PDF - Arsenal Filmverleih

arsenalfilm.de

PDF - Arsenal Filmverleih

INHALT

Keren, Batya und Joy – drei Frauen

zwischen Traum und Realität im

heutigen Tel Aviv.

Keren bricht sich auf ihrer Hochzeitsfeier ein

Bein und kann damit die Reise in die Karibik

vergessen. Stattdessen verbringt sie ihren

Urlaub in verschiedenen Hotelzimmern der

Heimatstadt, wo sie auf eine schöne und

geheimnisvolle Dichterin trifft.

Batya findet am Strand ein merkwürdiges

Mädchen, das aus dem Meer zu kommen

scheint. Während sie sich um dieses kümmert,

kehrt ihre eigene Kindheitserinnerung zurück

und weckt sie aus ihrem traumgleichen Zustand

auf.

Die Philippinin Joy arbeitet als Pflegerin, um

sich die Rückkehr in ihre Heimat zu finanzieren.

Unbeabsichtigt führt sie bei einer alten

Dame eine Versöhnung mit ihrer exzentrischen

Tochter herbei ...

Wie Quallen (,,Jellyfish“) treiben die Protagonistinnen

dieser Tragikomödie durch ihre Leben.

Einsam meistern sie ihren Alltag, der zwischen

Humor und Melancholie fast surrealistisch anmutet.

Der populäre israelische Schriftsteller Etgar

Keret lässt uns in seinen Kurzgeschichten

immer wieder in die Ängste und Sehnsüchte

der Figuren in ihrer kuriosen Alltäglichkeit

hineinblicken. Zusammen mit seiner Frau

Shira Geffen hat er JELLYFISH gedreht, der

auf dem Film-Festival in Cannes in der Sektion

,,Semaine de la Critique“ mit der Caméra d’Or

für den besten Debütfilm ausgezeichnet wurde.

JELLYFISH ist das zeitgenössische

Porträt einer in Unordnung geratenen

Welt, in der jeder versucht, Liebe

zu finden oder etwas zu erleben,

an das man sich erinnert.

ARSENAL Filmverleih

präsentiert

JELLYFISH

– VOM MEER GETRAGEN

(Originaltitel: Meduzot)

Ein Film von

Shira Geffen und Etgar Keret

Israel / Frankreich 2007

78 min, 35 mm,Farbe, 1:1.85,

Dolby SR/SRD,O.m.dt.U.

Kinostart: 13. März 2008

2


KOMMENTAR

DER REGISSEURE

ETGAR KERET UND

SHIRA GEFFEN

Als israelisches Künstlerpaar haben wir einen Großteil

unseres Lebens in Tel Aviv zugebracht. Es ist also

kaum verwunderlich, dass wir uns das Meer als Protagonisten

unseres ersten Films ausgesucht haben.

In der heutigen, so angespannten israelischen Realität,

von Gewalt, Misstrauen und extremistischen

Ideologien geprägt, ist das Meer wie ein Zufluchtsort,

ein Ausweg oder ein tröstender Halt. Als ein autonomes

Gebiet wäre das Meer der einzige Ort, an

dem der Mensch einfach als Mensch wahrgenommen

würde und nicht wie ein schemenhaftes Wesen, das

auf seinen Personalausweis oder seinen sozialen

Status reduziert wird.

In diesem Film, der sich aus mehreren Geschichten

zusammensetzt, ist das Meer das bindende Element,

wie ein kollektives Unterbewusstsein, ein Ort, an dem

unsere Personen sich selbst gegenübertreten können.

Die drei Erzählstränge des Films funktionieren so gesehen

wie die verschiedenen Facetten eines einzigen

Gemütszustandes. Einer existenziellen Befindlichkeit

bestehend aus Einsamkeit und ungestilltem Verlangen

nach Kommunikation und affektivem Austausch.

Unsere Helden bedürfen eines Vermittlers, um ihre

Gefühle auszudrücken und weiterzugeben.

Malka nimmt die ausländische Haushaltshilfe Joy in

die Arme, um ihre eigene Tochter Galia zu berühren.

Michael entdeckt die Wünsche und Ängste seiner

jungen Braut Keren durch einen Abschiedsbrief, den

er bei einer Unbekannten findet, der er in einem Hotel

begegnet ist. Und Batya findet ihre Kindheitserinnerungen

wieder durch ein verlorenes Mädchen, das sie

am Strand gefunden hat.

