Mediadaten 2011 - Strandgut

strandgut

Mediadaten 2011 - Strandgut

Kino

Theater

Oper

Programmkino

Kunst

Ballett

Open Air

D A S K U L T U R M A G A Z I N

Schauspiel

Ausstellungen

für Frankfurt

und Rhein-Main

Varieté

Kabarett

Eßkultur

Literatur

Konzerte

Mediadaten

Tarif Nr. 29

gültig ab 1.11.2010

1980–2011

31 Jahre Strandgut

2011

Musical

Geprüft

Parties


Verlagsdaten

Anschrift

Strandgut Verlags GmbH

Postfach 900 709

60447 Frankfurt am Main

Telefon: 0 69/97 91 03-0

Telefax: 0 69/7 7 51 25

E-Mail: anzeigen@strandgut.de

Anzeigen: Dietmar Lüning, Claus Wecker

Anzeigen Überregional

City Medien GmbH

Varrentrappstr. 53

60486 Frankfurt am Main

Telefon: 0 69/97 95 17-10

Telefax: 0 69/97 95 17-19

E-Mail: info@citymedien.de

Verlagsdaten 2

Zeitschriftenprofil, Schwerpunkte 3

Preise, Rabatte, Beilagen 4

Internet: www.strandgut.de 5

2

Bankverbindung

Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01, Konto 884 359

Zahlungsbedingungen

Sofort nach Rechnungserhalt netto Kasse.

Bei Vorkasse oder Abbuchung gewähren wir 2 % Skonto.

Geschäftsbedingungen

Für alle Aufträge gelten unsere allgemeinen sowie die zusätzlichen

Geschäftsbedingungen, sofern wir nicht schriftlich abweichenden

Auftragsbedingungen zugestimmt haben.

Kunst

Ausstellungen

ANRI SALA: TITLE SUSPENDED

GESAMTKUNSTWERK

EXPRESSIONISMUS

Installation aus Anlaß des 40-jährigen

Bestehens des Kabinetts für aktuelle Kunst, Kunst, Film, Literatur, Theater, Tanz und Ar-

Bremerhaven.

chitektur 1905-1925

Museum für Moderne Kunst, Domstr. 10, Mathildenhöhe Darmstadt, Olbrichweg 13,

20.08.-31.10.2010, Di.-So. 10:00-18:00, 24.10.2010-13.02.2011, Di.-So. 11:00-18:00

Mi. bis 20:00

www.mathildenhoehe.info

www.mmk-frankfurt.de

ARGENTINISCHE COMICS:

»NOS TOCÓ HACER REIR«

Zeitgenössische und historische argentinische

Comics zum 200. Jahrestag der

Unabhängigkeitserklärung und dem Buchmessenschwerpunkt

Museum für Kommunikation Frankfurt,

Schaumainkai 53, 24.09.-31.10.2010,

Di.-Fr. 09:00-18:00, Sa. + So. 11:00-19:00

www.mfk-frankfurt.de

WAS DIE WELT BEWEGT

Arthur Schopenhauer in Frankfurt

Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster,

Münzgasse 9, 22.09.2010-30.01.2011,

Mo.-Fr. 10:00-18:00, Sa.-So. 11:00-18:00

www.stadtgeschichte-ffm.de

BEING OBJEKT. BEING ART

Meisterwerke aus der Sammlung des

Hauses

Museum der Weltkulturen, Schaumainkai

29-37, bis 31.10.2010, Di.-So. 10:00-17:00,

Mi. bis 20:00

www.mdw-frankfurt.de

DIE BILDHAUER AUGUST GAUL

UND FRITZ KLIMSCH

STÄDELWERKE

COURBET:

VOM 14. BIS 21. JAHRHUNDERT

EIN TRAUM VON DER MODERNE

Auswahl von Meisterwerken vom Mittelalter

Anhand von über 80 Werken aus aller Welt

bis zur Gegenwart

wird erstmals der romantische, träumeri-

Städel Museum, Schaumainkai 63,

sche Courbet vorgestellt.

28.10.2010-26.06.2011, Di.-So. 10:00-19:00,

Schirn Kunsthalle, Römerberg,

Mi. + Do. bis 21:00

15.10.2010–30.01.2011, Di.-So. 10:00-19:00,

Mi. + Do. bis 22:00

www.schirn-kunsthalle.de

CYPRIEN GAILLARD

DIALOG IM STILLEN

Während des Besuchs wird kein Wort gesprochen

- und man hört auch nichts. Ein

einzigartiges Experiment zur nonverbalen

Kommunikation.

Museum für Kommunikation Frankfurt,

5 Fotografen und ihre ganz unterschiedli-

Schaumainkai 53, 06.10.2010–27.02.2011, chen Blicke auf Stadt-Architektur.

Di.-Fr. 09:00-18:00, Sa. + So. 11:00-19:00 LUMAS Frankfurt, Kaiserstr. 13,

www.mfk-frankfurt.de

24.09.-02.11.2010, Mo.-Sa. 10:00-20:00,

So. 13:00-18:00

www.facebook.com/Lumas.de

Rund 150 Zeichnungen, Collagen, Briefzeichnungen,

bemalte Postkarten und handkolorierte

Lithografien, darunter viele bisher Sieben Ausstellungsteams präsentieren ihre

unbekannte Blätter.

Variante zum Thema »Wilhelm Meister«.

Jüdisches Museum, Untermainkai 14/15,

ELSE LASKER-SCHÜLER: DIE BILDER

08.09.2010–09.01.2011, Di.-So. 10:00-17:00

Uhr, Mi. bis 20:00

http://juedischesmuseum.de

GEMEINSCHAFTSAUSSTELLUNG

Malerei, Fotografie, Keramik, Zeichnung

Die Fabrik, Westerbachstr. 47, F-Födelheim,

01.10. 19:00, 02.-3.10. 14:00-19:00

24 | Strandgut 10/2010

GIGASAURIER –

DIE RIESEN ARGENTINIENS

Zusammenstellung von 22 Dinosaurierarten

als Modelle und Skelette, ihre Eier, Fußspuren

und Hautabdrücke.

Zelt am Güterplatz, Mainzer Landstr. 124,

bis 09.01.2011, Mo.-So. 09:00-18:00

http://gigasaurier.senckenberg.de

HEIDE LAUTERBACH:

»UNTERWEGS«

Bilder der in Frankfurt geborenen Künstlerin

projektHaus Leistikow, Rotlintstr. 62/

Hinterhaus, 02.10.-31.10.2010,

Sa. + So. 15:00-19:00, Mo. n.V.

www.projekthaus-leistikow.de

NOT IN FASHION

Mode und Fotografie der 90er Jahre

Museum für Moderne Kunst (MMK),

Domstr. 10, 25.09.2010-09.01.2011,

Di.-So. 10:00-18:00 , Mi. bis 20:00

www.mmk-frankfurt.de

SAHURE – TOD UND LEBEN

EINES GROSSEN PHARAO

Sahure regierte ca. 2458–2446 v. Chr.

in der V. Dynastie.

Liebieghaus, Schaumainkai 71,

Museum Giersch, Schaumainkai 83,

bis 28.11.2010, Di.-So. 10:00-18:00,

03.10.2010-30.01.2011, Di.-Fr. 12:00-19:00;

Mi. und Do. bis 21:00

Sa. + So. 11:00-17:00

www.liebieghaus.de

www.museum-giersch.de

www.schirn-kunsthalle.de

TALES OF RESISTANCE AND CHANGE.

