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Die Marketingpublikation der Bank Vontobel Europe AG für Anlage- und Hebelprodukte Februar 2013 – Ausgabe Deutschland

Luxusgüter –

»Lifestyle of the

rich and famous«

Markt im Fokus, Seite 6

Wie handelt man

strukturierte Produkte?

Know-how, Seite 12

Swissness im Portfolio

Investmentidee, Seite 14


2 mehrwert Februar 2013 Inhaltsverzeichnis

»Es ist ein absolutes Prestige, die Uhr

im Herkunftsland ›Helvetien‹ gekauft

zu haben.«

Markus Baumgartner, Verkaufsleiter der Beyer Chronometrie AG

an der Zürcher Bahnhofstraße

3 Editorial

4 Marktbericht

Aktuelle Entwicklungen an

den Kapitalmärkten

6 Markt im Fokus

Luxusgüter – »Lifestyle of the

rich and famous«

9 Interview

zum Thema Luxusgüter mit Markus

Baumgartner, Verkaufsleiter der Beyer

Chronometrie AG in Zürich

10 Charts des Monats

Deutsche Bank und Bund Future im Fokus

11 Hebel-Kolumne

Geht dem DAX ® nach einem

Mehrjahreshoch die Puste aus?

12 Know-how

Wie handelt man strukturierte Produkte?

14 Investmentidee

Swissness im Portfolio

16 Rohstoff-Kolumne

Silber und Platingruppenmetalle

an der Spitze

17 Antworten auf Ihre Fragen

Was bedeutet der Begriff Quanto?

18 Wussten Sie, dass …

19 News und Tipps


3 mehrwert Februar 2013 Editorial

Liebe mehrwert-Leserinnen und -Leser,

Heiko Geiger

Head of Public Distribution

Deutschland und Österreich

entgegen aller weltwirtschaftlichen Turbulenzen erfreuen sich Luxusgüter steigender

Beliebtheit, die vor allem der kauffreudigen Kundschaft aus Asien zu verdanken ist.

Wir haben ein neues Open End Index-Zertifikat auf den Vontobel Luxury Performance-

Index aufgelegt, das Ihnen die Möglichkeit bietet, an der Entwicklung der Luxusgüterindustrie

zu partizipieren. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der Rubrik »Markt im

Fokus« auf Seite 6 sowie im »Interview« mit Markus Baumgartner, Verkaufsleiter der

Beyer Chronometrie AG in Zürich, auf Seite 9.

Als mehrwert-Leser kennen Sie sich mit den wichtigsten Trading-Grundsätzen

bestimmt schon gut aus. In der Rubrik »Know-how« auf Seite 12 geben wir Ihnen

einen Überblick über die wesentlichen Unterschiede zwischen börslichem und außerbörslichem

Handel. Darüber hinaus stellen wir Ihnen die wichtigsten Ordertypen vor

und erklären Ihnen, wie Sie damit erfolgreich Ihre Depot-Positionen steuern können.

Anleger, die an der Entwiklung möglicherweise unterbewerteter Aktien partizipieren

wollen, dürften mit dem Begriff »Value Investing« bestens vertraut sein. Der Value-

Ansatz zielt darauf ab, anhand von Parametern wie z. B. dem Kurs-Gewinn-Verhältnis

oder einer hohen Dividendenrendite werthaltige Aktien herauszufiltern. Bei dem

neuen Partizipations-Zertifikat auf den »Swiss Value 2013« Basket wurden besondere

Werte aus unserem Nachbarland Schweiz ins Visier genommen: eine interessante

Strategie, die für mehr »Swissness« im Portfolio sorgen könnte. Erfahren Sie mehr

darüber in der Rubrik »Investmentidee« auf Seite 14.

Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und erfolgreiche Anlageideen.

Mit freundlichen Grüßen

Heiko Geiger

Financial Products/Public Distribution,

Vontobel Frankfurt am Main

Wir freuen uns auf Ihre

Kommentare und Ihr Feedback zu

»mehrwert«. Senden Sie uns eine

E-Mail an zertifikate@vontobel.de.

In der Rubrik »Antworten auf Ihre

Fragen« werden unsere Spezialisten

Stellung nehmen.


4 mehrwert Februar 2013 Marktbericht

Aktuelle Entwicklungen an den Kapitalmärkten

Aktienmärkte

DAX ®

Indexpunkte

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2008 2009 2010 2011

DAX ®

2012

2013

EURO STOXX 50 ®

Indexpunkte

4.000

3.500

3.000

2.500

2.000

1.500

EURO STOXX 50 ®

2008 2009 2010 2011

2012

2013

MSCI Emerging Markets Index

Indexpunkte

1.300

1.200

1.100

1.000

900

800

700

600

500

400

2008 2009 2010 2011

MSCI Emerging Markets Index

Quelle: Bloomberg, Stand am 31.01.2013

Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Steuern und etwaige Gebühren wirken sich negativ auf

die Rendite aus.

USA 2

Die US-Börsen verbuchten nach der Einigung im Haushaltsstreit deutliche

Kursanstiege. Steuererhöhungen für Millionen von US-Amerikanern und

Ausgabenkürzungen waren damit zurückgestellt worden. Nachdem über

Wochen hinweg vom Immobilien- und Arbeitsmarkt bessere Daten als

erwartet gekommen waren, gerieten im Januar zuerst die institutionellen

Anleger und dann zunehmend auch die privaten Investoren in Kauflaune.

So kletterte der Dow Jones auf ein Fünf-Jahres-Hoch bei mehr als

13.700 Punkten und ist damit von seinem im Oktober 2007 erreichten

Rekordhoch bei 14.198 Punkten nur noch knapp 500 Punkte entfernt.

Auch der S&P ® 500 kehrte zu seinem Rekordstand von vor fünf Jahren

zurück. Und die deutliche Mehrzahl der Analysten geht davon aus, dass

die Kauflaune weiter anhält, weil im Vergleich zu anderen Industrieländern

das Bruttosozialprodukt der USA kräftig zulegen könnte. Grund

dafür könnte der Nachholbedarf bei Unternehmensinvesti tionen, die

Erholung des Wohnimmobilienmarkts, solidere Finanzen der Privathaushalte

und das steigende, günstige Energieangebot sein. Zusätzlich

stützend für die US-Börsen im Januar wirkten sich Konjunktursignale aus

China aus: Die Wirtschaftsleistung im Reich der Mitte legte nach zwei

Jahren Schwäche zum Jahresende 2012 um 7,9 % zu.

Deutschland 2

Das neue Jahr begann mit Rekorden im DAX ® und vieles sprach dafür, dass der

Index die Region um 8.000 Punkte in Angriff nehmen würde: Aufgrund des

deutlichen Anstiegs über das 2011er-Hoch bei 7.600 Punkten schien der Weg

für neue Kurssteigerungen frei. Doch es zeigte sich schnell, dass der DAX ® seine

Rally vom Jahresende nicht nachhaltig in den Januar hinein tragen konnte, denn

der Index schwenkte wenige Tage nach Jahresbeginn in eine Seitwärtsbewegung

ein. Derart festgefahren, konnten auch gute Resultate von US-Unternehmen

sowie vielversprechende Konjunkturzahlen aus China dem deutschen Leitindex

nicht weiter nach oben verhelfen. Zugleich rückte das Problem der Schuldenobergrenze

in den USA, das von Ende Dezember 2012 auf den Februar 2013 nur

verschoben worden war, wieder ins Blickfeld der Anleger. Doch als US-Quartalsberichte

gegen Ende des Monats insgesamt sehr solide waren, wurde der DAX ®

vom Dow Jones mitgezogen und legte, nachdem am Ende des Berichtzeitraumes

der ifo-Geschäftsklimaindex zum dritten Mal in Folge positiv ausgefallen war,

nach drei Wochen der Konsolidierung auf rund 7.850 Punkte zu.

2012

2013

Wichtiger Hinweis

2 Dieser Beitrag wurde von GodmodeTrader (www.godmode-trader.de)

erstellt und unverändert von der Bank Vontobel Europe AG (Vontobel)

weiter gegeben. Für den Inhalt ist ausschließlich die angegebene Drittquelle

verantwortlich. Weitere Informationen sowie die Offenlegung möglicher

Interessenkonflikte sind der aufgeführten Website der Drittquelle zu entnehmen.

Vontobel übernimmt für den Inhalt, die Richtigkeit, Vollständigkeit und

Aktualität der Informationen keine Gewähr. Vontobel wird von der Bundesanstalt

für Finanzdienstleistungsaufsicht überwacht. Die in diesem Dokument

enthaltenen Informationen dienen nur Informationszwecken und sind kein

Angebot und keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots oder zur Zeichnung,

zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Sie werden außerhalb einer

etwaigen Vertragsbeziehung mitgeteilt, begründen zu keinem Zeitpunkt

ein vertragliches Beratungs- oder Auskunftsverhältnis und beinhalten keine

Anlage-, Steuer- oder sonstige Beratung. Die in diesem Dokument enthaltenen

Informationen sind keine »Finanzanalysen« im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes,

genügen nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung

der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegen keinem Verbot

des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Sie können von den

von Vontobel bzw. von Unternehmen der Vontobel-Gruppe veröffentlichten

Analysen abweichen.


5 mehrwert Februar 2013 Marktbericht

Rohstoffmärkte Zinsen

Währungen

JPMCCI Aggregate

Indexpunkte

800

700

600

500

400

300

2008 2009 2010 2011

JPMCCI Aggregate

2012

2013

Euro-Bund-Future

Prozentpunkte

145

140

135

130

125

120

115

110

2008 2009 2010 2011

Euro-Bund-Future

2012

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EUR/USD – EUR/CHF

1,70

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2008 2009 2010 2011

EUR/USD EUR/CHF

Quelle: Bloomberg, Stand am 31.01.2013

Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Steuern und etwaige Gebühren wirken sich negativ auf

die Rendite aus.

Absoluter Wert (in EUR/USD)

2012

1,70

1,60

1,50

1,40

1,30

1,20

1,10

2013

Europa 2

Seit Mitte November ziehen die Kurse der wichtigsten europäischen Indizes kräftig an. So hat etwa der EURO STOXX 50 ® seither deutlich zugelegt

und bewegte sich zuletzt um 2.750 Zähler. Der Londoner FTSE 100 schwang sich aus seinem Tief auf und erreichte einen neuen Rekordstand

seit Mai 2008. Auch der Pariser CAC 40 kletterte seit dem Spätherbst beachtlich. Nach einem kleinen Rücksetzer in der zweiten Januarhälfte

aufgrund gemischter Signale aus dem Euroraum gelang den europäischen Börsen am 24. Januar die Kehrtwende in die Gewinnzone: Händler

begründeten die wieder anziehenden Kurse mit einer aufgehellten Wirtschaftsstimmung in der Region. So hatte sich der Einkaufsmanagerindex in

der Eurozone Ende Januar den dritten Monat in Folge verbessert. Dabei zeigte sich die Stimmung sowohl in der Industrie als auch bei den Dienstleistern

rosiger. Die Entwicklung der beiden größten Volkswirtschaften des Euroraums ging allerdings in unterschiedliche Richtungen: Während in

Deutschland die Signale auf Grün stehen, verschlechterten sich in Frankreich die Indikatoren.