Auch wenn sich die Geschichte an einem realen Ort

abspielt, ist das hier gezeigte Tel Aviv nicht das bekannte

Tel Aviv. Durch differenzierte Aufnahmen und

sehr strikte Bildeinstellungen wollten wir eine andere

Wirklichkeit der Stadt abbilden als in den meisten anderen

israelischen Filmen.

So wie ein Schiff in einer Flasche versucht der Film,

diese in vielerlei Hinsichten bekannte Stadt zu fassen

und in einer anderen Atmosphäre darzustellen, um

eine neue, emotionale Realität zu schaffen.

Die Helden des Films haben die Illusion, ihren eigenen

Weg gehen zu können. Sie bewegen sich wie Quallen

fort, ohne ihr Leben kontrollieren zu können. Die

unterirdischen Strömungen, die sie vorantreiben

kommen aus der Vergangenheit, von traumatischen

oder stereotypen Erfahrungen. Einigen von ihnen wird

es am Ende des Films gelingen, sie zu überwinden.

Und für einen Moment werden sie sich aufrecht halten

können, an einem klaren und wahren Ort. Und

hoffen können.

3


INTERVIEW MIT

ETGAR KERET UND

SHIRA GEFFEN

Wie ist die Idee für den Film JELLYFISH

entstanden?

SG: Es handelt sich eigentlich um eine Kindheitserinnerung,

die mich nachhaltig geprägt und übrigens

auch zu einer Novelle inspiriert hat, die aber nie veröffentlicht

wurde. Als ich klein war, nahmen mich

meine Eltern eines Tages mit an den Strand: Sie

haben mich auf eine Boje gesetzt und dann einen

sehr heftigen Streit begonnen. Heute bleibt von dieser

Szene ein Gefühl der Instabilität, des Schwankens,

des Ungleichgewichts.

EK: Aus diesem Grund fühlen sich alle Personen des

Films von jemandem verlassen und warten in gewisser

Weise darauf, dass man sie holt ...

Sie sind beide Schriftsteller; wie kam es, dass Sie

Lust hatten, den Film selbst zu drehen?

Das war am Anfang überhaupt nicht vorgesehen,

aber wir haben dann sehr schnell erkannt, dass die

Regisseure, denen wir das Drehbuch vorlegten, es

nicht wirklich erfassen konnten. Damit es unserer Vorstellung

entsprach, mussten wir es gemeinsam verwirklichen.

Wie sah Ihr Weg von der Literatur zum Kino aus?

EK: Ich hatte schon einen Kurzfilm gedreht, SKIN

DEEP (1996), der den israelischen Oscar erhielt und

mehrere Preise bei internationalen Festivals gewann.

Ich habe auch schon Drehbücher geschrieben, sowohl

für das israelische Fernsehen als auch für das

Kino. Aber vor allem meine Erfahrungen mit Comics

haben mir bei den Dreharbeiten und der Bildeinstellung

geholfen. Und Shira hatte im Theater schon

viele Kenntnisse über Inszenierungen erworben.

Was bedeutet die Verwirklichung dieses Films für

Sie?

EK: Dieses Projekt war in zweifacher Hinsicht wichtig

für mich. Es war das erste Mal, dass ich mich nicht

über Worte ausdrückte, denn Shira war die Drehbuchautorin.

Ich musste mir Gedanken machen über

Bildeinstellungen, Beleuchtung und Darstellung.

JELLYFISH war außerdem eine Möglichkeit, mit meiner

Partnerin zusammenzuarbeiten. Und das Besondere

daran war, dass Shira bei den Dreharbeiten im achten

Monat schwanger war und der Film – im Schneideraum

– fast zur gleichen Zeit geboren wurde wie unser

Kind. Ich erinnere mich, dass Shira sich um unseren

Sohn kümmerte und ich mich um unser anderes

,,Baby“, wir hatten den Eindruck, Zwillinge aufzuziehen!

Welches sind Ihre ,Welten“? Auf wen beziehen Sie

sich?

EK: Ich mag besonders Kafka, Isaac Babel und

Bashevis Singer, Vonnegut, Comic-Autoren wie Will

Eisner und Chris Ware, und natürlich Filmemacher wie

die Coen-Brüder und Terry Gilliam und viele andere

mehr! Uns gefällt auch sehr die Welt des Aki Kaurismäki.

