MOSHI ZEIT 7 - Evangelische Kirchengemeinde Idstein

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MOSHI ZEIT 7 - Evangelische Kirchengemeinde Idstein

1

GEMEINDEPARTNERSCHAFT

IDSTEIN / MOSHI -PASUA

MOSHI ZEIT 7

„Karibu sana“ - Herzlich Willkommen

In dieser Ausgabe:

B. Wallisch zu Besuch in

Moshi-Pasua

Partnerschaftsjubiläum 3

Partnerschaftsprojekte 3

Kilimandscharo-

Besteigungen

Festtagsbräuche und

afrikanisches Rezept

was Kinder denken

und sagen

Freiraum

Hier könnte

Ihre

Werbung

gegen eine

Spende für

das

Moshi-

Grundschul-

Projekt

2

4-5

Termine und Impressum 8

6

7

E V A N G E L I S C H E K I R C H E N G E M E I N D E I D S T E I N

Liebe Moshi– Freunde,

Dieses Mal haben Sie lange auf eine

neue Ausgabe warten müssen. Nicht

das es über Moshi und unsere

Aktivitäten nichts zu berichten gab,

Nein daran lag es nicht. Es war das

ewige „morgen, ja morgen machen wir

sie“, schon fast afrikanische Einstellung

der Redaktion. Pole, pole, also langsam,

langsam wie man in Afrika sagt. Die

weißen Erdenbürger haben die Uhr

aber in Afrika hat man die Zeit. Nun

wird es aber Zeit, dass wir mal etwas

aus der letzten Zeit berichten, denn es

hat sich wieder einiges ereignet.

Schauen Sie mal rein!

... ... aktuell aktuell

aktuell

wie

wie

immer!!!!

immer!!!!

Afrikanische Sprichwörter in Suaheli:

Penye nia pana njia

Wo ein Wille, ist auch ein Weg.

weitere Sprichwörter im Innenteil

Noch Noch etwas etwas , ,wir , können auch schneller!

Jahrgang 2010

Weihnachts-Ausgabe

Wenn Sie uns Ihre E-mail- Adresse nennen, senden wir Ihnen zukünftig

die „ MOSHI ZEIT“ per E-mail zu. Nachricht bitte an die Redaktion:

moshi moshi-info@ev

moshi info@ev info@ev-kirche

info@ev kirche kirche-idstein.de.

kirche idstein.de. Diese und ältere Ausgaben finden Sie

unter Partnerschaften auf: www.ev www.ev-kirche

www.ev

kirche kirche-idstein.de kirche idstein.de idstein.de ,auch ,auch ,auch unsere

unsere

regelmäßig regelmäßig regelmäßig erscheinenden erscheinenden erscheinenden „Moshi „Moshi „Moshi Kultur“ Kultur“ mit mit mit TV TV-Infos TV TV Infos können können dort

dort

abgerufen werden.


Seite 2

2

MOSHI ZEIT 7 Weihnachts-Ausgabe

Karibu sana!

Mein 2. Besuch in Moshi-Pasua

Ein Bericht von Birgit Wallisch

Am 6. Juli diesen Jahres war es soweit: mit drei

Koffern voller Geschenke in Form von Kinderkleidung,

Schreibmaterialien, Hüpfseilen und

anderen Außenspielsachen machte ich mich

erneut auf die Reise in unsere Partnergemeinde.

Allen Spendern an dieser Stelle herzlichen Dank!

Nachdem ich im vergangenen Jahr offiziell als

Delegiert unserer Gemeinde dort sein durfte, war es nun ein ganz privater Aufenthalt. Am Flughafen

wurde ich genauso freudig wie im vergangenen Jahr begrüßt. Man hatte mir sogar einen Plan

gemacht, in dem all meine Wünsche berücksichtigt wurden. Ich wollte die Gemeinde, das Gemeindeleben

einschließlich dem Familienleben in Moshi noch intensiver kennen lernen.

