Gemeindebrief, Ausgabe Oktober/November 2012 - Evangelische ...

ev.kirche.idstein.de

Gemeindebrief, Ausgabe Oktober/November 2012 - Evangelische ...

Veranstaltungen

• Reise nach Rom

• Neue Termine für

Ruheständler

• Benefi zkonzert

• Kinderchor Weihnachtsprojekt

• Kindergottesdienst

und Krippenspiel

Stadtgeschichte

Im Blick:

Reformation

• Ökumene in Idstein

• Luther-Quiz

• Martin Luther als

Liederdichter


Katharina von Bora

Gemeindebrief

Evangelische Kirchengemeinde Idstein

Oktober / November 2012


Inhaltsverzeichnis

2

Andacht

Aus dem Kirchenvorstand

Veranstaltungen

Ökumenischer Frauengottesdienst / Redaktionsschluß ........................................ 5

Christoffel Blindenmission zu Gast ............................................................................ 6

Ökum. Refenrentenabende / Interrelig. Frauentreffen / Monatsspruch Okt..... 7

3. Benefi zkonzert / Gemeindehaus Wies‘n / Vorweihnachtlicher Basar ............. 8

Jugendgottesdienst / Kinderbibeltag / Mina .............................................................. 9

Stummfi lmabend beim Lutherstammtisch / Abgabe der Erntegaben .................. 10

Neue Begleitung und Termine für den Ruheständlerkreis ..................................... 11

Weihnachtsmarktkonzert Gospelchor / Second Service ...................................... 12

Kindergottesdienst und Krippenspiel / Kinderchor und Weihnachtsprojekt .... 13

Gemeindereise nach Rom ............................................................................................ 14

Stadtgeschichte

Kinderseite

Gemeindeleben

News aus Moshi / Spangenberg Sammlung ............................................................... 20

Dank an Julia Schuler / Ausfl ug des Besuchsdienstes .............................................. 21

Ausschüsse stellen sich vor: Der Diakonie-Ausschuss .......................................... 22

Unterstützung für „Brot für die Welt“ ...................................................................... 23

Berichte vom Sommerfest ............................................................................................ 24

Dank an unsere Jugend / Pfl ege- und Gesundheitskurs ......................................... 25

Im Blick: Reformation

Ökumenisch in Idstein / Monatsspruch November .......................................... 26-27

Stimmen zur Reformation aus unserer Gemeinde ........................................... 28-29

Luther-Quiz ..................................................................................................................... 30

Der Liederkomponist Martin Luther ................................................................... 31-32

Reformationstag und Halloween ................................................................................. 33

Katharina von Bora ........................................................................................................ 34

Kolumne: Beschneidung

Gottesdienstplan

Aktivitäten unserer Gemeinde

Geburtstage

Aus den Kirchenbüchern

Wichtige Adressen

Impressum

Titelbild: Die Wartburg © Klaus Brüheim / pixelio

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Pfarrvikarin Dr. Daniela Opel

Liebe Leserin, lieber Leser!

Reformation und Toleranz

Nur noch fünf Jahre bis zum 500jährigen

Reformationsjubiläum. Wie

Sie vielleicht wissen, hat jedes Jahr

auf dem Weg nach 2017 ein eigenes

Thema. 2012 lautete es: „Reformation

und Musik“, 2013 heißt das Motto

„Reformation und Toleranz“, ein

Leitgedanke über den es sich lohnt,

einmal zu meditieren.

Ich nehme es häufi g so wahr, dass

wir in der Gemeinde, in der Kirche

zwar häufi g über Toleranz sprechen,

sie aber nicht immer ausüben. Die

Kirche, die sich so manchmal darüber

beklagt, in der Gesellschaft ihren

Einfl uss einzubüßen, verschenkt allzu

oft die Gelegenheit, ein Vorbild für

Toleranz zu sein.

Im November letzten Jahres zum

Beispiel entließ die württembergische

Landeskirche eine Vikarin aus

dem Dienst, weil sie ihren muslimischen

Freund heiratete (sie setzt

inzwischen ihre Ausbildung in der

Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg

fort). In der EKHN müssen

angehende Pfarrerinnen und Pfarrer

erst ihren (Ehe-)partner bei der Landeskirche

vorstellen, um feststellen

zu lassen, ob der womöglich katholische

Mann die pfarramtliche Ausübung

seiner Frau behindern könnte

oder auch umgekehrt. Die Segnung

gleichgeschlechtlicher Paare bleibt

ein Tabu. Die anonyme Bestattung

oder die eines Ausgetretenen auf

einem christlichen Friedhof lässt

die Gemüter hochkochen. Oder

das Kinderkriegen ohne Trauschein.

Oder die diagnostischen Verfahren,

die verhindern sollen, behinderte

Kinder auf die Welt zu bringen.

Mit moralischen Urteilen sind wir

sehr oft sehr schnell: „Das geht gar

nicht!“ „So verhält man sich doch

nicht!“ Am besten noch: „Das widerspricht

der Heiligen Schrift!“

Da wird die Moral gerne als Waffe

zur moralischen Entwertung des

Gegners benutzt – statt erst einmal

vor der eigenen Haustür zu kehren.

Andacht

3


Andacht/Aus dem Kirchenvorstand

4

Toleranz meint aber etwas anderes:

kein sittliches Aburteilen und Entwerten

von Menschen und deren

Lebensformen, sondern die Offenheit,

mit verschiedenen Wahrheiten

nebeneinander existieren zu können.

Toleranz möchte Vielfalt – dort,

wo wir manchmal zwanghaft nach

Gleichheit streben.

In einer Gesellschaft, in der sich Lebensformen

verändern und vervielfältigen,

in der Kulturen und Religionen

aufeinanderstoßen, ist es eine

unausweichliche Aufgabe, Toleranz

zu üben – und zwar nicht nur als

Erdulden des anderen, das oft von

innerlicher Geringschätzung begleitet

wird, sondern als wertschätzende

Würdigung, die die Freiheit

und auch die Wahrheit des Anderen

achtet oder sogar Gemeinschaft

mit ihm sucht. Schließlich war Gott

sich auch nicht zu schade, sich auf

den sündigen Menschen einzulassen

und mit ihm Gemeinschaft zu suchen.

Aus dieser Gnade heraus sind

wir gerufen, im Anderen das Eigene

zu suchen. Lassen Sie es uns immer

wieder versuchen: in einer Offenheit,

die das Eigene nicht verleugnet, das

Andere nicht abwertet.

Ihre

Aus dem

Kirchenvorstand

Liebe Gemeinde,

im Folgenden ein kleiner Ausschnitt

aus der Arbeit des Kirchvorstandes

(KV).

Für unsere Ausschüsse wurden neue

Mitglieder durch den KV berufen. So

wird Frau Silvia Bergmann die Arbeit

des Öffentlichkeitsausschusses

unterstützen. Mareike Stübing und

Thomas Waldow werden den Jugendausschuss

ergänzen. Für den

Bauausschuss konnten wir Herrn

Arthur Wagner und unsere Küsterin

Frau Eva Häring gewinnen. Der KV

wünscht den neuen Ausschussmitgliedern

viel Freude bei ihren Tätigkeiten.

Die ökumenische Wanderung führte

den katholischen Pfarrgemeinderat

zusammen mit dem KV nach Wörsdorf.

Die Besichtigung der Nikolausvon-Flüe-Kirche

sowie das gemeinsame

Abendessen ließen das Treffen

zu einem gelungenen Ausfl ug werden.

Die diesjährige Klausurtagung des

KV´s wird Anfang November stattfi

nden. Beschäftigen werden wir uns

mit Arbeitsstrukturen. Das Thema

steht unter dem Motto:

„Für die Gemeinde brennen, aber

nicht ausbrennen.“

Ralf Neumann


In der Mitte des Lebens –

mitten im Leben

In der Lebensmitte angekommen zu

sein, das klingt nach vielen Jahren

gelebten Lebens, einer Schatzkiste

voller Erfahrungen, unzähligen Momenten

des Glücks, der Liebe, der

Freude, des Erfolges, aber auch der

Enttäuschung, des Zorns, des Abschieds,

des Verlustes und auch des

Aufbruchs und der Veränderung. Der

Zeitpunkt lädt ein zum Innehalten,

zum Betrachten der gelebten Schätze

und zum Ausblick auf die zweite

Lebenshälfte.

Mitten im Leben sein, das hat mit

dem Alter gar nichts zu tun, das

klingt nach „aus dem Vollen schöpfen“,

nach lebendig sein, im Lebensfl

uss sein, mit allen Sinnen das Lebens

auskosten – ganz gleich ob im

Glück oder in der Trauer. Das kann

mit 30 genauso gelingen wie mit 80

Jahren.

In der Mitte des Lebens – mitten im

Leben, das ist das Thema unseres

nächsten Gottesdienstes von Frauen

für Frauen.

Frauen aus der evangelischen und

katholischen Kirchengemeinde in Idstein

laden Sie ein, gemeinsam nachzuspüren,

was es für uns bedeutet,

mitten im Leben bzw. in der Mitte

des Lebens zu sein – was trägt uns,

wer steht uns zur Seite, welche Aufbrüche

stehen im Raum?

Fühlen Sie sich herzlich eingeladen

zum ökumenischen Gottesdienst

von Frauen für Frauen

am Sonntag, dem 7. Oktober,

um 18 Uhr in der Unionskirche.

Nach dem Gottesdienst gibt es bei

einem kleinen Imbiss im evangelischen

Gemeindehaus die gute Möglichkeit,

unsere begonnenen Gespräche

fortzusetzen oder einfach in

netter Runde beisammen zu sein.

Wir freuen uns auf Sie!

Renate Sieb

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe

des Gemeindebriefes

Dezember 2012 /

Januar 2013

ist der 30. Oktober.

Artikel, die nach diesem Termin geliefert

werden, können in der Ausgabe nicht

mehr berücksichtigt werden.

Veranstaltungen

5


Veranstaltungen

6

Christoffel-Blindenmission zu Gast

Die Veranstaltungen im Rahmen des

Evangelischen Forums” erfahren am

Dienstag, den 20. November um

19.30 Uhr im ev. Gemeindehaus

eine Fortsetzung. Zu Gast ist die

Christoffel-Blindenmission (CBM).

Derzeit fördert die CBM 803 Projekte

in 89 Ländern. Zu den Projekten

gehören z.B. Augenkrankenhäuser,

Programme zur Vorsorge

oder Behandlung von Blindheit und

Gehörlosigkeit sowie orthopädische

Spezialabteilungen. In der Rehabilitation

fördert die CBM Schul- und

Berufsausbildung sowie Programme

zur Förderung behinderter Menschen

in ihren Familien. Das Hauptziel

der internationalen, christlichen

Entwicklungsorganisation ist es, die

Lebensqualität von Menschen mit

Behinderung in Entwicklungsländern

zu verbessern.

Der Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde

stellt diese segensreiche

Arbeit an einem Projekt in

Kinshasa/Kongo vor. Erfahren Sie,

wie sich durch die Arbeit von 4000

Ehrenamtlichen das Leben von vielen

Menschen mit Behinderungen

zum Positiven verändert. Beispielhaft

steht Ngalula (16) und ihre Familie

für Kinder und Jugendliche, denen

durch gezielte Unterstützung nachhaltig

neue Lebenschancen ermöglicht

werden. Hilfe zur Selbsthilfe gibt

ihnen so Lebensmut und Zukunftsperspektiven.

Der Eintritt ist wie immer frei; um

eine Spende für die CBM wird herzlich

gebeten.

Noch ein Hinweis für folgende

Forumsveranstaltungen: Geplant ist

eine thematische Reihe, die die notwendigen

diakonischen und gesellschaftlichen

Verpfl ichtungen der Kirche

ins Blickfeld rücken soll. Nicht

fromme Innenschau sondern überzeugende

Akzente nach außen

sind gefragt. Für die Kirche wie für

jeden einzelnen Menschen sollte angesichts

vieler skandalöser Zustände

und Entwicklungen in der Welt ein

Zitat von Franz Kamphaus richtungsweisend

sein: „Einspruch erheben!“.

Eberhard Schönfelder


Ökumenische

Referenten-Abende

Am 15. und 22. November fi nden

jeweils um 20 Uhr zwei Abende

zu den Themen „Wie geht evangelisch?“,

„Wie geht katholisch?“ statt.

Am Donnerstag, den 15.11. wird der

Leiter der Kirchenverwaltung der

EKHN Heinz Thomas Striegler den

protestantischen Part erfüllen und

Strukturen, Prozesse und Zukunftsperspektiven

der Evangelischen

Kirche unter informativer und theologischer

Prämisse erläutern. Das

Gleiche wird am Donnerstag, den

22.11. Dr. Matthias Kloft, Professor

für Historische Theologie an der

Universität Gießen, für die katholische

Kirche vorstellen. Ziel der Veranstaltungen

ist es, der jeweils anderen

Konfession das Selbstverständnis

der eigenen Kirche näherzubringen.

Die Abende fi nden im Bischof-

Dirichs-Heim, dem Gemeindehaus

der katholischen Gemeinde St. Martin

(Wiesbadener Str. 21), jeweils um

20 Uhr statt.

Dr. Daniela Opel

Monatsspruch Oktober 2012

Der Herr ist freundlich

dem, der auf ihn harrt,

Interreligiöses

Frauentreffen

Sterben und Tod in

Christentum und Islam

Am Freitag, den 5. Oktober, laden

die katholische und evangelische Kirchengemeinde,

das Amt für Gleichstellung

und Integration und die

Türkisch Islamische Gemeinde alle

interessierten Frauen ein, sich um

15.30 Uhr im TV-Sportzentrum

(Himmelsbornweg) zu einem

spannenden Nachmittag zusammenzufi

nden.

Nach Kaffee und Kuchen und einem

allgemeinen Kennenlernen und Austausch

referieren christliche und

muslimische Frauen über ihre Sterbekultur,

über Rituale und ihren

Glauben. Des Weiteren wird der

Hospizverein über Möglichkeiten

der Sterbebegleitung berichten. Von

17 Uhr bis 18 Uhr ist ein gemeinsamer

Rundgang über den Idsteiner

Friedhof geplant.

und dem Menschen,

der nach ihm fragt.

Thr 3,25

Dr. Daniela Opel

Veranstaltungen

7


Veranstaltungen

8

3. Benefi zkonzert

zugunsten der Kinder-

und Jugendarbeit und

der Kirchenmusik Alle Weißwurstkönige, Maßkrug-

Wenn die Tage langsam wieder kürzer

werden, sorgen wir für ein musikalisches

Gegengewicht, das die

Gemüter erhellt:

Am Sonntag, den 4. November fi nden

sich um 17 Uhr unsere musikalischen

Gruppen und Kreise in der

Unionskirche zusammen, um Sie

mit Musik verschiedenster Herkunft,

Zeiten und Arten zu erfreuen.

Dabei sein werden unser Posaunenchor,

Kantorei und Gospelchor und

das Flötenensemble.

Der Eintritt ist kostenlos, Spenden

werden zugunsten des Fördervereins

für die Kinder- und Jugendarbeit

und für unsere kirchenmusikalische

Arbeit erbeten.

Carsten Koch

Am Sonntag, den 25. November,

um 14 Uhr, fi ndet unser vorweihnachtlicher

Basar mit großer

Tombola, Bücher- und Flohmarkt

statt. Wir freuen uns

über gute Ideen, neue und

altbewährte Helfer, auf alle,

die etwas zum Gelingen beitragen

können.

Wenn Sie Lust und Zeit haben uns

Gemeindehaus-

Wies‘n lädt ein

stemmer und Dirndlschwinger sind

am 14. Oktober

im Anschluss

an den

Gottesdienst

wieder herzlich

zum zünftigen

Oktoberfest ins

Gemeindehaus

eingeladen.

Neben typischer

Wies‘n-Musik

wird es Weißwürste, Brezn, Bier,

aber auch heiße Wüstchen und alkoholfreie

Getränke geben. Und traditionell

gilt: Wer in Lederhose oder

Dirndl erscheint, erhält ein Getränk

gratis!

Jörg Fried

Vorweihnachtlicher Basar

zu unterstützen, ob beim Kränze

binden, basteln, dekorieren, verkaufen,

wenn Sie selbst etwas

anbieten möchten, Sie sind

uns herzlich willkommen.

Kontakt:

Karin Künzel, Tel.: 53624

Dieter Seiler


Jugendgottesdienst

Keine Lust sonntags früh aufzustehen?

Dann komm zum JuGo, dem Gottesdienst

für alle Jugendlichen und

Junggebliebenen. Es erwartet Dich

ein moderner Gottesdienst mit Mitmach-Aktionen.

Die nächsten Termine:

Samstag, 10. November

Samstag, 22. Dezember

Los geht es immer um 18.30 Uhr

im Gemeindehaus.

Julia Schuler

Kinderbibeltag

für Grundschulkinder

(1.-4.Klasse)

Am Samstag, den 17.November,

laden wir alle Grundschulkinder zu

unserem Kinderbibeltag ins Ev. Gemeindehaus

ein.

Das Thema stand bei Redaktionsschluss

noch nicht fest, aber es wird

bestimmt wieder ein toller gemeinsamer

Tag. Von 10 bis ca. 16 Uhr

erzählen und hören wir biblische

Geschichten, basteln, spielen und

singen. Zum gemeinsamen

Abschluss um

15.15 Uhr sind auch

alle Eltern, Großeltern

und Geschwister

wieder herzlich

eingeladen.

Am Sonntag, den

07.10., beginnt die Anmeldung im

Gemeindehaus und in der Kirche liegen

dann die entsprechenden Flyer

aus. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Nähere Infos und Anmeldung bei

Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski,

Tel.: 98 80 82.

Veranstaltungen

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Veranstaltungen

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Stummfi lmabend beim Luther-Stammtisch

Etwas ganz Besonderes erwartet die

Gäste des Luther-Stammtisches, der

traditionell wieder im Anschluss an

den Reformationsgottesdienst am

31. Oktober stattfi ndet. An diesem

Abend können die Gäste

bei Einbecker Bier, alkoholfreien

Getränken und

Knabbersachen eine echte

fi lmische Rarität genießen.

Im Gemeindehaus wird der

Stummfi lm „Luther - Ein

Film der deutschen Reformation“

aus dem Jahr 1927

gezeigt. In diesem Film ist der Reformator

ein Kämpfer, der versucht,

die Lehre des Evangeliums in einer

neuen Kirche zu verwirklichen. Der

seinerzeit aus Spenden fi nanzierte

Film zeigt Luther, gespielt von dem

damals bekannten Schauspieler

Am 07. Oktober feiern wir das Erntedankfest

in der Unionskirche.

Der Gottesdienst wird von Diakonieausschuss

und Kantorei gestaltet.

Eugen Klöpfer, als Studenten der

Rechtswissenschaft und bricht mit

der Beendigung seiner Bibelübersetzung

ab. Gezeigt wird die heroische

Phase Luthers, was damals auch als

Selbstverständigung des

deutschen Protestantismus

verstanden wurde. Die Uraufführung

in Nürnberg

gab laut Zensurunterlagen

«Anlass zu schweren Auseinandersetzungen

zwischen

Vertretern des katholischen

und des protestantischen

Religionsbekenntnisses» - erst nach

Zensuraufl agen wurde der Film freigegeben.

Die musikalische Begleitung

am Flügel übernimmt unser Kantor

Carsten Koch. Ein interessanter

Abend ist garantiert. Der Eintritt ist

frei. Jörg Fried

Abgabe der Erntegaben

Wie immer werden nach dem Gottesdienst

die Erntegaben zugunsten

unserer Partnergemeinde in Moshi/

Tansania verkauft.

Wenn Sie Erntegaben spenden

möchten, können Sie diese am

Freitag, den 05.Oktober

oder am

Samstag, den 06.Oktober

jeweils zwischen 8 und 12 Uhr

in der Kirche abgeben.

Herzlichen Dank für Ihre Gaben.

Dr. Daniela Opel


Neue Begleitung für den Ruheständlerkreis

Sonja Neumann stellt sich vor

Liebe Ruheständler,

mein Name

ist Sonja Neumann.

Seit 1998

lebe ich mit

meinem Mann

in Idstein. Ich

bin ein aktives

Mitglied un- Sonja Neumann

sererKirchengemeinde. So habe ich viele Jahre

im „Second Service“ mitgearbeitet,

helfe bei der Konfi rmandenarbeit

und backe manchmal einen Kuchen

für das Kirchcafé. Auch singe ich im

Gospelchor mit und besuche einen

Hauskreis. Mir gefällt es, mit Menschen

in Kontakt zu stehen und höre

gerne, was sie zu sagen haben.

So möchte ich ab November Ihre

Gastgeberin bei den Ruheständler-

Treffen sein, d.h. ich werde für die

Logistik und das Drumherum sorgen

und nehme mich gerne Ihrer Wünsche

und Belange an. Ich freue mich

auf schöne gemeinsame Stunden im

Winterhalbjahr – an jedem 3. Mittwoch

im Monat um 15 Uhr – und

hoffe, dass ich viele von Ihnen am

21. November persönlich begrüßen

und kennenlernen kann.

Sonja Neumann

Themen der Treffen

im Winter 2012/2013

21.11.2012

Pfarrer Martin Kuhlmann

berichtet von seiner Reise

nach Australien

19.12.2012

Weihnachtsfeier

16.01.2013

Faschingsfeier

20.02.2013

Vortrag des ASB

„Stürze vermeiden –

Mobilität erhalten“

20.03.2013

Vortrag „Sicherheit und

Mobilität im Alter –

Senioren im Straßenverkehr“

Präventionsveranstaltung der

Polizei Idstein

17.04.2013

Volkhard Lange stimmt

mit Bildern auf die

neue Sommersaison ein

Veranstaltungen

11


Veranstaltungen

12

Weihnachtsmarktkonzert

Idsteiner Gospelchor

Zu ihrem traditionellen vorweihnachtlichen

Gospelkonzert laden die

„Union Gospel Singers“ auch in diesem

Jahr wieder alle Gemeindemitglieder,

deren Angehörige, Freunde

und Bekannte in die Unionskirche

ein. Das Konzert unter der Leitung

von Karlheinz Theobald fi ndet am

Sonntag, den 2. Dezember (1. Advent),

um 17 Uhr im Rahmen des

Idsteiner Weihnachtsmarktes statt.

Geboten wird ein abwechslungsreiches

Programm an stimmungsvollen,

teilweise neu einstudierten

Gospels und Spirituals, die von unterschiedlichen

musikalischen Stilrichtungen,

wie Jazz und Blues, beeinfl

usst werden. Der Chor und seine

Solisten werden in bewährter Weise

von Kantor Carsten Koch am Piano

und der Marek Herz Band begleitet.

Der Eintritt ist wie in jedem Jahr frei,

Spenden werden am Ausgang aber

gerne entgegen genommen.

Gerd von Dolgow

Nächster

Second Service

„Leben im

Hamsterrad“ ….

… heißt unser nächster

„etwas andere“

Gottesdienst am 11.

November um 18

Uhr im Gemeindehaus.

Der Alltag mit all seinen Herausforderungen

kann für uns so belastend

werden, dass wir das Gefühl

bekommen, zu drehen und drehen

ohne weiter zu kommen und ohne

noch etwas bewirken. Dann drehen

wir im Hamsterrad und wir werden

mitten im Alltag sehr einsam. Wir

wollen uns dieses „Hamsterrad“ anschauen

und gemeinsam überlegen,

wie und wo uns der Glaube hier zur

konkreten Lebenshilfe werden kann.

Herzliche Einladung!

Aufführung des Kinderchores

Martin Kuhlmann


Kindergottesdienst und Krippenspiel

Kaum zu glauben, aber Weihnachten

steht schon bald wieder vor der Tür

– und das Krippenspiel wirft bereits

seine ersten Schatten voraus.

In diesem Jahr wird das Krippenspiel

für den Heiligabendgottesdienst

um 15 Uhr im Kindergottesdienst

eingeübt. Auch Kinder, die keine

Sprechrolle übernehmen möchten,

sind herzlich willkommen.

Am Sonntag, den 04. November, lesen

wir im Kindergottesdienst zum

ersten Mal unser diesjähriges Krippenspiel.

Am Sonntag, den 11. November,

werden die Rollen im Kindergottesdienst

verteilt.

Die weiteren Probentermine:

- Sonntag, 18. Nov. im Kigo

- Sonntag, 25. Nov. im Kigo

- Samstag, 08. Dez. um 10 Uhr

Kirchenprobe

- Sonntag, 09. Dez. im Kigo

- Samstag, 15. Dez. um 10 Uhr

Kirchenprobe

- Samstag, 22. Dez. um 10 Uhr

Generalprobe in der Kirche

- Montag, 24. Dez. um 15 Uhr

Aufführung im Gottesdienst

in der Unionskirche.

Mit allen Kindern, die nicht beim

Krippenspiel mitmachen, feiern wir

natürlich während der Probenzeit

weiterhin den Kindergottesdienst in

der gewohnten Form.

Zwei Ausnahmen gibt es:

am Sonntag, den 1. Advent feiern

wir gemeinsam den Ökumenischen

Kindergottesdienst und am Sonntag,

den 3. Advent laden wir um 11 Uhr

ein zum Familiengottesdienst.

Petra Dobrzinski

Kinderchor und Weihnachtsprojekt

Unser Kinderchor legt nach den

Herbstferien eine kreative Pause

ein. Wir beginnen im Januar/Februar

2013 mit einem neuen Projekt, zu

dem wir wieder alle Kinder von 5

bis 12 Jahren einladen.

Wer singbegeistert ist, zwischen 9

und 13 Jahren alt und wer am Heiligen

Abend um 17 Uhr im Gottesdienst

musikalisch mitwirken möchte,

ist herzlich eingeladen, mit uns

das Singspiel „Eng(e)lisch für Alle“

einzustudieren.

Wir proben dafür an folgenden

sechs Mittwochen zwischen 15.30

Uhr und 16.30 Uhr im Gemeindehaus:

31. Oktober

07., 14. November

05., 12., 18. Dezember

Carsten Koch und Dr. Daniela Opel

Veranstaltungen

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Veranstaltungen

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Gemeindereise nach Rom

Reise Ostern Machen…

…das wollen wir, die evangelische

Kirchengemeinde Idstein. Wir bieten

gemeinsam mit dem Veranstalter „Biblische

Reisen GmbH“ eine sechstägige

Flugreise in die ewige Stadt an.

Los geht es am Ostermontag um

12.15 Uhr am Frankfurter Flughafen.

Untergebracht sind wir im

3-Sterne-Hotel Pacifi k (www.hotelpacifi

croma.com). Das Programm

sieht vor, dass wir am Dienstag, den

02.04.2013 die Vatikanischen Museen,

Sixtinische Kapelle, Peterskirche besichtigen

und nachmittags die Piazza

Navona, Trevibrunnen und Spanische

Treppe besuchen. Am Mittwoch, den

03.04.2013 stehen die Kirchen S. Giovanni

in Laterano und Santa Maria

Maggiore und ein anschließender

Der Petersplatz

© Olla van the see / pixelio

Gang durch das „protestantische

Rom“ auf dem Programm. Donnerstags

(04.04.13) führen uns unsere

Wege nach Trivoli, Subiaco und zu

den Waldensern. Am Freitag, den

05.04.13 ist ein Besuch der Kirche

S. Clemente, des Konstantinbogens,

des Kolloseums und des Forum Romanum

geplant. Abends gibt es ein

rustikales Abschiedsessen in den Albaner

Bergen. Samstags besichtigen

wir die Katakomben an der Via Appia

Antica, die Grabeskirche des Paulus

und die Stätte seiner Hinrichtung.

Um 18.10 Uhr fl iegen wir zurück

nach Frankfurt.

Interessenten wenden sich gerne

an Pfarrvikarin Dr. Daniela Opel

(2781/d.opel@ev-kirche-idstein.de)

oder Pfarrer Martin

Kuhlmann (3106/m.

kuhlmann@ev-kirche-idstein.de).Anmelde-

und Reiseinformationen

erhalten

Sie ebenfalls im Gemeindebüro

(2787/

gemeindebuero@evkirche-idstein.de).

Der Anmeldeschluss

ist der 31.12.2012.

Dr. Daniela Opel

Martin Kuhlmann


725 Jahre Stadtrechte Idstein

Geschichtlicher Hintergrund (Teil 1)

In den ersten beiden Folgen wird

der geschichtliche Hintergrund dargestellt,

in dem sich die Stadtrechtsverleihung

abspielte: Im Teil 1: der

zeitgeschichtliche Ablauf, der zur

Krönung Rudolf I. führte. Im Teil 2:

der kulturgeschichtliche Zusammenhang,

in dem sich das späte Mittelalter

ab 1250 in Deutschland befand.

Erinnern wir uns an den Geschichtsunterricht,

an das Mittelalter, in dem

Raubritter und Burgen, Minnesang

und Ritterzweikämpfe eine Rolle

spielten. Mancher Name eines Königs

oder Kaisers haben wir nicht

vergessen. Aber seien wir ehrlich,

wir erinnern uns nur noch vage an

diese Zeit.

Deshalb

wollen wir

uns die

Geschichte

des Mittelalters

in

Deutschlandnochmals

etwas

näher ansehen,jedenfalls

bis

zur Stadtrechtsverleihung

vor 725

Jahren.

Deutschland im Mittelalter

© Templermeister / pixelio

In der Blütezeit des Mittelalters war

das Fränkische Reich beherrscht von

den Karolingern (Karl der Große)

und nach dessen Teilung im Vertrag

von Verdun (843), im Reich östlich

des Rheins, von den Ottonen (Otto

der Große).

Unter den Saliern und Staufern begann

eigentlich schon der Zerfall

des Deutschen Reiches, wenn auch

verschiedentlich an die frühere Blütezeit

angeknüpft werden konnte.

Diese Epoche war geprägt von den

Kämpfen zwischen den Landesfürsten

und der Auseinandersetzung

mit dem Papsttum.

1024 bestieg mit Konrad II. der erste

Salier Kaiser den Thron. Er be-

Stadtgeschichte

15


Stadtgeschichte

gann 1030 mit dem Bau des Doms

zu Speyer (1060 fertiggestellt). Sein

Nachfolger, Heinrich III. (1039 –

1056) nahm nach einigen Skandalpäpsten

die Reform des Papsttums

in Angriff. Aber gerade dieses forderte

die völlige Freiheit der Kirche

vom Staat und lehnte die Ernennung

der Bischöfe durch den deutschen

König ab.

Mit dem Gang nach Canossa (1077)

unterlag Heinrich IV. Papst Gregor

VII. im so genannten Investiturstreit

(Bestimmung und Belehnung der

Bischöfe). Unter Heinrich V. (1106

– 1025), dem letzten Salier, kam es

1122 im Konkordat von Worms (Bau

des Wormser Doms 1130 – 1230 in

seiner heutigen Gestalt) zum Friedensschluss

mit dem Papsttum, das

dem deutschen König Einfl uss auf die

Benennung der Bischöfe in Deutschland

beließ, aber nicht in Italien und

Burgund.

Unter Lothar von Sachsen (1125 –

1137) begann der Kampf zwischen

Staufern und Welfen um die Vorherrschaft

in Deutschland. Mit der Wahl

Friedrich I. Barbarossas (1152–1190)

wurde dieser Machtkampf zugunsten

der Staufer entschieden.

Seinem Sohn Heinrich VI. (1190 –

1197) fi el aufgrund einer Erbschaft

das Königreich Sizilien zu. Auf Betreiben

von Papst Innozenz III. wurde

1211 der Sohn Heinrichs VI., Friedrich

II. von Sizilien, als deutscher

König gewählt. Dafür musste er die

Vergrößerung des Kirchenstaates

hinnehmen und auf den Einfl uss bei

der Benennung der Bischöfe verzichten.

1220 wurde er zum Kaiser gekrönt

und 1229 ließ er sich während

eines Kreuzzuges zum König von

Jerusalem ausrufen. Aber Friedrich II.

fühlte sich als Italiener, zog sich immer

wieder nach Italien zurück und

musste letzten Endes den geistigen

und weltlichen Fürsten in Deutschland

das Feld überlassen. Aber auch

in Italien verzettelte er sich ab 1237

in verschiedenen Kämpfen mit dem

Papsttum. Sein Tod in 1250 beendete

die große Zeit des mittelalterlichen


Kaisertums und mit dem Tod seines

Sohnes Konrad IV. (1254) brach auch

die Macht der Staufer in Deutschland

zusammen.

Während man sich bei der Königswahl

bisher meist an das regierende

Geschlecht hielt, wurde diese Regel

nun gebrochen. Es folgten verschiedene,

aber machtlose Ausländer auf

Rudolf I. von Habsburg

den deutschen Königsthron.

Nach dieser Zeit des Interregnums

folgte 1273 mit der Wahl des Landgrafen

von Elsass, Rudolf I. von

Habsburg, die vorübergehende Wiederherstellung

des deutschen Königtums.

Seine Güter befanden sich

überwiegend im Elsass und in der

Schweiz (Stammburg bei Brugg, Kanton

Aargau). Er ließ sich nach seiner

Wahl in Frankfurt durch die sieben

Kurfürsten (die Erzbischöfe von Trier,

Mainz und Köln, der Pfalzgraf vom

Rhein, der Herzog von Sachsen, der

Markgraf von Brandenburg und der

König von Böhmen) umgehend in

Aachen zum König krönen.

Mit seinem Feldzug gegen den Böhmerkönig,

Ottokar II., gelang es ihm

1276 die Herzogtümer Österreich,

Steiermark und Kärnten seinem

Machtbereich einzugliedern.

Auf diese Hausmacht gestützt, fe-

stigte er seine Herrschaft. Er begann

u.a. das vermehrt aufkommende

Raubrittertum zu bekämpfen.

Vier Jahre vor seinem Tod verlieh er

dem damaligen Etchestein, dem heutigen

Idstein, die Stadtrechte. Am 15.

Juli 1291 starb er und wurde im Dom

zu Speyer beigesetzt. Direkt rechts

hinter dem Haupteingang befi ndet

sich sein Gedenkstein, übrigens genau

gegenüber von dem von König

Adolf von Nassau, seinem Nachfolger

und einzigen deutschen König

aus dem Geschlecht Nassau.

(Fortsetzung folgt)

Dieter Seiler

Stadtgeschichte

17


Kinderseite

18

Als Stroh bezeichnet man die ausgedroschenen,

getrockneten Halme

von Getreide. Bei der Getreideernte

fällt viel Stroh an, das früher auf den

Feldern einfach verbrannt wurde.

Die Strohfeuer brannten ganz schnell

ab. Anders als beim Lagerfeuer mit

Holz. Die trockenen, weichen Halme

wurden aber auch als Einstreu in den

Tierställen verwendet.

Noch heute wird Stroh in den

Die Blätter der Laubbäume leuchten

jetzt in verschiedenen Farben. Mit ihnen

kannst du eine herbstliche Girlande

zaubern. Dazu sammelst du die

schönsten Blätter. Dann fädelst du

sie einfach auf eine Schnur auf. Zwischen

die einzelnen Blätter kannst

du noch farbige Bänder oder andere

Herbstfrüchte binden.

Runde Riesen aus Stroh

Pferde- und Kuhställen auf den Boden

gestreut. Man verwendet Stroh

aber auch als Brenn- oder als Baumaterial.

Früher trugen vor allem die Bauern

Schuhe aus Stroh. Diese hielten im

Winter die Füße warm und waren

außerdem billig herzustellen. Denn

Stroh gab es ja genug. Stroh wurde

übrigens auch für andere Dinge

im Haushalt verwendet. Aus

Stroh stellte man Gefäße

und Strohhüte her und mit

Lehm vermischt ergab es ein

perfektes Baumaterial für

die Häuser der Bauern. Und

auch für die Vogelscheuchen

konnte man Stroh verwenden.

Alte Kleider wurden

mit Stroh gefüllt und auf

Stangen gesteckt. Obwohl

diese Strohpuppen nichts als

Stroh im Kopf hatten, vertrieben

und erschreckten sie

Schädlinge von den Feldern

der Bauern.

Herbstliche


Text/Illustration: Christian Badel

Wie kommen im

Herbst die Farben

auf die Blätter?

Hast du dich auch schon einmal gefragt,

wie im Herbst die Farben auf

die Blätter der Laubbäume kommen?

Es ist schon komisch. Das ganze Jahr

sind die doch eigentlich grün. Im

Herbst kommen dann plötzlich wie

durch Zauberhand viele verschiedene

Farben dazu. Die Erklärung dafür

ist ganz einfach:

Die Blätter haben nämlich das ganze

Jahr über alle Farben. Aber die grüne

Farbe deckt alle anderen Farben zu.

Das, was die Blätter grün macht, ist

der Farbstoff Chlorophyll. Ihn brauchen

alle Pfl anzen zum Leben.

Im Herbst, wenn der Baum alle seine

Kräfte in den Stamm und in die Wurzel

zurückzieht, verlieren die Blätter

diesen grünen Farbstoff. Dann kommen

auch die anderen Farben zum

Vorschein.

Blättergirlande

Im Nu bekommt eine Tür oder ein

ganzes Zimmer eine herbstliche

Stimmung. Wenn du die leuchtenden

Blätter nach Farben sortierst,

entsteht sogar ein richtiger Blätter-

Regenbogen. Beginne mit den dunkelgrünen

Blättern. Ordne dann die

Farben Hellgrün, Gelb, Orange, Rot,

Hellbraun und Dunkelbraun in einer

Reihe nacheinander an.

Wie verschwinden

die Blätter

im Wald?

Im Wald kümmert sich anscheinend

niemand um die abgestorbenen Blätter.

Trotzdem sind sie im nächsten

Jahr fast verschwunden. Eigentlich

müsste man nach ein paar Jahren bis

zum Hals im Laub versinken, aber

der Wald wird sozusagen heimlich

aufgeräumt.

Jede Menge Bakterien und Krabbelviecher

wie Käfer, Kellerasseln und

Würmer arbeiten unermüdlich, bis

auch die letzten Blätter verschwunden

sind. Einer der fl eißigsten unter

ihnen ist der Regenwurm.

Er zieht die abgestorbenen Pfl anzenteile

in seine unterirdirschen Gänge.

Weil ein Regenwurm jedoch keine

Zähne hat, überlässt der clevere

Wurm das Zerkleinern seinen Helfern

wie Pilzen, Algen und Bakterien.

Kinderseite

19


Gemeindeleben

20

News aus Moshi

In der Zwischenzeit hat sich wieder

viel ereignet. Unsere Partner berichteten,

dass sie die ersten von 5 geplanten

„Beta Stoves“ fertig gestellt

haben. Es handelt sich hier um unser

neuestes Projekt, dass wir gemeinsam

mit dem Evang. Entwicklungsdienst

und der Moshi – Pasua-Gemeinde

aufgenommen haben. Dort

werden nun wirtschaftliche Öfen mit

passenden Kochtöpfen (100-150l)

gebaut, die in allen Kindergärten

aufgestellt werden und viele Vorteile

mit sich bringen. Gesundheitliche

und umweltfreundliche Aspekte sind

hierbei besonders wichtig. In unserer

nächsten „Moshi Zeit“, die im Gemeindehaus

ausliegen wird oder per

Email zugestellt werden kann, gibt es

einen ausführlichen Bericht.

Günter Berentsen

Einer von fünf Beta Stoves

Spangenbergsammlung

Unsere Kirchengemeinde führt gemeinsam

mit der Deutschen Kleiderstiftung

Spangenberg auch in diesem

Jahr wieder eine Kleider- und

Schuhsammlung durch.

Bitte geben Sie gut erhaltene und

saubere Kleidung für jede Jahreszeit,

Schuhe, Wäsche, Decken, Bettfedern,

aber auch Gürtel, Taschen oder

Plüschtiere in der Zeit vom 05. bis

06. November in der Unionskirche

ab.

Im Mittelpunkt der täglichen Arbeit

der Kleiderstiftung steht die Verwertung

guter gebrauchter Kleidung für

bedürftige Mitmenschen im In- und

Ausland. Die gebrauchte Kleidung

wird durch Neutextilien ergänzt, die

der Hilfsorganisation von Handelsketten

überlassen werden. So entstehen

bei der Verarbeitung der Spenden

attraktive Warenmischungen, die

fi nanzschwachen Mitmenschen und

Projektpartnern im In- und Ausland

zur Verfügung gestellt werden.

Bitte beteiligen Sie sich und unterstützen

diese kirchliche Sammlung

der Deutschen Kleiderstiftung Spangenberg!

Rückfragen beantwortet Ihnen

gerne das Spangenberg-Team, Tel.

05351/52354-0.

Dr. Daniela Opel


An dieser Stelle

wollen wir – das

sind das Redaktionsteam

und

die Kirchengemeinde

– uns

ganz herzlich

bei Julia Schuler

bedanken, die in

Julia Schuler

den letzten anderthalb Jahren hauptverantwortlich

für die Redaktion

des Gemeindebriefes war. Aus be-

Foto: Brigitte Krekel

Dank an Julia Schuler

rufl ichen Gründen kann sie dieser

ehrenamtlichen Tätigkeit nun nicht

mehr nachgehen.

Wir sagen: Julia, Du hast tolle Arbeit

geleistet und wir danken Dir für viel

Zeit, gute Ideen und Geduld.

Alles Gute für Dich und Gottes Segen!

Dr. Daniela Opel

Ausfl ug des Besuchsdienstes

Gemeindeleben

21


Gemeindeleben

22

Ausschüsse stellen sich vor…

…der Diakonie-Ausschuss

„Kirche ist nur dann Kirche, wenn

sie diakonische Kirche ist.“ (Dekanin

Heinke Geiter auf der Frühjahrssynode

2012). In der Kirchengemeinde

gibt es einen Ausschuss, dessen

Schwerpunkt die diakonische Arbeit

unserer Gemeinde ist und der für

die Vernetzung diakonischer Träger

im Idsteiner Land auch außerhalb

der Kirche sorgen möchte.

So lud der Ausschuss im Juni 2012

zu einem großen Diakonietreffen

ein. Teilnehmer aus Kirchengemeinden,

vom Diakonischen Werk, von

Pfl egediensten, der Stadt Idstein, des

Hospizvereins usw. begegneten sich

und begannen mit Überlegungen, wie

die Arbeit der verschiedenen Institutionen,

Kreise und Gruppen transparenter

gemacht werden, wie man sich

gegenseitig unterstützen könnte, um

so für Hilfesuchende leichter erreichbar

zu sein. Vieles ist bekannt, vieles

auch nicht. Wissen Sie, welche Hilfen

angeboten werden? Es gibt z.B. die

Hospizbewegung im Idsteiner Land,

das Trauerseelsorgenetz der EKHN,

PiA (Pfl ege im Anschluss), die Diakoniestation,

das Haus der Kirche und

noch viel mehr.

Auch in unserer Gemeinde engagieren

sich Haupt- und Ehrenamtliche

im Besuchsdienst und Krankenhausbesuchsdienst,

im ökumenischen

Kleiderlager oder für Tafelkunden.

Mitglieder des Diakonieausschusses

und somit auch Ansprechpartner in

diakonischen Fragen sind Brigitte

Krekel, Karin Künzel, Elfriede Michel,

Margarete Fischer, Joachim Pfeiff,

Pfarrvikarin Dr. Daniela Opel und

Iris Born.

Damit Sie den Namen Gesichter zuordnen

können, laden wir Sie herzlich

zum Erntedankgottesdienst

am 07. Oktober um 10.00 Uhr

ein. Der Gottesdienst wird das

Schwerpunktthema Diakonie haben

und durch uns und die Idsteiner

Kantorei mitgestaltet werden.

Iris Born


Unterstützung für „Brot für die Welt“

Mit einem Gottesdienst unter dem

Motto „Land zum Leben – Grund

zur Hoffnung“ eröffnet das Ev. Hilfswerk

am 1. Advent 2012 in Dortmund

seine 54. Aktion.

Selbstverständlich beteiligt sich auch

unsere Gemeinde wieder an der Aktion.

Es besteht die Möglichkeit mit

einer Überweisung mit dem Zusatz

„Brot für die Welt“ zum Erfolg beizutragen,

dem Gemeindebrief liegen

Spendentütchen bei, die gefüllt im

Gottesdienst oder im Gemeindebüro

abgegeben werden können oder

Sie können sich an

der Haussammlung

beteiligen. Da der

Rücklauf der 6200

Spendentütchen

mit nur 0,06% eher

spärlich ist, sorgt

die persönliche Ansprache

im Rahmen

der Haussammlung

für ein deutlich

besseres Ergebnis.

Es fehlt aber

an bereitwilligen

Sammlerinnen und

Sammlern, um eine

fl ächendeckende Sammlung in der

Kernstadt durchführen zu können.

Unterstützung ist sehr erwünscht

und wer sich diese Aufgabe für sich

vorstellen kann, fi ndet in Joachim

Pfeiff, Taubenberg 44, Tel. 06126/2819

den geeigneten Ansprechpartner.

Der Sammelzeitraum erstreckt sich

vom 1. Advent bis Weihnachten. Umfang

und Lage des Sammelbezirks

bestimmt der Helfer/die Helferin

selbst. Zusätzliche Motivation ist,

dass 20% des Idsteiner Spendenaufkommens

in die Projekte unserer

Partnergemeinde in Moshi/Tansania

fl ießen. Wir haben somit die Gewähr,

dass unsere Hilfe nachvollziehbar ankommt.

Joachim Pfeiff

© Paul Schubert + Karin Schmidt / pixelio

Gemeindeleben

23


Gemeindeleben

24

Sommerfest

bei strahlendem Sonnenschein

Bericht vom

Ökumenischen

Handarbeitskreis

Der ökumenische Handarbeitskreis

war wieder, wie schon so viele Jahre,

beim Sommerfest präsent. Der

Verkauf unserer Handarbeiten verlief

prima, so daß wir die beachtliche

Summe von 229 € einnehmen konnten.

Diesen Betrag haben wir für die

Renovierung unserer schönen Unionskirche

gespendet.

Erstmals wurde auf dem Sommerfest

auch die arme Idsteiner Kirchenmaus

„Lisa“ vorgestellt. Sie soll helfen weitere

Spenden zu sammeln und ist für

5,00 € (mit Mausefalle für 7,00 €) zu

erwerben. Bitte melden Sie sich dazu

unter Tel. 4274 oder montags zwischen

14:30 und 16:30 Uhr im

evangelischen Gemeindehaus.

Gisela Niedziella

Lisa, die Kirchenmaus

Bericht vom

Festausschuss

Unser diesjähriges Sommerfest begann

mit einem Familiengottesdienst,

der ganz im Zeichen des Kindermusicals

„Josef der Träumer“ stand, was

mit viel Applaus bedacht wurde.

Anschließend ging es weiter mit unseren

Bläsern, dem Gospelchor sowie

mit Spaß und Spiel für „Jung und

Alt“. Für das leibliche Wohl war mit

Würstchen vom Grill sowie Salaten

und Kuchen gesorgt.

Der Reinerlös des Sommerfestes in

Höhe von rund 1.200,00 EUR geht

zu gleichen Teilen an den FÖV und

an die eigene Gemeinde für die Kirchenrenovierung.

Diese stand auch

im Mittelpunkt eines Informationsstandes.

Einen eigenen Informationsstand

gab es auch durch das Gemeindebrief-Redaktionsteam,

verbunden

mit einer Umfrage zur Gestaltung

des Gemeindebriefes. Dank all denen,

die die Fragen hierzu geduldig

beantworteten.

Herzlichen Dank auch an die zahlreichen

Helfer und Spender, ohne

deren Unterstützung ein solches

Fest nicht möglich wäre.

Karin Künzel, Dieter Seiler


Dank an unsere Jugend

Wo man arbeitet, da ist Gewinn;

wo man aber nur mit Worten umgeht, da ist Mangel

So weiß es schon die Bibel! Gewonnen

hat unsere Gemeinde: ein

frisch renoviertes Dachgeschoss

im Gemeindehaus, ein gestrichenes

Pfarrerzimmer, frische Wände im

Treppenhaus, eine blitzsaubere Küche,

neue Schränke für Gruppen

und Kreise und die Unionskirche

atmet auf, weil ihre Gänge von fl eißigen

Menschen entrümpelt wurden

– ebenso wie die Räume des Gemeindehauses.

Zu verdanken haben

Pfl ege- und Gesundheitskurse

Für pfl egende Angehörige und Alle,

die an der Pfl ege interessiert sind!

In der Diakoniestation Idstein fi nden

im Oktober/ November 2012

Pfl egekurse rund um die Versorgung

von pfl egebedürftigen Menschen

statt. Die 10 Kurse befassen sich mit

wichtigen Themen rund um die Körperpfl

ege, Bewegung, vorbeugende

Maßnahmen, Ernährung, Schmerzen

und Medikamente. Ebenso werden

wichtige Themen, wie z.B. Pfl egeversicherung

und Entlastungsangebote

für pfl egende Angehörige besprochen.

Der Kurs wird durch die Barmer

GEK fi nanziert.

Melden Sie sich bitte so bald wie

möglich an. Die Teilnehmerzahl ist

begrenzt.

wir dies vor allem unserer emsigen

Küsterin Eva Häring, Daniel Abschinski

und einer Schar von Jugendlichen,

die in den Sommerferien lieber gestrichen

und geschleppt haben, statt

ins Schwimmbad zu gehen! Einen

herzlichen Dank allen Helfern, die

nicht nur gesagt haben: „wir müssten

mal“, sondern die es einfach gemacht

und dafür gesorgt haben, dass es in

unserer Gemeinde schöner wird!

Dr. Daniela Opel

Diakoniestation Idstein, Fürstin-

Henriette- Dorothea- Weg 1, Idstein

Telefon: 941810, Fax: 941815

Email: claudia.nikel.ds.idstein@ekhnnet.de

Termine

15. / 22. / 29. Oktober und

05. / 12. / 19. / 26. / 30. November

von 18.00 bis 20.00 Uhr

17. / 24. November

von 10.00 bis 12.00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos

und unverbindlich!

Gemeindeleben

25


Im Blick: Reformation

26

Sonntag, 26. August 2012. Cornelia

Sauerborn-Meiwes, die Pastoraleferentin

unserer katholischen Schwestergemeinde

St. Martin feiert ihr 25.

Dienst-Jubiläum in einem Festgottesdienst

und einem anschließenden

Empfang. Selbstverständlich sind wir

als Kolleginnen und Kollegen der ev.

Kirchengemeinde eingeladen und

selbstverständlich nehmen wir die

Einladung an. Petra Dobrzinski und

ich als Vertreter unserer Gemeinde

können zwar nicht am Gottesdienst

teilnehmen, aber beim Empfang

sind wir dann dabei. C. Sauerborn-

Meiwes hat sich als Geschenk von

uns ein Evangelisches Gesangbuch

gewünscht, das wir gerne überreichen

mit herzlichen Grüßen vom

Kirchenvorstand und der gesamten

Gemeinde.

Warum ich das erzähle? Weil daran

wunderbar deutlich wird, wie Ökumene

in Idstein geht: nämlich sehr

selbstverständlich, unkompliziert und

freundschaftlich. Wir reden nicht nur

darüber in Idstein,

wir leben die Ökumene

einfach wie

zwei eng verwandte

Familien unter

einem Dach.

Ich bin jetzt seit fast

18 Jahren in Idstein,

habe dieses natürliche

Miteinander

Ökumenisch in Idstein

- Das geht gut! -

hier so schon vorgefunden und dann

in all den Jahren mehr und mehr

schätzen gelernt.

Und es geht auf allen Ebenen gut!

Nicht nur dass die Pfarrer ein kollegiales

Miteinander pfl egen, genauso

selbstverständlich ist die Zusammenarbeit

zwischen unseren Kantoren

Franz Fink und Carsten Koch, sowie

in allen anderen Bereichen.

Im Gemeindebrief Februar/März

2012 habe ich schon einmal über die

Arbeit des gemeinsamen Ökume-

Ausschusses und die vielfältige ökumenische

Zusammenarbeit im Laufe

des Jahres bereichtet.

Wir wissen: Es ist noch ein langer

und steiniger Weg bis unsere beiden

Kirchen (hoffentlich) wieder

zusammenfi nden und die Trennung

durch die Reformation überwunden

sein wird, aber hier vor Ort in

unseren Gemeinden können wir im

gelingenden alltäglichen Miteinander

diesen Weg bahnen – viel besser als

in den mühsamen Begegnungen der

ganz großen Kirchenpolitik.

So geht unser

evangelischer Posaunenchor

an

Fronleichnam der

Prozession durch

Idstein voran und

stimmt die alten

katholischen Wei-


sen zum Fest an. Was für ein Zeichen!

So vertritt der katholische Kantor

seinen evangelischen Kollegen im

evangelischen Gottesdienst.

So gehen die beiden Kirchenvorstände

einmal im Jahr miteinander

wandern und teilen anschließend in

gemütlicher Runde das Bier.

So geht Ökumene in Idstein!

Noch können wir nicht zusammen

das Abendmahl feiern. Noch gibt es

große Unterschiede im Kirchen-,

Amts-, und Sakramentsverständnis

unserer beiden Kirchen.

Aber das trennt uns nicht in Idstein.

Monatsspruch November 2012

Wir leben, glauben und beten zusammen.

Und wir wollen immer mehr

voneinander lernen und verstehen.

Dazu dienen auch die beiden Ökumenischen

Abende am 15. und 22.

November im Bischof-Dirichs-Heim

unter dem Motto „So geht evangelisch

– so geht katholisch!“ jeweils

um 20 Uhr, zu denen wir herzlich

einladen.

Ökumene will und muss gelebt

werden. „Lasst uns eins sein, damit

die Welt glauben kann“ (nach Joh.

17,21). In Idstein sind wir sicher auf

einem guten gemeinsamen Weg!

Wir sind der Tempel des lebendigen Gottes.

2. Kor 6,16

Martin Kuhlmann

Im Blick: Reformation

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Im Blick: Reformation

28

Stimmen zur Reformation

aus unserer Gemeinde

Natürlich drängte sich mir zunächst

die geschichtliche Dimension der

Reformation auf: Die Entstehung einer

einheitlichen deutschen Sprache

durch die Bibelübersetzung Luthers,

seine Auslegung der Lehren Jesu

entlang der Schrift, die Öffnung des

Heiligen Buches für jeden, der es lesen

wollte und damit die Befreiung

des Wortes aus der alleinigen Autorität

der Kirche. Aber hatte ich das

verstanden? Erst spät fi ng ich an, die

Bibel wirklich zu lesen. Und erst da

begann der Text zu atmen, die Evangelien

lebendig zu werden und sich

als Botschaft an mich als Person zu

richten. Deshalb bedeutet die Reformation

für mich: Lesen. Gemäß

Luthers Wort: „Scriptura sui ipsius

interpres“, die Schrift ist ihre eigene

Auslegung.

Wolfgang Cremer

Reformation geschieht in meinem

Leben dort, wo ich bereit bin für Veränderungen.

Mein Glaube und meine

Erkenntnis, meine Ansichten und

Denkmuster, das alles muss nicht im

Gewohnten steckenbleiben. Ich habe

die Hoffnung, dass ich Altes loslassen

darf, dass alles immer wieder neu

werden kann, dass Änderungen immer

möglich sind.

Indem ich Gott immer wieder anders

erlebe, werde ich bewahrt vor Stillstand,

bekommt mein Leben ständig

neue Ausrichtung.

So fi ndet Reformation in meinem

Leben dort statt, wo ich offen bin für

Gottes Reden mit mir, offen für die

neuen Wege, die er mit mir gehen

will.

Brigitte Fischer

Reformation bedeutet für mich,

nicht alles zu glauben, was mir jemand

erzählt. Auch wenn es die Kirche

ist. Martin Luther hat auf seinen

Glauben und seinen gesunden Menschenverstand

gehört, wonach das,

was die katholische Kirche damals

praktizierte, nicht richtig sein konnte.

Gott hat uns zu mündigen Menschen

gemacht, die auf seine Liebe

und Gnade vertrauen dürfen.

Julia Schuler


Martin Luther wollte mit seinen

Thesen im Jahr 1517 zur Diskussion

und zur Wiederherstellung - also

zur „Re-Formation“ - der Kirche

auffordern. An der Reformation ist

daher für mich wichtig, dass wir uns

klar machen, was unsere evangelische

Kirche von der katholischen

Kirche unterscheidet. Die Ökumene

ist mir persönlich ein Herzensanliegen.

Aber wenn wir uns auf die

Suche nach Gemeinsamkeiten mit

unseren katholischen Brüdern und

Schwestern machen, müssen wir uns

auch die Unterschiede ganz klar vor

Augen führen. Ein Punkt, der Martin

Luther sehr wichtig war, ist die Tatsache,

dass wir allein aus Gnade durch

Gott erlöst sind. Wir können uns

diese Gnade weder durch Opfergaben

noch durch Taten erarbeiten

- Gott schenkt sie uns! Das ist für

mich persönlich ganz wichtig. Und

wichtig ist für mich auch, dass wir

das sogenannte „Priestertum aller

Gläubigen“ haben. Das bedeutet na-

Reformation bedeutet für mich, dass

alleine der Glaube eine mächtige

Kraft ist, die alles verändern kann.

Kein anderer Mensch steht zwischen

mir und Gott. Er hat mich akzeptiert,

ich muss nur diese Chance ergreifen.

Er wartet geduldig auf mich. Diese

Zusage trägt mich durch mein Leben.

Vertrauen auf Gott ist der Schlüssel

zur Freiheit.

Markus Theobald

türlich nicht, dass sich nun jeder auf

die Kanzel zum Predigen stellen soll.

Wenn ich an die Berichte aus der

Bibel denke, so durfte dort nur der

Priester das Allerheiligste betreten,

nur durch den Priester gab es Zugang

zu Gott. Aber Luther sagt mit

diesem Priestertum aller Gläubigen,

dass jeder Mensch Zugang zu Gott

hat. Er braucht niemanden, der vermittelt.

Es braucht keine besondere

Weihe und kein besonderes Amt. So

sind diese beiden Punkte im Hinblick

auf die Reformation besonders wichtig:

Gott gibt Erlösung, ohne dass ich

dafür eine Leistung erbringen muss.

Und ich darf, so wie ich bin, vor Gott

treten. Besinnen wir uns immer wieder

auf unsere evangelische Identität.

Machen wir uns klar was es heißt,

evangelisch zu sein. Stehen wir trotz

der segensreichen ökumenischen

Arbeit auch immer wieder zu dem,

was uns von der katholischen Kirche

unterscheidet.

Jörg Fried

Im Blick: Reformation

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Im Blick: Reformation

30

a) Da unser Herr und Meister Jesus

Christus spricht: „Tut Buße“, wollte

er, dass das ganze Leben der Gläubigen

Buße ist.

b) Die Buße vollzieht sich allein im

äußerlichen Handeln, nicht in der inneren

Haltung.

c) Es haben alle Ablassprediger

Recht, die sagen, durch den Ablass

des Papstes werde der Mensch frei

von aller Strafe und selig.

d) Die Sterbenden werden durch

den Tod von allem frei; auch für die

Bußstrafen sind sie bereits tot und

rechtsgültig von ihnen entbunden.

e) Es ist Gottes Wille, zu predigen:

Wenn die Münze im Kasten klingt,

fl iegt die Seele sogleich aus dem Fegefeuer

empor.

© Biggi / pixelio.de

Richtig oder falsch?

Welche Thesen gehen

auf Martin Luther zurück?

f) Jeder Christ, der wahre Reue empfi

ndet, hat vollkommenen Nachlass

von Strafe und Schuld, auch ohne

Ablassbriefe.

g) Man muss die Christen lehren:

Der Ablass des Papstes ist nützlich,

wenn man sein Vertrauen in ihn setzt

und seinetwegen die Furcht Gottes

fahren lässt.

h) Der wahre Schatz der Kirche ist

das Hochheilige Evangelium von der

Herrlichkeit und Gnade Gottes.

i) Wer gegen die Willkür und Zügellosigkeit

der Reden der Ablassprediger

einschreitet, der sei gesegnet.

j) Die Behauptung, das hoch ausgerichtete

Ablasskreuz, versehen mit

dem Wappen des Papstes, besitze die

gleiche Kraft wie das Kreuz Christi,

ist Gotteslästerung.

Lösungen:

a) richtig b) falsch c) falsch d) richtig

e) falsch f) richtig g) falsch h) richtig

i) richtig j) richtig


Der Liederkomponist Martin Luther

„Ein feste Burg ist unser Gott“ ist

neben „Vom Himmel hoch da komm

ich her“ das wohl bekannteste Lied

Martin Luthers. Die Melodie wird

seit 500 Jahren von einer Generation

zur nächsten weitergegeben und übt

immer noch intensive melodische

Strahlkraft und rhythmische Spontanität

aus. Man wird ihrer nicht müde,

sie nutzt sich auch nach hundertfachem

singen nicht ab und entfacht

immer wieder neu die Freude, sich

mit ihr auseinanderzusetzen. Große

Kunstwerke wurden von Luthers

Gemeindelied inspiriert, so zum Beispiel

der 4. Satz aus der Reformationssinfonie

von Felix Mendelssohn

oder die Choralkantate „Ein feste

Burg“ von J. S. Bach, sowie unzählige

Orgelbearbeitungen. Die diesjährige

„Nacht der Kirchen“ im Dekanat

Idstein hat das Gemeindelied in den

Mittelpunkt der Betrachtung gestellt.

Woher diese Unsterblichkeit,

die nur den wenigsten Liedschöpfungen

vergönnt ist? Lassen wir

einmal die besondere Bedeutung

des Lieddichters als Reformator

und seine sprachliche Brillanz außer

Acht und suchen den Grund allein in

der 69 Töne umfassenden Melodie:

Die Tonarten Dur und Moll haben

sich zu Luthers Zeiten noch nicht

fest etabliert. Komponiert wurde

mit den so genannten Kirchentonarten.

Dennoch glauben wir, in Lu-

Im Blick: Reformation

31


Im Blick: Reformation

32

thers Melodie das heute vertraute

C-Dur zu erkennen. Das liegt an der

deutlich herausgearbeiteten Durchschreitung

der C-Dur-Tonleiter von

oben nach unten zu den Worten

„ein gute Wehr und Waffen“. Dieser

Abgang ist in der Strophe dreimal zu

hören, da Luther für seine Melodie,

die aus dem Minnesang stammende

Barform benutzt: Stollen, Stollen,

Abgesang. Die ersten beiden Verse

bilden den ersten Stollen: „Ein feste

Burg ist unser Gott, ein

gute Wehr und Waffen“.

Dieser Stollen wird mit

den Worten „Er hilft

uns frei aus aller Not,

die uns jetzt hat betroffen“

wiederholt. Der

Abgesang „Der alt böse

Feind mit Ernst er´s

jetzt meint; groß Macht und viel List

sein grausam Rüstung ist“ schließt

wieder mit einer Wiederholung der

zweiten Hälfte des Stollens „auf Erd

ist nicht seinsgleichen“. Viele bekannte

Gemeindelieder greifen auf

diesen Aufbau zurück, z. B. „Wachet

auf, ruft uns die Stimme“ und „Wie

schön leuchtet der Morgenstern“.

Die geschickt eingearbeiteten Wiederholungen

erleichtern das Lernen

einer Melodie und bleiben länger in

Erinnerung. So benutzt auch Luther

diesen kompositorischen Kniff in

einer Zeit, zu der es praktisch keine

gedruckten Gesangbücher gab. Die

Menschen mussten die Lieder aus

dem Gedächtnis singen und ohne

Foto: © Dieter Schütz / pixelio

Notenhilfe an ihre Kinder weitergeben.

Auch in den folgenden Jahrhunderten

wurde in den Gesangbüchern

meist nur der Text angegeben. Das

ist auch der entscheidende Grund,

warum im heutigen Gesangbuch

zwei Formen für „Ein feste Burg“

angegeben sind. Das lange Auswendigsingen

hat die rhythmisch anspruchsvollen

Stellen langsam abgeschliffen

und einen gleichförmigeren

Rhythmus erzeugt. Diese spätere

Form, die auch eine Vereinfachung

der vertrackten

„der alt böse Feind“-Stelle

enthält, wird in vielen Gemeinden

gesungen. Dabei

ist die ursprüngliche Fassung

rhythmisch viel agiler

und überraschender im

melodischen Verlauf. Allein

die subtile Veränderung der Schwerpunkte

lässt den Text noch lebendiger

und eindrücklicher erscheinen.

Luther gelingt mit seiner Melodie

ein perfekter Spannungsbogen vom

ersten bis zum letzten Ton. Schwierige

Passagen, die neue harmonische

Räume öffnen („Der alt böse Feind“,

„sein Grausam Rüstung ist“) werden

mit vertraut eingängigen Melodiefloskeln

verbunden: Spannung und

Entspannung, Neues und Vertrautes

in stimmiger Mischung.

„Ein feste Burg“ wird auch in den

nächsten 500 Jahren Menschen berühren,

ansprechen und zur kreativen

Auseinandersetzung herausfordern.

Carsten Koch


Fragen Sie mal ein Kind der zweiten,

siebten oder neunten Klasse, was am

31. Oktober gefeiert wird… oder

fragen Sie Ihre Nachbarn oder einen

Kollegen: Einer protestantischen

Seele stellen sich bei der meist gegebenen

Antwort aller Generationen

die Nackenhaare auf: Halloween!

Nein!!! Am 31. Oktober ist natürlich

Reformationstag.

Wenn wir nach der Gemeinsamkeit

beider Anlässe fragen, dann ist es

vielleicht der Kampf gegen Gespenster:

Hier die Gespenster der umhergeisternden

Verstorbenen, dort

die Gespenster einer in ihren Fehlern

alt und uneinsichtig gewordenen

Kirche. Da wir Christenmenschen

Foto: © M. E. / pixelio

Reformationstag und Halloween

nicht an umherspukende Tote glauben,

ist Halloween eigentlich eine

völlig überfl üssige Sache. Ganz im

Gegenteil zum Reformationstag. An

die Reformation dankbar zu erinnern

und sie fröhlich zu feiern ist

vor allem immer wieder nötig, damit

die Kirche nicht zu einem Gespenst

wird; zu einem Gespenst abgelebter

Tradition oder verknöcherter Verkündigung

oder zu einem Gespenst

profi lloser Angepasstheit.

Und wenn es am 31.10. nun doch an

Ihrer Tür klingelt und Kinder „Süßes

oder Saures“ fordern: wie wäre es

mit Lutherbonbons? http://www.lutherbonbon.de/kg.root/shop/index.

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Dr. Daniela Opel

Foto: © Jörg Sabel / pixelio

Im Blick: Reformation

33


Im Blick: Reformation

34

Hinter einem starken Mann steht oft

eine starke Frau

Wenn man an die Reformation denkt,

fällt einem sofort Martin Luther ein.

Hat er alle seine großen Leistungen

alleine vollbracht? Es wäre wohl so

Manches viel schwerer gewesen, hätte

er nicht seine Frau, die geborene

Katharina von Bora an seiner Seite

gehabt.

Genau wie Martin Luther hat auch

sie einige Zeit im Kloster gelebt.

Dort hatte sie gelernt, wie man einen

großen Haushalt führt. Sie kannte

sich in Kräuterkunde aus. Katharina

wusste auch, wie sinnvoll es ist,

einen Fischteich anzulegen, um den

Speiseplan zu erweitern. Bei Luthers

saßen nicht nur viele eigene Kinder,

sondern auch entfernte Verwandte,

Familie Luther

Studenten und

bedürftige Menschen

als Gäste

mit am Tisch.

„Herr Käthe“, so

wurde Katharina

von ihrem Mann

genannt, musste

sparsam, mit viel

Umsicht und Geschick

vorgehen,

besonders da Luther

keine intelligenten

Frauen Katharina von Bora

mochte. Diese

Tugend stand seiner Meinung nach

einer Frau nicht zu.

Katharina stand ihm treu zur Seite.

Mit seiner cholerischen und aufbrausenden

Art kam sie gut zurecht,

ebenso mit seiner Schwermut und

seinen gesundheitlichen Problemen.

Katharina kümmerte sich um ihre

Haushaltspfl ichten und stand Luther

in guten und schlechten Zeiten zur

Seite. Sie arbeitete fl eißig im Hintergrund

und erfüllte vielfältige Aufgaben.

Dies gab Martin Luther den

Raum, sich intensiv seinen Bibelstudien

und Liedertexten zu widmen.

Sonja Neumann


Beschneidung

Zunächst die juristischen Fakten: der Vergangenheit immer von der

2010 wurde ein Arzt wegen der Einheit der Verfassung ausgegangen.

Beschneidung eines muslimischen So hat es schon 1960 entschieden,

Jungen, ohne dass eine medizinische dass die im GG Artikel 1 festgelegte

Indikation vorlag, also aus rein reli- Unantastbarkeit der Würde des

giösen Gründen (gibt es auch im Ju- Menschen, die Religionsfreiheit des

dentum), von der Staatsanwaltschaft Artikels 4 einschränkt. Aus dieser

Köln wegen Körperverletzung ange- Rechtslage ergeben sich mehrere

klagt. Das Amtsgericht Köln sprach Problempunkte.

ihn aufgrund Artikel 4 Grundgesetz Auch wir Christen taufen im Nor-

(GG), der die ungestörte Religionsmalfalle unsere Kleinkinder in einem

ausübung gewährleistet, frei. Die Alter, in dem sie noch nicht für sich

Staatsanwaltschaft legte Berufung selber entscheiden können. Aber sie

ein. Das Landgericht Köln sprach können später aus der Kirche aus-

den Arzt ebenfalls frei, weil er sich treten, ohne dass für sie ein körper-

in einem Verbotsirrtum befand (er licher Nachteil verbleibt.

konnte aufgrund gängiger Praxis und Wenn ein deutsches, rechtsstaat-

Tradition nicht wissen, dass sein Hanliches Gericht ein solches Urteil

deln strafbar ist). In der Sache selbst erlässt, dann hat dies nichts mit an-

stellte es aber klar, dass, obwohl die tiislamischen Verhalten oder Antise-

Einwilligung der Eltern vorlag, es sich mitismus zu tun.

um eine Körperverletzung handelt Die Bundesregierung wäre gut bera-

(LG Köln, Az 151 Ns 169/11 vom ten, sich nicht in hektische Gesetzge-

07.05.12). Das Landgericht vertritt bungsbeschlüsse zu begeben, mit der

die Auffassung, dass die Einwilligung Gefahr, dass sie vom Bundesverfas-

der Eltern nicht dem Wohl des Kinsungsgericht „kassiert“ werden. Der

des entsprach. Das Kind soll später, Schaden wäre dann noch größer.

wenn es einwilligungsfähig ist, selber Im Übrigen gibt es in der EU und

entscheiden. Damit stellt das Land- auch in Deutschland Bemühungen

gericht das Recht auf körperliche das Tierschutzgesetz dahingehend

Unversehrtheit (GG Artikel 2) vor zu ändern, dass das Anbringen von

die in Artikel 4 GG verbriefte Re- Brandzeichen in der Pferdezucht verligionsfreiheit

und das in Artikel 6 boten wird, um den Fohlen Schmer-

GG festgelegte Recht der Eltern zen zu ersparen. Bei allem Verständ-

auf Pfl ege und Erziehung der Kinnis für den Tierschutz, wollen wir

der. Obwohl es sich in diesem Falle diesen nun höher einschätzen als die

um konkurrierende Artikel handelt, Unversehrtheit des Kindes?

ist das Bundesverfassungsgericht in

Dieter Seiler

Kolumne

35


Gottesdienstplan

36

Datum Uhrzeit Anlaß

07.10. 10:00

18:00

10.10. 16:00

Gottesdienstplan

Oktober / November 2012

Erntedank-Gottesdienst (mit

Abendmahl und Kantorei)

Ökum. Frauen-GD „Mitte des

Lebens - mitten im Leben“

in der Unionskirche

Gottesdienst im

Phönix-Senioren-Zentrum

Pfarrer/in

(verantwortlich)

Pfvn. Dr. D. Opel

Team

Pfr. M. Kuhlmann

14.10. 10:00 Gottesdienst (mit Taufen) Pfr. M. Kuhlmann

21.10. 10:00 Gottesdienst Pfvn. Dr. D. Opel

28.10. 10:00 Gottesdienst Pfvn. Dr. D. Opel

31.10. 19:00

04.11. 10:00

10.11. 18:30

Reformations-Gottesdienst

anschl. Lutherstammtisch im

Gemeindehaus

Gottesdienst

(mit Abendmahl)

Jugend-Gottesdienst im

Gemeindehaus

Pfr. M. Kuhlmann

Präd. P. Born

Team

11.11. 10:00 Gottesdienst (mit Taufen) Pfvn. Dr. D. Opel

18:00

14.11. 16:00

18.11. 10:00

21.11. 19:00

25.11. 10:00

Second Service „Leben im

Hamsterrad - Wenn der Alltag

einsam macht“

Gottesdienst im

Phönix-Senioren-Zentrum

Gottesdienst

(Volkstrauertag)

Gottesdienst

zum Buß-und Bettag

Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag

(mit Abendmahl)

Team

Pfvn. Dr. D. Opel

Pfr. M. Kuhlmann

NN

Pfr. M. Kuhlmann


Gottesdienstkreise

• Kindergottesdienst

sonntags um 10 Uhr im Gemeindehaus parallel zum Erwachsenen-Gottesdienst,

verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski

• Familiengottesdienst

Kontakt: Pfvn. Dr. Daniela Opel

• Second Service

11.11. um 18.00 Uhr „Leben im Hamsterrad – Wenn der Alltag einsam macht“

Kontakt: Martin Kuhlmann, ℡ 3106

• Jugendgottesdienst

10.11. und 22.12. jeweils um 18.30 Uhr

verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski

• Ökumenischer Gottesdienst von Frauen für Frauen

07.10. um 18.00 Uhr in der Unionskirche

verantw.: Renate Sieb, ℡ 3986, und Gerda Nixdorff, ℡ 52997,

Cornelia Sauerborn-Meiwes, ℡ 95 19 17

Kirchenmusik (Verantw.: Carsten Koch, ℡ 9595345)

• Kinderchor

Pausiert nach den Herbstferien. Neues Projekt ab Januar/Februar 2013.

Stattdessen: Weihnachtsprojekt für 9 bis 13jährige „Eng(e)lisch für Alle“ an fol-

genden Mittwochen von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr:

31.10.; 07.11.; 14.11.; 05.12.; 12.12.; 18.12.

• Jugendchor

mittwochs 19 – 20 Uhr

• Idsteiner Kantorei

mittwochs 20 - 22 Uhr

• Posaunenchor

montags 19.30 Uhr, Verantw.: Dr. Walter Kamm ℡ 957908

• Flötenensemble

für Fortgeschrittene, Jugendliche und Erwachsene

Verantw.: Gisela Schuster, ℡ 3633

• Gospelchor „Union Gospel Singers“

Proben donnerstags 20 Uhr: 04.10.; im November jeden Donnerstag!

28.10.. 14 – 18 Uhr Probensonntag

02.12. 14 Uhr Probe für Gospelkonzert um 17 Uhr (in der Unionskirche)

Verantw.: Karlheinz Theobald, ℡ 91717

Hauskreise

• Hauskreis: alle 14 Tage, montags, 20 Uhr,

Kontakt: Evi Lehmeier-Schulz, ℡ 53289 oder Manfred Mantey, ℡ 955965 u. 4815

• Hauskreis: jeden 2. und 4. Montag im Monat, 20 Uhr,

Kontakt: Jutta Weber ℡ 5991377 oder Klaus Herden ℡ 999839

• Hauskreis: alle 14 Tage, dienstags, 19 Uhr,

für junge Erwachsene ab 20 Jahren

Kontakt: Daniel Abschinski, ℡ 951300 u. ℡ 0162 – 2496735

• Hauskreis: alle 14 Tage, dienstags, 20 Uhr,

Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 5058442 oder Sebastian Burger, ℡ 953853

• Hauskreis: alle 14 Tage, donnerstags, 20 Uhr,

Kontakt: Juliane Kuhlmann, ℡ 3106 oder Gerwald Rüd, ℡ 227584

• Hauskreis: alle 14 Tage, donnerstags, 20 Uhr,

Kontakt: Susanne Reichert, ℡ 589648 oder Markus Klein, ℡ 953845

• Hauskreistreffen im Gemeindehaus: etwa vier Mal im Jahr

Kontakt: Marie Luise Grün-Kosak, ℡ 8145

Aktivitäten unserer Gemeinde

37


Aktivitäten unserer Gemeinde

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Gesprächs-, Bibel und Gebetskreise

• Bibelgesprächskreis

jeweils 20 Uhr im Gemeindehaus; 16.10.; 18.12.

Verantw.: Pfr. M. Kuhlmann

• Gebet für die Gemeinde

mittwochs 19.30 Uhr im Gemeindehaus; 10.10.; 7.11.; 28.11.

Verantw.: Pfr. M. Kuhlmann

• Offener Gebetstreff am Morgen

freitags 8 Uhr im Gemeindehaus.

Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 505 844 2

• Ökumenisches Frauenfrühstück

03.11., von 9 - 12 Uhr

Verantw.: Mechthilde Scheid ℡ 229159

• Frauenkreis

jeden 2. Mittwoch im Monat, jeweils 15 Uhr im Gemeindehaus

mit Kaffee/Tee und Kuchen. Gäste sind willkommen.

10.10.: Begegnung mit Dekanin Hester van Wijnen und Studentinnen/Studenten der

Hochschule Fresenius

14.11.: Filmvorführung „Schloss Gripsholm“

Ansprechpartnerin: Mechthilde Scheid, ℡ 229159

Meditative Angebote

• Offene Meditationsabende

einmal im Monat im Gemeindehaus um 19.30 Uhr,

08.10.; 19.11.; 17.12.; Infos und Kontakt: Juliane Kuhlmann, ℡ 3106

• Meditativer Tanz

Infos und Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 5058442

Diakonische Dienste

• Besuchsdienst

Senioren-Geburtstage ab 75 Jahre, Tauf-Gedenken (1. - 4. Tauftag)

und Neuzugezogene; Verantw.: Brigitte Krekel, ℡ 988915 und Erika Stanke, ℡ 4893

• Ökumenischer Krankenhausbesuchsdienst

Verantw.: Elfriede Michel, ℡ 52560; Pfrn. Stefanie Glaser, ℡ 953415

• Ökumenisches Kleiderlager

Verantw.: Elfriede Michel, ℡ 52560, Ursula Busse ℡ 51513

• Arbeitskreis Asyl

Verantw.: Waldemar Markert, ℡ 92422

• Basar

Verantw.: Karin Künzel, ℡ 53624

• Gottesdienst im Altenheim

Vinzenz von Paul-Haus: dienstags 17 Uhr; Verantw.: Pfrn. Stefanie Glaser, ℡ 953415

Phönix-Seniorenzentrum: jeden 2. Mittwoch im Monat

10.10., 16 Uhr; Verantw.: Pfr. Martin Kuhlmann ℡ 3106

14.11., 16 Uhr; Verantw.: Pfvn. Dr. Daniela Opel, ℡ 2781

12.12., 16 Uhr; Verantw.: Pfr. Martin Kuhlmann ℡ 3106


Spiel und Hobby

• Keramikkurs

Verantw.: Katinka Schneider, ℡ 588979

• Kindertöpfern

mittwochs 15.15 - 16.45 Uhr; Verantw.: Birgit Zielke, ℡ 55686

• Ökumenischer Handarbeitskreis

montags 14.30 - 16.30 Uhr

Verantw.: Gisela Niedziella, ℡ 4274 und Ursula Schwan, ℡ 3722

• Ökumenisches Nähkästchen

samstags 10 – 13 Uhr

06.10.; 10.11.; 15.12.

Verantw.: Tanja Thielking, ℡ 959868

Kinder- und Jugendarbeit (verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski)

• Kindergottesdienst

sonntags 10 bis 11 Uhr im Gemeindehaus.

Vorbereitung KiGo-Team: mittwochs 18.15 Uhr

• Kinderbibeltag (1. – 4. Klasse)

17.11.

• Kinderclub (1. – 4. Klasse)

freitags 16 – 17.15 Uhr (nicht in den Schulferien)

Petra Dobrzinski und Team

• Kidsclub (5. – 7. Klasse)

montags 16 – 17.15 Uhr (nicht in den Schulferien)

Petra Dobrzinski

• Jugendkreis (ab 14 Jahre)

donnerstags 19.30 Uhr im Gemeindehaus (Dachgeschoss)

11.10.; 08.11.; 22.11.; 06.12.; 20.12.

Petra Dobrzinski

• MissionX Jugend-Treff (ab Konfi )

Freitag, 19 – 22 Uhr

Verantw.: Daniel Abschinski, ℡ 951300 oder 0162-2496735

• Jugendtheatergruppe „Mirad!“

Verantw.: Evi Reiner, Thomas Waldow, David Reiner, ℡ 91531

• Spielkreis „Mutter und Kind“

freitags 9.30 Uhr, Verantw. und Anmeldung: Hildegard Gathof ℡ 71493 (AB)

• Krabbelkreis (Kinder ab sechs Monaten)

dienstags 9.30 Uhr; Verantw. und Anmeldung: Ines Schulz ℡ 584039

donnerstags 9.30 Uhr; Verantw.: Ines Schulz ℡ 584039

Fördervereine, Besondere Aktionen

• FÖV, Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit

Ansprechpartnerin: Simone Lang, ℡ 229456 (AB), Email: foev@ev-kirche-idstein.de

• Förderkreis Kirchenmusik

(Ökumenischer Verein zur Förderung der Kirchenmusik in Idstein)

Ansprechpartner: Dr. Tilman Westhaus, ℡ 57819

• Partnerschaft Moshi

Ansprechpartner: Jörg Fried, ℡ 560226, Fax 71635, Email: j.fried@ev-kirche-idstein.de

Seniorengruppen

• Ruheständlerkreis

17.10.: 13.00 Uhr Busbahnhof Schulgasse - Wir fahren nach Lindenfels

Verantw.: Volkhard Lange ℡3177

21.11.: 15.00 Uhr Gemeindehaus: Outback Australien – ein Reisebericht (Pfr. M. Kuhl-

mann) - Verantw.: Sonja Neumann ℡ 588838

Aktivitäten unserer Gemeinde

39


Geburtstage

40

Oktober

01.10 Ingeborg Funke (89)

01.10 Renate Neubrand (78)

01.10 Therese Kunz (84)

02.10 Edith Neugebauer (90)

02.10 Ilse Hemmerich (85)

02.10 Karlheinz Bernhard (85)

03.10 Helga Bossong (78)

04.10 Ursula Althoff (75)

05.10 Diethild Bender (78)

05.10 Gisela Schmidt (84)

05.10 Kunigunde Jasinski (87)

05.10 Meita Belke (77)

06.10 Anna Junior (79)

06.10 Dr. Klaus Montanus (81)

06.10 Norbert Bremer (76)

08.10 Ernst Weidenbach (83)

08.10 Rudolf Schmitt (83)

09.10 Walter Holighaus (83)

11.10. Erna Braun (84)

12.10. Hilde Klier (87)

12.10. Josef Karpf (85)

12.10. Lieselotte Steinke (82)

13.10. Christian Noll (82)

14.10. Eduard Köhler-Roth (87)

14.10. Luise Massier (90)

15.10. Margot Schaffrin (77)

17.10. Heinrich von Tiling (77)

17.10. Ilse Walter (83)

18.10. Christa Niebergall (77)

18.10. Lieselotte Unger (92)

20.10. Doris Merten (75)

20.10. Elke Lülsdorf (76)

20.10. Erika Haberstock (88)

20.10. Hannelore Hies (75)

20.10. Helga Hebel (86)

22.10. Kurt Neugebauer (77)

22.10. Raimund Heyne (80)

25.10. Adelheid Dlugos (76)

25.10. Elisabeth Sponer (84)

27.10. Sigrid Walter (76)

28.10. Hannelore Grandpierre (79)

28.10. Johanna Geiß (92)

29.10. Hans Götz Engels (75)

Wir gratulieren!

30.10. Emma Fritz (105)

30.10. Heinz Schodlok (85)

31.10. Adolf Lang (81)

31.10. Dr. Gerhard Sabiel (82)

31.10. Herbert Höngen (78)

November

01.11 Adelheid Nöthen (76)

01.11 Brigitte Loseck (76)

02.11 Paula Müller (93)

03.11 Horst Hönig (75)

04.11 Dora Balke (86)

04.11 Waltraud Gross (75)

05.11 Erich Ott (76)

06.11 Therese Weidenbach (83)

06.11 Wolfgang Heller (77)

08.11 Ilse Neubert (87)

09.11 Elfriede Nerlich (89)

12.11. Auguste Kaulbars (79)

12.11. Hilde Schauß (75)

12.11. Rosina Pöttig (79)

14.11. Elfriede Näther (81)

14.11. Isolde Niehof (90)

14.11. Roland Schulte (76)

15.11. Doris Sarhaddi (76)

15.11. Elfriede Dobrow (78)

16.11. Gerda Lacoste (77)

16.11. Margarete Kaczmarek (95)

16.11. Marie Bremer (75)

19.11. Stefanie Merz (87)

20.11. Siegfried Oehmke (75)

21.11. Hilde Enders (75)

22.11. Gisela Zarda (87)

22.11. Herwig Hahn (82)

22.11. Lieselotte Klaucke (92)

22.11. Paul Michel (76)

23.11. Gisela Matthes (78)

23.11. Hilde Schütz (82)

24.11. Heinz Neiter (77)

28.11. Dr. Heinrich Schönberg (80)

29.11. Helga Abt (89)

30.11. Paul Michaelis (91)

Wir veröffentlichen Geburtstage zum 75. und dann jedes Jahr. Falls Sie keine Veröffentlichung

wünschen, teilen Sie dies bitte unserem Gemeindebüro (Tel. 2787) mit.


24.3.

Marvin Recker

Tamara Recker

Jan Recker

Lucas Hoff

Dominik Herden

Hanna Stiller

Carla Hottenrott

Pia Bender

01.04.

Emil Michel

06.05.

Fynn Poths

Karlotta Biehn

Linus Schenk

Maximilian Schuchart

Lena Pfaff

Anja Pfaff

01.07.

Solea Schierz

08.07.

Mika Herbert

Taufen

29.07.

Tomke Emmermann

Mieke Emmermann

Penelope Krüger

Linus Taibinger

01.08.

Jan Estor

12.08.

Anou Montanus

Sophia Montanus

Kai Abschinski

Alena Reddiga

Leon Berger

Ben Bornhütter

Maja Jacobi

Luna Heep

Lennox Heep

26.08.

Valentin Schneider

Maja Schneider

Moritz Schneider

Aus den Kirchenbüchern

41


Aus den Kirchenbüchern

42

09.06.

Tim Schlenke und

Beatrice Borgmann-Schlenke

(geb. Borgmann)

07.07.

Stefan Fritzel und

Franka Fritzel

(geb. Bischoff)

27.07.

Bastian Paul und

Ute Paul

(geb. Lindenborn)

11.08.

Dr. Yves Hüsemann

und

Dr. Ines Hüsemann

(geb. Warnecke)

Trauungen

Bestattungen

06.06. Toni Bischoff (88)

05.07. Hans Prax (54)

06.07. Walter Schneider (76)

06.07. Günter Stübing (77)

07.07. Anneliese Hilbert (90)

11.07. Hedwig Sohn (91)

17.07. Maria Kämpfer (93)

18.07. Ria Schütz (92)

02.08. Heinrich Greuling (76)

03.08. Edwin-Heinrich Schmeichel (70)

17.08. Wolfgang Tögel (56)

24.08. Ursula Casselmann (75)

07.09. Karl-Heinz Casselmann (76)


Vorsitzender des Kirchenvorstandes Jörg Fried

Schöne Aussicht 9, ℡ 560226, Fax 71635

E-Mail: j.fried@ev-kirche-idstein.de

Gemeindebüro

Montag - Mittwoch: 10.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag: 16.00 bis 18.00 Uhr

Pfarramt I (Ost)

Sprechstunden nach Vereinbarung

Pfarramt II (West)

Sprechstunden im Gemeindehaus

Donnerstag 19.10 - 20.00 Uhr

Küsterin

Kernzeit: Dienstag - Samstag 10.00 - 12.00 Uhr

Gemeindepädagogin

Sprechstunde im Jugendbüro (Dachgeschoss)

nach Vereinbarung

Dekanatskantor und Organist

Sprechstunde im Gemeindebüro nach Vereinbarung

Altenheim- und Krankenhausseelsorge

Pfarramt Wallrabenstein

Albert-Schweitzer-Straße 4, ℡ 27 87, Fax 46 95

E-Mail: gemeindebuero@ev-kirche-idstein.de

Sekretariat Gemeindebüro: Isolde Sponer

Pfarrvikarin Dr. Daniela Opel

Taubenberg 6, ℡ 2781, Fax 55134

E-Mail: d.opel@ev-kirche-idstein.de

Pfarrer Martin Kuhlmann

Im Güldenstück 2, ℡ 31 06, Fax 37 21

E-Mail: m.kuhlmann@ev-kirche-idstein.de

Eva Haering, ℡ 98 81 41, ℡ 0170 - 1768629

E-Mail: e.haering@ev-kirche-idstein.de

Petra Dobrzinski,

℡ 98 80 82, ℡ 0162 - 8 70 79 42

E-Mail: p.dobrzinski@ev-kirche-idstein.de

Carsten Koch, ℡ 9595345

E-Mail: c.koch@ev-kirche-idstein.de

Pfarrerin Stefanie Glaser

Taunusblick 27, 65510 Hünstetten

℡ 95 34 15, Fax 95 38 37

E-Mail: glaser.s@t-online.de

Telefonseelsorge Kostenlose Telefonnummern

℡ 0800-1110111 oder ℡ 0800-1110222

Ökumenisches Kleiderlager

Öffnungszeiten: Do.15.00 - 17.00 Uhr

Annahme: jeden 1. Donnerstag im Monat

Ausgabe: jeden 4. Donnerstag im Monat

Veitenmühlweg - Kalmenhofgelände

Verantwortlich: Elfriede Michel, ℡ 5 25 60

Ursula Busse ℡ 51 51 3

Ev. Dekanat (Haus der Kirche) Dekanin Heinke Geiter

Fürstin-Henriette-Dorothea-Weg 1, ℡ 40 17 71 0

Fax 40 17 71 90

E-Mail: ev.dekanat.idstein@ekhn-net.de

Diakonie Diakoniestation

(Häusliche Krankenpfl ege)

Mobiler Sozialer Dienst / Diakonisches Werk

Haus der älteren Mitbürger

Hospizbewegung im Idsteiner Land e.V.

Spendenkonten Gemeinde - VR-Bank Untertaunus

Gemeinde - Naspa Idstein

Kantorei - Naspa Idstein

Verein zur Förderung der Kinder und

Jugendarbeit - VR-Bank Untertaunus

Hospizbewegung i.Idsteiner Land e.V., VR Bank

Förderverein Kirchenmusik VR Bank Untertaunus

Kirchenrenovierung, VR Bank Untertaunus

Die angegebenen Telefon-Nrn. haben, sofern nicht vermerkt, die Vorwahl von Idstein 06126

Foto Rückseite: © Dieter Schütz / pixelio

Fürstin-Henriette-Dorothea-Weg 1

℡ 94 18 10, Fax 94 18 15

E-Mail: ev.diakoniestation.idstein@ekhn-net.de

Homepage: www.diakoniestation-idstein.de

Schulgasse 7, ℡ 95 19 500

Schulgasse 7, ℡ 95 19 500

Ute Eisele-Renkewitz, F.-Henriette-Dorothea-Weg 1

℡ 0171 - 8 30 80 82, ℡ 40 177 199

BLZ 510 917 00, Konto 159 506

BLZ 510 500 15, Konto 352 140 015

BLZ 510 500 15, Konto 352 210 145

BLZ 510 917 00, Konto 121 062 03

BLZ 510 917 00, Konto 121 164 03

BLZ 510 917 00, Konto 101 890 04

BLZ 510 917 00, Konto 107 777 04

www.ev-kirche-idstein.de

Wichtige Adressen

43


Impressum

Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Idstein

Redaktion: Dr. Daniela Opel (verantwortlich)

Tel. 06126 - 2781

E-Mail: gemeindebrief@ev-kirche-idstein.de

Elfi Albers, Silvia M. Bergmann, Ingrid Henze, Anja Paulmann,

Dieter Seiler, Christiane Sünert, Dieter Willmann

Aufl age: 6.300 Exemplare, fünf Ausgaben pro Jahr

Druck: Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1

29393 Groß Oesingen

Verteilung Gemeindebrief: Gemeindebüro, ℡ 06126 - 2787

Namentlich unterzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder.

Der Gemeindebrief ist kostenlos – aber nicht kostenfrei. Für freundliche

Spenden mit dem Vermerk „Gemeindebrief“ auf eines unserer Konten sind

wir dankbar.

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