindern auf den Weg in die ehemalige

Landeshauptstadt Bonn. Der Bonner Jugendzeltplatz in Bad

Godesberg sollte nun für die nächste Woche unser zu Hause sein.

Nachdem die bereits von uns Leitern aufgebauten Zelte bezogen

und der Platz erkundet waren ging es auch gleich los mit dem kreativen,

spannenden, lustigen und oft auch herausfordernden

Programm. Angefangen bei einem Kennenlernabend, über eine

Nachtwanderung, einen Wellnesstag und ein Nachtgeländespiel bis

hin zum „Kampf der Geschlechter“ und dem Galaabend war für jeden

etwas dabei, sodass keiner der Teilnehmer über Langeweile klagen

musste. Auch der traditionelle Schwimmbadbesuch durfte nicht fehlen.

Vor allem während der Programmpunkte konnte jedes Kind zeigen,

wo seine Stärken liegen.

Natürlich kam auch der Glaube an Gott bei all den Aktionen nicht

zu kurz: Während den morgendlichen Andachten durften wir

gemeinsam singen und täglich einen neuen Abschnitt der Geschichte

Abrahams hören. Dieser wurde erst von Leitern und Kindern

gemeinsam in einem kurzen Anspiel dargestellt, dann in

Kleingruppen bearbeitet. Besonders fasziniert hat die Kinder die

Tatsache, dass Abraham völlig auf Gott vertraut hat und Gott das

auch von ihnen möchte. Gerade die Arbeit in Kleingruppen war eine

sehr intensive Zeit, in der wir Leiter uns bemüht haben, auf jedes

Kind einzugehen, sodass niemand mit Fragen zurückgelassen wurde

und jeder etwas mitnehmen konnte. Den Abschluss der Freizeit bildete

ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst.

Abschließend ist zu sagen, dass wir alles in allem eine gesegnete

Zeit erleben durften. Angefangen bei dem meist recht guten Wetter

bis hin zu den genialen Kindern, die unsere Freizeit zu einem unvergesslichen

Erlebnis gemacht haben.

CVJM-Seiten

Ganz oder

gar nicht !

SchwerPUNKTE 1 2009 31


Kirche für

Männer

Ausflug des Männerkreises 60plus

Seit Januar dieses Jahres besteht in unserer Kirchengemeinde

der Männerkreis 60plus. Bei den monatlichen Treffen, zumeist im

Henhöferhaus, wurde bisher ein ganze Palette unterschiedlichster

Themen behandelt. Beispielsweise: „Die Rolle der Kirche in der

heutigen Gesellschaft“ oder „China, Weltmacht im Werden“. Die

Resonanz auf dieses neue Angebot ist sehr erfreulich. Die Besucherzahlen

schwankten zwischen 22 und 51 Männern.

Am 27. August unternahmen 23 Teilnehmer einen Ausflug in den

nördlichen Schwarzwald. Mit der Bahn, über Pforzheim und das

Nagoldtal wurde das alte Kreisstädtchen Calw erreicht. Die Stadt ist

mit über zweihundert denkmalgeschützten Gebäuden, meist Fachwerkhäusern

in vorzüglichem Zustand, eine echte Augenweide.

Die Stadtführung vermittelte viel Interessantes aus der Stadtgeschichte

und leitete schließlich in einen Besuch des Hermann-Hesse-

Museums über. Hier, in der Geburtsstadt des Dichters mit

Weltgeltung, dem 1946 der Nobelpreis verliehen wurde, ist eine

hervorragende Sammlung von Exponaten zusammengetragen, die

einen tiefen Einblick in Leben und Werk Hesses gibt.

Nach einem wohlgelungenen Test der örtlichen Gastronomie

wurde das nahe Hirsau besucht, mit einer Führung durch die baugeschichtlich

bedeutenden Ruinen des im 11. Jahrhundert größten

Klosters im deutschen Sprachraum. Genau wie unsere Heimatgemeinde

und viele Städte unserer Region, fiel das Kloster und ein

benachbartes Renaissanceschlösschen dem Pfälzischen Erbfolgekrieg

Ende des 17. Jahrhunderts zum Opfer.

Das ausgezeichnete Wetter trug sicher dazu bei, dass am Abend

die Gruppe mit vielen neuen Erkenntnissen beladen, gutgelaunt auf

einen wunderschönen gemeinsamen Tag zurückblicken konnte.

Alfred Metzger

32 SchwerPUNKTE 1 2009

Ausflug des Männerkreises 60plus


Namen, Menschen, Ereignisse...

Aus unseren Kirchenbüchern

Getauft wurden:

Julian Moritz Schmitt

Ronja Johanna Zimmermann

Nina Marie Schmidt

Luc Arthur Heilig

Cheyenne Weishäupl

Getraut wurden:

Eugen und Nelli Kolert,

geb. Klaus

Dr. Andreas und Petra Jahn,

geb. Jägel

Viktor und Olga Erler,

geb. Kruse

Volker Zimmermann und

Susen Zimmermann-König,

geb. Schucker

Bestattet wurden:

Rolf Seeber

Hermann Josef Gäbler

Günter Eugen Breisch

Friede Johanna Roller, geb. Süss

Marie Erika Schäfer

Irene Hildegard Richter,

geb. Wolz

Friedrich Geißert

Hermine Jägel, geb. Müller

Helmut Gerhard Kemm

Lilli Luise Metzger, geb. Rösch

Erna Hindemith, geb. Tretter

Hallo liebe Gemeinde!