So durfte ich einen Tag im Kindergarten verbringen, mit Hilfe von Evangelistin Lucia die ärmste

Teilgemeinde Karanga mit all ihren Problemen

besser kennen lernen und Pfarrer Nelson

Machange Machange bei seiner Arbeit begleiten.

Bei den Rundgängen mit ihm durch die

Gemeinde bekam ich immer mehr das Gefühl er

ist Pfarrer aus Berufung. Das bestätigte sich

auch als ich ihn fragte wie er Pfarrer wurde.

Schon in der Schulzeit wollte er Pfarrer werden

weil ihm die besondere Dienstkleidung gefiel.

Dann erlernte er aber doch einen ganz anderen

Beruf. Eines Tages wurde der Pfarrer seiner

Heimatgemeinde auf ihn aufmerksam und

fragte die Kirchenvorsteher zu welcher Familie

er gehöre. Er rief Nelson zu sich, fragte ihn ob er

nicht Pfarrer werden wolle, bat die Kirchenvorsteher

wiederum um deren Einverständnis und

Nelsen Machange wurde bei seiner Ausbildung unterstützt.

Am wichtigsten bei seiner Arbeit ist ihm, sich um die Probleme der Gemeindeglieder zu kümmern.

Ich durfte bei unzähligen Besuchen von Bedürftigen dabei sein. Den Menschen tut es gut dem Pfarrer

von ihren Problemen erzählen zu dürfen. Auch wenn er nicht immer sofort helfen kann, so merkt man

doch wie tief die Menschen im Glauben stehen. Welche Zuversicht und welches Vertrauen sie in Gott

haben. Sie haben oft kaum etwas zu essen und doch ist es ihnen wichtig dem Pfarrer einen Teller mit

einem Teil ihres eigenen geringen Mittagessens abzugeben.

Machange geht auch sehr liebevoll mit Kindern um. Direkt neben dem Pfarrhaus befinden sich der

Kindergarten vom Hauptgemeindeteil Kalemani und eine Schulklasse für Behinderte, die er oft

besucht. Die Kindergartenkinder waren ganz begeistert als er ihnen zeigte wie er das Hüpfseilhüpfen

beherrscht. Außerdem ist er auch sehr begabt darin Fußbälle traditionell aus Plastiktüten herzustellen.

Zwei Exemplare davon schenkte er mir für die Jugendlichen unserer Gemeinde.

Bei seiner Arbeit wird Rev. Machange von 7 Evangelisten, einer Gemeineworkerin und einer

Gemeindesekretärin unterstützt. Man wartet dringend darauf, dass die 2. Pfarrstelle wieder

besetzt wird - so sind die Probleme hier und da oft gar nicht so unterschiedlich.

Sie fragen sich sicher auch, was es Neues aus Moshi zu berichten gibt.

Birgit Wallisch


3

Partnerschafts-Jubiläum im Dezember

Eine Delegation fuhr zu diesem wichtigen Anlass in unsere Partnergemeinde Moshi

Pfarrer Kuhlmann, Uta Sabiel mit Ihrem Ehemann und Ute Lenhard unternahmen eine

anstrengende Tour zu unseren Freunden um mit Ihnen gemeinsam das 25 jährige Jubi-

läumsfest zu begehen. Die Feierlichkeiten begannen am Sonntag bereits um sieben Uhr mit

einem gemeinsamen Rundgang von Bischof Shao durch die vier Gemeindteile. Bischof Shao

weihte und segnete bei dem Rundgang verschiedene Gebäude und alle Glocken der Ge-

meinde. Besonders eindrucksvoll wurde danach der vierstündige Fest-Gottesdienst bei dem

auch die 130 Konfirmanden eingesegnet wurden. Neben zahlreichen Ehrengästen waren

auch weit über 700 Gemeindglieder anwesend, die besonderen Beifall für Ute Sabiels

Grußworte auf Kisuaheli spendeten. Bei dem Aufenthalt unserer Delegation konnten viele

Probleme erörtert werden aber auch laufende Projekte in Augenschein genommen werden.

