„Wir sind die Flößer - Männer ...“ - Lychen

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„Wir sind die Flößer - Männer ...“ - Lychen

Zur Geschichte Lychens

„Wir sind die

Flößer - Männer ...

Zur Geschichte der Flößerei

auf den

Lychener Gewässern


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Lychen war eine Flößerstadt...

Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern

Bis in die 70er Jahre hinein war die Flößerei wichtigster Wirtschaftszweig und Arbeitgeber

der Region. Diese Entwicklung kann bis zum Jahr 1720 zurück verfolgt werden

und noch 1975 wurde das letzte Holz auf diese Art aus Lychen transportiert.

Ehemalige berufliche Flößer und deren Nachfahren sowie weitere Interessierte haben

sich in Form des Vereins „Lychener Flößer e.V. zusammengefunden, um die Flößertradition

zu pflegen und als Touristenattraktion wieder neu aufleben zu lassen.

Heute kann man bei einer Rundfahrt mit einem traditionellen Floß die romantische

Seite dieses Berufszweiges kennen lernen oder sich im Flößereimuseum fachkundig

über diesen regionalen Berufszweig informieren. Einmal im Jahr Ende Juli findet das

nun schon traditionelle dreitägige Flößerfest statt, welches den Höhepunkt der Arbeit

des Vereins darstellt und viele Gäste aus Nah und Fern zu uns zieht.

2008 bekam unsere Stadt als Anerkennung für die auf diesem Gebiet geleistete Arbeit

von der Internationalen Flößervereinigung den Titel „Flößerstadt Lychen überreicht.

Hans Waltrich hat unter Mithilfe sachkundiger Flößer für Sie dieses kleine Heftchen

zusammengestellt in dem Sie einige interessante Aspekte über die Geschichte der

Flößerei in Lychen erfahren.

Floßablage am Stadtsee


Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern 3

Leider stehen die Bäume nicht immer dort, wo sie gebraucht werden. Das hatt schon

früher zur Folge, daß man sich Gedanken machen mußte, wie man sie bequem und

kostengünstig transportieren konnte. Die Technik lernte man von der Natur. Die Menschen,

die an fließenden Gewässern wohnten, konnten sehen, daß entwurzelte oder

vom Sturm umgelegte Bäume auf dem Wasser schwimmen. Flußabwärts ließen sie

sich leichter als zu Lande transportieren.

Band man mehrere Stämme zusammen, konnten größere Mengen gleichzeitig zum

Bestimmungsort gebracht werden. Mit der Zeit hatte man heraus, wie man die Stämme

anordnen mußte, um möglichst rationell Holz transportieren zu können. Damit war

die Idee des Floßes geboren.

Die Arbeit ist im wesentlichen über Jahrhunderte gleichgeblieben. Im Winter wurde

das Holz geschlagen, dann mit Gespannen zu Sammelstellen, den „Ablagen, gebracht

oder geschleift. Dorthin kamen zu bestimmten Terminen die Betreiber der Schneidemühlen

und kauften ihren Holzbedarf für das nächste Jahr ein. In der Regel war gleichzeitig

auch der Flößereiunternehmer, der „Floßregimenter, zugegen, mit dem dann

die Verträge über das Abflößen geschlossen wurden.

War die Zeit des Flößens gekommen, kam der Floßführer mit seiner Mannschaft. Zu

einer Besatzung gehörten regulär vier Mann; wenn sich aber der Floßführer mit zwei

Mann einig war, daß sie allein die Arbeit bewältigen, verdienten sie den für 4 Mann

ausgemachten Lohn, denn die Flößer arbeiteten in der Regel im Akkord, selten im

Auf dem Küstriner Bach - 1940


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Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern

Tagelohn. Dem Akkordlohn lag die Tafel (im Uckermärkischen „Pläätz oder „Pläätze)

als Arbeitseinheit zugrunde, d.h., je mehr Tafeln und je weniger Flößer, umso mehr

Lohn.

Von den Ablagen wurden die Stämme mit Kantring und Kanthaken ins Wasser gerollt

und mit dem Floßhaken so zurechtgezogen, daß sie nebeneinander lagen. Damit sie

zusammenblieben, wurden an den beiden äußeren Stämmen dünne Stämmchen, die

„Klampen (Querbalken), darüber genagelt. Die sind so lang wie die Tafel breit ist.

Etwa ein Dutzend Stämme bildeten eine Tafel, die Breite richtete sich nach der Kammerbreite

bei den Schleusen der oberen Havel (früher 3 m, später 5 m), durch die

man hindurch mußte.

Um möglichst viel Holz mitnehmen zu können, wurden zwei bis drei Tafeln übereinander

geschichtet. Wollte man Buchen und Eichen mitnehmen, die zu schwer zum

Flößen waren, wurden diese lose auf die Kiefernstämme gepackt. Mehrere Tafeln hintereinandergekoppelt,

bildeten das Floß.

Flöße an der Lychener Schleuse

Flößernägel (bis 300 mm lang u. 10 mm stark) wurden nur wenige verwendet, um

die Qualität des Holzes nicht zu beeinträchtigen; stattdessen nahm man früher zum

Befestigen zusammengedrehte Weidenruten. Bei der Zusammenstellung eines solchen

Floßes wurden Äxte, Hämmer, Nägel, Winde und Flößerhaken verwendet.


Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern 5

Mit einer Drahtschlinge, dem „Stropp, wurde Tafel an Tafel gekoppelt. Auf der oberen

Havel faßte die Pläätze ungefähr 50 Raummeter. Zu einem Floß, das ohne Dampfkraft

auskommen mußte, wurden bis zu sechs Pläätze hintereinander gebunden. Im

Dampferschlepp konnten bis zu zehn Tafeln angehängt werden, mehr anzuhängen

war verboten. So konnten im günstigsten Falle mit einem Floß bis zu 500 Raummeter

befördert werden. Da die Floßhölzer der ein zelnen Tafeln etwa 18 bis 20 m lang

waren, hatte ein solcher Verband oft eine Länge von fast 200 Meter.

Für längere Fahrten wurde auf dem Floß noch eine kleine Unterkunft, eine Hütte,

gebaut oder ein Zelt errichtet als Schutz gegen Regen und Unwetter. Eine Stroh- oder

Heuschütte war die Schlafgelegenheit. Im Rucksack hatte jeder Flößer neben seinen

Werkzeugen „Marschverpflegung für einige Tage, neben Brot, Speck und Räucherwurst

auch gekochte Eier und uckermärkische „Nudeln (Kartoffeln). Weil die Möglichkeit

bestand, daß jemand bei der Arbeit ausrutschte und ins Wasser fiel, mußte auch

noch ein komplettes zweites Arbeitszeug im Gepäck sein, damit gewechselt werden

konnte. Zum Schutz gegen Nässe und Kälte gehörten zur Ausrüstung auch hüfthohe

Flößen auf dem Küstriner Bach

Flößerstiefel, die in einigen hiesigen Schusterwerkstätten angefertigt wurden, so z.B.

bei Meister Stolte in Lychen. Um die Stiefel wasserdicht zu machen, wurden in die

Stiefelschäfte Schweineblasen eingearbeitet.


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Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern

Durch die vierte Schleuse

Auf dem Floß schnallten sie Eisenkrampen unter die Stiefel, um nicht auszurutschen,

denn die Stämme waren durch die Nässe glitschig (darum wurde auch nur ungeschältes

Holz geflößt).

Bei trägem Wasser mußte früher mühevoll an den Ufern entlang das Floß mit den

langen Staken vorwärtsgeschoben oder gar getreidelt (von Land mit Muskelkraft gezogen)

werden; günstiger war es, wenn man Strömung hatte oder über die großen Seen

segeln konnte.

Später erleichterten die Schlepper die schwere Arbeit der Flößer. Auf belebten Strecken

muße die Warnflagge gezeigt werden: ein 1Quadratmeter großes Tuch mit einer

schachbrettartigen Flächenaufteilung in rote und schwarze Felder.

Es gab eine ganze Reihe von Flößerstrecken , die alle über die Havel führten und in

der Regel in einem Sägewerk endeten, die sich am Wasser angesiedelt hatten: Für das

Lychener Einzugsgebiet begann die Strecke entweder auf dem Platkow oder auf dem

großen Küstrinsee (nur selten auf dem Wurl).

Auf beiden Seiten kam das Holz, das zunächst auf den vielen Ablagen gesammelt

wurde, aus der Boitzenburger Forst. So gab es auf dem Platkow u.a. die Gandenitzer,

die Templiner und die Stubbenablage, auf dem Zens die Sand- und die beiden Wup-


Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern 7

Flößer bei der Arbeit

Flussabwärts


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Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern

pgartenablagen, auf denen die Flöße zusammengestellt wurden. Da es auf dieser

Strecke nur wenig Strömung gab (vom Platkow bis zur Schleuse Oberpfuhl nur 60

cm Gefälle), mußten die Flöße gestakt oder zum Teil auch getreidelt werden. Das

meiste Holz kam vom Großen Küstrinsee (u.a. General-, Teerschweler-, Koppel- und

Schwanzablage), das über den Küstrinchener Bach geflößt werden mußte. „De Küstrinsche

Beek galt als schwierig zum Flößen, denn es war ein Gewässer mit starkem

Gefälle (vom Küstrinsee bis zum Oberpfuhl über 8 m). Aus dem Grunde wurden vier

Wehre bzw. Schleusen auf seiner kurzen Strecke (2 km) gebaut.

Die Fahrt begann am Mühlenwehr des großen Küstrinsees. Die Floßtafeln waren auseinandergekoppelt.

Auf jeder stand ein Flößer. Sobald das Wehr gezogen war, ging es

ab mit der reißenden Flut. Der Flößer mußte mit großem Geschick die Pläätze durch

Kehren, Strudel und Schwälle dirigieren. Eckte es irgendwo an, dann liefen die nach

ihm kommenden Tafeln auf. Blieb es ganz stecken, dann floß das Zuschußwasser unter

ihm davon, und er saß auf dem Trockenen, denn normalerweise führte der Bach

viel zu wenig Wasser, um ein Floß zu halten.

Nur die kurze Hochwasserwelle, die durch den Stau des Wehres bzw. einer der Schleusen

künstlich erzeugt werden konnte, ermöglichte die Flößerei auf dem Künstrinchenbach.

Der Wassermangel bedingte, daß ab Küstrinchen nur von Schleuse zu Schleuse geflößt

Floßtafeln auf dem Stadtsee - 1934


Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern 9

werden konnte, d.h. es war immer nur eine geöffnet. Vor der Lychener Floßarche (lat.

arca, dt. Arche = Wanne) wurden die Flöße aus allen Richtuntungen auf dem Oberpfuhl

gesammelt und dann wieder auseinandergekoppelt, denn die Tafeln mußten

einzeln durchgeschleust werden.

In toller Schußfahrt ging es durch die Schleuse vom Oberpfuhl in den Stadtsee. Hier

mußte einer der Flößer im Kahn die einzelnen Tafeln einfangen, da sie sonst auf

Grund des Schwunges bis in den Großen Lychensee abgetrieben worden wären.

Anschließend mußten die Tafeln, wenn nicht das Sägewerk Barnewitz der Empfänger

war, zu größeren Flößen zusammengestellt werden. In der Regel kam ein Dampfer

und nahm den Verband ins Schlepp, Richtung Havel.

Schwierigkeiten gab es nach dem Krieg, da die Schleusen Küstrinchen und Lychen

sowie die Eisenbahnbrücke in Lychen gesprengt waren. Für die Schleusen wie auch

für die Eisenbahnbrücke wurden zunächst Provisorien geschaffen. Erst 1949 wurde

die Notbrücke durch einen Neubau ersetzt; so konnte der Stützpfeiler entfernt und

der darunter liegende Schutt, auf dem er stand, geräumt werden, so daß die Durchfahrt

der Flöße und Lastkähne ermöglicht wurde.

Bis zu diesem Zeitpunkt mußten die Tafeln von den oberen Seen auf dem Stadtsee

einzelstammweise aufgelöst und mühsam durch die enge Passage der Eisenbahnbrücke

gebracht werden.

Krananlage Sägewerk Barnewwitz - 1942


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Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern

Auf dem Großen Lychen mußten die Flöße dann

wieder aufgebaut werden, was natürlich die ohnehin

schwere Arbeit der Flößer noch zusätzlich erschwerte.

Bei jeder Schleuse begann die Arbeit von vorn;

davor auseinanderkoppeln, da die Schleusenkammer,

je nach Größe, nur einige Tafeln aufnehmen

konnte, dahinter musste alles wieder zusammengefügt

werden, so daß keine Langeweile

aufkam.

Hinter Himmelpfort begann dann die Flößerei auf

der Havel. Im Dampferschlepp dauerte die Fahrt

von der oberen Havel nach Berlin / Spandau 6

Tage, nach Lehnin 8 – 9 Tage, nach Hamburg 10

– 12 Tage. Um 1925 verdiente der Flößer am Tage

5,50 Mark netto, der Waldarbeiter zur gleichen

Zeit etwa 3,50 Mark. Im Winter, wenn die Flößerei

ruhte, mußte andere Arbeit gesucht werden; manchmal

gab es welche beim Holzeinschlag, gele-

Krananlage Sägewerk Barnewitz

gentlich wurde Eis für die Gastwirte auf dem See

gewonnen (vielen Lychenern wird noch die Eisentnahme

auf dem Oberpfuhl für „Männe Schönfeld in Erinnerung sein).

Neben Bredereiche, Zootzen, Beutel und Templin war Lychen eine der Flößereihochburgen

der Uckermark. Viele Flößer kamen aus den Familien Baugatz, Metke, Lubitz,

Krebs und Latendorf. Der letzte Flößereiunternehmer in Lychen war Arthur Reinke.

Zur Erinnerung an diesen für Lychen typischen Beruf findet alljährlich ein Flößerfest

statt.

Geflößt wurde schon frühzeitig in unserer Gegend, ohne daß wir geanu wissen, ob

auch auf den Lychener Gewässern. So wird berichtet, daß die Kaufleute Lychens und

Templins Flößerei auf der Havel bis Hamburg hin betrieben, allerdings nicht immer

mit glücklicher Hand. 1570 war Hans Speltz zu Lychen, zusammen mit Urban Dietrich,

dem Bürgermeister Gransees, den Hamburger Kaufleuten Heine Kunig, Hans Danzinger

und Hans Funcke mit 1.000 Mark lübischer Hauptsumme und seit zwölf Jahren

versessener Zinsen verhaftet. Zum ersten Male ist ein Holzverkauf großen Stils aus den

Boitzenburger Forsten aus dem Jahre 1720 überliefert. Der Kaufmann Bars aus Havelberg

hatte größere Mengen Eichen und Kienholz (Kiefern) gekauft und zu dessen

Abtransport fünf Schleusen in dem Cüstrinchenbach anlegen lassen. Über einige Seen

wurde das Holz dann bei Lychen in die Havel geflößt. Dieses Geschäft brachte offenbar

den Holzhandel aus den Boitzenburger Forsten stark in Gang.


Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern 11

Flößerfrühstück

Blick über den Stadtsee zur Kirche - 1933


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Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern

1722 schrieb Graf Friedrich Wilhelm v. Arnim an die

Kurmärkische Kammer:

„Schon seit mehr als 50 Jahren sind zum Vorteil

des aus meinen und denen benachbarten Heyden

(Wäldern) betriebenen Holzhandels in dem Bache,

der aus meinem See Cüstrin ...

Über das Flößen im Cüstrinbach schreibt Berghaus

(Landbuch der Mark Brandenburg, 1855):

„Vom Baberow bis zum Oberpfuhl bei Lychen ist

dieser Wasserzug zum Abflößen des Holzes aus

den dortigen Forsten eingerichtet, zu welchem

Behuf auf der Strecke vom großen Cüstrin-See

abwärts bis zum Bavenpohl (Oberpfuhl), d.i. auf

der Cüstriner Bäke (Bach), fünf Floßschleusen angelegt,

welche trotzdem, daß die Entfernung nur

etwa 1200 (Meter?) beträgt, des beträchtlichen Gefälles

halber notwendig waren.

Flößer bei der Arbeit

(Quelle: Lieselott Enders: Die Uckermark. Verl. Herrmann Böhlaus Nachfolger, Weimar

1992, S. 223)

So konnte von Boitzenburg und Lychen über Spandau und Havelberg nach Hamburg

Holz geflößt werden.

1741 wurden die Schleusen so vergrößert, daß der Verkehr wuchs und das Schleusengeld

samt der Akzise (Verbrauchssteuer) großen Gewinn brachte.

1744: „Fünf Schleusen hat die Kämmerei (Lychen) gemeinschaftlich, eine mit dem

Amt Badingen (ehemals Himmelpfort), vier mit von Arnim zu Boitzenburg (sicher die

auf dem Küstrinchenbach).

Durch den Bau einer Fangschleuse unweit Himmelpfort und Erweiterung der Woblitz

1754/55 war nun auch Schiffahrt möglich. Der Ausbau der Lychener Gewässer als

Schiffahrtsstraße für Finowkähne bis 220 Tonnen erfolgte in den Jahren 1879 bis 1882.

Die Schleuse Himmelpfort wurde 1882 erbaut und 1907 erweitert. Von der Floßarche

Lychen bis zur Schleuse Himmelpfort sind 8,3 km Wasserstraße. Die Mindestwassertiefe

in Kanal und Woblitz ist 1,50 m, die amtliche Tauchtiefe 1,20 m, die geringste

nutzbare Breite 5,37 m.


Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern 13

Zur Erinnerung an die traditionelle Flößerei wurde erstmals unter großer Beteiligung

der Bevölkerung und Urlauber im Jahre 1996 ein Flößerfest durch geführt welches

sich, als Lychener Volks- und Sommerfest, zu einer Touristenattraktion entwickelt hat.

1997 fand eine einmalige historische Floßfahrt von Lychen bis nach Berlin bei den

Beteilgten und den Schaulustigen großen Anklang

Unter Mithilfe sachverständiger Flößer zusammengestellt von Hans Waltrich

Blick über den Stadtsee zum Rathaus - 1907


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Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern

Templiner Tor - 1893

Schleuse Küstriner Bach


Zur Geschichte der Flößerei auf den Lychener Gewässern 15

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Möchten Sie mehr über die Flößerei erfahren?

Besuchen Sie uns im Flößereimuseum, kommen Sie Ende Juli zum

Flößerfest oder planen Sie eine Fahrt auf einem traditionell gebauten

Floß.

Auskünfte oder Buchungen erhalten Sie über unser Tourismusbüro,

Stargarder Str. 6, 17279 Lychen, Tel.: 039888 2255,

E-Mail: tourismusverein@lychen.de, Web: www.lychen.de

Flößereimuseum Lychen, Clara-Zetkin-Str. 1, Tel.: 039888 2992

Herausgeber: Stadtverwaltung Lychen, in Zusammenarbeit mit Hans Waltrich und dem Flößerverein Lychen e.V.

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