Emerging Markets 1

Wir gehen weiterhin von einer graduellen globalen Wirtschaftserholung

im Jahre 2013 aus, die insbesondere

durch Schwellenländer getrieben werden sollte. Nachdem

2012 in Schwellenländern ein Wachstum von 5 % verzeichnet

wurde, erwarten wir für 2013 5,5 % und für 2014

5,8 %. Vor allem in Asien sehen wir vermehrt Anzeichen

einer Erholung, wobei China als Zugpferd fungiert; dort

dürfte sich das Wachstum auf rund 8 % stabilisieren.

Wir sind nach wie vor optimistisch, dass sich Anlageklassen

in diesen Ländern weiter erholen. Sowohl das

Anleihen- als auch das Aktiensegment verzeichnen derzeit

Rekordzuflüsse, was einerseits ein Spiegelbild unseres

Wirtschaftsausblicks ist, anderseits aber auch ein Zeichen

für fehlende Alternativen, in erster Linie im Anleihenbereich.

Der Wirtschaftsausblick sowie der voranschreitende

politische Reformprozess machen derzeit Investments in

den mexikanischen Anleihenmarkt attraktiv.

Währungsentwicklung CHF/EUR/USD 1

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) lehnt eine Anhebung des Euro-

Mindestkurses von CHF 1,20 weiterhin ab: Nachdem der Euro in der zweiten

Januarhälfte bis auf CHF 1,25 gestiegen war, hatten die Gewerkschaften

in der Schweiz die SNB aufgefordert, den Mindestkurs anzuheben. Die

SNB sträubt sich jedoch dagegen. Man freue sich, dass der Aufwertungsdruck

auf den Franken nachgelassen habe, gehe aber weiterhin von der

Tatsache einer Überbewertung des Schweizer Frankens aus. So will die

SNB den Euro/Franken-Mindestkurs von 1,20 nach wie vor verteidigen

und dazu weiterhin unbegrenzt Devisen kaufen. EUR/USD befindet sich in

einer mittelfristigen Aufwärtsbewegung. Das Währungspaar kletterte am

20. Dezember 2012 bis auf ein Hoch bei USD 1,3308. Es schloss sich eine

kleine Konsolidierung an, nach der das Devisenpaar am 10. Januar 2013

über den kurzfristigen Abwärtstrend nach oben hin ausbrach. Das Signal

löste allerdings bisher noch keinen weiteren Rallyschub aus; das Währungspaar

läuft oberhalb des gebrochenen Abwärtstrends seitwärts. Diese

Seitwärtsbewegung spielt sich zwischen 1,3390 und 1,3258 ab. Ein Ausbruch

über EUR 1,3390 wäre ein kleines Kaufsignal und könnte zu einer

weiteren Rally in Richtung USD 1,3486 führen.

1 Beitrag von Vontobel Research

2 Beitrag von GodmodeTrader (www.godmode-trader.de)

Absoluter Wert (in EUR/CHF)


6 mehrwert Februar 2013 Markt im Fokus

Luxusgüter – »Lifestyle of the rich and famous«

Ob Schweizer Uhren, teure Handtaschen oder Schmuck: Die Luxusgüterindustrie verzeichnete in

den vergangenen Jahren ein kontinuierliches Wachstum und könnte auch 2013 ihren Höhenflug

fort setzen. Mit dem Open End Index-Zertifikat auf den Vontobel Luxury Performance-Index erhalten

Anleger die Möglichkeit, ohne Laufzeitbegrenzung an der Entwicklung des Luxusgüterbereichs zu

partizipieren.

Ob an der Fifth Avenue in New York, den

Champs-Élysées in Paris oder der Bahnhofstraße

in Zürich: Noch nie wurden weltweit so

viele Luxusgüter umgesetzt wie im vergangenen

Jahr. Konkret heißt das: Für 2012 wird der

weltweite Luxusgüter-Markt auf ein Marktvolumen

von EUR 212 Mrd. geschätzt (vgl.

Grafik Weltweiter Luxusgüter-Markt) – ein

Rekord. Dabei überschlugen sich die Erfolgsmeldungen

von Herstellern wie LVMH, Hermès,

Richemont oder Swatch. So verbuchte beispielsweise

der letztgenannte Schweizer

Uhrenkonzern mit CHF 8 Milliarden einen

Rekordumsatz und unternahm mit der jüngsten

Übernahme der amerikanischen Nobelmarke

Harry Winston für rund eine Milliarde Dollar

einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung

Schmuckindustrie.

Und auch 2013 scheint Luxus nicht aus der

Mode zu kommen: Unter der Voraussetzung,

dass der Lebensstandard sich verbessert und

die Kaufkraft anzieht, könnte auch die globale

Nachfrage nach Luxugütern steigen. Die

Luxusgüterindustrie könnte dabei von einer

überdurchschnittlichen Zunahme der wohlhabenden

Bevölkerungsschichten bzw. einem

Wachstum der kaufkräftigen Klientel profitieren.

Entgegen allen weltwirtschaftlichen Turbu lenzen

Weltweiter Luxusgüter-Markt*

Marktvolumen in EUR Mrd.

300

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200

150

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85

93

97

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134

129

95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12E

Quelle: Bain&Co., Vontobel Equity Research, Stand am 13.01.2013

133

streben immer mehr Menschen der großen

Industrie- und Schwellenländer wie China

und Russland sowie der ölreichen Staaten

im Nahen Osten nach Luxusgütern und

sind bereit, hohe Preise für exklusive Mode,

Uhren, Schmuck und Accessoires zu zahlen.

Kontinuierliches Wachstum in

der Vergangenheit

Auch wenn man etwas länger zurückblickt,

lässt sich über die vergangenen Jahre ein

kontinuierliches Wachstum der Luxusgüterindustrie

ausmachen, das lediglich von internationalen

Krisen wie den Anschlägen vom

11.09.2011, SARS oder der Immobilienkrise

in den USA unterbrochen wurde. So musste

im Krisenjahr 2009 ein deutlicher Rückgang

in Kauf genommen werden, der aber bereits

im Jahr darauf wieder kompensiert werden

konnte. Für die Jahre 2011 und 2012 verzeichneten

die meisten Luxusgütergesellschaften

wiederum ein zweistelliges Wachstum

und erreichten neue Rekordwerte.

Rekordjahr für Schweizer Uhrenindustrie

Zu den weltweit produzierten Luxus gütern

zählen Leder-Accessoires, Kleidung und Schuhe,

Parfüm und Kosmetik, Schmuck und natürlich

Uhren, bei denen sich die Schweiz als tradi-

136

147

159

170

167

153

173

191

212

230

13 E

Luxusgüter-Markt nach Kategorien

Quelle: Vontobel Equity Research

Stand am 13.01.2013

Kleidung/Schuhe 38 %

Lederwaren 19 %

Uhren 17 %

Schmuck 15 %

Parfüm/Kosmetik 11 %

tionelles Herstellerland besonders hervor tut.

Im Luxussegment liegt der Anteil der Uhren bei

17 % (vgl. Grafik Luxusgüter-Markt nach Kategorien),

wobei der Großteil aus der Schweiz

stammt. Für die Eidgenossenschaft ist die

Uhrenindustrie mit rund 50.000 Mit arbeitern

in über 600 Gesellschaften und einem Rekordexportvolumen

von über CHF 20 Mrd. im Jahr

2012 die drittwichtigste Exportbranche.

Kauffreudige Asiaten als Wachstumstreiber

Global gilt für Luxusgüter Europa weiterhin

als wichtigster Markt (35 %) vor den USA

(31 %), jedoch hat die Region Asien-Pazifik

deutlich an Bedeutung gewonnen. In der

Uhrenindustrie ist diese Entwicklung noch

markanter, denn hier hat Asien mit einem

Marktanteil von 54 % Europa (28 %) bereits

klar überrundet. Indes boomen nicht nur

die Verkäufe nach Asien, sondern auch hierzulande

sind vor allem chinesische Touristen

als ausgabefreundliche Konsumenten auf dem

Vormarsch. Diese unternehmen während

ihrer Ferien in Europa ausgedehnte Shoppingtouren,

welche die Aussichten für Marken wie

Prada oder Gucci, aber auch für zahlreiche

Uhrenhersteller verbessern. Manches Nobelkaufhaus

begrüßt seine Gäste sogar schon

mit chinesischen Schildern oder stellt Chinesisch

sprechendes Personal ein.

Schätzungsweise werden rund 50 % des

Umsatzes der Luxusgüterindustrie in Europa

durch Touristen generiert, allen voran Chinesen.


7 mehrwert Februar 2013 Markt im Fokus

Der Markt für Luxusgüter boomt, angetrieben durch kauffreudige Kundschaft aus Asien.

Dies ist u. a. darauf zurückzuführen, dass die

Preise in China aufgrund von Luxussteuern

bzw. Importzöllen um 20 bis 30 % über dem

Niveau in Europa liegen. In den letzten Jahren

kommen deutlich mehr chinesische Touristen

nach Europa; in der Schweiz z. B. hat sich die

Anzahl seit 2008 vervierfacht. Mehr hierzu

verrät uns Markus Baumgartner, Verkaufsleiter

des an der Zürcher Bahnhofstraße ansässigen

Uhren- und Schmuckgeschäftes Beyer im

Interview auf Seite 9.

»Das Wachstum im Luxusgütersegment

wird sich 2013 fortsetzen«

René Weber, Analyst Luxusgüter Europa,

Bank Vontobel AG, Schweiz

In Anbetracht der Tatsache, dass weniger als

zwei Prozent der chinesischen Bevölkerung

außerhalb von Großchina gereist sind, schätzen

die Experten von Vontobel Equity Research

das Potenzial weiterer Konsumimpulse aus

Asien als groß ein. Auch innerhalb der Branche

spricht man von einem stabilen Trend sowohl

in Europa als auch in Asien. Der Pariser Luxusgüterhersteller

Hermès sieht eigenen Aussagen

zufolge kein Ende des schnellen

Wachstums in Fernost, wo sich bereits jetzt der

größte Markt für das Unternehmen befinde.