ARTISTS FROM ARGENTINA

Der 1980 geborene französische Künstler

Gruppenausstellung

beschäftigt sich mit Bebauung, Zerstörung,

Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus

Abriß und Bewahren. Daher wird der Abriß

am Römerberg, Markt 44, bis 31.10.2010,

des Technischen Rathauses neben dem

Di.-So. 11:00-19:00

MMK Zollamt durch eine darauf bezogene

www.fkv.de

neue Arbeit des Künstlers Teil der Ausstellung

sein.

MMK Zollamt, bis 24.10.2010,

Di.-So. 10:00-18:00, Mi. bis 20:00

Tod und Sterben in der Rockmusik

www.mmk-frankfurt.de

mousonturm, Waldschmidtstraße 4,

Galerie Station 88.01, 07.10.-07.11.2010,

Vernissage 06.10.2010, 20.00

www.mousonturm.de

THE SUN AIN‘T GONNA

SHINE ANYMORE

URBAN JUNGLE –

STADTLANDSCHAFTEN

WIE STELLT MAN LITERATUR AUS?

Goethe-Haus, Großer Hirschgraben 23–25,

28.08.–01.11.2010, Mo.-Sa. 10:00-18:00,

So. 10:00-17:30

www.goethehaus-frankfurt.de

er von Else Lasker-Schüler genommen wird. Die Ausstellung

noch nicht sehr viel weiß, »Else Lasker Schüler. Die Bilder«

tut gut daran, seinen Besuch der al- räumt nun mit dem Urteil auf, die

lerersten, ihr gewidmeten Ausstel- bildende Kunst sei nur ein emotiolung

des Jüdischen Museums mit naler Ausgleich für sie gewesen. Sie

einer Führung zu verbinden. Ihre zeigt Prozesse und Intentionen, die

Zeichnungen und Collagen spiegeln sich durch ihr gesamtes Schaffen

ein Leben gegen alle Konventionen. ziehen, wie die Faszination für den

Jeder Versuch, einen aktuellen Ver- Orient und archaische Völker oder

gleich zu finden, muß – in unserer ihr panreligiös verwurzeltes ›alter

Hemisphäre – scheitern. Den Ge- ego‹ Prinz Jussuf von Theben. »Die

danken an Madonna verscheuchen Indianer sind meine Freunde, alle

wir ganz schnell. Lasker-Schüler meine Freunde sind Indianer«, hat

war wohl ein Star der kleinen Ber- Else Lasker-Schüler einmal gesagt.

liner Boheme. In ihrer Exzentrik, Die mit frohem Farbstrich gezeich-

vor allem als Frau, aber ohne jeden neten »Indianerinnen« zieren das

Widerhall über die Künstlerkreise Ausstellungsplakat.

hinaus.

Auch zu erfahren: Else Lasker

Rund 150 Zeichnungen, Gemälde, Schüler verließ Deutschland 1933,

Collagen und Kleinstformate sind unmittelbar nachdem sie auf of-

in den abgedunkelten Räumen des fener Straße von Gestapo-Leuten

Jüdischen Museums zu sehen. Das zusammengeschlagen wurde.

gedämpfte Licht ist dem Schutz des Unmittelbar – das ist buchstäblich

Materials geschuldet, das Lasker- zu nehmen. Die bereits 65-jährige

Schüler nutzte. Sie malte und zeich- nahm ohne Umweg den nächsten

nete überall, und sie bemalte – und Zug aus der Stadt und kehrte nie

verarbeitete – fast alles, was ihr in mehr zurück. Gestorben ist sie

die Hände fiel: die Rückseite von Te- verarmt in Israel, nachdem ihr 1939

legrammen, Briefen, Zigarettenpa- die Wiedereinreise in die Schweiz

pier ... Die eigenen Briefe – erhalten verweigert wurde, wo sie gewohnt

sind zirka 4.000 Korrespondenzen hatte. Wer da nicht zum Indianer

von ihr – sind oft mit Zeichen, wird, wird nie einer.

Sternchen und Piktogrammen ver-

sehen, mit denen sie ein Wort in ein

kleines Kunstwerk verwandelte.

Diese immerdare Präsenz und

Drang zum Ausdruck dürfte der

Grund dafür sein, daß die Künstlerin

bisher primär als Lyrikerin,

Dichterin und Dramatikerin, allenfalls

noch als Illustratorin wahr-

Das Jüdische Museum

stellt die Bilder

von Else Lasker-Schüler vor

Jussuf und die Indianer

Das muß man sich mal vorstellen: eine exzentrische Lebefrau, die

mit nichts weniger als mit Geld umgehen kann. Und ein Kreis von

Freunden, der für sie spendet und sammelt. Freunde wie Marc

Franz, Oskar Kokoschka, Karl Kraus, Ernst Heckel oder Gottfried

Benn. Sie haben sie geliebt, sie haben sie verehrt, waren von Else

Lasker-Schüler hingerissen.

W

Jüdisches Museum:

Else Lasker Schüler.Die Bilder

bis zum 9. Januar 2011

Winnie Geipert

Strandgut 10/2010 | 25

Kunst

as McGovern-Poster stammt Die meisten Exponate entstanden

von Larry Rivers und demon- aber für Ausstellungen in Galerien

striert etwas arg im Naiven das wie der von Leo Castelli in New York

innenpolitische Programm des und für Museen. Oder sie bedien-

Kandidaten. Mehr für Simpel als auf ten Aufträge für bares Geld. Die

simple gemacht. Pfeile zeigen mit Plakatkunst für Ketchup-Magnat

Schwung auf das ziemlich sympa- Heinz und die amerikanische Literathische

Konterfei des Bewerbers. turzeitschrift Paris Review war von

Die USA ein Puzzle-Haufen: »He can Beginn an Wertanlage in limitierter

iner der bekanntesten Künst- Jahrhunderts die psychiatrischen

put it together« steht unter dem Auflage. Für Paris Review hat Andy

ler ist der Schweizer Adolf Anstalten in Gugging bei Wien und

gestrichpinselten Namen, während Warhol 1967 eine simple Rech-

Wölfli. Seine mit Zahlen und Buch- in Heidelberg, wo Hans Prinzhorn

der Blattrand Nixons Schattenantnung eines New Yorker Wein- und

staben gedrängt beschriebenen Bil- die nach ihm benannte Sammlung

litz zum ausgeXt bleichen Zaungast Likörgeschäfts über 16 Dollar 25

der, dicht gefüllt mit kleinen Zeich- aufbaute.

degradiert. Wir wissen seit Water- in die Ewigkeit transformiert. Vom

nungen und geprägt von einem Mit August Walla ist der wohl begate,

daß McGoverns Scheitern Mitbegründer der Popart sind teils

starken Hang zum Ornamentalen, kannteste Gugging-Künstler in der

noch ein paar andere Gründe hatte. mehrere Versionen seiner »Liz«,

werden in Zusammenhang mit der Schirn vertreten, neben dem zur

Wie man es besser machen kann, »Cow« und »Mao« zu sehen. Es ist

bei Adolf Wölfli diagnostizierten Sammlung Prinzhorn gehörenden

das zeigt in Rüsselsheim der un- ein fröhliches Schlendern, zu dem

Schizophrenie gesehen.