Da ich nun doch schon seit einer Weile, genau genommen seit

dem 1. September diesen Jahres, als CVJM-Praktikant in Graben-

Neudorf bin, wird es höchste Zeit, mich vorzustellen.

Mein Name ist Christoph Keppler, ich bin 19 Jahre jung und

ursprünglich aus Langensteinbach. Nachdem ich dieses Jahr mein

Abitur gemacht habe, hat mich der Weg relativ kurzfristig nach

Graben-Neudorf geführt. Im Rahmen der CVJM-Arbeit werden

meine Schwerpunkte auf der Jugend-/ Junge Erwachsenenarbeit liegen

sowie im musikalischen Bereich und der Tätigkeit im Landesverband

Baden. Für Fragen, Anregungen oder Wünsche zu meiner

Arbeit können Sie sich gerne telefonisch oder per Email unter

„christoph.keppler@cvjmbaden.de“ mit mir in Verbindung setzen. In

Erwartung einer segensreichen Zeit blicke ich auf das bevorstehende

Jahr mit ihnen.

Aus unseren

Kirchenbüchern

Taufen,

Hochzeiten,

Todesfälle

der letzten drei

Monate

Christoph

Keppler,

Praktikant

im CVJM

C V JM

SchwerPUNKTE 1 2009 33


Unsere

Gottesdienste

Unsere Gottesdienste

34 SchwerPUNKTE 1 2009

Gottesdienstplan Winter 2008/09

07.12. 2. Advent 09.30 Uhr Hauptgottesdienst

14.12. 3. Advent 09.30 Uhr LIVE.-Gottesdienst

15.30 Uhr Weihnachtsgottesdienst der

Kindergärten und des Kindergottesdienstes

18.30 Uhr HOMERUN-Jugendgottesd.

21.12. 4. Advent 09.30 Uhr Hauptgottesdienst

24.12. Heilig Abend 15.00 Uhr Weihnachtsgottesdienst

für Familien

16.30 Uhr Christvesper mit Chören

22.50 Uhr Christmette (CVJM)

25.12. 1. Christtag 09.30 Uhr Hauptgottesdienst mit

Abendmahl und Chören

26.12. 2. Christtag – kein Gottesdienst –

28.12. So. n. d. Christfest 09.30 Uhr Hauptgottesdienst

11.15 Uhr miniGottesdienst

31.12. Altjahrsabend 18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst

mit anschließendem Abendmahl

01.01. Neujahr 10.30 Uhr Neujahrsandacht

04.01. 2.So.n.Christfest 09.30 Uhr Hauptgottesdienst

11.15 Uhr miniGottesdienst

10.01. Samstag 15.00 Uhr Tauf-Gottesdienst

11.01. 1.So.n.Epiphanias 09.30 Uhr LIVE.-Gottesdienst

18.01. 2.So.n.Epiphanias 09.30 Uhr Hauptgottesdienst

25.01. 3.So.n.Epiphanias 09.30 Uhr Hauptgottesdienst

11.00 Uhr @home im Hebelhaus

01.02. Letzter So.n.Epi. 09.30 Uhr Hauptgottesdienst

11.15 Uhr miniGottesdienst

18.30 Uhr HOMERUN

08.02. Septuagesimä 09.30 Uhr LIVE.-Gottesdienst

15.02. Sexagesimä 09.30 Uhr Hauptgottesdienst

21.02. Samstag 15.00 Uhr Taufgottesdienst

22.02. Estomihi 09.30 Uhr Hauptgottesdienst

11.00 Uhr @home im Hebelhaus

01.03. Invokavit 09.30 Uhr Hauptgottesdienst

11.15 Uhr miniGottesdienst

08.03. Reminiszere 09.30 Uhr LIVE.-Gottesdienst

18.30 Uhr HOMERUN


Impressum

SchwerPUNKTE –

Evangelische Informationen

für Graben-Neudorf.

Gemeindebrief der

evangelischen Kirchengemeinde

Leitung des Redaktionsteams:

Gemeindediakon Steffen Becker

(v.i.S.d.P.)

Gestaltung: Fred Kammerer,

Werderstraße 9, Graben.

Tel.: 9688, eMail-Kontakt:

freka08@web.de

Druck und Verarbeitung:

Pforzheimer Str. 33,

76227 Karlsruhe-Durlach,

Tel.: 0721 42576

eMail: info@miersch-druckt.de

Bankverbindungen:

Kto-Nr.: 10 900 1925

BLZ: 660 501 01, Spk. KA

Spendenkonto Henhöferhaus:

10 931 4815 Impressum

Chorraum der Kirche in weihnachtlichem Schmuck

Foto: Markus Süß, Graben

Name Empfänger

Straße, Haus-Nr.

PLZ Ort

Impressum,

Postkarte

0,45 €


Henhöfer-Gemeindezentrum

Karlsruher Straße 27

(neben der ev. Kirche)

Johann-Peter-Hebel-

Gemeindehaus Neudorf

Hebelstraße 1

Evangelisches Pfarramt:

Kontakt

Karlsruher Straße 29, Tel. 9335, Fax 3320, eMail pfarramt@ev-gn.de

Bürozeiten Pfarramtssekretärin Ute Hüther:

Mo., Di., Mi., Fr. 9.00 – 12.00 Uhr, Do. 15.00 – 18.00 Uhr

Gemeindediakon Steffen Becker

Kußmaulstraße 15, Telefon & Fax 7689982, eMail diakon@ev-gn.de

Internetadresse:

www.ev-gn.de

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