»Und das wird mindestens die nächsten

50 Jahre so bleiben. In den nächsten 5 Jahren

sollte unser Wachstum jeweils über 10%

liegen«, sagte Hermès-Chef Patrick Thomas

Performance-Vergleich Luxusgüteraktien vs. Gesamtmarkt Europa (jeweils 12-Monats Zeiträume)

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Luxusgüter-Aktien + 27.5 % + 3.8 % – 44.3 % + 49.9 % + 76.1 % – 4.5 % + 29.6 %

MSCI Europe + 15.9 % + 3.3 % – 40.9 % + 25.5 % + 3.9 % – 11.6 % + 13.4 %

Quelle: Vontobel Equity Research, Stand am 13.01.2013. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder

Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

vor kurzem in der Presse (Quelle: Handelsblatt/

Der Spiegel). Auch bei anderen Herstellern

ist man zuversichtlich. So rechnet Swatch-

Chef Nick Hayek 2013 mit florierenden

Exporten Richtung China, ab er auch Exporte

nach Amerika und Russland, in den Mittleren

Osten sowie innerhalb Europas liefen gut

(Quelle: Handelsblatt).

Deutliche Outperformance in den

letzten Jahren

Das Thema Luxusgüteraktien könnte aus

Anlegersicht also weiterhin spannend bleiben.

Rückblickend haben Luxusgüteraktien in den

vergangenen Jahren den Gesamtmarkt teilweise

outperformt, bevor sie, wie bereits

erwähnt, 2008 durch die Krise eine schlechtere

Wertentwicklung in Kauf nehmen mussten. In

der Zeit danach konnte wieder eine erfreuliche

Entwicklung verzeichnet werden (vgl. Tabelle

Performance Vergleich Luxus güteraktien vs.

Gesamtmarkt Europa).

Bei der Wertentwicklung der einzelnen Aktien

können regelmäßig beträchtliche Unterschiede

registriert werden. Trotz jüngster Korrek-

turen wie beispielsweise bei Richemont oder

Tiffany & Co. könnten die Zeichen für die

Luxusgüterindustrie weiterhin gut stehen,

denn das Wachstum im Luxusgüter segment

könnte sich fortsetzen. Dies könnte vor

Schweiz: Anzahl Touristen aus China

In Tausend

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Quelle: Vontobel Equity Research,

Stand am 13.01.2013

* Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind

kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Steuern und etwaige Gebühren wirken

sich negativ auf die Rendite aus.

580

12


8 mehrwert Februar 2013 Markt im Fokus

allem auf die Steigerung der Einkommen in

den Entwicklungsländern zurückzuführen

sein, weshalb Asien weiterhin eine zentrale

Rolle spielen könnte. Dabei könnten Luxusmarken

wie Louis Vuitton, Cartier, Rolex, Tod’s

und Burberry von ihrem Bekanntheitsgrad

profitieren.

Investieren in Luxus

Anlegern, die sich für das Thema Luxusgüter

interessieren, bietet Vontobel das neue Open

End Index-Zertifikat auf den Vontobel Luxury

Performance-Index an.

Der neue Index bildet die zehn nach Marktkapitalisierung

weltweit größten Unternehmen

aus dem Bereich Luxusgüter ab. Die Hauptgeschäftstätigkeit

dieser Unternehmen muss

in der Entwicklung und/oder der Herstellung

von Produkten liegen, die aufgrund ihrer

hohen Qualität dem Luxussegment zuzuordnen

sind. Berücksichtigt werden nur Unternehmen

aus den Bereichen Mode (Bekleidung,

Schuhe, Lederwaren) und Accessoires

(Schmuck, Uhren, Brillen). Der Index wird von

dem unabhängigen Indexanbieter Structured

Solutions berechnet.

Zusätzliche Auswahlkriterien für den

Auswahlpool:

• Listing an einer »anerkannten und

regulierten Börse«

• Marktkapitalisierung von mindestens

EUR 1 Mrd.

• In den letzten drei Monaten ein durchschnittliches

tägliches Aktienhandelsvolumen

von mindestens EUR 1 Mio.

Der Index wird einmal jährlich überprüft und

gegebenenfalls neu zusammengesetzt. Sämtliche

Indexmitglieder werden an den Anpassungstagen

zu gleichen Teilen gewichtet; die

erste Anpassung findet im November 2013

statt. Das Index-Zertifikat verfügt über keine

Laufzeitbeschränkung (Open End) und notiert

in EUR.

Zum Indexstart setzt sich der Vontobel Luxury Performance-Index wie folgt zusammen

Unternehmen Unternehmensbeschreibung Währung Gewichtung

LVMH Moet

Hennessy

Luxusgüterhersteller mit über 60 verschiedenenen Marken,

z. B. Lous Vuitton.

Richemont AG Weltweit führender Luxusgüterkonzern, vorwiegend auf

exklusive Uhren und Schmuck spezialisiert.

Hermès

International SA

Produktion von hochwertigen Luxusgütern, insbesondere

Modeartikeln.

Swatch Group Herstellung und internationaler Vertrieb sowohl von

Fertiguhren und Schmuck als auch von Uhrwerken und

Komponenten.

Prada S.P.A. Design, Produktion und globaler Vertrieb von luxuriösen

Handtaschen, Lederwaren, Schuhen, Bekleidung und

Accessoires.

PPR S.A.

(Pinault-Printemps-

Redoute)

Chow Tai Fook

Jewellery

International tätiges Großhandelsunternehmen für Massenund

Luxusgüter. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens

zählen Gucci, Puma und Yves Saint Laurent.

Eine der größten Schmuckfilialenketten der Welt mit

Niederlassungen in China, Hong Kong, Taiwan, Malaysia

und Singapur.

Coach Inc. Der US-Konzern produziert Handtaschen, Koffer,

Geldbörsen und verschiedene Accessoires.

Ralph Lauren Corp. Das US-amerikanische Unternehmen entwirft, vermarktet

und vertreibt Premium-Lifestyle produkte.

Michael Kors

Holdings

Das Unternehmen verfügt über ein weltweites Netzwerk

von Boutiquen und ist im gehobenen Einzelhandel von

Prêt-à-porter-Modekollektionen für Damen und Herren

sowie Accessoires tätig.

Weitere Informationen erhalten Sie über unsere kostenlose

Hotline 00800 93 00 93 00 oder auf unserer Website www.vontobel-zertifikate.de.

EUR 10 %

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Produkteckdaten Open End Index-Zertifikat auf den Vontobel Luxury Performance-Index

Basiswert Vontobel Luxury Performance-Index

WKN / ISIN VTA3LU / DE000VTA3LU9

Produktwährung EUR

Anfänglicher Ausgabepreis EUR 101,50 (inkl. Ausgabeaufschlag von EUR 1,50)

Managementgebühr 1,2 % p. a.

Festlegungstag / Valuta 22.02.2013 / 01.03.2013

Bewertungstag /

Entspricht entweder dem Ausübungstag oder dem Kündigungstag /

Fälligkeitstag

5 Bankarbeitstage nach dem Bewertungstag

Zeichnungsfrist bis 21.02.2013, 12.00 Uhr MEZ

Das Produkt ist nicht kapitalgeschützt, im ungünstig sten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich.

Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin droht dem Anleger ein Geldverlust.

Kompakt

Die Luxusgüterindustrie wies in den vergangenen Jahren ein kontinuierliches Wachstum auf

und könnte auch 2013 ihren Höhenflug fortsetzen. Profitieren könnte das Segment dabei

insbesondere von der kauffreudigen Kundschaft aus Asien. Mit dem Index-Zertifikat auf den

Vontobel Luxury Performance-Index erhalten Anleger die Möglichkeit, ohne Laufzeitbegrenzung

an der Wertentwicklung der zehn nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen

aus dem Bereich Luxusgüter zu partizipieren.


9 mehrwert Februar 2013 Interview

»Es ist ein absolutes Prestige, die Uhr im Herkunftsland

›Helvetien‹ gekauft zu haben«

Markus Baumgartner

Verkaufsleiter der

Beyer Chronometrie AG

Markus Baumgartner ist seit 14 Jahren

Verkaufsleiter der Beyer Chrono metrie

AG. Der an der Zürcher Bahn hof straße

ansässige Beyer-Familien betrieb mit

Gründungsjahr 1760 ist das

älteste Fachgeschäft für Uhren und

Juwelen der Schweiz. Zuvor war

Markus Baumgartner seit 1978 in

mehreren Positionen für Unternehmen

der Uhren- und Schmuckbranche tätig.

mehrwert: 2012 war ein Export-Rekordjahr

für die Schweizer Uhrenindustrie. Dabei

gilt Asien als größter Absatzmarkt. Weshalb

finden gerade Schweizer Uhren bei den

Chinesen so großen Anklang?

Die Wertigkeit und das Image der Schweizer

Uhren ist enorm hoch und die extrem

markenorientierten asiatischen Kunden

repräsentieren mit dem Tragen einer Luxusuhr

ihren Status. Nicht unwesentlich ist auch

der Werterhalt.

mehrwert: Viele chinesische Touristen

kaufen ihre Uhren auf Reisen bzw. hier in

der Schweiz. Wieso kaufen sie diese nicht

zu Hause oder in anderen Ländern?

Preise sind in China über 30 % höher als in

der Schweiz und in Asien haben die Landsleute

ein marginales Vertrauen in die lokalen

Händler. Selbstredend ist die über Jahrzehnte

aufgebaute Kompetenz Schweizer Detailhändler

ein Hauptgrund der Einkaufsvorliebe

und last but not least ist es ein absolutes

Prestige, die Uhr im Herkunftsland

»Helvetien« gekauft zu haben.

mehrwert: Wie unterscheiden sich die

chinesischen vom europäischen Kunden?

Gibt es unterschiedliche Präferenzen?

Asiatische Kunden entscheiden sich sehr

schnell, sind sehr gut informiert. Das Ansehen

und der Bekanntheitsgrad der Uhrenmarke

sind extrem wichtig. Aus schlechten

Erfahrungen im eigenen Land sind sie sehr

misstrauisch, öffnen sich aber sehr schnell,

wenn eine Vertrauensbasis geschaffen

werden kann. Die Gruppendynamik ist

atemberaubend: Wenn der Leader einer

Gruppe kauft, kauft die Gruppe.

mehrwert: Für viele Branchen war der über

die letzten Monate erstarkte Franken ein

großes Problem. Nicht für die Luxusbranche?

Im Allgemeinen sind leichte Verwerfungen

auch in der Luxusbranche und Uhrenbranche

spürbar, aber was uns betrifft, ist der starke

Schweizer Franken bei asiatischen Kunden

absolut kein Problem. Lediglich im Jahr 2011

hat der schwache Euro (kurzfristig sogar

dessen Parität zum CHF) bei uns Spuren

hinterlassen, aber der jetzige Kurs von

ca. 1,20 ist so in Ordnung.

mehrwert: Wie sehen Sie die Perspektiven

für die Schweizer Uhrenindustrie 2013?

Meines Erachtens wird der Boom leicht

abgeschwächt weiter anhalten. Eine zweistellige

Wachstumsrate wird aber vorerst

schwierig zu erreichen sein.

mehrwert: Luxusuhren werden vielfach zu

Sammlerstücken und gelten mittlerweile

auch als Investments. Können Sie unseren

Lesern einen Geheimtipp geben?

Die Auktionsmärkte zeigen es deutlich: Patek

Philippe. Ein Juwel der Uhrmacherkunst von

dieser Manufaktur, möglichst ein Modell aus

einer kleinen Serie. Oder sogar eine antike

Taschenuhr mit Minutenrepetition von Patek

Philippe. Diese kostet aktuell einen Bruchteil

einer modernen Minutenrepetition, deren

Anfangspreisklasse bei 361.300 Schweizer

Franken liegt.


10 mehrwert Februar 2013 Charts des Monats

Deutsche Bank und Bund Future im Fokus

Kursverlauf vom 10.08.2007 bis 25.01.2013

EUR

100,00

80,00

60,00

40,00

20,00

0

Deutsche Bank

* Stand am 05.02.2013

150,00

140,00

130,00

120,00

110,00

08 09 10 11 12 13

Mini-Future auf Deutsche Bank AG

Kursverlauf vom 31.08.2007 bis 25.01.2013

Prozentpunkte

40,53

36,62

32,60

gleitender Durchschnitt (50 Tage)

gleitender Durchschnitt (200 Tage)

Kursstand: 36,62 EUR, Stand am 25.01.2013

WKN Basiswert Typ Basispreis* Stop-Loss* Hebel*

(in EUR) (in EUR)

VT7GUF Deutsche Bank AG Long 32,10 33,70 6,32

VT7T78 Deutsche Bank AG Long 33,94 35,63 9,02

VT1LQ8 Deutsche Bank AG Short 45,04 42,81 5,19

VT111C Deutsche Bank AG Short 41,47 39,41 9,97

08 09 10 11 12 13

143,04

141,32

132,38

Bund Future

gleitender Durchschnitt (50 Tage)

gleitender Durchschnitt (200 Tage)

Kursstand: 143,04 Prozentpunkte, Stand am 25.01.2013

Mini-Future auf den Bund Future

WKN Basiswert Typ Basispreis* Stop-Loss* Hebel*

(in USD) (in USD)

VFP56K Bund Future Long 118,376 119,514 5,99

VT14RW Bund Future Long 128,070 129,300 10,13

VT7BSF Bund Future Short 152,450 151,020 13,69

VT7BSB Bund Future Short 151,060 149,630 15,82

* Stand am 05.02.2013

Deutsche Bank – Gelingt das

große Kaufsignal?

Die Aktien der Deutschen Bank befinden

sich seit dem Jahresanfang 2009 in einer

hoch volatilen Seitwärtsphase unterhalb des

Widerstands bei EUR 60,55. Im Juni letzten

Jahres kam es nach der erfolgreichen Verteidigung

einer mittelfristigen Aufwärtstrendlinie

zu einem steilen Kaufimpuls, in dessen

Verlauf die langfristige Abwärtstrendlinie auf

Höhe von EUR 35,00 gebrochen wurde. Dieses

starke Kaufsignal führte zu einem Anstieg

bis EUR 37,89, den die Aktien derzeit auf

hohem Niveau konsolidieren. Durchbricht der

Wert auch die Kurshürde bei EUR 39,51, wäre

eine mittelfristige Bodenbildungsphase abgeschlossen

und eine Fortsetzung der jüngsten

Rally bis EUR 44,56 und darüber bereits bis

EUR 48,70 möglich. Im aktuell stark bullischen

Umfeld wäre erst ein nachhaltiger

Bruch der Unterstützung bei EUR 32,10 ein

Bund Future – Auf dem Weg

zum Allzeithoch?

Seit einem Doppelboden im Jahr 2008 stieg

der Bund Future in einem steilen Aufwärtstrend

bis Mai 2012 auf ein Allzeithoch bei

146,89 Prozentpunkten. Im August letzten

Jahres führte der Bruch einer Aufwärtstrendlinie

zur Fortsetzung einer Korrekturphase,

die nach dem Erreichen der neuen Rekordmarke

einge setzt hatte. Allerdings gelang es

der Käufer seite bei 138,41 Prozentpunkte

einen neuerlichen Anstieg einzuleiten, der

den Future entlang der Unterseite der gebrochenen

Aufwärtstrendlinie ansteigen ließ.

Ausgehend vom aktuellen Niveau könnte

sich bei einem Ausbruch über den Zwischenwiderstand

bei 144,37 Prozentpunkten ein

Angriff auf die 146,87 Prozentpunkte-Marke

entwickeln. Steigt der Bund Future über diese

Barriere an, könnte es zu Folgekäufen bis

148,50 und 151,20 Prozentpunkte kommen.

Zeichen für eine ausgeprägte Korrektur. In

diesem Fall könnte eine kurzfristige Abwärtsbewegung

bis EUR 27,75 die Folge sein. Von

diesem Niveau aus könnten sich die Aktien

erneut in Richtung EUR 39,51 orientieren.

1 Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind kein verlässlicher

Indikator für die künftige Wertentwicklung. Steuern

und etwaige Gebühren wirken sich negativ auf die Rendite aus.

Lang fristig könnte der Bund Future oberhalb

des derzeitigen Allzeithochs sogar bis

154,00 Prozentpunkte haussieren. Würde der

Wert dagegen unter die Unterstützung bei

140,00 Prozentpunkten abverkauft, könnte

eine weitere Kaufwelle von der Haltemarke

bei 138,41 Prozentpunkte aus einsetzen.

Wenn dieser Bereich jedoch unterschritten

würde, könnte sich die Gegenbewegung bis

134,77 Prozentpunkte ausdehnen.

Beitrag von BörseGo AG (www.boerse-go.de)

Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapital geschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten

Kapitals möglich. Auszahlungen sind abhängig von der Zahlungs fähigkeit der Emittentin bzw. Garantin. Darüber hinaus ist der Anleger bei Nicht-Quanto-Produkten einem Währungsrisiko ausgesetzt.

Anleger sollten zudem beachten, dass es sich bei Hebelprodukten um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögens anlage handelt.

*Wichtiger Hinweis

Die hierin enthaltene Analyse wurde von BörseGo AG (www.boerse-go.de) erstellt und unverändert von der Bank Vontobel Europe AG (Vontobel) weitergegeben. Für den Inhalt ist ausschließlich die angegebene

Drittquelle verantwortlich. Weitere Informationen sowie die Offenlegung möglicher Interessenkonflikte sind der aufgeführten Website der Drittquelle zu entnehmen. Vontobel übernimmt für den

Inhalt, die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen keine Gewähr. Vontobel wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überwacht. Die in diesem Dokument enthaltenen

Informationen dienen nur Informationszwecken und sind kein Angebot und keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots oder zur Zeichnung, zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Sie werden

außerhalb einer etwaigen Vertragsbeziehung mitgeteilt, begründen zu keinem Zeitpunkt ein vertragliches Beratungs- oder Auskunftsverhältnis und beinhalten keine Anlage-, Steuer- oder sonstige Beratung.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen sind keine »Finanzanalysen« im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes, genügen nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit

der Finanzanalyse und unterliegen keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Sie können von den von Vontobel bzw. von Unternehmen der Vontobel-Gruppe

veröffentlichten Analysen abweichen.


11 mehrwert Februar 2013 Hebel-Kolumne

Geht dem DAX ® nach einem Mehrjahreshoch die Puste aus?

Der DAX ® hat am 28. Januar 2013 mit

7.871,79 Punkten ein Mehrjahreshoch erreicht

und notierte damit nur 280 Punkte unter

seinem Allzeithoch. Zuletzt erreichte der

deutsche Leitindex 2007 ein so hohes Niveau.

Beginnend im Juni 2012 und spätestens seit

Mitte November 2012 kam es zu einer rasanten

Aufwärtsbewegung im DAX ® . Marktskeptiker

ziehen bereits die Möglichkeit in Betracht,

dass es zu einer Korrektur kommen könnte

bzw. dass das weitere Aufwärtspotenzial

im DAX ® begrenzt ist. Auch wenn die Stimmungs

indikatoren wie ZEW- und ifo-Index

zuletzt positiv überraschten, hat sich an der

allgemeinen Makrosituation in Deutschland

und Europa nichts geändert.

Reverse Bonus Cap-Zertifikate

Für Anleger, die von einem fallenden DAX ®

ausgehen und der Meinung sind, dass der

DAX ® bis zum jeweiligen Bewertungstag niemals

auf die Barriere oder darüber steigen

wird, könnten Reverse Bonus Cap-Zertifikate

interessant sein. Diese Produkte werden auch

Bear Bonus Cap Zertifikate genannt.

Vontobel bietet verschiedene Reverse Bonus

Cap-Zertifikate auf den DAX ® an, die unterschiedliche

Laufzeiten und Ausstattungsmerkmale

haben. Diese könnten bei einem überschaubaren

Anlagehorizont eine interessante

Anlageidee sein.

Handelspartner

Ein Beispiel ist das Reverse Bonus Cap-Zertifikat

mit der WKN VT6NHD. Bei einer Laufzeit

bis September 2013 bietet es derzeit

eine Maximalrendite von 10,79 %*. Sollte

der DAX ® bis zum Laufzeitende niemals die

Barriere in Höhe von 8.650 Punkten berührt

oder überschritten haben, erhält der Anleger

am Fälligkeitstag eine Auszahlung i. H. v.

EUR 80,16. Für den Anleger bedeutet dies

konkret, dass der DAX ® fallen, seitwärts tendieren

und sogar bis unterhalb der Barriere

steigen darf. In all diesen genannten Szenarien

würde das Reverse Bonus Cap-Zertifikat

den maximalen Ertrag erzielen. Über den

genannten Auszahlungsbetrag hinaus kann

der Anleger allerdings nicht an fallenden

Notierungen des DAX ® partizipieren.

Put-Optionsscheine

Für Marktteilnehmer, die von sinkenden Kursnotierungen

des DAX ® ausgehen und an

dieser Entwicklung partizipieren möchten,

kommen als weitere Anlagemöglichkeit Put-

Optionsscheine in Frage. Bei diesen ist neben

der Kursentwicklung auch die Volatiltität des

Basiswertes eine relevante Einflussgröße.

Grundsätzlich gilt, dass eine steigende Volatilität

zu steigenden Preisen von Optionsscheinen

führt.

Dies könnte sich für den Anleger von Put-

Optionsscheinen womöglich auszahlen, denn

bei fallenden Kursnotierungen steigt die Volatilität,

also die Schwankungsbreite, des Basis-

wertes tendenziell an. Ein Abfall des DAX ®

könnte also zu einer für den Anleger erfreulichen

Wertentwicklung des Put-Optionsscheines

führen.

In jedem Fall sollten Anleger beachten, dass

es sich bei allen hier beschriebenen Hebelprodukten

um besonders risikoreiche Instrumente

der Vermögensanlage handelt und

dass überproportionalen Gewinnmöglich keiten

immer auch überproportionale Verlust risiken

gegenüber stehen.

