IHR PERSÖNLICHES MAGAZIN Ausgabe 2⎥ 2013 - Bethlehem ...

bethlehem.de

IHR PERSÖNLICHES MAGAZIN Ausgabe 2⎥ 2013 - Bethlehem ...

IHR PERSÖNLICHES MAGAZIN Ausgabe 2⎥ 2013

TREFF

DAS INFOMAGAZIN DES BETHLEHEM GESUNDHEITSZENTRUMS STOLBERG gGMBH

Offene Türen ⎪ Seite 6-8 Wöchnerinnenstation ⎪ Seite 18-19


BETHLEHEM Gesundheitszentrum

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Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 01/13

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Ass. jur. Gábor Szük

Geschäftsführer

Liebe Leserinnen und Leser,

noch nie wurden so viele Patienten im BETHLEHEM Gesundheitszentrum

behandelt wie in 2012. 2013 feiert das Stolberger Krankenhaus

Jubiläum – seit 150 Jahren steht das Haus im Dienst für kranke

und leidende Menschen, für Prävention und Rehabilitation. Über

einen so langen Zeitraum kontinuierlich dieses Leistungspaket anbieten

zu können, ist nur möglich, weil unsere Mitarbeiter mit

unermüdlichem Einsatz bei der Sache sind. Mit ihrer Fachkompetenz

und gelebter Nächstenliebe geben sie der Medizin und Pflege im

BETHLEHEM Gesundheitszentrum ein Gesicht. Hier stehen der

Mensch und seine Gesundheit im Mittelpunkt der Versorgung.

Dieser Anspruch bleibt, auch wenn sich die Konkurrenzsituation in

der Krankenhauslandschaft weiter verschärft. Veränderte Strukturen

machen ein Umdenken im Gesundheitswesen mehr denn je nötig.

Das BETHLEHEM Gesundheitszentrum hat Potenzial und das nicht

nur, weil es Stolbergs größter Arbeitgeber ist, sondern weil hier die

gemeinsame Anstrengung auf allen Ebenen spürbar ist. Dank des

Wir-Gedankens werden wir auch in Zukunft Hürden bewältigen

können. Einen Teil des Leistungsspektrums stellen wir Ihnen im

aktuellen BTreff-Magazin vor. Viel Spaß beim Lesen –

bleiben Sie gesund!

Ihr

Ass. jur. Gábor Szük Dipl.-Kfm. Bernd Koch

Geschäftsführer Geschäftsführer

IMPRESSUM

Herausgeber

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Stolberg gGmbH

Gesellschafterin

Stiftung Katholische Kirchengemeinde

St. Lucia

Steinfeldstraße 5 · D-52222 Stolberg

Telefon +49 (0) 24 02 107 - 0

Telefax +49 (0) 24 02 107 - 4180

EMail sekretariat@bethlehem.de

Web www.bethlehem.de

V.i.S.d.P.

Dipl.-Kfm. Thomas Schellhoff

Geschäftsführer

Redaktion

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Heike Eisenmenger, Doris Kinkel-

Schlachter, Hans Arndt, Michael

Dischinger, Hartmut Albrecht

Gestaltung

AlbrechtDesigner / Stolberg-Rhld.

Dipl.-Kfm. Bernd Koch

Geschäftsführer

Produktion und Anzeigen

AlbrechtDesigner / Stolberg-Rhld.

Druck Auflage 3000

PrintProduction D-Aachen

Das Infomagazin des BETHLEHEM

Gesundheitszentrum Stolberg gGmbH

erscheint 4x jährlich. Namentlich

gezeichnete Artikel geben nicht in

jedem Fall die Meinung der Redaktion

oder des BETHLEHEM Gesundheitszentrums

wieder. Das Heft enthält Fotos

und Texte von Sr. Lissetta, Horst Schroten,

Kaja Erdem, Fotolia, Anselm Cosler

Images, MS-Jones-photos, Albrecht-

Designer, Hans Arndt, Doris Kinkel-

Schlachter, Anna Lena Weber und

Heike Eisenmenger.

Öffentlichkeitsarbeit

Ihre direkten Ansprechpartner,

wenn Sie Anregungen, Tipps und

Verbesserungsvorschläge an uns

weitergeben möchten: Redaktion

BTREFF, Heike Eisenmenger, E-mail

eisenmenger@bethlehem.de,

Telefon +49 (0) 24 02 107-4202

Redakteure

Heike

Eisenmenger

Doris

Kinkel-Schlachter

Hans R. Arndt

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

4 - 5 Was ist ein Krankenhaus?

9 Rezertifizierung

9 Qualitätsbericht 2012

10 - 11 Neue Partnerschaft

12 Abschied und Begrüßung

13 Die neue Ärztliche

Direktorin Dr. D. Hübner

14 - 15 Einweihung der

Institutsambulanz

16 Ärzte-Quartett am Telefon

18 - 19 Die Wöchnerinnenstation

25 Unsere Orthopäden

in Aachen

27 Boys’ Day

28 Kinderseite

29 Seelsorge

im BETHLEHEM

3

Titelthema

6 - 8 Tag der offenen Tür

Gesundheit

23 Weltinkontinenzwoche

Menschen im Mittelpunkt

20 30 Jahre Kiosk

21 - 22 Die Märchenerzählerin

26 Jubilarfeiern

30 - 31 Der Zentralist

32 - 33 Das Hobby der J. Lobe

Veranstaltungen / Kalender

24 Apothekennotdienst

Unterhaltung

34 Rezept

35 Rätsel

36 - 50 Das BETHLEHEM

von A - Z

Ein Leitfaden durch

das Haus


4

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Vom Armenhospital

zum modernen Gesundheitsdienstleister

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Mit diesem Zitat

hat Arthur Schopenhauer den Inhalt des Lebens auf den Punkt gebracht. Als der

Philosoph Ende des 18. Jahrhunderts geboren wurde, stand die Gesundheitsversorgung

bereits mitten in einer bahnbrechenden Entwicklung: Die ersten modernen Krankenhäuser

entstanden.

1710 wurde die Charité in Berlin als

Pestkrankenhaus gegründet und an

vielen Orten Europas entwickelten

sich immer mehr allgemeine Krankenhäuser,

wie um 1780 das Krankenhaus

in Wien mit über 2000 Betten.

Die medizinische Versorgung befand

sich im Wandel: Aus und neben dem

bis dahin verbreiteten Hospital, das

Alten, Kranken, Armen und Obdachlosen

Pflege bot, entstand das Krankenhaus.

Es wurde zum Platz für

intensive medizinische Diagnostik

und Therapie und zum Platz für Lehre

und Ausbildung. Die zunehmenden

Kenntnisse der Medizin durch eine

immer mehr auf Naturwissenschaften

beruhende Forschung ermöglichten

diesen Fortschritt.

Aachen als Wegbereiter

Doch die Vorläufer des heutigen Krankenhauses

reichen noch bis weit vor

diese Zeit. Bereits die alten Römer und

Griechen hatten erste Krankeneinrichtungen.

Die konsequente Entwicklung

unseres Krankenhauswesens begann

allerdings im frühen Mittelalter. Im

aufblühenden Christentum mit dem

Gedanken der Nächstenliebe und der

Barmherzigkeit entstanden die ersten

karitativen Wohlfahrtseinrichtungen.

Und Aachen spielte für die darauffolgende

Entwicklung in der ganzen Welt

eine zentrale Schlüsselrolle. Das

Aachener Konzil von 817 legte die

professionelle Ausübung von Heilkunde

und Krankenpflege in die

Hände von Mönchen und Nonnen.

Jedes Kloster sollte über die Einrichtung

eines Hospitals verfügen. Die Be-

herbergung und Pflege von hilfebedürftigen

Menschen, die von anderen

Stellen keine besondere Zuwendung

erhielten, wurde als christlicher Auftrag

verstanden. Dieser Auftrag der

Nächstenliebe hält bis in die heutige

medizinische Versorgung an. Auch

das BETHLEHEM Gesundheitszentrum

steht in katholischer Trägerschaft der

Stiftung Katholische Kirchengemeinde

St. Lucia in Stolberg. Sie stellt sich im

christlichen Sinne in den Dienst der

kranken und leidenden Menschen.

Neben dem christlichen Auftrag vieler

moderner Krankenhäuser kommt auch

ein gesetzlicher Auftrag hinzu, der die

flächendeckende Versorgung aller

Bundesbürger fordert. Der Gesetzgeber

versteht unter Krankenhäusern solche

Einrichtungen, in denen durch

ärztliche und pflegerische Hilfeleistung

Krankheiten, Leiden oder Körperschäden

festgestellt, geheilt oder

gelindert werden sollen oder Geburtshilfe

geleistet wird und in denen die

zu versorgenden Personen untergebracht

und verpflegt werden können.

Die Einrichtungen müssen fachlichmedizinisch

unter ständiger ärztlicher

Leitung stehen, über ausreichende,

ihrem Versorgungsauftrag entsprechende

diagnostische und therapeutische

Möglichkeiten verfügen und

nach wissenschaftlich anerkannten

Methoden arbeiten. Zusätzlich zu diesen

hohen Anforderungen gewinnen

vor allem in jüngster Zeit zunehmend

Kriterien wie Effizienz und Wirtschaftlichkeit

an Bedeutung. Das Krankenhaus

ist zum Gesundheitsdienstleister

geworden und muss sich mehr denn

je behaupten.

>>

Autorin: Kerstin Philipp


Vielfalt durch Spezialisierung

Mittlerweile gibt es nicht mehr das

eine Krankenhaus. Spezialisierungen,

unterschiedliche Träger und Bettenzahlen

haben eine vielfältige Krankenhauslandschaft

entstehen lassen.

Hochschulkliniken, Allgemeinkrankenhäuser,

Fachkrankenhäuser, Belegkrankenhäuser,

Praxiskliniken sowie

Tages- und Nachtkliniken stellen die

medizinische Versorgung sicher und

versorgten 2010 über 18 Millionen

Fälle.

Das Krankenhaus ist somit der wichtigste

Ort für die Anwendung des medizinisch-technischen

Fortschritts in

Diagnose und Therapie. Die Einrichtungen

stehen in unterschiedlicher

Trägerschaft. Nach Angaben der Deutschen

Krankenhausgesellschaft wurden

im Jahr 2010 von 2064 Kliniken

in Deutschland 30,5 Prozent von öffentlichen

Trägern, 36,6 Prozent von

freigemeinnützigen Trägern und 32,9

Prozent von privaten Unternehmen

betrieben. Öffentliche Träger sind zum

Beispiel Bund, Länder, Kreise und Gemeinden,

freigemeinnützige Träger

sind etwa Kirchen oder das Rote

Kreuz. Vor allem der Anteil öffentlicher

Einrichtungen hat in den letzten

Jahren stark abgenommen und private

Träger bestimmen zunehmend den

Markt mit.

Krankenhausfinanzierung

heute

Seit der Einführung des Krankenhausfinanzierungsgesetzes

(KHG) im Juni

1972 unterliegen deutsche Krankenhäuser

der dualen Finanzierung.

Waren zuvor in der monistischen

Finanzierung die Krankenkassen alleinige

Finanzierungsträger, trennt die

duale Finanzierung die Kosten in Investitionskosten,

die durch die Bundesländer

aufgebracht werden, und

pflegesatzfähige Kosten, die von den

Krankenkassen und ihren Versicherten

zu tragen sind. Grundlage für die Investitionskosten

ist der Krankenhausplan

des jeweiligen Bundeslandes.

Diese Pläne stellen dar, welche Kran-

kenhäuser mit welchre Bettenzahl und

welcher fachlichen Ausrichtung diesen

Bedarf decken sollen. Die Höhe

der Investitionskostenzuschüsse hängt

damit vom festgestellten Versorgungsgrad

des Krankenhauses ab. Die

laufenden Betriebskosten wie die Behandlung,

Gehälter und Material

kosten werden dagegen von den

Krankenkassen durch Erlöse aus

Pflegesätzen getragen.

Innovation und Menschlichkeit

seit 150 Jahren

Das BETHLEHEM Gesundheitszentrum

ist dazu gut

aufstellt. In diesem Jahr feiert

es sein 150-jähriges Bestehen.

Unser Haus hat in dieser

Zeit viele Entwicklungen

und Veränderungen mitgemacht.

Aus der ersten karitativen

Tätigkeit der Schwestern

vom Heiligen Franziskus

im 19. Jahrhundert hat sich

bis heute ein leistungsstarkes,

serviceorientiertes und

wirtschaftlich gesundes Unternehmen

der Caritas entwickelt.

Der heutige Name

„Gesundheitszentrum“ ist

Ausdruck dieser Entwicklung

– einer Entwicklung vom

Krankenhaus zum modernen

Gesundheitsservice.

Dabei wird die Zahlung nach Diagnosespezifischen

Fallpauschalen (DRGs)

errechnet. Die seit 2004 verbindlichen

Fallpauschalen ersetzten die

bis dato zur Abrechnung genutzten

Tagessätze für Krankenhausaufenthalte.

Mit der Fallpauschalenvergütung

rechnen die Krankenhäuser nun

für bestimmte Diagnosen und Prozeduren

einen festen Betrag bei den

Kostenträgern ab. ●

5


6

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Zum 150. Geburtstag öffnete das Stolberger Krankenhaus seine Pforten

Kein Tag wie jeder andere …

Wie viele Stunden das Planungsteam, bestehend aus Petra Grot, Horst Schroten und Michael

Dischinger sowie die beteiligten Mitarbeiter der Kliniken und Abteilungen in den „Tag der offenen

Tür“ investiert haben, will man gar nicht so genau wissen. Aber eins steht fest: Die Mühe hat sich

gelohnt – das dürfte jedem klar sein, der an jenem Wochenende hier war.

Der „Tag der offenen Tür“ fand aus Anlass des 150. Geburtstages

des Stolberger Hospitals statt. Trotz Regen wurde

das Krankenhaus schier überrannt – die Besucher kamen

in Massen, um Medizin zum Anfassen zu erleben. Sie wurden

nicht enttäuscht: Die Bandbreite dessen, was geboten

wurde, war riesig. Zum Fest gehörte genau genommen bereits

der Samstag: Die Bevölkerung war zur einer Filmvorführung

eingeladen, die von einer bewegenden

Männerfreundschaft erzählt. Essen und Trinken gab es gratis

– und das Kinovergnügen in netter Gesellschaft sowieso.

Der Haupttag war der Sonntag: Teilweise herrschte schon

Gedränge auf den Fluren, weil so viel Volk unterwegs war.

Der Besucher konnte in die Rolle des Arztes schlüpfen, ein

künstliches Hüftgelenk setzen, einen Knochen aufbohren,

beatmen oder beispielsweise einen Blick ins >>

Platz da: Sr. Melitta ist happy. Ein fantastischer Tag!


Innere des Körpers werfen. So wurden

Teddybären und Stoffhasen durchleuchtet,

um dem Nachwuchs zu erklären,

was Radiologie ist und warum

dieses Fachgebiet so wichtig ist. Auch

mit endoskopischen Geräten durfte

Jung und Alt arbeiten – eine spannende

Erfahrung für alle Beteiligten.

Nur eins ist dumm an einer solchen

Veranstaltung – zumindest dann,

wenn man ein solches Aufgebot wie

das „BETHLEHEM“ bestellt: Die Fülle

der Aktionen, die stattfanden, kann

man in der Bandbreite medial nicht

widerspiegeln. Das würde jeden Zeitungsbericht

und jedes Radiointerview

sprengen.

Die Besucher durften in einem echten

Rettungswagen „Probe liegen“ und er-

klärt wurde ihnen auch, wie es möglich

ist, ohne Blutentnahme den Sauerstoffgehalt

im Blut zu bestimmen.

Einer der Publikumsmagneten war die

Teddybärklinik – es war zum Knuddeln

zu beobachten, wie die Kleinen

mit großer Ernsthaftigkeit ihre Spielkameraden

„untersuchten“. Das Wunder

der Geburt und das Leistungspaket der

Kliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe

brachten Professor Christian

Karl und sein Team den Besuchern gefühlvoll,

aber auch sehr professionell,

näher.

Massage und Nadel setzen

Gerne angenommen wurde auch das

Angebot, sich von Physiotherapieschülern

eine Massage „verpassen“ zu

lassen. Auch chinesische Akupunktur

gehörte mit zu den Attraktionen. Ein

Highlight ganz anderer Art war der Besuch

der Theatergruppe „Feuervogel“,

ein Geschenk des Vereins „Menschenskind“.

Ein wahrhaft traumhaftes

Geschenk. Die als Drachen und Vögel

verkleideten Akrobaten faszinierten

die Menge vom Fleck weg.

Ebenso fasziniert waren die Besucher

von der Möglichkeit, alte und neue

Medizinstandards miteinander zu vergleichen.

Was vor 150 Jahren, also im Gründungsjahr

des Stolberger Krankenhauses,

als Innovation galt, ist heutzutage

schlichtweg undenkbar. Und

dennoch sind diese Errungenschaften

unverzichtbar, denn sie sind Teil der

Entwicklung.

>>

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8

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Fortsetzung von Seite 7

Anzeige

Auch historische OP-Geräte wurden

vorgestellt – und das in zwei echten

OP-Sälen. Das Krankenhaus hatte sich

am „Tag der offenen Tür“ für Notfälle

offiziell abgemeldet. Hausinterne Notfälle

wie ein Kaiserschnitt hingegen

wären hier vorgenommen worden. Es

versteht sich von selbst, dass die OPs

und auch alle anderen Räume entsprechend

der hohen Sicherheitsvorschriften

für Hygiene desinfiziert wurden.

Apropos Hygiene: Einfach allerliebst,

wie die Hygiene-Expertinnen, gewandet

in historische Gewänder, den

Quantensprung in ihrem Fachbereich

anschaulich darstellten. „Mensch, bin

ich froh, dass ich damals nicht gelebt

habe“, raunte ein Mann seiner Begleiterin

nach dem Besuch am Hygiene-

Stand ins Ohr. Recht hat er. ●

„Unser ausdrücklicher Dank gilt allen

Mitarbeitern. Es war großartig, wie sich

die Belegschaft eingebracht hat und das

BETHLEHEM Gesundheitszentrum als das

präsentierte, was es ist: Als ein leistungs-

starkes, modernes, aber auch sehr persön-

liches Krankenhaus, das den Patienten als

Menschen und nicht als Fall sieht.“

Gábor Szük und Bernd Koch, Geschäftsführer

Kölner Straße 51 · 53937 Schleiden-Gemünd · Tel. 0 24 44 / 22 40 · Fax 0 24 44 / 34 34


Mit Auszeichnung bestanden

Zum wiederholten Mal erfolgreich zertifiziert

Mitte April war es wieder soweit. Das BETHLEHEM Gesundheitszentrum stellte sich wieder

der Überprüfung seines Qualitätsmanagementsystems durch den TÜV Rheinland.

Bei dem zweitägigen Audit wurden

die Abläufe im gesamten Haus hinsichtlich

der Erfüllung von Anforderungen

und Richtlinien nach der

weltweit anerkannten Qualitäts-

Norm DIN EN ISO 9001:2008 überprüft

und bewertet. Nach 2007 und

2010 war es bereits die dritte Prüfung

dieser Art, die wieder einmal mit Auszeichnung

bestanden wurde.

Und auch das Zentrum für Rehabilitation

und Physiotherapie (ZAP) war in

diesem Jahr dabei. Zum ersten Mal –

und auch sie dürfen sich über diese

hohe Auszeichnung freuen.

„Es zeugt von sehr viel Mut, sich von

außen in die Karten gucken zu lassen“,

sagte Susanna Weber vom TÜV

Rheinland. „Es gibt die gesetzliche

BETHLEHEM Gesundheitszentrum Stolberg

Diagnosen, häufige Therapien, Fallzahlen

der Abteilungen, die apparative

Ausstattung, die Anzahl von Ärzten,

Pflegekräften und weiteren spezialisierten

Mitarbeitern - Informationen

pur und leicht verständlich, das ist

der Qualitätsbericht des BETHLEHEM

Gesundheitszentrums Stolberg.

„Wie auch in den letzten Jahren so informieren

wir auch dieses Mal unsere

Patienten, niedergelassene Ärzte und

andere Interessenten weit über das

vom Gesetzgeber geforderte Maß

hinaus“, sagte Horst Schroten, der für

die Erstellung des Berichtes verantwortlich

ist und der auch in gedruckter

Form vorliegt.

Grundlage, dass ein Qualitätsmanagement

vorhanden sein muss, aber

eine verpflichtende Überprüfung von

außen wird derzeit noch nicht gefordert“,

hob die Auditleiterin den freiwilligen

Schritt des BETHLEHEM

Gesundheitszentrums hervor. Gemeinsam

mit ihrem Kollegen Carl-

Theodor Braun besuchte sie alle

Krankenhausabteilungen von der

Aufnahme bis zur Intensivstation.

Dabei stellten sie nicht nur viele Fragen

und schauten in Akten und Aufzeichnungen,

sondern inspizierten

auch Schränke und Ecken. „Wir

überprüfen ausschließlich das Qualitätsmanagement

und nicht die Leistungen

der Mitarbeiter“, machte

Braun deutlich. Grundlage für die

Auditoren ist das Qualitätsmanage-

Dokumentierte Qualität -

Der Qualitätsbericht 2012

Der Spagat zwischen gesetzlichen

Anforderungen, der Menge an Informationen

und der Lesbarkeit ist auch

in diesem Jahr wieder gelungen. Befasst

sich der erste Teil mit allgemeinen

Angaben zum Haus, so werden

im zweiten Teil die einzelnen Abteilungen

mit ihren Leistungen und Spezialisierungen

vorgestellt. Teil drei und

vier zeigen transparent die Ergebnisse

aus Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement.


Der Bericht steht auch im Internet auf

der Seite des BETHLEHEM Gesundheitszentrum:

www.bethlehem.de/cms.php?id=346

ment-Handbuch des Hauses, in dem,

aufgebaut nach der ISO-Norm, alle

Handlungsabläufe des Krankenhausbetriebs

beschrieben sind.

Bei der Ergebnisverkündung am Ende

der zwei Audit-Tage wurde deutlich,

wie sehr sich die Arbeit gelohnt hat.

„Das BETHLEHEM Gesundheitszentrum

befindet sich auf einem sehr

hohen Qualitätsniveau. Alle sind motiviert,

engagiert und offen für weitere

Verbesserungen“, lobten Weber

und Braun.

Zum Schluss bedankten sich die Auditoren

für die herzliche Aufnahme, die

Begleitung und die Offenheit, der sie

im Haus begegneten und die nach

ihren Erfahrungen nicht selbstverständlich

sei. „Machen Sie weiter so,

Sie sind ein richtig tolles Team." ●

9


10

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Krankheitsbedingtes Ausscheiden

Das erklärte gestern Hans Mülders, der

Vorsitzende des BETHLEHEM Aufsichtsrates,

gegenüber gegenüber den Stolberger

Tageszeitungen. Bereits beim Neujahrsempfang

hatte Geschäftsführer Thomas

Schellhoff

von den schwie-

rigsten Jahren im

Gesundheitswesen

und roten

Wirtschaftsplänen

berichtet.

Krankheitsbedingt muss sich der 56-

Jährige nach fast 22 prägenden Jahren

an der Spitze des „BETHLEHEM“ von

der Geschäftsführung zurückziehen.

Mit Wirkung vom 1. April hat die CTW

mittels Geschäftsbesorgungsvertrages

die Leitung des Hauses im

150. Jahr seines Bestehens

übernommen. Als CTW-Geschäftsführer

haben der diplomierte

Kaufmann Bernd Koch

und der Jurist Gábor Szük nun

auch die Verwaltung des erst

einmal weiterhin eigenständig

geführten Krankenhauses

übernommen, das mit rund 950 Beschäftigten

Stolbergs größter Arbeitgeber

ist. Gestern stellten sie sich den

Mitarbeitern an der Steinfeldstraße vor.

Deren Dank galt vor allem dem scheidenden

Chef – „mit Tränen in den

Augen und lang anhaltendem Beifall“.

Hand in Hand mit der Caritas West

BETHLEHEM verhandelt über Partnerschaft

Man kennt sich schon länger, man versteht sich, man folgt katholischen Grundsätzen:

Das Stolberger BETHLEHEM Gesundheitszentrum und die Caritas Trägergesellschaft West

gGmbH (CTW) mit Sitz in Düren nehmen konkrete Gespräche über eine strategische

Zusammenarbeit auf, um das „Spital der Kupferstadt“ für die Herausforderungen der

Zukunft in einem von zunehmenden Wettbewerb geprägten Umfeld zu stärken.

Auf diese Feststellung legt Gábor Szük

ausdrücklich Wert. Und auch Thomas

Schellhoff bezeichnet es als Highlight

seines Arbeitslebens, dass die Mitarbeiter

immer auch in besonders schwierigen

Situationen ihm den Rücken

gestärkt haben. „Das brachte einen Mo

Mit Bernd Koch und Gábor Szük übernimmt

die Caritas Trägergesellschaft West die

Geschäftsführung im 150. Jahr des Bestehens

tivationsschub“, dankt Schellhoff für die

vielen persönlichen Gespräche; sie sind

ihm wichtig.

Vieles hinterfragen, Gespräche führen

und das BETHLEHEM kennenlernen,

„Wir werden auf Augenhöhe

und partnerschaftlich die

Verhandlungen aufnehmen.“

Hans Mülders, Vorsitzender des Aufsichtsrates

das ist auch ein Anliegen der beiden

neuen Geschäftsführer. „Wir wollen die

Ziele des Hauses weiter verfolgen, aber

auch vorhandene Strukturen optimieren

und sich neu ergebende Optionen

nutzen“, sagen Gàbor Szük und Bernd

Koch. Mit St. Elisabeth Jülich, St. Josef

Linnich, St. Augustinus und St. Marien

in Düren, St. Antonius Schleiden, St.

Joseph Prüm, St. Elisabeth Köln und

St. Nikolaus Andernach ist die CTW

ganz bzw. teilweise Träger von acht

Krankenhäusern sowie drei Senioreneinrichtungen.

Zumindest mit den

Häusern in der Region soll die Zusammenarbeit

mit

Stolberg zukünf-

tig intensiviert

werden.

Während in den ctw-eigenen Krankenhäusern

sich Direktoren um die Verwaltung

kümmern, wollen sich Koch und

Szük persönlich um das Stolberger

BETHLEHEM kümmern und an mehreren

Tagen der Woche vor Ort präsent

sein. In Prokurist und Personalchef

Helmut Drummen finden

sie darüber hinaus einen kompetenten

Ansprechpartner, der

auch lange Jahre an der Spitze

des Kuratoriums der Pfarrgemeinde

St. Lucia als Träger stand.

Seit 2009 wurde diese in die

„Stiftung Katholische Kirchengemeinde

St. Lucia“ überführt, die Gesellschafter

der BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Stolberg gGmbH ist. „Als

ich den Vorsitz des Aufsichtsrates übernahm,

habe ich prophezeit, dass in zehn

Jahren nur noch wenige Häuser solitär

überleben können“, erinnert sich Hans

Mülders. „Es wird dramatische Verän-

>>

Von Jürgen Lange (Stolberger Zeitung/Stolberger Nachrichten)


Wechsel an der Spitze des BETHLEHEM Gesundheitszentrums.

Helmut Drummen (re.), Thomas Schellhoff (Mitte)

und Hans Mülders (li.) begrüßen die neuen Geschäftsführer

Gábor Szük und Bernd Koch von der Caritas Trägergesellschaft

West mit Sitz in Düren.

derungen in der Krankenhauslandschaft

geben“.

Mit der CTW werde das

BETHLEHEM nun „auf

Augenhöhe und partnerschaftlich

die Verhandlungen

aufnehmen“, um

über einen möglichen

Zusammenschluss zu

reden; und dabei gehe es

keineswegs um eine Notübernahme,

betont Mülders.

Allein die Erkrankung

von Thomas Schellhoff

habe die Entwicklung

beschleunigt, sich nach

Partnern umzusehen.

„Und wir hätten selbstverständlich

auch ohne

eine Option auf weitere

Gespräche bereitgestanden,

um den Stolbergern

bei der Übernahme

der Geschäftsführung

zu helfen“, ergänzt

Szük. Dass man

in der Caritas Trägergesellschaft

innerhalb kurzer

Zeit einen fundierten

Partner zur Geschäftsführunggefunden

habe, hätten die

Mitarbeiter „mit Erleichterung

aufgenommen“,

berichtet Helmut Drummen.

„Wir liegen auf

der gleichen Wellenlänge.“


Ass. jur.

Gábor Szük

Lebenslauf

Jahrgang 1952 / geboren in Debrecen, Ungarn

Geschieden / drei Kinder

Studium der Rechtswissenschaft an der Rheinischen

Friedrich-Wilhelms- Universität Bonn

Berufliche Laufbahn

1984 bis 1987 Rechtsanwalt in Köln

1988 bis 1991 Referent bei dem Caritasverband

für das Bistum Aachen e. V.

ab 04/1991 Geschäftsführer der Krankenhäuser

St. Augustinus Krankenhaus, Düren und St. Joseph-

Krankenhaus, Prüm

ab 1996 Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft

West gGmbH sowie der angeschlossenen

Krankenhäuser und Altenhilfeeinrichtungen

Weitere Tätigkeiten

Mitglied der Schiedsstelle-KHG Rheinland,

Düsseldorf

Mitglied der Arbeitsrechtlichen Schlichtungsstelle

beim Caritasverband für das Bistum Aachen e.V.

Mitglied in den Fachausschüssen des KKVD

„Recht und Verträge“ und „Personal und

Organisation“

Lebenslauf

Jahrgang 1966 / geboren in Köln

Verheiratet / zwei Kinder

Studium der Betriebswirtschaft

an der Universität zu Köln

Dipl.-Kfm.

Bernd Koch

11

Berufliche Laufbahn

1992 bis 1995 Prüfungsmitarbeiter bei der Expertax, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

mbH, Düsseldorf (Jahresabschlussprüfung

im Bereich Krankenhaus und Altenpflege)

1995 bis 09/1997 Projekttätigkeit (Einführung SAP R 3) und

Abteilungsleitung beim Landschaftsverband Rheinland (LVR)

in Köln für die Rheinischen Kliniken. 1997 bis 09/2001

Hauptabteilungsleiter Finanzen im Gesundheitszentrum Ev.

Stift St. Martin Koblenz gGmbH. Ab 1998 Prokurist des Gesundheitszentrums

Ev. Stift St. Martin gGmbH sowie Prokurist

der GZ-Service am Ev. Stift St. Martin Koblenz GmbH.

10/2001 bis 12/2003 Geschäftsführer der Stiftung Ev. Stift

St. Martin in Koblenz. Ab 01/2004 Geschäftsführer des Klinik-

und Altenhilfe-Verbundes „Stiftungsklinikum Mittelrhein

gGmbH“ in Koblenz. Ab 04/2006 Geschäftsführer der Caritas

Trägergesellschaft West gGmbH sowie der angeschlossenen

Krankenhäuser und Altenhilfeeinrichtungen. Freie Tätigkeiten

1997 bis 2007 Referent beim Deutschen Krankenhausinstitut

DKI in Düsseldorf. Beratungstätigkeiten für die GEBERA Beratungsgesellschaft

in Köln


12

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Der „Neue“ heißt Markus Müller und

ist seit dem 1. Januar 2013 Leiter des

Rechnungswesens im BETHLEHEM

Gesundheitszentrum. Er war der

Wunschkandidat seines Vorgängers,

Manfred Nievelstein, der mehr als 38

Jahre im Stolberger Krankenhaus arbeitete.

Dass jemand nach 38 Jahren

still und heimlich geht, kommt nicht

in die Tüte und auch dann nicht,

wenn man wie Manfred Nievelstein

nun gar nicht gern im Mittelpunkt

steht. Seine Kollegen hatten sich richtig

was einfallen lassen, um „ihrem“

Manfred „Auf Wiedersehen“ zu sagen.

Martina Havlena aus der Verwaltung

hatte ein Abschiedslied getextet, Hans

Fräger, der wie Havlena ebenfalls ein

langjähriger Weggefährte von Nievelstein

ist, sorgte mit einer Bildershow

für Unterhaltung.

Zurück zum „Neuen“: Gebürtig ist

Müller aus Baesweiler. Dort lebte er

mehr als 30 Jahre, zog dann nach

Eschweiler. Nach dem Abitur und

einer anschließenden kaufmännischen

Ausbildung studierte er an der Fachhochschule

Aachen Wirtschaftswissenschaften

und schloss 2002 als

„Diplom-Kaufmann (FH)“ ab. Im Anschluss

startete er eine Laufbahn als

Prüfer bei einer mittelständischen

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die

überwiegend im sogenannten „Non-

Profit“-Bereich tätig ist und unter an-

derem das BETHLEHEM betreute. Hierüber

kam er 2007 mit dem BETHLE-

HEM in Kontakt und war über fünf

Jahre mit dem Haus in Kontakt.

Insofern ist ihm das Haus nicht fremd

und er zögerte nicht, als die Geschäftsleitung

ihm anbot, die Nachfolge

von Nievelstein zu übernehmen.

„Die neue Aufgabe macht großen

Spaß, wenngleich es natürlich nicht

immer einfach ist. Die Zusammenarbeit

mit den Kolleginnen und Kollegen,

die ich ja zum Teil bereits seit

Jahren kenne, schätze ich sehr. Wichtig

ist mir zudem eine gute und vertrauensvolle

Zusammenarbeit mit

unseren Geschäftspartnern sowie den

Der „Neue“

in der Verwaltung

Markus Müller stellt sich vor. Er ist Nachfolger von Manfred Nievelstein,

welcher 38 Jahre die Abteilung „Rechnungswesen“ leitete.

Voll war es beim Fest in der EssBar,

zu dem Manfred Nievelstein anlässlich

seines Ruhestandes eingeladen hatte.

Goodbye and hello

Alles Gute: Manfred Nievelstein (rechts)

gratuliert seinem Nachfolger, Markus Müller,

zum erfolgreichen Einstieg. Nievelstein

verlässt nach mehr als 38 Jahren das Haus.

Patienten und ihren Angehörigen“,

zieht Müller ein erstes Fazit. „Natürlich

ist vieles auch für mich noch neu,

und ich lerne fast jeden Tag noch

dazu. Aber durch die gute Einarbeitung,

die ich durch Herrn Nievelstein

erfahren durfte, und das gut bestellte

Feld, das er hinterlassen hat, geht

vieles schon routiniert von der Hand.“


Neuigkeiten

Frauenpower

im BETHLEHEM

Dr. Dolores Hübner ist

die neue Ärztliche Direktorin

Dr. Dolores Hübner (50 Jahre), Chefärztin

der Radiologie, wurde kürzlich von

ihren Kollegen zur neuen Ärztlichen Direktorin

bestimmt. Die Wahl findet im

Rhythmus von drei Jahren statt. Professor

Dr. Klaus Bläsius, der neun Jahre lang

das Amt inne hatte, stand für eine Wiederwahl

nicht zur Verfügung.

Dr. Dolores Hübner war zuvor Bläsius

Stellvertreterin. Der gebürtigen Spanierin

zur Seite steht als stellvertretender Ärztlicher

Direktor fortan Privatdozent Dr.

Heiner Kentrup, der die Klinik für Kinder-

und Jugendmedizin am Stolberger

Krankenhaus leitet. ●

Sie ist die neue Ärztliche Direktorin

am BETHLEHEM Gesundheitszentrum:

Die 50-jährige Dr. Dolores Hübner,

Chefärztin der Klinik für Radiologie.

Deutsch-Chinesische Freundschaft

Ein Austausch, von dem alle profitieren

Das ist der Grundgedanke der Partnerschaft, die das BETHLEHEM Gesundheitszentrum

mit zwei Krankenhäusern in Ningbo unterhält

Ningbo ist eine Küstenstadt der ostchinesischen

Provinz Zhèjiāng. Die

Partnerschaft besteht seit mehreren

Jahren und lebt unter anderem von gegenseitigen

Besuchen. Unter den Vertretern

des Stolberger Krankenhauses,

die die chinesischen Gäste jetzt willkommen

hießen, waren auch Personalchef

Helmut Drummen und

Christa Marx von der Pflegeleitung,

die vor rund eineinhalb Jahren ihrerseits

bereits Ningbo besucht hatten.

Zum Empfangskomitee gehörte natürlich

auch die neue Ärztliche Direktorin

Dr. Dolores Hübner, die die

Radiologie am „BETHLEHEM“ leitet.

Helmut Drummen (5. von rechts), Dr. Dolores Hübner (6. von re.) und Christa

Marx (re.) führten den Besuch aus China, der in Begleitung von Herbert Prömper

(4. von links) kam, durch das BETHLEHEM Gesundheitszentrum.

Dr. Hübner zeigte den Gästen, die

sich aus Ärzten und Vertretern des Gesundheitsamtes

aus Ningbo zusammensetzten,

ihre Klinik. Begleitet wird

die Delegation bei ihrem Besuch in

der Aachener Region von Herbert

Prömper, Vorsitzender des Vereins zur

Förderung der Städtepartnerschaft

Aachen-Ningbo.

Er betonte, dass das „BETHLEHEM“

das einzige Krankenhaus in der Region

sei, das gleich zu zwei Hospitälern

in Ningbo Partnerschaften

unterhalte. ●

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14

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Kinder- und Jugendpsychiatrie sind jetzt unter einem Dach an der Steinfeldstraße in Stolberg

„Endlich sind Tagesklinik

und Institutsambulanz zusammen!“

Nicht nur die ärztliche Leiterin, Prof. Beate Herpertz-Dahlmann, freute sich über den

Umzug der Kinder- und Jugendpsychiatrie am BETHLEHEM Gesundheitszentrum. Auch

das Team vor Ort, das allein im vergangenen Jahr 115 junge Patienten tagesklinisch versorgt

und 1300 neue Patienten zusätzlich zu vielen so genannten „Wiederholern“ in der Institutsambulanz

empfangen hat, fühlt sich an der neuen Arbeitsstätte rundum wohl.

Der Umzug erspart viele Wegezeiten,

die jetzt den Kindern und Jugendlichen

zugute kommen, und es gibt

auch mehr Möglichkeiten zum Austausch,

was für eine Kinder- und Jugendpsychiatrie

besonders wichtig ist.

Hinzu kommt ein schneller Ersatz und

Vertretung bei personellen Ausfällen.

Behandelt werden in der modernen

Klinik im ehemaligen Grünenthal-

Gebäude, die auch bei der Inneneinrichtung

großen Wert auf Wohl-

Das Team der Kinder- und Jugendpsychiatrie

fühlt sich wohl im

neuen Zuhause an der Steinfeldstraße

3a, denn nun ist alles unter

einem Dach.

fühl-Atmosphäre legt, junge Patienten

mit Erkrankungen aus dem gesamten

Spektrum der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

„Im Jahr haben wir zwischen

400 bis 500 Patienten“, sagte Dr.

Christine Wilhelm, Leiterin der Stolberger

Außenstelle.

Herpertz-Dahlmann betonte die hilfreiche

und nutzbringende Zusammenarbeit

mit der Kinderklinik des

„BETHLEHEM“ sowie dem Sozialpä-

diatrischen Zentrum. Auch viele andere

wichtige Institutionen in Stolberg,

darunter Jugendamt und Schulen, unterstützten

die Einrichtung des Uniklinikums

Aachen. „Danken möchte ich

ganz besonders den Mitarbeitern, die

aus dieser Institution und dieser Klinik

einen Ort des Wohlfühlens und Heilens

in einem ganzheitlichen Sinne

gemacht haben. Dazu tragen auch die

schönen Räumlichkeiten bei. Bei meinen

freitäglichen Visiten habe ich

>>


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immer das Gefühl, nach Hause zu

kommen“, so die Professorin.

Helmut Drummen bedankte sich auch

beim Ehepaar Wirtz, „diese Räume

sind in einem tollen Zustand“, so der

Personalleiter des Stolberger Krankenhauses.

Zu den Gratulanten gehörte

ebenfalls Hildegard Nießen, die Thomas

Schellhoff als „Motor des Krankenhauses“

und damit die bisherige

Arbeit des bald scheidenden Geschäftsführers

in den Vordergrund

stellte. Darüber hinaus lobte sie die

Arbeit der Klinik, „in drei Jahren hat

sich eine erfolg- und segensreiche Institution

etabliert. Dieses Fachgebiet

ist eine wichtige Säule in unserer Gesellschaft.

Kinder müssen gesund aufwachsen

und gesund erwachsen

werden“.

Dem konnte sich Pfarrer Hans-Rolf

Funken, der anschließend die neuen

Räume segnete, nur anschließen:

„Kinder sind der größte Schatz in unserer

Gesellschaft. Dass sie positiv

aufwachsen können, ist unsere wich-

Chefärztin Professor Beate Herpertz-Dahlmann: „Die räumliche Zusammenlegung

ist ein wegweisender Schritt für die Zukunft.“

tigste Aufgabe. Wenn man sich nicht

um Kinder kümmert, verarmt die Gesellschaft!“

Die Außenstelle des Klinikums gibt es

seit 2010 in Stolberg. „Mit dem

Umzug vom Kaiserplatz in die direkte

Nähe des Stolberger Krankenhauses

wird die engmaschige Zusammenarbeit

auch optisch sichtbar“, sagte

Oberarzt Wolfram Kröger. ●

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BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Das „Ärtze-Quartett“ des BETHLE-

HEM Gesundheitszentrums stand

bei der Telefonaktion der Aachener

Zeitung und Aachener Nachrichten

den Lesern Rede und

Antwort: Dr. Ulrich Neisius

(links), Dr. Bernd Kallenberg

(2. von li.), Privatdozent Dr. Dr.

Christoph Dietrich und Privatdozent

Dr. Joachim Heise (rechts).

Netzwerk am BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Telefonaktion mit „Ärzte-Quartett“

Missempfindungen und Schmerzen am After – viele Menschen

sind betroffen, aber aus Scham wird oft geschwiegen

Zudem herrscht häufig Ratlosigkeit,

denn es tauchen viele Fragen

auf. So wie etwa die, welcher

Arzt zuständig ist. Die Antwort

lautet: Optimal ist, wenn die unterschiedlichen

Fachschaften eng

zusammenarbeiten und ein starkes

Netzwerk bilden, damit alle

Erkrankungen im Bereich Enddarms

vom jeweiligen oder auch

von mehreren Spezialisten behandelt

werden können.

Am BETHLEHEM Gesundheitszentrum

gibt es ein solches Netzwerk.

Gespannt haben es vier

Ärzte: Privatdozent Dr. Dr. Christoph

Dietrich, Chefarzt der gastro-

enterologisch spezialisierten Klinik

für „Innere Medizin“, Privatdozent

Dr. Joachim Heise, Chefarzt für

Allgemeinchirurgie, Dr. Ulrich

Neisius, ein auf dem Gebiet des

Enddarms erfahrener Hautarzt, und

der proktologisch qualifizierte Internist

und niedergelassene Mediziner

Dr. Bernd Kallenberg. Das

„Quartett“ stand im Mittelpunkt

der Juni-Aktion der Veranstaltungsserie

„Leser fragen – Ärzte

antworten“. Das ist eine Aktion der

Aachener Zeitung und Aachener

Nachrichten auf StädteRegionsebene,

bei der Experten über

unterschiedliche medizinische

Themen informieren.

>>


Tür an Tür

Die vier Mediziner arbeiten

quasi Tür an Tür. Der Dermatologe

Neisius ist direkt im angrenzenden

Ärztehaus II ansässig

und der Internist Kallenberg

am Stolberger Kaiserplatz.

Warum die enge Zusammenarbeit

und räumliche Nähe so

wichtig sind, erläutert Dr.

Heise: „Juckt es am After, kann

das unterschiedliche Ursachen

haben, was wiederum höchst

unterschiedliche Behandlungen

erfordert.“

Fissuren (Hautrisse) und ausgeprägte

Hämorrhoiden etwa

wären beim Chirurgen optimal

aufgehoben. Hämorrhoiden im

Anfangsstadium wiederum können

sehr gut vom niedergelassenen

Arzt behandelt werden.

„Liegt hingegen ein Verdacht

auf Dick- und Enddarmendzündungen

oder Tumore vor, sollte

ein Krankenhaus-Gastroenterologe

zurate gezogen werden,

während bei spezifischen Hauterscheinungen

der erfahrene

Hautarzt gefragt ist“, sagt Dr.

Heise.

„Da es aber keinen allmächtigen

Allrounder für alle Teilaspekte

gibt, ist das Zusammenwirken

der Teilgebiete

eminent wichtig. Die kurzen

Wege sind also nicht nur praktisch

und zeitsparend für den

Patienten – sie machen einen

intensiven und zügigen Austausch

innerhalb der Fachgebiete

möglich, der in der

Qualität bei räumlicher Distanz

kaum gegeben wäre.“ ●

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Schuppenhauer

Aus: Ralph Schäpers

Ein Kaktus wird nicht gern rasiert

Es lebte einst ein junger Bauer,

der war ein toller Fischverhauer,

schon morgens drosch auf Fisch er ein

und schnitt sie später alle klein.

Das konn’t er gut, das war bekannt.

Sein Fisch kam stets aus erster Hand.

Auf eins jedoch, da ist er sauer:

Ein jeder nennt ihn Schuppenhauer.

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BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Im BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Stolberg erblicken jedes Jahr über

1000 Kinder das Licht der Welt.

Der Kostenbeitrag für eine diesbezügliche

Unterbringung für die Eltern auf

den Stationen A2 / C2, den Wöchnerinnenstationen,

kann vorab im Aufnahmebüro

geklärt werden.

Die Wöchnerinnenstation

im BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Von Beginn an zusammen -

Mutter, Vater und Kind

Auf der Station A2 / C2 , angegliedert an den Kreissaal,

wurden alle Patienten-Zimmer im Rahmen des Umbaues

modernisiert. Die hellen und freundlichen 2-Bett-Zimmer

sind so eingerichtet, dass 24-Stunden-Rooming-in gewährleistet

werden kann. Einzelzimmer stehen zur Verfügung.

Auf Wunsch kann je nach Verfügbarkeit jedes Zimmer als

Familienzimmer genutzt werden. Der Vater bleibt bei

Mutter und Kind, damit die junge Familie sich mit

der nötigen professionellen Unterstützung in

einem geschützten Rahmen kennenlernen kann.

In unserem Bistro auf Station wird in

der Zeit von 7.45 bis 9.30 Uhr ein

reichhaltiges Frühstücksbuffet angeboten.

Auch den restlichen Tag über findet

man dort Tee, Kaffee, sowie Obst,

Joghurt und Brot für den ,,kleinen

Hunger“. Das Mittagessen und Abendessen

wird mit Tablettsystem direkt ins

Zimmer gebracht und kann einige

Tage vorher ausgewählt werden.

Insgesamt arbeiten auf der Wochenstation

/ Gynäkologie 27 Pflegekräfte,

zusammengesetzt aus Krankenschwester,

Kinderkrankenschwestern

und Hebammen in Voll-und Teilzeit.

Da das Stillen einen Schwerpunkt bildet

und sich das Krankenhaus der Initiative

,,Babyfreundliches Krankenhaus“

angeschlossen hat, sind alle

Mitarbeiterinnen speziell geschult.

>>


Einige Schwestern haben die Zusatzausbildung

,,Still-und Laktationsberaterin“

(ILCBC). Zudem gibt es ein

separates Stillzimmer, in welches sich

die Mütter zurückziehen können, um

in behaglicher Atmosphäre die Ruhe

zum Stillen zu finden.

Gemeinsam mit den Gynäkologen,

den Hebammen im Kreissaal und

auch den Kinderärzten wird eng zusammengearbeitet.

Dadurch können

auch die Kinder, deren Mütter einen

Schwangerschaftdiabetes hatten oder

Kinder mit sogenannter ,,Neugeborenen-Gelbsucht“

überwiegend bei der

Mutter bleiben. Durch die Angliederung

der Kinderklinik im Hauses, ist

jederzeit ein Kinderarzt schnell zur

Stelle. Auch die Mütter, deren Kinder

auf der Früh-und Neugeborenen-Intensivstation

behandelt werden müssen,

können jederzeit ihr Kind schnell

und bequem mit Aufzug erreichen.

Die Eltern werden täglich in der

Grundpflege ihres Neugeborenen angeleitet

und unterstützt. Auch finden

diverse Untersuchungen wie z. B.

Stoffwechselscreening, Hörtests oder

Vorsorgeuntersuchungen (durch den

Pädiater) statt. Ziel ist, dass durch Unterstützung

während des Klinikaufenthaltes

die Eltern die ersten Tage zu

Hause mit ihrem Kind rundum genießen

können und Sicherheit im Umgang

mit ihrem Neugeborenen gewinnen

konnten. ●

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BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Der Mann hinter dem Tresen hat für jeden ein nettes Wort

Peter Gatzen betreibt seit drei Jahrzehnten

einen kleinen Kiosk im „BETHLEHEM“

„Früher war ich mit meinem Kiosk in der alten Telefonzentrale untergebracht.

Da war noch weniger Platz als hier“, erzählt der 58-Jährige schmunzelnd.

Nach dem Umbau aber hat Peter

Gatzen deutlich mehr Platz: Sein kleiner

Laden, in dem schier jedes Fleckchen

als Verkaufsfläche genutzt wird,

ist gleich im Eingangsbereich zu finden.

Gelernt hat der studierte Betriebswirt

den Beruf des Industriekaufmanns. „Der

Umgang mit Menschen lag mit schon

immer und irgendwann war einfach

Zeit für etwas Neues – so ergab sich

dann alles“, erzählt Peter Gatzen. Im

Laufe der Jahre als Kioskbesitzer in

einem Krankenhaus hat er schon manch

Kurioses, Trauriges, aber auch viel Schönes

erlebt. Das Herz geht ihm auf, wenn

Er ist ein guter Zuhörer: Kioskbesitzer Peter Gatzen,

der sein 30. Firmenjubiläum feiert.

ein Patient, der lange krank war, endlich

genesen ist. „Man leidet und freut sich

mit den Menschen, die man kennenlernt.

So mancher, der in den Laden

kommt, will sich einfach nur die Seele

frei reden. Mit einem Fremden fällt

einem das manchmal leichter“, so seine

Erfahrung. Ans Aufhören denkt Peter

Gatzen noch lange nicht – dafür macht

ihm die Arbeit viel zu viel Freude. ●

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Frau Sommer erzählt

Wenn aus dem bösen Drachen

ein guter Freund wird

Dann ist im „BETHLEHEM“ Märchenstunde. Profi-Erzählerin Regina Sommer sorgt dafür,

dass die jüngsten Patienten abgelenkt sind und sich wohlfühlen. Sogar Frühchen!

Sophie ist neun

Jahre alt. Bis vor

einigen Monaten

konnte sie alles eigenständig

machen.

Jetzt liegt sie im

Krankenhaus auf

der Kinder-Intensivstation,

an Schläuche

angeschlossen.

Aufgrund einer

neurologischen

Schwierigkeit hat

sie die Fähigkeit

verloren, zu schlucken

und im Schlaf

ausreichend zu

atmen.

Sophie und ihre Eltern müssen sich

jetzt auf einen neuen Lebensabschnitt

einstellen. Noch liegt sie im BETHLE-

HEM Gesundheitszentrum. Heute ist

Regina Sommer bei der jungen Patientin.

Sie ist Aachens berühmte Stadterzählerin.

Über 200 Märchen, Mythen,

Erzählungen, eigene Geschichten

sowie Aachener Sagen und Legenden

gehören zu ihrem Repertoire, mit dem

sie auf internationalen Erzählfestivals,

vor Schulklassen und eben neuerdings

auch im Stolberger Krankenhaus auftritt.

Sie ist heute zum dritten Mal bei Sophie

und erzählt ihr ein Märchen, das

der Geschichte von „Die Schöne und

das Biest“ ähnelt. Ein Kaufmann bringt

seinen drei Töchtern Geschenke mit.

Nur wegen der Rose im Winter für die

Jüngste lacht man ihn aus. Er findet sie

in einem Schlossgarten, wo halb Sommer,

halb Winter ist. Ein schwarzer

Drachen kommt ihm nach und will

dafür die Tochter. Er holt sie auch

Regina Sommer (links) in ihrer Tätigkeit auf der Frühchen-Station des

BETHLEHEM Gesundheitszentrum.

wider Erwarten in sein Schloss. Nach

anfänglicher Angst gewinnt sie den

Drachen lieb. Allerdings möchte sie

zu ihrem Vater und ihren Schwestern,

um ihnen zu sagen, dass es ihr gut

geht. Sie verspricht dem Drachen, nur

drei Tage zu bleiben. Nachdem sie unbewusst

die Frist versäumt, findet sie

das Schloss tot und den Garten komplett

im Winter. Als sie das Tier dort

unter verfaultem Kohl findet und mit

Wasser wiederbelebt, ist es ein Königssohn,

und sie heiraten.

Regina Sommer erzählt das Märchen

mit all ihren Sinnen, zeigt in die Luft,

als der Drache fliegt, um die jüngste

Tochter zu holen, schnuppert an der

imaginären Rose, spricht mal lauter,

mal leiser, flüstert und macht Geräusche.

Und Sophie? Sie geht regelrecht

mit. Und so wie die jüngste Tochter im

Märchen sich mit dem Drachen anfreundet,

so lernt vielleicht auch Sophie

ein Stück weit, mit ihrem

persönlichen Drachen, also ihrer

Krankheit, umzugehen,

die Angst davor

zu verlieren.

„Als ich das erste Mal

bei Sophie war und

ihr ein Märchen erzählt

habe, hat sie ihre

Arme bewegt, und

ihre Mutter war sehr

erstaunt und sagte, sie

könne das eigentlich

gar nicht mehr“, freut

sich die Erzählerin

über die kleinen Erfolge.

Beim zweiten

Mal hat die Neunjährige

mit Regina Sommer

gesprochen, und

heute bewegt sie ihre

Arme erneut. „Sie denkt mit, beteiligt

sich, denkt voraus, das ist toll“, so

Sommer.

Ebenfalls auf der Intensivstation liegt

die kleine Milena. Gerade mal 1350

Gramm leicht ist das Frühchen. Milenas

Mama Sandra Dederichs hat ihre

Hand auf dem Rücken ihrer Tochter

liegen, während Regina Sommer das

russische Märchen „Das Schwänchen“

wiedergibt. Bei der milden, sanften

Stimme der Profi-Erzählerin zuckt das

Füßchen des Babys, und selbst Dr.

Volker Siller gerät bei diesem Anblick

in Verzückung. Als ehemaliger Oberarzt

der Kinderklinik am BETHLEHEM

Gesundheitszentrum schaut er naturgemäß

auf den Monitor, nimmt die

Werte zur Kenntnis. „Wenn etwas

spannend ist, geht die Herzfrequenz

hoch“, sagt der Vorsitzende des Vereins

Menschenskind schmunzelnd.

Der gemeinnützige Verein zur Förderung

der Betreuung und Beratung

>>

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22

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Fortsetzung von Seite 21

kranker Kinder und ihrer Familien ermöglicht

es, dass Regina Sommer einmal

im Monat das Stolberger

Krankenhaus besucht und für seine

jüngsten Patienten da ist. „Ich durfte

noch nie für Frühchen erzählen, das

ist eine Premiere“, sagt sie und Siller

ergänzt: „Für alle!“ Sommers Kollege

in Kanada berichtete über gute Erfahrungen

in diesem Bereich. Er habe

seinem Sohn Jacob, seinerzeit auch

ein Frühchen, Tag und Nacht Märchen

erzählt, und als Jacob drei oder

vier Jahre alt war, habe er die Märchen

wiedererkannt. „Für mich ist es

wichtig, dass es eine Korrespondenz

zwischen den Kindern und mir gibt“,

betont Regina Sommer. Und sie sagt,

dass sie bei Frühchen Milena die

Energie spüre. „Esoteriker sagen Aura

dazu“, erklärt sie. Es gibt keine klaren

Erkenntnisse, keine Studien, aber in

diesem Moment ist da Milenas

Mama, die ganz schlicht feststellt:

„Mein Kind war in der Erzählzeit sehr

ruhig.“ Außerdem habe sie selbst die

Atmosphäre als sehr entspannend

empfunden.

„Es ist sehr eindrucksvoll, Frau Sommer

kann aus einem riesigen Fundus

an Märchen schöpfen und die Geschichten

je nach Reaktion der Kinder

anpassen“, begrüßt Dr. Heiner

Kentrup die neue „Märchenstunde“

auf seiner Station. Der Chefarzt der

Kinderklink zeigte sich sofort einverstanden,

als Siller und Sommer an ihn

herangetreten waren. „Im weitesten

Sinne kann man das durchaus als gesundheitsfördernd

bezeichnen. Auf

jeden Fall gibt es eine Phase des

Wohlfühlens, die Kinder sind von

ihrer Krankheit abgelenkt und das

allein ist ja schon ein positiver

Effekt“, sagt Kentrup. ●

Regina Sommer (links) und

Dr. Volker Siller können so manches

erzählen.

In Ilses weite Welt eintauchen

Das BETHLEHEM Gesundheitszentrum erhält

Spezialkoffer für Demenzkranke von AOK-Pflegekasse

Helmut Drummen (Personalleiter), Manfred Wüller (AOK), Christa Marx

(stellv. Pflegedienstleiterin), Stephanie Heck (Pflegeexpertin für Menschen

mit Demenz), Helga Frings (stellv. Leitung Physiotherapie), Eva Drexler

(Psychologin)

Ilse ist die Großmutter von Sophie

Rosentreter, einer jungen Hamburgerin,

die erfolgreich als Model und

Moderatorin bei einem bekannten TV-

Musiksender gearbeitet hat.

Als Ilse wegen fortgeschrittener Demenz

in ein Pflegeheim kam und die

37-Jährige bei ihren nahezu täglichen

Besuchen feststellte, dass es der alten

Damen im Heim an Beschäftigung

fehlte und nur das TV-Gerät lief, aber

ihre Oma den Inhalt der Sendungen

nicht mehr verstehen konnte, kam ihr

die Idee, spezielle Filme für Menschen

mit Demenz zu produzieren. Bei Filmen

ist es nicht geblieben. Neben dem

Zelluloid produziert Sophie Rosentreter

mittlerweile komplette interaktive Beschäftigungssets

mit Fotokarten, Musik

und Gegenständen zum Fühlen und

Ertasten.

Das Gesundheitszentrum erhielt jetzt

durch Manfred Wüller von der örtlichen

AOK-Pflegekasse eines dieser

umfangreichen Beschäftigungssets für

den Einsatz in der Pflege demenziell erkrankter

Patienten. „Das BETHLEHEM

Eine gute Idee

Gesundheitszentrum hat mit großem

Engagement die Initiative ergriffen, um

den Alltag demenziell erkrankter Patienten

im Krankenhaus für alle Beteiligten

angenehmer zu gestalten“, sagt

Manfred Wüller. Auf diesem längst

nicht für alle Kliniken selbstverständlichen

Weg wolle die AOK auch durch

dieses Beschäftigungsmaterial das

BETHLEHEM unterstützen. Helmut

Drummen, Personalchef des BETHLE-

HEM Gesundheitszentrums und die

stellvertretende Pflegedienstleiterin

Christa Marx freuen sich gemeinsam

mit dem Demenz-Kompetenzteam des

Krankenhauses über das neue Material.

„Obwohl wir schon viel erreicht

haben, liegt im Bereich der pflegerischen

Versorgung und Betreuung der

demenziell erkrankten Patienten noch

ein weiter Weg vor uns“, resümiert

Christa Marx. Das BETHLEHEM sei

aber bereits heute ein sehr weitgehend

demenzfreundliche Krankenhaus bestätigte

Manfred Wüller den Erfolg der

vielfältigen Aktivitäten des Krankenhauses,

auch aus seiner Sicht als Vorstandsmitglied

der Alzheimergesellschaften

NRW. ●


Veranstaltung am 26. Juni 2013

im Rahmen der Weltinkontinenzwoche

Beginn ist um 12 Uhr im Foyer: Dort

werden unsere Mitarbeiter für Pflege,

Physiotherapie sowie das Team des

Sanitätshauses Bajus bis 17 Uhr über

diverse Möglichkeiten informieren.

Kompetente Hilfe

Blasen- und Darmschwäche ist ein Leiden,

das meist totgeschwiegen wird.

Zu groß ist die Scham der Betroffenen

und deren Angehörige trauen sich

nicht, das Problem offen anzusprechen.

Sie schweigen, statt professionelle

Hilfe zu suchen. Dabei gibt es

eine Reihe von Möglichkeiten, die Beschwerden

zu lindern und somit die

Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Kompetente Hilfe bietet das BETHLE-

HEM Gesundheitszentrum in Form

eines neuen Services an: Die Kontinenzberatung

findet fortan jeden

Dienstag statt – und zwar von 16 bis 17

Uhr in der gynäkologischen Ambulanz.

Der Service wird vom Krankenhaus

kostenfrei für Betroffene und deren Vertraute

angeboten.

Das Team der Kontinenzförderung besteht

aus den beiden Schwestern Elke

Steverding und Elisabeth Kremers

sowie Thomas Büttgen, der als Physiotherapeut

im Gesundheitszentrum arbeitet.

Die beiden Schwestern haben

eine spezielle Ausbildung zur Förderung

der Kontinenz absolviert.

Die Anleitung durch die Fachleute des

BETHLEHEM Gesundheitszentrums erfolgt

vor allem praxisnah in der Handhabung

von Pflegehilfsmitteln – und bei

therapeutischen Maßnahmen u.a. das

korrekte Anlegen eines Kondomurinals

oder die Durchführung eines Toiletten-

Hierbei geht es u.a. um Inkontinenz

bei Diabetes, Beckenbodengymnastik,

Ernährung, Produkte, Sturzprävention

und auch, wie man in der Pflege den

Patienten helfen kann.

Weiter geht es um 16 Uhr im Restau-

Scham ist hier fehl am Platz

trainings. Wer gerade sich just als

Patient stationär im Krankenhaus befindet,

kann sich sofort und unbürokratisch

für ein Pflegetraining anmelden.

Trotz aller Bemühungen, die Kontrolle

über Blase und Darm wieder zu erlangen,

müssen vor allem ältere Menschen

oft lernen, mit ihrem Leiden zu leben.

Eine wichtige Rolle spielen dabei spezielle

Hilfsmittel. Für leichte bis mittlere

Inkontinenzgrade eignen sich etwa

anatomisch geformte Vorlagen, die es

für Männer und Frauen in verschiedenen

Größen und Saugstärken gibt.

Krankenunterlagen schützen das Bett

oder die Sitzmöbel vor Nässe. Wenn

das Aufsuchen der Toilette aus eigener

Kraft nicht mehr machbar ist, sind mobile

Toilettenhilfen sehr nützlich.

Demenziell erkrankte Menschen sind

fast immer von Inkontinenz betroffen

und aufgrund des geistigen Verfalls,

sind in solchen Fällen Hilfsmittel die

einzige Lösung. Doch diese Hilfsmittel

sind langfristig nicht eben billig. In der

Beratung wird auch die Frage der Kostenübernahme

geklärt.

Eins ist den Experten der Kontinenzberatung

besonders wichtig: Die Betroffenen

können in einem geschützten

Raum alle Fragen stellen, die sie beschäftigen,

und sie können sicher sein,

dass ihnen geholfen wird. ●

rant „Essbar“ mit einem medizinischen

Vortrag, der leicht verständlich Wissen

vermittelt und auch über operative

Methoden unterrichtet.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung

ist nicht erforderlich. ●

Neuer Service des Gesundheitszentrums: Beratung bei Blasen- und Darmschwäche.

Die Sprechstunde zur Kontinzenförderung ist kostenlos und wird jeden Dienstag angeboten.

Eine Anmeldung für einen Beratungstermin

im ZAP ist unbedingt

notwendig. Kontakt: Elke Steverding,

Telefon-Nummer 02402-

1074316. Die Beratung wird jeden

Dienstag in der Zeit von 16 bis 17

Uhr in der gynäkologischen Ambulanz

kostenlos angeboten.

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BETHLEHEM Gesundheitszentrum


Orthopädie auf Augenhöhe in der „Mayerschen”

Viele Besucher, viel Lob –

das ist das Fazit der Veranstaltung

„Die engmaschige Zusammenarbeit mit orthopädischen Praxen in der

Region ist Teil des Konzeptes zur Früherkennung von Erkrankungen“: Diese Aussage von

Prof. Dr. Klaus Bläsius, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des BETHLE-

HEM Gesundheitszentrums, war Grundlage einer gemeinsamen Kooperationsveranstaltung

mit den orthopädischen Praxen Bakies aus Aachen und Dr. Plum-Schunk aus Eschweiler.

Unter dem Motto „Orthopädie auf Augenhöhe“waren

alle Interessierten bei

freiem Eintritt in der “Mayerschen

Buchhandlung” in Aachen eingeladen,

mit den Orthopäden und spezialisierten

Chirurgen zu sprechen. Geboten

wurden kurze Vorträge, die über neue

Materialien, Therapien (im OP als auch

in der Physiotherapie) informierten. Es

war viel los, ununterbrochen strömten

Besucher in den Saal.

Dass bei dieser Veranstaltung die Klinik

gezielt mit Praxen vor Ort zusammen

arbeiten, hat seinen Grund: „Von einer

intensiven Vernetzung zwischen Klinik

mit den ortsansässigen Partnerpraxen

profitiert der Patient“, sagte Bläsius.

Vor diesem Hintergrund sind auch regelmäßig

die Stolberger Klinik-Ärzte in

den Sprechstunden der Praxen in Aa

chen und Eschweiler anzutreffen. ●

Geballte Kompetenz: Ralf Bakies (links), Dr. Marlies Plum-Schunk

und Prof. Dr. Klaus Bläsius (rechts) luden gemeinsam zur Orthopädieveranstaltung

in die Mayersche Buchhandlung in Aachen ein.

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BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Gegen die Grippewelle

sind selbst die fleißigsten Mitarbeiter nicht gefeit!

Statt sich feiern zu lassen, musste die Mehrheit der Jubilare wegen eines

grippalen Infekts das Bett hüten. Doch wenigstens zwei Jubilaren konnten Personalleiter

Helmut Drummen (links) und die Vorsitzende der MAV, Inge Lohrsträter

(2. von rechts), gratulieren: Dr. Christian Stolte (Mitte), Rosalinde Gier

und Mario Schmitz (rechts) erschienen fit und munter zur kleinen Feierstunde.

"Weiter so"

Die aktuelle Grippewelle zu Beginn des Jahres machte auch vor den Jubilaren der

Monate Januar und Februar nicht halt, denn die Hälfte von ihnen war erkrankt.

Ein dickes „Dankeschön“ für gute Arbeit!

„Vielen Dank für die vielen Jahre und

die gute Arbeit, die Sie für das Krankenhaus

geleistet haben“: Mit diesen Worten

gratulierte Helmut Drummen,

Personalleiter des BETHLEHEM Gesundheitszentrums,

den treuen Mitarbeitern,

die der Einladung zur Jubilarehrung

gefolgt waren. Ebenfalls

Glückwünsche überbrachten die Vorsitzenden

der Mitarbeitervertretung

Inge Lohrsträter sowie die Pflegedirektorin

Agnes Gerden-Schmitz. Man

hoffe, so die einhellige Meinung, dass

noch viele weitere Jahre hinzukommen.

Unter den Jubilaren ist auch Iris Fest,

die „gute Seele der Geschäftsführung,

„die immer viel Geduld aufbringt und

stets die Übersicht behält“, sagte Agnes

Gerden-Schmitz.

Die Jubilare: Iris Fest (10 Jahre / Sekretariat

Verwaltung), Irene Hac (20 Jahre

/ Zentral-OP), Gerd Dieter Klein

(20 Jahre / Zentraleinkauf) und Ingeborg

Hürten (25 Jahre / Service). ●

Unser Foto zeigt von links Ingeborg Hürten, Personalleiter Helmut Drummen,

MAV-Vorsitzende Inge Lohrsträter, Pflegedirektorin Agnes Gerden-Schmitz,

Irene Hac, Gerd Dieter Klein und Iris Fest.

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Personalleiter Helmut Drummen und

die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung,

Inge Lohrsträter, begrüßten die

langjährigen Mitarbeiter: „Sie haben

mit dazu beigetragen, dass das BETH-

LEHEM Gesundheitszentrum einen so

guten Ruf hat und auch weiter auf Erfolgskurs

bleibt.“

Die Jubilare heißen: Rosalinde Gier

(Haus Lucia) und Dr. Christian Stolte

(Zentralambulanz), die beide seit 10

Jahren für das Haus tätig sind sowie

Monika Frechen (B1 Anästhesie) und

Ariane Schönewald (Zentral-OP Anästhesie),

jeweils 15 Jahre dabei. Seit 20

Jahren für unser Haus arbeitet Mario

Schmitz (Technische Abteilung). Auf

beeindruckende 35 Jahre bringt es

Josef Lang (A5) und Ilka Schütz (Med.

Controlling), 15 Jahre. ●

Auslösung Rätsel Seite 35


Reinschnuppern in die Berufswelt

„Boys’Day“?

Wadesdatdanu?

Typische Frauenberufe? Das BETHLEHEM Gesundheitszentrum räumt mit diesem Vorurteil auf

und machte zum zweiten Mal bei der bundesweiten Veranstaltung „Boys’ Day“ mit.

Dreizehn Schüler im Alter von 10 bis

15 Jahren fanden sich in der Franziska-Schervier-Schule

ein, um sich

einen Einblick in das Gesundheitswesen

und in angeblich typische

Frauenberufe zu verschaffen.

Die Jugendlichen schnupperten in

diverse Bereiche, sie erlebten, wie

Patienten in der Zentral-Ambulanz aufgenommen

wurden, wie sie versorgt

und wie sie nach Hause entlassen wurden.

Blutdruckmessung und wie man

die Hände richtig desinfiziert, das lernten

sie in der Krankenpflegeschule. Besichtigen

durften sie u.a. die Chirurgie,

Orthopädie, Pädiatrie und die Intensiv-

Station. Die Jungen verließen am Ende

des Tages das Stolberger Krankenhaus

beladen mit spannenden Eindrücken.

Und einige der Schüler waren hellauf

begeistert von der Vorstellung, hier später

ihre Ausbildung machen zu können.

Wir würden uns freuen. Jou, man. ●

Bild-Suchrätsel

Wo befindet sich der rechts abgebildete

Gegenstand im BETHLEHEM

Gesundheitszentrum?

Drei unter Ausschluss der Öffentlichkeit

gezogene Einsendungen

mit der richtigen Antwort erhalten

vom Krankenhaus eine kleine Überraschung.

Mitarbeiter des BETHLE-

HEM sind ausgeschlossen.

Ihre Lösung bitte einschicken an:

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Öffentlichkeitsarbeit

Steinfeldstr. 5 · 52222 Stolberg oder

bilderraetsel@bethlehem.de n

DAY?

?

>>

27


28

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

ZU VIEL SONNE ONNE IST SCHLECHT FÜR DIE HAUT AUT

Braun sein um

jeden Preis ist doof

Was brauchst du, um im Urlaub Spaß

zu haben? Natürlich Sonnencreme.

Denn so ein Sonnenbrand kann ganz

schön weh tun. Aber wieso kann man

sich eigentlich in der Sonne verbrennen?

Die Antwort ist einfach: Weil die

Sonne ziemlich heiß ist und ihre

Strahlung bis zur Erde reicht. Wir

haben eine so genannte Ozonschicht,

die geht immer mehr kaputt, weil wir

Menschen zu oft mit dem Auto fahren

und auch Flugzeuge sorgen mit ihren

Abgasen für reichlich Umweltverschmutzung.

Und weil die

Ozonschicht immer mehr

Lücken hat, kommt mehr von

der schädlichen Strahlung

durch.

Sonnenbank

nur ab und zu

Auch wenn deine Eltern

ab und zu auf die Sonnenbank

gehen, ist

das nicht gesund.

So wie zu viel

Sonne Krebs verursachen

kann,

und Krebs ist eine

böse Krankheit!!!

Deshalb ist es echt

wichtig dich einzu-

cremen und nicht zu lange in der

Sonne rum zu sitzen. Bestimmt fährst

du dieses Jahr in den Urlaub, oder?

Wenn ja, wohin? Dort musst du dich

auch vor der Sonne schützen. Hier

meine kleinen Urlaubshelfer:

Creme dich immer ein, auch wenn die

Sonne ganz wenig scheint, zieh eine

Kappe an, um dich vor einem Sonnenstich

zu schützen. Trink viel und halte

dich immer wieder mal im Schatten

auf. Auch eine Sonnenbrille ist eine

gute Idee – und sieht cool aus.

Was ist ein

Sonnenstich?

Ich erklär dir noch mal kurz, was ein

Sonnenstich ist. Bei einem Sonnenstich

hast du am Kopf einen Sonnenbrand,

der kann sehr weh tun und ist

auch gefährlich!

Viele Menschen lieben es, ein Sonnenbad

zu nehmen. Sie gehen da nicht

in eine Badewanne voll Sonnenstrahlen,

nein, sie legen sich stundenlang in

die Sonne, um braun zu werden! Ein

bisschen davon ist ja schön und man

kann allen stolz präsentieren, wo man

war und wie sonnig es war, aber zu

viel von den Sonnenstrahlen sind

nicht gut. ●

Also creme dich immer gut ein,

und viel Spaß in deinem

nächsten Urlaub. Eure

Anna Lena

Weber


Seelsorge im BETHLEHEM

„Ruht ein wenig aus“

Gedanken zur Ferienzeit

Die Ferien stehen vor der Tür. Alle

freuen sich auf diese Zeit. Für die

meisten heißt das: Raus aus dem Alltag

und einfach mal so richtig ausspannen

und auftanken; Sonne, Sand,

Meer, Berge und Natur genießen.

Kann aber für einen Kranken dieses

Thema Bedeutung haben? Vielleicht

im Augenblick der Krankheit nicht.

Aber für die meisten Kranken wird es

bald eine Zeit der Erholung und des

Aufatmens geben.

Was aber bedeutet eigentlich „Ferien“?

Im Lateinischen bedeutet „feriae“

freier Tag. Die meisten

Menschen sind eingebunden in vielerlei

Verpflichtungen im häuslichen und

beruflichen Leben. Ferien stehen

dafür, frei zu sein von den Pflichten

des Berufes, Abstand zu gewinnen

vom Stress und Druck der Arbeit.

Dazu kann es hilfreich sein, an einen

schönen Ort zu verreisen und vielleicht

sogar nicht erreichbar zu sein.

Auch im häuslichen Leben gibt es

mancherlei Verpflichtungen, vor allem

in der Familie. Davon sich für eine

Weile zu distanzieren, ist auch ein Aspekt

von Ferien. Egal ob man zu

Hause bleibt oder gemeinsam verreist:

Es ist wichtig, dass jeder seinem Freiraum

bekommt. Für jeden Urlaub gilt:

Einmal nicht müssen - einen anderen

Rhythmus leben dürfen - Körper und

Seele baumeln lassen, das alles tut gut.

Ferien wünschen sich alle, und jeder

hat ein Recht darauf. Urlaubstage dienen

der Erholung. Jeder braucht hin und

wieder eine Zeit der Ruhe und des Kräftesammelns.

Das geschieht individuell

auf verschiedene Weise. Die einen finden

Erholung in der Natur, beim Wandern,

Bergsteigen oder am Meer.

Anzeige

Andere gewinnen neue Anregungen

durch kulturelle Angebote, durch Besichtigung

von Kunstwerke oder Reisen.

Wieder andere suchen das

Gespräch mit anderen Menschen.

Auch das Lesen von Büchern oder das

Hören von Musik bringt neue Impulse

ins Leben. Es gibt auch Menschen, die

bewusst in den Ferien die Begegnung

mit GOTT suchen in Tagen des

Pilgerns und des Schweigens.

Geh aus, mein Herz, und suche Freud

In dieser lieben Sommerzeit

An deines Gottes Gaben

(Paul Gerhardt)

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

allen, Ihren Familien, Freunden und

Bekannten erholsame Ferien. Ferien

für Leib und Seele. „Ruht ein wenig

aus“ (Mk 6,31.) ●

Schwester

Lissetta Munduparambil

SABS

Info Seelsorge

Die Heilige Messe feiern wir in der Krankenhauskapelle

jeden Sonntag um 08.45

Uhr. Zur Mitfeier laden wir Sie herzlich ein.

Die Krankenhauskapelle finden Sie auf der

zweiten Etage (gegenüber der Station C 2).

Die Heilige Messe wird aus der Kapelle

auch in die Patientenzimmer übertragen.

Bitten Sie das Pflegepersonal, Ihnen den

richtigen Kanal einzustellen. Nach der

Heiligen Messe besteht die Möglichkeit

zum Kommunionempfang auf den

Krankenzimmern.

Ein evangelischer Gottesdienst wird

einmal im Monat auf der Orgelempore

gefeiert. Bitte beachten Sie dazu den

Aushang auf der Station.

Als Ort der stillen Besinnung und des

Gebets ist die Krankenhauskapelle täglich

von 07.00 – 20.00 Uhr geöffnet.

Wöchentlich einmal findet auf Wunsch

auf den Stationen A2, C2 und B4 die

Segnung der Neugeborenen statt.

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Für ein Gespräch stehen Ihnen Sr. Lissetta,

Pfr. Christoph Schneider und Pfr. Andreas

Hinze gerne zur Verfügung. Bitten Sie das

Pflegepersonal, Ihren Wunsch weiterzuleiten.


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BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Telefonzentrale im BETHLEHEM

„Der Zentralist bekommt am meisten mit!“

Die Redaktion hat Mitarbeiter Thomas Goebbels-Atay bei seinem Nachtdienst

über die Schulter geschaut

Das Telefon steht nicht still, auch nachts nicht.

Thomas Goebbels-Atay arbeitet seit fast 20 Jahren

als Verwaltungsangestellter im Schichtdienst.

Er kann einfach nicht still sitzen bleiben.

Ständig steht er auf, hat den Telefonhörer

in der Hand, hängt einen

Schlüssel zurück in den Schrank zu

den etlichen anderen, weist einer

Familie den richtigen Weg oder

nimmt eine schwangere Frau auf.

„Jede Nacht ist hier was anderes los,

mal mehr, mal weniger, aber eines ist

sicher: Ruhig ist es hier nie, es gibt

immer etwas zu tun“, sagt Thomas

Goebbels-Atay. Zeit für ein Lächeln

hat er dabei immer, und egal wie

knapp die Antwort ausfällt – ein

„Danke“ oder ein „gern geschehen“

dürfen nicht fehlen.

Der 43-Jährige arbeitet im Herzen des

BETHLEHEM Gesundheitszentrums,

dort wo alles zusammenläuft: in der

Zentrale. Heute hat der Verwaltungsangestellte

Nachtdienst, und so umfassend

das Aufgabengebiet schon

tagsüber ist, verlangt es von den insgesamt

sieben Damen und Herren, die

hier in drei Schichten arbeiten, in den

nächtlichen Stunden doch besonders

viel ab. „Tagsüber haben wir ja auch

die Ehrenamtler am Empfang, die uns

einiges an Arbeit abnehmen“, sagt

Goebbels-Atay. Und die Aufnahme

neuer Patienten liegt während dieser

Zeit in den Händen anderer Kollegen,

aber aufgenommen wird im BETHLE-

HEM rund um die Uhr, da müssen –

neben dem Team der Zentralambulanz

– auch die Mitarbeiter der Zentrale in

den Abend- und Nachtstunden ran.

Vier Monitore hat Thomas Goebbels-

Atay in seiner Nachtschicht im Blick,

auf diesen sind weitere Ausschnitte zu

sehen. „Verschiedene Bereiche des

Hauses werden per Kamera überwacht“,

erklärt er. Immer, wenn der

Vater von zwei Kindern mal eine ruhige

Minute hat, widmet er sich dem

Dienstplan, der vom Nachtdienst geschrieben

werden muss, damit die

Kollegen am nächsten Tag im Bild

sind. Wenn Störmeldungen auftreten,

wird der Handwerker, der gerade Bereitschaft

hat, gerufen, und so muss

auch heute einer ins Haus kommen.

Kaum hat er sich beim Zentralisten

nach der Reparatur eines Störfeldes

verabschiedet, kommen zwei Polizisten

zum Empfang – sie wollen wissen,

wo ein bestimmter Patient liegt. Kurze

Zeit später kommt eine Dame ins Erd- >>


geschoss und fragt nach Kopfhörern

und Telefon-Chipkarte, „die geben wir

hier auch heraus“, sagt Goebbels.

„Zur Kinderstation fahren Sie bitte auf

die vierte Etage“, lotst er freundlich ein

um sein krankes Kind besorgtes Paar

zu den Aufzügen, um kurze Zeit später

die Schlüssel für den OP entgegenzunehmen,

den eine Dame vom Reinigungsteam

abgibt. Die Schlüssel

haben ihren Platz in einem Schrank,

in dem alle Schlüssel fürs Haus untergebracht

sind. Ordnung muss hier

sein, schließlich ist auch die Verantwortung

groß. Apropos Verantwortung:

Vieles sei im Zuge der Technik

mittlerweile leichter. „Die Papierberge

bei den Patientendaten bleiben, aber

so ist das eben“. Und wenn der Drucker

dann schon mal zu viele Blätter

„ausspuckt“, dann müssen diese ordnungsgemäß

entsorgt werden, denn

zur Patientenpflege gehört auch der

Datenschutz.

Am Telefon möchte derweil eine Frau

wissen, ob ihr Mann stationär bleiben

müsse, und ein junger Mann gibt Thomas

Goebbels-Atay an der Empfangstheke

die Daten seiner schwangeren

Frau durch, damit diese aufgenommen

wird. Wer ist ihr Hausarzt, wer ihr Gynäkologe?

Anschrift, Versicherung,

Geburtsort, Konfession, Fragen über

Fragen… Über die Aufnahme eines

Patienten vergehen einige Minuten.

Die ausgedruckten Seiten lässt sich

der Verwaltungsangestellte unterschreiben

und gibt dem werdenden

Vater die Kopien mit. Ähnlich läuft es

bei der Frau ab, die ihren kleinen

Sohne angemeldet hat und sich als Begleitung

aufnehmen lässt.

Eine weitere „Putzfee“ verabschiedet

sich und gibt die Schlüssel der Bäderabteilung

ab, die sie auf Hochglanz

gebracht hat, und als einer der beiden

Funkmelder piept, weiß Goebbels,

dass er den Notarzt anzurufen muss.

„Der hat natürlich auch einen Melder,

das machen wir sicherheitshalber,

falls es einen Ausfall geben sollte“, erklärt

er. Bei einem älteren Pärchen

drückt er ausnahmsweise mal ein

Auge zu: Oma und Opa seien sie ge-

worden und wollten

doch nur

schnell das Neugeborene

sehen und

ein Geschenk abgeben,

plappert

die Dame ganz

aufgeregt drauf los.

Obwohl die Besuchszeiteigentlich

um 21 Uhr

endet, findet sich

ein Weg, dass die

Großeltern kurz

hoch dürfen.

„Danke, vielen

Dank“, ruft die

Frau noch und eilt

mit ihrem Mann

zum Aufzug.

Ein warmes Essen

zwischendurch?

„Das kann man

vergessen, weil es

eh meistens kalt

wird“, lächelt der

gelernte Konditor,

der vor knapp 20

Jahren im BETHLEHEM angefangen

hat und eigentlich höchstens ein Jahr

bleiben wollte, dann aber doch „hängen

geblieben“ ist. Das Grinsen wird

noch breiter, als es ums menschliche

Grundbedürfnis geht. „Lange Toilettengänge

habe ich mir abgewöhnt.

Wenn, gehe ich nur ganz kurz!“ Und

dann wird natürlich abgeschlossen.

In all den Jahren hat der Hobby-Angler

und -Jäger schon einiges erlebt und

gesehen, nicht nur Schönes, wenn er

an Schlägereien und Betrunkene zurückdenkt.

Dafür muss er umso mehr

schmunzeln bei der ein oder anderen

Anekdote: Zum Beispiel gab es früher

immer wieder Obdachlose, die sich

ins Krankenhaus eingeschlichen und

es sich auf einer der vielen Toiletten

eingerichtet hatten, um die Nacht

nicht bei Minusgraden überstehen zu

müssen. „Das kommt heute gar nicht

mehr vor“, sagt er. Dann berichtet er

noch über eine Frau, die vor dem Eingangsbereich

der alten Zentrale entbinden

musste. Über den Rest

schweigt Thomas Goebbels-Atay und

Pflegezentrum

„Die helfende Hand“

Alten- und Pflegeheim

Kurzzeitpflege

Betreutes Wohnen

Seniorenwohnpark Gressenich

Mobiler Alten- und Krankenpflegedienst

Restaurant-Café Antik

Pflegezentrum „Die Helfende Hand“

Hamicher Weg 16 - 18

Schevenhütter Str. 22 - 26 Telefon 02409 / 7020

52224 Stolberg-Gressenich E-mail: info@helfende-Hand.net

sagt zum Schluss mit einem Augenzwinkern:

„Der Zentralist bekommt

am meisten mit!“ ●

Das sind die Mitarbeiter der Telefonzentrale:

Martina Bayer, Petra Klein, Hans

Jürgen Gilles, Thomas Goebbels-Atay

Herbert Malchert, Wolfgang Koerlings

Rick Dongen.

Anzeige

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Herr der Schlüssel: Jeder Türöffner hat hier seinen

festen Platz. Wenn Thomas Goebbels-Atay

Dienst hat, hat er dafür Sorge zu tragen.


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BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Unsere Mitarbeiter:

Jessica Lobe

will als Schriftstellerin

durchstarten

Seit fast einem Jahr lebt die aus Stade stammende

Medizinische Fachangestellte in Stolberg. Hauptberuflich

arbeitet die 27-Jährige im BETHLEHEM Gesundheitszentrum.

Privat will sie als Autorin Karriere machen.

Jessica Lobes Bücher gibt es

ausschließlich als Download.

Ich weiß es noch wie heute: Es war

Oktober 1998 – mein zartes Alter 13

Jahre, als ich die Pilotfolge zu der

Vampir-Serie „Buffy – Im Bann der

Dämonen“ sah. Diese Serie zog mich

sofort in ihren Bann – bei dem Namen

nicht verwunderlich. Einen Tag später

begann ich – für mich selbst – die

erste Folge aufzuschreiben. Mit den

Jahren wurden daraus eigene Geschichten.

Viele von denen sind noch

auf meinem Computer gespeichert

und warten darauf, veröffentlicht zu

werden. Sie drängen sich mir immer

wieder auf, und ich weiß nicht, mit

welcher ich zuerst beginnen soll.

Erstlingswerk

Mit Anfang zwanzig wuchs in mir stetig

der Wunsch, ein Buch zu veröffentlichen.

Nach vierzehn Monaten Arbeit

an dem Manuskript zu „Allan – Das

Relikt der Götter“ war es im Oktober

2012 dann endlich soweit: Ich begann

mich bei ungefähr vierzig Verlagen zu

bewerben. Im Januar 2013 bekam ich

die erhoffte Zusage eines Nischenverlags,

welcher mein Manuskript als

e-book veröffentlicht hat.

Eigentlich war es mein Ziel gewesen,

ein Buch in die Buchhandlungen bringen

zu können. Doch nach drei Monaten

und vierzig Bewerbungen war

ich froh, dass ich endlich einen Verlag

gefunden hatte, der mir die Chance

geben wollte, mir als Autorin einen

Namen zu machen. Mittlerweile ist

ein halbes Jahr vergangen und ich

habe mich dazu entschieden, meine

Bücher selbst zu publizieren.

Die Kontrolle behalten

Das heißt zwar mehr Arbeit für mich

(von Formatierungen des Textes bis

hin zum Hochladen auf das Portal

„amazon“), doch habe ich selbst die

Kontrolle über meine Veröffentlichungen.

Ich kann jederzeit etwas am Text,

dem Cover, dem Preis usw. ändern

und kann einsehen, wie viele Bücher

ich schon verkauft habe. Das alles

hatte ich mit Verlag nicht. Es ist aufregend

und spannend zu beobachten,

auf welchem Rang mein Buch liegt

und ich freue mich immer wieder über >>


Anzeige

Kundenbewertungen. Selbst negative

Kritik sollte sich ein Autor zwar nicht

zu sehr zu Herzen nehmen, doch

picke ich mir zum Beispiel die Kritiken

raus, die mich in meiner Schreibweise

verbessern könnten.

Meine Cover gestalte ich selbst. Meist

benutze ich Fotos, welche ich am PC

so bearbeite, dass ein Bild draus entsteht.

Doch auch Acryl-Malereien

kommen dabei zum Einsatz. Diese Art

der Covergestaltung macht einmal unheimlich

Spaß und ich denke, dass es

sehr gut bei den Lesern ankommt,

wenn das Cover speziell auf das Buch

und dessen Story und vor allem von der

Autorin persönlich angefertigt wurde.

Derzeit arbeite ich an dem zweiten

Teil der Trilogie um den jungen Helden

Allan, den ich dieses Jahr noch

veröffentlichen möchte. Teil drei folgt

dann 2014, woraufhin ich mit einer

Zombie-Reihe beginnen werde, denn

mit Zombies habe ich schon Erfahrung

gemacht. Ende Januar beteiligte mich

mein ehemaliger Verleger an der Zombie-Reihe

„Violent Earth“, zu dem ich

mit einer anderen Neu-Autorin

den Teil Erstschlag

beigetragen

habe. ●

Kurzbeschreibung „Allan –

Das Relikt der Götter“

Der Schattenprinz Xantos

entsandt in Richtung Tylonia,

Land des Lichts und

Land der Menschen,

seine bösartigen Schergen,

die ihm die sagenumwobenenSchwerter

des Lichts bringen

sollen, mit dessen

Hilfe er das Land

in vollkommene

Dunkelheit stürzen

will. Die Prinzessin

des Landes

wählt den jungen

Allan dazu aus,

jene Schwerter

vor dem

Schattenprinzen

zu finden

und somit

das Land vor

dem bevorstehenden Chaos zu

schützen. Er gerät in Abenteuer, welche

er sich nie zuvor hätte erdenken

können. Verrat, Täuschung und Lüge

versuchen dabei immer wieder ihn

von seinem Weg abzubringen.

Lest es selbst und werdet eins

mit dem Buch … werdet eins

mit Allan!

Unser Team

Mehr Infos zu Jessica Lobe,

ihrem Erstling und den

kommenden Projekten auf

www.jessicalobe.jimdo.com

Würselener Straße 117

D-52222 Stolberg

Telefon: (0 24 02) 2 80 72

Telefax: (0 24 02) 8 46 16

E-Mail: info@pflegemobil-trudygehlen.de

www.pflegemobil-trudy-gehlen.de

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BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Das gute Rezept:

Leichte Kost an heißen Tagen

z.B. Sülze (mit und ohne Fleisch)

Leichte Ernährung mit geringem Fettanteil anstelle von deftigen Mahlzeiten schont den Kreislauf. Die frischen und

flüssigkeitsreichen Zutaten verhindern das Austrocknen des Körpers. Durch die erhöhte Bewegung an frischer Luft benötigt

der Körper mehr Energie. Die vitaminreiche Kost führt ihm wieder neue Nährstoffe zu. Für die einfache und schnelle

Zubereitung der saisonalen Gerichte empfiehlt sich hochwertiges Kochgeschirr, das ein Vitamine schonendes Kochen

möglich macht.

Tellersülze mit Brät (für 4 Personen)

500 g Bratwurstmasse

Fett zum Braten

2 Tomaten

4 Maiskölbchen (Glas)

½ Liter entfettete Fleischbrühe

70 ml trockener Sherry

60 ml Weinessig

Salz und Pfeffer

10 Blatt Gelatine

4 Suppenteller tief

Tellersülze mit Champignons

(für 4 Personen)

400 gr. Champignons frisch

10 gr. Butter

1 rote Paprikaschote

125 ml entfettete Gemüsebrühe

125 ml Apfelwein

Salz und Pfeffer

Chilipulver

10 Blatt Gelatine

4 Suppenteller tief

Zubereitung

Bratwurstmasse zu kleinen Kugeln

formen und im heißen Fett rundherum

knusprig braun braten. Herausnehmen

und auf einer Lage Küchenpapier abfetten.

In die Mitte von den 4 Teller jeweils

2 Tomatenviertel und 1 abgetropftes

Maiskölbchen geben. Die Hackfleischbällchen

rundherum anrichten.

Zubereitung

Champignons vierteln, waschen und

dünsten, dann auf ein Sieb geben und

abtropfen lassen, die Pilzflüssigkeit

auffangen.

Paprikaschote waschen und dann halbieren,

die weißen Teile entfernen, mit

einem kleinen Plätzchenausstecher

Formen ausstechen.

Pilze mit Paprikastücken auf 4 Teller

verteilen.

Brühe mit Sherry, Essig, Salz, Pfeffer

abschmecken und mit der nach Vorschrift

aufgelösten Gelatine vermischen.

Die Gelierflüssigkeit über die Zutaten

im Teller gießen und im Kühlschrank

ca. 4 Stunden erkalten lassen. Im

Teller servieren.

Champignonflüssigkeit, Brühe und

Apfelwein vermischen und mit Salz,

Pfeffer und Chilipulver pikant abschmecken.

Die Gelierflüssigkeit über die Zutaten

im Teller gießen und im Kühlschrank

ca. 4 Stunden erkalten lassen. In den

Tellern servieren.

Gutes Gelingen und einen guten Appetit

wünscht Ihr Küchenmeister Jörg

Riege


Ein Rätsel

1 2 3 4 5 6 7

Auslösung Rätsel Seite 26

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36

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Auch wenn Sie schon lange wieder zu

Hause sind, brauchen Sie nicht auf

BTREFF zu verzichten. Einfach den

Coupon unten ausfüllen, abgeben

und Sie erhalten per Post automatisch

die nächste Ausgabe von BTREFF in

Ihrem heimischen Briefkasten. So wissen

Sie immer, was bei uns los ist!

JA, bitte schicken Sie mir die

kommenden Ausgaben von

BTREFF an folgende Adresse

(bitte deutlich mit Druckbuchstaben

ausfüllen):

Vorname:

Name:

Straße:

PLZ / Ort:

Tel.:

Die zweite Ausgabe des Jahres 2013

des Gesundheitsmagazins "BTREFF"

liegt nun vor Ihnen.

Das ein oder andere haben Sie

vielleicht mit Interesse gelesen und

einige Informationen über das BETH-

LEHEM Gesundheitszentrum waren

für Sie von Bedeutung. Ein Magazin

dieser Art lebt auch von den Reaktionen

der Leser.

Teilen Sie uns Ihre Meinung und

Ihre Anregungen mit, damit das Magazin

"BTREFF" eine lebendige und

Bestellen Sie hier Ihr

kostenloses Abonnement

des aktuellen BTREFF

Folgende Angaben müssen Sie

nicht ausfüllen. Da uns Ihre Meinung

jedoch wichtig ist, würden wir uns

über eine Mitarbeit freuen:

Ich habe den BTREFF gelesen, weil

ich Patient war

ich Besucher war

ich ambulant behandelt wurde

Alter

Ich finde

das Magazin BTREFF:

weil

Mehr Infos: www.bethlehem.de

sehr gut

gut

mittelmäßig

schlecht

attraktive Zeitschrift für Patienten,

Mitarbeiter des Krankenhauses und die

Öffentlichkeit bleibt.

Die Redaktion und alle Mitarbeiter des

Magazins freuen sich auf Ihre Ideen,

Ihre Kritik und Ihre Themenwünsche.

Wir greifen gerne Ihre Meinung

auf, denn das Gesundheitsmagazin

"BTREFF" soll auch als Leserforum ein

Bindeglied zwischen Leser und dem

BETHLEHEM Gesundheitszentrum sein.

Ihre Zuschriften können Sie auf Ihrer

Station oder an der Rezeption abgeben

oder Sie senden diese an:

Greifen Sie doch mal folgendes

medizinische Thema auf:

Ich wünsche mir mehr

Informationen über folgende Themen:

Beziehen Sie ab sofort die monatlich

aktuellen Informationen aus dem

BETHLEHEM Gesundheitszentrum.

Meine E-Mail-Adresse:

@

Coupon auf Ihrer Station oder an der

Rezeption abgeben oder senden an:

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Stolberg gGmbH · Öffentlichkeitsarbeit

Steinfeldstraße 5 · 52222 Stolberg

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Stolberg gGmbH · Öffentlichkeitsarbeit

Steinfeldstr. 5 · D-52222 Stolberg

Heike Eisenmenger / Hans Arndt /

Doris Kinkel-Schlachter

Tel.: +49 (0) 2402 107-4202

Vielen Dank. Die Redaktion. ●


von A bis Z

Ein Leitfaden durch unser Haus

Anmeldung - Aufnahme 41

Alkohol und Rauchen 41

Ambulantes Operieren 41

Ambulante Kranken-,

Alten- und Behindertenpflege 41

Ambulante Physiotherapie

siehe ZAP 48

Ambulante Rehabilitation

siehe ZAP 48

Arzneien 41

Ärzte 41

Ärztliche Schweigepflicht 41

Bäderabteilung/

Bewegungsbad/Massage 42

Begleiteltern 42

Beschwerden 42

Besuche - Besuchszeiten 42

Besucherparkplätze 42

Besuchertoilette 42

Beurlaubung 42

BGZ - Bildungs- und Gesund -

heitszentrum siehe BGZ 42

Blumen 42

Briefe 42

Cafeteria 42

CPS - Caritas Pflegestation

siehe ambulante Pflege 41

Diabetesberatung 42

Diät 42

Dienstübergaben 42

Eigenblutspende 42

Entlassung 42

Fernsehen und Telefon 43

Friseur 43

Hebammenpraxis

Dagmar Schaps 43

Kiosk 43

Kinderspielplatz 43

Kosmetik

siehe Friseur 43

Kostenregelung 43

Fallpauschalen/

Sonderentgelte/Pflegesätze 43

Gesetzlich Versicherte 43

Selbstzahler 44

Eigenbeteiligungen 44

Krankenpflegeschule 44

Krankengymnastik 44

Krebsberatungsstelle 44

Küche 44

Labor 44

Massage siehe Bäderabteilung 44

Medikamente 44

Patientenhilfe 44

Pflegedienst 45

Post 45

Präventionssport/

Reha-Anschlusstraining 48

Privatpatient 45

Psychologischer Dienst 45

Rat und Hilfe -

Schwangerschaftsberatung

der Katholischen Kirche 45

Rooming-In 45

Schonkost siehe Diät 42

Schmerztherapie 45

Schule für kranke Kinder 45

Seelsorge 46

Sozialdienst 46

Selbsthilfegruppe Kontinenz 46

Taxi 46

Telefon siehe Fernsehen 43

Telefonzentrale 46

Wahlleistungen 46

Wertsachen 46

BGZ Bildungs- und

Gesundheitszentrum 47

ZAP Zentrum für Rehabilitation

u. Physiotherapie gGmbH 47

SPZ Sozialpädiatrisches Zentrum 51

TCM Traditionelle Chinesische

Medizin 51

Organigramm:

Die Abteilungen

und Ansprechpartner 38+39

Gebäudeansicht 40

37


38

Foto:Anselm Cosler Images Foto:Anselm Cosler Images

Foto:Anselm Cosler Images

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Orthopädie / Unfallchirurgie Gynäkologie / Geburtshilfe

Leitender Arzt:

Prof. Dr. med.

K. Bläsius

Facharzt für Orthopädie

und Unfallchirurgie,Rheumathologie,

spezielle

Kinderorthopädie,

Physikalische Therapie,

Chirotherapie und Sportmedizin

Oberärzte: Dr. Issam Karkour (BG), Facharzt für

Chirurgie und Unfallchirurgie - Spezielle Unfallchirurgie,

Facharzt für Orthopädie - Unfallchirurgie,

Ltd. Arzt berufsgenossenschaftliche

Behandlung, Ltd. Oberarzt Unfallchirurgie.

Dr. Ralf Münker, Arzt für Orthopädie und

Unfallchirurgie. Dr. Pilz (Arzt für Orthopädie

und Unfallchirurgie).

Sekretariat: Claudia Schartmann

Tel: 02402 107-4355

Fax: 02402 107-4357

Email orthopaedie@bethlehem.de

Leitender Arzt:

Prof. Dr. med.

W. Krumholz

Arzt für Anästhesie,

Intensivmedizin,

Schmerztherapie

und Notfallmedizin

Oberärzte: Dr. Wolfgang Bilke, Facharzt für

Anästhesie, Schmerztherapie, Notfallmedizin.

Burkhardt Röhr, Arzt für Anästhesie.

Dr. med. Gernot Keller, Arzt für Anästhesie,

Schmerztherapie und Notfallmedizin.

Dr. Norbert Mußmann, Arzt für Anästhesie

und Notfallmedizin.

Sekretariat: Helma Kohlhas

Tel: 02402 107-4386

Fax: 02402 107-4504

Email: anaesthesie@bethlehem.de

Leitender Arzt:

Priv. Doz. Dr.

med. H. Kentrup

Arzt für Kinder- und

Jugendmedizin,

Neonatologie, Diabetologie

und pädiatrische

Endokrinologie

Oberärzte: Urte Hannig, Ärztin für Kinderund

Jugendmedizin, Neonatologie. Ilona

Krauspe, Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin,

Neuropädiatrie, Psychotherapie. Prof. Dr.

med. Beate Karges, Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin,

Diabetologie und pädiatrische

Endokrinologie. Dr. med. Eva Häusler, Ärztin

für Kinder- und Jugendmedizin, Sandra Weidtmann,

Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin.

Sekretariat: Jutta Schmidt

Tel: 02402 107-4413

Fax: 02402 107-4404

Email: paediatrie@bethlehem.de

Sektionsleiter Unfallchirurgie

Dr. med. A. Mirza

Facharzt für Orthopädie und

Unfallchirurgie; spezielle Unfallchirurgie,

Facharzt für Allgemeinchirurgie,

Notfallmedizin.

Leitender Arzt:

Priv.-Doz. Dr.

Dr. med.

C. Dietrich

Arzt für Innere

Medizin, Gastroenterologie

Oberärzte: Frank Drouven, Arzt für Innere

Medizin, Gastroenterologie. Markus Feykens,

Arzt für Innere Medizin und Kardiologie.

Wolfgang Stützer, Arzt für Innere

Medizin und Nephrologie. Dr. med. Detlef

Marx, Arzt für Innere Medizin und Traditionelle

Chinesische Medizin (TCM).

Sekretariat: Heidrun Wirtz

Tel: 02402 107-4223

Fax: 02402 107-4431

Email: innere@bethlehem.de

SPZ Anmeldung

Tel: 02402 107-4194

Fax: 02402 107-4189

Email: spz@bethlehem.de

Ärztliche

Leitung:

I. Krauspe-

Stübecke

Ärztin für KinderundJugendmedizin,

Neuropädiatrie,

Psychotherapie

Leitender Arzt:

Prof. Dr. med.

C. Karl

Arzt für Frauenheilkunde

und

Geburtshilfe,

Gynäkologische

Onkologie,

FAB/FAG

Oberärzte: Sabine Sieberichs,

Fachärztin für Gynäkologie

Nadja Robioneck, Fachärztin für

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Sekretariat: Annemarie Müller

Tel: 02402 107-4371

Fax: 02402 107-4370

Email: gynaekologie@bethlehem.de

Leitender Arzt:

Priv.-Doz. Dr.

med. J. Heise

Arzt für Allgemein-,ViszeralundThoraxchirurgie

Oberärzte: Dr. med. Martin Schreck,

Arzt für Chirurgie und Viszeral- und Gefäßchirurgie,

Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Witte,

Arzt für Allgemein-, Gefäß- und Unfallchirurgie.

Sekretariat: Corinna Blumberg

Tel: 02402 107-4214

Fax: 02402 107-4375

Email: chirurgie@bethlehem.de

Tagesklinik:

Oberarzt Wolfram Kröger

Dr. rer. medic. Christine Wilhelm

Tel: 02402 102998-0

Fax: 02402 102998-20

Email: KJP-Stolberg@ukaachen.de

Leitende Ärztin:

Prof. Dr. med.

B. Herpertz-

Dahlmann

UK Aachen Fachärztin

für KinderundJugendpsychiatrie

und -psychotherapie

Instituts Ambulanz:

Oberarzt Wolfram Kröger

Dr. rer. medic. Christine Wilhelm

Tel: 02402 102999-0

Fax: 02402 102999-20

Email: KJP-Stolberg@ukaachen.de

Sektionsleiter

Geburtshilfe

A. Cosler

Arzt für Frauenheilkunde

und

Geburtshilfe,

DÄGFA-Vollausbildung-B-

Diplom in

Chin. Medizin, Laktationsberater IBCLC

Anästhesie / Lungenzentrum

Schmerztherapie Innere Medizin Chirurgie StädteRegion Aachen

Kinder- Sozialpädiatrisches Zentrum Kinder- Radiologie /

und Jugendmedizin (SPZ) und Jugendpsychiatrie Nuklearmedizin

Foto:Anselm Cosler Images

Foto:Anselm Cosler Images

Sektionsleiter

Gynäkologie

l. Saka

Facharzt für

Frauenheilkunde

und

Geburtshilfe

Dr. med.

H.J. Jansen

Arzt für Innere

Medizin, Pneumologie,Allergologie

und

Internistische

Intensivmedizin.

Dr. med.

S. Bröß

Arzt für

Chirurgie,

Thoraxchirurgie

und Viszeralchirurgie.

Leitende

Ärztin:

Dr. med.

D. Hübner

Ärztin für

Diagnostische

Radiologie und

Ärztin für Kinderradiologie

Oberärzte: Norbert Elfert, Arzt für

Radiologische Diagnostik. Dr. med.

Martina Berger, Ärztin für radiologische

Diagnostik, Fachkunde für nuklearmedizinische

Diagnostik. Dr. med.

Holger Eichler, Arzt für diagnostische

Radiologie, Nuklearmedizin.

Sekretariat: Svenja Jakobs

Tel: 02402 107-4298

Fax: 02402 107-4305

Email: jakobs@bethlehem.de


ZAP gGmbH/Physiotherapieschule Geschäftsführer Haus Lucia gGmbH Ärztliche Direktorin Sozialpädiatrisches Pflegedirektorin Zentrum (SPZ)

Dipl. Kfm.

Bernd Koch

Ass. jur.

Gábor Szük

Zugleich

Geschäftsführer:

Zentrum für

Rehabilitation und

Physiotherapie

Stolberg gGmbH

Stolberger

Reinigungs- und

Service GmbH

Haus Lucia gGmbH

Sekretariat: Iris Fest

Tel: 02402 107-4200 /-4201

Fax: 02402 107-4180

Email: szuek@bethlehem.de

koch@bethelhem.de

Leitung: Veronika Tapp

Leitende Pflegekraft: Christel Ries

Tel: 02402 102-950

Fax: 02402 102-95222

Email: tapp@hauslucia.de

Web: www.hauslucia.de

Leitung: Ursula Schäffer

Einrichtung für

Kurzzeit- und

Tagespflege

Geschäftsführer:

Dipl.-Kfm.

T. Schellhoff

Ambulante

Kranken-,

Alten- und Behindertenpflege

Sekretariat: Hanna Paniewski

Tel: 02402 1249190

Fax: 02402 124919300

Email: u.schaeffer@caritas-aachen.de

Foto:Anselm Cosler Images

Dr. med.

Dolores Hübner

Sekretariat: Svenja Jakobs

Tel: 02402 107-4298

Fax: 02402 107-4305

Email: jakobs@bethlehem.de

Leitung: Susanne Kolb M.A.

BGZ / IBF-Sekretariat: Heidi Spies

Tel: 02402 107-4626

Fax: 02402 107-4639

Email: bgz@bethlehem.de

Franziska-Schervier-Schule

Bildungs- und

Gesundheitszentrum

(BGZ)

Innerbetriebliche

Fortbildung

(IBF)

Sekretariat Schule: Melanie Prümmer

Tel: 02402 107-8227 /-4624

Fax: 02402 107-4639

Email: pruemmer@bethlehem.de

Leitung: Dagmar Schaps

Hebammenpraxis

Dagmar Schaps

Sekretariat: Dagmar Schaps

Tel: 02402 107-4468

Fax: 02402 107-4469

hebammenpraxis.dagmarschaps@web.de

www.hebammenpraxis-dagmar-schaps.de

Agnes Gerden-Schmitz

Sekretariat: Heike Steffens

Tel: 02402 107-4590 /-4594

Fax: 02402 107-4597

Email: gerden@bethlehem.de

Franziska-Schervier-Schule / ZAP gGmbH /

Haus Lucia gGmbH Bildungszentrum / IBF Physiotherapieschule

Leitender Physiotherapeut:

Ralf Houfer

Ärztliche Leitung:

Prof. Dr. med. K. Bläsius

Zentrum

Rehabilitation

und Physiotherapie

Stolberg

gGmbH

Geschäftsführer:

Dipl.-Kfm.

T. Schellhoff

Sekretariat: A. Dautzenberg, K. Offermann

Tel: 02402 107-4182 /-4227

Fax: 02402 107-4181

Email: zap@bethlehem.de

Caritas Pflegestation Hebammenpraxis Krankenhaushygiene

Leitung: Christa Thielen

Sekretariat: Christa Thielen

Tel: 02402 107-4596

Email: thielen@bethlehem.de

Christa

Thielen

Fachkrankenschwester

für

Krankenhaushygiene

und

Infektionsprävention

39


40

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Gebäudeansicht


Anmeldung - Aufnahme

Einer Ihrer ersten Wege wird sicher lich

der zur Krankenhaus-Aufnahme im Foyer

des Krankenhauses sein. Die hier tätigen

Mitarbeiter/innen geben Ihnen gerne

Auskunft auf Ihre Fragen und helfen Ihnen

weiter. Bei Ihrer Aufnahme werden wir

Sie oder einen Ihrer Angehörigen um

einige Aus-künfte bitten. Diese Angaben

werden für Ihre medizinische Versorgung

und für die Abrechnung der Behandlungs -

kosten benötigt. Ihre An gaben unterliegen

dem Datenschutz. Die Mitar beiter unserer

Klinik sind zur Ver -schwiegenheit

verpflichtet. Bringen Sie bitte den

Einweisungsschein Ihres behandelnden

Arztes mit.

Alkohol und Rauchen

Alkohol und Medikamente vertragen

sich nur in den seltensten Fällen. Somit ist

der Genuss von Alkohol in unserem Hause

nicht gestattet. Das Rauchen ist eine

bekannter maßen gesundheitsschädigende

Angewohnheit, die zu einer Reihe von

Erkrankungen führt und die Heilung verzögert.

Rauchen stört demzufolge nicht nur

Ihre Mitpatienten, sondern insbesondere

auch Ihren eigenen Heilungsfortschritt.

Aus diesem Grund besteht innerhalb des

Krankenhauses absolutes Rauch verbot.

Ambulantes Operieren

In allen operativen Fachgebieten unseres

Krankenhauses werden Operationen auch

ambulant durchgeführt. Ob eine Operation

ambulant durchgeführt werden kann oder ein

stationärer Aufenthalt in Ihrem Falle angezeigt

ist, sollten Sie mit Ihrem behandelnden Facharzt

der zuständigen Abteilung besprechen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden

Sie in unserer Broschüre

"Ambulantes Operieren", welche Sie an

der Patienten-Information und in den Ambulanzen

erhalten.

Ambulante Kranken-,

Alten- und Behindertenpflege

CARITAS PFLEGESTATION AM

BETHLEHEM GESUNDHEITSZENTRUM

Seit 25 Jahren kompetente

Pflege zu Hause! Fachlich

qualifizierte Mitarbeiter/innen

versorgen Sie durch:

medizinische Behandlungen nach

ärztlicher Verordnung,

Grund- und Behandlungspflege

nach oder statt Krankenhausaufenthalt,

alle Leistungen der

Pflegeversicherung,

Beratungseinsätze nach §37/3

der Pflegeversicherung,

Abrechnung, mit allen

Kranken- und Pflegekassen,

Sozialamt und Selbstzahlern.

Zusätzlich bieten wir Ihnen

folgende Serviceleistungen:

Alltagsbegleitung und Hilfen

im Haushalt

fahrbaren Mittagstisch,

Beratung und Hilfestellung

vor Krankenhausentlassung,

Beratung und Vermittlung

von Kooperationspartnern der

Sozial- und Gesundheitsfürsorge,

Hilfe bei Antragstellung und

Finanzierung der Pflege,

Rufbereitschaft rund um die Uhr

mit persönlichem Ansprechpartner.

Caritas Pflegestation am

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Stolberg gGmbH

im Haus Lucia/Am Halsbrech 3

52222 Stolberg

Leiter: Ursula Schäffer

Tel. 02402/1249190

Fax 02402/124919300

Notruftelefon 02402/1249190

Ambulante Physiotherapie

siehe ZAP gGmbH

Ambulante Rehabilitation

siehe ZAP gGmbH

Arzneien

Die leistungsfähige Zentral-Apotheke stellt die

optimale Arzneimittelversorgung unserer Patienten

sicher. Der Versorgungsbereich

umfasst

alle medizinischen Verbrauchsartikel

vom Arzneimittel

über Verbandmittel,

Infusions- und Injektionslösungen,Nahtmaterial,

Narkosemittel

u.v.a.m. Darüber hinaus

wird das handels übliche

Arzneimittel sortiment durch klinikspezifische

Rezepturen ergänzt.

Ärzte

Die Verantwortung für Ihre Behandlung

tragen der leitende Abteilungsarzt und

die unter seiner Leitung tätigen Ärzte.

Wir legen besonderen Wert darauf, dass

Sie sich ärztlicher seits auf das Beste betreut

fühlen. Ihr Arzt muss genau wissen, welche

Beschwerden Sie haben und wie sich diese

entwickelt haben. Er braucht auch Informationen

über den Hintergrund und die Entstehung

Ihrer Krankheit.

Hierzu gehören auch Fragen über Ihre

Familie sowie im Zu sammenhang stehende

ähnliche Erkrankungen. Sie tragen wesent lich

zu Ihrer Heilung bei, wenn Sie alle an Sie gestellten

Fragen genauestens beantworten.

In diesem Zusammenhang bitten wir Sie,

alle an Sie durch die Ärzte gegebenen An -

ordnungen genau zu beachten. Nur so kann

eine optimale Therapie gewährleistet werden.

Gerne sind unsere Ärzte bereit, Fragen zu Ihrer

Erkrankung und deren Behandlung während

der täglichen Visiten oder auch nach Vereinbarung

zu beantworten.

Ärztliche Schweigepflicht

Sämtliche Mitarbeiter des Krankenhauses

sind verpflichtet, persönliche Daten, die im

Verlaufe Ihrer Behandlung in der Patienten akte

zusammengetragen werden, streng vertraulich

zu behandeln. Telefonische Auskünfte

41


42

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

über Ihren Gesundheitszustand können -

zu Ihrem Schutz - nicht erteilt werden.

Lediglich mitbehandelnde Ärzte und klinische

Institute erhalten durch den Krankenhausarzt

im Rahmen des notwendigen und

therapeutischen Informationsaustausches

schriftlich Auskünfte.

Bäderabteilung /

Bewegungsbad

Die Bäder abteilung befindet sich im Keller -

geschoss unseres Hauses. Bitte folgen Sie der

Beschilderung. Schwerpunkte sind: Medizinische

Bäder, verschiedene Bestrahlungsformen,

Fango-, Bewegungsbecken, Elektrotherapie,

Inhalationen und Massagen.

Begleit-Eltern

Sollte Ihr Kind in unserer Kinderklinik untergebracht

sein, bieten wir Ihnen selbstverständlich

die Möglichkeit der Mitaufnahme

an. In unserem Wohnheim direkt neben dem

Krankenhaus stehen Ihnen speziell eingerichtete

Zimmer mit Dusche, TV und Telefon

zur Verfügung.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich

bitte an das Pflegepersonal der Station.

Beschwerden

Haben Sie ein Anliegen, wollen Sie uns

Anregungen geben oder sich beschweren,

so wenden Sie sich bitte zunächst an die

Mit arbeiter in der Station. In der Regel lassen

sich die meisten Probleme durch ein persön -

liches Gespräch klären.

Sollte entgegen dieser Erwartung eine Klärung

in Ihrem Sinne nicht möglich sein, steht

Ihnen die Geschäftsführung unter der Haus-

Rufnummer 4200, oder unsere Patientenhilfe

im Erd geschoss Telefon 4321 selbstverständlich

jederzeit zur Verfügung. Die Telefonate

sind kostenfrei.

Eine Bitte zum Schluss: Verlassen Sie nie

unser Haus als unzufriedener Patient, ohne

uns die Gründe Ihrer Unzufriedenheit mitgeteilt

zu haben.

Besuche/Besuchszeiten

Ihre Besucher sind in unserer Klinik gern gesehene

Gäste. Wir halten es für wichtig, dass

Sie mit Ihrer Familie und Ihren Freunden in

Verbindung bleiben können. Allerdings sollten

Sie bedenken, dass zu viel und zu langer

Besuch für Ihre Genesung nicht förderlich ist

und auch die Ruhe Ihrer Mit patienten beeinträchtigt.

Wir bitten Sie und alle Beteiligten,

aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Da keine festen Besuchszeiten fest gelegt sind,

bitten wir Sie als Patient in Abstimmung mit

unserem Personal selbst zu entscheiden, in

welchem zeitlichen Umfang Sie Besuch

wünschen. An dieser Stelle möchten wir Sie

darauf hinweisen, dass Besuche in der Intensivstation

und bei schwer kranken Patienten

einer besonderen Regelung unterliegen.

Für den Genesungsprozess unabdingbar ist

eine ungestörte Nachtruhe, die Sie bitte ab

21.00 Uhr einhalten.

Besuchertoilette

Die Besuchertoiletten sind aus geschildert und

befinden sich auf jeder Etage sowie im Erdgeschoss.

Ausnahme Stationen A4, A6 und A7.

Beurlaubung

Beurlaubungen können nur in dringenden

Ausnahmefällen durch den Chefarzt aus -

gesprochen werden.

BGZ - Bildungs- und

Gesundheitszentrum

Siehe BGZ, Seite 43

Blumen

Blumen sind etwas sehr Schönes, um Ihre

Umgebung angenehmer zu gestalten. Demzufolge

werden viele Be sucher Ihnen Blumen

mit bringen. Wir bitten Sie jedoch, von Topfpflanzen

aus hygienischen Gründen abzusehen,

da sich durch die Blumenerde Keime

verbreiten können. Es befinden sich in jeder

Station Blumen vasen. Bitte fragen Sie das

Pflege personal.

Briefe

Briefe können bei Ihrer Stationsschwester

abgegeben werden. Vor dem Haupteingang

befindet sich ein Briefkasten.

Cafeteria

In der „Essbar“ des BETHLEHEM Gesundheitszentrums

sind Patienten und Besucher herzlich

willkommen. Neben diversen Getränken,

leckerem Gebäck und raffinierten Torten werden

durchgehend kalte und warme Snacks

ange-boten. Mittagessen ist zwischen 11 und

14 Uhr erhältlich, wobei eine telefonische An-

frage empfohlen wird. Alle Speisen und Getränke

können mit auf das Zimmer genommen

werden.

Durchgehende Öffnungszeiten.

Mo-Fr 08.00 - 18.00 Uhr

Sa 12.00 - 18.00 Uhr

So 11.00 - 18.00 Uhr

Telefon: 02402 / 107-4399

CPS - Caritas Pflegestation

siehe ambulante Pflege

Diabetesberatung

Beratung und Schulung von Kindern

und Jugendlichen mit Typ-1 Diabetes,

sowie deren Eltern.

Gruppen- und Einzelschulungen von

Typ-2 Diabetikern ((Blut- und Harnzucker

messung, Ernährung, Bewegung, blutzuckersenkende

Medikamente und Insulin

therapie, Unterzuckerung, Fußpflege,

Individuelle Einzelberatung)

Beratung und Schulung von

Schwangerschaftsdiabetikerinnen

(Gestationsdiabetes).

Unsere Aufgabe ist es, durch professionelle Hilfe

und Beratung, Menschen mit Diabetes einen

Weg weisen, den Umgang mit ihrer Krankheit

möglichst selbständig zu managen, um Folgeschäden

vorzubeugen oder zu lindern.

Dorothee Schnur (Diabetesberaterin DDg)

Tel.: 02402 / 107-4344

Sprechstunde nach Vereinbarung

Email: schnur@bethlehem.de

Service für alle stat. Patienten.

Diät

Eine vom Arzt verordnete Diät sollten Sie unbedingt

einhalten. In unserer Diät küche werden

Diabeteskost, Schonkost, Reduktionskost, etc.

von erfahrenen Köchen und Diät assistenten für

Sie persönlich zusammengestellt. Soweit eine

Diät für Sie verordnet wurde, sollten Sie von

Besuchern mitgebrachte Speisen und Getränke

nicht, oder nur nach Rücksprache mit unserem

Fach personal zu sich nehmen. Auf Wunsch

wird nach Terminverein barung eine Diätberatung

in Ihrem Zimmer durchgeführt.

Dienstübergaben

Intensive Gespräche in den Über gabezeiten

bei Schichtwechsel und die lücken lose Dokumentation

der ärztlichen Anordnungen und

Pflegemaßnahmen sollen den Informationsfluss

innerhalb der Pflegeteams gewährleisten.


Zwischen 13.00 Uhr und 13.30 Uhr

findet die Dienstübergabe des Frühdienstes

an den Spätdienst statt. Während dieser

halben Stunde muss eine Fülle von Informationen

weiter gegeben werden, was von

den Pflegekräften äußerste Konzentration

verlangt. Die Schwestern und Pfleger ziehen

sich aus diesem Grunde gemeinsam in die

Diensträume zurück, wo sie so wenig wie

möglich gestört werden sollten.

Eigenblutspende

Einige Operationen

sind

mit einem

erhöhten

Blutungs -

risiko verbunden.

Im Rahmen

der Operationsvor

-

bereitung

wird Ihr behandelnder Arzt Sie über derartige

Risiken umfassend aufklären und gemeinsam

mit dem Anästhesisten geeignete Maß -

nahmen treffen, die zur Minimierung der

Operationsrisiken beitragen. Bei planbaren

Operationen zählt hierzu u.a. die Eigenblutspende.

Dabei ent nehmen wir ca. 4 Wochen

vor der Operation Ihr Blut, welches bis zur

Operation konserviert wird.

Ihr Körper bildet in der Zwischenzeit neue

Blutzellen, so dass Sie am Operationstermin

über eine normale Blutmenge verfügen.

Während der Operation werden die von

Ihnen gewonnenen Blutkonserven bei Blut -

verlust wieder in Ihren Körper zurück trans -

fundiert. Hierdurch können die Risiken einer

Fremdblutgabe vermieden werden.

Öffnungszeiten:

montags 08.00 - 15.30 Uhr

mittwochs 08.00 - 15.30 Uhr

Informationen erhalten Sie unter der

Telefon-Nr. 02402 / 107-4505.

Entlassung

Nachdem Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen

das Abschlussgespräch geführt hat, bitten wir

Sie, die Ab meldung im Aufnahmebüro nicht

zu vergessen. Entwerten Sie bitte Ihre Telefonkarte.

Pfandgeld und zuviel gezahlte Gebühren

erhalten Sie selbst verständlich zurück.

Ver gewissern Sie sich bitte, ob Sie Ihre

persönlichen Sachen und hinter legten Wert -

gegenstände mit genommen haben.

Fernsehen und Telefon

Zu Ihrer Unterhaltung stehen Ihnen in Ihrem

Zimmer ein Telefon mit Anschlußmöglichkeit

eines Laptop’s für das Internet und ein Fernsehgerät

zur Verfügung. Zur Bedienung der

Fernseh- und Telefonanlage erhalten Sie bei

Ihrer Auf nahme gegen Pfand eine Chipkarte.

In der Eingangshalle befindet sich ein Tele -

fonkassen automat, an dem Sie das Gebührenguthaben

abfragen, Geld einzahlen und

Restgeld sowie Pfandgeld bei der Entlassung

zurück erhalten.

Bei Fragen zur Bedienung des Automaten

stehen Ihnen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

der Patientenhilfe zur Verfügung.

In Ihrem eigenen Interesse und dem Ihrer Mitpatienten

bitten wir Sie, mitgebrachte

Handy’s nicht zu benutzen. Der Gebrauch

derartiger Geräte kann Störungen an medizinisch-technischen

Einrichtungen hervor rufen

und somit Einfluss auf Ihre Genesung haben.

Friseur

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, im Bedarfsfalle

einen Friseur auf zusuchen, werden wir

Ihnen auf Wunsch einen Friseur vermitteln,

welcher Sie im Krankenzimmer frisiert. Wenden

Sie sich bitte an das Stationspersonal.

Hebammenpraxis

Dagmar Schaps

Mein Angebot: Schwangerenvorsorge,

Hebammensprechstunde, Geburtsvorbereitung,

Akupunktursprechstunde, Aquafit,

Yoga, Schwangerschaftsgymnastik, Wochenbettbetreuung,

Rückbildungsgymnastik,

Babymassage, Pekip, Stillcafé. Information:

Tel. 02402-/-107-4468.

Die Hebammenpraxis befindet sich im

BETHLEHEM Gesundheitszentrum 6. Etage.

Aufzug B bitte benutzen.

Kiosk

Im Kiosk in der Eingangshalle können Sie

Dinge des täglichen Bedarfs erwerben.

Öffnungszeiten:

Mo - Fr 08.00 - 19.00 Uhr

Sa 09.00 - 16.30 Uhr

So 13.00 - 17.00 Uhr

Kinderspielplatz

Kosmetik siehe Friseur

Kostenregelung

Fallpauschalen / Sonderentgelte /

Pflegesätze

Auf unserem

Krankenhausgelände

hinter

dem Bettenhaus

befindet sich ein

Spielplatz für

die Kleinen, der

aus Mitteln des

Vereins Menschenskind

e.V.

er richtet wurde.

Die vertraglichen Beziehungen zwischen

Ihnen und dem Krankenhaus richten sich

nach den All ge meinen Vertragsbedingungen

(AVB). Diese können im Aufnahmebüro

ein gesehen werden. Über die Kosten Ihres

Krankenhausaufenthaltes brauchen Sie sich

im Normalfall keine Gedanken zu machen.

Unser Krankenhaus hat mit den Kosten trägern

einen Versorgungsvertrag und Pflegesatzverein

barungen ab geschlossen. Mit den darin

verein barten Entgeltformen sind alle für Sie

notwendigen ärztlichen, pflege rischen,

medizinisch-technischen Leistungen, die

Unterkunft in einem Mehrbettzimmer und

die Ver pflegung abge golten.

Gesetzlich Versicherte

Um die Bezahlung der Krankenhausrech -

nungen brauchen sich die meisten Patienten

nicht persönlich zu kümmern. Sind Sie Mitglied

einer gesetzlichen Krankenkasse, wird

die Kostenübernahmeerklärung von der

Krankenhausverwaltung bei der für Sie

zuständigen Krankenkasse ein geholt. Wir

rechnen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.

Voraussetzung dafür ist, bei der Aufnahme

Ihre Versichertenkarte und den Ein weisungsschein

"Verordnung von Krankenhausbehandlung"

vom behandelnden Arzt vorzulegen.

Selbstzahler

Wenn Sie nicht Mitglied einer ge setzlichen

Krankenkasse sind, gelten Sie als "Selbst -

zahler". In diesem Fall tragen Sie die Kosten

des Klinikauf enthaltes selbst, bzw. rechnen

über Ihre private Krankenversicherung ab.

(Siehe auch Wahlleistungen)

43


44

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Eigenbeteiligungen

Aufgrund einer Bundesverordnung müssen Sie

als Patient für die Dauer Ihres Krankenhausaufenthaltes

(höchstens jedoch bis zu 28 Tagen) pro

Jahr eine Eigenbeteiligung entrichten. Wir bitten

Sie, diesen Betrag vor Verlassen des Krankenhauses

in der Patientenaufnahme zu zahlen.

Wir leiten dann dieses Geld an Ihre Krankenkasse

weiter. Können Sie einen Nachweis

über bereits getätigte Zahlungen im laufenden

Jahr vorweisen, sind Sie von einer nochmaligen

Zuzahlung befreit.

Schule für Gesundheits-, Kranken

und Kinderkrankenpflege

Die meisten unserer Pflegekräfte wurden in

der Franziska-Schervier-Schule, staatlich anerkannte

Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule

am BETHLEHEM Gesundheitszentrum,

ausgebildet. Zur Zeit erwerben 150 Schülerinnen

und Schüler hier die notwendigen

Kenntnisse und Fähigkeiten in Theorie und

Praxis für ihren künftigen Einsatz. Besonderen

Wert legt die Schule auf die Verbindung von

Wissen und Tun, weshalb die Auszubildenden

während des praktischen Einsatzes von

Praxisanleitern und Lehrern betreut werden.

So garantieren wir durch eine solide Ausbildung,

dass Sie als Patient in unserem Hause

pflegerisch optimal versorgt werden.

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik

als wesentlicher

Bestandteil

verschiedener

Therapien erhält

die Bewegungsmöglichkeit

des

Körpers bzw. stellt sie nach Möglichkeit wieder

her. Bei Störungen des Bewegungsapparates,

des Nervensystems, der Atmung oder des

Herz-Kreislauf-Systems durch Krankheit oder

Unfall wird mit individuellen und gezielten

Übungsfolgen die Heilung ganz wesentlich

unterstützt und gefördert. (Siehe auch ZAP,

Bäderabteilung / Bewegungsbad)

Krebsberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 09.00 - 11.00 Uhr

haben an Krebs erkrankte Menschen und ihre

Angehörigen die Möglichkeit, in unserem

Haus bei Fragen und An liegen Kontakt mit

einer Mitarbeiterin der Krebs beratungsstelle

Aachen auf zunehmen (im Foyer, rechtes Zim-

mer der Anmeldung Tel. Zentrale 4306). Sie

können sich auch an den Krankenhaussozialdienst

wenden, wenn Sie mit der Mitarbeiterin

der Krebsbe ratungsstelle einen Termin

vereinbaren möchten oder rufen Sie direkt

in der Krebsberatungsstelle an:

Telefon 0241/474880.

Küche

Der Ernährung kommt bei der Genesung eine

besondere Bedeutung zu. In unserer Küche

werden jährlich ca. 380.000 Mahlzeiten hergestellt,

darin enthalten sind Patienten des

Hauses, Event Catering, Caritas Pflegestation

(fahrbarer Mittagstisch), Haus Lucia und unsere

Mitarbeiter.

Der Einkauf der

einzelnen Nahrungsmittelunterliegt

dabei

ebenso strengen

Qualitätskontrollen

wie die

Herstellung und

Verteilung der

Speisen.

Ihre Essensauswahl können Sie je nach Appetit

selbst treffen, soweit ärzt licherseits keine Einschränkungen

vorliegen. Hierzu finden Sie in

Ihrer Station einen vor gedruckten Wochen -

speiseplan, aus dem Sie eines von drei Menüs

auswählen können. Sollten Sie Probleme beim

Ausfüllen der Bestellung haben, ist Ihnen unser

Pflege personal gerne behilflich.

Labor

In unserem

Labor werden

ca. 250 verschiedene

Parameter bestimmt.

Die Palette

der Unter -

suchungen erstreckt sich von der Hämatologie

über Analysen auf dem Gebiet der

Serologie, klinischen Chemie bis hin zu gerinnungs-physiologischen

Tests. Im Blutkonservendepot

werden Blut und Plasma bereit

gehalten, Blutgruppenbestimmungen und

Kreuzproben durchgeführt. Die einzelnen

Parameter werden mit modernen Geräten

und mit EDV-Unterstützung rund um die Uhr

bestimmt. Besonderes Augenmerk wird auf

die Analytik während einer Operationsvor -

bereitung und auf die engmaschige Kontrolle

operierter Patienten gelegt.

Medikamente

Mitgebrachte Medikamente, die Sie schon

von Ihrem Hausarzt verordnet bekommen

haben, sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse

während Ihres Krankenhausaufenthaltes nicht

ohne Rücksprache mit Ihrem be handelnden

Arzt einnehmen. Es könnten sich sonst Unverträglichkeiten

er geben, die den Heilerfolg

mög licherweise erheblich gefährden.

(Siehe auch Apotheke)

Parkplätze

Besucherparkplätze befinden sich oberhalb

des Krankenhauses auf dem großen Parkplatz

an der Bergstraße. 11 Behindertengerechte

Parkplätze befinden sich auf dem Grundstück

des Bethlehem Gesundheitszentrum. Einen

Automaten zur Entwertung der Parktickets

finden Sie in unmittelbaren Nähe des Telefon -

automaten im Foyer des BETHLEHEM

Gesundheitszentrums. Vielen Dank für Ihr

Verständnis.

Patientenhilfe

Die ehrenamtliche Patientenhilfe an der Info

in der Eingangshalle unseres Krankenhauses

ist für Sie als Patient oder als Besucher gleichermaßen

Ansprechpartner.

Die Mitarbeiterinnen sind für alle Menschen

da, die sie brauchen, unabhängig von ihrer

Nationalität und Konfession. Wir wissen,

dass Krankheit immer ein Einschnitt sein

kann. Für einige dauert ein Krankenhausaufenthalt

nur wenige Tage, andere haben eine

längere Zeit vor sich. Viele sind voller Angst

vor dem, was sie erwartet.

Da ist es gut, dass ein Krankenhaus nicht nur

aus Apparaten, langen Gängen und sauberen

Zimmern besteht, sondern das Menschen in

ihm tätig sind, Ärzte, Pflege personal und

eben auch die Mitarbeiterinnen der ehren

amtlichen Patientenhilfe, die für Sie ganz persönlich

und für die kleinen Dinge und Dienste

dasein wollen. Sie helfen Ihnen, dass Sie sich

in unserem Hause zurecht finden und wohl

fühlen. Die Patientenhilfe ist gebührenfrei

über Haustelefon Zentrale 4321 zu erreichen.


Zu den Aufgaben der Patientenhilfe zählen auf

Wunsch Besuchsdienste im Krankenzimmer,

kleine Erledigungen und Hilfestellungen. Da -

neben er halten Ihre Besucher hier Auskünfte,

z.B. in welcher Station / welchem Zimmer Sie

untergebracht sind. Für dieses interessante

Ehrenamt suchen wir noch Unterstützung.

Auch Angehörige anderer Nationali täten

sind uns herzlich willkommen.

Pflegedienst

Der Pflegedienst ist maßgeblich an der Gesundung

und Rehabili tation unserer Patienten

beteiligt. Ethische Grundsätze, die Einbindung

aktueller Erkenntnisse aus Wissenschaft

und Forschung sowie pflegerische Kompetenz

sind deut liche Merkmale unserer Arbeit.

Unter der Leitung von Agnes Gerden-Schmitz

arbeiten ca. 300 Pflege kräfte rund um die Uhr

im Pflege- und Funktionsbereich.

Die Mit arbeiter haben als Grundlage ihres

pflegerischen Handelns und im Einklang mit

der traditionellen christlichen Zielsetzung des

BETHLEHEM Gesundheitszentrums ein Pflegeleitbild

entwickelt. Grundlage der pflegerischen

Tätigkeit ist die Akzeptanz des

Menschen in seiner Ganzheitlichkeit mit der

Berück sichtigung seiner individuellen Bedürfnisse

in einer Atmosphäre, in der er und

seine Angehörigen sich an genommen fühlen.

Zu den Aufgaben des Pflegedienstes

zählen insbesondere:

die Einbeziehung des Patienten

und die Berücksichtigung seiner

Ressourcen nach dem Pflegemodell

von Monika Krohwinkel,

eine patientenbezogene

Pflegeorganisation,

die Durchführung der Pflege in

Kooperation mit anderen Berufsgruppen,

die Weiterentwicklung gesundheitsfördernden

Verhaltens,

die Ausbildung des pflegerischen

Nachwuchses,

die kontinuierliche Erweiterung der

persönlichen und fachlichen Kompetenz,

Begleitung Sterbender und der

Beistand für Angehörige und Freunde.

Post

Falls Sie Post erwarten, vergessen Sie

nicht, Ihren Ange hörigen und Bekannten

die je weilige Zimmernummer anzugeben.

Präventionssport /

Reha-Anschlusstraining

Siehe ZAP gGmbH Seite 44-45

Privatpatient

Wir wollen, dass Sie sich wohl fühlen. Die

Abrechnungsmodalitäten können wir allerdings

nur im Falle einer Ab tretungserklärung

für Sie übernehmen. Bitte wenden Sie sich

bei allen Fragen vertrauensvoll an Ihren Arzt,

an die Mitarbeiter im Aufnahmebüro oder

direkt an den Geschäftsführer.

(Siehe auch Wahlleistungen)

Psychologischer Dienst

Bei psychosomatischen Problemen kann

Ihnen unsere Dipl.Psychologin Martina Ujma

behilflich sein. Bitte vereinbaren Sie einen

Termin unter Telefon Zentrale 4409.

Der Anruf ist gebührenfrei.

Rat und Hilfe

Die Schwangerschaftsberatung

der kath. Kirche (SkF Stolberg)

Der SkF Stolberg bietet allen Frauen und

Männern, die Fragen rund um Schwangerschaft

und Geburt haben, eine Schwangerschaftsberatung

an. Wenn Sie in diesem

Zusammenhang über persönliche Fragen

sprechen wollen oder Informationen über

soziale und finanzielle Hilfen für Schwangere

und Familien benötigen, können Sie gerne

unter der Telefonnummer 02402-951640

Kontakt zu uns aufnehmen. Wir rufen Sie

auch gerne zurück oder beraten Sie nach

Absprache im Bethlehem Krankenhaus persönlich.

Weitere Informationen erhalten Sie

überunseren Flyer, den Ihnen das Pflegepersonal

des Krankenhauses gerne aushändigt.

Unsere Beratung ist kostenlos und unabhängig

von Konfession und Nationalität.

Sie finden unsere Beratungsstelle in der

Birkengangstr. 5 in Stolberg.

Rooming-In

Unsere Wöchnerinnenstation bietet einige

Besonderheiten, die Ihnen den Aufenthalt in

unserem Haus so angenehm wie möglich

machen sollen. Damit der Mutter-Kind-Kon-

takt entscheidend beeinflusst werden kann,

bieten wir auf unserer Wöchnerinnenstation

Rooming-In-Zimmer an. So können Mütter die

Pflege, das Wickeln und Waschen ihres Babys

jederzeit unter An leitung erfahrener Kinder -

krankenschwestern vor nehmen.

Schonkost siehe Diät

Schmerztherapie am

BETHLEHEM

Gesundheitszentrum

Schmerz ist ein wichtiges Symptom, das auf

eine Störung der Körperfunktionen hinweisen

kann. Neben der Schmerzbehandlung muss

daher eine umfassende Diagnostik erfolgen, um

die Herkunft des Schmerzes aus zumachen und

die Erkrankung oder Ver letzung ursächlich therapieren

zu können. Es werden grundsätzlich

zwei Arten von Schmerz unterschieden: Der

chronische Schmerz, der längere Zeit besteht

und der in ein eigen ständiges Krankheitsbild,

die sog. Schmerzkrankheit, münden kann. Der

akute Schmerz, der vor allem Warnfunktion hat,

aber auch eine Folge von operativen Eingriffen

ist und in diesem Fall als postoperativer

Schmerz bezeichnet wird.

Herr Prof. Dr. med. Werner Krumholz, Leitender

Arzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin,

und Dr. med. Gernot Keller, Oberarzt der

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, haben

in Zusammen arbeit mit Ver tretern der weiteren

Kliniken des BETHLEHEM Gesundheitszentrums

ein Schmerztherapiekonzept entwickelt.

Beginnend mit einer Schmerzmessung mittels

der sog. Visuellen Analogskala (VAS) kommen

bei unseren Patienten unterschiedliche Verfahren

zur Behandlung postoperativer Schmerzen

zum Einsatz, die auf die Größe und Art des

operativen Eingriffs und das individuelle

Schmerzempfinden des einzelnen Patienten

abgestimmt sind. Auch alternative Methoden,

wie Akupunktur und Neuraltherapie, sowie ört -

liche Nervenblockade techniken kommen in

Absprache mit Ihrer / Ihrem betreuenden Ärztin

/ Arzt zur Anwendung.

Schule für kranke Kinder

des Kreises Aachen

Die Teilnahme am Schulunterricht ist auch

für kranke Kinder in unserem Hause möglich.

Vom Grundschüler bis zum Abiturienten werden

junge Patienten der Abteilung Kinder- und

Jugendmedizin unseres Krankenhauses durch

Frau Marlies Nefian-Sluijsmans, Lehrerin der

Schule für kranke Kinder des Kreises Aachen,

am Krankenbett unterrichtet.

45


46

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Seelsorge

Wenn wir Menschen krank werden, leidet

nicht nur unser Leib: auch unsere Seele hat dann

Schweres zu ertragen. Wer an einer Krankheit

leidet, kann deshalb nicht nur in eine körperliche,

er kann auch in eine seelische Krise geraten.

Deshalb kommt der Seelsorge in unserem

Haus ein besonderer Stellenwert zu. Dementsprechend

gilt besonderes Augenmerk aller Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter auch der Sorge

um das seelische Wohlbefinden unserer

Patientinnen und Patienten.

Darüber hinaus sind als katholische Seelsorger

in unserem Krankenhaus Pastor Christoph

Schneider und Sr. Lissetta Munduparambil

S.A.B.S. in besonderer Weise für Sie da.

Vielleicht wünschen Sie in der Zeit Ihres Aufenthaltes

in unserem Krankenhaus ein Gespräch,

möchten Fragen klären, die Ihnen gerade

jetzt wichtig werden. Oder Sie möchten

Sorgen ansprechen, die Sie bedrängen, einfach

mit jemandem reden, der Zeit für Sie hat. Pastor

Schneider und Sr. Lissetta stehen Ihnen dafür

gerne zur Verfügung. Sprechen Sie dazu Schwestern

und Pfleger auf Ihrer Station an. Diese leiten

Ihren Wunsch nach einem Gespräch an die

beiden Seelsorger gerne weiter. Natürlich kann

dazu für evangelische Christen auf Wunsch

auch der Besuch eines evangelischen Pfarrers

vermittelt werden.

Darüber hinaus sind Sie sonntags um 8.45 Uhr

herzlich zur Mitfeier der Heiligen Messe in der

Hauskapelle eingeladen. Diese kann aber auch

auf den Patientenzimmern über die hauseigene

Fernsehanlage (Programm "5" bzw. "05")

kostenfrei verfolgt werden. Können Sie die

Heilige Messe nicht in der Krankenhauskapelle

mitfeiern, so besteht die Möglichkeit, die Kommunion

am Sonntag morgen nach der Heiligen

Messe auch auf dem Krankenzimmer zu empfangen.

Von Schwestern und Pflegern ihrer

Station werden Sie dazu frühzeitig befragt.

Ein evangelischer Gottesdienst wird einmal

monatlich freitags um 16.00 Uhr in unserer

Hauskapelle gefeiert. Das Datum wird jeweils

auf den Stationen bekannt gegeben.

Ihre Ansprechpartner:

Pastor Schneider Sr. Lissetta Pfarrer Hinze

Tel.: 107-0 Tel. 107-4280 Tel.: 02402/85055

Evangelische Pfarrer:

Pfarrer Hinze / Telefon 02402/85055

Katholische Eucharistiefeier

Sonn- und Feiertage 08.45 Uhr

Die hl. Messe wird Sonn- und Feiertags über

den hauseigenen Sender Kanal 05 übertragen.

Evangelischer Gottesdienst

einmal monatlich,

Freitags 16.00 Uhr

Datum wird auf den Stationen bekanntgegeben.

Kommunionempfang auf dem Zimmer

So 09.30-10.00 Uhr oder nach Vereinbarung.

Beichte oder Beicht gespräch nach Vereinbarung

bei der Schwester melden.

Selbsthilfegruppe KONTINENZ

Jeden 3. Donnerstag im Monat, 18 Uhr,

Medienraum 2, 3. Etage,

BETHLEHEM Gesundheitszentrum Stolberg

Sozialdienst/Pflegeüberleitung

Eine Erkrankung kann Sie und ihre Familie vor

Probleme sozialer, familiärer, beruflicher oder wirtschaftlicher

Art stellen. Das Team der Pflegeüberleitung

und des Sozialdienstes bietet Ihnen und

Ihren Angehörigen Beratung und Unterstützung an.

Gemeinsam finden wir individuelle Lösungen.

Sprechen Sie uns an bei Fragen zur:

Medizinischen Rehabilitation

Sicherstellung der häuslichen Versorgung

Heimunterbringung / zum Hospiz /

zur Kurzzeitpflege

Pflegeversicherung

Betreuung

zum Schwerbehindertengesetz.

Wir informieren Sie gerne! Im Rahmen des

Modellprojektes "Familiale Pflege" bieten wir

Ihnen unsere Hilfe an, wenn Sie Ihren Angehörigen

zu Hause pflegen möchten. Bereits während

des Krankenhausaufenthaltes haben Sie die Möglichkeit,

mit unserem Pflegefachpersonal folgende

praktische Fertigkeiten zu trainieren:

Übernahme der Körperpflege

Handgriffe zum Lagern und Bewegen

Anreichen der Mahlzeiten

Vorbeugende Maßnahmen

Umgang mit Hilfsmitteln

Dieses Angebot ist für Patienten aller Krankenkassen

und deren Angehörige kostenlos und

wurde in Zusammenarbeit mit der Universität

Bielefeld und der AOK ins Leben gerufen. Bitte

setzen Sie sich so früh wie möglich mit uns in

Verbindung. Wir nehmen uns Zeit für Sie und

helfen gerne weiter.

Taxi

Wenn Sie ein Taxi benötigen, so können Sie

dieses über die Zentrale (Telefon 9) bestellen.

Telefon siehe Fernsehen

Telefonzentrale

Unsere Telefonzentrale finden Sie gleich im Eingangs

bereich des Kranken hauses. Sie ist an allen

Tagen rund um die Uhr besetzt. Die Mitarbeiter/

innen erteilen Ihnen gerne Auskünfte, die Sie zu

Ihrer Orientierung in unserem Hause benötigen.

Außerhalb der Geschäfts zeiten des Auf nahmebüros,

nach 19.00 Uhr, können Sie hier eine

Chipkarte für Telefon und Fernsehen erhalten.

Die aufgrund gesetzlicher Vorgaben vor Ihrer Entlassung

zu entrichtende Eigenbeteiligung können

Sie an Wochen enden und wochentags nach

19.00 Uhr ebenfalls an dieser Stelle einzahlen.

Wahlleistungen

Um den Wünschen und Bedürf nissen unserer

Patienten nachzukommen, bieten wir verschiedene

Leistungen, die über die Regel leistungen

hinaus gehen, gegen besondere Berechnung

als Wahl leistung an.

Hierzu zählen z.B. ärztliche Leistungen, die von

den Chefärzten des Krankenhauses oder deren

Vertreter persönlich erbracht werden, Unterbringung

in einem Ein- oder Zweibettzimmer mit

Chefarztwahl, Unterbringung und Verpflegung

einer Begleitperson. Die Kosten der Ihnen zur

Auswahl stehenden Wahlleistungen werden

Ihnen in Rechnung gestellt und können im

Regelfall bei Ihrer Privat versicherung zur Abrechnung

ein gereicht werden. Gerne können

Sie auch eine Abtretungser klärung ab geben.

In diesem Fall rechnen wir, je nach Vertragsbedingungen,

mit Ihrer privaten Krankenversicherung

– ggf. Ihrer Zusatzversicherung –

selbst ab und stellen Ihnen evtl. den sich ergebenden

Restbetrag in Rechnung.

Für weitere Infor mationen stehen Ihnen die

Krankenhaus verwaltung sowie Ihre Krankenkasse

gerne zur Verfügung.

Wertsachen

Sie benötigen im Krankenhaus nur wenig Geld

und keine Wert sachen. Sollte es doch aus be -

stimmten Gründen notwendig sein, Wertsachen

mitzubringen, so können Sie diese Wertsachen

in der Verwaltung gegen einen Empfangsschein

hinterlegen. Das Krankenhaus haftet nicht für

den Verlust von Dingen, die nicht in der oben

genannten Form übergeben wurden.

Sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen dieses

nicht vornehmen können, so wenden Sie sich

vertrauensvoll an die Leitung Ihrer Station oder

eine andere Person Ihres Ver trauens. ●


BGZ

Bildungs- und Gesundheitszentrum

Das Bildungs- und

Gesundheitszentrum (BGZ)

Die Gesundheit ist und bleibt ein

wichtiges Gut für uns alle. Ohne

Vorsorge und Engagement ist

dieses Gut gefährdet. Die Erhaltung

der Gesundheit in allen Lebensphasen

setzt voraus, dass man

etwas für seinen Körper und sich

tut. Wir bieten Ihnen am BETHLE-

HEM Gesundheitszentrum gezielte

Kurse und Seminare an, die Ihnen

helfen, gesund zu bleiben oder zu

werden.

Wir - das „Bildungs- und Gesundheitszentrum",

kurz BGZ - stehen

seit 1990 für ein vielseitiges Kursangebot

rund um die Gesundheit.

Dabei galt stets der Grundsatz, dass

das BGZ besonders viel Wert auf

fundierte Ausbildung des Kursleiter-Teams

legt - ein Grundsatz,

der natürlich noch heute gilt.

Öko trophologen, Physiotherapeuten,

Diplom-Sportlehrer und spezialisierte

Übungsleiter sind es, die

heute ihr Wissen in mehr als 20

Kursangeboten weiter geben. Dabei

stehen eine gute Beratung und Betreuung

stets im Mittelpunkt ihrer

Tätigkeit.

Das Kursangebot ist betont vielseitig

ausgerichtet. Das gilt nicht nur für

die Inhalte, sondern auch in Sachen

Zielgruppe: Babyschwimmen und

Senioren-Wassergymnastik markieren

die „Altersgrenzen" der BGZ-Kurse.

Das Programm besteht aus den vier

Säulen Entspannung - wie Yoga-

Kurse-, Aqua (Bewegung im Wasser),

Ernährung (beispielsweise „Abnehmen

mit Verstand") und Bewegung

und Fitness - zu diesem Bereich

zählen beispielsweise die Kurse

"Beckenbodengymnastik" oder

„Tae Bo". Die Kurse finden in speziell

ausgestatteten Räumen im BETH-

LEHEM Gesundheitszentrum statt,

so zum Beispiel im Bewegungsbad.

Alle Kurse werden ausschließlich

von speziell ausgebil deten Fach -

kräften, wie zum Beispiel Sportlehrern

mit der Zusatzausbildung im

Gesundheitswesen, Tai Chi-Lehrern,

Physiotherapeuten sowie ausgebildeten

Yoga-Lehrern des "Bundes

Deutscher

Yogalehrer"

geleitet.

Auszug aus unserem stetig

wachsenden Kursangebot:

Babyschwimmen bis 1 Jahr

Wasserspass für 1-2jährige

Wasserspass für 2-4jährige

Aquafit, Wassergymnastik

für Junggebliebene

Senioren Wassergymnastik

Wasser-Trockengymnastik

und Gerätegymnastik

(speziell für Rheuma und

Osteoporose Patienten)

Abnehmen mit Verstand

Herzsport

Entspannungs-Workshops

Aktives Beckenbodentraining

Hatha-Yoga

Tae-Bo

Tai-Chi Chuan

Arbeit mit Klangschalen

Progressive Muskelentspannung

Pilates

Ausführliche Informationen

zu den angebotenen Kursen

finden Sie unter:

http://www.bethlehem.de/weitere

einrichtungen/bgz

BGZ - Bildungs- und

Gesundheitszentrum

Am Obersteinfeld 5 · 52222 Stolberg

Leiterin: Susanne Kolb M.A.

Sekretariat / Anmeldung:

Heidi Spies

Tel.: 02402 / 107-4626

Fax: 02402 / 107-4639

Email: bgz@bethlehem.de ●

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BETHLEHEM Gesundheitszentrum

ZAP

ZENTRUM FÜR REHABILITATION

UND PHYSIOTHERAPIE STOLBERG

gGMBH

Das ZAP ist eine Einrichtung,

die vom BETHLEHEM Gesundheitszentrum

mit der primären Aufgabe

ge-gründet wurde, ambulante Rehabilitationsmaßnahmen

in Wohnortnähe

durchzuführen. Diese werden

als Ambulante Rehabilitation oder

als tagesklinische Behandlungen

angeboten. Aber auch Einzelmaßnahmen

auf Rezept wie Krankengymnastik,

Ergotherapie, Massagen,

manuelle Lymph drainagen etc.

gehören zu unserem Therapiespektrum.

Foto: 3K-Aachen

Das ZAP steht als Treffpunkt

"Gesundheit"

auch jedem

Bürger zur Verfügung,

der aktiv etwas für die

Ge sunderhaltung seines

Körpers unter therapeutischer

Anleitung

machen möchte.

Ambulante Rehabilitation steht

für eine komplexe, interdisziplinäre

Therapie, bestehend aus der Be -

treuung durch den Rehabilitationsarzt,

Krankengymnasten, Psychologen,

Ergotherapeuten, Masseur,

Dipl. Sportlehrer, Sozialarbeiter

und Ernährungsberater. Die Therapiemaßnahmen

finden 3-5 mal je

Woche statt (ggf. berufsbegleitend).

Dabei beträgt die Therapiedauer

je Therapietag zwischen 4 und

6 Stunden.

Das ZAP bietet den ambulanten

Reha-Patienten als besonderen

Service Transport und Verpflegung

an - beides übrigens kostenfrei*.

Eine Einrichtung,

welche vieles auf die

Tagesklinische Behandlung

(für Privatpatienten und

Selbstzahler)

Die Tages -

klinische Behandlung

ist

eine Form

der Reha -

bilitation,

die als teil -

stationäre Behandlung

inklusive Vollverpflegung stattfindet.

Hierbei werden täglich Therapien

durch geführt, wobei die Therapiedauer

inkl. Pausen pro Tag ca.

5 Stunden beträgt. Für die Pausen

steht ein Ruheraum mit Getränken,

Zeitungen und TV zur Verfügung.

Dreidimensionale

Wirbelsäulenvermessung

Dieses Verfahrenermöglicht

eine

strahlungsfreie

dreidimensionaleWirbelsäulenvermessung.

In

vielen Fällen kann auf Röntgenaufnahmen

verzichtet werden.

Ziele der ambulanten

Rehabilitation

Im Gegensatz zur traditionellen

stationären Rehabilitation bietet die

ambulante Form im ZAP eine Therapie

ohne Verzicht auf Ihr vertrautes

familiäres und berufliches Umfeld.

Therapiert werden alle Erkrankungen

und Verletzungen des Bewegungsund

Stützapparates. Ziel ist die

schnellstmögliche Reintegration unserer

Patienten in den privaten und

beruflichen Alltag. Dieses wird durch

die interdisziplinäre Zusammenarbeit

der verschiedenen Berufsgruppen

erreicht.

Foto:H.Albrecht

Therapieziele und

Aufgaben der einzelnen

Berufsgruppen:

Arzt

Führt die Untersuchung mit aktueller

Funktions diagnose durch und beantragt

die Rehabilitation. Nach Klärung

der Kostenübernahme, wird für

Sie ein individueller Therapieplan

erstellt, der in regelmäßig stattfindenden

inter disziplinären Teamsitzungen

an gepasst wird. Die Ärzte

dokumen tieren die Verlaufsberichte

und informieren sowohl den Patienten

als auch die Kranken kassen und

ihren Hausarzt über den aktuellen

Genesungszustand.

Krankengymnast/

Physiotherapeut

Die Krankengymnastik wird

in Einzel- und in Gruppentherapie

durchgeführt (Trocken- und

Wassergymnastik). Schmerz -

bekämpfung, Normalisierung des

Stoffwechels, Verbesserung von

Kraft, Koordination, Beweglichkeit

und langfristiger Aufbau körper -

licher Funktionen sind die

primären Therapieziele.

Ergotherapeut

Aufgabe der

Ergotherapie

ist es, den Patienten

bei der

Wiedererlangung

seiner

größtmöglichenSelbstständigkeit

im

alltäglichen Leben zu unterstützen.

Besondere Schwerpunkte liegen

hier in der Versorgung mit Hilfsmitteln

und in der Schulung

von gelenkschonenden Verhalten

im Alltag.


Beine stellt

Dipl. Sportlehrer

Vorrangige Ziele der Sporttherapie sind

eine Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit,

Muskelkraft sowie der

Koordination. Je nach Zielsetzung werden

hierzu ver schiedene Trainingsmethoden

sowie unterschiedliche Geräte

eingesetzt: Sequenztrainingsgeräte,

Fahrrad- oder Ruderergometer, Laufband,

isokinetische Trainingsgeräte etc.

Masseur

und med. Bademeister

Neben klassischer Massage und manueller

Lymphdrainage werden auch

Anwendungen wie z. B. Fangopakkungen,

Elektro therapie oder medizinische

Bäder bei der physikalischen

Therapie einge bunden. Diese

Behandlungs formen werden bei

Ödemen (Schwellungen) und Muskelverspannungen

eingesetzt.

Dipl. Psychologe

Häufig kommt es im Zusammenhang

mit Erkrankungen zu per sönlichen,

familiären und beruflichen Problemen.

Das ZAP be rücksichtigt diesen

Aspekt innerhalb der Therapie und

bindet Psychologen als Ansprechpartner

in die Behandlung ein. Darüber

hinaus wird der Patient in verschiedene

Entspannungs techniken

zur Schmerz-Therapie eingewiesen.

Dipl. Sozialarbeiter

Krankheit kann auch soziale Pro bleme

mit sich führen. Die Sozial arbeiter des

ZAP stehen Ihnen als Ansprechpartner

zur Verfügung, die ihnen Infor mationen

und Hilfen geben. So z.B. bei der Einleitung

der beruflichen Rehabilitation

in Verbindung mit Arbeitsmedizinischen

Diensten, Arbeitsämtern und

Berufshelfern der Berufsge nossenschaften.

Auch die Unter stützung bei

der Über leitung in Selbsthilfegruppen

gehört zu ihren Aufgaben.

Ernährungberater

Bei der Ernährungsberatung soll im

Rahmen der Beratung und Anleitung

der Rehabilitations patienten eine

Voraussetzung zur sinnvollen Umstellung

der Ernährungsgewohnheiten

geschaffen werden.

Behandlungsangebot

Massageformen:

Ganz-/Teilkörpermassagen,

Binde gewebsmassagen,

Refelex zonentherapie,

Unterwasser massage

Manuelle Lymphdrainage:

Komplexe-physikalische-

Entstauungstherapie

Extensionsbehandlung

Elektrotherapie: nieder- und hochfrequente

Reitzströme, Iontophorese

Ultraschall

Stangerbad

Fangopackung

Wärmetherapie:

Heißluft, Heiße Rolle

Kryotherapie: Eisbehandlung

Lasertherapie

Bewegungsbad

Medizinische Bäder:

Luftsprudelbad, Bäder mit

medizinischen Zusätzen

In Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

finden regelmäßig Kurse

für Rückenschule und Wirbel

säulen-Gymnastik statt

Therapie und Beratungsangebot*

Arzt: Betreuung der Patienten,

Erstellen und Überwachen des

Therapieplans

Psychologische Beratung:

Schmerz-Management,

Entspannungsverfahren und

psychologische Betreuung

der Patienten

Sozialdienst: Hilfestellungen

in sozialen Frage

Ernährungsberatung: Anleitung und

Beratung für eine gesunde Ernährung

Krankengymnastik: allgemeine

Krankengymnastik, neuro-

physiologische Behandlungs -

methoden, manuelle Therapie,

Schlingentischbehandlung sowie

Gruppentherapie als Wasser -

gymnastik oder Trockengymnastik.

Medizinisches Aufbautraining /

Sporttherapie: Kraft-, Koordination-

und Ausdauertraining

Ergotherapie: Einzeltherapie nach

ärztlicher Verordnung, Hilfsmittelversorgung,

Alltagstraining

Neues Rückenkonzept: Das neue

Rückenkonzept bietet ganz spezielle

Trainingsgeräte an, die mit einem

sogenannten BIO-Feedback ausge

stattet sind. Diese Geräte, die mit

einem Computer ausgestattet sind,

ermöglichen die Erstellung eines

ganz individuellen Trainingsplan,

der einen "grünen Bereich" zum

effizienten Training anzeigt. Es ist

somit ausgeschlossen, durch

unsachgemäßes Training zu Schäden

zu kommen, da der Leistungs

bereich immer dem individuellen

Trainingsplan angepasst ist.

Dieses neuartige Rückenkonzept

gibt es in der Region Aachen nur

in Stolberg.

Physiotherapieschule

Dreijährige Ausbildung. Staatlich anerkannter

Berufsabschluss als Physiotherapeut.

Unterricht und fachpraktische

Einsätze im Hause (Ausnahme 5

Wochen Fachpraxis im Bereich Psychiatrie:

Kooperationspartner ist hier das

Alexianer Krankenhaus). Ausbildung

unter dem Dach des Bildungs- und

Gesundheitszentrums des BETHLEHEM

Gesundheitszentrums. Leiter der

Physiotherapieschule: Ralf Houfer,

Lehrer / Kursleiter: Guido Contzen

ZAP-Zentrum für Rehabilitation und

Physiotherapie Stolberg gGmbH

Steinfeldstraße 5 · 52222 Stolberg

Telefon 02402/107-4182 oder -4183

Email: ZAP@bethlehem.de

Ärztliche Leitung

Prof. Dr. med. Klaus Bläsius

Telefon 02402/107-4355

(Sekretariat)

Leitender Physiotherapeut

Ralf Houfer

Telefon 02402/107-4183 ●

* Unterschiede bei der Leistungsübernahme durch die Krankenkassen möglich. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Kostenträger.

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50

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

SPZ

SOZIALPÄDIATRISCHES

ZENTRUM

Wir – das Team des Sozial -

pädiatrischen Zentrums – helfen und

beraten Eltern, deren Kinder nicht

altersgerecht entwickelt, behindert

oder von Behinderung bedroht sind.

Wir diagnostizieren und

behandeln Kinder und Jugendliche

bis zu 18 Jahren,

die als Früh- oder Risikogeburt

zur Welt gekommen sind

die Probleme in den Bereichen

Motorik und Sprache haben

die an Epilepsie erkrankt sind

die an angeborenen Fehlbildungen

oder Syndromen leiden

die Wahrnehmungs-,

Koordinations-, Lern- und/oder

Teilleistungsstörungen haben

die auffallend schüchternes oder

aggressives Verhalten zeigen

die Kontakt- und

Beziehungsschwierigkeiten

haben (u.a. Schrei-Babies,

Schlaf- und Essstörungen)

die durch Unruhe und

Hyperaktivität auffallen

Um die Ent wicklung

unserer Patienten

all seitig zu fördern, arbeiten

wir eng mit

überweisenden Ärzten,

Therapeuten, Beratungsstellen,Gesundheits

- und Jugendamt,

Kindergärten und

Schulen zusammen.

Team

Zu unserem Team zählen

Kinder ärzte, Psychologen,

Sprachthera peuten, Physiotherapeuten,

Ergotherapeuten und

Sozial arbeiter.

Kinderheilkunde - Neuropädiatrie

Neuropädiatrische Diagnostik

Neurologische Untersuchung

Entwicklungsdiagnostik

Kinesiologische und

motoskopische Untersuchung

alle Fotos: fotolia

Psychologie

Entwicklungs- und

Leistungsdiagnostik

Verhaltens- und

Beziehungsanalyse

Erziehungs- und

Familienberatung

Systemische

Familientherapie

Verhaltenstherapie

Entspannungstraining

Physiotherapie

Diagnostik von

Bewegungsstörungen

Behandlung auf

neurophysiologischer

Grundlage (Bobath)

Bewegungstherapie

im Wasser

Hilfsmittelberatung und

Anpassung

Motodiagnostik

Psychomotorik

Logopädie

Diagnostik und Therapie bei

Sprachentwicklungsverzögerungen

Redeflussstörungen

(Stottern und Poltern)

Störungen des

Kommunikationsverhaltens

Auditive

Wahrnehmungsstörungen

Stimmstörungen

Auffälligkeiten im

Mund- und Gesichtsbereich

sowie bei der

Nahrungsaufnahme

Ergotherapie

Sinnesschulung

Schulung der Körperwahrnehmung

Training schulbezogener

und lebenspraktischer

Fähigkeiten

Sensorische Integration

Motorisch-funktionelle

Übungsbehandlung

Hilfsmittelberatung

und Anpassung

Sozialarbeit

Soziale und sozialrechtliche

Beratung

Kontaktvermittlung zu Ämtern,

Vereinigungen, Selbsthilfe gruppen,

Verbänden, Kindergärten und

Schulen

Soziale Krisenintervention

Wir behandeln Säuglinge, Kinder

und Jugendliche bis 18 Jahre.

Dafür benötigen wir in jedem

Quartal einen Über weisungsschein

Ihres Kinder- oder Hausarztes.

Eine Terminabsprache ist unbedingt

erforderlich, weil wir uns für jeden

Patienten ausreichend Zeit nehmen

wollen.

Öffnungszeiten

Mo-Do 08.00 - 16.30 Uhr

Fr 08.00 - 14.00 Uhr

SPZ

SOZIALPÄDIATRISCHES ZENTRUM

Ärztliche Leitung:

Ilona Krauspe

Steinfeldstraße 5

52222 Stolberg

Telefon 02402/107-4194

Telefax 02402/107-4189

SPZ@bethlehem.de ●


TCM

Die Abteilung für Traditionelle Chinesische

Medizin (TCM) des BETHLEHEM Gesundheitszentrums

besteht seit Mitte 2005. In

personeller Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftskrankenhaus,

dem Nr. 1 Hospital,

Ningbo, V.R. China werden seit dem Akupunktur,

chinesische Heilkräuter, Ernährungsberatung

und chinesische Massage

angeboten. Die Abteilung wird geleitet

durch Herrn Dr. med. D. Marx, der neben

seiner Tätigkeit in der TCM als Internist und

Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin

des BETHLEHEM Gesundheitszentrums

tätig ist.

Seine Kenntnisse der chinesischen Medizin

erwarb er sich während eines dreijährigen

Auslandsstudiums in der V.R. China. Er spricht

fließend chinesisch, was den Kontakt und

Austausch mit den Ärzten des Partnerschaftskrankenhauses

in Ningbo/China vereinfacht.

TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN

Herr OA Dr. med. D. Marx behandelt in

seiner Abteilung Patienten mit Erkrankungen,

bei denen die herkömmliche Medizin

nicht ausreichend helfen konnte oder wo

seitens des Patienten eine andere Behandlungsform

gewünscht wird. Die Behandlung

mit der TCM erfolgt deshalb als

zusätzliche Therapie zu der schulmedizinischen

oder als alleinige Behandlungsform.

Ziel ist es, durch eine zeitlich begrenzte

Behandlung ein tragfähiges gesundheitliches

Gleichgewicht zur erreichen.

Nach einer eingehenden persönlichen Beratung

unter Verwendung der bereits erhobenen

Befunde wird ein individueller

Therapieplan aufgestellt. Dabei werden

Verfahren der TCM wie Akupunktur,

Kräutermedizin, Ernährung und Massage

eingesetzt. So ist die Therapie mit chinesi-

schen Kräutern bei Erkrankungen wie

Burn-Out Syndrom, Schlafstörungen,

Schwäche des Immunsystems, mit hoher

Infektanfälligkeit, Wechseljahrsbeschwerden

und Menstruationsstörungen und Allergien

sehr wirksam. Schmerzen bei

Störungen des Bewegungsapparates, Kopfschmerzen

und Migräne, sprechen gut auf

eine Therapie mit Akupunktur an. ●

Haben Sie Interesse?

Auskünfte:

Abteilung für Traditionelle

Chinesische Medizin

Oberarzt Dr. med. D. Marx

Sekretariat: Ritha Fräger

Telefon: 02402/107-4448

E-Mail: marx@bethlehem.de


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