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A. Natürliche Personen

kommen des Steuerpflichtigen der vorhergehenden drei Jahre çbersteigen. Die

Regelung ist als Minderung der Einkommensteuerprogression gedacht und wird in

folgender Weise angewandt: Ü der außergewæhnlichen Einkçnfte wird zum steuerpflichtigen

Einkommen des Steuerpflichtigen in dem betreffenden Jahr hinzuaddiert;

die diesem Ü der außergewæhnlichen Einkçnfte entsprechende

çberschçssige Einkommensteuer wird mit vier multipliziert, um die gesamte Einkommensteuer

auf die außergewæhnlichen Einkçnfte zu erhalten. Dasselbe Wahlrecht

besteht unabhångig von ihrer Hæhe bei erwirtschafteten, aber noch nicht

vereinnahmten Ertrågen (d. h. Ertråge, die im Allgemeinen regelmåßig gezahlt

werden, aber aus Grçnden, die sich dem Einfluss des Steuerpflichtigen entziehen,

in einem Folgejahr gezahlt wurden, z. B. aus dem Ausland nicht transferierbare

Ertråge).

b) Steuerbefreiungen

Wichtige Steuerbefreiungen umfassen, abhångig von verschiedenen Bedingungen:

– Vergçtung fçr Ûberstunden (fi Rz. 12),

– bestimmte Entlassungsabfindungen und Ruhestandszahlungen,

– Einkçnfte aus nichtselbståndiger Tåtigkeit von Schçlern und Studenten unter 25

Jahren bis zu einer bestimmten Hæchstgrenze,

– bestimmte Pensionen und Renten (fi Rz. 15 ff.) und

– bestimmte Zinszahlungen und Veråußerungsgewinne (fi Rz. 31 ff.).

3. Einkçnfte aus nichtselbståndiger Arbeit

a) Gehålter

Einkçnfte aus nichtselbståndiger Arbeit unterliegen der Einkommensteuer mit

progressivem Steuersatz (fi Rz. 54 ff.) und auch Sozialabgaben (CSG und CRDS,

fi Rz. 72 ff.). Sozialversicherungsbeitråge (fi Rz. 76 ff.) werden im Allgemeinen

vom Arbeitgeber an der Quelle einbehalten. Seit dem 1.10.2007 ist die Vergçtung

fçr Ûberstunden von Arbeitnehmern unter bestimmten Bedingungen von der Einkommensteuer

und den Sozialversicherungsbeitrågen (fi Rz. 76 f.) befreit.

Einkçnfte aus nichtselbståndiger Tåtigkeit schließen Gehålter, Provisionen und

alle im Zusammenhang mit Anstellungsverhåltnissen stehenden Gratifikationen

ebenso ein wie Sachzuwendungen. Um das steuerpflichtige Einkommen zu ermitteln,

wird zunåchst das Gesamtbruttoeinkommen um die abzugsfåhigen Sozialversicherungsbeitråge

gemindert (fi Rz. 76 f.). Vom Ergebnis darf der Steuerpflichtige

einen Grundabzug von dem hæheren der beiden folgenden Betråge vornehmen:

– tatsåchlich nachgewiesene Aufwendungen oder

– ein Pauschalbetrag i. H. v. 10 % des Ergebnisses,

mindestens 396 EUR und hæchstens 13 328 EUR (im Jahr 2007).

Schließlich wird das verbleibende Einkommen noch einmal um die abzugsfåhigen

CSG (fi Rz. 73) vermindert.

62. Erg.-Lfg./Januar 2008 Frankreich/Seite 7

Leseprobe Seite 20

Länderdarstellungen/EU

Frankreich C

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