Oskar Voll. Nahezu unbekannt

gleich bekanntere Robert Indiana. die Opelvillen einladen. Wir treffen

Doch es wäre verkehrt, die Kunst dagegen ist Madge Gill, die im pro-

Sein Obama-Support aus dem das rotgelb gerasterte »Crying Girl«

auf den Ausdruck von Krankheit letarischen Londoner Ostend unter

vorvergangenen Jahr ist das jüng- und erkennen in »Crak« eine mo-

zu reduzieren und ihr damit eine dem Einfluß eines Mediums wie

ste der rund 120 Exponate von 13 derne antifaschistische Marianne

kreative Eigenständigkeit abzuspre- manisch arbeitete.

Künstlern umfassenden Schau. In von Roy Lichtenstein. Das Motiv,

chen, zumal sich bei den meisten Aloise und Auguste Forestier wie-

Nationalfarben ausgemalt hängt einem Comic aus den Vierzigern

Künstlern diese Frage nicht stellt. derum gehören zu den klassische

sein »Hope« unmittelbar neben entlehnt, ziert auch das Ausstel-

Es ist engagierten Initiativen zu Vertretern der »Art Brut«, wie Jean

einer Version des doppelstöckilungsplakat. Erstaunlich, daß die

verdanken, daß das künstlerische Dubuffet diese Kunstrichtung

gen »Love«, dem es mitsamt dem Plakatkunst in den USA erst des

Potential der Outsider erkannt und nannte, für die er 1975 ein eigenes

schrägen O nachempfunden ist. Ein Anschubs der Kunstindustrie be-

gefördert wird. So hat das Atelier Museum in Lausanne einrichtete.

Kind der Liebe, wenn man so will. durfte, um in Gang und zu ihren ex-

Goldstein in Frankfurt ein ideales Noch bis zum 9. Januar 2011 ist

»Love«, ist 1966 entstanden und zellenten Ergebnissen zu kommen.

Arbeitsumfeld geschaffen und den »die Kunst von besonderen Men-

längst im Pop-Olymp. Eine Miniatur Auch das läßt sich in Rüsselsheim

dortigen Künstlern zu Anerkenschen«, wie es die Kunsthalle Würth

der Skulptur aus Philadelphia spielt verfolgen. Doch paßt es gut zu der

nung im internationalen Kunstbe- formulierte, in der Schirn zu sehen.

als Zierde meines Küchenschranks durch Leihgaben von Hamburger

in etwa die Rolle von Dürers Hasen Kunsthäusern ermöglichten Gutein

Messing auf dem meiner Eltern. Laune-Schau, wenn rund um das

Erstaunlich klare politische State- Event auch Familientage, Musikfements

finden sich in den über zwei ste und Workshops für Kinder und

Stockwerke reichenden Räumen. Jugendliche stattfinden. Der näch-

Robert Rauschenberg weltrettenste am 30. Oktober.

des Earthday, James Rosenquists

trieb verholfen. Dort arbeitet auch

Birgit Ziegert, deren Arbeiten zu

den besten der zeitgenössischen

Outsider Art gehören. Ihre bizarrniedlichen

Fabelwesen und Trolle

sind jetzt in der Schirn zu sehen.

Sie und der 1962 geborene George

Widener sind übrigens die einzigen

zeitgenössischen Künstler der Ausstellung.

Wichtige Wegbereiter für die

heutige Anerkennung der Outsider

Art waren Anfang des 20.

Petra Klaus

Weltenwandler – Die Kunst der Outsider

24-09.2010 – 09.01.2011

Kunsthalle Schirn

www.schirn.de

Opelvillen Rüsselsheim zeigen American Pop-Poster

Love, Peace & Hippieness

Wer alt genug ist, wird in den Rüsselsheimer Opelvillen so

manches Wiedersehen erleben. Auch mit fast Vergessenem.

Weltenwandler – »Outsider-Art« in der Schirn Kunsthalle

Wie George McGovern, Kandidat der US-Demokraten für den

Präsidentenstuhl. Und als Vietnamkriegsgegner politischer

Hoffnungsträger von allem, was Love, Peace and Hippieness

1972 noch hergaben. Ein Hauch von Wie-die-Zeit-vergeht

Der Anglizismus »Outsider Art« ist ein respektvoller und

umweht so manches Exponat der von Beate Kemfert kuratierten

gleichzeitig »hipper« Begriff für eine Kunst, die in ihrer aktuellen Ausstellung. Andere sind verblüffend aktuell.

Spielart auf alle Fälle in Subkultur- und Undergroundkreisen

en vogue ist. »Outsider Art« versammelt ein breites Spektrum

von Künstlern, das von abgeschieden in den Wäldern Finnlands

lebenden Eigenbrötlern bis zu Menschen mit unterschiedlichen

mentalen und psychischen Erkrankungen reicht. Jetzt gibt

die Schirn einen stark historisch orientierten Einblick in diesen

faszinierenden Teil der Kunstwelt.

E

Eigenständig

D

Collagen, die an die Gleichzeitigkeit

von Konsum und Krieg erinnern,

auch Keith Harings kämpferische

Strichmännchen-Statements gegen

Apartheid und zu Aids.

Winnie Geipert

Die Ausstellung läuft bis 28. November

Mittwoch: 10 bis 21 Uhr, Donnerstag bis

Sonntag, sowie am 3. Oktober 10 bis 18 Uhr

www.opelvillen.de

2425kunst.indd 2425kunst.indd 24 24 22.09.2010 15:06:43 2425kunst.indd 2425kunst.indd 25 25 22.09.2010 13:43:53

Termine, Technische Daten 6

Allgemeine Geschäftsbedingungen 7

Alle Formate 8


Zeitschriftenprofil

Strandgut, das älteste Frankfurter Kultur-Magazin, wurde bereits 1980

gegründet. Es informiert über alle neuen Filme, Live-Veranstaltungen,

Theater, Literatur, Ausstellungen und vieles mehr – und enthält die Programme

der führenden Veranstalter im Rhein-Main-Gebiet.

Zeitschriftenkonzept Bestens eingeführtes, renommiertes Frankfurter

Kultur-Magazin

Schwerpunkt Informationen zu Filmen, Theater, Musik, Gastronomie

und Reisen

Druckauflage 33.333 Exemplare (IVW II/2009)

Verbreitete Auflage 32.781 Exemplare (IVW II/2009)

Erscheinungsweise monatlich

Leserprofil Geschlecht 59 % Frauen, 41 % Männer

Altersschwerpunkt 80 % 20–39 Jahre (Ø 34 Jahre)

Bildung 87 % mit Abitur/Hochschule

Familienstand 60 % sind Singles

Haushaltsnetto-

einkommen 35 % mit mehr als 2.500 Euro

(Quelle: verlagseigene Leserbefragung)

Anzahl Vertriebsstellen 474 (IVW II/2009)

Vertriebsstruktur (10/2009)

45 Vorverkaufsstellen/Zentren

45 Live-Veranstalter

12 Theater

16 Kinos

64 Geschäfte

132 Restaurants, Szene-Kneipen

54 Buchhandlungen und Bibliotheken

56 Hotels

50 sonstige Orte wie Verkehrsvereine,

Schulen, Fitness- und Tanzstudios, u.a.

3

Schwerpunkte

Strandgut bietet eine vielfältige Redaktion zu Themen

rund um das kulturelle Leben in unserer Stadt.

Die Kino-, Film- und Theaterseiten sowie der

Musik-Veranstaltungskalender sind Wegweiser durch

das umfangreiche Angebot. Unsere Literatur-, Kunst- und

Klassikseiten erweitern die Themenpalette.

Die »Eßkultur«, eine Sammlung informativer und kurzweiliger

Texte zu den Themen Essen, Trinken, Ernährung sowie Restaurantempfehlungen

bietet unseren Inserenten ein gern gelesenes

Umfeld.

Gelegentliche Reisespecials mit »Tips und Trips« entführen

den Leser in fremde Welten.

Literatur

Aus dem Land der Gauchos und des Rotweins kommt viel Gutes. Fußballer, wie die Hand Gottes.

Saftige Rindersteaks, die unsere Lady Gaga statt eines Bikinis über ihre Schamteile hängt.

ie saß »rittlings« auf dem Brett, Aufstand blieb unten auf der Straße auch wenn sich der Autor die

hatte nur einen Bademantel an, natürlich nicht unbemerkt.

Sprünge wünscht. Ein neugieriger Leib die furchtbare Skurrilität des

ein Päckchen Mate, den mittlerwei- Einigen Kinder, die das kuriose Ge- Leser kommt gar nicht umhin, mal, Lebens in einer Militärdiktatur.

le berühmten südamerikanischen schehen gebannt verfolgten, wurde aus purer Neugierde, zu springen. Hatte Borges selber, als Mönch

Tee, in der Tasche. Die Sonne brann- ein Traum erfüllt. Sie kamen voll auf Und schon kommt er unvermeid- verkleidet, im »Namen der Rose«

te, aber es ging kaum voran. Immer ihre Kosten. Sie sahen, wie sie saglich ins Stolpern. Dieses Stolpern von Umberto Eco die zweite Haupt-

wenn Talita, eine junge attraktive ten, »aber auch alles«. Der Kleinste verweist auf die, etwas vornehm rolle gespielt, so läßt jetzt Marcelo

Frau, zögerlich und zitternd vor bestätigte es noch einmal: »Sie hat- gesagt, »Botschaft« des Buches. Es Figueras »Der Spion der Zeit«

Angst, sich mit den Händen vom te ganz viele Haare«, zwischen den ist der (surrealistische) Zufall. Cor- (Nagel & Kimche Verlag) fünf Junta-

Brett abstieß, gleichsam Zentime- Beinen, versteht sich. Eine nackte tázar verband, wie zur gleichen Zeit, Generäle, die sich ins Privatleben

ter um Zentimeter, kam die ganze Frau, nur den Himmel über sich, nur auf andere Art, sein Kollege, der zurückgezogen hatten, nach dem

waghalsige Konstruktion bedenk- erschien den Kindern als göttlicher Kolumbianer Garcia Marquéz den Eco-Muster über die Wupper gehen.

lich ins Schwanken. Sie schwitzte Anblick. Ebenso erfreulich wie über- lateinamerikanischen Stoff mit eu- Der eine blutet in seinem Garten

und jammerte, fragte sich immer raschend..ropäischen

Erzählformen.

bis auf den letzten Tropfen aus. Ein

wieder laut, ob es nicht gescheiter Über viele Seiten wird diese

Das machte sein Buch damals so anderer treibt tot in seinem mit

gewesen wäre, die Treppen runter, aberwitzig komische Szene von bedeutsam. Seine überquellende Wasser gefüllten Pavillon. Die einzi-

über die Straße, die Treppen hoch Julio Cortázar (1914–1984) im 41. Phantasie macht es – auch heute gen Spuren jeweils: ein Hinweis auf

zu gehen. Gescheiter und schneller. Kapitel seines Romans »Rayuela. noch! – so lesenswert. Die Original- biblische Geschichten. Der Autor

Traveler und Oliveira hatten quer Himmel und Hölle« beschrieben. ausgabe erschien 1974 und schlug bezieht sich übrigens auch auf den

über die allerdings schmale Straße, Dann folgt, S. 308, der Verweis auf seinerzeit wie eine Bombe (nicht Bericht der Kommission, die das

wir würden es Gasse nennen, je- das 148. Kapitel, Seite 618. Dort fin- nur) in Argentinien ein.

spurlose Verschwinden tausender

weils aus ihren Fenstern im dritten det sich von einem gewissen Aulius Ich habe das Buch, das jetzt im Argentinier während der Militärdik-

Stock dicke Bretter geschoben, die Gellius, der Herkunftsnachweis des Suhrkamp Verlag zusammen mit tatur 1976 bis 1983 aufgedeckt hat.

in der Mitte durch eine Seilschlinge Wortes »persona«. So, kreuz und einem Band Erzählungen »Rück- Unmittelbaren Bezug auf diese

zusammengehalten wurden. Um quer, genau wie das alte Kinderspiel kehr aus der Nacht« wieder neu Staatsverbrechen nimmt Félix Bruz-

das Gewicht zu stabilisieren, saßen »Himmel und Hölle«, das man auf herausgekommen ist, vor sage und zone mit »76«, einer kleinen Samm-

sie selbst auf den Enden der Bretter. einem Bein, kreuz und quer hüp- schreibe 29 Jahren das letzte Mal lung von Erzählungen, die eines

Traveler hatte sein Brett zusätzlich fend, spielt, geht es in diesem Buch gelesen. Viele Episoden, darunter gemeinsam haben: Diese Geschich-

noch durch das oberste Fach einer hin und her. Es kann zwar problem- die Tee-Geschichte, sind mir immer ten erzählen von Kindern, deren

Kommode gesteckt. Der ganze los Seite um Seite gelesen werden, noch gegenwärtig. Entsprechend Eltern vermißt sind. Die Militärs ha-

ist auch die Wirkung in Argentinien ben Tausende von Regimegegnern

gewesen. Ein guter Teil der neueren vorzugsweise über dem offenen

argentinischen Literatur geht auf Meer aus Flugzeugen geworfen.

dieses große Vorbild zurück.

Laura Alcoba, 1968 in La Plata ge-

Der andere Stammvater der argenboren, beschreibt in ihrem »Kanintinischen

Literatur ist Jorge Luis chenhaus« (Insel Verlag) ebenfalls

Borges, der »blinde Seher« und die Jahre der Militärdiktatur. Laura

langjährige Direktor der argenti- ist sieben Jahre alt, als ihre Eltern in

nischen Nationalbibliothek, der den Untergrund gehen. Der Vater

schließlich selbst zu einer mythi- wird bald verhaftet. Die Mutter verschen

Figur der Moderne geworden steckt sich zunächst mit der Tochter

ist. Sein Werk ist auf Deutsch, am Rand der Stadt. Dort betreiben

gebunden und als Taschenbuch, sie, als Kaninchenfarm getarnt, eine

präsent. Jetzt hat der Hanser Verlag illegale Druckerei. Der Blickwinkel

neu entdeckte, bislang unveröffent- des kleinen Mädchens läßt das

lichte Essays herausgebracht: »Ein Terrorregime der Militärs in noch

ewiger Traum«.

grellerem Licht erscheinen.

26 | Strandgut 10/2010

Argentinien als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2010- Ein Streifzug von Martin Lüdke

Am besten mit den Besten anfangen

Vor allem aber gute, beste Bücher. Fangen wir mit den Besten an.

