Gespannt entspannen - Regensburger Stadtzeitung

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Gespannt entspannen - Regensburger Stadtzeitung

Ausgabe Nr. 01/10 · Mai/Juni 2010 · 1. Jahrgang

für mich

Fitness, Spaß und Körperkult

Alles für die

Schönheit

...vom

Diäten-Wahn

bis zur

Brust-OP

SEX hält fit

...von der heilenden Wirkung und tabulosem Spaß


ICH für mich

ICH bin der Hauptdarsteller in meinem

eigenen Leben. ICH führe Regie, ICH

schmücke mich mit den schönsten Requisiten

und setze mich in die Szene, die

mir am angenehmsten erscheint. Sie

denken, ICH wäre auf dem Ego-Trip?

Stimmt!

Aber was hat das ausgerechnet mit der

Regensburger Stadtzeitung zu tun?

Die Antwort ist einfach: Ostbayerns größte

Stadtillustrierte heftet sich dem Zeitgeist

auf die Fersen und beschäftigt sich

mit dem Thema, das einen Menschen

von seiner Geburt an bis zu seinem Tode

am meisten vereinnahmt. Einem The-

ma, das teils schillernd hochstilisiert und

gleichzeitig schamhaft unterdrückt wird:

Das eigene ICH.

Unter dem Titel „ICH FÜR MICH“ reist

die RSZ in den Mikrokosmos des ICH

und präsentiert umfassende Wohltaten,

die das Leben dem Spaß am ICH zu

bieten hat. „ICH FÜR MICH“ gibt dem

fordernden ICH amüsante Hilfestellung

und individuelle Tipps rund um das Gefühl

von purer Lebensfreude! „ICH FÜR

MICH“ bringt Sie auf den Ego-Trip – und

das ist gut so!

Denken Sie an sich –

wünsche ICH, die RSZ

... ICH bin vielseitig

3


... ICH in vielseitig

Inhalt

ICH bin ich

Vom gesunden Ego und der

gestörten Persönlichkeit 6

ICH bin in der Zeit

Vom erfolgreichen Dasein und

persönlichen Zeitmanagement 8

ICH bin gesund

Von kleinen Wehwehchen

und großem Wohlbefinden 12

ICH bin schön

Vom schönen Ideal zur

individuellen Schönheit 16

4

Entspannung: Seite 11

ICH bin gut drauf

Vom bezaubernden Model und

erfolgreichen Geschäft 24

ICH liebe die Liebe

Vom heilsamen Sex und zärtlichen

Lügen 26

ICH bin vernetzt

Von moderner Kommunikation

und grenzenlosem Netzwerk 31

ICH bin in Bewegung

Vom schmerzfreien Rücken

und täglichen Übungen 32

Ernährung:

Seite

40

ICH steh auf Bio

Von wertvoller Aufzucht und genfreier

Produktion 37

ICH esse was ich will

Von wahnsinnigen Diäten

und korrekter Ernährung 40

ICH bin im Trend

Von aktueller Mode und

trendigem Style 42

ICH bin dann mal weg

Von wichtigen Impfungen und

traumhaften Landschaften 48

Impressum

Verlag Peter Kittel

Margaretenstr. 8 • 93047 Regensburg

Tel. 0941-53836 • Fax 0941-560242

E-Mail: rsz@regensburger-stadtzeitung.de

www.regensburger-stadtzeitung.de

Chefredaktion: Peter Kittel

Redaktion: Nicole Seidinger (Ltg.), Norbert Mendel,

Herma Stahlmann

Anzeigenverkauf: Margot Pillhatsch (Ltg.), Jasmin

Kerschbaum

Grafik: Irene Daxer

Fotos: Nicole Seidinger, Thomas Seidl, Tom Neumeier,

Bianca Handl, Archiv, www.istockphoto.de, www.

fotolia.de, revlon

Gesamtherstellung: Passwort GmbH

© Peter Kittel


... ICH bin ich

Vom realistischen Bewusstsein über

seinen Selbstwert...

I

n fast jedem Menschen schlummert ein kleiner Selbstzweifel,

ein Minderwertigkeitsgefühl. Psychiater und Neurologe Dr. Klaus

Pillhatsch versichert: „Das ist ganz normal. Ohne dieses Gefühl

wäre ein Menschsein nicht möglich.“ Doch ist angeraten, diese Art

von Emotion in einen tiefen Schlaf zu versetzen, sie notfalls im intimen

Kreise auserwählter Freunde preiszugeben und sie der Öffentlichkeit

gänzlich vorzuenthalten. „In einer Gesellschaft wie dieser erweist es

sich als sinnvoll einen Verdrängungsmechanismus für die Gefühle zu

entwickeln, die einen für die Außenwelt angreifbar machen. Man sollte

sich eine Art Schutzschild zulegen, um in der rauhen Welt von heute

bestehen zu können. Wenn man immer authentisch sein will, kommt

man irgendwann in Teufelsküche.“ Diesen Abwehrmechanismus nennt

man Selbstbewußtsein. Sich seiner selbst bewusst zu sein kann man

entweder unter seinen bereits existierenden Charaktereigenschaften

verzeichnen oder es lernen. Das Rezept dafür hat der Nervenarzt

schnell bei der Hand: „Man muss einfach mit seinen Ressourcen

haushalten. Es ist notwendig sich gegenüber dem, was einem schadet,

abzugrenzen. Man darf sich nicht zu sehr vereinnahmen lassen,

sollte sich darauf beschränken, was einem wichtig ist und sich Zeit

6

GESUNDES EGO

für sich nehmen. Die Menschen

sagen immer, sie hätten keine Zeit.

Das stimmt nicht. Sie müssen die

Zeit nur für sich nutzen. Jeder hat

Interessen, Anlagen, Strebungen;

dafür sollte man eintreten.“ fügt

Dr. Pillhatsch in einer zufriedenen

Gelassenheit an, lächelt und fährt

fort: „Ein seelisches und körperliches

Wohlbefinden hat der, der

mit sich im Reinen ist. Der, der sich

selbst Gutes tut. Der Kniff daran ist:

keine Erwartungen zu haben, sich

aus allem das Positive herauszuziehen

und sich von Menschen

Ein seelisches und körperliches

Wohlbefinden hat der,

der mit sich im Reinen ist.

Dr. Klaus Pillhatsch

oder Angelegenheiten, mit denen

man nicht übereinstimmt, zu distanzieren.“

Wann ein emotionaler

Rückzug notwendig wird, spürt

man eindeutig. Diesbezüglich kann

man getrost auf sein Bauch-Gefühl

vertrauen. Das andere Gefühl, das

des schlechten Gewissens seiner

Umwelt gegenüber, erweist sich

in diesem Fall als unangebracht.

Es hält für niemanden besonderen

Nutzen bereit. Schließlich kann

es nicht erstrebenswert sein, sich

seiner Bedürfnisse zu beschneiden

um anderen einen Gefallen zu tun

oder ihnen zu gefallen. Demnach

steht jeder für sich in der unmittelbaren

Verantwortung, (auf) sich

zu achten, sich liebevoll und zuvorkommend

gegenüberzutreten und

sich selbst Gutes zu tun - ohne

Schamgefühl, dafür mit souveräner

Überzeugung. Um dies dauerhaft

zu verinnerlichen, sollte sich jeder

Mensch drei Worte auf seiner

persönlichen Prioritätenliste ganz

oben notieren: ICH FÜR MICH!


VS. NARZISSMUS

Vom gestörten Verhältnis zu

seiner Persönlichkeit...

S

elbstzweifel oder Minderwertigkeitsgefühle, „die ein Menschsein

ausmachen“, kennen Narzissten nicht. Auch die Grenzen

eines gerade beschriebenen „gesunden Selbstbewusstseins“

sprengen sie über alle wertzuschätzende Maßen. „Der Charakter

eines Narzissten ist von Selbstverliebtheit, Egozentrik und anti-sozialem

Verhalten geprägt. In der Psychiatrie spricht man von einer Persönlichkeitsstörung.“

umreißt Dr. Pillhatsch die groben Züge dieser

Art von Selbstverherrlichung und stellt klar: „Wir sprechen hier von

einem Psychopathen, der sicherlich nicht als Vorbildfunktion dienen

soll.“ Paradoxerweise erfreuen sich Narzissten dennoch einer großen

Anhängerschar. Obwohl sie rücksichtslos und ignorant mit ihrer Umwelt

umgehen, zeichnet sie ein sehr einnehmendes Wesen aus. Der

Psychologe klärt das Rätsel: „Narzissten sind oft schillernde Persönlichkeiten,

an der Oberfläche suggerieren sie Glück und Erfolg. Große

Taten aus der Geschichte und nicht zuletzt das Unternehmertum der

heutigen Wirtschaft sind auf Narzissten zurückzuführen. Global Player

brauchen diese rücksichtslose, selbstverherrlichende Eigenschaft.“

Und Erfolg macht sexy. Das leuchtet ein. Menschen, die leicht zu beeinflussen

und in ihrem eigenen Charakter labil sind, empfinden Bewunderung

für narzisstisch veranlagte Persönlichkeiten. Solange, bis

sie an ihnen zerbrechen. „Erfolg kann nie erzwungen werden ohne,

dass es jemand anderem schlecht dabei geht. Die Leidtragenden sind

immer die Menschen in der Umwelt; Partner oder Angestellte. Sie

kommen in die Behandlung.“ Der Narzisst selbst sieht keinen Bedarf,

sich helfen zu lassen. Er kennt kein Leid, besitzt keinen Tiefgang, „ist

eine Schale ohne einen echten Kern. Doch sie sind im Reinen mit

sich. Wenn man Freude nicht hat, diese aber nicht kennt, mangelt es

nicht, wenn sie fehlt.“ Ein Leben ohne Emotion auf Kosten anderer

Der Ursprung des Begriffs Narzissmus...

...geht auf die altgriechische Sage des schönen Jünglings Narkissos zurück.

Aus purem Stolz soll sich der junge Mann seiner Liebe zu Nymphe Echo

entzogen haben. Dafür traf ihn ein Fluch, der Narkissos dazu verdammt hat,

ausschließlich sein eigenes Spiegelbild, das er im Wasser erblickte, lieben zu

müssen. Da er es jedoch nicht berühren, sich dessen aber auch nicht entziehen

konnte, verging er darüber und verwandelte sich in eine Narzisse.

Im ausgehenden 19ten Jahrhundert fand der Begriff Narzissmus in der Sexualwissenschaft

seine Verwendung um damit eine spezifische Art der Perversion

zu beschreiben. Heute steht Narzissmus für eine Persönlichkeitsstörung,

die sich durch Selbstsucht und Egozentrik auszeichnet.

... ICH bin ich

Psyche: Dr. Klaus Pillhatsch, Psychiater und

Neurologe, informiert über Ego in der Gesellschaft.

also... Wenn man nun zu seiner

ganz persönlichen Prioritätenliste

zurückkehren und dort wirklich etwas

eintragen wollte, scheint beim

Begriff Narzissmus ein Wort völlig

auszureichen: ICH – ohne Verb,

ohne Objekt, ohne Satzzeichen...

Narcissus: Ende 16tes Jhdt.,

Caravaggio stellt die Selbstverliebtheit

des Narkissos dar.

7


... ICH bin in der Zeit

Zeit für MICH

Leben im eigenen Takt. Personal-Trainer Joachim

Wittmann gibt Tipps rund um ein persönliches

Zeitmanagement.

Tipp 1: Struktur erstellen

Schaffen Sie sich einen zeitlichen Rahmen für jede Aufgabe,

die ansteht. Planen Sie den Monat, die Woche, den Tag.

Investieren Sie jeden Morgen ein paar Minuten um den Tag

zeitlich zu gliedern. Setzen Sie sich realistische Ziele, die Sie

auch bewältigen können. Verbinden Sie Ihre Aufgaben sinnvoll

und folgen Sie diesem Plan konsequent.

Tipp 2: Prioritäten setzen

Unterteilen Sie Ihre „To Dos“ in wichtige und weniger wichtige

Bereiche. Arbeiten Sie die wichtigen stringent ab und lassen

Sie sich durch zeitraubende Kleinigkeiten nicht ablenken.

8

Kinder,

Wettlauf mit der Zeit

Mails checken um acht, Meeting

um zehn, Geschäftsessen um

zwölf, Besprechung um halb zwei,

Vortrag um zwei, Diskussion bis

vier. Toilette? Nein, Telefon! Jetzt...

Schreibtisch aufräumen um fünf

und das war´s dann mit diesem

Arbeitstag. Die Termine sind branchenübergreifend

austauschbar.

Ob es nun ein Meeting oder Kundschaft,

eine Diskussion oder eine

Lieferung ist – das Ergebnis ist das

selbe. Man verfolgt den ganzen

Tag über die Zeit und hat am Ende

des Arbeitstages das Gefühl nichts

wirklich auf den Weg gebracht zu

haben. Dennoch steigt man energielos

und ausgelaugt in sein Auto,

Schaffen Sie sich ein Zeitfenster, in dem Sie sich der Arbeiten

aus „Schublade B“ annehmen. So verleihen Sie jeder Angelegenheit

den Rahmen, der ihr zusteht.

Tipp 3: NEIN sagen und deligieren

Halsen Sie sich nicht zu viel auf. Lernen Sie, Kollegen gegenüber

NEIN zu sagen. Lassen Sie sich nicht aus reiner Gutmütigkeit

überschütten. Nehmen Sie nur an, was Sie auch

ableisten können. Lernen Sie, Aufgaben abzugeben, sinnvoll

umzuverteilen. Geben Sie dabei klare Zielvorgaben und einen

zeitlichen Rahmen, in dem ein Ziel erreicht werden soll.

Tipp 4: Leben neben der Arbeit

Der Job ist zum Status-Symbol geworden. Der Selbstwert definiert

sich über seine Leistung. Machen Sie Schluss damit!