Bitte beachten Sie auch, dass bei einer Investition

in diese Produkte keine laufenden Erträge

anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt,

im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust

des eingesetzten Kapitals möglich. Bei

nicht währungsgesicherten Produkten trägt

der Anleger zusätzlich das entsprechende

Währungsrisiko. Bei Zahlungsunfähigkeit des

Emittenten bzw. der Garantin droht dem

Anleger ein Geldverlust.

*Stand am 30.01.2013

Weitere Informationen erhalten Sie

selbstverständlich über unsere kostenlose Hotline

00800 93 00 93 00 oder auf unserer Website

www.vontobel-zertifikate.de.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu unserer

Hebel-Kolumne haben, freuen wir uns auf Ihre

Rückmeldung an zertifikate@vontobel.de oder

telefonisch unter 00800 93 00 93 00.


12 mehrwert Februar 2013 Know-how

Wie handelt man strukturierte Produkte?

Bestimmt kennen Sie sich mit den wichtigsten Trading-Grundsätzen bereits aus. In diesem Beitrag

geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Ordertypen im außerbörslichen Handel, die

dazugehörigen Akteure und den Ablauf des Handels. Zudem informieren wir Sie über die unterschiedlichen

Auftragsarten, mit denen sie ihre Trades optimieren können.

Handelspartner Limithandel

Nein

Diese Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht darüber,

welcher Handelspartner für Vontobelprodukte den

so genannten Limithandel anbietet. Bitte informieren

Sie sich jedoch bei Ihrer Bank, ihrer Sparkasse oder

ihrem Discount Broker, welche Ordertypen diese

konkret anbieten.

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Ja

Ja

Ja

Nein

Ja

Natürlich sind Anleger bestrebt, Trades möglichst

effizient und erfolgreich abzuschließen.

Dazu müssen sie den Markt und ihre Möglichkeiten

kennen. Wie kann man Aktienanleihen,

Zertifikate und Hebelprodukte von Vontobel

handeln und wer sind die Handelspartner von

Vontobel? Wie läuft ein Kauf oder Verkauf

ab? Und zwischen welchen Auftragsarten

können Anleger wählen, um mit strukturierten

Produkten möglichst erfolgreiche Trades

zu tätigen?

Handel von strukturierten Produkten

Strukturierte Produkte von Vontobel können in

Deutschland börslich über die Börsen Scoach

in Frankfurt und Euwax in Stuttgart gehandelt

werden. Viele Orders jedoch werden mittler-

weile außerbörslich aufgegeben. Ein Grund

hierfür könnte sein, dass viele Anleger als

Selbstentscheider agieren und ihre Anlageentscheidung

auch ohne die Hilfe ihres Bankberaters

treffen. Zudem fällt bei außerbörslichen

Abschlüssen keine Börsengebühr an. Weitere

Vorteile des außerbörslichen Handels sind die

z. T. längeren Handelszeiten von 8 bis 22 Uhr.

Die Handelspartner von Vontobel im außerbörslichen

Handel können sie der nebenstehenden

Liste entnehmen. Viele von ihnen

bieten mittlerweile auch den außerbörslichen

Limithandel, also Ordertypen mit erweiterten

Limitenfunktionen, an. Im Gegensatz zum

außerbörslichen Handel wird der Handel über

die Börsen Scoach und EUWAX von jeder

Bank oder Sparkasse angeboten.

Ablauf des außerbörslichen Handels

Der außerbörsliche Handel in Deutschland

ist Quote-getrieben. Das bedeutet, dass der

Anleger über seine Depotbank oder einen

Discount Broker bei Vontobel elektronisch

über die Handelsmaske einen Preis anfragt.

Daraufhin nennt Vontobel einen Kaufpreis

(Geldkurs) sowie einen Verkaufspreis

(Briefkurs) und der Anleger kann durch eine

Bestäti gung des Preises entscheiden, dass er

zu diesem handeln möchte. Erst dann ist der

Trade perfekt und Vontobel erfährt, ob es sich

um einen Kauf oder Verkauf handelt.

Ordertypen und Limiten

Abgesehen von den unbedingt nötigen

Angaben für eine Order, etwa die WKN des

Produktes, der zu handelnde Betrag und ob es

ein Kauf- oder Verkaufsauftrag ist, kann der

Kunde spezielle Ordertypen wählen.

Im Folgenden behandeln wir die wichtigsten

Ordertypen. Bitte informieren Sie sich jedoch

bei Ihrer Bank, Ihrer Sparkasse oder Ihrem

Discount Broker, welche Ordertypen diese

tatsächlich anbieten.

Limitierte und unlimitierte Order

Stop-Orders

• Stop-Buy-Order

• Stop-Buy-Limit-Order

• Stop-Loss-Order

• Stop-Loss-Limit-Order

• Trailing Stop-Loss-Order

Kombinationsorder

• One Cancels the Other

• NEXT-Order

• Enhanced Bracket-Order

Limitierte und unlimitierte Order

Wird ein Auftrag unlimitiert (auch »Bestens«

für Verkaufsaufträge, »Billigst« für Kaufaufträge

oder allgemein »Market Order« genannt)

aufgegeben, so wird dieser zum aktuell besten

Preis ausgeführt. Wird hingegen ein Preis limit

angegeben (limitierter Auftrag), so wird der

Auftrag nur zu einem dem Limit entsprechenden

oder einem besseren Preis ausgeführt.

Stop-Orders

Stop-Buy-Order

Bei diesem Ordertyp wird ein Kaufauftrag mit

einem Limit versehen, das über dem aktuellen

Kurs liegt. Auf den ersten Blick mag das

unsinnig erscheinen, denn man will ja eigentlich

nicht zu einem höheren als dem aktuellen

Marktpreis kaufen.

Dahinter steckt jedoch der Gedanke, dass

Anleger nach Erreichen einer bestimmten

Schwelle oberhalb des aktuellen Preises von

einem weiteren Kursanstieg ausgehen. Wird


13 mehrwert Februar 2013 Know-how

also das Limit erreicht oder überschritten (im

Jargon »getriggert«), so wird ein Billigst-Kaufauftrag

ins Orderbuch gestellt und ausgeführt.

Man kann also auf den sprichwörtlich fahrenden

Zug aufspringen und möglicherweise an

weiteren Kursanstiegen teilnehmen. Es handelt

sich hier um eine Trendfolge strategie.

Bei einem einfachen Billigst-Auftrag besteht

das Risiko, dass der Kauf zu einem bedeutend

höheren Preis als der angegebenen

Schwelle ausgeführt wird. Um dieses Risiko

zu beschränken, kann man eine Stop-Buy-

Limit-Order nutzen. Bei dieser Order wird bei

erreichter Kursschwelle kein Billigst-Kaufauftrag

ins Orderbuch gestellt, sondern eine limitierte

Kauforder.

Stop-Loss-Order

Bekannterweise können Wertpapierkurse nicht

nur steigen, sondern auch fallen. Um Gewinne

zu sichern und Verluste zu beschränken, kann

man Stop-Loss-Verkaufsaufträge tätigen.

Bei diesen Aufträgen wird vom Verkäufer

eine Kursschwelle unter dem aktuellen Wertpapierkurs

spezifiziert, bei deren Erreichung

sofort ein Bestens-Verkaufsauftrag ins Orderbuch

gestellt wird.

Da der Verkaufsauftrag »Bestens« ausgeführt

wird, besteht also auch hier die Gefahr, dass der

Verkauf erst bei einem markant unter der Kursschwelle

liegenden Preis getätigt wird und der

Verkäufer dadurch einen Verlust einfährt.

Stop-Loss-Limit-Orders

Abhilfe können Stop-Loss-Limit-Orders schaffen,

bei denen nach Erreichen der Kursschwelle

keine Bestens-Verkaufsorders, sondern limitierte

Verkaufsorders ins Orderbuch gestellt werden.

Diese Art von Verkaufsauftrag kann das Risiko

weglaufender Kurse und daraus resultierender

potentiell großer Verluste mindern.

Was ist ein Quote?

Ein Quote besteht aus zwei Seiten (Geld- und Briefkurs),

zu der die Gegenpartei bereit ist, eine gewisse

Anzahl Stücke eines Wertpapiers zu kaufen oder zu

verkaufen. Der Kaufpreis wird auch als Geldkurs

bezeichnet, den Verkaufspreis nennt man Briefkurs.

Eine weitere Spezialität ist die so genannte

Trailing-Stop-Loss-Order. Bei dieser Auftragsart

wird die Kursschwelle nach oben mitgezogen.

Zur Illustration hier ein Beispiel:

• Wertpapierkurs t0 = EUR 100,00

Trailing-Stop-Loss = EUR 80,00 (Differenz

zum Wertpapierkurs t0 = EUR 20,00)

• Wertpapierkurs t1 = EUR 120,00

Trailing-Stop-Loss = 100,00 EUR (Differenz

zum Wertpapierkurs t1 = EUR 20,00)

• Wertpapierkurs t2 = EUR 90,00

Trailing-Stop-Loss = EUR 100,00

(Kursschwelle aktiviert)

Sie sehen also, dass die Trailing-Stop-Loss-

Kursschwelle bei einem Kursanstieg des

Basiswertes nach oben mitgezogen wird,

wobei die ursprüngliche Differenz der Kursschwelle

zum Wertpapierkurs beibehalten

wird. Fällt der Wertpapierkurs unter die Kursschwelle,

wird der Verkaufsauftrag aktiviert

und ausgeführt.

Kombinationsorder

Es besteht die Möglichkeit, die oben beschriebenen

Ordertypen geschickt zu kombinieren,

um damit komplexe Orderstrategien zu verfolgen.

Man kann also zum gleichen Zeitpunkt

mehrere voneinander abhängige Order aufgeben.

Die Kombinationsorders werden »One

Cancels the Other (OCO)«, »Next-Order«

und »Enhanced Bracket-Order« genannt.

In der Rubrik Know-how erfahren Sie Neues rund

um strukturierte Produkte.

One Cancels the Other (OCO)

Mit der OCO-Order können Sie gleichzeitig

zwei Orders erfassen. Sobald eine der beiden

zur Ausführung kommt, wird die andere automatisch

gelöscht.

Next-Order

Die Next-Order besteht aus einer Basisorder

und einer Folgeorder. Bei Ausführung der

Basisorder wird sofort automatisch auch die

Folgeorder aufgegeben.

Enhanced Bracket-Order

Bei der Enhanced Bracket-Order wird eine

Next-Order platziert, bei der die Folgeorder

eine OCO-Order ist. Damit kann also bereits

zum Kaufzeitpunkt des Wertpapiers der Verkauf

geregelt werden.

Kompakt

Wie werden strukturierte Produkte gehandelt und welche Auftragsarten stehen dem Anleger

zur Verfügung? Anleger sollten unbedingt beachten, dass die hier dargestellten Ordertypen

und Orderstrategien komplex sind und detailliertes Wissen sowie Erfahrung im Handel von

und mit strukturierten Produkten erfordern.


14 mehrwert Februar 2013 Investmentidee

Swissness im Portfolio

Value-Strategien verfolgen das Ziel, am Aufholbedarf möglicherweise unterbewerteter Aktien zu

partizipieren. Unser Augenmerk richtet sich dabei auf Schweizer Werte mit günstigen Bewertungen

und hohen Dividendenrenditen. Möglicherweise eine interessante Alternative für mehr Swissness

im Portfolio.

Laut den bisherigen Schätzungen von Marktexperten

ist die Schweiz 2012 doppelt so

stark gewachsen wie es die Konjunkturauguren

noch vor einem Jahr erwartet hatten:

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahm um 1 %

zu. Grund dafür könnte das gute Zusammenspiel

zwischen der robusten Binnenkonjunktur

und der relativ krisenresistenten Exportwirtschaft

sein, wobei sich der solide Arbeitsmarkt

als besonders widerstandsfähig erwiesen hat.

Auch blieb dank dem gewichtigen Einfluss

der Pharmaindustrie und der dynamischen

Uhrenbranche der befürchtete Einbruch bei

den Exporten aus. Dennoch bremste die internationale

Wirtschafts- und Währungslage

und nicht zuletzt die Situation der traditionellen

Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie

sowie der Tourismusbranche das Wirtschaftswachstum

der Schweiz.

Ausblick 2013

Die dank der Zentralbanken üppig fließende

Liquidität hat die Risiko prämien sinken und

Anleger neuen Mut fassen lassen. Während für

dieses Jahr ein verhaltenes globales Wachstum

von 3 % erwartet wird, prognostizieren

die Ökonomen von Vontobel Asset Management

für die Schweiz Zuwachsraten von 1,4 %.

Dabei sehen die Ökonomen einige Risiken für

den Schweizer Aktienmarkt, etwa ein erneutes

Aufflammen der EU-Schuldenkrise, eine

anhaltende Rezession in der Eurozone, enttäuschende

Wachstumsprognosen aus den

Schwellenländern oder einen unvorteilhaften

Ausgang der »Schuldenklippe« in den USA.

Aufgrund der unverändert hohen Nachfrage

nach dem Schweizer Franken gehen die

Vontobel-Experten auch für 2013 davon aus,

Weitere Informationen: Die Emittentin dieses

Produktes ist die Vontobel Financial Products GmbH,

Frankfurt am Main, Garantin ist Vontobel Holding

AG, Zürich (Standard & Poor’s A; Moody’s A2).

Listing im Freiverkehr der Börsen SCOACH ®

PREMIUM (Frankfurt) und EUWAX ® (Stuttgart).

Weitere Informationen sowie den allein maßgeblichen

Wert papierprospekt zum Produkt finden Sie unter

www.vontobel-zertifikate.de.

dass die Schweizer Nationalbank den Euro-

Mindest kurs von CHF 1,20 verteidigen wird.

Value-Aktien im Fokus

Im aktuellen Marktumfeld könnte sich ein

Blick auf möglicherweise unterbewertete

Aktien lohnen. Im Zuge einer allgemein

positiveren Wirtschaftsentwicklung könnten

sich diese Aktien stärker als der Gesamtmarkt

entwickeln. Eine interessante Strategie

hierbei ist der so genannte Value-Ansatz. Der

US-amerika nische Wirtschaftswissenschaftler

und Investor Benjamin Graham gilt als Vater

der fundamentalen Wertpapieranalyse, die als

Basis für das »Value Investing« dient. Diese

Anlagestrategie wird auch von prominenten

Börsengurus wie Warren Buffett eingesetzt

und zielt darauf ab, am Aufholbedarf

möglicherweise unterbewerteter Aktien zu

partizipieren: Anhänger des Value-Ansatzes

suchen Aktien, deren innerer Wert höher als

der aktuelle Aktienkurs ist.

Der Mehrwert der Value-Aktien wird anhand

von Parametern wie Preis/Buchwert, Kurs-

Gewinn-Verhältnis und Enterprise Value (EV/

EBITDA) definiert. Zusätzlich weisen sie in der

Regel eine hohe Dividendenrendite auf.

Investieren in Schweizer Qualität

Zu Beginn des Prozesses wird aus einem Anlageuniversum

von 135 Schweizer Basiswerten

ein Aktienkorb mit zehn nach den Kriterien

des Value-Ansatzes ausgewählten Titeln

zusammengestellt. Für die Zusammensetzung

des Aktienkorbes kommt neben den oben

erwähnten Kennzahlen auch eine subjektive

Einschätzung zum Tragen. So sollten die in

Frage kommenden Schweizer Unternehmen

entweder mit »Buy« oder »Hold« eingestuft

sein, ein bewährtes Geschäftsmodell haben

und sich durch potenzielle Wettbewerbsvorteile

auszeichnen. Die favorisierten Schweizer

Unternehmen weisen ein durchschnittliches

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 9,57 auf,

was einen deutlichen Abschlag zum Vorjahr

darstellt. Zusätzlich fallen die erwarteten Dividendenrenditen

für 2013 mit 3,09 % vergleichweise

hoch aus.

Ein Partizipations-Zertifikat auf den »Swiss

Value 2013« Basket wird zum wiederholten

Mal aufgelegt. Auch dieser Korb umfasst

zehn an der Schweizer Börse notierte Aktien;

es wurde auf eine Diversifikation aus insgesamt

vier Branchen geachtet, wobei zyklische

Werte und der Finanzsektor ein leichtes Übergewicht

aufweisen. Außerdem wurden aus

den verschiedenen Sektoren führende Unternehmen

mit soliden Bilanzen ausgewählt, für

die also ein performancestarkes Jahr anstehen

könnte.

Produkteckdaten

Basiswert »Swiss Value 2013« Basket

WKN / ISIN VT8SWV / DE000VT8SWV6

Produktwährung EUR

Anfänglicher Ausgabepreis

/ Basispreis

EUR 99,20 / EUR 100,00

Festlegungstag / Valuta 22.02.2013 / 01.03.2013

Bewertungstag /

Fälligkeitstag

24.02.2014 / 03.03.2014

Zeichnungsfrist bis 21.02.2013,

17.00 Uhr MEZ

Das Produkt ist nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten

Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals

möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten

bzw. der Garantin droht dem Anleger ein Geldverlust.

Darüber hinaus ist der Anleger einem Währungsrisiko

ausgesetzt.

Kompakt

Schweizer Werte mit günstigen Bewertungen und soliden Dividendenrenditen bieten aktuell

interessante Alternativen. Gemäß bisherigen Schätzungen hat sich die Schweiz 2012 im

Vergleich zu den Turbulenzen im Ausland gut behaupten können. Vontobel hat für Sie nach dem

bekannten »Value Investing«-Ansatz starke Schweizer Werte analysiert und zu einem Basket

zusammengefasst, der sich 2013 möglicherweise stärker als der Gesamtmarkt entwickeln könnte.


15 mehrwert Februar 2013 Investmentidee

Unter-

nehmen

AMS AG Halbleiter

(Techno logie)

Ascom

Holding AG

Bossard

Holding AG

Sektor Unternehmensbeschreibung 1 Gewichtung

2

Elektro nische

Ausrüstungselemente

(Industrie)

Verbindungstechnik

(Industrie)

Clariant AG Chemie

(Basis material)

Credit Suisse

Group AG

Swiss Life

Holding AG

Banken

(Finanzdienstleistung)

Versicherungen

(Finanz dienstleistung)

Swiss RE AG Versicherungen

(Finanz dienstleistung)

Vaudoise

Assurances

Holding SA

Vetropack

Holding AG

Walter

Meier AG

Versicherungen

(Finanz dienstleistung)

Verpackungstechnik

(Basis material)

Gebäude technik

(Industrie)

1 Stand am 24.01.2013, 2 bei Anfangsfixierung

AMS hat sich in den vergangenen Jahren als führender Zulieferer von optischen Sensoren und sog.

MEMS Mikrophonen für die Smartphone-/Tablet-Industrie etabliert. Als Zulieferer der wichtigsten

Unternehmen der Branche wie Apple, Samsung, LG oder Huawei profitiert das in Österreich

ansässige und an der Schweizer Börse notierte High-Tech Unternehmen von der ungebrochenen

Marktdynamik.

Ascom ist in verschiedenen Nischen führender Anbieter für Software, Hardware, Systeme und

Gesamtlösungen im Bereich missionskritischer Kommunikation. Das Unternehmen könnte insbesondere

durch die auf Kommunikationslösungen im Krankenhausbereich fokussierte Sparte

Wireless Solutions profitieren. Dank dem Service-Geschäft könnte das Unternehmen auch in

wirtschaftlich schwierigeren Zeiten seine hohen Margen verteidigen und aus der Expansion des

hoch profitablen Softwaregeschäfts Nutzen ziehen.

Bossard ist ein weltweit tätiger Anbieter von Verbindungstechnik mit mehr als 1800 Mitarbeitern

in 50 Ländern. Das Unternehmen hat mit der kürzlich angekündigten Akquisition

der Deutschen KVT den Anteil von höhermargigen Spezialteilen am Produkteportfolio deutlich

erhöht. Bossard könnte auch dank dieser Akquisition auf dem besten Weg sein, seine langfristigen

Ziele zu erreichen, und daher trotz überdurchschnittlicher Margen auch in den kommenden

Jahren weitere Marktanteile zu gewinnen.

Der Basler Spezialitätenchemiekonzern Clariant hat mit dem Amtsantritt des neuen CEO

Kottmann im Jahr 2008 einen tief greifenden Wandel eingeleitet. Nach einer langen Serie von

Rückschlägen und misslungenen Umstrukturierungen hat es die neue Unternehmens leitung

geschafft, die verschiedenen Probleme nachhaltig zu lösen. Mit Süd-Chemie wurde 2011

zudem ein Unternehmen akquiriert, mit dem das Wachstumsprofil und die Profitabilität von

Clariant zusätzlich verbessert werden könnte.

Ein Großteil der Institute haben nach der Finanzkrise ihre Hausaufgaben gemacht und stehen

heute auf einem deutlich solideren Fundament als in den vergangenen Jahren. Dank eines tief

greifenden Umstrukturierungsprogramms (Einsparungen von 2 Milliarden Schweizer Franken

bis 2015) könnte Credit Suisse die Risiken im Investment-Banking verringern und die Margen

in der Vermögensverwaltung graduell erhöhen. Kurz- bis mittelfristig könnte Credit Suisse auch

von politischer Unterstützung für den Markt mit festverzinslichen Papieren (RMBS) in den

USA profitieren, da die Bank einen wesentlichen Teil des Umsatzes und Einkommens in diesem

Bereich erzielt.

Die Swiss Life Gruppe ist ein führender europäischer Anbieter von Risiko-, Lebens- und Pensionslösungen.

Dank eines neuen Effizienzprogramms könnten die seit 2008 bereits um über

400 Millionen Schweizer Franken verringerten Kosten um weitere 30 bis 160 Millionen sinken,

wodurch das Unternehmen in der Lage sein könnte, die Eigenkapitalrendite weiter zu steigern.

Nach dem Re-Branding von AWD (Swiss Life Select) und dem damit verbundenen Abschreiber

wurden die Gefahren für weitere Abschreiber minimiert. Dies und die in den letzten Jahren

deutlich gestärkte Bilanz könnten zu der Annahme führen, dass die Aktie derzeit eine attraktive

Anlagemöglichkeit darstellt.

Swiss Re könnte als eines der größten Rückversicherungsunternehmen 2013 und 2014 davon

profitieren, dass die Vereinbarung mit Berkshire Ende 2012 ausgelaufen ist, denn dadurch

besteht Potenzial für Prämiensteigerung in Höhe von 25 % über 24 Monate und Swiss Re kann

frei werdendes Kapital in attraktiveren Anlagekategorien investieren. Darüber hinaus könnte

die Aktie in den kommenden Monaten von der attraktiven Dividendenrendite in Höhe von

5,1 % profitieren (CHF 3,5 pro Aktie). Zusätzlich gibt es Potenzial für eine Spezialdividende

von CHF 1,5 bis 2,5 pro Aktie.

Vaudoise ist die einzige ausschließlich im Heimmarkt Schweiz tätige kotierte Versicherungsgesellschaft.

Der Hauptfokus liegt auf der Nähe zu den Kunden, was sich auch darin zeigt, dass

ein Teil der Gewinne an die Versicherungsnehmer ausbezahlt wird. Dieses Konzept könnte

Vaudoise auch in Zukunft dazu verhelfen, Marktanteile zu gewinnen. Zu einem möglicherweise

attraktiven Investment wird das Unternehmen zudem durch die starke Bilanz (Solvency I Ratio

von 369 %) und die im Vergleich sehr hohe Eigenkapitalrendite (>13 % in den Jahren 2012

und 2013 VTe).

Vetropack ist einer der führenden Glashersteller in Europa und beschäftigt über 3000 Mitarbeiter

in insgesamt sieben Glasschmelzanlagen. Das Unternehmen könnte einerseits von der

steigenden Nachfrage nach Glasverpackungen profitieren und anderseits könnten fortgesetzte

Investitionen in die Anlagen dazu führen, dass die Effizienz und damit die Profitabilität in der

Zukunft weiter gesteigert werden.

Walter Meier wurde 1937 gegründet und ist heute mit knapp 2000 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern in über 70 Ländern im Bereich der Klima- und Fertigungstechnik tätig. Durch die

in den vergangenen Jahren eingeleiteten Maßnahmen und insbesondere die Fokussierung auf

verschiedene Kernbereiche könnte die Profitabilität weiter gestärkt werden.

KGV-

Ratio

2013E

Dividendenrendite

2013E

Einstufung

Vontobel

Equity

Research

15,00 % 11,70 2,60 % BUY

7,50 % 9,60 3,00 % HOLD

7,50 % 10,40 3,90 % HOLD

15,00 % 11,30 1,90 % BUY

15,00 % 11,30 1,90 % HOLD

15,00 % 7,10 3,40 % BUY

15,00 % 6,70 5,10 % BUY

3,33 % 5,90 2,90 % BUY

3,33 % 11,50 1,90 % HOLD

3,33 % 8,40 5,20 % HOLD


16 mehrwert Februar 2013 Rohstoff-Kolumne

Silber und Platingruppenmetalle an der Spitze

Gold und Silber

Nachdem bekannt geworden war, dass sich

innerhalb der US-Notenbank eine wachsende

Zahl von Zentralbankern gegen eine Fortführung

der Anleiheaufkäufe nach dem Jahresende

ausgesprochen hatte, ging der Goldpreis

in eine Korrektur über, die das Edelmetall auf

Monatsfrist um 2,6 % fallen ließ. Auch ein

schwächerer Dollar konnte die eingetrübte

Stimmung am Goldmarkt nicht verbessern.

Das schwache Gold belastete auch das Silber,

obwohl dieses stark industriell genutzt wird

und sich die Konjunkturerwartungen der

Marktteilnehmer seit Jahresbeginn dank überraschend

guter Wirtschaftsdaten weiter aufhellten.

So fiel der Preis pro Unze Silber auf

Monatsfrist um fast 5 %.

Platin und Palladium

Positiver auf die Aufhellung der Wachstumsaussichten

reagierten die Platingruppenmetalle,

die vorwiegend in der Katalysatorherstellung

Verwendung finden. Palladium, das

zu 71 % in Katalysatoren verwendet wird,

verteuerte sich um 5,6 %, während Platin, das

zu 38 % in der Autoindustrie und zu 31 % in

der Schmuckindustrie verarbeitet wird, um

5,3 % nach oben kletterte. Die Platingruppenmetalle,

die in 20 % aller Konsumgüter verwendet

werden, könnten von einer Verschärfung

der Umweltauflagen für Fahrzeuge

profitieren und werden zunehmend knapp. So

soll die Nachfrage nach Palladium in diesem

Jahr um 15 % steigen, während das Angebot

stagnieren wird.

Produktdetails

Basiswert JPMCCI – Precious Metals

Total Return Index

Weizen und Mais

Der Weizenpreis ging auf Monatsfrist in eine

Korrektur über und verbilligte sich an der

Warenterminbörse CME in Chicago deutlich.

Die neuen Lagerbestandsschätzungen des

US-Landwirtschaftsministeriums stellten sich

als belastender Faktor für den Weizenpreis

heraus, da selbige um 7,1 % auf 754 Millionen

Bushel erhöht wurden, was nach der Jahrhundertdürre

im vergangenen Jahr wenige

Marktteilnehmer erwartet hatten. Dass mehr

Weizen in den Lagerhallen der Vereinigten

Staaten verblieb, ist dem Ministerium zufolge

auf den harten weltweiten Wettbewerb

zurückzuführen. So hätten einige Importeure

statt auf US-amerikanischen Weizen auf

Importe aus Lateinamerika gesetzt.

Der Preis für Mais fiel auf Monatsfrist etwas

zurück. Ihm macht es zu schaffen, dass der

relativ günstige amerikanische Ölpreis die

Nachfrage nach Ethanol verringerte, weshalb

zuletzt die Verarbeitung von Mais zu diesem

Benzinadditiv zurückging. Außerdem berichteten

lateinamerikanische Landwirte, dass

sie Mais in diesem Jahr auf größeren Flächen

anbauen werden als in der vorangegangenen

Saison.

Baumwolle und Arabica-Kaffee

Der Baumwollpreis verteuerte sich auf Monatsfrist.

Der chinesischen Baumwoll vereinigung

zufolge hat China 5,8 Millionen Tonnen

der letztjährigen Ernte – das entspricht 85 %

der gesamten chinesischen Ernte – zwecks

Lagerhaltung vom Markt genommen. Damit

soll, so erklären Analysten, der Preis gestützt

werden, der 2011 und 2012 massiv eingebrochen

war.

JPMCCI – Brent Crude

Total Return Index

JPMCCI – Copper

Total Return Index

Der Preis für Arabica-Kaffee bewegte sich auf

Monatsfrist seitwärts und damit ist der seit

eineinhalb Jahren bestehende Abwärtstrend

weiter intakt. Der Kaffeepreis wird durch eine

allgemeine Verbesserung der Angebotsseite

belastet, vor allem durch eine gute brasilianische

Ernte.

Kupfer und Brent-Öl

Der Preis für eine Tonne Kupfer verteuerte

sich auf Monatsfrist. Das Industriemetall

reagierte positiv auf eine Stabilisierung der

weltweiten Wachstumserwartungen. So stieg

etwa der von HSBC und Markit berechnete

chinesische Einkaufsmanagerindex für die

verarbeitende Industrie im Januar auf den

höchsten Stand seit zwei Jahren und deutete

eine leichte Wachstumsbeschleunigung an,

nachdem sich die chinesische Wirtschaft zwei

Jahre lang immer weiter abgeschwächt hatte.

Aus China stammen 40 % der weltweiten

Nachfrage nach Kupfer.

Der Preis für ein Barrel Brent-Öl stieg vor diesem

Hintergrund an und lag mit einem Preis

von USD 113 nur 6 US-Dollar niedriger als bei

seinem Jahreshoch im Februar 2012.

Bestellen Sie kostenlos unsere regelmäßige

Vontobel-Rohstoff-Kolumne unter

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Weitere Informationen zu Chancen und Risiken der

Produkte finden Sie unter www.vontobel-zertifikate.de

Beitrag von BörseGo AG (www.boerse-go.de)

Bitte beachten Sie den wichtigen Hinweis auf Seite 10.

JPMCCI – Corn

Total Return Index

JPMCCI – Coffee

Total Return Index

Währung des Basiswertes USD USD USD USD USD

WKN / ISIN VT044E / DE000VT044E3 VT10MV / DE000VT10MV1 VT10MX / DE000VT1MX7 VT1FCH/ DE000VT1FCH9 VT1FCL / DE000VT1FCL1

Ausgabetag / Laufzeit 21.01.2011 / Open End 25.05.2011 / Open End 26.05.2011 / Open End 04.03.2011 / Open End 04.03.2011 / Open End

Handelswährung EUR EUR qEUR EUR EUR

Managementgebühr p. a. 1,00 % p. a. 1,00 % p. a. 1,00 % p. a. 1,00 % p. a. 1,00 % p. a.

Quanto Ja Ja Ja Nein Nein

Aktueller Kurs* EUR 114,40 EUR 101,30 EUR 87,20 EUR 122,30 EUR 50,50

*Stand am 05.02.2013

Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust

des eingesetzten Kapitals möglich. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trägt der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko. Bei Zahlungsunfähigkeit des

Emittenten bzw. der Garantin droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen

kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Rohstoffpreise hängen von einer Vielzahl wirtschaftlicher und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung

einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.


17 mehrwert Februar 2013 Antworten auf Ihre Fragen

Was bedeutet der Begriff Quanto?

Welche Einflussfaktoren bestimmen den

Preis eines Optionsscheins?

Der Kurs eines klassischen Optionsscheins

wird während der Laufzeit von insgesamt

fünf Faktoren beeinflusst. Dies sind der jeweilige

Kurs des Basiswertes, die implizite Volatilität

des Basiswertes, die Restlaufzeit, das

Marktzinsniveau und, falls der Basiswert

eine Aktie ist, die Höhe der erwarteten Dividende.

Im Folgenden werden die Auswirkungen

dieser Faktoren kurz erläutert. Diese

sind bei Call- und Put-Optionsscheinen teilweise

identisch, zum Teil wirken sie jedoch

auch entgegengesetzt. Während ein steigender

Kurs des Basiswertes den Preis eines

Call-Optionsscheins positiv beeinflusst, wird

der Preis eines Put-Optionsscheins dadurch

sinken. Eine steigende implizite Volatilität des

Basiswertes sorgt sowohl bei Call- als auch bei

Put-Options scheinen für steigende Preise. Eine

kleiner werdende Restlaufzeit führt bei beiden

Optionsscheintypen zu einem tendenziell

abnehmenden Kurs, da sich der Zeitwert eines

Optionsscheins mit abnehmender Restlaufzeit

reduziert. Steigt das Marktzinsniveau, so

kommt es zu einer Erhöhung der Preise von

Call-Optionsscheinen und zu einem Abfall

der Preise von Put-Optionsscheinen. Bei auf

Fremdwährungen lautenden Basiswerten

ist außerdem der Währungswechselkurs zu

berücksichtigen.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen rund um das

Thema Zertifikate. Senden Sie uns eine E-Mail an

zertifikate@vontobel.de oder rufen Sie uns an.

Was bedeutet der Begriff Quanto?

Die Währung des Produkts muss nicht zwingend

mit der Währung des entsprechenden

Basiswertes übereinstimmen. So kann ein

Zertifikat auf einen in US-Dollar notierenden

Index durchaus in Euro emittiert werden. In

den meisten Fällen wird zur Berechnung des

Zertifikatspreises auf den jeweils gültigen Währungskurs

zurückgegriffen (Cross-Methode).

Beim so genannten Quanto (Abkürzung für

»quantity adjusted option«) ist das anders:

Hier ist das Produkt währungsgesichert, das

heißt der EUR/USD-Wechselkurs hat keinen

Einfluss mehr. Eine Einheit der Währung des

Basiswertes entspricht dann einer EInheit der

Währung des Produkts. Kostenlos ist diese

Währungsabsicherung natürlich nicht; die

Kosten berechnen sich aus dem Zinsunterschied

der beiden Währungen. Grundsätzlich

sollte der Anleger eine klare Meinung

zur Währungsentwicklung haben. Geht er

davon aus, dass seine Heimwährung über

die Laufzeit des Produkts an Wert verliert,

sollte er auf die Absicherung verzichten. Die

Quanto-Komponente wirkt nämlich in beide

Richtungen: Schwächt sich die Heimwährung

ab, kann der Anleger bei einem Quanto-

besicherten Produkt nicht vom Währungsanstieg

der Alternativwährung profitieren und

muss auf einen zusätzlichen Gewinn verzichten.

Was ist der Unterschied zwischen einer

Protect Aktienanleihe und einer Protect Pro

Aktienanleihe?

Während bei der Protect Aktienanleihe die

Barriere während der gesamten Laufzeit

kontinuierlich beobachtet wird, erfolgt bei der

Protect Pro Aktienanleihe die Barrierenbeobachtung

nur in einem bestimmten Zeitfenster

am Laufzeitende, das sich im Regelfall auf den

Schlusskurs am Bewertungstag beschränkt.

Folglich ist das Risiko, dass die Barriere

berührt oder durchbrochen wird, bei einer

Protect Pro Aktienanleihe geringer als bei

der Protect Aktienanleihe. Dementsprechend

fällt auch der Kupon bei einer Protect Pro

Aktien anleihe etwas geringer aus als bei einer

Protect Aktien anleihe.

Unsere Derivate-Spezialisten des Financial-Products-Teams stehen Ihnen bei

Fragen rund um Hebelprodukte und Zertifikate zur Verfügung. Sie erreichen

unsere Spezialisten täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr telefonisch oder per E-Mail

unter zertifikate@vontobel.de.

Ihr Vontobel Zertifikate-Team

Bockenheimer Landstraße 24, D-60323 Frankfurt am Main

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18 mehrwert Februar 2013 Wissenswertes

Wussten Sie, dass …

Experten prognostizieren dem Luxusgütermarkt in den nächsten Jahren weiteres Wachstum. Derzeit

treibt vor allem Chinas Mittelschicht das Wachstum der Luxusbranche an. Ein Blick auf einige der

berühmtesten Nobelmarken.

Wussten Sie beispielsweise, dass …

… der Film »Lovestory«, in dem Ali McGraw

1970 eine Coach-Tasche trug, der Marke

erstmals ein wenig Glamour bescherte?

Die Produkte der 1941 in den USA

gegründeten Lederwerkstatt galten bis

dahin als robust, aber langweilig.

… Coach sich dank der Fernsehserie

»Sex and the City« endgültig als

Kultmarke etablierte?

Mittlerweile tauchen Coach-Handtaschen

in Videoclips bekannter Musikerinnen

ebenso auf wie am Arm von Stars und

Sternchen bei Filmpremieren.

… die berühmten Hermès-Seidentücher mit

Reitermotiven den Schals napoleonischer

Soldaten nachempfunden wurden?

Der »Carré Hermès« kam Ende der 30er-

Jahre auf den Markt. Es gibt mehrere

tausend Designs und jedes Jahr werden es

zwölf mehr.

… Hermès letztes Jahr vier »Diamond

Birkin«-Taschen zum Preis von je

1,9 Millionen Dollar auf den Markt

gebracht hat?

Die Beschläge dieser Luxusversion sind

aus Gold gefertigt und mit Edelsteinen

besetzt.

Ob Taschen oder Schuhe, Luxus scheint nie aus der Mode zu kommen.

… Prada, anfangs bekannt für exklusive

Lederwaren, 1919 königlicher

Hof lieferant wurde?

Das 1913 als »Fratelli Prada« gegründete

Unternehmen trägt noch heute das

Wappen des Hauses Savoyen im

erweiterten Logo.

… der Luxuskonzern LVMH mit einem

Markenwert von 34,306 Milliarden Euro

das wertvollste Markenunternehmen

Europas ist?

Laut der Eurobrand-Studie 2012 liegt

Louis Vuitton Moet Hennessy weltweit

auf Rang 14.

… die weltweit größte Schmuckladen-Kette

Chow Tai Fook auch mit Goldmünzen

und Goldbarren handelt?

CTF hat bereits 1.300 Filialen, hauptsächlich

in China. Bis Ende 2016 sollen

es 2.000 sein.

… einer der größten Modekonzerne der

Welt im Jahr 1967 mit einem

kleinen Kredit als Krawattenfirma

gegründet wurde?

Ralph Lauren war einer der ersten

Designer, der seinen Kunden nicht nur

Produkte, sondern einen kompletten

Lifestyle verkaufte.

… Ralph Lauren 1972 den Auftrag erhielt,

die Kostüme für den Film »The Great

Gatsby« zu entwerfen?

Im gleichen Jahr lancierte er seine noch

heute aktuellen Polohemden mit dem auf

der Brust aufgestickten Polospieler.

… Marilyn Monroe 1953 mit ihrem Song

»Diamonds Are a Girl’s Best Friend« das

Schmuckunternehmen Harry Winston

international bekannt machte?

Vor kurzem erwarb die Swatch Group den

»Juwelier der Stars« für eine Milliarde

Dollar. Zum Luxusmarken-Portfolio

von Swatch gehören u. a. Breguet und

Blancpain.

… der amerikanische Modedesigner

Michael Kors als Kind im ameri-

kanischen Fernsehen in Werbespots

auftrat?

Kors, der ursprünglich Karl Anderson hieß,

gründete sein Unternehmen im Alter von

22 Jahren. Heute beträgt dessen

Börsenwert rund 8 Milliarden Dollar.

… ein schlichter schwarzer Rucksack aus

Militärnylon der Marke Prada 1985

zum großen Durchbruch verhalf?

Miuccia Prada, in den 70er-Jahren

noch eine überzeugte Kommunistin, gilt

seither als stilprägende Modemacherin.


19 mehrwert Februar 2013 News und Tipps

No-Fee-Aktion

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Produkte ohne Orderprovisionen

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alle Produkte gilt. Egal, welches Vontobel

Produkt sie im außerbörslichen Direkthandel

handeln möchten – Aktienanleihen, Zertifi kate

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Orderprovision handeln

*Die Orderprovision wird von Vontobel übernommen. Alle Aufträge unterhalb des definierten Ordergegenwertes

oder über die Börse werden zu normalen Konditionen abgerechnet werden. Das Orderentgelt bei Limitorders bezieht

sich auf den Ausführungstag. Ggf. zzgl. fremder Spesen oder Telefonpauschale bei telefonisch erteilten Orders.

Rechtliche Hinweise

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die Basis prospekte und die endgültigen Angebotsbedingungen, die bei der Emittentin, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, in

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mit Ihrem Finanzberater besprechen. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Angaben und keine Verpflichtung zur

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Curve Index«, der von JPMSL unabhängig von der Lizenznehmerin und den Wertpapieren ermittelt, berechnet und verwaltet wird. J.P. Morgan ist nicht verantwortlich

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entstehen können. J.P. Morgan ist der Marketingname für JPMorgan Chase & Co. sowie deren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften weltweit.

Anlegertag

Düsseldorf

Am 23. Februar 2013 eröffnet

die neue Finanzmesse ihre Tore

Am Samstag, den 23. Februar 2013 ist es so

weit: Der Anlegertag Düsseldorf, die neue

Finanzmesse für NRW, öffnet erstmals die

Tore. Besucher können sich bei den zahlreichen

Ausstellern zu allen Themen rund um Börse

und Geldanlage informieren. Außerdem findet

ein umfangreiches Vortragsprogramm zu insgesamt

vier Themenbereichen statt.

Für die Bank Vontobel Europe AG wird

Torsten Metzner einen Vortrag mit dem Titel

»Investmentchance Aktienanleihen – die bessere

Aktie?« halten. Dieser findet im Spezial forum

(Galerie) um 10.45 Uhr statt.

Für Fragen und Informationen rund um

deriva tive Wertpapiere stehen Ihnen die

Spezialisten von Vontobel am Stand E 24

zur Verfügung. Der Eintritt zum Anlegertag

Düssel dorf ist kostenlos.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihr Vontobel Zertifikate-Team

Impressum

Herausgeber: Bank Vontobel Europe AG

Bockenheimer Landstraße 24

60323 Frankfurt am Main

Hotline 00800 93 00 93 00

Telefax +49 (0)69 69 59 96-290

E-Mail zertifikate@vontobel.de

www.vontobel-zertifikate.de

Redaktion: Jessica Tresch, Adrian Kwasnitza

Torsten Metzner

Marketing: Nicole Wittmann

Wussten Sie, dass …: Swisscontent Corp.

Erscheinungsweise: monatlich

Auflage: 13.400 Exemplare

Layout: Kovikom Werbeagentur AG ASW,

Zürich/Schweiz, www.kovikom.ch

Bestellung: Telefon 00800 93 00 93 00 (kostenlos)

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01/13 13.400 SC2013013003

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