Gemeindebrief Oktober/November 2008 - Evangelische ...

ev.kirche.bad.krozingen.de

Gemeindebrief Oktober/November 2008 - Evangelische ...

Gemeindebrief

der Evangelischen

Kirchengemeinde

Bad Krozingen

W enn wir Gottes Wort hören

und Gottes Werke tun, dann wird

unser ganzes Leben ein nie endendes Erntedankfest.

F r i e d r i c h v o n B o d e l s c h w i n g h

Oktober | November 2008


Adressen und Telefon-Nummern

Anschrift des

Evangelischen Pfarramts

Schwarzwaldstraße 7

79189 Bad Krozingen

( 0 76 33 / 32 42

Fax 0 76 33 / 15 01 01

ev.kirche.bad.krozingen@

t-online.de

Evangelisches Pfarramt I Pfarrer Gerhard Jost Litschgistraße 3

( 32 42

Evangelisches Pfarramt II

momentan unbesetzt Thürachstraße 1

(Kurseelsorge und Betreuung des

Parkstiftes St. Ulrich)

( 0 76 33 / 32 42

Krankenseelsorge momentan unbesetzt

Evangelisches Gemeindebüro Ines Oehler

Schwarzwaldstraße 7

Gabriele Thiel ( 0 76 33 / 32 42

Gemeindediakonin Gabi Groß Merowingerstraße 6

( 0 76 33 / 32 42 und 15 07 11

Kantorin Susanne Konnerth In den Mühlenmatten 7

( 0 76 33 / 93 81 86

Kirchendiener

Tobias Urban Melanchthonweg 2a

und Hausmeister

(0 76 33 / 32 42 + 9 89 22 05

Evangl. Kindergarten

Heike Bangerter Kolpingstraße 2

„Sonnenstrahl“

( 0 76 33 / 39 35

Evangl. Kindergarten

Regina

Am Alamannenfeld 16

„Regenbogen“

Merkel-Teschner ( 0 76 33 / 80 65 75

Sprechstunde des

Gerhard Stichling jeden ersten Dienstag

Sozialabeiters

im Monat von 10 – 12 Uhr

im Gemeindehaus

Spendenkonten der Kirchengemeinde

Geldinstitut Zielgruppe Konto-Nummer BLZ

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen 10.645.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen

(Jugendarbeit)

17.855.1 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen

(Krankenpflegefond)

10.113.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Kindergarten „Regenbogen“ 35 06 45 08 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Alten- und Krankenhausseelsorge 35 65 06 01 680 645 05

Volksbank Staufen Gemeindefest 11.295.11 680 923 00

Volksbank Staufen Ökumenischer Helferkreis 11.721.40 680 923 00

Volksbank Staufen Kurseelsorgezentrum 3711.43784.2 680 923 00

Sparkasse Staufen Kindergarten „Sonnenstrahl“ 90.1175.0 680 523 28

Sparkasse Staufen Förderverein für Kirchenmusik 9.425.489 680 523 28

Volksbank Breisgau Süd Förder- und Hilfsfonds der Evangelischen

Kirchengemeinde Bad Krozingen e.V. 16 55 73 680 615 05

2 Oktober | November 2008


Das Wort für Sie

ott lässt keinen

Spott mit sich treiben;

was der Mensch

sät, wird er ernten

g a l a t e r 6 , 7

Für einen Landwirt hat der

Herbst als Zeit der Ernte etwas

Beruhi gendes und zugleich etwas

Bedauerliches an sich. Das

Beruhigende am Herbst ist, dass

es jedes Jahr eine Zeit gibt, in der

die Früchte der Arbeit tatsächlich

eingefahren werden können. Darauf

kann man sich in aller Regel

sicher verlassen. Andererseits

ist der Herbst auch die Zeit, in

der hochfliegende Träume und

Illusionen auf den Boden der

nüchternen Tatsachen heruntergeholt

werden:

Denn es kann nur das geerntet

werden, was auch gesät wurde

und was der Boden hergibt. Wo

Weizen gesät wurde, kann nicht

Mais geerntet werden und wo

Kartoffeln ausgebracht wurden,

lassen sich im Herbst (leider)

auch keine Goldklumpen ernten.

„Was der Mensch sät, das

wird er ernten!“ Was Paulus den

Christen in der länd lichen kleinasiatischen

Provinz Galatien mitteilt,

ist eine selbstver ständliche

Allerweltsweisheit, die jedem

Menschen, der selbst einmal etwas

ausgesät hat – und sei es nur

in einem Blumentopf – sofort

einleuchtet: Ja, was der Mensch

sät, das wird er ernten – und

nichts anderes!

Dies ist eine Weisheit, die nicht

nur einem Landwirt gilt. Auch

der Erfolg bzw. Misserfolg eines

Schülers dokumentiert die Wahrheit

die ser Lebensweisheit. Wer

jahrelang in der Schule nichts

getan hat, wird kaum ein glänzendes

Abschlusszeugnis erhalten.

Wie umgekehrt ein fleißiger

Schüler mit einem ordentlichen

Zeugnis rechnen kann. Oder:

Wer nie zum Fußballtraining

geht, wird selten ein herausragender

Fußballspieler werden,

auch wenn in den Träumen die

wun derbarsten Tore geschossen

werden.

Geradezu unerbittlich scheint

– ganz entgegen diesen Träumen

– die von Paulus bemühte

Lebensweisheit unser Leben zu

diktieren und zu tyrannisieren.

Nicht nur ist so der Lauf des Lebens,

sondern Gott selbst scheint

für die Richtigkeit dieser Weisheit

zu sorgen. „Gott lässt keinen

Spott mit sich treiben“ und

darum gilt, „was der Mensch sät,

das wird er ernten“. Es ist eine

eigenartige Vorstellung, dass jemand

mit Gott seinen Spott treiben

könnte. Denn das hieße ja,

mit Gott so umzu springen, wie

das z.B. mit einem „Dorfdeppen“

gemacht wird, der für blöd gehalten

wird und zum allgemeinen

Gespött herhalten muss. Dies

Oktober | November 2008 3


hieße, Gott an der Nase herumzuführen

wie einen tollpatschigen,

aber gutmütigen Bären im

Zirkus, seinen Spaß an ihm zu

haben und dann über diesen

Trottel zu spotten.

Gott aber lässt keinen Spott mit

sich treiben, nicht der allmächtige

Gott.

Der Satz des Paulus könnte dann

zum einen bedeuten, dass Gott

den Menschen, die ihn verspotten,

diesen Spott heimzahlen

wird. Wer Spott sät, wird Spott

ernten. Für einen solchen Menschen

wird es dabei nichts mehr

zu lachen geben. Gott ist eben

kein gutmütiger Trottel, der alles

einsteckt und sich nicht wehrt.

Wer Gott verspottet, muss ernsthafte

Konsequenzen für sich

selbst befürchten. Und dann

könnte der Satz des Paulus uns

davor warnen wollen, das Wohlwollen

und die Gnade Gottes zu

überschätzen. Auch für Gottes

Verhältnis zu uns würde dann

dieser eherne Lebensgrundsatz

gelten, dass einer ernten wird,

was er gesät hat. Auch das ist einerseits

beruhi gend, andererseits

zum Fürchten. Wir könnten

z. B. nicht alles mögli che im Leben

machen und dann erwarten,

dass Gott uns seinerseits nur

Freude und Glück bereiten wird.

Die Fortsetzung im Galater brief

bestätigt dies: Denn es macht einen

Unterschied bei Gott, ob ein

Mensch sein Leben im Sinne des

„Fleisches“ führt oder im Sinne

des „Geistes“. Der Lebensentwurf

zieht die entsprechenden

Konse quenzen nach sich: entweder

Verderben oder das ewige

Leben. So gilt auch für die

Beziehung zu Gott, was allgemein

im Leben gilt: Es ist nicht

egal, was für eine Beziehung zu

Gott ein Mensch hat. Denn daran

entscheidet sich das Gelingen

des gesamten Lebens, daran

entscheidet sich für ihn Heil

oder Unheil.

Wir sollen uns deshalb zu Herzen

nehmen, dass es nicht egal

ist, wie ein jeder sein Leben

führt. Das will genau überlegt

sein. Denn ir gendwann einmal

werden sich die Konsequenzen

aus meinen heutigen Entscheidungen

und meiner heutigen

Lebensführung einstellen. Auch

in unserer Bezie hung zu Gott:

Ob ich schon jetzt mit Gott lebe

oder ob ich ihn igno riere, das

entscheidet mit darüber, ob ich

das Heil erlange oder nicht.

Das scheint eine klare Sache zu

sein. Wenn mir da nicht ein Einwand

gegen diese Auslegung

einfallen würde. Denn mir fällt

ein, wie mit Jesus Christus Spott

getrieben wurde vor seiner

Kreuzigung (Mk 15,17–20) und

am Kreuz (Mk 15,29–32). Dieser

Spott war kein Ruhmes blatt

für die Menschen, die Jesus verspotteten.

Aber Gott schlug nicht

zurück. Er zahlte diesen Spott

nicht heim. Denn trotz dieses

Spotts gilt Jesu Tod allen Menschen,

bedeutet er die Versöhnung

Got tes mit allen Menschen.

Der Spott von Menschen lässt

Gottes Liebe zu uns, auch zu den

Spöttern nicht erkalten. Er bringt

4 Oktober | November 2008


Gott nicht davon ab, uns allen

wohlgesonnen, gnädig und ein

freundlicher Gott zu sein. An

Jesus Christus sehen wir, dass

Gott dem einen mehr gibt, als

er gesät hat und dem anderen

Besseres gibt, als er verdient hat.

Deshalb habe ich die Hoffnung,

dass mein Leben von Gott nicht

nur an dem ehernen und stren­

Terminkalender

Oktober 2008

gen Lebensgrundsatz („was der

Mensch sät, das wird er ernten“)

gemessen wird, sondern Gott

mir verzeiht, wenn ich von seinem

Willen abweiche und er in

seiner Liebe auch dann an mir

festhält, wenn ich ihn ignorieren

oder vergessen sollte.

Donnerstag 2.10. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Samstag 4.10. 18.00 Uhr Ökumenischer Familiengottesdienst in der

kath. Kirche in Hausen

19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche Biengen

(Pfarrer Jost)

Sonntag 5.10. 10.00 Uhr Familiengottesdienst in der Christuskirche zum

20. Sonntag nach Trinitatis Erntedanktag mit Feier des Hl. Abendmahles

Erntedankfest

(Familiengottesdienstteam und Pfarrer Jost)

Kollekte für die Hungernden in der Welt

17.00 Uhr „Kleine Kirche“ Gottesdienst für die Allerkleinsten

unserer Gemeinde mit ihren Eltern und Großeltern.

Montag 6.10. 19.30 Uhr UNTERwEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Dienstag 7.10. 20.00 Uhr Konfirmanden-Elternabend im Gemeindehaus

Freitag 10.10. 17.00 Uhr Start zur ersten Konfirmandenfreizeit des neuen

Konfirmandenkurses

Samstag 11.10. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Tunsel

(Pfarrer Jost)

Sonntag 12.10. 10.00 Uhr Gottesdienst mit dem Bläserkreis in der Christus-

21. Sonntag nach Trinitatis kirche (Pfarrer Jost)

Kollekte für die Öffentlichkeitsarbeit in unserer

Gemeinde

10.00 Uhr Kindergottesdienst im Jugendpavillon

anschl. Kirchencafé im Gemeindehaus

Oktober | November 2008 5


19.30 Uhr Konzert in der Kath. Pfarrkirche St. Alban

„Die Schöpfung“ von Joseph Haydn

(siehe auch S. 19)

Dienstag 14.10 18.00 Uhr Bezirkssynode des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald

in Stegen

20.00 Uhr Emmaus-Kurs im Gemeindehaus (siehe auch S. 36)

Mittwoch, 15.10. 19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche

Donnerstag 16.10. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Sonntag 19.10. 10.00 Uhr Gesamtgottesdienst in der Christuskirche

22. Sonntag nach Trinitatis (Pfarrer Jost)

Kollekte für die Kindergottesdienstarbeit in unserer

Gemeinde

10.00 Uhr Kindergottesdienst im Jugendpavillon

anschl. Gemeinsames Mittagessen im Gemeindesaal

Montag 20.10. 15.00 Uhr Nachmittag der älteren Generation im Gemeindehaus

19.30 Uhr UNTERwEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Dienstag 21.10. 20.00 Uhr Emmaus-Kurs im Gemeindehaus (siehe auch S. 36)

Sonntag 26.10. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer Jost)

23. Sonntag nach Trinitatis

Kollekte für die soziale Arbeit in unserer Kirchengemeinde

19.00 Uhr Lob- und Anbetungsgottesdienst in der Christuskirche

Dienstag 28.10. 20.00 Uhr Emmaus-Kurs im Gemeindehaus (siehe auch S. 36)

Donnerstag 30.10. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 31.10. 19.00 Uhr Reformationsgedenken in der Christuskirche

Auftaktveranstaltung der „Nacht der offenen Kirchen“.