SG: Ich bin sehr empfänglich für Tschechow Ionesco,

Beckett oder Nabokov, Pina Bausch. Ich mag die

Filme von David Lynch, Roman Polanski, Charlie

Chaplin...

Haben Sie sich während der Dreharbeiten

die Rollen aufgeteilt?

SG: Eigentlich nicht, wir haben fast alles zusammen

gemacht. Aber wir verfügen über sehr verschiedene

Funktionsweisen, wir ergänzen uns meistens.

EK: Shira hat eine Dichterseele, während ich eher

ein Prosaschriftsteller bin. Shira konzentriert sich im

Wesentlichen auf die Dramaturgie einer Szene, während

ich mich eher für die Psychologie der Personen

interessiere.

4


,,Ein gut konstruierter,

clever stilisierter, tragikomischer

Episodenfilm.

Großes Kino!“

Variety

Das Meer spielt eine wichtige Rolle in Ihrem Film ...

EK: In Tel Aviv besteht eine sehr starke Spannung zwischen

der Stadt und dem Meer, das erinnert mich an

den Gegensatz zwischen Rationalität und dem Unterbewussten:

trotz all unserer Bemühungen, den Verstand

obsiegen zu lassen – verkörpert durch die urbane

Zivilisation – setzt sich das Irrationale durch. Als

Batyas Wohnung überschwemmt wird, ist es so, als

ob das Meer sich an der Stadt rächen wollte ... Das

Meer ist eine neutrale Zone, die die Unterschiede verwischt.

Ohne Kleider sieht man keinen Unterschied

zwischen israelischen und palästinensischen Soldaten!

Aus diesem Grund mag ich den Strand.

Die Personen, die sich besonders nahe stehen,

sind auch die mit den größten Kommunikationsschwierigkeiten.

SG: In jeder Geschichte brauchen die Menschen einen

Außenstehenden, um die Verbindung mit ihrer

unmittelbaren Umgebung wiederherzustellen: Batya

braucht das kleine Mädchen, um sich mit ihrer Vergangenheit

und ihrer Mutter auszusöhnen; das Paar

auf dem Weg in die Flitterwochen braucht die Schriftstellerin,

um sich besser verstehen zu können; die

von den Philippinen stammende Haushaltsangestellte

verkörpert die Verbindung zwischen einer schwierigen

Mutter und ihrer Schauspieler-Tochter.

EK: Diese ,,Vermittler“ ermöglichen es den Protagonisten,

sich zu entwickeln: Letztere sind dann keine

,,Quallen“ mehr, die sich nur dahintreiben lassen, sondern

packen ihr Leben an und übernehmen die Verantwortung

dafür. Die Vermittler holen sie aus ihrer

Trägheit und bringen sie dazu, ihre wirkliche Identität

zu finden.

In jeder Geschichte spielt der Tod – im eigentlichen

oder übertragenen Sinn – eine Rolle.

SG: Eindeutig! Das kleine Mädchen verschwindet, verschlungen

vom Meer. Die Schriftstellerin begeht

Selbstmord. Und Galia, die die Ophelia im Hamlet

spielt, ,,stirbt“ auf der Bühne ..

EK: Ja, aber ihr Verschwinden ist nicht gleichbedeutend

mit Trauer und Traurigkeit. Es ist befreiend,

denn dadurch bekommen die Personen die Möglichkeit,

sich zu entfalten und ihren Horizont zu erweitern.

Sie bewegen sich ständig zwischen Drama

und Komödie ...

EK: Wir wollten den Zuschauer überraschen und ihm

völlige Freiheit lassen, den Film auf seine eigene Weise

zu verstehen. Wir wollten keine vorhersehbaren

Reaktionen hervorrufen. Man kann z.B. völlig verstört

sein von Batyas Unfallszene und nicht wissen, ob

man weinen oder lachen soll ...

Denn das Leben ist so und hat nichts zu tun mit der

Art von Kino, wo die Gefühle des Zuschauers durch

bestimmte Gesetze geregelt werden. Diese Unstetigkeit

– diese Weigerung, den Zuschauer in einen vorgegebenen

Gefühlsrahmen stecken zu wollen – verleiht

dem Film seine tragikomische Einheit.