S

Neue Stimmen der türkischen Literatur:

Donnerstag, 07.10.2010, 20.30 Uhr

Buchpremiere

Jale Sancak : »Die Stadt

der verlorenen Lieder.

Literarische Streifzüge

durch Istanbul«.

Eintritt: € 5,–

Buchladen & Café

Berger Straße 18,

60316 Frankfurt am Main

� Buchladen: 44 87 38

� Café: 44 79 89

Der 1959 in Buenos Aires geborene

Schriftsteller Alan Pauls, 2009 mit

seinem Roman »Die Vergangen-

heit« erstmals ins Deutsche übersetzt

(Klett-Cotta Verlag), hat mit

seinem neuen Buch »Geschichte

der Tränen« rechtzeitig zur Buchmesse

gezeigt, daß man sich nicht

nur von Cortazar oder von Borges

herleiten kann, sondern, wie er,

auch von beiden zugleich.

Sein kleiner Superheld, dem später

die Tränen versiegen werden,

demonstriert damit am eigenen

Samanta Schweblin, 1978 in Buenos

Aires geboren, erzählt in ihren

Geschichten über »Die Wahrheit

2628literatur.indd 2628literatur.indd 26 26

23.09.2010 09:54:26

der Zukunft« (Suhrkamp Verlag)

ebenfalls von einem jungen Mädchen,

das seine Eltern mit bizarren

Eßgewohnheiten überrascht. Sie

(fr)ißt lebendige Vögel.

Die literarische Herkunft von

Samanta Schweblin wird von der

argentinischen Kritik an (na wen

wohl?) Julio Cortázar und Jorge Luis

Borges festgemacht. Der Kreis hat

sich geschlossen. Wer etwas über

die argentinische Literatur erfahren

will, wo sie herkommt, wo sie hingeht,

der muß mit den beiden Großen

anfangen. Danach kann er sich

getrost, ohne die Orientierung zu

verlieren, treiben lassen durch das

ganze Meer der Neuerscheinungen.

Er stößt dabei vielleicht auf Fabián

Casas’ Erzählungen »Das Lob der

Trägheit« und »Die Panikveteranen«

(Rotbuch Verlag), das heißt

auf die Geschichte von jungen Leute

aus den neunziger Jahren, die mit

guten Gründen davon ausgehen,

daß sie den kommenden Frühling

zwar »zusammen«, aber »hinter

Gittern« erleben würden. Diese

Generation spürt, daß ihre Zukunft

bereits hinter ihnen liegt. Casas

erzählt lapidar, aber einfühlsam ihr

Schicksal.

Fabián Casas: Lob der Trägheit gefolgt

von Die Panikveteranen.

Zwei Erzählungen. Aus dem Spanischen

von Timo Berger.

Rotbuch Verlag, Berlin 2010, 125 S., 14,95 €

Samanta Schweblin: Die Wahrheit über

die Zukunft. Erzählungen.

Aus dem Spanischen von Angelica Ammar,

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, 132 S.,

19,80 €

Laura Alcoba: Das Kaninchenhaus.

Roman.

Übersetzt von Angelica Ammar, Insel Verlag,

Berlin 2010, 119 S., 14,90 €

Félix Bruzzone: 76.

Aus dem Spanischen von Markus Jakob, Berenberg

Verlag, Berlin 2010, 144 S., 19 €

Marcelo Figueras: Der Spion der Zeit.

Roman. Aus dem Spanischen von Sabine

Giersberg. Nagel & Kimche Verlag, Zürich,

2010, 282 S., 19,90 €

Alan Pauls: Geschichte der Tränen.

Roman.

Aus dem Spanischen von Christian Hansen.

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2010, 143 S.,

17,95 €

Julio Cortázar: Rayuela.

Himmel und Hölle. Roman.

Aus dem Spanischen von Fritz Rudolf Fries.

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, 650 S., 14 €

Julio Cortázar: Rückkehr aus der Nacht.

Erzählungen.

Aus dem Spanischen von Rudolf Wittkopf.

Mit einem Nachwort von Clemens Meyer.

Suhrkamp

Verlag, Berlin 2010, 250 S., 8,50 €

Jorge Luis Borges:

Ein ewiger Traum. Essays.

Herausgegeben und aus dem Spanischen

übersetzt von Gisbert Haefs. Hanser Verlag,

München 2010, 294 S., 21,50 €

Lesungen

25 JAHRE

HESSISCHES LITERATURFORUM

Stefanie Menzinger, Jan-Volker Röhnert und

Franziska Wilhelm sprechen über die Bedeutung

des Wettbewerbs in ihrem Leben und

lesen aus ihrem Werk. Befragt werden sie

von Eva Demski.

Hessisches Literaturforum im Mousonturm,

Waldschmidtstr. 4, 01.10.2010, 20:00

www.hlfm.de

ARD-RADIONACHT DER BÜCHER

Live in und aus dem hr-Sendesaal stellen

Autoren und Autorinnen im Rahmen der

Frankfurter Buchmesse ihre aktuellen Neuerscheinungen

vor. Mit dabei in diesem Jahr:

Thomas Hettche, Jasmin Tabatabai, Martin

Mosebach, Roger Willemsen, Bernhard Sinkel

und viele andere.

hr-Sendesaal, Bertramstraße 8,

08.10.2010, 20:05

www.hr-online.de

BEST OF KLUFTI

mit Michael Kobr und Volker Klüpfel

mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Studio, 06.

+ 07.10.2010, 20:00

www.mousonturm.de

BULGARISCHER AUTORENABEND

mit Viktor Paskow, Vladislav Todorov, Dimitar

Atanassow und Bozhana Apostolowa

Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186,

20.10.2010, 20:30

www.romanfabrik.de

CRIME TIME

Thriller-Lesung mit Regina Nössler & Litt

Leweir

Buchladen Oscar Wilde, Alte Gasse 51,

07.10.2010, 20:00

www.oscar-wilde.de

FRANZ DOBLER: LETZTE STORIES

26 Geschichten für den Rest des Lebens

Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186,

19.10.2010, 20:30

www.romanfabrik.de

JONATHAN FRANZEN: FREIHEIT

Schauspiel Frankfurt, 08.10.2010, 19:30

www.literaturhaus-frankfurt.de

GÜNTER GRASS: GRIMMS WÖRTER

Lesung im Rahmen der Herbsttagung 2010

der Deutschen Akademie für Sprache und

Dichtung

Centralstation, Im Carree, 21.10.2010, 19:00

www.centralstation-darmstadt.de

HARRY ROWOHLT & FRANK SCHULZ

lesen und erzählen aus ihren Werken: Szenen

und Kolumnen, im Duett und solo, mit

Aus- und Abschweifungen.

mousonturm, Waldschmidtstr. 4,

09.10.2010, 20:00

www.mousonturm.de

HERTA MÜLLER: ATEMSCHAUKEL

Moderation: Felicitas von Lovenberg

Schauspiel Frankfurt, 07.10.2010, 19:30

www.literaturhaus-frankfurt.de

LANGE LESENACHT MIT BUFFET

Im Rahmen der Lesenacht stellen 6 Autoren

ihre aktuellen Bücher vor, mit Pierre Dietz,

Guido Schmidt, Michael Schulze von Glaßer,,,

Lucio Urtubia und Siegbert Wolf Gustav

Landauer.

Cafe ExZess, Leipziger Str. 91,

09.10.2010, 19:00

www.gegenbuchmasse.de

JALE SANCAK : »DIE STADT

DER VERLORENEN LIEDER

Literarische Streifzüge

durch Istanbul

Buchladen & Café Ypsilon, 07.10.2010, 20:30

www.y-buchladen.de

Literaturhaus Frankfurt

Schöne Aussicht 2, 60311 Ffm

Telefon: 0 69/75 61 84 0

Fax: 0 69/75 61 84 20

Programm Oktober 2010

Strandgut 10/2010 | 27

Literatur

Restaurant Goldmund

im Literaturhaus

Mo – Fr 12 bis 24 Uhr

Samstag 18 bis 24 Uhr

Sonntag: Ruhetag

Tel: 0 69/210 85 985

Anfahrt:

S1-6,8,9 »Ostendstraße«,

StraBa 14 »Hospital

zum heiligen Geist«,

Bus 30, 36 »Schöne Aussicht«

Parken: Tiefgarage

»Bildungszentrum Ostend«,

Sonnemannstraße 13

Karten: Vorverkauf über

unsere Webseite

www.literaturhaus-Frankfurt.de

05.10. Die LiBeraturpreisträgerin 2010 – Eintritt € 7,- / 4,–

20.30 h Claudia Piñeiro

Moderation: Thomas Brückner

Lesung der deutschen Texte: Birgitta Assheuer

Übersetzung: Kirsten Brandt

06.10.–08.10.2010

ab 17.00 h OPEN BOOKS Eintritt frei

Sascha Lobo, Andreas Maier,

Alain Claude Sulzer u. a.

07.10. Im Schauspiel Frankfurt Eintritt € 16,- / 8,–

19.30 h Herta Müller: Atemschaukel

Moderation: Felicitas von Lovenberg

08.10. Im Schauspiel Frankfurt Eintritt € 16,- / 8,–

19.30 h Jonathan Franzen: Freiheit

09.10. OPEN PARTY Eintritt € 3,–

21.00 h Mit u. a. Charlotte Brombach,

Karsten Kredel, Jörg Sundermeier,

Petra Wittrock & Oliver Vogel

Moderation und Resident-DJ: Klaus Walter

14.10. Schweizer Buchpreis 2010 – Eintritt € 5,- / 3,–

20.00 h Drei Nominierte

Moderation: Florian Balke

19.10. Renate Lingor Eintritt € 7,- / 4,–

20.00 h Wie der Fußball auszieht …

Gespräch: Daniel Meuren

21.10. Hans-Jürgen Syberberg Eintritt € 12,- / 8,–

20.00 h und Thomas Hettche

Kunst und Leben

26.10. Im Angesicht des Verbrechens – Eintritt € 9,- / 6,–

20.00 h Mini-Serie ganz groß

Rolf Basedow und Marie Bäumer

Gespräch: Hauke Hückstädt

27.10. Kai Meyer Eintritt € 5,- / 3,–

19.00 h Der Mythos lebt weiter – Arkadien brennt

Ab 14 Jahren

2628literatur.indd 2628literatur.indd 27 27

23.09.2010 09:55:57


Preise

Preisliste Regionaltarif

Euro s/w 2c/3c 4c

1/1 1.410 1.750 2.370

1/2 750 1.010 1.310

1/3 550 750 910

1/4 390 510 690

1/8 210 260 360

1/16 120 150 190

mm-Preise bei Spaltenbreite (Stopper)

45 mm 2,10 2,60 3,40

60 mm 2,80 3,45 4,55

30 mm 1,45 1,75 2,30

Neu! Logo-Anzeigen im Abonnement

Euro pro Ausgabe* s/w 4c

6 × 20 mm 39 59

12 × 20 mm 35 55

6 × 30 mm 49 69

12 × 30 mm 45 65

* Bei Spaltenbreite 45 mm

Unter Ihrem Firmenlogo/Ihrer Anzeige können

Sie außerdem bis zu vier Zeilen kostenfrei über

Ihr Unternehmen veröffentlichen.

4

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Rabatte (Bei Abnahme innerhalb von 12 Monaten)

Malstaffel Mengenstaffel

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6 Anzeigen 8 % 6 Seiten 9 %

9 Anzeigen 10 % 9 Seiten 11 %

12 Anzeigen 12 % 12 Seiten 13 %

Mittlervergütung 15 % AE

Beilagen

Bis 20 g je 1.000 65 €

Bis 50 g je 1.000 80 €

Beihefter

Bis 20 g je 1.000 60 €

Bis 50 g je 1.000 75 €

Beikleber (Nur in Verbindung mit einer Basis-Anzeige)

Postkarte je 1.000 48 €

Sonstige Anfrage

Preise & Zahlung

Preise in Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Alle Rechnungen sind sofort und ohne Abzug fällig.

Bei Vorkasse oder Abbuchung gewähren wir 2 % Skonto.

Plazierungen

Plazierungswünsche, deren Erfüllung Auftragsbestand teil

sind, bedingen Zuschläge. Preis auf Anfrage.


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Kleinanzeigen, Ausstellungen, Lesungen, Musik

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Monat Anzeigenschluß DU-Schluß Erscheinung

Januarheft 14.12. 16.12. 22.12.

Februarheft 19.01. 21.01. 27.01.

Märzheft 16.02. 18.02. 24.02.

Aprilheft 16.03. 18.03. 24.03.

Maiheft 15.04. 18.04. 26.04.

Juniheft 18.05. 20.05. 26.05.

Juliheft 15.06. 17.06. 23.06.

Augustheft 18.07. 20.07. 26.07.

Septemberheft 17.08. 19.08. 25.08.

Oktoberheft 20.09. 22.09. 27.09.

Novemberheft 19.10. 21.10. 27.10.

Dezemberheft 17.11. 21.11. 24.11.

6

Technische Daten

Druckverfahren

Rollenoffset

Farben

Euroskala

Datenanlieferung

Druckoptimierte PDF, TIF, JPG

Datenträger

CD

Farbmodell

CMYK

Cromalin

Europa-Standard

(verbindlicher Farbandruck muß mitgeliefert werden)

Beschnittzugabe

4 mm je Kante

N

Wer wird Milliardär?

»Wall Street: Geld schläft nicht« von Oliver Stone

eue Finanzkrise, neuer Oliver-

und Luxusamüsements am Ende

Stone-Film. In »Wall Street:

der Verlust von Menschen, die sie

Geld schläft nicht« geht es wie im

nicht mit Geld kaufen können. Ih-

ersten Teil um Männer in dunklen

nen dabei zuzuschauen, vor allem

Anzügen, die Milliarden Dollars

diesem in seiner Hintergründigkeit

bewegen. Alle aktuellen Proble-

unglaublich faszinierenden Gorme

sind geschickt eingearbeitet,

don Gekko alias Michael Douglas,

etwa die Geschichte des Hedge-

macht den Reiz des Films aus.

Fonds-Managers John Paulson, der

mithalf, diverse Schrottpapiere zu Fernsehapparat ab und feuert die

einem Fonds zusammenzustellen, Fernbedienung in die Ecke.

um anschließend massiv auf fal- Gordon Gekko scheint einige Jahre

lende Kurse zu spekulieren (»short« nach seinem Gefängnisaufenthalt

zu gehen). Die Dummen waren die zu einem geläuterten Fachmann

Käufer der Fonds-Anteile, unter an- mutiert zu sein. Gerade rechtzeitg

derem die deutsche IKB-Bank. zur aktuellen Finanzmarktkrise hat

Drehbuchautor Allen Loeb kom- er ein Buch geschrieben, das er perbiniert

nun die Gaunerstücke aus sönlich vorstellt. Der Film legt ihm

der Finanzszene mit einer unglück- Warren Buffets Spruch, Zertifikate

lichen Vater-Tochter-Beziehung auf amerikanische Hypotheken

und einer Liebesgeschichte, die zu seien »Massenvernichtungswaf-

scheitern droht. Als der sichtlich fen«, in den Mund. Der legendäre

mitgenommen ausschauende Investor selbst spricht von einem

Gekko aus dem Gefängnis ent- »economic Pearl Harbor«.

lassen wird (Michael Douglas Jake nimmt Kontakt mit Gekko

erinnert an seine Rolle in »Wonder auf und versucht die Tochter mit

Boys«), bekommt er seine goldene ihrem Vater zu versöhnen. Daß

Geldklammer »ohne Geld« (der diese Bemühungen bei einem

Gefängniswärter macht die erste Charaktertypus wie Gekko nicht

witzige Bemerkung im Film) zurück reibungslos funktionieren und die

und draußen wartet niemand auf Verlobung an den Rand des Schei-

ihn. Seine herangewachsene Tochterns bringen werden – ebenso wie

ter Winnie (Carrey Mulligan) will die unsauberen Machenschaften

nichts von ihm wissen – und auch der Finanzhaie die Wirtschaftswelt

nichts von Wall Street. Dennoch an den Rand des Zusammenbruchs

ist sie mit dem Börsenhändler Jake gebracht haben, ist der dramaturgi-

Moore (Shia Labeouf) liiert, der sich sche Motor des Films.

allerdings auf Aktien alternativer Bei all seiner Freude am spannen-

Energie-Unternehmen spezialisiert den Erzählen und eindrucksvollen

hat. Ein Teil der gemeinsamen Woh- Bildideen (beispielsweise Kursvernung

gleicht einem Börsenbüro, läufe über die Hochhaus-Silhouette

und morgens läuft, kaum daß Jake von New York zu legen) bleibt Oliver

aufgewacht ist, der Finanzsender Stone ein Moralist: Wegen ihrer

CNBC. Als dort ein Interview mit Geldgier oder der Faszination des

dem wieder in alter Frische auf- Spiels, wie es Gekko einmal erklärt,

tretenden Gekko gesendet wird, droht den »Börsenspielern« in ihrer

schaltet die Tochter kurzerhand den Welt der Computerbildschirme

»Den beiden Brüdern ist ein

kleines humoristisches

Kinojuwel gelungen.«

Positif

Claus Wecker

AB AB 14.10. 14.10. IM IM KINO KINO MAL MAL SEH‘N SEH‘N UND UND ORFEO‘S ORFEO‘S ERBEN! ERBEN!

p

»Wirklich wie eine gelungene

Mischung aus Aki Kaurismäki, Jim

Jarmusch und Robert Bresson.«

Variety

Strandgut 10/2010 | 5

Film

Michael Douglas ist – ebenso

wie sein Vater Kirk – einer der

markantesten amerikanischen

Schauspieler und durch die

Rolle des Gordon Gekko aus

»Wall Street« unsterblich

geworden. Hollywood hat

seinen grandiosen Auftritt

denn auch mit einem Oscar

belohnt. Gordon Gekko ist

der Inbegriff des geldgierigen

Börsenhais, ein Insider, der

nur investierte, wenn er

Vorabinformationen hatte.

Dafür wanderte er ins

Gefängnis. Jetzt meldet er sich

in einer Fortsetzung von Oliver

Stones Börsen-Saga zurück,

in einer Finanzwelt, die von

neuen Akteuren in mächtigen

Investment-Banken beinahe in

den Kollaps geführt wurde.

WALL STREET: GELD SCHLÄFT NICHT

(Wall Street: Money Never Sleeps)

von Oliver Stone, USA 2010, 134 Min.

mit Carey Mulligan, Shia LaBeouf,

Charlie Sheen, Michael Douglas,

Josh Brolin, Susan Sarandon

Drama

Start: 21.10.2010

★★★★✩

0407film.indd 0407film.indd 55 23.09.2010 09:18:26

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Läßt der Verlag eine ihm hierfür gestellte angemessene Nachfrist verstreichen oder ist die

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Geschäftsverkehr haftet der Verlag darüber hinaus auch nicht für grobe Fahrlässigkeit von

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Fahrlässigkeit auf den voraussehbaren Schaden bis zur Höhe des betreffenden Anzeigenentgelts

beschränkt. Reklamationen des Auftraggebers müssen – außer bei nicht offensichtlichen

Mängeln – innerhalb von vier Wochen nach Eingang von Rechnung und Beleg geltend

gemacht werden.

10. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die

Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge. Der Verlag berücksichtigt

alle Fehlerkorrekturen, die ihm innerhalb der bei der Übersendung des Probeabzuges

gesetzten Frist mitgeteilt werden.

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tatsächliche Abdruckhöhe der Berechnung zugrunde gelegt.

12. Falls der Auftraggeber nicht Vorauszahlung leistet, wird die Rechnung sofort, möglichst aber

vierzehn Tage nach Veröffentlichung der Anzeige übersandt. Die Rechnung ist sofort rein

netto zu bezahlen, sofern nicht im einzelnen Fall eine andere Zahlungsfrist oder Vorauszahlung

vereinbart ist.

13. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden Zinsen sowie die Einziehungskosten berechnet.

Dem Auftraggeber bleibt jedoch der Nachweis eines wesentlich geringeren Schadens vorbehalten.

Der Verlag kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des laufenden Auftrages

bis zur Bezahlung zurückstellen und für die restlichen Anzeigen Vorauszahlung verlangen. Bei

Vorliegen eines begründeten Zweifels an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers ist der Verlag

berechtigt, auch während der Laufzeit eines Anzeigenabschlusses das Erscheinen weiterer

Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung

des Betrages und von dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu

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14. Der Verlag liefert mit der Rechnung auf Wunsch einen Anzeigenbeleg. Je nach Art und

Umfang des Anzeigenauftrages werden Anzeigenausschnitte, Belegseiten oder vollständige

Belegnummern geliefert. Kann ein Beleg nicht mehr beschafft werden, so tritt an seine Stelle

eine rechtsverbindliche Bescheinigung des Verlages über die Veröffentlichung und Verbreitung

der Anzeige.

15. Kosten für die Anfertigung nicht als druckfähige Offsetfilme ausgelieferter Vorlagen und

Zeichnungen sowie für vom Auf-traggeber gewünschte oder zu vertretende erhebliche Änderungen

ursprünglich vereinbarter Ausführungen hat der Auftraggeber zu tragen.

16. Aus einer Auflagenminderung kann bei einem Abschluß über mehrere Anzeigen kein

Anspruch auf Preisminderung hergeleitet werden.

17. Druckunterlagen werden nur auf besondere Anforderung an den Auftraggeber zurückgesandt.

Die Pflicht zur Aufbewahrung endet drei Monate nach Ablauf des Auftrages.

