Unsere Gemeinde - Evangelische Kirche Bad Lippspringe

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Unsere Gemeinde - Evangelische Kirche Bad Lippspringe

Unsere Unsere Unsere Gemeinde

Gemeinde

Gemeinde

Juni Juni———August Juni August August 2012 2012 2012

Evangelische Kirchengemeinde

Bad Lippspringe


Inhaltsverzeichnis

Andacht 3

100 Jahre sind ein guter Anfang 5

Besuch aus Malaysia 8

Im Kindergarten wird weiter gebaut… 10

Sommerfest 11

Benefizkonzert für den ökumenischen Treff 12

Mini‐Kinder‐Bibel‐Tag 13

Das Presbyterium 2012 – 2016 14

Goldene/diamantene Konfirmation 16

Neustart beim Kindergottesdienst 18

Spur 8 20

Stern der Hoffnung 23

Evangelische Öffentliche Bücherei 24

Sommersammlung der Diakonie 26

Familiennachrichten 27

Geburtstage 27

Geburtstage 28

Gottesdienste Bad Lippspringe 31

Gottesdienste Neuenbeken 32

Termine 33

Gruppen, Kreise, Veranstaltungen 34

Adressen 35

Impressum

Dieser Gemeindebrief ist nur für den gemeindlichen Gebrauch bestimmt.

Herausgeber: Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Bad Lippspringe, D.

Schuchardt, Vorsitzender.

Redaktion: M. Laabs, A. Lütkemeier, M. Meyer, J. Peters, D. Schuchardt

Anschrift der Redaktion: 33175 Bad Lippspringe, Detmolder Str. 173

Email: Gemeindebrief @ evkbali.de

Redaktionsschluss für die Ausgabe September ‐ November: 20. Juli 2012

Druck: kleinDRUCK Schlangen.

Nachweise Der Text auf der letzen Seite ‐ „Die Stunde der Umkehr“ von Prof.

em. Luise Schottroff ‐ ist ein Teil einer Bibelarbeit über Jesaja 58, die sie zu‐

sammen mit Dorothee Sölle auf dem Kirchentag 1997 gehalten hat. Wieder‐

gabe mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

Das Copyright für die Grafiken und Texte auf den Seiten 6, 7, 13, 17, 18, 19,

21, 22 u. 32 liegt bei der Zeitschrift „Gemeindebrief – Magazin für Öffentlich‐

keitsarbeit“.

2

Adressen

Gemeindebüro

Friedhofsver‐

waltung

Martina

Meyer

Di und Do

10‐11 Uhr

Pfarramt Nord Pfarrerin

Antje

Lütkemeier

Pfarramt Süd Pfarrer

Detlev Schu‐

chardt

Kurseelsorge Pfarrerin

Kerstin

Heibrock

Kantor Ulrich

Schneider

Kirchmeister Heinrich

Strate

Küster BL Daniel

Finkensiep

Küster NB Helmut

Brukit

Stiftung

Garten Eden

Ev. Öffentliche

Bücherei

Ev.

Kindergarten

Altenzentrum

Martinstift

Detmolder

Str. 173

Hermann‐

str. 24

Friedrich‐

str. 2

Königsber‐

ger Str. 33

Hedwig‐

str. 10

35

5 14 14 93 35 09

Gemeindebuero

@evkbali.de

66 16

Luetkemeier@evkbali.de

58 01

Schuchardt@evkbali.de

9 157 951

Kerstin.Heibrock@

t‐online.de

14 32

Kantor@evkbali.de

Josefstr. 12 5835

Kirchmeister@evkbali.de

Schlangen 8 22 10

Kuester@evkbali.de

Gobbe‐

linstr. 9

Volksbank Paderborn‐

Höxter‐Detmold Konto

922 6655 000 BLZ 472

601 21

So 10.30 – 12.00 Uhr

Do 15.30 – 17.30 Uhr

Kontakt: Angelika Peters

Kerstin

Rohdenburg Templiner

Allee 12

Birgit

Heckers

Mühlen‐

flößstr. 19

14 53

Stiftung@evkbali.de

973255

Buecherei@evkbali.de

60 89

Kindergarten@evkbali.de

20 90

info@ev‐martinstift.de

Bankverbindung: Volksbank Paderborn‐Höxter‐Detmold eG

Kto. 922 6655 000 ‐ BLZ 472 601 21

Internet http://www.evkbali.de info@evkbali.de

Dieser Gemeindebrief wurde Ihnen überreicht von:


Gruppen, Kreise, Veranstaltungen

Der letzte Do letzter Do im Mo‐

nat 20 Uhr

Offenes

Gemeindezentrum

2. So im Monat

nach dem GD

Flötenkreis 1. + 3. Mo im Mo‐

nat 18.30 Uhr

Frauenabendkreis 1. Mo im Monat

19.30 Uhr

Frühstücksgespräch 2. + 4. Mo im Mo‐

nat

9.30 Uhr

Frauen‐Bibel‐Gespräch 3. Do im Monat

9 Uhr

Frauenhilfe 2.+4. Mittwoch im

Monat 15 Uhr

Hospizgruppe

im Martinstift

34

Pfr.in. Antje

Lütkemeier

Ewa u. Jan

Goszyk

Ulrike

Köhlert‐

Hanewinkel

Hanna

Gasse

Pfr.i.R.

N. Römpler

Suse

Anthony

Ursula

Johannsen

66 16

9380 179

97 43 11

18 71

94 05 48

93 81 11

5 35 08

mtl. n. Absprache Martinstift 209‐0

Kantorei Mi 20 Uhr U. Schneider 14 32

Kurgastbegleiter/innen mtl. Do 20 Uhr

nach Vereinba‐

rung

Miniclub Voranmeldung

nötig!

Mini‐Kinder‐Bibeltag nach Vereinba‐

rung

Pfr.in.

K. Heibrock

9157 951

Silke Hennig 5 28 76

Vera

Neugebauer

Posaunenchor Do 19.30 Uhr Daniel

Finkensiep

Pro musica Dr. Sabine Tytul‐Kreibohm

VB Paderborn (BLZ 472 601

21) Konto 922 6127 400

Versammlung Sa 14 Uhr

So 15 Uhr

„Viele Köche“ –

Männer‐Kochtreff

Fr ‐ nach Abspra‐

che

Heinrich

Wiegel

Jürgen

Peters

5 22 14

8 22 10

posaunenchor

@evkbali.de

79 62

59 27

97 32 55

Andacht

Es war ein wunderschöner Tag, die‐

ser letzte Sonntag im April, liebe

Gemeinde. Gemeinsam mit den Be‐

sucherinnen aus Malaysia fuhren wir

nach dem Gottesdienst und einem

gemeinsamen Mittagessen in das

Freichlichtmuseum Detmold, genos‐

sen den Spaziergang durch die

Frühlingslandschaft und staunten

über die Häuser und Gehöfte, die

dort aus allen Ecken Ostwestfalens

Stein für Stein abgetragen und wie‐

der aufgebaut wurden. In den

Gesprächen beim Essen und

während des Gangs durch das

Museum haben wir an vielen

Punkten gemerkt, wie un‐

terschiedlich unsere Geschichte,

unsere Lebenswirklichkeit und un‐

sere Alltagserfahrungen eigentlich

sind. Besonders Redewendungen

und Sprichworte ließen sich nur

schwer in die gemeinsame Sprache

Englisch übersetzen und noch viel

schwerer erklären. An allen Ecken

und Enden lauerten Unterschiede

und auch Missverständnisse. Was

hier angenehm riecht, wird dort als

aufdringlich empfunden, Speisen, die

dort als gut gewürzt gelten, sind für

hiesige Gaumen fast ungenießbar

scharf. Als Christ oder Christin im

Alltag leben, hier keine Herausforde‐

rung, dort aber, als christliche Min‐

derheit, immer wieder eine Grat‐

wanderung. Beteiligung am demo‐

kratischen Prozess und an politi‐

schen Entscheidungen – hier in

3

Deutschland so normal, dass viele

Menschen schon wieder Politik‐

müde geworden sind und ihre

Rechte nicht wahrnehmen. Dort in

Malaysia andererseits ein Anspruch,

den es sorgsam zu achten gilt. „Su‐

chet der Stadt Bestes“ (Jeremia 29,8)

ein biblischer Auftrag, der in deut‐

schen oder malaysischen Ohren sehr

unterschiedlich klingt.

Irgendwann standen wir vor den

weißen Schafen auf der wunder‐

schönen Löwenzahnwiese, die Sie

auf dem Titelbild dieses Gemeinde

briefes sehen. “The Lord is my

shepherd; I shall not want. He makes

me lie down in green pastures. – Der

Herr ist mein Hirte, mir wird nichts

mangeln. Er weidet mich auf grüner

Aue.“ Die ersten Verse des 23.

Psalms kamen uns gemeinsam in

den Sinn. Und es war spannend zu

entdecken, dass über alle Grenzen

von Sprache, kultureller Prägung

und Konfession (immerhin waren

wir Mitglieder der lutherischen, der

römisch‐katholischen, syrisch‐ortho‐

doxen und methodistischen Kirchen)

hinweg, das alte Gebet des Psalmis‐

ten eine gemeinsame Basis bildet.

Egal, was immer uns unterscheiden

mag, in Gott, in Jesus Christus, sind

wir eins. Eine theologische Richtig‐

keit, die in der Diskussion häufig so

viel Mühe macht, wurde ganz ein‐

fach. Fast mussten wir darüber la‐

chen, dass es eine profane Schaf‐


weide war, die uns diese Tatsache

vor Augen führte. Und so kamen wir

ins Gespräch über den 23. Psalm,

über unsere Geschichten, die uns mit

dem Psalm verbinden. Geborgenheit

– das ist der Begriff, den wohl alle

mit dem Bild des Hirten verbinden.

Unser Gespräch kam auch auf den

Mangel zu sprechen, unter dem

Menschen leiden, Mangel an Sinn (in

Deutschland), an Gerechtigkeit (in

Malaysia), an Lebenschancen (in

beiden Ländern) und natürlich Man‐

gel an Nahrung und sauberem Was‐

ser (unsere gemeinsame Verantwor‐

tung für andere Länder). Ein Ge‐

danke, den die malaysischen Frauen

ins Gespräch einbrachten, war die

Führung Gottes, die häufig nicht un‐

seren Plänen und Vorstellungen ent‐

spricht. Bei allem, was mir im Leben

widerfahren kann, gehört schon viel

Mut dazu, darauf zu vertrauen, dass

Gott mich auf die richtige Straße

führen wird. Shakuntala Abraham

berichtete, wie schwierig und her‐

ausfordernd es manchmal ist, für

Gerechtigkeit in einer Gesellschaft

einzutreten, in der Christinnen als

Minderheit nur eine schwache

Stimme haben. Mein Weg führt, wo‐

hin ich nicht gehen will, mir wird

eine Aufgabe in den Weg gelegt, die

ich mir nie ausgesucht hätte, ich

muss eine Herausforderung meis‐

tern, die mir gar nicht gefällt? Ein

4

sehr unbequemer Gedanke, den ich

bei diesem Psalm lieber zugunsten

von bedingungslosem Schutz und

unbedingter Geborgenheit lieber

vernachlässigt hätte. Aber es ist gut,

auch an die unbehaglichen Tatsa‐

chen erinnert zu werden.

An dem schönen, sonnig‐warmen

Tag redeten wir auch über die

dunklen Täler („und ob ich schon

wanderte im finsteren Tal“). Krank‐

heit, Abschied, Sterben, Trauer, Ver‐

zweiflung, die dunklen Täler können

viele Namen tragen. Und wir waren

uns einig, dass es manchmal einfa‐

cher ist, Gottes Schutz und Beglei‐

tung im Rückblick zu erkennen und

viel schwerer, Gottes Nähe mitten in

der Dunkelheit des Tales zu spüren.

Begleitung von Menschen kann hel‐

fen – wie hatte Pfarrerin Weigt‐Blät‐

gen in ihrer Predigt zum 100‐jähri‐

gen Jubiläum der Frauenhilfe gesagt

– es braucht Weggefährtinnen, keine

Mitläuferinnen.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen

und Leser, Menschen, die Ihre Wege

begleiten und mit denen sie gemein‐

sam entdecken können, bei allem

was trennt und unterscheidet, wir

sind eins in Gott, geborgen in seiner

Liebe.

Ihre

Pfarrerin Antje Lütkemeier

Termine

Sommersammlung der Diakonie ‐ Vom 19. Mai – 9. Juni 2012 ‐

So 03.06. Gebet der Religionen/Fest der Begegnung im

Arminiuspark

11.30 Uhr

Mo 04.06. Frauenabendkreis ‐ 1. Buch Mose, Vers 21 19.30 Uhr

So 10.06. Offenes Gemeindezentrum 11.15 Uhr

Mo 11.06. Frühstücksgespräch 9.30 Uhr

Mi 13.06. Frauenhilfe: Der Kindergarten kommt zu uns 15 Uhr

Fr 15.06. Kreissynode in Paderborn

Sa 16.06. Konfirmanden‐Blockunterricht KU 2013 10 Uhr

Do 21.06. Frauen‐Bibel‐Gespräch 9 Uhr

Vortrag im Ökum. Treff, Arminiusstr. 19.30 Uhr

So 24.06. Benefiz‐Konzert für den Ökumenischen Treff 16 Uhr

Mo 25.06. Frühstücksgespräch 9.30 Uhr

Mi 27.06. Frauenhilfe Ausflug 15 Uhr

Do 28.06. Frauenkreis „Der letzte Do“ 20 Uhr

Sa 30.06. Mini‐Kinder‐Bibel‐Tag 10 Uhr

Konzert " Best of" zum 10 jährigen Jubiläum des

Pop‐ und Gospelchores Schlangen in der

Evangelischen Kirche Schlangen

17 Uhr

So 01.07. Sommerfest im Ev. Kindergarten

Mo 02.07. Frauenabendkreis

Neue Geschichten aus dem Knast

19.30 Uhr

So 08.07. Offenes Gemeindezentrum 11.15 Uhr

Mo 09.07. Frühstücksgespräch 9.30 Uhr

Schulmaterialien‐Kammer 14 Uhr

Mi 11.07. Frauenhilfe

Gedicht und Geschichten über die Rose

15 Uhr

Mo 06.08. Frauenabendkreis ‐ Abendessen 18 Uhr

Mi 22.08. Frauenhilfe: Was ihr wollt…. 15 Uhr

Mo 27.08. Frühstücksgespräch 9.30 Uhr

Do 30.08. Frauenkreis „Der letzte Do“ 20 Uhr

33


Gottesdienste Neuenbeken 9 Uhr

So 03.06. Trinitatis Pfrin. Lütkemeier

So 17.06. 2. So. n. Trinitatis Pfr. Schuchardt

So 24.06. 3. So. n. Trinitatis Pfr. Schuchardt

So 08.07. 5. So. n. Trinitatis Pfrin. Heibrock

So 15.07. 6. So. n. Trinitatis Pfrin. Lütkemeier

So 22.07. 7. So. n. Trinitatis Pfrin. Lütkemeier

So 29.07. 8. So. n. Trinitatis Pfr. Schuchardt

So 05.08. 9. So. n. Trinitatis Pfrin. Lütkemeier

So 12.08. 10. So. n. Trinitatis

Pfr. Schuchardt

mit Hl. Abendmahl

So 19.08. 11. So. n. Trinitatis Pfrin. Heibrock

So 26.08. 12. So. n. Trinitatis Pfrin. Lütkemeier

32

100 Jahre sind ein guter Anfang

Jubiläum der Frauenhilfe Bad Lippspringe

V.l.n.r.: Pfarrerin Antje Lütkemeier, Pfarrerin Angelika Weigt‐Blätgen, Ursula

Johannsen, Hanna Gasse

140 Gäste waren der Einladung ge‐

folgt, am 22. April das 100jährige

Bestehen der Frauenhilfe in Bad

Lippspringe zu feiern. Mit einem

Festgottesdienst begann der große

Tag. Pfarrerin Angelika Weigt‐Blät‐

gen (Leitende Pfarrerin des Landes‐

verbandes der Frauenhilfe, Soest)

erinnerte in ihrer Predigt daran „Der

Herr, dein Gott hat dein Wandern

durch diese große Wüste an sein Herz

genommen.“ (5. Mose 2,7).

5

Gott geht mit. Gott sieht jede und

jeden. Gott hat dein Wandern an sein

Herz genommen. Obwohl ihr so viele

ward wie Sterne am Himmel, hat

Gott dich und deinen Weg im Blick

und im Herzen.

Auch einen besonderen Segen gab

sie den Frauen der Frauenhilfe mit

auf den weiteren Weg. „Gott geht mit

und Gott geht den Menschen nach,

sie sind ihm ein Herzensanliegen.

Stärke und Energien, Visionen und

Tatkraft mögen Ihnen zuwachsen.


Ihre Wege mögen abwechslungs‐

reich und die Umgebung reizvoll

sein.

Die Schuhe sollen weich und be‐

quem sein und Halt geben.

Weggefährtinnen möge es geben,

keine Mitläufer. Engel Gottes mögen

Ihren Weg behüten.

Licht und Wärme – von außen und

von innen – sollen Sie stärken und

erleuchten.

Gott geht mit. Der Auferstandene

geht mit. 100 Jahre sind ein guter

Anfang auf dem Weg mit unserem

Gott.“

An den Gottesdienst schlossen sich

das gemeinsame Mittagessen im

Gemeindezentrum und einige

Grußworte und Glückwünsche an.

Anke Schröder, Superintendentin

des Evangelischen Kirchenkreises

Paderborn, stellte in ihrem Gruß‐

wort die 100 Jahre der Lippspringer

Frauenhilfe in den größeren Zu‐

sammenhang der Glaubentraditio‐

nen von Frauen: „Mit den Frauen am

Ostermorgen hat es angefangen. Und

darum ist es müßig, darüber nach‐

6

zudenken, ob es in hundert Jahren

immer noch eine Frauenhilfe geben

wird.

Auf jeden Fall, da bin ich ganz sicher,

wird es immer noch Frauen geben,

die sich Gott und den Menschen

zuwenden, die von ihrem Glauben an

den Auferstandenen erzählen und

andere tatkräftig unterstützen. Es

sei denn, der Herr ist bis dahin

schon wiedergekommen…

So gratuliere ich Ihnen von Herzen

zu Ihren 100 Jahren in dieser langen

Geschichte. Ich danke Ihnen, dass Sie

Ihren Glauben in der schwesterli‐

chen Gemeinschaft leben und das

auch nach außen sichtbar machen.“

Umrahmt wurden Grußworte, Rück‐

blicke auf 100 Jahre Geschichte der

Frauenhilfe in Bad Lippspringe und

die Ehrung langjähriger Mitglieder

durch die Lippspringer Flöten‐

gruppe, die gemeinsam mit dem

Flötenchor der Abdinghofgemeinde

Paderborn durch ein breites Reper‐

toire von Klassik bis Rock’n Roll be‐

geisterte.

Gottesdienste Bad Lippspringe 10.15 Uhr

Sa 02.06. Jugendgottesdienst 17.00 Uhr

So 03.06. Trinitatis Pfrin. Lütkemeier

So 10.06. 1. So. n. Trinitatis mit Hl. Abendmahl Superintendentin

25jähr. Ordinations‐Jubiläum

Pfr. Schuchardt

Schröder

Ök. Gottesdienst zum 25jähr. Ordinati‐

onsjubiläum Pfr. Schuchardt / Pfr. Kers‐

ting, Kath. Kirche St. Marien

17.00 Uhr

So 17.06. 2. So. n. Trinitatis Pfr. Schuchardt

Fr 22.06 Entlass‐Gottesdienst der Realschule,

Kath. Kirche St, Martin

Sa 23.06. Jugendgottesdienst 17.00 Uhr

So 24.06. 3. So. n. Trinitatis Pfr. Schuchardt

So 01.07. 4. So. n. Trinitatis

im Ev. Kindergarten, Templiner Allee

Pfrin. Lütkemeier

Do 05.07. Schulgottesdienst in der Grundschule 8.30 Uhr

So 08.07. 5. So. n. Trinitatis Pfrin. Heibrock

So 15.07. 6. So. n. Trinitatis Pfrin. Lütkemeier

So 22.07. 7. So. n. Trinitatis Pfrin. Lütkemeier

So 29.07. 8. So. n. Trinitatis Pfr. Schuchardt

So 05.08. 9. So. n. Trinitatis

mit Hl. Abendmahl

Pfrin. Lütkemeier

So 12.08. 10. So. n. Trinitatis

im Kaiser‐Karls‐Park

11.15 Uhr

So 19.08. 11. So. n. Trinitatis Pfrin. Heibrock

Mi 22.08. Schulgottesdienst Realschule Kl. 6‐10 7.40 Uhr

Schulgottesdienst Realschule Kl. 5,

Kath. Kirche St. Martin

9.15 Uhr

Do 23.08. Schulgottesdienst Ev. Grundschule Kl. 1 9.00 Uhr

So 26.08. 12. So. n. Trinitatis Pfrin. Lütkemeier

31


31.07. Adina Ril 80 J.

01.08. Helga Fresberg 75 J.

Ingeborg Wolter 75 J.

Wolfram Nitschke 75 J.

Elfriede Krug 98 J.

04.08. Paul‐Gerhard Bock 75 J.

Gerhard Zimmermann 91 J.

05.08. Gisela Kobek 75 J.

08.08. Christa Lusche 87 J.

09.08. Annemarie Zimmermann 85 J.

Erna Wagner 89 J.

11.08. Luise Becker 86 J.

12.08. Günther Ostermann 91 J.

13.08. Dieter Vogelreiter 75 J.

14.08. Anneliese Kessenbrock 80 J.

17.08. Paul Wedhorn 85 J.

Edmund Breier 89 J.

Erich Reitz 93 J.

19.08. Charlotte Schiwek 87 J.

20.08. Ingeborg Mühlmeister 86 J.

Wilhelmine Schönlau 97 J.

21.08. Friedrich Schöneich 91 J.

23.08. Barbara Gehrs 75 J.

25.08. Hedwig Kahmann 75 J.

26.08. Elfriede Settemeyer 93 J.

27.08. Karl Deppe 86 J.

30.08. Johanna Kühner 93 J.

30

7


Besuch aus Malaysia

Delegation des Frauenarbeitskomitees des Malaysischen

Kirchenrates in Bad Lippspringe

v.r.n.l. Omana Mathew, Josephine Daniel, Scholastica Choo, Shakuntala Abra‐

ham, Mary Thomas, Pfarrerin Elisabeth Enjut Salang, Pfarrerin Antje Lütke‐

meier, Pfarrerin Birgit Reiche (Soest)

Über besonderen Besuch konnten

sich die Jugendlichen bei ihrer Kon‐

firmation am Sonntag, 29. April in

der Evangelischen Kirche Bad Lipp‐

springe freuen. Eine sechsköpfige

Delegation der Frauenarbeit des

Malaysischen Kircherates feierte den

Gottesdienst mit, überbrachte Grüße

aus Malaysia, und Musiklehrerin

Scholastica Choo sang zu Ehren der

Konfirmierten das „Vater unser“ in

malaysischer Sprache.

8

Die Frauen der Delegation gehörten

zu den Schreiberinnen der diesjähri‐

gen Weltgebetstagsliturgie aus Ma‐

laysia, Scholastica Choo hatte auch

zwei Lieder der WGT‐Ordnung

selbst komponiert. Sie vertreten

unterschiedliche Kirchen in Malay‐

sia: die Lutherische Kirche Malaysias

(ELCM), zwei Methodistische Kir‐

chen, die Römisch Katholische Kir‐

che und die Syrisch Orthodoxe Kir‐

che und entstammen auch verschie‐

denen ethnischen Gruppen.

06.07. Ewald Freitag 75 J.

Ilse Krügler 75 J.

Ingeborg Siebel 89 J.

07.07. Otto Meise 75 J.

Maria Sagel 87 J.

08.07. Elli Trapp 75 J.

Günter Bentin 86 J.

Margarete Möller 86 J.

10.07. Ruth Wallor 86 J.

12.07. Gertrude Köster 88 J.

13.07. Viktor Brunner 75 J.

Hildegard Großmann 80 J.

14.07. Maria Müller 80 J.

15.07. Lotte Lücke 89 J.

Erika Laugallies 90 J.

17.07. Helga Meyer 75 J.

Lothar Grüning 86 J.

19.07. Irmgard Erlemann 86 J.

21.07. Lidia Krämer 86 J.

Gerda Pawlitta, Marienloh 87 J.

22.07. Auguste Klöpping 85 J.

23.07. Fritz Bussas 85 J.

24.07. Henriette Plewka 89 J.

26.07. Ursula Brüggemeier 75 J.

Erika Schwarting 86 J.

Hanna Brünne 91 J.

28.07. Waltraud Flemming 86 J.

Hulda Schmidt, Neuenbeken 89 J.

30.07. Hanna Gasse, Marienloh 75 J.

Herta Richtsmeier 87 J.

29


Geburtstage

Wir veröffentlichen nur folgende Geburtstage: 75, 80, 85 Jahre und älter!

Unsere Pfarrerin und unser Pfarrer besuchen, wenn möglich, die Gemeinde

glieder zu runden Geburtstagen ab 75 Jahren.

Sollten Sie die Veröffentlichung Ihres Geburtstages im Gemeindebrief nicht

wünschen, bitten wir um Mitteilung an das Gemeindebüro 5 1414.

03.06. Lieselotte Tewes 90 J.

05.06. Ingrid Krüger 75 J.

Gertrud Kienapfel 86 J.

06.06. Marie Raatz 88 J.

08.06. Gerhard Wernekenschnieder 75 J.

Hans‐Georg Middendorf 85 J.

Paula Merl 87 J.

13.06. Erich Palnau 75 J.

14.06. Maria Nentwich 86 J.

15.06. Wolfgang Schulze 90 J.

17.06. Irmgard Wiese 89 J.

18.06. Wilgard Richts 85 J.

Elisabeth Sperling, Marienloh 89 J.

Gerhard Bullerjahn 91 J.

20.06. Diethelm Thormann 87 J.

23.06. Luise Tödt 89 J.

24.06. Hildegard Landau 75 J.

25.06. Hans Reuter 85 J.

Rudolf Kriete 87 J.

26.06. Helmut Kaißer 86 J.

28.06. Ilse Stichweh 87 J.

01.07. Margarita Gaubrecht 85 J.

05.07. Valentine Zimmermann 92 J.

28

Hintere Reihe (von links): Pfarrer Detlev Schuchardt, Pfarrerin Birgit Reiche

(Frauenhilfe von Westfalen, Soest), Mary Thomas, Shakuntala Abraham, Pfar‐

rerin Antje Lütkemeier.Vordere Reihe: Pfarrerin Elisabeth Enjut Salang, Scho‐

lastica Choo, Omana Mathew,

Nach dem Gottesdienst in Bad Lipp‐

springe stärkte sich die Gruppe bei

einem vom „Letzten Do“ (Frauen‐

gruppe der Gemeinde) ausgerichte‐

ten Mittagessen, bevor es gemein‐

sam in das Freilichtmuseum nach

Detmold ging. Der Rundgang durch

die historischen Häuser und Gehöfte

regte einen intensiven Gedanken‐

austausch über die Lebens‐ und Ar‐

beitsbedingungen in Deutschland

und Malaysia an. Besonders die

Themen Ökumene und interreligiö‐

ses Zusammenleben wurden lebhaft

von deutschen und asiatischen

Frauen diskutiert.

9

Pfarrerin Antje Lütkemeier freute

sich, dass die Einladung, die sie im

vergangenen Jahr auf einer Reise

durch Malaysia zur Vorbereitung auf

den Weltgebetstag ausgesprochen

hatte, so schnell realisiert werden

konnte. Fünf Tage lang machten die

malaysischen Frauen beim Landes‐

verband der Frauenhilfe in Soest

Station und lernten von dort aus

verschiedene Einrichtungen und

Angebote der Landeskirche und der

Frauenhilfe kennen. Weitere fünf

Tage verbrachten die Frauen als

Gäste der Evangelisch‐Lutherischen

Kirche Bayerns.


Im Kindergarten wird weiter gebaut…

… Allerdings nicht am Anbau, sondern im Anbau!

Seit Anfang April erobern die

Allerkleinsten im Kindergarten ihre

neuen Räume. Sie bauen mit den

Bauklötzen die schönsten und

höchsten Türme, wie auf dem Bild zu

sehen. Natürlich gibt es noch einiges

zu tun, bis alles am und um den

neuen Anbau erledigt ist.

So gibt es immer noch die verschie‐

denen Handwerker, die zur Freude

der Kinder – denn natürlich ist es

ganz aufregend, echten Bauarbeitern

und Zimmerleuten zuschauen zu

können ‐ , die letzten Arbeiten aus‐

führen. Auch der Garten muss noch

gestaltet werden.

Nellya Müller, die Leiterin der neuen

4. Gruppe, mit Elisabeth, die kritisch

beäugt, wer denn da die grüne

Gruppe besuchen kommt.

Aber das Gros der Arbeit ist ge‐

schafft und Erzieherinnen und Kin‐

der freuen sich über einen schönen

neuen Gruppenraum, den Gruppen‐

nebenraum, einen neuen Wasch‐

raum und auch neue Schlafräume.

Alles ist so gestaltet, dass sich die

Kinder unter drei Jahren darin

wohlfühlen können.

Am 01. Juli sind alle Kleinen und

Großen eingeladen, die neuen

Räume zu bestaunen. Beim Ge‐

meinde‐Kindergarten‐Sommer‐

fest wird der Anbau nach dem

Gottesdienst offiziell eingeweiht

und darf auch besichtigt werden.

Familiennachrichten

Getauft wurden:

Laurens Löschner, Kilian Corzilius, Bad Lippspringe

Cedric Brandenburg, Schlangen

Alexander Schwarting, USA

Beerdigt wurden:

Horst Badura, Egon Born, Erna Becker, Sabine Frähsdorf, Ernst

Eickelmann, Herta Georgi, Gisela Eggeringhaus, Erna Franz, Dr.

Hans‐Hermann Schwarting, Else Szymanowski, Nadine Jagow, ,

Elsa Becker, Erwin Berghahn, Willy Krümmer, Rainer Schar‐

netzke, Christel Paetsch, Wolf Volkholz, Edeltraud Berens, Käthe Schubert,

Herta Kindler, Marie‐Luise Hornig, Ute Krüger, Klaus Jan Krüger, alle Bad

Lippspringe.

Siegfried Mischel, Benhausen.

Antonie Immig, Siegfried Ignée, Marienloh.

Jutta Wöste, Neuenbeken.

Alfred Haase, Schlangen

27


Sommersammlung der Diakonie

Vom 19. Mai – 9. Juni 2012

Meine Kraft ist in den Schwachen

mächtig! (2. Kor. 12,9) ‐ Die Jahreslo‐

sung 2012 macht deutlich, wofür Diako‐

nie sich einsetzt. In den Arbeits‐ und Be‐

schäftigungsprojekten der Diakonie wird

das in besonderer Weise greifbar. Hierfür

sind die die Spenden aus der Sommer‐

sammlung 2012 bestimmt.

Beschäftigungsprojekte der Diakonie:

dazu gehört zum Beispiel der Sinnesgar‐

ten am Ev. Seniorenheim Haus Phöbe in

Scherfede‐Rimbeck. Hier arbeiteten

Männer und Frauen, die Schicksals‐

schläge erlitten haben und in die Fänge

einer Sucht geraten sind. Manche waren

seelisch krank, manche hatten ihre

Familien verloren. Keiner von ihnen

hatte mehr eine Arbeit, sie alle waren

ohne jede Perspektive.

Das Projekt „Sinnesgarten“ der Diakonie

hat ihnen neue Kraft gegeben. Denn

diese Menschen, die sich schwach fühl‐

ten, konnten sich hier „stark für andere“

machen: Sie legten einen Garten an, in

dem alte Menschen einander begegnen

und mit allen Sinnen Freude erfahren

können. Dieses und andere Projekte

brachten Menschen zurück ins Leben –

viele von ihnen auch zurück in eine

geregelte Arbeit.

26

Ähnliche Erfahrungen machen auch

Frauen in einem Paderborner Projekt

der Diakonie. Das „Netzwerk Wiederein‐

stieg“ unterstützt zugewanderte Frauen

dabei, nach der Familienphase in das

Berufsleben einzusteigen. Der Spagat

zwischen Familie und Beruf ist für keine

Mutter einfach. Frauen mit Migrations‐

hintergrund stehen häufig vor besonde‐

ren Schwierigkeiten. Diskussionen und

Seminare halfen, eigene Stärken und

Qualifikationen kennenzulernen und

einzusetzen. So machen sie sich jetzt

auch für andere Frauen stark, indem sie

ihr Wissen weitergeben. Es entstehen

Netzwerke, in denen sich Frauen aus

verschiedensten Kulturkreisen gegen‐

seitig unterstützen.

Auch in Zukunft will sich die Diako‐

nie in den Kreisen Höxter und Pader‐

born für Menschen einsetzen, die am

Rande der Gesellschaft stehen. Pro‐

jekte, die Menschen in eine geregelte

Beschäftigung bringen, tragen dazu

bei. Menschen erfahren ihre Stärken

und können sich selbst für andere

einsetzen. Helfen Sie uns helfen und

spenden für die Diakonie! Danke!

Spendenkonto: Diakonie Paderborn‐

Höxter e.V.. Konto‐Nr. 210 503 90 10

KD‐Bank Münster. BLZ 350 601 90

Sommerfest

11


Benefizkonzert für den ökumenischen Treff

Drei Musiker und ein Chor (Andreas

Lehnert mit dem Ökumenischen

Singkreis, Ulrich Winsel mit der Kla‐

rinette und Kantor Ulrich Schnei‐

der) stellen ihr Können für die gute

Sache zur Verfügung.

Unter dem Titel „Jiddische Musik

und sommerliches Musizieren“

wollen wir am 24. Juni ab 16.00

Uhr im Gemeindezentrum und in

der Kirche miteinander zuhören,

mitsingen und einen abwechslungs‐

reichen Nachmittag verbringen. Der

Eintritt ist frei, alle Kollekten und

Spenden sowie sämtliche Verkaufs‐

12

erlöse gehen in die Arbeit des Öku‐

menischen Treffs‐Eine Welt e.V.

„… auf dass es allen gut gehe ….“

Seit über 11 Jahren ist es das Anlie‐

gen des Ökumenischen Treffs‐Eine

Welt e.V. in Bad Lippspringe ein

offenes Herz und offene Ohren zu

haben für die Menschen nah und

fern, im wahrsten Sinn des Wortes.

Er ist ein Anlaufpunkt für Leute, die

vor Ort ein gutes Wort oder ein Ge‐

spräch suchen. Gleichzeitig unter‐

stützen die Mitarbeitenden mit ihrer

Arbeit und dem Verkauf fair gehan‐

delter Produkte unterschiedliche

Projekte weltweit.

Und sie präsentiert Zahlen, die das

demagogische Gerede von arbeits‐

scheuen Hartz‐IV‐Empfängern Lü‐

gen straft. Gleichzeitig haben die‐

jenigen, die von Armut profitieren,

aber ihr Herz für die Armen ent‐

deckt: Die Wirtschaft schreibt sich

nun nach ökologischer Nachhaltig‐

keit soziale Verantwortung auf die

Fahnen. Konzerne präsentieren

Geschäftsmodelle als Lösung sozi‐

aler Probleme in aller Welt. Doch

wem nützen solche unternehmeri‐

schen Konzepte? Sind die auch in

Europa verbreiteten Mikrokredite

tatsächlich das Allheilmittel gegen

Armut? Wie sozial sind die Sozial‐

projekte der Konzerne? Kathrin

Hartmann ist diesen Fragen in

Bangladesch, dem Versuchslabor‐

für ökonomische Armutsbekämp‐

fung, auf den Grund gegangen.

Ein überfälliges Buch über unseren

Blick auf die Menschen, die sich

die Leistungsgesellschaft nicht

mehr leisten will.

„Auf über 400 Seiten sprengt Kathrin

Hartmann die Realität unter unseren

Mythen frei, mit kühler Wut und in‐

vestigativem Feinbesteck, scho‐

nungslos auch gegenüber der eigenen

journalistischen Branche. Aber keine

Angst ‐ das Ganze ist luftig gesetzt

und rasant geschrieben. In den USA

gäbe es für so etwas einen Pulitzer‐

Preis.“ (Pieke Biermann, Deutsch‐

landradio Kultur )

25

Dass es auch anders

geht, zeigt das Kinderbuch,

das wir allen

wärmstens empfehlen:

Leah Goldberg /

Nancy Cote

Zimmer frei im Haus

der Tiere

Übersetzung: Mirjam Pressler. 32

Seiten. Ariella Verlag 2011

'Zimmer frei im Haus der Tiere' ist

eine Parabel auf das friedliche und

respektvolle Zusammenleben unter‐

schiedlichster Kulturen in einer Ge‐

sellschaft. Leah Goldbergs Figuren

sind Tiere, die mit den verschiedens‐

ten Charaktereigenschaften besetzt

sind.

Eine Henne, ein Kuckuck, eine Katze,

ein Eichhörnchen und eine Maus

bewohnen ein Mietshaus. Nach dem

Auszug der Maus ist eine Wohnung

zu vermieten. Mehrere Interessen‐

ten wie das Schwein, die Ameise, das

Kaninchen, die Nachtigall und die

Taube schauen sich nacheinander

die Wohnung an. Den meisten gefällt

die Unterkunft sehr, aber sie haben

an den Nachbarn etwas auszusetzen.

Die Taube aber, die von der Woh‐

nung nicht so begeistert ist, sieht das

Potential, denn ihr gefallen die

Nachbarn. Mit diesen Nachbarn lasse

es sich in Frieden und Freundschaft

zusammenleben.

Neu illustriert wurde die humorvolle

Geschichte von der amerikanischen

Künstlerin Nancy Cote. Cotes le‐

bensfroher Stil passt hervorragend

zu dieser zauberhaften Tierparabel.


Evangelische Öffentliche Bücherei

im Gemeindezentrum der Ev. Kirche Bad Lippspringe

Detmolder Str. 173

Öffnungszeiten:

Donnerstag: 15.30 ‐ 17.30 Uhr

Sonntag: 10.30 ‐ 12.00 Uhr

Die Bücherei empfiehlt:

Manche Politiker meinen, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Was sie übersehen:

Auch das Christentum hat keinen Platz mehr hier. Wie wir die Armen, Kranken, Schwachen

behandeln, kann man bestimmt nicht mehr christlich nennen: eine Nachfolge Jesu sähe

anders aus. Wie weit es schon mit uns gekommen ist, steht in diesem aufrüttelnden Buch:

Kathrin Hartmann

Wir müssen leider

draußen bleiben

Die neue Armut in der

Konsumgesellschaft

Kartoniert. 415 S.

Blessing‐Verlag. 2012

Ein Drittel der Weltbevölkerung gilt

als arm. Dazu zählen längst nicht

mehr nur Menschen in den Ent‐

wicklungsländern, sondern auch in

den reichen Ländern Europas. Dort

bedeutet Armut, nur noch Zaungast

in einer Konsumgesellschaft zu sein,

in der man sich über Marken, Life‐

style und soziales Umfeld definiert

und der Wert eines Menschen an

24

seinem Konsumentenstatus gemes‐

sen wird. Obwohl die Armut inzwi‐

schen fast jeden treffen kann, grenzt

die Mittelschicht sich aggressiver

denn je nach unten ab und denun‐

ziert die Opfer der entfesselten Kon‐

kurrenz als faul und ungebildet.

Selbst Intellektuelle, die einst ein

Sensorium für Ungleichheit und Un‐

gerechtigkeit hatten, schließen sich

der neoliberalen Ideologie der »Leis‐

tungsgerechtigkeit« an.

Kathrin Hartmann rückt den Vor‐

urteilen über die sozial Abgehäng‐

ten zu Leibe und beschreibt, was

sie an den Tafeln, in Sozialkauf‐

häusern und in Gesprächen mit

Langzeitarbeitslosen erfahren hat.

Mini-Kinder-Bibel-Tag

Aus allen Ländern der Welt kommen wir.

Lasst uns singen, Ihr Menschen aller Länder.

Lasst uns singen für Gott, der uns lieb hat!

Er ist bei uns; er beschützt alle seine Menschen.

Ein treuer Freund ist Gott, bis ans Ende der Welt.

Hallelujah! Psalm 117

3 – 4 mal jährlich treffen sich Kinder im Grundschulalter

zum Mini‐Kinder‐Bibel‐Tag, samstags von 10 – 12 Uhr.

Miteinander hören wir Geschichten, basteln und singen zu einem biblischen

Thema.

Die Kinder bekommen auch ein gesundes Frühstück (Müsli, Obst, Milch und

Joghurt).

Bitte merken Sie sich schon einmal den nächsten Termin für den Mini‐

Kinder‐Bibel‐Tag vor: Samstag, 30. Juni 2012.

Wir freuen uns, wenn viele mitmachen.

13

Vera Neugebauer und Team


Das Presbyterium 2012 – 2016

Das Presbyterium ist verantwortlich für die Gestaltung des Gemeindelebens,

kümmert sich um Mitarbeitende und Finanzen: Es vertritt die Gemeinde im

rechtlichen Sinne, trägt also auch Verantwortung für den Haushalt und als

Arbeitgeber. Das Presbyterium bestimmt den Kurs der evangelischen Kirche

vor Ort, setzt Schwerpunkte und Akzente, trifft in bewegten Zeiten weitrei‐

chende Entscheidungen. Die Mitglieder bearbeiten im Presbyterium ver‐

schiedene Aufgaben und übernehmen besondere Ämter. Für die Beantwor‐

tung von Fragen und die Lösung von Problemen steht der Gemeinde aber

immer jedes Presbyteriumsmitglied zur Verfügung.

Dirk Appelt. Rechtsanwalt, 41 J., Vor‐

sitzender Kirchenmusik‐Ausschuss

Christine Benöhr‐Wallis. Rentnerin,

65 J. , Kirchenmusik‐Ausschuss

14

Angelika Böhm. Erzieherin, 60 J. Dia‐

koniepresbyterin

Wolfgang Dzieran. Selbständig, 56 J.,

Delegierter Kreissynode

Stern der Hoffnung

Mitgliederversammlung am 23. Juni 2012

im Gemeindezentrum

Die Not der Kin‐

der im Elend von

AIDS und Groß‐

stadtmüll ist

unvorstellbar.

Und die Not der

jungen Mütter

schreit zum

Himmel.

Doch die Erfahrung im „Stern der

Hoffnung“ zeigt, dass diese Kälte

durch menschliche Wärme gelindert

und die Not durch die Kraft einer

Organisation auch verwandelt wird:

Kinder gehen in die Schule, Mütter

lachen, Sterbende werden begleitet

und der Toten gedenken alle ge‐

meinsam.

Der „Stern der Hoffnung“ hat die

weltweite AIDS‐Krise von Anfang an

begleitet. In Deutschland wurde

1991 die „Aidshilfe São Paulo“ ge‐

gründet, die sich 1995 zum „Stern

der Hoffnung ‐ AIDS‐Hilfe internati‐

onal“ erweitert hat.

Unsere Kirchengemeinde unter‐

stützt den „Stern der Hoffnung“ seit

vielen Jahren, insbesondere die Ar‐

beit von Ingrid Köly‐Hell, die in den

23

Elendsvierteln von Sao Paulo die

Kranken pflegt und betreut. Ingrid

Köly‐Hell berichtet regelmäßig über

ihre Arbeit in unserem Gemeinde

brief und bei ihrem jährlichen

Deutschlandbesuch bei uns im Got‐

tesdienst und im Ökumenischen

Treff. Die Gemeindestiftung „Garten

Eden“ hat sich an der Bezahlung für

die Näherinnen des Patchwork‐Pro‐

jekts von Ingrid Köly‐Hell beteiligt.

Am Samstag, 23. Juni 2012, um 14.00

Uhr, findet die jährliche Mitglieder‐

versammlung des „Sterns der Hoff‐

nung“ in unserem Gemeindezentrum

statt. Lisette und Peter Eicher be‐

richten über das vergangene Jahr

und es werden die Pläne für das

kommende Jahr besprochen.

Gemeindeglieder sind bei der Mit‐

gliederversammlung als Gäste herz‐

lich willkommen. Sie werden trotz

der dramatischen Lage in Sao Paolo

viele gute Nachrichten über gelebte

Mitmenschlichkeit hören. Besonders

würden wir uns über Kuchenspen‐

den freuen. Bitte wenden Sie sich an

Presbyter Jürgen Peters (Tel.

973255).


Ökumenischer Treff - Eine Welt

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 ‐ 12.30 Uhr

und 15 ‐ 18 Uhr

Samstag 10‐12.30 Uhr

Termine - Termine – Termine

Sonntag, 3. Juni:

Verkaufsstand und Kaffeemobil beim Fest der Begegnung im Arminiuspark

Donnerstag, 21. Juni, 19.30 Uhr:

Vortrag im Treff: Die Konstruktion des Anderen – Positionen der

Geschlechterforschung. Referentin: Christine Heukamp

Sonntag, 24. Juni, 16.00 Uhr:

Benefizkonzert für den Ökumenischen Treff

in der Evangelischen Kirche Bad Lippspringe

22

Jan Globacev. Verwaltungsangestell‐

ter, 22 J., Jugendpresbyter

Jürgen Peters. Rentner, 65 J. , Öffent‐

lichkeitsausschuss Kirchenkreis

Jacqueline Rau. Studentin, 26 J. Kin‐

dergartenpresbyterin

15

Ilka Recklies‐Bodewig. Hausfrau, 50 J.

Kindergartenpresbyterin

Heinrich Strate. Landwirtschafts‐

meister, 47 J., Kirchmeister, Delegier‐

ter Kreissynode

Dr. Sabine Tytul‐Kreibohm. Ärztin,

52 J.


Goldene/diamantene Konfirmation

Die Konfirmationsgruppe vom 25. März 1962

Wenn Sie vor 50 bzw. 60 Jahren, also 1962 oder 1952 konfirmiert wurden,

gehören Sie in diesem Jahr zu den goldenen/diamantenen Konfirmanden.

Wir laden Sie herzlich ein, aus diesem Anlass einen

besonderen Gottesdienst mit uns zu feiern, und zwar

am

Sonntag, 4. November 2012 um 10.15 Uhr.

Ihr(e) Ehegatte(‐gattin) ist ebenfalls herzlich einge‐

laden, an Gottesdienst und Nachfeier (ab 15.30 Uhr

im Gemeindezentrum) teilzunehmen.

Ihre Anmeldung erbitten wir bis spätestens 24. Oktober 2012 an unser Ge‐

meindebüro, Detmolder Str. 173, 33175 Bad Lippspringe, 0 52 52/5 14 14.

Die Einladung richtet sich auch an diejenigen, die nicht in Bad Lipp‐

springe konfirmiert wurden.

16

der Sünde; von Glaubenshindernis‐

sen über Jesus bis zum Anfang des

Glaubens; vom Christ bleiben bis zu

einem Gottesdienst. Damit wird die

Reiselust geweckt. Dabei wollen wir

auch an persönliche Vorerfahrungen

anknüpfen und uns (neu) von der

Schönheit dieses Landes inspirieren

lassen. Vielleicht werden wir von

dem Wunsch erfasst, dauerhaft in

diesem Land zu leben?

Die Reisestationen sind im Einzel‐

nen:

1. Gott – wie diese Reise mein

Bild verändern kann

2. Sinn – wie ich ihm auf die

Spur komme

3. Glaube – wie ich trotz

Hindernissen weiterkomme

4. Sünde – was es damit auf

sich hat

5. Jesus – wo sich Himmel und

Erde berühren

6. Christ werden – wie Gott mit

mir anfängt

7. Christ bleiben – wie Gottes

Geist uns trägt

8. Gottesdienst – wir feiern ein

Fest des Lebens

Wie vor jeder Reise steht auch bei

dieser eine Reiseplanung und die

Überlegung, will ich dorthin reisen?

Aus diesem Grund laden wir Sie ganz

herzlich nach den Sommerferien zu

21

einem Informationsabend am Don‐

nerstag, den 30. August, um 20:00

Uhr ins Gemeindehaus ein. Die Reise

wird vor Beginn der Adventszeit

beendet sein.

Wer sich jetzt schon zu einer „Bu‐

chung“ der kostenlosen Reise ent‐

scheiden kann, meldet sich bitte an

im Gemeindebüro unter der Tele‐

fonnummer 51414, der Faxnummer

933509 oder per Mail unter

spur8@evkbali.de.

Wir – die mitreisen, die bei den ein‐

zelnen Reisestationen auch die Rei‐

seleitung übernehmen werden ‐

sind: Gerd Biermann, Karla Eichler,

Susanne Grenz, Nelli Müller, Sema

Sancar und Detlev Schuchardt.

Wir freuen uns auf Sie!


Spur 8

Entdeckungen im Land des Glaubens

Freuen Sie sich auf die bevorstehen‐

den Sommerferien? Können Sie die

Zeit Ihres Jahresurlaubes mit einer

von langer Hand geplanten und er‐

sehnten Reise kaum erwarten?

Würden Sie gerne mal wieder ver‐

reisen oder waren Sie schon so lange

nicht mehr weg, dass Sie es sich

kaum vorstellen können?

Die Reiselust der Deutschen scheint

ungebrochen. Das gewohnte Umfeld

verlassen, Neues erleben, den Alltag

hinter sich lassen. Reisen scheint für

viele Menschen höchst attraktiv zu

sein. Dabei ist reisen nicht nur inte‐

20

ressant, es verändert auch, bildet,

macht Spaß und erweitert den Hori‐

zont. Sollte das bei einer Reise im

Land des Glaubens anders sein?

„Spur 8 – Entdeckungen im Land des

Glaubens“, heißt der Glaubenskurs,

zu dem wir herzlich einladen. Wir

laden ein zu einer Reise zu mir

selbst, zu anderen und zu Gott. Zu

einer Reise mit 8 Stationen; acht

Spuren hält der Kurs bereit. Unter‐

schiedlich intensive Entdeckungen

im Land des Glaubens.

Von Vorstellungen über Gott, über

den Lebenssinn bis zur Frage nach

Anmeldung zur neuen Konfirmationsgruppe

„KU 2014“

Nach den Sommerferien beginnt der Unterricht der Konfirmationsgruppe,

der mit der Konfirmation am 3./4.Sonntag nach Ostern 2014 schließt.

Um allzu große Altersunterschiede im Unterricht zu vermeiden, konfirmieren

wir jahrgangsweise, d.h. in diesem Jahr sollen die Jahrgänge 1999/2000 mit

dem Konfirmandenunterricht beginnen. Aber natürlich sind auch Ausnahmen

möglich.

Die Anmeldung findet statt am

Dienstag, dem 26.Juni, in der Zeit von 18 bis 19 Uhr

im Ev. Gemeindezentrum Detmolder Str. 173

Dazu bitte mitbringen: Das Familienstammbuch bzw. die Taufkurkunde.

Der Unterricht wird aus einer Mischung von Wochen‐ und Blockunterricht

angeboten. D.h. es werden im Laufe der Zeit an einem Samstagvormittag Un‐

terrichtsstunden zu einer längeren Einheit zusammengefasst. Dafür fallen

dann die Wochenstunden aus.

Begleitet wird der Unterricht vom TRÄGERKREIS, einer Gruppe interessierter

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Gemeinde und auch ELTERN der

jetzt eingeladenen Gruppe. Wir suchen noch solche ELTERN ! Wie wär’s ?

Näheres bei der Anmeldung!

17

Pfrin. Antje Lütkemeier


Neustart beim Kindergottesdienst

Nach langer Pause wird ab Septem‐

ber sonntags wieder Kindergottes‐

dienst in unserer Gemeinde angebo‐

ten! Er soll an jedem 1.Sonntag im

Monat parallel zum regulären Got‐

tesdienst um 10:15 Uhr stattfinden.

Der erste Termin ist demnach der

02.09.2012.

Eingeladen sind alle Kinder ab 5

Jahren. Jüngere Kinder können gern

in Begleitung eines Erwachsenen am

Kindergottesdienst teilnehmen.

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Nach einem gemeinsamen Beginn

mit den "Großen" in der Kirche

wollen wir im Gemeindehaus den

Gottesdienst auf kindgerechte Weise

fortsetzen: Mit Geschichten aus der

Bibel und rund um's Miteinander‐

Leben, mit Singen, Spielen, Basteln,

Malen u.v.m.

Wir ‐ das sind die Mitglieder des

neuen KiGoDi‐Vorbereitungsteams,

die sich auch über weitere Mitarbei‐

ter freuen. Wir hoffen, dass viele

Kinder das neue Angebot, das sich

als Ergänzung zu den beliebten

(Mini‐)Kinderbibeltagen versteht,

annehmen.

Für weitere Auskünfte steht Susanne

Grenz unter der Tel. 05252/971968

und der E‐Mail‐Adresse:

susanne.grenz@gmx.net gern zur

Verfügung.

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