SG: Bei jeder Vorstellung gibt es unterschiedliche

Reaktionen, eine Szene, die die Leute an einem Tag

zum Lachen bringt, kann sie an einem anderen Tag

sehr erschüttern! Man weiß nie, ob es sich wirklich

um eine Komödie handelt: man muss lachen und weiß

nicht, ob es auch komisch gemeint war...

EK: Humor ist wie ein Betäubungsmittel, das man

einem Patienten spritzt, bevor man ihm Schmerzen

zufügt!

Das kleine Mädchen könnte nur eine Erscheinung

sein, die lediglich in Batyas Fantasie existiert ...

EK: Als wir am Drehbuch schrieben, wollte man oft

Klarheit von uns über den Status dieser Rolle: ist sie

eine Fantasiefigur von Batya oder ein Mädchen, das

wirklich auf der Suche nach seinen Eltern ist? Wir

wollten das nicht entscheiden. Die Szene unter Wasser,

zum Beispiel, sollte nicht realistisch sein: Der

Zuschauer fragt sich deshalb, ob es sich nicht um

5


,,Voller Charme, Poesie

und Rätselhaftigkeit, zwischen

Komik und Tragik. In den

Farben des Lebens.“

Le Figaroscope

eine Halluzination handelt, als Batya das Bewusstsein

verliert. Im Leben bleiben viele Fragen ungelöst und

in der Schwebe; das kleine Mädchen steht als Metapher

dafür.

Wie haben Sie die Kulisse ausgewählt?

SG: Wir wollten eine Voreingenommenheit vermeiden

und der Kulisse einen Theatereffekt verleihen. Wir

haben nüchterne Plätze ausgewählt, um die Aufmerksam

des Zuschauers auf die Personen zu lenken. Der

Film sollte auf jeden Fall in Tel Aviv gedreht werden,

der Stadt in der wir leben, aber er sollte auch eine

abstrakte Realität enthalten. Deshalb haben wir Großaufnahmen

vermieden und Plätze, die eindeutig auf

Tel Aviv als Kulisse hindeuteten und somit auf den

Konflikt zwischen Israel und Palästina.

Batyas Wohnung sagt viel über sie aus.

EK: Ja, die Zerstörung der Wohnung spiegelt die psychische

Entwicklung Batyas wider. Ihre Wohnung verfällt

immer mehr: die Mauern nässen, aus dem Hahn

kommt kein Wasser, der Wasserrohrbruch verschlimmert

sich, etc...

Wie haben Sie die Hauptdarsteller ausgewählt?

EK: Bei den meisten handelt es sich um unbekannte

Gesichter, höchstens Sarah Adler ist kinobegeisterten

Zuschauern ein Begriff. Einige sind Laiendarsteller.

Zaharira Harifai (Malka) und Noa Knoller (Keren)

sind ebenfalls Theater-Regisseure und so haben sie

natürlich während der Dreharbeiten ihre Kreativität

mit eingebracht. Und der Eisverkäufer ist mein Vater!

Diese Rolle passt hervorragend zu ihm, denn er hat

tatsächlich am Strand Eis verkauft, als ich ein kleiner

Junge war ...

SG: Ich wollte Schauspieler aussuchen, bei denen

sich Rolle und eigenes Leben ähneln, die meisten

Schauspieler hatten Gemeinsamkeiten aufzuweisen,

was die Identifikation sehr vereinfacht hat. Da ich

selbst Schauspielerin bin, lasse ich den Darstellern

einen angemessenen Handlungsspielraum, damit sie

ihre eigene Kreativität frei ausdrücken können. Ich finde,

ein Schauspieler ist wirklich ein Partner und nicht

nur ein Träger und Überbringer meiner Gedanken.

Hat sich der Aufbau des Films vom Drehbuch bis

zur endgültigen Fassung weiterentwickelt?

SG: Der Film hat einige Änderungen erfahren beim

Schnitt. Da es drei verschiedene Handlungsstränge

gibt, die nicht linear ablaufen, bieten sich uns quasi

unendlich viele Möglichkeiten ... Während der Post-

Produktion haben wir auch feststellen müssen, dass

mehrere Dialoge, die uns beim Drehbuch als sehr

wichtig erschienen, überflüssig waren: Die Filmsprache

und das Spiel der Schauspieler genügten.

Welche Erfahrung nehmen Sie aus dieser

Regiearbeit mit?