An der Orgel: Susanne Konnerth in der Christuskirche

22.00 Uhr Nacht der offenen Kirchen – Zwei Bilder von Marc

Chagall – dazu Orgelmusik von Susanne Konnerth in

der Christuskirche (siehe auch Seite 27 und 28)

6 Oktober | November 2008


November 2008

Samstag 1.11. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Biengen

(Pfarrer Jost)

Sonntag 2.11. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche mit Feier des Hl.

24. Sonntag nach Trinitatis Abendmahles (Pfarrer Jost)

Kollekte für die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes

10.00 Uhr Kindergottesdienst im Jugendpavillon

Montag 3.11. 19.30 Uhr UNTERwEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Samstag 8.11. 18.00 Uhr Ökumenischer Familiengottesdienst

in Hausen

19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche Tunsel

(Pfarrer Jost)

19.30 Uhr Konzert des Kammerorchesters Bad Krozingen

Sonntag 9.11. 10.00 Uhr Gottesdienst zum 70. Jahrestag der Reichs-

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahrs pogromnacht – (Diakonin Groß und Pfarrer Jost /

siehe auch Seite 29)

Kollekte für die Arbeit des ökumenischen Helferkreises

parallel Kindergottesdienst im Jugendpavillon

anschl. Kirchencafé

17.00 Uhr Vernissage im Albaneum – Eröffnung der Ausstellung:

„Jugend unterm Hakenkreuz“

Donnerstag 13.11. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 14.11. 18.00 Uhr Bezirkssynode im ökumenischen Zentrum in Stegen

Samstag 15.11. 17.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauertag

in der Trauerhalle des Friedhofs Bad Krozingen

(Pfarrer Disch, Pfarrer Jost / siehe auch Seite 29)

Sonntag 16.11. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Volkstrauertag mit Feier des

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahrs Hl. Abendmahles (Pfarrer Jost / siehe auch Seite 29)

Kollekte für „Zeichen des Friedens“

10.00 Uhr Kindergottesdienst im Jugendpavillon

anschl. Gemeinsames Mittagessen im Gemeindesaal

Montag 17.11. 15.00 Uhr Nachmittag der Älteren Generation im Gemeindehaus

19.30 Uhr UNTERwEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Oktober | November 2008 7


Dienstag 18.11. 19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Beginn der Gebetsnacht

in Biengen (Diakon Borgas, Diakonin Groß,

Pfarrer Jost / siehe auch Seite 8 unten und Seite 31)

Mittwoch 19.11. 10.30 Uhr Stiller Gottesdienst im Altarraum mit Teilen von

Buß- und Bettag Teilen von Brot und Wein (Pfarrer Jost)

Sonntag

19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche

23.11. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Toten- oder Ewigkeits-Sonntag in

Ewigkeits-Sonntag der Christuskirche unter Mitwirkung der Kantorei

(Pfr. Jost / siehe auch Seite 32)

Kollekte für unsere eigene Gemeinde

10.00 Uhr Kindergottesdienst im Jugendpavillon

17.00 Uhr Konzert zum Ewigkeitssonntag: Gesang und Orgel

(siehe auch Seite 20)

Donnerstag 27.11. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Sonntag 30.11. 10.00 Uhr Festlicher Gottesdienst zum Beginn des neuen

1. Sonntag im Advent Kirchenjahres unter Mitwirkung der Kantorei

(Pfarrer Jost)

19.00 Uhr Lob- und Anbetungsgottesdienst in der Christuskirche

Gottesdienste im Stadtteil Biengen

Sie sind herzlich zu unseren monatlichen

Gottesdiensten in die

katholische Kirche eingeladen.

Am Samstag, 4. Oktober und

1. November, jeweils um 19

Uhr kommen wir zusammen,

um uns an der Gemeinschaft

zu freuen und um Gottes Wort

als Hilfe für den Alltag zu hören.

Beide Gottesdienste feiert Pfarrer

Jost mit Ihnen.

Ein besonderer Gottesdienst in

jedem Jahr ist der ökumenische

Gottesdienst am Vorabend

des Buß- und Bettages zum

Auftakt der Gebetsnacht. Am

Dienstag, 18. November um

Ökum. Gottesdienst zum

Auftakt der Gebetsnacht

… in Biengen:

Dienstag, 18. November

19 Uhr in der

katholischen Kirche

Biengen

19 Uhr sind Sie herzlich eingeladen.

Ein kleines Team von

evang. und kath. Christen hat ihn

vorbereitet und führt ihn auch

durch, zusammen mit Diakon

Rolf Borgas, Pfarrer Jost und Gemeindediakonin

Gabi Groß.

8 Oktober | November 2008


Familiengottesdienst im Stadtteil Hausen

Als Gemeinde kommen wir

am Samstag, 4. Oktober und

Samstag, 1. November, jeweils

um 18 Uhr in der katholischen

Kirche zusammen. Deshalb freuen

wir uns, wenn wir Sie begrüßen

dürfen. Die ökumenischen

Familiengottesdienste begleiten

wir gerne, sehen wir doch,

mit welcher Freude und welch

großem Engagement Kleine und

Große an diesem Gottesdienst

beteiligt sind.

Gottesdienst im Stadtteil Tunsel

Immer am zweiten Samstag im

Monat feiern wir in der katholischen

Kirche in Tunsel einen

evangelischen Gottesdienst. Am

Samstag, dem 11. Oktober

und Samstag, dem 8. Novem-

Herzlichen Glückwunsch …

Allen Gemeindegliedern, die in

den Monaten Oktober und November

Geburtstag haben, gratulieren

wir von Herzen. Möge

Gott Sie auch im neuen Lebens­

ber kommen wir um 19 Uhr zusammen,

um Gottesdienst zu feiern.

Das geschieht auf vielfältige

Weise. Die Gottesdienste leitet

Pfarrer Jost.

jahr reich segnen und Sie durch

alle kommenden Tage begleiten.

Wir grüßen Sie mit folgenden

Zeilen:

Halte Du den Glauben …

Halte Du den Glauben fest,

dass Dich Gott nicht fallen lässt:

er hält sein Versprechen!

r u d o l F a l e x a n d e r s c h r ö d e r

Bibelgesprächskreis

Zu unserem Bibelgesprächskreis Wir treffen uns im Erdgeschoss

laden wir alle 14 Tage am Don- des Gemeindehauses am 2. Oknerstag

von 15 – 16 Uhr ins Getober, 16. Oktober, 30. Oktomeindehaus

ein. Wir beschäftiber, 13. November und am 27.

gen uns in einer sehr lebendigen November.

Weise mit dem Römerbrief, entdecken

so viele Parallelen zur

Bibelgesprächskreis

Gegenwart und bringen unsere

eigenen Lebenserfahrungen

mit ein. Wer Lust hat, einzusteigen,

ist uns sehr willkommen.

Oktober | November 2008

Donnerstag, den

2., 16. und 30. Oktober /

13. und 27. November 2008

jeweils von 15 bis 16 Uhr.

9


An jedem zweiten Sonntag im Monat …

… wollen wir nach dem Gottesdienst

Sie zu Kaffee, Tee und

ein wenig Gebäck einladen. Wir

treffen uns im Foyer der Kirche

und vor dem Gemeindesaal, um

unsere Bistrotische stehend oder

bei den beiden Sitzgruppen, um

über die Predigt zu reden oder

anderweitig ins Gespräch zu

kommen. Auf diese Weise lernen

wir uns näher kennen und

Konfirmanden-Elternabend

Am Dienstag, 7. Oktober, um

20.00 Uhr treffen wir uns zu

einem Konfirmandenelternabend

im Gemeindehaus. Das

Thema, das uns beschäftigen

wird, ist: „Gott – das Funda-

Lob- und Anbetungsgottesdienst

Monatlich findet ein Lob­ und

Anbetungsgottesdienst am zweiten

Sonntag im Monat um 19

Lob- und Anbetungsgottesdienste

26. Oktober und

30. November 2008

jeweils um 19.00 Uhr.

Uhr in der

Christuskirche

statt.

Wir singen

neue Lieder

des Gesangbuches,ha­

Kirchencafé

12. Oktober 2008 und

9. November 2008

… nach dem Gottesdienst

wachsen als Gemeinde zusammen.

Ob wir am 12. Oktober

und am 9. November mit Ihnen

rechnen können ?

Konfirmanden-Elternabend

Dienstag, 7. Oktober 2008

20 Uhr im Gemeindehaus

ment allen Lebens“. Dazu laden

wir alle interessierten Eltern

herzlich ein.

ben Zeit zur Stille und zum Gebet,

betrachten einen Bibeltext

und feiern miteinander im Kreis

um den Altar stehend das Hl.

Abendmahl. Wir freuen uns,

wenn Sie sich uns anschließen

wollen, und zwar am Sonntag,

26. Oktober und am 30. November.

Unterwegs – Religionsunterricht für Erwachsene

Der Religionsunterricht für Erwachsene

beschäftigt sich mit

dem letzten Buch der Bibel, der

UNtErwEGs

Offenbarung. Wir gehen Kapitel

für Kapitel durch das ganze

Buch, hören seine Botschaft,

fragen nach seiner Aussage und

Bedeutung für uns heute und

entdecken, wie sehr diese mehr

als 1900 Jahre alten Worte uns

angehen.

10

Montag, den 6. / 20. Oktober

und 3. / 17. November

Jeder Abend beginnt um 19.30

Uhr und endet um ca. 21 Uhr.

Oktober | November 2008


Regelmäßige Veranstaltungen …

… in der Evangelischen Kirchengemeinde

Montags 15.00 Uhr Begegnungskreis

18.15 Uhr Übung der Stille. Kontemplation.

Im Haus der Kurseelsorge

Dienstags 10.00 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat: Sprechstunde

des Sozialarbeiters im Gemeindehaus

Mittwochs 20.00 Uhr Kantoreiprobe der Kantorei im Gemeindehaus*

Donnerstags 14.00 Uhr Kinderchor 3 ab 5. Klasse*

14.45 Uhr Kinderchor 1 ab 4 Jahre bis 1. Klasse*

15.15 Uhr Kinderchor 2 ab 2. bis 4. Klasse*

16.00 Uhr Jugendband Gruppe 1*

Jugendband Gruppe 2 nach Absprache*

18.00 Uhr Treffpunkt der Jugend im Jugendpavillon*

19.30 Uhr Mitarbeiterrunde der JugendmitarbeiterInnen im

Jugendpavillon

Samstags 10-12 Uhr Jungschar „Regenbogenbande“ (6 – 10-jährige) vierzehntägig

im Jugendpavillon* / **

15.15Uhr wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

„Dietrich-Bonhoeffer-Haus“ (Pfr. Klein)

Sonntags

16.15 Uhr wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

Siloah (Pfr. Klein)

10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche; parallel dazu

Kindergottesdienst* im Jugendpavillon

* außer in den Ferien ** 14-tägig (siehe Veröffentlichungen)

Stellenbesetzung der Pfarrstelle II – Kurseelsorge

Wir hatten Anfang Juli eine neue

Kurseelsorgerin gewählt. Sie

freute sich auf die neue Aufgabe.

Ihr Mann, der auch Pfarrer

ist, hatte sich auf eine Pfarrstelle

in Freiburg beworben, wobei

die Kirchenleitung fest davon

ausging, dass er gewählt wird.

