Gemeindebrief Dezember 2011/Januar 2012 - Evangelische ...

ev.kirche.bad.krozingen.de

Gemeindebrief Dezember 2011/Januar 2012 - Evangelische ...

Gemeindebrief

der Evangelischen

Kirchengemeinde

Bad Krozingen

Fenster in der

Weihnachtskirche

in

Bethlehem

Dezember 2011 | Januar 2012


Adressen und Telefon-Nummern

Anschrift des

Evangelischen Pfarramts

Schwarzwaldstraße 7

79189 Bad Krozingen

( 0 76 33 / 32 42

Fax 0 76 33 / 15 01 01

ev.kirche.bad.krozingen@

t-online.de

www.ev-kirche-bad-krozingen.de

Evangelisches Pfarramt I Pfarrer Gerhard Jost Litschgistraße 3

( 0 76 33 / 32 42

Evangelisches Pfarramt II

(Kurseelsorge)

Pfarrer Peter Widdess Thürachstraße 1

( 0 76 33 / 1 49 69 und 32 42

Hardtstraße 27, BK-Schlatt

( 0 76 33 / 9 38 68 60

Pfarrerin

Hardtstraße 27, BK-Schlatt

Gerhild Widdess ( 0 76 33 / 9 38 68 60

Seelsorge am Herz-Zentrum

und in der Theresienklinik

Evangelisches Gemeindebüro Ines Oehler und

Schwarzwaldstraße 7

Gabriele Thiel ( 0 76 33 / 32 42

Gemeindediakonin Gabi Groß Merowingerstraße 6

( 0 76 33 / 32 42 und 15 07 11

Kantorin Gabriele Wegner Dorfplatz 16, 79252 Stegen

( 0 76 61 / 9 92 17

Kirchendiener/Hausmeister Tobias Urban Schwarzwaldstraße 7

( 0 76 33 / 32 42 + 0176/21143 628

Evangl. Kindergarten

Heike Bangerter Kolpingstraße 2

„Sonnenstrahl“

( 0 76 33 / 39 35

Evangl. Kindergarten

Regina

Am Alamannenfeld 16

„Regenbogen“

Merkel-Teschner ( 0 76 33 / 80 65 75

Sozialabeit Diakonische Werk in 79379 Müllheim, Hebelstraße 1a, Frau

Faller: Tel.: 0 76 31 / 17 77 43. Di / Mi und Fr. von 9.00 bis 12.00

Uhr und Mo / Do von 14.00 bis 16.00 Uhr.

Spendenkonten der Kirchengemeinde

Geldinstitut Zielgruppe Konto-Nr. BLZ

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen 10.645.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen

(Jugendarbeit)

17.855.1 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen

(Krankenpflegefond)

10.113.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Kindergarten „Regenbogen“ 35 06 45 08 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Alten- und Krankenhausseelsorge 35 65 06 01 680 615 05

Volksbank Staufen Gemeindefest 11.295.11 680 923 00

Volksbank Staufen Ökumenischer Helferkreis 11.721.40 680 923 00

Volksbank Staufen Kurseelsorgezentrum 3711.43784.2 680 923 00

Sparkasse Staufen Kindergarten „Sonnenstrahl“ 90.1175.0 680 523 28

Sparkasse Staufen Förderverein für Kirchenmusik 9.425.489 680 523 28

Volksbank Breisgau Süd Förder- und Hilfsfonds der Evangelischen

Kirchengemeinde Bad Krozingen e.V. 16 55 73 680 615 05

2 Dezember 2011 | Januar 2012


Das Wort für Sie

ott

spricht:

Für euch

aber, die

ihr meinen

Namen fürchtet,

wird die Sonne der

Gerechtigkeit aufgehen,

und ihre Flügel bringen

Heilung. M a l e a c h i 3 , 2 0

Der Philosoph Diogenes

ruht sich nach einem ausgiebigen

Bad im Fluss auf einem

Felsen in der Sonne aus. Ihre

Strahlen erwärmen seinen Leib

und erquicken seine Seele. Diogenes

genießt diese kostenlose

Wohltat. Da kommt Alexander

der Große, König von Mazedonien,

mit großem Gefolge und

herrlicher Pracht vorbei. Beim

Anblick des Philosophen überkommt

ihn Mitleid. „Ach du

armseliger Mensch, bitte mich,

und ich werde dir geben, was

du möchtest.“ Diogenes antwortet

höflich: „Ich bitte dich

herzlich: Geh mir aus der Sonne.“

Was wären wir Menschen

ohne die Sonne, ohne ihr Licht

und ihre Wärme?

Kälte und Finsternis würden

diese Welt regieren. Leben

wäre unmöglich. Diese Kraft,

Leben zu schaffen und zu erhalten,

macht die Sonne schon

im Alten Testament zu einem

Bild für Gott und sein Handeln

(vgl. Ps. 84,12). Der Bibelvers

gehört nicht zufällig zu den

letzten Versen im Alten Testament.

Wie die Morgenröte den

Sonnenaufgang verspricht, so

kündigt er den Advent an, die

Ankunft von Gottes Sonne der

Gerechtigkeit. Zacharias, der

Vater von Johannes dem Täufer,

sieht die Sonne schon am

Horizont, wenn er über den

nahen Retter jubelt: „Durch die

herzliche Barmherzigkeit unseres

Gottes, wird uns das aufgehende

Licht aus der Höhe besuchen“.

(Lk 1,78).

Die Adventszeit ist die Zeit

der Morgenröte. Noch ist die

Sonne nicht zu sehen, doch das

Ende der Dunkelheit ist längst

in Sicht. Jesus Christus kommt

und mit ihm meine Gerechtigkeit

und mein Heil. Jesus,

die Sonne der Gerechtigkeit,

sagt meiner Schuld gute Nacht.

Sein Heil stellt mein Unheil in

den Schatten. Meine Ängste

und Sorgen. Seine Liebe wärmt

mich und sein Licht weist mir

einen Weg, den ich gehen

kann. Schließlich zeigt uns das

Dezember 2011 | Januar 2012 3


Bild von der Sonne die Zuverlässigkeit

Gottes.

So gewiss der Morgen den

Sonnenaufgang mit sich bringt,

so gewiss dürfen wir, die wir

seinen Namen fürchten, mit

seinem Kommen rechnen. Gott

zu fürchten heißt nicht, Angst

vor Gott zu haben, sondern

Terminkalender

Dezemer 2011

ihn, wie Diogenes die Sonne,

über alles wertzuschätzen, und

sich gerade in der Adventszeit

nach ihm auszustrecken.

Möge es uns gelingen.

Donnerstag 01.12. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Samstag 03.12. 10.00 Uhr KinderKirchenSamstag im Gemeindehaus

19.00 Uhr Abendgottesdienst in Biengen im Leodegarkeller

(Pfarrer Jost)

Sonntag 04.12. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche mit anschl. Feier

2. Sonntag im Advent des Hl. Abendmahles (Pfarrer Jost)

Kollekte für unser Projekt „Brot für die Welt“

Montag

10.00 Uhr Kinderbetreuung

15.00 Uhr Ökumenischer Seniorennachmittag im Albaneum

17.00 Uhr Ökumenischer Adventsgottesdienst in der

kath. Pfarrkirche St. Alban

05.12. 19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Samstag 10.12. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Schmidhofen

(Pfarrer Widdess)

Sonntag 11.12. 10.00 Uhr Gesamtgottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer

3. Sonntag im Advent Widdess)

Kollekte für unser Projekt „Brot für die Welt“

10.00 Uhr Kinderbetreuung

anschl. Kirchencafé

17.00 Uhr Kirchenkonzert Musik im Advent mit allen Chören

der Kirchengemeinde in der Christuskirche

4 Oktober | November 2011


Montag 12.12. 19.30 Uhr Ökumenisches Hausgebet im Advent (Gebetsanleitungen

liegen in der Christuskirche aus)

19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Dienstag 13.12 19.30 Uhr Wiedersehenstreff der Israelreisenden

Donnerstag, 15.12. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 16.12. 19.00 Uhr Jahresschlussfeier für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

im Gemeindehaus

Samstag 17.12. 19.00 Uhr Vorweihnachtlicher Gottesdienst in der kath.

Kirche in Schlatt (Pfarrer Jost)

Sonntag 18. 12. 10.00 Uhr Gottesdienst zum 4. Sonntag im Advent in der

4. Sonntag im Advent Christuskirche mit Feier des Heiligen Abendmahles

(Pfarrer Jost)

Kollekte für unser Projekt „Brot für die Welt“

Montag

10.00 Uhr Kinderbetreuung

17.00 Uhr Kleine Kirche – Gottesdienst für die Allerkleinsten

unserer Gemeinde mit ihren Angehörigen in der

Christuskirche

19.30 Uhr Ökumenisches Taizégebet in der Christuskirche

19.12. 19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehauss

19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Dienstag 20.12. 19.00 Uhr Vorweihnachtliches Konzert des Kreisgymnasiums

Bad Krozingen in der Christuskirche. Leitung:

Carolin Bootz und Elke Neidlein

Mittwoch 21.12. 19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche.

Worte: Pfarrer Jost. Musik Ulrike Fabian

Donnerstag 22.12. 08.00 Uhr Ökumenischer Schülergottesdienst für die Realschüler

in der kath. Pfarrkirche St. Alban (Pfarrer

Disch, Pfarrer Jost)

15.00 Uhr Vorweihnachtlicher ökumenischer Gottesdienst

im Altenpflegeheim „Sonnenhain“ (Pfarrer

Jost und Vikar Störr)

17.00 Uhr Vorweihnachtlicher Gottesdienst des Kindergartens

Sonnenstrahl in der Christuskirche

Israelreise 2011

Dezember 2011 | Januar 2012 5


18.00 Uhr Vorweihnachtlicher Gottesdienst des Kindergartens

Regenbogen im Kindergarten

Die Gottesdienste über die Festtage entnehmen Sie bitte der Seite 38

Donnerstag 29.12. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

20.00 Uhr Jahresschluss-Konzert des Janus-Ensembles in

der Christuskirche

Samstag 31.12. 17.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Feier des Heiligen

Abendmahles in der Christuskirche (Pfarrer Jost)

Kollekte für unser Projekt „Brot für die Welt“

Januar 2012

Sonntag 01.01. 10.00 Uhr Gottesdienst zur Jahreslosung 2012 mit Feier des hl.

Neujahr Abendmahles in der Christuskirche (Pfarrer Widdess)

heute

Kollekte für unser Projekt „Brot für die Welt“

keine Kinderbetreuung

18.00 Uhr Segnungsgottesdienst zum Anfang des neuen

Jahres in der Christuskirche (Pfarrer Jost und Team)

Donnerstag 06.01. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Epiphaniasfest in der Chris-

Epiphanias tuskirche mit Pfarrer Jost

Samstag 07.01. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Biengen (Pfarrer

Jost)

Kollekte für unser Projekt „Brot für die Welt“

Sonntag 08.01. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer Jost)

1. Sonntag nach Epiphanias

Kollekte für das Diakonische Werk der EKD – Hilfe

für Menschen, die von Armut und Ausgrenzung betroffen

sind

heute keine Kinderbetreuung

anschl. Kirchencafé

Montag 09.01. 19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Samstag 14.01. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Tunsel (Pfarrer

Widdess)

Sonntag 15.01. 10.00 Uhr Gesamtgottesdienst in der Christuskirche (Pfar-

2. Sonntag nach Epiphanias rer Widdess)

10.00 Uhr Kinderbetreuung

6 August | September 2011


anschl. gemeinsames Mittagessen

17.00 Uhr Konzert in der Christuskirche, Orgel und Violine,

mit Bezirkskantor Jörn Bartels

19.30 Uhr Ökumenisches Taizégebet in der kath. Pfarrkirche

St. Alban

Montag 16.01. 15.00 Uhr Nachmittag der Älteren Generation im Gemeindesaal

19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Mittwoch 18.01. 19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche

Samstag 21.01. 10.00 Uhr Jungschar „Regenbogenbande“ im Gemeindehaus

Sonntag 22.01. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer Widdess)

3. Sonntag nach Epiphanias

Kollekte für die Aufgaben der Weltmission

10.00 Uhr Kinderbetreuung

Montag 23.01. 19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Freitag 27.01. 17.00 Uhr Abfahrt zur zweiten Konfi-Freizeit im Münstertal

Samstag 28.01. 15.15 Uhr Gottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Pfarrerin

G. Widdess)

16.15 Uhr Gottesdienst im Altenpflegeheim Siloah (Pfarrerin

G. Widdess)

Sonntag 29.01. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer Wid-

4. Sonntag nach Epiphanias dess)

Kollekte für die Öffentlichkeitsarbeit unserer Gemeinde

10.00 Uhr Kinderbetreuung

19.00 Uhr Lob- und Anbetungsgottesdienst in der Christuskirche

Montag 30.01. 19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Konfirmation

Dezember 2011 | Januar 2012 7

2 0 12


Regelmäßige Veranstaltungen …

Adieu

… in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Krozingen

Montags 10 – 11.30 Uhr Krabbel- und Spielgruppe im Gemeindehaus

15.00 Uhr Begegnungskreis

18.00 Uhr Sitzen in der Stille. Kontemplation im Haus der

Kurseelsorge

19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge

Mittwochs 18 – 19 Uhr Jugendband im Jugendpavillon (Bandraum)

20.00 Uhr Kantoreiprobe der Kantorei im Gemeindehaus*

Donnerstags 14.30 Uhr Spielenachmittag des Helferkreises im Gemeindehaus

an jedem ersten und dritten Donnerstag im

Monat

14.30 Uhr Kinderchorgruppe 3/Jugendchor (ab 5. Klasse)*

15.15 Uhr Kinderchorgruppe 2 (2. bis 4. Klasse)*

16.00 Uhr Kinderchorgruppe 1 (4 Jahre bis 1. Klasse)*

18.00 Uhr Treffpunkt der Jugend im Jugendpavillon*

20.00 Uhr Bläserkreisprobe im Gemeindehaus

Samstags 10 – 12 Uhr Jungschar „Regenbogenbande“ (für 6 – 10jährige)**

15.15 Uhr Wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

„Dietrich-Bonhoeffer-Haus“

16.15 Uhr Wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

Siloah

Sonntags 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche

parallel dazu Kinderbetreuung*

Liebe Gemeinde,

nach 23 Jahren und acht

Monaten nehme ich Abschied

von Ihnen allen. Das ist für

mich nicht einfach. Als ich am

15. Mai 1988 durch Dekan Otto

Landes eingeführt wurde, bewohnte

meine Familie noch

das Pfarrhaus. Inzwischen sind

die Kinder seit langem erwachsen,

haben z.T. eigene Familien

und meine Frau ist im letzten

Jahr in ihr elterliches Anwesen

* außer in den Ferien **14-tägig (siehe Veröffentlichungen)

nach Badenweiler gezogen. Ich

werde daher meinen Lebensabend

ohne sie in Heitersheim

verbringen.

In dieser Gemeinde hat sich

in all den Jahren sehr viel getan.

Sie ist von 2.850 Gemeindegliedern

auf knapp 4.600

angewachsen, trotz Kirchenaustritten

und mehr Sterbefällen

als Taufen. Und Bad Krozingen

wächst weiter.

8 Dezember 2011 | Januar 2012


Ich war gern, sehr gern

bei Ihnen. Die Arbeit war viel,

manchmal auch zu viel – mehr

als 80 Stunden in der Woche,

aber sie kam mir selten als Last

vor. Gern machte ich Hausbesuche,

suchte den Kontakt zu Ihnen

und versuchte, den Graben

zur katholischen Pfarrgemeinde,

den die Jahrhunderte vor uns

gebildet hatten, zuzuschütten,

und ich glaube, mir ist dies auch

ein Stück weit gelungen. Mit Dekan

Gerhard Disch und seinem

Pfarrgemeinderatsvorsitzenden

Ulf Ortner wie mit seinen Vorgängern

Josef Klem und Gerd

Vollstedt und Herbert Striegel

verbindet mich eine tragfähige

Freundschaft, die bleibt.

Die Beziehungen zum Rathaus

mit seinen diversen Abteilungen

und zu Bürgermeister

Dr. Meroth sind sehr erfreulich,

freundschaftlich und offen.

Der Schuldenstand unserer

Kirchengemeinde wurde

in diesen 23 Jahren kräftig

zurückgefahren, wenngleich

alle Gebäude immer wieder

saniert und modernisiert wurden.

Der Jugendpavillon wurde

ausschließlich aus Spenden

von Gemeindegliedern gebaut.

Von der Landeskirche gab es

nichts dazu.

Wir haben in den letzten

Jahren, um unabhängiger

sein zu können, einen Förder-

und Hilfsfonds gegründet, der –

ohne dass die Landeskirche auf

ihn Zugriff hat – viel Geld verwaltet,

das uns aus Vermächtnissen

zugeflossen ist und der zur Sa-

Dezember 2011 | Januar 2012 9


nierung der stets klammen Gemeinde

schon viel beigetragen

hat. Ich weiß, dass weitere Vermächtnisse

angekündigt sind,

so dass die Kirchengemeinde

in den nächsten Jahren gewiss

nicht darben muss. Gleichwohl

ermutige ich Sie dazu, diese

Form der Hilfe auch für sich

zu bedenken, sofern Sie in der

Lage dazu sind.

Randgruppen waren mir

wichtig. Rußlanddeutsche, die

zuerst im Rosenhof eine Heimat

fanden und die nun schon

seit langem in unserer Gemeinde

das Bild mitprägen. Auch für

Alleinerziehende habe ich immer

wieder eine Lanze gebrochen

und wünsche mir, dass

dies mein Nachfolger/meine

Nachfolgerin auch so tut, weil

diese Personen ohne Lobby

dringend Beistand brauchen.

Ich bin für unsere Kirchenältesten

dankbar. Es waren in

meiner Amtszeit 60 Personen,

die ich mehr oder weniger intensiv

und aktiv erlebte. Ich bin

für die dankbar, die vorwärts

dachten, sich um die Finanzen

sorgten, die Gebäude in ihre

Obhut nahmen, Personalfragen

auf menschliche Weise klärten,

die Feste mitgestalteten, in den

verschiedensten Kreisen ihre

Gaben einbrachten und die für

das äußere Erscheinungsbild

der Gemeinde ihr Können einsetzten.

Am meisten schmerzt mich

der Abschied vom „Religionsunterricht

für Erwachsene“. Er

ist ungewollt „mein Kind“. Er

wurde geboren durch die Wünsche

von sehr aktiven Konfirmandeneltern

1989. Bis zur

Stunde ist es ein lebendiger, intellektuell

und biblisch interessierter

Kreis, den ich gern noch

weiter begleitet hätte. Prächtige

Leute kommen da zusammen.

Rund 230 Sterbende habe

ich in diesen Jahren auf ihrem

allerletzten Weg begleitet und

war bei ihrem Sterben dabei.

Das hat mich geprägt. Wenn

mich etwas noch weiter in meinem

Ruhestand reizen wird,

dann ist es die Begleitung von

Sterbenden.

In dieser Zeit habe ich 794

Kinder getauft, 847 Konfirmanden

eingesegnet, 246 Paare getraut

und 1.363 Personen beerdigt.

Schön war die Zeit mit unserer

Jugend in der Gemeinde.

Sie ist viel, viel besser als ihr

Ruf. Wir haben prächtige Jugendliche,

die unsere Diakonin

Gabi Groß vorbildlich in die

Gemeindearbeit eingebunden

hat. Keinen und keine möchte

ich missen. Danken möchte ich

allen. Sie sind ein gutes Aushängeschild

für Bad Krozingen.

Danke für Gabi Groß. Sie

war mir mehr als 17 Jahre ein

ganz wertvolles Geschenk Gottes.

Ich bitte Sie, gehen Sie auch

weiterhin mit ihr sorgsam und

achtsam um. Denn sie kümmert

sich um die Gemeinde

von morgen und übermorgen.

Danke liebe Gabi für alles lebensvolle

und gute Miteinander.

10 Dezember 2011 | Januar 2012


Last but not least: Helge

Sternberg, die Powerfrau für alle

Fälle der Gemeinde. Wenn sie

nicht wäre mit ihrem Aktionsradius,

mit ihrer Leidenschaft

für Christus!! Sie hat sich in dieser

Gemeinde immer wieder

verausgabt und sich mit ihrem

Herzblut eingebracht. Ich scheide

von ihr und allen in ganz tiefer

Dankbarkeit.

Zum Schluss: mein bester

Freund, Jürgen Ehret, ehemaliger

Bürgermeister in Heitersheim

hat es mir vorgemacht, wie Abschied

möglich ist. Ohne Feiern

und lange Reden ist er mit einem

Gottesdienst aus dem Dienst geschieden.

Genauso verabschiede

ich mich von Ihnen auch.

Im Gottesdienst am 8. Januar

halte ich die letzte Predigt hier

und feiere mit Ihnen den letzten

Gottesdienst. Dann gebe ich Ihnen

am Ausgang die Hand – das

Wir danken Pfarrer Gerhard

Jost von Herzen für seinen

großen unermüdlichen Einsatz

und seinen langjährigen

treuen Dienst in unserer

Gemeinde und wünschen

Vakanzvertretung

Liebe Gemeindeglieder,

wie Sie wissen, geht Gerhard

Jost im Januar in Ruhestand.

Sein letzter Gottesdienst als

Pfarrer in der Kirchengemeinde

Bad Krozingen ist am Sonntag,

8. Januar. Danach nimmt er

seinen Resturlaub und scheidet

so aus dem alltäglichen Dienst

im Pfarramt aus.

... letzter Gottesdienst

Sonntag, den

8. Januar 2012 um

10 Uhr in der Christuskirche

war’s. Mehr will ich nicht. Mit

einem Gottesdienst am 15. Mai

1988 hatte ich meinen Dienst bei

Ihnen auch begonnen. Von den

Gruppen und Kreisen werde ich

mich in den Tagen davor verabschieden.

D.h. ich will weder

salbungsvolle Reden noch ein

riesiges Tamtam. Auf Bitten von

Taufen, Trauungen und Beerdigungen,

werde ich, sofern sie in

Bad Krozingen stattfinden, stets

ablehnend reagieren, weil es für

den Nachfolger/ die Nachfolgerin

sonst zu schwer würde, in

dieser Gemeinde Fuß zu fassen.

Ich hoffe, dass Sie das verstehen.

Bleiben Sie der Güte Gottes

anbefohlen.

ihm für seinen Ruhestand

alles Liebe und Gute – vor allem

Gesundheit, neue Aufgaben,

die ihm Freude machen

und Gottes Begleitung und

Segen!

Hier möchten wir Ihnen erzählen

wie es mit der Vakanzvertretung

und Wiederbesetzung

der Stelle weitergeht. Der

Evangelische Kirchengemeinderat

hat die Ausschreibung

der Stelle vorbereitet. Die Ausschreibung

nach Zustimmung

des Bezirkskirchenrates wird in

den entsprechenden Organen

Dezember 2011 | Januar 2012 11


der Landeskirche veröffentlicht.

Wenn Interessierte für die Stelle

ihre Bewerbungen an den

Evangelischen Oberkirchenrat

in Karlsruhe abgegeben haben,

werden wir benachrichtigt. Wir

werden die Bewerber und Bewerberinnen

nach Bad Krozingen

einladen und bitten, einen

Gottesdienst sonntags in der

Kirche zu halten. In der Regel

folgt dann eine Gemeindeversammlung,

in der die Bewerber

oder Bewerberin der Gemeinde

Rede und Antwort steht.

Nach Vorstellungsgesprächen

mit dem Kirchengemeinderat

wird in einem besonderen Gottesdienst

durch die Mitglieder

des Kirchengemeinderates in

Geheimwahl gewählt.

Nach der Sanierung des

Pfarrhauses und den Umzug

des/der neuen Pfarrer/in wird

diese Person durch den Dekan

in einem Festgottesdienst

eingeführt. Aus meiner Erfahrung

von Vakanzen in der Umgebung

in den letzten Jahren,

glaube ich dass frühestens mit

einem neuen Pfarrstellinhaber/

im August zu rechnen ist.

Wie geht es in der Kirchengemeinde

in der Zwischenzeit

weiter? Erstmal ist festzuhalten

dass die Kirchengemeinde in

der sehr glücklichen Lage ist als

Gruppenamt geführt zu sein.

Ich, als Pfarrer und Gabi Groß

als Gemeindediakonin sind

weiterhin hier. In Absprache

mit dem Kirchengemeinderat

werden wir einige Aufgaben

von der Stelle von Gerhard Jost

zusätzlich zu unseren normalen

Aufgaben übernehmen.

Ich werde turnusmäßig die

Geschäftsführung im Pfarramt

übernehmen. Gabi Groß ist für

den Konfirmandenunterricht

zuständig. Gemeinsam werden

wir die Konfirmationsgottesdienste

gestalten. Ein Gottesdienstplan

ist bis August schon

mit der Hilfe von Pfrin. Gerhild

Widdess, Pfarrer Burkhard

Jäckh und Prädikant Klaus-Peter

Prenzlin vorbereitet.

Pfrin. Gerhild Widdess und

ich werden einen Teil der Beerdigungen

in der Kirchengemeinde

halten. In Absprache

mit dem Dekan werden Kollegen

und Kolleginnen aus

Kirchengemeinden in der Umgebung

ihren teil auch dazu

beitragen, damit die Dienste

der Kirchengemeinde für Beerdigungen

und Trauungen aufrecht

erhalten werden können.

Gerhard Jost bleibt aber unersetzlich.

Es ist nicht möglich

alles weiterzumachen, was er

in der Vergangenheit an Gemeindeaktivitätenselbstverständlich

gemacht hat. Das ist

immer so, wenn eine Vakanz

bei einer Pfarrstelle entsteht.

Aber gemeinsam werden wir

als Kirchengemeinde die Zeit

bis eine/r neue Kolleg/in da ist,

gut meistern. Die Mitglieder

des Kirchengemeinderates sind

ihrer Verantwortung bewusst

und vertrauen auf Ihre Mithilfe.

Peter Widdess und Gabi Groß

12 Dezember 2011 | Januar 2012


Herzlichen Glückwunsch …

Allen Gemeindegliedern, die in

den Monaten Dezember und

Januar Geburtstag feiern, gratulieren

wir ganz herzlich und

wünschen ihnen Gottes Segen

auf dem weiteren Lebensweg.

Mögen Sie noch lange gesund

und fröhlich unter uns sein.

Mit folgenden Worten von Jörg

Zink grüßen wir Sie herzlich:

Es geschieht alles auf Dich zu ...

Denn was immer dir und mir widerfährt ..‘

es läuft eine Linie durch unsere Jahre,

gezogen von einer wissenden Hand.

Es geschieht nichts »einfach so«,

Es geschieht alles auf dich zu und auf mich.

Was um mich her geschieht, redet zu mir.

Was ich erfahre, will mich ändern.

Was mir in der Hand liegt, ist ein Geschenk.

Alle Wahrheit, die ich verstehe, alle Lebenskraft,

alle Liebe, die ich empfange,

hat mir einer zugedacht.

Alles, was mir einfällt,

fällt irgendwoher ein und meint mich.

Alles, was mir zufällt,

was man Zufall nennt, fällt mir zu.

Was mir schwer aufliegt,

ist mir auferlegt durch einen heiligen Willen.

So öffne ich mich dem, was kommt.

Oder besser: dem, der kommt in allen Dingen.

Für unsere Biengener Gemeindeglieder

Wir freuen uns, Sie bei unseren

nächsten beiden Gottesdiensten

in der katholischen Kirche

in Biengen begrüßen zu dürfen.

Am Samstag, dem 3. Dezember

2011 und 7. Januar 2012

findet jeweils um 19 Uhr der

Gottesdienst statt. Beide Gottesdienst

feiert Pfarrer Jost mit

Ihnen. Wir freuen uns, wenn

Sie trotz der Winterzeit die Gottesdienste

besuchen. Der Got-

tesdienst im Dezember findet

ausnahmsweise nicht in

der Kirche statt, weil diese

durch einen katholischen

Gottesdienst belegt ist, sondern

im Leodegarkeller, der

uns freundlicherweise zur

Verfügung gestellt wurde.

Mit dem Gottesdienst im Januar

verabschiedet sich Pfarrer

Jost von Ihnen.

Dezember 2011 | Januar 2012 13


Für unsere Hausener Gemeindeglieder

Am Heiligen Abend findet

um 15 Uhr eine ökumenische

Kinderkrippenfeier in der ka-

Für unsere Schlatter Gemeindeglieder

Zu einem vorweihnachtlichen

Gottesdienst in der kath. Pfarrkirche

zu Schlatt laden wir Sie

ganz herzlich am Samstag,

dem 17. Dezember 2011 um

19 Uhr (Samstag vor dem vierten

Adventssonntag) ein. Wir

wollen über das Wunder der

Weihnacht nachdenken und

Für unsere Tunsler Gemeindeglieder

Am Samstag, dem 10. Dezember

2011 und 14. Januar

2012 finden um 19 Uhr unsere

Gottesdienste statt. Beide

Gottesdienste, die in der kath.

Dietrich-Bonhoeffer-Haus / Siloah

Im Dezember finden in beiden

Häusern keine Gottesdienste,

die wir gestalten, statt. Am 28.

Meistermann-Fensterkarten

tholischen Kirche Hausen statt.

Dazu laden wir herzlich ein.

uns darüber freuen, dass Gott

diese Welt bis heute nicht losgelassen

hat. Pfarrer Jost feiert

diesen Gottesdienst mit Ihnen.

Dies ist zugleich sein letzter

Gottesdienst in Schlatt, mit

dem er sich von Ihnen verabschieden

möchte.

Pfarrkirche in Tunsel stattfinden,

feiert Pfarrer Widdess mit

Ihnen. Wir freuen uns auf Ihr

Kommen.

Januar 2012 aber feiert Pfarrerin

Widdess mit Ihnen einen

Gottesdienst.

Wir sind sehr stolz, daß ein so worden. Auch der ehemalige

prominenter Künstler wie Prof. Bundespräsident Scheel, der

Georg Meistermann unsere in unserer Stadt wohnt ist So-

Kirchenfenster gestaltet hat. In linger und kennt Prof. Meister-

diesem Jahre wäre der gebürmann sehr gut.

tige Solinger 100 Jahre alt ge- Wir bieten Ihnen Karten aller

Kirchenfenster an, ob einzeln

Georg Meistermann

im Internet:

oder als Set mit allen 11 Karten.

Sie können diese zu den Bürozeiten

oder nach dem Gottes-

http://de.wikipedia.org/wiki/ dienst bei uns erwerben.

14

Georg_Meistermann

Dezember 2011 | Januar 2012


Gedanken zum Advent

Die Adventszeit ist die große

Zeit der Sehnsucht. Ich sehne

mich nach Wärme, nach

Frieden, nach Gott. Mit nur

einem Wort: Ich sehne mich

nach Weihnachten. Gott wird

Mensch mit nur einem Ziel,

mit dem Ziel, unsere Welt wieder

bewohnbar zu machen; unsere

Welt soll uns eine Heimat

werden, wir sollen uns hier

wieder wohlfühlen können.

Ohne Gott wäre es auf der Welt

kaum auszuhalten, denn ohne

Gott wird die Welt unmenschlich

und hart, und sie ist letztlich

auch ohne Sinn.

Daher schmücken wir unsere

Häuser in der Adventszeit: Tannengrün

bringt wieder Leben

in eine leblose Jahreszeit; Kerzen

bringen wieder Licht in

unseren grauen Alltag; Sterne

Dezember 2011 | Januar 2012 15


ingen Orientierung in eine

Welt voller Fragen.

Wir sehnen uns nach Gott, der

uns Leben und Licht, Sinn und

Orientierung bringen wird. Unsere

vielen Süchte werden wieder

in Sehnsucht verwandelt.

Unser Leben wird wieder heil.

Unsere Seele wird gesund. Unser

Herz wird weit.

Aktion „Brot für die Welt“ 2011

Sehnsüchtig erwarten wir das

Weihnachtsfest. Denn wo Weihnachten

sich ereignet, da kann

unsere Welt wieder zur Heimat

werden, zu einer Heimat, in der

ich mich geborgen fühle. Wo

Jesus auch heute wieder in unserer

Familie und in unserem

Haus geboren wird, da kann

man mit Fug und Recht sagen:

Hier lässt es sich gut wohnen!

N a c h a N s e l M G r ü N

Am ersten Adventssonntag (27. eines herausgesucht, für das er

November 2011) beginnt wie- in diesem Jahr gezielt um Spender

die neue Aktion „Brot für die den bitten will. Am Sonntag,

Welt“. Hunger und Entbehrung dem 27. November 2011, d.h.

sind auf dieser Welt riesengroß. am ersten Sonntag im Advent,

Vielen fehlt das Elementarste: startet die Aktion, die bis zum

Sauberes Wasser und Nahrung. 8. Januar 2012 andauert. Der

Was für uns selbstverständ- Aufruf, acht zu haben auf die,

lich ist, hat die Mehrheit der die nichts haben und abzuge-

Menschheit nicht. Darum ruft ben, durchzieht die ganze Bi-

die Aktion „Brot für die Welt“ bel. Ja, Jesus nimmt sich selbst

jedes Jahr in der Advents- und als Maßstab und erklärt sich mit

Weihnachtszeit zu Spenden für den Ärmsten solidarisch: „Was

die auf, die die Ärmsten auf un- ihr einem von meinen geringsserem

Globus sind.

ten Geschwistern getan habt,

Aus einem Heft mit vielen not- das habt ihr mir getan“.

wendigen Projekten weltweit Wir werden von der Projektlei-

hat der Kirchengemeinderat tung von „Brot für die Welt“ über

den Fortgang auf dem Laufen-

Brot für die Welt 2011

Bis zum 8. Januar 2012 bitten

wir in unseren Gottesdiensten

den gehalten und hängen alle

bei uns eintreffenden Berichte –

übrigens schon seit Jahren – im

Foyer der Christuskirche aus. So

um Ihre Gabe. Die beiliegen- wissen Sie nicht nur, daß unser

de Spendentüte können Sie Geld angekommen ist, sondern

im Gemeindebüro, in den Got- auch was damit geschehen ist

tesdiensten oder bei unseren und weiter geschieht.

Kirchenältesten abgeben. Eine Nun zu unserem Projekt, für

Spendenbescheinigung erhalten

Sie dann, wenn Sie dieses

das wir Sie fünf Wochen lang

um Ihre Spende bitten wollen:

16

auf der Tüte vermerken.

Dezember 2011 | Januar 2012


Die

Friedensforscher

In Israel leben Juden und Palästinenser

mehr gegen- als

miteinander. Die Jugendorganisation

Sadaka Reut will dies

ändern: Sie macht ihren Namen

„Freundschaft“ zum Programm.

Und sorgt für Annäherung.

Das Wunder von Bat Yam ereignet

sich jeden Mittwoch

um Punkt zehn: Yotam Israeli

verwandelt Achtklässler in Friedensforscher.

„Schalom Leute“,

sagt er zu den neun jüdischen

Schülern, die zur freiwilligen

Projektstunde in der Ramot-

Schule gekommen sind. „Stellt

euch doch erst einmal auf euren

Stuhl.“

Yotam, 19, arbeitet als Freiwilliger

für die jüdisch-palästinensische

Jugendorganisation Sadaka

Reut. Sadaka und Reut – das

sind die Worte in Arabisch und

Hebräisch für „Freundschaft“.

Die Gruppe bringt Teenager

der beiden größten Konfliktgruppen

in Israel an einen

Tisch, übt Annäherung, wo

Friedens

forscher

Dezember 2011 | Januar 2012 17


Unwissenheit und Sprachlosigkeit

herrschen. „Steigt von

Stuhl zu Stuhl“, fordert Yotam

die Jugendlichen auf. „Und

haltet euch gegenseitig fest.“

Die Schüler klettern herum,

bald füllt Gekicher den Raum.

Yotam nimmt jede Minute einen

Sitz weg; am Ende halten

sich vier Schüler prustend auf

einem Stuhl. „So“, klatscht Yotam

in die Hände, „und nun

erzählt, was euch zum Begriff

‚Schule‘ einfällt.“ Aus den Schülern

sprudelt es heraus: Yotam

schreibt Worte wie „Regeln“,

„Lesen“ und „Noten“ auf ein

weißes Plakat. Und dann: „Zäune“.

Sofort entbrennt ein Streit

darüber, ob „Zäune“ zu einer

Schule dazugehören oder

nicht. „Ich will doch lernen“,

sagt David. „Warum soll man

mich dafür einsperren?“ Die

Zäune und die Gitterstäbe vor

den Fenstern gäben doch Sicherheit,

entgegnet Tamara, 14.

„Wir müssen uns halt schützen,

vor den Arabern.“

Die „Anderen“ erhalten

ein Gesicht

In Bat Yam, einer Kleinstadt

südlich von Tel Aviv, sind viele

Juden russischer und äthiopischer

Herkunft zu Hause. Sie

haben kaum Kontakt zu den

Palästinensern, die nur einen

Steinwurf entfernt im benachbarten

Jaffa leben und wie sie

israelische Staatsbürger sind.

Diese wiederum kennen meist

nur Juden, die in einer Uniform

stecken. So kommt es, dass die

Vorurteile und das Misstrauen

gegenüber den „Anderen“ groß

sind – wie überall in Israel.

Sadaka Reut will dies ändern.

Die Organisation, die seit 2009

von „Brot für die Welt“ unterstützt

wird, leistet pionierhafte

Basisarbeit: Zunächst gehen

die vier Mitarbeitenden sowie

ihre Dutzenden ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfer

in die Schulen. Sie bringen den

Jugendlichen bei, ihre eigene

Lage kritisch zu beurteilen –

damit sie sensibler für die Sorgen

anderer werden.

„Interessierte Schülerinnen

und Schüler laden wir dann in

unsere Jugendgruppen ein“,

erzählt Hanna Amouri, Leiterin

von Sadaka Reut. In derzeit

vier jüdischen und sechs palästinensischen

Gruppen, quer

über das Land verteilt, erfahren

die Teenager mehr über Rassismus,

über die Ängste der einen

und die Nöte der anderen.„Alle

wissen, dass etwas nicht stimmt.

18 Dezember 2011 | Januar 2012


Aber weder in der Schule noch

anderswo reden die Menschen

tatsächlich über den Konflikt

zwischen Juden und Palästinensern.“

Nach einigen Monaten

bringt Sadaka Reut die

anfangs getrennt arbeitenden

Gruppen zusammen. Die Kids

lernen sich kennen. Die „Anderen“

erhalten ein Gesicht.

Konfliktbewältigung

erfordert Koordination

Solch ein jüdisch-palästinensisches

Treffen will gut vorbereitet

sein. Hinter sechs

Schreibtischen sitzen die Mitarbeitenden

von Sadaka Reut an

Computern oder telefonieren,

hier in der Zentrale der Organisation

in Jaffa. „Die Kleinbusse

können auch über Kefar Shalem

fahren“, ruft Noa Nissenboim,

eine der Koordinatorinnen,

in den 15 Quadratmeter

großen Raum. Für das Treffen

übermorgen im Jugendzentrum

von Netanja müssen nicht

nur Kekse und Limo her, auch

die Anfahrt muss organisiert

werden. „Ich schau nochmal

bei der Gruppe in Qalanswa

vorbei“, sagt ihre Kollegin Rawan

Bisharat und steckt ihre

Autoschlüssel in die Handtasche.

Den eigenen Rassismus

erkennen

Nur vier Kilometer ist Qalanswa

von der acht Meter hohen

Betonmauer entfernt, die Israel

vom Westjordanland trennt.

Über die Hauptstraße haben

die palästinensischen Einwohner

eine Leine mit kaputten

Schuhen gespannt, sie protes-

Bad Krozingen

Israel

tieren damit gegen die Armut

in ihrer 15.000 Seelen zählenden

Stadt. Rawan Bisharat, 28,

steuert ihren Kleinwagen zu

einer Schule. Da sich der Hausmeister

mit den Schlüsseln

nicht auftreiben lässt, klettert

sie kurzerhand über das Tor.

Im Klassenraum beginnt die

junge Frau gleich mit einem

Spiel: „Stellt euch vor, ich sei

ein 17-jähriges Mädchen und

will abends ausgehen. Ist das in

Ordnung?“ Die Kids teilen sich

in Gruppen. Zwei der 14-Jährigen

meinen ja, vier finden

nein, und vier zeigen sich unentschlossen.

„Wenn sie angegriffen

wird, kann sie sich nicht

verteidigen“, sagt Muhammad.

„Außerdem würde man dann

schlecht über sie reden“, meint

Laila. „Bei den Juden gehen

die Mädchen abends aus“, sagt

Yasmin. „Aber die haben keine

Ehre.“ Rawan blickt in die

Runde. „Sind denn Mädchen

nicht gleichwertig mit Jungen?“

Und dann erzählt sie, dass sie

einmal nur mit Mädchen ein

Dezember 2011 | Januar 2012 19


ganzes Haus gebaut hat und

dass eine ihrer Freundinnen

den schwarzen Gürtel in Karate

hat. Rawans Vorgehen hat

ein Ziel: Die Teenager sollen

Was kostet wie viel?

Sommerlager pro Jugendlichem

und Tag

Workshop für 8 bis

e 10

10 Jugendliche

Wochenendseminare

50

Teilnahme von

2 Jugendlichen e 100

lichen beim Abschied. Die Kids

nicken und winken.

„Bist du auf Facebook?“

Am nächsten Tag sind tatsächlich

viele von ihnen beim

jüdisch-palästinensischen Jugendtreffen

in Netanja dabei.

Auch aus Jaffa und Kefar Shalem

sind Kleinbusse eingetroffen.

Eher gelangweilt lauschen

50 Jugendliche einem Vortrag

über Menschenrechte. Umso

interessierter mustern sie einander,

verstohlen durchstreifen

Blicke die Aula des Jugendzentrums.

Danach bilden sich

Kleingruppen: Erst setzen sie

Stellung beziehen, sich andere aus großen Puzzleteilen Men-

Meinungen anhören und ihre schenrechtsartikel zusammen.

eigenen Haltungen kritisch be- Dann ruft Samir, ein Ehrenamtäugen.

Das sei der erste Schritt, licher von Sadaka Reut: „Und

um Rassismus besser zu erken- nun zu jedem Artikel einen

nen, sagt Rawan, „den eigenen Sketch. In zehn Minuten.“ Pni-

und den anderer“. Die Gruppe na aus Netanja ziert sich. Sie

in Qalanswa hat sich erst vor soll mit Soumaya aus Qalans-

zwei Monaten gegründet, noch wa eine Szene spielen. Aus der

liegt eine Menge Arbeit vor der zehnminütigen Vorbereitungs-

jungen Frau. „Sehen wir uns zeit wird eine halbe Stunde;

morgen?“, fragt sie die Jugend- immer wieder stiehlt sich Pnina

von der Bühne, beäugt Sou-

Friedensforscher maya mit ihrem Kopftuch. „Sie

ist einfach schüchtern“, raunt

Projektträger: Sadaka Reut (SR) Samir Soumaya zu, „am Ende

Finanzierung „Brot für die Welt“ wird sie mitspielen“.

(3 Jahre) e 83.002,– e

20 Dezember 2011 | Januar 2012


Und das tut sie. Soumaya hatte

ihr schließlich die Hand ausgestreckt

– und nun lamentieren

beide laut auf der Bühne. „Nicht

einmal Möbel haben wir“, klagt

Soumaya und unterdrückt ein

Lachen. „Das Menschenrecht

auf angemessenes Wohnen“,

errät das Publikum sofort.

Es gibt …

zu viele Bürokraten

zu viele Tyrannen

zu viele Kriegshetzer

zu viele Egoisten

zu viele Sozialgeschädigte

zu viele Außenseiter

zu viele Selbstmörder

zu viele Diskriminierte

zu viele Flüchtlinge

Am Ende des Tages stehen die

Kids in Kleingruppen in der

Eingangshalle und essen Kekse

und Nutellabrot – streng

nach Herkunft getrennt. In

einem Moment aber, beim

Gang zur Toilette, fasst Pnina

Soumaya am Arm. „Bist du auf

Facebook?“, fragt sie. Soumaya

nickt.

zu wenig Krankenschwestern

zu wenig Friedensstifter

zu wenig Entwicklungshelfer

zu wenig Ratgeber

zu wenig Partner

zu wenig Bescheidenheit

zu wenig Rücksichtnahme

zu wenig Väter

zu wenig Mütter

zu wenig Liebende

zu wenig Geliebte.

Es gibt zu viele, die sagen: Was geht das mich an?

An jedem zweiten Sonntag im Monat …

... wollen wir nach dem Gottesdienst

Sie zu Kaffee, Tee und

ein wenig Gebäck einladen.

Wir treffen uns im Foyer der

Kirche und vor dem Gemeindesaal,

um unsere Bistrotische

stehend oder bei den beiden

Sitzgruppen, um über die Predigt

zu reden oder anderweitig

ins Gespräch zu kommen. Auf

diese Weise lernen wir uns näher

kennen und wachsen als

Gemeinde zusammen. Ob wir

Kirchencafé

am 11. Dezember 2011 und Sonntag, den

am 8. Januar 2012 mit Ihnen 11. Dezember 2011 und

rechnen können?

8. Januar 2012

Dezember 2011 | Januar 2012

in der Christuskirche

21


Ökumenische Adventsfeier für Senioren

Zu einer besinnlichen Adventsfeier

am Sonntag, dem 4.

Dezember 2011 (2. Sonntag

im Advent) um 15 Uhr laden

wir unsere älteren Gemeindeglieder

recht herzlich in das

katholische Gemeindehaus (Albaneum)

ein. Mitarbeiterinnen

der evangelischen und katholischen

Kirchengemeinde haben

ein buntes Programm zusammengestellt.

Beginnen wollen

wir den Nachmittag mit einem

gemeinsamen Kaffeetrinken.

Für diesen Nachmittag erbitten

wir Ihre Kuchenspende. Bitte

geben Sie diese bis 14 Uhr im

Albaneum ab (oder bis um 12

Uhr in unserem Gemeindehaus)

Herzlichen Dank für Ihre

Mithilfe.

Kuchenspenden

4. Dezember 2011

bis 12 Uhr im Gemeindehaus

und bis 14 Uhr

im Albaneum

Ökumenischer Adventsgottesdienst

Seit Jahren ist es eine gute Gewohnheit,

dass wir den ökumenischen

Seniorennachmittag

mit einem ökumenischen Gottesdienst

in der Christuskirche

beschließen. Dazu ist die ganze

Gemeinde herzlich eingeladen.

Adventsgottesdienst

Ökumenische Adventsfeier

Sonntag, den

4. Dezember 2011 um 15 Uhr

im Albaneum

Gern holen wir Sie daheim

ab, wenn Ihnen das Laufen

zu schwer fällt. Rufen Sie bitte

beim Evangelischen Pfarramt

3242 bis spätestens Freitag 2.

Dezember 2011 um 12 Uhr an.

Auf Ihr Kommen freuen sich

Abholdienst

Bitte um Anmeldung bis

2. Dezember 2011 um 12 Uhr

im Gemeindebüro

Telefon 0 76 33 / 32 42

die Mitarbeiterinnen des Begegnungskreises

der Evangelischen

Kirchengemeinde und

die katholische Frauengemeinschaft

St. Alban

Der ökumenische Arbeitskreis

hat ihn geflissentlich vorbereitet,

ein ausgezeichneter Flötenkreis

setzt neben der Orgelmusik

musikalische Akzente.

Wir laden darum die ganze Gemeinde

zu dieser Besinnung

am Sonntag, 4. Dezember um

17 Uhr in die katholische Pfarrkirche

St. Alban ein. Das Thema

des Gottesdienstes lautet:

„Macht hoch die Tür, die

22

2. Sonntag im Advent

4. Dezember 2011

17.00 Uhr

Pfarrkirche St. Alban

Dezember 2011 | Januar 2012


Tor macht weit“. Wir haben

im ökumenischen Arbeitskreis

diesen Gottesdienst mit viel

Sorgfalt bedacht und freuen

Hausgebet im Advent

Die Glocken aller Kirchen in

Baden-Württemberg läuten am

Montag, dem 12. Dezember

um 19.30 Uhr und laden ein,

zu Hause mit Nachbarn und

Freunden, alt und jung, Advent

zu feiern. Das will natürlich geplant

und vorbereitet sein. Anregungen

finden Sie dazu auf

den Faltblättern, die ab Anfang

Dezember in der Christuskirche

ausliegen oder im Büro

uns auf viele Gemeindeglieder,

die diesen Gottesdienst besuchen.

Hausgebet im Advent

Montag, 12. Dezember 2011

19.30 Uhr

… bei Ihnen zu Hause!

abholbereit sind. Die Anleitung

zum Hausgebet eignet sich

aber auch für Adventsfeiern

zu einer anderen Zeit. Manche

finden das Blatt hilfreich zum

Nachdenken und zum stillen

Betrachten.

Unterwegs – Religionsunterricht für Erwachsene

Es macht große Freude, dass

es doch eine ganze Menge

Menschen gibt, die sich an biblischen

Inhalten interessieren.

Wir beschäftigen uns mit der

Person des Mose und haben

dazu schon einiges an Bildmaterial

gesehen. Nun schließen

wir die Beschäftigung mit der

Person des Mose ab, weil mit

dem Ausscheiden von Pfarrer

Jost aus dem Dienst auch die-

ser Kreis sich auflöst.

Wir treffen uns am 5. und letztmalig

am 19. Dezember jeweils

von 19.30 Uhr bis 21 Uhr.

UNTERWEGS

… am Montag, den

5. und 19. Dezember 2011

jeweils 19.30 – 21 Uhr

Unser Hausbibelkreis

Art Ansprechpartner Uhrzeit und Tag Telefon

Frauenbibel-

Frau H. Albrecht 9.30 Uhr mittwochs 1 41 28

gesprächskreis Amselweg 4

im Gemeindehaus

im Gemeindehaus

vierzehntägig

Dezember 2011 | Januar 2012 23


Kinder- und Jugendarbeit

Regenbogenbande

Herzliche Einladung zur Jungschar

Regenbogenbande für

Kids von 6 bis 10 Jahren.

Am 3. Dezember 2011 treffen

wir uns zum KinderKirchen-

Samstag und am 17. Dezember

2011 laden wir euch ein zur

Weihnachtsfeier. Auch im neuen

Jahr freuen wir uns wieder

auf euch am 21. Januar 2012

und am 3. Februar 2012!

Eure Mirjam, Iris, Hanna, Florian,

Mara, Shana, Louisa und

Barbara

KinderKirchenSamstag

Regenbogenbande

... alle 14 Tage

Samstagvormittag 10 – 12 Uhr

im Jugendpavillon

... für Kinder von 5-11 Jahren Auch dieses mal macht sich

KinderKirchenSamstag

der Maler Theodor Tischbein

wieder Gedanken über die

Samstag, 3. Dezember

10 bis 12 Uhr

Geheimnisse des Glaubens

und seine kluge Freundin, die

24

im Jugendpavillon

Dezember 2011 | Januar 2012


Schnecke Tiffany, hilft ihm, das

Rätsel zu lösen!

Und die Kinder können mit

dabei sein und mit anderen

zusammen einen kurzweiligen

Vormittag erleben beim Spielen

und Singen, Basteln oder

Treffpunkt für Jugendliche

Herzliche Einladung zur Jugendgruppe

„Treffpunkt“:

WER?

Viele Jugendliche von 14-20

Jahren, die Lust haben, sich zu

treffen und miteinander Programm

zu gestalten

WANN?

Jeden Donnerstag von 18 Uhr

bis 19.30 Uhr im Jugendpavillon

WAS?

Miteinander Quatschen über

Gott und die Welt, miteinander

kochen und essen, Musik

Werken und miteinander Spaß

haben ...

Bei Rückfragen: Ev. Pfarramt

Bad Krozingen, Diakonin G.

Groß, Telefon 0 76 33 / 15 07 11

oder diakonin.gross@t-online.

de

Treffpunkt

... jeden Donnerstag

18.00 Uhr

im Jugendpavillon

hören, Filme schauen, Themen

besprechen, Ausflüge machen,

Kickern und Billard spielen,

Konfi-Tage, Freizeiten und Gottesdienste

vorbereiten u.v.m.

was uns Spaß macht

Hast Du Lust, dabei zu sein?

Dann komm einfach donnerstags

mal vorbei. Wir freuen uns!

Kinder in der Kirche am Sonntag

Wir freuen uns, wenn am Sonntagvormittag

auch Familien

zum Gottesdienst kommen.

Gemeinsam mit den Erwachsenen

beginnen auch die Kinder

den Gottesdienst in der Kirche.

Vor der Predigt gehen sie dann

mit einer Mitarbeiterin in den

im Jugendpavillon, wo sie miteinander

Geschichten hören,

singen, malen, spielen oder

basteln. An den Adventssonntagen

wird auch das Angebot für

Kinder vom Warten auf Weihnachten

und der Vorfreude auf

Jesu Geburt bestimmt sein.

In den Weihnachtsferien (25.

Dezember 2011, 1. Januar und

8. Januar 2012) pausiert auch

das Betreuungsangebot für

Kinder. Es steht aber immer

eine Kiste mit schönen Bilderbüchern

und Malstiften für die

Kinder bereit.

Dezember 2011 | Januar 2012 25


Krabbel- und Spielgruppe

Wir treffen uns jeden Montag

(außer in den Ferien) von 10

– 11:30 Uhr im Jugendpavillon

des Gemeindehauses. Herzlich

Willkommen sind Mütter und

Väter mit ihren Kindern von 0

Jahren an, bis sie in den Kindergarten

kommen. Während sich

die Eltern unterhalten, haben

die Kinder die Gelegenheit mit-

Kleine Kirche im Advent

Die „Kleine Kirche“ gibt es nun

schon seit vier Jahren. Zuerst

feierten wir diesen Kleinkind-

Gottesdienst vierteljährlich.

Wir freuen uns, dass es die Kleine

Kirche nun alle zwei Monate

gibt und sich weiterhin viele

Familien dazu einladen lassen.

Bei diesem Gottesdienst stehen

die ganz Kleinen unserer

Gemeinde (Krabbelkinder und

Kindergartenalter) im Mittelpunkt.

Aber auch Säuglinge

und ältere Kinder sind ganz

herzlich willkommen, Kinder

und Erwachsene sollen sich in

diesem Gottesdienst gleichermaßen

wohl fühlen.

Wenn wir „Kleine Kirche“ feiern,

steht in der Christuskirche

vorne ein großer, dreireihiger

Stuhlkreis für die Erwachsenen,

auf den Sitzkissen davor

können die Kinder sitzen. Aber

meistens sitzen sie sowieso

Kleine Kirche

Krabbel- und Spielegruppe

Montags

10 Uhr im Jugendpavillon

einander zu spielen. Wenn Sie

Interesse haben, kommen Sie

doch einfach mal vorbei. Ansprechpartnerin

ist Conny Illner,

Telefon 0 76 33 / 9 25 26 35.

nicht lange still – und das sollen

sie ja auch gar nicht. In

diesem Gottesdienst ist Bewegung

ausdrücklich erlaubt! Die

Kleinsten krabbeln auf dem

Teppich in der Kreismitte herum

und auch die etwas Größeren

dürfen herumlaufen und

ganz aktiv am Gottesdienst teilnehmen.

Mit allen Sinnen, sehr elementar,

können Kinder und Erwachsene

Gottes Botschaft hören

und seine Liebe erfahren.

Und dabei eine fröhliche Gemeinschaft

erleben! Der Gottesdienst

beginnt um 17 Uhr

und dauert jeweils ca. 30 Minuten.

Danach sind alle herzlich eingeladen

in den Gemeindesaal,

wo es etwas zu Essen gibt, wo

die Kinder miteinander spielen

und die Erwachsenen sich unterhalten

und kennen lernen

können. Wer möchte, kann gerne

etwas zum Buffet beitragen.

Sonntag, den

Auch vor Weihnachten gibt

18. Dezember 2011 um es eine Kleine Kirche:

26

17 Uhr in der Christuskirche

Dezember 2011 | Januar 2012


© 2011 für die Gestaltung/dtp-Aufbau bei TypoGrafik: www.johannesklatt.de

am 4. Sonntag im Advent,

dem 18. Dezember, um 17

Uhr in der Christuskirche.

Wir freuen uns auf die kleinen

und großen Menschenkinder,

die mit uns Gottesdienst feiern!

Familiengottesdienst an Heiligabend

Voller Freude und Dankbarkeit

dürfen wir miteinander die

Geburt Jesu feiern im Familiengottesdienst

am 24. Dezember

2011. Der Familiengottesdienst

steht unter dem Thema

„Sternenglanz“ und beginnt an

Heiligabend um 15 Uhr. Kinder,

Eltern und Großeltern sind

herzlich dazu eingeladen.

Ökumenische Taizé-Gebete

In dieser dunklen, kalten Jahreszeit

tut es besonders gut,

Lichter anzuzünden und in Gemeinschaft

mit anderen Stille

zu suchen. Wir laden Sie herzlich

ein zu unseren Taizé-Gebeten,

wo wir in ökumenischer

Gemeinschaft Lieder aus Taizé

miteinander singen, auf biblische

Texte hören, beten und

Stille halten. Wenn wir miteinander

feiern, leuchten in der

Kirche sehr viele Kerzen, die

uns daran erinnern, dass Christus

unser Leben hell und warm

machen will. Die nächsten

Taizé-Gebete finden statt am

Impressum

V.i.S.d.P und V.i.S.d.M.S.: Pfarrer Gerhard Jost

Schwarzwaldstraße 7

79189 Bad Krozingen

Heilig Abend 2011

Samstag, den

24. Dezember 2011

15.00 Uhr

in der Christuskirche

Ökum. Taizé-Gebete

Sonntag, den 18. Dezember

um 19.30 Uhr in der

Christuskirche

Sonntag, den 15. Januar 2012

um 19.30 Uhr in St. Alban

Sonntag, 18. Dezember 2011,

19.30 Uhr in der Ev. Christuskirche

und am Sonntag, 15. Januar

2012, 19.30 Uhr in der Kath. Kirche

St. Alban.

Wir freuen uns auf Ihr Mitfeiern!

Dezember 2011 | Januar 2012 27


Kindergarten Sonnenstrahl

Im neuen Kindergartenjahr, ab

September 2011, durften wir

wieder viele neue Kinder in

unserem Kindergarten begrüßen

und möchte sie und ihre

Familien an dieser Stelle noch

einmal „sehr herzlich Willkommen“

heißen.

Am 4. Oktober 2011 feierten

wir unseren Erntedank Gottesdienst

gemeinsam mit den

Kindern und Herrn Pfarrer Jost

in der Ev. Christuskirche in Bad

Krozingen.

Schon in den Wochen zuvor

sangen die Kinder die Erntedanklieder

und lernten die

Bedeutung des Erntedankfestes

kennen. Beim Gottesdienst

lernten die Kinder eine Vogelscheuche

und einen Raben

kennen. Beide unterhielten

sich über das Säen und Wachsen

und Ernten der Pflanzen.

Nach und nach verstand die

Vogelscheuche, dass es ein Ge-

schenk Gottes ist, was wir jedes

Jahr ernten dürfen. Der nächste

Gottesdienst den wir gemeinsam

mit den Kindern, den Familien

und Herrn Pfarrer Jost

in der Ev. Christuskirche feiern,

wird unser Adventsgottesdienst,

am 22. Dezember 2011

um 17.00 Uhr, sein. Hierbei

wird die Bedeutung des Weihnachtsfestes

im Mittelpunkt stehen.

Ein ganz besonderer Gottesdienst

ist dies auch für uns,

da dies der letzte gemeinsame

Gottesdienst des Ev. Kindergarten

Sonnenstrahl mit Herrn

Pfarrer Jost während seiner

Amtszeit sein wird. An dieser

Stelle möchten wir ihm schon

jetzt sehr herzlich für seine stete

Unterstützung in allen Bereichen

des Kindergartens, für die

gemeinsame Zeit und für so

vieles andere danken.

Es grüßt sie alle sehr herzlich

das Team des Ev. Kindergarten

Sonnenstrahl

40 Jahre Kindergarten Sonnenstrahl

Vorankündigung: Am Samstag,

den 10. März 2012, wird der

Ev. Kindergarten Sonnenstrahl

sein 40-jähriges Jubiläumsfest

feiern. Hierzu möchten wir Sie

schon jetzt sehr herzlich einladen.

Genaueres zum Ablauf

dieses Festes wird in der nächsten

Ausgabe des Gemeindebriefes

bekannt gegeben.

Erntezeit im Kindergarten Regenbogen

Es ist nun schon einige Zeit her,

es war im Jahr 2005, als unser

Kindergarten zusammen mit

dem evangelischen Kindergarten

Sonnenstrahl ein großes

Erntedankfest feierte. Rund um

den festlich geschmückten Erntealtar

der Christuskirche dankten

wir in dem Gottesdienst

für alle guten Gaben und be-

28 Dezember 2011 | Januar 2012


sonders für die schmackhaften

Äpfel, die wir zuvor mit den

Kindern auf einem Obsthof

ernten durften. Höhepunkt

des Gottesdienstes war es, dass

jeder Kindergarten einen kleinen

Apfelbaum bekam, um

zukünftig eigene Äpfel ernten

zu können. Unserer erhielt den

Namen Florima (das stand auf

dem Etikett und bezeichnete

wohl eigentlich die Apfelsorte,

doch den Kindern war klar, das

konnte nur der Name des Baumes

sein).

Dieses Jahr war es nun endlich

so weit! Florima schenkte

uns im goldenen Herbst 2011

zehn wunderbare, knackige,

rotwangige, aromatische Äpfel,

sowie ein elftes Exemplar, das

allerdings vergessen hatte vor

dem Reifwerden zu wachsen.

Die Kinder gaben diesem Äpfelchen

den Namen eines kürzlich

geborenen Babys und legten

es behutsam zu den zehn

erwachsenen Äpfeln.

Nun hatten alle Kinder die

Gewissheit: Ja, Äpfel wachsen

wirklich auf Bäumen!

Bibelgesprächskreis

Seit vielen Jahren trifft sich

der Bibelgesprächskreis alle

14 Tage am Donnerstag von

15 Uhr an für eine Stunde im

Gemeindehaus, um über den

Epheserbrief ins Gespräch zu

kommen. Jedes Mal entdecken

wir, wie spannend die Bibel ist

und wie viel sie mit unserem

alltäglichen Leben zu tun hat.

Deshalb laden wir Sie auch zu

Dass dieses Wunder nur mit

Gottes Hilfe möglich ist, das

feierten wir im vergangenen

Oktober zusammen mit Pfarrer

Jost bei unserem Erntedankgottesdienst

hinter dem

Kindergarten. Unter Florimas

geschmückten Zweigen bauten

wir einen kleinen Erntealtar

auf. Alle Kinder versammelten

sich davor, und gemeinsam

dankten wir für den Reichtum

der Schöpfung.

Für die Kinder war es eine sehr

wichtige Erfahrung, dass sie

ihre eigene Ernte hatten. Dass

die Äpfel auf dem Baum zu ihnen

gehörten und somit Gott

ihnen direkt etwas geschenkt

hatte. Für die Erwachsenen gab

es auch eine wichtige Erkenntnis:

Kinder haben Achtung vor

einem kleinen, mickerigen Äpfelchen

das nicht richtig wachsen

konnte. Helfen wir ihnen,

diese Achtung vor der Schöpfung

zu bewahren!

Mit goldenen Herbstgrüßen

vom evangelischen Kindergarten

Regenbogen Doris Tölle

diesem Nachmittag ein, und

zwar an folgenden Donnerstagen:

1. Dezember, 15. Dezember

und 29. Dezember 2011.

Bibelgesprächskreis

1., 15. und 29. Dezember

jeweils 15.00 Uhr

im Gemeindehaus

Dezember 2011 | Januar 2012 29


Lob- und Anbetungsgottesdienst

An jedem letzten Sonntag im

Monat trifft sich um 19 Uhr eine

kleine Schar im Altarraum der

Christuskirche zum gemeinsamen

Singen, Betrachten eines

Bibeltextes und zur Feier des

Heiligen Abendmahles. Diese

sehr persönlich und fröhlich

gehaltenen Gottesdienste sind

eine Quelle der Kraft für alle,

die kommen. So freuen wir uns,

wenn Sie sich uns am Sonntag,

Nachmittag der Älteren Generation

Im Dezember sind alle Seniorinnen

und Senioren zur ökumenischen

Adventsfeier in das

kath. Gemeindehaus (Albaneum)

am 2. Adventssonntag um

15 Uhr eingeladen.

Ökumenische

Adventsfeier

Sonntag, den

4. Dezember 2011

um 15 Uhr im Albaneum

Gemeinsames Mittagessen

An jedem dritten Sonntag

im Monat, nach dem Gesamt-

Gottesdienst (= Gottesdienst

mit eingeschlossener Abendmahls-Feier)

sind die Tische

im Gemeindesaal für alle Gemeindeglieder

geschmackvoll

gedeckt. Jeweils eine Gruppe

Gemeinsames

Mittagessen

Lob- und Anbetungs-

Gottesdienste

Sonntag, den

29. Januar 2012

in der Christuskirche

29. Januar anschließen. Herzlich

willkommen!

Wegen des 1. Weihnachtsfeiertages

entfällt im Dezember dieser

Gottesdienst.

Nachmittage der

Älteren Generation

Montag, den 16. Januar 2012

um 15 Uhr Gemeindesaal

Der nächste Nachmittag der älteren

Generation, an dem alle

„Geburtstagskinder“ der letzten

Wochen eingeladen sind,

findet am Montag, 16. Januar

2012 um 15 Uhr in unserem Gemeindehaus

statt.

der Gemeinde kocht für Sie ein

preiswertes, nahrhaftes Essen.

Wir laden Sie herzlich ein, zu

uns zu kommen, und zwar am

Sonntag, 15. Januar 2012 nach

dem Gottesdienst.

Im Dezember findet wegen zu

vieler Veranstaltungen kein Gemeindemittagessen

statt.

30

Sonntag, den

15. Januar 2012

im Gemeindesaal

Dezember 2011 | Januar 2012


Feier zum Jahresende …

… für Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter

Einmal im Jahr zeigen wir allen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

unsere Wertschätzung und

Dankbarkeit dafür, dass wir sie

haben und wir uns über ihren

vielgestaltigen Einsatz sehr

freuen. Wir feiern ein Dankfest

als Jahresschlussfeier am Freitag,

dem 16. Dezember 2011

um 19 Uhr im Gemeindesaal.

Zu einem guten Abendessen

gibt es ein Programm, der

Jahreszeit entsprechend. Am

Ende kann jeder Mitarbeiter,

jede Mitarbeiterin ihre/seine

Losung als Geleitwort für 2012

mit nach Hause nehmen.

Opfer und Kollekte

In jedem Gottesdienst geht

beim Lied vor der Predigt der

Klingelbeutel herum. Dabei

sammeln wir das Opfer, das in

unserer Gemeinde bleibt. Am

Ausgang sammeln wir die Kollekte,

die im Gottesdienst angekündigt

wird. Manchmal gibt

es einen kollektenfreien Sonntag,

dann dürfen wir den Verwendungszweck

selber festle-

Feier zum

Jahresende 2011

Freitag, den

16. Dezember 2011

um 19.00 Uhr

im Gemeindesaal

Eine verbindliche Anmeldung

ist dringend erforderlich!

Sollte Ihnen zu diesem Abend

aus Versehen keine schriftliche

Einladung zugegangen sein,

bitten wir dies zu entschuldigen.

Wir freuen uns, wenn Sie

trotzdem kommen. Wir bitten,

um besser unsere Einkäufe für

diesen Abend planen zu können,

um Ihre verbindliche Anmeldung.

gen. Sie ersehen das jeweils im

Gemeindebrief.

Wenn Sie ihre Kollektenbons

am Ausgang einlegen, sagen Sie

damit ohne Worte: ich möchte

meine Geldgabe für den eben

angekündigten Zweck geben.

Legen Sie den Kollektenbon

ins Opfer ist klar: ihre Geldgabe

soll in der Gemeinde verbleiben.

Dezember 2011 | Januar 2012 31


Kirchenmusik

Sonntag · 11. Dezember 2011 · 17.00 Uhr · Christuskirche

Konzert „Musik im Advent“

Mitglieder von Jugendchor,

Kantorei, Cantus Omnibus

und Bläserkreis der Ev. Kirchengemeinde

Bad Krozingen

wirken mit.

Das Programm soll die Entwicklung

vom Dunkel und der Erwartung

des Advents hin zum

Hellen der Weihnachtsfreude

nachzeichnen, nachvollziehen.

Höhepunkt wird die Aufführung

des „Oratorio de Noël“

von Camille Saint-Saens sein.

Zudem werden Auszüge aus

„Ceremony of Carols“ von Benjamin

Britten und Choräle von

Johann Sebastian Bach zu hören

sein.

Auch die Besucher werden eingeladen

zum Mitsingen. Weitere

Mitwirkende: Keiko Enomoto

(Sopran), Franziska Gündert

(Mezzosopran), Hanna Roos

(Alt), Hyokun Ha (Tenor),

Marcelo Felix (Bass), Carola

Bauer-Scheidt und Elisabeth

Osewold-Grillo (Violine), Tilmann

Bauer (Viola), Carolina

Berghorn (Violoncello), Florian

Büker (Kontrabass), Annette

Fabriz (Orgel), Samira Memarzadeh

(Harfe), Leitung: Gabriele

Wegner und Joachim Fischer.

Der Eintritt ist frei, um Spenden

wird gebeten.

32 Dezember 2011 | Januar 2012


Sonntag · 29. Dezember 2011 · 20.00 Uhr · Christuskirche

Janus-Ensemble

„Fern der Heimat“ ist der Titel

des Konzertes mit dem Janus-

Ensemble Freiburg, das am

Donnerstag, den 29. Dezember,

20 Uhr in der Christuskirche

Bad Krozingen stattfindet.

Mitwirkende sind Sarah Immer

& Carolina Matteos – Violine,

Sebastian Wohlfarth – Viola,

Martina Jessel – Violoncello

und Kalle Jäger – Kontrabass.

Das Konzert steht ganz im Zeichen

des Tango Nuevo. Der

Solist Héctor Urbón, der nach

einem mit Musik erfüllten Leben

aufs Neue das Lied seiner

Heimat und dessen Stimme,

das Bandoneon, entdeckte,

hat einige Tangos von Astor

Piazzolla für Bandoneon und

Streichquintett arrangiert. Diese

eher melancholische Musik

wird ergänzt durch jiddische

Lieder, gespielt von Sebastian

Wohlfarth auf der Viola. Als

musikalischer Gegenpol stehen

das vitale „Amerikanische

Streichquartett“ von Antonin

Dvoràk und das erste Streichquartett

von F.X. Richter. Das

Streichtrio in B-Dur D 471 von

Franz Schubert vervollständigt

das Programm.

Eintritt: 12.- / 8.- EUR

Sonntag · 15. Januar 2012 · 17.00 Uhr · Christuskirche

Konzert „Violine und Orgel“

Ines Then-Bergh (Mitglied des

SWR-Orchesters) – Violine, Jörn

Bartels (Bezirkskantor Emmendingen)

– Orgel und Dr. med.

Hans-Peter Bestehorn – Cello

Werke von J.S. Bach (Sonate A-

Dur), Becker, Corelli, Rheinberger

u.a.

Am Sonntag 15. Januar um 17.00

Uhr wird in der evangelischen

Christuskirche Bad Krozingen

ein besonderer Ohrenschmaus

geboten: Ein Konzert für Violine

und Orgel.

Das Konzert beginnt mit dem

berühmten Variationssatz „La

Follia“ von Arcangelo Corelli.

La Follia kann man im Italienischen

mit Verrücktheit oder

Wahnsinn übersetzen. Einige

der Variationen sind verrückt

virtuos. Gefordert ist Ines

Then-Bergh, Mitglied des SWR-

Orchesters und gleichzeitig

eine überaus versierte Kennerin

der Kammermusik für Violine

ebenso wie der Organist

Jörn Bartels, Bezirkskantor in

Emmendingen. Der Bass wird

von dem Cellisten Hans-Peter

Bestehorn verstärkt und differenziert

ausgestaltet, der im

Hauptberuf Kardiologe im

Herz-Zentrum in Bad Krozingen

ist. Im Zentrum steht die

A-Dur Sonate von J.S. Bach,

die drei selbständige Stimmen

führt; den eleganten Bass und

zwei Oberstimmen für Violine

und die Orgel. Diese Oberstimmen

umspielen sich zärtlich

Dezember 2011 | Januar 2012 33


und sorgen für den Eindruck

von beschwingter Leichtigkeit.

Einen breiten Raum nehmen

die Romantiker im Programm

ein. Von Rheinberger und von

Kinder lernen ihr Leben

Becker werden Stücke erklingen,

zwei Komponisten, die

sensibel und feinfühlig ihre

Töne gesetzt haben.

Ein Kind, ständig benörgelt und bekrittelt –

es lernt, andere zu verachten.

Ein Kind, ständig der Böswilligkeiten verdächtigt –

es lernt, gegen andere zu kämpfen.

Ein Kind, ständig lächerlich gemacht und bloßgestellt –

es lernt, sich nichts zuzutrauen.

Ein Kind, ständig in seinen Gefühlen beschämt –

es lernt, sich schuldig zu fühlen.

Ein Kind, auch mit seinen Unarten ertragen –

es lernt geduldig zu sein.

Ein Kind, ermutigt zum Wagnis –

es lernt vertrauen.

Ein Kind, für seinen Einsatz gelobt –

es lernt, den anderen zu schätzen.

Ein Kind, fair als Partner behandelt –

es lernt gerecht zu sein.

Ein Kind, beschützt in der Verlässlichkeit seiner Welt –

es lernt, den Glauben an das Gute.

Ein Kind, angenommen in gegenseitiger Anerkennung

– es lernt, sich für wertvoll zu halten.

Ein Kind, geborgen in Freundlichkeit und Zuneigung –

es lernt, die Liebe in der Welt zu entdecken.

D o r o t h y l a w N o l t e

34 Dezember 2011 | Januar 2012


Schülergottesdienst

Am Donnerstag, dem 22. Dezember

2011 um 8.00 Uhr findet

ein vorweihnachtlicher

ökumenischer Schülergottesdienst

für die Realschüler in

der katholischen Pfarrkirche St.

Alban statt. Er wird gemeinsam

von den Lehrerinnen und Lehrern

der Realschule mit Dekan

Schülergottesdienst

22. Dezember 2011

8.00 Uhr

Pfarrkirche St- Alban

Disch und Pfarrer Jost vorbereitet

und gefeiert. Für die musikalische

Begleitung sorgt die

Musikgruppe der Realschule.

Vorweihnachtliche Gottesdienste

unserer Kindergärten

Der Kindergarten Sonnenstrahl

feiert – wie in jedem

Jahr – seinen vorweihnachtlichen

Gottesdienst in der Christuskirche,

und zwar am 22. Dezember

um 17 Uhr. Herzliche

Einladung dazu.

Am Heiligen Abend alleine?

Das ist nicht nötig. Denn bei

uns sind Sie ab 18.30 Uhr im

Gemeindehaus herzlich willkommen.

Dort bieten wir eine

Weihnachtsfeier für Alleinstehende

an, die an diesem

Abend gern mit anderen Menschen

zusammensein möchten.

Neben einem Abendessen

(vorherige Anmeldung bis 20.

Dezember 2012 im Gemeindebüro

Telefon 0 76 33 / 32 42

Der vorweihnachtliche Gottesdienst

des Kindergartens

Regenbogen wird im Kindergarten

gefeiert, und zwar am

22. Dezember um 18 Uhr. Auch

dazu herzliche Einladung.

ist deshalb dringend erforderlich),

Geschichten und Besinnlichem

soll es Zeit genug zum

Gespräch geben. Wir freuen

uns, wenn Sie kommen, um am

Fest der Geburt Christi nicht allein

zu sein.

Heilig Abend 2011 alleine?

Donnerstag, 24. Dezember

18.30 Uhr im Gemeindesaal

Dezember 2011 | Januar 2012 35


Studienreise Israel 2011

Am 3. November 2011 kam

diese Reisegruppe nach

einem 18-tägigen Aufenthalt

aus Israel zurück. Alle waren

beeindruckt von der Schönheit

des Landes. Einer sagte: „Ich

dachte: überall ist Militär und

sind Panzer zu sehen. Dabei

habe ich ein ganz friedliches

Land erlebt. Ich habe mich

stets sicher gefühlt.“ Ja, so ist es

in Israel. Mein Fazit: Glauben

Sie nicht den Medien. Fahren

Sie hin und Sie erleben ein

wunderschönes Land mit vielen

biblischen Stätten.

36 Dezember 2011 | Januar 2012


Israelreise 2011

Dezember 2011 | Januar 2012 37


Gottesdienste über die Festtage 2011/2012

Samstag 24.12. 15.00 Uhr Ökumenische Kinderkrippenfeier in der ka-

Heiliger Abend tholischen Kirche in Hausen

Sonntag

15.00 Uhr Familiengottesdienst in der Christuskirche, gestaltet

vom Familiengottesdienstteam und Diakonin

Groß, unter Mitwirkung des Kinderchores

15.00 Uhr Christvesper in der SWK-Neurologie im Clara Schumann-Saal,

Pfarrer Peter Widdess

15.00 Uhr Ökumenische Christvesper im Herz-Zentrum

mit Gerhild Widdess und Frau Kohler

16.15 Uhr Christvesper mit Kirchenmusik in der Christuskirche

(Pfarrer Jost)

17.30 Uhr Christvesper mit Kirchenmusik in der Christuskirche

(Pfarrer Jost)

22.00 Uhr Christmette in der Christuskirche (Pfarrer Widdess)

25.12. 10.00 Uhr Festlicher Weihnachtsgottesdienst in der Chris-

1. Weihnachtstag tuskirche mit Feier des hl. Abendmahles (Pfarrer Widdess)

11.15 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der Rheintalklinik;

Pfarrer Widdess und Past.ref. M. Mayr

Montag 26.12. 10.00 Uhr Gottesdienst zum 2. Festtag in der Christuskirche

2. Weihnachtstag unter Mitwirkung der Kantorei (Pfr. Jost)

Mittwoch

10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst im Parkstift mit Pfarrer

Widdess

28. 12. 20.00 Uhr Konzert des Janus-Ensembles Freiburg in der

Christuskirche

Samstag 31.12. 17.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Feier des Hl.

Silvester Abendmahles in der Christuskirche und Jahresrückblick

(Pfarrer Jost)

2012

Sonntag 01.01. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Neuen Jahr mit Feier des Hl.

Neujahr Abendmahles in der Christuskirche (Pfarrer Widdess)

11.30 Uhr Gottesdienst in der SWK- Neurologie mit Feier des

Hl. Abendmahls Pfarrer Widdess

38 Dezember 2011 | Januar 2012


Haus der Kurseelsorge

Quotenfrauen …

Die Frauen im

Stammbaum Jesu

Ob Tamar, Rahab, Rut und

Batseba mit dieser Überschrift

was anzufangen wussten? Im

Stammbaum Jesu im Matthäus-

Evangelium waren sie nicht nur

eine kleine Minderheit, sie waren

auch alle Ausländerinnen.

In den Wochen vor Weihnachten

wollen wir diesen Frauen

Raum geben mit uns ins Gespräch

zu kommen, uns ihren

Fragen zu stellen.

In November haben wir das

Gespräch mit Tamar und Ra-

Ich sing Dir mein Lied …

Zeit für Geist und Seele

Quellgarten

„Lebendiges Wasser“:

„Bei dir ist die Quelle des

Lebens“

Für Kurgäste, Patienten

der Rehakliniken,

Urlauber und Gemeindeglieder

und Mitbürger

in Bad Krozingen

hab schon gesucht. Nun in Dezember

setzen wir die Reihe

der Gespräche fort:

Montag, 5. Dezember 2011

Ruth – vertrauen wagen

Montag, 12. Dezember

Batseba – nicht mehr Opfer

sein

Die Gesprächsabende sind jeweils

um 19.30 Uhr im Haus

der Kurseelsorge. Jeder Abend

steht für sich allein und setzt

nicht den Besuch der anderen

Abende voraus.

... in ihm klingt mein Leben. Lieder und Texte miteinander

Ich bin überzeugt, dass Jesus als entdecken, wie Menschen aus

Baby immer wieder die Lieder verschiedenen Teilen der Welt

von Maria und Josef gelauscht, ihre Freude und Hoffnung auf

und im Vertrauen auf ihre Lie- die Geburt Jesu ausgedrückt

be und Fürsorge für ihn selig haben.

geschlafen hat. Im Gesprächsabend

am Montag 19. Dezember

um 19.30 Uhr im Haus der

Gesprächsabende im

Haus der Kurseelsorge

Kurseelsorge wollen wir in … immer montags von

Dezember 2011 | Januar 2012

19 bis 21 Uhr

39


„In der Schwachheit mächtig?“

– Menschen zwischen

Macht und Ohnmacht

Macht wird von Machthabern

durchaus ambivalent erlebt.

Die helle Seite übt Faszination

aus. Man will gestalten und beeinflussen

können. Der Mächtige

hebt sich aus der Masse

heraus, verspürt Lebendigkeit,

Kraft und Freude. Die dunkle

Seite ist die Erfahrung von

Ohnmacht – die Gewissheit

Situationen nicht beeinflussen

oder bewegen zu können, anderen

ausgeliefert zu sein.

Ein blinder Fleck, der mit

Macht verbunden ist, heißt

Angst. Angst ist ein best gehütetes

Tabu in Zusammenhang mit

Machtausübung.

So schreiben Hoffmann und

Rohmert in „Vom Mythos

Macht in Management“. Was sie

schreiben gilt aber auch für die

Situationen im Alltag von Beziehungen

im täglichen Leben.

In den Gesprächsabenden in

Januar gehen wir dem Faden

von Macht und Ohnmachtserfahrungen

in der Bibel nach

und stellen unsere eigenen

Erfahrungen in Bezug zu den

Menschen in der Bibel

Montag, 9. Januar 2012

Die Last mit der Lust

Die verborgene Schwäche des

Paulus

Montag, 16. Januar 2012

… in den Schwächen mächtig

Männer zwischen Macht und

Ohnmacht

Montag, 23.Januar 2012

Macht und Ohnmacht in der

Politik – sind wir lernfähig?

Montag, 30. Januar 2012

Jesus folgen

Macht und Ohnmacht erfahren

Die Gesprächsabende sind jeweils

um 19.30 Uhr im Haus

der Kurseelsorge. Jeder Abend

steht für sich allein und setzt

nicht den Besuch der anderen

Abende voraus.

40 Dezember 2011 | Januar 2012


Evangelische Gottesdienste …

im Herz-Zentrum

Bad Krozingen

Achten Sie bitte auf die hausinternen

Bekanntmachungen

in den Parkkliniken Die Gottesdienste werden in der

Kapelle des Parkstifts freitags um

10.00 Uhr gefeiert: am 9. und

23. Dezember 2011 und am

13. und 27 Januar 2012.

in der Rheintalklinik Dienstag, den 6. und 20 Dezember

2011 und am 17. und 31.

Januar 2012 jeweils um 16.30

Uhr im Seminarraum 3.

in der Schwarzwaldklinik Neurologie: Mittwoch, 7. und

21. dezember 2011 jeweils

um 18.30 Uhr. Die Termine im

Januar 2012 werden im Heft der

Kurseelsorge bekannt gegeben.

in der Theresienklinik jeden Montag um 18.30 Uhr in

der Steinkapelle.

Egal wo der Weg

in 2012 hinführt,

ob steil bergauf

oder steil bergab

– Du bist nicht

allein. Einer ist

da, der Dich über

alle Klippen und

Stufen hinweg

begleitet.

Ihm zu vertrauen,

auch wenn es

ganz hart kommt,

das ist Glaube.

Gottesdienste in den Kliniken

Dezember 2011 | Januar 2012 41


Gedanken zur Weihnacht

Das Wunder

der Heiligen Nacht

Es war still geworden in Betlehem.

Die Hirten hatten den

Stall wieder verlassen und waren

tief berührt zu ihren Herden

zurückgekehrt.

In der Nacht machte der jüngste

Hirte vor lauter Begeisterung

über das Geschehene

kein Auge zu. Plötzlich richtete

er sich auf, denn ihm kam eine

wunderbare Idee: „Ich werde

dem Kind alles geben, was

ich besitze, um das Wunder der

Heiligen Nacht noch einmal zu

erleben.

So machte er sich erneut auf

zum Stall in Betlehem. Und er

schenkte der Heiligen Familie

all seine Gaben. Ein unbeschreiblich

großes Glück überfiel

den Hirten.

In den folgenden Nächten wiederholte

sich dieses Wunder.

Der junge Hirte brachte

dem Kind nacheinander ein

Schaf, einen Teppich und eine

Decke, die er gewebt hatte; und

er verkaufte dann sogar einige

Schafe, um dafür neue Kostbarkeiten

für das Kind zu erwerben.

In einer Nacht nun ereignete

sich etwas völlig Überraschendes:

Als der junge Hirte wieder

zur Krippe kam, war der

Stall dunkel und leer. Das Kind

und Maria und Josef waren

fort. Zu seinem großen Erstaunen

hatten sie all seine wunderbaren

Geschenke im Stall

zurückgelas sen.

Enttäuscht raffte er alles in einen

großen Sack und rannte

hinaus. Hilflos und ratlos kam

er bei den Hirten und ihren

Herden an.

Da traf der junge Hirte auf einen

alten Hirten und sagte zu

ihm: „Du siehst müde aus. Geh,

leg dich schlafen, heute hüte

ich deine Schafe. „ Der Alte war

nicht mehr ganz gesund und

hatte es wirklich nötig, sich auszuruhen.

Die dankbaren Augen

des Alten erfreuten den jungen

Hirten. Und er schenkte dem

Alten noch eine warme Decke

aus dem Stall von Bethlehem,

denn es war kalt.

An den folgenden Tagen verschenkte

der junge Hirte nach

und nach alle anderen Kostbarkeiten,

die er dem Kind in der

Krippe gebracht hatte:

Spielzeug für die Kinder, Gefäße

und Schmuck für die Frauen,

Felle und Decken für die Hirten.

So machte er vielen Menschen

mit den kleinen Geschenken

eine große Freude. Als der Sack

schließlich leer war, spürte der

junge Hirte im Inneren ein ähnlich

tiefes Glück wie in der Heiligen

Nacht in Betlehem. Und

er begriff, dass das Wunder der

Heiligen Nacht sich wiederholen

kann. Immer dann, wenn

ich jemandem eine Freude mache,

ereignet sich Weihnachten

erneut.

42 Dezember 2011 | Januar 2012


Kostbare Geschenke zur Weihnacht

Geschenke, die mit Geld nicht

zu bezahlen sind:

Ich sage dir ein gutes Wort

Ich mache dir Mut

Ich tue dir einen Gefallen,

bevor du darum bittest

Ich danke dir für etwas, was

du so selbstverständlich tust

Ich lobe dein Essen

Ich interessiere mich für

deine Arbeit

Ich rufe dich an

Ich gönne dir die Zeit, die

du für dein Hobby brauchst

Ich kritisiere nicht an dir

herum

Ich bewundere deine Blumen

Ich schenke dir mein Vertrauen

Ich übersehe ein Missgeschick

Ich lege nicht jedes Wort

auf die Goldwaage

Ich trage dir nichts nach

Ich wärme

bereinigte

Schuld nicht

noch einmal auf

Ich wage den ersten Schritt

zur Versöhnung

Ich bitte um Verzeihung

Ich bete für dich

Ich schreibe dir einen Brief

Ich sage dir, wie gut es ist,

dass es dich gibt

Ich lasse dich spüren, dass

ich für dich da bin

Ich sehe das Gute, das in dir

steckt

Ich stehe zu dir

Du darfst so sein, wie du bist

Dezember 2011 | Januar 2012 43


Die Sternsinger kommen!

Wie in jedem Jahr, so auch

2012, kommen die Sternsinger

der katholischen Pfarrgemeinde

an unsere Haustüren, singen

ein Lied und wünschen uns für

2012 Gottes Segen. Mit Kreide

schreiben sie an die Tür C+M+B

2012, das heißt: Christus Mansi-

Statistik des Jahres 2011

Taufen 2011

In diesem Jahr haben wir 48

Kinder und junge Erwachsene

getauft. Wir freuen uns mit

den Eltern über das ihnen anvertraute

junge Leben und hoffen,

daß Eltern und Kinder den

Weg zur Christuskirche finden.

Mögen sich die getauften Erwachsenen

in unserer Gemeinde

recht wohl und heimisch

fühlen.

Die Kinderbetreuung während

des Gottesdienstes ist eine

überaus hilfreiche Einrichtung,

so daß Eltern ihr Kind dort gut

aufgehoben wissen und sie selber

dem Gottesdienst folgen

können. Die Kinder sind mit

onem Benedicat, zu deutsch:

Herr segne dieses Haus. Vom 4.

bis 6. Januar 2012 kommen die

Sternsinger in der Zeit von 15 –

19 Uhr zu uns. Eine Spende, um

die sie bitten, ist für ein Partnerschaftsprojekt

in der dritten

Welt bestimmt.

ihren Eltern und Geschwistern

außerdem eingeladen zur Kleinen

Kirche, die von engagierten

Leuten unserer Gemeinde

mit viel Liebe gestaltet wird.

Den Erwachsenengottesdienst

beginnen wir immer mit den

Kindern, die dann vor dem

Predigtlied in die Kinderbetreuung

gehen. Möge Gott allen

Taufeltern immer wichtiger

werden und das Zusammenwachsen

zwischen Ihnen und

der Gemeinde gelingen lassen.

Folgende Kinder, Jugendliche

und Erwachsenen wurden getauft

:

23.01.2011 Konstantin Schoch Steingasse 10 Bad Krozingen

26.02.2011 Vera Munk Nylandsvej 78 Karlslunde/

Dänemark

26.02.2011 Ana Munk Nylandsvej 78 Karlslunde/

Dänemark

27.02.2011 Julian Sebastian Wit Freiburger Weg 16 Pfaffenweiler

06.03.2011 Niko Treffeisen Malerweg 2A Bad Krozingen-

Tunsel

13.03.2011 Karoline Kuhn Karolingerstraße 2 Bad Krozingen

44 Dezember 2011 | Januar 2012


13.03.2011 Maximilian

Günther

Hofstraße 8 Bad Krozingen

13.03.2011 Philipp Schlenker Kirchsteige 10c Bad Krozingen

27.03.2011 Luca Jan Faller Tunibergstraße 7a Bad Krozingen

01.05.2011 Sina Löcke Karolingerstraße 5 Bad Krozingen

01.05.2011 Sophia Löcke Karolingerstraße 5 Bad Krozingen

08.05.2011 Jonathan Gündisch Baierbrunner Straße 26 München

08.05.2011 Paul Grünhoff Breslauer Straße 3 Bad Krozingen

15.05.2011 Timo Prüfer Gißiebelweg 13 Bad Krozingen

15.05.2011 Viktor Trusch Josefstraße 17 Bad Krozingen

15.05.2011 Louisa Hochstatter Basler Straße 14 Bad Krozingen

15.05.2011 Victoria Gosteva Breslauer Straße 12 Bad Krozingen

15.05.2011 Hannah Straub Im Vogelsang 3 Bad Krozingen

02.06.2011 Nele Rohrwasser Josefstraße 28 Bad Krozingen

05.06.2011 Dennie Soder Im Bruckgarten 2 Bad Krozingen

25.06.2011 Jakob Ackermann Sterntalerweg 11 Bad Krozingen

02.07.2011 Emma Enns St.-Ulrich-Straße 17 Bad Krozingen

02.07.2011 Anabel Twiehaus Obere Ledergasse 17 Bad Krozingen

10.07.2011 Sina Schmahl Thermenallee 20c Bad Krozingen

10.07.2011 Romy Schmidtke In den Mühlenmatten 11L Bad Krozingen

10.07.2011 Annika Schöning Staufener Straße 2 Bad Krozingen

10.07.2011 Alexander Burgert Im Weingarten 4 Bad Krozingen

10.07.2011 Bennet Mintz Vadomarstraße 10 Bad Krozingen

10.07.2011 Johanna Kaden Im Bruckgarten 1 Bad Krozingen

10.07.2011 Marius Kaden Im Bruckgarten 1 Bad Krozingen

10.07.2011 Laura Walter Im Schmidtackern 17 Bad Krozingen

10.07.2011 Sophia Stemke Riedstraße 6 Bad Krozingen

10.07.2011 Julian Hirschberg Silberbuck 5a Bad Krozingen

10.07.2011 Luis Maier Am Bierhues 7 Bad Krozingen

10.07.2011 Victor Maier Am Bierhues 7 Bad Krozingen

10.07.2011 Leonie Reichert Schwarzwaldstraße 12 Staufen

10.07.2011 Arkadij Bitter Bissierstraße 12 Freiburg

10.07.2011 Sharon Bitter Bissierstraße 12 Freiburg

Dezember 2011 | Januar 2012 45


10.07.2011 Leon Bitter Bissierstraße 12 Freiburg

10.07.2011 Lorena Bitter Bissierstraße 12 Freiburg

31.07.2011 Jule Wiesert Schwarzwaldstraße 60a Bad Krozingen

31.07.2011 Jana Wiesert Schwarzwaldstraße 60a Bad Krozingen

27.08.2011 Justus Leibold Falkensteinerstraße 39 Bad Krozingen

11.09.2011 Maximilian Böhm Lambertstraße 8 Freiburg

11.09.2011 Johanna Siegwolf Eulenweg 22 Freiburg

25.09.2011 Xenia Schäfer In den Mühlenmatten 8 Bad Krozingen

09.10.2011 Anna-Lena Ferati Ahornweg 3 Bad Krozingen

30.10.2011 Philippe Schmieder Mulden 33 Münstertal

Gott segnet,

Konfirmation

2 0 11

die ihm vertrauen, die Kleinen und die Großen.

P s a l M 1 1 5 , 1 3

Konfirmandinnen und Konfirmanden 2011

42 Konfirmandinnen und Konfirmanden

wurden am 15. und

22. Mai in der Christuskirche

eingesegnet. Es war eine erfreuliche

und große Gruppe,

die uns viel Freude machte.

Wir bedauerten, daß die Zeit

so schnell vorüberging. Einige

treffen sich seit der Konfirmation

im Jugendkreis und halten

auch durch den Gottesdienst

Kontakt zur Gemeinde. Folgende

Konfirmanden wurden eingesegnet:

Lennart Baur Bad Krozingen Vadomarstraße 10

Johanna Bork Bad Krozingen Felsenbirnenweg 5

Jasper Brüggemann Bad Krozingen Josefstraße 16c

Niki Dufner Bad Krozingen-Biengen Am Huligraben 10

Jacob Fink Bad Krozingen-Schmidhofen Im Steingärtle 13

Maurice Flaig Bad Krozingen-Schlatt Unter dem Dorf 4

Jan Gerres Bad Krozingen Josef-Mühlebach-Str. 27a

Thorben Gehle Bad Krozingen-Schmidhofen Im Steingärtle 11

Robin Görner Bad Krozingen-Tunsel Malerweg 2a

Viktoria Gosteva Bad Krozingen Breslauer Straße 12

Doreen Grüneberg Bad Krozingen-Hausen Löwenweg 11

Louisa Hochstatter Bad Krozingen Basler Straße 14

46 Dezember 2011 | Januar 2012


Janosch Hönig Bad Krozingen-Biengen Am Huligraben 3

Mathias Justus Bad Krozingen Biengener Allee 5

Natalie Klotz Bad Krozingen Malteserweg 2

Lukas Knobel Bad Krozingen Kapellenstraße 14

Lidia Lobova Bad Krozingen Sterntalerweg 9

Anna-Lena Mauthe Bad Krozingen Josefstraße 21

Florian Meienburg Bad Krozingen Josefstraße 28d

Ann-Sophie Menikheim Bad Krozingen-Schlatt Im Käppelefeld 12

Violetta Michel Ba Bad Krozingen Malteserweg 4

Shana Moehrke Bad Krozingen Kapellenstraße 14

Pascal Möller Bad Krozingen-Tunsel Gißiebelweg 12

Lisa Müller Bad Krozingen Schlossbergstraße 12

Moritz Nopper Bad Krozingen Kemsstraße 36

Andreas Osipuk Bad Krozingen Kapellenstraße 50

Timo Prüfer Bad Krozingen-Tunsel Gißiebelweg 13

Benjamin Pusch Bad Krozingen-Tunsel Kabiserweg 27

Mara Rodehorst Bad Krozingen Kapellenstraße 7

Noah Wilczewski Breisach Maltserstraße 10

Florian Ruh Bad Krozingen Norsinger Straße 17

Marvin Sautter Bad Krozingen Am Römerbrunnen 19

René Schramm Bad Krozingen-Tunsel Im Lichtacker 15

Laura Siegel Bad Krozingen Belchenstraße 18

Larissa Schaal Bad Krozingen-Hausen Im Schmidtackern 22

Till Steiert Bad Krozingen Schmidhofener Straße 1

Hanna Straub Bad Krozingen Im Vogelsang 3

Viktor Trusch Bad Krozingen Josefstraße 17

Fabian Ungelenk Bad Krozingen-Schlatt Brunnenstraße 6b

Vivien Walz Bad Krozingen Schloßbergstraße 18

Jakob Weismann Bad Krozingen Belchenstraße 14a

Jeremiah Josua Winkler Eschbach In den Winkelmatten 7

Markus Winschuh Bad Krozingen Schänzleweg 12

Gott stärkt

mich mit Kraft und weist mir den rechten Weg.

2 . s a M . 2 2 , 2 3

Konfirmation

Dezember 2011 | Januar 2012 47

2 0 11


Trauungen 2011

12 Paare haben sich kirchlich

trauen lassen und ihre Ehe unter

Gottes Segen gestellt. In den

Traugesprächen wurde deutlich,

wie sehr sich die Paare danach

sehnen, sich zu verstehen,

sich gegenseitig zu achten und

16.04.2011 Wolfgang und Beate Kotsch,

geb. Zimmermann

21.05.2011 Benjamin Schoch-Waschow

und Dr. Christina Schoch

25.06.2011 Oliver und Sabine Kuri,

geb. Klitzke

25.06.2011 Wladislaw Maier, geb. Sisikow

und Jutta Maier

22.07.2011 Siegfried Fedrich und Monika

Rubin-Fedrich

06.08.2011 Anatol und Olga Greb

geb. Derzapf

13.08.2011 Henning und Katja Peters

geb. Tönnies

20.08.2011 Michel und Carmen Waldeck

geb. Becker

20.08.2011 Wilhelm und Xenia Seel

geb. Krebs

27.08.2011 Dominik und Julia Leibold

geb. Thun

03.09.2011 Dominik und Xenia Gavrilov

geb. Mattes

17.09.2011 Dr. Stefan und Dr. Ines

Löscher geb. Luckhardt

... daß Jesus Christus

zu unterstützen in guten und in

schwierigen Zeiten, solange sie

leben.

Folgende Brautpaare haben

ihre Ehe unter Gottes Wort und

Segen begonnen :

In der Rheinaue

3

79258 Hartheim

Steingasse 10 79189 Bad Krozingen

Sterntaler- 79189 Bad Krozingen

weg 7

Vogesen- 79206 Breisach

straße 16

Im Käppele- 79189 Bad Krozingen

feld 13

Jägerallee 7 79189 Bad Krozingen

Schützenmatt- CH-4051 Basel

strasse 30

Kapellenstra- 79189 Bad Krozingen

ße 45

Im Käppele- 79189 Bad Krozingen

feld 27a

Falkensteiner- 79189 Bad Krozingen

straße 39

Schmiege 29° 79238 Ehrenkirchen

Neumagenstraße

4

79189 Bad Krozingen

durch den Glauben in eurem Herzen wohne und ihr in der

Liebe eingewurzelt und gegründet seit.

e P h e s e r 3 , 1 7

48 Dezember 2011 | Januar 2012


Bestattungen 2011

In einer so großen Gemeinde

mit vier Altenheimen und einem

hohen Altersdurchschnitt

sterben im Laufe eines Jahres

viele Menschen. Aber nicht nur

ältere; auch jüngere Menschen

mußten wir zu Grabe tragen.

Ihre Namen haben wir im letz-

ten Gemeindebrief bereits veröffentlicht

und im Gottesdienst

am Totensonntag verlesen.

Nachfolgend nennen wir Ihnen

die Namen jener Verstorbenen,

die im letzten Gemeindebrief

noch nicht aufgenommen werden

konnten:

26.09.2011 Hans-Joachim Kohl Hofstraße 2 75 Jahre

30.09.2011 Christel Roth Am Römerbrunnen 9 73 Jahre

06.10.2011 Johanna Lange Feldkircher Straße 14 90 Jahre

10.10.2011 Arthus Grams Schwarzwaldstraße 5 73 Jahre

14.10.2011 Karl-Heinz Geist Rimsinger Straße 1 85 Jahre

20.10.2011 Maria Köhler Kirchhofener Straße 7 86 Jahre

21.10.2011 Rudolf Roch In den Mühlenmatten 9 96 Jahre

21.10.2011 Walter Metzger Hebelstraße 18 90 Jahre

27.10.2011 Karl Ludwig Gisin Wichernweg 3 84 Jahre

07.11.2011 Margarete Rösner Hebelstraße 18 89 Jahre

09.11.2011 Käte Wolff St.-Gallener-Weg 7 99 Jahre

09.11.2011 Ferdinand Brennecke Am Römerbrunnen 6 59 Jahre

10.11.2011 Hedwig Weinhold Schlossgasse 1, Staufen 85 Jahre

11.11.2011 Wolfdietrich Graff Hebelstraße 18 99 Jahre

Meine Zeit

steht in Deinen Händen. P s a l M 3 1 , 1 6

© Bildnachweise

…u.a. Universität Magdeburg,

Gerhard Jost, ccvision und

Johannes Klatt

Dezember 2011 | Januar 2012 49


Kircheneintritte 2011

Wir haben uns gefreut, daß 2

Bürger Bad Krozingens (wieder)

in unsere Kirche eingetreten

sind. Wir haben sie in

Gegenwart des Kirchengemeinderates

aufgenommen

Christus spricht:

und ihnen segnend die Hand

aufgelegt. Nun hoffen wir, dass

sie sich in unserer Gemeinde

wohl fühlen und mutige Schritte

im Glauben an Jesus Christus

tun.

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen.

J o h a N N e s 6 , 3 7

Kirchenaustritte 2011

24 Menschen haben ihren Austritt

aus der Kirche erklärt. Das

tut uns leid. Von fast niemandem

kennen wir die Gründe

für diese Entscheidung. Wir

halten weiterhin die Türe unserer

Kirche für sie offen und

laden sie ein, die Gottesdienste

Nichts kann uns trennen

zu besuchen und am Leben der

Gemeinde teilzunehmen. Auch

würden wir gerne mit ihnen

ins Gespräch kommen. Denn

es gibt auch triftige Gründe, in

der Kirche zu bleiben bzw. wieder

in sie einzutreten.

von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem

Herrn. r ö M e r 8 , 3 2

... zum Jahreswechsel 2011/2012

Wenn du am Ende eines Jahres

zurückschaust auf vegangene

Zeiten, so werden in dir noch

einmal die Bilder aufsteigen;

Bilder von dem, was dir besonders

gelungen ist, was dich aufs

höchste beglückt hat; aber auch

Bilder von dem, was dich tief

verletzt hat, was dir Schmerzen

bereitet und was Tränen gekostet

hat.

Ich wünsche dir, dass du erfahren

mögest, dass alles, woran du

gelitten hast, nicht vergeblich

gewesen ist. Ich wünsche dir

die Kraft, deine Begabungen zu

entfalten.

Du mögest in der Lage sein, deine

Beziehungen zu all den Menschen,

die deinem Herzen nahe

stehen, positiv und fruchtbar zu

gestalten.

Ich wünsche dir, dass das kommende

Jahr für dich ein gesegnetes

Jahr wird, in dem deine

wirklich wichtigen Wünsche

sich erfüllen!

Der Segen des begeisternden

Gottes sei mit dir. Er gebe dir

die Freiheit, dann und wann

50 Dezember 2011 | Januar 2012


aus der Reihe zu tanzen. Er

gebe dir den Mut, dann und

wann etwas ganz Neues auszuprobieren.

Er gebe dir die

Fantasie, dann und wann einen

Menschen spontan zu beglücken.

Er gebe dir die Leichtigkeit,

dann und wann die Pflicht

vergeblich rufen zu lassen.

Der Segen des begeisternden

Gottes sei mit dir. Er gebe dir die

Fähigkeit, dann und wann deutliche

Zeichen zu setzen gegen

den verbreiteten Pessimismus.

Er gebe dir die richtigen Worte,

um dann und wann jemandem

ein großes Lob auszusprechen.

Er gebe dir die Gelegenheiten,

um dann und wann herzhaft lachen

zu können.

Der Segen des begeisternden

Gottes sei mit dir. Er gebe dir

das Vertrauen, dich dann und

wann in seine Arme fallen

zu lassen. Er gebe dir das Ge-

Segnungsgottesdienst

dächtnis, dich dann und wann

für all das Positive und Gute zu

bedanken, das er dir in so reichem

Maße geschenkt hat.

Er gebe dir die Kraft, dann und

wann ein klares Bekenntnis abzulegen

für deine christliche

Überzeugung.

Am Anfang des neuen Jahres lachen lassen. Wer eine Salbung

den wir Sie nun zum dreizehn- nach biblischem Vorbild (Jaten

Mal zu einem Segnungsgotkobus 5) wünscht, kann diese

tesdienst in die Christuskirche auch bekommen. Dazu gibt es

ein. Immer am ersten Sonntag an drei Orten in der Christuskir-

des neuen Jahres findet er statt. che die Möglichkeit. Umrahmt

Von manchem ist er weder ent- wird dieser Gottesdienst von

deckt noch wahrgenommen festlicher Orgelmusik. Ob ein

worden. Das ist schade. Von sei- Besuch nicht auch für Sie einnem

Ablauf völlig anders als der mal in Frage kommen könnte?

Gottesdienst morgens, wird er Wir treffen uns am 1. Januar um

von einem kleinen Team gestaltet:

zwei Männer und zwei Frau-

18 Uhr in der Christuskirche.

en. Jedes Gemeindeglied kann

sich für den Weg ins neue Jahr

Segnungsgottesdienst

persönlich den Segen Gottes

Sonntag,

unter Handauflegung zuspre- 1. Januar 2011

Dezember 2011 | Januar 2012

18.00 Uhr

51


„Glauben heute. Christ werden

– Christ bleiben“ ist das zentrale

Thema unserer Kirche. Die

evangelische Kirche sieht das

Glaubensthema, die Weitergabe

des christlichen Glaubens,

als ihre vordringliche Aufgabe

an.

Nun werden in unserer Gemeinde

an Sonntagen und vielen

Feiertagen in den Predigten

Glaubensfragen beantwortet.

Was bringt der Besuch eines

Glaubenskurses an zusätzlichen

Informationen? Weshalb

sollte man sich für den Kurs

Spur8 interessieren und daran

teilnehmen, sei es als regelmäßiger

Gottesdienstbesucher

oder auch als etwas kirchenfer-

neres Mitglied der Gemeinde?

Das Gemeindeseminar vermittelt

in einem überschaubaren

Zeitraum, an acht Abenden,

zentrale Inhalte des christlichen

Glaubens.

Zu diesem Kurs sind alle herzlich

eingeladen, die:

Die Bedeutung des Glaubens

für ihr Leben abklären

möchten

Die zwar getauft sind, die

aber eine persönliche Beziehung

zum Glauben nie so

recht gefunden haben.

In denen eine Sehnsucht

nach Gott und der frohen

Botschaft des Evangeliums

wachgeblieben sind.

Ein besonderes Anliegen des

Kurses ist es, den Lebenshintergrund

der Teilnehmer ernst zu

nehmen, und dabei die Grundaussagen

des Evangeliums neu

zu erfahren bzw. zu vertiefen.

Diese Inhalte werden im Kurs

in gut verständlicher Form verdeutlicht

und mit dem Angebot

praktischer Hilfe zum Christ

sein und zum Christ werden

verbunden.

Der Kurs verbindet bibel- und

lebensorientierte Gedankengänge

und nimmt die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer so

mit auf einen gut nachvollziehbaren

Weg.

52 Dezember 2011 | Januar 2012


Am Ende eines Abends erhalten

die Teilnehmenden ein

Heft mit Inhalt und Bildern der

besprochenen Einheit und den

darin behandelten Themen.

Diese Themen sind u.a.

wie wir dem Sinn des Lebens

auf die Spur kommen,

wie wir mit Glaubenshindernissen

und dem Misstrauen

umzugehen lernen, wie der

Himmel auf Erden für uns

aufgehen kann.

Weitere Themen sind Gottes

Anfang mit uns und Gottes

Treue zu uns. Der Kurs schließt

mit einem Abschlussgottesdienst

am letzten Abend.

Der Kurs Spur8 ist in den Monaten

Februar und März 2012

an acht Abenden in unserer

Gemeinde geplant. Nähere Einzelheiten

stehen ab Mitte Dezember

zur Verfügung.

Dezember 2011 | Januar 2012 53


Die Weihnachtsgeschichte

Es begab sich aber zu der Zeit,

daß ein Gebot von dem Kaiser

Augustus ausging, daß alle

Welt geschätzt würde. Und diese

Schätzung war die allererste

und geschah zu der Zeit, da Cyrenius

Landpfleger von Syrien

war. Und jedermann ging, daß er

sich schätzen ließe, ein jeglicher

in seine Stadt.

Da machte sich auch auf Joseph

aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth,

in das jüdische Land zur

Stadt Davids, die da heißt Bethlehem,

darum daß er von dem

Hause und Geschlechte Davids

war, auf daß er sich schätzen ließe

mit Maria, seinem vertrauten

Weibe, die ward schwanger. Und

als sie daselbst waren, kam die

54 Dezember 2011 | Januar 2012


Zeit, da sie gebären sollte.Und

sie gebar ihren ersten Sohn und

wickelte ihn in Windeln und

legte ihn in eine Krippe; denn

sie hatten sonst keinen Raum

in der Herberge. Und es waren

Hirten in derselben Gegend auf

dem Felde bei den Hürden, die

hüteten des Nachts ihre Herde.

Und siehe, des HERRN Engel

trat zu ihnen, und die Klarheit

des HERRN leuchtete um sie;

und sie fürchteten sich sehr.

Und der Engel sprach zu ihnen:

Fürchtet euch nicht! siehe, ich

verkündige euch große Freude,

die allem Volk widerfahren wird;

denn euch ist heute der Heiland

geboren, welcher ist Christus,

der HERR, in der Stadt Davids.

Und das habt zum Zeichen: ihr

werdet finden das Kind in Windeln

gewickelt und in einer Krippe

liegen. Und alsbald war da

bei dem Engel die Menge der

himmlischen Heerscharen, die

lobten Gott und sprachen: Ehre

sei Gott in der Höhe und Frieden

auf Erden und den Menschen

ein Wohlgefallen. Andre Übersetzung

nach besser bezeugter

Lesart: „Ehre sei Gott in der

Höhe und Friede auf Erden bei

den Menschen seines Wohlgefallens.“

Und da die Engel von

ihnen gen Himmel fuhren, sprachen

die Hirten untereinander:

Laßt uns nun gehen gen Bethlehem

und die Geschichte sehen,

die da geschehen ist, die uns der

HERR kundgetan hat. Und sie

kamen eilend und fanden beide,

Maria und Joseph, dazu das Kind

in der Krippe liegen. Da sie es

aber gesehen hatten, breiteten

sie das Wort aus, welches zu ihnen

von diesem Kinde gesagt

war. Und alle, vor die es kam,

wunderten sich der Rede, die

ihnen die Hirten gesagt hatten.

Maria aber behielt alle diese

Worte und bewegte sie in ihrem

Herzen. Und die Hirten kehrten

wieder um, priesen und lobten

Gott um alles, was sie gehört und

gesehen hatten, wie denn zu ihnen

gesagt war. …

Dezember 2011 | Januar 2012 55


Jahreslosung 2012

Meine Kraft

ist in den

Schwachen

mächtig.

2 . K o r i N t h e r 1 2 , 9

56 Dezember 2011 | Januar 2012

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