Werden Sie sich klar darüber, dass Arbeit nicht alles ist und

gestalten Sie bewusst Ihr zweites Leben neben der Arbeit.

Steigern Sie Ihre Lebensqualität! Haben Sie kein schlechtes

Gewissen wenn Sie etwas für sich selbst tun!


wie die Zeit vergeht...

Falsch! Die Zeit rennt! Und jeder

rennt mit. Immer schneller - der

Zeit hinterher...

den Bus oder auf das Fahrrad und freut sich auf sein Zuhause. Denn

dort erwartet einen endlich...

Hausaufgaben korrigieren um sechs, Essen um sieben, Fitness um acht,

Nachrichten um kurz vor zehn, Diskussion bis halb zwölf. Spontane Aktion?

Nein, Sex! Jetzt... Nachttischlampe ausmachen um eins (im besten

Fall) und das war´s dann mit diesem Familienabend. Auch hier sind die

Termine flexibel austauschbar. Letztlich geht irgendwann jeder einmal

schlafen, lässt den Tag Revue passieren und versucht die Nacht als

alles-wieder-gut-machende Ruhephase zu (be-)nutzen. Ein Spiel, das so

lange funktioniert bis einer gewinnt. Meistens ist es die Zeit...

Fünf vor zwölf - Zeit für Slow-Motion

Wenn man nicht aufpasst und seine Energie im Sekunden-Takt weiter

reduziert, steht irgendwann ein kleiner oder großer Zusammenbruch

bevor. In diesem Zusammenhang ist der Begriff „Burnout“ zu einer

Art Szenebegriff geworden, dessen Krankheitsbild letztlich eine nicht

mehr zu tragende Überbelastung beschreibt. Doch was ist ein „Burnout“

ganz genau?

Tipp 5: Lernen abzuschalten

Alles im Leben hat seinen Platz und seine Zeit. Wenn die Arbeit

getan ist, sollte sie nicht länger in Ihren Gedanken präsent

sein. Schaffen Sie sich Reize außerhalb der Arbeit, bei

denen Sie sich auspowern oder entspannen können. Sport,

eine Leidenschaft oder ein Spaziergang kann wahre Wunder

wirken und hilft beim Abschalten.

Tipp 6: Freizeit planen

Gehen Sie bei der Gestaltung Ihrer freien Zeit genauso vor wie

bei der Ihrer Arbeitszeit. Schaffen Sie zeitliche Räume für die

Familie, Freunde, das Hobby oder was auch immer Ihnen gut

tut. Auch hier gilt: Überplanen Sie sich nicht! Nutzen Sie neu

gewonnene Stunden oder gar Tage für sich ganz persönlich.

Tun Sie etwas, das Sie schon „immer mal machen wollten“

oder halten Sie sich für spontane Aktivitäten frei. Sie werden

sehen wie Ihre Zufriedenheit steigt und sich ein ganz neues,

angenehmes Lebensgefühl einstellt –

allein durch Zeit für SICH.

In der Zeit: Personal-Trainer Joachim Wittmann.

... ICH bin in der Zeit

Step 1: Die gestellte Anforderung

ist zu hoch.

Step 2: Der gewünschte oder geforderte

Erfolg stellt sich nicht ein.

Step 3: Man macht unterbewusst

einen weiteren Strich auf der „Ich

bin gescheitert“-Liste.

Step 4: Wächst diese Negativ-Lis-

te, regen sich erste Burnout-Symp-

tome (Lustlosigkeit, Gereiztheit,

Angst, den Anforderungen nicht

gewachsen zu sein). Wächst dann

auch noch der Druck, ist das

Krankheitsbild perfekt (Schlaf-, und

Konzentrationsstörungen, Rückzug

aus dem sozialen Umfeld, etc.).

Doch keine Sorge! Wie bei zahlreichen

anderen Krankheitsbildern,

gilt auch hier: vorbeugen hilft!

9


... ICH bin in der Zeit

Frau sein

seinen Mann

stehen

&

Rund fünfzig Regensburgerinnen

arbeiten seit über fünfzehn Jahren

erfolgreich in einem bundesweiten

Netzwerk (www.bfbm.de) – jede für

sich und alle zusammen.

bin dann bei meinen

Mädels“ spricht sie,

„Ich

greift ihren Aktenkoffer

und verabschiedet sich von ihren

Kindern. So in etwa machen

sich die Mitglieder des Bundesverbandes

der Frau in Business

und Management e.V., kurz bfbm,

einmal im Monat zu ihrem Treffen

bereit. Man könnte meinen,

Powerfrauen, die Familie

und Karriere unter einen Hut

bringen, verstricken sich zu

einem regionalen und bundesweiten

Netzwerk von geballter,

weiblicher Kompetenz.

dass ein großes Mädchen spielen

geht. Doch wer sich hierbei eine

gesellige Strickrunde mit Klatsch

und Tratsch vorstellt, täuscht sich

gewaltig. Der bfbm besteht aus

selbständigen oder freiberuflichen

Frauen aus den Bereichen Architektur,

Coaching, Medizin, Rechtswesen,

Spedition und vielem

mehr. „Uns liegt daran über den

Tellerrand hinaus zu blicken, Erfahrungen

auszutauschen und uns

durch neue Anstöße weiter zu entwickeln.“

umreißt die Vorsitzende

der Regionalgruppe Regensburg,

Ursula Prasch, die Ziele von bfbm.

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Bei den monatlichen Treffen liegt

der Fokus auf einem Vortrag zu

den Themen business und personality

wie zum Beispiel „Mit Werten

in Führung gehen“ oder „Attraktive

Zielformulierung mit NLP“. Dabei

steht es den Damen frei, selbst

zu referieren oder sich die Infos,

die sie brauchen, einfach raus zu

ziehen.

Jede kann, keine muss

Zusammenarbeit und Zusammenhalt

funktioniert ganz unkompliziert

unter den Aspekten, die nur eine

Frau verstehen kann. „Während

Männer oft sehr zielstrebig ihren

Erfolg suchen, öffnen sich Frauen

gerne neuen Aspekten und Anregungen.

Das ermöglicht neue,

erfolgreiche Entwicklungen, geschäftlich

wie privat.“ erklärt die

Vorsitzende die Frauen-Domäne.

„Außerdem gehen Frauen anders

miteinander um.“ fügt Helga

Wagner, stellvertretende Vorsitzende,

hinzu. „Wenn jemand etwas

braucht, sucht er normalerweise

im Branchenbuch. Wenn wir etwas

brauchen, rufen wir ein Mitglied

an und arbeiten auf einer freundschaftlichen

Basis zusammen.

Das sind Werke und Projekte, die

Spaß machen und deshalb auch

erfolgreich sind.“ Wertschätzung

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Zusammenhalt: (V.l.) Schmuckdesignerin Annabell Hoeps, Persönlichkeits-Trainerin

Ursula Prasch und Rechtsanwältin Helga Wagner.

und Offenheit sind hierbei notwendige

Attribute. Neid oder Egoismus

haben bei den Damen nichts verloren.

„Die Bereitschaft, Erfahrung

und Wissen weiter zu geben, muss

„Wer nur nimmt und nicht

gibt, ist bei uns fehl am Platz.“

Ursula Prasch, Vorsitzende bfbm Regensburg

vorhanden sein.“ Da nimmt schon

einmal eine Steuerberaterin die

Fachfrau für Sprachen in Anspruch,

informiert sich eine Architektin bei

der Rechtsanwältin oder es kommt

Besuch aus einer anderen Regionalgruppe

nach Bayern und präsentiert

aktuellen Tipps und Kniffe

aus ihrer Branche. Annabell Hoeps

aus Osnabrück besucht die Ladies

in Bayern immer wieder gerne. „Ich

liebe diese Truppe hier. Sie sind

einfach positiv eingestellt, machen

keinen Hehl aus ihrem Erfolg und

begegnen sich mit Wohlwollen. Im

Laufe der Jahre haben sich über

die berufliche Verbindung hinaus

richtige Freundschaften entwickelt.“

bfbm bietet erfolgreichen

Frauen eine Plattform, die Kreativität,

Know-How und Kompetenz

bündelt und gleichzeitig streut.

Tja, so kann das aussehen - wenn

große Mädchen spielen gehen…


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... ICH bin in der Zeit

Die kleine Insel der Ruhe finden

In einer Welt, die immer schneller wird und den Rhythmus des Einzelnen

zu vergessen droht, kann der ganz individuelle Rückzugsort

eine heilsame Quelle der Energie werden. Die Stressmanagerin

Sabine Stelzer zeigt in ihrer Praxis, bei Seminaren und auf Workshops

Wege auf, seine „kleine Insel der Ruhe“ zu finden:

Tipp 1: Sich eine Aus-Zeit nehmen!

› Starten Sie mit dem Entspannungsprogramm nur wenn Sie keine

Termine mehr und keinen Zeitdruck haben.

› Begeben Sie sich an einen Platz, an dem Sie gerne sind. Wenn dieser

innerhalb der Wohnung liegt, sollten Sie alles um sich herum

ausschalten: Handy, Klingel, Telefon, Fernseher, Radio, etc.

› Schaffen Sie sich eine ruhige, gemütliche Atmosphäre.

› Stellen, legen oder setzen Sie sich bequem in lockerer Haltung hin.

Nehmen Sie einfach die Stille um sich herum ganz bewusst wahr.

› Sie werden sehen, dass das gar nicht so leicht ist. Daher reichen

anfangs 5-10 Minuten völlig aus. Doch diese Zeit... genießen Sie!

Tipp 2: Auf Atmung konzentrieren!

› Auch wenn wir immer atmen, ist die Atemtechnik, die entspannt,

nicht ganz einfach umzusetzen. Man kann sie jedoch erlernen.

› Atmen Sie durch die Nase ein. Fühlen Sie, wie die Luft in den Bauch

strömt und atmen Sie durch den Mund aus.

› Atmen Sie tief, aber verkrampfen Sie nicht. Bleiben Sie locker.

› Tun Sie das solange Sie möchten.

› Wenn Sie müde werden, gehen Sie schlafen.

Sabine Stelzer, auf Cuba

aufgewachsen, hat ihr Wissen

von Einheimischen und Schamanen

erlernt. Foto: Thomas Seidl

Tipp 3: Muskeln entspannen!

› Wer die richtige Atmung verinnerlicht

hat, hat den Kopf völlig

frei um sich auf seine Muskulatur

zu konzentrieren. Dieser Tipp gilt

also den „Fortgeschrittenen“.

› Denken Sie sich von Kopf bis Fuß

(oder andersherum) in jeder Faser

durch.

› Konzentrieren Sie sich dabei auf

jeden einzelnen Muskel und achten

Sie darauf, dass der Muskel

völlig entspannt ist.

› Fühlen Sie intensiv nach, ob die

Entspannung wirklich da ist und

gehen Sie erst dann zum nächsten

Muskel weiter.

› Wenn Sie ihren Körper entspannt

haben, genießen Sie dies.

› Öffnen Sie langsam die Augen

und nehmen Sie sich viel Zeit um

in die Realität zurück zu kehren.

Mehr Infos zu den verschiedenen Angeboten

rund um die Themen Energie und

Entspannung finden Sie auf

www.sonnenengelteam.de.

11


... ICH bin gesund

Gesundheit

- auf den Punkt gebracht

Gesundheit: „Zustand des

vollständigen körperlichen,

geistigen und sozialen Wohlergehens

und nicht nur das Fehlen von

Krankheit oder Gebrechen.“ (Def.

der Weltgesundheitsorganisation)

Nach dieser Definition gilt es, den

Menschen und dessen Wohlbefinden

ganzheitlich zu betrachten und

entsprechend zu behandeln. Dazu

kann man sich der klassischen Medizin

als auch alternativer Heilmethoden

bedienen. Dr. med. Ludwig

Hecht blickt über den Tellerrand

der Schulmedizin hinaus. Er war als

Mannschaftsarzt der U20-Fußballnationalmannschaft,

als ärztlicher

Betreuer des deutschen Fechtbundes

und als Arzt des SSV Jahn

Regensburg tätig. Noch heute hält

Dr. Hecht nicht nur Spitzensportler

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Dr. med. Ludwig Hecht

Ärztehaus West | Ziegetsdorfer Str. 113 93051

Regensburg | Tel. 0941/90230

oder 0941/ 95393 | praxis@sportdoctors.de

www.sportdoctors.de

fit. Auch für „Normalsterbliche“ hat der Profi-Doc

jederzeit ein allgemeingültiges Rezept zur Hand:

› „Vier bis fünf mal mindestens dreißig Minuten mit

pendelnden Armen spazieren gehen.

› Ausreichend schlafen, also sechs

bis sieben Stunden.

› Ernährung auf mediterranen

Stil umstellen: wenig

Fleisch, viel Fisch.

› Rotwein trinken. Zwei Gläser

pro Tag sind für den Mann,

eines für die Frau zu empfehlen.

› Bei Süßem auf dunkle Schokolade

mit neunzig-prozentigem

Kakaogehalt umsteigen.

Ist gut für die Gefäße.“

Das war´s auf die Schnelle.

Ausführliche Tipps zu den Themen

Ernährung und Bewegung

gibt´s ab Seite 34.

Gemeinschaftspraxis:

Dr. med. L. Hecht

Dr. med. A. Harlass-Neuking

Dr. med. B. Meyer

Die Ärzte der fachübergreifenden Gemeinschaftspraxis

errichteten in Kooperation mit Prof. Dr. Dr. Rainer Wirsching

ein Diagnose- und Therapiezentrum, das sich

mit den Schwerpunkten Allgemeinmedizin – Chirurgie

– Sportmedizin – Chirotherapie befasst.