18. Erfüllungsort ist Sitz des Verlages. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen

des öffentlichen Rechts oder bei öffentlich-rechtlichem Sondervermögen ist bei Klagen

Gerichtsstand der Sitz des Verlages. Ist der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt des Auftraggebers,

auch bei Nicht-Kaufleuten, im Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt oder hat

der Auftraggeber nach Vertragsabschluß seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aus

dem Geltungsbereich des Gesetzes verlegt, ist als Gerichtsstand der Sitz des Verlages vereinbart.

Zusätzliche Geschäftsbedingungen des Verlages

a) Der Verlag wendet bei Entgegennahme und Prüfung der Anzeigentexte die geschäftsübliche

Sorgfalt an, haftet jedoch nicht, wenn er vom Auftraggeber irregeführt oder getäuscht

wird. Durch Erteilung eines Anzeigenauftrages verpflichtet sich der Inserent, die Kosten

der Veröffentlichung einer Gegendarstellung, die sich auf tatsächliche Behauptungen der

veröffentlichten Anzeigen bezieht, zu tragen, und zwar nach Maßgabe des jeweils gültigen

Anzeigentarifs.

b) Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für den Inhalt und die rechtliche Zulässigkeit

der für die Insertion zur Verfügung gestellten Text- und Bildunterlagen. Dem Auftraggeber

obliegt es, den Verlag von Ansprüchen Dritter freizustellen, die diesen aus der Ausführung

des Auftrages, auch wenn er nicht rechtzeitig sistiert wurde, gegen der Verlag erwachsen. Der

Verlag ist nicht verpflichtet, Aufträge und Anzeigen daraufhin zu prüfen, ob durch sie Rechte

Dritter beeinträchtigt werden. Erscheinen nicht rechtzeitig sistierte Anzeigen, so stehen auch

dem Auftraggeber daraus keine Ansprüche gegen den Verlag zu. Der Auftraggeber hält den

Verlag auch von allen Ansprüchen aus Verstößen gegen das Urheberrecht frei.

c) Abbestellungen müssen schriftlich erfolgen. Bei Abbestellungen einer Anzeige kann der

Verlag die entstandenen Satzkosten berechnen.

7

d) Fälle höherer Gewalt wie auch vom Verlag unverschuldete Arbeitskampfmaßnahmen

entbinden den Verlag von der Verpflichtung auf Erfüllung von Aufträgen und Leistung von

Schadensersatz.

e) Bei fernmündlichen Anzeigen, Termin- und Ausgabenänderungen, Textkorrekturen und Abbestellungen

übernimmt der Verlag für Übermittlungsfehler keine Haftung.

f) Ansprüche bei fehlerhaften Wiederholungsanzeigen sind dann ausgeschlossen, wenn der

Werbungtreibende die Möglichkeit hatte, vor Drucklegung der nächstfolgenden Anzeige auf

den Fehler hinzuweisen. Der Vergütungsanspruch des Verlages bleibt unberührt.

g) Der Werbungtreibende hat rückwirkend Anspruch auf den seiner tatsächlichen Abnahme von

Anzeigen innerhalb Jahresfrist entsprechenden Nachlaß, wenn er zu Beginn der Frist einen

Auftrag abgeschlossen hat, der aufgrund der Preisliste zu einem Nachlaß von vornherein

berechtigt. Der Anspruch auf rückwirkenden Nachlaß erlischt, wenn er nicht innerhalb eines

Monats nach Ablauf der Jahresfrist geltend gemacht wird.

h) Das Stornieren von Anzeigenschaltungen ist nur durch schriftliche Mitteilung an den Verlag

möglich. Diese Mitteilung muß bei Farbanzeigen spätestens neun Wochen, bei Schwarz/

Weiß-Anzeigen spätestens sieben Wochen vor dem Anzeigenschluß der jeweiligen Ausgabe

eintreffen. Spätere Stornos sind nicht mehr möglich. Bei Abschlüssen mit einer Laufzeit zwischen

sechs und elf Ausgaben erhöht sich die Stornofrist auf drei Monate vor Anzeigenschluß,

bei Abschlüssen mit einer Laufzeit von zwölf und mehr Ausgaben gilt eine Stornofrist von

fünf Monaten zum Anzeigenschlußtermin. Für stornierte Anzeigen wird eine Stornogebühr

in Höhe von 35 % des Anzeigenpreises fällig. Außerdem werden die Abschlußrabatte gemäß

der Preisliste auf die tatsächliche Abnahmemenge reduziert und für alle weiteren Anzeigen

im Rahmen dieses Abschlusses zugrunde gelegt. Für die bereits abgerechneten Anzeigen des

Abschlusses wird der zuviel gewährte Rabatt vom Verlag nachbelastet.

i) Der Verlag behält sich das Recht vor, für Anzeigen in Verlagsbeilagen, Sonderveröffentlichungen

und Kollektiven Sonderpreise festzulegen. Er behält sich ferner das Recht vor, die Berichtigung

(Gutschriften, Nachberechnungen) fehlerhafter Auftragsabrechnungen innerhalb von

sechs Monaten nach Rechnungsstellung vorzunehmen.

j) Die Werbungsmittler und Werbeagenturen sind verpflichtet, sich in ihren Angeboten, Verträgen

und Abrechnungen mit den Werbungtreibenden an die Preisliste des Verlages zu halten.

Die vom Verlag gewährte Mittlungsvergütung darf an die Auftraggeber weder ganz noch

teilweise weitergegeben werden.

k) Persönliche Haftung des Vertreters eines Auftraggebers: Ist der Auftraggeber eine juristische

Person, ein im übrigen beschränkt Haftender (z.B. GmbH), so haftet gegenüber dem Verlag

der für diesen Auftraggeber Zeichnende persönlich wie ein Bürge, der auf die Einrede der

Vorausklage verzichtet hat.

l) Datenschutz: Gemäß § 26 Bundesdatenschutzgesetz weisen wir darauf hin, daß im Rahmen

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m) Für die Rechtzeitigkeit der Anlieferung und die Richtigkeit des Inhalts digitaler Druckunterlagen

haftet der Auftraggeber. Der Verlag hat gegenüber dem Auftraggeber Vorsatz und grobe

Fahrlässigkeit zu vertreten. Der Auftraggeber versichert, über sämtliche Rechte zu verfügen,

die für die Verbreitung der überlassenen Dateien, deren Textinhalt, Bildelemente, Fotos und

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Der Auftraggeber stellt den Verlag von allen Ansprüchen, einschließlich der Kosten

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Heft 220 mm × 297 mm

4 Spalten à 44 mm

Beschnittzugabe 4 mm je Kante

(ist in den ang. Maßen nicht enthalten)

Satzspiegelformat

Anschnittformat

Satzspiegelformat

Anschnittformat

Satzspiegelformat

Anschnittformat

1/1 Seite 3/4 Seite, hoch

190 × 270

220 × 297

190 × 195

220 × 210

126 × 270

146 × 297

190 × 174

220 × 189

93 × 270

112 × 297

1/2 Seite, quer 1/3 Seite, hoch 1/3 Seite, quer 1/4 Seite, hoch 1/4 Seite, quer 1/4 Seite, eck

190 × 133

220 × 144

145 × 270

162 × 297

61 × 270 190 × 88 45 × 270 190 × 65 93 × 133

1/8 Seite, hoch 1/8 Seite, quer 1/16 Seite, hoch 1/16 Seite, quer

3/4 Seite, quer 2/3 Seite, hoch 2/3 Seite, quer 1/2 Seite, hoch

45 × 133 93 × 65 45 × 65 93 × 32

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