Beides hätte gut gepasst. Nun ist

aber der Ehemann der Gewählten

in Freiburg nicht zum Zuge

gekommen, was zur Folge hatte,

dass auch die von uns Gewählte

wieder absagen musste. So

stehen wir mit unserem Suchen

wieder am Anfang. Leider.

Bis zum Redaktionsschluss waren

noch Ferien. Insofern werden

wir noch einige Zeit zuwarten

müssen, bis wir mehr

Klarheit bekommen. Wir werden

Sie in den Gottesdiensten

informieren, sollten sich neue

Aspekte ergeben.

Oktober | November 2008 11


Sperrmüll oder Nächstenliebe?

Im Nachgang zum letzten Titelbild

und der Andacht sandte

uns Frau Ponick aus dem Ezmattenweg

folgende erlebte Geschichte

zu:

November 2004, Sperrmülltag.

Das genaue Datum habe ich vergessen,

spielt aber auch keine

Rolle. Am Abend zuvor wurde

schon an den Straßenrand gestapelt,

was kaputt, sperrig etc.

war, kurzum: alles, was man loswerden

wollte. Die ersten Autos

und Kleintransporter fuhren

vorbei; die Fahrer nach brauchbaren

Dingen Ausschau haltend.

Carolin wurde von einer Nachbarin

gefragt, ob sie eine Puppenwiege

haben möchte. Eine

Puppe, die darin lag, könnte sie

auch dazu haben. Was die Wiege

anging, war das „Ja“ in ihren Augen

sofort zu sehen; bei der Puppe

überlegte sie, da sie ihr nicht

sogleich gefiel, aber letztendlich

hatte auch diese ein neues Zuhause.

Am anderen Morgen nieselte

es. Ein trüber Tag. Carolin

musste zur Schule und die Zeit

drängte. Mit dem Schirm in der

hand gingen wir durch den Garagenhof,

bogen um die Ecke und

blieben wie angewurzelt stehen.

Es bot sich uns beiden ein Anblick,

der uns wohl gleichermaßen

tief berührte. Zwischen all

den durchwühlten Dingen lagen

zwei Puppen völlig lieblos hingeworfen,

z.T. schon nass und

bei der kleineren Puppe war der

Kopf nach hinten verdreht. Carolin

konnte es nicht fassen „Mama,

sieh mal, wer macht so was?

Mama, können wir sie mitnehmen?“

Da die Zeit drängte, musste

ich eine Lösung finden. Also

setzte ich die beiden Puppen auf

einen ramponierten Stuhl unter

einen Baum und sagte, dass sie

so ein bisschen geschützt sind.

Es half nichts und wir mussten

doch gehen! Mit allen möglichen

Argumenten versuchte ich die

Aufregung zu mildern. Es half

nichts und inzwischen waren

wir wieder auf dem Weg. Ich

verstand sie so gut. Nachdem

ich einen Satz zu ihr sagte, von

dem ich noch im selben Moment

wusste, dass ich hätte das

Gegenteil sagen müssen, stellte

sie sich energisch vor mich hin

und sagte sehr laut: „Mama, du

hast gesagt, wir nehmen jeden

so, wie er ist und jetzt, was ist

jetzt ?“ Sie hatte ja so recht. Für

sie waren das ja nicht nur einfach

Puppen, sondern Puppenkinder,

kleine Menschen. Also

schlossen wir einen Kompromiss:

wenn sie sich beeilen würde,

könnte ich auf dem Rückweg

nach den Puppen sehen. Das tat

sie und ich flog förmlich nach

Hause, immer darauf hörend,

ob das Geräusch der Zerstörung

schon unsere Straße erreicht hätte.

Von weitem sah ich sie noch

sitzen. Wie schön. Ich schnappte

die beiden Puppen und murmelte:

Jetzt bekommt ihr eine neue

Mutter. Eigentlich hatte ich an

diesem Morgen etwas anderes

vorgesehen, aber was tut man

12 Oktober | November 2008


nicht alles! So badete ich die

beiden, wusch Haare, legte sie

trocken und flickte eine „kleine

Wunde“. Sie bekamen von anderen

Puppenkleider ausgeliehen

und später an Weihnachten eigene

neue. Dann setzte ich sie auf

ein Kissen vor die Heizung und

wartete gespannt darauf, was Carolin

dazu sagen würde. Aus der

Kids von 6 bis 10 Jahren sind

herzlich eingeladen zur Jungschar

„Regenbogenbande“ jeweils

14­tägig am Samstagvormittag

von 10 – 12 Uhr, im

Jugendpavillon, Ev. Gemeindehaus.

Schule nach Hause gekommen,

registrierte sie die „Neuen“, sagte

aber nichts. Irgendwann später

fragte ich sie, was sie denn dazu

meint. Sie strahlte mich an und

sagte: „Danke, Mama“. Übrigens:

die beiden heißen Lea und Lars

und werden geliebt, einfach so…

wie sie sind.

Termine der Kinder- und Jugendarbeit

Regenbogenbande

Treff- für Jugendliche

WANN? Immer Donnerstags,

18 – 19.30 Uhr

WER kommt? Jugendliche

zwischen 14 und 19

Jahren

WAS geht? Sich treffen zum

Schwätzen und bunten

Freizeitprogramm: Billard

oder Dart spielen,

Kickern, Kochen und

Beide Kreise finden im

Jugendpavillon statt – jedoch

nicht während der Schulferien.

regenbogenbande

Wir erwarten euch am:

4. und 18. Oktober und am

8. und 22. November 2008

Auf euch freuen sich Ann-Kathrin,

Bianca, Claudia und Dustin.

Essen, Filme schauen,

Diskutieren über Gott

und die Welt, Ausflüge

machen ... Außerdem:

Planen und Vorbereiten

von Aktionen, Gottesdiensten

und Freizeiten

...

Schau doch mal rein ...

Oktober | November 2008 13


Kindergottesdienst

Wir freuen uns, wenn am Sonntagvormittag

auch Familien zum

Gottesdienst kommen und sich

die Kinder zum Kindergottesdienst

einladen lassen. Gemeinsam

mit den Erwachsenen beginnt

der Kindergottesdienst um

10 Uhr in der Kirche. Vor der

Predigt gehen die Kinder in den

Jugendpavillon, wo der KiGo

mit spannenden Geschichten,

schwungvollen Liedern, kurzweiligen

Spielen und Kreativangeboten

fortgesetzt wird.

Am Sonntag, den 4. Oktober, feiern

wir aus Anlass des Entedankfests

mit der ganzen Gemeinde

einen Familiengottesdienst.

In den Herbstferien (26. Oktober

und 2. November) pausiert

auch der Kindergottesdienst.

Familiengottesdienst an Erntedank

Am Erntedankfest, am Sonntag,

den 5. Oktober, feiern

wir in der Christuskirche einen

Familiengottesdienst. In

diesem Gottesdienst wollen wir

uns über die Fülle der Gaben

aus Gottes Schöpfung freuen

und Gott danken, dass er uns

schenkt, was wir zum Leben

Impressum

V.i.S.d.P und V.i.S.d.M.S.: Pfarrer Gerhard Jost

Schwarzwaldstraße 7

79189 Bad Krozingen

Erntedank

Wer möchte, darf ein kleines

Erntekörbchen zum Gottesdienst

mitbringen!

brauchen. Zu diesem fröhlichen

Gottesdienst laden wir Jung und

Alt ganz herzlich ein!

Kleine Kirche: „Wir feiern Erntedank“

Am Nachmittag des Erntedanktags,

am Sonntag, dem

5. Oktober um 17 Uhr sind die

Kleinsten mit ihren Eltern,

Geschwistern und Großeltern

wieder zur „Kleinen

Kirche“ eingeladen. Natürlich

steht in diesem Gottesdienst der

wunderbar geschmückte Erntealtar

mit all seinen bunten, vielfältigen

Gaben im Mittelpunkt.

Lebendig und ganz elementar

können Kleine und Große in diesem

Gottesdienst erfahren, dass

Gott für uns sorgt. Er dauert ca.

30 Minuten. Im Anschluss gibt

es wieder ein Abendessen im

Gemeindesaal. Es wäre schön,

wenn alle, die mitessen wollen,

eine Kleinigkeit für das Buffet

mitbringen würden.

Wir freuen uns auf ganz kleine

und schon große Menschen, die

mit uns Gottesdienst feiern!

14 Oktober | November 2008


Nachmittage der Älteren Generation

Monatlich einmal trifft sich die

ältere Generation unserer Gemeinde

zu einer Geburtstagsfeier.

Jene, die in den letzten vier

Wochen Geburtstag hatten, wurden

schriftlich eingeladen. Die

meisten melden sich leider nicht

für diesen Nachmittag an. Aber

die, die kommen, erleben immer

gehaltvolle und kurzweilige

zwei Stunden. Wir beginnen mit

dem Kaffeetrinken und nehmen

uns dafür viel Zeit. Danach setzt

dann das Thema des Tages ein.

So freuen wir uns auf die Begegnung

mit Ihnen am Montag,

dem 20. Oktober um 15 Uhr

im Gemeindesaal. Zum 491.

Mal jährt sich in diesem Monat

der Reformationstag. Wir bedenken,

was Martin Luther für ein

Mensch war und bekommen einen

Einblick in sein reformatorisches

Denken, das uns bis heute

prägt. Am Montag, dem 17.

November um 15 Uhr findet

Gemeinsames Mittagessen

Nachmittage der

Älteren Generation

Montag, den 20. Oktober

und 15. November 2008

jeweils um 15.00 Uhr.

der nächste „Nachmittag der älteren

Generation“ statt. Unter

dem Titel „Beten Sie noch“ hatte

das ZDF vor einigen Jahren

Menschen auf der Straße befragt.

Auch Religionslehrer, Theologen

und Psychologen werden um

Antwort gebeten, ob und wie

sie beten und ob sie an die Wirkung

des Gebetes glauben. In

kurzen Statements werden verschiedene

Aspekte des Gebets

erklärt und der Versuch einer

theologischen und psychologischen

Begründung des Gebets

gemacht. Forscher in Amerika

haben z.B. herausgefunden, dass

Menschen, die beten, gesünder

sind als Nichtbeter.

Gemeinsames Mittagessen

16. November bitten wir Sie zu

Tisch. Die Preise sind familien­

Sonntag, den 19. Oktober

und 16. November 2008

nach dem Gottesdienst

im Gemeindesaal

freundlich gestaltet. Auch Getränke

halten wir für Sie bereit.

Das gemeinsame Essen dient

dem Kontakt untereinander und

dem Zusammenwachsen in un­

Einmal im Monat laden wir nach serer Kirchengemeinde.

dem Gottesdienst zum Mittages­ Kurgäste sind selbstverständlich

sen in den Gemeindesaal ein. auch jederzeit herzlich willkom­

Eine Gruppe der Gemeinde men!

kocht ein preiswertes, schmackhaftes

Essen. Am Sonntag, dem

Bildnachweise

19. Oktober und Sonntag, dem …u.a. von pixelio.de, wikipedia,

Oktober | November 2008

Gerhard Jost, Johannes Klatt

15


Abendgebet mit Kirchenmusik

Israelreise 2009

Israelreise 2009

Ein besonderes Highlight eines

jeden Monats ist das Abendgebet

mit Kirchenmusik. Unser Kantorin

musiziert mit Schülerinnen

und Schülern der Jugendmusikschule

auf hohem Niveau. Dazwischen

gibt es Lesungen, die

zum Nachdenken anregen. Eine

gewinnbringende halbe Stunde

pro Monat. So laden wir Sie ein

am Mittwoch 15. Oktober und

Die Prospekte für die Israel­ und

Jordanienreise 2009 vom 17. Oktober

bis 3. November sind im

November fertig und können

dann im Gemeindebüro abgeholt

werden. Erste Anmeldungen

sind bereits eingegangen.

Schon jetzt kann ich Ihnen das

Gerüst meiner vorletzten Reise

nach Israel und Jordanien schildern:

17.10. Wir übernachten in

Tel Aviv. 18.10. Wir besuchen Jaffa

ausgiebig (Museum Ilana Gur,

Israelreise 2009

Abendgebete mit

Kirchenmusik

Mittwoch, 15. Oktober und

19. November 2008

jeweils von 19.30 bis 20 Uhr.