Hier insbesondere die fortschrittliche Entwicklung des Grundschul-Projektes. Ein solches

wichtiges Vorhaben kann jedoch nicht in einem kurzfristigen Zeitraum geschaffen werden

und bedarf weiterhin unserer finanziellen Unterstützung. Nach eingehenden Finanzmitteln

werden jeweils Baumaterialien beschafft und entsprechend weitergebaut. Der augenblick-

liche Stand geht etwas über die Fundamente hinaus. Andere kleinere Projekte dagegen sind

nunmehr abgeschlossen.

Wie sehen die Projekte in den einzelnen Gemeindeteilen aus.

Bei einer gemeinsamen Begehung mit Pfarrer Machange erhielt Birgit Wallisch positive

Eindrücke zu den unterschiedlichsten Projektmaßnahmen. Idstein: ein öffentliches Toilet-

Idstein:

tenhaus wird derzeitig gebaut. Im Kindergarten werden Fenster für eine baldige Einsetzung

ausgemessen. Karanga: am „Workerhaus“ wohnt jetzt eine Evangelistin, allerdings ist der

Karanga:

Bau noch nicht ganz fertig gestellt, Stagnation. Kaloleni: Bau einer neuen Kirche soll noch

Kaloleni:

vor Jahresende beginnen. Man wartet auf die Genehmigung der Nutzungsänderung.

Delegation aus Moshi erwartet

In der Zeit vom 24. August bis 13.

September 2011 wird uns wieder eine

dreiköpfige Delegation aus unserer

Partnergemeinde besuchen. Die

offizielle Einladung wurde beim jetzigen

Besuch in Moshi ausgesprochen. Der

Moshi-Ausschuß hat bereits diverse

Vorbereitungen getroffen und auch

schon ein vorläufiges Programm für die

drei Wochen im Sommer ausgearbeitet.

Wir Wir freuen freuen freuen uns uns auf auf die die Begegnung

Begegnung


4

Andrea Andrea Schirmer Schirmer-Müller

Schirmer Müller vom Evangelischen Entwicklungsdienst schrieb in „Der Tagesspiegel“

vom 10.10.2010 über die Arbeit der Träger am Kilimandscharo.

Bis Bis zu zu 500 500 Touristen Touristen besteigen besteigen täglich täglich den den Kilimandscharo, Kilimandscharo, der der Berg Berg wird wird der

der

Zone Zone Zone der der "extremen "extremen Höhe Höhe zugeordnet.

zugeordnet.

Ihr Ihr Ihr schweres schweres Gepäck Gepäck Gepäck tragen

tragen

Einheimische.

Einheimische.

Szenen wie aus dem Film „Jenseits von Afrika“:

Ähnlich wie einst Karen Blixen und David

Livingston sitzen Touristen in den Camps am

Kilimandscharo in 4600 Meter Höhe an Tischen

und Stühlen in mannshohen Zelten, essen soeben

zubereitete Gerichte aus Gemüse und Früchten.

Größere Tourunternehmen an Afrikas höchstem

freistehenden Berg stellen eigens Zelte mit

chemischen Toiletten zur Verfügung, obgleich in jedem Camp ausreichend Plumpsklos vorhanden

sind – eine zusätzliche Last für die Träger, die außerdem Tische, Stühle, große Zelte, schwere

Gaskocher und frische Lebensmittel bis auf 4600 Meter wuchten. Bei der vorletzten Etappe auf der

südwestlichen Seite des 5895 Meter hohen Bergs muss zudem Wasser transportiert werden.

Neben all dem schleppen die Porter in der Regel noch das Gepäck der Touristen, die selbst nur

kleine Rucksäcke tragen.

Ein Aufstieg auf den Kilimandscharo ist verhältnismäßig kostspielig. Zwischen 1000 und 2000

Euro kostet die sechstägige Tour pro Person. Am Parkeingang werden davon umgerechnet

etwa 500 Euro Parkgebühr entrichtet. Von diesen Geldern werden Personalkosten für

Ranger, Kosten für die Instandhaltung der Wege und Camps und – wie in Prospekten

nachzulesen ist – auch für Umweltschutzprogramme bezahlt. Für einen Touristen stehen in

der Regel zwei bis fünf Träger zur Verfügung, außerdem ein Bergführer und ein Koch. Die

Gehaltskosten machen insgesamt betrachtet allerdings den geringsten Anteil aus.

Der Kilimandscharo wird als Goldgrube Tansanias bezeichnet, und es gibt wilde Spekula-

tionen, wo das Geld bleibt. Es werden ausländische Tourismusagenturen genannt oder

Regierungsbeamte, die sich unrechtmäßig und unverhältnismäßig am Gewinn „beteiligen“.

Einigkeit herrscht nicht nur unter den Trägern und Reiseleitern, dass gewiss kein Geld in die

Armutsbekämpfung oder in den Umweltschutz investiert wird.

Grundsätzlich bekommen Träger einen Tageslohn von umgerechnet rund zehn Euro,

Bergführer etwa 13 Euro ohne Trinkgelder. Wenn man davon ausgeht, dass die Tou-ren

durchschnittlich drei bis sechs Tage dauern, bedeutet das für die Träger einen Lohn zwischen

30 und 60 Euro pro Tour. Das ist in Tansania auf den ersten Blick kein schlechtes Einkommen.

Deshalb geht auch Arnold immer wieder auf den Berg. Arnold ist Bergführer aus Marangu,

einem kleinen Dorf am Fuße des Kilimandscharo. Zwar hat er ein abgeschlossenes

Ingenieurstudium mit Schwerpunkt Solarenergie absolviert, doch um eine feste Anstellung

als Solarexperte hat er sich bislang vergeblich bemüht, und Arbeitslosengeld gibt es in

Tansania nicht. Wie viele Touren er monatlich machen kann, hängt von der Nachfrage ab. In

der Hochsaison seien täglich bis zu 500 Touristen und 1500 Träger und Bergführer auf dem

Berg unterwegs, erzählt Arnold. Tendenz steigend.Der Kilimandscharo wird der Zone

„extreme Höhe“ zugeordnet, danach kommt nur noch die „Todeszone“. Jeder Tourist, der

sich diesen Höhen ohne ausreichende Zeiten der Akklimatisierung aussetzt, riskiert,

höhenkrank zu werden. Bedingt durch das Sinken des Luftdrucks tritt im Körper eine


Sauerstoffunterversorgung ein, die Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Atemnot und die Bildung

von Ödemen bewirkt. Nicht selten führt die Krankheit zum Tod. Die meisten Touren am

Kilimandscharo sind, vermutlich um möglichst viele Touristen anzulocken, sehr kurz. Eine ent-

sprechende Anpassung an die extreme Höhe kann kaum gewährleistet werden. Wie oft und wie

lange ein Träger seinen Job ausüben kann, hängt auch von der individuellen körperlichen Belast-

ungsgrenze ab. Joachim, ein „Bergkoch“, meint, dass man sich als Träger höchstens vier, fünf Jahre

diesen Anstrengungen aussetzen könne. „Besonders erschöpfend ist die Gipfeletappe, auf der es

neuerdings auch Camps gibt.“ Bei einigen seiner Kollegen seien jedoch schon nach weniger als vier

bis fünf Jahren bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen, wie etwa Hirnschädigungen, ein-

getreten.

Laut Gesetz darf die Last der Träger (dazu gehört alles, was für die Touristen getragen wird) 20 Kilo

nicht überschreiten. An den Eingangstoren finden, soweit dies möglich ist, Kontrollen statt. Was an

„persönlichem Gepäck“ zusätzlich noch mitgenommen wird, liegt in der Entscheidung jedes ein-

zelnen Trägers.