EK: Das Schreiben ist eine einsame Tätigkeit, das

Kino dagegen, das nur im Team entstehen kann, war

eine befreiende und sehr bereichernde Erfahrung. Ich

habe nicht nur meine ersten Schritte bei der Inszenierung

gemacht, sondern ich habe auch eine neue Art,

Geschichten zu erzählen kennen gelernt. Dank unserer

Mitarbeiter, wie z. B. dem Aufnahmeleiter Antoine

Héberlé oder dem Cutter François Gédigier, konnten

wir enorme Kenntnisse über Kinotechnik erwerben

und unsere eigene Filmsprache entwickeln.

Was bedeutet der Gewinn der Goldenen Kamera

für Sie?

EK: Neben der großen Freude war der Preis eine Bestätigung,

denn nun glauben wir, dass dieser nicht

klassifizierbare Film eine bessere Zukunft haben wird!

SG: Dieser Preis ist ein wahres Geschenk und wir

haben soeben mit großer Freude vernommen, dass

Nanni Moretti, den wir beide sehr bewundern, den

Film gesehen und sehr gemocht hat und ihn in Italien

in die Kinos bringen wird.

6


BIOGRAFIEN

REGIE UND DARSTELLER

Etgar Keret

(Co-Regie)

Geboren 1967 in Tel Aviv, Schriftsteller, Comic-Buchautor

und Regisseur.

Etgar Keret ist in Israel einer der bekanntesten Autoren

seiner Generation, insbesondere bei jugendlichen

Lesern. Seine Werke wurde mittlerweile in zahlreiche

Sprachen übersetzt.

1998 erhielt er den ,,Prime Minister Award for Literature“

und sein Buch ,,The Nimrod Flipout“ wurde von

der L.A. Times und The Boston Poenix als eins der

besten Bücher des Jahres 2007 bezeichnet. Sein

Kurzfilm ,,Oberflächlich“ (1996) wurde mehrfach auf

internationalen Festivals ausgezeichnet.

In Deutschland erscheinen seine Bücher seit über

10 Jahren im Luchterhand-Verlag.

Filmografie als Drehbuchautor:

2007 $9.99 (in Vorbereitung)

2006 Three Towers

Pizzeria Kamikaze

2005 A Buck’s Worth

2000 Total Love

1998 Crazy Glue

1994 Korby’s Girlfriend

The Cameric Quintet, TV-Serie

Bibliografie:

Alles Gaza. Geteilte Geschichten

(mit Samir El-youssef)

Mond im Sonderangebot

Pizzeria Kamikaze / Der Busfahrer,

der Gott sein wollte

Gaza Blues

Pizzeria Kamikaze

Shira Geffen

(Drehbuch und Co-Regie)

Die 1971 geborene Shira Geffen ist eine der aktivsten

und produktivsten Filmschaffenden der israelischen

Filmszene. Sie ist in Israel und im Ausland

ebenso für ihre Kinderbücher bekannt.

Filmografie:

2007 Jellyfish (Meduzot), Drehbuch & Regie

2006 Three Towers, Drehbuch

2003 The Game of Life, TV-Serie, Drehbuch

2000 Total Love (Mashehu Totali), Schauspielerin

1998 Twentysomething (Esrim plus), TV-Serie,

Schauspielerin

1997 The 92 Minutes of Mr. Baum (Mar Baum),

Schauspielerin

In Broad Daylight (L’Or Ha-Yom),

Schauspielerin

Sarah Adler (Batya)

Sarah Adler, wurde in Jean-Luc Godards ,,Notre Musique“

entdeckt. Die französisch-israelische Schauspielerin

hat ebenfalls in Filmen von Richard Dembo, Sofia

Coppola und Raphaël Najdari mitgewirkt.

Filmografie:

2007 Jellyfish (Meduzot),

Regie: Etgar Keret & Shira Geffen

2006 Marie Antoinette, Regie: Sofia Coppola

2005 La Maison de Nina, Regie: Richard Dembo

2004 Year Zero, Regie: Joseph Pitchhadze

Notre musique, Regie: Jean-Luc Godard

Avanim, Regie: Raphaël Najdari

2003 Variété française, Regie: Frédéric Videau

1999 Dresden, Regie: Benjamin Speth

Afraid of Everything, Regie: David Barker

7


,,Im Blick von Keret und

Geffen liegt ein diskreter

Humor, ein Sinn für

Komik und das Absurde.“

Les Inrockuptibles

Nikol Leidman

(das kleine Mädchen)

Nikol Leidman ist fünf Jahre alt. Es ist ihre erste Rolle

in einem Kinofilm.

Gera Sandler (Michael)

Gera Sandler absolvierte die Schauspielschule Beit

Zvi. Er ist Mitglied des Ensembles des renommierten

Gesher-Theaters gewesen, das israelische und russische

Schauspieler vereint. Während der letzten acht

Jahre hat er ebenfalls am IDISH-Theater gespielt sowie

in einigen Kinoproduktionen.

Filmografie

2007 Jellyfish (Meduzot),

Regie: Etgar Keret & Shira Geffen

2004 Avanim, Regie: Raphaël Najdari

2003 Mother’s Dance, Regie: Zelda Hoha

Noa Knoller (Keren)

Zugleich Regisseurin, Schauspielerin und Autorin, hat

Noa Knoller in zahlreichen Theaterstücken mitgespielt,

zuletzt in ,,End of the Joke“ von Noam Gil Habima

am Nationaltheater Tel Aviv.

Ma-nenita De Latorre (Joy)

Ma-nenita De Latorre spielt die Rolle der philippinischen

Hausangestellten, die nach Tel Aviv gekommen

ist, um eine Arbeit zu finden. Es ist ihre erste Rolle in

einem Kinofilm.

Zaharira Harifai (Malka)

Zaharira Harifai ist eine feste Größe des israelischen

Theaters. Sie erhielt 2001 den ,,National Israeli

Theatre Academic Price“ und hatte einige unvergessliche

Rollen im Kino.

Filmografie (Auswahl)

2007 Jellyfish (Meduzot),

Regie: Etgar Keret & Shira Geffen

1982 Repeat Drive (Tzlila Chozeret),

Regie: Shimon Dotan

1980 5 and 5 (Hamesh Hamesh),

Regie: Shmuel Imberman

1978 Der Fuchs im Hühnerstall (Ha Shu’al B’Lool

Hatarnagalot), Regie: Ephraim Kishon

1973 Töchter, Töchter! (Abu el Banat),

Regie: Moshé Mizrahi

1972 The Pill (Ha Glula), Regie: David Perlov

1970 Der Blaumilchkanal (Te’alat Blaumilch),

Regie: Ephraim Kishon

Schlaf gut, Wachtmeister (Ha Shoter Azulai),

Regie: Ephraim Kishon

1966 Sabina (Sabina V’Hagvarim),

Regie: Peter Freistadt

Judith, Regie: Daniel Mann

1964 Sallah (Sallah Shabati), Regie: Ephraim Kishon

1963 Der Keller (Ha Martef), Regie: Natan Gross

Ilanit Ben Yaakov (Galia)

Ilanit Ben Yaakov ist eine bekannte Schauspielerin in

Israel. Man konnte sie zuletzt in den Filmen ,,Téhilim“

von Raphaël Nadjari und ,,Close to Home“ von Dalia

Hager sehen.

Filmografie

2007 Jellyfish (Meduzot),

Regie: Etgar Keret & Shira Geffen

2006 Téhilim, Regie: Raphaël Nadjari

2005 Close to Home (Karov La Bayit), R.: Dalia Hager

8


PRODUKTION

Les Films du Poisson

(Yaël Fogiel & Laetitia

Gonzalez)

Als Entdecker neuer Talente haben die Films du Poisson

Debutfilme, wie ,,Voyages“ von Emmanuel Finkiel

und ,,Depuis qu’Otar est parti...“ von Julie Bertuccelli

produziert. Zur Zeit befindet sich der neue Film von

Emmanuel Finkiel in Postproduktion

Filmografie

2007 Jellyfish (Meduzot),

Regie: Shira Geffen und Etgar Keret

57 000 km entre nous,

Regie: Delphine Kreuter

2006 L’homme sans douleur,

Regie: Ruth Zylberman und Muriel Coulin

Antoine & Sidonie

2005 Pourquoi pas elles?, Regie: Pamela Varela

Les deux vies d’Eva, Regie: Esther Hoffenberg

2004 Cher Henri..., Regie : Julien Cunillera

2003 Ma mort dans tous ces états,

Regie: Roberto Garzelli

Seit Otar fort ist... (Depuis qu’Otar est parti...),

Regie: Julie Bertuccelli

2003 Public Affairs (La Chose publique),

Regie: Mathieu Amalric

2002 Paris Fantômes, Regie: Ruth Zylberman

2001 Motus, Regie : Laurence Ferreira Barbosa

Casting, Regie: Emmanuel Finkiel

1999 Späte Reise (Voyages),

Regie: Emmanuel Finkiel

1997 La Peine perdue de Jean Eustache,

Regie: Angel Diez Alvarez

Lama Films

(Amir Herel & Ayelet Kait)

Lama Films ist eine der größten Produktionsfirmen in

Israel. Das Unternehmen hat sich auf Projekte mit

soziokultureller Relevanz im Bereich Spiel- und Dokumentarfilm

spezialisiert.

Die Produktionen von Lama Films haben weltweit erfolgreiche

Kinoauswertungen erfahren. Lama Films

produziert mit Partnern weltweit auch in Koproduktion.

Filmografie von Amir Herel als Produzent:

2007 $9.99 (in Vorbereitung),

Regie: Etgar Keret

Children of the Sun, Regie: Ran Tal

Jellyfish (Meduzot),

Regie: Etgar Keret und Shira Geffen

2006 The Cahana Sisters, Regie: Gilad Melzer

Stefan Braun, Regie: Itamar Alcalay

2005 Joy (Muchrachim Lehiyot Same’ach),

Regie: Julie Shles

Paradise Now, Regie: Hany Abu-Assad

2004 Walk on Water, Regie: Eytan Fox

2003 James’ Journey to Jerusalem (Massa’ot

James Be’eretz Hakodesh),

Regie: Ra’anan Alexandrowicz

2002 Yossi & Jagger, Regie: Eytan Fox

2001 Desperado Square (Kikar Ha-Halomot),

Regie: Benny Toraty

2000 The Komediant, Regie: Arnon Goldfinger

9


STAB UND

BESETZUNG

Besetzung:

Sarah Adler . . . . . . . Batya

Naama Nissim . . . . . Naomi

Ma-nenita De Latorre Joy

Zharira Charifai . . . . . Keren

Gera Sandler . . . . . . Michael

Ilanit Ben Ya’akov . . . Galia

Nikol Feidman. . . . . . Kleines Mädchen

Stab:

Regie . . . . . . . . . . . Etgar Keret & Shira Geffen

Drehbuch . . . . . . . . . Shira Geffen

Kamera . . . . . . . . . . Antoine Héberlé

Schnitt . . . . . . . . . . Sasha Franklin und

. . . . . . . . . . . . . . . . François Gédigier

Musik . . . . . . . . . . . Christopher Bowen und

. . . . . . . . . . . . . . . . Grégoire Hetzel

Ton . . . . . . . . . . . . . Gil Toren, Oliver Dô Hùu UND

. . . . . . . . . . . . . . . . Aviv Aldema

Szenenbild . . . . . . . . Avi Fahima

Kostüme . . . . . . . . . Li Alembic

Der Song LA VIE EN ROSE

wird von Corinne Allal interpretiert.

Produzenten . . . . . . . Amir Harel & Ayelet Kait für

. . . . . . . . . . . . . . . . LAMA PRODUCTIONS LTD

. . . . . . . . . . . . . . . . (Israel)

. . . . . . . . . . . . . . . . Yaël Fogiel & Laetitia Gonzalez

. . . . . . . . . . . . . . . . für LES FILMS DU POISSON

. . . . . . . . . . . . . . . . (Frankreich)

Gefördert durch . . . . Israeli Film Fund

Mit Beteiligung von . . Canal+, TPS Star, Keshet, Hot

Verleih:

ARSENAL Filmverleih

Hintere Grabenstr. 20

72070 Tübingen

Tel.: 0 70 71 - 92 96 0

Fax: 0 70 71 - 92 96 11

info@arsenalfilm.de

www.arsenalfilm.de

Pressebetreuung:

Filmpresse Meuser

Niddastr. 64 H

60329 Frankfurt

Tel.: 0 69 - 40 58 04-16

Fax: 0 69 - 40 58 04-13

info@filmpresse-meuser.de

www.filmpresse-meuser.de

Gestaltung: Uli Gleis

Ausführliches Pressematerial

steht auf www.arsenalfilm.de

zum Download bereit

10

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine