Der BundesgesundheitsministeR warnt: - Regensburger Stadtzeitung

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Der BundesgesundheitsministeR warnt: - Regensburger Stadtzeitung

IN & OUT

Die Liste Mai 2009

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Der BundesgesundheitsministeR warnt:

! !

Die In/Out-Liste der RSZ gefährdet Ihre Gesundheit!

Meiden Sie Wertungen mit satirischem Inhalt - Sie könnten

ihn womöglich nicht erkennen!

Magenbeschwerden und Zornausbrüche sind die unvermeidbare Folge!

Gehen Sie auf „Nummer Sicher“:

HänDe weg von Der „RegensBuRgeR stadtzeitung“!

„Schet“ Hofmaier. (Foto: Schwarzfischer)

❘❱

Endlich mal wieder ein

nettes, entspanntes und

nicht von ätzendem Belehrungsauftrag

oder larmoyantem

Betroffenheitsgesuder

verhunztes Fest!

Die Spitalbrauerei und der

Heimatverein „Statt am Hoff“

haben gezeigt, wie`s geht: ein

guter Anlass, etwas Kreativität

und einen Haufen Spaß an der

Freud! Vorne mit dabei: der unverwüstliche

„Schet“ Hofmaier.

Das „Napoleon-Spektakel“ in

Stadtamhof wurde so zu einem

Erlebnis von unverkrampft bayerischer

Lebensart und würdigte

ein Ereignis, das die Regensburger

Stadtgeschichte

– und sogar die Weltgeschichte

– so tiefgreifend beeinflusst

hat. Kein Wunder, dass es Einheimische und staunende

Touristen in Massen in jenen Stadtteil zog, der seit Jahren

von der Stadt und ihren „großen“ Lenkern so schändlich

im Stich gelassen wird!

Keine Frage: Hierfür schmücken wir die Fest-Macher

mit einem prachtvollen

megain

Das „Napoleon-Spektakel“ lockte hunderte Schaulustige nach Stadtamhof.

(Foto: Schwarzfischer)

Und was hat die Stadt Regensburg hier mal wieder für eine Chance

❘❱ verspielt! Jeder konnte sehen, welch riesiges Potential das Motto

„200. Jahrestag Erstürmung Regensburg durch Napoleon“ gehabt

hätte. Aber statt dieses Thema – dem im gesamten südlichen Landkreis

mit einer umfangreichen und hochwertigen Veranstaltungsreihe

zentrale Bedeutung zuteil wird - zum Jahresmotto auszurufen, hat

dies der verantwortliche Kulturreferent erwartungsgemäß schlicht

verschlafen, und private Akteure mussten die Ehre Regensburgs auch

hier mal wieder retten. Denn statt seinen Job endlich mal ordentlich

zu machen, frönt der Herr Referent selbstverliebt der eigenen Einfallslosigkeit:

Das so prickelnde Bürgerfest-Thema heuer: „Vereine gestalten

Stadtkultur“! Gähn…!!!

Konsequent komisch, dass die Vereine davon offenbar nichts mitbekommen

haben und überwiegend durch Abwesenheit glänzen

werden…

Nun behaupten Kritiker hinter vorgehaltener Hand ja schon länger

und in immer kürzeren Abständen gegenüber der Stadtzeitung, Unger

missbrauche das Bürgerfest (und nicht nur das) nur dazu, einem

Spezl, der einer heimischen Brauerei vorstehe (und deren Biergenuss

angeblich zu Freunden mache), den dringend benötigten Absatz von

ein paar Hektolitern trüben Gerstensaftes zu ermöglichen. Und jener

Spezl wiederum revanchiere sich brav damit, dass er Ungers Depperlprojekt

„Denkmalverschiebung Ludwig I.“ mit ein paar Euro aus dem

Biersäckel „gängig schmiere“. Nur böses Gerede?

Wir erinnern uns zwar noch recht gut an die staatsanwaltschaftliche

Durchsuchung der Büroräume Ungers vor ein paar Jahren – wegen

angeblicher Unregelmäßigkeiten bei Ausschreibungen – und natürlich

auch an den offiziellen „Verweis“, den ihm kurz darauf OB Schaidinger

in geheimer Sitzung zähneknirschend aussprechen musste – aber was

soll`s. Die Mehrheit der Regensburger Stadträte und ihr – nachweislich!!

- unfehlbarer OB finden Ungers Dienstauffassung

offenbar völlig in Ordnung – und wenn die das tun,

dann werten wir von Herzen gerne derlei Naivität

mit einem satirisch-hinterfotzigen

megaout

Was hören wir da? Bei der „Phantasie und Garten“,

❘❱ dem Sommerfest mit Gartenausstellung im Fürstlichen Haus Thurn

und Taxis, soll es dieses Jahr (03. Juli) erstmals einen richtigen „Sommernachtsball“

geben? Ein schönerer Ort für ein gesellschaftliches

Top-Ereignis lässt sich in der Tat kaum finden! Und wenn dann auch

noch das Wetter mitspielt, wird dies sicher ein außerordentlich stimmiges

Erlebnis! Deshalb hier ein Insider-Tipp (pssst, weitersagen!): Der

offizielle Kartenvorverkauf startet am 15. Mai! Veranstaltungsinfos –

auch über die Möglichkeit zur Ticket- und Tischreservierung - gibt`s

schon ab 5. Mai unter www.veranstaltungsservice-regensburg.de.

8 Die Regensburger stadtzeitung


IN & OUT

Mai 2009 Die Liste

Das Schloss St. Emmeram ist die traumhaft schöne Kulisse für den Sommernachtsball

am 3. Juli 2009.

Laut Veranstalter werden die Karten (incl. Buffet!) so um

die 80 Euro kosten. Nach ausgefallener BMW-Gala,

abgesagtem Theaterball und schon länger wehmütig

vermisstem Presseball DAS Gesellschaftsereignis 2009

und eindeutig

Fällt Ihnen was auf? Um Regensburgs langweiligstes Thema ist

❘❱ es erstaunlich ruhig geworden! Das RKK scheint mal wieder sang

und klanglos den berühmten Bach runter zu gehen! Natürlich nicht

einfach so! Das würde Regensburg wirklich nicht gerecht! Nein, da

müssen vorher schon noch in ausreichendem Maße ein paar Steuergelder

verschleudert werden! Für Standortstudien, Bodensondagen,

Gutachten und so weiter!

Wetten, eher hebt ein andalusischer Dackel auf dem Mars

sein Bein, bevor dieses, von einer absolut unfähigen

Politik gnadenlos zu Tode gerittene Projekt realisiert

wird? Top, die Wette gilt

zum

Apropos unfähig: Wie wir hören, laufen sich gerade

❘❱ ein paar Profilneurotiker warm, um als nächste Generation von

Fleisch gewordenen Sprechblasen aus dem Regensburger Gschaftlhuber-Fundus

zu hopsen und die Geschicke des wirklich arg gebeutelten

Traditionsclubs zu lenken! Das wird lustig, wenn eine Hand voll nach

Der SSV Jahn auf dem Weg aus dem Tabellenkeller.

megain

megaout

Schwebende „Femme fatal“: Petra

Glöckl. (Foto: Lex)

Moderatorin unter der Zirkuskuppel:

Friederike Bornemann von TVA.

öffentlicher Wahrnehmung Dürstenden demnächst erneut das Blaue

vom Fußballhimmel versprechen wird, um kurz darauf mit eingezogenem

Schwanz und ziemlich zerrupft von der Wirklichkeit wieder

das Weite zu suchen. Aber erstaunlich: Wie man in einem so völlig

unprofessionellen Umfeld nur so tapfer und auch erfolgreich

gegen den Abstieg anspielen kann! Die Mannschaft

ist Held, aber auch leider stets tragische Figur in dieser

sich Jahr für Jahr nach stereotypem Grundmuster wiederholenden

Provinzposse! Jungs, bleibt

tapfer, ihr seid

gigain

Tja, und was macht die sonstige Spaßszene? Am 22.05. legt das BR-

❘❱ Partyschiff am Dultplatz an (19.00 Uhr). Na also, da freut sich

der Twen und der fitte Ü-30er, endlich geht`s wieder zur

Jagd auf die gute Laune und das spaßkompatible, andere

Geschlecht! Ungetrübte Lebensfreude in den tristen

Zeiten der Abwrackprämie einfach mal

Das war diesmal großes Kino, die MZ-Charity-Veranstaltung „Stars

❘❱ unter der Zirkuskuppel“! Zu berichten gäbe es reichlich: 150.000

Euro für den Verein VKKK, die Entdeckung eines neuen Stars am Regensburger

Moderatorinnen-Himmel (die rundum zauberhafte Friederike

Bornemann von TVA), ein gewohnt souveräner Armin Wolf, ein

sympathischer Hansi Dorfner, ein völlig durchgezickter Horst Janson

und und und

Gesprächsthema Nr. 1 in dieser Nacht der Stars aber: Das Duell der

Diven! Zunächst schien alles seinen gewohnten Lauf zu nehmen: Petra

Betz, spätestens seit der Stadtbau-Posse zur blonden Märtyrerin avanciert,

turnte sich mit anmutiger Grazie am hängenden Tuch mal wieder

in die Herzen der Zirkusarena. In der Pause schien klar: Man hatte in

ihrem beeindruckenden Auftritt den Höhepunkt des Abends erlebt.

Doch dann kam sie: Petra Glöckl! Zur Zeit im Stadtgetuschel in der

Poolposition, provozierte sie mit einer akrobatischen Performance der

Sonderklasse immer wieder zu spontanem Szenenapplaus, gab mit

beeindruckender Körperbeherrschung und lässig-lasziver

Selbstironie die dunkelhaarige „Femme fatal“ und punktete

vor allem beim männlichen Fachpublikum mit unverkrampftem

Sexappeal. Selbst ihr in herzlicher Antipathie

zugetane Zeitgenossen räumten unumwunden ein:

Es war der Abend der Petra Glöckl

zum

Die Regensburger stadtzeitung

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in

megain

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