BLICKPUNKT - Kirchengemeinde Asseln

asselnevangelisch

BLICKPUNKT - Kirchengemeinde Asseln

Blickpunkt

Gemeinde

NachrichteN aus der

ev.-Luth. KircheNgemeiNde asseLN

www.asseln-evangelisch.de

ausgabe 2/2007 (108) JuNi 2007

Bald sollen sie läuten...

Die neuen Glocken haben Asseln erreicht

Am 11. Mai 2007 floss die

rotglühende Bronzemasse in die

Glockenformen - monatelang hatte

die Gießerei in Passau diesen

Moment vorbereitet. In Anwesenheit

von 20 Asselner Gemeindegliedern

(die übrigens auf eigene

Rechnung nach Bayern gereist

waren) schuf Glockengießermeister

Rudolf Perner das neue Geläut

der Luther-Kirche.

Fünf Wochen später war es

soweit: mit einem Fest auf dem

Kirchplatz der Luther-Kirche

konnte die Gemeinde ihre vier

neuen Glocken am 15. Juni

in Asseln begrüßen und zum

ersten Mal in Augenschein

nehmen.

In den kommenden Wochen

werden die umfangreichen

Arbeiten im Turm der Kirche

Fest-Gottesdienst

zur Einweihung

des neuen Geläuts:

26. August 2007

10.30 Uhr

Luther-Kirche

stattfinden. Nachdem die alten

Glocken samt Stahlglockenstuhl

entfernt sind, bekommen die neuen

Glocken ihren Platz in einem

ebenfalls neuen Glockenstuhl, den

die Firma Perner aus Eichenholz

fertigen wird.

Zum ersten Mal werden die

Glocken - wenn alles gut geht - am

26. August 2007 zu hören sein (s.

Hinweis unten links und Texte im

Inneren).

Au f g e s c h l A g e n...

Kirchentag begeistert

Andacht

Seite 2

arche erfolgreich

Jetzt „Familienzentrum“

Seite 3

Projekt vor vollendung

Glocken sind Meisterwerk

Seite 4

hebräische Lieder

Konzert mit Esther Lorenz

Seite 5

Frauenhilfe unterwegs

Einladung zum Ausflug

Seite 6

chorsingen tut gut

Kirchenchor lädt ein

Seite 6

Kinder, Kinder, Kinder

Bibelwoche und Ausflug

Seite 7

Fest gemauert...

Wie Glocken entstehen

Seite 8

stiftung unterstützen

Ein Beispiel zur Nachahmung

Seite 10

schöne blaue donau

Männerdienst-Kreuzfahrt

Seite 11

afghanische eindrücke

Buchgespräch

Seite 12


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bLicKPuNKt gemeiNde

Lebendig und kräftig und schärfer...

Unser Glaube braucht Signale wie den Kirchentag

Mehr als 110.000 Dauergäste, fast 1 Million

Teilnehmerinnen und Teilnehmer, über 3.000 Veranstaltungen:

schon von den Zahlen her hatte der

Kirchentag in Köln viel zu bieten. Vier Tage lang stand

die Domstadt im Zeichen des Glaubens - ganz buchstäblich,

angezeigt durch den gigantischen Fisch in

pfingstlichem Rot, der sich an der Hohenzollernbrücke

über den Rhein spannte.

Klimawandel und weltweite Gerechtigkeit, Sicherheitspolitik

und Nanotechnologie, die Rolle der Medien

und der Konflikt in Palästina, interreligiöser Dialog und

Bildungspolitik, Fragen der Gottesdienstgestaltung und

die Zukunft der Ökumene - die Palette der Themen

war einmal mehr riesengroß. Und dabei stimmt es -

natürlich, was Kritiker des Unternehmens mit unverhohlener

Häme gern bemerken: gelöst hat auch dieser

Kirchentag weder die Probleme dieser Welt, noch auch

nur die Probleme der evangelischen Kirche (und die

sind groß genug...). Allein: den Kirchentag an diesem

falschen und unrealistischen Anspruch zu messen, ist

weder fair noch sonderlich intelligent.

Erlebt haben die

Besucherinnen und

Besucher des Kirchentags

aber ganz

sicher, was das Motto

der vier Tage von

Köln versprochen

hatte: Lebendige

Gemeinschaft, kräftige

Impulse für das

eigene Denken und

den eigenen Glauben

und eine schärfere

Sicht auf die

drängenden Fragen

der Gegenwart.

Eines nämlich

steht fest: Wenn

der Glaube für

das Leben von

Menschen des

21. Jahrhunderts

Bedeutung gewinnen

und behalten

soll, dann

muss er für ihre

Wirklichkeit gedacht und buchstabiert werden. Sich

darum zu bemühen, ist ausdrückliches Anliegen der

Evangelischen Kirchentage von Anfang an.

Gut protestantisch ist es dabei, keine letzten Antworten

und für alle gleichermaßen geltenden Lösungen

zu erwarten. Ein autoritäres Lehramt besitzt der Kirchentag

sowenig wie eine evangelische Synode oder

ein Bischof. Das gemeinsame Ringen und Suchen aber,

die offene, faire und engagierte Auseinandersetzung,

das Behaupten des eigenen Standpunkts wie der

Respekt vor dem Gegenüber - das sind evangelische

Tugenden, die man auf jedem Kirchentag einüben und

erleben kann.

Warum die Zeit hier stehen blieb...

Z u g l e i c h i s t

der Kirchentag ein

großes Fest des

Glaubens. Wie ein

erholsamer Sommerurlaub

bietet

er vielen einen Ort

zum geistlichen

Auftanken und Regenerieren,

eine

Chance, Kräfte zu

gewinnen, die sich

im Alltag der Gemeinden

zu bewähren

haben.

Ulf Schlüter

Es ist 09.47 Uhr - und es bleibt 09.47 Uhr. Wer dieser Tage auf den Turm

der Luther-Kirche blickt, stellt fest: am Hellweg steht die Zeit... Ob denn die

Uhr nun endgültig kaputt sei, fragten die ersten besorgten Asselner. Nein,

kaputt ist sie nicht, die Turmuhr der Luther-Kirche. Und wurde auch nicht

angehalten, weil wegen der Sommerferien ohnehin alles zum Stillstand käme.

Im Gegenteil: das seit 100 Jahren perfekt funktionierende mechanische

Uhrwerk verdankt seinen Stillstand allein dem Umstand, dass während der

Sommerferien intensiv im Turm der Kirche gearbeitet wird.

Die Installation des neuen Geläuts machte es u. a. nötig, große Öffnungen

für das Herunterlassen und Heraufziehen der Glocken zu schaffen und diese

mit verschiebbaren Arbeitsbühnen zu versehen. Eine solche befindet sich

nun genau vor dem historischen Uhrenschrank, so dass das Aufziehen des

Uhrwerks bis auf weiteres nicht möglich ist.

Von August an, so hoffen wir, werden dann auch an der Luther-Kirche

wieder alle Uhren richtig ticken...


LicKPuNKt gemeiNde

Die ARCHE ist jetzt ein „Familienzentrum“

Tageseinrichtung für Kinder gleich doppelt erfolgreich

Es ist geschafft: Seit dem 04.

Juni darf unsere Tageseinrichtung

für Kinder, die ARCHE, sich offiziell

„Familienzentrum NRW“ nennen.

Mit der Verleihung des Gütesiegels

durch den Minister für Generationen,

Familie, Frauen und Integration,

Armin Laschet, fand die einjährige

Pilotphase einen erfolgreichen Abschluss.

Zusätzlich wurde die ARCHE

mit dem „Innovationspreis Familienzentrum“

ausgezeichnet.

Im Landschaftspark Duisburg–

Nord fand am Montag, den 04.

Juni die Vergabe der „Gütesiegel

Familienzentrum NRW“ und die

Verleihung eines Innovationspreises

durch Armin Laschet, Minister für

Generationen, Familie, Frauen und

Integration des Landes Nordrhein-

Westfalen, statt.

Die Mitarbeiterinnen der ARCHE

durften dabei erfreulicherweise sowohl

das Gütesiegel, also die Auszeichnung

als anerkanntes „Familienzentrum NRW“, als

auch den Innovations-Preis entgegen nehmen.

Im Familienzentrum ARCHE können Kinder und Familien

gemeinsam gefördert und nachhaltig unterstützt

werden. Bildung, Erziehung und Betreuung als Aufgabe

der Einrichtung ist mit Angeboten der Beratung und

Hilfe für Familien zusammengeführt worden. Das Ziel

ist es , dass das Familienzentrum eine „Leitstelle“ für

soziale Gruppenprozesse im Stadtteil wird.

Um die Kriterien zur Gütesiegelfähigkeit zu erlangen,

wurde das Angebot der Arche in einem Qualifizierungsprozess

von Mai 2006 bis Mai 2007 für Familien

ausgeweitet.

Die Zuerkennung des Innovationspreises war für

die Mitarbeiterinnen der ARCHE noch einmal eine besondere

Freude und Ehre.

Möglich war die Bewerbung für alle 251 Einrichtungen

in der landesweiten Pilotphase zum „Familienzentrum

NRW“. Vergeben wurde der Preis für

innovative Projekte aus der täglichen Praxis in fünf

unterschiedlichen Themenbereichen: „Vereinbarkeit

von Familie und Beruf“, „Familien in riskanten Lebenssituationen“,

„Beteiligung von Kindern und Familien“,

„Integration aller im Stadtteil vertretenen Gruppen“

und „Spezielle Angebote und Programme“.

Ausgewählt wurden 25 Einrichtungen aus 98 Bewerbungen

von einer unabhängigen Jury aus Vertretern

der Kirchen, der Wirtschaft, des Journalismus, der

kommunalen Spitzenverbände, der Spitzenverbände

der freien Wohlfahrtspflege, des Bundestages und der

Elternvereine.

Beworben hatte sich die ARCHE mit einem Projekt

zum Thema „Erstkontakt zur Schriftsprache im

Kindergarten“ mit der Installierung einer „Schreibwerkstatt“.

Dotiert ist der Innovationspreis mit 5.000 €. Die

werden jetzt - selbstverständlich - eingesetzt, um die

Einrichtung für Kinder und Familien noch weiter zu

verbessern...

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bLicKPuNKt gemeiNde

Ein Großprojekt nähert sich der Vollendung

In den neuen Glocken steckt monatelange Arbeit

Dass Schillers Lied von der Glocke eines der längeren

Art ist, dürfte kein Zufall sein. Nimmt doch der

Prozess der Herstellung neuer Glocken mehrere Monate

in Anspruch (vgl. den Artikel von Klaus Coerdt

auf S. 8). Die 20-köpfige Delegation aus Asseln, die

Heiße Ware... - Rudolf Perners Glockenofen am 11. Mai in Passau

am 11. Mai nach Passau zum Glockenguss gereist war,

konnte in der Gluthitze des Gussofens nur den letzten

Akt dieses langen Arbeitsprozesses beobachten. Der

Guss der neuen Glocken war für alle Passau-Reisenden

zweifellos ein unvergesslicher Augenblick.

Nachdem die Glocken am 15. Juni in Asseln eingetroffen

sind, stehen in den nächsten Wochen nun

umfangreiche Arbeiten im Turm der Luther-Kirche

an. Dabei wird zunächst das alte, 6 t schwere Geläut

komplett entfernt, bevor der Aufbau des neuen Glockenstuhls

beginnen kann. Voraussichtlich sechs bis

Teure Fracht - Metallbauer D. Mensching lädt die Glocken vom LKW

sieben Wochen wird die Fa. Perner benötigen, bis die

neuen Glocken hängen, mit Antrieben und Steuerung

versehen sind und zum Einsatz kommen können -

immer vorausgesetzt, dass bei der Montage in dem

alten Gemäuer (der Turm stammt bekanntlich aus

dem 13. Jahrhundert) keine unvorhergesehenen

Probleme auftreten...

Von den optischen Qualitäten der neuen

Glocken konnten sich viele am 15.06. bereits

ein persönliches Bild machen. Dass sie auch

klanglich viel zu bieten haben, versichern sowohl

der Glockengießer Rudolf Perner als auch

der Glockensachverständige der Ev. Kirche von

Westfalen, Claus Peter, der die Glocken am

08.06. in Passau vermessen hat.

W e l c h e

G l o c k e n

künftig zu

w e l c h e n

Zeiten und

A n l ä s s e n

l ä u t e n ,

wird übrigens

in einer

neuen

Läuteordnungfestgelegt,

die das

P r e s b y t e r i u m

demnächst zu

beschließen hat.

Chefsache... - Schmücken der Glocken

Spenden für die Glocken

Rund 160.000 € wird die Erneuerung

des Geläuts insgesamt kosten. Viele

Gemeindeglieder haben bereits ihren

Teil dazu beigetragen, gespendet wurden

bisher insgesamt etwa 30.000 €. Allen

Spenderinnen und Spendern sei schon

jetzt sehr herzlich gedankt!

Zur Finanzierung trägt ein Zuschuss des

Kirchenkreises Dortmund-Mitte-Nordost

bei, der fast die Hälfte der Kosten deckt.

Damit der Restbetrag solide finanziert

werden kann, bittet das Presbyterium

weiterhin nachdrücklich um ihre

unterstützung.

spenden können Sie über folgende

bankverbindung:

Konto: 031 007 909 / bLZ: 44050199

/ sparkasse dortmund


LicKPuNKt gemeiNde

Ein außergewöhnlicher Konzert-Abend

Hebräische Lieder mit Esther Lorenz und Thomas Schmidt am 02.09.2007

„Am Ende lösten sich die Zuhörer tiefbewegt in der

Erkenntnis, den uralten Puls des Judentums gefühlt

zu haben - einen Atemzug lang.“ So die „Rheinische

Post“ über das Konzertprogramm „Laila, Laila“ („Nacht,

Nacht“, benannt nach einem israelischen Schlaflied).

Die Sängerin Esther Lorenz und der Gitarrist Thomas

Schmidt präsentieren darin Einblicke in die jüdische

Musikkultur. Am Sonntag, den 02. September 2007

sind sie zu Gast in der Luther-Kirche.

Die musikalische Reise durch das Judentum führt

in alte Königsstädte im Jemen, das früher von Juden

bewohnt war, erzählt von dem „Hemd mit goldenen

Blumen“ (Hayu leiloth), das sie ihm stickte, ihm, „der

so schön war wie Musik“. Sie beinhaltet aber auch

Texte aus der Torah, der Liturgie, ein Liebeslied der israelischen

Komponistin Naomi Shemer und eine kleine

Hommage an sephardische Juden, die sich nach ihrer

Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa,

in Israel sowie in New York ansiedelten.

Gedichte, Erläuterungen über Feiertage und

Bräuche, Anekdoten und die berühmte Prise Humor

im Judentum vervollständigen dieses musikalische

Kaleidoskop, das jüdisches Leben und Fühlen von

verschiedenen Seiten beleuchten möchte.

„Kaum jemand im Saal dürfte hebräisch verstanden

haben, trotzdem gelang es Esther Lorenz, die

Gefühlswelt, die zentralen Aussagen der Lieder mit

der Sprache der Musik zu vermitteln, so dass jeder im

Saal verstanden haben dürfte.“ (Fränkische Landeszeitung)

Sonntag, 02. September 2007, 19.00 Uhr

Luther-Kirche

Eintrittskarten für das

Konzert mit

Esther Lorenz und

Thomas Schmidt

gibt es

zum Preis von 7,00 €

ab sofort

im Ev. Gemeindebüro,

Donnerstraße 12.

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bLicKPuNKt gemeiNde

Chorsingen tut einfach gut!

Es gibt viele gute Gründe, im Kirchenchor mitzusingen...

Seit mehr als 100 Jahren schon gehört der Kirchenchor

zu den „festen Größen“ unseres Gemeindelebens.

Die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten,

das jährliche Adventskonzert, das Singen bei der

Christmette am späten Heiligen Abend: bei vielen

Gelegenheiten erscheint der Einsatz des Chores wie

selbstverständlich.

Ist er aber nicht. Möglich nämlich wird er nur

durch die Mitwirkung von engagierten Sängerinnen

und Sängern. Davon haben wir - Gott sei Dank - einige.

Freuen allerdings würde sich der Kirchenchor

sehr über zusätzliche Unterstützung aus den Reihen

der Gemeinde.

Wenn Sie sich selbst also eine Freude bereiten und

auch noch etwas für Ihr körperliches und geistiges

Wohlbefinden tun möchten - singen Sie mit!

Der Kirchenchor probt an jedem Donnerstag Abend

ab 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus (Asselner Hellweg

161). Sie sind sehr herzlich eingeladen, bei einer der

Proben einfach einmal „hereinzuschnuppern“!

informationen geben ihnen gern die vorsitzende

unseres Kirchenchores, barbara dressel

(tel.: 27333) sowie unser Kirchenmusiker, thomas

hansen (tel.: 510788).

Jahresausflug der

Frauenhilfe

Monschau ist das Ziel - Karten ab

16.07.2007

„Zauberhafter

Eifelschatz“ - mit

diesem Slogan

wirbt die Stadt

Monschau für einen

Besuch in ihren

Mauern. Malerische

Gassen in

der Altstadt, historische Gebäude, die Monschauer

Burg - es gibt viel Sehenswertes.

Die Ev. Frauenhilfe lädt sehr herzlich ein zu

ihrem diesjährigen Jahresausflug am

mittwoch, 12. september 2007.

Die Fahrt einschließlich Mittagessen und

Führungen wird 30,00 € kosten. Der Kartenvorverkauf

beginnt vom 16. Juli 2007 an im ev.

gemeindebüro (donnerstraße 12).

Lassen Sie sich einladen und reisen Sie mit

uns nach Monschau - in bester Gesellschaft!

EInFACH FüR ALLE...

Junge - dürfen im Chor alt werden...

Alte - werden durch Gesang wieder jung...

Eitle - können sich in die erste Reihe stellen...

Bescheidene - stehen in der letzten Reihe...

Hervorragende - erhalten Solopartien...

Nörgler - dürfen über Dissonanzen meckern...

Egoisten - erhalten eigene Noten...

Geltungsbedürftige - dürfen lauter singen...

Ausdauernde - singen in mehreren Chören...

Fürsorgliche - verteilen Hustenbonbons...

Schreihälse - werden behutsam gedämpft...

Singles - bleiben nicht lange allein...

Eheleute - begegnen sich bei der Probe...

Magere - pumpen sich mit Luft voll...

Dicke - können abnehmen...

Morgenmuffel - proben abends...

Große - kommen leichter aufs hohe C...

Kleine - kommen leichter aufs tiefe A...

Faule - dürfen im Sitzen singen...

Fleißige - erscheinen zu jeder Probe...

Eifrige - können auch zu Hause üben...

Reiselustige - dürfen Chorreisen planen...

Warum singen Sie da noch nicht mit?

(Handzettel einer Berliner Kirchengemeinde)


LicKPuNKt gemeiNde

Herzliche Einladung

an alle Kinder

zwischen 5 und 12 Jahren

zum diesjährigen

Kindergottesdienst-Ausflug

Samstag, 15. September 2007

Mit dem Kindergottesdienst-team besuchen wir an diesem Tag das Freilichtmuseum

in hagen. Dabei sehen und erleben wir, wie die Menschen in

unserem Teil der Welt früher - vor Hunderten von Jahren - gelebt und gearbeitet

haben.

Außerdem werden wir natürlich miteinander essen, trinken, toben, singen,

spielen, lachen usw. Fahrt mit - es gibt viel zu sehen und zu erleben!

abfahrt: 10.00 Uhr mit dem Reisebus von der Luther-Kirche aus

rückkehr: ca. 18.00 Uhr

Kosten: 15,00 € (einschließlich Bus, Eintritt, Verpflegung / Bezahlung bitte bei

der Anmeldung oder bei der Abfahrt)

anmeldung: Ab sofort und möglichst bis zum 01.09.2007 im Ev. Gemeindebüro Asseln,

Donnerstraße 12, Tel.: 0231-270530.

„Ganz schön gerissen - Jakob“

Kinderbibelwoche in den Herbstferien vom 27. bis zum 30.09.2007

Ein Jahr lang war Pause - jetzt geht es wieder los

mit der Kinderbibelwoche in den Herbstferien. Seit

mehr als zehn Jahren laden wir dabei alle Kinder zwischen

5 und 12 Jahren zu einem Ferienprogramm der

Extraklasse ein.

Einmal mehr dreht sich in

diesem Jahr alles um eine Figur

aus dem Alten Testament.

„Ganz schön gerissen - Jakob“,

so lautet das Motto. Kennen

lernen werden wir mit Jakob

einen Menschen der Bibel, der

„mit allen Wassern gewaschen“

ist und dessen Geschichten zu

den bekanntesten der ganzen

Bibel gehören.

vom 27. bis zum 30.

september 2007 findet die

Kinderbibelwoche im Ev. Gemeindehaus

(und am Sonntag

in der Luther-Kirche) statt.

Donnerstag bis Samstag treffen

sich die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer von 10.00 - 13.00

Uhr im Ev. Gemeindehaus, am Sonntag wird zum Abschluss

um 10.30 Uhr ein Familiengottesdienst in der

Luther-Kirche gefeiert.

Singen, spielen, hören, erzählen, malen, basteln,

filmen, feiern, essen, trinken

- das alles steht auf dem Programm.

Die Texte der Bibel so

gründlich und so kreativ wie

möglich zu entdecken, das ist

das Anliegen der Kinderbibelwoche.

Eigene Einladungen werden

nach den Sommerferien direkt

an die Kinder verschickt.

Wenn sie ihr Kind schon

jetzt zur teilnahme anmelden

und vormerken lassen

möchten, können sie das

im ev. gemeindebüro gern

tun (donnerstraße 12, tel.:

0231-270530).

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bLicKPuNKt gemeiNde

Wie eine Glocke entsteht

über ein Handwerk mit uralter Tradition

Der Klang einer Glocke setzt sich aus einem metallisch

harten und kurzen Schlagton und zahlreichen,

länger nachklingenden Teiltönen zusammen. Die Kunst

des Glockengießers besteht darin, diese Töne sowohl

innerhalb der Glocke als auch zueinander im Geläute

in eine klangliche Harmonie zu bringen.

Auch heute noch werden Kirchenglocken nach alter

Tradition gefertigt. Ausgehend von dem gewünschten

Schlagton einer Glocke errechnet der Glockengießer

zunächst den Durchmesser, das Gewicht und die Rippe,

also das Profil, der künftigen Glocke. Die Rippe wird

auf ein Buchenbrett gezeichnet und anschließend wird

das Brett entlang der inneren Kontur ausgeschnitten.

Die so entstandene Schablone entspricht dem Inneren,

dem Hohlraum, der Glocke.

Der erste Arbeitsschritt zur Herstellung der Gussform

beginnt mit dem Aufmauern des Glockenkerns. Er

ist die Stütze für die weitere Konstruktion. Auf diesen,

aus Ziegeln gemauerten Kern wird zunächst grober

Lehm aufgetragen und mit Hilfe der Schablone, die

drehbar an einer Spindel befestigt ist, abgezogen. Bevor

neue, immer feinere Schichten aufgetragen werden

11. Mai 2007 in Passau: Guss der neuen Glocken der Luther-Kirche

können, muss die vorherige Schicht getrocknet sein.

Dazu entzündet man im Innern des Kerns, der hohl

gemauert wurde, ein Holzkohlefeuer. Die einzelnen

Schritte Auftragen und Trocknen von Lehm werden

so lange wiederholt, bis ein glatter, die Schablone

genau ausfüllender Glockenkern entstanden ist. Die

zeitaufwändigen Arbeiten am Glockenkern sind ist erst

dann beendet, wenn die äußere Lehmschicht völlig

durchgetrocknet ist.

Zur Vorbereitung des zweiten Arbeitsschrittes

schneidet der Glockengießer die Schablone nunmehr

entlang der äußeren Linie ab und erhält dadurch das

Maß für die so genannte falsche Glocke. Auf den mit

einem Trennmittel getränkten Glockenkern werden in

mehreren Arbeitsgängen zuerst feinere, dann immer

gröbere Lehmschichten aufgetragen und getrocknet,

bis die Schablone wiederum genau ausgefüllt ist.

Nach dem Trocknen der oberen Lehmschicht erhält die

falsche Glocke noch eine Trennschicht aus Fett. Hierauf

werden dann Schriften und Verzierungen, die die Glocke

schmücken sollen, aus Wachs aufgetragen. Wenn

diese Arbeiten abgeschlossen sind, steht ein genaues

äußeres Abbild der zu gießenden Glocke vor uns.

Im letzten Arbeitsschritt zur Herstellung

der Gussform wird der Mantel gefertigt. Man

beginnt dabei mit besonders feinem Zierlehm,

damit sich die Wachsverzierungen besonders

genau in den Mantel einprägen. Von Schicht zu

Schicht wird immer gröberer Lehm aufgetragen;

bei größeren Glocken werden die Lehmschichten

noch durch Stahlarmierungen verstärkt. Anschließend

wird die Gussform etwa 8 Stunden

lang auf etwa 800 °C erhitzt. Bei dieser Temperatur

wird der Lehm gebrannt und das Wachs

der Glockenzier auf der falschen Glocke sowie

das Fett der Trennschichten schmelzen.

Wenn sich der Lehm wieder abgekühlt hat,

wird der Mantel vorsichtig vom Kern abgehoben.

Die falsche Glocke hat nun ausgedient und wird

vom Glockenkern entfernt. Kern und Mantel,

auf dessen Innenseite alle Schriften und Verzierungen

im Negativ vorhanden sind, werden

gereinigt und der Mantel wird wieder passgenau

über den Kern gestülpt. Zwischen Kern und Mantel

ist nunmehr ein Hohlraum entstanden, der

beim späteren Guss mit flüssiger Bronze gefüllt

wird. Zum Schluss wird noch auf den Mantel die

Krone, eine vorgefertigte Hohlform aus Lehm,

aufgesetzt. Die Krone ist wichtig, denn daran

wird die Glocke später aufgehängt.

Zur Vorbereitung des Gussvorgangs wird

schichtweise Erde in die Grube eingefüllt und

festgestampft, damit der Mantel den Druck

beim Guss aushalten kann. Schließlich ragen nur

noch das Eingussloch und die dazugehörenden

so genannten Windpfeifen von jeder Glocke aus

der Oberfläche der obersten Erdschicht heraus.

Auf dieser Schicht werden dann offene Rinnen


gemauert, durch die das flüssige

Metall zu den Gusslöchern

geleitet wird.

Wie es dann weitergeht,

konnten Generationen von Schülern

auswendig aufsagen:

Fest gemauert in der Erden,

steht die Form, aus Lehm gebrannt.

/ Heute muss die Glocke

werden, frisch Gesellen, seid zur

Hand. / Von der Stirne heiß rinnen

muss der Schweiß, / soll das

Werk den Meister loben, doch

der Segen kommt von oben.

Mit diesen Zeilen lässt

Friedrich Schiller sein wohl bekanntestes

Gedicht beginnen.

Im „Lied von der Glocke“ beschreibt

er jedoch nur einen

Bruchteil des Werdegangs einer

Glocke, nämlich den Schmelzvorgang

und alle Arbeitsgänge,

die unmittelbar mit dem Gießen

zu tun haben. Von der Herstellung

der Form ist in dem Gedicht

überhaupt nicht die Rede, auch die Schlussphase der

Arbeit, in der die Glocke ihren letzten Schliff bekommt,

fehlt bei Schiller.

Wie es Tradition ist, werden auch unsere Glocken

an einem Freitagnachmittag um 15 Uhr, dem Sterbetag

und der Sterbestunde Christi, gegossen. Die Vorbereitungen

für den Guss beginnen aber schon am frühen

Freitagmorgen. Zuerst muss der Feuerofen entfacht

werden und wenn dieser nach mehreren Stunden die

nötige Hitze erreicht hat, wird das Schürloch geschlossen.

Dadurch wird die Flamme gezwungen, durch eine

besondere Öffnung, den Schwalch, in den Schmelzofen

zu ziehen. Die Umleitung der Flamme bewirkt, dass

der Schmelzofen besser auf die für das Schmelzen von

Kupfer erforderliche Temperatur von knapp 1100 °C

gebracht werden kann. Ist das Kupfer flüssig, werden

Zinnbarren in die Kupferschmelze geworfen. Diese

beiden Zutaten der Glockenspeise verbinden sich im

flüssigen Zustand durch Verrühren zu Bronze. Eine

optimale Glockenbronze hat ein Mischungsverhältnis

von 78 % Kupfer und 22 % Zinn. Bei Schiller steht

dazu Folgendes:

Nehmet Holz vom Fichtenstamme, doch recht

trocken lasst es sein, / dass die eingepresste Flamme

schlage zu dem Schwalch hinein. / Kocht des Kupfers

Brei, schnell das Zinn herbei, / dass die zähe Glockenspeise

fließe nach der rechten Weise. ...

Jetzt, Gesellen, frisch! Prüft mir das Gemisch, /

ob das Spröde mit dem Weichen / sich vereint zum

guten Zeichen.

Wenig später heißt es bei Schiller:

Wohl! Nun kann der Guss beginnen, schön gezacket

ist der Bruch. / Doch, bevor wir’s lassen rinnen,

betet einen frommen Spruch!

Wenn sich die Bruchfläche eines Probestäbchens

körnig zeigt, kann mit dem Gießen der Glocke begon-

bLicKPuNKt gemeiNde

Glockengießer Rudolf Perner mit einem seinem Werke

nen werden. Früher wie heute ist es üblich, dass zuvor

der anwesende Pfarrer ein Gebet spricht und um Gottes

Segen für die Glockengießer und ihr Werk bittet.

Mit dem Ausruf „In Gottes Namen!“ gibt der

Glockengießermeister das Zeichen, den Zapfen im

Schmelzofen zu öffnen und die flüssige Bronze kann

durch die Rinnen auf die erste Glockenform zufließen.

Während sich der Hohlraum zwischen Glockenkern

und Mantel mit der flüssigen Glockenbronze langsam

füllt, entweichen die Luft und die beim Gießen entstehenden

Gase durch die beiden anderen Löcher, die

Windpfeifen.

Auch wenn äußerlich betrachtet alles gut verlaufen

ist, sollten dennoch einige Minuten für ein Gebet

oder ein gemeinsames Lied verbleiben, denn jeder

Gießvorgang ist trotz bester Vorarbeiten mit Risiken

behaftet.

Danach ruht die Glocke solange in ihrer Grube, bis

sie ausreichend ausgekühlt ist. Anschließend wird sie

ausgegraben, von ihrem Lehmkorsett befreit und vom

Kern gehoben. Nach dem Säubern und Polieren der

Oberflächen wird der erste Glockenschlag ausgeführt.

Jetzt stellt sich heraus, ob die Glocke gelungen ist und

tatsächlich den gewünschten Ton anschlägt.

Ziehet, ziehet, hebt! Sie bewegt sich, schwebt.

/ Freude dieser Stadt bedeute, / Friede sei ihr erst

Geläute.

So lässt der Dichter sein „Lied von der Glocke“ enden.

Wir wünschen unseren vier neuen Glocken, dass

sie eine erheblich längere Lebensdauer haben als ihre

unmittelbaren Vorgängerglocken und dass ihr Rufen

zu den Gottesdiensten in der Luther-Kirche und ihre

Friedensbotschaft von den Asselnern über viele, viele

Jahre erhört werden.

Klaus Coerdt

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bLicKPuNKt gemeiNde

Schritt für Schritt zum Stifterbrief

Auch eine Möglichkeit, die „Stiftung Luther-Kirche“ zu unterstützen -

das Beispiel Leo Lebendig...

Im Februar 2007 ist es soweit – Leo Lebendig hält

die Urkunde der „Stiftung Luther-Kirche Dortmund-

Asseln“ in Händen, fotografiert in seinem am Hagedorn

58 gelegenen Atelier und Heim, einem 1812

erbautem, selbst renoviertem Bauernhaus. Brief und

Siegel bestätigen die Zustiftung in Höhe von 250 €.

Die Lebensgeschichte und künstlerische Karriere

führten den ehemaligen Lehrer zu einer tiefen

Verbundenheit mit der evangelischen Kirche und

zur besonderen Wertschätzung der Luther-Kirche,

aus der zum Jubiläumsjahr das noch allen gegenwärtige

Kunstprojekt „CHRISTUS-LICHT DER WELT“

hervorging.

Als im Dezember 2004 die Stiftung ins Leben

gerufen wurde, hat Leo Lebendig seinen Wunsch, am

Aufbau des Stiftungsvermögens mitzuwirken, sofort

in die Tat umgesetzt. Per Dauerauftrag überwies er

monatlich 10 € auf das Konto 31 012 430 der Sparkasse

Dortmund – eine selbst gewählte Verpflichtung

mit einem weitsichtigen Ziel, nämlich den Erhalt des

Kirchengebäudes langfristig zu sichern.

So wächst das Stiftungskapital durch jeden Beitrag

wie ein Baum, der langsam und beständig an

Umfang zunimmt und eine schöne Krone ausbildet,

um jedes Jahr mehr Früchte zu liefern. Denn nur die

Erträge, sprich Zinsen werden für den Stiftungszweck

ausgegeben. Ab August wird eine der neuen Glocken,

finanziert von diesen Erträgen, die Gemeindeglieder

zum Gottesdienstbesuch einladen.

Lassen Sie sich einladen, mit Ihrem Geld den

Stiftungsbaum zum Blühen zu bringen!

Wiedersehen in der Luther-Kirche: Zur Jubelkonfirmation trafen sich am Himmelfahrtstag (17.05.2007) Konfirmandinnen und

Konfirmanden der Jahrgänge 1982, 1957, 1947, 1942, 1937, 1932 und sogar 1927!


LicKPuNKt gemeiNde

An der schönen blauen Donau

Frühlingskreuzfahrt des Männerdienstes vom 18. bis 22.04.2007

mit der MS Rossini von Passau nach Bratislava

1.Tag: Abfahrt der 32 Teilnehmerinnen

und Teilnehmer in Asseln um 5 Uhr mit dem

Bus. Wir erreichten um ca. 13 Uhr unser Tagesziel

Passau, Schiffsanleger. Der Kofferservice

brachte unser Gepäck aufs Schiff in die

vorher zugeteilten Kabinen. Um 15 Uhr legte

das Schiff ab in Richtung Österreich.

Zur Erholung von der langen Busfahrt gab

es in der Schiffsbar Kaffee und Kleingebäck.

Gegen 18.30 Uhr, vor dem Abendessen, stellte

der Kapitän uns die Crew vor und begrüßte

uns als seine Gäste an Bord. Alle Mahlzeiten

während der Tage auf dem Schiff waren reichhaltig

und sehr gut. Das Schiff fuhr die ganze

Nacht durch - Richtung Bratislava.

2.Tag: Nach dem Frühstück ab 7 Uhr

genossen wir das herrliche Wetter auf dem

großen Sonnendeck. Nach einer Fahrt vorbei

an Wien, durch die urwaldähnlichen Donauauen,

erreichten wir gegen 15 Uhr Bratislava, die

Hauptstadt der Slowakei. Bei einer Stadtrundfahrt

mit dem Bus erzählte uns der Stadtführer sehr

anschaulich von der abwechslungsreichen Geschichte

der Stadt. Beim anschließenden Rundgang durch

die Altstadt konnten wir neben vielen schönen alten

Baustilen die barocken Paläste und das alte Rathaus

aus der Blütezeit der Stadt unter Maria Theresia bewundern.

Die Stadt hat ca. 400.000 Einwohner und

ist mit einem Durchschnittsalter von 33 Jahren eine

sehr junge Stadt.

Um 23 Uhr legte das Schiff Richtung Wien ab und

erreichte nach einer Nachtfahrt am 3. Tag unserer

Reise nach dem Frühstück den Hafen in Wien. Bei der

anschliessenden Stadtbesichtigung per Bus und zu

Fuß sahen wir viele geschichtsträchtige Gebäude aus

vergangenen Jahrhunderten, z.B. den Stephansdom,

die Hofburg mit der Hofreitschule, die Residenzen des

Bundespräsidenten, des Bundeskanzlers und vieles

mehr. Das kuriose bunte „Hundertwasserhaus“ spaltete

die Geschmäcker. Der Nachmittag und die Zeit nach

dem Abendessen standen zur freien Verfügung, die

einige Passagiere nutzten, „Wien bei Nacht“ zu erleben,

da die MS Rossini erst am frühen Morgen um 3 Uhr in

Richtung Wachau ablegte.

Nach dem Frühstück am 4.Tag genossen wir auf

dem Sonnendeck die Fahrt durch das rd. 30 km lange

romantische Engtal der Wachau zwischen Melk und

Krems. Aprikosenhaine und Weinberge wechseln ab

mit alten Burgruinen und schroffen Felsen.

Im Weinort Dürnstein hatten wir bei einem zweistündigen

Aufenthalt Gelegenheit, uns bei einer Führung

die kleine Stadt anzusehen, und erfuhren, dass

der englische König Richard Löwenherz

nach dem dritten Kreuzzug im Kerker der

Burg gefangen gehalten wurde. Nach dem

Mittagessen ging die Fahrt weiter Richtung

Passau, vorbei an dem auf einem Hügel

gelegenen Benediktiner-Stift Melk, seit 1089

Heimat der Benediktiner.

Um 19 Uhr ging mit der Verabschiedung

durch den Kapitän und seiner Crew und

einem festlichen Dinner unsere wunderschöne

Donaukreuzfahrt zu Ende.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück

erwartete uns in Passau wieder der

Bus und wir traten die Heimreise nach

Asseln an.

Walter Kortmann

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Afghanische Impressionen

Einen realistischen Eindruck vom Leben in Afghanistan

bekamen die Besucher unseres letzten Buchgespräches.

Heike Targon sorgte mit originalen Kleidungsstücken,

Teppichen und anderen Mitbringseln vom

Afghanistaneinsatz ihres Mannes für eine orientalische

Atmosphäre. Beim Anprobieren der Burka stellte sich

jedoch schnell ein beengtes Gefühl ein, das die Einschränkungen,

besonders für Frauen, in diesem fernen

Land erahnen ließ.

Bei grünem Tee und Knabbereien diskutierten

die Leserinnen angeregt über den Roman von Khaled

Hosseini.

„Drachenläufer“ ist die Geschichte einer Kinderfreundschaft,

die durch Schuld und Verrat endet, die

aber auch von Sühne und Verzeihen handelt. Der

Roman spielt im Afghanistan der letzten 30 Jahre,

und der Leser lernt nebenbei dieses fremde Land,

bLicKPuNKt gemeiNde

von dem er allenfalls in den Schlagzeilen gehört hat,

besser kennen. Eine empfehlenswerte Lektüre und ein

interessanter Abend in unserer Bücherei!

Übrigens: Das nächste „Buchgespräch“ findet

statt am mittwoch, den 19. september 2007, um

19.30 uhr in der ev. bücherei.

Alle Literaturinteressierten sind sehr herzlich eingeladen!

Ferienöffnungszeiten

Auch während der Sommerferien vom 21. Juni

bis 3. August sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen der Bücherei für ihre großen und

kleinen Leser da.

Die Bücherei ist durchgehend geöffnet zu leicht

verkürzten Öffnungszeiten:

montag: 10.00-12.00 16.00-18.00

dienstag: 16.00-18.00

donnerstag: 16.00-18.00

Freitag: 10.00-12.00

Urlaub ohne Bücher

ist wie Meer ohne

Strand...


LicKPuNKt gemeiNde

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Wie immer ist jeden Sonntag um 11.15 Uhr Kindergottesdienst!

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bLicKPuNKt gemeiNde

Informationen und Termine - für Sie notiert...

„The Joyful Singers“ zu Gast in Asseln

Gospel, Pop, Jazz, Kirchenlieder - das Repertoire

der „Joyful Singers“ aus Brackel ist ausgesprochen

vielseitig. Am samstag, den 22. september 2007

werden die 40 begeisterten Sängerinnen und Sänger

unter der Leitung von Dagmar Schneider ein

„sommerkonzert“ in der asselner Luther-Kirche

geben.

Wenn Sie einen beschwingten und mitreißenden

musikalischen Abend erleben möchten, sollten Sie

sich den Termin schon jetzt im Kalender

vormerken!

Das Sommerkonzert beginnt um

17.00 uhr, der Eintritt ist frei.

Fußballturnier der „Väter in Aktion“

Premiere war im Jahr vor der WM 2005, damals

wurden die „fairen Bälle“ promotet. Jetzt schnüren die

„Väter in Aktion“ erneut die Fußballschuhe. Am

samstag, den 08. september 2007

wird die „arena auf dem

bleck“ ganztägig zum Schauplatz

nervenzerfetzender Begegnungen...

An dem großen

„V.i.A.“-Fußballturnier werden

erneut zahlreiche Betriebs- und

Hobbymannschaften teilnehmen.

Dass am Rande der Kampfbahn

für gute Unterhaltung und

das leibliche Wohl gesorgt sein wird, versteht sich bei

den „V.i.A.“ fast schon von ganz allein allein.

500 Waffeleuro...

Bereits berichtet hatten wir über den erneut großen

Erfolg unserer „Waffelbäckerinnen“ der Frauenhilfe

auf dem Weihnachtsmarkt 2006.

Mittlerweile ist entschieden, dass der Löwenanteil

des „erbackenen“ Geldes der erneuerung des geläuts

der Luther-Kirche zugute kommen soll. 500,00

€ konnten so dem Spendenkonto „Neue Glocken“

gutgeschrieben werden.

Allen, die dazu beigetragen haben, sei sehr herzlich

gedankt!

Aktuell informiert

sind Sie immer über

www.asseln-evangelisch.de

Aus dem Terminkalender...

JuLi

Ferien – Gemeindehaus geschlossen

22.07.-05.08.2007 Juist-Freizeit für Kinder

august

01.08.2007 Seniorenkreis

05.08.2007 Ferienende

05.08.2007 Redaktionsschluss Gemeindebrief

08.08.2007 Jahresfest der Frauenhilfe

09.08.2007 Café Krümel

10.08.2007 Männerdienst

16.08.2007 Gesprächskreis zur Bibel

22.08.2007 Presbyterium

23.08.2007 Café Krümel

25.08.2007 Kindergartenfest

26.08.2007 Einweihung der neuen Glocken

29.08.2007 Gemeindebeirat

sePtember

02.09.2007 Konzert mit Esther Lorenz

05.09.2007 Seniorenkreis

08.09.2007 Fußballturnier V.I.A.

12.09.2007 Frauenhilfsausflug nach Monschau

13.09.2007 Café Krümel

13.09.2007 Presbyterium

15.09.2007 Kindergottesdienst-Ausflug

18.-20.09.2007 Bethelsammlung

19.09.2007 Buchgespräch

20.09.2007 Gesprächskreis zur Bibel

21.09.2007 Wahlparty KITA

22.09.2007 Konzert „The Joyful Singers“

24.09.2007 1. Ferientag

27.09.2007 Café Krümel

27.-30.09.2007 - Kinderbibelwoche

...und jeden sonntag ist gottesdienst!


Pfarrer

Ulf Schlüter

Asselner Hellweg 141

44319 Dortmund

Tel.: 0231-279694

Fax: 0231-276014

E-Mail: ulf.schlueter@dokom.net

gemeinde- und Friedhofsbüro

Donnerstr.12

44319 Dortmund

Tel.: 0231-270530

Fax: 0231-276014

E-Mail: do-kg-asseln@kk-ekvw.de

Öffnungszeiten:

Montag: 09.00 – 12.00 Uhr

Dienstag: 09.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch: geschlossen

Donnerstag: 15.00 – 18.00 Uhr

Freitag: 09.00 – 12.00 Uhr

ev. öffentliche bücherei

Donnerstr. 12

44319 Dortmund

Tel.: 0231-2174570

Fax: 0231-276014

Öffnungszeiten:

Montag: 09.00 - 12.30 / 15.00-17.30 Uhr

Dienstag: 15.00-17.30 Uhr

Mittwoch: geschlossen

Donnerstag: 15.00-19.00 Uhr

Freitag: 09.00-14.00 Uhr

Weltladen asseln

Asselner Hellweg 124

44319 Dortmund

Öffnungszeiten:

Montag: 10.00 - 12.00 Uhr

Dienstag: 10.00 - 12.00 / 15.30 Uhr - 17.30 Uhr

Mittwoch: 10.00 - 12.00 / 15.30 Uhr – 17.30 Uhr

Donnerstag: 10.00 - 12.00 / 15.30 – 17.30 Uhr

Freitag: 10.00 - 12.00 Uhr

ev. Familienzentrum arche

Asselner Hellweg 163

44319 Dortmund

Tel.: 0231-278817

E-Mail: kita-arche@dokom.net

Öffnungszeiten:

Kindergarten: Montag – Freitag: 07.00 -14.00 Uhr

Tagesstätte: Montag – Donnerstag: 07.00 Uhr – 16.00 /

Freitag: 07.00 – 15.00 Uhr

K.O.N.

Offenes Angebot für Jugendliche

Asselner Hellweg 163

44319 Dortmund

Tel.: 276170

Öffnungszeiten:

Dienstag u. Mittwoch: 17.30 – 20.00 Uhr

bLicKPuNKt gemeiNde

Wichtige Adressen und Telefonnummern der Gemeinde

ansprechpersonen unserer gruppen:

bastelkreis:

Anneliese Targon (Tel.: 0231-27474)

bezirksfrauen Nord:

Christa Kalle (Tel.: 0231-278000)

bezirksfrauen süd:

Ilse Schöttler (Tel.: 0231-271226)

dritte- Welt-Kreis:

Ulf Schlüter (Tel.: 0231-279694)

eltern-Kind-gruppen:

Britta Martin (Tel.: 0231-432504)

Flötenkreis:

Andrea Skowronski (Tel: 0231-271113)

Förderverein der Kita arche:

Marion Dupke (Tel.: 0231-1356440)

Frauenabendkreis:

Margret Theißen (Tel.: 0231-270954)

Frauenhilfe (Nord):

Christa Kalle (Tel.: 0231-278000)

Frauenhilfe (süd):

Ilse Schöttler (Tel.: 0231-271226)

Frauenstammtisch:

Elisabeth Stamm (Tel.: 0231-2174843)

Frauenzauber:

Ulrike Pfohl-Gruß (Tel.: 0231-279570)

gemeindebeirat:

Annette Stoltefuß–Schulz (Tel.: 0231-271404)

gemeindebrief-redaktion:

Ulf Schlüter (Tel.: 0231-279694)

gesprächskreis zur bibel:

Ulf Schlüter (Tel.: 0231-279694)

Gottesdienst mit Pfiff:

Ulrich Rieke (Tel.: 0231-278829)

Jugendarbeit:

Katrin Tönnissen (Tel.: 0231-9598502)

Kindergottesdienst:

Ulf Schlüter (Tel.: 0231-279694)

Kirchenchor:

Barbara Dressel (Tel.: 0231-27333)

Küster:

Birger Wistop (Tel.: 0179-2426387)

männerdienst:

Alfred Klostermeier (Tel.: 0231-597438)

männertreff:

Ulf Schlüter (Tel.: 0231-279694)

mütter auf Zack (maZ / Kita):

Katja Thomas (Tel.: 0231-233252)

Offene Kirche:

Susan Reckermann (Tel.: 0231-285967)

Posaunenchor:

Volker Brings (Tel.: 0231-4940135)

Presbyterium:

Ulf Schlüter (Tel.: 0231-279694)

seniorenkreis:

Gudrun Pawlas (Tel.: 0231-27321)

stiftung Luther-Kirche:

Klaus Heiter (Tel.: 0231-218132)

väter in aktion:

Frank Puley (Tel.: 0231-270653)

vätertreff der Kita:

Carsten Markwart (Tel.: 0231-270597)

Alles Auf einen Blick...

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bLicKPuNKt gemeiNde

gottesdienste in der Luther-Kirche

17.06.2007 - 2. so. n. trinitatis 10.00 h Konzertgottesdienst

des Kirchenchores Pfr. Schlüter

11.15 h Kindergottesdienst

24.06.2007 - 3. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst Beate Harmsen

01.07.2007 - 4. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst mit Abendmahl Pfr.‘in Burkhardt-

Kleiner

08.07.2007 - 5. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst Pfr. Portmann

15.07.2007 - 6. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst Pfr. Schlüter

11.15 h Taufgottesdienst

22.07.2007 - 7. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst Pfr. Diestelhorst

29.07.2007 - 8. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst Beate Harmsen

05.08.2007 - 9. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Portmann

12.08.2007 - 10. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst Pfr. Schlüter

11.15 h

(Predigt: marten marquardt, Köln)

Kindergottesdienst

12.15 h Taufgottesdienst

19.08.2007 - 11. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst Pfr. Reiffen

11.15 h Kindergottesdienst

26.08.2007 - 12. so. n. trinitatis 10.30 h Festgottesdienst für alle generationen

zur einweihung des neuen geläuts Pfr. Schlüter

02.09.2007 - 13. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst mit Abendmahl Pfr.‘in Pensing

11.15 h Kindergottesdienst

09.09.2007 - 14. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst mit Taufen Pfr.‘in Fey

11.15 h Kindergottesdienst

16.09.2007 - 15. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst Pfr. Schlüter

11.15 h Kindergottesdienst

12.15 h Taufgottesdienst

23.09.2007 - 16. So. n. Trinitatis 10.00 h Gottesdienst Pfr. Rosiepen

11.15 h Kindergottesdienst

30.09.2007 - 17. so. n. trinitatis 10.30 h Familiengottesdienst zum abschluss

der Kinderbibelwoche Pfr. Schlüter

07.10.2007 - erntedankfest 10.30 h Festgottesdienst für alle generationen

mit abendmahl Pfr. Schlüter

Wir laden sie sehr herzlich ein zum gottesdienst!

außerhalb der gottesdienstzeiten ist die Luther-Kirche an jedem mittwoch

Nachmittag zwischen 16.00 und 18.00 uhr für sie geöffnet!

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