Die Ausrüstung der Träger ist oft mehr als mangelhaft. Die meisten sind auf dem Berg in normalen

Straßenschuhen und dünnen, zerrissenen Hosen und Pullovern unterwegs. Arnold berichtet, dass

die Mehrzahl der Träger in einer Art Leiharbeiterverhältnis tätig ist. Sie warten an den Eingangstoren

des Nationalparks und werden vornehmlich von größeren Tourismusunternehmen angeheuert, die

weder ihren Namen noch ihre Adressen kennen. Die Anstellung ist sozusagen anonym. Es gibt für

diese Arbeitsverhältnisse weder Sozialstandards noch Absicherungen wie Kranken- oder Rentenver-

sicherung. Oft bekämen die Träger – im Gegensatz zu den Touristen – auch nicht ausreichend zu

essen, erzählt er. Die Touristen dagegen bekämen auch auf 4600 Meter noch frisches Gemüse und

Fleisch zubereitet

Arnold hat miterlebt, dass ein Träger einer deutschen Gruppe erkrankte und unbeschreibliche

Krämpfe im Magen- und Darmbereich hatte. Zunächst kümmerte sich niemand um diesen Träger, bis

Arnold bei den Rangers, die im Camp permanent stationiert sind, intervenierte. Er erhielt die Ant-

wort, dass die Rangers nicht für erkrankte Träger, sondern nur für erkrankte Touristen zuständig

seien. Der Leiter der Trägergruppe weigerte sich, bei seinem Reiseveranstalter anzurufen und um

Hilfe zu bitten, weil er seine eigene Anstellung gefährdet sah. Erst nach langen Verhandlungen

konnte der Träger abtransportiert und in das Kilimandscharo Christian Medical Centre gebracht

werden. Mindestens sieben bis zehn Träger sterben aus unterschiedlichen Gründen jährlich am

Berg.

Einfache und schnelle Lösungen für die Probleme im Kilimandscharo-Tourismus gibt es sicher nicht.

Doch ein erster Schritt wäre die bessere Kontrolle des Maximalgewichts für Träger. Die Einführung

zertifizierter Touren, die international geltende Arbeitsstandards für die Träger garantieren, könnte

zu Verbesserungen beitragen. Für Touristen gilt, ethisch reflektiert zu reisen. Das heißt, schon bei der

Buchung einer Tour Fragen nach den für die Träger geltenden Sozialstandards zu stellen. Am Berg

gilt es dann, hinzuschauen und bei offenbarem Missbrauch von Trägern Druck auf die Reiseveran-

stalter auszuüben. Nur so werden sich nachhaltig Verbesserungen für die Menschen am

Kilimandscharo ergeben.

Die Autorin arbeitet beim Evangelischen Entwicklungsdienst e. V. in Bonn als

Referentin für den Partnerschaftsprojektefonds. Sie hatte die Gelegenheit, in

Tansania mit Trägern am Kilimandscharo in Kontakt zu treten und ihre

Situation über mehrere Tage zu erleben.

5


6

Feiertagsbräuche Feiertagsbräuche in in Tansania

Tansania

Bei Bei Festen Festen Festen wird wird „Pilau” „Pilau” gekocht

gekocht

„Heri „Heri ya ya ya mwaka mwaka mpya!", mpya!", so so wird wird wird das das neue neue Jahr Jahr in in Tansania Tansania Tansania begrüßt. begrüßt. begrüßt. Wie dort Weihnachten

und und der der Jahreswechsel Jahreswechsel gefeiert gefeiert wird, wird, lesen lesen Sie Sie hier.

hier.

Nachdem Nachdem die die kleine kleine Regenzeit Regenzeit Regenzeit Mitte Mitte Mitte Dezember Dezember zu zu Ende Ende geht, geht, beginnt beginnt der der afrikanische

afrikanische

Sommer, Sommer, mit mit Temperaturen, Temperaturen, die die uns uns Mitteleuropäer Mitteleuropäer sehr sehr leicht leicht ins ins Schwitzen Schwitzen Schwitzen bringen.

bringen.

Der Der zweite zweite große große Unterschied Unterschied dort dort ist ist ist die die Adventszeit, Adventszeit, die die nämlich, nämlich, im im Gegensatz Gegensatz zu zu unserer

unserer

Kultur, Kultur, hier hier überhaupt überhaupt nicht nicht besonders besonders beachtet beachtet wird. wird. wird. Eine Eine etwas etwas andere andere Erfahrung, Erfahrung, dem

dem dem

Weihnachtsfest Weihnachtsfest mal mal in in in Ruhe Ruhe entgegen entgegen zu zu blicken: blicken: keine keine Weihnachtsfeiern, Weihnachtsfeiern, kein kein Weihnachts-

Weihnachts

markt, markt, keine keine Geschenke Geschenke kaufen... kaufen... Was Was Was eben eben eben die die Zeit Zeit vor vor Weihnachten Weihnachten normalerweise normalerweise so so

so

ausmacht.

ausmacht.

Weihnachten Weihnachten ist ist in in Tansania Tansania im im Gegensatz Gegensatz Gegensatz zu zu den den europäischen europäischen Ländern Ländern ein ein ein ausschließlich

ausschließlich

religiöses religiöses Fest. Fest. Es Es wird wird die die Geburt Geburt des des Sohn Sohn Gottes, Gottes, die die Geburt Geburt Jesu Jesu gefeiert. gefeiert. Konsumgedanken

Konsumgedanken

und und somit somit auch auch eine eine wie wie bei bei uns uns übliche übliche „Bescherung” „Bescherung” gibt gibt es es nicht nicht in in diesem diesem diesem ausgeprägten

ausgeprägten

Maßen. Maßen. Die Die Feiertage Feiertage fangen fangen erst erst am am Heiligen Heiligen Abend Abend nach nach der der nächtlichen nächtlichen Christmette Christmette an.

an.

Eine Eine Heilig Heilig-Abend

Heilig Abend Abend-Feier, Abend Feier, wie wie in in unserer unserer Kultur Kultur üblich, üblich, ist ist den den Menschen Menschen dort dort fremd. fremd. Die Die Gottes-

Gottes

dienste dienste an an diesen diesen Festtagen Festtagen sind sind den den deutschen deutschen natürlich natürlich durch durch die die katholische katholische Liturgie Liturgie nicht

nicht

unähnlich. unähnlich. Man Man kann kann durchaus durchaus auch auch das das bekannte bekannte deutsche deutsche Lied Lied „Kommet „Kommet ihr ihr Hirten” Hirten” Hirten” hören,

hören,

allerdings allerdings auf auf Kiswahili, Kiswahili, der der Landessprache Landessprache Tansanias.

Tansanias.

Doch Doch was was gehört gehört zu zu zu einer einer Feier. Feier. Ein Ein gutes gutes Essen!

Essen!

Ähnlich Ähnlich wie wie bei bei uns uns wird wird für für so so einen einen einen Feiertag Feiertag Feiertag nichts nichts Alltägliches, Alltägliches, sondern sondern ein ein besonders besonders gutes

gutes

Essen Essen gekocht. gekocht. In In Tansania Tansania ist ist ist das das der der der Gewürzreis Gewürzreis Pilau, Pilau, ein ein Essen Essen für für für besondere besondere besondere Anlässe, Anlässe, weil weil

weil

die die die (meisten) (meisten) Menschen Menschen Menschen sich sich die die Zutaten Zutaten (unter (unter anderem anderem anderem Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln, Karotten, Karotten, Paprika, Paprika, Paprika, Reis Reis Reis und und

und

eben eben verschiedene verschiedene verschiedene Gewürze) Gewürze) Gewürze) nicht nicht nicht jeden jeden Tag Tag leisten leisten können. können. können. Wenn Wenn nicht nicht gerade gerade gegessen

gegessen

wird, wird, zieht zieht die die ganze ganze Familie Familie durchs durchs durchs Dorf, Dorf, um um Bekannte Bekannte zu zu besuchen. besuchen. besuchen. Eigentlich Eigentlich Eigentlich ja ja auch auch gar

gar

nicht nicht so so anders anders als als die die Familienfeiern Familienfeiern in in Deutschland, Deutschland, oder? oder? Weihnachtliche Weihnachtliche Weihnachtliche Dekorationen Dekorationen gibt

gibt

es es im im im Dorf Dorf nicht. nicht.

Weiter Weiter auf auf Seite Seite 77

7

Karibu aribu

chakula! hakula! hakula!

Guten uten

Appetit ppetit

African Rezept

Das besondere Rezept (leicht herzustellen und soooooo lecker! )

…. auch in Tansania werden leckere Kuchen gebacken

vielleicht bald auch einmal bei uns im Kirch-Café zu probieren. Wer wagt sich mal ran !?

Cashewkuchen

250 g Zucker

250 g Cashewnüsse

7 Ei(er), davon die Dotter

7 Ei(er), davon das Eiklar

1 TL Bittermandelöl , Kuchenglasur, Schoko

Zubereitung:

Den Zucker mit dem Eigelb verrühren, die zerstoßenen Cashewkerne

und das geschlagene Eiweiß hinzufügen. Die Mandelessenz dazu

geben und alles gut verrühren. Bei 180°/200° 30 Minuten backen,

kontrollieren. Nach dem Backen mit Schokoguss überziehen.

Wapishi wengi huharibu mchuzi. -Viele Köche verderben den Brei bzw. die Sosse


MOSHI ZEIT 7 Weihnachts-Ausgabe

7

In In der der Stadt Stadt haben haben allerdings, allerdings, vor vor allem allem die die Geschäfte Geschäfte die die häufig häufig häufig von von Weißen Weißen frequentiert

frequentiert

frequentiert

werden, werden, auch auch (äußerst (äußerst kitschige) kitschige) Weihnachtsartikel Weihnachtsartikel im im Angebot. Angebot. Sogar Sogar „Christbäume”

„Christbäume”

gibt gibt es es dort dort in in diesen diesen Tagen Tagen Tagen zu zu bewundern. bewundern. Nicht, Nicht, dass dass dass die die Menschen Menschen sich sich hier hier Tannen

Tannen

ins ins Haus Haus stellen stellen würden, würden, ein ein ein paar paar zusammengesteckte zusammengesteckte Immergrünzweige, Immergrünzweige, geschmückt

geschmückt

mit mit Luftballons Luftballons und und Weihnachtskarten, Weihnachtskarten, ergeben ergeben auch auch einen einen Weihnachtsbaum.

Weihnachtsbaum.

Weihnachtsbaum.

Wir Wir werden werden an an diesen diesen Tagen Tagen mit mit unseren unseren Gedanken Gedanken bei bei unseren unseren Freunden Freunden in in Moshi Moshi sein

sein

und und hoffen, hoffen, dass dass sie sie auch auch eine eine schöne schöne und und besinnliche besinnliche Zeit Zeit haben haben werden.

werden.

Krismasi njema na heri na baraka za mwaka mpya

Frohe Weihnachten und Glück und Segen im neuen Jahr

Kinder zum Thema

Was sie einmal werden wollen

Fahm Fahm (6) (6) Ich Ich will will Ärztin Ärztin werden. werden. Meine Meine Mutter Mutter findet findet das das gut. gut. Aber

Aber

meine meine meine Schwester Schwester sagt, sagt, Ärzte Ärzte riskieren riskieren krank krank zu zu werden.

werden.

Salomon Salomon (6) (6) Ich Ich Ich werde werde werde Pilot, Pilot, Pilot, sonst sonst sonst nichts, nichts, weil weil ich ich hoch hoch hoch in in den den Himmel Himmel Himmel fliegen fliegen fliegen will.

will.

Elizabeth Elizabeth Elizabeth (6) (6) Ich Ich möchte möchte Fussballerin Fussballerin werden, werden, obwohl obwohl meine meine Eltern Eltern diesen diesen Beruf Beruf hassen. hassen.

hassen.

Rodney(10) Rodney(10) Mein Mein Traum Traum ist ist Jounalist Jounalist zu zu werden. werden. werden. Ein Ein Journalist Journalist hat hat den den Vorteil, Vorteil, viel viel zu

zu

wissen.

wissen.

Milenis Milenis Milenis (12) (12) Wenn Wenn Gott Gott es es will, will, werde werde ich ich Abgeordnete Abgeordnete oder

oder

Geschäftsfrau.

Geschäftsfrau.

Zaituni Zaituni ( ( 5) 5) Ich Ich möchte möchte Sekretärin Sekretärin werden, werden, weil weil ich ich gerne gerne gerne mit

mit

dem dem Computer Computer spiele. spiele. Ich Ich komme komme dann dann jeden jeden Tag Tag an an einen

einen

Computer.

Computer.

Eva Eva (10) (10) Ich Ich möchte möchte möchte Premierministerin Premierministerin Premierministerin werden. werden. Ich Ich hoffe hoffe hoffe und

und

bete, bete, bete, dass dass ich ich eines eines Tages Tages dieses dieses Land Land leiten leiten kann.

kann.

Seite 7


8

E V A N G E L I S C H E

K I R C H E N G E M E I N D E I D S T E I N

Impressum

Ansprechpartner im Moshi - Ausschuss

Jörg Fried

Schöne Aussicht 9 - 65510 Idstein

Telefon: 06126 –56 02 26

E-mail: J.Fried@ev-kirche-idstein.de

Gemeindeadresse:

Albert-Schweizer-Str. 4 -65510 Idstein

Telefon: 06126-2787

Fax: 06126-4695

E-mail: Gemeindebüro@ev-kirche-idstein.de

Redaktion: Günter Berentsen

Im Vorderlenzen 27 -65510 Idstein

Telefon: 06126-953455

E-mail: moshi-info@ev-kirche-idstein.de

Spendenkonten:

VR-Bank Untertaunus, Konto 159 506 BLZ 510 917 00

NASPA Idstein , Konto 352 140 015 BLZ 510 500 15

Bitte geben Sie den jeweiligen Verwendungszweck

an. (Schule, Kindergarten oder Allgemein)

...WWW. EV-KIRCHE-IDSTEIN. DE

…. Schauen Sie mal rein!

Termine und Sonstiges

…. Heute, morgen und übermorgen!!!!!

leo, kesho, kesho kutwa

Wichtige Wichtige Wichtige Termine Termine Termine stehen stehen wieder wieder an, an, wie wie z.B. z.B.

z.B.

12. 12. Januar Januar 18.30 18.30 18.30 Uhr Uhr Arbeitskreissitzung Arbeitskreissitzung im im Gemeindehaus

Gemeindehaus

Gemeindehaus

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GEMEINDEPARTNERSCHAFT

IDSTEIN / MOSHI -PASUA

Asante Asante sana sana – wir wir danken danken Allen Allen Allen für für ihre ihre Hilfen Hilfen in in der der zurückliegenden zurückliegenden Zeit. Zeit.

"Kutoa ni moyo, si utajiri." -

"Spenden ist Herz, das heißt Bereitschaft, nicht Reichtum."

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Krismasi njema na heri na baraka za mwaka mpya

Frohe Weihnachten und Glück und Segen im neuen Jahr

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