Gemeindebrief, Ausgabe Juli/August/September 2012

ev.kirche.idstein.de

Gemeindebrief, Ausgabe Juli/August/September 2012

Veranstaltungen

• Fundraiserin /

Fundraiser gesucht

• Kurs

„Sprachfähig

werden im

Glauben“

• Woche der

Kirchenmusik

Gemeindeleben

• Renovierung

der Unionskirche

• Unsere neue

Küsterin stellt

sich vor

• Ein Tag für die

Familie am

18. August

Im Blick


Hauskreise

Gemeindebrief

Evangelische Kirchengemeinde Idstein

Juli / August / September 2012


Inhaltsverzeichnis

2

Andacht

Aus dem Kirchenvorstand - Der KV berichtet

Veranstaltungen

100 Jahre Walcker-Orgel / Kirchenmusik im September / Monatsspruch Juli

Second-Service im September / Gottesdienst am Erntedankfest ....................

Konzert mit Harmonic Brass in der Unionskirche ..............................................

Ein Kurs zum Entdecken der eigenen Sprache des Glaubens ............................

Gedanken - Gemeinschaft

Gemeindeleben

Abschied und Neuanfang / Monatsspruch August ................................................ 11

Rückblick unseres scheidenden Küsters ................................................................ 12

Ein Tag für die Familie ................................................................................................. 13

Neue Kindergruppe ab 5. Klasse / Kindergruppe für Grundschulkinder ....... 14

Predigtreihe zur biblischen Weisheit / 725 Jahre Stadtrechte ........................... 15

Ausschuss Öffenlichkeitsarbeit stellt sich vor / Unsere neue Küsterin .......... 16

Erlös Bücherbasar / Gemeindebrief Austräger gesucht ...................................... 17

Kirchenrenovierung

Fundraiserin / Fundraiser gesucht ........................................................................... 20

Die Renovierung der Unionskirche kommt in Gang / Redaktionsschluss ...... 21

Im Blick: Hauskreise (HK)

Hauskreistreffen im Gemeindehaus / Wie ich zu unserem Hauskreis fand ... 18

Ein Hauskreiswochenende ........................................................................................ 19

HK ist „Glaubensalltag“ / Mein HK - Stärkung meines Glaubens .............. 22-23

Seit 30 Jahren Hauskreis ............................................................................................ 24

Erfahrungen in einem HK / Hauskreise in unserer Gemeinde ................... 25-26

Was ein Hauskreis geben kann ................................................................................ 27

Kinderseiten

Ein Bilderrätsel zum Schulanfang ............................................................................. 28

War DAMALS wirklich alles besser? - Schule früher .......................................... 29

Kolumne - Politik und Spiele

Gottesdienstplan / Monatsspruch September

Aktivitäten unserer Gemeinde

Geburtstage

Aus den Kirchenbüchern / Impressum

Wichtige Adressen

3-5

5

6

7

8

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39 Titelbild: schemmi © pixelio.de


… und trafen sich in ihren Häusern

Liebe Leserinnen und Leser,

Pfarrer Martin Kuhlmann

dieser Gemeindebrief hat neben

vielen anderen wichtigen und lesenswerten

Artikeln wieder einen

besonderen Schwerpunkt: „Unsere

Hauskreise“. In dieser Ausgabe fi nden

Sie viele Artikel und Berichte

aus der Hauskreisarbeit in unserer

Gemeinde.

„Hauskreise? - was ist denn das?“,

haben Sie sich vielleicht schon einmal

beim Durchblättern der letzten Seiten

unserer Gemeindebriefe gefragt.

Davon gibt es in unserer Gemeinde

sogar gleich sechs!

Ich will es einmal so auf den Punkt

bringen:

„In unseren Hauskreisen fi nden

wir Heimat und Gemeinschaft.

Wir teilen unseren Glauben

und stehen füreinander im

Alltag ein“.

In sechs Thesen will ich dies erläutern:

1. Mit Hauskreisen fi ng alles an!

Die ersten Christen vor 2000 Jahren

hatten noch keine Kirchen, in

denen sie sich zum sonntäglichen

Gottesdienst trafen. Sie trafen sich

„in ihren Häusern“ (Apg. 2,46). Ich

stelle mir das ganz konkret vor:

Abends - nach getaner Arbeit -

trafen sie sich in einem vorher vereinbarten

Haus. Die gastgebende Familie

hatte den Raum hergerichtet,

Sitzgelegenheiten für alle beschafft,

vielleicht schon etwas zu Essen

und zu Trinken vorbereitet. Andere

brachten etwas zu Essen mit. Man

begrüßte sich herzlich, freute sich

am Wiedersehen, erzählte einander

vom Alltag – aus Arbeit und Familie,

von Freud und Leid, man lachte

und man weinte zusammen. Dann

aßen sie zusammen zu Abend, teilten,

was sie zusammengetragen hatten

und feierten mit Brot und Wein

das Abendmahl miteinander in der

Gegenwart Jesu Christi: „Das tut zu

meinem Gedächtnis“. Nach dem Essen

sangen und beteten sie zusammen,

erzählten sich Geschichten von

Jesus, ihrem Herrn, und überlegten

gemeinsam, wie ihr Glaube ihren

Alltag prägen, durchdringen und verändern

kann. Schließlich segneten sie

sich gegenseitig mit dem Zeichen des

Andacht

3


Andacht

4

Kreuzes und gingen dann zurück in

ihre Häuser und an ihren Platz. Und

ganz sicher haben sie manches Mal

auf dem Heimweg gesagt. „Gut, dass

wir einander haben!“

2. In den Hausgemeinschaften

liegt das Geheimnis für

das Wachstum der Kirche.

Die Häuser der Gemeindemitglieder

waren die Orte, in denen

unsere Kirche ihren Anfang nahm.

Diese Hausgemeinschaften hat Gott

gesegnet und sie zum Grundstock

seiner Kirche gemacht. Warum?

3. Glauben können wir nicht

allein – allein gehen wir ein!

Glaube will und muss geteilt werden.

Die jungen Christen brauchten

einander, um sich in ihrem Glauben

zu ermutigen. Von Anfang an hatten

sie es nicht leicht. Für die jüdischen

Gemeinden waren sie Häretiker, Abweichler

und Sektierer und damit

Gotteslästerer, die es zu bekämpfen

galt. Für die römische Obrigkeit waren

sie Staatsfeinde wie ihr Anführer,

den man deshalb gekreuzigt hatte.

Von ihren Nachbarn und Arbeitskollegen

wurden sie wegen ihres

Glaubens an einen Gekreuzigten

verspottet. Nur in der Gemeinschaft

konnten sie ihren Glauben durchhalten

und vertiefen. Das gilt auch für

uns heute!

4. In den Hauskreisen wird

unser Glaube sprachfähig.

Wo können Sie über Ihren Glauben

sprechen? Sonntags im Gottesdienst

sind wir Hörende und im Alltag

oft mit unserem Glauben alleine

– oft auch in unseren Familien. Wir

brauchen wie die jungen Christen

damals Orte, an denen wir in einem

geschützten und vertrauten Raum

über unseren Glauben reden können

– über unsere guten und aufbauenden

Erfahrungen im Glauben

ebenso wie über unsere Glaubens-

Schwierigkeiten, unsere Glaubens-

Zweifel und Glaubens-Hindernisse.

Hauskreise sind der Ort dafür. Mit

„Gleichgesinnten“ unseren Glauben

teilen, uns einander im Glauben

tragen und miteinander im Glauben

wachsen. Das geschieht in unseren

Hauskreisen. Und manchmal brauchen

wir auch eine Korrektur in unserem

Glauben. Dann, wenn wir uns

in Lieblingsgedanken und eigenen

Glaubensvorstellungen und -regeln

verirrt haben. Hauskreise sind die

Sprachschule des Glaubens. Und darauf

legt Gott seit 2000 Jahren seinen

Segen!

5. In den Hauskreisen lesen wir

gemeinsam die Bibel und

beten zusammen.

Das „Kämmerlein“ ist ein guter und

wichtiger Ort für das eigene Gebet.

Das gemeinsame Gebet für einander

und für unsere Welt gibt noch ein-


mal eine ganz andere Tiefe. Und wo

können wir sonst einmal gemeinsam

die Bibel aufschlagen und uns diesen

Schatz im gemeinsamen Gespräch

erschließen? Das geschieht in den

Hauskreisen. Auch darauf legt Gott

seit 2000 Jahren seinen Segen!

6. In den Hauskreisen wird

ganzheitliche Gemeinschaft

gelebt und Heimat erfahren.

Lesen Sie sich die unterschiedlichen

Berichte von Hauskreismitgliedern

durch. Sie haben alle eines

gemeinsam: Hauskreise tun Leib,

Seele und Geist gut. Gerda Nixdorff

schreibt: „Für mich ist der Hauskreis

eine Stärkung meines Glaubens, Hilfe

bei Alltagsfragen und die Möglichkeit,

mit Gleichgesinnten offen sprechen

zu können“. Das ist Segen!

Wir laden Sie ein: Teilen Sie mit

uns den Segen, den Gott in unsere

Hausgemeinschaften legt. Hauskreise

sind keine Orte für die „besonders

Frommen“, keine „exklusiven Zirkel

hinter verschlossenen Türen“. Hauskreise

sind Orte gemeinsamen Glaubens

und Lebens. Davon wollen wir

in diesem Gemeindebrief erzählen

und Sie neugierig machen.

Eine gesegnete und erholsame

Sommerzeit wünscht Ihnen – auch

im Namen von Pfarrerin Dr. Daniela

Opel und des Redaktionsteams

Ihr Pfarrer

Der KV berichtet

Liebe Gemeinde,

heute möchte ich Ihnen von einigen

Tagesordnungspunkten der vergangenen

Sitzungen des Kirchenvorstandes

berichten.

Der Kirchenvorstand (KV) hat den

Beschluss gefasst, im März 2013 eine

Gemeindewoche auszurichten. Als

Referentin konnte Christina Brudereck

gewonnen werden. Die entsprechenden

Vorbereitungen werden

nun durch den Ausschuss „Gemeindeleben“

ausgeführt.

Weiterhin ist zu berichten, dass

eine zweite Predigtstelle im Phönix-

Seniorenzentrum am Saarbrücker

Platz durch die Kirchenverwaltung

rückwirkend zum 1. Januar 2012 genehmigt

wurde. Im Andachtsraum

wird 14-tägig immer mittwochs um

16 Uhr und zu besonderen Anlässen

Gottesdienst gefeiert. Schauen

Sie ruhig einmal vorbei, denn jeder

ist herzlich eingeladen. Die Gottesdienste

fi nden im Wechsel mit der

katholischen Kirchengemeinde statt.

Zur Unterstützung der Renovierung

unserer Unionskirche wurde

der Ausschuss „Fundraising“ gegründet.

In einer Gemeindeversammlung

am 16. September werden Sie hierzu

näheres erfahren.

Bitte behalten Sie uns und Ihre

Gemeinde auch weiterhin in Ihrem

Gebet.

Für den Kirchenvorstand

Ralf Neumann

Andacht / Aus dem Kirchenvorstand

5


Veranstaltungen

6

100 Jahre

Walcker-Orgel

Geburtstagsgottesdienst

am 19. August

Unsere Walcker-Orgel feiert in

diesem Jahr ihren 100. Geburtstag.

Das wollen wir natürlich würdigen

und feiern am Sonntag, 19. August,

einen Gottesdienst, in dem unsere

alte Dame im Mittelpunkt stehen

soll. In der Predigt hat sie das erste

und das letzte Wort und kreiert

auch die Zwischentöne, denn die

Geschichte des Propheten Elia soll

nicht nur in Worten, sondern in den

facettenreichen Klängen der Orgel

verkündet werden. Gleichzeitig führt

der Gottesdienst auf die Kirchenmusikwoche

im September hin.

Monatsspruch

Juli

Dr. Daniela Opel

Mit welchem Maß ihr messt,

wird man euch wieder messen.

Jubiläumswoche

der Kirchenmusik

im September

Vom 2. bis zum 9. September feiern

wir 40 Jahre Idsteiner Kantorei

und 100 Jahre Walcker-Orgel. Alle

sind herzlich eingeladen, mitzufeiern

und so die kirchenmusikalische

Arbeit unserer Gemeinde zu würdigen.

Die Festwoche beginnt am

Sonntag, 2. September, um 18 Uhr

mit einem Chor- und Orgelkonzert.

Die Kantorei wird die Messe in D-

Dur von Antonin Dvorak aufführen,

begleitet von Thorsten Göbel an der

Orgel. Am Dienstag, 4. September,

wird uns der Orgelsachverständige

der Landeskirche, Thomas Wilhelm,

die Walcker-Orgel um 19.30 Uhr

in einem Konzert vorstellen. Am

Mittwoch, 5. September, fi ndet um

17 Uhr ein Orgelkonzert für Kinder

statt. Krönender Abschluss der Festwoche

wird dann am Tag des offenen

Denkmals, am 9. September,

die Aufführung von

Beethovens Sinfonie Nr.

9 „Ode an die Freude“

sein. Propst Dr. Sigurd

Rink wird ein Grußwort

sprechen. Das Konzert

beginnt um 18 Uhr.

Mk 4,24

Kartenvorverkauf:

Idsteiner Tabakum,

Rodergasse 4, Tel. 958816

Dr. Daniela Opel


„Leben

im Hamsterrad“

Second Service

am 16. September

Der Alltag mit all seinen Herausforderungen

kann für uns so belastend

werden, dass wir das Gefühl bekommen,

zu drehen und drehen ohne

weiter zu kommen und ohne noch

etwas zu bewirken. Dann drehen

wir im Hamsterrad und wir werden

mitten im Alltag sehr einsam. Wir

wollen uns dieses „Hamsterrad“ anschauen

und gemeinsam überlegen,

wie und wo uns der Glaube hier zur

konkreten Lebenshilfe werden kann.

Der „etwas andere“ Gottesdienst

beginnt um 18 Uhr im Gemeindehaus.

Herzliche Einladung!

Martin Kuhlmann

Gottesdienst

am Erntedankfest

Schon jetzt einmal im Kalender

vormerken:

am 7. Oktober

um 10 Uhr

in unserer, dann wieder wunderschön

herbstlich mit ihren Erntegaben

geschmückten, Unionskirche.

Die Erntegaben werden im Anschluss

an den Gottesdienst zu

Gunsten unserer Partnergemeinde

Moshi-Pasua in Tansania verkauft.

Die freundlich zugedachten Spenden

können am Freitag, 5.10. oder

am Samstag, 6.10. jeweils von 9 bis

11 Uhr abgegeben werden.

Behältnisse stehen dann in der Kirche

bereit.

Ingrid Henze

Veranstaltungen

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Veranstaltungen

8

Konzert mit Harmonic Brass

in der Unionskirche

Auf Initiative des Posaunenchores

gastiert mit Harmonic Brass aus

München eines der besten auch international

bekannten Blechbläserensembles

am Freitag, 28. September,

19.30 Uhr in der Unionskirche.

Die fünf Profi musiker, die in klassischer

Blechbläserquintett-Formation

(Tuba, Horn, Posaune, zwei Trompeten)

auftreten, werden an diesem

Abend ihr zweistündiges Konzertprogramm

„Concerto Festivo“ darbieten

und so im Jahr der Kirchenmusik

in Idstein einen besonderen

musikalischen Akzent setzen.

Toccata und Fuge in D-moll von

J.S. Bach, O Fortuna aus Carl Orffs

Carmina Burana, Triumphmarsch aus

Giuseppe Verdis Oper Aida: Die fünf

Herren wissen genau wie es geht,

Gänsehaut bei den Zuhören zu er-

zeugen. Mit ihrem untrüglichen

Gespür für Klangfarben und ihren

hochsensiblen Werkinterpretationen

erleben die Zuhörer wahrlich

außergewöhnliche Konzertabende.

Der Bolero von Maurice Ravel klingt

dann plötzlich wie eine Originalkomposition

für Blechbläser und mit Susannata

von Mulo Francel tauchen

die Zuhörer ein in den samtenen

Klang des Smooth-Jazz.

Karten sind an der Abendkasse (ab

18 Uhr) zu 18 Euro (erm. 16 Euro)

sowie im Vorverkauf ab Juli zu 16

Euro (erm. 13 Euro) zzgl. VVK-Gebühr

beim Optik-Studio Noé, Schulze-Delitzsch-Straße

28, in Idstein

erhältlich.

Weitere Informationen gibt es bei

Dr. Walter Kamm (Walter.Kamm@tonline.de).

Dr. Walter Kamm

Harmonic Brass, Blechbläseresemble


Sprachfähig werden im Glauben

Ein Kurs zum Entdecken der eigenen Sprache des Glaubens

An fünf Abenden Wahrnehmen – Empfangen – Weitergeben

Wer kennt es nicht?

Da wird man gefragt, warum man

so altmodisch ist und noch an Gott

glaubt oder sonntags in die Kirche

geht. Und dann ist er da – der Kloß

im Hals.

Werde ich das Richtige sagen? Will

ich überhaupt etwas sagen? Habe ich

vielleicht nichts zu sagen? Werde ich

nicht nur mich sondern auch Gott

lächerlich machen?

Schweigen und Stottern sind

nicht die einzigen Möglichkeiten!

Wir laden Sie ein, gemeinsam mit

anderen Christen die Sprachfähigkeit

über den eigenen Glauben

einzuüben. Dabei soll es nicht um

theologische Spitzfi ndigkeiten gehen,

nicht um wasserdichte Formulierungskünste,

sondern um alltagstaugliche

Möglichkeiten, mit anderen

Menschen über Gott ins Gespräch

zu kommen.

Themen:

• Vom Hören zum Reden über

den christlichen Glauben

• Wahrnehmen und Mitteilen,

was ich mit Gott erlebe

• Mir fehlen die Worte zu beschreiben,

was ich glaube

• Glaube im Alltag - mittendrin

sich einmischen

Termine

25.9. / 9.10. / 30.10. / 6.11.

20.11. (Auswertung)

Immer dienstags 20 bis 22 Uhr

Ort

Ev. Gemeindehaus Idstein

Kosten

20,- Euro

Kursleitung

Bernd Oettinghaus,

Diplom-Theologe und Team

Sinnvoll ist es, an möglichst allen

Abenden teilzunehmen.

Infos und Kontakt: Pfr. Martin

Kuhlmann, Tel.: 3106; E-Mail:

m.kuhlmann@ev-kirche-idstein.de

Anmeldung: Ev. Gemeindebüro,

Albert-Schweitzer-Str. 4, Tel.: 2787,

E-Mail: gemeindebuero@ev-kircheidstein.de

Martin Kuhlmann

Veranstaltungen

9


Gedanken

10

Gemeinschaft

Wenn Sie diese Zeilen lesen,

ist die Fußball-EM gerade vorbei.

Alleine Fußball schauen ist

doof. Das macht keinen Spaß.

Man braucht schon ein paar

Leute, mit denen man jubeln

kann, die Entscheidungen des

Schiedsrichters kritisieren und

bis zur letzten Minute auf das

Siegtor hoffen. Natürlich ist

es für den Spielverlauf völlig

egal, ob man alleine vor dem

Fernseher sitzt, in gemütlicher

Runde mit Freunden, beim Public

Viewing oder sogar direkt

im Stadion. Der Unterschied

ist: alleine kann ich Fußball nur

schauen, in Gemeinschaft kann

ich Fußball „leben“.

So ist das auch mit dem

Christsein. Alleine kann ich in

der Bibel lesen, beten, Stille

Zeit halten. In Gemeinschaft

mit anderen kann ich den

Glauben „leben“. Mit anderen

Christen Gott feiern, mich austauschen,

diskutieren und auch

mal streiten. Oder für Menschen

da sein, die Gott nicht

kennen, oder nichts von ihm

halten, ohne ihnen dabei meine

Meinung aufzwingen zu wollen.

Weil auch sie „meine Nächsten“

sind.

Julia Schuler

Rike © pixelio.de


Abschied und Neuanfang

"Alles hat seine Zeit" heißt es

schon in der Bibel. So war denn auch

am 3. Juni die Zeit gekommen, unser

Küster-Ehepaar Rüd aus dem

aktiven Dienst in unserer Gemeinde

zu verabschieden. Als die Familie

Rüd 1996 von ihrem langjährigen

missionarischen Dienst in Tansania

nach Deutschland zurückkehrte, war

es ein Glücksfall, sie für unsere Gemeinde

gewinnen zu können. So taten

beide nicht nur ihren "normalen"

Dienst für die Gemeinde - als Küster

und Reinigungskraft -, sondern

brachten sich mit ihren Erfahrungen

und vor allem auch mit ihren Sprachkenntnissen

intensiv in unsere Partnerschaft

mit der Kirchengemeinde

Moshi-Pasua in Tansania ein.

Das war ein unbezahlbarer Gewinn!

Doch mit seinem 65. Geburtstag

kam nun auch für Herrn Rüd der

Eintritt in den Ruhestand, und auch

Frau Rüd entschied sich, zeitgleich

Monatsspruch

August

Gott heilt,

die zerbrochenen Herzens sind,

und verbindet ihre Wunden.

Ps 147,3

ihre Stelle als Reinigungskraft in unserer

Gemeinde zurückzugeben.

Nun wünschen wir beiden, dass sie

ihren gemeinsamen Ruhestand genießen

können.

Doch in jedem Abschied liegt auch

ein Anfang. So freuen wir uns sehr,

mit Frau Eva Häring aus Strinz-Trinitatis

nahtlos eine Nachfolge für die

Küsterstelle gefunden zu haben - das

ist nicht selbstverständlich. "Glück

gehabt", könnte man meinen. Ich sage

lieber: Gott hat es gut gemeint mit

unserer Gemeinde. Zum 1. Juni hat

Frau Häring ihren Dienst in unserer

Gemeinde begonnen. Sie werden sie

natürlich nicht nur im Gottesdienst

sehen, sondern auch immer mal in

und um Kirche und Gemeindehaus

antreffen. Schauen Sie doch einfach

mal vorbei und sagen sie persönlich

"Herzlich willkommen".

Jörg Fried

Gemeindeleben

11


Gemeindeleben

12

Zu Beginn der Rente schaue ich

zurück, wie es wahrscheinlich manche

älteren Menschen tun. Was war

gut, was war schlecht, was hat mich

geprägt, was habe ich gelernt und es

kommen Erinnerungen an viele Begegnungen

und Menschen. 65 Jahre

...

Von den Anfängen meines Lebens

weiß ich (natürlich) nur aus Erzählungen.

Wir hatten eine schöne Kindheit,

viel Geborgenheit und spielten

mit Freunden in der Natur.

Gerwald Rüd mit seiner Frau Christa

Mit zehn Jahren kam ich in eine

christliche "Jungschar". Dort hatten

wir viel Spaß. Ich erinnere mich, wie

ich nach "Geländespielen" mit verkratzten

Beinen abends in der Wanne

hockte und nicht glauben wollte,

Rückblick

dass die Schrammen so brannten.

Wir erlebten nicht nur Abenteuer

im Wald, sondern ich lernte aufmerken

auf das, was unser Leiter von

Gott erzählte.

Schließlich bekam ich Sehnsucht

und betete, dass Gott mir Glauben

schenkt. Das geschah. Damit wuchs

ich hinein in eine Gemeinschaft der

Mitarbeiter, die andere dafür begeisterten,

sich auf diesen Gott einzulassen.

Später bin ich dann viel umgezogen.

Überall fand ich

Menschen, die wie ich

Christen waren, und

mit denen ich mich verbünden

konnte in dieser

Aufgabe.

Die letzten sechs

Jahre in meinem Berufsleben

war ich nun

Küster.

Froh bin ich auch für

diesen Abschnitt und

denke gerne zurück an

Begegnung mit Christen

und anderen Menschen,

Zusammenarbeit in

vielen Bereichen, manche

Möglichkeit, mich einzubringen

und mit zu helfen, dass andere sich

bei uns in der Gemeinde wohl fühlen

und mehr Sehnsucht nach Gott und

Antworten bekommen.

Gerwald Rüd


Seit März fi ndet in der Regel einmal

im Monat ein Familientag statt.

Wir wollen zusammen mit jungen

Familien Dinge unternehmen, uns

über die Bibel und Gott und die Welt

Gedanken machen.

Oft ist es schwierig, alle Termine

unter einen Hut zu bekommen oder

man braucht einen Babysitter, der

etwas kostet. Viele hätten gerne einen

Ort zum Austauschen und neue

Freunde zu Finden. Wir haben uns

gedacht, wir bieten einmal im Monat

einen solchen Tag an. Für Kinderbetreuung

wird gesorgt oder aber wir

unternehmen etwas gemeinsam. So

ist das Angebot vielfältig.

Im März haben wir uns zum ersten

Mal im Gemeindehaus getroffen mit

dem Thema „Woher nehme ich meine

Kraft“. Im April waren wir dann

an der Grillhütte „dem Frühling auf

der Spur“ und im Mai haben wir uns

unter dem Thema „Sonne, Licht und

mehr“ auf einer Wanderung Gedanken

über Himmelfahrt und Pfi ngsten

gemacht. Die Kinder hatten Zeit für

Ein Tag für die Familie

Experimente und Spiele zum Thema

Licht und Schatten.

Der nächste Familientag ist am

18. August. Wir werden uns um 11

Uhr am Gemeindehaus treffen und

gegen 15 Uhr zurück sein. Diesmal

wollen wir eine Fahrradtour unternehmen,

wobei wir eine Tour für jüngere

und Ungeübte und eine etwas

anspruchsvollere Tour anbiete werden.

In Wörsdorf wollen wir dann

auf dem Spielplatz „Auf der Roterd“

picknicken. Das Thema steht noch

nicht fest. Vielleicht gibt es ja ein

bestimmtes Thema, das interessiert,

dann sprechen sie uns an oder legen

einen Zettel in den Gemeindebriefkasten

„Stichwort Familientag“. Um

das Picknick besser planen zu können,

melden sie sich bitte bis spätestens

15. August bei uns an: Gaby

Kopp, Tel: 52317 und Iris Born, Tel:

56906.

Wir freuen uns auf ganz viele Familien.

Iris Born

Gemeindeleben

13


Gemeindeleben

14

Kidsclub

Die neue Kindergruppe

(ab 5.Klasse)

Am Montag, 20. August, ist es

soweit. Dann startet um 16 Uhr im

Dachgeschoss des Gemeindehauses

die neue Gruppe für Kids

ab der 5. Klasse - der „Kidsclub“

öffnet seine Pforten. Jeden Montag

gibt es 75 Minuten keine Langeweile,

sondern gemeinsamen Spaß mit

kreativen Aktivitäten, Spielen, Geschichten,

auch mal einem Ausfl ug

(vielleicht zum Eislaufen in Frankfurt?)

und natürlich einer Übernachtung

im Jahr. Gute Laune am

Nachmittag ist fester Bestandteil des

Programms. Kommt und schnuppert

mal rein am 20. August um 16 Uhr -

ich freue mich auf euch!

Petra Dobrzinski

„Kinderclub“

Kindergruppe

für Grundschulkinder

Langeweile am Freitagnachmittag?

Das muss nicht sein. Wir laden ein

zur Kindergruppe für Grundschulkinder,

dem „Kinderclub“. Jeden

Freitag treffen wir uns von 16 bis

17.15 Uhr, erzählen Geschichten,

Basteln und Spielen gemeinsam, Kochen

oder Backen auch ab und zu,

und die jährliche Übernachtung im

Gemeindehaus darf natürlich nicht

fehlen.

Geleitet wird die Kindergruppe

von Gemeindepädagogin Petra

Dobrzinski und älteren Jugendlichen.

Derzeit sind wieder Plätze frei

und neue Kinder sind herzlich willkommen.

Petra Dobrzinski


Sommerferien machen klug!

Predigtreihe zur biblischen Weisheit

„Lieber eine Schüssel Kraut unter

Freunden als der schönste Braten,

übergossen mit Hass.“ (Spr 15,17)

Ein wahrer Satz, geschrieben im Alten

Testament. Das Buch der Sprüche

Salomos ist voller Lebensweisheiten,

unterhaltsam, ernsthaft, manchmal

drastisch. Wer hat nicht schon einmal

vom „Salomonischen Urteil“

gehört? Und wussten Sie, dass das

„Carpe diem“ nicht erst von dem

römischen Dichter Horaz, sondern

bereits in der Bibel vertreten wird?

Die so genannte Weisheitsliteratur

des Alten Testaments ist vielen

Vor kurzem feierte Idstein 725

Jahre Stadtrechte. Anno 1287 verlieh

König Rudolf von Habsburg dem

Flecken Etchestein die Rechte einen

Wochenmarkt durchzuführen und

den Idsteiner Grafen eine Befestigungsanlage

zu errichten. Doch was

bedeutete dies konkret? Wie sah

es um diese Zeit in und um Idstein

aus? Und in welchem geschichtlichen

Umfeld fi el dieses Ereignis?

Wir wissen sehr wenig über dieses

Zeitalter. Deshalb der Versuch, ein

wenig Licht in die Vergangenheit zu

bringen. In mehreren Folgen werden

725 Jahre Stadtrechte

Menschen unbekannt, doch ist sie so

nah an uns und unserer Lebenswelt,

dass eine Auseinandersetzung mit

ihr spannend und lohnenswert ist. In

vier aufeinander folgenden Gottesdiensten

am 22.7., 29.7. (mit Taufen),

5.8. und 12.8. sollen verschiedene

Themen der Weisheitsliteratur bedacht

werden. Dazu herzliche Einladung,

denn – so weiß es die Bibel

– „Weisheit erwerben ist besser als

Gold und Einsicht erwerben edler

als Silber.“ (Spr 16,16)

Dr. Daniela Opel

wir ab der nächsten Ausgabe des

Gemeindebriefes beginnen, die Geschichte

Idsteins etwas aufzuhellen,

teils nach Überlieferungen, aber auch

teils nach Fiktionen, wie es gewesen

sein könnte, aber nicht muss.

Schon jetzt sei Dank gesagt dem

Stadtarchiv Idstein unter der Leitung

von Frau Niemann und dem Archivar

der Evangelischen Kirchengemeinde,

Herr Dr. K. H. Schmidt, die mit der

Zurverfügungstellung von Unterlagen

die Arbeit unterstützten.

Dieter Seiler

Gemeindeleben

15


Gemeindeleben

16

Ausschüsse stellen sich vor…

…der Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit

Nach einer längeren Pause treffen

sich die momentan sieben Mitglieder

des Ausschusses Öffentlichkeitsarbeit

nun wieder regelmäßig,

um sich um alle Fragen der Öffentlichkeitsarbeit

zu kümmern.

Dazu gehören grundlegende konzeptionelle

Fragen ebenso wie detaillierte

Planungen. Dabei geht es

um die verschiedenen Medien, wie

Presse, Internet, Newsletter etc. und

die unterschiedlichen Bereiche, wie

interne und externe Kommunikation.

Momentan beschäftigt sich der

Ausschuss mit dem Erstellen eines

Leitbildes für die Gemeinde sowie

der Ausarbeitung eines einheitlichen

Erscheinungsbildes.

Auch für den Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit

ist natürlich das Fundraising-Projekt

anlässlich der Kirchenrenovierung

ein großes Thema,

das in den kommenden Monaten fest

zu den Aufgaben zählen wird.

Unsere neue Küsterin stellt sich vor

Liebe

Gemeindemitglieder,

ich möchte mich

hier kurz vorstellen.

Mein Name ist

Eva Häring, ich bin

35 Jahre alt und

komme aus Strinz-

Trinitatis.

Ich bin seit 16

Jahren verheiratet

und habe drei Jungen

im Alter von

sechs, acht und

dreizehn Jahren

und eine Tochter

im Alter von vierzehn Jahren.

Küsterin Eva Häring

Julia Schuler

In meinem Dorf

war ich neun Jahre

als Küsterin tätig.

Jetzt freue ich mich,

meinen damaligen

Lieblingsjob nun in

Idstein ausüben zu

können.

Auf den ein oder

anderen Gottesdienstbesuch

von

Ihnen freue ich

mich sehr!

Ihre

Eva Häring


Erlös

des Bücherbasars

Wir vom Förderverein für die

Kinder- und Jugendarbeit in unserer

Gemeinde sind mit dem Ergebnis

des Bücherbasars im März 2012 sehr

zufrieden.

Das Ergebnis liegt mit 1.570 Euro

um rund 50 Prozent über dem des

Vorjahres.

Dafür möchten wir unseren besonderen

Dank all denen aussprechen,

die geholfen haben, beim Auf- und

Abbau, bei der Annahme der Bücherspenden,

den Helferinnen und

Helfern an der Kasse und an der Café-Theke,

den Kuchenspenderinnen

und nicht zuletzt den Käuferinnen

und Käufern und allen, die Bücher

gespendet haben.

Wir freuen uns schon auf den

nächsten Basar im kommenden Jahr,

wahrscheinlich wieder während des

Frühlingsfestes in Idstein!

Waldemar Markert

Austräger

für den

Gemeindebrief

gesucht

Für folgende Straßen in Idstein

(sortiert nach „Austrage-Bezirken“)

suchen wir Gemeindebrief-

Austräger und Austrägerinnen:

Bad Homburger Str.

Auf der Bockshahn

Eppsteiner Weg

Königsteiner Str.

Bad Sodener Str

Richard-Klinger-Str.

Wiesbadener Str.

(ab Bahnlinie)

Auroffer Str.

Bitte melden Sie sich bei Herrn

Peter Welsch unter Tel. 3369,

wenn Sie uns helfen möchten.

Gemeindeleben

17


Im Blick: Hauskreise

18

Hauskreistreffen

im Gemeindehaus

Der

„Große Hauskreis-Abend“

Etwa viermal im Jahr gibt es dienstags

um 20 Uhr im Gemeindehaus

einen gemeinsamen Abend für alle,

die in unserer Gemeinde zu einem

Hauskreis oder zu einem Gesprächskreis

gehören und natürlich auch für

alle, die sich einfach mal über die

Hauskreise unserer Gemeinde informieren

wollen.

Dieser Abend soll ein Ort der Begegnung

sein. Er dient dem Austausch,

aber auch dem Kennenlernen. Hier

können wir Kontakte zueinander und

zwischen den Hauskreisen knüpfen

und verstärken, hier haben wir auch

Zeit zum Reden und Erzählen, zum

Singen und Beten oder Planen. Die

„Großen Hauskreis-Abende“ zeigen,

wie reich unsere Gemeinde ist an

Menschen mit ganz verschiedenen

Erfahrungen, Ideen, Hoffnungen und

Fragen. Wie schön, dass wir uns hier

begegnen können!

Die Termine fi nden sich im Monatsplan

der Gemeinde und liegen

im Gemeindehaus aus.

Nächster Abend:

Dienstag, 30.Oktober 2012

Marie Luise Grün-Kosak

Wie ich zu unserem

Hauskreis fand

Vor etwa zwölf Jahren zog ich

mit meinem Mann nach Idstein. Auf

mich machte Idstein den Eindruck

eines malerischen Urlaubsortes. Besonders

gefi el mir die Unionskirche

und so besuchten wir einen Gottesdienst.

Am Ende des Gottesdienstes

wurde zum Kirchcafé eingeladen.

Dort wurden wir freundlich begrüßt

und auch gefragt, ob wir Interesse

an einem Hauskreis hätten. Ich hatte

keine Vorstellung davon, worum

es dabei geht. Deshalb sagte ich mit

mulmigem Gefühl „ja“. Ich ließ es auf

einen Versuch ankommen und bin

immer noch dabei.

Wir treffen uns reihum in den Häusern

und Wohnzimmern der Hauskreis-Mitglieder.

Der Gastgeber oder

die Gastgeberin bietet etwas zu Trinken

an und es gibt auch immer etwas

zum Knabbern. Es herrscht eine

private, gemütliche Atmosphäre. Hin

und wieder treffen wir uns auch zum

gemeinsamen Essen.

Mit der Zeit hat sich ein Vertrauensverhältnis

aufgebaut. Nichts wird

weitererzählt. Jeder ist mal schwach

und mal stark.

Ich freue mich immer wieder darauf,

andere Sichtweisen zu hören

und mit Freunden zu diskutieren.

Sonja Neumann


Ein Hauskreiswochenende

Unser Hauskreis hatte sich vor

Jahren einmal geteilt, weil er zu groß

für ein Wohnzimmer geworden

war. Nun kam der Wunsch auf, sich

doch einmal ein ganzes Wochenende

Zeit zu nehmen füreinander - beide

Hauskreise - für persönliche Gespräche,

für Spielen und Feiern. In

Reichelsheim im Odenwald im Gästehaus

der OJC (Offensive junger

Christen) fanden wir einen idealen

freundlichen Ort.

Ob beim Vorbereiten des Abendbrot-

oder Frühstückstisches, ob

beim Essen, Spielen, Singen, Beten,

Diskutieren oder Spazierengehen,

immer zeigte sich, dass wir eine

fröhliche Gemeinschaft sind. Ich fand

es herrlich, wie viel Anlass zum Lachen

wir hatten. Immer wieder fanden

sich wie selbstverständlich neue,

andere Kleingruppen zum Gespräch.

Den Tag begannen und beendeten

wir mit einer kurzen Zeit der Besinnung

und des Gebets im Andachts-

raum. Am Samstag unternahmen wir

einen beeindruckenden Ausfl ug zum

Felsenmeer, der für einige auch zur

sportlichen Herausforderung wurde.

Wunderbar war es auch, in der

Schlosskapelle von Reichelsheim mit

ihrer tollen Akustik spontan zu singen.

Am Sonntag beschäftigten wir

uns mit einem Aufsatz der Landeskirche,

in dem es um die Bedeutung

des Todes Jesu für die Welt und für

uns ging. Bei aller Verschiedenheit

verstehen wir uns gut, können uns

zuhören und bereichern. In dieser

Gemeinschaft können wir so sein,

wie wir sind. Wir sind mit unseren

Fragen und Zweifeln ernst- und angenommen.

Es ist entspannend und

wohltuend in so einer Gemeinschaft

zu leben.

Wir alle fanden das Wochenende

gelungen. Es hat uns Spaß gemacht

und wir fuhren beglückt nach Hause.

Jutta Weber

Ein Hauskreiswochenende in Reichelsheim

Im Blick: Hauskreise

19


Kirchenrenovierung

20

Fundraiserin / Fundraiser

gesucht

„Fundraising? Was ist das denn?“,

fragte mich kürzlich eine Dame im

Kirchcafé. „Können sie mal Deutsch

reden, junger Mann.“ Die Dame hatte

die Frage sehr nett und humorvoll

gestellt und ich hatte volles Verständnis.

Diese ständigen Fremdwörter

neuerdings! Wenn es geht, vermeide

ich sie. Aber dummerweise gibt es

noch kein deutsches Wort für „Fundraising“.

Fundraising ist aus dem englischen

Wort „fund“ (Geld, Kapital)

und „raise“ (erhöhen) zusammengesetzt

und beschreibt nichts anderes

als den Versuch, durch geeignete

Maßnahmen vorhandene Mittel zu

vermehren.

Und jetzt suchen wir auch noch eine

„Fundraiserin“ oder einen „Fundraiser“!

Das ist also jemand,

der mit einem mehrköpfi

gen Team die verschiedenen

Aktivitäten, durch

die unsere Mittel für die

Renovierung der Unionskirche

vermehrt werden

sollen, koordiniert. Eine

spannende Aufgabe! Und

inzwischen ist dies ein

anerkannter Beruf, für

den die Landeskirche

eine Ausbildung anbietet,

deren Kosten wir tragen

würden.

Interessiert? Dann wenden Sie sich

einfach an unsere Pfarrer oder an

mich (w.cremer@ev-kirche-idstein.

de). Es wäre schön, wenn wir Sie

dann am

Sonntag

9.September

zum

offi ziellen Startschuss

für unsere Spendenaktionen

als „unsere Fundraiserin“ oder

„unseren Fundraiser“ vorstellen

könnten. Und vielleicht werden Sie

dann wieder gefragt, was das heißt.

Aber eventuell haben Sie ja bis dahin

ein deutsches Wort gefunden.

Wolfgang Cremer


Noch muss man genau hinsehen,

aber es geschieht schon eine ganze

Menge:



Die Renovierung

der Unionskirche kommt in Gang

Die Untersuchung der Grundmauern

ist abgeschlossen, das

Ergebnis ernüchternd. An vielen

Stellen steigt das Wasser meterhoch

in die Außenwände. Demnächst

wird mit dem Entfernen

des Außenputzes im Sockelbereich

der Kirche begonnen,

damit die Mauern in der Sommerzeit

austrocknen können.

Ein Deckenbild wurde vom Restaurator

herunter genommen.

Eine erste Untersuchung gibt

uns Grund zur Hoffnung, dass

die Bilder nicht

– zumindest

nicht in ganz

großem Umfang

– restauriert

werden

müssen. Ob

alle Bilder einer

neuen Aufhängungbedürfen,

ist zurzeit

noch offen.

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe

des Gemeindebriefes

Oktober/November

ist der





29. August

Artikel, die nach diesem Termin geliefert

werden, können in der Ausgabe nicht

mehr berücksichtigt werden.

Eine geringfügige Hausstaub-

Belastung, die aber nicht gesundheitsgefährdend

ist, wurde

in der Kirche festgestellt. Die

Ursache wird zurzeit ermittelt.

Der Hausschwamm-Befall im

Reiterchor hat zur Folge, dass das

gesamte Gehölz und Gebälk entfernt

und erneuert werden muss.

Ein bauhistorisches Gutachten

von der Kirche wird erstellt,

um mehr Informationen

über den historischen Bestand

der Kirche zu erhalten.

Die Kirche wird erstmalig elektronisch

exakt vermessen und

in CAD-Formaten

erfasst.

Das alles sind aber

erst die Anfänge!

Die Nummer

des SpendenkontosKirchenrenovierunglautet:

10777704,

VR-Bank Untertaunus,

BLZ:

51091700

Martin Kuhlmann

Kirchenrenovierung

21


Im Blick: Hauskreise

22

Katja und Markus Klein führten

ein Interview mit Pfarrer Eckard

H. Krause, Lüneburg. Er leitete im

März 2011 unser Glaubensseminar

„Worauf Sie sich verlassen können“.

Herr Krause, schön,

dass Sie sich zu einem

Interview Zeit nehmen

konnten. Wir wollten

nach der Gemeindewoche

im März 2011

gerne „weitermachen“

und so entstand aus

Ihrem Grundkurs des

Glaubens unser neuer

Hauskreis. Warum

halten Sie den Besuch

eines Hauskreises für

eine gute Möglichkeit,

Glaube im Alltag zu

leben?

E.K.: „Der Christus im anderen

ist stärker als der Christus in mir.“

Das hat Dietrich Bonhoeffer gesagt.

Und tatsächlich: Wenn ich in meinem

Alltag mal wenig von Gott spüre, ermutigt

mich ein Abend mit anderen

Christen, wenn sie von ihren Alltagserfahrungen

sprechen. Ich spüre:

Gott ist da.

Was macht Ihrer Meinung nach einen

guten Hauskreis aus?

Hauskreis

ist „Glaubensalltag“

Pfarrer Eckard H. Krause

E.K: Ein guter Hauskreis trifft sich

regelmäßig, möglichst wöchentlich.

Die Teilnahme ist verbindlich. Wer

aus zwingenden Gründen nicht teilnehmen

kann, meldet sich ab. Der

Kreis sollte nicht

größer als acht Personen

sein, möglichst

„bunt“ gemischt:

jung und alt, Frauen

und Männer, erfahrene

Christen und

Anfänger im Glauben,

Kluge und nicht

so Kluge.

Was gewinne ich

durch einen Hauskreis

was mir z.B. ein Gottesdienstbesuch

nicht

bieten kann?

E.K.: Der Gottesdienst ist das

Fest des Glaubens, der Hauskreis ist

Glaubens-Alltag. Man tauscht sich

aus, sucht oder bekommt Rat, man

nimmt persönlich Anteil aneinander.

Was sind die wichtigen Punkte, die

eine Gemeinde mit ihren Hauskreisen

beachten muss, um lebendige Hauskreisarbeit

zu fördern?


E.K.: Ein Hauskreis sollte sich

immer auf Zeit (ein bis zwei Jahre)

zusammenfi nden. In dieser Zeit ist

der Kreis eine geschlossene Gruppe.

Wenn ein Hauskreis sich aufl öst,

sollen neue Kreise mit neuen Mitgliedern

entstehen. Dadurch wird

verhindert, dass ein Kreis zu einer

elitären Gruppe in der Gemeinde

wird. Die Hauskreisleiter sollten sich

regelmäßig mit dem Gemeindeleiter

treffen.

Können Sie uns Tipps geben, die uns

helfen, dass ein Hauskreis lebendig

und spannend bleibt?

E.K.: Lesen Sie gemeinsam

gute christliche Bücher,

z.B. „Expedition zum

Ich“ von Klaus Douglass

und Fabian Vogt. Tauschen

Sie sich darüber aus. Jeder

soll Zeit haben, von seinem Alltag zu

berichten, nehmen Sie sich gemeinsame

Aufgaben vor und beten miteinander

und füreinander.

Muss jemand besondere Voraussetzungen

für einen Hauskreis mitbringen?

E.K.: Die einzige Voraussetzung,

die ein Teilnehmer mitbringen muss,

ist die Bereitschaft, verbindlich und

regelmäßig teilzunehmen.

Wir danken Ihnen für das Gespräch!

Markus und Katja Klein

Mein Hauskreis

Stärkung meines

Glaubens

Auf der Suche nach einem neuen

Hauskreis nach dem Tod von Pfarrer

Hoppe im Jahr 2008 entschied ich

mich für den Hauskreis von Juliane

Kuhlmann.

Wir treffen uns reihum bei den

Teilnehmern alle 14 Tage donnerstags

abends. Zuerst wird einmal gesungen.

Das lockert auf bevor jeder

berichtet, wie es ihm in den

letzten Tagen ergangen ist.

Wie erleichtert es, wenn

man in diesem Kreis sein

Herz ausschütten kann!

Nun können wir zum

Thema des Abends kommen,

das nicht immer ein

Bibeltext ist. Viele Themen über

Glaubens- und Lebensfragen sind

möglich. Oder wir lesen zusammen

einen Artikel aus einer christlichen

Zeitschrift und tauschen uns dann

aus.

Nach einem Lied, Fürbitten und

Vaterunser gehen wir – hoffentlich

gestärkt – nach hause.

Für mich ist der Hauskreis eine

Stärkung meines Glaubens, Hilfe bei

Alltagsfragen und die Möglichkeit,

mit Gleichgesinnten offen sprechen

zu können.

Gerda Nixdorff

Im Blick: Hauskreise

23


Im Blick: Hauskreise

24

Seit 30 Jahren Hauskreis

So fi ng alles an: Im Sommer 1982

zogen wir von Frankfurt nach Idstein.

Ich hatte in Frankfurt Hauskreisarbeit

kennen und schätzen

gelernt und deshalb den damaligen

Idsteiner Pfarrer Weyer-Menkhoff

gefragt, in welchen Hauskreis ich

denn gehen könnte. Er wußte von

keinem Hauskreis, war aber sofort

von der Idee begeistert und meinte,

wir sollten doch so etwas ins Leben

rufen. Das taten wir und viele Interessenten

kamen zum ersten Treffen

damals im Pfarrhaus im Güldenstück.

Der erste offi zielle Hauskreis der

Unionskirche war geboren. Er sollte

offen sein für alle Menschen gleich

welcher Konfession (oder auch keiner).

Unser Anliegen war es, Lebens-

und Glaubensfragen miteinander zu

diskutieren.

Die Gruppengröße hat im Lauf der

Jahre sehr stark variiert. Heute sind

wir in unserem Kreis – wir treffen

uns alle 14 Tage montagabends – 13

aktive TeilnehmerInnen im Alter von

50 bis 92 Jahren.

Wir sind fl exibel in Bezug auf

Form und Inhalte der Abende. So

wechseln wir ab zwischen Texten

aus der Bibel (zur Zeit Johannes-

Evangelium) oder beschäftigen uns

auch mit ausgewählten Themen

‘auch ein Jubiläum!

(z.B. die „Ich-bin-Worte“ Jesu)

oder Fragen und Problemen (z.B.

Begriffe wie Engel, Sünde u.v.m.),

die Einzelne aus der Gruppe vorschlagen.

In letzter Zeit haben wir es gut

gefunden, wenn einer von uns ein

gewünschtes Thema oder einen

bestimmten Text etwas vorbereitet

und die oft sehr lebhafte und spannende

Diskussion ein wenig lenkte.

Zu den Treffen gehört meist auch

eine Eingangsrunde, wo jeder erzählen

kann, was ihn gerade bewegt

oder in letzter Zeit bewegt hat.

Wenn jemand ein besonderes Anliegen

hat, das er gerne mit den anderen

besprechen möchte, hat das

Vorrang vor der thematischen Arbeit.

Häufi g wird auch zu Beginn gesungen

und wir schließen fast immer

den Abend mit einem Gebetsteil ab.

Gerne sind wir auch hin und wieder

in rein geselliger Form zusammen

und freuen uns am gemeinsamen

Essen, Trinken, Reden und

miteinander Lachen. Dass wir uns

gegenseitig unterstützen und helfen,

wenn es nötig ist, versteht sich von

selbst.

Evi Lehmeier-Schulz


Meine persönliche Erfahrungen

und Entwicklungen in einem Hauskreis

Ein Gespräch im Kirchcafé, eine

Reise nach Israel, das Kennenlernen

einiger Christen aus Idstein haben

mein Interesse geweckt und dann

kam eine persönliche Einladung zu

einem Hauskreis-Abend. Da ich aufgrund

großer Herausforderungen in

der Mitte des Lebens ein ernsthaft

Suchender war, nahm ich die Einladung

an.

Das Infrage-Stellen und Hinterfragen

von biblischen Aussagen und Glaubensgrundsätzen

entsprach meiner damaligen

inneren Verfassung. Da ich das

im Hauskreis auch umsetzte, war der

eine oder andere der acht bis zehn

Hauskreisteilnehmer sicherlich nicht

begeistert, andere haben es positiv

als Anregung des eigenen Überdenkens

aufgenommen. Da diese Phase

bei mir ziemlich lange dauerte, halte

ich es im Nachhinein für sehr anerkennenswert,

dass der Hauskreis

mich so lange ertragen und getragen

hat.

Wechselnde Hauskreis – Teilnehmer

haben mich am Anfang irritiert; aber

zum Glück gab es auch einen beständigen

Kern, der mich begleitet und

gestärkt hat. Inzwischen freue ich

mich über jeden neuen Teilnehmer,

weil ich weiß, dass er Erfahrungen

einbringen kann, die mich auf jeden

Fall bereichern, wenn ich nur richtig

zuhöre.

Eine biblische Aussage verstehen,

durchaus auch streiten, dabei aber in

gegenseitiger Liebe und Achtung wachsen,

das ist unser Ziel. Aber ich gestehe,

dass bei mir am Anfang zum

Teil auch Rechthaberei dabei war.

Inzwischen weiß ich, dass es überhaupt

nicht entscheidend ist Recht

zu haben (keiner von uns hat die

Wahrheit) sondern dass es nur darauf

ankommt im Glauben und in der

Liebe zueinander zu wachsen.

Individuelle Seelsorge kann ein Hauskreis

nicht leisten; das ist jedenfalls

meine Erfahrung. Wenn jemand in

großer Not ist, dann braucht er ganz

persönliche Zuwendung durch eine

Vertrauensperson (das kann natürlich

auch jemand aus dem Hauskreis

sein), einen ausgebildeten Seelsorger

oder einen Therapeuten. Der

Hauskreis als Gruppe wird zuhören,

vielleicht Worte des Trosts fi nden,

vor allem aber für den Betroffenen

beten.

Vor Gott muss jeder allein treten, der

Weg zu Gott verläuft auch für jeden

Menschen anders, aber immer wieder

neu zu erfahren, dass es da Menschen

gibt, mit denen ich gemeinsam

auf dem Weg bin und die mir von

ihrem Weg erzählen, das tut mir gut,

tröstet und stärkt mich. Es hat viele

Jahre gedauert bis ich wirklich Erfah-

Im Blick: Hauskreise

25


Im Blick: Hauskreise

26

rungen mit dem neuen Gebot Jesu

„Liebt einander!“ gemacht habe und

mit der Kraft, die von diesem Gebot

ausgeht, wenn es in uns Wirklichkeit

wird.

Ich bin demütiger geworden; dafür

zwei Beispiele:

Ich kann inzwischen gut damit leben,

dass manche meiner Fragen

nicht beantwortet werden, jedenfalls

nicht so, dass die Antworten in das

Korsett meines begrenzten menschlichen

Verstandes passen. Andererseits

bekomme ich ab und an in der

Bibel Antworten auf Fragen, die ich

so gar nicht gestellt habe, um dann

doch festzustellen, dass sie genau in

mein Leben passen und deshalb ein

großes Geschenk sind.

Und ich weiß inzwischen, dass

ein erfolgreicher Hauskreis-Abend

wie vieles ein Geschenk ist. Dass

der eine oder andere auch einmal

enttäuscht nach Hause geht, weil

er die erhoffte Annahme, Stärkung

oder Ermutigung nicht erhalten hat,

lässt sich nicht ganz vermeiden. Ich

habe aber erfahren, dass wachsender

Glaube zunehmende Freiheit

schenkt, die uns offener und authentischer

macht, wodurch die besten

Voraussetzungen für ein frohes und

bereicherndes Miteinander gegeben

sind.

Manfred Mantey

Hauskreise in

unserer Gemeinde

wir treffen uns

-meist- vierzehntägig

wir lesen biblische Texte

und tauschen uns aus

wir singen alte und neue Lieder

wir befassen uns mit Themen

des Alltags und fragen, was sie

mit unserem Glauben zu tun

haben

wir befassen uns mit Themen

des Glaubens und fragen, was

sie mit unserem Alltag zu tun

haben

wir beten miteinander und

füreinander

wir bieten uns gegenseitig

die Möglichkeit,

über persönliche Probleme und

Schwierigkeiten zu sprechen

(vertraulich und freiwillig)

wir halten gemeinsam Fragen

aus, auf die wir nicht immer

und sofort eine Antwort haben

wir haben Spaß miteinander

und genießen diese schöne Möglichkeit

des Miteinanders

Die Kontaktdaten zu allen Hauskreisen

fi nden Sie unter „Aktivitäten“.


Was ein Hauskreis geben kann

Blitz-Umfrage bei Hauskreis-Mitgliedern

Zur Frage „Was ein Hauskreis

geben kann“ haben mehrere Hauskreisteilnehmer

ihre Gedanken

spontan auf ganz viele Klebezettel

geschrieben. Diese Äußerungen sind

nur einige davon.

Trost, Mut

und neue Kraft

Raum für

Fragen und Zweifel

Freundschaft,

Freunde, Freude

Verständnis

GEBORGENHEIT,

INNERE HEIMAT

neue Erkenntnisse

und Denkanstöße

für meinen Glauben

Nähe,

angenommen sein

Ermutigung

ein offenes Ohr

und ein offenes Wort

Raum

für Lachen und Weinen

Leute, die mich begleiten

und für mich beten

zusammen singen, essen,

Spaß haben

Hilfen ganz praktischer

Art, wenn´s mal nötig ist

andere Sichtweisen

kennenlernen

Gedankenaustausch über

aktuelle Fragen und Texte

aus der Bibel

nette liebe

Geburtstagsgäste

Gemeindeleben

hautnah erleben

einen geschützten

Vertrauens-Raum

Leben in Gemeinschaft

zusammen glauben, fragen,

beten, sich unterstützen,

miteinander Leben teilen,

sich öffnen (wenn man will)

Wer jetzt beim Lesen Lust bekommt

oder sogar „Sehnsucht“ nach

einem Hauskreis, der ist herzlich

eingeladen, einfach mal anzurufen

oder reinzuschnuppern oder sogar

selbst mit anderen einen Hauskreis

anzufangen (siehe Kontaktadressen

der verschiedenen Hauskreise bzw.

Marie Luise Grün-Kosak 8145 oder

Jutta Weber 5991377).

Jutta Weber

und

Marie Luise Grün-Kosak

Im Blick: Hauskreise

27


Kinderseite

28

Ein Bilderrätsel zum Schulanfang

Welchen Weg nimmt die Schulmaus,

um zu den Eltern in die Mäuseküche zu kommen?

von Christian Badel


Christian Badel

War DAMALS wirklich alles besser?

Na in der Schule war es

früher bestimmt nicht so

schön wie heute. Fragt mal

eure GroßeItern, wie das

bei ihnen in der Schule war.

Seitdem hat sich zum Glück

wirklich eine ganze Menge

verändert.

Die Lehrer waren meistens

sehr streng. Das Lehrerpult

stand auf einem Podest, so

dass der Lehrer von oben

herab alle Schülerinnen und

Schüler genau beobachten

konnte. Oft waren in einer

Klasse bis zu 50 Mädchen und Jungen.

An den meisten Schulen wurden

sogar alle Kinder zusammen

unterrichtet. Das heißt: Alle Schüler

egal wie alt und wie schlau, saßen in

einem einzigen Raum.

Die Holzbänke waren

hart und unbequem.

Na, da könnt ihr euch

vorstellen, was es für

ein Vergnügen war,

den Tag in der Schule

zu verbringen ...

Um Papier und

Tinte zu sparen

wurde in den damaligen

Volksschulen

mit einem Griffel auf SchiefertafeIn

geschrieben. Die kleinen schwarzen

TafeIn betanden aus Schiefergestein.

Schule früher

Mit dem Griffel hinterließ man

beim Schreiben weiße Kratzspuren.

So ähnlich wie bei einem Stück Kreide.

Mit einem Lappen konnte man

Fehler wieder wegwischen.

War die Tafel

vollgeschrieben musste

alles mit einem kleinen

Schwamm wieder

abgewaschen werden,

damit die Tafel für die

nächste Aufgabe wieder

frei wurde.

Die Kinder hatten

früher übrigens von

Montag bis Samstag

Unterricht. Seitdem hat sich zum

Glück wirklich eine ganze Menge geändert.

Kinderseite

29


Kolumne

30

Vor kurzem sagte der Präsident der

UEFA, Michel Platini, zur politischen

Lage in der Ukraine, dem neben Polen

zweiten Austragungsland der EM:

ich bin Fußballer, kein Politiker.

Kurz zuvor war die Formel 1 Veranstaltung

in Bahrain umstritten.

Und die Vergabe der Olympischen

Spiele in Peking 2008 ebenso. 1984

boykottierte die damalige UdSSR

nebst einigen Ostblockstaaten die

Olympischen Sommerspiele in Los

Angeles. Vier Jahre zuvor gab es

den Boykott der Spiele von Moskau

durch die USA und andere NATO-

Staaten.

Die Leidtragenden sind immer die

Sportler. Sie sehen sich ggf. um Ehre,

Ruhm und Geld gebracht. Viele Jahre

harten Trainings erscheinen umsonst.

Äußern sie sich kritisch über die Zustände

in einem Gastgeberland, wie

zuletzt der Kapitän der deutschen

Fußballnationalmannschaft,

Philipp Lahm,

werden sie meist von

der Presse dieses

Landes schon vor Beginn

mit „Buhrufen“

bedacht.

Doch wer hat Schuld

an dieser Situation?

Das Austragungsland,

das sich um Meisterschaft

und Spiele beworben

hat, sehr wohl

Politik und Spiele

wissend, wie so etwas positiv auf das

Image wirkt? Ich denke: nein!

Verantwortlich sind die Weltsportverbände,

wie das IOC, die FIFA usw.,

jene Herren, wie Platini, die sich ihrer

sportpolitischen Verantwortung

nicht bewusst sind.

Wann hat schon einmal die Vergabe

einer sportlichen Großveranstaltung

an ein diktatorisch regiertes Land die

politischen Zustände in diesem auch

nur annähernd positiv beeinfl usst?

Dagegen treibt der Nichtzuschlag

für solche Veranstaltungen das Land

in die sportpolitische Isolation. Und

das tut keinem Regime gut.

2018 fi ndet die Fußball-WM in

Putins Rußland statt und 2022 in

Katar. Dort wahrscheinlich vor tief

verschleierten Frauen, sofern diese

überhaupt in die Stadien gelassen

werden.

Dieter Seiler


Gottesdienstplan

Juli / August / September

Datum Uhrzeit Anlass

Pfarrer

(verantwortlich)

01.07. 10:00 Gottesdienst (mit Abendmahl) Pfr. M. Kuhlmann

08.07. 10:00 Gottesdienst Pfvn. Dr. D. Opel

11.07. 16:00 Gottesdienst

im Phönix-Senioren-Zentrum

Pfr. M. Kuhlmann

15.07. 10:00 Gottesdienst Pfr. M. Kuhlmann

22.07. 10:00 Gottesdienst Pfvn. Dr. D. Opel

29.07. 10:00 Gottesdienst (mit Taufe) Pfvn. Dr. D. Opel

05.08. 10:00 Gottesdienst (mit Abendmahl) Pfvn. Dr. D. Opel

08.08. 16:00 Gottesdienst

im Phönix-Senioren-Zentrum

Pfvn. Dr. D. Opel

12.08. 10:00 Gottesdienst (mit Taufe) Pfvn. Dr. D. Opel

19.08. 10:00 Gottesdienst

„100 Jahre Walker-Orgel“

26.08. 10:00

Gottesdienst zur Einführung

der neuen Konfi rmanden/Innen

Pfvn. Dr. D. Opel

Team

02.09. 10:00 Gottesdienst (mit Abendmahl) Pfr. M. Kuhlmann

09.09. 10:00 Gottesdienst (mit Taufe) Pfr. M. Kuhlmann

12.09. 16:00 Gottesdienst

im Phönix-Senioren-Zentrum

15.09. 18:30

Jugend-Gottesdienst

„Ge(h)danken“

im Gemeindehaus

Pfr. M. Kuhlmann

Team

Gottesdienstplan

31


Gottesdienstplan

32

Datum Uhrzeit Anlass

16.09.

10:00

18:00

Gottesdienstplan

Juli / August / September

- Fortsetzung -

Gottesdienst

(mit Posaunenchor)

Second-Service

„Leben im Hamsterrad - Wenn

der Alltag einsam macht“

Pfarrer

(verantwortlich)

Pfr. M. Kuhlmann

Team

23.09. 10:00 Gottesdienst Präd. D. Nünninghoff

30.09. 11:00 Familien-Gottesdienst Pfvn. Dr. D. Opel

Monatsspruch

September

Bin ich nur ein Gott,

der nahe ist, spricht der HERR,

und nicht auch ein Gott, der ferne ist?

Jer 23,23


Gottesdienstkreise

• Kindergottesdienst

sonntags um 10 Uhr im Gemeindehaus parallel zum Erwachsenen-Gottesdienst,

verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski

• Familiengottesdienst

30.09. um 11 Uhr

Kontakt: Pfvn. Dr. Daniela Opel

• Second Service

16.09. um 18.00 Uhr: „Leben im Hamsterrad – Wenn der Alltag einsam macht“

Kontakt: Martin Kuhlmann, ℡ 3106

• Jugendgottesdienst

15.09. um 18.30 Uhr: „Ge(h)danken“

verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski

• Ökumenischer Gottesdienst von Frauen für Frauen

07.10. um 18.00 Uhr in der Unionskirche

verantw.: Renate Sieb, ℡ 3986, und Gerda Nixdorff, ℡ 52997,

Cornelia Sauerborn-Meiwes, ℡ 95 19 17

Kirchenmusik (Verantw.: Carsten Koch, ℡ 9595345)

• Kinderchor

mittwochs 15.15 - 16 Uhr

• Jugendchor

mittwochs 19 – 20 Uhr

• Idsteiner Kantorei

mittwochs 20 - 22 Uhr

• Posaunenchor

montags 19.30 Uhr, Verantw.: Dr. Walter Kamm ℡ 957908

• Flötenensemble

für Fortgeschrittene, Jugendliche und Erwachsene

freitags 15.30 – 17 Uhr, Verantw.: Gisela Schuster, ℡ 3633

• Gospelchor „Union Gospel Singers“

Proben donnerstags 20 Uhr: 16.08.; 06.09.; 20.09.

26.08. 14 – 18 Uhr Probensonntag

23.09. 14 – 18 Uhr Sonntagsprobe mit Nanni Byl

Verantw.: Karlheinz Theobald, ℡ 91717

Hauskreise

• Hauskreis: alle 14 Tage, montags, 20 Uhr,

Kontakt: Evi Lehmeier-Schulz, ℡ 53289 oder Manfred Mantey, ℡ 955965 u. 4815

• Hauskreis: alle 14 Tage, dienstags, 20 Uhr,

Kontakt: Jutta Weber ℡ 5991377 oder Klaus Herden ℡ 999839

• Hauskreis: alle 14 Tage, dienstags, 19 Uhr,

für junge Erwachsene ab 20 Jahren

Kontakt: Daniel Abschinski, ℡ 951300 u. ℡ 0162 – 2496735

• Hauskreis: alle 14 Tage, dienstags, 20 Uhr,

Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 5058442 oder Sebastian Burger, ℡ 953853

• Hauskreis: alle 14 Tage, donnerstags, 20 Uhr,

Kontakt: Juliane Kuhlmann, ℡ 3106 oder Gerwald Rüd, ℡ 227584

• Hauskreis: alle 14 Tage, donnerstags, 20 Uhr,

Kontakt: Susanne Reichert, ℡ 589648 oder Markus Klein, ℡ 953845

• Hauskreistreffen im Gemeindehaus: etwa vier Mal im Jahr

Kontakt: Marie Luise Grün-Kosak, ℡ 8145

Aktivitäten unserer Gemeinde

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Aktivitäten unserer Gemeinde

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Gesprächs-, Bibel und Gebetskreise

• Bibelgesprächskreis

jeweils 20 Uhr im Gemeindehaus; 21.08.; 18.09.

Verantw.: Pfr. M. Kuhlmann

• Gebet für die Gemeinde

mittwochs 19.30 Uhr im Gemeindehaus; Sommerpause; 05.09.; 19.09.

Verantw.: Pfr. M. Kuhlmann

• Offener Gebetstreff am Morgen

freitags 8 Uhr im Gemeindehaus.

Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 505 844 2

• Ökumenisches Frauenfrühstück

03.11., von 9 - 12 Uhr

Verantw.: Mechthilde Scheid ℡ 229159

• Frauenkreis

jeden 2. Mittwoch im Monat, jeweils 15 Uhr im Gemeindehaus

mit Kaffee/Tee und Kuchen. Gäste sind willkommen.

11.07., 12.30 Uhr: gemeinsames Mittagessen im Hotel/Restaurant Felsenkeller,

Anmeldungen bitte an Frau Stanke ℡ 4893 bis 08.07.

08.08.: Keine Zusammenkunft, Sommerpause

12.09.: Marlis Göbl liest aus „Lächeln ist wie ein Sonnenschein“ von Lotte Drögmann

Musikalische Leitung: Erika Stanke; Ansprechpartnerin: Mechthilde Scheid, ℡ 229159

Meditative Angebote

• Offene Meditationsabende

einmal im Monat im Gemeindehaus um 19.30 Uhr,

Sommerpause; 27.08.; 17.09. Infos und Kontakt: Juliane Kuhlmann, ℡ 3106

• Meditativer Tanz

Infos und Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 5058442

Diakonische Dienste

• Besuchsdienst

Senioren-Geburtstage ab 75 Jahre, Tauf-Gedenken (1. - 4. Tauftag)

und Neuzugezogene; Verantw.: Brigitte Krekel, ℡ 988915 und Erika Stanke, ℡ 4893

• Ökumenischer Krankenhausbesuchsdienst

Verantw.: Elfriede Michel, ℡ 52560; Pfrn. Stefanie Glaser, ℡ 953415

• Ökumenisches Kleiderlager - Verantw.: Elfriede Michel, ℡ 52560

• Arbeitskreis Asyl - Verantw.: Waldemar Markert, ℡ 92422

• Basar - Verantw.: Karin Künzel, ℡ 53624

• Gottesdienst im Altenheim

Vinzenz von Paul-Haus: dienstags 17 Uhr; Verantw.: Pfrn. Stefanie Glaser, ℡ 953415

Phönix-Seniorenzentrum: jeden 2. Mittwoch im Monat

11.07., 16 Uhr; Verantw.: Pfr. Martin Kuhlmann ℡ 3106

08.08., 16 Uhr; Verantw.: Pfvn. Dr. Daniela Opel, ℡ 2781

12.09., 16 Uhr; Verantw.: Pfr. Martin Kuhlmann ℡ 3106

Spiel und Hobby

• Keramikkurs

Verantw.: Katinka Schneider, ℡ 588979

• Kindertöpfern

mittwochs 15.15 - 16.45 Uhr; Verantw.: Birgit Zielke, ℡ 55686

• Ökumenischer Handarbeitskreis

montags 14.30 - 16.30 Uhr

Verantw.: Frau Niedziella, ℡ 4274 und Frau Schwan, ℡ 3722


Spiel und Hobby (Fortsetzung)

• Ökumenisches Nähkästchen

samstags 10 – 13 Uhr

28.07.; 18.08.; 22.09.; 06.10.; 10.11.; 15.12.

Verantw.: Tanja Thielking, ℡ 959868

Kinder- und Jugendarbeit (verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski)

• Kindergottesdienst

sonntags 10 bis 11 Uhr im Gemeindehaus.

Vorbereitung KiGo-Team: mittwochs 18.15 Uhr

• Kinderbibeltag (1. – 4. Klasse)

17.11.

• Kinderclub (1. – 4. Klasse)

freitags 16 – 17.15 Uhr (nicht in den Schulferien)

Petra Dobrzinski und Team

• Kidsclub (5. – 7. Klasse)

ab 20.08.: montags 16 – 17.15 Uhr (nicht in den Schulferien)

Petra Dobrzinski und Team

• Jugendkreis (ab 14 Jahre)

donnerstags 19.30 Uhr im Gemeindehaus (Dachgeschoss)

16.08.; 30.08.; 13.09.; 27.09.

• MissionX Jugend-Treff (ab Konfi )

Freitag, 19 – 22 Uhr

Verantw.: Daniel Abschinski, ℡ 951300 oder 0162-2496735

• Jugendtheatergruppe „Mirad!“

Verantw.: Evi Reiner, Thomas Waldow, David Reiner, ℡ 91531

• Spielkreis „Mutter und Kind“

freitags 9.30 Uhr, Verantw. und Anmeldung: Hildegard Gathof ℡ 71493 (AB)

• Krabbelkreis (Kinder ab sechs Monaten)

dienstags 9.30 Uhr; Verantw. und Anmeldung: Ines Schulz ℡ 584039

donnerstags 9.30 Uhr; Verantw.: Ines Schulz ℡ 584039

Fördervereine, Besondere Aktionen

• FÖV, Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit

Ansprechpartnerin: Simone Lang, ℡ 229456 (AB), Email: foev@ev-kirche-idstein.de

• Förderkreis Kirchenmusik

(Ökumenischer Verein zur Förderung der Kirchenmusik in Idstein)

Ansprechpartner: Dr. Tilman Westhaus, ℡ 57819

• Partnerschaft Moshi

Ansprechpartner: Jörg Fried, ℡ 560226, Fax 71635, Email: j.fried@ev-kirche-idstein.de

Seniorengruppen

• Ruheständlerkreis

16.07.: 10.30 Uhr Busbahnhof Schulgasse (Montag)

Schiffsreise von Oberlahnstein nach St. Goarshausen

15.08.: 13.00 Uhr Busbahnhof Schulgasse

Ein Nachmittag im Maintal oberhalb von Klingenberg

19.09.: 13.00 Uhr Busbahnhof Schulgasse

Durch Westerwald und Taunus

Verantw.: Volkhard Lange ℡3177

Aktivitäten unserer Gemeinde

35


Geburtstage

36

Juli

03.07. Karl Schmittel (78)

08.07. Elisabethe Kraft (78)

08.07. Roswitha Schmidt (75)

09.07. Gerhard Achenbach (76)

10.07. Luise Hoyer (89)

10.07. Elfriede Singer (77)

10.07. Gerda Wicht (75)

11.07. Ingeborg Köhler-Roth (85)

12.07. Elsemarie Runge (80)

14.07. Manfred Rothe (78)

16.07. Reinhold Braun (87)

16.07. Ruth Gailus (82)

18.07. Margot Klement (80)

18.07. Eleonore Thüsen (79)

19.07. Brigitte Schibrowski (78)

20.07. Frieda Elsenmüller (80)

21.07. Gerhard Hinz (77)

21.07. Manfred Marzolf (75)

22.07. Marianne Greuling (77)

22.07. Hans Grünthal (77)

23.07. Gerhard Enge (79)

23.07. Doris Egert (75)

24.07. Winfried Kaufmann (83)

26.07. Ingeburg Feil (84)

26.07. Sieglinde Braun (80)

28.07. Lisbeth Bereth (84)

29.07. Else Ott (75)

30.07. Günter Stübing (78)

31.07. Ingetraud Brand (82)

31.07. Erika Elbert (81)

August

01.08. Gisela Pugliesi (76)

01.08. Ellen Schneider (76)

01.08. Ursula Casselmann (75)

02.08. Anneliese Heiser (90)

02.08. Gerda Michel (81)

02.08. Heinz Reusch (76)

03.08. Reinhard Schulze (76)

04.08. Hella Grams (87)

04.08. Kurt Scheibe (84)

Wir gratulieren!

05.08. Adelheid Dorka (86)

06.08. Herbert Reinhardt (82)

07.08. Annemarie Jäger (75)

08.08. Inge Modl (85)

09.08. Walter Hartmann (88)

09.08. Margarete Lamshöft (85)

09.08. Heinrich Lentz (78)

10.08. Gerda Milster (75)

11.08. Ilse Ickes (76)

12.08. Gretel Preußer (76)

13.08. Anna Roth (83)

13.08. Christel Kaiser (80)

13.08. Elisabeth Hirschmann (78)

14.08. Irmtraud Thiemann (82)

14.08. Walter Kochendörfer (79)

15.08. Ingeborg Stiepermann (86)

17.08. Elsa Seidler (88)

17.08. Marion Bauer (82)

18.08. Gisela Uhl (83)

19.08. Leo Adt (83)

19.08. Dora Teichert (82)

21.08. Brigitte Klein (80)

22.08. Dietrich Ferrero (86)

22.08. Juliane Thews (83)

22.08. Manfred Michel (75)

23.08. Rosemarie Hering (87)

23.08. Lieselotte Fleischhauer (83)

24.08. Karl Baader (76)

24.08. Ingrid Drabner (75)

25.08. Inge Gottschling (81)

27.08. Gerhard Grandpierre (80)

28.08. Christa Fischer (77)

28.08. Doris Kochendörfer (76)

28.08. Fritz Reichert (76)

28.08. Hella Enders (75)

28.08. Brigitte Stricker (75)

29.08. Annelore Pilz (76)

30.08. Charlotte Heimannsfeld (91)

30.08. Hella Timurbengo (84)

31.08. Horst Knoll (80)

31.08. Walter Debo (75)

Wir veröffentlichen Geburtstage zum 75. und dann jedes Jahr. Falls Sie keine Veröffentlichung

wünschen, wollen Sie dies bitte unserem Gemeindebüro (Tel. 2787) mitteilen.


September

01.09. Gerhard Schmidt (88)

01.09. Egon Rink (81)

02.09. Ursula Meyer-Berge (79)

03.09. Katharina Pappert (99)

03.09. Lieselotte Straßberger (94)

03.09. Hermine Stübing (81)

06.09. Margot Güllich (90)

06.09. Arno Schanz (81)

07.09. Adolf Edelmann (79)

10.09. Irmgard Wittlich (75)

12.09. Axel Schmidt (76)

13.09. Margot Henrich (85)

14.09. Karl Hisserich (90)

14.09. Rotraud Fleisch (77)

14.09. Herta Schodlok (76)

15.09. Heinrich Weber (81)

16.09. Helga Schambier (84)

17.09. Heinz Stollberg (90)

17.09. Inge Schmidt (77)

18.09. Lieselotte Göschl (89)

18.09. Richard Junior (81)

19.09. Ria Schütz (93)

19.09. Wilhelm Hundsdörfer (86)

19.09. Ingeborg Baum (84)

19.09. Irene Wunderer (77)

20.09. Käthe Neudert (87)

21.09. Margarete Schumacher (75)

22.09. Adolf Christ (76)

24.09. Eberhard Schulz (80)

24.09. Roselinde Best (75)

25.09. Ida Kayser (85)

25.09. Gretel Festerling (81)

26.09. Franziska Erbes (92)

27.09. Heinz-Paul Janocha (91)

27.09. Margarete Diehl (79)

28.09. Joachim Lembke (87)

28.09. Anne Schmitt (77)

28.09. Dieter Mueller (76)

30.09. Charlotte Schanz (76)

30.09. Klaus-Peter Hörner (75)

Wir gratulieren!

Trauungen

10.03.

Christian Schaaf

und

Michaela Mohaupt

05.05.

Helmut Keßler

und

Renate Keßler

(geb. Tißberger)

12.05.

Christoph Melchers

und

Tanja Melchers

(geb. Lang)

26.05.

Michael Diehl

und

Nicole Fey-Diehl

(geb. Fey)

26.05.

Sebastian Corzelius

und

Christine Corzelius

(geb. Müller)

Wir veröffentlichen Geburtstage zum 75. und dann jedes Jahr. Falls Sie keine Veröffentlichung

wünschen, wollen Sie dies bitte unserem Gemeindebüro (Tel. 2787) mitteilen.

Geburtstage / Aus den Kirchenbüchern

37


Aus den Kirchenbüchern

38

Bestattungen

13.03. Erna Christ (91)

23.03. Renate Lieske (89)

28.03. Thomas Best (52)

31.03. Ursula Tödte (72)

13.04. Dorothea Klotz (93)

07.05. Dorothea Michel (76)

09.05. Otto Weiß (76)

16.05. Wilma Sprenger (83)

18.05. Adelheid Kraus (75)

22.05. Otto Matthes (88)

25.05. Gertrud Zeh (90)

26.05. Elsbeth Bremser (73)

05.06. Markus Kapke (19)

Diamantene

Hochzeit

20.09.

Gerhard und Gisela Schmidt

Impressum

Goldene

Hochzeit

14.07.

Wolfgang und Siegrun Heller

28.09.

Karl und Ingrid Pokoyski

Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Idstein

Redaktion: Julia Schuler (verantwortlich)

Tel. 06126 - 951300

E-Mail: gemeindebrief@ev-kirche-idstein.de

Elfi Albers, Silvia M. Bergmann, Ingrid Henze, Pfvn. Dr. Daniela

Opel, Anja Paulmann, Dieter Seiler, Christiane Sünert,

Dieter Willmann

Aufl age: 6.300 Exemplare, fünf Ausgaben pro Jahr

Druck: Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1

29393 Groß Oesingen

Verteilung Gemeindebrief: Gemeindebüro, ℡ 06126 - 2787

Namentlich unterzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder.

Der Gemeindebrief ist kostenlos – aber nicht kostenfrei. Für freundliche

Spenden mit dem Vermerk „Gemeindebrief“ auf eines unserer Konten sind

wir dankbar.


Vorsitzender des Kirchenvorstandes Jörg Fried

Schöne Aussicht 9, ℡ 560226, Fax 71635

E-Mail: j.fried@ev-kirche-idstein.de

Gemeindebüro

Montag - Mittwoch: 10.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag: 16.00 bis 18.00 Uhr

Pfarramt I (Ost)

Sprechstunden nach Vereinbarung

Pfarramt II (West)

Sprechstunden im Gemeindehaus

Donnerstag 19.10 - 20.00 Uhr

Küsterin

Kernzeit: Dienstag - Samstag 10.00 - 12.00 Uhr

Gemeindepädagogin

Sprechstunde im Jugendbüro (Dachgeschoss)

nach Vereinbarung

Dekanatskantor und Organist

Sprechstunde im Gemeindebüro nach Vereinbarung

Altenheim- und Krankenhausseelsorge

Pfarramt Wallrabenstein

Albert-Schweitzer-Straße 4, ℡ 27 87, Fax 46 95

E-Mail: gemeindebuero@ev-kirche-idstein.de

Sekretariat Gemeindebüro: Isolde Sponer

Pfarrvikarin Dr. Daniela Opel

Taubenberg 6, ℡ 2781, Fax 55134

E-Mail: d.opel@ev-kirche-idstein.de

Pfarrer Martin Kuhlmann

Im Güldenstück 2, ℡ 31 06, Fax 37 21

E-Mail: m.kuhlmann@ev-kirche-idstein.de

Eva Haering, ℡ 98 81 41, ℡ 0170 - 1768629

E-Mail: e.haering@ev-kirche-idstein.de

Petra Dobrzinski,

℡ 98 80 82, ℡ 0162 - 8 70 79 42

E-Mail: p.dobrzinski@ev-kirche-idstein.de

Carsten Koch, ℡ 9595345

E-Mail: c.koch@ev-kirche-idstein.de

Pfarrerin Stefanie Glaser

Taunusblick 27, 65510 Hünstetten

℡ 95 34 15, Fax 95 38 37

E-Mail: glaser.s@t-online.de

Telefonseelsorge Kostenlose Telefonnummern

℡ 0800-1110111 oder ℡ 0800-1110222

Ökumenisches Kleiderlager

Öffnungszeiten: Do.15.00 - 17.00 Uhr

Annahme: jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat

Ausgabe: jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat

Veitenmühlweg - Kalmenhofgelände

Verantwortlich: Elfriede Michel, ℡ 5 25 60

Ev. Dekanat (Haus der Kirche) Dekanin Heinke Geiter

Fürstin-Henriette-Dorothea-Weg 1, ℡ 40 17 71 0

Fax 40 17 71 90

E-Mail: ev.dekanat.idstein@ekhn-net.de

Diakonie Diakoniestation

(Häusliche Krankenpfl ege)

Mobiler Sozialer Dienst / Diakonisches Werk

Haus der älteren Mitbürger

Hospizbewegung im Idsteiner Land e.V.

Spendenkonten Gemeinde - VR-Bank Untertaunus

Gemeinde - Naspa Idstein

Kantorei - Naspa Idstein

Verein zur Förderung der Kinder und

Jugendarbeit - VR-Bank Untertaunus

Hospizbewegung i.Idsteiner Land e.V., VR Bank

Förderverein Kirchenmusik VR Bank Untertaunus

Kirchenrenovierung, VR Bank Untertaunus

Fürstin-Henriette-Dorothea-Weg 1

℡ 94 18 10, Fax 94 18 15

E-Mail: ev.diakoniestation.idstein@ekhn-net.de

Homepage: www.diakoniestation-idstein.de

Schulgasse 7, ℡ 95 19 500

Schulgasse 7, ℡ 95 19 500

Ute Eisele-Renkewitz, F.-Henriette-Dorothea-Weg 1

℡ 0171 - 8 30 80 82, ℡ 40 177 199

BLZ 510 917 00, Konto 159 506

BLZ 510 500 15, Konto 352 140 015

BLZ 510 500 15, Konto 352 210 145

BLZ 510 917 00, Konto 121 062 03

BLZ 510 917 00, Konto 121 164 03

BLZ 510 917 00, Konto 101 890 04

BLZ 510 917 00, Konto 107 777 04

www.ev-kirche-idstein.de

Die angegebenen Telefon-Nrn. haben, sofern nicht vermerkt, die Vorwahl von Idstein 06126

Wichtige Adressen

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Foto: Willmann

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