Die Stollfuß Praxishandbücher. Sie sind online! - Stollfuß Medien

stollfuss

Die Stollfuß Praxishandbücher. Sie sind online! - Stollfuß Medien

A. Natürliche Personen

Zu Einkommensteuerzwecken besteht die Bemessungsgrundlage aus Einkçnften

nach Abzug von Sozialversicherungsbeitrågen (fi Rz. 76 f.), vermindert um einen

Abzug i. H. v. 10 % mit einem Minimum i. H. v. 352 EUR und einem Maximum i. H. v.

3 3446 EUR je Haushalt (im Jahr 2007).

Durch Beitråge erworbene Ertrags-Leibrenten unterliegen nur teilweise der Einkommensteuer.

Der zu versteuernde Anteil variiert, abhångig vom Lebensalter des

Empfångers zum Zeitpunkt des Rentenbeginns, wie folgt:

– 70 %, wenn der Empfånger unter 50 Jahren ist,

– 50 %, wenn er 50 bis 59 Jahre ist,

– 40 %, wenn er 60 bis 69 Jahre ist oder

– 30 %, wenn er 70 Jahre oder ålter ist.

Der zu versteuernde Teil berechtigt den Empfånger nicht zur Geltendmachung des

Grundabzugs (fi Rz. 13).

Zur Abzugsfåhigkeit der Sozialversicherungsbeitråge fi Rz. 76 f.

d) Entgelte leitender Angestellter

Das dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats und den Mitgliedern des Direktoriums

einer Aktiengesellschaft (SA) zugeflossene Entgelt wird als Gehalt (fi Rz. 12)

qualifiziert. Das den Mitgliedern des Verwaltungsrats oder des Aufsichtsrats gezahlte

Entgelt fållt dagegen in die Einkunftsart Kapitalvermægen.

An Geschåftsfçhrer von Gesellschaften mit beschrånkter Haftung gezahlte Entgelte

werden i. d. R. als Gehalt besteuert. Geschåftsfçhrer, die allein oder gemeinsam

mehr als 50 % des Stammkapitals besitzen, fallen jedoch unter eine andere

Einkunftsart. Die Entgelte werden wie „Gehålter“ besteuert (fi Rz. 12 f.).

4. Gewerbliche und freiberufliche Einkçnfte

a) Gewerbliche Einkçnfte

Die Einkunftsart der gewerblichen Einkçnfte umfasst hauptsåchlich Gewinne aus:

– industrieller, kaufmånnischer und handwerklicher Tåtigkeit,

– Immobiliengeschåften von gewerbsmåßigen Immobilienhåndlern (fonds de

commerce) und

– aus der Vermietung bzw. Verpachtung von mæblierten Wohnungen und Geschåftsråumen.

Aufwendungen zur Erzielung und Erhaltung von steuerpflichtigen gewerblichen

Einkçnften sind im Allgemeinen abzugsfåhig. Eine Anzahl anderer Freibetråge

und Steuerermåßigungen sind vorhanden, z. B. fçr Investitionen in bestimmten

Gebieten oder Abschnitten und fçr die Neugrçndung von Unternehmen.

Gewerbliche Einkçnfte unterliegen dem gewæhnlichen progressiven Einkommensteuersatz

(fi Rz. 54 ff.) und den Sozialsteuern (CSG und CRDS, fi Rz. 72 ff.). Ist der

Steuerpflichtige kein Mitglied eines der offiziellen Buchfçhrungszentren, das seine

Bçcher fçhrt und kontrolliert, wird das steuerpflichtige Einkommen bei der Einkommensteuerberechnung

mit dem Faktor 1,25 multipliziert.

62. Erg.-Lfg./Januar 2008 Frankreich/Seite 9

Leseprobe Seite 22

Länderdarstellungen/EU

Frankreich C

17

18

19

20

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine