Motörhead - Kiss of Death “Ain t Gonna Change My ... - madrebel

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Motörhead - Kiss of Death “Ain t Gonna Change My ... - madrebel

Motörhead - Kiss of Death

“Ain t Gonna Change My Ways". So, und nicht anders kann man das neue Motörhead-Album am besten

beschreiben.

Motörhead - Kiss of Death

Sucker

One Night Stand

Devil I Know

Trigger

Under the Gun

God Was Never on Your Side

Living in The Past

Christine

Sword of Glory

Be My Baby

Kingdom of the Worm

Going Down

Steamhammer/SPV

Lemmy Kilmister – Vocals,Bass

Phil Campbell – Guitars

Mikkey Dee – Drums

Und warum? Weil unser beliebter Warzenkopp nebst seinen beiden Mitstreitern wieder mal ein Album aufgenommen

hat, was so was von dermaßen Arsch tritt, dass es blutet.

Das fängt beim Opener „Sucker“ schon an, geht mit „One Night Stand“ und „Devil i know“ weiter und dann kommt der

Megaburner „Trigger“. Die Nummer rockt einfach nur derb an, grooved, ist rotzig und knallt deftigst.

Natürlich darf eine Ballade nicht fehlen und mit „God was never on your Side“ ist Lemmy wohl die beste Nummer seit

„1916“ gelungen. Tief emotional, Lemmys kratzige Stimme, die dort sehr traurig und verletzt klingt und dazu sehr

desillusioniert. Tolle Lyrics, tolle Melodien, ein unglaublich intensiver Mittelpart, der mitreißt und den Hörer völlig

mitzieht. Genial.

Mit „Living in the Past“ wird der geneigte Hörer dann wieder aus der Traurigkeit zurückgeholt, bevor es danach

wieder mit „Christine“ wieder richtig in die vollen geht. Geiler Groover, Mix aus Blues und coolem Old-School Rock n

Roll, der dazu unglaublich tanzbar klingt. Könnte live ein echter Hit werden. Und auch „Kingdom of the Worm“ ist ein

Knaller, wie ihn nur „Motörhead“ schreiben können.

1/2


Das der Rest des Albums alles andere als Füllmaterial ist, dürfte bei den drei Chaoten einfach logisch sein. Und wäre

auch nicht anders zu erwarten.

Mit dem insgesamt 23ten Album beweisen „Motörhead“ eindrucksvoll, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen

gehören, ganz im Gegenteil. Denn mit „Kiss of Death“ haben die Jungs eine Scheibe abgeliefert, die schon die vor

zwei Jahren erschienene Vorgängerscheibe „Inferno“ toppt, und das will echt was heißen.

Hoffen wir, dass Lemmy, Mikkey und Phil uns noch lange erhalten bleiben, denn wenn es öfters Scheiben wie diese

gibt, braucht man sich keine Sorgen um guten harten Rock zu machen.

Geniale Scheibe !!!

madrebel

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