Sie sind zum Unfallarztverfahren (H) zugelassen und

verfügen über ein breites Spektrum an Diagnose- und

Therapiemöglichkeiten.

Es werden alle üblichen Sportleistungstests, wie Herz-

Kreislauf-Belastungstest, einschließlich Spiro-Ergometrie

u. Laktat-Bestimmung durchgeführt.

Ebenso arthroskopische Operationen an den Gelenken.


Heilung aus der Natur

Pflanzen am Wegesrand können wahre Wunder wirken.

... ICH bin gesund

Oft unterschätzt wird die Wirkung von Kräutern und Pflanzen. Doch Löwenzahn und Co. dienen nicht nur

dem schönen Anblick auf der Blumenwiese. In ihnen steckt die Kraft, das ein oder andere kleine Wehwehchen

des Alltags zu lindern. „Zubereitet“ sind die Kräuter recht einfach. Man kann sie mit Wasser zum Tee

aufgießen oder einfach als Badezusatz verwenden.

Löwenzahn - Taraxacum officinale

Wirkungen: blutbildend, harntreibend

Anwendungsgebiete: Fieber, Appetitlosigkeit, Allergien

Anwendungsarten: Tee, Tinktur, Umschlag, Bäder, Frischsalat

Sammelzeit: Frühling (Blätter und Blüten), Frühherbst (Wurzel)

Wirksame Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Wurzel

Brennessel - Urtica dioica

Wirkung: blutreinigend, stoffwechselfördernd

Anwendungsgebiete: Harnwegserkrankungen, Rheumatismus,

Frühjahrsmüdigkeit

Anwendungsarten: Tee, Tinktur, Umschlag, Bäder

Sammelzeit: März bis August (Samen: Frühherbst)

Wirksame Pflanzenteile: Kraut, Samen

Johanniskraut - Hypericum perforatum

Wirkungen: beruhigend, entzündungshemmend

Anwendungsgebiete: Nervosität, Verdauungsbeschwerden,

Verspannungen

Anwendungsarten: Tee, Tinktur, Ölauszug, Umschlag, Bäder

Sammelzeit: Ende Juni bis September

Wirksame Pflanzenteile: das blühende Kraut, Blüten

13


... ICH bin gesund

Wellness - mehr als nur ein Modewort

Wellness im Hotel, im Park und

auf der Insel. Wellness im

Getränk, im Café und als Menü. Der

Begriff „Wellness“ ist längst in aller

Munde. Dabei weiß jedoch kaum jemand,

was „Wellness“ denn nun eigentlich

bedeutet. Eine Hilfestellung

könnte man dabei leisten, wenn

man den Begriff einfach aus dem

Englischen ins Deutsche übersetzt.

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Wellness heißt nämlich nichts anderes als Wohlbefinden. Was das wiederum

bedeutet, kann jeder für sich entscheiden. Was für den einen heilende

Steine, fettfreie Ernährung oder salzhaltige Wickel bewirken, kann

für den anderen eine Massage, ein Peeling oder ein Bad sein. Effektiv

und lang anhaltend sind oft Kombinationen verschiedener Wohlfühl-Aktionen.

Wer zudem kontinuierlich und auf gesunde Art und Weise darauf

achtet, dass man sich in seinem Körper wohl fühlt, kann nicht nur seine

Leistungsfähigkeit erhalten, sondern auch seine Lebensqualität steigern.

Nebenbei wird und bleibt man auch noch schön! Denn Wohlbefinden gilt

als Ursache für Schönheit. Ausgeglichenheit, Pflege und Lebensfreude

strahlen nach außen und wirken entsprechend anziehend auf andere.

„Wellness“ ist also eine Einstellung sich selbst gegenüber.

Schönheit ist das Resultat von Wohlbefinden

Kosmetik- und Wellness-Trainerin Roswitha Fischer-Schmidl weiß um

die Quelle, die Lebensfreude spendet, und daher gut umsorgt und gepflegt

werden will. Um eine erfolgreiche Suche nach der inneren Balance

zu starten, steht einem die Fachfrau mit ihrer vielseitigen Kompetenz

zur Seite. Sie kennt zahlreiche Anwendungen, wie man seinen Körper zu

mehr Wohlbefinden verhelfen kann. Den ersten Schritt kann jeder selbst

tun. Man muss sich „nur“ etwas Zeit für sich nehmen. „Die meisten

Frauen sind ständig im Streß. Ich bin selbst Mutter von drei Kindern

und habe einen ausfüllenden Beruf, daher weiß ich wie schwierig es ist

trotzdem noch Zeit für sich selbst zu finden. Ich kann das meinen Kundinnen

oft nachempfinden und greife bei meinen Anwendungen gerne

auf den einen oder anderen Ratschlag aus meinen eigenen Erfahrungen

zurück.“ berichtet die 50-Jährige mit einem ausgeglichenen Lächeln.

Wer selbst in diesem Alter durch Schönheit und Ruhe beeindrucken und

sich daher eine langfristige Steigerung seiner Lebensqualität (außen wie

innen) sichern möchte, sollte sich von der Spezialistin sein ganz individuelles

Programm ausarbeiten lassen.

Wohlgefühl ist so individuell wie der Mensch selbst

„Zunächst mache ich eine Analyse. Ich sehe mir an, was optisch und

im Befinden nicht stimmig ist. Die Haut, Nägel oder Haare verraten

mir viel über den Menschen. Wenn ich dann weiß, wo

es hakt, kann ich entsprechend unterstützen.“

erklärt Fr. Fischer-Schmidl die Suche

nach dem Gleichgewicht. „Dann

arbeite ich ein Programm

aus. Dieses ist in vielen

kleinen Schritten


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Natürlich Schön bietet Wellness von Kosmetik, Hand- und Fußpflege, Ultraschallbehandlungen

bis hin zur Säure-Basen-Balance, Pflege- und Ernährungsberatung.

aufgebaut, die leicht bewältigt werden können.“ Hierzu gehören beispielsweise

Fußbäder, Ernährungstipps oder Pflegeprodukte – je nachdem,

was das Wohlbefinden der Kunden fördert. Oft muss der Körper

erst einmal entsäuert, Gifte ausgeschieden und Streßfaktoren abgemildert

werden. „Meine Kunden besuchen mich dann einmal pro Woche

und wir kontrollieren die Anwendungen gemeinsam.“ Erste Erfolge

stellen sich in der Regel schnell ein. Eine Behandlung unter Anleitung

zieht sich, je nach Bedarf, etwa drei Monate hin. Langfristig zeigen die

Wohlfühl-Aktionen Wirkung, wenn man selbst auch nach der fachlichen

... ICH bin gesund

Roswitha Fischer-Schmidl weiß wie man

leistungsstark und schön sein kann.

Betreuung dran bleibt. „Man sollte

sich jeden Tag mindestens fünf bis

zehn Minuten ganz bewusst wohl

fühlen. Das bringt´s!“ weist die Kosmetik-

und Wellness-Trainerin mit

sanftem Nachdruck an.

Infos unter: Natürlich.Schön. / Kalmünzergasse

3 / 93047 Regensburg /

Tel.: 0941-58612427

15


... ICH bin schön

16

Spieglein,

Spieglein ...


Nichts ist faszinierender, betörender und zugleich un(be)greifbarer

als die Schönheit. Seit Anbeginn der Menschheit beschäftigt

man sich - erst instinktiv (als Garant für die Evolution),

dann intensiv (als Thema in der Wissenschaft, Philosophie und Kunst),

heute innovativ (als Werbemittel für die Wirtschaft) – mit dem Zauber

und der Macht von Schönem. Dabei findet das Wort in so vielerlei Hinsicht

Verwendung. Ein Augenblick, ein Bild, ein Geruch, ein Erlebnis, ein

Geräusch und vieles mehr kann als „schön“ empfunden und bezeichnet

werden. Doch das schönste Schöne war, ist und bleibt zweifelsohne der

Mensch an sich.

Von der Individualität der Schönheit

Nach jahrhundertelanger Forschung ist es mittlerweile ein unumstrittener

Fakt, dass man über Schönheit nicht streiten kann. Man kann ihr

nur erliegen. Wann es soweit ist entscheidet jeder für sich. Das Auge

und Empfinden des Betrachters ist so individuell wie die Gestalt des Objektes.

Jeden zieht ein anderes Antlitz in seinen Bann - ob blond, rot

oder braun, klein oder groß, dick oder dünn. Dabei wird die Schönheit

der äußeren Gestalt durch die des Geistes und des Charakters beeinflusst.

Somit hat jeder Mensch seine eigene Vorstellung von seiner ganz

persönlichen Mona Lisa oder dem Adonis schlechthin. Zumindest verhält

es sich so im privaten und intimen Bereich.

Von der Allgemeingültigkeit des Schönen

Was die Allgemeinheit betrifft, so hat sich im Laufe der Jahrhunderte

ein Schönheitsideal entwickelt, das sich regional und epochal im

ständigen Wandel befindet. „Das Ideal“ spiegelt die jeweiligen gesellschaftlichen

Machtverhältnisse. So galt beispielsweise im Barock und

... ICH bin schön

... sag´s entspannt: Was wird

„Schönheit“ denn genannt?

Rokoko eine bleiche Hautfarbe als

gut situiert und nobel, wohingegen

eine gebräunte Haut den Arbeiter

verriet. Das änderte sich, als besser

Verdienende Mitte des 20sten

Jahrhunderts das Mittelmeer als

Urlaubsziel entdeckten. Plötzlich

war ein dunkler Teint trés chic.

Auch die Symbolik der Haarpracht

wechselte. Langes Haar verkörperte

seit jeher die Weiblichkeit. Mit

der Emanzipation der Frau Anfang

des zwanzigsten Jahrhunderts kamen

Kurzhaarschnitte „in Mode“.

Lediglich beim Körperumfang ist

damals wie heute zu beobachten,

dass dicke Menschen in nahrungsarmen

Ländern als schön gelten.

Fett symbolisiert Wohlstand. Dünne

Menschen sind in wirtschaftlich reichen,

westlichen Regionen das Maß

aller Dinge geworden. Ein schlanker

Körper zählt zu den begehrtesten

Luxusgütern. Und er kann helfen

andere Luxusgüter zu verkaufen.

Das hat die Wirtschaft während

der wachsenden Industrialisierung

schnell erkannt – und genutzt.

Schönheitsideale im Wandel der Zeit: Audrey Hepburn (l.i.B. in „Frühstück bei Tiffany“, 50er Jahre), Julia Roberts (in „Die Akte“, 90er Jahre)

und Keira Kneightley (r.i.B. in „Die Herzogin“, 2008 ).

17


... ICH bin schön

18

Ideal der Frau

Merkmale des weiblichen „Sexy-Gesichts“ im

Vergleich zum „Unsexy-Gesicht“:

› Braunere Haut

› Schmaleres Gesicht

› Weniger Fettansatz

› Dunklere, schmalere

Augenbrauen

› Keine Augenringe

› Kleinerer Abstand

zwischen Augenlid und

Lidfalte

› Mehr, längere und

dunklere Wimpern

› Höhere Wangenknochen

› Schmalere Nase

› Vollere, gepflegtere

Lippen

› Schmalerer Hals

„Sexappeal“

ist messbar

Die Wissenschaft kann ein schönes

Gesicht genau berechnen.

s gibt sie doch, die objektiven Kriterien, unter

Edenen ein Gesicht als attraktiv beurteilt werden

kann. Psychologe Dr. Martin Gründl beschäftigt sich

gemeinsam mit einem Team aus Wissenschaftlern

im Rahmen der Attraktivitätsforschung an der Universität

Regensburg damit. Aufwendige Tests und ein

spezielles Computerprogramm ermöglichen, „der attraktivsten

Erscheinung“ ein klares Bild zu geben. Im

Folgenden stellt Gründl seine Forschungsergebnisse

vor. Alle Abbildungen sind virtuelle PC-Kreationen, die

auf reale Vorstellungen verschiedenster Betrachter

basieren.

Ausführliche Informationen über die Attraktivitätsforschung

gibt Dr. Martin Gründl auf seinem Informationsportal im Internet

unter www.beautycheck.de.

Ideal des Mannes

Merkmale des männlichen „Sexy-Gesichts“ im

Vergleich zum „Unsexy-Gesicht“:

› Braunere Haut

› Schmaleres Gesicht

› Weniger Fettansatz

› Dunklere Augenbrauen

› Mehr, dunklere Wimpern

› Kleinerer Abstand von

Augenlid und Lidfalte

› Obere Gesichtshälfte

breiter als untere

› Höhere Wangenknochen

› Keine Geheimratsecken

› Keine Falten zwischen

Nase und Mundwinkeln

› Vollere Lippen

› Symmetrischer Mund

› Markanteres Kinn

› Schmalerer Hals


... ICH bin schön

„Ich bin eitel

Ihre Zornesfalte ist weg gespritzt, die Oberlieder gestrafft, die Mundwinkel

zu einem entspannten Gesichtsausdruck geformt. Darf man

vorstellen: Schönheits-Chirurgin Dr. Angelika Schleicher.

Skalpell oder Spritze? In der Schönheits-Chirurgie

legt man nach, wo es fehlt

und nimmt weg, was zwickt.

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Eitelkeit ist ihre Tugend, Ästhetik

ihre Leidenschaft.

Wenn Dr. Angelika Schleicher

einen Makel erkennt, behebt

sie ihn. Die Fachfrau weiß um die

Möglichkeiten der Schönheits-

Chirurgie und hat es sich zum Beruf

gemacht, diese entsprechend

einzusetzen - bei ihren Patienten

oder sich selbst. „Wenn zum Beispiel

jemand Oberlider oder Mundwinkel

hat, die einen immer müde

oder traurig aussehen lassen, dann

kann ich das gut nachvollziehen,

wenn man den Wunsch hat, sich

zu verändern. Es ist doch legitim

munter auszusehen und seine Frische

zu erhalten“.

Verantwortungsbewusster

Umgang

Dr. Schleicher ist bestens ausgebildet

und mit einer gehörigen Portion

Einfühlungsvermögen ausgestattet.

Sie operiert nicht wild drauf los,

sondern diskutiert mehrmals mit

ihren Patienten deren Beweggründe.

Dabei maßt sie sich nicht an,

zu urteilen, sondern verfolgt den

Anspruch, die Lebensqualität ihrer

Patienten zu verbessern. Das ist

zum Beispiel der Fall bei: „Frauen

mit Fettverteilungs-Störungen, die

sich schwer tun, schöne Kleidung

zu kaufen. Bei Kindern, die wegen

ihrer ´Elefantenöhrchen´ gehänselt

werden. Auch bei Männern, die einen

weiblichen Brustansatz haben

oder bei Menschen, die einfach eitel

sind.“ Wenn sich Dr. Schleicher

sicher ist, dass der Patient alles gut


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durchdacht hat, steht einem Eingriff nichts mehr im Wege. Sie lehnt

eine OP nur dann ab, „wenn ich etwas nicht nachvollziehen kann und

fürchte, mehr Schaden als Nutzen zuzufügen.“ Die Chirurgin würde z.

B. niemals einen Richter mit Botox in der Stirn behandeln. „Der kann

danach nie wieder böse schauen. Ich kenne das. Das fehlt mir in der

Kindererziehung total.“ teilt sie ihr Wissen witzelnd und berichtet wieder

ernsthaft von einem weiteren Tabu-Beispiel: „Ich habe einmal eine

Dame weg geschickt, die eine sehr üppige Brust hatte und noch mehr

wollte. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass diese Frau damit

glücklich werden würde.“ Die Brust - Dr. Schleichers Lieblingsgebiet...

„Nur eine Frau weiß wie sich eine Frau fühlt“

Maria L. (Name geändert) wurde von der Natur mit einer ganz kleinen

Körbchengröße ausgestattet. Sie hat andere Mädels immer um

ihre Klamotten und um die schöne Unterwäsche beneidet. Nun, mit

26 Jahren, hat sie sich entschieden, ihre Brust vergrößern zu lassen.

Dass sie den Eingriff von Dr. Schleicher durchführen lässt, war von

Anfang an klar. Der gute Name hat sich herum gesprochen; ebenso

wie die Kompetenz. „Ich hab´ mich gut informiert und alle Risiken abgewägt.

Ich hab´ viele Gespräche geführt und Vertrauen gefasst. Das

ist einfach wichtig.“ berichtet Maria. Was der jungen Dame ebenfalls

wichtig war: Natürlichkeit - im doppelten Sinne. „Die Brust sollte auf

keinen Fall riesig werden und aufgeblasen aussehen. Ich wollte einen

schönen Busen, der natürlich aussieht. Und es war mir wichtig,

dass ich trotz der Operation noch stillen kann. Wenn das nicht möglich

gewesen wäre, hätte ich darauf verzichtet.“ Nachdem die Implantate

hinter dem Muskel angesetzt werden, war das möglich und hat Maria

somit zu einer glücklichen Frau mit weiblichen Rundungen gemacht.

„Ich hab´ gleich fünf oder sechs richtig schöne BHs anprobiert und

konnte gar nicht fassen, dass das alles passt.“ schwärmt Maria mit

strahlenden, glücklichen Augen und einer selbstbewussten, fraulichen

Haltung. Ein schönes Kompliment - für Frau Dr. Angelika Schleicher.

... ICH bin schön

- und das ist gut so!“

Von Körbchengröße A nach B

vorher nachher

Fett weg! Chirurgin Dr. Angelika Schleicher

arbeitet bundesweit als erste mit UltraShape.

Fettreduzierung – ohne OP,

ohne Nebenwirkungen

UltraShape verringert Fettdepots. Stoßwellen

des Ultraschallgerätes bringen

Fettzellen schonend zum Platzen. Der

Körper zersetzt das Fett und scheidet es

auf natürliche Weise aus - eine weitgehend

schmerzlose und sanfte Behandlung.

Das Beste: Zerstörte Fettzellen

kommen nie wieder - revolutionär!

Info: Dr. Angelika Schleicher

Günzstraße 4 | 93059 Regensburg

0941/466550 | angelika@s-u-l.de

www.chirurgie-neutraubling.de

Maria L. hat zwei Jahre lang auf einen Urlaub verzichtet

um sich eine Brust-OP leisten zu können. „Es war

jeder Cent wert. Ich fühl´ mich einfach weiblicher.“

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... ICH bin schön

Dank der modernen Technik

sind der Fotografie kaum

mehr Gernzen gesetzt.

Man kann sogar etwas schummeln

um seine Schokoladenseite für immer

festzuhalten. Fotograf Thomas

Seidl verrät ein paar Tricks und

Kniffe, wie man die schönsten Seiten

gekonnt ablichtet.

RSZ: Draufhalten und klicken kann

jeder. Doch Fotografie ist ja bekanntlich

eine Kunst für sich. Was

genau ist zu beachten, wenn man

ein schönes Portrait von sich selbst

haben will, das man sich auch in

zehn Jahren noch gerne ansieht?

Thomas Seidl: Wichtig ist zunächst,

die Persönlichkeit des Menschen

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Gefühle einfangen

und für immer bewahren

darzustellen. Dazu muss man sich mit seinem Model auseinandersetzen,

es ein bißchen kennenlernen. Ist es eher extrovertiert, kann sich

das Model vor der Kamera meist auch gut in Szene setzen und man

kann wild drauf los experimentieren. Ist der Mensch eher introvertiert,

sollte man zunächst Vertrauen schaffen. So eine Kamera ist schließlich

auch ein Fremdkörper und schüchtert schnell mal ein. Dann wirken die

Bilder nicht mehr natürlich und somit auch nicht ganz so schön, wie sie

sein könnten.

RSZ: Wie kann man denn innerhalb kürzester Zeit Vertrauen aufbauen

und die Scheu vor der Kamera nehmen?

Seidl: Mit etwas Einfühlungsvermögen kann man in einem Gespräch

schnell herausfinden „wie jemand tickt“. Ist jemand sehr schüchtern,

sollte man in einer vertrauten Umgebung beginnen zu fotografieren. Da

fühlt man sich meist wohl und es gibt keine Ablenkung durch fremde

Leute. Es empfiehlt sich ebenfalls, im Sitzen zu beginnen. Da muss das

Model an nichts weiter denken als an den Blick. Es gibt keine Pose, keine

Haltung, etc.. Wenn das Eis dann gebrochen ist, kann man raus gehen

und an irgendwelchen Plätzen mit schönen Hintergründen arbeiten.


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Das kann die Fotografie: Gefühle erdenken,

Stimmungen erzeugen und unvergessliche

Erinnerungen kreieren.

RSZ: Pose, Haltung? Auf was sollte

man denn dabei achten?

Seidl: Da gibt es eine ganz einfache

„Grundstellung“. Am besten, das

Model steht im 90-Grad-Winkel zur

Kamera, dreht die Hüfte Richtung

Kamera, dann die Schultern, ganz

leicht den Kopf und vor allem den

Blick. 99 Prozent der Menschen lachen

mit den Augen und die strahlen

besonders, wenn das Gefühl

stimmt. Man sollte sich also in eine

bestimmte Situation hinein fühlen.

Dazu hilft es, in der genannten

Grundstellung an etwas sehr Schönes

zu denken. Die Augen und der

Körper richten sich dann nach dem

Gefühl und das Foto kann eigentlich

nur gelingen.

Das kann der Profi: Fotograf Thomas

Seidl kennt viele Techniken und Tricks. Doch

entscheidend ist der Blick für´s Wesentliche.

... ICH bin schön

RSZ: Das kann man also selbst zu einem guten Foto beitragen. Wie

sieht es denn mit den äußeren Bedingungen aus. Welches Licht eignet

sich denn am besten zum fotografieren?

Seidl: Das Licht ist am Vormittag und am Abend am besten. Wenn die

Sonne nicht so hoch steht, wirkt das Licht sehr weich und gibt dem Model

einen natürlichen Hintergrund. Wenn die Sonne hoch steht, also mittags,

wirft sie Schlagschatten. Gerade unter den Augen sieht das nicht

gut aus. Wer jedoch starke Kontraste darstellen möchte, sollte zur Mittagszeit

im Schatten fotografieren. Das gibt gute schwarz-weiß Fotos.

RSZ: Können Sie noch einmal ganz tief in die Trickkiste greifen und ein

Fotografen-Geheimnis verraten? Der Tipp für das Foto schlechthin?

Seidl (lacht): Natürlich weiß ein guter Fotograf durch seine Erfahrung

am besten, wie man wann was mit wem am schönsten ablichtet. Da

kommt es auf die Kameras an, die Models, die Szenerie, einfach auf

alles. Professionelle Fotografie ist sehr komplex. Dafür gibt es leider

keinen Crash-Kurs. Aber mit den erwähnten Tipps, kann man durchaus

auch die Urlaubs- oder Familienfotos noch schöner gestalten als man es

bisher getan hat.

23

www.thomasseidl.wordpress.com


... ICH bin gut drauf

Erfolgsrezept: Schönheit, IQ

und Natürlichkeit

Die Einheit aus diesen begehrenswerten Komponenten hat

einen Namen: Bianca Handl.

Ein strahlendes Lächeln durchflutet den Raum. Eine entspannte

Atmosphäre liegt über den weißen Ledercouches, Plastikpalmen

und Foto-Equipment. Man befindet sich im Wohn-Studio von

Bianca Handl. „Die Kaffeemaschine spinnt schon wieder” entschuldigt

sich das Model, bringt aufgeschäumte Milch mit Stracciatellapulver aus

der Tüte und setzt sich - auf das Holzparkett. „Ja ja, auf dem Boden

geblieben. Aus Mangel an Möbeln.” scherzt die junge Frau und fängt an

von ihrer Karriere zu plaudern.

Top-Model, Profi-Fotografin, Betriebs-Pädagogin

Als Teenager setzte sich Bianca in den Kopf, Model zu werden. “Ich hab

früher immer die tollen Frauen, wie Cindy Crawford, im Fernsehen bewundert.

Damals gab es zehn Topmodels. Die waren einfach Wahnsinn.”

Was die kleine Lady bezauberte: Schönheit und Souveränität. Mit 14

beschloss sie ein erstes Portfolio erstellen zu lassen. Das war der Tag,

an dem Bianca Handls Karriere begann. Ein Auftrag folgte dem nächsten.

Bianca poste für Jugendzeitschriften wie “Bravo” oder “Mädchen”.

Mit 17 zog sie schließlich nach München, arbeitete hart und machte

ihr Abitur. Nach einem Jahre auf Hawaii kehrte Bianca schleißlich nach

Deutschland zurück, setzte ihre Model-Karriere fort und ließ sich wieder

für Sportkataloge und Modehäuser ablichten. Schnell zählte sie zu den

Professionalität: Das ist der Anspruch, den Bianca Handl an sich und andere stellt. Diese

beiden Mädels hat sie mit Einfühlungsvermögen und Know-How laufstegreif gemacht.

24

Vor dem Shooting ist nach

dem Shooting: Bianca Handl

steht weltweit vor und hinter

der Kamera. Foto: Tom Neumeier

Elitemodels, die das Cover von internationalen

Magazinen zierten. In

dieser Zeit schrieb sie sich an der

Universität für Diplom-Pädagogik

ein. “Meine Mutter wollte immer,

dass ich studiere. Aber mir tat der

geistige Input auch ganz gut. Es ist

ein perfekter Ausgleich zum Modeln.

Außerdem hatte ich genug Zeit.

Wenn kein Shooting war, stand ich

auf Standby. Diese Zeit konnte ich

nutzen.” Jetzt kann sie ihr Wissen

nutzen. Vor vier Jahren hat sie sich

als Fotografin selbständig gemacht.


„Ich hab´ meine Ideen schon immer bei Shootings mit eingebracht, mir

dann einfach eine Kamera gekauft und die Fotos weg geschickt.” Was

zurück kam, waren Aufträge. Anfangs hat Bianca viele Models in Szene

gesetzt, Sed-Karten erarbeitet. Was sie jedoch herausforderte, waren

Gesichter und Situationen außerhalb der Szene - Menschen „von ne-

„Meine Mutter wollte immer, dass ich studiere. Mir tat der

geistige Input auch gut. Es ist ein perfekter Ausgleich zum

Modeln. Wenn kein Shooting war, stand ich auf Standby. Diese

Zeit konnte ich nutzen.” Bianca Handl, Model und Fotografin

benan“, Familien, Kinder. „Jeder ist fotogen. Es erfüllt mich, die Schönheit

eines Menschen oder eines Augenblicks herauszufiltern, das Licht

... ICH bin gut drauf

auf das Positive zu setzen.”

Ihr pädagogischer

Background hilft ihr dabei,

ganz nah an die Modelle (ob

Profi oder Amateur) heran

zu kommen und sie zu

motivieren. Trotz der großen

Leidenschaft für die Fotografie

modelt die 30-jährige

Geschäftsfrau nach wie

vor. Und sie gibt (gemeinsam

mit ihrem Partner) Workshops in

den Bereichen Haltung, Bewegung,

Persönlichkeit. Dafür sind die beiden

ständig unterwegs, was ihnen

nichts ausmacht - solange sie einen

Ort haben, den sie „Zuhause“

nennen können. „Ich reise durch die

ganze Welt, aber zuhause bin ich

nur in Regensburg. Wäre ich nicht

hier geboren, wäre Regensburg

meine Wahlheimat.“ Hier sammelt

sie Energie und Ideen für ihre Projekte

- für ihre Erfolge.

Mehr Infos zu Biancas Arbeit und Leben

unter www.luxus-luft.com.

25


... ICH liebe die Liebe

Sex ist Medizin

Kann denn Liebe Sünde sein? Das fragte sich

schon die femme fatale Zarah Leander Mitte

des 20sten Jahrhunderts.

Die Antwort lautete damals wie heute: NEIN! Sex hält sogar fit

und gesund, wirkt als Heilmittel für so manch kleines Wehwehchen.

Einer amerikanischen Studie zufolge können Menschen,

die ein aktives Sexualleben zelebrieren, Krankheiten besser abwehren und

ihre Gesundheit auf Vordermann bringen und halten. Warum?

Argument 1: Beim Sex wird eine Fülle an Hormonen ausgeschüttet.

Die allseits bekannten Glückshormone, die Endorphine, schlagen auf eine

äußerst positive Art und Weise auf das Gemüt und sorgen, salopp gesagt,

für mächtig gute Laune. Das Oxytocin wiederum wirkt dem Adrenalin, dem

Stresshormon, entgegen und dämmt es ein. Sogar kleinere stressbedingte

Verspannungen können sich dadurch lösen. Ein weiteres Hormon, das allerdings

nur den Männern zugute kommt, ist das Testosteron. Dies steigert

die Durchsetzungsfähigkeit und die Gedächtnisleistung des Mannes. Und

nun gleich der Trost für die Damen: Der Körper produziert beim Sex opiumähnliche

Substanzen, die eine betäubende Wirkung haben. Leichtere

Kopf- und Gliederschmerzen können dadurch problemlos gelindert wer-

26

den. Schade nur für alle, die sich

nun eine neue Ausrede einfallen

lassen müssen...

Argument 2: Muskeln werden

beansprucht. Aufgrund der Bewegung,

die manche Paare durchaus

in einer großartigen Performance inszenieren,

trainiert man seine Muskeln

und verbrennt ganz nebenbei

auch noch einiges an Kalorien. Anspannung

und Entspannung wechseln

sich ab. Gerade während des

Höhepunktes kommt es zu starken

Muskelkontraktionen, die entspannend

wirken und sogar den unteren

Rückenbereich intensiv massieren.


... ICH liebe die Liebe

Feuerwerk der Gefühle: Beim Orgasmus schüttet der Körper verschiedenste Hormone aus, die ihre heilende Wirkung entfalten.

Das Rückgrat wird flexibler. Doch egal um welche Art von Bewegung

oder Stellung es sich handelt, Hauptsache die Durchblutung (im ganzen

Körper) wird angekurbelt. Dieser Effekt strafft letztlich die Haut und kann

sogar Fältchenbildung verzögern; knackiger Po inklusive.

Argument 3: Das Immunsystem wird in Fahrt gebracht. Da man sich

beim Sex so nahe kommt wie in keiner anderen Situation (noch näher

geht ja auch kaum) wird das Immunsystem aktiviert. Dieses produziert

jede Menge Abwehrzellen um mögliche Fremd-Erreger des Partners zu

blocken. Je mehr sich also diese kleinen Kämpfer im großen Liebesspiel

für den Organismus einsetzen, umso gesünder bleibt der Mensch. Natürlich

gilt das nicht für alle Krankheitserreger und Viren. Manche kann

man sich beim Sex bekanntlich auch erst zuziehen. Daher gilt selbstverständlich

bei Fremd- oder Erstkontakten: Wenn SEX, dann SAFE!

Übrigens: Das Gesundheitsprogramm beginnt schon mit dem

Küssen. Beim Zungenspiel produziert man Speichel. Dieser „wäscht“

die Nahrung von den Zähnen und

senkt ganz nebenbei auch noch

den Säuregehalt, der für den Zerfall

der Zähne verantwortlich ist. Kurzum

bedeutet viel Küssen weniger

Besuche beim Zahnarzt (außer den

regelmäßigen Kontrollterminen natürlich).

Da fragt man sich warum

man eigentlich nicht den ganzen

Tag über Sex hat...

Tja, leider ist es auch bei der zärtlichsten

Medizin der Welt so, dass

zuviel des Guten das Gegenteil bewirkt.

Doch wenn die Dosis stimmt,

kann Liebe niemals Sünde sein

und jeder soll wissen, dass man

sich küsst ...

27


... ICH liebe die Liebe

Alles kann, nichts

muss

28

Tipps für

ein prickelndes

Sexleben.

Man kann sich noch so gut kennen, noch so

harmonisch zusammen leben. Irgendwann verschwindet

das gewisse Knistern, die Gewohnheit

schleicht sich ein und man vergisst, was „Erotik“ überhaupt

bedeutet. Diesen Kreislauf sollte man durchbrechen.

Das kann man, in dem man miteinander spricht – furchtlos

und vor allem tabulos.

Erotik erst ansprechen, dann ausleben!

„Sex ist ein Thema wie jedes andere auch. Man braucht

keine Hemmungen zu haben, sich darüber auszutauschen.

Schließlich gibt es nichts Natürlicheres zwischen zwei Menschen,

die sich lieben.“ versichert Sexualtherapeut Dr. Victor

Marton und rät jedem Paar zu einem offenen Gespräch. Darin

sollte man seinem Partner die eigenen erogenen Zonen,

intimen Wünsche und schmutzigen Phantasien offenbaren

- ganz locker und ungeniert. „Meine Patienten erzählen mir

oft, dass sie das Kribbeln bereits während eines solchen Gesprächs

spüren, die Begierde und die Lust am Partner steigt

und die Erotik schließlich in die Partnerschaft zurückkehrt.

Darum geht´s. Man muss die Erotik völlig neu aufleben lassen“

bringt es der Spezialist auf den Punkt und inspiriert:

„Statt nach Hause zu kommen und sich vor dem Fernseher

nieder zu lassen, kann man sich auch einfach einmal in den

Arm nehmen, sich sanft und zärtlich streicheln, ein gemeinsames

Bad bei Kerzenlicht genießen oder ein Rollenspiel

inszenieren. Jedes Paar ist anders, braucht etwas anderes.

Durch ein ehrliches Gespräch kann man heraus finden, was

zu einem passt.“

Aufregende Erfolge stellen sich demnach recht schnell ein.

„Es ist unser Job, den Menschen zu helfen. Wenn ein Tipp

dabei schon ausreicht, haben wir gut und schnell gearbeitet.“

Ob es also im Kleinen oder im Großen hakt - wenn

man entschlossen an das Problem heran geht, es aufarbeitet

und sich spielerisch darin übt, kann man sich ein Sexleben

aneignen, das spannend und harmonisch zugleich ist.


Alles für den

Arsch

Lüge Nr. 1: Frauen

gucken dem Mann als allererstes

auf den Po!

Die Wahrheit ist: Laut einer

Forsa-Umfrage sind den Mädels

schöne Hände und Intelligenz

wichtiger als ein knackiger

Po und Muskeln.

Lüge Nr. 2: Die Größe spielt keine Rolle!

Die Wahrheit ist: Size does matter! Der Träger eines

Mini-Penis muss mindestens fünfmal so trickreich sein

um eine Frau wirklich zu beeindrucken. Der Eigentümer

eines überdimensional groß ausgefallenen Exemplares

hinterlässt bei der Damenwelt jedoch das ein oder andere

schmerzverzerrte Gesicht – und das bereits bei

dessen Anblick.

Lüge Nr. 3: Frauen

können auf einen Orgasmus

verzichten!

Die Wahrheit ist: Dass Frauen

grundsätzlich ihre eigenen Bedürfnisse

hinter die des Mannes

stellen. Deshalb steht sie auch

lieber am Herd statt einen Orgasmus

zu haben. Hallooooooo?! Wozu hat man denn

Sex? Aus purer Langeweile bestimmt nicht…

Lüge Nr. 4: Der

aktuelle Partner ist „die/

der Beste, die/den ich je

hatte“!

Die Wahrheit ist: Eine Durex-

Studie hat ergeben, dass 46

Prozent der Frauen und 43

Prozent der Männer mit dem

Sex in ihrer Partnerschaft zufrieden sind. Etwa 90% der

Befragten lügen jedoch bei Umfragen zum Thema Sex.

Viel Spaß beim Rechnen!

Lüge Nr. 5: Selbstbefriedigung ist tabu!

Die Wahrheit ist: Dass man offensichtlich Lüge Nr. 3

... ICH liebe die Liebe

Die „sex“

größten Lügen zum

interessantesten

Thema der Welt.

schon wieder vergessen hat. Wie kommt man denn zum

Orgasmus wenn nicht aus eigener Kraft? Also: Schublade

auf, Vibrator an, Juhu!

Lüge Nr. 6: Das oberste Gebot in einer

Partnerschaft ist Treue!

Die Wahrheit ist: Verschiedene

Umfragen ergeben, dass sich

etwa die Hälfte aller Frauen

schon einmal einen Seitensprung

gegönnt hat. Die andere

Hälfte fällt unter „Dunkelziffer“.

Frauen lassen sich beim

Fremdgehen nämlich nicht erwischen…

29


... ICH liebe die Liebe

Flirtest Du noch oder

chattest Du schon?

„Sexqueen“ sucht „Adonis“, „Hero for one day“ die Liebe

seines Lebens.

Liebesspiel per Mouseklick: Romantische Verabredungen sind

„out“ – heute trifft man sich im Chatroom.

30

Statt sich den Frühlingsgefühlen voll und

ganz hinzugeben und einen knackigen

Hintern an der Bar mit einem kessen

Spruch zu erobern, setzt man sich heutzutage nächtelang

vor den Bildschirm. In vermeintlicher Anonymität

ist man mutig genug, das Objekt seiner aktuellen

Begierde anzumachen, heiß zu kriegen, aufzureißen

– auf den ersten Klick sozusagen.

Liebesbrief war gestern

Wer kann sich nicht an den Klassiker schlechthin

erinnern: „Willst Du mit mir gehen? Kreuze an:

Ja – Nein – Vielleicht“? Na? Drängt sich bei dem

Gedanken an diese Liebesbrief-Romanze nicht ein

zärtliches, sehnsüchtiges Lächeln auf die Lippen?

Schön war´s, gell?! Doch diese Zeiten sind vorbei!

Heutzutage wird bereits der erste Kuss via SMS klar

gemacht, das erste Date via email gecheckt und der

erste Sex online durchgezogen. Es wird gechattet,

geskypt und getwittert was das Zeug hält – hardcore

sozusagen.

Die moderne Kommunikation rund um den Globus

mit einem oder mehreren Personen macht´s möglich

– wann auch immer, wo auch immer. Grenzen gibt

es längst nicht mehr. Allerdings auch kein Empfinden.

Bleibt abzuwarten, wann es die Mouse gibt, die

diese herrlichen Schmetterlinge im Bauch auslöst.

Wann die Tastatur gebaut wird, die sich anfühlt wie

ein sanftes Streicheln. Wann der erst Bildschirm in

Herzform nach Rosen duftet und wann der PC einen

zärtlich in den Schlaf küsst. Spätestens dann haben

sich all die schlaflosen Nächte im Netz gelohnt.

Denn dann wird klar: Man hat die Liebe seines Lebens

endlich gefunden – sein Name ist... PC!

In Regensburg l(i)eben:

131.000 Menschen in 40.500 Single-Haushalten.

Von den 29.000 Singles suchen 20.000 ihre Liebe

auf Singlebörsen im Internet!


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... ICH bin vernetzt

M-net – bester Kundenservice

Erhebung bescheinigt M-net Spitzenposition zum dritten Mal in Folge.

Bestens vernetzt: Moderne Kommunikationsmittel garantieren die schnelle Übertragung

von Informationen und eine hürdenlose Kontaktpflege - nicht nur im „daily business“.

D er Telefon- und Internetanbieter M-net mit der Marke Maxi

DSL hat unter allen Breitbandanbietern laut Computerbild.de

den besten Kundenservice und führt zum wiederholten Mal die DSL-

Anbieter an (Bewertungen für insgesamt 18 Unternehmen).

Ebenfalls überzeugend haben sich Umfrageteilnehmer über die Verfügbarkeit

der M-net-Dienste ausgesprochen. Auch hier nimmt M-net

die Spitzenposition ein. In die Erhebung der Onlineumfrage von Computerbild.de

sind von 1. Januar bis 31. Dezember 2009 über 7.300

Nutzeraussagen eingeflossen. „Die Philosophie von M-net zielt darauf

Kompetenz: Die Verfügbarkeit der M-net-

Dienste ist an der Spitzenposition.

ab, Werte wie Service, Qualität und

die Freundlichkeit gegenüber dem

Kunden in den Mittelpunkt aller

Aktivitäten zu stellen. In dem Ergebnis

fühlen wir uns in unserem

Kurs bestätigt und werden diesen

konsequent fortsetzen“, so Jens

Hampe, neuer Leiter M-net Niederlassung

Regensburg.

31


... ICH bin in Bewegung

So bleibt die Gurke

Rückenschmerzen:

Ursachen und

Gegenmaßnahmen

32

im Burger

Die Zahlen sind erschreckend: Neunzig Prozent der Menschen

haben im Laufe ihres Lebens Probleme mit der Wirbelsäule.

Achzig Prozent der Deutschen leiden unter chronischen Rückenschmerzen.

Bei fünfzig Prozent aller Berufsunfähigkeiten lautet die

Ursache: Probleme mit dem Kreuz. In den meisten Fällen ist die Bandscheibe

für den Schmerz verantwortlich. Orthopäde und Osteopath

Dr. Christian Merkl erklärt warum: „Die Entwicklung des aufrechten

Ganges ist beim Menschen eben noch nicht ganz abgeschlossen.“

Die Evolution endet nicht im Bürostuhl

„Noch bis vor hundert Jahren“, erläutert Dr. Merkl, „waren die

Menschen damit beschäftigt gewesen, ihre Nahrung zu sichern.“

Eigentlich wie heute auch. „Sicher, aber damals hat

der Mensch seine Nahrung selbst beschafft. Er hat gejagt,

gesammelt, angebaut, geerntet, produziert.“ Der Mensch war

„dynamisch belastet“ sozusagen. „Heutzutage findet dieser

Wechselrhythmus zwischen Be- und Entlastung nicht mehr

statt. Der Mensch sitzt nur noch. Im Auto, im Büro und vor

dem Fernseher.“ Die Folge: Die Muskeln, die eigentlich

die Wirbelsäule stützen sollen, degenerieren. Die Auswirkungen

machen sich bei den Bandscheiben in Form

eines Vorfalls bemerkbar. „Man kann sich das vorstellen

wie einen großen Burger. Wenn man rein beißt, gehen

die Deckel am anderen Ende hoch und die Gurke

flutscht hinten raus. So ist das bei der Bandscheibe,

deren Flüssigkeit einfach zwischen den Wirbeln raus

flutscht und dann auf Nerven drückt, die wiederum den

Schmerz auslösen.“ Mangelnde Bewegung liefert also die

Ursache Nummer eins für Rückenbeschwerden.

Ursache Nummer zwei: Übergewicht. „Bei übergewichtigen

Menschen hat der Rumpf mehr Last zu tragen und die Bandscheiben

quetscht es wieder ein.“ Ähnlich verhält es sich bei

Ursache Nummer drei: der Fehlbelastung. „Die Wirbelsäule ist im

Stande bis zu hundert Kilogramm problemlos zu heben; solange die


Last axial aufkommt. Das heißt: Solange die Wirbelsäule gerade bleibt.

Wenn das Kreuz rotiert oder gekrümmt wird, während es das Gewicht

trägt, reichen schon fünf bis zehn Kilo um die Bandscheiben zu schaden.“

Klar, dann flutscht die Gurke… Ursache Nummer vier: Nikotin.

„Studien haben erwiesen, dass Nikotin die Bandscheiben-Flüssigkeit

angreift. Raucher haben also ein fünf Prozent größeres Risiko einem

Vorfall zu erliegen als Nichtraucher.“

Bewegung, Bewegung

und nochmals Bewegung

Das ist das einzige Mittel, das effektiv gegen Rückenschmerzen hilft.

„Dynamische Bewegung natürlich. Es gibt im Alltag hunderte von

Möglichkeiten sich richtig zu bewegen. Man muss nur ein Bewusstsein

über optimales Verhalten schaffen.“ Und mit sportlicher Ertüchtigung

nachhelfen. „Es gibt sogenannte ´wirbelsäulenfreundliche Sportarten´

wie schwimmen, walken oder joggen und Rad fahren.“ Dabei werden

mehr als siebzig Prozent der gesamten Muskulatur beansprucht.

Wichtig ist natürlich, dass die Wirbelsäule gerade bleibt und nicht gestaucht

wird. Beim Schwimmen also den Kopf unter Wasser, Joggen

nur auf Wegen mit weichem Untergrund und Rad fahren in aufrechter

Haltung. „Zudem gibt es zig Übungen der ´Rückenschule´, die man

überall ausüben kann. Das Internet ist voll von Tipps zur korrekten

Haltung und zum Muskelaufbau. Man muss es nur machen und bei

allen Bewegungen immer an die Gurke denken.“

... ICH bin in Bewegung

Behandlung: Neben der klassischen Orthopädie

lindert Dr. Christian Merkl den Schmerz

auch mit Hilfe osteopathischer Heilmethoden.

33


... ICH bin in Bewegung

Kunst des Kampfes

Wer in sich ruht, hält Körper und Geist am meisten in Bewegung.

A

ls Kampfkunst ist jedes System zu bezeichnen,

das Fertigkeiten und Techniken der

körperlichen Auseinandersetzung mit einem

Gegner fordert. Die Inhalte der traditionellen Kampfkunst

gehen dabei weit über das rein Praktische hinaus.

Gerade asiatische Kampfkünste sind besonders

stark ritualisiert und mit philosophischem und religiösem

Denken und Handeln verbunden. Das Gegenübertreten

zwischen zwei Kontrahenten folgt einem

philosophischen, fast spirituellen Ansatz, der im direkten

Zusammenhang mit der östlichen Weltsicht,

meist mit der vorherrschenden Religion zu verstehen

34

ist. Der Fokus liegt also auf persönlichen Zielen, die

auch der Selbstfindung oder Selbstvervollkommnung

dienen sollen.

Was zählt, ist die mentale Kraft

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Schwertkunst: Die Königsdisziplin

unter den traditionellen

Kampfkünsten.

Menschen aus den östlichen Kulturkreisen haben ihre

Werte längst unter den Aspekten der Philosophie,

Kultur und Religion verinnerlicht. Sie leben sie in ihrer

Denkweise und zelebrieren sie im Alltag - vom Erwachen

bis zur Nachtruhe. Nicht umsonst strahlen diese

Menschen absolute Ausgeglichenheit und innere Harmonie

aus.


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In der westlichen Kultur richtete sich die Aufmerksamkeit

des Menschen seit Alters her stärker auf die

Außenwelt und das Machbare. Nachdem Disziplin und

innere Ruhe in der heutigen Zeit auch im Westen immer

stärker benötigt werden, unterziehen sich immer

mehr den Lehren der Kampfkunst. Das Training von

sportlichem und geistigem Anspruch erleichtert es,

im Alltagsstress zu bestehen und Konfliktsituationen

leichter, schneller und vor allem besonnener und besser

durchdacht zu lösen. Hier wird sehr deutlich, dass

Beweglichkeit, Kraft, Geschwindigkeit oder Selbstdisziplin

keinesfalls nur auf körperlicher, sondern eben

auch auf geistiger Ebene stattfindet.

Die Entwicklung der Kampfkunst

... ICH bin in Bewegung

Kampfkünste haben sich überall dort entwickelt,

wo Menschen Auseinandersetzungen mit anderen

hatten. Die ältesten überlieferten Traditionen finden

sich in Europa (z. B. Pankration, Pale und Pygme

im Altertum, und Liechtenauers Fechtschule im 14.

Jahrhundert) und in Süd-, Südost- und Ostasien.

Heute sind die Konfrontationen nicht mehr körperlicher

Natur, doch den Kampf um die Macht gibt es

nach wie vor. Der Weg der Kampfkunst beginnt mit dem Weg zu sich selbst.

Karate-Do

Kampfkunst ohne Aggression

Karate-Do: Bewegung für Körper und Geist.

I

n der Regensburger Karate-Akademie unterrichtet

Sensei Siamak Montazeri Kampfkunst nach 2000

Jahre alter Tradition. Verantwortungsloses „Draufhauen“

gibt es bei ihm nicht. Karate-Do ist eine Schulung

von Geist, Charakter und innerer Einstellung. „Bevor du

den Gegner besiegst, musst du dich selbst besiegen.“

Unter diesem Leitsatz arbeitet der Sensei seit 1988 mit

seinen Schülern. Die Karate-Akademie ist eine der ältesten

Karate-Schulen in Bayern (anerkannt beim Deutschen

Karateverband und dem deutsch-olympischen

Sportbund). Professionalität und Kompetenz zeichnen

die Schule und ihren Meister aus.

35


... ICH bin in Bewegung

Kleine Rückenschule

Täglich fünf Minuten im Büro, zu Hause oder

im Park – die Wirbelsäule dankt´s.

W

er konkrete Probleme mit dem Rücken

hat, kommt nicht umher einen

Arzt, Physiotherapeuten oder ein Fitness-

Studio aufzusuchen. Nur unter Betreuung

und fachmännischer Anweisung kann die

Haltung korrigiert und die Muskulatur entsprechend

aufgebaut werden. Ein wenig

vorsorgen kann man jedoch auch im Alltag.

Fachleute von Kieser-Training Regensburg

zeigen ein paar Übungen, die man täglich

fünf Minuten durchführen kann und sollte –

seinem Rücken zuliebe.

Die Ausgangsposition

für alle Übungen:

Gerade hinstellen › Füße

hüftbreit nebeneinander

› Knie etwas anwinkeln

› Bauch leicht anspannen

› Becken vor ›

und los geht´s:

Übung 1

Übung 2

36


Für alle Übungen gilt:

1.) Nicht ins Hohlkreuz fallen! Am

besten man bringt sich vor jeder

Übung nochmal in die unten beschriebene

Ausgangsposition.

2.) Nicht die Luft anhalten oder verkrampfen!

Bei jeder Übung ruhig und

gleichmäßig weiter atmen!

3.) Alle Übungen können mindestens

dreimal wiederholt werden. Zwischendrin

aus der Anspannung langsam in die Entspannung

begeben.

Übung 1: „Abhängen“ zur Entspannung

Arme hängen lassen / langsam nach vorne beugen / einen

Rundrücken machen / Kopf und Arme locker hängen lassen /

Entspannung fühlen / zehn Sekunden halten / aufrichten

Übung 2: „Seitheben“ für Schulter und Nacken

Arme auf 90 Grad neben dem Körper abwickeln / Hände gerade

(als würde man einen unsichtbaren großen Ball halten) /

Ellbogen seitlich auf Schulterhöhe heben / Handinnenflächen

nach unten ausrichten (als würde man die Hände auf dem

unsichtbaren Ball ablegen) / Ellbogen wieder an den Hüften

anlegen (den Ball wieder halten) / Bewegungsablauf für etwa

zehn Sekunden beibehalten / langsam entspannen

Übung 3: „Beten“ für den Brustmuskel

Ellenbogen etwa auf Schulterhöhe anheben / Handinnenflächen

zum „Beten“ aneinander legen / Handinnenflächen gegeneinander

drücken / zehn Sekunden halten / langsam entspannen

(Wichtig: Bauchspannung checken und weiter atmen!)

Übung 4: „Kniebeuge“ für die Oberschenkel

Hüfte und Schulter bleiben in einer Linie / locker in die Knie

gehen, aber nicht ganz runter / Po leicht nach hinten schieben

(ohne Hohlkreuz!) / Stellung zehn Sekunden halten / aufrichten

Übung 5: „Seitziehen“ für den oberen Rücken

Ellenbogen etwa auf Schulterhöhe anheben / Finger ineinander

greifen / Arme nach außen ziehen (als wollte man die Finger

voneinander lösen – was man aber nicht tut!) / zehn Sekunden

halten / ganz langsam wieder entspannen



Übung 3

Übung 4

Übung 5


S

chmunzelnd denkt man an die Zeit zurück, in der

ein etwas müffeliger, ungekämmter Freak in Batik-Shirt

und Jesus-Latschen durch die Straßen

zog. Dass der 100% ökologisch Bio-Selbstversorger

war, sah und roch man aus der Ferne. Vor etwa zehn

Jahren begann dann der Bio-Hype zu keimen. Auf einmal

blitzten Slogans mit „100% biologisch“, „garantiert

ökologisch“ aus etlichen Supermarkt-Regalen und

schmückten ganze Straßenzüge. Frisch gewaschene

Kühe lächeln von Plakatwänden und glückliche Bauern

– gerade aus der Maske kommend und in Markenklamotten

gehüllt – präsentieren ihr einzig wahres

Bio-Produkt. Mit der Folge, dass man mittlerweile gar

nicht mehr genau weiß was Bio nun eigentlich bedeuten

soll.

Bio-Siegel - unter Garantie

Nur wer unter den Kriterien des Bio-Siegels arbeitet

und sich einer regelmäßigen Kontrolle unterzieht, darf

seine Produkte mit dem Siegel kennzeichnen und vor

dem Endverbraucher somit kundgeben: „Ich produziere

zu hundert Prozent ökologisch.“

... ICH steh auf Bio

Alles Bio - oder was?

Vom natürlichen Erzeugnis zur

kommerziellen Marke.

Gibt es eine

Definition für BIO?

Seit 2001 gibt es sogar ein Siegel dafür,

das das Bundesministerium für Ernährung,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf

den Markt gebracht hat. Demnach heißt

Bio ganz klar:

› Der Einsatz von Gentechnik ist verboten.

› Viele Zusatzstoffe sind nicht erlaubt.

› Landwirte verzichten komplett auf chemisch-synthetische

Pflanzenschutzmittel

und auf mineralischen Stickstoffdünger.

› Tiere werden artgerecht gehalten.

› Der Boden, das Wasser und die Luft

bleiben geschützt.

› Der Verbrauch von Energie und Rohstoffen

wird vermindert.

37


... ICH steh auf Bio

Artgerechte Tierhaltung, Futter aus eigenem Anbau, Schlachtung am Hof

und strenge Auflagen – für die Betreiber des Beerhofs sind dies keine

Lasten, sondern Notwendigkeiten, um die Qualität herzustellen, die man

letztlich schmecken soll.

D

er Beerhof ist ein Bilderbuch-Bio-Bauernhof. Die Betreiber

arbeiten mit und in einem natürlichen Kreislauf. In jedem Bereich

des landwirtschaftlichen Betriebes werden Rohstoffe aus

der Natur genutzt und wieder in die Natur zurück geführt.

„Im Kreislauf der Natur“ bedeutet:

Rund 80 ha Acker- und Grünland dienen den Tieren als Nahrung. Auf

dem Ackerland bauen die Beers Getreide an. Das gewonnene Stroh

liefert einen weichen Boden für die Stallungen. Aus dem Grünland gewinnen

die Bauern Grassilage, die verfüttert wird. Im Sommer weiden

die Kühe (etwa 50 Milchkühe, 10 Bullen, 80 Jungrinder) auf kräuterreichen,

unbehandelten Wiesen. Den Dünger produzieren die Kühe

selbst. Der Kreislauf funktioniert und die Nahrungsaufnahme der Tiere

besteht dadurch zu hundert Prozent aus dem, was die Natur bietet.

Deutlich schmeckt man das in der Milch, die diese Kühe liefern. Auch

das Fleisch hebt sich qualitativ von dem der Massentierhaltung ab.

Wenn die Tiere im Stall sind, sind sie nicht gezwungen auf engstem

Raum in dunklen, stickigen Betonkomplexen dahin zu vegetieren. Die

Beer-Tiere leben in einem Stall, der ihnen ausreichend Platz bietet,

sich frei zu bewegen. Ein Dach schützt vor Regen und Kälte, ansonsten

zirkuliert die Luft durch die hellen Stallgassen. Die 40 Schweine sind

in einem Außenstall untergebracht, in dem sie ebenfalls entscheiden

38

Bio-Bauer aus

können, ob sie sich lieber unterstellen

oder faul in der Sonne liegen

möchten. Dies nennt man „artgerechte

Tierhaltung“. Der Nachteil

daran: Die Tiere wachsen natürlich

langsam. Sie verursachen dem

Bauern mehr Kosten, kommen weniger

rasch auf ihr Schlachtgewicht.

Beer am Markt

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Donnerstag: 09:00 bis 12:15 Uhr

in Grossberg (bei der Kirche)

13:30 Uhr bis 17:30 Uhr in

Regensburg am Alex-Center

Freitag: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

in Bad Abbach (gegenüber von der

Raiffeisenbank)

Samstag: 08:30 Uhr bis 13:30 Uhr

in Regensburg am Bismarckplatz


- Anzeige -

Jeden Montag kommen Metzger auf den Beerhof und schlachten die

Tiere vor Ort. Keines der Tiere muss sich langen Transporten aussetzen.

Keines der Filetstücke ist mit Streßhormonen vollgepumpt. Letztlich

produziert dieses Verfahren die Mehrkosten, die dem Endverbraucher

beim Kauf von Bio-Produkten entstehen. Doch die Qualität, die er dafür

erhält, sollte es ihm wert sein.

Ein Kreislauf hat kein Ende

Mit der Natur zu arbeiten, heißt nicht nur, auf Spritzmittel zu verzichten

und seine Tiere gut zu behandeln. Es heißt auch: ökologisch mit der Energie

zu haushalten. Um den Strom für die Landwirtschaft zu gewinnen,

haben die Beers ihre Dächer voller Solaranlagen. Damit können sie ihren

Strombedarf und den von 25 weiteren Häusern in der entfernten

Nachbarschaft decken. Wärme gewinnen die Bauern aus den eigenen

✓ ökologische

Wirtschaftsweise

✓ artgerechte

Tierhaltung

✓ frei von

Gentechnik

✓ Mitglied im

Naturlandverband

Unbehandeltes Weideland und

freie Tiere – diese Kombination liefert

Qualität, die man schmeckt.

Leidenschaft

... ICH steh auf Bio

Michael und Franz Beer führen den Familienbetrieb

mit ihren Gattinnen und Angestellten

traditionsgetreu fort.

Bewerbungen erwünscht! Die Beers vermarkten

ihre Produkte direkt und sind immer

auf der Suche nach Mitarbeitern.

Wäldern. Mit eigens geschlagenem

Holz „füttern“ sie ihre Hackschnitzelheizung.

Die wiederum sorgt für

warmes Wasser und Heizung im

Wohnhaus und in den Stallungen.

Aktuell misst Michael Beer die Kraft

des Windes. Wenn es sich energetisch

lohnt, will er auch noch ein

Windrad bauen. „Wir wollen nachhaltig

arbeiten. Schließlich sollen

die kommenden Generationen

auch gesund leben.“ Ein Prinzip,

das sich seit 1780 in der Familie

Beer bewährt.

Beer GbR Franz Gudrun Michael

Beerhof 1

93170 Bernhardswald

Tel. 09463-810053 oder 09463-812181

www.beerhof.de

39


... ICH esse was ich will

Diät – des Wahnsinns

I

m ewigen Run auf die sexy Bikini-Figur slimmen und fasten Zehntausende

jedes Frühjahr auf´s Neue. Die Regensburger Stadtzeitung

entzieht sich dem Diäten-Wahn und informiert über den

gesunden Weg einer langfristig erfolgreichen Gewichtsreduzierung.

Abnehmen mit Lust statt Frust..

Die Diät-Lüge

Pfunde purzeln

hören, 16 Kilo

in vier Wochen,

Null-Diät auf Krankenschein,

Speck

weg über´s Wochenende,Kalorienzählen

bis der

Arzt kommt.

Die große Lüge, die sich um den Begriff „Diät“ rankt, ist der Begriff

selbst. Heutzutage steht „Diät“ für eine kollektive Modeerscheinung,

die die Menschen in ihrer Bequemlichkeit und Ungeduld unterstützt.

Cornelia Rehm, staatliche geprüfte Diät-Assistentin weiß: „Wer abnehmen

will sucht ein Zaubermittel, das in minimaler Zeit maximalen

Erfolg bietet um danach getrost zu seinen alten Gewohnheiten zurück

zu kehren.“ Doch der Boomerang kommt zurück. Der allseits bekannte

Jojo-Effekt läßt nicht lange auf sich warten. Und auch der Körper

rebelliert wenn wichtige Nährstoffe durch Wunder-Pulver oder kompletten

Nahrungs-Verzicht ersetzt werden. „Die Ernährung pauschal

über Ge- und Verbote zu regeln – das kann´s nicht sein. Es geht nicht

darum Kalorien zu zählen. Es geht darum den Körper zu ernähren;

mit allem was er braucht. Gesund muss es halt sein.“ spricht sich die

Expertin entschieden gegen diverse Pseudo-Abspeck-Hilfen aus und

erklärt die ursprüngliche Bedeutung des heutigen Modebegriffes: „Eigentlich

ist Diät eine modifizierte Art der Ernährung. Das heißt: Men-

40

Schlank und fit. Die staatlich geprüfte Diät-

Assistentin Cornelia Rehm verrät wie´s geht.

schen, die krank sind, ja vielleicht

sogar untergewichtig, werden unter

anderem durch einen eigens auf

sie zugeschnittenen Ernährungs-

Plan auf ein gesundes Gewicht gebracht.“

Dieser Plan sieht für jeden

Menschen anders aus - je nach

Krankheit und Bedürfnis eben.

Und dabei, man höre und staune,

kann man beinahe essen was man

will. „Wer abnehmen und sein Gewicht

halten möchte, braucht sich

lediglich auf ein ausgeglichenes

Zusammenspiel aus Essen, Trinken,

Bewegung und Schlaf zu konzentrieren.

Wichtig ist, dass dieses

Puzzle vollständig ist.“ Wenn beispielsweise

der eine ungern Sport

treibt, der andere zu wenig trinkt,

liegt es am Ernährungsberater an

diesem Punkt nach zu tarieren. Eine

ausgebildete Fachkraft erkennt

das Ungleichgewicht sofort. „Mit


fetteste Beute

Hilfe einer professionellen Betreuung kann jeder sein Traumgewicht

bekommen und es auch halten. Das ist gar kein Problem. Was man

selbst mitbringen muss, ist eine lockere Konsequenz und Ausdauer.“

macht Rehm all jenen Mut, die den Abspeck-Fallen endlich entkommen

wollen.

Der Weg zum „leichteren“ Leben

Statt sich einer Mahlzeit zu berauben und einem Hungergefühl zu erliegen,

sollte man mehrere Mahlzeiten (3-5) über den Tag verteilt zu

sich nehmen und am besten gleich mit einem Frühstück beginnen. Der

Körper hat über Nacht eine „Fastenzeit“ hinter sich und braucht dringend

Energie um erfolgreich in den Tag zu starten. Vollkornprodukte

oder Müsli lösen einen Glucoseschub aus, der das Gehirn anregt und

die Konzentration steigert. Wer sich am Vormittag nach einem zweiten

Frühstück sehnt, bitte gerne! Ein Stück Obst oder eine Milchspeise

hält den Organismus am laufen. Auch das Mittagessen darf ausgiebig

ausfallen – solange es kein Fast Food ist. Nachmittags ein Snack zum

Kaffee? Klar, kein Problem! Gegen ein Stück leckeren Obstkuchen ist

nichts einzuwenden. Mit Hefeteig, Öl und etwas Vollkornmehl kann

man ausgezeichnete Böden zaubern. Mit Obst belegt, gönnt man sich

sogar einen Vitaminstoß. Das Beste daran: Man muss nicht einmal

auf den Zucker verzichten. Eine kleine Prise für den Geschmack hat

noch niemandem geschadet… Abends ein warmes Gericht ist ebenfalls

empfehlenswert. Hauptsache man nimmt sich Zeit zum Einkaufen

und Kochen. Hier ist nämlich Frische angesagt. „Wer frische Zutaten

kauft, kauft automatisch kalorienarm.“ verrät Cornelia Rehm. „Der

Kniff liegt nun in der Zubereitung. Man kann sich sogar einen Braten,

ein Gulasch oder Rouladen machen, solange man selbst kocht

und auf Päckchen-Ware verzichtet.“ Die Sauce zieht man einfach aus

dem Bratensaft und bindet sie auf natürliche Weise mit Zwiebeln. Das

Fleisch dafür holt man sich am besten vom Metzger. Das Fett sollte

man reduzieren, muss es aber nicht ganz weg lassen. Als Beilagen

wählt man frisches, vitaminreiches Gemüse und Kohlenhydrat-Spender

wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Wer jetzt noch Heißhunger auf

etwas Süsses bekommt, darf sich gerne noch einmal in die Küche

stellen. „Waffeln, Griesbrei, Obstsalat oder Früchtequark sind allemal

besser als eine Tafel Schokolade.“ Nun sollte man nur noch auf die

anderen drei Puzzleteile (Flüssigkeit, Schlaf, Bewegung) achten und

schon purzeln die Pfunde - langfristig.

Na, klingt das wirklich nach Diät?

... ICH esse was ich will

41


... ICH bin im Trend

Eins muss man sich

42

Mode: Gerafft, geknittert oder in Lagen, gestreift,

gemustert oder bedruckt - Trend ist,

was gefällt und bequem anliegt.


einfach gönnen

... ICH bin im Trend

Bunte Farben, lässige Schnitte, Material, das sich sanft anschmiegt -

das ist der Trend, der das kommende Frühjahr bestimmt. Das ist der

Style, dem die Regensburgerinnen einfach nicht widerstehen können.

Caro Pielmeier, Inhaberin der gleichnamigen Boutique, bewegt

sich seit über 20 Jahren in der Modebranche. Sie weiß was

die Szene will: „Mode, die unkompliziert und bügelfrei ist.“

Wahrlich, das ist sie. Entweder man hängt sein Kleidungsstück nach

dem Waschen einfach auf oder dreht es einmal ordentlich ein und verpasst

ihm damit einen sogenannten „Knitterlook“. In jeden Fall heißt

die Devise: Bügeln war gestern! Die bevorzugten Materialien der europäischen

Designer: Leichtes und Weiches wie Polyester, Baumwolle,

Seide und Spitze, gerne auch verspielt miteinander kombiniert. Denn

besonders chic machen sich Ensembles, die im „Lagenlook“, also

über- und durcheinander getragen werden.

bei der für jeden was dabei ist.“

Das einzige Muss sind Accessoires

wie lange Ketten und vor allem

Schals und Tücher. Besonders

Spitzenschals entwickeln sich zu

dem Renner schlechthin! Wer also

in den bunten, lässigen Modefrühling

2010 eintaucht, wird schnell

feststellen: „Eins muss man sich

einfach gönnen.“

Der Sommer 2010 wird ganz schön bunt

Neben den Stoffen schillern auch die Farben in einer traumhaften

Vielfalt. Natürliche Töne, bunt kombiniert. „Die Italiener arbeiten vornehmlich

mit Schlamm- und Khaki-Tönen. Die Spanier widmen sich

den edlen Streifen, bunt oder in gold und weiß. Und die Franzosen

bedrucken gerade Shirts mit farbenfrohen Kunstwerken.“ erklärt die

Trendsetterin. Schon bei der Anprobe fühlt man sich als würde man in

einen südländischen Sonnenschein schlüpfen.

Dieses locker-leichte Lebensgefühl vermitteln auch die Schnitte. Die

bauchfreie, einengende Zeit ist endlich vorbei. Weite, wehende Oberteile

wie Tunikas lassen der modebewussten Sie ausreichend Bewegungsfreiheit

und verdecken das ein oder andere Problemzönchen

geschickt. Unter den wallenden Gewändern trägt frau knöchellange

Leggins, Röhrenjeans, hoch gekrempelte klassische Jeans oder einfach

was sie will. „Zum Glück gibt es das Modediktat nicht mehr. Jede

Firma hat seine eigene Handschrift und das ermöglicht eine Vielfalt, Modeexpertin Caro Pielmeier (l.i.B.).

43


... ICH bin im Trend

Frisurentrend 2010 zeigt sich

auffällig experimentierfreudig.

Voluminös,

mega-dramatisch und

experimentell

Freiheit für die Köpfe! Der Frisurentrend 2010 kennt keine Grenzen.

Je ausgefallener und exzentrischer sich die Haarpracht

präsentiert, desto besser. In ist, was Spaß macht. „Tabus sind

tabu! So individuell und vielseitig war die Haarmode lange nicht.“ freut

sich Hairstylistin Manuela Brandt über die mutige Mode und präsentiert

die beliebtesten und gewagtesten Frisuren 2010.

Der Bob ist tot! Es lebe der Bob!

Eben „nicht tot zu kriegen“ ist der Bob. Zwar trägt man ihn nicht

mehr im klassischen Sinne als einfachen Halbmond um den Hinter-

44

- Anzeige -

Foto: Revlon

Expertin: Manuela Brandt von Brandt-Friseure

macht das Haar zum Kunstwerk, den

Kopf zum Typen.


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Der Lockenkopf: Stark im Ausdruck.

kopf, dafür entwickelt er die verschiedensten Eigenarten.

Asymmetrie ist ebenso angesagt wie Locken.

Pony kann nicht minder auffällig getragen werden

wie Haupthaar, das vom Hinterkopf nach vorne gegelt

wird. Egal wie man den Bob scheitelt, wuschelt oder

gelt – ein zeitloser Hingucker ist er in jedem Fall.

Aufgerissen, explodiert oder

streng gescheitelt...

Mann wird wild! Männerfrisuren müssen megastylisch

und vor allem ungebändigt wirken. Ist das

Seitenhaar kurz, das Deckhaar lang, sind der Phantasie

kaum Grenzen gesetzt. Planlos durcheinander

gewuschelt und fixiert, ziehen diese Modelle ebenso

die weiblichen Blicke auf sich wie ein streng gescheitelter

und über-gelter Pony á la 30er Jahre.

Farbe? Natürlich!

Wahrlich – Natürlichkeit ist angesagt! Peppige Farben

sind zwar nach wie vor gerne ein kurzzeitiges

Wagnis, aber wer den Besuch beim Friseur nicht zu

seinem Hobby machen will, besinnt sich auf natürliche

Farbtöne. Diese fallen dafür in allen Variationen,

Nuancen und Abstufungen aus. Strähnchen sind der

Renner, blond immer noch die erste Wahl.

Foto: Revlon

... ICH bin im Trend

Der Wuschel: Verrucht und streng zugleich. Der Bob: Kurzhaarschnitt im Trend.

Foto: Revlon

Foto: Revlon

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... ICH bin im Trend

Gepflegte Nägel

Es ist die Hand, die durch die Begrüßung Kontakt zu anderen

Menschen aufnimmt. Es ist die Hand, die einem Tag für Tag

hunderte von Arbeitsschritten tätigt. Es ist die Hand, die den

oder die Liebste zärtlich berührt. Hände und Nägel sind die Aushängeschilder

jedes Menschen. Wer sie pflegt, hinterläßt schon beim ersten

Eindruck eine sympathische Visitenkarte von sich und seiner Persönlichkeit.

Richtig gestylt, machen Nägel einen makellosen, schönen Finger, lassen

die Hände gepflegt wirken. Falsch angebracht, können sie den

Nagel nachhaltig schädigen. Ercan Besli, Inhaber von Kingdom Style,

macht seinen Kundinnen seit über zehn Jahren die Maniküre. Er hat

gelernt, hautschonend und typgerecht zu arbeiten und gibt ein paar

nützliche Ratschläge für schönes und gesundes Nageldesign.

„Qualität zahlt sich aus.“

„Wer den Nagel sauber bearbeitet, braucht qualitativ hochwertige

Produkte. Viele verwenden minderwertiges Gel (Das Gel wird auf den

angefeilten, echten Nagel aufgetragen, verhärtet und geformt. Anm. d.

Red.), das nicht hautverträglich ist und das Nagelbett immer dünner

und kürzer machen. Wer professionell arbeitet, verwendet beispiels-

46

- Anzeige -

Die Visitenkarte der

eigenen Persönlichkeit

weise Gels, die auch im Dentalbereich

für Zahnplomben genutzt

werden. Die sind absolut hautschonend.“

„Die Technik bringt´s.“

„Man darf Nägel nicht zwicken!

Wenn man das tut, zieht Luft nach

innen, Feuchtigkeit fehlt und der

Nagel trocknet aus. Nägel muss

man feilen. Kein Profi würde zwicken.

Wer sich also bei der Wahl

seines Nail-Stylisten nicht sicher

ist, kann auf solche Arbeitsweisen

achten. Und natürlich auf die

staatlich anerkannte Zertifizierung.

Jemand, der eine anständige Ausbildung

genossen hat, verpflichtet

sich, sauber, schonend und nachhaltig

zu arbeiten.“


- Anzeige -

„Natürlich gibt es Grenzen.“

„Es gibt gewisse Dinge, die ich für unverantwortlich halte. Ich würde

zum Beispiel niemandem Acryl-Nägel machen. Acryl ist ein sehr

hartes Material. Der Nagel hält lange Zeit bombenfest. Aber wenn man

damit irgendwo anstößt, kann es sein, dass man sich den kompletten

Nagel wegreißt. Das Risiko ist mir zu groß.

Desweiteren empfehle ich, den Nagel nicht als Malblock zu benutzen.

Man kann künstliche Nägel auch so auftragen, dass sie natürlich

Harmonische Klänge

Hindi ZaHra

„Hand Made” (Blue note)

Die 30-jährige Sängerin mit der sanften, leicht melancholischen

Stimme überzeugt mit ihrer einzigartigen wie eigenwilligen

Mischung aus Blues, World Music, Folk und Jazz. Aus künstlerischer

Leichtigkeit und kreativer Gedankenschwere beschwört

diese faszinierende Esperanto-Chanteuse ein so noch nie gehörtes

World-Music-Eldorado. (P.Ro)

Court Yard Hounds

„Court Yard Hounds” (sonY)

Während sich Natalie Maines eine Auszeit genommen

hat, nahmen die beiden verbliebenen Dixie Chicks-Ladies Emily

Robinson und ihre Schwester Martie Maguire ein Album unter dem

Namen Court Yard Hounds auf. Die neuen Songs umfassen Einflüsse

aus Folk, Country, Rock und Americana und gehen ins Ohr.

Das Stück “See You In The Spring” entstand im Duett mit Jakob

Dylan. (P.Ro)

... ICH bin im Trend

Überzeugend: Auch künstliche Nägel können natürlich wirken. Ercan Besli: Schönheit ist sein Spezialgebiet.

Weinflasche auf, CD an, zurücklehnen und genießen.

wirken. Jeder Typ, jede Hand und

jeder Finger ist anders. Der Nagel

sollte individuell auf seine Trägerin

abgestimmt sein.“

Nur ein Profi bringt das Gel hautverträglich

und individuell an und

macht die Hand zu einer überzeugenden

Visitenkarte.

anna KatHarina

„saitensprung“ (faMe)

Anna Katharina

Kränzlein ist vielen

bekannt als Geigerin

der Mittelalber-

Combo “Schandmaul“. Mit ihrem

zweiten Werk führt sie erneut

die Zuhörer in „diese alte Musik

mit den Mitteln der heutigen

Zeit“, wie sie selbst sagt. Auch

hier verbinden sich wie einst auf

dem Vorgänger „Neuland“ ihre

Eigenkompositionen mit neuarrangierten

Klassikern zu einer

furiosen Mischung aus Klassik,

Rock, Pop, Jazz und Folk. Unser

Fazit – einfach schöne Musik!

(P.Ro)

47


... ICH bin dann mal weg

Reisen fasziniert: Atemberaubende

Urlaubsfotos müssen zu Hause nicht

im Krankenbett bewundert werden.

Foto: djd/Diversa Spezialitäten

Reisen

ohne Risiko

Selbst der schönste Urlaub

hinterlässt einen bitteren

Nachgeschmack wenn man

ein Souvenir in Form von einer

Krankheit mit nach Hause bringt.

Die Zahlen über heim geschleppte

Beschwerden sind für die Fachmänner

des Reise- und Sport-Me-

Die kleine Reisapotheke

sollte beinhalten:

› Fieberthermometer › Schere ›

Pinzette › Mullbinden › Pflaster

› Wundsalbe › Hautdesinfektionsmittel

› Schmerztabletten › Medikamente

gegen allergische Reaktionen

und Durchfall sowie verdauungsfördernde

Mittel › Insektenschutzmittel

› Sonnenschutzcreme › Kondome

Ersatzbrille für Brillenträger › Persönliche

Medikamente (die Hälfte

ins Handgepäck, die andere in den

Koffer) › Je nach reisemedizinischer

Beratung empfohlene Medikamente

48

- Anzeige -

Information und Prävention

schützen vor unangenehmen

„Mitbringseln“.

dizin Centrums Ostbayern in Regensburg immer wieder „erschreckend

interessant“. Jedes Jahr sterben über 500 Deutsche an Malaria. Über

tausend leiden an Hepatitis A, Tendenz steigend. „Bemerkenswert dabei

ist, dass 94 Prozent der Erkrankten nicht geimpft waren.“ berichtet

Reisemediziner Dr. Urs Braumandl.

„Vorsorge statt Nachsorge“ gilt auch für Europa

Wer seinen deutschen Impfpass aufschlägt, sollte dort eigentlich den

Impfschutz für folgende Krankheiten erhalten haben: Tetanus, Diphterie,

Polio, Hepatitis A und B. Diese Impfungen gelten als Standard für

jedes europäische Land. „Leider stellt sich immer wieder heraus, dass

sich kaum jemand an diesen Standard hält. Die Menschen unterschätzen

einfach, was passieren kann.“ berichtet Dr. Braumandl. Wer sich

beispielsweise die Leberkrankheit Hepatitis A einfängt, kämpft unter

Umständen über Jahre hinweg mit den Folgen. Der Erreger gelangt

über das Essen oder die Getränke in den Körper und löst die sogenannte

Gelbsucht aus. Ein höchst unangenehmes Unterfangen, dem

ein kleiner Pieks locker vorbeugen kann. Auch in Europa sei also geraten,

seine Impfungen vom qualifizierten Reisemediziner kontrollieren

und regelmäßig auffrischen zu lassen!

Risiken sind so individuell wie der Reisende selbst

Blickt man der Sonne Richtung Fernreiseziel entgegen, steht bei vielen

„Thailand“ auf dem Programm. Doch dieser Teil Asiens zur Hochsaison

ist nicht gleich Thailand zur Regenzeit. All-Inclusive im 5-Sterne-

Hotel ist nicht gleich Backpacker durch den Dschungel. „Es kommt in


(Foto: HBO Regensburg) - Anzeige -

erster Linie auf den Reisestil an. Und dann natürlich

auf die Zeit, den Ort, etc.“ weiß der Reisemediziner.

„Im Allgemeinen rate ich bei Asien- und Afrikareisen

zu einem eigenen Moskitonetz, ausreichend Insektenschutzmittel,

einer Malaria- und ggf. Tollwut-Prophylaxe

und natürlich den Standard-Impfungen. Aber allgemein

kann man es im Einzelfall eben nicht sagen. Es

ist einfach notwendig, sich individuelle Informationen

vor Reiseantritt einzuholen.“ Und zwar rechtzeitig vor

Reiseantritt, das heißt etwa drei Monate vor dem Flug

Richtung Sonne. Nur dann können gewisse Impfstoffe

auch wirken und schützen.

WM 2010 in Südafrika – Spaßfaktor

unter Verantwortung

HIV, Tuberkulose, Malaria, ggf. Tollwut – grundsätzlich

muss man davon ausgehen, dass diese Gefahren

bei einem Besuch in Südafrika lauern. Dr. Braumandl

sieht der WM dennoch gelassen entgegen und appelliert

an den gesunden und selbstverantwortlichen

Menschenverstand der Fußballfans. „Auch den Besuchern

der WM sei natürlich geraten, den allgemeinen

Impfschutz auffrischen zu lassen und sich über die

jeweilige Stadt zu informieren und dann entsprechend

vorzubeugen. Was das Thema HIV betrifft, so ist dies

woanders ein größeres. Jeder weiß, dass man sich

beim Liebesspiel mit Fremden schützen muss. Das ist

in Südafrika nichts anderes als in Deutschland.“ Wenn

einer eine Reise tut, kann diese also führen wohin sie

will, solange man sich im Vorfeld an fachkundiger

Stelle umfangreich über das Ziel seines Traumlandes

informiert hat.

Kompetenz überzeugt: Reisemediziner Dr. Urs Braumandl (li.) und

Geschäftsführer Frank Zirngibl vom Institut für Überdruckmedizin, HBO.

... ICH bin dann mal weg

Druck steigt: Tauchen fällt ebenso in das Ressort von HBO wie Tropen-

oder Trekkingmedizin. (Foto: HBO Regensburg)

49


... ICH bin dann mal weg

Vom Spiel zur

Safari

Südafrika fasziniert: Exotik und Spannung nicht nur zur WM 2010.

Südafrika ist eines der vielseitigsten, zauberhaftesten

Länder dieser Erde. Die faszinierende

Mischung aus atemberaubender Landschaft,

unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, Geschichte

und Kultur machen das Land für jeden Reisenden

zu einem einmaligen und unvergesslichen Erlebnis.

Trotzdem das Fußball-Turnier im südafrikanischen

50

Winter stattfindet, haben einige Reiseveranstalter

spezielle Pakete geschnürt, die weit mehr als nur

Sport bieten. Südafrika offenbart die schönsten und

einsamsten Strände weltweit. Wer diese zauberhafte

Umgebung und die herzlichen Menschen hautnah erleben

möchte, sollte sich am besten in einer der vielen

behaglichen Lodges einquartieren.

Der Leopard:

Einer der „großen

Fünf“.

Südafrika:

Traumland der

Wildnis.

Gespannt entspannen

Atemberaubend sind die Landschaften, die sich über das

gesamte südliche Afrika erstrecken. Südafrika, Botswana,

Kenia, Tansania, Namibia und Uganda verfügen über eine

einzigartige Flora und Fauna. Die Region ist Heimat für

Großwild und beherbergt eine Vogelwelt, die ebenso vielfältig

ist wie die Lebensräume, welche die Natur für sie

bereithält. Einmalig sind die afrikanischen Wildparks wie

der Krügerpark. Er beherbergt unter anderen die sogenannten

„Big Five“, zu denen der Löwe, der Leopard, das

Nashorn, der Büffel und der Elefant zählen. Wildnis und

Wohlgefühl pur - das alles verspricht Südafrika.

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