19. November jeweils von

19.30 – 20 Uhr.

Ob wir mit Ihnen rechnen können?

Kunstgewerbe, Künstler etc.) gehen

in Tel Aviv zum Platz, auf

dem Yitzchak Rabin erschossen

wurde und fahren zum Diapora­

Museum in der Universität von

Tel Aviv. Übernachten in Maagan

am See Genezareth. 19.10.: Wir

besuchen Beth Shean, Bet Alpha,

Gan Hashlosha

mit Gelegenheit

16

17. Oktober bis

3. November 2009

Oktober | November 2008


zum Baden und Übernachten

am See Genezareth. 20.10: Wir

fahren zum biblischen Chorazin,

fahren nach Nazareth und

besuchen zu einer Weinprobe

die Kellerei Dalton. Übernachtung

in Maagan. 21.10. Bummeln

durch Tiberias, Fahrt nach Ginnossar

zum „Jesus­Boot“, der Rest

des Tages ist frei zum Baden im

See oder Ausruhen. 22.10.Fahrt

nach Jordanien, Besuch von Jerash,

Besichtigung von Amman,

der Hauptstadt des Königreichs

Jordanien. Hotel Radisson

23.10. Berg Nebo, Madaba, Karak,

durchs Wadi Mujib, entlang der

Königsstraße nach Petra, Petra by

night. 24.10. Ganzer Tag: Petra.

25.10. Jeep­Tour durch das Wadi

Rum, Fahrt über Akaba nach Eilat.

Dort: Übernachtung. 26.10.

Freier Tag in Eilat, oder: Fahrt

zum Katharinenkloster nach

Ägypten, Besuch des Unterwassermuseums,

Jachtfahrt. Übernachtung

in Eilat. 27.10. Fahrt

durch die Wüste Arava. Besuch

des Antilopen­Parks und der Haval

Yair­Farm, wo wir etwas über

die Landwirtschaft in der Wüste

erfahren. Fahrt zum Hotel Lot

mit der Möglichkeit zum Baden

in Toten Meer. 28.10. Besuch von

Massada, Qumran und der AHA­

VA­Kosmetik­Fabrik, die mit den

Salzen des Toten Meeres hervorragende

Kosmetik herstellt.

Fahrt nach Jerusalem ins Hotel.

29.10.­ 3.11. Hier müssen wir am

Programm noch etwas feilen. Es

wird aber zwei halbe Tage, die

frei sind, geben mit der Möglichkeit

zum Shopping in Jerusalem.

Auf jeden Fall werden wir

nach Neot Kedumim fahren, wo

alle Pflanzen der Bibel zu sehen

sind; außerdem nach Beth Guvrin

und Bethlehem. Lassen Sie

sich einfach überraschen.

Appetit bekommen?

Melden Sie sich bitte bald an, da

wir Anfang Januar 2009 den ersten

Vorbereitungsabend haben.

Sonntag · 12. Oktober 2008 · 10.00 Uhr · Christuskirche

Musikalischer Gottesdienst

Der Bläserkreis unserer Gemeinde gestaltet den Gottesdienst.

Joseph Haydn „Die Schöpfung“

Am Sonntag, 12. Oktober 2008,

19.30 Uhr, wird in St. Alban das

Oratorium „Die Schöpfung“ von

Joseph Haydn (1732 – 1809) auf­

geführt. Dargeboten wird das

Werk von der Kantorei der Christuskirche,

dem katholischen

Kirchenchor und dem Projekt­

Israelreise 2009

Förderverein

für Kirchenmusik

e.V.

BAD KROZINGEN

Oktober | November 2008 17


Förderverein

für Kirchenmusik

e.V.

BAD KROZINGEN

JAHRE

chor „Cantus Omnibus“ sowie

zahlreichen Instrumentalisten.

Die Aufführung am 12. Oktober

2008 stellt einen Höhepunkt

der Kirchenmusik in Bad

Krozingen im diesem Jahr dar.

„Die Schöpfung“, 1798 als eines

der Spätwerke Joseph Haydns

entstanden, gilt neben dem Oratorium

„Die Jahreszeiten“ (von

1801) als eines der großen Meisterwerke

des Komponisten.

Schon die Universalität des Themas

(Schöpfung der Welt, der

Natur, des Menschen) ist nahezu

einzigartig. Hinzu kommt die

besondere musikalische Ausdrucksstärke

des Oratoriums.

Die innige Verbindung von Text

und Musik, die oft gerühmte Einheit

des ganzen Werkes und seine

elementare Klarheit verleihen

Haydns „Schöpfung“ eine

prachtvolle Größe, die das Publikum

immer wieder fasziniert.

Unterstützt wird die Aufführung

am 12. Oktober 2008 vom „Förderverein

für Kirchenmusik e.V.“

der Evangelischen Kirchengemeinde

Bad Krozingen. Zweck

des Vereins ist die Förderung

der Kirchenmusik in unserer

Gemeinde; dies erfolgt insbesondere

durch die Veranstaltung

von Konzerten. Mitglied des gemeinnützigen

Vereins kann jede

Person werden, die der Evangelischen

Kirchengemeinde Bad

Krozingen angehört; die Förder­

mitgliedschaft steht allen offen,

die der Förderung der Kirchenmusik

in besonderer Weise verbunden

sind.

Der „Förderverein für Kirchenmusik

e.V.“ unterstützt auf

vielfältige Weise die musikalischen

Gruppen in unserer Gemeinde

(Kantorei, Bläserkreis,

Kinderchor, Jugendband, Projektchor

„Cantus Omnibus“).

Ohne die musikalischen Angebote

wäre das Gemeindeleben

um vieles ärmer. Der Förderverein

möchte seine Aktivitäten

weiter ausbauen, um vor allem

unserer Kantorin Susanne Konnerth

den notwendigen Rückhalt

für die Verwirklichung ihrer

anspruchsvollen musikalischen

Vorhaben geben zu können. Dafür

bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.

Diesem Gemeindebrief

liegt ein Flyer bei, der

Sie auf den „Förderverein für

Kirchenmusik e.V.“ aufmerksam

macht und einige Informationen

zur Bedeutung der „Musik in der

Kirche“ enthält. Es wäre sehr

schön, wenn möglichst viele Leserinnen

und Leser des Gemeindebriefs

sich dazu entschließen

könnten, Mitglied des Vereins

oder Fördermitglied zu werden.

Die Kirchenmusik in der Christuskirche

Bad Krozingen wird

es Ihnen danken!

F. S c h o c h

V o r S i t z e n d e r d e S F ö r d e r k r e i S e S

Sonntag · 12. Oktober 2008 · 19.30 Uhr · Pfarrkirche St. Alban

Aufführung „Die Schöpfung“ von Haydn

Die Entstehungsgeschichte der „Schöpfung“

beginnt im Jahre 1795, als der 63-

jährige Haydn von seiner 2. Londoner

Reise nach Wien zurückgekehrt ist. Im

18 Oktober | November 2008


Gepäck hatte er ein englisch verfasstes

Textbuch mit, das eigentlich für Händel

verfasst worden war, dieser aber nicht

verwendete. Der unbekannte Autor hatte

zum Thema „Schöpfung“ biblische Texte

und Auszüge aus dem Epos „Paradise Lost“

des englischen Dichters J. Milton zusammengestellt.

Der englischen Sprache nicht

genügend mächtig, ging Haydn zu dem

höchst angesehen Wiener Baron Gottfried

van Swieten, der das Textbuch übersetzte

und umarbeitete.

Haydn hatte bereits 1791 in Westminster

Abbey Händels „Messias“ und „Israel in

Ägypten“ mit 1000 Choristen gehört und

war dadurch im Innersten seiner Seele

gerührt. Vielleicht war dieses Erlebnis so

etwas wie eine Initialzündung für seine

„Schöpfung“.

Haydn ging mit großem Feuereifer ans

Werk. Die Arbeit ist ihm jedoch nicht leicht

gefallen. Er, der sonst mit unglaublicher Sicherheit

komponierte, legte jetzt ein Skizzenbuch

nach dem andern an, schrieb

Themen auf, verwarf und verbesserte sie

und vollendete das Werk erst nach dreijähriger

Arbeit. „Ich war nie so fromm

als während der Zeit, da ich die Schöpfung

schrieb, täglich fiel ich auf die Knie

nieder und bat Gott, dass er mir Kraft zur

glücklichen Ausführung dieses Werkes

verleihen würde“.

Die Uraufführung fand am 29. und 30.

April 1798 im Palais des Fürsten Schwarzenberg

in Wien statt und war ein Triumph

ohnegleichen. Der Andrang des Publikums

war außerordentlich. Danach war

der Siegeszug der Schöpfung nicht mehr

Vorverkauf „Die schöpfung“

Buchhandlung Pfister

Bahnhofstrasse 22,

Telefon 0 76 33 / 34 87

Kulturamt

im Rathaus Bad Krozingen

Telefon 0 76 33 / 40 71 64

tourist-Info

im Kurgebiet Bad Krozingen

Telefon 0 76 33 / 40 08 64

aufzuhalten. „Die Schöpfung“ ist dreiteilig

angelegt. Die beiden ersten Teile folgen

dem biblischen Schöpfungsbericht von

der Erschaffung des Lichts, der Erde, der

Himmelkörper, des Wassers, des Wetters

und der Pflanzen (erster Teil) und der Erschaffung

der Fische, Vögel, des Viehs und

schließlich des Menschen (zweiter Teil).

Die drei Erzengel (Gabriel, Uriel, Raphael)

haben die Funktion des „Historicus“, also

die Erzählerrolle. Der dritte Teil spielt im

Garten Eden und erzählt die glücklichen

ersten Stunden von Adam und Eva.

Der Riesenstoff der „Schöpfung“ konnte

musikalisch nur auf knappstem Raum

ausgebreitet werden und trotzdem musste

die Musik die innere Größe des Stoffes

widerspiegeln. Und da zeigt sich die wahre

Meisterschaft von Joseph Haydn, dem es

gelang, ein dramatisches Werk voller Handlung

und Spannung zu schaffen.

Die Schönheit und Sachlichkeit der musikalischen

Sprache, ohne pathetisch wirkende

Tonmalereien sind Haydns ureigenste Handschrift.

Er umspannt in seinem Werk den

ganzen Kosmos, und dennoch malt er auch

die kleinen Dinge: das Murmeln des Baches,

Die

Oktober | November 2008 19

JAHRE


JAHRE

Ausführende

Ann-Kathrin schmerbeck,

Sopran

Lim Min-woo, Tenor

Ekkehard Abele, Bass

Ein Orchester mit professionellen

Musikern der Region und

die Chöre der Ev. und Kath. Kirchengemeinde

Bad Krozingen

Leitung: susanne A. Konnerth

und Matthias wörz

Samstag · 8. November 2008 · 19.30 Uhr · Christuskirche

Kammerorchesters Bad Krozingen

Konzert · Werke von Ludwig

Mozart (aus Nannerl`s Notenbuch),

Joseph Haydn (Cellokonzert

D­Dur und Sinfonie Nr. 44

„Trauersinfonie“) Mitwirkende:

Cello: Yen­Ting, Taiwan, Kinder­

orchester Bad Krozingen, Kammerorchester

Bad Krozingen,

Leitung: Angelika Asche

Eintritt: € 10.– / € 8.–,

Kinder und Jugendliche bis 16

Jahre € 3.–

Sonntag · 23. November 2008 · 10.00 Uhr · Christuskirche

Gottesdienst am Ewigkeitssonntag

Die Kantorei singt Werke von Johann Michael Bach („Ich weiß,

dass mein Erlöser lebet“), Johann Hermann Schein u.a.

Sonntag · 23. November 2008 · 17.00 Uhr · Christuskirche

Konzert am Ewigkeitssonntag

Stephanie Zink (Alt), Susanne A.

Konnerth (Orgel)

Eintritt frei – Spenden erbeten.

Im Zentrum des Konzerts steht

die 1953 komponierte „Missa in

Simplicitate“ für Alt und Orgel

von dem tiefgläubigen Komponisten

Jean Langlais. Der seit seiner

Kindheit erblindete franzö­

sische Komponist verwendet

musikalische Elemente aus dem

Impressionismus, der Gregorianik

und der Moderne.

Neben der Messkomposition von

Langlais erklingen Orgelwerke

von Felix Mendelssohn Bartholdy,

Jehan Alain, Erik Satie und Jean

Langlais zum Thema Gebet.

Sonntag · 30. November 2008 · 10.00 Uhr · Christuskirche

Gottesdienst am 1. Advent

die Lieblichkeit der Pflanzen, die Bewegung

der Tiere. 210 Jahre nach der ersten Aufführung

in Wien durch Haydn persönlich, wird

sein großartiges Werk zum Stadtjubiläum

Bad Krozingens von den Chören der Ev. und

Kath. Kirchengemeinde Bad Krozingen und

einem professionellen Orchester, gebildet

aus Musikern der Region, aufgeführt. Als

Solisten konnten Ann-Kathrin Schmerbeck

(Sopran), Lim Min-Woo (Tenor) und Ekkehard

Abele (Bass) gewonnen werden. Wir

laden Sie herzlich zu diesem besonderen

Ereignis ein!

Die Kantorei singt Werke von Jakob Heinrich Lützel, 1823­1899, (Motette

„Machet die Tore weit“), Johannes Petzold, 1912­1985, u.a.

20 Oktober | November 2008


Jüdische Witze

sind urkomisch, voller Weisheit

und unvergleichlich. So z.B. dieser:

„Ein Jude möchte seinen Sohn

gut verheiraten, mög lichst also

mit einer Braut aus einer bekannten

und vermögenden Familie.

Er wendet sich mit seinem

An liegen an den Schadchen

(=Heiratsvermittler). Und der

besucht den be rühmten Bankier

Rothschild. »Herr Baron, ich hätte

da ganz im Vertrauen einen

wunderbaren Ehemann für ihre

bezaubernde Tochter.« Doch Rothschild

weist ihn ab: »Machen

Sie sich bitte keinerlei Hoffnung.

Um meine Tochter bewerben sich

so viele ausgezeich nete Männer.«

Doch der Schadchen setzt

nach: »Aber was halten sie vom

Zum Reformationsfest

Margot Käßmann

Die Ökumene kann von

Luther lernen

Im Blick auf Luther bin ich

manches Mal hin­ und hergerissen.

So .gibt es auf der einen

Seite die für mich nicht tragbaren

Äußerungen Luthers

Vizepräsidenten der

Weltbank als Schwiegersohn?«

Rothschild

sichtlich beeindruckt:

»Nun, einen solchen

Bewerber würde ich

wohl akzep tieren!«

Am nächsten Tag

fliegt der Schadchen

nach Washington,

und es gelingt

ihm tatsächlich,

zum Weltbankpräsidenten

vorzudringen. »Herr

Präsident, ich hätte da ganz im

Vertrauen einen wunderbaren

Vizepräsiden ten für Sie.« Der Präsident

verärgert: »Kein Interesse,

auf diese Position bewerben sich

so viele exzellente Leute.«

Doch der Schadchen setzt nach:

»Aber was halten Sie vom Schwiegersohn

vom Bankier Rothschild?«

Der Präsident sichtlich

beeindruckt: »Den würde ich

na türlich allen anderen vorziehen!«

Solche und ähnliche Witze befinden

sich in dem Buch von Axel

Kühner „Voller Witz und Weisheit“,

Aussaat­Verlag für 9,90 €.

zum Judentum und viele frauenfeindliche

Bemerkungen

– beides mit durchaus prägendem

und belastendem

Charakter für die lutherische

Theologie bis heute. Auf der

anderen Seite gilt meine Bewunderung

jenem imposan­

Oktober | November 2008 21


ten: »Ich stehe hier,

ich kann nicht anders.

Gott helfe mir.

Amen.«

Die Lutherrose

im Lutherhaus zu

Wittenberg. Die fünfblättgrige

Rose mit einem

vom Kreuz geprägten Herzen

in der Mitte war das Wappen

des Reformators Martin Luther.

Im Studium habe ich mich

vor allem mit der Frage nach

Luthers reformatorischer Entdeckung

befasst. Dabei war

mir interessant, wie versucht

wird, Luthers theologische Erkenntnis

an einem Punkt festzumachen

– auch er selbst versuchte

dies im Rückblick. Das

genauere Studium der Quellen

macht jedoch deutlich, dass

dies so leicht nicht möglich

ist. Die reformatorische Wende

hat sich nicht plötzlich, sondern

als Prozess vollzogen, der

geprägt war sowohl von Luther

als Person als auch von

seinen theologischen Studien

und den vom Kontext auferlegten

Her ausforderungen

und Auseinandersetzungen.

Diese drei Ebenen sind nicht

voneinander zu trennen. Ob

nun die reformatorische Entwicklung

als Weg hin zum reformatorischen

Durchbruch

oder von ihm her gedeutet

wird: Es gibt kein einzelnes

Turmerlebnis, es gibt vielmehr

eine Reihe von Anstö­

ßen und Durchbrüchen, ein

Ringen, das auch durch die

Auseinandersetzung gefördert

wurde. So sagt Luther selbst in

einer Tischrede: »Ich habe meine

Theologie nicht auf einmal

gelernt, sondern habe immer

tiefer und tiefer hineingraben

müssen.«

Mir ist persönlich dieses

Wissen um den Prozeßcharakter

der Entstehung von Luthers

Theologie wichtig im Blick auf

die Erkenntnis der kontextuellen

Theologie heute: Es gibt

keine Theologie im Elfenbeinturm,

gab sie auch nicht in Luthers

Zeit, sondern Theologie

entsteht je neu im Dialog von

Bibel, Kontext, Tradition, Erfahrung

und Person. Da mag

es dann auch entscheidende

Punkte, TurmerIeb nisse geben,

an denen ganz klar wird,

welcher Weg in Theologie

und Praxis zu gehen sei. Sie

sind aber immer Teil eines

Weges. Und sie sind nicht immer

übertragbar. Deshalb wird

sich auch lutherische Theologie

je neu dem Dialog mit Zeit

und Kontext stellen müssen,

sie ist nicht universal ein für

allemal gültig.

Luther ist mir später noch

einmal sehr wichtig geworden,

und zwar im Rahmen des

Ringens innerhalb des Ökumenischen

Rates der Kirchen

um einen Dialog zwischen orthodoxer

und protestantischer

Tradition einerseits und der

Auseinandersetzung zwischen

Kirchen des Südens und Kir­

22 Oktober | November 2008


chen des Nordens der Erde

andererseits. Zum einen habe

ich erst in diesem Zusammenhang

entdeckt, wie Lu ther sich

in seiner Anfangszeit der Auseinandersetzung

mit der römisch­katholischen

Kirche bemüht

hat, einen Kontakt zur

Ostkirche herzustellen. Deutlich

wird, dass er nur wenig

Kenntnis über die Orthodoxie

besaß, aber doch hinsichtlich

des Papstprimates, der Lehre

vom Ablass und vor allem im

Blick auf die Zulassung von

Laien zur Kom munion unter

beiden Gestalten und der

Feier der Eucha ristie in der

Volkssprache sich ihr verbunden

fühlte. Zwar kam es nicht

zu einem theologischen Gespräch,

einer ech ten Kontaktaufnahme,

aber es gibt hier

ein frühes Band, das in den

Diskussionen, die heute zwischen

protestanti scher und

orthodoxer Tradition geführt

werden, einen Anknüpfungspunkt

bieten kann. Dies gilt

insofern beson ders im Hinblick

auf die heute so schmerzhaft

als tren nend erfahrene

Frage von Eucharistie bzw.:

Abendmahl, als Luther in der

Frühzeit der Reformation eine

Abend mahlstheologie vorgelegt

hat, die ganz vom Gemeinschaftsgedanken

her entwickelt

wurde. Während später

die Auseinandersetzung um

die Realpräsenz Christi und

den Zeichencharakter in den

Vordergrund traten, hat Luther

in der Schrift »Ein Sermon von

dem hochwürdigen Sakra ment

des heiligen Leichnams Christi

und von den Bru derschaften«

(1519) die Vorstellung einer

Gemeinde vor gelegt, die beim

Abendmahl eine doppelte Beziehung

ein geht: zu Christus

und zueinander. Die communio

sancto rum ist die Teilhabe

am Heiligen, aber eben auch

Gemeinschaft der Heiligen.

Die Gemeinde empfängt das

Abendmahl und teilt miteinander.

Dieser Aspekt ist später

in den Hintergrund getreten,

das Abendmahlsverständnis

der Reformationskirchen

wurde stärker auf die Beziehung

des einzelnen zu Gott

und vom sakramentalen Charakter

her geprägt. Luther hat

aber mit seinem Einsatz beim

Ge meinschaftsgedanken eine

Möglichkeit aufgezeigt, die

uns heute beim Abendmahlsverständnis

neu wichtig wird:

Die da zusammenkommen,

bleiben nicht einzelne, sondern

gehen eine Beziehung

miteinander ein. Das Teilen

von Brot und Wein fordert sie

auf, auch real ihre Güter miteinander

zu teilen. Damit sind

unmittelbar im Abendmahl

ethische Bezüge verankert

(wie sie beispielsweise in der

Tradition der Täufer fortentwickelt

wurden), die im Verhältnis

zu den Kirchen Afrikas,

Asiens und Lateinamerikas zu

Konsequenzen drängen. Eine

Kirche, die ihre Existenz aus

einem solchen Abendmahlsverständnis

begründet, muss

Oktober | November 2008 23


sich der Herausforderung des Teilens in weltweitem

Hori zont stellen.

Dieser Ansatz kann ebenfalls eine Dialogmöglichkeit

mit der Orthodoxie

eröffnen, stellt sie doch ihre

Ethik nicht als separat entwickelte

Lehre dar, sondern

leitet sie unmit telbar aus

der Eucharistie ab als »Liturgie

nach der Litur gie«.

Die Erfahrung der Gemeinschaft

wird mitten hinein in

die zerrissene Welt getragen,

Diakonie ist sozusagen die Umsetzung

und Verwirklichung der

Eucharistie in die praktischen

Konsequenzen.

Was also bedeutet Luther für mich

persönlich? Einerseits ist er mir wichtig

als Zeuge, wie im Ringen von Bibel,

Person und Kontext sich überzeugende

theologische Posi tionen

entwickeln können, die es wagen, sich

gegen die Normalität zu stellen, die die

Kraft zur Herausforderung der bestehenden

Verhältnisse in sich bergen.

Die Rede vom Status confessionis

im Hinblick auf die Apartheid in

Südafrika oder die atomare Bewaffnung

mehr als vierhun dert

Jahre später liegt für mich auf

gleicher Linie. Andererseits

ist in Luther eben nicht nur

der »Kirchen spalter« zu sehen;

das hat auch der lutherisch

/ römisch katholische

Dialog der letzten Jahre betont.

In Luthers Theologie,

seinem theologischen Ringen

ist die Ermögli chung

ökumenischen Gespräches,

ja die Wiederentdeckung des

Abendmahls als Bindeglied

statt Trennungsfaktor der

24 Oktober | November 2008


Kirchen verankert. Beides bedeutet

mir im eigenen theologischen

Nachdenken viel.

Luther erlebte es am eigenen

Leib: Frei, wirklich frei von Geld

und Macht, von Vorsicht und

Rücksicht, von Ängsten und

Selbstzweifel wurde er erst, als

er sich selbst losließ. Ohne Verdienst

und Würdigkeit ist der

Mensch angesehen und angenommen

bei Gott – das ist die

befreiende Botschaft des Reformationstags.

B i s c h o F c h r i s t o p h K ä h l e r

reformationstag

Am Reformationstag – 31. Oktober

– treffen wir uns um 19 Uhr

in der Christuskirche zu einer Gedenkfeier.

Die Orgel spielt unsere

Kantorin Susanne Konnerth. Pfarrer

Jost und Gemeindediakonin

Groß leiten die Gedenkstunde,

die die Auftaktveranstaltung für

die ökumenische „Nacht der

offenen Kirchen“ ist.

Herzlich laden wir die ganze Gemeinde

dazu ein.

FSJ in Neuseeland – Ein Bericht von Moritz Neugebauer –

Erfahrungsbericht über mein

„freiwilliges soziales Jahr“

2007/2008 in Neuseeland

Anfang August des letzten

Jahres machte ich mich von

Deutschland aus auf den Weg

nach Neuseeland, um meinen

Zivildienst als Freiwilliger in einer

Gemeinschaft zu verbringen,

welche mit Behinderten lebt

und somit ihnen ein familiäres

Umfeld bietet.

Während meines

Aufenthaltes lebte ich

in einem Haus mit

drei Behinder­

ten in Henderson, in der Nähe

von Auckland. Meine Hauptaufgabe

war, mich um einen 32­jährigen

Mann, welcher aus Samoa

stammt, zu kümmern. Er war an

dem sogenannten Usher’s Syndrom

erkrankt, einer Gehirnerkrankung,

welche sich auch auf

Nerven und Muskeln auswirkt.

Des weiteren, war er aufgrund

seiner Krankheit fast erblindet.

B e i e i n e m

a u s F l u g a n

d i e K ü s t e

Oktober | November 2008 25


Hinzu kam noch eine angeborene

Taubheit, was die Kommunikation

erheblich erschwerte. Außerdem

lebte noch ein Ehepaar

in der Gemeinschaft, wobei die

Frau geistig behindert und taubstumm

wird, ihr Ehemann hat

eine große Lernschwäche und

leidet an schwerer Epilepsie.

Zu meinen Aufgaben gehörte

auch die Betreuung von behinderten

Menschen, welche in der

Umgebung von Auckland selbständig

in ihren eigenen Wohnungen

lebten. Die ambulant

zu betreuenden Klienten sind

zum teil geistig behindert, sie

leiden an Schizophrenie, Epilepsie

oder an Depressionen.

Einige von ihnen waren taubstumm.

Ich war für die Medikamentenverteilung,

den betreuten

Einkauf und für kleinere

Probleme im Haushalt verantwortlich,

ebenso für die Gestaltung

von Aktivitäten, wie Museumsbesuche

oder Picknicks am

Strand.

Nach meiner täglichen Tour,

welche um 17 Uhr abends endete,

war es meine Aufgabe für

unsere Hausgemeinschaft das

Essen zuzubereiten. Dabei unterstützten

mich auch manchmal

meine Mitbewohner. Anschlie­

ßend wurde der Abwasch gemeinschaftlich

gemeistert, wobei

man sich über das Tagesgeschehen

austauschte. Aufgrund meiner

Verlässlichkeit übertrug

man mir auch die Verantwortung

für den Nachtdienst. Ich

musste dafür sorgen, dass das

Zubettgehen reibungslos ablief.

Das Schwierigste für mich war

hierbei, selbst Schlaf zu finden,

denn mein Klient, welcher neben

meinem Zimmer wohnte,

klopfte in regelmäßigen Abständen

gegen seine Türe. Diese Angewohnheit

hat er aufgrund seiner

Krankheit, welche auf sein

Nervensystem Einfluss genommen

hat.

Eine weitere Eigenart von

ihm ist das Spucken, welches

sich nicht nur auf den Außenbereich

beschränkt. Auch unkontrollierte

Wutausbrüche und

starke Aggressionen gehören zu

seinem Verhaltensmuster. Eine

Biss­Narbe an meinem Unterarm

zeugt von einem solchen

unkontrollierten Vorfall.

In meiner mir verbliebenen

Freizeit besuchte ich einen Chinesisch­Kurs

und bereitete mich

auf meinen Englisch Test (IELTS)

vor, welcher Voraussetzung für

mein bevorstehendes Studium

ist.

Wenn ich meine Erlebnisse

überdenke, so machen sie das

vergangene Jahr zum lehrreichsten

meines Lebens. Durch

die Arbeit mit Behinderten habe

ich sehr viel über mich selber

und den Umgang mit meinen

Mitmenschen gelernt. Mir wurde

26 Oktober | November 2008


vor Augen geführt, dass es nicht

selbstverständlich ist einen gesunden

Geist und Körper zu besitzen.

Wenn ein Mensch eine

körperliche oder geistige Behinderung

mit sich durch das Leben

nehmen muss, so hat doch jeder

von ihnen etwas Besonderes, was

ihn einzigartig und liebenswert

macht. Durch den Umgang mit

Wenn Sie ein schönes Geschenk

suchen – hier haben wir eins:

Pfarrer Jost hatte in den Jahren

1988 bis 2003 Predigten gesammelt,

die er in der Christuskirche

gehalten hatte. Diese wurden

gedruckt, vom Jugendkreis zusammengelegt

und gebunden.

Der Verkaufserlös soll zu 50% in

Behinderten habe ich auch gelernt,

auf Menschen ohne Vorurteile

zuzugehen und mir mein

eigenes Urteil zu bilden.

Nach all den vielfältigen Eindrücken

und Erlebtem, hat sich

für mich eine noch größere

Dankbarkeit für mein eigenes

Leben entwickelt.

m o r i t z n e u g e B a u e r

Predigten von 1988 bis 2003 Gerhard Jost

die Jugendarbeit gehen

und zu 50% in die

Kirchenmusik.

Nach den Gottesdiensten

oder im Gemeindebüro

können

Sie diesen Band für

10,­­ € erwerben.

Predigten

1988 – 2003

„Nacht der offenen Kirche“ am 31. Oktober 2008

Christuskirche 19.00 Uhr Ökumenische Feierstunde

„Teresa von Avila und Martin Luther“

Pfarrkiche St. Alban 20.00 Uhr Lesung von Zenta Maurina

kath. Kirche Hausen 20.00 Uhr Offenes Singen

St. Michael Tunsel 20.00 Uhr Kirchenführung

kath. Kirche Schlatt 20.00 Uhr Es spielt der Musikverein

kath. Kirche Biengen 21.00 Uhr Nacht der Lichter

St. Michael Tunsel 21.00 Uhr Es singt der Kirchenchor

Christuskirche 22.00 Uhr Betrachtung von zwei Bildern von Marc Chagall

mit Kirchenmusik

kath. Kirche Schlatt 22.00 Uhr der Chor lädt zum Nachtgebet

kath. Kirche Hausen 22.00 Uhr Meditation

Pfarrkirche St. Alban 23.00 Uhr Ökumenisches Taizé-Gebet

kath. Kirche Biengen 23.00 Uhr Instrumentalmusik

… lesen Sie bitte hierzu unseren Artikel auf der nächsten Seite.

Nacht der offenen

Kirchen

Oktober | November 2008 27


Nach der offenen Kirchen

Zum wiederholten Male findet

in unserer Stadt eine „Nacht

der offenen Kirchen“ in ökumenischer

Verbundenheit statt.

Alle Kirchen in Baden­Württemberg

haben sich auf den 31. Oktober

– Reformationstag – festgelegt.

Ein Arbeitskreis unter der

Federführung des katholischen

Schuldekans Rolf Borgas hat ein

Programm erarbeitet, das zum

Redaktionsschluss dieses Gemeindebriefes

noch nicht ganz

feststand. Auftakt ist jedoch eine

Feierstunde zum Reformationstag

um 19 Uhr in unserer

Christuskirche, zu der unsere

katholischen Geschwister von

Herzen eingeladen sind. Wir

wollen zwei Zeitgenossen zu

Wort kommen lassen: Teresa

von Avila und Martin Luther.

Um 22 Uhr bieten wir in unserer

Christuskirche zwei

Bilder von Marc Chagall an.

Das steht unter de Thema:

„Zwei Bilder

von Marc

Chagall –

geschaut, bedacht und gedeutet

– mit Kirchenmusik.“

In der kath. Pfarrkirche St. Alban

finden um 20 Uhr Lesungen von

Zenta Maurina statt und um 23

Uhr ein ökumenisches Taizé­Gebet.

In der kath. Kirche in Hausen

sind Sie um 20 Uhr zu einem

offenen Singen eingeladen und

um 22 Uhr zu einer Meditation.

In der kath. Kirche Biengen gibt

es um 21 Uhr die „Nacht der

Lichter“ und um 23 Uhr Instrumentalmusik.

In Tunsel erleben Sie um 20 Uhr

eine Kirchenführung und um 21

Uhr singt der Kirchenchor.

In der kath. Kirche in Schlatt

spielt um 20 Uhr der Musikverein

und um 22 Uhr lädt Sie der

Chor zum Nachtgebet ein.

Sie sehen: es ist ein lebendiges,

buntes Programm, in welches

Sie sich dort einfügen können,

wo Sie es wollen. Schön

wäre es, wenn der Besuch

in allen Kirchen stets vom

ökumenischen Geist getragen

wird.

28 Oktober | November 2008


Gedenken an die Reichpogromnacht 1938

In diesem Jahr sind genau 70

Jahre vergangen, dass von den

Nationalsozialisten die Synagogen

und Gebetshäuser zerstört,

geschändet und in Brand gesetzt

wurden. Wertvolle Thorarollen

wurden ein Raub der Flammen,

heilige Gerätschaften wurden

auf die Straße wie Müll gekippt

oder von einer johlenden Menge

zertrampelt. Uns müsste angesichts

dessen, was an diesem

Tag mit jüdischen Gotteshäusern

geschah, die Schamröte ins Gesicht

steigen und unser Herz voll

Mitgefühl werden.

Aus diesem Grunde wird der

Gottesdienst am 9. November

anders gestaltet. Diakonin

Groß und Pfarrer Jost werden

Texte zu Gehör bringen, wir werden

auf die Orgel lauschen und

Zeit zu Stille, Gebet und Fürbitte

haben. Wir freuen uns, wenn

sie diesen Gottesdienst, der um

10 Uhr – wie immer – beginnt,

besuchen könnten.

B i l d a u s

e i n e m

B a y r i s c h e n

d o r F 1 9 3 6

– J e s u s

w a r J u d e .

i s t e r a l s o

a u c h u n e r -

w ü n s c h t ?

Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauertag

Am Vorabend des Volkstrauertages

findet seit Jahren ein ökumenischer

Gottesdienst statt.

So treffen wir uns am Samstag,

dem 15. November um

17.30 Uhr zu einem ökumenischen

Gottesdienst in der

Friedhofskapelle, der von der

Chorgemeinschaft musikalisch

umrahmt wird. Nach dem Gottesdienst

ziehen wir zum Mahn­

Gedanken zum Volkstrauertag

Gedanken zum Volkstrauertag

Wie soll ich Frieden finden? Die

Bilder vom Krieg lassen mich

nicht los: Menschen werden getötet,

verletzt, ihrer Freiheit beraubt,

sind auf der Flucht. Familien

werden auseinander

gerissen, ganze Landschaften

Volkstrauertag

Samstag, den

15. November, 17.30 Uhr

in der Friedhofskapelle

mal. Bei schlechtem Wetter wird

Bürgermeister Dr. Meroth seine

Ansprache auch in der Halle

halten.

werden verwüstet. Aber nicht

nur die großen Kriege lassen

mir keine Ruhe. Die kleinen und

großen Konflikte im Freundeskreis,

die Spannungen zwischen

El tern, der unausgesprochene

Streit, das heute wieder versäumte,

uns zusammenführen­

Oktober | November 2008 29


de Wort, die Unzufriedenheit

mit mir selber – all das belastet

mich, lässt mich nicht zur Ruhe

kommen.

Wie soll ich Frieden finden?

Andere sagen, ich soll erst bei

mir selber anfangen. Bevor private

Probleme nicht gelöst sind,

bräuchte ich mir über den Krieg

in der Welt keine Gedanken

machen. Mich aber lässt beides

nicht los: Meine innere Unruhe

und der Unfriede auf der Erde.

Was mir ein wenig hilft, das

sind Bilder vom Frieden. Zaghaft

lasse ich sie an mich heran,

die großen Visionen aus der Bibel.

Da schafft Gott einen neuen

Himmel und eine neue Erde

und die Bewohner sind voller

Glück. Niemand wird mehr weinen.

Alle werden das Leben genießen,

Gott hilft, noch ehe er

Das Caritas Babyhospital in Bethlehem

Bethlehem ist ein besonderer

Ort auf unserem Globus. Hier

ist nach biblischer Überlieferung

Jesus geboren worden. Vor

mehr als 50 Jahren hat ein katholischer

Priester hier ein kleines

Hospital gebaut, weil er gegen

das Kindersterben in dieser Re­

um Hilfe gebeten wurde. Der

Friede für Mensch und Tier zieht

ein und niemand – auch nicht

ich – wird mehr Unheil stiften

(Jes. 65, 16b­25).

Die Menschen werden ihre Waffen

umschmieden zu Werkzeugen,

die dem Leben, ja sogar

dem Genießen dienen; niemand

wird mehr ler nen Kriege zu führen,

nein: Jede und jeder wird

die Seele baumeln lassen und

innerlich wie äußerlich Frieden

finden (Mi 4, 3­4)!

Ja, diese Bilder machen mir Lust,

nach dem Frieden für mich und

für diese Welt zu suchen. Anstrengend

bleibt diese Suche

freilich und Rückschläge wird

es immer wieder geben. Vielleicht

ist der Friede nicht billiger

zu haben.

gion vorgehen wollte. Es könne

nicht sein, dass da, wo Gott

als Kind auf die Welt kam, Kinder

jämmerlich und ohne Hilfe

sterben. Aus bescheidenen Anfängen

ist ein ganz beachtlicher

Klinikkomplex entstanden, den

wir auf unseren Reisen immer

30 Oktober | November 2008


wieder besuchen. Nun steht wieder

eine Erweiterung an, um die

vielen kleinen Patienten aufnehmen

zu können. Mit einer neuen

ambulanten Kli nik und einer erweiterten

Müt terschule soll die

medizinische Versorgung von

Kindern gesi chert und durch

spezielle Fach gebiete erweitert

werden, wie die Kinderhilfe

Bethlehem mitteilte. Das Krankenhaus

in Bethlehem ist die

Einzige auf die Behandlung von

Kleinkindern spezialisierte Klinik

in ganz Palästina. Nach den

Angaben werden in dem Hospital

jährlich über 30 000 Mädchen

und Jungen behandelt.

Der Trägerverein habe im vergangenen

Jahr 8,9 Millionen Euro

eingenommen. „Geld, das wir

für den Krankenhausbetrieb und

den Ausbau der Hilfen dringend

benötigen“, erklärte Michael

Schweiger. Die gestiegenen Einnahmen

ermöglichten es dem

Verein nach eigenen Angaben, einen

An­ und Umbau wie geplant

im Februar zu beginnen. Doch

sei man auch in Zukunft auf die

„treue Unterstützung“ der Spender

angewiesen. Für den Betrieb

des Krankenhauses habe der Verein

im vergangenen Jahr 6,5 Millionen

Euro aufgewendet.

Die Hospital­Chefärztin Hiy am

Awad Marzouqa bezeichnete die

Angebote der Einrichtung als

unverzichtbar: „Arbeitslosigkeit,

Armut und Krankheiten sind

auf fatale Weise miteinander

ver knüpft.“ Den Besuch eines

Arz tes könnten sich nur noch

die wenigsten Menschen in Palästina

leisten. Im Caritas Baby

Hospital würden alle Kinder unabhängig

von Religion und Nationalität

behandelt, sagte die

Ärztin. Sozi alarbeiterinnen betreuten

be dürftige Familien. Damit

solle er neuten Krankheiten

vorgebeugt werden.

Seit Jahren helfen auch wir durch

unsere Kirchengemeinde sowie

durch einzelne Privatpersonen,

dass diese gesegnete Arbeit fortgesetzt

werden kann. Prospekte,

die Ihnen nähere Informationen

geben, liegen in unserer Christuskirche

aus.

Ökumenischer Gottesdienst in Biengen

In jedem Jahr wird in Biengen

am Vorabend des Buß­ und

Bettages eine Gebetsnacht begangen,

die mit einem ökumenischen

Gottesdienst begonnen

wird. Dazu laden wir alle herzlich

ein auf Dienstag, 18. November

um 19 Uhr in die katholische

Pfarrkirche Biengen.

Die Durchführung des Gottesdienstes

liegt nicht nur in den

Händen von Diakon und Schul­

Oktober | November 2008 31


dekan Rolf Borgas, Pfarrer Jost

und Gemeindediakonin Gabi

Groß, sondern bei einigen Gemeindegliedern

aus beiden Gemeinden.

Nach dem Gottesdienst

bleibt die Biengener Kirche noch

eine Stunde für persönliche Gebete

und Besinnung geöffnet.

Gedanken zum Buß- und Bettag

„Letzten Sonntag habe ich

eine schöne Predigt gehört“,

sagte ein Mann

zu seinem Kollegen.

„Wovon handelte sie

denn?“ „Das kann

ich nicht mehr sagen,

aber das weiß

ich: Hinterher konnte

ich meine Nachbarin wieder

freundlich grüßen.“

Was war da geschehen? Das

griechische Wort für »vergeben«

könnte man auch mit »freilassen«

übersetzen. Und das setzt immer

ein wirk sames Geschehen

voraus. Ein berühmter Theologe

nennt es darum so: Christen

sind die ersten Freigelassenen

der Schöpfung.

Wie schön, wenn nicht mehr Unmut

und Alltagskummer, Vergleichen

und Verwundungen,

versteckter Ärger oder gar Zorn,

unseren Umgang mit den Verwandten,

Nachbarn, Kolleginnen,

Kollegen bestimmen, sondern,

wenn wir auf die anderen,

Gedanken zum Totensonntag

Viele Gemeindeglieder haben

wir in diesem Jahr zu Grabe

tragen müssen. Wir wollen im

Gottesdienst am 23. Novem-

Ökum. Gottesdienst

in Biengen vor dem

Buß- und Bettag

Dienstag, den

18. November um 19 Uhr

in der kath. Pfarrkirche Biengen

auch die Unbequemen, freundlich,

offen, »freigelassen« zugehen

können. Vergebung wirkt

sich im Alltag aus.

»Jesus sagte zu dem Gelähmten

(das war kein großer Sünder):,

Dir sind deine Sünden vergeben!«

(Mk 2,5) Ja, Jesus Christus

brachte die Freilassbewegung

in unsere Welt. Sicher, in der

Begegnung mit ihm, im Hören

auf sein Wort (das kann auch

im Gottesdienst geschehen) erkennen

wir erst recht, was uns

die Freundlichkeit raubt ­ warum

nicht der tiefe Dank unser

Herz bewegen kann – warum

uns Fragwürdiges so sehr treibt

– warum wir oft Liebe schuldig

bleiben.

Manche sagen: Christus macht

uns zu Sündern. Aber es ist genau

um gekehrt. Er schenkt das

Freiwerden, die Rettung. Das

kann nur er. Und er schenkt sie

nicht pauschal, sondern persönlich.

ber um 10 Uhr in der Christuskirche

derer gedenken, die

nicht mehr unter uns sind und

uns, die wir noch Zeit haben, trö­

32 Oktober | November 2008


sten lassen durch das kraftvolle

Evangelium von Jesus Christus.

Für jeden Verstorbenen zünden

wir während des Gottesdienstes

eine Kerze an und gedenken seiner.

Folgende Gemeindeglieder

sind seit dem letzten Totensonntag

verstorben und unter Gebet

totensonntag

Gottesdienst am Sonntag, den

23. November um 10 Uhr

in der Christuskirche

und Segen zur letzten Ruhe gebettet

worden:

26.11.2007 Marianne Krauß Hebelstraße 20 94 Jahre

10.12.2007 Paul Rawiel Karolingerstraße 5 74 Jahre

18.12.2007 Werner Blohm Herb.-Hellm.-Allee 30 88 Jahre

19.12.2007 Irmgard Henning Schönbergstraße 4 87 Jahre

19.12.2007 Paula Stürmel Wichernweg 2 89 Jahre

22.12.2007 Günther Möckel Graserweg 7 85 Jahre

28.12.2007 Klaus Stezaly Eichendorffstraße 8 84 Jahre

04.01.2008 Dr. Ingeborg Wittekind Hebelstraße 18 85 Jahre

10.01.2008 Dr. med. Engelhardt Schwarzwaldstraße 3c 80 Jahre

11.01.2008 Marga Hellriegel Hebelstraße 18 93 Jahre

16.01.2008 Arwid Andres Louis-Spahr-Straße 6 57 Jahre

24.01.2008 Ulrich Uplegger Gißiebelweg 30 74 Jahre

25.01.2008 Wilhelm Bilke Hebelstraße 9 99 Jahre

28.01.2008 Ivan Siegfried Gärtnerweg 8 82 Jahre

29.01.2008 Helmut Engel Bahnhofstraße 21 84 Jahre

31.01.2008 Lothar Mensing Staufener Straße 40 70 Jahre

01.02.2008 Peter Arkenau Im Sinnighofen 4 63 Jahre

09.02.2008 Ursula Linke Seniorenstift 100 Jahre

09.02.2008 Ingeborg Barth Kastelbergstraße 4 87 Jahre

22.02.2008 Christa Schiller Wichernweg 2 78 Jahre

25.02.2008 Irma Stolz Wichernweg 2 94 Jahre

28.02.2008 Ursula Doberschütz Josefstraße 27 86 Jahre

07.03.2008 Ida Sütterlin Friedenstraße 21 84 Jahre

18.03.2008 Herta Kilian Hebelstraße 9 87 Jahre

20.03.2008 Gerda König Wichernweg 2 83 Jahre

20.03.2008 Ursula Gasser Wichernweg 2 89 Jahre

11.04.2008 Hildegard Böhringer Hebelstraße 18 97 Jahre

Oktober | November 2008 33


17.04.2008 Margarete Stoffers Hebelstraße 18 97 Jahre

18.04.2008 Johann Schäfer Schwarzwaldstr. 56 75 Jahre

30.04.2008 Harald Lindemer Im Lichtacker 29 55 Jahre

02.05.2008 Herta Hetzke Herbert-Hellmann-

Allee 30 86 Jahre

09.05.2008 Katharina Mann Hebelstraße 20 88 Jahre

16.05.2008 Wilhelm Dominiak Chlodwigstraße 2 80 Jahre

24.05.2008 Wanda Böttcher Von-Schnewlin-Weg 6 92 Jahre

31.05.2008 Herbert Gräßlin Kirchhofener Straße 7 73 Jahre

06.06.2008 Carl Fäcks Herbert-Hellmann-

Allee 30 103 Jahre

09.06.2008 Richard Müller Friedenstraße 24 98 Jahre

10.06.2008 Irma Bauer Herbert-Hellmann-

Allee 30 94 Jahre

04.07.2008 Annemarie Dorsam St.-Gallener-Weg 7 75 Jahre

04.07.2008 Friedel Roth Freiburger Straße 21 82 Jahre

9.07.2008 Dr. Torsten Kühnle Graserweg 5 54 Jahre

10.07.2008 Maria Scheibitz Hebelstraße 9 90 Jahre

11.07.2008 Margarete Lorscheid Schlossgasse 1 95 Jahre

11.07.2008 Gerhard Cibis Schulstraße 12 67 Jahre

18.07.2008 Taisija Tarasova Hebelstraße 2 86 Jahre

25.07.2008 Albert Roeder Schwarzwaldstr. 42 72 Jahre

01.08.2008 Reimer Witt Herbert-Hellmann-

Allee 30 90 Jahre

12.08.2008 Maria Knoop Wichernweg 2 94 Jahre

19.08.2008 Ilse Stoof Schwarzwaldstraße 2 78 Jahre

19.08.2008 Wolf-Dieter Pusch Kabiserweg 27 66 Jahre

27.08.2008 Christa Endewardt Königsberger Straße 3 73 Jahre

04.09.2008 Wilhelm Kruschke Josefstraße 17 93 Jahre

Chrsitus spricht …

Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Wer an mich glaubt, der wird leben.

Niemand wird ihn aus meiner Hand reißen

34 Oktober | November 2008


Herzzentrum,

Südring 15 und im

Parkstift st. Ulrich,

Hebelstraße 18:

Gottesdienste im …

Unsere Hausbibelkreise

Art Ansprechpartner

Frauenbibelgesprächskreis

im Gemeindehaus

Ökumenischer

Hauskreis

Frau H. Albrecht

Amselweg 4

Achten sie bitte auf

die hausinternen

Bekanntmachungen!

Uhrzeit und Tag Telefon

9.30 Uhr mittwochs

im Gemeindehaus

vierzehntägig

Heike Bund 20.00 Uhr montags

vierzehntägig

1 41 28

16 04 59

Kirchenein- und -austritte

Kircheneintritte ........................... 0 Kirchenaustritte ........................... 2

Statistik unserer Kirchengemeinde

Taufen

03.08. Justin Bub St.-Ulrich-Straße 25 Bad Krozingen

10.08. Celine Mutz Känelgarten 4 Ehrenkirchen

10.08. Alina Rudi Kemsstraße 19 Bad Krozingen

24.08. Daniel Straub Chlodwigstraße 4 Bad Krozingen

31.08. Nora Stiene Glöcklehofweg 10 Bad Krozingen

07.09. Maik Klages Wilhelm-Ruch-Weg 4 Bad Krozingen

07.09. Kyra Flubacher Im Bühl 2a Bad Krozingen

07.09. Cedric Ortlieb Lindenring 47 Bad Krozingen

07.09. Celina Böttcher Lindenring 47 Bad Krozingen

07.09. Nina Rohrwasser Josefstraße 28 Bad Krozingen

Trauungen

08.08. Benjamin Borgas & Tamina Nitschmann In der Breite 4 Bad Krozingen

30.08. Adrian Schweizer & Daniela Senn Metzgergasse 3 Bad Krozingen

Oktober | November 2008 35


Emmaus – eine Glaubensreise

Zwei Jünger befinden sich nach

den Ereignissen in Jerusalem auf

dem Weg zurück nach Emmaus.

Sie versuchen, das Erlebte, Jesu

Tod am Kreuz und den Bericht

über seine Auferstehung, zu verarbeiten.

In dieser Phase tritt Jesus zu ihnen,

er kümmert sich um sie und

hilft ihnen dabei, das in Jerusalem

Geschehene zu begreifen.

So wird es uns im Lukas Evangelium

überliefert.

Diese Geschichte ist noch nicht

zu Ende erzählt. Sie ereignet sich

Pfr. i.R. Uli Schäfle möchte die ganze

Gemeinde grüßen

immer wieder, Ostern bedeutet ja:

Der HERR lebt und ist weiterhin

unterwegs, um Menschen zu suchen

und zu begleiten und sie zum

österlichen Glauben zu führen.

Weil die Geschichte noch nicht

fertig erzählt ist, wollen wir sie

weiter erzählen. Wir gehen unsererseits

mit Menschen mit, die

sie noch nicht gehört haben, die

erleben möchten, was die Jünger

erlebten und damit zu Zeugen

der österlichen Botschaft werden.

Wir wollen Suchende auf

ihrem Glaubensweg begleiten.

In unserer Gemeinde bieten wir

diesen Grundkurs des Glaubens

in sieben Einheiten an, jeweils

an einem Dienstagabend. Wir

werden darüber sprechen, was

Christen meinen, wenn sie sagen,

dass sie an Gott glauben, was es

bedeutet, an Gott zu glauben, wer

Jesus Christus ist, und welche Bedeutung

der Heilige Geist hat.

Wir werden uns die Frage stellen,

wie sich die Beziehung zu Gott

im eigenen Leben entfaltet, und

am Ende werden wir auch miteinander

gemeinsam versuchen,

Antworten darauf zu finden, was

eigentlich ein Christ ist.

Es ist geplant, diesen Kurs einem

kleinen Teilnehmerkreis aus unserer

Gemeinde anzubieten, mit

dem wir gemeinsam diese Glaubensreise

unternehmen wollen.

Sie sind herzlich eingeladen!

Nähere Informationen und den

Flyer zum Kursus finden Sie im

Ständer am Kirchenausgang.

Das Emmaus Team

36 Oktober | November 2008


Kinderzeltlager am Begegnungsbahnhof Hasel

Voller Spannung und Vorfreude

auf das, was sie beim Zeltlager

erwarten würde, trafen am 28.

Juli 61 Kinder am Begegnungsbahnhof

in Hasel ein. Sogar die

Sonne lachte vom Himmel und

freute sich mit. Zum 15. mal veranstaltete

die Kirchengemeinde

Bad Krozingen das Zeltlager

für 7­11jährige Kinder aus

Bad Krozingen, Lörrach und

dem Kandertal. Schon am vorangegangenen

Wochenende

hatte das Team der 21 ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter um Gemeindediakonin

Gabi Groß gemeinsam

mit einigen fleißigen Helfern

die zwölf Zelte aufgebaut

und den Platz

für die Ankunft der

Kinder vorbereitet.

Auch ein vielfältiges Programm

war geplant. In diesem Jahr waren

die Kinder eingeladen zu

einer „Expedition“ mit Käpt´n

Kolumbus in ein unbekanntes

Land. Doch zuerst galt es, den

Matrosentest zu absolvieren und

zu zeigen, dass man für das Leben

auf See geeignet ist: es galt

Knoten zu knüpfen, in der Kombüse

eine Kartoffel zu schälen

und Hindernisse auf Deck zu

überwinden. Danach durfte jedes

Kind als Matrose anheuern

und bildete zusammen mit den

anderen Kindern seiner Zeltgruppe

die Mannschaft eines

der 10 Schiffe, die zur „Flotte“

gehörten. Das Thema, mit dem

die zehn Freizeit­Tage

überschrieben waren

lautete „Gestrandet –

Oktober | November 2008 37


eine neue Welt“. Und tatsächlich

gab es nach einer kurzen,

abenteuerlichen „Schiffsreise“

und der Ankunft an Land vieles

zu erkunden und zu entdecken.

Was brauchen wir zum Leben

in unserer neuen, noch unbekannten

Welt? Darüber machten

sich die Kinder Gedanken.

Sie suchten die Quelle, machten

wie zu Urzeiten Feuer und

gestalteten sich Kleidung. Und

sie machten sich Gedanken, welche

Absprachen, Regeln und

Werte nötig sind, damit das Zusammenleben

von Menschen

gelingen kann. Am „Indianertag“

beschäftigten sich die Kinder

mit der Kultur und Lebensweise

der Ureinwohner Amerikas. Sie

bauten Tippis, gaben Bäumen

mit Ton ein Gesicht und suchten

versteckte Tiere. In Workshops

konnten die Kinder sich z.B. Indianerschmuck

machen, Traumfänger

basteln, Mokassins nähen,

Pfeil und Bogen herstellen

oder Indiaca spielen.

Am „Wasser­Tag“ erfuhren die

Kinder auf spielerische Weise,

wie wichtig Wasser für alles

Leben ist und wie nötig es ist,

sorgsam damit umzugehen. Einige

Kinder machten sich dann

auf den Weg zu einer abenteuerlichen

und fröhlichen Bachwanderung.

Andere erkundeten

die Hasler Tropfsteinhöhle

und eine kleine Gruppe ging auf

dem Hasler Erdmannsweg, wo

sie Interessantes und Kurioses

über die Landschaft erfuhren.

Immer wieder gab es zum Thema

passende Anspiele, Lieder

und Geschichten, Spiele und Bastelangebote.

Spaß machte allen

auch das Singen am Lagerfeuer.

Bei der Schatzsuche, die ein Höhepunkt

im Programm war, wurde

von den Kindern die schöne

Umgebung des Zeltlagerplatzes

erkundet.

Es gab dieses Jahr auch sehr aufregende

Situationen, die aber

– Gott sei Dank! – dann jeweils

glimpflich verliefen. Vor allem

der Ausflug zum schönen Naturschwimmbad

in Schweigmatt

war zwischenzeitlich aufregend:

bei der Wanderung durch den

Wald traten Kinder versehentlich

in einen Bienenstock, der

sich im Boden am Rand des

Wanderpfads befand. Die Bienen

wurden dadurch aufgeschreckt

und stachen mehrere

Kinder und eine Betreuerin. Die

Betreuer/innen versorgten und

beruhigten die Kinder vorbildlich.

Da die gestochene Mitarbeiterin

aber allergisch auf den

Bienenstich reagierte, mussten

wir den Notarzt holen. Schließlich

waren aber alle versorgt und

nachdem sich die Kinder, die gestochen

worden waren, wieder

beruhigt hatten, konnten sogar

alle Kinder mit ins Schwimmbad

gehen. Und hatten dort einen

schönen Nachmittag! Der

Gottesdienst am nächsten Tag

war dann natürlich durch die

Themen Bewahrung und Dank

geprägt.

Auch für das leibliche Wohl der

jungen Forscherinnen und Forscher

war dieses Jahr wieder bestens

gesorgt! Hauptverantwort­

38 Oktober | November 2008


lich für die Küche war Ludwina

Kern, die ein Jubiläum feierte:

schon zum 10. Mal kochte sie

für jeweils über 80 Kinder und

Mitarbeiter auf dem Sommerlager

ihr leckeres Essen! Und hatte

sich damit den „Goldenen Kochlöffel“,

der ihr überreicht wurde,

mehr als verdient. Hoffen wir,

dass sie sich auch in Zukunft einen

Sommer ohne Zeltlager gar

nicht mehr vorstellen kann!

Am letzten Abend gab es einen

tollen bunten Abend, für den die

Kinder ganz vielfältige, unterhaltsame

und lustige Programmpunkte

vorbereitet hatten.

Ökumenisches Taizé-Gebet

Als dann die Eltern kamen um

ihre Kinder wieder abzuholen

hörte man oft den Satz: „Wir

freuen uns schon auf nächstes

Jahr!“

Einen großen Dank an alle

ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter,

ohne deren Einsatz dieses

Zeltlager nicht möglich gewesen

wäre!

Herzlichen Dank auch allen,

die durch ihre Unterstützung

auf unterschiedlichste Weise

das Lager ermöglicht haben!

Zu äußerer und innerer Stille fin­

die kath. Pfarrkirche St. Alban

ein. Die genaue Uhrzeit entnehmen

Sie bitte der Veröffentlichung

im Gemeindeanzeiger.

Am Sonntag, den 16. November

um 19.30 Uhr findet dann

wieder im regulären Rhythmus

ein Taizé­Gebet statt, ebenfalls

in St. Alban. Sollten Sie Lust

und die Möglichkeit haben, die

ökumenischen Taizé­Gebete organisatorisch

oder musikalisch

zu begleiten, so melden Sie sich

bitte im Gemeindebüro.

den, sich öffnen können für Gott Zum Gebet und zur Mithilfe

– dazu wollen unsere Taizé­Gebete

einladen. In ökumenischer

herzliche Einladung!

Gemeinschaft feiern wir diese

Gottesdienste mit Gesängen aus

taizé-Gebete

Taizé, dem Hören auf biblische

Texte, Gebet und Stille.

Am Freitag, den 17. Oktober

laden wir im Rahmen

der „Nacht der offenen Kirchen“

zu einem Taizé­Gebet in

Oktober | November 2008

Freitag, 17. Oktober 2008

im Rahmen der „Nacht der

offenen Kirchen“

sonntag, 16. November

2008

in St. Alban um 19.30 Uhr

39


Johannes Klatt Grafik_ Bad Krozingen|Tunsel

JAHRE

Oratorium

Die

Joseph Haydn

Sonntag, 12. Oktober 2008 · 19.30 Uhr

Pfarrkirche St. Alban Bad Krozingen

Ausführende:

Ann-Kathrin Schmerbeck, Sopran

Lim Min-Woo, Tenor

Ekkehard Abele, Bass

Orchester und Chöre der Kath. und Ev.

Kirchengemeinden Bad Krozingen

Leitung:

Susanne A. Konnerth und Matthias Wörz

Vorverkauf: E 19,– / E 16,–

Bad Krozingen: Buchhandlung Pfister, Tourist-Information,

Kurverwaltung und schoepfung@gmx.net

Abendkasse: E 22,– / E 19,–

Einlass ab 18.45 Uhr

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine