Protokoll von 2008-04-07 (71 KB) - .PDF - Mattsee
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Sitzungstermin: Montag, den <strong>07</strong>.<strong>04</strong>.<strong>2008</strong><br />
Sitzungsbeginn: 19:00 Uhr<br />
Sitzungsende: 22.15 Uhr<br />
Niederschrift<br />
zur öffentlichen Sitzung<br />
der Gemeindevertretung<br />
Ort, Raum: Seniorenheim Haus Weyerbucht<br />
Anwesend sind:<br />
Herr BGM Matthäus Maislinger ÖVP<br />
Herr VBGM Josef Brandhuber ÖVP<br />
Herr GR Anton Alterdinger ÖVP<br />
Herr GR Gerhard Schöchl ÖVP<br />
Frau GR Christina Tscherteu ÖVP<br />
Herr GV Josef Lindner ÖVP<br />
Herr GV Bernhard Steiner ÖVP<br />
Herr GV Günther Söllner ÖVP<br />
Frau GV Anna Plank ÖVP<br />
Herr GV Andreas Keplinger ÖVP<br />
Herr GV Stefan Handlechner ÖVP<br />
Herr GV Rene Kuel ÖVP<br />
Herr GV Andreas Lackner SPÖ<br />
Herr GR Christian Schmidt SPÖ<br />
Herr GR Hans-Günther Unger SPÖ<br />
Frau GV Drita Krammel SPÖ<br />
Herr GV Franz Pöschl SPÖ<br />
Herr GV Boris Zellner SPÖ<br />
Entschuldigt fehlen:<br />
Herr GV Hermann Steiner FPÖ<br />
Tagesordnung:<br />
Öffentlicher Teil<br />
1. Anfragemöglichkeit der Bürger zur gegenständlichen Tagesordnung<br />
2. <strong>Protokoll</strong> zur Gemeindevertretungssitzung 11.2.<strong>2008</strong>
3. Polytechnische Schule Neubau<br />
3.1. Kostenentwicklung - Berichterstattung<br />
Seite 2<br />
3.2. Diverse Auftragsvergaben - Beschlussfassung<br />
4. Raumordnung<br />
4.1. Schlossberg: Teilabänderung Flächenwidmungsplan - Beschlussfassung<br />
4.2. Familie Hofbauer/Wallmisch: Ansuchen um Erteilung einer Einzelbewilligung - Berichterstattung<br />
5. Verordnungen<br />
5.1. Parkgebührenverordnungen Weyerbucht und Strandbadparkplatz - Beschlussfassung<br />
5.2. Ortspolizeiliche Verordnung: Erweiterung Alkolholverbotszone - Beschlussfassung<br />
6. Biomasse - Nahwärme <strong>Mattsee</strong>: Wärmeliefervertrag - Beschlussfassung<br />
7. Kinderbetreuung: Bedarfsfeststellung - Beschlussfassung<br />
8. Berichte des Bürgermeisters<br />
9. Berichte der Ausschüsse<br />
10. Sonstiges<br />
Die Sitzung ist öffentlich kundgemacht und die Tagesordnung den Gemeindevertretungsmitgliedern<br />
rechtzeitig per Email zugestellt worden.<br />
Beschlussfähigkeit ist gegeben.<br />
Kein Einwand zur Tagesordnung.<br />
<strong>Protokoll</strong>:<br />
Öffentlicher Teil<br />
zu TOP 1). Anfragemöglichkeit der Bürger zur gegenständlichen Tagesordnung<br />
zu TOP 2). <strong>Protokoll</strong> zur Gemeindevertretungssitzung 11.2.<strong>2008</strong><br />
GR Tscherteu bringt eine Einwendung schriftlich zur Kenntnis!<br />
Ansonsten keine Einwendungen.<br />
zu TOP 3). Polytechnische Schule Neubau<br />
zu TOP 3.1). Kostenentwicklung - Berichterstattung<br />
BGM Maislinger informiert über die Entwicklung seit 20<strong>07</strong>:
Seite 3<br />
am 4.7.20<strong>07</strong> Sitzung mit den Vertretern der Sprengelgemeinden; dabei Vorstellung des Projektes<br />
durch das Architektenteam Tscherteu/Ertl und Präsentation Projektmanagement DI Rieger<br />
mit Kostenentwicklung;<br />
am 26.7.20<strong>07</strong> Präsentation Projektmanagement DI Rieger im Rahmen der Gemeindevertretungssitzung;<br />
am 12.11.20<strong>07</strong> ergeht zur Erstellung Voranschlag <strong>2008</strong> sowie für den Mittelfristigen<br />
Finanzplan eine Kostenaufstellung auf Basis 2.750.000 geschätzte Baukosten;<br />
am 4.4.<strong>2008</strong> wird den Sprengelgemeinden nochmals eine Kostendarstellung und –entwicklung<br />
unter Berücksichtigung der geschätzten zusätzlichen Kosten <strong>von</strong> 150.000 für den erforderlichen<br />
Austausch des Oberflächenwasserkanales übermittelt und gleichzeitig zur Sitzung am 10.4.<strong>2008</strong><br />
eingeladen;<br />
bei dieser Sitzung werden auch das Ergebnis des 1. Ausschreibungspaketes sowie der Stand des<br />
Finanzplanes vorgetragen.<br />
Am heutigen Tage hat es ein Gespräch mit Hr. Oberreiter/GAF, Dr. Rausch/Landesschulrat, DI<br />
Rieger, Arch. Tscherteu u. dem Bürgermeister gegeben.<br />
Themen waren die Anträge zur Aufnahme in das Schulbauprogramm XII (2009 – 2011) betreffend:<br />
Volksschule <strong>Mattsee</strong>:<br />
Erweiterung zur Errichtung eines Raumes für Musikunterricht sowie eines Nebenraumes zur Lagerung<br />
<strong>von</strong> Instrumenten. <strong>Mattsee</strong> hat eine „Volksschule mit musikalischem Schwerpunkt“.<br />
Geplant ist diese Maßnahme durch Aufsetzung eines zusätzlichen Geschoßes über dem Verwaltungstrakt.<br />
Geschätzte Errichtungskosten (<strong>von</strong> Arch. Otte) ca. Euro 202.400,00 netto;<br />
Hauptschule:<br />
Der Generalsanierung der Hauptschule liegt ein Konzept des planenden Archtitektenteams<br />
Tscherteu/Ertl zu Grunde. Die Einzelmaßnahmen wurden der Gemeindevertretung bereits<br />
in der Sitzung am 11.2.<strong>2008</strong> im Detail zur Kenntnis gebracht und protokolliert.<br />
Polytechnische Schule Neubau:<br />
In den Schulbauprogrammen X und XI sind Förderungszusagen <strong>von</strong> insgesamt Euro 1.335.000<br />
zu genehmigten Projektkosten <strong>von</strong> Euro 2.175.000 berücksichtigt. Auf Grund der stark gestiegenen<br />
Baupreise in den letzten Jahren (seit 2005), einer leicht erhöhten Kubatur sowie der behördlichen<br />
Vorgaben (Vergrößerung der Durchflussdimension für die Ableitung der anfallenden<br />
Oberflächenwässer) ist nunmehr mit Gesamtbaukosten <strong>von</strong> rund Euro 2.900.000 netto zu rechnen.<br />
Zu den anfallenden Mehrkosten <strong>von</strong> Euro 725.000 netto ist ein Ergänzungsantrag beim GAF<br />
eingebracht worden.<br />
DI Rieger, pm1 Baumanagement bringt der Gemeindevertretung in der Folge einen Projektstatus<br />
mit April <strong>2008</strong> zur Kenntnis.<br />
Nach Vorliegen des 1. Ausschreibungspaketes (vor Ausschreibung der Hauptgewerke Reserve 0)<br />
kann eine Reserve <strong>von</strong> ca. 5 % der Baukosten (= ca. 164.000 Euro) ausgewiesen werden.<br />
Wie bereits vorstehend angeführt sind entsprechende Vorinformationen an die Sprengelgemeinden<br />
sowie an GAF und Schulbehörde ergangen. GAF und Schulbehörde unterstützen den<br />
eingebrachten ergänzenden Förderungsantrag für die Mehrkosten.<br />
GR Alterdinger: Durch die Asphaltbahn führt ein Kanal. Dieser weist Senkungen auf. Die geplante<br />
Umlegung ist daher notwendig.<br />
Zusammenfassender Antrag des Bürgermeisters:<br />
Genehmigung der erhöhten Baukosten sowie des vorliegenden Finanzierungskonzeptes.<br />
Beschluss: einstimmig
Seite 4<br />
zu TOP 3.2). Diverse Auftragsvergaben - Beschlussfassung<br />
DI Rieger bringt folgende Vergabevorschläge zur Kenntnis:<br />
Baumeisterarbeiten: Fa. G. Hinteregger & Söhne BaugesmbH, Salzburg;<br />
Vergabesumme: Euro 739.427,02 (2 % Nachlass und 3 % Skto. berücksichtigt)<br />
Haustechnikinstallationen: Fa. Hasenauer Installations GesmbH, Eugendorf;<br />
Vergabesumme: Euro 140.463,09 (4 % Skto. berücksichtigt)<br />
Elektroinstallationen inkl. Beleuchtung: Fa. Citaurus Elektrotechnik GmbH, Bergheim;<br />
Vergabesumme: Euro 190.359,34 (4 % Skto. berücksichtigt)<br />
Aufzugsanlagen: Fa. Thyssenkrupp Aufzüge GesmbH., Salzburg;<br />
Vergabesumme: Euro 28.265,80 (6 % Nachlass und 3 % Skto. berücksichtigt)<br />
Spezialtiefbauarbeiten: Fa. Grund und Pfahlbau GesmbH, Himberg bei Wien;<br />
Vergabesumme: Euro 64.392,80 (7 % Nachlass und 3 % Skto. berücksichtigt)<br />
BGM Antrag auf Beschlussfassung der Gewerke laut Vorschlag vorbehaltlich<br />
der Zustimmung der Sprengelgemeinden<br />
Beschluss: einstimmig<br />
zu TOP 4). Raumordnung<br />
zu TOP 4.1). Schlossberg: Teilabänderung Flächenwidmungsplan - Beschlussfassung<br />
Bericht VBGM Brandhuber, Ausschuss-Vorsitzender aus der Infrastruktur-Ausschuss-Sitzung am<br />
11.3.<strong>2008</strong>:<br />
Im Zuge einer Bauverhandlung zur Erweiterung der Schlossterrasse wurde ersichtlich, dass die<br />
Flächenwidmung im Bereich des Schlosses und somit auch für die Terrassenerweiterung nicht<br />
passt. Es ist daher ein Anpassung des Flächenwidmungsplanes erforderlich.<br />
Dabei erscheint es sinnvoll, die bestehende „Sonderwidmung – Sonderfläche – Kultur (SF-KU)<br />
auf das gesamte Areal des Schlosses (abgegrenzt durch die Schlossmauer incl. Naturtribüne und<br />
Wagenhütte) auszudehnen.<br />
Ein diesbezüglicher Entwurf zur Flächenwidmungsplan-Teiländerung wurde bereits erstellt und<br />
aufgelegt und kundgemacht.<br />
VBGM: Empfehlung des Ausschusses an die Gemeindevertretung:<br />
Beschlussfassung in der aufgelegten Form<br />
Antrag BGM auf Beschlussfassung der Teilabänderung des Flächenwidmungsplanes<br />
„Schlossberg“<br />
Beschluss: einstimmig<br />
Anfrage <strong>von</strong> GV Pöschl bezüglich Baumschlägerungen und Felsreinigung am Schlossberg?<br />
BGM: Wegen Personalmangel im Bauhof wurde Fa. Niederreiter damit beauftragt. Maßnahmen<br />
waren mit der Bezirksforstinspektion abgesprochen und auch aus Sicherheitsgründen erforderlich.<br />
Finanzielle Bedeckung: aus dem Konto Anlagen und Ausgleichsmaßnahmen (Entbuschung Überfuhr<br />
konnte witterungsbedingt nicht durchgeführt werden).
Seite 5<br />
zu TOP 4.2). Familie Hofbauer/Wallmisch: Ansuchen um Erteilung einer<br />
Einzelbewilligung - Berichterstattung<br />
Bericht VBGM Brandhuber - Auszug aus der Infrastruktur-Ausschuss-Sitzung 11.3.<strong>2008</strong>:<br />
Von der Familie Hofbauer wurde ein Ansuchen um Einzelbewilligung zur Umwidmung des bestehenden<br />
landwirtschaftlichen Wohn- u. Wirtschaftsgebäudes „Wallmannsberg 1“ eingereicht.<br />
Konkret ist die Umwidmung des bestehenden landwirtschaftlichen Wohn- u. Wirtschaftsgebäudes<br />
„Wallmannsberg 1“ auf einer Teilfläche der GP 1289 KG Obernberg in<br />
a) Wohnhaus für „nichtlandwirtschaftliches Wohnen“ mit Lagerräumen im ehemaligen<br />
Stallbereich<br />
b) den Bereich Heuboden im Wirtschaftsgebäude in „private Lager“ bzw. Räumlichkeiten<br />
zur künftigen Nutzung für den „Naturpark Buchberg“ (Lager, Ausstellungsraum, Veranstaltungsraum)<br />
beantragt.<br />
Geplant ist, das landwirtschaftliche Wohn- u. Wirtschaftsgebäude mit einer Fläche <strong>von</strong><br />
ca. 2.300 m² an Familie Schachenhofer, derzeit wohnhaft in <strong>Mattsee</strong>-Gräbl 1, für private (nicht<br />
landwirtschaftliche) Nutzung zu verkaufen.<br />
Der landwirtschaftlicher Betrieb ist seit 2001 stillgelegt. Die landw. Flächen (ca. 9 ha) sind an<br />
heimische Landwirte verpachtet.<br />
Zu dem Ansuchen gab es bereits eine Besichtigung an Ort und Stelle. Von der Raumplanerin<br />
Frau DI Hitsch wurde bereits die Problematik der Abwasserentsorgung aufgezeigt. Laut Rückfrage<br />
bei der BH Salzburg Umgebung, Hr. Ing. Glück ist bei einer Umnutzung in „nicht Landwirtschaft“<br />
eine Entsorgung nach dem Stand der Technik, das heißt mittels Fäkalkanal, die Voraussetzung<br />
für eine positive Beurteilung.<br />
Da der öffentliche Schmutzwasserkanal derzeit nicht vorhanden ist, kann laut Frau DI Hitsch<br />
(Nachfrage bei der BH als Aufsichtsbehörde) mit einer aufsichtsbehördlichen Bewilligung nicht<br />
gerechnet werden.<br />
Seitens der Gemeinde wurde die Kundmachung gem. § 24 (3) veröffentlicht.<br />
Es ist jedoch zu überlegen, ob auf Grund der gegenwärtigen Abwassersituation eine Fortführung<br />
des Verfahrens (anfallende Kosten) sinnvoll und gewünscht ist.<br />
Die gegenständliche Thematik wird vom Ausschuss diskutiert.<br />
Dieser kommt zu folgendem Entschluss:<br />
1) Die Voraussetzung für eine positive Beurteilung der Umwidmung – Abwasserentsorgung<br />
nach dem Stand der Technik = öffentlicher Abwasserkanal fehlt. Anderweitige Möglichkeiten<br />
der Abwasserentsorgung (Einzelanlage) werden <strong>von</strong> der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde<br />
(Rücksprache der örtlichen Raumplanung mit BH) nicht genehmigt.<br />
2) Die Errichtung des öffentlichen Abwasserkanales ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich<br />
(fehlende Planung und wasserrechtliche Bewilligung).<br />
3) Es gibt laut Mitteilung <strong>von</strong> Vbgm. Brandhuber einen potentiellen Interessenten aus der<br />
örtlichen Bauernschaft. Dieser möchte den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb der<br />
Familie Hofbauer/Wallmisch erwerben. Der Ausschuss empfiehlt, den Verkauf an diesen<br />
Interessenten zu unterstützen und verweist dabei auch auf Festlegungen im REK, den<br />
Erhalt land- und forstwirtschaftlicher Betriebe in der Gemeinde zu fördern.<br />
VBGM Brandhuber wird mit Fam. Hofbauer den Stand der Situation vorbesprechen.<br />
Gleichzeitig wird der Fam. Hofbauer der Entschluss des Ausschusses schriftlich mitgeteilt mit<br />
dem Ersuchen um Rückmeldung, ob das Umwidmungsverfahren weitergeführt werden soll.<br />
VBGM Brandhuber hat mittlerweile Gespräche mit Fam. Hofbauer und dem potentiellen Interessenten<br />
geführt. Der Landwirt ist nach wie vor am Kauf des gesamten land- und forstwirtschaftli-
Seite 6<br />
chen Betriebes samt Grün- und Waldflächen interessiert. Fam. Hofbauer lehnt jedoch eine Veräußerung<br />
in dieser Form ab.<br />
Die Gemeindevorstehung befürwortet das Interesse des heimischen Landwirtes an der verkaufs-<br />
gegenständlichen Liegenschaft.<br />
Ergänzende Information des Bürgermeisters: Mittlerweile gibt es Gesprächsbereitschaft zwischen<br />
Fam. Hofbauer und dem Interessenten Rudolf Steger, Wagnerbauer in Bodenstätt, welchem<br />
auch ein Angebot unterbreitet worden ist.<br />
Er hat Interessenten Fam. Schachenhofer über die Absicht des Erwerbes durch einen<br />
örtlichen Landwirt informiert. Der Bürgermeister hat Familie Hofbauer nahe gelegt, das Umwidmungs-Ansuchen<br />
zurückzuziehen. Dazu erklärt sich Fam. Hofbauer erst bereit, wenn der Vertrag<br />
mit Steger steht.<br />
Fam. Hofbauer will die landwirtschaftlichen Flächen vorerst nur verpachten.<br />
VBGM Brandhuber hat mit Steger erneut gesprochen. Das Angebot ist für ihn akzeptabel und<br />
steht nach wie vor.<br />
VBGM Brandhuber gibt folgendes zu <strong>Protokoll</strong>:<br />
Die landwirtschaftlichen Flächen dürfen keineswegs vom Wohn- und Wirtschaftsgebäude abgetrennt<br />
werden und müssen eine wirtschaftliche Einheit bleiben.<br />
Der Erwerb des „Wallmisch-Anwesens“ durch Hr. Steger wird auch positiv für die Weiterentwicklung<br />
des Naturparkes bewertet.<br />
Die Herstellung einer wirtschaftlichen Einheit <strong>von</strong> Gastronomiebetrieb und Wohnhaus „Wallmannsberg<br />
3“ (vormals Wohnhaus des Austragbauern) erscheint sinnvoll.<br />
zu TOP 5). Verordnungen<br />
zu TOP 5.1). Parkgebührenverordnungen Weyerbucht und Strandbadparkplatz<br />
- Beschlussfassung<br />
Empfehlung des Ausschusses:<br />
Parkplatz Weyerbucht: pro Stunde Euro 1,00<br />
Parkplatz Strandbad: pro Stunde Euro 0,50<br />
jeweils ab der ersten Stunde (keine gebührenfreie Parkzeit mehr);<br />
Festlegung des gebührenpflichtigen Zeitraumes:<br />
1.Mai bis 30. Sept. täglich (Montag bis Sonntag) 09.00 – 19.00 Uhr<br />
1.Oktober bis 30. April nur sonn- und feiertags 09.00 – 19.00 Uhr<br />
Ergänzender Vorschlag des Bürgermeisters:<br />
Für Strandbadparkplatz Tageskarte Euro 3,00<br />
GR Tscherteu: schlägt Rückvergütung vor entweder mit vergünstigtem Eintritt im Strandbad<br />
oder bei Einkauf durch Gewerbetreibende.<br />
Antrag BGM auf Beschlussfassung der vorgeschlagenen Gebührensätze einschließlich<br />
Ergänzungsvorschlag BGM:<br />
Beschluss: einstimmig<br />
GV Steiner B., GV Kuel und GV Plank sprechen sich gegen die Tageskarte <strong>von</strong> Euro 3,00<br />
für den Strandbadparkplatz aus.
Seite 7<br />
zu TOP 5.2). Ortspolizeiliche Verordnung: Erweiterung Alkolholverbotszone<br />
- Beschlussfassung<br />
Probleme haben sich durch Disco-Betrieb „M’Lounge“ verstärkt; Verordnung ist zu adaptieren;<br />
Empfehlung des Ausschusses:<br />
Einbeziehung Passauerstraße bis Schuhfabrik, Fischingerstraße und Hinterwartstein.<br />
Aufstellung <strong>von</strong> A-Ständern an frequentierten Plätzen der Verbotszone<br />
BGM: Nach Rücksprache mit der Polizei wird zur Erleichterung der Vollziehung empfohlen, die<br />
ortspolizeiliche Verordnung wie folgt abzuändern:<br />
gemäß § 10 VStG. Abs. 2 mit § 79 Abs. 4 Salzburger Gemeindeordnung 1994, zu erlassen:<br />
1. Im gesamten Ortsgebiet <strong>von</strong> <strong>Mattsee</strong> (gekennzeichnet durch die Ortstafeln –<br />
Beginn und Ende) besteht das Verbot der Konsumation <strong>von</strong> alkoholischen Getränken.<br />
2. Ausgenommen hie<strong>von</strong> ist die Konsumation <strong>von</strong> alkoholischen Getränken in<br />
Gastgärten, welche im Rahmen der Ausübung einer bestehenden Gewerbeberechtigung<br />
ausgeschenkt bzw. verkauft werden oder anlässlich <strong>von</strong> ordnungsgemäß<br />
angemeldeten bzw. behördlich genehmigten Veranstaltungen.<br />
3. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Verordnung stellen eine<br />
Verwaltungsübertretung dar und werden gemäß Art. VII EGVG bestraft.<br />
4. Diese Verordnung tritt mit 1. Mai <strong>2008</strong> in Kraft.<br />
Gleichzeitig tritt die Verordnung der Gemeindevertretung vom 2.3.2005<br />
ausser Kraft.<br />
Veranstaltungen im Ortsgebiet sind da<strong>von</strong> auszunehmen.<br />
In der Bürgerinformation ist entsprechend zu informieren. Die gegenständliche Verordnung<br />
soll insbesondere in den Lokalitäten wie Diskotheken und Bars kundgemacht werden.<br />
GR Schmidt: Der eingesetzte Wachdienst wird aufgefordert, während des Nachtdienstes mehr<br />
präsent zu sein.<br />
BGM Antrag auf Beschlussfassung der ortspolizeilichen Verordnung betreffend Alkoholverbot.<br />
Beschluss: einstimmig<br />
zu TOP 6). Biomasse - Nahwärme <strong>Mattsee</strong>: Wärmeliefervertrag - Beschlussfassung<br />
Der Bürgermeister bringt der GV einen Kostenvergleich zur Kenntnis:<br />
Anschlussgebühren<br />
derzeit Biomasse Salzburg AG<br />
Nahwärme Contracting<br />
Volksschule Erdgas 20.338 --------<br />
Hauptschule Öl 35.650<br />
Polytechnische Schule Öl 21.080 gesamt 50.000<br />
Seniorenheim Erdgas 20.057<br />
Amtsgebäude/Kindergarten Erdgas 9.000 --------
Seite 8<br />
Im Anschlusspaket sind enthalten:<br />
Zuleitung einschließlich Übergabestation<br />
Alle Grabungs- und groben Wiederherstellungsarbeiten<br />
Inbetriebnahme der Anlage<br />
Wartung Übergabestation 15 Jahre<br />
Nicht enthalten:<br />
Elektrische Anbindung Übergabestation<br />
Einbindung Sekundärseite Heizung<br />
Für Haupt- und Polytechnische Schule gibt es keine Erdgas-Anschlussgebühren. Für die Herstellung<br />
der Zuleitung wäre mit 2.000 bis 4.000 Euro zu rechnen.<br />
Bei einem Anschluss für das gesamte Gebäude reduzieren sich die Kosten; wird derzeit technisch<br />
geprüft.<br />
Salzburg AG Contracting wäre Alternative für den Fall, dass wider Erwarten Biomasse-<br />
Nahwärmeversorgung nicht zustande kommt. Wärmeversorgung mit dezentraler Erdwärmeversorgung<br />
mit garantiertem Energiepreis.<br />
Energiepreis<br />
Salzburg AG / Gas Biomasse-Nahwärme Salzburg AG Contracting<br />
0,0546 bis 0,0552 0,0634 – 0,0664 0,064<br />
(lt. Abrechnung <strong>2008</strong>) inklusiv Grundpreis inklusiv Investitionskosten<br />
inklusiv Messpreis (0,009 - 15 Jahre)<br />
(0,01<strong>04</strong>)<br />
(laut Vertragsentwurf)<br />
Wertsicherung: mit 70 % Bindung an den Verbraucherpreisindex und mit 30 % an den Energieholzpreisindex<br />
BGM: Für das Projekt “Betreubares Wohnen“ ist eine Biomasse-Heizung geplant und so bei der<br />
Wohnbauförderung eingereicht.<br />
Diskussion:<br />
GR Schöchl: Die Gemeindevertretung muss eindeutig Stellung beziehen, ob sie sich für die Biomasse,<br />
einer Lösung für die Zukunft, entscheidet. Aus der Kostensicht sind seiner Auffassung<br />
nach alle Heizsysteme gleich teuer.<br />
BGM: Ein Grundsatzbeschluss der Gemeindevertretung für die Biomasse ist sicher eine Motivation<br />
für weitere Interessenten. Alternativen sind nur dann aktuell, wenn die Biomasse-Heizung mit<br />
der<br />
Nahwärme nicht zustande kommt.<br />
GR Unger: Wie hoch ist die Differenz des Jahresverbrauches zwischen Gas und Biomasse?<br />
BGM: Auf Grund des aufgezeichneten Jahresverbrauches ergeben sich für die Biomasse gegenüber<br />
dem Gas voraussichtlich folgende jährliche Mehrkosten:<br />
Volksschule ca. Euro 2.000<br />
Hauptschule ca. Euro 3.700 – 4.000<br />
Polytechnische Schule ca. Euro 1.200<br />
Seniorenheim ca. Euro 3.000
Seite 9<br />
Gemeindeamt / Kindergarten ca. Euro 1.000<br />
ergibt insgesamt jährliche Mehrkosten <strong>von</strong> ca. Euro 11.000<br />
GV Handlechner: Das Angebot der Salzburg AG Contracting ist nur ein Angebot zur Kundenhaltung<br />
der Salzburg AG.<br />
GR Schmidt befürwortet die Biomasse. Die Mehrkosten könnten durch mögliche Verbesserungen<br />
der Heizsysteme aufgefangen werden; zB. im Seniorenheim durch Errichtung einer Solaranlage<br />
15 Jahre ist die Wartung bei Anschluss an die Biomasse gesichert. Weiters bleibt die Wertschöpfung<br />
in der Region.<br />
BGM ersucht Aigner Eduard um seine Stellungnahme.<br />
Hinsichtlich des Preises ist dieser zu 70 % mit dem Verbraucherpreisindex und zu 30 % mit dem<br />
Energiepreisindex gesichert. Damit sind die Lieferanten abgesichert.<br />
Zum Energiepreis Angebot der Sbg. AG stellt er fest, dass dieses keine Nebenkosten wie Wartung,<br />
Kaminkehrer beinhaltet. Bei Berücksichtigung dieser Aufwendungen ist das Angebot der<br />
Fernwärme für größere Objekte kostenneutral. Für kleine Abnehmer ist die Fernwärme um ca.<br />
10 % teurer gegenüber anderen Heizungssystemen.<br />
Feststellung zur Erdwärme: laut Aussage <strong>von</strong> Dr. Löffler beträgt die Energie-Ausbeute bei Erdwärme<br />
ca. 30 – 35 %. Dies bedingt die Herstellung größerer Pufferspeicher; weiters Bau- und<br />
Installationskosten, Wartungskosten.<br />
Die Warmwasseraufbereitung bei Biomasse-Fernwärmeversorgung erfolgt 365 Tage, 24 Stunden<br />
täglich; im Sommer mit einer Vorlauftemperatur <strong>von</strong> 70 Grad und im Winter <strong>von</strong> 95 Grad.<br />
Der Wärmezähler läuft nur, wenn eine Abnahme erfolgt.<br />
Die Bauern beschäftigen sich auch mit dem Thema Solarenergie. Wenn es sich als wirtschaftlich<br />
erweist, wird das Biomasse-Heizwerk so ausgerichtet, dass eine Solaranlage errichtet werden<br />
kann.<br />
Derzeit gibt es für sieben Objekte fixe Anschlussverträge, bei zwei Anschlusswerbern sind noch<br />
technische Fragen zu klären. Die Gemeinde schließt mit fünf Objekten an.<br />
Anfrage VBGM Brandhuber, ob eine spätere Erweiterung möglich ist.<br />
Aigner: Die Konzeption ist so ausgelegt.<br />
BGM bedankt sich für die Ausführungen <strong>von</strong> Herrn Aigner.<br />
BGM: Bezüglich der zu erwartenden Mehrkosten <strong>von</strong> Euro 11.000 ist festzuhalten, dass die<br />
Heizleistung für Haupt- und Polytechnische Schule mit den Gastschulbeiträgen weiterverrechnet<br />
wird. Die Biomasse-Fernwärmeversorgung sollte als eine Investition für die Zukunft gesehen<br />
werden. Weiters ist dies aus der Sicht des Klimaschutzes und als Klimaschutzgemeinde eine beispielgebende<br />
Aktion.<br />
Zusammenfassend stellt der Bürgermeister folgenden Antrag:<br />
Die Marktgemeinde <strong>Mattsee</strong> fasst den grundsätzlichen Beschluss, die Objekte Volksschule,<br />
Hauptschule, Polytechnische Schule, Seniorenheim, Amtsgebäude/Kindergarten<br />
an die Biomasse-Fernwärme anzuschließen.<br />
Beschluss: einstimmig<br />
zu TOP 7). Kinderbetreuung: Bedarfsfeststellung - Beschlussfassung<br />
Bericht GR Tscherteu:<br />
Gegenständlicher Tagesordnungspunkt wurde vom zuständigen Ausschuss am 31.3.<strong>2008</strong> beraten.
Seite 10<br />
Folgende Ausgangssituation:<br />
Kindergarten - Anmeldungen Kindergartenjahr <strong>2008</strong>/2009<br />
Aktuelle Zahlen:<br />
48 Kinder bleiben – bis jetzt 40 Neuanmeldungen (noch weitere Anmeldungen mögl.)<br />
September 08 - 78 Kinder<br />
Dezember 08 81 Kinder<br />
Jänner 09 86 Kinder<br />
März 09 88 Kinder<br />
Gruppeneinteilung und Personal<br />
Variante 1:<br />
2 x 25 Kinder 2 Gruppenführende<br />
1 Helferin<br />
1 Assistentin<br />
2 x 19 Kinder 2 Gruppenführende<br />
1 Assistentin<br />
erforderliche Neueinstellungen: 2 Assistentinnen mit je 50 % (tägl. 8-12:00 Uhr)<br />
Freie Aufnahme Möglichkeit über das Jahr : 6 Kinder<br />
Betreuung der großen Gruppen erfolgt durch 2 Betreuerinnen, „kleine“ Gruppen mit 1,5 Betreuerinnen<br />
Variante 2:<br />
4 x 22 Kinder 4 Gruppenführende<br />
1 Assistentin<br />
1 Helferin<br />
erforderliche Neueinstellungen: 1 Assistentin mit 50 % (tägl. 8-12:00 Uhr)<br />
Freie Aufnahme Möglichkeit über das Jahr : keine<br />
Jedes weitere Kind führt dazu, dass eine 2. Assistentin eingestellt werden muss (dann könnten 2<br />
weitere Kinder aufgenommen werden)<br />
Betreuung der Gruppen erfolgt durch 1,5 Betreuerinnen<br />
Die Kosten für eine nicht gruppenführende Kindergartenpädagogin betragen bei<br />
100 % Beschäftigungsausmaß Euro 28.000,00.<br />
Seitens des Ausschusses wird die Umsetzung der Variante 1 empfohlen; jedoch etappenweise,<br />
das heißt: Anstellung einer 2. Assistentin nach Bedarf im ersten Quartal 2009.<br />
Antrag BGM auf Erweiterung des Stellenplanes für den Kindergarten um eine Assistentin.<br />
Beschluss: einstimmig<br />
Vor der nächsten Gemeindevertretungssitzung wird der Ausschuss mit der Kindergartenleitung<br />
die weitere Vorgangsweise besprechen.<br />
VLIP:<br />
Der Bedarfsbescheid für eine nicht <strong>von</strong> der Gemeinde geführte Kinderbetreuung ist jedes Jahr<br />
neu <strong>von</strong> der Gemeinde zu beschließen.<br />
Derzeitiger Bedarfsbescheid vom 1.9.20<strong>07</strong> bis 31.8.<strong>2008</strong>:<br />
650 % Betreuung für Kinder unter 3 Jahren Gem.FÖ 282,32 € /Ki/M = 1.835 € /Monat<br />
400 % Betreuung für Kinder über 3 Jahren Gem.FÖ 124,20 € /Ki/M = 497 € /Monat<br />
Summe 2.332 € /Monat
Seite 11<br />
VLIP beantragt folgende Änderung des Bedarfsbescheides für das Schuljahr <strong>2008</strong>/09<br />
400 % Betreuung für Kinder unter 3 Jahren Gem.FÖ 282,32 € /Ki/M = 1.129 € /Monat<br />
700 % Betreuung für Kinder über 3 Jahren Gem.FÖ 124,20 € /Ki/M = 869 € /Monat<br />
Summe 1.998 € /Monat<br />
Begründung: derzeit betreute Kinder werden im Sommer 3 Jahre<br />
Der Ausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung, dem Antrag auf Änderung des Bedarfsbescheides<br />
VLIP für das Schuljahr <strong>2008</strong>/2009 zuzustimmen.<br />
Antrag BGM auf Beschlussfassung der Bedarfsänderung<br />
Beschluss: einstimmig<br />
Weitere Informationen zur Kinderbetreuung:<br />
Tagesmütter:<br />
Weiß Anna, Aug 21, 5163 <strong>Mattsee</strong><br />
Familien- und Sozialzentrum Henndorf; Anna Weinberger<br />
06214/6811-4 oder 0676 / 82 60 13 02<br />
Derzeit kein Kind in Betreuung!<br />
Ein Kind vorgemerkt ab Mai <strong>2008</strong>!<br />
Reiter Isabella, Ochsenharing 62, 5163 <strong>Mattsee</strong><br />
TEZ;<br />
Derzeit 3 Kinder in Betreuung; ein weiteres Kind ab 1.8.<strong>2008</strong> vorgemerkt!<br />
Der Bedarf zur Betreuung <strong>von</strong> Kindern bei Tagesmüttern ist mit Beschluss<br />
der Gemeindevertretung vom 16.4.20<strong>07</strong> mit insgesamt 600 % (= 100 % pro Kind)<br />
festgelegt worden.<br />
zu TOP 8). Berichte des Bürgermeisters<br />
a) Betreubares Wohnen - Anfrage der SPÖ-Fraktion<br />
BGM:<br />
Im Mietvertrag „Betreubares Wohnen“ der Heimat Österreich ist für soziale Betreuungsdienste<br />
ein Betrag <strong>von</strong> Euro 50,00 angeführt.<br />
Laut Auskunft <strong>von</strong> Heimat Österreich/Frau Ziegler ist irrtümlich ein Mustervertrag der Gemeinde<br />
Anthering an die Wohnungsinteressenten geschickt worden.<br />
Ob eine Betreuung gewünscht wird, müssen die Bewohner im Zuge einer Besprechung (etwa<br />
Anfang Mai) entscheiden.<br />
Derzeit sind noch 5 Wohnungen frei; dafür gibt es 1 <strong>Mattsee</strong>rin sowie 3 Personen mit <strong>Mattsee</strong>-<br />
Bezug als Interessenten. 1 Wohnung ist noch zu vergeben.<br />
Für Zusatzleistungen (Pflege etc.) ist eine gesonderte Vereinbarung abzuschließen.<br />
GV Pöschl: Hat bei Durchsicht des Mietvertrages festgestellt, dass daraus für das Entgelt der<br />
sozialen Betreuungsdienste keine Gegenleistung ersichtlich ist.<br />
BGM: Bei der mit den Bewohnern durchzuführenden Besprechung werden diese über die<br />
Gegenleistungen informiert, welche in der Regel <strong>von</strong> Einrichtungen wie zB. Rotes Kreuz, Hilfswerk,<br />
Samariterbund erbracht werden – nicht <strong>von</strong> Heimat Österreich.<br />
Die Einrichtung eines sozialen Betreuungsdienstes im „Betreubaren Wohnen“ hat sich auf<br />
Grund der Erfahrungen bei der Besichtigung anderer derartiger Einrichtungen als sinnvoll und<br />
positiv erwiesen.
Seite 12<br />
b) Bauhof:<br />
Probeweise wurde Strasser Christian, Untermayrhof 3 im Bauhof eingestellt. Es wird geprüft, ob<br />
einen integrative Berufsausbildung möglich ist. Eine derartige Berufsausbildung wird vom AMS<br />
gefördert und vom Verein Einstieg begleitet.<br />
c) Strandbad – Personal:<br />
Für die Reinigung hat sich Sonja Wimmer gemeldet; ihre Anstellung ist bereits fixiert;<br />
weiters haben sich Philipp Schuster, <strong>Mattsee</strong>, Christoph Obwalder und Stefan Küstner, Neumarkt<br />
beworben. Mit einer Entscheidung wird noch bis 10.4. zugewartet. Falls sich <strong>Mattsee</strong>r<br />
bewerben, werden diese bevorzugt.<br />
d) Erlebnisbad Lieferung:<br />
Die Marktgemeinde <strong>Mattsee</strong> hat auf Anfrage der Stadt Salzburg hinsichtlich Beteiligung an einem<br />
überrregionalen Erlebnisbad kein Interesse bekundet.<br />
e) Vermietung Schloss:<br />
Am Mittwoch 9.4.<strong>2008</strong> 12.00 Uhr ist Abgabeschluss und um 13.00 Uhr Angebotseröffnung;<br />
am Mittwoch 16.4.<strong>2008</strong> die kommissionelle Bewertung. Derzeit sind noch keine Bewerbungen<br />
eingelangt.<br />
f) Altern in guter Gesellschaft<br />
Die Arbeitsgruppen dieses Projektes planen eine gemeinsame Sitzung mit dem Sozialausschuss<br />
zur Vorstellung der bisherigen Ergebnisse und Abklärung der Realisierbarkeit bzw. Festlegung<br />
der weiteren Vorgangsweise. Terminkoordination mit Maria Liem.<br />
g) Gib8! Verkehrssicherheitsprogramm 2005 – <strong>2008</strong><br />
Im Zuge einer Überprüfung des Landesradverkehrsnetzes R101, R102, R206 sind bei der alten<br />
Münsterholzstraße durch den Wald (Schotterstraße) tiefe Rinnen und grobkörniges Material auf<br />
der Fahrbahnoberfläche festgestellt worden; Sanierungsmaßnahme: Befestigung einer Fahrspur<br />
für Radfahrer; ebenso bei der Schotterstraße <strong>von</strong> Paltingmoos nach Schleedorf grober Schotter<br />
und tiefe Rillen.<br />
h) Terminankündigung:<br />
Nächste Gemeindevertretungssitzung 5.5.<strong>2008</strong> mit Beschlussfassung der Jahresrechnung<br />
i)Aufsichtsbehördliche Einschau<br />
Am 3.4.<strong>2008</strong> hat Hr. Wanek / Gemeindereferat eine aufsichtsbehördliche Einschau durchgeführt.<br />
Das Jahresergebnis ist positiv. Damit können die ausserordentlichen Vorhaben abgedeckt<br />
werden. Aus den Ertragsanteilen kann für das volle Kalenderjahr <strong>2008</strong> mit einer Steigerung <strong>von</strong><br />
7,5 % gerechnet werden.<br />
j) Cross Currency Swap<br />
Aus dieser Finanzierung hat die Gemeinde bisher erhalten:<br />
am 28.6.20<strong>07</strong> ca. Euro 17.000<br />
am 28.12.20<strong>07</strong> ca. Euro 24.000<br />
per 30.6.<strong>2008</strong> noch offen ca. Euro 31.000<br />
Gesamtertrag per Mitte <strong>2008</strong>: ca. Euro 72.000<br />
k) Wagner Josef, Paltingmoos – Anfrage Grundkauf Aug<br />
Herr Wagner fragt wegen Ankauf der GP. 142/21 KG <strong>Mattsee</strong>, in Aug an (ca. 160 – 180 m²);<br />
prüfen, ob Gemeinde dieses Grundstück benötigt; gegebenenfalls Verkauf an Hr. Wagner und<br />
Verwendung der Einnahmen für Kinderspielplatz
zu TOP 9). Berichte der Ausschüsse<br />
Seite 13<br />
Projekt „JEP“ Junge engagierte Personen:<br />
Bericht GR Tscherteu:<br />
Bei der Sitzung des Ausschusses „Bildung–Kultur–Freizeit–Jugend“ am 31.3.<strong>2008</strong> wurde <strong>von</strong><br />
Akzente Salzburg – vertreten durch Mag. Markus Aringer und Michael Schwarzmayr – das Projekt<br />
JEP „Junge engagierte Personen“ vorgestellt und diskutiert.<br />
Als Ergebnis der Diskussion stellt der Ausschuss folgenden Antrag an die Gemeindevertretung:<br />
Ergänzung der Tagesordnung in der GV-Sitzung am 7.4.<strong>2008</strong> unter TOP 8):<br />
„Projekt JEP „Junge engagierte Personen“!<br />
Weiters empfiehlt der Ausschuss der Gemeindevertretung, nachstehendes Diskussionsergebnis<br />
zu beschließen:<br />
a) Die Gemeindevertretung spricht sich für die Umsetzung dieses Projektes aus.<br />
b) Sie unterstützt dieses Projekt finanziell, ideell und personell.<br />
c) Die Gemeindevertretung beauftragt den Ausschuss „Bildung-Kultur-Freizeit-<br />
Jugend“, dieses Projekt weiter zu begleiten.<br />
d) Mit der Projektleitung soll Jugendbeauftragter Michael Schwarzmayr betraut<br />
werden.<br />
Der Inhalt dieses Projektes wurde jedem Gemeindevertretungsmitglied zur Kenntnis gebracht.<br />
Für dieses Projekt haben andere Gemeinde zwischen Euro 3.000 und Euro 5.000 bereitgestellt.<br />
Beschränkung der Projektzeit auf 4 Monate; eingrenzen zB. auf Dienste im öffentlichen Bereich.<br />
GR Schöchl hat sehr gute Erfahrungen damit; ist überzeugt, dass <strong>Mattsee</strong>r Betriebe das unterstützen;<br />
spricht sich gegen den Einsatz <strong>von</strong> Geldmitteln der Gemeinde aus;<br />
GV Steiner B: Mit diesem Projekt soll das Interesse zum sozialen Engagement geweckt werden.<br />
Die Einbindung der Wirtschaft ist wichtig; Bonuspunkte sollen den Jugendlichen bei der Arbeitsplatzssuche<br />
helfen; öffentliche Auftaktveranstaltung planen.<br />
Antrag BGM auf Unterstützung der Empfehlungen des Ausschusses.<br />
Einstimmige Befürwortung<br />
zu TOP 10). Sonstiges<br />
Hotelprojekt:<br />
Anfrage <strong>von</strong> GV Kuel; BGM Maislinger berichtet über ein sehr positives Gespräch vor 3 Wochen<br />
bei der Landeshauptfrau; derzeit gibt es nichts Neues; die Investoren haben internen Abklärungsbedarf.<br />
Der Schriftführer: Der Bürgermeister:<br />
Hans Hofbauer AL Hans Hofbauer AL